Erster Blatt 170. Jahrgang Mittwoch, 21. März 1920 GletzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen ZwlMngrrvnddruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch. u. Sleinöruderei 8. Lange. Zchristleitvng, Seschästrstelle u. vruckerei: Zchulftr. 7 Annahme von Anzeigen f. btf Xaflf*nuniinet vrS ginn Nawmittag vorher ebne jed. Verbindlichkeit. Preis für | mm höhe für An «eia en D.34mm Brette Örtlt i) 25 bi, auSwärtS SO t».; für Rekln ine» Anzeigen von 70 mm tfreiie 90 tf. ^ci Platz- Dorlrhrüf20e A >'|cdlng. Hauvtictzri lieuer: Ang. 0) och. VerantioorlUch füi Potil k: Ang. tooeft; für den übriaeii ieiü Dr. Reinbolo Jeng; für beit Anzeigenleü: V. -Beck. fämlUch ui toteben. Nr. 7f Ter •lebener Anzeiger erfdjein! laqlidi, ander Sonn- unb Feiertags. Bezugspreis: Monatlich Mk. 2.30, Dterteljobdicb Mk. 6 90 elnIchlievllchbeSBestell- gelbS; bind) die Post vierteljährlich Pik. 6.- aukstttliehllch Mleflflclb. 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Menborn-ZleÄn. in, welche jllMMl id) die Einlcimg tö 1 Don Wegen in ta -Steinberg beantrai 60 Grundeigentum sie für das Zuslack che Mehrheit non k iintCT, welche m.br i Mgen nebst ßtgfc einschliehlich 1. fc* >rn-Steinberg zur er .ber Rechtsbeiiänhib ftldbereinignng^ ' binnen l-l Wiy Met, mittelst R ngsaml, Abteile' lachen. femmiffär. ?rat. __ mW« JU Bit®; lliitli*111;.' lif •*fe Der kA °AnZ" r«'c' ’oioA 0< > Pass'" - ; »0SP hindert habe, nach unb nach das ganze Land hd> Flügel der Unabhängigen .H i l i e r d i n a ben 91 h h um C r i I yien uni gen prollamiert. um der mit Atzten Zug stehen ließ, verschafften sich bic'c iL'ort Lastautos und kamen auf diesen nach Essen Churchill über die englische Landesverteidigung. London, 23. März. (Wolff.) Zur Frage der Landesverteidigung erklärte Churchill im Unterhause, um eine enge Verbindung zwischen Armee und Marine herzustrllen, brauche England ein, Offizierskorps, das imstande sei, den Krieg in seiner Gesamtheit und nicht allein vom militärischen oder marrnetechnischen Standpunkt aus au beurteilen. Er sei entschlossen, einen gemischten General st ab zu schaffen. Die militärische Lage sei zurzeit sehr ernst. Er erinnere an Aegypten und Paläslina, an die Besetzung Syriens durch die Franzosen und an die darauf tolgenben Kämpfe mit den Aradern. Er erinnere ferner an Konstantinopel, an Mesopotamien und an die Lage in den an das ehemalige osmanische Reich grenzenden Länder. Ti.se Lage nötige England, in diesen Ge- biten stärkere Truppenkrä'te zi hasten England könne Mesopotamien aber nicht dauernd besetzt halten und dafür jähr ich 15 bis 29 Millionen Pfund aus geben. Tie britische Politik habe in anderen Teilen der Welt große Erfolge errungen und dürfe nicht fn Mesopotamien falsche Wege einschlagen. Im Sudan habe Großbritannien bei- Mitteilungsblatt für die Bevölkerung heraus- gegeben. -luS der Reichshauptstadt. Berlin, 23. Ma z (Wolff.) Nackdem bo reits heute früh die Gelv-rkschckt'n und der rechn zu unterroetkn. Rur so könne eine eriolgrviche Kontrolle über große Länderstriche dieser Gebiete ausgeübt wer den. Tagung der Vereinigung südweft- deutscher handelriammern inwierbaden Die Bereinigung südwestdeutscher Handelskam- mem hielt am 12. März im Sitzungssaal der Handelskammer zu Wiesbaden ihre erste Tagung im besetzten Gebiet ab. Vertreten waren die Handelskammern Bingen, Handelskammer für die Provinz Birkenfeld, Darmstadt, v.neinigte Handelskammern Frankturt-HanaU, Gießen, Hei.?elb?rg, köln Mainz, Mannheim, Offenbach, Pforzch-im, Schwarzwälder Landelskammer für den Kreis Bil-- -innen unb Amtsb.zirk N m stabt, Stuttgart, Trier, Wiesbaden, Worms sowie die des ische Industrie- stelle. Rach eingehender Aussprache beichoß die Versammlung, an den Deutschen Industrie- und Handelstag und den Reichöverband der Deutsch Halle. Leipzig, 23. März. (Wolff.) Das „Leipziger Tageblatt" meldet aus Halle a. d. Saale: Gestern mittag rückten zur Verstärkung 1000 Mann Reichswehrtruppen, von Magdeburg kommend, hier ein. Lalle a. S., 23. März. (Wolff.) Die Kämpfe in unb um Halle waren in der Nacht zum Dienstag beendet. Das Miltär ist rtriebrr volivla und Peru. Lima, 23. Mär». (W> Cf.) Zn vfizi^llen Kreisen ist man der Ansicht, daß die An prüche B -o l i v i a ö auf einen Zugang zum Meere unerfülicr feien. Man glaubt, l»tz Do bia an* cp sichts d?s entschlossenen Wixrston.es Prus auf xune Ansprüche vetzick» en werde. Tas Volk glaubt an die Möglidreit eines Bruches der diplomatischen Beziehungen mit Bolivia. Ter Minister des Aeußcrn in La Paz unterhält leblaste Beziehungen, mit den Kanzleien Südamerikas. Er crlärte, Do- livia hal.e streng an der Verwirklichung des Versprechens fest, das Peru ihm in letz er Zeit gemacht habe. .Tie Oeffent.ichk.it glaubt aber nutzt an bit Möglickskest eines Bruches zwischen Peru und Bolivien. In offiziellen Mteifrn ist man der Ansid)t, daß man noch innerhalb brei.n: Monate zu einer BcrstEdigung gelangen werde. S a n t i a go de Ctti l e, 23. März. lWolsf.) In lläleenischen vffizi llen rolitifdxm Krei en bewahrt man Ruhe. Man glaubt, daß es zwischen Peru und Bolivia übrigens zu einem Bruch der dipbomatisäten Beziehungen komme Tie Ak.ien der bolivianischen Bergwerke laufen bereits im Werte angesich s der Schwierigkeiten, die zwischen' Peru unb Bo Kia entstehen könnten. Paris, 23. März. (Wolfs.) Rach einer S>a* vasmeldung aus Santiago de (Sink vom 21. Mär- betrachten die Zeitungen den Zwisch niall xvischen Peru unb Bolivienfür beendet. Pas Schickial ber Gebiete von Tacno und Arila suche man durch Verhandlungen zu regeln. Giesberts unb Braun sind im Auftrag Regierung nach dem Ruhrgebiet gereist, den Arbeitern zu verhandeln. Der Aufenthaltsort de» vormalige» Kronprinzen. Amsterdam, 23. März. (Dolst.) „Tele- graaf" meldet aus dem Haag: Ter morgen erschn- nende „Staatseourant" wich eine königliche Botschaft bringen, in dem dem vormaligen deut- jchen Kronprinzen die Insel SB t • r i n g e r als Aufenthaltsort in den 9äeberlxinbung inzwischen ausgedehnt worden ist, befinden sich der frühere Unterstaatssekretär v. Falkenhausen und Geh. Regierungsrat Doye. Die Beschlagnahme des Vermögens der Angeschuldigten ist im Gange. Berlin, 23. März. (Wolff.) Amtlich. Die sofort nach den Rädelsführern wegen Hochverrats ausgenommenen Ermitielungen ergaben, daß die Täter anscheinend unmittelbar nach dem Fehlschlagen ihres Unterne^ mens f l ü ch t Pg gegangen sind. Haftbefehle und Steckbriefe sind gegen folgende Personen erlassen: Generallandschaftsdirektor Kapp, Regierungspräsident a. D. I a g o w, Major a. D. Pabst, Oberst a. D. Bauer, Arzt, und Volkswirt Martin Schiele, Naumburg, und den frühe-, ren Rechtsanwalt Brederek. Berlin, 24. März. (WTB) Die Blätter- mefbung, daß Admiral v. Trotba verhaftet wurde, enN'pricht, wie uns mitgeteilt wirb, nicht den Tatsachen, lieber die Verhaftung des Generals v. Lüttwitz ist an maßgebender Stelle nichts, bekannt. Das Arbeitsprogramm der Nationalversammlung. Berlin, 24. März. (WTB.) Tie für Vkitt- nuch anberaumte Sitzung ber Nationalversammlung wurde nach einem Beschluß des Aeltestenausschus'es aus Tunners ai . nachmitlag fcstges?tzt. Wie wir erfahren, will man vor Ostern nur nach eine oder zwei Sitzungen abhalten und nach Ostern die wichtigsten Gesetzesv^rlaoen erledigen. Ti? Fraktwrven fast sämtlicher Paneiear sind mit Rücksicht auf die im Gange befindliche ftaHnettsumbtbung dauernd beisammen. matum, wenn binnen einer halben Stunde dit Sicherheitspolizei sich nicht ergeben hätte, so rvürix das Rathaus mit Artillerie kfd)ofien. An der Aussülwung dieser Tvelping wurde nicht gezweifelt, ba die Sparta i. en Minenwerfer unb fo ar 10^- Zentime er-G< fääitze sicl) ver chafften. Sbß rl wurde an alle Abteilungen der Befe^ durchgegeben: Ver- Ixinblungcn im Gmige, jegliches Sch.eßen hört auf. Gefangene sind gut zu behindeln Gleich daraus ging ein weiterer Beseh, an alle Verbände: Wosfen- fti.Iilaub, die grüne Pol^z i rückt mit allen Massen unb in allen Clzren aus Essen ab. Tics warb twn den Fülnem ber ©parta.t.xn genehmigt unb der Sickerhei spulizei zugesagt. Wäh.enb nun bie Sicherlei sverbände sich an diesen Befehl hielten, wurden sie beim Abrücken in den engen Straßen plötzlich umstellt, durch Feuer aus den Häusern zum SBaifiitfcreden gezwungen, unb fjbann von ber wütenden Menge mit Klalbenstößen als Gefangene in die Gefängnisse getrieben ober, wie am Wasserturm, am La^ip Postamt unb am Rathaus, oljne Erbarmen niebcrgei.ixhen unb erschlagen, sodaß nur einige, roeldx zufällig i;t Zivil waren unb sich retten tonnten, von dem Tode