er. icibe. von uns als Sri । ) wurden in (kCw Gegenstände bdi* t hlä-er. iva- heine fen lling eM n Bürgermeisirr k i Tienst tingeivitjn -sselbachgtM' r wurde mvA' iamtes. nenanstalt in Stur it 16. M 1920 v mslaarts Hessen ii Behörde genehmigte . ausgtgeben rotrte iaflS 198g 5t 6k*' 8i. Weninbalt, M» Slacßltandschud, ««1 hwarzer J»W. , einem DameiM. % ^inbetvehnagr. DaijroolleneT Tain» .et mit Inhalt. Portemonnaie W ic braune Bnt'lra mit Futteral. 1 8kkisk§. ^Egling vvw ,2* 29» ät; trd» an BornahAs essischen Zilassun«-1 r Seit des Bertt^ I tjdjen Ztaatslonm [j Lose in Hessen nie jj ft»SB Mai 1913 übt ^egsteilnehmn fr nfi u’S? Utei#L ;py bet NF*9 t?'i Bgsernlagk *s gS* iwt» ? »19*„*W v^U; W’ aihen. lande kann an 1» mdlbiSbM^ St nahm« von »nzel-r» iietzenerAnzeiger vorlctiriii20* .Austevlag. General-Anzeiger für Gderhesfen UWZ *7 I * 1 f Reinholk. jenj; sur ben AnzeigeiUecl: £b tkd. sämtlich in öhtfcen. Noske tritt zurück! Berlin, 22 Mcrz (Wolf! DaS Rück- r i 11 d ge I u d) lei Reid-Swelnaninisters Noske K vom Reichspräsidenten genehmigt morden In der kurzen Meldung, daß Reiche aräsident Ebert dem Rücktritt Noskes nun i zugestimmt shat, liegt beute tatsächlul, ne Kennzeichnung der gesamten Lage. Es teifei in der Presse, D»crr Ebert habe seine itr vrüngltche Absicht, Noske im Amt zu behnl en, fallen lassen infolge eines Besuches einer :us den sozialdemokratisckien Führern Legien :nb Wels bestehenden Berliner Deputation, rie fidi zum Wortführer der Berliner Sonder- wünsche gemacht hatten. In der Reichsdaupt- fftadt wird noch immer verhandelt. Das gestern Nvälmte Programm hat noch nidyt vermocht, oie Mneralftieikbetoegung vollkommen zu beseitigen. Neue Forderungen der radikalen Linken treten auf und in der frankfurter Zeitung, in der wir heute ilber die Berliner Unterhaltungen Innrer den zriilissen im Einzelnen einiges lesen, heißt es, es sei die neue Forderung zur Bit bnnfl einer Arbeiterregierung gestellt worden, irobei den bisherigen bürgerlichen Koali ' lonsaruppen ausschließlich das fdjönc Recht i*er Zustimmung' zugebilliat werden soll, lieber die Partei der Unabhängigen wird ge- sogt, sie »nage nicht die Rätediktatur zu vcr- langcn, habe aber auch aus Furcht vor den Kommunisten nicht den Mut, den Abbruch des »eneralstreiks ru empfehlen. lieber die Lage im Reich liegen auch l^eute keine achchließenden Nachrichten vor. >n einzelnem Bezirken wird noch immer ge- kcimpft. ES ist jedoch zu l-offen, daß die latsch und Aufskandsversuche einem natür- lihen Ende entgegengehen, indem der zunehmende Nahrungsmangel von selbst zu einet Abkehr von der Gewaltmethode führen idtb. Vie tage in Berlin. Berlin, 22. Wäry (Wolff. 1 Stadt-, Ring- iintd Borortverketr sind wieder aufgenommen. Die nofl arbeitet. Die Wavenhänser und (sleichäfd' lind geöffnet, mttlleve und Heiner? Fabriten ar- h-iten ebenfalls, soivrit sie Strom bahn. Die ?7-xh imb Stv'feenbahn führen nod> nicht Die 'irigen Brrln» bi argen -mischen den Funktionäre twr drei L t u kspa r teie n lttbcu zu k e i n ' r i 11 i n 11 n g tic.ii Tt Obgleich die Gw rk ch-ll'S- tummn'iuxten l^üos'en l>abcn, daß die Arbeit am Montag imcder ausgenommen wrrven soll, hat küi? Zentral»irnkleidüng heute morgm durch Flug- ’littrr zum metenm ^rfwr en im Gmevllstreik n.’igfNorbert. Für l-eute nachmittag sind etwa zwölf Ürsammlu'gen der Fabrik- und 5?nben sollen, ob jmrbeitct roerten soll ober nicht. Berlin, 22. März. (Mt' Sn Ne-ieösln suchte sidt beute eine erumte rege Äcrb^'tätigk.'it i -r Ausmsnng der Räterepublik bemerkbar, den Anschlag'änlen, die über und über mit roten .i-idteln bcf*x*bt waren, sowie an dm Laternen- .'likblen und Häusern wird die proletari che Bc* ejlknmg nutge^rbert, urr Mldung einer „roten Unnee" zu fdircif.m, morür eine Werbe zentrale ein* 'irrichtet sei. Andre Zettel forderten znnl An* lbluß an Sviojetrußland unb zur Ein* 1 kirung der Rätediktatur auf, nneder andere trugen -ischristen iwe „Rieder mit den Osft;iev?n". Fer* r,T wird in Anschlägen, die von der Zk.P. D. unter- 12chnet hnb, dm Mitgliedern der 11. S. P. D. unter ter 9Nig be, sie schi Iten nach Ministers?sseln, :^lapp.eit in ihrer Daltung vorgemorfen. Berlin, 22. März. (WTB.) In Adlers- nwt kam cs rm Samstag zu fdnnerm Kämpfen -rischen Zieichswehrtrupven und Aufrührern. Zwi- ein Adlersbof und Mtglienickc befindet sich ein 9/enzoNager, das von einem Offizier und im 25 Mann bewacht lourde. Samstag vormittag ’ netten die Ausrührer, die aus Adlersbof, Kövenick i irt> Nieten chöneweide kainen, auf das Benzol lager i i- unb stellten der Besamung tti3 Ultimatum ab- iirrfldai. Der Offizier lehnt' da? ab und b ergeben. Flieger, ndd^ den Zusammenstoß bcobadMeten, riefen Mi- fiäär hierbei, das auf einem Panzerzug sdsleiorigst bKcmrüdte. Die Aufrülnter wgen sich nach Adlers- foc zurück. Nun Tarn es zu schweren Strahenkämp- die sich bis zum Abend ausdehntcn. T e Truppen zogen nach Köpenick weiter und zerstörten un- mys die auf der Chaussee errichteten Barrikaden. Li? stellten auch in Köpenick die Ruhe her. Der Eisenbahnverkehr. D r e s d e n , 22. März. (WDD) Bahnamtlich veirb mitgeteilt: Der Zugverkehr in Sach- ? tt ist nunmehr in vollem Umfange wieber ULtenmnnten. Seit Montag oerfeinen auch bie ^E?e nach unb von Leivzm wieder fahrplanmäßig, jrnisd-en Dresden uno Berlin oerfcbren seit Sams ag ebenfalls alle Züge. Einzelne Störungen sind bei den von B.rlin nach Dresden abgelnnden pf gern zu lxx)L'üd?ten Die im Zugverkehr mit Ares-1 ® ein^xtret.'acn Stbrimgeu sind gleichfalls be-1 R’tav Die Züge werden auch hier bis Breslau I birrdigeTüIyrt. Ebenso ist der Zugverkehr über Gooßenhain und Kamenz tu der Richtung Senftenberg—Kottbns wieder frei. Auch in T h ü r i u g e n ist der Zugv.-rkebr wie der aufgenommcu. Störungen bestehen jebod) noch in Dalle, so daß der Zugverkehr ü5c> Leipzig «iach Dalle zur Zeit nod) nicht möglich ist. Ter Schnellzugsverkehr von und nach D a n n o v c t wird voraussichtlich über Bitterfeld-D-ssan um geleitet. Nach wie vor muß jedoch damü gcredvm' werben, daß die zur Zeit vorhandenen Berlundungen durch örtliche Störungen zeitweise nneber unter brvchcn werden. Ruhe in Leipzig. Leipzig, 22. März (Wolff.) Es herrscht wieder Ruhe. Die Trupp.m sind Derren der Lage. Der Generalstreik ist beendet. Der Postbetrieb soll heule wieder ausgenommen werden. Bis zur Bestattung der Opfer, ilber deren Zahl amtliche Angaben noch nidit vorliegen, sind alle Lustbarkeiten verboten. Der bei den Mmpsen an* gerichtete Schaden ist sehr groß. In Thüringen ist die Lage noch ungeklärt. Nacb einer hier vorliegenden Meldung soll bie Stadt Schu lpfor ta eingeäschert sein. Halle in den Händen der Regierungstrnppen. L e i p z i g, 22. März. (MTB.) Die für gestern vereinbarte Mlieferung der Waffen auS dem Ostviertel ist md)t erfolgt. Es finden Waffentrans- fcwirtc nach ausivärts statt. In Borna (Bezirk »Leipzig) zogen die Aufrührer ihre Postiernngen gestern ein. Die Stadt Dalle a. d. S. ist nach mehrtägigen schweren Artilleriekmnpsen seit gestern abend in den Händen der Negierungstruppen. Epartakiftischc Rngriffc in Quedlinburg. Quedlinburg, 22. März. (Wolfs.) Ein heftiger Spariakistenanarifs auf das RathauS wurde gestern von der Besatzung abgewiesen. Der von den Spartakisten b.'fchte Bahnhof wurde von den Truppen nach sd»oerem Kampf wieder- gewonnen. Beide Teile hatten fdjßpcre Verluste. Zu den Kämpfen in Gotha. ffobnr^, 22 März (WTB.) Zu den Kämpfen tu Go t ha , das von jeher Verbindung abgeschnitten ist, mrdyt das Kommando des hiesigen Reick>swehrbat«illons die Mitteilung, daß die Reilbswehrtruppen in Gotba bei den Kämvfen bisher 10 Tote, 34 Verwundete und 9 Vermißte "haben. Die Verluste der aufständischen Arbeiter belaufen sich ans über 1000 Mann Ein SitnationSbericht der ReichSwchrbrigade XI. Fo-ssel, 22. März. (WTB.) Die Reichs- roelnbrigabe 11 macht folgende Mitteilungen über die Lage: Kassel: Ruhe. E i s e n a d,: RrichSwehrtrupven unter General Rumschelten rückten gestern in die Nähe der Stadt vor. An bie Bevölkerung wurde die Forderung gestellt, unrcdrtmäfeige Feuerwaffen ab*u- liefern und versassungsmüfeige Zustände wieder herzustcllen. Die Truppen rückten heute mittag 12 Uhr, ohne Widerstand zu finden, in die Stadt ein. Gotha: Ohrdrufs und Suhl befinden sich noch in der Hand der Aufrührer. Erfurt und Langensalza: Lage unverändert. In Sömmerda hal»m die Aufruhrer die Einwohnerwelir entwaffnet und das gleiche Ersuchen an die Einwolmerwehr in Weißensee gestellt. Die Lage ist gespannt. Nordhausen: Es Herr schm noch ungesetzliche Zustände. Ucber Beendigung des Generalstreiks schweben Verhandlungen. In Sondershausen und Koburg hat sich die Lage verschärft. Radikale Elemente haben sich bewaffnet. Ein Gewaltstreich in Planen. Plauen (Vogtl), 22. März. (Wolsf' Deute nacht drangen bewaffnete Lauern mit Ma- fdjrncngfio.iyren, Minrnwertern und Handgranaten in das Landgericht em und ve l'.ngten tie HeranS-iabe der b i dem Fastenstriner Putsch Vvm 24. biH> 27. April 19111 Beledigten, Ioan»? bx Hcransgobe der» Akten Der etaa 4-innuIt, ber bi? Sxraudgebe vernx'iyrte, tourt)? mit ben befreiten Gefangenen auf einem Auto fortgriwvt. ReichSwehrtrnppen von den Engländern entwaffnet. Köln, 22. März. (Wolff.) Die interalliierte RheinlandSfornmif,ü>n tt Ii mit: 15 00 M ann unb ein General der Reichswehr b.'tratcn gestern d?s lwiti'ch be'etzve Gebi.'t. Die Trmvven toirrtkm entw.sf et und unter briii che Militär- bcrocdnmg gestellt, da dletes Verg«d)en im Wiber- fprud) zu Artikel 9 der Veroittnung Nr. 3 der interalliierten Rheinlai.dSbommi. fion steht. Die Haltung der Entente gegenüber Deutschland. B e r n, 22. März. Wolff.) T^r Pariser Korrespondent der „Basler Natwua ztg." faßt die Haltung der Entente gegenüber Deutschland dahin zusammen: Obwobl der Bcriailler Friedensvertrag Deullchland -u Kohlenlieferungen an Frankreich verpstidstet, obwohl die gegenwärtige Desorganisation unb Unruhen im Ruhrgebiet diese fbohlen- I tirfenmgt-.i auf absehbare Zeü hin in Frage stellen lointcti, obu.'. l eine Wiederherstellung ber Ord- | uung im Ruhrgebiet nur durch reguläre deutsche Trupp-m möglich ist, so ist man in Paris doch auf den Buchstaben des Artikels 43 des Ber i a i H c v Vertrages Verse feit ir’b her beut fdn*n Regierung hat man verboten in der n u- traten 50-KiIomotei-Zone rechts be-' Rheins irgendwelche militärische Einrichtttngen zu unterhalten -»der Operationen in unternehm,m. D?r Storr.il'oikc :t weist demgegenüber daraus hin, baß Tcutichlai.b trotzdem gruppet» in das Rubrgebiet geschickt habe und die Franzosen ei stillschweigend geduldet hätten. Dies sei immerhin ein Fortsd)ritt. Aber um so befremdlicher, heißt es weiter, mufe cs anmuten, daß von französisd^er £>eitr offiziell dementiert wird, die En tonte Vertreter in Berlin, die am letzten Freitag Minister Schiffer gratuliert hatten, handelten im Auftrage des Obersten Rates. Dieses Dementi ivird bestätigt da durch, daß nur der britische, der italic- nischc und der belgische G e s ch ä f t s t r ä - ger m Berlin an dieser De mar die beteiligt toaren. Das Dementi läfet bereits Sd>lüsse zu auf die Aufnahme, die bei der Eirtente ent Lwntes Ersuchen der deutschen Regierung finden wird, nämlich die weitere Entwaifnung Te.ltid)!ands angelichts der spcndakistischen Gefahr weiter hi auSzu'chieben und eine Erhöhung der Truppenbcs'Lrdie zu ge- sta.ten. Aus amerikanischer Ou le verautet, die englischen und italienischen Vertreter sttm^en diesem Ersuchen günstig gegenüber. Es wird mich die praktische Unmöglichkeit erörtert, die Verhandlungen vor dem Leipziger Sondergeridst in absehbarer Zeit dtrrchzujühren. Ei» cnglijcheS Dementi. London. 23. Mär;. (WTB.) Durch den britischen Geschäftsträger ist in Berlin fei n Beschluß des Obersten Rates überreicht worden. Putsch und Baltikumtruppen. Berlin, 22. März (Wolff) Fn Besprechung der Berliner Vorgänge stellt her Porif'r „T e m ps" die Behauptung auf, der Staatsstreich fei nur b.irrh die Ba l t i ku m t r u p pe n möglich gewesen. ?lnstatt diese Truppen aufoitlöi ?n, leien sie in den vor chiedmsten Formec ma»hcit gewesen. Demg genübn: ist sestzustelei, diß de eigentlid)eii Balttk>.nntrup4en an Irm Putldverluch am 13. März nicht beteiligt toaien. Tatsache ist nur, daß in der an dem Putidporsuch beteiligten Marimbegcü» Elncharcht ganz ver.nn- zolte, kleine Verbände von Truppm vorhcuUxm sind, die vor längerer Zeit im Baltikum wrrocirbd wurden. Mit den eig^mtlichen Baltikumtruppen hat die Brigade Ehri)ardt nichts zu tun. Sie I>ob.n also bei dem StaatS.lreich überl-aupt Beine Stoib? gespielt. Litauen und Lettland. Kopenhagen, 23. März. (WTB.) Ein Telegramm der „Berlingske Tidende" aus Reval besagt, daß träfe des englifdicn Eingreifens in dem GrcnzstQ-isen zwischen Litauen unb Lettland die Spannung zwisd)en biben Staaten mit jedem Tag grober wird. Es liegen Mclbuneen vor, daß beide Teile sich auf den Krieg tx>rberciten und Truppen an 0er Grenze zusammenziohen. Bezüglich eines gnneinsamen Auftretens der Randstaaten beim Frst-densschluß mit Russtand ist noch keine Klarhit gt'fdxukn. Die tüauifdje Regierung fdjlug der lettifchm Regierung eine twrlxTtitcnbc Besprechung in London oder Paris vor. Nach' Ententernoldmigen soll der Völkerbund beabfid>-- ttgen, bei den Randstaaton vorstellig zu lueroen, die Friedensverhand! ungen mit der Moskauer Re- nicrung unter d^nn Protektorat des Völkerbundes stattsinden zu lassen. Ungar» noch Königreich! Budapest, 22. März. (Wolf.) Eine Regierungsverordnung erklärt, bafe im Sinne des Gesetzes über die Wi.'bcrlierl'tri:img b,r Verfassung, obwohl die Ausübung, ber königlichen Macht feit dem 13. Säovcmber 1918 aufgehörl l>at, bie Staotsfonn aud) wellc.chin bas König-- tum fei. Deuicnt pred)e:ib fr.beit bi? ftaatliden Behörden, A«nter u.ib Anstalten de BWidmung „königlich ungariich" zu führen. Uebcr b m l^anLcs- toappen ist das Bilb der ungarifchm 5krone anzubringen. 