zwilldr-rnmt-n«! u. Verla-: »tiMW lew.’Bwfr > $teti*ni Hilfe und Staatssekretär, ist von ihm plötzlich iwigefnidt. Das parlamentarisch-dekorative btvntrollsystem Erzbergers ist durch die Ha- «fchläge der Helfferichschen Beweismittel auch in dieser Woche arg mitgenommen wrden . . . Der „Oberste Rat der Alliierten", der seinen Schauplatz von Paris nach London verlegt hat, würde einer mit Initiative beseelten Rutschen Diplomatie wahrscheinlich durchaus nicht als delphischer Weisheitssitz vorkommen, kr hat sich in der Auslieferungsfrage „geeinigt",-Herr Millerand hat Pariser Pressever- Iretern gegenüber gute Miene zum bösen Spiel gemacht, auch Lloyd George soll nach einer schwer arbeüeitben Bersarbefter Sonderzuweifungen an Brot und Fett bewilligt warben sind, so dürfte das von der übrigen Bevöllerung durchaus verstanden unb gebilligt werden. In feinen »wak- tischen Folgen wird das getroffene 2ürfonrmen so- wohl inmmoolitisch wie außenvolichch bald dem gesamten Botte sich äußerst wohlrLig erweisen. Dios güt zunächst für die Bersvrgnng der Eisenbahn mit Betriebsstoffen, wodurch auch der Abtransport von Lebensmitteln eine Steigerung erfahren wird. Die En tente wird auch aus diesem Abkommen über eine Vermehrung der Arbeitszeit im Kohlenbergbau ersehen können, wie ernst es uns ist mit der Erfüllung der übernommenen Pstichten. Mehr aber iwxb dürste nicht nur der Entente, sondern der ganzen kultivierten Welt aus der Entschlosst heit der deutschen Bergarbeiter, die Ar- britsleistung zu steigern und die Arbeitszeit zu verlängere^ die lieber zerrgurrg sinnfällig werden, daß D-utschlands moralische, wirtschaft luhe und politische Wiebergesundung voranschverttt. ist cs ein fester, zielbchvußter, staatsmännischer l sagte, die rcpubsttanische Partei werde den Bcr- l Aus- trog zu Fall bringen. Ter Vertrag werde eine w«ch<»rSckdIick. Leider hat es den Astschein, als wolle die ■ Neichsregierung auf die Note Lloyd Georges, [i worin er uns mitteilt, daß die Entente auf 2 usliefe rungen vorläufig verzichte, bis h sich herausstelle, ob Deutschland seine Schuldi- > gen wirklich in Leipzig werde verurteilen lassen, ; • alle Gegenvorstellungen unterlassen und das || Ergebnis der Londoner Beratungen als einen annehmbaren Erfolg buchen. Wir meinen ■ jedoch, es läge absolut kein Grund vor, uns ri schon in die Toga beruhigter Genugtuung zu hüllen, die Fenster der auswärtigen Politik ij zu schließen und irgend jemand, sei es die Re- ■ gierung, sei es eine politische Partei, die Rolle H des erzürnten Hausvaters gegen die eigene Fa- ; ntilie aufnehmen zu lassen. Gewiß, es war von einigen deutschnationalen Organen extremer Richtung übertrieben und voreilig, nach der Londoner Note noch aufgeregter ins Horn dec Empörung zu schmettern als vorher, und am guten Willen, wirkliche im Kriege verübte Fvc- vcltaten zu sühnen, darf die Regierung es nicht fehlen lassen. Aber die Ungeheuerlichkeiten, die \ von der Entente in diesen Rechtsauseinander- setzungen aufgetürmt worden sind, darf Deutschland doch nicht einfach als historische Bauwerke eines unabänderlichen Schicksals Ügfant und gottesfürchtig umpilgern. Hat . och selbst das Berliner Tageblatt in einer ^Prokuri!'