über das Teutsh idmng gleichen & gsblatt Nr. 10 tui e Verordnung le- Atnis. lden des Kreises ng^alsbald wieder- _-Ue aichn ftTttft »loh Nr. 49 to imt). & s 48, Absatz 2 ic Stellung ocr ön.t mit Ausnahme m ihnen umschloß n. sassung Hebeis- 120 sm das t:- , Würhernbtt^ 1 tei und meiner V lksstaat Äl^'- tärbeMha^« ^roefjrnnmiler oN iften ift <" ->IIk« [ Tie Müglietei der Reichsra) wi‘ eseMg von 1M- gg ernennen. der Reichsmini« ötetlwrtrefcr^.i- einznreichen. ;uh zur Wscheidr: persönlichen Fniie ng und MM mb des BelageE .setzblati Zcüc IN idung in Krasl. aap LMen. ^wehrnWisler. . Noske. »*&» Sil»'" e«”5Xr fr‘Xi» M 6,60 Nk ZAZ V 6^? Bf. 5_S SÄ M fe'WlSmta. «20 w Jhoh ffMung des ’S vom 3. hEi 1 bl5 ^m Schills 10 ab Die Interpellationen über die grieCens= pol.tik in der sranzösiichen Kammer. Die Interpellationen in der französischen Tammer, die schon vor mehreren Tagen, als iran noch nicht wußte, ob das Unternehmen x>n Kapp und Lüttwitz ein schnelles oder langsames Ende nehmen werde, eingebracht oorden waren, deren Verhandlung die Regierung jedoch vertagte, sind nun in der gestrigen Sitzung der französischen Kammer empor- -zetaucht. Der Abg. Barthou hat eine annexio- Jistische Hetzrede gehalten. Seine Ausführungen, die wir nachstehend wiedergeben, bezeichnen die Stimmung der französiscl>en Ge> kvaltpol tiler,lie sich das inneap lit scheElend Deutschlands zunutze machen wollen. Freilich, terr Barthou und seine Gesinnungsgenossen scheinen das Feld nicht völlig zu beherrschen besonders in England wird Widerstand ge» stiftet, und Amerika weigert sich, den Frie- lxnsvertrag anzunehmen. So leistete sich £xrr Barthou den Satz, wenn die Verbündeten nicht gemeinsam mit Frank- crich erneut । gegen Deutschland vor- wollten, so müsse Frankreich selbständig und allein handeln. Er scheint nicht näher angedeutet Izu haben, wie er sich die Ausführung eines solchen Planes im einzelnen denkt. Als Gründe zum Einschreiten nennt er die Weigerung Deutschlands in den Fragen der Kohlenlieferung und der Entwaffnung. Wie seltsam muß es die zivilisierte Welt berühren, daß in Tagen, wo es sich zeigt, diß die kleine, Deutschland überlassene Waffenmacht nicht ausreicht, um auch nur notdürftig Ruhe und Sicherheit im Lande aufrecht zu erhalten, in Tagen, wo gerade die Kohlengebiete infolge der ainsinnigen Politik der Entente zum Teil ungenutzt daliegcn iriüffiti, daß in einem solchen Augenblick Frankreich sich anschicken will, noch einmal sein Mütchen an dem geschlagenen Gegner zu kühlen. Wir sind gespannt, was vom Regierungs- tssch aus auf das Lamento Barthous geantwortet werden wird. Jedenfalls müssen alle diejenigen in Deutschland, die im Sager der extremen Linken und Rechten die Gemüter zu i imerem Krieg aufputschen möchten, aus diesen Vorgängen in Frankreich erkennen, toiß sie bei einer solchen Politik nur die Geschäfte unserer noch gebliebenen Feinde besorgen und unser Deutschland vollends minieren. Aber Herr Barthou wird mit seinen Auf- mfen fehl Glück haben. England widersetzt sich, wie wir durch wiederholte Aeußerungen scriner Regierungsmitglieder erfahren haben, einer Fortsetzung der bisherigen Politik von Versailles, und es wird darin unterstützt, wenn nicht sogar angetrieben, von den Jn-- t«ressen auch der Italiener, die durch ihren Ministerpräsidenten Nitti in den letzten Ta- g m ein sehr vernünftiges, friedliches Prv- g ramm der Erneuerung des verwüsteten Euro- pis aller Welt vorgelegt haben. Die ameri- lanische Friedenspolitik bewegt sich in einem ähnlichen Gleise. Wie wir vorgestern berich- l«en, ist die Möglichkeit eines Sepa- i ttfriedens mit Amerika in greifbare Nähe Mückt, und Hand in Hand damit ergibt sich und) die Besserung unserer wirtschaftlichen Versorgung in Deutschland. Wenn nur un- d-nantwortliche Hetzer und Schürer des Bür- c-trlriegeS diese Aussichten nicht wieder verhütten! Paris, 26. März. (WTB.) In der Depu- t erleukornmer sagte Barthou in einer SRebe, deren Anfang noch nicht vorliegt: Während tneS Jahns hat Lloyd George politischen «Rufern und Wahlnutzen gehabt. Jetzt zieht er aus Zugeständnissen, bk er »ugunlteii Deutschlands 1 machen will, ebenfalls Nutzen. Frankreich sei es, ; d.cs allen Verwünschungen und Revanch^gelülkrn 'nid Revanchegclüsten ausgesetzt sei. (Lebhafter Bei I Ml.) Deutschland entzieht sich ben_ roubtigiren Vertragsbestimmungen, nameMlich im Hinblick auf boc Entwaffnung und die Ko hl en liefe- r:itn g en. Attentate «rgen französische Offiziere unb Soldaten kamen häufig vor. Der Abgeordnete darliest sodann einen Bericht des Generals N i e s - i kl über den schlechten Willen Deutschlands und über seine Absicht, den Reklamationen Frankreichs rne Menge besonderer ArgumeMe entgegenzustel Itn. Er frage, ob der Ministerpräsident sich durch sorlche Gründe aufhalten ließe. Die Alliierten müß- hflt gewiß eine gemeinsame Politik verfolgen, c?er wenn es sich um Attentate gegen fron- MiidK Offiziere handele und wenn die ^.liierten eine gewisse Scheu empfänden, bk twtwendigen Maßnahmen zu verlangen, dann könne Frankreich unmöglich seine Politik von Sckwandmgcn der 2U liierten abhängig machen. Fankreich müsse mit seinen Alliierten handeln, aller wenn sie nicht mitgellen wollten, auch ohne st. Frantreich sei noch groß und stark genug, um Bckcidigungen, die in einer Verletzung des Ver- truges