2fu* dein Neicde. Nachklänge zum K-appstt.-en Umsturzversuch. Berlin, 23. März iWTB.l Oberst von S d> o e n st e d t ist vorn Äommanbo btr Sidx*r- hritSpoli>ei Berlin abb-rusen wo dm. — Samt* liche Oberpräf identen nx ben aufggorbert, über das Verhalten be r Beamten währ md der fogenamiten Kavvregierung Bericht nnzureichen. Der Reidsvrä ide t o dnot i n V rirau n darauf, daß die öfiemlicho Rui« urD Sicherheit nicht gestört wird, bie sofortige Aufhebung der Standgerichte Berlins cm. Die BeamtenbrsoLungsrkform. Berlin, 23. März. (WTD.) Der Rei chSra t nahm in seiner gestrigen Sitzung die Vorschläge zur Beamtenbesoldungsreform an. Die Abschaffung ver Mi.i ärgcrickldSbarkeit. Berlin, 23. März. ^WTB.' T Bvaunkol len und Torf imb C4eoljgen !oll nuan heute sagen rfvculicher- meilc — beutete man damals btc f -»aestellten cn nicht weite»? auS. Ratür ich iman ut Heisen fdient frühzeitig nad> ©ttinkWcn gegraben — wie fast überall in al Int d nticben (flauen. Indes blieben udle diel ' Ver.uche erfolglos. Erfreulidier nxircn die 'ikinttlmngen, di' man int Hcfsenlanb nach Bvaurlkohlen anitellbc. Sd>oii vor etwa 100 Fahren benddntcie nn genauer Memter d?s \ianbe-3, der Hof- und Kabine11-Bibliotlk-fir Tr. Walther, den Jahres, rlrag am ralx* 10 000 Tonnen, trofebrui damals viele Lmer un- bntüfet lagen, weil lx> d.r Billigkeit de.< Holzes die Braunkohle nicht geid.äfet wutd. Wie die W e t t e r a n in viele» tmbcren Ding.'n ein be- ivnderö ge egnter LavÄ'itrid) ist, so auii' hier: Die Flöfee unb Gruben b-s Dorheim, Wanern bet in, Wr lierSl-eim, ?ilvrstadi., Ha au urb E« tgcnstadt, bis Betteithaiisen, MeSxrdi und Eä>z.'ll waren jdron zu Anfang des vorigem Ialn'lnniderte beturnt intb ein Geologe» sagte dconalS, daß, bü'ie Flötz' *u>d) „aut ^dljtfnmberte hhilrus rin reidies '4hnrn|toli- magazm verfpräd>en" . . Ntel-t g»rnz so reid)Iid> schätzte man de Lagar bei öalj. a sen ein, 'S handelt itd) hier um ritte Art Mi clnmg von bituminösem Holz ipib erdige, Braun ko. le UmJ Jahr 1850 war daS Brairnköl-lenlagei bn Dor htm in ber Wettenur das am inteniiv, en ausgeb artete. Jin Jal/rc 1812 erafbetft, übernahm ber liessisch? Staat die Ausbeute Lagers und in ben Zalwil 1851—53 erziehe da Staat 71 242 tztoten für verkaufte Braunkol-ls.r — damals eine c h b id>c Summe. Interessant dabei ist, oafe das Lagcr |id> auf hirlxifi chem BoHen besä: b. ab.r bei Zurückgabe des Amtes Dorheim gvofj e ziglil - e ,i ch»s Staatseigentum blieb». In Saiz aui Brusttasche. Unten rief ich Mimms. Der lM'rdgv wenngleich hemdärmelige Mann ftiefr -Hnen Augei ' blick später zu mir. Könnte ich ein paar Minuten mit reden, Herr Mimms? fragte ich. Gewiß, Derr Doktor, erwiderte er. Es hüt» im Wohnzimmer zwar ein wenig kalt jein, av- wenn Sie sich nichts daraus machen — Nicht im geringsten, $>err Mimms. Daraufhin öffnete ec die Tür zu ein^ Zimmer, das auf bie Straße ging, strich ein holz an, zündete 'damit eine Lampe, die auf w”3 Tisch stand, an und bat mich, Platz zu nchmen. (Fortsetzung folgt.) (Nachdruck verboten.) Fortsetzung 6. merkwürdig, aber ch rNrche itn» Schule. e. Schotten, 22. März. Freitag, 26. März, findet in dem Sitzungssaal der hiesigen Realschule eine amtliche Konferenz für sämtliche Lch- rer und Lehrerinnen des Kreises Schotten statt. sich als miinmg, ja alS unlfalvoll für mv iveiscn, aber mein Wort war, wie sie sagt! pfändet, und ich mufote noiinenbigernxi e di ' lmtworrung für die Sachlage übernehmen. Die Gräfin. Roman von G. W. App le ton. Ich mu& darüber nadjfcenten, erwiderte ich. Es ist zu spät für Sie, noch heute abend Ihre Wohnung zu wechseln. Ich mutz, einen Plan ausdenken, uni) dann müssen wir auch Mrmms beruhigen. Er wird nicht damit eurverstanden fein, daß seine Mieterin, die ihm bebeutenben Gewinn einbringt, auf eine fLötzliche Eingebung hin fern; Wohnung verläßt. O, mit Geld wollen wir dies rasch erreichen, entgegnete sie imgebu[big. Sie erfinben irgend eine Anrede für meinen Auszug, und das andere werde ich sclxon in jeder Höhe lief:rn, die Sie für angebracht halten. Ganz recht, stimmte ich bei. Bevor ich weggehe, werde ich nut Mimms neben. Si: überlasten also die ganze Angelegenheit ni.’inem Gutdünken? Vollständig, erwiderte sie und erhob sich von ihrem Stuhl, ich werde Ihnen sofort das Geld geben. Mit diesen Worten zog sie sich in ihr Schlaf- gtrniacb zurück, aus dem sie alsbald mit einem k einen Handtäschchen aus Gemsleder iurüdteljrte, das sie mir übergab. Tanzbelustigungen und sonstige Lustbarkeiten werben für die kommend! ganze Karwoche einichlictzsich des Palm.oimte.gs sowie für die Oper- und P.ragstsamsvage und für bie erben Oster- und P.ing.neieitage öf.entlich-e Tanzbllusti- gungen, auch solaje in ge^chlo fa.en Ges nls.'-ast n, nicht gestattet. Ferner werden für di>; glitten Tage mit Ausnahme des Karfreitags und des Palmsonntags (Landes-Butz-- und Bettag), tijea- tvalische AufsMrungen, Kinovorstellungen und Konzerte al ec Art (einschlteßich der B gleitmusik in Lichtspieltheatern) nur bann gestattet, wenn die Tarbietungen ernsten v.er belehrenden Jn- 'halts sind und der besonderen Bedeutung und Weihe der Festt gc cmgepatzt werden. Am Karjvütag und am Palmjonntag haben öffentliche Lustbarkeiten jeder Art zu unterbleiben. T i e n st n a ch r i chten des Kreis a m ts. Tas Ministerium des Innern Ml der Marine- anstalt in Stuttgart die Er andnis et i.t, 6000 yoje einer am 16. Juli 1920 zu veranstaltenden Geldlotterie inuerhalv des Freincrat^ He.far zu vertreiben. — Lehrer Hermann Kreiling wurde ^um Bürgermeii.er der Gemeinde -Stein heim gewählt und in den Dienst eingewieseu. — Der zum Bürgermeister der (Semeinb' Kesselbach ge- wcchüe Be geordnete u b Gastwirt Friedrich W !- ber wurde verpflichtet und in den Tienst 'in- gewiesen — Heinrich Butz von Holzheim wurde als Markrechner der Äöark Holzlstim eidlich verpflichtet. Gesunden und verloren. In der Zeit vom 1 —15. März 1920 wurden in Gietzeai gefun- ben: eine alte Herrenweste mit Tascheninhalt, zivei wollene S^anbidMc, ein rotbrauner Glacöhrno- schnh, ein Schwanz von einem Federboa, cm schwarzer Haienpelzkragen, ein schwarzer Fcderreiher von einem DamestlM, ent Zwicker v me Fassung em Heller Kia-d-np-lzkragen, ein graubrauner Kinderstrumpf, ein schwarzwob lener Damensdxal und ein buntgedreifter Huw beutel mit Inhalt; verloren: ein Handbeudst mit einem Porlemonn re 3n,u t, eine L'der'h invtasche mit Inhalt, eine braune Brieftasche mit 285 Mk. Jrchalt und eine Brille mit Futteral. Landkreis Gieren. X Wies eck. 22. März. Eine Hörerverjamm- limg der Volkshochschule Mittwoch, 24. d. Mts., 9 Uhr, mit vorausgttienden Verhandlungen des Vorstandes und erweiterten Vorstands wird sich mit and t gen Fragen der nxi eren Gchdalrung imb finanziellen Grundlegung der Arbeit beschäftigen. X Wieseck, 22. März. Die Reihe unserer Veteranen von 1870/71 lichtet sich schnell. Drei Worten nach Flurschütz i. R. Philipp Weller XII. wurde heute Werkmeister i. R. Ludwig Peppler unter großer Beteiligung zu Grabe gebrackst. 14 Jahre war er Kirckstn Vorsteher und von seiner Sckstckentlassung bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 1908, 50 Jähre bei der Firma F. B. Roll zuerst in Rodheim und seit 1871 hier tätig. Sein Nachfolger im Kirchenvorstand wird Heinrich Will: für diesen ward Frau Karolme Haas, geb. Salziger Mitglied der Kirchen- aemeindevertvetung, beides gemäß den letzten Wahlen. Kreis Schotten. --- Schott en , 21. März In einer der letzten Nächte wurde die silberne C hr i st u s f i gu r d e s Altarkreuzes der hiesigen Mudje von einem Diebe abgeschraubt und gestohlen. Auch eine wertvolle Messingvast nahm der Einbrecher mit. e. Sch-o tt en, 22. März. In dem amtlidxm Teile des hiesigen Kreisblattes werden die Namen Don 26 Landwirten und Händlern des Kveises veröffentlicht, die ax.gen Ve r gehen gegen Kriegsgesetze usw. mit Geldstrafen von 100 bis 1000 Mk. bestraft worden sind. e. Schotten, 21. März. Die allerorts bekannte Sommerfrische „P-osthäilKchar", in nächster Nähe ds Wallvs am Eingänge unser.'s Städtchens gelegen, wurde von der Stadt an* gekauft. Da auch hier die Wohnungsnot immer bedrohlichere Formen anarimmt, so soll das bisher dem Fremdenverkehr dtenende Anwesen zu Wohnungszwecken Verwendung finden. Kreis Friedberg. ^lBad-Nauheim, 22. März. EineOrts- Ter Bruder meines Manws, antwortete sie, ber gegenwärtige Erbgraf Fra gipcmi. Unb warum fürchten Sie ü/it? Weil er mein Todfeind ist. Er ist mir seit Jahren aui den Fersen. Aus welchem Grunde? Furckstam lietz> sie ihre Micke durch, das Zimmer schweifen. Das kann ich Ihnen nickst sagen: hier wenigstens nicht. Diese Wände haben Übten, ich bin Aberzeugt davon. Sie müssen mich rui'.nehmen unb irgendwo verbergen. Ich werde allmä!,lich alt. Ich kann das nickst länger aushalten. Ich wrrde Ihnen das alles erzählen, fobalo die Zeit ! asür gekommen ist: nur um eins bitte ich Sie: führen Sie mich weg! Sie w rden es nicht brrcuen. Sie werden eine grosse B.'lohnuug dafür erhalten Überdies Imbcn Sie es mir v^rsprochm Der Solm deS Dr. Perigord würde nie sein Wort brechm, daS weiß ich. Aus dem Amtsverkündigungsblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 38 vom 22. März enthält: Betriebsrätegesetz. Vom 4. Februar 1920. (Fortsetzung.) — Bekanntmachungen und Verordnungen Über den Ausnsthme- zu stand. — Verordnung zur Ausführung des Be- ttiebsrätegesetzes vorn 4. Februar 1920 (Rnchs- Geietzblatt S. 147). Vom 24. Februar 1920. — Aufhebung der Hege-eit für weiblich's Rotwild. — Erhöhung von laufenden Teuerungszulagen an Staatsbeamte. — Tauzbelustigungen und sonstige Lustbarkeiten in der Karwoche sowie an den Osti- imb Pfingstfeiettagen. — Die Darmstädter Zeitung und das hessische Regierungsblatt. — Ausführung des Reichsgesctzes vom 14. Mai 1913 über Gewährung von Beilstlen an ehemalige Kri'gs- teilnebmer; hier: Abrechnung mit der Kr'.istosst. — Dienststunden des Landamtmanns zu Gießen in B a d- Sa l z ha u s e n. — Disnstnachrichten r>es Kreisamtes. — G-efundm unb verloren. Die Hegezeit für weibliches Rotwild ist mit Rücksicht aus neuerdings eingelaufene Klagen über Wi.d'chaden durch Rotwild auch für den yJfconat März d. Js. ausgelivben. L. U. Landesuniversität Gießen. Dem Dr. Johannes Compernatz wurde die venia legendi bei der Philosophischen Fakultät ber Landesuniversität für das Fach der Philologie des späteren Griechisch erteilt. ** Die Rathaus frage, die seit langer Zeit in der Schwebe ist, soll in diesen Tagm entschieden werden. In inckstösfentlick/en Sitzung-m, die augenblicklich stattfinden, sollen sich die Sttix- verodneten über eine eindeutige Lösung schlüssig werden. ** Ein Teil des hiesigen Reichswehrregiments ist am Samstag mit Bestimmung nach Thüringen ausgerückt, um die dortigen Unruhen beilegen zu helfen. Eine Anzahl weiterer Transpotte, vornehmlich aus Süddeutschland, passierten in den letzten Tagen den Haupt- bahnhos. Für Gießen sind nad> Besprechungen mit allen Patteien Zeitfreiwilligeii-Werbestellen eingerichtet worden, bte das Regiment ergänzen sollen. ** Milchversorgun^. Mittwoch den 24. ds. Mts. werden die auf % Liter lautenden Milch- matten voll bclfactt. Am Tonners.ag den 25. ds. Mts. fallen die % Liier muiz aus, während an diesem Tage bie auf Vs Liter lautenden Milchmatten voll beliefert werden. ** Liebig-Museum. Für die Uraufführung der Hexenküche" im Stadttheater am Freitag werden schon fetzt Bestellungen angenommen. Der Berkaus für die Gesamtheit beginnt Donnerstag. Mitglieder und Gäste erhalten rlyre bestellten Karten Mittwoch vormittag von 10 bis 12 Uhr lsiche Anzeige im heutigen Blatte). — Zur akademischen Feier falben die Universitäten Marburg und Frankfutt sowie die technischen .Hochschulen Darmstadt und Aachen je einen Vertreter. Das Ministerium des Innern ist durch Geh. Obermsdizinalrat Pros. Dr. Heyl, bas h-ess. Landesamt für das Bildungswesen durch Dr. Strecker vertreten. Die Festrede im Stadttheater hält Dr. F. F. Werne r. ♦* Vereinigung der Freunde des fiu m an. Gymnasiums. Die in den letzten Aus unö Land. Gietzen, den 23. Mar- 1920. Geneialpardo« für Steueifüuder. Wer Vermögen oder Einkommen bei der Steuerveranlagung nicht angegeben hat.unb wer die deswegen Dcrmtrften Steuerstcasen, )oivie den Verfall des verschwiegenen Vern.