1 Dnid und Verlag: vrühl'sche Univ.-Vnch- und Steindruckerei R. Lange. Schriflleilung, Geschäftsstelle und Drnderei: Zchulstratze 7. zen schreibt: Derbem Ttltp^ $ ?W.'ürbunbes eine be s o n de r e Se k t io n für di. N Abrüstungsffage eingerichtet merb:n, wie das Wraugel. ,/5 nde9-1W ibenben!H itfcn Krebs iheim Sranfreii) und die Lage in Griechenland. Ti: Hä.f e dieser Kommission solle vom Ra', cmdne Hälstc von der Versammlung gestellt rt>.n. Zwei.ens müsebnin Gene ayfrcta iat des Annahme von Anzeigen für d.e lagcsnumnirr bis zum Nachmittag vorher ohne jcde BerbinülichKeit. Vreis für \ n m höhe iür Anzeigen v. 34mm Breite örtl ch 35 Pf., aufwärts 45 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Dre.re 150 Pf Bei Platz. Vorschrift 20" n Aufschlag, ^auptschristleiter: Äug. Ü-oetz. Verantwortlich !ür Politik: Auq. Goetz; ürden übrigen Teil- Dr. Reinhold Ienz; für b Handlungen erzielte er nun einen zustimmenden Bescheid von der deutschen Negierung. Wir glauben wissen, daß Frankreich und Belgien ungefähr 9/io des Viehs erhalten werden, daß sie von Deutschland langten. Ter Kampf tu Irland. London, 22. Nov. (WTB.) Etwa 12 Offiziere, angeblich Offiziere, die außerhalb der Kasernen wohnen, wurden gestern vormittag in Dublin getötet; zwei von ihnen in einem Hotel. Die Kinderzulagen der Beamten. Berlin, 20. Nov., (WTB.) Das! ' Reich und Erhöhung I Nr. 275 Der Siehrner Anzeiger ^scheint täglich, außer Sonn, und Feiertags. Bejugsprfife: Monatlich *J) arh 3.60 undMK.- 65Trägerlohn, oierieljahrlichMaik 10 80 vndMk.l.95Trägerlohn; durch die Post viertel- jährlich Mark 12.- auslchlietzlich Bestellgeld. Fern sprech-Anschlüsse: ftirdieSchriftleitung 112; Verlag,Deschäslsstetle 51. Lnlchrift für Druhtnach. richten: Anz izer tbietzea. postschettonto: franfsurt a. M. U68) 2Ius dem besetzten Gebiet. Die Kosten für die Awe ifancr in den Mein. laiHen. ita. Washington, 22. Nov. Nach der „Chicago Tribüne" hat Deutsch'and bisher die ko ft en der amerikanischen Rhein- armee noch nicht bezahlt. D e Unterhaltung der Armee erforderte 257 Millionen Dollars, von denen Deutschland bisher nur 32'/- Million bezahlt hat. * 21115 dein Nelebe. Die Waffenablicferung. Berlin. 21. Nov. (Wolsf.) Nach Blättermeldungen sind vom 15. September bis gegen Ende Oktober freiwillig a b g e l i e f e r t iro > den: 83 Geschütze, 81 Minen- und älm''ch: Werfer, 21 Flammenw'rf'c, 167 Gra^katwrfr. 167 &■:* w hrgra ratenwu sb chn, 481^ Maschinengcire'r.', 1999 Masdstnnpistvlen, £25 8 1 G w hre, Ka a- biner und Tankgew hre,. 51 Gewehre oh e Sch oß, 66 689 Pistolen und Revolv r, 52 .31 Hand-, Wurf- und G w hrgranat n, 989 52 > Ki.og amm und 22 411 Stück Attil'erie- und Mironwerfer- iru::ifon, 17 40)283 Stück Muncklo i für Handfeuerwaffen, 17 721 Artillere- an) Minenzünder sowie Sprengkörp.-r aller Art, 392 491 jömib» granalcn ünder und Svr ngvapstln foroi1 158 7.0 Waffentci e wie Ma chinengeweb'- ch ösler und -t. nrfe. Die Vckchla-v'ahm en Wessen vermehrten sich seit dem 20. Oktob r um 18 Geschütze, 377 Maschineitaew hre, 165 630 Gewehre, Ka adiner und Tanrgcwrhm, 651 Pistolen und Revolver, 218 Hand-, Wurf- und G'wehrg-anatm, 7 Leuchtpistolen. 1 F uzzeug. 91 89/ Stück Mim tion für Landseuerwaf en, 14 Maschi.nenrew'h sch'ö ser, 18)912 Maschrrrmg webr'äim'e. 2 G«vehr>chlös er, 182 795 GnvehrlÄrfe 333 890 Kilogramm Gern hrtile. Angemelvt von Selbstschutzorga- nii.ationen, Fabriken, Handelsfir- men u'w. wurden: 6.3) Maichinenge.vehre sowie 334 494 G: wehre und Karabiner. Minister Dr. Koch über die Technische Nothilfe. Berlin, 20. Nov. Der Rcichsmitt i st e r des Innern Dr. Koch ließ der Technischen Nothilfe folgende Mitteilung zugehen: „Es ist mir als zuständigem Reichsminister eine freudige Pflichterfüllung, der Technischen Nothilfe für die aufopfernde Hingabe zu danken, womit sie sich letzthin während des Berliner Elektrizität s- st r e i k s wieder selbstlos in den Dienst der Gesamtheit stellte. Eine stattliche Zahl von Männern und Frauen, die in unserer von schweren wirtschaftlichen Kämpfen erfüllten Zeit ihre eigene Person zurückstellen, keine Mühe und keine Gefahren scheuen, erstreben keine stand zu Eriken. Alle Gewehre und Maschinen- . - ----- -- gewähre seien gerettet; nur die Panzerwagen und Reichskabinett beschloß, dem Reick) und die Tanks seien vernichtet worden. Es fei ihm jedoch dem Neichsrat ein« oonage wegen Erhöhung Paris, 19. Nov. (Wvlsf) Die von _____ französischen Botschaf er in Lon. on der englischen Reg erung überrcid} cn Vorsdstäge b.Hüglich der Laltung der Alliierten gegenüber Griechenland sehen für den Fall, daß K ö n i g Konstantin auf den Thron berufen werden sollte, vor, daß die Alliieren die bisher freundschaftlichen Beziehungen äu ©riedjenlan) abbrechen. Die Alliierten roünen dag gen eine Thronbesteigung durch den Prinzen Georg begrüßen, obgleich auch in diesem Falle gewisse Garantien zu verlangen wären. nicht m^lich gewesen, die Munition zu vernichten: außerdem habe er sich genötigt geiehen, 15 000 verwundete Solda en zurück,ulassen, während eS ihm gelungen sei, C030 verwundete Offiziere mitzunehmen. Vorläufig werden die Infanterie nach Gallipoli und die Kosaken nach LemnoS über- geführt werden. Ter Berichterstatter der „Evenning News" fügt feinem Bericht hinzu, daß unter den Truppen Wrangels, die unter großem Mangel an Wasser und Lebensmitteln litten, zahlreiche Fälle von Geisteskrankhest und Se.bstmord oorgekommen seien. Unter dem Joch! Immer wieder sorgt die Entente dafür, daß den Deutschen das Blut vor Empörung zu Kopfe steigt. Es bedurfte schon der äußerten Selbstbeherrschung und Selbstüberwindung, daß wir sang- und klanglos, zum Teil sogar mit deutscher Bemannung unsere stolzen Zeppeline in fremden Gewahrsam fliegen ließen, jene Schöpfungen deutscher Be- -arrlichkeit und deutschen Erfinduugsgeistes, die einstmals unser ganzer nationaler Stolz yroefen sind. Aber damit hatte sich die En- er als Jeiek^ag für die Perm en usw, auch die Anfrage des Alg 51 a u l be r. die Organi'a 'ion E s ch e r i ch steht, so l-af; in dieser Woche jetenfall) ehr lebhaft Kämpfe in un e em Volkshau'e zu er^xirtcn sind Da die alte Tagesordmma rod) über 7) un- erle ig e Tera ung g genstän e un) die neueTages- or rnnng deren 21 en hält, r tau'en wir nicht, daß Me Dera ungen in die er Wod« wie v--rgcs hen. zu En -e geführt werben können, .venn nid): eti gwßer Teil der PuMe unerledigt bleiben soll. Porteinehrne zugunsten roicerftreitenber Kräfte uno Interessen; ihr Ziel ist, in diesem Kampfe die Gesam'heit vor den schwersten Erschütterungen infolge öer Stillegung lebenswichtiger Betriebe zu bewahren. Je mehr unsere Verhältnisse gesunden, umso seltener wird es erfvrberlich sein, die Technische Nothilfe zu ihrer freiwillig übernommenen Pflicht aufzurufen. Aber immer wird sie das Bewußtsein haben öürien, in schwerer Zeit dem Staat und MA Unterrcbung mit Lloyd George, der sich über dlc WrcdergutmachungS frage anösprach: T2an glaubt zu Unrecht, daß er sich von bftn fran» zöstschen Standpunkte soweit entfernt habe, daß er chn bekämpfe. Gewiß müsse man Deutschland alles zahlen la len, was es zahlen könne, aber man müsse eine Summe festsetzen, nicht um Deutschland Vcr gnügen zu bereiten. Es gebe zwei Methoden, einen Schuldner zur Zahlung zu bewegen: indem man tönt alles wegkaufe, oder indem man sich gütlich mtt ihm einige, dadurch, daß man ihn frage, was er sofort ober später zahlen könne. Diese Methode empfehle er Deutschland gegenüber. Er, Lloyd George, wolle, daß Deustchland nicht ohne Kontwlle bleibe, aber man müsse erst eine Summe fcstsetzen und bann werde England lociter an der Seite Frankreichs sein. Auf die Frage, ob dann Lloyd George seine beiden Fäuste neben die des sranzösisdjen Ministerpräsidenten auf den Tisch legen wer)e, antwortete Lloyd George mit „Ja". Die Franzosen dürsten nicht glauben, daß er ein Feind der Franzosen sei, weil er als G e s ch ä f t s- mann und Realist spreche. Man müsse ein System wählen, das den gemeinsamen Interessen diene. Die Bichablicsernngcn. r- ciuyui tu/.ci iwiv-n, mit. vu.v Bedeutung des Prob ems entfpred-e. W : l - '»gton Koo-China, ber von b-*r Kommission ber Kommission cbenfa ls mit der Ausarbei' «iS eines a (gemeinen Berichles über das Probl.nn Etrmt ist, unterstützte die Slnrcgungvn Lang?s. Er F dx^ljugt von dem guten Willen _des Völker- Crates, in der Abrüsttlngsfrare ernst yi machen. ' '-e g ößte Sdrvierigkeit liege darrt, datz so große Zimten, wie Ame.i.a imb Rußland dem Vö.ker- ’Jüe nicht cmgehör.en. fö. Nastätten, 20. Nov. Die franzö« sisch^ Besatzungsbehöroe hat den R hei n- unoLahnanzetger wegen eines ihr un* Das j angenehmen Artikels für eine Woche oer- " boten. Dos Abrüstungsproblem in der vötterbundsversammlung. _.®en f, 20. Nov. (WTB.) Die sechste Kom- ßwn der V ö ll'er bu ndsver f amnrl u n g, ifjre Sitzungen öffentlich abfätt, behm.dclte das »rüstungsproblem. Prä ident Br an- -i n g betont?, daß es sich vie l.'idst um die wich- Kie der vom Dö ketbund zu lösenden Fragen han- Ter nonvem che Delegierte Lange gab ein tMhrliches historisöhes Exposs üler das Ab- ^drngsprol^em Die lei ende Idee ber DZiimmun- fct des Pak es I ege da.in, daß kein Staat mehr ein • de5 militärisch s Uebergen>id>t erlangen dürfe, «3 er dn ante-en, gestützt a tf seine mi itärislhe lacht, seinen Wi len aufzimn^n tonne. Die Vornetzung für jeten Fortsdwitt fei eine wirkliche Z eitige, durch den Vö kerbund ausgeführte •t‘-o L\ 3ut Lösung des Problems sei es not- knbig, daß die vom Rat eingesetzte technische Kom- ijtmi e.gänzl werte turch eine aus M. nnern der etil, der Wissenschaft und ber Volkswirtsdiaft menve'etz e Komm s ion, ba d.e Ab üstungs- ig? in erster Linie eine poli.ische und ökonomi'ch Zur Prüfung ber D rientfrage schlägt Fran kreid) eine gemeinsame Zusamnreiikimfl der bei lerfciligen Ministersäsi-. n- pri rzen, anderersti s, und sdststß': Wenn diese Mcl -ung sich lestätigen soll e, so hätten die dip'o- ma ischen Führer Fvankrrichs un) Englands b:e Folgen zu prüfen, t ie auf ber B-lsanlalbinsel und im Orient aus dieser engen Verbindung zwischen der königlid>en Farnll e Rumäniens und den Kindern Konstant-s und Sophies, d. h. des Neffen unb ber Nich e des Kaiers, en'stc^n körmten. ita. Paris, 22 Nov. Havas meldet aus Smyrna: Tie griechische Garnison der S'adt verlangt dre Demobilisierung Es soll berei s zu Zusammenstößm ztvi'clZen Anhängern Denizebos und König Konstantin gekommen sein. Berlin, 21. Nov. (Wolff) Wie der „L-okal- Dnzeiger" mef et, bat sich gestern in Luzern die älteste Tocher des Königs Konstanttn, Helene, mi. dem rumänischen Thronfolger Karol verlobt. -lnfenlhaltswechsel des ehemalige« bcutidicn Kaisers? ita P a r i s, 22. Nov. Nach einer Meldung ber hiesigen griechischen Kolonie sollen auf dem Acheleion umfangreiche Arbeiten vorgenommen werden, die darauf Hinweisen, daß Kaiser Wilhelm daran denke, von Doorn nach Korfu überzufiedeln. Kongreß der christlichen Gewert'chaften. Essen, 20. Nov. (WTB.) Der Kongreß oer chriftlichen Gewerksckaf- ten wählte zu Vorsitzenden Minister S lege rwald und die Herren Behrens, Bieber uno Jmbusch. Nach dem Berichte des Ausschusses des Gesamtvorstandes stieg die M i t a l i e d e r z a h l des Gesamtverbandes der chrrstltchen Efewerkschasten voit 350 900 Ende 1912 auf 1950000. Der Gesamtverband schloß sich mit anderen Verbänden zum deutschen Gewerkschastsbuno zusaminen, der als Gegengewicht gegen oen Radikalismus in ber Gewerkschaftsbewegung positive Wiederaufbauarbeit leisten will. Dann wurden die Satzungen,des Gesamtverbandes der christlichen Gewerkschaften angenommen. Der Gesamt- verband umfaßt darnach alle deutschen christlichen Gewerkschaften. Sein Zweck unb Ziel ist die Wahrnehmung ber ben christlichen Gewerkschaften gemeinsamen Interessen, die Vertretung der sich aus ber Tätigkeit ber einzelnen Gewerkschaften ergebenden Aufgaben von allgemeiner Bedeutung und bie Herbeiführung umfassender Unterstützung ber Bestrebungen der Gewerkschaften durch die Gesamtheit. derKinderzulagenderBeamten zugehen zu lassen. Berlin, 20. Nov. (WTB.) Dev Reichsrat hat bie Forderung ber B e amten, soweit sie sich auf bie Erhöhung ber Teuerungszuschüsse von 30 auf iO Prozent unb die Erhölmng ber Kinder-- zuschlübe um 100 Prozent erstrecken, grundsätzlich abgelehnt. Im Kabinett beriet man bem „Berliner Tageblatt" zufolge über Maßnahmen, bie eine Erhöhung ber Kinderzu sch lä ge für alle Kinder vor sehen. Außerdem scheint es, daß »ehn Prozent Erhöhung xu ben bisherigen 50 Prozent Teuerungszuschlägen gegeben werden können. Landarbrittrstrcik in Pommern. Berlin, *21. 9tov. (W^'t'f.) Blättcrme'duN'e gen zufolge bat sich der Stre.k te: ^a n ba r •« beiter in Vorpommern ne; e ccri‘d;är L Im Kvnse Greifswald sind die Arteiter aus 99, im Studie Grimmen aut 10, im Krei e Frvoizburg auf'60 und im Kopist Rüge".! Mlf'alle, Ge >ict>-n ausständig. In den bcidni letztge.iarnitcn ftrci.cn ist der verschärfte G e n e i a 1 ft r e i t [€,d:lu> l‘en worden; es sollen auch leine 9tot|Um£x>arbeüett geleistet werten. Demokratische Polttik. Aachen, 20. Nov. (Wolff.) Im B'irtsckrcider' Kurhaus sprach gestern ab:ro ter Bor itzende ber Deu tsch en Demokratischen Partei, Sc- nawr Dr. Petersen aiti Hamburg, über bie künfttge Po ick D utsch'ands. Wir seien, so führte er nach einem Berich! des ,,Po ilischm Tageblattes" aus — aus unserem Ob.ig’A* tsstaat von oben in ben von im:cn ge lommen Es b>mme darauf an, von da aus in ben Or>nunrsstaat zu Pom- men, ber sich aus das Rech! grünx Das g.oste Verdienst ber S.ziaüenu. kratte lleibe es. das Volk von ber fcanbgranatc zum S ininrtet cl g?sührt zu haben. Wir hätten nur die Wahl s’roifdyni de- mvIrakischer Republck ober fBürgctltiei unb Vernichtung Bei einer organifd/en Derbinmng v- n Demvkra ie und Kai'ertum wäre ter fireg nickst ausgebrochen o-^er red>‘% i ig beendet rroibm. Als Vorsih.m ec les va:lan e ta if ei U t. .|udnui( 5«* ausschusses erltäre er es für ei.ee unerhörte Behauptung, daß das deutsche Volk hie Schuld am Kriege trage (Gegenüber ber Engherzigkeit ber Monarckxn hä tc uns eine Cinhei'sfwnt vm Ba'ermaTrn bi3 Bebel retten können. Tie Demokratie sei bie stärkste Auswirkung des nationalen Gefühls und nur cm national geschlossenes Volk könne bem Gegner Achtung abzwingen und eine Rolle spielen in einem Völkerbunde, in dem alle Nationen gleichberechtigt säßen. Tie zweite Aufgabe folge aus ber Verschiebung ber wirtschaftlichen Verhältnisse. Entweder gäben bie Unternehmer von ihrer Macht ab, ober sie würden eines Tages das Schicksal der Monarchen teilen. Tie Arbeiterschaft sei jetzt nfcht in ber Lage, die Betriebe zu übernehmen. Sie verelende nicht im kapitalistischen System, wohl aber dort, wo bi-? Betriebe ie elendeten. Drum fet las B lrstbsrätcge etz cvn rettende: Tat g nvien. N e- mals nrürbm wir unsere Wirtscha t roch bure-ru- kva'.iscl^st-alist. 3^*e:i nne er auem Bodenwett gegen minderwertiges Land umg:.auscht wur'.en. Auch bei uns ist eine Anzahl Landwirte recht zufrieden mit der Bereinigung, andere dagegen schimpfen. In der h&igen Zeit ist es wohl auch kaum 'möglich, es schein recht zu machen. X Wieseck, 20. Nov. Tie erste Woche des neuen Semesters unserer Volkshochschule zeigte in den drei begonnenen Kursen außer einem treuen alten Hörerstamm auch neue Geeichter und die kommenden Wochen roeroen hoffentlich heben, daß wir in einer Gruppierung aus allen Ständen das Ideal einer Arbeitsgemeinschaft erreichen. Besonders den Abenden über „Erdkunde" und „Krankenpflege" stand reiches Material von Bi dem und Tafeln zur Verfügung. Ter Lichtbilderavparat wird in diesem Semester zum erstenmal nächsten Montag, 22. d. M., bei Tr. Nein „Volkstümliche Kunst/' üementet nto en. Auf Wunsch aus F aucib- kv-iscn wird der Kursus über „F.a e i der zichung" (Pfarrer Sattler) in die zweite Woche verlegt und am Mittwoch, 24. d. M., bereits fortgesetzt werden. Die zivetten Abende eines jeden Kunus werden mit einer Zusammenfassung des ersten beginnen, so daß bisher Zögernde ohne Nach, teil sich noch einreihen können. Heber den Kursus des leider z. Zt. erkrankten Lehrers Braunewell über „Schillers Gedichte" wird noch Näheres mW geteilt, ftreitag, 26. d. M., beginnt Wendel-Gießei» oen bei der Ankündigung sehr beifällig auigenouv menen Kursus über „Volkswirtschaftliche Grunin begriffe", dem sich später „Deutsche Reichsvep faifung" anschließt. Kreis Schotten. sprach für das Regiment Generalmajor Mohr, ihm folgten Kaufmann Heinrich Boller für den Verein ehemal. 