Arb.ntsgebietes unb evt weiterer And ag her tnc jörganijatiorcn grirhger Arier er, bte ’ür Mete und nvitere Fra ei — z. B. giiÄfb>ftre-iorgimn. ■frbie« einem llebeeinfommcn zwi ch-n den Dun- y' t'ff'rbem t>or5cf-c(ten. Ta eine Vtreinigung aller I su mrr in der Bim^soersammlung statt-! laidet, kann öffn i(f)*'icf> d«s Uebereinkornrnen mir H„trL,arA,b- u 0 B r estrsf arten. Fe tz'wad:s t*o:\ o r [ d> I ä g e lale.i, n e.ben auf- ! gefordert, bie e als beg-ünt^te 9Irt äge an den Unterausschuß y r mt tdutlicheri Förderung ter günstigen Arbeit im Reill-Swirtidzaftsrat ju richten. M 11? lifjÄi. d. .nungver geistigen Arbeiter im Verlagsgewerbe (ctTft, verhandelt 9ITe Die deutsche Denkschrift über die Kolonien. Da? Memoranlnm, daS dir dnit'ch? Regie* nrng menen d r Be.Teilung der Mandate über die ff o f o n i e n an bi - Genfer Völkerbundsver- 'ammlung gerichtet hat, hat im Wesentlichen lolgenden Wortlaut: nr Dcsch'uß dieser Versammlung sein: nur für Fa l da st ein solcher Beschluß nicht gefaßt ’^-ben ist, wird dem Völkerbundsrat die Aufgabe ibertrag.m. Die VundeSversammlunghat deS- Elbauf diesem Gebiete zur Zeit noch 'r ei e Land. Für die Ausübung bet dem Völker- «b zustebendm Aufsicht über bte Verwaltung bet ' jnbatdgcb:c e ist der in der Satzung vorgeseh'ne rön bi ge Ausschuß tmn g oßer Bedeutung, ‘•ejer die Denifimg der Mi'g'ieder di'ses Aus- '^ sses sagt die Satzung nichts. Fnso'gedes'en wird M dies in erster Linie als eine Dache b*r Sim» ^»rrsamrnlung anfccbftt merben müssm. Tie ^anhvorhinn. die der Völkerbund mit der Ein- Eimg des Mandatsnstems übernimmt, verlangt vner, daß die Versammlung sich nicht der Teil- mc an der Aufsicht der Mandatare entzieht. l>em Eingreifen kann somit die Bestimmung, daß Rate die Jahresberichte der Mandatare en» !chech-n und die Gu ach'en des ftänbhen Aus- fl-lfe8 vorzuleren sind, nicht im Wege stehen. . 2. Die bm'frfK Refterung hat aus der im LirMb'a*! des Völkerbunds vom Sevtember 1920 Reiff ntlichen Niederschrift ü^r die V?rband- inTen brr ach en Tagung des Völkerbund S- :l[ 8 xu ihrer Ucbr Tafrfximg ersehen, da st der Rat 'la'n De icht über die sich aus dem Artikel 22 b-r pe^irng für den Völkerbund ergebenden Ve-pslich» H’-vn an genommen hat, in dem eine völlig a b» fei chende Auslegung dieser Bestimmung v'r- 7hrirb. Ter Bericht versiiclst nachzuwciien. daß llt B sti m nrung der Manda armäch e und die Ab- p^y-ing der Mandatsgeb ete aus ck ieschch Sache icchte fei. Gr beschränkt sich darauf, für den ^■te br.mb, b h. für den Völlerbimdsrat. be rein »ritflfe Funkllon der Notifizier um der MandatS- ^'ki.'ung an den einen oder andern S'aat in An- st- W- K«: die »eilt an Ott ut: .920 1920, 16 wlttigerun^. Der Verband der Vereine afabe» misch gebildeter Beamten in Hessen hat sich nunmehr diese Erklärung des Obe» lehrervereins zu eigen gemacht. In der Erklärung des Verbandes, die uns heute mit der Brtte um Veröffentlichung zugeht, heißt es- » Der Verband b r V ren- akad. geb. B amten m L>-s en, b m iämt ich' G'uvpni der at geb. Staat b amten /Ak. St/*at bcu5 a nten, af geb Lanbwiltscha t l h e-, TOc i na beamten, Ob r- [örüer, Obe l hr r. Richte , hö,-r- Berwa'tnigs» beamten, V termärteamt m) an?ehö en. sch ftß s ch in der Fra e der B se irig l ö rrrt Amtssel e:t fe* kü'z ich verösfentlichteu Stell,mgnahme des Hess - schm Ober! hrerrer ins an. Auch der Verband ior- dert, daß parteipolitische Rücksichten be, bet Besetzung solcher Stellen völlig aus scheiben. Hntemfa B wirb eie bi? amt teb: Tät gk it und damit a ich das Staats- woh. schwer ichädigewd? Zerrüttung unter der Beamtenschaft eintreten." hessische roHsfammer. NN. Darmstadt 2t Nvv. oi / Ttt Adelung eröffnet bie S tz mg um ?*'« Zmrachst wird die Rcgarun^ orlage, I bet. die Bo r> chu ßzahlunqen an Beamt?, Uxalau Abg. Knoblauch (So».) hätte @>\ i berauöschüfe gebildet Tie Berich erftattung bet Ausschüsse soll in Zukunft in der Regel schriftlich erfolgen. Mitgliedervercinigungen sollen » Der Reichrwirtschaftzrat und die Not der qeiftigen Arbeit. Berlin, 24 Nov. (WB.) Ter v^rläusi-e Re ichs wi r t s dua 113 ra t bat m Er^omft is ter Not der geistigen 9T r beu enien Unter* «ru'ssdmß yir wirt' "östlichm S^deung ter geistige, Arbeit ge iuev ke'jen Auigax t nt soll, die Bovaussetzungen für e?:e poo-d.ik i.'e (Sv g.v- derung ter geistige.i Arb.it in bo3 Wi tsd»,t> leben zu sdasei. Zum 1. Vorsitzen'e i wurte Professor Emst I ä ck b Dom D?-u!sd.>en Werkbund gewählt. Luxusste-. er, tlr e le red?t unb tie Müg* lichllit von S «ft-che^ile i 11 ter Form einer produktivem Ernvrbsbse für or e für gei'.rge Ar* bridcr werden erneu Teil des Programms der näd-sdcm Sitzung billen, bä wichreid ter Plenar* sitzung vom 10. bis 18. 12. stattsridet. Ferner wird der Ant"ag der Aerzte neten die von 2Iu$ den Aeschz'ao^a'isschsissen. Berlin, 2 l Nov (WTB ) Im R-'chstags» ausschuß für Bevö krrun^Svol ik batcinbeutfd>- nationaler An tr a g auf schl -imige Vorlegung ei les Ge'etzen'.wurstes jur Bekämpfung der Trunksucht rt’.tmü g? Annahme g. f..n on Der 4 Un ermssdust - es Da rlamentart* schen Unteriuchunasausschufses tes Rciits^ags, bet ti- Gründe bes Zusanmnmbiuchs untersuche:, soll, w 'hl e zum 2?or Len.en den Ab* gcror >n?t n Dr Kahl (D. Vv) Ter 5 Ausschuß für Volkswirtschaft hat feilte Aus pradr ü er ti? Pot tionen, be r?fsmd te-i Mbau ber Au'euHandels dien unb tie Ausfuhra'^'be beendet. Angenommen wurde ein Antrag 211 Bo te (Z.), wonach bi? Ein- imb dbusfuhr grunds 'itzich ni bt von der Zugehörig "eit ober Dom B i ri t zu pr Voten Wirt'ch'f s'Drbön- ben abhängig gemacht nx*t>xn Ferner nr.iLe’i angenommen , An t s? Dr fön fr' unb Dr Rc id er t. Dm-ach LLioen i? Autz nb n els el en erbat en, toäbrend bi? Fv i isde für 2lusfuhrwaren dne Erweiterung erfahren soll. Zusammenkünfte in London. Paris, 21. Nov Wie die H>avas-Agentur meldet, begibt sich Miniserprösi>nt Levgues in Begl?i una des General efre ärs für auS-värtige Angel^genh i en Bertheb.'t und einigen Sad^er- ftäiL'-ifrcn morgm t>?rmi tag rach Von' on, um m i t Lloyd George zu verbandeln. Paris, 21. Nov (WTB.) Nach einer hier eingetcoffen-m Mel u g aus Nvm wird ich ® io» litt, am 28. DeAnuler rach Lon' vn begeben. Paris, 21. Nov WTB MmistervräLent L e y g u e s hat heule vormittag mit Marschall Fv ch verhmchelt. Tic Erkrankung der ehemaligen Kaiserin. Berlin, 2L Nov. «Wolff.) Wi' vr'chiodene Blätter bericht n, ist Hosprediger Dryanber nach Haus Doorn abr-reist, um dw Kaiserin auf ihren Wunsch zur Seit: zu fein. Griechenland. Athen, 21 Nov iWolsf) Sbi't wur^e eine halbamtliche Erklärung verö'fentlidt worin es heiß': Tie Reg e uni wird, da ich der Wi.le bes Brlvcs bi den Wahlen deutlich äußrfe. eine entsdft-dene L'al ung mit Bezug auf die Rück kehr König Konstantins rinrefimen. T e Regierung ty*r M^die, die den Grmchsatz des '-a i>malen Sclo'b-'inmLrngsrvck>es ingotommm ha'.>en, müßten ich nach ten Der rige wn Ve - laitl.-s feer Einmischung in ti inneren Au- gcl?g ich i en Griechenlan s enthalten. Athen, 23 Nov. (Wolffs Um die Auf- richtigkeil seiner Gesnmung gegenüber ber E n - tente zu bwien, ist bas Kabinett Rbal- lis bereit, ter En^ute alle gQvün,ch.en Garantien zu gcbcn. ! ^I-ch zu nehmen. Dabei stützt er sich haup'sachlich ft anb:e Artik l 118 ,md 119 bes Friedensvertrages Ü,.’n Versailles, in denen Deutschland zu Gunsten c s?aup:rnäd>te auf aste seine Rechte und An- b?züglich,eseiner überseeischm Besitzungen ^Pch'et unb sich außerdem verpf ichtel, die von kü5?crup'mächten, »ogcb.nenfa'ls im Einverstäitd- mit dritten Mach: n zu teffenben Maß? ahmen Regelung ber sich aus dem Verzicht ergebmben Hxm Miertcnnen unb gutzuheißen. Fndrssm 'pögen die Bestimmungen des Friebmsvertra- ^„eine von der obm bärge eg?m deutschen Auf- ?png afc:e‘d>:nbe Auslegung des A tikcls 22 der r^mg nicht zu nedj'.frrti en. Nach dem ganzen glimmen bang kann b?r Sinn die er Bestimmun- i mir ber se n, daß die a liierten und assoziiert m machte die Sduitz-ebiete bis zur Ernen- <** ’ 9 ber Mandatare als Treuhänder Men so'len. Eine be artige oorlä fize Regelung v? notwendig, nxil die Sdxltzgebiete sonst vom fr Dun ft bes Fnk aftftetens b?s Frid>ensotrtra- - an b.s zum Zvi punkt be: Ernennung der Man- a 5CTren,°5 gewesen mären. •ml' 4^* 0ein formale Mitwirkung bes Rates und somit auf eine Entk.äftung der Vö.'kerbunbs- kontro le hinaus. Damit würd: dar Man atsjystem ztum b.oßen <9d)?in; in Wirklichkeit würde eine Annexion d?r el?ema igen bau schm Schutz- gebtete gemäß einer von dm Hauptmächten oor- rrenommenen Verteilung voiliegm. Die deutsch' Jiiigicnntg müßte eine derartig' Lösung h?r So» Lonialf.aix als eine Verletzung des Fr f» d« ns v e r t rageSvonVersailleS ansehm der die Bö.kerbunds.atzung als einen integrier enden Bestandteil enthält. Sie hat nidst mir da5 formale Rech', sondern auch e n sehr n*c enftichs praktisches Interesse, einer so ch.n Derl.tzung vorzubrugen Deutich and hat das Recht, An p uch daraus zu er- beb.m, daß e3 zu geleben.‘r Zeit bi ber enb- gultigen Serge bung der Mandate für die Kolonien zu gezogen wi.d. Tie deutsche Rmie- rung rich et an die Dimdesverlamm ung des Völkerbundes die Mtte, ihrerseits in ? n? Erörterung h?r Frage der Kv'onialmandate etnjutretm unb für eine dem Wortlaut unb dem Geist cmtspr'ch nde Ausführung des Artikels 22 der Satzung Sorge j zu tragen. Für b:n Fall, daß bte er Apprll ohne Erfolg bleiben sollte, legt sie bev'its jetzt feierliche Vern»ahrung gegen die Verletzung d.'s genannten Artikels ein unb erklärt, daß Vie sich für alle Zukunft ihre Rechte auf diesem Gebiete oorbehält. 1 In dem Artiftl 22 der Satzung des Völker- hinM, ber oo5 künftige Schicksal ter ehemalig.m teutschn Schutzg-biete bestimmt, wird in feier- : ticher Form erklärt, daß das Wohlrrgehen uns >ir Entnicklnng ber di? Kolonien bewohnendem I Völker eine heiliie Ausgabe der Zivilisa'ion unb der beste W?g zur Verwirk ichuig dieses I SninbsatzeS bi? liebertcagung ber Vormundschaft । *iber di s? Völler an fortgeschrittene Nationen H, wtlch' die Vormundfcha't als Mandataw des -tzunbes unb in feinem Namen zu führen hätten. , lomit hat der Völkerbund s lbst die Fürsorge unb Ke Perantnwrtzung für bi’ bisherigen veutsch.m Lchutzgebi.te übernommen. 23-nn br> Verwaltung der Kolonien nicht vom Völkerbund selbst, son- I Crrn vou heTimmtai einze'wm Staa’e-t geführt I tilgen soll, so ist es seine Sach, die'e Staatc.t ’u bchimmen: eine andere Ausfa-'ung ist mit dem Dorlaut und dem Sinn der Satzung nicht ver- rÄglich Tie zu beftimmmben Staaten sind Man- k tzi'are des Bund-s, in dessen Auftrag und Namen Ti’ ihre Aufgaben erfüllen. Mandatare des Bundes pmtn daber nur vom Bunde selbst e-* rinnt werden, aus b*r Satzung geht nirgends yvrwr, oaß ber Bund die Den?n"ung her Man^>a, * ire einer anderen Stelle überlassen könnte. Der Ertrag bestimmt witer, daß die Art be3 Mau- bat« noch Maßgabe der b sonderen Umstände, in nrltbnt sich die Mandataeb e^e unb ihre Be- nvhner befinden, eine Vers-hindene fein soll. In *n Kolonien Voll bas Mandat audg *übt wer- dm in Form der bireften V.'rwaltung. Dabei un- terfdrifrt die Satzung zftx-i Kategorien von Kolo- trien, für die fir verfchiedLnartige Verwa'tungs* Mingungen vorsj-ht. Für beide Arten find ab?r I nemffe g'eichlautende Be pllichtungen d?r Manba- j,ta?e vorgef hm, von denen nir"*en^ abgrir'-rnt k rwrb?n farn In iebem Fall bat nämlich der Man- I tv'ar jährlich einen Be richt über das ihm an- I ht-fraute Gebiet dem Völkerbund ,oorzuleg?n: ni^ d’m muß der Umfang ber behördlichen Machtet h e n, 21. Nov Wolff) Die Prinzen Andreas und Chriitian, itc Prinze in Alice un'* li? Großherzogin Maria i b an Bor - cincS ö‘ en)eid>: dien Dampser? inKorf., aiigetvmmvn. Ti Beb>.r eil bfte.i ich un Boco ocg den, um ti Angeanrrmmet zu b-ar.ißen. Tie Bevölkerung ber i e e ihnen einen herzt dien Emp- tang. Tie Rrgurung hat das To.p ft- lv)t ..So taf" rach f.o.tu geschickc, um ii? An e'o nmenen at^uhrlen. Diee ,inl) am DienS rg in A hm an- ste&jmmen. Beg i.erte Anhänger ces Könio.