liegen, zu verfolgen. Von der alten deut- iccn Armee seien 100 000 Mann verblieben. Außerdem existiere eine neue Armee von 300 000 Dann, ganz abg sehen von den Truppen, die auf- Mtellt worden seien unter Verletzung des Friedels Vertrages. Barthou sagte, er glaube, daß man sich unglücklicherweise in einer Krise befinde. Tas bürfe man nicht mit Stillschweigen übvtgeten. Barthou besprach a sdann die Nicht ratifizieruni des Vertrages durch Amerika und sage, cs sei auch keine Hoffnung, daß Amerika schließlich och noch raki.iz.e.en werde. Vor allem aber sei es bedauerlich, daß cs dem Völkerbund, der ein Instrument des Fri dens und des gor schrüts sei, nicht angrhöre. Barlbou wundert sich, laß Lvrd Robert Cecil von einem Vorteil Englands in Amecim gesprochen hohe. En rend Frankreich noch nicht einmal wisse, warum die deutsche Armee nicht entwaffnet worden sei. Man habe diedeutsche Armee als siegreiche Armee nach Deutschland zurückkehren lassen. England habe die Zerstörung der deutschen Flotte verlangt. Barthou beklagte sich auch darüber, daß die allgemeine Dienstplicht in Eng'anb verschwunden sei. Wie gestalte sich die Lage Frankreichs angesichts biete Zustandes? Frankreich könne nickst leine Armer zerstören. Es könne auch nicht seine Timstplicht ausgechm. Auf England aber ruht diese Last nicht mehr, einen Teil der Jugend unter den Waffen zu halten. Mit scharfen Worten wendet sich tetr Redner gegen die Versuche, den Friedens vertrag zu revidieren. Diese Revision werde doch nur gemacht werden aus Kosten Frankreichs unb zum Nutzen Deutschlands. Ter Ministerpräsident habe gehandelt. Die Ei-, nigkeit der Alliierten sei wieder hergestellt worden. Er hoffe, daß sie in di--sem Sinne fortfahren werde. Barthou ging alsdanü dazu über, das russische P roblem zu bespreck-en. Er sagte, man solle sich in Acht nehmen, daß man angesichts der Haltung Nittis und der Tatsache, daß Lloyd George die italienische Politik emmtige, nicht in Rügland zu spät komme. Schließlich erklärte Barthou: Amerika habe im Kriege 51000 Soldaten verloren, das bedeutet einen Mann aus 2000 Einwohner, Italien 465 000 Mann, das bedeute einen Mann auf 79 Einwohner, England 835 000 Mann, also einen Mann auf 56 Einwohner, Frankreich angcb.ich 1350 000 Mann — was aber in Wirklichkeit hinter der Wahrheit zurückbleibe —■ also einen Mann auf 28 Einwohner. Diese Taten und diese Rumon seien Zeugen Frankreichs. Sir legen Deutschland, welches das Desastre verursacht habe, die Notwendigkeit der Wiedergutmachungen, die im Friedensvertrag eingeschrieben seien, auf. Mit herzlicher Stimme sagen Frankreichs Tote zu Franir.ichs Atli.er en: Haltet die Solidarität aufrecht, die während des Krieges bestanden hat! Ein deutsch-sranzvfischeS Wirtschaft-» abloiiimcn? Paris, 25. März. (Wolff.) Wie die Abendblätter melden, werde demnächst eine deutich-fran.'ösis^F Kommission zusammentreten, um über ein Wirtschaftsabkommen zwischen Frankreich und Deutschland %u verhandeln. Deutschlano werde durch den Ministerialdirektor Göp- pert, Vorsitzenden der deutschen Friedensdelegation, und Geheimrat Le Suire vom Reichswirtschaftsministerium vertreten sein.' Line Mitteilung der amer'tanischen an die deutsche Regierung. Berlin, 25. März. (WTB) Derr Dresel, der als Vertreter der Vereinigten Staaten än Berlin weilt, hat am Mittwoch abend dem Reichsminister Müller folgende Erklärung seiner Regierung übermittelt: Die Stegimmg der Vereinigten Staaten verfolgt mit Sympathie die Bemühungen der deutsck«! Regierung zur gleichartigen Bekämpfung der Gewalten der mililaristischen Reaktion und der Anarchie. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat mit Befriedigung stststellen können, daß das deutsche Volk die Regierung in ihrem erfolgreidrn Widerstande gegen die Ungesetzlicksteit unterstützt hat tznd hofft nunmehr, daß die Anstrengungen, die Tempkratie ausrechtzueriial'.en unb R-he unb Owdnung gegen die dunklen antidemokratischen Elemente, deren Obsiegen Deutschland in Anarchie und Chaos stürzen würde, erfolgreich sein werden. Die Regieruirg der Bereinigten Staaten vertraut auf eine von dem gesunden Sinn diktierte Wiederaufnahme der Arbeit und des Handels in Deutschland und würde einen Umsturz der gesetzlichen Ordnung, der die von den alliierten und assoziierten Ländern in Aussicht genommenen Hilfsmaßnahmen unmöglich macht, aufs tieffte bedauern. Die für den Wiederaufbau der deutschen Industrie notwendige Wtederaufnahme der Handelsbeziehungen würbe badurch sehr erschtvert, toemt nicht überhaupt unmöglich gemacht werden. Ein Ausspruch Churchill- über Deutschland. Amsterdam, 25. März. (WB.) Englischen Blättern zufolg? erklärte Churchill im Unterhaus unter Beiwll, früher fei es bk Stärke Deutschlands gerne en, die eine Ge ahr für Europa gebildet habe, seit 18 Monaten bLeute jedoch die Schwäche Deutschlands eine G- fohr. * Ein neue- weittragendes Geschütz. London, 25. März. (WB? Im Unterhaus fragte Lord Curzon, ab die Regterung auf die Erfindung eines Gefchützes mit einer Tragweite b i s zu 150 Mei11n auf» ' merksam gemocht worden sei, ob dir französische Regierung das Patent bereits erworben bibc und was die Rcgirrmtg in biricr Sachk zu tim gedenke. Lloyd George enötierte, daß tas NN >gs- minifferium sich in dieser Sack« ber'its mit der französischen Behörde in Verbindung