Dienstag, 22. Zum Mv 170. Jahrgang Erstes Blatt Ml n. rk, im Vertrauert des Hauses erhalten. das IH, ikfil®iD iD- da. Lumda lission. iul5. Var Programm der ttonserenz in Boulogne. Vie Versicherung der Privatangestellten mit Einkommen bis zu 15 000 Mark. Kurz vor ihrem Auseinandergehen hat die deutsche Nationalversammlung ein Gesetz beschlossen, das weite Kreise der Bevölkerung in Mitleidenschast zieht. Die Erhöhung der Angestellten-Versicherungs- pflicht auf Einkommen bis zu 15 000 Mark bewirkt es, daß zahlreiche Privatbeamte mit einem Jahresverdienst von über 7000 Mark nunmehr versicherungspflichtig werden. Diese Personen bedienten sich bisher mit Vorliebe der Lebensversicherung zur Fürsorge für ihr Alter und ihre Hinterbliebenen, ein Umstand, der von der Gesetzgebung berücksichtigt wurde. Das neue Gesetz bestimmt nämlich, daß bisher nicht versicherte Angestellte, die auf Grund der Einbeziehung der Einkommen bis zu 15 000 Mk. in die Versicherungsgrenze neu versicherungspflichtig werden, a u f Antrag von der eigenen Beitragsleistung befreit werden sollen, wenn für sieb i s ent* schließlich zum 30. Juni 1920 bei einer öffentlichen oder privaten Lebensversicherungs-Unternehmung der Abschluß eines Versicherungsvertrages beantragt worden ist und der Jahresbetrag der Beiträge für die Versicherung am Tage des Befreiungsantrages mindestens ihrem Anteil an den 23ev= trägen der Gehaltsklasse gleichkommt, d. h. pro Jahr den Betrag von 12 mal 13,30 gleich rund 160 Mark, ausmacht. Der Antrag auf Befreiung von der Angestelltenversicherung muß bis zuin 1. September 1920 gestellt sein. Dabej ist der Versicherungsschein vorzulegen. Was kann ein derartiges Verfahren Dem Versicherten für Vorteile bieten? Die Beitrag s l e i st u n g zur Reichsversicherungs- Anstalt für Angestellte erfolgt in monatlichen Raten durch Abzug vom Gehalt. Wird dieses Verfahren von vielen Betroffenen schon als lästig und wenig angemessen empfunden, so ist für sie vor allem die Ungewißheit nicht erfreulich, ob sie jemals überhaupt in den Genuß der von ihnen verlangten Versicherung fonr= men werden. Denn wer weiß heute, ob er jemals 65 Jahre alt oder vorzeitig Invalide werden wird, um das „Ruhegeld" za erhalten, und ob er eine Frau und Kinder hinterläßt, die die „Witwen- und Waisenrente" genießen könnten, Renten, die zudem in ihrer Bemessung keineswegs auch nur cnv- nähernd Lebensansprüche zu befriedigen geeignet fern dürften, wie sie eine Familie iniö 15 000 Mk. Einkommen zu machen gewöhnt ist! Hat der Beteiligte dagegen rechtzeitig eine Lebensversicherung abgeschlossen, die er sich bei der V i e l s e i t i g k e i t der vorhan-- denen Anstalten.und ihrer Bedingungen beliebig aussuchen kann, so ist er in der Lage, der Möglichkeit, daß seine Beitragsleistung erfolglos bleibt, bedeutend besser vorzubeugen. Er kann z. B. eine Kapital-Versicherung auf den Erlebensfall abschließen, durch die ihm für einen bestimmten Zeitpunkt die Auszahlung einer bestimmten Summe garantiert wird, die zudem im Falle seines vorzeitigen Ablebens unverkürzt an seine Hinterbliebenen zur Auszahlung gelangt. Zweisellos wird besonders diese eine Form der privaten Lebensversicherung — die wir hier nur herausgreifen wollen — für viele weit anziehender sein, das Verfahren der Reichsangestelltenversicherung, die bei ihrer behördlichen Verfassung gar nicht in der Lage ist, sich den indibiouellen Bedürfnissen in -ähnlicher Weise anzupassen, wie die privaten Unternehmungen. ungsantrag an die Reichsversicher.ungsanstalt einreichen zu können! Auch wer bereits früher einen Lebensversicherungs-Vertrag abge- chlossen hat, prüfe, ob seine jährliche Prämienzahlung den Betrag von 160 Mark ausmacht. Zahlt er weniger, so versäume er nicht, eine R ach rersiche ru n g in entsprechender Höhe abzuschließen. Auch dies muß bald erledigt werden, da oer Befreiungsantrag )is zum 1. September gestellt werden und bei diesem Antrag bereits die Ersatz-Lebensver- icherung in der erforderlichen Höhe bestehen muß. Nr. H4 Der Eichener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Bezugspreis-. Monatlich Mark 3.60, vierteljährlichMark 10.80 einschließlich des Bestellgelds ; durch die Post vierteljährlich Mark 9.75 ausschließlich Bestellgeld. Fernsprech-Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; Verlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Eichen. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 11686 issioil 8- brochen. rk. Das Stabt Villofs, Frisch- mc bie ist zum wich ist Aus desn Reiche. Dr. Friedberg f. Berlin, 21. Juni. (Wolff.) Der Abgeordnete Staatsminister Dr. Robert Friedberg ist gestern abend plötzlich an einem Herzschlag verstorben. Er war gestern noch völlig ,wohl und hatte seiner Wahlpflicht genügt.' > Die Kommunalwahlen in Groß-Berlin. Berlin, 21. Juni. (Wolff.) Bei den Gern e i n d e w a h l e n für Gvoß-Berlin beteiligten sich nur 55 Prozent. Nach den bisher bekannten Zahlen dürften auf die Unabhängigen 87 Sitze, die Sozialdemokraten 38, die Wirtschaftliche Vereinigung 10, die Demokraten 16, das Zentrum 8, die Deutsche Volkspartei 37 und die Deutschnationalen 26 ent» fallen. Drei Mandate erscheinen noch, zweifelhaft. domitg» ,-r Söll' M hatten I 5 Akt®0; HS oii^K us| tt bc- Achl- r Aiis- bi btr liets in n v:r- i läge AU5 dem besetzten Gebiet. Der Proteststreik in der Pfalz. Dz. Ludwigshafen, 22. Juni. Der Telegraphen- und Telephondienst ruht, da oie Angestellten Samstag nacht 12 Uhr die Arbeit einstellten. Die Elektrizitätswerke stehen still. Infolgedessen verkehrt auch die Straßen-^ bahn nicht. Die Angestellten und Arbeiter der Wasserwerke haben sich ebenfalls dem Streik angeschlossen. Im Laufe des Tages schritten die Franzosen scharfen Gegenmaßnahmen gegen den Generalstreik. Die Eisenbahner wurden von Patrouillen aus ihren Wohnungen geholt und mit Gewalt gezwungen, die Züge zu fahren. Beamte, die sich weigerten, wurden auf der Stelle a u s g e w i e s e n. In einer von Foch unterzeichneten Bekanntmachung wurden die Eisenbahner als für den Dienst der französischen Besatzungsbehörden requiriert bezeichnet. Ebenso gebrauchten die Franzosen Gewalt Hegen die streikenden Arbeiter in den Wasserwerken, die sie mit Hilfe von französischen Fachleuten wieder in Betrieb zu setzen suchen. Zahlreiche Verhaftungen sind bisher von den Franzosen vorgenommen wor- 1 den. Die Geschäfte sind bis auf die Verkaufsläden für Lebensmittel geschlossen. Die Erregung unter der Bevölkerung ist sehr groß. Ludwigshafen gleicht einem Heerlager. Alle Anlagen und öffentlichen Gebäude sind mit Truppen besetzt. Die wichtigen Punkte sind mit Maschinengewehren und Artillerie gesichert. Fortwährend treffen neue Truppen-, Verstärkungen ein. Durch die Straßen ziehen Infanterie- und' Kavalleriepatrouillen mit Maschinengewehren. Jedoch ist dieser große militärische Aufwand unnötig, da die Bevölkerung ihre Besonnenheit bewahrt. Unberechtigtes Jagen der Franzosen. Wiederholt ist in der Oeffentlichkeit über das unberechtigte Jagen französischer Heeres- angehörigec im besetzten Gebiet Klage geführt worden. Die H e s s i s ch e R e g i e r u n g ist vor kurzem erneut bei der zuständigen französb-. schen Stelle insbesondere wegen unberechtigt ten Jagens von Franzosen in der Gemarkung! Griesheim vorstellig geworden, worauf ihr ein Befehl des Generals Degoutte an den betreffenden militärischen Befehlshaber zur Kenntnis gebracht wurde, nach dem unter Strafandrohung für künftige Fälle eine llit- tersuchung der kürzlich vorgekommenen an» geordnet worden ist. Erne neue HeDentat der schwarzen Kultur- bringer. dz. L i m b u r g, 19. Juni. Erst jetzt wird eine; schändliche Gewalttat der französischen Vtfa&maT r>nerl Haben «Ur. a) bet tzlks- Pariz Art. 2 lUmg: Paris, 21. Juni. (WTB.) Das vorläufige Programm der Konferenz in Boulogne, an der Delegierte der britischen, italienischen, japa- rrischen, belgischen und französischen Regierung teilnehmen, wurde wie folgt festgesetzt: 1. Finanzielle Fragen: deutsche Entschädigungssumme, 2. militärische Fragen: Entwaffnung Deutschlands, 3. Orientfrage, 4. russ.ische 920. Kichs- W' U- te eutsche) über demokratie sich ihre endgültige Entscheidung hinsichtlich der sogenannten wohlwollenden Neutralität Vorbehalte, bis die Fraktion das letzte Wort gesprochen habe. Die Entscheidung der Fraktion sei aber abhängig von demj Programm der bürgerlichen Parteien. B e r l i n, 22. Juni. In einer Besprechung des Reichskanzlers und der Parteiführer, die beim Reichspräsidenten für 'heute in Aussicht genommen ist, soll die endgültige Zusammenstellung des Kabinetts erfolgen. . Tas neue Kabinett wird sich, wre die Deutsche Mgem. Zeitung schreibt, in das parlamentarische Leben einsühwn als ein Kabinett des Wiederau fbaus. Damit sei das Programm gegeben, das es sich selbst stelle. Es wolle kein Kabinett parteipolitischer Grundsätze und partripoli- ttscher Betätigung' sein; sein Ziel gehe darüber hinaus aus Maßnahmen yirr Wiedercherbeifütyarng ge- vrdneter Zustände, Schaffung wn Ruh: und Sicheret und Festigung des Staates nach außen. In der geftrigen Fraktions sitzung der Deutschen Volkspartei laut „Boss. Zeitung" die Tattik der Dem-okraten herben Tadel, weil sie die Deutsche Volkspartei in eine schiefe Situation zu bringen geeignet 'gewesen sei. Die £)ert>orCiebung der Verfassung!-frage sei umso über- Wssiger gewesen, als es sich doch nur um eine rein thoorechische Erörterung handelte, der Prak- tisch gar leine Bedeutung zuSomme, weil lein Mensch mit der Möglichkeit einer Monarchie in absehbarer Zeit rechne. Besonders günstig wird von den Blättern die Beruftmg des Geheimrats Simons Mm Reichsminister des Aeußern auf genommen. Ein Blatt sagt: Als langjähriges Vkitglied des Auswärtigen Amts kann Dr. Simons den Anspruch erheben, als Fachmann für das neue Amt bezeichnet zu werden. Sein politisches Programm ist der Oeffentlichkeit unbekannt, aber man darf ihm zutrauen, daß er bei seinem hohen Pflichtbewußtsein und bei feiner unbedingten GewissenhastisM ohne em solches Zu berücksichtigen bleibt dabei, daß die auf Grund eines Lebensversicherungsvertrages von t>er eigenen Beitragsleistung befreiten Angestellten für die vom A r b e i t g e b e r nach wie vor zu zahlende Beitragshälfte in der Angestelltenversicherung verbleiben, im Versicherungsfalle demgemäß Anspruch au die halben gesetzlichen Leistungen der Reichsversicherungs-Anstalt haben. Darum muß es vielen Betriebsleitern, Gutsverwaltern, Werkmeistern, Betriebsbeamten, Buchhaltern, Privatsekretären, Hausvätern, Handlungs- und Apothekergehilfen, Bühnen- und Orcheftermitgliedern, Privat-Lehrern und Erziehern, Offizieren der , See- und Flußschiffahrt, die ein Einkommen zwischen 7000 und 15 000 Mark beziehen — um nur die wichtigsten der betroffenen Berufsschichten zu »nennen — wertvoll sein, heute noch rechtzeitig auf den Weg aufmerksam gemacht zu werden, den das Gesetz für eine oem persönlichen Geschmack oft bedeutend mehr zusagende Vorsorge für Alter und Tod offen ließ: Beantragt poch vor dem 30. Juni bei irgend einer Lebensversicherungsgesellschaft, den Abschluß eines Versicherungsvertrages über eine Versicherung mit mindestens 160 Mark Jahresprämie, um später noch vor dem l.Septeniber, nach Abschluß der beantragten Lebensversicherung den Befrei- Zehrenbach Reichskanzler. Berlin, 21. Juni. (Wolff.) Der Reichspräsident hat den Präsidenten der Nationalversammlung, Rechtsawv-alt Fehrenback zum Reichskanzler ernannt. Abgeordneter Fehrenbach hat diese Berufung angenommen. Es ist zu erwarten, daß die Verhandlungen über die Kabinettsbildung nunmehr recht bald zum Abschluß gelangen. Die voraussichtliche .NabinettSliste. Berlin, 21. Juni. (WTB.) Wie die Germania non durchaus zuverlässiger Seite erfährt, kann die Kabinettsbildung als vollkommen gesichert angeseien werden. Ta^ neue Kabinett wird sich sdl- gendermaßen zusammensetzen: Reichs kanzle c F e h- renba ch (Z.), Ministerium des Innern , Dr. Koch (Dem.), Finairzministerium Dr. Wirth (Z.s. Reichsrostministerium Giesberts (Z.) Reichsernährungsminisü'ri.um Dr. Hermes (Z.), Reichswehrministerium Geßler (Dem.), Rcick)s- justizminislerium Dr. Heinze (D. Vpt.st Für lws neue Reichsschatzministerium ist v. Kar do r sf (T. Vpt.) vorgesehen. Tie Besetzung des Reichsveri^ehrs- ministeriums ist noch nicht endgültig entschieden, ebenso die Besetzung des Wirtschastswinisteciums und des Arbeitsmiuisteriums. Für das letztere kommt ein Vertreter der christlichen Gewerkschaften in Frage. Tas Wiederaufbauministerium wird aller Voraussicht nach mit einem anderen Ministerium verbunden werden. Tas Auswärtige Amt, befielt Besetzung von allen Parteien durch einen Fachmann als dringend erwünscht bezeichnet wurde, wird durch Geheimrat Simons besetzt, der sich durch die Teilnahme au der Klinik u. dgl. bereitgestellte recht beträchtliche Summe für einen Anbau im Sinne vorliegender, sehr beachtenswerter Vorschläge hiesiger Architekten, zur Beschaffung nur der z. Zt. unumgänglichen Räume am letzigen Rathaus durchzusepen? Dann bliebe doch die Aussicht, daß man in besseren Zeiten an Stelle des gegenwärtigen Stadthauses einen einheitlichen, völlig zweckentsprechenden Neubau als würdiges Wahrzeichen der Stad: für Gegenwart und Zukunft ansch össe. Die augenblickliche Höhe der Baukosten würde durch Schaffung eines Telinitivums an Stelle eines Provisoriums ausgeglichen." Veranstaltungen. Dienstag, 22. 