^ Tü-bnZ llunL v'il^ iiTie^Soren- KW ^Verejn^ Der prozeh Crzberger-Yelsferkch. Berlin, 20. Febr. (Wolff.) Bet Beginn deS Prozesses Erzberger gab der Vorsitzende eine Er kl ärung ab, worin für die Sesfentlichkeu nochmals klargestellt wird, worum es sich eigentlich handelt. Dadurch, daß ter Angeklagte den Wahrheitsbeweis an trat, kchve sich dos Verfahren äußerlich um, so daß es den Anschein habe, als wenn der Reichsfinrn zminister bet Angeklagte sei. Das sei bedingt durch be* ©trat- Prozeßordnung. Er, der Vorsitzende, l«ß ten Wahrheitsbeweis in seht weitem Umfang; zu, damit j-Ler den lende Mensch sehen könne, daß das Gericht alles tat, um die volle Wahihert zu ermitteln. Darauf stellte Rechtsanwalt Alsberg eine groß.' Reihe von Beweisanträgen, die sich aus den Vorwurf der Unwahrhastigkrit des Nebenklägers beziehen und zeigen sollen, daß der Nebenkläg.'t auch in dielet Verhandlung selbst unter Eid es mit der Wahrheit nicht genau genommen habe, unb zwar in Tingen, worin es ausgeschlossen erscheinen müsse, daß der Nebenkläger lediglich aus Vkrgkß- lichleit unrichtige Angaben mochte. U. a. stellte Errberger in den Flöten Richter, Bergt, Thylsm, Wolff nsw. die Sache anders dar, als nachher die Beweisaufnahme ergab. Allerdings kannte t damals nicht das Beweismaterial, das oer Angeklagte Vorbringen würde. Auch oerschwteg Erzberger, daß er als Reichsfinanzmmistet der Firma Wolff 4 0 Millionen M ar k in8 Reichsmitteln zu einem ungewöhnlich niedrigm Zinsfuß zur Betsügung stellte. Rechtsan,valt Alsberg beantragt, eine Reihe neuer Zeugen zu Lohen, u. a. Bethmann-Hollweg. Abg. von Richt ho fen kann über die Beteiligung Erzbergers an der Anhydat-Gesellschaft nichts bekunden. Ter Zeuge besitzt auch rinkjvdat- Aüien und ist Aufsichtsrat der rtrii.gswollb«>arf- Gesellschaft. Kommerzienrat Rech berg, Auf- sichtsratsvorsitzender bet Anhidat Gesellschaft, erklärt, Erzberger an der Gesellschaft beteiligt zu haben, weil ihm daran lag, einen einflußreiche?' entlassen worden, weil er unbefugterweise ohne, Mssen und Willen des Präsidenten Kabinetts-- sitzungcn abgehalten habe. Dias klingt merkwürdig und hat in Amerika viel Widerspruch hervorgerufen, denn Wilson war doch monatelang völlig unpäßlich, unb die Staatsyeschäfte konnten nicht einfach ruhen. Es scheint, als habe Lansing eine andere Kompromißpolitik treiben wollen, als Wilson sie wünschte. Lord Grey, der englische Botschafter, hatte durch Berösfentlichung eines Briefes in der „Times" in die inneren Angelegenheiten der Bereinigten Staaten einbegriffen, indem er die Annahme der republikanischen Vorbel/alte im Senat mit dem Hinweis darauf empfahl, daß England, Frankreich und Italien sich damit abftnden würden. Was Wilson nun eigentlich im einzelnen will, bleibt schleierhaft. Die Hartnäckigkeit, mit der er in der Adria eine eigne Politik betreibt, wäre einer besseren Sache würdig. Wie weit er in der Auslieferungsfrage und in der Notwendigkeit, den Friedens vertrag zu revidieren, eine eigne Meinung vertreten hat oder vertritt, entzieht sich unserer Kenntnis. Es scheint aber, als spürte das amerikanische Volk, wie das Werk der Fciedensmacher weder Europa noch der übrigen Welt zum Segen gereicht. Wilson hatte seine 14 Punkte im Stich gelassen; er mag wieder darauf zurückkommen. Das Vertrauen der Deutschen genießt er wahrlich nicht mehr. Prof. Dietrich Schäfer hat ihm letzthin im „Tag" das Zeugnis eines hochragenden Staatsmannes ausgestellt, denn er habe feinem Volke den höchsten Eiitfluß und ein rotrte schäftliches llebergewicht ohne Gleichen eingebracht. Das ist wohl wahr, aber Änterila war auch von vornherein in günstigerer Lage als irgend ein anderes