170. Zahrgtmg letzen- V-chemückd'iL Der Rnchshaushaltrplan für 1921. Läushaltsüberschrettungen planmäßig oder fahrlässig verursachen, der Re,chSkaffe gegenüber 'Wett. genommen Tic Nachrichten, die die Press.' :. O) S i.lv m un veröffentlicht, sind nicht gan^ eindeutig; aus Zölle mtd VerorauchStteuem sollen 9U/ . vormiltags Ortung dar« » i ■; V. ^raLennehrs. m hingegen ), ^4 'kt Ifb. Zz SsPlanS jai tobe, daß Die i sich. lden versehen Stelle sichet !0 Erstes Block 9 der Sckffacht Don Dütoriv-Venetv auSgcführt toer- den solle. Sinowjew und Losowski. Berlin, 22. CH. (WTB.) Sinowfew und Losowski reisen morgen vormittag, zunächst nach Stettin, ab. Die Bersassungsgebende Versammlung in Danzig vertagt. Minen, ’^DUng Wbtn. säS »per V b ▼ W- ▼ »▼ f W " " ^Iiac'.-cuieil : h. Drnet und Derlei; BrRtyW Uirio.-Bedb ettö Stei»4n«fetd B. tmtge. Schristleit»«,. Se,chöftsftelle imO Dniderei: 5chulpretze 7........ N°hungen choarzemal. vesKeujs, I ^utii bruar )8 1Qtes d? ME* chsge^i? 7 l>D ld b:r S der einen Seite wird von einer zögernden und versöhnlichen Stimmung innerhalb der Ar- " beiterschaft gesprochen, auf der anderen er- . fahren wir, daß dem Ausstand der Bergarbeiter überraschend schnell andere Streiks und Betriebsstillegungen in den verschiedensten Gegenden und Gewerbszweigen des Vereinigten Königreichs gefolgt sind und daN neben der Million streikender Bergarbeiter am Ende dieser Woche eine weitere Million anderer Arbeiter feiern werden. Symptome starker Radikalisierung, wie die Londoner Arbeitslosendemonstrationen mit ihren roten Fahnen und ihren Steinwürfen gegen dre Fensterscheiben der MinisterpalarS braucht man vielleicht nicht allzu tragisch nehmen. Aber, daß die wirtschaftlich soziale Atmosphäre auch in England stark geladen ist, steht außer Zweifel. Die Kohlenarbeiter haben ihre Zurückweisung des Regierungsrorschlags, die Frage der Lohnregelung einer Kommt,sron zu überweisen, ausdrücklich damit begründet, daß sie zu dem gegenwärtigen Kabinett und zu dem auS den Wahlen von 1918 hervor- gegangenen Unterhause nicht das geringste Vertrauen hätten. Die Grubenarbeiter sind sind nicht die einzige Gruppe der englischen Bevölkerung, die die Ansicht vertritt, daß eine gesunde äußere und innere Politik erst geführt werden könne, wenn das Land durch Neuwahlen seine gegenüber 1918 stark veränderte Meinung kundgetan habe. Wie immer die gegenwärtige Streitfrage auch erledigt werden mag — der Ruf nach einem neuen Unterhause wird nicht verstummen uno die englische Negierung wird 'sich schließlich dem Drucke dieser Forderung auf die Dauer nicht entziehen können, wenn sie sich nicht stets neuen Erscheinungen der Unruhe und deS inneren Zwistes gegenüber sehen totfL Es mag übertrieben sein, wenn manche Beobachter schon jetzt den englischen Parlamentarismus durch soziale Bewegungen bedroht wähnen; aber das Khaki Parlament von 1918 ist jedenfalls das ungeeignetste Instrument, um das Prestige dieses Parlamentarismus zu stärken und seine Stellung zu festigen. Kr.250 ier Ole-rntr Anzeige, scheint täglich, ouiJtt =onn- und Feiertags. Btpgipmft- Monatlich ‘P.at'A 3 60 nd MK.- bLTrägerlohn, ^r«ljubck'-yMcnkl0 80 ndMk.l.döTrägerloi)«; 3,rd) die Post viertel- Irlich Mark 12.- nsichUehtich «csiellgetd. -Zernsplech'Anschlüsse: ir6ie5d)riftlalt in diesem Trel 9o00 Millionen Mark Tür neue S euorn.^oriÄ- her CTDCt.e £> ren Ma f Reick.san'eck am Reingewinn der Reich- bank und 100 Mi li^ncn Mark Ueler'ch'ß bei den DariehensVa'sen. Der Jteichs- anteil bei dec Reichbank soll sich so- mit fast verdoppeln, der Ueberfchuß bei den Darlehenskassen mehr als verÄrnfachen. Bei den forckansenden ^ludgaben des ordentlichen Haushalts beansprucht ber Abschnitt über den Reichspräsidenten 1 244 370 Mk., das Rercksmmv tcrium mit dem Reichskanzler und der Reichskanzlei 2 211 450 Mk., Ws Ministerium des Auswärtigen 295195905 Mk., das Reichsmimsterinm des Innern 1 432 826 267 Mk-, das ReichSwirt- schastsministeriuni 40 637 747 das Recchs- lirbeicksministerrum 1 599 084 315 Mk., n»ehrministerium für L-eereswe^n 2 494 332 501 Mark, für die Marine 513 530 085 Mk-, oaS Justizministerium 34 334 202 Mk-, das Reichösckatz!min,- ternirn 199 000966 Mk., das Reichsrerkehrsmini- tmum 39 281859 Mk-, das Reichsmimsterinm ür Ernährung und Landwirtschst 14 072 283 Ä. er allgemeine Pen ionsfvnds 3 967 543 233 Mk., die Reich'chn d 12 693 316 457 Mk., das Reichs- finanzminislerium 1 322 077 355 Mk . das Reichs- ministerium für Wiederaufbau 607 489 Mk., Me nll gern« ine Finanzv-Nollmna 10 5/9 2A.>00 Mk. Tie Steigerung dec Aus^aveg beim Reich mm i- sh-rimn ces Ausw)rckgeii, wofür für das Jahr 1919 24 553 934 Mack bewilligt wa ec, ist teil- weise burd* die Ausnahme dec diplomatchen Vc- zirhnngen zu einer Relle europäischer uno uuMr- enropäischc Staaten ^erewge ti e/t 'morbrn. 3u Pvag und Warschau wur^m neue Geianvtschafte'.i für die Tsck«ch--Slowakck und Po'en em zeuchst. DaS bish rge tymeraftb'tfu'at rt f&itbg’e^ re ht eine «efanbWrt umgeroartbdt In W\tobt, Montreal, und Maiuiild smd Ge-e-3 F- r> ffcn. Dre, Rv- gierung der Niederlande Hal 2 Millronen Gulden zum AnknÜ von Z-'chn.3 MSvon en zum Ankauf von ftar -chftln und 150000 Gulden zum Ankauf von Zink ge ästet Das dä n i schc,Kr>- nvuce hat ei-en Vertrag abgrsckLrssen, bemzmvlge es 1 350 COO bä ich ftt-men zur Linderung ber Kartoffelnot in Oesterreich bereit) .efit Rücktritt dcS Kabinett» Dranting. Stockholm, 22. Okt. (Wolff.) Das Robinett Branting ist zurückgetreten 2Bie gerüchtweise veclautnt, wird dec LandeshanptmaM von Kcistianstad, Freier Louis de G«n, Eht ber fifrung dcs Dcr rarbefeerllmflikteS., Vor allem sofft man auf die parlamentarische Kommislion des G e w e r'? s cva f t S ko n g r e s 1 x s. Es smd auch vm neuem offizielle Bckprochungen zw:scl)en den Ministern mid den B.-rgarbeitcm abgehalten rtrr Ta ri5. 22. Oll. Havas.) Nach einer Mel- tnmg M.is London glaubt man zu wiffen, daß bisher das ExekutiVll-miee ber Bergarbeiter iuxb nicht berufen .weben i’.t unb daß daS Ex^ LutÄVvn>i ec ber Transportarbeiter noch Teiue icki sllellung ge-uoffen hat. Tas Mmistc- riuin Rmüb: sich auf ick^ig. die GrunDlE für eiire Kcrstmü i^ing zu finden, aber die Ste.ge- niit.g ber Jv-.derunZ bleibt der Stern tey dn* stv^es. Twtz des Beschlusies von geltem haben Uch die Eisenbahner f>eute versammelt. Tho- ma« -übt die 5»ffnLMg, daß bie Eimgnngsver- handlungen wixfcn den Berscro u crn uno der Reaieruw wieder aufgLnommen tceucri, roch nimt aui an? er bllrgt tlac sunt Aus'oruck, datz er , ich 'ivLÄerhin bemühen ttrjtfx, um eine Vermittelung S“‘5ü“um, 22. Ott. (23273.) Ser.,Warn»; Rotb^oamscht Güu.ar.t" mcldck aus London, daß di- strcff-ür-en Bergarbeiter Raubzüge nach den Kartosselfeldcrn von Peub.e.urg bei Äcanchester organifiertm. Als be.ittene Polizei eingriff, haben die Bn:garbeiter die Flucht ergmren. Radikale Strömungen in Italien. Mailand, 22. Okt. (WTB.) Die Leitung der italienffchen sozialistilchen Partei hält, wie bereits gemeldet, in Florenz tn biefen Tagen Sitzungen ab, welche den kommenoen f^nmreß ber italienischen sozialistischen Gesamt- vartei vyrbereiten sollen. Gemäß Beschluß ber Dartkileimna wirb im „W-ant:" ein Aufruf ver- ter von dem Bunt der An archi sten, tx-m Augememen Arbeiterverband, vorn Ei^en- bthnerverbanb und vom Steleu^everlxrnd wE den .‘ödfEnatöct.wi unterzeichnet t L Tie er Aufruf pntert das italienische Pnllckccrück auf, gefckrlnffen Tür den Kanrpt unb den Sieg der kommunistischen Sache einziu.veten. Der „Seooko" rntTtet to ter, tafi 9% ar- gort einen Staatsstreich der Mitglider des Fa-st, wie es scheint, nur der an sich nicht un- ».lieckmäßige Gedanke übernommen worden, Wie Erörterung und Entscheidung dec Frage ■in zwei Stufen vornehmen: erst eine rlonsq- Iienz technischen Charakters, die keine Enö- I'hlüsse fassen, sotidern nur die Sachlage klä- lien und die materiellen Voraussetzungen der »Entscheidung schaffen soll, dann eine Zusam- itciikunft der verantwortlichen Regierungs- siäupter, die auf Grund jener Klärung und miet Benutzung der sachlichen. Vorarbeiten ier Spezialistenkonferenz die Frage endgul- lia und in autoritativer Weise regeln. Es mrd versichert, daß Vertreter Deutschlands sowohl zur Vorberatung der Sachverständigen wie zur Entscheidungskonferenz der Regierungschefs zugezogen werden sollen: im ersten Falle werden diese Vertreter natürlich Sach- oerftänbige der Finanz- und Wirtschaftspolitik sein, im zweiten führende Mitglieder des Kabinetts. Formal können wir mit dieser Methode durchaus einverstanden sein, da sie uns in jedem wichtigen Stadium des Prozesses Gelegenheit zur Stellungnahme und — wenigstens äußerlich — zur Mitwirkung gibt. Freilich — auch die vollkommenste formale Gleichberechtigung in der Debatte schützt uns richt unbedingt vor einer Vergewaltigung wrch die schließliche Entscheidung. Wir hatten «viß allen Anlaß und wir hatten uns selbst ssgenüüer die unabweisbare Pflicht, den fran- wischen Versuch zurückzuweisen, uns auch tion in der Form die gleichberechtigte Miti- ivirkung an den Wiedergutmachungsverhand- lmgen und Wiedergutmachungsentscheidun- gtn zu versagen; aber außerordentlich viel tichtiger noch als diese Form ist natürlich der Geist, in dem die Verhandlungen geführt und bte Entscheidungen gefällt werden. Der beb- ; gische Ministerpräsident Delacroix hat, vor kurzem mitgeteilt, Lloyd George stehe auf dem Standpunkt, daß man Deutschland zunächst \ Gelegenheit geben müsse, sich zu erholen, seine Industrie uitb seinen Handel wiederherzustel- im; dann erst, wenn ihm dies gelungen sei, werde es seine Verpflichtungen erfüllen und fäne Schulden abtragen Ginnen. Diese These ieckt sich mit der Auffassung, die nicht nur Sier, sondern in allen wirtschafts-politisch verständigen Kreisen Deutschlands und des neutralen Europa seit jeher vertreten wurde. 