1920 '-'Ul Dad'Ttcucheini S rdnung: uch‘ 88M t. DöH bchuy )te Seben bekannt kngrtn geb. Krch ^tsbabtn 0l«M ®agnet Bogner te tarren rt und *•*' rfmntntoj kbm»rl920,tta6* ) Rausch' »rbMgder^ie. röbung )Önben« lu dZw LU und 4 ' rj. ton •• B< »I en 0cS “----lilll** Mlnfata SlfflS B» Ball, Prediger shschule ift über «ÄltWi p 27. Januar, abends ®ulc lEuignng von btt ngen werden dori not 860D SoW»66 streif'^ fefl* M-M MM remS wird Dteoitas btt bwittags 5 Ubr, in bttn «WM ffnet. Die SvreMn'w 168 nab TonnttM. fiott r Miein-Prrcin. cWndr-. vr. Riemanr. >, Jaeear Anbei Im hjffenbergerTal änzchen a-Klub fttttt ifffli wird, WW8- kerweister Kr.21 Ter «letzter «neiget erfdieint täglich, anber Sonn- und Feiertags. Bepigsprtls: Monatlich TL 2.30, vierteljährlidi ML 6 90 einichttetzlichdeSBestell- geldS; Diud) die Bost Dterte(iäbrtitt) '3JIL 6.— ausschließlich Bestellgeld. Fernfvrech - Anschlüsse: für die od)riftleitung 112 Ueilac,O5efd)Gti»flelle51 Anschrift sürTrabtnach- nchten: anjeiger «ieben. Poftfd}td1onto: firantlnrt a. M. U686 1T0. Jahrgang Montag. 2d. Januar 1920 GietzenelAnzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen ZwiMngsrunddruck ».Verlag: vrühl'sche Unio.-Vuch. n.Steinbrnderet 8.Lange. Schriftleltnng. Geschäflrstelle u.Druckerei: 5chu!ftt'.7. 2iiUiU«jUit wn ?tnjeige« f. tue -tnctfrsiumuner dis zum SQochmttiaa vorder ohne jebrikrbinMictifett Dreis für l mm hohe für Anzeigen u.34mm breite 3nh ii 26 bf, auSioäitS 80 für Reklame- Anzeigen von 70 mm Freite 90 Hf. 'M Platz. Doridiriii2Oe/ A ufctilag tkxuutfdmHeiter: Aug (Äoen WeianliDorUid) hu Polit'k: Äug. Goetz: für den übriaen leih vr Reindolc» md das Umsatzsteuer- aesetz von 1918 bestand vom 1. August 1918 bis 31. Dezember 1919. Der Uebergang von der Geltung des 1918er Gesetzes zu dem neuen hat eine ziemlich große Verwirrung in den steuer- Vflicktigen Kreisen zur Folge gehabt, denn zum ersten Male erfolgt im Januar 1923 die Veranlagung des Steuerjahres 1919 nach den Bestimmungen des Gesetzes von 1918, und vom 1. Januar 1920 an müssen die gewerblichen Lieferungen und Leistungen schon nach dem neuen Gesetz sich richten. Diese Verwirrung wurde vergrößert durch die Bekanntmachung der Finanzämter bzw. Um- satzsteucrämter, welche selbstverständlich noch in Gemäßheit des Gesetzes vom Jahre 1918 ergangen ist, und sich beüelft 'auf die Entrichtung der Steuer in dem Steuerjahr 1919. .Handels- und Jndustrieverbände haben an ihre Mitglieder Nund- »chreiben versandt, daß der neuen Besteuerimg alc Forderungen unterliegen, die bis zum 31. Dezember 1919 nicht beglichen seien. Diese Auslegung des Gesetzes war falsch, denn für nachträgliche Kasseneingänge, die aus Verkäufen vor dem 1. Januar 1920 sich ergeben, gilt der Absatz 3 des § 51, der in zweiter Lesung von der Nationalversammlung eingefügt worden ist, und welcher lautet: ,Hst nach diesem Gesetz eine Steuer für eine Lieferung oder sonstige Leistung zu entrichten, die nach dem Umsatzsteuergesetz vom 26. Juli 1918 steuerfrei war oder einem niedrigeren Satz untere lag, fo ist für die Steuerpslicht und die Höhe des Steuersatzes nur bann dieses Gesetz maßgebend, wenn soiuohl die Vereinnahmung als auch die Lieferung und sonstige Leistung nach dem 31. Dezember 1919 liegen. Diese Vorschrift tritt mit dem 31. Dezember 1920 außer Kraft." Das neue Umsatzsteuergesetz hat alw eine rückwirkende Straft nicht. Der § 51 ist in dem ver- obschiedeten Gesetz zu § 48 geworden, und dieser enthält in seinem ktzten Absatz die Bestimmung, daß für Lei stungen aus Verträgen, die Mr dem Inkrafttreten des Gesetzes abgeschlossen worden sind und für roeldye Entgelte nach diesem Zeitpunkt )u entrichten sind, der Abnehmer mangels abweichender Vereinbarung verpflichtet ist, dem Lieferer einen Zuschlag zum Entgelt in Höfte der auf die Leistung entfallenden Steuer zu leisten. Dabei ist jedoch der Betrag abzuziehm, der bei einer Weilergeltung des Umsatzsteuergesetzes vom 26. Juli 1918 auf das Entgelt entfallen wäre: es fei denn, dast der Vertrag unter b;n § 42 Absatz 6 des Gesetzes fällt. Diese Bestimmung bezieht sich jedoch nicht auf Zahlungen, die nachträglich für vor dem 31. Dezember 1919 getätigte Lieferungen eingehen, sondern lediglich auf Leistungen/ unb Lieferung^, die auf Grund früher abgeschlossen wer Verträge nach dem Inkrafttreten des Gesetzes erwlgen. Ter Kalkulation solcher Geschäfte war der niedrigere Satz des früheren Umfayst-euergesetzrS zu Grunde gelegt, die Umsätze selbst aber sind, «weit sie nach dem 1. Januar 1920 erfolgen, erhöht steuerpflichtig. Dem Lieserer soll die Möglichkeit gegeben werden, die unvorhergesehene Er, Höhung der Steuer auf den Abnehmer abzuwälzen. Das neue Umsatzsteuergesetz ist der Erkenntnis entsprungen, dast i.t der finanziellen Notlage des Reichs die Finanzbedürfnisse durch direkte Steinum nicht al.ein gedeckt werden können und datz aus indirekten Abgaben bis zum Erträglichen herausgeholt werden mü se, was irgend möglich fei. Die Steuer muß, mindestens einen Ertrag von 4 Milliarden bringen, und um dies M erreichen, müs.en die Geschäftswelt, Haniel und Jndultrie Belastungen hinnehmen: und es muß der Verbraucher in erheblichem Maße zur Steuer herangezogen werden. Die Umsitzfie er bietet auch gleichzeitig einen wertvollen Anhaltspunll für tie direkten Steuern. — Säum o.t ist <5truettwrlageu der Einwand mtgegengehalten worden, daß man se als undurchübrear bezeichnet. Tie Praxis ch.t alle diese Befürchtungen a.s unbegründet erwiesen, so erwartet man es auch hier. Belanntlich hat die sozialdemokrati'che Partei bereits im Sommer in Weimar c-klä t. daß sie nur dann dieser schweren Belastung b s Verbrauchs zus'immen werde, wenn vorher oder doch g'eich- zeitlg de großen Kriegs steuern, die Erbschaftssteuer und auch das Reichsnotopfer oerabsch'i'bet wü den. Tie'e Vora s etzun- gr.t sind bekanntlich erfüllt worden; hie neuen Steuergesetze, die das Vermögen ergreifen, sind beschlossen, unb es stehen nur noch aus die Reichseinkommensteuer, die Kapitalertrags euer und bi: jnvi neuen Gcsetzmtwürfe, die das Reichsfinanzministenum vor KU'zem b m Reichsrat vorgelegt hat und die dort auf erheblichen Wid-r sprach gestoßen sind. Ich werde an anderer Stelle b.m Inhalt dieses Ge'etzes kur; d rlegm, vie ich auch auf geäußerten Wunsch die toefent» lidjen Grundsätze des Entwurfs des Gesetzes ü. er die Reiä'S.Einkommensteuer erötfcm werd'. Für heute gilt es, das Publikum auf die wesentlichen Anmtsätze des Umsatzsteuergesetzes, vom vre.kii'äien Standpunkt aus, aufmerfiam zu ma- tei, und namentlich bervorzUle en, welche Urter- fdnebe es aufw.nst gegenüber den frül.e.^ kurz- tejt.er Ums tz'euergesetzen. 1. Zunächst ist der Umkreis der Steuerpflichtigen weiter gesteckt. Nich nur die ganz kleinen Betriebe mit Umsätzen unter 3300 Mark im Jahre änd jetzt steuerpflichtig, sondern auch alle freien Berufe fallen unter die Steuer. Die Aerzte, An- oälte, Schriftsteller, Künstler, Artisten, Prediger, Lehrer, Chemiker, soweit sie selbständig sind, d. h. nicht angestellt ober beamtet sind, sondern auf eigene 9tedynung und eigenen Namens berusliche j Einnahmen haben, sind steuerpflichtig. Der Arzt, der als Beamter angestellt ist oder als Assistent suugiert, d-ec Anwall, der Sy.rd.kus eines Groß, unternehmens ist, sind nicht umsatzsteuerpflichtig. aber eine Differenzierung der Entgelte bv? er Pen sonen wird bann cintvetcn müssen, je nach dem dieselben auf Grund des Anstcllungsvertrages oder auf Gruitd selbständiger Tätigkeit erworben sind der staatlich angcstellte Leiner hat zwar nicht feiner Gehalt zu versteuern, wohl aber seinen Erlös auf- Privatsttinden, der Künstler nicht sein Salär, bae- er vom Theater bezieht, wohl aber die Vergütung, die er erhält, wenn er etwa die Festlichkeit eines Vereins durch seine Mitwirkung verschönert. Dir angegebenen freien Berufe brauchen im Gegensatz zu den gewerblichm Steuern Uyre Tätigkeit nicht anzumelden, sie sind aber verpflichtet, zur Feststellung ihrer Entgelte regelmäßige Aufzeichnungen zu machen intb eine Umsatzsteuererflärung erstmalig zum 1. Januar 1920 einzureicb-en. Alle Lieferungen und Leistungen, die jemand innerl>alb der von ihm selbständig ausgeübten gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit im Inland gegen Entgelt ausfahrt, unterliegen der Umsatzsteuer. Als gewerbliche Tätigkeit gelten für dieses Gesetz auch die Ueberzeugimg und der Handel. Die Steuerpflicht wird weder dadurch ausgeschlossen, daß die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt oder ein Verein, eine Gesellschaft oder eine Genossenschaft, die nur an die eigenen Mitglieder liefern, die Tätigkeit ausüben, noch dadurch, daß die Leistung auf Grund geiefelitOer ober behördlicher Anordnung bewi kt roirb ober kraft gesetzlicher Vorschrift als bewirkt gilt. Auch'.oer Ge ennändoaus dem eignen jBetrvf) für seinen persönlichen Bedarf entnimmt, muß die Umsatzslener lci.ten. Aus enommen von bin: Besteuerung sind Umsätze mis dem Anslanb und die außebhitb des Kleinhandels erfolgenden ersten Um-f fülle eingeführter Gegenstände im Inland, soweit nicht in diesem Gesetz Gegenstände der in 8 15 des Gesetzes bezeichneten 9Lrt in das Inland gebracht werden lLuxusg-genslände». Auch bet § 23 des Gesetzes enthält witeve Ausnahmen von briet Besteuerung. Ausaenommen sind ttrt'er Kreditgewährungen und Umsätze von Gesellschaften, Gelb- fvrderungen, insbesondere