Erstes Eiet! 170. Jahrgang r. ir. Arbeiten de- iär: Was eine und eine „Beein- ifirinig «Eigen- xrlv.'ise hierin«« gten die Neuen stall an Crt r 1920 unb Js. mittag? t das LeM ist, den 3ulti-' der Grenze Artikel 36 ilmachmg Dom - die Anh; an Ort unb 0 H * ^hoibtr, fluffung" ist, das wissen alle Be eilig'en zur Genüge, und da hat auch die „Berücksichtigung der Kriegspsychose" absolut nicht mitzusprechen. Der Minister wallte, das ist unsere Ueberz-eugung. den Gewerkschaftsführern in der Sache „entgegenkommen". aber in der Form dieses Entgegenkommens Vorsicht malten lassen. Das ergab indessen die Zweideutigkeit seines Vorgehens dem Gericht unb den Staatsanwälten gegenüber. Don der allergrößten Bedeutung waren für uns die Folgeerscheinungen des ministe- riellenVorgehens,die auch, bevor wir noch irgend ein kritisches Wort zu dem Falle schrieben, in triumphierenden Artikeln der Linkspresse zum Ausdruck kamen, und womit tatsächlich der Eindruck ci:ie3 Fehlurteils in der Lefsentlichkcit verbreitet wurde. Dir halten die Befähigung des Herrn von Brentano für einen Mini erposten nach den von ihm vorliegenden Leistungen für un» bedeutend genug, aber ihm Achtung zu ver- ebingungen: undstuckm üu6 zum 9iod miitaa voihei ohnr jcdk 'Lcrbii'.Dhdjkctt Preis sur l nun t.hhe iür Anzeigen v. 34 mm 'Breite örtl et. 35 Pf., aufwärts 45 Vf.; für Reklame. Anzeigen van 70 mm Lre ie 130 Vf Bei Platz. Dorfdiri.t 2v". Auf.chwg. Hauptfchnjt eiter. '21 ug. Toctz ‘Btruntroort^id) für Po'itik: Auq Goetz; für den übrigen teil: Dr, Titmholb Ienz; für den Anzeigenteil« h. Deck, sämtlich in Dietzen. Die DcIferbunösDcrfammlung. Genf, 22. Nov. (Wolff.) Bur Bevann'g fVntb bnrte ein Antrag twn L'rd Role t Ee '1, da' r g-'Ienb, daß sich der Wörter furzte al un e zl glich mtt der armenischen Frage beai-n f'Ile unb tast b r B 'teibn b’: e'trmmli ng ^'or‘r'<ä e intterbrei et ne.-'e t sollen tu - R ttu, g re5 Rest S des armenis^-e i Vol e.' Bivtanr «Frn- k n ') rxrrbtc sich orgen den Jufatzantrag am Einsermg crxr Svezlalkommissimr für Arme e'. Ttcie K-'mmt's - n dürfte kaum ?u m en ro i i e' Er- gr5rni§ kommen, rxrchbem der Böl'e'5u ds a' b s' er nichts erreicht habe Bivrani Ve ite de t Anl ar, der Rat solle sich mit euer qroV-e t Ma'l't rcrflcn* diffm, ju dem Zweck, datz d e'e sich mit den Verwick- Iirngm in Armenien be'chäf'ige unb brt Rude imb Ordnung fH’te, damit bte Feiitde'tg'eiten in Armenien ein Ende fnten. Es mürben sch!restlich die Anträge Cecils und VivianiS angenommen, unb zwar einstimmig. totmiitagi tolttigemg^- .K tii* ttober 1929 Ans G. 7,. Die Crmorduna m Gsfizlren in Dublin. London, 22 Nvv (Wolff 1 Aus Dublin wird unter dem 20 b. M gemeldet, daß morgens 9 Uhr in verschiedenen Teilen Dub'i rZ ein allgemeiner Angriff auf Offiziere statt- 'and; auch ehemal'ae Of'iziere wurden in ihren Wohnungen angegrfsen. Im ganzen wurdet vierzehn Personen getötet und sechs verwundet. Drei der Mörder konnten f-ftee-'ommen wer>n Zwei Polizisten, die zur Berstä'-k'mg aus- aesandt worden waren, wurden auf dem Wege er» schossen. Unter den Toten besarde t sich mich zwei Kr'easgerichtsofsi'iere. Polizei und Mi'itär veranstalte en nachmittags eine Razna in der ganzen S'a'st. D«e Bürger sind von einer Panik ergriffen:, da sie 93 i -'herhetgef tun gen befürchten. Eine snäter eingetroffene Reutermeldung b-- fagt, dast sich unter den in Dublin aetöteteet Offizieren ein Mafor. fünf Hmft'eirte, ein Hauptrnmur a T. und ein Leutnant befinden: unter den Verwundeten be'inden sich zwei Obersten, ein ,^aunt> mann und ein Leutnant. Die Zahl der Versrrn-n, die die Morde ausführte, betrug 12 bi? 24. Zahlreiche Dprer befanden sich noch im Bette, als sie annenriffen wurden. Ein Hau"tmmm wurde im Schlafzimmer in Gegenwart feiner Frau e-frfrffen, nach>m er zuvor seinen Angreifer, fer hierbei gefangen genommen wurde, verwu-det hatte. Einer Meldung der „Tägl. Rund'chau" wrs i'tr^vn Aufolg', kam es wegen ter Dirr^lle in Dublin im Unter bau Fe y\ einem £>anb* ge me n ge. Ter iri^e Ab-'enrdi-e'e Devlm nm-b» tnrt rf-em anderen Mit"i e ixui'e? am Snre- rfien durch töt'i^r An'r st reckst'de t. In dem 5danfe berrstlste eine folt'x Aufregurg. tast der Präsident die Sitzung mt.'erb.e^c.i mußte. ttes. (Kreis MarbM Marburg) ist dir -Gräscnrtd« mV unb aus bem angezlii^cl! w i e der Justizminister mit einer Eilkarte hinter dem Geueralflaatsaiiwall herläust. Diese oben wörtlich mit geteilte (Silfarte würde allein genügen, das höchste Mistfallcn, das tiefste Befremden aller Richter unb Staatsanwälte hervorzurufen. Man braucht wirklich ki.in „Frondeur" zu sein, um aus di.ser Eilkarte etivas ganz anderes als strengen Rechtswillen unb klare Zielbewutzthcit zu entnehmen. Diese Sätze finb nicht nur von hilfloser Hast unb von einem Mangel an Gründlichkeit, sonbern offen.icht ich auch von der Angst um bie Stillegung des Babcbe- triebs gesättigt. Ter Verfasser äußert feine Ungeduld, „die Haft bauere ihm reichlich lange", es werbe gebroht unb es sei , nur zu prüfe n", ob bie Verhaftung nicht ihren Zweck erreicht habe. AuS der Darstellung bes Iustizminifters geht !>ertwr, daß er bi? grob droh nden B.schw.rdef..hrer wiederholt empfangen Hot, dast er infolge des Eingreifens der Gewerkschaften auch den Ober.laats- anwalt in Gießen, unb zwar, wie einer Feststellung des „Darmstädter Täglichen Anzeigers" zu entnehmen war, in einem Privatschreiben, ersuchte, etwas zu unternehmen, was zu dessen Dienstpflichten unterer Meinung nach gar nicht gehörte, nämlicy die Nauheimer Deputation zu empfangen. Der Verlauf dieses tatsächlich erfolgten Empfangs in Gießen ist denn auch em ganz klarer Beweis, wie verkehrt die Hand- lungsweise des Herrn von Bren'ano gewesen war und nach welch bedenklicher Richtung hin sie gewirkt hat. Die Nauheimer Herren glaubten auch hier mit Drohungen etwas xu erreichen und sie ließen durchblicken. daß sie den Justizminister bereits breitgeschlagen hätten. Der Minister kann eS nicht bemänteln, so krampfhaft er sich auch bestrebt, daß die Deputation es wußte, daß ihm, dem Justiz-- minister, die Untersuchungshaft zu lange dauere. Es berührt ganz eigentümlich, daß er auf der einen Seite es bestreitet, vom korrekten Wege der Justiz abgewichen zu sein, daß er auf der anderen Seite aber mit so beweglichen Worten die Zwangslage der gefährlichen Verhältnisse in Nauheim fchildert. Er spricht es selbst aus, daß er als Staatsminister auch die „allgemeinen In eressen" »u schützen gehabt hätte. Nun, ro i e er bt.fe allgemeinen Interessen wahrgenommen hat. Darüber zu urteilen war un'ere Zeitung berechtigt und verpflich'et. Wie gliubcn nach- gewiesen zu haben, daß er durch ftine ft a 6 i - ne11sjustiz — der Ausdruck ist ja nichts anderes als eine Bezeichnung für die von Herrn von Brentano reore ich umschr'ebenen, unserer Meinung nach allerdings fragwürdigen Pflichten unb Befugnisse eines Just zmini- sters — die allgemeinen Untere ff en ernstlich gefährdet hat. Das Auftreten der Deputation in Gießen ist der schlagendste Beweis. Uebri- gens, über den Wortlaut ober Inhalt seines ministeriellen Schreibens an ben Oberstaatsanwalt in Giesen gibt Herr von Brentano laut ,,Darmstä/.er Zeitung" recht unklare Auskunft. Tie Antwort, die er au5 Gießen bekam, ist viel präziser, und der Minister konnte sie sich hinter ben Spiegel stecken! Tie die gewundene rednerische Verzierung, bie er weiterhin an diesem Spiegel noch anbringt, ist in sozialer und juristischer Hinsicht ober auch in Hinsicht auf Bekenntnistreue in jeber Weise matt und stillos. Warum erschüttert er uns mit den Gefahren für di? Herzkranken, mit Der drohenden Konkurrenz für Bab-Nanheim, roenn er fortfährt, „um alles dieses handele eS sich gar niefjt", unb roenn er uns mit einem fadenscheinigen Satz bi? Genüg- samkeit und Bescheidenheit seiner Absicht bei seinen Bcie.fchr iber.ien vorzureden versucht. sagen, fällt uns nicht ein, trotzdem er in seiner Rede bie sachliche und pohti)d)C Gegnerschaft in gar zu vulgärer Weise „mit Betrachtung" zurückwteS. Es ist kläglich, baß in der neuen Republik der Freiheit die von den Revolutionswellen, roeniger von ihren fachlichen Kenntnissen emporgetragenen Minister eine so empfindlich? Scheu und Abneigung gegen sachliche Shi.if und sachli.che Auseinandersetzung offenbaren. Herr Fulda, der sozialdemokratische Minisier des Innern, strengt aegen einen Redakteur wegen einer z entlich harml?s?n Z.itungsbemerkung die Beleidigungsklage an, und s in Kollege vom Zentrum, der' oberste Justizgewaltige selbst, hat es tatsächlich fertig gebracht, wegen unserer Verölfentlickpingen t n der G i e- ßcner Staatsanwaltschaft Diszi- plinaruntersuchungen zu vera n- halten! Schon in seiner Rede hat er über unsere Veröffentlichung von einem „Einsender" gesprochen, dem er mangelnden ManneSmut vorwarf. Er muß es doch ivtssen, daß Artikel der Redakteure in ihren von ihnen ja verantwortlich gez ichneten Zeititn- gen ohne Namensunterschrift zu erscheinen pflegen. Nun wollt«' et den schuldlosen Staatsanwälten an den Ära* gen, und er bemühte dazu den Herrn Gene» ralftaatsanroalt, der zu diesem Zweck zwei Tage in Gießen weilte und auch auf unserem Redaktionsbureau ein Verhör anstellte. SBir fügten uns willig diesem Verlstjr, weil wir uns zu unserem eigenen und selbständigen Vorgehen auch offen bekennen unb zur Rechtfertigung bereit fein wollten. Was in unseren Artikeln an Tatsack)en angeführt war. waren durchaus k ine Aktengeh.'imi isse, f.nbern die Spatzen pfiffen eS von den Dächern. Die Herren Minister in Darmstadt sollen mit ihren Haussuchungen, Beleidigungsklagen, Derdächtigungen unb Schnüfse eien in den Amtsstuben nur so fortfahren! Die Götterdämmerung hat bereits begonnen unb die Darmstädter Wall)alla kracht in den Fugen. Ihre Insassen glauben allein noch an ihre erleuchtete Berufung, während baS Volk mit jedem Tage länger über ihre wachsende Willkür unb Engherzigkeit in Geist und Tat den Kopf schüttelt! GLnemI-Anzeiger für Gberhefsen Drück unb Verlag: vruhl'fche Univ.-Brich- unb SteiRbruderel R. Lange. Sd}riftleltung, Geschäftsstelle unb Druckerei: Zchulstrahe 7 ^9 unfttt Die Kabinettsjuitij des Herrn o. Brentano im neuen Lichte. „Im Auftrag des Herrn Justizministers" anbte unS die amtli^che „Darmstädter Zei- die Beilage ihrer Nr. 270, die zum :rfl|ten Teil auSgesüllt ist von der Rede des 3errn von Brentano über den b kannten Fall ter Kabinettsjustiz. Diese Zusendung ent- ßxicht der b"reits bekannten A ußerung des Lerrn von Brentano, er hätte das „Vertrauen I tzii der Loyalität der Zeitungen", daß si? ihren iefern von seiner Darstellung Kenntnis ge- c*n. Wir halten es keineswegs für unsere Islicht^ die Ausführungen des Mi i'ters in t::rer Drsprünglichen Länge und Wcitschroci- fisikeit wiederzugeben, aber wir wollen den Seil feiner Rede nochmals wörtlich wiedergeben, in dem er, um mit ihm selber zu sprechen, „die Verhältnisse so darstellt, wie sie liegen". Man kann der Sache keinen besse- rm Dienst leisten und den Herrn Justizmini- I fitr nicht wirksamer ins Unrecht setzen, als I i>iß man feine rednerischen Leistungen auf ' Mm zwar geduldigen, aber auch strengen und nniachsichtlickstnr Papier widergibt. Dazu !cnn man dann auch das rechte Schlußwort Irenen, das der Fall noch erfordert. Herr justizminister von Brentano führte ans: Gestatten Sie mir, nunmehr in Kürze die 93er» ! dlnifie so darzustetl?