m. 47 Ter fieserer Injetetr erschein! täglich, außer Sonn- und Feiertags. Vezvgrpreir: Monatlich Mk. 2.30, xnertelfetyThd) T?f. 6 30 einschltehlich be* Bestellgeld«; Durch die lieft vierteljährlich 'JHf. 6.— ausschlik glich Bestellgeld. Fernsprech - Anschlüsse: für beschaft«steileL1 Anschrift für T rnkrnach- richlen: Lazeiger Kietzen. po*f*eätte er übrigens Annahme gefunden, so wäre es wohl unter allen Umständen nötig gewesen, für dieses Zuschlagsrecht eine obere Grenze sestzusetzen, da man schließlich doch auch die Einkommensteuer über ein gewisses Maß hinaus nicht mehr in die fitofc schrauben kann. Bei dem scharfen Widerspruch der Regierung wurde jener Antrag auf Gewährung eines Zuschlagsrechts fallen Slassen, und man Bant schließlich zu der von ver- iedencn Seiten vorgeschlagenen Lösung, daß man von dem Gesamtertrag der Reichscinkommensteuer dem Reich vorweg einen bestimmten Anteil (von der Steuer von natürlichen Personen ein Drittel, von der Steuer von nicht physischen Personen die Lälfte) beließ, wahrend man den Rest den Ländern und Gemeinden überwies. (Inzwischen hat der Steuerausschuß einen Antrag angenommen, wonach die Länder und Gemeinden an dem Ertrag der Reichseinkommensteuer und Körperschasts- stener mit zwei Dritteln des Aufkommens beteiligt werden. T. R.) Wie dieser Rest nunmehr zwischen Ländern und Gemeinden verteilt werden soll, bleibt der Landesgesetzgebung überlassen Das letztere wird zwar den Streit um diese Verteilung in die einzelnen Landesparla- mentc treiben, wird sich aber nicht gut ändern lassen, da sich wenigstens zur Zeit nicht übersehen läßt, wie sich der Bedarf der Länder und der der Gemeinden zueinander verhalten. Ms eine besonders glückliche Lösung der ganzen Frage wird dies wohl von keiner Seite angesehen werden. Immerhin wird man sich bei der Unübersehbar- Teit aller Verhältnisse wenigstens zunächst mit ihr absinden müssen und dies auch können angesichts der weiter unten zu besprechenden llebergangs-- bcstimmung. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist noch, daß den Gemeinden die unbeschränkte Erlaubnis gegeben ist, von der Erhebung des ihnen zugewiefenen Anteils von der Reichsein- lommensteuer ab zu sehen. Ter Entwurf, der überhaupt in allen Beziehungen die Selbständig- Teit der Gemeinden geradezu mit Füßen tritt, •trollte ihnen die Erlaubnis nur in sehr bescheidenem Umfange (bis zu 10 Prozent) geben. — Nur in einer Richtung läßt man den Gemeinden freie L>and. Sie können auch das sogenannte sicuersreic Existenzminimum, das Mindesteinkommen, das von der Reichseinkommensteuer nicht ersaßt wird, besteuern, soweit das Landes- gesetz es nicht verbietet. Tie Bestimmungen über Ueberweisun- gen aus Erbschafts-, Grunderwerbs- und Umsatz- Ueuer an Länder und Gemeinden sind im wesentlichen unangefochten geblieben. Auch der vorgesehene Lastenausgleich, der übrigens im wesentlichen nur in papierenen Vorschriften geregelt ist, wurde nicht wesenllich beanstandet. Rur will man die Länder förmlich verpflichten, bis zum 1. April 1921 für einen solchen Lastenausgleich zu sorgen und schreibt ihnen das insbesondere für die Schulen und Polizeilasten vor. Dit dem letzteren stellt man einen außerordent- Ich gefährlichen Streitpunkt zur Debatte. Daß ein stlchcr Lastenausgleich erwünscht, ja vielfach notwendig ist, kann gewiß nicht bestritten werden. Daß ober die Länder es fertigbringen sollten, diesen HHenaungleich, bekanntlich eines der schwierigem Probleme der staatlichen und Gemeinde- pinanzpolitik, im Verlaufe des nwhsten Jahres, ä einer Zeit allo, in der die ganzen finanziell en Verhältnisse noch in den Ansängen ihrer Entwick- Gmg stecken, durchzusetzen, wird jeder Kenner der Verhältnisse nicht nur in Zweifel ziehen, sondern bioett bestreiten müssen. Die Garantie für die Länder und Ge meinden. Wie die bisher besprochenen Bestimmungen des Entwurfs im einzelnen wirken^ werden, vermag heute niemand vvrauszusagen. Seine klügste Vor- ibrift findet sich deshalb in den llebergangs- und Tchlußbestimmungen, in der Gar an tr«, die dott ien Ländern und Gemeinden für ihre bisherigen Einkommen- und Kapitaloermögenssteuern gegeben wird. Ten Ländern und Gemeinden wird rämlich zunächst für drei Jahve, aber mittelbar ßhließlich für alle Zukunft, das Auskommen aus jmen Steuern in 1919 zuzüglich einer jährlichen Steigerung von 6 v. £>. gewährleistet. — Damit werden scSießlich grundsätzlich die Gemeinden we- rigstens vor den allergrößten Verlegenheiten ge- fhüdt, denen sie sonst anläßlich der weitgehenden Einschränkungen, die der Entwurf ihrer Steuerhoheit bringt, ausgesetzt wären. Der Zugang von 6 v. £>. und Jahr mag zwar insbesondere für die nächste Uebergangszeit verhältnismäßig gering er- l Heinen. Er witck aber für die Zukunft bei ent- I wechender Sparsamkeit in Ländern und Gemeinen wohl ans reichen. Diese wohlwollende Behändig von Ländern und Gemeinden für die Zeit des liebergangs findet allerdings im Entwurf »ne erhebliche, sachlich durch nichts begründete Einschränkung dadurch, daß Aendemngen in ■e* Qöhe der Steuern, die von Ländern und JtoneiniMin n a ch dem 1. Oktober 1919 beschlossen ■™>, bei Festsetzung jener garantierten Summe «utier Ansatz bleiben sollen. Zur Der «tmgung dieser Beschränkung hat man daraus Umgewiesen, es sei sonst willkürlichen Steuer- Erhöhungen in Ländern und Gemeinden noch im Laufe des Jahres 1920 Tür und Tor geöffnet, uni) solche willkürliche Erhöhungen seien auch tat* lächlich im Verlause der letzten Monate vorgekommen. Ms ob das Ausschreiben neuer Steuern bei der Lwhe der schon bewilligten Steuerfummen überhaupt noch eine Sache der Willkür sein fönntt und nicht vielmehr von zwingender Rot und zwingenden Ausgaben, die gerade in den letzten Mo nahen m Ländern und Gemeinden für Beamten- aufbefferung und sachliche Ausgaben gemacht worden sind und gemacht werden mußten, erzwungen wurde. Es ist unbegreiflich, daß sich der Ausschuß in seiner Mehrheit hier von der Regierung auch breitschlagen lassen und einer Vorschrift zugestimmt hat, die Länder und Gemeinden im nächsten Jahre in die schwerste Verlegenheit bringen formt, weil sie damit unter Umständen genötigt werden, Deckung für laufende Ausgaben aus Quellen #u suchen, die sie ohnedies für andere Zwecke in der weitgehendsten Weise werden aus- fchöpfen müssen. Es steht zU hoffen, daß es in zweiter Lesung im Ausschuß oder doch im Plenum gelingen wird, diese Einschränkung zu