3uni: Neue Aula, 8 Uhr: .Konzert des Bandes zur Pflege Vvn Musik und Literatur. — Hotel Einhorn, 8V2 Uhr: Gastspiel Paul Buchaxüd. — Lichtspielhaus: „Judex", 5. Teil und „Erne Nacht gelebt im Paradies". — Lichtspiele Selterswea: „Spartakus". * ** Am tliche Perfonalnachrichten. Dirrch Entschließung des hessischen Landesamts für das Bilduugewesen ist der Lehramtsreferendar Tr. Rudels Blank zu Gießen zum Lehramlsassessor ernannt toorben. — Am 22. Axril wurde dem technischen Gehilfen bei der Saline und Badeanstalt zu Bad-Nauheim Laonhard Mentzer in Bav- Nauheim die Stelle des Siede Meisters bei oer Saline zu Bad-Nauheim übertragen. ** Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich Montag mittag gegen 12 Uhr auf dem hiesigen Braunsteinbergweü. Ein 22jähriger Arbeiter Namens Stein aus Beuern holte in Eimern den Mittagskasfee. Dabei begegnete er einem Fuhrwerk. Das eine Pferd schlug aus und traf .den Mann ins Gesicht. Crin Teil der Zähne ging habet verloren. Durch den Schlag kam Stein so unglücklich zu Fall, daß ihm der Kasfee den ganzen Rücken verbrühte und er in die hiesige Klinik eingeliefert toerben mußte. ** Die Reichsbank nimmt neuerdings auch junge Kaufleute in ihren Dienst, die nur die Reife für die DberfeTimba einer höheren Le lsran stall erreicht haben, mindestens aber 3V2 Jahre praktisch tätig gewesen sind. Die Aufnahmebedingungen sowie Vordrucke für die Antragstellung sind bei sämtlichen Reichsvankanftalten kostenfrei zu haben. ** Wo bleibt der Einmachzucker? Fast sämtliche unserer Nachbarstädte sind in der beneidenswerten Lage in diesen Tagen mehrere Pfund Einmachzucker auf den Kopf ihrer Einwohnerschaft verteilen zu können. So u. a. Friedberg und Bad-Nauheim je drei Pfund, Frankfurt und Bad Homburg vorläufig je zwei Pfund. Sehr merkwürdig ist der Preisunterschied in den einzelnen Städten. Während zum Beispiel Friedberg das Pfund Zucker zu 1,80 Mk. abgibt, kostet in Frankfurt das Pfund 3,50 Mk., also fast daS Doppelte. In bett Frankfurter Blättern wird diese Verteuerung mit den riesigen Kosten des Frankfurter Verwaltungsapparats begründet. Sehr begrüßenswert ist in dieser Frage das Vorgehen der Stadt Worms, die in Gemeinsckwft mit anderen Städten bei dem zuständigen Reichsministerium vorstellig werden wird, daß Einmachzucker zur Verfügung gestellt und dafür lieber eine Zeit lang die Belieferung der Marmeladefabriken mit Zucker ausgesetzt lverden solle. — Hierbei sei erwähnt, daß diesmal Friedberg in der glücklichen Lage ist, Schinken abzugeben. Preis bei Abnahme eines ganzen Schinkens (8—10 Pfund) 18,80 Mk. pro Pftmd, im Ausschnitt 20 Mk. pro Pfund. * * Freibank. Mittwoch, 23. Juni, werden von 1—3 Uhr die Nummern 3701 bis 3788 beliefert. * * Heiterer Abend. Die Literarische Gesellschaft schreibt uns: Rudolf Presber hat für seinen am Freitag den 25. Juni, abends 8 Uhr, in dec neuen Aula stattfindenden Vortragsabend ein gutes und reichliches Programm aufgestellt. Im 1. Teil wird ec ernste und heitere Verse aus seinen Werken zum Vottrag bringen: Deutschland, RembrmM, Nach Bethlehem, Familientrauer, Der neue Stern, Humor, Tänze, Hast du noch die alten Briefe?, An Mathilde, Literatur, Alte Meister, Zum Besten von, Trost der Frau Lehmann, Ein Roman, Verhängnis, Die Reinfahrt, Ketzergedcmken. Der zweite Teil bringt nur Humoristisches: Mein Patient, Die Mücke und Ich fahre nach Halle. Ein großer Erfolg wird wohl auch dieser Abend sein, wie in so vielen anderen Städten. (Näheres siehe heutige 9lnzeige.) * * Wie der Wartburg-Verein uns mitteilt, finb die bisher zum Verkauf freigegebenen Eintrittsprogramme für den am Donnerstag in der neuen Aula stattfindenden Kammermüsik- abend bereits ausverkauft. Wegen der großen Nachfrage sind die von den Mitgliedern nicht abgelwlten Karten von morgen an im Musikhaus Busch zu erhalten. (Nccheres siehe Inserat.) Landkreis Gießen. j- Klein-Linden, 21. Juni. Einge- br 0 chen wurde am Hellen Tag bei dem Landwirt August Langsdorf neben der alten Zigarvenfabrik. Ten Dieben fielen SchmÄm. Wurst, Butter und Eier in die Hände, auch Wäschestücke hießen sie mitgehen. Die Einbrecher verschwanden in der Richtung nach Dutenhofen: am Eiscnbahndamm 'ftitten Kinder gesehen, wie sie sich an ihrem Raub gütlich taten. - m. Langd, 21 Juni. Auf der Buderus- schen Eisensteingrube „Abendstern" im sog. Heckenwald W Hungen verunglückte heute nachmittag der Bergmann Velten von hier, indem er bei Ausführung einer Reparatur vvn einem etwa sechs Meter hohen Pfeiler der Drahtseilbahn absturztt. 1 Er erlitt hierbei einen Armbruch und erhebliche Verlegun^n im Gesicht. Auf einer Tragbahre wurde der Verunglückte in das Hungener Krankenhaus verbracht. Kreis Schotten. e. Schotten, 19. Juni. Auf Antrag oes Bürgermeisters Mengei (-Sdptteni nnrriv von dem Kreistag des Kreises Schotten sorgender Antrag einstimmig angenommen: „Tas hessische Ge- famtimnifüerium wird um alsboicige Aus'lxbung der Benordnung vom 10. Oktober 1919 die VersuMng über Brennholz betreffend gebeten." Desgleichen wurden die Mittel für die Anlage einer Kreisobstbaumschule einmütig bewilligt. Tie Grundlöhne der Kreis str a ßen w,2 r ter wurden auf 1100—1400 Mark festgesetzt, außerdem Teuerungszulagen für Brrttiratete in der Höhe von 1500 Mk., für Ledige 1200 Mr., für Kinder unter 15 Jahren je 400 Mk. bewilligt; allerdings mit der Einschränkung, daß von dem Krrisausschuß nachgeprüft würde, ob die finanziellen Verhältnisse des Kreises die Zahlung der vorgeschlagenen Beträge auch gestatte. Tie Tagegelder, Reisegelder und UebernachttQtgrävbühren der Mitglieder des Kreistages und Kreisausschusses wurden derart geregelt, daß für Auswärtige 15 Mr., für Einheimische zehn Mark Tagegelder rvrgesel^en würben. Für die Kreisfür sorge stelle für Kriegk. Hinterbliebene, Kriegsbeichädigle ünd Kriegsgefangene wurde die Errichtung einer BeaintensbelA und Deren Ausstattung mit dem Geihalt eines staatlichen KtriS- sekvetars gntgehrißen. Kreis Friedberg. b. Bad-Nauheim, 20. Juni. In der letzten Stadtverordnetensitzung nnirbd folgendes beschlossen: Der durch einen Schieds- spuch festgesetzte Stundenlohn für städtische Arbeiter — Männer 3,60—4 Mk., Frauen 2,20 bis 2,60 Mk. — wird genehmigt. — Im Gegensatz zu früheren Jahren wird die Stadtverwaltung die Versorgung der Bevölkerung mit Kartoffeln nicht übernehmen. Für den äußersten Notfall sollen 1500—2000 Zentner ein gekellert werden. Im übrigen aber die Kartoffeln durch den freien Handel bezogen werden. — Ter Antrag der Bürgermeisterei, einen Teil ihrer Bureaurämne aus dem Stadthaus in die Vllla Heinemann verlegen zu bürfen, wurde abgelehnt. Die fragliche Villa liegt abseits vvm Verkehr und man wollte der Einwohnerschaft nicht zumuten, den weiten Wegzurückzulegen. — DerAnschuß an die Zenttal- Preisprüsung Melle sür dasBauhandwirk inF.ank- furt a. M. mit einem Jahresbeitrag von 400 Mk. wird beschlossen. — Der Wasserpvris muß mit Rcückwirkung vom 1. April ab von 50 auf 70 Pf. erhöht werden. Der Friedenspreis betrug 30 Pf. für den Kubikmeter. Die Pauschale und die Wassermessermiete wird ebenfalls um ein beträchtliches erhöht. Die Okerpostdirektion Frankfurt a. M. beabsichtigt ab 1. Juli einen KKaftwagenverkehr Bad-Nauheim—Usingen zu »eröffnen. Die Stadt übernimmt die Verpflichtung, Räume zum Um ter» stellen der Kraftwagen zur Verfügung zu stellen. [H Friedberg, 20. Juni. Gestein fand Uer die diesjährige Haupttersammlung der „Aktiengesellschaft Städtisches Schwimmbai/' unter dem Vorsitze des Notars Jockel statt. £en Jahresbericht erstattete der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Rentner C. Georgi. Mit Bedauern mußte festgeslellt «werden daß durch die se'hr/schlechte Belieferung mit Kv'lIe der Betrieb des Bades sich sich nur in sehr mäßigen Grenzen 'halten konnte. Von größtem Interesse ist deshalb das vorliegende Pwjri!t einer Fern'heizun gsanlage. welche in Verbindung mit dem 'hiesigen Gaswerke die Anstalt vvn der Belieferung mit Kähle unabhängig macht. Erne derartige Anlage besteht bereits in Tübingen und 'hat sich dort auf das beste bewährt; die 'hiesige Ausführung soll nach einem neuen verbesserten Systeme von der Finna INiHoss in Bad- Nauheim mit einem Kostenaufwand von zirka Mark 120 000 aus geführt werden und nach der Genehmigung durch, die Stadtverordnetenversa mml ung sofort in Angriff genommen werden und spätestens bis zum Herbste fertig fein. Wenn sich die Sache brip'Airt, woran -nach Auslagen vvn Fachleuten nicht nicht zu zweifeln ist, dann wird dies auch für andere ähnliche Schwimmbäder, wie z. B. Gießen und Wetzlar, höckssttvahrschrinlich den Anlaß geben, ihre Anstalten auf ähnliche Weise umzugZtaltcn. Wir dürfen sonach hoffen, daß unser schönes von dem Architekten Meyer (Gießen) erbautes Schwimmbad, welches eine Zierde und ein Stolz unserer Stadt ist, bald wieder seiner Aufgabe ganz gerecht wer- ben tarnt. Bei der Ergänzungswahl veS Auffichts- rates wurde an Stelle des ausscheidenden Herrn G. E. Han stein Herr Carl Scriba, der lange Jahre dem Vorstände ange'hört hatte, gewählt. □ Friedberg, 20. Juni. In einer aus gestern obere» ein berufenen MitgÜederversamnllung wurde die Schlußrechnung über das am 29., 30. und 31. Mai hier abgähallene S ch ü tze n f e st vor- gelegt; es ergab sich daraus die Tatsache, daß der Verein mit einem lleberschusse von zirka 12 000 Mark abschließt. Man sieht also, daß es noch lange nicht das schlechteste Geschäft ist, Derartige Feste abzühalteu. Hr. Staden, 22. Juni. Letzten Sonntag, am 20. dS. Mts., wurden ch der hiesigen Kirche zwei neue Glocken in einem Festgottesdienst unter Mitwirkung unseres Kirchengesangoeveins feierlich m Gebrauch genommen. Die beiden Glocken lind nach den Angaben des Kirchenmusikmeister- Professor Arnow Mendelsohn, welckier auch die Prüfung vornahm, von der Firma Gebr. Backert in Karlsruhe gegossen. T-a in den letzten Jahren nur mit einer Glocke gelautet werden tonnte, ist unsere gesamte Einwohnersckia't froh, wieder ein schönklingendes Geläute zu besitzen. Starkenburg und Nytinhessen. dt. Ar Heilgen, 22. Juni. Ter Laib Brot (1600 Gramm) kostet hier jetzt 3,40 Mk.: bisher mußten Dafür 4 Mk. gezahlt werden. — Mit Rücksicht auf die Erhöhung der Schlachtviehpreise wurden für den Kommimalverband Groß-Gerau die Kleinverkaussprcise sür Fleisch und Wurst festgesetzt: Rindfleisch das Pfund 10,50 Mark, Kalbfleisch 8,20 Mk., Wurst 10,50 Äk. Bei Notschlachtungen wird der Preis nach Anhörung des die Fleischbeschau ausübenden Tierarztes besonders festgesetzt; er bart jedoch für das Pfund 7 Mk. nicht übersteigen. Hessen-Nassau. Der Kampf gegen die Zwangswirtschaft. — Frankfurt a. M., 21. Juni. Eine von nahezu 3000 Vertretern der landwirtschaftlichen Vereme, der Biehhanbelsverbände, der Metzger- ergamfationen und anderen JttteveUenverbändeft Hessens und Hessen-Nassaus besuchte 'Versammlung nahm heute in einhelliger Weise Stellung gegen hü? Zwangswirtschaft, besonders gegen die Rationierung der Fleischversorgung. Die Redner aller Grulipen forderten in schärfsten Worten dir sofortige Einführung der freien Bewirtschaftung aller Lebensmittel Da dadurch allein dem Schleichhandel und Schiebertum der Garaus gemacht werden und ein Abbau der Preise ermöglicht werben könne. In einer einstimmig angenommenen Entschließung würbe zrnn Ausdruck gebracht, baß bei Beibehaltung ober gar weiteren .Ausbau des jetzigen Systems eine noch größere Unterernährung, Mißwirtschaft imb Rechtsunsicherheit um sich greifen werde. Gewalthilfe gegen den Obftwucher. — Frankfurt a. M., 21. Juni Auf dem Börneplatz zertrat das Puhlillim heute den KirschenhänÄern, als diese unentwegt sünohaft hohe Preise verlangten, kurzerhand die Körbe samt den Kirschen. Tie Kirscheii wurden darauf 1,50 Mk. (bisher 3 Mk.) das Pfund herabgesetzt. mo. Frankfurt a. M., 21. Juni. Die dauernd höhen Obstprrise bildeten die Veranlassung zu einem Exzeß, der sich heute früh auf dem Börne- Platz abspielte. Schon am Somstag war in der Nähe der Hauptmarkthalle eine Menschenansammlung entstanden und es hatte den Anschrin, als solle ein Racheakt ausgeführt und die Obstbestände, die angefahren wurden, geplündert werden. Jndesseii fuhren die beladenen Wagen r as ch d a v 0 n. Als heute die Menge hörte, daß der Kirschenpreis wiederum 200, 250 und 300 Mark pro ZenlneL betragen sollte, warfen die Käufer plötzlich die Körbe um und zertraten den aus $) ei bri beeren, Kirschen und Erdbeeren bestehenden Jnchalt. ?ln- gesichts des Verhaltens der Menge — es fam zu einer förmlichen Schlacht, wobei auch Dos Messer eine Rolle spielte — sanken Die Preise sür Cron- berger Erdbeeren sehr rasch und sanden, soweit Ware noch vorhanden und nicht zerstört war, schnell Absatz. V — Frankfurt a. M., 21. Juni Der Bvlksschullehrer Christoph König von lxior, der zu Beginn der Revolution zur sozialdemokratischen Partei übertrat und