«, rote sie liegen: Am 10. Auauü bat mi h der Herr Abg ordncte 3üttig, dahin zu ro:rB*n, daß die Haft gegm drei j-'jer A beit r, Hmsel, Wolf und G af, die unter o!;g*t Anschuldigung standen, au'g hoben würde. I dc sie wohl zu Unrecht verfüst sei. E- erfdy.'int mir alJ Pflicht be5 Justizminister;, einer so!cl;en ^iu«ouiig, insbesondre romn sie aus Strei "eit der ' emmer kommt und durchauß fach ich und obse'.tiv ^halten ist, nachzu.ff^hen. Ich weiß and), daß mein । £*rr Amtsvorgänger in ähnlichen Fellen das i -ieidy* g tan hoben würde, habe doch auch ich bei lihn m ähnlichm und anderen Anregungen stets jette AuZ'vrach.' und obicktioe Sku-.ici'intg ge» Dibell. Ich war zur fraglichen Zeit in Bad-Nau- Hm, erfunbifltz mich sow.t auf dem dortigen i n>t;gericht und fit lt: fest, daß g*gnt die drei lieitfntibi'.tm am 30. Juli Hastb fehl erlassen rordm sei, gegen den Beschwerde verfolgt wurde, ti* aber am 2. Au wist durch die St.askammer in I i'i'ben verworfen >vo den sei. Jchwandtemich j nun m e b r an die Staatsanwaltschaft sinÄießemit d r Anfra k, oj eine Ent af.ung, Ir.fib'fonberc be-3 Graf, möglich sei. Ich glaubte Iiimlich, K’fictft 11 zu baten, daß g'grn den Graf |t»M kciu n durchsck) ag n e Gründ,' zu einer län- c ren Jnhasli u g vocli gen sotten. Am 16. Ang. 1 k beit ich Antwort von Gi.'ßen, daß die Haft .-Ichlich b gründet sei und daß sich die Ha,t- ^id)n>2rb: b i dem Herrn Generalstaatsanwalt in : tarmüa t b'fint«. Darauf schrieb ich am 16. ! i g u |*l folff’itb’ Silfarte an den Herrn rr, ei' n:r^>[rr.tt. Jedmfalls sch int mir 7 Hast re chlia, f^tn bei der einfach g?» Ilagrrten Sach-. ES'w-o mit © t i11 ejju n q deS ivcbcbctticbeS gedroht. Der hieiige Richter I-lciubt nicht an den Ernst dies.'r Drohung. Tre llehastung alS solch' erschint mir gerechtfertigt. - würd' nur zu prüfen fdtt, ob sie nicht ihren Mmeck erv ich! hat." Meine Tam^ n und Herren? Ich glaube nicht. Bit auch der größte Frondmr in b:e)er Nachndst In bn-, Herrn G neralistaat^inroa t irgendeinen Ikersuch der Breinilus iing zu erk.mnen vermag. j i'3 war in der Zw scheu; eit eine Deputation der |ÜMhin'er und b r Fried'ergTr Grwerkscha ten bet i' erfdjeitm, die mich eb-enfalls wegen der Jn- »i li -utg interp llie te.t. Ich crif nete ihnen, das- leibe hat spät r der Herr StaatSprä t)ent Ulrich lii befiimmt-fi' r Weise getan, baß ich weder daS Ssteht noch ten Di l n hätt', mich irgendwre in ein "nstängi>zeS Dersahrrn ?u milchen, daß mir die ‘Ben u "bekannt s im, und ba-s ich mich de.ch.rlo Wirf) b’t btt kompeteitm Steten roern Lage chn Sache informieren könne. Es wurde bat aut hm vir durch bre b? Deputats mitgetn t, daß, xil noch kein Bescheid einieganaen n, am 17. August adetrd? in Dad-Neuhnrn Are große Protestvecsamm u 'g ftartiinben öbe. Nunmehr lief am 17. August von dem fern GeneralslaatS.rnwalt ci re Dn>elchr ein, „daß 7 bi? Auch bung deS Haftbefehl) gegen ©rat te eitrajt ha e, während die Ha Uoeschw-rde d-t hici and reit Be rfm'.di'tm vom toenat deS Oter» s e icht? am 1/. August verwo sm worden ei- Der H rr Grn'ralslaat.atiwast sü t? frei, baR bi» Ausr chterha tung der Hast im üorrieri für xSot>n crarf)t» unb um Weisium an die sta-'t^ ^vnltsrf-ast bi t-, falls bei G richi trotzdem Au - «Lung beantragt ronben fo'.'te '. Eine soirf?' Ai w innig gab ich nteira s. ycun» ^r wurde mitg t ilt, daß die Gm>e.r c^inen fönrfxqen, ben g famtm Betrieb deo Bade) ml;u'-'c,^n. TeSha b entsrf>loß ich m>ch. *8 Aii'ust an dm Herrn Oberst aa t s- vuwalt in Gießen einen Brief zu rtch- !< i, worin ich ihn bat. ehr: Dcvutatio t von XQi'rin-em, ro Ich.' zu ihm kommen roo'!trm, zu ^sangen Dieser Brief Farn tu ch /uföl i;e Um* fcbc erst spit r in den Besitz des Aore satm. Am *■=• August kam ein Bericht und Telegramm Rr. 276 Der chittztier Snjetett «schein« täglich, außer Sonn- unb il)ii:0 80 unbberrer Gtwe.ksrfia teil stall, welch: bstchioß, erstens einen Protest gejen bie Jnhastierung bzw. wegm der SSe.tnrcauer der Untersuchungshast von Heus l uni) Wolf einzu- legen, ferner den Geueraistreik zu verhangen. -Ein roriterer Antrag richtete sich auf die Sii.legung des Krastwerk.s Wö.fersl)eim, ja sogar auf die Festnahm-e b s Oberamtörich er5 in Nauheim a s Gei.ei. Es braucht t.ine bei andere Becstch.-rnng, daß jeder auf bem Boden des Gesetzes und des Reclsts steh nder Mann eine derartige Ha.id.ungs- wstse aui bas allerschleiste minbt.ligca muß. Es wird seit läu.-erer Zeit in5beio.ib.-re der Reichs- cegierung vorg roorfcit, baß s.e nicht immer die nötige Energie airo.mbe, um demagogisch.' Versuche voll veehts. in )b.sondere aber auch von links in g-rbüforenber Weise zu.üekzuw ifen, und es wird mit aitem Recht darüber gekäst, datz noch nie ein größerer Terror unb eine größere Mißachtung des Eigentums bestanden habe als zur Zeit. Es bedarf keiner befonoeren 9kr|id)rrung, daß auch der Justizminister vo.llomm n aui g e.rfiem Stnnd- imnft steht. Allein der Justizminister hat auch die Pflicht, nicht nur das forme le Recht nach lein Gitknbiatz fiat justitia p-ieit munbus zur Geltung zu bringen, sondern er ist in seiner Eigen chaft als Staatsrni.tister auch reep licht t, bie allgemeinen Interesseit zu schützen. Nunmehr ist nich zu ver- kmneu, baß die Beschwerde des Herrn W ttig und bet Nauheimer nicht vo.lkommen unleerrrfsticst war, denn der eine der drei Juha tierten wurde ja, wie schon ausgesührt, aus der Haft ent.as en, er ist auch in der Folge nicht einmal angek.agt worben. Es steht also insoweit fest, baß leine Inhaftierung, romn sie auch am Anfang g rechtfertigt gewesen sein mag, doch nicht meor länger aufrecht erhalten ro rben konnte. Schon bi-fe einfache Tatsache erw ist, daß der Justizminister Recht hatte, roenn er einer Anre .ung eines "21 bg-eorbnden ftatt» gab unb nicht ruhia solch- ab acta legte. Dieser Jl.ustration will ich nur noch biirüien, baß laut Zeugniiseu in ben Akten der eine A igek.agte in- l>a.t ich Erklä u tgen se.net Lürgerrneistete., einiger Nauheimer Laug scha.te und der Baoi-birektiou Bab-Nauh im se.t bem Jatzre 1913 bis heute sich tall-elloS bewährt und in5b sondere keinerlei kam- iru istisch n oder La tafi'ti chn Ve ei i ung an* gehört habe. M ines W ssens ,ind die Leute auch bi5 jetzt noch nickst twroc."traft. Nunm.hr richtete ich etwa am 22. August an den Herrn Oberstaatsanwalt in Gießen folgenden Brief: „M.t ter B Handlung der Sache unb der Deputation bin ich völlig einverstanden. Ich Halle ten L'ul n solbstredeub nicht g sagt, baß ich ihre Ansicht teile, vielmehr bte ie!bstverständlick)e Be- leh.-ung geff ben, baß, da eit Verbrenn in Frage stehe, die Verhaneung einer Untersuchungshaft eilter besonderen Begründung nicht bedürfe. Es war in Bad-Nauheim ein- fta k Emvö ung unter den Kurgästen, nament ich da bie Lanb.eute mit einer Ernst- l ung a l.r Zu uh ei bro'.t m. falls die Arbeiter mr Er-w.n rnng ihr t Wün che itreifm würden. Was al es ti ses lü eln B«td wie Nauheim unb für dessen Herzkranke Patienten zu beben en gehabt hätte, i't klar. D m Herrn Olerstaateanwalt in Wirten hatte ich dcShalo geschrieben, er möge die Leute empfangen unb evtl, eine Be - Bfchlcunigung des Verfahrens veran- [ affen. Der Steif i ftbenn völlig ge che.tert, wozu nicht nur meine wi berho te.i Besprechungen mit ton Iührern, sondern auch bie oernünitige Haltung b'r Nauheimer Bürger ein leb iß ich der A röst ter schalt b ig tragen hat. Es i't srlbltver- stänblich ganz u imög ich baß mit solchen M.t eln auf Gerichte u ro. eingeroirft ioe.-b.-n kann." Das war brr Jnha t mein.5 Schreibens. Darauf erfolgte ein Bericht des Herrn Oberstaatsa loa'ts, worin er ausdrücklich erkläck. baß das Schr iben t| ,,sünnnver°E,I jefil. ^*Äii| s,N ptonsgf yveatej niedere«»^ Dienstag, 25. November 1920 2dinal|tnt von Hnjtiuen füi d e lagesnummcr bis Durch di"fe Schilderung wird es erst so recht klar, wie schwer unb heiß Herrn von Brentano bie „sozialen Erwägungen" auf dem Nacken fasten, bis nach fein'n eigenen Worten bei ihm über bem „rti.t Formellen" stehen. Er liest nicht locker in seinen Bemühungen. Er ließ es nicht dabei bewenden, den Abgeordneten zu empfangen, sich ju informieren unb danach den Beschwerdeführern zu bedeuten, daß die Sachs in den rechten Händen sei und ihren korrekten Lauf nehmen müsse. Er wendet sich an die Staatsanwaltschaft in Gießen und erhält eine aslinde Zurückweisung; „die Haft sei gesetzlich begrün- bet". Am charakteristischsten ist es aber dann. beben X. ^6 f Ci toeriieb"P*en mit terrt Reich möglichst bald gönnen Werten. zum A Nohnw für die Alter v T(n:crifniiif<^e» Kreditprotekt für Dcntschtand. . , Bente ‘nnlÄstgeü muter, Gr ankiers habe den Entwurf über redit von 400 Millionen Sterling für Deutschland -aus von Leben s',m itteln und -m'ien ausgearbeilet. Als Unterlage Kredit sollen die seauestrierten deut- 1,6 Alter Uonierenz der süddeutschen €rnät)nmasmlnifter. Darmstadt. 22. Nov. Am Samstag Veranstaltungen. Dienstag: Reue Auto, 8 UTir, Autorenabend der Li'erarisckren Gese lschaf , Walter Ha'en- ciever. — Posikellcr 8 UI)r, Va e länbisch-r Abend dc - b ntschnat onalcn ^iren*'grirt)^. — Cafs Leib 8 Uhr, Konzert und Vorstckluni der Medick-Met- dinc?er. — Actnarium. 8V4 Uhr, Mi'gck de^oer- sammliung der b'nwF -atfeten Partei. *- Lickst picl- haus, „Von Stufe zu Sui ’ bi3 in den Tod" und „Prof. Rehbein ter ieErt sich". — Li htspicke. Seite rsweg, „Ter Meister" und „Der fideie Eskimo". Wettervoraussage s ü r M i t two ch: Wolkig b'S hci>r. lvockcn, Temperatur wenig geäntett, öilltfc Wi te. Die Wetterlag-' h^ck wenig Denterung erfahren. Das H-vä->ruckgebiei liegt mit seinem Kern über Dänemark. fcfcbft emtera'ur 4- 1 Grad, fDHnte ttcmprra- tatr — 6,4 Grad. Gestern nach- tonen tu Lauterbach — 10 Grcch zu verzeichnen. richte'fta aus Ne. scher B einen K Gericht-saal. Breslau, 22. Nov. (WTB.) Nach zwöH- tägiger Derhand'ung wurde das Urteil in btn Konsulats st ürmec-P o^' eß nach ü'isr stündiger Beratung der G p. *Po(F men und 1 / früm' biger Beratung d s e *3 g fällt. S8o.ii den 21 SlngeUagteri'xpu 0en fünf srrif gespro chen, n> gen Lc^d; . ieeenSb uchS und Plünderuiig je ein Augeklaittr zu 1 Iah., 9 ®h> traten, 8 Monaten, 7 Neonaten u rd 5 Monaten 5 Angeklagte zu 5 Monaten und 3 Monaten u.J 1 Angek.agier zu 1 Monat GsängniZ oerur > teilt. Gegen einen wurde bai Serfafjren auB- geschieden, gegen einen anderen daZ Verfahr ni^dergeschagen. Sämt'ichrn Angeka.te't trurta mi'tenve Umstände zuiesprochen Die Ge'chwoV neu besästossen. einstimmig für ate Vnm t i te cd Gnadengesuch bi dein Re ck^präsitemten u befürworten. Dem Beschuh schoß sich auch to Gerickstshof an. Loudon, 22. Nov. (WTB.) Der Beter des „Daily Telegraph" meldet -ork, eine Gruppe a m e r i k a n i- scheu 6',siler in den Vereinigten Staaten die- ; en. ' v-cn Wert aus 80 Millionen Pfund geschürt wird. Kn rrdgebung der deutschen Studenten schäft in Wien. Wien, 23. Nov. (WTB) Die gesamte deutsche Studentenschaft veranstaltete gestern vormittag vor der Wiener Universität eine Kundgebung gegen die Vergewaltigung der Sudetendeutschen. ES nnttbe eine Entschließung angenommen, roorin die tiefe Entrüstung der ©tu» tentenschaft gegen die Vorgänge in den Sudeten- länbcm zum Ausdruck gebracht wird. Nach Schluß ter Kundgebung wollte ein Teil ter Versammlungsteilnehmer zur tschecho-slowakischen Gesanvt- schaft ziehen, tourte jedoch von der Wache zurückgedrängt. Nur 200 bis 300 Studenten gelang es. zmn Gebäude der tschecho-Cvwakischeu Gesandtschaft zu kommen, wo sie demonstrierten. Zu größeren Zwischenfällen ist es nicht gekommen. sdie Finanz- und Seh re rf rag en an den gewerblichen Lehranstalten Hessens nach einheitlichen Ole- sichtspunkten zu regeln. Der Vorsitzende macht sodann auf ein Ausschreiben der Handwerkskammer bezüglich der Wahlen zu dieser Körperschaft aufmerksam und bittet, in den einzelnen Vereinen auf die ersprießliche Tätigkeit des Handwerkerbundes hinzuwei'en und zum Beitritt anzuregeu« ebenso zum Ve tritt zur Handwerker-Zentralgenossenschaft, Darmstadt. ** Tie Ge de n l feier für bt e Getarte n e n am Sonntag aus lern Neei F.icdhos wurde vom hiesigen R e 1 chswe'hr - Ba ta 1 l i 0 n gr mein) am mit ter tnieei t1 u gerem gestrigen Bericht terecks genannte 1 Drgnnta ioren ve a - stattet. Weiter, wer' c i wir m g-macht, daß Herr Kaufmann Becker für die Vereinigten Hasfra-Vereine, nicht für den Verein ehern. 