®it! Garten R*» vRiltttl? "** t6b„ Äerfij^JeiJ '°rf wollen ?> ebli ®raLam 'nen fÄneLuA L,r,L:H :S-eeK"S; ÄrZZA kam-laa K'??fe6ct ’*tee34*g"M »tmcliter h ««'vdkrsliciiu mvorsdori beiMh» mgsvoranschläge für lde des Kreises. m 2. Oktober 1919 it wir die Säumigen s Berichts, daß die igen. meiftereicii. -ten, welche Reichs- rbmmg tum 2. No- d welche Kreisunter- id. iimann. des Konrad Wil- jaupt in Odeichmen maßregeln find angei ermann. rden in hiesiger, Stadt eckchen, 1 LaarlMge. L KinrerMgen.deMN, enhandtasche mit zirka 1 goldenes Glteder- t) mit üeöerarmbin, mlxmduhr (gez.E. W» M Briesmarken und >moimaie Inhalt lgez. rnchen. feöein %.l, ersolgen. laser. Swillingrrund druck u. Verlag: vruhl'sche Unio.-Vuch- u. Ztemdruckerei R.Lange. Schristleitung. Geschästritelle u. Druckerei: Zchulftt. 7. Oberst Renner-Hs Z7r. Rosen •tfadrüf seither, tu e' grofeen Zahl Vie deutschen SeschästLträger im Auslande. Ter «iete«er Uezetge, erschein 1 laglid), onber So>m und FeierlagS. Bejugspreis: Monatlich TiL 2.30, »iericl)obrlid) Mk. 6 90 einfchlteBlid) desBestell» gelb«; durch die Bost meildfährlicb Mk. 6.— au^sdilicvltch Bestellgeld. Fkrnfprcch * 'Anschlüsse: für bie Sd)nfil«-itiinqir2 H eiloo,(keid)Lf.vfielle51 Anschrift sür T rahmcid)» richten: Aozeiger Sirren. popschectlouto: Srentturt a. M. U686 bewußt für das Ganze arbeitender Teil des klungen, in denen die fülmmden Männer der ™ * Sfammerfranion sprechen inert en. Es handelt sich um einen Protest gegen die zunehmende Gegenrevolution in der Welt ^*tb auch um einen Einspruch gegen das Aorgcl>en ixr deutschen Regierung gegen die unadhängig.m Mani- sestanten vor dem Reidrstagsgebäude. Es mird auch gegen die unwir sche Regierlmg prod:slrert ror.tben und gegen Ämetika, dc^ Sozialisten und Gewerkschustler deportierte. hn..ai#uie von Anzeigen s. die Lage-sinnnnler fi4 jum SRndimittoq vorher ohne jed. Verbindlichkeit. Dreis für l mm höht lüt Anzeigen o.34mm freit« drill n 25 L't. auswärts 80 Pi.; für Reklame- A«zeigen von 70 mm vrene SO Bf. Bei Platz. Doridinii20e/ Abschlag. Hauvtschri tleuer: Ang. Goeg. VerantivoNlich fiu Polit k: iliifl. Goeq; für den übriacnlfil: Dr- Reinhold Zenz, für den Anzeigenieü: V. Beck, sämtlich »n Sieben. Französische Treiberei gegen den deutschen Einheitsstaat. P a r i s. 22 .Jan. (Wolff.) Qavas. Tas ,,P e - titIourna 1" glaubt, daß die Anwesenheit des deutschen Geschäftsträgers Mayer in Paris in Deiner Weise zulasse, daraus Schlußfolgerungen über die besondere Vertretung Bayerns in Paris und die französische Vertretung in München zu ziehen. Bekanntlich hatte Frankreich vor dem Kriege als Vertreter in München einen bevollmächtigten Minister, während Bayern durch einen Gesandten vertreten war. Das Blatt schreibt : „Wir werden aus keines der Vorrechte verzichten, die früher anerkannt waren. Die Frage der Vertreter der Entente in den deutschen Einzel! ändern ist eine von jenen, die unter den Alliierten noch zu regeln sein werden. Jedenfalls kann keine Rede datwn lein, daß der deutsche Geschäftsträger Mayer zur Zeit auch die Interessen Bayerns vertritt." Der Setttrumsparttitag. Berlin. 22 Jan. (WB.) In der Schluß.- sitzvng des Zentrumsparteitages wurde ixr Abgeordnete Trimbvrn zum ersten 8Zo rsitzenden der Zentrumspartei gewählt. Eftistimmig gelangte eine Reihe von Resolutionen zur Annahme. Unter llbhastnn Beifall erklärte der Parteitag ausdrücklich sein Einverständnis mit der Beteiligung des Zentrums an der Koalitionsregierung und sprach der Fraktion der Nationalversammlung sein volles Vertrauen aus. c. _ Ferner richtete der Parteitag an btt Reichs- regierung die dringende Aufforderung, den inneren Ausbau des Reiches auf landsmannschaftlicher Grundlage so bald xüu möglich vorzunehmen, wobei unter Zugrundelegung der Verfassung von Weimar gleichberechtigte und möglichst gleichwertige Länder gebildet werden sollen. Soweit auf Grund des Artik ls 18 der Wllle zur Schaffung jener Länder geäußert werde, sollen solche auf der Grundlage tunlichster landsmarm- schaftlicher Zugehörigkeit und im Sinne der schastlick und kulturellen Höchstleistung des Volkes geschaffen werden. Für die nötige Dezentralisatwn soll durch Ausbau der berufsständigen Wirtschaftsorganisation gesorgt werten (Bezirkswirlschastsräte. Landeswirtschaftsrat. Reichsim rischaftSrat). Ferner wurde die Erwartung ausgesprochen, daß sich btc Nationalversammlung und die verfassunggebenden Landesversammlungen aus die Verabschiedung der unumgänglich notwendigen Gesetze beschränk«, um alsbaldige Neuwahlen zu ermöglichen In einer weiteren Resolution wird der Wmisch nach baldiger planmäßiger Aufhebung der Zwangswirtschaft ausgesprochen, um btt ProdukttonsmögLichkeit und Produkttonsfteur-rgkrt zu heben und einer gefunden Preisbildung dre Wege zu ebnen. v Das hessische Zentnk« gegen den Einheitsstaat. Tie hessische Zentrumsfraktion hat in einer lang.« Erklärung scharfe Lüellmm gegen den deutschen Einl^-i sstaat genommen. Wir geben ans dieser Erklärung kurz dre folgenden Satze ^^Soweit wir bis jetzt ttften formten, bedauern btt Ange hörigen der Zentrumspartei in dessen den Au-tritt der Mitglieder der Ba yr. Volks Partei aus der Zentrumssvak i-vn der Natwnaiver-, fammlimg aufs lebhafteste. Ter Antrag der Mehr- hrtsparttttn in der preußischen Landesverlamm- (img und bte Reden verschiedener Mimirer mit ber Forderung des deutschen Ernh.i ssloatcs haben in den Kreien der hessischen Zentra ms- wähler starkes Befremden fr Tropen? fett. Seitdem es ein Zentrum gibt, hat dasietbe ohne das geringste Schwanken auf dem Boden des föderativen Charakters des Reiches g'standen und alle unitarrschen Bestrebungen entschi den ab» leb.it. lieber die Vorgänge, die bte Einhnt ber beut- scheu Zentrumspartei gesprengt haben, heißt rs m der Erklärung: , _ „Sicher ist, daß wir in unserer Partei zur Zeit uns in einer Krisis befinden, gegenüber der die Krills aus Anlaß der SepteimrswaNen das reine Kinderspiel war Wo« ist es notwendig, daß jetzt Älütercill und von allen zur Fsch.-mtg der Wähler berufenen Organen der Rus nach Einigbci: ertönt. Allein wir können benicm* gen, die es für rtf>ü erachtet stoben, eines der jvnptsächlichstLN Bande, die uns etmgenb um» gen, daß wir ihnen in jeder Richtung die Treue gehalten haben und im besten Sinne des Wortes für sie die Alten geblieben find. Jedem einzelnen Gefangenen muß jene Herz- ttchkeit entgegengetragen werden, die ihm beweist, daß sich Menschen wieder um Menschen kümmern, und er nicht nur, wie die Jahre seither, zu einer großen Masse gehört, jener großen Zahl der Heimkehrenden. Gerade hier liegt ia einer der tiefsten Schäden der Kriegs- ;ahre, daß es in ihnen keine einzelnen Seelen mehr gab, soi dern nur noch zusammengefaßte MenschenkornpHxe, Menschenmaterial, wie das bezeichnende aber verächtliche Wort lautet. Ter Gefangene ist von dem Erlebnis feiner Gefangenschaft so erfüllt, daß er den sehnlichsten Wunsch hat. ihm auch eine Bedeutung zu geben, durch Menschen, die es ihm ganz persönlich abnehmen und tragen, auch wenn es als Einzelerlcbnis für die Gesamtbeit unbedeutend und das von Hundcrttausen- den war. Dazu kommt, daß den Meisten als einzig noch bleibende Kraft mit elementarer Gewalt der Haß geblieben ist. Haß ist das entsetzliche Wort, das in den Herzen unserer Heimkehrenden loht. Wir müssen das zu begreifen suchen. Wie leicht überträgt er sich auf so vieles, was sie zu Hause vorfinden tender Teil des l Volkskörpers wird, damit in dieser positiven Leistung die Negation des Hasses überwunden I wird. Es scheint, als ob die enge Kameradschaft des Zusammenlebens in der Kriegsge- Pas propramm 6es Kabinetts Millerand. Paris. 