ö^ns gemäg dem Gesetz über Steuernacksticht abwenden rodl, .nurd durch die Bctan.:tinad>ung des Relchsminifters der Finanzen vom 21. Februar 1920 auigeiorceit, das bisher verschwiegene Vermögen und Einkommen spätestens bis zum 15. April 1920 dem Finanzamt an;ugeben. Die Angabe kann nut der Steuerertzärung sür die Kriegsabgabe vom Ber- mö.genszuwachs verbunden wer.en. Unrickstige An gaben, die sich etwa noch in bereit» abgegebenen Steuererklärungen zur Kriegsabgabe vom Vermögens zuivack)s sinden, mü.fai unverzüglich und jedenfalls so zeitig berichtigt tverden, datz die Angabe noch bei der Veranlagung zu der Steuer berücksichligt tverden kann. Die jetzige Angab^ des bisher verschwiegenen Vermögens und Einkommens besrcit den Steuerpflichtigen von jeder Strafe wegen St u.rznwi.erhandlungen, die iid) auf das nachttäglich aimeg.-bciie Vermögen und Einkommen beziehen. Sten.-rnachsorderungen für bie Zeit vor dem 1. April 1915 sind ausgeschlossen. Den Steuersündern wird hiermit zum letzten Male Gelegenheit geboten, chr Gewissen zu erleichtern. Macl-e daher jeder von dieser Gelegenheit jetzt restlosen Gebrauch. Wer es versäumt ober urttermfct, hat später schwer zu büsten. Neben sck>weren Strafen iGcldstrafen, gegebenenfalls Gesäugnissttafen und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte) und lphen Steuernachzahlungen verfällt das Vermögen, das bei der Veranlagung zur Kttegsabgabe vom Vermögenszuwad)s oder bei der demnächstigen Veranlagung zum Reichsiwtöpfer vorsätzlich verschwiegen wird, kraft Gesetzes zugunsten des Reichs. Da bie Gesetzesbestimmungen wegen Steuerzuwiderhandlungen rücksilÄslvs burdMiühtt werben, versäume alw niemand die jetzige, sich nie wieder bietende Gelegenheit. Verirnstaltunqen. Dienstag, 23. März: Stadttheater, 7 Uhr, Künstlerfest zugmist.n der Fett-nkasse des Stadt- theaters. — „Aquattnm", 8 Uhr. Mitglieder abend der Demokrat schm Pattei. — Gasthaus Hindenburg, 3V2 Uhr, Oesfentliche Versammlung des Gastwirtevereins Giesten. — Lichtspielhaus, „Fidelio" und „Gesühnt durch fremde Schuld". — Lichtspiele, Settersweg, „Die Hierin der 2Bdt", 7. Teil, „Die Wohltäterin der Aienschheit". gruppe der Reichsvereinigung ehemaliger Kriegsgefangener bat sich hier gebildet. Zum Vorsitzenden wurde L. Lipski gewagt. 32 Kriegsgefmigene sind bis jetzt zurückgekehrt. 3n russischer Gefangenschaft befinden sich noch eine größere Anzahl Gefangener. Hessen-Nassau. Holzschiebungen ins AuslanÄ. ---Frankfurt a. M., 21. März. Der Verkauf von Bau-, Nutz - und Brennholz aus dem unbesetzten Gebiete über das besetzte Gebiet nach dem Ausland nimmt nach Mitteilungen in ber letzten Handelskammersitzung immer gewaltigeren Umfang an. Ausländische Interessenten lassen durch Agenten alles irgendwie erreichbare Hol^ zu den bekannten Märchenpreiscn auf den Versteigerungen auskaufen und bann an Mittelsmänner auf Schleichhandelswegen ins besetzte Gebiet schaffen. Von hier ist es dann ein Kinderspiel, das Holz dem Auslande zuzuführen. Es nmrbe in der Handelskammersitzung festgestellt, daß die Holzpreise für ein Festmeter seit 1918 von 120 auf 1500 Mk. gestiegen sind. Der niedrige Valutastand kommt natitrid) den Ausländern bei den Holzkäufen auseri.'rdentlich zu statten. Zahllose Eingaben intcves.ietter deutscher Handelskreise an die zuständigen deutschen Behörden um Eindämmung dieses Hvlzschlcichhmidels hatten bisher keinen Erfolg. Warcnhausbrand. = Hachenburg, 22. März. Durch einen nächllichen Brand im Warenhaus Rosenau wurden für etwa V/s Millionen Mark Manufakticr- roaren vernichtet. Der Schaden ist durch Versicherung gebedt. Es verdient rühmend hervorgehoben zu werden, daß bei den Aufräumungsarbeiten nichts gestohlen unb nichts geplündert wurde. Jahren mit steigender Heftigkeit gegen das humanistische Gymnasium erhobenen Angriffe 'haben in rahlrreichen größeren Städten zur Gründung von Beveinigungen ber Freunde des humanistischen Gymnasiums geführt, die sich die Aufgabe gestellt Haben, weiteve Kreise über Wesen und Bedeutung! der humanistischen Bildung aufzuklären. Die Absicht, eine solche Vereinigung auch in Gießen für Gießen uno Ober Hessen ins Leben zu rufen, wie eine solche in Hessen bereits für Darmstadt und Stattenburg besteht, hatte am vergangenen Donnerstag Angehörige der verschiedensten Berufe in der Universität zu einer Besprechung zusammen- gcsühtt, bei der die Grundsätze und die Organisation ber zu gründenden Bereinigung erörtert Mürben. Di Voorbeveitungen zur Einberusnng einer Gründungsversanimlung wurden einem aus den Herren Oberregierungsrat Welcker, Professor 2fr. Herzog, Pfarrer Bechtolsheimer und Berlagsbuch- händler Töpelmann bestehenden vottäufigen Vorstand übertragen. Ein Aufruf, der über die Ziele der Vereinigung weiteren Kreisen Anfklärmig gibt, wird demnächst im Druck erscheinen. ** E in Wohltätigkeitsvolksseit veranstaltet, wie wir hören, der Reichsbund ber Kriegsbeschädigten, Kricgshinter- bliebenen und el>em. Kriegsteilnehmer vom 15. ,bis 24. Mai b. Js auf dem. Oswaldsgarten zu Gunsten seiner Unterstützungskassen. Die Vorarbeiten sind bereits im Gange. Es wird schon jetzt mtt einem guten Er-folg gerechnet. ** Die demokratische Partei veranstaltet am Donnerstag im Cafe Leib eine große ösjentliche Volksversammlung, sür die als Redner die Herren Präsident Dr. Strecker, Pros. Dr. U r ft a b t und Studiosus der Staatswissenschasten Meyer gewonnen sind. _ . v **Tie Vereinigun gd e r A n g e stellten im Ta ba kge we r be, Or sgr^Gießen, veranstaltet am nächsten Sams ag, 2/. Mttz, nachm. Zi 4 Uhr, im „Kaufmänniscken Vereinshaus eine Mi g.teder-Versammlung Aus der Tagesordnung stehen: Gehäl ssvagen ber Tabak-Angestell en und ein Vorttag über das neue Tabaksteuergesetz. Eiehencr Stadttheater. Gießen, 21. März. Diogenes. (Ein Narr des Lichtes.) Symbolisches -Schauspiel von Dr. Ernst Schwarz- Eck-zell. Man muß sich in die Zeiten des bornatum* listischen Jambendramas zurückversetzt deuten, um Fühlung mit diesem Schauspiel ziu gewinnen, dessen Uraufführung gestern als dritter h e s s i s cher Dichterabend vor sich ging. In idealistischer Darstellungsfvrm versucht der Autor in den beibeu Gegenpolen Alexander ber Große und Twgenes von Sinope, Imperialismus und Pazifismus ein- ander gegenüber zu stellen nnb damit eure symbolische Parallele zur Gegemvatt zu konstruieren. Dieses guten Willens tvegon kann man jedoch nicht alle Mängel mit in Kauf nehmen, die das Werk als nickst bühnenreif ersck-einen lasten. Selbst bei dem größten Wohlwollen für einen hessischen Autor und trotz der günstigen Aiifnahme beim Publikum, das ihn am Schlüsse mehrfach her vorries, verlangt Ehrlicksteit diese Feststellung- Dem Autor selbst iverden an Hand der ®iwfaung die Unzulänglichkeiten bewußt geworben sein. Möge es ihm daher erspart bleiben, daß ifai die Mangel des inneren und äußeren Aufbaus brr psycholo^- schen Entwicklung, ber Bühnentechnik usw im einzelnen nachgevechnet werden. — Die Rechnung isl mit L-eichtigteit jederzeit wieder aufzumachen. Mit bemettenswertem Eifer hatten sich btt Darsteller für das Schauspiel eingesetzt, so bau sich sehr beachtenswerte Leistungen ergaben. Ham Noebert suchte Diogenes, der zwischm einem griechischen Philosophen, einem Menschheits- und Nattrheilapvftel schwankenden Gestalt einbcitlute Ausprägung zu geben und vermochte cs, ihr mehrfach Züge von Seelenadel und Seelengröße zu verleiben. Hans E i s o l t s Alexander litt drunter, baß man seine Herrschergröße ihm „anss Wort glauben mußte. Seine Auffassung gestattete auch nicht den straUenden Heldensüng-ling, als der Alexander in unserer Vorstellung leist. Bessere Angriffspunkte zur Gestaltung boten bie ,,Bösewichte Nomarch unb Thersites, von denen bie innerlich un verknüpfte Jntrigue lebt. Adolf Telekys w mord) war zu einem geschlossenen Charakter gc worben und Kimo Erich Weber zeigte mit^Ther- sües bisher bei ihm iwch nicht bcFamite Lestar Sein körperlich und seelisch verwachsener Heilnmll I.r war eine ber besten Figurcn bes Abends. Emen heldischen Jünglttui zerchnete dvans Braun, einen edlen Greis Karl V o l ck. Friwel D o e tt hatte eine vom Autor sichtliche mit vieler Li« befandelte, idealistische Frauengestalt zu verkörpern, worauf sie viel Wärine unb Innigkeit verivanM Luise Hammel machte bie Figur ber Lais nte) unerquicklicher. Der anspruchsvollen Bühnenernrichttmg hat« sich Karl V o l ck als Spielleiter mit betonterem Eifer angenommen und reizvolle Bühnenbilder geschaffen, die allerdings im zweiten und dritten uui- zug wenig an Babylon erinnerten. Im Übn-m gab er sich viel Mühe, bie Handlung zu bering unb unmotivierte Abgänge unauffällig zu machen 22. Fußball. In den Diplomspi-klen standen sich bergan gehen Sonntag die beiden Lokglgegner B. f. R. 1900 unb F.-K. Mettur auf dem Sportplätze an der Hardt vor einer größeren Zuschauer- mengc gegenüber. Nach äußerst scharfem Spiel, wobei des öftern d« Grenzen des Erlaubten überschritten wurden, gewami V. f. 9L 1900 mit 1:0 Toren. Die 2 unb 3. Mannschaft von 1900 gewann wie erwartet mit 4:1 und 6: 2 Toren — V. f. B. Gießen spielte in Wetzlar gegen den dortigen Ball- spielllub und verlor überraschender Weise mit dem hohen sNesullat trott 7:1 Toren. Auch hier war das Spiel äutzerst massiv. Tas Uebris? ta‘en die schlechten Platzverhältnisse. Die 2. unb bie 3. Mannschaft des V. f. B. verlor ebenfalls mit 5:1 bzw. 9:2 Toren. — Nächsten Sonntag geht eines der größten Fußballereigniss« in Frankfurt a. M. vor sich. Es tteffen sich zum Revanchespiel die repräsentativen Mannsck)aften von SüodeutsMand unb Mitteldeutschland. Es ist Vorsorge getroffen, um 25000 Zuschauer unterzubringen. Ein gro^r Teil der Plätze sind bereits vergriffen. »! mich morgen ab' Pst? haben Sie ben ieltiamen Laut Jim Zimmer nicht wieder vernommen? - Ich iK.ttc ihn genau gehört. es ist niemand — es Tann niemand außer uns beiden im Zimmer fein. Sie war indes mächtig aufgeregt. Ich habe immer weder in der letzten Znt unerllärliche Laute gehört, besonders nachts, flüsterte sie, indem sie sich nal-e zu mir herüberbeugte, und heute abertb bin ich fürchterlich nervös und ängstlich, und ich glaube, zur Vorsicht will ich — Hiebei hielt sie nnw; mit dem Fingw an den Lippen schlich sie wieder auf den Zehm aus dem Zimmer. Erst nach vollen fünf Minuten kehrte fte wieder. Ich tonnte mmmebr sehen, daß si^ etwas zwischen den Falten ihres Rocks versteckt hi'lt. Sie setzte sich wiederum, und dann fühlte ich, daß sie mir unter dem Tisch einen großen Bttefumschlag auf den Schoß legte. Hier, sagte sie und reichte mir mit der anderen Hand einen Zettel, das ist die Adresse eines Lrenndes von mir, an den Sie sich am besten wenden würden. Höckstich erstaunt las ich auf dem Zettel die Worte: „Ich fürchte, daß die Wände sowohl Obren als Augen haben. Verbergen Sie bi'den Umschlag aut irgendeine Wette und nehmen Sie ihn m t' Sei es Inhalts wegen w?rd' ich vfavlgt. Tas ganze GelfamniS ist darin verschlossen. Bewahren Sie es, als hinge Ihr lieben davon ab." Gewiß, gnädige Frau, sagte ich. Ich werde --Frankfurt a. M., 22. März. Durch aus- strömendes Gas ettrankten heute mittag in den Arbeitsräumen der Dux-Gesellschaft, Obermain- kAnlage, neun Arbeiterinnen an schwerer G a s - Vergiftung, so daß sie io fort in ärztliche Behandlung gegeben werden mußten. --- Frankfurt -a. M., 21. Marz. Die Bibliothek Jeidels, eine unerreicht dastehende Sammlung von Büchven und Lehriften fübec die Edelschmtedekunst aller Zeiten, ist von ihren Besitztin nach auswärts, vermutlich in das Ausland, verlauft worden. Die etlva 8J0J Bande umfassende Bücherei bildete als Leifaabe den wertvollsten Bestandteil der Kunstgewerbebiblwthek. Es ist bedauerlich, daß die bisherigen Besitzer nickst einmal den Versuch gemackst haben, die >zewel- Bibliothek dem Stunftgen-erbemuieum bziv. der Stadt zum Ankauf anyubieten. = Usingen, 21. März. Vom Regierungspräsidenten in Kassel ist gegen den hiesigen Bürgermeister Lißmann in seiner Eigenschaft als Bürgermeister nnb Kieisausschußmitglied das Disziplinarverfahren mit bem Ziel der Diensientlasfunb eröffnet worben. Gleichzeitig ist eine sofortige -Suspendierung Lißmanns von seinen Aemtern verfügt worden. Vermutlich handelt es sich um das Abhandenkommen größerer Zuckermengen, die der Bürgermeister als Leiter des Kveislebens- mittelamles zu verwalten hatte. Vereine und Veranstaltungen. # Bisses, 21. März. Zu einer erchebendm Feier gestaltete sich beute abend in unserem Kirch- lein d e B-e 'teüßung tcc sieben aus franzö i chT Gefangenschaft zurückgetehrlen Sttieg r. Pf irrer Lmidmann-Gettewru und Lehver Henkel histten Ansprachen. O S ch l i tz , 22. März. Nach)em sämtliche Gefangene glücklich heimgekelstt, fand gestern ein stier- licher Begrüßungsgottesdienst in ber Stadtkirche und abends in der Turnhalle statt. Die Kosten der Feier hatte die Stadt übernommen. X Wies eck, 22. März. Der Begrü- ßungsabend für unsere ^nmgckchrten Kttcgs- gefang'.'nen am Samstag im übcriiUlten Saale von Braun zeigte ein in dieser Zeit bLsonders wohltuendes Bild des Zusammenwirkens aller musikalischen Kräfte unseres Dorfes. Je, zwei Chöre Loten: Frouenchor, Eiritracht, Harmonie, Jugendgrund, Gesangsabteilurlg des Turnvereins unb Sängerkranz unter Leitung ihrer Dirigenten. Die Begrüßungsrede hielt Pfarrer Sattler, ber auch das Schlußwort sprach. Eine Tellerfammlung erbrachte 350 Mark als Fonds für Krieqerehrung. Eine Gesangenenheimkckhrfeier in der Kirche, sehr gut besucht und verschönt durch den Frauenchor, folgte am Sonntag morgen. Ta ha'ei Sie fü''f!ind'-wcr-zig So''ev.'igns, ________ sagte sie. Verbilden Sie si'. wie Sie es für DaS entschiÄ) den Fall. Der Vertrag modpr | gut halten aber, um Himmels willen, holen Sie Leber- und Gallenkranke können mit 20 — 30 Flaschen der Heilquelle Karlssprudel Blsklrchtn Br. 14 entschieden j Besserung herbefführen. I Zahle höchste Preise oder tausche aeg. Ltrickwo'.'e, Hand- u.MaschiueLZwiru Ludwig MagnnsV.Ww. Kaufe Freitag u.Samstag in 04799 Hefei, ütoHMe 15 SMBnuieiJolle BerNn Schlufe- Ulxitb* Schluß Schlufe- Besellschaft Uebigmuseum BeteinigongöetWeÄeto im Ägeroerie, flrßgr. Wen Fritz Nowack • Mit durch iremde Schuld I d Großes Kriminaldrama in 4 Akten nach 9 Saalbau Cafe Leib imd sonstige verschiedene Gegenstände. wo«» 1253,75 1256,26 1373,50 137 ,50 1323,53 1326,50 1398,50 1401,50 36,46 37,96 100,40 22.3. 