116er einen Kranz nie'erlegte. ** Der Politische Frauenverein hielt am 15. Novemb'r im Hock Ofroßtzerzog feine Jah- vermitgckckerversamml mg ab. Da die wirtsck)aft- lichen Nöte und die Schwere der Zeit Beveiufachung und 3u"ammen[cguni auf at e i Gebieten erso dem, beschloß die Versammlung einstimmig, b n P^li- ti'chm F a-icnte.eitt aufzu ! öfen und feine bisherigen Aufgalen dem Allgemeinen deutschen F r a u e n v e r e i u zu übertragen. ** Tie Deutschnaionale V 0 lkspci' - te i und D utfchnationale Jngeiidg uppe vva istol» ton hau'e Abend im g osten L>aale des Postkellir einen Va eclandischen Abend. ** Ter Deutsche Vankbeamtenver- e t n E V. v ranstal e am Mittwoch. 24. Noo., abends 1 8 Uhr, im ,.Fel e"ke ler" einen ösient» uck>m Vockrag. Herr Ph Op enheimer (Fankfnrt I a. Ma n nstrd übt das Th ma: „Ms der Praxis I>ermi festes« (ÄhweveS Ei'e .bch mnglück in Westp"e.'tzcK Marienwerder, 22. Nov. (Wolf'' Wie die ..Neuen Westprenßisck)en Mittels aen" melden, ist heute früh auf dem W' Hof Braunswalde, der letzten 5taW' vor Marienburg, der neu eingelegte Gülers 8060 mit dem von Marienwerder kommend^ Personenzug 1C01 zusammengestoßeu Bis jetzt sollen vierzig Personen t«> oder schwer verwundet aus den TrM'i' mem geborgen sein. Die Unglücksstclle ist am Blockhaus 6M kurz vor Marienburg, gelegen. Der 8umiw menstoß erfolgte auf der Brücke des Mühitft grabens. Die beiden Packwagen sowie der erpi Personenwagen dritter Klasse sind ein völliiM Trümmerhaufen. In diesem befanden sich tn>en. Vorerst wird d.r snd.ich: Tcist zwischen unsevem Dorfe intb Nonnenroth, in Angriff genommen. X Saasen, 20. Nov. Die Totenfestglocke rief heute eine große Zahl hiesiger und auswärtiger Gäste auf unseren alten VeitSberg. Geschlossen, mit umflorten Fahnen, stellten sich unsere drei Vereine ein, beim es galt ber Weihe eines Denkmals für die im Wel Triej gefallenen Söhne unjever Gemeinte. Emleitend faroT trr Männcrchor: „S'.laf Bruder nur rt ftilcm Fi - i»cn", woraus t\r Or s ei lick>: eine An prache mit an schließen er W iherede hielt. T es-m Eindruck hinterließ das Lied: „Die Sinne i'anf'. Hieraus übernahm icc $ür en Wrrien das DenTmal in der Sckmtz br Gemeinde, und von einer Dame to.rrbe ein selbsLerfaßtes Ge 'icht tM rg-: rag n, auf das las „Stick, nur still!" ces Schüstrcknrs di: Trauernden zur Ergebung 11 Gotles Will.m mahnte. In an rÄmien.werter Wci e s.e.l e 'er Pv-saunenckwr Bmswd sein StÖnnen in den Di.mst der gu-en Sache iaf> beg/ei cäe die aljemev.-en Ge'änge. Mi. Einern „Wie si: fo sanft rnhn" schloß lie Feer. — Das Denkmal, das in fei ter Ausführung ung: eil e Aueckieimung fand, nmf c von S iihauernwi^r LuÄoig Schmidt, Gießen, geliefert t. Inheiden, 21. Nvv. Auckr hier werden nun die Bewohner durch Einbrüche usw. in Unruhe versetzt. So wurde in der Nacht von Frei ag auf SamS ag dem Lar.idwirt Karl Tesch durch Cinbrecl^r ein Besuch obgestat et, svobei Kar- tof'eln b; an glaub n müß en. — Deute vor acht Tagen wurde auf der nah.gel gmen GrMe „F r ied r i ch" der Bergmann W:ler vm Ulphe i r cinem Sck>ach'e burd) l)er«rbs!Ärzenle Erbmassen lErschüttet toib konnte nach einiget Stunden als Leiche g-borgen werden.. Der Blauerns.verte hinterlaßt Ftau und ftinber. -o-Großen-Linden, 22. Nov. Am Sonntagabend sand der 3. Vortrag des Volkshochschulvereins im Saa'e von Ludw. Faber VIII. statt. Ueber hundert Männer und Frauen hörten aitfmerf am zu, als der Redner Wendel von der Liga zum Schutze der deutschen Kultur den Friedensvertrag von Versailles eingehend erläuterte. Er schilderte den Vöckerbund und die Rolle, die uns dabei zugedacht ist, er zeigte, wie gründlich man um bic Euw ssnung des deutschen Volks besorgt ist, er besprach die Verluste an Land und Leuten, die Abstimmungen und das Selbstbestim- ntungsrecht der Bewohner, die einschneidende Tätigkeit des Wiedergutmachungsausschusses und die vielen Beengungen, die unsere Volkswirtschaft belasten. So fetzte sich allmcchlich ein Bild ziu- fammen, dessen Einzelzüge ja wohl jedem nicht ganz unbekannt sind, dessen Bedeutung aber bei einem zusammenfassenden Ueberblick in stiller Stunde erst kiar zum Bewußtsein kommt. Die Aussprache beid)dftigte sich mit den Möglichkeiten einer Reviiion dieses Vertrages, den man mit Recht als das Schicksalsbuch des deutfck>en Volkes bezeichnet. Ein zweiter Vortrag am 5. Dezember wird bfc wirtfchastlichen Folgen des Vertrags behandeln. tt. Tr-eis a L., 21. Nov. Auch in unserer G'mcinle herrsckut großes Bedürfnis vieler kleinen Laul'e ttkUl) etwas Lau-). D s bewies die heute ab'nd rt Bwmers Saal einbem^eue, sehr jia^.l» r i.'je L^rsammlung, in mefdier nach er gehender B:sp>ecliung ei. e -Siedlungsgenvssen- s cha f i gegründet nmrde, der sofort 20 Mitglieder b itoa'cit. Geeig' cte5 Land rst in Geßalt eines d-m hessische.i C ar e gei)örigen, mitten in ter F- ldgemarlung gcle.^rien etwa 80 Morgen groben V"alb s, des sog. Hainbuchcs, D-orfymtcn. Ter Er b rufer der Ve sammln.:g, Lrrdwirt H-»mr.'ch Mio^el V. wurde einstimmm beauftnrg-t, bie nü* ligmi Schnte bei t«r Tejifrfjr.i Siedlimgskom- missiioN zu hm, damit noch in bilem Win^r mit der M-otzung des Gelä-.Les begonnen werden kann. KrciS Büdingcn. * Echzell. 21. Nvv. Am 4. und 6. Dezember si f e‘. im .^au e iter Gewerbeschule di > Probt nzial-Geflügel-Aus st ellung es Ver va>r'es vberheisisckie^ G:flü<7 lzuchcke.em.' stack Bete i iguag haben z 'g:sag t*cv jw Hnck ck-e Wy-.ndotte- Züchierverein, ier Rhe n-Mainisck-e Wyanlvcke- Zück^erverer i und bi-? h s.iscke Taulen^uch er-Ber- einigung. Mit der Ausstellung ist et te Lotterie ver.-imben, auch sind fdpn zahlreiche Ehrenpreise gestiftet. * Nieber-Mockstadt, 22. Nov. Beim Verlagen von Eichenstämmen wurde ein junger Mann von einem abvollenden Stamme am Fuße so erheblich getroffen, daß ein doppelter Röhrenbruch eintrat. Kreis Schotten. □ Schotten, 22. Nov. Tie großen Bestände unsrv.s Stadtarchivs, die im Rathaufe ausb.wahrt nx-.b.n, werden von Lehramtsassessor Dr. Hofserbe th v rvichuet. Die Akten e ithacken । maitniifaltig* Nachrichten über die Geschichte un- I lerer Stadt und Umgcgaib. Aus Stadt und Land. Gießen, den 23. ’jujö. 1920. Wohnungsnot irr Gießen Wie das Wohnungsamt mitteilt, lagen bei ihm am 1. Juli 192) 560 Gesuch- um Zu. w i ung von Wohnungen vor. Trotzdem m letzt? Zeit in den städtisch n Häustrn in der Muh.st.atz^ und in ber Se)lung b:r Baugenoisen.cha t löJ. an der Lich-r St aße 59 Woh ungen bewgm mürben, bckrui bi: Zahl der Wohnungiuch-.ü^n ar 1. November 192) 9)7. Da^on sind 188 G.such durch di- Wohnungskommission als „l^hr brtn genb" und „Dringend" annfan *t. Von ö.’n te nuugjuchnlen wohn n: In 3 Zimmern undKüch in einem Fall 13 Personen, in einem tonte:e 13 Personen, in 2 Zimmern und Küch: tn je jto:. Fällen 6 bzw. 7 ir.rd 8 P'-rwnen und tn einei; Kall 9 Per tonen. Jr 1 Zi um:r, 3 Kammern um stude b f.ncen stch in einem Fall 8 Per.on'N, envn Familie mit bet gleichen P-r tonen zahl st« >n er Zimmer, 2 Kammern u.rd Küch zur Verfugu.rg, 1 Zimmer, Kammer u.td Küch' werden tn einem Fall von 4 Personen, in einem weiteren vo: < Perso.ren b wohnt. 1 Zimmer utb Küch- haben in einem Fall 4, in zw i weiteren Fallen 5 bzw. 7 Personen inne. In 2 Kammern be.iiuxm sich 4 Personen, i.t j: einem. Zimmer ohne Küch- 3 bzw. 5 Personen und in ein'm betowders dringenden Fall in 2 Zimm:rn, Kammer utb Küch 13 Pcrso ten, barunt.r 11 Ki rder. Die Eh sch r- ßungszi fern für bie ersten 10 Monat- des Jahre: 192) sind bie folgend:n (zum Vergleich 'ind bt: Zi.fmm des Jahr-s 1913 in Klammern aeietzt): Januar 19 (12), F:b:uar 32 <6), MärZ 58 (20 , April 46 (18), Mai 63 (33). Juni 3) (13), Siu i 52 (15). August 37 (21), S-p^nb-r 31 (18), Oktober 46 (27), ’uiammen 423 (182). Von einem Zuzug nachGi eßen muß mrt Rücksicht auf den außerorbnit ichen Wohnungsmangel bringend abgeraten Werden. 29. b. M fand in Karirnch eine Befvrech'tng der süddeutsch n E r n ä h r u n g s m i n i ster statt, in b?r Wichtige F ag-n ber allgemeinen Le- henSmittelversoreuitg erörtert wurden. Zur F^ag' ter Milchbewirtschaftung bebau'rt bi: ckonferen',, baß in den Zeitungen eine Notiz rrfch inen konnte, nach der die Zwangs-! b'Wirtscha'tung le’- Milch in abtob'?arer Zeit auf» gchoben w rbm soll. Man ist einmütig ber An - sicht, daß an der Zwangsbewirtschaftung der Milch bis au" w:ckrv:s unbedingt sestg hacken werden müsse. Bon dem M'ch nß von Li f mungsve-t-ägim verspricht man sich keinen nennendtomten Erfolg. W'ser Zut i una von Einftlhrkontinger'ten an die ein,-ein'n süddeutschen Staaten werden b e Ernährungsminister g-l g^ntckch ber nächsten Reichs- konftrenz i-tt- besondere Besprechung mit dem Rrichkernah ungsmiuist r herbei'u sthren versuchen. Di? Konf'renz ist im allgemeinen der Auffassung. daß daS jck.ig' V rfahren in ber Erteilung von Ein- und Aussuhrgenelimigrmgen röl'ig unhaltbar ist unb zu den allergrößten Mißständen führt. Ti' pockzeilich? Bekämpfung des Wuchers bi'bcte to it:r einm Gegenstand ber Besprechung, beten Erg buis ist, diese Angelegenheit in einer bereits von Bad n aus b-ant'-a'ten gemeinsamen Konferenz der Ernährungs- und Wirtschaftsrni.ckster zur B'fvrechung zu bringen. lieber b ii Stand der Kartoffelversor- gung in dm einzelnen süddeutschen Ländern wird ßur;,er De icht entgegengimommcri und der Stand- tz«nkt vertretm, daß di- Ausfuhr von einem Land in das anbme in Südd-nckchtond nur in aeg-ns it gern Beu hnen ber Lande-ckackoffelstellen kurchL-sührt to-rdm soll. 2kur Liessen. Tie F-ak irn Der Den tscheu V 0 lkSpar - tei teilt uns mit, daß sie in ber Sitzun, lovm Nu? tzenr Ikicbe* Der N^--wirtschai'srat. Berlin, 22 Nvv. (Wolff.) DaS Plenum de? ReichswirtschaftSrats