170. Jahrgang m 4 r - u unterwühlen. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, wer- Monate Gefängnis. 5 um ifflb.Worms 2'A tt Tag ssistents. Arbeiter jeglicher Art, männliche, Ans dem Reiche Das ter ^raaiswrm. ömtiiic, utewjsiaDincu ;;; x; - ^oriitzende des Bergarbeiterverbandes, ist verjchii^teMlichen Wunzchen nach ckuii)cbu»g Vitovo-Eigelli- lergesteflt von m, und eine UnM jrfat ergeben. on GrlecheiM Larlament drei große Parteien um die Stim- «en der Engländer werben, die Unionisten, 1 Liberalen und Arbeiter. Schon ist die bri- ijjche Arbeiterliga mit einem neuen großen Nogramm hervorgetreten, das sich in seinen ßrundanschauungen etwa mit dem der austra- Ichen Arbeiterpartei deckt. Es ist durch und bircf) sozialistisch. Eine zweite, nicht weniger wichtige Neubildung in der englischen Arbei- Deibliche, erwachsene, jugendliche, organi- itrte und Nichtorganisierte innerhalb desselten Betriebes, schließen sich zusammen, und kahlen ohne Rücksicht auf die Gewerkschaf- rn, deren Führern man mißtraut, ihre Ver- Mer, denen es obliegt, mit den Betriebsleitern über die Arbeitsbedingungen zu vertändeln. Diese Gestaltung scheint bereits weit ^breitet und so mächtig anzuschwellen, daß ^werkschaften rtrie Unternehmerverbänden nchts anderes übriggeblieben ist, als sie anzu- rfennen. Die revolutionäre Acbeiterbewe- Vie innerpolitische Gefahr in England. Deutscher Itcicbstag. 21. Sitzung. Berlin, 20. Okt. Präsident Löbe eröffnet die Sitzung Hus dem besetzten (Reblet Ludwigshafen, 19. Okt. Vor dem Schwurgericht Zweibrücken hatten sich nach der „Pfalzisckcn Pvst- der Schuhmacher Friedrich Jock-em, scm Bruder, der Schuhmacher Rudolf Iock)em, be^oe aus Lin.unlfcld, und der Megger Philipp Lö|ch aus 5)ördt wegen räuberischer Erpress un g unb schweren Raubes zu voramroorten. Ihre Tätigkeit bestand hauptsächlich darin, in f r a n z o - fische Uniformen g< Fei bet Straßenpapanten zu berauben. Als Ausrede gaben sie an, mit französischen Soldaten in Verbindung gestanden zu Ixibeu. Das Urteil lautete gegen Friedrich Jochem aus 6 Jahre, seinen Bruder Rudolf auf 6 Jahre 5 Vionaie unb gegen Philipp Lösch auf 1 Jahr U Reicks'11stizmiuister Heinze. Aus ter Tagesordnung» steht zunächst ter Antrag der Unabhängigen aus Aufh?bung des Ausw-eifungSbesehls gegen Sinowjew und Losewski. Abg Rosenfeld (USP.) begiründet den Antrag gegen den Ausnxüungserlast, der ganz ben alten Bismarck»ck.en Geist atme. Es sei die Höch te Zeit, daß endlich ein Ausländerrecht geichafsen irerLe In England gib: es ein Astllvckst, in Teutsckland begeht ein solches nur für Reaktionäre. Anlast zürn heutigen Antrag gibt die empörende Behandlung cer russischen Del- g» erten Sr- nowjew und LolvwsÄ. Der Redner wendet sich be anders gegrn den preußischen Mini .er Seriering, der dem Wunsche der Steideregzrung bereit- nrillig enlspiochen l>abe, ohne sich mich nur die Mähe zu geben, seinen Erlaß zu begreünden. 'Dre Ausführungen des Redners weiten vielfach, van Zim'sckenrufen unterbvochen und führen zu großer Unruhe des Hxruses.) Die sozialistische Arbeiter - fchast vra: entere energi'ch gegelt die Ausweisung, weil sie jede terrorinistle Masstnrhme verabscheue. Man sehe tech endlich davon ab, eine sich durchsetze,rde geistige Beivegung zu unterdrücken Stürmische Stet cr'Jcitj Ein neuer Geist müsse in Deutsck,-l.ew »eine Besprechungen gehalten habe und bepnders keinen Terror chi'Ng', titttrS wn 6ort *——. — — ...... ,— .. Ufinaa ben bei den nächsten Wahlen zum englischen + Kroi Arnton 02A 1*4* C>f<>Yt 1fTtt hfP immerl bat I Uhr. Am Mini' ertisch er;cf)tint der Vizekanzler und Ter Bergarbeiterstreik ist seit 25 Jahren ein regelmäßig wiederkehrender Zustand Eng- «nds. Auch der Weltkrieg fing damit an, daß c»ie Waliser Grubenleute nicht auf Ihren ieiertag am 4. August verzichteten und der jeberfall der britischen Flotte (die nur Car- )lfs-Kohlen brennti auf die deutschen Kriegs- >jsen unterblieb. Während des Krieges geriet »nglands Siegeszuversicht infolge des ständig lohenden Kohlcnstreiks mehrmals ins Wanken. Und heute, da die britische Weltmacht ne Ernte des endlichen Sieges in die Zcheunen füllen möchte, wird sie und nut iör ganz Europa durch den Ausstand von hr als einer Million Bergwerker in den Grundfesten erschüttert. Es ist ein schlechter _roft, daß die Regierung Lloyb Georges ver- lündet, es handelt sich wie immer um eine wirtschaftliche Bewegung und man werde ihrer schon Herr werden. Die Unruhen, die sofort bei beginn des Streiks in London ausbrachen, bit roten Fahnen, die allen Umzügen voran- cetragen werden, die drohende Haltung der leiden anderen Mächte des sozialistischenDrei- lirndes neben den Bergarbeitern, nämlich der Transportarbeiter und die Eisenbahner, teigen den Herren von Downingstreet, laß hinter den einfachen Streikforderungen! eine politische Gefahr steht. Die radikalen Nächte haben sich gefunden und wagen den csten großen Bor stoß. Die englischen Arbei- r haben begonnen, eine selbständige Partei u werden. Sie sind im Begriff, das altüber- Donnerstag, 2\. Gltober 1920 Lanahme von 2*iijC«yen Partei als a u f g e - I ö sr zu b-trad^n sei. Jhven bis!)e'nqen Mitg re- txnm rou'.b.' a h img gsten, eii.e List? mit mi -- bestens 15 Unterfdnifteit und ein Programm eut- znv.nchen. Diese Milglteder würden dann als selbständige Jrastion aueclannt uno dürften srcb ihren Namen selbst wählen. ) 2»/, Uhr nurgtil btt d°l utt morgen dn 3* ^DiÄlnernÄ terbewegung hat aber die Nachkriegszeit, nänu- tei ba? Meio lih, daß die Gewerkschaften ihren schar- /joll oerlanflfltji begatten proilaiiCT sprechend, sei noch vier Herren di? Einreiseerlaub nis erteilt worden. Twtzdem seien in Hamburg verübt habe. auch die nicht zugelasscnen Delegierten eingetrof-1 Ern ^ntrag auerüäte 'd^ ^Abo. je«. Man habe dtefe l-tztereu dorr zurückbehalten genommen. erhact der .Abg. worden, ___ ________ werlfchaftlickien, sozwlen und n-irtschastlichmr Charakter tragen dürfen, aber keine Reben politischer Art gehalten werben sollen. Das habe sie nicht abgehrrlten, das doch zu tun und so mußte oem Treiben des Herrn Loso->osky Einhalt getan werden. Eine Verlängerung seines Aufenthalts konnte nicht nnchr in Frage kommen. Da er nach Italien Weiterreisen roolltc, wollten wir ihsc auch nicht sofort ausweisen. Inzwischen hat Herr Losowsky sich weiter über alle Vorschriften hrmveggesetzt. Statt wie ihm amgegeben worden Ivar, in Berlin, zu bleiben, ist er nach Halle gegangen. Nun blieb uns nichts weiteres übrig, als die preußische Rc- aierung um ferne Ausw isung zu erfuckxm. Den Beweis, daß er entgegen den Zulafsung>bedingun^ gen politisch? Reden gehalten hat. kann ich jederzeit erbringen. Inzwischen kam aiub ans <)bilien der Bescheid, daß er iwrt nicht zugelassen lei, und so blieb nur der Rückweg nach Rußlaird offen. Was den Fall Sinowjew anbctrisft, so ist ihm und einem andern Delegierten, der aber nicht gekommen ist, auf Wunsch der Unabhängigen Partei die Erlaubnis zur Einreise erteilt worden. Der Inhalt seiner Reden ist ja allgemein bekannt. DasKabrnett konnte gar nicht anders, als sein w.'iteres Auftreten verhindern. Daß unsere Polizei nicht allzu viel Umgangssormen befitzt, wi,sen wir alle. Aber wie kommen gerade die Vertreter der Sowjetrepublik dazu, sich darüber zu bella»en, die doch ganz andere Beispiele der Polizeiherrschaft gegeben haben? Aus Geltendmachung feiner Hoheitsrechte gegenüber dem Ausland könne kein S.aat verzichten. Zur dmtsck-en Arbeitcrschgft aber hege er das Vertrauen, daß sie ans die Dauer erkennen wird, daß die Methoden Rust'ands nicht die unf eigen sind. Wie aber er. e Par et sich die „Unabhäng ^"/nennen könne, die ihre Abl>ängtgk>ett von Moskau so deutlich bekunde, oersteiie er nich. Gewiß fei die ganze Aw>clegeitl)eit eine Belastmtgsp.ob.' für unsere Be- zietMngen zu Rußland, aber die russische Regierung müsse sich darüber klar fein, daß f« selbst einen großen Teil der Schuld bara-.t trage, weil sie allen Abntachun^n zum Trotz das M'f.rrten^ ihrer Vertreter tticht Iriubern konnte. Redner schließt mit einem Hinweis auf ben festen Glauben des deut- sckxm Volkes an die Zukunft des russischen Volkes. von den zur Republik drängenden Elementen ' an oie Wand gedrückt. Wenn es Llotzd George diesmal nicht ge- 1 ingt, die Zauberformel einer reitenden Lösung zu finden, ist die englische Wirtschaft und ihr derzeitiges politisches System aus den Angeln gehoben. A m st e r d a m, 20. Okt. (Wolff.) Der „Telegraast" meldet aus London: Die eng- ische Bolschewistin Miß Pankhurst wurde gestern wegen Veröffentlichung und Verbreitung aufreizender Schriften in London verlas t e t. Sie war vor einigen Wochen aus Warschau zurückgekehrt. Lenin nennt sie in einem Schreiben an die englischen Arbeiter die einzig wirkliche Vertreterin des englischen Proletariats. London, 21. Oktober. (Havas.) Miß P a n k h u r st wurde wieder auf freien F u ß gesetzt, nachdem sie sich verpflichtet hatte, eine kommunistische Propaganda mehr zu treiben. Eine neue Stimme der Vernunft in England. London, 20. Okt. (WTB.) Auf dem gestern in Souchend eröffneten Kirchenkongreß erklärte der Dekan der St. Pauls- kathedrale, Inge, in einer Rede über die Pflicht gegenüber den früheren Feinden, man müsse sich von künstlich geschaffenen Verhält- niffen, die die Gemüter mit Haß erfüllten |tnb das Urteil trübten, befreien. Eine dümmere Politik als die, Deutschland zu einem dauernden Krüppel zu machen, gebe es nicht. Auf dem Kongreß wurde ein Schreiben Lord Robert Cecils über die Grundlage internationaler Kameradschaft verlesen, worin es heißt, die Hauptsache sei der" Geist, der ihn beseele. Dieser Geist müsse alle Beziehungen zu den Staaten und Völkern erfüllen. Irland. Rotterdam, 20. Okt. (WTB.) Der „Nieuwe Notterdamsche Courant" meldet aus London: Die irischen Bischöfe nahmen auf einer in Maynnoth abgehaltenen Versammlung eine Entschließung an, in der erklärt wird, die irische Verwaltung kennzeichne sich durch Terrorismus, Parteilichkeit, Schwäche und Verbrechen, die nicht allein von dunklen und unverantwortlichen Privatpersonen geduldet und ermutigt würden, sondern auch durch die Regierung. Die Bischöfe betonen, daß die Männer gemartert und die Frauen mißhandelt würden, und fordern eine gründliche Untersuchung oer in Rede stehenden Vorkommnisse sowie oas Recht der Selbstbestimmung für Irland. Das Stteikficber in Indien. Haag, 20. Okt. .(WTV.) Laut Nieuwe Courant wird aus London gemeldet, daß einem Bericht aus Calcutta zufolge das Streikfieber in ganz Indien immer größere Formen annimmt. In Bombay streikt das Post- und Straßenbahnpersonal, in Calcutta sind die Straßenbahnangestellten ebenfalls in den Ausstand getreten. * EngMch-rufsischcr Handelsvertrag? Stockholm, 21. Okt. (Havas.) Hier geht das Gerücht um, daß die engl tf ch e Regierung dabei sei, mit den Sowjets einen Handelsvertrag abzuschließen. : Krass in soll London die nötigen Sicherheiten gegeben haben. Hue über die Lage in England. Ä 0 die ist Abg. Bernstein (Soz.) bedauert das Fehlen eines Frenrdenrechtö und empfiehlt ein Asyl- recht, ähnlich rote es die Vcveutigteit Staaten besitzen. Abg. Wülle (D.