116er und Landgerichtsrat Trümpert für die Offiziersvereinigung. Für den Volksbund „Deutsche Kriegsgräberfürsorge" legte mit Worten des Gedenkens Dr. H. Schneider, als Vertreter dec Freiw. Sanitätskolonne vom Roten Kreuz Landaerichtsdirektoc Wiener einen Kranz nieder. Mit dem von der Militäc- kapelle vorgetragenen Lied: „Ich halt' einen Kameraden" schloß die eindrusvolle Feier. Am Nachmittag fand ebenfalls auf dem Neuen Friedhof eine Gedächtnisfeier des Reichsbuirdes der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und ehemaligen Kriegsteilnehmer statt. Aehnliche Feiern wurden auch in den Landorten abgehalten. In den Gottesdiensten gedachten die Prediger ebenfalls der Opfer des Krieges. Ueberall wurden Kollekten erhoben, deren Erträge dec Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen zugewiesen werden sollen. Schul-Gedächtnisfeiern für die im Weltkrieg Gefallenen wurden am Samstag — zwecks Kohlenersparnis vielfach auch schon F.eitags un Anschluß an die letzte Unterrtcltst-siUw.e — in den höl)even Schulen und Volksschulen abgehalten. Vorträge und Lieder der Schuler schloßen lich an die Ansprachen und Nachrufe der Lehrer. Eine besonders würdige Feier veranstaltete am Samstag die Stadt Mädchenschule. Auch auf dem Lande sanken Gedächtnisfeiern statt, der Unterricht fiel aus. Veranstaltungen. Montag: Stadttheater, 7 Uhr, ,Die versunkene Glocke". — Universitäts-Dörsaal 54, Vortrag des Privatdozenten Dr. v. Gwlmannn über die „sprachliche Gestaltung von Goethes Novelle". — Hotel Einhorn, 772 Uhr, Vortrag des Natur- Heilvereins über den „sittlichen und ärztlichen Kampf gegen Unzucht und G shlechtskrankhciten". — Gasthof Hindenburg, 8'/r Uhr, Mitgliederversammlung der Deutschen Volkspartei. — Lichtspielhaus, 4 Ubr, medizinischer Aufklärungsfilm über die Geschlechtskrankheiten und Hjve Folger: (nur für Damen). — Lichtspieltheater wie L-amstag. WcLtci-voraussage für Dienstag. Wolkig bis heiter, trocken, Temperaturen unter 0 Grad, östlich; Winde vorhwrsch.nd. Das kontinentale Hochdruckgebiet beherrscht noch immer die S-tterlage. Bei vorwiegend östlichen Winden wird die trockene und kalte Witterung aitbalbm. Als Mindestte m->er atur verzeichnete das Thermometer heute nacht 8 Grad unter Null. * ** AmtI: che Personalnachrrchten A-m 17. Nov. 1920 wurde der Vorstand des Heft Hochbauamts Gißen, Baurat August Becker zu Gießen, zum Vorstand des He,i. Hochbauamts Darmstadt vom Tage der.Dienslübernahn e an ernannt. — B Werbungen um die erledigte Stelle des Vorstandes des Hess. Hochbauamts Gießen sind bis zum 10. Dez. 1920 bei der Ministerurlab er- nmg für Bauw sen e.n zu reiche i. — Erledigt i|t eine mit einem evangelischen Lehrer zu b' enenbe Schulst lle zu Wrppenb ach, Zfreis Büttugen " Mitteilung ans dem S t a d 11 heute r bu re au. Am Sams ag, dem 27. November, wird Ruth Schwarzkopf die von ihn m Gast. >mel im Mai 1919 her iwch in bestem Andenken steht, einen einmaligen Tanzabend geben. Di> Künstlerin hatte seit ihrem hiesigen Auftreten üb'r- lge erziel! und steht jetit in d'r richten: ,^Jm STfitbnenaai wußte Ruth Schwarzkopf durch eine Reihe aparter, in höchster Kunst ausgeführter Darbietungen zu entzücken. Sie vereinigt in besonde.em Maße die Vorzüge der über- lieferlen Tanzsertigkeit mit der freien Ausdrucks- fähigLit unse.er Tänzerinnen von heute, und wo sie ihre Gaben noch durch pantomimische Zugaben ve. stärkt und unterstreicht, geschieht es mit so viel Geschmack, mit so vi l ung;joungener Natürlichkeit, daß es eine wah e Freude ist, ihr zu folgen." ** Die Literarische Gesellschaft Regierung zu verdrängen und die Durchführung des Sozialismus zu verhindern. Sefrt »erlangt Ite ton l z alisten. Tie Mehrhei s vzialis.en nvl en Fit'ö, lismus, r.tckjt al>.r SeKtoliS.nus FHst ie LvT>i. It ierung b miL.er.i Gestern abe mein lieber Schwiegervz Herr. siitbet in der N um Aula statt. ** Vo rsicht S chwindler! Am Samstag den 23. ds. Mls. mi tags gegen 1/>1 Uhr wurde einem Mä chen, das au, einer hie'igen Bank einen größeren Gel betrag abg- hoben ha te, von ei.:em unbefannten Mann, das Geld, unter der Vorgabe, es sei falsch, abgmomnren. Zu diesem Zwecke sühr te er es m den Hof der Disstvn'vba:ck und ließ es fort warten, wo.xmf er unter Mi nähme des Gelles verschwand. Der Gauner ist e wa 22—23 Jahre alt, von kleiner Statur, bartlos, hat schwarzes Haar und trug einen dunkl-m Mantel mit Monogramm auf dem Arm und grauen Hut. Derartige Fälle ftitD in letzter Zeit wi'derholt in anderen ©.äjten tovgefommen. Das Publikum sei hiermit vor berar igen Menschm dringend gewarnt, eben o empfiehlt es sich, nicht Kinder mit Befovgungcn von Gel.geschähen, sei cs bei Postärn.ern oder Banken, zu beauf!rag?n. ** Leiter w agendiebstähle. In letzter Zeit wurden wiederlwlt Leiterwagen entweich t und anderweit verkauft. Peronen, die derartige Wagen in letzter Zeit aut solche Att «erworben Halen, wollen diele bei Vermeidung ter Bestrafung wegen Hehlerei bei der Kriminal-Abtei.ung abgebcn. ** Eine Sendung Kleie ist bei der städtisch n Futterrnütels elle et igetu>'fcn. Bezugscheine werden auf Zimmer 13 des Lebensmittetamtes ausgegeben. **FreimachnngvonArbeitsstellen. Hierzu ist eine Anordnung des Demobilmachungskommissars im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes veröffentlicht. ** Die heute das Festder silbernen Hochzeit feiernben Elieleute Bäckermeister Ludwig Weber und Eh frau Margarete geb. Weller köimen gleichzeitig aus eine 2öiährige Geschäftstätigkeit zurückblicken. ** Das Gießener Fröbelseminar feierte am Samstag nachmittag sein lOjähr. Stiftungsfest. Sehr zahlreich müssen die Freunde des Seminars und des ihm angeschlossenen Kindergartens sein, denn schon vor Begi^.m war es schwer, ja fast unmöglich, in dem großen Liebigshöhe-Sa.ale noch einen Sitzhckatz zu ergattern. Se'bst ber erste Sch ilerkr.is, mit dem vor 10 Jahren das Seminar e.öffnet wurde, hatte Vettveterinnen entsandt, die zum Teil weite Reisen nicht scheuten, um den Festtag ihres Seminars mitfeiern zu können. Eine Ansprache von Professor Schmoll leit te den Nachmittag ein. Er gab einen kurzen Ueberblick über die Entwicklung des Fcöbels.minars, das gegründet worden sei, um jungen Mädchen aus Gießen und Umgegend Ausbildungsmöglichkeiten für den Kindergärtnerin-- und Kinderpslegerinberus zu geben. Gleichzeitig mit Eröffnung des Seminars sei auch ein Kindergarten eingerichtet worden, damit die Schülerinnen ihre kheoretisckien Kenntnisse gleich praktisch antoenben und verwerten lernen könnten. Bescheiden sei der Anfang gewesen: 5 Kinder und 8 Schülerinnen. Aber bald habe sich die berechtigte Eigenart Fröbelscher Erziehungsmethode dilrchgcs^tzt, die vor allem bas kinbliche Spiel plödagogisch geordnet, g.leitet unb organifiert tvis- , sen will: mehr benn 200 junge Mädchen seien in den verfloßenen 10 Jahven im Seminar ausgebildet tootbrn, wahren-c» die Zahl der Kinder, die den Oeminarrinbergarten besucht haben ober noch bcsuck)en, sich auf diele Hunderte belaufe. Der Seminarkindergarten habe denn auch bald nicht mehr ausgereicht, und es sei der Kindergarten-- , berent gegründet worden, der bisher zwei weitere Kindergärten nach ^Fröbelschen Gnindsätzen eingerichtet habe. Nach dieser Ansprache hatten die Meinen uni) ihre jungen Hüterinnen uneingeschränkt das Wort. Hingebender Eifer unb kindlich- helle Begeisterung sprach aus jedem einzelnen der Dreikäsehochs und der Jungmädchen, bie sich auf der Bühne tummelten. Bor allem die Kleinen und Kleinsten waren mit ihrem ganzen weiten Kinberherzchm beim Spiel und gaben sich so köstlich ungezwungen, baß man seine Helle Fveube haben tonnte. Ganz b sonders entzückend war das Musizieren ber Klemkinderkapclle mit ihren sonderlichen Instrumenten — auf eine verwunschene Märchenwiese hätte man sich diese niedliche Musifanienschar gavünscht und als Wick)tel- männer und Elschen verkleidet. Den langes- und tanzfrohcn Seminaristinnen sei vor allem für bie bei aller Schlichthit sehr feinen Bolksneigen gebankt. Ueberwälligcnb waren sie in der sogenannten Spottauabrille, bie auch bim meisten Beifall fand unb wieberholt werden mußte. Kaffee und reich- 'ich Kuchen taten ihr übriges, beste Stimmung zu schassen, der auch die begreifliche Unruhe deS jungen Volkes fernen Abbruch tat. Landkreis Gießen. Ucberfall. ± Langsdorf, 20. Nov. lieber fallen unb angeschossen wurde ein Arbeiter im Walde. Der Mann trug eine große Geldsumme b:i sich. Es gelang ihm, den Wege.agerern zu entkommen. d. Glashütten, 23. Nov. Die b kannte Schälmühle auf dem b.nadjrartm WeilerJD.4: Haufen hatte in bi.fern Jahre einen solchen Wafin- mangel, baß sie seit März bis h:ute außer Bettick war. Dir letzten Regentage bürsten enbiich für las nötige Waisec aesorgt haben. Der nrmige Schritte entfernt li.genbe Mühlenbesitzer Schmidt konnte seine Mühle nur burch eine Dampfmaschine in Tätigkeit halten. B. K a n l st o s, 23. Nov. Di? Fettigft'lliing des niach Entwürfen von Geßeimrat Malle in Darmstadt auSgefübrten Kricgerdenknials für die gefall men Kaulfloser ist nunmehr beendet und das,Denkmal, bejm Ausführung bie Frankfurter Firma Holtzmann übernomm rt hatte, ein* getroffen. Es wirb jedoch erst im kommeiid.n Früh- Ickhr zur Auffüllung gelangen, da bie Ge.atzr ra> liegt, baß bei der kalten Jahreszeit bas Mauer- »verk des D nkmals, welche? an der Dorfstrahe an einer ben Wittelungseinflüssen auSgeieliten Stelle Platz findet, Schaden nimmt und an Haltbarkeit einbüßt. Kreis Büdingen. G Ort en berg, 21. Nov. Der Reingewinn der hiesigen B e z i r k s k a s s e betrug m 1919 die Summe von 46 119 Mark. # Ober-Mockstadt, 21. Nov Nunmehr soll auch unsere Gemeinde an die Elektrische lieber! anban tage angeschlosfcn werten, vielleicht erfüllt sich bann auch noch ber dringliche schon längst gehegte Wunsch einer Was'erlci'ung. — In dem benachbarten Nieder-Mockstrd hnt Büi ger- mei)ler Reuther das Amt eines Schulvorsan! s- vvrsitzenden frerwillig niebcrgclegt. Au feine Stelle ernannte bas Landesamt für bas BllbiurgsweseN ben Lehrer Albert Kraft. Kreis Friedberg. # Reichelsheim, 21. Nov. Bei einet gestern abgehaltenen Gü e Verpachtung wurde der Nvrmalmorgen imit 300 Mark bezahlt Hessen-Nassau. Der MagistvatSkonflikt in Hanau. X Hanau, 20. Nov. Das p eußv ch? Staats Ministerium hat nunmebr in den Kons ikt zNi.ckev den b:iden städtischen Körperschaften cingegiüf-11' die Stadtverordnetenversammlung aufgelöst und Neutvahlen angeo. bnet. Die ®ao* len wird RegierungZrat Cofmiann in Ea''el, f über Bürgermeister der Sladt Müllxrusen in El alb üi- ten, der demnäckfft in Hanau ein treffen wird. Es wird ein harter Wahlkampf enib ennen bei dem es sich b tonnt.'ich darum b-ebt, wer bie Mehrheit im Stabtparlament erhält Wte man hört sind Verhandlungen im Gange, nm unter Führung Vürgercmsschufses eine bürgerliche Einheitsliste vorzutegen. Kittift und w ssenschaft. — Schule der Weisheit in D ar nist a d t. Tie Gesellschaft für freie Ph-ilo'ovhie w Darmstadt, deren Vhifgabe es ist, die du^ch den Grasen Keyserlina g>-leite e Sckmle der Weisheit au unterhalten, ladet bie Mitglieder zu ihrer ersten Veranstal ung ein. Graf Key erling wird am 2d., 24. unb 25. November vvrmi.tags 11 Uhr tn veii Räumen der Ge'ellfckiafl Darmstadt, Pa adcplotz Eingang von der Zeughausfa'en'e, drei Dorträge halten: 1. Könnens- und S.iirkul ur, 2. 3w t ax unb chinesische Weisheit, 3 Antiies unb mottrnes Weisen tum. Zutritt zu dielen Vvtträgen haoea nur die Mil^liedcr ber Gesellschaft. St ,et nnser ü ■Ir & Statt ffii Mld vst WL Ktie-lili ffciffi7 ,-mb 6 »Lsan IrjjiSptoP11 rfüraiJta« jkrankfuil iciungsbi fcj^nmg öu ^:tr.AtN tu to ’ 510 anfängli M 'M K V0N 7QJ t noch einige tii Äonma fj feftbcittn.t. in bei gM tinB.’rte fest, p 8ni in. Ruh Slh kam auck nhi.'ulh. 2kl d i Äckabme. { AI). Lu« Feste fe ahgeichtväch |cfe Petwlrui wtllm ftfk & )i Ö::ifanicö’ km Aellfiosstvei allgemeine Mfbe's rung der Lebenslage nur durch Zusammenschluß aller Kräfte des Balles möglich wird, ro muß sie -ur Vernunft tonrrrtm. Wir sehen ein, daß täe Arönterschaft in Zukunft eine andere S'eHimn rinnehmen muß unb sind bereit, ihr ent» gegenzu7vmmen. Hierzu soll oie Kleinäk ie mit» , helfen. Die christlichen Bergarbei'er haben sich dieser Erkenntnis ang schloffen unb sind bereit, aus diesem Weg' mi'^wg hen. A'-g. Dr. C u r l i u s (D. Vp.): Vvn einer Verschleppung kann 'keine Reste sein. Es ist nicht zu berDmn-m, daß ber Gedanke ber Sozialisierung sck-on eine bestimme Form anzuniehnv.n beginnt. Der Reich5wirtscha't?rat wird einen Gesetzentwurf ausarbei en D-as ist sein Recht unb seine Aufgabe. Hierin mü"'cn itrr ihm freie Hand lassen. Man mü se zur So’/iali'imnt^fmfl' in wir sckMlickem wie in polistfch.mi Sinne Sellung nehmen. Die Arbci er 'un das leider nur in pol tischem Sinne. Eire Soz^ali'i'rung im Sinne der äuf^rften Linken muß unser Wi«ck ck>af sleben -um Stillegen bringen. 2KXJ Leicht lBayr. Vpt3: Wir erwarten, baß di' Re-i'rung bald einen befriedigenden Gesetz- entwuri vorlegt unb treten in eine materielle Er- ürteiiritg bcsw:gm hcu e nickst ein. A g Henle (USP.): Die Deutsch Nationalen erstrel>en kapi al sti chm Profil dmrch polill[dje Mittel. Demgegenüber muß bie Arbri erschaff aufgeklärt wenigen. Arbei sgemeinschaft unb Parität sind Schlc^.worte, mit denen die Arbeiter geködert .werden sollen. Der Arbeiter aber ist genügend politisch gejckmlt, nm sich nickst durch Steinatiien ein» fangen zu tosgrn. Nur die Vvllsi^ialisierung kann die wrrtfchaf liche Gesundung unseres Volles bringen. Von den Kohlmbaronen trennt uns eine Wcltanschruimg. S ellt fich die Regierung aus den Bo.-cm, die Soziale i.rung bis zum St. Nimmerleinstag zu ver chi.-ben, sobeLeu et das eine Kala» stvophe. Das Bü.ger um fühlt sich jetzt stark genug um es auf einen Kanwf mit der Arbei e. schaft ankommen zu lassen. Die Arbeiterschaft ist bereit, sie wird nicht ruhen, bis die soziale Revolution durckgeführt ist. Aig Schiffer (Dem3 gibt namens seiner Partei die Stftärung ab, baß fie es für notwendig hält, der Arbci erschaff einen größeren Anteil an den Erträgi.issen $u sichern, ohne auf bie lffrfivolle Mitarbeit ber Unternehmer zu verzichten Sic erwartet schl.nrnigste Vorlage eines enffprecheniwn Entwurfes. A g Koehnen (US. links): Die Mehrhefts- sozial kemoftutie hatte zur Zeil ihrer fRegieamg berei s ben Auf rag, bie So»iaUiterung durchs | führen. ’S a t dessen hat jic sich mit den Lütt- I toitieni verbündet, um die Unabhängigen aus o. r । Deutscher Nekchstug. 31 Sitzung. Berlin, 20. November 1920. Der GesH^nlwnrrf bttrcfsend das Rcichsnot- V !< vpfer wird aus Antrag des Abg ordne enRresser (D. Vp ) ohne Debatte einem Aus chuß übettvresen. A n Löffler (Soz.) beg ündet die sozia- listich? In err t a ton betreffend Tor läge eines Gesetzen.