Ur. 252 Der »iebraer Snjei«« er1*emt tSglich. außer Sonn* und feiertags. BqngspTdfe: Monatlich Warb ILO «ndMK - 65Trägerlotzn, Dtetitljäl)rlid)Wnrk 10 80 undM1i.1.9bTrägerlohR.- durch die Post viertel» jShrkch Merk 12.- ausichließiich Bestellgeld. Ferniprech.AnlchMY«: fürdieSchriflleüung 112; verlag.GeschSItsslellebl. Anlchrfft fßt Vrihwach» richten: Um tor fHc^en. PojUvMwto: ^Taflffwrt e. M. \\W> Erster Blatt HO. Jahrgang Dienstag, 25. (Moder 1920 uou 2.n,..SiO |0i d c lagesnummer bis zum Nachmittag vorher »hnej deDerbindlichkeit. Preis jfit l mm hihe jür Anzeigen o. 34mm Breit» örtPd) 35 ‘P(., auswärts 45 Pf.; lör Reklame» Anzeigen von 70 mm Tutte IbOPf Bei Platz. vorfckrin 20" a Ausschlag. Hauptfchriftte'ter: Aug. Goeh. Derantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für öcn übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich In Gießen. General-Anzeiger für Gberhefsen Druck untz Verlag: Vrühl'sche Aniv.vvch. und Lteikdruckerei 8. Lange. Schristleitung. GeschästrfteSe und Druckerei: Zchulfttahe 7. Die Lüge von Versailles. Don Henri Barbusse. Mit Genehmiaunq des Rbein-Berlag-' in Basel und Leiptta entnehmen hrir die folgrnbt Abrechnung mit Verfalles unb England d.'m flammenden M^ni est, da Barbusse, der Dicker des „Feurr?" unter dem Titel „Ter Scknmmer im Abgrund" an alle Denkenden richtet. Der Plan der Barbaren ist verwirklicht! Während der F:indteligktiten haben btc Alliierten ihre grieeSzicle nicht veröffentlicht. Das darf man nie vergessen: es ist eine schlickte, nackte, unabtoeis- bare, unvertilqbare Anklage. Gs ist das endgültige Eingeständni s dcS Berats der .He rschenl«n gegenüber den Völkern. Ta? Verbrechen des Vertrags um Bersaill's, der wiederum nationale Raubzüge iieiürworler und ebeirsoviel z-ikünstige Kn ge vor- bereitet als „Kragen" geres.lt wurden, war vorbedacht. Nach andere Berbrechen wurden gegen die Aenschh il begangen: man meifc es j-tzt, und wird r< immer sicherer und bester erfahren — der Krieg hätte früher enden können, vor oder nach Ä^st-Litowsk, wo den Russen eine Verantwortung aitfgdabcn nrirb, die allein ben Alliiert n yufommt. Wenn die Entente ehrlich g^hand-lt h^tte, wenn ihre DÄiEr einen Morneitt Tang das ©emäfrl der Aörsen menschen über hört Hütten, toäre.t M illionen l?7isten»en verschont geblieben und die ökonomische Lage eines Landes wie Krankr-'ich vor der unausweichlichen Krise beiwahrt worden, der eS jetzt schnell iufleuert. Die zwischen den Alliierten ausgeheckte imperialistisch^' Mltordnung ist, wie überliefert, im Äc hei men au sgebaut worden. Das Schicksal der Länder und Menschen ist von ein paar Greisen entschieden worden, die sich ;vtc absolute Gewalt angemakt he ben. Je mehr von Selbslü.stimmungs- recbt der Völker, von offener Politik, von Welt- tfldjt geredet wir e, um fu fiifje.-tiatiRIrr stampfte man diese heiligen Grundsätze in Grund und Boden. Aber e$ war ein schbauer Scl>ochtzug, diese Dinge gleichzeitig auSxubeuten, sie an sich -u reiben und mit ihnen zu pro-en Der Friedensvertrag hätte ein unvergängliches sittliches und soziales Dmkmal fein körnen, eilte Abrechnung mit dem Krieg und eine Grün- t-ing der Zukunft auf der Basis des Rechtes statt wie bisher aus persönlich r Willkür; indes n hat die Armer ion und dm Rand befürwortet. Die erste Ann. ^ion war die von Elsaß Lothringen, beim zum mindesten hätte man die Bevölkerung iefragen sollen nach dmi Grundsatz, daß es nur rm Recht und ein" Gerechtigkeit gibt. Die übrigen Ännex-ionen bemessen sich je nach der Macht der Sieger, begrenzt j:wrilS durch die Rmibgier imd Nröße des andern. Es ist ein Willkür- und Macht- Dfttrag, keineswegs ein Rechtsvertrag. Ein Sieges-, kein FriÄensverttag. Die Geschichte nrirb ein sehen, daß kein früherer je so grundverlogen war wie dieser. Wenn er von Prinzipien tTtkrnatrona'cn Rechts spricht, so tu' er das nur, um Diebstahl mit einer großen, eb-nfalls gestohlenen Idee zu decken und um offiziell die reattionäre Ncktinternationale aufrichtm zu können. Auf- gebaut hat et nichts als den Verfall. ®rof;6ritVap, zu ver- Ixtt es, unklugerweise »teikidM, den Emir ”^cal eingesetzt und mit Gold und Ruhm über» WaS wird cS vom noch intixrt-itten Bal- sich zumesten? Und hinter Englands Schulet schielten die anderen gierig aur tBergirerfe, Kohbengebiete. BmrmwoÄ, Pet ulenm, L \ ^senbalnrpunfte und die gTL-gcn Landest- | Pjwt« und rissen an sich, was sie konnten. ES darauf an, wer bessere Fäuste und Tatzsi _ Gleichzeitig erstickte England mit unerhörter «Jgnamfcit bie Befreiungsverfuche in Irland, unb Aegypten (in Aegypten namentlich ?^n,Aufruhrszenen künstlich von der kaiserlichen •jS*1 w'ovozstrt nx2rtxm). „Die GrSfie Englands mcht angetastet werden dürfen", erklärte 1 «nm ^."ierhaus nach den Schlachtszenen ron , einmal mit Liberalismus und Mensch - austrumpfte inti> jetzt solche Rede fühtt, ist ein Schuft. Er verkörvert auf der Redettibüne die ganze Religion der Riuberei, des Mordes, bum reifte:t und unersättlichsten Egoismus. Der Versailler Vettrag erteniU ausdrücklich die Oberhoheit Englands über Aegynten an. Chamberlain erklärte 1882 nach Gla?swne: „Die Regierung Seiner Majestät, die ' h aus frühere Vervsiichtungen und aus daZ Vo^lerrechl beruft, glaubt nicht Aeaypten unter sein Protektorat stellen zu tonnen." 1894 sagte Salisbury: „Wir können das Protektorat über Aegyoten nicht proklamieren, auch nicht einmal unsere Absicht einer dauernden lat- sächlich^ Okkuvation: d-nn das wäre ein W-xrt- brach Äigla ids gegenüber feinen internationalen Verpflichtungen." Der „Oberste Ratt' abn: setzt in seinem kleinen Salon unerschüttert feine Ver uche fort, aus dem Kreis em Quadrat zu machm oder vielmehr die Grenzen nach jedermanns App tit zu.u chieiden — da doch überall der Appetit maßgeb-ono ist —, und er streut Nationalitäten toi: W:nd in die Welt. Die nationalen Komplexe zerren bie einzelnen Vö b-rschasten toi: Ding: an sich. Ueberall w rd t-as P'inzip der Nationa it.iten, dal gar k in g ostes,^ to t es ein tvillkürlich's und künstliches Prinzip ist, zum Vorwand für oöl ige Unterwch'.mg genommen. Schon Ix» sich Pvlen, der geouns"^ Mord- hckser der Enttrnte, gegen Rügland erhoben, Ungarn rüstet sich gegen Oester ceich und die Tfckeckio st wükei, Italien c.eöm die Iug? stan-en. Aui ter gelben Erdhältt: äf t Ja'oan den Jm-e-cialiSmuZ der A'.te.i W.stt nach und b.-droht :ie g!e chzeicig. Schon ist es in un;cren Kriegen überzählig. DaS von England mit Opium nietergedrücktt Chi.".a erwacht, und das von Frankreich mit Alkohol zerseyte Indo-Ehina erwacht. Marokko ^ehrt an Frankreich. Berick>wmdcrischer als je mit seinen Soloaten scknsten bf en Minister Leere gen Klein- afkn, wo mit Türken und 15 Millionen Levante- Arabern anieoandelt wird, woraus eine neue chronisch: Militärepidrmt: für unsere junge Generation sich entwickeln kann. Bald wird die lang- «kvau nLc Bcs tzung deS Rlxinlandes irgendeine si'.e Idee in dm Hirnen unserer Nationalisten entwickeln. Um samt ich: Begierden nationa'istischer Sbkulationen zu bcsrtdige-i, mütztie bie Erde in Wahrheit zwei Oberslachm. haben. Ein bolländi d i unter j>:r bcutfd^Ti Arbe:ierrevölkorung zroeifellss sehr verstör5cm. Ta2 sie girnlagen Bo'ei fristet b> für sorgt bsnsters die Politik der West- m ächte. TaZ deutsckie V^lk beginnt mehr und mehr den Glauben zu verlieren, ba'$ es sich bald in die Höhe arbeiten wich. Wie könnte es auch anders sein, wcmn cs hott, bat) Fran freich mehr Kohlen ha talseSbraucht, wShr^iw in Deutschlwid den Privaten unb der Industrie tme Aohlen erzogen werle i, um die Aerpflist)tu?'.g^n txm ©tx»i zu tt füllen, wenn das deutsche Volk to.'iter hört, bah die Fvonzoftn unb Belgier grufc? Margen dieser Kiohlen für teures Geld nach Deutschland zurückverkaufen, wenn da? deutsche Volk weiter bört, baf) ein gwher Teil des bisher ab gelieferten besten Zuchtviehs in Frankreich unb Belgien abgcfck/lachtet worben ist und hast trotzdem noch die Ablte'erung von 800 000 Milchkühen, tret', der Entbehrungen von Fr«ucn unb ÄHrdern geibrbert wich, imb toemi e* weiter steht, wie in br< A bftrm m un gs gebiet en tm O'et unb Westen sein Nattonalaefühl vergewaltigt wird, daß man die Erfüllung oes Vertrages von Versailles verlangt, eines Vertrages, den keiner brr Sieger als für sich bmdend anzuerkm- nen f(feint wenn das deutsche Volk weiter liest, daß btc Kosten für die Unterhaltung der Ententekommissionen zu einer ungeheuerlichen Steigerung brr deittschen Sckmld fuhren und ben finanziellen Wi-cherauibccu unmöglich macken. Während bie Hoffnung auf eine, wenn auch langsam anhebende Besserung bisher dem deutschen Volk: die innere Kraft £ab, bie Produktion zu heben, fällt es jetzt ber fortschveitmben Zersetzung zum Opfer. Durch diese Politik vermindert >ich die Widerstantzsllust Deutschlands in item Augenblick, wo bie bolschewistische Propag:inda nicht nur von aus-en, sondern auck gleich stark von innen oeführt wirb, also ganz besonders große Widerstandskraft verlangt. Eine «rob? TäuMinß der Frtedensksnferenz. D:n, die das gerade Gegenteil dessen siird, nxx3 die ®eiiafiung dann bestimmt bat. So wurde versprochen, das die deulsäe Smocks zur tnni'en Land sp-acke gemacht werten wird: es lourde versprochen, dast die Sdjulcn ber d utscken Ltevölke.ung nicht unterdrückt roert>n. In Wirtlich' feit wurden b:s ieyt über 503 deutsche Sck;ulklasten gesperrt. Es h:idt auch in dem Memvire auSorück' lick, „man «verde sich niemals einer oepatorischrir Maimahme gegen ben deutschen BrrölkerungSteil bedienen". Die Berösfmtlickung des MemoireS, dieses historischen Zeugnisses einer der größten und folgenschn^rsten Irresührungen, hat ist ganz Deutlchböhmcn eine an geh ure Erregung berooi» gern en. Die tschechische Presse gibt die Authentizität des Memorandums zu und macht klögückie Bersnch«, banuinn, Oafi die in dem Memovandum mthal'enen Lter!pr-^ckiungrn g''ai:eni wuri«u Die Angelegenheit wird in nächster Zcil das Parlament befd)äitigen. Dir fruchtbare Lngc der WolMdentfchen. Berlin, 25. Oft. (WTB.) Der Verein der Wolgadeutschen e V, Berlin, Motzstr. 22, er- b.vV. n* er uns mitte:ilt. in den Tagen reichhalttges und zuverlässiges Material über die katastrophale Lage der deutschen S i e b e l u n q e n (sZj Milijonen S.