-hanscS rrügen bi? PruMn auf den Schullern bis nach jem löniglichen PalaiS farm 5*1 • jifc} htöW^tj eitoh"^ 1 fes' 'S O, ti? ’tUn: k£ K- «ä T? »h, Ckl). Fo.strat Diesfenbach gibt im Namen ber ^crita'jtei.'una Au k ä-ung, baß nur in ein* Seinen Fällen bei her Revision ber Dolzpreise tu ch die Forstabteilung die Preise erhöht wurvrni. Tie Preise der Ausschü fe seien nur Richtpreis?, und bte von den Ausschüfs.-n festc^srtzten P eise waren mit Rücksicht auf die inzwischen erhöhten Werte zu gering. Das Besoldung. Holz könne bet der Ratioin-rung nicht in Betracht gezogen werden. Abg. Z t l ch tZtr.) g’cubt im Namen ter dem chriitlichm Bau rnve.etn angrhörenden Mitglieder erflärm zu können, daß diese nicht mit (bemalt vorgehm wollen Auch wurde in einer Bersamm ung am Sonntag erk ä t. tan all Canern sich bereit erklärt haben, die Kartofirlu u2)Mk. mc) 2> Mk zu liefern. Die Vorstellungen roctixit für erledigt erflärt. Es tritt ein? Pause ein. Nach der Pause wird der Entwurf, betr. die landstündische GcschästLordnung beraten. Abg., Köhler (T. Vv.) erstattet beit Ber.cht und führt aus, baß infolge Der Aufhebung ber Ersten Kammer eine Aenberung notwendig w rde. Tas Präsidium hat einen Entwurf au-gearbc tet, der im Gefetzgebungsausichuß beraten rour.e unb eine Reiye nicht sehr wesentlicher Abänderungen erfahren hat. .hervorzuheben ist, baß in 3 :funft über die Gä tigke.t der Wahlen nicht mehr bie Kammer selbst, sondern Der Staatsgerichtshof zu entschei'^n hat Er rich et an die Regierung bie Bitte, baldigst an bie Bildung dieses Gerichtshofes heranzutreten. Tie Zahl ber Ausschüsse soll gegen früher 4 jetzt auf 3 ermäßigt nx-t ihl Scn- nrünfcht, daß die Sätze wegen der Abplgc erhöht wer'eil, audi wünscht er. daß sein A i rag. betr. _j- Bei iersoellung ter Sd-rell^eHillen nodf i.i bicicr Tagung zur Erle igung tbmnrt. Al>g S d>o r n (Z r.) empfiehlt die VorlaTe nach iem An.vag dc4 Finalem sfchus'es Ti V r- lao^fni e Annahme. Di R g erungSrvrl g*. ler, Nie.»erfd>loguug Dc5 Ve.fah.eno g gen o e u 1 e it Bv -e ch im, wird angenoitim n, ebrnfo bie Re- g erunfl-AijiIaae gegen Lch Lohfink in Nau* h.nm. nw’ MOuhiTanu M. Kuder in Gie en unb fragen A. L> ö hn und Gkirof en in Tann stabt. ~i- 9ieg erm g Jtorlag?, Ler funmmn.roe lieber icht ier ttimabm-.u und Ausgaben dr Lan* i'c52rei'ii fai e für 1916 fiite Ann ihme, ebenso bie Nackw.i ungen ü er St a s innahmen un' -Ausgaben des ehemaligen Gvoßle^vg unw für 1915 und des Fonds frur Ergäuzmig des Fami! e'ieigen- lumS les Gwßh. tzautcs für 1915 und bie Re- giermigsvorlagm, te r bie Einnahm cm und Ausgaben .-er Lwup.ab cilung 11 dcsLxuapttv^ranid)la.?S lür 1915. 2L*Dorstellunader Frau RofineDiehm in D mS, der Äufbeierung ihrer Wir.enpeei- ,van, toira nach Bericht des Abg Tetp, da bi; ,>au mir eine Pen ton van 27 Mark lxzieht, e Reg e- rung zur wohlwollenden Prüfung en'pß.' s n, die Ei.enbahnbirek.ion Mai z und bie S.ablverwal- lung Worms ,ollen ebenju. 13 er,uch: rocr.ai, sich ber Angel g nheit antzni elimon. Ucber ?u Vorstellung t=e5 he's. TcnimtäT«' Greins, le r. bi? Bezüge ber in den Ruhestand ne;te:ciwn Beamten unb Leh er uw) beren H.n cr- i-iicjcnen, beruh e. ter A.g 6d>orn Ztr.', bet in warmen Worten für bte Besserstellung ber vielfach in Not befind lichcn Ölipni io. die erntr:;t. Der Finanzmii i er fiten rid) tei t mit, bau man in dieser Stege uun dem Reicke abhäng g ei, bte Frag? w?rbe :etzt bera en: durch bo5 sog. Spcr gesetz s i man an die Bvrichrif en gcLmitbau Wenn tort eine Be serstellung erreich wird, werd« man fr?rne für di? A.tp.mi'ionäre eintre en Abg. Dingeldey fia.ft nx?; c i ie» Besser- fbtllung ter meei i.;ie: Verheiratung aus dem Slaatsdi.mst au5gefdne e cu Lehrerinnen, bzw. deren Wie e^erustellung an. Abg. E i ßn e r t tritt fcr ten Ankvag Scß.-'rn ein. Ter Prä i eit des Landes t bimgea nie) Dr. Strecker erklärt, daß man te i Wünseten s> weit wie möglich entgehe itomrren werde, doch s.i d.r Andrang zu ben Seminaren so gmß, tag man b-ttb sichtig de, eine vorläufige Sperrung ernt eten zu lassen. Der Antrag wird ber 9leni*r.:ni al) Ma* t. rial überwe en. Te? b i gl. Ant ag bes Abg. ~ .inr e i tm Kreise fi^ppenleim, ter Einwolmer von G.ünberg unb des Gemeinderates in Büdingen, betr. Nalionikruna des Vrcnnhol.^s berichtet Abg. E i ß n e r t. Ta a > it die vollständigere Rallomerung des B einlvl-es nid« burd)sührbar, ti? Be.steigeru'-ge.i sollen akr nach Möglichd it uuberbu.iden we^e-. Dr.t ache ist, dch bie lanbw. Betre.e bnrd> bie Zuueisimg heiler gestellt waren. Vou J-n ecesse lei, baß bie Landwirte aus dem Kreise .fievvenheim sich ben Vero d- ninigcn betr. die Zuweisung von tzolz nillü fügen wollen. Abg. Fenchel (ö-Vp.) wist auf bie außer* ortrnt ichru Miß^täud? hin, meld)? durch bie fiolz* rationi?nmg e ng treten sind. Tie Festfetzun en t-er volzp^eis? durch bie Aurschü sc m;t dem ^o.st* meister wurd.n mehrfach, be onbers in Ober- Öeff 21m» dem tteicve. Die Altersgrenze für Beamte in Preußen. Berlin, 24. Nov. (WTB.) Die 2an- bedversammlung erledigte die zweite Beratung des Gesetzentmurss über die Einfüh- rung einer Altersgrenze für Beamte und nahm die Vorlage in der Ausschußfassung an, die die Altersgrenze auf 65 Jahre festsekt, bei Richtern und Hochschullehrern auf 68 Jahre. Die deutschnationalen Anträge, die Altersgrenze auf 68 Jahre und bei Richtern und Hochschullehrern auf 70 Jahre zu erhöhen, murde in namentlicher Abstimmung mit 150 gegen 101 resp. mit 150 gegen 102 Stimmen abgelehnt. Dagegen nmrde der Zentrumsantrag angenommen, das Gesetz auf Beamte im besetzten Oberschlcsien nicht anzuivenden. Aus dem befefit'n A dlet. Französische Sühne für Oberingelheim. Berlin, 24. Nov. (Wolff) Ti? deutsche Regierung nnrrbe wegen des Vorfa l's in O be r i n g e l h e i rn, h» f anzö i.dx Sclbatcn ein innges Mäbck»cn aus F.an.furt a M. töteten, bei der französischen Regierung vorstellig. Tie s anzöiische $Rerierung teilte b-m b?ut- fto Bolsckwfter in Paris mit, daß l^s Gerichtsverfahren hvgen Mordes unb Mord- versuch?s gegen bie bet»i ifrten Soldaten ein - geleitet unb daß tie f anzösisdie Re ft-rung bereit ist, ernt Entschädigungvon 25 000 Franken yu zahlen. w Berlin, 24. Nov. (Wolff) Am 10. Juni b. Js. übergab die deutsche Neuerung brr Bot- schaf.'erkonferenz ene Note, worin dr? Rücknahme deralliiertenMilitärkomman- dos in Duisburg, Mannheim und Karlsruhe verlangt worden war, da sic dem Versailler Vertrag nndersprädftm. Tie Botsdwf e-. fonfe.-mj l?hntc diese Maß-eael nunmehr ab Se behauv ct daß bi? b?- trefstnden Trupi^m fe nc CfTu a ion.tiupp?n, sondern nur Kon ro Lpoft n se en, bi? a if Grund ber Annexe zur Waffensti lstaudskonven ion unb des Artikels 212 d s Versailler Vertrages 'injerichtet sei n, um die Schiffahrt am dem Rhftn zu bcnach n Wie wir hören, wird dieser S andp nkt von ber deutsch.-» Refteiung nicht anerkannt. Die V?rhand- lungen werden fortgefülirt. — 21it' ficfjcit. Die Hess-schen Akaremifer gegen die Parteß- poiitif im LaniiesbildungSamt. In unserer gestrigen Nummer veröffentlichten wir eine Erllarung oes hessischen Oberlehrervereins sowie Die Gegenerklärung des Präsidenten Dr. Strecker. Der Oberlchrerverein hatte in seiner Erklärung gefordert, daß bei Besetzung der Amtsstellen im höheren Schulwesen parteipolitische Rücksichten vollkommen ausscheiden und sich Dagegen verwahrt, daß amtliche Versüß gungen Des Landesamts für das Bildungswesen Dazu benutzt tverden, parteipolitisch gefärbte Ansichten zum Ausdruck zu bringen. De Gegenerklärung des hellischen Bildungspräsidenten be'agt, daß die Regierung es ablehtien müsse, mit ben, hessischen Oberlehrerverein weiter zu'ammen- zuarbeiten, solange nicht Gewähr dafür geboten sei, daß der Bereinsvorstand sich in Zukunft nicht mehr — unter Nichtachtung seiner Beamtenpflichten — in dieser Weise an di e Oeffentlichkeit wendet. ^tolles Blatt 170.Jahrgang Donnerstag, 25.November 1920 MeßenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhefsen Vrvck vnd Verlag: vrühl'fche Univ.'vuch' unb Steinbruderei R. Lange. Schriftleitung, Sefchäftrftelle unb Druckerei: Schulfttatze 7. u '"UI, ici umrann on omoroiiavn wcaaft- x_, U"tiS-.ekhft, die dem etnseirn lust'hen, besonders melt werden. Wer für de F-st-tzung ber Man- ~ 11,0 Mlrb.nantngeii zuständig ist, wird in Abs. 8 des Artikels 22 ausdrücklich b stimmt. In erster Linie Mit bei $au;a!itä Witsec Grokn-Buie Beerdigt fanb'it hast'N bitb’te lieber. nid)! anmafyn die Na ur fd)on zu tetr en und dürfe vor ailen Ding n dem Verstands nicht mehr zu- r Arten, als er leisten könne. Für Dr. Becker ist der Versuch das vornehmste und sicherste For- schungsmittel. — Dr. Silber ergriff nochma's das Wort und suchte bte Ginnen ungen seines Kolleg'n yt v»'der legen. — Ei ist bem Nich fachmann nicht möglich, sich ein STerturte.l über tv bei eit B- ' kämpfungsmell oben ter Syphi.is zu bilden doch Ke ifen au Ik Keuschen i ttl Üeg! uns n ■k#r und gr 'irr Einstellui Sir SBberi -s^z maitet S 1 'M hervor 'lMdiien 1 fahn künstle tefrfte-5 il o! Äbarchisten. !c„volitisck Wr'.x An dies RW 8iv l st Der Dritt e Ausschuß b**fardr sich Kestern mit ter 9'DrfV*nwT t*r Licht spi-kthe a ter, Iter 4; Rei^is'^lm^'ur, und des BDerbstchnen- bun>r5, rn cfet^rr Sache, die für erlüg'' erffärt tour'e Zugleich nrib? aber bef^^llr>fren, die R^- ff-'e ima zu erstichm. baß sie onf strenge Hand- . bafnr-g der Nvr'christen, betr. Kinobesuch der Ju- 'gendlichen, achtet. fr 'fben 'Elli I ( Gon i «lieble Fm matter, Tod Ml Lebe vMen am 2 ibzunifon. der gemeinsame Gesang einiger Hessen-Nassau. SW1 rTyj.-tin' Kreis Friedberg. II -v jU > riedberg, 24. Nov Der ..Wetters"« lf fe PQr di< «Mtnen s i3 ^treicl ^benden ( ^»ntf des Geltung haben, wenn sie mindestens 5 Mitglieder stark sind Ter Ae. testenrat des Landtags besteht aus dem Präsidenten und 9 Vertrauensmännern der Mitg iedervcreinigungen nach Maßgabe ihrer Stärke. In Art. 32 ist der Finanzausschuß ermächtigt. in dringenden Fällen der Regierung bte Befugnis zu erteilen, Ausgaben vorzunehmen, wenn die Einberufung drS Landtags unmöglich aber diese der Bedeutung der Angelegenheit nicht ents"rechen nriite- tier.n Ee'e^estwür^e einer z-we'tm Lesung unfe» timten rieten f-xfTcn. In Arti'e' 81 ist fesslest. tast die Austenrna der Geschä't7orSn"ung tr-s l'.tr-SMna rm Zwei selchalle mit dm facher Mehrheit r-tsch'e^ei wi^>. Dnr TIntrtn . hr- f-n^est d-ß alle Anträge, Vorstellungen n'tv. vor ter Aus- sckmßb'vastrug im -Ptemm o o r beraten 1 reden sollm. erschwere die Erledigung, dageg-m soll fa Estnchm an die g^ichstt Wmd-n im Pstnum vor der Ausschüße atimg den Kamine-- mi'-g'md"m Kcrmwis »hr -mbm, um eilt? Stellung- mchme ’bfe’Mu zu ermögliche^. Abg. Bornernann <©nv) fort verschiße"« Boomten und re-lamgt Strich der sog. Ord- nnngsvaragravhen, w's arer abne^mt jriib. Dann wird di' mrny Bw-laiie entPmmta a^gmomm-m und das Daus auf Donnerstag vor- tniitag 9 Uhr vertagt. • Kreis Wetzlar. b. Dornholzhausen, 24. Nvv. M SamStag ab.md sprach in Saale dn ®a‘iroi'tr(fal Schieserstcin der b farmte Bauersmann und Voll^ sch'.iitstÄler Heinrich Naumann von Nan;-/ Hausen bei Kastel vor einer zahlreichen Zuhörers schäft, unter der sich auch eine Anzahl Landwu« aus den umliegenden Otticha ten b fanden, ^a:-? mann sprach über daS Thema „Uns re Zeit irr Licht' der wahren und falschen B Dung". Zn rrdK als einunde nha b ündig n Aull'ü rungeu be'E tete er an der Hand mancher Beispiele die vc» schiebenen Begriffe der wahren und die eng« der falschen Bildung. 