22. Jan. (WTB.) Nach der ministeriellen Erklärung, die heute nachmittag in ber Kammer und im Senat verlesen wurde, sagte M i l l e r a n d nach der Ehrung für Glemcn:oju, daß die Epoche ber Opfer und Einschränkungen noch nicht vorüber sei. Die B ü r g e r p f l i ch t e n ließen sich zum größten Teil in die vier Worte zusammenfassen: Mehr hervorbrin- ae n , weniger verbrauchen! Millerand sagte weiter, daß er eine Dar le lung geben werde der Mittel und Wege zur Herste lang des Gleichgewichts im Budget und zur Amortisierung der Staatsschuld. Man werde alles Steuerbare er» fassen . Den Arbeitern müsse der gerechte Anteil an dem Gelingen und ebenso an ber Organisation der Arbeit gesichert werden. Mit Bezug auf den Völkerbund erklärte der Prändent, daß man das Vertrauen zum Völkerbund haben könne, daß er dazu angetan sei, die Wiederkehr eines solchen Krieges zu vermeiden. Die Ausführung des Versailler Vertrages ist für uns em Gesetz und w i r werden sie ohne Gewaltigkeit aber doch ohne Schwäche mit Entschlossenheit und Standhaftigkeit v e r f o ( g e n. In dem Ausgang der Dahlen sehe ich den Witten des Lanx-s, die Einigkeit aller Republikaner unter Ausschluß von Gewalttätigkeiten, woher sic auch kommen mögen, zum Wohl des Vaterlandes aufrecht zu erhalten Auf zur Arbeit für Frankreich und die Republik! iS ine Berirauenäer.lärung der Kammer Paris. 22 Jan. (WB.i Die Kammer hrt dem Ministerium M i l l e r a n b in enter Tagesordnung, die die Ernennung des Ministers des Innern billigte, ifyr Vertrauen mit 272 Stimmen gegen 23 bei 300 Enthaltungen ausge- iprodjen. Protesivcrsammlungen ter sozialistischen Partei Frankreichs. und wie leicht kann er zur Quelle Nachtrag- sicher Verachtung werden für Menschen und Dinge, die als die letzte Ursache des eigenen Leidens angesehen werden. Als dieser Krieg feinem Ende zuging, dculften viele, und es waren nicht die Schlechtesten, daß trotz seines für Deutschland katastrophalen Ausfalles et» was gewonnen sei, wenn die Wiederkehr so!» cher furchtbarer Weltkrisen, den Völkern durch das Erlebnis ihres Entse^tzens ein für allemal nicht mehr möglich sein konnte. Unsere Feinde haben durch ihren Frieden und durch das, men habe, als später. In gleicher Weise wie füi Die Eigentumsübcrtragung lei (Hetzer,ec auch füt die Liquidation des in Deut,cb Lothringen ge legenen Grubenbcsitzes ber G.'br. de Wel ein- getreten Auch hür stabe er spezifisch btt Thyssen, scheu Wünsche vertreten. Estzbergcr Der äugte die der Normandie vorgelagerten englisdien Inseln, welche Erzlager beiden. Er mußte wis en, daß Thyssen in der ürvrmemdic große Erzlager habe. Der ursprüngliche Annerionismus Erzbergcrs hatte geradezu wettverschlingcnden Appetit. Der An-zettagte überreichte ein wenige Wock>cn nach Kriegs^ ausbruch ausgearbeitetes Annexion-^programm Erzbecgers zu • den Akten. Von seinem Anneg'ionismus kam Erzberger ab, nachdem in Wien der Thronwechsel einicrrcten war. In Uebercinfiimnnmg mit der Familie Parma begann er nun stark gegen den Annerionismus zu arbeiten. berget wollte gleichzeitig auf d da, wo es sich um die Seele von Menschen handelte, nicht Halt machte mit ihrem Organisationswahnsinne. Frei von Mensck zu Mensch wirken, dazu bietet sich jetzt noch einmal Gelegenheit. Ter Einzelne der zu Hause ist, soll mit einem warmen Herzen, das die Ehrfurcht kennt, vor bie Heimkehrenden treten. Deshalb helfen die Fahnen und ne Begrüßungsreden und das Hurra auf den Bahnhöfen und Straßen nur, wenn der Gefangene heraushört, daß es Brüder und Schwestern find, die ihn so begrüßen und ec» reuen wollen. Dafür aber haben sie alle eine Ohren. Und wir möchten, wenn wie nun noch einmal mit diesem Ruf an unsere Mitbürger herantreten, daß Jeder, der fein Haus den Heimkehrenden zu Ehren mit einer Jahne schmückt, am Fenster oder auf ber Straße winkt, und sich mit den Erlösten freut, dies tut, weil er nicht anders kann, aus einer großen Güte heraus. So wollen wir sie empfangen in dem Glauben, daß kein Dienst ver* loren geht, den ein Mensch dem andern leistet, wenn er nichts anderes damit will als helfen. Ob es gelingen wird, allen die Leidenszeit schließlich auszulöschen, bleibt eine andere Frage. Schmachten doch auch noch 20 000 deutsche Kriegsgefangene in den Eiswüsten Sibiriens und übenden Zeitpunkt ihrer Heimkunft ist nock) völliges Dunkel verbreitet. Ihre Lage muß besonders nach den letzten Berichten und Nachrick) en entsetzlich sein, aber auch sie geben toir nicht auf. Auch für sie muß es ja einmal Wahrheit werden: „Wenn die Gefangenen erlöst werden, werden sie fein wie dre Träumenden." Zur Heimkehr unserer Krieg$= gefangenen aus Zrankreich. Von Dr. Schneider, Vorsitzender der Kriegsgefangenenhilfe vom Roten Kreuz, Gießen. In wenigen lagen wird der von vielen so sehr ersehnte Augenblick gekommen sein, daß allh wir hier in Gießen aus harter französischer Gefangenschaft heimkehreude deutsche Brüder begrüßen können. Zu ost schon waren wir in unseren Hoffnungen enttäuscht, als daß wir jetzt eben, wo wir daran denken, jene unmittelbare Freude empfinden könnten, die nur ein überraschendes und nicht ein bitter erkämpftes Glück bringt. Aber wenn sie dann vor uns stehen, und wir ihnen in die Augen schauen werden, dann sollen sie nur das eine Kn, daß ihnen Menschen gegenübertreten, lit ihnen und für sie gelitten und ihnen jetzt mit offenem vollen Herzen die Hand zum Willkommgruße entgegenstrecken. Man yat die Heimkehr unserer 430 000 eine Masfen- auferstehung von den Toten genannt. Ob wir alle ihnen helfen wollen, den Weg zurück ins Leben leichter zu finden? Gerade aus dem herbsten Leid kann ja der größte Segen herausgeboren werden, wenn nun noch einmal die Volksgenossen sich miteinander verbinden, um denen, die in jahrelanger unnennbarer Qual bis zur Grenze der Verzweiflung, die Not der Gefangenschaft durchleben mußten, Helfer und Führer zu fein. Manch einer von denen zu Hause sieht vielleicht dem Wiedersehen mit einer geheimen Angst entgegen. Aber unzählige Dinge werden von den Menschen abgeschüttclt werden können, Dinge, von denen sie selbst in den Jahren des Leides glaubten, sie nie vergessen zu können. Es wird sich zeigen, daß die Lebenskraft der Seele bis ans Unbegreifliche überwinden kann. Daß aber jene „Bruchlinien", bte äußerlich oft kaum