geatzt habe. Tie Verhandlungen würden jortges.'tzt. Henderson über Demokratie und Dittatur. Amsterdam, 26. März. (WTB.) In einem von Artur Henderson im Auftrag der britischen Arbeiterpartei au den Sekretär der zweiten Jutcrnatn.n.ile, Kao. rille Huys, ffcnd>tcten Schreiben heißt es: Wir gehen von dem Leitgedanken aus, daß der neue sozialistische Arbeiter das internationale tßer! des allgemeinen Kongresses sein muß, ton dem keine proletarifdr, tz!Kialistische ober 9 enrrrf.d)af svrga isation, die mit unseren allgnnnnnen Aussassungen übern»- stimmt, ausgeschlossen sein dürse, es sei denn, daß sie sich selbst ausschn ßen will Die Arbeiten der permanenten Komtmssion werden äufierft erichwert durch Abteilungen i» den verschiedenen Ländern, die demselben Ziel wachzustreben belxnipten, jedoch auf der Grundlage volllvmmen versd)iedcner Ideen. Tie neue Organis«äon, die sich unabhängig von den Mandaten b. c permanenten jkommisfion ge° hübet habe, grüntn? ihre Tätigkeit nickst aus ben Grunbsatz: Arbeiterklasse! sondern auf Ueberein- stimmung der Aulsassung und Aktion. Die Erirchtulstz der Int rnationale würde der gesamten W^lt das Bestehen des einmütigen proletarischen Klassenwillens beweisen, der allein den Triumph unserer Sach: verbürgen kann. Die Errichtung mehrerer Internationalen würde jedoch die Arbeiter dem Spott preisgeben und sie zur Ohnmacht ücrurteirt.n. Die britische Arbeiterpartei ist auch jetzt noch bereit, mit den sozialistischen und Arbeiterparteien aus anderen Ländern am Wiederaufbau der Internationale aus der Grundlage der Freiheits der Taktik, gegenseitiger Verträglichkeit und Ge'ltanken frei heil mitzuwirken. Die britische Arbeiterpartei ist keineswegs Anhängerin der Diktatur als führenden Gedankens bei einer Aktion, sie hegt nicht den Wunsch, die Diktatur neben der Demokratie in ihr W örterbuch a u f z u n e h m e n. Wir wollen nicht die Phrasev- hxne über Sowietdr?:Ltur unb Revolution übernehmen. Selbst wenn die britische Arbeiterpartei zur Teilnahme an der Konferenz ausgeforderl werde, die vom Geiste der Aussckstießmg unb UnoerträglitWeit beherrscht werde, würden wir keinen Abgeordneten dahin entsenden. Die jüngsten Ereignisse haben bewiesen, daß die europäische Reaktion aus der Urtdnigteti der Arbeiterklasse Nutzen zieht. Ein energischer Widerstand gegenüber der reaftionären Bewegung, die in verschiedenen Formen in alllen Ländern den proletarisckien Aufmarsch hindert, ist nur möglich, wenn die Arbeiterklasse einig und zu einer gemeinsamen Aktion organisiert ist. Unter den angenblicklickstm Umständen ist man geneigt sich zu fragen, ob die Internationale wirklich das Symbol des Ideals der internationalen proletarischen Masseneiuh-it ist, oder ob sie nicht vielmehr bex Mittelpunkt geworden ist, ton dem der Einfluß ausgeh:, der Zwi spalt sät, die Solidarität bet nationalen Bewegung stört, sowie Gruppe ged-m Gruppe unb Länder gegen Länder aushetzt. Ätenn letztere Auffasfung wirklich den (Sh'.ralter ber Internationale bestimmt, dann wird mehr als dne nationale Partei sich vor die Frage gestellt sehen, ob sie sich nicht absondern soll. Keine Partei würde dies mehr bedauern als die britische Arbeiterpa/rtei, die den Berner, Amsterdamer und Luzerner Berpslichtungen treu bleibt und bereit ist, die ml.»rnationale Organisation der Arbeiterklasse auf fester Grundlage und m neuem Geiste wieder auszubauen. Die Unruhen im Reiche. Ter Kamps um Wesel. Berlin, 25. März. (Wolff.) Die „B. Z/' meldet aus Essen, daß die Leitung der Roten Armee 6en Fall von Wesel bekannt gebe. Die Rote Armee sei bereits in Wesel ernge- zogev. Notckz des W. T. B.: Eine Bestätigung liegt hier nicht vor. Andere Meldungen besagen, baß heute vormittag 10 Uhr um Wesel hart gekämpft wurde, daß es aber noch immer fest in der Hand der Regierungstruppen war. Berlin, 26. März. Nach einer Meldung des ,Aerl. Lok.-Arrz." aus Köln sind in der Umgebung Wesels viele Personen in den HLusern getötet worden. Auch Krankenhäuser sind durch explodierende Granaten beschädigt. Die Arbeitertruppen wollen nicht eher die Feindseligkeiten einstellen, bis die gefontte Besatzung von Wesel sich ergeben hat. Wie dem „Berliner Lok.-Anz." gemeldet wird, wurden gestern in Hamborn 9 7 Tote, darunter auch Reichswehrsoldaten, in aller Stille beerdigt. Durch einen Zu> fallsti.'effer wurde auch der Direktor der Zeche Luhberg getötet. Weitere Verhandlungen. E s sen, 25. März. (WB.frEine hvr tigenbe Bersainml mg der Vertreter iäm'.(id)T Vollzugsräte des RheInlandes und West- t a l e -1 s fasste eine Einschließung, wonach ©fort in Be^rl srat zu wählen ist, der nach Evwernchmm mit bte militärischen Leitung zu Verhandlungen rmd Beich üsten ermächtigt i|"t. Sitz des B:- iirtSDits ist Effcr^ Der Mangel an RahrungSmilteln int Ruhrgebiet. Haag, 25. März. (Wolff.) Wie daS Korre^ spondenzbureau meldet, trafen im Haag Stadtverordnete aus Essen, Dr. Helm unb Bergarbeiterführer Otto Hue unb nod) zwei anbere Abgeordnete der rheinisch-weftfälischeu Städte hier ein, um mit der niederländischen Regierung über eine sofortige Versorgung des Ruhrgebietes mit Lebensmitteln $u verhandeln« Dr. Helm und Hue teilten mit, daß in Dortmund überhaupt kein Brot mehr vorhanden sei. Die Versorgung der Anderen Städte des Ruhr- gcbietes könne nur noch für einige Tage ge- wälxrleistet werden, so