7,20 37,04 37,04 90,10 31,54 390.40 410,40 271,50 73,10 575,60 434,50 434,50 302,20 80,90 559,40 435,50 435,50 302,80 81,10 590,60 Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm. Wien . . . 36,54 38,04 100,60 38 ‘,60 409,60 270,70 72,90 574,40 Börsenkurse Frankfurt 3b,96 3 ,93 89,90 31,46 SHk Itombarbcn erhielt sich loeitrre stärkte der Auslandspapiere mürben Lrirada Sha- «s mit 1400 etwas niedriger. Deutsche P.stro- l ging. In üxditi* ver Autor in den he c Groge und Dvst us und Pajifisw 7 len und bamü ö zur ekgaiixt! . n Willens nwr'r grl mit in SauivK menreis erschein Ä ohlwollen für er »er günstigen hr m Schluffe Mtu r. 20.3. 7,40 3,45 7,75 6,40 308,- -------- ----------' - 11----' ______!____ Qn einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Lage in Sachsen. . Leipzig, 22. März, mittag. (WTD.) Nach einem amtlichen Bericht sind, abgesehen von Plünderungen der Lebensmittelspeicher am Dresdener Datum: Amsterdam • Rotterd. Brüssel. Antwerpen . Christiania...... Kopenhagen Stockholm helsingfors Italien London Aew-York Poris Schweiz Spanien . Wien (alles) .... Deutsch.Oestcrr. abg. Prag......... Budapest Bulgarien Konstantmopel. . . . Datum: 5e/,Deut.flriegsanL 4*V„Deut.Reichsanl. 3*/nDeut.?toll£ etit T: Jte I totes I ^lvren. 3n her v "" Tafchmin^il p i »tbraimer \ eurem M-itoi,' n- idtrt. n„ Damenhui, - Xlter j U"bl, du ichwirp, bv i rt: ein baiihw; t 1 t. eine IL-dechM,-- I ^reftaschi mit A1 t Mirol. 7 «K- i®.« w "9 rKL 5»S>‘ ADtsr f»1 I, S®*. IS k- J¥« i-**-^1* Giessen. Die bisher vorbestellten Karten zur Aufführung der chemischen Hexenküche am Freitag den 26. März 1920 werden am Mittwoch den 24. März 1920 vormittaaS von 10 -12 Uhr an der Thealerkafle ausgegeben. Der Verkauf für die noch nicht bestellten Plätze beginnt Donnerstag an der Thealerkafle. (,,„D) Der Vorstand. Tj-rrilabcbafmtxd im Lause des Ärmsbags keine Ausschreitungen rorgriammen. Der IodanniSKay wurde von den Ausständtschm geräumt und in den von den T rupprn b-. setzten inneren 2 ladt kern ein* besogvn. In d?r Westvoriwdt verliefen Inc Aus- Nändtschen kein? ib^cr Stellungen St^'sttrupps si id aus den bisher g.bilttncn imieven 3tabtiRcrtdn nad) allen rttert. '.'In* deneits wurden erneut bewaffnete Laufen. Ab» spcrrungen in der Gegend des .-iwrmaitgen Volks* baules unb eingebaute Mas clfincngew.chvr im Westen festgesh-llt Weitere Versiärkangett sind im ^auft ba BonnlN^g.. lingctro jcn. Gru Anschlag gegen d e Wobmmg des ^ei.err b-r tedr i-. \n Nottnlie t'eriiet »erteilt im Sket § bet vv > Ve.t'jii i: hur vormittag 6 Udr in vollem Umtange w eder au * genommen wo-.den. In Zwickau ist ti -JlrbeiJ mixer cu ge ommen wor.en In Letbnttz herrschte 9hriK. In Borna ich f te Demokraten aus bem Akttousausfchust au gc re en. Dr* Kkani- tiii wollen ftrc.fr n, full» bi.' 'Jlater.-in bltf ansge* ruien w.rd. Tic Arbei »io II gen werden von d.n Kommunisten an der Arb.-itsaufnahme gehiitdcrt. Die Vaoe in Lalle. Lalle, 22. Mörz. fWTB.' Die Lage hat fick hier bedeutend verschlechtert. Wälwend des gestrigen Tages und der Nacht kam eS zu leb* Oa ft en Feuergesechten uvischett Trtrppen und bc wassneten Arbeitern. Die Stadt Lalle soll von den Arbertorn eingcfdiloffen sein. Aus Erfurt. Erfurt, 22. März. (WTB.) Nach Mitteilung der Streikleitung haben rammefrr auch die freien Eisenbahnergewerkschaflcn üic Beilegung des Streiks beschlossen. Aus der Bcrlinrr Eisrnbaftndirektion. Berlin, 22 März. (WTB.) Die fünf gewerkschaftlichen Gisenbohnerverbände forderten den Rücktritt des Eisenbabnvrasidanlen Lalke und de» Ncgierungsrats Melcher- als Vorbedingung für den Abbruch des tzkneralstreikS. Lolke übertrug die Amtsgeschäfte aus Ixm Geh. Rat Wagner; Regierungsrat Melchers wurde beurlaubt. Dir preussische LandeSversammlung Berlin, 22. März. (WTB.) Die p reu fei- sche Landes Versammlung ist auf den 25. März nach Berlin einberufen worden. Vorlagen der hessischen Volkskammer. rm. Tarmstadt, 22. März. Der BolkS- fammer tft eine Regierungsvorlage b'tr. Beschränk:maen im Lu^enschistSvechte vom 31. D> zember 1919 sugegangen, Do der Entwurf des Geicbcs bett die UebnErung des sideikommissarisch gebundenen tzttmchde ihrs in den trrien Verkehr noch nicht verabschiedet ist, der in fernem Artikel 14 bestimmt, bofe die Auslösung eines Familienfideikommisses uiro der Qienebmigimg d-s Gefamtministerillms (xtxürk, in^nnsdien aber di' Möglichkeit gegeben wer. durch Au lösung von Fideikommissen biS dcchin gebundenen ß>rundbenb b*n Beschrrnkungen zu entziehen, auch t*edbiiüglid>' Bersuche norlagen, ist durch eine däotveiockmung ein einheittichei und geschlossener R^chts^unand geschaffen worden Auch in anderer $id/timg nuidyhni sich Bestrebungen geltend, bte ZugriMnöglich* leiten, welch,? zum Boll rüge der Sieoelungs- mrd der Landgeseh^-bung gegenüber Grundbesitz ge* Srohe Versteigerung. Lochfeines Nachlafe-Mobiliar aus Lesse rem Lause, als: tthochs. Salon (schwarz), Sofa m. Steil. Spiegeln mbau la. Berti ko. Kon- 1 o 1 schrank m. 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Immerhin rouroc der Fall als minder schwer angesehen. Das Urteil lautete, bem An- ttaA der Ltaatsonwaltschast gemän, auf zehn Tage Gefängnis, zweitausend Marl Geldstra,e und Einziehung des ubermäfeigen Gewinnes. Der Schlichtungsansschuß der Provinz Obcrhcffcn. Verhandlung vom 17. März 1920. Einige Lohnstrcitsackien, in denen auswärtige Beteiligte durch den Verkehrssttllstand nidy. erscheinen konnten, mutzten aussallcn. In mehreren Lohn* und Gehaltsstteiksachen mit Giefeener Firmen gelang es, die Parteien zu einer vergleichsweisen krledigung zu t>eran lassen. Der Metallarbeiterverband hatte gegen die Firma A. I. Tröster. Gebr. Freitag, G. m. b. L. in Butzbach und Maichinenfabrik Anton Volk in Pohl-Göns den Antrag auf Lohnregelung gestellt. ES wurden durch Schiedsspruch, nut dem sich inzwischen die Arbeitnehmer einverstanden erklärt haben. Die in der Gießener Metallindustrie am 1. Mörz 1920 vereinbarten Lohnsätze mit Wirkung rom 1. März 1920 zugesprochen. jugleid) den Barrien ausgeg-öen, spätestens bis 1. April 1920 Degen ".'lbschlusscs eines sörmlichen Tarifverttagcs m Verhandlung zu treten. B. HVemM-VkllMk: 5 Stangenbohrer 150- 120 mm Bohrweite), zwei idwere Brunnenseile (15 u. 17 m lang , 1 Gewinde- iäncibhluppe (' «-1-Zoll-Gewinde), 1 Gewindeschneid- lErppe (tt,-2.Zoll-Gewinde), 2 Rohrschraubstöcke, 1 großer Schleifstein, 1 großer Bleilchrnelzofen, ein F rmenschild, oersch. Handbeile, Hobel, Holzbohrer usw. ^Siliert B. $wt., Hnicklhtis, Scndse j 10 NAHGARN schwarz und weiß 3231c die Rolle Mark 4.50. Lichtspielhaus | BahnhofstraDe 34 a :■ ■ .-r W Keule bis InkL Freilag das vornehme Programm: • Fidelio I Filmroman in 5 Abteilungen. In der Hauptrolle die bekannte Schönheit X Badjr Chrietiane. Ferner: W —------------- ^icheisieben 9, Daimler xl. I . 7, Felten u. Guilleaume 3 Pvoz Löher Dud.-Eisenw.-Akt. ftdlten sich ILlcktt. Borgt u. Laeffner 5, Carv Adlerwerk« .... drvz. 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Fenchel, Dorsch und Oren, fordert, dap für die butd) den Friedensdertrag ab* »ulieferrtden Tre re, die b i ihrer Abnahme durch die zuständige Stelle nicht zu khrenr vollen Werte vergütet werd.n, der Zuschuß von bem Reich geleistet wird Milderung der Zensur im besetzten Gebiete. Koblenz, 22. März. (WTB.) Nach einem Schreiben der inttraI(iLrten Rbelnlandkom- Mission an den Reichskommisfar für bic besetzten rheinischen Gebiete sind die während des Waffenstill st andeS von den Desatzungsbv- hörden lyinfidrflid) per Zeitungen, Zcilschriften und sonstiger Druckwerke erlassenen Verbote und Einfuhrbeschränkungen als hinfällig zu betrachten. Es gelten fortan nur solche 3ei- ttmgsverbote usw., die gemätz Artikel 13 der Verordnung Nummer 3 von der Kommission erfassen werden. Von den Engländern entwaffnet. 5köln, 20. März. Die interalliierte Rheinlandkommission teilt mit: 1500 Mann und ein Qknerai der Reichswehr haben gestern das britische Besatzung sgebiet betreten. Die Truppen sind entwaffnet und unter britische militärische Bewachung gestellt worden, da dieses Vorgehen im Gegensatz zu Artikel 9 der Verordnung 3 der interalliierten Rheinlandkornmis- sion steht. Hierzu ist zu bemerken, daß es sich um ein freiwilliges Betreten des britischen besetzten Gebietes handelt. Beim Sturm auf die Deutscher Rotklee Luzerne (vwtgklee) beide garantiert felbefrie Saat-Wicken Dtckwurz-Samen Zuckerrübeit-Samen empfiehlt 2588 Georg Wallenfels, 21 Marktplatz 21. |stellenengebote| Mak-SeiWe. Damen und Herren, auch KriegSbelch., werden fo° fort bei hohem Verdienst eingestellt. Zu melden von 6 Ubr nachm. an im Re staurant ^Sckivkavatz" Bahnbofstrafee, bei Ober- reisender W. Stephan 5 SWM per sofort für dauernd ae> sucht. Stundenlohn 3 Mk. Gebr. Buch 3092 Aröbelkabrik Butzbach i, H. Nach längerer, schwerer Krankheit starb heute unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Bruder San.-Rat Dr. med. Ernst Peisch im 68. Lebensjahre. Im Namen der Hinterbliebenen: Dr. med. R. Petsch. Gießen, Wehen, Runkel, den 22. März 1920. Die Beisetzung findet in aller Stille statt. 05082 Ä % w SZ' 'M E K K ■'S/ - 5 T I • r.k“. t fr* | Mietgesuche | Ortsgruppe Kielten Verein der unteren 'M Post- u. Telegr.-Beamten des Verbands d. unteren Gießen. Annerod, Steinbach, Großen-Buseck, den 23. März 1920. Die Beerdigung findet Donnnerstag den 25. März nachmittags 2 Uhr statt. mittags 2 Uhr statt. 3233 3232 OS 43 3212D erbeten an 03831 Kaufe 3192 3124 gesucht. Ein», Friebrichstr. 141. Lubwigstrafee 21. gesucht 3221 Nord-Anlage IS II. Stenotypletln! Gewandte Stenotypistin Zeitschriften Zeitungen Alte Bücher 3 Etagen, mit Garten zu Hcrren-(Filnal.)Anzng verkaufen. Schrift!. Ang. | für mittlere Figur. u. 050S1 an d. Gien. Anz. |»?.,», Seltcrsweg 52 ll. zu kaufen gesucht. Wohnungen werd. frei.Schrist- liche Angebote uni. 2"»811) an den Giehener Anzetg. Wir such, überall verkäusl. 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Jede Vorschlagsliste soll mindestens doppelt soviel wählbare Bewerber benennen, wie Betriebsratsmitglieder unb Ergänzungs Mitglieder zu wählen sind. Tie einzelnen Bewerber sind unter fortlaufender Nummer oder in sonst erkennbarer Reil^enfolge auf- zuftlhoen und nach Familien und VorchRuf- namen, Beruf und Molmort zu bezeichnen. Tie zugelassenen Vorschlagslisten werden vom . . .bis täglich von .... bis Mm im . zur Ein,- licht der Wühler ausliegen. 5 Tie Wä'hlciListe liegt vom bis zum täglich «m . .bis Uhr in zur Einsicht aus. Ein- spruche gegen die Wählerliste sind zur Vermeidung des Ausschlusses WälesttMS am ... bei dem unterzeichneten Vorsitzenden des Wahlvorstandes anzubringen. Tie Stimmabgabe über die zugelassenen Vorschlagslisten findet .an den Tagen vom bis zum .... in statt. 3eher Wahlberechtigte darf nur für eine der zugelassenen Porschlags- ltsten stimmen. Ter Wähler, der von seinem Wahlrecht (Gebrauch macken imll, hat seinen Stimmzettel an einem der oben bezeichneten vage während der Zeit von.....bis Uhr in einem Wahlumscklag abzugeben, den er1) erhält. . Ein Abdruck der Wahlordnung liegt bis zum Schlüsse der ctimmat-gäbe täglich von.....bis . Uhr in -ur Einsicht aus ........... den......... Ter Wahlvorstand. Vorsitzender. 