zu bemerken find und sich doch tief eingegraben haben, in dem zukünftigen neuen Leben nur eine bedeutungslose Rolle spielen, das liegt mit an der Gestaltung der Rückkehr. Deshalb bringt diese uns eine Aufgabe. Der Gefangene hat schwere Arbeit für den Feind feines Landes leisten müssen . Anfangs versuchte er durch Hebet- Ä mancherlei Art, feine innere Freiheit ie äußere Sklaverei hindurch zu retten. Bald aber erlahmte, besonders durch die Länge der Zeit, die Fähigkeit zu dieser ge- danNichen Gegenwehr und es trat jener Zustand ein, den man als Stumpfwerden bezeichnet. Wer einmal in die Augen unserer Heimkehrenden sieht, merkt, daß es für sie einen Zeitpunkt gab, wo sie zu erlöschen und in der Bewegung zu erstatten drohten. Dies führte zur Entfremdung gegen die Heimat. Immer mehr gewann der furchtbare Gedanke Raum, daß bie zu Hause andere Menschen für den Gefangenen werden müßten, weil niemand fein Leiden ganz erfassen könnte. Darum iftt es das erste uno wichtigste: ihnen zei- 170. Jahrgang Keltag, 25. Januar 1920 GietzenerAilMger General-Anzeiger für Gberhesien was sie unseren Gefangenen taten, diese Hoffnungen endgültig zunichte gemacht. Darum« Paris, 22 Jan (Wolffs Die soziali- lommt es darauf an, baß jeder Einzelne so- stischc Partei in Paris vertmftalta am kom- bald es möglich ift, wieder ein vollwertiger, I maiben Samsiag abend drei große VolkÄ^rsamm- «u finrram, nicht Me Witfnö । Tfctttenmgen mttervreitet iwrtten: auf | ffamerab Sorft getollt. Sobrnm ttnrrtte HufTT6nntg fe ^rabe uniert Wähler zur 1 der Löhne um mindestens 50 Prozent, Gewährung über bte wirtschaftliche Bechüfe erteilt. An dreien m Ehe sie ihre Wege gegangen 'eines Leimarbeitcrzuschlages von 20 Prozent und Ausführungen nahm auch ein MttgUed bes Lan- sich der Ile herein ftinunung mit Revision einiger unha.tbarer Vert.agshestim- des-ntssaus, chu 1>es teil. A/te anb der s2lrbcit gehör» Leitung geschonten sind — sie bot bis zu 20 Prozent Lohnzulage als ausreichenben Ausgleich für die Teuerung und lehitte jede Verhandlung über alle anderen Punkte strikte ab —, legten sämtliche Schneider anmutig am Mittwoch früh die Arbeit nieder. Bon der Seite der Arbeitgeber wird die Vorgeschichte des Streiks wie folgt crilärt: Nachdem die von den Zent.alverbänden der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu Ansang b. Js. in Ermrt gefüIrrten Verl-andlungen zu keinem Ergebnis führten, sollten övttidK Verhandlungen über den Stunben'oln stattsinben. Ge.orden wurden 50 Proz. Lohnerhöhung. 20 Proz. Heirn- arbeiterzusch.ag und eine R>ihe von Tarif anbe- > ungen. Da die Arbeitnelnner sich mit einer Lohnerhöhung von 20 Pvoz nicht einverstanden erklärten und auch eine Erhöhung von tveniger als 50 Proz. nicht annehm im wollten, sind auch hier die Verhandlungen gefdteitert. Die Arbeitnehmer sind daran,hin unter Bruch des Ta Ü- vertrages, her heute noch zu Recht besteht, vorgestern in den Streik getreten Seitens ber Arbeitgeber ist der Schliä-tungsausschuv angerufen worben. )l Marburg, 22. Jan. Die Schneider- gehilfen haben heute die Arbeit niebergelegt, weil die Unternehmer anstatt der ver angten 50 Proz. nur 40 Proz. Lohnzuschlag bewilligen wollen. Die Osterscrie«. SW te* v t »w itifben Liter (ai 21 imb Moula uachstehmd aufg, N v«r Mich A. Januar 1921 ilmai wfMxnba ta Milch. ».Die.t'emhar Mittwoch dar 27 Jttdamt, Ziml Mrkm aLzulies, verlaufen suchte. „„ _ *♦ Die Direktion bet Elektrischen Uebetland-Anlaae macht daraus aufmerksam, daß für sie bestimmte Zahlungen mir an Leute geleistet werden dürfen, die zum Einzug von Geldern ermächtigt sind und dies durch einen entsprechenden Ausweis nachweisen können. Für Zahlungen, die an andere Personen geleistet werden, lehnt sie die Verantwortung ausdrücklich ab. ♦* Militärkonzert. Am Sonntag den 25. Januar, nachmittags 4 Uhr, findet im Restaurant „Milosovhenwald" ein Militär-Streich- Konzert ber Regimcntskapttle des Reichswchr-Jn- santerie-Regiments Nr. 36 unter Leitung ihres Dirigenten, Dbermufibnciftcr Löber, statt. Der Spielplan ist geschickt ausgestellt und enthält außer Opern imb Operettensähen zwei Solls für Violine tmb Tyloschon. Ein Besuch kann nur empfohlen werden, zumal derarttae Konzerte in Gießen wenig geboten werden. Der Saal ist gut geheizt. ** Der Internationale Bund der Kriegsbeschädigten und -Hinterbliebenen hält am Samstag abend um 8 Ubr im GewerkschajtSltause d.;e Vcr ammluiig ab. (Si-chr Inserat - ** Die Reichsvereinigung ehem. wurde gern den £roUfrinewbnunnt Wilhelm Rohr- bad) in Grs-ßen-Bufeck entschieden, daß bei den genannten Holzhauern nur die erste Lohnperiode (2 Wochen) als Einarbeilungszeit mit dem Anspruch auf nut 3/< Lohn zu gelten hat, daß aber für bie it der volle Lohn zu zahlen ist. Tie im E sf o l de r ba cht u n n e l mit Repa- latunrrbeitrn beschäf ig en Arbeiter trcrlangten von der Firma Kvonibus in Kas el bge ihnen zuge- firfyerte Nachzalluna ohne Rück rcht darauf, welchen Standpunkt die Eienbalmbehörde einnahm. ______ VVI1U„ _______________ Tie Firma wurde zur Nar^ahlung gemäß Zuberichtete er über den Delegier tentag in Offei'ach sicheruno und Tarifs für verpflichtet erklärt. "nd etroainie, oaß der Landesverband zustande ge- j Tie Möbelsabrff Rings ha u s e n m Ntbba Tie Firma Bänninger bitte den gliedern des Arbeiterausschu ses einen Lohnabzug gemacht, weil der Arbeitenrusschuß während der Arbeitszeit eine Arbeitsausschuß itzung abgfbanen hatte, ohne dies dem Betriebsunteruehmer mitzu- teilen. Ter Schlichtungsausichuß stellte sich grund- sätzlich aus den Standpunkt, tafe für den Arbetter- ausschuß bie Verpflichlung besteht, wenn er eine Besprechung wahrend der Arber Szum mit den Beamtenorganisationen, den Regiecungsvertretern der größeren Länder und Mttglieoe.n aler polt- tischen Parteien der Nationalm-rsammlung Unterhandlungen stattgefunden, bie am 17. Januar im preußischen Finanzministerium mtgen der Preu ßischen unmittelbaren Staatsbearnlen unter Zuziehung der Parteivertreter der Landesvtriamm- lung fortgesevt worden smd. In der tzauptiacht wurden die q.Igemeinen Grundsä.e und Richtltmeii beibrodien, nach denen das Besoldungs vstem kmn- tig zu gestalten ist. Im Ergebnis tymndjte ton» Verständnis darüber, daß die große 8 M l d e i bisherigen Geha11sklassen mö,l i ch N zu verringern ist. Für das Reich wurde eine Zusammenlegung in 12 Gruppe n in Aussicht genommen. Jedem Beamten >sU det "ach geroiefener Beiähigung und erprobter Bewahrung nach Maßgabe feiner bien ft lieben Leistungen das Ausrücken in hö'.