beseitigen, oder tvenigstens auf ein erträgliches Maß zurück- zusühren, ohne daß Länder und Gemeinden auf Die Gnade des Reichs-FioumzMinisters angewiesen sind, dem der Entwurf das Recht geben null, auch solche nachträglichen Steuererhöhungen in die Garantiesumme evtzurechncn. Ein politisch recht bedeutsamer Vorgang verdient aus diesen Verhandlungen aber doch festgehalten zu werden. Während man nach den ganzen Verhandlungen und auch nach der Aufnahme, die der Gesetzentwurf im übrigen in der -Öffentlichkeit gefunden hatte, annehmen mußte, dieser sei von der Zustimmtptg einer starken Mehrheit der Länder int Reichsrat, vor allem doch auch von der Zustimmung Preußens getragen, „enthüllte" in den Ausschußverhandlungen ein preußischer Vertreter die Tatsache, daß Preußen drin Entwurf zwar in „Eile" zugestimmt habe, aber weder im allgemeinen noch in manchen Einzelheiten mit ihm einverstanden sei. Und als man diese eigenartige Mitteilung mit entsprechender Kritik versah, kam weiter zum Vorschein, daß der Reichsbeirat den Entwurf eigentlich habe ablehnen wollen und ihm schließlich nur auf Zureden des Reichskabinetts angenommen habe, weil sonst das ganze Reformwerk, wie man ihm gesagt habe, ins Stocken geraten würde. Immerhin hatten die Erörterungen dieser eigenartigen Behandlungsweise einer so wichtigen Vorlage im Rerchsrat den Erfolg, daß einer der Vertreter der Länder er- llärte, man werde, nachdem man diesmal so schlechte Erfahrungen gemacht habe, in Zukunft sich nicht mehr bereden lassen, so eilig zu handeln. Ob dies wohl au di eine der segensreichen Neuerungen des neuen Systems ist? Die Trairsporttrise in Frankreich. Paris, 25. Febr. ,WTB.) In der heutigen Kammersitzung sprach sich der Verkehrsminister L. Trocguer über bte Transportkrise aus. Die augenblickliche Transportkrise sei nicht eine Materialkrise, denn Frankreich be'i^ 17 936 LaD- nötiben, von denen 12 931 be.tr. bssahig seren. Tas sei ein wenig mehr als vor dem krt. gc. 2s besitze 463 000 Waggons, von denen 335 000 in gutem Zustande seien. Vvr dem Kriege habe man nur 361 000 Waggons gcchlrbt. Tvordem sei die Zahl der Züge, die stecken bleiben, auf allen Eisenbahnnetzen um das Dreifache gestiegen. Das liege daran, daß es schwierig sei, für die Lokomotiven die notwendigen Kohlen zu beschaffen. Normal werde der Zustand erst wieder werden, wenn man einen Vorrat von 800000 Donnen Kohlen habe. Es sei bis jetzt nur gelungen, den Vorrat von 155 000 auf 240000 Tonnen z« bringen. Erne weitere Ursache der Krise sei die große Zahl der Lokomotiven, bte sich in Reparatur befände. Normal werde der Zustand im Norden Frankreichs Ende die'es Jahres, im Osten in 12 Monaten auf den Eisenbahnen von Lyon und des Mediterrann^e im ersten Semester 1922, Staatsbahnen im Süden im Lause desJahres 1923 und auf den Orleans-Bahnen gegen 1924. Visenbahnstrcil in Frankreich. P a r i s, 25. Febr. (WTB.) Infolge der Maß- regetung einiger Arbeiter sind die Arbeiter der ©rifftätten von Villen auf der P ari s—L y o n— Mediterran^ — Ba hn in den Ausstand getreten. Eine Anzahl Arbeiter der Werkstätten von Dychon und anderen Städten schlossen sich dem Streik an. In Lyon treten die Arbeiter heute in den Ausstand. In Paris wurde der gleiche Beschluß gefaßt. Das Güterpersonal tritt am Mittwoch früh, das Fahrpersonal am Nachmittag in den Ausstand Die Angelegenheu war gestern Gegenstand einer Interpellation in der Kanlmer. Der Minister für öffentliche Arbeiten erftärte, er werde feinen Akt der Auflehnung dulden, worauf er eine Derttauenstagesordnung entgegennahm. Die nrsfiichr $rage. London, 24. Febr (WTB.) Die Friedenskonferenz beschloß, die diplomatischen Beziehungen zu Sowjetruß- land nicht wieder aufzunehmen, bevor Sawjettußlands Haltung nickt mit den Forderungen der Zivilisation überernstimme. Ten Randstaaten wird angeraten, sich eines Angriffs auf Rußland zu enthalten Für den Fall eirres russischen Angriffs wird ihnen die Unterstützung der Alliierten zugefichett. Finnland und Rußland. Kopenhagen, 24. Febr. WTB? Ter Sowietvertreter Litwinofs erkürte anläßlich der Einnahme des Hafens M u r m a n gageirül-er einem Prepeverireter, daß die Bvlschewisten damit einen eisfreien Hafen für den ©anbei mit West- einupa erhalten hätten. Seitdem die Behörden von Murman nach Archangelsk übergesiedelt feien, habe General Miller eine Annäherung an die Sowjets versucht und angeboten, mit feinen Truppen zu Vapllulieren. Tie Sowjetregierung habe iedoch die vollskändige Entwaffnung und die Ab- i-abe aller milLärifd)en Vorräte gefordert. Nur unter diesen Umständen wolle sie das Leben des Kommandanten und der anderen Offiziere sichern und Urnen gestatten, das Land zu verlassen, wenn sie es wünschen sollten. Tie Pläne des Generals Miller seien indessen durch den ® und Landes- Verwaltungen wegen der llebernahmebedmgungen nickt geheim, sondern in aller OessentlicUeit unter Zuziehung unparteiischer, von Svnderrücksichten freier,Fachleute zu führen und damit die volle Berücksichtigung der volkswfttschastlichen und natioa rien Interessen zu gewährleisten. D« Enllasfunskn bei brr Eisenbahn. Berlin, 24. Febr (Wolff.) Die Staatsei se n ba hn v e r wa l tu n g weist darauf hin, daß bei der kürzlichen Entlasftlng von Arbeitern I in den Werkstätten neben den arbeitsunwilligen Personen vielfach wegen Ueberiüllung | der Betriebe auch btxmdjbaajc Arbritskräftr haben entlaffen werden müssen. Wegen deren Beschäftigung in Privatbetrieben und besonders in Werken, die Ausbesserungsarbritrn für die Eisenbahn aussühren, brauchten daher keinerlei Bedenken zu beste hen. Eine Bctriebbeiustellung. Bremen, 24. Febr. (WTB.) Wie bte Verwaltung der Aktiengesellschaft Weser mit teilt, ist die Gesellschaft infolge Erschöpfung der Kohlenvorräte zurEinstellungdesBetrie- bes ab 24. Februar gedrungen. Eine Anzahl Arbeiter wird mit dtotstandsarbciten beschäftigt. Der Betrieb wird wieder eröffnet, wenn die fehlenden Kohlen eingettofsen sind. Der Druckerftreik et Essen beendet. Berlin, .25. Febr. Nach dein ,Lokal- anzeiger" ist im Essener Buchdruckerstreik eine Einigung erzielt worden. Beide.Parteien wollen die Entscheidung über die Umgestaltung des neuen Tarifs dem Schiedsgericht in Berlin übertragen. Uns dem besäten tobtet Uirruhen wegen Lcüensmittelknaprcheil in LudwigcHafen. Ludwigshafen, 24. Febr. (WTB.) örute nachmittag fand hier eine große Demonstration der Arbeiter gegen die besehende Lebens mittelknappheit