M März 1920 ^Srz 1920 »tu» «gt9,20.Tlit31920 M ren sich anzuzrizn tagt DoH?tyK W \ t» senleuchier ie Derrn. Boä hr ntab 20. l Zeigen an ckstuhl eb. hofmM SÄ SfeSt Atz TM' «S-Sfe >er 25.6O lörfbS,<,nhlrS--::: ®iA- DM ldültz» ngts .»M ■sS)ä eDl° äiO Obromtfti >1 angekomnter U. Fra» $ti* geb. Ulrtil je 30), 19. Mirz M zeigen D. b. fjwp D. v. d. hvvp berg. 6.11,18.MSqM> y I m ^anzuzrigen; ttmar ib. Düljer Nr. 69 Ter «letwer Xnjd^et erscheml tögttck, cuber Sonn- und Feiertags, vezuarpreir: Monatlich Mk. 2.30, viertel jährlich Mk. 6 90 einschließlich de« Bestellgeld«; durch die Poft oierieljSk'rlich Mk. 6.- ausschließltch Bestellgeld. Fernsprech - Anschlüsse: jütbie 6d)riftkilunfll 12 B erlag,WeschaflsstelleSl Anschriit sürDrabtnach- nchten: Auzei-er -letzen. popschecNouto: 5rankfvrt a. M. U686 Erster Blatt 170. Jahrgang General-Anzeiger für Gderhesien ZwiMngrnind-ruck u. Verlag: vrühl'fche Univ.-Vuch- ». Steindruckrrei R. Lange. Zchristleitung. Seschastrftelle u. Druckerei: Zchulstr. 7. Örtli ü 25 ist, auSivärtS 30 Pi.; lür Reklame- An-eigeu von 70 mm vrene 9U Pi. Bei Plast- vorichrin20* Auiscdlag. Hauptschri'tleiler: Ang. t-oen. Perautivortlich tot Polit.k: Aua. Wo«j; iür den übrigen Le»ll Dr. Reuchold Zen»; lür den Anzeigenteil: ix Bett, sämtlich in Gietzen. Montag, 22. März 1920 Annahme von Änjtljdl f. die ^aqeSnummer t>i4 ▲ zum Naci,m,nag vorher ohne ied.i^-rd,i,>lichkelt. I KS^ preir kti^ 1 mm höhe >ur H Anzeigen v.34mm Brette Uommunistische Unruhen im Reiche. Leider hat das unglückselige Unternehmen von Kapp und Lüttwitz nun doch noch gröbere Ausstände von links her veranlaßt, üs zuerst anzunehmen war. Während in Berlin ein neues Einigungsprogramm der früher erwähnten interfraktionellen Abmachung zur Zeile gesetzt wurde, ein Programm, von dem iwch zu reden sein wird, haben die Unruhen mn Industriegebiet und in Mitteldeutschland eine beängstigende Ausdehnung angenom men. Der Nachrichtendienst ist indessen noch ziemlich lückenhaft, und ganz klar läßt sich die Lage nicht ^übersetzen. Soviel ist sicher, daß iic meisten Städte des Jndustriebezirks heute enter der Gewalt her Radikalen stehen. Seife wurde dort die rote Flagge der Räterepublik gehißt, teils wurden, wie z. B. in Düsseldorf unb Essen, arfe den sozialistischen Gruppen Vollzugsausschüsse gebildet, die alle Verwalt lang an sich genommen haben. Das sind natürlich keine Zustände, die von Dauer sein können. Da die lokalen Reichswehrtruppen zu schwach waren, um der Lage Herr zu tverden, und sich vor den bewasfneten Arbeitern w riickziehen mutzten, sind, besonders auch von Süden her, zahlreiche Berstärkungstruppen an i»id Herde der Aufstände, sowohl ins Jndustrie- >,cbiet, wie nach Thüringen, abgegangen. Die Entente soll isich, nad> anfänglichem Sträuben, bereit gefunden haben, unsere Reichs- wehrleute zur iNiederwerfung der Aufstände zeitweilig in das besetzte Gebiet einzulasscn. Ob die Bitte der Arbeiterführer int Industriegebiet an den Reichspräsidenten Ebert, die Truppen der Reichswehr zurückziehen zu lessen und den Arbeitern die Gewähr einer so- nalistischen Weiterentwicklung zu geben, nur ein Auskunftsmittel sder List und einer bestimmten politischen Taktik, oder ob sic ehrlich gemeint f ist, wagen wir nicht zu c ntfdxibcn. Herr Ebert wird dadurch einigermaßen in Verlegenheit kommen. Willfahrt er dem Ersnchen, so ist die Gefahr vorhanden, daß der Kommunismus sich i teilet ausbreitet, läßt er der Reichswehr freie Hand, so treffen die Regierung später die bekannten grimmigen Vorwürfe einer BolkTunterdrückung und Knechtung. Solange die Aufrührer auf ungesetzlichem Boden Der- l.jarren, kann mit ihnen, ebensowenig wie s rüher mit Kapp, verhandelt werden. Die Lage wird sich ganz ähnlich gestalten wie beim Auseinander gehen des Kapp-Regiments. Tie bereits erwähnte neue Berliner Einigung s.heint eine Grundlage zur vorläufigen Klä- mitß der Lage werden zu sollen. Unsere Leser fanden diese Programms unkte in einer der falgenbcn Meldungen näher verzeichnet. Was «ich aesck)el)en mag, aus allem geht nur er- reut die Notwendigkeit hervor, in kürzester prift Neuwahlen auszuschreiben, die den Dillen des gesamten Volkes festfegen und einseitiger Willkürherrschaft, wo fee auch auf- uruchen mag, ein Ende bereiten werden. 2er unnatürliche Friede von Versailles. Berlin, 20. März. (WTB.) Der Deutsche O»cwerksä>aftSbund dcr Gesanrtverband der ckrrst- Ilchm Gcworkscl>asben Deutschlands, der Gesamiver- Zuid beut) (ter Angeftelltengewerkscterfteii, der Ge- '^rmwerl»mld deutsckfer Beamten- und L>taatsange- stelltenGewr kl ck>a ft en erklären in einem Aufruf, tac stapp Lüttwitz-Revolte sei endgültig mederge- s'htagen, die Freiheit der Verfassung der deutschen 'VevubÜk wieder hcrgestellt, die Rechte des Volkes unangetastet unb somit jeder Gc-md zur Weiter- hlynmg do? (Generalstreiks beseitigt. Die tiefe* Iren Ursachen der Putsche sowohl Den der ■ Lr bersten Rechten wie von der äußersten Linken 1 «gen in dein uitnatürlichen Frieden von I Versailles. Seine grundlegende Ab- äm d e r u n g sei deshalb ebenso notwendig wie die deutsche Arteit in Stadt und Land. Die Lage in Berlin. Berlin , 20. März, 3 Uhr nachmittags. ISolff.) Dem ReickSpostministerium i> vom »AuklionsauSichuß dcs Deutschen , 'S e a m tcnbundes folgende Mitteilung zu- i gegangen: Nach gemeinsamen Vereinbarungen ! unserer Vertreter mit Vertretern der Arbeiter- - u.:ib Angestelltengewerkschaften sowie mit den Regierungsparteien haben wir zugestimmt, t» n Pet rieb wieder aufzunehmen. (*iu 'Abkommen mit den Gewerkschaften. B e r l t n, 20. März. (Wolff.) Nach einer Mitteilung der Deutschen Demokratischen Partei enthält das heute zwischen Vertretern “ der Mehrheitsparteien und den Ge me r k s ch a f t e n abgeschlossene Abkommen bcc Bestimmung, daß die Vertreter der Regierungsparteien bei ihren Fraktionen für fas gimde Punkte cntticxn: Verständigung mit iwtt Gewerkschaften rbei Neubildung der Re gerungen int Reiche und in Preußen sowie b i d»'r Neuregelung der wirtschastlfec.: und sc fealpoltttschen Gesetzgebung, Entwaffttung und Bestrafung aller am Putsch schuldigen sowie I beteiligten Beamten, Reinigung der gesamten öffentlichen Verwaltung, Mitbestimmung der Gewerkschaften bei der demokratischen Verwaltungsreform, Ausbau tder sozialen Gesetzgebung sowie Einführung eines freiheitlichen Beamtenrechts, sofortige Inangriffnahme und Sozialisierung auf Grund der Beschlüsse der Sozialisierungskommission, besondere ^Ueber- nahme des Kohlenspndikats und Kalisyndikats durch das Reich, wirksame Erfassung der verfügbaren Lebensmittel, Auflösung aller gegenrevolutionären Formationen und Ersatz aus der zuverlässigen republikanischen Bevölkerung ohne Zurücksetzung irgendeines Standes. Der Zpartakiftencmsruhr im Industriegebiet. Dortmund, 20. März. (Wolff.) Von unterrichteter Seite wird uns mitgeteilt, daß die Reichswehr gestern mittag Essen planmäßig geräumt hat. Der Abzug der Besatzung, etwa 700 Mann, erfolgte mit voller Ausrüstung. Ebenso verließ die Garnison Mülheim (Freikorps Schulz) die Garnison aus taktischen Gründen. Von dem Militärbefehlshaber des Duisburger Bezirkes wird erklärt, daß alle Maßnahmen zur Sicherung der Stadt getroffen seien uni) daß die begründete Hoffnung bestell, die Kommunisten hinter der Ruhr festzuhalten. Eine Kundgebung der drei sozialistischen Parteien an Ebert. Hagen, 22. März. (WTB.) Die drei sozialistischen Parteien sandten gestern abend an den Reichspräsidenten Ebert nach- folgeudeS Telegramm: Die drei sozialistischen Parteien des Jitdustrie- gebiets, die heute morgen zu einer Konferenz hier versammelt waren, stellen sich einmütig auf den Standpunkt, daß alle Kräfte eingesetzt werden müssen, um die Reaktion niederzuschlagen. In keiner Weise können sie General v. 'Satter Vertrauen entgegenbringen, der als reaktionärer monarchistischer Offizier zu morgen die Arbeiter zur Abgabe der Waffen ausforderte, bis heute aber noch nichts tat, um das Bataillon Schulz, das auf dem Boden der Kapp-Regierung steht, zu entwaffnen. Wir verlangen sofortige Einstellung der Truppenbewegungen, da wir sonst gezwungen sind, in berechtigter Abwehr zum Angriff zu schreiten, um zu verhindern, daß zusammengezogene reaktionäre Truppen im Industriegebiet den weißen Schrecken einsührcn. Die Konferenz lehnt einstimmig die Einführung der Rätediktatur ab und stellt sich in ihrem Vorgehen auf durchaus legalem Boden, verlangt aber Garantien, um vor der Reaktion gesichert zu fein. Im Gegensatz zu allen anderen Behauptungen herrscht im Ju- dustriegebiet größte Ruhe und Ordnung. Die Arbeit ist mit Ausnahme der unter den Waffen stehenden Arbeiter vollkommen wieder aufgenorn- men worden. Wir bitten, sofortige Entscheidung zu treffen. Düsseldorf, 21. März (Woln.i Hier tat sich heute rin Voll zug sau sschu ß gebiftet, der sich aus Mtgliedern der drei sozialdemokratt- schen Parteien zusammen evt. Auf Grund von Verhandlungen mit der Siadwerwallung ist dem Vollzugsausschuß ein Kontrollrecht über du- allgemeine Verwaltung und über die Poliz irenval- hnig zugestanden «norden. Die Stadw.rwcütung sülut die öe"d)attc einstw.ilen fort. Di' Beamten intb Angestellten sollen ungefränft und d e R>chte der St b.ieroitmeter.Der «mmlir -g unbe ü rt W v den. UcL-er die Aufstellung uch Bezah.ung dn Sicherheitswehr schrv.chen noch Verhandümg'n. Düsseldorf, 22. März. (WTB.) Tie gestrige Funktionärsitzung der sv >iafe,tischen Parteien und der Gewerkschmten beschloß, den Generalstreik abzubrechen. Die Arbeiter und Angestellten werden ausgesordert, am heutigen Montag die Arbeit nrieber artszunehmen. Dcr Sonntag ist vollkommen ruhig verlaufen. D ü s s e l d o r f, 22. März. M'TB.) Der Vollzugsrat hat beschlossen, eine Bolkswehr aus organisierten Arbeitern und An-geftellten, die auf dem Boten des Sozialismus stehen, zu bilden, um die politische Macht der Arbeiterklasse zu sichern. Die bisherige Arbeiterwehr nnri) entwaffnet. Deutsche Truppen auf dem rechte-« Rhcinuser. Paris, 22. März. WTB.» Ter „Temps" erklärte, daß der teutidrt Geschäftsträger in Paris wi^>erholt verlangt habe, daß ,-i. deutsche Rcgic-- rung ermächägt iverde, Truppen nach dem rechten Rheinufcr in die 50-Kilometerzrr. zu eMsenden. Di-'sc Ermäch igung sei noch N'.ckü erteil: inorden, n>nl alle von dem bcutiden Gc- schäftsträgcr unternonrnrencn Schritte nur Ver- spreckmngen der deutschen Regiermig w'.d feine Garantien seien. Köln, 20. März. (WTB.) Di.' Kölnische Zeitung" meldet aus Sttittgan: Tie Entente hat her Reichsregierung die Ermächtigung erteilt, die Reichswehrtruppen zur Niederhaltung des Aufruhrs im Industriegebiet innerhalb les besetzten Gebietes aufmarfchieren zu lassen. Paris, 22 März. WTB. Millcrand I fat gestern den Marfel^l Fach empfangen, mtt | dem -n eine längere Umerredung hatte. Kämpfe in Mitteldeutschland. Halle (Saale), 20. März. i.WTB.) Bei Am men darf (l^albwegs zwrschm Merseburg Halle) janben gestern ztvischen den Tnippen und den Arbeitern Kämpfe statt. Auch in Halle selbst ist es in der letzten Nacht zu lebhaften Feuergesechten gekommen. Die Truppen halten die Hauptgebäude bet Stadt besetzt. Der Gcneralstteik dauert an. Mühlhausen (Thür), 21. März. (Wolff. 1 Die Gewalt liegt in den Händen eines ungesetzlichen Vollzugsrates. Die Straßenausgänge in der Richtung noch Langensatza sind beseht und gesperrt. Gotha, 21. März. (WTB.) In der Stadt herrscht ein Terror übelster Art. Die Ortschaften Warza und Friedrichswerk sind in den Händen der Ausrührer. E r i u r 1, 22 März. (WTB.) Der Generalstreik Dauert fort. Tie Stadt ist ruhig. Sondershausen, 22 März. (WTB.) Ter I Generalstreik ist beendet. Tie Arbeit wird heute wieder ausgenommen. Die Lage in Leipzig. Leipzig, 20. März. (Wol'f.) Hier gestaltete sich die L'age gmutiger. Die Truppe ging bis in b:s H-auptguartier der Ausrichrer im Volks Haufe vor, uwrüufhin die Besetzung des innere» Stadt- kreijes erw i ert wurde. Es faubm 29 Ver(amm- luugeu statt, von denen in 19 die Wiederaufnrhin' der Arbeit und nur in 10 die Fortsetzung v-'s Streikes beschlossim wurde. Der Bahuv-rkchr wurde mit vereinzelten Zügen wieder au genommen. Im Vogtland ist die Xfage unverändert. Die Plünderungen h.rbcu einen gro’en Umfang ong'nom- mcn. Tie Stimmung der Truppen ist ausgezeichnet. Die Auirülirer hatten starke Verlust). Leipzig, 20. März. (WTB.) Das Zeit- freiivilligenrechment^mit nur gcringeu Rcick)swebr- zuteilungen l>ält nach wie vor den inneren Stadtteil. Eine gemischte Stoßabteilung stieß gestern über die Barrikaden in das V v l k s h a u s, dem Sitz der' gegnerischen Kampsteitung, vor. Nach Artillerievorbereitung wurde es im Sturme genommen und ging in Flammen auf. Eine andere Swßabieilung stürmte die Barrikaden im N«att>en der Stadt, in bem besetzten inneren Stadtteil und den angrenzenden Gebieten bis zur Alberrstraße und dem RerckiSgericht. Verluste im Volks Haus 5 Tote, 12 Schoerverwundete und ein Leichtverwundeter. 50 Gesangene wurden gemacht. Weitere Barrikaden wurden vielfach gebaut. Aus versteckten Maschinengewehren lvurde geschossen. Arn späten Abend wurden noch mehrere Gebäude in der Gegend der Plagwitzer Straße in Brand gesteckt und die Feuerwehr durch (^ewshr- und Maschinengewehrfeuer gehindert, den Brand zu löschen. Die Nacht war im übrigen ruhig: Zur Zeit finden Plünderungen von Lebensmittelläden am Äagerhvf statt. In den gestrigen Arbeiter- versa mmürngen wurde das Abfemmen über die Waffenruhe geteilt ausgenommen. Es wird weiter versucht, die Arbeiter durch Lügennachrichlten zu) erregen. Die Unabhängigen und Pfehrlxits- sozialistcn raten in einem Flugblatt zur Wiederaufnahme der Arbeit. Leipzig, 20. Mam. (WTB.) Der M i l i - törbefehls Haber richtete einen Aufrus an btd Bevölkerung, in dem es heißt: In den jetzt von bem aufrühreris chen Mob besetzt gehaltenen Stadtteilen beginnen sich immer mehr Anzeichen eines ausbreckienden bolschewistischen Terrors fei feigen. Brandlegungen, Plün- berungen, auch die ErTnordung von unbeteiligten Passanten tverden gemeldet. Die iwtivenbigen Sau- berungsmaßnahmen werden getroffen werden. * Tie Lage in Kassel. Kassel, 21. März. (WB..> Tie Sicherheitspolizei mhm heute im Rcichswerk (frühere Munitio-.^mtalt) eine grihti>ltd>e Duc ch- Buchung vor, wobei mel/rere Autos, über 100 Maschinengewehre, ein Gesckmtz unb vi I Munition beschlagnahmt wurden. In der Stadt herrscht Ruhe. Lrklänlngen öes Beiti)$prafiöenten. Stuttgart, 20. März. (Wolff.» Reichspräsident Ebert gemährte einem Vertreter der Schweizerischen Tepeschenagentur em Interview lieber die Maßnahmen, die die Reichsr-gierung gegen künftige Putschversuche ins Auge gefaßt bat, äußerte sich Ebert wie folgt: Die Reichsregiermig stützt sich am bas Vertrauen der überwiegei den Mehrheit d.'s teuifchen Volks. Tiefer starke Block der atimun^:febatixm Mitte ist durch die letzteii Ereignisse feit zusarnm'n- gc, ch weißt. Zu ihm steheii auch Teile t>nr unabhängige» Arbeiterschaft und selbst der Deut- sche-.i Volksp. r e-. T.-r Putsch von rechts ist rasch und gründlich abgeschlagen worden. Aut der Grundlage der tte» geb lieben ni Truppen wirddieRei ch s- wehrne» geordnet w rden. All' Offiziere, die aus £er Seit von Karp standen oder irgmd circn Zwei c! :n rt,ner l?o.;aftät merfm li ßen, merden rückfich:s os ert'«cnit werben. Das sind wir schon dem Ve rrauen sclaifeig. das b;e Bevölkerung zur Trupoe haben muß. Wer hm-tig von rechts her wagen sollte, gegen die verfassungsmäßige Ordnung aN'Urennen. wird in lern Unglück (aufen. Ebenso enrfchieben imrb ich die Regierung gegen die Elemente stellen, die von links her imter- r.ehmen nx>tlien, de ruchige Entwicklung und die Sicherheit rn Deutschland zu stören. Au, die Frage: „Wird e cnrucll an die Entente unter Hinwns auf die letzt m Ereignis-e dos Ersuchen gerietet, mtt dem Abbau der Retchk- rt^-r warte' zu büren?" antnnrctc der Rnchs- preübent: Tte Enrwickli-ng be nächten Tage w.id ob tr.a Reduz crimg dec R'iL^.ve.^r N'ch den Wünsck-eu der Entente ohne Gefahr für die! innere Ordnung möglich fein wirb. Ich Persönluv l-alte das nicht für möglich. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten^ b.e für unser Volk bestehe», bilden naturgemäß cin>?n ftirRnt Gä h r u n gs st osf. Darin liegt ein (5leinent ar Unruhe, dessen WirkiMgSinög'.ichbnbm fein Matsch- kennt. Eine starke BereitfchiU ist deshafe geboten. Soweit die alliierten Mächte 'in Interesse daran l-aben, daß De tidjlanb den ^ta-D nsvernug erfüllt, müsse» sie bna» benßen, im Punkte brr Heeres stärke gewisse Konzessionen zu machen. lieber die ©trafen, welche für bic Empörer vorgesehen sind, äußerte sich, Ebert: Gegen diese Männer wird das deutsche Strafgesetz ohne Nachsicht zur Anivendung lummen. TaS deutsche Strafrecht sieht für Hucksverrat die sckfwersieu Strafen vor. Außerdem wird das Vermögen der Schuldigen zugimsven des stfeiches konfisziert werden, um damit ivenigstens einen Teil de» schive- rcn niateriellen Sck»adens, den sie tct habot- gutzuinachen. Auf die Fragen „Sind Ergänzungen oder teilweise Aendenntgen in der R e i ch s regier» ng vorges.h.'n?", sagtedcrRcitvsp.äsident: Darüber kann zur Zeit itod) nichts gesagt werden. Wir werden in Berlin darüber spreche» E..tschki- dcnd hierfür sind die Beschlüsse dcs Kabinetts und der Nationalversammlung. lieber die Beziehuncfen i» den ausländischen Staaten erklärte der Rerchspräsideiit: Die Außen- polüik der Reichsregierung ist durch den Friedensvertrag in hohem Maße gebunden. Wir raoflei« freundschaftliche Bezielningen zu allen Laiioein der Erbe. Wir wollen Frieden, Ruhe unb wirtschaftlichen Auft>au mit allen Staatm. Was unsere Stel- Imig zur Schiveiz im besonderen angelst, so ist sie vvrgezeichnet Durch die lange Tradition der Freundschaft zivischen uns und der ^Schivei.;. Daran wird hoffentlich nie ettvas geändert werben. Die letzte fferage: „Werden die Kohlenscn- Düngen nach der Schweiz und die Siefcrimgeif an die Entente durch die Unruhen im Rittfrgebiet erl)ebliche Störungen crsahreii?" beantwortete den Reickst-präsident so inen der maßen: Im Augenblick blick kann noch nicht überseifen werden, tvie groß Die Störungen in oer Kohlenförderung durch die Unruhen sind. Wenn sich aber Herausstellen sollte, vaß erheblickfe Förderungsausfälle voroekommen sind, werden sie nicht allein von Dcutichiand getragen werden können. Der franzöfische Ministerpräsident über dar verhäitnir zwischen Zrantreich unb Deutschland. Paris, 20. März. (WTB.) Ministerpräsident Millerand erklärte dem Pariser Korrespondenten des „Tailv Ehrvnicle", daß Frankreich nicht beabsichtige, irgendwie in die innere Politik Deutschlands einzugreifen. Aber Frankreich könne kein untätiger Zuscl-auer bleiben, wenn die nativ- Tiatc Sicherheit durch den Verlauf der Tinge in Tcutschland bcdrobl würde. Die Halrung Frank- r-cichs gegenüber Teuisckstand habe niemals darin bestanden und werde niemals darin beftefcn, eine einfache Racke zu üben. Tem französischen Eha- rafter liege nicht eine Haßpolitik gegenüber eineni besiegten Feinde, selbst wenn der besiegte Iemd Teulschland sei. Aber Frankreich müsse verlangen, daß seine Fvrderung».m an Deutschland voll be-> friedigt würden, lieber diesen Punkt werde ftch Frankreich niemals in einen Vergleich einlassen. In den zukünf.igen Beziehungen Frankeeicks au Deutschland sei die MöSlichfert einer wirtsckaft- lidjen Zu^mmenarbeit nicht ausgeschlossen. Aber eine solche Zusammenarbeit hänge notwendigerweise von der LluSkührung der Verpflichtungen ab, die der Friü>ensvertrag Tentschland auferlege. Es hü von grundlegender Bedeittung für Frankreich, daß seine Zukunft, wie sie durch den Friedens- vcrtrag garantiert sei, erhalten bleibe und daß s ine Interessen gewahrt würden. Deshalb werde sich auch Frankreich stets in der Nvtwendrgklett befinden, jedem Versuch, den Friedens- vcrtragvon Der sailles zu revidieren, ent gegen zu treten. Teuttchland müsse sich streng an seine Verps ichtung m halten. Tas gehe jeden der Verlmndtteu Frankreichs nicht weniger an als Frankreich selbst, denn Die 3n:ereilen der Wliiettcn seien unlösbar vereint und wenn einer von i koren bedroht würde, befände sich auch der andere in Gefahr. Pariser Vermutunge» über die deutsche Kabinettebildung. Paris, 22. März. (WTB.) Mehrere Blätter, darunter bas „Petit Journal" und bet „Petit Pa- risien" de vrecken bic Mög'icheit, daß H-gien in das deutsche Kabinett einttrten wird. Es s-n sogar davon die Rede, daß man ihm den Posten les Kanzlers anvertrauen wolle. Wie man miss', gehöre Regien der Mehrhti sv'nei an und habe seinen Sitz nicht weit von Srlxtidmiann. Während des Krieges habe er sich durch eine bedeutende imperialistische Kühnhtit ausg-zuchnet, so doß man von fdnem Sieg.- les Shnoilalismus reden könne. — Der „Mcttin" erttert, daß web?r die äußerst: Itinfe nock die äußerste streckte er en Ausgleich zwiichen Regierung irab Arbeitersynbckat brütgen könnte. Die Abstimmung des amer'karrischen Senats über den Kriedcns xrtrag. Washington, 20. März. Woli-. Bei der Abstimmung im Senat über die R a t i fikation des FrieDensverkrages wurden 49 Stimmen gegen und >3 Stimmen für bi: Rat: i'atio: abgegeben. 28a | birg ton, 21 Marr. (s3o.n Die Tafache, daß er zu beschränken. Reis und Schuhwerk sind handelsfrei. — A uf die Anfrage des Abg. Vetters betr. Ausschreitungen gegen jüdische Studenten hat das Landesamt für das Bildungswesen folgende Antwort erteilt: Die Behauptung, es seien im November v. I. in Gießen von feiten Studierender an der Universität Ausschreitungen gegen jüdische Studenten verübt worden, entspricht nach den angestellten Ermittlungen insofern nicht den Tatsachen, als die Zusammenstöße nicht zwischen Studierenden, sondern zrvischen Angehörigen der neugegrü3tfe±eit jüdischen Studentenverbindung Stauffa und Schülern höherer Lehranstalten stattsanden. Es war nicht festzustellen, wen an diesen Zusammenstößen die alleinige oder überwiegende Schuld trifft. Die Schüler sind verwarnt worden, die Vorgänge haben sich nicht wiederholt. Was die Universitätsverwaltung anlangt, so ist sic übrigens gegen mögliche Störungen des Friedens unter den Studierenden schon vorl;er tätig geworden, indem der Rektor der Landesuniveriität unter dem 12. November 1919 die Direktoren der Umrersitäts-Jnstitute, Seminare und Kliniken schriftlich ersucht hat, darüber wachen zu wollen, daß das Verteilen und Auflegen politischer Drucksachen, die die Ordnung und den Frieden unter den Studierenben zu stören geeignet sind, in dem Vorlesungsgebäude und in den Jnstttuten der Univerfttät unterbleibt. Durch Anschlag ist ferner ein Beschluß des Engeren Senates vom 25. November 1919 zur Kenntnis gebracht worden, in dem das Verteilen und An- hesten politischer Flugblätter in den Räumen der Universität bei Meidung strenger Strafe verboten ist. Die Regierung ist zunächst nicht veranlaßt, weitere Schritte zu tun. Au» Stadt und Land. Gießen, den 22. Mär» 1920. Gießen—Köln. Zu dem in Nr. 61 unseres Blattes vom 12. März erschienenen Artikel über schlechte Eisen- bahnveribndung zwischen Gießen und Köln teilt uns die Eisenbahndirektion Frankfurt (Main) folgendes mit: „Für die Gestaltung des jetzigen Fahrplanes auf der Strecke Gießen—Köln war bet Bestand der leistungsfähigen Lokomotiven maßgebend. Die geringe Zahl dieser Lokomotiven mußte für bie Gebirgsslvecken nutzbar gemacht werden. Die übrigen Lokomottven je nach Leistungen wurden für andere Strecken verwendet. Diese Maßnahmen ergaben den Teilstreckenverteh r. Nachfern der Reparaturstand der Lokomotiven sich gebessert hat, ist die Umgestaltung des Per- slonenzug-Fahrplans auf der Strecke Gießen—Köln in Arbeit genommen, wobei eine Verbesserung der durchgehenden Zug Verbindungen beabsichtigt ist. Der neue Sommersahrplan wird am 1. Juni d. I. in Kraft treten." Kriegsgefangeuerr-Heimkehr. Die zu der Kriegsgefangenenheimkehr- ftelle Gießen zusammengeschlossenen Organisationen und Vereine hielten am 19. März eine Vertreterversammlung unter dem Vorsitz von Dr. Schneider ab, um sich nach Abschluß des Abtransportes der deutschen Kriegsgefangenen aus Frankreich über weitere Aufgaben zu beraten. Es wurde beschlossen, am 8. Mai d. I. auf der Licbigshvhe einen Begrüßungsabend für die Gießener Heimgekehrten zu veranstalten, dessen Leitung die Stadtverwaltung zu übernehmen gebeten werden wird, da er in erster Linie eine Begrüßung der heimgekehrten Gießener Bürger darstellen soll. Mit Rücksicht auf das noch immer ungewisse Schicksal der in Rußland und Sibirien zurückgehaltenen Gefangenen wiro der Abend ein ernstes und feierliches Gepräge erhalten. Es wurde davon Kenntnis genommen, daß die Reichsveceinigung ehemaliger Kriegsgefangener im Anschluß an diese Feier am darauffolgenden Sonntag uild Montag eine Unterhaltung größten Umfangs für die heim- gekehrten Kameraden und ihre Familien plant. Ferner gab der Vertreter des Reichsbundes der Kriegsbeschädigten eine Erklärung ab, daß das von diesem Bund in Aussicht genommene Volksfest in keiner Beziehung zur Heimkehr dec Kriegsgefangenen stehe, sondern der Unterstützungskasse des Vereins für Kriegshinterbliebene im weitesten Sinne neue Mittel zuführen solle. Der Volksbund zum Schutze der zum Flüstern, ich möchte aber mcht, daß sie es hört: es steht indes recht schlimm um sie, und ein wenig Aufregung, wissen Sic — Ich kapiere, Herr Doktor. Wenn es sich indes unt etwas Wichtiges handelt — Er sagt, das sei es, Herr Doktor. Wie heißt er? Mimms warf einen Blick auf einen Zettel, an den er sich plötzlich wieder zu erinnern schim. Da steht der Name, Herr Doktor. Ich ließ ihn den Namen schwarz aus weiß nieferschreibm. Ich blickte auf beit Zettel, auf dem bet Nime Frangipam stand. Ich nehme an, daß ich erstaunt zusammengesahren bin, denn Rttrnrns fragte Mötzlich: Kennen Sie den, Herr Doktor? Nickst entfernt, Herr Mimms. Ich werde den Zettel der Frau Latimer hrneinbrrngen, ab:r unter gar keinen Umständen werde ich ihr erlaubm, heute abend noch aufzustehen. Nehmen Sie innen Augenblick Platz, Herr Mimms! Nein, danke, .Herr Doktor —- ich bleibe liefer stehen, wenn Sie nichts dagegen habm. Wie Sie wollen, sagte ich mit einem trunk* lieben Lächeln; dann betrat ich das Schlafzimmer. Die /Gräfin hatte eine Stierte ang zündet irno )at aut Gern Bettrand: ihre schreckerfllllten Augm hielt sie auf die meinigen gefestet. Dte zwei 1 bremiciibroten Flecke auf ihren Wangm bildeten deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen (Ortsgruppe Gießen) beabsichtigt an dem genannt ten Abend ein künstlerisch ausgeführtes Gedenkblatt zur Erinnerung an die glückliche Heimkehr an alle ehemaligen Kriegsgefangenen aus Gießen zur Verteilung zu bringen. Das Blatt, das einen von Dr. Schneider erfaßten Denkspruch trägt und in der Druckerei Kindt ausgeführt wurde, wird demnächst in der Ferberschen Buchhandlung (C. Koch), Seltersweg, auf einige Tage ausgestellt werden. Veranstaltungen. Montag, 22. März: Stadthvater, 7 Uhr, Diogenes. — Lichtspieltheater wie gestern. ** Amtliche Personalnachrichten. Zum Vorsitzenden des Ausschu ses zur Feststellung von Kriegsschäden in der Provinz Oberhessen ist an Stel.e des Kreisamtmanns Regierungsrat Sang ermann der Kreisamtmami Regierungsrat Dr. Heß bestellt worden. — Am 11. März 1920 wurde dem Zollsekertär Johannes Stork, zurzeit in Nidda, vom Tage des Dienstantritts an Gießen als Dienstort zugewtesen. — Erledigt sind sechs Schul stellen an der Volksschule zu Gießen. Davon sind vier mit evangelischen und zwei mit katholischen Lehrern zu besetzen. ** Zu den Abstimmungen in Schlesien und O ft Preußen. Es ist bekannt geworden, daß stimmberechtigte Ostpreußen bte Fahrt durch den polnischen Korridor aus Furcht vor pol.lifcfeu Anschlägen scheuen. Es unterliegt keinem Zweitel, daß diele Furcht durch polnische Ageuten ober Ausstreuung von cmgeb- licfen polnischen Udfer fällen auf durchfahrende Züge absichtlich genährt wird. Es sei bem^gegenüber wieder!olt festgestellt, daß alle nuferer Regierung zur Verfügung sie erben Mittel angewmdet werden, um die Ausübung des Stimmrechts gegenüber polnischen An'chlägen sicher zu stellen. Die Poteu verbreiten mit Absicht solche unwahren 9?ad)riu4en über Hi,enfeh. «Unfälle im polnischen Korridor uswj, um bie ftimmbeveckuttgten Oft- und Westpreußen von der Fahrt abzuschreckcn. — Weiterhin sei auf verschieden: Anfragen mitgc- teilt, daß die in das an Polen abgetretene Gebiet emreifenfen Personen eines amtlichen Per - fonalscheines und Lick-tbildes bedürfen, sowie des Bi.ums des polnischen General- konfulats Berlin, Paßstelle, Potsdamer Stvaße 62. ** Beschlagnahmtes Diebsgut. Am verstossenen Samstag wurde in ter Wohnung eines bei dem Durchgangslager Gießen beschäftigten hiesigen Bewohners eine ganze Wagenladung Heeresgut vorgefundeu und beschlagnahmt. Es gelangte zur Kenntnis, daß er in einer Botenkammer eine große Anzahl Militärmäntel, Hemden, Strümpfe usw. aufbewahre, was bann die sofort borgensmmene Durchsuchung bestätigte. ** Einbruchsdieb st ah l. In der Nacht vom verflossenen Samstag zum Sonntag wurde mittelst Einbruchs ans einem hiesigen Cafe zwölf silberne Kaffeelöfsel, gez. „E.G.", zwei Eiskaffee- Becher, Zigarren, Zigaretten und fünf angebrochene Flaschen Schnaps, im Werte von 1900 Mark, gestohlen. Bor Ankauf wird gewarnt. — In der verflossenen Nacht wurden aus einer Hof- reite in dem Neuenweg zwei vollständige Panie- Pserdegeschirre im Werte von 600 Mk. gestohlen. Vor Ankauf wird hiermit gewarnt. Wieterbringer erhält 50 Mk. Belohnung. ** Braun kohlenscheine werten bis aut weiteres nicht mehr au^gegeten, ba bie vorhandenen Vorräte an Braunkohlen aufgebraucht sind. ** Liebig-M u seum. Tie Vorbestellung für Plätze zur Aufführung „Der chemischen Hexenküche" für Freitag wird von heute ab noch vom Stadtthvater angenommen. Es sei darauf hingewiesen, daß der Inhalt des Stückes von großer lolalgeschickülicher Bedeutung ist. Ter Werdegang Justus Liebigs spiegelt sich in der Hexenküche wider. U. a. tritt auch der frühere Bürgermeister von Gießen Ferber auf. Bei der Aufführung, deren Regie Herr Vvlck übernommen hat, wirken u. a. die Herren Vo l ck, Eisvlt, Weber, Noebert, Menger, Federlin, Bechstein, Harschan, Hellborn, Stichel, Ko ch, Heres, Braun mit. Ter Verfasser des Stückes, ein Gießener, der zunächst ungenannt sein will, wird persönlich an dem Abend anwesend sein. Eine rege Teilnahme ist schon jetzt sichergestellt. ** Oberhessij cher Kunstverein. Tie gegenwärtige Ausstellung, die in den 14 Tagen einen regen Besuch zu verzeichnen hatte, bleibt morgen Dienstag außer von 11 bis 1 auch am nachmittag nod) von 3 bis 5 Uhr geöffnet. Von Miwvvch an wird die Ausstellung wegen Wechsels der Gemälde auf einige Tage geschlossen. ** Der Freie hefstts che Landesverband Kriegsbeschädigter und Kriegshinterbliebener, der korporativ dem Einte its'verbante der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen Deutschlands — Sitz Leipzig — an geschlossen ist, hielt am 20. d. Mts. im Saale des Restaurants Sauer, Oswaldsgarten, seine te:s- jährige Verbands:agung ab. Erfreulicher W.