-ere Stellen freifteb.it. unb bK)n Aufstieg durch systematischen Aulbau der Beso - dungsordnung ermöglicht werden. Tas Tlenst- einfommen soll aus dem Grundgehalt imd — statt des bisherigen Wohnungsgeldz nichus.es — einem Orts-u'ch'ag bestehen. , . __ Zur Anpassung an bte jetzigen augemeinen wrrtschastlichen Berhälmisse treten Teuerun gs- i u l a g e n hinzu Wegen der Gettaltmtg der Orts- zuschlage im einzelnen — ob feste Betrage nach Gehaltsgrnppt'n ober Gehaltssätzen oder aber prozentuale Zuschläge -um Grundgehalt — waren bie Ansichten geteilt. Ebenso wurden hievon her Reichsregierung und affen vertretenen Landesregierungen tm Interesse ber Beamtensckiatt übemn» stimmend befürworteten Kinderbeihilfen vom deutschem Beamteirbund grundsatzffch abgelehnt und es wurde von ihm statt dessen ernt Erhöhung des Lrtszuschlages emp ohlen. Die Vorbereitungen für das große und schwinge Werk werden imt Beschleunigung fortgesetzt, und es steht zu hoffen, daß für die Tmrtfdxnthdx? Srcherf^lffma ber Biamten teure vefriedigende Lösung gefunden werde» wird. »14 tfs &£> eieiütti* ÖS& iw E, ÄS?“ •»Ai W*®* mit N’!*1' ff» £, wat s im aiw w'j; S iw w ui'b durch den, R ay[ bit äity retCTT in dortiger Gegend sugebikffgten Durch- schnittsl'rhn vvn 1,90 Mk. zu zahlen, unter Wah. rung ber von der Firma zum Teil an einige Arbeiter bereits gezahlten günstigeren Löhne. Die taufmännixfien Angestellten ber Firma A. I. T r ö st e r batten die Einführung des G i e -» jener Tarifvertrags beantragt. Ter Firmeninhaber erflärte sich bereit, den Gießener Tarif mit Wirkung vom 1. Januar 1920 einzusuh^en, jedoch eine Wirtschaftsbechlje nicht zu leisten, ba. er den Angestellten eine W. ismachsFobe gewährt habe. Ter Schüchtungsausichuß entschied, daß bie in oem Gi.stener Tarif bestimmten Satze mit Wir-, fung vvm 1. dwvember 1919 auch für den Betrieb der Firma A. I. Tröster zu gelten haben. Bon ärmlicher Verpflichtmry zu der in Gießen sesd- gesetzden Wirtschaftsheilitllse wurde jedoch abgesehen, imb der Arbeilg. bersirma gegenüber bte Erwartung ausgesprochen, daß bie WcilMlck'sgabe ungefähr auf die Höhe ber Wirtschafisbeih lse durch ent» sprecheirbc Nachzal^ung gebrach werde. B.ide Par-> ttten erkannten alsbald den Schiedsspruch an. AHtnst und Wissenschaft. Frankfurt a.-M., 21. Jan. Trr Schgyirsdcr. (Frankfutter Uraufführung.) Franz Schreker, ber Seiner Dichterkompv-« nist, dessen Schaffen bisher in Frankfutt am meisten geförbert wird, hat seine Oper „Der Schatz- g r ä b e t“ „ber Stadt Frankfurt a. Main und ihrem Obern häufe" gewidmet, und hier erlebte sie am Mittwoch abend unter allen Zeichen eines großen und ehrlichen Erfolges ihre Urausfüh.-ung. Der Musiff-ramatiker führt diesmal in mittelalterliches Märchenland und entnimmt seine Land- lungsmomente altem Sagen- und Märchengut, Traditionen, die über Wagners bel-errschcnbes Vorbild «hinaus bis zur Edda zurückreichen. Erinnemn- gen an den „Ring" (Albi-Alberich: Ring-Schatz), an „Tristan", ..Tannhäuser", Lohengrm" begegnen in ber Dicytung, die diese Benoandtschaft auch im sprachlichen Ausdruck nicht leugnen rann. Es wird dabei stark mit Shmbolen gearbeitet, die im Einzelnen mitunter schnn-r zu enträtseln sein mögen. Aber der Text als solcher ist ja nur ber Rahmans für den Komponisten gewesen und gab ihm — das bart nicht verkannt werden — reiche Gelegenheit, dramatische Wirkungen und Steigerungen im Aufbau zu erzielen. Es ist dabei eigentümlich und für Schrekers innere Beziehung zu dem Schöpfer des „Tristan "sehr wesentlich, daß der eigentliche Höl-e- punkt des Ganzen unbedingt in dem rein Itjiifdien dritten Akt zu erblicken ist: Die groß angelegte- Liebesszene mit ihren breiten, bis zur „Orgiastischen" Bewegung heranwackvsertden Orchefter- zwisckenspielen bringt alle Leidenschaft und Glut, über bie ber Dichterkomponist zu gebieten vermochte, am stärksten und unmittelbarsten zum Ausdruck. Voraus geht dieser erotischen Höchstspannung ein wunderhübsches Zdyll, das einzige geschlossene Musikstück: ein Wiegenlied, gany einiach und durchsichtig in ber Melodieführung gehalten. Sonst steht auch der Musiker Schreker stark unter WagnerS Einfluß, neben dem freilich auch die Modernen, vor allem Debussn und gelegentlich wohl Mahler und Puccini aut 'ihn gewirkt haben. Nur wenigs Leitmotive bestreiten, immer wieder neu gewandelt und ständig nwbuliert (ein dauerndes Wechseln der Tonarten) das melodische Grund- gefüge. Die Hauptsache liegt in den Stim- mmigswetten dieser durchaus sinnlichen Musik: fcarmxniie und flanglidK Tonreize tannen das Ohr des Hörers und bestricken es immer neu — mag auch der rein musikalische Einfall, bie Erfindung — was bei den Alten das Primäre war minder stark sein. Schrecker ist modern auch bdrin, daß dem Orchester, nicht den Singstimmen bte nnl'.fgfte Ausgabe im Rahmen seines Sfunfltocrfe# zufällt. In ber Jnstrumen ierung ist da.«, ben „Gezeichneten" ßcg^-nü.ier ein entschiedener F-ort- schritt zu begrüßen: die — dort herrschende lieber* labrng — fehlt. Trotzdem bleibt freilich ein fort* wäIwendes Schwelgen in Ekstasen und leidenschaftlicher Erregung, während es, das Wiegenlüd ausgenommen, an milderen Kontrasten fehlt; es bleibt auch jene Neigung, das Sinnlickt-Erotische in Wott und Ton bis zum Letzten cmszudeuteit. — Franz Schrecker hat im „Schatzgräber" ein Werk von hot^er Bedeutung für unsere gegenwattige Musik geschaffen, ein Werk atts einens Guß geformt und bestechend in seinen Wirkungen aus die Sinne. Oh der „Schatzgräber" auch die Musik ber Zukunft fein wird — wer bart das jetzt schon, n» wir ihm noch so unmittelbar naheslehen, zu »u* ^ejdben wogen? Die Uraufführung am Mittwoch war das mu- sike.ffsche Ereignis der Frankrntter Opern pielzeit imb rechtfertig e die zallio en Prolvn und alle ausgewandte Mühe. „Der Schatzg ä^er" hat eine glänzende Taufe erlebt. Dank Dr. Rotten- dergs sicherer, liebevoll gestaltender musikaü'cher Leitung, und der trefflichen Regie Christian Sk r ä h« m erd ward eine ganz bertwrragenbe Aufführung erzielt. Ftt. Doll erschöpfte in prachtvoller Frauengestaltung die weibliche Lxruptrvle (Els), Herr Gläser fang in ousgezeichncd'r stimmlicher Verfassung den Sänger Elis, und 5>err Wirk, auch gesanglich vorzüglich, gab als Narr eine tief ergreifende Charakdetttudie. Die Uraufführung und das Werk fanden bei dem au^certauften Saufe sehr starken, zum SÄuß fast enkhnttastischen Bm- fall, ber mit ben Künstlern den Komponisten und den szenück-en und musikalischen Leiter wieder «dB wieder vor bie Rampe rief. Dr. Georg Schott. vermrschtes. Sttaßtvrävbtr. Berlin, 22. Jan. (Wolff.) Laut 8- wurde gestern abend in Berlin eine Frau C r o h v an der Ecke Linen-Grenadiersirast^ von Räu- cern überfallen und ihr 200000 Mt. geraubt, bie sie in einer Handtasche bei sich trug. Auf bte Wiener^schaffung wurde eine Belohnung von 10 000 Mk. ausgesetzt. Grippe in Tirol. Innsbruck, 23. Jan. (ATT.) Nach em« Blättermeffung scheint in Südtirol die.Grippe außerorbentlich verbreitet zu fein. Die Krankheit tritt in Verbindung mit eiter schlafsucht- artigen Gehirnentzündung auf und rammt verschiedentlich tödlichen Ausgang. Landkreis Gießen. ** Kesselbach ,21. Jan. Bei ber Bürgermeister wähl am Sonntag wurde ber bisherige Beigeordnete Frbr. Sk-bcr mit 155 Stimmen einstimmig gewalstt. Dadurch ist die Neuwahl ernes Beigeordneten notwendig geworden. L i ch, 22. Jan. Aui das heute angezeigtc Kirchenkonzert von Adolf Wieher sei ganz besonders hingenriefm. Nach Wieoers hervorragendem ersten Konzert tm Do.ijen Frühjahr dürfte ein sehr großer Besuch auch von außerhalb zu erwarten fein. lS. Anzeige.) g. Lollar, 21. Jan. In der letzten Sitzung der S irdiengemeinbencrtr ’timg des Birchs viel c Siir ebbet g wurde aus der Mitte der V^'rsammlung angeregt unb nach Aussprache befdtfoiien, «■tun gemeinsamen Ehrung aller Gefallenen der 5 Kirchspielgemeinden näherjutr > ten. Es wurde als der geeignctst.' zentral gelcg.w Ott ber alte Friedas von der Kirche in Kirchberg in Aus icht genommen. Eilte Sammlung zur Deckung der Äonen wird bald vvrgenommen imb in je.