wird zum 10. Dezember einberufen. Die Tagung dauert etwa bis zum 18. Dez-ember. Der wichtiaste Geaenstanb der Ve-atungen wird die S 0 z i a- lisierung des Kohlenbergbaus fein. Außerdem steht eine Anzahl bedeutsamer Gesetzentwürfe und Gegenstände auf der Tagesordnung, »011 denen nur der Gesetzentwurf üb"r bv Betrieb.sbila uz. die endgültige Geschäftsordnung, der Bericht des Ernäh- runosausschusses und die Frage der Kriegs- gesellschaften erwähnt sei. Writer wird sich die Toguna mit der Bildung einer Reihe neuer Ausschüsse zu befassen haben, beispielsweise für den Außenhandel, Ausfuhnkon trolle, Wasserwirtschaft. Wa's^rrecht Verkehrswesen. Si'd^ungs- und Wohnungswe'en, Forstwirtschaft, Wäruug und Steuer. Da die Heranziehung des Reichswirtschaftsrats zur Vorbereitung von Gesetzentwürfen durch einige Ministerien immer noch zu wünschen übrig läßt, findet auch eine eingehende Behandlung dieser Frage durch das Plenum statt. Der Fernspr-'chgeb'''h''entarif. Berlin, 22 Nov. (M-M.) (^"tgenen der Zeitungsmel^u-H ilfer de be-orstdh-nd: V-ndon pckung der Fernsvreck>gebühren Wirb aut di: unlängst amtfid)err Hp. ab 8 00 itadym., Pz 703 Gießen ab 7,00 nachm. lieber d-ie An- und Abbihriszci^eu der bei e i Züg' auf den Un erwegssla inten gel. Sie W fTtaDDl- u tonabmen. t si, iD.’il )i l(i ßnnen. v: 'ja m b:quen k bit M ^lchl'da, Sii GkW tefc^e erb jdt im F-bni! ft Srlaujni^ ilrrbahnh Wg batte pi.ienb gctnl vi baturtf) 0 Wich mit A sr Der Au sass •ßdmt! sc bst kvimckich s MüDrer t «Mtläch gi 1 k|onka5 ! d nicht dcr 3 i tetiete, er hc '.Wlack dv 3 lassen, i hm Line K cd3 verwart H Lcrha 'littiticuf wurde j vertagt. । IZnsolae te "ucll-ieuch M in btnm br ro erklärt. |*iwn in t teiroirt di mit feinem ■ rme Gelds Lehner von tonl turch dl ? Sroöen.ßin fuhr, ein M einer 5 M «wisse L Mit n unb 'l allenborf a ^calten ein.i 5;Wnnng h JHtin-Ü fttz-1 ert)r □ Laubach, 21. Noo. fceu^, am Toten- fonnlag, nnuibcn im Ansch uß an bi? Vormitmgs- Vebigt die ©ebenf tafeln W El7cm der i ci Welt krieg gefallenenLL-bach er Kriege r vorn ersten Stabtpfarrer Thwovc Nebel 5^ n-eiht. Di- mitt e e ber drei vom Geaftn G eo r, zu Solms-Laubach geftif eten Tafeln eni- hält bie Wibnrung. Nicht ivenige: als 7J Namcn lind aus den G-denk aseln zu (eien. Diese sind r.a 1 d-m Entwürfe bes Geh. Baurat Dr. Walde Darmstobt, von Kunstma'er Velte, Nieberraw- ftabi in bronziertem Holz hergestellt. Die Namm der gefallenen Helden sind von stilisiertem Laub- ^to'.nd: mit Pe..'cnstab sehr geschmackvoll umrahme Die Tafeln hängen an dec Nordvand des nörd- tidjen Seitenschiffs der Kirck>e. — Tas mit d-m hieckg n Gvrni a ium ve bundcne Alumnat tjj von ber graf ich n Vermal ung übernommm roo> den. Mit 2Bi.tiurtg trom 1. Oktob r ist bar Sckri er. heim an Oberlehrer Frank verpach et nrorbm. Tß Sckm er, nunmehr neun an Zahl, erbat‘.en in ba Anstalt volle Pensün Wohnung mib Ve uLe-wn^^ au>.b:m findet sorgfältige Aufsicht bet bflT3dpi£r arbeiten statt. □ Laubach, 21. Nov. Nunmehr ist das zweite ber Häutor, bie die Stadt zur Linderung c»er Wohnungsnot an der We t:rf Iber @tta&e baut, im Rohbau nahezu fer ig Soeben wirb bas Doch aufgeschlagen. Ebenso ist das Blockhaus aus dem Ramsberg, das Bauvat Stciubach errichtet, in Rohbau fcr.ig. Es umfaßt drei Zimmer, Beraub und Kück>e. Im nächsten Frühjahr lgosft der Be- über emziehen zu können. Es ist ihm gelungen, am Berge eilte Quelle anzusckstegen Es roan zu wüusck>en, baß das zur ai-srü demeu Vertorgun.: genügle. Da Kunßm. l r Kl p e n aus b in RamZs berg ebenfalls einen Bau errich e: hat, unb aucj .ie Anlage bes Offenbache r Kiu.erheirns b.ld in Angriff fienommcn wirb, so wirb ber Ranröle.i wieder eine Be iedclung erfahren, w e sie sclpü vor 330 Jahren sollt fand, da eine Windmühle aus seiner vordeiLl Kuppe ß-Mid. Starkenburg und Rbeinhessen. fb. Alzey, 20. Nov. Bürgermeister Sutvi bet nahezu 30 Jahre an dec tevL-e unseres G-> meinwesenS staub, ist gestorben. Er war att 30. August 1863 in Bürgel bei Offenbach geboren Kreis Wetzlar. X Ober-Kleen, 22. Nov. Ein Schlacht- s chwe in für 5 5 0 0 Mk. ce.fau t1 ein hiesig« Landwitt an einen Metzger in Butzbach batet kostete bas Psunb Schachtg wicht 20 Mk. Hessen-Nassau. fb. Dillen bürg, 22 Nvv. Bei einet m der Till rvrg.mvmmeuen Schafwä'ck-e g gen dir Räude ivurve durch die batet verwrnbete Arzt.v bas Fluß wasser d rart vergiftet, daß tau« sende t»n Jisckron daran verende en fd. Frankfurt a. M., 20. Nov. Für deti Betrieb eines Säuglingsheims sind btn Magistrat auf drei Jahre je 70000 Mack M Verfügung gestellt Worten. ra. Wal lau bei ViedenVops. 19. Nov. Sei hiesige Gesang^x^in bl.ckt im Jahre 1 21 anl ci;t üOjähriges Beßel)en zurück und ha: aus drescci Anlaß einen Gesang Wettstreit gepl 11t, uni welchem nur fccig^oähl.e öüi.erläiuer Loll'slicber gelungen werten svll.n. F -eitetz d:n 19. d Mts. für die zweite Re olntion Über bie zwci Entschließungen, bie bie RechtsMtig- !eit b-r Verordnung bes Landesernäb- rungsamteS aus>p icht, nicht gestimmt habe. Rach den E t ätwig n tes Abg D ngckaey konnte bto Zustimmung seilens der Deutsch n Vo k.Partei nicht gelten w.r -en. Ainde. slau.cuoe Pressernel-1 düngen beruhen auf einem Irrtum. ** Der vom Wartburg-Verein am I kommenden Donnerstag abend in der Aula statt l ck.lb.me n utea isch? Abeno, wobei der Chor du ch Fv:u.tbe uno gut: Krack- aus dem Orch.sterverei.i auf 23 Mitwirk-nbe verstärkt ist, ist b-sonbecs bcme.Ecn5nrrt, ba bahn Mu ikliebhatern Gck-gcn- h-it gebot.n ist, ein in Gießen selten gespieltes jnilaiment, di- Hacf:, als So oinstcume.it unter tegleitu.ig von Vio.in- (Herr Vo.ldrecht) und ling aus W-hlar nach Eisensteinen. Wie man hört waren dte Bohrrerfuck^ von Erfolg Icjkitct. DaL g gen waren die Boi,r.e suck-e ci.ter Fia.cksurto G-.ellsckUift nach Braunkohle, die umveit der Et‘- tion Wetter selb unterhalb c3 ßg 3itX>, augvftd. ivuvten, oh e Ergebnis. Je.-ock) te sp.ecien versuch tei Müiis.ec trt iec sogen. Ju^ciuiäi- gute Ausbeute an Boomt kohle. Die gen erlassen, btt rexn einschneidenden Erassm y destpreiS von 20 Mk. zu enteignen A! t»vn toffeln au schoben mi iec einzigen (Stntoentxmg, cs>tt ix»b die Lie erunqs.eri Öge erfüllt ive b-a. Ter Sbe^ - ' ^tdMinijkr ba it enter tu z bannd) amtit b SrJStJS a f 2PcI c ?;1 f.üt an Die Presse gegebenen fülitteifu n Uvberff.TT.g5 von ter 3 ixi tgS i tsü)a t gutr standen. Die Bahnhofsver. gc$.: Unterschriften ter Ja (, ivenn de Nol-eit und UnTeschlisfenhkll des Pubikums nicht dazu beiget ragen Hütte, daß. ein Schalter an die Tür angebracht unb die Milch Achtung! Achtung! 121070 Blumenspendei) dankend verbeten. 01M43 °I9441 wert tie Bräbriels Unl7.-Drac_.arii, R. Laaj«, BleJia •■ ■. ■ : ■■ -■V^K liefert in je4»r geviaishtea Acietatlnng iti r da u. preii- ifjaft im Februar L ofyte Erlaubnis auf ttllterb ahn Hoss Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir Allen hiermit unseren innigsten Dank Albert Ninn und Frau Wilhelmine geb. Neuschling. freien Wirtsdiast er unter allen Umstäichcn baraut bestehen müsse, Dali die ehifrelneu Färber und ProdinKm ton eigenmächtigen Etngii fe i in rtc D- wirticka'llmg e.-fe^cn. Tas V- rge e.i der be * Heuchelheim, den 23. November 1920. 01*448 fr ■ der Eiekuttvgewalt, sondern auch der Macht, willkürliche öerorbnungen zu tresei, an die unter- f>.m iknoaltir gOrgane iür Die ilt ?orgung v be.i groben Ber- bva uch-g meinde-.r sper eu. Tie Xu toi sei ist an bekbränit IjelLMoei ErzenmüS, te e t tronfitont unb Auch naprurig die gr-ß-e Sorgialt e eiche. Tie Versorgung der Städte mu» twr allem i Der ^jeik ter volle chcten Ende für bk roid>- tigpe äeit ber Anlieeruug Stchw-.e-izkeitai fdjaftt, muti zu einer Sestiirdimg imb nidx zur Sirfe.-ung' der Versorgung te: fiäb iid die tie.uiit iwrtmg für Miib ans Han) geliefert Rentner 13 lüft (12151 Jullwe WeUhttler. Erinnerung an Me öertmmxrrfTLbTrt der Ne- gkrung hingewksen nerden. Tie bom Xanten» crnahru g amt unb Miiiste rim ieS In- e n an- »•»ogk-ne Ver r nu den SiedM stellt. Es mutz tem erschütterten RccdtS-' empfinden des Volles noch meit wdcrsprechvn, roatn aur b*e free Wirtsdoft ter Kaitof el-Ver- orbmmgen über Zn« gSivi.t'da t mie er ertasten n> eben Ta- le fi). e Vtr.nexnrfi'iru g&unt bat bk ÄTtiBämier ermächtig, burdr ei lu ^enD er für je Morren a gebauter RUrtwitein zum Min- torterfe i Fvi, ei eitstctren Idni.en. Tic Rreisämter haaen 11 Ute.hhg dieser Er. -ülinS'l»’1' früh a"l 'n a Pers"^ 15^*1 !»«ä '»'4*1 M Eingesandt. (Für Form unb ^nbnlt aller u’iter btffrr Rubrik ftelienbcn ArtiKl übernimmt bic Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Auf da? Eingesandl trom 18 November 1920 liegen Zwangsnnrtschaft der Milch in Lich wirb uns mitfjctviit: Nachdem mir bet Mi chrerka^s übertragen unb ber Lad n von £errn N. Zimmer in bet Brau fasse (Vir öerfü-Tinig g skllt nurbc, sand ber Derküus im Im ne ui des Laden) sKitt. TieS wäre heute noch Brennholz ‘ , ,, ,. Zentner 12 T?t, ncbntfl Drracpei allir in MB7 »oÄTÖn’e SMidüi'^uax"fTn. | LLL'»?!!!'.'!^« ‘Lej8l,cnme a:" Sin ber 2.) Mi III e idxin-r Ti.trA nictiani *u maayiL _ der freien Mitsdast für Rurtol e^i ef;ie £e> fe»ung vom Richtpveisen bte Öaie tu den Schlei ha.rdcl Dtrbrä'ipcit msitzle, u.i> bah> Lte Einlskl,- rung txr.i Döch^pr icm (en Re >e , r-e.seicht. Es ist lcöi^lich t-urd) soe.'.m.lige Ve emla u g zw'- fdvn ten et> ven^ r a i|'a t ne.t tec E yuge: und ö.'tbraud)er ein Preis twu 3 j Mk. als an e .testen erklärt worden, «ch.ie ba|$ die NeichSregrerung bto [en als DächstpneiS erklärte Tie «sstchLN la -bwtrtsdu'tl.'chen Organii r- tionen haben am ihve Mi glie ec hi ^tivirlt, tatz der Poris von 2b Mk. nicht überftfr.f ten wechcn soll. Wir sehen mtS genötigt, se'tzustellen, ia» Ci.1 §>ochftvrc isreror^nut >g bei I.e fildten La ir- * c rn5hrungSam.es nicl-t nur tem Willen le Nci n'njcruug lviiersp.icht, sondern auch tejen bad Reichsvedu cerflögt. T>t im Ct irrige erwähnten Verordnungen des bciiifdxm Mi i.eciumS ermüd,neu ?te Riei5- äinber. Er assungsn.ast.ahn cm u b E iieigimngr- mastmalnn»m zu treifen. Tiee titrmädj'igung be» bautet nidtf nur eine G5e n ir für bic Versorgring Der Stähle, sondern sie iie c t bte l|da t der Willkür ter un.e.f'e i Verma ttmgso ga .e a s Ein grab r Te l ber Bewliec-uitg hat sich in freier V rsorgimg 'e eits e..:re eft un । ist bi e eine Feststellung tej *lx at s . berfaubt . i t mög ich Ta ein Teil ber Ikr.tb'.uir e ses.ien Uebetidxu» 6c- veitS abcelic ert hat, bete t für diese bte 6>e.ahr, hab in B stäute e n-eiri e.i wird, die y.ti nc- orbneten Aunechterla tuug le Wirt'c'ia l b i » genb notwentig jinb. Aus die Gea:,iei, tic hierin liegen, ian>*W iür das lau ei e ivie iür trö tommcn'.e Wirtsda'tSjahr, mutz mit enibringlfde Rheinhksstn. fürgermeifter €t ic unitt! jrfwn. Er m bei Ostrnbach )lar. Nov. Ein Schli vt.faul' ein ti r in ÄiNbach, mchl 2J Ml. finu. ^v. Bei r SchaMche g zi xt üniv.itbdt, uergiftdiki ■tcitb: en l„ r0. Nov. 5t qsheimS sic! 9je 70000 IW endpf, 19. A im W 1.» ttf unb 6a1 aisl 11Hreit g?^ ui.edän.ec r bueger fySKS-CtSS sStxlbuVa bestimmmigen 'te^agnabme u d Erteiginni«^ oruiioaii-iyertin^ »eilburg burd s rer.en e t a kn. £>te.