statt. Bei weiterer schlechter Lebensmittelversorgmtg will d« Arbeiterschaft in den Streik treten. Der Mod benützte die Gelegenheit imd plünderte z Irischen Ueberlandanlage in Oberhessen auf- genonunen, die von der Mitteldeutschen Cre- ditbank und dem Hessischen Bankverein in Gemeinschaft.mit einem Konsortium übernommen .wurde. Die.Braunkohlenvorräte der Wölfersheimer .Gruben, aus denen die Zentrale gespeist wird, .reichen sorgfältigen Berechnung zufolge noch reichlich 200 Jahre. — Bilbel, 24. Febr. Eine große Bürge rversammlung sprach sich für den sofortigen Anschluß,Vilbels an die ober he s - fische,U eberlandzentrale aus. Dfe Anlage pes Ortsnetzes kostet etwa eine Mtl- lion Mark. Bisher erklärten 700 Bürger ihre,Teilnahme an dem Unternehmen. Heimkehrertransporte. Nach telegraphischer Mitteilung her Gruppe „Rhein" hat das Durchgangslager m Gießen mtt dem Eintreffen weiterer französischer Hamrehr- transporte zu rechnen: am Sonntag den 29. Febr., Dienstag den 2. März, Freilag den 5. März und Sonntag den 7. März. Der erste Fahrplan der Reichseiserbahn. Ter erste neue Fahrplan der Reichseisentohn wird der Sommerfährplan sein, der nach den Mreinbarmrgen der bisherigen deutschen Eifenb^-n- verwaltungen an 1. Juni, in Kraft treten wll. Tas Reicbsverfehrsministerium wird an diesem Abkommen kaum etwas ändern. Erweiterungen des Ver- fehrs dürfte aber der neue Fahrplan kaum bringen. Ter Mini'tet der öffentlichen Arbeiten 'bat für Preußen mb Hessen die Trrektivncn angewiesen, erMhtc Leistungen in den Entwürfen tm allgemeinen nicht vorzusehen. Es ist kaum mrzu- nehmen, daß sich die Verhältnisse bis zum 1. Ium sehr wesentlich intern werden. Diese Schwierigkeiten bestehen in demselben oder in dem verstärkten Maß- für die übrigen deutschen. Netze. Es schließt dies natürlich nicht aus, daß un einzelnen Fall dem einen oder anderen dringenden Bedürfnis entsprochen werden kann. Insbesondere nricb aber der SonntagsverLhr ram erweitert werden können. Veranstaltungen. Mittwoch 25. Februar: Verein btt: Gastwirte von Gießen und Umgegend, 3V2 Uhr, Hauptversammlung bei Sauer. — Naturheilverein Gießen, 8 Uhr Hotel Schütz Vvrtrag über „Tie Grippe". — Lichtspielhäuser wie Dienstag. * ** Eine au ßerordentlr che Sitzung des Provinzialtags der Provinz Oberhessen findet Samstag den 28. d. Mts., vormittags 9Vs Uhr, mit folgender Tagesordnung statt: Nachtragsdor- auschag zum Voranschlag der PnovinzralLasse der Provinz Obecheffen für dos Rechnungsjahr 1919. Antrag des Pnovinzialausschusses mit Erhöhung der Pslegege^sätze in der Provinzialsi?chm-Tnstoll. Antrag des Provinzialausschusses betreffend Be- chasf'rng von Geldmitteln für den Ausbau der Elektrischen Ueberlandanlage. ** Amtliche Persvnalnachrichten. In den Ruhestand versetzt wurde am 16. Februar ter Lehrer an dec Volksschule zu Schlitz im Kreise Lauterbach Karl Bohl auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner dem Staate während mehr als 50 Jahre geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. April 1920 ab. ** Zum Gedächtnis Hermann Siebecks. Gechimerat Prof. D. Dr. Siebeck, ter am 23. Febr. verschied, ist in der Lutherstadt Eisleben am 28. Sept. 1842 geboren; in Leipzig (wo der Herbartianer Drvbisch aus in Einfluß übte) und Halle hat er studiert. Als Gymnasiallehrer war er sodann im Gera, Stargard und Halle tätig. In der letzteren Stadt hat er sich 1872 für Philosophie habilitiert. 1875 wurde er ortentl. Professor in Basel, von 1883 bis 1919 har er als solcher tn Gießen gewirkt, als liebenswürdiger Kolleg? imt> als gründlicher, scharfftmnger und gewissenhafter Lehrer chch geschäzt. Bon seinen kleiw?r?n Schriften seien h^er nur die (z. T. wiederholt aufgelegten) fteiftmn-m Monographien über „Das Wesen der ästhetischen Anschauung'" (1875), über „Aristoteles" (1899) und über „Goethe als Denv?r" (1902) erwähnt. Seine Hauptwerke sind die grundlegende „Geschichte der „Psychologe?" (1880 ff), di? leider nicht über das Mittelalter hinaus fort» geführt worden ist, und sein „Lehrbuch der Religionsphilosophie" (1893). Er schließt sich darin an Kant, „den Milosophen des Protestantismus" an. Aber er hat Kants Religionsphilosophie bereichert, indem er die Leitgedanken der Entwicklung und der Persönlichkeit in sie einführte und einen umfänglicher, veligionsgeschchttichen Stoss verarbeitete. Trotz feiner unpersönlichen, streng wissenschaftlichen Darstellung spiegelt doch dieses Wort die tiefsten Tendenzen feiner sittttch-rrltgiös gerichteten Persönlichkeit arietet. **, Z cihlmarkendütchen müssen, wie die Direktion der Elektrizitätswerke und Straßenbahn bekannt gibt, beim Erwerb sofort.auf Richtigkeit nachgeprüft werden. Beanstandungen .sind beim Wagenführer anzubringen .unter Borweisung des Zahlmarken- dütchens. . Spätere Beanstandungen können nicht .anerkannt werden. — Hunde und Gepäck können nach Maßgabe des Raumes nur auf der vorderen Plattform untergebracht werden. ** Eine Versteigerung von Abfallholz findet am Freitag, mittags 2 Uhr, statt. Näheres siehe Anzttgenteil. ** Zur Stellung des Stadtkirchturms zu ten 4 Hauptstraßen wird uns von entern 70jadrigen Gießener „Kind" mttg."teilt, daß schon in seiner Jugend erzählt wurde, es sch bei den damals noch die El)ausseen bevölkernden Hwro- werksburschen das Wahrzeichen Gießens, paß b-r Kirchturm — es war damals (bei 9000 Einaxch :tern) der einzige innerhalb der „School r— ffefe links von der Eivmarschstnaße sichte, wenn man zu einer der 4 T»re tereinCänfe ** Gegen den Massenmord des Maulwurfs wendet sich die bayerische Regierung mit einem Gesetzentwurf. Tichn ».'tbietet, dem Maulwurf nc-chtznitellen und mich Maulwurss- ieUen zu inseriere» Zuwiderhand'lnd? Werven mit einem Jahr GefLirgnis oder 2000 Mark Geldstrafe bedroht. In der amßmgreichen Begründung Gesetz-ntwursies heißt 's, daß die Modetorheit ■>'f Verchcl,timg brs nÄlichen Maulwurfes bedeute. — Es grenzt in ber Tat schon an groben Unfug, . wie heute ter .lusrotttma des Maulw-.ncs bttri^ erzielt werden. Es ist längst eine ffitstchende Drt-1 fache, daß der Maulwurf durch die Vertilgung der Engerlinge nützlich ist. ** Deutsche Volks Part ei. In gut besuchten Versammlungen sprachen in den, letzten Tagen Prof. D. Dr. Schien und Parteisekretär Dr. Lutsch in Pfordt, Queck und S ch l r tz, sowie Dr. Lutsch in Berns Hausen (Schlitzerland). Während Professor Schian mit den ihm eigenen packenden Motten einen Rückblick auf das hinter