-Natl.) schildert die Tätigkeit des Herrn Apfelbmtm (Sinorojew), der mit Mord unb Tobsch.ag in Rußlaird i?orgegangen sei. Ihm sei in Halle selbst das Wort Bluthund zu- gerufen worden Die Mehrheit des deutschen Volkes habe das Verla ten der Regierung sür eine fellstverständliche Piiichi gehalten. Zu bedauern sei nur, daß man die beiden Leute überhaupt tng Land gelassen habe. Jedenfalls müife Der Ausweisungsbefehl sofort vollzogen werden Abg. Tr. Bell (Ztr.) sp».ncht sich für Ablehnung des Autrags aus, pldovrt aber, ähnlich tote der Abg. Bernstein, für ein internationales Uebercütfommen in Sachen deS JnmtdenrecAs. to ebnetet Dr. Maretziy (D. Vp): Wrr fordern die energische bet beitehen- den äfefette ai«<) gegen £t- jeni^.in, die zur bom- munis.i chen Revolmion sterbetn. Das wird der Mafsensur^-eiston -am besten e.egegemmrfen. Llbgaordnetet Petersen (Dem.) hall das Verhallen der Mgi>f.ins für fachlich rich.ig unb für ein poli.ifch gerechtferllste-s Brrgehcn. Abseotdnetet 'Koenen (Linke USP.) entbietet Sinorojcno den Gruß kar dent-chen Atbeiter- fckaft, die c.ieic ihrem becoähtte.1 Jühvet schulde. (Grastet Lätm.) Er btojft ihm für das Borbiu», das rr durch leine nrustergül tg? Verwaltung in Petersburg gegeben habe Dar Emähtungs- unb dar Wvl) -rungsptr bi em habe et gelöst (stürmische .Heiterkeit). Alle Schauennstchen über ben Bolschewismus seien von ter an i.olsck)vwiftischen Liga ausge streut rootv-n. Ms ixr R».rmer dv? Recbte und die Kaiser unb die Könige für die Wunden bet Arbeitet veranttrvttlich mackste, erhob sich g raßer Lärm unb Pfutcuse. Die Rechst habe Terrorismus verübt, als sie die Atbstter für sich bluten ließ. Stürmische Unterbrechung - Glocke des Präsidenten. Der Redner dankt bann bem Herrn Viktor Kopp für seine Bemühungen, die witt- l'ctaftlichen Beziehungen zu iHuJ:m bisher in England herrschenden Jndi- aE>ualismus sich abgewandt und sich klar und Gütlich zum Sozialismus bekannt hat, so hibeu die Gewerkschaften Abschied genommen Don ihrem bisherigen Grundsatz, lediglich Be- cussinleressen der höher stehenden organisieren Arbeiterschaft zu -fördern: sie verfolgen vielmehr jetzt allgemeinere, politische Ziele, wesentlich erleichtert ist diese Neubildung u. a durch die ziemlich widerstandslos erfolgte | Demokratisierung des englischen Wahlrechts, Üas bekanntlich auch in weitem Maße auch ' ein Frauenwahlrecht ist. Aber der bisher fest- (,M »fügte Bau der Gewerkschaften wird ferner |rtS GevlN »sährdet durch das plötzlich stark um sich W .h. 5-ounttMI Steifende System der sogenannten ^B e - -tiebsvertrauensmänner, der Shop Das Reichsno topfer. Berlin, 20 Oll. .Priv.ntel7gr ?Aesseamt und dem Wertvur ^16 & A beide » vtudeiü ( 'M &r 3mt Jhri" !,^i 3oJir tr lim. Auch Sröbiicher alsAuslc |/*®inan vor verbo " Die 91 ? Bewegung lv-tmerck/en. Daher sei er gegen alle iirrjriftii'cben Gewaltrnaßnahrnen, rnö-- gen sie ro.t semt stMreich in Bismar ckkürasfter- flte'rchi oL-ei von dem kommunistischen Herrn Koenen ausgeheii, de- Derrn Sinowjew so als unschul- digen Gcl. g.'nb.'itsterraristen hingestellt habe. Aber Derr Siuowiew müßte hierbleiben, damit die deutschen Arbeiter bald von ihm kuriert würden. Tas ist der Grund unseres Antrages. Zum Schlüsse iam es zu einer lebhaften Aus- einandersetuing -.wischen ihm und den Kommu- nifbai über die Bargeschichte des Antrages, die wiederholt zu slürmischen Unterbrechungen, großer Heiterkeit und vielen Zivischeiirusen Anlaß gab. Rach einer Reihe persönlicher Auseinanderseßungen zwischen Dr. Loewh -Komm.) und Ledebonr (USP.) wird der Antrag der USB. abgelehnt. Tie Borlage gegen die Kvpi talslucht wird einem Ausschuß überwiesen. Nächste Sitzung Mittwoch, den 27. Oktober, 1 Uhr. Tagesordnung wird sein: Interpellation'wegen der Beschlagnahme der Tiselmotore. giebigen Milchabsonderung erlassen, in der es zum Sochstehenden Kulturvolkes durch farbige Truppen endlich ein Ende gemacht wird. Deitn nicht die afrikanischen Söldner tragen die Schuld an dm himmelschreienden Zuständen in den besetzten Rheinianden. sondern die weißen Machthaber, deren willenslose Werkzeuge sie sind. Dasselbe Frankreich, das angeblich immer für die Freiheit gekämpft hat. verbot die Zeitungen, die die Berbrechen ihrer farbigen Bedrücker erwähnten, verurteilte die Redakteure zu hohen Geldstrafen, zwang sie gar, nachträglich zu schreiben, ihre Angaben beruhten nicht auf Wahrheit und das Verhalten der Schwarzen sei einwandfrei, ja anständig. Kann dieser Zynismus überboten herben? .Qann es eine 'größere Demütigung der treiben Rasse vor den farbigen Hilfsvölkern des französischen Militarismus geben? Darum, Gießener Bürger, Männer wie Frauen, tragt das Eure dazu bei, damit der Protestruf der gequälten deutschen Frau'u und Mädchen fo stark in die Welt schalle, daß dm französischen Chauvinisten endlich die Erkenniuis kommt, daß man Europa nicht ungestraft mit farbigen Barbaren überschwemmt! Veranstaltungen. Donnerstag: Große Aula der Universität, 8 Uhr, öffentliche Protestoersammlung gegen die schwarze Schmach. — Zirkus Blumen reld, 7i/2 Uhr. — Cais Leib, 8 Ahr, Konzert und Bor- stellung bet' Medicb-Meidinger. — Lichtspiel- thsater wie gestern. ** Amtliche Personal Nachricht en. jErnannnt wurde am 1. Oktober der etatsmäßige außerordentl. Professor Dr. Hermann Harr ast'owitz zu Gießm mit Wirkung vom 1. Oktober an zum ordentlichen Professor der Geologie und Paläontologie an der Landesuniversität Gießen. — liebertragtu wurde am 13. Oktober dem Schulamtsanwärter Heinrich Wilhelm Eckert aus Wolf, -Kreis Büdingen, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Rinderbügen, Kveis Büdingen, und dem Schulamtsanwärter Otto Oestreich aus Hör- genau eine Lehr er stelle an der Volksschule zu Bösgesäß. Kreis Büvingen; dem Schulamtsanwärter Georg Jüngling aus Usenborn eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Kefenrod, Kreis Büdingen. Ernannt wurde am 15. Oktober der Amts- gerichtssckvetär Ludwig S t a p Pelton zu Mainz zum Landg.»richtsjckretär bei dem Landgericht der Prov. Rheinhessen: der Landgerichtssekretär Friedrich Joseph Struth zu Mainz zum Amtsgerichtssekretär bei dem Amtsgericht Mainz. ** Personalnachrichten. Zahlmeister Mueller, zuletzt dem 1. Bataillon Inf.-Regt. 116 angehörend, ist durch Verfügung des Reichsarbeits- Iministeriums vom 5. 10. 20 zum Obtrregierungs- sekvetär ernannt worden. — Dem Oberkassenvorsteher Mahlst, Bllnh)'srorstthw Da iel, Güter- vorsteher Jric'e, den Oberbahua'sistenten Schleuser . und Gest Ins. sowie den Schaffnern Bogel, Wende, Swiuiäski, "Val ter. und 5Vem ist das Verdien st kreuz für Kriegshilfe nachträglich verliehen worden. ** Das Fest der silbernen Hochzeit leiern Dormers ag di" Eheleute Johannes Döring und Frau Elis..de h eeb. Röhm, Marburg. Stt. 82. ** Woher kommt die Preiserhöhung der Margarine? Das Reichsernäh- rungsminiZerium hat den Reichsausschuß für Oele und Fette angeroie . j, di- Roh '-offpreise für die Margarinkindu rie v.m 22,20 Mk aus 28,80 Mk. für tos Kilo ab 1. Ok> ber zu erltöhen. Dar Margarinepreis muffe dementsprechend im Kleinhandel eine Erhöh>.rng von 13 auf 15 Mt das Pfund erfahren. Tie Preiserhöhung ist dadurch notwendig geworden, .vei' as Rnch^TrnährungsMinisterium durch ein Einfuhrverbot dic Zeit des günstigen Weltmattip! ci es und des relativ günstigen Valuta- Die Kartoffelvetjorgung, Mainz, 19. Oft. Die Mainzer Volkszeitm, lberichtet, daß in der gesttigen Kartellsitzung Mainzer Arbeiterschaft beschlossen wurde, in Kartosselversorgung selbst eine Aktiv zu unternehmen, von der auch dem Kreisamt M teilung gemacht wurde. Den einzelnen^ Bürg meistereien sei bekanntgegeben worden, daß p ein bestimmten Stunde Vertreter der örtlichen Lan wirte zu einer Sitzung sich ein zu finde hätten. Den Landwirten werde dort gesagt tot» den, daß sie entsprechend der Anbaufläche pro Mc gen 10 Zentner Kartoffeln zum Preise von 25 abzuliefern hätten. Kämen sie dieser Anorbrng nicht nach, so würden die Arbeiter am nach Tage die Kartoffeln holen. Das Kreis hat die Kreisdivektoren für morgen zu einer S' nach Mainz einberufen, um über die von beitem verlangten Konttoll- und Beschla Maßnahmen zu beraten. Die Organisationen Landwirte treten heute zusammen und das Arbeit kartell morgen abend, um endgültig über den ginn der Aktion zu beschließen. aufgetreten, loähvend zahlreiche Ziegen an ihi O gegangen sind. vermischtes. Schneefall im Riesengedirye. Hirsch berg, 20. Okt. (Wolff.) ganzen Riesengebirge ist starker Schn.ee-- maliger Geschästsstllle Platz gemacht. Auswärtig Möbelschreiner machten hier uniiebsame K01 furrens. Wagen- und Stellmachergewerbe verfüs kaum über Auftragsbestände, ebenso liegt die g samte Luxusindusttie still. Auch die Fahrzeu>< herstellenden Fabriiien lyaben Absatzs ockun^en fesizu stellen. Für Fahrräder und Schreibmaschinen V steht immerhin noch ein gewisser Bedarf, da Au> landsaufträge borliegen. Das Kleingewerbe flar über schlechten Geschäftsgang. Zuammenfasseil muß betont werden, daß die allgemeine Geschäffz flaue im großen Ganzen mit ganz wenigen fSui nahmen anhält. ♦ mc. Frankfurt a. M., 20. Okt. Hier toni eine Station des Re i ch s w a sse r schu tzes richtet. Der Reichswasserschutz hat die Ordnung den Binnengewässern aufrechtzuerhalten. Frankfurter Station hat die Aufsicht über da Untermain zu führen von der bayrischm Grenz, bis nach Mainz. fd. Aus de rn Westerw alb, 20. Oft. Zir Hebung der Braunkohlenerzeugung klärte sich eine Betriebsrätekonferenz, die zch: Zechen vertrat, bereit, gegen entsprechenden Sobr auffchlag Ueberftunben zu leisten. Kltd «ibba, «"talK Wigot ho^ ‘O- Nrbe ‘W nut btr ■ 3um : «6rer G *® etna S"1 Vrov «II8ÖI ö;| 7^t, IVN mc. Aus Nassau, 20. Oft. Aus den zelnen Gemeinden Nassaus wird ein Iangfei Fallen der Erkvankmrgsziffer an Maul- V Klauenseuche gemeldet. Der Maingau leid nach wie vor noch sehr stank unter der S«ii' auch im goldenen Grund sind einzelne Doiihi vollständig verseucht. Zum Glück ist die KramLL beim Rindvieh nickst: in ihrer bösartigsten J.w Im ? HM M? n?®'s KU K'S.t Srf LvMkLr W. ja haben. Eir fe Md L'l $ nicht zu ßjlWW’ä 6 uberfutirt' „vormhm. de ’iiffliuxb’» verbrennen. igung W inToteich AB. aus ein Untem ** Zirkus Blumenfeld. Schade, daß ich zur gestrigen Eröffnungsvorstellung verhältnismäßig wenig Besucher emsanden — ein gutes Viertel der Plötze war leer. Wenn schon Achterbahn und Ringkämp'e überlaufen waren, bann hätte der Zirkus Blumenselb mit größerem Recht ausverkauft ein bürten. Auch die Kälte hatte in einem men- chengefüllten Zelte kaum heninschlüpsen und sich breit machen können. Man wurde aber drei Stunden lang so trefflich unterhalten, baß man darob die kalten Füße vergaß. Für die Hände brauchte man nicht bange zu sein, denn so ziemlich icbe Nummer des reichhaltigen und abwechstungsreichen Programms verdiente, tüchtig beklatscht zu werden. Am wertvollsten war der Abend wohl durch die prächtigen Pferde, die auch in guten Dressuren gezeigt wurden. Nicht bloß Kenneraugen tasteten entzückt die rassigen und ebenmäßigen Pferdelörper mit ihren edlen, oft graziösen Bewegungen ab. Aber nicht allein an den Einzeltieren formte man feine Helle Freude haben, auch die fein zusammengestimmten Gruppen, .vor allem die sechs Falben und die sechs Ponnys, boten schöne Bilder. Ein Hauptspaß war das Amateur-Konkurrenz-Reiten. 500 Mark winkten dem, der auf dem Pferde tehend dreimal die Manege umreitet, ohne herunter zufallen. Versucht haben es genug, gelungen ist es aber keinem. Das Fallen war übn.