Nr. M Der Äiefjtntr Anzeiger erscheint täglich, nutzer Sonn, und Feiertags, vezugrpreir: Monatlich Mark 3.V0, oierteljährlichMark 10.80 einschließlich des Bestell, gelds. durch die Post vierteljährlich Mark 9.75 ausschließlich Bestellgeld. Fernsprech -Anschlüsse: sürdieSchriftleitung 112; Verlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Siehrn. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 11686 170. Jahrgang Zrettag, 21. Mai 1920 Annahme von Anzeigen für die lagesnummer vis k A. A Zum Nachmittag vorher k ohne jede Verbindlichkeit. Ä tV” Preis für 1 mm höhe für ■ im Steife örtlich 35 Pf-, auswärts 45 Pf.; für Reklame. W mm r ▼ Steil« I >0 Pf Sri Platz, Vorschrift 20", ? Aufschlag. 5>auptschriftleiter. Aug. (Botlf Verantwortlich für Politik: Aug Goetz; für den übrigen ieil; Dr. Reinhold Jenj; für den Anzeigenteil: H. Deck, sämtlich in Dietzen. General-Anzeiger für Oberhefsen Drud und Verlag. Brfifyl’fdje Univ.-Vuch. und Steinöruderei N. fange. Sdjriftleitung, fiefdjäftsftelle und Druderci: Schulftratze 7. Der Protest gegen die Verwendung farbiger Truppen. Berlin, 20. Mai. Präsident Fehtenbach eröffnet die Sitzung um 10.20 Uhr und macht Mitteilung von dem Eingang mehrerer (Gesetzesvorlagen. Abg. Dr. Röhl (Soz.) begründet eine Fntcr- pellatwn aller Fraktionen mit Ausnahme der Unabhängigen bete. Verwendung farbiger Truppen in dem besetzten Gebiet. Für Frauen und Kinder, Männer und ft'naben seien diese Wilden eine schauerliche Gefahr. Nur dec kleinste Teil der Scheußlichkeiten werde bekannt. In der ganzen Welt wachse die Empörung. (Beifall.) Reichsminister Köster: Bis gegen Abend war keine Nachricht ein» gelaufen von irgendeiner Zurückziehung farbiger französischer Truppen. (Hört! Hört!- Wir wollen nicht in eine Rassenhetze eintreten; wir denken an die Schwarzen in unseren Kolonien, welche mit uns zusammen gefochten haben. Aber die Verpflanzung von 50 000 Farbigen in das Herz Europas ist ein Verbrechen! Die Proteste Amerikas, Engl.mdö, Sehioedais und Nvnivgens toben haben aus die Franzosen ebensowenig Eindruck gemacht wie unsere Proteste. Von einer ökonomischen Solidarität Europas kann nicht gesprochen werden, solange man die politische Solidarität mit Füßen tritt. Wir wollen uns an den Völkerbund wenden, damit der moralische Druck der ganzen Welt ein» setzt. Den Brüdern im Westen wollen wir sagen, das; wir mit ihnen leiden und auf ihre Befreiung hoffen. (Beifall.) Abg. Frau Zieh (U. S.): Alle brutalen Instinkte entstammen nur dem Militarismus, der überhaupt beseitigt werden mutz. Wenn Deutschland die Bedingungen teS Friedensoertrags über die Stärke seines Militärs erfüllen würde, würde es ein geneigtes Ohr bei der Entente für die Verminderung der Besatzungstluppen finden. Tic Interpellanten haben lein Wort gegen die unsittlichen Roheiten, die gegen deutsche Frauen durch deutsche Soldaten begangen worden sind, gesagt. Auch in Rußland, Belgien usw. haben deutsche Soldaten solche Greueltaten begangen, (^türmii'cte Unterbrech.nigen, andauernde Entrüslungsrufe: Pfui Teufel!- Mit diesen Zurufen heißen Sie die Freoeltaten der deutschen Soldaten gut. (Erneuter Lärm, ftürmifdK Schlutzruse. Die Rechte, das Zentrum, die Demokraten und ein Teil der Sozialdemokraten verlassen den Saal.) Es ist nur ein Rassenkamps gegen die Schwarzen, den wir nickt mitmachen. Abg. Frau Mende (Vpt.): Für die Verge- ivaltiger seiner Kinder kann niemand einen Fun- len Liebe empfinden. Vielleicht nützt es, sich an den Papst zu wenden. Abg. La v er en z (T-Ntl.) begründet eine Interpellation betreffend Maßnahmen der internationalen Schleswigbommissvon, die von allen Fraktionen au)?er der der Unabhängigen und der Bayerischen Vollspartei unterzeichnet ist, und die sich hxgen der Erlassung dänischer Gesetze und Einführung der Kronenwährnng in der ersten Abstimmungszone befdjtoert. Ta die Grenze noch nicht festgesetzt sei, seien besonders in der zweiten Zone schwerste Schädigungen entstanden. Reichsmrnister Tr Köster: Die Schritte der dänischen ^Regierung sind weder mit dem Geist noch mit dem Wortlaut des Friri>ensvertrages vereinbar. Wir 'l)aben am 11. Mai in einer Note in Paris imd später in Flensburg protestiert, ohne Resultat. Das Recht ist auf unserer Seile, aber leider nicht die Macht, diese Rechtsbeugung zu verhindern. Nach dem nahe bevorstehenden Abzug der Kommisppn aus Flensburg werden wir auch die Zollgrenze nach Süden legen können. G-anz Deutschland ivirb nicht ruhen, bis alle unzweifelhaft Xutschen Landesstämme wieder mit uns vereinigt find. .Beifalls Abg Pohle mann (Dem.) begründet eine Interpellation aller Fraktionen mit Ausnahme der Unabhängigen betreffend die Rechte der deutsch sprechenden Bevölkerung in den an Polen abgetretenen Gebieten. Diese Rechte würden andauernd aufs schwerste verletzt. Reichsminister Dr. Köster: Die Reichs- regierung wird wie bisher in der polnischen sadyc das klare Recht des deutschen Volkes zu ivabren tuchen, insbesondere auch durch mündliche Verband- hmgen mit der Entente, soweit sich die Möglichkeit bietet. Es folgt die Interpellation des Abg. S ch u l tz^ Bromberg (Dntl.) betreffend die Feier des 1. Mai *unb die Erteilung von Urlaub an Arbeiter und Beamte in den Staatsbetrieben am 1. Mai. Reichs Minister Schlicke erklärt, die Inter- vcllation innerhalb der geschäftsordnungsmäßigen Frist beantworten zu wollen. Abg. Schultz-Bromberg (Dntl.ri Darm hat die Regierung ein schlechtes Gewissen und will sich von der Beantwortung drücken. Es wäre Pflicht der Regierung gewesen, für die Aufrechterhaltung der Arbeit am 1. Mw zu sorgen. (Lärm bei den Soz. und U.S.) , r M Präsiden! Fchrenbach: Tine Ausmhrungen sind geschästsordumigsmäLig nicht zulässig. Abg. Dr. Leppelmann (D.Vpt.- stimmt dem Abg. Schultz zu. , Abg. Henke Lciwig (U.S.) begründet einen acilem eingebtadyjen Antrag Geher-Leipzig betreffend sofortige Anshckunq des Ausnahmezustandes in allen Teilen des Reiches. Abg. Loebe (Soz.) will mit einem großen Teil seiner Partei für den Antrag stimmest. Reichsmmistcr Kock.: Es ist,nicht angängig, le.i Ausnahmezustand überall auf»trieben, da die Wabl geleert werden nmß. Doch soll geprüft locrd >' n i. i-xü cau Mfldcrmtg mögltch ist. Abg. Giel s i n g iZtr.) ist gegen den Antrig. Abg. Schultze-Gävernitz (Dem.) stimmt dem Minister bei Ter Antrag wird mit den Stimmen der iturf besetzten sozialdemokratischen Parteien angenommen Es wird bann abgestimmt über den 'Antrag tes 'Ausschusses, die nachg. suchte Genehmigung zur Einleitung eines Gerichtsveriabvens gegen den Abg. Bratz nickst zu erteilen. Die Mstimmung bleibt zweifelhaft. Bi Hammelsprung ergibt sich bet 207 Stimmen die B ichlußunsälngkeit des Hauses. Nächste Sitzung 2»,Z* Uhr. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 30. Erledigt werden Ge'etzmtwürfe betr. Erwet- terung der Verordnung üb ' eine militärische Amnestie, tetr. Entschidign/.g.