1. u. 2. Beisitzer'. .B an den Auslegungsstellen der Vorschlagslisten wäh- -rend der Zeit ilmer Auslegung. - Uluster für die Belanntmachung nach § 8, Abs. 1, Satz 1 der Wahlordnung. Ausgehängt am Abgenommen am Nachfrist fnr dte Einreichung vvn Vorschlagslisten zur Wahl des Betriebsrats Arbetterrats imd Angestelltenrats) für Bezeichnung des Betriebs . cm 3urd< Wahlausschreiben vvm fülb die onElgten aufgefordert worden, für die Wahl des Betriebs rats (Arbetterrats und Angestclltenrals bis zum ^>orichlagslisten bei dem unterzeichneten Borsilvenden des Wahl vorstmwcs einzureichen. ^.a eine gültige Vorschlagsliste bis zu dem oben angegebenen "ngegangen ist wird die Frist zur Einreichung von ^^chlagslisen gemap § 8, Absatz l, Satz 1 der Wahlordnung bi. zum Ublaus des..........verlängert. Ter Wahl vorstand Vorsitzender. i.'u. 2.'Beisitzer. 3. Muster zur Vorschlagsliste (§ 5 der Walstorbnung vorschlagrliste. Als Betriebsratsmitglieder und Ergänzungsmitglieder für •V/.: • : Bezeichnung des Betriebs) seitens der Arbeiter, An gestellken^ werden vorgcschlagen: Lfd. Familien- und । Wohnort Nr. Dor(Ruf.)name i 23cruf | (6ci grö^tren orten) । Straße u. Hausnummer) “ ' — 1. |........................ 2. ..................... 3. I | । 4- ...........I {1 , Listenvertreter. 2 3 .....' Tas Unzutresfeiide ist durchzustreichen. 4 Muster zur Berechnung des Wahlergebnisses und für die Niederichxnt (§ 16, Abs. 1 u. 3 der Wahlordnung). den 19 Von dem unterzeichneten Wahlvvrstande für die Wahl des Betriebsrats (Arbeiterrats und Angestelltenrats) für .^chnung des Betriebs) tvurde l)eufe nach Ocffnung des Stimm- zettel lastens (der ^trinmzettelkasteii) auf Grund der aus den Wahlumschlagen entnommenen Stimmzettel folgendes festgestellt: r t‘!r. die Arbeiter gruppe (Angestelltengruppe)') insgesamt 240 gültige Stimmzettel abgegeben worden. 20 Stimm- zettel wurden Mr ungültig erklärt. Äon den 240 gültigen Stimm- Atteln und 120 auf Liste I, 80 aus Liste II, 40 auf Liste III entTallen. Zu wählen sind: 6 Betriebsratsmitglieder und ein Erganzuugsmitglied^. Als Bewerber sind benannt auf Liste I 1. A Liste II 1. L Liste III 1. R 2. B 2. M 2. S 3. C 3. N 3. T 4. D 4. O 4. U 5. E 5. P 5. V 6. F 6. Q 6. w 7. 8. G H usw. u sw. 9. J 10. K , ,~Te auf dre einzelnen Listen entfallenen Stimmenzahlen werden durch 1, 2, 3, 4 usw. geteilt ' . Tas Ergebnis zeigt folgende Tafel. - « die für die Stellenverteilung in Betracht lommeuden 1 Köck) st za hl en mit den rechtsstehenden, ihre Reihenfolge bezeich nendcn Zistern versehen: Kr Verfügung standen. Diese NTurdeii verstärkt rch die dort noch bestehende Sicherheitswehr, die «ver auch nicht mehr stark war, da sie am 1. April wfgclöst werden sollte, und eine Eiwvvhnerwehr, tve grösstenteils aus BürgerVveisen gebildet war und denen Einberufung bei Ausbruch der Unruhen er- sitlgtc. Außerdem bestand noch die blaue Äolizei. Alle vier hatten bei Ausrufung der R^iieimng Kapp ttor das Ziel im Auge: Aufrechterhaltung der Orb- mong und Verhinderung verb «cherischer lieber*- griffe. Sie versuchten im besten Einvernehmen ihre Aufgabe zu erfüllen, auch als die Zahl der Kvm- muniften und Spartakisten bis zu zehnfacher Hebet* reyht anschnvll. Die Kämpfe spielten sich folgender- naVit ab: Am Montag und Dienstag voriger 3Sot\ benutzten die radikalen Elemente die Aus- wgu vj, die durch die Lbusrufung der Regierung Kcvpp die Massen getragen war und veranstattete't größcte Straßendemonstralioncn. So sammelte sich tor i(nt Rathaus eine größere Menge, die in das Lathans cinzudringen suckle, um die Steuer» a!tcn herauszuholen. Der ganze Platz war schwarz. Als die Menge das Rathaus zu stürmen versuchte, wachten die Grünen nach öfterer vergeblicher Aus- wrderung, den Platz zu räumen, von der Schuß- tanffc Gebrauch. Am Mittwoch war durch Siche- rnngstruppen die Ruhe wieder hergestellt und die uidikalen Elemente in Essen niedcra.wor'en. Zn- tiDischen waren aber im übrigen Industriegebiet a::ch starke Kämpfe gewesen und die Spartakisten betten dort teilweise, wo fast gar keine Reichswehr, Scherl>eit-Zpolizei usw. ivaren, die §>errschast an sich gerissen. Sie verbuchten nun ihre Herrschaft auszubreiten. Ihr erstes Ziel war Essen. Dorthin rajaü sich ein zahlloser Strom, bechnders von «Dlfenkirchen. Als ein Lokomotivführer seine Ma feine abkuppelte und seinen mit Spartakisten vo.'l Letzten Zug stehen ließ, verschassten sich die'e ic ort Lastautos und kamen auf diesen nach Essen »». Andere hatten im Ruhrgebiet die zwischen allen Bähten fahrenden elektrischen Bahnen b sch'.ag- nuhmt und waren so auf den elektrischen Bahnen mit den Arbeitern zu verhandeln. Die Lage im bereich der Reichiwehrbrigade XI. Kassel, 24. März. (WTB.) Bericht über die Lage im Bereich der Reichswehr-Brigade 11. Eisenach: Seit gestern ist eine planmäßige Durchsuchung nach Waffen im Gange. Vordringende Patrouillen erhielten aus Teutlebm. Weingarten und Asbach Masckinengewehrfeuer. Gotha: In der Stadt herrscht äußerlich Ruhe. Die Aufrührer requirieren aus dem Lande mit größter Rücksichtslosigkeit. Ohrdrufs dient als Lager zur Organi'atwn von aufständischen Verbänden. Die Dienstpflicht für alle Männer im Mter von 20 bis 25 Jahren ist ein geführt. Erfurt: Tie Lage ist unverändert. Sömmerda: Tie Aufrührer sollen Verstärkungen erhalten haben. K o b u r g: Tie Feste Kvburg wurde durch Reichs weh rtruppen besetzt. In der Stadt herrscht Ruhe. Halle. Leipzig, 23. März. (Wolff.) Das „Leipziger Tageblatt" meldet aus Halle a. d. Saale: Gestern mittag rückten zur Verstärkung 1000 Mann Reichswehrtruppen, von Magdeburg kommend, hier ein. Dalle a. S., 23. März. (Wolff.) Tie Kämpfe in und um Halle waren in der Rackst zum Dienstag beendet. Das Mil'tör ist nneh-.-r frerr dec Lage. Am Sonntag wurde am Mack'- platz nach hartnäcki^n Kämpen bei Einbruch der Dunkelheit der Lauptangriff der Arbeiter abgeschlagen.. Am Montag und in der Rocht zum Dienstag säuberten die Truppen die fölaadiaucr Vorstadt und das Viertel am Hettstädter Bahnhof. Tie Arbeiter sind aus bet Umgebung von Halle abgezogen. Heber die Frage der Fortdauer dorstellen soll, sondern ein Element der Matzrgung und der Verteidigung der Gerechtigkeit. Zu der A d r i a f r a g e erklärte außerdem Ritti: Wir wünschen int vollen Einvernehmen mit Frankreich und England zu handeln Tarnst Italien mit der größten Freiheit handeln kann, muß die Adria frage gelöst werden. Wir werden niemals von Jugoslawien etwas fordern, was unrecht sein ober scheinen könnte. Wenn die Grenzfrage gelöst ist, können wir mittels tzanbels- vertragen und enger kultureller Beziehungen uns von neuem Jugollawirn näh^-rn. Im Laufe seiner Erklärung versicherte übrigens Ritti, daß das fremde Kapital in Italien der Kapstalssteuer nicht unterliege. Churchill über die englische Landesverteidigung. London, 23. März. (Wolfs.) Zur Frage der Landesverttidigung erklärte Churchill im Unterbaute, um eine enge Verbindung zwischen Armee unb Marine her zu stellen, brauche England ein Offizierskorps, das imstande sei, den Krieg in seiner Gesamtheit und nicht allein vom militärischen oder marinetechnischen Standpunkt aus iu beurteilen. Er sei eirtschlofsen, einen gemischten General st ab zu schaffen. Die milstärische Lage sei Kürzest sehr ernst. Er erinnere an Aegvpten und Palästina, an die Besetzung Syriens durch die Franzo^n und an die daraus folgenten Kämpfe mit den Arabern. Er erinnere ferner an Konstantinopel, an Mesopotamien und an die Lage in den an das ehemalige osmanische Reich grenzenden Länder. Diese Lage nötige England, in diesen Gebt ten stärkere Truppenkrä'te zi ha'tcn England könne Mesopotamien aber nicht dauernd besetzt halten und daiür jähr ich 15 bis 20 Millionen Pfund aus geben. Tie brstisc^ Politik habe in anderen Testen der Welt gwße Erfolge errungen und dürfe nicht fn Mesopotamien falsche Wege einschlagen. Im Sudan habe Gnoßbritannicn bei- Mittwoch, 24. März 1920 tret: Zchulstt. 7. Annahme von Anzeigen f. die iaae*nunuiiec ms ginn Rokdmiliag vorbet ohne jed.Vert'in lichkeck. Prtlt fflr l mm hohe >ur An «einen o.34min freite erth u 25 l>i, auomäit-S SO Pi.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm tfreuf 9U Pf. 'M Platz. Do<cn werde. Tas Volk glaubt £ Möglickicit einet) Bruches bet diplomatischen -Hungen mit Bolivia. Der Minister des ern in La Paz unterchält lebl^ifte Beziehungen, >en Kanzleien Südamerikas. Er ertärte, Do-- hal.e streng an der Verwirklichung des Bcr-» »end sest, das Peru ihm in letz er Zeit gemacht .Tie Oefsentlichk.il glaubt aber nicht an die lichkest eines Bruches zwischen Peru und t. In offiziellen Streifen ist man der Ansicht, man noch innerhalb drei.-r Monate zu einer ändigung gelangen werde. Santiago de Chile, 23. März. Wolff.) lckleenischen vffizi llen rolitifdxm jftrien be- t man Ruhe. Man glaubt, daß es zwischen u und Bolivia übrigens zu einem Bruch ipll'rnatisckxn Beziehungen üommc. Tie Aktien bolivianisck-en Bergwerke sanken bereits im e angtsich s der Schwierigkeiten, die zwischen und ÄoKcka entstehen köimlcm. öaris, 23. März. (Wvlsf.) Rach einer $»■ eldung aus Santiago de Clckle vom 21. März chteri die Zeitungen den Zw.sch n^all zviscken u unb Bo l ivien für beendet Das Schickial Xbiet-e von Tacno unb Arsta suche man durch mbiungen zu regeln. er Aufenthaltsort des vormalige« Kronprinzen. Itnüerbam, 23. März. (Wolst.) „Tete* " meldet aus dem £xmg: Ter morgen erschw- .Swatscouvint" wird eine königliche Bvt- briugen, in dem dem vormaligen deut- t Kronprinzen die Insel W i' r i n g e r ufenthaltsort in ben 9äeberlanben juflaw’jea Au» dem Kelche» Verfolgung deS Aappschen Anhanges. Berlin, 23. März. (Wolff.) Die beim >sgericht schwebende Untersuchung nxgeit hochverräterischen Unternehmens nimmt n Fortgang. Reichsgerichtsrat Del* i g e r wurde zum Untersuchungsrichter Reichsgerichts ernannt. Unter den Per* i, auf welche die Voruntersuck>ung inztop» ausgedehnt worden ist, befinden sich der re Unterstaatssekretär v. Falkenhau* und <Äeh. Regierungsrat Dope. Die chlagnahine des Vermögens der schuldigten ist im Gange. Berlin, 23. März. (Wolff.) Amtlich, sofort nach den Rädelsführern wegen xrrats ausgenommenen Ermitlelungen en, daß die Täter anscheinend unmitteb- rach dem Fehlschlagen ihres Unterneh* flüchtig gegangen sind. Daftbe* e und .Steckbriefe sind gegen fol- Personen erlassen: GenerallandschaftS- or Kapp, Regierungspräsident a. D. Iagow, Major a. D. Pabst, Oberst a. D. Bauer, Arzt, unb Volkswirt Martin Schiele, Naumburg, und den frühe*, ren Rechtsanwalt Brederek. Berlin, 24. Mär». (WTB) Die Blätter- Meldung, baß Llbmiral v. Trat da verhaftet würbe, entt'pricht, wie uns mitgeteilt wirb, nicht ben Tatsachen, lieber bie Verhastung bes Generals v. Lüttwitz ist an ma&gebenber Stelle nicht» bekannt. Das Arbeitsprogramm der Nationalversammlung. Berlin, 24. März. (WTB.) Tie für Wliti* woch an beraumte Sitzung her Rationalve fa m m l un g wurde nach einem Beschluß des Aeltestenausschus'es auf Donners ai . nachmittag festgesetzt. Wie wir erfahren, will man vor Ostern nur nach eine ober zwei Sitzungen abhalten unb nach Ostern die wichtigsten Gesetzesvorlagen erledigen. Tie Fraktwnen fast sämilicher Paneien sind mit Rücksicht aus bie im Gange befindliche Habinettsu mbubung baue mb beisammen. Tagung ötr Vereinigung südwesi- deuticherhandelLiammerninwierbaden Die Bereinigung sübwestdeutscher Danbelskam- mem hielt am 12. März im Sitzungssaal bet Hanbelskammer zu Wiesbaden ihre erste Tagung im besetzten Gebiet ab. Vertreten waren bie Han- belskammern Bingen, $>anbcl3tammer für bie Provinz Birkenselb, Tarmstabt, vneinigte Hanbels- kammern Frankfurt-Äanali, Gießen, L>eixlh.-rg, Köln Mainz, Mannheim, Offenbach, Pforzh-im, Schwarpvälber 5)andelskammer für ben Kreis Vst* frraen unb Anttsb:zirk Neustabt, Stuttgart, Trier, Wiesbaden, Worms sowie bie hes ische Jnbustrie- stelle. Nach eingehender Aussprache beschoß bie Versammlung, an ben Dau Heben Industrie- unb Handelstag unb ben Reichs verband bet Deutsch a Gestern nachmittag um 2 Uhr ei Annerod, Steinbach, Großen-Buseck Vorsitzender. Beisitzer. Vorsitzender. W M |Vermietungen j Eins. möbl. Zimmer zu t)l verm. atme Bettwäsche * fr** (Slanbrechtftraste 7. 06071 benannt auf Arbeiter, Zulirkiieüt flcfsufit das Erg an- i. u. 2. Beisitzer. Vorsitzender. 1-2 unmöbL zimmer zu verkaufen. 05(148 Weg. Erkrankung d. jetz. MSRihtaÄ6,: • • Angestellter, Arbeiter, 1. A 2. B 3. C 4. D 5. E 6. F 1. 2. 3. 4. Angestellter, Arbeiter Liste II 80 2 40 6 262/3 20 1. 2. 3. 4. Liste I 130 65 43*A 32-/8 2. O 3. P 4. Q 1 3 5 7 1. G 2. H 3. J 4. K 5. L 6. M 11 .. usw. Als Bewerber sind Liste I IV- ... . .2- . > . . . usw. bis 5 n" Die Beerdigung findet Donnnt nachmittags 2 Uhr statt. als Angestelltenmitglieder .in m. Zeugnisabschrift., (9c- Haltsangaben u.Eintrilis termin erbeten unt. 2996D In ti< Familie I nebst alk die mindestens in ®ru: schnelles und sicheres Allgemeinbildung beul gangösormen verfüger unt. Einreichung von £ Möblierte* Zimmer mit elektr. Licht u. voller Kost an soltden rungen Herrn z. 1. 4. 