daß, wenn nicht sofort nach dem Zustandekommen des Friedens zwischen ben augenblicklichen Machthabern des Ruhrgebietes und der Reichsrcaierung große Mengen Lebensmittel heran georad)t würden, mit einem Chaos gerechnet werden müsse. Helm sagte: Unter dem Eindruck dieser ent* schlichen Lage sind wir hierhergekommen, um die Hilfe ber niederländischen Regicrung crn- zurufen. Ein Protest der bahcrifchen Vauernsrhaft. München, 25. März (WB.) Der k.irzlich gebildete parlamentarische Aktionsau sichuß ber geeinigten b a n e r i I dj • h Bauern- ) chaft hat dem Reick,slänzler telegraphi ch mit* geteüt, daß der Ausschuß ben Plan ier Bildung einer reinen Arbeiterregierung im Reiche mit aller Entschiedenhnt ab'evnt. Gegs- benensalls wäre ein Liefer st rett in schärfster Form geplant. Ein auS Rußland kommende» Flugzeug. Bern, 26. März. (WTB.) Wie gemeldet wird, geriet ein aus Sowjetrußland kommendes Flugzeug in die Gewalt der litauischen Militärbehörden. Die Passagiere rourben gefangen Kscht. Unter ihnen befindet sich ber bekannte schweizerische Kommunist Platten, der einer ber Urbeber des im November 1918 fin der Schweiz entfesselten revolutionären Generalstreiks war. Au» dem tteiche. Die Umbildung de» Reichskabinetts. Berlin, 25. März. (WB.) Heute iben# wurden folgende Aenderungen im ReichSrninist e r i u in als feststehend betrachtet: Fiivrnzmmister: Cuno, Schatzrninisier: Wirth- libarlKrlchk, Wehrminister: Geßler, 2Bieb.Taufbauniinifter: Lüdemann, Mearheits ozialist. ä&.iicr: Aen- benmgen sollen nicht eintrebm. Die Rationalversammlung. Berlin, 25. März. (WB.) T^e nächste Sitzung der Nationalversammlung findet Freitag nachmittag 3 Uhr statt. Es wird mit einer Tag:sdauer von 3 bti 4 Tagen g'rechnet, da außer dem Notebat noch die Befokningsvarlag? und andere Vorlagen wenigstens in .’rfter Lefung erledigt werden sollen. KeineTemisstou despreußischen Kabinetts. Berlin, 25. März. (Wolff.) Wie wir von zuständiger Seite erfahren, entspricht die Meldung, daß Ministerpräiident H i r s ch die Demission des preußischen Kabinetts Überreichte, nicht den Tatsachen. Eine Beschwerdestelle im Rri-chStag. Berlin, 26. Marz. (WTB.) Um bei allen etwaigen Uebergriffen der militärischen Besatzung die notwendige Untersuchung einleiten zu können, wurde eine Beschwerde- stelle im Reichstag, Portal 5, Zimmer 9, eingerichtet. Sie wird geleitet von Oberleutnant Brüggemann. Ihr gehört u. a. der Mehrheitssozialist Vogel-Nürn- berg an. Die Sparprämienanleihe. Berlin, 25. März. (WTB.) Die Ge*> winnVerlosung ber deutschen Sparprämien* anlerhe von 1919 findet ernt 31. März statt. Au» Kessem Der Militärbtfehlshad:r in Heften. Darmstadt, Ä. März. (Wolff.) Das Ministerium des Innern gibt bekannt: Auf Befehl des Reichswehrministers ist an Stelle des Kommandeurs der Reichswehrbrigade 11 in Kassel, Generalleutnant v. Stolzmann, der Jnfanterieführer und Hessischer Landeskommandant in Bad-Nauheim, Generalmajor Kundt zum Militärbefehlshaber im unbesetzten Teile des Freist aatesHessen ernannt worden. Sein Bezirk umfaßt außerdem noch die preußisck)eri Kreise Frankfurt a. M., Usingen, Homburg, Hanau, Gelnhausen und das Abschnittskom- mamdo 4 in Frankfurt a. M., sowie die Kreise Wetzlar, Limburg, Dillkreis, Oberlahnkreis, Ober-Westerwaldkreis, Kreis Westerburg und das Abschnittskommando in Runkel. Als Regierungskommissar für die genannten preußi- ichen Kreise soll der stellvertretende Regierungspräsident Dr. Colsman:^ in Frank* furt a. M. bestellt werden. Der verschärfte Ausnahmezustand für das Gebiet des 1 Freistaates Hessen ist aufgehoben wordetl. Nr. 73 Ter tietmr erschein! utalich, außer Loim- und Feiertags, ütyigtpreis: Monall.ch Ack. 230, pierteIjäbdirt) Mk. 6 50 etnichließlich de- Beslell- gelöe; vtn ch die Post oieiteljabdid) Atk. 6.— ausjchOeßltch Bestellgeld, ^ernsprech - Anschlüsse: färbte Lchnslleiiungl 12 1 n lnn,(»'dd)äf.yftelic51 2lnid)tiVfürTrabtnnd>- nchien: Lizeiger Aietze«. postschectlsnte: $ranf1*rt a. M. 11686 Zreitag, 25. März 1920 170. Jahrgang ietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen 3»iMngrrvn)öruck u. Verlag: vrühl'sche Unio.-Vuch- n. $tci»»rudcrei 8. Lange. 5chriftleit»ng, Sefchäftrftelle u.Vruckerei: Zchulftt. 7. Hnnahmt von Anzeigen s. die tiicieemimmtr oi4 jutn Nochminag vorver obnr ifd.Brrbin^lichkftt. Dreis Iflr 1 mm höhe <ür An beträgt der Preis für Kalk zur Zeit etwa: 1700 Mk. pro Waggon Stuckkalk, 2800 Mk/ pro Waggon Sackkalk, 13 200 Mk. pro Waggon f. Speziolkalk einschl. Säcke. ' Brennholzversorgung. Es ist bei dem Ministerium der Finanzen angefragt worden, ob die Gemeinden verpflichtet seien, bei Verteilung des ihnen überwiesenen Brennholzes an ihre Angehörigen, den vorgeschriebenen Maßstab genau einzuhalben, also 0,5 Rm. Derbholz je Kops der Bevölkerung und je Stück Großvieh (Rindvieh imb Schweine). Die genannte Mini.st.