-urses über die Soziali ierrrng örs Kohtonbr' gbuus •unb a:bt einen g schich licken Ueberblick uster bie Pfj Entwicklung des Bergbaus unb der be- gbaiilichen Ge'eße, ' i richt »crbint’e'm tbnn en, daß allmählich ' er Bergbau in die Hänste topitalisti'cker Gruppen übcrri.ig und ein Monol ol bI^e Solche Zu- M' stände tannen nur durch eine Soziali'ierung ab- yestellt w. r en. Die Vorschläge, die im Reichs- Wirtschaf srat gemackst worden sind, Minen in keiner Wei e genüg n. Man will vom Ur'to/f, ter Kohle, aus-when und bis zur reinsten Verarbeitung in Ei en eber S ahl bie ganze Industrie zusammc-n- sch'ießen: ein vr.vallapi alisti ck)er Ge ante ovn • grstß'er Tragmri e, ter Deutsckstind in b e Hände ' Von einem Tiitzrnd reuet Kohlens erzog' ümer geben 'i wüst>e. Der Sotziali inungsgedemL soll durch die Kleinast ie g'tötet unb bas allgemeine Interesse durch einte Be'teu>-rung befriedigt werden Sckou die Svziali ieruiieÄstommi'ion hat , den Gedauk n einer Gewinnöff-eiligung ter Arbei'erschaff abg-?» lehnt. Vor 15 Jahren wäre das vielleicht noch mimstich gewesen. Heute verzich en 95 Prozent ter Arbei tMck-afl darauf. Der größte Teil der Ar» bei er wüst gar- genau, daß die Sr^'a'i tcrung nur iie 1’eberb üfung ter Ur'chätze ist S ll c baf-er bie heut ige Erst ärurg der Reich Weg erung die Ar- bei'cr en täuschen ober ein Ce etzen wurf noch auf sich warten tos en, dann ist die Wickang auf die Arbeiterschaft roch nickst zu übersel?en. Rttchswirtsch^f Sminister Scholz: Zu ber auhevorbentlich mas-ivollen unb sachlich begrün*>? en In e'p llatirm h'bc ich namens der Reg enmg Folgendes zu er Hären: Die Reichs- 1 ■ rer.teirig wrd gemäß ben Ausführungen des Reichöstanzlers vorn 22. Okober dieses Jahres einen Ge'etz nwurs über bie gemeintwirtschaftsiche Reg lung '-cS Kol,l mb rgbaues mi gröd m gtich" er BeschleuwiteMg ben ge ergebenden Körperschaften vorlegen. Im gegenwär.igm An-gencklicke, sind bie Sßeraäm..rstän: i’ym Vertre umgen noch in aut-sicht°t'ichrn Verhandlungen über einheitliche, aus gemärt,amer Verständigung htvorgegnnacne Richtlinien beraten, ixm-m angesichts der Bedeutung ber zu lösenden Aufgabe die größte Wichtigkeit beigeme'sen werden muß, wäre es eine nicht genügm e Beach ung des @ebanTlen5 fachmännischer Mi arbeit der paodusttiven Kräfte, wenn bie Reichs- regierung sckwn jetzt einen en''gül'ig«a Bescheid Über ben Inhalt des Ge'etzes gäbe oder eine Mitteilung über dessen Rich Innen geben wollte. Reihsrv'rtsckiaf snrinister Scholz schließt mit einem 9lp'^ll an das Haus, unter Zurückstellung aller parteip-li-ischm Momente nur sich auf den K Wirt'chas sstrordpunlt zrlstellen und stie Zusammenarbeit aller p ickatk iven KäÄt« un'eves Boikes zu fördern. rBeisall Widerspruch links. Zurufe: Die Bergarbeiter werten Euch die Antwort geben!) Adg Boltz (Z.) spricht ber Regierung bas SB er rauen aus unb bitet, bas Ergebnis ber Kom- tni's o sverbandlungen abKuwartcn, ehe wir hier Beschlüsse fassen. A g Leopold (D--Natl.) tolemi’vrt gegen „ die Sr-z-iali i.-rungsdomniis i->n, ti? nicht fachmännisch genug besetz* sei. Zubern könne der Kohlenbergbau nicht allein für ein Experiment heraus- wir l-en paa le t arisch m S aai. Astg Jan scher iS.): Die Arbeiter 'warten aui tas Getetz. Es muß bald ersch i .en. Auch die christlichen Bergcrrbei er vollen nsch: mehr fortgesetzt Opfer zu Günsen des Kapi.al'.smns bringen. Die Hic,ch Duntcr chrn fordern sogar die Enteignung ohne Entschä ig. ng. Blfften die Evvarrnn- gen ter Arb iter unerfüllt, dann gibt es einen un- heito l'en Rü'.'gaug ter Prolust ion. ^-les.n einige wzenen oonee Die Aus pracde schließ . Monag 1 Uhr: Ge-1 sehr b-Fanni se ne Dram.cn: „Der Sostn", „Jen- setz über Oberschle ten, Jn.e p-llation üt'-er Kapital- seits" unb feire T'a,ödie „Antigone". Ferner sind Verschiebungen nach dem Ausland. Schluß nach hier zu nenn-m feine dramatische Dichtung: „Die Retter", worin ber Dichter die Grundmotioe der jüngsten Dich ung ertönen läßt: Absage an den Krieg u^d Aufruf zum G isti^en. Zum Sch uß wollen wir noch seine Komödie „Tie En*'chffdung" er» Zu einer schlichten, aber ungemein wür- bigen unb ergreifenden Gedenkfeier füc die (Sü gerartenen Kameraden hatten sich am gestrigen le........ i (ten...... 09....... ..... o........ üon....... CI:....... i-9or6 ,,, Stetri fennrarft. D 56,30 Ht 8,70 1152,10 !r>i,-0 959, 931, 964/5 23,97 14,10 14,14 2\11. 77 50 69. 71 $ preußische Anleihen ihre steifende B:wegunz : Zn spro»2ntig.u teuticbai Anlci.-en will man ttaejcflt Auslandskäuse bemerken. Das Geschäft Darmstädter Dank . 50 6.7 475 455 415, L. an., 22. Nov. 7,25 on York ■ Danksagung ■ 21. w fl! 'die ElekmM aus statt. 11895 Wege herzlichen Dank eie«n ■ Familie Nagold Klein-Linden, den 20. November 1920. v dbAimchen 01'1390 ■ Lchiffeub. Weg 45,11. Soweit Vorrat! Besonders preiswert! ;■; ;eger 712, 0 2,55 22,50 1,36 665. 367, 193 193 227 201 1 >8,70 27h,80 256,30 70,83 447/5 Wäsche- Stoffe ! 9Gb,95 21.03 4f|7 414 542 331, 415, 604,- 597,50 465 416 55U 335 19.11. 77,50 21,03 87,10 14,52 20.11. 6,70 4,45 10,35 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sagen auf diesem 27 ,70 25 .70 74,17 449.55 ■ 3<0,— 30',- 591, — 575, - 450,- 322, - 290,- 451,- 284,75 645,- 350,- 157,60 277,70 2)5,70 73,67 4 7,05 298 480 288 7-0 358 Börsenkurse. ivtanHurt 19.1L 4,45 10,60 469,- 289, - 75 354,50 160,20 27 ,30 2 8,30 74,33 450,45 Datum: 5 °/e Deut. Kriegsanl. 4®/0 Deut. Neichsanl. 3*1., Deut. Ne chsanl. 4 •/. Preutz Konsuls 19. 11. 77,50 66,- 6'4,40 63,60 180,- 8^8, — 250,- 227,- 201,- 181,- 197,50 19-9,50 Frankfurt Markno tierungea. Datum: Wieseck, Frankfurt, Chicago, den 22. November 1920. Die Beerdigung findet Dienstag den 23. November, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause Gießener Straße 99 Hemdentuch, stnrkfftdijr, 80 cm breit, Meter . Hemdentuch, feinfAdig. für nut eWäscbe. Meter Hemdentuch, weiche Ware, für feine WAsche Bettuch-Leinen, IGO cm breit, prima Qualität Bettuch-Kretonne, 150cm breit, schwere Ware Bett-Damast, 130 cm breit, solide Qualität . . Nachtjacken-Bleber, weiß, 80 cm breit..... 25,97 86,90 14,18 < £. W i . ruÜgcr, Bankcn fest. Bon den heimischen An- lar«.len setzten bi: Anlechm des alten Reiches !tl )v. Jnsolzt iti Hildes duW Lladt bichi ■ l zu leihen, 4 igen jeden lamit das leert : sich wieder^ us am Tagt cj t er in bert> ibümeter jml köpf der 'Mil .en. Die V:vi ien Anschlnf s lilsenahm al Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sage ich Allen auf diesem Weg« meinen innigsten Dank. MMthe flin.jfbai geb. Salier. Oppenrod, den 20. November 1920. «fest Auslan 6 fpätcr ruhiger und erhöh:en Hösch und Bu J ihren Kursstand ganz erheb ich. Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheidcn unserer guten Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichsten Dank. Lamille vosch n. Mainzer. ■ . Du FeriM eüeiaimt SeB icgkrdknku ist nunmeb: jfl Führung bit gl nomnt.'it W m koinmtitzp da die M" «djeit baJ» n der D-r'ils i au3gt.tyy unö an $J»* gev- ... . fctrug«191,1 Kurs 20.11. 77,50 66.70 70,25 64,40 180,- 330,- 251,50 228,- 202,- 180,75 202,- 194,87 549,75 415,- 424,- 590,- 337,50 310,- . 634,- 605,- 467,- 337,- $lallQufilitAt. •iitreh endete Garantie Gießen, den 22. Nov. 1920. 019fl78 M. 15.00 M. 18.50 M. 20.00 M. 0Ö.00 M. 48.00 M. 52.00 M.22Ä) oder ein bal^ I tat beheben h M Du b.!: i'.xiitnt &iltr| inen solchen ktz teilte außer M ften endlich sli« Dec ntntigz s» iet Schmidt 1 Tampsmaschrrf äi.tröam. .kueichage» •Dr;j . . . 'bmholid . Latum Amsterdam - ‘Auiitrö Brüssel. Antwerpen Ehriftiania..... Kopenhagen .... Stockholm..... Helsingfor»..... Italien....... London ....... New-Pork..... Daris........ Schweiz....... Spanien...... Wien (altes).... Deutsch-Oesierr. . . Prag........ Budapest...... Bulgarien..... Konstantinopel. . . 477,- 478,- 9'4,- 976,- 991.50 9S.1L0 1418,55 14 '1,45 159,80 ----- 325, 285, Statt besonderer Anzeige. Am Freitag abend entschlief sankt nach kurzem Kranken- ‘»ger unser lieber Vater, Schwiegervater und Oukel Herr Hans Oringel Oberbahnassistent i. R. Die trauernden Hinterbliebenent Wilhelm Gringel und Frau Dr. Hugo Weitzel und Frau geb. Oringel Frau Hermann Oringel Wwe. Otto Diehl und Frau geb. Gringel. Frankfurt-Nlederursel. Mannheim. Düsseldorf. Gießen (Bruchstraße 15), den 22. November 1920. Die Beerdigung findet Dlenstair den 23. November, nachra. Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. MWn Geld Vries 20 Nov. 2237,75 2242,25 474,50 475,50 98986,95 991,50 993,05 Ul ,05 1413,95 M ! «K u iit -uz- Je i Die ® i$ v • hderdmM MsttlaiZ veutschnationale Volkspartei. Kn dem Vlllmavvlskükv Mklikj der Innenogruvve nm DienSmn den 23. Nov.. abends 8 Ubr, Im »Bolt- feder* sind dieDliralieder ter CrtdnrnvDe freunb* lichü etnflcloDen. ?>Qblreidic5 Erscheinen erbutet der Vorstand. K2ü6v Kohlhase. -erS- . 1. M Witung ld tiu. ft in ft* E, N-T mn.in -l xfliien tli Oestem abend IO1/, Uhr verschied sanft und unerwartet mein lieber guter Mann, unser lieber guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel Herr Joh. Philipp Schmitt Werkmeister i. R. In tiefer Trauer: Frau Marg. Schmitt geb. Schäfer Familie Karl Schleenbecker Witwe Familie August Schmitt Familie Karl Schmitt. Hl sich bei :tn, so baß d J Geld Brief 1 Nov. 2217,75 2222,25 Für die mir in so reichem Mähe erwiesenen Glückwünsche und Ehrungen anlählich meines 25jährigen Dienstjubiläums bei der Gewerbebank sage ich auf diesem Wege meinen herzlichen Dank K Wührum. ---------- Berlin toatb- Lchlutz- Schlus>- Schlutz- Kurs Kurs KurS I « - I toi I «8$!« I »ci $ L* I «»I ckoin. ■ ’N.ll H | !5f)°d)ig.4l | lr,tn aotzti ff ' kientij L;| SflM SäM ..Fiel ilvkilt tzchl l*. faaSwM ■benbe tinti iiqri ommenfaiiuySf ögtrnbtcimM lieber ben ehrtrj n°yä6tti3 MitSenbdä btiidliig auictml tschasllch Rutscht (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Ein nener WirtschnftSanslchuß. Berlin, 19. Nov. sWB.) Ter nnrtrdxr"t> poiitito? DuSscliuß im R i.'4nnitf er tsral le- Kbloh, das Pl num zu erfuck»', ei e i Ausschutz emtzu etzen, dec e ne nach ga>."$eu Ge iditsrunktcn -"ordnete Wa sserwi r tl cha ft des Reichs und ein embeitlrdieS Wa servccht vo bereiten soll, und d m HkiJSni i’erium vorz s ''lazc.l, 91 n» s»chtskart> n gleich QMütfirni s Marten Fe e - tacen alS Trucka 'ei zu le ör em, secncr, das ReichSwirtscl-a tsministcrium zu ecfudiai, auch tm Ergänzung^ lat für 192J für die Musterme' e in ^'ip-ig einen Cesamt?,usäuh von 2) Milli neu Mark einrufe den, und eidlich die Vibeialtung der Ausfuhr eines Kvntmge.ltS von l'/r Millionen Kilogramm Baumw^llnxlvcn für bad B.eue.iahr zu empfehlen. Verbot von Stlbslschntzorgauisatioocn in Badcn. Karlsru he, 23. Nov. (MTV.) Vorgestern batten sich hier ungefähr 39 Herren vcr ammclt, unter rhnen (General v. Walter, um einen Bortrag über den Kamps gegen den Bo!sch^wiswus nn Ruhrgebiet und über die Notw ndigkeit der ili.'uig rot Selbstschutzorganisatioren entgeLeiizunchmcn. Um f stzustelltn. oj ich um einen Bcrstob gegen die Verordnung vom 2). Mai 1919 und tregen das Entwaifnungsgesetz handele, oeranlusjte das Ministerium de^ Innern die Festnahme des LauptmannS a. D. Wagene r, der die Versammlung einbcru'en hatt. Nach dem Verhör einiger Z ügen durch die Staatsanwa t cha't wurde Wagenrr ab. nds wie-er aus freie , Fuh g-setzt. Karlsruhe, 2>. Rov. «233193.) DasCtaats- ministerium gibt folgendes bekannt: Am 18. November tagte im Tiergart n Restaurant zu Karlsruhe eine vertrau'ich Versammlung, in der Generalleutnant v. Walter über die Gründung einer Organisation sprach, deren Bildung durch Privatpersonen die Teilnehmer in Konflikt mit den Strafgesetzen bringen kann. Wir warnen vor jeglicher Tci nähme an solch n Ve suchen durch persönlichen Beitritt oder durch die Eingabe von Geldern, da schon bie vorbereitenden Handlungen zu einem derartigen Unternehmen strafbar sind. (Verordnung te3 Rrichkpr äs identen vom 30. Mai 1920.) Außerdem find solch: Untern bmunnen un- vereinbar nut dem Entwaffnungsg.-f tz. Für dir Sicherheit der Bevölkerung sorgt bie Negierung [Verschiedenes! ßnrrflijific NMW in Vntcin ii. Irroii49iif-b f. SchlUcr einer üöueven Veürnnünlt geluchk. Lchr. Aiifl. u. 019367 a. d. G. Auz ifiitigt etfi teiörrin einvstebll sich im Ainer- thicn v. Tamcmiiüntcln, buv auch Dnincilko tii- men au sehr bltlmcii Preisen. Schr. Angebote unt. 01'1350 nn den Wien. Anz. Srnn nimmt noch Kunden nlull i.Niiden u. Slne'vrst. von Wnlche ii. Kleidern an. Dchr. Ängeboie unt. 019'M an den («teil. Siu» handel. Berlin, 2D. Nov. BörsenstimmungS- । ffd. LtZlaudSdevisen unte lagni heute geringeren rjoantunacn und haben sich nicht e heb ich ort» izert Aus die Tendenzgrstallun i ivi.kten die Vor- tue am Dev enmatltc nicht mehr so bestimmend 0 lctztlätig tin. Man macht sich ansä-einend davon k und räumt den Zu'ammenschlustbestrebungen in Man anindustrie taten zunehmenden bestim- ^nden T.nf uh auf bw KurSbenxenun? ein. Neben i rcunm hr bekarmtgen-ordeneu Ani.iele nng der ^,.a-Ma.unhü..e an ten KlöLnerkonze n sind es । «.weiß b jc noch in Vorder ei tun; befinülichm Zu- ,-nenba.lungen über die tä^ch mehr oder mm- L jounfienten Gerüchte im Um aus nnd, die bie (xta.it der Bör> erneut an regen. Bei üb'raus fc ,ii em Ge'chäf. stand der Montanmarkt bei Slci- kmgen bis 25 Proz^und Lei ern^lnen Pavieren Y 50 Droz , wie bei Manre.mann Phönix, tzöich, tzLrus und Bismarckl^ü.te im Mitte punk.e des {-<.clc3. Auch die steigende Kursbeivegung am tz.fsahitsmarke für £>amb irg^übamcrifa und tz,a wird mit Ai ammensch ustb.sb ebunren mit l. e.-en Ge e lschaf en erklärt. Für Elektro- ^misch'- und ande e Jndustricwerte bewi kt' die hi G undst mmung S eijerung n von 1) und ver- (t ch bis 2J Pro». Va utawerte waren heute neeit- Mainzer Warenbörse. Mainz, 19. Nov Auf dec heutigen Warenbörse waren L>ü.senfrüchte sehr ruhig. Die Käufer waren infolge der hohen Valuta -urückl-altrnd. Die Vaeise b leben gegen die Vorwoche diesclben. Elsässische Akie (Kvn!ingenz-Wa e) war zu reichlich hohen Drei en angebotcn und fand vereinzelt Äb- na6me. Tarfmelas e und Zuckerrübenschn tzrl ira en reich rch angeboren. Doch Hirt en die Kä fer me.;-m ber angetogenen Preise zurück. In Runkelrüben kamen Äeschäflsab ch üs e yt 7.53 bis 8 Mk. zustande. Dcsg eichen in GelbeiMen mit 14 bis 15 u)la_f per Zentner. In Sämereien war Ro!k ee b i stalv-m Angcbot sehr ruhig. Luzerne war fest In Ne s war stärkeres Angebot Der ungünstige Stand W' '' '_________‘ " der VaÄüa boemträchtigie sehr bit GeschästSent- ivüf junfl. — Hessischer Bankverein, Mtiengesell- schäft, vauptsitz: Cassel In der Sinung des Auf sichtSrateS am 18. November d. Js. ivurde der »bsch utz für das am 3J. Juni abgeliusenr zwölfte Geschäftsjahr vorgrlegt. Ter Reingewinn der Bank Hal sich nach Vornahme ter Abichreibungen aus Inventar und Banka bäude gegenüber dcm Vor- lahve mehr als «rtoinxlt. narrte beskttos. cn, der am Mittnvch den 15. Dezember in llas'el tagenden Generalversammtz nt bie B-.r- tei.img einer Tivitente von 8 Prozent gegen 6 Prozent im Dorjahrc) oorzusch agen. Tie Gr- srl>äftstäligönt n«ar sehr lebhaft, bte Umsätze sind um mehr als das bopp l c gestiegen, eb.nso hat ti.* Zahl ter Kamen eine hfäterc bdutt-Ji>: Vermehrung erfahren. Deutsche Bank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Bank . . Nationalbank f. D. . Mitteld. Creditbank. H.-Amerik Pakets. . Norddeutscher Loyd . Loch Gutzstahlwerk . D - Luxemb. Bergw. Gelsenkirch. Dergw. . Aatpener Bergoau . Oberschl.Eisend.. B. . Oberschles. Eisenind. . Phönix.Bergb Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. E. G. . . . Schuckert- Werke . . Felten. Guilleaume . Daim ec....... Bud.. Eisenw.« 2lkt. . Adlerwerke...... 4 °/oben Staatsanl. . Electron Griesheim . prantfurt a. M., 20. Nov. Börsen- | um u n g i b i 1 b. An ter heutigen Börse waren e verschi-tenen ßV.bicten Mrinungskäu.e zu beachten, so daß sich trotz ter nicht ganz einheit- | La öaltung die Tendenz als üb.rwiegend fest k' Pichn.te. Am Montanmarkt war das Tages- a n s bü Steigerung ter Mannesmann-Altum, fc 610 anfänglich. Ferner die weitere Kurs- 'tDilung ter Buteruswert', di' einen neuen Re- LiiirS von 703 Proz. überstiegen und im Ver- noch einige Prozent g wannen. Bei den n Montanaktien blieb die Kursb weaung beschcidrn r. Daimler Motoren fest. Benz- bei grobem Geschäft bis 283 gmarmt. nw'rie fest, unter B-vorzugung von Badi- Ani in. Ruhiger ging eS in E eftropapieren Doch kam auch hier eine feste Strömung zum chbruch Der Ge^chäitsabschluß ter AEG. fand ■2 Aufnahme. Schuckert 10 Proz. höl-er ein- 6m3. Auch Felten und Guilleaume fester. Lah- er. 100 Mk. Schr. «na. n. 019376 nn d. G. A. 1119379] siunne. braune Saqhhünbinfntlfliiffn. Wiederbring. Belohnung. __Bnbnbofi'trake 66. Rat1cnvinsch.'r n. d. Nnuieu ^lorf bärenb. entlauf. 