am Krieg beteiligtes Volk. Wenn Prof. Schäfer meint, Wilson habe als Diener seines Volkes mit Recht der Lüge und Heuchelei sich bedienen dürfen, wenn sie auch im gewöhnlichen Leben abstoßend wirkten, so setzt er die Gruppe, als deren Vorkämpfer er betrachtet werden kann, nur Verlegenheiten und neuen Angriffen aus. Man kann zweifellos auch auf dem Boden sittlicher Auffassungen in der Poetik, die freilich alles Recilr scharf zu erfassest hat, Großes leisten. Gerade weil das sittliche Gefühl in den Menschen glücklicherweise noch ein Faktor ist, der sich Geltung verschafft und nimmer in dec Welt verschwinden kann. Wir müssen nur immer besser lernen, was Wahrheit und was Trug, was Ehrlichkeit und was Heuchelei ist. In dieser Beziehung hat uns Wilson tüchtige Belehrungen unb grimmige Enttäuschungen beschert, unb Prof. Schäfer hat im allgemeinen wohl recht, wenn er sagt, Amerika werbe and} künftig andern Völkern nur Hilfe leisten, wenn sein eigenes Jirteresse ihm dies gebietet. ^nea^we pwi Anzeigen f. die Lagesnummer dis zum fiedimiti«) vorher ohne ifbftkrbtnMifbfeU. vreir flr \ mm höhe für Insider u 34mmvKreit< ärlltib A5 V» , au-ioärtS 30 Pi.; Wr Aeklame- Anzeigen von 70 mm ©reite 9) W. T« Play- voricdrifiM' .AnstUrlag. Haupts chrfttlener: Ang. tiöoeq. lirvantivortlui) 16t Tolittt: Aua. Goetz; für den übrigen Leist Dr. Renchotd Zenz; für den Airzeigenteü: £>. Beck. 16m111d) in Stelen. Amerika und der Friedensvertrag. Haag, 20. Febr. (WTB.) Ter amerikanische Senat hat laut „Nieuwc Courant" tte Verhandlungen f&er den Friedensvertrag migesetzt, weil erst die Lage bezüglich der Adria ttar sein muß, und weil der Präiident nicht geneigt ist zu einem Kompromiß über Art. 10. Senator Äorah, der Führer der Verrva^zogner, Die Abstimmungen über öds tiätegeletz Berlin, 19. Febr. Ueber die Abstimmungen beim Betriebsrätegesetz werden interessante Angaben gemacht. Von 89 Abgeordneten des Zentrums waren 30, darunter v. Brentano und Dr. Schmitt, und von 74 Abgeordneten der demokratischen Partei 45 Mitglieder, darunter Grünewald und Henrich, bei der Abstimmung abwesend. Die Deutschnationale Bolkspartei und die Deutsche Volkspartei haben geschlossen gegen das Gesetz gestimmt. Das Z e nl- t t u m hat zum größten Teil dafür gestimmt. Die Mehrheitssozialiften stimmten geschlossen für das Gesetz. Bon der U. S. P. stimmten dafür die Abgeordneten Pinkau und Simon (Schwaben), die anderen Mitglieder der Partei dagegen, soweit sie anwesend waren. Das Verhalten der Demokraten ist ähnlich wie stinerzeit beim Gesetz über die Sozialisierung, bei wichtigen Abstimmungen glänzen sie durch Abwesenheit! Das haben sie schon stets so gemacht, aber so auffällig, tuce hier, wo fast zwei Drittel der Fraktion eiw- fach fehlen, war es ttoch nie. nach dem Jnfellande gezogen ist, nur als ein fernes Wetterleuchten beobachten können. Ein itibenber Blitzstrahl ist uns zwar zuletzt sehr mfgefallen: es war die kurze amtliche Rew- lcrnotiz, Wilson habe angedroht, daß Amerika sich von der Friedenskonferenz iurückziehen werde, wenn es bei denVer- knbtungen nicht mehr als bisher zugezogen lmd angehört werde. Wilson, der Erkrankte, Verstummte, der politisch schon gestorben zu rir schien, ist plötzlich wiedererftanden. Erev- &int in einem Nebelmeer neuer Ungewißeren. Eine der letzten Meldungen besagte, ,e.n, Zustand habe sich in einer der letzten ,s^chte wieder so verschlimmert, daß die Aerzte n2ends herbeigeholt