«er Gemeinde von Äirdxmgrmditfceöertr rern durchgesü nt we den. Ei.te Ätommi iton, b c außer dem Kirchenvoruande von ber (^emnnix* Vertretung Braun-Staufenberg, Deibel-Lollar, Rcin-Mainzlar, Weimer-D^nbringen und Becker Ruttershausen angehören, wird üjer die weiteren nötigen Schritte beraten. XWieseck, 22. Jan Der Kindergot tesbien st, der an den beiden letzten Sonntagen jedesmal ttwa 450 Kinder in der Kirche versammelte, indet vom 1. Februar ab alle 14 TaM statt. Die „kleinen Maiestäten" sind mit großer Begeisterung dabei und herzliche Beziehungen der Gruppen zu ihren Helferinnen bahnen sich an Angesichts der über tonoart n großen Kinder char brauchen wir noch einige Helferinnen, bauut bie Gruppen nicht zu groß genommen werden müssen. Zu große Gruppen erschnercn bie zum Besten ber Juttzmd begonnene Arbeit; wer sie förbett, hilft seiner Heimat. Kreis Büdingen. X Hi rrenhain, 22. Jan. Am nächsten Sonntag finoet hier, veransta'tet von ber evang. Gemeinde bzw. ihrem Ortspfai'ver, ein vaterländischer Abend statt. Verschiedene musikalische Kräfte von hier und vom Neuhof haben ich zur Verschönerung des Abends zur Verfügung gestellt auherbem kommen verschiedene Gedichte zum Vortrag. Im Mittelpunkt des Familienahend steht ein vaterländischer Vortrag von Pfarrer ** Ausgabe von kondensierter Milch. Die Milchempfänger, deren Starte am einen halben Liter lautet, erha ten am Sonnabend den 24. und Montag ben 26. Januar 1-20 in ben im An, e genreil au'geiü rfcn Geschäften, gegen Al:gäbe von vier Äkilchtarten vom 24., 25., 27. und 29. Januar 1923 der 4. und 5 Woche, anstatt der ihnen »ustehenden Vollmüch eine Büchse toiibenfierte 'Milch. ♦* Die Wochenkartoffelmarke Nr. 1—25 der 2. Woche werden beliefert bei: Earl Löbsack, West-Anlage. Die Marken können bis einschließlich Montag ben 26. Januar eingelöst werden. ** B e i ber st äb t. Obst- und Gemüse- feile, Markt auben, kommt morgen unb folgende Tage zum Verkauf, Gelberüben, ÄWraben, Rot- Itaut, Weißkraut unb Tafel äpsel, jemer noch an Dörrgemüse getrocknet« Gel beruhen und Weißkraut. ** Freibank. Samstag, 24. Jan., werden von 1—3 Uhr bte Nrn. 601—650 beliefert Veranstaltungen. Freitag: Dem. Frarcengrupp?, 8 lUrr, Gasthaus z. Löwen: Aussprache ü'-er die Mädchen- ottl ildungsschule. — Lichtspielhaus, Die Fahrt ins Blaue. — Lichtspiele, Se.tersweg, Arizona Bull, ber Wüstenadler. • ** Amtliche Perfonalnachrichten Zum weiteren fb.llo. Vorsitzenden des Ausschusses zur Feststellmrg von Kriegsschäden in der Provinz Starkenburg ist der Strei&rmtmann bei dem Zrveis- amt Darmstadt, Dr. Ahl, I*ftellt worden. ♦* Gefaßte Einbrecher. In der Nacht zum 21 bs. Mts wurde aus dem SJajarett in dem kath. BereinshauS dahier mittelst Einbruchs Speck, Eier, Wein und Butter usw. im Werte von etwa 1200 M. gestohlen. Am nächsten Tage nrurfr von einem Pvlizeffeamten ein Mann mit einem Sack mit Speck angeba ten und da er über bie .Herkunft zweifelhaste Angaben mad)te, festgenommen. Bei feiner Vernehmung gestand er nach längerem Leugnen ein, mit noch zwei Komplizen, wovon einer bis tags zuvor in dem Lazarett gelegen hatte, den Einbruch hott besangen zu haben. Die Beute verbrachten sie zu einem Wirt in ber Brandgasse, wo bie Eier mit den Mädchen ber Damenkapelle verzehrt unb ber Wein netrunfm wurde Später bei oben fick ber Wirt unb einer ber Täter nochmals art ben Tatort unb hotten noch einen weiteren Teil Eier imb Butter. Affe vier Beschuldigten kamen in Untersuchungshaft unb sehen ihrer gerechten Strafe entgegen. ** Festgenommen wurde em junger Mensch aus Köln a. Rh., ber einen Mitreisenden bestohlen hatte unb bie gestohlenen Gegenstände gleich wieder an andere Reisende im Zuge zu Aur Die Novelle zum hrsßichen BoMchvlgesttz. Mainz 20. Inn. In einer hier «behaltenen, von über 5U0 Lehrern .ms Rchnntzm^n nnb dem Kreise Groß-Gerau besuchen Brramm- lung referierte der Vertreter der Bolksschuffchrer im Heimchen Landesamt für Bildungswe en, Schulrat Jung- Darmstadt über den jetzt zum Druck gegebenen, demnächst zu vcrötf.mttrck)enden Entwurf einer Novelle zum hessischen Volks- schulgefetz. Nach den Mitteilungen des «e- ferenten hat bie Regierung mü Ruckstcht au bas zu erroartenbe Reichsschulgesetz alle kiLturpoffttlch prinzipiellen unb strittigen Fragen, z. B. me L»l- hebung ber in Steifen noch bestehenden K o n- seffionsschulen, die Beauffrä)ttgung des Religionsunterrichts in ber Volksschule mrsgescktettet und sich irn wesentlichen aut chul- . vra an iso torische Fragen beschräntt, dte, euter lang- iLhrigen Forderung der ge, amten Lehrerschatt entsprechend, ber neuen Zeit Rechnung tragenb, Er- ffillung finden füllen. Die w;chngsten Miuwungm des Gesetzsttivurfs, besten Bst.immuugen fa>on am 1 April 1920 in Kraft treten sollen, fewn: Aufhebung des Präfentattonsrrchts der St-andes- herrn und privilegierter Körper,chatten, ?luszah- hmg sämtlicher Lehrergehalte aus der Staatskasse, sofortige Befreiung der l^yrcr ton der Berpslichtung zur Teilnahme ürchlichcr Vernch- timgen, Reorganisarum der Le.ner^ünng, Au- «hedung der Vor en-i are, fieLen äifeng: Ausli- dungszeft für Bolksfchuttehrer, Beseitigung der erweiterten Prü.ung zur Erlangung gelwbenec ©teilen; die Einheitsschule, amgefxntt auf einer toicritfhrigen simultanen Grund,cttu e, ,inmttmie LÄ)rerbil.>ung, Aufhebung der Mittelfchvlen, mm* jährite FortbildungÄchulpflicht für Diaben und zwi. ädrige FortdildungSickmlpflrcht für Mävchen (für Städte sofort), für das Land innerhalb drei Jechrte' Vermehrung der Pflickststmidenzahl für FortdildungÄchulen aut mindestens 160 (in lerne- ixn Orten aut 120) und Verteilung des Fmttbil- dungSschulunterrichts auf das ganze Jahr (wöchentlich 3 dis 4 Stunden). Die SÄulorganisation soll sich wie folgt aufbauen: Ter Schultorstand besteht aus den beiden dienst ältesten L-h-ern, von denen b.