uns liegende Jahr warf und die Möglichkeft zum wirtschaftlichen Wiederaustau nur in ernster Arbeit ettstickte, besprach Dr. Lutsch in stinen Darlegungen ausführlich das Programm der Deutschen Bolkspattei und ging dabei im besonderen auf ine Punkte ein, welche ihr in der Sorge für die Landwirtschaft ganj besonders am Herzen liegen. Die Redner fanden großen Beifall. ** Ter Verein für Sterbe unter« stützung hielt am 15. Februar seine fällige Zahvesversammlung im Gewerkschaftshause ab. Aus dem Geschäfts- und Kassenberichte war zu entnehmen, daß der Verein zur Zeit ein Vermögen oon 28 421 Mk. und einen Mitgliederstand von 1554 besitzt. Nach eingehender Aussprache wurde dem Gesamtvorstastd Entlastung erteilt, sowie dessen und des lÄufsichtsoatesi Wiederwahl beschlossen. Eine größere Aussprache rief der Antrag des Vorstandes auf Erhöhung der Beiträae hervor. Die beantragt Erhöhung ton 5 Pf. sollte in der Hauptsache zur D«kung der erhrhten Verwaltungskosten (Einkassieren) dienen, jedoch sollte das Sterbegeld ton 290 auf 300 Ml. ebenfalls erhöht werden. Aus der Mitte der Versammlung wurde eine Erhöhung um 10 Pf. und Erhöhung des Sberbeaeldes ton 290 auf 370 Mk. beantragt. Tiefer Wttrag wurde alsdann mit großer Mehrheit angenommen, daß der Beitrag pro Sterbefiall in Zukunft d5 Ps. beträgt. Seit dem 30jährigen Bestehen des Vereins ist dies die erste Erhöhung des Beitrages, hierbel darf jedoch nicht vergessen werden, daß das <5terbegefi> in biefer Zeit ton 70 aus 370 Mark cühöht worden ist. ** Tie Vortragsvereinigung Kaufm. Verein Ortsgewerbeverein veranstaltet ihren 4. Vorttag Freitag, den 27. Febr. Dr. Fritz Wertheimer - Stuttgart nrirb über „Tas Deutschtum im Osten" sprechen ** Eving. Arbeiterverein. Nach der kürzlich erfolgten Neu Konstituierung des Vorstandes setzt sich der SSorftanb des Vereins zusammm aus: Sekretär 5kirchner, 1. Vorsitzender, Straßen- wart Weller, 2. Bors., Pfarrer Ausfel, prot. Schriftführer, Handlungsgehilfe Geilsuß, korresp. Schttftführer, Eisendfeher Müller, Rechner, Ratsdiener i. R. Gobel, Kontrolleur, außerdem tri? Herren Arnold, Becker, Ad. Büttner, v. Gall, Graulich, Heß, Lach, Pfeiffer, Schnabel, Schneider. Zschunke als Beisitzer. ** Die Stru wwel petervor füch r ung, welche Baron Carlo ton der Ropp am Sonntag den 29. Februar im Hotel „Einhorn" veranstaltet, wird durch andere heitere Geschichten in Wott unp Bild nrie ,.Jm Himmel und auf Erden", „König Nußknacker und der arme Reinholl/^ eingelttttt werden. Es wird ein lustiger, der reinm Freude und Heiterkeit gewidmeter Nachmittag w?rdm, der sicher viele Freunde der Märch?nw»?lt, Klein und Groß, versammeln und sie in rtoMtuenber Weis? auf 2 Stunden über das Traurige unserer Zeit hinwegbttngen wird. ** Lichtspiele Seltersweg, Seltersweg 81. Ter 4. Teil des Riesenfilm „D i e H er r in der W e l t" heißt nicht wie gestern angegeben, ^,Ophir die Stadt der Vergangen» heitt', sottdern „König Makv mbe". ,/Ophir die Stadt der Vergangenheit ist der 5. Teil und spielt ab Tienstag, den 2. März. Landkreis Gießen. T Ettingshausen, 23 Febr. Bei der Hol zsubm is fron erzielte unsere Gemeind; eine Einnahme von nahezu einer Million Rtark. Eine Firma ans Elberfeld hat das Holz gekauft. m. Grün in gen, 23. Febr. Da das hes rische Landsiedlungsgesetz in die rauhe Praxis überg?- sühtt werden soll, hat Misere Gemeinde aus amtliche Anordnung eine Siedlungs kommis- sion, bestehend aus Männern her daran betn- ligten Ortseinwohner, gewählt. Schon bei der ersten Sitzung mit der auch an dem hiesigen Srü>- lungsland teteiligten benachbarten Holzheim w Kommission machten sich Schwierig ketten gellend, wett man sich nicht einigen tonnte über die jJter Gemeinde der Bedürftigkeit nach zustehende Menge an Siedlungsland, so daß, man mißgestimmt und unverttchteter Sache auseinander ging. — Bri der letzten Gemeinderatssitzung wurde der Hmtdarbeitslehrettn Frl. Johcmnette Katz^i- mayer eine nochmalige Gehaltserhöhung von 60 Mk mtt der Begründung der Bedürfttgtoit und der Z:tt entsprechend zugesprochen. Der Antrag des Bürgermeisters aus Erhöhung seines Gehaltes würd' abgelehnt, da seine meiste Mchvarbett in Stichen des Kommunalverbandes bestehe. x Wieseck^ 24. Febr. Am betten Tage stahl heute ein Soldat aus Gießen, besser gesagt ein Mensch in Uniform, aus zwei Gärfen Wäsche und Kleider und brachte einen Teil in einem Versteck unter, um den Raub wohl in der Dunkel- Heft abzuholen. Er wurde entdeckt und eine wilde Jagd durchs Feld begann. Gegen die Fäuste einiger handfester Männer wehrte er sich mit der blanken Waffe, wurde aber übermannt und mit allerlei ländlichen Geräten übel zuaertthlttt. Mtt großem „©efolge" wurde er nach ferner Vernehmung hier nach Gießen abgefühtt, wo er zu dem Den^ttel, den man hier ihm verabreicht, hoffentlich eine weitere gehörige Strafe erhalten ttrirb. Kreis Büdingen. /(X Bad-Salzhausen, 24. Febr. Gestern wurde unser Fttedhos eingewecht. Es ist mt Wald- ftielchvf am Rande des Harbwaldes am alten Promenadenweg, unhxrit der Bochnstreck? nach Fttedberg. Bisher hatte untere G?nvtinde das Recht, daß alle Toten von hier auf dem Ftted- lwst in Kohden bestattet werden durftm. Vor 12 Jahren erwarb die hiesige Gemnnd-wertretung bereits ehr Grundstück am Wege »ach Geiß-Nidda zu einem Fttedhose, doch kam man ton diesem Plane wieder ab. Kreis Schotten. ck. Gonterskirchen, 24. Febr. Ter Zw- schlag auf die hiesige Gemeindejagd wurde zum Preise von 6500 Mk. an zwei Gfestavr Herum gegeben. Starkenburg und Rheinhessen. Der „Matin" und der ehemalige Grotzhervg. Darmstadt, 24. Febr. (Wolff.) Wie wir von zuständiger Seite erfahren, beruht die Meldung des „Matin", der ehemalige G r o ß - Herzog von Hessen habe ein Haus im v aag .getauft, auf freier Erfindung. S.W. Darmstadt, 24. Febr. Mit klingendem Spiel zieht seit gestern die Reichswehr, ,welche die Bürgerwehr abgelüst hat, vor dem früheren Residenzschloß auf. Wie einst im Frieden zogen Hunderte von Menschen mit vors Schloß, um dem lange entbehrten Schauspiel beizuwobnen. 