^-w im Woi- gagebict Sowjetruhiands. Zu dem wirtschastlichen Ruin und den Seuchen aller Art, besonders Flecktyphus, kommt der hunger. In diesem Gebiete, das sonst viele Millionen Zentner feinsten Weizenmehls ausfuhtte, ist 1920 eine so völlige Mißernte, daß oielsach nicht einmal die Saat geerntet wurde Trotzdem verlangt die Moskauer Zentralverwaltung, daß der Bauer auch die letzten Vorräte für ba5 auch bereits hungernde Zenttalruß- lanb hergibt. Was nicht gutwillig abgegeben wird, wird gewaltsam genommen. Die Bevölkerung geht zerlumpt, ohne Brennmaterial, Licht unb Lebens- mittelVorräten einem langen kalten Winter entgegen. Schon jetzt richten einzelne Siedelungen gemeinsame Speiseküchen für die gesamte Bevölkerung ein. Aber auch dadurch wird die Katasttophe nur um zwei bis drei Monate hinausgeschoben, dann beginnt das große Sterben, wenn es dem internationalen Roten Kreuz nicht gelingt, auf irgend einem Wege Hilfe zu sä-affen. Die grage der Wiedergutmachung. fen, Westfalen, das Ruhrgebiet und Thüringen überschwemmen. Zum Schluffe habe Sinowjew noch die Erklärung Viktor Kopps bestätigt, daß Rußland nicht daran denke, seine Schulden in Frankreich anzuerkennen und daß es keinen Pfennig davon bezahlen werde. Nach den hier erscheinenden „Russischen Neuesten Nachrichten" soll in Kronstadt die Besatzung des Kreuzers „Trogmobi" gemeutert und die Kommissare und Offiziere getötet haben. Der Kreuzer soll alsdann vernichtet worden sein. Die Frage von Danzig. Danzig, 25. Okt. (Drlff.) Nach einem Telegramm Lord Derbys an >>ie hvei cp alliierte Verwalten^ verlang e btc p-'lnickL Delegation ant Sams ag eine Z-ri t mm zwei Tagi.m, um mit ber Da Si9?r Tel g t iy.i ge'mr e le Vcrhci.d wt er. zu pflegen. Die Danzichcr Del a i-.m lehnte dies ab und begründete ib en ©can. p nrft in einer Note an die Bo schafterÄ^nf'venz Dar-mshin setzte die Botsckaf.ervönte-eirz einen interalliierten Sonderausschuß cm, der aus vier Franzosen, zwei Engtertdern, ei;;era J'al e' er und einem Japaner Le .eb , mit ber Ausgabe, eine Einigung gusLmdezubringen. Der rron!y v-n Srlrchen'and t. Athen, 26. Okt. (LiavaS.) Der König von Griechenland ist gcftxrrben. Paris, 25. Okt. (WTB.) Nach einen „Temps"-Meldunq au5 Vvndoi' hat König Konstantin von Griechenland einem Vertreter der „Daily Mail" erklärt, es sei ihm unmöglich zu sagen, ob er fernem Sohne gestatten werde, den Thron von Griechenland zu besteigen, ober ob er die Bedingung annehme, die die griechisch- fRegierung vielleicht stellen werde. Er halte sein Anrecht auf den Thvon von Griechenland aufrecht. £vo das Leichmbegängnis stattsindet, getroffen wurden. tPCJWHi Vie Lage in Rußland. Paris, 35. Okt. (Wolff.) Der Berichterstatter deS „Journals" hatte eine Unterredung mit einem Freunde Sinowjews. Dieser hat ihm nicht verhehlt, daß die Lage in Räterußland sehr bedenklich geworden sei, daß der Winter, der jcht schon begonnen hat, eine schreckliche Hungersnot im Gefolge haben werde und daß das Volk von Tag zu Tag unzufriedener werde nach all den Entbehrungen, die es durchgemacht hat. Die Arbeiter regen sich und die Bauern haben nur soviel Land bestellt, um da? zu erzeugen, waS sie selbst an Lebensmitteln rwtwendig haben. ES fehle daher in den Städten auch vollkommen cm Brot. Alle Bemühungen, mit den ausländischen Mächten die freundschaftlichen Beziehungen wieder herzustellen, haben mir ein sehr mageres Ergebnis gehabt. England und Deutschland würden erst in einem Jahre Lokomotiven liefern können. Sowjetruß land fürchte neben diesem Zustande Polen, die Ukraine und vor allem General 28tangel. Sinowjew habe wörtlich erklärt, falls nicht im Laufe dieses Winters im Westen revolutionäre Bewegungen zum Ausbruch kämen, müßten die Volkskommissare zurücktreten. Zurzeit richten sich alle Anstrengungen Moskaus nach Italien unv der Tschechoslowakei. Die Volschennsteu feien ber Ansicht, nur von diesen Ländern und vielleicht noch von England könnten ihnen Hilfe kommen. Ein wenig rechnen sie auch auf Deutschland, und in Berlin wisse man wobl, daß ganze Scharen Agitatoren die Hä- 2fus bem Reiche. Sparsamkeittpoll ik in Preußen. Berlin, 25. Okt. (WTB.) Der Hauptausschuß der vreußischen Landesversammlung beriet heute den Haushalt des Finanzministeriums. Nach einer längeren Debatte über oie Wege zur Spa rfarw- keit in der Verwaltung wurde einstimmig ein Antrag angenommen, der die Regierung auffordert, dem preußischen Finanzminister angesichts der gegenwärtigen Finanzlage im Kabinett dieselbe Stellung zu geben, wie sie das Reichskabinett dem Reichsfinanzminister eiugeräumt hat. Die Sanierung des Fernlvroch- und Tele- grarhrnverkehrs. Auf der lebten Tagung des Reichsbundes Deutsckter Technik sprach Ministerialdirektor Dr. Bredow über das Telegraphen- und Fernsprechwesen. Nach seinen Ausführungen ist die Erhebung einer Anschlußgebühr und außerdem einer Ge- sp räch s g e b ü h r, die in mehreren Stufen nach der Zahl der vermittelten Gespräche gestaffelt wird, in Aussicht genommen. Die Biellprecher werden mehr zu zahlen haben als die Wenigsprecher, was bei der jetzigen Pausch- gebühr zum Schaden des Betriebs und der Allgemeinheit nicht der Fall ist. Der Redner rechtfertigte dann die Erhöhung des Fern- 'prechbeitragS von 1000 Mark, ber vielleicht gerade hinreiche, den Betrieb notdürftig in Ordnung zu bringen. Für die dringend nötigen Erweiterungen feien aber neue Mittel erforderlich. Mit der neuen Gebührenordnung ollen wichtige Veränderungen brr alten Fern- sprechordnung Hand in Hand gehen, die der Entwicklung des Fernsnrechers fre'e Bahn schaffen uno eine Reihe neuer Einnahmo- auellen erschließen. Die Einführung neuer BetriebSmcchote" ir d tech- '"ck.er Verbefse- । rungen sollen allmählich die Leistungsfähigkeit des Betriebs heben und eine winschafttichcre I Ausnutzung der Betriebsmittel ermöglichen. Stocke edvlgen fov. Daher I zwei Tage Treibjagden ob, die auch ein □tb aRrtidcciraen dec Besuch gutes Ergebnis zeigten. An beiden Tagen tmirber sein. 30 Rehe, 9 Hasen, 1 Fuchs und eine Schnei s a t i o n sein, die in dürfte aüen Meilern infi> iflung y‘rJ Bwitßtflinti das Hand •n*At« Vortrag se\ ö । c-on yjLunitng, Pvcyrer oes . n i- I Oberförsterei Grebenhain, hick cvriger Woche gar und bürgerlichen Vierteln verhältnismäßig stark und muß als gut bezeichnet werden. K Aus dem -Oberwald, 25. Oft. Freiherr von Müssling, Pächter des Teiliagdgebsites der 1 6»* I • K> |,Ä« festen UKW Ö «Mien Ult'ftt , jyjtrot Men dü KL r.izg$-, \&t'? *,f!L her ö \twS\ säS ■Litgt t«N I ifltb!« ■L Krinnnil Si‘ Jrfcdtfli Znifie M" sikobnü!i!l C E Pit Dir f«i r 5aise ** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 9. Oktober der außerordentliche Professor an der Universität Bonn Dr. Ernst düster aus Bonn mit Wirkung üom 1. Oktober 11920 zum ordentlichen Professor für Botanik an der Landes-Universität Gießen. L.U. Von der Landesuniversität. Zwak ' J «vsimmlvm »idrrie Aldur ä dn für ixy 1 S'&e in in Wj Zuschuß 'roi Jttilimg tun ^ltor tzviscf y KfKfini le Mb bei o[i, gerü y.M v, ^"kunqei SNottfr IMÄij tzS-'ben^ § Sichenhausen, 25. Oft. Bürgermeiscc, Blößer, Sohn des früheren stell rertretenden Büraermeisterei - G-escl-ästssührers B.igeockneter Blößer, wurde dieser Tage vom Kvcisamt Sch'>tten bestätigt. Er war nahezu 5^/z Jahre in französische Gefangenschaft. Kreis Friedberg. — Friedberg, 25. Oft. Ter Kiesigen polytechnischen Lehranstalt i’t es ,yt danken, daß sie im Winker rvieter allge:nte. Lite atur geschachte, Philosophie, B>lkswirtschasisteh e kau;. männis.äreS Rechnen, Rechts?un e Reklameivean, Französisch, Englisch, Ru'lisch u. a Als Bn- tmgenix werten Poch. Ktel e, Dr. Wc-inert, Pros. Tr. Schäler, Seminarsteckch e: Leu'Lg'ns, Oma« lehver Weckering, NelK-«criwalt Schrö e, Dipl.- Jng. Micl-enfelder, SanttL.stett Dr. Be. er, ilip> theler von Tesrnger, Archive ft Schwarz, Neullehr« Kreutzer. Beranstaltuttgen. Dienstag: Stadtthmter, 7 Uhr, Menagerie. — Hotel Köhler, 8 Uhr, öffentliche Versammlung der technischen Angestellten und Beamten. — Caf6 Leib. 8 Uhr, Konzert und Vorstellung der Mckick-Meidinger. — Lichtspielbans, „Vampire, 3 Teil" und „Ncrngefallen". — Lichtspiele, Seltersweg, „Durch die Quartiere' des Elends und Verbrechens" und „Boccacios Abenteuer^'. Mittwoch: Hotel Gwßher^g, 2 Uhr, Kreis- handwerkertag. £ ,tuten , -er Vr WmM, d6 Wfiidfii Bau ei Wiel, ÄäMg: Kim, öomk erg. Wnalksl H W.tf.M rBrrlmtes Dn Bvrfi^ feierte b*n Rn i4 die Ai ity von lrifchgeverbr, Kn den VcÄi Hebung W nmg bei frei htihmg btt pcrbt Afga b'e N>gch>k er änbe alles t sreistreib idfin Btorö Wimm $ Wimen aufi In Ne frtetem brr k (örflude in t tirttoiferdv b i’ir ijeflM isM-e in te ifeerbe bet fein (gefüllt), 7 ar'-tfimefrimber, 5 rtslügelmr- nen und Vontben, 24312 Pa.uitdt, etn Rrcht- tompaß für schwere S ch i ffsg es ch u d e, 5 Runlkblickfernrohre für Haubitzen und schwere Mörser. SkUcr nmrden 2 Karabiner 98 mit Zternpel 1120, die aus oen BestLrL«t der Reichs- loehr entwendet waven, befvill dann das Diebesgut gegen Belohnung lvieder an das Rcra) zurückgebcn. )( Marburg, 25. Oft. In Marburg wurden "bis gestern, dem letzten Tag, an dem es GUd für die Waffen gab, insgesamt abgeliefert 981 Gewehre, 54 Gewehrläuß; und 51 Gewehrschlößer, 146 Revolver und Piitvl n, 3 foraschinengewehre, 12 Ma- schinengewehrläufe und 11 Sch-lösser, 71 Hand- granaden und 64 Zünder. 7 Ki ogramm Arftllerw- Munition und zwei Zünder, sowie 23 729 Sa-uß Munition. Ausbezahlt wurden hierfür insgesamt 110000 Mark. fd. Fra-nkfurt a. M.,, 25. Oft. In Frankfurt sind für abgelieferte W a f- fen etwa 3-10000 Mk., im Regierungsbezirk Wiesbaden, einschließlich des dazu ge- zhörigen besetzten Gebietes 1,5 Millionen Mark bezahlt worden. Abgeliefert wurden: 5 Minen- roerfer, 25 Maschinengewehre, 12 085 Gewehre, 1588 Revolver, 50 5)a!ckyranaten, 3 Ge der Bersanrmlung zu emtfit&cn fein. ** Lokomotivführerfachfchu le. Am Sonntag den 23. dieses Momats fcrnd in dem Sitzungssaal der staatlichen Gewerbeschule als Abschluß des Sommersemesters die Schlußprüfuny und die Preis- verteilung in der Lokomotivsührerfachschule statt. Die Fachschule wurde bei Beginn des Semesters von 190 Anwärtern besucht, infolge zahlreicher Versetzungen am Schluß von 146. Im ganzen wurden 10 Preise bzw. lobende Anerkennungen verteilt. Im kommenden Semester worden außer dieser Fachschule, deren Einrichtung und gute Entwicklung wesentlich der Ortsgruppe Gießen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer zu danken ist, je eine Fachklasse für die Vorbereitung zur Unterassistenten- und zur Zugführerprüfung sowie eine besondere Abteilung für Eifenbahnfächer und Elementar- crlegt. — Gleichzeitig fanden auch im anbei er. Teil der Oberförsterei, Forstwartci Jlbesl)auscr. und BrrmngeShain, Trecklagden statt. D-r hiesuzt Pächter, Forstmeister Döettenh.imer-RDmroö, brachte mit fditen Schützen an drei Tagen 50 Rehr und.einige Hafen zur Strecke. den spielenoe Kinder im Wa de bei Cölbe in. Steinaeröll mit Laub und Eroe zugedeckt d« Leiche eines fremden Mannes, der anscheineick dort schon längere Zeit gelegen hatte. Tie E^mift?lungen ergalxm, daß der Fremdling einen Raubanfall zum Opfer gefallen war. Wie man hört, soll ein junger Mann, der bereits hinter Sckstoß und Riegel sitzt, der Tat dringend verdächtig sein und vor dem in 14 Tagen zusammen- tvetenden Schwurgericht sich deshalb zu verant- ivorten haben. Landwirtschaft. Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche« X. Kassel, 24. Oft. Kürzlich hü, wie der Vorsitzende der Kasseler Land.winschafls.ammer bs- fannt gibt, int preußischen Landwirtschaftsmind sterium eine Bespreck-nug über die Bc kämpfuwg der Maul- und Klauenseuche stattgefuD den, in welcher beschlossen wurde, zur Verhindv rung der Todesfälle durch bösarftg: Maul- um Klauenseuche sofort in größtem Umfang: von be® Jmps'verfohreir .mit Blut oder Serum durchg^ feuchter Trere Gebrauch zu machen. Dieses ® Bayern erprobte Verfahren hat den Zweck, durü Impfung mit Blut diirckMseuchler Tiere den Verlaut der Seuche zu mildern und Todesfälle zu oa> meiben. Rechtzeitig gmmpfte Tiere erfianleit e^ sahrungsaemäß meist leicht. Die große Aussig auf Erfolg hat die Impfung, bei noch nicht Kiniläi erkrankten, fieberfreien Tinen. Wie bereits osse5> sichtlich oder fieberhaft erttanften Tiere we d«! imr mit Blut oder Sevumsubkutmt oder intrt ? peritoneal geimpft. Zur Gewinnung von ZnM" blut und Serum eignen sich ausschließlich t>ur gendsten Interesse der Laickwir.schalt, daß für tw Gewinnung von JntpfblM und Serum Sorge en em Mittel, mit dem kr eines Tages seinen pdkft'fchen.