04eg. Belohnung Bin unter 1012 an das Fernsprechamt angeschlossen. Küferei Ph. Sommerkorn Bleichstraße 10. 12383 r Parlamkntarischkr?lbknd brim NtschSpröstdentf». Berlin, 20. Nov. Beim ReichSpräsi^ denken sand gestern atew ter erste parlamen- tarische Abend in dieser Saiion statt. Der IZxiw labung tes Reichspräsidenten roait.i neben den Reichs- und Preutziscten Ministern M eordnete aller Parteien, mit Ausnahme der äubersten Hin* lcn, gefolgt. Neue Forderungen der Entente. Berlin, 19. Nov. (MTB.) Der Vorsitzende des intemEiurten Lu tübcrivachung^au^schusscs in Berlin hat dem Auswärtigen Amt einen B e- schlust de r Botschafter konferenz zu- gestellt, worin folgende Forderungen aufgestellt werten: 1. dah di.' vorhandenen deut schar Lustschisie „Bodensee" und „Nordstern" duich den interalliierten LustüberwachungcauSchutz als E.satz für zw.i zerstö.te teut.ch^ Üentlu.l chifse teschlag- nahmt nrrben, 2. datz bie deutsch.' Regierung gehalten ist, den alliiert.m Mächten den Wert der übrigen zerstörten Lenk.ustschisse — sri eS in Grld, fei es durch Neubauten — zu ersetzen. Deutscherseits rotrb£ wie wir hören, ter Standpunkt vertaten, datz wegen ter Zerstörung der Luitschifse keinerlei Forderungen von ter Entente mehr erhoben werten können, w il alle Ansprüche ter Alliierten wegen ter während tes Wasfenstilb- stands vorg-kommenen Verslöst- du ch das Scapa- Flow-Pwtokvll abgeäntert worden sind. Ainerila titib Nnszlond. London, 20. Nov. (WDB.) sttach einer Reu- termeldung auS Waslnngton hat Amerika nicht die Absicl^, England und Frankreich in der Frage ter Anerkennung ter Soroietrepubltf zu folgen. Tie Vereinigten Staat n iverden sogar kerne L'aiitelsbe-iehungen mit Sowsetrustla d g flat.cn, da die ameritantidje Regierung dr Ansiclu ist, datz der BvlsktewismuS eine Trvhwig für daS Gleich- gewicht der Völker bedeute. Die englische JeenvoNlik. London, 20. Nov. (WTB.) Reuter. As- auith erklärte in cuicr Rete in Vontwn, datz nicht B amte der Krone für die kaltblütigrn und vorsätz» lickien Morde in Irland verantwortlich seien. In Irland her s > der ausgesproel^ ste Trs «tismuS und er werde nicht eher ruhen, als bis er dem erw litten Volle klar gemacht habe, welche Schmach in seinem Namen vollbracht werde Das Befinden der früheren Kaiserin. Amsterdam, 19. Nov. (WDB.) Der Amsterdamer Vertreter tes Wolssbureaus erfährt von mastgebender Seite: In dem Befinden ter früheren Kaiserin, das sich in den letzten Tagen so verschüchterte, datz sich ter Kronprinz nach Öaus Doorn begab und die übrigen Mitglieder tes Kaiserhauses benachrichtigte, ist eine ganz leichte Besserung entgriretem. Die Aerzte ordneten Bettruhe und grötzte Schanung an. Der Kronprinz ist wieder nach Wieringen abgriahren. Die Mrld-ung von einem tevorstehmten Grntreffen ter Söhne tes Kaiers in Haus Doorn entspricht nicht den Tatachm. Ein Urteil des Berliner WnchergerichtS. Berlin, 19. Nov. (WB.) Das Wucher- gertd?t rerurteiftc den Ti ctror d - Cte hatelS, Birndörfer, zu 9 Monaten Gefängnis und 200 OLK) Marl G ldstra e. Ter Staats-mioilt harte 1 Jahr SuchthanS, 150 00U Mart Geldstrafe und beet Jahve Ehrverlust beantragt. Nicht nur imll nebnlt, sondern gerade der Saliutak- u. rerpenilnzusatz macht Dr. Mentner'S lelmleM- Terpentln-Selteapalver Goldperle waschfräftig und wirkt doch milde. Zum Einweichen: Rot stern-Bleichsoda. Hersteller: Carl Gentner, Göoi'inaen «Würil.» Deutschs taoiraliscliB Partei DienStag den 23. November, abend» 8*/t Uhr pünktlich im „Aquariuu*" Mitgliederversammlung. raaeSordnung: L Herr dtiftUtat Weidemann: Die Regierung»« bildnng »nd die Varteientwickelung nach den Wahlen ooin 6. Juni. 2. Der Varieiiaa au Nürnberg am 11. DeAember. 3. Bericht über d.ParieiiaginNioda am14.Nooember. 4. Belchlinriasfung für die tcrfammluna des Kreis« verein» am 28. bü. MlS. 5. Parieiiragen. Zahlreiches Erscheinen dringend erwünscht. '2382v Der Vorstand. .........................*...................... । Otto Bloch Paula Bloch geb. Löwenstein Vermählte. Frankfurt a. M.«West DreseL 23. November 1920. Für die uns erwiesene Aufmerksamkeit anläßlich unserer Verlobung sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Lutz Löffert nebst Braut. Giehen, den 22. November 1920. l5temftratze 33) Zuschneide- und Anfertigung; f Trotz \ teuerer Häutepreise noch v billige schuhe j Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34. Ab morgen ble Inkl. Donnerstag; Esther Carena in dem großen Monumentalfilmwerk in 6 Akten: Von Stufe zu Stufe bis in den Tod oder Dis von derLiebe leben Dieses ist das erste deutsche Filnrt- werk. welches 6 Wochen lang vor aus- vorknuftem Hause in dem großen GouemontrPalasUParis.zurAuffübrung gelangte. Ferner; Frei. Mitein M! ti Glänzender Filmschwank mit Leo Peukert Jugendliche haben zu diesem Programm keinen Zutritt. KeineerhöhtenEintrittspreise | Vermietungen | Liga ZBH Schutzs fer deutschen UMSangerkranz Ito»liesetta!!,Ha Am Donnerstag, dem 25. November 1920, abends 8.15 Uhr im Hotel Einhornt §0NNtQg ÖCW 23. IHOöOTitbCt 1920 in der neuern Aula der Univers?4ätUhP Am Donnerstag, dem 25. November 1920, abends 8.15 Uhr im ISotei Einhorni in der neuen Aula der Universität des Herrn W° Vöerath aus Berlin 12319D tealscte? ta'Mn-t'H E.l Freie Aussprache! Eintritt 1 M. (für Mitglieder frei} Zweigverein Gießen Männer und Frauen jeder Partei sind herzlichst eingeiaden. so aus Frankfurt a. M. 12183v Qd) suche iiir meinen kl. Haushalt Mim baldigen Eintritt eine 12366 UiSi '-LHüe. 11«18D o e Automobil-Konzern EM5 D Gießen Äreiei ocrfauft 0193S1 IK auf g e suche ®eör.0?’mn.9® Schau en tr. — $1’1-' - -'..k,.. "Iws Schau >en ar. 01M7 Eichwca 5. An vevtnnfen. Annerod. («iehener Str. 6. Neue „Singer“' Stinbcr&cttftcnc, 20 mess Stütze. Fran Weinblindler Jennen, LVetzlar. Der bereits bekannt- gegebene dreimonatliche Gärtner ssr* gesucht -w zur regelmäßigen In standhultung eines kleinen (iinrteus. ?u erfrnacn I. d.GeschästS- itcile des Gien. Auz. ,M>e Trauringe, 2 Damen- ubren. Lieh, öichener FGne Handkäse \ autschm., 10©t(f. ß80 emvs A. Steinreich, ^indeng.2. Nach dem Dortrag freie Aussprache! (Eintritt für Erwachsene (Damen und Herren) Nichtmitglieder 2 MK., für Mitglieder 60 Pf. Der Saal ist geheizt. f Grünte > Leistung tihißhit üurch . BnfitMiat, litt gjttistr gesucht. Karl Hahn. jwn Raturheilverein. Montag, den 22. November, abends 7x/2 Uhr, im Saale des Hotel Einhorn öffentlicher Vortrag ?ttsitlIilhkU.l!i'zt!i^KiiWsM!i Unjnföt uni) GkWeltzlskrülilhcitcn. Nedner:Herrl)l-.meä.ErroinSiLber 019352 i Zn verkaufen: — «« 2 Grölte (roie nein, ertieine Gar rein. hefl. Bienen-Honim nerf. 9'Br?). netto v frnnfo Wrojimt CltingS (V^emedit 1 i Old'^» der Personen-, Lastautomobile, Omnibusse, Fahrräder, Motorräder, Motorfeldbahnen Tractoren, Motorpfiüge. Flug- und Bootemotore etc. heretellt, hat Vertretung für folgende Bezirke: und Umgebung und Oberhessen zu vergeben. Solvente Firmen werden gebeten, Off. unt C. 2737 an Jakob Mayer, Ann.-Expedition, Frankfurt a. BI., einzureichen. ^b-deutcn n 6 er. 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Damen, welche schon schneidern gelernt haben, aber noch unsicher im Zuschneiden sind, Können einen Monat teil» nehmen. Anmeldungen werden bis dahin noch zu jeder Abteilung wie zum Dorrn.», Nachm.- und Abendunterricht in obigem Restaurant angenommen. E. M. Leonhardt, Vorsteherin. 3ur gefl. Beachtung! W Alle Dntereffentinnen werden zu der am Dienstag den 23. Nov., abends 7X, Uhr, im Hotel-Restaurant Grohherzog von Hessen, Bahnhofstrahe, stattfindenden unentgeltlichen Unterweisung über die Vorteile und den Zweck unseres Systems im Zuschneiden und Anfertigen von Vamen-Moden herzlichst eingeladen. Freie Aussprache. 019374 Fachlehrerin E. M. Leonhardt. floitroüfoiit 'J-erfäuier kaufe flefl- Anaebo e erb. int:. J. " 6348 [117718« 1 Leere Lebertrar-u EmulfionsflaschtA ka ft 'V*4 Central - Drogerie i 5. tit ™ 12000 Mo Arbeiter f. leichte Arbeit für halbe Tage vor- od. nndim ges. 019314 Kaiier Allee 8. anrucifung und 20 Ersatz- teilen, zu verkaufen. Lin ------- . Händler ausgeschlossen, j Straffe 6 1, b. Weber. 019339 Asicrwca 2- ^taway 14CÜCV^^Cf)Ci? ! schlanke Fianr, au verk. fast neu, für miirl. Gröffe,Volland, Wetzlar, 4. verk. •«* Steustadt «4.1019358 FtschmarK 2. iSteUenangeibote Wseilln 4. Verkauf non Ziaarren u. Binaretten aeaeu Provision von (Ätenener Bt- gnrren- und Zigarenen- Groffhandluna gesucht. Schrift!. Anaeb. unter 1238<) au den Gieff. Auz. Achtung! Nedeaewaudte Damen und Herren als Vertreter (innen) einer gut. Werbetätiqkeit nefurfjt. Guter Verdienst. Hobe Proois. Zu melden DienStaa und Mittwoch von 11—8 Uhr im Hotel Ginboru. 01931U voltsbund deutsche UriegsgrSbcrsürsorge E.v. OrtZarnvve «liehen. Donnerstag den 25. November, abends 8 U6i Versammlung in der Turnballe der Stadt-Mädchenschule Schillerstraffe 8. T a a e o o r b n u n r,: Die nächste» Aufgaben der OrtSgrnvve. Um recht zahlreiche Beieiliguua wird gebeten, mrl dem Anilinen, daff and» Ntchttnttglieder beiAli® willkommen sind. [12394 ■] Der Vorstand. Ab morgen: I. Stuart Webbs größtes und gefä rlichstes Abenteuer Der Meister Sensations-Film in 6 Akten. , Der fidele Eskimo Entzückendes Lustspiel in 3 Akten. Verstärkten Orchester unter dyr Leitung des Kapellmeisters Court Czilreon. 12381c öor K«pi WWK Sos Ohaos“ VolkswirischaWiche Erkenntnisse und LeSiren. u btt Form fa. Zur G Ä der Aeg abenl.OEto itrnsMlckobet li’ Versck ÄMilrrunq t irttenbc & jm die Fii Wien, ui dem 1-iite betonte? | -btt tämije j IÄ insbesoitder- 1 neinimtner c,t I «Ni itö di I & M;eu Abc P dem borge! [taten. &i?r js 'Jh'it&enbe T H LermöWs 2Ibgate eri ;“(e h):irb: als ■ qemtes 'Jiotop |Nögen» Hr Elveri Fal Ans| bezal W UL'M.die ol ( Verkäufe j Ph 2luf'.roggeb?r Heiner Verkaufs' Anzeigen werben oebe en, unter allen derart qen 9l"aeboten ihre Ac>reffe (Stroh», fiauinummerunb Stoca- rrerk) zu verübe Michen. Soll Oie 51bre|i< verdeckt bleibe t, io wolle man Ichn tlidje Angebote unter der A zeigennimi-'ier lorbern 9iu»hunft i;ber Abreisen u f. f. durch oie (SelchLsisltelle kann nicht erteilt werden. I H jw I KL 3*S SS ät i wwW. .iSc» Tei )tjen 5)1 o .j einem W' N m.n ,M,qcu «■ Aliens ei 'tt uieorigiik : fi, bti Lrr s» 63 W ii hat Fällen hr fll'j )0 tfo die ganzr $ tzöDmal 8 bei teil gt stmögens. D B t'iic BelH MiWiMi M wohl c Ms immer atett Bemo Die groß istr Men M zu Ma fiäat Beträge iro oder durch [ipm Betriebet tt lahnigeleg . iittigt Einsühr io mich bann G eintritt, i en ersolg f kiur 1921, bi im soll. Furt Walter 8WAM« aus Dresden Vertrag e@8ier0ictoK|a EinlrlHskarlan zu M. 5 —, M. 4 — M. 3.— (sämtlich numeriert) im Vorverkauf in der MusikalioQ. handlung E. Challier und abends an der Kaste, rfiitglieäer auf Mitgliedskarte im Vorver ?item Umsange in die Lage versetzt, zur Äb^ lösung des mit einer Derzmsung von 5 Prozent berechneten ReichsnotzinfcS ein zu dem geringeren Zinssatz der .Hypothekenbanken, Landeskreditkassen tfürfo^ü; iehen. 'ber, abenbMt '•XV jftT ~ \Z I I 100000 fachtfwähl Kukirol preist 3 - In Apotheken u.Droierien erhältlich Drocerte .Voll, RahnhofatruBc 51. odl-Wd-tt^ sc & II n g: >cr Orthnk nn wird otbtini dJlmunlicöer I___Dir 'M v- Frankfurt i] rorzeiKUr,|? J chtinttjEliederO j>er VoritttU. erlag ’rogramuie: i liai niten Detekllnl in l Akten. 1 die Falkner aufLmöenhöhe Roman von Reinhold Ortmann. ießen Ich ?eH320.i,J ler * GieBe.'1 mieten worce.i, desgleichen, wenn der Hcizcr den Lokomotivführer oerytseitig, wie es seine Pflicht war, oui wo SxroTUiolxm ces Wagens .tuimerksam gemacht hätte. Teken zur Ablösung des ReichsnotzinseS wird in weitem Umfange von Kosten, Stempel unb Gebühren befreit. Das Notopfergefey hatte sürbarcVoraus- zahlungen auf die Abgaben, die bor dem 1. Januar 1921 geleistet werden,' eine feste Vergütung vorgesehen. Eine Vergütung üoii vier Prozent soll auch in Zukunft gewahrt werden, jedoch nicht für den vollen Betrag der Zahlung und nur bis spätestens 30. Scpteinber 1921. Data vorsch i ton.ästig an- UngLict g.eich'alls ree» thoe Gespräche blieben an der Oberstäd>e der Truge hasten, und btt- Derzeit ginget nicht auf Seitdem sie ihn an einem der ersten Tage freimütig über die Ursache fei*c Verstimmung und seines leidenden Aussehens befragte, zwang er sich in ihrer Gefelfscha't augenscheinlitf, den Eindruck eines sorglosen, ge'unre i SUHi;d>en zu machen. Er rooLte offenbar nicht bemitleidet w.rden. Wenn ein M'innmcr aut ihm /astete n tun je er von jener Art fein, die ferne Ausiorostre verträgt. Tatz feine Hcitetteii nicht echt uni) seine Gesprächigkeit die eines mit sich selber unzufriedenen, überreizten Mannes war, bezn.este.le Gerda nicht: aber sie suchst.^ die Erklärung nicht mehr in sei et eidlichen Veroälttlisfen. Tenn ge.iate ti der allerjüngsten Zeit oelandelte L>igne ki-ren Gatten in Gegenwart der enteren mit e/. er Zuvorkommenheit uri> Auj- merkfamkeit, die jeren B.rdack-t eines tieigehen^ den Zerwürfnisses ausschlfefen mutzte. So vermutete Gerda hinter Achims Nife.xrgeschlagenheit, über dfe feine erkünstelte sfe nirfe- lichen Beträge nicht flüssig gemacht werden kön- un oder durch ihre Entnahme aus landwirtschastt lichen Betrieben deren wirtschaftliche Aktiouüjähig- fltil lahm gelegt oder vernichtet würde. Die so- lartige Einführung der Abgabe soll in allen Fällen, also auch dann, wann bt? eben erörterte Ermäßi- cfltnfl cürtritt, nicht auf einmal, sondern in zwei Waten erfolgen, von denen die erste am 1. Fe- bruar 1921, die zweite am 1. August 1921 fällig ein soll. Für den Rest der Abgabe, der nach Ein- ik'bung des bei diesem Termin zu entrichtenden .sfetrages noch übrig bleibt, bleibt die Zahlung in der Form langjähriger Tilgungsrenten be- beben. Zur Erleichterung der Abgabepflichtigen lüirb der Beginn der Tilgungsrence allgemein nif ben 1. Oktober 1922, also um rund l1/» Jahre, l'inaus geschoben. Die Verschärfung der Rotopferpslicht stehl einer i ßrroeiteimng der Möglichkeiten gegenüber, ein» tretende Starten auszugliichen. Bisher roatett die Finanzämter in der Sage, in solchen | Fällen, in denen die Bezahlung der Tilgungsrenten i-'ine besond'r? Härte bedeutete, die Abgabe ganz l 'der tri weise zinslos zu stunden, eine Borschrist, liste insbrsondere zugunsten der schwer bedrängten «leinrentner gegrben war. Diese Vorschrift bleibt Mtebrn; wo diese Voraussetzungen der Stundung I 't gan-e i Abgabe nicht gegeben sind, must diese |iit dem bargeiegten Umfang alsbald entrichtet ■worben. Stier ist jedoch vorg-rschen, datz der sofort lustehrnde. Teil der Abgabe, wenn er 10 v. £). 'S Vermögens nicht übersteigt, bis auf ein Drittel ■>'i Abgabe ermäßigt werden kann. In diesem palte würde also bei den Abgabepflichtigen, deren > - samt.'s Notopser nicht mehr als 10 v. H. des I'^ermögens beträgt, nur 31/.