Wn 403 dH«, n fc 3ier: l9ej jeibejreic Wben|amen( nb geik er Qualität Ur. 97 Oer Lietzener Unzeiaer -rscheint täglich, außer Zonn- und feiertags. Btjugspreii: -Monatlich Mark 3.60, rierleliährlichMark 10 80 »inschlleßlich des Bestell. ge(bs; durch die Poft vierteljährlich Mark 9.75 ausschließlich Bestellgeld. Fernsprech.Anschlüsse: -Qr die Schriftleitung 112; Verlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Liehen. psftscheckksnto: Sranffnrt a. M. U686 Erster Blatt 170. Jahrgang enerAmei Montag, 26. April 1920 Annahme von Anzeige« für die lagcsnummer ois zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis für l mm hvhe für Anzeigen p. 34 mm Breite örtlich 35 Pf., auswärt» 45 Ps.: für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Ps Bei Platz. Vorschrift 20% Aufschlag. Hauptschriftletter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aua. Goetz; für ben übrigen Teil: Dr. • Reinhold Ienz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. General-Anzeiger für Oberheffen Druck und Verlag: vrühl'fche Unio.-Vnch- und Zteindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulstrahe 7. ruvienstU t Paare zu jeder raget nen Timm rrifili In , Marltplatz 23, III, Somme^^ ! asW'btSÄ™“ndl I fibemschend I Wified u,and^ lirbf ..ihre(131^"% ÄJ* Vie Uonferenz in San Remo. Paris, 25. s2ÜmI. (Wolfs.) Der Vertreter der Agentur Havas in San Remo teilt in einem längeren Telegramm mit, das; Lloyd George imb Millerand vormittags eine Unterredung batten. Es scheine, daß die Hauptprobleme, die die Xonseven; ^u lösen habe, nunmehr soweit gefördert feien, daß fie gelSst werden könnten. Es sei ein Abkommen ausgearbeitet worden, das nwi> gen dem Obersten Rat vorgelegt werde, das ein gemeinsames Einverständnis zwischen den Alli- terten seststrllen werde. Heber die beiden Deutschland betreffenden Hauptpunkte, Entwaffnung und Wiedergutmachung, hätten Millerand und Lloyd George die Grundlage einer Verständigung gefunden. Es scheine, daß die Meinungsverschiedenheiten, die sich am ersten Tage der Beratung gezeigt hätten, viel mehr auf wirklichen Mißverständnissen als auf Meinmigsverfchiedenheiten beruht hätten. Die gemeinsame Erklärung werde ohne Zweifel aud) die gemeinsamen GesMe Frankreichs imb Englands betonen. Es werde ein Dokument ausgearbeitet, das von Deutschland die Ausarbeitung des Friedensvertrages verlange Dos Manifest werde jedoch erklären, M die deutsche Regierung aufgefordert werde, Porsärläge zu unterbreiten. Der d e u t s ch e K a nz- ler werde infolgedessen später eingcladeu. mit den alliienen Staatschcss, die vorher das Programm und die Ausdehirung der direkten Besprechung regeln würden, zu verhandeln. Es sei möglich, dos; diese Zusammenkunft in Brüssel, womöglich noch per der interalliierten Finanz- ''mmissivn, die dort im Mai zusammen trete, statt- [inben werde. Diese Finanzkommisfton setze tatsäch- t.ch, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das vorherige Einverständnis der Alliierten über die Wie- dergulmachimgsfragc voraus. A m 1 0. M a r laufe die Deutschland in Bezug auf die Wiedergutmachung gewährte Frist ab. Diese Frist könne leiclst verlängert werden, um den Deutschen alle Initiative nach dieser Rich- tinig zu gestatten Die Alliierten seien geneigt, so schnell rote möglich die Summe festzusetzen, die Teutschland mit Rücksicht auf seine Zahlungsfähig- kit zu entrichten habe und unter Berücksichtigung! CNcffay, daß es sich wieder an die Arbeit begeben müsse, nm seine Verpflichtungen zu erfüllen. Es scheine nicht, baß man bereits über die Bewertung der Summe, die man von Deutschland in steigenden Annuitäten oder in festgesetzten Beträgen nach Steigerung der deutschen Einnahmen aus den üfenoayneir und Zollverwaltungen verlangen volle, eine Entscheidung getroffen habe. Ter letz- wc Modus scheine begünstigt zu werden, namentlich in belgischen Kreisen. Aber das sei eine Frage, fcc in zweiter Linie komme. Die Hauptsache sei, daß: brr Grundsatz angenommen werde, die beutsch: Schuld festzusctzeu. Aus alle Fälle aber werde in San Remo feine Ziffer festgesetzt werden. Das ßnnc erst später in Paris gesck>ehen, wo man alle i notwendigen Insomnationsmittel besitze. Sau Remo, 25. April. (Reuter.) Tic Kon- ftren» beschloß, in den türkischen Friedens- Oertrag die Erklärung Balsours einzufügen, die bestimmt, baü Palästina eine nationale Heimstätte sür die Juden werden soll, die ixe gleichen Rechte wie die Araber und die Juden in anderen Ländern haben werden. Sau Re m o , 25. April. (WTB.) Der Oberste □iat hielt am Sonntag zwei Sitzungen ab. Rach trxtcr weiteren Sitzung am Montag wird die Kon- skrenz vertagt. Aeutzerungen Lloyd Georges. A ui st er da rn, 24. April. (Wolff.) Nachher .Times" erklärte Llvvd George auf eine Frage englischer Journalisten, es sei nicht porge- s-ö lagen worden, Teutschland die Lebensmittelieferungen abzusperreu. In Teutschland würde idon genug gehungert. Im besetzten Gebiete er» hüte die Bevölkerung lediglich, den drittelt Teil irr normalen Lebensmittelmengen. Hinsichtlich der 5 n t ro a ! f n u n g toie gegenüber d.-r Mchtliejlerung b*r Steinkohlen müsse die Ausführung des Driedensvertrages erzwungen werden. Tie Alli-, i frten müssten gemeinsam Handeln. Tie Zeit könne stimmen, da Teutschland wieder eritarfc, aber der C*ebanfe, Teutschland sei gefährlich für die Alli- i Tten, sei im Augenblick phantastisch. Zur Frage des Ruhrgebiets sagte Lloyd George, er erwarte eine befriedigende Lösung. Eine Schwierigleit bilde die Weigerung Bayerns, den Befahlen Berlins zu gehorchen. ! Tie Besetzung des Ruhrgebiets und eines Teiles ! Zreußens würde feines Erachtens nicht das ge- jgnete Mittel fein, einen Truck auf Bayern ans- cjüben. Lloyd George meinte, die Furcht vor dem Bolschewismus in Teutschland fei nicht über- ttneben, obtooffl er nicht glaube, daß der deutsche ücharatter sich für den Bolschewismus eigne. Aus Cer anderen Seite habe der Mißerfolg des M'a p p- • Ulnternehmens gezeigt, das; Teutschland nicht ereignet sei, die militanfriitbe Bewegung zu untcr- ^ützen. Lloyd George bestritt nachdrücklich, daß r> jemals eine Revision des FriedensveNrags ixn- »n'chlagen habe, lieber die Anwesenheit des ameri- lünischen Ge'andten in San Remo sagte Lloyd George, die Anwcsenlxit eines Vertreters, der nur r.orizen mache, habe wenig Nutzen. Tie Konferenz ; labe jemanden nötig, der den amerikanischen j Ltandpunit k.arlege. Auf eine andere Frage sagte Lloyd George, die Antwort auf bie~9iote Wilsons la er die Türkei werde in einigen Tagen abgel^n. Tie amerilairischen Petroleumte> nzessioneu in der Türkei würden geachtet. Wenn Konzessionen cml- f-gnet würben, würden es deutsche sein, um F* für ben SSieberaufbau zu finanzieren. Deutschlands Vertretung in Sau Remo. San Nemo, 24. April. (Wolff.) Ha- Millerand und Lloyd George hatten am Samstag vormittag eine mehr als itehMziM re Speilal-Samiiluiii eriitloüiliilki itifi ;e von Werl. hohe Provision; iet n Stfidten Vermitiler, m tflilc sind. HMu Leipzig,'Täubc enwej21 le und nlte Bücher. 81 wird jedes Gfrt e durch mein- 1 I goieri? Se'iMr pfl'rl. Vielbe- ' sind dpshnlb ir**| In nn berlrcm-1' jk PrlFiril»' » Pesenden y tu eroplebln«• Mitesser, Finne", P;0?.; , sonstige. l versehenden von „Kummerfeldss ^ischwu^ ■ Preis pusche 1 zweistündige Besprechung, die ein sehr er-I sprießliches Ergebnis zeitigte, lieber folgende Fragen scheinen die beiden Regierungen zu einer Einigung gelangt zu sein: Entwaffnung Deutschlands, Wiedergutmachungen und Aktionsgemeinschaften der Alliierten. Diese Vereinbarungen sollen dem Obersten Rai unterbreitet werden. Die Alliierten sind entschlossen, von Deutschland so schnell als möglich die Aufstellung über die Summe zu verlangen, die dieses auf bas Konto der Wiedergutmachuwgen zu leisten hat. Die deutsche Regierung wird ermächtigt werden, durch einen ihrer Vertreter, der spater von den Alliierten berufen werden wird, über diese Punkte ihre Meinung zu äußern. Diese direkten Besprechungen würden wahrscheinlich bald stattfinden. Deutschlands Entwaffnung. P a r i s, 24. April. (WTB.) Davas meldet aus San Remo: Millerand empfing die Spezialberichterftatter der Agenturen Ha- vas und Reuter und erklärte ihnen, es sei richtig, daß Foch während der Vorverhandlungen des Friedensvertrages für eine deutsche Armee von 200 000 Mann war. Aber der Oberste Rat gab dem Vorschläge Lloyd Georges, eine Armee von 100000 Mann zu ge-^ statten, die durch freiwillige Anwerbungen für 12 Jahre zuftandegebracht werden solle, den Vorzug. Wenn der neue deutsche Vorschlag angenommen würde, würde Deutschland 200000 Berufssoldaten haben, die leicht Kadres für eine viel stärkere Armee abgeben könnten. Was Deutschland verlange, sei viel zu Höch. Vor dem Krieg hatte England nicht mehr wie 100 000 Mann Soldaten, um die Ordnung aufrechtzuerhalten, ebenso Amerika, dessen Gebiet und Bevölkerung viel größer sei als diejenigen Deutschlands. Bevor man der Vermehrung der deutschen Streitkräfte zustimme, wünsche Frankreich, daß Deutschland die gefährlichen Klauseln des Vertrages erfüllt habe, so die Auslieferung der Artillerie und des Flugmaterials. Bisher aber hätten die in» teralliertcn Kontrollkommissionen nur den schlechten WillenDeutschlands feft- stellen können. Deshalb zweifelten die französischen Vertreter an der Aufrichtigkeit Deutschlands. Unter diesen Bedingungen sei es zweifelhaft, ob der deutsche Vorschlag von dem Obersten Rat angenommen werden könne. Paris, 25. April. (WTB.) Nach dem Petit Journal soll dqs deutsche Verlangen, seine Arm« auf 200 000 Mann heraufzusetzen, abgelehnt worden sein. Jules Sauenoein sagt im „Marin", die Stärke des deutschen Deeres bicibe 100 000 Mann. Aber die Polizcikräfte könnten vermehrt werden. Tie Wiedergutmachung. P a r i s, 24. April. (Wolff.) Davas. Aus San Remo wirb gemeldet: Heute vormittag hielt der Oberste Rat keine offizielle Sitzung ab. Ritti, Lloyd George und Millerand werden im Beisein des bcsgischen Ministers Hy- mans die Fragen prüfen, die sich auf die Ausführung des Friedensvertrages von Versailles und auf die letzten d e u t s ch e n N o t e n beziehen. Auch die Finanzpolitik der Alliierten gegenüber Deutschland soll geprüft werden. Im Laufe der Beratung soll über den Grundsatz der Festsetzung der Summe, die Deutschland als Wiedergutmachung zahlen soll, debattiert werden. Paris, 25. April. (WTB.) Tas „Echo bc Paris" berichtet aus San Remo: Ministerpräsident Millerand empfahl als Z a h l u n g s s y st e m der von Teutschland zu leistenden Entschädigungen allmärXid) steigende Jahre Stählung en auf 30 Jahre. Keine Jahreszahlung solle jedoch geringer als drei Milliarden sein. Tic Auslieferung