23 ihr mb er auf der rin n Seite „Arbeitsamkeit, Ern achbeit und Vahrlmr' als bie zu einer wahren Biicmng erfür-rrtidK« Tugenden b % time e, stell e er demg genübot „Faullxit, M ßtegang, Berschwen^uu^, £it i uM) Trug" als di: Keim: der falschen Bildung ho;: nur durch wahre Dildimg könnten wir ans o« durch dm rerlor neu Kriei eing tr tenen t anrnrj Derhältrst sen wieder lercullommen. Die -um Ta auch von etwas Dumar tu chwürten Au'fülnmng urter b.n Versamm'ungSt i n hmern l Bciiall. D n Sch uß der Versammß I ft- w» ■<,) unfr?nr fe* II i W du' H, )i? ciW KS W !]'? füte- jjrt!tttt vcr V zude , yi gort b Ä ist, m fejflltlW M UMl'tk ricdenen B iMM'c £ . I ; d. Ufingen, 24. 6. Dem aus D o r f w e l l wurden von einem FE* werk, das fein Sohn führte, 15 Zent n c> i Bro tget re ioe beschlagnahmt, wc dringender Verdacht bestand, daß sie.£■ schoben werden sollten. Noch in der g'eime> Nacht wurde das beschlagnahmte Getreide d. oer Ortspolizeibehörde in Merz Hausey wo es untergestellt war, gestohlen. Spuren führten nach Dorfweil zurück, wo mc bei dem Müller 16 Zentner Getreide faw. Er behauptet, es sei anderes Getreide, das c ebenfalls gesetzwidrig zum Mäh en angeno^ men habe. Die Untersuchung wird darüber o-.- nötige Klarheit finden. Das Landralsamt Q* die Mühle schließen lassen. wy a W ;; ;5 Aar J'jjf.; Sa ** Aus dem Stadttheatervureau. Mit der Aufführung von Leo Blechs Operette „Die Strohwitwe" ist die Bühnen- leitung zu ihrer Tradition in der Vorkriegszeit zurttckgekehrt, beachtenswerte Werke möglichst frühzeitig aufzu'ühren. Das neue Werk des bekannten Komponisten von „Versiegelt" hat feine Uraufführung, mit glänzendem Erfolg, durch die Staatsoper in Berlin erlebt Als zweite Bühne folgte das Hamburger Stadttheater und als dritte nun unsere Bühne. Die Aufführung ist in jeder Weise auf das Sorgfältigste vorbereitet worden. Die Spielleitung liegt in Händen des Herrn Goll, die musikal sche Leitung in denen des Herrn Karl Schlager. Die Tänze wurden von Frau Lina Oldim eiustudiert. An der z. T. neuen Ausstattung sind beteiligt: Herr Theatermeister Harprecht, Herr Dekorationsmaler Löffler und Herr Beleuchtungsinspektor Keim. ** Polizeibericht. Festge'ommen wurde ein Vorarbeiter von hier, der Lohngelder sowie Steuer- und Krankenkassenbeiträge in Höhe von annähernd 7000 Mk. unterschlagen hatte. — Ein Fahrraddieb von Heuchelh.'im konnte ebenfalls festgenommen und ein zweiter ermittelt werden. — Zwei jugendliche Ausreißer von Marburg wurden ebenfalls festgenommen und ihren Eltern zugeführt. — Gestohlen wurde in letzter Zeit von einem hiesigen Umbau ein eingebaut gewesener Ventilator. ** Kartoffel-Ausgabe. Morgen werden im Lager Grabenstraße Nr. 7 Kartof^e n zum sofortigen G brauch ausregeben. Die abzugkbende Höchstmenge beträgt einen Zentner. Preis 28 Mk. Lebrnsmitle auSweiSkarte ist mitzubringcn. ** Milchbelieferung. Wegen ungenügender MilckMlfubr können morgen die Milch- märten, welche auf 3/< Liter lauten, nicht beliifert werden. ** Freibank. Freitag, 26. Nov., findet Fleischverkauf von 10 Uhr Dornt, a n statt. ** Einschränkung des Verbrauchs elektrischer Arbeit. Sämtli t für 191b erteilten Ve.rrurngen von der Er ischräiikung des Verbrauchs elektrisckMr Arleit verlrrren ihre Gül- !> Ges^ligelzuchtverei n" reianstalllte an 21. ■ und 21. Novcmb r zur Feier s inc3 25 äh igu A» ' st-ehcns unter Millvi kung der Landwi t ch.stslaiT. mer eine Gef ügelausstellung in den Rät,mm b.*< Saalbaites, die Samstag, 20. Nov.. birrfj tti Bürgermeister der S adt Friedberg Dr. S.'hd x» öffnet wurde. Die Ausste lung war von 80 Ausstellern mit etwa 300 Nummern b.ckch ckt E; war duechn'eg ein sehr cule5 Material vertreten, b fm- ders prach volle Exemplare von Taiwen, so big 50 Eh^^nprri e ver.iehcn n«erb'n fonnten. Preisrichter für Tauben war Sxrr Anbrea' b. n Frank- furt, für Hühner Herr S efsan von Lainpertheiin Der Besuch war kvsonders am Sonn ar überaus lebhaft; bte Lose der damit verbundenen Bulosuuz waren schon vor Beginn der Ausstellung aus« verkauft. Q. Ba d-Nau heim, 24. Nov. In tn Alltrigxn Stadtverordneten-Bersamn!^ lu n g wurde den städtische Arbeitern rfltfnnrMi vom 1. September e ne Lohnzar age ven 10 ProjiL Mvährt. — Der Stromp-eis für E ektiizitiÜ m-d von 1,30 Mk. auf 2 Mk. für Licht und b~n 9)A. auf 1 30 Mk. für Kraft erliöht. — Die Be famm- limg beschloß ferner, daß 19 Bäume in bre 2u^ wigstrahe gefällt herben. Tie Ludwig strafe ronr!»: früher Curve genannt und verbindet tie Nnistadt mit der Altstadt. — Für Notstandsarb iten lA»? - Hebung des unteren Waldteiches) wurdm 15COO Mark bewilligt. — Die Ve.samml ng war tii- verstanden, daß die S adt dem Verein „SnitldM Kolonialburg" als Slis er b'itritt. Als einma Lv: Beitrag werden 2000 Mk bewi ligt und auiserbai stellt bte Stadt das Gelände zur Errichtung cinrt Kolonial-Ehrenburg kost nfrei zur Verfügung. Ans 5ta't ttitö Cctttd. Gießen, den 25. Nov. 1920, Freimachung von Arbeitsstellen. llrf-ere Leser haben am Montag im An- zeigente-'l unseres Mattes eine Verordnung des Demohtlmachimg"au^sch"sses aefitn^ett., die den Btoecf bat, zur Bekampung der Arbeitslosigteit, Arbeitsstellen freizumachen. Ilm die? xu erreichen, soll vom 26. November ab innerhalb der grfchlicbcn Kündsgungsllnst rm Stadtbezirk Grestan allen männlichen imb weiblichen Angestellten wfünSitrt werden, die nicht auf den Erwerb ihrer Beschäftigung angewiesen sind, die also sonstige Einnahmeauellen besiken. Die Kündimlngspllicht erstreckt sich f-tner auf Töchter bicm Eltern, die weibliches Hilfspersonal oder Gefin^e beschäftigen, oder weibliche Familienangehörige, deren Unterhalt durch den Erwerb deS Gatten oder Vaters g-nügend sichergestellt ist. Die Verordnung trifft f>bann jeden, d^r früher in Land- od'r Forstwi'-tschaft, als Dergarbnter oder als G's nde berufsmäßig tätig war. Außerdem alle, die bei Kri'g^ausbruch weder in Gießien wohnten, noch als Arbeitn^hm'r Trier beschäf'igt waren und solch-, die wohl ihre ArbertSstätte, nicht aber ihren Woh-sin in Gi'ßi'N haben. Schließlich werden noch alle Arbeitn'-Hmer von der Kündigung betroffen, die feit K'i gsausbruch ihren Beruf gewechselt haben, es f i denn, daß in ihrem früheren Berufe kein Mangll an Arbeitskräften besteht. Von diesen B'cktimmungen sind ausgenommen alle aus Erwerb angewiesenen Sch^verbeschä- bigten, wenn sie nicht bei Kriegsausbruch als SanV Forst- und Bergarbeiter, o^er als Gesinde beschäftigt waren. Ferner alle Zuge^vgenen, die sllt 31. Mär; 1919 in Gießen mit ihrer Familie einen g'meinschallll.chen Hausstanv führen: sodann die AuÄandS^eutsHen und die aus besetzten Reichs- gebietm Vertriebenen. Tie E-^ 'ssungspllicht erstreckt sich ebenfalls nicht (rrf bi ,t i Arb t‘fieber beschäftigte HanshaltS- angehörige, Generalbevollmächtigte, Vertreter des Unternehm'•rS, Land-, Forst- und Bergarbeiter, Grsind", Dülm-m- und Orchestermitglisder. Außer dies m generellen Ausnahmebestimmungen läßjt die Verordwmg von Fall zu Fall besondere Ausnahmen zu, „wenn sie im öffentlichen Interesse liegen, oder zur Vermei- din'g von unbilligen Hä"ten erforber'iä) sind, ober Ersatz für die zu Entlassenden nicht zu beschaffen ist". Veranstaltungen. Donnerstag: Ga''sn l Heater im Felscn- feller, 4 Uhr i.stiutr'rvorstellung^ und 8 Uhr. — Neue Aula, 8 Uhr, Musikalischer Abend des Wart- ^urgvcreins. — Turnhalle der Stadtmädchenschule, 8 Uhr, Versammlung des Volksbundes deutscher Kriegsgräbersürsorge. — Hotel Einhorn, 8'/« Uhr, öffentlicher Vortrag der Liga zum Schute deutscher Kultur. — Saf6 Lnb, 8 Uhr, Konzert imb Vorstellung der Medick-Meidinger. —, Lichtspieltheater wie gestern. VcLtcrvoranssage für Freitag: Zunehmende Bewölkung, nebelig, sonst noch trocken, allmähliche Erwärmung, südliche Winde. Die über Südfrankreich herannahende Depression beginnt allmählich, stärkeren Einfluß aus die Wetterlage zu gewinnen. Die Höchsttemperatur war gestern nachmittag 4,4 Grad über Null; als Mindest temperatur wurden heute Nacht 8,8 Grad unter Null festgestellt. In Lauterbach betrug die Mindesttemperatur zehn Grad unter Null. ** Dl- für die Wahken zur Hand- ' wer?s ka mrner im Last e 1.-21 ein gegangenen Be standsl i sten ter Mitg iejer des Dit.» fjtojerh.'i’erein und her Han wn te.innunren liegen 1 von Donner tag der 25. Nvv. bis To mrwn 9, 3 mnt.r Nr. 6 zur ö fent ichm Er'iichi au . Ein'p achn Legen bte Richtigkeit der Listen i mürben wähvand genannter Zell bort entgegen* geiwmmen. ** AuS de r PraxiSdeSBörsen- ge sch ä f t s. Urlvr dieses Thema sprach auf Ein- fab-.mg dos T^utfd»eu B:nBeamten-Deonns Gießen gestern Alvnd im Felsrnkellw H^rr Ph. Oppenheimer mis Frankfurt a M. Er ging zuerst kurz arg de geschichtlich!: En-tnücklung der Börse ein, ie 'ich aus den eh-nvrli-.?en Zusamünen'.Änsten der Ka f eule ziim Zrecke des Wa^enau'tauschö xu b:m entwickelt hat, was sie heute ist. Nicht mehr nur Wa en dr Art, für deren einzelne GattmrgeUi mdl rin le^iimlnt rr Börsenplatz führend und preis- b st rnrnend ist, lve den umgrs^tzt, son>nrn auch b?- sonderS der Handel mit Geld und Geldwertm nimmt heute einen b.eiten Raum d:s Börsen- rs'chasts ein. Ungefäbr mit bem Auskommen bet An'ei den. b. b des Aufnehmens von Geld gteien Sch ll b-erschrribinvIen vm ©traten, Sl i-ten usto. im 16. Jahrhunder' fAlt bi* G ünbuna ter Dörren yrfammen, be en erste in London erfolgte. Auf deutsch m Boten treffen wir tie früh.’fte Gründung 1550 in Hamburg, txzm Hnupchandelsplatz jener Zeit, F-mckhrrt fo'nte 17^0 unter der Hanp^mit- nnrft.