der Kameraden Nachricht bringen tonnten. Der Reichskanzler an den Vollzugsausschuß in Hagen. Berlin, 22. Mä-- (Wolst.) Reichskanzler Bauer sandte an den Vmi ibenden des A f 11 o n 5* ausl chusses in Hagen (Westi.) svlgendes Telegramm : Die Reichsregümmg nimmt mtt Dank davon Kenntnis, d ß bie drei sozialistischen Parteien all-? Kräfte zur Nicd richlegung ber Reaktion etngtf' tzt haben. Dieses Ziel ilt in Berlin burch den Zusammenbruch ber Kappgrupie errricht. Die Ent- nung ber Stapptnunen auch im Wirbrrrtner wird burchgesührt. General Walter gehört jeood) nicht zu ben reaktionären Osfizieven, tonbern bat sich nachweisbar in der loyalsten Weise butter bie Reichsregierung gestellt. Di' Entiermmg ber wirCich reuftionären Oss z:eve wird erfolgen. Di? Truppenbewegungen werden ?ingc- stellt. Voraussetzung ist, daß tue Ablehnung ber fRätebiftatur nicht nur versprochen, sondern auch in die Tat umgefept wird, daß insbesondere die versassmigsmäßigen Organe unb Behörden wieder in ihr Recht eigele&t w.'vden, bte Arbeiter die Waffen nieberlegen unb zur Arb?it zurückkehren. Die sofortige Durchführung dieser Maßnahmen ist tmerläßlich. Andernsa ls ist bie Reichsvegierung aufocritanbe, Nahrungsmittel von ber Enkenie ^>?r Hollanb zu erlangen, unb auch das Ein rücken der Entente zu verbind-m. Am Tienstag werben Mri Minister besRnches unb Preus^ns im dortigen Revier ben Standpunkt ber Regierung barlegen. GicSbertS und Braun im Ruhrgebiet. Berlin, 23. März. (Wolff.) Die Minister Der Generalstreik in Straßburg. Straßburg, 24. März. (WTB) Der Gen er a l st r e i 5 bauert an. Tie ßciungen sind auck gestern nicht erschien en. Bisher ist es zu keinen Zwischenfällen gekommen. Die Lage im vereich der Reichiwehrbrigade XI. Kassel, 24. März. (WTB.) Bericht über die Lage im Bereich der Reichswehr-Brigade 11. Eisenach: Seit gestern ist eine planmäßige Durchsuchung nach Waffen im Gange. Vvrdrin- genbe Patrouillen erhielten aus Teutleben, Weingarten unb Asbach Maschinengewchrieuer. Gotha: In ber Stadt herrscht äußerlich Ruhe. Die Aufrührer requirieren aus dem Lande mit größter Rücksichtslosigkeit. Ohrdrufs dient als Lager zur Organisation von aufständischen Verbänden. Die Dienstpflicht für alle Männer im Alter von 20 bis 2ö Jahven ist ein geführt. Erfurt: Tie Lage ist unverändert. Sömmerda: Die Aufrührer sollen Verstärkungen erhalten haben. Coburg: Tie Feste fibbirrg wurde durch Reichswehrtruppen besetzt. In der Stadt herrscht Ruhe. Neuwahlen im Mai oder Juni! Berlin, 24. März. Wie das Wolfbureau Höri, wird in den Kreisen ber Regierung beabsich tiat, dieNeuwahlenzumRetchstagEnde MaioberAnfangJuni stat.finden zu lassen. Diese Parole wird jetzt sogar vom „Berliner Tagebl." ausgenommen, das gleich den anderen Berliner.Blättern nach dem Erlöschen des Generalstreiks in der Reickishaupr- stadt wieder erscheinen konnte und nun schreibt, wir । alle wünschten die schleunige Ausschreibung von Neuwahlen. Das Wolff- bureau teilt aus Regierungskreisen mit, daß der Wahltermin auf Mai oder Juni gelegt werden wird. Inzwischen wird über die Neubildung des Kabinetts weiter verhandelt. Die „Frks. Zlg.", der wir in diesen Fragen Zutrauen dürfen, daß sie über die Absichten in der demokratischen und sozialdemokratischen Lartei besser unterrichtet ist als manche andere Organe, erklärt den Willen nach einem leinen Arbeilerkabinett für undurchführbar tmd stellt fest, unter ben drei bisherigen Rv- «ierungsparteien habe es keine Meinungsverschiedenheit darüber gegeben, daß auch das neue Kabinett aus Sozialdemokraten, Demokraten und Zentrum gebildet werden müsse, chlewisse Verschiebungen in der Aemtervertei- lung würden allerdings eintreien. Die Sozialdemokraten hätten selbst gewünscht, richt mehr den Reickiswehrministcr stellen au müssen, sie hätten vielmehr den Wunsch an die Demokraten gelangen lassen, Laß diese aus ihren Reihen für den genannten kosten einen geeigneten Anwärter benennen miöchten. Anregungen seien laut geworden, einen demokratischen General an die Spitze des Reichswehrministeriums zu stellen, innen» imb außenpolitische Erwägungen sprächen ober für einen bemokratischen Politiker, unb zur Stunde scheine der Minister Dr.G e ß- le r die größten Aussichten zu haben. Für den Akeichsfinanzminister werde der Berliner Nankdirekwr Urbig neben dem Direktor Vuno von der Hamburg-Amerika-Linie genannt. Das neue Kabinett werde wieder von Aauer gebildet werden. Ob sich diese Vermutungen oder Annahmen auch verwirklichen werden, bleibt ab» , zu warten Hoffentlich gelingt es den Vertretern der Reichsregierung Giesberts und Araun im 3nbuftric(jebiet recht bald, die Auf- mihrer zur Vernunft zu bringen. In einer Antwort an den Hagener Vollzugsausschuß tat Reichskanzler Bauer zugleich das Zuge- Gandnis bereits ausgesprochen, daß keine Truppenbewegungen, also kein förmlicher Heldzug, angeorbnet würden. Ritt! über den (fcijt des Friedens. Rom, 23. Marz. (Wolfs.) In der Kammer verlas gestern Mi>.i,.erpräs^ent N i 11 i eine Re- gierungserl'lärung, in b?r er die , Wir schaftslage in Europa als äußerst schwierig bikiteilte. Europa insgesamt berbra d>t mehr als es terrotbringe. A I? s i.n Don schlimmer Hungersnot bedroh: Europa mf.h'e den Frieden rvieber- herstellen unb f.i.i Gl.ichgeivich! nneberfinben, jonst verfalle es Tie Sieger unb bie Besiegten stänben vor wir sü>af:lichen Schwierigkeiten gleicher Art, wenn auch in verschiedenem Maße. Tie mehr als 300 Mi lionen Bewohner Europas erzeug en nicht, was für ihre Existenz notwendig sei. Rußland, ein Reservoir an Rohfavsfen, unb Teutschlanb, ein Reservoir an Arbeilskräften, arbeiteten fast nickst mehr. Europa lönne fein Glcick)g.wicht nur roh-bcriinben, wenn es Ruß anb und Deutschland wieder zur Geltung brächte. Aus ben Parlamenten unb Völkern müsse bie menschliche Stimme ber Einigung, ber Sympathie unb ber M i l d e für bie Besiegten flammen. Ter Geist ber Rcvolutton unb ber Unordnung auf wirtschaftlichem Gebiet könne nur bamt weichen, wenn Europa burch ben Geist bes Friedens erneuert sei. Italien wolle diesen Weg verfolgen, weil über s. inem ©efül( des Haffes bas Interesse Europas stehe, bas von dem una: soleiblichen Ruin beb trotzt sei. Vor dem Völkerbunde gebe es eine Gesellschaft ber Völker Europas, die bte Bedingungen einer mensä^nivürdigen Existenz nneberfinben müsse. Die Wieberaufnahme der Danbe.'sb'zv Hungen mit Rußland und bie Wiederaufnalime der Erzeugung in Deutschlanb dürfe aber nicht zu ber Mk |d}en Voraus etzung fülTcn, b-rh die Preie sctzbw- nigst geändert w.w:«n könnten. IÄ>' Ve zögerung würbe iuioeffcn das Problem schwieriger machm. In ber äu ßeren Po litik fahre halfen ßori, ben Zustand eines völligen Friedens zu pflegen unb mit ber g n c;i We t zu amme zuardnen, b? o;i» bers zwisd)en ben Völkern Europas. D« Wied? r» Herstellung ber besiegten V ö l k ? r liege ganz besonders im Interes e ber Si.'gervölker. Die Besiegten müßten bie unmittelbaren Folgen bes Krieges tragen, ben sie entfacht hätten, aber sie müßten sich ber Verpflichtung entledigen durch Fortschritt, nicht durchZugrunberich- t u n g ihrer Existenzbedingungen unb durch Verarmung. Italien wolle ein Instrument des Friedens fein unb bas Recht auf Arbeit für bte ganze Welt betonen. Wir wollen also, so sch'vß Nitti, herzlichste B^iehungen mit allen, insbesondere mit unseren Nachbarn. Wir wollen nicht ben Frieden sausbau verzögern. Kein Berttag unb feine Konvention schränkt bie Hanblungsw ise Italiens ein, die nich! nur eine Mach: des Gleichgewichts barstellen soll, sondern ein Element ber Mäßigung unb ber Vertribigung ber Gerechtigkeit. Zu ber Abriafrage erklärte außerdem Nitti: Wir wünschen im vollen Einvernehmen mit Frankreich und England zu handeln. Tarnst Italien mit der größten Freiheit handeln kann, muß bie Abriafrage gelöst werben. Wir werden niemals von Jugoslawien etwas fordern, was unrecht sein ober scheinen könnte. Wenn die Grenzfrage gelöst ist, können wir mittels Handelsverträgen unb enget kultureller Beziehungen ums von neuem Jugoslawien nahem. Im Laufe feiner Erklärung versicherte übrigens Nstti, baß bas fremd? Kapital in Italien der Kapitals steuer nicht unterliege. Die Kämpfe in (Efien. _ . Essen, 23. März. (WTB.) Ein von anderer Seite verbreiteter Bericht über die Kämpfe in Assen entspricht größtenteils ben tatsächlichen Vorgängen nicht unb ist sinnentstellt. Die Kämpfe i’nelten sich nach ben bis jetzt vor regenden Mel- inngen folgendermaßen ab: Die grüne Sicherheitspolizei nahm erst vor etwa zivei Monaten in Ef'en bm Dienst auf. Es waren bei Ausbruch der lln- «ihen nur drei