kurz darauf zum Ääeisschul- inspekwr in Swinemünde ernannt wurde, ist ietzt als Regierungsrat nach Potsdam berufen morben. — Frankfurt a. M., 21. Juni. Der bekannte Chriftuskvmmunist, Sozialaristtkrat, Geisterbeschwörer unb Schriftsteller Karl Waß mann hat bie städtische Irrenanstalt auftüchcn müssen. Wie wir erfahren, soll er an Gehirnerweichung leiben. ha.'Aus bem Werratal, 1'6. Juni. Den „Münd. Nachc." wird aus Laubach das folgende Schelmen st ückchen berichtet: Dott hatte ein Wanderer die merkwürdige Nachricht verbreitet, daß in Hedemünden unentgeltlich Schafe abgegeben würden, deren Abnahme der Feindbund Denveigert hätte. Erst glaubtens wenige, doch bann fand das Gerücht nach langem Hin- nnb Her-Ueberlegen immer mehr Glauben, und der willkommene Bote wurde znm Lohn wohlbewirtet und gespeist entlassen. Dann aber wanderte jung imb alt mit Wagen unb Seilen ber Ziegelei zu, bat vermeintlich kommenben Schafen, die auf ber Straße Hebe münden—Münben hergeleitet werden sollten, entgegen. An der Ziegelei ließ man sich im Grünen nieder unb wartete hoffmmgsfroh der Schafe, die da kommen sollten. Als diese aber zu lange ausblieben, zog die Schar endlich zur Zella, in der Hoffnung, dort vielleicht Kunde von dem Schafsegen zu bekommen. Zu aller Ueberraschung traf man hier schon eine andere Schar, bie, ebenfalls an ber Straße lagernb, gcbulbig wartete. Allmählich würbe den nun gemeinsam Harrenben aber doch die Zeit z»u lang, unb als bie aus- gefanbten Patrouillen und Vorposten bie Melbnng wieber brachten, daß weit unb breit nichts von den verheißenen Schafen zu sehen sei, zog man enttäuscht wieder heim, wo hofftrungssreudige Leute zum Empfang ber Schafe schon Anstalten getroffen unb Ställe hergerichtet haben sollen. Die Gräkin. Roman von G. W. App le ton. kRachdruck verboten.) Fortsetzung 62. Oh, wie schrecklich blutdürstig Sie sind! be- merfte sic. Ich möchte Ihnen nicht empfehlen, so weit zu gehen, aber eine angemessene Züchtigung würde er schon verdienen. Ich meine eher — Eine saftige Tracht Prügel! Nun, ja, wie Sie das benennen wollen. Etwas in Der Art hat er jedenfalls verdient Ich will sehen, was sich tun läßt, sagte ich. Und wo ist nun diese Bia Grulio Wir sind bereits da, sagte 'sie. Es ist eine IcbrerflidK Straße, viele Jahrhunderte alt, schauer- lieb. s2lber warten Sie erst einmal, bis Sie den Palazzo sehen! Äie derben sich daun fragen, was tn aller Welt ein Bo,wncr Mädchrn dazu bringen könnte, eine Million Dollars für das Recht zu bezalüen. nut einem Menschen zu leben, der nie ttwas vom „Vierten Juli" iNationalfoiettag der Amerikaners gehört hatte, in einer Art vergoldetem Newgater Gefängnis. Ich schaute zum '.Sagenfenfter hinaus und sah daß die Straße nicht viel breiter als nne ttaffc war. Ich konnte feine Trottoirs sehen. Die Straße war mit Kieseln gepflastert Aus briben Sc t >1 starrten graue Mauerii empor, mit eifcnbergittrri n .Fenstem, und sie standen gn einigen Stellen jo nahe beieimntber, daß ich sie mit ausgestvecktem Arme hätte berühren können. Plötzlich hielt der Wagen. So, da wären wir, sagte sie, und als ich den Schlag öffnete und rasch hinaussprang, fügte sic rasch hinzu: Warten Sie einen Augenblick! Das Tor ist verschlossen. Ich benützte biese kurze Gelegenheit, um ben Palast ber Frangipani ins Auge zu fassen. Es war eine ungeheure, finstere Masse, durch bie Jahr- hunberte geschwärzt. An ber Ecke eines engen, zum gelben Tiber hin abführenden BiccoloS erbaut, stimmte er wenig mit meiner bisherigen Vorstellung von einem Palaste überein. Er ragte so hoch in die Lüfte, daß nur ein schmaler Streifen des grauen Himmels darüber sichtbar nurrdc. Tas Erdgeschoß war aus mächtigen, möglicherweise vom Kolosseum stammenden, schwarzen, verwitterten Quadeni erbaut, die hundert Generationen hindurch von den Eisenachsen der Dorilberrabrenben Fuhrwerke verkratzt worden woran. Darüber erhoben «ich mächtige Fenster, vom Ruß ber Jahrhunderte übmogen_ imb mit Eifenstangen Der- gittert, bie mit Stacheln gespickt waren. Das eigentliche Portal, auf daS die Gräfin angespielt haue war hoch unb breit und schwerfällig, mit ninbföDiigen Eisenbolzen reichlich beschlagen. Alles nie- erkaßtr ich mit einem einzigen, ver- ldurdnisvollcn Blick unb ieltfamcnoeije fragte utz mich, was wohl der ehreiiwerte Mimms von all dem halten würde, wenn er hier wäre. Links ist eine Glocke! sagte die Gräfin. Ziehen Sie, bitte, 'mal recht kräftig daran! Ich folgte ihrer Aufforderung und hörte innen einen entsprechenden Glockenton, der von einem Kirchturm zu kommen schien. Ein Schieber öffnete sich in dem einen Portalflügel. Die Gräfin sprang aus dem Wagen und eilte zu dem Schieber. So, Ihr seid es, Filippo? sagte sie. Ihr erinnert Euch doch meiner, der Contessa Maria? Deffnet sofort das Portal! Und als die mächtigen Flügel langsam aufschwangen, begann ich mich zu fragen, wie in aller Welt ich je ohne die Beihilfe der Gräfin Eintritt zu dieser grimmigen alten Festung erlangt haben würde. Sie gab dem Kutscher ein Zeichen, und ber Wagen fuhr in ben großen Hof cm, der auf drei Seiten doppelte Säulenveihen und, Stockwerk über Stockwerk, Galerien bis unter das Tack aufwies. Ist der (Tonte zu Hause? fragte sie. Filippo, ein grauhaariger, alter Hausmeister in schäbiger Livree, verbeugte sich tief und bedauerte, daß der Conte verreist sei. Dies setzte uns beide für einen Augenblick in Erstaunen, aber sie ließ sich nichts anmerk^m unb sagte nur: So ? Schade, Doch macht das nicht md aus. Ich möchte Pasquale sehen. Er ist noch hier, wie ich annehme? Gewiß, Pasquale ist noch da. Der alte Portier trippelte zu einem hohen Portikus auf ber linfen Seite bed Hofs unb zog eine Glocke. Es dauerte einige Zeit, bis das Zeichen be- antwortet wurde. Torrn öffnete sich das große Tor, und ein schöner, weißhaariger, aller Tränn blickte einen Augenblick erstaunt auf die Gräftn. Dann verbeugte er sich, wie Filippo, tief imb sagte: Contessa, das ist eine große Uebernifdjung und ein noch größeres Vergnügen! An dieser Stelle muß ich erklären, daß Pasquale ein altes Jnventarstück der Familie Frangipani war und die Rolle eines Majordomus im Paläste veriah. Danke, Pasquale. Freut mich. Sie wieder zu sehen, dec Conte ist, wie ich von Filippo höre, verreist. Das ist ein Freund von mir aus London. Pasquale verbeugte sich in der Richtung gegen mich. Und da Der Conte nicht da ist, fuhr ich fort, möchten wir uns em wenig mit Ihnen unterhalten. Wir standen in einem geräumigen Vestibül; eine mächtige Marmoctreppe füllte es der ganzen Breite nach aus und führte zu den Staatsräumen un ersten Stock, üWQCßuua plgt-J Neu eingetroffen! Zu den billigsten Tagespreisen prima AnzuMüffe». Mir. boiiM. 120. an SaiimmoUfcrge.. „ „ „ , 64. „ ülrrmelfatter ... „ „ „ . 32.50 „ Sdiwarifatttr...„ „ „ „ 23. „ Jean Eckert, Plockstr. 4. ZshnO-Ngki-LSSrMwMige»- lenorohiteB aller SMme erledigt imeenitens nenenroeg 10 3. $. H10H0 am fireypiad sämtliche Ersatzteile and 3a6ttaöhereifangen stets am taget- 011213 Prima Qualität zu verkaufen. Komplette Ausführungen werden mit übernommen. Gießener Dachziegel - Fabrik. Bureau Bergstraße 5, Telephon 922. 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Preis Hans Haase, Ida Reisenweber, Frieda Bierau. 80 Silben: 1. Preis Otto Jung. 100 Silben: 1. Preis Karl Müller, Wilh. Mer; 3. Preis Otto Philipp, Ernst; Klinkel, Friedr. Deibel. 120 Silben: 1. Preis Erich Rohrbach; 2. Preis Karl Bolk- mann. 160 Silben: 3. Preis Ludw. Klinkel. — Bei der Neuwahl des Bezirksvorstandes wurde als Vertreter der Stenvgraphen-Vereinigung Lollar Herr Adolf Keil gewählt.__ Nr. 84 vom 21. Juni enthält: Reichstagswahl. — Abstimmung in Westpreußen. — Reiseverkehr mit dem Memel gebiet. — Viehseuchen. An st eckender Scheidenkatarrh ist unter den Rindviehbeständen der Gemeinde Treis a. d. Lda. festgestrllt worden. Die Sperrmaß- rcgeln wurden angeordnet. — Der ansteckende Sä-eid^entatarrh in Queckborn ist erloschen. Di c n st n a chr i chtcn des K r.e i s a m t es. Im Kreis Lauterbach ist die Maul- und Klauen- fatahen te irt wert tie BrtU’uki lelw.-Dreakerel. EL Lexoe. fließ es Literarische Gesellschaft. Freitag den 25. Jnni abends S Uhr in der neuen Aula der Universität Rudolf Presber aus Berlin. Ernstes u.Heiteres aus eignen Werken. Eintrittskarten zu M. 5.—. M. 4 —, M. 3.— (sämtlich numeriert) im Vorverkauf in d. Musikalienhandl. E. Cha Hi er und an der Abendkasse. Studonten- karten nur im Vorverkauf beim Hausverwalter gegen Vorzeigen der Ausweiskarte zu M. 1.50. Die BlitgUeler der Literarischen Gesellschaft erhalten die übliche Preisermäßigung. UmD Jahresrechnung 1920. 4. Grgän-ungswahlen zum Ausschuß. 5. Wahl des Ortes der nächsten Hauptversammlung. 6. Vortrag des Herrn Dipl.-Jng. Schmale „Wasserkräfte und Kanalisierungen". 7. Sonstiges (Anregungen, Anfragen, kleine Mittel- lungen ufro.). Alle Mitglieder und Freunde des Labnkanal- projekteS werden ergcbenst hierzu etngeladen. Geschäftsstelle Wetzlar, den 7. Juni 1920. Lahnkanal-Berein E. B. Der Vorsitzende: Groebler, Dergrat. 6392D Saalbau Caf ® Leib Mittwoch den 23. Juni Benefiz-Abend für , Frl.hMsi Sdirögnificr «.Hr«. Direktor Meier mit besonders gewähltem Programm. Motto: Alles lacht! Anfang abends 8 Uhr. Vorverkauf: Zigarrengeschäst Louis Scharmann, Lindenplatz,' Karl Möhl, Papiergeschatt, Walltorstr.; Friseurladen Möhl. Schulstraße 5. 0111» Hotel Schütz Mittwoch abend den 23. Juni großes Gartenkonzert Anfang ’/»8 Uhr fauche aus gebrochen. Die Gemeinden Reuters und Maar hilboi je einen Sperrbezirk. Das Beobachtungsgebiet umfaßt folgende Gemeindürezirkc: Stadt Lauterbach, Heblos Rimlos, Wallenrod, WerngeS, Willofs Hof-Sassen, Angersbach, Landenhausen, Rudlos, Eiscnbach, Frischborn, Blitzenrod, Dirlammen.. Allmenrod und Sickendorf sowie die Jung Viehweide bei Lauterbach Der ganze Kreis Lauterbach ist zum gefährdeten Gebiet erklärt tuorben. Der Handel mit Klauenvieh ist Bekanntmachung. Am Samötaa, dem 26. Juni 1920, nachmittags 3'/« Uhr, findet in Limbnrg a. d.L., oberer Saal des Hotels „Preußischer Hof" die znWe oröeüfiiee AMmlMNiW deL Lahnkanalveretns statt.— 3 Jahre, Sänger und Schükri 2 Jahre Zucht- ( Haus, Garsch, Isaac, Wolff und Jstel je ein Jahr | sechs Monate und gegen Gontkrewitz ein Jahr | Gefängnis. Das Urteil lautet gegen Anton auf : 2 Jahre, Sänger 3, Kvatzenberg und Schükri je 112 Jahre Zuchthaus, gegen Garsch 1 Jahr, Gont- kiewitz 6 Monate, Isaac und Wolff 9 Monate und Jstel 1 Jahr Gefängnis. Turnen, Spiel und Sport. — De utsche Turnerschaft. Soweit die einzelnen Turnvereine gemeldet haben, nahmen im ganzen Reich an der Himmelfahrt wande- r u n g der Deutsche Turnerschaft 200 000 Wandernde teil. = Kreis turntag. Der 79. Kveisturntag des Mittelrhcinkreises (9. Kreis) der Deutschen Tucnerschaft, der auch aus dem besetzten Gebiet wieder stark besucht war, fand in Frankfurt unter dem Vorsitz des Kreis Vertreters Sckiulrat Schmuck (Darmstadtt statt. Anwesend waren 34 Kreisaus- schustmitgliedec, 15 Gauturnwarte und 239 Abgeordnete. Der Gau Hessen war durch den Gauvorsitzenden Pfeifer (Wetzlar), Gauturnwart Will (Gießen) und Rektor Back) (Großen-Linden), die Gießener Turnerschaft durch ihren Vorsitzenden Erle vertreten. Die Vereine des Saargebietes ließen unter stürmischem Beifall ihre unentwegte Treue zur Deutschen Turnerschaft und zum Reich bekunden. Das Saacgebiet würde niemals französisch werden. Aus dem Geschäftsbericht ist zu entnehmen, daß der Kreis in 1170 Vereinsorten 1278 Turnvereine mit rund 152 000 Turnern und Turnerinnen hat. Aus wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist an die Abhaltung eines Krcisturnfestes zunächst noch nicht zu denken, dafür sollen in den 6 neu geschaffenen Untcrüerhänberr Verbandswetturnen abgehalten werden. Außerdem wird am- 15. August in Frankfurt ein Kreisspielfest veranstaltet, wobei die Meisterschaften in Schlag- und Faustball ausgetcagen werden. Pfeifer i Wetzlar) bedauerte den Ausfall der Krers- turnfeste, er forderte dafür ein kleineres Turnen der auserlesensten Turmer des Kreises. Beschlossen wurde, daß Wettkämpfe, die über den Rahmen des Vereins hinausgehen, der Genehmigung des Gaues bedürfen. Prof. Bender (Frankfurt) berichtete über das geistige Turnen. Geschaffen wurde eine Kreisunfallkasse. A Nidda, 21. Juni. Zum ersten Male seit dem Kriege konnte der hiesige Turnvereinl gestern wieder sein öffentliches Anturnen halten. Mit Militärmusik zogen die Vereine von hier, Geiß-Nidda, Wallernhausen, Borsdorf und Ranstadt auf die Gänsweide, wo der hiesige Verein in verschiedenen Riegen die mannigfachsten Frei-, Ordnungs- und Geräteübungen aufführte. Die Leistungen zeigten, daß wieder mit Eifer und Hingabe der Turnerei gehuldigt wird. Großes Interesse brachten die sehr zahlreich erschienenen Zuschauer und Freunde des Turnsports den Hebungen einer Damenriege entgegen, die hier zum ersten Male öfsenttich auftrat. Ein Ball im Gambrinus bildete den Absckstuß der Feier. Ortenberg, 20. Juni. Der Fußballklub „Germania Ortenberg 1907" veranstaltet am 11. Juli, vormittags 9 Uhr beginnend, zu Ortenberg (Ober-Hessen) seine diesj-Ührrgen leichtathletischen Wettkämpfe, bestehend in: Fußballsechser- spiele: Klasse ABC, Fußballweitstoß: lür Erstlinge: 50 :100-M ttr-L-Zus 4xl00-Met. r-Staf^l; für Anfänger: "50 :100-Meter-Lauf 4xl00-Mettr- Stasfel: für Junioven: 50 :100-Meter-Laui 4x lOO-Miter-Stoff l; für S.niorm. 