unserer Flotte. London, 25. April. (WTB.) Reuter. Die beiden modernen deutschen Schlachtschiffe „O ld e n« bürg" und „P o f e n", die als Ersatz für die in Scapa Floro versenkten Schifte ausgelieserl wurden, sind am 24. April im Firth of Fvrth eingetroffen. Französische Absichten auf den Rhein? Am st er da m, 24. April. (Wolfs.) „Daily Ehronicle" r er offen richt einen Be.icht fernes Korrespondenten in San Remo, worrn es heiß:: „Führende sranzöftjcbe Peinönlichkeinn suchten hinter den Kulissen die drei Premierin nn er zur lieberjeuginig ju bringen, daß TeutschQnd seine Verlragsverpftichtungen itidjt erfülle, daß der Rhein zur endgültigen Grenze ertärt und das Ruhrgebiet militärisch be'etzt roerb:n müpc. Doch besteht kine_ Ansicht, d^ß die eng- lychen und italienischen L-taa:smänner so roißen Ratschlägen tfrr Ohr leihen." Amsterdam, 25. April. Wie das Reuter- jche Bureau aus San Remo meldet, gab Llond George bekannt, daß das Ergebnis seiner De> sprechungen mit Millerand in einer gemeinsairen Erklärung nicbergelegt werde, wonach Frankreich und England übereingekommen wären, daß die Bestimmungen des Friedensverttages über die Entwaffnung Teu tf chlands durchgeführl werden sollen und daß der.Gedanke einer Bese tzung des rechtenRheinufers und des R u hr - gebiets durch Frankreich verworfen wird. Aus dem englischen NntcrhauS. Amsterdam, 26. April. (WTB.) Elmrchill erklärte im Unter häufe, baß sich noch über 1 2 0 0 kriegsbranchoare Flugzeuge 11 2eut, d> land befänden, dr e i Ausl e eining gegcnroärhg tm Gange sei. Tie Mlierttn wärdni sich über die Fi:age ihrer Vernichtung versiänbigeii. Aus bi.* Anfrage, ivas De.ttfchland bisher gemäß dem Fri'- benSvertrage an Wiedergutmachungen g - leistet babe, erwiderte Sä^atzkanzlcr Chamberlain, es seien beträchtliche Lieferungen an Schiffen. Stoblen ufro. eing g ingen, aber er fei nach ni- t in der Lage, den Geldwert dieser Lieferimg.m anzugeben. Tie Frage, ob die englische Regierung bei der franzö'i chen wegen der A e r ro c n d u n g schwarzerTrupvenin Europa und besonders in den besetzten Gebieten Einspruch erhoben, wurde von Bonar Law verneint. Wedgewood (Arbeiterpartei- erkundigte sich, ob Bedenldn dagegen beständen, daß die britische Regierung gegen eine folclie Schmach brate .it-.c, enig gnctc Sonar Laro, er glaube nicht, daß es Ausgabe der Regierung sei, über eine andere Regierung ein Urteil auszusprechen. Die Zurückziehung der deutschen Truppe" au» dem Ruhrgebiet. B e r [ i n, 24. April. (WTB.) Am 20. April wurde durch den Vorsitzenden bet dem scheu Frie- bensdelegati'an den interalliierten Mächten mitgeteilt, in rocldjcr Weise und nt melden Zeitraten die Zurückziehung der beutsckien Truppen aus der neutralen Zone erfolgen solle. Tiefe Zurück- ziehu'ng bat nunmehr fta ttgefunben. Tie Truppenzahl an Offizieren und Mannschaften in der neutralen Zone beträgt nicht mehr als 17 700 Köpfe, überschreitet also nicht bie Kvps- stäfke. die unter Zugrundelegung der Entscheidmcg des Obersten Rates vom August 1919 für die neutrale Zone sestgesetzt ist. Das Kreditabkommen für Mitteleuropa. Paris, 24. April. (Wolff.) Davas. Gc-stern fand eine Konferenz von Vertretern der Ententemächte und der Neutralen statt, die auf Veranlassung der britischen Regierung ein Kreditabkommen tätigen soll, um den Ländern Mitteleuropas, hauptsächlich) Polen und Oesterreich, zu Helsen. Es waren England, Frankreich, Kanada, Amerika, Argentinien, Dänemark, Holland, Norwegen, Schweden und die Schweiz vertreten. Auch Italien schloß sich an, obwohl es nicht vertreten war. Spanien behält sich seine Entscheij- dung vor. Es handelt sich um die Lieferung von Nahrungsmitteln und Rohmaterialien. vom Untersuchungraurschutz. Berlin, 24. April. (Wolff.) Der Unterausschuß des Untersuchungsausschusses der Nationalversammlung, der die Vorgeschichte des Krieges zu erh llen hatte, veröffentlicht eine 120 Seiten lange Zusammenstellung der schriftlichen Auskünfte, die ihm aus eine Anzahl Fragen von im Juli 1914 maßgebenden Männern zugegangen sind. Die Angaben Beth- mann Hollroegs über die politische Haltung des Botschafters v. T s ch i r s ch k y und über den angeblichen Potsdamer ftronrat geben im allgemeinen einen Ausschnitt aus seinem Buch zum Weltkriege. Besonderen Nachdruck legt Bethmann tzollweg auf die Audienz der serbischen Minister- piäjidenten beim Zaren am 2. Februar 1914. Nach dieser Audienz wußte P a s ch i t s ch, daß Serbien nicht allein bleiben würde, wenn es marschierte. Die Schlußworte des Zaren waren ein feierliches V:rfvrecbn: „Für S rbien werden wir alles tun. Grüßen Sie den König imb sagen Sie ihm: Für Serbien werden wir alles tun." Das war, so betonte Bethmann Hollweg, die Vorbereitung auf ben Weltkrieg, dessen die russischen Mack)t- haber zu bedürsen glaubten, um Herren der Dardanellen zu werden. Dem Pazifismus gegenüber erinnert der frühere Reichskanzler an ben spanischen Krieg Amerikas, den Transvaalkrieg, den japanischen Krieg Rußlands, die flolonialFriege Frankreichs und ben Tripoliskrieg Italiens und bemerkt: „Daß der Krieg gegen Serbien in Betracht gezogen worden ist, mag vielleicht von ben Anhängern des Pazifismus verurteilt, nicht aber unter Verleumdung ihrer eigenen Geschichte von denjenigen Regierungen als Frevel Aebrandwarkt werden, deren Staatsmänner in Ver'ailleS unter- Mchn.t haben. Fürst Lichnowsky bleibt dabei, daß Tschirschky jbriegspolitik getrieben habe, wäh- Tenb andere Persönlichkeiten das Gegenteil aussagen. Tie Auskünfte über bie pvlitisck-en Vorgänge am 5. und 6. Juli, ben jogeiur-uitm Potsdamer Kronrat, bringen nichts Neues. So berichtet br frühere Kriegsminister v. Falken- Hayn über eine Uatxrrebimg mit dem Kai er, dessen Frage, ob das Heer für alle Fälle bereit sei, er bejahte Auf des Kri gsministers Frage, ob n_>ch irgendwoch? Vorbereitungen zu trafen wären, habe b.r tbai’er nur kurz ao ehnrnd gc- anttoortet. Eingrieio) find die Aus agci darüber, ob vor Ueberr ichung des Ultimatums finanzielle oder wirticheftii-« Dorbrnritungen KattgcfiDL.cn fjaben. Im Frühjahr 1914 war erörtert worden, daß bei einem Dreirrontenkrieg, in Nachahmung der Politik Friedrichs des Großen, Getreide- und Futtennit el gelegen roe ben müßten. Hebet dos Ergebnis tagte Geheimrat Meyde n bauer aus: Es geschah aber nichts. Mir ist nichts bekannt geworden, daß man dem ungeteiProblem irgendwie ernstlich zu Leibe gegangen wäre Trrvt- tor Mühlon, bei Kriegsausbruch Tin fror hn Krupp, sog e nur Mts, er könne keine Angaben machen, die für Erreichung des Zwecks der Unter- suchimg o-on Bedeiltuirg wär- B e r l i n 24 April. (WTB.) Ter Vorsitzende des varlamenwrischen 11ntersuaynug-. unmitlcl- bar nack 'Abschluß bes Parlaments mündlich über die Sck.nldfrage zu norm*timen, feine genügen!* Unterstützung fand. Tic Vertreter der Tcutfd?j Nationalen, der Temvttatcn uno des Zentrums waren gegen die Vemchinung vor der Wahl, roeil eine Erhitzung des Wahlkampfes baöirvdi befürchtet wird. Tie Abgg Quarck, Frau Boti.n-2ck>nch(Soz i und Eichilorn (USP.) waren dafür. Mcerseld (Soz.) CTitbielt sich der Abstimmtlng ?ltt» dein Ueiche. Aufhebung der Standcsvorrechtc deS A'>els in Preußen. Berlin, 21. April. (Priv.-Tel.) Den Abendblättern zufolge wurde in dec gestrigen Sitzung des preußischen Staalsminlfteriums der Gesetzentwurf über die Aufhebung der S t a n d e s v o r r c ch t c bes Adels und die Auflösung ber Dausvermögen angcnoiw men. Danach werben die auf dem öffcntlidjen Recht Preußens bestehenden Vorrell;te des bisherigen Adelsstandes einschließlich der Vorrechte in Artikel 57 und 58 des Einsühcungs- gesetzes zum bürgerlichen Gesctzbuck) der genannten Familien sowie des herzoglich hol steinischen Fürstenhauses und bet Mitglieder dieser Familie aufgehoben. Vor den Wahlen. Berlin, 26. 2lpril. Tcc WahlkreiSoerbono Berlin ber Deutschen Aolksparter hielt gestern eine Versammlung ab, in der Strese- mflitn sprach. Tie Kapv-Epif i irooem gut gewesen, als man dadurch ciTtgefcIjeu Ixtbc, daß mit Baionetten bei uns nichts zu erreichett sei. Wenn man jetzt aber die EftMwhncrwehren auslöle und d?s Proletariat bewaffne, bann werden bi uns b:ehlb?n Verhältnis e ein treten loie tn RUß- laub. Wir müßten für bie nächsKNl Reichstags-' wählen die bürgerlichen (Elemente stärSen, welch-r Partei sie auch immer angeboren. Berlin, 26. April. In einer soz ia!<- bemokratischen Parteivcrsammlung von Tcltow-Beslow ivurbc gestern aus geführt, daß jchon aus rein praktischen Ettoagütigen, insboso!.- bcrc aber ans grundsätzlicher Gegner chast bie So- zialbemokratie sich gegen die Diktatur wenden müsse. Gerade durch bie Ablehnung ber Diktatur bei bem Kapp-Putsch in Berlin sei l veiler es Blutvergießen wrntiebm worden. NeichStagskandidaten der demokratischen Partei. Berlin, 26. April. Nach bem Berliner Lok.-?lnz." hat bie demokratische Partei bes Wahlbezirks Magdeburg-Anhalt für die Reichslagswahlen folgende Kandidaten an die Spitze ihrer Liste gestellt: Reichsminister a. D. Schiffer, Führer des Bauernbundes Böhme, Regierungspräsident Pohlman n-Magdeburg, und Handelskammer- Syndikus Dr. Rudolf Rausch-Dessau. Die demokratischen Kandidaten für Hessen-- Nassau. Marburg, 25. April. Die heule hier ab» gehaltene Vertveterverfarnrnlunz ber Tvuii'djen Demokratischen Partei für den Wahlkreis Heyen-Nassau stellte folgende Kandidaten für bie Reichs - tagsroa hl auf: 1. Walter Schücking (Marburg), 2. Landwirt Trieschmann, 3. Rercksminister a. D. Hugo Preuß, 4. Dr. Anna Schultz (Frankfurt a. M ), 5. Pfarrer P h c l i v v i (Wiesbaden i, 6. Oberlyzeumsdivektor Dr. Friedrich (Kassel), 7. Handelskammersyndikus Tr. Trumpler (Frankfurt a. M.), 8. Postsekretär Kaufhold sHanau), 9. Lehver Wickel (Oestrich), 10. Frl. Käthe (Kassel), 11. Bürgermeister Kappel (Hachnllmrg), 12. Landtagsabg. Dr. Hufnagel (Arolsen?, 13. Frl. Grete W a ß m a n n (Efchwege), 14. Angestelltensekretär Geßner (Frankfurt am Main), 15. Frau Pfarrer Löw geb. Naumann (Simmersbach), 16. Landwirt Joh. Heinr. Nau (Beltershausen, Streis Marburg), 17. Fabrikant Privat (Friedrichsdorf), 18. Stadtverordnete Frl. Alma Münck (Diez', 19. Ober-Jng. Rötb (Biebrich, 20. Justizral Dr. Albert Helfs (Frankfurt a. M.). Beschlosscni wurde, an den Parteivorstand in Berlin die Aufforderung zu richten, ben Innung-- obermeister Kniest (Kasiel- aus die R e i ch s l i st e zu fetzen. Das Loch im Westen verstopft? Berlin, 24. April. An zuständiger Stelle wird erklärt, daß die West grenze vollkommen in der Hand ber R e i ch s r e g ier u n g sei, und daß auch die Aussicht bestehe, das gleiche (Ergebnis für die Südgrenze zu erzielen. Ein Heringsabkommen mit Norwegen. Berlin, 24. April. (WTB.) Jrn Auswärtigen