- .n prüche vcrl a’tetcr oder uerurtdller Elsast-Lotininger, betr. die Erteilung einer termächtigung, betr Beendigung des ftriege^uilar.b'd zwi chen Deutschland und Eo- ftarica, betr patentamtliche Gebühren in allen drei Lesungen Der (Gesetzentwurf über den Personenstand wird in zweiter und dritter Beratung angenommen. Der Einspruch des Reichsrats gegen die Einstellung von 500000 Mark zur Errichtung einer wissenschaftlichen Abteilung für Volksbildung an der Universität Frankfurt a. M. wird dem ver- sassungsmästigen i'llrSsckmß überwiesen. Erledigt in 2. und 3. Lesung rourben die Reichshau.halts rechnungen 1916 und 1917 und die Berichte der Reichsschuldenkommisston, ferner der Bericht des Ausschusses für Volkswirtschaft über Heraufsetzung des Grundlohns und Ausdehnung der Versicherung in der .strank noerficherung, sowie der Bericht desselben An.'schufses über den vorbereitenden Reichstviri chaf tsrat. Erste Beratmig ein/S «Gesetzentwurfs Mr. das Abkommen mit der ru s. cknm föderativen sozialistischen Sowjetrepublik, über die Heimschasfunb der beiderseitigen Kriegsgefangenen und Zivikinter- nierten. Abg. Henke (U.S.) wünscht Anknüpfung sofortiger Beziehungen zu Sowietrußland. Abg. Scheidemann (S.): Das Auswärtige Amt möge alles versuchen, das; wir mit Sowjetrußland in ein erträglicheres Verhältnis kommen. Der Gesetzentwurf wird in allen drei Lesungen angenommen, ebenso derjenige über den gegenseitigen Gefangenenaustausch mi otr lettischen Republik. Nächste Sitzung morgen 9% Uhr vorm. Aushebung der Militärgerichtsbarkeit und anderes. Schluß nach 3 Uhr. * Berlin, 20. Mai. (WTB.) Im Haushaltsausschuß der Nationalversarnm- l u n g beantragte die Regierung, die Nationalversammlung wolle sich damit einverstanden erklären, daß der Neichsfinanzminister außer den durch den Nvtetat bewilligten 200 Mlllionen Mark zur Wiederbelebung der Bautätigkeit durch Gewährung von Reichster:el)en zur Schaffung neuer Wohnungen und zur Fertigstellung an» gefangener Bauten insgesamt 450 Millionen Mark zur Verfügung stellte und ferner sich schlüssig machen, das; die aus ReichSmitteln auszuioendenden 650 Millionen dem Reiche durch Abgabe von bebautem Grundbesitz dis 1925 wieder zuzuführen sind. — Ter Ausschuß erklärte sich mit dem Antrag einverstanden. Die deutsche Schuldsumme. Paris, 21. Mai. (WTB.) Die interparlamentarische Gruppe des Senats für die zerstörten Gebiete prüfte die zwischen der französischen, englischen und italienischen Regierung im Gang befindlichen Verhandlungen über die Ausführung des Frie-- dcnsvertrages. Poincare, Loucheur, Ribot und Klotz sowie Marin stellten eine Reihe von Anträgen. Die Gruppe nahm schließlich einstimmig eine Tagesordnung an, nach der die von der britischen und sranzösischen Regierung vorgeschlagene Entschädigungssumme durchgeführt werden soll und eine Herabsetzung derdeutschenSchuldsumme nur durch das Parlament in strikter Ausführung des Versailler Vertrages bewilligt werden kann. London, 19. Mai. (Wolff.) Oberhaus. Chamberlain erklärte, daß auf der Konfe- renz in Hythe leine enbgültige Regelung bezüglich der Bezalllung der französischen Schuld getroffen worden fei. Es sei aber anertannt worden, daß es wünschenswert sei, eine Lösung für das aus diesen und ähnlichen Schulden des einen an einen anderen Alliierten sich ergebende Problem zu finden. Gleicktzellig müsse der Gesamtbetrag der deutschen Wiedergutmachung und die Zahlungsmettsde ieslZesttzt werten Chamberlain fügte hinzu, es sei keine Rede davon, daß einer der Alliierten bezüglich der Beträge, die für die Wiedergutmachung zur Verfügung ftefcu würden, das Vorzugsrecht erfxrite. Millerand schweigt sich ans. Paris, 20. Mai. (Wolff.) Nach dem „CeuDtc" erklärte M iller and gestern Pressevertretern, Cr werde vielleicht nur dann in der Kammer Erklärungen über die Verhandlungen von Hythe abgeben, wenn Sonar Law im Unter» Hause darüber spreche. Tie Verhandlungen seien zu verwickel: gewesen, als daß es klug sei, von ihnen öffentlich zu reden. Von ter Finanzkonferenz in Brüssel erwartet Milterand eine internationale UebeDeinhmft, wenn Amerika den eurv- päischen Nationen Beistand leisten wolle. Von« Rat des Völkerbundes. Rom, 20. sJ9lai. (WTB.) In einer im Rat des Völkerbundes gehaltenen Rede wies Tittoni auf die Vorläufer ter Friedensb.ivejTung lin unb aut ihre Anstrengungen zugunsten des Friedens Tas Vertrauen unn Völkerbund werde mit der Zeit »mehmen Der Vertreter Belgüms erstattete Bericht über die Tätigkeit ter UnternitbungStom' Mission in Rußland Er schlug vor, der Völker- bunbrat möge Sowjetrußland miiteikn, daß ihm die volle Verantwortung yufallen müsse für teil negativen Ausgang des VersuckiS, die wirtschaftliche Lage der Welt und die internationalen Beziehungen Rußlands zu verbessern. Tic Grenzsestfctznng-lo»nmisfion für das Saargebiel. Berlin, 20. Mai. WB.' Die Regierung l)at den teutüfen Kvrnrnissar in ter Grenzfest- setzungskom Mission für tes Saorgebu't, Cberil v. Ty lau der. angewie en, di> Mi arbeit an den Arbeiten ter Kommst",ftm bis aui lref.eres einznstellen, t» die Mommiflbn aut Antrag eines ftanzösisckien Mitglied s entgegen dem Frietens- vertrag tefchlieste i io Le, über die V.-rivaltungs- grenzen l.inausgriend. weitere Gebiete in das Saargebiet ein zu beziehen. Wahl in Schleswig. Sonderbnrg, 20. Mai. (Wolff.) Bei ter von ter internal.onal n Kommission angeordneten Neuwahl des Bür . imeil'r r. und Ma ,istr..t:- wurde tei bisherige Bürgermeister Dr. Petersen wiedergewählt Außertem wurden vier beutfrfie und zwei dänische Stadträte gewählt Berlin, 21. Mai. Der dänische Oxiaubtc in Paris teilte dem Mmistreium in >^openHagen mit, daß die Botschaiterkonferenz den Vorschlag Elau- tels, die mehrfach genannten vier Kirch) Piele der zweiten Zone Täncmarl zuz»sprechen, nicht angenommen habe und sich dem Vorschläge Marlin^s migesck-lossen Ixxbc, wonach Pie Süd- grenze oer Klausenschen Linie folgen soll. 3uv Wiederaufnahme deutsch-srauzdsischer Wirtschaftsbeziehungen. Paris, 20. Mai. (Wolff.) Der französische Hantelsminister veröffentlicht folgende Note: Der Meinungsaustausch, den die deutsche Re- gicruug vorgeschlagen imb den Ministerpräsident Millerand angenommen hat, um die Wiederaufnahme der deutsch-französischen Wirtschaftsbeziehungen zu ermöglichen, wiro beute Donnerstag in Paris beginnen. Die ftanzösisckie Regierung hat folgende Delegi-wte ernannt: Löon Levh Metallindustrie), Laedrich iE.saß), Eugene Mathon (Textil/, Gillet (Farben und Etemikalien) und Cordier für die elektrisck-e Industrie Nach ter Art ter Fragen, die behandelt werten, können die bereits bezeichneten Sachverständigen ersetzt oder ergänzt werden durch besondere Spezialisten. Die Verhandlungen inerten präsidiert werten von dem Handelsininister Isaar, dem ter Direktor aus dem Hanoelsministeriiim Serruys beisteten wird. Der Ministerpräsident wird bei den Verhandlungen Der treten sein durch ten Unterdirektor Seydou:'. Bon deutscher Seite führt den Vorsitz ter (teschäststräger Minister Dr. Mayer. Der „Malin" bemerkt, die teutsch-iranzöft^che Konferenz habe keinesfalls zum Ziel, über Frie- tensvertragsklauseln zu sprechen oder sie etwa zu revidieren. Ihr Gegenstand habe ausschließlich piaklischen Wert für ten Hantel zwischen Frankreich und Deirtfchtand. Paris, 20 Mai. (WTB > Heute nachmittag haben im französischen Handelsministerium in Paris die deutsch-französischen Wirl^ schaftsbesprechungen beg?im?n Nach einleitenden Worten des französt'ehen HaiitelSmini- sters 3vaac und des deut chen Geschäf slrägers Ministers Dr. Maner wurde kurz die allgemeine Wirt'ck^.f s age besprochen. Ein Mcirainy austausch über ten (Gegenstand ter Beratungen und die Geschäftslage ergab völlige Heberrinftimmung. Sodann traten die sachverständigen zu Emzelbe- sprecknlngen zusammen Paris, 21. Mai. (WTB Hier tagen augenblicklich Delegierte nnrtschaftlick)er Verblute aus Amerika, England, Frankreich, Italien und Belgien, um einen Kongreßdes Welt Handels vorzubereiten, ter vom 20 bis 26. Juni in Paris Halt Tinten soll. U. a. scheint die Absicht zu bestehen, eine internationale Handelskammer zu bestellen, bereu Sitz abwechselnd in England, Frankreich und Amerika fein soll. Zu dem Kongreß des Welthandels sollen noch s rät er die Neutralen sowie die Mittelmächte zügeln t len werten. Ter Streik in Frankreich. Paris, 21. Mai. (WTB.) Havas. Zn den Kohlenbergwerken der Departements Nord und Pas de Calais haben die Bergleute gestern die A r b e i t vollzählig wicderau s - genommen. Man hofft, daß die Arbeit auch in den anderen Kohlenrevieren in wenigen Tagen wieder ausgenommen wird. P a r i s , 21 Mai. (WTB) Wie ter „Ternps" mittrilt, bat Iouhaux Kenntnis davon gegeben, daß die gei«rkfchastlicte Internationale beim Ministerpräsidenten Millerand gegen die Strafverfolgung gegen ten fran-.