worden wären. Ist nun Itui Handeln krankhaft verletzter Ehrgeiz oder qj'nbnlätaut# iinen »u Material für die brutscht Segeulifte. Pa ris, 20. Febr. (Wolff.) Saillant» Couturier fordert im „Populaire^^ alle diejenigen Kameraden auf, die noch Greuel taten im Gedächtnis haben, die von Franzosen auf Befehl begangen wurden, dies« mitzuteüen, damit er sie veröffentlichen könne. Er habe Offiziere gekannt, die sich rühmten, deutsche Kriegsgefangene niedergeschossen zu haben, um ihren Revolver zu prüfen. Vaillant sagt: „Ihr alle habt die feindlichen, von Miseren schwirzen Soldaten verstümmelten Leichen gesehen. Ihr habt auch seststellen können, mit welcher Befrichi- gung die Weißen davon gesprochen haben, die sie zum Angriff führten. Ich Senne die Namen von französischen Kommandanten, die in der Schlucht deutsch Kriegsgefangene, die entwaffnet waren, füsilieren ließen und für diese Tat ein Avancement erlangten. Ich kenne einen Reiter, der Dom Pferde sprang, um mit einem Revolverschuß einen Gayern niederzustrecken, der unter guter Bewachung in der Schlucht vor ihm l-ergvng. Ich sah auch, wie man Verwundete tötete. Kanntet Ihr nicht die Vitriolgranaten? Welchr Infanterist hat bei uns nicht Patronen abgeschnitten irirb um gedreht ? Tiefe Taten müssen klassifiziert werden. Wir müssen beweisen, daß keine Art zu töten uns fremd war. Wenn wir das tun, dann waschen wir toefcer die Deutschen noch di' Türken noch die Bulgaren rein, sondern wir nehmen nur Anteil an der ruhmreichen Schweinerei. Wir entehren uns ein bißchen weniger, indem wir es zugestehen." Vail'ant-Couturier erklärt : Wir verlangen schon seit langem f ü r alle Schuldigen aller Länder ein internationales Gericht, yrfammengefe^t aus Arbeitern unb ehemaligen Soldaten. llr.44 ter •WHrtr Ansitz er rr-dxnu Corni- mw» FaiertMtzs. Monatlich .W. 2.30, pterUlHUKti* »f. «90 ein i cht iah 1 ich das Beste U- durch die Soft mertrijebctiäfr Äf. 6.— ausschließlich ^esteklqetnaM>- nchten: lw>cih.*i- orgoirif-LtioMen latb dem ^jectxnverbond zustmce gcfljmmene AWvmmen über die Steigerung der Kohlenproduktion einem Murc» wirklichen. Indessen brrfotat die Reichsr'gterung diesen Plan und der Neubau der Arbeit-mwohnun- gen ist in umfvnsreichnn Maße vorgesehen. Tik Kosten für diese Bauten foltert aus den Kählm- preijen gereckt werben. Wrr hoff.'n rh absehbarer Zukunft im Rührrsvier et wa 150 000 Mann un terb ri ngen zu können. Mit dem Neubau der Wohnungen soll fdjuyn im Frühjahr b. Is. begonnen werden, aber es wirb vi'llricht Jahre dauern, bis eine auskönnnliche Mehreinstülung von Arbeitskräften ohne Schwierigkeit verwirklicht iverden kann. Wir müssen schnell handeln, wenn wir aus den jetzigen Schwierig ketten überhaupt 'heoaus wollen. Zur Beftitigung der Zt^risis gibt es daher nur etn Mittel urtb das ist nicht Schichtverkürzung, sondern Streckung der Arbeitszett. Nur über die Art und Weise der Mehrleistungen bestanden noch abweichende Aufiassur^gen Die Zechenoe itzer bnfrn wng-schl^ge'7 die Arbeitszeit von 7 auf den tiEofti) u erhöhen. Hi xgeg n erbeben sich jedoch in dar Kreien Der Bergarveitsr getvichtige Sorgen, und so kam man schließlich zu der Änigung, daß wöchentlich zwei halbe lleber- schichl"n gefahren werben sotten. Das geschieht in der Weise, daß em Anschluß an die 7-Stunden-- schicht 3'/s Stunden Ueberschichlt gefahren werden, so daß in den Tagen der Heberschichs ms^esamt IO1/- Stunden gearbeitet werden. Im