^i!e war auch diesmal wieder ein Zuwachs von 16 Ortsgruppen mit insgesamt 1083 Mit l etem zu vereinen unheimlichen GeMnsatz zu ihv^m bleichen Gesichte. Er heißt Frangipani, sagte ich. Wünschen Sie chn zu sehen? Antworten Sie Leise, wenn ich bitten darf. Nein, nent, tausendmal nein, flüsterte sie, ich sterbe fast vor Entsetzen und Furcht. Was soll ich beginnen — v! was soll ick» tun? Dor allem sich fassen und ruhig Verhalten, antwortete ich; das Uebrige aber mir überlassm. Ihnen soll kein Leids geschehen — seien Sie dessen versichert! Ich werde im Augenblick zurück sein. Ich tebrte zu Mimms zurück imb sagte: Frau Latimer glaubt, daß es sich um einen Irrtum handle, ba sie niemand dieses Namens Pntne. Damit händigte ich ihm den Zettel wieder ein. Auf jeden Fall werde ich als ihr ärztlick>er Beistand nicht zugeben, baß sie beute nacht noch gestört wirb. Sagen Sie das dem Mmmve, und wenn er trotzdem auf feiner Absicht beharrt, nun dann — Ueberlaffen Sie mir das vertrauensvoll, H'rr aöfter, unterbrach mich Mimms und verließ unternehmungslustig das Zimmer. Ich bin nich her Mann, der sich etwa genieren wird, sich die Fr'i- heit zu nehmen, nein, nein! Mit diesen Worten verschwand er die Treppe hinab. Eine lebhafte Aus.nnanderfevung folgt: alsbald im Korridor unten. Zornige, laute Stimmen erhoben sich. Dann blieb es ein paar Sekunden zeichnen, so daß nunmehr der Verband 92 Ortsgruppen mit insgesamt 7814 Mitglieder in sich vereinigt. Dec Verbandsvorsvand wurde einstimmig wiedergewählt. ** Diogenes. Die Besprechung der Uraufführung des symbolischen Schauspiels Diogenes von Dr. Emst Schwarz-Echzell mußte ans Raummangel auf morgen verschoben werden. Das Publi kum bezeigte lebhaften Beifall und rief den Autor am Schlüsse mehrfach «hervor. Landkreis Gießen. ga. Grünberg, 19. März. In der Nacht von Freitag auf Samstag der vergangenen Woche wurde auf fern Georgeuhammer bei Lauter ein Einbruchsdiebstahl verübt. Es g-eang ixn Dieben, aus der dortigen Spinnerei eurige mtf Wolle gefüllte Säcke zu entweudm und fortzuschaffen. Sofort nach der Entdeckung der Tat stellte der Besitzer der W^rke Nachforschungen au und verfolgte die Spur der Diebe. Mit pvliz-nlicher Unterstützung gelang es, de Einbrecher ausfindig zu machen und ihre Festnähme zu ferner»tilgen. Es handelt sich um drei Männer, einer aus Lich und zwei ans Hof-Gill. Sie werden zur Untersuchung nach Gi ßen überführt. Auch die Nackisvr- schuugen über d s inzwi chen tierfdx>fene Dicks- gut waren erfolgreich. Es konnte dem Eigentümer zurückgestellt werden. O Grünberg, 21. Mär^ Der Stadtvorstand setzte den Preis des an die emzelnen Haushaltungen abzugefenden Holzes mit Rücksicht auf die gute finanzielle Sage der Stadt zu einem sefe mäßigen Preise fest. Es soll jede Haushiastung mst 2 Raummeter Hartholz aus dem städtffchen Walde beliefert i vor den, und ptoar soll der Raummeter Knüppel mit 18 Mk., oer Raummeter Scheitholz mit 21 Mk. berechnet werden. Inwieweit die Vieh- Halter, sowie Gewerbetreibende noch mit einer größeren Menge Holz beliefert werden, soll demnächst geregelt werden. O Gr ün berg, 21. März. Unsere Stadtrechnerstelle war seit dem Tode des Rechners Georg Schäfer verwaist. Wäbrend des Krieges sah man von einer Besetzung ab, um die Kriegsteilnehmer nicht zu verkürzen. Die Stelle wurde daher erst nach Rückkehr der letzten Gefangenen ausgeschrieben. Unter 3 Bewerbern wurde der ehemalige (Kriegsgefangene Rudolf Gehringer, der früher beim Kreisamt bzw. der Quästor in Gießen beschäftig war, vom Stadtvorstand gewählt. Starkenburg und Rheinhessen. f.W. Von der Bergstraße, 20. Mai-, Obwohl das Wetter in den letzten Tagen nicht gerade schön zu nemten lo-rr, stehen di; morsten Obslbäume in schönster Btütonpracht. Hessen-Nassau. dz. D i l l e n b n r g, 20. März. Gestern abend gegen halb 11 Uhr wurde Uhrmacher Wilhelm Jung in feiner Wohnung in der Nkarbachsttaße mit einer Schußwunde in der Stirn t v t aus- gefünfen. Die rechte Hand wurde von einer Kugel durchbohrt, die Deckenlampe yerf-dyofien; weiter weist bie Zimmerdecke noch zwei LöclZer auf, bie von Kugeln herrühren. Beim Eintreffen b?r Polizei war bereits aufgeräumt, so daß wahrscheinlich Merkmale, die zur Aufklärung des Vorfalles dienen könnten, verwischt find. Drei Patrvnenhill'en wurden noch int Zimmer gefunden, bie Browningpistole, aus der bie tödliche Kugel gekommm fein soll, ist gesichert olme Patronen von fer Polizei vorgeftmden worden. Der Fall bedarf noch dec Aufklärung. Die Angehörigen vermögen b>- greifticherweiff über die Angelegenheit nicht viel auszufagen. H Frankenberg, 20. März. Hier wurden einige Leute festgesetzt, die mit anderen in das Seminar und Landratsamt am Montag eindnm- gen und Waffen wegnalMien sowie Bä>royungm begmaen. X Hanau, 21. März. In unserer größeren Landgemeinde Fechenheim fette sich nach Bc- Banntrocrben dec Berliner Vorgänge nn aus dm MehrlMtsiozialislen, Unabhängigen und Kommunisten bestehender 12-gliedrign: Aktionsausschuß gebildet, der sich aufs Rathaus begab, den Bürgermeister Fischer seines Amt:s entfeb tntb ihn in ferner Wvhnung in Schutzhaft setzte. Landmt Dr. Voigt in Hanau suchte zu vermitteln, fette jedoch keinen Erfolg. Er beurlaubte den Bürgn- meister Fischer auf vier Wocl>en. K Kirchhain, 21. März. Der Kreistag beschloß, 24 Proz. weiter geforderte Dezirkssteuern nachzuerheben urti) ferner für 1920 einen Zuschlag von 200 Proz. zu den Real steuern zu erheben. W Mitglieder der Lcmdwirtfchaftskammer wurden die Landwirte und Bürgermeister Konrad Mink in Kleinseelheim und Emil Gnau in Stausebach gfr wäshlt. ][ Marburg, 21. Mär-. Am gestrige» Tage und am späten Abend noch sind bie I äger, bie durch die als geschlossene Formationen eingetretenen studentischen Korporatiönen zu entern kriegsstarken Bataillon an gewachsen sind, mck Thüringen ausgerückt. In den Sttaßen der Stadt ging es fesl)alb gestern besonders lebhaft 'her, beim überall bemerkte man einzeln und int Trupps die „Feldgrauen'' und „Fclferiv«n", teils mit Stahlhelm, teils noch mit bunter MM Die Melirfeitsparteien, die ja auch unter den Studenten vertreten sind, fordern die Arbeiter zum Eintritt in die Zeitfreiwilligenkorps unb die Einwohnerwchren auf. In Marburg unb Umgebung herrscht Ruhe unb Ordnung. , still, worauf bie Hausttir heftig zugewettert wurde. In btefent Augenblick fiel es mir em, baß ick eine einzigartige Gelegenheit verpaßt hatte, fen Mann zu sefen und zu sprechen, von dem — wenn ich ber Gräfin Glauben schenken konnte — mein Vater feinen Tofesstreich empfangen fette. Wenn ich jedoch bie Aufgabe übernahm, ihr ein Beschützer zu sein, war bie Wahrscheinlichkeit, fetz wir schließttch doch einmal zufammenttesfin würden, nicht so femhegenb; in diesem Fall hätte ich dann den Vorteil, ihm völlig imfefannt zu lein. Ich blieb auf dem Vorplatz noch «ein oder zwei Minuten stehen, um Mimms zu erwarten, falls er noch einmal zurückkäme, aber als ich hörte, daß er sich wieder in ber Richtung nach fer Kücfe entfernte, begab ich mich sofort zur iGräftn zurück. Sie zitterte wie Espenlaub, ihre Angen glüfe ten vor Aufregung, als sie sie «mir voll zuwandte. Wie steht's? fragte sie. Er ist weg! antwortete ich. Kommen tote wieder ins Wohnzimmer, damit wir die Sache besprechen können! Ich führte sie zu ihrem Lehnstuhl und setzte mich neben sie. Wenn ich Ihnen irgendwelche Hilfe taffen soll, fuhr ich fort, muß ich bie volle Währliett kennen: Sie dürfen nur nichts verheimlichm. Wer ist dieser Mann? (Fortsetzung folgt.) weise. 04993 ine Landhaus ’i oillenartig mit Garten, 1912 erbaut, elektr. Licht, Ort Nähe Niederwal- gernS, für 39000 M. bei 30 Mille Anzahlung, sofort beziehbar, zu verk. Daueker & Bin, Frank* tnrt a. Ludwigstr. 6. Büchertisch. — Der Student und die neue beit. Don Prof. Dr. Otto Braun. Kart. 4 Mk. („Das neue Geschlecht". Verlag I. Gngelhorns Nachf. in Stuttgart). Eichen- Brennholz, auf Ofenlänge geschnitten, frei Haus, ä Ztr. M. 16.50, waggon- od. fuhren- Achtuua! 1 Einspänner Woge« und ein Untergestell ohi Räder zu oertaufen. Job. Schneller, Handel. Frankfurt«. M., 20. März. (WTB.) Der Vorstand der Frankfutter Börse beschloß ab Montag, 22. d. Mts., mieder Börsenocrsammlungcn abzuhalten. Die Wertpapierbörse bleibt jedoch bis Ende dieses Monats wieder wie bisher Dienstag, Donnerstag und Samstag geschlossen. Die Devisen werden an diesen Tagen um 12.45 notiert. Holz klein geschnitten, »er Ztr. 15— M., frei ins Haus bei Abnahme v. mind.3>»Ztr. Näheres durch Tel. 3 5a 8-12 n. 2-6 Uhr. [^c *Diedeutsche Stick stofferzeugung. Die Stickstosserzeugung hat in DeutWand wäh- rebn des Krieges außerordentlich zugenommen: k sie hat sich verfünffacht. Wie wir einer Zu- | jammenftdlung deS „Pwrnetheus" entnehmen. + Brudileidende + bedürfen kein sie schmerzendes Bruchband mehr, wenn sie mein in Grütze verschwindend Steines, nach Maß u. ohne H^der, Tag u. Nacht tragbares, aus seinen Druck, wie auch je der Lage u. Grütze des Druchleidens selbst verstellbares Universal- Bruchband tragen, das für Gewachsene und Kinder, wie auch jedem > L äden entsprechend herstellbar ist. Mein Spez.-Dertreter slam Mittwoch, den24. Mörz, morgens von9bis3Uhr »Bietzen, Bahnhof-Hotel Lenz sow am Dienstag, den L.lMärz, morgens von 9bis 3Uhr in Marburg, Hotel fl eiferbofunö am Donnerstag, den 25. März, morgens B neu 9 bis 3 Uhr in Wetzlar, Hotel Kessel, mit Muster uVorerwähnter Bändersowie mit ff. Gummi- undFeder- bämber neuesten Systems, in allen Preislagen, anwesend. Öfter in Gummi-, Hängeleib-,Leib-u. Muttervorfall- A inden, wie auch Geradehalter, ürampfadersttümpfe h ur Suspensorien stehen zur Verfügung. Neben fachge nuitzer versichere auch gleich;, streng diskrete Bedienung, Pb. Steuer Sohn, Otthopädie-Fabrikatton, Ä'Mstanz in Baden, Wessenbergstr. 17, 2eL615. ”^ss wird das unter Beteiligung des Reichsfi-tes be- grünbete Stickstos'-Syndckat, da-> alle öeutfdjen •ötitfftorfrocTfr, die ben Luststickstos' Dtrarbeitcnben nrie die den Stickstoff aus der .stöhle gewinnenden umfaßt, über eine jährliche Gesamter^ tigmig von 500000 Tonnen Stickstoff Der fügen. Dabei werden 400 000 Tonnen Stickstoff aus zwei Millionen Tonnen Ammomumsul-at und WOO.X) Tonnen Stickstoff aus einer halben Million UatT- stickstoif gewonnen. Vor dem Kriege verbrauchte Deutschland etwa 226 000 Tonnen Stickstoff im Jahre, von denen 110000 Tonnen in Deutschland erzeugt und 116 000 Tonnen aus 750 000 ans Chile eingesühttm Tonnen Salpeter gewannen wurde. Heute wird also mehr als doppelt so viel Stickstoff hergestrtlt, als wir vor dem Kriege verbrauchten. Von dieser Erzeugung sollen 90 Proz. für die Landwittschaft bcrcitgefient und der Wettbewerb des Auslandes soll möglichst ausgeschaltet werden. * Was England der Frieden kostet. Im amerikanischen Abgeordnetenl-ausc sind bereits »or I im eener Zeit die Riesenkosten der amerikanischen Abordnung beim Pariser Friedenskongreß einer scharien Kritik unterzogen worden, und man hat betont, daß dieser ganze Frieden, der ja in den Vereinigten Staaten so wenig Beifall findet, die Ausgaben der Abordmmg nicht wett sei. Aehn- liche (Stimmen wurden bei einer V ^Handlung im englischen Unterhaus laut. Auch in Großbritannien fängt man ja an, einzusehen, daß diese ganze „Friedcnsarbcit" in Paris nichts wert ist, und der Abgeordnete Dogge fand mit der Bemerkung Beifall, die Regicrmig habe 250 000 Pfund dabei herausgcworfen und trotzdem damit doch nicht den Frieden gebracht. Den Anlaß zu der Besprechung dieser „FriedenSVosten" bot eine Teil- svrderung von 220 000 Pfund für die englische Abordnung aus der Friedenskonferenz. Verschiedene Redner erklätten. man habe in der unver- antwottlichsim Weise dabei mit dem Gelbe der Steuerzahler gewittfck>aftet, einen Riesenstob von Angestellten in fünf der feinsten Pariser Hotels untergebracht und sehr luxuriös gelebt. Ein Abgeordneter bezifferte die englischen Gesamtkosten auf 2 Millionen Pfund, und ein anderer fragte, ob in dieser Rechnung auch schon die Kosten für den Champagner und für bie Tanzgescllschaften enthalten seien. 6inS mit Hinlkkstus, Stallung, Werkstatt ufro., in freier Lage, zu Der* kauten. Schrillt. Angeb. u- 04996 an den Gieß. Anz. eine 6 PS. Stof »mobile, gebaut 1899. 84 zölliger Trcichwaaen, 160inm br- Handbindepresse (Trabt. Badcnial, ein 31^8. Drehstrommotor, neu, mit Suoserwtckelnna, hat zu oert Wilb. Reuter. Dreschmaschinenfabtitz 9073 Bellersbeim. vermischtes« * Friedrich Hebbel und die Leip- »lger Messe. Die Leipziger Mustermesse, die brr Welt einmal wieder ein Bild gibt von dem 3chassensdrang des am Boden liegenden Deutschland, hat im Jahve 1857 Friedrich Hebbel als Gast gesehen, der nach Leipzig fuhr, um seinen Berleger aufzusuchen. lieber seine Eindrücke schrieb ci seiner Frau: „So mag es etwa in Amerika Mgehen, wo man im Omnibus zu Mittag ißt ixu> wahrscheinlich beim Einpacken der Ware fein Vaterunser betet." Im löotel de Pmsse habe er mit knapper Not das letzte und schlechteste Zimmer mvischt. Aus der Fahtt nach Leipzig habe ihn idfermarat für einen Kaufmann gehalten und ien ihm Auskunft über österreichische Rohstoffe «dangt. „Ein alter Herr aus der Ober-Lausitz, ter einen in Messing gegossenen Regenschirm bei sich führte, glaubte, ich gehöre zu einer Gesellschaft aus den Donaufürstentümern, die sich im Nebenabteil befand, und als ich das nicht btoh temenrte, sondern auch noch hinznfüate, ich sei per kein Kaufmann, fragte er halb ernst und halb mißtrauisch, mit hinaufgezogenen Nasenflügeln mich prüfend, ob ich wohl im Ernst rede: „23 a* rum reifen Sie dann zur Messe?" Diese Art Brüte können garnicht begreifen, daß man ein Schaf mit anderen Augen als mit denen des * »Artz eben. $n bei Ä>t. (£ fc ebe y/i.vr*111 W t”®?.» Orr ****»& Stadtvr Ä $u emeill 5 M der Slaunimct tummtta Schnch ■ Snrotttoeü bie E noch mit ew e" tottben, soll da ^UnitoStQb: ,m Tode des Rrchnü Mddes§riq«, b, um br Ärieg^ stelle wurde dch n Gesan-MM aui? '.wurde der ehem^ü nnga, ber früher br- m Gießen beite vählt. Rheinhessen, fstroße, 20. i lctz-en Tag» - rr, stehen bi- mar lcnpracht. Ha«. . März. Mm : UijrmadKi M, in der Äiarbchi?.. ber Stirn tot a> mrde von Mi t schossen: Wirr Löcier aut f * Sntrteijen bi yi.i so tut’. hMir ■ igteltm'v"-’. i PatwneipLei va nton, die Ürot®.'> ffugel getomm < itrjrten Mr ber I >?r {faß bedarf n inqeix I j'Atfttr’fljdi nicht it ). März mit andere a am Montag en smm: i. Sn imfatr gtr imhatt.'sibmci Vorgänge in a» MgiM Md ffi© stg-r Aktion^ fs Wti ta* • es W ent^1 te zu «mnW xirrlaubtt den 8* Dliti. «■mberte „ftitammerJtm* S in Zm-!«- Itir,. » S k« ä?« öl und 1 ,«H’i’. « Marburg Ui* i es "v hrv W&a *L wSS>^. Ä niE^E- de .‘t, die & ««chergericht. Gießen, 20. Marz. Der Ländler Siegfried Sb von Frankfutt am Vam wurde am 13. Februar l. I m Bckbel mit . Zentner Rindfleisch betroffen, die er nach fei* rter Angabe von zwei in einer MüUe bei Rendel lschlachteten ftüben herrührten: bei ihm befand hid) der Metzger Max E. aus Frankfutt a. M., ; i*er ihn nach feinem eigenen Zugeständnis schon iviederholt auf seinen Fahtt en nach Ober besten be- .rteitet hatte. Dir Beweisaufnahme in der Bcr- banblung vor dem Wuchergericht ergab, daß tz. in Frankfutt und Umgegend als Schieber und Schleich* bündler aUgemnn angesehen wirb, daß auch zahlreiche Anzeigen wegen Vergehens gegen bie Ärregs* .ersetze pegen ihn erhoben worden sind, aber als unter bte Amnestie fallend niedergeschlagen werden -rußten .Nach den Bekundungen eures Zeugen ist .er insbesondere auch im Dezember 1919 mit einem T.it Fleisch beladenen Wagen in Vilbel gesehen cerben. Das Wuchergericht stellte gewerbsmäßigen Schleichhandel in 2 Fällen fest und verurteilte D. .i! 2 Monaten 2 Wochen Gefängnis alnüglich sünl Lochen Untett'uchungshaft und 25 000 Mark Gelb träfe: E. erhielt wegen Beihilfe 1 Monat Gefäns- i.ö, ber durch b« Untersuchungshaft verbüßt gilt, «rote 1000 Mk. Geldstrafe. Einziehung des he Zlagnahmten Fleisches und Veröffentlichung des l tteils in zwei Zeitungen wurde ausgesprochen. | Empfehlungen) DrMom-Motor 5 2z0r380 Volk - löOOUmbr. Fobrlkai Havdennu, Shunerroidluna, neu, mit Dchlenringanker u. allem Zubehör sofort ob Lager lieferbar. SIM Otto Abt. Nidda Elekr.Jnll-Gefch.Tel.218 Nutzholz-Zubmisfion. Aus dem Fr ei Herr l. von Nordeck zur Nckdenau- ’lm Walddistrikt M önchwal d bei Großen- Äaseck werden zur Submission gestellt: Stämme: Eiche sznm Teil Srhxrttholz) 3 Stck. 1. Kl. = 3,89 Fm., 4 Stck. 2. A - 3,70 Fm., 8 Stck. 3. Kl. — 6 Fm., 22 Stck. 4. M. = 12 Fm., 39 Stck. 5. Kl. -- 13,06 Fm., 92 Stck. 6. Kl. = 19^5 Fm., Elsbeere: 2 Stck. 5. u. 6. Kl. --- 0,46 Fm.; Linde: 3 Stck. 6. Kl. --- 0,65 Fm. _ Gebote werden bis 26. L Mts. hierher er- baten Ausfuhr unbearbeiteten Dvlzes m das Aus- üeib ist verboten. Weitere Auskunft erteilt ber Litterjeiduiete und Öerr Forstwatt Wagner M «when-Buseck. 3169V Gießen, den 19. März 1920. Fveihertt. Cbcrföriterei Rabenau. I.V.: Trautwein, Geb. Forstrat. I VOsKÜUfS I Die Auftraggeber kleiner Verkaufs-Anzeigen werben gebeten, unter allen Der« artigen Angeboten Ihre Adresse (Strafte, Hausnummer und Stodi« roerfcljuDeröfientüdjen. Soll bie «breHe oerdeckt bleiben, |o wolle man schriftliche Angebote unter ber fln*eiqennummer fordern, üuskunft über Adressen u. s. f. durch bie (öeschöst»Ueile bann nicht erteilt werben._______ Transport großer Läuserschweine u. Zertel ju vett. Katker-Allec 17. Ein »ebn Wochen alter deutscher Schäferhund, Rüde, nur in gute Hände abzugeden. Schr. Angeb. unt. 04 9W an d. Gieß. An». 