öfischen (tenxrrf- schaftsbund Protest erboten bat. Paris) 20. Mai Wolff.. Nach Schlutz ter gestrigen Scratmigcn des^ Nationalrotes ter Ge- Toe 't ebaften roirrb. te: > ü!tc r ter Ei enbahner- Cx rerffchajl, G.werkichaft§,ekretär Bonbouf- f eau, verhaftet. Die Beratungen des Nationalrates der Eewerachastcn sind gestern nicht zu Ente gv°l aangen Tie Verhandlungen finden hinter gc- schlossenen Türen statt. In der Nacktrnittzuissitzu,:g teben die Vertreter ter am Streik beteiligtere Gewerksck>asten ihre Stellung p.äziien. Blätiern eldungen hat ter Vertreter ter Ei en- btflyncr sich für die Fort ietzun-i teS Streiks ausgesprochen. Vor Schlutz ter Sitzung hat ter Nationalrat eine Resolution ang.mommen, in ter gegen die aus Anlatz des Streikes erfolgten Verhaftungen mib Strafverfolgung n protestiert lutrb, ♦ Eine Bewegung gegen die Teuerung in England. A m ft e r d a m , 20. Mai. (Wolff.) „Ab- gemeen Handelsblad" meldet aus Londons Heute begann die Kampagne der Arbeiterpartei gegen die hohen Preise. Das Par- lamcntskomitee des Gewerkschaftskongresses ist! zusammengetreten, um über die Richtlinien bei der Untersuchung, die Ursachen der Teuerung und die Mittel zu ihrer Bekämpfung zu beratschlagen. Militärische Knebelung Arland». Bonbon, 20. Mai (Wölls.) Reuter. 3nt Oberhaus erklärte ter Lordkanzler üi Besprechims ber Lage in Irland, cs sei die Polittk ter Rcgiermig, gllffchviel ob ter Streit von kurzer ober langer Dauer fei, alle Kräfte und alle Hilfsmittel Englmids anzuwendeit, um erstens die ;wfetzliche Ordnung hi Frland wieder!er-ustellen imb zweitens die Kampagile, die zu Gmifttm ter 'Jlbtrcnmmfl geführt nnrb, vollständig unmöglich zu niadjen T^-r Lordkanzler sagte loeiter, es seien bereits m i l i- tärische Streitkräfte nach Irland entsandt 'ruorben; ter Transport von weiteren Truppen sei in Vorbereitung Die einzige Grenze für die Träte lpenzahl sei Umfang und Art ter Krise. Wenn die verfügbaren militärisck-en Kräfte sich als unzuni- chend für die Aufgaben erwriseii sollten, so iverbe nicht gezögert werden, an das britffck»e Volk einen! Appell zu richten, diese vytneüfrühe zu vermehren, so wie dies in einer kritischen Zeit des Krieges geschehen sei. Rücktritt de» ägyptischen Ministerpräsidenten. Amsterdam, 20. Mai. (WB.) Router. Eii« Meldung aus ftiairo befiarigf den aus G-esuntcheits- rücksichteu erfustgton Rücktritt teS Miuisterpräs'- deuten Wahba. Das neue Ministerium wcrd von Tewffk Pascha gebildet. Geqen-Osteufive der Bolschewisten. London, 21. Mai. lWTB.) Das Reu- tersche Bureau vernimmt, daß die Bolsche- w ist en im Verlaufe ihrer Operationen gegen die Polen auf einer Front von 40 bis 50 Kilometer um 30 Meilen vorgerückt seien. Unruhen in Persien- London, 21. Mai. (MTB.) Reuter meldet, daß in ofstziellen Kreisen bis jetzt noch keine Bestätigung der von bolschewistischer Seite kommenden Meldungen über Unruhen in Täbris eingegangen ist. Amerika und Deutschland. Washington, 21. Mai. (WTB.) Die verbündeten Führer des Repräsentantenhauses haben beschlossen, die vom Senat angenommene Resolution, die dem Kriegszustand zwischen den Ber-- einigtenStaatenundDeutschland und Oesterreich ein Ende fetzt, ebenfalls a n z u n e h m e n. Das Haus soll sich am Freitag endgültig über die Resolution aussprechen. Aus dem Reiche. Der Nachfolger General Walters. Berlin, 20. Mai. lWolff.) An Stelle des beurlaubten Generals Walter wurde Generalmajor v. L o ß b e r g milder Führung des Wehrkreiskommandos 6 (Münster) beauftrag:. Tie Vertretung Loßbergs als Chef des Reichswehrgruppenkommandos 2 (Kassel) wurde Major v. Hammer st ein Übertragen. Zusammenstöße in Hamburg. Hamburg, 21. füiat (WTB.) Bei einet Straßenkundgebung Ar'ei slos rund Aus- gesperrter kam es gestern in ter Kaiser-Wilhelm- Straß? zu einem Zusammenstoß nrit Polizei und Sicherheuswehr, bei dem drei Personen getötet unb zehn verwundet wurden Ein Treugelöbtti» der Pfalz zu Bayern. Speyer, 21. Mai. (WTB.) In der gestrigen ersten Sitzung des neugewählten pfälzischen Kreistages wurde nach längerer Aussprache folgender Antrag zu Beschluß erhoben: Ter Kreistag benutzt die erste Gelegenheit seiner Zusammenkunft, um erneut dem Treugelöbnis zu Bayern und dem Reich Ausdruck zu leihen und weiß sich in diesem Gefühle vollkommen eins mit dem gesamten pfälzischen Volke. bem 20. Mui. Das mc. Frankfurt a. M., es verstanden, unter den dungsver sammlun g der V gung der Freunde des humanistischen Gy Ober Hessen), 9. | Werkscho >. 10. V taMdieDem Einigung des ( hing dec Nation ilncht aus dieser Koalition aller ' stieben. Eine An der Das dem ** S o m m e r f a h rp l a n. Zu dem in der gestrigen Nummer veröffentlichten Auszug aus dem Sommerfahrplan der Eisenbahndirektion Frankfurt werden wir morgen noch den ab 1. Juni gültigen Fahrplan der Biebertalbahn bringen. Sondecabzüge dieser Fahrpläne sind in unserer Geschäftsstelle zum Preise von 20 Pfennig zu erhalten. m Lause der Feldstraße. Gerade war die hier Worms. 10. Bürgermeister Friedrich Jost, '^t - ker bem Deutschen angeboren sei, müsse jede Ge- inenbe Ehefrau Sattler beim Kochen be- mutsham, Kreis Lxruterbach, 11. Landstallmeister I verwerfen, die der Revolution, wie die von Küchenherd plötzlich unter ge-1 Fritz Schörke, Darmstadt, 12. Landwirt Philipp die des Generalstteiks, wie die im Ruhr- xpiodiette, wobei die Frau i n Lauck V., Schaafheim. gebiet Freilich brauchten wir Macht, daß wir die Offen back) fraglich. ** V o m R e i ch s-- K u r s b uch erscheint Anfang Juni eine neue Ausgabe. ** Neuanstrich der Briefkasten. In den nächsten Tagen werden die Briekasten in der Stadt neu gestrichen. Vorsicht bei ihrer Benutzung und beim Vorbeigehen ist daher angebracht. Hochs, bl. W a r b u Nlen zum A K d Sg" 58 M ÄiL ^Wllsr um m imi! Würbe zu 1 « Äsenfelen ( ik!» Z Monate ( fc® öm größten pnrferitattct. Die Wahldrwegung. Die hessischen Wahloorschlüge für die ReichS- tagswahlen. In der Sitzung des Wahlausschusses für den 22. Wahlkreis ,^Lessen-Darmstadt" vom 18. Mai Ge- heblich treffe. Der Zustand der Gemeindelasten sei Tteb - äußerst bedenklich. Die Steuern, die den Gemein derc In er, uom Reiche Überwiesen würden, genügten leicht und >rms. mürben den völligen Ruin ihrer Frncmyen her- ttiW afctdllK ^7 ■ tu®*'"!. 3 d* $W5, ujrttf bett 'Lngc^ her W „Kulm bti A-s-L üorten an " (ifK kondttneren. des TcutKnaw des an. i-ik ^ ist em im neuen Rei^ O Lich 20 Dietz HÄt die suchte Bersammli unter Beifall l> non beutsch'natio sLbentAung- imlehttrLore^ x.Ortrnbe Bolkspartei zur M m c samrnlung Ui los! aus ®i NotundRet! Ms, mir müßten zur Geltung bri bnmd’t; das ton bet Nation, Stäi des Reichsgedanü ter Plan dec C roden, einem l schäft zu vecschaii könnten nur aus Äa hlvorschlag 3 der Kvmmunisti-! scheu Partei Deutschlands (Spartakusbund): 1. Klara Zetkin, Schriftstellerin, Sillenbach bei Stuttgart, 2. Tr. Paul Levi, Rechtsanwalt, Frankftitt a. M., 3. Franz Härtle, Schlosser, Offenbach a. M., 4. Theophil Anstütt, Frr- seur, Darmstadt, 5. Dr. (Äoorg Wagner, Arzt, Lanau, 6. Eugen Eßlinger, Kunstmaler, Benscherm a. B., 7. Tr. Ernst Meyer, Schriftsteller, Berlrro- Steglitz, 8. Karl Rummel, Packer, Offenbach a. M., 9. Georg Lütterer, Arbeiter, Bürgel. Wahlvorschlag 4 der Deutschen Volkspartei: 1. Tr. Johann Becker, Finanz- Minister a. D., Darmstadt, 2. Christian Schwill, Landwirt, Guntersblum, 3. D. Dr. Martin Schian, llniversitätspvofessvr, Gießen, 4. Frau Else Bierau. Mitgl. des