Nr. 119 Der Siehener Ltzeioer erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Bezugspreis: Monatlich Marl, 3.60, vierteljährlichMark 10.80 einschließlich des Bestellgelds : durch die Post vierteljährlich Mark 9.75 ausschließlich Bestellgeld. Fernsprech.Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; Verlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Siehen. Postscheckkonto: Srantfnrt a. M. 11686 Erstes Blatt 170. Jahrgang Samstag, 22. Mai 1920 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhessen örnrf und Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- und Steinöruderei R. Lange. Schristleitimg, Geschäftsstelle und Vruderei: Zchulstratze 7. Annahme von Anzeiaen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm Höhe für Anzeigenv 34mm Breite örtlich 35 Pf., auswärts 45 Pf.: für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz- Vorschrift 20' c Auffchlag. fZauptschriftletter. Ang. Goetz. Verantwortlich für Politik: Ang. Goetz: für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz, für den Anzeigenteil: Sy Deeibungen feinen Nachfolgern Überlassen muß. In seinen letzten Amtstagen erwuchsen ihr noch Schwierigkeiten auS einer Zufallsabstimmung über bte Aufhebung deS Belagerungszustandes, die den bisherigen Koalitronsparteien sehr unerwünscht kommen; berat so würbe kurz vor der Wahl nach dem Eingeständnis der „Frankfurter Zeitung" erwiesen, daß die Mehrheitssozialisten agitatorischen Bedürfnissen unb Einflüssen von ber benachbarten Konkurrenz leichter unterliegen, — weil sie weniger Regierungssäbigkett unb Regierungsstetigkeit haben. In diesen beiden Mängeln liegt aber die Gefahr der ganzen bis- rjerigen Koalition, da die Mehrheitssozialisten die Entschlüsse der beiden andern Mehrheitsparteien beftimmenb beeinflußten. Wenn wir also jetzt in den Wahlkampf hineingehen und am Tage ber Abstimmung unseren Stimmzettel in die Urne legen, so müssen wir uns fragen, ob wir von deutschem Pftngstgeiste beseelt sinh; ob wir mit unserem Votum das Wohl des Ganzen im Auge haben und dazu beitragen wollen, daß die Nation im Änne Schleiermachers wieder reif wird. vonar Law über Spaa. London, 21. Mai. ^MTB.) Im Unter» Hanse erklärte Bonar Law, daß die alliierten Regierungen mit den Vertretern der deutschen Regierung eine Begegnung haben werben, unb daß in Zukunft fein Notenwechsel mehr ftattfinben solle. Tie Regierungen beschicken die Konferenz von Spaa mit der klaren Absicht, den Friedensvertrag. durchzufübren. Diese 9R et tobe der offenen Tiskuvumen rcerbe die '2Hiterien m* spornen, vernunftgemäße Bedingungen zu stellen. Sicherlich habe man beim Abschlüsse des Waffen- stillstandes die Wahrscheinlichkeit der Wiedergut- madjungen über schritten. Jetzt scheine man Die Unruhen in Irland. London, 20. Mai (Wolff.) Im Anschluß an ehren Angriff ber Sinn feiner auf die Eisenbahnstation tarn es in Limericks Schießereien. Eine Abteilung Militär unb Polizei wurde mit Revolverschüssen angegriffen: ein Polizei- serga.il wurde g lötet. Militär unb Polizei patrouillierten nachts in starken Abeeilunarm durch die Stadt. Wegen der feindseligen Haltung der Bevölkerung wurde das Feuer eröffnet, an Zivilist wurde getötet, mehrere wurven verwundet. Ferner wurden Bomben durch die Fenster zweier Kaufläden geworfen. Ein Feuer formte gelöscht werden. London, 21 Mai Wolff.» Erne Drahtung ans Dublin betagt: Die englischen Hafenarbeiter toben drahtlich mtfgdeilt, baß sie sich weigern, nach Irland bestimmte Munition ju laden. Der irische Transpottarbeiterbund beschloß, Mu- liitionsvorräle bei ihrer Ankunft in Dublin nicht zu loschen. Die Ankunft zweier Schiffe mit Kriogv- material steht bevor ___ Amsterdam, 21. Mai. WTB.) Englischen Blättern zufolge erllärte Clynes im Unterhause, die Arbeiterpartei werde sich an der weiteren Bearbeitung des Homerulegefeyes nicht mehr beteiligen, bi sie überzeugt sei, baß bis irische Problem auf der Grundlage ber gegenwärtigen Vorlage nicht gelöst werden könne. yirm Gegenteil über zu gehen. Die englische 'Jb** flietung steht nicht auf dem Standpunkte, daß die Nationen, die an dem Kriege nicht oeranr wörtlich seien, den dadurch entstandenen Schaden tragen sollen. Aber man werde nidxt die Absicht verfolgen, von Deutschland die Bezahlung einer Summe zu verlange, bte es nicht aufbrtilgen könne. Am sterbam, 21. Mai. (Wolff.) Laut „Te- legruos" erklärte Bonar Law in feiner Rede über die bevorsteh nto Konferenz in Spaa: „Sowohl bte französische als auch die englische Regierung legen den größten Wert auf die Entwaffnungsfrage, die in erster Linie in Spaa besprochen werden soll, mit brr ein erster Schritt in der Richtung auf den allgemeinen Frieden getan würde. Was die PriorilätSfrage beider Wiedergutmachung betreffe, so meine die englische Regierung, daß es bei aller Rücksichtnahme auf Frankreich nickt billig gegenüber der britischen Nation und besonders gegenüber den Dominions fei, die so viele Opf.r gebracht Hütten, daß einer der Alliierten den Vorrang ertolten solle. Tie Besprechungen in Spaa würden einen Markstein auf dem Wege zu normalen Beziehiutgen mit den vormaligen Feinden bedeuten. In Spaa solle ein offenherziger Gedankenaus- tausch ftattfinben, und wemi die deutsche Regierung dorthin mit der aufridjtigen Absicht kommt, den Friedensverlrag auszufüh-ren, so wird die Konferenz gute Früchte tragen. Unmittelbar nach dem Waffenstillstand ist Unmögliches von Deutschland verlangt worden, aber die Stimmung schlägt jetzt in tos andere Extrem um. Tie englische Regierung wi>d niemals damit einverstanden sein, daß die tiä-ttor, lenen der Krieg aufgeynmgen imirto, finanziell schlechter to(beton als die Anstifter." lieber Polen sagte Bonar Law, die englische Regierung habe dieses Land in keiner Weise zum Kriege angestiftet, vielmehr habe Lloyd George im Saituar dem polnischen Minister des Aenßern London erklärt, die britische Regierung Fönnc bie polnische unmöglich zu einem Krieg ermutigen. Die Bolsckcnristen batten die Polen deutlich genug ter ausqefvrdert und bedroht. Er erinnere an eine Botschaft Trvtzkijs, in der es lneß: Wemi nrir mit Denikin abgerechnet haben, werden wir uns mit Kühgen Reserven auf die polnische Front werfen. ar Law erllärte zum Schluß, die Regierung stehe dem Völkerbund keineswegs kühl gegenüber; er wünsche nichts mehr als den Bund so schnell wie möglich in Wirksamkeit treten zu sehen. Amsterdam, 21. Mai. (Wolff.) Vor Bonar Law hielt im englischen Unterhause Lord Robert Cecil eine Rede, welche großen Eindruck machte. Er sagte, in den auswärtigen Angelegenheiten sei ein sehr kritischer Augenblick eingetreten. Der Völkerbund bezwecke die Sich rung und Erhaltung des Friedens. Warum sei seine Vermittelung in ber polnischen Angelegenheit nicht angerufen worden? Er, Cecil, habe fein bestes getan, die Regierung dazu zu veranlassen, daß sie die Intervention des Völkerbundes an rufe, um den Krieg zwischen Polen und Rußland zu vermeiden. Cecil fuhr fort: Es gehen Gerüchte, daß auch Finnland unb R u m ä » nien beabsichtigen, ton Krieg gegen das bolschewistische Rußland wieder auizunebmen. TaS muß vermieden werden. Das Eingreifen des Völker - bundes kamt immer noch den Krieg zwischen Rußland mW Polen an halten. Vom Botfchastertat. Parts, 21. Mai. (WTB.) Der Botschafterrat hielt heute vormittag im Beisein tos Mar- scktalls Foch eine Sitzung ab. Er beschäftigte sich mit der Volksabstimmung in den Bezirken von A l l e n st e i n und Marienwerder unb prüfte die Frage der Verstärkung der Polizei» fräfte in diesen Bezirken Der Bvtschafterrat stellte alsdann die Antworten fest, bie der deutschen und der polnischen Regierung übet bie Volksabstimmung gegeben werden sollen Die Abstimmung soll nad) dem „Temps" etwas über den bisher vorgesehenen Termin hinausgeschoben werden. Ter Botschafterrat billigte fobann tos pro- visorisdzc Abkommen, das am 23. April zwischen der polnischen unb der deutschen Regierung in betteff der Eisenbahnen und ber Zolle geschloffen wurde. Dieses provisorische Abkommen (oll später durch ein definitives ersetzt werden. Tie Frage der Schulden der aus Danzig unb Memel stammenden Deutschen ist der wirtschaftlichen Kommission überwiesen worden. Ltreikregelung in Frankreich. Paris, 21. Mai. (Wolfs.) Der Abgeordnete Fleurv-Ravann hat in ber Hammer einen Gesetzentwurf eingebracht, der ton Streik regeln soll, in Zukunst tollen Streiks nur dann erlaubt sein, wenn alte interessierter Arbüter, selbst die nickt gewerksdiaftlich organisierten, sich in einer Gc- hcimabstimmung mit absoluter Mehrl)ett für ton Ausstand erklärt haben. Alle acht Tage hätte eine nut den gleichen Vorsichtsmaßregeln vorgenom- ment Absti m m u n g ftattzufinben, ob der Streik fortgesetzt ober abgebrochen werden solle. Paris, 21. Mai. (WTB > Tie Kammer hat tos Vorgtchen des Ministeriums Mille- ranb roäbrenb des Streiks gebilligt unb ihm mit 526 gegen 90 Stimmen ihr Vertrauen aus- gesprochen Tie Sitzung würbe gegen 10 Ufor abends aufgetoben. Part s. 21 Mai. (Wolff.) Die Derhanblun- gen des Nationalrates des Allgemeinen Arbeiter- Verbandes (C. G. T.) über den Streik sind auä gefient nicht zu Ende geführt worbet. Nach den Blättern werden jedenfalls die E i s e n b a I; n r r den Streik sortsetzen. 