TuvlÄchnitt werden 6—7 Millionen Tonnen monatlich im Ruhrrrvier gefördert. Die jetzige Schichtverlänge- nmg bringt also eine Steigerung der Leistung um etwa eine Million Tonnen im Mrvvat, das heißt 12 Millionen Tonnen im Fahr. Eine Ausdehnung der Beneinbarung auf Oberschlesien und die Braunkohlengebiete muß ansestrebt »ver- den. Gs wird ein Lohnzuschlag von 100 Prozent für Arbeit unter Tage und ein LohNMschlag von 50 Proz über Tage gewährt. Geld allein macht aber auch die föergarbeitet nicht glücklich Sie Au» dem Reiche. Aus dem Strurrausschuß. Berlin, 20. Febr. (WTB.) Der Steuer- a u s s ch u ß der Nationalversammlung beendete die zweite Lesung des ReichseinkommenstruergeiV-tzes. Hervorzuheben ist die Annahme des Antrags Blunk (Dem ), wonach § 19 dahin geändert nrirb, daß nur der den Betrag von 1500 Mk (bislter 2»XK) Mk.) übersteigende Teil des steuerbaren Em kommens steuerpflichtig ist. Im § 16 wird ftrncr der Satz 1 wie folgt gefaßt: Bei der Veranlagung zur Ern- kommensteuer wird das Einkommini eines nach § 2 Nr. 1 steuerpflichtigen Haushalklurgsvorstandco und seiner zu seiner Haushaltung zählenden .irinder zu- samm'-ngerechnet, soweit es sich nicht um das Arbeitseinkommen eines Kindes handell. Berlin, 20. Febr. (WB.) Wie wir hören, routbi int Steuerbusrtmß der Nattonalverfamm- lung beschlossen, die Sü-uerges:tze vom 2 7. Februar ab im P len u m der Nationalversammlung zu beraten. Eine entlpvcd) !tt>i Mitteilung soll vom Aussäiuß dem Prä,identen der Nationalversammlung zugcL^n. Die Berciuheitlichung der Visenbahn und der Post. Berlin, 20. Febr. (WTB.) Heute fanden inrter dem Vorsitze des RciäksrertellrsMinisters Tr. Bell die abschließenden Besprechung gen über den llebergang der deutschen Eisenbahnen auf das Reich statt. Es wurde in allen Punkten mit Ausnahme der Fi^ianzfrage eine Berständigung erziell. Tie Verhandluilgen über die letztere werden nachmütags unter dem Vorsitz des Frnanzministers Erzberger ßn-tgesetzt. Sofern auch diese Besprechungen zu einer Verständigung führen, soll der State, svertrag zwischen dem Reich und den Ländern unverzug-. ich dem Reichskabinett und den Kabinetten der beteiligten Lauder vor gelegt werden und sodann mit größter Beschleuirigung an die Verfassung gebenJen Körperschaften gehen, damit der Uebcrgang des Eigene tu ms und der Verwaltung der Eisenbahnen auf das Reich am 1. April dieses JahreS durchgeführt werden kann. Berlin, 20. Febr. (Wolff.) Die „Tägliche Rundschau" will von ihrem Müncltener Berichterstatter erfahren haben, daß die b a t) er ische Post für 260 Millionen Mark und die würitember- g i sche Post für 250 Millimten Mark an das Reich übergeht. In der Frage der finanjidlen Entschädigung für die Eisenbahnen Eoimte bis jetzt noch keine Einigung erzielt werden. Nach dem „^Berliner Lokalanzeiger" sott der Kaufpreis für die bayerische Post 620 Millionen Mark betragen. Noske über die Reichswechr. Berlin, 20. Febr. (Wolff.) Laut „Vorwärts" erflarte Noske in einer Hamburger Versammlung von Funktionären von Betriebsräten der sozialdemokratischen Partei, er werde am 1. April zum ersten Male 15 000 bis 16 000 neue junge Leute in die Reichswehr ein stellen. Ta sollten die Parteigenoffen dafür sorgen, daö"nicht nur wieder Söhne von Gutsbefttzem und Kapitalisten kämen, sondern sie sollten auch ihre Söhne hinschicken. Das Privileg der besitzenden Klassen auf die Offtzierspvsten werde er ausrotten. Die RrichSbesoldungsvkßorm. Berlin, 20. Febr. (Priv.