20 zu verm. O51OS SelterSWeg 52 H. 1 Tücht. Stundenfrau ' 1 t 3161 evtl- eine kleine Küche, an einzelnenHerrn ob. allein- MsserhaMen au verlaufen. Näheres 05100 <3 aiicr Allee 6H. Schönes (Otrtblnnb, zugleich Bauvlatz, an neuer stehende Dame zu verm. sm 6tr. Steinweg 22 p. Angestellter, usw. Liste III 50 4 25 167« 12-/1 Liste III 1. N Angestellter, in in Als Ergänzungsmitglieder: für den Arbeiterrat für den Ängestelltenrat Stenotypist In! Gewandte Stenotypistin ».sofort. Eintritt f. Fabrik- Bureau ges. Schr. Angeb 5 Mim ver sofort für dauernd gesucht. Stundenlohn 3 Mk- Gebr. Buch 3092 Möbelfabrik Butzbach i» H. 2 steinige 05115 Mta oder grauen zum Graben und Garten- arbeit ges. Stadtgärtner Balser, Wiesecker Weg 24. zu mieten. Schriftliche Hir focori X-Utilt Angeb. unter 3239 an den ’r - ' 1. 2. 3. 4. Küchenabfälle Kartosselschalen kauft, evtl, tauscht 04S35 Fernspr.L59. C.Btlbsnmon. Tie Ardeitermitglieder des Betriebsrats bilden mit den Er- gänzilngsmitgliedern für den Arbeiterrat den Arbeiterrat. Tie Angestelltenmitglieder des Betriebsrats bilden mit den Ergänzungsmitgliedern für den Angestelltenrat den Angestelltenrat. Als Ersatzmitglieder für die Mitglieder treten die auf der Vorschlagsliste jeweilig folgenden Bewerber eur ., den.........19 . . Ter Wählborstand. Tie 6 Arbeitermitglieder des Betriebsrats und zungsmitglied für den Arbeiterrat werden entsprechend den Höchst rnhlen zunächst auf die Listen verteilt, ebenso in gesonderter Rechnung das eine Angestelltenmitglied des Betriebsrats und die 2 ®r- gänzungsmitglieder für den Angestelltenrat. eiofßut Griedel A-98) b. Luvbach. i) Tem Beispiel liegt folgende Berechnung zugrunde: Der Betrieb hat 280 Arbeitnehmer, davon 25 Angestellte und 255 Arbeiter. Ter Betriebsrat zählt daher 7 Mitglieder darunter einen Angestellten Der Arbeiter rat hat ebenfalls 7 Mitglieder, bet Angestelltenrat 3 Mitglieder. (§ 15, 16 des Gesetzes.) Hasen zu mkauseu/ 05120 Asterweq 22. 7 Muster zur Bekanntmachung des Wahlergebnisses (§ 18 der Wahlordnung). Fassung 1. (Nur eine gültige Vorschlagsliste, sowohl seitens der Arbeiter als auch seitens der Angestellten, liegt vor.) Ansge'hängt am........ Abgenommen am Bekanntmachung. Mr die Wähl des Betriebsrats, des Arbeiterrats und des An - gestelltenrats für (Bezeichnung des Betriebs) ist von jeber Arbeitnehmergruppe nur je eine gültige Vorschlagsliste emgeretcht worden. Gemäß § 8 Abs. 2 Satz 1 der Wahlordnung gelten daher als gewählt: Als Betriebsratsmitglieder: , . und zwar als Arbeitermitglieder Freitag den 26. März, abends 7 Ubr- Fesiaufführnna inrenffimgöesW' Museum^ Oie chemische Heienkndu. Samstag den 27. Mär», abends 7 Ubr: 19.Vorstellung im DamS« tag-AbonnemeM. Oie Laune des WielM Schäserfpiel in 1 Auszug von Goethe. Hierauf: Der Geizige. Lustspiel in fünf Akten von Molwre. Sonntag den 2^. Mär», Muster Abonnenten > Gewöhnliche greise nachmittags 3 Ubr. Kindertragödie in 5 Akten von Karl Schönberr. Abends 7 Ubr: Diogenes. (Ein Narr des Lichtes.) Montag den 29. unk Dienötagbe»3O.Marz abends < Ubr Oberammergauer Passions-Spiele, in überÄKolostal'Lichl gemäldew gesucht. 01588 Wistmav, Babnbofstr.155 Williges, gewandtes Mädchen bei hohem Lohn u. guter Gehandlung ver 1. Avril gesucht. Fröhlich, 3082 Nord-Anlage 31. eingestellt. Zu melden von ß Ubr nachm. an im Re staurant »Schivkavast", Bahnbofstrahe, bei Ober- retfenoer W. Stephan Liste II Arbeiter, 6 Muster zur Mitteilung an die Gewählten (§ 17 der Wahlordnung). t 19 . • Sie' sind züm Mitglied'des Betriebsrats und zugleich des Ar- beitenats (Angestclltenrats) zum Ergänzungsmitglied für den Arbeiterrat (Angestelltenrat)') Tür (Bezeichnung des Betriebs) Falls Sie nicht binnen einer Woche nach Empfang dieser Mitteilung dem Unterzeichneten die Erklärung cstnreichen, daß Sie die Wähl' ablehnen, gilt die Wahl als angenommen. Der Wahlvorstand. i) Unzutreffendes ist zu durchstreichen, z. B. „z'um Mitglitt) des Betriebsrats und zugleich des Arbeiterrats" oder „zum Ergan- zungsmitglied für den Angestelltenrat". Ter Wahlwrstand. 1. u. 2. Beisitzer. Nach längerer, schwerer Krankt lieber Vater, Schwiegervater, Großi San.-Rat Dr. med. E im 68. Lebensjahre. Im Namen d Dr. mec Gießen, Wehen, Runkel, den 22. IV Die Beisetzung findet in all« auf ”1 b 1131 Arbeiter Mitglieder des Betriebsrats und das Er- ‘ gänzungsmitglied für den Arbeiterrat, nni Liste II' 2 Arbeitermitglieder des Betriebsrats, auf Liste III: 1 Arbeitermitglied des Betriebsrats. auf MfeCnl eine Ängestelltenmitglied des Betriebsrats, auf Liste II und I je ein Ergänzungsmitgliev für den Angestelltenrat. Gewählt sind mithin: als Arbeitermitglieder: von Liste I: die Arbeiter B, C, D, von Liste II: die Arbeiter G, J, pon Liste III: der Arbeiter 0; als Angestelltenmitglied: ton Liste I: der Angestellte A. Als ErgänzungsMitglied für den Arbeiterrat ist als der Höchst-- zahl nach folgend gewählt: von Liste I: der Arbeiter L. , Als Ergäiizungsmitglieder für den Angestelltenrat sind gewählt: von Liste I: der Angestellte F, von Liste II: der Angestellte H. n._ c f „ Tie auf die gewählten Mitglieder ieder Liste folgenden Bewerber treten der Reihenfolge nach als Ersatzmitglieder stur die auf ihrer Liste jetzt oder später ausfallenden Mitglieder ein. , den.........19 . . Ter Wahlvorstand. iciiimi um.. J I JMIUmt!! bHfenct Stiasje zu vert (tim, an den Giehener Anzeig. »«Mil Wilbelmstr. 12.' Friedrichstt. 14 I. 05047 langem schweren mit großer Ged den meine liebe Frau, unsere Mutter, Großmutter, Schwester, Sc ! FrauMargaretl geb. Schäfc im 55. Lebensjahre. JiWÄNke ja nett. osoTo Bismarckstr. 3(> p. Verkau>e einen gebr., noch MtMÄlMkAlS. WaUcubor» Steinberg Ludwigstraste 21. „r>^ G'ech Anzeiger erbeten. I ° |StelleiTengebote| Wal'WWe. Damen und Herren, auch I jSnllBLII 5 Muster zur Berechnung des Wahlergebnisses und für die Nieder- torift 6« qemeinfamer Wahl dcs Betriebsrats (§§ 23 brs 28 der Wahlordnung). h den 19 . • SSow dem unterzeichneten Wählbar stände für die Wahl de» Betriebsrats (Arbeiterrats und Angestelltenrats) für . . . • • • n • .Bezeichnung des Betriebs) wurde heute nach Oesiimng des Sttmm- zettelkastens auf Grund der aus den Wahlumschlägen entnommenen Sttmmzettel folgendes festgestellt: Es sind insgesamt 260 gültige Stimmzettel abgegeben^ worden. 10 Stimmzettel wurden für ungültig erklärt. Von den 260 gültigen Stimmzetteln sind 130 auf Liste I, 80 auf Liste II, oO auf Liste III entfallen. Zu wählen sind 7 Betriebsratsmitglieder, davon: 6 Arbeitermitglieder und 1 Ängestelltenmitglied, ferner für den Arbeiterrat: i 1 Ergänzungsmitglied, für den Angestelltenrat: 2 Ergänzungsmitglieder. i) Unzutreffendes ist zu durchstreichen. Ist nur eine Arbeitnehmergruppe vorhanden, so ist eine entsprechende Äenderung geboten — Sind beide Arbeitnehmergruppen vorhanden, |o ist für die Berechnung je 1 Formular für iede Gruppe M benutzen. 2) Ties ist möglich, z. B. wenn vorhanden sind ^80 Arbeit- nefater, baruntn 25 «ngeftellte, der Rest Arbeiter T«m. besieht der Bettiebsrat aus 7 Mitgliedern, darunter 6 Arbeitern, der ^Arbeiterrat aus 7 Mitgliedern. Es ist also für den Arbeiterrat ein Ergänzungsmitglied zu wählen. , 3) Tie Teilung ist fortzusetzen, bis anzunehmen ist, daß höhere Zahlen, als aus den früheren Reihen für die Stellenverteilung m Betracht kommen, nicht mehr entstehen Tie an 2. oder 3. Stelle ausgeloste Liste fallt Mit der auf mehrere Listen entfallenen gleichen Höchstzahl nicht ohne weiteres aus, sondern tritt nur hinter die zuvor ausgeloste Liste. Dies ist hier der Fall, wo alle 3 Höchstzahlen 40 unter dw Zahl der za wählenden Personen fallen. Tie spater aufgelöste Liste fallt dann aus, wenn alle Mitgliederstellen verteilt sind. -j- LAÖiiiMkrgtsclll AutohaNe gesucht Marktttraste 8 . j^u vermieten OaO341 Gin tüchtiger Lndwigfiraste 57, Laden. ® t C 11t III C I Mietgesuche I findet sofort dauernde 4 Wohnung in Bremen Für 1. Avril od. spat, wt qeg. 3-5-Zimmer-Wohn. ein unverheir. Crfiflfi in Giesten zu tauschen ge° tüchtiger vly UV sucht. Schrtstl. Angebote f. 200 Schafe gesucht. 4 unt. 0497s an d. Gien. Anz. werb, wollen Zettgn. ne ttieiwäitslokal od. and^ Lohnanspr. etnsenden Partcrreräume und GlliSveNvlliwllg 516CIKI 3—.»'Zimmcrwobnnng, I bet Lauterbach «MS WtMgcfndit sucht. Schr. Ang. u. 05055 Krosdorser Strahe 3 an den Gienener Anzeig. ' ""Steine Alt verkaufen. 05037 Frankfurter Str. 62 II. 0495-tt Ein Paar Militär- Schnürschube, Gr. 40, zu verk. Niegelpfad 21, Zeitschriften Zeitunaen Alte Bücher • Pappen u. dergleich. kauft zum Einstampfen zu höchsten Preisen 3. Meinert, Gietzen. Gröbere Mengen lasse abholeu. 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SAeiWM.-ÄsH und Zoviervresse zu vk. Babnhofstr. 60 II. Liste I Liste II 1. 120 1 80 2 2. 60 3 40 6 3. 40 5 262 4. 30 7 20 3 ^alsderhH., >cisiher" Ww (§ 17 der SahlergebnW Wer c 9. - ’u' 2'Beisitzer 3. „zum 9Ritgtübte oder „zum Gtm igöliste, sowohl iw n, liegt vor.) mgt am.. nmen am .. rrsd zugleich de; & rritglied für den L chnung des Bettie Empfang dieser weichen, datz 3k > nm. ^riebsrits, " '» tat fa,, eilerrats und ins: Betriebs) ist 0."'■ cschlagsliste eur- - lordnung gelter, tot **‘«b ÄS, ts. It is bilden mit»' N Arbeiterrat. , at den AngeM-r) treten die flul«1" "g zugrunde: % [teilte und 255 !»> ver, darunter euv ^itgiicber, te Gesetzes^ %Jo(9enben lieber ein. iU fflUfW® '"S?Lr lü 10 |»1 ■. Der OA- «*$!%» ■fc«: in ’ «wr % (B iLfl SÄ »-S» "Kr- Fassung 2 Mehrere gültige Borschlagslisten liegen v-or. Ausgehängt am . . Angenommen am .... . vekanntmachung. I. Bei der Wahl des Betriebsrats für (Bezeichnung bes Betriebs) sind für die Arbeitervertreter 240 gültige Stimmen abgegeben worden. Bon diesen Stimmen sind entfallen aus: Liste I 120 Stimmen, Liste II 80 Stimmen, Liste III 40 Stimmen Zu wählen sind: 6 Betriebsratsmitglieder und 1 Ergänzungsmitglied für den Arbeiterrat. Es sind hiernach gewählt: aus Liste I 3 Betriebsratsmitglieder, rrämlich: '"T: in......... 2 in 3....... in . . aus Liste II 2 Betriebsratsmitglieder, nämlich: 1...........in . 2 in .... aus Liste III 1 Betriebsratsmitglied, nämlich: l'j in . . Ferner ist gewählt: aus Liste I 1 Ergänzungsmitglied, nämlich: U. in .... Tic 6 Arbeitermitglieder des Betriebsrats und das Ergän zungsmitglied bilden zusammen den Arbeiterrat. II. Bei der Wahl des Betriebsrats für (Bezeichnung des Betriebs) sind für die Angestelltenvertreter 30 gültige Stirn men abgegeben worden. Bon diesen Stimmen entfallen^auf: (wie zu I). III. Tie Belriebsralsmitglieder zu I und II bilden zusammen den Betriebsrat für (Bezeichnung des Betriebs) Dessen Mitglieder sind somit usw. IV. Als Ersabmitglieder für die Mitglieder treten die aus der Borschlagsliste jeiveilig folgenden Bewerber ein. den 19 . . Ter Wahlvorstand: Vorsitzender. 1. it. 2. Beisitzer. Verordnung, betreffend die Ausführung des vetriebsrätegefetzes. Bom 17. Februar 1920. Auf Grund des § 103 des Betriebsrätegesetzes vom 4. Februar ^920 wird fyiermit folgendes bestimmt: Solange Bezirlswirlschastsräte und Landeswirtschsaftsräte nicht befteben, treten an ihre Stelle die Schlichtungsausschüsse und das Landes-Arbeits- und Wirtschaftsamt. D a r m st a d t, den 17. Februar 1920. Hessisches Landes-Arbeits- und Wirtsclwstsamt. Raab. Verordnung über die Abgeltung von Ansprüchen gegen das Reich vom 4. Dezember 1919. Auf Grund des 8 1 des Gesetzes über die vereinfachte Form der Gesetzgebung für die Zwecke der Uebergangswirtschaft vom 17. April 1919 (Reichsgesetzblatt S. 394^ wird von der Reichsregierung mit Zustimmung des Reichsrats und des von der verfassunggebenden Teutsckzen Nationalversammlung gewählten Ausschusses folgendes verordnet: 8 1. Auf alle Verträge, die von den behördlichen Beschaffungsstellen, Kriegsgefellfchaften oder Kriegsausschüssen ganz ober zum Teil für Zwecke des Krieges geschloffen sind, insoweit sich, ihre Wirkungen über den 10. November 1918 hinaus erstrecken, sowie auf Ansprüche, die mittelbar auf Grund dieser Verträge erhoben werden, finden neben der bisher schon anwendbaren Verordnung des Reick>samts für die wirtschaftliche Demobilmachung vom 21. November 1918 (Reichsgesetzblatt S. 1323) mich die Vorschriften der 88 2—5, 7, 9 Anwendung. 