- gens nicht gefährlich; der Zirkuslehrling war ja angeleint. Und es war auch schon ein Heiden- vergnügen, in weitem Bogen durch die Luft zu wirbeln, nachdem die Füße den Pferberücken verloren. Viel Beifall fanden auch die Akrobaten, Jongleure usw., die mitunter fabelhafte Leistungen boten. Auf Einzelheiten des insgesamt 16 Nummern umfassenden Programms einzugehen, würde zu weit führen. Ein Gesamtlob famt aber nwhl ohne Einschränkung ausgesprochen werden. Zirkus- künste werden ja auch fürs Auge ausgeführt, nicht zum Nacherzählen. Unbefriedigt wird kaum ein Besucher weggegangen sein. Auch die Lachmuskeln kamen den ganzen Abend nur wenig zur Ruhe, wenn auch nicht verhehlt fei, daß die Auguste für manchermanns Augen und Ohren ettvas zu stark auftrugen. ** Die 50er-Vereinigung 1868 bis 1918 veranstaltet am Sonntag nachmittag 4 Uhr eine Famillen-Zusammenkunft mit Tanz usw. im „Philosvphenwalkff. ** Der Obst- und Gartenbau -Ver- ein G ießen, hielt am 16. ds. Mts. im Eisenbahn-Hotel Hopscld eine Mitglieder-Versammlung ab. Auf der Tagesordnung stand: 1. Ausstellung, Ausgabe der Preise; 2. Kleingärten. Der Vorsitzende, Lehrer Becker, begrüßte die Erschienenes und dankte für das Vertrauen, das ihm in der letzten Mitglieder-Versammlung durch die Wahl 5um 1. Vorsitzenden entgegengebracht wurde. Es wurde bann die Preis Verteilung der Ausstellung vorgenommen und Geldbeträge ausgezahlt. Die Ueberreichung ber Diplome wird in ben nächsten Tagen erfolgen. Bezüglich ber Kleingärten war vom Vorstände ber Beschluß gefaßt worden, ben Pachtpreis zu erhöhen sowie in Gatten mit mehr als drei Hochstämmen vom 3. Stamm ab eine Extra Vergütung zu erheben. Hierauf entspann sich eine längere lebhafte Aussprache, doch wurde der Beschluß auf rechte rhalttn. Im weiteren Verlaufe der Aussprache wurde miigeteilt, baß eine große Nachfrage nach Gartenland besteht. Der Vorsitzende teilte mit, baß er bereits geeignete Schritte unternommen habe unb hofft, daß in erster Linie bie Stadt das erforderliche Gelände zur Verfügung stellen werde. Ein anwesendes Mitglied bemerkte hierzu, daß in ber Stadtverwaltung bereits Verhandlungen in dieser Angelegenheit geführt und Gelände in Aussicht gestellt worden sei. Zum Schluffe der Versammlung fand eine allgemeine belehrende Aussprache statt. Man sttmmte barin überein, baß leider noch immer nicht das Interesse für bie Sache vorli-ege, das erforderlich sei. Die Versammlung wurde gegen 11 Uhr geschlossen. Anmeldungen für Gartenland wolle man sofort mündlich ober schrifllich an ben 1. Vorsitzenden des Vereins richten. ** Das Gießener Fröbel-Seminar hat auf vielfachen Wunsch einen Mütterkurs zur Anfertigung von Spielzeug und Wcil>- nachlSgeschenkm unter Verwendung möglichst wertlosen Materials eingerichtet. Der sehr zeitgemäße Spuret beginnt am 1. November. (Siehe Anzeigen- ■ teil.) ** Gießener Hausfrauen 58 e r et n. Auf die heutige Anzeige wird besonders hm- gewiesen. Der Verein hat eine neue Einrichtung getroffen, die seinen Mitgliedern ermöglicht, überflüssige Geb rauchsgegenstände abzugebeii ober «ms- zutauschen. Zu diesem Zwecke liegen die m der Anzeige erwähnten Listen auf. ** Su mu nun. Im Lichtspielhaus Bahnhofstraße wird von morgen ab der orientalische Film Sumurun gegeben, der von einem Berliner Blatte wie folgt beurteilt wird: Durch die meisterhafte Regie von Lubitsch ist ein Ereignis von Wirkung geschaffen. Ein Märchen aus 1001 Nacht wird auf die Flimmerwand gebannt, bald m zartester Lyrikl bald in dramatischer Hochspannung; vorbildlich schier in der Einzelszene wie im Wirbel der Massen. Voll Lebm, pulsierendem £eben. Sutz- schwüler Duft, sengender Atem, wichlendes Leid, daneben lustige Narretei. Bllder von bestrickendem Reiz mit all dem poetischen Zauber des Orients. Die Darstellung verwendet bis in die kleinste Rolle allerbeste Kräfte. Unter den ersten steht Lubitich selbst als der Bucklige, in seiner unseligen Liebe ein Harlekin voll tieffber Tragik; Jenny Hußel- guift, eine schlanke Suinurun voll inniger Liebessehnsucht, Pola Negri (bie Tänzerin) listig, lodernd in ihrer Lust unb Leidenschaftlichkeit, Egebe Nr>en (die Äenettn) ein herziger neckischer Schelm, bann, Paul Wegener als alter Scheich, ganz steife Herrscherwürde und brutale ©innengier. staubes verpaff hat' ** Freiban k. Freitag, 22. Okt., werden von 1—3 Uhr die Nrn. 2901—2950 beliefert. ** F c ft g e n 0 m m e n wurde ein Mädchen vom Lande, das -ie ihm von Bekannten in Wetzlar gewährte Gastfreundschaft schlecht dantte, indem es aus deren Wohnung einen größeren Geldbettag mitnahm und in einigen Togm vettubelte — Die Zigeunerin Marie Steinbach batte vorgestern in einem Forst hau je bei Brau ifels hausiett und gebettelt unb dabei eine wertvolle wollene Decke Mitgehen heißen. Als sie gestern vormittag mit noch anderen Zigeunern hier ankam, wurde sie festgenommen. Tas Diebesgut wurde bei ihr vor- gefmiden und konnte dem Eigentümer wieder zurückgegeben werben. ♦* Das hessische Ministerium des Innern, Abt. für öffentliche (Yesundheitspllege, wendet sich gegen die nngffeue'-tiche Reklame, die die Rab-Jo-Bersaiib Gesellffhan 11 Hamburg neuerdings wieder bette/.' Du. toten sämtlicher oeutschen IbHferutd:.- .•» beit eine gemeinsame Erklärung tib,'r o-e veur. losigkeit dieses ang?bf.i'.i,-cn Wunveriuitr ? jur llr zielung einer leichteren Geburt und einer ai& Landwirtschaft. = Schlitz, 18. Okt. Besttebungen, bie die Errichtung einer landwirtschaftliche Wint er schule ,gerichtet sind, sind hier Gange. Um feststellen zu können, ob ein wirkli Bedürfnis rvrHänden, wendet sich bie Bür meisteret in einem Aufrufe mit ber Bitte Mitteilung an alle Land mitte des Sckjlitzerlan die ihre Söhne in eine solche Schule zu sch: gedenken. Bei dem Auffchwung, ben die Landwi schäft in unserer Gegend in den letzten Jahren nommen, unb bei dem Verständnis un'erer Bauch für alle fottschttttlichen Methoden des lanowii' sckaftlichen Betriebs dürfte die Anfrage ber Bürga- meisterei sicherlich zu einem günftigen Ergebnis sch reit. Da bie Dörfer der Nachbarschaft durchweg ni nein bäuerliche Bevölkerung haben, könnnte eil solche Fachschule in ntandten Orten ben obligdoj scheu Fvttbildungsschulimterttckt ganz entbehtlt machen. In Bernshausen, wo nur ein Schüler i diesem Jahre fortbildungsschulpflichtig ist. finbet u diesem Wim er Fortbildnngss chulunterrichl sclft nicht statt. Wenn die getverbliche und arbeiknl Jugend der Nachbarorte etwa noch zum Be.uch!a zu einer Gewerbeschule auszubauenden sigen HandwerVerzeichenschule verpflichtet roüc bann ließe sich bas ganze Fortbildungssc^il des Schlitzerlandes hier zusammenfassen, war ber zentralen Lage unserer Stadt und bei ben $ stigen Verkehrsverhältnissen sich ohne große S rigkeiten ermöglichen ließe. Fast sämtliche Orte; Schlitzerlandes haben Bahnverbindung nach bi ssoweit dies nicht der Fall, liegen sie kaum Wegstunde von hier entfernt. Der Gedanke der tralisation des Fottbilduugsschulmesens eines >zen Bezirks, wie er auch in Lehrerkreisen » Schlitzerlandes schon erörtert worden ist, biete ca Vorteil, baß 'der nachschulpflichtige Unterrich die landwirtschaftliche Jugend einerseits uitc 8 gewerbliche unb arbeitende Jugend anbeteiP- fachwissenschaftlich erteilt werden könnte, wie»» auch im Sinne der neuesten Schulgesetzgebung Würde so vielleicht die ländliche Fortbildungs^- in manchen Gemeinden überf.üffig werben so IW ’’ ten diese Gemeinden dafür zur Unterhaltmix K städtischen Fachschulen mit einer größeren oder km Landkreis Gießen. O Grünberg, 20. Okt. Am Mittwoch morgen gegen Tagesanbruch brannte hier eine Eishalle an ber Londorfer Straße ab Sie gehörte früher ber Brauerei Jhnng, Lich. Nachdem sie vor einiger Zeit nebst zugehörigem Grundstück von einem hiesigen Bürger serworben worden war, hatte „ sre dieser an einen Gießener Geschäftsmann zum Abbruch verkauft. Die Ziegel und das Tach- gebälk waren schon geborgen, während das Material der noch stehenden Wände, bestehend aus Balken, Dielen und Sägemehl, dieser Tage fortgeschafft werden sollte. Man vermutet nun, daß ein Brandstifter dies auf mutwillige Weise verhindert bat. Da das Gebäude allein stand und Windstille herrschte, waren die in einiger Entfernung stehenden Nachbargebäude nicht bedroht. Außerdem hatte das Feuer bei Entdeckung schon den größten Teil des Gebäudes zerstört, so daß man keine Löscharbeiten vornehmen konnte. i. Inheiden, 20. Ott. Der am letzten Sonntag von der Jugend hier veranstaltete Unter- haltmmsahend mit theatralischen Vorführungen ift über alle Erwartungen hinaus gemütlich verlaufen. Seit langer Zett hatten bie hiesigen Einwohner einen solcken Abend nicht genossen. Ausg zeichnet haben es die Spielenden verstanden, durch ernste unb heitere Szenen die Zuschauer und Gäste ut bie beste Stimmung zu versetzen. Besonders dabet hervorzuheben find biejertigen Leute, die lich oas erstemal auf ber Bühne zeigten. Lachsalven erregte das humorvolle Miiitätttück „Jochen P-äsel". Ter sich aus biefent Abend ergebende lieben chuß soll Mr Errichtung einer Ehrentafel ber aus unserer Gemeinde gefallenen Krieger verwandt werden. Kreis Büdingen. y. Bad Salzhausen, 19. Okt. Seit Mitte dieses Monats ist hier der Bade^ betrieb eingestellt und das Badehaus geschlossen worden. Heute reisten die letzten Kurgäste hier weg. Am Sonntag abend veranstalteten die totzten. Insassen des Kaufmanns-Erholungsheims eine wohlgelungene Abschiedsfeier, zu der die Verwaltung des Heims nicht nur das ganze Hauspersonal, sondern auch viele Freunde und Lieferanten des Heims eingeladen hatte. Kreis Alsfeld. rnt. Alsfeld, 19. Ott. Die Stadtver- w a l t u n g hat in einem Konfliktrnitihrem Personal ihren sämtlichen Gemeinbebeamten unb Bediensteten auf ben 1. Jamrar 1921 gekündigt, da sie nicht gewillt und in ber LaZe ist, deren Gehaltsfordemngen M bewilligen. Der Gewerkschaftsbund der hessischen Gemeindebeamten hat bie Angelegenheit im Interesse der Angestellten in bie Hand genommen. Es findet demnächst eine Verhandlung vor dem Kreisausschuß statt. Kreis Friedberg. = Röd gen, 20. Okt. Gestern mittag brach m der Hofreite des Landwirts Georg Hensel auf unaufgeklärte Weise ein Schadenfeuer aus, dem Scheune und Stall zum Opfer fielen. Nur dem tatkräftigen Eingreifen der Feuerwehr, die durch die Freiwillige Feuerwehr Bad-Nauheim verstärkt wurde, gelang es, die angrenzenden Gebäulichkeiten zu retten. Starkenburg und Rheinhessen. Neue Steuern. rm. Offenbach a. M., 20. Okt. Die neuen Steuervorschläge, welche in der letzten Stadtverordnetensitzung von Beig. Rech vorgetragen und nach eing?hender Ausiprache dem Finanzausschüsse überwiesen wurden, setzen sich zusammen: Für Grammophone 24 Mk., für Klaviere 60 Ml., für Flügel 120 Mk., für Pümolas unb Orchesttions 240 Mk. Für jedes nicht gewerblich henützke Pferv 300Mk.. Für einen1 Dienstboten 60 Mk., für ben zweiten 180 Mk. und (den dritten 540 Mk. und für den vierten bienfljbaren Geist 1200 Mk., zu welchen auch bie Köchinnen, Stuben- rrtäbef en, Ammen, Kiiidermchöchea und -Frauen, Erzieheffnnen, Lehrerinnen, Geiellschaffer innen, Aushiffsmädchen, Stützen, Zofen, Haushällettmien, Köche, Gättntt, Erzieher, Kutsclier. Ehauffeure usw. zu red'nen sind. Ferner für Einspänner 120 Mk., ein Zweispänner 300 Mk., ein Motorrad 240 Mk., ein Automobil 1200 Mk Es folgt eine „verbesserte" Vergnügungs- unb Mllettsieuer unb end- lirlji eine ,,Wolp -ixussteuer" unb zwar 60 Mk. für ben ersten über bie Kopfzahl ber Familie hin- ausgehLnden Raum und 120 Mk. für jeden weiteren Raum. * mc. Main z, 20. Ott. In der Nacht vom gettcht für die Ausführung des Entwuttes fc* Architekten Fritz Voggenburger- F.ankwr' a. Main aus. Das zweigeschossige Gebäude nxr:i t| 65 Meter lang unb 161/2 Meter breit. Es neid. H in der Flucht des Hauses Offenbach an der Joahen I z ollernsttaße erttchtet. Mit dem Bau soll tn fn« zoster Frist begonnen werden. Die Lage der Industrie. mc. Frankfurt a. M., 20. Okt. Aus eint Umfrage über ben Beschäftigungsgrad ber Frankfurter Jndu ft rie erfahren wir: I Eine Belebung des Geschäftes wies in ben letzten Wochen die Schuhindustrie auf, die nach Räumung I ihrer Lager etwas schärfer in Geschäft kam unb neue Arbeiten anfangen konnte. Auch das Bekleidungsgewerbe hat in einzelnen Fällen größere Anträge erhalten, im allgemeinen iedoch ist bie Sage gegen bie Vormonate unverändert, wenn man ton dem vereinzelten SSinterbebarf absieht, ber noh gedrungen gedeckt werden mußte, über das normad Maß aber keineswegs hinaus geht. Nach wie tw zufriedenstellend beschäftigt sind bie elektrotechnische Fein Industrie unb einzelne chemische Werb während andere, die Markenartikel Herstellen, fehl über verringerten Umsatz klagen. Baugewerbe nut verwandte Branchen liegen nach wie vor still. I der Möbelindustrie hat eine kurze Besserung aber yochl Sprisu Serlin, 2 WM, mü n Kniich.mg «nienschasl yfidiultn in i hmtfurt a M pro. Die Ma8 sitttt stall nn nitrit begrünt sgfrnt ZusMn Wen durchges Bomben mtmtdeft ent cd qü3 «ms u m .fall bis zur Höhe von 1200 Meter heru.iM bestehend« Preis- j eingetreten. te, Untersuchung^ age haben berint \S ZM K Mcht bat 1 na’ 4- Äfe Ifia« i verein veranstaltet von Mitte November bis Ende Februar in ben Räumen bes Hpgienischen Instituts ber Landesuniversität Gießen einen Lehrgang für gebildete Mädchen -,ur Ausbildung als a. M., 21. Dkt 158,20 454,- 454,50 453,- 1001,45 1003,56 Börsenkurse. Berlin 347, 136,50 340,50 «t-che «nd Schnle Fortsetzung 15 Nachdruck verboten.) (Fortsetzung felgt.) 2172,80 2177,20 2160,30 2164,70 479,50 480,50 479,05 480,05 267,80 242,25 70,69 974, 979, KurS 20.10. 79,50 162, — 331,- 226,75 202,- 164'- 170,20 269/20 240,25 70,52 267,20 241,75 70,55 Kurs 19.10. 79,50 20.10. 9,17 5,76 10,50 7,35 22,72 83,27 17.73 403,50 308,- 247,- 523,- 240,- 478,- 310,- Frankfurt Demsenmarkt. 