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Di: verfassungsmäßiige, von dem BolkSwil'en bestellte und getragene Regierung Bauer ist wieder in vollem Besitz ber Rnchsgcwalt. Alle in Berlin befindlichen Truppen der Rnd?s- nnd Sicher! eilswelw fteien fest bintn: der Regierung. Bett-andlimgen über Den Abbruch des Generalstreiks sind im Gange. Durch ihren siegreichen Kamps für die Demokratie hat sich bie Arbeiterschaft aroeii untilgbaren Anspruch auf Sid>er- fteUung und Erweiterung ihrer wirtsd-aftliciien und politischen Rechte erworben. Die Sympathie der ganten Äelt war bei diesem Mamtre g*gen die Militärdiktatur aus der Seite des txutfdjcn Volkes. Am Donnerstag Kglückwünsckfte bereits der französische Gesci ä t3träger Marce It) die ReichI- regierung zu ihrem Siege über Kapp und Lüttwitz. Am Freitag erklärte brr englische GichäftSträger, Lord Sxlmaitrrrf, daß tnr Ciemdtrung tun ISö- IxnSmüttln, Robstos'en und Krediten nur möglich wäre, wenn in Teut cblanö perfas ung*nä6iy Zu- fiänbe berrfdxm und Rude vnb Ordnung arber von Tcthto nod- non links gestört wer* bai. Nieder mit der Diktatur, doch die Demokratie! -- Durch Verordnung des Reick>>Präsidenten auf Grund des Artikels 43, Absatz 2 der Verfassung wird zur Wiederherstellung ber öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Bezirk des Wehrkreiskommandos 1 (Berlin und Provinz Brandenburg) der verschärfte Belagerungszustand verhängt. Auf Grund dieser Berordirung werden Reicdckvebr und Sicherheitspolizei, do Automobile mit bewaffneten und formierten Individum durch die Straßen fahren und ans Posten schießen, ermächtigt, den gesamten Automobil verkehr anzu- halten und auf Waffen zu untersuchen. Die Insassen von Kraftwagen, in denen Waffen gefunden werden, ohne den vor geschriebenen DerechtigungA- frfjein ui besitzen, werden standrechtlich mit dem Tode bestraft. — Eme zweite Verordnung iTiamt bie Bevölkerung von Gtrofröerlin, ohne zwingenden Grund nach Eintritt ber Dunkelheit die Straßen *u betreten, da sie sonst Gesabr läuft, von Geschossen getötet zu werden. — Gleichzeitig werden vom Mttitäroberbesehlshaber a u ßer- ordentliche Kriegsgerichte eingesetzt, sowie die Bildung von Standgerichten ange- orbnet. — In einer weiteren Verordnung werden Versammlungen in geschlossenen Räumen gestattet, während Versammlungen unter freiem S?tmmel der Genehmigung des MUitarbefehlA- habers bedürfen. Ein Dankerlatz Noskrs. Äaffel, 20. März. (WTB.) Dem Reich»- ivehrgruppenkommando 2 ist tohttnM Telegramm des ReichswchrmttiisterS Noske jugegaiigm: Mft tiefem Schmerz l>abc ich erfaßen müssen, baß eine Anzahl Reichswelwtruppen unb Mamieverbände fid) gegen bie geietzmähige MnchSregittmng aus- gelehnt haben. Unser Vaterland ist dadurch an den Rand des Abgrundes gebracht wvtoen. Umfomehr ist es ein Bedürfnis, den der Reichövegm'rung treu- aebl.ebaten ^ommandobehö den und Truppm den Dank des Vaterlandes auszufprechen. Ich bringe allen Xreugebliebeitm alles Vertraue.' entgegen und bitte, mir weiterzuhelfen, unser schwergeprüftes Vaterland vor dem äutrnten zu bewahren. Ich ersuche um sofortige Weftergab: an die unterstellten Truppen. Die Lage in der Ortet Bern, 19. März. (Wolfs.) Wie aus London gemeldet wird, hat sich der tückische Oberst Japan ar zum Diktator von Thrazien aufgeworfen unb den Krieg gegen die Entente erhärt. Wie ber „Evcnmg Standard" meldet, wird die Lage in der Türkei in britifrfxm amt* tidyen Kreisen als überaus ernst b^-ichnet. »M-^Jmxl«ter.d.viel.Bruchleidcndeuftiandiel. etcUcnoAm aonsbtionb auf bad3nicratD.<»err» Pv. Steuer Sobniu beut.fftr.bingcwicftn. Kolzvkikaus. Zirka 20—25 fteftmeter Fichtenstämme Kto sie 6a u. 5h sind durch schriftliches Angebot bis L Avril abuigeben. RillhgeS (Poll Laubachl, den 10. Mai- 1920. 04H00 _____Heinrich Dövfer. Schreibmaschine au verkaufen. :3190C Laudgrafenttrahe 5 p. Einguterhaltenes Piano zu verkaufen. Schitfftiche Angebote unter 3206 an den Giesiencr Anzeiger. n°Z'"n°'uÄ Bamemaö m. ,;rledenSbereif. z. verk. 01966 Marktplatz 23 p. Kopierpreffe Auoert Großcn-Linden, ftrobnhoistrane 13. ['>4955 Ein Nußbaum-volierteS Biisett, BogttSderger <>cu und b Zentner Grummet au verkaufen. mm Walltorftraße 46. Bierarm. meff. elektr. Leuchter 1 elektr. Zua u. 1 klein. Lamve au verk. 04977 Seltersweg 91 I. L Schöner venezianischer Lüfter 4armifl, für eleftr. 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West-Anlage 3« p. -«» ‘Itttte Ss?* I eitler i ^fernen en Aufgabe des 5 gegen Varzahkr Letten mit Mattas »tklee °rsteigerunz "tag d. 23,iRär Mittag-2 llhr, her »erc ich S=hÄ| '*?4! wer imb ..Siegenbotf ’etcnJ gegen Sc ^verftergnt Uetm.kr.lSieha ?: März IM ° ^Bürgermeist^ __ Weh. iJLbe*ik«i* e6i|«it6(ie !'h. Veite iffen und Decken, enr M 1 Kbchenfchirri Kleiderkiste, 1 IBto lhr, 2 Stühle, U>. lüchengefchinlufoch )aushalt..Gegrnfttb )wie einen ntnen-n eitrnoagen. L Junker, GenchtLvollzithr:, Plockstrahe 4. iäsche Ä ib Ratzwöft rd angenommen z Echanzenkrei!^ (OOOO M., evtlN Niger, aus 1 Js lb. auSmleihee. -- 19. u. 04951 a.b* ■ortro^r. eg iu cadjta«!* jfen gesucht 04900 an ber»nl ') Wieee mW* ettb »imdittnatk. ZU pachten. ICt tudjt ® Löwevva^e 1L »chenfosB teulJir- «Ä u veriai'schen^ ertouo(t Möl l. Bahnl'offiraße 5. Zucker: für März 1920. 750 Gr. Zucker. Nährmittel: für März 1920. 'JJtortc B. 250 Gr. Gries, 1 Pakt Slmdergerftenmehl odn: 1 Paket Tr. Klopfers Kindernahrung. Nährmittel und Zucker: für Zugezogene. A. Geisse, Seltersw g A. Plack, Neuen Baue 17. 5t'. Seidel, Frankfurter Straße 39. Schade u. ftüllgrobe, Ludwigstr. 20. Ioh. Bogel, Schützeac- stratzL 5. Zucker für Kranke: A. Plack, Neuen BLue 17 Nährmittel für Kran ke: E. Fischbach, SelterSweg 24 Mehl für Kranke: PH. Ganz, Damm- stvaße 34. Nährmittel und Zucker für Fremde: Kaisers Kaffee-Geschäft, Krrchmplatz 11. Seife: Ntarke für März: Anteil 125 Gr. ft. L^SeifenPulver, das Pfund zu 2,10 Mark ♦* Amtliche Personalnachrichten. Durch Entschließung des Landrsamts für das Bil- dungSwesen wurde der Lehramtsreferendar Karl B a l s e r zu Gießen zum Lehramtsassessor ernannt. — Zu besetzen ist die Stelle des Psandmeisters für den neugebildeten Beitreibungsbezrrk Grünberg. ** Zeitungsverfand nachdem Saar- gebiet. Dre Oberpondiocktion rn Darmstadt hat eine Bcrfügirnq herausgegeb n, nach der von fetzt an die im unbelebten Deutschland erschi menen Zeitungen und Zeitschriften auf dem Wege dto Postbezugs wieder in das Saargebiet eingttührt werden können ** Das Kapitalertrags steuerge- s e tz ist von der Nationalversammlung in dritter Lesung angenommen, die Veröffentlichung steht unmittelbar bevor. Danach unterliegen die am 31. März 1920 oder später fällig werdenden Zinsen und sonstigen Kapitalerträge der Steuer auch dann, roemi sie vor dem Inkrafttreten des Gesetzes ausbezahlt sind. Der Schuumor haftet für die Zahlung der Steuer. ** Steuer-Fragen. Der Hani'a-Bund l macht daraus aurmerfiam, daß er sich b.-reit er* Härt hat, in Angelegmhttnm der neuen Reichs- abgabenorbnung kostenlose Auskünfte an bi€ Mitglieder durch fachmännische Mitarbeiter erteilen zu lassen ” Die Literart,che Gesellschaft schreibt uns: Ant 28. März imrd der bekannte Schritt stellet Waltet Bloem in der Ltlerarischm Geiellfchast ans eigenen Derk n le en. B'.ocm kommt vom Drama het mib nxinbtc iich bann mit weit gtöstetem und nachhaltigem Erwlg ter Romandichtui'g zu. Seine bbüdec „Das eiserne 3aljr", „Stolt ander Volk", „Die Schmiede der Zukunft", prckeichc Schilderungen des großen Völker ringe ns von 1870, verwoben mit der Tarslel- lung, romantischer, ja idrier unglaubhafter Men scheu s chicksale, sind in ibunbcrttmik-nbcn von Eremf ein vorzüglidyer Vortrag 1 einer Didytimgen nach- gerühmt. Er hat ein äußern nxrtiained P>ogr imm zusammengestellt, so daß der Abend ein bödyft genußreidyer zu werdm verspricht. (Si-che Anp.nge. ** Evangelischer Bund. Der für vergangenen Son-ntag in Aussicht genommene Vortragsabend mußte infolge der politischen Ereignisse bis auf weiteres verschoben werden. ** Der Lokom^tivführer-Äterern Gießen bittet uns, mrtzuL-ilen, daß ivälyvend des Streiks, am 18. d. Mts, von einer nnvcrant- wörtlichen Person durch Äusdang in einem Gr- schäftsfcmster der Schulstraß.- tefaraitgegeben wurde, die Gewerkschaft deutscher rsokomottvfülner wo!l - den Streik in verschärfter Form weiter? ühvm. Der Ortsgruppenvorstel)er der Gewerkschaft dnttschrr Lokomotivführer erklärt hierzu, daß zur Zeit bc5 AuShongs von der Kreisleitung vernerlei Wttsung über Abbruch oder Weiterführmtg des Streiks vorlag und bemerkt, daß der Streik fettens t>to Lr>- komotivpers^uals streng gewerkschaftlich und genau nach Weisung der Bezrrksieittmg in Fninkfurt durchgeführt worden ist. Landkreis Gießen. ** Beuern, 19. Mär^ Im Volrsbil- dungsverein, der zu etnem llnterhaltungs- verein zu werden scheint, sprach Lehv-r Rru- Beuern über „Vogelsberg, Land und Leut, ix Beziehung zur engeren Selmat". — Am Santo tag abend wird Prediger ^tahl-Grünberg einen Vor- I trag halten. Kreis Büdingen. X Erlen berg, 20. März. Am 1. April d | 33. tritt Polizeidiener Christian ftN.wv m den »oohlverdieilten Ruhestand. Er bat über 40 Iahte der Gemeinde in Treue und G.'wissenbafngkett gedient. Als Nachfolger wurde vom Gemetnd'- rat unter 4 Bewerbern Wilhelm Walther g wählt. Walther ist ftiregSbcfchätxgtet und hat feinerznt den Ehinafeldzug mitgemacht. Starkenburg und Rheinhessen. Darmstadt, 20. März. Nach einer Bekanntmachung des Oberbürgermeisters wird wegen Mangels an Kupfergeld die hiesige Stadtkasse demnächst Papiermarken im Werte von 1 und 2 Pf. verwenden. Sie sind mir für den Zahlungs verkehr bei der gmamuen ftaffc bestimmt und werden doN nur im Einzel fall als Wechselgeld benutzt. Die Einlösung der Marken in Werten von 5 Pf. oder dem Vielfachen Istervon kann bei der Stadtkasse jederzeit erfolgen. Turnen, Spiel und Sport. — Tie Gie ßener Turn -, Spiel- und Sportvereinigung, die einer Ortsgruppe des ReichsauSsthufies für Leibesübungen gleichzuachten ist, hat in triefen Tagen eine Sitzung abgcbaltnt, in der die Tätigkeit der Bereinigung! von dem Grülldungsausschuß dem geschäf:ssü1tren- den Ausschuß übergeben worden ist. In diesen Ausschuß find «m>cktjlt worden als: 1. Bvrsitzender Öauutwann Taihxel, Frankfurter Straß? 99, 2. Borsitzender Univ.-Obersefvetär Erle, Schiller- stoaß? 15, 3. Vorsitzender Geh. Justizral Prof. Tr. .Msttermastr, Liebigstvaße 36, Schriftfübrer Karl Müllvtt, Univ --^ettetär, Brsmarckscrastc 22, Rechner Oliv SRaffengcÜ, Lltrchenplatz 23, Technische Leiter für Turnen: Karl Wenzel, Bergstr. 9, für Rasensport: Molf Münker, Frankfurter Straße 45, für Radfahren: Rudolf Rödigen, Wall-" tvrstroße 35, für Rudern: Noch nicht bestimmt. Ter Vereinigung gehören zur Zeit an: Turnverein v".i 1816, Männerturnvereii 1, die Turnerschaft lei dend; Betern für Rasen spiele ,gcgr UIXX), Sp.ri^ üeretn „Merkur", Verein für Beweaungsspi?le, die Raiensportvereinigung bildend: Radklub „Ger- manii", Ruderklub ,„t>afjüi", Ausschuß für Leibesübungen an der Landes-Universitat. Es wäre sehr erwünscht, wenn die noch fernstehenden Verbände und Vereine, die Leibesübungen betreiben, sich vecht bald der Vereinigung anschließen würden. Nur gemeinsame Arbeit kann uns dem Ziele näher bringen. Auch sei darauf hingew«sen, daß einzelno Persot«n, und insbesondere Körpersckiasten, wie Gemein»«, Schule usw. der Vereinigung als „Förderer" brüteten können Tic Anschrift der Vereinigung lautet: Unitoerfü ät&-0 benefr etär Erle, Gies,en, Bismarcknraße 22. Die Tätigstrt t*?r Br> cinigung umfaßt icdes Gebiet, was mit der Pflege der Leibesübungen zu tun bat. Vereine und Veranstaltungen. *’ Muschendeim, lb. März. Sonntag den 14. d. Mts. fand in der Mnxbc zu Muidx'nheun durch Pfarrer Döring die Begrüsmngspier der 12 zurückgetebrten GVmngcnen statt. D r Gelang-* verein, geleitet bnrd) Levr'r ^rilncher, begrüßte d.e (^jeiangenen mit einem Lüde. Am Schlüsse das Ololtesdienstes erdstlt ein redet eine Gebenfichrrft des Krieges mit der Harte, ivo et in (H-fangt«#• schäft geriet. * Nidda, 21. März Im volll^ietzt-r Saale des „Gambrnnis" fpradi Prot. Scbtarb aus Petersburg über feine Erlebnis im bolfdx* wistifchen Rustland. Im Anschtust an den Vortrag würd' eine Crtogrupnc Liga zw i Schutze d-r beulidten Sfultur laa», den Vorfttz niederlegte, wurd: an feine Stelle Maufmann Pleister als Vorsitzmder gewählt. Sp^tplan der Frankfurter Theater. Opernhaus Tienslag, 23.: Violetta. Mittnvch, 24 : Vien es Vollsstmzert TonnerSlag, 25.: Ter Prophet Frestag, 26 : MaNl«. Samstag, 27.: Der Schatzgräber Sonntag, 28.: Tristan und Jfvlde. Montag, 29.: Tet Zigeunerbaron. Tienstitg, 30: Die toten Augen — Scha u- svielhaus Tienstag, 23.: Rausd). Miimxxh, 24., nachm. 21/» Uhr: ^chulervotstellung Wilhelm Tcll. Mends 7 Uhr: Pstiral. Donnerstag, 25.: Ali-Äeidelberg. Freitag, 26.: Ter Tod des Em- pedolles. Samstag, 27.: Tie Marqu^e von Arcis. Sonntag, 28. nachm. 3 Uljr: Die große Matbartna. Hierauf: Eine Abrechnung. Abends 7 Ubi Ter Tod des Empedokles Pchntag. 29.: Nar Hw, der Weise Tienstag, 30.: Ein '.heschleM Mitttooch, 31., nadjm. 27. llht Schub-tvorstellung: Nathan der Weise. Abends 7 Uhr: Jugend Bekanntmachung! Ab 1. 3. 20 erhalten im Interesse der'Allgemeinheit Uatarch-, Asthma-, Lungenleidende die Schrift über die S.-lbstbebondlunq der Schlcimhänle kostenlos zugestellt. Interessenten haben ihre genaue Adresse an die Wiesbadener ünhalatoren-tbesellschaft, Wi'sbaden, Rheinstr.34, Abtl. Ii, sofort einzusenden, da nur eine bestimmte Zahl zur Verteilung kommt. ,M,D behördliche Anzeigen. Reichswehr-Brigade 11, la Nr. 4449/20. Kassel, bat 19 März 1920. An vezittsbefehlshaber Siehrn. 1. Die unheilvolle Wahnsinnstat der Berliner Umstürzler ist vorüber. Trotzdem ist das Vaterland erneut m höchster Gescchr. Verbrecherische Elemente sind im Aufruhr. Sie hemmten die Wiedet- aufna'hmr der Arbeit und des Wirtschaftslebens, um unser Land in den Abgrund zu treiben. Der Aufruf der Reichsregierung läßt darüber fein Zweifel. 2. Im Bereiche der Brigade ist Thüringen am schwrrstmt gcfäbrbct. Organisierte bewaffnete Banden burd^ivbai bereits raubend und plündernd das Land. Sofortige Verstärkung unscver Truppen aus eigener Kraft ist notwendig. 3. Unter ernstem Hinweis auf diese Lage ist die Mittvirkung aller Behörden und politischen Parteien, die auf dem Boden der Verfassimg rieben, zu erstreben, um durch schnelle Einstellung von Zeitfreiwilligen unsere Reihen zu fußen. Jeder, der die Waffe führen kann, ist unter Zurückstellung allen Haders verpflichtet, sich in den Dienst des Vaterlandes zu stellen. Iit der Stunde der stärksten Not müssen wir den Blrck über den eigenen engen Kreis auf das G an ze richten unter Schonung der Gefühle Andersdenkender dem gnnemfamen großen Ziele zustreben. Der Erlaß ist zu verösfeittlichrn, die Arbeit sofort mit aller Kraft auszunehmen. Zeitfreiwilligen -Werbestellen angeben. Für die Einstellung der Zeitfreiwilligen gilt her Erlaß H. V. Bl. 19 vom 13. Tezember 19 Nr. 685. Der Mil itärbef ehl Shader: gez. v. S t 0 l z m a n n, Genevalleutarrt. Für die Reichsregierung: gje&. Grzesrnski. Z ei tfreiwilligen^ Werbeftellen sind tn Gießen eingerichtet: 1. Neue Kaserne I, Zimmer 78, Erdgeschoß, 2. ZeughllätsLaseme, Zimmer 28, 2. SkxL, 3. Uinverf itätsgebüude, Ludwigswaßc, Hörsaal 1, Erdg.sd»ß. 4. Bahn l»fSgrdäude, Raum der Bahnchifsllom- Tnandantur. Tie ErntraguirgÄisten liegen ab 22. März 1920 einsdäreßlich in obigen Räumen täglich aus von 10—12 Uhr txrrm., von 4— 6 U hr nachm, in der neuen Kaserne täglich von 9—12 Uhr form, und 2—5 Uhr nachm. MiLtür- oder andere Ausweispapiere sind mttzulnringen. 3176V von Pape, Major und BozirksbesehlZhaber. Holzfnbmifsion. Die meinte Ober-Besftngen verkauft im Wege schriftt ichen Angebots: Zicktteit Klosse 4 2 Stück — 1^6 Fstm., FiMen Klasse 5a 39 Stück — 17,57 Fstm., Fichten Klasse 5b 492 Stück = 96,59 Fstm , Fid^t n Terbftang.