- v. H. des Vermögens s ngezogen werden, also weniger als ein durch- i" chnitt.illrec Iahrcrertrag Tie l'lligab.'pslichtigen, '-nen dcr Anspruch aus diese Ermäßigung deö ■ ibalb -u bezahlenden Betrages zusteht, zerfallen 'e zwei Olruppen: zur ersten gehören die Alxtabe- loffidHigen, die über HO I ahre al t oder er» l^rbf'Uiifällig oder nicht bloß vorübergehend be- . rnbert sind, ihren Lebensunterhalt durch eigenen iirwerb zu befreiten, vorausgesetzt, daß ihr Ver- rögen 1OO 000 Mark nicht übersteigt. Tie Ermäßi- Mg ist jedoch auch in diesen Fällen au8ge> eXoften, wenn das steuerbare Einkommen höher ist is 12 000 Mark ober wenn bei Berücksichtigung xt wirtschastlichrn Verhältnisse die Einziehung nn 10 v. $). des Vermögens eine unbillige Härte stcht bedeuten würde. Die zweite Gruppe umfaßt ste Abgabepflichtigen, bei denen die Entrichtting »n 10 v. £). des Vermögens die Einstellung oder t‘3fent:i(fr Einschränkung des Betriebes ober die Ikfeeinträch igung des notwendigen Unterhaltes des l-kgabepsliästigen oder seiner Familie zur Folge ipxben würde. Der sofort einzuziehende Betrag' Periniidne». Fr. Völklingen sb. Saarbrücken-, 19. Rod. Ter hiesige Gemeinderat beschloß, den B>trieb einer Wahrsagerin mit einer Tagessteuer von 40 Mk. zu belegen. Anlaß gibt, zunächst au^aefäaitet und in das spätere Vertahrrn hinausgesckwbcu werden, d.t die Durchführung dieser Verhandlungen die vorgesehene besch.cunigte Einziehung der Abgab? absolut inv möglich macht. Aus demselben Grimde soll auch die Mitwirkung der SteuerauLschüss bei der vorläufigen Festsetzung der Abgab nicht nötig fein. Der ctnftnxi.ige Steuerbescheid wird im wesentlichen denselben Inhalt l-aben, wie nach der Abgabenordnung für ben «wöhitlichenSteuerbescheid vorgcscbcn ist. Er ist auch mit allen ZiechtäMitteln Einspruch usw.) anfechtbar. Für die Einlegung des Einspruchs ist eine besondere Vorschrift vorgesehen. Tie Finanzämter sollen für ihren ganzen Betrieb ober für einzelne Steuerbezirke ober Gemeinden wöchentlich einen Tag bestimmen können, von dem ab die Frist zur Einlegung des Rechtsmittels läuft. Der Abgabepflichtige soll also nicht mehr genötigt sein, Em- Wendungen gegen den Steuerbeschnd alsbald nach ÄMl rüchidnigt, nne furchtbar der Landnn'rl D. an sich fdxjn durch den Un an betvoslen nw.be i ist. 'Jin» 1X'reveitß mußte feine doch recht erhebliche oxilir» länigfdt brnzukommei', ixmi; die fntz rlalsigkeit von Lokonwiivführ.-r itnb Sxizr zu ei e.n Uaiaü fübrx-n konnten Alle drei Angellagteu sind einbare Mcnsck-c-l, für die eventuell eine Bguatigung in Frage kommt. Es wurden ferner drei vorbestvaste Diebe abg-eurteilt, d.e sämtlich aus der Un e.'sndmiig^ hair vorgefüvrt wurden Ter Händler Otto H. erhielt 10 Monate Hfefängnis, weit er tn zwei Lolaten in Bad-Raulieim Mantel und .u; Herrn Kleider, Wäsck-e, LebenSmittei inte cme Uhr tm Gesamtwert von ctiua 2700 Mk. gestohlen. Straie-: 1 Fahr Zuchtlteus Ter Fahrrad[djXoi:cc Erwin W. aus Berlin, dessen Bor straft iue trotz i mter Fügend bereits eine Reilu von Berurteüungen verzeickmet, war Anfmtg 1919 bei der remivlt- kainscheu Sd'utztrupoe in Berlin geav.eit. Er bc» mttzte eine Amvefenhcil int zerschoßenen Vom»är1-> gebäuix in Berlin, um Tasd-entüd>er u. dgl. zu stehlen. Tie Reinbardt-Trup.e nahm t’ntt die oachvn wieder ab imd veranlaß.« seine Festnahme Im Juli 1920 b?gtng W, der inzwischen bet vreton Foeiwilltge'.»Fvrma t.n t ■ gewesen war, in Bad-Rauhcim einen EntbruchSdie.-stalst, bet dem tlynt nidst mlcrlxbliä-e Men en Schokolade und Stüfao in d« Hände sielen. Er wurde tedoch bald- darauf mit der Beule sestge.tommcn. Außerdem fyattc er auf der Bahn noch einen Betrug begangen, er war ohne Fahrkarte gerciü Wegen all dieser Straftaten wurde er Mt 9 ^Istonaten Gefäng- Hättc anderen falls iev Zu gehalten, bann wäre das l werden. Einmal wird iestgetegt, daß Grundstücke uno Wci'tvapiere, dte dauernd einem Betrieb^' ae» w.dmet iinb, die allo zum Anlagekapital des B.- ttvbc5 gehören, also msbesonderc Fabrikgebäude und die landwirtschaft.tcbe.i yf: unbüüdc. aitebtüd- lich nach ben Sonoervorschriiten der AO. üixr die 'Lfewerttmg der Grunoslücke § 152), d. h. entw.dcr mit dem gemeinen Werte ober mit dem Ertragswerte, nicht mit den Besd>aiiungskosten angesetzt weroen. Für die Wertpap^re, die zum Anlagekapital gehören, also z. B. für die im Porteßunle einer Dank oder einer Attiengescllschait bej.nd- lichen Anteile an einer Tochtergesellschaft, wird dic Anwendung dcr allgemein für Wertpapiere gegabenca Sondervvrschriiten des 8 141 dic Bewertung nach dem Kurswert (Steuerkuu») der AO. außer Zweifel gestellt. Endlich wird klar- gestellt, daß solche Olrundstücke, dic zu einem Betriebsvermögen gehören, du Vergünstigung, nur mit 30 Prozent des Wertes b-ranncsojtn zu werden, nicht noch neben der ihnen fd»n durch § 16 des NOG. eingeräumten Bergänsttgung beanspruchen können. . Aenderungen und Ergänzungeti des 8 3 * i>cr ROG crlcid>;rrn die Aufnahme von H v p o - t heken zur Ablösimg des Reichsnotzinscs (Ro ° opferh'.ipotlieken), währeite bisher eine Hypothek zue Ablösimg des Neichonotzinses nur dann am genommen werden tonnt , wenn eine öffentlich- ober unter Staatsaufsicht stellende Sbtvi>itajifLi!t dieses Grundstück an erster Stelle betiehen hotte und nur bei dieser Anstalt erhält fetzt der Abgabepflichtige die ^.Möglichkeit, auch dann, toeim eine solche Anstalt bisher nicht die erste Hypotl-ek gegeben batte, dic Rotopferhnpothel, die allen anderen Lasten deö Grundstücks im Range vorgeht, aufzunehmen. Er ist nicht mehr an die Anstalt gebimben, die bisher das Orunbftikf an erster Stelle beliehcn hatte, letzteres allerdings nur in dem Falle, wenn dies: Anstalt die Bewilligung eines Darlchn-s zur Ablösung des RcichsnotzinseS ablehnt. Dadurch werden die Abgabepflichtigen l Rock dam ohne alte Ursache. Wir sind fei ivieder ! in Ordnung miteinander/' Seitdem mer ihr froh und leicht znmute; sie segnete den Entschluß wr Heimkehr, und noch nidu ein einziges Mal hatte sich in ihr ein Verlangen nach dcr bauten Scheinwelt geregt, die fte verfallen Empfand sie doch auch Erikas herzliche F-rcund- fdxift als eine ' beglücke: te« EntsckrLngung für d.c Bitternisse der langen Bercrnfamung, und gab sie sich ihr d-och um fc> freudiger hin, als sie die liebenswürdigen Herzenseis-nschasten der ^flcgc'- 'chwester letzt bei zu nnirbig-n wutzt? als in ihver einstigen Uner a'ne h it und Lele isu ,lfe n - nis. Hatte sie in ter immer Gesciick'tigen unb Hilfsbereiten bei alle, /»uncigung früher immer so etwas nne ein freimdlictes Ascbcnbrödlläien gcfeteri, desfei Q>-e fällig Feiten man gerne in Anspruch nahm, bim« sich weiter viel um fein häuten# leben zu kümmern, so lernte u letzt verNeten, wieviel OpfersLlig7eit und ^er.engrößc, ein nne reicher Statz fe.bstloser Liebe von der a imu-tg ~arten Hübe dieses immer Lisprucbloicn und bei- öriE't Ofeschvp'es unndiiofei war. Ti.: fühlte fiel' nicht mehr als die Ueberiezene und vom Ges duck Bevorzugte, sondern sie tab mit Dankoarfeii und ehrlicher Bennmkerung auf bi« Fcemdc die ans alle Freuten ihrer Juge.B rerzichtet hatte, um. d u alterute.i Mann, den die eigenen Linder in lx-itzcin Lebenstrieb rellasfei, mit Wärme und Bebagen zu umgeben. Wenn sie das auch nrch: aussprach, so mußte es sich einem We^n von Erikas Fem- füMigteit doch in' ihrer ga::zen Art unzireüeuttg offenbaren, und sie vergalt es durch innig tc Htn- gaoe an den gleichsam erst jetzt geschloßenen Fr nndschaftsbund, dem nichts von ter spfe.erllch«n. enteuer deil>;l iS in 4 Akte: 1 ile Sel?roora»* I art Webbi | isies Abentecf • I jster \ Ein vkrhänginsuollcr edilng. fd. Frankfurt a. M., 19 Rvv. In Heddernheim fpiellcn einige Buben. Fußball, z-wei Lehrlinge gerieten dalxi aneinander und dcr eine, ein Scylosserlehrling, scküug dabei feinem Vetter auf den uvpf, was nad) wenigen S unten den Tod zur Folg- hatte. Wie der Gerillt .’ bei Abgabepflichtigen würde e» fern, ihn zeitig zu itellcn 'Jfebei die beschönigte Einziehung eines Teils des Reichsnotopfcrs tritt bi: beschleunigte Ein Ziehung dcr ft’ricgdabgabe vom Ver mogenszuwachS. Rach dem Gefen über bie anefreajgaüe oom Vermögen-zuwach: ist bie Hälfte ter Abgaben binnen orci Monat n noch Zustellung • ein weiteres V erte, binnen «n J^onattn, baö letzte Viertel binite^i neun Aonatcn zu zahlen Nunmehr soll bie ganze Y'R4' a bc "innen drei Monaten ii a ch Zustellung des Stenerbc'ch.ibes erhoteu iv.rten. Di: Verzögerung -der Beranta gung^ dieser Abgalx wird damit ausgeglichen. ^relb|tvcr|tändlich bleiben auch hier die Vorfchiisten des Kriegsabgabegosetzes (§ 21) bestehen, noch tenen LUM Ausgleich von besonderen Härten eine unter Umstä.iten bis aus zwanzig Zahle sich erstreckende Zahlrmg in Raten gestattet werten kann. Wird dem Reich durch diese Vorschriften über m- ,*lLuF-0Un9 ber zu leistenden Zahlungen die Moglichteit gegeben, die ihm zur Verfügung ftetenten ^teiterqudfen auSzunutzen, so kam: bie Ausnutzung doch nur dann unmittelbar praktisch roerten, nxnin nicht nur die Einzfehun; der veranlagten Abgabe, sondern die yeranlaqung selbst beschleunigt wirb. Auch hierfür sind Äcaßnahinen voigeseheu. Dic 93eranlagimgen zum ReichSnot 9Pier können zwar zu einer vorläufigen Fest, fetzung der Abgabe durch einstweiligen Steuerbescheid führen. Eine Nachprüfung der Ver- l^ulagung soll später erfolgen. Sie kann zu einer (Ermäßigung, ebenso wie zu einer Erhöhung der Abgaben führen. Tie 0>runbIage hierfür ist für das ReichSuotopfer schon durch die Vorschriften deö 8 5(> des ReichönotöpfergcsctzeS gegeben. Dem vorläufigen Charakter ter Veranlagung .ntspreckfe.ld sollen dir Verhandlungen mit ten Abgatepilichti- > gen, die nach ter Re>chsabgabenordnung und iiach dem Notopfergefetz bann nötig werden föiinen, I _ . _ _ , wenn der Inhalt ter Steuererklärung zu Dedenkcu j und sonstigen öfsent ichen Kreditinititiiten^verzins- chrer höheren Leistungssähiallit belastet. Sir noch j stärker zoi telaftei, geht nicht an, da dir erforter-- Gictzener Strafkammer. Gießen, 19. Nov. 1920. Arn lö. Juni d. I. wurde an ter Kreuzungs- itelle der Nebenbahn Laubach—Mücke uni) ter 5dccisstvaßc ©runter—Rubbertenvod das Fuhrwcrt des Landwirts D., aus dem dieser mit feinem 6 Jahve alten Söhnchen faß, vom Zug erfaßt. Dem Vater gelang es, sich vorne an die Lokomotive ju klammern unb sich zu reiten. Tas Pierd jagte davon. Ter Wagen war zur Seile geschoben urti) tefckMigt Worten. Tas eingeleitete Verfahren ergab, daß ter Landwirt T., als er sich bet lleherfaljrt näherte, überhaupt nickzt nach der Seite grielxnt hatte, von ter ter Zug herkam. Mit einer gewissen Bereä>tigung konnte er zwar an- n-chmen, baß zu ter fraglichen Zeit von jener Seite ein Zug nicht mehr zu erwarten >var. Erst als er auf den Sänenen war und bad Pferd stutzte, da bemerkte er ben Zug. Tiefer hätte, wenn te? Vorschrift befolgt worden wäre, ettva 20 bis 30 Meter vor ter lieber fahrt arfhalten müssen. Er durfte erst ivei ersah-en nachdem festgestellt war, daß ein Fuhrwerk nicht zu erwarten war. Statt dessen helfe ter Zugführer I. zwar das Tempo mn ein Minimum verringert, ater Nickst den gaiv- ym Zug völlig angcljaften. xtx Heizer D, besten Aufc>zte «5 war, an gefährdeten Stellen den Lo- komotivsühver auf (te«Irren aurmer!,am zu ma- dvm, hätte rechtzeitig feten müssen, daß sich bas Fichriverf der ile'.er «btt näherte. Statt beffen hat er cs erst bemerkt, als cs zu spät war. In ter Danptverhmidlung bestritten die Än- gellaaten, nämlich der Landwirt D., ter Lob)- motivfühver und ter Heizer, salwlässig gehantelt zu haben. Tas Gericht Istcl. btefe Fahrlästigleit je» doch erwiesen. Ein Fuhrmann, der sich einer lieber* fahrt nähert, mutz unbebingt nach beiden Seiten vksch!eunigLe Erhebunst von Uotopfer und Kriegsabgabc. Dem Reichstag ifi ter Entwurf tttic j Gesetzes zur befchlliuiigtefi Er» hllmnz des Oirichönotopfers uno bn Iriiegsabgate ooin Reick-scermögenszuwachs :ugcgangen. Tas RrichS'inanzmuilsterium viacht oarüber fei gatte Mitteilung; Dic Vortage wird zur Deckung des dringenden Bedarfs des Reich:s an flüssigen Mitteln die in bfe-eii beiten St.u.m gegebenen Einnohmeguellen ^.achdrücklichn aiunfltei. Als das ReichSnvtovfcr 'x'schlosicii würd', war ein« Enttvicktung der Reichs- sinanzen, wie sie nunmehr cingctcetcn ist, noch nicht vorauszufehQi. Damals Eonntc man deshalb die groß? V-rmSgenkabgabe, welch? dir Schuldenlast des Reiches befeiiigcit sollte, m der verhältnismäßig milden Form emer laitgijfjrigen .'lilgungsf cnze erheben. Damit ist dem Reich nicht eri. Das Höchstmaß des fofort eiwmziehaiden Betrages tQ bei ten größeren Vermögen 21 Prozent des ifermögeiis. Die vorgefehenc Regelung führt dazu, Daf, bie Besitzer größerer Vermögen zwar einen «rhiiltnismäßig geringeren Bruchteil des Not' Opfers, wohl aber einen mit der Höhe des Vermögens immer mehr steigenden Prozentsatz des gesamten Vennögens sofort bezahlen müssen. Die größeren Vermögen sind entsprechend Glücklick-er, als sie es nall den Eindrücken des ^sen Tages erhoffte, feinen sich Gerdas Leben aur ^inderchlle zu gestalten; sie gaubte au die Bcsie- >rmg in ihres Vaters Semiten und an ferne lfetzcihung. Wenn er sie auch nicht mit Zattlich- *d*. behandelte, so vechie t er sich Legen jie doch iafe)t miters als gegen Erika und Signe. Er scch tt offenbar gern, wenn sie mit irgend einer Dand- |rteit tei ihm saß, und es geidjab nicht leiten, Ms, er ihr dies c-ter jenes aus fernem an Snnne» %ur.gcit vci.1ien Le'.e.i erzählte. Auch von ihrer Brüh verstorbenen Mutter sprack) er zuweilen bei »Cdteii Ge.egeillteiten. Und dann konnten wohl hü) nicidxne, herzliche Töne in feiner fHete an» festigen. Gerba fühlte, daß ter fd)etnbaT raube llWMiL Ächtung! Und- «.Holorradfahrer in Aotomnbiiialen! u,T id Sebr billige Preist Prima Ware. K. Böhling, Kaplansgasseli Versteigerung bestimmt. 12307 trat Holzversteigerung. 12370 GIESSEN Neuenweg 0 Ureuz-vrogerie Sahnhofstratze 51. Arbeitnehmern ist WeiterbeschäftignnH Wir n minifrers । sleuerobju D-irt Landesst Die insoweit nach.§ 1 Alle f in der Buchdruckerei / melden. Die Meldung hat durch BorÄrücke zu erfolgen, die beim Arbeitsamt entgegenMnchmeni Größte Gardinen - Abteilung am Platze. Beachten Sie mein :: Gardinen-Lchaufenster :: Versteigerung bestimmt. L- Alt hoff, Tel 230. Auf Grund der Verordnung über die F'-.i drachung von Arbeitsstellen während der Zeit der wirbscha rlichen Demobilmachung vom 25. Avril 1920 (Neichsgesetzbl. 92 Seite 708) wird mit Zubeitnehmer eine Ersatzperson zustellen. Aul 1 MeB 1920 D «ii M Bblien a heiz' röui bis Berl Karns Backpulver und Backzutaten sind in beiter Dualität zu haben. CcutrabDrogeric, umiC Schulstraße. § 9. Neueinstellung von Buchdruckerei mtschkowski Ludwigstr. 4 :: GIESSEN :: Fernspr. 724 verpflichtet, ihnen zu kündigen. Tie Kündigungs-- frist ist die gesetzliche oder die vertragsmäßige, sofern diese die kürzere ist, mindestens aber eine zweiwöchige. Die Kündigung hat für ben ersten Termin zu erfolgen, für den sie zulässig ist. § 3. Dse Enllafsungspflicht erstreckt sich nicht auf: 1. die von dem Arbeitgeber beschäftigten eigenen Haushaltungsangehörigen, es sei denn, daß sie erst nach dem 3. 5. 1920 in den Haushalt cin-- getreten und nicht Abkömmlinge des Arbeitgebers sind, 2. Generalbevollmächtigte und die im Handris- register oder Geriossenschaftsregister eingetragenen Organe und Vertreter des Unternehmens, 3. Arbeiter in einem land- oder forstwirtschaftlichen Haupt- oder Nebenbetriebe, 4. Bergarbeiter, 5. Gesinde, 6. Bühneir- und Orchestermitglircher. bezirk Gießen angeordnet, was folgt: § 1. Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sind sämtliche Arbeitgeber des Stlcktbezirks Gießen angehalten, diejenigen bei ihnen beschäftigten Arbeitnehmer beiderlei Geschlechts (Angestellte und § 8. 3ebe freiwerdende Arbeitsstelle ist binnen 24 Stunden nach erfolgter Kündigung bei dem Halbstores gemustertcmTütt usw. vonM. 98.00 an Tüll-Garnituren Ueb erhäng von M. 175.00 an Farb.Garnituren^°L von M. 150.00 an Vitragen von M.11.50 per Meter an Doppelbr. Spannstosse LLtz M. 36.00 Bettdecken einbettig und zweibettig in nur besten Qualitäten Künstlerdecken großer Auswahl Farbige Kaffeedecken in vielen Mustern u. Preislagen Werkstättc für Polster,nSbel und Bettes § 10. Arbeitgeber sind verpflichtet, die Zahl der nach § 1 zu entlassenden, m ihrem Betriebe beschäftigten Personen bis zum 3. Dezember 1920 den, Temobilmachungsausschuß, Gartenstraße 2, -und dem Arbeitsamt, West-Anlage 31, anzu- Klihlpr'e Sweaters W.9 wl W sind wieder eingetroffer KjelerKnab en-Anzüge. >!