22,78 83,47 17,77 23,22 24.34 83,40 18,10 liehen. I 170,50 620,- 384,- 389,- 523,- 288,50 300 - 688,- 162,- 326,25 226,- 199,50 164'- 181,25 Geld Brief 20. Okt. Kurs 19.10. 79,50 67,60 63,- 63,25 162,05 327,- 227,75 201,- 171, — 165,- 180,60 177,75 620, - 378,- 383,- 437,- 291,- 293,- 666,- Iürich . - . . Amsterdam. . Kopenhagen . Prag Stockholm . . Wien London. . . . 23,28 24,40 83,60 18,14 Er geleitete sie durch den Laden und öffnete ihr höflich die Ausgangstür. , „Ich werde glucflich jein, Falkner, wenn Ihre Vermutung sich erfüllt." Mit einer tiefen Verbeugung ließ er ne an sich vorüber. * Töö Landhaus, das sich Bernhard Falkner vor nahezu zwanzig Jahren aut "bei landschaftlich reizvollen Lindenhöhe hatte erbauen lauen, war, in seiner vornehmen, schlichten Bamveite der llmge- fntnq feinfühlig angepasst, das Werk eines tüchtigen Arrloiketten. Tie stilvolle Einfachheit der äußeren Formen täuschte über die venchwenterrschr Geräumigkeit des Banes, und ließ wenig von dem in fernem Innern entfalteten Reichtum ahnen. Rur die Anlage des parkartigen Gartens mit feinem Springbrunnen, reichem FiguvensckKnuck, den wohlverteilten Gruppen seltener Könige.en und seinem großen Gewäck-s^ausc deutete darauf bin, daß ein sehr wohlhabender Mann sich hier fernen Ruhesitz geschaffen. r . Als Frau Signe bei ihrer öennfdjr die, em lenzhast sprossenden (Marien durchschritt, war zwar aut ihrem Gesicht keine Spur des eben überstandenen Ansolls mehr wahrMnehmen, aber sie sch ernst und nacbdenllich aus. Tie Schönheit der Umgebung vermocht« offenbar kein Gefühl des Behagens in ihrer Seele wastWurufen, und all das neu erblühende, hier und da schon in bunten Farben prangende Leben um sie her war ihr Lines Blickes wert. 299,25 245,50 517,- 242,25 472, — 308,75 74,50 325,— Hühneraugen Hornhaut. 5chvielen u.V/crzen Ifeseüi^t %hne!l,5ichetuJ alb, 20. Ch ll terzeugui,ll Mserenz, bk jjl ntsprechendeii W ten. Kirchliche Nachrichten. Israel. Religionsgemeinde. Gotes- dfenst m der Synag.tge (Süs-Anlage). Samstag, 23. Ott. Bovaüd. 5.00, morg. 9.00, abds. 5.25 u, 6.05 Uhr. Israel. Religions - Gefell schaff Sabbatfeier d. 23. Okt. Freitag afö. 4.a0, Samstag vorm. 8.30, nadym. 3.30. Sabbataulgang b.Oo. — Wochengottesdfenst nvorg. 7.00, abds. 4.30. Eine Jungfer in zierlichem Häubchen unv blütenweißer Schürze kam ihr auf der Tfele entgegen, um Hut und Straßensacke der jungen Frau in Empfang zu nehmen. Signes erstes Wort >rar eine Frage nach ihrem Manne. Tas Mädchen erwiderte: „Herr Falkner ist mit Fräulein Reu hoff oben im zweiten stod. Tu Herrsdiaften sprachen davon, daß das große sJtu>rt> zimmer wieder wie früher zum Atelier eingerichtet werden soll: ich glaube, daß sie die nötigen Borkehrungen dazu treffen nullen." „Es ist gut. Lassen Sie durch Dütfchke der Herrn Bernhard Falkner anfragen, ob ich ihm rrach einer Stunde ein wenig Gesellschaft leisten darf. Sie finden >nich in meinem Zimmer." Ter anheimelnde, mit weißen, goldoerrierren Möteln a-jsgestattctL Raum, den einst Gerda b& Ttufmte, war durch einige andere Gemächer von dem gemeinscha'tlidjen Sch'a zimmer des jungen Ehepaars getrennt. Nachdem urr das McLchen berichtet, daß Herr Falkner sich freuen würde, ihren Besuch zu erhalten, verschloß Signe hinter der Fortgehenden die Tür und setzte sich an oeti Schreibtisch Während sie einen zartfarbigen Brrcs- bogen mit raschen, stellen Fch^rzügen becetr.e, zogen sich ihre Brauen unmutig zusammen, und cm rpren Mundwinkeln bildeten sich scharf erngefchTnttene, b-rbe Linien, bfe fte um Jahre geeitert endjemm Datum: 5 °/0 Deut. Äriegsanl. 4°/0 Deut. Reichsanl. 3e/„ Deut. Be.chsanl. 4c/e Preuß Konsuls Darmstädter Dank . Deutsche Bank ... Disconlo Gesellschaft Dresdener Bank . . Nationalbank f. D. . Mitteld. Creditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Boch Gußstahlwerk . D.» Luxe mb. Bergw. Gelsenkirch. Bergw. . Harpener Bergbau . Obelschl.Gisenb.-B. . Oberschles. Gisenlnd. . Phönix.Bergb.Akt. . Bad. Amlin- u. Soba Höchster Farbwerke. Glektr. A. G. G. . . . Schuckert- Werke . . Felten« Guilleaume . Daimler . . Bud.- Gisenw.« Akt. . Adlerwerke 4 "/,Hess Staatsanl. . (Electron Griesheim . iotgtrag. laüijtr SolRitoJ n SartdlüBrnjl ch'en rourte i?.d| selbst eine 3lr.d dem Sietiam: 9i einzelnen W roorber.. daf in t. der örtitien h:i ch einjujiik •ibe dort lnbaujiache pro d n 'greife Don 2öB ie dieser 'Ino* beiteram nt$ len. Das Krch zu einer r« ter die van bei und Beschlag« Ctgamialional nen und das A« dMg über hat n. Geld Brief 19. O6L Marknotierungen. Datum: rc. 2 chli tz, 18. Ott Zu einer wohlgelun- ! gcnen Erntefeier hatte der Männergesang- . vevern „.Harmonisches Kränzch-m" seine Mitglieder und deren Angehörige gestern nachmittag in den Guntrumschen Saalbäu eingelaten. Nach dem Bor- tiag aon:„Ties ist der Tag des Herrn" und „Die Himmel rühmen des Ewigen (Stee", wurde die große Festgemeinde nach einer kurzen Ansprache durch ein reizendes Erntesin g f prel rn achtzehn Bildern, das durch Kinder non Bereinsmtt- gliedern zur Darstellung kam, erfreut. Am Abend desselben Tages fand im gleichen Lokal ein Vortrag der Lieder statt, welche der Gesangverern aus dem Stiftungsfest der Schützer Vereinigung in Frankfurt a. M. am 31. Oktober zu fingen gedentt. Turnen, Spiel unv Sport. — Männer-Turnverein. Die Hauptversammlung findet heute (Donnerstag) abend bei A. Rahnestld statt. . — Schachmeister Mieses sp elte m der Simultanvonstellung des hiesigen SckAick'.lubs am 20. ds. Mts gleichzeitig mit 19 Gegnern. Er gewann in 21 , Stunden 17 Partien, verlor eine gegen S.ata-Oteras>fftent Rvthamel) und machte eine unemschieöeil igegm Reallehrer Schiefermin, Friedberg). Vorher spielte der Äieisler drer Par- lien ohne Ansicht des Bretts, die unentschi^en endeten (gegm Referendar Leun, Stadt-Oberasste Itent Rvlhamel, Professor Weißgerber). Kutift «nd Wissenschaft. rm. Darmstadt, 20. Ott. Das erste diesjährige Konzert des Landest heate rs sand gestern unter der Leitung des Generaldrvrt- tors Balling statt. Zwei Uraufführung^, eine Serenade von Bodo Wolf und eine neue Sinfonie unseres heimffchen Landsmrmnes A.M e n d- delsohn zierten das mit Boethovens Lurer-- türe zu „König Stephan" eröffnete Programm. Lebhaften Bcisall erntete das von FA. L. Koppel aits Mannheim ges t ie'te 0-mo l l - Klamer-Km- zert von Mendelssohn-^a t'vldy. Tie Wolff6-e Serenade fand zwar verdiente Aner.chmung, das A. Mendelf'ohnsclre Werk riß aber bie zahlreichen Zuhörer zu lebhaftem Befall hin, so daß der Komponist wiederholt vor der Rampe erschemen mußte. Derbenern. A t , Es wird weiter aus Lorrdon gemeldet, datz HM die Verireter der Bergarbeiter im Unterhaus« sehr enttäuscht darüber aussprachen, daß dte Regiermtg itad) tvie vor an ihrer Stellungnahme festhalte, jede Lohnerhöhung van einer Steigerung der Produktion abhängig au machen. H 0 dg r. äunerte srch dahin, es sei noch kein Schritt vorwärts getan worden, da Lloyd George noch Trnrncr an den Vorschlägen ststhal e, die von den Bergarbeitern bereits endgültig abgelehnt worden sind. Der Präsident d«S Verbandes schottischer Bergarbeiter faßte seine Ansicht dahin zusammen, daß die unveränderte Stel- lungnahnw der Negierung, die Bergarbeiter in ihrem Entschluß, bis zum Ende zu kämpfen, nur bestärken werde. Der Vertreter von Südwales erllärte, es gebe nur einen Weg, um aus der schwierigen Lage herauszukommen: die Regierung müsse die Lohnforderungen der Bergarbeiter bewilligen und darauf txrtrauen, daß nach den gegebenen Der-, sprecknmgen die Bergleute in Verbindung mit den Grubenbesi^rn Maßnahmen treffen werden, um ,0- viel wie möglich die Förderung zu steigern. TaS Befinde» des ÄönistS von Griechenland. Paris, 20. Ott. (WTB.) Professor Vidal, der sich seit einigen Tagen in Athen befindet, erklärte, daß der Zustand des Königs von Griechenland zu einem operativen Eingriff nötige Vidal schlug vor, für diesen operativen Eingriff Profeffor Del be t aus Paris zu berufen. Rack öiner anderen Meldung ilt Telbet auf ein dringendes Ersuchen mit einem Sonderzuge bereits nach Athen abgereist. trjfcum 1470 genannt, öproz Silbermex. 4831.3. öpr^z. Tehuantepec 394.—. öproz. ReichSanleche 79V- Wangcn war Farbe zurückgetehrt, und ehre Beilegungen waren rasch und ficher. Run drehte Ire sich nach dem Apatheker um und reichte rhrn dv Hand: „Roch einmal: vielen, vielen pauk. — Jw werde mich freuen, wenn wir uns wieder enunal begegnen. — Die sind verheiratet — nicht wahr ' „Nein Bor dieser verhängnisvollen Torheit hat mich der Himmel behütet." „Oh, wie ungalant! Taß Sie ein so grtmmrger Feind unseres Geschlechts seien, hätte rch Ihnen nicht zugetraut." „Ich bin es nicht, gnLtige.Frau, obwohl ich vielleicht einigen Grund dazu hätte. Ich tmt nur Überzeugt, daß ich nicht zum Eheimom taug- Und außerdem," fügte er mit dem s<Äecht gelungene:: Versuch, sckterzhafi zu werden, hinzu, ,,^ie tennen ja die Geschichte vorn Fuchs und den fauren Trauben." , .. ... „Tann wünsche ich, daß dre fützen Ihnen nicht lange mehr unerreichbar bleiben," erwiderte fte lachend. „Ich glaubte, Ihre künftt<-e Frau nnrv viel an Ihnen zu erziehen haben." -Ober gutzumachen. Aber ich werde feiner Gv- legen heil dazu geben, lieber diese Versuchung bm ^Schon im Begriff, das Zimmer zu verlassen, hcjfjte sie ihm schÄmifch mit dem Finger: ,,-^eren Sie dessen nicht zu gewiß. Lassen en handelt — ganz gewiß. Zu etnem Men- W>'n ron angenehmem Ausfehen faßt man um willkürlich schneller Verl.auen." Sie felgte dem schlau fen, hock^ttvactifenAl Manne mit den Augen, bis er in die Tur des vmrses trat; Brandt wandte während diefer Jett ^uen Blick Don ihrem Gesicht. . ,^a, es muß wohl so sein," sagte er dann mn ^nteni befrenu>eni>en Ausdruck con Bitterke.t. „-ZScr ®tt einem absvofanden Aeußeren aus die Welt kam, vat Gelegenheit genug, es zu erfahren." Fvau Signe achtete kaum ans Den Ton seiner ^merkunq Sie war aufgestanden und vor oen d^drschn Spiegel in der Ecke des Zimmers ge» um ihrem etwas verschobenen Hütchen wre- ^.den rechten Sitz zu geben. 2lnscherne>rd hatte •r lTd* ihrem UnwMfern völlig erholt; rn ihre 453,50 454^0 453,- 454,- 111,301113,651108,851111,15 ----- 991,50 993,50 die Zalkuer aufLinöenhöhe Routan von Reinhold Ortmann. (Sfn einem Teil der Auflage wieb:rhrlt.I Vom hesfischen Landgcsctz. rm. T a r m st a d t, 20. Ott. Heber die Grundsätze des hessischen Landgesetzes wurde am Montag in einer Sitzung« die durch den Z-inanz- rninister Henrich anberaumt roorten war und der außer den Vertretern des Landessiepelungsamtes und dessen ihm angefügten B-irat auch ein Abgesandter des Reichsarbeitsministeriums, sowie einige Vertreter des Reichswirtschaftsrates fewvohnten, verhandelt. Auch die Unterschiede zwischen oem hessischen Gesetz und dem Reichssiedelungsgesetz. sowie ter fetzige Stand der Lant^uteilung untren Gegenstand eingehender Verhandlungen, die demnächst veröffenllicht werten sollen. Wilson und her Völkerbund. Paris, 20. Ott. (WTD- Aus Was hing- ton wird gemeldet, daß Wilson ten republikanischen Pr äsidentf chaftskandt- baten H ardin g ersuchte, ihm mttzuteilm, ob es tvahr fei, daß er inoffizfell den Vertreter Frankreichs empfangen habe und daß dieser ihn ersuchte, darauf hinzuwirfen, daß die Vevermgten Staaten den Weg öffneten für die Freundschaft ter Bölter. Wilson betonte den Ernst einer derartigen Mitteilung, weim Frankreich als Mitgli^> des Bollerbundes sich mit einem solchen Gesuch an den Bürger eines Lautes wende, das noch außerhalb <ßerid)t^aal. T Hanau, 19 Ott. Wegen 91 mt«unter«» 'ÄUgunfl hatte sich vor dem Schwurgericht fcfluxn bet 44 Fahre alte Oberpostaffiftent Stefan JramB aus Eisfeld zu verantwortLir. der amPost- tnl£ s^anau tätig war und zunächst van Briefen jnh Paketadrcssen, die er amtlich zu tehandeln -ntte die Marken entfernte. Später ist er dazu Ivcgegangen, Einschveibebriefe, die an hresrge Fir- Ztber Etelmetallindustrie gerichtet waren oder -vn diesen abgeschickt wurden. $u öffnen und zu irtterid)tagen. So hat er Sendungen im Werte von WMk„ 390 Mk., 1600 Mk. und 11 730 Mk. Mterschlagen, bei denen es fich um Schrnuckgegen- iante hantelte (Ringe, Armbänder, Brrllant- ^lli-er). Er gab vor Gericht ein ergreifendes Bild j5tr oie Notlage, in der er sich von Jugend an jrfunten hatte Als er in die Ehe trat und die Zurichtung auf Abzahliung erwarb, pochte alsbald jx Not an die Tür, die sich vergrößerte, als das Hfe Kfftd auch sofort eine schwere Operation tetrdx Sachen mußte. Die Schmuckgegenstände, die in den Töteten waren, konnte er nicht sofort verwerten, x er bei bem Versuche auf Schwierigkeiten stieß. Später gelang es ihm, Abnehmer zu finden. Aus -nem Brillantkollier, das in einem Pakete enteilten war, brach er einen Stein heraus, für den er tGOO Mk. erhielt. Damr will er noch 2300 Mk. und 400 Mk. für andere Schmuckstücke. 