82 Abgeltungsansprüche auf Grund von Verträgen, die von den Vertragsgegnern der im 8 1 bezeichneten Stellen oder weiteren Vertragsgegnern zur Ausführung der Verträge geschlossen worden sind, können durch Klage beim Reick)swirtschaftsgerichte geltend gemacht werden, uack)dem im Abgeltungsverfahren über die Slbgcltung der Ansprück)e der Vertragsgegner der im 8 1 bezerch- neten Stellen entschieden ist. Tie Erhebung der Klage ist erst zulässig, nachdem von^dem Reichsschatzministerium oder einer von diesem ermächtigten Stelle ein Ausgleich erfolglos versucht worden ist. 8 3. Abgeltungsleistungen auf Grund der im 8 .1 genannten Verträge bedürfen der Einwilligung, Vereinbarung über die Abgeltung solcher Verträge der Zustimmung des Reichsschatzministeriums: von der Nachholung ber Zustimmung kann bei Verein- merben™' nod? ”id)t vollständig ausgeführt sind, abgesehen Mitwirkung des Tenwbilmachungskommissars bei der /x5)^MNetzung gemäß Zisfer 1 ber Verordnung vom 21 November 191b nnbet nicht mehr statt. §4. Ansprüche aus den im § 1 genannten Verträgen können nach Ablaus von bret Monaten nach Inkrafttreten dieser Verordnung nicht mehr geltend gemacht werden: die Frist beträgt zwei ^ahre, wenn ber Inlwber des Anspruchs bei Znkrasttreten dieser Verordnung seinen Wolmsitz ober gewöhnlichen Aufenthalt im Au- lanb hat. Zur Wahrung ber Frist genügt bie schriftliche Anmeldung bei dem Vertragsgegner ober einer amtlichen Stelle. Im Zweifelsfalle entsckwidet bas Reichswirtschaftsgericht, ob bie Anmclbung form und fristgerecht erfolgt ist. Tic Vorschriften ber 88 203, 206, 207 bes Bürgerlickien Ge- setzbuck)s gelten entsprechend. Soweit bie Ansprüche klagbar sind, ist die Erhebung ber Klage erst zulässig, nachdem vorn Reichsschatzministerium ober einer von diesem ermächtigten Stelle ein Ausgleich erfolglos versucht wor den ist. < § 5. Soweit eine Zahlung oder sonstige Leistung einer behördlichen Beschasfungsstelle, die ohne Zustimmung des Reichs- schatzministeriums erfolgt ist, dasjenige übersteigt, was bei Anwendung der Verordnung vom 21. November 1918 zu leisten gewesen wäre, ober soweit sie aus sonstigen Gründen nicht gerechtfertigt ist, kann bas Erlangte ziirückgeforderl werden Ten gleichen Anspruch hat das Reich, soweit die Leistung durch eine Kriegsgesellschaft oder einen .Kriegsausschuß erfolgt ist 3ft die Leistung einem Vertragsgegner des Empfängers ober sonst einem Tritten unmittelbar ober mittelbar zugeslossen, so ist das Erlangte an bas Reich herauszugeben. Soweit ein Vertragsgegner ber im 8 1 bezeichneten Stellen lob er ein weiterer Vertragsgegner eine Leistung bewirkt hat, bie dasjenige übersteigt, was bei Anwenbung ber Verorbnung vom 21. November 1918 zu leisten gewesen wäre, ober bie aus sonstigen* Grünben nicht gerechtfertigt ist, kann bas Erlangte zurückgeforbert werben. Die Vorschriften über bie Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung gelten entfpreck)cnb. Für Stteitigkeiten aus bieser Vorschrift ist bas Reichswirtschaftsgericht zustänbig. ' Ter Anspruch erlischt, wenn er nicht binnen zwei Jahren nach Jukrafttreten bieser Verorbnung burch Klage beim Reick>swirtschafts- gcricht geltenb gemacht wirb. 8 6. Die Verorbnung bes Reichsamts für bie tvirtschaftliche Denwbilmachung vom 21. November 1918, sowie bie vorstehenden 88 1 bis 5 gelten entsprechend für sonstige Verträge, bie iuä(>= renb bes Krieges für Zwecke ber Wehrmacht beS Deutschen Reiches geschlossen worben sind, sowie für bie vor bem Kriege für diese Zwecke geschlossenen Verträge. Ist über den abzugeltenben Anspruch ein Rechtsstreit anhängig, so sinb bie Kosten bes Reichsstreites bei ber Abgeltung zu berücksichtigen. 8 7. Die Bestimmungen ber Verorbnung, betreffenb die Ab lösung der dem Reiche durch die Inanspruchnahme von Grund stücken und Gebäuden, sowie Leistungen Dritter erwachsenen Verpflichtungen, vom 8. August 1919 (Reichsgesetzblatt S. 1375) werden durch diese Verordnung nicht berührt. 8 8. Die Vorschrift des 8 4 findet auch Anwendung auf Ansprüche aus öffentlich-rechtlichen oder privaten Dienstoerhältnifsen gegenüber dem Deutschen Reiche wälwend des Krieges, sowie auf alle aus Anlaß des Krieges oder bei Durchführung der (Uebergangswirtschaft infolge von Anordnungen oder Maßnahmen von Behörden ober militärischen Stellen erwachsenen Ansprüche. An Stelle bes Reichsschatzministeriums (§ 4 Ads. 5) tritt für bie Ansprüche aus Dienstverhältnissen bie für bie Abwicklung zu- ftänbige oberste Reichsbehörbe. Aus ben Entscheibungen bes Reichswirtschaftsgerichts fin bet bie gerichtliche Zwangsvollstteckung statt. Im übrigen wird bas Verfahren burch ben Reichsminister der Justiz geregelt. 8 10. Tie Verorbnung tritt mit bem Tage ber Verkünbung in Kraft. Berlin, ben 4. Dezember 1919. Der Reick)spräfibent: Ebert. Der Reichsminister ber Finanzen: Erzberger. Die vorstehenbe Verorbnung nebst nachfolgenber Anmerkung bes Reichsministers ber Finanzen vom 10. Februar 1920 bringen wir zur öffentlichen Kenntnis. Darm stabt, ben 11. März 1920. Hessisches Ministerium bes Innern: Dr. Fulda. Anmerkung des Reichsministers ber Finanzen vom 10. Februar 1920 zu vorstehenber Verorbnung: „Ansprüche aus Kriegsaufträgen, lvelcker Art sie auch immer sein mögen, und bie auf Grund des 8 8 der Verordnung zu erhebenden Ansprüche können keine Berücksichtigung finden, wenn ihre Anmeldung nach dem 30. März 1920 (bzw. >venn der Inhaber Sc Verfügung standen. Diese wurden verstärkt rch die dort noch bestehende Sicherheitswehr, die »er auch nicht mehr stark war, da sie am 1. April aufgelöst werden sollte, und eine Einwohnerwehr, b*e größtenteils aus Bärgerkchnsen gebildet war und deren Einberufung bei Ausbruch der Unruhen er* felgte. Außerdem bestand noch die blaue Polizei. Ale vier hatten bei Ausrufung der Regierung Kapp nur das Ziel im Auge: Aufrechterhaltung der Orb- ntmg und Verhinderung verb echerischer Ueber- griffc. Sic versuchten im besten Einvernehmen ihre Aisgabe zu erfüllen, auch als die Zahl der Korn- tmuniften und Spartakisten bis zu zehnfacher Uebct- tnQv'.t anschnwll. Die Kämpfe spi.lten sich folgenber- maVn ab: Am Montag und Dienstag voriger 3Boc\ benutzten die radikalen Elemente die Auf- r^gu^), die durch die Ausrufung der Regierung Kapp IZ die Massen getragen mar wb veranstalteten qpöBfle Sttaßendcmonstrationen. Sv sammelte sich vwr t(m Rathaus eine größere Menge, die in das Rathaus einzubringen suchte, um bie Steuer* litten herauszuholen. Der ganze Platz war schwarz. 2ls bie Menge das Rathaus zu stürmen versuchte, nachten die Grünen nach öfterer vergeblicher Auf- »rberung, ben Platz zu räumen, von ber Schuß- icaffc Gebrauch. Arn Mittwoch war burch Sicherungstruppen bie Ruhe wieder hergestellt und bie radikalen Elemente in Essen niederg.wor'en. In- zivischen waren aber im übrigen Industriegebiet auch starke Kämpfe gewesen und die Spartakisten betten dort teilweise, wo fast gar keine Reic^wchr, Sicherheitspolizei usw. waren, die Herrschaft an sih gerissen. Sie versuchten nun ihre Herrschaft airszubreiten. Ihr erstes Ziel war Essen. Dorthin euwß sich ein zahlloser Strom, besonders von Velseiitircken. Als ein Lokomotivführer seine Ma schinc abkuppelte und seinen mit Spartakisten voll kretzten Zug stehen ließ, verschafften sich diese loc ort Lastautos und kamen auf diesen nach Essen »u. Andere hatten im Ruhrgebiet die zwischen allen Säbten fahrenden elektrischen Bahnen b sch'.ag- lichmt und waren so auf den elektrischen Bahnen mit den Arbeitern zu verhandeln. Die Lage im bereich der Reichswehrbrigade XI. Kassel, 24. März. (WTB.) Bericht über die Lage im Bereich der Reichsweh r-Bri- gäbe 11. Eisenach: Seit gestern ist eine planmäßige Durchsuchung nach Waffen im Gange. Vordringende Patrouillen erhielten aus Teutleben, Weingarten und Asbach Maschinengewchrieuer. Gotha: In der Stadt herrscht äußerlich Ruhe. Die Aufrührer requirieren auf dem Lande mit größter Rücksichtslosigkeit. Ohrdrufs dient als Lager zur Organisation von aufständischen Verbänden. Die Dienstpflicht für alle Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren ist eingeführt. Erfurt: Tie Lage ist unverändert. Sömmerda: Die Ausrührer sollen Verstärkungen erhalten haben. K 0 b u r g: Tie Feste Koburg wurde durch Reichs weh rtrup Den besetzt. In der Stabt herrscht Ruhe. Halle. Leipzig, 23. März. (Wolff.) Das „Leipziger Tageblatt" meldet aus Halle a. d. Saale: Gestern mittag rückten zur Verstärkung 1000 Mann Reichswehrtruppen, von Magdeburg kommend, hier ein. Halle a. S., 23. März. (Wolff.) Tie Kämpfe in und um Halle waren in der Nacht zum Dienstag beendet. Das Militär ist rtneb-T Herr der Lage. Am Sonntag wurde am Marktplatz nach hartnäckigen Kämpen bei Einbruch der Dunkelheit der Hauptangriff der Arbeiter abgeschlagen., Am Montag und in der Nacht zum Dienstag säuberten die Truppen die ('ylaudMiucr Vorstadt und das Viertel am Hettstadter Bahnhof. Tie Arbeiter sind aus der Umgebung von Halle abgezogen, lieber die Frage der Fortdauer darstellen soll, sondern ein Element der Mützigung und der Verteidigung ber Gerechtigkeit. Zu ber Abriafrage erklärte außerdem Nitti: Wir wünschen tm vollen Einvernehmen mit Frankreich und England zu handeln. Damit Zta- lien mit ber größten Freiheit handeln kann, muß die Adriafrage gelöst werden. Wir werden niemals von Jugoslawien ettvas fordern, was unrecht sein oder scheinen könnte. Wenn die Grenz- frage gelöst ist, können wir mittels Handelsverträgen und enger kultureller Beziehungen uns von neuem Jugoslawien nähmt. Im Laufe feiner Erllärung versicherte übrigens Nitli, daß das fremde Kapital in Italien der Kapitalssteuer nicht unterliege. Churchill über die englische Landesverteidigung. London, 23. März. (Wolff.) Zur Frage der Landesverteidigung erklärte Churchill im Unterbaute, um eme enge Verbindung zwischen Armee und Marine herzustellen, brauche England ein Offizierskorps, das imstande sei, ben Krieg in seiner Gesamtheit unb nicht allein vom militärischen ober marinetechnischen Standpunkt aus zu beurteilen. Er sei entschlossen, einen gemischten General st ab zu schaffen. Die militärische Sage sei zurzeit sehr ernst. Er erinnere an Äegvpten unb Palästina, an die Besetzung Syriens durch die Franzosen unb an die darauf folgenden Kämpfe mit den Arabern. Er erinnere ferner an Konstantinopel, an Mesopotamien und an die Sage in den an das ehemalige osmanische Reich grenzenden Länder. Ti.se Lage nötige England, in diesen Ac- bi ten stärkere Truppenkräte z< haften England könne Mesopotamien aber nicht dauernd besetzt halten und dafür jähr ich 15 bis 29 Millionen Pfund ausgeben. Tie br.tische Politik habe in anderen Teilen der Welt große Erfolge errungen unb dürfe nicht in Mefopotamien falsche Wege | einschlagen. Im Sudan habe Großbritannien bei- Mittwoch, 21. März 1920 Anvahme von Anzeigen f. die Lagesmmuner vi-j A A jinn Rowmiiiag vorder |b änS&l wTOV ohnejed,Verdi« lichtest. ■ M K ▼ prelr tbr l mm hohe nie ■ ■ Vln,eiaeiiD.34min Brette ■ DT R crtli n 25 bi, autiinäitS ■ M 30 Pt.; für Reklame» Anzeigen von 70 mm ■ ” Bre,ie S<> Pl. t^ei Platz- y voitrdri>i20' 91 nfrtilag. Hauotjchri Heuer: Ang. Woen. Peranlioortlich fin Polit k: A>ig. woetz; für den ädrige« Zeil: Dr. Reiudols Zenz; für den cahIH» 7 Anzeigenteil: V. Beck, eret. dchuiftt. 7. in vnehe«. sweise nur ein Bataillon weißer Truppen unb r feinen Soldaten in We.tajrika befände sich ein einziger Weißer, was England nicht pe- ert habe, nach unb nach das ganze L. nd sich unterwerfen. Nur so könne eine eriolgrx'idx trolle übet große Länder striche dieser Gebiete jeübl werden. Bolivla und Peru. Lima, 23. Mär». kW l f) In ofiziellen sen ist man der Ansicht, daß die An prüche i v i a s auf einen Zugang zum Meere fü.I'ar seien. Rian glaubt, k»tz Bo bia an- sts d?S entschlossenen Wixrswn.es P-ruS auf Ansplüche verzüch en werde. Tas Volk glaubt ie Möglickieit eures Bruches der diplomatischen ehungen mit Bolivia. Tung inzwb- ausgedehnt worden ist, befinden sich der re Unterstaatsfekretär v. Falkenhau- und Geh. Regierungsrat Dope. Die chlagnahme des Vermögens der schuldigten ist im Gange. Berlin, 23. März. (Wolff.) Amtlich, sofort nach den Rädelsführern wegen »errats aufgenommenen Ermitielungen en, daß die Täter anscheinend unmitteb» lach dem Fehlschlagen ihres Unterneh- f l ü ch t i"g gegangen sind. D a f t b e - e und »Steckbriefe find gegen fol- Personen erlassen: Generallandschafts- or Kapp, Regierungspräsident a. D. Jagow, Major a. D. P a b st, Oberst a. D. Bauer, Arzt, und Volkswirt Martin Schiele, Naumburg, und den frühe*, ren Rechtsanwalt Brederek. Berlin, 24. März. (WTB) Die Blätter* Meldung, daß Admiral v. Trotba verhaftet hmrbe, entspricht, wie uns mi(geteilt wird, nicht den Tatsachen, tiefer die Verhaftung des Generals v. Lüttwitz ist an maßgebender Stelle nichtt. befaroit Da§ Arbeitsprogramm der Nationalversammlung. Berlin, 24. Marz. (WTB.) Tie für Wlitt* mach anberaumte Sitzung der Nationalversammlung wurde nach einem Beschluß deS Aeltestenausschus'es auf Donners ag . nachmittag festges'tz!. Wie wir erfahren, will man vor Ostern nur noch eine ober zwei S-iBungen abhalten und nach Ostern die wichtigsten Gesetzesvorlagen erledigen. Ti? Fraktionen fast sämtlicher 'landen sind mit Rücksicht auf die im Gange befindliche ÄaHnettdumbLinmg dauernd beisammen. Tagung der Vereinigung südweft- deutscherhandelriammern in Wiesbaden Die V^drinigung südwestdeutscher Handelskammern hielt am 12. März im Sitzungssaal bet Handelskammer zu Wiesbaden ihre erste Tagung im besetzten Gebiet ab. Vertreten waren bie Han- belskammern Bingen, Handelskammer für die Provinz Birkenfeld, Darmstadt, ^reinigte Handelskammern Frankfurt-HanaU, Gießen, Heidelferg, Köln Mainz, Mannheim, Offenbach, Piorzchim, Schwarpvälber Handelskammer für ben Kreis Bilfingen und Amtsb.