-nfi her No'bschild. Be-lin fir^ darauf (1738). Der Hand l vo Izmr ich nach freim 53 retnba inv- Ten, bi’ du ch ten Dö'-senv-rll.! aufgitst'.'ll wurden, erst 1860 griff der S aat mit einer Regelung >nn, irtb 1896 wu' de das Wrsengesetz erfnffen das dm sDusN'üch'en st'ue-te und a-ntmte Richt.in im bem Ham' el jr-fi Ter Rllmcr schilderte dann, auch.dem Laie nvnständ ich, art5 seiner eigenm Tä igkeit an ll:r Frankst'.rter MH« heraus die Vorgänge bll ter täg ich n Feststell' mg der und varia- be/n Kiwcke, bie bann in den amllichm Kursblättern tv öfsntlicht nerben, sprach von bem of'iziellm Ma ft «und dem Handel im Frei verkehr, streifte den Einf luß der Börse auf bte Preisgestaltung und den Misg'e'ch zu gi oster Schwankung n und bclmchtete bte ,,G' i fenbeit", die ein Hmipd'rfordemis für einen E.fo g im Börsenbandel sei. Er wies dann auf das ungelten e Ann-achsm dn Spekulation bin, ba3 es d m Make fast unmöglich mache, alle Aus- t 'Qr mit d r nö igen Sorgfalt ?iu behandeln. Zum Se.hliis'e Ver'uchte m und für die Warnung vor dem Verkehr mit Dirnen sand er die eindrücklichsten Worte. Seine Kritik an den b'stebenb n Ve chä tnissen wandd: llch bann zu- näckTst ßeym den Wteersprucst, in bem sich der Stut ltefindll, wenn er auf der einen S:ite die Kuppelei tmter Strafe stellt, auf der anderen Seit? durch die Rrglemen ie ung deS Di'wmtums bi: Kuppelei fördert und selbst zum größten Kuppler w'rd. Er zeigte einleuchtend, daß durch die Ne L,m--ntierunfl nicht mög ich fei, eine so scha fe Kontrolle dnrch- Sren, baß die Verbrei ung der Gesch'echtSkrank- t durch sie unter bim den werde. Es gäb? nur einen wah'en Schutz neien die Verbmitung der Geschtech sk anllei en: Tie Enthalt amkeit vor der Ebe und die Ve meidung des Verkehrs mit b‘r Dirne. Vö lig unb^grfindet und wterwiesen sei di' sittenn-idrige Behauptung hon der Schädlichkeit und Gesundheitsn'idri'k i' der Entha t'amfcit. Im zweiten Teil seiner Ausführungen wandte sich der Vor- tra'wnd: gegen jegliche chemisch' Behandlung der Geschtechtlk ankheiten unb insb'sondere d?r Syphilis. Er kritisierte vor a lern die chemische BeHandling der Syphilis, insbesondere mit Quecksilber, Jod und Sa vir'an imb behauptete, daß sich alle fließen geknüpf en Doffnunaen durchaus nicht erfüllt hätten; insbesonde e nicht die Erwarttingen Ehrlichs. Ans den Lcichtsinn sei in erster Linie die unceWte Zunahme der Geschechtsk nn'b.'iten zu- rückzeiführen, nicht auf dm Krteg. Wohl aber sei dagegm der Aus ö'ung aller sittlichm Bande durch dm Umfhrs und R'vo'ution ein hohes Maß an Ve''antn'vrtung für bi" Verbreitun i b?r Geschlechts- k ankleiten zuzu ckn^iben Der Redner v:rsuchte dann hm Nachw i^, bah Otork i ber, Jod und Sal- var'an schiere G fte insbe'ondere für das Nerv m-- 'ystem des mensch ichen Sfö p.ws seien und daß insbesondere Rückenma'k chr»andsUcht und Gehirner- r.mching nicht bie Fo ge der Syphilis als solcher, sondern vorn'hmlich ihrer Behandlung auf chewi- >ch'm Weee Veit Ohne auf die Em>?lbeiten ... .. biobgifdien B'ter dlungswei e ter S. p iiti (o •' tcmiidte Mit e0 ein zu gehen, e ö t-t- Dr. Silber noch die älg'mcinen G undlii - u ■ ,.t bioloeisrl?en .Auffassung und legte bat, da st gliche Krankheit einen na ürlickvn Selbstheilimq ^vorgr-.ng des Organismus barste'le, dessen Ablauf mit geeignetm Maßnahmen unterstützt nvrben müsse, nicht aber m'erbrücft werden dü.fe. — Als einziger Diskussionsredner ergriff Dr. Becker (Giest n) das Wort. Er erkannte k'en hohen sittlichm Gehrlt und bie Darste lung des Redners an suchte aber dagegm dem Redner des Abends d'e Verw ndung oon ..Schtegioorten" zum Dorwurf zu machen. Besonders wendete er sich geren bi: Bezeichn:mg des Dnetffi.'b"-5 und des Salvarsans (ArsenS) als schöne Gifte. Dr. Beter meinte, sich Erdbeere^ imb He inge seien unter Umständm Gif e auch das Donnm ich! sei ein Gift, man brauche nur einen Säugling zehn Stundrn in bie Sonne zu legen ober es braurf>c nur jemand zehn Minu'en in bie Sonne zu b ick n Auch seien die Wirklingen der biologischen Hcilsaklo en (Sonne, Licht, Luft, Wasser, Diät) chemifclier NaMr. Die Schulmedizin bediene sich lediglich der Nalur, nur dürfe man sich beitServeger ttirr auf ch mi'chem Dezi: wirkungsvol bekämpft werden kann Der Wartburgverein lägt daraus autmernam machen, daß die Neue Aula hu!> abend gch-izt ist. Aus dem Programm feinet Konzerts bittet uns der Verein vor allem aus d.iz. in Gießen s lten g,-hötte Harten-Trio (Harsc, Veline unö Cello) sowie bte Harscnsevenaoe von Oel«. schlägel hin-uw.ien, aufierbem auf bas Vwl.w- konzert Nr. 4 in D-Dur von Mozart. Kreis Schotten. □ Schotten, 23. Nov Der Vogelsberger Höhenklub entfaltet eine eifrige Tätigkeit in der Gründung von Jugendarup p en. Es soll der Jugend eine reine Lebenslust verschafft werden, ihr Wollen und Können soll in die rechten Bahnen geleitet werden. Durch Selbsterkenntnis sollen die jungen Leute veranlaßt werden, an der eigenen Vervollkommnung zu arbeiten, sich den rechten Gemeinschaflssinn zu..-erw'rben, vor allem den richtigen Staatsgedanken zu erfassen. Gerade von unserer einfachen ober- hessisck>en Heimat kann eine solche Tätigkeit ausgehen. Nackchem im vorigen Monat der erste Jugendtag des Dogelsb.-rger Höhenllubs in Gedern stattgefunden bat, wo jene wichtigen Fragen erörtert wurden, soll die nächste Tagung dieses Bundes in Laubach abgehalten werden. Hier sollen jene Verhandlungen fortgesetzt werden. □ Ulrichstein, 23. Nov. Unser sehr reichhaltiges Stadtarchiv, das sich im Rathaus befindet, ist von dem Kreis-Urtun.» denpsleger Prof.ssor Dr. RveSchen-Lai^ bach neu geordnet und genau registriert worden. Die alten Akten enthalten wertvoll« Nachrichten, so z. B. über die alten Gerichts Verhältnisse, die früheren Gerecht f irnen, Besteuerung, Wolfsjagden ufto. Spättr. wenn alle Gemeindearchive d"s Kreises verzeichnet sind, sollen alle Register des Kreises Dom nicht sicher, daß) er dieses auch in feiner Heimat- gemeiude finden wird. Wilhvend der ersten sieoem Tage nach seiner Entlassung erh'ilt der Arbeitnehmer zlvar fvte Fchrt nach Hause und eine Bei- 'nlle zu Den Umzugskosten. Findet er dort fein Unterkommen, so fällt er der Erwcrbsloienunter- stützung zur Last. ES wäre alp eine produktive Kraft, oic in einem Wirckch^stsbetrteb eingsarbeitet war, diesem entt-ogen und lahmaclegt, um einer noch nicht eingesch ilten K'ait Platz zu macken. Eine bis dalstn g siche re E istenz wäre in Frage gestellt, ein Wirlscha^tsbetrteb gestott. Wie der Dimobilmachun^ansschuß in Gießen durch die Entlassung von Giestenern in anderen Städten veranlass ivurde, die Freimachung von ^lrbeitsstrllm durc^usühten, so toerben auch wiederum andere S-adte zu der gttWn Matznaymc gezwungen werden. Dadurch werben^ abermals Giesxner zurücksebven müssen und e3 fö.nite fein, daß das Ergebnis nicht anders wäre als eine kostspielige Verschiebung von Arbeitskra'ten. Anderers its kann man be^uxi ein, ob bte Verordnung überhaupt eine tiefgveitende Auswirkung hat. Sowohl vom Arbeitnehmer, wie vom Arbeitgeber, wie vom Arbeiterrat (Angestelltenrat, Betriebsrats kann in jedem Einzel all ein Aus- nahmoantrag gestellt werden, „wmn bte Ausnahme im öffentlichen Interesse liegt, oder zur Vermeidung von unbilligen Härtel ersorderlich ist, ober Ersatz für den zu Entlassenden nicht zu beschaffen ist". Die Kündigungspflicht ruht aut einen solchen Antrag hin, bis der Demobn- machungAusschuß in einem s vie- U itcrausschüsse, 'de a s Arb.i!gebern und Arbeitnehmern gllich- mäsiig zusammengesetzt sind, di: Ausnahmegrün^ anerlennt oder vernnrft. Diese Entsch idung kann aber binnen mner Woche im Bcs ^verdeweg beim 2 a tskornrnis ar für Nnr sel>astliche Demobil- uachung in Hessen, Darmstadt, anaefochten wer- oen. Bis zu des sm endgültiger Entscheidung ruht jic Kundigungspsticht abermals. Ti.ser Instanz-mN'eg wird vermutlich geraume Zeit in Anspruch nehmm. Dann die Zahl der Arbeitnehmer, die in ihrer Kündigung eilte mi- blllige Härte fühlen, loird nicht gering sein, selbst da, wo es sich um weibliche Familienangehorigie handelt, die zum gemeinsamen Enverb mit beitragen. Auch der Arb-itgeber wird nicht immer eine ciitgearbci'ete Kvast durch eine beliebige an- xre der gleichen Branche ersetzen können, da jeder Betrieb seine besondere Eigenart hat. Die Turchiührung der Vrnordnung kann demnach auf gron: Schwierigk iten stoßm, und es bleibt immerhin zwei elhast, ob der Demobilmachungsausschuß bei der sozialm Psticht, Härten zu vermeiden, eine erhebliche Zahl von Arbeitsstellen freizumachen tvciß. Da die Verordnung einen scharfen Eingriff in die Freizügigk'nt und die persönliche Freiheit der Erw.rbstati^en darstellt, fo darf man Wohl annehmen, daß schwerwiegende Grünoe ihre Mastn^hmcn veranlaßt haben. Die bet its am 25. April 1920 im Reichs- ges'tzblatt veröffentlichte Verordnung will tebe Arbeit-st ll ? f ei machen, die von einem Arbeitslos'n ausgefüllt totrbit kann. In Gießen war die 8atf der Arbeitslosm, wie wir kürzlich festgestellt haben, tm Ve.gl ich zu anderen Städten sehr gering. Bei der schlechten wirtschaftlichen Lage glaubt man jedoch ein erheblich Anwachsen dieser Zahl befürch'en zu rnüssm. Dann aber haben andere Städte, die ihre Arbeitslosen nicht unterbringen konnten (in unserer Nähe: Darmstadt, Frankfurt, Ollenbach'» auf Grund diesr Verord- mtng bereits einer Anzahl Gießener gekünvigt, für die in ihrer Heimatstadt Arbeitsgelegenheit geschaffen werden muß. Es handelt sich also für Gießen um einen All der Notwehr, k-r durch die Verordnung zur Freimachung von Arbeitsstellen gerechtfertigt wird. Bei der Stadtverwaltung glaubt man auf diese ffikife in Gi s,n genügend Stellen für Arbeitslose freimachii zu können. Die Erfahrungen anderer Städte sind noch nicht bekamll. Ist tie Al ficht der V^rorkwung auch gut, fo erheb n sich doch gegen die Harten und die wirtschaftlichen Folgen, die sich bei der Durchführung ergeben können, schioere Stetaifen. Gerade das Gegenfil von dem kann erreicht werden, was bezweckt ist. Es läßt sich denken, daß eine wenig sinnvolle Verschiebung von Arbeitskräfte:' eintritt. Kreis-Urkundenpsleaer bereinigt, gesichtet D und abgebrudt werden. In dieser Angelegcw « heit war Archivdirektor Dieterich unlängst hier. ü:r" - - ■ - -^k^it. Anträge auf Be reiunp für tas Rehnungs- sp ach der Ai.fk ärnnfissilm d:r von ter Gesellschaft juniuuuc yuijyi.v“UM w» ^d20 smd Mit cr ige.,en er Begründung als- zur Bekämpfung dr Ee'ch echtski ankl)eiten vor ohne daß damit der Arbvslosrchett gelteuk'rt wird j balv an een B" treruen mann für das Veriorgmigs-, einigem Tagen im 2lu‘ton tu folge rapiden ßuHeni ter Kurse — t Statt Karten! Beuern, den 25. November 1920. Die Beerdigung findet Freitag den 26. November um 1 Uhr statt. 11493 Heuchelheim. empfieüh 0116.1 UMt I^Mafchinenprehlors)^ General-Vertretung: Einhorn Steinstratze 35. HWI $ S 8 E II.tiruber, Baumschule Altcn-Bulerk. £mo(eum- Stückware -Teppiche, -Läufer Wachstuche H.Hochstätter Gießen emtafbau# für Tapeten Tepptcde und tlrwlrum Dean dpi atz 7le.1 I Für die vn« anlähllch unserer Silbernen Hochzeit und des 25jäHgen Geschüstsjubl. läums in |o reichem Matze trroiefenen Auf« merlrsamkeilen danken wir herzlich. Däckermeisler Ludwig Weber und Frau Margarete geb. Weller Dieben, den 24. November 1920. für leben §>eitzweck In erftff iffiger Cutalität liefert preiswert Emil Lotz. Tel. 2061 Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Ludwig Schneider und Frau. Ter „politische Dichte Hastnclever ist über- t'itot An befem Anmd trat er nur in einer hnt.i R v l ti^t Ssa ire „Ent'chei ung" zuta-.e. In tiefem Schmerz: Die trauernden Hinterbliebenen Frau Marg. Schmitt Wieseck, den 24. November 1920. HlnftertoDeltion t D.Heformforietts, vüstenhalter und £eibd)tn^Ä: Bnckklche ii. Sinder vnfs. LLeiduachtoMcIcheuke. Reformhaus?^ Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste, den zahlreichen Blumenspenden, den trostreichen Worten des Herrn Pfarrer Sattler und den erhebenden Grabgesang des Turnvereins, sowie den ehrenden Nachruf des Herrn Fabrikanten Fießer sagen herzlichen Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: ticnMaa abend 91/, llbr verschied nach hivAe ii ichineren Velden unser aelleb eS, ierAine» Töchterchen, Lchweiierchcn und «i-dichon fflcr,r„brfltn im Alter von 1 Fahr 2 Monaten. Fn tiefer Trni er: Familie Johanne» «Hitfd). Hieben lVindenvl. 12>. d. Lu Noodr. 192f. Die Beerdigung findet Freitag den -n. 9looeinbcr. n ich'n 3 Uhr. 'ta t. Nii»,.. ' «Si " y^ntn o/., "?> lollh t, . Qlllcilen ii/? Cafe Leib IUI*®* Freitag den 26. November Hl •Tanzvergnügen 7*/i Uhr. Stammiieeh der Sachsen. 8^nkn. I tr ’n ata P1" Wg ■k «Monk SS abßtb- fl i; M U-.frvfl ^v, dar |i*g 1 dem fteiWrVg "ou regi^W fit^lten ro^fl ; die alten fr. 11 1 Gerech'sW^M ufto. Cpät'i U ' Kreises wrn:Ä r deS fl vereinigt, H in dieser b’itrg. Roö Ter „&-fl " rranM-ttt ,-W s ncS Sbib^W tr Sanbroi idt-rfl « in den Ntii-nW 21). 9lo»„ dnt ; tiebberg Dt. vr W inq roar »m 8'lfl mern b.idj dt ■ I; itnial ttttlttülfl ! von Tauben, v ■ Ttrb'n tonntai hfl i Andrea - v.n srfl fian Dem ßairjrtfl am Tsim ai iefl verbundenen 3"fl rtimaen Kranen wird etz oll recht schwer bet frischen.