^Hn1^«uimgen KM Siege vgxhcl'e.a ftrm. Diesi Ge^r'Lwgänge werden weder beit einen noch bm anderen vor Strafe schützen. Manckvr, der glaubt, das Entwaffnung^- gesetz umgcken zu können, wird ferne Torheit bitter büfr« müssen. Es tofite bedMb fe'vr. Irr n und Donnerstag 6—7 Uhr, Dr. Mayer; Rechtsphilo- svphisches Proseminar, Freitag 3—5 Uhr, Dr. Encge; Wftsensck>aftlvche Mckrofrapie (mit Demonstrationen), einstündig, Zeit nach Vereinbarung, Dr. Hcmräberg, Dr. Hun!emüll,r, Dr. Je'.tzsch und Dr. Harrassowltz; En steljung und Ve:u ü ung der ansteckenden Ktoavckheien in rvtfts^ümlick«c Dar- fteHuiLß, Mon -crgi 6—7 Uhr, Dr. Gotschlich; Was ist svzwle Hygiene, unb wie siU sie gettsiben werden? Freiag 6—7 Uhr, Dr. HnnteinLUer; M- koholisrnus, Frei'ag 6—7 Uhr, Dr. Schürmann; Experimentelle Psychologie unb allgemeine Psychopathologie, unentgeltlich, Freitag 5—6 Uhr, Dr. Sommer: ^Beftimpfung der Geschlach sft anrheiten. Donnerstag 8—9 Uhr ’Wm., Dr. Jeftnck: '-'Kurs über ftenoillige Krankenpflege, unentgeltlich, Fi-ei- tag 6—7 Uhr, Dr. Göring; Uebungat zur Einführung |in bie Philvsiphie, Frei ag 6—8 Uhr, Dr. Messer; Ernsührung in die Pädag-'Fik, Dienstag 5—6 Uhr. Dr. Roller; lieber Relativitätstheorie (Mtmeiiitv'r'ländlich), Mi 1w»ch 8—9 Uhr atenbö, Dr. Schlesinger; Eiszei' und Urmensch, Montag 6—7 Uhr. Dr. H-arrassvwitz; LUlgiemcine Molagie, Mittn-och 6—7 Uhr, Dr. Erhard: Die futtetteckmischen Grundlagen für den Mckeraufbcru der deutschen Tierhaltung, unentgeltlich, Montag 6—7 Uhr, Dr. Kleberger; Grundvvobleme der Architektur (an Bei vielen der antiken Kunst), Donnerstag 5—6 Uhr, Dr. Rodenwaldt; Der Toles- kampf der an.tfen Rrli-ftioTien tu>m 4. Jahrhundert nach 'Christus an, Dienstag unb Donnerstag 8—9 Uhr abends, Dr. Her?/->g; G>'ethe und Schiller, einftündig. Zeit nach Bevembaru tg, Dr. Eol.'in; Ausgewählte Kapitel aus der deutschen Wnstsüglung tntb Stilkunde. Im Auftrag des DirckLtors des Semiirors für deutsche Philoftnsie, Mittwoch 2l/2 bis 3i/t Uhr oder rrach Vereinbarung, Dr. Faber, Lektor; Hebungen rrn schriftlick-en Gebrauch der deutschen Sprache (S tlübungen und Dispo-sitionS-- übungen), unentgeltlich, Mittwvch 3-/e—5 Uhr oder nach Bereinbanurg, Dr. Faber, Lektor; Uebungen im mündlichen Gebrauch der deutschen Sprache (Redv- und Vrrtragsübun^Mm), Unentgelte lid.i, Freitag 21/.—4 Uhr ober nack- Bereückarung>, Dr. Faber, Leftvr; lieber die Literatur und Kultur des alten Indiens, Frei, ag 8—9 Uhr abends, Dr. Hirt; Tie Jnst'rumentalllompffitionien F. Haendels und I. S. Backrs (mit Bei pielen am Klavier), Donners ag 8—9 Uhr abends, Traut- mami; Thovetisckrer Kurs über Turrren, Spiel unb ©ptort, unentgeltlich, etnfhhtbtg,1 Zeit nach Vereinborurrg; Prak ftcher Kurs für Turnen, Spiel und Sport, unentseltlich, Samstag 3—5 Uhr in der Turnhalle des Rca'chMnasiums, Dr. Werner. Sprackliche ErgSrtznngsftir'e: Lateinisch für Abiturienten von Obervealschulen, HelniJe; Griechisch für Abi urienten von Reulgnmnahen und Ober- roalfchulen, Kling; Engilisch für Abituricn'en von Gynnnasien, Dr. Spiva. Zu den mit * bez ickMeien Vorlesungen werden nur rntmatriMier-c Hörer zugelassen. ** Von der Bolkshvchschule Wick uns geschirteben: Im Programm der Vortragsreihe „Einführung in die Musi k", die morgen abend 7 Uhr in der Obor-Realsckule beginnt, soll m Anbetracht des diesjährigen Bvebiionei'-Jickiläinns eine Blenderung cintreton, die sicher vielen un'.lboni- men ist. Nach der allgemeinen Einfiihrung in das Musikverständtsir soll nämlich ru erster Lr nie Be etho ven be^anidt w cken. An die go- schichtlichm unb ttzoor tisäteu. Bet a t-tunge. i w r-- den sich selbswerl ckckist Mu!i?vt>rträgc tnüto e i. — Bei dieser Goleg-enh-it fei jdwn jetzt inrtgeitettt, daß'hiesige Musiksieunde, die fdyrn lv-tederl?olt ilrrc Kunst, in den Dienst der BollÄVchs'liu e ge'/ellt haben, ten Hörern und den Mitgliedern einen Beethwen-Aberck zu bieten b.a'.siaEigen. für die freiwillig abgckiesir en Waffen und Munition insgesamt nuib 120000 Mark an Prämien bezahlt worden. Im stn-"lnen wurden bei der hieligen AblifferwrgSs.clte folgende Mengen an Wcchen und M'.mi i-n af-^rtief-tt: 927 Gc- n>ehre und teatobmer. 224 Revolver unb Pistrlen, 3 komplette Maschineru;er^liw, 0 815, ein ftnn- plettes englisches MaMneng>"wehr l un voll räudiges Fliegtrnmschrueniveyr 4 G'lchütz.ckilösser, 24 MasästneEw-hrschlöffe,', 5< Mas^i ^rg^w.chr- laufe, 2 Mckck'sinengeirteln^'i-Grer, schlösier. 18 Läuse m.i Sckil-s 'r, / ^te.^!rr'<- n . ! -■■■ eine Pistolengleitschienc, 1 Pistolen lau eine st i . z.. stolen ronrrncl, 19 Hcrndgraüiai.en, 13 r SpvenMrp-1 l ui - Iftfd’flfi £r taSifiN ** Kreishandwerkertag. Die Handwerks kämm er hat für morgen (Mittwoch) nachmittag 2 Uhr in ben Saal de? „GroßHerzog von Hessen" ein? allgemeine Hcnckwerkerper ton».rutuug eintenijen, um wiclstige Frag-n. die das ‘ itoerf bewegen., zu klären und Wünsch: entg schützroh re, 264 141 Jnsanteriegeschosse usw. Die Ablieferung itxrc in bett ländlichen iuie Industrie- gleich ist es zu einem Streit über bie H a us- steuer gekommen. Der Magistvai hast nämlich erklärt, bie Haus steuer sei nicht auf bat Mieter abwälzbar, während die Hausbejiver erklären, das sei doch zulässig. 9hm wollen es die Mieter unb Vermieter auf das äußerste «wider Dsr an kommen kiffen. ■n£(n!l®riit [] Ma rbur g, 25. Ott. Im Fruhftckrr fatv JYIAGGPSUPPEN M bet suchte von dem armen Dinge loszukommen. Öerbli »ur tag GP Suppen erhält man mit tenberg, 25. Okt. Bei schönstem tarn ctfbern Nachmittag das Verbands- BildungS- der Regierung Rechtfertigung diefer Veräußerung sie solche zu verhindern bereit sei? Das LandeSamt für das wesen hat nunmehr im Namen daS Nachstehende yean:wor'et: 3r> Atrnst und Wissenschaft. verkauf von Äunfttoerfcn aus dem Landes- Wettspiel des Fußballklubs Germania gegen den Kerem für Raensteele aus Büdingen zum Austrag. Der Fußballklub G rmnn a ging als Sieger mit 6 zu 1 aus dem Spiel le vor. Das nächste Berbandsspiel findet voraussichtlich gegen Eckarts- Hausen statt. ihm war stets jedermann willkommen. War deshalb die Gründung des Arbeiter-Turnvercins nötig, zumal in einer Zeit, wo alles bestrebt sein müßte, einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Volksschichten herbeizusüihren? !, 25. Okt d ilimgen tottbo Prmii; tzejh Polizei", ü cmfzudecken id nach MtrÄ i müteldachW ) an der Brand auf der Cronenburg. fd. Aus der Eifel, 25. Okt. Eine Feuersbrunst vernichtete eine Reihe bet schönsten und 'ältesten (tetehtbe des BeringS der Cronenburg bei Stadtkyll. Besonders die Ecke, die das Festungsartige der Burg noch in scharfer Ausprägung zeigte, ist zerstört. Nur die gotische Burgfr^lle und die beiden gotischen Tore blieben erhalten. Mord. *■' $$ i?" .0? grot J lst, ttiti! J ft, eint Qi J che ihre bctr.il bringen. 1 >ssisckc Buätdruckerbuch und das . tsS Grosnnü'igen, das er zusammen mit dem ; -'esigm Professor und späteren Landsskorpervaivr f jr Geheimrat von Drach, heranSprtb. Die prclMreitalhtM. Die freie Ffeischtesnttschasi-ung. X. Kalsel, 25. O? . yb Käse Stück 80 Ps., Hühner Stück 11— 21 Mk., Hahnen Stück 14—21 Mk, Gä ne P und 8—IG Mark, Ochsen fleisch Pfund 12 Mk., Kuh- und Rindfleisch Pfund 12 Mk., Sckiiwrn'n/f'eisch Pfund 16'Mk., Kalbfleisch Pfund 12 Mk, Hammelfleisch Pfund 12 Mk., Milch Ltr. 2 Mk., Kartoffeln 50 Kilo 30 Mk., WeisAnut Pfund 20—25 -Ps., Wirsing Pfund 30 P., Rckkraut Pfund 30 Pf., Kahlrabcn Pfund 20 P , Sellerie be- Kops 1 SJiT., Lauch Stück 20—25 P., Spinat P u d 80 Pf., g'lbe Rüben Pfund 40 Pf., rote Rüben Pfund 30—35 Ps., Zwiebeln Ztr. 100 Mk Aepfel Ztr. 50—70 Mk, Birnen Ztr. 50—70 Mk, Nüsse 100 Stück 2 Mk, Tomaten Pfund 1,20 Mk., Endivien Stück 60—80 Pf. 25. Oft. H m Hausbrfijtß icr ost Ha;| Hrat hat rJ iei nicht auii die hausbeM isig. 9hmnlwN auf das äuM An FnlM» i'bc bei Hofej Lroe zug-^üt M ii, der an'ch'U elegen frfe. > r FrrmM «I en roar. w* - der bereitH” Tal dringt « [ Tagen ju.amaj deshalb zu «”\ weniger Fussballspielen g lernt hätten, dafür aber umsomehr das Kampfunsähigmachen ihrer Gegner. s^der Sporlsmann sowie Laie mutzte die Svie- fer des V. f. B. Gieften teicnuibent, die trotz der Noheitm ter Gaste und der Uiifä'.vrfeit des Schiedsrichters ihre arerfannt vornehme, ruhige und überlegene Spestvei'e bis zum Ende durchsührten. Und wenn sic auch nicht durch die Schikan' deS Sckneds» richters- ihre Uebrrlegenheit in dem Resultat (1:1) zum Ausdruck bringen konnten, so ntuft doch zu ihrer Eyre gesagt werden, baft nur durck ihre gefällige Spielweise nicht der grötzte Teil der Zuschauer mit „Grausen" dem Sportplatz den Rücken gezeigt hat. Im Interesse des Sports, der für unsere l^r anwachsen de Jugend von so unschätzbarem Wert ist, müssän grundsätzlich durch gute intelligente Schied?.ichter derartige ,Knock»en'pie'e" vermieden iverden. Ein Zuschauer für Biele. baft a L.:re.riya grlattxrt. Nacht»^m auch mehrere Berncker von Ber^wauchnr ihre Be- rciü-si!ly.*eit zur Mitarbeit m durch die Maul- imö Klauenseuche v-rur>kg nftänte ebenfalls bereits beräuftert haben, um dadurch 'Mittel zum Ankaus wichtiger Werke zu gewinnen." sd. Germersheim, 25. Okt. Die 23* jährige Lina Jordan aus Neuburg war seit einigen Tagen vermint. Jetzt hat man ihre Leiche in einem Teiche gefunden: Wunden an der Leiche beweisen, baft das Mädchen gewaltsam in dem Teick ertränkt worden ist. Unter dem Verdacht des Mordes ist der 22 Jahre alte Josef Zoller von der Wirtschaft ,,^um Schiff" verhaftet worden: er hatte : anbhrirffdxrfi“Tanrmer hat kürzlich in Dassel eint Ikra'ung zur Ergreifung tnu Ma>ahmen zur r Ifdrf'terung deS Uelterovngr5 v>-n te- Zwangs- Rf(r t f^chelsfrnrmi'sv N. te3 Vor iant ll , her tterroafhingen bastel, Cidtcrty Fu'te, I Hanau, HerSseld und Martewg, te-? R-'.issritette.ter- lixM-es und lteS Verbm-tes landwir sZp'ftiücher |8enoffcnMxif*enf ferner Ber'reter des Rnrhefstschcg?, Fritzlrr, Hanau. Hersfeld .Hof- , 5>omberg>, Hünf'ld, .kttrchhain, S"tcn* chmalfrlten, Wi ten hauten unb f XL Gew r7sckpaf.sbuw.teS, »eS Deutschen Ei en bah- I itt-Certemte-’ und LeS Hau Sfr ai mwer r inS. Der BorsitzeTide ter Panbinir' ^Tsinmer er- r läuterte ten Zweek tes Zu'ammenfrmm n1 Wenn mch die Aushebung der Zwarrgswirtschaft, l irichr von Lantevirtschaskt, Hantel unb । k ^leischgewerte, fonbern auch zum graften Teil I »on den Verbrauchern jrfrrtert sei, fr falle die k kukhebimg t in eine Zeit, in ten tee Eiusüte Inrrg des frri~n Hantel^ durch die y efr* Ver- IbrH'nng ter Maul- vnb alar.ien^TefK sehr erschwert lirerbe Ausgabe ter Versanriilim.^ sei brr al'em iMc Abgabe einer Erksänimg, baft te." drei DtrusS- IMute alloS hm wollen, um einer w'pcherisch-m Ik reistrei derer entgegenzutreten Zu I diesem Zwecke stten tevet'5 in riner in Haemever I «igeballencn Äerfamnilung ter frei Bemssd-änt« I sächtliinen aufgestellt w-r^tn Diet Richtlinien I iftjen die Bildung cennemfdYrf kicher Ausschüsse o?n I Bettrct-nm ter btteiligten Berufsgi.'upvcn und ter VLerd'mrcher in ten einzi'lnen Wnr.schaf' sg-bieten Ifrir f-irtfaufertten Boobachtnna b*r Preisdifrimg Irtb zur FeMelluna unb Ve.hrn^ernng schädlicher MuSwüch'e in l-er Vr ilteldung v"«r. Die weitere Wufrabe ter. Auö'chü'se s-oll die Feststellung ent' ■pred’ertter Absttifungen ter Vieh- und Fleiich- ■neife auf Grund frvgfül üi*r Erktebimgen und ■Ne Berei^^limg tes w g sanrE'en Materrals frjr tne Zlvecke ter PveiSprüsu'dg sein. Aufg-ibe ■ iee Del-sammlung sei ferner, die in ten Richtlinien ■ rfrrtertc Bildung ttn-S Unter Ausschusses, .näh- Imib der für das WirrsckxrftSgebiet Hessen-Nassau Intb Freistaat H-essen tewünsckste Haul'tm sschuft mit ■ 'tat Sitze in Frankfurt von ter Lundwirtschafts- I'nvmer ü' Wiesbaden errid^et wird. Der I ünteraussckxus; ’iput^c tonn die Grundlagen für die I'Mellimg von Rick pr i'eu und für ei’t richtiges II schickttris zwi'cterl Sck^lach'- und Letendpsebpr^- || nr zu sckrafsen hak'eir. Bei ter gemyn Frage bleite || ter die Hauptsache, die Seib'hüfr. Es müsse | >tshalb ter allem ein Appell an di? Ber- |rraucher gerich et werten, sich in nLhller Zeit |xi tem Kauf von Fleisch möglichste Be- ' Kränkungen auszu erleaen. Der Dorsitzerrte ber DetzirkStteisckMlle, Land- ß Ltte>n Pappen heim, teil e mit, baft zur Regelung | *5 Viehhandcls eine Reihe von VevordnmrgLN 1 itteujSgcg'ten scren, deren Iunehai'u^ tem einem || iv enich enden Ernährunqiamt kontrolliert wer* l| ^n würden Die'e Dernrtnorng-rr seien 11. Konzessvmierung tes Viehteortels, 12. Uebemy.räung ter Vieh- und Fteischpreise durch 1 Schl u t/cheinzwcmg, |1>'>. Genehmigung von Biehmarktcn, ■ 4. Uebernrjdnnyr der Fleiick»p.eise durch ®ifeung ■ von Rich preisen für Neisch. Wcc begrüfte cs, wenn eine Ster reftmg der Berufs- ■ ’inbe gefchassen würde, te? mit ter MfichtS* ■«jöite ;ufanrntmartei en könne. Mit tem zu H Wnben Unterausschuß würten berer alle Maft- [r^men zu beraten fern, die behördlicherseits et* | | werten würden. I I ^n ter Besprockmng begrü.ft'« ter Dertteter deS ' Magistrates Ka fd die teab bchigteZusammenarbeit T.