- r- StcSlr durch roit> bewirft, da» die ländliche.! Ä\eir ci In der 20 Mim e (chöner Durchoc^^/ Links- I aupen Schmi st slank, Vertcilnguna wehrt ab und Gntneiirnll) ’dXicfet daraus aus 20 Me er das er* Dor imhal bar. Jn^m-schm it bte Zeit v^r- gerüdt, e3 dunkelte bereits bedenklich und man hat Mühe, den Ba.l mit den Augen zu » rvlgcn. Das Spiel lätzt an L>itze nach D -C. MerTur brü.tt ie vch roch wei er, tfvc ohne Ersvlg Zn ber 35 Mi mte Vmnrnwt Deilbuvg tr r, ber Ball wird Ipd) aufs Tor gegeben unb <»n dem Dor.mart, welcher durch bi? Dnnlelh i- behindert ist, passieren lasen. 1:1. TaS Spiel bleibt nun offen unb die Mannschrf'cn trerrueit ich, sich die fBunte teilend. rtat mit reichlicher Der pä.ung an L. ________... ein au Herst f.« t^ Spcl B -E. Merkur hat* von Ar.s«ng daS Lest in der Land, tonnte al*r kitt Ue.e le- enh.i. vorerst nicht -noch zahlbare Erklge auSürüdtn Das 3pei gehl m raien^m Tempo über t>i5 g-mje Feld, bete Mann chas en Eommen oft gesähr ich v« des Gegners Tor. ©eillmige Tor hü er da te leich.e Arbeit, da fast füm luhe Bälle zu leicht getreten waren, während (8ichms fcntort, ö. eäflcr, schwere Ang i se wumo.voll anff ng D-E. Merkur bleib', wei erhin, tro» em De lourg den Dind im Rücken hat e, im Angriff unb schisst oft Den Ball vor des Tsgners Tor Bis öalfceit ist jedoch bei*rieü5 Dein Erlvlg erziel! unb auf 0:0 ^eht es in bic Dau-e. Nach Anst»otz dasselbe D.lb. D -E Mer?ur verlegt das Spiel immer mehr in feS Geancrs Dölf e, aT*r — be: Schch * rm Tor Mittwoch und Donnerstag Kaufe ich speziell alte Künstliche Zahngebisse zur eigenen Verarbeitung Zahle pro Jahn bis 20 MK. H. MayKSmper Derlreler des ßoboratoriums Rheinland, Essen z. Zt. Giegen Hotel Bayerischer Hof, vahichofftr. ^3 Zimmer 7. saal» (SIS.) e Mi Urteil o J Lfl;cB l W um uitM'“ Vt -i flB, LAS ]t?T zu l * ’ taten u'"J ' n“!tJ.3Tö” e da) rtbtren }J *[ B M I* p Segen die ttarteffelzroangrwittschast in fiefien. T a rrnstadt, 20 Nov. Tie Arbeitsgemeinsda't ter hessi chm l'a-id- rtrirtfdxift hat folgende Eingabe an Lte fRejic- rung geriddet: TaS l.e sis-s« Landeten?ä'-rung-samt h-tt u"- berm 26. Oltober und baS Mr i'e.ium d.'s Innern untrrm 27. Olto'er 1920 De.'orbnungrn b tannt gegeben (Darmstäo« Zeitung Nr. 2">1), in Der die Kreisäm e e mäd;cib?', Bvi- fd'ri’b.m über Die De occu g ntt Ito t e n ju erlassen. Tamit ist für De, e t die stjwangswtriM sdrast für Ktortvfkln loieder esttge uh.t, und zwar m einer I-orm, bte bic am 24. Auliust 1920 auf geholte ne Zwang '-'emrdsd-astiing te; Reichs ttixl? verschärft. Wir leiten trnd t*rpslich1e:, daraut hinzuweisen, batz durch d* Uelertiagimg nid>t nur alle Artikel beiseite und verwendet im Haushalt nur Dr. Hosmann's Backpulver, Puddingpulver, Natron, Eiweih, Dollei, Eigelb aus frischen Eiern, Trockenmilch, Gewürze usw. verlangen Sie deshalb in jedem Geschäft Waren der Firma Dr. Hofmann & Co. m. b. H., Oberrahmede i. W. Telephon Amt Lüdenscheid Nr. 195 und 276. 12350D bar unb es gelingt d?r Äielxner Mannschaft nicht, bis zum Schluß den Ansgl-ich ivi-der herzustellen. Im übrion zeigt Gies,vt ein Ziemlich zer'echreneS ©rt'l. Man hat schort beflere ©viele ber Otcfjntcr etcfcbtit. Die Alsfelder Stürmerreihe geinte eine schöne Kombination unb den Si?g, den sie mit 1:0 errang, war wohlverdient. BcsmderS ber- vorzuheben ist die Alsfelder Bereinigung, welche immer durch befreiende Stöf-s auf fiel. nmltung hatte dies während bei ftri- gc5 still- jchw-itend geduldet, was ab*r, als dm E senbahn- b*iii:6 dadurch autzerorbent ich g.'stört worden war, fchi.'tzlich mit 91 n; ei gen vorgegangen. Da) Gericht rar der Au fassung, dah in erster Linie die bett, tut)deute ie bst für daS Stehrn as en ber Wagen ».»lantwort ich seien unb die Eigentümer bzw. tzefchä t-jiüfrer von G sell'cha t,en erst bann dafür »nantwort.ich gemacht m.*Tben fönnten, wenn sie m besonderes Dnschu'den t*rffe. Das fei ab-r h»'r nilcht der Fall, da der A.i^llage glaubhaft d-hauvtetr, er hab' gar nichts davon gewirkt, tast bie ftubrteute bte 2Sag.it auf ber Ladeftraßc hat en feben lassen, zumal die Bahnv.rwa.tung ihm heroon Line Kenntnis gegeben unb ihn deshalb memalS verwarnt liabe. Die Berhanbluny gegen zwn Leute von "frvken-Bu.'eck, bi? bet einer Hebung ber dortigen Lflicht seuerwehr unaitdm bigt geirhlt Idieit, wurde zwecks Anstellung weiterer Ermitt- ’jrtgeu vertagt. Infolge deS AustrrlcnS ber Maul- und lauenfeuche to.röcn br em'einen Gemein- iex in benm bie Seuch? festgestellt ist. zu Sverr- rfrten erklärt. DaZ Emfalsreit mit Wiederkluer- Hespatmen in diesen Gemarkungen ist verboten, ei-i liaiiiroirt von dübeltincen. d.'r t o'j d?s 23ct» ’:jtJ mit seinem Fuhrwerk nach (Siegen tarn, cr- .i'lt ekte Geldstrafe von 50 Mk., während ein wohmr von Pohlgöns, der mit seinem Kuh- ' pann durch ba3 Teolachtung-g bi st Lang-Gö :s ino Groken-Linden nach dem Sperrgebiet L?ih- -reilcnt fuhr, eine Geldstrafe von 30 Mk. erhielt Nach einer SSerorbnung vom 22. D:tobet 1901 irien gewisse Heilmittel nur von Apotl-eken i erkalt n und verkauft lverden. Ein Kaufmann ■on Allen do rf a. b. Lda., ber bi* Genebmigu ig ium Salten eines DrogeiischrankeS bat. führte t o'.; S'Tmarnnnq durch bas K ei'g snnbheits.imt Ülzirin-E sas° und Misiranin Tabl lten. Da >i s xrtoten ist, erhielt er eine Geldstra e von 50 Mk. L Nimmch iü stabt zur Li i-d L\r StTtife m mit) tas i.AMuz o’jl ‘inlatb tnitbid tti Zimmer, te ühjabr hofft bu « w rtm gdi, Wcocn 6ia :ci r an luig du ch en Rei'ie von v;iuijien so ub.'Nüh.t. daß auch seine Bern teilnng folgte. Er erhielt 6 Monat, bie beiden andern 3 utb 3 Monat: ffieängni?. Alle brei erkannten ilSjalb die Neckst kra t beS Urte l? an unb wurden oiort zur Strafverbüßung abgeführt. Zw:i Schwestern von hier, bi: roeien Dieb- tahls fdjoii mehrfach vorbestraft sind, ri fen an Sagiiis. Das Gericht nahm keinen Diebstahl au? tot an, weil sie in dem nahen Wald HStt-n Lolz een können, wozu fi: ab r nach ihren eiicne.n 9n- :6m zu beguem waren. G gen eine F ennbin von h«n, die ebenfalls b t.iliat war, erging Vorfüh- nmgsbefehl, ba sie trotz ordnungsmäßiger Ladung beute ausgeblieb n war. Ein Geschäftsführer von hier ha^e mehrere -Sern- Behauptung, seine Bezugsfirma habe ihm mit geteilt, er bürte diese Tab etien an^lundslos sühnen, konnte ihn vor Strafe nicht schützen. Turnen, Spiel und Sport. 1 ktegV* ul I WSfr I lüj. Ä I 3 d.1 c. '■ v, I ;^(Uhd >9c; ali ?j 3 *|QL H >ip trat Tr ??>.1 leit?« Wooliur,^ WIDM) > ~v;;- Äluun- ■ ubenwntm-11 ^Tiltba;^ wl. erbai.ei, n,® .“"Hefe- chch bei b#?; Am Frei a« abend wurde uns plötzlich und unerwartet infolge Herzlahmung unser unvertreHlicher lieber Sohn und Bruder, mein iuuigstgeliebtcr rräutigam der Chemiker Otto Panse im Alter von 86 Jahren durch den Tod entrissen. In tiefem Schmerz; Familie Goti fried Panne Elisabeth Friedrich. Ohrdruf. Gießen (Ludwtgstr. 14). den 12. November 11120. Die Beerdiffuncr fand am 10. November in Ohrdruf statt. Der bereits bekannt- gegebene dreimonatliche Zuschneide- und Ansertigungr- Kurjus invamen-Zchneiderei und Wäsche für Frauen und Töchter beginnt Donnerstag den 25. November, im Hotei-Neftavrant Srotzherzog von Hessen, Vahnhosstratze. (Es wird hiermit jeder Interessentin Gstegenheit geboten, sich in kurzer Zeit die nötigen Kenntnisse für den eigenen Bedarf zu erwerben. Damen, welche schon schneidern gelernt haben, aber noch unsicher im Iuichneiden sind, können einen Monat teil- nehmen. Anmeldungen werden bis dahin noch zu jeder Abteilung wie zum Dorrn.-, Nichrn.- und Abendunterricht in obigem Restaurant angenommen. Statt besonderer Anzeige. Heute früh entschlief sanft nach kurzer Krankheit meine innlffsigeliebte Frau, unsere teure, liebevolle Mutter. Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwflgerin und Tante stUMMckiMM im Aller von 71 Jahren. In tiefer Trauer: Hermann Schaumberger Prof. Dr. Hugo Schaumberger Max Schaumberger und Frau Clem.gcb. Eisemann Simon Schaumberger und Frau Tilla geb. Deucker Josef Oppenheimer und Frau Jeanette geb. Schaumberger Dr. nied. Ernst Sdiaumbcrger und 5 Enkelkinder. Gießen (Marburger Str. 2*A Frankfurt a. M, Stuttgari. den 22. November 1920. Die Beerdigung findet statt Mittwoch den 84. November 1920 nachmitt igs 3 Uhr auf d< m neuen Friedhof. ha en tonnte -for it.^ pi B G M rktr 3 egt 1 F.-^. S'eu' l Mann ch s Ei 1 sck> ne3 Svi l bi ' rf i 6 n ■ war er 3:1-Siez (H.lb- z brocke i la-, sä.lt die Vera tn> rtung für tte Undurchsührlark it d e er frcinnlli ei N-ttstanU aftion aur die Rcgiermig zurück. Wir stellet test, datz Di- Nctierung let erlct gesetzliste Lanttzalv bat, Kartoffeln znm Preise von 20 Mk. zu eit- eignen. Wir erhebe t gegen tas geplante Borgelen cnttotebei Emspnich u ch htertei untere Mitglieder üb*r untere Aussafung der Ne.lstslasie anskläien. Wir tot (en der Regierung weiter mit, datz jeher einzelne Landwirt, Dem .Kartosseln zum Preise von 20 Mk. enteignet werie 1, beredjtigt ist. Den Pirisunterickned zitns.fie't ten Enteigiiung^. prcrZ und den vom Mich garantierten ange.iieitenar PrriS von 25 Mk. durch Sckstr.euerjatzklage einzuklagen. Tas D"rachen des L'>wn nn erspi >L brenn, bem au - fro Fen ter geamtet Leliiflxn La dwi.tsüast brütfiidvn W llen ter Rei.»? e termig u b i er- erneut große Aiiitegiing und Erbitterung her- ur.a.ist die große Äe.-w.rrung 11 e .T.h.t>k- borrni'en Im Inte esse der Belebung der bau« tK't.oraui g. Tas £y |. Xa le.e n-h ungsan.t .at ernten ErnShrungsF.isis. die unsc e.,i ganzen Bold unter dem 14. Okwber 1920 (D Z. 9tr. 242- droht, verlangen wir von der Reiierung, drtz su eine öervrbtuna ü e Sochstp ei e er'a sen. Ter Maßnahmen, mte die getrösteten, welch.- Ber- fH- iddntiniixr iür <£xr äh img u-b lab ~ — lat b mpegeni bec erklärt, tai nach Em,st--, ung __ St U fi a r f Witf K»m £„..^.1. Xlf XTCisamirr vajcu 11 w.rptg oir.cr vr trafen sich Mm fälligen vD tauft 0.94:13 Frankfort a. M. 1241563 Vindorn. 01R3W1 ixretnurf u Ei triitskarten zu 5—, 4. 2— M. im Vor ui ve kaufen 12112 t) r> besuchen. Der Vorstand. 12418v schmied nei ter »>»»»> 19019 sU-bt. an Vereine (Eintritt eine 12365 t | Empfehlungen S8MÖ8 U I Verkäufe | biflinft in der 12249c Fiillgrabe Cesttlk! - Zrgzette. SMffu. ni*t ertetit ®erSt;t. Moltn W AU verkaafeu. 019451 in Wiese k. 1 42 Verschiedenes u verkaufen 019455 Au verknusen. ormu eöweugasse 20. zu verkaufen. 01945.3 Jeden Donnerstag krisch S1I bi nid item TrgesvreiS. LM BWWMM in schWLren, warmen Stoffen • Preislagen: 85 M., 95 1 1 Bur Mitl.ilfe bei einer Sianitik (wiff.nschastliche Slrbeit) wird gebildeter Herr od. Dame gesucht. ,Heimarbeit.» Sriir. Ana. i!. 019394 an d. Gieff. 9lnz Sch->n ntö d. 3imruer ..u verni. LchiU?en3r. 19 p. Sou »ie l, Io «oll. Karl Steiß, LalzbLdeu t>. PepreiMche w. Elsrlehi., reneesttrrtsehin a. »aaal. Sjda aachea, s4L. 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Mit allem Unrate ven links werden Sie dem deutschen Volke die Lieb' imd Treue MM Hohenzoll rnhaus n chi aus dem .Herzen reisen. (Stürmisches Bravo rechts, Zckck>cn links Mimitcn- tang kann sich V.zepräjibent Bell keine Stufte bet» schäften ) Auf Antrag Scheidemann (Soz.) wird in du oimcchung der Interpellation eingetreten. WsM I Mw 1920 i Poilkellcr: ■W. Gras Westarp (D.