Erster Blatt 170. Jahrgang Samstag, 25. September 1920 bische Bro vrgung itnri) bei bcm im ifför. an tags 11 llbr an Ort und weit nsordn Gold. Die BerfasiungSgefetze Oesterreichs. Wien, 25. Sept. (WTB.) Der Berfas- 3utn * '• Chobn [9«mei|inn toliuiq %UI :tänbemnfltn Tie Nenbildnng de- französischen Nabinctts. Paris, 24. Sept. (Wolff) Havas. Mil- lerand empfing heu^e morgen im Mi iiterium des Aeuhern seine bisherigen Mi arb-i.er. Dann kehrte er ins Elysse yirüf und empfing tvrthmlr einander den Sena sprasiden'.en Bourgeois mtb den Karmnerpräsiden'en Peret Hieraus h.ttte er eine Besprechung mit dem Deputierten Lehgucs, der darauf Bvnrgcois besuch e Man nimmt allgemein an, dass Leygues den Auftrag zur Bildung des Kabinetts erljült Paris, 24. Sept. (WB.) Havas. Auf TTännen Millerands nahm Levgues die M i n i st e r p r ä s i d e n t s ch a f t unlb das Auswärtige Am t an. Im Laufe der Unterredung wurde anerkannt, daß unter den gegebenen Verhältnissen das Kabinett, das die Zustimmung des Parlaments hat, aufrecht erhalten bleiben soll. Z? AiirJ ü ^töni ,90tattfl aubnis n. 'm mH *'»■ jid> ^llällbinn- V°i« iu ]' öütien n;, : QdanoHi Hie £ 9. Annahme von Mnjtiacn für dir Tagesnummer oi» zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis für l mm höhe für Anzeigen v. 34 mm Brett« örtlich 35 Vf., auswärts 45 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Brette 150 Vf Del Platz. Ulchlägc zum : Greimegu- lrkung Hgb Arenzrqulie- in9 Ulfa nebst M hiergegen ), ilijten, unter mit Eirnven- tiben versehen Gegensatz zu den Erwartungen sehr ungünftigen Ausfall der Roggencrnte auch irn kornmendenWirt- schaitsjahr grofoe Schwierigkeiten bereiten Zu chver Sicherung besonders im Hinblick auf die auf den dringenden Wunsch der Bevölkerung und der mei- sten Länder beschlossenen Herabsetzung des AuS- mahlungssatzes bedarf es nicht nur der restlosen Ablieferung der inländischen Ernte, die im Notfall mit den schärfsten Zwangsmitteln durchgeführt werden muß, sondern auch einer sehr erheblichen Einfuhr von ausländischem Brotgetreide. Die Ge- lrshinignng zur Einfuhr amerikanisch.m Mehls, die in den letzten Wochen Gegenstand leohaster Erörto- rungen bildete, kann aus den inzwischen der Presst nritgetfiitcn Gründen nicht erteilt werden. Günstige Einfubrgelegenheiten durch private Firmen können auch bei der bestehenden Einfuhrorgani- sation für die Allgemeinheit nutzbar gemacht werden. Um dem Bedürfnis nach einem besseren HaushaltSmehl entgcgenzukommen, ist in Aussicht genommen, eine Wochenmenge von 125 Gramm gering ausgemahlenem, aus AuslandSgetreide her- gestelltem Weizenmehl zu den Einstandprcisen der Bevölkerung zumleiten. Der Wi tsaxfftsaussdruß nahm von dem Be- rtatt des Nci^erna'ru igsministers KterrniiS ES b stand vol e Einmütigkeit darüber, bab die öffent- licke Bewiitscliakung des Getreides, der Milch, des MilckfetteS und Zuckers bis aus iveiteres auf- red?! erhalten werden müsse. Die unmittelbare fti?r(nnbung zwischen dem Erzeuger und Stier- bcouder mutz gefördert werden. Tie Arbeiten des Aussd'ussts werden fortgesetzt. Im einzelnen beschloß der Ausschuß noch, zur Belierimg der Er- nährungslage ab 15. 12 1920 die Einfuhr von Sa^zlferingen innerhalb eines noch festMsetzenden Rahmens dem freien Handel zu überlaset. Lnver Pascha und die Kom-rnniften. Varis, 24. Sept. (WTB.) Nach einer Ha- vasmeldung aus Tiflis empfahl Enver Pascha auf dem Ba kuer Kommunistenkongresse, dem 1800 Delegierte der verschiedenen Länder Asiens b.iwohnten, eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Islam und den Bolschewisten Es wurde ein Plan ausgearbeitet, der der Sowjettegierung zur Genehmigung unterbreit t werden soll. Emern Ausschuß, der mit der Organisierung der Bewegung in Kleinasien und Indien betraut ist, wurden bedeutende Mittel zur Verfügung gestellt, besonders Vie 6rnäl)rungslage Deutschlands. Berlin, 24. Sept. (WTB.) Amtlich. Im Zusammenhang mit den B-ralungen über die finanzielle Lage nahm der Wirtschaftsausschuß des R e i chs ka b i n ? 11s, Der unter dem Vorsitz des R ich^wi.ttschattsmimsters tagte, die Beratung des Wirt chattsvrogramms, an deren Spitze die Erört mng der Ernährungslage gestellt ist, auf. Auf Wunsch des Auffchu ses gab der Reichs mährungsmini'ler zunächst eine Uelrer- sicht über die Lag.' und Aussicht für den kommenden Winter, die als Grundlage für die weiteren Beratungen dienen sollte. Wegen ihres _ allgemeinen Interesses beschloß der Ausschuß, den weicnt'ichm Inhalt dieser Ausführungen zu Der» öffentlichen. Ter Ern ahrungsminister trug in der Hauptsache folgendes vor: Auf "den Gebieten, auf denen die öffentliche Bewirtsdxffttnig noch unbedmgt notwendig ist, muß die Regierung dve staatlichen MackLmitbl mit umso größerer Schärfe zur Anwendung bringen. Ties gilt besonders für Getreide, Milch und Zucker. We schöpferischen Kräfte der Selbstverwaltung müflcn M gemeinsamer Abwehr wucherisd»7r Ausber ttavg. lvie auch g werbsmäßiger ober p i ater Zurücktzc-ltung von Lebensrnitteln vereinigt werden. Em oer- ständnisvol.es Zusammenarbeiten fämtlidier Bo'ks- krcnse, zu dem sich in den einzelnen Landesteilen bereits Ansätze zeigen, kann viel dazu betrugen, den lieber gang zu erleichtern. Zur Förderung des Ausbaus dieser Bewegung finden in den nächsten Tagen Be'preckungen tm Reichsarbeitsministerrum statt. Im übrigen kann ein Urteil über die Wirkung der Wicterhoc- stellung der freien Wir schäft erst abgegeben werden, wenn die Erfahrungen eines l ärgeren Zeitraumes zur Verfügung stehen. Ein wesentliches Mittel, um der Bekämpfung der bevorsvehnUan Schwierig! t‘en sieht die Regierung in her Schaffung ausreichender Reserven von Lebensmitteln. Diese sollen dazu dienen, etwaige Stockungen in der Versorgung zu beseitigen und erforderlichenfalls preissenkerid zu toirfen. Ein besonderer Nachrichtendienst soll t» SiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vnttk unb veria<: Vrichl'sche Univ.-Vuch- unb Stehtbrntferei B. £ange. Schriftlettnng, Hsschastsftelle unb Druckerei: Schniftratze 7. tU*»1' Ber!"- 1 'S®«*»' j Ae". । f* »Äg stW rtflf «ieX i I 5 vertritt ist die Ernährung der kleinen Kinder aufs höchste gefährdet. Rothenberger in Gießen. Gestern Vie politlt Amerikas De^ im 63. Leb ** Schweinernast. Das Lebensmittel-1 bringe. uungsplan ist für qr ■iler N i Vj der Geer Stvaße, 86. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte. tl9.—25. September in Bad-Mauheiim) B ad-Nauhei m, 24. Sept. Allen c treusorgen Frai ihrem aben, so- sPenden u ** Fabrraddieb stähle, wurden in Gießen die nachstehend ArbeitSd tenftpflicht? Berlin, 24. Sept. Wie das Berliner Tavebl" erfährt, fbeschüftigi sich das R e i chs- wirtschaft-ministerium gegenwLrtig im Zusammenhang mit der Frage der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit auch mit dem Gedanken der Einführung einer allgemein neu Arbeitsdienst pflicht. Man hält eine solche Arbeitsdienstpflicht nicht nur aus erzieherischen Gründen für notwendig, sondern glaubt, daß man auf diesem Wege den großen Anforderungen der Urproduktion gerecht werden könne. Es braucht nicht gesagt zu werden, daß die Arbeitsdienstpflicht mit der früheren Militärdienstpflicht in keiner Weise in Parallele gestellt werden kann. Bulgarien hat eine solche Arbeitsdienstpflicht bereits eingeführt, die eine einjährige Dienstzeit für den Mann und eine halbjährige Dienstzeit für die Frau vorsieht. Zu einem Gesetzentwurf ist die Sache noch nicht gediehen, das Kabinett hat sich jedenfalls noch nicht mit der Frage beschäftigt. Die erste deutsche Ostmesse.. Ostsee. An Bord des Dampfers „Ber- tha", 24. Sevt. (Wolff.) Reichspräsident Ebert und Reichswirtschaftsminister Dr. S ch o l ä trafen, einer Einladung des Seedienst Ostpreußen Folge leistend, nachts in Swinemünde ein und schifften sich an Bord des Dampfers „Bertha" nach Königsberg zur Eröffnung der ersten deutschen Ostmesse ein. In Begleitung des Reichspräsidenten befinden sich der preußische Handelsminister Fischbeck, der Bevollmächtigte des Seedienstes Ostpreußen in Berlin Dr. Herbst sowie mehrere Gs- Heimräte ver an dem Verkehr besonders interessierten Ministerien. H Gießen (Cr. den 25. $ Die Beerdig Oie8M Aus Statt und Cattfc. Gießen, den 25. Sept. 1920. Altweibersommer. Heute nacl meine lieb Schwiegen und Tante Kat! London, 24. Sept. (Wolff.) Der richterstatter der „Westminster Gazette" hatte in Marion (Ohio) eine Unterredung mit dem r p L 'i'anishen P Lsidentschaftskandi- daten H a r d i n g , in der Harding u. a. erklärte, er möchte die europäischen Anleihen in Obligationen umgewandelt sehen, sobald die europäischen Staaten dies tun können. Er würde die amerikanische Tarifpolitik nicht 25 Mk. je Zentner eingefeittt worden wäre. AlS wir im Frühjahr d. I. ferne Kartoffeln zu essen hatten, woran es gerade die Leute, die heute aeaan dm Kartoffelpreis Sturm laufen, die die Land- wirte -um vermehrten Kartoffelanbau ermunterten und ihnen den Mindestpreis von 25 Mk. zu- sicherten Damals wurde allgemein anerkannt, daß die Produktionskosten bei einer mittleren Ernte 25 Mk. je Zentner betragen. Bereits jetzt steht aber fest, daß wir nur eine knappe Mittelernte zu erwarten haben. Welche Ereignisse sind nun feit dieser Zeit eingetreten, die eine Herabsetzung des Kartoffelpreises rechtfertigen könnten? Sind vielleicht die Preise für Düngemittel imb die sonstigen landwirtschaftlichen Bedarfsartikel herabgesetzt worden ober sind etwa die Arbeitslöhne seit dieser Zeit niedriger geworden? Im Gegenteil, sämtliche landwirtschaftlichen Produktionsmittel sind im Preise gestfeyen fbmso traten erhebliche Lohn- slrigerungen ein. Nach genauen Berechnungen betragen die Produktionskosten für einen Morgen Kartoffeln -. B. im Regierungsbezirk Coblenz 2100 Mk., in unserm Bezirk. 1W0 Mk. Es kann sich also jeder selbst ausrechnen, wie teuer ein Zentner Kartoffeln bei einer Durchschnittsernte von 70 bis 80 Zentnern je Morgen zu stehen kommt. Ein Ertrag, der reichlich hoch gegriffen ist und in diesem Jahre leider nicht erreicht wird. Von btt Rain, Wt mdöte WarmbSrje bete vir tot bis l iMtt bSvir.sÄ mit ans $ruri LaMndln cu1 weiden ton den Der Mamet 1 lungSstrlle für1 tragen bMn Meten aufkc MensckreLri Zumnn 11, z neS M wider nvr der Deck faten tourten Wegen. Sit m. wr. Das W fenten Stofen Mndeme in , 1400-1500, Su kM In in s. <80 Mk, Sb , ich'm cc. 600 ’ M per 100 Jh -Mdeck ffnoi ! ' (fflbi'i, t bilität bewiesen und gezeigt hat, daß sie die Völkerrechte anerkennt, so daß die Welt sicher sein kann ,daß Rußland bereit ist, seinen Platz in den internationalen Beziehungen wieder aufzunehmen." Zur Mandats frage erklärte Harding: „Amerika will kein Mandat für fremde Völker annehmen. Amerika hält an der Politik der offenen Tür mit China fest." In bezug auf die Panamakanal- sra ge fegte der Präsidentschaftskandidat, cr trete für Hie Follfreiheit für amerikanische Schiffe ein Leib, 10 Uhr, Angestellienveriammlung des 3en*LQufenJ/ tvalverbandcs. — Oswalds garten, Vergnügungspark — Cafs Leib, 8 Uhr, Kvnzert und Bor-' ftellung der Medick-Meidinger. - Hotel Einhorn, ।