-D. Nauheim gestanden und dabei den 2. Sieg errungen hätten, erweckte bei ihren Turnbrüdern gcorz besondere Freude. — Fußball. Aus dem B. f. B.-SPortplatz Trieb standen sich am letzten SonMag die L i g a - Mannschaft des Platzvereins und die des We-laer F.-C. v. 05 im B e rb andS s viel geaenüber. B. s. B. mit Ersatz im Sturm gelang es bald nach Beginn deS SrreleS das Kommarrdo zu Übernehmen, trotzdem schon bereits nach 5 Minuten ter linke Verteidiger WingenseD infolge unfairen Spieles eines Wetzlarer Stürmers verletzt wurde unb daS Spielfeld verlassen mußte. Tas Spiel war weiterhin »icmlich flirrk. V. f. B. erzielte durch Möller euten Erfolg und mit 1:0 für B. f. B wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit ortete das Spid leider sehr stark auS. Wetzlar versuchte mit allen Mittebln Erfolge zu erzielen, besonders mit Hilfe bet Körperkraft. Einen vom Tormann schlecht abgewehrten Ball konnten die Gäste zu einem Tor oerroanbeln, und bei Dem S.anbe von 1:1 endete das Spiel, bas auf die zahlreich erschienenen Zuschauer keinen guten Eindruck gemacht haben dürste. Die Hauptschuld dürste nrobl dem Schiedsrichter, Herrn Lösch vom V. f. B. 1900 treffen, ber in der zweiten Halb» zeit tent Steel dic Zügel schiefteu lieft. Bei V. s. B. tat jeder seine Pflicht, die Gäste waren flink und eifrig, konnten aber wegen ihrer massiven Soiel- weise nicht gefallen. B. s. B. ll—Wetzlar II 0:4; V. s.B. III—Wetzlar III 1:3; V. s. B. IV—Wetz, lar IV 4; 0; Jugend V. f. B. I—Wetzlar I Jugend 2:6; Jugend V. f. B II—Wetzlar II Jugend 5:1; Juoeub V. f. B. III—Wetzlar III Jugend 1:3; Jugend V. s. B. IV—Wetzlar VI Jugend 1: 3. Glckalknen-Eh ung. O Butzbach, 24. Okt. Eine würdig? Gedenkfeier für seine gefallenen Turner veranstaltete der hiesige Turnverein, der zu ten ältesten deutschen Turnvereinen zählt. Unweit un* feiger Stadt, am Schranzer, befindet sich ter Wei dig-Hain, der dic Trinnermtg an beit hessischen Turnvater und Vorkämpser ter Einheitsbestre- bungen, Fr. L. Votdig, wach hält, der hier 1814 bis 1819 die Jua-ttib körperlich unb geistig ertüchtigte und 1837, als veoolutvmärverdächtig, starb. Bon dieser iebem deutschen Tnrn. r geheiligten Stätte aus, wo 1913 zu den. Weite- gew.iisten Fich-en zur Gri:inming an die Freiheitskriege die Freih.itseicke g.p lanzt wurde, überbrachten heute nachmittag Turner, Turnerinnen, Zöglinge und Schüler des- Vereins in einem Eilbotenlauf einen schlichten Ei.-s>enkranz nach dem Ehrenfrieb- hof, wo er als Gruft und Gedenken aus heimatlichem Walde für die gefallenen Turner nieber» gelegt wurde. Der Eiitdruck der tiefernsten, echt turnerischen Feier, der bei tem schönen Herbstwetter die Bevölt.'tung sehr zahlrdch beiwohnte, hnirte durch weihevolle Chöre tes Gemischten ChireS und eine gedankenreiche Anspvacke noch erhöht. — Ter 5. Bezirk im Turngau Hessen hielt teube vormittag hier eine gut besuchte Bezttk-s- vvrturncrstnnde ab. — Eine Freie Turnerschafr, die sich „Arbeiter-Turnverein Vorwütts" nr.mt. 25. Oft d tten eifti Ms Erfurt r-| tner Röubr-1 irttt Bahch, ),is drei !me Komf>!ifl verstanden,^ :n unkenntliijß im Begriff, i| für vierhuW hsenhäute l:w inem Krimeas -wcrem San« mc. Heidelberg, 25. Okt. Tie demokratische Fraktion des badischen Landtags hat an die Regierung eine Anfrage gerichtet, was sie gegen den Verfall des Heidelberger Schlosses zu tun gedenkt. ra. Wetzlar, 25. Okt. Der Vorsitzende teilte in ter Stadfvervrdnetensitzung mit, baft vorn Kreisbauernverein 1303 Zentner Äflrteffeht zur Verteil ing an Mintertemitteile zur Verfügung «teilt sind, davon ter gröft^c Teil für 1 2,5 0 Mark, ter kleinere zu 20 Mark. Die Kartoffeln nrü'fen aber auS teilweise sehr ent* legen en Orteit ab» fr fr rocrixm. Es wird Vvrge- sMagen, von dieser 9Jleugc 1030 Zen uer gleich zu per:eilen, 303 .Zentner sollen eince'.ellert werden. Da insgesamt 455 Familim in Fvrgi kommen, so enifatfrn auf jede Famittc 2 Zentner. D»iS sei ein Tröpfchen auf einen heihen S ein. Hin- süfrlich der Betteilung ist beabfick>tsait, in erster Lie.ie KriegShin: erb! letene und srlche Leute zu Eingesandt« kFür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden 9lrtiM übernimmt bi? Redaktion dem Publikum gegenüber teiiwrlei Verantwortung.) Gießen ,ten 25. Oktober 1920. FllßlM. „Wo whe Kräfte sinnlos wal en, Da lam sich feilt G bild geftal en." f Marburg. 25. Oft. Im faft volLmteten *5 Lebensjahre bat vergangene Nach., ern retit über < ß) c ic1 tes Hessen iantej! Vlxrartec Ktrbtrrffer iWchr-ev, ter frühere [an-r-ifri^ Direktor deS Ztaatsarchlv-;, Gteh. Archivrat Dr. Phil. Gustav joennerfe, tes Aefrliche fföeajtet Der Ber* scheue, bet im Bsartbaus zu Krop>mstebt bei :2?oitebui'g geboren nsrrte tim. nach txi.lenbeten jtubirn in Berlin unb Hälfe im 5frhv 1872 al4 Mstent an das hiesfre Staatsarchiv teilen Sei* utg er im Jabr' 1877 übenehm. ®r versah die Livck oria^chäf e bis, -nm Jobre 1912 und seit Ver Zeit bebte er hier im Rutestand, ohne Ich rttr'fen von fraxm wissen'chastlichen ttdeiten '.rückzuzieten. Attbrcnd seiner Ian'm Wirkens rach:.- ?r sich al* eifrig Midgkied te3 Hessi'chm kschichttw-eins febr vertemt; e- war mich Mit* . lürrbcr unb laiigidbriffT Schatzmeijk- ber Histörchen Kommission für Hessen unb Wa deck. Bon -tv'i ?(rbeiten sind befonter? zu erwähnen ter .Mhcratbi? d r oentschcn Literaturgeschicküe, teS ’^ffiidK Buchdinckerbuch und das Bild Philipps Turnen, Spiel und Sport. ** Männer ^Turnverein Gie ßen. Dom herttichsten Wetter b güns igt, war ter Turu* gojrjg, ber. rer M.-T.^V am letz, en Sonntag nach Grvften-Linden 5nmt Besuche te? txt Humvr durch» nurzten Ansprache die Gieheuer Männerturner herzlickist 'wil.fdnrmen und wirs hin auf die Zwrck- mähig?eit solcher Zusammeickünf e, durch die Sta'.-t und Land etnartoer nähergeteacht würden. Er gedachte ber gxr'en B^iehungn, die ret5 z.ri'chen ten betti.nt Devcinen a^val et, unb schloff mit einem Gut Heil e ein Gut Heil au? auf ten T.-B. Gvotzen-Linten. Nur ya rasch verfilmen die Srnnd-n, unb als man süh zum Aufdruckie rüstete, 'chi-d man mit tem Wunsche auf ei« baldiges Wiovers'hen bei einer ähnlichen Bercmstal xny Benrerv sei noch, baft A'grn Abend einige Männer.urner erschienen waren, die sich an dein MaunschaftSfechten in Mar- b u r beteiligt hatten. Ihre Mitb.ilnng. baft sie dort tm hatten Endkamf^e mit den Fechtern des ujjujhu ht in i mir' «iiii rn ii niwiiinawcru. nwexsee*» • - Achten Sie bitte auf den Namen MAGGI auf der gelbroten Packung. IT 63c Offerten an Dr. EggerS, Zosloa. 9nititut. 0083000000«: *Jöbl. V/oean- u. Schlafzimmer ar Herrn zu vernt ^.'Hlockilr. S, Laden. Besseres Mädchen für VebenSmtttelncfdiäft wird aesuchr. Näheres bei Georo Wallenfels, 11355 Markt 21. Suche für eine ältere Dame für den Winter ein aut einserichtete- unb gut heizbares 017fl94 IHM Saafauaa perfekt in S:enoaravhie und Maschinenschreiben, für Korresvoudenz und Rureanaroeiten sofort nciurbt. Schrifll. Dewer- bnnnrtt nebst SentiniS* nbschristen, (SehnttSanspr. u. Angabe des mönl. dm* trittSrerniinö unter 11387 an den Gicir. Anzeiger •eblltL Frlaleli.aus nutet Ramtlie, mit ireunblidjem Wesen, tagSüber zu 2jäbr- Sttnbe u. zur Mithiife tm Haushalt sofort ob. später gesucht. Mädchen wird ge- baltcn. Schr. 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Oktober 1920. 11398 Danksagung Wleseck, den 26. Oktober 1920. OtflOT Für die Beweise herzlicher Teil- «ahme aniäklich des Hinscheidens unserer lieben Mutier, insbesondere iür die treue Pflege der dies. Krankenschwester und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Sattler sagen aufrichtigen Dank Familie Adolf Hansult Familie Herman t Hanfult Familie Sarl Rohrbach. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Hattler am Grabe, sowie für die zahlreichen Kranz» und Dlumenspenden sagen wir allen unfern herzlichsten Dank. Im Namen der trauemdenHinterbliebenen: Ludwig Otzwald nebst allen Angehörigen. i W i K WWW W Feisw Seifern Inallen PreiBlagen empfiehlt 11268c Kreuz-Drogerie, Bahnhofstraße 51. 185? 190? Der Vorstand. E Gießen (Hammstraße 2s. den 26. Oktober 1920. 017706 Die Beordigrung findet Mittwoch den 27. Oktober, nachm. 017730 3 Uhr, auf dorn neuen israelitischen Friedhof statt. 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Mittwoch, S7.Oktokr 4.Miumoch-Abonn -Amft «WTÄlgxvtrBye.ittid Säxeil« verdeMdleil im Altor von 63 Jahren. Une allen war er ein Vorbild an Sch affen ageiat und Liebe. Soin Geist wird in ans fortlcben. Die trauernden Hinterbliebenen: Als Kinder: Hermann Walldorf jun. nebst Frau Max Walldorf jun. nebst Frau Ludwig Haubeil nebst Frau Gustav Walldorf nebst Frau Ernst Walldorf nebst Frau Anten Meurer nebst Frau Als Drüder und Schwester: Alex Walldorf nebst Frau, Neuyork Max Wr'.ldorf nebst Frau, Düsseldorf Narmann Walldorf sen. nebst Frau, Berlin Ferdinand Walldorf nebst Frau, Berlin Betty Ediert geb. Walldorf, Berlin Als Neffe und Nichte: Alwin Haberland nebst Frau sowie 33 Enkel und 2 Urenkel. Kaufe und Damen - Kleider, Wäsche, Schuhe, Möbel MeMMeOsrrMettL MeggejeiMiisl Frankfurt an« Main Unter ma.nkai K3. G. Deutsch, Siegen, Karlstraste 11, Telephon 1M0.__ Kerlen- oder LCIULII 111V 111C nvui 1 luv*, uiuviv uvvv i>iuuvi( ■■ --(5 mutter und Großmutter Frau Katoite Gans geh. Schwalb im Alter von 77 Jahren Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Gans I. Familie Wilhelm Schwalb I. Familie Christoph Wagner III. Großen-Buseck, den 25. Oktober 1920. Die Beerdigung findet Mittwoch den 27. Oktober, nachmittags 2 Uhr, statt. 11896 BnlmbofKrahe 61 III ylir'Lager- und Seiler« arbeiten 11386 Tarifoerhandlunyen. u873v Der Vorstand «ratschen bi», zu ndw iu Kn ns, Mr W Budinar«. iiiuitmimmiiiMiHiiMuiMitiiiniiii I H. Flach __H e rronwehnetder. 4000 Mark gegen Sicherheit u. mite 8hiPA0bhmer- halbschnbt, ^ir. VA, 1 Ü Damen Stiesel, Nr. Xi 017 *] Walltorstr-aste »2. Schweres, Qf schwz.-seid. « । H D mit echtem Besatz zu verk. Anzusehen von 11—4 Ubr. 017721 Löberstr. 17 H. 3« verkaufen irRarsäScr tafeiit «i7?r. Roewe, ,18M («octbestraste 34. zum Besuche ver 2and- kundschaft M Gehalt a. Provision gesucht. »*» Offerten a. d. Firma Max A-saeizerin L armffadt. Frankfurter Straffe 64, als Generalvertreter der Dsatssdso KaaflstegssrdI- gebaft m. b. £., 1 P gut etij. 