-n Kl. 1 462 St. --38,15 Fm. Die Angebot? sind getrennt nach Sortiment pro Fstm. verschlossen mit der Aufschrist Lolz- fubmissivn bis svätestens Freitag den 2 6. März, vormittags 11 Uhr, an unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die Eröffnung der Offerten erfolgt. Die Berkcmfsbedin- gungen können jederzeit eingesehen werden. Genehmigung behält sich die Gemeinde vor. Ober-Bessingen, den 20. März 1920. V>ess. Bürgermeisterei Ober-Bessingen. Damer. 3175 Holzfubmission. Die Gemeinde Londorf verkauft im Weg« schrift« licheu Angebots nachvcrzeichnetes Holz: a) Eich enschnittholz. 2 Stämme I. Kl. = 3.32 Fstm. 8 „ H. ÄL =12,15 „ 7 „ HI. Kl. -- 6,43 w b) Eichenbauholz. 1 Stamm I. Kl. = 2,67 Fstm. 1 w II. Kl. --- 1,63 „ ß „ III. Kl. = 10,91 „ 10 „ IV. Kl. = 7,78 „ 6 „ V. Kl. --- 3,96 „ c) Kiefernschnittholz. 1 Stamm II. Kl. = 2,43 Fstm. 1 , HI. Kl. — 0,97 „ d) Kiefernbauholz. 2 Stämme VI. Kl. --- 1,72 Fstm. e) Fichtenbauholz 11 Stämme HI. Kl. — 18,48 Fstm. 40 „ IV. „ = 40,86 „ 75 „ Va. „ = 49,88 w 137 „ Vb. „ = 42,47 , Q Pappelfchnittholz 1 Stamm I. Kl = 2,43 Fstm. 1 „ n. „ = 2,19 e ff) Erlen-Stämme 1 Stück I. Kl. — 0,58 Fstm. 5 „ HI. „ = 4,41 „ 4 „ IV. „ = 1,66 ,, Di« Angebote stnd getrennt nach Sortiment und Klasien (eine Zusammenrechnung findet nicht statt) pro Fstm. verschlossen mit der Aufschrift ^Holzsubmission" bis spätestens Dienstag den 30. März 1920 vormittags 11 Uhr an unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen, woselbst alsdann die (Eröffnung der Angebote erfolgt. Das Holz ist gefällt, mit Rinde gemessen und wird auf Verlangen von Forstwart Kämmerer vorgezeigt. Die Gemeinde behält flch die Genehmigung im einzelnen wie hn ganzen 5 läge vor. Die näheren Bedingungen liegen auf der Bürgermeisterei offen und werden im (Eröffnungstermhu bekanntgegeben. Londorf, den 13. März 1920. Bürgermeisterei Londorf Aum ann. 2994 Holzverkauf. Aus dem Wege des schrisllichen Angebots verkauft die Gemeinde Leihgestern aus dem Diftrikt I. Los 46,65 Fstm. ---- 18,90 Sortiment pro Festmeter verschlofien mit Aus- 11 Stämme 113 Stämme hn. hn. II. Los 229 Stämme Klasse 5b in. Los 444 T^rbstangen Kl. 1 IV. Los 577 Derbstangen 18. 1 hn. und = 39,74 F = 43,21 F Suhl folgendes Fichten-Nutzholz: V. Los 386 Derbstangen Kl. 2 ---- 18^90 f Die Angebote sind getrennt nach Losen 5a — 6,26 Fstm. 5b = 33,84 Fstm. schrift versehen bis zum 26. März 1920 nachm. 6 Uhr bei der unterzeichneten Stelle einzureichen. DaS Holz ist mit Rinde gemessen. Die Gemeinde behält sich bte Genehmigung im einzelnen wie im ganzen vor, auch über die bestmöglichste Sicherheit uitb wie ihr der Eingang des Kaufpreises am sichersten erscheint. Nähe« Bedingungen liegen aus der Bürgermeisterei auf. Auskunft erteilt Forstwatt deß. 2917 Leihgestern, den 11. März 1920. Bürgermeisterei Leihgestern. Bekanntmachung. Der Bvrauschlag der Geinevste Oueckbvm für 1920 Rj. liegt von Dvniterstag den 25. ds Mts. eine Woche lang auf der Bür^rmetstevei ptr Eiw- fidü mtb zu Erhebungen von Einwendungen offen. Es wurde die Erhebung einer Umlage beschiofien, zu der auch die 9üi3märter bmmgc^jgcn werden. Queckborn, den 13. März 1920. Hess. Bürgermeisterei Omeckbvrn. Albert 3185 Holzsubmissio«. Aus den Walduugetr der Gemeinde Annerod sott Mgcnbcs Lxolz auf dem Submissionswog verkauft werden: 9 Fichtenst. 3. Kl. 12,81 Fstm. 1 aus Abt. 1 3. 4,19 21,87 aus Abl.1 20 Los 4Holzn.976b.1110, 4 4. 5.Kl.a42,40 Los 5.ÄLb31,04 19 aus Abt. 1,2,8,10 2956 Horn. Los Los Los Los aus Abt. 1 5 aus Abt. 2 6 aus Abt. 3 85 63 58 45 24 18 9 22,25 16,07 8,80 7,75 Los Los Los 5.Kl.b29,23 5.Kl.b30,33 5. Kl.bl9,82 5 ÄLbl5,89 5. ÄL bl 4,85 15 aus Abt. 2 16 aus Abt. 3 17 aus «bt 10 18 aus Abt. 8 5ÄLa 40/)l 5.Kl.a32^1 5.Kl.al7,59 5.Kl.al7,77 Los Los Los Los Los Los Los Los Holznummer 754 - 933 89 Los 14 aus Abt. 1 Holznumm. 934 1113 79 2 aus Abt. 3u8 3 3 Holzn. 773 b. 976, wünscht, spätere--------- rücksichtigl Annerod, den 12. März 1920. Hess Bürgermeisterei Attnewd. Borcherige vefichtiguna des Holzes wäre erseht, spätere Rellanvachwen werden nicht be- 73 Fichtenderbstangen l.Kl. 10,41 „ Das Holz ist aufgexrr6dtet rmd mit der Rrnde gemessen. Die G<4»te sind nach Klassen getrennt zu halten und pro Festmeter an^ugeben und müssen bis zum 24. März lfd. ^., mittags 2 Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei erngereicht sein, wv btr Eröffnung in Gegemvatt erschienener Bieter stattfirrdet. The Derkaufsbedrngwrgen werden am genannten Termin vor der Eröffnung bcftnmtgegeben. 7 aus Abt. 8,10,14 8 8 aus Abt. 1 Holzn. 7556.91163 9 Abt. 1 Holzn. 916b.l 102 62 10 aus Abt 2 51 11 aus Abt. 3 28 12 aus Abt. 8,9,10 33 13 aus Abt 1 Nutzholzversteigerung im Licher Stadtwald! Donnerstag den 25. März 1920, vormittags 10 Uhr, werden in den Abteilungen Gänsweide. Eisenkautt, Fichtenkopf u. Plattenwald versteigert: Stämme: 1 Linde 4. Klasse mit 0,73 Fstm.: 1 Birke 6. Klasse mit 0,28 Fstm. Derbstangen: Fichten 1. Klasse 693 Stück mit 50 Fstm.: Fichten 2. Klafie 323 Stück mit 11 Festmettr: Hainbuchen 19 Stück mit 1,04 Fstm. Reisstangen: Fichten 896 Stück mit 12 Fstm. Bohnenstangen: 2900 Stück. Nutzschetter: Rm. Eichen 21, Buch« 2, Hainbuchen 4, Fichten 62, Kiefern 4. Nutzknüppel: Rin. Eichen 40, Fichten 29, Kiefern 9. Nutzreisig: Rm. Fichten 30,7. Die Fichtenderb- und Reisstangen eignen sich zu Wagner- und Svalierhol», die Eichemrutzscheiter zu Glaier- und Küserholz, die Eichennutztnüvvel zu Gattenpsosten, die Fichten- uni) Kiefern-Nutz- scheiter unb .>tnüppel zum Schrreiden von Brettern und Latten. Zusammenkunft aus der Hattenröder Straße am Waldeingang, Anfang im Plattenwald. Ein Teil des Lolzes wird nicht vorgezeigt. Sich, den 17. März 1920. 30858 Hessische Bürgermeisterei Lich Fuhr- Nutzholz-Bersteiclerunq. (Für die am 19. l. Mts atfbfoc des Streiks ausgefallene BerssteiseruTrg.) Freitag den 2 6 I. M t s. wtt> aus bet Frerhertt. Vvn '.Iborb.xt zur Rabenau sd>en Wall»- dtstrikten Hohe wald (henurrchina Reft^rchert), Kohl stra >tch (Gemarümg Bersrod u M öncch- wald (Gemadkuug (^wßew-Buseck» rcr ??ugert: 1. Tistrikt Ho hewald: Stamme, Eiche: 1 Stück 5. SL = 0,20 Fstm., 1 Stück 6. 5tl. — 0,70 Fstm.: Fichte: 1 Stück 4. ikl - 0,48 Fstm., 5 Stück 5a. Kl. - 2,19 Fstm., 59 Stück 5b. Kl. = 12,29 Fstm.; TerbRangen, Fichte: 467 Stück = 28,91 iWtan.; Lärche: 3 Stück — 0,26 Fstm.; Reis sta n^ gen, Fichte: 70 Stück = 0,95 Fsum.: Nutz- knüppel, Eiche: 4 Nm.; 2. Drstrirt Kvhlstrauch: Stämme, Fichte: 4 Stück 4. Kl. = 3,62 Fstm., 11 Stück 5 a. Kl. - 5,39 Fsom., 30,Äf 5 b Kl. -- 9,17 Fstm.: Terbstansen, Fichte: 24 Stück 3^9 Fstm.; 3. Distrikt Mönchwald (und Pari! Große n S u f e <$): Stämme: SPappelnl. und 2. Kl. — 1^6 Fstm., 1 Wellingtonia 2. Kl. ---- 1,13 Fsvn., 6 Fichten 5b. Kl. - 0,61 Fstm., Derbstangen: 8 Fichten - 0,44 JfföiL, Nu tzknüppel: 10 Rm. Eiche (2,5 Meter lang zu GattemHosten usw.), 4 Rm. Hainbuche. Tas Holz aus Koftlstvaach wird nicht borgen zeigt und am Schluß im Hohewald, das Hv^ aus Mönchwald im Park zu Großen-Guseck um 11 Uhr versteigett. Begitm der Versteigerung 9*4 Uhr vormittags rm Distrikt Hvhewald. Gießen, 19. März 1920. Freiherrl Dbrrförftrnci Rabenau. Traut wein. Geh. Zorsttat. Holzfubmission. Die (Gemeinde Allertshausen verlauft im Wege schriftlichen Angebots folgendes Nutz- hol»: Kiefer Kl. 3 4 ©t. = 4,12 Fstm. Kiefer KI. 4 4 St. — 2,61 Fstm. Kitter A. 5 80 St. -- 23,27 Fstm. Fichte Kl. 3 7 St. = 9,13 Fstm. Fichte Kl. 4 25 St. --- 26,57 Fstm. Fichte Kl. 5a 71 St. = 47,46 Fstm. Fichte Kl. 5b 300 St. - 70,92 Fstm. Angebote sind, getrennt nach volzatt und Klassen pro Fstm., verschlossen mit Aufschrift „Holzfubmisswu" bis spätestens Samstag den 2 7. März 19 20, nachmittags 3 Uhr, an unterzeichnete Bürgermeisterei einiirreubcn, wo alsdann die Eröffnung der Offerten im Beisein erschienener Bieber erwlgt. Das Holz ist gttältt und farm vorher ein* gesehen rocroen. JläfaTr Btringungen werden im Termin bekannt gegeben unb haben für etwa nicht en'chienene Bieter Gtttung. Der Gemeinde bleibt die Genehmigung Vorbehalten. 2925 Allertshausen, den 10. März 1920. Hessische Bürgermeisterei Allertshausen. Reinharde. Die neue 3174 Zigarren-Stcucr tritt am L Avril in Kraft. Ich emvfehle sofortigen Einkauf meiner erstklassig. Marken zum seitherigen Prelle. Heinrich Driesch, Seltersweg 70. ßmMea aller Irl wert tie IrtM uta üetv.-BreikeriL B Ueee. Mal« r rI n eine M-Meitec ertöte mir besonders hfczmlsei) Rödgen b. Gießen Z. ZI. Gießen 06>30 im März 1920. 129 Vermählte §8. Gießen, 18. März 1920 04963 beftandenen 6efd)äftsbctricbes in 04990 zwar sofort auf der Wcrbeftelle des 3196V Statt Karten! Tin Sonntagsmädchen angekommen. Wetzlar, den 21. März 1920. 3206 Fische r. 8188c l » 8 60.04 3180c Der Vorstand. Passiva. Reservefoiws 1. 2. Betriebsrücklage 3. Geschästsmrthcwen der Genossen 4. Spareinlagen 05018 22963.50 L (5enM findet bestimmt 04984 c> • Darlehen auf Ausstand für Zinsenresie eifaiKunwaren, rocteugm Raus* und MchmgerLtm .Kuufschilling Warenbezug Lrscht'l 11189,50 5583.59 14 608.08 .588 817.39 Tag am dritt §12 J6 15 068.09 192 960.—' 5 350.-^ Per Per- Per Per- Per LMMMOSUMOkS WM TmWlWkk» Neue Werne i. Zimmer 46. enö ZeuOsusksferne, AülsiSküngz-SWe. Hermann Leib Elise Leib geb. Frovöse W K M-M passend für Zigarrengeschäst einzurichten. Möchte mich auch an Geschäft beteiligen. Kapnal zur Ber- füflurtfl. Offerten erbeten unter Fr. R. hanvt postlagernd Aranksurt c. M. to01(> Abgang in 1919..... . . Stand Ende 1919....... Das Mitgliedergutbaben betrug Ende 1918.......... Das Mitgliederguchaben betrug Ende 1919.......... Zugang in 1919........ Tie Haftsumme der Genossen betrug Ende 1918.......... Die Haftsumme der Genossen beträgt Ende 1919.......... Gießen, den 15. März 1920. Ä Wolff. Hamann. Gerichtsassessor Berger und Frau Gretel, geb. Beil. Baugenossenschaft 1894 zu (Niesten eingetr. Genossenschaft mit beichr. Haftpflicht. Bürgersteigbeitrag.Konto . .Kanalisativns Konto . . . Häuserunterhailungs-Konto Häuser-Kavikalttlgungs-Konto Gewinn-Saldo...... Steuern und Abgaben Berwaltungskosten Sonstige Ausgaben . Gewinn-Saldo . . . Haas. R t t s e rz t. Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Heinrich Thomas und Frau Berta geb. Muth Vermögen: An Kapitalien-Komo..... An Immobilien-Konto . . . . An Mobilien-Konto...... An Bank-Konto....... An Kassa-Konto ....... 1. Mitgliederstand Ende 1918 Zugang in 1919 . . . . Wird, f Mr fem OTirettfiiiii'J bd auf «ei iad) MN itrW° Wben ge Minalga Vird I .-M nur Mq W « fneänchfieyÄckSohn - Kigen die Verlegung Ihres feit 50 Jahren in vutzvach S n. 1,gi" Kr.8chr „ l Eni Ueberwinterte Gemüsepflanzen extra kräftige, pikierte Pflanzen empfiehlt m8j» Gärtnerei Dönges, Gießen, Marb. Srr. 67. Buchdruckerei mtschkowski Ludwigstr. 4 :: GiESSEN :: Fernspr. 724 1367.19 1535.— 1397.50 7188.41 Au unsere Parteifreunde! Die politische Lage erfordert nach wie vor die größte Auf« merksamkeit. Eingreifen der bewaffneten Macht sur Erhaltung der staatlichen Drbnyng kann auch für die Folge wieder notwendig werden. Um auf alle Fälle gerüstet zu sein, ist die Ausstellung von Zeitfreiwilligen - Formationen beabsichtigt, die bei Bedarf zur Verstärkung der Reichswchrtruppen eingesetzt werden sollen. Der Bezirksbesehlshaber hat sich an alle politischen Parteien gewandt und sie eingeladen, ihn bei der Anwerbung von Freiwilligen zu unterstützen. Wir entsprechen diesem Wunsche und fordern unsere Mitglieder, soweit sie mit der Waffe gedient haben, auf, sich in die auf uuserm Parteiburcau, Schillerstraße 9, (wo auch Auskunft erteilt wird) offen- liegenden Listen eintragen zu laffen. Für den Vorstand des Vereins Gietz-en der Deutschen demokratischen Partei 2er W Mlagsl MgSMIINH stelle ober iettdn ein WMte Ml, bte ' idilagililtci eine Lewa enthalten 1 imgültig. Ter $ abzugeben, und mit de delriebsra iinö den 1 standes zu Besin p roerber gezählt, o Ter Umschlag feftgekbn vielte un Tie t zettel bett Ahlers; rtimmbg Ter < mb so ein ben Stinr lchdn K And Mvven Gießen a.d.L. Limburg a.d.L. den 22. März 1920 Vorführung: 3.30, 5.15, 7, 8.45. Es wird gebeten, möglichst die Nach- mittags-Vorstellungen zu besuchen. Verstärktes Orchester unter Leitung des Kapellmeisters Conrt Ciierssa. j Statt Karten. Berta Dächer Carl Klötz Verlobte Kitt« toi Zilin in bet InmSfllle ftatt. ----- 2 Ka-ellcnt ------- Gute Unterbaltuug! Gäste willkommen! Schulden: Per Zinsen Konto...... Per Geschäftsanteil-Konto . . . Per Anleben-Konto...... Per Svareinlagen-Konto . . . Per ReseroetondK-Konto . . . Per Svezial-ReseroelondS-Konto Per Straßenkostenbeitr'ag-Konto ÜWMlW mit großem Kapital sucht sofort zwecks Vergrößerung des Geschäfts 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. laufet"' ArungD( Verlobungsbriefe VerSobungskarten aparte Muotor groSa Auswahl Geschäfts Mobiliar unb Utensilien Bankguthab.-nin laufender Rechmmg Bankguthaben, Kundiguugsernlage Darlehen auf Schuldscheine Darlehen auf Hypotheken ZMUtzckNW Ortsgruppe Gießen. Donnerstag den 25. März abend- 8 Nbr im „Pollkeller" Miigüeder - Versammlung. Tagesordnung: 1. AMvrache über die letzten voiitnchen Vorgänge, 2. Verschiedenes. dWK»Ä M a feta eingetr. tienoesensch. m. beacht*. Haftpfl. Bilanz für das Jahr 1919. Haben: Zinsen von Kausschistinaen..... Zinsen von ausaetievienen Kapitalien. Miete von Wohmmgev ...... Sonstige Einnahmen.\....... Alles schneidert nach Favorit-Schnitten. Zu haben im 3165c Serbin Sghnb b* W,«it . LerF 5 «Mei 'N 25 M *!< 38 te ^rhie FMc die s *^bie Gewinn- und Berlust-Rechnnvg. Soll: M. leimner til WWOMMW bei sehr günstigen Bedingungen. Kapital nicht erforderlich. Schriftliche Angebote unter 3093 an den Gießener Anzeiger. Verein der deutschen demokratischen Partei DienStag abend 8 Ubr im „Aquarium" Mitgliederabend. Tagesordnung: DaS Landgcietz. Referent. Herr LandtagSabg. Prof. Dr. Urstadt. Gäste willkommen. (318t) Freie Aussprache. Literarische Gesellschaft. Sonntag den 28. März 1920 abends 8 Uhr in der neuen Aula der Universität Walter Aoem *?.LSKS" Vortrag eigener Dichtungen. Zum Vortrag kommen einige Kapitel aus seinem noch nicht veröffentl. Roman »Gottes Rente", aus „Sturmsignal", Gedichte u. a. (Näh. stehe Programm). GiutrittSkarten zu M. 4.—, M. 3.—, M. 2.— (sämtlich numeriert) im Vorverkauf in der Musikalienhandlung E-Challier u. an der Abendkaste. Studenten- karten nur im Vorverkauf beim Hausverwalter der Universität au M 1.50, gegen Bordeigen der Auö- weiökarte. Die Mitglieder der Literarischen Gesellschaft und des Bundes zur Pstege von Musik und Literatur erhalten im Vorverkauf gegen Borzeigen der Mitgliedskarte aus allen Plätzen 1 Mark Preisermäßigung. (81581) Oeffnnno des Saales, der gut gebeizt ist,'/,8 Ubr. Wem Siinsiiwii-Smin. Die Borsübruug des KochapparateS 2871 NshlenspKvev findet jeden Dienstag nachmittag 2—4 Ubr in der Brockensammlung, Wetzsteingasse 19, statt. 27 617.23 M. 65 439.05 M. 37 821.82 Di. 55 000.- M. 131800.- M. 31511) -1- 58.62 65439.05 494 930.— 1 563.25 4 795.35 49014.27 1225.77 1900.- 1700.- 933(5.93 62634.95 7 188.41 699786.60 22 963.50 M. 25.75 928.50 21714.65 294.60 Aufruf! S Ä rtzMlW WWi! Große Gefahr droht dem Vaterland. Der Bolschewismus versucht die Oberhand zu gewinnen nnd die Herrschaft an sich zu reißen. Nasche Hilfe ist dringend geboten, um den Feind niederzukämpfen. Es geht um Sein oder Nichtsein des deutschen Volkes. An alle ehemaligen Berufssoldaten ergeht deshalb der Ruf: Stellt euch in den Dienst der Sache. Holt die Erlaubnis eurer Dienststelle ein, euch als Zeitfreiwillige in die vom R. d. B. selbständig aufgeftettte Verbände melden zu können. Kameraden in Bcamtenstellen erhalten ihr Gehalt weiter; solche in freien Berufen beziehen die Gebührnisse der Reichswehr. Meldet euch alle, soweit ihr im Dienst abkommen könnt, und Gesellschaft Liebig-Museum Gießen. . MrM Wssmug -es Ms-Weums am 26. März 1920. 1. Vormittags 101/, Uhr: Akademische Jeter in der neuen Aula der Universität. L Abends 7 Ubr: Im Stadttheater Festspiel ^Die chemische Hexenküche". Der Vorstand. igez.) Prof. Dr Sommer. vr. Werner. Der Termin der Abgabe von vorbestellten Plätzen wird noch bekannt gegeben. 3194D Ab 25. März ist ständig gebrannter f*4064 Stück-, Weiß- u. Graukalk geg. Freifiabeschein in jedem Quantum aut’ unserem Werk Abendstorn bei Gießen erhält!. Kalkwerke Abendstern Wilhelm M. Heyer, meßen, Bergbtr. 