Amt wurde ein treues Heringsabko m- men mit Norweg e n unterzeichnet, das bie Siefenmg von einer Million Faß Heringen zum Höchstbttrage von ungefähr 49 Mlllionen Kronen Vorsicht. Mit bem Kaufvertrag ist ein Finanzabkommen verbunden, in bem Teutschlanb die Kaufsumme mit Laufterm irren bis zu zehn Jahren kreditiert wird. Die neue Mankenkasferrverordnung. Berlin, 24. April. (WTB.) Nachdem am Freitag i>te Nattonalversammlung sich für die Aufhebung der Krankenkajscnverordnung ausge- spwch-n hat, ut der bekairntlich von einer Be- qteitiinig des Grutidlvhns adgeiehen und die Ber- sichecungspflicht bis auf ein Einivmrnen von 20000 Mark hmaufgescSL wurde, hat die Regierung alsbald dem Reichsrat eine neue Verordnung vor- Mlegt, in der die Gehaltsgrenze von 12 000 Mark wieder eingeführt und die Begrenzung für den Grundlohn aus 24 bis 30 Mark festgesetzt wird. Dec Zeitupnkt, des Inkrafttretens der neuen Verordnung ist auf den 3. Mar feite gesetzt, während die neue Begrenzung des Grund- lohns vom 27. April ab Geltung haben soll, ^er Reichsrat hat die Regierungsvvr,age angenommen. Eine Erhöhung der Aerztehonorare. B e r l i n, 26. April. (WTB.) Das Wohl- fahrtsministerium hat die Berliner Aerzte- kammer aufgefordert, sich dahin zu äußern, ob schon vom 15. Mai d. I. ab bi5 auf werteres alle Sätze der preußischen Gebührenordnung für Aerzte und Zahnärzte um 150 Prozent zu erhöhen seien. Die Aerztekammer erwiderte darauf, eine Erhöhung um 500 Prozent sei als das Mindestmaß der ärztlichen Forderungen anzusehen. --- Frankfurt a. M., 25. April. Der Führer des ganz radikalen kommunistischen Arbeiter-Bundes Deutschlands, Mtnster, wurde heute nach Schluß eines Vortrags über den „Massenmord im Ruhrgebiet" von der Kriminalpolizei in S ch u tz h a f t genommen. Minster trat hier seit Monaten unter dem Nomen Ernst König auf. Deutsche Natlo-mlversammlimg. Berlin, 24. April. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 20 Minuten. Vor Eintritt in die Tagesordnung erklärt der Abg Tr. Kahl (D. Bp.): Der Nsick^usttz- mimster hat in Bezug auf mich n^ckich das Wort des hannoverschen Königs Ernst August auf dve Professoren ungezogen. Tiefer MSspruch lautet: Professoren, Huren und Tänzermnen kann man überall für Geld haben. (Psui.) Diese ffivvle, schwere B.leiirigung laffe ich mir urcht gefallen, auch nicht für meine Fraktion und für den ^tand der deutschen Professoren. Ich fordere 3urud> nähme und von Ausdruck des Bedauerns. Durch Vermittelung trs Herrn Präsidenten ist mir der irr einer Erklärung des Miniiirrs zugegan- geit, die aber unzureichend war. Erfolgt k ine genügende Erklärung, so muß ich mir wertere Schritte Vorbehalten. Reichsjustizminister Blunck legt dagegen nachdrücklich Verwahrung ein. Dr. Abg. Kahl habe Deinerseits von Winkeladvokaten in herabwürdrgen- der Weise gesprochen. Um ihm vor Augen zu führen, wie verwerflich es fei, attgenwie Werturteile über einen Stand zu fällen, habe der Minister den Ausspruch des navverschen Königs angezogen, ohne sich diesen Ausspruch eines verrotteten und nwralisch verkommenen Dtvnarchen zu eigen zu eigen zu machen. Ihm das zu unterstellen, sei eine niedrige Verdächtigung. (Lärm rechts.) Präsident Fehrenbach weist diesen Ausdruck zurück. _ w , ... Abg. Dr. Kahl (D. Vp.): Im Auslegen seid nur recht munter; legt ihr nicht aus, so legt was unter! (Beifall rechts, Lärm links.) .Ich rufe Deutschland zum Urteil darüber auf, ob ein Mann, der so leichtsinnig mit der Ehre anderer umgeht, an der Spitze des Reichsjustizmiuisteriums stehen kann. Präsident Fehrenbach weist diesen Ausdruck zurück. Wenn ihm der Wortlaut des Ausspruchs des hannoverschen Königs gegenwärtig gewesen wäre, hätte er ihn zurückgewisien. Der Ausschuß für die Geschäftsordnung beantragt, die Genehmigung sur Strafverfolgung des Abg. Becker -Oppeln (Soz.) in einem Privat- klageverfahven nicht zu erteilen. Der Antrag wird angenommen. Ter gleiche Ausschuß stellt denselben Antrag betreffs der Abgg. Geyer-Leipzig (USP.) und Dr. Geyer-Sachsen lUSPsi mir Grund einer Strafanzeige b s Rates der Stadt Leipzig, weil politische Motive Vorgelegen hätten, nicht aber eine ehrlose Handlungsweise. Ter Eintrag tohb angenommen. Der gleiche Ausschuß fielt denselben Antrag betreffs des Abg. Braß (USP.), in der Lande s- verratsangelegeirheit. Tage gen liegt ein Antrag vor, die Genehmigung zur Strafverfolgung zu erteilen und ein weiterer, die Sache an den Aus- sckmß zurückzu verweisen, da tfe Sackte nicht genügen?) geklärt sei. Nach längerer Geschäftsord- nungsdebatte wird der Antrag auf Zurückverwev- snng angenommen. Der Gesetz.nlwurf betr. das dmtsch-franzö- sische Abkommen über die Zahlung der elsaß- lothringischen Pensionen wird nt allen drei Losungen angenommen. Es folgt die zweite Beratung des Gesetzentwurfes betreffend den Staatsvertrag über den Ueber- gang der Staatseisen bahnen auf das Reich. Abg. Dr. Becker- .Hessen (D. Vp.) berichtet über die Ausschußverhandlungen. .hoffentlich nutzen die Länder die Mwonnenen Vorteile nicht allzu rücksichtslos aus. Nur in dieser Hoffnung könne der Aussckmß die Annahme des Gesetzes empfehlen. Reichsverk hrsminister Dr. Bell: Die Verantwor- tuitg für die Vorlage mit Einschluß ihrer gesamten finanziellen Wirkungen übernimmt die Regierung vollkommen. Ter Uebernahmepreis war durchaus angemessen. Ans Finanzrücksichten konnten wir den Vertrag nicht scheitern lassen. Da? Personal verlangte die UebcrnahmE auf das Reich wegen der Besoldungsreform. Eine enrlteitliche Leitung ist auch erforderlich im Hinblick auf die örtlichen -Streiks und Unruhen. Abg. Gandorfer (Bayr. Vp.) erklärt, daß feine Partei gegen das Gesetz stimmen werde. Das Gesetz wird angenommen. Der Gesetzentwurf über die Anfhebimg derGe- Ibührensreilheil im Post und Tel^grapbenverkehr wird in zweiter und dritter Lesung angenommen. Der Gefetzermourf über die Ausü bung des ' bayerischen und württembergi'chen Postregals wirb in zweiter und dritter Lenmg angenommen. Zweite Beratung der Gesetzentwürfe Mreffenb die Tetegrapt>cn- und Fernsprechg-ebühren und bei die Postgetm ch- ten Chor. ** Massengewalt im S"tadt Parlament. Zu unserem Verhandlungsbericht in der Samstag-stLumyter bittet uns Frau Kunigunde Anna Burk, Ehefrau des Kutschers Christian Burk, daraus hinzuweisen, daß sie nicht mit der angeklagten Chefvau Anna Buick identisch sei. Landkreis Gießen. r. Londorf, 25. April. Beim Spielen am Mühlgvaben ertrank das zweijährige Söhnchen des Arbeiters Heinrich Schmidt. Äelteve Ge- chlwister, denen bas Kind anvertraut war, ließen es eine Z eillang unbeaufsichtigt. Kreis Büdingen. — Büdingen, 25. April. Das Kreisamt gibt bekannt, d.iß der Kveis Büdingen von der bevorstehenden Brotpreiserhöhung nicht Beranftaltungen. Montag, 26. April: Saal der Johannes- kirche, IV2 Uhr: Jahresversammlung des Ober- hrsstschen Vereins Tür innere Mission. — Lichtspieltheater wie gestern. ** Die Frühgemüseeinfuhr aus Holland im Jahre 192 0. Auch in diesem Jahre ist, wie uns die Hessische Landesgemüsestelle mitteilt, die Einfuhr von Frühgemüse aus Holland innerhalb gewisser Grenzen zugela^snt. Die Zulassung gilt nur für bestimmte Osmü esvrten unb nur innerhalb bestimmter Zeiträume. Die näheren Bedingungen werden Jntereisenten von der Hessischen Landes-Gemüsestelle in Mainz ober den Kreisämtern mitgeteilt. ** Die fa l s chen Hoff ituit gen — auf billige Schuhe. Der Verband der deutschen Schuhwarcn Händler gibt bekannt: In letzter Zett sind häufig Gerüchte durch die Tageszeitungen gegangen, die an Billigerwerden der Schuhe mit dem Sinken der Häute- und Fellpreisc aus den Auktionen imd dem Steigen des Markkurses begründeten. Diese Mitteilungen sind geeignet, falsch eHoffn ungen zu ivecken. In Wirklichkeit ist die Lage so, daß eine Rohhaut etwa dreiviertel Jahre und länger braucht, ehe sie als Leber zu Schul)en verarbeitet werben kann. Wenn ferner Rohhäute wirklich um vieles billiger iver- ben sollten als sie bisher sind, so wird die,e Preisminderung durch die ständig steigenden Löhne und Gehälter, die sich doch der allgemeinen Teuerung anpassen müssen, wieder mehr als ausgeglichen. Dazu kommt, daß beute noch gar nicht zu übersehen ist, daß die teueren Preise für Futterstoffe, Garn, Seide, Oesen, Schnürbänder und sonstige Zutaten erheblich nachlassen könnten. Aus allen diesen Gründen ist an- ein Billigerwerden des Schuhwerkes in diesem Jahre leider gar nicht zu denken. * ♦ Tas Fest der silbernen Hochzeit feiern morgen Wois Spengler und Frau Maria geb. Tauern^heim. * * Schaut-anzen. Am 29. und 30. April findet im Saale des „Hotel Einhorn" eine Vorführung moderner Gefellschafts-Tanse durch Prof, art. falt. Rose und Fvau, Flüchtlinge, früher Straßburg, Mailand, Paris statt. Näheres ffetc Anzeige. * * Die 7. Allgemeine Ausstellung von Hunden aller Rassen, veranstaltet vom Verein Hundesport von Gießen und Umgegend, sand gestern auf der Liebigshöhe statt. Die Anmeldungen waren über alles Erwarten so zahlreich eingelausen, daß der große Saal nebst Bülme die Tiere nicht alle zu fassen vermochte und viele noch im Garten untergebracht werden mußten. Insgesamt umfaßte der geschmackvoll ausgesührte Katalog 315 Nummern von über 250 Ausstellern. Aus allen Teilen Deutschlands hatten die Hunde^üchter ihr bestes Material gesandt, so daß ganz licrvor- ragendes Zuchtmaterial vorhanden war. Es wurden auch zahlreiche Verkäufe abgeschlosfen, und die Preise waren — den heutigen Verhältnissen entsprechend — recht hoch, Tiere bis zu 40 000 und 45 000 Mark standen zum Verkauf. Die Zahl der gestifteten Ehrenpreise betrug allein über 100, außerdem wurden 7 Zucht.iruppenpreise und sehr viele Geldpreise vergeben. In Anbetracht der starken Konkurrenz hatten die Preisrichter eine schloere Aufgabe, und manches noch gute Tier muftte leer ausgehen. Das Ergebnis der Preisver- teilung lassen wir morgen folgen. ** Der hef fische^ Polizei- unb Schutz Hunde-Verein, Zweigve? in Gießen, teilt mit, b-ifti, nachdem bie Hundekrankheitcn hier erloschen sind, dir Tre snrsluitden wieder augge- iwmmeit werben. Wir verweisen auf die heutige Anzeige. ** Ter Hausbesitzerverein Greßen veranstaltet morgen abend 8 Uhr im Hotel Großf- herz-og eine Mitglfeder-Versammlung. Auf der Tagesordnung stellt u. a. ein Vortrag des Rechtsanwalts Dr. Spohr: „Die Beslimmungen des betroffen wird, da die Kreisverwaltung nicht auf bad teure Auslandsmehl angewiesen ist. Nur m- iolge höherer Unkosten muß ein kleiner Aufschlag im Brolpceis vorgeiwmrnen werden. Kreis Schotten. e. Schotten, 24. April. Eine Bürger- meisterverfammlungder Bürgermeister des Kreifes Schotten nähm in einer Entschließung in scharfer Weife Stellung gegen die Holzratuniermig