-Tel.) Wie die „Vossffck>e Zeitung" erfährt, sotten die Gesetze zur Rei'chsbesoldungsreform schon im Laufe der nächsten Woche an den Reicksrat kommen. Tie Auftückungsftisten sollen gegen den bisherigen Zustand wesenllich verkürzt werden. Stag, 21. Febr.: Stodttheater, SüritcHung. — 8I£ßbfmißfrbunb ■ lyr Smgzaal tes Realgymnasiums Vilbel, 20. sitzung beschloß die Steuerz ie Turm fr'fthnmt mw wohl noch Heimkehr des in Sibirien zum Preise von des den onbautn melden. Mittelkarte ein Pfund i 3.70 Mk. ziur Ausgabe. w 8>«k ntr, die wohl auch bald heimkehren werden. Un- ' " "5 in weiter Ferne ist die nischen Betriebe ist die G c s ch ä f t S st e l l e Gießener Anzeigers von Montag 23. Februar ab geöffnet: vormittags von 8 bis \2l!t Uhr, nachmittags von PA bis 5 Uhr. — $ «Mb einigu! M>eroer< IM des MM gnwmnten Llsnchine ** o fpidfit uni unb iW»f girngssp^ schaßen bt 3*9 Tie bkidft an nsltl < wr N ^WA ______________ . .en zurückgrhalbowen Ludwig Schmidt und 3ofob Bingel. wollen, sich unverzüglich bei mir zu I. H. Prritz, Landwirt, Gießen. Heimkehrer. Dienstnachrichten. " ~ druar die Sonntag, 22 .Febr: Stadttheater muhm. 3 Uhr „Eine Mrllnacht", abends 7 Uhr ,,^-re spanische Fliege". — Oeftenlliche Vorträge, über Plw- siologie. Achter Vortrag: Gesichtsempnndung 11. 5 Uhr im Physiologischen Institut. —>Evangelischer Bund, Vortragsab. nd „Die soziale Sendung unserer Kirche" 8 Uhr- Stadtkirche. — Lrchtsprel- häuser wie Samstags. l_v, >Lr “Tt Om, „ ' < IStrX ?n" c- wattstmrden, wie ein hiesiges Blatt voreilig berichtete) Tag und Nacht von dort aus zu beziehen. Das städtische Werk kann danack) im Sommer stilliegen und braucht nur im Winter zu den Stunden der Spitzenbelastung in Betrieb gesetzt zu werden. Diese Neuregelung wurde nach dem Gutachten des Sachi- vcrsttindigeu Prof. Dr. Petersen, Darni^ tobt, getroffen. Zum Verkauf der Grube Friedrich bei Hungen an die Stadt Frank- urt erfahren wir, daß die Stadt Gießen mehc- ach mit den dort lagernden BraunkvhlenBer- uche gemacht hat, sie aber für die stÄ)t. Werte als gänzlich ungeeignet fand, da die Brautv- ohle noch sehrettng ist. Die StadtGreßen tat inzwischen ihren Brennstoffbedarf an Braunkohlen im Westerwald elngedectt. An Minderbemittelte konnten bereits Braunkohlen ausgegeben werden. Im Laufe der nächsten Monate tvicd es jedoch möglich fern, )ie gesamte Bevölkerung zu beliefern und auch die städtischen Werke zu versorgen. Ein sehr beachtenswertes Beispiel. Wir werden um Aufnahme nachstehender Zu J-Vf Da Vie gegenlvärttgen BeNMttrisse in Lebens- Mitteln fast unhaltbar geworden sind, und roti vom Ausland so gut wie nichts zu ermatten haben, außerdem die Vorschläge und Vorschriften utn,er:r Regierung uns auch nicht genügend Lebensmittel verschaffen, so wird wohl jeder Em sichtige zu der Erkenntnis Kommen, daß wir uns gegem-nttg in Stadt und Land Helden müssen. Zu diesem Zweck mache ich folgenden Vorschlag, und hoste, daß ter - efbe auch bei metnen Stoltegan tn Stadt und Land Anklang finbet. Ich stelle 6 Morgen Land, erngeterlt zn je 600 Quadratmeter, fix und fertig für kleine Kartosfelanbauer zur Verfügung. ©aatCartofteln müssen von jbien An bauern gestellt, sowie die nötigen Handarbeiten rorgenommen werden. Gespamiarbeiten werden von mir bis zur Ernte besorgt. Ernten kann sich jeder selbst. Dahingegen ermatte ich neben einer angemessenen Vergütung, Mithilfe bei meinen andern Sommevarbeiten