von Wechseln und Schecks, sowie von Wertpapieren, Anteilen von Gesellschaften intb sonstigen Bereinigungen, Banknoten, Papiergeld, Geldsorten unb von inländischen amtlichen Wertzeichen, Umsätze von Edelmetallen und Edellegierungen außerhalb des Kleinhandels noch näherer Bestimmung des Reichsrats. — Tie Besteuerung der banktechnischen Gesellschaften im Inland ist frei, da sie ja an sich schon der Besteuerung unterließen. Der vorentwurs de; Reich;lag;wahl- gesetzc;. Berlin, 24. Jan. (Wolfs.) Der Vor entwarf des Reich stagswahlgesetzes, dessen Grundzüge bereits mitgeteilt wurden, wurde nunmehr vom Reick-sniinisterium des Innern ver- ösfentlickst. Die Verteilung der Migeordneten auf die einzelnen Parteien erfolgt nach dem sogenannten automatischen System, das zuerst m Baden für die Landtagswahlen eingesül-rt wurde. Auf ie 60000 gültige Stimmen entfällt ein Abgeordneter. Für die Berücksichtigung der Reststimmen sind verschiedene Verfahrensarten möglich. Das Reichsministcrium des Jmiern stellte baber drei ” t m ü r f e auf, um der drei en Oeffentlichkeit Gelegenheit zu geben, zu den einzelnen Anwen- i-K.ig^ui^.icy^eiUu »es neuen Syllems Stellung zu nehmen. Im Vorentwurf A werden die in den einzelnen Wahlkreisen nicht verbrauchten Reststimmen auf die Reichswahlvorsch'ags i'te tvrrech- nct. Im Vor.ntwurf B roerben mehrere örtlich zu- sammenhängeirde Wahlkreise zu einem Wahlr«r- band zusammengefaßt Die im Wahlkreise nicht verbrauchen Reststimmen werden auf die Reichsliste übertragen. Ter Vorschlag C verbindet gleichfalls die örtlich zusammenhängenden Wahlkreise zu einem Wahlverbande und überläßt es den Wählergrupp'n, entweder die Wahlivcisvorschläge oder Die Verbandswahl vor schl ä ge einzureichen. Parteien, die in Den einzelnen Wahlkreisen nicht wenigstens 60000 Stimmen erreichen wurden, können sich so mit Wählergruppen benachbarter Wahlkreise zwecks Einreichung gemeinsamer Wahlvor- fdväge (Vcrlxindswahl Vorschläge) ivrbätben. Dadurch sott Den Parteien die Möglichkeit gegeben werden, auch in solchen Wahlkreisen örtlichen Kandidaten zum Erfolge zu verhelfen, wo sie an sich scktwächer vertreten sind. Tie Wahlkreiseinteilung ist als Anlage zu dem neuen Gesetz und damit als BestanDteil^des Gesetzes gedacht. Sie ist noch nicht ent war f e n, da die Ergebn; se der Volkszählung vom 8. Oktober 1919, die chr zu Grunde gelegt werden sollen, noch nicht vorliegen. Neben dem neuen Wahlsystem bringt ber Dor- entwurf auch sonstige Neuerungen gegenüber dem bisherigen Wahlrecht. Be onders ist zu erwähnen, daß er den nneberbolt laut gewordenen Wünfchen, die Wahlen zu gewähren, Rechnung trägt. Berlin, Lö. Jan., (WB > .Aus lern R rchs- wahlgesetz-Vorentwurf ist noch i« in 8 13 vorgesehene Einführung von W a hl s che t n en hnvor- zukrben. Solche Wahlschnne sollen alle biejent^e:! Wäller erhalt-.-n, die keinen festen Wo hnN.tz baJen, z. B. Rei'end«, LoTomotivsiLh^r u w. eie [ÖTtncn dann in je einem l^lstbigenWahlbr? irk wählen. Nach § 21 soll ter Reichs Minister des Innern, HKnn mfelge gnl-tger W-alLleteillgung bn der Zuteilung von je einem Mga. rdneten auf 60 000 Stimmen bk Zahl d r Abg^ordnelen 403 nicht erreichen w rde, das Recht laben, durch eine Verordnung Die Vert(i ungszafL 60000 foweit herad- zuietzen, daß die ZalA der Abgeordneten 400 er- oeicht. Das Gesetz über die Wahl des Reichspräsidenten. Berlin, 2$, Jan, (Wolff.) Der im Reichsministerium des Innern ausgestellte Vorentwurf des Gesetzes über die Wahl >es Reichspräsidenten wird nunmehr .'eröffentlicht. Der Entwurf läßt die absolute Mehrheit entscheiden. Sollte sich lber eine solche Mehrl)eit nicht ergeben, so soll im zweiten Wahlgang die relative Mehrheit den Ausschlag geben. Damit wird ein mittlerer Weg eingeschlagen, da die für die Wahl des Reichspräsidenten im Interesse des Ansehens seiner Stellung nicht erwünschte Stichwahl vermieden »vird. Der Entwurf geht davon aus, daß, wenn der erste Wahlgang zu einer endgültigen Wahl nicht führen sollte, auf Grund seiner Ergebnisse sich ustschwer eine Verständigung zwischen den Wühlergruppen in der Richtung erreichen lassen wird, daß aus dem zweiten Wahlgang ein Mann hervorgeht, der die große Mehrcheit der Millersck>aft hinter sich hat. Die übrigen Vorschriften des Präsidentenwahlgesetzes sind den Vorschriften des Reichswahlgesetzes angepaßt. Im Interesse der Vereinfachung der Wahlgeschäfte sind für die Vorbereitung unb Durchführung der Wahl und für die Feststellung und Prüfung des Wahlergebnisses die gleichen Einrichtungen und Organe vor» gesehn wie für die Reichstagswahlen. neue LisendahnwerkftStten geschloffen. Berlin, 24. Jan (WTB.) Alle bis^eriaen Bemühungen her Eis-mbahnverwaltung, die Leistungsfähigkeit bet Eisenbahnwcrkstätten wirk am zu beben, haben einen genügenben Erfolg nicht gehabt. Die Regierung sieht sich gezwungen, im Voten Bewußtsein ihrer Verantwortung vor dem Volke die besonders unwirtsckmftlich arbeitenden Werkstätten Berlin 1 unb 2, Breslau 2 unb 4, Stargard, Se- balsbrück (B^. Hannover), Darmstadt 1 unb 2, Salbke (Bez. Magdeburg), Frankfurt a. M., Jena, Gotha und Königsberg L Pr. vom 26. Januar ab z-u schließen und sämtlichen Arbeitern unter gleichzeitigem Verzicht auf weitere Dienste zu kündigen. Die Werkstätten werden demnächst unter neuen Bedingungen geöffnet, die Wirtschaftlichkeit und erhöhte Arbeitsergelmisse ermöglichen. Die Wiederaufnahme sämtlich'r bisher be>chäsiigten Arbeiter ist unmöglich. Ausgenommen werden nur diejenigen Arbeiter, die sich schriftlich zu einer verständigen Akkordarbeit auf Grund der neu vereinbarten Tanslolmsätze und zu der täglichen Arbeitszeit von vollen acht Stunden verpflichten. Die mit den Gewerkschaften geführten Tarifverhandlungen, erkennt die Regierung voll an. Die neuen Tarife bilden die Grundlage für die Festsetzung der Sätze. Die Regierung bietet damit der Arbci erschast die Mötflichkeit, bei guten Leistungen noch mehr als die Tariflöhne zu verdienen. Akkordarbeit bei der Eisenbahn? Berlin, 25. Jan. (Priv.-Tel.) Mehrere Morgenblätter bringen Ausjül)r-.mgen des Referenten des preußisckMn Eisenbahnministeriums, Der den „P. P. N u. a. mitteilte .daß die Eisen- bahnverwaltung seit der Demobilisierung die Zahl ihrer Arbeitnehmer in den Werkstätten auf 160 000 d. h. um mehr als das Doppelte vermehrt hat. Trotzdem die Eisenbahnvcrwa tung außerdem von der Friedens- leistung jeder Werkstätte 60 Prozent in Abzug brachte, blieb der große Durchschnitt aller Arbeitsleistungen hinter dieser Anst«de- ning noch um 60 Prozent zurück. Eine Anzahl der Werkstätten leisteten nur ein Viertel, ja ein Sech'tel bzw. ein Achtel dieser Solleiitung. Die VerDienstmgölichkcit dec Arbeiter soll durch das Akkordsystem nach oben nicht begren.t werden Es soll lediglich von dem Witten und bet Geschicklichkeit des Arbeiters abhängen, wie hoch sich fein Einkommen belaufen wird. Abschied der Reichrwehri'u^pen von zienrbnrg und Dornig. Flensburg. 24. Jan. (WTB > Ter Ab. schied der deutschen Reichswehr t r,u p- pe u, die mit dem heutigen Tage nach stbstdock üter» liebeln, gestattete sich zu einer gewaltigen Kundgebung f.r das Deutschtum. Die ganze Stadt prangte in reichem Jllagoenschmuck. Unter ben Klä gen des Liedes „Teut'chland, Deutsch^nd über alles" nahrnm die Feldgrauen vor dem Brs- merckbrunnen Auf ellung Oberbürgermevter Tr. Tods en hielt eine Ansprache. Vereine und Storger» schift bildeten einen Zug, der über 30 0(X) Porsvren umfaßte. Nach der Abfahrt der Reichstruppen ,y>gen vor dem Flensburger Hof, dem Sitz der internationalen Kommission, Posten der alitierten Mächte auf. Danzig, 24. r^ Amerika fand der VolschewiSmuö. Chicago, 24. Jan. (Wolff.) Die Sonder- kommission, die mit der Unter uchung der Tätia- tcit der Extremisten beau tragt ist, setzte 65 Mitglieder der Kommunistischen Partei und 38 Mitglieder beä Vorstandes der Kommunistischen Arbeiterpartei fn den Anklägern st and. Berkans ViHt 26 ehemaligen deutschen Schissen Rio de Janeiro, 25. Jan. (WTB.) Havas. Nach einer Zeitungsrncldung stehen amerikanische Bankiers mit der Regierung von Brasilien in Verhandlungen wegen des Verkavscs von 26 ehemaligen deutschen Schiffen für die Summe von ungefähr 36 Arillionen Dollars an Amerika An dk'-entschen Landwirte. Berlin, 25. Jan. (Priv.