(traben au bleiben, wenn fle nia werdende oder stillende Mü ter die bthtMi'ben Blichten auf sich au nehmen haben. Tiefe Bet en bilden denn auch oh den öirimbiirin filr ian ^dauernde .(lörncr« fchlidiaiinqen. Ed lii da an der Helt, aus ein hervor« raarnbe'Qräf'lantin'nilitPl bln^nweifen. da» mvet dem Namen Dr Oetker'S Eiweignabrung .llrkraff bekannt i*t. Tiefe» enthalt in Hochkontentrlerter ftorm lelchtverdauiicheS. der Milch entslammen>e- Eiiveih in glücklicher 'j-crblnbunq mit anderen für Nerven und »nodicnaiilbaii luichligen Nlilirftofsen. .Urkraft" iit leicht in Luoven und Üfeiränfen au nehmen, ist ärAilldi bellens euivfo'ilen und in deo Aio!beten und Drogerien erbähllcO. IttrcHliche Nachrichten. Israel. Religion«-Gesellschaft. SabbatKar, 27. Rdv. tVrei^1? ab>. 4,03. tag norm. 8 30, nadpn. 3 33. Sabbct-u.’gmig 5.20. Wocst-mgottosdiettst: morg. 7.00, aM. 4.00. ht enrrgen Mllert Wen Me ITmle Ft5 pi 300 Troyrnt in einer NackK — den S:c*ufanten Geldverluste von über 170 000 Ml er.'gtr.tit* Hofen Um dem beteiligte-.! 6't‘a - ir ei mo e > insgesamt 15 wert'olle C't ::8Te 7 berxm ft ib wieder ermittelt lvor'el, roähTr b bte anderen ad4 verwertet Worten si b. Durch be Xkrmittehm? nn<-3 Vvlizeiimtevossi ier4. der in bem X'o a ett ^InliöWrtrt) tütio war und der etuen NatchsdElef ba;k- an fertigen laf'ei, war eS möglich tzeweien, die Gemäße in bei Jahren 1318 und 1919 noch und nach 'xu stchlen. obne ba3 e3 be nerkt inerben konnb.'. Tic Xjedz:1. Bfe i HW •»1 H-r-OG Hotel Schütz Henie abend aroOos Families-Konzert Oandek. ** Die Deutschen IurgenS« Werke, Aktien-Gesellschaft, Hamburg, welche im September o. I. mit einem Slammkapital von 160000000 Mk. errichtet wurde, gibt 100 000 000 Mk. Vorzugs-Aktien aus, von denen 90000 000 Mk. zur Zeichnung aufgelegt werden. Diese Vorzugsaktien, welche auf nom. 2000 Mk. lauten, sollen mit einer kumulativen Vorzugs-Dividende von 6 Proz. ausgestattet werden. Darüber hinaus sollen sie am Reingewinn Derart teilnehmen, datz für jedes Prozent, das an die Stamm-Aktionäre Über 10 Prozent verteilt wiro, die Vorzugsaktien '/.Prozent erhalten, jedoch höchstens bis zu einer Gesamt-Dividende von 8 Prozent. OT (öroiicr Veiten “W Obstbäume Olcpfel, Birnen, Kirschen und Biucif.ticnL Codi ftämmc und drocrnoi ft Todes-Anzeige. ,, . Ooft dem Allmächtigen hat es iref-illen, meine Innlest- aellebte Frau, unsere «rute Mufti-r. Scliwieeroniiutier, Großmutter, Tochter, 8cbwester, Schwägerin und Tante FrauMariaSteingsb.Schsld Im 55. Lebensjahre nach langem, mit Geduld Betragenem Leiden am 24. November, nachmittags 5*/» Uhr, in die Ewigkeit abzurufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Hainrich Stein I., Zimmermeister. Greßen-Buieck, Wieseck, den 25. November 1920. Die Beerdigung findet Freitag den 26. November, nachmittags 2 Uhr, in Großt-n-Buseck statt. '•** Der GentSldediebstl-hl im Schloß Philippsruh. X. Hanau, 21 Nov. Am TiaiStaq begann vor dcr Stroskammer in D-nvan eine (pofte Ber- l>cmdlu!ig n». neu t<5 tzle nüL-dirbsttTl r; auZ dem d-m X'anbflDGiCn vo:i He e: getfrcr.ben 5d>L'h PhilchpsruTe m Sxrutu-O^rilabt. bet l er sich nis- c^somt 16 Anvttlaqle zu rtoantn>or.ei laben: banden sind 5 3en:lter aul H^nan mal;- des SlTiec.eS Spe u'a irr.Sgeschä'te in cm-fern Mabstad.- zusammen mit ci e n Han- nec Gesd-äi^- Ausbruch der Rc- Walter hasenclever-Abend. Ä i e s; e n, 24. Nov. 1920. Bei keinem der bisherigen Autorenabende der iLLerar.fchen Gesellschaf. traten Dichter un5 Werl sc.- so untrennbare Einheit vor die Seele des |?ibörcr3, w e bei Matter Lasenclever Nur we- Frn ;e wohl konnten sich dein star.en Eindruck ent- v.cxn, der durch die Sugyestiokrast der Pcrion d die rythmische Tyantlk ihrer Schöpfungen iMtngen wurde. Nur wenige würden aber auch :(■ der Lektüre seiner Dramen sich ebenso mit- nttslen fühlen. Tie dramatische Form, wie sie icaenclever vctmurk icht. ist dient id) gar nicht k aner zu denken als im Vortrag des Autors. Ila das Wort bis ans die dufte rite Knappheit be- ; .änkt ist. wird die Regiebemerkung dramatisch l art bedeutsam, baft die Bühne sie wohl in l'Uidlung Umsehen, aber in ihrer Beziehung zum j .rochenen Wort nicht ersetzen kamt. Bei der |:?rtragdroci‘c Haleoc e^ers nrir%< dem anschau- | yn B.r>tellungsvermögen die Szene so bildhait, liaQ man dagegen einen wirk.id)en Bühnenvor- ? ;i-y als stör nd emvfinden müsste. Tie plastische ; /siattunaökrad im einzelnen Wort, das aus der :inat fdien Situation heran, s ringt, ist Hasen- ttxrs Stärke. Tag er sie übera.l hervorfehrt. irrgt ibn in geiähr ickie Nachbarsd-ast des Films, er s.ch auch im Szencnverlaui nähert. Noch k: daL Wort Kraft genug, im Verein mit dem ll.ttt »u erschüttern, wenn es aus Mensdien trisit, IN o suell veranlagt sind. Wer ihm log sch folgen Irl wiro LasencleoerS Künstlerichatt bedingungs- !!>.' vkrne.nen, denn er wird Aiwstattonen finden, p er logische Entwicklung verlangt. Hasenclevcr ' . il aber gerade das Irrationale zu gestalten, llt an Kaumlität nicht aebunden ist Aus einer I.-trete zu „Menschen" las er die Sätze: „Von Iler Gedanken ausgehend, baft Leben und Sterben • Menschen ebenso dunkel ist wie die ganze tfft liegt unS nichts an der Beleuchtung einiger dtt.icher und gese.lschaf lid-er Zu.änd« Tie be» i'itea Einstellung zu beit Fragen des Daseins rag hier Widersvruch tueden, wo dort lieber- f:gung wa tet Sinn der Kunst ist nicht, Neberein- v -mima hervorturufen, fontern zu erschüttern k c vette digen f ine politische Anschauung: wir V-n k:n künstlerisches Programm Tas Gebiet V. Geistes i t ohne Anfang; wir sind antivoli- kfche Anarchisten." Die Karfoffelrerforgung* fb. Friedberg, 24. Nov. Die piefigen Landwirte, die bem „Hessischen Bauernbund" angeboren, haben mehr als 12 000 Zentner Kartoffeln abgeliefert, davon über die Hälfte zum Zentncv- preis von 20 Mk. e. Schotten, 24. Nov Da der Aufruf des hiesigen KreisamtS an die Landwirte des Kreises zur freiwilligen A b l i e f e r u n g v o n Kartoffeln den erwarteten Erfolg leider nicht hatte und vielfach Kartoffelmengen über den eigeren Bedarf hinaus zurückgehalten werden, so wurde jetzt zur Beseitigung der großen Kartoffelnot in den Städten auf Grund Der Bekanntmachung des Hessischen Landes- ernahrungsamts vom 26. Oktober Die zwangsweise Erfassung oer Kar- loffelbeftänoe in den Orten des Kreises angeordnet. Di- wenigen Szemm des TramaZ „Menschen" /■ dem politischen Dichter abrechnet naben kernen Er rb.rck i t da; ganze Derk. Ein ^ra5“ .'2enf- tZ", bal kürz ich mit ßJFE Trc?:*n iur Urauf übrunp kam. 5Handlung auf zwe, Versmeu auf, .wischen « der vrertcn Timemion, der ver- der Frau, iteftt. Bemerkenswert ist Jal ung das Aufk inqen zart- ?^,2Ct^?2n*!1r!l*t6cn-»,@CA i4te '«n Frauen" von t'ten sich eben- falls aus dichter,,chen Aswzranonen. ö. Gcricbtssaae. ^^rmrln^buTe als KirmeSbraten. m^var^U-r?' 23 In Roth im JT'rmcS chne S^uehrmiung tvr Kreisflcisd»s!eltt, Ue damals i xxf> tx^i bte Erlaubnis geben rnuftcke, tem Gerne in de bull en ge-chlach et und das , t.tch an bv TorN>> wlmer berTe.uft. Als das 5^»16 c‘ in Tm h eben ovi-le S rafb^stle, als wre ter Bulle Fleisch- Uor men w bm ha te d. h je-xr Fleischkäufn dlu^ em nmr sich oudi zu ihren Guniten au3 uno errannte auf „r t p «fninn Nur der Ss.lach er und her Bullmhal er ;rH en ei en Tag m3 Ge- wn-gnts wan^rn und cu'-ertem ieer 100 Wart © rafe bezahlen, ^eu e kam die Angelegenheit noch cirmal vor der S taltnircmrr »um Aus rag und Mwr rrch ett .rch der Cin'p-uch gegen die bei1 en Sentaften, so^ne teil Or S:vli»7it'euer, der den Verkauf der KirmeS^radm angek-mdigt und gegen ein gleich,al.s be eil.g cs Gemein erntsmitg.'ied, der Vürgeem i,ler hatte an lern Schlad.1 age geragt eine R'Ne unternommen und kam desl.mlb nid>t in Betratst. Das Gericht sah sdilie'l ch von bet bcantr.ig en lLnseren 5 efCngni-Urcs ab und xkx- stansse ohne Berücktid> i-uug ter Tatsache ter SFe,lJm }nJ* mute-en Flmchesser nur je 50 rZarr Geldstrafe für den Pvli» Diener und den Duilenhalttr, west sie kar enfrneS Fleisch bezogen und je 100 foarf für den SckstLch e" und daS L- mnndera Smr glich wegen Ucbertre ung bet Schlachlbeuimmungen. Gestern entschlief sanft nach kurzer schwerer Krank' heit unsre liebe Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Regina Berlin | im 59. Lebenjahre. AeichnungSanmekdungen nimmt dis Ditection der Disronto-Gcsellschast, Zweigstelle Gießen, bis 29. o. M. entgegen. (Stehe Anzeige.) Llngefnndt. ^Fstr Form nnb Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber fetnrrlei Verantwortung.) Klage eines Al.'pensionürS. Im unK'iem jungm Freistaate. txf en oberster s^rurrdsatz die Redst^gl'ichbeit aller Bürger is^ m.tten die Pension «rtm Beamtm al er Besol- t-unysgrode in zw.i Klassen g teilt. Ganz willkürlich wird der 1. April 1919 als Scheids» rounb ausgerichbet Nack) den früheren Zeiwerhälte nissen haben die h.mttgen „A tuen ionäre", b. h. a-le die vor d.-m 1. April 1919 in Nut-estanü Dsawtcm in ihren früheren Srel ungen bei kärglidrter Entlohnung d m Staate Dienste geleisht, wie sie jetzt niemand mehr leistet unb leisten kann. D r Gnhth'ttunj der Papi rn ark ent» sprechend müftt.’ die Regi.tuni die A tveusionü-e —10)0 Mk Nach ter neu m Deso'duiigsochnung von 1020 betrügt die GeboltSdifferenz der Alt» unb Neu- pensionüte 5000 — 6000 M k.! D r hss, Fmanzministet hat etNLit, „büe A tpeiiiionäte ftien zuftieten". Die Altpemsionäre wo Im sich in Bezirke oerrinigm, bann in Vereinigungen für die einjelncn Kreise und dann g.scho sei zum Lande-- verein trrbinten. Alsbann werben sie ter Negierung, in.tesontere dem Finanzmini.'ket die Quittung ihrer „Zu,rietenheit" üterv.-ich^r. Ein Altpensionär. 12-1710__ Seitz & Dunkel Vertrieb chemischer Produkte Homberg (Oberhessen) Seifenpulver (Mühlos) Dörings Seife mit der Eule Kernseife, garantiert 60—621. BleBener Streich-Quartett I. \ ioline: W. Schlittler vma \’ilu: Ph. Groß II. Violine: 0. Maltbies Cello: C. Gehde Braunscher Saal in Wieseck Samwteg, 27. November. 8 ', Ihr abend«: Kammermusikabend unter gefl. Mi Wirkung des Frauenchors Wieseck Streich-Qunrtctte von Mozart, Beethoven und Dvorak. I höre v. Mendelssohn. Bee’ihoven. Nenert. Karten-Vorvöd) zufiuden. L49iv Der vorstaud. Sichen, den 24. November IW). abzugeb n. [12172c Qsl-Anlaae »7 für L/-Fs. Li-Se. 2*7 e CS 019741 AU oct taufen 0 n s 11 Uhr, Sonnlag vormittag 11 Uhr © fltlntr verkans»' Anzelye» wert)en rebe ft, ii'itct allen der. 