>MIUIUIIIMIl»MUIlI!IIIllMI»UIMllUM!lU!I!riMUIIl»U«liliU verboten, als ihre . . . dieser Verordnung unzulässig wäre. ti.», -M Ä 1 W3tUl 4ah Verlobungsbriefe Verlobungskarten aparte Muster grofle Auswahl liegen oder zur Vermeidung von unbilligen Härten erforderlich sind oder Ersatz für die zu Entlassenden nicht zu beschaffen ist. Auf Wunsch des zu entlassenden Arbeitnehmers hat der Arbettgeber den Ausnahmeantrag aufzunehmen und an den Temobilmachungsausschuß schriftlich weite^uleiten. Anträge aus Ausnahmebewilligung können von dem Arbeitgeber, dem betroffenen Arbeitnehmer und den in § 5 genannten Arbeitnehmer-Vertretungen gestellt werden. Wird ein Antrag auf Ausnahmebewilligung gestellt, so ruht die Kündigungspflicht des Arbeitgebers. Eine ausgesprochene Kündigung ist unwirksam bis zur Entscheidung des Demobilmachungsausschusses. Arbeitnehmer und Arbcit- 1. lieb . rugspslEi - ben Sei Marl, so (i Milslohi ton 1500C W chllgtt ift also bei das W,i ni(6t übers! ter Mnasl Mi Zahl 300 Ml 1( redmet 15 ( behalten. 2 Von ' kntlobnnng niQÜige All leiszeit l'oll ' Zolle eine lagen, ter \ zaMAck alle beionti Ännlagsar seit hmaulc ho! z. H.' l> Arbei s'cl ton tem sü ihm. hat r bhOimfi mi ; Wtfien mel w erdigen, Rülksicht da anderen Bei Es muf ei" Tienitm ttdält für bi hier ter Ge Sur Be »Wei an , ,a) Ei j D'atz 1,21 Wireie Lo Arbeitzie ?mzablnna Zeit ’miiaafn y xobn ni *r eibiugiitf ! ^ura, yernurmutg oreies ujtucv in, iul jwlu auf Grund dreier Verordnung zu enllassenden Ar- ohne Verzug erw-> Arbeiter) ,$u entlassen, welche 1. nicht auf Erwerb aus dieser Beschäftigung angewiesen sind. Darunter fallen unter anderem: a) Personen, die außer ihrer Beschäftigung an- derweittge Einnahmequellen besitzen. Ms solche gelten auch aus den Namen der Ehe- frau oder sonstiger Hausstandsangehöriger betriebene Geschäfte, es sei denn, daß sie nach ihrer Art dem Betreffenden keine Beschäftigungsmöglichkeiten bieten. b) Töchter von Eltern, die weibliches Hilfspersonal oder Gesinde beschäftigen. c) Weibliche Arbeitnehmer, deren Ehemann oder Vater erwerbstätig ist und hinreichend verdient, um ihren Unterhalt zu gewährleisten. 2. bei Kriegsausbruch oder später als Arbeiter in einem land- oder forstwirtschaftlichen Haupt- oder Nebenbetrieb, als Bergarbeiter oder als Gesinde berufsmäßig tätig waren oder 3. seit dem 1. August 1914 von einem anderen Orte zugezogen sind oder 4. nicht ihren Wohnsitz in Gießen haben und am 1. August 1914 in Gießen nicht als Arbeitnehmer beschäftigt waren oder 5. feit dem 1. August 1914 ihren Beruf gewechselt haben, sofern in Gießen ein erheblicher Mangel an Arbeitskräften ihres früheren Berufs besteht. Tie angeordnete Entlassungspflicht tritt nicht ein: 1. in den Fällen zu 3, 4 und 5, wenn der Arbeitnehmer Schwerbeschädigter ist, 2. in den Fällen zu 3 und 4, wenn der Arbeit-» nehmer am 31. März 1919 an feinem derzeitigen Wohrwrt mit seiner Familie einen gemeinschaftlichen Hausstand geführt hat und noch führt oder wenn er am 1. August 1914 seinen Wohnsitz als Reichsdeutscher im Ausland oder in Teilen des Reichsgebiets hatte, die seitdem vom Deutschen Reiche afegetrennt oder von fremden Mächten besetzt worden sind, sofern die Rückkehr in diese Reichsteile ihm infolge von Maßnahmen fremder Machthaber verwehrt oder für ihn aus politischen Gründen mit erheblichen Nachtellen verknüpft ist. § 2. Bekanntmachung. Durch Beschluß des Landes,iedlungSamts ist das Verfahren der Larrdzulellung in den Gemarkungen Burkhardsfelden und Reiskirchen eröffnet lvorden. Beide Gemarkungen bilden einen Arbckts- bezirk. Die Liste der Landbewerbm' liegt in der Zeit vom 25. November bis einschl. 9. Dezember 1920 auf den bett. Bürgermeistereien während der Dienststunden offen. Gemäß, §25 der Boll- zttgsordnung zum Lcmdesgesetz fordere ich sämtliche Personen, die sich an dem Bersahpen der Landzuteilung betriligcu wollen, aber noch nicht in die Landbelverberlisbe eingetragen find, auf, sich 1 röhrend der Ossenlegungsfrist in die Liste ein- tragen $n lassen. Die Wahl der Vertrauensmänner der Land- bewerbor finoet am Svnnta g den 12. Dezember 1920, vormittags ll1/? U h r, statt, und zivar wählt jede Gemeinde öyte Vvv- trauensmänner in dem bett. Ort für sich. Wülsten darf nur, wer in der San^aqcrberlifte verzeichnet ist. Die Wahllokale werden von den Bürgermeistereien betanntgegeben. 123751) Bad-Salzhausen, den 20. Nvrckr. 1920. Der Landamtmann zu )Bad-ScllzHausen. Brill. Mttrief L,"ichi an fl!3 Vf* nur ; St bet S B in bet’ fctunb inkri : Jöt tot r ten1 5m Br Si™1» bi- w-i Walltorstrahe 48 im Garten, Dienstag den vor ocr Kündigung nicht möglich, so ist sie un-!231 Mts., vormittags 10 Uhr, bestimmt: verzüglich nachzuholen. Die Kündigung hat dieselbe mehrere Wagen Reisig und Scheitholz usw. auch Wirkung, wie nxuin sie von dem Aicheitgeber er-1 *n bleiueren Quantitäten, klärt wäre. Die Wirkung tritt mit der Zustellung .Ferner Nutzholz: Fichtenstange»» (für an den Arbeitnehmer rin, dem Arbeitgeber ist eine Weißbinder, Maurer) sowie dicke Pappel- und Abschrift der Kündigung mitzuteilen. andere Stamme. ltew Eine nach Absatz 1 vom Temobllmachungs- q« . Q «oa ausschuß ausgesprochene Kündigung kann durch»O' 2dl). ArbeitSÄcrgebuug. Die Schrsinerarbeiten zu sechs Wohnhaus- gruppen mit zusammen 26 Wohnungen in unserer Siedelnug an der Licher Straße sollen im Ganzen oder getrennt vergeben werden. Angebotsformulare können gegen Erstattung der Abschreibekosten bei dem Llrchitekten Hamann, Bergstraße 11, bezogen werden, Pläne und Bedingungen dort eingesehen werden. Verschlossene, mit entsprechender Aufschrift ver- sehene Angebote sind bis zum 29. d. M., abends 5 Uhr, daselbst einzureichen. Die Oestnung der Angebote erfolgt in Gegenwart etwa erschienener Bewerber. 123.1 ID BaHkuchnM 1891 e. d. §., Aestn. ^reiivlllige Versteigerung vonGold-uyd§ilbersachen. Dienstag den 2 3. November 19 20 nachm. 2 Uhr versteigere ich im früher Len-sch-n Felsenkeller, Licbigstraße 5, in Gießen gegen Barzahlung: I. 1 galt). Präzisionsuhr, gold. Nadeln, Man- chetten- und Brustknöpfe, gold. Ringe mit Brlllonten und Safirs, Nadeln mit Perlen und Rubinen. An Silber: Alle Arten Mbestecke, Teekannen, Glasschalen mit Fassung, Leuchter Tabletts irnb eine größere Anzahl anderer Sachen. II. Eine große Puppenküche mit vollst. Ein- richttmg an Möbeln, Porzellan und Herd usw., eine große kommst. Eiseubahnmllage, vernickelte Schlittsckmhe, 1 Wringmaschine, 1 fast neuer Salkoanzug und 1 Paar Schuhe. Der Denwbilmachungs-Ausschuß Gießen-Stadt. I. B.: vr. F r e h, Beigeordneter. Bckanntumcknng. Durch Beschluß des LandossiediimgsamtS ist das Verfahren der Landzutellung für die Gemarkung Lumda eröffnet worden. Die Landbewerberliste liegt i)t der Zeit vom 25. Noveml>er bis einschl. 9. Dcezmber 1920 auf der Bürgermeisterei Lumda während der Dreust- stunden otfen. Gemäß ß 25 der Vollzugsordnung zum Lcmdgesetz fordere ich sämtliche Personen, die sich an dem Verfahren der LarrdMiellung beteiligen wollen, aber noch nicht in der Landbewerberliste berechnet siick, auf sich während Oer OsfenlegimgSfrist in die Liste em tragen zu lassen. Die Wahl der Bcrttvuensmänner der Lanv- bewcrber findet am Sonntag den 12. Dezember 1920, vormittags 11 Vr Uhr, im Lumda statt. Wählen darf nur, wer in der Lcmdbewerb-erliste verzeichnet ist. Das Wahllokal wird mm der Bürgermeisterei bekanntgegeben. 12374V Bad-Salzhausen, den 20. Novbr. 1920. Der Landamtmann zu Bad-Salzhausen. Brill. nehmervertrriungen haben deshalb, sobald sie um Ausnahmebewilligung nachsuchen, hiervon dem Arbeitgeber sofort Mitteilung zu machen. In den Ausnahmegesuchen sind die Gründe, die eine Ausnahme rechtfertigen sollen, genau anzugeben. § 5. Vor der Kündigung hat der Arbettgeber den Arbeiterrat lAngestelltenrat) oder, wv ein solcher nicht besteht, den Betriebsrat (BetriebSobmann) zu hören. An die Stelle dieser Verttetung rieten in den durch §62 des Betriebsrategesetzes festgelegten Fallen die dott vezrichneten Vertretungen der Arbeitnehmer. Wo tveder rin Arbeiterrat (An- gestelltenrat), noch eine der letztgenannten Vertretungen besteht, tritt an ihre Stelle die Mehrhett der Arbeiter (Angestellte^». Sollen Arbeitnehmer zur Vermindecung der Arbeitnehmerzahl entlassen werden, so ist § 13 der Verordnung über die Einstellung und Eiitlassung von Arbeitern während der Zeit der wirtschaftlichen Temobilmachung vom 12. Februar 1920 ^Reichs-Gesetzblatt S. 2j^ anzuwenden. Kommt rin Arbeitgeber der Verpflichtung zur Kündigung gemäß 8 2 nicht noch, so ist her Temo- bilmachungsaus! chuß berechtigt, mi seiner Stelle die Kündigung für den jeweils zulässigen Termin unter Einhaltung der Frist des § 2 Satz 2 auszw sprechen. Vor ber Kündigung sind der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer zu hören. Jstz>iese Anhörimg Wer entgegen der Bestimmung des §8 schuldhafterweise ine Einstellung einer Ersatz Person für einen zu enllassenden Arbritnehmer unterläßt ober sich bei der Einstellung nicht der Vermittlung des städt. Llrbeitsamtes bedient, kann von dem Demo- bttmachungsausschuß mit einer Buße bis 3000 Mk. für jede nichtbesetzte Arbeitsstile belegt werden. Dem Arbettgeber steht binnen einer Woche nach Zustellung des Strafbescheids die Beschwerde an den Staatskommissar für die wirtschaftliche Demobilmachung zu. Dieser entscheidet endgültig. § 12. Arbeitnehmer, denen gemäß §§ 1 oder 7 dieser Anordnung gekündigt ist, können in Ansehung der Räume, welche sie für sich oder ihre Famllie an ihrem bisherigen Wohiwri gemietet haben, das Mietverhältnis unter Einhaltung der gesetzlichen Frist kündigen. Die Kündigung kann nur für den ersten Termin erfolgen, für den sie zulässig ist. § 13. Arbeitnehmer, die in den. ersten sieben Tagen nach ihrer auf Grund dieser Verordnung erfolgenden Enllassung nach ihrem Heimatsorie fahren, bekommen für ihre Person und gegebenenfalls für ihre Familie freie Beförderung bei Vorlage des polizeclichen Abmeldeschrins und einer Bescheinigung des Arbeitgebers über den Zeitpunkt und den rechllichen'Grund ihrer Entlassung. Dem Arbettnehmer kann im Falle des Abf. 1 von der Gemeinde des letzten Wohnsitzes eine angemessene Beihilfe zu den Rrise»lnkosten, einschließlich der Kosten der Beförderung des Umzugsgutes, aus Mitteln der Erwerbsloienfürsvrge gewährt werden. Arbeitnehmer, die nicht auf Erwerb angewiesen sind, stehen die Rechte aus Mbs. 1 und 2 nicht zu. o § 14. Zur Ueberwachung der DmchlMvmg dieser Arwrdnung werden vom Demobilmachuugsaus- schuß besondere, gleichmästig aus Arbritgeber'.l und ArbeünchmttN zusammengesetzt Unterausichüiie gebildet, die mit besonderem Ausweise bei Demo- büniachungsaussckmses Gießen versehen sind. Den Mitgliedern bi.fer Unterausschü sc gegenüber sind die Ärbe rirehmer und ^(rbeitgeber zu erschöpfender Auski.msteerieimng verpflichtet. Die Mitglieder der Unterausschüsse sind verpflichtet, soweit sie auf Grund der Auskunftspflicht Kenntnis von Geschäfts-, Betriebs- oder persönlichen Derhältt'.issen erlangen, hierüber zu schweigen. Vorsätzliche Zuwiderhand-lung-en gegen diese Schweigepflicht werden mit Geldstrafe bis zu 3000 Mark belegt. Ferner ist der Vorsitzende des Demobtt- machuugsausschus'es befugt, di: Beteiligten vorzn laden und zu vernehmen. Er kann für den Fall des Nichterscheinens eine Geldstrafe bis zu 100 Mk. androhen und bei unentschuldigtem Ausbleiben ststsetzen. § 15. Vorsätzliche Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser Anordnung werden, soweit sie nicht unter die Str af bestttn murrgen der S 11 und 14 fallen, mtt Gefängnis bis zu einem Jahr und mit Geldstrafe bis zu 10 000 Mk. oder mit einer dieser Strafen belegt. Die Strasverfoloung tritt auf Antrag des Demobllmachungsausschluses cm. § 16. Diese Anordnung tritt am 26. November 1920 Junker, Gerichtsvollzieher. Blockstraße 4. Mobiliar - DerfteigenmgT Mittwoch den 24. November, nachmittags 2 Uhr, pünktlich, werden im Cafe Lrib Walttorstvafte, meistbietend gegen Ärrzahlung versteigert : 1 la. dlnkleibeschrank in. gr. Spiegel, 1 Hochs. 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TllchlMölUU Mortkestr.22 Verkauf nur l.Stock Ferufvr.LKS Haltestelle der roten Ttranenbahnlinie« von dem Demobilmachungsauvschuß bewillcht werden, wenn sie im öffentlichen Jnteressa 77 .V* ▲ I übereinstimmende Erklärung des Arbeitgebers urrd A.8 j Arbeitnehmers binnen einer Woche nach Zustellung VV* V»»»£V **| ;]n jgege per Beschwerde an den Staatsftrmnnisar I für die wirtschaftliche Demobllmachung in Hessen, Anordnung, betreffend Frei-j «k" ®“ " machnng von Arbeitsstellen. | " Fernruf 215 / /-Anzeigen /C#xy Brief- und /. W1' / Karten farm Kraft. 12368B Gießen, den 19. November 1920. die Rot fische Sammlung deutscher Reichsgesetze Soeben erschienen : Umsatzsteuergesetz mit Ausführungsbestimmungen Preis jeder Nummer 40 Pf. Verlag EmU Roth, Gießen. An der Brandstelle anfallendes Vrennhslz verkauft Dienst,'g 2 Ühr mittags Andreas Euler, iE7 Steinsttaße. Versteigerung Freitag d. 26. d. Mtck, nndnn. nm 3 Uhr. wird eine gebrauchte, 4rädrige MWMWÄiU lFriecke) versteig. 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Wegen Ausgabe des Artikels ZeMm, Mm, Mv 22 November AmtsverNindiguMblaN für die Praoinzialdirettion Gbcchesien und für da; Kreisamt Ließen erftrtrt «ch ®d>arf: Montag, Di-N.t.-, «Donnerstag und Freitag Nur durch M, L» , h k * ________________* die Post zu begehen gegen Md. 2.50 vierteljährlich Nr. 169 -- ________ 1920 be? Steuerabzugs vom ^"^HbfAäTenfflMA-fc ~ ^leichterungen bei Ausführung Unb Fleischbeschau. - Festsetzung des oSdogn«! - Erw^rbsloMr^rgl. Verordnung übet Sammclheizungs- und Warmwassewersorgungsanlageii in Mieträumen. Vom 29. Oktober 1920. Aus Grund des Gesetzes über die vereinfachte Form der Gesetzgebung sür cie Zwecke der Uebergangswirts6)asl vom 3. August 1920 (Reicks-Gesetzbl. S. 1493) wird von der Zieichsregierung mit Zuslim mutig des Reichsrats und des vom Reichstag gewählten Ausschusses svlgendes verordnet: Tie Gültigkeitsdauer der Verordnung über Sammel- Heizungs- und WarMivasserversorgnngsanlagen in Miet- räumen vom 22. Juni 1919 Rcick^s-Gesetzbl. S. 595) wird bis zum 30. September 1921 verlängert. Berlin, den 29. Oktober 1920. _____________Die Reichsregierung: Fe hre n b ach. El le.chterungen bei Ausführung des Steuerabzugs vom Arbeitslohu. Wir weisen auf nachstehende Anordnungen des Herrn Reichs- minlsters der Finanzen zur Erleichterung der Ausführung des Steuerabzugs vom Arbeitslohn hin. D a r m st a d l, Len 8. November 1920. Landessinanzamt, Slbteilung sür Besitz und Verkehrsstenern I. V.: Müller. Der Reichsminister der Finanzen. II 22 205. B e r l in, den 25. August 1920 1. Uebersteigt bei ständig beschäftigten Arbeitnehmern der ab- zugspilichnge Teil des Arbeitslohnes - auf das Jahr umgerechnet — den Betrag von 15 000 Mk., nicht aber den 'Betrag von 30 000 Marl, so sind bis auf weiteres von dem Teil »des abzugspslichtigen Arbeitslohnes, der auf das Jahr umgerechnet — den Betrag von 15 000 Mk nicht übersteigt, 10 o. H. von dem übrigen Teil des abzugspslich'igen Arbei'slohnes 15 v H. einzubehalten. Danach ,st also bei ständig beschäftigten Arbeitnehmern, sofern der auf das Jahr umgerechnete abzugspflichtige Arbeitslohn 30 000 Mk. nicht übersteigt, die Durchstaffelnng vorznnehmen. Beträgt j B der abzugspflrchttge Wvchenlohn 400 Mk. und demgemäss der auf das Jahr umgerechnete Arbeitslohn 20 000 Mk., so sind von 300 Mk. 10 v. H. (da 300 Mk. Wvchenlohn auf das Jahr ümge- rechnet 15 000 Mk. ergeben) und von 100 Mk. 15 v & einzu- behalten. 