230 Mk. für Slbergeld, das sich auch in einem Pakete befand, »löst haben, (hnige Ringe hat er an Verwandte erkauft und Lebensmütel dafür erljaüen. Sehre rorgesetz en und Kv.legen hatten ihm derartige Verchen nicht zugetraut. Als der Verdacht der Sarflenrocgnabme auf ihn fiel, wurde er beobachtet und Überführt. Als man eine Wöhnungsdurchsuch- ung vornahm, verstand er es, sich einen Vorsprung «sichern und Restbfftönde von Einschreibsendungen w verbrennen. Das Gericht erfannte in voller Bürbiguna seiner Notlage wegen Amtsunterschla- ry in Tateinheit mit Vergehen gegen § 354 des GB auf ein Jahr Gefängnis. 5 Monate der t ,-r(ittenen Untersuchungshaft wurden angerechnet. ** Die Not der Akademiker. Zu untrer gestrigen Notiz über die wirtschaft!! che Notlage ter Privatdozentenander Um» «rsilät Frankfurt wird uns mitgeteflt, daß auch m unserer Landes-llnirersität dieselben Verhäit- ivsse bestehen. Auch in Gießen arbeite ccte grö- ferc Zahl von P r iva td 0 z en ten an ter Um- versftät 0 hn ? jeglichc Staatsbeihilse. Tos (Kfamtc Jahreseinvommen dieser Prioatdozen- fcn besteht nur aus wenigen hundert Mark, die ihnen aus Kolleggeltern zufliehen. Ter berech- Sgte Unwille dieser Kreise werte noch durch tee 2atpchc genährt, daß die hessische Volkskammer fean längst zug sagt habe, die nötigen Mittel zur tebilfe dieses Mißstandes zur Verfügung zu stet- Im; geschehen sei ater bis jetzt noch nichts. rm. Darm stadt, 20. Ott. Die Technische S'xffefi-ufc in Ta rm stadt hat den Regiemngsi- fcamik-ifter a. D. Bernhard B i 1 s t n g e r, Mt- v.hater und Tire?bor der Firma Grün u. Bilfinger in Mannheim, tn Würdigung seiner ter» vorraqenden Verdienste um die Planung und Arrs- fthrung hochb?deutenter Ingenieurbauten die Bürte eines „Tol'tov-Jngenieurs Ehrenchaltec" eertieten. fd. Heidelberg, 20. Ott. Der fontmunv fische Student Groß aus Wien hatte in einer tildentischcn Versammlung ein Hoch auf Deutsch- ktnb mit „Pfiti" beantwortet. Hierfür wurde Groß ws zwei Jahre von der Universität Heidelberg aus- reschlossen. Auch die badische Negierung verwies ihn Degen gröbtitter Verletzung tes deutschen Gast- «chtes als Ausländer des Lmrdes. - i'Ä ■ teeit £' ' ■ > lp l?: >■ ■ ^ioU^I fttie. et>o(f) ijr' ftW h IDgin wax'^M I ■ i ■ “nir- | 1 tote vor M ■! Mlttbfenj l «mbt tr iM “«TngflDttbt 1 3u ümmaiti Igemeine Wtz IvNlM I Frankfurt Abend- Abend- Schluß- Schluß- Märkte. mc. FrankfurLa. M. 30 Ott. D>r hcu^e Vieh markt 'war rech! sch.vach beschütt, -bo Ocksen, 61 Bullen, 360 Kühe, 795 Schweme, 114 Ferkel, 726 Schafe und 87 Kälter stauten tum Verlauf. Die Preise hielten sich ungefähr in der Höhe der Vorwoche. Och'en foite.cn 7,50 bis 10 Mk. Lebendgewicht. Schweme lamen auf 1b bis 20 Mk. Kälber wurden mit 9 bis 12 Mk. bezahlt. Es blieb einiger Ueterstand. Das Geschäft war recht schleppend^ berichten, daß die Nachricht von dem Bestehen der Msicht, beit zweiten Sohn des Königs von Belgien zum König von Ungarn zu machen, jeder ernsthaften Grundlage entbehrt, Ans dem englifchkn Unterhanft. London, 20. Ott WTB.) In der gestrigen Sitzung des Unterhauses erllärte Bonar L a w aus eine Anfrage, daß die Durchlüh - r un g der Friedensverträge tn zufriedenstellender Weise vor sich gehe, und daß die britische Regierung sich nicht mit der Aburteilung des ehemaligen deutsche n K a i se r s beschäftigen werde. Chamberlain erllärte, daß Oesterreich bi:h?r noch kerne Sclftffe abgelte erl hab -, während.Deutsch and in entgcgenfommenfcem Maße den Bestimmungen ton Spaa über die Kohlenliefennigen nad?gelbmmcn s. i Weit?rhin feilte er mit, daß die von allen Ländern Deutschland gemach en Do schüsse ungefähr die dreisaäx' Höhe dn von Grüßbritamucn ge- l istetcn Vorschüsse err icf/tc. Ter Abg. Brace erllärte, die Bergarbeiter müßten den Vorschlag der ^Regierung, die Frage des Stteiks einem Schiedsgericht zu unterbreiten, zurückw.isen, d.r Di: Erfüllung ihrer Fordern gen von einer etci* g ?rung der Produktion ^hängig g.nuiü.t werde. Tie Bergarbeiter befürchten aber eine 1 e erpvoduk- tion. W^tn die Bergarbeiter eine NteteAage erlitten, dann würde diese nicht dazu teitragen, die Kohlenförderung zu steigern. Nachd:m der Ka- bincttsrat die Vorschläge Braves geprüft hatte, erllärte Lloyd Georg«, daß mehrere «vt* schlüge unklar feien. Man verlange von der Regierung, wenn sie die Forderungen der Bergarbeiter annehme, nichts anderes, als datz fte thre bisherige Haltung auigete. Die Negterung set nach wie vor bereit, alle B-orschlägf zu prüfen, dte g-cchnet feien, den Wünschen ter Bergarbeiter gerecht zu werden und die Kohlenprod.rktion zu erholten. Die ^Regierung vetkenne al.erdftigs nurt, daß Kursabstriche bis Verevrzctt 10 Pwz. und darüber gefallen lassen mufeteit. Als aber wiederum die Erfahrung gemacht wurde, daß bie heran sfommende Ware glatt auf genommen wurde und sich in einigen Montamverten, besonders Harpener, die Aufkäufe, fertsetz:en, befestigte sich die Stimmung, fe daß sie allgemein wutSe. Von Einzelheiten sind zu erwähnen, daß Har- pener, A E. G., Phönix, Augsburs-Nümberger, Zellstoff Waldhof, Ueber'eebanten und Bagtetd- bahn-Obligwfonen erheblich belfer, bag?geii BL- marckhütte, Bochumer, GußstaA, Th. Gold,chmtot, Deutsche Waffen u. Rhcinmctall zeitw.t e nicht tut* erheblich- iticbrtger notierten. Sonst hielten stch tne Kn rsv er änd erungen in engen Grenzen. Mislaichs- devtsen erreichten nach schwachem Be.finn un^sähr ihren geistigen Stand. Das Gesckstift im Groß-- verkehr mar etwas ruhiger, bleibt aber utKzssa- inbuftrieroerten infolge ter an.xtuemten Kauflust teö Publikums urtöeräntert äußerst lebhaft. Frankfurt a. M., 20. Okt. Börsen- stimmungsbild. Im Mittelpuntt tes Interesses stauten Harpener. Man eröfsncte 505, ter Kurs wurde später auf 509.— gesteigert plus 31 Pvoz. gegen den Stand ter Nachbörje am Mittag. Rh?instahl konnten sich aus 560 erhöhen plus 11, Phönix Bergbau auf 668.— plus 4l/2 Pvoz. Buderus hielten sich auf dem Mittags-- niveau mit 478.—. Deutsch Luxemburg ftttd 3'r Proz. Hölzer, 384.—. Elektrowerte lagen fest. AEG 308.— Fflten il Guilloaume 523.—, 3jgen 7 Proz. an. Nvrdd. Lloyd sind um 2 Proz. mbessert, 1791/2. Ctemische Werte lagen über» roiegeni) behauptet. Elettr. Schnickert 247—, etwas lebhafter umgesetzt. Reges Geschäft mmhte sich bei Schlinck u. Eo. bemerkbar, welche mit 3öo.— 13 Pvoz. anzogen. Maschf. Batenia 32v.— rationiert, plus 25, Spinnerei ftdalferstautern 010 plus 15, Haufwerke 3'511611,.340.— 5 Pvoz. Zellstoff Waldhoi 47b.—, Zellstoff Aschff- fenburg 545 rationiert. 4-sprvz. Anatolier W feit, 175.—. Zoll ürten steigend bis 100 —, an ter Nachbörse höher gesucht. 4proz^ Bagdad 189.—. Im freien Verkehr rourtet Vtemstelder Kuxe 5000.—, Julius Sichel 1425, Teucch- ftfe- yochschulnaehrichten. Speisungen der Studenten. Berlin, 20. Ott. (WTB.) Die Quäler beginnen, wie wir Höven, am 1. November mit Der Eirntichung ter Speisungen ber ©tu* tzent enschaft ter Umüerfitäten und technffck;cn g.schulen in Berlin, Breslau, Bonn, Dresten, nffurt a M., Gö'ttngen, Leipzig- und Mann- 1. Die Maßnahme, die anptiüti § ter Notlage unterer Üubi-renten Jugend mit auftichtig» r Tank- ferfeit begrüßt wird, wird von ten Quäkern im mgften Zusammenartei.en mit den totalen Ausgüssen durchgeführt, in denen ter Rettvr der betreff enten Hochschule und die Vertreter ter Studentenschaft entsprechend Mitwirken 'werden. 976,- 966,50 968,50 981,- 974,- 981,- Mis un an !thote" wjg ÜnstffM fcljjjj xm'dwlt MW • ■ Mn, könM' 'CiKnbcnob>'[ M M M' 10 nur eui rs Michhg'^ «oll ForlbildE^Mf km. aMlnenfai^ll,M Ma ALM - ,^NNtL?,M iet 1 HM t'3* Kurs 20.10. 79,50 67,40 63,- 63,- 162,75 330,- 277,78 203,- 171, — 164,50 181,- 179,75 618, - 378,50 381,50 490,- 287,50 291,40 662,- 560,- 404,- 300,- 245,50 525,- 238,- 475,- 316,- t€f* berreßcnd auf dein neuen Friedhöfe statt. 11191 Li ■ 50er-Vereinigung im z'. mSLHABMONIKHEI vormittag 7 Uhr statt. 117433 11195 komplett EiNHORN 6. A niatQ vorzuzeiqen. L für Oberhessen 11185V Morgen Freitag bi« inkl. Montag halt gesucht. 017380 Dienstmädchen gesucht. 017396 s gesucht 017429 «9 Vereine © LB 2.8 © © Christiane anbach, Moltkestraffe 12. Regie Regie r 1. Ko 2. Ä 3. Bi 4. Bo 5. Re 6. Re Gießen (Wilhelmstr. 36), 19. Oktober 1920. Die Beerdigung findet Samstag den 23. Oktober nachm. 3 Uhr 1. Al 2. He 3. Ke 9 4. £( 5. Ri 6. B- 1.0t 2. W 3. Kr 4.3i! 5. Ti 6.A 1.Ä 2. Sc 3. Bi 4. £e 5- Fe 6. ftunaer schreibgew. Hand- werker. KriegSbeschäLig., iuchtTteKuna als ^affen- bote uiiö., evtl, in grö^r. Fabrik. Schrift. Angeb. irnt. 017408 o. d Gieff. Anz Gieffen iBuddestr. 4), Friedberg, Offenbar, Weimir, 21. Oktober 1920. Die Beerdigung findet Freitag den 22. Oktober, nachmittags 2V$ Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. — Blumen- und Xlrauzfvendeu im Sinne des Ber- storbenen dankend verbeten. Die Seelenmeffe stndet SamStag Regle'Ernst Lubitsch Jn den Hauptrollen- ■V ttiltoagsffihjge Mit WZMMhWS- U IrsSe«!sgeA fuß tiaoOten MM sti dsrttSM toltl. Schrift!. Angebote unter 111921) an den Gies; Anz. 1. ®i 2. Re 3. Sc 4. Gi 5. Bi 3. Al siird Oben Rech!> BO~ Sttgre gefunden. w«n] HammttraKe LI. BnUenverkans. Ein fetter Simmentaler zirka 18 Zentner schwerer Bulle soll auf dem Wege des schriftlichen Angebots verkauft werden. Angebote pro Zentner Lebendgewicht sind bis zum 23. ds. Mts., nachmittags 6 Uhr. bei der unterzeichneten Stelle, woselbst die Bedingungen bekannt, gegeben werden, einzureichen. 11198 Leihgestern, den 20. Oktober 1920. Bürgermeisterei Leihgestern. Hetz. In tiefer Trauer: Postsekretär Adam Lotz und Frau Auguste geb. Schulze. Mittwoch nacht verschied saust mein lieber Mann,unter guterBater, Schwiegervater und Grotzvater I Kaufgesuche | Fizmo gebraucht, zu ka'fen gesucht. Angeb. in. Preis an Alfred Finke, Diele«, Weserstraffe 9. 017M kksWvcr. Heiterkeit. Heute DonnerSta« abend, pünktlich # Uhr • Hauptprobe int kath. Vere nSstauS. 0174C8 Der Vorstand. Siebener Hausfrauen=Verein. Die Listen über Gebrauchsgegenstände, die Vereinsmitglieder abzugeben haben, liegen jeden Dienstag, nachmittags von 2—4 Uhr, Wetzsteingaffe 19 auf. Die Mitgliedskarte ist >• Gottfried Pfeffer Alter von 79 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Marianne Pfeffer geb. Huhn r/afct-M.r (st&iS te| BttliiikrE^koHrm für Kilücrjtch sucht gut eingesuhrten Dertreter sür Platz und Umgebung zum Besuche v. Konfektion, Schneider- geschästen und Manufak- turisten. Offerten mit Angabe von Referenzen unter K. 3101 an Rudolf IN <»Hse, Berlin S.-W. 19. i,iMS8 Kksthr.MalttgklijlM für Möbel- und Wagenlackierung für sos. gesucht. Kamercit, Malermeister, LaaSvbe a. d. L. ui?» MmMelSeiiilm MütterKurs 11190D zur Anfertigung von Spielzeug und Weihnachtsgeschenken unter Verwendung möglichst wertlosen Materials. Beginn l.Novbr. Anmeldung und Vorbesprechung am 28. Okt., nachm. 5—7 Uhr, Gartenstr. 30. Kassenschrank mittl. Gröhe zu fnuf'-n Fräulein sucht Stelle als Stütze oder Kinderfräuleln, wo Hilfe vorband. Auch nach auswärts. Sckr. "ngeb. um. 017810 a. d. Gieff. Anz. Apfeltorte mit Guß. Zutaten: 200 g Mehl, % Päckchen von Oetker’s Milch-Elweifr- pulver, 1 Eßlöffel voll Butter oder Fett, 1 Eßlöffel voll Zucker, % Päckchon von Dr. Oetker’s „Backin“, 6 Eßlöffel voll Milch oder Wasser. Zutaten zum Guß: 140 g Mehl, 80 g Zucker, 1 Eßlöffel voll Butter 1 Teelöffel voll von Dr. Oetker’s „Backin“, % Päckchen von Oetker’s Milch-Eiweißpulver, i/4 Liter Milch oder Wasser. Zubereitung: Mehl, Eiweißpulver, Butter, Zucker upd „Backin" verarbeitet man mit der Milch zu einem festen Teig, rollt Ihn aus und belegt damit eine Obstkuchenform. 