Hundertschaften in Essen, die im Se^auf ber Kämpfe um westet fünf Hunberlschaf- ton verftärkt würben, so daß im ganzer, dem Poli- yipräfibenten von Esten nur etwa taufenb Mann Sc Verfügung stauben. Diese würben verstärkt rch bie dort noch bestehende Sicherheitswehr, die «bet auch nüpt mehr stark war, da sie am 1. April «ufgelöst werden sollte, und eine Eimvohnerwoht, der größtenteils aus 93ärgertorifen gebildet wat unb beten Einberufung bei Ausbruch der Unruhen er» fulqtc. Außerdem bestand noch bie blaue Polizei. Slie vier batten bei Ausrufung bet Regierung Kapp nur das Ziel im Auge: Aufrechterhaltung der Ordnung urto Verhinderung vetb echerischer liebet» griffe. Sie versuchten im besten Einvernehmen ihre Aufgabe zu erfüllen, auch als die Zahl ber Kommunisten unb Spartakisten bis zu zehnfacher lieber- ircriit anschwoll. Die Kämpfe spi.'l^en sich folgenber- ma\m ab: Anr Montag unb Dienstag voriger 33oi\ benutzten bk rabifalen Elemente bie Auf- cngu\a, bie durch bie -Ausrufung ber Regierung Happ i> bie Massen getragen wat unb neran(falteten TöBfle Sttaßenbemonsttationcn. So sammelte sich tor t(m Rathaus eine größere Menge, bte in bas Vathaus rinsubtingen suchte, um bie Steuer» ersten herauszuholen. Der ganze Platz war schwatz. Ms bie Menge bas Rathaus zu stürmen versuchte, wachten bie Grünen nach öfterer vergeblicher Auf. Liederung, den Platz zu räumen, von der Schuß- luafk Gebrauch. Am Mittwoch war durch Sicbc- ningstruppen die Ruhe wieder hetgestellt unb bie mbifalen Elemente in Essen niederg w.'t en. In Wischen waten aber im übrigen Inbustriegebiet «rach stark: Kämpfe gewesen und bie Spartakisten bitten bort testweise, wo fast gar keine Reichswehr, Sicherheitspolizei usw. waren, bk Herrschaft an | sich gerissen. Sie versuchten mm ihre Herrschaft anszubresten. Ihr erstes Zkl war Essen. Totthin fiiMB sich ein zahlloser Strom, befonders von T-lsenkirchen. Als ein Lokomotivführer seine Ma feine abkuppelte unb feinen mit Spartakißen vo'l bes Generalstreiks soll heute nachmittag in meh-f fpielsweise nur rin Bataillon weißer Truppen unb rcten Beriammlungen ber Arbeiter abgeflimnü ’ unter seinen Soldaten in We.tairila befände sich werden. Die Zeitungen können wegen dos Buch- nicht ein einziger Weißer, was England nicht pe- bruckerstteiks nicht erscheinen. Es wird nur ein bindert habe, nach und nad) bad ganze Lend »ich .Herr ber Lage. Am Sonntag wurde am Marktplatz nach hartnäckigen Kämpen bei Einbruch der 'Tunkelhest bet Hauptangriff ber Arbeiter ab- geschlagen. Am Montag unb in bet Nacht zum . ----- — ...... — .....—, , Dienstag säuberten bie Truppen die Glauchauer »». Anbere hatten im Ruhrgebiet die zwischen allen Vorstadt und bas Viertel am Hettstadter Bahnhof. Säbtcn fahrenden elektrischen Bahnen b schlag- Tie Arbeiter sind aus der Umgebung von Halle luchmt unb waren so auf ben elektrischen Bahnen abgezogen. Ucber bie Frage ber Forlbauer rm Anmarsch. Die Essener Sicherhestspolizei trat biejen zuerst in Stoppen berg entgegen. Es entwickelten sich schwere Kämpfe. Die Spanakisten waten etwa 2000 bis 3000 Mann start. SBäbrcnb bet Nachts rückten aus Gelseirkirchen unb Bochuni riMlerc Scharen gut ausgerüsteter Srartatiiien gegen (Slfen. Im Innern ber Stabt ent Pannen ßch ebenfalls nxt tve neue Kämpfe. Tie Ordmmgs- truppen wurden von allen Seilen eingeschlossen. Vor der überaus grvs-en Uebetmach: wrichenb, zog lich die Siche rh.-itsivehr in die innere Stadt .... zurück. Ter Kamps um den Schlach:- und Vietzlavs Hilferding ben Abbruch bes Streiks unb ben Wasscriirrm am Ausgang nad> Steele nnpfohleu fy tten, hat nunmehr die gesamt' Stvrik- war b.sonders h ftig. Am Fr Lag normt tag wur- klung be Wiederaufnahme ber Atbtst für mor» den vom Ober bürget meiner unb bem Polizeipräsidenten tBeritinbtungen mit ben Spat a iaen ei. i geleitet. Gegen 12 Uhr mi tags stellten die Sparta- liften ber Führung ber Sicherheitspolizei ein Ulti ben Gatten und dem in der Unglücksnacht gckwrr- Was'? Zehn Pfund! Was beißen Sv beim? Fortsetzung 7. (Nachdruck verboten.) ich. wie ihn, Was sie wünscht, s einem abgelesenen und schcv rz. ,a ich mödrte banale sag-n: feurig Empfang zu nehmen. Er- Sre glaub' ich. fdpn be chreiben. Wi sen Sie, er batte so 'n gvosten Pelzmantel an, wie ihn die Fremdm in b auch die Mu i er meist tragen; den Kragen hatte er über die Ohvm hrnaufgeschlagm und s- rnen Filzhut 'hereingrdrückt, so diß ich nur ferne Augen und Nase und e nen n» reichen B-rrt und Schnurrbart sehen Konnte. Mo. eine Augen warm grjß rief er aus und starrte mich in namenlosem staunen an. So was t)ab’ ich noch nie gehört, meinen doch wohl ein Pfund! Nein, ich meine zehn Pfund. entgegn'te Die Gräfin. Roman von G. W. App le ton. fand Annahme. -- O be rursel, 23. März. Die noch tut Stadtverordnetensitzungssaal hängenden Bilder Kaiser Wilhelms II. und des letzten Herzogs von Nassau, zwei künstlerisch wertvolle Gemälde, wurden von unbekannter Hand mit Gewehrkolben zerschlagen. — Siegen, 22. März. Aus Anlaß der Ge- Kurt eines Kindes stiftete Lederfabrikant Fritz Müller in Hilchenbach für jedes Kind, das im Laufe dieses Jahves in Hilchenbach geboren wird, 100 Mark. — Siegen, 23. März. Das Landrats- amt teilt mit, daß die M e hl v o r r ä tc erschöpft sind unb Brotmehl bis zum .Eingang einer neuen Lieferung nicht ausgegebeu werden kann. Die Liesermühlen sind mit 3900 Doppelzentnern im Rückstand. Dieselben Zustände liegen - in fast allen Kreisen Westfalens vor. mc. Bo m Untermain, 23. März. Die fett Jahren damiederlwgende T ö pf-: r t n du st rie hat, bedingt durch den Mangel an Emaillegeschirren, einen neuen ungeahndm Aufschimr g ynom* men. In Flörsl^im imb Badersheun schnurrt wieder wie früher das Töpfcrvad. sagt' ich mir, und gleich bei seinen ersten WorM sah ich, daß ich mich nid) getäuscht halte. Ein Italiener wohl? fragte ich. Ja, so was in der Art, glaub' ich. fürchte, dch ich ihn ein wenig unsanft berührt »am, als ich ihm dm Ausgang zeigte. Er hat lei« Beine, glaub' ich, in die Rockschöße verwmM, na, es war ia nid) nötig, daß er ruppig Dun* wo ich mich doch höflich mit ihm unterhielt : hat er denn eigentlich vorgehabt, das macht m wissen? Ich auch, erwiderte ich, aber Was mich ebenfalls unb vor all^m interessiert, ist das^wie ao aller Welt hat sie, eine Fremd:, den -areg - und dann hatte er eine gebogen: Nase, und ich sagte bei mir selber: ganz so wie ’n Ausländer, daß uns ihre Gründe, warum sie den Ponti'ex Sauare mit ihrer Anwee'ch il bechrk hat, nichts angehen. Und so haben wir uns bemüht, ihr den Aufentlxilt so angenehm zu gestalten, a.s in unserm schwacben Kräften lag. Wie ich getagt habe, bemerkte ich, ‘tfent das dankbar an und beruitragt mich, zu tragen, ob Sie m Anbetracht ihrer Plötzlich n Aban e ohn vorhergeh.mde Kündigung so freundlich sein will n, an Stelle die er Kü.chigung zehn Psund tn auf dm Weg, den PontiPax Sauave hinunter. Viertes Kapitel. Nimmehr, sagte ich, e "frästen Sie mir, der Mann aussah. Können Sie ihn mir schreiben? Ich weiß nid), Herr Tokwr. Ich Bann entnahm der Keinen Harodiasdze zehn So» vrig s und händigte sie ihm ein; nein, sie wünscht, Sre möchten drs da annehmen; aber sie denkt sich das so, daß Sie für den Fall weiterer Anfragen nichls ' roifi-en, verstel-en Sie? Ihre Frau wsiß nichts, Änmr weiß, nichts von ihrer Person. Sie versteh n mich bad’* nicht wahr? Ob ich Sie verstehe! erwidert : er, indem sich sein Gesicht von einem Oln zum anderen mit nnem ^Winsen überzog. Ich gl-nib's schon, diß ich Sie verstelle. Sie können die Hand ins Fnier legen, Herr Doktor, d ß niemals :emai b aus mir oder ans meiner Mten ober Anna ein Sterb mSwörtch n l?erausziÄ)en wird Wenn wir wüV.en, Laß die Gräfin in Beriegenheit wäre und daß wir rhr in . imferer arm eligen Art von Nutzen ein odn einen digste Ausschreiben von Neuwahlen vornehme, schloß der Redner seine Ausführungen. In der nachfolgenden sehr anregend verlaufenen Aus- spracl-e, an der sich Prof. S ch i a n, Pvof. Ro - (oft Poostsvr Eigener, Pvofcssvr Gmelin, Kommerzienrat Klingspor, LondgericAsrat Neuenhagen, Pros. Krausmül l,er und Ort bringen formt. Es steht sehr schlimm mit ihrem Herz, imb ich könnte keine Bürgschaft für bk Folgen übernehmen, wenn sie noch »in >»’itr Schlag träie, ree der von heute abend. U-brt» gens erinnert mich das an etw s anderes: würden Sie vielleicht Firnen Rock anriehm unb mich b.s zu mei em Sprechzimmer b gle t'n? Sie soll heute abend ein Schlafmittel entn hmen, unb i d> wäre Ihrer Frau sehr verbunden, wenn si: dafür sorgen würde, daß sie es nimmt. Selbstverständsich, erroiterte er, in einer Minute ftrije ich Jhr^n zu Diensten. Mit diesen Worten eilte er aus dem Zimmer, und noch in der gleichen Minute machten wir uns Gefallen errari en könnten — hol mich brr Kückück, wenn wir mch te n Meilen weit lau et, um es zu tun Darauf können Sie Gift nehmen, Herr ttt sie I Doktor! ra-'en, Id, bad' volles Bertra"en zu Ihnen, Herr ! ohn- Mimms, gib ich z r Antwort. Stecken Sie al,o lassungsgemäß gewährleisteten Reckfte der Wahl des Reichspräsidenten, daß sie zur Besetzung der Ministerposten mit Männern von Faclstuchtigkeit schreite und daß sie das bal- Es handelt sich um etwas, begann ich, worüber sich Frau Vahrner unmäßig ausge egt hat. Der Grund, warum sie sich in einer solch abgelegen-m Gegend eing-mietet bat nrr um Hv'e,M zu entkommen. Nimmel'.r hat er ihr Versteck ausfindig gemacht; daher muß sie es sobald als möglich verlassen und einen aiu-e.e. a-.