-r älteste den Vorsitz führt, dem Bürgermeister und drie bis fünf unständigen, auf drei Jahre vom Gemeinderat gewählten Vertr-ttern der Eltern. Die von ber Gemeinde angesdellt.il Geistlichen der Religionsgemeinschaften Haden im Ortsschnkv-or- staüd nur beratende Stimme. Die Kreisschulkom- mifsion besteht ans dem 5kreisschulinspektor als Vorsitzenden, drei von der Leiwerschast d-s Kveiies auf dr i Jahre gewählten Volksschuttehrern, dem KreiSdirektvr, dem Bürgermeister der Kreisstadt, einem Landbürgermeister unb zwei vom Kreis- ausichuß auf dr-tt Jahre gewählten Vertretern der Eltern. Außerdem wird für jeden Kreis ein Kreis- leirrtrrat mit beratender Stimme ebenfalls aut irret Jahre von ber Lowers-chatt gewählt. Dem Standesamt für Bildungswesen wird beratend ein miet Vertretern der Lehrer und Eltern bestehend.n Lanbesschulbeirat bet gegeben. Die WM ber Rettoren soll durch ine Kreisschulkommii- jian geschehen; für alle Geni-ttndnt mit m-hr als drei Schulffassen ist ein Schutt.iter (Rektor) zu befiimmen. Tie Städte Mainz, Worms, Darmstadt, Offenbach und Gi e ßen bilden je eine Kreis- ickmlkommi'"ion, c(io einen Schul kreis für sich. Von der Linken wurde laut „Wormser Bethmg" lebhafte Krittk an dem Entwurf geübt. Die organinerten Schneidergehiffm sind vorgestern wegen Lolmtt'feren-m in ben Slvttk getreten. Wir verösfentlickten hierzu unter Weg- lassung eines polemischen Schlußabtatzes folgende Zuschntt der Streikte, tung des „Verbandes der Schneider": Durch die art qe teure Teuerung veranlaßt, tixb । »nu erroaimie, mb cer ^anoreoeri-tuiü zu,ran ge-1 -jue ytuvcinww u« <■« ~, >-« «•-n1 u y utKäTV' »V hMten, «tteits Anfang Dezember ber- Allgemeinen Deu^ I komoreu ist imo seinen Sitz 'n Offmbad) bat. Alwurde für verpffschlet erklärt, ab 15. Dezember> der Höhe von 387 000 Mark, mit dem» iffrn ArLritgeberverlxutd für das Schneidergewerhe Beisitzer »um Vorstand des Landesverbcuches tvurix 1919 ben üizwischen auch vpn tLmercn Schreine--, sze in ber Dunkeff)eit vettchwande». O Gedern, 23 Jan. Obwohl von feiten ber Regierung bie Vergütung für F ort b i l- bungsschulnnterricht auf 4—6 M. festgesetzt würbe, beschloß ber hie ige Gemeinberat. es bet bem alten Satz von 3 M. für bie Stunde zu belassen. Es ist daher wohl l«greiflich, daß dieser Beschluß nicht nur bei ber hie igen Ix Herrschaft, sondern auch bei anderen Teilen der Bevölkerung nicht geringes Befremden hervor gerufen bat, zumal bie übrigen Gemeinden des Kreites anstandslos den Mintestfatz, ja sogar woch darüber lst.^us vergüten. Es ist dringend zu wünsche, datz, dieser den Zeitverhä tnissen wenig Rechnung kragende Beschluß rückgängig gemacht werde. Kreis F'i dberg. n rieb berg, 22. 3an Ms einziger Punkt fixmMjeiite mif ber Tageeorouung der Stadt verordnet ensitzung „Grünbung einer Einwohnerwehr". Dieser Punkt hat bie Versammlung sckton nerfdnebene Male beschäftigt unb wurde vor einigen Mocken durch die Stimmen der Sozialdemokraten unb Demokraten abgelehnt. In ber heutigen Sitzung würbe bie Grünbung ohne weitere Debatte beschlossen, ba bte Demokraten jetzt dafür stimmten Es soll mit der Organisation alsbald begonnen werben. Hcfstn-Nas'an. A A. Unterneurobe, 20. Jan. Ein 23- iährites Mädchen aus HUmes wollte abends ein-- in ber Mühle bedienstete Freundin besuchen und mußte den älter den Mühlbach führenden St.-g überschreiten, der aber durch das Hochwasser w-g- gcfdjntemmt war. Das Mädchen ping direkt in dis Wasser hinein und wurde abgetrieben. Di-r Leiche wurde erst am nächsten Morgen geborgen. iKtbrr. LDL -OB ittlJTt bttetttdl in niittal M9tn. und teÄ -»n'bchnilNL ®ä«s: &tea JJ17 leu®nen tarn (h Dntboltn gearbeitet, die h n *“i «trttfdn fein mögen *.’« ia nur btr Salma Wfl und gäb ihm — r.m* Mmu unbStngnuüfltn im fcj, vabkt eigentümlich M stz , uns » dem Schöffe: m ö. daß der ngentlichr Sötx, dingt in dem rein fonitf-e 1 W;. Die groß angtltate breitai, te zur „Ot Lranivachsenden CrtMtt- Ile Leideni'chast und ölit, onift zu gebieten ttnm)dx< ttelbariten »um Mdruck iWn Wfipmimg eü das emsige gefdjtoiTes ied, gan% miach und tmnf> chnmg geWten. Tonst ftefr. «ter stark unter Wagner? reilich auch die Mema d gelegentlich mchl MM gemiett Haden %rr iwtntr immer wieder nm ® moduliert (ein dauernd« n) das melodische @ninb -e liegt in den Stirn- orchous finnlidxn Ami! che Tonreize tarnen W Mcken es immer neu- uMiiche Anfall. die L» in Ulten das Primäre tw redet ist modeni auch tonn richt bm Stngflimmtn bt Mmen seines Mlto-tW rnmen'itrung iil bm » l er ein entschied?« M e - dort herrschend lUba- zdem bleibt freilid) flnjmt' ht Wtaien und Irtf* end es, das SMlvd mflontt«fttnWt.d^. z tzimlich^rottsche in 8« S5?S«E ■iu «ff8*® w lim & u"lt S ■ Wicht»« k- -Md if ^kde !el ■MSf «tisyt» Dank l r» rikdöM ««Jfe M t $«£««“ scEiS sSSs »il'cht«»- xSpÄ ntertin-^Vwn $ic ,fW ii' >• (SÄlTii»; “•Ä flVWJ "’S59”8' SÄS ttni Hä ÄÄfHerfattWtflnnsSWratt» — Da- AmtSperkündig««gSblatt Nr. IS vom 22. Jermrrr enthält: Beoordnung über btz Außcnhanb. lsbonl volle. Vom 20. Tezember 1919. — Betannlmochamg zur Anforderung von Lieven zur Erfüllung b:s Friebensvertva^s, fier: Bv «Musterungen der Pferd«. Bom 16. Janwrr 1920. — Brchabli,.Gerung an die Entente: hier: DornLhme dec Pftrdemuslcrungen. — Bekanntmachung betreffend den BerHehr mit Mähren und Runlcirüden aus der Ernte 1919. Bom 15. Jan- 1920. — Einsendung der Kirchen- und Sliftungs- voranschlägc für IWO und 1920/22. — Auszahlung der Fami!ienunt.-rsdützmigeu. — Ausbruch der Räude bei einem Pferde. — Gefunden und verloren. Blthablikftrngß an die Entente. AvschlictzfnL an die bereit- mitgeteÜle ^kannt- madnmg des üandesernährungSamtes verfüg- bi5 Kreisamt: Die Bekanntmachung i|t sogleich ortsüblich zu veröffentlichen, roobet die fclbflft» bijen (Vemerkungen und Gu.s. ö e besvnd-rs zu benachrichtigen fmD; auch ilt alles zur Pserde- botmuftcrung oorzuberciten, die in den nächsten Tagen statt inden wird, da uns nur kurze Zeit zu ihrer Boruckhme zur Bersügung steht. Ort und 3di der Musterung in der betreffenden Gemeinde wird zeitig der Bürgcrm^isteixr mitge- teilt werden, die Pst-rdebesitzer haben sich so zei- tir einzufinden, datz Sie J1)re Obliegcrchiiten gc» rnäß S 4 anszuüben in der Lage sind. Die Bieh- ^ählungÄisten vom 1. Dezember 1919 werden zur Kontrolle dienen. Die Musterung hat borerfl nur den Zweck, festzustellen, wi.-viei Pferde der A lgier, Ardenner und Aoulot'.aiser Rass«, Stuten im Alter von V/t bis 10 Jahren, imb tzengste im Aller von 21/, bis 10 Iabren in jedem Lande vorhmrden sind: aus Grund dieser Feststellungen wird durch bat ReichswirttchastSmi i er bir Umlage aus die einzelne» Länder berechnet werden. Bekanntmachung bett, den Verkehr mit Möhren und Runkelrüben auS der Ernte 1919. Die Bekanntmachung vom 1. und 10 diovember 1919 in den Nummern 256 und 265 der „Darmstädter Zeitung", betreffend den Verkehr mit Möhren und Runlielrüben aus der Ernte 1919, adgedruckt tim AmtSverkündigungs- blatt Nr. 119 und Nr. 124, werden hiermit anher Straft gesetzt. AuSbruch der RLudc bei einem Pferde. In dem GÄöft dos toonrab Wilhelm L>aupt in Odenhrusen ist die Pferderäude ausgeb rochen. Die Sperrmatzoegelu sind angaordnet worden. Gefunden und verloren. In der &-i' vom 1. bis 15. Ian. 1920 w.rrdeu in Giesten gefunden: 1 goldener Ohrring, 1 Kor. welchen, 1 Haarsparrs^, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Brosche, 1 L'mderwagendeckchen, 1 Brille, ein Linb-erPortemonnaie mit Inhalt: Verl oren:ein? fil'wme