-N.1: Die Geschäfts- tvrlnnbimg des fconmiuglichen Hanfe-s mit dem X?fl:.nMUfc G user ertärt lieft nach meinen Infor- ^Eionen do-mrS. das; der Kronprinz im Winter 2ie Falkner aufLmüenhöhe Roman vonReinhold Ortmann. die Einsetzung eines parlMnentarischen Unter» suchungsausschusses zur Feststellung, ob den Lcr» Irty.ebungen ein strafbares Verschulden der früheren Ltegrcrung zugrunde lag. Abg. Emminger (Bahr. Volksrart t . Wir sind von den Ausführungen des Finanzminislers voll befriedigt. Wir bedauern, daß die Jnlcrpclla tion ruaft das Hineintragen von Parteutrcitig- keilen ihren Wert verloren hat. ‘Abg. Scheidemann iSoz.): Mit her Antwort des Reichsfinanzminifters bin auch ich durchaus einverstanden. Tas Wichtigste und Tatsächliche ist, das; die Kronprinzessin tatsächlich cm Konto bei dieser Schiebervank hatte. Von dem Augenblick an, da der Kaiser nach Holland ging, habe ich fein hartes Wort gegen ihn gebraucht. Rach einem told)cn Sturz vom Gipfel der Macht und Ehre halte ich es nicht für angebracht Wenn man in ein lchwebendeS Deriaftren eingreiscu tvill, dann dan man nicht so reden, wie es Herr Kahl getan hat. Gegen Wucl)ercr und Schieber muh man t iid- Uchtslos Vorgehen, Tie Vorwurfe, baß die frühere Dicgicriing Maßnahmen gegen hie Verschiebungen oeräumt hat, sind nicht berechtigt. Tie nationale tetir, mit der man Schiebungen rechtfertigt, über- a,,c Herrn Kahl. Wir kämpfen gegen Reaktion und Korruption. mochte, hatte sich Gerda vor kern Verlasten des Dalerbaufos kaum (ffebanfet gemacht. Sie war damals so ganz von ihren eigenen Zukunfts- träumen ausgefüllt genten, baß dte Herzens» angefegenl?etee:i mwerer für sie nur geri-gc Bedeutung besahen. Mer es hatte sie dann doch mit Erstaunen intb Unwillen erfüllt, als fit von Achims in Daris erfolgter Veri-etrottmg mit einer anderen erfahren. Tas; er damit (inen Treubruch Erika legaugen, fixtnb für sie fest, und ihre Mädcheni-chtc Auf asfung mache es istr zur Gewttz- heit, da» die arme Verratene ilwe zerstört? Fugend mm in schm-nrzlicher Trauer hrnbringeir müsse Stc hatte auch in diesem oume an Erika gefclntcbcn, und ihr ruhiger, bcichwichrgeude-.' Antwortöriet, he,;cn (vecha ii Berlm gety?n Erich Erwähnung g?tan, hatte sie nicht vällrg davon üfei-eugen fömieii, dar, die Ge-.äuschte bJ-t odpncij dcs schw.rsten Schlages, der ei-i-m Mä(-chen'cerzen zu- g fü.jt werden tarn, wirklich verwunde i labe Sic fegte bieten Zweifel auds noch bet ihrer Wiederkehr unb malle sich in le'Zatn Farben das. Mcartyrium aus, das der Brb-mern-netten durch die Anwesen Leit der glüdlitfrren 9tebim- buhle rin au erlegt war Erikos rufrtgt H eiter keir war ihr als em betvunderunrswürdrzer Bew.iS tapferster Se'Hübe.winiu g e f.'teuer, und ftr bütcnc sich ängstlich vor jeder A . eutting, bt grau* iam an eine wohl noch unvernarb« Wunde rühren könnte. Tann war sie irre geworden an der Richtigkeit ihrer Vermutungen; Erika Neuhof nxrr keine ÄnmoÖKmrin; ferne andere Gabe war ihr von b-r Natur so vollständig versagt wie de Gale der Bernellung Sie mochte die tlrat haben, sich zu techerrschen, aber sie -das sicherlich reicht das Go- schid, sich dauernd zu verstelleu. Warn sre sich tm Bcrlchr mit Achim ebenso lein ftc z'ich uns unbefangen gab, wie gegen /- des andere F-amilten- 9hcb, wenn sie sich unabfähig bemühte, htiier jungen Frau den Au te.:t alt aitr "2t Le liti.'e a» geneftm zu machen, und ivenn sie niemals anders als mit Zuwigung und aufrrchttgcr Teilnahme von ihr sprach, da m konnte sich unmöglich hinter alledem die B her."eit b-trogener Zt'ebe verbergen. (Tai denken zu bür.e.t, nahm Gerda eine 2aft vom Vcrzcn. Elfter es dünkte sie doch wieder- io unbc- grciiltdj, mb sie eines Abends, als ft- im Däm» mcrn mit Erika nur etxec Bank im (harten saß, öcm Verlangen nicht widerslehrn konnte, sich volle Gewißheit zu verschassen. Mit zart gewählten Morten deutete sre an, rote >ie selbst über die Handlmtgswciie ihres Bruders und über seinen Entschluß, Signe ftiedKrjubangen, gedacht habe. Ta sage Erika mit einem 2ädyln, für Ms Gerda sie hätte küssett möget: „Sä'bin ich, wie es scheint, die einzig-, die ihm wegen feiner Heirat niemals gezta't bat. Wenn i r sre nur um meinetwillen mißbilligt habt, geschah dem armen Achim bitteres Unrecht." „Ist das nmt dein Ernst? Hattest du wirklich nicht damit gened^et, seine Frau zu werden?" ,Lch habe eine Zeit lang geglaubt, baß es so kommen nriirbe. Mer es fiel mir nicht allzu schwer, daraus zu verzickZten." ..-So hast du ihn gar nicht ernsthaft attieöt?" (Fortsetzung folgt.) « bei Herrn Q>rufet stehen bat, ist lediglich das M'to für tvn Unterhalt des Kronprinzen. (Hört, Die He^' des „Vorwärts" ist lediglich dazu Mi rnmt, di - Siebe, die noch im Volke zum Hohen- Pl'mhaus b steht, zu untergraben. flbg. Dur läge (Z.): Die Erklärungen deS r Abend' :?rfp,Lv^ih '‘OenlKhieiH, ‘ßei Illar!,i, t'tiln, i «ießen l’-'tlhj 2 - M |Bd n'llu-e ChaliJ "•im Haiuvywd tat. J ^S^'a/«»mm,sters erfdrinen befriedigend, auch Bütten dec Sicuermora. ist VI Die Blätter der äußerst m Nen»ten tragen aber hreran einen grofrn T il fo-t allem da- Reichs not- ot>pec Ein wlchts Verhalten ist l.n.cürdis Tast ^»V^^^ctncp.ngen auch orten bed M>ften Afo.s und Mttglir-üer des Mai-ecftauird be- tei^gt sttn )ölten, wunden uns nicht, denn sie iind doch auch nur DJienfoxn. Der sich aber aus reinem Steuerpf.chi c-nz-iel-t. un- terafgt der Derachnuty aller C4dtgciiint.cn. Ohne guxing d r steuer moral iverde.i uns dir sdwnsten Ge.rve nichts helfen. AuS dcm Amtsvcrknn-iftungsblatt. ** Das Amtsverkündrgungsbtat» Rr. 169 vorn 22. Ncv-nnber enthält: iite orbnung über Sarnmelfteizungs- und Warmnxi se. r-o sor- gungsan lagen in Mieträumen. — Erleicht.'ruu- gen bei Aussüftrmig des Stelcrabzugs vom Ar- b-itSlvhn. — Bersahren gegen For!l- und Feld- rügcsachen. — Wildseftäie -.'lbfcl>äbung'skon.Mission. — Schladxtvi-l)- mib Fl>.iichbcscl«ti — Fest- Atzung des Ortslvhns. — Erwerbslosenfürforge. — Feldbereinigungen. — Tie.ist: aelnnchten. T te Wildschaden-Abs chätzungs- k o m m t f f i o n e u. Ter St'rei-uB lat für die Zeit bis 31. März 1921 hie Kommissionen zur Abschätzung des Wildschadens wie folgt geöildtt: Beztr. 1. Mitglieder: 1. August Silent, Wiegen, Vorsitzender, 2. Svaspar Gg. Fung, Veibfiei'tem, 3. Forstivart Menges, Baumgarte> ErsabMitglieder: 1. Beigeordneter Gei lach, Voller, fteU- vertr. Vorsitzender, 2. Oekvnom Brei», Gtcstcn, 3. Forstivart i. R. Schlag, Hausen. — Bezirk 11. Mitglieder: 1. BürgenneiH Holler, Ober-Hörern, Vorsitzender, 2. F^nstwact Tippet, Dorf- Güll, 3. Altbürg.-rmeister Gill-e.t, Grünrnge:i Ersatz-Mitglieder: 1. Matth. Moritz Ohly, H>. Izhetm, stellvertr. Vorsitzender, 2. Forstivart Findt, Iltch, 3. Aug. Gvrlach, Eb.'rssttdt. — Bezirk lll. Mitglieder: 1. Bürgermeiser Horn, ?lnnerod, Vorsitzender, 2. Biirgermeisec Walter, Beuern, 3. F-orstwart Benter. Op'.e trod. Ersatz-Mitgliet-cr: 1. Jakob Girhard V., Sseiirbach, stellvertr. Vorsitzender, 2. Balth. Pfeffer, Groh? -Bu eck, 3. Fvrst- wart Mark, Hausen. — Bezirk fV. Mitglteder: 1. Landwirt Sbarl St.in, H-mgen, Vorsitzenter, 2. Bürgermeister Reitz., Inheiden, 3. Forstwart Sarnes, Ilangsdors. Ersatz-Mitglfeter: 1 Vai t* imrt Sehrt, Nvnnenret', stellve.tr Vorsitzetder, 2. Altbürgermcister Nidlas, S.etnheim, 3. Forstivart Müller, Bellers^e.m. — Bezirk V. Mit- gli.der: 1. Beigeordneter Will, Treis a d Vorsitzender, 2. Bürge.meise. K aust Stangenrod, 3. Forstwart, Büttel, G ünter,. Ersatz-Mit- glteder: 1. Joft. Jak. Girnlard, Sdeiilausen, stell- oertr. Borsitzenter, 2. Johann Schmidt, Ettingshausen, 3. H. Selwdt, Aktntet. Schlachtvieh- und Fleischbeschau. Es ist in letzter Jett wieoerftolt btc Beobachtung ^maelst wordcn, datz Gast-, Sd)gemäst §9 tes (sfesetzes betr. die ^chlachtviel)- und Flciicksbeschui unzulässig ist. Zuwider!andliingen werden mti Geldstrase bis zu einhmtdertsünszrg Ptark oder mit Hast bestraft. Dien st nachrichtendes Kretsamtes. Unter dem Vieftbestande in O ck e r s ft a u s e n CSlr tibi. Düringer (D.>N.) wünscht scharfe Ti 6füftnutg der Untersuchung ohne Ansehen der Ix oit. Tie Jnlerpe.lalron looUe aber gerade di: ’ciLje polilisch aussä>lachlcn. Daß dies der Regiert ote l ich: nickst an .eneftm war, geht aus dem Eirlvnd h rvor, datz der Reick-sftnanzmrntsier bte Deutscher Neichrtag. Berlin, 22. 9boveui.er 192 fort, als Folge ter norrupnon et I Lcieges Ste sirr) jo raff.niert vorge iwmmcn wor- ■ Mn, baß man den Sckncbrrn nick), bcifennmm kann 1 Ilm sv schärfer müiten die arigerafp wev.xm, b.c | non überführen kann Das ist ter Fall bn dem Bankhaus Gruier, Pftilippson u. Ev. Zu den Be -•rbungen Grue 5 yftoicn neben den reaktionären ki:ci en namen lich Mi «lieber ter Fami.ie Hoften- ■ iLllmt. Es fragt sich, wir v-iele von diesen sieh ' d den Schu-bungen in Waren aller Art beteiligt ■ leben, die crnxi 250 Miilvvnen Mar? betrage-. cklen. Ein besann er Gmeral werde eceusalls i:i j '.-roint'ung mit die er Asfärc gen matt. Ein Fürst I Olin, FLn't Bl..cher Daftlitatt. eine Fürstin | .Äi-tiwill, etn Graf Schörihorn kstttten ein Konto j fei Herrn Gru'er besessen. Auch die Daonprirv^-siin |t®i* ieti v.-rtzhrr Die gegntteil-ig.n Vers ich- |der bü g r icfm Pres,e genügen ihm nickst ■H Beweis tes (^egente.ls Er frage die Regie ■ rrtg, cb sie Auskunft darüber geben wolle, .tnc- ßret die st wnprin^sfin, Prinz Ei ei Frisch unii L n:i Fnelwid) Wilhelm an den Schiebungen te- ■ 1(1111 waren Nickst beteil tat waren nur Prinz ■ sslar und Prmz Friedrich Leopold, den man ten 1» ni Prinzen" inti> gern len ei nigen Sozial- Ineofraten des Hauses HohenzoIlern nennt, ob* vihl er gar nicht daran bente, So>ialdemvkrat zu ■ |att, vielmehr -tenxl) seine Verfchicbuugeu ton ■kilber.chmuck int) Kunsbgo<-?nstänen nach der ■Ll'Meiz berüchtl«- glvorden sei. Wie unter diesen ■liinitäiieit die Dledve von einer Schieber- und k s'..:nf!einrepublik iv.en tarnt, ist mir Unverstand- Mich Wir enporten jedenfalls von der Reichs- tz tgieruug oforlig-s Eingraisen. Im übrigen stellen tir fest, dast et >Ine Fälle dieier Art schon zu !<' Zeit geichehen ,e.n mögen, in der un'ercfhmnfe kvckr tm Arn e laften S e sind uns jedenfalls nicht lckannl g-eivvr>-n, sonst Uniebn wir ein geschritten Können Sic formt nicht in Schönheit sterben ■ftitetteit.) NtichSfinanzmittlsttr Wirth: Wir sind in der Lage, nachzuweisen, das; eine Irterfudmng bereits am 18. April gegen Schmidt, keiplich und Dr. Bernhard eingeleitet worden ist ? $ertenbung mit dem Bankhaus« Smner L Eo., t!