\ .. Ich habe de Aufgabe übernommen, ein Awsteck für sie zu suchen. Sie bedauert indes di'te Zwangslage lebhaft; sie hat mir vericheri, daß sie von Frau Mimms und Ihnen selber auf5 freunolichsdr und zuvorkommeid'e be'.anbelt worden ist. Tank schön für Ihr Kompliment, Herr Doktar Wir beide wußten, daß sie eine func Dame is unb pflegen. Kreis Schotten. eb. Eschenrod, 24. Mär-. In der Nacht von Samstag auf Sonntag drangen Diebe durch ein Fenster in bk Schicgnühle des Oilmüllrrä Kat fer -WeidmiHle mtb ital/len 1 4 Liter Oel. Von den Tätern fchlt bis ,etzt jede Spur. Kreis Fr i bberg. Q Bad-Nauheim, 22. März. In bei letzten Stadtverordneten-Versammlung wurde beschlos en, daß der Bürgermeist-h mir Grund des Voranschlages von 1919 die Geschäfte weiter führen könne. Jnsbeond're wurde er bevollmächtigt, die Teuerungszulagen für die B - amten ausu>-dl?len. — Bei di Bad-Nauheimer Volksbanl können städtische Gelder bis zur Hole von 200000 Mark aus lausender Rechnnng angelegt werden. — Beschlossen wurde f*mer die Er- rid/timg eines Wohlfahrtsamtes, das sich mit der Jugend- und Armenpflege zu beschüfttgm hat. Außer den städtische Acrtvetern wndm zwölf, durch Wahl zu bestimmende Einwohner in dem Amte tätig sein. Angeregt wurde bi’ Grirn- bimg eines Alters- und Säuglingsheims. Tie Versammlung erteilte die Gen-?hmigu g, daß die Pensionsverhälviis e b:r städtislhen Beamt'n nach reichsgesetzlicher Verordnung geregelt werden. — Gestern Nacht wurdr eine der grof-m Erkerscheiben der am Al cepl 'tz gelegenen Bank für Handel und Industrie durch St inwürie -.rtrüm- mert. In der gleichen Nacht siel ein groß.'r Schru- taften in der Parkstraße den Rohlingen zum Opfer. Hkssrn-Nnssau. mc. Bad-Homburg, 23 März. In der Nacht vom Mo 'tag zum Dienstag ist aus dm Feldl'erg ziemlich starker Neuschne-; gefalen. dz. Dillenburg, 23. März. Zum Tode des Uhrmachers Jung erfährt die „Dill- Ztg." daß .die Untersuchung des Falles keinen Anhalt für Selbstmord oder Vrbredten ergeben hat: es liegt vielmehr ein U n g l ü ck s s a 11 vor. Jung wollte eine Repetierpistole entladen, und habet geschah das Unglück, das einer jungen Frau nen Kinde den Vater raubte. ---Frankfurt a. M., 23. März. Die Stadtverwaltung Plant die Errichtung eines selbständigen W a h 1 a m t e s, dem alle Wahlangelegenheiten unterstellt werden sollen. Es ist beabsichtigt, ständige Wahllokale und Wahlvorstände zu bestimmen. mc. Frankfurt a. M., 23. Marz. Tagtäglich kommen in die Fürsorge des Frankfurter Wohlfahrtsamtes unbemittelte junge Leute, dte mit Mühe unb Not aus der Prinz-Karl-Kaserne entflohest, wohin sie meist in der Trunkenheit von französischen Werbern für die Fremdenlegion geschleppt wurden. Sie haben metft nur mit größter Lebensgefahr ihre Flucht bewerkstelligt. mc. Frankfurta. M., 23 März. Katzen und Hunde gehören eben in Frankfurt zu den beliebtesten Braten. Nach Aussage der Fellhändler wurden noch nie soviel Katzenfelle verkauft rote eben. Die Polizei bekommt im Durchschnitt täglich 12 Anzeigen von Hundediebstählen. *• mc. Frankfurt a. M., 22. März. Im letzten Vierteljahr 1919 wurden in Frankfurt nur z, rne i Häuser gebaut, davon ein Wohnhaus. Außerdem wurden 40 Wohnungen neu hergesteüt, Dura) nesch.amalmte großer Räume. ]( Warburg, 23. März. In der heutigen Kreis t a gssi tzu n g mußten wegen lieber- schreitung des vorjährigen Voranschlags 434 192 Mark nachbewilligt werben. Dte Kreissteuern mürben auf 30 Proz. erhöbt, außerdem müssen 24 Proz. Bezirkssteuern nacherhoben werden. Bezüa- lich der Pferdeabgabe an den Feindbund wurde -trügt, daß Marburg 10 Proz. gegen 2—4 Prvz. anderen Kr ism abg tat soll'. Ebenso müsse ein Zuschuß zu den gezahlten niedrigen Preisen gegeben werden. Etne diesbezügliche Entschließung ** Deutsche Volkspartei. Im dicht besetzten Saale des Gasthofs Hindenburg hatten sich Montag abend in äußerst stattlicher Zahl die Mitglieds des Vereins der Deutschen Volkspartei zusammengeiunden. NadHem der Vorsitzende Prof. Dr. Krausmüller in der Begrüßung aus dir Bedeutung des 22. März für die deutsche und preußische Geschichte hingewiesen, erstattete Parteisekretär Dr. L u t s ch ein eingehendes Referat über die Ereignisse, die sich in der vergangenen Woche abgtlpielt haben. Sachlich und objektiv besprach er die Ursachen und den ganzen Verlauf der polttischm Bewegung und zeigte, weiche feste Stellung die deutsche Volkspirtei in Reick und Land in ihrer gesamten Haltung von Anfang an gegmüb r der Beweaung eing nommen habe in der schärfsten Verurteilung des unter Bruch der Verfassung gemacht n Putschversuches und in der entschiedensten Ablehnung jeder Gemeinschaft mit dessen Urhebern unb Befürwortern. Mit der Hoffnung, daß Die derzeitige Regierung festhalte an dem dem Ve-lke vri< " ♦* liebe r Verlängerung des ersten Steuer abschnittes für die Lu- xussteuer und die erhöhte Umsatzsteuer ist eine Bekanntmachung im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes enthalten, auf die wir besow-- ders aufmerksam machen. ♦* Best tzwechsel. Kaufmann Eloos in Wetzlar erwarb die Georg Kocksch? Besitzung, Lud- wigstraße 70 (Pädagvgi im) für 150 ( 03 Mk Das Haus Schqnzenstrahe 1 wurde für 42 000 Mk. an Schlvssermeister Ernst Schön verkauft. Aus dem AmtsverkündigungSdlatt. ** Tas Amtsverkündigungsblatt Nr. 39 vom 23. März enthält: Betriebsrategrse» (Fortsetzung und Scklußst — SBcwrbnung über W AI>geltung von Ansprüd)en gegen das Reich r Bekvnntmackmng des Hess. Gefamtnsinistrrrnnr. — Ausnahmegericht in Gießen. — Kriegrgraber- fürsorge. — Statistische Nachweisungen über ba« Volksschulwesen. — AuszMung der Iannlicn- Unterstützungen. — Bestellung von Näh mittckv — Höchstpreise sür Cumavonharz. — Gemcmde- h.bamme in Saasen. — Fcldbcreinigung Waben» Iwrn-Stcinberg. Ausnahmegericht in Gießen. W Grund der Verordnung des Mili ärbefchlshabeü sür den Bezirk der R-.ilhswehrbrigade 11 vom 15. März 1920 besteh! der Bezirk des Ausnohmege- ridsts in Gießen aus der Pvovinz Obertassen. M Richter des Ausnahmegerichts sind vom Jnhaba der ^ftziehmden Getvalk ernannt für dasjenige n Gi ßen: Vv fiymber: Landgerich srat Enst Cramer, Stellv r retender Bo. sitzender: Landgerichts' rat Fritz Schade, Beisitzer: Landgerich srnt Hans Mcliler und Am sgerich'srat Ad> lf Meyer, Stell« vertretende Beisitzer: Landgerich srat Dr. Moni Ha fult und Am sgerich srat Wftl)?lm Jäckel, alle in Gießen. Als Vertreter der Antlage sind emamr für das AusncklMegericht in Gi tz-m: Staat SanM F.itz Neuroth in Gießen Tie Geschäfte der Gv rickstsschr^iberei besorgt beim Ausnahmegericht u Enchen: die Gerichtsschrciberei beim Landgcnch in Gi ßen. Bestellung von Nährm, tteln. yw die Landgemeinden des Kreises s- llen auSgegcko werden: für brvtgetreideversorgungsberech igteM- der dis zu 12 Jaftren (rote Karte): auf die Mack 63 der Näh mittefflarte B Kunstl.vnig, an! g Markte 64 der Nälirmittekkarte B Gri-.