Damenuhr, 1 Damen Handtasche mit ca. 1200 Ml. und 1 Portemonnaie Inhalt, 1 goldenes Gl ederarmband, 1 goldene Damenuhr (gez. E. Ä mii Leder-arm band, 1 silber^a tine Ärm- bonduhr, 1 goldene Armbanduhr (gez. E. &.), 1 schwarzes Damenportemonnaie mit 10 Mf., Brl smarken und MoivatSVarte Inhalt, 1 schwarzer Schultcrkragen, 1 silberne Damenixmd tusche mit 70 Mk. t®b 1 Vorternonnaie IvhaN (gez. C. dsrtwamn), 1 goldenes dünnes Halskettchen. Handel. Berlin, 22. Jan/ Börsen stimm un gs- bild.) Die AufwLrtsbewegnng fast aller Zkurse setzte sich heute aus der Mehrzahl der Märkte in ruhiger, auf dem Kolonialmarkt und in Deutsch Uebersee Elektroaktien in geräuschvoller Weise fort Dio Gründe hierfür sind bei dem gleich',eitlgcnl Steigen der ausländischen Devisen und Not^n- kurs« klar zu Tage liegend. Bon KolonialwTrten hatten Sloman die 2000 und Südsee Phosphat die 1200 überschritten. Die anderen gleichartigen Werte stiegen in gmnyrem Umfange. Deutsch Uederser Elektroaktim erreichten den Kurs von 900. Don Valutawerten wrren CMiadas unb Baltimore Lnd Ohio behauptet. Schantrrngs>ahn erlitten sich von ihrem gestrigen Rückschlag kräftig, da sich die Notiz über die Entschädigungssrage als irrtümlich erwies. Don Pe^v'eumwerhm überschritten Erdöl 600. Am Mo'.itnn«- und Elektrv- markt bil «:en lOproz. Kurs « gerungen nalvzu bi! Regel. SchiffahriSwerte lagen stiller. Don Spe^ialwerten stiegen die m?iftat Pap ere, besonders aber Lalirttien um ungefähr 10 Pro; Bankaktien uneiuheittich Bon Renten zog.'n im Ern- llang mit Wien österreichische, besonders ab^r un* garijchc Renten ganz ansehnlich mt. Mexikaner mastig höl^r. In Bagdad''ahnobligaDionen fand ein ziemliches Geschäft zu anziehenden Riirien statt, wenn mich im Verlause die lwchsten Kurse nicht ruf- re.chtcrbalten bleiben könnt, n. Die Grundstimmung blieb trotzdem austervrdn^tlich fest. Gegen Sch! uh stiegen Baltimore und Rombacher erheblich. Die Ei iheitslurse sür Jndustriew rte tonreu fast durchweg stark steigend. Oeslerreichii'ch.' und intern'djr Eisenbahn-Prioritäten sowie türkische Fonds bonn- ten im Kvsiaverkehr teilwn e ganz wesentlich an- zichen. Di« Börse schlost zu nahezu höchsten Tageskursen. Frankfurt a. M., 22. Jan. (Börsen* stimmungsbild.) Bei überwie'end fester Tendenz und ziemlich lebhaftem Geschäft verkehrte die Tlbendbörse. Zu den bevorzccgten Werten gehörten Petroleumaktien, von denen Deutsche Erdöl 595.—. Deutsche Petroleum 480.— genannt wurden. Boll« Deutsche Süds« wurden mit zirka 1235.—, leere 1190.— gehandelt. Benz 289.—, Heldburg 181.—, 1902er Russen zirka 59—60',. Dionlanpapierc behaupteten den Kursstand. Döh?r gingen Gelsenkirchen 366.— (3), Bochumer 309.— (3), Buderus 296.— (6 Pwz.)- Bon Transport werten särwächen sich Schantung 31/? ab (595'/,). Lombarden leb- Ixtft 482/,—49>/r Plus 2*/,. Paketfahrt 15OV4 Deutsch Uelterf« verloren von ihrer Steigerung 23 Prvz. (aus 901.—), dagegen sind Felten u. Guilleaume um weitere 4y2 auf 3247, gebeisert. Lah> mayer 188.— plus 3 Proz. Chemische unb Auto- aktien haben sich nur wenig verändert. Eine Kurssteigerung von 20 Proz. erfüllen Schuhs tLrg Wessels mit 340.—. Öök^r gingen noch Rheinische Stahlwerke 278.— plus 5, Hydrometer 150.— plus 10, Chem. Weiler ter Meer 255.— plus 5'/r, Esch- rveiler mit 350 — und Lothringer tzütte mit 298.— je 3 Pro; höher Ausländische Renten sehr lebhaft. Mexikaner fest, besonders 3 Proz, Silber Mexikaner 255.— plus 14 Proz, Monopol Griechen 5 Proz. höher (375.—), 5 Proz. Silbermexikaner 355.— plus 15 Proz., Bosnier 155 — plus 7,4'/2 Anatolier 205.—-plus 4Ve, Türkenlose gewannen ® Mark (740.— ., Salonia« MonafAr kevhafl gefragt, mutzten Mangels Angebotes gestrichen -Derben. Im freien Verkehr 170 gehandelt Frankfurt a. M., 23. Jan»« Devisenmarft. Datum. (Mb 21.1 Brief an. Geld 22. «rief Jan. tzostaud . ..... Dänemark..... 2397^0 2402^0 - ■■ 1099, — 1101,- 1164,- 1166,- Schweden ..... 1319,- 1321,- — - —» - — 5k>rwegen..... 1199,- 1201,- 1229,- 1231,- Schweiz ...... 1159,- 1161,- 1229,- 1231,- Wien (altes). . . . Deutsch» Österr.abg. — . — —- — 27,45 27,55 20,20 20,30 21,75 21,85 Budapest...... 26,95 27,05 26,45 26,55 Pro-,........ 80,80 81L0 84,30 84,70 Helfingfor» .... Spanien...... 1199*- 1201’- —, — M« « vörsenkurfe. Datum: Frankfurt Abend» Bl>enü- Bersin SAtufe- SÄuft- Kurs 21.1. Kurs 2-2. 1. Kurs 21. 1. Kurs 22.1. 5"/.Dent^srieqoanl. 7730 77,50 77,50 77,50 4"/.Deo t.Beichsan L 64,75 64,75 3*/„Dent.Re chsanl. — . — — - —• 63,90 64,10 4•/. Preuh. Konsols 63,10 63,25 Darmstädter Bank 137,- ■e - —■ 135,50 136,50 Deutsche Dank. . . —. — * _ — 282,50 282,50 Dtsconto» Mesellsch. —• . — 205,75 204,50 203^7 Dtetbcner B mk. . — . — 173,- 174^0 Natwnakbcmk f. D. — _ *■ 135,75 137,- Mittels Ceed tbank 137,50 13830 137,75 137,50 H..Amer'.k.'paKetf. 149,60 150,25 148,50 149,25 170,75 Norddeutsche rLloyd 169,- 296,50 —. — 168,13 Doch. Guhstah wrk. 309,- 300,- 310,- D^Luxemb.Dergw. 276,- 285,- 277,75 285,- 364.25 Geffenkirch.Berqw. 362,50 364,- 362,75 Harpencr 'Bergbau 0 erschl. Eisend.» 8. 352, — 365,- 350,25 366,- 215,- 220,- 212,- 220,- Oberschles.Eisenind. 2?5,- — . 220,- 239,75 Phönix-Bigb.» Akt. —. — 327,- 320,53 328,- «Qb.21nilin-u.Soba 465,- 469,- 460,- 472,- Höchster Farbwerke (hldltr. Ä. E. iS. . . 337,- 261,50 293',- 284^50 336,50 2fel, - Schucheri-Werke. . Festen LGlliUeaume 195,- 194,50 195,75 322,50 324,50 323,- 325.- Daimler...... 398,- 308,- 309,- 313^0 Bud.-Eisenw.-Akt. 285,- 296,- 290,- 296,- Adlerwerke .... 325,25 330,- — - — 330,- 4v/e Hess. SaatsanL — - — r— . — — Electron Griesheim 258^0 265,- 262,- Martnorierungen. Datum: 21.1. 22.1. Zürich....... 8,50 8,50 Amsterdam..... 4,15 Kopenhagen .... . . . . . . 9,25 8,- Stockholm..... Wien........ 465,- —. — (In einem Teil der Auslage wiedtrh^t.) Der Abschluß des Abkomme«- mit Holland. Dana, 22. Jan. (WTB.) Korrespondenz- bureau. Das niederländische Ministerium des Aeutzern teilt mit: Zwischen den Bevollmächtigten der niederländischen und deutschen Regierung ist eme Uebeceinflimmung bezüglich der ihren Regierungen zu unterbreitenden Vereinbarung betreff des Deutschland zu gewährenden Kredite? e* der eWtffr we Steknkvhke ec* reicht worden. Die Niederlande gewähren Deutschland einen Kredit von 200 Millionen Gulden, ablösbar spätestens in 10 Jahren Bon diesem Kredit sind 60 Millionen sür den Einkauf m den Niederlanden von Lebensmitteln nieler- ländischer oder nLderl.