5 Aktiv a. 1. Kassenbestand 2. Wertpapiere 3. Kriegsanleihezeichller 4. Geschästsguthaben bei Genossenschaften 9ss infolge öes Seneraifttetts onsgefoneae winterfest des Zinsen von aufgenommenen Kapitallen . 11515.36 i Zinsen von Spareinlagen OAAJ 620 390.65 Reingew inn 798.82 (Äesamtkassemturstrtz in 1919 Mk. 753 599.17. Mi1gliedersttuü> Ende 1918 170, Zugang 5, Mgang 5, Stand Ende 1919 170. Wieset?, den 16. März 1920. gez. Der Direktor Ter Cendant Sang. Becker. Generalversammlung bei Wirt Gustav Schneider am Samstag den 27. März 19 2 0, abends 8 Uhr. Tagesordnung: Rechnungsvorlage pro 1919. Verteilung der Dividenden aus dem geiuiim. Entlastung des Borstandes und verschiedenes. Für beit Aufsichtsrat: Müller. 139 188 327 20 307 Molz L Forbach **■: Fernepreclter M. 1374.17 674324.97 19339*27 4 748.19 6997X6.60 SettereweaQl inhAiiaberla/icU Honte letster Tag: 1. Harry Higß» neuestes Abenteuer Diskretion. DetektlvfllmL4Akten. IlarryUlKcs, Han» üUerendert der bekannte Darsteller a.„Dle Herr la der Welt“ als „Baren fflurphi“. 2. Die Frau mit den 2 Seelen. Monumentalfilm in 5 Akten. Ab morgen bl» einschl.Freitag Die Herrin derWelt. VII.Teil „Die Wohl Wh der Dlensehteit“ In d. Hauptrollen: Mia May, Hans 8 030.- 160.- 70 832.03 69 000.- 48 923.- 202871.43 566.66 655.- 6 773.29 621189.50 | nach öießen,Seltersweg 12» Kleine Villa ader bess. Einfamilienhaus mit freiwerdcndev Wohnung zu kaufen gesucht. Schristlichc Angebote unter 04843 an den Gießener Anzeiger erbeten. Bei einem Hinbrnch wurden !W.s!ll>.Ks!skeIWi!!!dLWWe.Mtt gestohlen. Vor Ankauf Wird gewarnt! Caf6 Krämer. „ Bkmögtiis-BilliMUIeMN. In Grosse Auswahl Beste Fabrikate W Nr. 38 22 März 1920 iva- Kel»s^ iva- 3 der interalliierten sJf^?*nI unter briti che Militärilmtsverömötgnngsblatt für die provinziaidirektion Gberhesien und für öas Kreisamt Gießen nach Bedarf: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Nur durch die Post zu beziehen gegen Mb. 2.50 vierteljährlich. 7% Je s 0 ÜtenM, -os. Sigservlasr W* 202-' Ungarn noch Königreich! Budapest, 22. März. (Wolf.) Eine Regierungsverordnung erklärt, fest im Sinne des Gesetzes über bte Wi^derl-erstel lung fer Berfas sung, obwohl die Ausübung, der königlichen Macht seit dem 13. 9ix>beinber 1918 aufgehört hat, die Staatssorm auch werte,-hin das Königtum sei. De.uent.prechend fr.beit di? fteatlidjen Behörden, Aemter und Anstalten de BDichnutig „königlich ungarisch" zu führen, lieber d m Landes- wappen ist das Bild der ungarische Krone anzubringen. Au- dem Neictze. Nachklänge zum Kappstf-en Umsturzversuch. Berlin, 23. März. (WTB.) Oberst von S ck o e n st e d t ist vom Kommai'fo der Sick-er- heiispolijei Berlin abbruen wo dn. — Sämtliche O ber pr äsidenten tue ben ausg'wrfert, über das Verhalten de r Be amten währ mb der sogenannten Kavvregierung Bericht nnzureichen. Der Reichsorä ide t o bnet i n Vertrau m darauf, bad die öfientliche Ruhe ur.b «idxrfeit nicht gestört wird, die sofortige Aufhebung der Standgerichte Berlins an. Die BeamtenbesoLungsreform. Berlin, 23. Mörz. (WTB.- Der R e i chs ra t nahm in seiner gestrigen Sitzung die Vorschläge zur Beamtenbesoldungsreform an. Die Abschaffung Ser Mi i ärgcrirl-tsbarketi. Berlin, 23. März. (WTB.' Dee R ichs- regientng m;:b ter Nationalversammlung unverzüglich ci e:i Gesetzentwur' rvreg'n, wonach die Strorrerfolgimfl und Aburteilung txnt Hochverrat erilcke.'. U'.'ternelnnrmgcm. auch oweit ?s sich um Personen handelt, die bet Milttärgerichtsbarknt tmtm teilt sind, .rus'chtievlich den bürg'.rlichen B?- hörden und Gerichten untersteht. fewachung gestellt, da feerös Bergelien im Wifer- spruch zu Artikel 9 der Beroidnung Nr. Altz! ->L'I r** I d-r h. ?.*“‘ni**"* e 31. b,. •»«ah. 'M*l1*; ioli. -«h«°,hr. * I ""«e« tönnt, nii ; SW V- WM ÄU?»'Ueberficht. Betnebsrateaesetz (Fortsetzung). - Bekanntmachungen und Verordnungen über den Ausnahmezustand. - Ausführung des Sn ,n?,n T,9. r^n"c_ Br Turnlehrer uno Turnlehrerinnen - Aufhebung der Hegezeit für weibliches Notwild. - Erhöhung von n™ «Kif3 9 hn bröatsbeam e - Tanzbelustigungem Die Darmstädter Zeitung und das hessische Regierungsblatt. ®e- roäbrung von Beihilfen an ehemalige Kriegsteilnehmer,- hier: Abrechnung mit der Krciskasfe. - Dienststunden des Landamtmanns zu (ö.eken - / Dienstnachrichten. - Gefunden, verloren. ' r*r wird in Anschlägen, die von ber SP. P D unter- '"chner sind, ben Mitgltefern ber II. S. P. D. unfr ter ?krg be. sie säst, Iben nach Ministerstsseln, rhlapp. eit in ihrer Sxiltung vorgeworfen. Berlin, 22 März. (WTB.) In Adlers- irr tarn es rm SarnStag zu schweren Kämprön Aschen Roickswchrtrupvcn und Aufruhrern. Zwi- tim Adlersbof und Altglienicke fefmbet sich ein 11 tristes Benzollager, das von einem Oftizier und tra 25 TJchji fewacht wurde. Samstag vormittag tiften die '.liisrührer, die aus Adlershof, Köpenick md Nieterschöneweide kamen, auf das Benzollager tv und stellten ber Besatzung das Ultimatum ab- iixürfai. Der Offizier lehnte da? ab und betonte, fe im Auftrage ber alten Regierung auf dem it-sten ousbarven würde, (fegen Mittag eröffneten bw Aufrührer das ^euer mit" die Besatz'.mg, die rö tch'fer mehrte. Schließlich, als die Besatzung vig einen Offizier imd vier Mann zusammenge- ^nwlzen mar, mußte sie fich ergeben. Flieger, Miefe ben Zusammenstoß beobachteten, riefen Mi- 'dir hierbei, das auf einem Panzerzug schlairuigst teran rückte. Die Aufrültrer ^ogen sich nach Adlers- X1»' zurück. Nun kam es zu )dimeren Straßenkämp- et, die sich bis zum Abend ausdehnten. Die Trup- n zogen nackt Köpenick weiter und zerstörten un* t«zs die auf der Cfeusiee errichteten Barrikaden. :r? stellten auch in Köpenick die Ruhe her. Der Eisenbahnverkehr. Dresden, 22. März. (WTB) Bahnamtlich i te?b mitgeteilt: Der Zugverkehr in Sach- 1! < i ist nunmehr in vollem Umfange wieder ui genommen. Seit Montag verfemten auch die R?e nach und von Leipzig wieder fahrplanmäßig, jrröschai Dresden uno Berlm verkehren seit Sams ag ebenfalls alle Zü te. Einzelne Scörungen sind bei den von B.'rlin nach Dresden abgefenden „)il^en ;u beobachten. Dio im Zugverkehr mic Brcs- oe ein getretenen Störungen sind gleichfalls be» Die Züge werden auch hier bis Breslau Wahlumschlägcit entnommen und die aut jede Vorschlagsliste ent> fallen en Stimmen zusammengezählt. Dabei ist die O'.üUiQteu ber Stimmzettel zu brüten. § 13 Verteilung ber M it g lieder stell en a u f die Vorschlagslisten. ^.ie den einzelnen Borsckstagslisten ^ugefallenen Stimmenzalsten (8 12> werben in einer Reihe nebeneinander gestellt und sämtlich durch 1, 2, 3, 4 usw. geteilt. Tie eimitlelten Teil za hl en sind nacheinander reihenwistse unter den Zahlen ber ersten Reihe auszu- Mhrett. Tie Teilung ist fortzufüfeen, bis anzunehmen ist, baß höhere Zahlen als aus den früheren Reihen Tür die Zuweisung »em esitzeit in Betracht kommen, nicht mehr entstehen Unter den fj gefundenen Zahlen werden so viele Höchstzalsten ausgesondert und der Größe nach geordnet, als Bett-iebsrats- uiib Ergänzungsmitglieder zu wählen sind. Jede Vorschlagsliste erhält io viele Mitgliedersitze zugeteilt, als Doch st za hl en auf sie entfallen. Wenn eine Hoch st za hl auf mehrere Vorschlagslisten zugleich entfällt, so entscheidet bas Los darüber, tvelcher dieser Vorschlagslisten die nächste Stelle zutommt. Wenn eine Vorschlagsliste weniger Betverber enthält, als vöchstzahlen auf sie entfallen, so gehen die überschüssigen Stellen auf die Höchstzahlen der anderen Vorschlagslisten über 8 14. Verteilung der Bewerber innerhalb der Vorschlagslisten. Tte Reihenfolge der Bewerber innerhalb der einzelneit Vorschlagslisten bestimmt sich nach der Reihenfolge ihrer Benennung. Würde eine Person wegen ihrer Benennung auf mehreren Vorschlagslisten mehrfach gewählt sein, so gilt sie als geivählt auf Grund der Liste, auf der ihr die größte Höchstzahl ?/fällt: bei gleichen Höchstzahlen entscheidet das Los. Bei den anderen Listen tritt an Stelle des bereits als gewählt geltenden Bewerbers der näck stbenannte Bewerber. 8 15. C r sa tz m i t g l ie ber. Als Ersatzmitglieder der gewählten Mitglieder gelten die auf den einzelnen Vorschlagslisten jeweilig den gewählten folgenben Bewerber mit der Maßgabe, baß die derselben Liste angehörenben Ergänzungsmitglieder zugleich für ben Betriebsrat bie ersten Ersatz- Mitglieder sind. 3 16 Niederschrift des M a hl v>o r st a n ds. Soweit eine Stimmabgabe nach den 9, 10 ftJttgerunben hat, stellt der Wahlvorstanb in einer- NiederschriN die Gesamtzahl der seitens jeder Arbeitnehmergrtippe abgegebenen gültigen Stimmen, die jeder Liste zugefallene Stimmenzahl, die berechneten Höchstzahlen, deren Verteilung auf die Listen, die Zahl der für ungültig erflärten Stimmen und die Namen ber von jeder Arbeitnehmergrtippe gewählten Betriebsratsmitglieder und Ergänzuitgs- mitglieber fcfl4). Entsprechend ist zu verfahren, wenn bie Wahl nach § 8 Abs. 2 Satz 1 ol/ne Stimmabgabe stattgefunden hat. Tie Niederschrift ist vom Wahlvorstande zu unterschreiben. 8 17. Mitteilung an bie Gewählten^). Ter Wahlvorstand benachrichtigt die gewählten Betriebsratsmitglieder und Ergänzungsmitglieder schriftlich von ber auf jie entfallenen Wahl. Erklärt der Gewählte nickst binnen einer Wocye, daß er die Wahl ablehne, so gilt die Wahl als angenommen. Lelntt ein Gewählter die Wahl ab, so gilt an seiner Stelle der in der gleichen Vorschlagsliste nach ihm vvrgeschlagene noch nicht Gewählte als gewählt. § 18. Bekanntmachung des Wahlergebnisses«). Sobald die Namen der Gewählten endgültig feststehen, hat ber Mahlvorstand sie durch zweiwöchigen Aushang an derjenigen Stelle, an welcher das Wahlausschreiben angefeftet gewesen ist, bekannt- ztimachen. E. Anfechtung und Ungültigkeit der Wahl. § 19. Qm allgemeinen. Tie Ungültigkeit ber Wahlen kann während der Dauer des *) Ein Muster für die Niederschrift sowie Beispiele für die Etmittlung des Wahlergebnisses sind im Anhang unter Nr. 4 abgedruckt. 5) Ein Muster für die Mitteilung ist im Anhang unter Nr. 6 atgebrudt. 6) Ein Muster für diese Bekanntmachung ist im Anhang unter Nr. 7 abgedruckt Die Reifung der Entente gegenüber Deutschland. Bern, 22. März. Wolfs.) Der Pariser Korrespondent der „Basler Nationa'ztg." faßt die Haltung der Entente gegenüber Deutschland dahin zusammen: Cbtnobl der Versailler Friedensvertrag Deutschland -,u Kohlenlieterungen an Frankreich verpflichtet, obwohl die gegenwärtige Desorganisation und Unruhen im Ruhrgebiet diese Kohlen- Betriebsrätegesetz. Vorn 4. Februar 1920. (Fortsetzung.) 8 8. fehlen gültiger Vorschlagslisten. Wahl ohne Stimmabgabe. Wird für die Wahl bei Arbeiter- oder ber Angestelltenmitglieder feine gültige Vorschlagsliste eingereicht, io hat ber Wahl vorstaub dies sofort fekanntzumachen (§ 3 Absatz 3, und zur Einreichung von Vorschlagslisten eine Nachfrist bis zum Ablauf des aus diese Bekmiittmachung folgenden Tages zu setzen'-. Wird auch dann eine gültige Vorschlagsliste nicht eingereicht, so bat der Wo hl vor st and in derselben Weise, wie dies bei dem Wahlausschreiben geschehen ist 5 3 Absatz 3 , bekanntzumacken, daß eine Stimmabgabe nicht stattfindet Wird für die Wahl der Arbeiter- oder der Angestelltenmitglieder nur eine Vorschlagsliste zugelassen, so gelten die m ihr gültig verzeichneten ^Bewerber in der Rrifenfolge bei Liste als gewählt Absatz 1 Satz 2 findet entspreck-ende Anwendung C. Stimmabgabe. 8 9. Stimmzettel und Wa ht u m s chl ä g e. Ter Wähler darf seine Stimme nur für eine der zugelassenen Borschlagslisten (§ 6) abgeben. Ter Stimmzettel muß die Ord- mingsnummer der zugelassenen VvrschlagSlisten enthalten. An stelle oder neben ber Ordnungsnummer können in ben Stimme jetteln ein oder mehrere2) Namen dar in dner zugelassenen Vor- ichlagsliste eingetragenen Bewerber aufgeführt werben: Stimm jettel, die unterschrieben sind, die s)tomen aus verschiedenen Vorschlagslisten enthalten ober1 deren Inhalt zweifelfeft ist, ober die ine Verwahrung ober einen Vorbehalt gegenüber allen Belverbern mthalten oder die mit einem Kennzeichen versehen und, sind ungültig. Ter WAer hat seinen Stimmzettel in einem Wo hl um schlag abjugeben Ti? Walstumschläge sind vom Arbeitgeber zu beschaffen und mit bei Aufschrift oder dem Vordruck zu versehen: „Wahl zum Betriebsrat für «Bezeichnung des Betriebs ." Tie Wahlumschläge sind den Wahlberechtigten nach näherer Besttmmung des Ttzahlvor- standes zur Verfügung zu stellen. Befinden sich in einem Wahlnmschlage mehrere Stimmzettel, so werden sie, wenn sie vollständig übereinftimmen, nur einfach gezählt, andernfalls als ungültig angesehen. £ IO. Abgabe der Stimmzettel2). Der Wähler hat den seinen Stimmzettel enthaltenden Wahlumschlag verschlossen oder offen au einem der für die Stimmabgabe festgesetzten Tage bei der von dem Wählvorstande bezeichneten Stelle unter Nennung seines Namens abzugeben. Die mit der Entgegennahme ber Wahlumschläge und Stimm- Ittel betraute Person hat ben Wahlumschlag in Gegenwart des Wählers in einen dazu aufgestellten Kasten zu stecken nnb die Stimmabgabe in der Wählerliste zu vermerken. Ter Stimmtettelfaften muß vom Wahlvorstande verschlossen «md so eingerichtet fein, daß die hineingeschobenen Umschläge mit len Stimmzetteln nicht herausgenommen werden können, ohne laß der Kasten geöffnet wird. Sind Arbeiter- und Angestelltenmitglieder zu ivählen, so hat )ie Abgabe der Stimmzettel getrennt für beide Arbeitnehmer- yruppen zu erfolgen. D Feststellung Des Wahlergebnisses. _ 8 11 Im allgemeinen. ras Wahlergebnis wird durch den Wahlvorstand spätestens «em britten Tage nach dem Mschluß ber Stimmabgabe festgestellt 8 12. Berechnung der jeder Vorschlagsliste iugefallenen Stimmenzahl. ... Aack Oesfnung des Sttmmzettelkastens oder der mehreren stasten durch den Wahlvorstand werden bie Stimmzettel aus den * Ein Muster für diese Bekanntmachung ist im Anhang unter 9h". 2 abgedruckt. - (Sjitbält ein Stimmzettel nur Namen, die auf mehreren Vor-- sthlagslisten wiederkehren, so läßt sich nicht erkennen, für welche Ätfte ber Stimmzettel abgegeben ist, der Stimmzettel wäre daher ungülhg. Vgl. 8 3 Anmerkung 5. Ms iritnte ,er Wohm'! )c8lnfieb6iciiniei* rrbeien. _ tulb wurdco ikit. ildgewm Dienstag, rei: Zchulstr. 7. 