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MMMKMW' '''dOMW-MW stellen; es wäre nicht gut für unser weiteres Zusamm-mleben und zwecklos »fenbrenr. Meine (Sntftiüik sind längst gefaßt. Bimren kurzem, t>id-* lcickst iwdj im Verlauf dieses Monats, rvenn mein alter Freund Bennrnntz von euter gro&en 9hi5» landsrei.se zurückkommi, rntrrten die erso.terlickvn nutari t.en Ileberfr.igurgrn ihx'fhtten. Nach meinem Jote rtnrb iäx'5 von euch zufrieden sein müssen mit dem, was ich ihm $ugtbad^ habe. Daß es für ein Leben in Müßiggang uni) Ueferfluh nidxt reicht, ist der letzte Beiveis öäterlidjer Liefe, den ich euch gebe." So trefflich Foau Signe sich zu feferrschvi wußte: es nxir vielleicht doch gut, datz ihr Gespräch gerade in dresem Augenblick unterbrochen NTurte. Es Ivar Eri.a. die sich zu ihnen gesellte, mhi^n, heiteren Antlitzes nne immer und mit einem gewinnenden Lächeln auf den Lippen, als sie die junge Frau begrüßte. „AchLm weid noch gar nicht, daß Sic schon von Fhwm Spaziergang zurückgelehrt sind. Er suchte Sic eben vergebens in Ihrem Zimmer unb im Garten." „Tann ist es wohl meine Pflicht, seine Sehnsucht zu stillen. Ich weih dich ja jetzt m den besten Hänchen, lieber Papa .'" Sie hauchte einen Kuß auf feine Stirn, nickte Erika liebenswürdig zu und ging. Es musste doch wohl zu viel gewesen sein, was ihr in den letzten Miirut.m zugemutet worLen war, denn als sie in ihrem Zimmer angelangt war, preßte sic wreder nne vorhin auf der Tiefenbrurrner Hauptstraße die Hand aus "das Herz und atmete schwer. ,^iaß mich!" wand! sie sich ihrem wenige Tlv- nuten später ein tretenden Gatten zu. „Ich fühle mich nicht wohl. Und in solchen Augenblicken but ich lieber allein." * Zwei Standen später gab es eine grobe Auj- regung au, Lindenhähe. Tütschüe, der seinen Herrn zur gewohnten Zeit ins Bett gebracht fatte-, kam bestürzt aus dein Schlafzimmer, um Erika »n melden, das, Herr Falller an?t>rr ei. en fehl® Anfälle habe, und diesmal schlimmer als je zuvor. Wenn diese taft umrträgitdxn Sestnerzen ein» fetten, brach selbst die hernffe Wider''’r er vcrspvch, sich un,.erweckt mit feinem Kollegen Doktor Germering za verständigen, der ohne Zweifel sehr bald im Landhause erscheinen würde. (Fortsetzung folgt.) Zweiter Blatt Ur. 252 !>Ie Neu iliederung de; Deutschen Reiche;. dnn t?r,r fi«» vr. Beyerle, Dr. v. Delbrück, Heile, Hoff- ijcrlc, Dr. v. Delbrück, Heile, Hofs- (Kaiserslautern), Dr. Kaas (Trier), Rirdjftr.. Ciiri't amt . Dom Reichsminister des ind ute abend 8 ^Echdruck verboten.) Fortsetzung 19. t \ WM tttbrubtn(e. ld Giften. 11398 M-r teil, menü iinkrtt elur bie treut »fiter unb öie rrn Planer» Dank Hansult » | bansalt iohrbach. 1 Wu» IW bb .^rtidm >®HIet^ id)‘n Rten, ittv-^5'^ "'■ffw M. h. Sn* die Falkner aufLinüenhöhe Roman von Reinhold Ortmann. 'st W A leben. (r7) len tzichsärtn r. oben) u ieun6rmii8rrti l’eteiliih cbebour und Leutheußer. Der ReichSrat ellt je sieben Hau^tvertreter, erste Stelltreter und zweite Stellvertreter; als uptvertreter gehören der Zentralstelle an: i« preußischen Staatssekretäre Göhre unb Dr. Freuttd, der bayrische Gesandte Dr. . Preger, der sächsische Gesandte Dr. Koch, Hamburger Bürgermeister Stollen, der unschweigische Gesandte Boden und der fische Gesandte Dr. Freiherr v. Biege- im hereinJloW l6l tiroßhen* lege öeintej Frankfurt a. I cht über dir u* irifoerhandlM , ' terjor»* .I.R.» (JL & C.) V öckeyM - -Lch zweifle nicht daran, Signe. Bor demem hab: ich nachgerade schon ebenstrviel Retteft Kimmen wie vor ‘teiner Zunge. Was habt ihr eigentlich getan?" forschte Falkner. „Dir reisten von einer Stadt zur anderen. Ich M schwedisclren und sranzösi'chen Sprackamtrrricht, Achim führte Porträdauftcägc aus, die ich ihm «vaäL.. Mx verschafften uns überall Zutritt in ft gute Gesellschaft: ich unterhielt tec Leute, ich meine kl inen Lieder »orsang ui4> von ft großen Genie meines Mamies vorsckzwärmte. * must mir auf sehr überzeugende Weise ge- dpi fern, denn wir kehrten feiten aus einer Mchaft heim, ohne daß sich jemand zur Por- *wmg a g meldet bäte." ... » '.Mit and ren Worten — mein Sohn ließ sich ^dir ersten?" „Dir arbeiteten Hand in Hand, wie es unter sein soll. War es beim nicht gut so?" „Tas ist Sache der Auffassung. Für Achim -2^ «in Glück sein, eine h> geichäftstüchtge iS“ 9« babm. Denn weil er es aus diese Weue P^r-Xdl zur Berühmtheit bringen wird, dürfte er w.iterhin aui die Zauberkraft deiner Hemen angewiesen sein." .^rier in Tiefenbrunn, Papa? Er trägt sich DkjJyJ^ ich weiß, mit dem Gedanken, hier zu 1» ich nichts. Und ich zweifle, daß ' llK solche Absicht ausführen lassen würde. Der „Z e n t r a l st e l l e für die Neugliederung des Reiches" gehören als Vertreter des Reichstages an: die Abgeordneten rühere Reichskanzler Bauer, Großkausmann Biermcmn (Bremen), der frühere Reichs- irnifter Dr. David, der preußische Staats- Minister für die Verwaltungsreform Dr. vrews, der Professor der Geographie an der Diversität München Dr. v. Dri:galsli, Unter- iieatssekretär a. D. Dr. Göppert, Staats- Wnister a. D. Dr. v. Knilling (München), ^ws. Dr. Lindemann (Köln), Universitäts- :rofessor Geh. Regierungsrat Dr. Meinecke Berlins, Reichsminister a. D. Dr. Preuß, -Mtr frühere Reichsschatzsekrctär Graf v. Rö- -"«ni, der Präsident des Deutschen Landwirt- 'chaftsrates Frhr v. Schorlemer-Lrieser, der Twfessor der Nationalökonomie an der Uni* «rsität Berlin Dr. Schumacher, der Oberriäsident der Provinz Hessen-Grassau Dr. Schwan der, Professor Max Mi Warburg iambura) und das Mitglied des Direk- »iums der Friedrich Kruvp A.°es Unternehmens verringert wird, oder xnu die Detriebsanlagen ganz oder teilweise nicht bemcht werden sollen, sofern dadurch bei weitiger als 200 Arbeitern 10 Ar- ’leiter und bei mindestens 20 Arbeitern s Prozent, jedenfalls aber mehr als 50 Arbeiter zur Entlassung kommen Ohne Genehmigung der zuständigen Demobilmachnngs- Hehördc darf eine Betriebsändemmg nicht wrgenommen werden. DieDcmobilmachungs- -ehorde ist eventl. zur Beschlagnahme unb Snteigmiua gegen eine angemessene Entschä- Ägung befugt Zuwider Hemd lun gen werden rnt einer Geldstrafe bis zu 100000 Mk. und nit Gesängni zu einem Jahr oder einer tiefer Strafen raft — Dazu wurden fol- ynbe Zusatzanlröge angenommen: Dem § 5, wonach die Verordnung keine Anwendung finbet, wenn die Maßnahmen auf Anordnung oter mit Genehtnigung der zuftanbigen Be- tzörde erfolgen, soll zugefugt werden: „oder Intn nachweislich Manger an Kohle, Be- iriebsstofsen und Rohstoffen, trotz reckjtzeitiaer Jorsorge oes Betriebs vorlieat". Ferner soll iugefüflt werden: „Wirtschaftliche Maß-nah- nten in den Kämpfen zwischen Arbeitgebern jrb Arbeitnehmern gelten nicht als Maß- -chme im Sinne dieser Verordnung." -gende Persönlichkeiten in die Zentrafftelle Rufen worden: Oberbürgermeister Dr. «enauer (Köln), der Professor des StaatS- rchts an der Universität Heidelbera Dr. An- Mtz, Oberpräsident a. D. v. Batocki, der 'n, istoshrimn ort tu Äb.-iift. ilt lohn' no «Idorier eh.! tnb entloui irartid Ststnil iierbneb. #'■« i. erbäii Selo Hiifniif w fit dwlff *chm Mbfltn. J'.uhP^. Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) a. M , 26. Okt. 13^8,60 1371,40 1368,601361.40 . 1107,55 110?,65 101^51102,65 988, 990, Börsenkurse. 64, 164, 212,- 212, 187,50 187,50 954, 964, 332,- 256,- 173, 163, 23.53 83,10 17,14 405,- 479,- 300,50 300,— 666,- 491,- 404,— 338,- 520,75 135,20 262,30 241,75 69,69 451,- 477,- 9 6,- 956,- 401,- «396,- 455,- 292,- 295,50 628,- 165,50 331,75 160,30 235,30 243, - 70,47 455, Kurs 25.10. 79,50 97,90 64,75 62,20 165,75 326,- 232,- 164,80 26)1,70 241,25 69,55 450,- . . . 16 ,30 - - . 264,70 . . - 242,50 . . . 70,33 - - 454, 7.35 591,50 2,41 174,25 16',- 191,75 187,62 600,- 418,- 408,- 483, — 299,50 308,- 659,- 505, — 405,- 334,65 258,- Zürich . . . Amsterdam. Kopcnyagen Prag - - - - btodaier- r.cie unb Haserfchale je nach Befchaffenheii anziehend. Lupü«n, gelte Sorten, bleiten gefragt, ater die hol«i Forterunaen erschweren das Geschäft. Wicken waren bebauteet. Seratella findet in guten Sorten Aufnahme. Gesucht bleiten Oel- "aatrn, die freitetbtHiimgen durchsetzten. Für RavS terrscht stark s 3nteiei e Leinsaat und roter ftlce- samen in fdidncr Oualität finten Käufer fieu und Stroh ruhig, die Stimmung hierfür ist jedoch im allgemeinen fest. Frankfart Devisenmarkt. Gelb Bries Datum: 23. Okt. Frankfurt Berlin Sastnß^ Sltente Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs 960,- 964,- 975,- 977, Amsterdam. Auuerö. 2172,80 2162,20 2137,85 2142,15 Brüssel-Antwerpen . 478,50 480,50 476 Christian!« 23.10. 26.10. -,- 9,- 4,70 10,60 250,- 248, 560,- 540, 305,- Kopenhagen . Stockholm . . Helsingjors. . Äalien .... London. . . New-'York. . Paris..... Schweiz. . . . Spanien . . . Wien (altes). Deutsch-Oeslerr Prag..... Budapest. . . Bulgarien . . Konstantinopel 174,50 168,- 191,- 189,84 574,- 408,- 468,- 460,25 295,- 297,- 626,- 508,- 400,- 342,50 259,75 254,25 541,- 309,50 74,50 349,- AuS dem Amtsverkündigungsblatt. ** Das AmtsverkündigungSblatt 92t. 154 vorn 25. ÜDttober enthalt: Die Ertebing der Gem.ind^umlazen für 1929. — Betrifft bat Philipp Stork zu Darmstadt. — Bt-hjeuchem. — Straßensperre. — Dieusmachrichten des Lkreis- amtcs. Verschwinden eines Kindes. Der 12 Jahre alte Philipp Stork, Sohn des Postschaffners Wühelm Stork, Darmstadt, Land- wehrstraße 31, ter bei dem Landwirt Johannes 'Schottes in Sichmhau'en in Pilege war, ist seit dem 11. d. M. von SichmHausen verschcounden. Ebenso ist sein Aufenthalt seinen E tern in Darmstadt unbekannt. Es ist nickst ausgeschlossen, daß ter Junge sich ein L.id ang:tan hat, weil er sich in letzter Zeit fei feinet Pffezeettern unliebsam gemacht bat und tesl-alb vertoarnt worden ist. Personaltes chreilmng: Bond.'s Haar, blaue Äugen, dun klarierter Anzug mit Knicljose (Reichsware^, eb.mso solche Mühe mit Scktirm, roeiefrr weißer Kragen, blaue Kravatte. Stork hat ungefähr 30—50 Mark bares Geld bei sich. Maul- und Klauenseuche ist in Burkhardsfelden unb Lollar amtsich fest- flestellt worden. Gs wird ein Sperrbezirk gebildet, feftrbmb aus bm Gemeinden BurklmrdZfelten unb Lollar. Die Beobachtungsgebiete bieibat unverändert. S chweinerotl auf ist in Gießen fit dem Gehöfte Lonystraße 2 fcstgestellt Worten. Die Spcrrmaßreg^ln sind angeordnet. Straßensperre. W'gen Verlemm von Gas- und Wasserzuleitungen wird die Klinikstraße zwischen Frankfurter Straße undCredner- straße auf einige Zag: für den Fuhrwerks- und Radfahrverkehr gesperrt. Dien st nach richten des Kreisamts. Aus An la;; ter im Dillkreis in auS-^etehntem Maße Herr scheuten Maul- unb Klauenseuche werten die am 'Dtontag den 25. Oktober in Straft- cbersbach und am Mmitag den 1. November d. I. in Dillenburg fbattfintenben Bich- märkte verboten. ßanbcl. Berlin, 25. Okl. Börsen ft immungs- bil d. An der Börse trat in Montanwerten Neigung zu Gewinnsicherungen hervor, wozu angeblich die zneifelkmfle Haltung ter Bergarbeiter zu dem englisckxm St.eik unb loibeftimmte Gerüchte von Wirtschasls- unb politischen Regiermmsmaß-- nahmeu, fesonters h.n'ichllich ter Sszialifiernnas- f>a^e Anlaß gabn. Bismarcklütte stellten sich 62, Bochumer 25 unb Harp-ner 17 Prozent niedriger. Andererseits war aber auch bie Kauflust wieder ziemlich beträchtlich. So gen>arrnrn Thale, ansckjei- ntcnb auf die Fortsetzung ter Interessenskämpfe, 130 Prozent, wovon aber 25 Prozent w eder verloren gingen. Die Färb- und ÄcktrizitätSwerte wurden wiederum zu höheren Kursen aus dem Ma'.ckt genommen, konnten ater die Gewinne meist nicht voll auf'echter halten. Kvlonialpapiere stellten sich höher trotz ter Abchvächmig der ausländischen Devisen, während st-stverziasliche Auslantewerte meist nachsrben. Das Geschäft in Industries Pieren war lebtest. Die Börse schloß wesentlich abgeschwächt. jedoch stell.en ffch Indust^iepapiere, die mir zu Einheitskursen gehandelt werden, bei über- nneg.niter Kauflust vi.liach höher. Frankfurt a. M., 