3m übrigen aber dürste der Streik für beendigt erklärt werben. Das neue italienische Kabinett Rom, 22. Mai. (WTB.) Stefani. Das neue italienische Kabinett setzt sich solgenber- maßen zusammen: Miiiisterpräsitont und Innere Nitti, Aeußeves Scialoja, Kolonien Ruiiii, Schah,- minister Sckranzer, Finanzen de Nava, öffen Kirbe Arieten Peano, Landwirtschaft Mich'li, Fn.ustti-' Mbiata, Justiz Falcroni, >erieg Robiiw, Marin' Secchi, öffentlicher Unterricht Torre, Post Tara tote, Minister iür die befreiten Gebiete Lepe-Ma Tic Autzfichten der Welt Weizenernte. Amsterdam, 21 Mai. Wolfs.1 Englischen Müttern zufolge hat ber LebenSmitte lkon troll e:tr Mac Curbh in Itanbon vor ter Flerschhäno'.e- Vereinigung eine Reto gehalten, in ber er sich über .die '21 uofühlen der Welte r ntc in SBeiwi fehl besorgt äußerte Mac Eurbh sagte, im be- ixrrffdxitton (Äetreitojahr sei eine sehr wrintt- liche Vernrrnberrmg ter Emte in fJiwrbameritr Australien unb Argentrnren zu enixrrten Er iiitx gchört, daß die argentinifdx1 Regiermtg erwäge. es notwendig sei, jede Ausfuhr im nächsten Fabre zu untersagen. Der einzige Teil tor Welt, wo eS einen fleri.it gen Ueberfdmb ö'ton wird , seien bie rndischen TommionS von 6>rj!’,bnt.mrtten Curdy sagte wettcr: „Es ist möglich, daß in einigen Monaten bte Bevösteriuig (riig'.utto hrieber Kriegsbrot van einer Beschatte : lieft ef'en muß, bie ber wähvenb der sch.vierigsten .teil tos Mn.g?e entspricht." Er ermähnt, tos Publikum zur Spar- samleit beim Verbrauch ppn Mehl jmb Brot un2 bezeichnet als bas beste und augenblicklich billigst« Nahrungsmittel neuste.'midisches Hammelsleisch. Aus dem Reiche. Aushebung dcö AuSnahmezuftande». Berlin, 21. Mai. (WTB.) Ter Reichs- präsibent tot die auf Grund des Artikel 48 erlassenen Ausnahmevorschriften aufgehoben für fulgenbe Bezirte: Berlin, Brandenburg. Pommern unb die Reste ber frütomi Prvvinzcr Destpreußen und Posen, für Sckleswig->Dvls!ei'.i Haniwver, Liessen-Nassau sowie für ötc Rlxin- movinz außer dem Regierungsbezirk Düsscltori, ferner für Hessen, Mecklenburg, Bcamtsdxvcig, Oldenburg, Anwalt, Waldeck, Lippe-TetnrcÜ), bürg Lippe unb die Hansestädte Im Freistaat Sachsen, in Dürttembecg, Baden und in Thüringen mit Ausnahme von Gotha bestehen Ausnahrniwir- kfyrifaen nicht, lieber Ostpreußen, Schlesien unb bie Provinz Sachsen wirb noch ein nätoter Bericht vor ber Entscheidung abgewartct. Tic Entscheidung soll rn den nächsten Tagen erfolgen. Die Wahlen in Braunschweig. Braunschweig, 21. Mai. (WTB.) Bei ber Wahl zum braunjchtvcigisck)cn Lanbtaa am 16. Mai würben noch amtlicher Feststellung insgesamt 230 727 gültige unb 343 ungültige Stimmen abgegeben Es entfielen auf die Liste der fozioldemokratifchen Partei 34 228, bes Lanbeswohlverbandes (Bürgerliche ohne Demokraten) 86 057, ber Demokra- tischen Partei 21896, ber Ätammunisrischer Partei 2423 unb ber Unabhängigen soziab bemokratischen Partei 86 153 Stimmen. Die Sitze verteilen sich wie folgt: Unabhängig 23, Mehrheitssoziallsten 9, Sl'omiminiften keinen, Lanbeswahlverbmrb 23, Demokraten 5 Sitze. Strafverfahren gegen Reichswrhroffiziere. Berlin, 21. Mai. (WTB.) Dow Reichswehrministerium wirb geschrieben: Der Untersuchungsausschuß im Wehrminisrerium hat weiter 59 Fälle erledigt, bie vom Reichswehrminister entschieden sind. Auf Dienstenthebung unb Ueberwei- fung der Akten an den Oberreichsccnwalt ist erfcmnl in den Fällen: Oberst Czettritz, Dberfüeutnajit Nothnagel Ltorstlemnant Gichr, Acajor Bomke, Hauptmann Hallmcister, Hauptmann Waas Leutnant Schmidt, Leutnant Scheele, Leutnant Nettes- toim. Biz«idmiral von Trotha. Kapitän zur See Wossidlo, Kapitän zur See Fortsch.Komeradmiral von Lewetzow, Oberleutnant zur See Paul. In weiteren 25 Fällen ist unter Ueberweisung der Akten an den Oberreichsanwalt bie Beurlaubung ausgesprochen. Versetzt werden 6 Ofsiziere. ?sr 18 Fällen ist das Verfahren eingestell 71m ganzen finb 88 Fälle erledigt. I* r s S Wrd 20. Mau Der fünfte — Frankfurts M.. 21. Mai. Im Polizei- gefänqnis wollte Donnerstag nachmittag der Kri- e r die Personalien eines efiftclfcii. Plötzlich zog die- Wie aber wurde dargestellr, nxvs s b (•** G s . I. s ' lassen müssen. * PMK. Darmstadt, i s nabt Ausschuh der Volkskammer, sog. Siedel ungs- aus schuß, trat gestern nachmittag unter seinem Vorsitzenden Köhler-Worms zusammen und wurden zunächst eine Reihe von Berichte zur Verlesung gebracht und genehmigt. Dann wurde die Vorstellung des demokratischen Verbandes des Niddertales in Ortenberg, bett. Pachtfeld zu Hos-Bceitenheide, nach Mitteilung der Regierungsantwort mit dem Wunsche, das; das Siede- lungsverfabren recht bald zur Durchführung gebracht werde, der Negierung als Material überwiesen. — Dec Antrag Eitznert-Schftdbach betr. Uebergang von Privatbesitz in Gemeindeeigentum wurde mit Rücksicht aus die Regierungspntwort nochmals zurückgestellt. Vie SItenMi «r out besuch M tutte, m- Schmidt, aus iSn W* «fr d. Laubec schm demokrali Mt Sanitätsc in durchaus iacd ^MenL.,A A, Der 2ttt$ Stabt rritd Land. Gießen, den 22. Mar 1920. Gegen die Verhetzung der Landwirtschaft. Unter dieser Ueberschrist haben wir in Nr. 113 unseres Blattes front letzten Samstag eure Anweisung der hessischen Regierung an sämtliche Landbürgermeistereien veröffentlicht, die sich, mit der Verhetzung der Landwirtschaft als Ursache der mangelhaften Ablieferung beschäftigt. Gegen diese Anweisung der hessischär Regierung 'haben die Vereinigte n Landwir t e des Kreises Gießen (Bauernbund'» am 17. Mai nachstehende Protestkundgebung gefaßt: „Die Landwirte des Kreises Gießen protestieren aufs energische gegen den Borwurf des Gesamtministeriums, daß die Führer der Landwirtschaft eine gewissenlose Verhetzung wegen der Ablieferung an Brotgetreide, Eiern. Milch Schlachtvieh und Kartoffeln unter ihren Landwirten verursacht Ratten. Wir haben in dem verflossenen Erntejabr unsere ÄblieferungspflicA voll erfüllt und sehen in dem Erlaß des Ministeriums eins ungevechte öffentliche Beschuldigung unserer Führer,, gegen die sich die Landwirtschaft des Kreises Gießen anfs energischste verwahren muß. Wir verlangen gleiches Recht für alle." Veranstaltungen. Samstag, 22. Mai: Lichtspieltheater wie gestern. Ä , I. Feier tag, 23. Mai: Oberhessischer Krmst- v-erein, 11—1 Uhr, Ausstellung des Aussteller-Verbandes Münchener Künstler. — Gießener Kunstsammlung im neuen Schloß von 11—1 Uhr un- «entgeltlich geöffnet. — Auf der Hordt, 4 Uhr, Militärkonzert der Reichswehrkapelle. — Schöne Aussicht, Vs8 Uhr, Militärkonzert der Reichswehr- kapelle. — Lichtspieltheater wie gestern II. Fe i c r t a g, 24. Mai: Oberhessischer Knnst- frerein wie I. Feiertag. — Lichtspielhaus, „Judex". — Lichtspiele, Seltersweg, „Der Weltuntergang". ** Oberhessischer Kun st verein. Dce Ausstellung des AusstellerverbanÄes Münchener Künstler gsht nunmehr auch im Gießener Drnst- bercin nach dreiwöchentlicher Dauer ihrem End. ent gegen. Die Kunstwerke werden nach Sckftutz der Ausstellung am 30. d. Mts. nach Dessau zur Weitersendnng gelangen. Die Ausstellung, die mir nach bat Feiertagen noch eingehend besprechen werden, 'batte auch hier in Gießen zahlreichen Besuch zu verzeichnen. Ter Ausstellerverband Münchener Künstler zählt nahezu ein halbes Hundert schaffender Künstler und es ist für ihn besonders charakteristisch, daß er Zugehörige aller Münchener Korporationen umfaßt. Zum Geleite der Llnsstel- lung hat F. o. Ostini die Grundsätze und Richtlinien des Verbandes dem Bilderverzcichnts bct- gegeben. Da nun die Ausstellung auch an beiden Feiertagen und an den folgendm Werktagen von 11 — 1 Uhr geöffnet ist, so wird manchem Kunstliebhaber Gelegenheit geboten, dir Ausstellung noch zu besuchen. (Srnige Oelgemäld' und Radierungen von Konrad Pfau sind neu cingereüjt worden. ** Tie Gießener Kunstsammlung mit der Tr. Hans-GedLchtnis^Stiftung im neuen Schloß, Eingang Senckenbergstvahe, ist am ersten Feiertag von 11—1 Uhr unentgeltlich geöffnet. Kinder haben nur in Begleitung Erwachsener Zutritt. ** Neugründung. Mit der Eröffnung der Neustadt-Drogerie im Hause Neustadt 28 'durch Herrn Harrs Noll hat wieder ein Stück Alt-Gießen ein neues Gewand angelegt. Das von I. W. Kurz, dem Vater des bisherrgen Besitzers, im Jahve 1857 gegründete, nach .ttl» bewährten Grund'ätzen geführte M-iterval-, Farb- roaren und Hausla, t-Artikel-Eeschäft erfreute sich namentlich in der Zeit, in der bie Neustadt das lebhafteste Geschäftsviertel Gießens war, eines guten Zuspruchs. Nach der dem Stvatzenbild an- gepaßten äußeren NeUherstellung, dem die innw», praktischeren Forderungerr Rechnung tragende Einrichtung entspricht, macht das Ganze einen angenehmen Eindruck. ** Angestellt en-Tarif-Vertrag. Am Mittwoch findet bie letzte Sitzung der Arbeitgeber und Angestellten statt, bei der bie Unterschriften vollzogen werden. Daran anschließend erfolgt sofort der Truck bes Tarifvertrages. Aus Hessen. Die rheinhessische Bauernbewegung. wz. Alzey, 20. Mai. In der Hauptversammlung ber r Hein hessischen landwirtschaftlichen Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus bem landw. Pvovinzialverein, dem landw. Kreisverein Ältainz. dem Hess. Bauernverein und dem 'Hess. Bcmernbmid, an der sich ei'wa 1000 Landwirte, darunter auch zahlreiche Mitglieder der Ortsgruppe Rheinhessen der „Freien Bauernschaft" beteiligten, wurde folgLnde Entschließung einstimmig angenommen: „Tie Versammlung verurteilt jede Agitation, die geeignet ist, Uneinigkeit in bie Reihen der Landwirtschaft zu tragen. Sie fördert die bestehenden Organisationen «Landw. Verein, Hess. Bauernverein und Freie Bauernschaft" auf, in Gemeinschaft mit dem Hessischen Bauernbund sofort die Einheitsfront der Landwirtschaft im Kamps um ihre Existenz herzusteNen." Zur Besoldungsordnung. rm. Darmstadt, 21. Mai. Als erste haben die hessischen Lehrerinnen gegen die hessische Besoldungsordnung protestiett, da sie auch bei gleicher Leistung sich einen Gehaltsabzug von 15 Prozent von dem Gehalt der Lehrer gefallen 19 tott Edge in höchstem Maße verhaßt, die hinter dem Papagei die Taube, wenn nicht den Heiligen Geist felber sah; aber bis ins späte Mittelalter eiferte sie vergeblich dagegen, und heute noch spricht man allgemein vom „Vogelschießen", auch wo man längte andere Ziele kennt. Seitdem spielt der Schützenkönig seine gvM Rolle: er bat gewissermaßen den einstigen Mai könig abgelöst. Auch seine Würde dauert ein Jahr lang, und in mancher Gemeinde genoß er allerlei Freiheit; mit der erschossenen Scheibe - ost mehreren — ziert er seinen Giebel, seine Amts kette, die immer länger und immer schwerer rourbe, trug er auf jedem Kirchgang, ja wohl gar seiner Vogel nahm er auf die Empore mit. Natürlich hat jeder rechtschaffene Schützenköm auch eine Königin, wie vordem der Maikönig sein Maibraut. Ueberhaupt jeder junge Mann sah fidr nach einer solchen um. Die ganze weibliche Jugend, auch jede Wittib unter fünfzig Jahren, mußte dazu antreten, und dann wurde unter ihnen gewählt, auch wohl