, & .. 8V4 Uhr, Gastspiel Buchwald. — Lichtspieltheater wie gestern. dca fleißigen und führt t—, --------- ------- . n Rechtsanwalt Schröder in Friedberg. 2. Dienstag,. itt 28 Sept., vorm. 9 Uhr, gegen Hch. N«os II. Milchnot lNFrankfurt. und acht Genossen in Wolf wegen Aufruhrs. Tie Mrankfu rt a. M , 24. Sept. Infolge der Anklage vertritt Staatsauwa't Justizrat W e i d e - Viehseuche hat sich m ben letzten Tagen dre Mllch- ma nn, die Verteidigung führt Rechtsanwall Ju- zusuhr nach Frankfurt derart verringert, daß t ä g- stizrat Tr. Jung und Rechtsanwalt Juittzrat Katz, lich 10 000 Liter an dem vom Reich zw- teib2 in Gießen. 3. Mittwoch, 29. Sept., vorm. j gebilligten Mrmmalsatz fehlen. Wenn es nicht 9 Mr, gegen Adam Hahn in Gießen wegen gelingt, m kürzester Zett täglich 30000 Otter Sittlichkeits verbrechens. Die Anklage | dänischer Milch nach Frankfurt^zu^ wngeit^Mnii vertritt Staatsanwalt N « uroth, die Verteibi- gung führt Rechtsanwalt Dr. L. Katz in Gießen. 4. Donnerstag, 30. Sept., varm. 9 Uhr, gegen Käppel van Kilianstädten und einen Genossen wegen Mordversuchs und Raub. Tie Anklage vertritt Staatsanwalt Dr- Eckert, die Bcrteioigung führt Rechtsamvalt Dr. Meuser und Rechtsanwalt Peters, beibe in Gießm. 5. Frettag, 1. Okt., vorm. 9 Uhr, gegen Willi Kuchen- becker, Knecht von Linden, wegen Raubmords. Tie Anklage vertritt Staatsanwalt Dr. Eckert, Die Verteidigung führt Rechtsanwalt amt bittet uns, mitzuteilen, daß das zur AuS- j gäbe gelangende Schweincmastfutter nicht aus Maisfutter, sondern Haferschalen und Kleie besteht. ** Die Bezirkssparkasse Gießen übernimmt für Fernsprechteilnehmer Vorschuß- und darlehnsweise die Zahlung der einmaligen Beiträge für Fernsprechanschlüsse gegen eine fünfprozentige Verzinsung (1 Proz. über die von der Reichspostverwaltung gewährten Zinsen). Danach hätte ein Teilnch- rner als einzige Auftvendung nur den Zins- unterschied von 1 Prozent = 10 Mk. bei einem Beitrag von 1000 Mk. zu tragen. (S. vveryalv des Weges nach dem neuen Fn^yos, nebst Nachträgen »uv Orlsoausatzung und zur 2Jrt5* volizeivewpmung für d e Surdt Giei>en pestgestellt morden. Näheres siehe An-eigentell. ** In einem Tag zur Frankfurter Herbstmesse und zurück! Die passenden Zugverbindungen hierzu srnd aus einer Anzeige zu ersehen. ** Tie hiesige Ortsgruppe des Hilfsbundes der vertriebenen EUaß^ Lothringer im Reich veranstaltet chn^ams- tag, 2. Oktober, abends 8 Uhr, rm Hotel Emhorn zu Gunsten seiner Hilfskasse einxm Lleder- und B al la den-Ab end , bei welchem außer Mft- gliebern der Ortsgruppe Gießen auswärtige Flüchtlinge und der Konzertsänger Herr R u e z (Tenor) aus Marburg Mitwirken weichen. Tas reichyallige Programm verspricht einige genußreiche Stmwen. ab ändern, um die Bezahlung zu erleichtern. Jede Nation müsse ihre eigenen Wirtschaftsprobleme läsen. Er sei Pvotektiionist und wolle die Begünstigung auf den amerikanischen Markten. Harding fuhr fort: „Wenn wir unsere eigene Produktion benachteiligen, dann würden wir unser Kaufvermögen ruinieren. Für europäische Produkte, die nicht mit unseren eigenen Erzeugnissen konkurrieren, werden wir Käufer und Bit edelmütige Käufer werden. Wir fen, die Handelsbeziehungen für die Wie- herstellung der Welt zu ermutigen, aber wir denken nicht daran, unsere eigene Betriebsamkeit zu unterbrechen, um eine Liquidierung zu ermöglichen." Bezüglich seiner Haltung gegenüber Rußland erklärte Harding: „Wir Republikaner sind der Ansicht, daß Rußland sein eigenes Schicksal bestimmen muß. Wenn das russische Volk denkt, daß es die Lehren des Krieges und die Lehren aller Zivilisation der Wett entbehren kann, so hat es das Recht, diesen Versuch zu machen. Amerika will jedoch keine Verbindung mit Rußland, bevor die russische Regierung ihre Sta- An sonnigen Herbsttagen fliegen ferne weiße Fäden durch die Luft, die letzten Erinnerungen Sommers — Altweibersommer, "Et man sie. Feine Spinnenfäden es, dle^r Hecbsnvmd von den Pflanzen losgerrssen hat Volk wutz.e rüher nicht recht Bescheid damtt. Man verbuche daher allerhand Deutungen. Den Kindern erzählte man, daß diese Fäden fleißigen Spmnermilm fortgeflogen feien. Nack einem anderen Volksglauben läßt Frau Holle diese Soimenfaden zur Erde fliegen. Auch Marienfäden nennt man den Altweibersommer, und manch: Sage wettzvon ihnen zu berichten. Em Mädchen soll in ben Mond versetzt worden sein, weil sie am Loonittage spann Uns dem besetzten Gebiet. sd. Wiesbaden, 24. Sept. Ein in rasender Fahrt befindliches französisches Auto stieß heute mittag an der Ecke Adelheid- und Moritz straße mit einem Straßenbahnwagen zusammen. Wahrend sich der Wagenführer durch Abspringen retten konnte, wurde einer der Insassen lebensgefährlich, drei andere weniger schwer verletzt. Die Gäste des Straßenbahnwagens kamen mit dem Schrecken davon. Beide Fahrzeuge erlitten schwere Beschädigungen. Än sogar' rii'ö u rrdtf t y HS jitrtte« K« gt ML? s Mi Sporlp-aS 1904 bir sPltM rn ttroaM » °^F°ßb- 4 W au! 'dm Mdenfe Lia. A/Äorgock MlLf.Ä ** Verzeichnis der Sitzung en des I ^d getrieben. Äriebbera Schwurgerichts für das 3 Quartal 1920. „s r k> au sen 24 Sevt. Der Landwirt & ch t - Johcmnes Deetmv wurde bei der Verrichtung,von Die Kriegslage im Osten. Königsberg i.Pr., 24. Sept. (WB.) Lagebericht. Oestlich von Kremenetz besetzten die Polen Ljachowzy und näherten sich Saslawe. Die Polen melden folgende Gesamtbeute im Festungsdreieck Kuzk-Dubtto- Rownv in Verfolg der Kämpfe vom 12. Sept.: 4000 Gefangene, 28 Geschütze, mehrere hundert Maschinengewehre, einen Panzerzug, einen Sanitätszug, 12 Lokomottven, 1500 Waggons mit Mmrition und Explosivstoffen und eine große Menge an technischem Material und Lebensmitteln. Im Raume Grodno-Kobryn wurden an einzelnen Dn- griffssbellen die teils mit großer Heftigkeit geführten Angriffe starker, neu eingesetzter olschewistischer Truppenmassen von den Po licht durchweg abgewiesen. ^bre Spinnfäden sind es, die bann zur Herbstzett Ta die Veranstaltung einem wohltätigen Zwecke rur Erde niederflicgen Noch manch rührende Sage bient, darf wohl aus em vollbesetztes Haus gehandelt dass lbe The nm. An die fleißigen Spin- rechnet werden. Näbrres ist aus der An-«tge tn nen aber die wirklichen Urlstber, denkt man nicht, tion der Lust zu fordern. D«s sollfe m ,be- Diese benutzen das Gespinst zur Wanderfahrt. ♦* Der Bezirkstay des Murbezrrks Sie setzen fS darauf fest und lassen stch vom Gießen findet Sonntag nachmittag m Greßen statt. Würde weit'ttreiben. Wollen sie sich aber zur Lfte techn i scheu Beam ten und An- Erde niederlassen, so wickeln sie den Faden um gestellten bei L>tadt, Koers und Staat vevm- d^t Fuß und srnken immer tiefer. Unten angelangt, stalfen am -Sonntag, vornnttags 10 Uhr, un Hotel öeifet die Spinn»' ben Faden vom Futze ab, und! Köhfer eure östenttrche Versammlung. Arcyttttt^ "atterdinas die Landes-ättostck- Ä SKhv^omm« in d'- z»^n wird T-chn.i-h- B-ami-nsr-grn der Für von IM Süfte. mnnefteltten «ran-he TUtgm m biefem Strbfte erreefmet.) Beranstaltungen. SamStag: OSwal-sgarteu, Vergnügung^- Gaf^ xieib eine Versammlung. xK LafLiSnh park. — Cafs Leib, 8 Uhr, Kän^rt und Vor- ** Tas Ce n t r a l-Ca s6, Seltersweg, v\t stelluirq der MediL-Mcistrnger - Holel CuKrn, wr tur^m eröffnet und vvllstandrg not veno- stÄ aber M,hl d^iVte den Ge- 81/4 Uhr, Gastspiel Vuchsvald. — Gewer^haus, vi>rt worden. Das vordere L^Äl ist zu emem ge- ^nsch sa^ ^ß dre Lan dwr r te den Ge- Kivchswaße 16, 8V< Uhr, Mrtqlederversammlung vi-genen Familien-Cafs, der hrnteoe Teil zu ernrr werkschaften nicht das Rerüge- a-L ““ “ Uawen Brfnftafc W§onn ?a^Turnhalle OSwoldsgatten, Ab- ereig Biwinaen bestimmen. Was würde z. B ettl Arbeiter Jagen, turnen des Turnvereins von 1846. — Hofel W fb. Büdingen, 24. Seist. Bon einer Anzahl ^^^st^a^^stimtw^^LowtTugeS ler, 10 Uhr, öffentliche VersammlutV.decklechnr^chen Pferde, die von Franksutt nach hier gebracht r^ert* eiftung: etn tefhmmtCT ^.o^n jug^tew Wlw^n sollten, fing bei Hanau drei „ent- K ^*rt**,„ bgethtbert, du kannst den zugesicherten Lohn nicht ( Kreis Schotten. _ mehr beanspruchen! Run haben ine Gewerkschaften X Ko l ■ - nharn, 23. Dewe er unb Eisenbahner beschlossen, die Transport, r nn m dm S^bzigem stehenoer sPE^.^ über die Kartoffeln zu verhangm. Tie ^n ü6ri9e Verbraucherschast nnch sich darüber klar > a^lsefts geachteten Mann in den ] sich diese Maßnahrne in erster Smit gegen sie selbst richtet, und daß nur sie selbst unter tefer Sperre zu leidm haben nrrrb. Es fragt sich also sehr, ob sie sich diese Gewaltmaßnahmen bet Gewerkschaften und der Eisenbahner, durch die n ,4- a tinh )MfluDDeriuQj0 xie wuiMyri v».»“.——r i - ---- i-»-— — • v I ine Kartoffelbelreferung der Städte sehr IN Frage tt föeridjt^K Fische r?t>be Verteidigung vom Wag en g efchl eubert und starb an geftcnt wird, gefallen lassm wird^ Sckwn letzt wird Rechtsanwalt JuUz«rt Katz in Gießm unb ben habet erlittenen Verletzungen. aus eitrzelnm Be^trkm gemetbrt i^ß Kartoffestt Knnxrit Sck-röder in Friedberg. 2. Dienstag, «,«?!!!!I J^berben, weil f£ tranSporttett toerben. Sollen also in diesem Zayve Wieder taufeitix von Zentnern Kartoffeln verfaulen, wie zur Zeit der Zwangswirtschaft, während die Städte und Industnezentten feine zu essen haben? Taß es sich bei der Aktion bet Gewerkschaften und Eisenbahner nicht um eine Preisfrage, sondern um eine politische Machtsrage handelt, dürfte allmählich auch allen Verbrauchern einleuchten. Aus.eins muß aber immer wieder hin- gewiesen werden, wenn wir infolge der jetzigen G-woltmaßnahmen der Gewerkschaften unb Eisen« bahner im nä chsten Jahre vor einer Katastrophe in unserer Kar to s fel verso r g u n g stehen, wie 'wir sie noch nie erleb/ haben, dann mögen sich die Verbraucher bei ben Leuten bebauten, die sich anschicken, bet uns Äu> v i stände berbeüufführen, wie sie heute im bolfdjt» Aus den heutigen zahlreichen Emzelverhand-1 lunaen der verschiedensten medizinischen und nattir- Werden Kartos,eln verschoben. wisfenschastlichen Fachgruppe dürste vor allem Der Frankfurter Eifenbahnpräsident vcröffentz die Frage allgemeines Interesse haben, die ben sicht hierüber eine amtliche Aeußerung, der ww fol* , , mathematischen und natttnoissenschastlichen gendes entnehmen'. ,, „, . .. ivuLucn in vz/ittyc» uic. nachstehend beschriebe- Unterricht Am 22. d. Mts. hat im Michsverkehrsmimst^ nen Fahrräder gestohlen: 1. Marke „Nau- behandelt. Prof. Timmerdings(Braunschweig) rimn eine Besprechung mit den Bertreteni d« mann", Fabriknummer unbekannt, schrvarzer sprach in den Hauptverhandlungen über die Reichs- Reichsnnrnsterrums für ^^r^ imd de,,.Kom- Rabmenbau unb Felaen Freilauf mit Ruck- chulkonstvenz und den mothem.