2 Vom Steuerabzüge bleiben bis auf weiteres frei besondere Entlohnungen für Arbeiter, die über die für den Betrieb regelmäßige Arbeitszeit hinaus geleistet 'wurden. Ms regelmästige Är- bei szeit soll dabei, sofern nicht besondere Verhältnisse im einzelnen Falle eine Ausnahme bedingen, die Arbeitswoche zu 6 Arbeitstagen, der Arbeitsmonat zu 25 Arbeitstagen und das Arbeitsiahr zu 300 Arlcits'agen gelten. Demgemäß. sind von dem Steuerabzug alle besonderen Entlohnungen für Ueberstunden, Ueberschichten, Soiinlagsarbei, und für sonstige, über die regelmäßige Arbeits- zev hiiiausgehen e Arbeitsleistungen bis auf weiteres freizulassen. Hat z. B. ein Arbeiter in einer Woche statt der regelmästigen l> Arbei östlich'en 7 Arbeitssckicktcn geleistet, so findet ein Abzug von dem für die siebente Schicht auszuzahlcnden Arbeitslohn nicht statt. Hat ferner z. B. ein Arbeiter in einem Monat eine Woche hin urch nicht gearbeitet, leistet er aber in den drei folgenden Wochen mehr als 18 Schichten, so hat der Abzug nur insoweit ^.F^'.olsten, als die Vergütung für 18 Schicksten gezahlt wird ohne Rücksicht daraus, ob die Lohnzahlung täglich, wöchentlich oder in anderen Zeitabschnitten erfolgt. Es must sich aber dabei um besondere Entlohnungen handeln: ein Dienstmädchen z. B., das auch tonst Sonntagsarbeit leistet, erhält für diese Sonntagsarbeit keine besondere Vergütung, weshalb h,er der Gewnttlohn dem Abzüge unterworfen bleibt. Zur Beseitigung weiter entstandener Zweifel füge ich noch folgendes an: a) Es sind Zweifel darüber entstanden, wie der nach § 1 Ab'atz 1, 2 der vorläufigen Bestimmung n vom 28 Juli 1920 ab- zugstreie Lohn teil bei einer Lohnzahlung zu berechnen ist, wenn der Arbeitnehmer in der Zeit seit der voranfgegangenen letzten Lohnzahlung io^er falls es sich um die erste Lohnzahlung bandelt: ’’’ t -r ,e*f ®eg>nn des Arbeitsverhälwisses) au einzelne>t Arbers aaen. Wochen o^er in längeren Zeiträumen nickt gearbeitet und Lohn nicht verdient hat. Die Frag' ist, ob in solchen Fällen der abzugsfreie Betrag nur nach der Zahl der Arbeitstage,. Wochen ^enen gearbeitet wuroe und für die Lohn- gezahlt ivird, Abr für die gewmte Zeit zu berechnen ist. Bei der Beantwortung %%Lp,yraflCQil,tob^1L^u-'5u9eI>cn' das; nach der Avsich. des 1- X>U 1 1920 cer Lohnabzug — soweit wie moglich- h!/£Ämnilin8 ""' er spateren endgültigen Veranlagung fr-l5 ^bracht werden soll. Bec der endgültigen ^chllagung bleiben aut oas ^ahr gerechnet ste.s 1500 Mk , also ^00 Arbei.stage 5 Mk. steuerfrei. Daher entspricht Arbei^ s Geictzes, dast auch vom Steuerabzüge für jeden 9^0 frcigclalieii twreen, und zivar auch ixtun, wenn hiP S? nicht zu zahlen ist. Dasselbe gilt für h! unt> Abzugstreih.at der steuerfreien EinÜommensteile, die wegen der zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehörenden An gehongeti gewahrt werden. Anderseits must sich die Anrechnung der arbeits- und lohnsreien Arbeitstage ans die Dauer des jeweiligen Arbeitsverhältnisses beschränleii. Tenn der Arbeitgeber kaiin nur sur diese Zett Lohn zahlen, Abzüge machen uno Abzugs- freiheit berechnen, ^ast hierbei dem Arbci.nehrner uiehe abgezogen wird, als leine demnächst endgültig veranlag e Steuerschuld beträgt, rcnin nur in ganz besoneeren Ausnahmesällen ein;re en, weil der Elnlvmmcnsteueriatz schon in der untersten S.use 10 v H beträgt und m den höheren Lohnilasseri erheblich wächst. Demnach hac der Arbeitnehmer den Abzug Tür jeden Arbeitstag der Lvhuzahlungs- pervore und insbesondere auch sür die arbeits- und lohnlosen Är- bcttstage feit der vorausgegangenen letzten Lohnzahlung oder gc geben en falls leit dem Beginn des Arbcitsverhältnisses, immer aber nur lür die Tauer dieses Arbeitsverhälinisses zu beanspruche,i. OQ V ßLe d von a' s: g-ben daß. zn einer Lohnauszahlungsperiode säm lickte, "ei bc v>raus gegangenen letzten Lohnmiszahlung verflo'scn-n Arbei t-g- gehören, ohne Rücksicht daraus, ob bet Arbeitnehmer an die-'n Tagen gearbeitet hat und ob ihm für diese Arbeitstage Arbeitslohn ausgezahlt wird. Der am Scklu>>e einer Lohnzahlungtt-e.iode tatsächlich auszuzahlende abzugspflicktige Arbe-tsl-ehn ist dah r so anzusehen, als wenn et während der ganzen, seit der l"tz' n Loh-' auszahlung verflossenen Zeit v.'tdient worden wäre Demgemäst ist auch die Umrechnnng die'es Arb'itslohnes auf das Arbeitsjahr nach dem Verhältnisse vorznnehnrm, in cem b'e seit der r nauf gegangenen letzten Lohnzahlung verslos'ene Zett zum Arb.'itsjahr steht. Als letzte Lohnzahlung ist dabei nickt Ser Tag au dem zum letz'enmal dem Arb i'u hmer Lohn ausgezahlt ivur'e. sondern das Ende her letzten Lohnauszahlungsperi-.^e anzu'eben, für welche dem be'reffenden Arbei'nehmer Arbeitslohn ausg-zahlt word'u ist. Hierbei kann aber gleichfalls nur die Zeit als zu einer Lvhu- zahlungsperiode gehörig anges-hen "rre-ben, roälTren'i der d-r Arbeitnehmer im Dienste des jeireiligen Arbeitgebers gestanden bat da her Arbeitgeber nur für diese Zeit Lohn zahlen und nur diesen Lohn auf das Jahr umrechnen kann Die Zeit ;.nr Beginn und 11, worin ich ihn bat. ent: Deputat s i von Rrai'xi;rem, w lche zu ihm kommen roo'ltrn, zu ^sangen Dieser Brief kam tu ch -ufäl ije Ilm* fcbc erst io t-r tu den Besitz des Adre sat'N. Am 19. August, kam ein Bericht und Telegramm Arbeitet -ur Er-wm'ung ihr r Wün ch- itreifm würden. Was al ei ti ses lü' ein Bad wie Nauheim und für dessen Herzkranke Patienten zu brd.m en gehabt hätte, ist klar. D m Herrn Oberstaatsanwalt in Githen l>att.- ich deShalo geschrieben, er möge t>i? LcuK empfangen und evtl, eine Be- Bl'chleunigungdesBersahrensveran. l assen. Der Str ik i stdann völli; ge ch.-stert, wozu nicht nur meine wi d:rho tc.i Besprechungen mit ten Führern, sondern auch die vernünftige Haltung d-r Nauheimer Bürger einsch ich ich der Arbeitcrschast b ig tragen ffrit. Es i t l-slbltver- stand!ich ganz u imög ich da; mit solchen M:t e.n ans Gericht.' u w. eingewirkt iverd.-n kann." Das war der Jnha t mein.8 Schreibens. Daraus er» solate ein Bericht des Herrn Oberstaat»va'ts, worin er ausdrücklich erkläst. daz das Schr iben des Jußizm.nißers t :n- bestimmte W is:ni e t- halten habe, weS'alb di- in ihm nie-aerzelezten Erwä'.uag-n ten Entschuß, ti- Ha t anfreckstzu- erhalten, nicht hätte ändern können. Rechtsvnege uw Dadrb t i b seien inkommensurabele Größen und ter mateii'l'e Nacht"il einer St: t- stgung des Bad bet rieb 3 stehe in keinem Derlä tnis zu der Schädigung, di- die Rechtsp.lege erleckeii würde, falls man vor Drohmigen zurückw.ichrn wolle." Durch bt'-fe Schilderung wird es erst so recht klar, wie schwer und heiß Herrn von Brentano die „sozialen Erwägungen^ auf dem Nucken saßen, die nach sein'n eigenen Worten bei ihm über dem „rein Formellen" stehen. Er ließ nicht locker in seinen Bemühungen. Et ließ es nicht dabei bewenden, den Abgeordneten zu enivfcngen, sich zu informieren und danach den Beschwerdeführern zu bedeuten, daß die Sache in den rechten Händen sei und ihren korrekten Lauf nehmen müsse. Er wendet sich an die StoatSanwalt- ! schäft in Gieße» und erhält eine gelinde Zurückweisung; „die Haft sei gesetzlich begrün- I bet". Am charakteristischsten ist es aber bann. TeSha b entschloß ick mich, am an bm Herrn O de r st aa t s- n Gießen einen Brief z u r i a) - liMck err ich! hat." , Meine Tarn ii und Herren? Ich glaube nicht. ■k§ auch her größt: Frondmr in dreier Nachricht ■in. bm Herrn G neralstaatsanwa t irgentx-inen «Ersuch ter B.-einsl'is ung zu erk.mnen vermag. Rb war in der Zwischenznt eine Deputation der Htm!) ia-er und d r Fried'erg^r Gow-rkscha ten bet l'irir ersch en m, die mich eb-msakls w.-gen her ^n« Rfasti-iu ig interp llic te.i. Ich crrf.net: :h'en, das^ hot spät r her Herr Staatsprä t-xnt Ulr-ch h bestimrnt'st r W.'ise getan, daß ich weder das .seht noch ten Di l n hätte, nnch irgendwie in ein 'MngigeS Versahrm -u mischen, datz mir d:e Ihm unbelannt s i?n, und daß ich mich det-dalb -digfich b-i du Fomyteutm Stelen »ern Lage Sach: informieren könne. Es wurde haraufhm Itif durch bi- e b: Depütatir^ mitgetn t, daß, veil noch fein Bescheid eingegangen fi. am 17. August adend-3 in Bad-Nc.uh.im große Protestvecsamm'u -g staltiinden «»che. Nunmehr lirf an 17. Aumst von dem Örrn Generals!aatS-s e ickts am 1<. August ve wo im worden >ä_ Der H rr Grirnalstaat^aiiwast fü t- be>, batz «kr 'A* Ausr chterha tiing ter Hast :m übrigen sur Kfotm eracht- und um Weisimi an die äuWs- «Maltschast bi t-, falls bei G richt trotzdem Au - i'.-kfung beantragt werden sollte". Eine so ch: Anw isung gab ich nierra s. t>cun- II ®efr rourt< mitg t.-ilt, daß dis Gewe k ch^Nen glicht gen, den g famtm Betrieb bes ^Bade^ ii HC jungen. 9u-ut »»walt ii F’abebe triebe 5 gedroht. Der hiesige Rickter dry5t nich! an den Emst bief.’r Drohung. Tie k-'ahastung als solch- ersch üit mir gerechtrethgt. fj würde nur zu prüfen sein, ob sie nicht ihren tonnre |ie jicq biniet oen opicget jieacn: di: gewundene rednerische Ber-innrng, die er weiterhin an diesem Spiegel noch anbringt, ist in sozialer und juristischer Hinsicht oder auch in Hinsicht auf Bekenntnistreue in jeder Weise matt und stillos. Warum erschüttert er uns mit den Gefahren für die Herzkranken, mit Der drohenden Konkurrenz für Bad-Nau- (jeim, wenn er fortfährt, „um alles dieses handele eS sich gar niefjt", und wenn er uns mit einem fadeuschrinigen Satz di: Genügsamkeit und Bescheidenheit seiner Absicht bei feinen Brie,schr.il)er^ien vorzureden versucht. Was eine „SBebung" und eine „Beeinflussung" ist, das wissen alle Beteiligten zur Genüge, und da hat auch die „Berücksichtigung ber Kriegspsychose" absolut nicht mitzusprechen. Der Minister wollte, das ist uw- sere Ueberz-eugung, den Gewerfschastssührern in der Sache „entgegenkonnncn", aber in der Form dieses Entx^egenkommms B^rsicht walten lassen. Das ergab indessen die Zweideutigkeit seines Borgehens dem Gericht und den StaatSanwällen gegenüb'r. Bon der allergrößten Bedeutung waren für uns die Folgeerscheinungen des ministe- riellenBorgehens,die auch, bevor wir noch irgend ein kritisches Wort zu dem Falle schrieben, in triumphierenden Artikeln ber Linkspresse zum Ausdruck kamen, und womit tatsächlich ber Eindruck cineS Fehlurteils in der Lefsentlichkcit verbreitet wurde. Dir halten die Befähigung des Herrn von Brentano für einen Mini erposten nach den von ihm vorliegenden Leistungen für unbedeutend genug, aber chm Achtung zu ver- istag, 23. November 1920 2ainüi|Uie uou 2lnjtiacn iüi b.e lagesnummer dir e/S A Zum WacLminag voihe, Aj'-Ä ohne j»be‘ictbinölid)heiL Preis jur I nun hohe iitr Anzeicen d. 34 mm Breit« örtl d) 35 Ps.. au-roarts 45 Pf.; lür Reklame- 1 L Anzeigen von 70 mm Lrcile 150 Pf Bei Platz- vorschr'st 20°, Ausschlag. Hauptschnstletter: Aug. Doctz. Berantworttich !ür Po ilik: Auq Goetz; ür den übrigen Teil' Dr, Reinbold Zenz: für den Anzeigenteil. $). Deck, Schulsttatze 7. sämtlich in Gießen. . fällt uns nicht ein, trotzdem er in seiner die sachliche und politiscl-e Gegnersck)aft iar zu vulgärer Weise „mit Pev- ig" zurückwies. Es ist kläglich, n ber neuen Republik der Freiheit die den Revolutionswellen, tveniger von fachlichen Kenntnissen emporgetragenen 'ter eine so empfindlich: Scheu unö '21 b- ng gegen sachliche Kii ik und sachli.che .nandersetzung offenbaren. Herr Ful- >er sozialdemokratische Minißer deS Jn^ strengt gegen einen Redakteur wegen z emlich harml.'s:n Z.itungsbemerkung Beleidigungsklage an, und sein Kollege Zentrum, der oberste Ju lizgewaltige , hat es tatsächlich fertig gebracht, we- mserer VeiöFentlichnngen in der G i e- e r Staatsanwaltschaft Diszi- aruntersuchungen zu vera n- ten! Schon in seiner Rede hat er über e Veröffentlichung von einem „Einer" gesprochen, dem er mangelnden neSmut vorwarf. Er muß es doch wlssen, Artikel der Redakteure in ihren von l ja verantwortlich gez ichneten Z.itun-' ohne Namensunrerschrift zu erscheinen en. Nun wollte er den schuld- n StaatSanwäi^en an den Kra- , und er bemühte dazu den Herrn Gene« latsanwalt, der zu diesem Zweck zwei in Gießen weilte und auch auf unserem ktionsbureau ein Verhör an stellte. Wir n uns willig diesem Verhör, weil wir zu unserem eigenen und selbständigen ehen auch offen bekennen und zur Recht- ;ung bereit sein wollten. Was in unseren ein an Tatsack>en angeführt war. waren icrus k ine Aktengeh.imi isse, sondern die ;en pfiffen eS von den Dächern. Die Herren Minister in Darmstadt sollen ihren Haussuchungen, Beleidignngskla- Derdächtigungen und Schnüffe'eien in Amtsstuben nur so fortsahren! Die erdämmerung hat bereits begonnen und Darmstädter Walhalla kracht in sugen. Ihre Insassen glauben allein noch hre erleuchtete Berufung, während das mit federn Tage länger über ihre wach» ! Willkür und Engherzigkeit in Geist und den Kopf schüttelt! Die Dclferbunösüerfammlung. Ye n f, 22. Nov. (W^lst.) Zur B:r«-m'g ein Antrag von L.'rd Roke t Er st, t-a'i-i- d, daß sich ber Völkerbunds at im e z-lglich l-er armenischen Frage Eea m sstle aß b r B 'kerbu bv e:' sollen ar Rstnu g Rest S irn-enij^et Vol'e.' ® tü taut iFra- k « >) te sich orgeu ter Zusatzantrag am (SinlWing Spez'alkommissvon für Arn-e v >. Ttcic nff »u dürfte kaum rt em ro i i er Er- s komn-en, i-a>chdem ter Bül'erbu"ds a* b Sl er - erveickN T,abe. Bivtant PeTte bet Dnt ar, tat solle sich mit c mer g^jfri Ma-ist rerstän- , zu tem Zweck, datz d e'e sich mit den Verwick» 1t m Ülrrrrmen be'chöf'ige unb b^-rt Rude Ordnung stist', bvnit bt? Feind estg'eiten in .. nicn ein Ende fut-en. Es nnirtxm schließlich die Anträge Cecils und Vivianis angenommen, und zwar einstimmig. Vie Ermordung noi GWren in vudlin. London, 22 Nov (Wvlff) Aus Dublin wird unter dem 20 d. M gemeldet, daß morgens 9 Uhr in verschiedenen Teilen Dub'inS ein allgemeiner Angriff auf Offiziere statt- land: auch ehemalige Of iziere wurden in ihren! Mokmungen angegr ffen. Im ganzen wurden vierzehn Personen getötet und sechs verwundet Trei der Mörder konnten feft^ei’ommen wer>n. Zwei Polüisten, die zur Bevstärfimg aiis- gefanbt worden waren, wurden auf dem Wege erschossen. Unter den Toten befindet sich a-ich zwei Kr'egsgerichtsofii’iere. Pvliiei und Mi'itär veranstalte en nachmittags eine Raztia in der ganzen S'adt. T-'e Bürger sind von einer Panik ergriffet, da sie Wi-’hervergeltungen befürchten. Eine snäter eingetroffene Reutermelduna besagt, baß sich unter den in Dublin getöteten Offizieren ein Major, fünf Hatmt'elrte, ein Hauptmann a T und ein Leutnant befinden: unter den Ber- rmmbeten be'inbcn sich jnri Obersten, ein Hauvt- mann und ein Leutnant. Tie Zahl der Person-'n, die die Morde aussührte. betrug 12 bis 24. Zahlreiche Ov'er befanden sich noch im Bette, aI5 sie annenriffen wurden. Ein Hau-’tmaim wurde im Schlafzimmer in Geoenwart seiner Frau e^scknssen^ nachdem er zuvor feinen Angreifer, d-r hierbei gefangen genommen wurde, verwu-det hatte. Einer Meldung der „Tägl. Ritnd'ckat," au5 zu folg’, kam es wegen ter Bin'Ne in Ticklin im Unterhanfe yt efrem Hand-» ge m e n ge. Ter iriiV« VT^enrdne’e Devlm nni’-de von rf-em anderen Mitaie Han'es am Svre- ^xri durck tät'i'c-i Ainr st rett tet. In brm .Hause Dernditc eine lolr's Aiisremn g. laß der Präsident irjt Sitzung um:erb.eXe.i mu&te. behördliche Anzelg« 2 3. 1. Landwirt Karl Stein, Hungen, Vorsitzender, l 3. DrüA der Drtid l'lckcn Unnxrsttäl^-Duw- und Stttnhrv.Arrri *R L*c ' Se-r biütge greifst Prima Ware. 0H8SH Gegründet 1875. ob hoizversteigermg in kleineren Quantitäten. 4. 5. 6. 2. 3 1. 2. 3. 1. 2. 3. 1. 2. 3. 1. 2 3 1. 2. 3. 1. 2 2. K. Böhling, Kaplansgasse M Werkstätte für Polstermöbcl uitb Bettest. Acht, tztbi WaMorstrahe 48 im Garten. Dienstag den 23. ds. Mts., vormittags 10 Uhr. bestimmt: 5. Bezirk V. Mitglieder: Beigeordneter Will, Tr>eis a. d. Lda., Vorsitzender, Bürgermeister Sn auf], Stangenrod, Forstwart Büttel, Grünberg. Ersatz-Mitglieder: 3of). Jak. Girnhard, Odenhausen, stellver'r. Vorsitzender, Johann Schmidt, Ettingshausen, H. Schudt, Lauter. genen Organe und Vertreter des Unternehm Arbeiter in einem land- oder forswnrtsc lichen Haupt- oder Nebenbtztriche, Bergarbeiter, Gesinde, Bühnen- und Orchestermitglieder. Ausnahmen von tiefer Anordnung kö Bekanntmachung. B e t r : Schlachtvieh- und Fleischbeschau. Es ist in letzter Zeit wiederholt die Beobachtung gemacht den, daß Gast-, Schank- und Speisewirre das Fleisch von selbst- Gieße n, den 17. November 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Welcher. 2. Bezirk II. Mitglieder: Bürgermeister Holler, Ober Hörgern, Vorsitzender, Fvrstwart Dippel, Dors-Güll, Altbürgermeister Gilbert, Grüningerr. Ersatz-Mitglieder: Matth. Moritz Ohly, Holzheim, stellvertr. Vorsitzender, Forstwart Findt, Lich, Ang. Görlach, Eberstadt. 