25. Ott. Böesen- stimmung-bild. Du Sozial i sierun gjfruflT bildete an dec Atendbörse mehr ober wenigrer einen Gesprächs toff. Da auch Be lin auf dem Montan- atiennmrtt Vor>vi«p'nd schwächer schloß, so traten in verschiedenen Papieren Rückgänge ein, die zwischen 5 und 20 Prozent fckjwankten, bei Phöuic Borgten fr<>rr 25 Ppezent betrug 627. Gellen- ri raten verloren 13 Pv>Aent auf 396. Gewinn- ickerungen drückten aud> mit Deutsck>-Luremburg 404 (— 6 Pv-eitt), ferner galten Ha' pener erheblich nach 455, ftali We'lrrwln 1025 (— 10 Prozen.'). Laumhü tc verhältnismäßig gut g* halten 438. Buderus verloren 15 Pio-ent auf 540. Im freien Beröehr nxrrcn bic feutc bevorzugten Neckarsulmer stätter freundlich. „Wir machen uns gar keine Hofftnnigrn. Höchstens Die, dich nrnh zwanzig Jahre lang zu te- telten." „Schön gesagt. Ich» habe nichts Dagegen einzu- toenDcn. Weil man aber in meutern Alter auch mit unteren Möglichkciden rechnen muß, und iwii ich in ntrtnen lctzrwilligen Ver ügungen durch das gesetzliche Erbrecht meiner M uter zu sehr fei duän ft sein würde, gedenke ich, über den großen Tei meines Besitzes zu verfügen, v> lange ich noch lebe " „Hast du darüber fdpn mit Achim gesprochen?" „Was saNvc mich dazu Deranlaiien t Ich fa^ es btr, weil wir eben van eurer Zukunft reten. Unb wnl es ganz gut sein wird, wenn ihr es wißt: ich nmnsch: nicht, das Vermögen, das ick erwarben h.bc, in die Hände meiner Ämter gelangen p lassen, denn es ist keines unter ihnen, bet dem ich c5 wähl aufgehoben wüßte. Mchne Grünte dafür brauchen dich nicht iveiter zu teschästt'gen." „Willst du, daß ick Achim das mittcüe?" /.Halte es, wie du magst. Er wird iich's hoffentlich nicht einßrllen lassen, mich zur Rckx zu Dienstag, 2 . Gttoder 1920 --------TUTT-TI»-- ■ ~-------in M'IITHT-----1------- den 15. November rad> Genf Teuen weichen ftstlen, wo .jkiM*itm die Vollversammlung des Böllcrbimtes ur an meu tritt. Auch ter „Pelit Parisim" ist ter Ansicht, die das „I.mrnal" ansspriitü imb sckw ibt: Tre kürzlichen streitsäslc von Wilna, tViume und Sll.rgen- wrth, um nur txyn teil tetcirntcren zu sprechen, Ixv- fen die Sck.wi ri veiten flar erfrunen la sen, hie sich ter ranä h e:i Tnr ''in nn g bei Gntich'ie- fjungen des B< l crbnntes c.itgc-vm e'kn Die Auffassung des e g if.i'xn Mi i :e p ä i ai!c i geht ba» ter dahin, das; nneffamc Mitt . gen>.v cu irerbcn müsftn, um bk Durchführung tnc'cr ffntfck^üsse m gnvähr'eiüen. Tee sva-zAgscke.t dicfficnmg ist ein di-sbczügl'.ckier Barsch ag nach ’ i .ue nagen. Sollte eine foldx' Anregung les tec sranzöiiichen fliegicrung eiHtmfen, so w.rd nach ter An-ickU teS .„Petit Parisren" srnn iFreid) es ni iM unterlasse, in ftiner 'Jlnr.iuct auf dre u utr.igcnelnue-i (MlP:rbunb angehörenten Na.i^iien iuu!? tz^enf mit sich bringen muß. Tas „Iouimal" erFIärt noch, ein svlck«r Plan sei aus-eiwrte.itlich ivfährlich für di? Selbständigkeit ter Nationen und witersptech? tem Geiste des Vertrages durchairs. Fi> Wirk.ichkeit sollte nach beit Gründung allen teö Vö leibun e dieser vollkommen unabhängig halbefen. Da-> Blatt fd) vibt, e» sei daher gewiß teß der ftanzö i'chc Munsterpräsi- dent f.irren Anlaß sehet kann b?r eine Teilnahme ter UCTbünteen Minister Prä itente :t an her Voll- versammlwtg des Vü:k'rbun e.' '.Citrf tti e,i fönnte. Der „Petit Paris e:i" temerh, hast bic Tagima ter V rtteier der A I inrien Voraussicht'ich in Genf ftottfinbet, ober jetenfalls erst dann, nachdem die Sackvefftänbigenkoiifevenz, deren Mitglieder aus tec Ws tercnttmachung> Eommii icn genommen werben, ihre Arbeiten in Briefe! beendet Hafen wird. Dieser Zusammenkunft sch L-f;t sich diejenige an, an ter nach p?m Wunsckre Englands bic verbündeten Regierungsl-äup er imb die !e t~nben Minister Dcuischtands oter nach tem franzöi ckxm Vorschlag nur die Finanzminisdr der verbündeten stkegiemng und Deutfckßanbs teilre?)men werden. Diese Frage ist noch n.ich! cnteültig entfrfneben imb wirb es auch nicht werten, b.*t>or nickst bie Gnmbla vi d s Wsetergüllmack/ung. p vblerns zwi- sckien Pa>is imb London L.bIÜ.tig zur Entscheidung gekommen sind. Die Entwaffnung im besetzten Gebiete. Koblenz, 25 Okt (WTD.) Nach dem von der Rheinlandkommission zur Entwaffnung im besetzten Gebiete zugelassenen Cfefeb über bic Entwaffnung ter Bevötkernng vom 7. August sind alle Militänoaffen, insbesondere Geschütze, TO inen* Werfer, Maschinengewehre, Militärgen»ehre, Handgranaten usw. und wesenllichc Teile non solchen sowie Munition von Militärwaffen bi; zum 1 November einschließlich an die von dem Enlwasf- nungskommiisar bestimmten Ab'.ieierungsstellen ab* auliefem. Bei rechtzeitiger Ablieferung innerhalb der gesetzlichen Frist erfolgt Zahlung her gesetzlichen Abliejernnasprämien. Tie Nheinlanbkom- mission hat Straffreiheit bei rechtteitiger Adliefv- rung zugesagt. Bei Nichtablieserung tritt Strafe em. Rämrnmg der Klalsenfstttl^r Zone durch die Jugoslawen. Bel ar ad, 25. Oft. (WTB ) HatnS. Die jugollawisck)en Truppen haben die Stagenfurtfet Zone geräumt. D'Annitnzio. Rom, 25. Okt. (WTB.) In einer Mitteilung prvtestünt d ' Annunzio gegen bie umlaufen* den Gerüchte über einen Stimtöstr'ich; ein solcher l)abe nie in feinen Absichten gelegen. Die Streikbcwegut g in England. London, 25. Oft. (WTB.) Reuter. L l o v d George, BonarLaw und ante e M nistcr hatten eilte zweistündige Unterredung in der Downing Street mit den Sfertretem tej Bergarbeiter- bnndes, worwff bic letzleren tem Bollzugsaus- sckmft des Bvntes Bericht erstattete. Anschießend wurde bekmmt gegefen, daß die Beiprechungen Lloyd Georges mit teil Vertretern ter Bergleute fortgesetzt vierten sollen Hrifenarbeiterstreik in Frankreich. Le Havre, 25. Okt. (WTB.) Der 24stündige Streif in den Häfen Frankreichs gin| heute zu Ende. Tie Schüfe, die infolg2 des Streiks in ihrer Abfahrt verzögert wurden, konnten gestern abend noch auslanfen. Allgentriner Ausstand in Nmnänien. Paris, 24. Oll. Nach einer Havas-Meldung aus Bukarest vom 23. Oktober ist in Rumänien am 21. Oktober durch bie Generalkommission der Gewerkschaften ter allgemeine Ausstand erklärt worden. Es wurde der Belagernngszustand erklärt unb einige sozialistische Vlbgeorbnete und bie hauptsäcb.ichstLN Geweckschaftsführer verhaftet. Ter Generalstreik ist gescheitert. Repa» e*e% tae»en an FahrräJ rn, NÄhmaxe-'iinen und Sehreib- mascbine . wprden f .chgemllß bei billigster IJJerechnqng ausjfefiihvt. ie,b*h GÖBEL L APFEL Seitenweg 73. Inh-Ee nrkb Appel. Telephon 102. Seeschiffahrt ftnncc Leute alt. Bernie,welche zur Sccsahren wollen, rollten vorher AuM. u. Rat einholen. vstinstiae Bc öinßungen. An*’zTGHsi Eesatara 36, Schlietzinch 112. behördliche Anzeigen. Berlin, den 8. Oktober 1920. Der Reichsmmistec d?r Finanzen III fcu 22 112 Die seihü.i.iq ungmüss-mhe Belieferung dm Posinnstalt.'u mit Stnwrmarkn bat jur Folge aehabt, das; Arbeit^-r nicht redyt^-itifl ihrer Verpflichtung aui § 4 Abs. 1 der Wtmminnjcn über die vorläufige Erh.bung dec Einkommen - fteuer durch Ab ug vom Arbeitslohn chc dar Rechnmigsjahr 1920 vom 21. W 1920 nach" kommen konnten. Um die Unzutragllchkeiten -u vermeiden, hie daraus entstehn, iaxB Arb.itgeber bet aiütrptai« den Arbeit, r.hmrrn nicht die Steuer karte mit den ordnungsmäßig entweitrtm Stturrma ken über-- §ebm föintcn, ordn.- ich bis auf meiteres an, bah sie Aroe:t;eb.'r in Fä.len dieser Ack hsi von dem Lohn der Arbeitnehmer einbeha.toum Betrag rn bar an die für den Arbeitg^ zuständige Bc- zirkskasse unter Angabe des Wolxllitzes des "Arbeitnehmers am 1. April 1920 und gegebenenfalls unter Angabe bc5 Steuerzeichens absuhren Falls die Dezirkskaffe des Arbeitgebers nicht selbst mich die für den Ärd-rtnehnrer zuständige ist, hat sie den von dem Arbeitgeber angeliefrrtsn B-trag an die zuständige BezirksAlie bzw. Steuerhebestelle meitcrzuleiten. Der ArlEilgeb.r hat dem Arbeitnehmer auf Verlangen eine Bescheinigung zu erteilen, au» her der Betrag, her abg^ülyrt worden ijt, her Zeitpunkt der Abführung, die Kasse, an hie abgeführt worden ist, und her Zeitraum, für den die abgelieferten Betrage einbehalüm worden sind, ^^TreBescheinigung kann mit her nach § 14 der Bestimmungen vom 21. Mai 1920 veichunden Im Auftrage: Kuhn. Vorstehendes wird zur Kenntnis gebracht. Giessen, Bubach. - Grünberg, Hungen, den 25. Oktober 1920. _______Die Finanzämter.________11385D Bekanntmachung. Betrifft: Feldbereinigung Heuchelheim. Nachstehende Bekanntmachung des Hefsuchen Feldbercii'iguugskommiisärs vom 17. Oktober 1920 bringe ich hiermit zur Kenntnis. G i e b e n, den 23. Oktober 1920. 11380B Der Oberbürgermeister. I. B.: Dr. Rosenberg. Bekanntmachung. In der Zeit vom 1. bis einschlichlich 15 November 1920 liegt auF dem Aintsrimmer der Bürgermeisterei Heuchelheim zur Einsicht der Beteiligten offen: 1. Projekt der Drainage in Flur IV nebst zugehörigem Beschlich. 2. Beschluß über Erhebung eines weiteren Kostenausschlags. Ein Wendungen sind bei Meidung späteren Ausschlusses während der Offenleyungszeit bei Bürger- Dwifterci Heuchelheim schriftlich einzureichen. Friedberg, den 17. Oktober 1920. Ter Hessische Feldbereinigungskommissär. ______S chn i_t_t s p ahn, Regierungsrat._______ Arbeitsvergebung. Tie nachstehenden Arbeiten für die Unterhaltung des Gebäudes der alten Klinik sollen Montag, den 1. November b. I., vormittags 10 Uhr« öffentlich vergeben werden. 1. Spenglerarbeiten, 2. Zimmerarbeiten, 3. Tachdeckerarbeitcn, 4. Schreinerarbeiten, 5. Weißbinderarbeiten (2 Lose). Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen. — Züsch! agsfrist 14 Tage. Gießen, den 25. Okbüer 1920. 11381B _____Stadtbauamt Gießen: Braubach._____ Vcdttnltmlichnng. 3n unser Handelsregister, Abteilung A wurde heute bei der Firma Johann Kaspar Häuser in Lich eingetragen: 113778 Die Prokura der Johann Kaspar Häuser Witwe in Lich ist erloschen. Lich, den 25. Oktober 1920. ______________hessische« AmtsgericA._____________ Verfiel lernug. Donnerstag den 28. Oktober, von 2 Uhr ab, versteigere ich Brandgasse Nr. 3 1 vollst. Bett, 5 Bettstellen mit Matratzen und Keilen, 2 Stück 2türige Kleiderschränke, 1 emtür. Klciderschrank, 1 Kommode, 1 Sitzbadewanne, 1 Nachtschränkchen, 2 Kinderpultc, Tische, Stühle,2Fensiert ritte, 1 Linoleumteppichl2x3m) 1 Taschenuhr, 1 großer Gewichtsregulator (genau geh.) 1 elektr. Lüster, 2 Paar rote u. 1 Paar grüne P ülch- portieren, 2 n ne Stores, 1 Sflamm. Gasherd, 6 Betttücher, 6 Bettbezüge, 6 Kopskissenbezüge, 8 Herren, Hemden, Küchcngeräischasten, Kleidungsstücke, Schuhe und Stiefel, Bilder und Dilderrahmen, chivckenhorten 1 Wäschemangel, 1 Lederkoffer, 2 Holzkoffer, ein Blumentisch usw. Versteigerung bestimmt. H. Bcuner II., Auktionator. Annahme von Versteigerungen aller Art, auch einzelner Stücke. 017720 Sie sparen viel Geld, wenn Sie Ihren Bedarf an Gummi für Personen- und Lastkrnfi wahren, >Schein w rfern, En Wicklern, Signa instrumenten sowie allen Automo- bilzubel.urteilen kauf -n bei ie7S8h GÖBEL & APPEL Seltersweg 73. Inh. LelnriohAppel. Teh-phon 102. HchmifMtr Mcliijstsditt giiuriiitMaüiiitttr ZiaMte» eiugetroffen. 017700 C. C. Pfeiffer, Lteinftr. 