6k steht aber in vollkommenem Widerspruch ,u b-n Wünschen nnd Meinungen, die bicher n Frankreich die parlameniarftche und fann unb macht Biamte, rvelche lizistische Diskussion beherrschten und zu den Haushaltsüberschreitungen rlanmäßig ober fahrttaktischen Absichten, die die französilche Re- veruciaehen, ber Reichskaffe gegenüber kierunq in der Wiedergutmachungsfrage haftbar, 10 setzt den Teummg5Md>Tai oeman 'fsenkundig verfolgte. Das Märchen vom § 17 des Beso.'dunE^tzes oO Rcidjtum und der Wirtschaftsblüte Deutsch- f 11 ten All^.n wnu«i urd !ands, das ohne weiteres riesenhafte Summen, terSTStJratartftS einen ?ui3& Wahlen könnte, sich aber hartnäckig und. hm-, ibnr' Äüicfnt Bezüge qIö Bo.- terhältig feder Verpflichtung Zu entziehen g^stichi R^elluig ihnec Gesam-- 'uche, wird der franzönschen Oeffentlichcei^ JU 12 ordnet d'c .sxranziehmtg der ent- Ivhrl'ich ge'reorbei’cn Beamten ber Militär-, Ko onial- und Sclmtzg'kre sverival.iui.? tri ixr Einstellung von Arlmtskräfteit b:\ by/. Reichsbllwrden cm, cbenio die der exin-.'Ii^ cl.a’ wtbcin i chm. LanbeSbeanckcu uno ?anbe?ange'l,el.' ten. ^on den int RoichSbauff-alt wrgeebmea ReicbSernnahmen sind beionders zu erwL.n'.eu .em: r-teid^n ffchafilministerium u. a. Au fnln ab c.b n von Kob len mit 350 Millionm Mal, Lalz mu 14 Mi !wum H.llz mit 28 6 Milltonm zu amm n 302 6 M l i nen Ma f, im citf)croric:i Ita>^ oau.. - ball' 336 Dlillioncn Mark. auS ber Erhöhung ^vhlenp t e. zt'.vcks Verlilligmtg ber L-beitsmickel für die Uckerichchcn versalneuben Bergarlktter. Beim Rcvi-S chaznincistmÄim fafrtter MtßeroNten.- HauShal. vor an Mt^en. P-ichDn und Versau en von Trupvenüb-ungSvlätzen, Etercke.platzen sowie svnsllyen Ltcgenfchas en171 G Millb-rnen Mar(, ans ber Vsrwercung 'wn GüLejr fr,em HeereS- und fiJlaTtnegut emo solch xvn 70 ' Milli' , rn Mark. DaZ RE tnanzmmi^- l-firm neroa-sch-ayl im aus^rardenckchn SSber Tilg mg.ber Reicktranl'ihm cme Em.nahme mm 289 Sliinirrten War.', crnÄUch ber A>. nahn.e v-'n ^egÄmleihe ^i ter S^urcentndihi^ er^ ■ [.AP ‘oöu 750 Mucrynen Maru. Eme L.chvc •cd'50291550115 Mark ergeb-nr Hm dec aD mein n Jinan zOertval'üng ir^rbcn an birrf'-at M-r-'eh ssceuern als forVaunnD vercmfch^ 23 320 Mill unten Mark, b. ]. ü&ct 21 Tt XY^cicn Mart' mehr als im Vorjahre, als neu. Auf je ben Zentner der erfaßten Getreidemengen entfallen von den der Ge-- schäftsabteitung der Reichsgetreidestelle erwachsener! Unkosten 1,35 Mk. Der Minister bemerkte noch dazu., der Reich Swirtschafts- minister habe ihm persönlich erklärt, daß Worsoirge getroffen woroen sei, daß 1200 Beamte der Reichsgetreidestelle Herau-K- kommen und daß er mit den KriegsgeseQ- schaften aiisrüumen werde. In Bayern koste die Verwaltung des Brotgetreides überhaupt nichts. Bayern und die Sozialisierung. München, 22. Oktober. (Wolff.) Im Staatshaushaltsa ns schuß erklärten bei der Beratung der Berg-, Hütten- und Salrnenverwoltung FrnanKininister Kraus neck und Generaldirektor K la i b e r, daß eine Sozialisierung der Bergwerke im gegenwärtigen Augenblick zu einer K a t a - str ophe des bayerischen Wirtschaftslebens führen würde. Die Erfahrungen, die bisher mit den zentralisierten Betrieben des Reiches gemacht worden sind, feien nicht günstig. Das Ziel der Verbilligung würde durch den benötigten Riesenappavat nicht erreicht. Schließung der Eisenbahn-Hauptwerkstätte SchnrÄemühl. Berlin, 22. Okt. (WTB.) Amtlich. Am Mittwoch, 20. Oktober, hat die Arbeiterschaft der Eisenbahnhauptwerkstatte Schneidemühl nach erregten Verhandlungen über die Durchführung des Rauchverbotes mit einem der Amtsvorstände diesen tätlich angegriffen und in der Betriebsversammlung die Entfernung des Amtsvorstairdes beschlossen. Gleichzeitig wurde versucht, den Amtsvorstand an der Ausübung seiner Dienstgeschäfte zu verhindern. Die Eisenbahnverwaltung sah sich deshalb genötigt, die Eisen- bahnhauytwerkstätte Schneidemühl am 22. Oktober zu s ch l i e ß e n und der gesamten Belegschaft gemäß den Bestimmungen des Reichslohntarifvertrages fristlos zu kündigen, lieber die Wiedereröffnung der Hauptwerkstätte ist bisher noch nichts bekannt. Tagung de» Verein» deutscher Zeitungsvcrlcgcr. Hannover, 22. Okt. (Wolff.) Der Verein deutscher Zeitungsverleger hielt hier seine diesjährige Hauptversammlung ab. Die Aussprache ergab ein Bild von noch nie dagewesenen Sorgen und Schwierigkeiten, womit die Presse zu kämpfen hat. In eindringlicher Weise zeigte sich dabei der Kreislauf, der bei den wirtschaftlichen Schwierigkeiten und den verschiedenartigsten Bedrängungen der Pressefreiheit beginnt und in eine allgemeine wirtschaftliche Schädigung und Verhinderung des Wiederaufbaus an vielen wichtigen Stellen ausmündet; so sei nur auf die Einwirkung der Pressenöte auf den Auslandsdienst hingewiesen. Aus den Verhandlungen ergab sich die Erkenntnis, daß auch weiterhin im Zeitungsgewerbe mit einer großen Unsicherheit zu rechnen ist. Es wurde stLoch betont, daß der Verein deutscher Zew- tung^verleger den Grundsatz stets Hochhalte, die Pflicht der Mitarbeit am öffentliä-en Leben stets voranzustellen, dadurch, daß die Herausgeber der deutschen Zeitungen es ablehnen, reine Profitunternehmen zu betreiben, geben sie sich ihre Stellung im öffentlichen Leben; dieser Geist habe die deutscheBerlegerschaft von jeher beherrscht. Insbesondere gedachte man auch der oft hart bedrängten Berufsgenossen und der Gefährdung der Preßfreiheit in den besetz ten Gebieten. Einstimmig wurde eine Entschließung angenommen, die vor aller Welt feststellt, daß das unveräußerliche Recht der freien Meinungsäußerung und das Recht, sich restlos für das Deutschtum in den deut- schen Landen einzusetzen, den Zeitungsverlegern in den besetzten Gebieten geschmälert, wenn nicht genommen ist, und die Regierung auffordert, in entschiedener Weise gegen.diese Beschränkung Einspruch zu erheben. Aur Hessen. rm. Darmstadt, 23. Okt. Der Hessisch-. Beamtenbund hielt am Mittwoch im Rachaussaale unter dem Vorsitz des Landgerichtsrates Müller n. eine Sitzung ab, die von allem dem Deuffchen Boamtenhund an- oesch'lossenen Organisationen in Hessen beschickt war. Zunächst wurden „Richtlinien für die Organisation des Deutschen Beamten- bundes" beraten und es sand eine mehrstündige Aussprache hierüber statt, in der hauptsächlich grundsätzlich^ Fragen berührt wurden. Entschiedene Gegnerschaft fand die vornehmlich in Norddeutschland propagierte -Organisation auf reingewerk- ichaftlicher Grundlage, da man die Schädigung der Beamtenrechte fürchtet. Zu der in Au. sicht stehmden Beamt-mbesoldungs- revision wurden einige wichtige Programmforderungen allgemeiner sJ8atur aufgestellt, welche die Beseitigung einiger in dem bisherigen Gesetz zutage getretenen Härten bezwecken. Vor allem wurde die Schaffung eines wirklich ausreichenden Exiftenzmini- nrums für alle Bemntenyruppen, besonders auch für die Altpensionare festgelegt. Auch die Frage der Dienstwohnungen, die nach der bisl^erigen schablonenhaften Anrechnung gvyße Unzufriedenheit schafft, sowie die gerechtere Einteilung der Ortsklassen soll in anderer Weise geregelt werden. Es sollen sog Teuerungsbezirke anstelle der Ortsklassen an geregt werden. Weiter wurde über die Teuerungszuschläge, die Kinderzulagen und auch über das Beamtenrätegefetz verhandelt Ter Vorstand wurde beauftragt, alle 511m Aus druck gebrachten Wünsche auf das energn'chstc auf dem in Berlin demnächst ftattfriocuceti Beamtentag zu vertreten. Arr» Ktadt rinS Land. Gießen, den 23.-Okt. 1920. BcranftalLungen. Samstag: Zirkus Blumonftld, 3V2 und 8 Uhr. — Stadt Kassel, 8 Ubr, Versammlung des Ziegenzuchtvereins. — Cafß Leib, 8 Uhr, Kvnzerl und Vorstellung der Medick-Meidinger .— Lich spül idealer wie gestern. Sonntag: Stabtthtater, 3 Uhr, Zwangs cinquartierimg: 7 Uhr, Der ersten Liebe golden Zeit. — Oberhessisch r Kunstverein, Gemäldeausstellung von 11—3 Uhr geöffnet. — Freiwillige Feuerwehr, 3 Uhr, Führung durch das Musenlu des Oberhessischeu Gefastchts.e: ins und du) W. 9-ail-Stiftuug. — Turnhalle, Oswaldsgarten, 4 Uhr, Konzert des Gesangvereins Heiterkeit. - Neue Aula. 5 Uhr, Konzert des Konzert-Vereins. Zirkus Blunreusetd, 3Ve und 7Vs Uhr. — Casö Leib, 8 Uhr, Konzert und Vorstellung der Mediä- Meidinger. — Lichtspieltheater wie gestern ♦* Im Oberhefsischen Kun ftvere in wurde die erst seit acht Tagen hie: eingerichtet: neue Ausstellung teifroeie g ändert. Nea ausgeßell sind Orlgemälde und graplnsche 'Arbeiten von Dörr/ van Dolkmamr-Karlsruh', Jütt!t unö ScbttU Q Scho tt en, 22. Okt. Erne Reihe von Gemeinden unseres Dekanats hat berecks neue Kr rchenglocken ccks Ersatz sür die im Kriege nbgefiefer'en angeschafft. Ruppertsburg weihte am 22. August drei Stahlglocken, Gedern am 26. September zwei Bronzoglxbm, Nieder-Seemen am 17.Ockober eitreBrvnzeglocke em. Rudingshain wird am 24. Ok ober zwei Dronzeglvcken in Gebrauch nehmen. Die AnsckxrffunMl'vfien waren fteitich infolge der hohen Preise des Glockennretalls sehr hoch, werden aber fast durchweg durch die Gaben der opferwilligen Gemeurdegstiedec gedeckt. X Wieseck, 21. Oft. Unsere Kinderkirche feiert ihr (arntebanffeft am Sonntag atenb im Saale von Braun. Im Mittelpunkt des Abends steht ein von Kindern und einer Helserckr anfgeführtes Erntefestspiet in Ovei Aufzügen von Elifabeth Malo. Der Remerttag des Abends ist für die .