1 sw. Darmstadt, 24. Febr. Die Schn er-, der haben nach vierwöchiger Unterbrechung dis Arbett heute ftüh wieder ausgenommen. sw. Jugenheim a_ d. B., 23. Febr. Iw der Nacht von Freitag zum Samstog drangen Diebe in Schloß Heiligenberg em und raubten bart, was nicht niet- und nageltest war. Eine schwere Standuhr, welche nicht mttgeschlappt weiden konnte, verstockten bin? Diebe in dem nach dem SchLoß führenden Haselnußgang, wo sie später von laubsuche^>en Leuten gesunden wurde. Von den Einbrechern fehll jede Spur. — Di»? DiMähle und Einbrüche werden hier von Dag zu Tag mehr. So werden seit einiger Zeit ans d?m alten Fried- Hose die Eisenkreuze entw?nt>rt....Dieser Tage konnten verschiedene Personm zur Anzüge gebracht werden, die in Stücke geschlagen? Totentreuzk bei Allhändlern zum Berkaus antoten. Hessen-Nassau. Silberschtebuns. = Frankfurt a. M., 24. Febr. In emem hiefigen Bankhause beschlagnahmte die Polizn eure große Menge Silberbarren, die durch Vermittlung einer fremden Gesellschaft ins .Ausland geschafft werden sollten. --- Frankfurt a. M., 24. Febr. Der Minister des Innern hat den bisherigen kommiss>nn- schen Polizeipräsidenten Fritz Ehrler endgültig- zum Polizeipräsidenten von Frankfurt a. M. er--, naratt und bestätigt. mc. Frankfurt a. M., 24. Febr. Tee Oberwachtmeister Roste von der Sicherheitsweh r ist mit 25 000 Mk. unterschlagenen Geldern durchgebrannt. mc. H ö chst a. M., 24. Febr. Tie gestttge Kreisbagssitzung bewilligte den Betrag von 20 Mtt- Honen Mark zum Ankauf holländischen Brotgetreides. Weiter wurde die Aufnahme einer Anleihe von 10 Mill. sJJl art zuc Deckung der Ankäufe in ausländischen Lebensmitteln beschlossen. )( Marburg, 23. Febr. In der Generalversammlung der Herdbuchgesellschaft für das Vogelsberger Rind für die streife Marburg und Kirchhain wurde festgestellt, daß die Diehställ? in», folge des Eingreifens in die Vtehbritänd? immer, leerer würden. Um die Biehwirtschaft vor d?m gänzlichen Zusammenbruch zu schützen, wurde beschlossen, dafür zu sorgen, daß die ton Oer Kör- kommission als Zuchttiere kenntlich gemachten Vogelsberger Rinder nicht mehr beschlagnahov werden dürfen. Au; der Sitzung der handelslammer. Gießen, 18. Februar 1920. Dem Entwürfe eines Körperschafts- steuergesetzes, welcher mtt einigen Ausnahmen alle juristischen Personen des öffenttichen und bürgerlichen Rechts der Besteuerung unterwirft, wird unter der Voraussetzung zugestimmt, daß auch auf die Erwerbsgesellschaften der für bie Ver-- sicherunssvereine, Puodukttcnrs-, Absatz- rmd Kon- sumgenvstenschafien torgesehene einhettliche Steuersatz ton 10 Prozent des steuerbaren Eirckommens Anwendung findet. — Ter Entwurf eines Ergänzungssteuergesetzes, nxlcfjer eine Besteuerung des nicht verbrauchten Eintommens und des außervrdentlichen Verbrauchs in Aussicht nimmt, kann nicht gntgeheißen werden, weil er einen fvlgenschweven Eingriff ht die Privatverhältnisse des einzelnen Staatsbürgers bedeutet. — Für die wichtigsten im Kammerbirzirk vertretenen Erwerbszweige sollen Sachverständige bestellt werden, da sich hierfür ein Bedürfnis herausgestellt hat. — Im Interesse der oberhessischen Industrie hat die Hmidelstommer telegraphisch und schriftlich die Regierung gebeten, nichts unversucht zu lassen, damtt der Verkauf der Braunkohlengrube Friedrich in Hun- gen cm die Stadt Frankfurt a. M. rückgängig ge* macht wird. — Tie Einführung gedeckter Schecks kann nidjt befürwortet werden. — Ter Einrichtung von Landeskraftfahrstellen zur Belebung und Förderung des Verkehrs nrirb grundsätzlich zugestimmt. Wegen Aufhebung der eisenbatosettigen Arwrdmmg, daß nach einer bestimmten Station gesandte Wagen auch an diesem Bestimmungsort entladen werden müssen, ohne Rücksicht darauf, ob eine BeiladungundUm- expedierung vorgesehen ist, will die Handels« Lämmer die geeigneten Schritte unternehmen. — In Verbindung 'mit den übrigen hessischen HandeN» Lämmern wird die Handelskammer bezüglich der Besetzung der nach der Reichsabgabenvrdnung bei den Landesfinanzänftern zu bilbäiben Finan »- gerichte und SpruchLammern zweckentspvechen« Vorschläge machen. — Tie Anregung der Bildung ton Fachausschiffen für das Umsatz st euerge- setz bei den Irinanzäintern s-oll geprüft werd«. — Für die Vertretung der hessischen Industrie uiÄ des Handels im Beirat des Reichs po stmini-' ster iu ms, im Vecwaltungsvat der d?r A u ßen< Handels stelle im Auswärtigen Amt und dem Reichswrrtschaftsrat haben die bessischen Handelskammern triq geeigneten Personlichfetten äi Vorschlag gebracht, t— In einer gemeinsamen Ec- llürung haben die hessischen Handelsliammern ibrr schweren Bedenken gegen die Bevordmrng Über o« Wucher geeichte zum Ausdruck gebrach, und die Forderung airsgestellt, daß vor der Erhebung eurer Anklage den Handelsvertretungen Gelegen- hett zur Benennung ton Sachverständigen gegeben wird. — Zu dem in Vorbereitung befindlichen Gesetz über bie Regelung der Arbeitszeit der Ange stellten W die Landelskmrmer eine Reihe ton Wünschn geäußert: hierbei Konnte der Anregung, daß die Regelung der Arbettszeft der Angestellten mtt der Regelung der gewerblichen Arbeiter zu einem gemeinsamen selbständigen Gesetze verbunden wird, nich das Wort geredet werden Mrche und Schule. .Fortfall der Einjährigen-P rüftmgen. Berlin, 24. Febr. (WTB.) In der heutigen Sitzung des Reichsschulausschusses wurde der künftige Fortfall der Einjahrigen- Prüfungen beschloffen. ▼ ** Im Bericht vorn Familienabend Ides Evang. Bundes muß es htißen statt Nationen: „Sttttionen", statt Strömunge»: „Störungen deS Familien lebens". aß bie NiMLlli i» Blehb^tcknte imme Äoirtschaft vor bi i Mhen, Mick h ife bit von Mt 9b kenntlich gmockc mehr beschüMchi i .ürör. to;. 11ett 3etW n? b* **»?»* "Äs. «ab »12 ®» I kLG **■5^4 I Movlen, ’ I M. W. W ms LtÄM I rMMgmnTeldMD , ZA Tie gdtrigl «trog bm 20 W,I hollänbischeiW AK die McN! Mark iuil Eichen UensmH » tt- In der 0cm* SonfteWonrnt«. n, 18. Kebruar 19? 9örperschas!