-indischer Herlim t bestimmt. Der Betrag von 140 Millwnen dient zum Einkauf von Rohstoffen und hat den Charakter en:es erneuerbaren Kredites. Deutschland verpflichtet sich seinerseits zur 4;ährigen Fort etzung ferner Nvlüen- lieferung, zu der eS sich un Kohlcnabvommen, das bi» 31. Dezember 1919 in Kraft tuar, ver> verpflichtet hat Außerdem ist eine Regelim i über die Ausbeutung der in unmittelbarer der limburgisch-deutschen Grenz« gelegenen Kohlenbergwerke, di« sich bereits in dänden von nieder- ländischm Gesellschajten befinden, erreicht worden. Die gerwsscnen Bereinbarungen müssen eventuell von den Generalstoaten genehmigt werden. Ein Appell Hdllanbs an bie NkNtralen? Stockholm, 22 Jan (WDD. Svenskn Dagbl-rd erfährt, datz die holläntnsche Regrenmg an alle übrigen neutralen Staaten einen Appell richten werde, um einen allgemeinen Protest gegen bk AuSlieferungssor- decung und die erznHntgenr Berletzung internattonal anerkannter Asylrechte zu veranlassen Ein solcher Schritt werde auch toob( bet Schweben unternommen werden und fei wohl zu ülvtlegat Er könne wohl die Einleitung zu einem gemeinsamen Borgehen der Reutraten auch in anderen Fragen sein. Marschall Foch in Warschav. London, 22. Imr. (Lavns.) Der „Morning Post" wird auS Warschau gemeldet, t»as; Marschall Joch in 14 Tagen dort erwartet wird. Die Nachricht von seinem bevorstehenden (Eintreffen Hot die niederaedrückte Stimmung beseitigt, die durch die drohend« bolschwistische Gefahr hervor- eerufen worden war. Man glaubt, dotz bie unmittelbare Leitung der Angelegenheit General Pil- sadski übertragen bleiben wird Wuhlprsyaqeuda für Hoover. Neu York, 22. Jan. (SxrtMj.) Die ,,2Bortt>", das bedeutendste Or>m W l l s o n S, er-finet einen Wa hl seldzug « ür Hoover. Das Blati er* fiärt, daß Hoover al- Nachfolger Wilsons der geeignetste Mann sei. As- Mexiko. Ana pol iS, 21. Jan. (Funkspruch) Nachrichten a»S Mexiko melden bie Berba.ttmg des Generals Alvaromo, des früheren iGouverneurs von B'lkatan, durch Offiziere auf Befehl von Grr- ranza. Alvaromo ist beschuldigt, auf dem Wege gewesen zu sein, sich der revolutionären Bctve- gimg anzusch'.ießen unb eine Sowjetregirrung in Yucatan einzurichten. Die Grippe in Japan. Amsterdam, 21. Jan. (WB.) Erner englischen CLättcnnelbimg zufolge wütet in Japan die Grippe. 90000Personen sind erkrankt. Stadtmisfion Gießen, LSberstr. U Sonntag abend S'/4 Ubr religiSs.BortragüberdaS Tbenia 2ouueubnuger. Eirnrin frei 4 behördliche Anzeigen. Ausgabe van konüenfierter Milch. Täe MilchcmpfLnger, deren Karle auf einen halben Liter lautet, erhalten am Sonnabend den 24. und Montag den 26. Iamear 1920 in den nachstehend ausieführteu Geschäften, gegen Abgabe von vier Mttchmarkcn vom 24 , 25., 27. und 29. Januar 1920 der 4. und 5 Woche, anstatt der ihnen ziistehendcn Bollmilch eine Büchse kondensierte Milch. atz anhnortung hiermit ausdrüchich ab 826V 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Friedberg, den 22. Iaimar 1920. Die Direktion der Elektrischen Ueberland-L^age der Provinz Oberhessen. _____ v. Stadler. Ieckel C., Marburger Straße Seibel, I., Ludwiasplatz Rudersdorf, K., Msmarckftraßc L«as. £)., Meichsttaße Walther, G , Maus bürg Laichinger, E., Wilhelmstrahe Schlierbach. Th., Arankfurter Straße Kalkhoff Nachf., West-Anlage daubach, Ehr., Schützenstrabe Duill, $>., Asterweg _ Banse, E Frankfurter Straße. Der Berkaufspveis beträgt 6.50 Mark per Dose. Gretzen den 21. Januar 1920.. Ter Oberbürgermeister iLebensmittelamtf. Kartoffel-4!»sftabe 2.Woche. ®je Wo chenkartosfelm arken Nr. 1—25 der 2. Woche werden betteert bei- Carl LLbiack. »-st.Anlage. D« Marten können bt» ein schliestlick» Montag den 26. Janu^ l?2 0 °nge- Ö Gvchen, den 23. Januar 1920 8255 _ Der CfrrfrörgcrmviftCT (L^>en«nn«ekn,t> Bcknnutmachnng^ . , Wir machen hierdurch darauf anfmerffom. daß für uns bestimmt« Zahlungen stglicher Art nur an solche Leute geleistet werden dürfen, bi« von uns zum Einptg von Geldern ermächttgt sind und dies durch einen entsprechenden Hu6» we i s nachwei en können. Ter Ausweis nnrtz Miseren UnterschristSstemvÄ tragen und mit der Unterschrift unseres Herrn Direktor« v. Stadler verschen fein. Für Zahlungen, die an wwere Personen geleistet werden, lernst mit die 8er. Di« KleinhaTtdelsaeschäste haben bis spätesten- Mittwoch den 27. d. Mts. auf dem Städt. Lehensmittelamt, Zimmer Nr. 12, die eingegangenen Marken abzuliefern und restliche Dofai Milch zurückzugeben 7998 dezirk 1 Nostl, Gebr.. Bahnbofstvaste Iagd-Verpachtnng Die Gemeinde-Feld-' und Waldpacht der Ge- »«rkung Öarbach soll Donnerstag beit 29. Jan. 1920 mittags 1 Uhr in dem Bürgermeistrrrrbn- «au aut weitere 6 Jahre meistbietend verpacht^ Verden. Tie Seb in jungen werden im Termin oexanntge geben. 758 Harbach, den 16. Januar 1920. Hess. Bürgermeisterei Münch Bekanntmachung. Der vom Gem^inoerat durchbcrateite Bor- Mrschlag oet Gemeirrdc Geüshauftm liegt vom Dttrntag den 26. Januar l. Js. ab zur Einsicht der Interessenten dne Woche lang aus dem hiesigen Bürgermeist.-reibureau offen. Qnmaatbtmgen dagegen können während dieser Zeit bei uns mündlich ober schriftlich vorgebracht werden. Es wird ein« Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Geilshausen, den 21. Januar 1920. Hess Bürgermeisterei Geilshausen. ___________Wagner_________ Jagd - Verpachtung. Dtenstaa den 3. Februar L Js., mittags 1 Uhr, soll die Jagd der Gemeinde Groft- Eichen, insgesamt 3200 Morgen (davon 2700 Morgen Feld und 500 Morgen Wald), mit hxitere 6 Jahre öffentlich meistbietend ver-pachtet werden. Die Bedingungen werben vor der Dcrpachluna bekannt gegeben. (719 Grob-Eichen, den 15. Januar 1920. Heft. Bürgermeisterei Goob-Eich» _____________ Faust._________________ Jagd-Verpachtung. Tie Gemeinde-Feld- und -4Saldiagd der Gemarkung Bersrv d bei Gichen am Dienstag den 27. Januar mittags 2,30 Uhr auf hiesiger Bür-ermeistevei auf rodete 6 bis 9 Iah» meistbietend verpachtet werden. Bemerkt wird, daß zu dem Jagtwezirf zirka 1200 Morgen Feld und zirka 500 Margen Wald gehören Tas Jagldoevier ist ungefähr vvn Station Reiskirchen in 20 Minuten zu erreichen. Bersrod, den 14. Januar 1920. .velirupe 'znrraernrer:tt*m versrvv Becker. 566 MhSik folhni M konraios lat tySa® dar® ot$ rrttl * lei laffttv broor W SUrtn. Inter rtees# liftrao ocrerbfn. Rn» aatzmk von Inferatra ro ortgituiprcKm dar® dir lltrfle «BaoamiCfptdtttea haafenttdn «k voglcr K.6. i Vertreter: Dkeifferlche ... Bnchbandluna, «fetze». Walltorür.rl. «*• «. 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Januar 1900 nachmittags 2 Uhr statt. Liftkchahir- A Uleintierzuchwerein Msiir Sietzen u. Umgegend Sonntag den 25. Januar, nachm. 3 Uhr KWtvtrjammlsig m Lmhiltser. Tagesordnung: 1. Jahresbericht. 2. Rechnungsablage. 3. Dorstandswahl. 4. Erledigung der gestellten Anttäge. 5. Verschiedenes. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. ^4 Der Vorftans. M tzW-MMlM der freiwM. Sanitätskolonne vomRotenKreuz,Gießen -nder am Samütag, 7. Februar 1920, Ebenda 8 Uhr, bei Kamerad Sauer statt. Tagesordnung: u Bericht über die TäÜgkeit 1919 2. Rechnungsablage. 3. Wahl der Beisitzer 4. Berlchtedeves. Die aktiven und inaktiven, sowie die umerftützeuden Mitglieder werden hierdurch ergebens etngelade«. im Alter von 28 Jahren In tiefem Schmerz: Margarete Schaeider geb. Suchtaleck Christine Schneider Wwe. GeorgwagneruLra» ged.Zchneider Anna Schneider Zamilte Philipp Snchtaleck. Großen-Bufeck, 22. Januar 1920. zu Ostern gesucht. 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