ß; für j« übrige brotgetreidcversocgungsberechtigte BteE nmg (blaue Karte): auf die Marke 73 der mi'telkarte C Marmriadc, auf die Marke H v« Näh.nkittelkarie C Haferslocten. Wer die auf ttz. entfallende Ware zu beziel)en wünschtz hat unte. Verlegung seiner Karte bei einem KleuiAnöl« seines M>hvortes bis »um 28. März 1920 eua Bestellung aufzugeben. ____ lp. Hungen, 23. März. Zu dem gestern biet abgehallencn Schweinemarkt wurden insgesamt 340 StückFertel auf getrieben. Die Preise s chwankten bei zurüdhaltender Kauflust für 4—8 SBoc^n alte Tieve zivischen 220 unb 380 Mk. pro Kops. Saufet» fdüveine waren nur einige wr Händen und stellten sich ca. 3 Monate alte auf 520—550 Mk. * Saasen, 22. Marz. Tie Hebamme Elr- sabcthe Gebhard, geb. Schmidt, ist als Gemeindehebamme zu Saasen bestellt roorten. x Wieseck, 23. März. Unsere Volkshochschule beendete mit einer Schlußseier unter starker Tcilna'h-ne Ixte Gemei.lde am güitntegabmb im großen Saal von Braun ihr 1. Semester. Nach einem von Frau Auguste Burk vorgetragenen Vorspruch gab der erste Vorsitzende PfMrer Sa t t- l er ein anschaulich.s Büd vom Verlauf des Semesters unb v.'rias il a. ein Begrüßungsschreiben des Leiters der Zentralstelle zur Förderung der Volksbildung in Hessen, Direkt Hassinger Pros. Dr. M i 11 e r m a i e r grüßte von der Gres,ener Volks!vchschule. Im Namen der Lehrer sprach Dr. Werner in so lieb gewordener frischer Meise unb wünschte, daß im zweiten Semester unter Uebewininmg aller Scheu noch mehr gefragt nxteüe als im ersten. Fräul in Friedel Pfeiffer trug, am Klcte-i.w begleitet von Frau- Irin RingenwalV, Lieder ter, die begeistert ausgenommen wurden. Aufgeführt wurde der „WikdsdKtz" von Otto Bö.tinger (Musik von Schlamm, der trefftich g strist wurde. Der Abend bewies, daß es in dieser teuren Zeit möglich ist, mit wenig Mitteln gute Volts-umerhaltung zu Pontifez, Square gefundrn? Tas is sehr einfach, L>err Mimms schmim^di.d Ich wil. s 3?bntn Chariey Pot s der einen Zcwttpanner/ut^chr«, Stand Waterloostation, wolmt zwei Haufer r mir am Square. Schon oft haben anr em E. zufammeo ge.Tunten, wir zwei. Run kommt er Tages dte Gräsin, rote wir sre neunen, bort ö. redet Charlev an und führt ein Gespräch mtt ura Was sie wünscht, sagt sie, wären zwei Zrmmer 2° einem abgelegenen Platz ob't sonst an^anem^m wo niemand sie auSJurd) choften und belafttM’ Fann, sagt sie, nur müsse der Ort r-ntt und w forte bet sein und die Leute fteundltch. Da d c Charley, als anderer Freund, an mich und mro Alte und fährt sie zu uns. (Fortsetzung plflw Industrie ein Telegramm mit bem drmgenden Er- suchen zu richten, w.gen Benennung der.Jn- dustrievertreter zum Reichsroirt- schaftsrat unter allen Umstanden eine Eml- . qung herbeizuführen in dem Sinne, daß auf der Grundlage bet Gleichberechtigung eine gemeinsame Qiftc aufgestellt wirb. Der Streit um die Nomi- wierung der Vertreter liege nicht un Interesse der Industrie. Der gleiche Berichterstatter behandelte auch die Frage Be z i t ks wir t s cha s t s r ä te u nd Handelskammern. Die emzelnen Bundes- ftaaten seien aufgefordert worden, die Handelskammergesetzgebung bis zur endgültigen Regelung der Frage der Schaffung eines Recchsrahmen- aesetzes für die Handelskammern unb eines Ge- Ftzes über die Bezirkswittschaftsräte zurückzu- stellen. Heber die R e i chseise n b abnsrag e berichtete der Syndikus dec Handelskammer Stutte gart. Die Bereinigung beschloß, folgende Erklärung cckzugeben: 1. Die Vereinigung südwestdeiitscher Handelskammern begrüßt die durch Reichsverfassung von 1919 gesicherte unb nunmehr durch Staatsvertrag besch'eunigt burd^ufülTrcnbe Vcrstaat ichnng des deutschen Eisenbahnwe.ens als Verwirk ichnng enrr von der Verrinigung aus roirtscha t uhen Gründen jät 3abrybitten erhobenen Forderung. 2. Sie erwartet, daß damit bas Reich eine einheitliche Lerkehrspolitik durchführt und daß diese einheitliche Verkchrspolitik als eine der wichtigsten Maßnahmen zum Wiederausbau des deutschen Wirtschaftslebens betrachtet wird. 3. Unbeschadet der Lnbedingt erforderlichen Verkehrseinh.it muß den einzelnen Eisenbahndirektionsbezirken eine gesunde Selbstverwa tung im Rahmen einheit icher Richt- tiniai zur Anpassung an die verschiedenen Bedürf- ! «isse des Wirtschaftslebens der einzelnen Wirtschaftsgebiete gewährleistet b/eib.-n. 4. Zum Schutze gegen etwaige partlkularistische Tendenzen bis zur Durchführung ftraifer Berk.hrseinheit müssen du Eisenbahndireklionen der verschiedenen bundesstaat lichen Gebiete unmittelbar dem Reichsverkehrs- j Ministerium an gegliedert werden. Die Crnschiebuna Don Laudesverkehrsämtern ist abzutehnen, um Par stikularistische Bestr.bungen einzudämmen. 5. Dr , ganifatiü-it und Bildung der Eisenba' nbcrckttons- bezirke sind vielmehr nach rein sachlichen nicht polftischen Gesichtspunkten vorzunehmen Sic tomam insbesondere für trie Uebergangszeit in Anlehnung aber nicht Bindung an die bisherigen Gren-en nach einzelnen Staaten gebildet werden 16 Anaesichts der weiten Ent.ernung von Kohlen- und stdrhstoffgebieten und den für den Weltverk hr - maßgebenden Seehäfen vom Süden und Sübwestcn Deutschlands spricht die Verrininmg den bringen den Wunsch aus, daß bei Festsetzung ber Taris- politif den besonderen Verhältnis en der fübhdy.n unb südwestlichen Gebiete Deutschlands durch ent» spveckiende ©rieidytTru. gm Rechnnny g tragen ro rb. 7. Die Vereinigung bittet, daß bei Durchführung der staatlichen Neuorganisation des gesamten Verkehrs den Handelskammern als berufenen Vertretern für Handel unb Industrie Ge.eaenheit geboten werde, mitzuberaten, wie sie auch erwartet, daß bei Berufung der maßgebenden Per^önlich- triten fachmannsiche Eignung den Ausschlag gebe. A«O Stadt ttnö Land. Gießen, den 24. März 1920. Zeitfreiwillige heraus! Um allen Universitätsangehörigen die Möglichkeit $u geben, sich alsbald an der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu sbeteiligen, hat der Engere SenatderLandes-Universitätdas Zwischensemester am 2 3. März geschlossen. lieber die in Aussicht genommenen Notprüfungen erfolgen Bekanntmachungen durch die Vorsitzenden der Prü- fungsbchörden. i Wie bereits die Deutsche Demokratische Partei einen Aufruf zum Eintritt in die Zeitfreiwilligenformationen erlassen hat, so heute der Verein der Deutschen Volkspartei Gießen. Mögen sich alle waffengeübten jungen Leute umgehend bei lden Werbestellen melden, damit in unserem Vaterlande bald wieder geordnete Zustände eintre en können. Eine große Zahl von Meldungen ist an den Werbestellen bereits eingegangen, aber noch ist die Zahl der freiwilligen Helfer nicht groß genug. Wie wir hören, soll ein Zeitfreiwilligen-Bataillon hier aufgestellt werden, das in den Aufruhrgebieten Verwetrdung finden soll. Das Bataillon wird unter Führung von zeitfreiwilligen Offizieren stehen. Bargeldloser ZahluugSverkehr. Die Bemühungen der Postverroaltung, den barlosen Zahlungsverkehr zu fördern, finten immer noch zu wenig Unterstützung. Fast alle größeren Zahlungen an bi? Post können barlos beglichen werden. Als Mittel hierzu dienen Reichsbank- Überweisungen, Reic^banckchecke, Postüberweisim- gen, Postschede, Privatbankschecke und Platzanwei- Tr. L u t s ch Beteiligten wurden dte Ausführungen noch ergänzt und bie einmüsi« Billigung der vmr ber Partei eingenommenen Stellung zum Ausdrucke 0ebt**%ic TeutschedemokratischeP ar* tei teilt uns mit: Um den im öffentlichen pott- tischen Leben sich immer mehr und mehr geltend machenden irrigen Begriffen, Urtei en mW Schlüf- en über das Wesen der Demokratie aufklarend entgegeniutreten, fühlt die Deutsche demokvattfche Partei das dringende Bedürfnis, einmal m der Oesfentlichkeit Stellung zu den polttrschen Ercrg' nissen der letzten Zeit zu nehmen. Zu.dreiem Zwede hat sie für nächsten Donnerstag eine öffentliche Versammlung in bas Lokal „Eafe ^erb' etnbe- rufen, für d« als Redner bte Herren: PrafrdQtt Dr. Strecker, Prof. Tr. Ur stabt und Studiosus der Staatsroifienschaften Meyer gewonnen inb. (Siehe Anzeige.) ** Tie Gretzener Krnderfur sorge routbe im Jahre 1916 durch die Not der Kinder roährend Ks Kriegs tjertiorgeru en u:ib gibt tetzt ihre Tätigkeit auf. Tie Verschiebung in der wirt- chaftlichen Lage der Unterstützer und Unteritütztm läßt es angebracht erschrinen, die Wsiterarbeit ein- zust eilen. Tie noch trorbanb nen Geldmittel roerben an die bestel-enden Krinderfürforg-anstalten wie brs- l)cr ratenweise verteilt, bis sie aufgebrauckt sind. Ter gesdräftssühr nde Ausschuß stellt die Geldsammlungen ein und dankt allen Sondern und pelr-rn, die ihm in seiner Arbeit treu zur Seit: gestanden Literarische Gesellschaft. Wiemis bem Anzeigenteil zu ersehen, muß der für Sonntag ,28. März, angefünbigte Vortragsabend von Matter Bloem verschoben werden. Landkreis Gießen. fangen. Dte Post nimmt Ueberroeifintgai trno Schecke entgegen bei Einzahlungen auf Postcmw.i- i fangen unb Zalstkarten, beim Verkauf von Sterb । zeichen für mindestens 10 Mk., bei Zeitungsbestei- 1 fangen unb bei Bezahlung sonstiger ®euül)T-m, rote Fernsprechgebühren, Zeitungsgebühren der Verleger, gestundeter Post- imb Telegrammgebühren, Mieten, Schließfac^ebühven usro. Ueberrorifungen unb Schecke von Behörben und bestätigte roetßc Rrichsbantschecke gelten ohne weit.res als Bargeld. Im übrigen werden mit Uebcrroeifung oder Scheck bezahlte Postanw.iiungen und ZahlÜarten sogleich abgefanbt unb Wertzrichen sogleich