5 >: ICO : 230 : 403 • 803 :1. 00 M.ter-Lcu, 4X100-Mcter-Stasfcl Wartburg-Verein. Donnerstag den 24. Juni abends 8 Ubr in der neuen Universitäts-Aula Kammermusikabend zum Besten d. Jugendfürsorge. Aussührende: (Dreikampf, bestehend: 100-Meter-Louf, Sodj* sprung, Kugelstoßm), Diskus, Speerwurs, Kugelstoßen (7V4 Kg.), Hochsprung, Stabhochsprung Weitsprung. Befreiung von der Angestelltenversicherung bis zum 30.6.1920noch möglich. Manwende sichsofortan General-Agent Karl Mohr, Gietzen Ludwigftrabe 28. M5, Tcleph»« 854. Der Schlichtungsnusschntz der Provinz Oberheffen. Sitzung vom 16. Jnni 1920. 1. Dem Einspruch des Bautechnikers Opper mtb HilfsschreLers Schmttt gegen die zum 1. Juli wegen Auslosung des Militämenbauamtes Gießen erfolgten Kündigungen des Militärbauamtes Hanau kann nicht stattgegeben werden. 2. Die Gemeinde Hattenrod hat dem aushilfs- ■ weise am Pumpwerk der Gemeinde im Winter zweimal je eine Stunde, im Sommer zweimal je IV2 Stunden täglich beschäftigten Kriegsbeschädigten Heinrich Fink daselbst mit Wirkung vom 1. Januar 1920 eine Vergütung von 5 Mk. und vom 1. Mai ab eine solche von 7,50 Mk. täglich zu zahlen. 3. Die Maschinenfabriken I. A. Tröster in Butzbach und A. Volk in Pohl-Göns haben mit Wirkung vom 1. Juni auf die im Schiedsspruch vom 27. März 1920 festgesetzten Löhne einen Zuschlag von 25 Proz. zu zahlen. 4. Bei den Firmen, die Fuhrleute, ßaper» ober Tr cmsportarbeiter beschäftigen und dem Südwestdeutschen Arbeitgeberverband der Transport-, Handels- und Verkehrsgewerbe angeboren (es betrifft Firmen in Butzbach, Bad-Naul>eim, Friedbergs sind folgende Löhne zu zahlen: 1. in Fricch- berg und BadMauheim mit Wirkung vvm 3. Mai 1920 ein. Wochenspitzenlohn von 150 Mk., im übrigen entsprechend gestaffelt; 2. in Butzbach 140 Mk. Eine weitere Sache fiel aus. Sitzung vom 17. Juni 1920. 1. Der Antrag aus Neufestsetzung der Löhne in der Gallsck^n Dampfziegelei wird znrückge- wiesen, da das Abkommen vvm 19. April 1920 noch nicht gekündigt worden ist, hierbei jedoch von früherer Vereinbarung -her, die insoweit nicht aufgehoben war, noch eine vierwöcheittliche Kündigungsfrist einzuhalten war. 2. Die Urlaubszeit und die Löhne bei den Gerbereien Lotz und Becker hier werden festgesetzt und den Parteien wird ausgegeben, binnen 14 Tagen einen förmlichen Tarifvertrag abzuschließen, auf Grund der bereits teilweise erfolgten Verständigung und des heute beiderseits anerfannta! Schiedsspruchs. 3. Der Anspruch verschiedener Arbeiter auf Vergütung wegen angeblich zu kurzer Kündigungsfrist gegen die Spvengstvffabriöen Hoppecke, Meder- lag-e Bad-Nauheim, wird dem ordentlichen Rechtsweg Vorbehalten. 4. Der Einspruch des Peter Dickel in Merlau gegen die fristlose Kündigung bei der Firma Sägewerk Wittich in Mücke wird für gerechtfertigt erklärt intb für den Fall der Ablehnung der Weiter- befchäfttgung eine Entschädigung von 200 Mark festgesetzt. Güte weitere Sache wurde abgesetzt, da ine Parteien Verständigung in Aussicht stellten. Empfehle mich im IfleimWi aller Art: Karikatur« und Bilderplakate, Plakate für den täglichen Gebrauch, Be- nennungs- und Preisschilder für Schaufenster, Dekorationsplakate für Schaufenster aller Branchen. BilligeBerechnung. SaubereAusführung. Emil Becker, Seltersw. 52 Papier- und Spielwaren-Gefchäft. umo3 Das Zahnpulver „Nr. 23" (gesetzlich geschützt)., . Die neue verbesserie Zahnpflege auf wissenschafiltcher Grundlage nach Zabnarzt P. Bohr. In 2 Packungen: SR«»,» erhält die Zahne gesund , Anbnftcinldienö, w’.vjUuub blendend weiß reinigend. Man verlange AanwnSzug ausdrücklich »# Ä Zahnarzt P. Bahr In Gießen in der Drogerie Aua- Roll.l»°bz mit verstärktem Orchester. Eirene Konditorei. — Billard-Club-Zimmer im 1. Stock. — Geöffnet bis 12 Uhr. 6806 »ÜNfriER MONZßEKI ^Eenho^n-DieSe8* oiooso Gustav Petri und Frau Henny geb. Hettler Gießen, 21. Juni 1920. 011197 verboten. --- Gerichtssaat. Zum Prozeß gegen die Marburger Zeit- fieiwilligcn. [1 Marburg, 21. Ium. Zu der Urteilsbegründung sei noch folgendes mitgeteilt: Kriegsgerichtsrat Reiff führte u. a. aus, daß alle Angeklagten fveigesprochcn werden mußten, weil die Sachlage des Fliehens bei den Verhafteten vorlag und der den Angeklagten erteilte Befehl dahm lautete, auf Fliehende zu schießen: Andernteils könne bei keinem einzelnen festgestellt werden, daß er gefehlt habe. Fraglich sei nur der Fall Hom- schuh, weil hier drei Mcum den einen entfliehen ließen. Die Verhandlung habe jedoch ergeben, daß hier in dem Augenblick des Entfliehens unglücklick-e Verhältnisse obgewaltet hätten, indem der eine Wachmann sich eine Zigarette angezündet und auch der andere etwas zurückgeblieben sei, so daß ein Eingreifen ohne Schießen nicht zu vermeiden war. Dasselbe sei auch bei den anderen Fällen festgestellt. Der Vorsitzende ging auf diese noch einmal ein und fügte hinzu, daß, wie schon triller erwähnt, wegen des Falles Bartz, Arnold und Frau Wolf ein besonderes Verfahren gegen Göbel und die anderen Zeitfreiwilligen. die nicht unter den Angeklagten seien, vorbehalten fei, denn es könnten hier Verfehlungen vorliegen, die der Klarstellung bedürften. Bemerkt sei, daß den ganzen Verhandlungen Rechtsanwalt Liebknecht aus Berlin beiwohnte. In einer Zuschrift an die hiesige Presse ist der Marburger Universitätsprofessor Maaß der Ansicht, daß die Sache für die Marburger Studenten noch nicht erledigt sei. Auf Klatschereien hin seien sie in öffentlichen Blättern, als „Bluthunde" hingeswllt worden. Damitt so führt er aus, daß der Sachverhalt jetzt zugunsten allein des Studentenkorps aufgeklärt ift, ist die Parteinahme nicht erledigt: sie bleibt abscheulich, um so mehr, als sie jetzt in die allergrellste Beleuchtung tritt. Unsere Studenten haben von jenen Herren Genugtuung, eine die wirklich genügt, zu verlangen. Das muß gerade ein Marburger Universitätslehrer der mißleiteten Oeffentlichkeit gegenüber sofort nach dem Prozeßende aussprechen, ohne Rücksicht auf Person und Stand. [1 Marburg, 21. Juni. Zum zweiten Male nach dem Kriege beging heute wieder die Studentenschaft bei dem Bismarcktnrm das Sonnwendfest. Vom Kämpfrasen aus begaben sich die Studenten in geschlossenem Zuge nach der Bismarcksäule, wo Rektor Geh. Rat Busch und Stud. Strodthoff Ansprachen hielten. Dann erfolgte int Schreine des Sonnwcndseuers der Rückmarsch in die Stadt. Brandenburg, 19. Juni. (WTB3 Der Prozeß gegen die Rädelsführer der großen Meuterei in dem hiesigen Zuchthaus wurde heute abend abgeschlossen. Die Schnldfvage ans Zusammenrottung, gewaltsamen Ausbruch. Gewalttätigkeit und Widerstand gegen die Anstaltsbeamten mürbe in vollem Umfange von den Geschworenen bejaht. Der Staatsanwalt beantragte gegen Anton Voranzeige! £ A A Numerierte Cintrittsprogramme L 2 und 1 Karten für Studierende zu 1 M. bet dem Herrn Hausverwalter der Universität. Aktive Mitglieder halbe Preise, bzw. Freikarten. Bon Mittwoch an werden die von den Mitgliedern nicht bis heute abend abaebolien Cintrittsprogramme bet unserem Mitglied tMusikhans Busch, Kirchen- vlatz) zum Berkaus freigegeben. ««« Vereine und Veranstaltungen. y. Daubringem 20. Juni. Zum Besten der hiesigen Kleinkinder schule sand heute em Inge n d f e st statt, das unter Beteiligung der ganzen Gemeinde einen schönen Verlauf nahrn. -pungc Mädck>en des Ortes hatten schon den Tag über selbstverfertigte sinnige Abzeichen verkault, die jeder Teilnehmer trug. Um 3 Uhr bewegte sich em ttest- zug zum nahen Walde. Auf dem Festplatze setzte Dekan G u ß m an n den Zweck der Veranstaltung auseinander, die nicht nur Mittel für die Klmn- kinderschnle schaffen, sondern zugleich alle Ge- meindegliieder ttotz aller Parteiunterschiede zu Stunden edler Bolksunterhaltung vereinigen solle, die aus eigener Kraft ohne Kosten zu schaffen sei, damit die Jugend einfache Freuden mid gesunde Fröhlichkeit kennen lerne. Daran reihte sich em buntes Programm. Auf Dem Rückmärsche durften die fröhlichen Kleinen mit Bretzeln beschenkt, wieder den Vorttitt haben. Es gingen an Gaben für die verkauften Abzeichen 784 Mar? ein. O Gründers, 21. Juni. Arn. Sonntag wurde hier die Heimkehr der Kriegsgefangenen festlich begangen. Am Morgen war Festgottesdienst, bei dem die beiden hiesigen Gesangvereine, sowie der Musikverein mitwirkten. Am Nachmittag bewegte sich txmn ein Festzug, bestehend ans der Schuljugend, der Volks- und Realschule, sowie den Vereinen nach der ,,Lehm- kaute" vor der Stadt. Eine Ansprache, Spiele der Schüler, die mit Bretzeln bedacht wurden, Lieder der beiden Gesangvereine, Musikvorttäge, ein Eu- bo teil lauf über Göbelnrod (6 Km.) durch den Tunt- bercih. füllten den Nachmittag aits. Am Abend fm'.d nockmals eine Fest Versammlung in der Turnhalle statt, die auch sehr stark besucht war. Nach Begrüßungsworten des Bürgermeisters Ranft hielt Pfarrer Schmidt die Festrede. Em gut gespieltes Theaterstück „Prisoner 713", das bem Abend gut angepaßt war, sowie Darbietungen der Vereine gaben her Feier einen würdigen Verlauf. Bemerkt sei noch daß von den Heimkelwern von hier noch zwei fehlen, die in russischen Gefangeir- schaft in Turkestan sich befinden. Es sind dies ttcmd- wirt Karl Henkel und Schreibgehilfe Georg Schom- bert. Von letzterem ist kürzlich durch einen Neunke hr er indirekt Nachricht gekommen, daß er noch am Leben sei und mit einem der nächsten Transporte einzutreffen boffc, während dagegen von ersterem seit etwa 2 Jahren jede Nachricht lehlt. DercksnDemKinö! FrauKatharinaGalinski Dr.Dertefe KiweiH-Näbmng geb. Schmidt In tiefem Schmerz Marzellus Galinski nebst Kindern und Verwandten Nachweislich rentables slhuü jU Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3l/s Uh auf dem neuen Friedhof statt. 01119 Garten oder Acker Marktplatz 7. Angeb. unt. 903 gesucht. OlltOT Mitt. Ann. Herso Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen Gut Geheimen Justizrats August Melz Die trauernden Hinterbliebenen Gießen, den 22. Juni 1920. Fernsp Gabeln, zu verkamen. 01117« KaPlanSgasse 27 Danksagung [68MA kostenpreis. [6828 zu verkaufen. Für die vielen Beweise herzlicher Seltcrswea 64, Qontor. Emaillekitt ileblgstr. 86JL zu vk. Univernal sowie ja.deutsch.Sckäker Wieseck, den 21. Juni 1920. 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Juni VSrfenknrss. 21.6. 79 75 158 75 172,— 221,50 218 296. 462, 349, 179 146 150 220,25 84,50 292,50 21.6. 14,45 7,375 294 290 187 317,15 674,30 641,35 841,65 179,80 229,75 152,67 39,57 307,20 699,30 644,35 26^59 85,65 21,97 Kurs 19.6. 79,75 313,65 654,30 634,35 824,15 173,80 227,25 149,10 37,20 299,70 681,80 616,85 26*34 85,52 22,09 317,85 675,70 643.15 843,35 180,20 230,25 153,07 38,67 305,80 700,70 640,65 26^65 85,85 22,03 19.6. 14,25 7,22 15,75 12,25 420 - 116,75 655,70 635,65 825,85 174,20 227,75 149,40 37,30 310,30 683,20 618,15 26*40 85,72 22,15 rungsprogramms, —----------- - aussetzungen eiitspreck>en, bie von den Demottaren als unerläßlich für die Mitwirkung cm der Regreß rurrg bezeichnet werden, nammtlich das Bekennrnrs zur Weimarer Verfassung und der repitbltlantid)in Datum: 57.Detrt.flHeg«anL 47»Deu1.Neichranl. 37,Deut.Reichsan1. 