-Abt. bemerkt hierzu: Dieser Maßstab soll mir dazu dienen- die Gesamtderbholzmengen durchschnittlich zu berechnen, die auf die einzelnen Gemeinden entfallen. Er ist also bei Aufstellung der Anmeldelifte zugrunde zu legen. Es muß aber ben Gemeind« überlassen bleiben, die ihnen überwiesene Gesamtmenge, ben besonderen örtlichen Verhältnissen entsprechend weiter zu verteilen und hierbei au- etwaigen Kohlenbelieferungen entsprechend zu berücksichtigen. Es steht nichts im Wege, wenn z. B. aus diesen Mengen auch die Ziegenhalter be'.onbeti beliefert werben, oder angemessene Vorräte für besondere Fälle znrückhalten u. dgl. m. Manche Gemeinden haben zweckmäßiger weise besondere Kommissionen gebildet, welche das Holz unter Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse verteilen.' Mehl sacke. Die allgemeine Preisstcigenrng für Säcke in letzt"'' Zeit hat eine Neuregelung über die Rücklieferung der Mehlsäcke mrumgänglich notwendig gemacht. Der Kreisaussckuß hat deshalb bis auf weiteres folgendes bestimmt: Bei Lieferung von Mehl durch die Firma .Bereiniate Getreide- Händler G. m. b. H. in Gießen im Auftrage des Kommunalverbandes an die Gemeinden, Bäcker, Händler usw. wird außer dem Mehl ein Sackpfand von 5 Mk. für je 100 Kilogramm in Rechnung gestellt, welches dem Kommunalverband mitzube- zahlen ist. Die Empfänger des Mehls sind verpflichtet, die Mehlsäcke, die zu irgendwelchen anderen Zwecken nicht benutzt toerben dürfen, bis spätestens zum 20. des der Lieferung folgenden Monats frei Gießen an die Firma Vereinigte Ge- treidehändler G. m. b. H. in Gießen zurückzusenden. Falls nachweisbar Mehlsäcke an andere '.ßetfanen (Sackaustäufer) verkauft werben, können bie Empfänger des Mehls von weiteren Lieferungen aus- Atmospböre zu Putschen geblldet. Die Regierung habe ben Fehl« gemacht, bfejer Agrdatton nicht energisch genug gegenüberzutreten. Wenn die Rechtsparteien b.i dm fommenben Wahlen auch nur etwas mehr Zulauf erhalten mürben, sei die Gefahr vor- franben, daß sie es wieder mit neuen Putschen versuchten. Eine Stärkung der Rechten werde bie bol- schsvistische Gefahr von Links vergrößern. Als zweiter Redner führte stub. Meyer aus, |in der heutigen Demokratie komme es in jedem Augenblick aus den einzelnen Staatsbürger an. Die Fragestellung Monarchie ober Republik sei heute überwunden. Zu einer Monarchie könne es nicht mehr kommm, weil sie sich auf Glaube und Vertrauen stützen müsse. Um Glaube und Vertrauen habe sich die deutsche Monarchie im Kriege gebracht. Gerade die Studenten müßten sich d-r Demokratie zuwenben, weil diese neiie Führer brauche, um im Sinne von Kant und Hegel das deutsche Vaterland wiederher zustell en. Präsident des Land?s-Bildmrgsamtes Dr. Strecker kennzeichnete den einseitig militärischen Standpunkt des Kapp-^Putschcs, der alle Jmpmüe- rabilien übersehen habe. Eine solche Mllitärpoli- tik müsse ein für allemal aufhören. Die Generäle batten drei Dinge nicht gesehen, den automatischen Widerstand der Entente, ben Widerstand der Arbeiterschaft und daß Berlin nicht mit Deutschland verwechselt werden dürfe. In Darmstadt sei versucht worden, aus den Zeitfreiwilligen einen militärischen Geheimbund zu bilden, der ben Sturz der Regierung ermöglichen sollte. Wenn Noske zu vertrauensselig gewesen sei, so müßten wir jetzt umso mehr auf der Hut fein. Süddeutschland habe der Reichsregierung einen fieberen Schutz geboten. Man werbe sich auch in Zukunft mehr an süddeutsche Traditionen halten müssen. Bei dem gewaltsamen Vorgehen von Rechts könne man auch ein.derartiges Vorgehen von linkA verstehm. Es gebe nie und nirgends an, daß eine bestimmte Volksschicht die Herrschaft an sich reiße, da sonst jede Regierung ohnmächtig sei. Die Waffe der Arbeiter sei der Streik, nicht bie militärische Bewaffnung, bie auf der gleichen Weltanschauung brutaler Gewalt fuße. Mit der gleichen elementaren Gewalt, mit der sich die Mehrheit einer Rechtsdiktatur gegenübergestellt habe, werde sie sich auch einer Linksdiktatur entgegenstellen. Unter den heutigen Verhältnissen sei lebet zu weit gehenbe Sozialisierungsversuch ein Verbrechen. Die Wünsche ber Arbeiter würben, nach ben Motten Koutskys am besten burch bie Demokratie verwirklicht. Die Gefahr sei jetzt, baß wir in Angst vor dem. kommunistischen Gespenst eine neue Reaktion von Rechts bekommen. Der Redner ries daher wirkungsvoll die Rechte wie die Linke zu Vernunft und Verständnis aus. Das National- Sl müsse aber so fein, daß es das Volk or- ch wachsen schm möchte als Schäcksalsgemein- schaft, wo das Unglück des einen Standes das Unglück des anderen sei. Die Verantwortung dessen, was kommen werde trage jeder einzelne mit. Der Vorsitzende dankte den Rednern und verlas ein Schreiben des erkrankten Abg. Grünewald, in dem u. a. ausgeführt wurde, daß gerade in Gießen die Unzufriedenheit mit der Regierung in weiteren Kreisen Wurzel gefaßt habe. In ber Aussprache vertrat stub. S t ö r i k o einen ziemlich unklaren ©tanbpunlt — Stub. Jung suchte bie Haltung der beutschnationalen Partei unter Verurteilung des .Kapp-Putsch^s z-n rechtfettigen. Schulb an bem Putsche trage bie erste Revolution, bie biefes Mittel cingefühtt habe unb bie Unfähigkeit der bemokralischrn Regierung. — Herr Klotz rief dazu auf, bie Parteien der Mitte zu stützen. Stub. iur. Meyer entgegnete auf bie Ausführungen ber b-iben studentischen Debatterednecl Prof. U r st a b t entgegnete, daß eine Rechtsregierung ebenfalls keine beffeuert Zustände herbei» geführt hätte und daß die Demokratische Partei die Revolution von 1918 nur gebilligt habe, nachdem sie legalifiert worden sei. — Präsident Strecker wies weitere Einwürfe der Diskussionsredner zurück, zumal einen Borwurf gegen die Beamtenschaft. Im Schlußwotte faßte der Vorsitzende das Ergebnis des Abmds nochmals zusammen. Die