>o feoeits lange vor dem 2. Juli, bett Tage, ert haben. Die Tatiache steht fest, dast sie ebenso nn- sührrnde Männer der Deutschnationalen zu dem Winteibankhause in Verbindung gestanden hat. Der Reichssinanzminister hat sich Inder bei bet Nennung der Namen aus den höchste'n jpreisen eine zu große Zurüdhaltunq ausericgt. Dem Mist- traueusantcag der Links-Uuabftängigen kann ich erst zusttmmen, wenn der Veiveis erbracht ist, dost die Regierung das Mißtrauen verdient. Der Redner to urteilt es, daß Äbr. Slnftl, ein Jurist und Lehrer der Jugend, sich ftierfter[teilt und den Lxchler fiir bi? Hoftenzollern macht. (Pwteslrufe ^chts. Vizepräsident Bell ruft dem Redner zur Ordnung.) Die Recht? tut immer so, als lebe der Kaiser von Was.er und Brot und warte mit Sehnsucht,ans ein Liebespaket. Der Kaiser besitzt ein Schloß und einen großen Hofstaat und der Kronplin) ist zwar arbeitslos, brauch: aber keine Arbeitsloienunterstützung. Jetzt ist die Rechte w eder obenauf. Nach der Revolution kamen ihre Vertreter demütig zu uns, an ihrer Spitze Freiherr v. Mirbach. (Abg. Frau v. Oheimb ru:t: Tas ist erlogen.) Jetzt a auben Sie ,baß Ihre Zeit wieder gekommen ist. Die Interpellation richtet sich nicht gegen die Hohenzolteen, sondern gegen die Kreise, welche die Hohenzollern wieder ins Land rufen wollen, damit dem Volke endlich einmal die Augen geöffnet w rden. Reichssir«nzmmistcr Dr. Wirth: Der OLe-- flaatsanwalt hat mir mitgeteilt, er warne vor der Mnuung von Namen, da nock) kein Beweis ihrer Sckmld erbracht sei. Ten Nnm«r Spire habe ich mit gutem Gewißen nennen können, weil er schon viermal der ge^ährlichste^i Sckneteret über führt worden ist Was di? Ange'egewdeit mit der Ausfuhr von Wcrtfttgenstäirben les zivisers betrifft, so sind aus dem Prioatbesitz des KüierS Model und Hailsrat mit Genehmigung ces Mriiislernims ausgesichrt worden unter genauester Beachtung der zollamtlickyn Ausfül-rungsbesttmmuneen, die in keinem Falle etwas Belastendes ergeben haben. Gegenüber beit Lüigris e.i ber Reckrten betont fo-r Redner, daß tn der Hobenzollernsache abück>tlich feilte Namen genannt sind. Er protesttert deshalb gegen die bcscknmpsenden Acutzerungen, welch-? bic Rechte seit langem gerade gegen ihn zu richten belieben. Abg. Geyer-Sachsen (llSP., Links) greift den ?lbg. Müll«»Franken an, weil dieser ihm Untätigkeit bei der Versdnebung des Pri aaermc* gens deS Königs von Sachsen vvrgerovrie.r k-abe. Er iNibc im Gegerue.l dieses Vermögen mit Beschlags belegt. Abg. Stresemann (T. Vp nimmt den Abg. Hal l gegen den Vorwurs in ^>ck)utz, in ein >ch.">-lende, t^e; abiet cingcgrifm zu laben. Wävcn Stahls Aussül-rmtgen itiu*t erfolgt, so wären bock) alle diese elftenrülirigcn Aug istc geicn tas Hofoii.zolferul-aus olntc Widerspruch in die Welt hinausge gangen. .•Ifof- M üller- Franken (Soz.) spricht die Hoffnung aus, daß die Untcrsumung in die rcich- lick) bimflc Augclegenfteit Licht bringen werde. Die Hohenzollcru a.3 notlcifomb ftinzustelleii, ist angesichts bcr Notlage des ganzen Volkes eine Geichmadlosigkeit sondergleichen. Wenn bic Te- battc zu einem stampf für den Monarchismus sich gestaltet hat, so ist das nicht unsere Schuld, ft io Sozialdemokraten haben iebenfalls zu einer Zeit, als Wilhelm noch in Glanz und Würden saß, diesem rerbrcd)criid)cn Narren ihre Meinung klipp und klar zum Ausbnid gebracht. (Die wetteren Ausfühnmgen des Redners über die Hol>cn»ollern rufen auss neue erregte Proteste und Piuiruse der Rechten hervor ' Wenn Sie glauben, daß bic Zeit für bic Monarchie wiedergckoinmen ist, so will ich Ihnen sagen, das; eine solche nicht möglich ist. Wirb ihre Einfüftrnng ans anderem Wege versucht, so wird sich ein Widerspruch erheben, von dem Sie keine Ahnung haben. < , $amit schließt bic Debatte. Es folgen persönliche Bemerkungen ber Abgeordneten Graf Westarp (beutjchnalional) und Dr. Vrridicheid (US.). Zur Geschäftsordnung lvichivert sich ber Abg. Levi (Komm.) gegen bic Znrüdweisung bet Inte» grtlatioii bcr äußersten Linken von der heutigen j.age5orbnimg. Diese Jntervella ion ist luinmeftt als neuer Antrag eingebracht worden Zur Unterstützung des Antrags erhebt sich nur der Abg. Levi. Damit ist ber Antrag abgelchnt. ^ädrfte Sitzung Dienstag mittag 1 Uhr Anträge, kleinere Vorlagen. ScÄuß 8 Uhr. _ »nfänglich war sie wohl^rroch zuweilen in Ver- litiing gewesen, sich mit Signe über ihre beun- ^gnten Ein >rücke auszuspre-lL '.: aber sie hatte 'ltt Litsckeibeudeu Au?L.iblid bann bock» nie den ‘■tten Ton ta ür sirr en können. Immer b ut- fühlte sie, daß zivtsckien tftr unb ber ichönen '«.vigerin ettvas Tre.me:tees stand, üfer bas sie * elfen guten Vorsätzen nicht hinwegzukommen fUirochte. Uel'er die Tiarur foS unsickKbarm lU^lUlsses wuß'.e sie sich frei.ich nicht Rechen- Mir abzulegeii, beim sie könn e feinen Grund j^Icn, der sie bervdjtigte, sich über Signe zu bc- .•«ct. ober ihr Verlzrlten zu tadeln. Ihr Bc- ■ g?.L.i ten Sckxvie.^rvater war mufteyhu 1, ,r temals ließ sie sich zu einer Unfveundlickücit iMn sie ober Eriba htnreigen: die S/aunenhasttg- ijne3 Le eis cuDe t: iüch einjij barin, baß « |l teilen übe.ströme..d hc-rz ich und mtttciliam, i.be-.en Stunben aber sein schweigfam und »tt?tt..alt.nd sein konnte. Auch be: faste Weck'lec ‘fctftu übermütiger, fast leichterngcr Aus- 9Reinheit u.d fdNuermütigern Ernst lreß sich ! nur aus einer besvnde^n, vielleicht traut» Vcrxrnlagrrng erklären. ®eriw erinnerte 11’ CIntr Schauspielerin, bic von den Kvliegen r fe „Hysterisch^" genormt worden war, ähn* Erscheinungen . wahrge.wmmen zu laben, I’IJ’J* Ivar darum immer geiietgi, <9tgnc zu ent» f^.gen und y.i bedauern, wenn ihrer gciunben das ^Verstäudnis für fors Sprunghafte im der Schwäger m versost blieb. Neickzsfinmizminiister Dr. Wirkh erNSrt, d« Schamrö e trete einem beim Durck>lcsen ber Akten ins Gesicht, nxnm man alte die Namen lese, bic sich mit einem solchen Wintelbaul'ier eingelassen hätten. Abg Puchta ^USP ) legt der Interpellation keine ür iwrt:> twhtiidte Aussckstachtting ab. Tie Jeterrellem e.i fußten, bah eine Unteruckfung Ltrcil.- idjroebte. <9ie benutzten Die Tribüne, um Verdächtigungen auszusprcckL.i, geschützt vt>\ Der Immunität des oteick'stagsabgcordne-en Die ganze Fasiung der tentenxllarioii beweis baß ter Ängiij qu; das —Htfau? die >.aupriackL war Leihst wenn bv B-ie.ltgung crrvfe.ei: wäre, würbe fo.i nicht öw Gesamtt>eit be> HalLri-olterüforunS tresicn können, des en Verte-mste i.i öOO.ästrigir Stuten.- arbeit fo groß seien, daß sie nicht von einem Mttglied les Sbaufeb verungltmp't nvrtten lönn» ten. (Lärm und Uuruftc.i Ter Redner kommt fe- dann auf ten Konflikt in bcr Linken zu sprechen und moint, bic Mehrdeitssoiiia isten tr i tn I ^chaumschlägevei. Die Mitteillmgoi lcc> „Vorwärts" üfcr den Adsulariten von Reitzenstcin, über eine Tockxer Grufe.s, die ber Ktetmp i-iz-fstn cm Gescl>mk gemacht liaben so.l’e und über Besuckx- Gruiers bei ter Kronprinzessin uno iimge.chrt feien erloge.t. Herr Gimter lat lci>g'ich einmal der Kronprinzessin einen Bries ihres Gcnuttsts überbracht. Verstös« gezeu das Steuergesetz fru btt taiteriidte Familie nicht legangen. (Abg. Heee- bvur ruft bajroifdjen: Tas ist ein Eingei r in ein ftlzwebendes Verßrhre.i Zuntie: Heuchler und L-chreixr. Glocke des PräMe.tteu.) Was ich aus- (Kführt habe und was Ihnen so an? die Nerven fällt, ist meine persönliche Ansicht, filterte Partei hat gar nichts damit zu schaßen. D« Juterrella- tion ist ein Ausfluß bcr Schtväck-e der Mel?rlteits- fozfelisten. Geivöhuen Sre sich daran, Kollege Müller, in Schönheit zu sterben! T S #Dr,0'E^| ^chßiji JießeJ xecoas^l tadttheatf ntrt>fro*inJ^Ä Jilin»6 te.fl j35 W. * Vereine 6c) ahtusifcttii ttwo.il, 24. i | tun. 5 ilbr, (ec I ifcc 30. Jnqt« I lire»* u. I r[inniüD(it)L Sri I ico. Tkr -Irirg I einkohlcii-ri-st 1 isellschait 8» form’ ii. I* riMf.Sniito ‘Arn trnn-^riti felien iunocih«1 ?ütr bviiigtni'fii ihnen Aiffyi •ttnen nb;ubo. b.t dem tändelnden Spiel -wischen den Leiben gdoaurzn jeut «iikMK “SW» GeniüW lufantnien^ — ______ ^llWu1F,WMlw I Knmcrandc Organistrufragc' schon ni abie'I)Op, di' voi mtf) aui hö /i ik ibifit m H bW n i Marknotierungen. Datum: Dlauschimmel, 10-12 Fahre alt. Herrnbrodt. Gerichtsvollzieher in Butzbach. 20.11. 77,50 66,70 70,25 64,40 180,- 330,- 251,50 228,- 202,- 180,75 202,- 194,87 549,75 415,- 424,- 590,- 337,50 810,-. 634,- 605,- 467,- 337,- Bekanntmachung. Im Wege des schriftlichen Angebots soll aus den Waldungen der Stadt Bietzen das nachstehende verzeichnete Nutzholz (zumeist Grubenholz) zum Verkauf kommen: Aus Forstwartei Bietzen 1 (Förster Drück, Rödgen). Abteilung 22, Abtrieb: Handel. Berlin, 22. Nov BörsenstimMuKyS- bild. Der Jndustzrimnarkt reagier!« heute nicht Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Prag. . . . Stockholm . Wien . . . . London. . . Paris . . . New-Pork 20.11. 77,50 22.11. 77,50 66,50 68,70 64,50 180,- 330,- 252,- 229,- 201,50 186,- 204,50 194,75 530,- 405,- 418,- Bekanntmachung. Betreffend: Vergebung von Walzmaterialien für das Fahr 1921. Zum Walzen der Kreisstrahen sollen zirka GOOOcbm Kleinschlag, zirka 640 cbm Dasaltsplitt, zirka 1000cbm Kies öffentlich vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen während der Dienststunden auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten (Zimmer 20) zur Einsicht offen. Angebote sind verschlossen, postfrei und mit entspre- chender Aufschrift versehen bis Dienstag, den 30. Nooemb. ds. Fs., vormittags lOUHr einzureichen. 123278 FreieWahl unter denDewerbern bleibt Vorbehalten. Zuschlagsfrist: 4 Wochen. Bietzen, den 19 November 1920. Der Kreisbauinspektor des Kreises Bietzen Cellarius Baurat. steigende Mitzslimmung erregt. Mehrfach stich l-tei- durch Unruhen unb Akte der Selbsthile üerurfato worden. Mit Rücksicht hierauf hat sich die batz- crische Regierung re an laßt gesehen, mit Äu!- na-hmevorschri >'den aus Grunb des Artikels 4b, Ä> satz 4 der Reichsverfassung Vorzüger. Im üfa- gcn hat sich die Sachlage auch ctfoicm tcränbat, als grofc Grupt«n von Gegenständen, die früher der Zwangswtrtsclxrst u terlagen, f.eicezeben rooi^ den sind. Mit Rücksickft hie nauf reditertigt ti sich für die wenigen und bem ders nnditigen öru> fxm, für welche die Zwarigswirtsdaft ttod) ar1., ir.w recht erhalten werden muß, die allgemeine Del- | sorgung durch verschärfte Struur drochmgen zu su chern. Es erscheint geboten, einer Verschiebung mb Gegenstäitdetl, die dem deutschen Wirt|ck»stslebai unbedingt erhalten werden müssen, in das Auslaß mit den schärfsten Mitteln entgegenzutreten." Die schriftl chen Angebote sind späteftenr bis zum 1. Dezember 1920, vormittags U Uhr, bei dem Oberbürgermeister der Stadt Siegen einzureichen. 331, 313,- 614,50 604,75 469,50 331,50 285,- 475,- 288,- 722,- 3*9,50 Tadellose Herren- Siärke- Wäsche erhalten Sie immer bei schnellster Lieferung (ca. 8 Tage) Eilwäsche 2—3 Tags von Großwäscherei „Edelweiß“ Gießen ,„d Annahmestellen an allen größeren Plätzen der Umgebung. Versand nach außerhalb. )ocystätter 'pezlalhaus für Tapeten, Teppiche, Linoleum ©egrünbd 1837 TelephonTlr. Brandplatz 1, Ecke Schloßgaffe ; -f M'onbtr* o senl LikrSrfüi r 31. Mär' Ma.-, t-ÄT MtS . Lmml Dolch atzten erschlich niLwieer, nämlch um 55 h#<ö. 10 Pwtzent, Buderus um 25 Pnvzent. ^utoti.c stellten «ich die Küre sogar hoher, wie bet Doch ringer Lü.le um 23 Pv^att. Nur ecgrntlcche Valutawerte wie Baltinvovc und Gcnoixt, Die oü l^iv. 40 Pvv-crrt b.rJo en, uni> me. r^anischc Darleihen, die etwa testweise 50 Prozent ernbubtcn, waren empfindlich KDrückt. Spä e.hrn führte das Gericht von einer hm e ftatHin e.tixnt AuNichts^ ra s itzunig der Phönix-Ge ell^ch fi und sich knüpfende Mutmatzungen üb.r neue Tvansar.tvnen in ben Mon'criru!N.eriiehmungmr zu emer allgo- mci.ien Befestigmrg, iie aLer bei mätz g v'grenz enr Geschäft mchr m Wi-erstcnüsfähig.rt. gegen Rüchzänge als zu b.