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Daß -^ötniertfrfxif'e! die ?Iuflfänr*g des Volkes über En Nbtocren Lasten des Frictensverttages ctn* 9l«i:«t haben, ist zu begrüßen. Drefe Aufklärung Erne lei haft? Aussprache ivrursachtr die „Antistreiküestiminwr^" d s §13 Abs. 2 des Em, Wurfes. Es wurde l,i rsu bemerkt, daß wirksamer tote scharfe Stra i beitimmun gen wob! die eruel>e- risch? Arbeit der Organisationen sei, burrij die daraus gesehen würde, daß erst alle verfüg baren Instanzen ansriufn würden, ehe zu einem 7t eil als letztem Mittel, das man sich aber grundsü ' llch nicht nehmen lass-, geschr tten w-,d-. Mau soll« der (hstwicklung, die an sich schon i.t dieser Rick- hing nch belvrege, nicht durch gcsetz.iche MaßnahnuL i hatte, ein leidenschaitlici'er Reiter, und wenn er auch bei seinen vorläufig noch schmalst Einkünften nicht daran denken konnte, sich bet Lu^us emcs eigenen Pferdes zu vergöirnen, so barte ihm texb ein fneirndlickxr Zufall lner in Tie/cnbrunn Ge- legenbeit gegeben, seine Neigmig lner und da zu befriedigen. Zu seinen Patienten gehörte auch ctn im Rtchrstand lebender Rirtmei'ier, der woht- babend genug war, sich zwei Reitperdc zu kalten Tem war es ganz recht, roemi ein so tüchtiger Reiter wie Tr. Germering zuweilen das cne oder das andere bewegte, und cs war fast schon zum feststehenden Brauch geworden, daß der junge flr’4 an schönen Tagen einen längeren Morgenritt m-tre- nahm, den er meist mit einigen ländlichen Kranken- besuchen verbinden konnte. War ihm dies Vergnügen schon früher wertvr'll gewesen, so hatte es ri der allerjüngstvn Zeit für ihn noch einen neuen Reiz gewonnen, der ihn mir jeder Wiederholung töüUic- dünkte Beim Turchreiten des Woldes, der sich, an der Lindenhöhe beginnend, über einen Dügelrürkcn dahinzog, nxir er eines Morgens inirermutet ou* Gerda Falkner gestoßen. Sie ivar von icber eine Frühaufstelerin genesen, und sie lieble dte br- lebende Frische der bald nach Doniienauigang unternommenen Spaziergänge Ter Garten des Landhauses war ihr dafür trotz seiner Ausdehnung viel zu eng, und sie wählte für ftre einsame Wanderung fast immer den erwachs«den Wald, in dem sie von Kindheit auf mit sctem Weg und mit icdem Pürsckp^d vertraut war. Vielleicht wäre es bet der zufälligen Begegnung bei einem freundlichen Gruß im Borb'igeyen geblreben, wenn Gerda nicht gerade an diesem Morgen ein Verlangen gefühlt hätte, einige auf das Bswdsr ihres fiaieiS bezüg- öonnerstog, 25. &)dci;l Uä «tatiHr. Karns Vackpud mid Vachoialcti beiier Oiinllw Ceolral-Or«.' Hiwi I Verein u j.ausgedehnte und mühevolle Lwckpraris Germering weiig Zeit, außerberu'- 7>^b.'abereien zu frölmen. Eine aber hatte w u •r nwc nMr txm ferner Militärzeit her. i c "t entern süarallerw-Regiment absedient Lnkas Brust hob sich in einem schmerzlichen lläitnen- || „ks ist fo bitter traurig. Ka:mst du denn nichts tun, Grda, um den Onkel versöhn- j>u stimmen?" Ach habe es ja versucht. Aber ich hin in Weiic abgennesen worden, die mir rorchi und £>Öffnung nehmen mußte. Wenn Erich chliehen könnte, den Vater um Verzeihung vn, würde ja vielleicht nod) alles gut wer- II Tber ich fürchte, das tut er nie." Ifenc verneinende Kopsbewegung Erikos ihr zu. Und nachdem sie erne kleine Weiflck VW i send gefcpci, sagte die zarte Dunkelhaarige E®&ne einer tiesrnneren Ueberzcugung: y. das wird er nicht. Und er wäre nicht btn ich immer in ihm gesehen habe, roerm läte." ^nge ruhte Gerdas forschender Blick auf dem Ttner Unregelmäßigkeit so fernen Gesicht, einen ganz eigenen ?lusdruck angenom-- „5 Aber sie sprach d«i Gedanken nicht her ihre Seele bewegte. Gietzener Strafkammer. Gießen, 23. Nov. 1920. Tie heutige von 8>/r bis 4 Uhr ummterbvochoi bauernde Sitzmtg bot ein gleickstörmigL; Bild ein* tönigrr Verlandlungen, meist wegen schwerer Diebstähle. Ein eten aus der Strafanstalt entlüften er „Krmikenwärter", vulgo Togo. iel>, falte ft-fon feine eigene Mutter bestohlen, ferner, i n roicterlultat Rückfall, mehvere Belrü.nneien verübt Txli Gefielst nxir mit dem Staat.anwalt ter Auf'asfung, daß bei derartigen Ve b etern von mi drrndcn Umständen nickst de Rede fein könne und verurteilte ihn zu 2 Jahre-.t 6 Atonalen Zuchthaus und 5 Fahren Elirverlust. Aelnilich erging es einem T retbr teilten« bieb, der hartnäckig lei-g e e, aber durch .'/cugcn* aitsfagen sowie durch die ytm Teil in fernem Besitz vorgesunde-en gest. h e en Gri-e.iflän r überführt wurde. Stcase: 1 Fahr Zuchthaus, ö . atee Ehrverlust. Ein Angeklagter hat bei einer Dceres-San> mclstelle einen Wagen gestohlen und. um ihn au den Mann zu bringen, eine Urkunde gefälscht. Strafe: 6 SLWen C’i äng-iid, u :ter Berücksick^ ligung f,i^t bisherigen guten F-ührung und get* fit gen Mmderwertig^et. Eine Reil« netterer Angeklagter crht'lr wo ^ar EigTN'umÄx-rg Heus Gesäi.gn s reifen yir. Zen 3 Wock>en und 6 Monaten. Von bef 2« strahlen ja förmlich Haben Sic das große Los gewonnen?" Hnb wenn er ihr auch die Antwort hatte schul- big btt den müssen, etwas von tem Jubel emes Mensck^n, tem ganz unerwartet ein großer <&■> tomu zu^c fallen ift, war wuüich u seiner Seele. Anzugsloüs hrbig, blio, uhi-i von 75IU Er zerbrach sich nicht darüber l>en .wopf, aus rod» klLr Quelle ihm dies bestückende Gefühl dz Bc- freit^eins geilosfcri war, er nahm es einfach hin nnt cm köstliches 0le'che.st mid schaute Hellen 'Auges nach neuen Freuten aus. Am nächsten Morgen ritt er hre'-er tm Schritt imter den im kdye.i Morge-winde flüsternden Baumwipreln dahin, und er war sofort ans ben -öügrin, als er in der Ferne etwas Del les. zwischen oen -stammen aufschimmern sah. eie battti das alennali e Zu'amrre treffen nicht verabvedet, und Gerka sckieii ein iwuir» ver- fcgeu. Bor ferner Fröblich'ei aber ick and irre Bnangenheit jo rasch dalßn, imd sie star selber eine zu aulritfuigr, ungekünstelte Ratur, als daß s.e sich lange bemüht hätte, ihm fhie Freude an dem Lpazicrgang;u zween iu verbe gen So harmlos uno unvrnanglich mar ihr Geplcrirer, daß es kein ^auicheroyr hätte zu ftEeicn brauchei. Aber schon .langat dann leise jene Töne an, die freilich kcm rtauicherohr auf amen kann, weil nur ein i>jm ersten Ltebeshauch bewegtes .Verz frinböng genug ist, [k zu vernehmen. Ter £> ntedruch, mit dem 1« sich trennten, war kaum wärmer als der, den sic nach fcmen Äwankenke uclien -u laufdien pflegten. Mer als sie sich unter den Ta 'x des Fallner- bauscs wiederialen, flog es dock wie em Au> lruchten lächelnden Ei iverständ: i'sc? von dem einen jungen Augenpaar xim antern — rote neckisches Mahnen an ein kleines gemeinsames Geheimnis, und vielleicht rote ein stummes Versprechen lFortsetzung folgt) ■ riat scbei'ern llm v-mrln ist r§ zu bedauern, daß ■riRrc Vorschläge für den Wiederaufbau trori au Wv roarii Geg nlicbe gestoßen sind. Die ?lrt, wie ■ r feri* AWi-rung die Frage behandel', läßt nickst ■ mf ihren _gufen Willen schließen, diesen Ausbau I iti das Rückgrat der Wi^erau'machung anzuscfen. W trmkreich allein Hann iedenfalls den Wiederaufbau Uwht eigenen Kräften leisten. Die deutsche ■ '. bei'crschaf' ist bere t. ihre Ktäste zur Verfügung ■ v s'e'lcn. Andevcrsefs muß das Ausland über ■ ’i. ßckftvere unserer Belastung aufgell irt nrrben, ■ wiie über urrerx*n gu en Willen, unsere Pflickst w 'il Möglichkeit zu erfüllen. Richsministcr Dr. Simons stellt richtig, er 'n in Köln nicht gesagt, daß die Entente die > rsprvckoneii Birschüf-e nicht s,e'eistet lab? Dre roste liege vielmehr so, daß nach unseren Ablic- ■ inrngen allmonatlich feftge''ent werde, ob wir ,VX die Entente ein Guthaben hätten Wenn ^Wie ein Gutchikvn hätten, würbe ims dre'cs nickst c b'zghll, sondern zum späteren Ausgleich zu- halttn. Schlichtungsansschuß der Provinz Oberhesscn. Sitzung vom 17. Rovern der 1920. -In der Stteitsach? des Schwer kriegAbcsckä digbm He nrich Fink in $)ottenroö gegen die G." meinte Latten rod wurde auf Vorstellung brr Lauptfüriorgestellc für Kri g-beschädigte uni Kriciishinterblicbene erneut verbände t und ent schieden, daß die Angelegenh-it aus dem ordentliche Rechtsweg zum Austrag zu bringen fei. In der Antragssach? des Verbands der Böttcher, Weinküfer und Hilfsarbeiter Deut'ch'mids wurden für die Arbeiter der Firmen Cie Irr. Schwan 'Zich. E. Rü'mann),^ Ericard Silbereisen. Ehr. Fnderthal, I. Kann Söhne (Inh. Lammerichag), Karl Mch?l, Wallenfels & ^oh.i (Inh. Balser- mit Dirtuna vom 1. Rov. 192l) svlgmie Wochen- löhne festgesetzt: a; für Küfer über 21 Falirc »«an««» durch. bet lD.-Natl.) teturt, toß , ®rä^. m Ömtnee^r sich nich. für eine Lu '»lsgcfpwchea Ube Er lx.be frei- Die iWer. m- bcfc6ten ^brei, die sck^'arze un eres Lawel^ uit.> mt- 'Anfuhren un.nvr Viei,!»e- 'c ^ratt B«armunq, t>a5 find bi' Fuß. nffiffS ^i-en^ixy..s Um fv dankbare n.Uper toir den Stamn^syem>i sen sein die io 'Ä,t ^»halten Testend ist aiJ nerv-olkg'too'.t»-11 Wenn ei ro ,-ociirr- Cl;1 ^Uerivlk. Der Friedcnsverttag lastet sckKoer aus uns und elbst hie P.zifjs^n sind hWiSI ?T’:^cn Omckich' gr'tomnie •. Tie Last dIB(tKre5' S >tnr oanx Summe, tne hnr zahlen haben wichen, v «»ri nicht in^nfT(V) atzun^sl^e.cs kostet mw 100 (XX, Mari. 2x1311 ibinmen i? Kosten für bre Trupi'cnumin-Ävlätz-. Ein gemein i rann- P vtest t5rO^kstags und der aesam'en oeut^chen in Deutfcküanb herrsch', ist eine Grab-sruhe. Tä:rg ist nur die Rveiivresse ?°.'L TLchum, tas w.r delltzen, ist dir ?Ar .Sehnsucht der Fran-osrn. W aifen haben wir nickst. Tre Repitfon zu er« Unr nickst die Mach. Aber die Macht des Geistes und der Idee rnüs'en wir au^- nüben. Wir miiiftm Aufstlärun^arleic teilen, im ^nlande w,e tm Auslaiste. roie das in Amerika mit Erfolg der Fall gewesen ist. Soiaii-I? Nevinon des Friedensvenraaes nickst rrfolgt tft, konn.cn torr cm erroit Wieteraufoau nickst inifeu. , Ab« Zapf (D.Dv.) fchster! die Schrierch- Cetten der Un:etbring3ing srcm»ösisck»er Offiz.crc. ilt rein Wunder, wenn im Nheiirland her alU Gedanfc olles andere ve-ch aug- Das per- llerner e un) verarm e Teutid.^ini) stelzt v.r einer finanziellen Unmiststickst'eil. Tie Lage trägt das Stigma der 5>o fnungslosi^-it. Das Volk ist ent- tauscht über dm Ausgang des Krieges, aber auch jber. btc Revelutwn. fei' deren Anfang btc Dus- cbrdtimgen des Kapitalismus nicht ab-, sondern zugcnonnnen haben. Abg. B r e i d f ch e i d (U. S. P.): Tie Ömipt- leidt ragen den des Krieges und des Friedcnspertra- ges sind die arbeitenden Klaffen. Aber Misere Lage ist eine Folge der Politik der Kriegsp'rbreckier. Manckies ist darüber in die Deffenl.idrfrit g-kom- S>©ffcntl:c& erfahren nnr noch mehr. Tie Schullägen ben ffrim, von Bvef^i o- aiqjri schuld. Das Bürgertum scheut sich nicht, die fremd« Besatzung imd ihre Mafchinengcwehre gegen strei teilte Aib.iter atizuru en. Demgegenüber hilft nur der internationale Zusammensch.uß aus kommu- nistisch.'r Grundlage. Damit schließt bie Aussprache. Es folgt die Einzeltebatt'. Die Erhölung ter Kosten für den hohen Ausschuß auf 40 Millimien wird gegen die Stimmen da D.ut chnationalen angenommen. Der Rest tes Etats wird sodann ohne wesentliche weitere Debatte genehmigt. Donnerstag mittag 1 Uhr: Interpellation Trimborn (Ztt.) wegen Beleidigung der rheinischen Bevölkerung durch den NegieruiigSvertreter 0. Falkenl^ryn und (Usttz über Oberschlcsien. Sch.uß 6'/, Uhr. t)cutfri?cr Itcicbstag. Berlin, 21 9äoUemter 1920. Der PrLsttent eröffnet die Sitzung mittags : llhr Am Mtnisierttfch: Rrick-skaurler Fehrenbach, ArichSmininer stoch. Auf rer Tag svrtenrnr steht die itoeüe Vera itmg dcS .riaushol s für die Ausflhmu'g des F ir- rensver rages Zum stapi ri „Stoüen sü- den hvl-en TuS chuß", das 20 Mill onen Mari worsich,, bc- atiwfll ter Ausschuß Erhöhung auf 40 Millwncn 3art Wels lSvh.ri Eine Revision des Frie- ^Sveriragas ist nur dann zu erwarten, loenn wir i.