Versammlung wurde kurz vor 12 Uhr geschlossen. schlossen er Leute genügt ?In, aber die damalige Gruppe zu sein. Es sind gerade da Arbeiten, die aufmerken lallen. Namen sind einstweilen in der Gruppe noch schall und Rauch. Mai liest sie und vergißt sie nrieber. Aber die Bewegung verdient es, unterstützt zu werden. Sie wird von selbst dazu kommen. Unzugängliches auszuscheiden. Sie seien l wich dabei gewinnen. zz. geschlossen werden. Die Besteuerung der Klaviere usw. Die Stempelabgabe für Verkaufs- oder Wagautomaten, für automatische Kraftmesser, für Automaten. die zur Unterhaltung des Publikums bienen, alle in öffentlichen Wirtschaftklokalen aufgestellten Klaviere oder sonstigen Musikwerke, Luxuswagen ober Luxus pfeife für das Rj. 1920 int Mouat Mörz ist an allen Wochentagen von vormittags 9—12 Uhr auf bem Bureau ber unterzeichneten börbe, Zimmer Nr. 9, Gießen zu entrichten. Wer bis zum 31. März 1920 bie Abmeldung der steuerpflichtigen Automaten ufto. nicht erwirkt hat, ist zur Weiterentrichtung der Abgabe bei Mei- dung der Bestrafung und zwangsweisen Beitreibung verpstichtet. Die für das Rj. 1919 ausgestellten harten sind vorzulegen. Die Erhebung des Stempels für Fahrräder für das Rechnungsjahr 1920 finbet von heute ab bis zum 31. März 1920 an jedem Wvck^entage/ vormittags von 9 bis 12 Uhr, m Kre.samt, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 9, statt. Mc Besitzer von Fahrrädern haben die Stempelabgabe während der obenerwähnten Zeit unter Vorlage der Radfahrkarten zu entrichten, ober, feem bie ®#r» ausfetzungen hierzu vorliegen, währenb derselben Zeit Antrag auf Befreiung von ber Abgabe zu stellen. Anträge auf Be'reiung sinb vorzubrutgen für bie Stadt Gießen bei bem Polizeiamt, ifirwr Landgemeinden bes Kreises bei b:r Bürgermeistrrn bes Wohnorts. Es nnro ausdrücklich barauf 1&V merksam gemacht, daß Besr iungsaträge, de na« dem 1. Ap.il 1920 gestellt werken, keine Berücksute tigung finden können. Wer ben Besitz eines w- meldepflichtigen Fahrrades im Laufe eines Jahres aufgibt ober verliert, ober, ohne ben Besitz aufzu- geben, bas Fahrrad auf öffentlichen We^cn lMv Plätzen nicht mehr benutzen will, hat dies dem Kreisamt feines Wohn- ober Au e'thaltsortes uw* testens zu bem in § 19 bezeichneten Zntpmm unter Vorlage der Rabfahrkatte a n zu '»eigen. Abmeldung ist in" das nach § 16 zu führen« Verzeichnis einzutragen imb dem Abmeldendcn Verlangen auf der ihm erteilten Karte zu nigen. Es sind hiernach alle Fahrräder, bte ordnungsmäßig abgemeldet sind, für das laufende Jahr abgabepf ichtig, und zwar fe.bst dann, wenn sie nicht benutzt werben sollten. _ , ? DiePserberäude ist bei einem Pferde de» Nikolaus Seip in Beltershain festgeitellt worben, an stecken ber Scheidenkatarrh unter dem Nindvichbestairde der Gemeinde Beltersham. Tn Pferderäude unter dem Pserdeb.'staube de. H. Schultlieiß tn Lumba, des Konrad Dnig rn Lindenstritth, des Konrad Haupt in Odenhausen und des Wilhelm Lepper in Beuern ist erlösen. Der Ortslohn gewölpilicher Zagarbeiter beträgt in ber Stadt Gießen für Berstcherte über 21 Jahre männl. 9Mk., ipeibL 6^,60 TOL wn• « bis ^1 Jahre männl. 8 Mk., wefel. o.6O Mk.,un1« 16 Jahre männl. 5 Mk., weibl 3.60 Mk m de>, Landgemeinden des Kreises Greßen für Vtts'.chert über 21 Jahre männl. 8 Mk., mctbl. 6 Mk., vvr 16—21 Jahre männl. 7.20 Mk., wefel. S Mk unter 16 Jahre männl. 4.40 Mk., wefel. 3.20 Mk 42, „ 1860,00 = 4428% 80, „ 1950,00 = 2437o/o Unter dem Zwange der Verhältnisse haben fast sämtliche deutschen Zeitungen be- schloffen, zum Ausgleich, der unerschwinglichen Belastung des Gewerbes ab 1. April 1920 eilte gemeinschaftliche Bezugs- unb Anzeige.«-re i serhö hun g eintreten zu lassen, um für die riesig gestiegenen Gestellung skosten wenigstens einigermaßen einen Ausgleich zu schaffen. Die Zeitungen erhoffen von der Einsicht ihrer Leser Verständnis für ihre not- eebrungenen Maßnahmen. Gießener Anzeiger, Frankfurter Nachrichten, Frankfurter Volkszeitung, Frankfurter Zeitung, Generalanzeiger, Frankfurt, Mittagsblatt, Frankfurt, Volksstimme, Frankfurt, Biebricher Tagespost, Mittelrheinische Volkszeitung, Bingen, Rhein- und Nahe-Zeitung, Bingen, Darmstädter Tagblatt, Darmstädter Täglicher Anzeiger, Hessische Landeszeitung, Darmstadt, Hessischer Volksfreund, Darmstadt, Kreisblatt, Höchst, Mainzer Anzeiger, Mainzer Journal, Mainzer Tagblatt, Mainzer Volkszeitung, Neueste Nachrichten, Wiesbaden, Rheinische Volkszeitung, Wiesbaden, Volksstimme, Wiesbaden, Wiesbadener Tag- blatt, Wiesbadener .Zeitung, Rheinische Volksblätter, Worms, Wormser Nachrichten, Wormser Volkszeitung, Wormser Zeitung. Anzeigrntell. Landkreis Gießen. O Grünberg, 25. März. Unser heutiger Frühjahrs-Sch wein emarkt % iffte einen ftartrn Anstrich. Trotz zurückpalleuder KausluU waren die Preise redjt 6 Woä-en alte Ferkel gingen kaum unter 300 Mk. ab, älteve Feivll kosteten bis zu 400 Mk. Der NLarkt wurde nicht ,75 179,25 330, - 320,- 337,- 343,- 239,50 256,- 487,- 590,- 415,- 400,- 23135 525,- 315,- 310,25 An- n. Verkauf von Möbeln, Antiquitäten, fotoieUebernobtne nunter ^iorichtongeu. 15 Louio Notheuberger 223?euenroe6±t Tel. 176. 