Änderkirche und Vermehrung des Klein- kiuderschnlkamtals bestimmt. Von der Einsicht der (S?rwad»irrten erwartet man mit Rücksicht auf die Kinder br Möglichkeit eines pünktlichen Anfangs um 7i-g Uhr Gericht-saaU X Hanan, 23 Oft. Der Knecht Taniet Hübner, zuletzt in Langenselbold, seit 21. April dieses Jahres in Untersuchungshaft, geboren am 21. November 1890 in Offenbach, stand vor dem Schwurgericht unter der Anklage, am 17. April 1920 in Langenselbold vorsätzlich seine Frau Marie geb. Findejsert mit Ueberlegung gttötet zu haben Anfangs 1920 verheiratete et sich mck der aus Langenselbold stammenden Marie Findeisen un> zog nach Langenselbold. Die ehelichen Verhältniffr waren nicht glücklich. Beide Teile waren schwock begabt. Da der Angeklagte wenig verdiente uni auch selbst nicht wirtschaften konnte, mir es für die Frau schwer, den Haushalt zu führen. 2c Mann fühlte sich verna.chlässigt und schob bie Schuld auf die Frau. Am Abend des 17. April veranlaßte der Angeklagte seine Frau, mit ihm nach Langenselbold zu der Badeanstalt zu gehch.^ Er hatte ihr gesagt, daß dort eine Schürze liegt, die wollten sie holen. An der Badoanstalt sührE er sein Vorhaben noch nicht aus. Er hatte aw Spaziergängen früher gesehen, daß das Wasser dort nur flack sei und dachte, daß die Frau, wenn et sie dort hineinwerfe bald entdeckt würde. Dagegrr. war ihm bekannt, daß die Kinzig unterhalb in Der Nähe der Brücke tief sei. Er führte deshalb seine Frmi an der Kinzig entlang bis kurz vor die Brüch. Als sie hier mtgelangt waren, ließ der Angeklagtc Mnächst eine Zigarre fallen. Als die Frau sick danach bückte, bückte er süb ebenfalls und gab der Frau einen Stoß mit der Schulter in der Absictt sie hinabzustürzen. Die Frau käm aber nicht völlig zu Fall, sondern erhob sich wieder. Jetzt packte fir der Angeschuldigte mit beiden Händen an der Schultern und stieß sie in das Wasser hinab. 3» dem Schmied Zinn hat er später gesagt, sie sc noch dreimal aufgetaucht. Mich cfn>a 14 Tag« wurde die Leiche bet Frau in bet Kinzig gesunder. Der Anges chulbigte ist nach der Tat in ben Oct zurückgegangen und suchte den Schwager seiner 5rau und die Frau Kupftian auf, das wat gegtB 10 Uhr. Beide fragte et wo seine Frau fei. Dmt Schmied Zinn hat er am Montag, bat 19. April gesagt, seine Frau werbe jetzt wohl schon ot Rmftnger Weht ongdangt sein. Der Angcschuldig« ist geistig nicht vollwertig, aber für seine Dtt verantwortlich zu machen. In bet Verhandlung gab bet Angeklagte an, seine Frau am 17. JanuFi 1920 geheiratet zu haben. Er hat sie also genau drei Monate nach der Hochzeit in das Wassrt aestoßen. Ms Grund für die Tat gab er an, )ii sei unwirtschafüich gewesen, habe ihm fern Esse« gekocht u. a. m. Die Zeugen schilderten Die Ft» als brav, während der Mann alles weggegess« habe. Die Geschworenen bejahten die auf Tot-- schlag lautenden Schuldftagen, mildernde Umstände wurden verneint. Das Urteil lautete at1 12 Iahte Zuch thaus und 10 Jahr« Ehk» Verlust. Oppeln, 22. Okt. (Wolfs.) Das Schwurgericht verurteilte die Arbeitet Z?m-:lka uiw Koftyrn sowie den Kranführer Kvlisch, die 21. November 1919 einen Schießhauspächwr ermordeten, zum Tode. is- Steinbach bei Gießen, 22. Oft. Nach, dem die Dreschmafchine schon längst ihre Arb-vt verrichtet hat und das überschüssige betreibe sch^n ro.'d'enlatg fernen Be immungsort (Kommunal verband Gießen) zugeführt wurLe, warten viels Landwirte rnrmev noch auf Bezahlung. Dio er Mff- staird hat bei den hiesigen Landwirten allgemetnt Nnzusriedenl)eit erregt, do dir Landrorrte für ihrer Bü>arf auch kernen wvchenlangen Kredit besitzen Dec Auscruck, bie Landwirte schwimmen heute im Gelb, dürfte auch nicht immer angebracht fein. Tie meisten btaudjen ihr G lb, denn ci - Ausgaben des Landwirtes sind auch aus das Höchste gefllt@m, gevabe jetzt im Herbst, wo jeder Geschäftsmani'. feine beute nicht zu kleine Rechnung präsentien Außerdem verschlingen Zinsen, Düngemittel, Arbeitslöhne, Grasgeber, Holzgelder, Kaufgeüec fm Jetkel u. s. f. viele Hunderte, bi* bet Landwirt durch Absatz von Fnrcht und Kartoffeln bereit legen muß. Den anderen llerneren Einuahmo lvie Milchgeld usiv. stehen auch raisber tag'ich alk lausenden kl ei neven Ausgaben geg«nüber. Die Viehbestände sind auch der Zeit entsprechend so tebu friert, daß ost an ein Einkommen hierdurch aw längere Zeit nicht gedacht werden kann. O Schotten, 23. Oft. Die lanbtotr 1- schaftlich-e Winterschule 1920/21 crosche- hier am 3. November einen ordentlichen Lehr- gang mit einer Unter- und einer ObecAasse. Anmeldungen von Schülern und Schülerinnen im Alter von 16 bis 18 Jahren nimmt der Schu!- vorstoher Metz jederzeit entgegen. c. Schotten, 23. Okt. Die hier neu errichtete landw. Winterschule wird am 3. Nov. unter Leitung des Direkwrs M e tz mit einer Ober- und Unterklassc errichtet. Es werden außevSchülern auch Schülerinnen ausgenommen, die in der Regel nicht unter 16 und nicht über 18 Jahre alt fein sollen. — Wie in Gedern, sö wird auch hier m L-chotten von aüm gÄverbsmäßig vermieteten Wohnungen und Zimmern eine Wohn steuer erhoben. mc. Vilbel, 22. Okt. Nach den schwere» Verlusten, die ernzclne Landwirte durch die M a u l- und Klauenseuche namentlich auch unter beit Ziegen beständen erlitten haben, begi imt bie Krankheit jetzt gantz allmählich abzucbbeu. Im nahen Harheim, ’nro kein Haus von der Seuche verschont geblieben ist, wird bis zum Wlauf des Monats mit dem gänzlichen Erlöschen her Seuche gerechnet. Turnen, Spiel und Sport. ** Männer-Turn verein. In der W gut besuchten Herbstmitgliederve r j_a m w" Tung am Tormerstag erstattete der 1. Sprech» Bericht über das abge.'aufene Vereinshalbjalir^ dc- vornehmlich unter dem Zeichen des Gaudirnrfeit^-- stanb rcüd in sehr hübscher WT e zur DurchtöhruM gekommen war. Ein ansehn icher UeberschiiN ko"^ dem Vereins vermögen zugeführt n erben. Der S wider Mitglieder hat sich gegen das Vorjahr we,cnt sich eclstjht. Der Bericht sä^oß mit dec Bitte, die ocutiche Turnsache eifrigst M werben. Auch bet Turnbericht gab ein erfreulich^ Bilb von dec tut - nerischcn Betätigung des Vereins. Der Besuch den Tuntsttmden hat sich in der letzten Zeit sehr gefwber- Die Spiel- sowie die Fechterriege hatten gute E" wlge aufzuweifen. Auch die Kassen Verhältnisse bL Vereins fmb recht gesunde, obgleich der Verein bin® bie mrdauernbe Pverssteigerung zu erhöhten Aus»' gaben für bie Entsendung von Wettttrnern nun genötigt war. Das oiesjährige W i n t e r f e st roi® am 27. November veranstaltet; am 28. Novemkm ist eine Familien zusammeukunft auf tat Karlsruhe; am 25. Dezember die W <*'' a ch t --- [if-'ft Mil 1- ffijl ,'Ö0*« 91 i M - * ..15S jo« 7 Jlt 1 S«r4,n Maul :,fttn6ae'c, ^imoerä^ ^Kbrv-M jtgenau (S ti Set!®1' fcingen Rott juttsberll, i-ü LaMbac pit int jzllchA Lottr^tr, Iben MM nauitnbM 10009 i «ranstalivÄ tit ": W ! öanb Seilen Müriorge v ertramg vom jjl dir 6dm Höchst im Alte vollen. I An einzige Di< Stille st °cme mor entschlafen I rfc‘ 1 St I fee Der Tienftman n Wilhelm ^ebbeti d) «tue dem AmtSverkün-igungsblatt. Di fr'cucbm — Diensd- gM. geeew. Stille statt 11819 Feme Än der Manage in allen Prel*l*gen 11268c empfiehlt entschlafen ist In tiefer Trauer: Llekromotore kaufen Sie am u ort eil- bauchen beim Wachmann. oi® »Seifert «rirckcnvlatz 10. Lieder Strafe 13 IL Er-hstrem - HIeichetram 01 TW r 11306 in DB. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Kreuz-Drogerie 11225 Die Beerdigung dos I BaiißliolslraOe 51 I Ausführung von Photo- 1. - Kreuz-Drogerie, Bahnhofstraße 51. i T ErfiMHIch in den Apo- the en; ah- eizin. Oot- ecnten zur VeriORUng. Höchst am Main und Gießen, 23. Oktober 1920. Die Beerdigung findet in Gießen in aller ■Versteigerung bewtimmt. L. Althoff, Tclfphon 2A». Am 21. Oktober, abends 6 Uhr, wurde unser einziges geliebtes Kind Familie Job. Friedrich „ Ernst Karl „ Ludw. Binz „ Wilh. Sehrt Kaffee, gebrannt lfernschmeckend) Pfund von 26 Mk. an, Photoartikel für Amateure u. Fach- Icute gut und billig arbeiten schnell u. billig < Wa*M BAUER #fltttttr.22-Foipr268 k Qualitätsware i zu billigst X Preisen. M il. ES; tn *i bvchiir •i-SX* Herrn Heinrich Steller 1. findet heute Samstag nachmittag 3 Uhr in Steinbach statt aus la. langfaserigem Schleißhanf in g den Stärken von 8-23 mm sofort ab J Lager zu den äußersten Preisen lieferbar. Carl Gaerthe, Wetzlar. Stnblbrnbtmatraticrt für jede Bettstelle nach Mak, an jedermann. Katalog frei. ,>.hv EiienmötoUabr. Sahl LTh. ' zur Desinfektion ür*.< und- und Rachenhöhle. 