ausgehandtgt, wenn eine Sicherheft beim Postamt hinterlegt ist; andernfalls muß die Gutschrift der Ueberrocifung oder des Schecks abgewartet werden. Es itnb Vor-. Fehrungen getroffen, um die damit DcrbunN’ne Verzögerung auf das geringste Maß zu beickranken Vis zu 300 Mk. werden Wertzeichen auch ohne Sicherheit an ortsansässige Käufer sogleich aus- qLhändigt, wenn diese eine Ausweiskarte erhalten haben, die schriftlich bei der Bestellpostanstatt zu beantragen ist. Ein ähnlicher Auswns^ berechtigt zur Einlösung von Nachnahmen tmb Postamtragen durch Uebetroeifung oder Scheck, wenn nicht mehr als 1000 Mk. auf einmal einzuziehen und dte Post- aufträge nicht sofort zurück-, weiter- oder zum Protest zu geben si rd. — Nähere Auskunft erteilen die Postanstalten bereitwillig. Veranstaltungen. Mittwoch, 24. März: Lichtspieltheater wie gestern. , ** Aus den Kreisen der Baltikumtruppen schreibt uns Hauptmann Damm: „Durch die verschiedentlichsten Veröffentlichungen der linksstehenden Presse ist der Glauben erweckt worden, als seien die vielgeschmähten Baltikum-Truppen die Urheber des Militärputsches vom 12. März. Daran ist kein wahres Wort; keine Baltikum- Truppe der ehemaligen russischen Westarmee hat sich während dieser ganzen Zeit in oder in Gegend Berlin befunden. Einzelne Abwick- lungsstellen von Baltikum-Truppen befinden sich in der Umgebung von Berlin, sie haben oder hatten aber nicht das Mindeste mit dem Militärputsch in Berlin zu tun, wurden durch diesen vielmehr ebenso überrascht wie die rechtsstehenden Parteien." ** Das Kün stierfest zum Besten des Fertenfonds der Bühnenmitalieber hatte gestern abend einen großen Erfolg. Das Theater war Ins auf wenige Plätze völlig ausverkauft unb nach der Aufführung des „Walzertraumes", auf die wir morgen zurückkommeu werden, herrschte in den Wandelgängen unb in dem Foyer ein reges Leben -und Treiben, das sogar durch die Ueberzahl der Besucher anfänglich stark beengt wurde. Die Mitglieder unserer Bühne boten ihren Gästen mehr, ‘ als sie an Unterhaltung unb Erfrischung erwarten - tomiten. Die Räume waren in den wenigen Stunden, die zur Verfügung standen, geschmackvoll her- , gerichtet. Große Beteiligung fand u. a. bie ameri= - kanische Versteigerung eines jungen lebenden Zick- . leins, das 525 Mk. ein brachte. Das finanzielle Er- gÄnis soll sehr erfreu sich sein. rmch? ich Line — um .ch mir ei.ten P'.in — ich abiofat sicheren I ich £2uÄ6il|tt£jlfr I Ein Vertiko imHcn ctuqin. o il. ßisläöft aus Mtssiaz Llrchen i. flriif ßiiliajfi Haus -ui verkaufen. (6156 Wagen-VerkauL mittags 3*/, Uhr statt. (6164 Willi Keiner zu verkaufen. O'.l NO im blühenden Alter von 21 Jahren. Lndwlgstraste 1211. 3249 ernd gesucht Gärtnerei Echneider Gießen, den 23. Mirz 1920. 05118 Eramenskanbibat (Med.» Vermietungen | JuS'b , . . . , . Schrift immer m. Pension. tL Sliiflebote unter 3 tuet Inflnanbcrgebenbe (6145 an b. Giefe. Anz. erb. 05200 erlernen. «ortvestraste 31 I. r.i 6 Eichweg 7, Mietgesuche | kaufen. (61. »2 LtevbanstraKe 27, III. | Verkaufe | i Ctutl. 32iilA gesucht. 3255 Äicstener Anzeiger [Empfehlungen 3ö««tttt Weiter wirb gesucht. 3201 Snstdirektiou Cassel. 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Johannes Schienbein, Bahnarbeiter im 68. Lebensjahre nach kurzem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden uns durch den Tod entrissen wurde. Die trauernden Hinterbliebenen: EHsabetha Schienbein geb. Schäfer Familie H. Göbel Familie K. Stumpf Familie K. Schienbein Familie L Schienbein H. Schienbein nebst Frau W. Schienbein nebst Frau Familie J. Schmandt XII. Hausen, 23. März 1920. Die Beerdigung findet Donnerstag den 25. März nach- diindigunM- rfünbigui^t; ttijilt: BettÄckiM — ßnvr>tai7M (Hrt i gegen toi Keich ne'M - sMM ifllunq von M« Mvnhirz - w® * MbcmmgMg »r Ine iotoeüaöt _____________________ zu verkaufen. 061241 neu, zu oerkaufett. WIÄ Krofdorf er Straste 6 v. I Srtedrichktraste 7 L gut sowie ein Covercoat zu taufen gesucht. Schr. Ang., mögt in. PreiSaiig., il fel7.~> an ben Giefe. A. MU-Ml flut crbaltrn Iwenig nett.) au taufen gesucht. Schriftliche Angeiw'e nn L. WM Wevlleingaffe 8 v. 1 alirr HLIitirmonki nah 1 ollt Bluse zu kauf nef Schr. Angeb. u. OHA):» an d- Giest. Anz. 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April unter vehördliche Anzeigen 49, 43): Los 1: 49 Los 2: 51 Los 3: 56 Los 4: 111 Los 5: 55 8—12 Fichteu-StSm me Los 6: 79 8—12 Los 7: 116 8—12 Los 8: 15 8—12 65 6—7 3275V 3293 Holzsnbmisston 7 Eichenstämme 5 Kl — 3,48 Los 4: 20 Sirfjenftämme 6 Kl 6: 350, 230, 36,54 38,04 100,60 510, 525, 430,50 405,40 300, j0 80,35 1 6 46 fhn. fhn. fhn. fhn. fhn. 355, 363, 435,50 435,50 30230 81,10 590,60 Ztm. Atm. Ztm. Atm. Ztm. Ztm. Ztm. Ztm. Ztm. Stück 1. Kl. Stück 2. Kl. Stück 3. Kl. 434,30 302,20 80,90 689,40 37,96 100,40 35,54 37,04 98,60 Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm. Wien . . . Los 1: Los 2: Los 3: Los 4: Los 5: Los 6: Los 1: Los 2: Lo§ 3: Los 4: Los 5: Los 6: vörsensnrse. Frankfurt 22.3. 7,20 7^50 6,10 308,- ©iefcen, den 22. März 1920. Finanzamt. Krug. 391,- 219,50 495,- 301,50 Geld Brief 22. März 334 836 64,66 Die Angebote fmb getrennt nach Sortiment nnb Klasse innerhalb der Lose, da 6emc Zu- lammenrvdpmng stattfindet, pr. Mm., bis zum Dienstag den 30. März L I., nachmittags 2 U b r, an unterzeichnete Bürgermeisterei ein zureichen, n» alsdann die Eröffnung erfolgt. Die Verkaussbedingunsen, denen sich die Käufer mit der Einreichung ihrer Gebote unter-- wcrfen, können bei uns erngesehen werden. dem Namen „Helfische Morgen»ertu«g^ im Ker lag der Otto'schen öofVudin-iuficm eriapv neu für die beveits eingeyanffme „Hessifche Bvlts- yihnig", die nm: als Wochensckvttl erschien. Dte Schristleihrng übernimmt Herr PH. M. Ranck, trüberer politischer Redakteur am Berlins Börser^- turier. Geld Dries 225,- 515,- 511,- 397,50 390,- 35,46 36,96 98,40 Holzsubmission. Ans den Waldungen der Gemeinde Beuern Kommt folgendes Holz auf dem Submission swege zum Berkaus: a) Eichen-Stämme 429,50 404,60 229,70 80,15 SSs. SÄ Tie Gemeinde Albach bringt folgowe Merrge Lol; auf dem Submissionswege $um Berkaus: Los 1: 3 Rm. Eichenrvlle 1,26 Mtr. lang. Los 2: 3 Eichenabschrnttc von 33 bis 4ß Ztm. Türchen. — 1,61 Fstm. Los 3:---- ” --- Durchm. = 1,42 Fftm. b) Forstwartei II (Forstmart fltft, ßodjtrorl) («ns den Ttbteilimgrn 1, 2, 3, 8, 13, 20, 21, 27 28, 91): Datum: Amsterdam«Rotterd. Brüssel.Antwerpen . Thristiania Kopenhagen Stockholm Helsingsors...... jtelien London New-PorK...... Paris Schweiz Spanien . . Wien (altes) .... Deutsch-Oesterr. abg. Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . . ®etr.: öetiängenmg des ersten Steuerabschnittes für die LuMSsteuer mti> die erhöhte llmsatz- fteuer. Bekanntmachung. | Nach einer jetzt ent gegangenen Verfügung des )-ieichsmtni|ters der Finanzen vom 1. 3. 20 zu d ®r. IÖ U 809 Ptz. ist der erste Steuerabschnitt I k^öbt umsatzsteuerpflichttgen Betriebe auf -ua Kalender h a l b j a h r verlängert worden. Die Aste Steuernflärung für die in der Zeit vom 1. 1. V iißs 30. 6. 1920 p-reiTM ahmten Entgelte ist wmit 'M im Juli 1920 abzugeben. — Die veveümahm- I Entgelte aus Beständen des Vorjahres, soweit gemäß 8 47 d^ neuen Umsatzsteuer gesetzes x Miterbin mit nur !O°/o lujuöfteuerpflidjtig sind, I ü tb dagegen weiterhin mit Muster 6 der seitherigen Ausführungsvestimmungen (also monatlich) "ur Anmeldung zu bringen, es sei berm, daß in ' «r im Monat April l. Js. abzugebenden Erklä- ung die noch vorhandenen Bestände entsprechnd nktvm Rundschreiben vom 16. l. Mts. in einer Summe zur Anmeldung gebracht würden. 23.3. 7,20 3,45 7,50 6,10 Menet MW M-ffief. 4ne Aktionäre werden hierdurch zur ordentlichen General Versammlung auf Freitag den 9. April 1920 nachmittags 5 U hr im Sitzungszimmer des Stadthauses in Gießen eingeladen. Tagesordnung: 1. Rechnungsab-age und Entlastung des Bor- standes. 2. Wahl von Mitgliedern des Vorstandes und Aufsicht^ rates. 3. Verschied-mes. Der Geschäftsbericht nebft Bilanz liegt ab 25. März ds. Js. 14 Tage lang im Stadthaufe — Zimmer Nr. 15 — zur Em sicht der Mitglieder offen. 3292D Gießen, den 23 März 1920. Der Vorstand: Meyer. Schaffstädt. Datum: 5e/,Teut.flrteqsanL 4'/,Deut.Beichsanl. 3'/,Deut.B-chsanl. 4% Preuß. Sonfols Darmstädter Band Deutsche Bank. . . Disconto- Gesellsch. Dresdener Dinst. . Nativnalbank f. D. Mitteld.Tredibank H.-Amerik..Pakets. NorddeutscherLloyd Doch. Guhstahlwrk. D^Luremb.B-rgw. Delsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberschl. Eisend.. B. Oberschles.Lisenind. PHSnix.Drgb^Tlkt. Bad. Anilin, u. Soda Höchster Farbwerk« Ütektr. A. ». ®.. . Schuckert-Werke. . FeltenLEuOleaume Daimler Vnd- Elsen». »M. Adlerwerke .... 