und verlangte sofortige Aufhebung der Brennholz- verordnung. Außerdem soll die. Staatsreyiermig« ersucht werden, in der Besetzung her KretÄ)iretz> torenstelle für den Kreis Schotten stetige Verhältnisse zu schaffen, lieber die Regelung der Gehalls- verhältnisse und Tienstbezüge der Bürgermeister sollen Verhandlungen mit den zirstänbigen Stellen eingeleitet werben. In den Vorstand des Kreisbürgermeistervereins würben gewählt: Ritter-Lau- bad:-, Mengel-Schvtten, Viehl-Rainvob, Rühl-Ulrichstein und Hofmomt-Mfa. Starkenburg und Rheinhessen. rin.' T arm stadt, 25. April. Die Paßkontrolle an den Darmstädter Bahnhöfen durch bie französischen Besatzungsmannschaften ist seit Freitag nachmittag aufgehoben. rm. Darmstadt, 23. April. In der Schriftleitung der amtlichen „Darmstädter Zeitung" steh.m Aenderungen bevor. Ter seit näliezu 16 Jahren in seiner Stellung tätige Hauptschristlefter Hoftat Tr. B u schm an» wird infolge seiner schon seit längerer Zeit geschwächten Gesundheit zunäckist einen längeren Urlaub antreten. Als sein quartett>. Tie Vorträge sind allgemein zugänglich. ** T e r Wartburgverein finbet immer ein volles Haus, mag er rufen; wann er will. 1 Sv war auch gestern abend trotz der „Konkurrenz" I Eschweae, 23. April. Die Stadwer beschlossen, beim Lanbesfinanzamt u gc. ordneten w,-..,,—, ------ —_ Kassel eine Nachprüfung der Um> atz st euer Veranlagung bis zum 1. Januar beantragen, da offensichtlich infolge der Steigt rung des Umsatzes in vielen Fällen eine viel niedrige Veranlagung erfolgt fei. Wegen der außer ordentlich manaelhaften Belieferung der Sta-- Efckwege mit Butter soll Beictzverde bn 00 Regierung erhoben werden. Ter Kreis Eschweg' bat dem Magistrat den Bau eines Muster L c h m f a chw e r khau I e s durch die Stadt v» geschlagen unb will hierzu em unverzinslich« Darlehen von 50000 Mark zur Verfügung stellen Tie Gesamt bau losten betragen 170000 Mark, vvi henen nach Mzug des .Kreis- nnb staatlichen Bau kostenzuschufses noch 70 000 Mark durch die Stad zu decken sind. F r a n t f u r t a. M., 24. April. (WTB.) Do gewaltige Erfolg der ersten Frankfurter Internationalen Messe hat den Anstoß zu einem groß zügigen Ausbau der bisherigen Messeeinrichtung« gcgdxM, als deren erstes Ergebnis sich die ge 1. Ta-s beschlagnahmte Fleisch wurde «nnge- a>gen Verlobte Lollar, 25. April 1920 •rer* Detektiv-Drama in Ab florsen: 07677 4685 Schautanzen Achtung! Achtung! Eintritt M. 6, Siebe Lokalbericht (M0"BaUer Tuchhandlung kommen. Der Vorstand. Sofort lieferbar 4510s8 Lokomotiven M!S-iZW-SM 2 4660 versekter Arbeiter, gesucht. Vilh. Heer, G. m. b. h., Ziegen i. w von von . ™ m. 295.«“ 4195c M. 120.““ >L 200.“® in allen Farben sowie Wilhelm Schwalm Frieda Schadeck Ter Schlichtunqsausschus; der Provinz L verliessen. 3i6intg tum 21. April VJ20. Gebts darchrepariert " OP$GOOSpurS ahlbuchse )OPS690 Kopferbuchse 10PS600 „ 0PS730 r ern sprech er 269. 3978D Tagesordnung: Bericht des Vorstandes Rechnungsvorlage für 1919 Entlastung des Vorstandes Ergänzungswahl für den Aufsichtsrat Satzungsänderungen Aussprache über Wohnungrverieilung Verschiedenes. Neue mit Kupferbuchse 2 Stück 55 PS 600 Spur I 125 „ 900 n für Wohn- u. Schlafzimmer und Küche, abgepaßt und am Stück; weiß, creme und farbig zu mäßigen Preisen. Annst und wiftcnschaft. E i ii e A ii Sstellung von ä21 Photographien in Imperialformat nach den H a n v twer t< it 9llt bcutfdrci P1 astikim Museum zu ®ie»babcn iwro anfangs Mai eröffnet, nachdem die bereits 191.'- wn i*r Wiesb toef. f. bild Miimft begjmtcnrn, dann t>unh den Krieg imterbrodmen Borarbeiv'' intrnncbr sunt vorläufigen Abschluß gebracht nn den tonnten. KastenkippeT 40 Stück I' i cbm 600 Spor, 50Stück 3'cbm 900 Spur 40 Stück 4 cbm 900 Spur. vir stellen Wagen jeder Art in unserer Fabrik her Bahnbedarf G.m.b.H. 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TTieUa ij5. Am 29. und 30. April findet Im Saale dee „Hotel Einhorn“ ■eine Vorführung Moderner Original Gesellschafts-Tänze durch Prof. art. sali. Rose und Frau "Flüchtlinge, früher Straßburg, Mailand, Paris, statt. I4673D Verschiedene Boston, One Step, Fox Trot, Maxixe, Scottich gracleuse u. a. m. Gietzen. 24. April Die am sifneitag an hiesiger Stelle mügctdltt Superinten dentur kv n seren » für ObeTbesscn ist erlegt soorden und findet erst am 16. 3um in testen mit der gleiären Tagesordnung statt. Holzkohlen -Bedarf jedoch mrr tn aanzeo Wienbahnwagen wird zweckmäßig zu decken gesucht durch langjäbrtgen Fachmann. Sears ZM MW Tderesienttratze 132 I. («mss Avril- Eine Bürst W ,n8.btt SüTOeti», 1 m einer EntMchH | Kßen die öolzialvniL I Wteng ber Srtnn* loll dir ÄoatsrMQ £ Wdllng der JhäSe ! .Scholten stetige?tr* )ie Regelung ber ötju- Kjügt der Sürgtma it den zustän^en -L dm Ärstmid bei h WgWdes SWsl mit ober ohne Haus zu taufen gesucht. Schrift!. Angcb. unl. 4638 an den Giest.Anz. erb. «tinbcltbtung zu 6 Mvasaren G^nonw nxgni 'BciMfr angrilagrer Bater er»tdte tfrev sprechrmg --------- ZCird?c nnb Schule. (Generalfnnobr her epang. Kirche Preustenc Berlin, 24. Aprü. (ALB.Den Abend Uättern unolgc beschloß die Otenmüfmwbc der evangelischen srirtbr Prrusteno in ihrer Schluli sitzung eine Dankestundgebung an das -SXiuv s.otvnzoUern, besonders an bat 'faifer als den letzten Träger des 'Urchenrrgirnents in Preuhcn sreemr wurde eine tortlärung brftblofien über bic Bildimg einer itoat-.'freien Bolkskrrche, die sich tniRerbalb des Parteitedens zu halten bade. Morgen bis Intel. Donnentaf: Nur 3 Tage! Gastspiel der Süddeutschen Lichtspiel- Operetten-Gesellschaft unter persönlicher Mitwirkung namhafter Shnger und Säa*erinnen: tafartfita Preisgekrönte Licbtspiel - Operette in 5 Akten. Hauptdarst: Paul Weeter- meier und Lotte Werkmeister. Ferner: Lotte Neumann in ihrem hervorragenden Lustspiel in 4 Akten, Regie: Emst Lubltech, Romeo und Julia im Schnee Beginn: 3.30, 5.45 und 8 Ehr. Wir bitten höflichst wegen des zu erwartenden großen Andrangs zu den Abendvorstellungen nach Möglichkeit die ungekürzten Nachmittagsvorstellungen besuchen su wollen. 4687c Vermischte». Ein Bicrstreik. Braunlchweig, 24. April. (SSolff.. 6we allgemeine Wirte Versammlung teschlost gestern an- iitiidui' der am 26. i>lpril cinnxtenben lOOpcr. DicrprcL'erdödtmg den Bierstreik. Die Wirt- wollen ab Montag weder Bier beziehen nodr aiiv schön keu A«Om Smüsllm Oeim e. G.m.b.H. zu Gießen. Jur ordentlichen Hanpt-Berfammlung am Montag, dem 5. Mai 1920, abend» 8 Uhr, im Unterrichtrzimmer (Gbcrh. vahnhof) werden die Mitglieder hierdurch eingeladen. Vereine und Veranstaltungen. (D Gedern, 24 April. In einer am Frei- lag abend im Bergwirtshaus verunstalteten .mö oon Lehrer Schn ier le geleiteten Bersammlung hielt Pwt. Schlarb aus Petersburg et. en cm- druckSvollen Portrag. An Anschluß an den Dor- trag bildete sich eine Ortsgruppe der Liga zum Schuhe der deutschen Kultur, der 30 Mitglieder beitraten # Selters, 24 April. Gestern a&ntb hatte nach langer Kriegspause der hiesige Zweig verein des Evangelischen Bundes zu seinem ersten Familicnabend eingcladen. Der Saal ernt schon lange vor Beginn dicht beseht. Dw neue GeneralsekvklSr des hessischen evangelischeit Bimdes, Pfarrer Haupt aus Darmstadt, sprach über das Dunkel, das über das dsttsche Boll hereingen sei. Politik mache unser Volk niemals besser, auch 3n einer Sache gegen die Firma Säge» Iccrf Jung in 'jlill iruhii wegen Ltsstnausfalls für wei uadi Beendigung cvs "ietteralstteiks ,Ans- Halb-Stores Lang-Stores Garnituren — Ta,seit Gechtgins und zweitausend Mark WcR>= j"| y q | Q'.l AI Izlt huirhA . "ML UM ? Ä14 tfiis €£“«>■ *9 «ui ÄäI* * ifllDW ’ Gerrcht-scral. () Marbnr g, 25. Avril Tas Schwurgericht verurteilte die ledigc Klara G l ä n z e r aus Wangersliausen im Kreise FrMrkeitberg wegen Hornhaut, Ballen u. Wauen beseitigt man schnell, sicher und schmerzlos mit In vielen tausend »Fällen glänzend gllllirvi» bewährt. Sukirol ist in allen besseren Drogerien »um Greife von ML i— erhältltch. Lassen Lie sich nichts ander, aufreden, esglbrntchtS Besieres. nickt ntlbung allent, sondent einzig die Religion. Hier sehr der Evangelische Ämb em Hauptfeld seiner Tätigkeit Prachtvolle Ltchtbilder aus dem schönen xärtner Land, tn dem der Redner trübet längere Zeil garnrlt, wurden vorgeischrt. Dem Zwennxwein traten 26 neue Mitglieder bet SWäMT- und Da men chor hatten sich in den Dienst des Abends fcftelh. Pfarrer Hoch konnte allen beteiligten bersltcbrn Tank aussprcchtn. Für die Unkosten des Abends und den Evangeltschen Bund gingen über 150 Mk. ein. 9* Heute letzter Tag: «X Stuart Webbs in Der Mann im Keller G Detektiv-Film, 5 Akte. Ferner: Harry Higgs in ■ 1%n#ibentiS|a «itfe. SÄ; Gingen. Avril Tas tsu» bxö Büdmgm ’trö v ^serhöhung nt! j ^vernuliMg nicht angewiesen ist. %n. lu8 em kleiner ini nen lotrben. Hovkn. ung 3^, W « 9»;; M nrir-err c" Tage, an deiten MicpGrarurcn an der (Sicttmögc vorgenommen wurdnt, wird bx» (ntt- schetduitg dem ordcnUich.it Rccktsw.'g Vorbehalten, dagegen dte AnsichL ilicdergelegt, dan es zunächst Ausgabe des Arl-ettgebers qtitxnen tväre, nach Bc enbigun.j des Generalstreiks sich mit oem Arbeiter- ausschub wegeit Beschofung von En'aparbeit oder Arbeitsstrecltmg ins Betk-hmen zu ft-per. 2 Tie Sache des Heinrtch B-Ming gegen Mtrrl £>ubn nrirb ausgesetzt, weil eine Klage beim Moup inannsgerichl anhängig ist. 3. Tie s^irma » Wittich in MmL hat einen Grtmd zur frisüoseit .'Fünbiguiut nach ?' 123 Z. 3 Gew.-4Drdng. nicht gchabt, dem 'Arbeiter (stehringer im Sinne der ^lrbeiteLlonttng zwar roridmi' rnöstig geküitdigl, die.Wintingung stellt fiel- icitodj als eine unbillige, nicht durch das Berhatten des Arbeitnehmers bedingte, Härte dar. sZalls der Arbeitgeber die Weiterbeschiflianng ablehnt, sind löO Mark Etttschädigung,gt tahlen. 4. Ter Stundent-oIm rur gelernte Arbeiter über 21 fahren wird bei der Airma Braubach und Mischer in Butzbach mit Wirkung rrom 15. ctemteea Halfer des Offen ha ch'Ha nies eigen, die heute von einem yänrrid) qelaum: Publikum, bestehend aus Bertrerern der itaU, ber Presse, sowie von Handel und Iutmstric besichtigt wurde. ---Höhr, 23. A-ril. Zwischen .Höbe und Hillscheid wurde ein amerikanischer Soldat ermordet aufgefunden. Es han delt sich um einen Raubmord, da der Soldat 42000 Mark, 70 Dollars und mehrere Bril- Umtrtnge bei sich trug. 0 Marburg, 25. Avril. Wie jetzt mitge- tält wird, sind den Wünschen der Besitzer ent* sprech end, die Preise für die an die l* mente ab,uliesernden Pferde, Stiite, Butten, Miarrr, Schafe, , bergen tmb Geflügel mehr den letztgrn Marktpreisen angepastt worden. en csieschästew Adas - Schnhkltt, «roße Tube !8. 8. Atlas - Schabkitt. klelae Tube !8. 