3—4 Pfd. Aepfel werden am Abend vorher ges-aält, in Scheiben geschnitten und ein gezuckert, dann belegt man den Teig mit den Apfelschnitten. Die Zur*’en zum Guß rührt man zu einem flüssigen Teig an und gießt die Masse über die Apfelscheiben und backt dieTorte 30—40 Mln. ^8iir>n®c§i4Tage! Allabendlich stürmischer Beifall des Sesamtprogramms! - Zirkus Blumenfeld AltreBommlertoB.erstklais.Unternehmei. Feber 100 Jahre bestehend! Donnerstag abend TVzühr Qala-EBite- ^orsteBBung! Heute nur das Beste vom Besten! Auftreten des gesamten erstklassigen Künstlerpersonals in seinen Glanznummern, Reiten und Vorfü ren der Neuzeit beit dressie:ter Schul- und Frei eitspferde! Die urkomischsten Spaßmacher! Allabendlich größ er Lecherfolg! ifenen finge Itönbigen A Tarm Wsisches Stadttheater »rcitflo, 22. Oktober: 3. Freliaa-Abonn.-Borst. Metts. gesucht. AuSssthrl.schrisil. Angeb. m. Breis u. 11112, an d. Gietzener Anzeiaer.1 Ans. 7, Ende9'/.Uhr. loWc WW StL v>74.qWcst-Anlaseerill. Für Eisendühuer. Nahe Bahnhof gelegenes 4x2-Zimmer-Hau- zu verkausen. 1 Wob», wird durch Kauf frei. 017437 Tchaumberger & Lob«. Svrechz.: 8—9, 1—3. 7—9. 4- u. l» Zimmer Hänfer zu verkausen. [017-114 H. Lchmitz, Mäusbura5. 2 Landösen, b?,«. m gek. KWühkrd, 1 neuer Herd, 1 Tafel- wage, 2 Gasherde billigst Schlosserei Schön, 1110% Schanzenitraffc 1. ,,Singer • Verschiedenes | la. Batterien stets frisch, Mk. 3.50. W14 Carl Schnack» ssir Freitag a>esd näehete preße ~W1 XpT" VsrslLNnvs ».ae a« ro ramm tB Varverkan! d Eintrittskar' en im Zigarr.- Geschäft Petersen, Marktplatz, und an der ZirknekMse. “‘"c Versteifter« ng. Areitaa de« 22. Oktober d. I., vormittas» 81/, Ubr, versteigere ich am Güterbabnb f in Gletzen, allgem. Ausladegeleis, für Rechnung dessen, den es angeht, gegen bar e einen Waggon Weißkraut. Berttei/reruna bestimmt. Hekler,Gerichtsvoll-ieheri.Gteken,Babnbofttr.S»! Stelnholzffißbodenfabrik „llassia“ Schmitr, &. Htnner. Gießen, Mftusbnrg »■ lieberuehen al.ee ausgetretener Dielenbelage mv Tre'veustuien mit Stein iol^. [01 TO- Neuau -•■iiliviuifl auf jede leite Unterlage, "g laofd-u.Silber- Geg^nständs kaust w hoben Preisen (bei Bereinbarung Nachnahme gestattet 11178c Höhnjratikfertü, Bleidenitraste 16. «Int erhaltener ~ Militärmantel zu kauf. gel. Schr. Angeb. u. 017415 an d. Gieh. Anz. mwrn weiß und kreme 3.50, 3.90, 4.50 3 Größen 11U0c Mat to Bahnhofatr. 14 Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, heute abend 91/, Uhr unsere einzige, heißgeliebte, hoffnungsvolle und brave Tochter Elisabeth nach schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden hu 20. Lebensjahre zu sich zu nehmen. z lästij Weisung : fr gehöre, p ohne ( r* und er N.dersone RiitTio M.Endlic pjew un Fn^nbf] kwylich ■ Eitet ii Beeilen Z F^t ein, |A B2, IKensha •?fe nach ft* eine •» b f ble Ta Jftttnbie M ZZ le-1 CM I I $}*? I I I du Füllofen bittiast zu verkaufen [,nM Kaikcr-ASee 13 v. Sthmelnpttsg. Silier n. 3 ßlte Illffie z« G?rt5uf. 0174--1 Bleichstraste 18 p. KittderwageffI zu verkaufen. 017440 Liebiastraste «3 Htb. v. Elnitre eilte Hinten als Kartoffel-Kisten geeignet, ah verkausen. Ol7,t“ Liebigstrahe 33 Part. Shßts Msttclten i für 11 s. Mädchen zu ueif Frankfurter Str. 98 l. Not. Golienne-Seidcn- kleid,3^>0M., 2B. Weibe Lederipanaenschnke (3*), ie45M, 1 weist. Ballvelr 80 M., alles wie neu, z. vk. Schr. A.u.017435 a.d.«4.?l. 1 Uaene Mil.-G bnfir schube und Nnf-Stiefel (39 41), z. Umarb. nut ge- etnnei. zu verkaufen >l7«is Löwcngasfe 22 III. SamStag den 23. Oktoher, vorm. 10 Uhr wird der Weidebulle (Herdbuchtier) der Jungviehweide Tiergarten b. Hungen auf der Weide meistbietend versteigert. Gießen, den 19. Oktober 1920. Landwirtschastskammer-Ausschrrtz | Lichtspielhaus X ßahnhofstraBe 34. "'"e --------1868-1918-------- Am Sonntag, dem 24. Oktober, nachmittags 4 Uhr beginnend: Ä0-31WW mit Tanz usw. im „Philosophenwald". Wir bitten die werten Altersgenossen nebst Angehörigen um vollzähliges Erscheinen Giehen, den 14. Oktober 1920. iiiWv Der Vorstand. Wulm Haushalt bei kleinem Taschengeld. Familieu- anschlust. Schrisil.Angeb. unt. 017457 a. d.Gwg. Anz. \ Verkäufe | Vie Ariftragaebrr Heiner Verfansr-Ameiaei werden vebie», mit« allen d«- OTt tz«n Ai-arboten i^te vsreil« lStrahe,Han»numm«u>.»Sl0M- w«rk)zuveröile-ulichen. SellMt eerbtikl I»leib»a, Io wolle man IchristUch« An-ebole unter der Anzeiaeimimimer fortwrn. Auodunft aber Adressen u |. f. durch die EelchSstestell« kann nicht erteilt werden. Ktttenberastraste 291. tüchiig^ MWe« für meinen kleinen Haushalt gesucht. Ik-ran Amts- Srridrt^rnt TiörfcL Eüd- _ttlnac 19 1. __[0l74fi7 | StalSen^esuchgl Junger Kaufmann, 21 Iabre alt, mit allen kaufmännischen Arbeiten vertrant, sucht ver 1. November vaffende Stellung auf kaufinäun. Bureau. Schr. Angebote unter 017829 an d.n Kiest. Anz. m lapfflm evtl, auch Keller, auf 4—6 Wochen sofort .zu mieten gesucht. Schriftl. Ang, u. 017455 a. d. G. Anz. ItWft w (Steller) z. Ueberwintern von Lorbeerbäumen ges. Wilb. Moier.C-lärtuerei Wieseckec Weg 10. Televbon 214. vl7<7< H. Roll, Neustadt 57. Suche für sofort ob. svät. bei bobein Lohn tüchf. das selbst, kochen kann u. alle Hausarbeit uerft. Zweitmädchen Vorhand. Fra:: Dr. Weil, 11156] Liebiestraffe 32 Sröfätliäcö SläHfn Pony ":„k" (sehr leicht, elegant u. sau neu) u. ttZeichirr verkauft Eria'i^r tosina zur Aushilfe für zwei Monate gesucht. Meldungen erbeten an jrreiökasserechner Kaust Ziesten. oi7476 ^Einige 3iiinei- Billet1 werden in meiner Fabrik Garbenteich eingestellt. MWAEMM Zigarrcufabrik. Landwirts-obn. her studieren will, sucht vom 26. d. :0k., svätest. l.Nov.ab Wohnung. Schriftl. Angebote unter 11174 an den Gieff. Anz. Gut möbliertes Wsijü-tt.LülsiztMtr für solid. Dancrmictcr gesucht Schriftl. ?Ingeb. unt. 017447 u. d. Gieff.Anz. Student sucht ;''i’45° meM. ßimnier. Schriftl. Angebote an Miiblich, Dammstr. 22. Möbl. Zimmer mit oder ohne Pension für 1 oder 2 Herren gesucht. Schriftl. Angeb. u. 017445 an den Gieff. Anz. Gesucht Mansarden- ob. leeres Zimmer 0L4:w Xeaen Bäoe 5 111. Ein bis zwei Morgen Acker gegen hohe Pacht zu pachten gesucht. Fritz, Keßler, 10910__Neuenweg 33.__ übersetzt deutsche 5torresvondenz ins französische? Schr. Angebote unt 017453 an den Aiestener Anzeiger. Akademiker sucht guten böMl. Privat-Mittagslisch Schriftl.Angeb. unt.017458! au d. Gieffeuer Anzeiger, Zwei Freundinnen, kath., häuSl.errog., m.e'w.Vermög., möchten m.kath., sol. Herren im Alter v 30 ft. bekannt werden zwecks ivätercr Heirat. Sdir. Angebote mit Bild unter 017452 an den Gieff. Anz. vnlrsneiisßsffeit! Von erstem Kurz-, Weiffund Wollivaren-Gefchäft in einem Landstadtchen Oberheffenü m. Industrie I. Verkäuferin gesucht. Verlangt wer- »en: la. Kenntnisse der Branche mbesteUmgangö- sorinenmit Stadt-u.Land kundschaft,- gelei tet werden: gutes (ffehalt und beite Behandluu.r Schr. Angeb. mit ausführlichem Lebenslauf, GelialtSan- svrüchen und Bild unter lH.SÖDn. d. Gieff. Anz. erb. OeMuferlll für den Monat Dezember gesucht. Max Marnin, 11200 Bahnbosstr. 4. Mehrere Wffism für Strümpfe gesucht. Dieselben müssen die Strümpfe selbständig od. nach kurzen Angaben strickm. Bei zufriedenstellenden Leistungen Ausrücken zu Abteilungsleiterinnen. Guter Lohn und Unterkunft wird gewährt. Schriftliche Angebote unter 11187V an den Gieff. Anz. erbeten Bess. Mäd^en od. eins. Stühe z. einz. Dame ges. „t7«o Moltkcftraste 2 v. Ltd. junneS MA» für meinen kleinen Haus- 5 gebt. 3lmmertaten 1 mit Rahmen, 88X200, und 5 MWÄ? Wt mit Bekleidung, ($8X124, zu kaufen gef. Schr. Ang. u. 017442 an d. Gien. Anz. ®ehrai4*t.,at rhrc fachen Arbeiten beendet. Sie hat ftcb .geetmgt einen einl-eitlichen internationalen Typ von 'sen. Sie hat sich auFterbem über die Frage des -kten Eisenbahnverkehrs ausgesprochen und be- osscn, die sofortige Einlegung btrefter mter-- ionaler Züge zwisckxm. den Hauptstädten Eurv- zu empfehlen. Die „Jnt.nnsigeant" betont, j die deutschen Delegierten sich wahrend der batte über diese Frage nicht ausgesprochen ten. Es wird vermute das; deutscheri'"its viel- ht daran gÄacht werde, über Holland eine Suite schaffen nach den Hauptzentren von Mttteb opa. :er -Verein rauchsgegensi^ :btn haben, litt ;g« von 2-4 Q MilgliedSkari! hi 3nha[tS:Ucberiid|i: Durchführung des Tumultschädengesehes. - Bekanntmachung bete, die Versorgung der Bevölkerung mit Kartoffeln. - De- nehmigungspfllcht für den Diehhandel und Kleinhandel mit Fleisch. - Betriebseinschränkung. - Oienstnachnasten. - Feldbereinigung Ettingshausen. Schlosser Wilhelm D e u s i n g - Lollar, Bürgermeister Fendt- Hungen, Oellonomicrat Hoffmann- Hof-Güll, Fabrikant Langsdorf-Friedberg, Bauunternehmer Th. Mörschel-Friedberg. Als stellvertretende Mitglieder- Gutspäch'ter Karl Hesse- Otterbach, Bürgermeister I o st - Bermu shain, Kreiskeuerwehrinsp.-k or Müller- Friedberg, Zigarrenarbei'er Friedrich N c u m a n n - Schotten, Drogist August Noll- Giesten, Möbclsabrikant Gust. R a m s p e ck - Alsfeld. Oberschlcsten. Beut Heu (Oberschl.), 21. Okt. (Wolff) General Leroud ist nach Oppeln zuruckgekehrt und hat wieder den Vorsitz der i n t e r- alliier ten Kommission übernommen. Bekanntmachung. Betr.: Kartofselversorgung. Gemäß Verfügung des Hessisch>en Ministeriums des Innern zu Nr. M. d. I. 26 009 vom 13. ds. Wts., wird auf Grund des § 12 Bekanntmachung betreffend die Durchführung des Tumnltschädengesetzes vom 12. Mai 1920. Vom 25. Seplebemr 1920. Auf Grund der §§ 2, 3 und 4 der Verordnung, betreffend das Verfahren zur Feststellung der Entschädigungen anf^Grund des Gcieve-^ über die durch innere Unruhen verursachen schaden vom 15. September 1920 tReichs-Gcsctzbl. S.' 1647- wird hlermit das Folgende bestimmt: 1 Ausichü.se zur Feststellung der Entschädigungen auf Gruno des vorbezeict-nelen Reichsgesetzes werden für jede Provinz des Landes mit dem Sitz in Darmstadt, Mainz und Giesten gebildet. . 2. Zu Mitgliedern der Fe st st e l l u n g s a u s 1 ch u s s e werden hiermit ernannt: L)für die Provinz Starkenburg: Kreisdireklor Muhl- Darmstadt als Vorsitzender, ^rcisamlmann Dr. Ahl- Darmstadt als stellvertretender Vorsitzender. Als Mitglieder: 1. Kaufmann B r a n d st. ä t t e r - Darmstadt, 2. Zimmergeselle Adam L c i n i n g - Eberstadt, 3. Bcandver,icherungsinspek.vr Baurat Reh-Darmstadt, 4. Bauunternehmer Iaiob Rein- Michelstadt, 5. Rentner Schmidt-Weitzgerbcr -Offenback), 6. Reckjtsanwalt Dr. Stein-Darmstadt. Als stellvertretende Mitglieder: 1. Weihbindergeselle Wilhelm Drach - Darmstadt, 2. Renmer Grünewald -Babenhaulen, 3. Schneidermeister Franz Nessel- Offenbach, 4. Gutsbesitzer Karl R o t h m a n n - Erfelden, 5. Brandverjicherungsinspek.or Baurat Sehrt-Darmstadt, 6. Allbürgermeister Wenzel- Hainstadt (Kr. Offenbach). b) fü r die Provinz R heinhessen: Oberregierungsrat Schön-Mainz als Vorsitzender, Rechtsanwalt See-Mainz als stellvertretender Vorsitzender. Ms Mitglieder: 1. Arbeitersekretär.Engelmann-Mainz, 2. Geh. Gewerberat Joh. Baptist F a l k II. - Mainz, 3. Kaufmann Ludwig Guggenheim (i. Fa. David Guggenheim), Worms, 4. Oekonomierat Moritz H a h n - Heßloch, 5. Architekt L. Mertes - Mainz, 6. Brandversicherungsinspek.or Baurat Thetß,-Mainz. Als stellvertretende Mitglieder: 1. Baurat Baltz, KreisbauinspeUor des Kreises Mainz, 2. Kaufmann Fro h nweil er-Mainz, 6. Arbeitersekretär Thomas-Mainz. o)für die Provinz Oberhessen: Ncgiernngsrat Dr. H e ß - Gießen als Vorsitzender, Regierungsrat Hemmerde-Gießen als stellvertretender Vorsitzender. Ms Mitglieder: 1. Fabrikant Georg Al l m e nd i n g er-Grünberg, ALW I l UL', pv *--- —--------' 7 . - . x bte das Vertrauen rechtfertigen, mit dem tcy die Zukunft betrachte. Daß wir in Berlin im vorigen Winter mit 91 Prozent Kohle beliefert waren, wird wo 1 niemand glauben, der selbst erfahren hat, wie wir gefroren haben. Hessisches Ministerium des Innern, (gez.) Dr. Fulda. '•ch-Elwtiu ^ucke: i SWy,e? ElMldvo äckchen vie ihn aus ind 20 »m Abend dann btl^ an und e 30-40 Mln. wuig. rb 3- vormillk J MerbnlM ,silr Rechnung^ XTak „Ha*11* £ iietÄ Ziein^ow utntni en. nba $tbruai w Wi 3nltihitsw irhen MM men für bakttn le, Untetfnd)ii| düngen erbeten । nb 2. HoD(ail । Nathaur, t wird, [m3 Hi sei nter Kaffee meckend Köntanlage I Kaffee = ierdux ße 