auch gegen Vergütung. Nun werden viele wohl einwenden, woher Saatkartoffeln nahmen. Hier müßte natürlich die Stadt Gießen als Ganzes ihr nöttges tun und Saatkartoffeln beschaffen; ihr stehen die Mittel und SScge eher zur Verfügung rote jedem einzelnen. Auch wäre es wohl auf diese Weise eher möglich, einen Ausgleich für Stadt und Land zu schaffen und sich selbst -n helfen, zumal der Kartoffel bau hauptsächlich imstande ist, unsere Lebensmittelnot zu lindern. Mag dies Eingesandt als Appttl an meine Kollegen sowohl in der Stadt als auf dem Lande in der Nähe der Stadt dienen und gleichfalls gefunden und es tn Berlin sogar auf eine 25malige Wiederholung bringen können. Demnach kann ter Besuch der hiesigen Veranstaltung empfohlen roer* den. Siehe Anzeigenteil. ** T i e Besprechung des gestrigen £i> cheslerkonzertes im StabttHeater mußte aus Platz, mangel bis Montag zurückgestellt werden. Landkreis Gießen. m. G r ü tt i n g en , 20. Fttro. Durch die cflhv» tiye Witterung Vieser Tage sind die hie-igens Feld b ere ini gu ngs ar b e i ten rasch vorwärts gZchritten. Die Drainagearbeiten sind nahezu ganz boendtt und man hofft, daß auch m roeniget Wochen die Verschleifungsarbttten zu Ende gefühtt werden, und daß die Berttutigung selbst bis zunh Herbst 1921 ihren Abschluß findet. * Trais-Horloff, 20. Febr. Am Montag abend sprach hier Dr. Schlarb vor einer zahlreichen Zuhörerschaft über Rußland. Seine Ausführungen machten tiefen Eindruck und fanden reichen Beifall. Es wurde im Anschluß an den Vortrag auch> hier eine Ortsgruppe der ,Liga zum Schutze der deutschen Kultur" gegründet, deren Leitung Herr Lehrer Roth übernahm. Kreis Alsfeld. △ Alsfeld, 20. FÄr. Der Bahnhofs- umbau, der währestd des Krieges roteöertroH zeitweilig unterbrochen werden mufto, schontet wieder rüftig fort. (Ä ist zu erwarten, cuß die G-lttsanl-age vor dem britten Bahnsteig und dies.'r selbst ttoch in diesem Frühjahr dem Bettteb üb'i> geben werden können. Kreis Schotten. eb. Eschenrod, 18. Febr. Bor 4 Wochen tierfteigcrte unsere Gemeinde 600 Festmeter Fichtenholz auf dem Stand für 196 000 M, Ter Gemeinderat genehmigte aber die Versteig» rung nicht, da die Preise dauernd stiegen. Gesteiff löste die Gemeinde nun 285 000 M., 89 000 M. mehr als vor 4 Wochen. Ter Festmeter stellt sich somit auf 475 Mk. — Ob ein terattigks Verfahren der Gemeinde ttchttg ist, darf man wohl bezweifeln, denn auf diese Weise wird daL Aufwättsschnellen der Preise niemals ein Ende nehmen. Kreis Friedberg. O Friedberg, 20. Febr. In dar gestttgak Stodtverordnetensitzung, die sich bis nach 9 Uhr abends ausdehnte, kam il a. auch die Erweiterung des Ortsbauplans östlich der verlcingetteit Kaisersttaste zur Besprechung; ent unbekmmter Mitbürger hat 2000 Mk. zur Ausführung eines entsprechenden Bauplans zur B» fügtnig gestellt; die Sach.' wttd nochmals zurück« gestellt und dem Bauausschust zur endgültigen Fest« ftellimg überwiesen. Das Gesuch des „Bweins bet Naturfreunde" um l^ebettassung eines nxtbrotn Stückes städtischen Gäändes an ter Psrngstroiest wttd genehmigt. Eine sehr lange und lebhaft« Debatte rief das Gesuch der htesigm Braunei Steinhäuser und Windecker um Ermästigtmg M Wasserpreises hervor, welche vom 1. April m 40 Pf. für den Kubikmeter bc-ahten sollen; du Sache wird zur nochmoltgen Bevatung an den Ausschuß^ zurückberwieseu. Zur Äevanst-alttmg einet Frier für die aus der Gefangenschaft zuruckgekehrte« Friedberger wird eine Ädmmtsiton, beltchrnd aus den Stadtverordneten Külm, Leucht gerL und Frau Kloos gewählt. Eine bisher dem jetzt aufgelöstm Kraftfutterwerk gehörige Brückenwage wird von der Stadt zu dem Preise von 10 000 Mk. übernommen; Über die Att der Aufstrilung ist noch nichts, näheres bestimmt. j&nm, der auch «itmmrbnale Bszi'hangen .arte, iafür zu gewinnen. Er hielt die Beteiligung für unbedenklich, weil das privativ-ittschaf.ltche Interesse mit dem Interesse ter Hseresv-.