Hess. Landtags, Darmstadt, 5. Jakob Steftan XL, Fabttkaufssher, Lampertheim, 6. Jean Rempel, Tapeziermeister, Worms, 7. August Dollinger. Lehrer, Ober-Gleen, Kreis Alsfeld, 8. Gg. Weber VIII., Landwirt, Groß-Umstadt, 9. Johannes Luff, Eisenbahwobersekretär, Merstein, 10. W W title «iN d[™9 6 1* *«« d H »ir « M 2<§r »vir to yJ. nnjer s.3i Ä %' au *416 S cch ** Bei deVskädt. Obst- uiid Gern ü se-l1 «00000 Mk. wurde am. Mitttvoch in Bremen stelle kommen morgen Spargel, Grüngemüse, öum Berkau! angeboren. Leider entkam bei Täter Roterüben, Erbsen und Bohyen zum Verkauf. mit bcm TOctoD. . ** Fahrraddiebstahl. Gestern mit- DrMel, 20. Mar Bm der Vertag gegen 2 Uhr wurde von zwei unbcfan^ ium zweitägigen Nasstrupchen Feuer we hr t a g ten Iungen Leuten in der Neustadt An vor 11. Juli wunden insgesamt 13 140 Mk. dem Lause Borrmann ausgestelltes Fahr- fl{IöfL Ein Karnfsellplatz kam 45.50 Mk., der rab, Marke „Dürkop", mit schwarzem Rah- Platz für die Schiffsschaukel auf 4110 Mk. menbau, hochgebogener Lenkstange, gestohlen, oz. Marburg, 20. Mai. Gestern sind fibti- ba$ früher Tandem war, was als besonde- zig Ziegen imd ein Ziegenbock, sowie der Rest der res Kennzeichen deutlich daran wahrnehmbar an den Feindbuud abzulieuernden Schafe ans dem ist. Das Rad bat neue Gummibereifung, hiesigen Krerie, etwa 50 Stuck, abgesangen. Marke „Liga 28—l1/»", und Freilauf, der ------- Frankfurter Kleingar tenland beträgt jetzt migefähr 220 Lektar, gegen Daum 40 vor dein Kriege. Alle einigermaßen für den Kl^mgarten- ban geeigneten Ländereren sind nutzbar gemacht. In Frankfurt wurde übrigens auch erstmalig der Versuch gemacht, schwer an Tuberkulom Erkrankte mit Hilfe d^s Mcingartenbaues zu bessern, was großen Erfolg hatte. = Frankfurt a. M., 20. Mai. Ter vor kurzem bei der Metalkweberei von RotMzi u. May gestohlene Platin draht im Werte von schwinden. Statt zu einem Zwang der Bettiebsräb . .-2 C1 ri~ mütfe es zu der auf Freiheit und Vertrauen ae- Feindscl»aft kferzustellen, um das ihm bedrohliche flTÜnbeten Arbeitsgeineinsck>ast kommen, aus der Wirtschaftsparlament hervorwachse. Unser Bock geschichtliche Ursache des Kruges Mit Lüfe von sich suchen müssen zu der Erkenntnis, daß Rußland und Frankreich habe es stm Zrel «- nur Einigkeit, Recht und F-reiheü uns weitenühvm reicht und gleick^eitrg ferne Lelfershelser wirtschaft- Tratten ÜXSÄ »ffÄM £ Jfen"*« -b wurde er begleitet von der Revolutivn, die nach zachen, fanden starken Beifall. einem Ausspruch des Reichswehrministers GeÄer I In der Aussprache wandte M) zu einer Zeit ausbrach, als sie das größte Ver- Lehrer Fischer ausführlich dagegen, daß bw brechen am Volke war. Damit hatten wir uns der Rech-tsparteien das Nationalgefützl allein für stV letzten Kraft beim Friedensschluß begeben. Rur in Anspruch nähmen. Man müsse in dem Gegner so sei der Frieden von Versailles möglich geworden, einen Mann achten, der nach seiner Ueberzeugung Leute sei kaum an einen Wiederaufbau zu denken, I handle. Nur so sei ein Zusammenarbeiten möglich, da ein .Kampf aller gegen alle entbrannt sei. nicht aber sv, daß ein Mann wie Pfarrer Bett, Diese Zustande hätten uns zur völligen Macht- I die Demokraten als moralisch minderwertig hevao- losigkeit gebracht, bei der von den Feinden keine setze. Tie Revolution habe er fdbft auch Tür nver- Rücksicht auf unser Ehrgefühl mehr genommen flüssig und idoonlvs gehalten,.die Revolution^le^wer werde. Tie Feinde hätten uns richtig erkannt, I nichit schuld daran, daß wir diesen Frreden oe- als sie Vorgaben, den Krieg gegen unsere Monarchie kommen t-atten. Ter Krieg sei an der Fvont ver- und unseren Militarismus zu führen. Ter Friede Laren worden. Tie Mehrheitsparteien l-atten nrcht hatte, wenn beide besd'hen blieben, nicht schlimmer'"' r sein können. Die Deuttche Bolkspartei vertrete den aber defekt ist. Vor Ankauf wird gewarnt. ** Tas Fest der silbernen Lochzeit begehen am 25. ds. Mts. Kaufmann Wilhelm Haas und Frau Minna geb. Lenser, Bleichstt. 18. **, Die Bolkskirchliche Arbeits- Gemeinschaft hielt am Dienstag im Markus- saal eine Versammlung ab, in der Land«serichtS-1 rat Neuenhagen ein anschauliches Btld über ' die Verhandlungen des Landeskrrchnltages in! Darmstadt gab. In der sehr eingehenden Aussprache, an der sich oie Herren Bindewald, Sattler, Spitz, Weißgerbcr sowie der Referent des Abends beteiligten, kam besonders zum Ausdruck, daß man ernstlich bemüht ist, eine Bolkskirche zu schaffen, in der sich ein möglichst großer Teil unseres Volkes zur religiösen Sammlung und Erbauung zusammenfindet. Attt Rücksicht auf die vorgeschrittene Zeit konnte eine Borsprechung der Richt!inren der Volkskirchlichen Arbeitsgemeinschaft nicht mehr stattsinden uitb wurde deslxüb eine aus den Lernen Brndewald, Kirchner, Neuen-- hagen, Richter. .Weißgerber und Weller, sowie den Damen Happel, Naumann intb SckHvöbel bestehende Komnnssion mit den Vorarbeiten betraut. ** Zu dem Bericht über die Grün- beiführen. 2Bierat das Reich immer mckhr Papier drucke, so frage es sich, ob es dies auch bann noch tun werde, iverai das Papier mehr wert sei, als das aufgedruckte Zeichen. Unter dem Zustand der Aufklärung hätten wir mehr moralische und ethische Werte verloren, als während des Krieges. Kriegsgewinnler machchen sich in schamloser Art als Schieber und Wuchever breit. Die Arbchtslust sei zurück- gegangen, was sich am bedenklichsten am Rückgang der Kohlenförderung und des Markkurses bemerI» bar mache. Sittenverwilderung, Sucht nach Verzügen ständen auf der anderen Seite. Unbildung und Besitz gehörten jetzt zusammen. Im Rukhrgebiet hätten wir Dinge erlebt, die man niemals erwartet hätte. Die Wissenschaft werde verachtet. Mit dem parlamentarischen System sei es ohne weiteres verbunden, daß die wichttgsten Stellen ohne die erforderliche VorbiLung besetzt würden» Es sei aber notwendig, haß die Beamtenstellen unpolitisch nach der Vorbildung und Befähigung besetzt würden. Aus den Reihen der regierenden Parteien würden sich selbst zum Tank, sondern im Interesse des Vaterlandes gehandelt. — Pros. Krausmu l l e r stellte fest, daß Diskussionsredner sich zu persönlichen Bernercklingen habe Hinreitzen baffen. — Ptt. Berk trat sodann den Ausführungen Lehrer Fischers entgegen, die Demokraten seien durch ihre Jllusionspolitik mit Schttld gewesen an dem Me- dergang des deutschen Volkes. Tre Denvtratm 'hätten sich immer an die Rockschöße der Sozias dernokraten aehängt. Er hilte seinen Ausfpruch aufrecht, daß die Temokratische Partei dre nichtsnutzigste auf Gottes Erdboden sei. Eine Patter, die so wenig gleiche Gruüdsätze habe, wie d« demokrattsche, sei dem Untergang gewerht. — JIM Urftadt erhob gegenüber Pfarrer Berk den Vorwurf, daß er ach die Fragen Lehrer Fischers nicht Farbe bekannt und mit nichtsnutzig fern Wertutreil aus den Nutzen der Partei sondern etn moralisches Urteil abgegeben. Ube. Im wetteren verteidigte er in langen Ansnihrungen die Polütt der Demokraten in der Kvalitionsregierung, der einzigen Koalition, die Bestand haben könne. — Schneider Beck sprach im Sinne der USP. gegen Kapitalisimis und Militattsmus. — Student düngen nach dem 30. Apttl die neue Zeittmgs- Ä ohne besonderes Zeitungsbesbellgeld mit rg vom 1. ktober an zu berechnen. DenO Verlegern ganzjähttg zu beziehender Zeitungen und Zeitschriften ist ferner ausnahmsweise gestattet, Sandsteinarabsteine aeffcjl^ worden, den Bezugspreis während der lausmden ^"iwocy ^Danviterngravuerne ^eitu> Bezugszeit zu erlchhen. Die Post will versuchen, I * von den bisherigen Postbeziehern im Inland die 1005 bamit anzufangen grdenLen Nachforderung einzuziehen. Nach dem Ausland' soll dies nicht geschehen. Wenn die Nachzahlung abgelehnt wird imd der Verleger die Stücke nicht weiterliefern will, so will die Post die Bezieher mit ihren Ansprüchen gegen die Verleger an diese verweisen. Die Rechtsgrundlage hierfür ist aber ________ _______________________________ Männer an Stellen gesetzt, für die sie in keiner Frau' Karaline^Krafft-Schramm/Offenbach a. M.,! Weise geeignet seien. (Scheidemann, Leinert, Neu- 11. Ghttstian Scholz, FabttLrnt, Mainz, 12. Hein- mmrn.) Die Handarbeit werde zu Ungunsten der rich Schudt, Müller und Landtvrrt, Görbelheim, Geistesarbeit n>eit überschätzt. Die besten Kräfte Kreis Fttedberg | müßten Mitarbeiten am Aufbau, sie dürften nicht W a hlvor schlag 5 der Zentrums - aus Partemicksichten kalt gestellt werden. Die Dnie- Partei. 