4. Anas - Sltzuvnn - Berttieü. Ken'menn 8r Schmenger, PraBklurt a. B., (tzulteutstraire 94. Wiederverkäuser gesucht. Giehen, den 24. April 1920. Der Vorsitzende der Aussichtrralr. Bühnemann. NB. Di« Bilanz sowie Gewinn- und Verlust- berechnung für 1919 liegen in unserem Bureau, Liebigstrahe 25a, nachmittag» von 2-6 Uhr, zur Einsicht offen. 4689 Verein der Gastwirte von Gießen u. Umgegend (e.O) Mittwoch den 28. d. M. nachmittags L'/,Ubr bei Soll. Mrzinger, i?cib Hauptversammlung Tagesordnung: BiervreiSerbSbung, Berichiedene». In Anbetracht der Wichtigkeit bitten wir, dah alle Kollegen erscheinen, auch Nichtmitgtteder sind will- MW.^KKMMW! DieuStao und Mittwoch verkaufe ich einen groben Posten MkllMk FRITZ NOWACK Gardinen-Abteilung Marke „Boons" frisch einnetroffen u. emvnehli solange Vorrat reicht per Psd. Vak. 1.1- M. lölc H.F. Nassauer tote Ne n, Neuenweg 15. 50 000 Rollen la Obergarn schwarz u. weist in gröne- ren u. kleineren Quanti- taten abzugeben. Unter 100 Rollen werd, nicht versandt. Preis 2.20 v. Rolle. Otto Hellmann, Barmen R.« Lennever Str. 3& Tel. 2783. Frische Seefische sind heute eingetroffen bei Georg Wallenfels Marktplatz 21.(«7* Volkshochschule Die Anmeldungen für das neue Semester werden von Dienstag heu 27. April bio Freitag heu 30. Iprit einsch' von 7 — ' .9 Uhr abendü in der Ober Mealfchn e angenommen ((Eingang oon der Bismarckstrahef. Alles Nähere enthält das tverzetchui» »er Arbeitsgemeinschaften, bas in allen Buchhand lungen zu haben ist. 46681^ • Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34 )Sllc Wuchergericht. toi cßen, 24 April 1^20. Sin Landtvin aus Dauerbad) bei Nidda wurde baba abgefaßt, als er cintni Stagen mit Fleisch nach Frankfurt rcrlrringen wollte. Er l itte an feinstyezogenes Ara 1 b zu diesem Zweck Irintlids gcscblartua. Zu sturer Snrsdmldtgung mtutic (T geltend, er sri in 'Jbt gewesen, um/ er Sdnilben au (x^abim unb eine groste Homilie zu ernähren ImIx. Ties erwies sich als wahr. 2bwohl von eigentlicher .'öot nidit die fein krmttc, liest ba» toertch! doch nrit Rücksicht Mr auf, dast ber 'Jüt ;ctiagtc im OkgcTtiati ;u bru ineiftcii x'sctr-imscttächt-'m nid’t aussdütest- lieh aus schnöder toewinmuch: gefxmbdt statte, weit- gebenbe Milde walten unb r.rurteilte ihn jit drei (eine Wanze mehr. S: .Kicodaal". Erfolg verblüffend. — ResÜ-Vcrtil^ung. W" Beste Zelt zur Brat vernicht ung* "fij xinderleichtanzuwend., altbew. Doppelpack M.4.— Verkauf bei: [3989s 1 «rog. Otte Winterhoff', Kreuxplatz 9/10. 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Er schien mit all ihren näheren Berhältnissm bekannt zu sein, wann sie sich verheirarst hat und wann ihr Marrn gestorben ist. Sie ist schemr's eine Witwe. Tas hat sie nnr heute abend gesagt. So? Gut also, er amstte jede Klenngknl von der ganzen Familie. Ich glaube, er war stn wenig angeheitert, sonst würde er rrichl so rd'elig gewesen sein. Er schien auch mit den Bnchältnisten des Erbgrasen bekannt zu fern — wenigst-ns sprach er von ihm, als wäre er mit ihm 5efreimb*t. Erinnerst du dich an seinen Namen? fragte ich. (Fortsetzung folgte Sroeües Blatt m. yr (Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) ferner Wohnung wurde noch cm b'.anleinener Ar lensanzu einer Ortschaft stammen. Tu Eigentümer der | Montanmarkie bemeribar machte. Gegenstände werden ersucht, sich mit der diesigen! gen Teutsch-Lutemburger, Mam Säwächei güt' gen Teutsck-Lutemburger, Mannesniami bcixirf um. Caro waren böher besät,It t 1081,25 1083,75 1073,75 1070,25 1036,25 1038,75 1024, Börsenkurse. Berlin 152, 153, 199,50 355, 326, le 294, der ii» 340, 306, 315, Der Rentenmarkl war wenig ver. ändert und still und im Berlaufe blieb der Zkurs- städter biS 159 gesteigert. Sonst schloß die Börst still. Frankfurt a M., 24. 2ft»ril. Börsen- Fortsetzung 30. ! Nachdruck verboten.) Niemals, erwiderte ich vasch. Das hättest du eri^er tin* 'S enf. |6$ w. da der den 535, 331, 367, 213, 361, 211, 331, 320, 28,97 94,15 27,47 201,- 189,50 29,03 94,85 27,53 17,98 29,47 93,40 27.47 dei" ,0fr eine Mitgli deiverjammlung im Frau Emma Schudt berichtete des Reichsfrauenausschusses der Partei, die am 15. und 16. stattgefundcn und an d.r Frau ind rit- 299,50 335,- 320,- 345,35 267,80 237,75 61,85 370,40 60 W te Sogen wir z. B. eine. Vielleicht. Kaum ivar das Wort meinem Mund entflohen, erkannte ich. wie unklug ich gehandelt hattr. 344,65 267,20 237,25 61,15 364,60 345,35 262,80 235,25 60,60 3'12,20 Syeriwt^bOhitcen, de einander tarnen, nach Sitten der allgemeinen Höflichkeit. «■ en jr- ad Zürich . . . 2lmsterdam .Kopenhagen Stockholm. Wien . . . Kurs 24. 4. 79,75 Obcr- eulsch 1183,75 1201,25 1173,75 1176,25 1048,75 1051,25 1034,- 1036, - 1323,50 1326,50 1308,50 1311,50 1026, - 18,02 29,53 93,60 28,53 ku6 meinem 5knehmen vor einer Stunde nehmen können. Entnehmen und wissen ist zweierlei. Allerdings, und mm wrißr du es auch. Nabe tatsächlich bis zum heutigen Flbenb iftewe lz aus ab. über die Tagw g Deutschen Dalk--- April in Acrlm Schudt als Ber- L65c s BH. Ul I 9» fern; en m»’ ver- »iß. weggenommen smd. da sie die Person in nassem Zustande nach Hause gebracht hat. Sie müssen von schlust gestaltete sich der Bertehr im allgemeinen ruhiger. Aus die schwach- Haltung der gestrigen Brüssel-Antwerpen . Christiania Kopenhagen Stockholm ..... Helsingfors Italien I London Krrnnnattvlizei zur Anerkennung in Verbindung zu setzen. Ebenso derjenige, dem um die Zeit der Hammel unb das Rad gestohlen wurde. ** Vom Vorstand der Freiwilligen >sanitätskolonne wird uns mitgeteüt, daß die teolomrc nicht ausgehoben merben soll, daß vielmehr bi.im Oberbür.^rmcister di. Uebcrlassung geeigneter Rälcmlichteiten zur Abhallavrg von llebiui* sband mit wenigen Schwan tung-n wenig vermrdert. 2lm Montannur.k.e erfolgten ei'rige Preisnachlässe Gtegen Schluß wurden infolge des gänzendni Al- schlusses der Nationalbank und infolge günstiger Abschluß-Enrorttrngen Disvonto bis 225, Darm- ermäfdgimgcn gegenüber und nur vereinzelt gingen die letzteteii darüber hinaus. Sbali- und Bank attien lagen fest, der glänzende Abschluß der Na- rionalbank beeinflußte den Kursstand der Akten Wien (altes) . . . . Deutsch-Oeslerr. abg. Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . . nterung wird Mi ister Schmidt spreclen mc. Frankfurt a M., 24. April. Tie Lteufeidje Staatsregierung hat für die Zwecke der Frankfurter Messe bet Betrag von 100000 Mk. bavilligt. ** Ünsal l. SamSbag mittag ereignete sich xii dem hie tgen Braunsteinbergwerk ein bedauerlicher Unsa l Ein Bergmann von Großcn-Bu'seck, 334,65 262,20 234,75 60,40 362,16 längere Aussprache an. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Tarmstadt, 25. April. Der Leiter der Reickszentrale für Heimatdienst in Darmstadt, Ab-- geordneter Loos, wurde als Zivildezernent in das Rcichswehrministetium nach Berlin berufen. Es wurde ihm kommissarisch die Aufgabe übertragen, bei der jetzt einsetzenden Umbildung der ReichÄvehr und der Behandlung der Fragen, die sich aus dem Kapp-Putsch ergeben, mit» zuwirken Die Gräfin. Roman von G. W. A p p l e t o n. Kurs 24. 4. 79,75 76,50 75,- 76,25 154,- 314,75 219,- 185,- 154,- 154,- 207,50 194,50 346,- 332,- 330,25 320,- 230,25 293,- 474,50 544,- 382,25 360,- 211,— 512,— 297,- 339,- 315,75 irel 'o tlt* gen und Ausbildungskursen sowie zur Ausbcwah- rung der (Ycrätfchasten beantragt wurde. Durch den Berkaus des alten Hospitals, in dem das Kolonnendepot sich befand, üt der >rvlonne zur Zeit die Möglichkeit der Betätigung entzogen, sie wird aber ihre volle Tätigkeit wieder entfalten, sobald ihr die nötigen Räumlichkeiten zur Ber- sügung gestellt werden. Die beabsichtigte Gründung eiit.r Arbeiter ©.imat.tcr .'tolonnc eitspricht nicht einem vorhandenen Bcoürjnis, sondern kann nur als ein Konkurrenzunt.rnehmc-n anges hen werden. ** Tie Frauengruppe bet Deutschen Bo 1 kspartei ljte.t am Fv-itog atc:ib Kurs 23.4. 79,75 76,60 75,- 76,- 153, - 314,- 219,50 148,- 154,- 154,- 200,50 191ch0 364,50 328,60 336,- 318.- 230,- 291,- 471,25 539,- 385,- 366,50 210,- 510,25 298,- 343,50 320,- 63,50 310,- Jch lächelte ein wenig gehtemnisooll. Nun ja, nicht viele, anriberte ick nach rtner angemessenen und nicht wirkungslosen Paust, als er mit einem Mate seine Augm zu den meängen erhob. Nicht viele, wiederholte -er. Ta» ist's, was ich getagt habe. Aber ich verstehe nicht ganz, was bu damit sagen willst. Tas ist mein Fehler nicht. Ich habe mich deutlich genug ausgtbrückt. Ja, ich habe dritte Worte auch deutlich »m* nommen. Aber was bedeuten fv?, mein Junge? Er glühte nun vor Neugierde. Mir scheint das ziemlich fiat zu fern, erwiderte ich. Aber mir nicht. Willst bu mir glauben machen, daß Gräfinnen wirklich in Lambeth vorfbrechen? Ich sagte: „nickt tnefe"", lieber Dav.mport. Was du bodt für ein hartnäckiger Kerl bist! handel. Berlin, 24 April. B ö r sen st im m un g s- bilb. An der Börse war das Geschäft infolge nckbezu allgemeiner Zurückhaltung recht still und abqee'ien von einigen Spezias vLttv.t, n2 j.Vl* w (eine ienej t, eif für 470/ Bu lauschen: 6 lub bemd. iteldj. net !ta Bund.. IDimis'kli,1 Ikti.fleftSBlMtite ri.JÄelrQmJP.itd 144), Blehtr. H"1. lute bfteher. 8leph»»it.j Znfll',-1 MtÄm milrt) fle«n Rüdjenabiaüeiuiudji. Hubel, Tie zlvci rfttunbinn mit IL Äte'X' L Ino Im Säte- xmA ihnen lolncnben ce 6M um-0IbreHe'0' uerTiüfrci.lflebftt’ Aniiaberum er- u an ^>en £■ @äxinet, 30 nliiüdie SSeltatu: - H0003R.^rm..:; m. alt. Mädch- zz Jahre, m- esn--; bet öu melden it- Heirat», Sföine. obneSint n - - XU tw-: Schr.«ng-m U.O74MJÄ< Fabrik feinen Lob" u' - «ohnbenieE^ -"Beclo«- \ bi,n!lcäS& vermischteA. ** Der Grnst gegen Milttärperfv- ncn der Berbandsstaaten. lieber ben mi* litärischen Grust gegen Militärpersvr'.en der Bcr- bandsstaaten hat sich der Chef der Hoeresleittmg in einer neuen Verfügung ausgesprochen, Cine Grustpflicht deutsclrer Militarpcr oncn beüd/t nicht. jTie Gannsondienstoarschrist tritt hier außer Kvaft. Sollten Missionen der Berbandsstaaten an deutsche Befehlshaber mit Vorschlägen über eine andere Regelung des gegenfeittgen Grustes berantrzten, so sind die dent'chen Befehlshaber befugt, unter Meldung an bas Reichsntehrmrnisterium für ihren Bereich entflnxcfenbe Verfügimgen zu erlass:n. Wenn eme deutsche Militärper on van einer Mi- litärperfvn der Derbanbsstoaten zuerst gegrüstt wird, so erwidert et den Gruh nach den R?gel:i der allgemeinen Höflichkeit. Cbenso regelt sich dis Grüfen zwischen Miliiä pro e:t Teut'chlands und Amsterdam - Notterd. 