-z Entwaffnung v»:rnehmen und Schadenersatz risien Es gibt nick s VerichrlrreS, als ten Sck>rei «ck Nack/c .riirr gibt es nur zwri Mögiickchci.eii: ■ntioeber Nevanckie oder Revision. Beides w- rnrmcn ist nicht möglich. Zeder, ter letzt dem ^mtcr ter Demvkra ie und ter Linken seine 3 trnme gibt, verstärit im AuSlante ten tifeist «3 Mist rauens gegen uns und hilft die Revi'Mi --möglick machen Wir müssen die pa^isisti-'chen (Träte Frankreichs ffätfon, hamv ter Zmperiali tjS fort stü-H'. Daß die Regierung, di-? der eng- chc Premernrinisder anerkannt hat, ten erngr- ■ aagenen Verpflichtungen ter Ablieferung und Ent- ^ckdiguna nachgekommen ist, verdient unseren ;>mt Aber tiefe Vertragserfüllung war auch ö'ig, um die Atmv'phäre ^u Wären und unfcrni i riren Willen zu tefiimentteten. Angesichts der rbc der im Frfotensterirag festgesetz en Summe : auch ten fmnKösisckren Rcvvlp.mpolilikein nicht nehl wmu'e. Sck)on die Belastung dnrck> di-.' Kosten ! fei Vesatzunasarmee schließt tic Erfüllung unserer i liran-ieflm Verpflich rmgen ans. Wenn daher jetzt m ftanjrö ifrfyrr Seite Vveschf "ge auf.aucfxm, daß tr an die S elle ter finanye Im Leistungen solck-e , tr Naturalien und ZndustrieerzeuMissen rieten prkn, fv sollte dieser Vvrsck>lag an ten Arbeitern ffbg. Schreiber (Ztr.) beteuert, daß eine rü'ung ter Kosten für die Besatzung nickck ültch ist, wnl die Gegner jede Reckmimgsleramg »ckg-rn, aiksaeschlussen die Belgier. Beschwerden daS B satzungshoer von 150 000 Mann Voten dann Wert, nvirn das gan-e Voll sie unter- tt. Den Amerckanern müssen wir klar macken, 1 all? ihre Liete-Zgasten umsonst seien, nxnm die Kosten tes Beatzimgsk.eeres vermn-tert jen. Der Redner protestiert gegen die fckswae- 1 Truppen, die noch immer auf tem linken rimfer ft ten und unsere kulturell so terfp »nte Bevöl'erunA vergewaltigen. Er protestiert l> genen den Sklavenhandel, ter unter tem tirantel der Frenr e legion getrieben ,m d ;u sollen die zwölf Flugplätze die'en. Aul i>:e Widrigkeit dieser Einrichtung müsse das Aus- d enffpreckiend aufmerksam -leniudrt werten. Tie rilandskommi-sv-n tzat nickt das Recht, Ver- »tttmgm zur Aufrechterhaltung ter Rite imd l’riimg zu erlastsen Sie darf fein Presfoverbvt tfixeten, vor allem ober darf sie nicht die övrbenngen aufstellen, die aus tem Etat mrgfbm. Entschieden vrotefti.Tt werten muß Ifn das Bestehen der friedlichen Tarrchdrirtgung, «in Rlxinland tereitd Tefter Frückste zu tragen mi“!' Reick»Ssckmld<^setz wuß Den Rhein- Mem in ihrem harten Mmpfe, für teilen mann- y; Durckflsthrung sie ten Tank tes geiamttn Öfchen Volkes verdienen, »u Dille kommen. Ain gt-i/riKr können ;5ir eine IahreSbelastung von ^'Rill'ardrn aus tem Friede''Svectrag nicht Icn- tor Ter Redner reit die Bildung eines parlc!- !W'orisck«n Aussckmsses an, der sich mit ten iMÄtnissen im besetzten Gebiet ständig befaßt, jP’1 d'e Sdxxffung einer Stelle, ter die Änm- Zu Willis Sei unter w fgj j niH M 124S0v W , «iuiif's -iM tind kann. Sie :vird un5 an ihrer c-.nt* finden, s 2 » M wenn fie erklärt, daß die Olktipaiuni i, iR-.-im ' 170 W ration unmöglich macht, desgleichen, ronm sie ei' ten Wiederaufbau in Frankreich brrnngd)?. Um tt^eS Um her tappen im Dunkeln zu verminten, wäre das Festfe^'n einer bestimmten Summe für die Wiedcigutmachung und die Ausstellung eines leileu Planes für Gens das Beste. Daß ter Per ria.l letzt allmählich bereits anfängt, abzubröckein, freut uns. Treiben wir eine Politik, Vic di.jes Abbröckeln fördert. Das alles wird stich erst voll- oeben Annen, nxroi die Arbei.er hüben und drüben so stark geivorden sind, daß sie ten Vertrag umstvßen können. Stbg SIo r c 11 (Tem.) tespricht die Wirkung ter Mr»uterockv:l in ter cruSlra^ri chen Pves e. Eng lanb und Amcrila haben 'ich aus-^scktvicgen. Tie tellän«.i dk* Prcs c ha: unsere La-L letzt erst richtig erkannt. 'Die fraiiHosisckZc Pirise sieht in der ganzen v$n:ertx(Ia.b'.n» ebattr- teil Bereis, daß Tetittck land jtd) um die Erfüllung tes Frietensvertrages drücken mriL*. Wenn o.ch? AuSstel unga'i an den Reden teS Miniskers Simons und lei Reickska iz krö in ter ausländick)en Pre fe erleben nx'rtx-H riib, Jo rührt mich das nich-, denn die Reten ter ixrr Rteinprevi z ronrat tem AuSlonte '^Est unettvunicht. ri-rr Breitsckieid wirft tem Minister Mangel an >?Ii tidier Snuil)eit ter. Hält er etwa seine Freye nach tem eben ue len B mdes- gnioficn für Poll ich klug? iterr B.eückchcid han- telt natö tem Grund atz teure, die, um Frantz- rnri) gefall g zu fein, sich alles vvn Frankreich ge lallen lassen. Wcnn er hier, wv ei sich um die Vuti ter Rhemlante bawril:, die Schuldfrage auf* toirft, so ro.rh dadurch illchs getelß'n. Tas irer- yen ricmt BreiosckLids Anhcckgre im Rteinlande ihrn selber befliLityn. Wir mufien im Rteinlande untere lliesühle zügeln. Der Redner schildert die llctergri te ter holen Kvmmi'sivn. Fr an liech will lernen Aorten nach die Denwtzvatie in Teutsch- ltoid schützen. Tarnst aber, daß es dieser Demo- kra'.re fbntcquent die rechnerisck>e Grundlage für btc Beatzung tercnflwl- unt.-ritügt es die Demokratie nich.. Die 15'/- Milliarien, di- für die Be* satzmigsarmeen in ten Erat eingestellt sind, schll- nen mir nickst cmszureicken. Zu te« wir:sckstistlick'cn Schsk'en trimm: der Um'raub, daß die yi z^.hlenden Cnttckütigiingen gar nirfit oder »ehr lang am zur Auszahlimg ßoinnnen. Daß im Obcriugelheimer tinll Sühi.e ge an 'rocreen ist, erkenne ich an, daß aber der Möiter nicht missindia gemacht nvrdcn ist, betrauere ich Der Redner schließt mit einem Pwe.t gegen Ber ailles. Im Gtg.nsatz zu B.ri> sck, ten ich ter Ansickst, daß nur bann e was 'er- rricht werten kann, ronrn man es wieder und Wilcher in das Wellg-wissen hineinhämmert, daß dreier Vertrag Vvn Versailles eine einzi ist gegenüber tem Grundsätzen, die zum stillsicmd geführt haben. . k, 17—18 Fahre 150 Mk arteüer 10 $a>i. w Niger, c fü' von 17 bb 21 llahre>i L>.) Mk., 120 Mk Die Löhne |ur Meiste , -o aiteiter u v ugcnteirtK Slrb.itcr und Artel rinnen mitt < rt 'ja^ccn tourten fr-.ir Vereinte, ung illxa• lafim. Ten Pari, im wurde >m übrijivn auf- aegeb.m, binnen 2 Wochen über einen förmlichen ^ariivertrag zu verl»m>ln. 3m ter Äntraigviadjc des ZenttaIterbandO ter nlunden.olni vx>n 1. < < Mk. bistei 1 Mk.), -wlltec Krasse 4 Ml. b.shre 3 M7.) vom 1. November l. I. an zu za bl.n . 3n einer w tree.i eadr verständigten sich tee Parteien vor der Verhano.ung. Am 18. November 192 > irurbret mit den .j ' 1 U c r n des Schlichtungsaus- L“,u 1.1*9 der „Refme..t.n E..ttvnif" etter «schlich tungsordnung und die Abändv» rungsvorsch äge biersu, fern ;t iie bivbrr bekannt xwo.Wen find, b-sprvch n. Ter Vor itzente M schllchtungsau.sckrus er. erfrort- .t.- tem Besitze.'n du- Besttmmungm über die St l ung der Beisrtzer nach ter neu n Sch ichtung-^ortarung, ferner die ^auplbejtimmungeii üjer te.< 33er,nimm und bie Reckckrmittel, über die St riktur ter Schllcktungs« Le hörten, über die Sie lang des Vorsitz-.rnden und tergl. Tic an den Vori ag sich aiischii-ßeitde an* (rregte Aussprache, an ter sich u. a. die .rirrreu Mann, Becker iBerga.b.iterp-rrand), Demutte Schilling (Lollar) beteiligte, b.ackste bemrek.-ns* werte Vorschrage. So wurde es als nrün-drn.V to.'rt bejeicömt. bei AuSgestalttinr des Wirkungs* gebiews ter Schlichtung.au.sckmse nickst an bett polittfchrn Grenp äht n hat zu matixn, fontent ». B. ten De. irk Gi.ß-.m und Um. egnd mit W. tz.'ar und den ansch iestrnden westllchn B ur'e.i als ein etnhest ,ck S Wiri cha tSgebiel au zu 'assen mid» toenn mög.ick w b i den B-zir.s.ri t rfwitörctm, mehrere Gebuck-, bi' wi tschn ttich zusanimen'eehö* ren, einem Schl ckstu msau.sckmi; au u terfte Int. . Als tesonters wickstig wurde es bezeichnet, dav man allcS oermrixm nstsse, was eine Miß* flimmung gegen ten Schlichtungsau^sckmß hervor* ruren kann. Stad* £ .......1» 8115* ss®Ss Geetrem Hosenst in allen rre Hornhaut. .Schwielen uAMirai 23.11.2411. 8,75 Vüchcrtisch von Brunnen vi lmch nicht um eigen e bil-ungcn in ft'upfcrtieförucf. Elegant gebunden 30 Mk. — Ter Lerfa.'sec, begannt durch frin „Was die Frank- behördliche Anzeigen. 12462B Ein- Listen 9.30 4,97 11.35 Gietzen, bat 24. November 1920. Der Oberbürgermeister. I. D.: Dr. Frey. 10,10 5,20 11,75 quibatoren erloschen. Vielen, den 22. November 1920. Hessifä-es Amtsgericht. serat in der heutigen Nummer. Marino tierungen. Tatumr diglich dv Herstellui-g von Fut erschrot ermög- lidSen, sondern um Mühlen, die. mit besonderen Sickstvorrichning>m rcr;cl;en. die Herstellu-g von Gritz und Mehl feinster Ausmühtung gesotten. 7,75 731,- 2,41 23,50 1,48 Werk „Burgen und befestigte Gutshöfe um Frankfurt a. M.", das seine 6. Auflage erreicht Hot, wendet sich in seiner illuftricrtcn Schrotmühlen. Seit Ausl ebu.ig des Berb.'trs der Sx-tlunn und des Vertriebes von Schrotmühlen Bekanntmachung. 5n unser Genossenschaftsregister wurde am 17 November 1920 bezüglich des Eisenbahn-Konsum-Der» eins, eingetragenen Genossenschaft mit beschränkter Haftpfl cht zu Bietzen eingetragen: Nach Beendigung der ßiqu bation ist bie Dertretungsbesugnis der 2i> Vermischte». * Liebe und Steuer. Zur Erbschasts- steuer hat der 2. Senat des Reich Zs inanzhoss ein bemerkensw rtes Urteil gefällt. Schenkungen sind nicht ungültig oder steuersr-i, weil zwischen der Schenkerin und dem B.'schenkten ein unerlaubtes Unzulässige Benutzung 2,54 24,- Zürich . - - Amsterdam. Kopenhagen Prag. . . . Stockholm . Wien London. . . Paris . . . New-Pock nerstag den 2. Dezember 1920 einschließlich /ruf dem Bersicherungsamt, Astev- weg 9, Zimmer Nr. 6, Urr öffentlichen Einsicht aus. Einsprachen gegen die Richtigkeit der ______ werden strährend genannter Zeit dort entgegen* genommen. 124818 Bekanntmachung. Die auf Grund der Bekanntmachung des Kneis- amts Gießen vvm 16. Oktober 1920 (Amtsver-- kündigimgsblatt Nr. 150 vom 18. Oktober 1920) betr die Wahlen zur Handwerkskammer im Jahre 1921 hier eingegangenen Bestandslisten der Mitglieder dos Ortsgewerbevereins und der Handwerkerinnungen liegen in der Zeit von Donnerstag den 2 5. November bis Don- Trrfncn, Svicl unv Sport. Zum Kampf zwischen Turnen und Sport. Die Tcu:sä)e Turuerschaft senket uns folgende Nuch>richt: „Tie Deutsche Turner'chaft hat am 30. Oktober erklär!, daß sie nicht daran denke, einen Srx'rtverband xu bekämpfen, die Spvr verbände fiaben erLlart, r.id>' ihrerseits einen Kampf ange- stigt, sondern nur die Nrrnpsoerfage dec Deutschen Turireefchast angenommen zu h^rbir, also braucht doch eig. .. lich kein Kriegszustand zu bestehen, svn-- dern höchstens eine Bereitschaft. Es würde bie Ci-iigung sof ern, iwirn mw-eranl'wor^liä-e Personen sich nicht mit Vermutungen und Beschul - bigirnfftn in der Presse breit mach eit. Die Deutsche Turuerschaft wich auf solche Auslassungen nickst antworten. Verössmtlichungcn amtlicher Personen wie Dr Gciow und Pros S essen beweisen, daß Misverstäu ni se und Irr Ürner vorgekommen sind. Sie aufzuklärm, zi.ht die Deinsckre Turnersckstift den geraden Weg der Verliandlung von Person zu Perivn vor. Das Ergebnis derartiger Schriftwechsel und De'pvcchungen auch der Oeffentlichkeit nicht vorenthalten 'werden, der Reum der Zeitungen und bie Seit der Le ec erscheint uns aber zu teilbar, als daß man ihnen allen Kleinkram sumuien dürfte." Dr. Berger. Breithaupt. Bekanntmachung. Aus Grund der Bekanntmachung über die Einschränkung des Verbrauchs elektrischer Arbeit vom 16. Oktober 1919 wild zu § 5 bestimmt: Sämtliche für das Rs. 1919 erteilten Befreiungen von her Einschränkung des Verbrauchs elektrischer Arbeit verlieren hiermit ihre Gültigkeit. Anträge auf Befreiung für das Rj. 1920 sind mit eingehender Begründung alsbald an den Vertrauensmann für das Dersorgungsgebiet der Stadt Gießen «inzuveichen. 124988 G ie ßen, den 24. November 1920. Der Vertrauensmann des Reichskommissars, Abteilung Elektrizität. S t o l t e. öu)l rmUIHCn, Die IC- n# mtitvn Folge ist. daß die unbefugte Verarbeitung van Brotgetreide durch die Landon le selbst immer mehr über ha no nimmt und der Scksteiüst^mdel mit Brot- getveidemehi in immer größerem Umfange aus dw-scr Quelle gefveist wird. Tie Reich getreide- stelle l)Qt entspreche ide Maßnalnnen erg'isfen, um diesem Unwesen tatkräftig enlgegeiizutreten. ** D i e N e kv r oku h Erstrunli he Leistungen weist eine englische Kuh auf, die auf den Namen Mvs'vvse hört und sich im Besitz eines Gutsbesitz.