<- mit einigen tet> n des ZfiMcha st rsteuerong unter: img zugestimr >- osten ter für ifr, ©tafr**«' ne eacheitsvi vmv> uerbartn Hn'-E öönmrf tv l-s. » M ane t" w (Sinfbannme^Ä •mute in SkuÄ't n werben, weil c in die W®» Ärgers tedemet - lerfaitt wrtittoo vr^tLnb'get» .nWürinJW; ift der oberhtllM bi* tckE i gebeten, nkW ® iriedrich'ilvn t a. M. rüchäiM ^ GhnmS gr"S'- T)rtet «wen - » Segen , g, baß °ack SLI SBffl fflrte unlerneistnkn gS£; w» S^ 8iN> AMBE ÄS’’ KS; 8*äto* xHsr AK-r 5*“L ZA^, Vereine ««d Vorträge. O Ordern, 24. Febr. Am Sarmtag nach- mtttxifl tont) eine polüifdx* Setfammlintg statt, ine erneu teto stürmischen Verlauf nahm. Zuerst sprach Lic. Tc. Schmidt- Wächtersbach im Auftrage der Leuts ch-i i« rwitaltir Bvlkspartet über die g?g-3i- würtige liagc. In der Diskussion sprach zunächst alS Vertreter der Demokratischen Pcrrr.'i Portft- sekretär Heller-Gießen sowi: Parteisekretär Schiesser-Hirzenhain für die Sozialdemokrat tische Partei. Als dann der erste Redn'r drs Schlußwort erhielt, kam es zu stürmischen Szenen. Rede und Gegenrede wechselten miteinander ab, fartwckhvende llnterbvechungen waren an d>rDages°- otimung, so daß man nur mit sehr gemischten Gesichten den Saal verließ. Hochschilnachrichten. — Frankfurt a. M., 24. Febr. Für daS am 1 April beginnende akademische Jahr wurden zu Mitgliedern des Senats als Fakultätsoertreter gewählt: Pros Pagenstecher (Rechtswissen- schaftliche Fakultät), Prof. Straßburger lMe- dizin), Prof Horovitz (Philosophie), Prof, zur Straßen (Naturwisstrnschast), Prof. Weber (Wirlschafts-- urrd Sozialwissenschasl), ferner Prof. Linke als Vertreter der Extraordinarien. Aus de« Amtsverkündigungsblatt. ** Tas Amtsverkündigungsblatt Nr. 27 vom 24 Februar enthält: Ausnahmezustand Januar 1920. — Sitzungen des Prvvinzial- tags der Prvvinz Oberhkssen. — Tie Ausführung des Grunterwervsteuergesetzes vom 12. September 1919 (Reichs-'Gesehbl. S. 1617). — Fortbildungsschule. — Stiftung der 25. Reserve-Division, tonne des LanL-wechr^nfanterie-Regirnearts Nr. 118. — Erwerbslosensürtorge. — Auszahlung der Fantt- üemmterskützungen. — Einsendung des Ereisab- derlereiverzeichnisse; hier: für Januar 1920. Ausnahmezustand Januar 1920. Gastwirtschaften und Gasthäuser tollen in Erweiterung des Z 6 der Verordnung des Reichspräsident m vom 13. Januar 1920 unter den Begriff der lebenswichtigen Betriebe. Vermischte». Die Logt der Zigarettenindustrie. Berlin, 24. Febr. lieber weitere Schliehnn- qat von Zigarettentobriten berichtet der Vorwärts. Tie Ortsgruppe Hessen und Hessen- Nassau des Arbeitgeberverbandes der Zigarettenfabrikanten, dem die in Frairkfurt a. M., Wiesbaden und Offenbach gelegenen Zigarettenfabriken angehören, hat beschlossen, sich mtt den Berlinern, Dresdnern und anderen Zigarettentobrkken soli- darrsch zu erküren und ihren gelsamten Arbeftern und fcngefteflten wegen der hohen Steuern auf Zigaretten zu Ende März zu kündigen. Ter Einbruch in das Mausoleum ZU Cfarlottenburg. Berlin, 24. Febr. Zum Einbruch in daS Mausoleum teilen die Blätter mit, es sei nicht ausgeschlossen, daß auch hier die Schtost- »mbvecher von Glienicke und Nitolshöh ihre Hand im Spiele haben. Tas wertvollste Stück ihrer Beute, der von fixten im Heizraum zurückyelassene gelber Kvarrz vom Sarge Kaiser WMrlms I. behördliche Anzeigen. Öffentliche yelanntmachung iber bk Veranlagung der Kriegsobgabe vom vermögeurzruoachr nach dem Gesetz vom 10. September |9|9. 1424D Auf Grund des 8 22 Abs. 1 des Gesetzes über eine Kriegsabgabe vom Bermögenszuwachse Verden hiermit alle Personen, deren Vermögen sich seit dem 1. Januar 1914 bis 30. Juni 1919 Kn mindestens 6000 Mk. erhöht hat, in den Be- zftten der unterzeichneten Finanzämter auf- gefordert, ihre Steuererklärung nach dem vor- geschrcebenen Vordruck in der Zeit bi5 29. Februar 1920 schriftlich oder mündlich vor dem Finanzamt ab» Mgrben und hierbei zu versichern, daß die An- Oaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht Tie oben bezeichneten Pertonen sind zur Ab- fiabe der Steuererklärung verpflichtet, auch wenn ihnen eine besondere Ausforderung oder ein Vor- «ucf nicht zugegangen ist. Ans Verlangen wird Finanzämter und — in den Gemeinden ohne Hitz eines Finanzamts — bei den Bürgermeiste- teien kostenlos verabfolgt. lieber sämtliche Punkte des Vordrucks ist eine Erklärung abjuaeben. Nichtzutreffendes ist durch- »streichen. Wissentlich unrichtige oder unvoll- Ptndige Angaben in der Steuererklärung sind i» dm 88 2 c, 28 des Gesetzes über eine Kriegs- ebgobe vom BermSgenszuwachse mit Geldstrafen und gegebenensalls mit Gefängnisstrafe bis zu fünf Jahren und mit Verlust der bürgerlich^ Ehrenrechte bedroht. Auch eine fahrlüsftge Zu- vwerhandlung ist strafbar. Unrichtige Angaben erstattet auch derjenige, der Punkte des Vordrucks durckstreicht, obwohl er eine Erklärung tätte abgeben sollen. Unvollständig ist die Erklär 2urg auch dann, wenn der Vordruck ganz oder teilweise nicht ausgefüllt wird. Tie Prüfung Soas steuerpflichtig tft und was nickst, steht dem Finanzamt, nicht dem Abgabepflichtigen jn. Tie Einsendung schriftlicher Erklärungen durch btt Post ist zulässig, geschieht aber auf Gefahr des Absenders und deshalb zweckmäßig mittelst Ein- ßHreibebriefs. Wer die Frist zur Abgabe der ihm obliegenden Steuererklärung versäumt, roirb mit Zwrngsgeld- firafen zu der Abgabe angehalten, auch hat er einen Luschlag der geschuldeten ©teuer verwirkt. Gießen, Butzbach, Grünberg, fragen, den 6. Februar 19Ä). Tie Finanzämter. Maulwurfs-, Kanin-, 3itgkn-u.Kahknfcllc kauft zu böchsteu Preiscu C6515 3* Ruß, Gieße«, Walltorstr.73 H. hckbe einen Wert von 40000 bis öO 000 Mark, kioe, Stiftung der GnoßherWgin- Wensichknß und Kriegsende spielm in B-rträ- gen häusig eine bestimmte Rolle. ll:b?r die Auö- legimg der beiden Begriffe im Sinn: rechtsgeschäft- ttcher ErNärungen spricht ftch setzt eine besond'r.' Verordnung der l°)ieichsr>egienur.i mit Zustimmung des Reichsrats und des Ausschusses der Natronal- verfammlung aus. Als Zett des Frredensschlusies oder der Beendigung des Krieges ist im Zwntel der 10. Januar 1920 anzusehen. Wenn der F-rie- densschluß oder die Beendigung des Kri.'g^s mit emer Macht maßgebend sein soll, bte d?n Friedens Vertrag am 10. Jarruar noch nicht ratifiziert hat, to güt der Tag der 9äeberltgimg der Votlzrchungs- urkundc dieser Macht. Wenn eine solch.' nicht medergetegt wird, so gilt dafür der Tag, mit dem der Krieg mit dieser Macht für beendet erklärt ,mrd Für die Berechnung von Fristen und die Bestimmung von Terrninen tritt an die Stelle des 10. Io- nuars der Tag der Verkimdung der Verordnimg, also der 17. Februar. Dies gilt auch, wenn ein anders bestimmter Dag vor der Verkündung der Verordnung liegt. Die Auslegung der beidm Begriffe wird auf alle vecht-geschäftlichen Erklärungen angewandt, die nach dem 30. Juli 1914 abgege- worven sind. Unberührt bleiben Rechte, di' auf einer abweichenden Auslegung der Erklärung durch nachträgliche Berembarung oder rechtskräftige Frst- ftdhmg beruhen. * Wiegroß istderKosmos? Die Frage nach der (^röße des Kostnos ist von neuem aufgeworfen worden in den Berechnungen über die Entfernung der Spiralnebel, über die Professor V. Franz im „Prometheus" berichtet. Tie bereits von dem ersten Beobachter der Nebelflecken und Sternhaufen, Wüliam Herschel, geäußerte