2232,75 2237,25 2222,75 2227,25 ~ ---- 393,60 394,40 387,10 387,90 :iLmens Wagner, oerlxiratet, 1 Kind, 27 Jcrlrre alt, wollte einen Förderwagen auf ben Fördcr- &rb bringen, in der Meinung, der Korb stehe in . Aleickln Höhr. Der .Korb stand aber unten. Wagen nicht mdir. umb Mann stürzten in die Diese von 27 Metern. Ser Mann trug einen schweren Schädribtuch davon, an dessen Folgen er bald nach (Einlieferung tensanzug, 2 Arauenträgerschüröen, em grab- teuirnts Fraucnhemd, gez ,,C. V. 8" em eben» iolches Herrenhemd, gez. „o. F."", ein solches ebne Elchen mid zivei Handuichertoppen vorgefund-.n, die zweifellos auch geswhten imb von eintr Bleiche öof}nen|tan.Q^ Muchin? ..««Uietbttii jchleilL" Ä__Vommitra[r j Frankfurt a. M., 26. April. Teblfenmarft. Geld Bries Geld Bries Datum: 23. April 24. April •»"£S S*5'*, A«r Stadt ttnd Eand. Gießen, ben 26. April 1920. Der Besuch der Frankfurter Messe. Das Mestamt Frankfurt alle .Handelskammern und ähnliche Stellen, rivit durch die Polizeibehörden ausgestellt werden mid genügt zur ungehinderten Einreise, zum lufentlxiü in Frankfurt und zur migechinderten luSrei.se aus dem besetzten ins unbesetzte Gebiet, 'lud) sonst wird die Abhaltung der Frankfurter frrühjcrhrsmesse durch die französische Beiatzimg richt gebindert. Alle Anfragen wegen Wohnung «sw. smd an das Mestamt Frankfurt a. M. zu lichten. mc. Frankfurt a. M., 24. AZnil. An dem cuematwrolen Wirtschasiskongvest werden Abord- Abendbörie folgte eine mä»*1 Befestigung die durch t«.t iiu.e.t Geschäfrs'ckschinst der Nalumlit- bant sür Teut chianb he.ro.geru en tv.itbc Anderseits befriedigte aiub die Crnfutrr neuer Led.ms- mtttet auL Amerito. Eine einheuliiie Tnrdcnz kam jedoch nid* mm TurLbruck und dao genug, fügige Geschäft rührte sehr bald wie.e: zu '.>b- idYt'äd'ungen, was sich in brr Haupt ady aus dem 2053 Qn das öernlotfi» angelchlossen. W K. H. Ender Boffler-1 1 Ttü 8rMi lAcker an bet „2i™ Au^nchi-l w vetMiri Httdehrand, Silbrlr- 10090 61$ 128001 gegen gme Sidjerbtr leihen geeochl Tchrilll. Anneboie or O76'i9 an den Tie^ L kin Kind dld(yi8ti in Pflege zu geben. , Walltorilr-Hct Frankfurt Abend- Schiust- Schlust- Schlnst- Ans Hessen. rm. Darmstadt, 25. ‘2Q>riI. Das üanöo iedelun gsarnt hielt bit,c Woche nach längerer Unterbrechung im Ständeufne Sitzung ab, in der der Bor sitze nüc Lamdcswrfrmc ister Tr. 8 e b e r in seiner Ansprache oarauf himvios, dah Wien bei dem grölen Zand hunger energisch Vorgehen müsse, wenn auch zunächst bic Durchführung des Zandgesetze-b das Ertragnis le nmächtige. Eine (SitentiartVur Napoleoni ch-n Stils iveibe man aber nicht durchführen. Bisher fi:w 350 Anträge Drohungen otrr Drängen rertx man sich nicht von dem vorbezeiämeten Lege abbringen las en. In einem Vortrag d s ©ttonomieratk^ Dr. Hamann nnrb b^raut hingewiesen, daß die Schafzucht in Hessen sich allenfalls nur für den Bogclsberg rentiere, da sie sonst die Milchwirtschaft bcnrtdriefjgc. Eine Ärnorbnung bett, die Beschränkung der Liegenschaftsrechte fand Annahme. Ste soll die Umgebung des äZandgesetzes bei Bildung von Fideikommissen tterhindern. Auch die not- wendig gewordene Battzugsordnung des Zand- retz.s wird nicht beanstandet. Tie Frage der utter Mitteln ot besanders m O b e r h e s - sen im Kreise Büdingen fand eingel-ende Besprechung unb sprach man sich grund ätzlich für die Aufhebung' der Zwangsb:wirtschafmng des Heues Lis, die Ausmärker sollen sich aud) an den heuversteigerungen an erttagsreichen Plätzen beteiligen dürfen. Der Voranschlag wird genehmigt, nachdem Fürst Jsenburg-Birstein verlangt batte, das der Staat die Kosten für das Siedlungsunternehmen trage, während die Abg. Lux und Widmann sich dagegen wendeten, da man diese Kosten der Allgemeinbeit nicht ausladen könne. Dann wurde veschlosien, die Landzuteilung nur dort vorzunehmen, wo die Feldbereinignng durchgesiihrt tft. Die Tagegelder für die Landansschüs e wurden denjenigen ter LandtagsabgCoronet n g eichgeslellt. Das Landzuteilungsverfahven ist bis jetzt in Sicberftörflabt lOberh.) und Fr.-Krumbach i. O durchgeführt. Ans eine Beschwerde wird darauf tingewiesen^ daß die Ausfüllung der Fragebogen «oft zu wünichcn übrig lasse. ganzen sind sieben lanbamtmänner, davon fünf in Oberhessen, zwei n Starkenburg tätig. tteterin Hessens teilgenommen hatte. Es waren Frauen aus dem ganzen Reich mit Ginschlutz eines Teils der besetzten Gebiete zu der Tagung erschienen, darunter auch viele aus der Frauenbewegung bekannte Persönlichtaten. Ten Borsitz führte Frau Clara Me>lde, M. b. N. Es wurden politische, wirtschaftliche und kulturelle Fragen lv- handelt und reiche Anregung zur Weiterarbeit jut allen (Gebieten gegeben. — An die intereffantai, m . AuSführungeit von Frau Schudt knüpfte sich eine j Schweiz. . Spanien . n die hiesige Klinik starb. ** Ein Dieb gefaßt. Am Freitag gelmig es in hiesiger Stadt eine Person festzunehmen, die ci der Nacht zum 9. April 1923 in Krofdorf ein Schwein gestohlen und in ferner Wohnung ,-xschtacht.t hatte. Ferner steht sie iwch unter dem --- . - - - . ■ . - _ Cringenben Verdacht, auf die gleiche Weife einen st r m m u n g s b t,l d. Im Hinblick auf den Woche,' sammel und um dieselbe Zeit ein Fahrrad' r-t"-c "*'t* 1 e‘Jt" **" ** ettrombet unb weiter veräußert zu haben. In llebers« stcllteli sich auf 1250. Elektro X-id?: unb Kraft blieben gefragt und togen 3 Pro;, an. Zu etwas Icbljafieren Umsätzen kam c: in -Schiffahrtkrien, wo befand rs Hapag bevorzugt blicken, 201 bis 206. Für Slldlri Phosphat bestand anfänglich 2lbgabcncigung. Deut chc Kolonialanteile 2400. Otavi'Anteile lagen schwächer, während Genußscheine sich behaupteten. Pett.' leumwerie lagen ruhiger bei nicht erheblichen Prei: Veränderungen. Car. roas 950. Benzaktten schtvöstier. Badische Anilin konnten sich etwas befestigen. In Schantuiigbahn ttat schwacl)ere Haltung ein, während Anatolier mit 43*/3 gesucht blieben. Fest lagen Nationalbank für Deutschland, 151. Ceftcv- reichischc Kreditamtalt niedriger Einige Umsätze wiesen deutsche Anleihen mit bei gut bel)aupteter Stimmung. DLe;ikancr la;cn schwächer. Am Markte der Einheitswerte war die Haltung in lieberem- ftimmunn mit den übrigen Marktgebieten ruhig. Mannheimer Oelsabritai blieben gefragter. Tie Börse sck.'oß betxuibtr.t. Privalbiskont 4% Pro?. Montag, 26. April 1920 den im Austausch Akiien der Kx»mmerz imb Pn- vo: Bank mit ioidendenberccht igung ab 1. Ian. 1920 ün Ber"dälttiis von 1: 1 gewab t Ter Tu>i- dendensckrin der 'ViüU'lboitidx'n Priixll Bank für das Geschäfts iahe 1919 wird l>ri Unikxuid) t daS geiQiruc Personal ix-r Mitteldeutichen Privat-Bmck übeniummai. T nrch vorstehend.- Fusion tntt bei Hessische Ban k verein, A k 11 e n g e s e l 1 s ch a s > . de sen Aktien sich zum größten Lil in ben Hände l h mammecr und den Bosporus der Grmte'satz der freien Schiffahrr angenoinrnen werd-.n würde. Tiefer Grundsatz soll allein burck den Böikcrbunv tiufgeloben werden fmmen. Drei ‘.ÜLm.ite nach Ratiftzieninq des Friedensvertrages sollen bte Festmigen geschleift werden. ^loyd George und die deutsche Heeredflürke. London, 24. April. (WTB) Laut „Nieuwe Rotterdamschen Courant'" sagte Lloyd George in dem bereits gemeldeten Interview gegenüber Ivar nalisten tnniichllich des Ersuchens Deutschlands um Beibehaltung einer größeren H-eresstärle noch, aus dem Bericht der engsu'chen Offiziere. i:i ^'utsck- land gehe hervor, daß diese bie fcanz>»'i'che Ansicht, Deutschland habe sich vorsätzlick seinen Bei> ttagsverpslAchtungen bei btn Ereignissen im 9hil)r- gebiet, sowie bet den Kohlenlieserungen, der Entwaffnung und anderen wichtigen Punkten ent zogen, nicht teilen. Lloyd George sagte, die deutsche Regierung werde von drei Gefahren, dem Militarismus der Junker, dem Bolsäxwrsmu» und den Abtrcnnungsbesttebimgen einzelner Landesteile bedroht. Die eng.ische Politik, die van Italien und den Bereinigten Staaten unterstützt werde, sei darauf geridjtct, der deutschen Regierung eine Chance zu geben. Dies sei der einzig richtige Ltzeg. Wenn Deutschland durch die oben erwähnten Faktoren in ein EhaoS gestürzt toerbe, dann könne man allen Versprechungen auf Wieder Herstellung und allen Bürgschaften, die man mit Mülie erhalten habe, Lebewahl sagen. Ein Kredit für mitteleuropäische Staaten? Paris, 24. April. (WTÄ.) Gestern hat zwischen ben alliierten und associ.erben Mächten unb den neutralen Staaten in Paris eine erste Ü»u-- fereitt auf Anregung der britischen Jllgierung statt-- «jejunbrn, um die nöligen Anordnungen zur Ge^ Währung eines 5kridits an Polen, Oesterreich und einigen anderen Staaten MitteleuropaR zu treffen. Bon ben alliierten unb mittrolen Rs- gierungen wurde an Progtaimm angenommen, ba$ große Brittäge zur llntrrstützung und zum Wicier- aufbau vorsieht. ES wurde außerdem beschlossen, in Paris ein FvianzKomitee zu errichten, bei benr vorläufig 12 Länder Vertreten sein werden, d« einen überwtegenden Test der Kredit: g»'vährm, jedoch finanziell an bet Aufgabe der Äiri.eicher- stellung nicht teilnrizmen werden. Aus^echein waren anwesend GrosibritMmien, bic Bereinigten Staaten, Ironk eich, Srlgim, Stau bi, Hrgmx tinien, Dänemark, Holland, Säproden, Naro iregen unb die Sänveiz. Die italienische Regierung, die im wesentlichen das Programm billigt, kannte wegen der kurzen Frist zwischen Festsetzung unb Abhaltung der Konferenz keinen Delegierten mehr ernennen. Jedenfalls sind sich alle neutralen Länder, mit Ausnahme Spaniens, wo die Frage noch einer offiziellen Prüfung unter liegt, darüber einig, sich den Alliierten anzu- scÄießen, indem sie Lebensmittel und Rohstoffe liefern, die die betteffenden Länder nötig hoben» Hinsichtlich des Zahlungstnmins da Kredite unb her notwendigen Garantien ist ein Einvernehmen erzielt. Die Verhandlungen verlaufen in vollständiger Harmonie. Die Lage in Elfaß-Lothringen. Paris, 24. April. (WTB.) Ter Arbrils- niinister (V-utbjif hatte gestern abend im B-i- sein des Unterrichtsministers mit der Delegation der elsaß-lothringischen Abgeardne:en eine Besprechung über bz gegenwärtig? Lage in Elsaß» Lothringen sowie über die Beilegung des tm Entstehen begriffenen Konfliktes. Eine französische Zwangsanleihr. Paris, 24. April. (WTB.) Ter Dbgeord»lete Lacot hat in der Kammer einen Antrag ein gebracht auf Ausschreibung einer Zwangsanleihe, deren Betrag et auf 100 Milliarden schätzt. Behördliche Anzeigen Bekanntmachung Gc- betr. Städt. Dreimsboffamt. 46348 1 St. jenen Anordnungen nachzukommen, über die Brenn- stosfeingünge und Verkäufe besondere Bücher forg» fültigft zu führen, die Lieferungen an Bezugsbe- meinen Dolzverkaufsbedingungen imtertoirft. 4683V geben. Krofdorf, den 24. Avril 1920. Der Bürgermeister: Braun. Distrikt 11b Kennelsheck: LoS 6 Nr. 4. Kl. -- 0,84 Fstm. Bekanntmachung. Den nachstehenden Erlaß des Reühs-Aroetts- mrnift-ers bringen mir hiermit zur öffentlr^n Kenntnisnahme. 