um sie gerauft gelost, geboten, was das Zeug hielt, und zum Schmsse unter her Maie auf dem Anger heftig getanzt. -Prüdec. Weibern, die nicht mithin wollten, legte mm statt des Maibusches eine Dornenwelle vor du- Tür, Hagestolze setzte man auf eine Schubkarre uni fuhr sie auf einen bürten Acker. Auch wer bei den Wettkämpfen der Letzt- war, gar den Sonnenaufgang am Pfingstmorgci- verschtief, bekam sein Teil ab. Die Aermften uiü* Dümmsten, vor allem der Schweinehirt und bir Gänseliesel müssen da in der Regel ihre Haut zrr Markte tragen. Als „P f in g stl ü m m e l" er* freuten sie sich einer zweifelhaften Eintagsherrlich- fcit, der allgemeinen Spottluft streisgegeben. ©fr* hat sich das einstige schmucke Ptingstköiiigtum ur ein wunderliches Gegenteil verkehrt. Aber war- macht das aus? Derbes Volk liebt derben Scher» und nimmt nicht Schimpf für Ernst. Das alter Frühlingsfest hat neue Formen angenommen, de- von Gau zu Gan wechseln, doch kaum mit der Zen Noch immer schmücken wir es, auch in der Groß stadt, mit Maien, am liebeftn aber holen wir fr■ uns selbst, wenn draußen zwisck>en dem hefrtr. Birkengrün der „Pfingstvogel", ber scheue Pirol melodisch lockend ruft. Die 9ht des Mittelstandes. Berlin, 21. Mai.. (Wolff.) Aus die Beschwerde bei unabhängigen Sozialisten in Spandau gegen die angebliche Bevorzugung von Schülern höherer Lehranstalten bei den amerikanischen Schulspeisungen erwiderte, wie das „Berliner Tageblatt" meldet, der Bürgermeister, die von zuständigen Aerzten nach ben Bestimmungen der amerikanischen Kommission v-or genommenen Untersuchungen Hütten ergeben, daß ganz bedeutend mehr Kinder der höheren Lehranstalten unterernährt seien, als die Mnder der Volksschulen. Der Arbeiter kömre bedeutend mehr für seine Kinder tun, als der Mittelstand. Aerzteschast und Krankenkassen. = Frankfurt, 22. Mai. In dem Konflikt der Frankfurter Aerzteschast mit den Krankenkassen in Fragen der freien Arztwahl und einet besseren Honorierung fand gestern abend eine außerordentlich stark besuchte Versammlung der Frankfurter Aerzte statt. Die Versammlung erhoffte zwar eine friedliche Lösung durch ein einsichtiges Entgegenkommen der Krankenkassenhauptverbünde. Falls eine befriedigende Lösung nicht gefunden wird, so tritt vom 25. Mai, mittags 12 Uhr, in ganz Deutschland der sogenannte verttagslose Zustand ein. Die Aerzte iverden dann nur noch die Kassenmitmitglieder als Privatpattenten und nur gegen Barzahlung behandeln. Die Leitung des Aerzlekonflikts wurde einem fünfgliedrigen Attionsausschuß übertragen. Professor Dr. Fischer gab im Auftrag der medizinischen Fakultät der Universitäit und der Miniks direk- toren die Erklärung ab, daß sich diese Körperschaften rückhaltlos hinter die Aerzteschast stellen. Eine gleiche Erklärung gab die Vereinigung der Krankenharts- und Kliniksassi- stenten ab. Pfingsten. Kulturgeschichtliche Studie. Pfingsten, das lieblichste der Feste! Doch was ist Pfingsten? Ach, alles daran ist schwer zu erklären. Gleich ber Name. Klingt deutsch und ist griechisch, bezeichnet ein Fest und bedeutet eigentlich eine Zahl: der fünfzigste Tag nach Ostern. An diesem Tage geschah es, daß sich der heilige Geist über Christi Jünger ergoß. Doch wer war der Heilige Geist? Er schwebte vom Himmel frerab in Gestalt einer Taube, und mit feurigen Zungen sollten die Glaubensboten das Erlösungs- Werk des Weltheilands aller Welt verkünden. Wie sollte man derartige Begriffe tiefsinniger Philosophie eines fremden Volkes, eines fernen Landes, einer untergegangenen Welt der ungeschulten Masse mitteleuropäischer Barbaren! begreiflich machen? Wie anders, als indem man ihnen fron bem Wunder handgreifliche Vorstellungen gab! Denn das gemeine Volk glaubt nur, was es mit Augen sieht. Man tat das daher in aller Umständlichkeit. In der ältesten Zttt feierte man Pfingsten eine volle Woche lang. Alle unsre großen Kirchjenfeste batten eine lange Dauer, und sie währen auch beute noch nicht nur einen Tag. Daher werden sie alle im Pluralis majeftatis genannt. Durch BescUuß des Konzils zu Elvira wurde die Aussetzung des Heiligen Geistes im Jahre 305 narb Christ: Geburt unter die Kirchenfeste emgeretyt. Durch ein anderes Konzil zu Kastnitz, wurde es rm Jahre 1094 auf drei Tage beschränkt. Dabei blub es in Preutzen bis zum Jalne 1773, in ^acksen bis zum Jahre 1831 und in anderen Landern iwch länger. Mit dem Pfmgstscste endete das alte St-irdyenjafrr, aber bas neue begann erst vierzehn Tage danach. Dazwischen lag der leere Sonntag". Er wurde schließlich als „Klein- Pfingsten" auch noch in das lange Feiern' einbe- 3«gen, später aber, besonders von der evangelischen Christenheit, der Dreifaltigkeit geweih' Da her zählt der Katholische Kalender heute noch u-e Sonntage nach Pfingsten, der protestantische aber die nach Tttnitatis. Predigt alle Register seiner Orgel und ließ sie kräftig dröhnen, um das Brausen front Himmel vorzuführen, das „als ein gewaltiger Wind" das ganze iHaus erfüllte. Pfingsten feiert man aber nicht nur in ber Kirche, sondern auch im Freien, unb da erst recht. Nun endlich ist es Frühling geworden, in Pfingslluft schwelgt die ganze Natur. Da regen sich die neubelebten Kräfte in Mensch imb Vieh, und willig läßt man ihnen ihren Lauf, ba ja alles, was Beine hat, zur Familie zahlt. Der stärkste Stier im Dorf muß sich seinen Vorrang im Wettbewerb mit allen anderen erkämpfen und wird dafür zum Gemeinbebullen erhoben und als „P f in g ft - oebfe" hecausgeputzt; einen mächtigen Kranz erhielt er um den Hals, unb an den Schwanz wurde ihm eine „Tauschleifri' gebunden, denn Pfingsttau hat besonderen Wert; et verheißt ein reiches Butter- jahr, er vertreibt Warzen unb Sommersprossen. Deshalb macht sich auch der Bauer gern bie Stiesel naß, wenn er am Pfingstsonntagmorgen durch die Felder geht: „So oft vor Sonnenaufgang die Wachtel ruft, soviel wird im Herbst ber Malter Korn kosten. In ber Urwaldzeit wurde das beste Rind in der Pfingstzeit Allvater Wodan geopfert und dann -- verspeist. Ms diese gemeinsamen Schmäuse aufhörten, blieb wenigstens noch das „Pfingst- b l e r", mit dem sich — im Lüneburgischen heute noch — eingeheiratete Bäuerinnen in die Gemeinde einkaufen. Anderswo wird dazu gesammelt. Junge Burschen mit altertümlichen, fron Geschlecht Su Geschlecht vererbten Lärminstrumenten — mit denen sie die bösen Geister aus der Gemarkung vertreiben -- ziehen frühmorgens von Hof zu Hof, und rasch muß ihnen gegeben werden: Ach, laßt uns nicht jo lange steh'n. Wir müssen noch dreißig Meilen geh'n! So weit war es mm doch nicht, aber man brauchte seine Kräfte noch zu anderem. Auch auf dem Anger gibt es einen Pfiugstkranz, an hoher, glatter Kletterstange; da tarnt sich jeder l>e runterholen, was er mag und erreicht. Und in ähnlicher Weise Wettkämpfe und -spiele überall. Die Erwachsenen aber messen sich im Schießen, nsangs schossen sie nach „Papageien'': wohl bis m Die Kreuttahrerzeit geht diese Bezeichnung zurück. Begreiflicherweise war das der Geistlichkeit zirts auf dem städtischen Lagerplatz, ©teilt* stratze, beliefert gegen Abgabe ber vom Brennstoffamt ausgehändigten Gutscheine. Ebenfalls in der Zeit vom Mittwoch brs Samstag werden die bis 1. Mai 1921 gütigen Holzbezugskarten an die Bezugsberechtigten im 8. unb 9. Bezirk ausgegeben. Näheres siehe Anzeigenteil. *♦ Kvhlenbezugskarten für das Jahr 1920/21 an Haushaltungen ohne Zentralheizung werden aus dem Brennstvfsamt ausgegeben. und zwar für Bezirk 13 ab Mittwoch, 26 Mai, und für Bezitt 1 ab Montag, 31. Mai. Näheres siehe An-zcigenteil. ** D i e Be r a t u n g s ftun d en für Kriegsbeschädigte ter Bersorgungsstelle Gießen werden ab 1. Juni nur an bestimmter Tagen des Monats abgehalten; näheres ist aus bem Anzeigenteil ersichtlich. ** D ie Lcbensmitteltabelle des städtischen Lebensmittelamtes für die Woche vom 24. bis 30. Mai wird im Anzeigenteil der heutigen Nummer veröffentlicht. ** T i e Deutsche Volks Partei veranstaltet am Mittwoch den 26. Mai im Hotel E-roßher^og eine öffentliche Versammlung, in der Fräulein Tr. Marie B e r rr a y s aus Momtheim über „Frauen und ReichStagswaÄen" sprechen wird. Frl. Tr. Bernays ist Leiterin ber Sozialen Fvauenschüle in Mmmcheim. Sie hat sich seit Jahren mit Sozialpolitik beschäftigt und ist an aussichtsreicher Stelle als Kandidatin für den Reichstag ausgestellt. — Frl. Dr. Bernays wirb den Gießener Frauen im besonderen noch in Erinnerung sein von der Generalversam mlun g des Allg. Deutschen Fwauenvereins im Jähre 1913, bei der sie in der Aula über ..Frauenbewegung und Geburtenrückgang" sprach Ihre wissenschaftlich begründeten und tief durchdachten Ausführungen haben damals einen großen Eindruck au? bie zahlreiche Zuhörerschaft gemacht. ** Judex. Arn Psingstnwntvg gelangt im Lichtftnelhaus Bäh-thofstr. der 1. Teil dieses großen sechsteiligen Fllmwerkes zur VoMhrnng. „Der geheimnisvolle Schatten" ist ber Titel der ersten Episode. Tie Tochter eines reichen Bankiers, dessen verbrechettscher Lausba'tzn durch die Macht eines ge'httmnisfrollen Unbekannten ein Ende gefetzt wird, wird in später Abendstunde von ihrem angeblich toten Vater durchs Telephon um Verzeihung gebeten. Die völlig Ueberraschte glaubt, von einer Sinnestäuschung genarrt zu werden, ahnt sie doch nick.ltö fron jenen abenteuerlichen Ereignissen, die sich inzwischen in den Rucnen des „roten Schlosses" abgespielt 'hatten. Tie einsame Frau glaubt an einen bösen Traum, und wandert in die Nacht hinaus. Im gespenstigen Ndondenlicht aber folgt ihr ein geheimnisvoller Schatten, der die überaus spannende Handlung bes Wenteurerfilms immer wieder durch seinen nwchtvollen, aber unsichtbaren Arm len ft. Landkreis Gießen. x Wieseck, 22. Mai. Am 24. Mai begehen bie Eheleute Heinrich Kreiling und Fran Maria, geb. Keller, das Fest der silbernen Hochtz-eit. Kreis Schotten. ä>. S cho t te n, 22. Mai. Mitglieder verschiedener hessischer GeschichtSvereMc begründete hier eine „Bereinigung Vogelsberger Geschichtsfreunde" Die Vereinigung will durch Borttäge und Veröfsanllichungen im „Schot- tener Kreisblatt" m der heimischen Bevölkerung geschichtlichen Sinn wecken und in S chv treu ent Vo gelsberger Heimatmuseum schiffen. Geschäftsfikhver ber Bereinigung ist Lehrer M ü r z- Eschenrod. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Offenbach, 21.Mai. Die in einer Küche der Feldstraste gestern erfolgte Explosion des K ü ch e n h e r d e s, die den Tod einer Frau zur Folge hatte, ist nach den Feststellurrgen durch den erwachsenen Sohn der Frau verschuldet, der aus Leichtsinn eine H andgranate in die Feuerung gelegt hatte. Er war nach dem Unglück verschwunden, ist aber inzwischen festgenommen worden. Hessen-Nassau. Mordanschlag aus einen Kriminalbeamten. fer, obwohl schon nach Waffen unterfird#, einen Revolver aus bem linken Rockärmel und schoß dreimal auf den Beamten. Zwei Kugeln fehlten. Die brittc traf die linke Brustfelle Fischers, prallte aber hier an einer StaHlschachtel für die Anfbewahruwz von Bleifedem ab. Der Verbrecher, ein vielfach gesuchter 23jähriger Schlosser Karl Fröhnel fron hier wurde bann von anderen Beamten überwältigt unb eingeschlossen. 30 Kilogramm Gold beschlagnahmt. — Frankfurt a. M., 22. Mai. Drei Groß- schiebem wurde gestern mittag von Kriminalbeamten, die als Kaufleute auftraten, 3 0 Ku l o- g r a m m Go l d b a r r e u im, Wette von 1200 000 Matt in dem Augenblick abgenommen, als bas Geld auf einer 'trieftgen Bank gegen Aushindignng ber Goldbarren gezMt werden sollte. Der Haupd Wer ist ber Bancier Bacharach aus Hanair. Bacha rach hatte das Gold vor mehreren Monaten, als ber Goldpreis am höchsten stand, aufgetauft, und versuchte nun infolge der sinkenden Goldpreise das Metall um jeden Preis lvsKuschlagen. Tas Gold wurde ber Reichsbank zugefichtt. * )( B i eben köpf, 20. Mai. Auf bat Stationen der Bahn Marburg—Biedenkopf herrschte gestern nachmittag anläßlich der Ankunft einer größeren Anzahl Franksur ttr Ferien linder reges Treiben. UeberaH stand bie Dorsjugend berrit, um die aus den Wagen aussteigenden Frankfutter Knaben unb Mädchen mit nach Hause zu nehmen. Um ihre Wsserchen und Körbe, überhaupt um ihr Reisegepäck, brauchten sich die klernen Reisenden nicht zu kümmern, das trugen bie Dorfkinoer, und vorerst stumm, mir sich gegenseitig musternd, gings bann zur Mutter, die schon Dur ber Türe stand und den Ferien gast mit echter Herzlichkeit, wie es im Hinterlande Sitte ist, begrüßte und in das Haus geleitete. In den schönen waldbegrenzten Gebirgsvörfern werden bald bei besserer Kwst bw schmalen unb blaffen Wangen ber Gvoßstadttinder voller und frischer werben. [] Marburg, 20. Mai. Heute wurde frier Pie älteste M a rbu rgerin, Frau Professor 'Kitty v. Schmidt, zu Grabe getragen. Sic erreichte ein Alter von 92 Jahren. w « Vrfeant rot a. Iaasen jfltia nal ikttb im GaiOn Mnvchmmst «chm. 3n ernt ke M ber Te bie Sufbebung c ünbtr:- mes er TfillsHiütionLter WmiMvartei Mer meldete ft x Treis Änd fand hier I sche Mlerver Mpartei statt beim Wettspiele aus trägt. Tie Leichtathletik-Ab teitung des V. f. B. besucht die sportlichen Writ- fämfrfe des Turnvereins Alten-Tiez und stattet u. a. auch in ber 4 x 100-Meter-Staffel gegen Marburg, Limburg, Weilburg, Wiesbaden u. a. An den Pftirgstfeiertagen unternimmt der Ber- ein für Rasenspiele von 1900 mit feiner Ligamann schäft rine Reise ins Nahetal. Die Mannschaft fährt bis auf zwei Ersatzleuten vollständig, so daß ein gutes Abschneiben zu erwarten ist. Am Psingst samstag spielt die Mannschaft in Ober stein; am ersten Feiertag in Kreuznach unb am zweiten Feier- Lag in Bingen. Von diesen brei, Spielen dürfte das gegen Kreuznach das Schwerste sein, da diese Mannschaft gute süddeutsche Ligaklasse repräsentieri. p q 11^ itcti Wie aber wurde dargestellt, was sich amlbefciebigt werdeu. und'so 'hatte auch n." Organist ersten Pfingsten m jenem nicht näher bezeich-'akle Hände voll zu tun. Er zog vv' und nach ber ** Holzausgabe. In ber Zeit vom . Mittwoch, 26. Mai, bis Samstag, 29. Mai, chinai'wachttneister F i sch werden die Haushalttingen des 8. und 9. Be-verhafteten Einbreck^rs fei neten „Hause" im heiligen Lande ereignete? In Wahrheit beschränkte man sich nicht bloß darauf. Man feierte allezeit zugleich christliche und deutsche Pfingsten. Warum ist die Kllchenfarbe des Pfingstfestes ein tiefes Rot? Es ist ein Sinnbild Der feurigen Zungen, sagen bie Gottesmänner; die Leibfarbe des Donnergottes sahen darin die alten Germanen. Und so allenthalben. „Schmückt das Fest mit Maien", singen die Deutschen, aber schon beim jüdischen Laubhüttenfeste war es Sitte, den Tempel mit Laubgrün zu sckMücken ,chis an bie Hörner bes Altars". Altgermanische Frühlings-- feier unb israelitischer Kult gingen miteinander. Jean Paul beschreibt in seinem „Hesperus" wie man in den Kirchen, wenn ber Priester von der Ausgießung des „He ilige n G e istes" erzählte, Blumen auf bie Gemeinde herab regnen ließ. Das war jebock mir noch ein schwacher Abglanz einstigen handgreiflicheren Brauchs. Denn zuerst regnete es brennende Wergbäuschchen, bis man einsah, daß solche Feuertaufe gar zu gefährlich war. Aus alle Fälle gilt heute noch das Pfingstfest als wichtiger Tauftag. Bor allem wird am Pfingstsonntag in den katholischen Kirchen das zu Früh- linaanfang aus heiligen Quellen geschöpfte „Oster- wasser" zum Taufwasser getoeifrt. Unb bann bie Taube. In vielen Kirchen ließ man, wenn ber Geistliche am Altäre das „Dem crcator spiritus" anstimmte, einen Kranz aus Eisen oder Laub von ber SSecte hernieder- schweben, dessen Hauptstück das Abbild einer Taube bildete. Auch dieses Gewinde war mit gelben unb roten Frühlingsblumen unb Bändern, Sinnbildern ber feurigen Zungen, geschmückt; bie ganze (v>emeinbe griff nach bem Flitter, und wer etwas davon erhaschen konnte, verwahrte es lebenslang in seinem c^ebetbuche. Mllunter ließ man aber auch eine echte Taube fliegen, bis sich einmal folgendes Geschichtchen ereignete: Als Cer Geistliche zu ber angegebenen Stelle kam, ber Heilige Geist aber auf sich warten lieft, rief er den Chorknaben I irmmlfig zu • „Wo bleibt denn ber Heftige Geist?" I Peinliches Warten und Schweigen, bis ihm endlich j emer erwiderte: ,^>etr Pfarver, das iRard hat ihn cüe wurde hier Fum Prosessoi sm. siemricklt N bet gl,, 's»? !”*■ Mtml tun nenlüibtt rege.- [W bereu' ”i ötfflifhitttt nebmv wrpjMjjt im ™ Mn. Äuffinrei, Whg mufimib, 11 Wr der Tm «grüßte und in i Mdbegreuz^ vierer M öv HMrtmbtr yss? -«sw»* 1lNm l-°o fci Ba ^ni 20)001. Ks «Z..L bas ^astzolL S*|A, [ü?r eisertc 1» b spricht ito ’ itloitig ' be n E. e ja w»h>94r W M Em imii-’ :fe '5Ä»"^ Art B*’ M Dir Lrj inth/: rA??-' ■ y=£fe; juntfLt (R. I öSfi* i L dew & . la tz Trieb sv!- t Umgst'mma- erste Äamsäm ' Ramisäusi td s Vorspiel font gaoimtai. An tzr, spick Spielvereir n Westsalk« .s.B. Tie 4ndiM MMr ! ist eine äntznt rrfügt der Mck lM. Tic gegen crftfiflii.: nd $.18. Sdi> ibgeschnittcn^^^ Hammer öt«? oft ongrschb^. nsprrchm ift. ?' ,iel eine iufe1' • m den Saito m könuei, f>. Möller xw , umg attgt^?- f Kfd. untrer er tznMnr« t*ft M - «n die dortige ne drille 3«$*. ckdberg mid . LrichtachlcrckL sportlichen B- ^e; und |h^ eler-Äaftel M Wiesbaden u.- ternimmt der i ’>>ncrÄ?i e Mnnschall w Mig, so ift W $ . in CbttftetiLj >amMten cei Zielen 'msll sern, ? Zahrplcm ötr Siebeetakdahn. (eftltie ab 1. Juni ItSO.) Wiegen—Bieber. VOk^tn-----ab 615 Bieber.......an 6S< „ ...... 8» .........916 „ ......1» ......... 206 S 3» 411 „ 5® . „ 612 S „ 6* e „712 Bieber—Gießen. WSfeter ab 5» Gießen an 6« „ .....w 7«) „ ...... . „ 7*0 ......„1105 ........" 11» S 217 „ „ 300 W...... 418 .........6M S.......5*5 .........625 Die rvahlbewegung Altenstadt, 21. Mai. Gestern abeno fptudj vor gut bcfurfjncr Versammlung, AU der t>ie Deut schna tiona I c Vvlkspartei cinar- laden hatte, in Lim» 3aalbau ’iJaxleifefrrtäx Dr. Schmidt aus Wächtersbach über die Ziele der Tcutschnationafen Aolk-pattei Der Reimer hatic später Gelegercheit, in schlagfertiger Weile zahlreiche Anfragen uno Einwurse aus der Zuhörer- ichaft -u baanvvorten. d. L a u b a ch, 19. Mai. Bor einer ftrrt besuchten demokratischen Versammlung sprach Privatdozent Sanitätsrat Dr. bonigmann (Gietzen) in durchaus sachlicher, ferner Rede über Entwick- lung, Wesen u. Aufgaben der ‘Zemo&atic. — Ober>- amtsrrchter Zimmermann lAmbach vertrat in längerer Ausfülwuny den Standpunkt der deutschen Bolksportei. Ihm cntgeqaieten bk Herren Noack tkGieken) und Writh als Demokraten, sowie der Referent im Schlußwort. o. Saasen, 21. Dick Für die Deut sch-- natianalc Volkspartei sprach gestern abend im GaMnis von .fallt Schetzp in öffentlicher WWerbersammlung Oberlehrer Dr. Lenz von Giehen. In einer zweistündigen Rede besprach er die Ziele der Deutschlnationalcu BolkSpattri sowie die Aufhebung der Zwangswirtschaft. Ganz bo- fender > wies er auf die Gegensätze zwischen der Leutschnatsonalen Volk-Partei sowie der jetzigen Regierungsparteien und der USP. hm. Ein Ctegrav- rebner meldete sich nickt. X TrerS a b. Lumda, 21. Mai. Gestern abend sand hier beim Gastwirt Benner eine öffentliche Wählerversammlung der deulschnatwnalcn ^olkspartm statt, in der Sxrr Spitze (Gießen) in 'einer zweistündigen Rede die Ziele und Bestrebungen feiner Partei dar legte. Zu einer Aussprache kam es nicht. > S i e i e tf, 22. Mar Itz einer von Lehrer Westphal geleiteten Versammlung der Tcmo- kratischen Partei, bir schleck: besuch: war und bei der die FratUm ganz fehlten, sprachen Lehrer Fischer- Gießen und Prvfelso. U r - stobt, jener über unsere Lage, dieser über das, was die Paner bietet. In bet Diskussion sprachen Benner von der U. S. P. und Pfarrer Sattler. Das Schlußwort sprach Lehrer Fischer. Die in vorbildlicher Rude und Sachlichkeit verlaufene Versammlung sand erst gegen 1 ,1 Ufer ihr lende Aus dem Amlsvertükdigullgsdtatt. ** Tas Amtsvertündigungsblatt Nr. 68 vom 21. Mai Crttbaii. Rckl-stags-oM. — Bare ÄivauSzahlungen aus bi-3 R^ich^noiopter. — Beschaffung von Ärnd.garu. — Regelung des Arbeitsverchältnisfes russischer Interner tor — Viehseuchen. Bare Vor au»-ahlu ngen an f das Rcrchsnvtopscr. GS nntb darum hinge,m»> feit, da ft in: voraus Zahlungen auf das noch mcht vcranlagrc Reichonoropser ui mi geltistet «erben können js 41 des Gesetzes r.om 31. Dezcm' cr 1919) uaü» hierfür, wenn ;u bis zum 30. Juni 1920 ersolgcn, eine Vergütung von acht rom $)irn^'rt und, soweit die ZaAungtar in ter Zeit vom 1. Zula bis 31. Tezembet 1920 ftattfüibcai, eine Vmgürung von vier vom dunderl grwLhn mitt». Zaytu-igm dieser Art hnerben bunt die Rei chSbankan stalten sonne durch die Be-zirksl^s'en und mii Bezirks- fktffengei'rtwten betrauten Dfenststellcn in von den in ihren BezirLn ioobnem-.u ?lbgabe-' pflichtigen MrgerVMmen. Tie den Ein>ch.ern zu- stehendc VergÄamg von 8 Prv^ bgiv. 4 P-rvz wird un voraus abgetzogen, so daß bei Erw-Uiümg von je 92 Mk. ober 96 Mk. Betrage von je 100 Mk. als getilgt angerrchnel Iverteil. Ueberichleftend-' Betrüge, die nicht durch 92 oder 96 teilbar |hr->. Tonnen nickt angenommen werde»!. Tie in 8 30 des Gesetzes oorgefelxne BlnPsNchtung Mir Xkriüt* fung der Abgabe vom 1. Januar 1920 ab mit 8 Prozent hört mit dem Tage te» Gintzahlioig für den ge-ahlt.