4°/0 Preuß. Üonsol» Darmstädter Band Deutsche Dank,. . Dis conto» Gefellfch. Dresdener Dank. . Nationalbank f. D. Mitteld.Treditbank H..Amerik..Pakctf. NorddeutscherLloyd Boch.Gußstahlwrk. D.'Luxemb.Bergw^ Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberschl.EisI Moni Prozentuale Rückvergütung an die Or.svereine wird Mtte für später verschoben. Gartenmeistier R en t sch-Nomn gewesen sei. Ablehnung des Achtstundentages in der Schweiz. Zürich, 21. Juni. (WTB.) Die Jahresversammlung des Schiveizer Gew>rbeverbandes bt» schloß, entschieden gegen die Einführung der 48 Stundenwoche in den Gewerbebetrieben Stellung zu nehmen. Ausstände in Rheinhessen. Mainz, 21. Juni. (WTB.) Die gesamte Arbeiterschaft des Werkes Guftavsburg dw Maschinenfabrik Aug.burg-Nürn- b e r g AG. und des Heddernheim-- r Kup- ferwerks, Werk Gustavsburg. traten heut: früh m den Ausstand. Es handelt sich um etwa 2000 Mann kerbundes aus. . Die Haltung der Deutschen VolksMrtei. Berlin, 21. Juni. (WTB.) Wre die Montagmorgen-Ausgaben der Üllslein-Zeitungm melden, überreichte di' Deutsche Volkspactei d:M Präsidenten Fehrenbach eine neue » ormulre- rung der wichtig st en Sätze des R e gi --- , die insbesondere den Vor- Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank). Dec Aufsichtsrat beschloß in seiner heutig.m Sitzung, dec Generalversammlung für das Jahr 1919 die Verteilung einer Dividende von 8 Proz. vorzuschlagen. Ter Bruttonutzen beträgt pro 1919 inkl. 577 927.88 Mk. Vortrag aus 1918 85 721593.57 Mk., hiervon ab die Handlungsunkosten, Steuern, die ^ratisikationm und Teuerungszulagen an die Beamten, die Zuwendungen an deren Pensionsfonds und für wohltätige Zwecke 60 782 806.37 Mk., Abschreibung auf Bank gebäude und Mobilien 3 678 581.56 Mk., Talonsteuer-Reserve 384 000 Mk. (64 845 387.93 Mk.), verbleibt verteilbarer Reingewinn 208<6205.64 Mark, der wie folgt zur Verteilung gelangen soll: Einlage in die besondere Reserve 3 000 000 Mk., Rückstellung zur Ausbesserung der Bezüge der Altpensionäre 2 000 000 Mk., Dividende 8 Prozent 12 800 000 Mk., Tantiöme des Vorstandes, des stellvertretenden Vorstandes und der am Reingewinn dec Bank beteiligt n Direktoren 1935 400 Mack, Tantieme des Aussichtsrats 512 000 Mk. 20247400 Mk.), während der Rest von 628 805.64 Mark auf neue Rechnung übergeht. Es wurde beschossen, der auf den 16. Juli nach Darmstadt ein- zuberufenden G-neralversammlung die Erhöhung des Aktienkapitals um 60 000 000 Mk. auf 220 000 000 Mk. vorzuschlagen. Müller'sche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn: 17 Grad R. (In einem Teil der Auflage wiedttholt.) Der Völkerbund. Montreal, 21. Juni. (WTB.) Nach em« stürmischen Sitzung sprach sich der amerrkanrsche Arbeiterbund vorbehaltlos zu Gunsten des •ool* Friedberg hielt hierauf einen Vortrag über „Tie I hrher, im späteren Derloust aber allgemein sck^aw Arbeiten an Obstbäumen in den einzelnen Ja'hres- kend mit vorliegender 9«igLcng zu tternerl Ruw-- zeitabschnitlvn". Tie jetzigen tul^en Preise für ObstI gangen. Valu'xl^apiere^rnsbeoiwere -Evinalwerte, Staatsform. Das ungenießbare Brot. Essen, 20. Juni. (Wolff.) Der Betriebsausschuß der Zeche Saelzer-Neuack übergibt der Öffentlichkeit eine Entschließung, in der es heißt: , . „Die st lagen über ungenießbares Brot und das vollständige Stocken in der Lieferung back- fähigen Mehls nehmen in Vergardnterkreisen einen bedrohlichen Charakter an. Tatsache ist, daß hier in Essen an die schwer arbeiten ix Bevölkerung ein undefinierbares, gesundheitsschädigendes „Etwas" als Brot ausgegeben wird, das die Gemüter außerordentlich eLiegt. Die Bergarbeiter, so heitzt es in der Entschließung weiter, haben in ben letzten Monaten gezeigt, daß sie durch das Fahwi von Ueberschichten und die Steigerung der Förderung gewillt sind, der Allgemeinheit ein Opfer zu bringen. Von morgens 5 bis abends 5 Uhr müssen de bei chrer schweren Arbeit während der Ueberfchtch- ten von diesem Mischmasch, in Essen Brot genannt, leben. Die Folgen davon sind, daß die Bergarbeiter bis zu 90 Prozent an Magenbeschwerdm lndeN und arbeitsunfähig werden mtb unsere Förderns von Tag zu Tag zurückgeht, ja, die Lage ist noch bedrohlicher. Die Bergleute erklären, in Kürze bi: IV2 Schichten nicht mehr fahren zu wollen, wenn wenn unser Brot nicht besser wirb." Kämpfe mit Sinnfeinern. Lvndonderrv. 21. Juni. (WM.) Havas.' In der Nacht zum Sonntag kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen Sinnfeinern unb Unro- nisten. Fünf Personen wurden getötet und Diele schwer verletzt. Während es der Polizei gelang, in einem Stadtteil Ruhe zu schaffen, entbrannte in einem anderen ein nmer Kampf, wobei zwei Magazine in Brand gesteckt wurden. Die Sinns-mer vertagten die Feuerwehrleute und schleppten die Dampfspritzen in ihr Hauptquartier. Bei diesem Zusammenstoß soll'n über 100 Personen schwer verletzt wordm fein. Die schwarze Gefahr in England. Hüll, 21. Juni. (WM.) Havas. In der Nacht auf Sonntag tam_ es zu Z u s a m menst ö tz e n zwischen weißen Matrosen und Negern. Dabei wurden fünf große Geschäfte auS- oeplündert. Mehrere Berichte mußten unter poli- zetlicher Bedeckmrg ins Spital gebracht werden. Zwei Neger wurden verhaftet. Die Gründe dieses Konfliktes sind in der Tatsache zu suchen, daß sich . in letzter Zeit immer mehr weiße Frauen in Gesellschaft von Negern sehen ließen. Englische Flottenkonzentration im östlichen Mittelrneer. Malta, 21. Juni. (WTB.) Havas. Alle Schiffe des 1. Geschwaders imb ein Dnl des 8., darunter der große Kreuzer „Zenturion" befinden sich im östlichen Mittelmeer. Der von Marsnlle kommende Kreuzer „Ceoes" ist ebenfalls sofort nach seinem Einlaufen wieder abgedampft. Es hat den Anschein, als ob die ganze Mittelmoerftotte sich int östlichen Teile des Mittelm-eeres konzentrieren werde. Frankreichs Ein- und Ausfuhr. Paris, 21. Juni. (WM.) Nach der offt- xiellen Handelsstatisttk ergibt die Einfuhr Frankreichs aus dem Auslande und den Kolonien in den letzten 5 Monaten einen Wert von 13 041 253 000 Franken gegen 11 114 413 000 Franken in der gleichen Zeit des Jahres 1919, also 1 926 840 000 Fr. mehr. Die Ausfuhr in demselben Zntraum ergibt einen Mehrbetrag von 3 854 446 000 Franken. Havas bemerkt dazu, daß die Besserung d^s Außenhandels stark fühlbar sei und von Monat zu Monat zu Gunsten der Ausfuhr beträchtlich zunehme. Dieses Ergebnis sei um so bedeutsamer, als im Mai Der Handel infolge von Arbeitsstörungen behindert waren nachgiebig im Ein klang mit dem Rückgang der Devisenkurse. Jedoch waren 4^>pol>zenrige Mexikaner 12 Petent höher auf das wiederaus--' tauchende Gerücht von der Wiederaufnahme der Zins-a^ung. Kaliattien litten unter Realij^e- rungen. Am Anlagemarkte nur unbedeutende Ver- und Tüngmrg solle mehr berücksichtigt werden. ' Durch den Schnitt dürfe mnnes deutschen wirksamen BeLämpfung der Obstbaumlchädlrng.'. In Gymnasiums, eines Realgymnasiums oder einer her Bellersheimer Gemarkung hätten zu jenur deutschen Oberrealschnle mit nLmstufigem Lehrgang Freude voriges Jache bamllrche Obstbaume Leim- gesvrdert Er wünscht ist das Reifezeugnis ’iner gürtel getragen. Tas Brechen des Obstes müsse vor- dieser Lehranstalten. - Die Zulassung zur Prüfung sttzig geschahen damit öct Bnum nutst zu ehr für den mittleren Staatsdienst im Vennes- schaden lewe. Lebhafter Verfall lolMe ine Aus- sungssach setzt voraus: Eine abgeschlossene Volks-1 füchrungen des Reimers. KrnSobstbautechnrter He- schulbildung oder eine mindestens glnchtvertige derer bKrndelte dte Ba umwär ter frage. Schulbildung: eine dreijährige praktische Lchrzeit In iL>er Gemernde soll enr BauwwMter strn, der bei einer staatlichen Messnngsdi'mststeile: den zwn- vrellncht von beii Gemernden als ^ldschütze rn ein hallst ähri gen Besuch der Hessische Baugeloerk- Tienst gestellt wurde: chver konnten die Bdhordar schule (Tiefbaukursus, Vermessungsabteilung); nin und.ine Landtmrtichattskammer ung eingchracht wurde. die Geld-Verbindlichkeiten dwistheii1 Ehemaligen Fern- Z^r HeuhantLl, der sonst lnvekt von der Miefe den aus der Ausstellung von sogmiMMten Ho^ Emsetzte, ist noch nicht im Gange. Nur ver- delspapieren, d. h. msbefondere SonWechieln und mürben Verkäufe äbgesckLossen, der Zenttler Schecks, durch Vermittelung der, PruMNgs-^iMd für 30 Mark. Die Wiesenbesitzer halten mit Reckst Ausgleichsämter geteilt. Auf geht das 3M weil man nickst weiß, wie die Grunmtetemte des Inhabers mit dem ihm zustehendm Rechts- ° Stofen wird bchelfen über. Dabei ist keur UnteÄchiä) zwilck^n nnh Rbei'ibessen akzeptterten und nichta^ptierten Wechseln, also starkenvurguno Ktzel.iyesscN. zwischen Akzepten und Tratten, zu machen. Für rm. Darm stabt, 20. Juni An bec Qu ä Lic &rteguni wn Wechsel unJ> Schecks $ux tot, t = r f nähme oder Zahlung und für die Pwtesterhebung! gann nahmm 2000 Ei^e^ber ^tabt-unb Mittel- Y«nrpf nnrfi Artitel 301 des FV die Frist für Eng-1 schulen (1400) und der höheren Schulen (600^ t.il. Sb Äö li 19 20 «ch. Bo5dtesem Tage Es wurden ausgegeben am Montag: Milchreis mit ab dürfen nach der englischen Friedensverordnustg Ducker (^6 Kalorien), mt SÄÄ RL-EÄchAnL S(beckL mit England sind deren Vorlaite in Eng- Kalorien), Samstag: Kakao mit einem großen 10 ® 1920 ^u Algen hat Brötchen (577 Kalorteii). Die Kinder nehmm die müllen^ dte^^Urkmidm^^s ob al d ^w?e 1 ?g en d Kost sichtlich gerne. Atzt sollen g« weitere tes i ck N^auÄrleich^mt durch deren Anzahl Kinder im Alter von 3-5 Jahren die Hauptstelle bzw.' MstLndige Zweigstelle belÄrfttg smd, Ww«etwa 3M bedEige werdende lassen, damit sie noch rechtzeitig zwecks Vorlage kund stillende Mütter gespeist werden, nach England übermittelt werden können. Es er- Hessen-Nassau. scheint erforderlich, damit gleichzeitig die Anrrnl- = Frankfurt a. M., 20. Juni. Die düng der Wechsel- und Schechorder-rngen laut Be- bevorstehende gewaltige Erhöhung der Steuern kanntmachuu^ ^pi 30. ^rrl l92O zu berbiriden, die damit verbundene Belastung des ^b^ull l^fll^ Hausbesitzerstandes hat seit einigen Tagen ein wenn sie veranlassen wollte, daß im Interesse der M a s s e n a n g e b 0 t vo nL>a u . v e naUj nt ihrem Bezirk ansässigen Frrmen der Inhal,: fen zur Folge^> eine^Erscheinung, wie sie auf dieses Schreibens int Bezirk der Kammer so schnell dem Wohnungsmarkte bisher noch nicht be- und soweit wie möglich in geeigneter Weise ver- obachtet wurde. Gegenwärtig liegen beim breitet würde. Dabei wäre vielleicht noch ^nmal Wohnungsamt rund 10000 Gesuche um darauf hinMweisen, welche Zweigstelle^^des Reichs- Ueberlassung von Wohnungen vor. Auf noc- ausgleickrsamts für die 'Firmen im Handelskam- Wege hätte die Nummer 10 000 in MUsgtentr'ereine SBof,nmt9 su ** Der Kreis-Obst- und Gartenbau- eryairen. verein hielt gestern feine ordentliche Hauptver- sammlüng im Felsenkeller unter Atter Beteiligung VeriNtscyteA. ab. Der Vorsitzende des aeschäflssühvenden Ans- ** Seitunasträaer zum schusses, Kreisobstbautechniker Heberer, erteteo „ „ h r 0^QtiiÄe ßanbrat Besudlungen. Er widmete dem bisherigen Bor- Land rat! ^ver lommllmriime ^anorar sitzenden, Kreisrat La n g ermann, (Büdingeii), Pass eh l-NeustettiN hat e ntsch ieden bie Oiel- warme Worte des Dankes für seine bisherige Lei- settigfte Vergangenheit unter lernen sozialisti- tung des Vereins. Zum Andenkeii cm den verstör- scheu Amtsgenossen hinter sich. Er begann als beuen zweiten Vorsitzenden, ©tabtrat S i m 0 n, Zeitungsausträger bei der konservativen er^lpben sich die Auwesendeii von deii Sitzen. Es Greifswalder Zeitung, wurde darauf Bäcker- mußte somit zur Wahl der beiden Vorcktzenden ge- ^^hrling und in weiterer Folge ^ti^^enaT6ei^ L^!.bnwerb«u Tie WäNrum e^3^itzen^m ^^cht, Waldarbeiter, Schreiber, Kohlen- h ^r^at ar i us ch trimmer, Hafenarbeiter, Privatsekretär, Aussicht genommen. Zum 2. Vorsitzenden wurde Eisenbahnarbeiter, Journalist, Schriftleiter, Heberer einstimmig gewählt. Die Rech- Schriftsteller und Verleger, und nunmehr mmgsablage ergab für die Jähre 1918 und 1919 Lcurdrat in Pommern. eine Gesamteirmallme von 3571 Mk. und eine Aus- --- gäbe von 3157 Mk., für Vorträge und Versamm- Battöcl hingen wurden 1384 Mk. aud^egeben. Tas Kapitel- ? , * . vermögen beträgt 4455 Mk. Ter Voranschlag für B er l in, 21^Juni. Bö r s en st^t m m u n gs- 1920 wurde mit 2603,90 Mk. festgesetzt. Tte Haupt- b i l d. Dte Borft war wetten Mruckchltetw und das versamnillmg des Provinzial-Obstbauvereins findet Gesckäst gmng.rttgtg ANstmgs war feite ^mmnnö am 7. August in Gießen statt, damit ist auch die I vor!?eri-sÄmd bei, iehlche der Mitglieder Hofmann und Bender, betreffend Mvntenvapleredagogeviwuren lchw«ch,r.Btemarck- J---- ---------- • verloöeii 7 Pw-zent. Vv!i ^ckuffährtsallreii loaren anfänglich Pakelfahtt und Lloyd mäßig «dibD-i-ck Omrt'W***** ' Deutschen Schutzbund Annahmesieüe: Geschäftsstelle dieser Zeitung. ln der Rekonvaleszenz, nach erschöpfenden Krankheiten und Blutverlusten sind LECIFERR8M-TABLETTEM speziell geeignet, die Kräfte wieder zu heban, das Blut zu ersetzen und neue Lebenskraft zu schaffen. Von Aerzten und vielen Tausenden empfohlen. Preis M. 6.— in Apotheken. Berlin, Ordentliche Generalversammlung. Die Kommanditisten unserer Gesellschaft werden hierdurch auf Montag, den 5. Juli 1920, naehm. 4 Uhr zu der diesjährigen ordentlichen Generalversammlung: nach unserem hiesigen Geschäftshause, Behrenstr. ti II, etngeladen. Verhandl ungsgegenst&n de: 1 Vorlage der Bilanz und Gewinn- und Verlust-Rechnung sowie der Berichte der Geschäftsinhaber und des Aufsichtsrats für das Jahr 1 19. Beschlußfassung über die Genehmigung der Bilanz, die Gewinnverteilung und über die der Verwaltung zu erteilende Entlastung. 2. Aenderung des Art. 1 der Satzung (Ausscheiden des Herrn Dr. Hermann Bischer aus der Zahl der Geschäftsinhaber); des Art. W Abs. 2 (Wohnsitz des Vorsitzenden des Aufsichtsrats und seiner Stellvertreter); des Art. 29 (Gebernahme der Tantiemesteuer auf die Gesellschaft) und des Art. 35 (Ermächtigung des Aufsichtsrats zu Satzungänderungen, die lediglich die Fassung betreffen). 3. Auf sich tsrate wählen. in der der DlK»at«-O«Mllsehaft, DiKonte-GMeUschaft, Zur Teilnahme an der Generalversammlung ist jeder Kommanditist, zur Stimmenabgabe bei den zu fassenden Beschlüssen sind nur diejenigen Kommanditisten berechtigt, deren Anteile mindestens acht Tage vor Berufung der Generalversammlung im Aktienbuche der Gesellschaft auf ihren Namen eingetragen sind, und welche ihre Anteile — oder Depotschein? der Reichsbank oder der Bank des Berliner Kassen-Vereins — spätestens einen Tag vor der Generalversammlung entweder bei einem Notar oder Stettin b i der Directlon Filiale Stettin. Stuttgart bei der Directlon Filiale Stuttgart, „ Trier bH der Directlon der Dlneonte-GoMllMhaft, Filiale Trier, und bei unseren Niederlassungen in Andernach Aschersleben, Bad Oy n hausen, Bochum. Burg b. M.' Cannetatt, Cöpenlck, Cöthen 1. A., Cüetrln, Detmold. Eßlingen a. N., Feuerbach, Frankfurt a. O.. Freuden Stadt. Friedrichs ha Ten. Gelslingen - Steig, Gießen Gronau 1. W„ Halberstadt, Hattingen, Herford, Homburg v. d. H , Kirchheim und Teck. Lemgo, Ludwlge- bnrg, Minden I. W., Mühlhausen I. Th., Naumburg n. S., Nordhan^en. Offenbach n. M Peine, Potsdam, Ravensburg. Reutlingen, Rheine 1. W„ Sagen. Sale- wedel.