-rs in M-denminster g hört. TaS Tier, das sriesischer ^Ebflxumnimg ist, gab im vergangenen Zahr gegen 9000 Li er Milch und hat diese er- staunlickre Leistung in diesem Jahve wieder lwlt. Die Milchmongim, die sie der Menschh'it schenkte, belaufen sich nl o in zwei Jahren auf über 18 000 Liter und haben ein Gewicht von mehr als 18 Tonnen. Mostvose schenkte in weniger als sechs Jahren sieben Käld.-m das Leben und gab m dieser Zeit mchr als 42 Doianen Milch. # Aus der nordöstlichen Wetterau, 23. Nov. Infolge des anl>iltmd trockenen Wetters im Oktober blieb die Keimung der Winterfrucht zurück, teils unterblieb sie ganz ,so daß im Fcül)jahre eine teihveife Neubestellung erfolgen muß. Auch die Rapsäcker werden, wenn kein Schneefall das AuSwintern verhindert, Schaden leiden. -- Städt. Arbeitsamt Gieren Wcsi-?lttlage 31, Tcleph. 2054. ES können eingestellt werden: “■‘•’B a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Metallbrucker, 3 LieicungSniontenre. 2 Schreiner, 1 Bilderein» rnbmer, 2 ProvinonSreilende, 1 Schneider, ein Schäsiemacher. 2 Schuhmacher. Lehrlinge: 1 Schuhmacher. t>. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 iandwirtich. Slnedite u Arbeiter, 2 t,stvviiion»reilende, 1 Wagner. 3 Schreiner. 1 älterer Maschinenschlosser für Innbro. Äiafch'nen, 2 Schneider, 1 Eilendreher, 1 Metalischieiter u. Polierer. Lebrliuge: 1 Buchdrucker, 1 Schmied. Ys inck'en 9lcbclt: Schrlstletzer, Buchdrucker. 2 4iuck'btnber. .staulieute. Schreiber n. ^teilende, 1 Wagner, 1 laudw Verwalter, Hansbnrschen n. Ausläufer, Niasiititten» u. "Baufcltlosser, 2 (Partner, 1 Ka'tenmacher. 1 Musiker, 3 Brauer, Maurern. Anstreicher. 1 Konditor, 1 Schneider, 4 Elektro- momeure, 4 Schuhmacher, 1 Netzer, 1 kranken- Pfleger. 2 Sciuuiede. 3 Tapezierer nnb Sattler, 8 Backer, l fieüner, 2 Kraftfahrer, 0 Mechaniker, 2 Treber, 1 Ovtiker, 1 Fräser, 1 Handschuhmacher, 1 Vulkanisenr. 1 Zeichner. Lehrlinge: 1 Schul,macher, 2 Schloster, 1 Schmied, 2 Bäcker, t Friseur, 1 Kellner, 2 Mechaniker, 1 Schreiner, 1 Metzger, 2 Kaufleute. Weibliche 2! b t e l! u u o t ES können eingestellt werden: e. bei hiesigen Älrbeitgebern: 1 Zimn,ermädchen, 1 Kt'ichenmädchen. Dienstmädchen, Lauftrauen und -mädchen, 1 Verkäuferin, nichtige Alleinmädchen, 2 Stützen, einige Bereiferinnen, 2 Haushälterinnen, 1 Kochlehrltng. b. bei answärtigeu Arbeitacbern: Dienstmäd- dien, 4 Hati-maochen, Aiieinmaochen, 4 landtotri- schaftliche Dien tmadchen, 1 S iitze, 1 Fiunner. Mädchen, i Kuchenmadchen, 1 Köchin, 2 Friseusen, 2 Haushälterinnen. ES suchen Arbeit: 1 Biblwtheksgehfisin, 2 Vlig. lerinnen, 1 fstäherin bei Schneide, in. 2 Zimmermädchen, einige Lanfsrnuen, auch für Nachmittags. Beschäftig tng, 3 Waschfrauen, i HauShäiieriunew 1 Hoielkochin macb Marburg«, 2 Sienoiuvistiunen, 1 Lehrmädchen bei Sclmeiderin, 1 vilfcfdjneiberin, 1 Schirmnäherin, Wickel- u. Btgarreumacherinnen, 1 Lehrmädchen f.Modistin. 3 Kontoristinnen, 2Ver° käufennuen, 1 Weii^eugnäherin, 1 Flickerin, eine FMalleiterin, 1 Schneiderin für Herrenkonjektwn. Holzsubmisfion. Aus den Waldungen der Gemeinde Raörrob kommt in diesem Winker nachfolgendes Bau- mti) Nutzhcl» zum Einsckstag: 4 Kiefernstämme, 2. Kl., von 40—49 cm Durchmesjer, 20m Länge mit etwa 10 Fest- Meter; 18 deSgl., 3. Kl, von 30—39 cm Durchmesser. 20 m Länge mit etwa 30 Festmeter : 19 desgl^, 4. Äl7 tron 25—29cm Durchmesser, 19 m Lange mit etwa 18 Festmeter: 41 desgl., 5. M, unten 25 cm Durchmesser 17 m Länge, mit etiva 22 Festmeter. Angebote, auf jebc Klasse getrennt, werden bis zum 10. Dezember b. Js. entgegengtenommen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Das Holz ist von sehr guter Qualität, ohne Rmdc gem.jfen, und steht an der Kreisstrntze Rmnrod — Eichclsachscn, etwa 1 Kilometer vom Bahnhof Rainvvd, entfernt. Nähere Auskunft erteilt die unterzeichnete Bürgermeisterei sowie Förster Meyer in Rainrod. Rain rod, den 24. November 1920. Bürgermeisterei Ncriimod. Bietzl. 12499 Tte futter Brunnen erzählen" trägt, dec en» frcnbungyiaiHg eit ter JJ(ir.Men ptnge'.ncfcn. xte Hichte zu. ?bnhand eines reichen Bilder- u-io Quellenmatecials entwirft er — WaS Die Frankfurter erzählen. Eine illustcie te Ehronik von Steg. ein breites Bild der Fo»lkfurtec Geschickite. Tie ; Entstvlnmgsgesch-ichte der Franksuickec Brunnen, aus 1 alter Zeit bis zur modernen führend, bildet den Faden des Wetles. T« jeweilige Brmmengeschtcftte ^rr erweitert sich zu tntrcessanter Inftoiii'djer Darstellung des Brunnenstandortes und seiner Umgebung. Kirchen, Höfe, interessante alte Häuser, alte PatrizirrgeschiÄe, Leben und Treiben tm einstigen Frankfurt — alles was dec Erwähnung uni> Beockftung wert ersckLint, gelangt zu liebe- voller Gestaltung. Tas neue Werk H."bet selbst dem Fackihistoriler mancherlei Anreiung Bor allem aber wendet es sich an den Heimatliebenden, der sich gern aus dem Hasten innerer Tage zu- rücksühven läßt rn eine Zeit, da die Menschen awhl nicht besser aber doch sicher ruhiger und klarer waren. — , Der Orchideengarten". Phantastische Blätter, heraus'egebeu von start Hans Stvobl. II. Jahrgang, 18. Heft. Pneis 2 Mk. — „De r Kleine Roman" (wöchentlich ein Heft 1 Mk., vierteljährlich 12 Mk. — Verlag H. S. Hermann & (So. in Berlin) schildert in Heft 44 in amüjanter Darstellung einen Pariser Universitätsprofesfor in der Rolle des NLodo^Philo- sotchen, dessen Eleganz und geistreiche Kvnversatwn ore Damen der Aristokratie zu seinen Berehrerrnnen macht. — Rob. L. Leonard hat zu der Erzählung ein reizvolles buntes Titelbild gezeichnet — Heft Nr. 45 des „kleinen Roman" ist einem Thema gewidmet, das Jedermaim, insbesondere allen MusikfveunLen hoch willkommen sein wird. Tre kleinen und grvsten Abenteuer, LiebeSverhältiriS bestehl. Sam ein.RerhtSvorgang Gegenstand der Bcsdunrng ist, müssen im übrigen die daran Beteiligten seine steuerlichen Folgen auch bei Nichtigkit des Geschäfts mindestens solange gegen sich gelten lasten, als die Wirkungen des Beckehrsaltes nicht rückgängig g^nuM smd. £yanfccL ** Die Carbidkontor G.m.b.H., Nürnberg, gibt bekannt, daß die P r e i s e f ü r Ealciumcarbid auf 350 Mk. für 100 Kilogramm netto für grobstückige Ware, 375 Mark für 100 Kilogramm netto für kleinstückige Ware, also um 75 bzw. 100 Mk. herabgesetzt sind. Wir vertveisen auf das Jn- Mohr )dcr wenieer reclmllt wird auch in g» ' bSi iitel schäftlichn Any.eitmtgeu auf diese Art der Ver- ^wnik, die Den Drtet der Hühneraugen Gießen, den 24. November 1920. 12477D liefert toerben. 125068 (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Der preußische Minister Braun und das Landesökonomie-Kvllegium. Mellet Änegs» und Stiftungsred Hc dem mr sterblichen Meister "HJOtmct als nm» gern Ehegatten und seiner lieblichen Gcmahlm aus der Reise nach Prag begegneten, sind das Unter» haltendste, was Mörueö ErzSl leckmrst ter deut- schm Leserwelt und den FremDen klassischer Tonkunst bescherte. 8etr.: Rr 8n örn i mc Nach c logeri Asse Mcher N mim iinö, Gepäck uiü Wm umg! zu .. Sie Ai Ufitt Versü . Wir em Giefc {beruh, 22. Nov. Im Hauptansschutz pveußrsckL-u l, halt d.:r lan'^wirtscha'tiichen Berwaltung lernte r. Ministerpräsidei t und La dwi tsä-ostsrnt i e Braun erklärte, daß er beabsichtige, das LandeSökonomie-Kollegium aufzuheben, weil es seine Ausgabe nicht tn der Förderung der Interessen der Lairdtvittstliaft, sondern lediglich barm sehe, den Minister zu stürzen. jj’j’ 'xX Alich * stn?n Zentner. Preis 28 Mk. LcbcnsmitleimrsweLskarte ist mitzubcingcn. Gießen, den 24. November 1920. 125078 Der Oberbürgermeister iLebensmittelaml). Nacht sperrten Militär und Poli-ei alü i nach Dublin führenden Stvasten ab und legten bat ' Verkehr still. Die Insassen der mich Dublin fdy Milchbelicfcrirttg. Wegen ungenügender Milchhufuhr können am Freitag den 2 6. November 1920 die MilckMaclen, welche auf 8/< Liter tauten, nicht be- 4. AstStausch aller die mklttLrischen Rüstung« fo treffenden Angaben durch alle Mächte. Der schw.-i» smidyc Delegierte Ufiert -irflärte, daß auch di^ Sclrweiz wie alle anderen Nationen der schwn^ Rüstungslasten müde und bereit sei, ihre gan« Kraft einzig den wirt'chrftlicl^n und so ialen Ausgaben zu widmen, sobald die alLjemeine Lage >-$, erlaube. Der italienische Deleginte Schanzer wie« darauf hin, daß die Finanz'm der am Kriege teil« genommenen Staaten dringend eine Herabsetzung der militärischen Ausgaben verlangen. Der en-, lische Dclegiette Fisher beantragte, die Diskussion vorläufig zu beschrankm auf das Verbu dec privaten Erzeugung von Waffen, Prüfung eines Uebneinkommens über die Rüstimgen und b.r Frage des Waffenhandels. Die Sitz-.m-g wurde auf Donnerstag Nachmittag 4>/s Ubr vertagt. Der internalior.ale Gewerkschastskongretz. London, 24. Nov. sWTB.) Der in* ternattonafe Gewerks chaftskongreg nahm einen Antrag an, der sich gegen die gort- setznng des Militär- und HandelskriLges i, Rußland wendet uno erstatt, dah die geteert- schaftliche Bewegung zum Genevalstreik, zum w- ternationalen Boykott und zu anderen wirksamm Mitteln gegen die Reaktion greisen wolle. Norwegen, Italien und Kanada haben gegen biufcn Antrag gestimmt. Die französische Politik gegenüber Grieche». land. Vari-, 24. Nov. (WTB.) Am Schkufle der gestttgcn Kammersitzrung verlangten bie Abad- ordneten Chappelaine und Aubriet, über die Ereignisse in Griechenland interpellier® zu dürfen und deren Einwirkung auf die französische Politik. Der Ministerpräsident Leygues schlützr vor, die Beratung der beiden Jnterpella> tionen auf Freitag, 3. Diyember, sestzusttzen. (h erstätte, Frankreich wolle sich nicht in die inner® Angelegenheiten Griechenlands einmischen. Wei nenn von einer Macht der Herrscher auf tat Thron »urückgerufen wird, der Mitschuldiger vvI Frankreichs Feinden getoefen sei, so müsse nun diese Macht auf die Folgen ihres Schttttes aufmerksam machen. Der Vertrag von Sevres, bn noch nicht ratisiziett fei, enthrtte die llebw- wachungskontrvllrechte, die den Schutzmächten zr- erkannt werden. Die fvanzösische Regierung wolO demgemäß mit der englischen Regierung handele Zu den Schrestei^'.en in Dublin. Dublin, 24. Nov. (WTB.) Tie ganze letztt 5etr.: Ri e&f gef dcn £ mki tu Tie che Wangencn «liiiöIi^R utillerei ^Mki, - Wer frei M rctc 116 W uni . tie ?(n ’m ie'ov' vr i Nanie fleioi’i tK -rr , 9-1a v k 'Bei i||. en j uj/iva '0 r" "''di1 *«s”d fe.4" «> v/'imb 9 511 e r..-0 Uli:) SM 6 >15 »'n Taw schvibt selbst die „Franks. Zig.": „Tie Erklärung tes preutzisa'el Minise-.-prasr- denten und La id.wirtsck«itSmi:iisters mutz tn dop- tKttcr Hinsickst befremd«H wirken. Zmiächst Überrascht die Begründung, de er seinem Vorhaben gibt, und die im wesentlichen le'agt. man müsse das Landesökanomir-ZVollegium ausheben, weil es in Opposition -um Larldwtilschaftsmr isier f.ehe. Tas ist nun aber eine Auffassung, öte eines absoluten Mona rchen würdig wäre, der seine Kabirettsmitglt^er zum Teufel sagt, tocil jie nicht Order parie c t, jedoch kemes- wrgs eine wlckze, die man bet einem Parlamentarischen Minister voranssetzt. Es fdxnnt, als feten gewisse Leute, die einen für sie selbst überraschenden Stellenwechsel voll-ogeit l^tbeu, nun so sehr von ihrem „Jck^ ersüllt, datz ihre Aeus^ nngen den Ton des Selbstherrschers — allerdings unter Verkennung seiner Wirkung — ccleinen lassen. Unverständlich bleibt aber auch bte sachli che Haltung des Mi::isters. Tem Landesökonomie-zvolle- gium wäre ohnedies nur noch eine kurze Frist be- schieden, denn der Entwurf des neuen preukischen Landwtrtscbastskammergesec« Wirtschaftsgegenstände. Auherdem kommen noch destimntt zv' Versteigerung (passend für Drautleu oder zu Weihnachtsgeschenken): «in sey gut erhaltenes, rotes Plüschsofa, ein sey gut erhaltener Schreibtisch mit Huffaj • 10 Bde. Meyers KonversattonsEexttU»» •