-Tel.) Wie mehrere Morgenblätter melden, richten die großen land- wirtschaftflchen Körperschaften einen Aufruf an die deutschen Landwirte, in dem es heißt: Die: Lage unserer Brotversorgung ift gegenwärtig äußerst gespannt. Die grei,baren Vorräte der fkeichsgeircstdestelle reichen nur bis zur zweiten :st»ilfte des Februar. Wenn die Liese- rungen nicht sjanz erheblich steigen, müßten schon im März oder April Stockungen in der Brotversor- gung der Sll^ite eintreten. Das würde das Signal zu neuen Mruhen unD damit zum Zusammenbruch unserer Volkswirtschaft geben. Die deutsche Lanowirtsckplst muß und wird dieser Not steuern. Wir richten irn alle Landwirte die dringende Aufforderung, i) vrch beschleunigte Ablieferung des BwtgetreideS die jetzige Notlage zu überwinden. Aitt» dem Aeiche. Die AuSttikfernugsfrage nnb die deutsche demokratische Partei. Magdeburg, 25. Jan. (WTB.) Hier fand eine machtvolle Kundgebung der deutschel,'mokratischen Partei gegen die Auslieferung deutscher Stammes- angehörigelc; an die Entente statt. In einer einstimmig. gefaßten Entschließung sprach sich die Versammlung nachdrücklichst gegen die erpretz^se Zusage der Auslieserung aus und erwartet von der Reichsregierung, daß sie es ablehnt, das Auslieserungsbegehren zu erfüllert Die beschlagnahmte Rheinflotte. Freiburg (Br ), 24. Jan. (Wolff.) In einer Entschliestuctz der badisä-en Arbeitsgemeinschaft für Textilindustrie werden die zuständigen Iiegierrmgsstlllen auf das dringendste aufgefordert, alles zu tun, um die Herausgabe der von ben Alliierten beschlagnahmten R beinflott e zuj er reichen. Da die ffoblentxm'orgung nicht nur Badens, sondern auch der 1-adiichen Textilinduijirie des Oberlandes von jeher auf die Flußschiffechrt angewiesen war, bei ben jetzigen Der- ke-hrsverhä'ltnis^en noch melrr, so ist bei weiterem Ausbleib.m der Kvhlenzusuhr mit einem vollständigen Erli egen der Industrie zu retfynen, wodurch tausende unb aber tausende von Arbeitern brotlos würden in ib dem Hunger und Elend preisgegeben würden. Jnstrndsktznngsarbtittn an Kraftwagen der ReichSwchr. In brr Nationalversammlung ist folgende An- frage Nus jhke- Grünewald em-ebracht worden: „Für die Jnstandsetzungsarbeiten an Kraftwagen bet. Reichswehr b-.l'tand bisher eine Zentralstelle mir Zivilangestellten. Jetzt i)t ohne Be- fragen bip zuständigen Fachleute diese Zentralisierung b nb die Zivi isierung, die noch ausgebaut werden J,eilten, au,geloben worden. Es sollen nunmehr Die Kommandeure der ein einen Reichs- wehrbrigczt'Ln die Jnsdandsetunt-:arbeiten selbständig vergeben. Damit sind diese Arbeiten der Aussicht von beamteten Fachleuten entzogen, unb es entsteh die Geiahr der Veneuerunz und Zersplitterung Was gedenkt die M-ichsregi.rung zu tun, unr die den Reichsinteressen nachteilige Um- organii'aifton zu verhüten?" Versa» tmluugen der Unabhängigen verboten. Berlin, 24. Jan. (WTB.) Das Polizeipräsidium hat dte fünf für morgen anbera imten Versammlungen der Unabhängigen verboten. Bn'viarcks Gcdanken nnd Erinnerungen. Stuttgart, 24. Jan. Wolff) Das feilte verkünttete Urteil in Sachen der Cottalch n Buck- banbluitg gegen den früheren Kai er wegen Äer- ösfent- i chung des dritten Bandes von 931 m a r d. 5 jebonfen unb Erinnerungen beftätrt'/t Die einfmr.i i;e Verfügung des Gerichts vorn 95. November 1918, nach welcher bie Ser- ausg abe des dritten Bandes verboten rst- im Auslände. jWflb 2|t^°ntag der die 9«Ä 1555 Ä» SS 26. Itftiq anvfid ^6n» ujjÄte ®*6tn. h. lrtrcho-Mch Aus Gnmt> I dekmmlmchi^g i Mngsmamel poi Ar. 128 3, m3 MsqWtt- < ?§^acbeitS- n N iu St. L.' «jlri öcr Äadt Jur Untere ™ Mnn bti 3 «1(5 tt: Qfl ?S“ biniMi. fe_* ” ?L°°> inin «*®to * ’M SS SB? §nQb1 NÄQben K KP M ä%tfä> KsF Sj&i SBW gtniriyr fljunxi geEhri rinn 144 «• w*' neuen SU’i-V WlM M SD K-M $nt mj M ir dm Dl Stuft W Staats W’®ÖÄw! rfa (ffiflrfttft wi ättt» in rtnet ttr Vürgerm .Ain entsandt, i Nicht«- Ij Wmisönger in Da Kamin hat al Mgen als der btt Polizei vor? fommifiar 300 5 mrd ihm rin 2n Ät in die Geh« ’fifrm. Als nun echÄl der üommi Mel unb er mi IM und der 9 m dir dmd. SS wn am Tclcpi verdöÄris vor. 1 M CchuhmM gmndlta im , Im.Lillv dem Hmchtgam plüm jufamtnfl Md einem mibl stand verdreht 1 blättchen auSgch rinen falschen Hu Grgeruieisler. öiillertür an die 11918 smngemSh Anwendimg. Mit GÄbstrafe W ° zu eintausend Mark wird bestraft, hxr der Anordnung zuwüterhaubelt, die sosort in Kraft tritt. ? Vorteile irgendivelcher Act be üiuiien lieft. D:r Zeuge fügt aut ^üircgimg des Rühn als Vertreter b-i Landwirtschaft au [trete, oder wenn der Minister Eczberger fck' tz- als ^TtTCter des Viehlya:idc>.s woii.il er dock, wohl nichts zu tun habe, auftrete. Dr. Frieo - Jan ber hielt dies für rein arafcmifdy Er'.fttc- rmrgtn, die ngentlid? ins Plaidopcrgelwrx-n. Bo r- sitzender: Ich möchte auch nid» i^rn, d-rß l;t?r F-r gen gestellt werden, die zu riitcm spatev:n Fall gelyören. Aus ii :e F-rnge Ai »e gs, ob Erz- ber .er für zuläs ig haj:e, bat Witgicier de. Parlaments bei der Vertretung ytivaKr Interessen batei verschnZeigen, daß sic fxwsönlich beteiligt sind, antwortet (S r i b e.r g * 1: E s kommt ganz aus den Fall an. Wena ei r A.^vr- tteter in ganz m nimalem beteiligt i , etwa mit iy2 oder 1 2Jro c.it, dmn halte ich es allerdings ni-.hck für nötig, difj er besor^d.rs mi teilt, daß er Le.ciligt ist. (Bcwvung tm Zu- HSreri'onm.) Aus die Frage Alsbergs, r»y es s'ch mi! dem Ankauf von HapagoSiien durch Erzberger verhaste, erklärt«- Ü.'ser: Ich gab ba ma.i nach der Verlängerung ie5 Wa feni.il!- tzemdes ÜL-'tt mich herfiel, w-il ig ang>b ich unsere SxaibelSilotte den Feinden ai) ie ert?, ganz ofiijicll, nicht unter einem Deckvruen, sondern unter meinem vollen Xiamen der Deat.chcn Bank den Auftrag, für mich Lwp-^gaklen zu kaufen. Ich tat dies, nm darzudm, welche V.-rtrauen id> nach wie vor in den Wi«t)eraufbau int1 ixt 8-andels- flotte habe. Ich gab sogar meinen Ministerkal- Legen Gies'.-er ts denselben Rat. l’nror ich F- «anzminiiier wurde, oerfauite ich tznftftche Sxi- pagattien und nahm dosür Prämienanleihe. Reckfts- anwalt Friedländer erklärt es ^rnz mtmö> , lieb, so zu produzieren, wie die ®cpetleite es tut Man stelle dein ytarnt, der in d.m btzten Jahren wohl mehr erlebte a!s alle, gcbizlih unertonrtelr Fragen, die er u-ter Ei) betrntnroim soll. Dadurch würbe die Möglichkeit von Widerspruch gi- schassen. Es niüß:en vvrl-cr schritjich.' Mitlei- lungen zu den Akten eingercidyt terixn. Sell- ferid) vernahm dagegen bc-n Zeugei Lcn'ing im Saale regelrecht. Delfferich pro»'je t erregt aufsvr mgend, dagegen Das sei Unhe r eit. Der Sorfipenbe tat bringend, doch krißtmöglich.e Ruhe zu bewahren. Alsberg wies daraus hin, drü er das ge- - famte Beweismaterial ber Gegenseite Lristlichmit geteilt habe, während ber Gegner sch mit vän teil uno Füßen bagegen gesträubt hüte, die Be weiserhebung über das engste Maß tes ucsprüng lichen Strafantrages auszudehnen. 2es weiteren frug Alsberg, ob lErzberger itgenbni Fall be karmt sei, daß bei einer Gesellsck)ast an Aufsichts- mt statt Tantieme ein Fixum erhalten hätte. Erzberger bemerkte, ein solcher Fall sei ihn im Augew Aick nicht in Erinnerung. Er habe ftn Fixum aus dem Grunde selbst angerert, da er an dem Gewinn des Unternehmens nicht beteiligt sein wollte. In englifdjen Gesellschaften H dies gang und gäbe. Helsferich bestritt dies. G folgte die Vernehmung des Direktors Rabes mm Thyssen- kanzern, der bk Stellung Erzbergers zm Konzern darstellt. Die Friedensresolution sei öte Ursache für dessen Austrftt aus dem Lufsichtsrat gewesen. Hierauf wurde Fritz Thyssen als Zeuge vernommen, welck)er teftätigte, daß Erzberger bei seinem Eintritt in den AufsichtSrat betonte, daß seine poktische Aus- fafiimg nach keiner Richtung hin be.infußt werden Dürfte. Bei ber festen Vergütung hätten feine Hintergedanken bestanden, so daß man brrt ^tm^e mcht al3 Bestechungsge d h.tte ans tzr können. Auch sei Erzberger nicht als Angestell.e. »er F^n.a zu betrachten gewesen. Bei der weitern Verneb- mtmg erklärte der Beuge Fritz Thyssei, daß sein Vater sich einige Zett mit dem Gedanken beschäftigt habe, Ansprüche auf die Briey-Grrben zu vtachen unb zwar lebiglich als Audeich für die Wegnahme der eigenen Gruben in der Normandie. Im übrigen sei er der Ansicht, vaß Erzberger wegen des Ausscheidens aus den Thyssen- Smizern seine Ansicht nicht geändert fnbe. Sein Vater sei auch nicht der Ansicht gewesen, daß Erz- berget nur mit Rücksicht auf materiell- Vorteile den Dosten angenommen habe. — Die Vetbandlung wird aus Montag vertagt. Aus Hessen. Die Prodipzialtagswahlcn in StarkeHurg. rm. Darmstadt, 25. Jan. Zu tat Prv- vmrialtagswahlen tu Starkenburg wird mitgeteilt daß im Gegensatz zu Rheinhessen, wo nur die Vereinigten Parteien der U.S.P. gegenüberstchcn, sich ein heftiger Kampf erheben wird, bt nicht weniger wie 30 Wahslvorschläge eingeveicht sind, was sich daraus er Härt, daß die Parteien durch fast jeden ihrer Kneis-Wahloerbände Listen etnnidym ließen, die miteinander verbunden sind. Mau rech- net, daß auch bei schwacher Beteiligung et nm 2000 Stimmen zur Erlangung eines MandabS notwendig sein wird. 2000 Mark entwendet hatte, verhaftet. Etwa 1800 Mark hatte sie bei der Festnahme noch im Besitz, die dem Eigentümer wieder zurück gegeben werden konnten. Zuletzt war sie üt Gießen bedienstet unb hatte sich am Freitag heimlich entfernt, nachdem sie die Herrschaft auch erheblich bestohlen batte. ♦♦ Ein Eingesandt vier Langs- dörfer Landwirte int „Gießener Anzeiger"", das zu einer Rede des Eisenbahn-^ Unterassistenten Stephan gelegentlich einer Versammlung im Cafs Leib Stellung nahm,, hat zu einer Privatklaae des Herrn Stevyan gegen die Einsender geführt. Anlaß der Klage war die Bezeichnung Herrn Stephans als „eines fyrr Haupthetzer bei dem Eisenbahner-- streik'". Die Klage kam am Freitag vor dem Schöffengericht zur Verhandlung. Es kamen beide Parteien zu Wort, Ber^leichsvorschlägescheiterten. Das Gericht trat in eine Zeugenvernehmung nicht ein, sondern gab bekannt, jQjj morgen (Dienstag) seine. Entscheidung verkündet werde. .** Eine Kundgebung gegen die Auslieferung deutscher Staatsangehöriger findet am Do.ilterstag be.t 29. Januar a ends 8v< UW in ber neuen Universitatsaua statt. Redner: $y.rr Professor Dr. Küntzel-Frank,u.t. NSlieces siehe Anzeigenteil. ""DieJngendgruppederDeutsch- nationalenVolkSparlei vrrn.ifa tet F.^v» tag beit 30. Janu-.r, 7.30 Ulw x e.tbd tm Saale des Hotels Utrlx>m einen Vater.