*chwilb. Gmünd, Schwtib. Hall, Schwenningen a. X., Sorna N.-L., Stendal, Tilsit, Tübingen, Tutt ? Vaihingen a. n unserem Geschäftslokale zu Darmstadt etattfindeuden i leb en und- sechzigste u ordentlichen Generalversammlung mit fo Igend er Tagesordnung einztüaden: 1. Bericht des Vorstandes und des Aufsichtarats über das Geschäfte- jahr 1919. 2. Genehmigung der Bilanz und Gewinn- und Vertustrechnung sowie der Gewinnverteilung. 3. Erteilung der Entlastung an die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrats. 4. Wahl von Anfrichtsratsmitgliedern. 5. Beschlußfassung über die Genehmigung der Erhöhung des Gnmd- kapitals von M. 160000000.— auf M. 220000000.— durch Ausgabe von 60000 auf den Inhaber lautenden Aktien über ie M. 1000.— mit Dividendenberechtigung ab 1. Juli 1920 unter Ausschluß des gesetzAehen Bezugsrechts der Aktionäre. Beschlußfassung über die Bedingungen für die Ausgabe der jungen Aktien. 6, Abänderung der Satzung der Gesellschaft durch a) Aenderung der Fassung der §§ 3, 4, 7, 9. 10, 16, 17, 18, 19, 22. 25. 26, 3L b) Verschmelzung der §§ 1 und 2 Satz 1 und 2 Halbsntz 1; 5 und 5 Abs. 3; 16 und 17; 21 und 25, sowie der verschiedenen Absätze des § 31 und Eingliederung des § 20 Abs. 3 in den vierten Abschnitt der Satzungen. c) Streichung der 2 Satz 2 Halbsatz 2 und 3; 8 Abs. 2 Halbsatz 2; 6 Abs. 1 und 2; 7 Abs. 1, 2 Halbsatz 2 und Abs. 4; 8: 10 Abs. 2—5; 14; 15; 16 Aba 1 Satz 1 und Abs. 2 und 3; 17 Satz 1 und 3; 18 Satz 3—6; 20 Abs. 2; 21 Abs. 4, mit Ausnahme von Satz 1, Halbsatz 1; 24 Abs. 1, 3 und 4; 29 Abs. 2 Satz 2: der Worte „in Darmstadt“ in § 30 Abs. 1; 31 Aba 8 Satz 2 und 3. d) Abänderung von § 5 durch Einfügung gesetzlicher Vorschriften und Festsetzung der Einzahlungstermine bei Erhöhung des Grundkapitals; § 7 durch Neuregelung der Dauer der den Aktien bolzugebende® Gewinnanteilscheine; 8 9 durch Hinzufügung einer Bestimmung über die Gewinnanteilscheine der für kraftlos erklärten Aktien; § 13 durch Ausbau des Vollmachtswesens und der Bestimmungen über die Vertretung der Gesellschaft; §§ 16 und 17 durch Einführung des vierjährigen Turnus bei Erneuerung des Aufsichtsrats; 8 19 durch Neuregelung der sofortigen Einberufung einer Sitzung des Aufsichtsrats; § 23 durch anderweitige Bestimmung über die feste Vergütung und den Gewinnanteil der Aufsichisratsmitglieder sowie durch Hinzufügung einer Bestimmung über die Tantiemesteuer: § 24 durch Neuregelung der Teilnahme und Abstimmung in der Generalversammlung; §25 durch Neuregelung der Vertretung von abwesenden Aktionären in der Generalversammlung und der diesbezüglichen Vollmachten; § 30 durch Ergänzung der Vorschriften über Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung; $31 durch Verlängerung der Frist zur Vorlage der Bilanz; 8 32 durch anderweitige Bestimmungen über Verwendung des Reingewinnes; § 36 durch Zusatzbestimmung betr. die Wahl der Liquidatoren. 7. Genehmigung der in Gemäßheit des Punkte der Tagesordnung abge- änderten Satzung durch die Generalversammlung. Die Hinterlegung der Aktien bzw. des ordnungsmäßigen Hinterlegungsscheines eines deutschen Notars, der Reichsbank oder der Bank des Berliner Kassen-Vereins in Gemäßheit des § 24 der Satzung hat spätestens am 12. Joll d. J. während der üblichen Geschäftsstunden zu erfolgen, und zwar entweder bei den Niederlassungen unseres Instituts in Berlin. Darmstadt, Aachen. Alsfeld, Amberg, AechalTenbnrg. Angw borg, Bad-Nanhelm, Bamberg, Bensheim. Benthe» O.-S„ Biebrich a. Rh., Bielefeld, Bingen a. Rh., Bonn, Braunschweig, Breslau, Butzbach, Chemnitz. Cottbus. Crossen (Od.). Cuxhaven. Dortmund. Dresden. Duisburg, Düsseldorf. Elberfeld, Forst N.-L.. Frankfurt a. M„ Frankfurt a. <>., Freiburg I. B„ Friedberg (Hessen), Fulda, Fürth (Bayern). Gera. Gießen. Glats. Glelwitz. Göppingen. Görlitz, Greifswald, Greiz. Guben, Halle a. S., Hamburg, Hannover, Heilbronn n. N., Herborn, Hindenburg O.-S„ Hirschberg (Schl.), dauer, Kattowltz. Kehl. Köln, Kreuzburg O.-S.« Kreuznach. Landau (Pfalz), Lauhan (Schl.), Leipzig, Leobschüiz, Limburg (Lahn), Ludwigshafen am Rhein, Mainz. Mannheim, Michelstadt L <>., 'tünchen, Myslowitz, Neustadt (Haardt), Neustadt (O.-S.), Nürnberg, Offenbach am Main, Oppeln, Pasewalk, Passau. Pforzheim, Pirmasens, Prenzlau, Quedlinburg, Railbor, Rybnlk, Sangerhausen, Schweinfurt, Senftenberg, Soran (N.-L.). Spremberg. Stargard I. P.. Stettin. Stuttgart, Trier, Wald (Rhld.). Weil burg.Wetzlar,Wiesbaden.Worms,W ürzburg, Zeitz. Zülllchan. oder in Bremen bei der Deutschen Nationalbank, Kommanditgesellschaft auf Aktien. n Coblene b i Herrn Leopold Seligmann. „ Dort mund bei der Den sehen National bank, Kommanditgesellschaft auf Aktien, „ Dresden bei den Herren Albert Knntze * Co., „ Essen a. d. Rnhr bei Herrn Simon Hirschland, „ Frankfurt a. M. bei den Herren Otto Hirsch * Co., „ Glogau bei Herrn H.M. Fllesbach s Wwe.. „ Grünberg 1. Schl, bei Herrn H.M. Fllcsbaeh’s Wwe., , Königsberg LPr. bei der Ostbank für Handeln. Gewerbe, „ München bei den Herren Merck, Finck * Co. Berlin und Darmstadt, den 21. Juni 1920. 6880D Bank für Handel and Industrie, v. Mimson. Andreae. ilMinil-tei i Kerne Wanze mehr. pikiert, Driflinalfaat bet Jirma Hange, Erfurt, sowie alle anderen Lvat- gemüfevftanreu empf. in schöner Ware (011154 Sittntrti Dönges Wieste«, Marb. Srr. 67, Haltest, d. Straßenbahn. -Erdbeeren ttirschen sowie alles sonstige der Saison entivrechenbeObst empfiehlt In täglich frischen Zufuhren zu billigsten Preisen 6434 W. Hankel Reue« Baue 7. Tel. 612. Einkoch- Glltcer Apparate rett öusnri, gareattert la PrleOMgiihtlL m Carl Schunck, Rahnhofstraße Nr. Ä „NieedaaP*. Erfolg verblüffend. — Restlose Vertilgung. [5686A BF Beste Zeit zur Brutvernichtung. "MR Kinderleicht ansu wend., altbewährt Doppel pack Mk. 5. Verkauf b. Drei. Carl SeteeL Krankt Str. 39. Bitte Ausdrücklich nur Nicodanl zu verlangen. 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(WTBO Tre Versammlung wählte in der 'heutigen Sitzung labhängigen Abgeordnstm Sepp, Oerter, Sievers, sowie die bisherigen Minister An- rd Steinbrecher, die den Mehrheitssozialishen ren, zu Ministern. Der Württembergische Landtag. Inhalts Utbersicht: Verordnung über künstliche Düngemittel. - Verwendung des Mehrerlöses aus den Häuten von Schlachtvieh. - Dienstbefreiung der an Beamtentagungen teilnehmenden Beamten und Lehrer. - Nachtrag zur Deutschen Arzneitaxe. - Das Pfleggeld für die Zöglinge der Blindenanstalt zu Friedberg. - Lotterie des Kaninchen-Iucht-Vereins Gießen. - Richtpreise für Kerzen. - Heimbeförderung russischer Kriegsgefangener. - Viehablieserung. - Viehseuchen. - Dienstnachrichten. - Feldbereinigung Queckborn und Langd. - Verbot der Herstellung von Weißgebäck. - Gesunden, verloren. Bekanntmachung. Richtpreise für Kerzen. Richtpreise für Kerzen Befragen zur Zeit: in 500-Gramm-Packung: Die einzelne 6er Kerze 1,55 Mk. die einzelne 8er Kerze 1,15 Mk. Bekanntmachung. Betr.: Heimbeförderung der nod> in Deutschland befindlichen russischen Kriegsgefangenen. , Um bei der Heimbeförderung der russischen Kriegsgefangenen in Deutschland jedes politische Moment auszuschalten, hat sich die deutsche Regierung veranlaßt gesehen, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz in Gens mit der Heimbeförderung der russischen Kriegsgefangenen zu ersuchen. Dieses hat erne Amslon unter Führung des schweizer Oberstkorpskommandanten Wildholz nach Deutschland entsandt, welche sich mit der Lage vertraut machen und die weitere Entsendung von Delegierten in die Wege letten soll. Die deutsche Regierung hat zugesagt, dafür zu sorgen, daß die russischen Kriegsgefangenen, einschl. der ehemaligen bereits entlassenen und beurlaubten Kriegsgefangenen lederzett mit den zuständigen Delegierten des Internationalen Roten Kreuzes in Verkehr treten können. . Tie Bürgermeistereien, in deren Dienstbezirk sich noch russische Kriegsgefangene befinden, werden daher angewiesen, den Msisions- mitgliedern jede gewünschte Unterstützung zu gewähren und ihnen bei Erledigung ihrer Aufgabe mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Gießen, den 19. Juni 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Tr. Heß.- Bekanntmachung. Dem Kaninchen-Zucht-Verein Gießen ist die Erlaubnis zum Vertrieb und zur Ausspielung einer Lotterie von 2000 Losen zu 50 Pf. gestattet worden. ~ „ Die Ausspielung findet am 30. August 1920 statt. Gießen, den 14. Juni 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: W e lcker.. Bekanntmachung. B e t r.; Viehablieserung an Frankreich und Belgien. Tie Ablieferung der an die Entente abzugebenden Rinder, Schafe und Ziegen ist beendet bis auf einen kleinen Rest Rinder, der wegen der herrschenden Maul- und Klauenseuche nicht vorgestellt werden konnte. Das noch zur Abgabe und als Reserve bestimmte Vieh wird deshalb hierdurch freigegeben, da in absehbarer Zeit mit der Ablieferung nicht gerechnet werden kann. ' Tie Bürgermeistereien wollen die Interessenten hiernach bedeuten. . Gießen, den 17. Juni 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Tr. Heß. Bekanntmachung betreffend den zweiten Nachtrag zur fünften Ausgabe der Deutschen Arzneitaxe 1920. Vom 11. Juni 1920. Auf Grund des § 80 Abs. 1 der Gewerbeordnung für das Deutsche Reich bestimmen wir, daß mit Wirkung vom 15. J m> übrigen sei es Aufgabe der Deutschen, in Spaa Vorschläge zu machen. Die Alliierten wollten ihre These nicht abschwächen dadurch, daß sie sie heute schon bekannt geben. Die italieni-, schen Vertreter hätten erklärt, sie könnten die französisch-englischen Vorschläge erst annehmen, nachdem die Frage der Verteilung unter den Alliierten geregelt fei. - Paris, 23. Juni. (WTB.) Der „Demps" sagt in einer kurzen Note, man könne die Frage der Garantie für die internationalen Anleihen sich so denken, daß die deutschen Zolleinnahmen obligatorisch in die Kasse eines Delegierten des Wiedergut- machungsausschusscs abgeführt würden, der sie aber weiterleite und sie nur dann behalte, wenn Deutschland seine finanziellen Verpflichtungen nicht halten werde. Also nur in diesem Falle würde die alliierte Kontrolle in die Verwaltung der deutschen Zölle eingreifen. Die Unruhen in Irland. London, 22. Juni. (WTB.) In Dublin wurde heute ein Automobil, in dem der Assistent des Generalmspektenrs der Polizeitruppen, Roberts, und drei Polizisten saßen, von Bewaffneten aus dem Hinterhalt überfallen und Roberts und der Chauffeur durch Revolverschüsse verwundet. Das neue rumänische Kabinett. Bukarest. 22. Juni. >WTB.) Reuter. Ave- rescu hat ein Kabinett mit Jvnescu als Minister des. Aeußew gebildet. tuttgart, 22. Juni. (Wolff.) Der neue tag trat heute zu seiner ersten Sitzung aen und wählte mit 57 von 99 abgegebenen ten den Zentrumsabgeordnften Wa ter zum .gspräsidenten. Zuni 1. Vizepräsidenten der Abgeordnete Dr. Roth (Bauernbund) 3 Stimmen und zum 2. Vizepräsidenten ►georbnete Keil (Soz.) mit 83 (Stimmen ge- Die Wahl des Staatspräs UmtsücrlihiNguitgsblatt für die Provinzialdirektion Oberhessen und für dar Kreisamt Gießen Erscheint nach Bedarf: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Nur durch die Post zu beziehen gegen Mk. 2.50 vierteljährlich. ra. Aus dem Kreise Wetzlar, 21. Juni. Infolge der er höhten Fleischpreise (11M pro Pfund) müssen viele kleinen Leute m Stadt und Land auf den Ankauf von Fleisch verzichten. = Aus dem Spessart, 22. Ium. In Lohr kostet das P f u n d Ki r s che n, die die Händler'mit der Bahn bekommen, 1 Mark. Kann der Händler nicht die von der Stadt beglaubigte Erklärung vorzeigen, daß er Kirsck-en Nicht über eme Mark das Pfund verkaufen werde, so bekommt er seine Ware von der hiesigeii Bahnstation nicht aus- geliefert. ___ . . == Aus dem Taunus, 22. Ium. Die Heidelbeerernte hat begonnen. Trotz der großen Ergiebigkeit der diesjährige Ernte sind die Preise recht hoch. Den Hauptgewinn stecken die Zwischenhändler ein . . ha. H e r s f e I d, 22. Ium. In emer Pro - test Versammlung gegen die Fleischte u e r u u g wurde der Fleischstreik erwart, solange nicht die Preise den wirklichen Verhältnissen entsprechen. In einer Entschließung heißt es: der Schlachthof ist zu schließen und nur Frer- banksleisch zu verkaufen. Kein Vieh ist ans dem Kreise auszuführen. Gegen Schwarzschl achter muß in schärfster Weise vorgegangen worden. Um Kranke zu versorgen, sind Einzelsckstachtungen vorzunehmen. Bekanntmachung. Betr.: Die Aufnahme von Blinden in die Blindenanstalt zu '-Friedberg. . Au öic iöiirQcriiiciftcreieu und Ortsschulvorstande des Kreises. Das Psteggeld für die Zöglinge der Blinden-Anstalt zu Friedberg ist mit Wirkung vorn 1. April 1920 an wie folgt erhöht worden: , a) für Zöglinge, welche die hessische Staatsangchörrgkett besitzen und für welche die Kosten von den Angehörigen oder von einem Hess. Arm en verband getragen "werden, von 