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Reichsministers für Wiederaufbau. — Derorb , rlä üter Die staatliche Genchmimmn Mr Er , o^ng von ^^^<11^^. — befische Lan- , -lvanderduhn-. — Warnung von Rad-Jo — l rpn-^^o^TTTÜrfoTgc. — ™*r^ übt iW W Jg ^16 3^ ^llrapoftdienft Paris—Konstantinopel. gris, 22. üit. iW)lfs.) Öaoas. Unter» < ItoatifctTvtäT Techamos e?m Post- wib Tete- l graphmmruisteriuin bat sieben mit der Türlei ein 1 Abl-omwvni abqcfdioiieii, das die Einrichtung emeo Flugpostd ic n stes Paris—Äon sta n tr- nopel ovrsieht. Sunocrsnot in China. Tientsin, 22. Oll. (Wolfs.) Reuter. Nach einem nichi vollständigen Beruht der Mts ronSstellc sind rn den Provinzen Ts ch il i, L> ch a n tu ng, Pnam (?> und C Hansi mehr als 1 0> _• M 11 - lioneu Menschen vvn der Hungersnot betroffen. w London. 22. Oll (WJ Sn der dopfcn; b o t i e in London, am Sitbufrr der Themse^ ist fKut? nmbt ein Brand ausaebr^uhen, der cmen Schaden von l1/! Millionen Pfund Sterling angerichtet hat. Spielplan der Frankfurter Theater. Opernhaus. Sonntag, 24. Olt.: ISarmen. Montag, 25.: Ter Schühgrach-'r. Dienstag, 2b.: Ter Bogelhändler. Mll ivori», 27.: D-.m Giovanni «Ton Inan). Tonnerstag, 28.: Mda. Fvetttg, 20.: gJliffTOcm. Samstag, 30.: Rigol-llo. Sonntag, 31.: Tristan und Isold:. Utonlag, 1. Rov.: Madame Bullerslv. Zicnc-tag, 2.: Der Freifdmtz Mittwoch, 3.: Ter B? lleliIndent. — Schau - spiclhaus: Sonntag, 24. Oll , nachmittigS 3^ 3: Im meisten Röstl. Abends 7: Der Marguis o>m Äeitl). Montag, 25.: Judith. Tvnstag, 26.: Die Journalisten. Mittwoch, 27.: Ter Pttrrquis von Keith. TonnerSbag, 28.: Juditl). Freitag, 29.: Lxunlct. Samstag, 30.: (Saitinba. Soiuitag, 31., nachmittags 3V?: Nathan der Weise. Abends 71 »: Dreunzehn-hundert-meimze.hn! Montag, 1. Nov.: Tie ^vJiinialifie.i. Dienstag, 2.: Li iom. Mitt- . moch, 3. . Promotheus. Hierauf: Esther Melzistzk s-me (tuta vor dem ttliege erbaut) wegen 'Illatzmangel aui Abbruch zu verkaufen. S>chr. Angebote unter 017622 an den Gtegener Anzeiger.__ . 3drrid)t'n — «vannimn' nng oes - Irllcherernignng Ettingbhaus-n. Tie Maul- und Klauenseuche ist in : rtttenhaufen amtlich fest gestellt worben. Es rirt> ein Sperrbejirk gebildet, boitehend aus der emarlung Bettenhaus m. Das Broda chtung^vt ^eibt unverändert. Di-- Maul- und KtLmmieuchc D «usaebrvchm: in O be r --see men (Krets dxyttCT), Nieder-See men (Kreis -schotten ? jr gen au lKreis Lauterbachs B0nbaden >rna Wetzlar), ferner in den Octen 1*8 Kvets« ^Ibtngcn Rommelhausen, Die hach mrd Edartdborn; sie ist erloschen tn Erchen rod । i^ris Lauterbach, Allmenrod und H e 01 v s lcwie im ForstyutSbezirk Bracht (Kr. M«burg). Lotterie. Das Mmisternrm des Innern IM hem Südwesü>.-utlch n Kanalv<-r:üt für Rhein, Donau und Neckar e. D. tn Stuttgort die Erlaubnrs ofcilt, 10 000 Lose einer am 18. Februar 1921 iu-veran stallenden Qklblxrttme unter bad) des Fom- iiate' Hessen zu vertreiben. — Dem l^ndes- ,-rband Hessen des Dolksbundes Deut che Krtegs- laberfürforqe wurde auf Grund b.-r Bundesrats- Anordnung nom 15. Februar 1917 bts yum l.^uli 121 die Erlaubnis zur Sammlmrg von V>elv-- WlONWMW. DienStag den 20. d. 9JL nachm. 2 Uhr wird int Caf4 Vcib, 2^aUtar"raste, der gesamte Bestand eine-? Nachlasse: meistbietend gegen Bar zabluua versteigert und kommen zum Äusgebot: 1 lyiitber^ und 1 vol. Wäicheschrauk, 1 Berttko, 2 vol. stommoden, 2 Kleiderschränke, 1 Sora und 1 Chaiselongue». r, v , ferner: Komvl Betten, Wasch- und Nackt tische mit Marmor, I Nähmaschine, 1 g. Tevvick, I Badewanne, 1 WoOherb, 1 Ltestierter, Brldcr, Lviegel, Haus und Kstchcngerate. 2obarn: i Tafeltnrh, Bettücher, ftifienbc ziige und Tiicktiichet, va. Leinen,2 Damenkleider und 2 V. Tamenitieiel (37 und 38), 1 Tafel flavier, 1 gold. Ubt und 1 Frack aus Seide. iStung getroffen: flebrßiutt Gießen (Mittelweg 9), Lollar, Köln, Koblenz, Frankfurt a. M., den 22. Oktober 1920. Die Beerdigung findet Montag den 25. Oktober, nachmittag 2 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. 112y/ „Kabale und Liebe" unter her Eitting von (rmit Stockinger. früher Oberregtsseur der schwäbischen Boiksbüdne, nnirbc bi-.- (ycurrtauK gc^ halten, und sie rourtx ein künstlertichrr Steg, xae Tempo der Aufführung nun von echter '^.ceiin und zilein Linden, -tt-' Brandhilfeleistimg ist gcrblicb geregelt. Nu 1 der !B ü r ge r m e i ster hm das Recht, tue Brandnilse telephonisch, leleg.aplnich oder durch Fcnerbcste zu erbitten. Tie au stcror deut licke Brandlnlse (auljcv nach oben genannten Orten mutz ebenfalls, gclciitct tverden. Hierfür ist gesetzlich vorgesehen, datz sie schriftlich erbeten werden soll. Tas Gesetz brihmmt, dah die BraudhiIst mit C^cratcn und Bedienungsmannschaft zu leisten ist und zwar mit Spritze für jeben Auslaus 50 Meer Schlauch die Bedteitnngv mannscl>aften nebst Ablönng. 4—6 S.e.ger und ein Führer. Die Dergütnng hierfür ist ebensalle- .gesetzlich geregelt und ivird aus der Kreislltsse des Mreifcd, in dem der Dranbort ist, bczahll. Langjähriger Abonnent. Nach mi r er Ansicht . dürfte im vorliegenden Falle eine Wcgcgebühr in : Finge kommen. Wenden Sie sich an bas Mrcißamt : in Büdingen zwecks endgültiger Entt'ä-eibung der ' Frage. ' Daö Zug»! glück bei Singlfi. Singen, 22 Lll. Wolff. Mit der Auf- rau muna der Unfallstelle ist begonnen worden. Der Y) u t e r ve r ke h r hat feine Unterbrechung erlitten. In das Ziranb nl-aus Singen wurden 25 Verletzte cingelief-i-rt; 15 von tonnten wieder entlassen werden, da ihre Verletzungen mir leichterer Natur sind, während die übrigen 10 schwere Verletzungen davongetragen haben. Auyer- dem würben weitere Personen verletzt, die aber sofort nach Hause zurückkehrten, um sich dort in ärztliche Behandlung yu begeben. Man hofft, die Schwerverletzten am Leben erhalten zu können. ic 51 n tam I tei; *mntit - fiWt btt 5*. I 1 ”®l 1161 «ritz am 3.5... I ein 11*1 2rha aüy] iviltz amh htt J natzss Dermmj r «ohftnl iack bat i6»e| ■M bttltj 114 auch urirtm| bogM bt Jröl :bbat Im ch, ll der Seuche»: m löschen her Sm AU- >- evö® *, nt u: >*** ?! crHS Ä Neue Eingänge in «Tw« Knliiiatti Kastelstaiiea W«W SeidemMeG stMM ifliilener-irükelii besonders preiswert. LBernard Bismarckstr. 6. dahier, Löwengasse Nr. 11II, hat seine tätigtet ata Dvnsmurnn auf gegeben. Dcrmiidito. Lpntfchttbun«e«. * Berlin, 22. Oll. Privattel.) Nach der . fMtece öeretdterhmgen sollen durch den I ftmben and zur Werbung von Mrtgliedem durch ^stmid bestimmt nrrbei. Auch soll rn jrbem zfuiruw im Bolksstaat Hessen erteilt. r ^nat w eder em Kneipabend sowie cm Famr irn- Znb Qtittrtnbcn. (Rne wähnend her Benammlung Anlauf Letzte Sammelliste ptm Besten I ’ Vrtnetaien Auslandödeut> cken ergab T schönen Beirag von 118 Mll Nachdem noch - lA^bate Derein^ange «senreiien b'|prvrg-^nen Turn- , nach Grvhen-Linden ausgesvrd.-ri worden war^ irr 1. Sprecher mit entern Gut Heil auf den T P dir Verhandlung 'Lang-Göns, 23. Oll. Der Tnrnvenein ! -anstallet morgen «u» seinem Turnplatz vor der I'ick-rhosstta^ Fau stballwetlsptele gegen | - ersten Mannschaften der TumvenTine Grostew I „ürn> Holzk^im und Nieder-Wetül Tte ötxelc I {linnen 21/> Ubr. „B. Z." sind an der großen Sprits chiebun g, die von Holland aus versucht wurde, und wegen löer sich dec Rechtsamvalt Stallenbad) vor einigen Tagen im Berliner UntersuchungÄgesängnis er- tongte, rund zwei Dutzend Personen beteiligt. Gs sollten Spiritus mengen im Werte von etwa 2 5 Millionen Mark eingeschmuggelt werden. Tic gesamte Schiffsladung wurde m Köln beschlagnahmt und dabei vier Personen, der Berliner Rechtsanwalt .holtenbad), der frühere Kapitan Meier, der Kaufmann Last und ein -2lngeiteiltet t^r Branntwein-Monvpolvcrwa ttmg, Tittmann, verhaftet. Tittnttmn füllte, wenn er die Ttotrocnbi - gen Papiere b?!brächte, eine Ntark Provision pro Liter, insgesamt 320 000 Mark, er hall m. Ta er aber die Pacher' nicht beschaffen konnte, vermittelte^ er wenigstens Brsefbog-n und Umschläge des Mo novolamts, bi? zur Beförderung der notroenbigen Bri-fc verwiidet wurden. Auch in Trier ist die Besch.agnayme. oht.-s geschobenen SpirituSlagerd gelungen. Der Agent von der Hehde und die Apr>- thellrfrau Akamvo aus Luremdurg wurden dabei wrlmftet, als Hevde den mit der Be!düagnähme leaustragten Beamtm, bi: als Käufer auf traten, das heimliche Lager fr'igte. sowie in | fimtL Adhsnülimge« & her KimkkuBstk empfiehlt sich 017616 Gestern abend 7a/4 Ulir hat es Gott dem Allmächtigen gefallen, unseren einzigen, heißgeliebten und braven bohn Srwin nach 7w6chigem schwerem Leiden, im Alter von 51/, Monaten zu sich zu rufen. ___ In tiefer Trauer: Wagenpntier An»», MMsAtteKer miß UsHMei SttrioSefeMeö WMN'iMetl e!W?v'Melt.EZN Utlö SNliKALstljiM emysteMk hikligsl J. B, Häuser Sie-ren, nenft'Jöt bä, Lovyestiier Strotze 42. Die Heilbehandlung des Herrn Franz Dikomeit wird entHprechend »plntr bewahrten, erlolf* reloben HeilmelhaQe, über die wir vollkommen unterrichtet sind, von uns weilergeführt Frau Fr nz Bakomcit QieBea, Wall orslraße 75. o. ifflaNMcngell, l. Assistent i:»io in bekannter Güte, ohne Einlagen zu den billigsten Tagespreisen. 