ändischen Abend, an dem u. a. bis Drama „Scapa Flow" von R. Goering zur Aufführung gelaugt. Landkreis Giehen. O Grün berg, 24. Jan. In den hiesigen Nachbawrten sind im berflos enen Jahre eine An- zalst landwirtschaftlicher Bezugs - und Absatzgenossenschaften gegrün.et worden. So haben sich in den Dörfern Göbelnrod, Lehn- "bim, Liirdeitstrukh, Sai.sm, Sd.n^uod, S.vch- Hausen und Weickartshain solche Genossenschaften gebildet. Der Zweck ist gemeinfcha t icher Einkauf von Verbrauchs slosfen unb Geen.länbeit des la nb- wirtschaftlichen Betriebes, sowie gemeinschaftlicher Verkauf landwirt^ckta t.icher Er,eugnis.e. Es sind durchiveg Genossenichaften mit beschränkter Haf- Hing. Die Haftiummc betragt für jedes Mitg ied durchschnittlich L30—2J0 Mk. Zu ihren Veröfsent- lidntngen bedienen sie sich ber Zeitschrift für das Genossen!chastsweien „Tas Lassen and". ± Klein-Linden, 23 Jan. ^im abgelaufenen Jahre sanden frier 30 E h e s ch l l e ß n n g e n statt, während diese Zahl in früheren Jahren nur 13—15 betrug. Kreis Schotten. B. Kaul ft o s. 24. Jan. Die nen^egrünbete. Ortsgruppe bes hessischen Bauernbundes umfatzt 2/ Mitglieder unb bamit die muffen Landwirte der Gemeinde. — Eine Haussammlung zur Ecrichtmtg eines Ehrenzeichens für die gefallenen Kaulswser ergab den Betrag von 1900 Mk. Kreis F i dberg. rI Friedberg, 24. Jan. Die auf gestern atenb in das Gasthaus „Znm deutschen S^auje"" einLerufene Ha u ptver lam mlung der Ortsgruppe ber Deutschen VolkSpartei erfreute sich eines felw leal-asten Beaches: die Leitung lag Li den Händen des 1. Vorsitzenden CefortJinfiTat Spieß. Aus dem Jahresbeririü konnte man entnehmen, daß infolge einer lrb>l>aften Agitation un» Werbetätigkeit eine grö^.t Anzahl neuer Milgli> bet der Ortsgruppe Lxigetivten finb; aber auch auf dem Lande I-at infolge dieser Tätigteft die Pattei festen Fuß gefaßt, n»-.s sich nicht nut durch Beitritt zahlreicher Eiuzelmi g ieder, so den ruch durch Grütlbung einer Anza. l selbständ.g-^r Otts- gruppen bemiribar macht. Dieser Eciolg i.l um,o Hölter anzuschlagen, als wsr hier im Mittelpunkte der bündlecischen Beivegung fiel,-en, die durch ihr Organ, die Neue Tageszeitung, natürlich einen sehr starken Einfluß auf die Landbevölkerung lat. Nach ber Rechmmgsavlage fand »roch die Ecgän- z ungs wa hl bes Vorstandes statt und Ivar man ber Ansiclft, daß infolge des Frauenstimmrechtes auch tinge weibliche Mitglieder Sitz unb. Stimme im Vorstand Halen müßen. Es wurden deslialb Foau Prof. Kloos, Frl. Weiß, Frau Cordes unb Frau Kommerzienrat Ferftsch in den Vor-, stand gewälftt. Der am 3. F^cuar in Darm» stabt statt!ürdenbe Parteitag wird durch < tne Aw» zalri Mi g-iexr (w?f mit werden. — Nach B-em bigung des gefd)äftiidten Teiles Irivlt der Vvrfitzlmbe des hiesigen Finanzamtes Regieruugsrnt Hoos eüten Vortrag ü.»er die neue Steuerg s tzgebnug, der efnegn klaren und höchst interessanten Vit* stünt-iten Ue erblick über b e uns Iterocflel,extern neuen, versäriebeuattigen Steuettt gab und lebhaften Beifall aus.öiie. Der Vorjitzenbe schloß um V« 12 Uhr die Versammlung. Starkenburg und Nhcinhesse«. sw. Darmstadt, 24. Jan. Tic Stadt« oerorb netenoerfam in lung Lritril igte dem A> sfchuß für Leitesüoungen eine iLl/rftche Bn- Hilfe von 5000 Mk., die für Zwrk: Der dem 9CulM schusse migehörigen Sport- uns Turnvereine zu o-erwenden ist. — Zur Beschaffung von Beklei- dungs- unb Wäschestücken für die heimkcchr.mbcn, mittellosen Kttegsgesangenen wird aus städtisch« Mitteln ein weiterer Äftedit von 7000 Mk. bewilligt. — Zur Deckung des Defizits des Stadt- krankcnhauses wetten die Berpsleguitgssätze erhöht. . — Die Stadt beginnt in den nächsten Sattelt mtt dem Verkauf der Braunkohle aus ter Grulte „Prinz von Hessen"" zu folgenden Verkaufs- irte'fen: Al»gabepreis an die Zlvhlenchändler ab Grube 5 M7., an die Verbrauchte 6 Mk., Ber- lau.spreis durch die ÄWeifbdnb'er 9 Mk. pro Zentner. — Durch Beschluß ber Stadtverordnetenversammlung wutte ber Mi l chverkaufS- preis ab 1. Februar auf 1,86 Mk. crbiM Tltrch daS Prärnftmsystem erchöhte sich die MUcb- ablieserung auf 400 Liter. Hessen Nassau. Hochwasserjchavtu. me. Frankfurt a. M., 23. Jan. Jetzt, nachdem sich daS Mainhochwasser so 8tem- lich verlaufen hat, zeigt sich erst, in roeldeum Maße ber Fluß an Feld unb Flur Schaden äuge richtet hat. Im Maingau farm man nrlria eine Ichadenzifser von 2—3 Millionen annehmen. Große Strecken angesäte Siedet sind vollkommen fienrichtet. Wiesen wurden aufgewühlt, so daß bie blanke Eiche nach oben kam. B sonterS hart mit* . genommen ist der zu Frankfurt gehörige Hof Goldstein. Auch die Ortschaften am Untermain, 1 wie Sckzvanheim, ZeilL.eim, Kelsterbach haben fdnueren Schaden erlitten. Eine Frankfurter Bau* ' firma beflogt allein den 9Cbtrieb von Grubenholz : im Werte von 250 000 Mk. iVioline), Prvf. Tr. Henle (Klavier) unb Studiosus Pfeiffer (Violoncello) vermittelten als sachkundige Interpreten. Die den Darbietungen jeweils voranfg.-h-enden erläuternden Wvtte Geh. Rat Krüger mad^en den Abend besonders wettvoll. L. M. ** I m O be r hessischon Geschichtsverein wird morgr.it abend Professor Tr. S ka l- weit, ber Vertreter der Staatswiisensch.ift an der Landesunrversi ät, über ,^Lehven der Stamts-i wirtschaft Friedttck)s des Großen für die Praxis des Sozialismus"" sprechen und diese die Gegenwatt beherrschende Frage aus den besondteS lebrreichen. AnsckxntUlrgen ber ftidettzianischen Zeft geschichtlich bdeirdjten. Ter Vortrag ist öffentluh, auch Nicht- mitgllebet des 33ereins haben freien Zutrrtt. (S. Anzeige.) ** Ausdrusch von Getreide. Das Hessische Landesernährungsamt hat bestimmt, daß Besitzer befch!agn-ahmter, nich nicht ausgedroschen'r Brotgetceibevocräte verpflichtet finb, diese bis spätestens zum 1. März 1923 auszudreichen. Zmvider- handlungen gegen § 1 werden nach 8 83, Ziffer 12 der Reichsgetreideordnung für die Ernte 1919 mit Gefängnis bis zu einem Iaht und mit Geldstrafe bis zu 50000 Mark ober mit einer dieser Strafen bestraft. ** Einbruchsdiebstahl. In der Nacht zum 24. b. Mts. wurde in La uns- bad) in einer Zi g a r ren fa br ik ein Ein» bruchsdiebstahl auSgeführt, wobei den Dieben für 5000 Mk. Rohtobak in die Hände fiel. Da die Spur nach Gießen führte, gelang es am nächsten Tage der hiesigen Polizei, die Täter in den Personen des Schuhmachers Ernst Gümbel, Musiker Philipp Kraft und Schuhmacher Heinrich Ar^t sestKunehmen. Bei Gümbel wurde ein Teil von dem Tabak vorgefunden, worauf bei ber Vernehmung nach längerem Leugnen die Drei die Tat eingestanden und zugaben, den Tabak für 1000 Mk. an einen in der Neustadt wohnenden Tabak- und Ziaarrenhändler verkauft zu haben. Er wurde dort beschlagnahmt und dem Eigentümer wieder zurückgegeben. — Vor 14 Tagen ist in derselben Fabrik schon einmal jin gleicher Diebstahl vorgekommen, den diese Personen offenbar auch begangen Haden. ** Schwindler. Am verflossenen Samstag wurden zwei Personen festgenom- men, die sich in dem hiesigen Durchgangslager als entwichene Kriegsgefangene aus- gaben und versucht hatten, sich in den Genuß der Entlassungsgebühren zu setzen. Ei,rer besaß dabei die Dreistigkeit, sich als sein in Gefangenschaft verstorbener Bruder auszugeben und blieb hartnäckig dabei, ttotzdem chn seine Mutter auf dem Bilde wiedererkannte. ** Gefaßte Diebin. Gestern wurde ein Dienstmädchen aus Lingelbach, das von verschiedenen Behörden wegen Ngentums- vergehen gesucht wird, als sie einem hiesigen in der Walltorstzraße wohnenden Schneider A«r Srtaot «rrd Land. Gießen, den 26. Jan. 1920 Da» Eintreffen der Lriegdgefangene« in Gießen. L« Kommandantur des Durchgangslagers Gießen teilt mit: _ . „ Jladf telegr. Mrtteilung deS Stabs der Gruppe Rhein hat bas Du.'ch.,angS(ager Gießen mit bem Eintreffen von fr an;. Heimkebrer-Transp^rten vov^russiÄtlich zu red?..en am 2 8. und 30. I a- n u a c sowie am 2. unb 4. Februar. Der Oberbürgermeister Bit et bebet btc Einwohnersch-^ft, ihrer Freude ü~N:r vte langersehnte Heirntehr durch Beflaggen der Häuser AuSiruck zu ge >et und bm H-i:ntehren- ben einen hcrz.ickien Empong zu bereib n. Dacmstabt, 25. Jan. Tie ersten ^.'fan- genat, etwa 100 Mann kamen am Freitag nach- mittag auf bem Bahnhof Griesheim an. Die ftan- jösische Besatzung gestattete aber nicht, baß bie Leute, zu beaen Empfang sich schon za lreiche An- fvhöttge unb Fveunbe eingefunlen leiten, noch in >er Nacht ausg^ litten wurden. Sie mußten in der kalten Nacht noch in bem Zuge verbleiben unb wur- ben erst am Samstag früh gegn 9 Uhr unter Begleitung ber Schwarzen, bie bad ©eiten- gernebr aufgepslanzt hatten, um bas Dors Griesheim herum (!!!) in bas Barackenlager gebracht, von wo aus sie nach 48ftün- bigem Aufenthalt in ihre H imat entlaf en werden können. Ueber bicse unb bie bisl-ettge Behänd!img flogen bie Leute sehr. Aufforderung zur freiwilligen Abliefcrnng von Kartoffeln! Tas Hessische LanbesernährungSamt ettäßt Dlgenben Auiruf: Tie 93eriorgung des Landes mit Kattoffeln ist z. Z. ernstlich gefäljrbet. Twtz schärfster Erfassung ber ab'ie'erungspftichtigen Men ei ist eine ausreichende Belieferung der Btterrfssollen nidxt tnöglid». In verschiedenen Städten des Landes bat sich bie Lage xbevart vett'chärft, daß länge.c Zeit hindurch Karftosseln nicht ober nur in ge ringen Mengen au5g?g?