« Betrag aus. Bar^üUuigen vimcn auch durch lieberocisung aus AutF- oter Post-- scheckkonta T Marienboral bet EchrrtSixrufen ist bre Maul und SEfaueifeudk’ ansgebrocken. 3Jbtr«i rritxHwitm «irtbiabmrfalle. ettten Befleck- >ingsversuche des St«ramtes. wurden wir von der öufriibcborte selbst grberm. dir Nan«l nickt Z» unterdrücken, damit die ateckreckende Wirkung des Beruht eS nicht verloren gehe. Vereine und Veranstaltungen. 4 Bad Nauheim, 20. Mai. Zu Edi en bei hei mge kehr len Kriegsgefangenen veranstalteten Stadt und staatliche .sturoerwaltimg gestern abend im Jttnijertbaufe eine eindrucksvolle Begrüpungofefer. Der Gesangverein „F-rohsinn' unter Ucitimg von Lehrer Becklolöteimer und das ithnxncbeiUT unter Leitung von Lwfrat Winter- stein boten ein sein gewählte» Programm. Namens der Stabt begrüßte 'Ärnjcnnriftcr Dr. Kayser dic £*imtehrcr, wäor md ter«r Dank von Louis Lipski au<5geivrodxn wurde Bon bei ^tabr erhielt jeder der 58 Heimkehrer eine Ehrengabe von 5 0 Mark, kchn der Ortsgruppe des Bolksbundes -um Sckutz. der deutschen Jiri^ und Zimlgefangenen eine joltf* von je 1 50 Akar f. Außerdem itetb den Heimkehrern nvck brr Reiner trag tes gestrigen stark bciuduen Atend» zugiuc kommen, -secks Bote sJitaut-nmcr befinden sich noch in sibirffcher Ofe- fangensckaft. ** Winnerod, 21. Mai Am 2. ^Bfinjft» feiertag, mittags IT&r. wird in dem Bnrg- fx>a(I> bei Winnerod (15 SRnuUcn djui B-rlmh >r Saasen) ein ckristl. Daldfest ftaitfinten. Rete iter sind: Missionar Walter aus Beuern und .'Sfarrer Wald schmidt, » Zt. in tVcanfnirt. Es harten Mitwirken die Posaunenchörr ans Lang- (tzün>.>, Älein-Lind.m und Bersrod, die gemischten (Lhöre aus Saasen uiu> BurkhachSfelten und die Sckületxhöre tes Kirchspiels. x Wicseck, 21. Mai Am Pfingstsonntag, ttad'utwtantt 3 llhc, findet im Warten van Bierau irntrr Mitwirkung verschiedener Gesangschöre die lieber gäbe ter van ter Ortsgruppe des Verbau teS ter Kriogsbeschadigten gestifteten Tafeln mit ten Bildern unserer Kriegsopfer statt Eingesandt. i'b'üv Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel ubcmiinrnt die R-faaktion dem Publikum gegenüber teinertei Veraniwvrtung.) Schweineschmalz. Wir kommt eS, daß in Gießen das von der Stadt audgegebnte Sck.Lveineschmalz 22 Mark kostet, nährend es in eines teuachdaNen Landgemeinde vor 14 Tagen au 10 Mk. abgegeben wurde? -er Vvie^k^sten der Redaktion. K. v. Sic Haden Recht. Wir gebet in unfern Straskammerberichten prinzipiell nur die Anfangs- bttckstaben der Augeklogirrc wieder. Bei dem von «irchliche Nachrichten. Svanßeliscke Grmkinde. 1 Mnqsttag, 23. Mck Kollekte für bfe LuttenliMmg. Stadtkirche Bonn. 8: Pmrvass Ä. «ingel. 9V,: Pfe. Mate 11: KmderL I. b. M-t- ckäus- v. Markusgenurnte: Pft ’DteÄn.-— ?so- hanneSkircke Borm 8: Pfr. Ausleld. 0« Pfr. Beckstolsheimer Feier d vt. Abendmahls, llü: ulntert. f. d. Lulasgememte Pfr 2fete Mahr 9*.*: Jo- toffteimer. 2. Bffngsttng. 24 Mw Stadt kircke Bonn 8: Pft Pfr. Becker Feier b hl Abendm.ckls banneskirche Bonn. 8. 'ßfr. B?cktolstetme,. 9» •: Pft Ausfeld 11: öinbert f. d. .tzotemnes- gemeinte: Psr Ausfeld. Sonntag, 23. Mat 1. PßngÜtag Bann 1" Kirchberg Dl Abendmahl f. Staufenberg Kollekte Nackm v,2: Kirckterg — Montzig, 24 Mai. 2. Pfingsttag Bonn 10: stfechbern — Wieseck PftngMomttag: Barm, Gottesdienst (/,: (legend, z 66 Beichte 7: Hl. Messe. 8: «uSteilg d hl «vmm 9: Hoctemt m Pr 'Jtadmt. 2: Vesper m. wgew — Tiaspota-Gottesdienst am Psrnmtionittag. In Grünberg 9«/», m Hungen 91/,, in Lick 7i, W — Sonntag d. 23 Dkai, nachm- 5 u. abte. 8 UTjr ®degntb. z. hl. Beichte — Pfenrtag b. 24. Mw Pfingstmontag. Barm. 6V2: Ofelegenl). -. bt Beichte 7: Hl Messt. 8: Au^teilg. b. HL »'omm 9: Hochomt m. Pr. 11: Hl Messe m. Pr. Rack mitt 2: Andacht m. Segen. — Tienstig n. (yrw tag nartxm 6V1: Matandackt. — Diaspora-Ofettev bienst am Pftngstmontag. In Hungen 8, in Lickt 10 u»r. Israel. Sieligionvaemetnbe. Gottes teenst i d. Stmagoge ^Üd-Aniage). Sanntug d. 23 u 'JUontag d 24. Diai 1920: Wachen test 1 Tag. Borabd : 9, morg.: 8.30. Predigt 2. Dag. Borabb: 7.45, marg : 8 30, abte.: 8.30 u. 9.10. Bei 1- ~a7n Kopf schmerzt thekneOHoa« ■ ■ ärztlich V ä H 8 I le bevorzugt vehördtiche Anzeigen. tner vom Ausgabe von Holz< An bfe Haushaltungen kommen 3 Sieten, den 20. Mai 1920. Stüdt. Dnvmstoffamt. Hartholz zum Pretfe von — --- . >”Tb 2 Zentner Weickcholz zum Preise von 12 Mark per Bat tner zur BertriUotg. Der Betrug von 69 Mark ift beim Brennstvffamt zu entrichten .nicht wie bisher auf tem Holzlagerplav). Es werden beliefert dic bet Bezahlung Bramstoffamt ausgehandistm (imrfitetnc an Hau-ahaltungnt des 8 am MiMvock den 26_ Mat 1920 mtb Donnerstag den 2/. Mat 1920 an Haushaltungen des Ba-trrs 9 am Freitag den 28. Mai 1920 und Samstag den 29. ?Jiat 1920. -Dfe Holzausgabe findet m der Zeit von 8 tes 12 Uhr vormittags und 1—4 Uhr nachmittags auf dem städtischen Lagerplatz in der Stentsttetze statt. o677B Bekanntmachung. Anstelle der seitherigen Deratungestunden für Kriegabeschädigte werden vom 1. Juni bs. Jhrs. ab an bestimmten Tagen der Monats Amtstage abgt; halten, und zwar: A) Kreis Gießen: am 1 jeden Monats von 10 Uhr norm, bis 1 Uhr nachm. in her Bürgermeisterei zu Gründerg. B) Kreis Alsfeld: am 5. seden Monats von 10 Uhr vorm. bis 1 Uhr nachm. in der Bürgermeisterei zu Nleder-Demünden. C) Kreis Lauterbach: in leben Monats von 10 Uhr vorm. bis 1 Uhr ,,a*m' in der Bürgermeisterei zu Schlitz: am 20 leben Monats von vorm. 10 Uhr bis 1 Uhr nachmittags in der Bürgermeisterei zu Lauterbach; am 80 leben Monats von 10 Uhr vorm. bis 1 Uhr nachm 'in der Bürgermeisterei zu Grebenhain. ’ 0) Kreis Schotten: nm 1 leben Monats von 10 Uhr vorm. bis 1 Uhr n bet Bürgermeisterei zu Ulrichstein: am ?5 febei Monate von 10 Uhr vorm. bis 1 Uhr hPr Bürgermeisterei zu (Bebem; am^25. leben Monats von 10 Uhr vorm. bis 1 Uhr fallen die vorbezeichneten Tage auf einen S'°r&£'?l.,„b" aml5,a9 6ffl -»rhtts-h-nd-n ‘Berfttage patt. An den Amtstagen wird ein Beamter der Der. ficherungsstelle Gießen den vorsprechenden Knegs. beschädigten Auskunft in Militarversorgungsange. legen leiten (Rente, Unterftü^ungen • faunJtL ®lieber otthop. Schuhe, Lazarettaufnahmen, erteilen und entsprechende Anträge entgegennehmen. Die vorsprechenden Kriegsbeschädigten werden «M . ihre sämtlichen Militärpapiere, MMamaß, Entlassungsschein, Soldbuch oder sonstige’teem Besitz befindlichen Papiere mttzubnngen, da Ziesen unMingt zu den Renten-Dorarbetten benötigt werden. Dersorgungsstelle Gießen. 5678V_________gez. von Kropfs._____ Ausgabcvon Holzbezugskarten. An die Be»ugÄher«chtigten werten bis 1. Mai 1921 gültige .Hplzte-ugskart-n auSgogeten, und t 28. Nährmittel u. Zucker für Fre mde: Gesckw. Leo, Bahnhosstraße. 6. -8 ucker für Mai: Auf die Marke Nr. 5 entfallen 750 Gr. Zucker. Ausgabe erfolgt bei ten Kleinhändlern vom 20. bis 31. Mai 1920. Nicht rechtzeitig abgeholter Zucker verfällt. 7. Fische: Berkaufftelle in den Markttauben, Mitte ter Woche zu Tagespreisen. 8. Gemüse: Berkaufftelle in ten Markt- lauben, täglich frische Svarael zu Tagespreisen. Sonstiges (temüse je nach Zufuhr. 9. Hülsenfrüchte: Berkaufftelle tu ten Marktlauten. Bohnen bas Pfimd 1.25 Mk., Bohnen, weiße, das Pfund 2.50 Mk.. Erbsen das Pftmd 3.20 Mk. 10. Seife: Marke für Mai, Anteil 125 Gr. K. A.-Seifenpulvec, das Pfd. 3 Mk______56738 Vergebung von Sauarbeiten. Betr.: Erbauung zweier W^hnhüuser für je vier Familien für dfe Gemeinte Lich. Tic mr die Erbauung zweier Bfettanulien- wotmdäuser nebst Stallungen usw. ersordettichen: Erd-, Maurer-, Eisenbeton-, Zimmer-, Dachdecker», Spengler-, Gl as er-, Schreiner-, Schlosser-, Schmiede-, Intzallations-, Weißbinder- und P f laste r a r be i ten Nölfen im öffentlichen Wettbewerb vergeben werten. Ängcbotsimtettagen, die gegen Erstattung ter Selbstkosten abgegeben werte», sonne Pläne und Bedingungen heg ar von Donner-stag ten 27. Mai an ter tem Unter-erchneten, Regferungsgebaute, Landgraf -P Hllipp-Blatz, Zimmer 17, auf. Angeb 0 te mir ermorrchender An'schrrft find verschlossen und Äflfw 'pätesfen^ bis zum 5. Juni 19 20, vormittags 10 Uhr, bei dem Unterzeichn-eten earzureichen. Die Eröffnung der Angebote erwlar zum gleichen Termin in Gegenwart etwa erschienener Bttverter. Zusitzlagsrrift: 2 Wochen^ Freie Wahl unter ten Bewerbern biecht vor- behalten. Gießen, den 19. Mai 1920. 56998 Der Lrersbamnspekwr des Kteifes Gteßor. Cellarius, Bouvat. Ausgade von Kofylenbejugstarten für das )ahr 1920/21. sjhif tem Drennstvssamt werten an hRvr- haltuvgrn ohne Zevtralheizuvg in ter Zeit von 2—5 Uhr nachmittags .fafatertbr ugskartrn rote folgt ausgegeben. Bezirk 13. ?lnfangsbuckstoben A—G: Mittwoch, 26. Mai, H—O: Donnerstag, 27. Mai, P—Z: yreitag 28. Mai. Bezirk 1. Anfangsbuchstaben A—G: Moniag, 31. Mai, ,, H—O: Dienstag, 1. Zmri, „ P—Z: Mittwoch, 2. Juni. Dic Letensmittelausweiskarte ist mttMbrM- gen. Zur Belieferung wird freigegeben: Nr. 1 der H. (Haushalt-Karte) mit 5 Zentnern Kohlen, Koks oder 10 Zenrnern Braunkohlen. Nr. 1 und 2 ter Z. (Zusatzkatte) mit je 1 Zentner Kbhlen, Koks oder 2 Zentnern Braunkohlen. Dic Kvhlenbezugskarten sind bis zum 1. Mai 1921 gültig. Da C-rsatzkarten nicht gegeben werten, empfiehlt e* fick, diese gut aufzubewahren oter den K-ohlenhandlern zur ücrantroottlidjeu Aufbewahrung m übergeben. Dic aufgedruckten Nrn. von 1—6 bzw 1—5 werden nacheinander zur Belieferung frei gegeben. Die auf die einzelnen Nrn. entsalleichen Mengen richten sich naH den KohleneiTraLngen. o7198 Gießen, den 20. Mai 1920. Städtisches Brennstoffamt __ 3Licher Stadtanleihe von 1904 «nd 1882. Bei ter heute stattgefundenen Verlosung wurden folgende Nummern zur Rückzahlung ausgelost: Anleihe vom Jahre 19 0 4. Rückzahl- bar 1. Juli 19 20. LiL A. 9h:. 