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Nachdruck verboten.) ’M trax6£; dvvccus öcn Schluß siehcil, tnfi. cs nicht bet Mühe inert fei, noch länger die von Emtdcckungbe- dvohte ö-orckterin zu spielen. Sie raffte ihre Röcke xwantmm, damit trid# das leise Rascheln des fct° beiten UntertteibeS sie verrate, und schlüpfte hinaus. Dinier ihr rührte (ich nickfts. U.NS als fic untenan- gelangt war, durfte sic sicher fein, daß die beiden da oben ihr Gehen so wenig bemertt hatten wie chr Kommen. Jetzt schritt sie geradewegs rtut Bernhard Falkners Zimmer zu und ktoPite bescl^idcn. „Tor, ich hinein, Papa?" So süß klang ihre Stimme ttrie die weichen Baute eines Kindes, und es bildete erneu ra.fl komischen Gegensatz, als Bernhard Falkners tic-er Baß bk Anffordcrung xum Eintritt evgehm ließ. „Nur zu, du rote sch.oedisd-e Nachtigall! Ich habe ja schon auf dich gewartet." Er legte die Zeitung beiseite, in der er gelesen hatte, und machte einen Versuch, sich aus seinem bccruemen Sessel zu erheben. Aber sie war schere ll bei ihm, und indem sre sich neben ihn auf dm Tep- pid) Bauerte, zog sie ihn in die Polster zurück. „Nicht aufstehen, Papa! Ich bin doch feilte fremde Tome. öagc mir vor allem, wie es dir geht." „Fragt mich doch nicht fortwährend nach so gleicl)gü:ttgen Singen. Wie soll es mir beim gehen? Gut narür.ich. Sehr gut. Seitdem ich Beinen Arzt mehr febe, bin ich aus dem besten Wege zur Genesung." f */,e | Oorj/,.,.1** die Falkner LufLinöenhöhe Roman von Reinhold Ortmann. w» AS L-z Schöffengericht. Gießen, 20. Ott. 1920. Ein bei der Bahn beschäftigter Wayenschtos- sec wurde von einem Beamten der Ei:«rbahn-- Überwachungsstelle betvoffen, Ivie er von einem Wagon mü Mteisen eine Wagenbuch e, em Schloß, eine Daten klemme und eine Eisen Bette entioen - dctc. Seine Behauptung, er habe nur ein Stückchen Äsen genommen, um einen Wagen damit zu reparieren, fand keinen Glauben. Da ec dem Beamten Dochte, er würde, wenn er ihn anzeige, nicht am Leben bleiben, erhielt er wegen Sieb- stahls und Widerstands gegen die Staatsgewalt eine Yfesamtgefangnisstrafe von 2 Mocken. (£in Sck'reibgehilse und ent Schleier haben einem alten, 79 Jahve alten Mann aus seiner Wohnung eine goldene Uhr im Werte van 1400 Mark gestohlen. Der ©dnreibgeLn.te i,t geständig, der bereits wegen Unterschlagung vorbestraste Schlosser will dag»?gen von der Sackte nichts wissen. Sein ^leugnen hilft iljm aber nichts, da der Schretb- gchilfe ilm mit aller Bestimm tl>eit als Mittäter Gictzcncr Strafkammer. | bezeichnt Gießen, den 20. Ok ober 1920. Die Strafkammer batte sich gestern hauptsächlich mit EigentumSdelitten und mit Schleichhandel Davon, daß ihn vor wmigen Minuten bte rascndsteii Schmerzen g.p.inigt, , and nichts aus seinem Gesicht. Konnte auch lein eiserner Wiße nicht die Krankheit selbst verbergen, so verbarg er l „Glaubst du? Es mag ja sein. Aber du mußt auch verstehen, was mich davon $urüfi;k(t." „Nein, das verstehe ich nicht." „Er war hier nicht der einzige, der mir zu verzeihen hatte. Und noch in diesem Augenblick bin ich nicht gemiß, ob ich auch da Vergebung funben habe, wo sie am kostbarsten für mich ist. Ja? laufe noch immer wie ein Verfemter hier herum. Und matickmval üb. r kommt mid} mitten M aller Deiinatfreude das Verfangen, bei Nacht und Nebel wieder zu ^ntslfeherr." „Wenn es fo ist, Achim — und wenn meine Gegenwart die Schuld daran trägt —" „Nickst werter!" riet er ungestüm „Sprich das schlimme Wort nicht aus, bad setzt über benie Lippen wollte. Wenn du um meinetwilten gingest, wäre os ja noch tausendmal schimmer. Nein, dann wäre eS für mich unerträglich. Nichl booß Yter, sondern auch an jebem anderen Ort der Welt , kannst das freilich nicht verliehen, und ich kann dir S auch nicht erklären. 9än wenn du ahntest, wie wie wenig glücklich ich bin, würdest bu es vielleicht begreifen." „Warum sagst du mir das? Warum müssen wir uns überhaupt das lieben schwer machen mit solchen Gesprächen? Ich war io froh über deine Aussöhnmig mit dem Onkel. Nichts mehr brauchte uns jetzt zu betrüben als seine ovrankhnt. Un£) ich will mich aum durch nichts anderes beunruhigen und betrüben lassen. Mutz wirklich npch etwa- anderes zwischen uns besprochen rveroen, so sei es zu einer viel, viel späteren Zeit/ Sie sagte eS mit einer Bestimmtheit, die keinen Zweifel rr ist es wohl nicht mehr wie billig. gegrr. 3 Monate GefängtiiS. Ein Lano lsmann aus Beuern bat ohne vri- laubuis des Vichi.v.tdelsoerbandes in ettrngelaufen ein Ninv g cf au ft und in feinen Stall befördert, auch I-at er den Kaul nicht in lern Tagebuch, tej er als Vie'.chänd'.er füllen mutz, cingctragm. Et erhielt destxt b Geldstvi en von 600, 130 und 300 'JJtort, zusammen also 10d0 Mari. Wil er dnS fRinb unl^erechttgt ge.äüachtet har, hat er berrits {rüljer eine Geldstrafe von „Wer baut noch? Meine Geschwister etwa? Über meine Fvau^ „Auch sie, Achim. Sie wohl vor allem." „Nein. Das sind Dinge, in die sie sich nicht zu »rischen hat. Tein Reckst auf diese Heimat ist un- mtaftbqr. Es ist beinahe ebenso alt und iccenfafto ttenfe heilig wie das meine und das meuter chstster Tu gehörst zu uns. Es wäre denn" — bet Klang seiner Vtede verior mit einem Male di- bisherige Festiget — ,chaß du nickst unter taem Dache mit uns leben magst." „Noch einmal — ich bitte dich — wir wollen ä bet Zukunft überlassen, wie sich alles rügen l^d." g- Nach einer kleinen Stille hörte Signe, >me itiS Gericht nimmt aber auf Grund der Beweisaufnahme schwerui ^ubitahl, begangen mittels Cinbruchs, an. Trotzdem Th. tiorbeitcaft ist, billigt ihm das Gericht iwch etnrnti mildernde Umstände zu und verurteilt auch ihn zu einem Jahr Gefängnis. Tie Stickerin P. ist bereits un Jahre 1917 wegen Urkundenfälschung, Be trug s, Diebstahls, Unterschlagung zu 10 Tagen und zu 7 Monaten Gcsäugms i>?rarteilt worden. Infolge der früheren.Slmncfeten tvurien ihr tic.c ö traf eit erlassen. Diese Gnadenbewrite waren aber bä ihr, wie auch der Scast^aüwalt hcrvorhob, Übel angebracht. Heute ftotb sie wrgcn drei Diebstählen, darunter einer mittels Nack: ckstüssels begangen, sechs Betrügercini unb einer UnierschlaMng t«n Gericht. Die Arvreklagte war geständig. Lluch ihr wurden mit Rück.icht hieraus und auf ihre ;siKiati> mildernde Umstände betvilligt und sic tn eilte Ge- samtgesängnissträse ton 2 Jahren und 6 Primaten doch bis an die letzte Gven»? des Möglichen di« Alte zcichen, die ihn zu einem Gegenstand des Mitleids machen Sonnten. Und Signe wußte schon, datz man in diesem Punkte sehr vorsichtig fein mutzte, wenn man shn nicht reizen wollte. „Ja, du siehst auch viel bester aus," log sie. „Aber ich finde es tvotzdem nickst richtig, datz du die Berttetung des Sartttärsrats durch einen anderen Arzt abgrichnt hast. Wer weiß, ob er dich nicht schneller gesund gemacht hätte! Ich höre, bau er noch jung ist. Und die jungen Aarzte sind mit t>en letzten Errungensck-astcn der Wissenschaft gewöhnlich besser vertraut als die alten." „Tas heißt, die einen sind in alten Irrtümer.' befangen und Sie anderen in neuen, lern nach zwanzig oder dreißig Jahresi sind auch btt tycu- hgkm Errirngensck-asten der Wissensckiaft wahrscheinlich wieder als wertlos abgetan. Ich halte cs lieber mit den Irrtümern, in 'denen ich aufgewichsc.r bin." „Tu hast eine fdXedjte Meinung von der Dei künde, Papa! Dofferttffch gilt dir dos, lvas du 00" den jroigeil Aerzten sagst, iricht von der Jugend in: allgemeinen. Cs wäre sehr entmutigend, wenn man überhaupt nickst mehr an Fortschritt und Entwicklung gfaubat dürste." „Fortschritt? Entwicklung? Willst du iwflcn, woran ick stäube, Kind? Ich glaube, daß btc Jugend immer gerade so viel Unb.nl antur-tet, gi : ffe mit Mühe und Not im Alter nnecer gutmuc^.:, kann. Tas ist der ewige Äftrislauf der Dinge." (Fortsetzung folgt.) Art» Statt und Land. Gießen, den 23. Ott. 1920. 8Verordnung gegen Betricbsabbrüchc 1 und -stillegunge«. Die Bereinigung der Arbeitgebervarbändc ' -xribt uns: Die Regieruna hat bei; Erlaß einer ( l-norbnung gegenüber Bet.iebsabbrück)en mib i'-illegunaen angekündigt, welche zurzeit von ernem • ^raurschuß des Vorläufigen NeichswirtschastS» •jrf erörtert wird. Die Berordnuna sieht unter ’Stimmten Voraussetzungen die Beschlagiiühmc Enteignung von Betriebsvorrütm und -em- S vor unb stattet die DemobilmachungS- : in dieser Hinsicht mit fast unurn- atänften Vollmachten aus. Man mus> bestreiten, >L= iU einer so schwerwiegenden Maßnahme ein rrügender Anlaß vorliegt, da Fälle von Be- -itetsststlegungen, die ein Eingrersen der All- rteinbcu rcchttertigen könnten, wenn überhaupt, [ nach der eigenen Erklärung ver Regierung nur h ganz geringer Zahl und Bedeutung vorge- tnimm sind. Die einzelnen Paragraphen der letorbmmg lösen eine Fülle von schwersten fach- ^ichn Bedenk.n aus. sie beeinträcht-.gen die ohnehin 'm aUm Seiten eingeengte Initiative besonders M leinen Unt.