&e;i werden lö.men. Tie außerordentliche ftartolteihibl,eit hat das Landesernährungsamt veranlaßt, bie Verb auchec- ration im Einvernehmen mit den beteiligten Ausschüssen von 7 Psund pro Kopf und Woche aus 5 Pfund l)ecabzusetzen. Um über bie z. Z. herrschen den Versorgungsschwierigkeiten Hinwegzukommen, richten wir an den mit Kartoffeln versorgten Teil ber Bevölkerung bie Aufforderung zu i.reiwil- Ws - SulthtT Mi atte fT sie £ sie die ^it^ n V‘Wn int auS® ®# 8 4- »* sSte" u ?®vt L'M rrKr ^»"Niinj y°! b(m Äfffefe >LtzZ: ■ '6W|‘9tWlüto die »- Voriger fg/* a.oite 8b 1ti?e^.r.$f",f» 'S»; *JS® ^iNtz gelangt Götzen. , )Qn- In bnt Mm Wi’lü’H-nb u.rn gegrun n rpotbtn °^Cnr?d^lnrob' vtim- n '°W, ®ntoikn(d)dftti MMlicha t icher (hntanl »Sexwtatai de; lanb. - >0M gtmeinitbiftliite n Er^euW k E; iint n mit btichrüvlln Haj« traat sür jeüe; Milg ied Ak. Zu ihren LerSmi« h dec 8eitid)riit für bei >s ix'sen and". x- 23 Jan. Im abflttau, -0 Eheschließungki, in srüherm Jahren nur Rotten. Jan. Tie nen^ründck Lru Bauernbllilder ib damit btt muffen Land- Sine Haubsammlung zm Inzeichens für die p । den Betrag von 1900 M i.i.Wra. 24. Jan. Die auf geifer „Zum deutiche» banfe rfammfung der Cti XtoltSportei ftW ÜJr utte; bk l'titung la« forfigeritat Ortotunrirrc ti'jmdy tonnte man m t lechasten Agitation uni t.t WH reuet Mi.'g:i- iactreten finb; aber •.folgt dirjer Tädgüeü tn L n>.s sich nicht nur buta zelmi g te^r, so de n ui- AM l selbl-and.g r Ert» fc Dieser Sr,olg ij um» vot hier im ÄiitelM^ gung stehen, b'.e W ^Ntng, natürlich «nen^ MddKölkmt'tg hat. w faS nA die Srg orslondes statt iw» ijfolgt» B« ÄÄ.SÄ ÄÄ tfffjSs * trniung. «»^n6ti*l«111 24. M ,Laurxd» unstntJJ, cr ^ui €> säfl.'s MH «4VSÄ der /<86 WÄ Liter- :»W? ML r-^V»-E >M (In einem Teil kvr Auflage w»<8-rhIlr.) Dir Nordstaetrn nnb der Srlferbnnb. Kopenhagen, 23. Jan. (WTB.) Wie ba5 Nordist Telegrammbuisau meldet, wird tvohr- scheinlich in den ersten Tagen des Februar in Kristiania eine nordische Ministerkonferenz abgebaltcn werden, die sich mit dem Beitritt der nordischen Mächte zum Völkerbund beschäftigen wird. Tie cugliiche Taktik gcgkvübrr Rußland. Rotterdam, 23. Jan. (WTD.) Laut Nieuwc Rvtterdamsche Courant mefbet ber Pariser Berichterstatter der Westminster Galette, im britischen Kabinett beständen große Meinungs- verschiedeucheiten über die russtsche Po- litik. Churchill sei der Führer der Kriegs- pattei, die überzeugt fä, daß ber Bolschewismus allein mit den Massen ausgerottet werden könne, Lloyd Georae dagegen ber Fül-rrr der Frie- denöpartei, die der Ansicht sei, datz der Bolschewismus eines natürlichen Todes sterben werde. Belcidung von Wertpapicirrt. Berlin, 23. Ja". (WB.) Um den mehr und mehr in (£rdxinung tretenden Auswüchsen d.r Börsenspeknlation zu («gegnen, sind in der Bereinigung von Berliner Banken und Bankiers zusammengeschlossenen Banken und Banlchäuser üd'r- eingekommen, in Zutun t Beleihungen von Wertpapieren nur noch in Döl^ von 50 Prozent ihres Kurswertes, höchstens jedoch mit einer Bclechungsinmmc von 2-0 Prozent vorzu. ehmen, ausgenommen hievon sind nur die dcutscl-en sestver ius.ichen Werte und d.c deutschen Vorzugsaktien mit einer begrenzp.n Dividende. Zeitnugsverbvl in Kaffri. Kassel, 24. Jan. (WTB.) Aus Grund der Verordnung des ReichSpräsldonton vom 13. Jan. bat ber Befehlshalwr des Reichs nxhrkommandos 2 biS zum 14. Februar einschl. Druck, Verlag und Vertrieb auch unter anderer Form das Blatt der „ffommunifl" verboten. Das Ende des italirnischcn Cistnbnbnerstrc'tks. Nizza, 23. Jan, (WTB.) Der Eisenbahnerstreik in Italien kann als beendet ange'ehen werden. y Dkardura, Ä Utat 3tute beschäftigte sich eine starkbe uchte Versammlung kaufmännischer und gewerblicher Angestellten m* der Aendernng des im vorigen Jcchre festgesetzten Tarifs. Es wurde ba Auffaifung attaegm getreten, daß die Tarifverträge bte Teuerung erhöhten, denn bei der jetzigen glänzenden Geschäftslage und der allgemein übluhau Äalkula- tem mit 200—400 Prozent Gennnn, kamen bte Gehälter gar nicht in Betracht. Was früfcr ate Lebensarbeit gegolten, müsse letzt m 2—3 Jahren erreicht sein Es wurde habet beionders auf die märchachaften Gewinne bei den Zigarren hingewlesen. Früher in normalen Zeiten habe man sich allgemein mit 30—40 Prozent Gewinn bognugt Ms geringstes Mvnatsbedürfnis einer drnkopsrgen Emilie bei einmaliger Ergänzung der Kleidung Lchrrhe und Wäsche auf den Monat verteilt, seien 1062,85 Mk. nötig. Taschengeld et da nicht mrt- aerechnet. Die Vcrsamnüung be.chlob, bw Arbeiten fflr einen neuen Tarif, wie ihn andere Städte bereites hätten, zu befchl mmgen. )( M a r b u r g, 25. Jam Aus Emladung oer Deutschnationalen und ber Deutichm Bolkspariet ranb heute nachmittag auf bem Kampfrasen eine jon mehreren tausend Personen besuchte B o l l's - Versammlung statt, m ber mehrere Ansprachen gegen die Auslieferung deutscher Männer rn die Entente geljalten und eine diesbezügliche Entschließung an bte Regierung angenommen wurde. Sittzemr Staöttyeatct. Kümmelblattchen. (R« heitere Geschichte von Modert Overweg. Gießen, 24. Jan Eine heitere Geschichte. — Diesen Untertitel führen die drei Aufzüge oes Kümmelblättchen nicht zu unrecht, denn es wirtt immer erheiternd aufs Gemüt des Staatsbürgers, wenn die hohe Obrigkeit, insondercheit dvc wohllöbliche Polizei über beide Ohren eingeseift wird. Und drcs geschieht bt diesem Stückchen in einer kaum zu überbietenden Weise. Der Bürgermeister einer Kleinstadt wird nach Berlin entsandt, um Stuoien im Bauernfang zu machen. Richtig fällt er bei ferner Ankunft einem Bauentsänger in die $>5nbe, der ihn ausplündert. Der Gaimer hat aber die Frechheit, sich am nächsten Morgen als der angekündigte Bürgermeister auf ber Polizei vorzusiellen und dem Kriminal- ilommissar 300 Mark abzuschwindeln Außerdem .wird ihm ei» Kriminalschutzmann mit gegeben, um ,chv in die Geheimnisse des Bmiernsangs ein zu- lühren. Als mm ber echte Bürgermeister erscheint, em tzauptgauner, sowie ebtem männlichen Kom- vlizen zusammen, ber bie Polizei angeNingelt hat, md einem weiblichen Komplizen, ber ihm den Ver- ifemb verdreh« Er wird entfrfnft, beim Kümmel- Blättchen ausgeplündert und <-rhält als Gegenwert einen salscheu Lundertmarkschein. Da naht der echte i Qrücoermeiflcr. Der Kriminäler wirtr durch die -intertür an die frische Luft geführt, der Bürgcr- metjÄr txnt bem Komplizen zum zweitenmale «ws- gtplünbert und sitzen gelassen. Ebenfalls versetzt, kehrr ber Kriminäler zurück, bie beiden „Echten" Hnben sich und dem Oberrcgiernngsrai, dec seinen Beamten suchen kommt, bleibt nichts anderes übrig, als wütend bie Zeche zu zahlen. Damit nun ber Polizeipräsident selbst nicht un- aerupst im Himmel seiner Unfehlbarkeit sitzen kann, läßt chm ber Autor im britten 'Auszug ben wcib> lichm Komplizen der Gauner zuführcn. Lieschen weiß ihm aber als unbescholtene Musik,chülcrin eine derartige Heulkomödie vorzufübren, baß er sie tröstend in seine Arme schließt. Und während des tröstenden Zuspruchs wandern seine Uhr ,md Brieftasche in die Muftkmappe, die er selbst ^hnu^rgÄos offen hält. So ist die gesamte Poliz^rlnerarchie auf bie eine GaunergZMck^i.t *Kt>einge*ile:i und da em Neinsall bald so sclstimm ist. so lange ec verborgen blecht, werden dir Recherchen denchchS- halber — eingestellt. Die wenigen Worte genügen, um eine Vorstellung davon zu geben, wie ber schnurrige Einfall aus ber Bühne wirken muß. Er ist äafrnnt sstomlvt airsgebeutet und bei der sehr geschickden BeVchrmg verspricht „Kümmelblättchen" ein Kassenstück zu werden. Das Verbimst der rechten Besetzung und eines falberen Zusammenspiels gebührt Karl Vo lck, der selbst mit Biedernuuuiesmiene den vertrauenerweckenden „älteren Herren" und Pseudobürgermeister darstellte. Alle Einzelleistungen waren ausgc^eichnet. Am besten traf Liesel W i n- ner Ton und Haltung ihrer Rolle und befriedigte diesmal vollkommen. Rudolf Goll charaktacisierte köstlich den Landbürgermeister Dictchen Die Polt- zerlnerarchie wurde vertreten durch den bärbeißigen Kriminalschutzmann (Oskar Feigel,, den noch stümperhaften Kriminalkommissar (Ziichard Dell bo rn), den verknöcherten Cbcrreinerun^vQt «Adolf TelckY) und den jouiiilen Polizeipräsidenten (Darry Roebert). Weiter l-ervorgehoben seien Kuno Erich Weber als Komplize des Falschspielers und Heinrich Bechstein als Wirt vom „Zillertal". zz. öcrtcbiffacl )( Marburg, 25. Jan. Ein interessanter Eierprozeß beschäftigte das hiesige Lmid- acricht. Zwei Einwolmer aus Loshaus«r im Schwalmtal hatten gegen Strafbefehle, welche ihnen wegen zu teueren Einkaufs der Eier, die sie mit 50 Ps. bis l Ml. bezahlt, zuerkrnnt worden waren, Einspruch erhoben. Sie machten gelhitb, nach Freigalre der Eierbewirtschafdmg im vorigen Jahve seien so viele 5>ams,erer und Äuskäu'er in bte Säuvalmorte gekommen, daß es ihnen nicht möglich gewesari wäre, unter diesen Pvei'en fip ihren Zxnrdelsletrieb Eier zu erlangen. Zwo, Bäuerinnen, die als Bc-rkäuserinnen iwerscits die är-'tn zuerkonnten Strafen bezahlt hatten, wurden als Zeigen vernommen. Ci' l^auotetrn, überl-aup! keine Preise verlangt zu balen, bas beforgten die Käufer, die das Gell», wiwiel es sei, ste.lt.ni sie gar nicht fest, auf den Tisch legten. Weil nicht mich gewiesen werden konnte, daß die Angeklagten preissteigernd tütig gewesen, mußten sie freigesprochen werden. ---- vermischtes. Der Bock als (Pörtner. Klausenburg, 23 Jan Der Chef der hiesigen Goheimpvlizti, Adalbert Moritz, ist wegen DrrfdrtttitteR DtedfUihle, Erpressungen xa® anverer Verbrechen verhaftet worden. Spielplan der Kranksurter Theater. — Opernhaus: Dienstag, 27. Jan. Der Schatzgräber. Mittwoch, 28. Jan. Die JlLermau». Donnk-vstag, 29. Jan. AL». Freitag, 30. Jan. Geschlossen. Samstag, 31. Jan. Mona Lisa. Sonntag, 1. Febr nachm. 