11, Tel. 448. la. Batterien Stete frisch, Mk. 8,r»0. <114 Carl Hchnnck. Die D-rlobvNS meiner Tochter Ellen mit dem a. o. Professor der '/rechte Dr. Rudolf Henle zeige ich hiermit an. Geh. Schulrat Dr. Wilhelm Hensel! Meine Verlobung mit Fräulein Ellen Henjell beehre ich mich an. Metzen. Dr. jur. Rudolf Henle a. o. Proseffor an der Landes-UniversttSt 0>7T4« Siebe«, im Oktober 1920. Wegen ^MufQQÖC der Struinpfwaren - Abteilung verkaufe ich sämtliche Damen- u. Kinder-Strümpfe, Herren- und Kinder-Socken, Füßlinge und Handschuhe weit unter heutigem Preis Auf sämtliche reduzierten Preis« bewillige ich einen Extra-Rabatt v.lOProzent Fritz Nowack 1 va» Baerles Bleichsoda wird ketS in gleicher Mute und Beschaffenbeit berneftellt. Man verlange da er va» Baerles Bieirbloda, da noch Freigabe des Wortes Bleich- soda durch die Neichsbehörüe üetiie auch ganz minder- wertige Produkte unter der fälschlichen Benennung Bleichsoda verkauft werden. Paket Vt I M. P* van Baorlc &, Co., Worms a. Ella, rmr Tadellose Herren- Siärke- Wäsche erhalten Sie immer bei schnellster Lieferung (ca. 8 Tage) EU wasche 2—3 Tage von Großwäscherei „Edelweiß“ Gießen ^»2-°..^ Annahmestellen an allen größeren Platzen der Umgebung. Versand nach außerhalb. 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Kinderschürzen Damen-TrägerschÜrzen aus besten Siamosenstoffek von M. 26.50 an. ,1$een, nachdem ne diesem schtvene Verluste zugefügt hatten. Bekanntmachung. Be'tr.: Feldbereinigung Lich; hier: GeldauSgleichung und die Zuteilung des Baugeländes an ter Lich—Hungener Straße. In der Zeit vom 30. Ok.ovcr bis 13. Mvernver 1920 liegen die nachbenannien Akien und Karten auf der Bürgermci,.erei Lich zur Ci.lficht der Be.eiligten offen: le» l.»'"'") n - .1 Jnhalti-Urbersicht: Erwerbslosenfürsorge,' hier: Behandlung der Laifonarbeiter. — Zuckeroerbrauchsregelung. - Die landwirtschaftliche Wmter- schule Lich. - Viehseuchen. — Dienstnachrichten des Kreisamtes. - Feldbereinigungen Lich, Bergheim und Heuchelheim. — Meldewesen in der . Stobt Gießen. Krassin Vertreter SowjetrutzlandS in Berlin? London, 26. Okt. Havas. Der „Manchester Guardian" meldet, daß Krassin in London abberufen worden sei und zum Vertreter der Sowjetregierung in Berlin ernannt werde. Bekanntmachung. Petr.: Meldewesen. Die Vorschriften der Meldeordnung werden vielfach nicht beachtet. Wir bringen deshalb nachstehend die in Betracht kommenden Bestimmungen.in Erinnerung mit dem An- 61 Hetzen. ’N ‘El i Tei"6h0n)l AmtrverliinLigungzblatl für die provinzialdirektion Gberhefsen und für dar Kreisamt Gießen Erscheint nach Bedarf: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Nur durch die Post zu beziehen gegen Mb. 2.50 vierteljährlich. 920 UiM eistenvr!i! Miet brr übtii» d-Gcled und itt» i>hr mit bcn tu n’ii6ilein8 unll fflircnbcn ttih Civcrimcotti WäM MH i Miet btt in «llledeit. iber llnkerb M ■ anfenfroh nnl wl l der Sonienititn ntntil jnt ©erfifttw^ p-a. IUIkwmM ^pcrl^ht^ > g stbr abeodt I« Ä'LTZ E givi|U/vn ut-11 vyu vuvin.ni w». Regierung zustande gekommen sei. Die Bergarbeiter seien geneigt, die Lohnerhöhung von zwei Schilling anzunehmen, wenn auch unter gewissen Bedingungen. Die Lohnerhöhung soll rückwirkend ab 1. Oktober erfolgen. Nach einer anderen Londoner Meldung glaubt man, daß die Delegierten der Bergarbeiter heute einen Beschluß über die ern-- zunehmende Haltung fassen werden. London, 26. Okt. (WTB.) Tas Exekutivkomitee der Bergarbeiter hat heute vormittag beschlossen, mit der Regierung offiziell in Berl-andlangen zu treten. Zum Tode des Bürgermeisters von Cork. Neuvo rk, 26. Okt. Havas. An einerPrvttst- berfamm.ung wegen b.'d Todes des Bürgermeisters ton Cork haben sich etwa 10 000 Personen beteiligt. gegen entsprechende Vergütung vertraglich ver- pstichtet sind. Dr' Reichspostverwaltimg zahle diese Bertragssumme auch weiter, verzichte aber auf die Gegenleistung u. fahre selber mit einem Millionen- austvand. Jedenfalls erfordert dieses Nebeneinander von Kraftverkehrsgesellschaft und Reichspost, das eine Vergeudung wertvoller wirtschaftlicher Güter in jedem Falle bedeutet, ein geben be Nachprüfung, und eine Regelung, die Ordnung, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit mich in diesen Zweig des .Verkehrs bringt. Man kann es den Kraftverkehrsgesellschaften imd den an ihnen beteiligten Kreisen nicht verdenken, wenn sie sich dagegen wehren, jetzt an die Wand gedrückt und ruiniert zu werden. Die Reichspostverwaltung kann an der Tatsache, daß diese — es sei nochmals betont: auf gemeinnütziger Grundlage errichteten — Unternehmungen nun cin- mal da sind, nicht einfach Vorbeigehen; e§ wäre unseres (Hrnch'eus Pflicht auch der beteiligten Reichsämter, hier mit nach dem Rechten zu sehen. Wirtschaftliche Fragen Ostpreußens. Berlin, 26.Okt. (WTB.) Auf Anregung des Reichspräsidenten hat Ijcute im Reichskanzlerhaus unter dem Vorsitz des Reichskanzlers eine Besprechung über wirt- schaftl'iche Fragen O st Preußens statt gesund en. Neben den ressortmäßig beteiligten Ministern des Reichs und von Preußen nahmen unter Führung des Oberpräso- denten von Ostpreußen, Siehr, Vertreter der Städte, der Landwirtschaft, des Handels und der Konsumenten kreise Ostpreußens an der Besprechung teil. Der Reichskanzler erklärte namens der Reichsregierung im Einverständnis mit der preußischen Staatsregierung, daß die durch die geographische Tren- mmg vom Reich geschaffene besondere Lage Ostpreußens vielfach eine besondere Behandlung und Unterstützung in wirtschaftlichen Fragen erfordere. Den NotwendiAkeiten dieser Sonderlage dürsten sich die Regrerunaen des Reichs unb von Preußen nicht verschließen. Im Anschluß an diese grundsätzliche Frage enefij. Knaben milcr tei( lkrichönhtitt. I »lurreuz. ^UlbtBAU rverun.it; dF Hem <1 IT Diajuwi® — oisB» <«St W Rüttler» lQ9 über; teiitaBnn MN««, !rJU tingdakn DarinftM ”■ M ükyen Beryatrniije, ^seioirverwairung, Freiheit unter dem Reichsrecht,'das find Begriffe, die nicht in jeden Kopf hineingehen. Man wird ihnen sagen, Oberschlesien solle im Reich dastehen, wie Bayern, und damit ist schon ein deutliches Bild gegeben. Wie sehr die Veröffentlichung eines Versassungsentwurfs eilt, erhellt daraus, daß die Dolen bedeutend früher anfgestanden sind, um die Oberschlesier mit einem Autonomieversprechen zu locken, falls das begehrte Gebiet sich „innig" mit Voten vereinige. Am 20. Juli dieses Jahres veröffentlichte das polnische Polizeikommissariat eine solche Vorlage, wonach Oberschlesien eine besondere Wojewodschaft mit besonderer schlesischer Gesetzgebung und mit besonderem Werften Gericht oilden werde. Die Zuständigkeit der schlesischen Gesetzgebung und Ver- ivaltung umfaßt nach jener Vorlage soviele VeZenstände, daß man von großer Dezentrali- fatwn und Selbständigkeit sprechen muß, benn das Versprechen wirklich ehrlich gemeint ist. Aber abgesehen davon wird in dem polnischen Entwurf geschickterweise nichts davon yfagt, was sich Polen vorbehält. Alles, was 1» auch nach Artikel 6 der deutschen Reichs- vftfassung ausschließlich Reichsgesetzgebung ist. nämlich die Beziehungen zum Ausland, «olonialwesen, Staatsangehörigkeit, Freizügigkeit, Ein- und Auswanderung, Wehr- Erfassung, Münzwesen, Zollwesen, Post-, Telegraphen- und Fernsprechlvesen, bleibt chuh dem Reich Polen, ebenso wie alles, was vn Rahmen der Gesetzgebung nach Artikel 7 P$F Reichsverfassung liegt. Die Oberschlesier wurden also ihr blaues Wunder erleben, wenn sie, was Gott verhüte, unter die Ge- und Verwaltungsherrschaft des veralteten polniscl^en Reiches kämen. Diesen e5$iet) klar zu machen, sollte auch das ^Ekundigte deutsche Autonomieversprechen öflDerst»f: ♦! Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen findet am Montag den 15. November 1920, norm. 10—11 Uhr, aus dem Rathaus zu Lich statt, wozu ich die Beteiligten mit der Androhung einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Die Einwendungen sind schriftlich und mit Gründen versehen einzureichen. Tie Vorzeigung der neuen Ersatzgrundstücke findet am Freitag den 12. November 1920 statt. Zusammenkunft um 9 Uhr vorm. am Nebenbahnhof. Friedberg, den 19. Oktober 1920. Der Hessische Feldbereinigungskommissär. __________________Dr. K o ch, Regierungsaisessor.__________________ Bekanntmachung. B e t r.: Feldbereinigung Bergheim; hier: die Massegrundstücke. Tie Versteigerung der Majsegrundstücke findet statt an Ort und Stelle Freitag den 5. November 1920 und soweit erforderlich an den folgenden Sagen. Zusammenkunft hierzu am 5. November ds. Js., mittags 12 Uhr, in Grüningen, Ortsausgang nach Dorf-Güll, woselbst auch die Versteigerungsbedingungen bekannt gegeben werden. Friedberg, den 17. Oktober 1920. Ter Hessische Feldbereinigungskommissär. Dr. Jan n, Regierungsrat. Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung Heuchelheim. In der Zeit vom 1. bis einschließlich 15. November 1920 liegt aus dem Amtszimmer der Bürgermeisterei Heuchelheim zur Einsicht der Beteiligten offen: 1. Projekt der Drainage in Flur IV nebst zug-hörigem Beschluß, 2. Beschluß über Erhebung eines mei eren Kostenausschlags. Einwendungen sind bei Meidung späteren Ausschlusses während der Osfenlegungszeit bei Bürgermeisterei Heuchelheim schriftlich einzureichen. Friedberg, den 17. Oktober 1920. Ter Hessische Feldbereinigungskommissär. S ch n i t t s v a b n, Regierunasrat. 3N i Bekanntmachung. Betr.: Maul- und Klauenseuche im Kreise Gießen. Tie Gemarkungen Hof-Güll, Eberstadt upd Ober- Hörgern werden aus dem Beobachtungsgebiet ausgeschieden. Gießen, den 21. Oktober 1920. ____________Kreisamt Gießen. I. V : Welcker._____________ Dienstnachrichten des Krcisamtes. In Dirlammen (Kreis Lauterbach) ist: die Maul- und Klauenseuche ausgebvachen. Die Gemarkung Tirlammen ist zum Sperrgebiet erklärt. w ,t Betr.: Erwerbslosenfürsorge; hie»; Behandlung der 'Saisonarbeiter. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wie der Herr Reichsarbeitsminister mitteilt, müssen die Grundsätze, die er in meinem Runoerlaß vom 28. sJ£toenwer 1919 l. E. 321/19 für die Behandlung der Sai.onarbei.er in der Erwerbslosen- fünorge ausgestellt hat, auch in den kommenden Wintermonaten Anweneung nnden. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 9. Dezember v. Js. — Amtsverkündigungsblatt Nr. 13ö vom 16. Dezember 1919 geben wir Ihnen hiervon KennMis. Gießen, den 21. Oktober 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Tr. Heß. B e t r.: Zuckerverbrauck)sregelung. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Auf Grund des § 2 der Bekanntmachung vom 15. Januar 1918 «.üreisblatt Nr. 5, wird bekanntgegeben, daß die für den Monat Oktober zustehende Zuckermenge in Höhe von 750 Gramm aus den Kops der Bevölkerung zur Ausgabe gelangt. Es können auf die Zuckermarten 162 der alten Zuckerkarte und 163 und 164 der neuausgegebenen Zuckerkarte je 250 Gramm --- 750 Gramm bezogen werden. Mit Ablauf des 15. November ds. Js. verlieren die Marken 162, 163 und 164 ihre Gültigkeit. * Wir beauftragen Sie, diese Verfügung ortsüblich bekannt- zumack'en. Gießen, den 23. Oktober 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Tr. Heß. Bctr.: Tic landwirtschaftliche Winterschule L i ch. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Da in diesem Winterhalbjahre die Züge ab Gießen 8 20 vorm., an Lich 8,46 tonn, und ab Lich 3,04 nachm., an Gießen 3,33 nachm., nicht ausfallen, wird der Unterricht an der lanow. Winlerschmle in Lich so gelegt werden, daß diese beiden Züge benutzt werden können. Tie in.eressierten Bürger- meiitereien werden beauftragt, dies ortsüblich bekanntzumachen. Ferner bemerken wir im Anschluß an unsere Bekanntmachung vom 7. ds. Mts. — Amtsverkündigungsblatt Nr. 147 — noch das Folgende: In der Regel sollen über 18 Jahre alte Schüler nicht aufgenommen werden. Der Ausrichtsrat der Winterschule Lich hält jedoch den Besuch des Unterrichts auch durch, ältere Schüler im Interesse des Unterrichtserfolgs, für erwünscht. Ta nach an den Herrn Schulvorsteher der Winterschule Lich gelangten Mitteilungen die o rtsübliche Bekanntmachung unseres obenerwähnten Ausschreibens vom 7. l. Mts. in vielen Gemeinden noch nicht erfolgt ist, sehen wir innerhalb 3 Tagen Ihrem Bericht über den Befolg entgegen, auch darüber, daß vorstehendes zur allgemeinen Kenntnis der Landwirte gebracht worden ist. Gießen, den 23. Oktober 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Tr. H e ß. rbe seitens der ostprcußischen Vertreter c Reihe von Einze lw üns chen zur rache gebracht. Svtvett die Regierungsver- ter in biefer informatvrtscheri Besprechung reitS Stellung nehmen konnten, wurde die füllung dieser Wünsck>e zugesagt, so ins- ondere in der Frage einer größeren Selb - ndigkeit des ostpreußisckien Kommissavs für Etn- und Ausfuhr. Die außerordent- )c Härte, die in der jetzigen teuren Be- ferung Ostpreußens mit K'ohlen, Düngetteln, Benzin und Benzol liegt, wurde von t beteiligten Ressorts anerkannt. Eine zeitgemäße PerorDnung. München, 26. Okt. (Priv.