-rnchmers und Fabrikanten tn un- nttäglidyr Weise. Daß eine solche eini'chneidenbr DtafcDigei jetzt unter Ausschaltung der kerfassungsmäßigen gesetzgebenden LrganelediglichimWegeberVerord- „yng übers Knie gebrochen wird, ist ein Ijrgang,. bet aus die Zustände in unserem „Rechts- friat" ein be-eichnaides Licht wirft. Wenigstens bunte man erwarten, daß in so schwrrwiegenden Kragen nicht bloß ein vom Reichswirtt'chastsrat ab- Kiroeigter Unterausschuß gehört wird, fonbetn daß ki Plenum des Reichswirtfchaftsrates tn btc iagc versetzt wird, seine brgutachtende Tätigkeit luZzuüben. Li;» Erinncru»»5-zcichcn für die gefallenen Studenten. Nach dem Vorgang anberer Universitäten plant ou6 die ©iefcner Universität für ihre im Krieg »sallenen Angel/örigen ebt Erütn^runZeichen zu (baffen, lieber die Form in »oelcher dieser Gedanke terwirllicht werden soll, konnte ein endgültiger veschlutz noch nicht gefaßt werden, ba hier die Ent- IdKüning vor allem von der 5>öhe der verfügbaren Mittel abhängt. Gttwckst wird an die Errichtung eines euv- sachen, aber würdigen Denkmals auf dem Lla tze vor der Universität. Falls die dtazu erforderliche Summe nicht aufeubringen san sollte, mützte man sich auf die Anbringung einer lllnstlerisch auSgestalteteti Tafel im Bor- kfungdgebäubc mit den Namen der Griallenen bej schranken, deren Herstettutig hmtr auch schon einen heblick>en Betrag beanspruchen würde. Um Gewißheit darüber zu erixilten, ioelche Drittel zur Schaffung dieses Erinnerungszeichens iu Gebote stehen werden, ist nunmehr eine s a mm- lang eröffnet worden, worüber näheres aus dem w dieser Nummer enthaltenen Aufruf zu entneh- Kreis Schotten. o Schotten, 22. Okt. Das Kreisamt machte hinsichtlich der öffentlichen Tanzbelustigungenden Wirten pünktliche Anmeldung zur Pflicht, damit die Fvage des Bedürfnisses ernstlich geprüft werden könne. Weiter stellte es eine Bekanntmachung in Aussicht, wonach bestimmt wird, in welchen Zwischenräumen in den Kreis gemeinden Tanzbelustigungen abaehalten werden dürfen. © Gedern, 22. Okt. Die Darmstädter Kinder, welche seit Anfang Mai hier untergebracht waren, sind wieder in ihre Heimat -zurückgekehrt. Zwischen ihnen und ihren 'Gastgebern bestand im allgemeinen ein zufriedenstellendes Verhältnis. Erfreulicherweise konnte eine Besserung des körperlichen Zustandes der Kinder sowie erhebliche Gewichtszunahme festgestellt werden. Kreis Friedberg 4 Bad-Nauheim, 21. Oft. Nachdem bie Tätigkeit der politischen Vereine während, der Saison geruht, beginnt jetzt wieder bas B e r e l n s- leben. Eine Reihe von Versammlungen sind für die nächste Zeit vorgesehen. Heute Abend bereite hatte bie beutfch-nationa e Volkspartei eine gut besuchte Mitgliederversammlrma, in ber Fräulein 2ejernte über den Darmstädter Parteitag und Rechtsanwalt Brücher über bie politische Lage sprachen. -- Friedberg, 21. Okt. Das Krmsantt bat für den ganzen Kreis, auch für die Landgemeinden, das gvosAügige tzilfsweri der ,,A n s - l a n d s - Ä i l se" auch hier organiiieri. Im Anschluß an den deutschen Zentralausfckmß für Au^- landshilfe hat sich hier ein Wohlsalirtsausichuß konstituiert, ber seinerseits wieder einen Arbeitsausschuß gewählt hat. Den Ansschüisen gehören Vertreter aller Bevöllermrgsfchichten an. Die Ge- nerischaften, Becnn^en, die Kriegsbeschödtgten, das fltote Kreuz unb andere WohltätigAitsorganffatro- nen sind beteil ißt. Dem sachver.tändlgm Beirat gehören ber Kreisarzt und Kreispfleg rmnen an. Die Verteilung ber eingehenden Liebe^wben m den einzelnen Gemeinden erfolgt durch örtkd)c Vertrauensleute. 1500 Mark erhaltm. Ein Atofchiinns^ l >\'e: von hier )rxt" beschädigt, eine 0cm 9teicier in Revaratur go- g>2bm hatte. Er ging deshalb zu diesem und fpte- g.stte ihm vor, er sei beauftragt, das Gewehr abzuholen, was ihm auch gog.anbt wurde. Er erhielt die Flinte und verkaufte sie nn den gvo^n UnbeFannticii. Wegen Betrugs erhielt er trotz feiner Jugend 100 Mark Geldstrafe. Ein Arbeiter von Leuchelhe im wollte fein H«uS untrrfe((em mtö stahl tesivegen 3 Eisenbahnschwellen im Werte von 800 bis 1000 Mark. Durch Strasb:jehl wurden 10 Tage Gefängnis g.'gen ihn erkannt. Bor (Sintritt tn btc Lrnuptoerhandlmtg nahm ct feinen Eittspruch hnc- der zurück. . Das gleiche bat ein $>itttenarbeiter aus Mamz- lar, ixr wegen Beleidigung des dortigen Lehrers eine Geldstrafe von 150 Mark echalten hatte. verurteilt. t Wegen Schleichhandel waveit der R. unb M. vorn Schöffengericht Bad-4touheim zu 3 Wockxn Gefängnis und 100 Mari chw. zu 2 Wochen Gefängnis und 100 Tlari’ Gclsstrate pmrrtnlt wor- >en. Beide legten Berufung ergersdvrf, zu 250 Nlack Geldstrafe wegen Beihilfe zunr Scklrichhmchel verurteilt. Die sämtlichen Anze- Nagten h^ren Berufung verfolgt. Die Ehcftau L. leugnet auck in oer heutigen BerufuergSverhE- Iiatg hartnäckig, diejenige gewe.en zu fein, welche die beschlagnahntte Schleichhcmd"lswavc Msarnmenge lauft und auf die Post gegeben habe. S« imtD aber durch einen lückenlosen Jnlnzienbeweis überführt. Ihre Berufung wird bcrnoorfen, desgleichen diejenige des Lalüwirts L., welcher der L. schon früher Weizen verkauft hat. Dagvgm er^den G. Vater und Sohn Freisprechung. Da- Gericht ßmmte sich nicht davon überzeugen, bau dreie wissentlich Brihllfe geleistet Haden: der Beweis, daß sie gewußt haben, es handle )uh irm Schleul^ Handelsware, ersck/ion ihm nicht in schlüssiger Weste baß die letzten Vorstellungen des Zirkus Siu men» srib lebhaft besucht werben. Am Sonntag nachmittag 4 Uhr sindet eine Extravorstelcung für auswärtige Besucher statt. •• D ie Technischen Angestellten und Beamten laben zu einer öffentt.ichen Ber- jammlung ein, bie am Dienstag den 26. Oktober, abends 8 Uhr, im Hotel Köhler zu Gießen statt» finbet. ♦♦ Das Leibg.-Jns.-Reat. Nr. 115 begeht am 11. März 1921 ben Geben Lag des 300jährigen Bestehms des Regiments. Zur Grund» l'teintegung ein:s Denkmals in Tarmsvabt für bie gefallenen Kameraden, zur Besprechung nxrbcn alle Kamevaden im Kreise Gießen für Svwitog den 31. Okurb-n, nachmittags 2 Uhr, nach ®ietxm -Felsenfellcr) eingeladen. Landkreis Gießen. X Wieseck, 21. Ott. Die G abelsberger» Stenog raphen-Bereinigung und Da^ men-Abteilung eröffnet nächsten Montag, abends 8 Uhr, im Schulhaus bet Gießener ©trage einen Ansänger-Lehrgang für ältere Damen unb fotrrn (Saal Dr. Rein); am gleichen Abend erneu Anfänger-Lehrgang für Jugendliche (Saal BrrurnL' well). Arn Dienstag baraut schließt sich rin Fortbildungsunterricht von 8—9 und ein Diktat-Kursus von 9—10 an. Die Kurse sind zum Teil im Saal unserer Volkshochschule, deren Mitte November beginnende fturfe demnächst bekanntg^eben werden. Ihre Abende tointttn bis lteirte mit Rüchrcht auf mitwirkende Gießener Kräfte rwch nicht festgelegt werden. Da bie Gabelsberger unb bie Volkshochschuloereinigung jnitemaitbcr unb nicht gegeneinander arbeiten, wird bei gcgcnfeitiger Rücksichtnahme das Zusammenfällen von Kursen vermieden werden. Kreis Lauterbach. rr. Schlitz, 21. Ott. Im, nahen Sandlofs kehrte Landsturmmann Kaspar Becker als ber letzte Kriegsgefangene da-5 Schlfter- landes aus rufsischer Gefangenschaft wohcbelxrlten in die Lwimat zurück. Seine Angehörigen hatten schon lange Jahve keinerlei Nachricht mehr von ihm erhalten: nur war ihnen im vergangenen Jahr durch bas Rote Kreuz die Mitteilung zugegangen, daß der Gefangene noch lebe unb bte Doffnuna hege, die Heimat wiederzusehen. — Daß in der Kleinstadt auch schon hier und da getotflc großstädtisch: Verhältnisse zutage treten, mußte gestern ein junger Baucrnbursche aus Rimbach hier zu feinem Lcibwesen erleben. Er hatte bri Anbruch der Dämmerung sein Fahrrad vor die Tür eures hiesigen Geschäftshauses gestellt. Als er wenige . Minuten später sein Rad wieder besteigen wollte, war es spurlos verschwunden. ?'d Gericht,saal. Eisenbahn Dicbftäh'e. X $>anau, 23. Okt. Auf dem Bahnlwfe Elm der Eisenbalinstrecke Frankfurt—Bebra sind m der Zeit vom Jarmar 1919 bis Februar 1920 fertgeatzt -von Mitol«dcrn ber Rotte des Rangiermeisters Johannes Möller in Elm Fra chtfenbungen bestohlen worden. Die Täter gingen meistens so vor, baß sie die ihnen zugänglichen Frachtbriefe auf Sendungen durchsahen, bie ihnen zur Bestehllrng igünstig erschiimen. Nachts wurden dann b.e betreffenden Wagen gewaltsam geöffnet, das cru^erseyene Frachtstück balb im etcibabrntoagcn selbst bald draußen erbrochen, unb der Inh all geteilt. Wfl wurde die Beute zunächst in bie zur Vnb^sungs aeeisnete Wohnung des Georg Möller geschafft ober in einer in ber Nähe des Bahnhofs gelegnen. Fichtenanlage versteckt. Des schweren unb leichten Dfebsdahls angellagt waren neun Eisenbahner, so- lote mehrere Per-srnren wegen Hehlerei. Urteil lautete: Joh. Breidenbach <3 Jahre 6 Mon. Gefängins unter Anrechnung von si.ben Monatm Untersuchungshaft, argen Joh. Möller auf 1 Jahr 6 Monate GffängN's unter Anrechnung txm fieöen Ttonaten Untersuchungshaft, gegen Georg Möller tofseln der Beschlagnahme zuzuführen. Darmstadt, den 14. Oktober 1920. Hessisches Landes-Ernährungsamt, gez. Neumann. Üe Hei Bullenverkauf. Lin abgängiger gut genährter Bulle soll auf ton Wege der schriftlichen Angebots verkauft werden. Angebote pro Zentner Leöendg zum 25. ds. Mts. nachmittags 6 Uh zeichneten Stell«, woselbst die Beding, werden können, einzurcichen. Dtüuster, den 22. Oktober 1920. _______Bürgermeisterei Münster. (Bontram. W DnWr gtoifnurtii Ich mache unsere Mitglieder auf vorstehend! Anzeige besonders aufmerksam. usBD Die Vorsitzende Ergänzungsbestimmungcn. IV. Handel. Die Mainzer Warenbörse. Mainz, 22. Oki. Die Warenbörse gor Mt besucht, j^vch war die Geschäftstätigkrit verhättnis- mäßig ruhis. In,Hülsenfrüchten waren bei mweränderier Gesch<äf!slaae die Preise die n-änv- lichen wie in der Vorwoche. Das gleiche gilt für Futtermittel. Nach Rüben herrschte ziem- üch Nachfrage, dieselbe konnte wegen ungenügender Angebote nicht bcsttedigi werden. Oelsaaten waren wenig angcbv en, die Preise sehr fest. In Sämereien war Rviklec flau, Luzerne fest und sehr gesucht, Raps war ungefähr 25 Mk. per Zentner teurer als in der Vorwoche. Heu und Stroh waren gegen die Vorwoche unverändert. seine Bestimmungen d-urchzuführcn. Als SBetotti hierfür gibt sie den Gefangenenaustausch au, bet gestern zwischen Litauen und Polen begonnen habe Aus Sowjet mftlanL. Kopenhagen, 22. Okt. (WTB.) „Ber- lingske Tideude" meldet aus velsingfors: T« Petersburger Zeitung „Sowdnja" zufolge hat eim große Anzahl bolschewisti'cher Kommissäre in lry. ter Zeit Rußland verlassen, um die von ihnen geraubten Ko stb a r l e it e n im Ausland m Sicherheit zu brri-gcn. Der rettolutümLre 6t- 23,65 83,97 17,27 folge wurde im Reichsmdtisterium imb Landtvittschaft eine Arbeitsgemein« Beknuntnsachnng. Nachstehende Bekamrtmachuug des Hessischen Landescrnährungsamtes bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis. 11254B Gießen, den 21. Okwber 1920. Ter Oberbürgermeister. (Lebens mittel amt.) ßMttZMSkM Mütterkurs Ul»! zur Anfertigung von Spielzeug üiü Weihnaü-tsgeschenken unter Derwendntij möglichst wertlosen Materials. Beginn l.NovSr Anmeldung und Vorbesprechung am 28. Okt., nachm. 