3 Uhr. Petevchms Monbfahrt. Abende 61/» Uhr Figaros Hochzeit. Montag, 2 Febr. Die lustigen Weiber von Windsor. Tienstag,' 3. Febr. Der Prophet. Mitttvoch, 4. Fedr. Zweites Bolkskonzert. — Schauspielhaus: Dienstag, 27. Jan Michael Kramer. Mittwoch, 28. Jan nachm. 21. Uhr Wilhelm Tell. Abends 7 Uhr Iphigenie aus Tauris. Donnerstag, 29. Jan. Die große Katharina, hieraus: Tie Abrechnung. Freitag, 30. Jan. König Rirolo. Samstag, 31. Jan. Ein Geschlecht. Sonntag, 1. Febr nachm. 3 Uhr Rausch. Abends 7 Uhr: König Nicolo. Montag, 2. Fevruar. Romeo itni> Julia Dienstag, 3. Febr. Jugend. Mittwoch, 4. Febr. Michael Kramer. »rittneig pOyche»tßifcher sichrer in Ersta Sofia, 28 Ion (WV?> Der bul-rrische Ministerpräsident hat die Verhaftung aller boU schewisiiichen Führer engcorbnet Bis heute lvur- den 55 Personen verhaftet. Die Streik- dervegung in Bulgarien bauert fort. Die Ausstä.a- digen werden von russischen rkvmmunisvm mit Geld unterstützt. Äofrnhr In Aegvpten. Kairo, 23 Jan. havas lieber Toaltth (Unterögtipten) iturbe bet Bclagerungsöustm d te> bftngt. Di? indischen Besatzungstruprxi' nviiiuai durch britische verstärkt. Eißialld qtüßt bte dritsche Rkich-staqge wirtet Berlin, 23. Jan. (WTB." Da zn^sch-m bem Deutschen Reich und England bet Friedens n>.e umsiel und ber Packlvagen fast zertrümmert wurde. Eme Anzahl Wagen fiel zur Seite gtts bemerkt wurde, über doS Gleis. Die Nachforschungen nach bem Täter wurden sofort Ausgenommen. Auf die Ermittelung setzte die Elsenbahnv.'rkvalttrng 2 5 0 00 Mark, der Regienmgspräsident rn Schneidenrühl noch 10 000 Mark Belohnung aufl. behördliche Anzeigen 904 Volk. 810 Stuttgart. 802, s 2er 907 8 Tage. Gedern, den 22. Januar 1920. Dess- Bürgermeisterei. M üller. Jedes Quantum bis xur Preislage von Mark 800.— zu kaufen gesucht Angebote unter 8. W. 3036 an Rudolf Holz-B.rlauf. Die Gemeinde Gedern verkauft im Wege des schriftlichen Angebots Zächtenstammholz 2.-5. Kl. Das §wlz ist mit Rurde gemessen. Der Anß»U kann erst nach Schluß der H^lzhalttvei angegeben werden. Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift „Holzverlauste bis spätestetrs Dienstag den 3. Februar 1920 mittags 12 Uhr an die unterzeichnete 93ürgermetfterei einzusenden. Zuschlagsfrtst Jagd - Verpachtung. Stontag den 2. Februar 1920 soll die der Ge- «emde Einattsl)ausen zuslehende Waü»- unb Feld- 2Wb, oa. 450 Lektor umfassend, auf weitere sechs »fahre verpachtet werden. Ornate te in wert tie Brül uto üeiv.-lreaXmi, 8. Ian, Wet* Zigarren sortier! und unsortiert Bienenhonig garant. rein, direkt vom Imker. PostkoM (9 Pfund netto in Blechdosen! M. los.—. Kakwcise (netto t bis 6 Zentner! Ma>k 1000.— vro Zentner ab Station drtefoöibe. Scheibenhonig (S Pfund netto in Holzkäbeni M. 115.—. Alles ttet Nachnabme oder gegen Boreinsendung, solange Borrat reicht. (400hv Jost. Tietjen, Ero^imKer MchrcnfamV 88 b. Friesoptbe i. O. Die Verpachtung itnbet mittags um 1 Uhr in Wirtschaft des Karl Jochim statt. Einattshausen, den 22. Januar 1920 Bürgermeisterei Einatts Hausen Karpf. Jagd - Verpachtung. Montag den 2. Februar vormittrgs 10 Uhr soll die der Gemeinde ReinhardShain zustehende Feld- und Waldsagd, 375 'Hektar, auf weitere 6 Jahre verpachtel werden. Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bdanntgeeebtn. Reinbardsl-ain, den 23. Januar 1920. Hess. Bürgermeisterei Reinhardsham. Graulich. 909 BekannLmachttng. Ter vom Gemeinderat durch^ewtenr Nach- tragsvovonschlag der Gemeinde Weidershmn für 1919, der durch eine Umlage beschlos.en ist, zu der auch die Ausmärlcr heran gezogen werden, liegt eine Woche lang von Dienstag den 27. ds. Mts. bis Dienstag den 3. Februar 1920 zur Einsicht aller Beteiligten auf der Bürgermeister ci offen. Emwendimten können währand dieser Frist daselbst vorgebracht werden. 901 Weitershain, den 23 Jatruar 1920. Bürgermeisterei Weitershain. Reichert. Verordnung letrrffcnb Maßaghmkn gegen Gohnnng?mlmgel. ' Auf Grmrd der mir nach § 9 ber Bundesrats- ' Lekatmtnrachung über Maßnahmen gegen den Woh- 1 rmngsmangel vom 23 9. 1918 (Reichsgesetzblatt i 9hr. 128 ö. 1143 ff.) mit Zustimmung des Reichs- i «rbeitsmiiffsters ertei hm Ermächtigung des Hess. Äandesarb,-its- und Wittscha.tsamts vom 9. Jan. 1920 zu Nr. L. Ä u. W. 9, verordne ich für den Be-itt der Stadt Gießen folgendes: Artikel 1. Zur Unterbringung von alleinstehenden Per- t>nen insbesondere von Studierenden ber Univer- 1 tät kann da. Wohnungsamt auch benutzte, im SBerbältttö u: Zahl ter 'i e. ebner übe e Wvh- mingett hm.ulUiüh einze.ner für dieie eittöehr- Vichen und für eme Abgabe passend gelegenen , Räume in Anspruch nehmen. Auf diese Räume buben die 88 4 und 5 der Bekanntmachung über , 'RahnaInnen gegen Wvhnungsmangel vom 23. 9. 18 sinngemäß Anwendung. Artikel 2. Geldstrafe bis zu eintausend Mark wird ötecbanSe? *** Zuordnung des Attikels 1 zu- , Attikel 3 ^Borftebenbe Berordnung tritt mit dem Tage 1«r ttkrtünbung in ««Ben. ben 24. Januar 1920. 9028 Der Cbi-Tbirrgermeifttr, I P,: Srenzien. Bekanntmachung. «pm 26. Januar an werden wir ht Gießen a«s srauzösischcr «riessgefaugeufchaft zutücktchrendc Boltsgenoffen begrüben können. Ick bitte die Einwohnerschaft, ihrer Freude über die langersehnte Heimkehr durch Be- * lag gen ber Läufer Ausdruck zu geben und tat Heimkehrenden einen herzlichen Empfang zu bereiten. 8978 Gießen, ben 24. Januar 1920. ______Der Obetbürgermetfter: Keller.______ Jagd-Berpachtnng. Montag ben 2. Februar, nachmittags 2 Uhr, wird bie Jagd ber Gemeinde Mendorf an der Lahu, 1555 Morgen groß, auf weitere sechs jabte öfsenttich meistbietend auf hiesiger Dürger- neisterei verpachttt. Die Bedingungen werden vor der Berpachtung bekannt gegeben. Allen darf a. b. Lahn, den 21. Januar 1920. Hess. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lahn. ijt fetzt ruiedet der be/te SdiuJiputz 3äbv.RmUUrahe JHeLbe US. 3eaestuna tvjeijsjßs: Qiamantine geeeeeereweeeeee | Lichtspielhaus | D Bahnhofstrasse 34 © :i7MMmmmnn7n7M7M7mi><7mmm7mmmnmmm M Heute letzter Tag: © § HennyPorten ® § in „Die Fahrt ins Blaue“ | © Ab Dienstag bis inkL Freitag: © - Ossi Oswalds i 5 in dem außergewöhnlichen, her- ® © vorragenden Lustspiel in 4 Akten © ! Oie Puppe! 9 Ferner das glänzende Beiprogramm. Nachmittags von 4—6 Uhr: 8 He Jopi-taletagl 8 SAb Freitag. 803c S _ Der große Sensations-Schlager J Luise Volk Fritz Müller Verlobte AS en baff a. d. Lahn Dutenhofen 26.3Jr>. Gießen Vallprahe II 9»tb4Waa< 31 3«*u« 19» Mlfl Ls -eigen die Geburt eines Sohnes an Franz (Emil Neukirchner und Frau Nelly geb Schädel FrcmpfMtt tt. M uA^wSäitt U Jewaet 1920. , .....................,.■■■■......... froiifoliaotf! 36t— fät ei« ttUe Uraneuhaare. «* ReimilOfOSt SÜdflttb Ti-ernrnF 517 01M8 . Odenhausen, Geilshausen, den 25. Januar 1920. 929 Die trauernden Hinterbliebenen zu verkaufen. 862 Kaiser-Allee 17. Hemden-u. Blusenflanelle 903 C. Röhr & Co 9061 Hunnen. LT [*tM6 NiederWeifel v.Butzbach. Kaufe i a. H. zur ha» sucht sofort ob. a. 1. Aebr. Stellung in kl. Haushalt. । i/icumiH ui lu 'vhuvvui*• Schr.Ang.m. Gebaltsang. u. 01534 a. d. Gietz. Anz. Ctricklumpen UuWollabfdlle Gießen sSchiffenb. Weg 16), 24. Jan. 1920. Die Beerdigung findet in Berstadt statt. vernickle! berbwffevd In tiefer Trauer: Amalie Gerber Aauft ju AörAslen Treten Afcöohm 7odheimcntr55 Er folgte seiner Schwester, die im September 1916 starb, und seinem Bruder, der im November 1916 den Heldentod in Rußland fand. Nachdem ihr Vater vor 10 Jahren ihnen im Tode voranging, wurden mir nun auch noch meine drei Kinder im blühendsten Alter entrissen. In tiefem Schmerz: Kath. Pfeiff geb. Schlosser Elle. Sehloseer. als Großmutter Familie Willi. Schomber (Pate) Familie Balth. Schomber Familie Heinrich Bott Familie Peter Erb VI. Frankfurt a. M. (Mittelweg 17), den 26. Januar 1920. Die Beerdigung findet Mittwoch den 28. Januar, nachm. 31/, Uhr. auf dem alten isr. Friedhof in Gießen statt inneres griaki'i das Maschinenschreiben it Stenvqr erlernt hat, sucht Oberhesfischer Geschichtrverein. Dienstag den 27. Januar, abends 8'/, Ubr, im grasten VSrsaal der Universität Vortrag beS Univ.-Prof. Dr. Skalweit; Lehre« der Staat-Wirtschaft Friedrich» de» Großen für die Praxis de» Soziali»««». Gäste, auch Damen, find willkommen. »,«v Die Beerdigung findet Dienatag den 27. da. Mte. nachmittags 21/» Uhr statt. yia 0,844 Fr^tag glatchaariger Rattenpinscher aus den Namen „Ponto8 börenb,entlaufen. Fük Wiederbringer gute Be lohnung. WoIkeagasM ll Todes-Anzeige. Heute entschlief sanft unsere innigstgeliebte Schwägerin und Tante Bbbliertee Zimmer sucht junger Kaufmann. Schristl. Angebote unter 01557 an den Gieß. Anz. Haus Echt. Mädchen. Stelle auf Bu^u Schr! »rau Proi.Sromme,) d. Gies^ A. 616 Bleichftrahe 20. o rrr". 