Anschauung, daß die von chm erkannten Welten eigene Welten neben unserer Sternenwelt, nicht itmerhalb dieser, seien, wird durch die Berechnungen des Astronomen Lundmark m Upsala bestätigt. Für die kugelförmigen Sternhaufen fand dieser Gelehrte eine (Entfernung von rund 16 300 Lichtjahre oder 153 900 Billionen Kilometer. Sehr viel größer ist die Entfernung der Spiralnebel. Für den großen Nebel in der Andromeda wurde eine Entfernung von 23000 Lichtjahren, für die Spiralnebel im allgemeinen 16 Mil-io neu Lichtjahre als Miniinal- wert festgestellt. Ueberträgt man diese Zeiträume in erdgeschcchtliche Maße, so mögen 16 Millionen Jahre etwa die Zeitspanne bezeichnen, die seit dem Ende der Kreü>ezeit bis zur Gegenwart auf unserer Erde verlausen ist. Auf Grund dieser Berechnung der Spiralnebel kann man die Größe des Kosmos nach jenen 16 Millionen Lichtjahren auf 154,7 Trillionen .Kilometer als Halbmesser berechnen. Tarnst ist aber nur die Größe des Kvsmos als der für und sichtbaren bestimmt, nicht die des Weltalls oder Universums überhaupt, die noch viel erheblicher sein mag, wenn man sie überhaupt jemals in Maßen ausdrücken kann. Ta man annehmen muß, daß das Wahrnehmungsvermögen für unser Auge im Raum und für unfern rückwärtö- blickenden Geist in der Zeit doch begrenzt ist, so ist zu unterscheiden zwischen Kosmos und Universum, wobei der Kosmos bte für uns wahrnehmbare Welt dar stellt, während mir uns im Universum darüber hinmls eine uns unbekannte Außenwelt vorftellen müssen. Handel. Frankfurt a. (DL, 25. Februar. Devisenmarkt. Gklb Brief Geld Brief Dalum: 23. Febr. 24. Febr. Amsterdam. Bott erd. 3546,- 3554,- 3578,- 3586,— Drüfsel-Anttoerpen . 716,75 718,25 709,30 710,70 Christiania...... 1658,25 1661,75 1678,25 1681,75 Kopenhagen 1438,50 1441,50 1443,50 1446,50 Stockholm 1798, - 1802,- 1813,- 1817, - Helfingfors 389,60 390,40 394,60 395,40 Italien........ 534,50 535,50 522,- 523,- London 326,90 327,60 328,65 329,35 New York 95,90 96,10 97,90 98,10 Paris 699,30 700,70 691,30 692,70 Schweq 1538,50 1541,50 1573,25 1576,75 Spanien . 1638,25 1641,75 1668,25 1671,75 Wien (altes) .... 38,96 39,04 39,46 39,54 Deutsch. Vesterr. abg. 35,96 36,04 36,46 36,54 Prag......... 100,15 100,35 99,40 99,60 Budapest 34,21 34,29 34,21 34,29 Bulgarien ——,- —, - Konstantinopel. . . . ——,— Marknotternngen. Datum: 23.2. 24.2. Zürich 6,50 6,40 Amsterdam 2,85 2,80 Kopenhagen............... -,- 7,25 Stockholm 5,65 Wien 293,- 293,- (Jn einem Teiler Auflage wieprrhvlt.) Der erste GefaWep^ntransport aus Japan? Berlin, 24. Febr. iWTB.) Tie Reichszcn- trale für Kriegs- und Zivilgesangene teilt mit: Ter erste Gesangenentrmisport aus Japan in der Heimat! Heute treffen 62 Offizier'', 881 Mann, mit dem Tampser „Hvfuku Maru" aus Japan ab- transportiert, im Durchgangslager Wilhelmshaven ein. Auch die mit den Dampfern ,^ifuku Maru^, ,L)imalaja Maru" erwarteten Transporte in Stärke von rund 2000 Mann werden noch vor Monatsende auf dem heimatlichen Boden sein, während der Dampfer „Hudstm Maru" mit etwa 1000 Mann in vier Wochen fällig ist. Die Klagen -er Entente vor -em Nrichsgertcht. Berlin, 23. ftebr. (Pridattel.» Wie bte Abendblätter aus Leipzig melden, bat der Vorsitzende des Deutschen Anwaltveoftns im Einvernehmen mit der 2braMÜDammer brtm Reichsgericht eine Geschäs tsfte l le eingerichtet, um die Verteidigung derjenigen P'csvnlich- Feihm vorzubereiten und zu unterstütz'u, vte gemäß der Forderung der Entente vor dem RstchSg-richt zur Verantwortung gezogen werden. Eine Erklürung L-enms. Amsterdam, 23. Fe^r. Lenin erklärte in einer Besprechung einem Vertreter des Newport Hevald, die Bo l schewisten leien bereit, Frieden unter so billigen Büxngungm zu schließen, daß selbst die imperialistischen Kapitalisten nichts dagegen einwendm können. Lenin sagte noch, daß die L-owretregi wung nicht in Gefahr sei, durch müttäriffb? Marlstmsttel unterworfen zu we b» Die Borfchlä-e per Alliierten betreffend den Handel iitü Rußland sche er nicht für auftichtto an. Er halte sie övlmdn für einen politischen Schachgug. Verhaftung wegen angeblicher ZtrieaS- verb rechen. Darmstadt, 23. Febr. Am 18. Februar be. Js. wurde em Larchnftn aus Sörgenloch, Nrcch Oppendecm, von her Brfatzungsbedörd' wegen angeblichen Krü-gSverbrech.-nS verhaftet und nach Mainz in nnierfudnmgeftxiit übergertHnt. Ixe Regierung hat nach der „D. Z." sofort an zuständiger Stelle nachdrücklich Verwahrung gegen bt.'fjS Vorgehen eingelegt. „Aetzkimnisse des britischen v^eheimdienstrS." Londo n, 23. Febr. Unter diesem Titel veröffentlicht die Monatsschrift „London Magazine'^ m ihrem Januarheft auf Seite 426—437 interessante Enthüllungen ein Captain T u ch v, der, wie sie angibt, den ganzen jfrieg hindurch für den bn* tischen Nachrichten^ und Spionagedienst tätig gewesen ist, so daß feine Mitteilungen als die eines erfahrenen Fachmannes gewürdigt werden sollten, U. a. schreibt er über den Verrat der deutschen Flotte folgendes: „Tie rwittragenben Erfolge, die ein tüchtiger Geheimdienst zeitigen kann, dürften kaum glänzender bewiesen werden, als durch den Uebergang der deutschen Flotte zum Ad- mir al Seatti), oder vielmehr durch gewisse Um- ftänbe, die zu dieser Uebergabc geführt haben. Tie britische Admiralitäts-Svionage gilt als das Vollkommenste, was je anf diesem Gebiet erreicht worden ist. Als die ersten Gerüchte von einem in der deutschen Marine auftommenben Bolschewismus au fauchten, erkannte bie ..Sntifb Nova! Intelligence Division" eS als ein aussichtsreiches Unternehmen, zu veranlassen, daß Gerüchte über einen angeblicpinbcrbri- tischen Flotte vorhandenen Bolschewismus in verschißenen wichtigen deutsche« Häsen — namentlich unter den Teckmannschaften — in Umlauf gebracht würden. Britische Agenten in Kiel, Emden und Tu^hasen erhielten den Auftrag, in geschickter Weise die Nack^ richt zu verbreiten, daß in Seapa und Rosyth große Unzuftiedenheü herrsche, daß rote Fahnen aus dein „Lton" und anderen britischen Haufftichifan gc- lsiftt wotLen seien und daß in Bälde die britische Flotte den ganzen Krieg satt fein würde und nur wtf das führende Beispiel der deutschen Flotte warte, um aus vollem Herzen jum eigentlichen Bolschewismus überzutreten. Ter glänzende E.fala dieser Propaacmda wurde später durch die Ankunft Der deutschen Flotte im Firth of Forth — „am Bind- faben", nne Beatty sich drastisch auSdrückte — bestätigt. — Auf die Frage, warum die deutsche Flotte