27. llA- Danzig. Danzig, 21. Ok:. sWTB.) Nach eurem Telegramm des Smüerberich en.a tjs .ter, ,,Tan- liqet 9?cuef.xm Nachrich en" aus Paris loll tne llnterziicknung einer Konvention zwichen Polen und Danzig am Samstag nachmittag en-olgen. Im Anicbluß daran soll die Proklamat^ron der Freien Stadt Dan zig erfolg n -L-urch eine Grläiimg werden mit dem Augenblick der Unterzeichnung Dags verschlimmerte sich Ne Suuw.on be- träcktlich. Die Trieften der Trabe Union teilte der R gvrung. ntii, M alte V^rba nde den G en e ral itre r ? erklären wu^bm, rocrat die Rcgtermig nick^binnm 24 ^ur^r «uune Fvrberun-gen der Bergarbeiter etne beirieotgenDc Antwort acbe ~ Amlterdam, 21 .Okt. (WTB.) ^CF Nieuwc Rotterdamsche Courant meldet aus London: ~ ~ a>- Paris, 21. Okt. ''WDB) Nach nner den Mendblättern veröffentlichten Meldung , Konstantinopel soll der Delegierte der Sowiets in Eriivan ein Ultimatum an tne armenstct>e Negiermw gerich^ et haben. Er verlange vor allem das Bcrfügungsrecht über die Effenbahn zum Transport kemalistischn und rusitscher Truppen sowie ferner die Aufründigung. des^ F-rtcden-ver- traaes von Sören: verurteilte Verbrecher, Personen ohne genügenden Ausweis, unbemittelte und erwerbsunfähige Personen, aber euch Personen mit ansteckenden Krankheiten shierin ist Nordamerika bekanntlich besonders scharf). Endlich: politisch g ''ährliche Personen. Timowjew und Lofowskt haben auf deutschem Noden Handlungen begangen, die der Staats- mwalt verfolgen müßte, wenn es nie)1 politisch ratsam wäre, die beiden Russen so schnell Die möglich nach Hause zu schicken und nicht 'lwa hier in £>oft zu setzen, um ste ab- zuurteilen. Beide Kommunisten haben öffent- iich vor einer Menschenmenge ihre Gesin- nungsgenossen zum Hochverrat aufgefordert '§§ 81, 82, 85 des Strafgesetzbuchs^ Zum mindesten ihaben sie Aufreizung zum Klaswn- kampfe nach § 130 begangen. Denn ste haben z.B. in einer Versammlung von Arbeitern in Trotha bei Halle gesagt: Kein Arbeiter solle die Waffen abliefern, sondern gebrauten, um die bürgerliche Regierung zu stürzen unb ihre jetzigen Träger nach Kriegsrecht Pl beseitigens Dieser Aeußerungen wegen ist ^iqcige erstattet worden. Aehnlich lauteren ja auch Sätze in den Ansprachen auf dem Vlrteiiage selbst. Ausländer, die sich solche Delikte auf deutschem Boden zuschulden kommen lassen, sind selbstverständlich „lästig" ttnd 'können sofort auf den Schub gebracht Merden. Aber auch wenn Delikt: nicht Vorlieben, gilt das Ausweisungsrecht einfach angesichts der politisch bedenklichen Pwsönltck)- leiten. Die deutsche Regierung, die voni An bag Ledebour aufgefordert wn.rde, Sorge um die Beseitigung des Ausweisungsrechtes $u tragen, wird gerade im Gegenteil dafür sorgen müssen, daß uns in unserer ohnehin w gedrückten politischen Lage dieser Schutz Legen ausländische Einflüsse möglichst er- Ausdehnung des Sfre'ts in England. Paris, 21. Okt. (Wolff.) Wie die „Hu- manitö" aus London meldet, wird S m i l 1 i e, der BergarbeiterMrer, heute in Glasgow eine große Rede halten. Die Eisen b ahne r haben gestern ül^er die Lage beraten Eo bestand fast einmütig der Gedanke^ unter deir Delegierten, svfvrt in den Streit zu treten Die Beratungen werden heute fortgesetzt Gestern wurde fern Entschluß gefaßt, m der Hoffnung, daß die Regierung.einen Schritt zu einer Verständigung mit den Bergarbeitern tun würde. London, 22. Okt. (Havos.) Mit Ausnahme von Südwales, wo die Bergleute zum Ltrelk bis zum Aeußerften entschlossen sin^ man allg^ mein in den Kohlenbecken^der Ansicht, daß eine friedliche Beilegung des Konffcktes noch möglich ist. Aus Süd-Cumberland und dem Becken von . Durham werden Blünderunge gemeld^ London, 21. O?.. > Reuter) Da' K^mere-z der Eisenbahner bat sen, ckm ^"nnteg uni MittcrnackU in den Streck zu.treten wsmi i.id't vorher die Verhandlungen zwicken der -nc- gicrung imb den Bergarbeitern roieCer amgenvnv- Aus öcm Reiche. Dir auswärtige Lagr. Berlin, 21. Okt. (WTB.) Der AuS- uß für auswärtige Angelegen- iten behandelte in seiner Nachmittagsstt- tg am Donnerstag im Anschluß an die sführungen des Neichsministers des Aeu- n die gesamte auswärtige Lage. : Redner aller Parteien äußerten sich zu i Beziehungen Deutschlands gegenüber den izelnen Mächten. Die Verhandlungen tour* als in ihrer Gesamtheit vertraulich er- ct. Mehrere Berliner Blätter brachten über am Donnerstag morgen ebenfalls vertrau-- ) geführten Verhandlungen des Ausschus- , soweit sie Oberschlesien betrafen, Berichte, in den entscheidenden Punkten Unrichtig- ten enthielten und schon deshalb nicht vorn isschuß herrühren dürften. Beschlüsse des Neichsrats. Berlin, 21. Ok-. (WTB.) Der Reichsrat edigte in 'einer heutigen Sitzung unter dem rsitz des Reichssustizministers Hcinze den Ent* rr der Verordnung Über die Wahl des 'icks Präsiden ten. Die Vevordnung lehnt . an die Vorschrif en über die Reichstagswahl- mung an. Angenommen wurde der Gesetzent- N über den S ta a t sgcr ich tshvO Der Ent- rt nimmt für den Staatsgerichtkhof eine zwei- Kompetenz in Missicht: 1. Er s)tl em ent- mber Gerichtshof für Verfassungs- und Bergsstreit Seiten sein, die am Gnmd der Verurkunde entstehen, 2. ein Gerichtshof zur ^eitrimg über Ministeranvagnn gegen den Retcksvräsidenten und den Reichskanzler. .Der Staotsgerichtshof soll beim ReichS^riM eingerichtet werden Sein Präsdeut i t in her Regel der ReichsgerichtspräsideM selbst. Das Verfahren m Versalsmigs- und Verwaltungfflreitikf.'eiten ist grundsätzlich nicht öffenlid). Für die Ent (Reibung in M inisteranklage'ack^n ist bej Versah en öchent* Itd. Auch das Urteil wird öffentlich geipoochen. Preußens Defizit. Berlin, 21. Okt. (WM.) In der preu- ßissie.i Lantesarr ammlimo e T art? Fn anzmmister 2Übemann bei der Etatsveratang, daß der Haushalt mit Ende b-5 Rechnungsiahres em Defizit non b re i Milliarden ergeben werde. Ter Ausbau des Steuersystems werde nötig sein. Die Erwe'^erung der Selbständigkeit der preußischen Provinzen. Berlin ,21. Okt. (Priv-Tel.) Wegen der in dw preuß sck«n Ver assimg v) g? ehe ei enen* tuet en Erweiterung der Selbständigkeit der Provinzen hat der mit den vorbereitenden Arb'iten bcauftvagte Staatsminister a. D. Drews laut „B. T." Einladungen an sämtlich- L.mdes- direltoo-n zu einer Vorbesprechmig in Berlin zum 25. Oktober ergehen lassen. Die NeuorÄnung der Polizei. mc Frankfurt a. M., 21. Okt. Nach den Vorschriften der Entente muß die Sicherheitspolizei mit der alten Schutzpolizei vereinigt werben. Tie neue Polizei in Deutschland wird aus 150 000 Köpfen bestehen, davon erhält der preußische Staat 85 000, ohne Verwaltung?- und Kriminalpolizei Tie neutrale Zone wird mit Polizei in einer Stärke von 20000 Mann belegt, die, einmal än festen Standorten untergebracht, nicht mehr ihren Standort wechseln dürfen. Auf Fr a n k f u r t ent a lt eine Kopszahl von rund 2000 Beamten, von denen der dritte Teil mit Gewehr ausgerüstet ist Die Reviere werden auf 23 vermehrt und haben sämtlich Kriminal- und Berwaltungsbeamte. Tag und Macht werden 600 Beamte den rJitoiTT) Äne « vi -1 Straßenpatrouillendienst versehen, außerdem z Mfw gestern die I besteht Ä für besondere Mie erne B-r-tt'. Bekanntmachung betreffend die Versorgung ter Bevölkerung mit Kartoffeln. Tie Vers-orgung imserer Beoölierung' nrü Karcoffeln hat in diesem Jahre unter ber Wirkung der freien Wirtschaft, nachoein Jahre hiirdurch die Zwangswirtschaft für die Martoticai beständen Hal, besondere Schwierigkeiten gezeitigt, obwohl nach dem Ausfall der Kartosfelernte im Lande ein berechtigter Grund zur Beunruhigung nicht gegeben ist. Es muß deshalb Pflicht aller Stellen sein, die berufen oder in der Lage sind, an-einer raschen und ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mithelfen zu können, alles zu tun, damit möglichst bald die Veranlassung ffir diese allgemeine .Bc-- Ilnruhigung im Lande beseitigt werde. Besondere Erregung wurde durch die Unbestimmtheit der Preise veranlaßt, die sich nach dem Willen der Gesetzgeber unter den Wirkungen der freien Wirtschaft durch Angebot und Nachfrage regeln sollte. Vornehmlich über diese Frage fanden am 28. Sep.ember 1920 bei der Reick)skartoffelstelle eingehende Verhandlungen zwischen Vertretern der Landwirtsck>ast, des Handels und der Verbranck>er, insbesondere der Gewe^ßchaftcn, statt, auf Grund deren eine Vereinbarung gezeitigt wurde, wonach im freien Handel ein Erzeugerpreis von 25 Mark für den Zentner Herbstkartoffeln nicht überschritten iverben soll. Unter Zugrundelegung dieser im Wege freier Vereinbarung getroffenen Pveisregelung wird auf Grund der §§ 12 und 15 der Bundesratsverordnung über die Versorgungsregelung vom 25. September bzw. 4. November 1915 und vom 20. Juli 1916 folgendes bestimmt: Als Erzeugerpreis für die im freien Verkehr gehandelten Kartoffeln wird der bei den Verhandlungen am 28. September 1920 in der Reichskartoffelstelle zwischen Vertretern der Landwirtschaft, des Handels und der Verbraucher vereinbarte Preis von 25 Mark für den Zentner festgesetzt. II. ( Die hessische Landwirtschaft hat sich, der Notwendigkeit der K a r t o f f e l b e s ch a f f u n g für die wirtschaftlich schwachen Bevölkerungskreise nicht verschließend, zur Lieferung Wii Kartoffeln zu einem Preise von 20 Mark für den Zentner, die Verpstichiung bemessen nach ter jeiveiligen Kartoffclanbausläche, verpflichtet. Der unter Ziffer I festgesetzte Höchstpreis berührt nicht dieses von den Vertretern der Landwirtschaft gemachte Liefern lgs- angebot, das im öffentlichen Interesse als die erste Verpflichtung des Kandwirts zur Be-rnhigung der versorgungsberechtigten Bevölkerung angesehen werden mnß^ Der unter Ziffer I festgesetzte Erzeugerpreis ist Höchstpreis im Sinne des Gesetzes, betreffend Höchstpreise vom 4. August 1914 in der Fassung vom 17. Dezember 1917 und den «daraufhin erlafsenen Ergänzungsbeslimmungen. Die Polizei- und Aufsichtsorgane werden angehalten, in jchem zur Kenntnis llommenden Fall der Heberfdjreitung des gesetzlichen Höchstpreises den Käufer und VerlAufer zur Anz ige zu bringen und sofort die solcherweise gehandel.en Kartoffeln der Beschlagnahme ^uzusühren. Darm.stadt, den 14. Oktober 1920. Hessisches Landes-Ernährungsamt. Neuman n. Betr.: Wie oben. All den Cbcrbiirgcrmciftcr zu Gießen, die Biirgermtiftei-eien der Landgemeinden des Greises, die Gcndarmcricstatioiien des Äreiscs nnd das Polizeiamt Gießen. Vorstehende Bekanntmackiung ist sofort ortsüblich zu veröffentlichen. Zuwiderhandlungen sind zur Anzeige zu bringen. Die über den Höchstpreis erworbenen Kartoffeln sind zu beschlagnahmen. Insbesondere ist darauf zu adjten, daß kr festgesetzte Höchstpreis von 25 Mark für den Zentner auch nicht in versckcheierter Form durch Gewährung besonderer VcrgüNlNgen überschritten wird. Gießen, den 19. Oktober 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. S i ege r t. zreiiag, 22. Moder 1920 Annahme von An^e.grn für d.c Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit, preis für l mm höhe für Anzeigen v. 34 mm Breit« örtlich 35 Pf., auswärts 45 ■ ■ Stadttheater Nircitaa. 22. Oktober: In tie Postsekret und Frau Auj an d. Lietzener Anzeiger. Gin biS zwei Morgen B e t r.: Wie oben. An den Oberbürgermeister zu Gießen, die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises, das Polizeiamt Gießen und die Gendarmerie des Kreises. Vorstehende Bekanntmachung ist sofort ortsüblich bekanntzumachen. Zuwiderhandlungen sind zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 18. Oktober 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert. der Bekanntmachung über die Errichtung von Prersprüfuugsstellm und die Versorgungsregelung vom 25. September 1915 ungeordnet: 1. Ter Aufkauf von Kartoffeln innerhalb des Kreils Güßen ist nur solchen Personen erlaubt, die neben der für den Großf handel vorgeschriebencn Handelserlaubnis oder des für den Kleinhandel notwendigen Gewerbepalentes oder Wander- gewcrbcsckeiues eine von uns ausgestellte besondere A u s w e i s k a r t e besitzen. Auch Händler, die außerhalb des Kreises wohnhaft sind, bedürfen dieser besonderen Ausweiskarte. Hiervon ausgenommen ist der 'Aufkauf des Kartoffelverbrauchs für die eigene Familie. 