46728 Gießen, den 23. Aprll 1920. Versichermrgsamt der Stadt Gießen. Vorstehende Verordnung bringen Irir zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 21. April 1920. Stammholzverkanf. Aus dem Gemeindewald Wißurar, Kreis Sar, sollen im Wege des schriftlicher: ?lngebots uft werden: 1. Eiche«: Distrikt 4 Berghausen: Los 1 Nr. 400 — 1 St. 2a Kl. 52 3 tat Durchm. = 1,49 Fstmi. reifes Werkholz. Tistrikt 26b Kvttenbach: Los 2 Nr. 1 -- 1 St. 2aÄl. 51 Ztm. Durchm. = 1,43 Fstm. Werk- Holz. Los 3 Nr. 2—4 — 3 St. 3. Klasse -- 3,99 Fstm. Werkholz. Los 4 Nr. 5—-23 — 19 St. 4. Kl. = 15,74 Fstm. Werkholz. Los 5 Nr. 92 und 96—114, 116—130; 132 Vis 159 = 63 St. 5. Kl. = 34,54 Fstm. auSzuhangem § 18. Die Brennstoffhändler sind verpflichtet, den zur Durchführung der Brennstoffbewirtschaftung getros- § 8. Tie entgeltliche und unentgeltliche Abgabe von Bremistoffen ausschließlich Holz an Verbraucher und die EntnckkMe solcher durch die Verbraucher darf nur gegen die amtlichen Brenn stoff--Bezugs- f-orten, Bezugs- oder Zuteilungsscheine in der zu- gelassenen Menge und an diejenigen erfolgen, auf deren Namen iric Karten oder Scheine ausgestellt sind. § 9. Die Zuteilung von Brennstoffen richtet sich nach den verfügbaren Mengen. Ein Anspruch auf Belieferung, insbesondere auf Zuweisung bestimmter Mengen ober Brennstoff- rötten besteht nicht. § 10. Die jeweils zur Ausgabe gclangatben Brennstoffmengen werden in den Zeitungen bekanntgegeben. § 11. Es ist verboten, Brennstoffe, die für den Betrieb eines gewerblichen Verorauchers bezogen sind, in den Landet zu bringen oder für Lausbrandzwecke abzugeben oder zu verwenden, § 12. Brennstoffzusätze werden nur in den von der städtischen Deputation für Kohlenversorgung bestimmten Fällen in der festgesetzten Menge gewährt. § 13. Drennstosfbezugskarten sind unter Benutzung von Vordrucken zu beantragen, die auf dem Brennstoffamt erhcStlich sind. Die darin gestellten Fragen sind der Wahrheit gemäß genau zu beantworten) und durch llnterschrift des Vordrucks zu bekräftigen, § 14. L remrstoffbezugskarten oder Scheine sind nicht übertragbar. Wer solche findet oder auf andere Wege als durch das Brennstoffamt erbält, ist ver- vflichdet, diese sofort demselben abzuliefern. § 15. Ersatz für abhanden gekonnnene Drarnstoffbe- zugSkarten ober Scheine kann nicht gegeben werden. § 16. Wer aus dem Versorgungsbezirk der Stadt Gießen verzieht, ist verpflichtet, sich bet dem Brenn- stvffamt unter Rückgabe der chm zugeteilten Brenn- stoffbezugskarten und Sckieine abzumelden, § 17. In den Brennstoffverkaufsstellen ist diese Verordnung in leserlichem Zustande an sichtbarer Stelle YellügMgrbeschMkuirg v bei Abschluß von Mietverträgen. Mit Ermächtigung des Less. Landes-Arbeits- und Wirtsckrastsantts vom 14. April 1920 (Nr. L. A. u. W. 6833) und unter Zustimmung des Reichs- arbeitsmirnsters orbne ich für den Bezirk der Stadt Gießen folgendes an: § 1. Die Lausbesitzer oder ihre Stellvertreter sind verpflichtet, foeie, gekündigte oder sonstwie fmnrcrbmbe Wohnräume, Läden und Werkstätten binnen 3 Tagen dem Stadt. Wohnungsamt nach Maßgabe des hierfür vorgesehenen Vordrucks cm* zuzeigen. § 2. llxber die angezeigten Räumlichkeiten dürfen die Lansbesiher oder ihre Vertreter nur verfügen, wenn ihnen das Städt. Wohnungsamt innerhalb acht Tagen nach Eingang der Anzeige keinen Wohnungfuchenden gemäß 8 4'der Bekanntmachung über Maßnahmen gegen Wohnungs- mangel vom 23. September 1918 zugewiesen hat 'oder wenn die Räume innerhalb dieser Zeit gv- mäs; § 5 der gleichen Bekanntmachung nicht in Anspruch genommen worden sind. Die Zuweisung eines Wohrrungsuchenden wirkt zu Gunstm des Zu gewiesenen und der Gemeindv« behörde solange als Versügungsbeschränkung des Verfügungsberechtigten, bis entweder der Miewev- trag mit dem Z«gewiesenen im Wege freier Vereinbarung abgeschlossen ist oder das Einigungsamt einen Vertrag mit dem Zugewiesenen oder der Ge- mcin bebe Hörde festgesetzt i>der die Festsetzung wegen unverhältnismäßiger Nachteile für den Der- fügungsberechtigten abgelelpit bat. 8 3. Die Anordnung tritt mit ihrer erstmaligen Veröffentlichung in Kraft: sie gilt vorläufig bis zum 31. Dezember 1920. Alle schon bestehenden weitergebenden Vorschriften über die Vtelde- mtb Ausknnftspflicht, im besonderen auch meine Anordnung vom 22. Fuss 1919 über die Pflicht Mr Anzeige abgeschloffener Mietverträge werden durch diese Bekanntmachung nickst berührt. 8 4. Zuwiderhanblungen gegen die heutige Anordnung werden mit Geldstrafe bis M 1000 Mk. bestraft. G ießr n, den 20. April 1920. 44658 Der £>6crbürgermeifter. I. B.: Krenzien. Verordnung über die Äegelnng der Brennstos'fversorguug in der Stadt Gieren. Aus Grund der Bundesratsverord.imm üom 25 September unb 4. November 1915, R-G.-Bl. S. 607, 728, über die Errichtung von Prersprir- smigs stellen und die Versiorgungsregclmrg, die Aus^ führuugsbekcurntnmchung Less. Ministerrum^ des Innern hierzu vom 5. Oktober und 6. November 1915. sowie des 8 28 bet Bekanntmachung über die BrennstGfversvrgung der Haushaltungen, der Landwirtschaft und des Kleingewerbes des Rerchs- Svmmissars für die Kohlenverteiliurg vom 30. Marz 1918, wird mit Zustimmung des Landes-Arberts- und Wir sckaftsamts vom 16. April 1920 zu Nr. L. A. u. W. 6737 für die Stadt Gießen folgendes liestimmt: Brennstoffe im Sinne dieser Verordnung sind: Stein ko Ist en, Anthrazü, SternÄhlenbriketts aller Art, Braunkohlen, Preßsteine, Braunbohlenbrrretts \ aller Art und Koks jeder- Art, einschließlich der geringwertigen Sorten wie z. B. Schlammboyle, Kp^grus, sowie Holz. 8 2. Von dieser Vevorimung nterben betroffen: 1. der gesamte Hausbrand einschließlich des Bedarfs bei Behörden und Anstalten, 2. der Bedarf der Landwirtsck)aft, 3. der Bedarf der Gewerbebetriebe, die monatlich weniger als 10 Tonnen verbrauchen, sowie der Bedarf der vom Reichskommissar für die Kol>- lenverteilung als nicht anmeldepflichtige Betriebe bezeichneten Verbraucher. § 3. Zur Durchführung der Brennstoffverbvauchs- vegelmrg wird das Brennstoffamt der Stadt Gießen bestimmt. § 4. Jedermann ist verpflichtet, seine Vorräte an Brennstoffen wahrheitsgemäß Mlzugeben, den von dem Brermstossamt Beauftragten Auskunft zu erteilen und auf Verlangen das Betreten der in Bettackst Lomnrenden Räume jederzeit »u gestatten, um die DutckMhrung der erlassenen Vorschriften nachzuprüfen. Tie Einsühr von Brennstoffen in den Beziri Gietzen-Stadl ist sofort nach Eintreffen unter Vorlage der Frachtbriefe oder sonstiger Belege und Angabe der Biennsdoffart, Menge und Herkunft anzumelden. 8 6. Tie Ausfuhr der nickst als Durchgangsmenge hi Betracht kommenden Brennstoffe aus dem Stadt- vezirl ist nur nach vorheriger Genehmigung des Brennstoffamts auf Grund eines Freigabeschemes zulässig. § 7. Verbraucher, wriche Brennstoffe über die von dem Brennstoffamt für den ^einzelnen Verbraucher jeweils festgesetzte Menge hinaus besitzen, sind auf Verlangen des Brennstoffamts verpflichtet, die das festgesetzte Maß übersteigenden Mengen jur Verfügung des Breimstofsamts zu halten und nach Anweisung desselben abzugeben. Ist ein Erzeuger oder Besitzer von Brennstoffen angewiesen worden, die Brennstoffe einem Tritten zu überlassen und kommt eine Einigung über den Uebernahmepreis nickst zustande, so hat der Empfänger dem Erzeuger ober Besitzer vorläufig Zug um Zug den Tagespreis zu bezahlen, der für die betreffende Breunstvffart gilt. Die Kosten der Wegsckaffung von dem derzeitigen Lagcrvrt der Brennstoffe bis zum Empfänger trägt dieser. Eschenholz und Eichelhainer Leufeldec versteift: Buche: 2 St. Derbstangen L Kl., 65 Rm. Nutzscheiter (die Nummern des HolzeS smv blau unterstrichen). ~ ... Esche: 69 Abschnitte mit 27,97 Fstm. 2. W 6. Kl, 25 Rm. Nutzrollen und 21 M- Nutzprügel (die Numnrorn der letzteren (uw ebenfalls blau unterstrichen). A Ahorn: 134 Abschnttte mit 61,70 Fstm. 2. W 6. Kl., 29 Rm. yrutzrolbm. Eiche: 48 Abschnitte mit 13,00 Fstm. 4. und 5. Kl., 3 Rm. Nutzrollcn. Kirs ckba um: 2 Abschnitte mit 1,70 MM 4 und 5. Kl-, 1,5 Rm. Nutzrollcn. Erle: 6 Abschnitte mit 2,98 Fstm. 3. und 4. Kl., 17,5 Rm. Nutzrollcn. Ulme: 1 Abschnitt mit 0,75JM Birke: 1 Abschnitt mu 0,25 Fstm., 1 Rar Linde: 3 Abschnitte mit 2,50 Fstm. 3. SL Wei ß tannc: 2 Abschnitte mit 1,35 FftL 4. und 5a Kl. ___ Lärche: 3 Dctbstangen 1. Kl., 3 Rm. Nutz' Ficht^82 Stämme mit 6,77 Fstm. 3. Klaffe 2,54 Fstm. 4. Kl., 5,23 Fstm. 5a Kl- mü> 22,70 Fstm. 5b Kl., 17 St. Derbslan^n 1 und 2. Kl., 116 Rm. Nutzrollen (1 Meter lang), 40 Rm. Nutzprügri (meist 3 Met« Lang), 57 Rm. Reisstangen in Sästchthausen Das Stammholz ist mit der Rinde gemelsen Hvlzhändler und auswärtiae Käufer Darzahlunz bei Aushändigung des Absuh-rschcines. Die Frri herrl. Forstbeamten zeigen auf Wunsch d« Dolz vor. . 46741 Engelrvd (Hessen), den 19. April 1920. Freiherr! Riedeselsche Revierverwalttws* Eggers. Städt. Arbkitsümt G.etzen West-Anlage 31, Teleph. 2054. ES können eingestellt werden: a. bei biestse« Arbeitgeber«: 1 Holzbildhauer, 1 Bäcker und Kondiior, 1 Schreiner, 1 Optiker, 1 Schneider. 1 Schäflemacher. Lebrlinge: 1 Maler und Anstreicher, 2 Schmiede. 1 Schuhmacher, 1 Schreiner, 1 Arifeur, 1 Potirerer und Tapezierer, 1 Gärtner, 1 Photograph. 3 Bäcker, 1 Glaser, 1 Wagner. b. bei auswärtigen Arbeitgeber«: 2 lnndw. Knechte und Arbeiter. 9 Schreiner, 3 Ziegelei- arbeitet, 1 Herren« und Damenfriseur, 1 Stein- Hauer, 50 FeldbereinigungSarbeiier, 1 Schlosser, der autogen schweifen kann. 10 Bergleute, *20(Sieht* bruebarbeher. 35 Maurer, 1 Sattler u. Polsterer, 15 Zimmerleute, 1 jiing Sleüner, 1 Stüter, 2Holzbildhauer, 1 Mekallschleiser und Polierer. 3 Etien- graoeure, 1 verh. Schncked iür Hosgul, 3 Drechsler, 3 Holzbeizer und Polierer, 1 gepr. Bagger- und Lokomockosübrer. Lehrlinge: 2 Bäcker, 1 Weißbinder, 2 Schmied- 1 Schreiner. ES suchen Älrbeit: Schrifttetzer und Buchdrucker, 2 Schweizer. Stausleute. Schreiber und Reisende, 2 landiv. Vermalter. 2 ©ärmer, Packer, HauS» burschen und Ausläufer. Maschinenschlosser. Bau- schlosser. 2Mechauiker, 2Kondiloren. 1 Installateur, 1 Handschi,bmacher, 1 Wethgerber, 1 Glaser, 1 Schichmacher. 4 Heizer, 2 Kranken pfleget, 3 Schmiede, Weißbinder und Anstreicher. 1 Wagen* lackierer, 1 Slrabnrübrcr, 1 Piaitenleger, 1 Bademeister und Masseur, 1 Dtamantschleiier, ein Meiallschleifer, 2 Tapezierer und Polsterer, Bäcker und Metzger, 1 Vergolder, 4 Kellner, 6 Stiaftfabrer, 4 Buchbinder, 1 Holz- u. 1 Wein- tüfer, 3 Brauer, 1 Koch, 4 Musiker, 1 Johlen- wärter, 1 Silberschmied. Lehrlinge: 7 Schlößer, 1 Kellner, 4 Schuhmacher, 1 Schneider, 1 Stbrenier, 1 Konditor, l Mechaniker, 1 Metzger, 9 Kausleute u. Schreiber. 4 Elektro' Monteure u.-techniker. 5 Weißbinder und Maler. 