1. von Brentano, Otto, Minister der rnng müsse durch Ordnung und Sparsamkeit vom Justiz, Darmstadt, 2. Wagner, Franz Adam, Land- Einzelnen und vom Staate bekämpft werden. Wcr wirt, Klein-Breiteitbach bei Mörlenbach i. O., täuschten uns über den Wett unseres Papteres. Dte 3. Zurnieden, Karl, Gewerkschaftssekrttär, Worms, «einzige .Macht, dw uns noch zu Gebote stehe, fei 4. Schiffmacher, Elisabeth, Stadtverordnete, Leh-1 innere Arbeit. Jeder möge so viel leisten, als er . rerin, Mainz. 5. Deh, Lorenz, Altbürgerrneister, leisten könne. Der Mittelstand müsse erhalten und absuhrscheine erst gestern ausg<-grben ivvrdm. I LandNftr t, Nieder-Mörltti. 6. Sck-ell, Georg, über die schwierigen Zeiten hinweggebrackft werden. Scheine für das Loschalz der Burger wurdet sq>mi Schreimrmeister, Alzey, 7. Herd, Josef Joh., Kauf- Unser Volk, das in den Kriegsjahren Uebermensch- früber ausgegeben. Es entfielen auf ied_> namtlr-, mmm, Stadtverordneter, Offenback/ a. M., 8. Dun- liches geleitet habe, kmrne die Kraft finden, wieder ohne Rücksicht auf die Kopfzcchl, du gleichen Lotz- Franz, 'Postsekretär, Stadtverordneter, Bin- aufzufteigen, wenn wir für seine Zukunft arbeiteten- mengen, nämlich ca 2 Rm. gen, 9. Hermmrn, Josef, Lokomotivführer, Darm- sAneite Redner Pfarrer Berck - Marn»- sprechm^ s-Ngrl^der^ch m majjir», a hlvorschlag 6 bet Deutschen N M foften erführen. E. Öaidebrock Darmstadt, Z^Eisenbahnarberter m einer deutschen Wiese vergleichbar, nicht KrelS LSMervaM. Landwrrt DUH. Hrlberg, Daubrmgen 4^ Aliee I „eschenen englischen Rasen Darüber hin- la. Ilbeshausen, 20. Mat. Am Montag Dulle, geb. Japha, Offenbach a. M., 5. Pfarrer - niürtru wir aber zu einem Volke wachsen. nachmittag schlug ein Blitz m das Wohnhaus des iLrnft Weidner, Oberlais, 6. Landwirt und Spar- ,^r aut ^schiedenem Standpunkt Peter Balthastr Lu f t jertrümn^ den ^orn- xassenreckpwr Philip p^nE VPJNt^er-Flörs^ standen, so Star wir uns doch versteftm zum stem und richtete sonsngen schaden am Gleich- heim 7. Georg Ludwig Fröhlich, Schneidermeftter, ßunwn Wie febr das deutsche Volks- sritis erfolgte Blibf chl-U.in btt Wtrtschuft 8. gobritat und Ch-miker ®r. S fX min^n fefto des H. Löffler VIII. WüÄtcherwerse sind kerne Julius TÄo, Mainz, 9. Schirrmeister a D. und I<_rchtCTT ®Ckie+e Das Gerede von einer beut» Vknschenleben zu befiagen: die Blitze zündeten Angestellter Otto Brambach, Darmstadt, 10. Apo- schmMljtärpartei leite nur Wasser auf die Müh- E- tbefcr imb. El^miker Willy Heß, Bad-Nauheim ten Entente. Die Deutsche Bolkspartei rede dem KrelS Fnekberg. 11. Amatte Keller, ^ozralbeamtm, Darmstadt, Ausgleich der Parteien und Stände das Wott, va. Friedberg 20: Max xer gtltnge \12. F-brrkant Dr. A. Sauer, Zwingenberg a, B. n»eil Offenheit und Wahrheit zur Einhett führten. Schweinemarkt stand im Ze-chen des Uebera Wahlvvrschlag 7 Ernrgungsliste müsse jede Partei in den Dienst des ganzen lfd. Js. wurden die eingelaufenen Kreiswahlvorschläge wie folgt zugelassen und festgesetzt: Wahlvorschlag 1 der Unabhä ngi- gen Sozialdem akratischen Partei:! Standpunkt, die deutsche Einheit zu wahren, denn 1. Beckmann, Georg, Krankenkassenangestellter, nur so könnten wir trrieber 'ftoffen, eine Gvoßmachb' Gießen, 2. Fischer, Karl, Stadtverordneter, Offen- sttllung zu erhalten. Die (Eigenart der deutschen bad), 3. Schaub, Heinrich, Schreiner, Büdesheim I Stämme müsse dabei allerdings in weitestem Maße (Oberhessen). 4. Schaab, Heinrich, .Lehrer, Michel-I gewahrt roerbeit. In der Kunst Bismarcks seien die stabt, 5. Eifinger, .Loni Eheftau, geb. Fröhder, versdftedenen Staaten in bem Gedanken des beut» MamH, 6. Zwilling, Georg, Balinarbeiter, Mör- schen Reiches zusammengefaßt worden. Daran müsse ftlben 7. Keller, Franz, Sckpnied, Worms, 8. man weiter halten. Der 5&rfu4, die Einzelrechte ! Sumpf, Hermann. Polsterer, Mainz-Bretzenheim. I der Staaten (Eisenbahnen, Steuerwesen ufro.) zu Wahl vor schlag 2 der Sozial dem. irehmen, düttten aber nicht zu weit gckhen, dewi das ^Partei /M eh rheitsp.): 1. Ulttch, Karl, Reich bürde sich damit eine Last auf, die es kaum Staatspräsident, Darmstadt, 2. Dr. David, ®>., tragen könne. Das Steuerwesen werde noch schwere Reick)smmtster, Berlin, 3. Dr. Quessel, Ludwig, Sorgen bereiten, denn es führe zur Berntchttlng Schriftsteller, Darmstadt, 4. Hasenrahl, Ludwig, unseres Wirtschaftswesens. Die Regierung hätte Elbmbeinsckmitzer, Erbachi. O., 5. Movsdorf Kütt, wohl Gelegenheit gehabt, die Steuern jetzt schon Gewerkschastsbeamter, Gießen, 6. Jager, Elisabeth, zu veranlagen und zu erheben. Jedenfalls in Rück- j L.chvmme, Offenbach. 7. Mckel, Ludwig, Geschäfts- sicht auf die Wahl habe sie das unterlassen, da nlhrer, Alzey. 8. Lux, Anton, Gastwirt, Nieder- sie damit auch die Einkommen der Arbeiter er- ** Gegenwartsforderungen der Angestellten, lieber dieses Thema sprach gestern abend im Safe Leib Gaulecker Hempel - Frankfurt für den Zen tr a l verba nd der A n g c st e l l t e n vor wenig zahlreichen Zuhörern. .Der Redner, der zunächst die Zersplitterung der Angcstelltenbewvgung bedauerte, forderte den Zu- I Schweinemarkt «md im Zeichen des Ueber-I ^h^?sch^g ^"'E^nigung^slifte|^u o^Mts^te^ÄtMchal?^ Jn^d^m^ttf^^^ angebots Tw Preise bewegen sich stark nach der Hesfischen Volkspartei und des ^lßcs treten. Dn deutsche Staat könne einig wnSifmittS- San müffe bie fBrohS imlen- 10-12 Wochen alte Ferkel für btc ^rm Hessischen Bauernbundes. 1. Landwirt ^tz^n politisch seien wir aber durch die unbbie ^^50« Markt bis zu 550 Mark verlangt wurden, und Abgeordneter Wilh. Dorsch II., Wölfersheim, 'kernen Schritt weiter gekommen Eine wei- h^mnfrafip^nführen ^ Wecker^ sei durcknuführen kosteten rm ^höchsten Falle 350—400 Mark, geaen 2. Professor Dr. Ferdinand Werner, Butzbach, terc Vhiigabe der Partei sei ten Gegensatz zwischen SSfrti^^&sreSiXt von M^nÄ Marttsckluß 300 Mark: jüngere Tiere waren schon 3. Dr. Georg Müller, Geschäftsführer, Darm- Zt^dt chch auszuglei^n ^n Men chen ^ÄiM^Ä L SamsL ^LOO Mark zu Wrt. Der Absatz war Wl^lm Naab I Gvobsbnrg, W fftteWtanm lertten'^ nachmittag völlige Sonntagsruhe. Bereinheit- sckFecht. . . ^ernh^sen, .b Frkm Jiilie Heraus, S.adtvmvrd- 3U verstehen. Der Teicksche vertraue zu sehr l^g V^icherungswesens Die Aus- Starkeichurg und Mern^ssen. E, Offt^ach M .6. Schbisftrmeister Gwrg auf das Aus.and; dadurch seien wer an National- sprache beschäftigtesich hauptsächlich mit der E,N Handtzranatenunglück. Werner, RetcheMmn rO,, 7^LMd^rt Adam ^hl schwächer geworden. Dem Deutschen könne S^hrli^ssrage und der Angestelltenversichettmg. = Offenbach a. M., 20. Mai. Ein ent- 8. Ol^posUchaffncr Franz burcf) den Deutschen geholfen werden. Jnter- ** Neuerungen im Postbezug von setzliches Unglück ereignete sich heute mittag m I dchrth, Gießern 9. Dr nub. ^-^bor Rasier, Nationalismus schwäche. Ter Smn für das Recht, Zeitungen Den Bezug von Zeitungen durch einem Lause der Feldstraße. Gerade war die hier Worms. W- jtora>errnct)tcr ^olt, Ber- dem Deutschen angeboren sei, müsse jede Ge- ' die Post regeln zwei wichttge Anordnungen des wohnende Ehefrau Sattler beim Kochen be- mutsham, .