3 ä 1000 Mk., Lit B. Nr. 15, 23, 25, 27 a 500 Mk Anleihe vom Jahre 1882. Rückza hl- bar 1. O k tober 1920. Lit. A.. Nr. 44, 84 ä 500 Mk., Lit. B Nr. 45, 50, 54, 96. 104 ä 200 Mk., Lit C. Nr. 31, 33, 78, 146, 186, 190 ä 100 Mk Die Einlösung ter Stücke erfolgt vom Fälligkeitstag ob bei ter hiesigen Stadtkasse fettet bei teui Bankgeschäft Chambre in Lich. Ferner lind noch rückständig bfe am 1. Dftot« 1919 rückzahlbar waren: Anleihe vom Jahve 1882 Lit. B. Nr 12 ä 200 Mk. und Lit C. 9h. 2 ä 100 Mk Lich, den 17. Mai 1920. Hessische Bürgermeisterei. Fuhr. 5525B 20 500 „ Bürgermeisterei 4 000 8 000 12900 Fnhrleiftungen Die Berte Arbeitsvergebung. Für die Feldtereinigung Langd feiten »rt baldigen Ausführung vergeben werten: Grabenarbciten veransch». zu 29 700 axt Verschleifungsarteiten Rohrverlegungs- und (Etemffieamgsarbcitöi Man verarbeiten Liefern von Zementrvhres „ „ 1300 „ „„.lägest liegen auf Hess. __offet, wo bfe Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen, in Pvvzenten des Kostenanschlags, oerschfeifen und poMrei ernzu- reicken sind. Erösfrnmgstermrn Dienstag den 8. Iunid. I., vorm. 9 U br,«0 dem Rteh«^ @ie6<•«, ben 18.M-- 19». 5685B Hessische Aulttrrrnspekdrm H S t e i n b a ck, Banral.___________ Bekanntmachung. Der auf ten 25. d. M. rorgemerfte Schweine- markt m Lich ist «rbotem Lick, den 20. Mar 1920. Hess. Bürgermerftere: Äck Fuhr. 5706 Vulkanisier-Anstalt Giessen Pneu-Reparaturen Buchenholz waggonweise sehr preiswert. Otto Ijoltech, Bahnhofstraße 76, 09608 Telephon 3)17. Leiterwagen Kastenwagen iri einzelne Räder. Carl Schunck. Nutzholz-Submission. Das nachwertzeichnete Nutzholz soll aus orm Wege ter Submission verkauft werden. Gebote sino getrennt nach Losen verschlossen mit ter Aufschrift „Nutzholzsubmission" bis spätestens den 26. Mai 1920, vormittags 11 Uhr. bei unterzeichneter Stcllc cinzureichen, woselbst auch dfe Deffmctq ftottfatbcl Dfe Bettaufsbedingungar, denen sich dic Jtäufei mit Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, liegen bei Hess. Bürge cmeisterei Lich zur Einsicht offen Das Holz ist mit ter Rinde gemessen Nähere Aus teuft erteilen dfe beiden Fvrstwarve Ter tot mtb Findt zu Lich. Los 1: EsckMw Stamme 6. Kl. 8 Stück, 0,82 Fm Distr. Roter Busch, Los 2: Eschen-Derbstangen i .Ql , Nr 233, 31 Stück, 1,69 Fm., Dtstr. Roter Busch, Los 3: Eschen-Derbstangen 1. Kl. Nr. 236, 240 n ^3,^39 Stück, 2,84 Fm., Distr Rote. Los 4: Escken-Derckftrmgen 1. Kl., Nr. 247, 251, 253 u 254, 38 Stück, 3,01 Fsttn, List'. Roter Busch, Lod 5: Linden-Stämme 3.; 4.,5. u. 6.Kl., 7 Stück, 4,48 Fm., Lotz 6: Eichen-Nutz knüppel Nr. 71, 81, 84 und 100, je 2Rm, 2,20 Meter lang, Difti Kteinhäuserterg, Los 7: Eichen-Nutzknüpve! Nr 104, 114, 115 und 12c je 2 Rm., 2,20 Meter lang, Distr LleinhSm'erterg, Los 8: Eichen-Nutzknüppel Nr. 128, 130, 181 and 132, fe 2 Rm., 2,20 Meter lang, Distr. Sleftchckiserterg, Los 9: Eichen-Nutzteüppel Nr. 133, 134, 135 und 144, je 2 Rm., 2,20 Meter lang, Distr. Stenhstuferberg, Los 10: Eichen-dtutztestÄiel Nr. 172, 177, 180 und 186, ic 2 Rm., 2F0 Meter lang, Distr Kleinhäuserckerg, Los 11: Eichen-Nutzknüppel Nr. 188 Distr. Klein bäuferberg und Nr. 197, Roter Busch, je 2 Rm., 2^0 Meter lang. Lich, den 15. Mai 1920. 5497 Hess. Bürgermeisterei Lich Fuhr. Bekanntmachung. Ter Boranschkag dec Gemeinde L i chfür 1920 lagt von Mittruxh den 26. d. Mts. cine Woche aur dem Bürgermeistereibureau während ten Dienst- stunden zur Einsicht von Interessenten offen. Während dfeser Zeit tonnen Einwendungen schttftlüh oder zu Protokoll vorgebrocte wecken. Es rorrd eine Umlage erhoben, zn ter auch die DSmLrkcr berzutvagen haben. Lich, den 20. Mai 1920 Hessische Bürgermeisterei Ach Frrhr. 5607 t> 5703 06124 Instrumente. 5747 Rödgen, den 2L Mai 1S20. 09367 Po 5647V Pils. Urquell 5661 5002 einare troffen. (5632 Ludwig-Herm. Hungen. 5724 5423 halt gesackt 09267 sofort gesucht Ludwigstraffe 5 I. 5638 und gut. Suche für sofort zuverl. empfiehlt 5726 4kmnä!>chkn Vobn gesucht. Canatoriu i7 Bad-Rauhcim. la Aepfel- u. Birnenwein Klavier» stimmen und Reparieren in tadelloser Ausführung W. Schlüter Schottstr. 15 I. Daselbst Ankauf gehr. Emil Zchmall, Biergrofthandl. Tel. SS. Hinterbliebenen: Familie Karl Grün Familie Werner. Juugcö Landmädchen msüber sofort gesucht U*27 Gatlstraße 5. Im Namen aller trauernden Marie Werner geb. Kreuder Familie Wilk. Theiß 7. Wilhelm Schaum Klein-Linden, 21. Mai 1920. Jüngere- braves Mädchen vom Laude au kl. Familie gesucht. HauS- daltung t erlernt werden Wilhelmttr. 46 II. Gießener Ruderklub „Bassla" 19C6,6. V. Samstag den 22. Mai abends 8 Ubr Mitglieder- Versammlunn Tagesordnung: 1. Aus- nahmen, 2. Frankfurter Regatta. 3. Verbands- Städteachter, 4. Verschied. Am t.Pfingsttag nachm. Familien- Zusammenkunft im Bootsbaus. 5720 Der Vortta^ Weitershain, Burg-Oemünden, den 20. Mai 1920. Die Beerdigung findet am 1. Pfingstfeiertag nachmittags um 2‘/, Uhr statt imb Küchengeräte, Einmachgläser, eeservice, Flerschhackmaschine, Bowle, , feine Aufftellsachen, tzchotvgLlphische Privat- Tanzunterricht erteilt au jeder ZageBteit Th. Bäulke, Tanzlehrer, 09511 21 w olsstratze 21. HerrnÄrvck, Gerichtsvollzieher in BntzVach. Otto Seeger v. Hess. Handelskammer Glessen öffentlich ange- stellter und beeidigter Bücherrevisor Gießen,tbelstr.11,1. SOWmogs- uni Almr-wlsimm Bilanzen, Ueberwach« ungen, Zweckentsprech. Buchführungseinricht., Gutachten, Zinanzter., Jlußtinünött[t^unQt!i/ vergleiche,Liquidation. Neuzritltche Betriebs- orgaulsat. u. Reklame, Struersacheubearbeit. g-eäot. Die Versteigerung findet im §>otel Hessischer Hof in Butzbach statt. Versteigerung bestimmt. y Apparate. f sxnrtL Bodar sartJkot,^ die HentaUung von ' PMOTO- Ar betten, Entwicklungen, Kooteo, Vergrößere igae . k empf. Mad.-Drog. A „x. treuzplatz“ V Abt.Photo Jagd - Verpachtung. Die Gemeinde Q ue ck (Kreis Lauterbach) will chre zirka 820 Hektar große Feld- und Waldjagd am 2 9. Mai 1920, nachmittags um 2 Uhr, in der Gastwirtschaft von Valentin Sippe! III. öffentlich verpachten. Queck ist Bahnstation an der Nebenbahn Niederaula—Bad Salz- Verloren: chwarz-Namensz. u. Jah- reszabl. Geg. g. Bel. ab». »70« Wilbelmstraße 211. Vereinigter Männerchor Harmonie-Gemütlichkeit 2. Pfingstfeiertag: Frühecho ppen bei Mttgl. Wirtb, KavlanSg. Nachm. AuSfiug m. Fam. nach der Badenburjr. Treffpunkt 2'/, Uhr Ecke Eder- und Stcinstrahe. Um rege Beteilig, bittet 5741 der Vorstand. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe, gute Frau, unsere treue Mutter, Tochter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante Frau KäthaZinn geb.Pf eil im Alter von 41 Jahren nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden zu sich in die Ewigkeit abzurufen. In tiefem Schmerz; Karl Zinn, Oberbahnassistent, und Kinder Frau Wilhelmine Ernst, verw. Pfeil die Geschwister und alle Angehörigen. Dieburg, Gießen (Goethestraße 50), den 18. Mai 1920. Die Beerdigung findet in Gießen Dienstag den 25. Mai nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 09467 An- u. Verkauf von Lumpen, Eiseu,Me- talleu, Knochen, Pa- vier, Flasche», gebe. Maschinen. 92 Louis Rothenberger ■eaenweg M. Telegh. 171. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nahme bei dein Heimgange unserer teuren Entschlafenen sowie für die vielen Kranz- und Blumenfpenden und für die trostreichen Worte des HerrnPfarrasfistenten Dr.Dingel aus Gießen am Grabe sagt innigen Dank im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Suche nittassthch, evtl-auch Abcndttsch,Nähe aohanneskirche. Schriftl. ngev. mit Preis u. 09334 an den Gieß. Anzeiger. | Lohnender Verdienst I durch leichte Schreibarbeit. v.Mflnchow scheBrnekerel 0. Kinflt Ww^om* Ich. WMtn gefußt t7M Babubosstraße 67 I. IMÜDtl nur feinste Sorten, empfiehlt großen Vorrat fi&rtnerel Dönges, Gießen, °"- Marburger Straße 67, Haltest, d. Straßenbahn. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Tetl- nähme bet dem uns betroffenen schweren Verluste, sowie für die überaus liebreiche Pflege der Schwestern im Katholischen Schwesternhause und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Groth am Grabe sagen wir hiermit unseren herrlichsten Dank. Familie Konrad Hab«. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Großvater, Bruder, Onkel und Schwiegervater Christian Werner Gemeinderechncr, Untererheber u. Rechner der Spar- o. Darlehenskasse zu Weitershain am Donnerstag vormittag im 77. Lebensjahre von seinem langen, mit Geduld ertragenen Leiden durch einen sanften Tod erlöst wurde. Tausche meine am Walde belesene nooxeitl. Wohn. <3 Zimmer, Küche, Wohnveranda, Wohnmans. u. Diele) in Siegburg, nahe Bonn u. Köln, gegen eine neureitl. 4—5-Z.-Wohng. in Gießen. Schriftl. Ang. unt. 5558 an d. Gieß. Anz. tmr. eti i= und 8rsße freiwillige Versteigerung. Dienstag den 25. und Mittwoch den 26. Mai d. I6.. beide Tage von vormittags 8 Uhr av, versteigere ich öffentlich gegen gleich bare Zahlung von dem Nachlasse der Hermann Melchior Wittve in Butzbach: 1. am ersten Tage: all. orthoväd.Arb. auSzud bei Wilb. Paul, orthopad. Werkst., Weilburg. v,„; Grobe beliebte Lebens- u. FeueroerstcheruugS- Gefellschaft mit allen Nebenbranchen sucht für größeren Bezirk einen tüchtigen 3n|pettor Bewerb, von Nichtsachleuten, die stch dem Vers.-Jach widmen wollen, werden gerne be- rücksichttgt. Auch Agenten und Hauptvertreter in nebenberusl. Tätigkeit gegen hohe Proolston u. monatlich. Zuschuß werden gesucht. Offerten unt. B. D. 908 an Raten Hesse, Rasserer. 