^aturwiNenschait..! missars für Vo.ksernahnrng ftattg^fimden. TanE ttittbttinfeU Nachernten gebogene Lenk- Unterricht. Die Naturwissmschasten geben eme ist ine Befürchtung, mttbreinie, etmas nat^ ^ien geoogene x.eni Weltanschauung, die über den Streit der Mei- Ernährung der deutschen Bevölkerung unentbehi- stange, neue Doppelglocke und gut erhalteno! Empfindungen erhaben ist, und das lichen Kartoffeln mit oder ohne behördliche Erlmü- Bereisung. Wert 1200 Mk kömie keine der anderen FachrichtungLN von sich nis dem Auslande zugeföhrt.^rden, nicht be- Fabriknummer unbekannt, schwarzer Rah- behaupten Tie Natuttvissmschast liefere nicht eine gründet. Rur ausnahmswci!esmd reinereMen- menbau, Felgen und Schutzbleche, neue graue g&.(tanfd)auung in dem Sinne, daß wir für alles, gen zur Ausfuhr zugZassen und auch nur em g^ Bereifung und gewöhnliche Lenkstange. Die ^as gescheh?, eine Erklärung bei der Hand hätten, ringer Teil unsever Karwffelmite gebt tn mb blanken Teile s ino neu vernickelt, die schwäre- daß wir in das innerste Wesen aller Tinge hinein- Saargebiet, wo er der 'Ernährung dn vor- zen Teile frisch lackiert. Die Vorderbremse I blickten. Je mehr die Entdeckungen sich häuften und I tigen deutschen ^bEi^chaftdienm Mrd Für tnee tft ohne Gummi Wert 1000 Mk Vor Ankauf ie ernsthafter die Festlegung und Erklärung der Er- Kartoffeln ist beson^re ^^^^^Ehmtgung toirb «rorant Sachd/m tch- Mitteilungen f^inungen versucht würde, um s° mehr hätten wir sorglich. Der Re>chsr°mmi!s°r für d« ll-!«- wiro geroarni. öuajuicnuujc -yL“tLlLUllBLH a?cft(Tnation aelemt, imb atrabe toadhung der Em- und Ausfuhr wird von «e nimmt die hiesige Kriminalabteilung ent-1 a™ {1t Wahrheit die Bedeutung br Reichskartosfelstelle nochmals ersucht werden, ie!e gegen. Nalurwissenschaft für Vi dmig einer Weltanscknu- unerlaubte Ausfuhr von, Kartoffeln nach dem mr- ** Von der Eisenbahn. Die ^er* unfl Ac ,vir d-.ese Wettanschaimng versönlich lande ru verhinbern.Die vielfach befürHteteVei- s o n a l f a h r t um 3.07 Uf)r früh nach Butzbach! t>Di(cnb€it, werde nach Veranlagung und Fasfungs-I schfebung größerer Kartoffelmengen nach Fra n t- wird von morgen ab an Sonntagen als Vor- ^mögen des einzelnen immer verschieden sein, reich zu Wucherpreisen kann schon deshalb ntdfl U zug bis Butzbach gefahren und hält an sämtlichen I G^neinsam bleibe dock), die sichere GrtMd'age der in Frage kommm, weil der Preis für 1 ZenNM i Stationen. bis an dfe Grenzen des zur Zeit Möglichen ge-l Kartoffeln in Frankreich zur Zeit 4 Franks beträgt, ** Persvnalnachrichten. Ter Steuer- tEbenen Erkenntnis. In solchem Maße könnten der auch bei dem heuttgen ungünstigen ötanf Dr Praktikant, Bücherrevisor Adolf Donau aus nnr natürlich selbst in der Ausbildung auf Dock,-! deutschen Mark es unmöglich macht, dem beutfW- Gießen mürbe mit Wirkung vom 1. April 1923 ab schulen, geschweige denn auf ben höheren Lchulen Erzeuger für den Zentner emen Preis Don 3U M zum Obersteuersekretär und amtlichen BücherrevisorI oder gar in den Volksschulen die Ertermtnis demI 40 Mk. zu bieten. Der srcmzösische Franks ist» am Finanzamt Berlin ernannt. I Lernenden nickst vermitteln, aber den @cift der Na- diesen Tagen rund 4,50 Mk. wert gewesen, so M ** Brennbolz-Ausgabe TaS auf dem turwisfenschaft könnten ivir doch auf älle Schulen der französische!Verbrwrcher anftmem HeimaW Stadt. Brennstoffamt herein3 bellte Holz muß iibeitnagen TaM sei nur nöttg, daß die Lehr- nur dma 18 Mk. nach oäitf(ben Wett zu M bis sväteüens Mittwoch den 29 Sevt von den I Pläne hierfür ben erforderlichen Spielrxmm ge- prauckt. , 2aceSe^ abaho?ttoerb2n T^nm^toa währen, unb auch der Leprer Gelegenheit fmde. Am Schluß dieser amtlichen SktamtmaM. 30 Sev? Freftaa l und Sams^g 2 SS' sich bfe nötige Reife ber Erkenntnis zu erwerben, ermahnt der Eisenbahiiprasibeiit nochmals die bteil?n die SolllagerpS SÄ ' HM den hölferen Schufen könne diese Gelegenheit amten und Arbeiter, den Eisenbahnverkehr bin® hrttt Zfifm »lrT als gesichert erscheinen, denn ber ckkademifch gtt»il- Angriffe Nicht »U stören. Ausgabe von Kohlen Zur Bel'tte- ^sihrer solle in die Tiefen ferner Waffen- * _ , , , nm« "^bfxlgegeben^Nr. 4 der, L lKvhien^zuaS-1 s^ft^ngedrm^en sein. Größer sei tue Gefahr I h. Nidda, 25. Sept. Die Aepfelvef' kl? £ ^>exn6ao^toLmCT^ -3tr- b-i den Volksschullehrern, wenn dies«, wie ge- stet gerungen von Kreis und Stadt sind, vo.' | oder Kols oder 6 Ztr. B^aunkohleii. Nr 3 unb41 ^iant füufHg eine sechsfemestrig? akademische scher. Stellenweise kam es im Kampfe um etnb_ i (oujabtarte) mit je 1 Ztr. Kohlen oder I Ausbildung genießen sollten. Bei beet Bvlksjchul- Zentner AÄel zu erregten Auseinandersetzung^ stofS ober je 2 Ztr. Braunkohlen. i lehrern handle es sich darum, daß feder die nö- insbesondei^ gegen die berufsmäßigen > ** Die Warenausgabetab ellej tigen Kenntnisse nicht ht einem besonderen natur- vielmehr gegen die ..geheimen" Händler Der öten des Städt. Lebensmittelamtes ist im heutigen I tviffei'.scke, sondern in der Natur-! Nidda ergab die Versteigerung einen Ertrag Anzeigenteil enthalten wisfenschaft als Gesamtheit des Natuverfossens mit- 24 500 Mk., 1000 Mark weniger als tm nongp - - ' ' (Jottsetzung folgt.) Jahre, obwohl die Ernte dieses Jähr mn & -- I Drittel weniger war als imvottgen. Der Zen^ Die Karfoffeloerforgung. I Die Gestchungskyften der Kartoffeln. mitboten. Aber auch!dte Wrigm Nicksthcmdler neV Tie Presse-Abteilung des Nassauischen Land- durch allgemeine A«iMrchkeit, nicht genug F «rbandes in Wiesbaden schrecht und: bekommen, Leidenschafttichkeit tm Bteten und Tie bisherigen Erfahrungen bei dem Abbau vielmehr im Ueberbteten hewor, bte feost ber Zwanssswirlschaft haben gezeigt, daß der Ueber-1 guten Willen undd« Maßnahmen der ,U gang von der aebundenen zur freien Wittschaft steigerer, dem Ueberpveis eine schranke M 1^" I mit Schwierigkeiten verknüpft ist. Bei der Frei- vergeblich machte. , I gäbe der Kartoffeln wurden diese Schvierigfeiten ) ( Ortenberg, 25. Sept. Unis | noch dadurch erhöht, daß sie erst kurz vor der Städtchen steht augenblicklich unter dem ZU' I Ernte erfolgte und nicht bereits im Frühjahr d. 5;., dfen der Ob st Versteigerungen und M wie cs seitens der landwirtschaftlichen Berufs- Obsternte. Fastan jedem Tag dieser Wo-w verttetungen damals verlangt worden war. Trotz- e eine Berfteiaeruna statt. Gemeinde I I | Stadt braßten übet 500 Sentner A-Pfel trt I lofe Hetze gegen die Bauern und ein systematischer, Birnen Mr ^entttchen. Versteigerung, f ■ I I Feldzug gegen den festgesetzten Mindestpreis hon | auf den Kopf der Bevölkeruna dnrchsckinitt^l »J ‘«mit 8 w -! VZ>' 5 Ä5 r L»r Jk“ agte Eb ; K"kN, tM "J Ä‘U^ jLM o,-»-. fr-" c umbtihr-:; ^ 100 3^ Hättet,) Sä’, Enstig btk Rieben i Ä'ij ÄS ** ilk eint g* ÄSfi Whnfe hab« mtflt Loh« । .dir Mtrffdr ie IranSDo: W verhänge,; sich darübn J ne in trflet Et nur Hr sflbst - lvrrd. ES fmgt:- vltmabnchnL i lbahnn, bnrj > ädt« sehr m K, cd. Schon jty y. btt, tafc Änrtr» Eisrnbahnm ri ilfo in diesem Ich ibortoMn trrfc-Ifi ischisi, lehrend' eine zu tN bahr t M Garchchch ne Mfagt, h )! a ch t fragt r allen &tbtr.:r fteichsveckhMi, - bat BertrcM r HE und del d» i IWf*.«* «re Mengen oorjt i Döltfrtmi O ■ssg SZ lernte SrnShnmg^ bienen nnrb,^1 Ar für, "Ja » Preis für § KW AZZ rtfdpt " lichrnS«^ , «* r«'E I L *r gtabt , 'W-. Ick Le ! t*4*. Ur’ ötzH j «W'fe i statl- p r immer mtebr - infolge der \v ’Wften uÄ r e vor einet! lkartoffel»! fit noch nie f 3trbte unb Schule tt. Trat« a L., 24 Sept. Tas JabreSfest be« Zweigverein« für Innere Miss'ion tm Trlmtdt Gießen findet nächsten Sonntaq narf> mittag unter Mitwirkung des hiesigen stirchen- chor« der 1. Schulkasse in unserer Kirch.- fatt. Festprediger sind Pharrer Sattle r-Wieieck und Groth- Rödgen. Turnen, Svicl und Sport. — Männer-Turnverein. Da« auf morgen fSonnbao) fest gesetzt Ab turn en fr« M. T D beginnt vormittags 8 Uhr mit entern Wetturnen in der Turnhalle der Ober*K«1- schule. Bon 4 Uhr nachmittag« ab finden mir der KiebigSböhe turnerische Aufführungen, Bor- führungen der Tarnenriege und Tanz statt, wozu nur Mitglieder und eingeladene Gäste Zutritt haben. — Pr u 6 b a fl. Morgen nehmen hier die Ber- bandsspi'le um die Meisterschaft in der Al-tfialfe ihren Ansong E« werden sich in diesen Smelen durchnag Gegner messen, welche über gut ringe* schelte Mv'ntschaften verfügen (?« empsär-gi auf dem Sportplatz Trieb der Ballspielklub Merkur 1904 di,' spielstarke Li<»aersay-Elf des Ballsptrl- ttub Wetzlar und darf man ein interessantes Tresen erwarten. Ta« Spiel beginnt nachmittags um 4 Uhr. Tie 2. Mannschaft spielt bereit« uw 2 Uhr und die 3. Mannschi ft um LOy» Uhr vormittag«. — Fußball. Auf das morgen nachmittag 4 Uhr auf 'dem Sportplatz des V f. B. Trieb flattfinixmix Liga-Spiel, R. Sp. (5krma!ita*9Jtar- bura gegen B f. v, sei hiermit nochmals hmge- toiefen. Morgens 8y», 10 und 2 Uhr Weilburg gegen JBL f. B. DanöeL Von der Mainzer Warenbörse. st. 3R a t ns, 24. Sept. Einem allgemeinen Mhmfcf-e entsprechend, beginnt von jetzt ab die Warenbörse bereit« um 10 Uchr und bauert nach tote vor bis 1 Uchr Bcürmulich wird Hafer wieder bewirtschaftet und darf bei b.nt Erzeugern nur auf Grund eines Bezugscheines durch die Landhändler aufflflau ft werden Die Bo-ugscheine weiden von den UnteiD.T e lungdfttlien auSgeste'.lt. Der Mainzer Börsenverein bat die lhtlett>crlei» lungsstrlle für die besetzen hessischen Gebiete ülber- iraaen bebnumen. Jcher, der Lxrstr in diesen Gebieten austaufen will, hat sich also an das Dörfemdkrewriot in Mainz, Breft-mbachstvahe 13 I, Bummer 11. zwecks Aus' ellung eines B-zugststm- ne« M wenden. — An der Heu tigen Börse war der Verkehr allgemein «ch! lelchnft Del« iaaten wurden gesucht und sind tm Breis gestiegen. Sie no'ierten ca. 350—400 Mk »t Zentner. Da« Geschäft in ffleelaaen war bet schwankenden Preisen lebhaft. Man erwartet eine gute Inländernte in Rotklee. ES wurden Rotklee mit 1400-1500, öuwerne mit 1400-1600 Mk. gehandelt In Lntssenfrüchten motterien Bohnen en. 480 Mk., Linsen ca. 700—1000 Mk., grüne Erbsen ca. 600 Mk. und Bstoriaerbsen oa. 700 TZarT per 100 Kg Die Nachfrage nach £>eu war besonders groß. Kleehcu toiöe.r ab rheftchessischer Staaten 46—47 Mk. per Zentner, Stroh ca. 19—20 Mk. und DrrchwreMrob ca 24—25 Mk per Zentner ab Station Das Angebot in Sn^>r und Heu war knapp Dicküben wurden mit 12 bis 13 Mk., Möhren mit 15—16 Mk. und Wetz- kohl mit 15 ML per Zentner a.