300 M. auf 500 M. Gießen, den 15. Juni 1920. b) für andere Zöglinge von 500 auf 700 M. Kreisamt Gießen. I. V.: Welcker. AU5 dem besetzten Gebiet, Französische Aengste. Mainz, 21. Juni. (Wolff.) Gestern erging ein Verbot der französischen Militärbehörde, daß Meldungen über Freudenkundgebungen der Deutschen in Flensburg anläßlich der Niederlegung der alliierten Fallen und des Auf- zielens der deutschen FalMw gebracht trübet Meldungen über den Ludwigshafener Streik dürfen überhaupt nicht gebracht werden. Tie französische Militärbehörde behält sich vor, eigene Nachrichten zu veröffentliche. Im Mainzer Stadtbild ist eine erhöhte Nervosität der Franzv eu festzustellen. Seit Freitag bureiben sdarcke Patromllen die Stadt. Der V e r kehr ztvischen dem unbetebien und besetzten Gebiet auf der Strecke F ran ff u rr - Mainz wird aufs strengste überwacht. M den Bcklm sperren sind sturst KontvoUposteii auf gestellt worden. UHgcijuicn., rttti -tijvtl aU| ,uiru.nM »»»V- ^*■*■,*:v‘ä'" Die Fraktion beabsichtigt, ihre Stimmenthaltung so zu motivieren, daß der neuen Regierung in ihrer Stellung der Entente gegenüber m Spaa keine Schwierigkeiten erwachsen. — Der heutige Tag, heißt es weiter im „Vorwärts", muß entscheiden, ob das Schiff Fehrenbachs, das kurz vor dem Hafen auf Minen aufgelaufen ist, )(heitert oder ob die Schäden repariert sind. Es ist zur Stunde noch nicht festzustellen, ob die Demokraten in der Frage des Mittelblocks wirklich lchon das letzte Wort gesprochen haben. Verschiedenen Blättern zufolge war es bis Mitternacht noch ungewiß, ob die Deutsche demokratische Partei sich mit der neuen Hcrauszogerung des verlangten Vertrauensvotums zufrieden geben oder von den Koalitionsverhandlungen zurucktreten ^Die „Vossische Zt g." fragt, ob keinem Ausweg gebe. Sie schreibt: Die demokratische Fraktion und der demottatische Parteiausschuß ha^n sestgesstllt, daß eine ganz neue Situation steschasie-n ist. Es muß sogar mit der V^glrchkett gerechnet werden, daß Fe'hrenba ch doch noch den «trag der Kabinettsbildung zurückgibt. JadenfaUS wird es neuer und sehr schwieriger Verhandlungen bedürfen, um aus der durch den Parte i e g ors - mus der Sozialdemokratie gesck-affenM Sackgasse irgendeinen AuÄveg zu sinden. Die Konferenz in Boulogne. Paris, 22. Juni. (WTB.) Hävas gibt über die Konferenz von Boulogne, die 'heust mittag! Uhr zu Ende ging, folgendes o f sizielles Kommun iqu 6 aus: Tie dritte Bereinigung' der Konferenz von Boulogne dauerst von 10 bis 1 Ulst. Tie Frage der von Deutschland zu zaUeisten Ent- schädignngs summe und deren Verteilung unter die Alliierten ist aufs neue .geprüft worden. Es ist entschieden worden, daß die französischen, englischen, italieiiisckstn, belgischen und serbuckstn Sachverständigen sich in Paris vereinigen, um unter Zugrundelegung des Vereinbarten gemnniame Vorschläge zu machen, die den Alliierten, bi*? iid) am 2. Juli in Brüssel wieder bereinigen, um endgültig ihr Einverständnis vor Der Konferenz von Spaa jeslMlegen, unterbreitet werden sollen. Ast Der Menge Tore und verwundete. Auch einige Palizeiwehr Mannschaften wurden schon beim Anmarsch erheblich verletzt. JnRavensburZ wurde das Oberamtmannsgebäude bettächtlich beschädigt, so daß Reickswehr einschreiten mußte. Auch hier gab es Verluste auf Seiten der Ausrührer. Das Verlangen auf Auslieferung der Waffen der Ein- wohnerivehren wurde in beiden Orten abgelehnt und die Einwohnerwehren mobilisiert. In Aalen bemächtigten sich radikale Elemente des Waffendepots der Einwohnerwehr und raubten es vollständig aus. Der dortige Oberamtmann verhandelt mit den Aufrührern über die Herausgabe der Waffen durch Vermittlung der Gewerkschaftsführer. in 330-Grarnrn-Packung: Tie einzelne 6er Kerze 1,00 Mk. die einzelne 8er Kerze 0,75 Mk. einzelnen Kerzen dürfen nur aus den Packungen verkauft werden, die den behördlich festgesetzten Kleinverkaufspreis ausweisen. Dasselbe gilt auch für Auslandskerzen. Wir bringen Vorstehendes zur allgemeinen Kenntnis. Gießen, den 18. Juni 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Sieg ert.___________ Ans Hessen. • Kampf gegen die Zwangswirtschaft. t. Darmstadt, 21. Juni. Die Aushebung wangswirtschaft für Fleisch l«atte ir 'heute früh im Rummelbviu anberaamte Ite Versammlung von Metzgern, Landw-ir- iehhändlern usw. zum Gegenstände bet Be- . Von Seiten der Regierung war Veterinär- . B e i l in g, für die HandwerksLämmer Ge- t Falk erschienen, auch Vertreter einzelner mter, Abgeordnete usw. waren anwesend, elfter Telrie (Groß-Zimmern) eröffnete’ die irnlung, iixorauf Tr. Müller über die Not- keit der Aufhebung der Zwangswirt- für Vieh referierte und darauf hin- daß durch den Mangel an Futter- i und die Maßnahmen der Regierung! ie Viehhaltung für den Landwirt immer un- ".er gestalte und zu uwhaltbaren Zuständen denn dreiviertel der Fleischversorgung gern Wirklichkeit durch den Schleichhandel. Tie , daß mit der Aushebung die PrnseJteig-en, >egründet, da durch das Auslandssleiich eine ! gesetzt sei. Unbedingt erforderlich sei die gäbe der Schwein ebe wir t s ch rf- Notwendig sei allerdings, daß die Maß- für das ganze Reich einheitlich erfolge. kl der Aussprache tritt Geh imrat Falk, enber der^xrndwerkskammer, für unbedingte be der Schweine und Kälber ein, bei der be des Großviehes sei tocg:n der Milchwirt- Borsicht geboten. Grundbedingung sei ollerem e eisthsttliche Maßnahme für das ganze Kreisdirektor Hechler (Heppenhsirn a. B.) hlt gleichf-alls die Bestitigung der jetzigen uw- cen Zustande, insbesondere auch der LL.chhan- 'bände. zterinärrat Dr. Beiling erklärt im Namen egnerung, daß nur bei eistheitlichem Bor- aller Staaten die Frage gelöst werden könne, der meister Kioch (Heidelberg) 'kvsist in dra- . Worten darauf hin, daß man einen Sonder- nrft einzelner Regierungen nicht zu besürch- be, da man im ganzen Reich die verfehlte kswirtschaft so rasch wie möglich lvs fein Die ganze Verordnung ste'he doch nur auf ipier und sei doch nur geeignet, achtbare Leute zu Verbrechern zu machen. (Leb'h. Zustimmung.) Abg. Fenchel- Oberhörgern erklärt im Namen der oberhe ssi scheu Landwirte, daß alle Stände gemeinsam gegen diese verfehlten Bestimmungen vorgehen müßten, da es sich bei den melften um die Existenzmöglichkeit handle. Freilich müsse diese Protestbewegung einheitlich in ganz Deutschland durchgeführt werden. Riflel- Laubenheim sprach im Namen der Freien Bauern- - schäft und erklärt die ganzen Verordnungen für eine Günstlingswirtschaft für diejenigen, die es ermöglichen konnten, während des Krieges hübsch zu Hause zu bleiben. Man müsse sie als „modernes Naubrittersystem" bezeichnen. Nach weiterer Debatte, an oer sich noch u. A. Obermeister Koch- Heidelberg, Dr. Beiling, .Kreisdirektor Hechleo' und Handwerkskammersyndikus Schüttler beteiligten, wurde einstimmig eine Entschließung angenommen, nach ber das Landesernährmigsarnt ersucht werden soll, durch die Regierung alsbald bei der Reichs- regierung für sofortige Aufhebung .der Fleisch- zwangsbewirtschaftung einzutreten. Heute nachmittag fand, wie bereits kurz berichtet, im Zoologischen Garten in Frankfurt eine Versammlung in gleichem Sinne statt. Mittwoch, 23. Mi MO Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis für l mm höhe für Anzeigen v. 34 mm Breite örtlich 35 Pf., auswärts 45 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platzvorschrift 20% Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Neinhold Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, 5chuftttahe7. sämtlich in Gießen. Verordnung über künstliche Düngemittel. Born 1. Juni 1920. Auf 'Grund der Verordnung über Kriegsmaßnahmen zur Sicherung der Bolksevwi'hrung vom 22. Mai 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 401) hzw. 18. August 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 823) und des § 10 der Verordnung über künstliche Düngemittel vom 3. August 1918 (Reichs-Gesetzbl. S. 999) wird verordnet: Artikel 1. In der der Verordnung über künstliche Tünge- nrittel vom 3. August 1918 (Reichs-Gesetzbl. S. 999) anliegenden Liste der Düngemittel und Preise in der Fassung der Verordnung vom 26. Februar 1920 (Reichs-Gesetzbl. S. 259) er'hält Abs. 4 Satz 2 der Bestimmungen unter B folgende Fassung: „Ter Hersteller von 1 bis 11 tüt dem Händler einen Preisnachlaß bis zu 400 Pfennig für je 100 Kilogramm Ware zu gewähren." Artikel II. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Berlin, den 1. Juni 1920. Ter Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft. ________________ I. A.: H eu ka m p.______________________ Verordnung über die Aufhebung der Verordnung über die Verwendung des Mehrerlöses aus den Häuten von Schlachtvieh unb Schlachtpferden. Vom 4. Juni 1920. Auf Grund der Verordnung über Kriegsmaßnahmen zur Sicherung der Volksernähruiig vom 22. Mai 1916 (Reichs-Gesetzblatt S. 401) bezw. 18. August 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 823), sowie des tz 10 der Verordnung über die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse uni) für Schlackst- und Nutzvieh vom 15. Juli 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 647) beziv. 1. April 1920 (Reichs- Gesetzbl. S. 474) und des tz 8 der Verordnung über Pferdeilesich und Ersatzwurst vom 22. Mai 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 467) wird verordnet: Artikel I. Die Verordnung über die Verwendung des Mehrerlöses aus den Häuten von Sckstachtvieh und Schlachtp,erden vom 26. November 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 1903> wird aufgehoben. Artikel II. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Berlin, den 4. Juni 1920. Der Reichsminister für Ernährung unb Landwirtschaft. ______________ Dr. Hermes.__________________ Betr.: Tienstbefreiung der an Beamtentagungen teilnehmenden Beamten und Lehrer. Das Gcsamtministcriiim tut fümtlidic unteriieilte Behörden Tas Gesamtministerium ist damit einverstanden, baß den satzungsgemähen Vertretern ber Beamten- unb Lehrervereinigungen zur Teilnahme an Vorstanbs- unb Ausschußsitzungen sowie an Mitglieds Versammlungen währenb ber Zeit des unregelmäßigen Eisenbahnverkehrs unb solange bie Sitzungen nicht an eonn» tagen vorgenommen werben können, Urlaub erteilt wirb. Vorausgesetzt wirb dabei, daß ber Tienstbetrieb darunter nickst leidet, daß insbesondere bie Beamten- unb Lehrer vertret er den Vorständen der Behörden, bei denen sie an gestellt sind, so rechtzeitig von der Verhinderung Kenntnis geben, daß diese bequem für Vertretung sorgen können, und daß der Staatskasse durch Einstellung bezahlter Hilfskräfte keine Unkosten erwachsen. Ulrich. Jockel. Disconto-Ge: Berlii Ordentliche Genera Die Kommanditisten unserer Gesellscb Montag, den 5. Juli 1921 zu der diesjährigen ordentlichen G unserem hiesigen Geschäftshause, Be Verhandlungsweg« 1. Vorlage der Bilanz und Gewinn- der Berichte der Geschäftsinhaber Jahr 1919. Beschlußfassung über c die Gewinnverteilung und über die Entlastung. 2. Aenderung des Art 1 der Satzung Hermann Fischer aus der Zahl der Abs. 2 (Wohnsitz des Vorsitzenden Stellvertreter); des Art. 29 (Heberns die Gesellschaft) und des Art 35 (E zu Satzungänderungen, die lediglich 3. Aufsichtsratewahlen. Zur Teilnahme an der Genemlversamn zur Stimmenabgabe bei den zu fassenden! Kommanditisten berechtigt, deren Antei Berufung der Generalversammlung Im Ak ihren Namen eingetragen sind, und welct schein? der Reichsbank oder der Bank c spätestens einen Tag vor der Generalven Notar oder in Berlin in unserer Effekten-Abte Aneben bei dem A. Nchaaffhanse Filiale Aneben, Augsburg bei der Bayerischen I A. Barmen bei dem Barmer Bank A Coup., Bielefeld bei der Direction de Filiale Bielefeld, Bonn hei dem A. Scv.anffhaueei Filiale Bonn, Braunschweig bei der Direction d Filiale Erannschwelg, Bremen bei der Dlreetion dei Filiale Bremen, Breslau bei dem Bankhause E, Hei bei dem Bankhause G. v. Fach Coblenw bei der Dlreetion dei Filiale Coblenz, Cftln bei dem A. Sehaaffhansen bei dem Bankhause A. Levy, bei dem Bankhause Sal. Oppen Crefeld bei dem A. Schaaffhausei Filiale Crefeld, Danzig bei der Direction der Filiale Danzig, Dessau bei der Direction der Filiale Dessau, Dresden bei der Allgemeinen I Abteilung Dresden, bei dem Bankhause Philipp El Düsseldorf hei dem A. Schaaffl Düsseldorf A. G., Enwen bei der Direction dei Filiale Essen, Frankfurt a. M. bei der Direction « Filiale Frankfurt a. M. boi der Deuteehen Effecten- ti Hamburg bei der Norddeutsch bei der Vereinsbank in Ham „ Hannover bei der Direction de Filiale Hannover, „ Hildesheim bei der Direction d Filiale Hildesheim, Karlsruhe I. B. bei der Sttdde *chaft A.-G., bei dem Bankhause Veit L Ho bei dem Bankhause Straus & C , Königsberg i. Fr.. bei der Direci schäft, Filiale Könlgsber „ Leipzig bei der Allgemeinen Dee bei deren Abteilung Beeil Lübeck bei der Direction der Dls< Lübeck, ) n Magdeburg bei der Direction d Filiale Magdeburg, bei dem Bank hause F. A. Neub „ Main* bei der Direction der Dis« Mainz, Bekanntmachung. Bctc. : Maul- und Klauenseuche in Watzenborn - § kein berg. Unter Bezugnahme ans Unsere Bekanntmachung vom 14. Juni in Nr. 82 des Amtsverkündigungsblattcs vom 17. Juni machen wir hierdurch öffentlich bekannt, das; auch Annerod in das für Watzcnbarn Steinberg gebildete Beobachtungsgebiet ein bezogen wird. Gicßcu den 18. Juni 1920. ________Kreisamt Gießen. I. V.: v. Gemmingen.