-zirk Neustadt, Stuttgart, Trier, Wiesbaden, Worms sowie die hes ifche ^nbufttie* stelle. Nach eingehender Aussprache beicfeoß die Versammlung, an den Deutschen Industrie- und Hanbelstag und den Reichs verband der Deutsch 4 | Frau Margaret! ;VTI Annerod, Steinbach, Großen-Buseck. A ii s - p, Druck der Brühl'schen Universiläts-Buch. und Sttinbnufcerei. R. Lauge, Diehen. zu verkaufen. 05048 au verkaufen. 05037 Gestern nachmittag um 2 Uhr er langem schweren mit großer Ged' den meine liebe Frau, unsere Mutter, Großmutter*, Schwester, Sei Die Beerdigung findet Donnne nachmittags 2 Uhr statt. In tie Familie I nebst alle 5.Ät, Nähmasehinen für Schuhmachern. Haus- balr.auch gobrauchSuniäh. M KorresP« die mindestens in Gru; schnelles und sicheres Allgemeinbildung beul gangssormen verfügen ünt. Einreichung von £ 1917 bzw. 28. September 1918 und welche Kreisunterstüvungen im März ausbezählt worden sind. Gießen, den 18. März 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: i). Gemminge n. ritz .Hansult und Amtsgerichtsrat Wilhelm Jockel, alle in Gießen. III. Als Vertreter der Anklage sind ernannt für das nahmegericht i n Gießen: Staatsanwalt Fritz Neurath in Gießen. IV. Tie Geschäfte der Gerichtsschreiberei besorgt beim na hm ege richt in Gießen: die Gerichtsschreiberei beim Landgericht in Gießen. Darmstadt) den 17. März 1920. Hessisches Ministerium der Justiz. I. V.: gez.: Lvrbacher. Bekanntmachung. B e t r.: Höchstpreise für Cumaroüharz. Wir machen aus. die in Nr. 61 der Darmstädter Zeitung üom 12. März 1920 ab gedruckte Bekanntmachung betreffend Abänderung der Bekanntmachung- betreffend Aufhebung der Bewirtschaftung van Cumavonharz und Festsetzung von Höchstpreisen für Eumavanharz vam 8. Dezember 1919 (Reichs-iGesetzbl. S. 1979 . Bom 18. Februar 1920, aufmerksam und empfehlen genaueste Nachachtung. Gießen, den 16. März 1920. Kreisamt Gießen. I. B. :'v. Gemminge n. Bekanntmachung. Die Hebamme Elisabeths Gebhard, geb. Schmidt, ist als Gemeindehebamme zu Saasen bestellt worden. Gießen, den 16. März 1920. Kreisamt Gießen. I. B.: Welcker. WcherhMßlhtil A» verlausen. Näheres 07,100 Kaiser Allee 6 H. Schönes Grabland, zn- gleich Bauplatz, an neuer Stiaße zu verk. Eim, Frtehrichstr. 14 l. 05047 ;ontinßntale Chemi: Köln I, Dt geb. Schäfe im 55. Lebensjahre. 5 Mim ver sofort für dauernd gesucht. Stundenlohn 3 Mk. Gebr. Buch 3092 Möbelfabrik Butzvach i. H. Schristl. Angeb. it 038271$ Faß u. sonstige land» an den Gieß. Anzeiger. wirtschaft!. Geräte. Freitag den 26. März, abends 7 Ubr- Fesiaufführung inrßrßflnimgöMtW mufeams: Die chemische Hexenküche Samstag den 27. Märr, abends 7 Ubr: 19.Vorstellung im DamS- tagAbonnemem. Die Laune Des Verliebten. Schäferspiel in 1 Aufzug von Goethe. Hieraus: Der Geizige. Lustspiel in fünf Akten von Molt^re. Sonntag den 28. Miitt lAußer Abonnemem.» Gewöhnliche Preise nachmittags 3 Ubr. Kindertragödie in 5 Akten von Karl Schönberr. AbendS 7 Ubr: Diogenes. (Ein Narr des lichtes.) Montag den 29. un> TienStaabenSO.Marj abendS 7 Ubr. Oberammergauer Passions-Spiele, in übeÄKoloüal'Lich gemälden. Hafen zu mkanfen. 05120 Atterwcg 22. Nach längerer, schwerer Krankh lieber Vater, Schwiegervater, Großv San-Rat Dr. med. Ei im 68. Lebensjahre. Im Namen d Dr. mec Gießen, Wehen, Runkel, den 22. M Die Beisetzung findet in alle Stenotypistin! Gewandte Stenotypistin z-foiort.Eintrittf. Fabrik- Bureau gef. Sckr. Angcb m. Zeugnisabschrift., Ge- Haltsangaben u.Eintritis termin erbeten unt 299GD an den Gießener Anzetg. 1,4 Stamm rebbuhntarb. Hübner zu verk. Tovv, Kroid. Str. 10, H. II. O6<*7 05043] Junger Zacbt- hahn zu verkaufen. Hillebrandttraße 1. Neues Geschäitsbaus mit erstklafstger Bäckerei, 2 Läden, zu verkauf. 010, zu verkaufen. (tzreb, Seliersweg 61. Bekanntmachung. Betr.: Verbrauchsregelung der in die öffentliche Bewirtschaftung genommenen Nährmittel: hier: Bestellung von Nährmitteln Gemäß § 5 unserer Bekanntmachung vom 17. März 1917 (Kreisblatt Nr. 48) über die Verbrauchsregelung der in die öffentliche Bewirtschaftung genommenen Nährmittel wird für die Landgemeinden des Kreises folgendes bestimmt: Es sollen ausgegeben werden: 1. für brotgetreideversorgungsberechtigte Kinder bis zu 12 Jahren (rote Karte): auf die Marte 63 der Nährmittelkarte B Kunsthonig, auf die Marke 64 der Nährmittealkrte B Grieß: 2. für die übrige brotgetrcideversorgungsberechtigte Bevölkerung (blaue Karte): auf die Marte 73 der Nährmittelkarte C Marmelade, auf die Marke 74 der Nährmittelkarte C Haferflocken. Wer die auf ihn entfallende Ware zu beziehen wünscht (Menge wird noch bekanntgegeben) hat unter Vorlegung feiner Karte bei einem Kleinhändler seines Wohnortes bis zum 28. März 1920 eine Bestellung aufzugeben. Dabei ist darauf zu achten, daß der Kleinhändler nur die betreffenden Bestellmarken abtrennt und auf der gleichziffrigen Quittungs- und Bezugsmarke die Bestellung bestätigt. Wer die vorgesehene Frist für die Bestellung nicht einhält, verliert den Anspruch ans die ihm zustehende Ware. Tie Kleinhandelsgeschäfte haben die Bestellmarken auf die in Betracht kommenden Bestellbogen auszukleben und spätestens am 5. April 1920 der Großhandelsvereinigung e. G. m. b. H. in Gießen, West-Anlage 31, einzusenden. Nichteinhaltung dieser Frist zieht den Ausschluß des betreffenden Kleinhandelsgeschäftes von der Beteiligung an dem Vertrieb der Nährmittel nach sich. Bei Einsendung der Bestellmarken an die Großhandclsver- cinigung Gießen ist von den Kleinhändlern auf der Rückseite der Bogen anzugeben, von welchiem Großhändler die Ware geliefert werden soll. Den. Bürgermeistereien der Landgeineinden des Kreises wird empfohlen, vorstehende Bekanntmachung sofort ortsüblich, zu veröffentlichen. Gießen, den 18. März 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert. Qi««« aii verk. oder gegen {jUgi Schlachtzieaez.tau- scheu. Steinstr. 69. 05104 | Vermietungen | Eins. möbl. dimmet zu verm ohne Bettwäsche 0M7i 63laubrcchtstrastcJ7. Möbliertes Zimmer mit elektr. Licht u. voller Kost an soliden jungen Herrn z. 1. 4. 20 zu verm. 05103 Scltcrswea 52II. Zwei ineinandergebende mödliekte äiminet evtl, eine kleine Küche, an ein;elnenHerrnod. alleinstehende Dame zu verm sw Gr. Steinweg 22 p. Autohalle zu vermieten ^05lK4 Lndwigstraste.57, Laden. | Mietgesuche | Tanschancebot. Meine schöne A-Zimmer- Wobnuug in Bremen geg. 3-5-Zirnmer-Wohn. in Gießen zu tauschen gesucht. 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Da an dem Unternehmen im ganzen 360 Grundeigentümer hnit 806,9884 ha Fläche beteiligt sind, liegt die für das Zustandekommen des Unternehmens gesetzlich erforderliche Mehrheit von mehr wie ein Fünfteil der beteiligten Grundeigentümer, welche me'hr als die Hälfte der beteiligten Fläche besitzen, vor. Der Antrag mit den Zustimmungserklärungen nebst Ergebnis 4int> Zusammenstellung liegt vom 25. bis einschließlich 1. April 1920 auf der Hess. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg zur Einsicht offen. Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeu des Ergebnisses find na'ch Artikel 11 des Feldbereinigungsgesetzes bei Meldung späterer Nichtbcrücksichtigung binnen 14 Tagen, von der Veröffentlichung int Kreisblatt an gerechnet, mittelst schuft sicher Beschwerde bei Hess. Landesernährungsamt, Abteilung für Landwirtschaft, in Darmstadt geltend zu machen. Friedberg, den 9. März 1920. Ter Hessische Feldbereinigungskommissär. Dr. Jann, Regierungsrat. Zeitschriften Zeitungen ->>« Alte Bücher • Pappen u. vergleich, kaust zum Einstampsen zu höchsten Preisen 3. weinert, Stehen. Größere Mengen laße abholen. Fernruf 215. Zum 1. Avril wird in der Süd »Anlage oder deren Nähe möbliertes Zimmer gesucht. Schriftl. Angcb. unt. 05057 an d. Gieß. Anz. Cand. med. lucht f. Soinm - Semester schön möbl. Zimmer. Schr. Angeb. unt. 1)50113 an d. Gieß. Anz. Einzelner Herr sucht H uiimöhl Zimnikt zu mieten. Schriftliche Angeb. unter 3239 an den Gieß Anzeiger erbeten. [Stellenangebote] Mai-WM. Damen und Herren, auch KriegSbelch., werden sofort bei hohem Verdienst eingestellt. Zu melden von 6 Uhr nachm. an im Restaurant „Schivkavast", Bahnhofstraße, bei Ober- reisender W. Stephan ■ 15001 Küchenabfälle Kartoffelschalen kaust, evtl, tauscht 04835 Fernspr.259. C.HÄbsamen. | Verschiedenes] Versteigerung. Mittwoch den24. März d. F., nachmitt. 3 Ubr, versteigere ich zwangöw. gegen bar aus meiner Schreibstube Bahnbof straße 29 3222 eine Fedcrrüsche. Versteigerung bestimmt. Heßler, Gericht cvolllleher, Bahnhofstraße Nr. 29 IL Versteigerung den 25. März, nachm. 1 Ubr, in Wiesers Waaenggsse 13: 10 15 Ztr. Heu, einige Ztr. Stroh, 1 ar. u. 1 kl. Wagen, 1 Pf« bl- Möbl. Zimmer mit 2 Betten per 15. April zu mieten gesucht. Bettwäsche wird gestellt. Schrtnl. Angeb. u. 05073 an d. Gieß. Anz. Ruhiger, besserer Herr sucht möbl. Zimmer. Schristl. Angeb. unter 05062 an den Gieß. Anz. Student sucht (05061 möbl. Zimmer. Näheres bei Fr. Jäckel, Uhren und Goldwaren- handlung, Grünberg. Suche f. gleich ob. 1. Avril gut möbl. Zimmer mit elektr. Licht, Nähe Universität. Bettwäsche wird gestellt. Schristl. Angeb. unt. 05059 an d. Gieß. Anz. gesucht.' " ÖI588 Wistmar, Bahnbofstr.155 Williges, gewandtes Mädchen bei hohem Lohn u. guter Behandlung ver 1. Avril gesucht. Fröhlich, 3082 Nord-Anlage 31. Suche gebildetes junges Mädchen 1 welches kocht u. im Hause hilft, beivollemFamiiien- anichluß. Gehalt n. lieber- einkunst. 8rnuDr.Ketn.3H Gießen, Mard. 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Hin die Erfüllung der Ansprüche durch Sllickrragen nicht zi, verzögern, wird dringend empfohlen, die Anmeldungen schriftlich in erschöpfender und klarer Form abziifasscn und sie nicht unmittel- ibar einem Reichsministerium vorzulegen, da dieses ohne <2tellnng- -nahme der unterstellten Dienststellen eine Entscheidung nicht treffen kann. Die Ansprüche sind zweckmäßig bei der untersten ut Betracht kommenden Stellen an zu melden. Als solche kommen unter anderem in Betracht die Beschafsungsitellen (z. B. Abwickelnngs- stelle der Feldzeugmeisterei, Pulverfabrik, des Zeugamts, Artilleriedepots, Proviantamts oder Truppenteils oder andere Militärische Dienststellen, z. B. VerforgungLstellen — frühere Bezirkskom- Iniandos —, Abwicklungsstelle des betreffenden Truppenteiles, oder, wenn dieser schon aufgelöst ist, das Abwicklungsamt des Generalkommandos, in dessen Bezirk der Truppenteil ausgelost worden ist . Im Zweifelsfalle genügt auch die "Anmeldung bei jeder amtlichen Stelle (Magistrat, Gemeinde-, Gutsvorstand), die sie möglichst umgehend an die zuständige Stelle welterzureichen hat." Im Auftrage (gez.): M aede r. An Die Kreisämter: Wir beauftragen Sie, die vorstehende Verordnung nebst der Anmerkung tunlichst umgehend durch Abdruck in den Kreisblättern zur allgemeinen Kenntnis zu bringen. Tarmstadt, den 11. Niärz 1920. Hessisches Ministerium des Innern: Dr. Fulda. Bekanntmachung. Die Reichsregierung hat erklärt, daß der Generalstreik als Waffe gegen den Putsch der Kapp und Genossen nur dort zur Anwendung kommen kann, wo die Truppen meutern und sich auf die Seite der Berliner Usurpatoren stellen. » Das hessische Gesamtministerium tritt dieser Auffassung bei und ersucht alle Volksgenossen in Hessen im Interesse des Volks- mohles die Arbeit sofort wieder auszunehmen. Hessisches Gesamtministerium. __________________________ gez. Ulri ch._______________________________ Bekanntmachung (Auszug.) Auf Grund der Verordnung des Militärbefehlshabers für den Bezirk der Reichswehrbrigade 11 vom 15. März 1920 iverösscnt- licht in der Darmstädter Zeitung öiom 16. März 1920 Nr. 64k ordnen wir mit dessen Ermächtigung folgendes an: I. Ter Bezirk des Ausnahmegerichts in Gießen besteht aus der Provinz Oberhessen. II. Als Richter des Ausuähmegericlsts sind vom Inhaber der vollziehenden Gewalt ernannt für dasjenige in Gießen: Vorsitzende r: Landgerichtsrat Ernst Cramer, Stellvertretender Vorsitzender: Landgerichtsrat Fritz Schade, Beisitzer: Landgerichtsral Hans Küchlor und Amtsgerichtsrat Adolf Meyer, Stellvertretende Beisitzer: Landgerichtsrat Dr. Mo- Ilofßut Griedel 3098) b. Butzbach. Mist $n vcrkaufcn 05111 Tandaa ff c_35. ] Kaufgesuche» | 2—3 Goldfische zu kaufen aeiucht. 05089 Moltkestraste 6. zu kaufen gesucht. Wohnungen werd. frei.Schrist- liche Angebote unt. 2581D an den Gießener Anzeig. 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V.: Welcke r._______________ Betr.: Statistische Nachweisungen über das Volksschulweseu. An die Schulvorstände des Kreises. Mit nächster Post gehen Ihnen 2 Erhebungsformulare (D) für die obigen Nachweisungen zu, nach deren Ausfüllung das eine an uns zurückgegeben und das andere zu Ihren Akten zu nehmen ist. Tie Rückgabe an uns hat pünktlich am 10. Mai lfd. Js. zu erfolgen. Gieße n, den 10. März 1920. Kreisschulkommission Gießen. I. V.: 5) c m m erde. Betr.: Auszählung der Familienunterstützungen. An die noch rückständigen Bürgermeistereien des Kreises. Wir empfehlen, umgehend zu berichten, welche Reichsunter- stützungen, Erhöhungen nach der Verordnung vom 2. November