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Es gilt, wenn irgend möglich, diese äußerste Schmach von uns abzuwenden. Die Unterzeichneten rufen deshalb die Einwohnerschaft Gießens jeden Standes und jeder politischen Richtung zu einer WWW WA 605 NlkhkkÄe WWW NsM Mk auf. Die Versammlung, zu der wir alle Mitbürger dringend einladen, findet am Donnerstag den 29. Jan. 1920 abends '8'4 Uhr in der neuen Universitätsaula st-« Redner: Herr Professor Dr. Uüntzel, Zrankfurt. ReaNehrer Appel, Weichensteller Dechthold, Dr. Büchner, Baurat Becher, Dr. Erhard, stud. rer. pol. Estenfeld, Lehrer Fischer, Profefior Haupt, Sanitätsrat Dr. Honigmann, Frau Profefior Kahle, Profefior Dr. Kalbfleisch, z. It. Rektor der Landesuniverfität, Genofienschaftssekretär Kirchner, Kommerzienrat Klingspor, Oberpostsekretär Kohlhase, Profefior Dr. Krausmüller, Eduard Krumm, Weißbindermeister Launspach, Mendelssohn-Vartholdy, Geh. Fustiz- rot Metz, Kommerzienrat Adols Roll, Oberpostschaffner Rorth, Fräulein Rennert, Kaufmann Röhr, Fustizrat Dr. Rosenberg, Rechtsanwalt Schlink, Frau Schneider- Haygenmüller, Landgerichtsrat Schudt, Lokomotivführer Eduard' Siebert U ! Stadtverordneter Simon, Rechtsanwalt Dr. Spohr, Geh. Med.-Rat Profefior Dr. Strahl, stud. med. Dofsius, Weichensteller Welker. Der Saal ist geheizt. Eintrittsgeld M. L- (numeriert) und 0.50 (unnumeriert). Vorverkauf: Freessche Buchhandlung, Sestersweg, E. Ehallter, Neuenweg, und Kollegienhausverwalter Ritter. 914V I Vsr misrungsnl Gat möbl. Zimmer mit zwei Benen an zwei nur solide, ruhige Studenten zu vermieten. Anzusehen täglich zwischen 11 u. 12 Uhr bei 01515 StaMtfer, Goethe st r. 28111 Sauberer Arbeiter kann Kost und LoaiS erhalten x», Ludwigstratze 6III. SSbllertM Zimmer für das Zwifchensemefter zu vermieten 01562 Stephanstraste 421. Möbl. Zimmer f. Febr. u. März m. Pens. z. vm. 01567 Bleickstrafie S11. ) I WohnuD/9 Uhr statt. Frankfurt a. M. 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Für je füin hundert Gramm Schlacytviehfleisch ,ind die Fleisch- ItatSmittc einer »=d,e .in Xnratong 3U tagur Der Reichswirtschaftsminister kann bic Satze Mr Die an rcchnung von Schlachtviehfteisch vorubergehmd. eKem Fleisch uir Selbstversorgung oars aus Äausschlachtungen, Die •roiirf -n bem 1 &V emb r unb 31. Dezember erlo gen höchsens ?ür'bK $a™r eines Sabre», au8 DansschläLM"L" »,LrkW Zeit höchstens für bie Zeit bis zum «chluise de- Kaimbenalxres belassen iDerben. r 14 TVleifd) itnb Fleischwaren, die aus der Hausschlachim g Einschra..- hinnen anordnen. r r 15 Die 9andeszentralbehörden oder die von ihnen ve-- fiimmten Serben Knnen «norbnen, baß Fleisch, das aus einer olme die erforderliche Genehmigung vorgenommenen oder nicht vorschriftsmäßig angezeigten Hausschl-achtung gewonnen ist,Lu- gunsten des Kommunalverbandes, der Gemeinde öder er anderen Stelle ohne Zahlung einer Entschädigung für verfallen rrrian w-rbm kanm^i^ bo5 au8 Notschlachtungen anfäilt. nnteriiegt uirfit ber Verbrauchsregelung, wenn es bei der Fleischbeschau für toberontig ob« rnnr bebingt tauglich erklärt, roirb.3k.ld), bas ohne Sktoräntung für ten menschlichen Genuß taug eck befunden L unterliegt bet Verbrauchsregelung: be.n Selbstversorger »t es nach Maßgabe des § 13 anzurechnen. 8 17 Tie Landeszentvalbe Hörden oder die von ihnen bestimmten Behöroen können anordnen, daß Fleuch und Fleischwarcn aus einem Nommunalverband oder größeren Bezirke nur mit be- Mrdlicher Genehmigung ausgefüln't w^den dürfen. r. t: 18. Tie LandeszentralbelOrden ober die von ihnen bestimmten Behörden erlassen die zur Ausführung dieser Verordnung erforderlichen Bestimmungen. Sie besam men, welcher Verband ab SvomnunmbuUnb^fl^gni^ ,u einem Jahve unb mit bistzu zehntauseno Niark oder mit einer dieser St^Pen wirb ^Waft 1 wer entgegen den Vorschriften im § 4 Absatz 1, § 14 ^m.rtz t ' oder den nach § 14 Absatz 2 erlassenen Bestimmungen fleisch oder Fleischwaren abgibt, bezieht oder verbraucht, 2. wer den Vorschriften im 8 5 Absatz 2, § 9 Absatz 3 ober den HastnjiaU Ariedrickttratze IO 111. Ein foft neue» Orchestriert mit Noten, Mmorbetrieb, vreiSwert zu verkauf, bei Otto Tana, Langd. Kreis Gieren. 014N Getzrmk mifW fast neu, au vertäuien. Heinrich Sch&fer, 01426 Langsdorf, Hungener Piorte 2. iü^eWiiSltdcrhallS |d}U^C^ÜuertT LiaMi veideS fast neu, zu ver- kaufen. Anzus. 2—4 Uhr nackm.6iM0 Bergttr. l v. | Kaufgesuche | 4-Zimmer-Haus von Selbftkäufer gesuckt. Sckristl. Ang. unt 01580 an d. 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Ein Junge mit guten Schulkenntnissen, derLuft har, das Druckgetverbe -u erbgeg. sof. Berg, geiuebt Druckerei Jnttus Ebritt Wetzsteinstraste 38. MeMWlU gesucht. 01539 _Otto Kölle 5tm., Schneidermeister, Ludwigsvlatz 1411. Nr. 14 26. Januar 1920 HM «s ir & Co IV* 2. 3. 4. tra am Au» dem Ueiche Tie Brotversorgllllg. TieFriedenspolitik brr baliischenStaaten. London, 26. 3an. (WB.) Die Konferenz der Vertreter bet baltischen Staaten bc- schloß, ihre Beziehungen im Einvernehmen mit der Entente zu regeln. Der Bo rs r iede n sve r- «» ib* ist- nung 1. 3n^aIts>Ueberfi1. Dezember 1919. - Feldbereinigung Eberstadt. Standbilder Friedrichs des Großen und Wilhelm 1, die auf dem südlichen Teile der Eisenbahnbrücke aufgestellt sind, durch Gewehrschüsse unkenntlich gemacht. Verschiedene Blätter berichten darüber unter der Ueberschrift: „Polnische Bubenstreiche". Hinrichtung der Zarenmörder. Amsterdam, 27. Jan. (WTB.) Das in Chicago erscheinende Blatt „Der Kommunist' bringt einen Bericht der Moskauer „Prawda", daß die russischen Zarenmörder, im ganzen 14 Perso nen, wegen des Mordes an der Zarenfamilie und der Beraubung der Leichen, hingerichtet worden sind. g zwischen Estland und den Bolschewik! wird Montag unterzeichnet. Polnische Bubenstreiche. Berlin, 27. Jan. In Thorn wurden die t in« jeife- ibal> und !e»e- A >d inkele Muster. |WI Interröcke. das Muskel fleisch mit eingewachscnen .Kiwchen von Rindvieh, Schafen und Schweinen (Schlrrchtviehsleisch), roher, gesalzener oder geräuck-erter Speck und Rohfett, die Eingeweide des Schlachtviehs, zubereitetes Schlachtviehsleisch sowie Wurst, Fleischkonserwen und^sonstrge Dauerwaren aller Art. Born Fleische losgelöste Knochen, Euter, Füße, mit Ausnahme der Schioemepsoten, Flecke, Lungen, Därme (Gekröse-, SKl-irn und Flotzmaul gelten nicht als Fleisch und Fleischwaren. Bekanntmachung der Fassung der Verordnung über die Regelung des Fleisch- Verbrauchs und den .Handel mit Schweinen. Bom 31. Dez. 1919 Auf Grund des § 4 der Verordnung über den Verkehr mit Wilo und mit Hühnern vom 20. Dezember 1919 iReichs Gesell. S. 2130 wird der Wortlaut der Verordnung über die Regelung des Fleischverbrauchs und den £anbd mit Schweinen vom 19. Oktober 1917 iReichs-Gesetzbl. S. 949-, wie er sich aus den Aendc- rungen durch die Verordnungen vom 20. September 1918 (Reickw- Gcsetzbl. S. 1117), 24. Januar 1919 ,Reick)s-Gefetzbl. 3. 96), 15. September 1919 iReichs-Geschbl. S. 1699>, 28. Oktober 1919 -Reichs Gesetzbl. S. 1829) und 20. Dezember 1919 «Rcichs-Gesctzbl S. 2130' ergibt, nächsteherü) bekannt gemacht: Verordnung über die Regelung des Fleischverbrauchs und den Handel mit Schweiueu. § 1. Als Fleisch und Fleischwaren im Sinne dieser Verord- ~ gelten: durch Deutschland beteiligten Nachbar m d r be- ei iträchtiar werden können. Jnsow.it Trier lebenswichtige Interessen Vorlagen, hat sich die Preußische Staakseisenbahnversraltung bereit erklärt, diese Transporte im Wege der Ausnahmebenxl- ligung zuzulassen und die Betriebsleistung bei der Abfuhr zu übernahmen, wogegen die ho "auch- scheu Eisenbahnen sich bereit erklärt haben, in diesen Fällen zu der früher bestehrnden Hebung zurückzukehren, die zum Versand erforderlichen Wo- gen selbst zu stellen. Weiter wird darauf hm gewiesen, daß für iw Ratte«p'«T börend.em flUt# $ tohniins- * out’ änb- 977 n'zb iei •w SS V— Wyiir, ivt i»ci i i* o . v » v ____ ergeben mu& die Röntgen-Untersuchun g Berlin, 26. Jan. (WTB.) Nach einer Mitteilung des den Reichsfinanzminister behandelnden Arztes kann an eine Entfernung der Ku- nicht gedacht werden. Viel- mehr erhetscht der Zustand des Patienten für die nächsten Tage btc größte Schonung. . Berlin, 26. Jan. (Wolfs.) Zu dem Attentat aur Erzberger erfahren wir nod): Ter Minister verlieh in Begleitung des Rechtsanwalts Tr. Friedländer das Krirninolgerickst in Moabit und begab sich mit diesem zu seinem Kraftwagen. Bevor Erzberger einstieg, unterhielt er sich noch mit dem Rech.sannult, als plötzlich ein junger, gut gekleideter Mann an die beiden hcrantvat und einen Schuß abfeuerte. Frick- länder drehte sich um und sprang auf den Attentäter zu. In demselben Augenblick feuerte dieser einen zwei en Schuß auf Erzberger ab. Erzberger fiel darauf, wie einige Zeugen gesehen haben, in seinen Kraftwagen hinein und der Chauffeur fuhr davon. Ter Attentäter wurde von Sicherheitsbeamten festgenvmmen und auf der Wache als der am 24. November 1899 zu Berlin geborene frühere Fälvrrich und selige SMler Olstmg v. Hirsch. seid, der in Steglitz im Hause Free-7-tt'ttaße 48 bei seinen Eltern wohnt, ststgestellt. Ter Vater ist Bankbeamter. Laut „1*0 Dolan feiger" hat Rei chssinanzm iniirt r Erzberger noch gestern abend den Unter- llnterstaatssekrctär Mösle mit seiner Vertretung beauftragt. Ei« Erlast der Reichdregierung. Berlin, 26. Jan. (WTB.) In einem Erlaß fct Reichsregierung an das deutsche Volk heißt es: Die Reichsregierung steht erschüttert und empört vor dieser verbrecherischen Ausschreitung des polittschcn Kampfes. Sie stellt fest, daß die blutige Tat unmöglich gewesen wäre. für eine gleichmäßige Beschränkung im Bezüge von Fleisch und Fleischwaren oder einzelner Arten davon zu sorgen. 8 7. Jede Person erhält für je vier Wochen eine Fleischkarte. - .