______ Bekanntmachung. Betr.: Erlöschen der Pferderäude in Laasen. Tie Räude unter dem Pferdebestand der Will). Schepp Ww. ist erloschen. Tie angeordneten Sperrmaßuahmen werden hiermit aufgehoben. Gießen, den 16. Juni 1920. ________Krcisamt Gießen. I. V.: v. Gemmingen.________ Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen vom 6. Juni bis 12. Juni 1920. Am 6. Juni waren verseucht im Kreis Darmstadt: Klein - Rohrheim, Pfungstadt, Darmstadt, Gernsheim, Eberstadt, Eich, Dahn, Molchen. — Im Kreis Bensheim: Bensheim, Hochstädten, Fchlheim, Hofheim i. R.. Gros;-Rohrheim, Wattenheim, Nordheim, Biblis, Zwingenberg, Bürstadt, Bickenbach, See heim, Auwbacy (Belli, Alsbach. Hühnlein, Wilmshausen, Lindenfels, Seidenbuch, Bobstadt, Lampertheim, Gronau (Lorsch), Klein-Hausen, Rodau, Hüttcnseld, Ingenl)eim Großhausen. — Im Kreis Dieburg: Lengfeld, Groß-Zimmern Nider-Modau, Schlierbach, Wersau, Ober-Modau, Reinheim. — Im Kreis Erbach: Rohrbach, Hohberg, Rehbach. -- Im Kreis Groß-Gerau: Erfelden, Wolsskehlen, Arhcilgen, Geinsheim, Leeh um, Goddelau, Astheim (Trebur», Griesheim, Bischofsheim, Braunshardt, Büttelborn, Crumstadt, Dornberg, Dornheim, Groß-Gerau, Klein-Gerau, Langen, Mörf'lden, Nauheim, Rüsselsheim Stockstadt, Walldorf, Wallerstädten, Wixhausen, Wolfstehlen, Egelsbach, Berkach, Biebesheim, Weiterstadt, Naunheim, Gräfcuhauseu. — Im Kreis Heppenheim: Unter- Hambach, Viernheim .Jgelsbach, Heppenheim, Zotzenbach, Rimbach, Ober-Abtsteinach, Gorxheim (Reisen), Mörlenbach, Erbach, Bonsweiher, Fürth Ellenbach, Lörzenbach, Birkenau, Gr.-Breitenbach, Ober-Mumbach, Hohenstadt, Wald-Michelbach, Nd.-Liebersbaclb Ober-Liebersbach, Fahrenbach. — Im Kreis Offenbach: Sprmd lingen, Treieichench.ain. Jügesheim, Heusenstamm, Hainstadt, Rum- penheim, Klein-Auheim, Dudenhofen, Zell Hausen. — Im Kreis Gießen: Holzheim, Eberstadt. — Im Kreis Büdingen: Hof Marienborn, Lindheim, Hof Ronneburg. — Im Kreis Mainz: Finthen, Bretzenheim, Gonsenheim, Laubenh'im, Kastel (Mainz), Sörgenloch, Nieder-Olm, Kostheim, Weisenau, Essenh.im. — Im Kreis Alzey: Beckenbeim, Pfasfen-Schwabenheim, Bosen heim, Welgesheim, Zotzenheim, Sprendlingen, Boden heim, Wöllstnn (Planig), Wahlheim, Kettenheim Pleitersheim, Brebesh.im, Freimersheim. — Int Kreis Bingen: Wackernheim, Heidesheim, Büdesheim, Dietersheim, Schwabenheim Gau-Algesheim, Frei-Weinheim, Dromersheim, Bubenheim, Kempten, Bingen (Elsh'im), Gaulsheim, Ober- Jngelbeim, Grolsheim, Sponsheim, Nied.-Ingelheim, Jugenheim, Ockenheim, Gensingen. — Im Kreis Oppenhckm: Ob.-Hilbersheim. Lörzweiler, Schwabsburg, Oppenheim, Dienheim, Nierstein, Gau- Weinheim, Dexheim. Nied-Saulheim. — Im Kreis Worms: Rhein-Dürkheim, Hamm. Gimbsheim, Pfeddersheim, Horchheim, Heppenheim a. b. SB., Herrnsheim, Monzernheim, Ibersheim. Vom 6. Juni bis 12. Juni sind neu verseucht im Kreis Darmstadt : Eschollbrücken, Nieder-Namstadt. — Im Kreis Bensheim: Gadernheim. — Im Kreis Dieburg: Frankenhausen, Brensbach. — Im Kreis Erbach: Ober-Kainsbach, Hummetroth, Lützel-Wiebelsbach, Ober-Gumpen, Klein-Gumpen. — Im Kreis Heppenheim: Mackenheim, Wald-Michelbach, Gras-Ellenbach, Weiher, Hammelbach, Litzclbach, Kollstabt, Unt.-Abtsteinach, Wahlen. — Im Kreis Offenbach: Götzen Hain, Dietzenbach. Klein-Auheim. — Im Kreis Gießen: Lich, Dori-Güll Leihgestern. — Im Kreis Büdingen: Himbach. — Im Kreis Friedberg: Münzenberg. — Im Kreis Alzey: Flonheim, Fürfeld, Appesheim. — Im Kreis Worms: Eich, Leiselheim, Osthofen, Dittelsheim, Kriegsheim, Westhofen, Bechtheim, Gundheim Offstein, Meckenheim. Dicnstnachrichteir des Krcisamtes. 3n Altenstadt und Hainchen ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Die erforderlichen Sperrmaßnahmen sind angeordnet. Bekanntmachung. Betr. : Fewbereinigung Queckborn. In dec Zeit vom 25. Juni bis einschließlich 8. Juli 1920 liegt aus der Bürgermeisterei Queckborn das topogr. Güterverzeichnis der infolge Grenzregulierung zu gezogenen Teile dec Nachbargemackungeu Harbach, Lauter und Grün berg nebst den dazugehörigen alphabetischen Namensverzeichnissen zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen sind bei Meldung des Ausschlusses während der Offenlegungszeit bei der Bürgermeisterei Queckborn schriftlich und mit Gründen versehen einzureichet!. Friedberg, den 2. Juni 1920. Ter Hessische Fcldbereinigungskommissar _________________Schnittspahn, Regiertlngsrat._________________ Bekanntmachung. Betr.: Feldbercinigung Langd; hier: die Arbeiten des 2. Abschnitts. In der Zeit vom 26. Juni bis einsckstießlich 9. Juli lfd. Js. liegen auf dem Rathaus zu Langd die Arbeiten der Besitzstandsaufnahme zur Einsicht der Beteiligten offen. Es sind dies: 86 Bonitierungskartcn, 3 Bände Besitzstands Verzeichnisse, 3 Bände Gütergeschossc und 1 Band Zusammenstellung der Gütergesckwst'e. Tagfahct zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet daselbst Samstag, den 10. Juli 1920, vormittags von 10—11 Uhr, statt, wozu ich die Beteiligten mit dem Anfügen einlade, daß die Nichterscheinendcn mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Tie Einwendungen sind schriftlich einzurcichen. Friedberg, den 10. Juni 1920. Ter Hessische Feldbereinigmngskommissär. Schnittspahn, Rcgierungsrat. Nachstehende Bekanntmachung, gegen die noch lKiufig verstoßen wird, bringen wir erneut zur öffentlichen Kenntnis. Bei Zuwiderhandlungen erfolgt Anzeige. Gießen, den 17. Juni 1920. Polizeiamt Gießen. La u t e s ch l ä g c r. Bekanntmachung betr. die Herstellung van Weißgebäck, vom 29. November 1919. Auf Grund der §§ 61, 67, 71, 80 und 81 dec Reichsgetreide- ocdnung voni 18. Juni 1919 lvird hiermit für den Freistaat Hessen das Nachstehende bestimmt: £ 1- Tie Herstellung lind der Berkaus van Weißgebäck aller Art aus Auszugsmehl oder nicht Porschriftsmäßig ausgcmahlenem MM in- und ausländischer Herkunft ist in gewerblichen Betrieben, wie Bäckereien, Konditoreien, Hotels, Cafes und dergleichen, verboten. 8 2. . Tie Herstellung und der Verkauf van Kranken brat, das nur auf ärztliches Attest nach Genehmigung durch die ärztliche Prüfungskommission abgegeben werden darf, wird durch § L nicht berührt. . / § 3. ... Zuwiderhandlungen gegen § 1 werden nach § 80, Absatz 1, Ziffer 12 der Reichsgetreideordnung mit Gefängnis bis zu einem Ja'hc und mit Geldstrafe bis zu süufzigtausend Mark oder mit einer dieser Strafen bestraft. Ist die strafbare Handlung gewcrbs- oder gewohnheitsmäßig begatt gen, so. kann die Strafe nach §81 der Reichsgetreideordnung auf Gefängnis bis zu fünf Jahren tmb Geldstrafe bis zu einhundert tausend Mark erhöht und neben Gefängnis auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt (verden. Ta r nt st a d t, den 29. November 1919. Hessisches Landesernährungsamt. Neumann. Bekanntmachung. In der Zeit vom 1.—15. Juni 1920 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Hemd und Strümpfe, 1 Re'hfell, 1 Badetuch mit 1 Badehose, 1 Paket mit Kleidern, 1 Regenschirm, verschiedene Handschühe, 1 Leiterwägelcheu, 1 Tasckx-utuckt, 1 Korallenkette, 1 Ohrring, 1. Rocknabel und 1 Brosche; verloren: 1 braun lederne Handtasche mit Portemonnaie Inhalt, 1 Schulzeichenkasten mit Farben, Zirkel und Griffelkasten, 1 Brieftasche mit 140—160 Mk. Iblickt, I Vor temonnaie mit Inhalt und 1 Fahrkarte Gießen Nürnberg, 1 Hobel, 1 grün graues Damen Portemonnaie mit 10 Mk. sind Reisebrotmarken Inhalt, 1 Kollegheft, 1 goldene Tamenühc mit langer silberner Kette, 1 Holzkistchen mit Schlüssel, Schokolade, Nickelühr, Stearin kerzen und Brieftasche mit rufst Geld Inhalt, 1 goldener Trauring, gez. A. Pfliepsen 3. 9. 01, 1 silberne Tamen- uhc, 1 schwarzlcdernes Tamenpo rtelnotm-aie mit zirka 50 Mark und Reisebrotmarken Inhalt und 1 braunes Geld- ncäppck)en mit 50 Mk. und Bezugsschein für Spiritus Inhalt. Tie Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Tie Abholung der gefundenen Gegenstände kann an jedem Wochentag von 11—12 Uhr vormittags und 4 5 Uhr nachmittags bei unterzeichneter Behörde, Zimmer Nr. 1, erfolgen. Gteßen, den 16. Juni 1920. Polizeiamt Gießen. La Ute s ch lä ge r. Ttri-.h IM r Brübl’lzben Universitäts-Buch. und Steinfcrutkcrf« R 2anae. (Bitarn n Mannheim bei der Süddeutschen Di - Meiningen bei der Bank für T Slrupp A.-G.. Mülheim (Ruhr) bei der Direci Nchaft, Filiale Mülheim ( „ München bei der Bayerischen H Bank, bei der Bayerischen Vereinsbank, „ Münster 1. W. hei der Direction der Dlsconto-Gesellschaft Filiale Münster 1. W. n Nürnberg bei der Bayerischen Disconto- und Wechsel- Bank A.-G. bei dem Ba ikhause Anton Kohn, n Posen boi der Direction der Disconto-Geeelleehaft, Filiale Posen, „ Saarbrücken bei der Direction der Discoato-Geoellschäft Fl lalc Saarbrücken, „ Stettin b i der Direction der Disconto Gesellschaft. Filiale Stettin. „ Stuttgart bei der Direction der Diseonto-Geee 11 schäft. Filiale Stuttgart, . Trier b<*i der Direction der Disconto-Gceellschaft, Filiale und bei unseren Niederlassungen in Andernach. Aschersleben, Bad Oyn hausen, Bochum, Burg b, M.’ Cannstatt. Cöpenlck. CAthen I. A., Cüstrin, Detmold, Eßl Ingen a. V., Feuerbach, Frankfurt a. O Freudenstadt. Friedrichshafen, Gelslingen - Steig, Gießen, Gronnu 1. W., Halberstadt. Hattingen. Herford. Homburg v. d. H Kirchheim und Teck, Lemgo, Ludwigsburg, Minden I. W.. Mühlhausen 1. Tb.. Naumburg a. S., Nordhausen. Offenbach a. M., Peine, Potsdam Ravensburg. Reutlingen, Rheine I. W., Sagan. Sals- wetel' ^ehwttb- «münd, Schwab. Hall, Schwenningen a. N., Sornu N.L., Stendal, Tilsit, Tübingen, Tutt P” Vaihingen a. d. F., Wiesbaden, n ildbad, Zuffenhausen, bei den übrigen Niederlassungen des A. Schaaffhausen- schen Bankverein* A.-G. in Benrath. Berg, Gladbach Beuel, Brühl, Cleve, t’öln-Müiheim. Dinslaken, Duls bi v ^« >dcrlch,D Ruhrort, Dülken. Düren, Emmerich, Esch weil er, Euskirchen, Geldern. Godesberg, Grevenbroich, Hamborn, Kaldenkirchen. Moers,Neuß Weee|Cd* Odenkirchen, Rheydt. Siegen, Viersen^ und der Norddeutschen Bank in Altona und Harburg a. E. Kgm? Beschelultiane bls xur Beendigung der Generalversammlung hinter- Berlln, den 16. Juni 1990. Direction der Disconto-Gesellschaft. D e Geschäftsinhaber: Dr. Salomo.iL.ohn. Dr. Russell. 1 rbig. Dr. Solmsseau Waller. Dr. Hosier. Sehlieper. mtne gevracyi nxroen. Gießen, den 9. Juni 1920. 6464B Ter Oberbürgermeister. I. B.: Krenrien. 3v2% BlSöHet Stattonngotienen. Bei der am 14. Juni 1920 vorgenommenen Verlosung wurden die nachstehende Nummern frffrigrn - Lit. A 9h:. 70 = 1000 Mark „ A „ 69 = 1000 „ „ B „ 23 = 500 „ „ C , 70 = 200 „ „ C „ 7 - 200 „ „ C „ 13 = 200 „ „ C „ 41 = 200 „ Tie Rstcktzckblung erstckgt am 1 OTtvber 1920, und zwar entweder bei der Stadthrsse Vilbel, bei der Dresdener Bank in Fronffurt a M. oder bei dem Bankhaus I. Grünewald in Gietzar. Tie Berzinftmg vorstehender rätgtrtwnm Wrt am 1. Oktober 1920 auf. 6853V Dilbel, den 17. Juni 1920. Hessische Bürgermeistevei Dübel. _______________Re chttzien._______________ Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde LangckHns für daS Rj 1920 liegt von Mitnvoch den 23. d Mts. an eine Woche lang zur EinsichtuaUme und Erhebung txm Emwcrdungen auT unserem Geschöstszimmer offen. Es wird eine Umlage er!toben, -u der mich die Ausmärker berKutnagen haben. Lang Göns, den 21. Juni 1920. Bürgermeistevri Laug^Gons. _______________Velten.________ 6864 Ter Nachtrags-Voranschlag der Gemeint*- HvlsVeim für 1919 Rf. liegt vvm 24. b. MtS. an eine Woche lang aut unserem Bureau zur Einsicht der Interessenten und Erhebung von Tin- •roerAimgen offen. Es werden zwei weitere Ziele Umlage erhoben, zu der auch die AuSmLrker bei* Mtragen haben 6875 Holz heim, den 21. Jmri 1920. Bürgermeisterei vvlchHeim. Wetz oder in Bremen bei der Dcutwchen Nationalbank, Kommanditgesellschaft auf Aktien, „ Coblene b i Herrn Leopold Seligmann, „ Dertmundbei der Den sehen National bank, Kommanditgesellschaft auf Aktien. „ Dresden bei den Herren Albert Knotee * Co., Essen a. d. Ruhr bei Herrn Simon Hirschland, " Frankfurt a. M. bei den Herren Otto Hirsch * Co., „ Glogan bei Herrn H.M. Fliesbach s Wwe., w Grünberg 1. Schl, bei Herrn H M. Fllcsbaeh’s Wwe,, „ Königsberg LPr. bei der Ostbank für Handeln. Gewerbe. „ München bei den Herren Merck, Finck * Co. Berlin und Darmstadt, den 21. Juni 1920. Bank für Handel und Industrie. y880D v. Mnnon. Andreae. BhraEBkrtl-PflanMul Keine Wanze mehr. rtkiert. Oriatnalkaat der r>irma Haage, Erfurt, sowie alle anderen Epät- gemüievfianzen emvf. in schöner Ware [011154 Sichern Dönges Gieße«. Mard. G«r. 67, Hallest, d. Siraßendahn. Erdbeeren rrirschen sowie alles ionstiae der Saison entsvrechendeObst emvstedlt in täglich krischen Zufuhren zu billigsten Preisen 6434 W. Hankel Reue» «S»e7. Tel. 612. Einkoch. Glüser Apparate rste Ouort, garesttsrt la PrtHeMiaalitlL M Carl Schunck, Bahnhofstraße Nr. Ä „Nicedaal**. Erfolg verblüffend. — Restlose Vertilgung. 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