2. Anträge auf Ausstellung dieser Ausweiskarte sind unter Beifügung der Belege (Handelserlaubnis usw.), sowie 5 Mk. zur Deckung der Kosten, schriftlich bei uns zu stellen. 3. Personen, die ohne im Besitz dieser Ausweiskarte dennoch Kartoffeln auskaufen, werden auf Grund des § 17 Ziffer 2 der oben an gezogenen Bekanntmachung vom 25. September 1915 mit Gefängnis bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu fünfzehnhundert Mark bestraft. Gießen, den 19. Oktober 1920. Kreisamt Gießen. I. B.: Dr. Siegert. Bekanntmachung. Betr.: Betriebseinschränkung. An die Bürgermeistereien der Landaemeinden des Kreises. Das abschriftlich nachstehende Ausschreiben des Staatskommissars für die wirtschaftliche Demobilmachung in Hessen teilen wir Ihnen zur Kenntnisnahme und Bedeutung der Interessenten mit. Im Nachgang zu meiner Bekanntmachung vom 4. August 1920 — abgedruckt in der Darmstädter Zeitung Nr. 182 — weise /ich darauf hin, daß die Bestimmung über Arbeitsstreckung gemäß § 12 Montag, den 1. November 1920, vormittags 10—11 Uhr, statt, wozu ich die Beteiligten mit dem Anfügen eiitlade, daß Idie Ntchterschetnenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind . Die Einwendungen sind schriftlich und mit Grülrden versehen einzurcrchm. Tie Vorzeigung der neuen Grundstücke an Ort und Stelle findet Donnerstag, den 21. Oktober 19 2 0 rind soweit erforderlich, die folgenden Tage statt. Zusammenkunft hierzu am 21. Oktober 1920, vormittags 10 Uhr beim Rathaus. Die Offenlegung des Grenzausgleichs mit Gemarkung Harbach erfolgt später noch. Friedberg, den 29. September 1920. Ter Hessische Feldbereinigungskommissär. S ch n i 11 s p a h n, Regierungsrat. Bekanntmachung. B e t r.: Feldbereinigung E 11 i n g s h a u s e n. In der Zeit vorn 16. bis einschließlich 30. Oktober lfd. Js. liegen out dem Rathaus die Arbeiten des Zuteilungsplans zur Einsicht der Beteiligten offen. , Es sind dies: j Vereine | kksiWtt. Hciteklkit. Heute Donnerstag abend, vttnktlich 8 Uhr ' Hauptprobe im katb. Vere nsbauS. 0174Ü8 Der Borttand. Acker netten Hobe Pacht pachten aesucht. für Strümpfe r Dieselben inlisß Strümpfe selbst' nach kurzen stricken. Bei „ stellenden Leibung«, rücken au Abteilungsleiterinnen. (Hüter Lohn und Unterkunft wird gewährt. Schriftliche Angebote unter 11187D an den Gien. Anz. erbeten 3. Freitlia-Abonn.-Borst. fliesen Mittwoch nacht verschied sanft mein lieber Mann, unser gliter Vater, Schwiegervater und Großvater Gottfried Pfeffer im Alter von 79 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Marianne Pfeffer geb. Huhn Gießen iBuddestr. 4), Friedberg, Offenbach, Weimar, 21. Oktober 1920. Die Beerdigung findet Freitag den 22. Oktober, nachmittags 2'/2 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. — Blumen- und Kranzspenden im Sinne des Verstorbenen dankend verbeten. Die Seelmmeffe findet SamSlag kSntenberattraffe 201. ^Ulchtig^' für meinen kleinen Haushalt gesucht. Fran Amts- aeriicht-Srat Jockel, Süd- Anlage 19 I. [017447 I ’S A pdi'D:cl- Hanptkarten, aus denen auch die Bvuitätserhöhungen sowie die Bewertung der Zuschnitte aus Nackchargemar- Tungen zu ersehen sind; Baud Zuteilungsverzeichnis; Bände Gütergeschosse I: Band Zusammenstellung der Gütergeschosse; Bände Gütergeschosse mit Zuteilungsplan; Band Abschätzungsverzeichnis der Obstbäume; l'Baiw Obstbaumgeschosse; 1 Protokoll über Änderungen des Weg- und Grabennetzes, ^pagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet daselbst B e t r.: Wie oben. An den Oberbürgermeister zir Gießen, die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises, das Pblizeiamt Gießen und die Gjciibiirmcricitniioncii des Kreises. Vorstehende Bekanntmachung ist sofort ortsüblich zu veröffentlichen. Zuwiderhandlungen siiü) unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 19. Oktober 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert. DÄ! W emnr Ter W Wl'lNg ^Losowski Yt Ä des W* Lregierung «bie Zeseitl- V aus Grund ßen können. L Man mu ^Strafrecht nW"61 t Wtveisunk L- bei ' 8% Hst,«.-' Es hat Gott dem Allmächtigen gefalle unsere einzige, heißgeliebte, hoffnungsvoll Elisabel nach schw erem, mit großer Geduld getragen Jahre zu sich zu nehmen. Besf. Mädchen ob. eins. Stütze z. eins. Dame ges. "17i> T re'veilstufen mit Stein.;o!z. [01*4 W Renan- ü.irnna auf jede feite Unterlage."* ^iii*noch4Tage! Allabendlich stürmischer Beifall des Gesamtprogramms! — Zirkus Blumenfeld AltrenommiertoB.erstklass.UnternehBU. I Ueber 100 Jahre bestehend? Donnerstag abend 7l/tUhr I Bala»Eiite- Herstellung! Heute nur das Beste vom Besten! Auftreten des gesamten erstklassigen Künstlerpersonals in seinen Glanznummern, Raiten und Verführen der Neuzeit beit dressie ter Schul- und Frei eitspferde! Die urkomischsten Spaßmacher! Allabendlich größ er Lrcherfolg! 8ST Freitag a^eal nfieheie ereDe £8i7~ Vt?rslatlmÄgR.'ieäem ro raam "OS Varverkaa! d F.intrif tskar: en im Zigarr.- Geschäft Pofer»»u, Marktplatz, und an der Zirknshasse. mnc | S)tah.,»gesuche] Junger Kanfmann, 21 Fahre alt. mit allen kaufmännischen Arbeiten vertrant, sucht per 1. November passende Stellung auf faitfmhnn. Bureau. Schr. Angebote unter 017889 an d»n Giefi. An». Erhöhte Elntrlttwpreiee. jodsecintee® w© H. Noll. Neustadt 57. Suche für sofort ob. spät, bei hohem Lohn tücht. MWn das selbst. öllllyäJtrU, kochen kann u. alle Hausarbeit verst. Zweitmädchen Vorhand. Fra« Dr. We i, 11156] Liebiftürane 32 McatliM Mtzißkn ■itn der Unte Ki'8362 Abj M die Lesest ^MMgen wä Ml möglich l Minen natürl' Mlmehr die Ai Mizei ohne b' ■n Gründen. Mviesen iverde Wir habet Mhner aus bi Kn besetzten ■etltn. Aber Wüten ms. Witzen gegenül Woraus sich Dicht um & Wolich'che M K Satz Sp m Wicht besitzt, । Mßland habe? ■iDCifimg fm W Iven i gen V Wchewistischen W Ledebours Meß Rechtes Wilistischen i Hifen. Tas Ml. Verschick Wmdere Geset Wch das Gese( M durch die Wo, die Vere m wm 20. s Mis jetzt fest MTwtzdem 1 Wtl. Sie km Mjedes ander Wmbarunger WAntritt m W^nen versa Mung im ; Whrlich werd, Wling, im di Gegen Mils auf beu -gpfs Ausweis । £ den lästige, I iE^'nng un E gehören: IT °N gei I;; Jb errat H^dersonen UAistRord M». Endlich W?jelv und K* |Tlfl>m raä ^LVch na Wer m Dien. , einer ijte ün lai,, Mr i* bei K Ä ie6il ’ r901 tzs Ä. ffit telrgsn Wft. Schrift!. Angebote unter 111920 an den Gien An». k™ m« zur Aushilfe für zwei Monate gesucht. Meldungen erbeten an Kreiökafferccittler Kann Gienen. 0l74?9 der Vcvordmmg über Entlassung und Entlohnung von Arbeitest ilnd Angestellten vom 12. Februar 1920 zwingendes Recht ist unb durch Vereinbarung zwischen F-irma und Arbeiterschaft eines Betnebcs nicht beseitigt werden kann. Es ist deshalb-nachzuprüsen ob dem Arbertgeber nach dm Verhältnissen des Betriebes 'eine derartige Vermehrung der Arbeitsgelegenheit möglich ist, auch wenn die Arbeiterschaft mit dieser Arbeitsstreckung nicht einverstanden sein sollte, dies entspricht auch dem allgemeinen Interesse, oa nicht irur die Arbeiterschaft des betreffmden Betriebes die durch die immer mehr um sich greifende Arbeitslosigkeit entstehmden allgemeinen Lasten zu tragen hat. Weitere Entstehung von Arbeitslosigkeit ist daher im öffentlichen Interesse mit allen Mitteln zu verhindern. Gießen, den 19. Oktober 1920. _____________Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Heß._____________ Dienstnachrichten des Hrcisamtes. In der Gemeinde L e h n h e i m (Kreis Alsfeld) ist der Ausbruch der Maul- und Klaumseuche amtlich sestgestellt worden. Ort und Gemarkung Lehnheim wurden zum SperrgebM erklärt. Die Gemarkung Flensungen wurde zum Beobach.ungögebiet erklärt. In der Gemeinde Alsfeld ist die Maick- und Klauenseuche amtlich festgestellt worden. Ort und Gmrarkung ^vurden zinn Sperrbezirk erklärt. Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in der Gemeinde Gontershausen (Kreis Alsfeld) ist amtlich sestgestellt worden. Ort uno Gemarkung Gontershausen wurden zuin Beobachtnngs- gebiet erklärt. In Ruppertsburg, Schotten und Klein-Eichen (Kreis Schotten) ist die Maul- und Klauensmche amtlich sestgestellt worden. Die Gemarkungen Schotten, Ruppertsburg und Klein- Eichen wurden zum Sperrbezirk erklärt. Die Gemarkungen Wingershausen, Einarlshausen, Gonterskirchen, Solms-Ilsdorf und Groß- Eichen wurden dem bestehenden Boobachmngsgebiet angegliedert. Die in der Gerneinde Ober-Ohmen (Kreis Msfeld) aus- gebwchene Maul- und Klauenseuche ist erloschen. Ort und Gemarkung Ober-Ohmm wurden zum Beobachkungsgebiet erklärt. Ermenrod und Ruppertenrod scheiden aus dem Beobachtungs- gebiet aus. Die in der Gemeinde Nieder'-O h m en (Kreis Alsfeld) ausgebrochene Maul- und Klauenseuche ist erloschen. Die verhängte Sperre wurde aufgehoben. Ort und Gemarkung Nieder- Ohmen gehören von nun ab zum Beobachtungsgebiet. Merlau scheidet aus dem Beobachtungsgebiet aus. Die in der Gemeinde Br au er schwend (Kreis Msfeld) ausgebwchene Maul- und Klauenseuche ist erloschen. Die verhängte Sperre wurde aufgehoben. Ort und Gemarkung Brauer- schwend wurden als Beobachtungsgebiel erllärt. Jn Nidda ist die Maul- und Klauensmche ausgebvochen. Die erforderlichen Sperrmaßnahmen sind angeordnet. Unter dem Viehbestand in Wehrda (Kreis Marburg) ist die Maul- und Klauenesuche ausgebvochen. Jn A l t e n st a d t, L a n g e n b e r g h e i nr und Hof-Engel- thal (Kreis Büdingen) ist die Maul- und Klauenseuche erloschen. evtl, auch Keller, auf 4—6 Wochen sofort zu mieten gesucht. Schrifll. Ang, u. 01745") a. d. G. 'Anz. Asm (Steiler) z. Ueberrointern von Lorbeerbäumen oef. Wilb. Moicr, Gärtnerei Wieseckec Weg 10. Televäon 214. """ SNwEsz, Sähet n. 3 alle eertsuf. 0174» >_ Bleichftrafie 18 p. Kinderwagen zu verkaufen. 017449 Liebigftrahe 63 Hlb. p. Einige jriilc Kinten als Kartoffel-Slifien ne« eignet, zu verkaufen. 017,61 Licbigftrah? 33 part. BlsitS Mlutkl-k!) I für 11 j. Mädclien zu uetf Frankfurter Str. SS l. Not. Eolienne-Seiden- kleid,^0M., SB. weihe Lederfpanaeuschnbe (3‘), je45M.,lweifr.Ballvelr 80 M., alles tute neu, z. of. Schr. A.u.01743", a.d.«.A. 1 B.»eneMil.-SÄnfir- fchube und Fnf »Stiefel (39 41), z. Umarb. nut ne« etnnei. zu verkaufen .,7««-. Löwengasse 22 III. Kelteräpfel einige Zentner abziigeb. C. Rtthmamen. mroi Fernfvrecher 25^. | Kaiifgesuche j Piasio gebraucht, zu kaufen ne- fuchi. An geb. tn. Preis an Alfred Finke, CleBen, Weserftrafie 9. 0174Ä Kassenschrank mittl. Gröhe, au kaufen | Miet^osuche | Landwirtssohn. der studieren will, sucht vom 26. d. Ad, fügtest. l.Nov. ab WoHnnng. Schrift!. Angebote unter 11174 an dm Gieß. Anz. (9tit möbli'-rtcc- WoKü-li.LüIsszlMtt für solid. Datlcrmietcr flefudi! Schristl. Augeb. unt. 017447 a. d. Gieß. Anz. Student sucht “Tt3° moM. Bimnier. Schrift!. Angebote an Miiblich, Dammstr. 22. Möbl. Zimmer mit oder olme Pension für 1 ober 2 Herren gesucht. Schrift!. 9(nicb. u. 017445 an den Gieß. Anz. Gesucht Mansarden- ob. leeres Zimmer 01743^ Plenen BHne 5111. 8 ehr. „ igst zu verkaufen [U1M Lkaifer Allee 13 v. 1 2tü, 1 Bei zu oer ____V_ Gut erb-. Hilfe Vorhand. Auch nach gesucht. Au-'führl.fchrift!., auswärts Sckr. Angeb Angeb. m. Breis n. 11112 unt. 017810 ß. d. Gieß. Anz. an d. Gießener Anzeiger.1 Anf. 7, Snde8'/«Uhr. loeMc Fritz, Keßler, 10910__Neuenweg 33.__ gril^vübcrkttt deutsche zkorrefvondenz ins Französische? Schr. Angebote unt 017453 an den Gießener Anzeiger. Akademiker sucht nuten bürgert Privaf-Mittagslisch. Schriftl.Angeb. unt.0174i58 an d. Gießeiter Anzeiger. Zwei Freundinnen, kath., häuSl.erroa., m. e'w. Ber« tnöQ., möchten tn. kalb., fol. W Herren int Aller v 30 F. Ma bekannt werden zwecks ] fväterer Heirat. Schr. Angebote mit Bild unter 017452 an den Gieß. An». Christiane -r-anbach, Moltkestraße 12. Dienstmädchen Cin Sebreiner nur ei Wochen zur AuSbilie Heinrich Ceftrcic Schreinermeifter Kinzenbach. VrlkkSUUsMe Bon erstem Kurz-, B und Aottwaren-Ges in einem Landstadt OberheffenS m. Jndu I. Verkäufer! gesucht. Verlangt oen: la. Kenntnisse Branche uWefteUmga formen mit Stadt-tt.L kundschaft- gelei tet den: gutes «ijehalt beite Behandluuir ( Augeb. mit nuöiübrti Lebenslauf, Gehalt svrüchen und Bild v 11186Pn. d.Gieß.Anz verkäuser für den Monat Dezet gesucht. 38ax Mar 11200 Bahnbosfr Mehrere