-hmdelt. In brr lerttlabteüung lernen ÄrriabfrfKlk.fe iesonders rt Aermeljalin und SxmbenflanrÜen zustande Berlin, 24. S Pt Börsen stimm ung«- bild. Die beträchtliche Steigerung ausländisclur Zahlungsmittel wirkte auf Balutapape e, namentlich auf mexikanisch? Anleihen kurserhöhend. Auch sonst zeigte die 6 al hm?) tm allgemeinen feste« Gepräge. Am Montcmmarftc stiegen Lösch Mannesmann und Rombacher weiter. Buderusak.ien waren erholt, nur Bochumer verloren unter Realisierung 17 Droz. Farbwerte waren wiederum vielfach ve aehrt und setzten ihrs VlunvärtSbewegung rort. Elberfelder Farben «wannen 13 Droz, Badische Anilin 11 Droz Auch die anderen chemischrn Werte waren gebessert, fo Th. Goldschmidt um 23 Proz. St aua Romana ziemlich 100 Proz. ocsfer. Attdere Petroleumwerte wurden dadurch gleichfalls gut angeregt. Sonst gestaltete sich das Geschäft bet mäßigen Kursschwankungen mein träge, da die Börse mit Rücksicht auf ine erwarteten wirtschaftlichen Maßnahmen der Regierung und aut bic Brüsseler Konferenz Zurückhaltung beobachtete- Bankaktien schwächten sich bis zu 3 Prvz. ah. Frankfurt a. M., 24. Sept. Börsen- stimmungSbild. In einzelnen Industne- papteren entwickelte sich größeres Geschäft, besonders wieder nt chemischen Aktien, deren Kursbewegung .sich unregelmäßig gestaltete. Als fest sind anzuführen Scheideanstalt 688 plus 10, Farbwerke Höchst 410 plus 9, tzolzVerkohlung 444 plus 6 Pro». Elektwwcrte lagen ruhig und meist behauptet. Am Montan und Eisenmarkt blieb bet Verkehr bescheiden, ebenfalls geringfügig bei vorwiegend fester Verfassung. Unter den führenden Papieren stellten sich Lothringer Hütte 9 Prozent höher 360, Westeregeln mit 1000 rationiert stiegen 26 Proz. BuderuS schwächten sich ab 432 (minus 3 Pwz.). Auslandspapiere verkehrten bei fester Tettdenz. 5pwz. Goldmex. 645, bproz. Silbermex. 497, 5proz. Tehuantebec 393, Teuksclze Petroleum 1452. Es notierten ferner EleAr ^^-chuckert 2161/* pluS 1 Pwz., Dapag 1871/», Siemens-Betriebe 110 rationiert, Rötgerswerke 300V? Plus 4 Proz. Bankaktien zogen mäßig an. Deutsche Bank lebhafter 310, an der Nachbörse 312Vr Plus 7V2 Proz. Spiegel und Spiegelglas 494. Später Ausland«- renten lebhaft und fest, bproz. Reichsanleihe 79‘/3. Frankfurt a. M, 25. Sept. •«iHfenmarft. Datum; • Mottertz. Vegstel-Antwerpen (Tbrlflienta..... Kopenhagen... Stoätholm.... Aelflngfet«, .... Italien. ... ., London...... New-7)ork..... Varis....... Schweiß....... Spanien..... Wien (altes) . .. Deutsch.Oesteee. abg. Prag....... vudapest.. . . Bulgarian. . . Konstantinopel. . Geld Brief ®eh Brkef 23. Sept. 24. S*pt. 1883,15 1886,90 1953,- 1967,- 439,50 440,50 448.56 447,46 804,20 805,80 826,65 828,35 824,15 825,85 856,35 858,35 1223,75 1226,25 1256,26 1258,76 179,80 !80,20 175,80 176,20 264,70 265,30 262,70 263,30 214,25 214,75 22",50 221,50 61,43 61,57 62,93 63,07 417,05 417,95 421,55 426,45 984,- 986,- 1021,50 1023,50 884,10 885,90 919,10 920,90 29,47 24,53 -,- 26,47 27,53 26,72 26,78 80,90 81,10 80,65 80,85 20,59 20,65 19,98 20,02 »irftwhirf*. Frankfurt DerNn Abend- Alenb- Schlutz- Schluß, stur« st-ur« Kur« SUrS Datum 23.9. 24. 9. 2-3.9. 24.9. 5e'eDe«LÄriegsaid. 79,50 79,50 79.50 79,50 4* .Deut-Tirichsanl. — e — . — 68,60 68,70 3'/,Deut.31eichsanl. 65,- 65,25 4*. Dreutz. Konfol» «— . — * ew 68,60 68,25 Darmstädter Banti 154,- 153,- 153,- 162,50 Teutfd'e Dank . . . 308,- 310,- 308,- 304,- Disconto* Gefellsch. —• . — 216.50 218,- 215,50 Dresdener Bank . 188,75 185.- 189,25 188,- Tlarionalbanh f. D. 157,- — — 167,- 157,25 Mstteld.Treditbank — . • 149,50 149,50 149,50 H.Amerib..Dakets. 186,50 187,50 186,- 186,75 NorddeutscherLloyd 185,50 183,25 183,25 Boch.Gußstahlwrk 730,- 780,- 699,75 D -Luxemb Dergtn. 323,- 323,50 324,- Gelsenkirch. Berow. 327,- — , - 328,75 328,50 Harpener Bergbau —. — — . — 358. - Obe schl. kiienr. B. 274,- 266,50 267,25 268,75 Oberfchles.Eisenind. —. — —. — 273^50 277,75 Hoöni^.Brgb. Akt. _ — • 16,50 521,25 515,50 *8 ix.?lniltn»u.5ob3 510,- 610,- 520,- PöchsterFarbwerke 394,- 410,- 393,- 400,- Ölektr. A. L. ®.. 294,- — _ M— 297,- 293,25 Sckuckert« Werke. — . — 216,75 211,- 214,75 Felten» Guileaume — . — — . — 445,- 446,- Daimler...... 220,- 223,- 221,60 224,- Bud »Etsenw.-Lzt. — . — 432,- 425,- 425,25 Adlerwerke .... 260,- 260,- 262,- 263,26 4° .Heff.Staatsonl. Ml — — . — —• . —— — _ Electron Griesheim —. — — , -r 334,75 340,- «arlNaiiernn-ea. Datum: 23.9. Zürich ........... ... 1030 Amsterdam . .......... 5,27 Nopentzaga». . . 12.25 Prag................. Stockholm.............. 8^0 2vien.................. London................. 24.9 9,80 10*75 8*10 vermischte». ** Eine wesentliche Ersparnis antzeizstoffen bedeutet ein guter Zustand der Fenster und Läden. Unter den Heutiyen Verhältnissen schließen oft die Fenster nicht dicht, die Läden oder Jalousien können nicht geschlossen werden usw. Den Hausbesitzern und Mietern kann deshalb im Derbst nur dringend empfohlen werden, beides in Stand zu setzen) Beim Eintritt der Kälte kann sich jeber überzeugen, weuy lebhafter Lustwechskl an schlecht schließenden Fenstern vor sich geht. Oft sind nun die Fenster nicht genügend gekittet oder sie schließen nicht dicht. Hier kann auch durch Verstopfen und Einlegung von Tuchstreifen und Watte nachgeholfen werden. [3n einem letl ber Auflage roieb;r(plt.J Vriand Nachfolger MillerandS? P a r i g 24. Sept. (WTB.) Nach dem „Journal" wird Briand Millerands Nachfolger als Ministerpräsident und Minister des Aeußern. Fast sämtliche Minister des gegenwärtigen Kabinetts werden beibehalten werden. Es wird jedoch noch ein Unterstaatssekretariat für auswärtige Angelegenheiten errichtet werden, an dessen Spitze der Abgeordiwte Noblemaire gestellt werden soll. Dem „Gaülois" zufolge soll der Kriegsmimster Wagener&Schlötel Frankfurt a. M. — Goethestraße 9 u. 11 Täglich Eingang der letzten Neuheiten in Herbstmänteln u.Kostümen in nur best Stoffqualitäten u. primaVerarbeitung. Seidene Kleider, Wollene Kleider, Seidene Blusen Anfertigung nach Maß in eigenen Werkstätten. 10211c 2e Fevre aber die Absicht haben, fern Portefeuille nicht beimbehalten. . Paris. 34. Sept (WTB.f bavaS. ^n Er« hAbenma our bk Anfrage Leon Bourgeois und l’£h?piteäu« sagte M i l l e ran d u. a. noch: Wenn auch die unvergielchiichen Dienste, trie die Nepublik feil 50 Jahren dem Lande ertmefen hat, sie vor leber TiskussBon schützt, so zeigen doch die Er- ialmntpoi eine« halben IahrhurtdertS, daß un Interesse Frankreichs wie auch der Republik dbfk die Folgerungen ja ziehen und in die Gesetze QufMmchmen sind, sobald es die SÄvierigftnt.n her 3tenbe verlangen. Am lldjemnntmuo bieier Schwierigkeiten mühten zuerst alle Anstrengiuunm der Fran-osen, in Brüder!ichveil geeint wie im Kriege, Jtinjiden. Während der Rede schossen Kanonen x^xxlut. Lloyd George und Die Berynkdeiter. Pari«, 24 Sepr. (WTB.) Wie der,,Dratm" t?te, weil sie neue Angriffe befürchtet. Ein Erfolg Wranqels? Neu York, 24. Sepl. (WTB.) Die„Assotcadet Preß" rndbet unterm 22. September aus Konstantinopel, daß General W r a n g e l Alerandwwsk genommen unv dabei 30 Geschütze erobert bat Lberschlesien. Beuthen, 24. Sept. (WTB.) Gegen die Gewerkschaftsführer, die an der Einberufung der Protestversammlung gegen die Verletzung bet ober- schlesischen Neutralität beteiligt waren, schwebt am interalliierten Sondergericht ein Verfahren. Gießen, den 25. September 1920. 10199D dem neuen Friedhof statt lot?« Die tieftrauernden Kinder Gießen, den 24. September 1920. 10184 herzlichsten Dank. 10232 Rote la. Batterien Dietzen (Seltersweg 83 tz ), 24. Sept 1920. preiswert ivat-Kandell-Schule 'Kermes Giessen Babnftifftr. 60 Ffratff.lQT? bei ihrem Heimgange die letzte Ehre erwiesen haben, sowie für die überaus zahlreichen Kranzspenden unseren innigsten Dank. Erst« und bekannt gute Handelsschule. Am 6. Oktober Beginn neuer Halb-u. Jahreskurse. Prospekt frei. Anmeldungen täglich. -Carantlert la *OS1 priod«B»qoalltit ^arl Schunck Für die in so reichem Maße erwiesene Teilnahme bei dem so schwer betroffenen Verlust sagt herzlichsten Dank Brennholz Busen, GtHenn Immen tun geskullten liefert jede Menge -1M3J Ph. Jakobi, Auf der Bach. Danksagung. Für die uns erwiesene innige Anteilnahme bei dem uns betroffenen schmerzlichen Verluste sag-n wir hierdurch unseren 3m Namen der trauernden Hinterbliebenen: Stau Elisabeth Schneider und Nin-er. Vogt'sche Privat - Handelsschule Gießen, Ooetheatr. 32 Fernsprecher 2064. Tages- w«c u. Abendkurse in sämtlich, haufmänn. Unterrichtsfächern. Beginn neuer Kurse Mitte Oktober. Anmeldung täglich. Ausf. Prospekte frei Allen denen, die unserer lieben, unvergeßlichen, treusorgenden Mutter Frau Babette Stetter Prima raskl- o. WirtsWsW empfiehlt G<. SehAfer, Ltcher Strake 9. iem im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Marie Witting. wachsschuhereme Kerze«, Hao« n. Toi lertenfeife. 10121 Echanzeakratze 1. stets frisch, Mk. 3-50. 9614 Carl Schunck. Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, für die vielen Kranz- und Dlumenspenden, dem Gesangverein Eintracht für den Grabge- sang, sowie den Lazarettinsaffen und seinen Arbeitskollegen sagen wir herzlichen Dank Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Minna Törsner Witwe und Kinder. 01S059 Gießen, den 23. September 1920. • HALT • Zug kommt in Ihr Geschäft, wenn Sie ihre Jnferaie der Soe- aial'flnnoncetr(5r»ebltlott „Herso“ 10«*h Gießen, Plockstr.5, )>ern- ivrech. 335, zur kostenlosen I Bermtttluag übergeben. Heute nacht entschlief unerwartet, infolge Herzschlag, meine liebe Frau, unsere treusorgende, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Katharina Schneider geb. Hahn im 63. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Schneider, Lokomotivführer. Gießen (Crednerstr. 42), Frankfurt a. M., Großen-Buseck, den 25. September 1920. Die Beerdigung findet Montag nachmittag 3 Uhr auf Haubennetze einfach oder doppelt, in bekannter Güte ioi« 3 — 1L 3.50 Mk. Hermann Plank Wwc. Parfümerie. SelterSw-8. la. Düngekalk korzügl. bewähri, gibt ab _ C. Rübiamen. v«rnsprrcher 259. Gute bürgerliche Wohnungseinrichtungen gut gearbeitet billig im Breis, soweit Vorrat. Mf""“' 1275 Stfilahimnift z;o» echt eichen, gebeiu endkiicnntrs^äi) schwarz gebeizt 3-Ztmnieretn- M vsslgsj richtung nun Od*fJ Lieferung frei Haus. Kostenlos. Auibewabrung Besicht, ohne Kaufzwang. ). Jttmm lJnh.: Alfred Brumlill «lefien. BaBaßofftt. 29. Versand durch ganz ' Deutschland. J”*c Heute nachmittag 5'/, Ubr entschlief sanft nach langem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, unier lieber Vater, Schwiegervater, (Mroboater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Wilhelm 5eip im Alter von 70 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Seid Familie Wilhelm Karl Seid Familie Karl Seid Familie Heinrich Albobu l. Familie Karl Manl Familie Lehrer Leiv dm®* Familie Job. Balser iAmerika). Hattenrod, Ober-Bessingen, Geiß-Nidda, Amerika, 24eSet)tcmbcr 1020. Die Beerdigung findet Montag den 27. September 1920 nachm. 2 Ubr statt. Danksagung. Für die herzliche Teilnahme, die wir in unserem neuen großen Leid so reichlich erfahren durften, sagen wir auf diesem Wege unseren wärmsten Dank. Insbesondere banken wir den Gliedern der Gemeinde Leihgestern, die uns auch diesmal in so großer Zahl und in so wohltuender Weise ihre treue Anhänglichkeit an den lag gelegt haben. Gießen, 25. September 1920. 