-'on ers umfango.rche.i Kurs- erhöHungen zum Aus'.-nick gelang e. $5e enlluiK Be sermrgen erfuh-.en aber durchoeg Schr'.fahrts- roerte, Yon tenen Normen srlier 2tot)b 7, yanfu und L^amburg-Sü'Xmrertkanisclre 11 und Deupch- Australi'ch 26 P v-:nt gewannen. Die s'/nst bemerkbare Zurückhul ung wurle mi' der Un;td)crhett i>es Devi'enmarkes erklärt. Ter Anlagemarrt war behauptet. Die Büre schlotz int freien Verkehr auf den Devicnrück^ang abgeseljwächt: nur dre zu Einhei skurscn behandel en Jndustrtewerte hatten vielfach namhafte Besserungen zu verzeichnen. । tiiii >1-9 S"» die ofrti ^;n ÖWtJoi F ihm B Ä N^und L- fr V’z1)01 -i ob*i K Tz r 3? em pM n M 1923 t Frankfurt ------ Schlutz- Abend- Schlutz- Sclstntz- Kurs Kurs KurS Kurs $tr i kr «4 „jyllirS kW? •ogO unb (rin öii? n Mfr körpecic I, rimstb'iU! ij* niifit /-Ti eß btt L Nm güflli Für Weihnachten bitten wir um gefl. zahlreiche und frühzeitig Aufgabe von Inseraten für hier und auewäi** Elnrnn“ Mitteid. Annonc.-Kxpedltio“ „HBIbU , Gießen. Plockstr. S, TeL 33*^ Die deutschen Studenten in Prag. Prag, 21. Nov. (WTB.) Der Ausschuß der deutschen Studenten in Prag veröffentlicht eine Kundgebung, in der mitgeteilt wich daß infolge der Ereignisse der letzten Wochen ch Terl der drutschen Studenten Prag verlas en müfie, die übrigen leien entschlo sen, sich bis zum letzte? Augenblick in Prag zu halten. Immerhin sei ra ein längeres Verbleiben der deutschen Hochschule in Prag nicht zu denken. Geh. Kommerzienrat Engelhard f. M annbeim, 21. Nov. Wie die ,,N« Badische Laneeszeitung" meldet, ist der Geh. Koi> merzrenrat Emil Engelhard heute morgen G Alter von 67 Jahren gestorben. Dec Vorstock»' war eine weit über Mannheim und Baden hvmfr bekannte Persönlichkeit aus wirtschaftlichern Der Nationalversammlmrg g hörte er als Mitgstd der deutsch-demokrattschen Partei bis zu iM Weimarer Tagung an, ivo er aus GesundheitsM' sichten das Mandat niederlegk. fd. Franffurt a Ttv 22. Nov. Der Vieh markt zeigte heute einen Auftrieb von 520 Rindern, darunter 54 Ochsen und 76 Bullen. Ferner 390 Färsen und Kül)e, 60 Kälber, 40 Schafe und 274 Schweine. Der Markt würbe bei flottem Handel rasch geräumt. Es wurden bezahlt für je ein Zentner Lebendgewicht: Vollfleischige Ochsen 800 bis 925 Mk., junge fleischige 725—800 Mk., mäßig genährte 700—775 Mk., Bullen 700—900 Mk., Färsen und Kühe 700—925 Mk., mäßig genährte Tiere 400—450 Mk., beste Saugkälber bis 1100 Mk., Schafe 600—700 Mk., Schweine, vollfleischige, 1650—1750 Mk., vollfleischige unter 80 Kg. 1400—1650 Mk., vollfleischige von 100—120 Kg. 1700—1720 Mk. 4 7,05 447,95 . 1152,10 D '4./0 106),40 1053,60 ------ ------ 955,90 Marburg) mü) in Lohr« (Kr. Marburg) rst Mr Maul- und $l1tiuen)'eud)e ausgebroä-eu. — ^n den Gcmeiiüe.i Lolrhausen, Burg- Gr ä- tenroüe u.J) Klvppen herm (Kr. Fruv^erg, ist die Maul- und Kla^nsenche eclosä^n. Lu genannten Gemeinten iverdeu aus b:m Spnr- gebiet au.'geschie.en und dem Beobachtimgsgebrrt an gegliedert. 870.—. Frankfurt Pf., Kaic- mattc Stück 3—3, 0 Mk. VÜHi'er S.ück 14—21 Ml Lahnou Stück 14—21 Mk. (Snäcn Stück 14 bis 21 Mi., Gänfe Pfd. 8—10 Mk., OrlOm-, Kul)- u. Nmdsl. ifä>, Kalb st isch, Dammelfleisch PD. 12 Mk., Schweinefleisch das Pfd. 22 Mk., Milch das L.ter 2 Mr., Kartoffeln 50 Kilo 30 Mk., Weißkraut 15—20 Mk., Wirsing 30 Mk., Rotkraut 30 Mk., Kohlraben Pfd. 20 Pf., Sellerie Stück 50 Pl., Lauch Stück 25 Pf., Spinat Pfd. 1 Mk., gelbe Rüben Pfd. 40 Pf., rote Rüben Pfd. 40 Pf., Zwiebeln Ztr. 110 Mk., Aepsel Ztr. 90—100 Mk., Birnm Ztr. 90—100 Mk., Tomaten Pfd. 1 Mk., Butterkolst Pfd. 60 Pf., Rosenkohl Pfd. 1.50 Mk., Meerrettich Pfd. 180—2 Mk., Endivien Stück 60—80 Pf., Feldsalat Teller 50 Pf., Knoblauch Kopf 1 Mk. Hosreite-Versteigerung. Samstag den 27. November d. F., nachmittags 5e/t Uhr, soll auf dem Rathaus in Münzenberg durch das Ortsgericht Münzenberg die dem verst. Friedrich Spanier und (Emma Spanier daselbst gehörige Hofteite versteigert werden. Die tzofreite besteht aus 7 Zimmern, Waschküche, Küche, Holzstall und Stall und wurde früher darin Wirtschaft, Metzgerei und Spezereihandlung betrieben. Das Haus ist sofort beziehbar. fungberStrafen gegenSchleickihlrndel,PreS, treiberei und verbotene Ausfuhr lebenswichtige: Gegenstände zugegangen. Tas Gesetz sicht in io nem 8 1 für besonders schve.e Fälle des Schleich, Handels, der vorsätzlichen erberer unb n.;ei verbotenen Ausfuhr lesemstvichtiger Gegenständ« Zuchthausstrafen bis zu 15 Jahren und Geldstrafen bis zu 20 000 Mk. vor. Das Höchst, matz der Geldstrafen ist unbeschränkt. Als besonders sckiwere .Fälle sollen insbesondere gelten: wmn der Täter aus Ge.oimrsucht mit erheblichev Mengen von Gegenstänte.r des täglichen B barst Schleichhandel treibt; wc.m ter Täter durch Pvers^ treiberei und Gewrnnfuckst die tot tschastliche Notlage der Bevöl.erung in besorrders verwerslichei Wci-e ausbeutet; ivenn es der Täter unternimmt, Bich, Lebensmit.el, Futtermittel ober Tü-icerntti ins Auslarw zu versäpeben, es sei denn, datz sich um geringfügige Werte handelt; ivenn dv Täter ganz oder überwiege.id omt Schleichl-ondels geschästrn o:er ton t€rbote'.ter Ausiuhr lebens n^id'tiger Gegenstände lebt. 3kbader Zuck>tl>aus strafe ist aus Verlust der bürgcrud^ei Chrenrecl^ unb aus "bie Zulässigkeit von Polizeiaufsicht zu et- Sennen. Ten Verurteilten ist der Handel mit ®t- genständen des täglidjen Bedarfs im Urteil unters« gen. Tie Wiederaufnahme des $>ani)d^ belriebes kann ihm erst gebattet werden, wenn fei2 Verbüßung der Straie miulesfens zwei Jahre vei- flössen sind. Für die Aburtmtung der ut teir Gesetz genannten Straft« ei bleiben die Stras- kammern unb die Wuchergerichte zuständig. Ausländer, die verurteilt »«.den, können aus den, Reichsgebiet auSgennesen werden: bet V^rhängu.p der Zuchthaus st rae ist die Älusn'eisung nobic.big. — In der Be gründung heißt es n. a.: „Tci- Treiben der Wuche er unb Schieber hat tm Volle Schrot Kokoskuchen, üüelasseund sonstige Futtermittel empf. KfS? ■ ■ Dammstraße 52 - ir»A Telephon 561. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. wurde eingetragen: 1. am 12. November 1920 a) bezüglich der Firma Abermann & Kling in Gießen: Tie Firma ist erloschen: b) die Firma Ludwig Gra- velius, Gieß.m. Inhaber ist Ludwig Gravelius, Kauimami in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Agenturen in Tabakivaven; 2. am 15. November 1920 a) bezüglich der Firma Tonwerk Hüttenberg, Juh. Peter W. Wiison zu Leihgestern: Die Firma und bie Prokura der Eh-fr au des Peter William Wilson, Luise geb. Hrß in Gießen, ist erloschen; b) die Firma Gloria-Versand Rudolf Henke, Gießen. Inhaber ist Rudolf Aenke, Landwirt in Giesen. Angegebener Geschäftszweig: Verscmd- geschäst von 23üd)em, G schenk- und Spezerei- Artikeln: c) die Firma Tonwerk tzüttenberg, Inh. Oscar Will, Leihgestern. Inhaber ist Oscar Will, Kommerzienrat in Oberhof. Der Ehefrau Helene Will, geb. Langcnhan in Oberhof ist EinzelProkura erteilt. Dem Fritz Urbich, ÖandlungsgrHilfe, und Hans Will, Handlungsgehilfe, b.ide in Leihgestm, ist Gesamtprokura derart erteilt, daß dieselben aemeiiischaftttch zur Vertretung der Firma befugt sind. In Abtei'ung B: 1. am 13. November 1920 bezüglich ter MctalIb a.beftungs abrik, Gsellschast mit beschränkter Haftung zu Gießen: An Stelle des verstarb men Liquidators Benno Schonunger ist der Kaufmann Louis Althoff in Gießen zum Liguidatoc bestellt worden; 2. am 16. November 1920 a) bezüglich der Monopolbranntw?in-Ver> triebsgesellschaft mit beschränkter Dastung in Gießen: Durch Beschluß der Gesellschafter vom 6. Juli 1920 ist das Stammkapital um 40 000 Mk. erhöht worden und b trägt jetzt 120 000 Mk.; b)bezüglich des Hospizes Bad-Nauheim, Gesellschaft mit besckwäntter Haftung zu Gießen: Der Sitz der Gesellsckzaft ist nach Bad-Neuh im verlegt. Gießen, d.n 20. Nov. 1920. 12400B hessisches Amtsgericht. 2 Birkenstämme 6. „ 1 Kirfchenstamm 6. „ 9 Eichenderbstangen Los 3—2 Nm Eichennuhknüppel 6 „ Kiefernnutzknüppel. Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Datum: 20 Nov. 27. Nov. Amsterdam. 'Aouerb. 2237,75 2242,25 2087,902092,10 474,50 475.SC 484,55 485,45 98 ., 986,95 914,05 915,95 991,50 993,05 914,05 9i5,9ö 141 ,05 1413-95 1293/ 0 1296,30 * 138,20 149,80 150,20 278,80 25 ,70 2 >'»30 256,30 2 6,76 237,25 * 67,18 67,32 bild. An der Abendbörft bftebm Auslcmvs-. z., Kriegsanl. papieve starken Sckxwankungen unterworfen, coDte Neichsanl. Tendenz am Devisenmarkt eine sehr unsichere g. * ^^ut.' Ve.chsanl. war. Die Umsäf-e auf di sem ®eJl'-'trTn,nxi^ 4eL Prcutz Konsuls $cil ziemlich leAait. Be: stärkeren Wgaben ver- Darmstädter Bank. loven Spvoz. Goldmex. mit 700.— 30 Pvoz., 'WW- Deutsche Dank . . . Silbermex. mit 535.— 15 Pvoz,., 4'/2pvoz Jrng., Gesellschaft Anleihe mit 480.- 18 $ro»., 5^5. j ^5e^cr ®anh . . tctxec 460.— Ij5 Pro;. ,5proz. Reich^anleft-e mi-, ^tionalbank s. D. . verändert, 77i/g. Im freien Verkehr wu^en Venz-'. Lreditbank. Motoven etwas lebhafter gel)andelt, 289, spater ^merik Pakets. . 282, Deutsche Mass en wT- WJe kum 1810. Julius öidjel fchvackier, lo00 14l)0 Gußstahlwerk . Am Monkruatticumartt überwogen Mrsrückginge. Z. J Jpureu’b Beraw. Bei Buderus betrug derselbe 37 Pro; auf '12 —^.1 ö'eItcnk?ir* Dergw. Deutsch-Luxemburg 400, Phönix Bergbau 611, i ' sckzwächer, später bis 635 — “*“■ gut behauptet, 535.—. D>a gut b.'baubtet, 289'/z, Detpag 201.—. 196.—, Ekktrowerte vvrwie'end gut behauptet. Ebernisckfe Aktien t,at!e.r ruhr.el Geschäft, fcjlfr* Verkokung schwach 574 (— 17 Pvo-.). Iudusttie- roertt des Kassamarktes lagen fest. Vcmfwerke Ms- jen bei lebhafter Nachfrage 429'/?, Seilmdustrie Wal ft 269.—. Eine Kursstet germig von 4 Proz. stellte sich für Spiegel und Spiegelglas ein, 659.—. Mrtall Dannhorn 238.—. Fränkische Schuhfabrik 283Vz. R-aii ationen drückten später auf Montan- papieve. Scheideanstalt verloren 12 Proz. auf (In einem Teil der Auflage toiederbolt.) Verschärfte Strafen für Wucher rnti) Schleichhandel. Be rkin, 20. dc-ov. Dem Reichsta g ist der Entwurf eines Gesetzes über die Berfchär- Versteigerungr-Anzeige. Donnerstag den 25. November d.Z., vormittags 9 Uhr, versteigere ich in Nieder-weise! bei Butzbach, Hintergasse Nr. 1, öffentlich gegen gleich bare Zahlung für Rechnung besten den es angeht ein Pferd (Wallach) Der Oberbürgermeister. I. V.: vr. R o senk erg. Bekanntmachung, Es ist beabsichtigt, bedürftigen Kindern, die im Frühjahr 1921 aus der Schule entlassen werden, einen Zuschuß zu den Kosten ihrer Kleiderausrüstung zu gewähren. Die Kinder sind bis zum 15. Dez. 1920 bei dem Wohlfahrtsamt, Asterwrg 9, Zimmer 6, anzumelden. Spätere Anmeldungen können keinesfalls be- Mfri'tn fti kmten unb . IctV’b’börbn . Mi'rn. D-i *a ßorfifin'l ft Samten i M'tnt fir ck'tlfi H’feir Bhi nach d hintnq des fir!”.ntifttr E friru bd 61 ro imii'foeit 8nicheiitrn r Ifafm vier 5 bü N »W onru’fn r.} von s'ch^ ■ Irenen zu 9= pnijigmcfit? SMfb ? g e r i ite iss bei1 ■