412,- 410,- 239,- 519,- Dr. Wolf, pr. Arzt Walllorstrafle 48 Telephon 201 9-11, 3-4. Soeben erschien in der llitferWa JlnloerfHfltö Batöhanölaog: C. Metz Aliso-Solicinium. Krüh- und spätrömische Sesestigungr- bauten bei Wetzlar. Die Schrift weist auf Grund ber arostartigen bei Wetzlar aufneberfien archäologischen ftunbe die ungemein hohe geschichiliche 'Bedeutung ber Gegend der mittleren Lahn aut Zeit der Römer- kriege in Germanien nach. [•*' IttechHcche Nacchrlchten. Israel. Religionsgemeinde, «ottes- btenft in ber Synagoge (Site-Anlage). Sanrfwg, 27. März 1920. Borabd. 6.30. Morg. 9.00 «ws 6 56 u. 7.35 Uhr W-öanöelsW von 3. gnnielmann Hifllnm-ä8BhnanD und vUllvUI Oaaöelsiehrer ® lesen. 5e itetsmeg 13 yalvta-rrs- u. 3ahresturte. Bertöofertonen-filofle, Maüemssche Hurte. Am 15. April Beginn förnmnec gntie. »astunft nnö Unmelööag »flL 11 1 a.' 4-7 Uhr. 25.3. 8,- 3,70 Datum: 5*/.Deut.Krieg»anI. 4"/.Deut.Beichsanl. 3'/,Dent.Re-chsanl. 4e/„ Dreust. Konsols Darmstädter Bank Deutsche Dank. . . Dirconto» Gesellsch. Dresdener D nk. . Nationalbank f. D. Mitleid.Creditdank H.-Amerik -Pakets. NorddeutscherLlogd Doch. Guhstahiwrk. D.'Luremb. Dergm. Gelsenuirch. Berqw. Harpener Bergbau Ooerschl.Lisenb.-B. Oderschles.Lisenind. Phönix.Brgb-.AKt. Bad. Anilin, u. Soda Höchster Farbwerke (tlehtr. A L. G.. Schuckert-Werke. . FellenLGuilleaume Daimler Bud-Lisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4•/, Hess. SaatsanL Electron Griesheim Versteigerung. Montag den 29. März mittag» 2 llhr ner- steigere ich im „Pfau", Reustadt 55: eine hochfeine Saloueinrichtuug, das feinste was es gibt, in gediegener Arbeit und Schnitzerei, be- stehend in 1 Bücherschrank mit Säulen, großartig, 1 Spiegelschrank, hochfein, 1 Sofa, 2 Sesseln, 4 Stühlen ans Dlumenprehplüsch, 1 Aotenschrank, Prachtstück, 1 runden Tisch mit (Blaseinfaflnng, 1 Blumentisch, 1 Hocker. Auf Wunsch können die Stücke auch einzeln ab. gegeben werden. Ferner wie bekannt Möbel aller Art sowie Haus- haltungsgegenstönde, Kleider und Schuhzeug. Besichtigung von 10 Uhr ab erwünscht. Versteigerung bestimmt. H.Benner II., Monitor Srofdorser Straße 9. Annahme von Versteigerung em aller Art, auch ein-elNer Stücke.(05385 FrankfNrt a. TL, 26. März. Devisenmarkt. L'S, W ALLEM VORAN Favorit-Schnitte. Za haben fan 3196c ^3^ Anmeldung zum vrennstoffbezug im wittsckastrjahr b20/2l. Zur Anm el du n g zum Brennstoff- bezug für das am 1. Mai bs. Js. beginnende neue Wirtschaftsjahr werden an Laushaltungen mit eigner jküche und a n gewerbliche Betriebe Formulare ausge- g eben. Die Anmeldeformulare find am Freitag den 26. und Samstag den 27. März ds. IS. aus den L e be n s m i t te l be - i r fe n in den üblichen Geschästsstunden erhältlich Rach Ausfüllung sind die Formulare bis spätestens den 1. April an das städtische Brennstoffamt zurück- » u g e b e n. 3289B Gießen, den 23. März 1920. btädt. Brennstosfamt. Miliklle DnnienOflte imMTniiiiiiiiiiiiiiiiihiiiiiihiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiihiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiii lW fi an ün g, 3’’1 dazu bi® ^mnnbtneilK| : j« tniMlteiftt । tabffl Gkmtti uomtrrtnt (Wb i 1 hj-nbg i | kichvrecheiui y । m Drgt. mtnn > »mWter btast Mitne Sonin । _u. bgl m. D, WW be« e ®i Lnhültniit e mim Krshjahrssifcrdtlllartt zu Gicßei. Am Mittwoch, dem 31. März 1920, vormittags 7ty> llhr beginnend, findet auf den städtischen MarktanlagenanderRod- Heimer Straße Pferdemarkt statt. Der Auftrieb von Pferden ans Sperrbezirken tst verboten. Bezüglich der in der Nähe des Marktplatzes vorhandenen Stallungen erteilt Herr doilohn- kntfcher Lu hn AuskuTtiL Mit dem Pservemarrt ist eine Prämiie- ruuo des besten Pferdematerials verbunden, wofür über 2200 Mk. zur BerfüguTig ftd.er, darunter 400 Mk. aus Mitteln des Landwinschaitsbammer' Aasschnsses für die Provinz Ober Hessen. Der Prämiierutigsplan ist von £>erm August Schwan in Gießen, MoltScstiLW 16, erhältlich Die Ziehung der mit dem Markte ver- bwrdenen Lotterie findet am L April 1920 na chmittags 2 U hr im Stadt- hausc statt. Ziehungslisten find bei den Lose- sind mit x/, Prozent lävrlich zu tilgen und können rpn der Bank nicht gekündigt werden. Ter Schuldner yt alw bet beguemer allmahlrger Ad- ttagung dauernd m.cht nur gegen Äxunuiltibtixqung, fjnöent auch gegen jebc Zin-^steigerung geschüßt, roa? angesichts der Ungern flirt t über die füni- ligcn Geirwerhältntsfe >eßt besondere iperttud ist Um gefeixt fnrrn der Schuldner wm 10. Jahre ab jederzeit kündigen, wenn er das Geld dann ander- rveitig billiger erholen kann — Der Tiefstand des französischen Franken. Der Kurs des fvanzösischim Franken hat laut Fr. Ztg. gestern in der schwer; mit »dl- roeifc 393,« euren neuen Tiefstand erreicht: die Be- •memnig ber Pariser Valuta seit Anfang v. I. ergibt sich aus folgender llcbersicht: denmkratischen Parteivorstandes, der durch das (httrütfm einiger Genossen in Ministerposten gelichtet ist, beschästigen wird. Aus Brauuschweis. Braunschweig. 