5—7 Uhr, Gartenstr. B- Büchertisck. — Henri Barbusse rst baS netefte Heft der „Weltliteratur" (Verlag Die Welt- litrratur, Berlin) gewidmet mit einigen Abschni> ten aus dem im nächsten Frühjahr erscheinenden Noveltenband „Wir andern". Stabt. rebemmittelamt. Waren-Ausgabe für die Woche vom 25.—31. Oktober 1920. (Nicht rechtzeitig abgeholte Ware verfällt.) 1. Brot: 2000 Gramm Brot ober 1480 Gramm Mehl; Sg. 2.15 Mk., Brötchen 15 Pf., Werzenbrotmehl Kg. 2.80 Mk., Weißbrot Kg. 2.45 Mk. Weißbrvtbäcker: Aug. Deibel, Neuenweg, Wilh. Dippel, 6rebner« straße, Kvnr. Wißner, Steinstraße. Mehl für Kranke: Kg. 3.20 Mk. (Beckcmfsstellen siehe unter Nr. 3.) 2. Oktober-Zucker: 750 Gramm zu 2 Mk. das Pfund in den Kleinhandelsgeschäftm gegen Abgabe bet Zuckermarke für Oktober 1920. Ausgabe bis 31 Oktober 1920. 3. Mehl, Nährmittel und Zucker für Kranke: Karl Borger, Wetzstcinstoaße, Gust. Walther, Mäusburg, K. Klingelmeyn:, Ludwig- straße, Hrinr. Erle (Kalkhof Nachf.), West-Anlage. 4. fische: Berkaufsstelle in den Marktlauben. 5. Obst und Gemüse: Verkaufsstelle in den Marktlaubon; Gemüse und Obst täglich frisch zu Tagespreisen. Gendarmerie die ft dritter Gebiete. Da§ nrue türkische Kabinett. Konstantinopel, 22. Okt. (HavaS) DaS neue unter dem Vorsitz von Tewfik Pchcha gckildet« Kabinett s-tzt sich folgendermaßen zu ammen: inneres: Marschall Jz;et, ftrisn: General Am, Marine: Marschall Lxrlih, Aeußeves: Sefa Sei Der Posten des Schrich-ül-Jslam uürd vom herigen Leiter bei behalten. Der Bürgermeister von Cork. Paris, 22. Okt. (WTB./ Tie „DailyMail" beridytet, daß dec Gesundheitszustand des Bürg«. meisterS von Cork gestern abend devatt erni gewesen sei, daß man daran zweifelte daß e diese Nacht überlebe. Arbeitsgemeinschaft zwischen LaiÄwirlschast, Intrustrie und Technik. bcfinbeit sich jetzt sämtlich in japanischer Hand. Die Japaner haben ihren ganzen Einfluß auf ho« Ämurgebiet ausgedehnt und sogar ans die abseiti gelegenen Fjords der Kamtschatka-Halbinsel. Tie Polizei- und Aussichtsorgane werden an- gehalten, in jedem zur Kenntnis kommenden Fall der Ueberschreitung des gesetzlichen Höchstpreises den Käufer und Verkäufer zur Äu-'ige zu biiiv» s chaft zwischen Landwirtschaft, Industrie und Technik ins Leben gerufen, k eine Erhöhung der landwirtschaftlichen Produlli« unter Nutzbarmachung aller technischen und into striellen Hilfsmittel -um Ziele hat. Der die leitende ödeichsminister Dr. Lärmes betv' die Arbeitsgemeinschaft dem Ministerium zur Seite stehen solle. 1108,85 1111,15 1107,30 1109,60 991,50 -------- lung des Völkerbundes in Genf die Frage bet aß* gemeinen Entwaffnung in hen Kreis der Berhtmö- lungen ziehen wvllriu Ter Völkerbundsrat wünsche dringend, daß diese Frage bereits trorljer eingehiwv erörtert werde. Polen und Litauen. Warschau, 22. Oft. (WTB> Davos. Trr Ministerrat überreichte gestern die Antwortnote der polnischen Regierung aus die gemeinsame No,< der Berbandsmächte. In dieser Antwort erklärte die polnische Regierung, daß sie den mit Litauen abgeschlossenen Waffenstillstauü nicht gebrockten hal>k unb daß sie die Berantrvortuna für das Dorgehn, der Truppen deS Get'.erals Selidowski, dost sie sehr mißbillige, nicht übernehme. Die polnisr!^ Regierung erklärte ferner, daß sie fest entschlossen sei, die vom Völkerbund getroffene Entscheiduira zu achten imb den abgeschlossenen Waffen stillstmw unter allen llmständen ausrvckst Mr erhalten und Geld Brief Geld 21. OKI. Datum: 3 Deut, Äriegsanl. 4 •/, Deut. Rcichsanl. 3% Deut. Reichsank. 4 % Prcuh Konsuls Darmstädter Bank . Deutsche Dank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Dank . . 7taiioi:albanh f. D. . Mitteld. Creditbank. 6 -Lmerili. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . D - Lu^emb. Berg«. Grlsenkirch. Dergw. . Harpcner Bergbau . Oberschl.Eisenb.-B. . Oberschles.Liseninb. . Phönix.Dergö.Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerk«. Glektr. A. G. G. . . . öchuckert- Werke . . Felten- Guilleaume . Daimler Dud.- Eisenw.- Akt. . Adlerwerke 4 "/«Hess Staatsanl. . Electron Griesheim . Martnotterunseu. Datum: Bekanntmachung. Durch Beschluß der statischen LebenSmittel- Deputatinn u-om 19. dö Mts. sind die Richtpreise für ncvchf-'lqerrdec- Gemüse und Geflügel mit sofortiger Wirksamkeit wie folgt sesrg-setzt worden- ®rififrxnit . . Mk 0 25 für das Pftmd' Sstwa>.-rwurzeln Mk 1,30 für;■«§ Vftrnd tssansslnsch Mi 8—0 für ders Pund' Kleürgeflügcl . Mk. 7,00 für bad Pftnch' Gießen, den 22. Oktober 1920. 113166 Der Oberbürgermeister (Lebens mittelamt). (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Polen uno Danzig. Paris, 22. Okt. (WTB.) Wie das „Echo de PariS" mitteilt, weigert sich die polnische Friedensdelegatöm, den zwischen Posen und Tan- zig abzusÄießenden Vertrag, der v»m französischen und englisck»en Sachverständigen ausgearbeitet und von dem Botschafteriat gcdi'lligt wurde, zu mrberzeichnen. Aus diesem Grunde wird die für SamStag fcst-esetzte Unterzeichnung nicht statt finden können. Paris, 22. Ott. (WTB.) Rach einer Radto» rncldung auS Warsclxru.wirL erklärt, die polnische Regierung werde eher Uwe Te.nissiori nehmen, als im Namen der polnischen Regierung auf Oberschlesien, Ostgalrzien und Wrlna zu verzichten. Tine Regierung, die einet derartigen Verzicht aüZspoeche, vxrlieve d« Autorität "bam Balve. Verminderung der RMun«en. Brüssel. 22. Oft. (DTB.) Der Bölker- bundsrat beschloß gestern, an den ftöirdigen Be- wafsnuttgörat ein Schreiben tu richten mü der Bitte, die Frage der B e r m i n de rungderRü- stüngen zu prüfen. ES ist beabsichtiat, daß gewisse während des ftri-eges neutrale Länder, inS- bei andere da skandinavischen, bei der Bollversamm- richtshof in Nischni-dLvwgorod hat 14 Personen als Gegenrevolutionäre zum Tode ötr urteilt. Sie sollen 37 000 Pud Getreide ver Miete Mol! MWEMöl'LiSW 's ASM LWölök 90.00 ZMkk Ws!sl 1S^T 75.00 WonetMot’S 65.00 Berlin, 22. Oft. Börsenstiiumungs- bild. An der Börse hält das austervrdTNtlich led- hafte Haussetveiben bei gantz beträchtlichen und «NN Teil alles bisher G^resen« überftietenden fturssprüngen, besonders für cinzÄneMontanwerke, fort. Aber auch auf den anderen Märft-en geht es unverändert sehr ledhaft her und die Kurs- steigermrAm .für Industruwerte setz cur sich fort. Am Ausmaste der ©teogenmyen hielten heute Thale mit 120 Pvozent und Buderus mit 75 Pro- -ent den Rekord. Die anderen bisher begfinftigften Mvntanwerte stiegen to-iter um unsftähr 10 bis. Aernst «nd LV^ssenschaft. rm. D a r m stadt, 23. Okt. Ztoauzch Sonn» tags Matineen, und zwar 10 musikalische und zehn li-erarisck-c, sollen tom nächsten Sonntag ab im hiesigen Landestholtcr p.-ranstaitet werdm; es sind dafür besoitdere Abowrements aufgelegt. ALreblicSie Nachrtc5?ten. (rvangelischr OZemcinde. Sonntag, den 24. Oft., 21. nach Trinitatis. Kollekte für die evangel. Bewegmrg in Oesterreich. Inder Stadtkirche. Bornt. 9y2 Uhr: Pfr. Beckier. 11: Kinderkirche f. d. Markusgem.: Pfr. B'cker. Abds. 6: Pstrrvass. Ramge. — Montag, 25. Ott., crbds. 8: Ä veiniguug d. konj. männl. Jugend d. MatthLusgvm. — Dienstag, 26. Oft., nachm. 3: Sitziurg d. F-oauenvereins d. Matthäus- gern. 4: F.auenmis ionsverein. — Donnerstag, 28. Ott., abdS. 8: Ä:veinig. d. konf. weibl. Jugend d. Matthäusgem. — In d-r Johannes- krrche. Bornr. 9y2 (Mgl. Mi.itärgottesdrcnst): Pft. Ausfeld. 11: Kinderftrchle s. d. JohanTrcsgem.: Pfr. Ausstld. Abds. 6: Psr. BechtolSbrimer. V28: Bereinig, d. konf. männl. Jugend b. Lnkasgem. im Lulassaal u. d. konf. männl. Jugend d. Johannes- gem. im Johannessaal. — 91m Sonntag, 31. Okt., dem Reformationsfest, frntet in beiden Kirchen im Abendgottesdienst Beichte und Feier d. hl. 2lbendmah!s f. alle vier Gemeinden statt. — Sonntag, 24. Ott., v-orm. 10: Ernü^Dankiest. Kirchberg. -Kollekte. — Dl. Abendmahl f. d. alten Gevkeindeglstder von Daubrrngen und Ruttershausen. — 24. Okt. Wtefcck. Ernte-- dankfest. Dorm. 91/2: b^otte-Sdienst (Fvauenchor) Abds. 71/3: Ernte ßestspiel d Küiderkirck-e. Sin lpiische Gemeinde. Samstag, 23. Okt., rurchm. 