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Diese Erkenntnis ist herb. lichkeiken der Hilfe sind gerin gering. Was vermag ein die Macht unerbittlicher besiegtes Volk gegen nie ganz des Be- rustung darüber Ausdruck, bafc die Polen Nachdruck verboten.) Fortsetzung 33. ichen Wasfergvaus. ihm herüber in den der deutschen Seele. In Hauptwerken stellt er die Kant ist der S seinen drei krit mit des -n Blinder Haft. Roman von Alfred Sassen. lesen von den furchtbaren Ereignissen, die sich sei: längerer Zeit in Oberschlesien abspielen, von Has; und Tücke, von Raub und Mord, kurz von jeb» wisser. Niemals in der Geschichte ist es möglich gewesen, Deut'ch? unter einen Hut zu bringen. Spät erst haben wir inu> die preußische Disziplin gescka f.n, als Kun pnoduk. auf bau* schein Boden ward sie lang am unter unserem Widerstreben aus das deutsche Volk ausgedehnt. Erziehung kämpfte gegen die Naturanlage Un- deutsch war Tiiziplin, aber un agbar notwendig troffencn. Bei den Völkern ist ein bestimmtes Gegensatzpaar von Triebkräften vorhanden, nach Kant der Trieb, sich zu vergesellschaften und sich zu vereinzeln. Das Wesen des Menschen ist eine ungesellige Geselligkeit. Aufgabe der Menschengeschichte ist es, eine Gesellschaft zu bilden, in der die Einzelglieder möglichst unabhängig und doch zum Ganzen harmonisch zusammengeschlossen sind. Bei einem Volke mit individuellen Eigenarten ist es außerordentlich schwer, einen einheitlichen Staat und eine einheitliche Kultur- zu schassen. Daher leiten sich alle Krankheiten und Tragödien unseres Volkes her. Wir glaubten, die Deutschen seien das Volk der Disziplin. Auch das Ausland glaubte dies. Von Hause aus hat aber der Deutsche kerne Spur von Disziplin, er ift ein Querkopf und Besser- aber nur Selbsterkenntnis kann uns retten. In glänzend durchgeführtem Beispiel zeigte der Redner sodann die Parallele zwischen dem deutschen und dem individualistischen Griechen- ovlle und verfolgte die Ablösung der b iben Triebkräfte in der Geschichte, um sodann sortzusahren: Der Deutsche ist auf keine Formel zu bringen, er hat alle Möglichkeiten in sich und ist darum dem Ausländer unverständlich. versuchen wollte, alles — — mit einem ^brung, so und kühn, wie er ihn in ferner ™agtnnrtigcn, kvaftpoche iden Jugend getan, über- Qltn®uete er sich den Geistern der Master! - Mochten sie um feinet* und ihretwillen — s.'uen -Lohn und dessen Liebe barmherzig Wolter Hüttich stand am Mer und starrte wie dn Irrer hinüber zu dem dunklen Etwas, das schon a der Mitte des Flusses, von der Hauptströmung efa&t, lautlos dahin trieb Auch in dem Antlitz des Deutschamerikaners texr einen Augenblick Imrg ein Ausdruck ohne- «cheu. Die Todesfurcht gefcWt tiefe Ähriten toeüi — ersucht die Reichsregiemng, sich für die freie und ungestörte Abstimmung, die der Friedensvertrag verbürgt, mit aller Entschiedenheit einzusetzen. Unteren bedrängten Brüdern im Osten entbieten wir warme vaterländische Grüße. An seinen Sohn dachte er, und daß er ihn Ichftcheckilich vaterlos machen würde, wenn er als 'Aßiger Schwimmer der Minden den Sprung ms •Bofier nschtot, um cn dem sxuchten Element mit ihr lü kämpfen, vielleicht txm ihrer VerzweifluugSkvast "n die Tiefe gezogen zu werden. _ Und doch — und doch — mutzte er ihr matf r^gen, die Unglückliche zu retten, die — das fühlte gerade jetzt mit heilig brennender Gewalt m Nitor Brust — stets ein Deck seines Lebens ge- »rsen und geblieben war?!" .Ja, wenn es nicht anders fein konnte, mutzte : kt ihr im Tod beweisen, wie unrecht sie getan, ** mit ihrem blinden Hatz zu verfolgen. Und die Todesfurcht wich — sein Leben wrr nichts und das tieben der Minden, die er zu Hüttich den Ast ergreifen — noch eine halbe Minute — und das Rettungswerk war gelungen. Ter Deutschamerikaner fühlte Boden unter den Füßen. In plötzlich ausbrechenden Fieberschauern die Zähne zufttmmenbeißrnd, hob er mit einer letzten RstseTianstrengung den schwrnen, durchnäßten Frauen körper an seine Brust empor, fo datz der Knecht die Bewußtlose er greifen und ans Land ziehen Sonnte. Ter Retter kletterte muh, mühsam imb schwerfällig, auf einmal von all seiner stolzen Kraft verlassen. Der Mn echt hatte schon vorher einige Düate gellend in die Nacht hinringerffiffen — das Zeichen mußte gehört worden sein. Aon der alten Burgauer Brücke her hörte man's jetzt heranhasten, mehrere Menschen zugleich Hamen durch die Wie,en angestürmt, imb brühen auf der Straße näherte sich in eiligem Rollen ein Wagen. Es war ein Verdienst vom Lehver Remsdort, daß ein Wagen zur Stelle war. Nicht nur Daran hatte er gedacht, sondern auch den alten Arzt beä Städtchens für alle Fälle benachrichtigt. Ter alte Herr hatte sich mit Anna Reinsdorf un Wagen in der Nähe der Brücke postiert. Es schien, datz nicht Walter Hüttich allein von dem Qfebanten ergriffen worden war, die arme Blinde könne den Weg zu dem todbringenden Wasser gefunden haben . . . Viele Hände griffen zu, um d« Bewußtlose hinüber in den Magen zu tragen. Ter Hehrer blieb bei dem jliühsam hinterher schreilenoen Freund. Er reckte seine mittelgroße, schmächtige Gestalt, um den Arm stützend um die Schulter des völlig stummen Teutsck,anierikaners legen zu können. Er hatte von dem .Knecht gehört, .Die das Rettungswerk vor sich gegangen war, und be- seine Erfolg? gebracht und deulsckies Leben groß gemacht. Solange sie mächtig war, waren Ab- Iplitterungsverfuche undenkbar. Man bat Sie Deut ch n auch für das Volk der Treue, den Ausfluß d.s Zuftrnrrnenhal.-ms, gc- KW AU » cÄ *onb ^Tfinr* öfe | I un Kundgebung für Oberschlesien. Der einmütige Wckle, den deutschen Brüdern in Oberschleiien zu zeigen, daß auch am anderen Ende des Reiches alle Volksgenossen fest zu ihrer und der gemeinsamen Sache stehen, hatte gestern abend Männer und Frauen aller Stande und Parteien im Sladttheater zu ausdrucksvoller Kundgebung vereinigt. Oberbürgermeister Keller begrüßte im Namen des Ausschußes, der die Kuridgebung tiorbe rettet hat, die Versammelten und dankte ihnen dafür, daß sie mit ihrem Herzen dem Kampfe der Oberschlesier um ihr gutes Recht nahestehen. Er führte aus: Unsere deutschen Volksgenossen in Ober- wce r Stiefeln uallttjit' ^lunidt EtjjdenJ "klgklung ^ j üÄUn'r ' ,L°'ü°l. Sfr tönnni einem nmtn at-IRittag. ^bendtisch Jtn. ®o? faetbttj 'Wo. „Hereo1 '«e 5. IQSiJ Gewäsch! äfleln wird an« J- Lchr. Ünaei hn b. Sieh, gj ii4 an w den sollen, muß man in Selbsterkenntnis nach ihren Fehlern forschen. Das Geschick ist nie ganz unabhängig von dem inneren Wesen des Bc- wedem Mittel, eine freie Volksabstimmung zu Hintertreiben und ein wirtschaftlich wertvolles bem- sches Gebiet gewaltsam vom deutschen Mutterlanbc loszureißen. Volk in Not! Welchen Deutschen drängt es da nicht, beizustehen und zu helfen, soviel in seinen Kräften liegt! Freilich, die Mög- ixrzichtet, wenn es sich um Tod und Leben handelt. Wenn es sich um den Zeitpunkt der retelutuonären (Erhebung, wenn es sich um Krieg oder Frieden ynbelt, dann müssen die Massen sprechen und richt eine Heine Zahl von Führern bestimmen. Teshalb muß die Unabhängige Sozialdemokratische Bartet erhalten bleiben. Ihre historische Ausgabe ist es, auf der unerschütterlicken Grundlage des wissenschaftlichen Sozialismus den Kampf zur Er- ofcnrng der politischen Macht und für die Diktatur bei Pwle'arials durchzuführen. Ste muß kämpfen gegen den Sozial re svrrniSmus, gegen das Zusammengehen mit den bürgerlichen Parteien, gegen bet Politik der Arbeitsgemeinschaften und gegen die Verschleierung des Klassenkarmpses. Ader sie muß ad) die pseudoradiLcke PutschtaLrik her Kvmmu- cisten bekämpfen, die das Proletariat blutigen Niederlagen entgegen führen kann. Dazu muß sie sich icktzen können auf kampferprobte und kampfbereite Jiafim, die wissen, was sie wollen, die zu Opfern leart sind, die aber auch selbst befttntmen über ick Politik imb Tcckttk ihrer Partei." Der „Vorwärts" meint dazu: „Wir glauben nicht, datz dieser Aufruf auf tck Nterssen einen bcfanders starken Eindruck rna- chm totib, dazu ist sein Ton zu jammerseLy, trägt er zu sehr den Stempel der abfoluten Hilf* I »ft q Beit Taß die USP. nach dem Abfall ihres Intfcn Flügels versuchen wird, ein selbständiges Heben weiterzufühven, ist ja schon bekannt: dieser Ersuch wird aber bei den Massen der stärksten Skepsis begegnen, da s« zu begreifen beginnen, hob eS zwischen Sozraldem.ikratte imb Kvmmunis- ttus Dein Zwitter gebt lde mehr geben kann. Erispten ipielt auch noch auf den Trümmern feines Partet- jchiffs das alte Taschen,pielerspiel mit der „Dik- tatur des Proletariats" weiter, ohne bemerken u 'wollen, datz Diktatur und Selbstbestimmungs* echt der Massen einander ausschließende Gegaisätze ich. Wo das Selbstbestimmungsrecht der Massen xoftfrt, da ist eben nicht Diktatur, sondern D«.- nöf ratie. Crispiens Anklage gegen die NPD. ist wütende Selbstanklage. Denn alles, was die fimtmuniften der USP. antun, haben die Unab* Mngtgcii zuvor der Sozialdemakvatie angetan, und ck Lähmung des Proletariats, über die Crispiea eyt auf einmal heult, weil es ihm selber an Kn Kragen geht, ist ihre eigene Schuld." Sieger? Eins aber können wir: fordern und immer wieder fordern, daß Recht Recht bleibe, sei es auch nur das Recht, das kümmerliche Recht, das dem deutschen Volke übrig geblieben ist nach dem Friedensdiktat von Versailles. Tas freie, völlig unbeeinflußte Abstimmunas- r e cf? t unserer deutschen Brüder von Oberschlesien, das ist es, was wir fordern, fordern nach dem Friedens vertrag, fordern von dem Gewissen der Welt. Wir können noch ein weiteres. Wie wir alle mit wärmster Anteilnahme und innerer Bewegung die schweren Heimsuchungen unserer Volksgenossen in Oberschlesien begleiten, so wollen wir uns zusammentun ru einer Herz und Vertrauen stärken- den Kundgebung für Oberschlesien. Diese Kundgebung ist keine Parteikundgebung. Volk in Not, da schwinden alle Parieigegensätze, da steht die viel vermißte deutsche Einigkeit auf, da bekennt das ganze deuftche Volk den Willen, baß lebenswichtiges Land deutsch verbleibe und verlangt, daß alle diejenigen, die als Oberschlesier berufen find, bet der Abstimmung dieses Bekenntnis im Namen des deutschen Volkes abzulegen, dies m vollster Freiheit zu tun vermögen. Prof. Dr. Horneffrr. Hierauf ergriff Prof. Dr. Horneffer das Wort zu einer inhaltsvollen Aussprache, die etwa folgende Gedankengänge barlegte: Wenn unsere Feinde in unseren Grenzlanden Abstimmungen vornehmen lassen, so spekulieren sie darauf, daß viele Deutsche dort Heimat imb Vaterland preisgeben werden. Wie hätten sie sonst in Ost- unbi Westpreußen eine Abstimmung unternommen, wo 90 Prozent Deutsche saßen. Da die Deutschen dort nicht ins feindliche Lager übergingen, fürchteten! sie, daß dies auch in Oberschlesien der Fall sein möge und suchen nun die freie Volksabstimmung zu hintertreiben. Die Feinde haben sich ein geredet, daß jeder deutsche Volksstamm mit fliegenden Fahnen zu ihnen übergehen werde. Leider haben sie daS mit wenigen Ausnahmen an den Elsaß- Lothringern erlebt, und sanden Los!