25. März. (®XÄ) Gestern nachmlttag wurde befchtossen, den Generalstreik abzubrechen. Die LoAk In ünirinarn. Eisenach, 25 Mär, «ATB) Tir mifltu- blickliche Lage in Mittellhüringen ist itxb immer bedrohlich Tie Stärke brr organisierten 9Ltcn Garde wird aus 2000 bis 5000 Mann geschätzt. (Seffern gab es über Eisenach einen regelrechten Abwehrkamps mit Geschützen unb Maschinengewehren gegen zwei rote F.i ger, die Aus - kl ärungvdienste für Golda taten. M a r bu r ger Burschenschaften haben a'.s ZeitTreiwilliaen- verbande die Sorlburg besetzt. Ter Än* marsch gegen die Stete Armee dauert an. Holland und dir Unruhen im Induftri^dict. Öaag, 25. Mär». (VTB.) Bon zusländiger Seite wird mitgeteilt, daß von Verhandlungen mit Vertretern ber Roten Arbeitertruppen un Ruhrgebiet nicht die Rede sein fön ne. Tu'sbejügiichc Nachrichten deutscher Zeitungen sind unrichtig. Das Mitglied der hoUändischen Kam- mer, Wejukop, hat heute in dieser Frage eine InterhcUatian eurgebracht, die morgen zur Besprechung kommen wird. Eine machtvolle Knnr^-'bung für das Deutschtum in Saarlouis. Saarlouis, 25. März (WTB.) Gestern abend fand l-ier eine große Mafseiwersammlung statt, die v^n ber -iefigen Zentrumspattei ein- berufen worden war zwecks Stellungnahme zu den neuen staatlichen Verhältnissen im ea.irgeb.et, die von tausenden von Personen besucht nwr. Tie Bersammlung gestaltete sich zu einer machtvollen Kundgebung für das Teulsch- tum. Tie Aussülnnngen der Redner wurden mit Beifall und begeisterten Zurufen ausgenommen. Tamit ist gezeigt worden, dah die große Mehrzahl der Bevöl^rung von Saarlouis wicAich echl deutsch empfindet unb keineswegs hinter den anderen Städten des Saargrbietes in dem Bekenntni- seiner Nationalität zurücksteht. Wirtschaftliche Zuyestünvnisse Englands an Frankreich. Paris, 25. Mär,. CWTB.) Der ArbeitS- minister le Toguer, der soeben von London zurückqetkchn ist, erklärte einem tzavas-Vertreter, daß er über die dort erlangten Augeständ- nissc vollständig zufrieden sei. Lloyd George habe erflärt, daß Frankreich vor dem Kriege 20 Proz. seiner Kohlen von England bezogen habe Äe britische Regierung werde heute aber bie äußersten Anstrengungen machen, um Frankreich 60Proz. zukommen zu lassen. Der Grneralftrrik oer Eisenbahner in Spanien. Madrid, 25. März. (WTB.) Der Generalstreik der Eisenbahner dauert iüw verändert fort. Schwer lernende Schüler werden erfolgreich gefördert Im swe Siehener Pädagogium UndiPiduelle Behandlung. Kleine KLflen. Streng beauHiditig e flrbeitsftunden. Daher beite Erfolge. Wiederbeginn des Unterrichtes am 13. Bpril. Näheres durch die Dlrekflon: stlebl^ltmhe 46. Fernruf 2075. Sprediltunden werktags von 12 bis 1 Uhr. Meine SaMle Btllmengarnuuren .von 35-80 SeiOettlillle LrL""". 8etmen: 32-85 Ä mfltelot-Botöenhfiteii.-BflftDQteL^m^ 27.15 SMethOle Matroicnhütc. . . . * / von 15 an BloöCTif Schleier. 5otatra. Bm Matter. Rumen. Sanken. Swbct in größter Auswahl iiHiinmiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiniminiiimmiiiiiiiiuiiiiwiiiiiiini Mein M «.KTÄ Abend- Abend» Schluß- Schluß Kurs ~ fit* , — Tre Hessische Landes-Hhpo- t he k en bank hat laut Jahresl ttufe, fester EleLrizitätswette sind vereinzelt besser bezahlt. Felten und Guilleannte gewannen 10 (515), Teutsch-Uebersee 1315 plus 10 Proz. Bergmann gewannen 8 Proz? (286), Schuckett 6 Proz (239' . Sehr feste Tendenz zeig en Mannesmann, welche eine Steigerung von 40 Prvz er- fichren (419), Dtfch^uxemburg gehen mit 321, Dörpener mit 346 2 Proz höher hervor. Bon tmrfttgen JndustriepapirrTN stiegen Gummiwarens. Peter um 5 Poos auf 430. A. E. G find 5 Proz. gebessett <10 W'm. Th. Goldschmidt lebhaft und höher 368. Sttaua Romana wurden 50 P.vz. gesteigert 1500. ®kf.r. SckmrnrS u Lal-sL txrbren 10 Prvz 360). ZelliDN Waldl7>f 5 Pvoz. (325). Neu- Guinea Dnitten fich 40 Prvz erholen auf 950. heimische Anlrichm fester 3 Droz. Reichsanlrihe 77 pluS Vs Prvz Mexistrner erholt. 5prvz Gold- mtritaner nut 503 50 Proz höher. NAHGARN schwarz und weiß 32516 die Rolle Mark 4.50. @ememba, & i Mebl ein tgrantm in Mr unalötrttmb de; MrhlL W r. bie ,u Jt toerben ter-- • : LirserM? Firma $efr* ‘ Jitßen tziäha» ; an aniff ben, ton» trat 051 »er Llauttur auf& obtt Sa.t- uWier. ffc } Ü WxW'Dt ,:Wm avf^ jitetrb, 2$ts- ^.1923 m I* lagen wo ui der mrttMi* itn in enkM« ! die AbtM» M. mÄ er»* der Abgabe^ ypangs rottiff ■■. as As. - Stewpe'i? TM iben dir t, oder, ioe^ r-Sä SsH tb be® 25. März 2747,- 2753,- 2747,- 2753,- 534^0 535,50 5M^0 555,50 1373^0 1376,50 1373,50 1376,50 1348^0 1351L0 1348,50 1351,50 1^68,50 1571^0 1578,50 1581,50 389,60----- 14 | 17 2?y; 2»»/« <3 82 l 53 92* , 1X83* , | 14.27*/, offeriert freibleibenb. Ltr. 4.80-5.40 JL ilberl Freohlheil Tvkficlb»ren SlHottreinr SommereproMeen l jeder t-lOTagen aSntt befeiiigen. AuSk. foffenl Frau Ersa LraudenWerg- . eessln, Btrlli 168. , A, Sutlifrf ScftlfFU »id Kcijt-iffroh offeriert K. Jiekel TUL, («ränber# (L>eff.). 05«i r. r Ab morgen: Die Beerdigung findet Samstag den 27. März nach- M I Charly Bill mittags 2x/2 Uhr statt. t'j -Mj 3370 Die Beerdigung findet Sonntag 3'/, Uhr 105396 statt. 05383 66 Erika Dölp, 3372V Die Beerdigung findet statt Samstag den 27. März nachm. 3 Uhr. Der Vorstand. 05398 statt. Es ladet ein Sonntag den 28. fiffiärz Dauernder Neueingang. TttffMkt II. Abscht 1.L0W BikbrrKlbihii. NU7 Lagerbesnch erbeten. Willy Ulrich, Friedberg i. Hessen Telephon 41. g,o, NKili-crklMülagks 0 389 zu verkaufen. fort gesucht. 05139 eisen gesucht. 3365 WM! ei» Ctricklümpen Ou.Wollabfälle Zeitschriften Zeitungen Alte Bücher t $ W r 1-1 Fritz Dölp. Grünberg, den 24. März 1920. In tiefem Schmerz: Karl Dölp, Oberamtsrichter, Dame würde gerne die Buchhaltung eines Arztes oder guter Airmo übernehmen. schrinl. Angebote unt. (h365 an den Gieh. Anz. 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