15627,8 * Spiegelschrarrk _____— ------------ 12türig, Nußbaum poliert, v- Hciuujt. I fann den Haushalt er- I zu kaufen lies. Schr. Ang. Aliccubof | lernen. Näheres ,„,w i u. 5709 an d. Gieß. Anz. 1 Müdlstraße 31 p. I ... .^-77— Barometer. Hausapotheke. Regenschirme, Rodelschlitten. Puppenküchen, Kinderspielzeug usw. 2. am »weiten Tage: Betten. Schränke. Spiegelschrank, Tische,Schreih- tisch, Flurgarderobe. Kommoden, Wanduhren, kleine Tische, Ztermäbel, Wandschirme, Spiegel, Bilder, Gobelins, Waschmaschine, Mischmangel, kupfernen Badeofen mit Nickelbrause, emaillierte Badewanne, Kellergeräte und Weinsästchcn, Kü- chmmobel (frisch gesttichen), Waschbütten. Linoleum, Bügelofen. BstgeLretter usw., Tuchvvr- hänge. Portierstangeit. Gin komplettes Speisezimmer, ganz in Eiche, mir zwölf Lederstühlen, Mlsgestellt im Möbelgeschäft Steinhäuser, wird abgegeben zum Höchst-- M MiM m großer Auswahl. Reparaturen an Fahrrädern und Nähmaschinen jeder Art, autogene Schweißarbeitcu, Neuemaillieren und Vernickeln prompt, billig die auch flott Maschinenschreiben und stenographieren kann, per sofort od. später gesucht. Schriftl. Ang, unt. 5346 a. d. G. An». Gewandte junge Verkäuferin sucht Georg WallenselS, 5579 Marktplatz 21. Perfekte [09445 MMertz »um Anferrigen einer Aussteuer ver sofort.gef. M. Weinberg, Holzheim, Kreis Gießen. Wohnung 3—4, auch 5 Z., gesucht von zwei Damen «Mutter und Tochter! ab 1. 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Hofmann. Weiße u. farbige Stoff- schude werd, augeserugt. Schriftl. Angebote unter 09499 an den Gieß. Anz. Wei W Ichäslsmann 2000'JUif.? Abzahlg-nach Uebereink. Schr. Angeb. u. 09492 an den Gieß. Anz. Suche gegen einen Ittr. Kleider schrank lnutzb.- lack.) u. Waschtisch (nußb.- pol) einen guten 2tür. Kleiderichrankeinzutau- schen. Schr.. Angeo. unt. 09413 an den Gieß. Anz. eiralsanzeiger u. wirks. Fachztg. Probe- Nr. u.amtl.beglaub.Anerk. verschl. 100^,,Drucks.60^. Weigungsehel Welche Dame, tt kinderi. Witwe, gebild. u. mufik., dabei Häusl, u.wirtschaftl., möchte mir ein treuer Lebenskamerad werden? Bin Privalbeamter in Südwestfalen, evgl., Ende 30, in gutbez. u. anaeseh. Stellg. Schr. Singen, mit Bild, da8 zurückerfolgt, unt. 5234 an den G. Anz. Ernst/remeintl Vermög., strebsamer Geschäftsmann u. Landwirt, leb., 39I., wünscht älteres Mädchen od.Wwe. zwecks baldtgerHeirat kennen zu lernen. Einheirat bevor-. Strenge Verschwtegenh. Ehrensache. Schr. Angeb. u. 093»0 an den G. Anz. 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Landapoth^ d. nebenbei Gartenarbeit u. Pserd besorg, mutz u. al- Kutscher fn^v. kann. Stelle leicht, dah. f. ZkriegSbesch. gecign. Lohnansvr. b. fr. ©tat. u. Zeugn. üb. biSH. Tättgk. zu richt, an A»o- theäer Samoa. Slaäeabaoh. Kaufmännischer [”"c Lehrling aus anständ. Fam. k. ver L Juni od. fof. in uns. Geschäfts st. eingestellt werd. „Herso“, Mitteld. Annonc.-Erved., Gießen, Plockstraße 5. Vorzust. vorm. v. 10-11 U. Echmiedelehrling gef. QMM E. Enler, Asterw. 15. BnDinderlehrling ges. Heinr.Gröninger, Griiuderg lHeffen), tion- borfer Straße. 09451 Ä Lehrling gesucht. Georg Fatum, Dachdeckermeister, Hr. U9 Zweites Blatt Eiebener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Samstag, 22. Mai 1920 Fortsetzung 42. kNochdrnck verboten.) scheu (5rster»ogin verheiratet. Ihr Lieblings vhn toor ®wtxmm unb, wie man sich zuwschell, bat I« ihm privatim gewisse ©eiter, Besitztümer, Juwelen, irgend «was nicht näher Bestimmbares, vermacht. Vittorio scheint mm zu vermuten, haft die e Wert- gegenständ: von Giovanni wiederumseiner Gemahlin, die er sehr liebte, hinterlassen worben seirN. Tas ist alles, was ich davon twiK, und es ist, wie ich Ihnen versichert habe, sehr wenig. Doch glaube ich, daß etwas Wahres davan^lein muß. Bitrorias AuÄ^ruer und der alten Tarne Harviäckigkeit und grimmiger Entschluß, chm nicht zu weichen und nachzugeten, bestärkt mich in dieser Ansicht, und ich geste« ehrlich, daß ich sehr neugierig bin, wie sich die Geschichte aufklären wirb. Tas ist meine ehrliche Beichte, sügte sre lächelnd hinzu. Und nun, Doktor, rücken Sie mit Ihren Kenntnissen heraus! Nun,- sagte ich, bevor ich dazu tommt, — Sie waren über die kleine Episode von geistern abend höchlich erstaunt? Gewiß, noch sebt verstehe ich Sie nicht. Warum wurde die Botschaft in meinem Namen aus- gefolgt? Und wenn Sie nicht geargwöhnt hätten, daß etwas nicht in Ordnung sei, wohin würde cor Wogen sie entführt haben? 'Wohin? Was meinen Sie? Können sre srch's nicht denken? Jawohl, ich kann mir's denken; aber zu welchem Zweck? Ter Erdgraf hat die Gräftn in Kiner Die Grskin. Roman von GW. App le ton. bild. Ter erneute starke Rückgang der Ausland?» devisen, der im Hauptgeschäft mit den anhilLitih'n starken -Ankäufen Amerikas in bentfdtr.i Marknotrn in Berbindimg gebracht wird, fcitnrfre an der Börse teilweise ein weiteres Nachbeben der Kurs', doch setzte sich später wiederum eine leichte B - festigung durch, wofür die Auffassung maß^'tead ist, das; die Besserung des Markftlr.es mit bei Seit doch den günstigen allgemeinen Einfluß auf bic Gestaltung der Wirtscha ts- und Ernal-rimg:- lage Teutsch'ands nicht verfelllen dürft-.'. Die am ftä.f.en ausgesprochenen V lutawer e tote Ba t • more, Teutsch-Uebersee Elektrizität, Türkische Ta bal- und stvlonial wette waren nachgebend, währeni bei den übrigen Papieren die Rückgänge sich mei unter 10 Droz hielten, d'.g°gen verschrcdentli! auch, wie bei ciazclnen schi fal rtsw rten, Rom. bacher, Elektro- und Jndustri-.ak.ien, Kirrsbesseru:' gen eintD-t-n. Deutsche Rentenwerte waren Nil und ziemlich inroerärtert, ungariscko und Tier1 faner «was nochpbend. Tas Geschäft bewegt i s »vurben emem Volke so bittere Arzneien gereicht Der Tag der gerechten Anerkennung für Ihre Leistung«! wird kommen. Europa kann ohne Deutschland nicht sein; es ist höchste Zeit, daß diele Wahrheit in Europa Allgemeingut wird Abg. v Payer (Dem.) spricht dem Präsl> deuten den Dank des Hauses aus. Ter Präsident hat nie Gleichmut, Humor und Unparteilichkeit verloren trotz der stürmischen Vorgänge. Er bat oen höchsten Anforderungen entsprochen. Dafür dankt die Nationalversammlung ihrem würdigen Präsident«!. Präsident Fehrenbach dankt von ganzen! Herzen. Es sei nickst immer leicht gewesen, absolute Gerechtigkeit walten -u lassen Ten Dank des Hauses möchte er ausdehncn auf die Vizepräsidenten und Schriftführer, ebenso auf dos Per- f»nal, die Beamten, Angestellten und Diener männlichen und Wciblidxm Gesckstechts. Di.- Presse hrbe dec Tätigkeit des Hauses eine mühevolle Arbeit gewidmet. Leider habe der Senior des Hauses Abg. -Paper seinen Schwanengesang getan. Er stEbe. ihm die terzlickrslrn Wünsche mit in die schwäbische Heimat. Er nehme an und hoffe, daß dieses die letzte Stunde der Rat onalversammlung sei. .Tie Geschichte werde die Tätigkeit derselben würdigen. Für das Haus nehme er in Anspruch, daß es nur zum Besten des dem sch m Volkes gearbeitet tmt. Trotz aller Gegensätze habe die Versammlung dem Volke das Lei,pul eilte-? ziel bewußten Arbeitswillens gegeben. Möge sich das deutsche Volk in Arbeit und ^icht zusammen finden. Zu hoffen sei die Bereinigung mit dm gvirennten Stammesbrüdern in Oesterreich. (Beijall.) Mit den besten Wünschen für alle schließe er die Nationalversammlung. — Gericht saal. s.1 Marburg, 20. Mai. Das Schöffengerickst verurteilte einen Landwirt, der 34 Zentner Kartoffeln, die er abliefern mußte, verheimlicht hatte, zu 6630 Mk. Geldstrafe. Nein, nein, entgegnete ick rasch Ich w«b nichts außer einigen unbestimmten Anteutungen, die die alte Gräfm in meiner Gegenwart sollen ließ. Ich habe aber einen Qdnen Umstand noch nicht erwähnt, der Sic, wie gesagt, 'wnsellos überrasch«! wird. Wenn Sie auch nur eine Vermutung haben, wie ich glaube, so teilen Stc sie mir bitte mit, und beim werden wir vvlleicht mit vereinten .Kräften in der Lage fein, bte einzelnen Stücke zu einem Ganzen zu am men Ersetzen Gut also, erwiderte sie. Was ich weitz oder vielmehr annehmr, ist Folgendes: Die Familie Frangipam ist sehr alt und laßt 'ich bis ms Mittelalter zurückverffolgen. alnnch. Kl ein gewaltige Uebcr- .'.ngeaot svrr'chte. T« Frankfurter Mar Le-.wcu- ■amg Le b'iJjtigt übrigens Bcvo dnungen zu erlassen, wodurch der Einkauf auswärtiger Händler in Frank'nrt unnröglich gemad« Werten soll. vz. Marburg, 21. Mai. Auf dem gestrigen ^chweinernarkl blieben die Preise gegen den ctzten Markt ziemlich unverändert. 6—tt Wochen i'te Ferkel kosteten 380—400 Mk. und 10—12 Wochen alte größere Tiere 720^—800 Mk. das Baar. Der Handel ging mtitelmäßig. Der einer Zu- iuhr von rund 600 Stück verblieb ein großer Ucberstand. Genall, aber warum sucht er denn Sie rn emc Falle zu locken? Tas ist mir völlig mtberftänblid). Tas glaube ich schon. Es würde auch anderen unverständlich Vorkommen. Wie formte man verstehen, daß neulich nackts Diebe in mein Haus eindrangen, das Cte.rfte darin zu untrrft kehrten uni) nichts von irgendwelchem Werte mit sich nahmen, als einen Zettel, bet sie in einem geheim-n Fache attixeften? Ist das möglich? Glauben Sie, daß der Erb- grat der Anstifter dazu gewesen ist? Zweifellos. — Und nunmehr erzählte ich ihr mit neiligen Worten meinen Besuch in Balham und lein Ergebnis. Sie folgte meinem Berichte voller Interesse, und ihre Puplllen dehnLen sich immer mehr aus, je Weiter meine Erzählung Wrtfdjritt. Tas ist ja wirllich unbegreiflich, bemerkte su, als ich zu Ende w ar, und der Zettel, der entwendet Wurde, was war das ? Ter Schlüssel zu dem Geheimnis, *er — und dabet lachte ich aus vollem Herzen nvnigitens glaubten ste, er fet es. llnd numnehr will ich Sie nicht mehr länger auf die Folter spannen, sondern Ihnen von der Rolle erzShlen, die ich in der Geschichte sp«le.. Hievaut berichtete teb ihr tn wenigen Worten all das, was ich Vier niedergeschrieben habe. Ihr ErÜMmen tmette Däne Grenzen mehr. Büchertisch. — Prof A. Zvcha: Grundriß der Borlesungen über deutsche Rechtsgeschchie. L Aufl.