öfungsbestee- bamgat im Rhein!ande und in Bayern. Etwas derartiges kamt man von keinem Stamm irgendeines Volkes erwarten, es ist leider deutsch. Die echten Deutschen in Oberschlesien werden zweifellos jeden Verrat ablehwm und ein ehrliches Bekennttiis für Deutschland oblegen, aber von dem einzelnen Fall muß man den Blick auf den ganzen Charakter des Deutschen lenken. Da unter Volkstum und der gantze Staat neu ausgebont wer- Äckdung der Franzosen unter Beugung Rechts die Abstimmung in Oberschlesien hintertreiben imb das deutsche Land auf gewaltsame Weise an sich zu reihen suchen. Sie Der Swift unteren Unabhängigen. Die Führer des linken Flügels der Unabhängigen, Däumig, Adolf Hoffmann, jotntn und Stöcker, hatten in der„Ro jen Fahne" einen „Aufruf der linken U.S.P." reröffentlicht, der sich vor allem gegen die Ver- !. Itgung des Parteitages der Unabhängigen auf ven 12. Oktober wandte, für den ursprünglich der 24. Oktober in Aussicht genommen war. Der Aufruf erhob gegen dieses Vorgehen der Mebrheit des Zentralkomitees Protest. Diese Tarnt oer Mehrheit des Zentralkomitees zeige । klar, daß die Rechte einen UeberrumpelungsL- - Parteitag wünsche, da sie die sachliche Aufttä- j inngsarbeit furchte. Die Mehrheit bezeichnet diesen Aufruf, der ihr selbst nicht zugegangen war, als rin unerhörtes Verfahren, das offen aus dis Zerstörung der Partei hinarbeite. Der Vorsitzende der Unabhängigen Partei Deutschlands, C r i s p i e n, wendet sich in der „Frei- lftt" an die Mitglieder der Partei, um die Spaltungsversuche, Hie von dem linken Flügel Ker Partei betrieben würden, zu kennzeichnen.! .Leder revolutionäre Pvoleiarier muß sich gegen den Spalmngswahnftnn erheben, und das verderbliche Werk fanaftscher Sef tercr verhindern! | Das Ziel der Kommunisten ist aber unserer festen . Uebetieugimg nach aussichtslos. Es ist unmöglich, I bau bie entwickelte Arbe ttrschaft sich Bedingungen iiicrlcgen läht, die jebe Sdbstbeitimmung und I kelüstbetäligung ausschliehen, alles g isftge Leben I ertöten. T4e Wirkung der Äufnabmcbebingungen xr Kommunistischen Internationale ist imbeftreit* »r die Vernichtung der Unabhängigen . ZozialdemvkratischenPartei. Die Betz ürroorter dieser ©ebingungen versuchen diese Wir- | ffcifl abzufchwächen oder ganz in Abrede zu stellen, ® icnr bie Mitglieder unserer Partei mit verbundenen Ligen den Kommunisten in die Arme zu treiben. | ES kann feinem Zweifel unterliegen, daß biefe 1 Bestimmungen, bie den Ausschluß aller Partei- i' t^Mdelegierten imb aller Mitgliedschaften verlangen, die sich dem Diktat nicht unterwerfen, nur I auf die Spaltung bervchnet sind. Es ist unmöglich, s bah der Arbeiterklasse eine Politik von oben auf- | gedrängt ivirb in reDüIutiorviren Zeiten, wo die V Selbstbclatigmig und die Enlscheidmig bei den i Massen selbst liegen muß. Es ist unmöglich, daß ■ t4e beutfd e Arbeftt-rschaft auf "btt Selb skbestimmim g 9. yäfrWS« w52* )tn im Hili i von «iisck. ■ flnükboie unie ■ n den fserkeffe! üibtn. 01806 D leutn Biue 9, {5 »00 M. I ÖODilW von -e- itnttit im guttn it von LMoedn ort flehidjt ;tx. .10212 an b.ÖLl brei uralten Ideale bet 'Menschheit: das Wahre, das Gute, bas Schone der Gesetzlichkeit gleich, bie nicht wülkürlich von außen aufgebrungeit, sondern das innerste Wesen des Menschen selbst ist. So kommt er zu der geheimnisvollen Verbm- bung von Freiheit und Gesetz, freier Gesetzlichkeit und gesetzlicher Freiheit. Nach Ansicht unserer Feinde war der deutsche Geist hochzuschätzen, der deutsche Staat aber ein verurteilenswertes Mittel zur Knechtschaft. Das ursprüngliche Preußen hatte mit dem letzten Preußen nichts mehr zu tun. Preußen konnte nur Opfer der Unterordnung fordern, wenn es Ausgleich schuf durch persönliche und religiöse Freiheit, wie es der Genius des preußischen Staates, Friedrich der Große tat. Bismarck hatdas Programm'dieses demokratischen Teutschlan) verwirklicht. In der jüngsten Epoche erst ist Disziplin imb Unterordnung verknöchert, obwohl Nietzsche ungehört für bas neue beutsche Reich bie neue individualistische Kultur forderte. Tie Fehler müssen wir durchschauen, um zu lernen. Taß Grenzländer in Gefahr sind, ist auch unsere schwere Schuld. Deshalb müssen wir an Seele imb Geist arbeiten, um einen neuen Zusammenschluß zu suchen. Wir müssen wieber- erzeugen, was ber beutsche Geist in Kant und den Ttchterkonigen in Freiheit und Gesetz als Einheit verkündete. Wir müssen auf den Trümmern unseres Staates eine freiwillige Disziplin schaffen, die aus freiem Willen das Gesetz bejaht und verwirklicht. Wenn wir das tun, bann werden wir auch die große Treue lernen, daß alle Deutsche zu uns gehören, auch die Teutsch-Oesterreicher. Wenn wir uns täglich schicken, können wir den Reichtum unserer Vielheft mit Staat njtb Gesetz in Einklang bringen. Dessen zum Zeichen wollen wir unseren Brüdem im Osten unsere Grüße senden. Im Altertum haben die Griechen nach dem Sturze ihre verdienstvollen Tyrannen sich verpflichtet gefühlt, aus freiwilliger Hingabe die Leistungen der vergangenen Epoche weft hinter sich $u lassen. Es muß auch m uns der Wille lebendig werden, es in allem besser zu machen, als es in der Vergangenheit war. Dann kann in der tiefsten Not unser Volk noch toicbergeboren werben. Ans Vaterland, ans teuer, sthlckß dich an. Nach dem starken Beifall, den der Redner erntete, verlas Oberbürgermeister Keller eine Entfchließung, die telegraphffch dem Reichskanzler sowie dem Boritcmd der Heimattreuen Verbände in Oberschlesien übermittelt werden scckl. Die Entschließung, die einstimmig angenommen wurde, hatte folgenden M>rtlaut: Entschließung Die zu einer Kundgebung tm Stadttheater zahlreich versammelte Einwohnerschaft aller Schichten der Stadt Gießen gibt ihrer Ent- Der Knecht, der mit ihm gekommen war, hatte, da er nicht schwimmen konnte, aut ferne Art Anstalten zur Rettung getroffen — er hatte von einem Baum, der aus der Busckpvildnis em» ponagte, einen handfesten, writgreftenden Ast niedergerissen, den er nun, sich dicht am Userrand glatt aus "bet Boden legend, in die Flut hinübcrstrectte, dem kühnen Schwimmer entgegen. Eine halbe Minute später schon kannte Walter ipfetftfitl! miakochkii au w? Bulboecktr.r -ylnbertoiin •'Midi vi pot?' . S»rA. «n X) an b. Gikl, k i. Br ntl.benlnub.fl M» Ufern rer»irb.d«llMwi. biiiteLn.ny'im. (icrrnlob.mmt; Hnb) inncUM’ fiMinkAunr. Hcimt. ; anncbi'te mH inter 1013 an^! 'nerflnteiiitc J .qenBeliebrtnmi»: WM , ea- o. 8? erhebt »trter ihr Saupt. wenn wir mit Schmerz und Entrüstung hären und Ikekul^cn dw Ietnix und wollen die Samstag, 25. September (920 Mock> e hvc Irene zum deuttchen Volk und Staat in reister Not ein denkwürdiges Wahrzeichen au i richten niemals wankender Volks- und Heimatlieb.', rin Beispiel für alle deutschen Stämme, die nur in fester imb unzerreißbarer Einigkeit unser Volk befieren Zeiten entgegen- führen formen. Glück auf zu einem großen FriedenSsieg! Aus StaM und Land. Gießen, den 25. Sept. 1920. ** Amtliche Personalnachrichten. Uebertaagen wurde am 21 September bem tidytec Jakob Friebr ich zu Pfunq'abi eine Lehver- ßelle an ber Volkssönile zu Reichel.:'heim L £)., Kreis Erbach, und bem Seiner August Rettig zu Reich», lshrim i. O. eine örffreriteile an ber Volksschule zu Pfung.'Lbl, Kreis Darmstcün. — In den RnhesLnd versetzt wurde am 20. Sep- lentber ber Lelwer an der VvlksfckHcke zu Lehn- h e i m im Kreise Alsfeld, auf jein Nachfiichen wegen g.fckstvüchter Gefunrh it unter Anerkennims seiner bem Staate geleisteten Dienste am 1. Oktober 1920 ab ** Be zahlt keine höheren Preise für Baumaterialien. Tie Tagcsteeise und Bezugsmöglichkeften von Baumaterial«m aller Art können jeberjeit bei ber Hess. Baustoffbeichaftungs- stelle, Sitz in Fvankfurt a. M., Obemminstr. 51, erfragt werden. Postkarte oder telcphcmisck^r Anruf (Hansa 7734, möglichst Tienstags und FreftogS vormittags) genügt ** Ter Hilfsbund der Elsaß-Lothringer im Reich (Ortsgruppe Gießen) verunstaltet einen Lieder- imb Bo Haden-Abend am Samstag, 2. Oktober, abendZ 8 Uhr im Hotel Einhorn zugunsten ber Hilfsvasse ber Ortsgruppe, unter Mitwirkung hiesiger Flüchtlinge, des Kon- ^rtsängers Ruez von Marburg (Tenor), des Pianisten Herz und der 12 und 13 Jahre alten Geschwister Herz (Flüchtlinge) aus Hadamar. Näheres im Anzeigenteil ** DerObst - undGartenbauverein macht noch einmal aufmerksam auf seine Ausstellung in der Turnhalle der Stadtknabenschule. Er hat sich die Mühe gemacht, für Freunde und Liebhaber guter Obstsorte" eine Auslese ber besten Ware zu bieten. Auch der Laie sollte sich bie Gelegenheit nicht entgehen lassen, seine pomologischen Kenntnisse zu bereichern. Wer hat nicht schon im Glauben, einen vorzüglichen Taselapfel gekauft zu haben, eine minbenoertige Frucht nach Hause gebracht. Hat noch keine Hausfrau ben großen Katzen- kopf für eine edle Eßbirne erstanden? Wissen wir doch alle, wie ärgerlich solche Mißgriffe bei den hohen Obstpreisen unserer Zeft sind. Die schöne» Auslagen von Gemüsen aller Art zeugen von Fleiß und Rührigkeit unserer Kleingartenbesitzer und von Sachkemttnis langjähriger Gartenfteunde. Der Besucher wird, besriebigt über den Eindruck und bereichert an Kenntnissen, die Ausstellung vev- lassen. Kreis Wetzlar. ra. Vetzberg, 24. Sept. Bereits vor einem halben Jahr sind hier die meisten HauSan- s ch l u s s e für bie elektrische Lichtversorgung fertig* gestellt worben, aber die Verhandlungen mit ber Gemeindevertrettmg Rvbheim wegen Anschluß an bie Starkstromleitung Wetzlar-Robheim stießen bisher auf nid# geahnten Widerstand. Hessen-Nassau. ra. Haiger, 24. Sept. Die Berwirklichm« des Bahnprojekts zwischen bem oberen Dilltal mit bem oberen Lahntal erscheint sehr erschwert wenn nicht völlig hinausgoschoben. An btefer Strecke sind neben Haiger besonders interessiert bas Au- bachtal, bie blühende Bveftscheider Tonindustrie und die Braun kohlengruben bei Gusternhain. Diese Verbindung des oberen Dill-i unb LabntaleS soll folgenden Weg nehmen: von Haiger durchs Au- bamtnl nach tiang-nuuibad), durch einen Dunnel nach Bveiffcheid, Gusternhain, Driedorf (Kreuzung nrit ber Strecke Herborn—Westerburg), Beckstein; von hier entweder durchs Ulmbachtal nach BiS- kirchen ober durch das Teil des Kahlenbachs nach Löhnberg. Der Bahnkörper bis Langenaubach ist so- weft fertiggeftellt, aber die Vorarbeiten für bat Tunnel wurden neuerdings wieder eingestellt. Kassel, 24. Sept. Die 3 Zahresversamw- hmg der Gesellschaft zur Errichtung eines deutschen Erfinder-Instituts findet morgen frier in Kassel statt. Am 25. Sept, abends hält Geheimrat Sommer aus Gießen in der Stadthalle einen öffentlichen Vortrag über „Leonardo oa Vinci als Erfinder in Technik und Kunst". Die IahreSverfamnckunA, bei ber Gäste willkommen sind, beginnt am Sonntag, den 29. September vormittags im Landesmuseum. Es findet dabei eine ausführliche Behandlung der jetzigen Lage des Erfinderwesens in Deutschland statt. griff nun, daß Walter Hüttich augenscheinlich vor Erschöpfung nicht sprechen tonnte und vielleicht dem Umfmlm nahe war. Er hals dem Durchnäßten in den Wagen, in den die Blinde bereits gehoben wvrdcn wir. Man rier 'dem Kutscher ju, in größter Ecke rvrch bem „alten Schloß" zu fahren. Im Wagen, bä dem mangelhaften Laternenschein, tonnte ber Arzt natürlich ftftne eingreifenden WiederbelebungSoer- suche mit ber Bewußtlosen beginnen. Er wusch ihr nur die Stirn nut einer belebatoen Flüssigkeit, von ber er ihr auch etwas rinzuflößen suchte, unb reichte dann dem kühnen Retter ein Fläschchen mit altem Kognak, wonach dieser begierig griff. Er tat einen liefen, tiefen Zug, aber er sprach auch jetzt noch nicht, sondern saß nur und starrte aus bie regungslose Frauengestalt ans dem Wagensitz ihm gegenüber. Als das Gefährt vor dem „alten Schloß" hielt, erlebten die In soffen in dem Halbdunkel des Wagens ein erschütterndes Schauspiel. Tie Blinde richtete sich plötzlich aus. Das Bewußtsein war ihr zurückgekehrt. Sie fuhr sich mit ben Händen über das nasse Haar, strich an den tropfenden Kleidern ntetcr, und ihr starker, straffer Geist hatte begriffen, daß ihr Todessprung in das Wasser mißlungen war. Als man ihr aus dem Wagen aus ben Boden geholfen batte, schien sie auch zugleich zu wissen, wo sie sich befand. S«c schauerte in sich hinein, dann tat sie mit Der Sicherheit einer Nachtwandlerin ein paar Schritte vorwärts, gerade aus das Hans zu. (Foctfetzung plat.) Ce au ver Frankfurter Theater. c; 2, tRSTt ein Gieren, teil 25. September 1920. Der Obcrbürgermttster. I. V.: Dr. Seid. Nachtrag zur LrtSpolizeiordnung. Auf Gnnd der ^eftimnrumgen in Artikel Rivier. Weitz: W Rivier, Lausanne. Schwarz: M. Flatto, St. Gallen. 