23. liTärj 1920 Annahme von ünjebgea f. die Lagesnrmimer bi« zum Nacvmniag vorder ohne led'Vert'ine licbfnt Preis fflr \ rom fföhe für Anzeigen u.34mm r'reue Örilt i> -5 tzi. auSwärt« 80 Pf.; kür Reklame- Anzeigen peri 70 mm Creitrbo Pf. Platz- vorfck,rl'!20*/.Anstrblag. pauplidiri'tteiter: Ang. Goen. ’fevantiDortlict) kür Pelit t: Ang- Goesz; kür den übrigen Leib I>r. Reinholb Zenz; tut den Anzeigenteil: s>- Beck, sämtlich in Sietzen. Generalstreik i» StraßtntrK. Saarbrücken, 2L. März. WTB.) Der : Saarfirricr" melitt aito* Straßburg: In cknrg ist th*ute früh der Generalstrc it brocfxm, da bie Ißerbanbhingeii mit den UarbcitiTn zu feir.ee Einigung geführt haben. Entsckstuß, zur Unterstützung t>cr Mel aller in den (fencrdlftrcif einzutnten, wurde n abend gesoßt Jnsvlgedef,en wurde die t in ben ftäbtifdxr ElektrizitätL- und GaS- n, bei ber Strafen bahn und in den großen ftrieanlagcn eingestellt Tie Zeitung n er- en n,icht. Für heute vormittag war ciiie Ver- lung ber Ltt'eikeuürn anferaumt, irm bar* Beschluß zu fasse», ob der Streif auf ganz -Lothringen ausgetz-ehnt werden sott. )ie vrountohleiilagtt in hcsien. rör mehr als hundert Fahren war man in t eifrig auf ber Swtfe na.d> Braunkohlen unb und (feotogen legten die Ergebnis;.' ihrer suchungen in eigtirren Abhandlungen ni brr. c — oder )oll nuarn heute sagen ;nreulitfer- — deutete moM damals bie s?st«stelllen stellen nicht weile»- ans. Natur i! 1... man essen schon frühzeitig nach Steinöchlen ge- n — wie fast überall in allen d uticfen n. Indes blieben cstte fees? Veriucke e.wlglos. ulicher waren die Bemülmngen. di' man int tland nach Brruttkohlen aniiellde. Sckwu vor 100 Jahren berechnete ein genauer .Henner öandes, der Hof- uitb Kabinett-Biblivtch?vor Walther, den Jahres.rtrag aui nafe an 0 Tonnen, trotzdi'.oi damals viele La-,er uu» st lagen, weil Ix» d?r Billigtest fe5 Holzes dramikohle irickit geschätzt würd'. Wie die t c r a n in viele» cmferen Ding?n ein be* rs ge egnter Laiül'strich ist, so auch hier: Die ■ unb Gruben b-s Dorheim, Banemfeim, wsheim, Florstodi., Ha au urb Se tgtnftabt, ietteiihansen, Me8iach und Eck^ell w.iren sckwn nfang des vorigem Jafehunderts bekannt und Geologe sagte danmls, daß dteie Flötz' n_>ch Jalirhimfene hmous itn reickies stoss- zin wifbradjen" . . Mckä ganz so reichlich e man de tiatyft bei Salz a sen ein; 'S ?lt sich hier um eine Art Mi cknmg von linöfem Holz irrtb erdiger Braun ko. le Uinf 18o0 war fesrairn MXentogei bei Dorfenm r Wetterau das am intensiv en ausgebmtete. Jalwe 1812 atjferft, üfernähm ber hessisch? t die Ausbeute besj Lagers und in den Zafern —53 erzielte bx Staat 71 242 Ghifcn für ufte Brauntohls.i — damals eine e h b.iche me. Interessant' dafei ist, oaß das Lag>.'r sich ürfessi (fern Bo^-en fefa: d ab.r fei Zurück- des Amtes Doi^feim große z.'gli-!,- e ii ch?s tseigentum blick. In Saiz auiaen bered)neien di? Mög.i k it des Flötz^s 00 Fuß. In va u^wit en dxir.li e Hinsicht •frönt war bei fern Salzhäu ec Werk bi? i, 312 (Ueberschwemmung), 315 (Beschädigung von Eisenbahnanlagen) des Strafgesetzbuches mit lebenslänglichem Zuchthaus bedrohten Ver- 'brechen können mit dem Tode bestraft werden, wenn sie nach Verkündung dieser Verordnung im Gebiete der Reichswehrbrigade 11 begangen worden sind. , ' Unter der gleichen Voraussetzung kann in den Fallen de- § 115, Abs. 2 (Rädelsführer und Widerstand bei Aufruhr) und § 125, Abs. 2 (Rädelsführer und Gewalttätigkeiten bei Znsammenrottnn gen) des Strafgesetzbuches auf Todesstrafe erkannt werden, wenn der Täter die dort bezeichneten Handlungen mit Waffen ober im bewußten und gewollten Zusammenwirken mit Bewaffneten be gangen hat. §2. Ausnahmegerichte zur beschleunigten Murteilung von Verstößen gegen die Vorschriften dieser Verordnung sind ein gesetzt in Kassel, Koburg, Darmstadt, Eisenach, Erfurt, Frank fnrt a. M., Gießen, Langensalza, Marburg, Limburg, Mei Hingen, Offenbach a. M. und Rudolstadt. Sie bestehen aus einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern, die zum Richter amt befähigt sein müssen und von mir auf Vorschlag der Justizbehörden ernannt sind. Desgleichen habe ich die Vertreter der Anklage auf Vorichlag der Justizbehörden bestimmt. § 3. Die Ausnahmegerichte sind zuständig: a) für die im Teil 2, Abschnitt 1 (Hochverrat und Landesver rat), 4 (feindliche Handlungen gegen befreundete Staaten,. 5 (Verbrechen und Vergehen in Beziehung auf die Ans 1960.- 1700.- 9 336.93 62 634.95 7188.41 Ortsgruppe Gießen. Tounerstag den 25. Mürz abends 8 Uhr im „Po'tkeller" Mitglieder-Versammlung. Tagesordnung: 1. Aussprache Uber die teilten politischen Vorgänge, 2. Verschiedenes. 3180c Der Vorstand. F 39$ infolge 6e$ SesewiMk etisgefanene winterfest MW (MltstimtomtfO findet bestimmt llUwt WllM teil UM In irr Wolle Mt. ------ 2 Kapellen! == Gute Unterbaltmtg! Gättc Willkomm 05018 Stück-, Weiß- u. Graukalk Kalkwerke Abendstern Verstärktes Orchester unter Leitung des Kapellmeisters Court Cslorssa. \ 2. Die Frau mit den 2 Seelen. Monumentalfilm in 5 Akten. W ein passend für Zigarrengeschäst einzurichten. Möchte mich auch an Geschäft beteiligen. Stavunl zur Ver- iüfluna. Offerten erbeten unter Fr. R. Haupt * postlagernd Frankfurt a. M.________ 05016 Ab morgen bis einschl.Freitag Die Herrin derWelt. VII.Teil „Bie Wohltälerio der Menschheit“ MV W W M w V, ' • ( W4, 1«0? Sammlung fimbenen Holzarten, Gräsern, Blättern /ten. Son weiteren B raun Köhlenlagern waren i in ben fällen» t ÄiifruW uild § '■ jei ZusMMMv x\t edannt W Mn mit M'-' ■ it mit PemsMc Annahme von Anzeigen bte Lagesnumucer t>t< zum Nacvminag voriger ohne ifbriterbiiu' lichkeit. Preis für [ mm höhe für Anceiaen v.34mm freite öriltd) 25 bi, auswärts 80 -yi.; für Reklame* Anzeigen von 70 mm »reite W Pf. ^ei Platz- vorfk1ir>'i20* .Aufschlag. Hauutsckiri'tieiter: Ang. Äoen. Hecantivartlich für Pvlit'l: Aua. Woen; für den übrigen Leib Dr. Reinhold Jen^; für den Anzeigenteil: 0- Beck, sämtlich in Gießen. "■i Att-führunsi»bestimmiittgen. Mil Zustimmung der Negierungskommissare, Oberpräsident Dr. Schwander und M i n i st e r Dr. Fulda, verordne ich für das gesamte Gebiet der Reichswehrbrigade 11 weiter: 1. Die für die militärische Organisation bereits eingesetzten Bezirksbefehlshaber sowie bin: Abschnittskom wanden r III u. IV in den ihnen ugewiesenen Abschnitten der 50-Kilo- meter-Zone werden mit der Durchfühnmg des verschärften Aus eine IHM Ungarn noch Königreich! Bubapest, 22. März. (Wvl f.) Eine Regierungsverordnung erklärt, bafe im Sinne des Gesetzes über bie Wi?fer!)en'teutt nacht drangen bewaffnete Bauern mit Maschinengewehren, MinenN'erfern und £xmbgraujten in fes Landgericht em und ve langten die Heraus>gafe der fei dem Falk-nstemer Putsch vom 24. bi^ 27. April 1919 Beteiligten, Ioan»? die Hcransaafe fe^Akd.m. Der Ltea s-inault, der bi? Herausgabe verweigerte, wird? mit den befreiten Gefangenen auf einem Auto fortgeschbn»pt. Reichswehrtruppen von den Engländern entwaffnet. Köln, 22. März. (Wolff.) Die rnteralliierte Rheinlandskommrf ton le li mit: 1500 Mann und ein General her Reichsweh r b?trat". feispoli«ei Berlin obbmfen wo dn. — Sämtliche Oberpräsidenten we den aufg'wrdert, über das Verhaltender Beamtcn währmv der sogenannten tiaptregienmg Bericht nnzurei- chen. Ter Rcicksvrä idc t ordnet in V^rirMim tarauf, daß die üfjenilüfe Rufe urj) »idxrfeit nicht gestört wird, die sofortige Aushebung der Standgerichte Berlins an. Die VeamtenbesoLungsreform. Berlin, 23. März. 'WTB., Der Reichsrat nahm in seiner gestrigen Sitzung die Vorschläge zur Beamtenbesoldungsreform an. Die Abschaffung Ser Mi.i ärgcr^cksdarkeff. Berlin, 23. März. (WTB. DL- Richs- regierung w.'d fec R^ctio.aloersammlung unverzüglich d en Gesetzentwurf ror.egm, wonach bie Strafverfolgung und Aburteilung xxy.x Hochverrat eriscfe.'. Unternehunmgen, auch oweit ?s sich um Personen handelt, die der Militärgerichtsbar knt I unterstellt sind, ausschließlich den bürg.rlichen B.'- hörden und Gerichten unser steht. Bekanntmachung betreffend - Verhängung des Ausnahmezustandes über das Deutsche Reich Vom 12. März 1920. An die KrciSämtcr und ftnntlidicii Polizeiiimlcr im unbesetzten (Gebiet Hessens. ..Unter Bezugnahme auf unsere Be^nntmachang gleifen Betreffs vom 14. Januar 1920 in Nr 12 der „Darmstädter Zeit.lng" vom 15 Januar 1920, veröffentlichen wir nachstehende Verordnung des Reichspräsidenten mit dem Auftrag, sie in Ihren Amts- verlündigungsblättern alsbald befanntzugeben. Darmstadt, den 12 März 1920 Ministerium des Innern Tr. Fulda. H 29 des flw J Kedes Mi. mit ü^abe an öit ^^rschlagsIA iutttzeichnern wj. hleunigten 8bur' Verorbnung nti' iscnach, rburg, Simbmc tnb zwei Beitz. von mir am r. Anklage aus benxttbung gestellt, da dieses Vergelien im Widerspruch zu Artikel 9 dec Beroi-dnung Nr. *■ ’T wird in Anschlägen, die von der Ot P. D unter* rtbnct sind, den Rditgsiefern der U. to. P. D. unt-r bir be, sie schi Iben nach Ministers?sseln, shlapp, eit in ihrer .Haltung vvrgrworfen. Berlin, 22. Marz. (WTB.) In Adlers- b?»f kam es rm Samstag zu schweren Kämpfen zwischen SieichSwehrtrupvcn und Anfrührcrn. Zwi* 'dhn Adlersbof und Altglienicke befindet sich ein twstes Benzollager, daS von einem Offizier und a 25 Mann fertacht nnirbe. Samstag vormittag nickten die Ausrührer, die aus Adlersdof, Köpenick md Riederschöneweide kamen, auf das Benzollager !ci> und stellten der Besatzung das Ultimatum ab- Mücken. Der Offizier lehnte das ab und betonte, Dcb fcr im Auftrage der alten Regierung auf dem giften ausborren würde. Gegen Mütag eröffneten böie Aufrührer das Feirer auf die Besatzrmg, die sich tapfer wehrte. Sckstießlich, als die Besatzung auf einen Offizier und vier Msann zusammenge- iÄTnvlzen war, mußte sic sich ergeben. Flieger, t-Icte den Zusammenstoß beobachteten, rief n Militär hierbei, das auf einem Panzerzug schleunigst beranrödte. Die Ausrül^ver zogen sich nach Mlers- kc zurück. Nun kam es zu schweren Straßenkämp- öi, die sich bis zum Abend ausdehnten. D^c Trap* xrt zogen nach Köpmick nx.it er und zerstörten un- «qs die auf der Chaussee errichteten Barrikaden. t’t stellten auch in Köpenick die Ruhe her. Der Eisenbahnverkehr. Dresden, 22. März. (WTB ) Bahnamtlich pirb mitgeteilt: Der Zugverkehr in Sachern ist nunmehr in vollem Umfange wieder ^genommen. Seit Montag verkehren auch die ^c nach uni> von Leipzig wieder fahrplanmäßig, fischen Dresden und Berlin vcrkebcen seit Sams Lgc ebenfalls alle 8üge. Einzelne Störungen sind wf> bei den von B.riin nach Dresden abgehenden ^'gon zu beodachten. Die im Zugoerkedr n'it Brcs- E emf^trekucit Störungen sind gleichfalls ve- ho«n. Die Züge werden auch hier bis Breslau )ie Brauntotylenlager in Hessen. 8or mehr als hundert Jahren war man in n eifrig auf der Suche nad> Braunrohlcit und imb (feobgen legten die Ergebnis? ihrer csuchungeu in eigrlm-n Abhandiuneen ni Er. r — ober «oll iiaan heute sagen Trreulidxr* — beutete man damals die f:st«stellten »stellen nicht weite»? aus. 'JZaiirr ib Ul man >essen schon frühzeitig nach St0 Tonnen, trotzfetlli damals viele Lafer un- zt lagen, weil bc» d?r Billigkeit des Lwlzes Oramikohle iridjt geschätzt würd'. Wie die ter an in viele* unferen Ding?n ein fers ge cgnkr LairL'strich ist, so auf? hier: Die ? und Gruben l>-s Dorheim, Bauerckfelm, crÄ^im, Jlorstodi., .ixt au urb Se rginstadt, letten Hansen, Me8«ch imb Cä^ell inircn sckwn ufaug des vorigev. Jalwhunderts bekannt und Geologe sagte daanals, daß feeie Flötz nach 3tfljr'bimbcrte hinaus ein reiches ^ffrmnsiofs- zin verspräckien" . . Nick-t ganz so reichlich te man de Losch bei Salza sen ein: S ?lt sich hier um eine Art Mi ärung von linösem inib erdiger Braun ko. le Umi 1850 war dis Ä rar rnkvl-l en lager fei Dor ferm r Wetterau das am intensive en ausgeb-utete. Jahre 1812 entdeckt, üfernähm der heffisch? t die Ausbeute be4 liagerd und in den Jähr-n —53 erzielte der Staat 71 242 GuOen jur uftc Braunlohls.i — damals eine e h b ichc me. Interessant' dafei ist, oaß das Lagc-r «ich hrfessi chem Bot-en befa: b. afer bei Zurück- des Amtes Dodteim größt e z'gli-! - e fi ch^s tskigentum bliebt. In Saiz aui ‘ ^Ntnbt die Reckne non Polizei beamten und Äilfsbeamten der Staatsanwaltsdiaft 5. Bezüglich Waffen trage ns, Betretens der Straf; en und Ansammlungen auf den Straßen tref- Ten die militärischen Bezirksfefehlshaber im Änvernehmen mit den zuständigen staatlichen Verwaltungs- und staatlichen Polizeibehörden die erforderlichen Einschränkungen für ihre Bezirke 6. Alle Zuwiderhandlungen gegen die Anordnungen drei es Erlasses und die Bestimmungen der Bezirksfefehlshaber, so !wie die Aufforderung und Anreizung dazu werden, soweit nicht höhere strafen verwirkt sind, mit Gefängnis, Lmft ober Geldstrafe ms zu 15 00() Mk. bestraft. Durdi diese Verordnung wird meine, bisher mir in Teilen des Bezirks der Reick-swehrbrigade veröffentlickste Verordnung vom 13. März 1920, la Rr. 2992, aufgehoben Kassel, den 15. März 1920. gez.: v. Stolzmann, Generalleutnant und Jnl-aber der vollziehenden Gewalt. Ahnten noch die: bei Münzenferg, b^i Riederich und Obererlctabach, alio in zi< m icher Nähe' kfurts woblbelaicnt. Bei Oberroschach u. a O. sie bekanntlich Deute noch, be fer gesagt, erst die fertigen Lstger wieder in Wertschätzung imen. Lorf wir früht?r noch weniger geschätzt, als fraun kohle, die man ohnedies nur als „Not- " gelten ließ, wenn zu manchm Zeiten Lwlz itohle teurer winden. Torflager gab es und ?s in dessen bK Griesheim, Pfungstadt, S?- ligenstadt, Lampertheim und Klein-Umi.adt, aber wer achtete ihver frsther? Sie wurdm logar vergessen oder blieben unbenubt. In Ob ' rhessen zeigten sich schon i'u alleren Zeiten an chnlcche Torflager in dec Nfä'e fer Fluß iede.-u g n ter Vaim, der Wieseck, Horloff, Weiter, Nidda und Sch-walm. In 9tl emlici en fand fei Scbürf- versuchen soivohl in fer Rferrmiederung b*i Gaulsheim und Budenheim, wie auch an fer Rhein- pfälzer Grenze gute Torflagen. Am Altaern Mite man schon vor 50 Aahren ein Torflager von 2500 Morgen fest und ein damaliger Geologe — Dr. Malten — verwies auch auf bL unfenutzten iJager im alten Neckarbett, Gernsximer nd Jäg rs^ bürget Wald, ferner längs fer Weschnitz und bet Bobstadt . . . Die obere Schicht lei leicht, aber de Unterschicht sei fes.ec Zklcpp'ori, dunkelbraun, schwer und mit erdharzigen Teilen durchdrungen. Verordnung des Reichspräsidenten auf Grund des Artikels 48, Absatz 2 der Rcichsverfassung, betreffend die zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Reichsgebiet mit Ausnahme van Bayern, Württemberg und Baden und der von ihnen umschbossenen Gebiete nötigen MaßnalMen. Auf Grund des Artikels 48 der Reichsverfassung hebe ich den § 5 meiner Verordnung vom 13. Januar 1920 für das Reichsgebiet (mit Ausnahme von Bayern, Sachsen, Württemberg und Baden und der von ihnen imsdchosseuen Gebietes und meiner Verordnung vom 18. Febr iar 1920 für den Volksstaat Sachsen auf und ersetze ihn durch folgenden Wortlaut: 8 ö Gegen die Anordnungen des Militärbefehlshabers im EinzelTallc steht die Beschwerde an den Reichswe-Hrminister «offen. Gegen das Verbot periodischer Drucksd>riften ist in allen Jällen Beschwerde an einen Ausschuß zulässig. Tie Mitglieoer des Aussd>usscs und ihre Stellvertreter ivählt der Rcichsrat aus seiner Mitte Ter Ausschluß entsckTeidet in der Besetzung von 7 Mitgliedern, die nad} eigener freier Ueberzeugung erkennen. Ten Vorsitz im Ausschuß ohne Stimmrecht sührt der Reichsminister des Innern oder ein von ihm bestimmter Stellvertreter. Tie Beschwerde ist bei dem Reichswehrminister einzureichen. Tieser hat sie, falls er ihr nicht stattgibt, dem Ausschuß zur Entscheidangf v-orziffegen. Soweit es sich um Beschränkungen der persönlichen Freiheit 'banbclt, ist das Gesetz, betreffend die Verhaftung und Aufenthaltsbeschränkung auf Grund des Kriegszustandes und des Belagerungszustandes vom 4. Tezember 1916 (Reickis-Oiesetzblatt Seite 1329« entsprechend anzuwenden. Tiese Verordnung tritt mit ihrer Verkündung in Kraft. Berlin, den 2. März 1920. Ter Reichspräsident gez. Ebert. Ter Reichskanzler. Der Reichswehrminister gez. Bauer. gez. Noske. Die ^Ifung der Entente gegenüber Deutschland. Be r n, 22. März. Wolff.) Der Pariser Korrespondent der „Basler Nationa'ztg." faßt die löal- tung der Entente gegenüber Deutschland dahin zusammen: -Obwohl der Versailler Friedensoertrag Deutschland ?,u Kohlenlieferungen an Frankreich verpflichtet, obwohl die gegenwärtige Desorganisation und Unruhen >m Richrgebict diese Kohlen- Ein Kamps um die Grube Friedrich ck»ei Lungen. — Frankfurt a. M., 22. März. Die Frankfurter Gasgebellschast bewilligte in ihrer heutigen Generalversammlung die Aufnahme einer Anleihe bis zu 30 Millionen Mark zum Erwerb und zur Jnfetrielöifetzung der Braunkohlen grübe Friedrich" fei Lunten. Der Hess i s'che Staat hat nach dem Abfchluß des Kausvrt ages eine Verordnung qlaffen, wonach zur Verpachtung few. zum Verkauf von Bergwerken in föeijen die Genehmigung der Regierung erforderlich ist und daß der feisiscfe« Regierung ein Vorkaufsrecht zusteht. Diese Verordnung erklärte Cferbürger* meister Voigt in der heutigen Versammlung für rechtsung ültig und verfassungswidrig. Die GaSgefellschaft hoffe, daß der hessische Staat im '23ay brr Verständigung die Grube atgefe anfernfaW müsse ne mit allen gesetzlichen Mitteln ihr Recht, auf bw Gewerkschaft „Friedrich" erstrecken. gez. Koch, Reichsminiftcr des Znuerii. Übung staatsbürgerlicher Rechte>, 6 (Widerstand gegen die Staatsgewalt), 7 (Verbrechen und Vergehen gegen die öffentliche Ordnung), 8 (Münzverbrechen und Münzvergehen), 20 «Raub und Erpressung), 27 (gemeingefährlicl)e Verbrechen und Vergehen), 28 Verbrechen und Vergehen im Amte) des Strafgesetzbuches bezeichneten Verbrechen und Vergehn: b) für die Verbrechen und Vergehen gegen §§211 bis 215 iVerbrechen und Vergehen wider das tiefen , 223a bis 229 l.