^s Lauterbach, 11. Landstallmesiter ^^at verwerfen, die der Revolution, wie die von Reichspostministeriums. Die neue Zeitungsgebühr schäftigt, als der jtzüchenhett» plötzlich unter ge- Frrtz 12 Landwirt Philipp t>ie des Generalstteiks, wie die im Ruhr- wird bekannttich am 1. Oktober eingefühtt und roalttgem Getöse explooiette, wobei die Frau i n Dauck V., Schaafhnm. g<*iet. Freilich brauchten wir Macht, daß wir die damit auch das besondere Bestellgeld für Zeitmi- Stücke zerrissen wurde, während ihre drei ^ie VSlitische Ltwe M Mich Mld Land. Gerechttgkeit hmeinbauten in unser Wesen Gleiches gen abgeschafft. Für die Bestellung jedoch, die bis Kinder schwer und eine andere gerabe and Jr* ’2y * sn nYf r f Recht für alle müsse gelten. Das deuttche Heer 30 April auf ganzjährig erscheinende Scitimgeit nxfenbe Frau leichter verletzt wurden. Die in feinem Rest müfte uns ehnvürdrg feut. Das und Zeftschriften^erngegangen sind, treten die neuen nung wurde durch die Ez-plolwn, die anscheinend I I deusiche Heer habe seine ^Schuldigkeit getan. Nur Sähe erst mit dem 1. Januar 1921 in .Kraft. | durch eine in den Kohlen befindliche E ie r h a n d - Menschen, die Ueberzeugung tKiben, fomntt Für diese Stücke wird deshalb das Zeitungs- g r anatc hervorgerufen wurde, vollständig zer-1 ulti> 1 Ul)T das Volk wieder hoch Ein Heer, das Politik treibe, bestcllgeld nach den bisherigen Bestimmungen er- stött. Die verletzte Frau und die Kinder wurden ^i gefährlich. Auch das Recht der Verständigung toten. ift für alte M& und Änmel- ins Krnnkentous gebracht. fetaSÄ m?fFe «>rrten.>mr ^fSchi Kavp ge»m. - - ' ---- ‘ 1 betten Pnllmi 1.2 ■ über versucht habe. Der Generalstreik habe das ^^^mps m Ruhe zll führen. Recht auf Arbeit geschmälert und habe mit den Grabstemdiebe! . Tie letzten V^gcknge m Ludwigslttden ließen^eme Unruhen im Ruhrgebiet uns ungeheuren Schaden mc. Frankfurt a. M., 20. Mtn. Auf dem derartige Mahnung auch für Gießen ersoiÄerlich Das Recht auf Arbeit dürfe durch keiner- alten Peterskirchhof wutten von. ,Trenst»g aus | erjef^einen ______ __lci Maßnahmen des sozialistischen Staates ein» Oberbüvsermeist« K 0 hl e rWorms, der erste beengt werden. Nur so könnten sich Persönlichkeiten Rckner, führteausi Das Gefühl, nrng zusammen- nur fo fönTtc wieder die Freude an der stehen zu en, habe sich im besetzten ^biet Arbeit geweckt werden. Die Gcwerkschaftei, hätten besonders Eepragt und ^be srch m bie Verfassung eingegriffen und das Autori- tenschen Absplitterungsversuch alssegensrmch^- tätsgesühl des Staates erschüttett. Weder von wiesen Erneu eb«n>olchen Erfolg habe der Protest Es noch von links könnten wir eine Diktatur brauchen. In den übrigen politischen Parteien habt. Mit begeistertem Gefühl dachten wir heute weil sie ihre Selbständigkeit und Frei- «n einmütige ZusammeMbehm des d^ck- nicht gewährt hätten und Kompromiß auf ^.VvlkeS m den des ^i^nlsbruches schlössen. Ein mannl-aftes Nein wiege und in den werteren Kriegspchren. Tas Helden- schwerar in der Gesäsickste, als ein schwächliches tum tn ber SchLacht und das sttlle Heldentum m I Als besonders freiheittichcr Gedanke schwebe ^r Dttmch dürften niemals Dcr^lien . werden^ Deutschen Volkspartei die Freiheit der Ar- Wenn das deuts^ Volk versucht habe sich sE tzeitsgemeinschost vor. Das tverttoUe sitlliche Mo- bie Scknckd am Krirae zuMschreiben so st^he es ment der Freiheit dürfe in der Politik nicht ver- damit unter den Völkern einzig ba. EnaLand habe irf^nihen Statt ra einem j^roaun der Betriebsräte nasiums ist berichtigend nachzutragen, daß der Redner des Abends nicht den Ausbau der Gym-, _ ___ nasialklassen in Mädcheuschulni fovxrle, sondern s rich, Redakteur,' Gießens 11 Schatt, KÖrl", die lofbrtige Wieberauftiahme von Mädchen in Ote | Biel-er, 12 Lutz. Wmiibald, Parteisekretär, I BefWuien hessischen Ghmnosien Es sollte nicht rrUS jtlCVfcn. oj jjen Ausbau der Frauenschulc in btefer Rich- Zvr BesotdvNtzsVefv rm. I tung geroartet werden, da das Geld kostet und doch JviAnschlußandie neueBesvl- nur höckchens an einer Anstalt im Sinü* den duugso rdnung haben sämtliche Par- Fraueii diese WldungsmöglichÜeit getoährlerst« -teien eine Entschließung angenommen, deren würde Als notro^chigb-Mchnete er ferner, MB oe-ratnex Wortlaut wohl bald veröffentlicht die volle humanisttsche Vorbildung schon setzt wieder hzÄiÄste - setti soll. Lehrer und solche Beamte, derenAv- ** Wohltätigkeits-Volksfest beitszeit sich nicht so mechanisch begrenzen Kttegsbefchädigten auf tem Oswaldsgarten. läßt, fallen nicht darunter. Die Anregung zu PiDgramm für de Pfingstfeiertage ist ans 'der Entschließung ging, wie es ausdrücklich Anzeigenteil ersichtlich. darin heißt, von Beamlcnkreisen aus, denen ** Die Kunstglasbläserei auf daran liegt, durch ihr Beispiel zu zeigen, was O^woldsgarten ist bis Dienstaa den 25. Mai tag- foie Lage pes Staates von uns allen verlangt, lich geöffnett Wer einen Einblick m dre Meint- I msse der Glasbläserei gerotnnen will, roer tue Entstehung schönster Ziergläser mit feiner Modellierarbeit aus einer einfachen Glasröhre beobachten will, dem sei ein Besuch sehr empfohlen. ♦* Das Problem eines Weltunter- ««•rntiffftltittirteit > gangs nach dem beFaitnten Ullstein Roman „Die 91 Ti Aller 8V, Uhr Arche" und „Die letzten Meuschew' gelangt vom Mlfft ^Tn0e6te.^Äm8alM <^Cn n^ten -u R. 116. — LickMielhaus, „Ein tüchtiger Kerl Landkreis Gießen. Schlammkönigs Hochzeit" und „Die Herrm der -m. Hungen, 20. Mar. Infolge der ui Wett, 8. Teil". — Lichtspiele, Seltersiveg, „Der diesem Jahre notwendig gewordenen H otz- «Nße Coup" und „Verlobt für eine Nacht". rationterung und der damit oerbunDenen * I Vetteilungsschwierigkeiten konnten Ijter ine Hmz- ** Amtliche Personalnachrichten.Iabsuhrscheiue erst gestern misgegebeii n^m. Uebertragen wurde am 19. Mai der Anwärterm für das Lehramt an höheren Mädchenschulen Anna Lutz zu Hungen eine Lehrerinstelle an der höheren Bürgerschule in Hungen. ft iirrtj, 1 ?L I ?Äl ^ln Qbt» ; 1 A Wti. toürbtt J“ m träte «mm, 91^. Jttnlh der WjJMfte dmiLt nid» JW räamkell Dom **i. Wv Paviewz. Ur tote ft* l, WtauöS • nulten M M totriet. „Urnnntjd). : wMn, nxtbe mfi arbeitetw. trd'Dlam- * ton Gütig toi. c unser ganzer j>. An diei^ ntn. Auj olles cft das Eigene gleichbar, nicht Ällüber Kn- 8olEc hMdxnt n Standpmkl vMtchrn M ätsche Volks- man am beite I «n einet beut- " auf die Mü> ’ Partei rede der tbe dos Won, Einheit führta ; ast des ganze, it könne einij, red) die Rav- nen. Eine rotv aensah Wischer Den Menscher iten lernen ur erttaue zu sch ir an Mm! deutschen te v toerbnt. Inter-1 , für das M. müsse jede Se ; jon, mit die an die im Rich cht, daß M st Seien. i deutsch & rdig sein- E keil gräm. V. Men, t*tnnn ? Politik Wix Berständigun; itr ÄaW 9tg PersönlMe Zrcude an» atb das W nt etne itischen Vaüch M und ^mMN'b a LSS Gedanke! KO gss :rg Grkcnntl^- unsmeitträ» chig M indeaK M» O^S- s»| MR aW i ciE nw- ... \ §ö»^7 d«t ■ ! lpbe- ^Prul | rs? ■ Weier bdjaetibtte tvtn demvlkvatftchen Stank- imnft nartibnalm 'Barter. - Redakteur Vetters ver» die Revolution und die 5t*oa[iriöne.reatr» auw. — Prvf. Lchia n verurteilte die Stemple»* weise der Gegner der Teuttchen Bottspa rlen im Sdtlaufe des Abends und forderte zu sachlichem Lampfc auf. Sodann umschrieb er den Begriff national — iidjrrr bischer fprad) zu versön- kichen Brrnerf^ngni und 'Jharrrr «f rt betonte m einem kurzeii SchLu^vvrr noch mal», das; er mit ,Mchtsnunig" fern moralische» Werturteil abgegeben lyibc, sondern an logische» Ta, zumal die Demokraten, die den größten Teil der Aussprache bestrttlen, anscheinend