1. e4, e6. 2. 64, 65. 3. e6X, edX- 4. S f3, Sf6. 5. L63, Le7. 6. Le3, Le6. 7. 862, 867. 8. Tel,0'0 9. 0-0, Tc8(1.) 10. c3, b6, 11. Tel, Te8. 12. Sfl, 818.. 13. Se5(2) c5. 14. Sg3,c4(3). 15. L bl, 8 67. i6. f4, 16. 17.15. Lf7(4). 18. SXL17, KXSf7. 19. Dg4, 8 66. 20. L H6Ü (5), T el+ (6) 21. T elX, 86- 22. fgX+, hgX- 23. LblXgö!, SXg6 24. De6#. 1. Bis hierhin ruhige Entwicklung, doch was soll der Turm auf der e-Linie? 2. Nützt gleich die Kleine Schwäche des letzten Zuges aus. 3. Dieser Borstotz ist schlecht, Schwarz hätte den Druck auf 64 immerhin aufrecht erhalten sollen, oder eher noch abtauschen. 4. Fehlerhaft Der Abtausch schafft schwache Punkte auf dem Königsflügel, solange der weitze Läufer die Linie bl -H7 bestreicht, wäre sein schwarzer Kollege besser am Leben geblieben. 5. Sehr fein! Auf 8 H5, c5, hat Weitz zunächst nichts. 6. Falsch zum Schluß! Nun hat Weitz zudem noch die e-Linie. Der Schluß »st fein. Hi Elsass-Lc Ort Lösungen: Nr. 31. A. Ellermann (Brislane Courier 1920). 1. Preis. 1. D12-b2! Nr. 32. (Th. Salthouse, Good Can/anion 1916). 1. 62-63. In einem Tage zur Frankfurter Herbstmesse und zurück! Stöbt. Eebensmittetamt. Waren-Ausgabe für die Woche vom 27. 9. bis 3. 10. Nicht rechtzeitig abgeholte Ware verfällt. 1. Brot: 2000 Gramm Brot oder 1480 Grau» Mehl, Kg. 2.15 Mk., Brötchen 15 Pf. Weizenbrot« mehl Kg. 2.80 Mk Weißbrot Kg. 2.45 Mk. Weih- brolbäcker: Ludwig Weber, Hillebrandstr. 1; Apitz & Ehrhardt, Krofdorfer Str.; Karl Euler, Ludwigs« platz. Mehl für Kranke: Kg. 3.20 Mk. (Berkaus»« stellen siehe unter Nr. 4). la. Fleisch: 200 Gramm Eorned Deef zu 3.75 M., 125 Gramm amerikanischer Speck zu 3 Mk. gegen Abgabe der Fleischmarke der 38. Woche in den Metzgergeschästen vom 24. 9 bis 1. 10. 20 Ablieferung der eingegangenen Marken bis spätesten» 5. 10. 20 durch die Metzgergeschäste. 102058 2. Nährmittel: 200 Gramm Haferflocken 1.40 M. pro Pfund auf Abschnitt Bu.C der Nährmittelkarte. 3. Jucker für September: 750 Gramm zu 2 M. pro Pfund in den Kleinhandelsgeschästen gegen Ab« gäbe der Iuckermarke für Sept, bis 30. Sept. 1920. 4. Meyl, Nährmittel, Lebensmittel und Zucker für Kranke, Iugezogene und Fremde: Hch. Jung, Rittergasie 11; Emil Fischbach, Seltersweg; Konrad Männche.Wilsonstt.15; SchadeLFüllgrabe, Walltorstr. 5. Fische: Verkaufsstelle in den Markttauben. 6. Obst und Gemüse: Verkaufsstelle in den Marktlauben. Gemüse u. Obst täglich frisch zu Tagespreisen. Größere Mengen Fallobst eingetroffen. Der Oberbürgermeister lLebensmittelamtk kWogofle. Ewvsrhl, Gießen... ab 8" B.-Naaheim „ 853 Friedberg . ■ 901 Frankfnrt/M.an939 Tßlicfj, 114 ff.l Abl.OW>b. Künstler' am Sänfte s[!hr 1® =EBZ,BEBZ(i Eintrltteb»^ bausDlet^ Hontag mdei Kaue «o 2 »• Vorverkauf bei und Dafür werden mit Rücksicht auf die derzeitige Lage auf dem Baustvfftnarkt, der sich in letzter Zeit etwas gebessert hat, die auf Grund der Bekanntmachung vom 29. Juni 1920 zu Rr. D. K. 12 378 erlassenen ErleichiMMgen bis auf weiteres wie folgt ergänzt. ■ Es können daher abgegeben werden von Erzeug erwerken und gc-ndymigten Dändlerlagern: 1. a) 2000 Stück Backsteine pro Monat und Ein-- zekverbvoucher, b) 1000 Stück Dochtziegel aller Art prv Monat und Ginz elberbraucher, c) 2000 Stück Drainageröhren pro Monat und EiilHelverbraucher, d) 2500 kg Kalk pro Monat und Erntzekvev- brauxher, e) 1500 kg Portland- öder Hochsfentzemiertt pw Monat und Einzelperkwaucher. 2. Das von den Krersbauinspektoven btzw. städtischen BaupolizeiÄntern durch Freigabescheine sreizugebende BanmaterialienÄmtinsent wird wie folgt erhöht: r/wx a) Backsteine — Abbruchsteine brs zu 5000 Stück pw Monat und Baustelle, b) Dachziegel aller Art bis 5.1t 3000 Stück Pw Monat und Baustelle, c) Drainageröhren bis zu 5000 Stück pw Mo- nat urck Baustelle, d) Kall bis zu 15 000 kg pw Monat und Baustelle, e) Portland- und Hochofenzement bis zu 10 000 kg pw Monat und Baustelle. Größere Mengen werden im gleichen^ Verfahren wie bte'Oer von der Bau sloffbeschaffungs- stette für Hessen, Sitz in Frankfurt a. M., Obermain stratze 51, freigegeben. Mit Rücksicht auf den z. Zt. vorhandenen Vorrat an Baumaterialien und zur Verminderung der Arbeitslosigkeit im Bau- und verwandten Gewerbe werden bis auf weiteres Freigabeschrine auch für Lurusbauten ausgesdellt. Borausse^rng ist dabei, bas die Eitzengnisse im Jnlande bleiben und keine Gefährdung der Baustoffbelieferung für den Wvhnungs- und Siedlungsbau eintritt. Darmstadt, den 11. September 1920. Der <Äaatstanmffsar für die wirtschastl. Demobil- mackmng in Veslen. Or. Wagner. Zu Art. 30 der Allgemeinen Bauordnung. 8 1. An Gebäuden, welche divekt an die Straße zu stehen kommen, können Balkone und Erker bis zu 60 cm Ausladung im 1. Obergeschoß zugelassen werden. Loggien, Beranden und Erker können bis zur Grenze reichen, tvenn gleicharttge Anlagen des anstoßenden Gebäudes durch eine Zwischenmauer getrennt werden. Balkone müssen die Breite ihres Vorsprungs als Abstand von der Grenze erhalten. Für die Gebäude mit Vorgärten können an den Straßenseiten Erker, Balkone und Veranden bis äu 1 m Ausladung zugelasscn werden. Für besondere Anlagen, Säulengänge, Treppen usw. vor der Stratzenfluchtlinie muß besondere Genehmigung in jedem Einzelfalle erwirkt werden. Zu Art. 39 der Allgemeinen Bau- 0 r dn ung. §2. Die durch Ortspolizeiverordnung vom 26. Februar 1897 bestimmte Höhe der Einfriedi- jgung bleibt für die Marburger Sttaße und für bie Straße F—G—$> unberührt. Die Einfriedigung längs der Straßen B—C und D—E sollen dagegen nur eine Gesamthöhe von mindestens 1,30 m erhalten. Die Einfriedigungen müssen aus einem massiven Sockel und aus Metall aus Holzgitter bestehen. Der Sockel, der entweder verputzt oder aus Hau- ober Blendsteinen herzustellen ist, soll in den letztgenannten Straßen in einer Höhe von mindestens 40 cm und nicht über 50 cm errichtet werden. Gitter und Tore sind in gefälliger Weise aus- zufühven. An Stelle folcber Einfriedigungen können auch volle Mauern oder auch Deckenzäune, auf deren ganze Länge oder für einzelne Teile derselben, zu- igelassen werden, insoweit dadurch das gesamte Straßenbild keine Beeinträchtigung erleidet. Gießen, den 25. September 1920. Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Sei b. K artoffclliefernnfl. Für unsere Anstalt soll die Lieferung von ca 600 Ztr. guten Kartoffeln vergeben werden. Angebote nebst Proben werden bis zum 2. Oktober 19261 vormittags 11 Uhr erbeten. Die Lieferung kann auch geteilt vergeben derben- Iuschlagsfnst 2 Tage. Gießen, den 24. September 1920. 102090« VttmltW der Provlsljial-Litltzenanßalt., Kartoffelliefernng. Die Lieferuug des Winterbedarfs an guten aus* gelesenen Speisekartoffeln, zirka. 650 Ztr. für die unterzeichneten Kliniken ist zu vergeben. 102343 Angebote und Proben sind bis zmni 2. Oktober 1920 norm. 11 Uhr einzureichen. / Vergebung kann getrennt erfolgen/. IuschlagsfrM 2 Tage. ,1 Uni». Augenklinik und Kintderklini^ kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 26. Sept., 17. nach Trinitatis. Stadtkirche. Borm. 8 Uhr, zugl. Ehristen- lehre f. d. Neukvnftrm. a. d. Matthäusgem.: Pfr. Mahr. dVs. Bwrrasl. blamge. 11: Kinderkirche f. ö. Markusgem.: Pfarrass. Ramge. — Johannes- kirche. Borm. 8 Uhr, zugl. Ehriltenlehre f. d. Neukonffrm. a. d. Lukasgem.: Pfr. Bechtolsheimer. Ans dem Nmtsverkündigungsblatt. ** Tas Amtsverkündigungsblatt Nr. 138 vom 24, September enthält: Nachtrag zur Deutschen Arzneitaxe. — Abgabe von Bauholz aus Staalswaldungen. t—■ Errichtung einer Schorn - steinfeger-Zwangs-tJnnung für Dessen. — Vorschüsse auf Einnahmen aus der Reichsernllommen- steuer. — Uebernahme von Wechselv-erpflichtungen für die Gemeinden usw. durch den Saat. — Fürsorge für Schwerbeschädigte bei der Eisenbahnfahrt. — Viehseuchen. — Dienstnachrichten. — Feld- beretnigung Rabertshausen. Abgabe von Bauholz aus Staats- Waldungen. Nach einer Mitteilung von der Mrnisterialabteilung für Forst- und Kamcralver- waltung kann im Walde lagerndes rundes Nadel- ftamm'liolz (Bauholz) für die Errichtung von Wohnungsbauten in nachstehend angeführten festen Pretssätzen für 1 Fm. abgegeben werven. Bedarss- trnforberungen sind bis zum 1. döovember 1920 an die genannte Ministerialabteilung zu richten. Die Preisansätze gelten zunächst im Absatz bis 1. November 1920: 1. Fich'enstammholz je Fm. 1. Kl 303 Mk., 2. Kl. 270 Mk., 3. Kl. 1240 Mk. 4. Kl. 200 Mk., 5a. Kl. 180 M., 5b. Kl. 150 Mk. 2. Kiefernstammholz je Fm. 1. Kl. 300 Mk., 2. Kl. 270 Mk., 3. Kl. 240 Mk., 4. Kl. 200 E., 5a. und 5b. Ä. 180 Mk. , ._ . Die Maul- und Klauenseuche ist m Nieder-Bessingen am lich seltgestelu ■ roor> den. Es wird gebildet ein Sperrbezirk, bestemnd aus der Gemarkung Niaoer-Bessingen. Das Bcv- bochtunasgebiet Metbt unverändert — Ls" Ettingshausen ist die Seuche erlolchen. Die e» nurrhmg Et.ingshausen wird aus dem Sperrgebiet ausgeschneden mtb dem Beobachtungsgebiet ango gliedert. , _ „ . _ ._ Dien st nach, richtendes Kr ersamteS. Tas Ministerium des Innern hat dem Pras^rum der Kri.'gerkameradsch'crft Dassia zu Darmstadt dre Erlaubnis erteilt, zum Besten der Unterstutzungs- fonbö des Verbands, insbesondere für die Unterstützung von Altveteranen eine Geldlotterie nach Maßgabe des vovgelegten Lo'.terie- und Ziehungs- plans zu veranstlllten. Ziehungstermrnl. Dezember 1920. Es dürfen bis zu 100000 Lose zu 1,20 Mk. das Stück einMießlich Reichs stempel ausgegeben werden. Der Vertrieb der bofe ift in sämtlichen Kreisen des Landes gestalt — Das Ministerium des Innern hat dem Vvrstaid des Badischen Landesvereins vvm Roten Kreuz m Karlsruhe die Erlaubnis erteilt, 5000 Lose der 3 Reihe der 10. , Badischen Roten Kreuz-Geldlotterie" innerhalb des Fveistrvates Hessen zu ver- itwiben. Ziehungstermin: 19. November 1920. Overnh aus. Sonntag, 26. Sept.: Aida. Montag, 27.: Ter Zigeunerbawn. Dienstag, 28.: Margarethe. Mittwoch, 29.: Rigoletto. Donnerstag, 30 : Ter Vogelhändler. Freitag, 1. Oft.: Figaros Soweit. Samstag, 2.: Die Meistersinger von Nürnberg. Sonntag, 3.: Tiefland. Montag, 4.: Mignon. Dienstag, 5.: Die ersten Menschen. Mittwoch, 6.: Madame Butterfly. — Schau- spielh aus. Sonntag, 26. Sept. nack»m. 3l/t: Jugend. Abends 773: Sophokles' Anttgone. Montag, 27.: Neun zehn- h undert -neunzehn Dienstay, 28.: Amphitryon. Mittwoch, 29.: Sophokles' Anttgone. Donnerstag, 30.: Judith. Freitag, 1. Oft.: Tie Journalisten. Samstag, 2.: Die Verführung. Sonntag, 3.: 3V-: Im weißen Rößl. 7: König Nikolo. Montag, 4.: Platz. Dienstag, 5.: Maria Stuart. Mittwoch, 6.: Die Journalisten. Frankfurt/M.ab 522 9*211» Friedberg . . , 6« IO» 12« B.