3 Bezirk III. Mitglieder: Bürgermeister Horn, Annerod, Vorsitz'nder, Bürgermeister Walter, Beuern, Fvrstwart Bender, Oppenrod. Ersatz-Mitglieder: Jakob Gerhard V., Steinbach, stellvertr. Vorsitzender, Balih. Pfeffer, Gwsten-Buseck, Fvrstwart Mak, Hausen. 4. Bezirk IV. Mitglieder: 2 Bürgermeister Reitz, Inheiden, 3. Forstwart Sames, Langsdorf. Ersatz-Mitglieder: 1. Landwirt Sehrt, Nonnenroth, stellvertr. Vorsitz.nder, Altbürgermeister Nicklas, S einheim, Forstwart Müller, Bellersheim. Mitglieder: 1. August Klein, Gießen, Vorsitzender, 2. Kaspar Gg. Jung, Leihgestern, 3. Forstwart Menges, Baumgarten. Ersatz-Mitglieder: 1. Beigeordneter Gerlach, Lollar, stellvertr. Vorsitzender, 2. Oekonom Preiß, Gießen, Forstwart i. R. Schlag. Hausen. Kljhlpr'q Sweaters U sindwiedareingetroffw ?lKl £ y"6 ZS Mjhw Anordnung, betreffend F machnng von Arbeitssteür Auf Grund der Verordnung über die Machung von Arbeitsstellen während der ße wirtscha rlichen Demobilmachung vom 25. 1920 «Neichsgefetzbl. 92 Seite 708) wird mi stimmung des Staatskommissars für die wirt' liehe Demobilmachung in Hessen für den 5 bezirk Gießen angeordnet, was folgt: § 1. Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sämtliche Arbeitgeber des Stadtbezirks E angehalten, diejenigen bei ihnen beschäftigtet beitnehmer beiderlei Geschlechts (Angestälte Arbeiter) zu entlassen, welche 1. nicht auf Erwerb an3 dieser Beschäftigun gennesen sind. Darunter fallen unter and a) Personen, die außer ihrer Beschäftigun derweitige Einnahmeauellen besitzen, solche gelten auch auf den Namen der fron oder sonstiger Hausstands angelst betriebene Geschäfte, es sei denn, da nach ihrer Art dem Betressenden feint schäftigungsmöglichkeiten bieten. b) Tochter von Eltern, die weibliches 5 personal oder Gesinde beschäftigen. c) Weibliche Arbeitnehmer, deren Ehe, oder Vater erwerbstätig ist und hinrei verdient, um ihren Unterhalt zu get leisten. 2. bei Kriegsausbruch oder später als Arbeit einem land- oder forstwirtschaftlichen H oder Nebenbetrieb, als Bergarbeiter odei Gesinde berufsmäßig tätig waren oder 3. seit dem 1. August 1914 von einem an Orte zugezogen sind oder 4. nicht ihren Wohnsitz in Gießen haben irrt! 1. August 1914 in Gießen nicht als 91' nehmer beschäftigt waren oder 5. seit dem 1. August 1914 ihren Beruf gewe haben, sofern in Gießen ein erheblicher M> an Arbeitskräften ihres früheren Berufs be Tie angeordnete Entlassungspflicht tritt ein: 1. in den Fällen zu 3, 4 und 5, wenn der Ai nehmer Schwerbeschädigter ist, 2. in den Fällen zu 3 und 4, wenn der Ai nehmer am 31. März 1919 an seinem Heiligen Wohnort mit seiner Familie einei meinschaftlichen Hausstand geführt hat und führt oder wenn er am 1. August 1914 fi Wohnsitz als Reichsdeutscher im Ausland in Teilen des Reichsgebiets hatte, die sei vom Deutschen Reiche abgetrennt oder fremden Mächten besetzt worden sind, Joferi Rückkehr in diese Reichsteile ihm infolge Maßnahmen fremder Machthaber verwehrt für ihn aus politischen Gründen mit erbeb! Nachteilen verknüpft ist. § 2. Soweit aus Grund des 8 1 die Entlassung Arbeitnehmern angeordnet ist, sind die Arbeit; verpflichtet, chnen zu kündigen. Tie Kündig»! frist ist die gesetzliche oder die vertragsnE sofern diese die kürzere ist, mindestens aber zweiwöchige. Tie Kündigung hat für den e Termin zu erfolgen, für den sie zulässig ist. § 3. Tse Entlassungspflicht erstreckt sich nicht 1. die von dem Arbeitgeber beschäftigten eig .Haushaltungsangehörigen, es fei denn, da erst nach dem 3. 5. 1920 in den Haushalt getreten und nicht Abkömmlinge des Ar gebcrs find, 2. Generalberwllmächtigte unb die im Hanl register oder Genossenschaftsregister eing- M an N al; ! nut z; Ml hat 2VQm. »her öc5 5 5tmt 7 iec , n bjt Ä's A von dem Demvbilmachungsausschuß bewi werden, wenn sie im öffentlichen Inte liegen oder zur Vermeidung von billigen Härten erforderlich sind oder satz für die zu Entlassenden nicht zu schaffen ist. Auf Wunsch des zu entlassenden beitnehmers hat der Arbeitgeber den Ausna' antrag aufzunehmen und an den Dem machungsausschuß schriftlich weiterzuleiten, träge auf Ausnahmebewilligung können von Arbeitgeber, dem betroffenen Arbeitnehmer den in § 5 genannten Arbeitnehmer-Vertretungen gestellt werden. Wird ein Antrag auf Ausnahmebewilligung gestellt, so ruht die Kündigungspflicht des Arbeitgebers. Eine ausgesprochene Kündigung ist unwirksam bis zur Entscheidung des Demobil- Mackmngsausschusses. Arbeitnehmer und Arbeit- nach Beendigung des jeweiligen Arbeitsverhältnisfes ist also auch «eitlen güt ms der auszu- zahlende Arbeitslohn, vermindert um die abzugsfreteiiBettage, rote sie sich aus § 1 Absatz 1 und 2, § 2 der vvAiegeuden Bestimmungen vom 28 Juli 1920 und aus Nr. 2 dieses Schreibens, ergeben. Im Auftrage: v. Laer.__ > rl'»r v die «ei W Teil a Wvondtt Ij fobinctl-I m Dffit Stet '^Loyal'la km Dfftt fffi l Üir halt M die M iff|!prüng D ivicderp y [filier Re cta, in dem M „die Ma M leis« t nidjt luirff ' cifln seine Bjitmt gednl wWllichn b man dann rM das d . sminiiter v Malten Sr M io bar,u' In 11 Nuzr hi, dahin zu Bpf'beit.’r, i'Inschuldig hwil tu l r.'d$ili(f)t t l®8, utibefi h: fommt t fi!a ifl, nach] in !ml8üovgä g tan hab i ihnlichni i lii'iprach.' la Ich mar irfunbigk /»ächt uitb am i kl gegen wr ffm 2. A krtooritn nmt.br an Stiert mit MonbtR bt5 4 ’M l 'nun durchs 3nbaiti:u' '! ich Antw 'id begründ b i t<; ■fohl b'fint >11 salg-nd. "'"alstaat mir bi Ml, kfinb'n N ton b ei1 M buche ( Jf1. hi. Set' tiÄ eiv ♦ Automobilisten! uw id Ztussehen erreg. Erfindung übertr. altes bisher Dagewesene auf diesem Gebiet. Mit Un/MMee»i""E'lifserveidtrnnrwerd.Fahr-, „Piilblliul»! Äliotorrnd. u. Amoschtauche her- luetisch gedichtet, sodaß ein duften:zveteben beim Eindring. v. Nägeln rc. ausgeschl. in. ja sogar ein Einpuino. v. Luft a. 6 'JJionatc übcrfL tuiro. Für Versandgefch.größte Abfaeniögl'.cht. Probebein, f. 1 Fahrr.-Schlaiich in. Prosp. zu M. 5.50 franko. Wiederverk.Rabatt. F.ReHs.öressisl, Hen-Jsea* barg (P.23) Porticheckk. L84S8 Frankfurt «. M. Wegen Aufgabe des Artikels MflM M«. Mlli «r svtatt 123688 Gießen, den 19. November 1920. Der De nrobilm a chung s-Ansschuß Gießen-Stadt. _______3,. B.: vr. F r e y, Beigemchneter.________ Bckauntnmrkinng. 'Durch Beschluß des LandessiediimgsvmIS ist das Verfahren der Larrdtzutellung für die Gemarkung Lumda eröffnet worden. Die Landbewerberliste liegt in der Veit vom 25. November bis einschl. 9. Dcezmber 1920 auf der Bürgermeisterei Lumda während der Dienst- stunden offen. Gemäß ß 25 der Bollzugsordnung -änn Landgesetz fordere ich sämtliche Personal, die sich an dem Verfahren der LaniMteilung beteiligen wollen, aber noch nicht in der Qandbe- werberliste ver?^ichnet fiitii, auf, sich während der Offenlegumgsfrist in die Liste ein kragen zu lassen. Die Wahl der BertMuensmänner der Larcd- bemerbtr findet am Sonntag den 12. Dezember 1920, vormittags HVr Uhr, im Lumda statt. Wählen darf nur, wer in der Landbewerl'/erlipe verzeichnet ist. Tas Wahllokal wird von der Bürgermeisterei bekanntgegeben. 12374D Bad-Salzhausen, den 20. Nvvbr. 1920. Der Landamtmann zil Bad-Salzhausen. Brill. SS*; lÄ h! j” § n Betr - Das Verfahren gegen Forst- und Feldrugesachen _ An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Burger^ meistereien der Landgemeinden des Kreises sowie das Polizeiamt Gießen. Das starke Ueberhandnehmen der Feld- und Forstfrevel macht es wünschenswert, daß namentlich gegen dre gewerbs- und g e w o h n h e i t s m ä ß i g e n F r e v l e r rasch uno mit aller Strenge eingeschritten wird. Hr solchen Fallen ^d die Anzeigen daher nicht erst geiamrnelt an uen durch 8 9 Ao,atz 3 der Verordnung vom 2. November 1904 (Reg.-Bl. Serke 3bo) beituninten Zeitpunkten, sondern einzel n st l sbald an den ckmts- anwalt abzugeben. Auf Ziffer 10 der Anleicung^ für ine Ortspolizeibehörden zur Ausführung der d.n tteld- und ^orstschutz betreffenben Gesetzgebung (Rehsches Handbuch Ser e 293) wird verwiesen. Um zrwerlässig feststellen zu tonn eit in welchen Fallen Rückfall vvrliegt, werden die Ortspoliz.ibehorden angewiesen, das bureb Ziffer 2 Absatz 2 daselbst empfohlene alphabetifche geordnete Verzeichnis der rechtskräftig bestrasten Forst- und Feldfrevler genau zu führen. Gießen, den 19. November 1920. Kreisamt Gießen. __Dr. U f in ge r. _______________________ Bekanntmachung. Betr Die Wildschäden-Abschätzungskommisfionen , Der Kreisausschuß hat für dre Zeit bis 31. Marz 1921 die Kommissionen zur Abschätzung des Wildschadens wie folgt getnibet: 1. Bezirk I. von GM-rmö Albersachen. DienStag den 23. November 1920 nachm. 2 Uhr versteigere ich im fricher Lenzschen sfelsenkeller, Liebigstraße 5, in Gießen gegen Barzahlung: I. 1 göld. Präzisionsuhr, gold. Nadeln, Mon- chetten- und Brustknöpfe, gold. Ringe mit Brillanten und Sastrs, Nadeln mit Perlen und Rubinen. An Silber: Alle Arten Eßbestecke, Teekannen, Glasschalen mit Fassung, Leuchter Tabletts lo.ld eine größere Anzahl anderer Sachen. II. Eine große Puppenküche mir vollst. Einrichtung an Möbeln, Porzellan und Herd usw., eine grosse kvmpl. Eisenbahmnrlage, vernickelte Schlittsebuhe, 1 Wringmaschine, 1 fast neuer Salkoanzug und 1 Paar Schuhe. Versteigern n g bestimmt. 12307 Junker, Gerichtsvollzieher. Plockstrahe 4. Mobiliar - Versteigerung^ Mittwoch den 24. November, nachmittags 2 Uhr, pünktlich, werden stn Cafe Leib Walltorstvaßc, meistbietend gegen Barzahlung versteigert : 1 la. Ankleideschrank m. gr. Spiegel, 1 Hochs. Bertikow, 1 Konsolschrank m. Spiegel 1 f. g. Sofa, 1 Stegtisch u. O'Stühle, 1 pa Teppich, 1 Paneelbrett: ferner: 1 Wasch- und 1 Kleiderschrank, 1 neue Nähmaschine, 2 Betten m. Matratzen, 1 Handtuchhalter, 2 Regulatoren, 1 Bronze-Ti'ch m Frgur, 1 äNarmor>StLndutzr, 1 Mchentisch' bis eis. Bettstelllen, sowie: Nipp- und Ausstellsachen, Porzellan Bilder und Spiegel u v. 0. Haus- und Küchengerät. Die Gegenstände sind wie neu, ans bestem Hause und beste Arbeit. «ersteigecmig bestimmt. 12370 L. Arthofs, Tel 230. ... .. ___________ Ferner Vutzhokz: Fichtenstangen (für an den Arbeitnehmer ein, dem Arbeitgeber ist eine Weißbinder, Maurer) sowie dickte Pappel- und Abschrift der Kündigung mitzuteilen. andere Stämme. itceg Eine nach Absatz 1 vom Demobilmachungs- M . o o ausschuß ausgesprochene Kündigung kann durch! XClCpyOU 2u0. nehmervertretungen haben deshalb, sobald sie um Ausnahmebewilligung nachsuchen, hiervon dem Arbeitgeber sofvtt Mitteilung zu machen. In den Ausnahmegesuchen sind die Gründe, die eine Ausnahme rechtfertigen sollen, genau anzugeben. § 5. Vor der Kündigung hat der Arbeitgeber den Arbeiterrat (Angestelltenrat) oder, wo ein solcher nicht besteht, den Betriebsrat (Betriebsobmann) zu bören. An die Stelle dieser Vertretung treten in den durch § 62 des Betriebsrätegesetzes sestgelegten Fällen die dorr vezeichneten Vertretungen der Arbeitnehmer. Wo weder ein Arbeiterrat (Angestelltenrat-, noch eine der letztgenannten Vertrv- tungen bestehl, tritt an ihre Stelle die Mehrheit der Arbeiter (Angestellten). Sollen Arbeitnehmer zur Verminoecung der Arbettnehmerzahl entlassen 1 Derben, so ist § 13 der Verordnung über die Einstellimg und Entlassung von Arbeitern wäbrend der Zeit der wirtschaftlichen Demobilmachung vom 12. Februar 1920 ^Reichs-Gesetzblatt S. anzuwenden. Kommt ein Arbeitgeber der Verpflichtung zur Kündigung gemäß ^2 nicht nach, so ist der Demv- bilmachungsausschuv berechttgt, an feiner Stelle die (Kündigung für den jeweils zulässigen Termin unter Einhaltung der Frist des S2 Satz 2 au^zu- sprechen. Vor Der Kündigung sind dec Arbeitgeber und der Arbeitnehmer zu hören. lJstz»iese Anhörung vor Der Kündigung nicht möglich, so ist sie un^ .. . »erzüglich nachzuholen. Die Kündigung hat dieselbe mehrere Wagen Reistg und Scheitholz usw. auch Wirkung, wie »oerm sie von dem Arbeitgeber er- r‘”*"'*:*s*— klärt wäre. Tie Wirkimg tritt mit der Zustellung Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung Ettingshausen: hier: die Masse- Ternnn''zur^Versteigerung der Massegrundstücke an Ort und Stelle findet statt . non Mittwvchden 1. Dezember 1920 und soweit erforderlich, die folgenden Tage. Zusammenkunft hierzu am 1. Dezember 1920, vormittags 9 Uhr beim Rathaus zu Ettingshausen, ^woselbst die Versteigerungs- bedingungen bekannt gegeben 'werden. Friedberg, den 15. November 1920. Ter Hessische Feldbereinigungskommissär S cki n i t t s v a h n, Regierungsrat___________________ Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung Rabertshausen. Tie Versteigerung der Massegrundstücke findet itatt an Ort und Stelle am Freitag den 3. Dezember 1920 und soweit erforderlich am folgenden Tage _ o Zusammenkunft hierzu am 3. Dezember lch. Js. mittags 12 Uhr am Schulhaus. Friedberg, den 14. YLovember 1920. Ter Hessische Feldbereinigungskommissär. _______Dr Jan n, Negierungsrat.________________ Bekanntmachung^ Betr: Feldbereinigung Röthges: hier: die Arbeiten des III. Abschnitts. Mit Entschließung vom 29. Oktober 1920 hat das Hessische Landesernähimngsamt, Abteilung für Landwirtschaft, den Zuteilungsplan der Gemarkung Röthges einschließlich der Grenzregulierung mit Gemarkung Wetterfeld auf Grund von Artikel 36 des Feldbereinigungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Juli 1906 für vollziehbar erklärt. Ich bestimme nunmehr als Zeitpunkt der Aussührung l Eigentumsübergang) den 1. Dezember 1920 und überwepe hiermit mit Wirkung von diesem Tage an den Beteiligten die Neuen Grundstücke. t Die Ueberweisung erfolgt unter folgenden Bedingungen: 1. Meliorationen können auf den neuen Grundstücken auch fernerhin vorgenommen werden. 2. Die beteiligten Grundi'igentümer müssen sich eine Veränderung der Zuteilung gefallen lassen, die infolge der Aus- führnng von Meliorationsarbeiten, der Anlage von Wegen, ; Gräben oder aus sonstigen Gi-ünden innerhalb der Zeit der Ausführung dieser Arbeiten notwendig werden. Eiii hierdurch bebingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Eigentümer nach dem Bvnitütswert vergütet bzw. zugeschrieben. Friedberg, den 8. November 1920. Der Hessische Feldbereinigungskommissär: S chn i t t s p a hu, Negierungsrat.__ Dierrstnachrichteu des Kreisamtes. Unter dem Viehbestände in Ockers hau s^n (Kreis Marburg) ist die Maul- und Klaueiiseuck^ ausgebvochen. linier Dem Viehbestände in Lohra (Kreis Marburg) ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. In den Gemeinden H v l z h a u s e n, B u r g - G r ä f e n r o d e und K l o p p e n h e i m (Kreis Friedberg) ist die Maul- und Klauenseuche erloschen. Die genannten Gemeind-en werden aus dem Sperrgebiet ausgeschieden und dem Beodachtilngsgebiet angegliedert. geschlachteten Tieren gewerbsmäßig verwenden, ohne die erforderliche Fleischbeschau vornehmen zu lassen. Wir weisen daraus hin, daß solches gemäß § 2 des Gesetzes betreffend die Schlachtvieh- und Fleischbeschau unzulänig ist. Zitwiderhandlungen roerbeu mit Geldstrafe bis zu einhundert- sünfzig Mark oder mit Haft beftraft Gieße n, den 18. November 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Welcher. Betr.: Festsetzung des Ortslvhns. An die Bürgermcistcreien der Landgemeinden des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche noch mit der Erledigung unserer Verfügung vom 25. Oktober 1920 im Nückitanoe sind, weben an die Einsendung der Berickste binnen 3 Tagen erinnert. Gießen, den 16. November 1920. Kreisamt Gieß en (Versicherimgsamt). I. V.: Dr. H e ß. Betr.: Erwerbslosenfürsorge; hier: Nachweisung für den Monat November 1920. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom itö. Oktober 1920 Amtsverkündigungsblatt Nr. 156 vom 28. Oktober 1920, sehen' wir der Einsendung der Nachweisung bis spätestens 6. Dezember 1920 entgegen. , Gießen, den 18. November 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Heß._____________ GIESSEN Neuen weg 9 / in der Buchdruckern / Fernruf 215 / /-Anzeigen /Cfy/ Brief- und / / Knrtnnfnrm