4’/„ Hess. SaatsanL Electron Griesheim sweg 36 MM lühn rigstes Bestreben um sie in jeder freundliche Bedas Herrn Fritz ’ingen, empfehlt . Georg, Kirche und Schule. l-1 Lang-Göns, 22 März. In dm Kirche nvor st and ivurde gewählt Bürgermeister Belte und Lc'hoer Ruth. 1398,50 1401,50 1433,50 1436,60 1378,50 1381,50 1398,50 1401,50 1608,25 1611,75 1625,50 1631,50 434,50 ----- ----- 31nt|= nnö Bmüliolz-PkrAkigkrisg der Gemeinde Wißmar Viens tag den 30. d. Mts. bei Wirt Fehl ut Wißmar von 10 Uhr ab. Stammholz (nur an Landwerker und Zielbstverbrauchcr), und zwar: Eiche: Distr. 4 9tr. 401: 1 Stück 5. Stoffe - 0,43 Fstm, Distr. 11b 8h 49: 1 Stück 5. Kl = 0L7 Fstm Distr. 26b Nr 24—95: 72 Stück 4. und 5. Kl. = 41,01 Fftm. Buchen: Distr. 26b Nr. 195—197: 3 Stück 37—40 Ztm. Durchm. = 1,61 Fstm. Kiefern: Distr. 17 Ässelbach Nr. 546—548. 793, 1161, 1162: 6 Stück mit 5,35 Fftm. Sodann von nachmittags 1 Vs Ubr ab: Brennholz: Drstr. 3*2 Kattendach Nr. 357: 1 Rm. Buchen-Scheck, Nr. 438—454 : 51 Raummech-r Buck,m Knüwrl Distrikt 28 Nr. 544: 2 Nm. Bucken-Scheit und Buchen Knüppel. Distr 8c Nr. 32: 3 Rm. Buchen- Knüppel und 127 Rm. Buchen-Reifer. Distr. 11b: Eiche: 2 Rm. Scheu, 52 Rm. Reiser: Bilche: Nr. 63, 73, 85 94: 5 Rm. Scheck, 388 Rm. Reifer: Fichte: 36 Rm lange Reifer. Distr. 14a: Buch : 62 Rm. Knüppel, 173 Rm. Reifer. Distrikt 4 Serghäufen: Buckie: 6 Rm. Scheit, 140 Rm Knüppel. (Nummern können b-im Vorsteher erfragt tocr>cn.) Distr 17 Ass lbach: Fichte: 29 Rm. Knüppel, 70 Rm Stöcke, 238 Rm. Steifer; Eiche: 1 Rm. Sckieit, 7 Rm Reifer: Totalität : 4 Rm. Eicherr-Scheiter, 1 Rm. Bu^ chen Knüpp l. 3 Rin. Ficht- n Knüp.rl. Ländler find sowohl beim Mitzhol- als auch öneirnhvlz von der Versteigerung ausgeschlossen. Krofdorf, den 23. März 1920. 32878 Der Bürgermeister. 5 Stück 1. Kl. = 8,23 16 Stück 2. Kl. = 17,48 31 Stück 3. Kl. = 31,62 40 Stück 4. Kl. = 24, * 32 Stück 5. Kl. --- 12, 150 Stück 6. Kl. = 40, Das Solz lagert in verschiedenen Distrikten und wirb auf Verlangen von Forstwart Koch dahier vargczeiyt. Die Gemeinde behält sich die Genehmigung im einzelnen wie im ganzen 8 Tage vor. Bauern, den 23. Mchz 1920. Lesf. Büraermeistevei Beuern. Tas Hol; ist gefällt mit der Rind? gemessen und kann vorher eingesehen werden; etnxnge kleinere Abweichungen werden später nick)! angenommen. 3266 Tie Gebote find in Lost, Klaffen und Lol zart pro Fstm. getrennt mck der Aufschrift ,Lx»lz- fubmisiion" bis zum 1. April 1920, nachmittags 2 llhr, bei unter>eichruüer Bürgermeisterei eckrzu reich.-n, wo die Eröffnung der Offerten erfolgt. Bi.'ter n.'hmen dst b? kannten Vnckau'sbeoin- gungen an. Nähere Bestimmungen werden im Termin befanntgegtben. Alback-, den 22. Mär; 1920. Bürgernteifterer Albach. Arnold. 21 Fichtenstämme 4. Kl. — Los 7: 85 FickKenstämme 5a St. = Los 8: 197 Fichtenstämme 5b Kl - Los 9: 33 Frchterckxrbstang. 1. Kl. Los 10: 39^ickstcnderbstang. 2. Kl. ^ocbfcbttbmcbricbfen. Tarmftabt, 23. März. Eine Untersuchung in der ^edpm'dxm Sockftchulc bat ergeben, dost dte Studentenschaft an den Berliner Umsturz Plänen weder mit Rat iwch mit Tal beteiligt war. — Tie Errichtung einer famftgenrrbednile in Tarrnstadl wurde jetzt endgült g ivrgen der damck derbundeiieil Zeriplckterung abgelehnr 549,45 550,55 1373,50 137o,50 1373,50 1376,50 1398,50 1401,50 1398,50 1401,50 36,46 ---- Los 5: 9 Fichtenstämme 3. Kl Los see Forsaoth 3100 Ter Banknotertnurrft lag be- roegt. Französische Noten auf den Rückgang der Franes m der Schweiz matt, unter Schwarekmrgrn zwischen 535 und 540 umgesetzt. Frankfurt a. TL, 24. März. Devisenmarkt. Norden und Süden tertzehren in d fchränktem llm- 3t Der Straßenbahn verkehr ruht noch In den en Indv st riedetrreden dauert der Streck an. Fravzösische Forderungen an Deuistlsiaud. Pa r, s , 23. Mär» (WTB.) In iv em Interview erklärte Tardieu lauf „E^liwr", d H es angesichts der Ereignisse in Deutsck>I*n Pauli in Schleswig ist das Dlsziplinarven.rhten unter sofortiger Entnebung von den Aemiern in* geleitet roortkn. Haussuchungrn in Darmstadt. rm. Darmstadt, 22. März. Der Ausschuß der Darmstädter Studentenschaft gibt bekannt, daß aus Gtmnb einer beim einem Teil der Auflage tmebTbML) Sic-esmeldungrii der „Roten Armee ' Essen, Ter- Vollzugs- keiu mtt: -teiamte Industrstgebiet b » tnwet >rch m den .fänden der tttwlutumären Arbeiten chasi. Dte Role Armee, t>-* mindeitenS 50—60 000 Manu stark ist, bennte iich in freg - reichem Vormarsch aui Wesel, wo itd) l>.< letzten R-ichSwehrtruppr u fck seinen — Tas „Ruhrecho" meldet: Ter imUe Flügel d'r Zr-mt drr Roben 'Jlrmtx erstreckt sich von TiuSafm ütx-r Lallen nach Torsten. Ans d eem Fron Neil finden gegenmärtig noch r»nige Kampfe statt. Walsum und Torsten sin-d genammen 900 ('Jeianqcnc ,md gemacht. Der allgem'ite SSormarid) volztelst sich auf Wesel. In der Nähe von Lalterit wurde ^in von Münster in W Industttege^i. t t-ntianbier Panrerzug zam Stelsen g<-bracht, üibcm btc Bckhn- Seleise nor unb hruter dem Zuge g^lnvirgt wurden Aus dem Froitt-chschnitt zwiscksen Donten und Tortmrnid herrscht Ruhe. Dte allgemeine Lag: ist für die revolutionären Truppen günstig. Aus den Kämpfen vom Samstag mit dem MAlteimer Freitorps Schulz immden als Beute Inster ein* gebvacht: 5 lsstschütze, 6 Miriennxrser, 3000 G - wehre, 20 000 Schuß Mim.tton, 200 Pferde, 200 Lanzen imd viel Bagng^. Die Einlieferung bau :rt noch an. Tie LlM in Salle unZ) Sachsen. Leipzig, 23. März. (WTB.) Tas „Leipz. Tagcbl/ meldet: Tie Kämpfe in Salle und Umgegvrt bauern mit unverminderter Heftigkeit an. Die Truppen haben nicht nur mit der organisierten Arbeit«^ichafl, sondern auch mit unorganisierten Banden, von den Tächern herabstchießen, zu tämtnen. ®algenbri| ist durch Artillerie zusam- mengesliwsstn. Tesgieichen wuvde der Flugplatz, der in den Sanden der Arbeiter war, dtirch Ar tillerie gesäubert. Ter Markt unb die umliegenden, Straß-n sowie die Vororte Glaucha, Böllberg und Grimnitz werden noch von den Arbeitern gehalten. Tie Mansfe>der Brücke ist von den Arbeitern durch Barrikaden aesperrt. Tas Gut GT-imnitz, worin ftoiHi' Kampfe stattgefunden halten, tft zersckiosien. Die Arbeiter beschösse,, von Böllberg aus mit Ar- tillerie das Waisenaaus Tie Krankenhäuser sind mit Verwundeten Üoersülll. In Ammendvrf wurden viele Sauser zusammengeschossen. Tic Arbeiterschaft unternahm gestern einen Sturm aus den Schlachthos und den Bahnhof, der abgeschlagen mürbe Tic Stadt Salle ist vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten und auch zu Fuß nicht erreichbar. Die Unnchen in Schleswig. Schleswig, 23. März. (WTB.) Wie von zuftändiaer Seite m:lgeteilt nritb, ist das Detachement Clasen der Marinebrigade Ldwenstldt auf dem Marsche von Kstl nach Eckernförde von der Eckemförder Volkswehr ausgckhalten worden. Zur Vermeidung weiteren Blutvergießens fanden -wischen dem Aktionsausschuß tn Schleswig und den Marinetruppen Berhondlungen statt, die zur »jieft» setzung einer Demarrationslinst und jur Waffen ruhe jüfrrten. Die Truppen begaben sich auf dem vorgeschriebenen Marschwege zwecks Verladung nach Durenstedt bei RcnSburg. Kiel, 23. März. (WTB.) Die Bahnen nach erkauf. schriftlichen 3ngtlots * inObet<3e||ingtFi2 er Fichtenbach!/, >a und öd. iteftens zum A a ureichen. Dii kN* nir eingesehen eebtit A. März 1920. ib tiüf/n. Submisstonsoerlaof von Zichtrn- üerdftangen der Stadt Sieben. Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen die nachstehend verzeichneten Fichtenderbsttrngen im Submisikvnswege verkauft werden : a) Forstwartei I (Förster Brück, Rödgen.) (Aus den Äbtrihmgen 1, 4, 5, 6, 9, 11, 27, 44, 148,- 152,75 171/25 331'- 33ü!— Sarfwotlrreiiflen. Datum: 17.3. Durchm. — 9,42 Fstm. Fichte nderbstan gen von Durchm. = 9/>l Fstm. Fichd nderbftangen von Durchm. — 1,62 Fstm. Fichterrderbstangen von Los 1: 1 Stück 3. fit = 1,21 Fftm. Lo6 2: 2 Stück 4. 91. = 1,15 Fstm. d) Ministerium cinygongenen Anzeige, daß in bet Hochschule hier ein Werbebureau für die Kappsche 9lcgi.e?i«r-i bestehe, am Samstag nach- Haussuchung im Sochsch.ckgebäude stattsand, obwohl der Ausschuß h-n Reftor und (Senat um Erlaß eines Verbotes der Vecterlung von Flugblättern eingekommen w^r. die a».ch erfolgte und obwohl man dieses Schrei bett dem Minister des Jnner-.t Dr. Fulda pertönlich ül»erreicht Fichterrderbftangen von 10—12 Durchm. = 6,91 Fstm. Fichtenderbstm:gen von 10—12 Durchm. = 7A3 Fftm. Filt>tienderbftwta-.n von 10—12 Durchm. — 8j$G Fstm. Fichtenderbstangen von 8—12 Durchm. - 12,43 Fftm. Ficktte nderbstan gen von Durchm. — 6,64 Fftm. Fichtetcherdstangen von 23. März 2947,- 2933,- 2937,- 2943.