- Verlag Emst Ebering, Berlin. — Eme gedrängte aber flarc und sehr übmichtliche Darstellung des Swffes, die nicht nur als Grundriß der Vorlesungen. sondern ausckunid herausgegebenen Schrlslen- fammlung führt in die EntnnÄung ind> den Ausbau der graöbifd)tn Mittel ein. Die ein seinen Verfahren werbm so weit anschaulich gemacht, daß auch brr Nicht-Sckräfsendr einen Einblick ht da» Schaffen vergangener wie lebender Mihtftier gewinnt. Wesen und Wert des Küpsersticks, bet Radierung, des Steindrucks und des Holzschnitts, den Hartlaub als bestimmend in diesem Jahrhundert ansieht, werden lebendig. Besonder- Deutschland hat an seiner Entwicklung und Aus- aeftaltung den rühmlichsten Anteil. Im zweiten Kapitel: Die graphiickxm Kräfte, wird besonder- bte Bedeutung Muncte Noldes und der Dre>?dener „Brücke" herausgestellt. Das umfassende, die geie ftigen Zusammenhänge Har erkennende und anschaulich gefdniebene Buck> kann als Einführmtg in das oft noch unverstandene graphische Schaffen unserer Jüngsten wertvolle Drenste leisten. Müller'fche Badkanstall. Wasserwärme der Lahn am 21. Mat: 15° R. (In einem T-il der Auflage wied'rhKt.) Der Zweck der Konferenz von öythe. London, 21. Mai (WTB.) Unterhaus. Im Laufe der allgenreinen Diskussion vor Bt'ginn der Pfingstserien kam Bonar Law auf die Konferenz von H h t he zu sprechen und sag»e: Der Zweck der ftonferne, war nicht der, Teun'chland Vorschläge über bi? Fests.^tzung des Gesamtbetrages der Entschädigung zu machen, sontent e-> Ixinbelte sich darum, eine Grundlage zu finden, die Vorschläge der deutschen Regierung in Spaa zu prüfen und zu kritisieren. Eitgland bat stets die schweren Mühsale unb Leiden Fraiikrcickis wabrenh des Ätie^ ges aiurfarmt. Wir lraben vorgeschlagen, diese Ansprüche in der Weife zu regeln, daß, soweit England und Frankreich in Frage kommen, die Bezalilungen Deutschlands auf einer proportionalen Grundlage verteilen zu lassen, daß für ie 5 Pfund die England empfängt, Frankreich 11 Pfund erhalten soll. Sinken der Detailpreise in Amerika. Amsterdam. 21. Mai. iWTB.) Wie „Dailh News" aus Neuyork meldet, hat dort ein starkes S in feit der Detailpreise eingesetzt. Diese Er > scheinung wirb daraus zurückgejührt, daß die Banken in der .Kreditgewährung sehr zurückhaltend at> worden sind. Große Mengen von Gütenr, die für die Ausfuhr nach Europa bestimmt sind, können trotz eines Apvells an die Morgangrupve nicht ausaeführt wer dar, ba die Kaufleute keine Kredite tekbaffat können Die Schantnnasrage. Paris, 21. Mai. (WTB.) Havas meldet au4 Pecktng vom 18. Mat: Die Regierung hat sich entschieden, mit Japan wegen Regelung der Schantung frage nicht in direkte Verhandlungen zu treten. Die Lage in Transkaukasien. Haag, 21. Mai. (WTB.) Nach einer Mel- düng des „Daily Telegraph" aus Konstantnwpel sind sechs französische Bataillone mit Rücksicht auf den Ernst dec Lagc nach Bat um abgegangen, Man erwartet, daß bte illiierte Mission wegen der bolschewistischen Erfolge in Transkaukasien Tiflis unverzüglich verlassen wird. In zwet oder drei Orten Anatoliens, darunter Trapezunt, ist bte Rote Fahne gehißt worden. Neuorientierung der Sowjetregiening. Haag, 21. Mai. (WTB.) Laut „Nieuwe Courant" verzeichnen mehrere englische Blätter umlaufende Gerüchte über eine politische ^Neuorientierung der Sowjetregierung. Danach habe Lenin und Trvtzky zur Dildimg einer demokratischen Regierung sich enffchlossen. Ein ftan-ösisches Marineluflschisf vernichtet. Paris, 21. Mai. (WTB. Nach einer Meldung des „Petit Journal" wurde gestern in Stint Etienne ein Marineluftschiff vemickstct. I* Besatzung, die aus 9 Personen bestand, scheint gerettet zu sein. Beilequllfl des Hombarger Streiks. Hamburg, 21. Mai. (WTB.) In dem Streik aus den Hamburger Werf- t e n fällte das unter dem Vorsitz des Konv- missars des Reichsarbeitsministeriums Weigert am 20. Mai zusammengetretene Schiedsgericht einen Spruch, den beide Parteien angenommen haben. Die Arbeit der Angestellten und Arbeiter wird danach am 21. Mai wieder ausgenommen. Tann sind Sic, Doktor, gegenwärtig Der Herr bet Situation? Gewiß bin ich's, und ich bm auch fest übet* icugt davon, daß, wenn ich nicht yftem .ttenb Lunte gerochen Hütte — verzechen Sie gütigst den etwas gewöhnlichen Ausdruck! —, ich irgendwelchen Gsraltmaßregeln unterworfen Worten wäre, um das Paket mit den gelten Siegeln terau^ugeben. Na, Sie haben Glück gchabt! Wie froh btn ich, bat es so avgebrufen ist! riet sie mit strahlendem Gerichte. Unb, Doktor, denken Sv baran, daß ich nunmehr zu Jchaen Halle, und doß jetzt bte arme alte Gräfin gefunden und befreit werden muß, koste es, was es wolle! In diesem Augenblicke betrat der Diener ba5 Zimmer. Er brachte aus einem Präsentierteller dm Karte. Tie Gräfin warf einen Blick auf bte Karte und händigte fie mir ein. ES standen bte Worte darauf: Ji Conto di Frangipani. Wollen Sie sich in ein anderes Zimmer verfügen? fragte fie, oder — Ich bleibe da, antwortete ich. Führen Sie den Herrn herein! hxmbtt fie sich an den Diener. Im nächsten Augenblick eckteb ich mich und stand dem — Mörder meines Vaters gegerrtiter. (Fortsetzung folgt.) *•* Verlobte Spandau Lollar, Pfingsten 1920. Statt Karlen. Verlobte Birklar Laubach Pfingsten 1920. Heuchelheim, Pfingsten 1920. Statt karten. Statt Karten! Dutenhofen Klein-Linden Pfingsten 1920. Verlobte Groyen-Linden, Pfingsten 1920. I Statt Karlen. Rödgen Hausen Pfingsten 1920. L2L r Statt Karten. 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Klara Schäfer Georg Müller Verlobte Ihre Verlobung zeigen an Luise Wallbott Ferdinand Klos Earl Sommerkorn und Frau Lina geb. Flick. krlegSlv.. 1 Kylieuerhet i57i fast neu, 1 essens. Sih- äästeliea, mehr. niedrige urogea (87) n. Lzantoha.iei preisw.abzugcb. Schrtftl. Ang unl. 00423 a. d. G. A. niit-Ohtnimi billig zu off. '<-*Weiz.lar. Weg 11III. !• Karl Blick und Frau Fritz Linker und Frau geb. Blick. Für die uns anlählich unserer silbernen Hochzeit bzw. Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst Für die anlählich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichen Dank. Gießen, Mäusburg 7 Pfingsten 1920. Mist zu verkaufe». Näh. Wett Aulaac 4S. Doppelhaus zu verk. Nähe d. Klinik, 8 Wobn. v. 3 8-, m. Bad, Balkon, Borgart. u. Bleichvl., zum fest. Preis o. Mk.N0 000. Der. mitti. verb. Angeb. u. 850 an „-Verso", Mt.teld'fch. Ann.-Efv., ckiesten s5>80c 1-AkibmaWitM mit sichtbarer Schrift, für 3000<1 zu verk. Schr. Ä. u. 09480 an den Gieß. 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Feiertag, von 4-7 und 8-11 Uhr k Konzert A Kapelle jflr ■öfeen*ßmben to M. Mahlung tn jagen rau geb. Blick. ..........sx he anlä&li.9». Alle Wähler und Wählerinnen, besonders die letzteren, sind zn dieser Versammlung freundlichst eingeladeu Ta» Wahllomitee. Klein-Linden. „ZurGambrinus-Bräu1* Pfi ng^tmon t h< "W 0(M46 Großer Frei-Ball Kaffee. Kuchen. Zum Ostend Am 3. Feiertage 00486 Tanzkräixzchen Ende 1 Uhr.Gäste willkommen MWWWllki Mittwoch den 26. Mai 8'- Uhr abends im Hotel (Srohherzog: fleffmtl. WMW Es spricht btc WWMmMMMrrMWsImM über: Frauen und Reichstagswahlen Alle Frauen nnb Männer sind herzlichst eingeladen. $ Reichsbundes der Rriegsbe- Sdlgten.Rnegshinterbliebenen u. ehemaligen Kriegsteilnehmer vom 15. bis 25. Mai 1920 auf Osroaldsgarten mit Soweit u. Mer MbelOignng diatrittstarten an Wochentagen.....1 M w an Sonn« nnb Festtagen . . 2 „ banerfarten ftr Herren......10 „ „ für Damen..... 5 u Kinder unter 14 Jahren haben freien (Eintritt vauertarten im üorocrlanf sind -u haben bei Iigarrenhündler Van; Petersen, Marktplatz u.ffrenzpl. „ Martin Rena. Schulstrahe , Hermann Stanbt, fiirchenplatz 9. SliMMOk. Wlimil eütDlimobltätigftits Tieudtag, den 2S. Mai 1020, abends 8». Uhr, ! im Gaalbau Cafe Leib, Walltorstraste 24 1 7683 D Oeffentliche VvlISlvH Der Vorstand. 1/ _|L für Weistbtuder ■ Q U u. Maurer jedes nfl|Ä Quant, frei HauS llu,u od. ab Waggon $eisto. 6. Rübsmeil. Ter Vorstand. 09453 Deutsche Wehrerschaft. DounerStag den 27. Mat 1920 abbd. 8 Ubr int ^Gronberzog" Vortrag d. Herrn Genoffenschastd- sekreiärs ttirchner über die 09436 Vergenoffcuichastnng unter. Wirtschaftölcbeud. Donnerstag den 3. Ciuni 1920 abdS. 8 Ubr im „(Snohbenofj" Vortrag des Herrn Staufmamrd Krumm über die Nöte untere- Wirtschaftslebens. Die Mitglieder der uns anacfcbloffcnenJdebrer- vereine ,D. Q B-. B- D. R. V. D- u. R. D. B.) sowie die ntdji organistenen Herren Mehrer a. D- iebem. alten Soldaten, sind zu den Bortragen freundlichst cinjclaben. Der Vorstand. Stadt Marburg „Sta mm tl ich“ Am L. Feiertag. 24. Mai, von 4 Uhr ab Tanz - Musik Gäste sind willkommen Sude 1 Uhr. riebigshöhe! Am L. Pfingstfeiertag im großen Saale Tanzkranzchen Anfang 4 Uhr! Anfang 4 Uhr! ! Auf nach Viefeck! „Zum HambrinuS." 2. Pfingstfeiertag von 4 Uhr ab « MW im Saal sowie im Freien. Gutbesetzte erstklassige Musik. «** ladet freundlichst ein Heinrich Braun. „Zur schönen Aussicht“! Sonntag den 23. Mai (1. Pfingstfeiertag) Großes Militär-Konzert der Regimesitskapelle Leitung: Obermusikmeieter W. Löber. Anfang V,8 Uhr. "" Anfang »/,S Uhr. „Aufder^ardt" SMtlig Den 23. M (1. MgWerW WW MM-SSWl ansgefühttvon derKegimentsrapelle Leitung: Cbermnftfmcifter W. Löber. Antang 4 Ubr. -»° Ausang 4 Ubr. SaalbauCafeLeeb Sonntag: Gastspiel meiner Original Dachauer ■ uelk. Gesang und 2 oberbayrische Gebirga-Komödlen. prima neue Gebirgs-Jodlerin eingetrofieu Montag: Grotzer Flüaclball. Nächste Woche aastierr die Sapelle im vorderen Saal, da jeden Tag Versammlungen ftanfinben. 094® ES labet ein Han- Skirzinger. Einladung aee «75 jito5feftö.eo.BettnM56im!e5 z« «rn-bnrs b. Sich am PfingstdienStag. dem 25. Mai. nach«. 2 Uhr. Festredner: Pfarrer Schäler zu Darmstadt „ rrommerSbauten z. Frankfurt. Ter Vorstand. WOW WWW -um otsi. WM MW am 2.Pfingsttag im Walde zwischen «llendors und Ulein-Linde«.vegiuu 3 Uhr. Lollar „Zum grünen Baum“ Zu PfingstenWieder-Eroffnungder Gartenwirtsch. m. Kegelbahn, Gemütlicher Familienanfenthalt. Gute Lokalitäten. Neben Bier usw. Kaffee, Kakao, Kuchen, T orte. -- Gasthaos zur Deutscheii Eis he, Klein-Linden 2. Pfingstfeiertag gutbesetzte Tanzmusik Anfang 4 Uhr. Es ladet freundl. ein Franz Rathenow. 0927t. 3. Pfingstfeiertag: Ehem.186er! 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