^iuder erhalten bis zum Beginne des Kalenderjahres, in dem r? ,cc*,'tc Lebensjahr vollenden, nur die Hälfte d r festgesetzten iWochenmenge. Dies gilt auch für die für Selbstversorger nach S 13 festgesetzten Verbrauchsmengen. Auf Antrag des^Bezugsberechtigten kann der Kommunalver- band an stelle der Fleischkarte Bezugssckxinc ans andere ihm zur Verfügung stehende Lebensmittel ausgebcn. §8- Die Kommunaloerbände haben die Zuteilung von Fleisch und <)-leischwaren an Schlächtereien (Fleischereien, Metzgereien, Gastwirtschaften imb sonstige Betriebe, in denen Fleisch und Fl.isch- waren gewerbsmäßig an Verbraucher abgegeben werden, zu regeln. Sie haben durch Einführung von Bezugsscheinen oder auf andere Wei,e für eine ausreichende Ueberwachung dieser Betriebe zu sorgen. . § 9- Die Verbrauchsregelung erstreckt sich auch auf die Selbst- ver,orgcr. Als Selbstversorger gilt, wer- durch .Haueschlachlnng Fleisch und Fleiichwaren zum Verbrauch im eigenen Haushalt gewinnt. _ Mehrere Personen, die für den eigenen Verbrauch gemeinsam Schweine mästen, werden ebenfalls als Selbstversorger angesehen. Als Selbstversorger können vom Kommunalverbande ferner anerkannt werden Krankenhäuser und ähnliche Anstalten für die Ver- Ivrgung der von ihnen zu verköstig mden Personen, sowie gewerbliche Betriebe für die Versorgung ihrer Angestellten und Arbeiter; für die Selbstversorgung durch Schlachtung von Rindvieh mit Ausnahme von Kälbern bis zu sechs Wochen ist die Anerkennung von der Genehmiguiig der Landeszentralbehörde oder ber von dieser bestimmten Stelle abhängig. Die Veräußerung von Schweinen mit einem Lebendgewichte von mehr als fünfundzwanzig Kilogramm darf, auch wenn es sich Nicht um Schlachtschweine handelt (§6 der Verordnung über die Schlachtvieh- und Fleischpreise für Schweine und Mndcr vom 5. April 1917, Reichs-Gesetzbl. S. 319), nur an die staatlich bestimmten Biehabnahmestellen oder deren B'austragte erfolgen. Der Erwerb dieser Schweine durch andere Stellen oder Personen ist nur mit Genehmigung der Landeszentralbehörden oder der von diesen bestimmten Stellen zulässig. 8 10. Selbstversorger bedürfen zur Hausschlachtung von ^chwcmen und von Rindvieh, mit Ausnahme von Kälbern bis zu sechs Wochen, der Genehmigung des Kommunalverbandes. Tie Genehmigung hat zur Voraussetzung, daß der Selbstversorger das Tier in seiner Wirtschaft mindestens drei Monate gehalten hat. Die Landeszentralbehörden haben Vorkehrung zu treffen, daß, wenn infolge der Hausschlachtung der Fleischvorrat des Selbstversorgers bu ihm zustehende Fleischmenge l8 13) über steigen würde ober ein Verderben der Vorräte zu befürchten ist, die Genehmigung versagt wird oder die überschüssigen Mengen an besondere Stellen gegen Entgelt abgeliefert werden. Hausschlachtungen von Kälbern bis zu sechs Wochen und von Schafen sind dem Kominunalverband anzuzeigen. Tie Landeszentralbehörden können auch diese Hausschlachtungen von der Genehmigung des Kommunalverbandes abhängig machen. 8 11 Die Kommunalverbände haben die Hausschlachtungen zu überwachen. Sie haben Ueberwachungspersonen zu bestellen, die insbesondere das Schlachtgewicht genau zu ermitteln nnd darüber eine amtliche Bescheinigung auszustellen haben. Die Lan deszentralbehörden erlassen die näheren Bestimmungen; sie haben scstzusetzen, welche^ Teile der Tiere beim Ausschlachten vor der Ermittlung des Schlachtgewichtes zu trennen sind, und über die Art der Gewichtsermilttung Grundsätze aufzustellen. 8 12. Den Selbstversorgern ist das aus der Hausschlachtung gewonnene Fieisch nach Maßgabe der Vorschriften im 8 13 zum Verbrauch im eigenen Haushalt zu belassen. Hierbei gelten als zum Haushalt gehörig auch die Wirtschafts- angehörigen einschließlich des Gesindes, sowie ferner Natural- ,berechtigte, insbesondere Altenteiler und Arbeiter soweit sie kraft ihrer Berechtigung oder als Lohn Fleisch zu beanspruchen haben. 8 1.3. Ter Selbstversorger hat anzugeben, innerhalb welcher Zeit er die Fleischvorräte verwenden will. Für diese Zeit erlwlt er für sich und die von ihm verköstigten Personen nur so viele Fleischkarten, als ihm nach Abzug der Vorräte noch znstehen. Amlsvettündigungsblatt für die Prooiiyialöirctlion Gbechessen und für da; Krtisaml «en ewnt nad) Sebarf: Montag. D,.n-,°g. Donner,tag u. Nu, bie inkte Leistungsfähigkeit der deut chen Ei en» nen und der Mangel an Wagen ließen es dadringend gelten erscheinen, voic fern Aus- -sverkehr zunächst den Verkehr aus Holland dieienigen Güter zu befchranken, die imbe» gt im deutschen Interesse befördert nxrten ifen. Demgemäß ist seit dem 24. November 9 bis auf iveiteres die Beförderung von Gü- l in Wagenladungen aus Holland nach unb ch Deutschland geitxrrt worden, ausgenom» t von der Sperre sind nur Kartoffeln an die .chskartofselstelle ui Düsseldorf; nach kn dent ch. holländischen ®ren?ü'»ergängen: Frische Jisckv, Fl.isch, Fett, Fettstoffe, Milch, M-rrgarine und f i ches Gemüse nach teilt djen Stationen. Die deutschen Grenzstationen übernehmen bis aut wer» teres aus Holland nur solche Wagenladungen, die unter ten vorbezeichneten Ausnahmen auiie ü tl oder von einer Ausnahmeiewilligung beglti^t sind, die die Handeisabteiluirg der Deutschen Gesandtschaft im Haag im Benehmen mir dem bet rhr bestellten Beauftragten der Preußisckrm Staats- eisenbahnen gusgestellt hat. Bei der Ent;ch:idung über die Frage der Zulassung von Transport.n wird den berechtigten Jnteveßen Beteiligter nach Möglichkeit Rechnung getragen werden. Ausschlag- geteni) muß j^wch bei der Notlage die Rücksicht aur die Wagengestellungsverhälini se uno b;e Bctriebslage aut den deutschen Eisenbahnen und die Versorgung Deutschlands mit den lebenswichtigsten Gütern sein. Es wird nicht verkünrst, daß di'rch die getroffenen Maßnahmen auch die Inten s.en der an ter Durchfuhr von Gütern aus Holland twn:n3o. 8- r-s •S *'-®S berger damals dazu eingenommen habe. Es werde ihm vorgeworfeu, daß er den Regierungs- Plan zu Fall gebracht $abc, während er to i ter, als er nicht mehr im Aufsichtsrat war, für Zölle eintrat. Nach Südekums Eindruck verschloß sich Erzberger seinen Argumenten nicht, daß eine gesetzliche Regelung mit Rücksicht auf die Neutralen abrulech- nen sei, aber Maßnahmen auf dem Verwoltnngs- rooge getroffen werden können. Er glaube sagen zu können, daß dieser Standpunkt von Erz- berger geteilt wurde. Aus die Frage des Vorsitzenden, ob er den Eindruck hatte, daß Erzberger ein materielles Interesse an bieder Frage hatte unb sich burch seine Stellung als Aufsichtsratsmitglied in seiner Haltuirg bestimmen ließ, erklärt Sübcfum, baß er diesen Eindruck feinen Augenblick hatte. Ter Zeuge bleibt dabei, baß die damalcgen scharfen Älngrifse Erzbergers mit seinem Ausscheiden aus der Schwerindustrie in keiner Weise zu^ammentzängm tonnten. Er^- berger habe 1916 im wesentlichen bereits denselben Slaiürpuntt eingenommen wi- später. Tem Zeugen Unterslvatssekretar Müller, der damals mit dem von Helffcrich bearbeiteten Gectzcntwiirf über die Abgabe von Ausfuhrwaren mit verschiedenen Artistführem Füllung zu nehmen hatte, erklärte Erzberger, daß der «Äeietzenttvurf nicht ohne Debatte von allen Parteien angrnonnneii werden würde. Er hatte aber den Eindruck, daß Erzberger sich von keinen anderen als sachlichen Gründen in dieser Frage teilen liefe. Auf eine Frage Tr. Helfierichs erklärte der nächste Zeuge, Untersücwts'ekreiar Müller: Ten Vvrsloß Erzbergers im Jahve 1918 gegen die Regierung verstände er nicht, weil es ihm unerklärlich sei, wie ein Mitglied des Reichstags, w-.lckies erst den Gesetzeirtwurf für nicht annelMbar bezeichnet hatte, plötzlich die Regierung in derselben Sache angreifen tonnte. Er Vers land nicht, wie Erz'.'ergn:, ber frültr die Industrie nicht belasten wellte, jetzt plötzlich mit alter Schöne für Oflc jbSlastuug evttrar. Welche Grüpdc für dieses von Uebers« in deutschen Häfen, wie Bremen, Hamburg, Lübeck, Stettin, Tanzig u'w. emwef- frnden Gäter für Teutschland, Tschechen, D lcn usw. ein beschleunigter Wei erttansro.: o ne ;y'*- ____anspruchnahme der Eiieiti>ahn aus dem Waiier- grofee roege möglich ist. Es liegt durchaus im 5mereüe die der Verkehrs treibenden, ihen ganzen Ernsluß fitt >. eine solche Leitung der Gütereinsuhr von lieber* Jflttat, abtnM 8*/.Uk r UmvrrsW rtraq s Br. ertitodt: kis btl eojlaüemnl t/ sind willkommen, tMp WW Uhr m „Aquariv«' jgi" stei' aus »ost itefl iettstag, 27. Januar 1920 hauagme von hnjeigtB f. die tageemtmmet vrs zum Nocdmittao vorder ohne fed. Vervinvlichkeit. Dreis für \ mm höhe für 5ln>eiaeiiD-34mm freue örtlt t» 25 bi, auswärts 30 P>.; für Reklame- 21 n jet gen von 70 mm ©reue 90 Pf. Bei Platz- »orfrt)rni20e A"ifckstag. Hauvtschri'tletter: Aug. Goen. üerantioortlid) für Polit'k: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reuihois Zenz; für den u- SDuinr. 7. Lt.n. Berlin, 26. Jan. (Wolfs.) Wie zuständigerseits genreldet wird, wird die Ausmah- lungsquote für Brotgetreide vom 1. Februar von 84 Prozent auf 90 Prozent herauf» gefe&t (Di' fiü eve AusmOhlungsaurte betrug 86 Prozent) Gleichzeitig ist, um dre Anldeferung von Liotcetreide zu verbes ent, eine Dreschaktion in Angrift g.nommen, für tu beieilivgntix- Kohlen zur Verfügung geile It sind. —- —- . Die Kohlen sind ’ucaaM ün. Rolle» »ach den Aer- sce nach deutschen Hapert gdtisb -u madjak Ntlii C3ebie« ntJ ln9en auf^