nicht spärlich vertreten waren, tarn « vielfach auch unter den Zulhörern zu erregten Wortgci echten. * An ge ste l l t e n-Ka n di t a t u r en Wie die Deutsche Lxmdels-Wacht mitteilt, werden von den bekannteren Angestelllcnführern bet 1. Bor- ntetbc de- GesamtverbandeS Deutscher Angestell- ten-Gewerlictits$aaL mc. Frankfurt a. M., 20. Mai. Die hcuttge ötraffainmerocrbanbümg hatte sich mit den großen Unterschlagungen bei der Frank furter (^isgesellschaft zu beschäftigen, die in jahrelangen nrieoerO'jlten Fällen der Kaufmann Max Mann in Verbindung mit den herben Kasjenboten Geßner und Boland begangen hatte, wodurch die (veiellschaft um rund 70000 Mk. geschädigt wurde. Mann wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, die Kassenboten Gehner und Da land erhielten 9 resp. 3 Monate Gefängnis. Tie beiden letzteren haben den größten Teil der unterschlagenen Gelder »urikfentottet. Hochßchulnachriehten. bl. M arburg, 20. Mai. Bei den gelingen Wahlen zum Allgemeinen Studentenausschuß für dieses Semester erhielten die Kor- vorierten 58 Mandate, die Nicht ko rporierten 12, die Freideutschen 11, die Philologen 4, die Zahnärzte 3 und die Juden 2 Mandate. vermischtes. Wien, 18. Mai. In der heutigen Sitzung der DZationalDcrfammlung kündigte bet Unterst aats- sekvetär für dis GesundheilÄoesen Pros. Tandler einen Gesetzentwurf an, dec die Z wangs- behandlungsüralleGeschlechtskrank- ke n m Ccfterrvid) festsetzt. AuS dem «mtsverfnudigungsblatt. ** Das Amtsdet kündigungSblar t Wr. 67 vorn 20. Mai enthüll: ^steichstagswahl. — Schutzdauer bei Patenten und (Gebrauchsmustern. — Eisenbahnunfälle. — Ausführung des Artikels 260 oes Friedmsvcrrrages. — Höchstpreise für Ber- brauchszulkei. - DiensMachnchlen. — Unqcbühr- lube Errcaung ruhestörenden Lärms. Die W a hlen z n m Reich S ra g smden am Sonntag den 6. Funi 1920 in der Zeit von 8 Uhr vvrmulaas bis 6 Uhr naämiittags statt. dorsichlbeiEtsenbahnübergängen. Mit Rücksicht auf die sich iviederbo'.endenEiiendakm - UnsäUe durch Ueberfahren von Fuchriverken auf unbewachten Uebertoegeii weisen wrr du: Falmverks- fuhrer darauf hm, bei Befahren von Ueberwegen bte Svamunfl?tafeln zu beachten, so»vie nach rechts und links Umfdiau zu Halden, ob kein Zug in Sicht ist. Die Fristzur Anmeldung von Rechte» oder Beteiligungen an öffentlichen Unternehmungen oder .üvnzessione» aus Anlaß der Durchführung der Bestimmungen dee Artikels 260 des Friedens Vertrags, die am 15. Mai ab^laufen scwesen wäre, ist bis 31. Mai 1920 verlängert worden. Höchstpreise für Berbrauchsz ucker. Für den Landkreis Gießen betragt der Höchstpreis beim Verkauf an den Verbraucht: 1. für gemahlenen und Kristallzucker a) Konfmnzucler das Pfund 2.— Mk., d- Raffinierter Zuüer das Pfund 2.02 Mark. 2. für Hutzucker a) ausgewog»m ohnt Papier das Pfund 2.02 Mk., b) im gMizen öut mit Papier das Pfund 2.— Mk. 3. Würfelzucker das Pfund 2.10 Mk. 4 Kandis das Pfund 2.50 Mk Dienstnachrichten des Kreisamtes. Die Maul- und Klauenseuch ist unter dem Viehbestände der Witwe Peter in Schwarzenborn, .Üreis Marburg, ausgebrochen. Kirchliche Nachrichten. Israel. Religionsgemeinde. Gottes dienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag d. 22. Mat 1920. Vwabd.: 7.45. Morg : 8.30, Predigt. Abds.: 8.20 u. 9.00 Uhr. Israel. Religions - Gesellschaft. Sabbat feier d. 22. Mai 1920. Frc itag abd. 7.30, Samstag norm. 8.00, nachm. 4.30. ojtmtag d 23 Mat u. Montag d. 24. Mat 1920. Woche n- seft. 1. Dag: Vvraw. 9.10, varm. 8 00 Predig t, nachm. 4.30. 2. Tag: Vorabd. 9.10, ourm. 8,00, nachm. 4.30. FestesauSgang 9.10. —Wochn-- gottesdienst: morg. 6.30, atoö. 8.00 Uhr Handel Berit n, 20. Mai. Börsenst tm mun gs- bilb. Ter neuerliche starke Rückgang fast aller Devisenpreise war -war ansftngs an der Börse auf die siurSblldung von teilweise weiter abschwächender Wirkung, später jedock; trat eine leichte Befestigung ans den Haupnnärkten ein, da sich ansä^inend die Auffassung durchzusetzen beginnt, daß bte Erholung bes Markkurses nicht au ta matt sch einen Rückgang der ALienkurfe nach sich ziehen müsse. Wesentlich trug auch die sprunghafte Aufwä?.t.'- bewegnng der Schamung'allien von 590 auf 623 yur Befestigung bei Immerhin waren mätjigr Rückgänge auf den iöauptmarten in der Mehrzahl, die aber nur bei Laurckhütte, Oberbroarf, Dhale Eisen und Badische Anilin, Elberfelder Farben mid Teutsch-Uebersec über 10 Proz hinausgingen Für einzelne Induftriepapiere, mübeson- bere ÄJalittfacn, waren hingegen ganz ansehnliche Besserunsen zu verzeichnen. Die Bankaktien waren geringfügig abbröckelnd, Mexikaner stärker nach- gebend. Heimische Renten lagen fest mit Ausnahme von 3praz. ReichKrnhihe. Da» Geschäft bewegte sich in autzerockentlich engem Rahmen, nur in Schautungbahn wurden zeitweise gvofte Umsätze getätigt. Frankfurt a. M., 20. Mai. (Börsen- st i rn m u n g s b i l d.) Auch an der Abendbörse blieb das Geschäft ruhig. Die Kurse konnten sich in dec Mehr^ihl behaupten. Schantungbahn be- nxgtcn sich zwischen 617 bis 618. Nordd. Lloyd 171 bis 172. Hamburg Paketfahrt 174, plus 1 Pcvz. Unter den Montanpapieren gingen Phönix Bergbau niedriger um. Mit 375 bis 378 verloren sie 10 Prvz., Laurahütte mit 207, minus 11 Proz., auch Teulsch-LuxrmbLrrg ftanben wieder im Angebot 271, minus 9, ebenso Gelsenkirchen 5 Proz. nachgebend 299. Westeregeln lebhafter 670, plus 15 Prvz. Deutsch Ueberfee verbesserten ihren stchrs um 5 Prvz. auf 920. Elektro Siemens Betriebe 103 .plus 2. Ehent. Tb. Goldschnid« bei reqevem Geschäft 299 ,plus 9 Proz. Es notierten iemec Metalle Btngwcrkc 2G95 4, Spiegel und Spiegel- alas 345, minus 5, Gumm.w' Peler 338, Bad. Anilin 466 minus 4 Proz. , Daimler auf Rückkäufe 8‘ ; Pcoz., gebeffert 335’ j. ülever 241, plus 2 Proz. Im freien Verkehr mürben be- roertet: Heldbura 250, Äunftieibe 565, Julius sichel 1370, Südsce Pdosvya: 2225, Deutsche Petroleum 670—675. Urieg4anlfibe 7fF ,. Mexikaner lagen wiederum schwächer. Dresdner Bank 179, plus 1 Prvz Frankfurt a. M., 21. Mai. Tevtfeumartt. Geld Brief Geld Brief Datum: 19. Mai 20. Mai Amsterdam • Rotterd. Drüstel-Antwerpen . (Tbriftiauia Kopenhagen Stockholm Helfingfors Italien London New-Pork Paris Schweiz Spanien Oien (altes) .... Deutsch-Oesterr. abg. Prag Budapest Bulgarien flonftantinopel. . . . 1678,30 1681,70 1613,40 1616,40 359,60 360,40 329,65 330,35 839,20 840,80 799,20 800,80 744,25 745,75 719,25 720,75 946,50 948,50 924,10 925,90 237,20 237,80 219,75 220,25 239,75 240,25 224,75 225,25 174,30 174,70 168,80 ) 60,20 45,45 45,55 47,57 47,67 347,65 348,35 338,65 339,35 803,20 80-1,80 836,60 838,40 759,25 760,75 789,20 790,80 18,98 19,02 18,98 19,02 23,57 23.63 22,72 22,78 84,75 84,95 84,60 84,40 20,73 20,77 20,08 20,12 Datum: 5*^Deut.Krieg sank. 4'/.Deut.Reichsanl. 3'/„Deut.R«'.chsanl. 4e/r Prenh. flonjels Darmstädter Bank Deutsche Dank. . . Disconto- Geselljch. Dresdener Btnk. fRationalbanh f. D. Mitleld.Creditbank ^.»Amerik.-Pakctf. NorddeutjcherLloyb Boch.Gußstahlwrk. D.-Luxemb.Bergm. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberschl.Eisenb.-B^ Oberschles.Ctieninl^ Phönix-Ärgb.-Akt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerk« (tlehir. A. E. G.. Schuckett-Werke. FelteiiLGuilleaums Daimler Bud.» Giftow.-Akt. Adlerwerk« . . . 4°/, Hess. SaatsanL (Electron Griesheim Borfenrerfe. Frankfurt Berlin Abend- Abend- Schluß- Schluß- Kurs 5Lur5 5tur4 Kurs 19.5. 20.5. 19.5. 20.5. 