nicht, wie ihr 14 Tage vorher befohlen nwroen wäre, zum Kampf herausgekommen sei, antwortete der deutsche Turchschnittsmatrvse: „Well wir dach- ten, Ihr wäret hier draußen jetzt Brüder; wir hörten, Ihr hättet rote Fahnen gehißt und märtet auf unsere Ankunft in offener Meuterei, um bann selbst Bolschewisten zu werden und ein Gleiches zu tun." Der Ausbau der Wasierstratzen. München, 24. Febr. (WTB ) Ter Finanzausschuß des Landtages bewilligte bie Forderungen der Regierungsvorlage zur Weitersührung der Mainkanalisierung von Aschaffenburg bis Würzburg und zum Ausbau der Tonauwasierstroßt von Regensburg bis Passau und stimmte dem Vorschlag des Stromverbandes Über die Turchführung des Großschisiahrtsweges Rhein-Main-Tonau zu. FRITZ NOWACK Elsässer Hemdentuche per Meter ML 24.50 und ML 28.50. (Wetee Knappheit der Vorrite könnet nur bis za 10 Meter abgegeben werden.) [^c Betr.: Neubesetzung von Schornstiemfeger-Kchr-- bezirten. Bekanntmachung. Wegen Neubesetzung des Kehrbezirks Grün- bera fordern wir hiermtt öfterttlich Bewerber um diese Stelle auf, sich bte zum 15. März l. I. bei uns schriftlich unter Vorlage der vor geschrieben en Zeugnisse und Unterlagen zu melden. Gießen, den 23. Februar 1920. 2158D Kreisamt Gießen. __________________Dr, U f i n g e r.__________________ Bekanntmachung. Zahkmorkendütchen müssen beim Erwerb sofort auf Richtigkeit nachgeprüst werden und sind Beanstandungen beim Wagenführer anzubrrngen unter Vorweisung des Zahlmartendütchcns. Spätere Beanstandungen tonnen, wie bereits bekannt- gemacht, keineswegs anerkannt werden. Hunde und Gepäck können nach Maßgabe des Raumes mir auf her vorderen Platttorm untergebracht werden. 2134B Direktton der Elektrizitätswerke und Straßenbahn ________der Stadt Gießen. Stolle.________ Versteigerung von Abfallholz. Frei tag den 27. Februar 1920, na ch- mittagS 2 Uhr beginnend, wird in der nachstehenden Reihenfolge das im Hof £>*» Swok- hauies an der Etortenstraße, an der Ktiiser-All^', in den Friedhofs-Anlagen und am alten Anne- röder Weg lagernde Abfalkholz aus städtischen Anlagen, sbestebend aus Reisig, Stock- und Äftüppel- holz sowie mehreren Nutzte lzslämmchen, an Ort und Stelle mäfttitetenb berfttiyrt. 2143 B Gießen, den 24. Februar 1920. Ter Oberbürgermeister. I. B : vr. Ro se nb er g Jagd - Verpachtung. Tie Waldjagd der (V'cmarfung Steinheim soll am Freitag ten 27. Februar 1920, nachmittags 1 Uhr, in der Wirtschaft des Ludwig Hofmann 6. dahier, auf wettere sechs Jahre nochmals verpachtet werden. Ter Wald mtt einem Schutzstreifen Feld hat ungefähr eine Fläche von 875 Normalmorgen und ist in 5 Minuten von Station Ober-Widdersheim imb in 30 Minuten von der Station HLiserhof (Sttecke Friedberg—Nidda) zu erreichen. Steinheim, den 21. Februar 1920. Bürgermeister ec Steinheim. ________________Bipp.____________2124 l/aufeAltpapier.zelüpostschachteln ♦» alte Kartons, Zeitungen nsw. hoben Preise». Schriftliche Angebote mit uantum unter 2138 an den (Siebener Airzeiaer. landgrai-Liiiwigs - Gjimusjum nebst Vorschule. Anmeldungen neuer Schüler für das Gymnasium und die oberste Vorschulklasse werden vom 1. bis 3. Mflrz, vormittags von 11—12 Uhr, im GyrnnasialKebftude entgegen- eenommen. — Geburt»- und Impfschein sind ierbei vorznlegen. Die Direktion des Gymnasiums. Dr. HenselL 2133D Fabrik znkllusen oller jk mieten gesrnit in der Gegend von Wetzlar bevorzugt. Schr. Angeb. unt 03475 an den Gieß. Anz. erbeten Hassia-Säemaschinen A. J. 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Schriftliche Angebote unter 2075 an den Gießener Anzeiger erbeten. MöettHelle JUÄ Frankfurter Str. 132. ■ 03551 U Danksagung. Für die vielen Beweffe herzlicher Teilnahme, die uns beim Heimgange unserer teuren Entschlafenen in so reichem Mähe entgegengebracht wurden, sprechen wir hierdurch unseren tiefempfundenen Dank aus. Magdeburg, Sevim, Giehen, den 24. Februar 1920. Im Namen der trauernden Hinterbltebenen: Dr. Modde. M- Danksagung. Für die uns bei dem Heimgänge unseres lieben Töchterchens Erna erwiesene Teilnahme sowie für die überaus zahlreichen Blumenspenden sagen wir aus diesem Wege unseren herzlichsten $>ont" Fm Namen der trauernden Hinterbliebenen: 08557 Otto Häuser und Frau nebst Kindern Otto u. Emma. Watzenborn-Steinberg, 24. Februar 1920. Ehemalige Angehörige der Landwehr-)ns.-Regtr. M Freitao den 27. Februar abends 8 Uhr findet im „Pottkeller" 2144 eine gkfellige ZusMineukilssk ftntt. Vie Auftraggeber Heiner Verkaufs-Laieiae» werden gebeten, unter allen der» artigen Angeboten ihre Ad reffe (Straße, Hausnummer und Stockwerk) zu verSffentltchen. Soll di« Adresse verdeckt bleiben, so wolle man schriftliche Angebot« unter der Dnzeiaennummer fordern. Ausbunft über Adressen u s. f. durch die Deschästsstelle bann nicht erteilt werden. Verkauf. Die Gemeinde Allen- dorf a. d. Lahn verkauft wegen Inzucht ein. zwei- iäbrig. im Sprung tadellosen Ziegenbock. Mindere Auskunft erteilt dte Bürgermeisterei. Allendors a. d. L, den 24. Febr. 1920. Hess. Bürgermeisterei Allendors a. d. Labu. Volk. 2128 WMZL rasstg, scharf, zu verkauf. Foretwart Becker, aaat Oppenrod. Bildhübsch gezeichneter Foxterrier z. verk. Otto Hartmann. Unter-Schmitten. 2999 Ein gebt. Brotwagen, auch zum Break geetgn^ steht zum Verkauf bet Bäckermeister Rudel, Steinbeim, Post Ober- WidderSheim. (mm» Für Schmiede. Wegen Geschäftsaufgabe verkaufe ichDonnerstag, 26. 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Tietzl (%«.« ): vie Zeit der Ausklärung in ihrer volks- und landeskundlichen Bedeutung für Hessen UcklNbo^umRevarierev 3lljUI|t und Beföhlet» bei schnellster Bedienung werd- noch angenommen bei H. Romer, Wolkengasse 11. 0351t Tücht. AuSbeffcrin süt Wäsche u. Kleider gesucht coMi Löberstraste 28. |I.||f für Weistbinder ■ Qlv u. Maurer jedes lallIBl C^unnt frei Haus UUI“ od. ab Waggon TeL259. 6. RSbsme». Zum Ostend Kaiser-Allee 47 MWtistataeri 03562 __Schlüter. s-Wer erfindet?—। Die Industrie sucht I Erfindung. Anregung 1 z. Erfinden i. uns.Bro- ■ sehüre in. Gutsch. üb. 1 20umsonst, usissg ladnstrte- a. Haidele-1 gesellscliaft, Lelpxic, | WladMälileastr. I S. I Leiterwagen Kastenwagen Ersatzräder K&ferei Sonnnerkom Bielchstr. 10. 130M Die wasserdichte Ab-- deckung und Berstärklinq beis Gewölbes der Teil- sttecke desEffolderbacher- Tunnels bei Stockheim, in km 4LÄ9 der Strecke Giehen-Gelnhausen, soll vergeben werden. 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