-Nauheim . . 7« 102 12» Gießen . . .an82111» 1« 1018938 «Oll J Cantivirticbaft. — Treibhö user müsset, immer von Osten nach Westen gerichtet fein, daß sie den größten Kreis, den die SoTrne beschreibt, im Auge behalten; höchstens ist ein Nordwesten ober Nordosten erlaubt, aber nur ein wenig, und ie wenrger, deiw besser, sonst treiben die Pflanzen nicht und btt Blumen entbehren ihrer natürlichen Farve. Lust ist für die Pflmrzen Lebensbedürmrs, rote Licht, und sollen die Blumen gut gedet^n, so müssen sie jeden Tag Lust haben ; natürlich kam: man auf sie in Wohnzimmern mcht Nucklicht nehmen, welche die Menschen für sich _^Elbst bean- spruchm, deshalb wird in kälteren Jahreszerten die Blume im Zimmer ein kümmerliches Dafem haben. Wo sie aber auch stehe dürste man einiger» maßen wenigstens auf regelmäßige Lüftung der Zimmer durch Oeffrnmg der Fenster und bisweilen auch der Türe bebaut sein, um eine freie Zirkulation der Lust zu ' fördern. Dies sollte in bestimmter Ausdehnung jeden Tag geschchen, je nach dem Stande des Wetters, mit Ausnahme des strengen -Frostes, nw es nicht ratsam wäre, Luft von brauten ein strömen zu lassen. Dauert das schlechte Wetter jedoch längere Zeit, so mutz ntan die Zimmer durch Oefstnmg der Türe auslüften und auf dem Flur einen Luftzug belverkstelligen. Bei strenger Kälte oder bei fortwährendem nebligen Wetter sollte man um der Pflanzen willen ein mähiges F-ener machen, wenn sie in nicht benützten Zimmern stehen. Die 'Fensterladen müssen bei Nacht geschlossen fern. «Uh,, ^'bekannte i Mittag’ Bes. Säst SV? (zugl. MErgottesdienst) : W. in -Kinderkirche f. d. Jol-annesgcm.: Pir. Msseld. — Konfirmanden saal, Liebigstt. 06, nodjm. 2 Uhr: Taubstummenoot.e^ienst: Pfr. Beclststs- Heimer. Abds. 7V^: BereiniMig d. fonfirm. mörenl. Sugeüb b. Iohannesgem.^i. Johann es saal. — Sonntag, 26. Sept., norm. 10: Kirchberg. 11: Clfristenlehre f. d. männl. Jugend. Nachm. li/2: Mainzlar. — Wiese ck. 26. Sept. Borm. 9 V?: Gottesdienst. Kalholischc Gemeinde. Samstag, 25. Sept., nachm. 5 u. abds. 8 Uhr: Gelegenh. z. hl. Beichte. — Sonntag, 26. Sept. 18. Sonntag n. Pfingsten. Borm. 6V2: Gelegenh. z. hl. Beichte. 7: Dl. Messe. 8: Austlg b. bl. Kommunion. 9: Lwchamt m. Pr. 11: Dl. Mesro m. Pr. Nachm. 2: Andacht. 3:Unterricht f. d. aus- warttgen Firmlinge. Abds. 7Vr: Segensmesse. — Freitag, abds. 61/2: Rosenkcanzandacht. — Dia- spora-Gottesdienst am 26. Sept. In Grünberg 9--/2 Uhr. — Katholischer G^ttesdien st. 26. Sept. Lich 10 u. 2 Uhr. Düngen. 8 Uhr. Am 28. Sept. Ausspendung d. hl. Firmung in Gießen. Näheres wird noch> verlautbart. * Israel. Religions gemeinde. Gottes, dienst i. d. Synagoge (Süd-Anlage). Montag, 27. und Dienstag, 28. Septbr. Laub hüttenfest. 1. Tag. Vlwabd. 6 Uhr. Morg. 8.30. Pveoigt 2 Tag. Bovabd. 6. Morg. 8.30. Abds. 6,15 u, 6.55 Uhr. Behördliche Anzeigen. > Bekankitmachimg. Für die Gnmdstücke Flur 21 Nr. 85 und 86 der Gemarkung Gietzm, östlich der Marburger Sttaße, oberhalb des Weges nach dem neuen Friedhof, ist heute ein Bebauungsplan nebst folgenden Nachträgen zur OrtsbaüsatziMg unb zur Orts- ■ Polizeiverordnung für die Stadt Gießen sestgestellt worden. 1 Der Plan taut im städtischen Tiefbaumut ungesehen werden. Nachtrag zur OrtSbaufatzung. Aast Grund der Bestimmungen in Art. 12, 13, 29, 31, 37, 44 und 59 der Allgemeinen Bauordnung Vvm 30. April 1881 und in §§3—5, 7unt>9 der Verordnung vom 1. Februar 1832 die Ausführung der Allgemeinen Banordming betreffend, wird auf Beschluß der Stadtverordnetenversamm- ' lung nach Anhörung des Oberbürgermeisters und Begutachtung durch ben Kveisausschutz mit Ge- lehmigung Grotzh. Mnisteriums des Innern vom 18. April 1916 zu Nr. M. b. I. 5382 zu bem Bebauungsplan östlich der Marburger Straße und oberhalb des Weges nach dem neuen Friedh of Gewann: „Auf die (5 6 auf fee" folgender Nachtrag zur Orlsbaufatzung erlassen: Zu Art. 13, 31, 37 und 59 der Allgemeinen Bauordntmg. § 1. Für die vorgenannten Bauquartiere, mit Ausnahme der beiden Eckplätze bei A—F, wird offene Vauweise vorgeschriebm. Die Gebäude können einz ln stthen oder zu Doppelhäuser-i vereinigt werd.n. Sie sind in architektonisch gefälliger Weise auszubilden. Der Banwich muß von GebÄrde zu Gebäude gemessen m ndestens 5 m betragen. Tie Grundstücksbrci e darf nicht unter 11 m bemessen sein Die Doppelhäuser müssen ein architektonisches Ganzes bilden, und'die Gebäude dürfen in. der Marburger Sttaße und in der Sttaße F— $—£) nicht weniger als zwei und nicht me^r als 2Vj Stockwerke erkalten. In ben übrigen Straszenzügen dürfen nur Gebäude mit nicht mchr als 2 StockwecVen errichtet werden. Bewohnbare Dinterhäufer dürfen nicht erbaut werden. Tie Erbauung von Magen-- ober Autosdmppen, kleineren Pferdeställen ufiv. unterliegt in jedem ein* Seinen Falle besonderer Genehmigung. Zu Art. 44'der Allgemeinen Bauordnung. § 2. Die Umfangswände der Gebäude können in den obeoen Geschossen und Giebel in architektonisch gefälliger Holzkonfttuktion hergestellt werden. Zu Art. 29 der Allgemeinen Bauordnung. 8 3. Sin'arxn der in § 16 der Gewerbeordnung erwähnt'N Art sind nicht zulässig. 10220B 30 und 39 der Allgemeine Bauordnung vom 30. April 1881 und in 3, 4, 6, 8 und 9 der iVerordn'-n: vom 1. Februar 1882 §ie Anssüh- nnig der A lg.meinm Dauordnung be!reffend, wird auf Betthntz der S ad: > orordnetenoersammlwlg, na cf) Anhörung des Ob rbürgermeistcrS, mit Zustimmung des Kr i:a ss-hnsses, mit Genttunigung Großlrerzochichm Ministeriums des 3 nein vom 18 Ap.il 1916 zu Nr M. d. I. 5332 zu dem Bebauungsplan östlich d e r M a r b u r - ger ©traue unb oberhalb des Weges nach dem neuen Friedhof Gewann: „Auf die Chaussee" f lgender Nachtrag zur Ortspockzeiordnung c. tafje-u Bekanntmachung. Nachstehende Bekamttmachmigen bringen wir zur Kenntnis. 102176 Gießen, den 18. Sep'emLer 1920. Demvbllmachungs Aussckmtz Gietzen-Sladt. I. B.: Dr. Frey, Lfeigcvrdneter. Bekanntmachung, betreffenb Bautätigkeit; hier: Aufhebung des Verbots der Errichtung von Luxusbauten. Da z. Zt. ein größeres Angebot von Baumaterialien vorhanden ist, hebe ich hürrmit meine Verordnung über Verbot der Errichtung vo-n Luxusbaulen bis auf weiteres auf. Darm stadt, ben 10. September 1920. Der S'.aaislttMmissar für die roirtfdxrftl. Demobilmachung in Hessen. I. V.: Dr. Bernheim. Bekanntmachung, betreffend die Verottmung zur Behebung Der dringendsten Wohnungsnot. Nachdem der S a« stanmissar für die wirt- fdiaf .Iid're Dcmvbilmarlmng in .Hessen die von ihm erlassene Verordnung über Verbot ty?r Errichtung von Luxrzsbauten bis auf weiteres aufgehoben hat, werden cäe zu 8 12 der obenganarnren Verordnung erlas cnen Aus üh -ungsbesdimmimgen v m 30 Ja nuar 1920 -Regi.wungZblatt S. 50) ebenfalls zu nächst außer Kruft gesetzt. Darmstadt, den 10 (Sehernter 1920 Defsrsches Landes Arbei s- und Wttisckrastsamt. I. V.: Dr. Wagner. Beranntmaiclmng üler Bau-'vffbewirstl>astung Rack, den vorli gend.n Ve h l uiss n muh damit gereckss.iet toeri-en. daß bi? Beli fernng ber Yau|'tX>'rfaLru,cn mir .^tobten für die iiädften Monate sehr brich, ankl sein wird, eue ituell audbleibt. AußerdtM i der Bedarf an Ba.im« erkh«-u fttt Meinwchnmigslau^en unbedingt firfvr zu sttll n. Ci er ttorläuftgen Aushebung der Zwrngsioirt- sckiafl der Ziegrleierzeugnisst kann dck-er z. Zt. noch nicht f.a tgegeben roer.cn folget. e kurze und intereffante Partie entnehmen ' wi der „Revue Suisse d' Achecs". Franzö'^ ■.!•,» Partie. (Abgekü? ke Dtotationen). Anrn^i kungen von 2(. Kraemer. Stellung nach dem 20. Zuge von Schwarz. Flatto. Bekanntmachung. Durch Beschluß des Landessiedlungsamts vom 18. September 1920 ist das Landzuteilungsvem fahren in der Gemartting Geilshausen eröffnet unb mit dem Arbeitsbezirk Londorf, Allertshausen unb Kesselbach vereinigt worden. Tie Landbewer- berliste liegt in der Zeit vom 25. September bis einschließlich 5. Oktober d. I. während der Tienfb stunden auf der Bürgermeisterei Gellshausen offen. Gemäß §25 ber Vollzugsordnung zum Laich« gesetz fordere ich sämtliche Personen, die sich ■ s Ubt1 Eamstag, r. l K« Arbeitsvergebunfl. Für die Fcldbereinigungsgefcllfchaft Steinheim sollen Tonnerstag den 30. d. Mts., vormittags 11 Uhr, auf dem Rathaus zu Steiro- heim Trainagcarbeiten, Wegplanierungs- unb kleinere Verschleifungsarbeiten, veranschlagt zu rund 14 000 Mk., in einzelnen Losen vergeben werden. Tie Verbingmigs'unterlagen liegen auf Hess. Bürgermeisterei offen, wo die Angebote in Prozenten des Voranschlags verschlossen unb post- frei bis zum Eröfftrmigstermin einzureichen sind. Zuschlagsfrist 3 Wockien. 10 1880 Gie tzen , den 20. September 1920. Hessische Kulturinspektion Gießen. I. V.: Krause, Regierungsbaumeister. Brennholz-Ans^abe. Tas auf bem Städtischen Brennstoffamt bereits bezahlt» L>olz mutz bis spätestens M it t wo ch ben 29. September b. I. ton ben Lagerplätzen abgeholt werden. Am Donnerstag dem 30. September, Freitag, dem 1. und Samstag dem 2. Oktober bleiben die Oolzlagerplätze geschloffen. Gietzen, ben 23. September 1920. ___________Städtisches Brennstoffamt. 101948 Ausgabe von Kohlen. Zur Belieferung wirb freigegeben: Nr -1 ber K (Kohienbezugskarte für Klein- Handwerker) mit 3 Ztr. Kohlen oder Koks ober o Ztr. Braunkohlen. Nr. 3 unb 4 ber Z (Zufatzkarte > mit je 1 Ztr. Kohlen ober Koks ober je 2 Ztr. Braunkohlen. Gietzen , den 23. September 1920. Städtisches Bremiftoffamt. 10 193B h 8 8 6 6 5 3 2 MkNsWWUl ! macht die Wäsche frisch und duftig. Statt Karten. nachmittag» 2 Uhr 10M8 Der Vorstand. 10183 Gießen (Seltersweg 22), 25. September 1920. LM. 016965 Sonntag: ERSTE D werden. I uschlagsfrist 2 Tage. 10201c EINHORN Gastwirt Engel Ls ladet ein Festsaal Einhorn MMMMSSM BeBReinguffe. Befieer: Sans Slainget. 1011« Jach eis. 10230V verfaul über d. Straße. Eigener Brauerei- Ausschank. ES ladet ein <>anS Ktrzinger. C. Leisler Ecke Woidengasse Neuenweg C1118C Tapezier- und Polster-Arbeiten Deutscher Förster-Ofen 8ung! 8ung! D. R.-G.-M.-S. iSystem B. Borggreve) 7 Akte. 10215c 7 Akte. \/elteMuteg Die Katastrophe eines Volkes Itiur total AI Sichern Sie sich zeitig Plätze! 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