üörververletzung , 240, 241 lBedrohung-, 243 Diebstahl, 258 bis 262 (Begünstigung und Hehlerei) des Strafgesetz' buches: c) für die Verbrechen und Vergehen gegen das Gesetz gegen den verbrecherischen und gemeingefährlichen Gebrauch von Sprengstoffen; d) für die Zuwiderhandlungen gegen die auf Grund des § 1 der Verfügung des Reichspräsidenten vom 13. Januar erlassenen Anordnungen und gegen § 6 derselben Verfügung, wenn die Tat nad) der Verkündung dieser Verordnung be gangen ober fortgesetzt loorben ist. Die Anklagebehörden Hafen Fälle, die nicht im Zusammen 'bang mit Ausschreitungen gegen die Sicherheit des Staates und die allgememe Ruhe und Ordnung stehen oder deren schleunige Erledigung keine Bedeutung hat ober unburchsüfebar ist, ben erbeut lichen Gerichten zu überweisen. Diese Neferweisung kann auck) vom Ausnahmegericht beschlossen werben. §4. Ans das Verfahren vor den Ausnahmegerichten finden die Bestimmungen des Gerichtsverfassungsgesc?tzes unb der Strafprozeßordnung Anwendung mit folgenden Maßnahmen : Tie Frist des § 216 der Strafprozeßordnung wird auf acht undvierng «tunben festgesetzt. Sie läuft von der Stunde der Mit teiluug der Anklageschrift an. Wenn der Angeklagte geständig ist, kann von der Zustellung einer Anklageschrift abgeieben werden Auf die Verhanblungen findet § 244, Abs. 2 der Strasprozeßord nung Anwendung, (fegen das Urteil ist kein Rechtsmittel zulässig Uebcr Anträge auf Wiederaufnahme des Verfahrens entscheidet das im orbentlidien Verfahren zustänbige Gericht. Die Wieberauftiahme zugunsten bes Verurteilten finbet auch bann statt, wenn bie Tat fachen ober Beweismittel feigebradyt werben, bie es n offnen big er scheinen lassen, die Sackfe int ordentlichen Verfahren nachzuprüTen. Die Vorschrift des § 403 der Strafprozeßorbnnng bleibt unberührt Jft der Antrag auf Wiederaufnahme begründet, so ist die Haupt verhanblung vor dem zuständigen ordentlichen Geridsi anzuordnen Die Todesstrafe wird durck) Erschießen vollstreckt. Die Voll streckung ist erst zulässig, wenn meine Entscheidung ergangen ist. § 5. Im Falle eines Aufruhrs oder Landfriedens- bruchs werbe ich nach vorheriger Einholung bet Zustimmung der Regierungskommissare für ben gefährbeten Bezirk zur Aburteilung ber in § 1, Abs. 2 bezeichneten Verbrechen die «Übung, von Standgerichten anorduen Das Standgericht wird durch den Befehlshaber der mit der Bekämpfung der Unruhen betrauten Truppe gebildet. Es besteht aus drei unbescholtenen Personen, die über 30 Fahre alt fein müssen. Den Vorsitz führt ein Offizier ber Tnippe. Den Angeklagten ist ein Beistanb zu bestellen. Das Staubgericht hat innerhalb 48 Stunben nach ber Ergreifung des Angeklagten zu entscheiden. Das Urteil kann nur auf Todesstrafe lauten. Es unterliegt keinem Rechtsmittel. Es bedarf afer meiner Bestätigung, über bie ich erst nach Einholung eines Rechtsgutachtens eines zum Richteramt befähigten Justizfeamteii entftfeiben werbe. Das Urteil wirb nach meiner Bestätigung burch Erschießen vollstreckt. Liegt nach Ansicht bes Stanbgerichts zur Verhängung der Tobesstrase fein Anlaß vor, ober kann bie Entscfeidmig nicht innerhalb 48* Stunben erfolgen, ober wirb das Urteil nicht bestätigt, so ist bie Sache cm bas Ausnahmegericht ober, wenn ein solches nickst besteht, an bie Staatsanwaltschaft bei fern orbentlichen Gerickst ab zugeben. § 6. Die Wirksamkeit ber Ausnahmegerichte unb ber Standgerichte enbet mit fer Außerkraftsetzung biefer Verorbnung, soweit diese Gerichte nicht schon früher aufgehoben werden. Nach diesem Zeitpunkt sind die bei ihnen erwachsenen Verband lungen an die Staatsanwaltschaften fei den ordentlichen Gerichten! abzugeben. In be nnod) anhängigen Straffad>?n ist das ordeutlick>e Verfahren einzuleiten. Das gleiche fet in Strafsachen zu geschehen, in benen ein noch nicht vollstrecktes Tobesurteil erlassen worben ist. S 7. Diese Verorbnung tritt mit ber Verkünbung in Kraft, oie ist sofort bekannt zu geben. staffel, ben 15. März 1920. gez.: v. Stolzmann , Generalleutnant unb Inhaber ber vollziehenfen Gewalt. ;fiv oigsecnlage Bekanntmachung. Betr ■ Tie Darmstädter Bettung und das hessische Regierungs- blatt. e>n fekter Zeit häufen sich die Gesuche der Kirchen gemeinden um Befreiung von der Verpflichtung zum Halten der Darmstadter Zeitung und des hessischen Regierwigsblattes. Vielfach wird auch das Abonnement, ohne die Zustimmung des Mmrstertums k. $). abbestellt. Tas gibt dem Ministerium Veranlassung, erneut zu betonen, btib Mr alle Gemeinden und Kirchen auch teilte noch die Verpflichtung zum Halten der genannten Zeitung imd des Regierungs- b atts besteht, auch die neuen Verhältnisse hieran nichts geändert haben Tie bezeichnete Verpflichtung tn dem eenen oder anderen ^ille aufzuheben, steht nur dem Ministerium zu Auf leben Fall i|t S unzulässig, daß hie und da Kirchengemeinden und ,ogar — wie es jüngst vor gekommen ist - politische Gemeinden sich über die Vorschriften tyinmcg sehen und olstie die Genehmigung des Ministeriums einzuholen das Abonnement f. H. bet der Post abbestellen. Gießen, den 11. März 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: W e l ck e r. Betr ' Ausführung des Reichsgesetzes vom 14 Mai 1916 über Gewährung von Beihilfen an ehemalige Kriegsteilnehmer; 'fyier: Abrechnung mit der Kreiskasse. Au bic Herren Gemnndercchner des Kreises. Sie werden, soweit Sie mit Erledigung der Verfügung vom 25 v Mts. (Amtsverkündigungsblatt Nr. 28 und 29) noch rm Rückstand sind, mit Frist von 8 Tagen hierdurch an Vornahme der Abrechnung erinnert. Gießen, den 10. März 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Hemmerde. VeFtobustgs&nefe VeraObyngskarSen aparte Muotw groS® Auswahl prinCine W-Weiten ertaube mir hesond; NetscSi 129 Ludwigstr. 4 :: GIE frieünchlreyl Kigen die Verlegung ihres feit so fceftandenen SMälrsvei | üfenKurzwaren, n | Mus-- und Küthe | natö Gießen, Selter; MW mit großem Kapital sucht so fr größerung des Geschäfts Itilfifll lil WWKelKi bei sehr günsügen Bedingungen, erforderlich. Schriftliche Angeb an den Gießener Anzeiger. !K Gesellschaft Liebig-MuseW Gießen. Wer int ßröffaang des LfMg-Wfrm am 26. März 1920, 1. BormittaaS 10'/, Uhr: Akademische Jeter tn bi neuen Aula der Universität. 2. Abends 7 Uhr: Hm Stadtrheater Festspiel „T) chemische Hexenküche". Der Vorstand. leer.) Prof. Dr Sommer. vr. Werner. Der Termin der Abgabe von vorbestellten Plätze wird noch bekannt gegeben. 3194 Verein der deutschei demokratischen Parte Verordnung zur Ausführung des Betriebsrätegesetzes vom 4^ Februar 1920 (Reichs-Gesetzblatt S. 147). Vom 24. Februar 1920 Auf Grund des § 103 des Betriebsrätegesetzes vom 4. Februar 1920 (RUchs-Gesetzblatt S. 147) wird von der Reichsregierung ^^B^'z^ErRchtung des Reichswirtschaftsrats werden die im L 94 des Betriebsrätegesetzess dem Reichswirtschaftsrate zugewteiet^n Aufgaben dem vorläuftgen Rei^wirtschaftsrat Übertragern So lange der vorläufige Reichswirtschaftsrat nicht bestelst, liegen sie dem Wirtschaftsrate beim Reichswirftchaftsministerium ob. Berlin, den 24. Februar 1920. Tie Reichsregierung: B a u e r. Bekanntmachung. exm Laufe des Adonats Oktober soll aus Grund des Reglements rom 10 Januar 1879 (Reg.-Blatt Nr. 5 von 1879) eine Prüfung für Turnlehrer und,Turnlehrerinnen abge- lialten werden Meldungen zu dieser Prüfung smd unter Bei- ftiaung von 1 50 Mk. Stempel an das Landesamt sur das Bil- dunaswesen Abteilung für Schulangelegenheiten, zu richten and bis zum 1. Ä p r i l l. Js. bei der zuständigen KreisschulkoinmiNron einzureichen. Denselben ist beizufügen: 1. Geburtsschein, 2. selbstgefertigter Lebenslauf, 3. Zeugnisse über Bor- und Fachbildung, 4. Leumundszeugnisse. Darm sta d t, den 3. März 1920. Landesamt für das Bildungswesen, Mteilung für Schnlangelegestteiten. I. V.: Tr. A. L u eins. Bekanntmachung. Betr.: Aufhebung der Hegezeit für weibliches Rotwild. Mit Rücksicht auf neuerdings eingelaufene Klagen über Wildschaden durch Rotwild haben wir die Hegezeit wr weib- lickies Rotwild auf Grund des § 3 der Verordnung vom 29^April 1914 (Reg.-Bl.<2.218) auch für den Monat Marz d. I. aufgehoben Darmstadt, den 5. März 1920. Hessisches Ministerium des Jnnerii. Dr. Fulda. Betr.: Erhöhung von laufenden Teuerungszulagen an Staatsbeamte. An die Schulvorstände des Kreises. Tas Ihnen mit nächster Post zugehende Ausschreiben des Staatsministeriums vom 1. März 1920 in obigem Betreff ist allen Lehrpersonen zur Kenntnisnahme zu übermitteln. Gießen, den 14. März 1920. Kreisschiullommission Gießen. Dr. Usinger. Bekanntmachung. Betr.: Tanzbelustigungen und sonstige Lustbarbeiten in der Karwoche sowie an den Oster- und Pfingstfeiertagen. 97ach der auch jetzt noch zu Recht bestehenden Vorschrift des Artikels 229 Satz 2 des Hess. Polizeistrasgeletzes smd alle öffentlichen Lustbarkeiten an den ersten Tagen und den Borabenden der drei l-ohen christlichen Feste sowie in der Karwoche, em)chlietzlich des Palmsonntags verboten. Auf Empseljen des Hesftlchen Ministeriums des Innern werden wir daher: Für die kommende ganze Karwoche einschließlich des Palmsonntags sowie für die Oster- und Pfingstsamstage md für die ersten Oster- und Pftngstseiertage öffentliche L-anzbelusttgungen, auch solche in geschlossenen Gesellschaften, nicht gestatten. Ferner für die gleichen Tage mit Ausnahme des Karfreitags und des Palmsonntags (Landes-Buß^ und Bettag) theatralische Aufführungen, Kinovorstellungen und Konzerte aller Art (einschließlich der Begleitmusik in Lichtspieltheatern) nur dann gestatten, wenn die Darbietungen ernsten oder belehrenden Inhalts' sind und der besonderen Bedeutung und Weihe der Fefttage angepaßt werden. Am Karfreitag und am Palmsonntag teben öffentliche Lustbarkeiten jeder Art zu unterbleiben. Wir empfehlen den Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises, die Theaterunternehmer, Unternehmer von Lichtspieltheatern, Konzertgeber, Wirte, Vereine und sonstige Jnterestenten in geeigneter Weise hierauf aufmerksam zu machen und ihnen empfehlen, falls sie für die genannten Tage Theater- oder Kiliovor-, stellungen oder Konzerte geben wollen, rechtzeitig unter Vorlage des Programms darum bei uns einzukommen. Gießen, den 10. März 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: W e l ck e r. Bekanntmachung. Bom 10. März ds. Js. ab besinden sich die Bureauräume des Landamtmanns zu Gießen in B a d - S a l z h a u s c n (Kurhaus). Amtstag zum Verkehr mit dem Publikum ist jeden Tiens- tag von 8 Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags. Ter Landamtmann zu Gießen: Dr. Brau n. Dienstnachrichten des Kreisamtes. Tas Ministerium des Innern hat der Marienanstalt in Stuttgart die Erlaubnis erteilt, 6000 Lose einer am 16. oulr 1920 zu veranstaltenden Geldlotterie innerhalb des Freistaats Hessen zu vertreiben. Nach dem von der zuständigen Behörde genehmigten Verlosungsplan dürfen 80 000 Lose zu je 2 Mk. ausgegeben werden. Zum Vertrieb in Heften dürfen nur mit dem he)fischen Zulaftungs- sternpel versehene Lost gelangen. Währeiid der Zeit des Vertriebs der Lose zur 1. Klasse einer Preußisch-Süddeutschen etaat^otterie ist Ankündigung, Ausgabe und Vertrieb der Lose in »efien nicht gestattet. Lehrer Hermann Kreiling wurde zum Bürgermeister der Gemeinde St ein heim gewählt und in den Tienst emgewiesen. Der zum Bürgermeister der Gemeinde K e s se l b a ch gewählte Beigeordnete und Gastwirt Friedrich Weber wurde verpflichtet und in den Tienst eingewiesen. Heinrich Buß von Holzheim wurde von uns als Mark- rechner bei' Mark Holzheim eidlich verpflichtet. Bekanntmachung. In der Zeit vom 1. bis 15. März 1920 wurden in hiesiger Stadt gefunden: eine alte Herrenweste mit Tascheninhalt, zwei wollene Handschuhe, ein rotbrauner Glacslstmdschuh, ein Schwanz von einem Federboa, ein schwarzer Hasenpelzkragen, ein schwarzer Federreiher von einem Damenhut, ein Zwicker ohne Fassung, ein heller Kinde rpelzkragen, ein graubrauner Kinderstrumpft ein schwarzwollener Damenschal und ein buntgestreifter Handbeutel mit Inhalt: verloren: ein Handbeutel mit einem Portemonnaie Inhalt, eine Lederhandtasche mit Inhalt, eine braune Brieftasche mit 285 Mk. Inhalt und eine Brille mit Futteral. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei und geltend zu machen. Die Abholung der gefundenen Gegenstände kann an jetiern Wochentag von 11 bis 12 Uhr vormittags und 4 bis 5 Uhr nach' mittags bei unterzeichneter Behörde, Zimmer Nr. 1, erfolgen. Gießen, den 16. März 1920. Polizeiamt Gießen. Lauteschläser. Druck der BrLhllchen Uni—**b St*br**erei. 9t. Lange, ®>efem Dienstag abend 8 Uhr im „Aquarium" ♦ Mitgliederabend Tagesordnung: DaS Landgcietz. Referent. Herr LandtagSabg. Prof. Dr. Urstad Gäste willkommen. (3184) Freie Aussvrack O 'O €> Q O O WMMckNW Ortsgruppe Gießen. Donnerstag den 25. März abend- 8 Uhr im „Posikeller" Mitglieder-Versammlung. Tagesordnung: l. AuSivrache über die lebten votttifchen Vorgänge, 2. Verschiedenes. 3180c Der Vorstand. Oss infolge des SemnMslfo onsgefoHene Muterfest SlMMHMWNl (äenttsümfomso findet bestimmt BM) W 24Jto IN »er Xatniflile IM. ------- 2 Kapellen! = fönte Unterhaltung! Gäste Willkomm »! 05018 ■er wen- als „Baron BSurphi". 1 2. Die Frau mit den 2 Seelen. Monumentalfilm in 5 Akten. Vorführung: 3.30, 5.15, 7, 8.45. Es wird gebeten, möglichst die Nachmittags-Vorstellungen zu besuchen. Verstärktes Orchester unter Leitung des Kapellmeisters Coirt Gaiers«. Die Herrin derWelt. VII.Teil „Bie Wohltilerifl der MensESilieit“ In d. Hauptrollen: 8Bia May, Hans Ab 25. März ist ständig gebrannter (’4064 Stück-, Weiß- u. Graukalk geg. Freigabeschein iu jedem Quantum auf unserem Werk Abendstern bei Gießen erhältl. Kalkwerke Abendstern Wilhelm il. Meyer, Gleiten. Bergstr.5 Wl eto MU« passend für Zigarrengeschäft einzurichten. Möchte mich auch an Geschäft beteiligen. Kapual zur Bei füftutifl. Offerten erbeten unter Fr. R. banpt postlagernd Aronksurt a. M. 05016 Per Bürgersteigbeitraa.Sovlo .... 1900.— Per.Kanalifations'Konlo...... 1700.— Per HäuserunterhaUungs-Konto . . . 9336.93 Per Hänser-Kaviialtilgunas-Konto . . 62634.95 Per Gewinn-Saldo........ 7188.41 69971^6.60 Gewinn- vnd Berlutt-Rechnnng. Soll: M. Zinsen von aufgenommenen Kapitallen . 11515.36 Zinsen von Spareinlagen...... 80.04 Steuern und Abgaben ........ 1267.19 Verwaltunnskosten......... 1535.— Sonstige Ausgaben......... 1397.50 Gewinn-Saldo..... . . 7188,41 22963.50 Haben: M. Zinsen von Kauffchistinaen...... A.75 Zinsen von auSgeliehenen Kapitalien. . 928.50 Miete von Wohnungen .......21714.65 Sonstige Einnahmen.\...... . A4.60 L 984.50 1. Mitgliederstand Ende 1918.......139 Zugang in 1919 188 327 Abgang in 1919........... 20 Stand Ende 1919...........307 2. Das Mitgliederguthaben betrug Ende 1918 .......... 27 617L3 M. Das Mitgliedcrgutbaben betrug Ende 1919 .......... 65439.05 M. Zugang in 1919 ........ 37 821.82 M. L Die Haftsumme d?r Genossen betrug Ende 1918 .......... 55 000.- M. Die Haftsu mme der Genosien beträgt Ende 1919 .......... 131800.- M. Gießen, den 15. Marz 1920. 31541) Baugenossenschaft 1894 zu Meßen eingetr. Gruofienichait mit beichr. Hastvfiicht. Wolff. Fourier. Haas. Hamann. Wölfer. Ritser.t. jl. .Hun^nvcyrcnro 2. Wertpapiere 3. Kri«rsanleihezeichu>er 4. Gvschäftsguthaben bei Genossen- schäften 5. Geschäftsmobiliar und Utenfitien 6. Bankguthabmin lau'ender Rechmmg 7. Bankguthaben, Künbigungsernlage 8. Darlehen aus Schuldscheine 9. Darlehen aus Hypotteken 10. Darlehen auf Kaufschilling 11. Ausstand für Warenbezug 12. Zinfienreste iouoö.u» 192 960.-* 5 350.^ 8 030.- 70 832.03 69 000.- 48 923.- 202871.43 566.66 655.- 6 773.29 621 189.50 Passiva. 1. Reservewlü>s 1J 2. Betriedsrücklage 5 E 3. Gesckiäftsguthaten der Genossen 4. Spareinlagen 088 81T31 620 390.65 Reinaewinn 798.S; Gesamtkassenumsatz in 1919 Mk. 753 599.17. WWieMari) End, 1918 170, Zugang 5, Abgang 5, Stand Ende 1919 170. Wieseck, den 16. März 1930. 317* ^ar-nTsrithMiie WiM gez. Der Direktor Ter Rendant Lang. Becker. Geueralversainmlttug bei Wirt Gustav Schneider am SamstaS den 27. März 19 2 0, abends 8 Utzr. Tagesordnung: Rechnungsvorlage pro 1919. Verkeilung der Dividenden aus dem Rem- gewftm. Entlastung des Vorstandes und schredenes. Für den Auffichtsrat: Müller.