79,75 79,75 79,75 79,75 75,50 75,75 72,10 71,40 75,- 74,80 157,- 157,50 290,50 282,- -,- 204,50 202,- 179,- 180,50 179^0 -,- 142,50 143,- -,- 156,- 155,- 156,- 171,- 174,- 168,75 174,25 168,- 171,- 167,- 170,50 280,- 280,- 282,- 275,- 272,- 275,- 272,75 303,- 299,- 300,50 304,- 280, 274,50 275,- 200,- 201,- 196,- -,- 245,- 250,- 394,- 378,- 393,- 389,- 481,- 466,- 487,- 460,50 368^0 356,- 364,- 360,25 320,- 312,- 314,- 310,- 184,- -,- 180,- 180,25 -,- 435,- 440,- 231,- 235,50 230,- 239,- 270,- ,- 270,25 272,- 241,- 250,- 248,- 306^75 312,- Slarhiotternngett. Datum: Zürich Amsterdam Kopenhagen Stockholm Wien 19.5. 20.5. 12,45 12,60 6, - 6,20 13,50 -,- 10,50 455,- 445,- Müller'sche Badkanftalt. Wasserwürme der Lahn am 21. Mai: 14° R. (In einem Teil der Auflage wiedn-holt.) Neue Hochseefischvaurpfer. Kiel, 20. Mai. (WTB.i Auf der hiesigen Reichowerft liefen gestern mittag zwei Lochseefi s ch d a rn p f e r vorn Stapel. Damit wurden im Mai bereits sechs Neubauten dieser Werst zu Wasser gelassen. Asguith für mildere Friedensbeftimmungen. Amsterdam, 20. Mai. (WTB.> Algemeen Landelsblad meldet: Dienstag abend führte in einer vom Rat zur Bekämpfung der Hungersnot ein- berufenen Bersammlung in London Asquith aus, das einzige Mittel zur Besserung des durch den Krieg geschaffenen Zustandes sei bte Mild c- rung bet Friedensbesti mm ringe n. Zweierlei fei trjortKrlicb, die Anwendung und der Thiebau d«S Grundsatzes der wittschaftlickren Eew beit und möglichst ipeugrixntbc Abrüstung. Fn die icni _3ufammmban«T nannte Asguitb ine Ereignisse tn LÜbwestrußland, namentlidj ba-? angrisfswckse Auftreten der Polen, einen Skandal und fordette fchließliä' anstelle des Obersten Rates euren wirk lichen Bölkerbund. Die Finan.zkonferen.z in Brüsstl aufsescdoveii Am sterdam 20. Mai. (WTB.) Telegraas mriber aus Neu York: Der Sekretär des Völkerbundes versiändigre die Regierungen der Vereinigten Staaten, daß bte Finanzkonferenz. in Brussel mitpefdxdm ist. Dem ,^3mime4 of Uommerce" zuwlge soll das A^asb'Tigtonei Staatsdepattenieiit für eine offizielle Beteiligung art ber Konferenz fein, obwolrl Amerika nicht Mü glieb deo Völkerbundes ist, roätxenl» Wilson rntr Delegierte entfenben will Keine Beratung in London Paris, 20. Mai. (WTB.) Dms „Petit ^uur* nar' dementiert bte Nachricht, daß sich Mille- ranb demnächst zu erneuten Beratungen mit Llovd George nach London begeben wird. Die Homerule-Vorlage. Amsterdam, 20. Mai lDDB.) „Tcle gcaaf" meldet aus London: Lang teilte gestern bei der Beratung der Homerulevorlage im Unterbaufe Mit. daß die Regierung zwei Senate neben ben beiden irischen Parlamenten grundsatzttch an nehme. Die vlamische Sprache Brüssel, 20. Mar sÄTB.) 'Die von der Regierung eingesetzte Sprachenkvitimis'ftnt bat ber vlamische Sprache als ^Krwalttmg-A'prvcl'e in Flandern ;ugeiaifen. Auch die Gem- iudebebvreen müssen sich der vlamischen Sprache bebieium. Anller- dem bestimmte die Kommtssivn, daß Brüssel eine vlamische Stadt fei ökgen letztere Bestimmung wendet sich Fndependense Beige, weil ft- analog derjenigen sei, die die deutsche Verwaltung während der Besetzung getroffen habe. Fn Wirklichkeit aber fdicint es, datz rn den (öememden des Brüsseler Bezirk zum Tnl Zweisprachigkeit herrschen solle, fj da st eine gewisse Unklarbeit darüber besteht, was dir Kornnnssian für Brüiß'l Hrtldnc- den Ixtt. 3*n den Provinzen siegte Der Standpunkt der Blauten. Das Ende des Streiks in Frankreich. Paris, 20. Mai. ^WTB.' Die Bergarbeitei- des Pas de Calais haben beid>loffen, den Streik beute Donnerstag zu beenden. Ein Teil btt Arbeiter hat bereits gestern die Arbeit nnd^r aufgenornrneri. Auch irn Norddeparternent kann tkr Streik als beendet angesehen werden Eine neue Garibaldiaktion in Italien? Paris,20. Ma'- (WTB ' „Pettl Parisien" bringt eine Meldung aus Rvm, wonach un sammenhcmg mit der gegenwärttgen Kabinettskrise sich dort gestern gegen Mitternacht das stterücht verbreitet hat, Peppiiw Garibaldi beabffffdiiy ioährend der Nacht bte Mitttstcricm und das Par lamenr mit HUfe einiger hundert Verschwörer- zu besetzen. Unverzüglich seien weitgehende Vorsicht^ maßregeln getroffen loorben. Pol^iabteilungen, fiarabinirk besetzten die Minrsterren, das Parla ment uni) das Ehririnal. Ein Zwischenfall hat sich j-tibod. nicht ereignet. Jedenfalls habe es sich um ein politisches Manöver gehandelt. Die polnische Offensive. Amsterdam, Ist. Mai. (Wolfs.) „Algemeen Handetsblod" berickstet aus London: Tre Konferenz d.-r dafeit-arbeiterveremiguno in P l v- ntou t h beschlost, weitere Ladtliigen JJhmilwn, die zum Gebrauch gegen Sowjetrustllcnd bestimmt sind, zu verbieten._________________________________________ Staötmiiflon Gießen, Löberstrahe M 1.bÄ3Ä^,e" Versammlung. BAD-NAUHEIM direkt geganlber der Bader. Telephon 85. HlinfoM Rap*1 Eine Sehenswürdigkeit! Eis- jjOUpiulu Dfll Getränke, Liköre, Mokkartube. fliinfnld niplp11 tonangebend- NachmittaKstee „nUplulU Ululu Gesell»chaftLVoranstaltungen ..Bnpfeld Wetehibeo" ,Weite Privat-Wl" AoJÄeKosmtXnÄ. ................. ... . Illlll. IFIIWIIlS behördliche Anzeigen. Gegenerklärung. Dec Verband der Aerzte Deutt'chlands in Lehmig bringt in Nr. 116 des Gießener Anzeigers eure Erklärung, worin er unsere der Aufforderung zur Bewerbung um bte Stelle des Direktors der Siechenanstalt beigefügte Bemerkung, der Leipziger Becbanb habe zu der von dem derzeitigen Inhaber ber Stelle verhängten Maßnahme bis jetzt noch keine Stellung genommen, als unzutreffend bezeichnet Wir stellen Demgegenüber öffentlich fest: 1. daß wir gegen die von dem derzeittgen Inhaber der Stelle verhängte Sperre am 31. März beim Leipziger Verband protestiert haben, 2. daß wir Notz wiederholter Mahnungen am Tag unseres Älusschreibetis im Gießener Anzeiger — am 6. Mai — nocy feine Antwort auf unseren Protest erhallen hatten, 3. daß uns Der Verband erst mit einem vom 10. Mai Datierten, am 14. Mar erngegonge- nen Schreiben Die Stellungnahme des Verbands mitgeteilt hat. Daß der Verband die fragliche Stelle bereits am 16. April auf seine Cavetr-Tafel gesetzt habe, ersehen mir erst jetzt aus feiner Erklärung tn Nc. 116 des Gießener Anzeigers. G i e ß e it, den 20. Mai 1920. o649D Der Provinzialaussctzuß der Provinz Ober heften. I°igd-Peipacht«ng. Die Gemeinde ü ued lKreis Lauterbachs will ihre zirka 820 S>eftar grofec Feld- und Waldiagb am 2 9. Mai 19 2 0, n achmit tags um 2 Uhr, in Der Gastwirftchaft von Valentin Sippel III. öffentlich verpachten. Queck ist Bahn-- station an der Nebenbahn Niederaula—Bad Salz- schlirf. 5661 Queck, Den 20. Mai 1920. Lesfischc Bürgermeistern Queck. Hofmann. Bei Den Gasabnehmern werden Zettel verteilt „Bett. Ihre Gasrech-iung". Wir bemerken, daß wir mit der Angelegenheit m '1 Nähgarn ' schwarz und weiß < > die Rolle Mk. 4.50. j; Fritz Nowaclt. l 4067c ( I Spargel täglich ftftitb gestochen, empßehll zu billtgsten Tagespreisen ww W. Hanke! Neuen Bäue 7. TeLfll? 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Ctricklumpen Vu,Wollabfälle 8 1* deswegen nimmt man flau ft j u höchsten Vreisen MBÖhm Mnmentr 53 □ □ □ □ □ □ □ 0 □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ O □ □ □ D □ □ □ □ O □ □ □ □ □ □ D □ □ O d □ □ □ o □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ o □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ Q o □ □ o □ □ Kiew Senes Jelk 240-270 270-310 310-350 350-400 Wert liegt in seiner Güte 8ebr. ÄnittirtRe zu kaufen gesucht. Schr. Ana, u. 09371 n. d. G. Anz. 8-10 „ 10-12 „ 12-14 „ 14-16 „ pro 3tü(L 1 P. fletr., gut erb-, roelüe Kinderschuhe (21) zu verk. nachm. o. 3—4'/» Fruk- ferler Str.BT, K>b.n. (Fried. Ware» öle SMgrme der MgsbeWvWev md -ßiBterölieteneüJW, ünlerhosan aeaer Bamenslrehhnt n. hellbr. Damenbaadxtli. Schaier-EIlkraikep (240= fach), Marke Busch, neu lein. w. BL-Oberhesai zv. Frischritlk. Ziege 1 zu vk. Peter Naumann, I Urchve rsLrS. Marburg 0(844 Verk. prim, frischmelt Saaner-Ziege und 6 junge Gänschen. Eerm. Dbpier, Langd. Bern. 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