5 u. abds. 8 Uhr: GÄegenh. z. hl. B.ichte. — Sonntag, 24. Ott. 22. Sonntag nach Pfingsten. Borm. 61/2: Gelegenheit z. hl. Beichte. 7: Hl. Messe. 8: AuSteilg. D. hll Kommunion. 9: tz-ochamt m. Pr. 11: S>I. Niesfe m. Pr. Nachm. 2: Borsammlung der Jün^ings- Kongragatron. 5Vs: Chnsdenlc'Iwe; darauf Rosen- kranzanö. m. Segen. — Dienstag u. Freitag, abds. 61/2: Rostmkr.-Arid. m. Segen. — Dursp.-Gottesd. am 24. Ott. In Grün berg 9 Vs Uhr. — Ka thol. Gottes dienst. 24. Okt. Hungen 8, Lich 10 u. Va3 Uhr. --------- 20 Prozent. In sehnlichen AuSmoHar verm ochten auch Anglo Goniinmr aisL rmd L-irschp-Kupfer, jöivic Orerrsöem u. Koppel und m-1 Ascherslebetr ihnm Kursstvrnd erhöhen. Zilwell^g sprang die Lxurssel^^rg.ing unter dem Hü-Wew aus die. be»or'tehonbcn Div-l- «rbenauSschü tungen auch auf Schiffahr.swerte über, mit dem Evgrbni» ton 9—lOpw?,. Kursbesserim^en für .tzatxrz mch ynntja. Die für tde 9Narllverhö l ^nisse charcrL.wiUschen Er- sck,einunaen der Veruallstässtgriny der Pelnoleumi-, Kolonial- und Valma-verte, twtz der verändert festen Devisenkurse, nxrr auck> heute {»emCTfttar. Zftkhiger und tellweise aiogieschchächt waren die Kl'.rse für hie drei Ucfcen'eeban'Jcn. Auch für Auslands- rm-cn ist ine seitherig Kurssteigerung mit Ausnahme der wrederum bdrjeren McriÄner zum Still- swnd gekommen. Die gclegentlid/st Rülllchläge in enueleten PapievQl tadrn der überaus festen GrundfLMMung keinen nachhalngm Abbruch. Frankfurt a. M., 22. Oft. Börsen- stimmungsbild. Ter Markt der Montan- pamerr nxtr ruhiger und die Teirdeur vorwiegend fest. Regeren Verkel-r hatten GclsenftrchQi 404.— plus 4, Lmrpeucr 2 Pro-, gebessert 485, Mannesmann 510, Teutsch'Luxernbir'g 407>/?, Buderus angeboten 545.— büfyen 20 Proz. rin. Im freien Berkehr waren Orenst.ein u. Koppel stark gesucht (385 genannt), Julürs Sichel ben»ahrtzm ihre feste vallurrg (1455; 1465,, Ludwig Ganz 261, Mainzer GaS 233, 234, Deutsche Petroleum 1470, Saarbrücker Stadtanlrihe lebhaft 120.— plus 3 Pro». Nvrdd. Lloyd 185.— bliefrnt rejer ge'raiv- delt. Elcttro Licht imb Kraft fanden zu 179.— Aufnahme plus 3, A. E. G. ftrigenb 3251/2—334. Chemische Albert 811.— verloren 19 Prvz., sstüt-- g-rswerde 423.— 6— 2 Prvz.). Ter Jndustriemarft lag imhiger. Lebhafte Nachfolge bestand für Zellstoff Aschaffenburs, welche 565.— notiert wurden. Eine Kurserhölumg von 6 Proz. erzielkn Lothringer Cement 450, Spiegel und Spiegelglas fest 569, Metall Dannhorn 180, Badische Uhrenfabrik 335 ptius 5 Prvz., Bergmann stiegen um 7l/a auf 270, Siemens L>al?le um 4Vr auf 3501, $, Deutsch- llederste--lKeftr. 1048.— (— 10 Proz.), Schuhs. Herz lebhaft 248.— plus 8 Proz, L^rrpener gegen Schluß nneber 481.—. 5 Proz. Reichranleihe 79V;. In mexikanischen Anlcllxm Ivar das Geschäft ruhiger. Es notierten 5 Proz. Goldmcxikaner 710, 5 Proz. Silbermexikaner 500, 4V, Irrig. Anleihe 417.—. me. Frankfurt a. M., 21. Oft. Zur Wahrung seiner wirtschaftlichen Interessen hat sich hvr ein Verein dentscher Oelmüller gegründet. Der Sitz des Vereins wurde nach Stutt- gart-Bitzingon verlegt. Frankfurt a. M., 23.Okt. Devisenmarkt. Datum: Amsterdam, mutiert). Brüsiel-Rntwerpen . Thristiania...... Kopenhagen Stockholm Helsingfors Italien........ London New-Pork Daris Schweiz Spanien Wien (alte«) Dentsch-Oesterr. . . . Prag Budapest. . . Bulgarien . . Konstantinopel I. Unter Zugrundelegung der im Wege freier Vereinbarung getroffenen Preisregelung wird auf Grund der §§ 12 und 15 der Bundesratsverord- nung über die Bersorgungsregelung vom 25. September bzw. 4. November 1915 und vom 20. Juli 1916 folgendes bestimmt: Als Erzeugerpreis für die im freien Verkehr gehandelten Kartoffeln wird der bei den Verhandlungen am 28. September 1920 in der Rrichs- kattoffelstelle zwischen Vertretern der Landwirtschaft/ des Handels und der Verbraucher vereinbarte Preis von 25 Mk. für den Zentner festgesetzt. n. Tie hessische Landwirtschaft hat sich, der Not- t^ndigkeit der Kartoffelbelchaffung für die witt- schaftlich schwachen Bevölkerungskreise nicht ver- tchlieftend, zur Lkesernng von Kartoffeln zu einem Preise von 20 Mk. für den Zentner, die Verpflichtung bemenen nach der jeweiligen Kartoffelanbaufläche, verpflichtet. Ter unter Ziffer I festgesetzte Höchstpreis berührt nicht dieses von den Vertretern der Landwirtschaft gemachte Lieferungsangebot, das im öffentlichen Jrlleresse als die erste Verpflichturrg des Landwitts xur Beruhigung der veriorgungsberechtigten Bevölkerung angeschett werden muß. in. Ter unter Ziffer I festgesetzte Erzeugerpreis ist Höchstpreis im Sinne des Gesetzes betr. Höchstpreise vorn 4. August 1914 in der Fassung vom 17. Dezember 1917 und den daraufhm erlassenen 2172,80 2172,20 2160,30 2164,70 480,50 481,50 479,50 480,50 964,- 966,- 956,60 958,50 982, — 984, 975,- 977,- 1383,EO 1386,40 1377,101379,90 Bekanntmachung, Diejenigen Einwohner Gießens, die toten Bedarf an Winterkattoffeln noch nicht eingebedt und auch noch feine Aussicht auf Belieferung haben, können ihren Bedarf bei nachstehenden Händlern angeben. Konsumverein, Schanzenstraße, Rumpf, Zozelsgasse, Trechsler, Stein stra», Schott, Hinter der West-Anlage, Ed. Weisel, Schottstraße, Krack, Riegelpsad. Eine Zusicherung auf bestimmte Beliesenmg kann nicht übernommen werden. 11252B Gießen, den 20. Oktober 1920. Ter Oberdürgermrister tLebmSmittelamt). Kartoffel-A nsgabe- Im Keller der Turnhalle der Ober-Realschule, Äürwigstraße, gelarrgen ab Montag den 25. d. M. in der Zeit von 8—12 und 1—5 Uhr Speise- kattoffeln zum Preise von 30 Pf. per Pfund zur Ausgabe. Die abzugelnmde HSchftmenge beträgt 1 Ztr. Die Kartoffeln eignen sich nicht zur Einlagerung als Winterkartoffeln. 113158 Gießen, den 22. Oktober 1920. Ter Oberbürgermeister (LebenSmtttelaott). Hl» r fiitut WM W.D! I (Vnganc Mld««se Michis 'iungl Lief Bus Kärnten. I ■||W Belgrad, 22. Oft. (WTB.) Die Zeitmq smbUi „Sftnvenska Narod" meldet, dah die jugoflawisches - Behörden gestern Kärnten berlasfen haben, nachdew sie bie Verwaltung rn die Hände der Abstimmungs- Kommission gelegt haben. Nach ihvym Wcggans räumten die eirrgierückten Bataillone und die gefeinte Saatkartoffel. Dem ßebcnSmitteiamt stehen an. 200 Zentner norddeutsche Saatkartoffeln „Kaiserkvone" zur Verfügung. Bestellungen werden aus Zimmer 13 des Äbensmittelamts während der Drenststunden bis rinschlirßlich Mittwoch den 27. Oftober 1920 entgegensenommen. Die abzugebende döchstmenge beträgt 1 Zentner. 11317B Ter Oberbürgermeister (LebTnSmittüawt), Bekanntmachung. Nach der Bekanntmachung der Lander-Milch-und Fellstelle vom 18. Dezember 1917 find die Kuhhalter verpflicht't, die Gebutt und den Abgang eines Laibes dem zuständigen Dettrauenrmann sofort anzumelden. Zuwiderhandlung gegen diese Bestimmungen werben nach §37 der Bekanntmachung vom 18. Dezember 1917 unnachstchtlich unter Strafe gestellt. 112538 Gietzen, den 20. Oktober 1920. Der Oberbürgermeister (LebenSmittelamtll Frankfurt Berlin Abend- Abend- Schluß- Schlich- Kurs Kurs Kurs Kur- 21.10. 22.10. 21.10. 22.10. 79,50 79,50 79,50 79,50 — — — . A 67,40 67,30 e* —— — _ — 63, - 64,50 WM» _ —. 63,30 63,- 163,- 162,75 163,- 328.50 328,50 327,- 229,75 228,- 229,60 206,50 205,- 210,- — M <— . 171,25 172,- eW _ —— 164,75 165,- 190,50 183,25 190,- 180,50 185,- 181,26 184,- W— . — — . -W 606,- 605,- 400,- 407,50 385,- 400,- 390,- 403,- 395,- 400,- 504,- 481,- 480,- 472,- 295,50 297,- 289,60 295,- 300,- 305,- 655,- 657,- 657,50 493,- 491,- 492,- 400,- 401,- 401,- 396,- 310,50 334,- 308.- 316,- »W» _ . •• 248,- 252,- 524,- 473,75 495,- 240,- 244,75 239,- 248,75 530,- 545,- 490,- 651,50 305,75 310,- 306,62 — _ — —. — 75,- 74,25 346,60 346,60 847,75 Sil 11. Sonntag den 24. Oktober, nachmittags 3 Uhr Giehen E. etzlarF.L.VS-V.f.B BI r TurnvereinLangGöns Sonntag nachmittag 2lA Uhr 11287 gegen Grotzen-Linden 1. Mannschaft Nieder-Weisel 1. Mannschaft 1. Mannschaft auf dem Turnplatz am Niederhofen. ans btt 8 bi? luicfln^ »iien habm, t ber »ch ihlM ÄU loneinibbttrr ici«. Millett. Oft. 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Da die Verwirklichung des Planes - sei es in Gestalt eines Denkmals vor der Universität, sei es auch nur in Form einer Gedenktafel mit den Namen der Gefallenen im Vorlesungsgebäude - erhebliche Mittel erfordert, welche die Universität allein nicht aufzubringen vermag, wenden wir uns an alle Kreise der Bevölkerung, besonders alle die, welche ben gefallenen Kämpfern im Leben nahe gestanden haben, und bitten, uns durch Gaben in unserem Vorh den zu unterstützen. 3c größer die Mittel sind, die unserer Gedächtnisspende zuflieffen, umso würdiger wird das Zeichen unseres Dankes sein. 11276 Zahlungen werden bei allen Niederlassungen der Bank für Handel und Industrie für die „Gedächtnisspende der Un versität Gießen" und auf dem Geschäftszimmer des Allgemeinen Studentenausschusses entgegengenommen. 110.—, 125.-, 135.—, 150.—, 175.—. 200.— ble 300.—Stark ■olort lieferbar. Alle andern Muiikjostmmente nach Katalog. Versand p. Naehn.d.d.■oelklmtrumontenfabrlk von Husherg & Compagnie I. 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