-Tel.) Der yrische Mini st errat hat d.schlvssen, gen Wucher und Schleichhandel t außerordentlich verschärften trafbe ft immun gen vorzu gehen. Eine ixe Verordnung, die von der bayrischen Re- ■rung auf Grund der Ermächtigung des tikels 48 der Reichsverfassung erlassen rd, bedroht die gewerbsmäßige Aus- tzung der allgemeinen Notlage, soweit sie schnöder Gewnrnsucht erfolgt und geeignet eine erhebliche Gefährdung der Bergung mit Gegen seiden des täglichen Be - rfs herbeizusichren, mit Zuchthaus, Ehr- rlust, Konfiskation des Uevergewinns und > gesamten Vermögens sowie mit Stellung ter Polizeiaufsicht und öffentlicher Brand- urtung. Mittwoch, 21. VlioSer 1920 »nnohme D0’.< .igee fir d.e Tagcsnumnier bis zum Nachmittag vorher ohne jede *2jcrbinbtid)heit. preis für \ mm höhe für Anzeigen r» 34 mm Breite örtLch 35 Pf., auswärts 45 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Brrtie 150 Vf. Bei Platz, Vorschrift 20u. Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. woctz. Beranttvartlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil! Dr. Reinhold 3cn31 für den Anzeiaenteil: H. Beck, ti: §chulstratze 7. (ämtlid) in Gießen. 2luf Kammervorlagen. Die Mitzständc bei den Bo r s chu ß^a hlun- n auf die Dienstbezüge ber niederen ! a m t e n, Schreibgebilfen ufw. hat die Regie- tg veranlaßt, der Kammer eine Vorlage zu terbrciteii in der das Gesamtminifterium vor- ägt: 1. Erlaß bet Vorschüsse auf Gel älter, Ver- intgan, Ruhcge',Ll'er und Hinterb i'be enbezüge, »weit diese Vorschüsse die Ausd^iserung der mstbezüge nach den neuen gesetz!ick)en Beftint- .iigen für die Zeit vom 1. April bis 1. August 20 übersteigen. 2. Erlaß der Vorschüsse im rigen für die Bezugsberechtigten mit eignem usstand, insoweit das gefamtc dienstliche Ein- timen nicht höher ist als 12 400 Mk. in ter Orts- sse B, 11900 Mk. in der Ortskla7e C. 11500 arf in der Ortsklasse D und 11 200 Mk in der tsklasse E bii Voamden, Bediensteten u0v. Bei .hegehaltsempsängern 11060 Mk., 8000 Mk. bei twcn von Staatsbeamten. Der hierfür aufzu- ndende Betrag dürfte sich auf ctroa) 1900 000 M. len. Einen dringlichen Anttag bett, die Niedt^ äMng von <5t raftorfahren uns Stta'e la' en bei rgef-en gegen die Fleischber»irtschaftung hat der g. Schreiber mit Rücksicht auf bie imnmehr auf- wbenen Bestimmungen über die Fleischbewirt- iftung der Kammer torge egt. — Der Abgeord e Ei ßnert beantragt bei der Regierung die bernahme der bei der früheren Volkswehr täti> oesenen Hil fsw a chleu te zur staatlickren Po- n, da deren En.lassung politisch und sozial uu- g sei. — Der 2lbg. Knoll bat zwei dringlich.' fragen an die Regierung gerichtet, von denen eine die Verabfolgung von En lassungsanzügen 9 Entlassungsgeld an Kriegs'eilnehmer, die an- e die Prüfiing und Herab'etzttng der Hol z - preise bei sämtlichen Oberförstereirn, um a.'d? den ärmeren Leuten den Ho'zkanf zu ermöglichen, betrifft. — Die Regierung tritt dem Landtag mit, daß der ReichsvervehrSminister die nachgesuchte Ge- tvährung von Freifahr tkarten für alle Strecken der Reichseisenbahn abgelehnt hat. Aus dem Finanzausschuß. rm. Darmstadt, 26. Oft. Der 5inan v ausschuß des Landtags genehmig e Ijiut? unter dem Vorsitz des Abg. Eißneri die Rechnungsabla^e bett, die Staaterinnahmen und -Ausgaben, folric über die Schuldenverwaltung vom Jahre 1915 Nach Erledigung von Vorstellnnren gibt die bereits durch Umlauf bei den rinsrinen Ausschussmitgliedern schriftlich genehmigte Vorlage betreffend Kriegsbeschädigten sürsorge dem Ausschuß Veranlassung, festzulegen, daß diese Art der Erledigung mir in ganz dringenden Fällen anzuwenden fei. Die Vorlage bett, die Schaffung ton Unterkunftsräumen für die Kinderklinik in Gießen durch Ankauf einer Lazarettbaracke zum Preise ton 8000 Mk., deren Transport und Ausstellung weitere 11500 Mk. kästet, wird gut- geheißen. Die VorsteNung der Rrichseisenbahn- bcamten wird bis zum Eintreffen der Regierungserklärung zurückgestellt. — Eine längere Ansprache veranlaßt der Antrag Schreiber betr. bie Umgestaltung des Kreis blatt- wesens. Der von einer Seite ei-'.gebrachte Vorschlag, allen Blättern die Amtsverftrndigun- gen in Auftrag zu geben, wird besonders auch von der Regierung wegen der img beurcn Kosten bekämpft. Von anderer Seile wird die Schaffung eines Zentralorganes vorgeschlagen, das mir bie amtlichen Verkündigungen dec Städte irnb Kreis? enthält, und das auf die in allen Gemeiitden auf- zustellenden Plakattafeln anzuschlaton ist. Aste diese, ebenso wie der weitere Vorschlag, die Veröffentlichungen den einzelnen Blitt rn abweck) Ino zu übertragen, finden im Gesa m laus schuß teste Gegenliebe, und die Angelegenheit wird bis zur Vorlage writcrer Anvegungen und Vorschläge von feiten der Regierung ausgesetzt — ^i; Tagung am Mittwoch beginnt mi: der Besichttgung der Regierungsg-bäude weg.n Unt-nbringung ton Beamten für die neue Steuergesetzgebung. ;Ui 'i< f'V j; fr.»'-. ' 1 8 t 1131 1 Druck der Brühl'schen UniversttätL-Buch- und Stein druckerei. R. Lauge, Gieren. Ter Nur« -vmye Air ntuerti. 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Wer inner halb der Gemeinde Gieren seine eigene oder gemietete Wohnung verändert unter Angabe der verlassenen, sowie der neubezogenen Wohnung, insofern die Meldung nicht bereits durch den nach 4 zunächst Verpflichteten erfolgt ist, binnen zehn Tagen nach der Wohwungs änderung. 6. Diejenigen, welche andere bei sich in Schlaf stellen aufnehmen, von jeder Aufnahme binnen vierundzwanzig S tunden. Hremdenausnahme. 7. Gast- und Herbergswirte täglich bis um 8 Uhr vormittags über alle in den letzten 24 Stunden erfolgten Aus nnahmen von Fremden. 8. Wer e i n ortsfremdes Kind in Pflege auf nimmt, binnen 24 Stunden nach erfolgter Aufnahme. II. Form der Meldung. 1. Die vorgeschriebenen Meldungen können sowohl persön l i ch als schriftlich geschehen. Zu den schriftlichen Meldungen werden zweckmäßig die hierfür eingeführten Vordrucke verwendet, welche auf dem Melde bureau des Polizeiamts (Zimmer 7) erhältlich sind. Die Meldungen der Gastwirte haben durch besondere Fremden^ zettel auf Grund der von ihnen zu führenden Fremdenbücher zu erfolgen. 2. Ueber die erfolgten Meldungen von Zu- und Wegzügen il 1—3) werden von der Meldestelle schriftliche Bescheinigungen erteilt. Für andere Meldungen wird schriftliche Bescheinigung auf Verlangen erteilt. Kinderschürzen dir zu 90 cip Länge vorrätig. Fritz Nowack. Benzin für L6tlamp»a a-Fentr- ■enge empfiehlt H‘°e Kreuz-Drogerie, §1 NMÄck 51. fügen, das; die Polizeibeamten angewiesen sind, die meldepflich- tigen Veränderungen streng zu überwachen und etwaige Verfel)- lungen gegen die Meldevorfchriften zur Anzeige zu bringen. Das Meldebureau ist für das Publikum vom 1. Nove m- ber b. JH. an wie folgt geöffnet. Vormittags von 8—12V2 Uhr und nachmittags von 2V2—4x/2 Uhr; Samstags von 8 1 Uhr Gie ßen, den 22. Otto der 1920. Polizeiamt Gießen. Lauteschlüger Auszug aus der Meldeordnung für die Stadt Gießen. I. Meldepflicht und Meldefrist. Zur Meldung bei dem P 0 l i z e i a m t sind verpflichtet: Zu- und Wegzug. 1. Wer in die Gemeinde Gießen ein zieht, um in derselben seinen gewöhnlichen Aufenthalt zu nehmen, unter Vorlage der ihm von seinem bisherigen Wohnorte erteilten Abmeldebescheinigung binnen a ch t Tagen vom Tage des Einzugs an. 2. Wer aus der Gemeinde Gießen wegzieht, um fernen gewöhnlichen Aufenthalt aufzugeben, unter Angabe des Ortes, an den er verzieht, vor dem Wegzuge. 3. Diejenigen, welche der in die Gemeinde Greßen ernzrehen- den oder aus derselben wegziehenden Personen Wohnung und Unterkommen gewährt haben, sofern die An- und Abmeldung durch den zunächst Verpflichteten nicht selbst geschehen ist, binnen zehn Tagen nach deren Einzug oder Wegzug. Wohnungswechsel. 4. Hauseigentümer, von dem in ihren Häusern durch Einzug oder Auszug vorgehenden Wechsel, das Lokal mag zum persönlichen Aufenthalt oder nur ^um Geschäftsbetrieb verwendet sein, unter Angabe der früheren, bezielmngsweise künftigen Wohnung des Ein- oder Ausziehenden binnen a ch t Tagen nach dem Ein- ober Auszuge. Zu gleicher Anzeige sind Hanptmieter Damen-Trägerschürzen aus besten Siamosenstoffen von M. 26.50 an. wischen uzistknrzu jeksttichsreo W in eine to inuv io An, um I w -bstinnn B 1*1® ä: Die j Deutsckli ja und ihr- i Es m ÜpsMe „kn «d 'he ir was * Masse b. en wird. < P Lerhälh unter bem N'-Ht in ^Aen sag. ^hellt bar vlsgesla tntem An Bene vereiL ■Rk i k?.e solche Andere SetM schlch k”be,bi A <5 BLEYLES ---------- Sweater-Anzöge ---------- in Oriidnal-Frledoneausführung sind in allen Größen wieder am Lager. C.A. 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Inb.KeixrbhAifpeL Telephon Ittl Anmeldungen für die neu begonnene Halbjahresklasse werden noch bis AnfangNovember tdgL entgegengenomm. Auskunft u. Prospekte kostenfrei lwlc durch die Schulleitung. Vogfsche Privat - Handelsschule Gießen, Ooethcrtr.32 Telephon 2004. Bekanntmachung. Betrifft: Feldbereinigung Heuchelheim. Nachstehende Bekanntmachung des Heim Felichereiuiguugskommiisärs vom 17. Okbober I bringe ich hiermit zur Kenntnis.___ Gießen, den 23. Oktober 1920. 113 Der Oberbürgermeister. I. B.: Dr. Roseube VehörÄliche Anzeigei Berlin, den 8. Oktober 192 Der Reichsminister dw Finanzen III Ku 23 112 Die zeitweilig ungmägende Belieferung Posttmstalt.m mit Steuermarku Ixit zur 3 qehabt, daß Arbeitgeber nicht reMzeitig i Verpflichtung aus 8 4 Abs. 1 der Beitimmm über die vorläufige Erhebung der Einkomr struer durch Ab,ug vom Arbeitslohn chr Rechinnrgsjahr 1920 vom 21. Adar 19^0 p kominen toimten. Um die Urtzuträglichkeiten zu vermeiden, daraus entstehn, daß Arb itgeber bet austr, den Arbeitnehmern nicht die Steurer karte rntt ordirun asm ästig entwerteten St.uerma ket u ,Achen können, ordne ich bis auf weiteres an, dir Arbe:tzeb.'r in Fä.len dieser At bei WH Lohn der Arlnntnebmer ciTrbeha'tenen Bctiol bar an die für den Arbeitgecher zuständige zirkskassc unter Angabe des Wohnsitzes Arbeitnehmers am 1. April 1920 uni) gegebei falls unter Angabe des Steuerzeichens absw ^"Falls die Dczirkskasse des Arbeitgebers i selbst mich die für den Arbeitnehmer zu st im ist, hat sie den von dem Arbeitgeber avqeliefe B-trag au die zustäridige BrzirksAlie 1 Steuerhebestelle weiterzuleiten. Der ArWitgebn lytt dem Arbeitnehmer Verlangen eine Bescheinigung zu ertecken, der der Betrag, der nöge-fülyrt worden tjt, Zeitpunkt der Abführung, die Kasse, an die geführt worden ist, und der Zeitraum, für den abgelieferten Betrage einbehatten worden s hervorgeht. . Tue Bescheinigung kann mit der nach § 14 Bestimrnunget vom 21. Mai 1920 verbm ------ , ................ M M-Asffarbe gefärbte Stoffe iverdea liesicktwAr». Macken Sic bittecincit?