- 614,40 615,60 580,40 580,60 hatte. Die Saussuckmng habe ergeben, daß alle Gerüchte unwahr sind und das Sckstld der Studentenschaft rein sei! Der Minister hab- nunmehr versprochett, nach Eingang des amt.ichen ' Materials den Zeitungen eine ofrutofe Mitteilung hierüber zu gehen vu «assen. Trotz ibrer Erregung erkennt die StttdentensclZast die schwierige Lage der Regierung an, hofft aber, daß dadurch endgültig oer einseitigen Beurteilung zumal durch die Arbeiterschaft ein Ende bereifet tft. Eine neue demokratische Zeimnft. rm. Darmstadt, 22. März. Eine neue be* Hanvess. Frankfurt a. M., 23. Mär-. Börscn- ftimmungsbild Am Mnntanmar^k war die Tendenz nickst einheitlich Teufsch-Luxemfxurp verbreit 10. Sarpener 5 Prvz. Demgegenüber bekundete fid) rür Drannesmann (4- 8 Prvz.) fiauf- kgebr Dhörri^ Bergbau, welche 5 Proz h«jher ftnfetzten, verloren diese Besserung an der Nach- Mrfe wieder Kali Aschersleben lagen im Angebot mrd büßten 14 Prvz. ein. Auf erhöhter Basis «rkeheten Glcftt Falten und Guilleaume, welche ygen den Miitaasschluhkurs um weitere 17 Proz. anzogen, auch Schuckerl genxntnen 5, Voigt und ^aeffner 15 Pntz , während A. E. G. 4, Licht und lerast 3, Teulsch-Uebersee 8 Proz. nachgaben. Von Sn fügen ^ndustriewerten des Kasiamarktes, die h bei stillem Geschäft ziemlich gut behaupteten, ’Ourtm 3eUfjoff Aschaffenburg 3 Prvz HHHer bezahlt. Sckstftahetsatttett lagen fester, Schanttntg- balpt etwas schw^tchcr. Im mien Verkehr stellten sich Caitada Shares 1360, Kvlonialanteile 9050, öttn^fclber Kure 5200, Volle Südfee bei lebhafteren Umfällen 2450, leere d!v 2400 und Süd- 26 Stück 4. Kl. = 31,55 20 Stück 5a. fft. = 11,12 35 Stück 5b. Kl.-- 11,29 5,50 Fstm. 13,38 Fstm. - 22,52 Fftm. = 59,60 Fstm. = 55,71 Fstm. — 3,41 Fftm. = 2,44 Fftm. Vereine und Veranstaltungen. ** Liga rum Schutze der deutschen Kultur. In den letzten Tagen wurden telgende Ortsgruppen gegründet: Im Kreise Schlüchtern Mcg -Be; Kassel Salnrünflet, Steinau, ^chlüch teru, Elm, Rnmlvlz, S erbfritz, Sintersteimru, im Ittife Schotten: EichelstVrf, Et chel sackst en und Rainrob Q Geber n, 23. März. Im großen Saale des Bergwirtshauses wurde mn Sonntag abend butrf) den Ottsausschuß für Kriegsfürsorge eine Vegrüßungsfeier für bk aus der Kricgs- -esangenscha t h.imgekehrten Gemeindeglieder Der- anfiaitet Sofprediaer Widmann entbot den Heimkehrern bett Willkommgruß Im Namett der Heimkehrer sprach Lehrer List. — Ein Bc- irüßungsaottesdienst hatte schon acht age vorher ftattgefunben. # Gettenau, 23 März. Gestern abend Ed in der Isiesigen Kirche die Begrüßungsfeier dte henngevehrten Gefangenen statt. Tie musi- ischen Tadidimflen beftanben in Orgelbor- Jöften, ^jlogcfingen mit Orgelbegleitung, Ehor- Ptvern des hiesigen Geiang1»ereins und Moliir- Srträgen Ter lieberschuß her Sammlung am hlnssc der Feier soll dem Giockenfonds zuflreßen. Sicherheft wird Zahlungsirist bts 1. August 1920 gewährt. Angebote sind verschto'sen und mit der Aufschrift „Submis.ionsholzvertauf der Stadt Ofrvcfeen" bis spätestens zum Samstag den 27. März 1 9 2 0, vormittags 11 Uhr, an den Oberbürgermeister der Stadt G-eßen ein»ur ichen, wo- silbst um die angegebene Zeft die Er-ffnimq der Angebote in Anwesenheit etwa erschienener Bieter erfolgt. Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an dte obengenannten Forslttarte. Auskunft erteilt auch die Oberförsterei Gießen. Zur Test nähme am Submifiio.idDcrfciuf werden nur Selbstverbraucher unb Kdingen»rbetreibende iugdaffen. Aus Bett cm gen der Cb r örftrrri Gteßen muß der Nachweis über die Verwendung des gekauften Holzes beigebrackst roerbcii. Wird ein Weiterverkauf von unlearbeit-.t m Holz fest- bestellt. ß> hat bat der erste fiäu er eine Bertrags- Iträte in Höhe des fünffachen Kaufpreises zu bezahlen. 31136 Gießen, den 12. Mär? 1929. Ter Obm:bürgermeister. I. B : Dr. Rosenberg. Der vom ©emciliberal burdjfrratate Voranschlag der Gern rinde Langsdorf für 1920 liegt von Donnerstag den 25. März 1920 ab eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht offtit. Einwendungen torrten während öicte.r Zeit schriftlich ober mündlich vorgebrackst werden. Es ist die Erhelmng einer Umlage beschlossen, zu der auch dte AusmärLer beiyitraoen haben. 3260 Langsdorf, den 22. März 1920. Bürgermeisterei Langsdorf. Bender. b) Bucheu-Stämme LvS ch: 3 Stück 2. fit. - LF9 Fstm. Los S: 7 Stück 3. fit. - 5,87 Fftm. c) A fven-Stäm»n- Abend Abend- Schluß- Schlusi- Kurs Kurs Kurs KUrs 22.3. 23.3. 22.3. 23.3. 80,- 80.- 75ch0 I.'I I'I Los 9: 68 FickftmderbstM'gen von 9—12 Ztm. Durchm. = 9,02 Fstm. Los 10: 161 Fickst icherbstu! g n von 7—12 Ztm. Durchm. — 15,60 Fstm. Das Gebot geht auf den Festmeter und ist für jebeS Los besonders arrzugeben. Gegen ausreichende Dik DwiAuiio irr StHtinitjigli z» Viksft, ca. 275 Hektar Wald und etwa 965 Hektar Feld, auf weiten 6 Jahve erfolat Samstag bett 27. März ds Js. vormfttagS 11 Uchr auf hiesiger Büryer- metfteoet. In dem Jagdrevier ist ein guter Bestand vov Rehen, Hasen und Rebhühnern Das Revier ist vom Bahnhof GieHen in etwa 15 Minuten zu erreichen. Bedingungen liegen auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Wicseck, ben 23. März 1920. Hessische Bürgermeisterei Wfeseck. ____________©gomber.___3251 Bekanntmachung. Die am 12. d. Mts. abgebaltene Nutzhol»« Versteigerung ist nickt genehmigt. Beuern, den 23. März 1920. S4f- Bürgermeisterei Beuern. _____________Walther.__________3294 Nntzsiolzverkauf. Die Gemeinde Rain rod verkauft auf dem Wege schriftlichen Angebots folgendes Fichtenstammholz: 4. filaffe = 75,74 Fstm. ■73. fitoife = 80,16 Fstm. 5b. filaffe = 40,44 Fstm. Dte Angebote sind getrennt nach filassen, je Berkaufsmatz, bis spätestens Donnerstag den 1. April d. 3-, mittags 1 Uhr, verschlossen mit der Aufschrift „Nutzholzverkauf" bei der unter* zeichneten Bürgermeisterei euyureidfen, wo uni l/t2 llhr die Eröffnung der Angebote erfolgt. Die Genehmigung wird im einzelnen wie im ganze» 8 Tage Vorbehalten Das Holz ist mit Rinde gemessen und lagert ca. 2 Kilometer vom Bahnhof Ramrod an fahrbaren Wegen. Tas Entrinden übernimmt dte Gemeinde. Weitere Auskunft erteilt Forhtwartschüler Frank zu Rainvod. Bteter erkennen die allgemeinen Berkauss- bebtngungen an. Nähere Bed.ngimgen li.vn aus der Bürgermeisterei offen und werden im Termin bekannt gegeben 3282 Rarnrod (Sh. Schotten), bei 22 März 1920. Bürgermeisterei Rainrvd. Biehl. chchtzst nllttch.versltii' er gegen BarM- ÄnzWm.: W md StÄ r M>, 1 TtumeM,. W1 Awir^. -ftjch 1 ©teflhA-* jbe mü Men, 1 5o^ ' ” 1 Fllirg-utewte • *re Bi-d r^ n, lottxe WMgeM atg keMiü s nur fvkUt-'i 3 g!t erhalle^ nfer, bmifsion^ ,rf DtrhauftunW Kneter H°lr- 6L = 3,32 =12,15 . fit = 6,43 , Zl- 1,63 , A.-10,6 ' & - 3'90, nfchnitth°^ 40,86 " ^ 49,88 - • * 42,47 ■ »;y9 ■ - ’ÄÄ litte* me. Bahn hofstra Be ■J ces liljstneHer Katalog auf Wunsch zu Diensten, hob Ecke Wolkengasse Ml 403. 3273 Zer bevorstehenden Aan»a»t empfehle In bekannter snverl&eaisor Qnalit&t: Gemüse- und Blumensämereien landwirtschaftliche Samen Insbesondere seidefreie Kleesaaten, Runkelrüben- u. Futtermohrensamen Saatwicken u. Grassamen usw. iBiotiäali9,üi8te,ta*iitey Zigarren-Spezial-Geschäft „Zum alten Rathaus“ Hans P. 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Daher ist die Aufstellung von notwendig. Wie wir es bereits früher getan, so fordern wir auch heute alle unsere Mitglieder, welche mit der Waffe ausgebildet sind, auf, WOeWWWMLSlMGiM sich in den seitens des Herrn Dezirksbefehlshabers an. gegebenen Werbestellen (Neue Kaserne, Zeughauskaserne, Universität, Vahnhosskommandantur) unverzüglich zahl, reich zu melden. 3281c Der Vorstand. Verbindlichkeiten. Für Schulden * . „ Rücklage..... „ Anteile........... „ Gewinn Mitgliederbestand am L Januar 1919 Abgang . . • ■ Zugang Bestand am 1. Januar 1920 . . . . Stehen, L Januar 1920. An Sasse Bank Ausschüttung „ Ausstände „ Wertarbeit „ rückuändtge Anteile . . „ rückständiges EimrittSgeld [Messing-Garnituren und sämtliche Zutaten für g Gardinen sind wioder am Lager ° Fritz Nowack Ten vmM Wi twrden hervor, t .-nm, ob. viertens Chaco dt zu den : der brecher, seinem 91id Kenn! amerila eigenen! Städter dacht ft iff aber spricht, läßt sich Sprachst Aufs vtterdtti Wltnis schon ci Sasse * ’Ä* §« Mn to 5 per Lsmmde dich.zu !«arbntet Was v erschein Mptven Ltsam tfl ter Einw lugenMit Tas erste Unb eine «Tai ui lid) baror flt' rer gönn’ St Asnas $5 S« tu*1 ÄNlsptt lurh'^j ilnidiri; n HW* Ml Mksvlt H fff