2 Techniker, 1 Schlößer aufs t'anb, 1 Koch, ein Drechsler, 3 Zahntechniker, 1 Friseur, 1 Schriftsetzer, 1 Gärtner. Weibliche Abteilung: ES können eingestellt roerbetu a. bei btesige« Arbeitgebern: 1 Weißzeugnähertn. einige junge Mädchen zum Naben, Mädchen für tagsüber, Dienstmädchen, Weißzeugnäbcrtn, Kauffrauen und -mädchen für einzelne Tage, nichtige Alleinmädchen, 1 eins. Stütze. 1 JUckerin. 1 Waschfrau, 1 Buchhalterin, 1 Sienotyointn. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 4 landwirtschaftliche Dienstmädchen, Dienstmädchen. Hauö» mädchew Alleinmädchen, 1 Köchin, 1 Schweizerin. ES suchen Tlrbcit: 2 Lehrmädchen für Damen- schneideret, 1 Lehrmädchen f. Geschäft, 1 Büglerin, 1 Stickerin, 1 Korrespondentin, 1 Kontoristin, eine Maschinenschreibrrin, 1 Verkäuferin. 4633 B 2. Fichten: Distrikt 17 Assclbach : Nr. 900—1159. Los 7 = 3 St. 1. Kl. = 7,11 Fstm., Los 8 -- 38 St. 2. Kl. - 54,02 Fstm., Los 9 -- 99 St. 3. Kl. - 69,48 Fstm., Los 10 --- 120 St. 4. Kl. -- 37,49 Fstm. Tie Gebote sind für den Festmeter — nach Losen getrennt — bis zum 8. Mai bs. 0$. mittags 12 Uhr, an bas Bürgermeisteramt in Krofdorf abzugeben. Sie müssen ben Vermerk enthalten, daß Bieter sich den hier gültigen tilge» PMttlfW m MuWnMrtkilcü. Durch Verordnung vom 5. Dezember 1919 und Bekanntmachung vom 9. Januar 1920 habe ich ongeorbnet, baß bis 1. April 1920 die zwangsweise Räumung einer Wohnung nicht erfolgen darf, wenn die Gemeinbcbehörde (Wohnungsamt bescheinigt, daß der Jnhabri der Wohnung bei Durchführung der Räumung wohnungslos werden würde. Am Montag jeder Woche sind von den Brenn- stoffhändlern genaue Aufstellungen auf bei dem Brennstoffamt erhältlichen Formularen ernzn- reichen, aus denen die im Lause der Vorwoche ein» gegangenen Kohlensenduirgen, sowie die abgegebenen Bremrswsssorten und Mengen an die namentiid) auszuführenden Empfänger deutlich zu ersehen sind. Dabet sind die ausgelieserten Bezugskarten und "Scheine beizufügen. 8 20. Die Brennstoffhändler sind verpflichtet, an jeden Bezugsbereckckigten auf Grund der amtlichen Karten ober Scheine Brennstoffe gegen sofortige 'Zahlung bes Kaufpreises zu vergbfvlgen, solange Vorräte vorhanderl sind. § 21. Jedes mit der Anfuhr von Brennstoffen besänftigte Fuhrwerk musi an dem Wagen ein deutlich lesbares Schild mit dem Namen und dem Wohnort deS Besitzers tragen. § 22 Das Brennstoffamt ist berechtigt, über alle eingehenden Brennstoffe und über die bei bat Brenn- stoNhänblern lagernden Bestände leberjett frei zu verfügen. Händler, toelche bai Bestimmungen zuwiber- i, .iibeln oder sich als unzuverlässig ertocisen, können uom Handel mit Brennstoffen ausgeschlossen werden. § 24 Bezugsberechtigte, welche die Bestimmungen dieser Verordnung übertreten, fönnai von der Bcemistoffzuweisung ausgeschlossen werden. § 25. ZtiwiderBrndftrngen gegen die Vesffnrimmg drv- ser Bekanntmachung werden gemäß 8 32 der Bekanntmachung des ReickNDmmissars für tnc Kol>- lenverieilung öom 30. März 1918 auf Grund des 8 7 der Bekanutmackmng über die Bestellung eines ReichsLvnrmissars für die KoUeirverteilung vom 28. Februar 1917 (R.-G.-Bl. S. 193) mit Gefängnis bis zu einem Jahr und mit Geldstrafe bis zu 10 000 Mark oder mit einer dieser StvaM bestraft. _ „ Ferner kann Einzi^hmig der Brennstoffe erfolgen, mif die sich die Ziiwiderchandlung bezieht ohne Uttterschied, ob sie dem Täter gehören oder nicht. Im Falle der FaljrlLssigchrit tritt, jowett es sich um Zuwiderhandlungen gegen Auskunfts-Verpflichtungen handelt, die mit der Verordnung auferlegt find, gemäß 8 5 der Verordnung des Bundesrats über Auskirnftspflicht vom 12. Juli 1917, Geldstrafe bis zu 3000 Mk. ein. § 26. Tie Bestimmungen treten mit ihrer Veröffentlichung in Kraft. Tte früfieren Bestimmungen über die Regelung der Koylenabgabe werden aufgehoben. Gießen, den 21. April 1920. Ter Oberbürgermeister: I. V.: Krenzien. vechtigte in die Vrennstvfsberugskarten und Sch'ine das S*anb i, gewissenhaft emzutragen, die ausgelicferieit Karten r ober Scheine in Empfang zu nehmen, sicher zu verwahren und an das Brennstoffamt zim'ickzu- §§ 4 und 5 der WobnuttgSmangelver- ordnung vom 23. September 1918. 8 4. Hat die Genlcindebebörde dem Ver- füguiigsberechiigten für eine unbenutzte Wohnung oder für andere unbenutzte Räume, die zu Wohnzwecken geeignet sind, einen Wohnnngsuchenden bezeichnet und kommt zwischen ihnen ein Mietvertrag nicht zustande, so setzt aus Anrufen der Gemeindebehörde das Einigungsamt, falls für ben Verfügungsberechtigten kein unverhältnismäßign: Nachteil zu Morgen ist, einen Mietvertrag fest Der Vertrag gilt als geschlossen, wenn der Woh- imugsuchende nicht innerhalb einer vom Einigungs- amte zu bestimmenden Frist bei diesem Widerspruch erhebt. Das Einigmlgsamt kann dabei airorbnen, daß die Gemeinde anstelle des Wohnungsiükhenben als Nüeter gilt und berechtigt ist, die Mieträumc dem Wohnungsuchenden weiter zu vermiet en. § 5. Auf Anfordern cer Gemrindebehörde l-at der Versügungsberechtigte der Gemeinde imbenutz« Fabrik-, Lager-, Werkstätten-, Dienst-, Geschäfts räume Ober sonstige Räunre Mr Herrichung als Wohilräurne gegen Vergütung, zu überlassar.. DaL Einiguugsamt bestimmt die Höhe der Bergütmi- und die Zahlungsbedimgungen, wenn eine Emie gung hierüber nickst zuftandekommt. Die Gemeinde' bjehörde ist bevechtigl, den Gebrauch der hergerüh- teben Räume einem Dritten M überlassen, msbe* sondere sie zu vermieten. Nach Fortfall der der GemLindcbehördc erteilten Ermächtigung (8 1) sind dem Verfügungsberechtigten die Räume in angemessener Frist zu- rückzugewährcn. Die Friß besti»nmt, wenn eine Enngung nicht Mstandekommt, bas Einigungsamt. Auf Verlangen des Berechtigten hat die Gemeinde den der ftüheveii Ziveckbestimmung und Ausstattung entsprechenden Zu stand der Räume wieder herzustellen. ___________________ 7 Freiherrlich Riedeselsche» Revier Ober« wald. Nutzhch-Verfteigening Samstag den 1. Mai 1920 weroen im Henkelschen Saale zu Engelrob von früh 10 Uhr ait aus den Distrikten Wewor Roderkopf, Lochwalb, Münchenhain, Unterer nerswiesenwald, Mullstein, Unter dem Hiychaol. Ochsenwiesen, Neuewalb, Unter dem Gaffel stau, Gr. Kohlstock, Ellers, Zdatzenzähl, Eisenkautrn, Ha- feracker, Kaup, Auerhahnspfäd, Knoolochsplaw Unterer Herrn Haag, Dörgen, alter Schlag, Zwm> berg, Eichelhainer-Kuhhalt, Trails, KunzcnhilL Engelröder Hcufelber, Seisgeskopf, Rot herdetop. 1383) wird folgendes bestimmt: 8 1. Zur Verteilung des gemäß 8 258 Ziff. 3 des Gesetzes über bas Branntweinmonopol aus ben Vdonopo eiimahmen zur Verchguna gestellten Betrages haben vorn 1. Oktober 1919 ab die Orts-, Land-, Bettffb.'- und Innung > kranken lassen sowie die knappschaftlichen Krankenbas,en bis zum fünf» zehnen Tage jedes Monats dem Statistischen Reichsamt eine Nachweisung über ihren Mit- glicderstcmd im vorausgegangenen Monat ein rureichen. Das gleiche afft für Ersatzkassen bezüglich der versicherungspflichtteen M.tg jeder. 8 2. Die Orts- und Lmrbkrankenkassen haben ben Vordruck 1, die Betriebs- und Jnnungs- franEenFnj)cn den Vordruck 2, die knappschastlichcn Kranknkasscn den Vordruck 3 imd die Ersatz" kaffen ben Vordruck 4 ju bemrtzen. Bestehen für die Kasse Zahl- und Meldestellen, so hat der Kasseiivorstcmd für eine möglichst schnelle Berichterstattung über die bei ihnen angemeldeten Personen Sorge zu tragen. Für diese Berichterilatürng kann der V-vvdvuck 5 und für die Zusammenstellung der Ergebnisse der Vordruck 6 benutzt werden. 8 3. Die Vordrucke werden den Kassen vorn Statistischeii Reichsamt durch $ermittfamg ber 9htf= sichtsb^'Hörden zur Verfügung gestellt. 8 4. Die Kassen können zur Behebung von Zweifeln über Art und Umfang der Ausfüllung ber Vordrucke mit dem Statistischen Reichsamt in intmittdbdren Geschästsverkehr treten. 8 5. Die Bersicherungsämtsr haben ein Brr- zeickmis über 97amen und Sitz der Orts-, Land-, Betriebs- und Jnnungskrcmkcmkassen innerhalb ihres Bezirks sowie der Zahl- und Meldestellen dieser Kassen nach dem Stande vom 1. Oktober 1919 dem Statistischen Reichsamt etn$ufenben. Die gleiche Verpflichtung haben die Aufsichtsbehörden ber knappschaftlichen Kranken lassen unb Ersatzkassen. Acuberungen ber Verzeichnisse sind sofort dem Statistischen Reichsamt auzuzeigen. 8 6. Die int 8 1 bezeichneten Kassen haben die Nachweisungen für die Ndonate Oktober 1919 bis März 1920 spätestens bis zum 15. April 1920 cinzureicklen. 8 7, Kassen, roelck>e die Nachweisungen unzu- reickenH ausgefüllt ober nicht rechtzeitig einfenben, haben auf eine Berücksichtigung bei der Verteilung bet in ben Reichshaushtitsylan entgefbelttat Beträge aus der Monopolemnahme nicht zu rechnen. 8 8. Der vom 1. Oktober 1919 bis zum 31. März 1920 bereitgeftetlte Betrag vvn acht Millioneii Mark wird bei der Verteilung der für das folgende Rechnungsjahr zur Verfügung gestellten Mittel berücksichtigt. Berlin, ben 7. März 1920. Der Reichsarbeits Minister: Schlicke. Bekanntmachung betr. die Ausdehnung der Versicherungspslicht m der Krankenversickierung. Durch Verordnung der Reichsregiermtg vom 1. April 1920 (Reichs-Gesctzbl. 65) tst mit Wirkung vorn 26. April 1920 die Verfiche- rungsgrenze bei der Krankenversicherung für die gemäß § 165 RVO. bezeichn rieten Personen gruppen v on 5000 Mark auf 20 00 0 Mark erweitert Worten. Hierdurch werden die wegen Ueberschrritens der BcrsicherungsgrenKe in Höhe von 5000 Mark ausgefchiedenen Personen wieder verrcherungs- pflichtig. , Die in Betracht kommenden Arbeitgeber sind verpflichtet, ihre erneut unter die Bersicherungs- pslicht fallenden Angestellten zur zuständigen Krankenkasse anzumelden. Die Anmeldung hat bei Meldung von Nachteilen bis spätestens zum 4. Mai 1920 zu erfolgen. Wer ht ber Zeit feit dem 2. Dezember 1918 wegen Ueberschreilens ber EinSommensgrenze von 5000 Mark aus feiner Krankenkasse ober knapp- schastlichen Krank.ukas e ausgeschieben ist, kann bei dieser Kasse binnen 6 Wochen nach dem Inkrafttreten ber obigen Bestimmung die Wicderauf- nahmc als Mitglied gemäß § 313 der RBO. beantragen, sofern er beim Ausscheiden zur Weiter- versich^'rung berechtigt war und nicht nach den vorstehenden Bestimmungen erneut versicherungs- pslic^ig wird. 46718 Gießen, ben 23. April 1920. Versicherungsamt ber Stabt Gießen. ..... Durchführung des 8 258 Ziffer 3 des setzes Über bas Branntweinmonopol vom 26. Juli 1918 ^Reichs-Gesetzbl. S.88,). Vom 7. März 1920. Aus Grunb der Artikel 56 unb 7 i ber Verfassung des Deutschen Reichs (Reichs-Gesctzbl. Seite Die Wirksamkeit ber Ermächtigung ist durch ^ B-Arbeits- unb Wirticha tsamt mit 93er* fügung vorn 14 April 1920, Nr. 6828, bis 1. Juli 1920 verlängert worden. 44648 Gießen, ben 20. April 1920. Ter Oberbürgermeister I. B.: Kreuzten.