-rwallung identisch war. Erzberger besitzt 111 Aktien, die er zu pari erroarb. Zm übrigen wurde er genau behandelt roie alle andren Attionäre. Auf Vorschlag Rerhbergs wurden Erzberger und Freiherr ton Richth^fen Aufjich sratsmitg reder der Kriegs- wollstttle. Ter Tiret^r der Arrhydat-Gesellschäft, Seelig, erklätt, daß Erzberger tote Geschäftsführung durch Ratschläge unterstützte und auch bei den Behörden dafür tätig war. Wegen des Verkaufs des srag.ickren Patents nach Skandinavien wandte sich die Gesellschaft auf den Rat Erzbergcrs an das Reichsamt des Innern und erhielt ton dort die Erlaubnis. Umerschrieben war dieser Bescheid ton Ministerialdirektor Jonquisres. Auster seiner Tiviteuden erhielt Erzberger feine besonderen Vergütungen. Auf die Frage Helfterichs erklärte Erzberger, daß er die Aktrim, die ein Ergebnis ton 2072 Pvozent hatten, in der Steuerveranlagung zum Kurse ton 115 tont Hundert angab. ** Kirchliche L lieber tragen wurden am 4. bzw. ».drei evangelischen Pfarrstellen zu Fnschbi Pfarrer Will-elm Bornscheuer zu Güttersbach, zu Geinsheim dem Pfarrassistenten Heinrich Etden- mülkr zu Klcin-Linten. _. ** Ober hessischer Kunstverern. Die Ausstellung der Künstlerftmenvereiniglmtg „Drei- Städtebund" Darmstadt—Frankfutt—Mainz ver- blk-ttFt nur noch kurze Zeit, einige Bilder bleiben mir noch morgen, Sonntag, ausgestellt. Ebenso werden die nächsten AusstÄungen rasche Folge haben. Es gelangen auf nur 14 Tage zwei Kollek- tiontM von dem bekannten Künstler Ernst Eimer- Darmstadt und cin:m jungen zukunftsreichein Künstler W. Thattner-Frankfurt zur Ausstellung. Die Eröftnung der b'rrits angesetzten Ausstelftmg der Berlitter Künstler erfolgt somit 14 Tage später. ** Die Anlägemusik dec Regimentskapelle des Reichstvehr-Jnf.-Regts. Nr. Starkenburg und Nheinhessen. rm. Darmstadt, 20. Febr. Die Stabte verordneten beschlossen in der hntttgI Sitzung, dem Verein für Flugplatz und Flugverkehrsunternehmungen, ter auf Veranlassung des Staatssekoetariats sirr das Luftverkehrs-wesen gegründet wrodm soll, und dem die Organisatton des Luftverkehrs für ganz Deutsch lanb zufall en wütte mit einem jährlichen öetrij trag ton 500 Mk. brizuckveten. Ter Antrag des Jttternattonalen Bundes der Kriegsbeschä- b i g t e n auf eine einmalige Wirtschastsbeihcksc von 300 M'k. bdtv. 500 MV. wird abgelelmt. Die Anforderung auf Bewilligung ton 52 000 M. für Herstelluno eines ftottlichen Kampfplatzes findet ebtufallS Ablehnung. Zur Beschaffung ton Eigo^ ttohnmtgen für au&geroiefene elsast-lothrinmiche Eisenbüchtbeamde Werten Uebetteuerungszukagea ton 250 000 Mk. bewilligt unter der Äovaup setzung, daß das Reich und der Staat auch te zugesagten Beträge auszahlen. mc. Darmstadt, 20. Febr. Prinz Leopold von Jsenburg-BUringen-Birstein hat seine Villa an der Ludwigshöhe an einen Holländer für 330 00Q Marl verkauft. Hessen-Nassau. Eine neue Hausindustrie. mc. Aus dem Taunus, 18. Febr. 9J den stillen Dörfern des hinteren Taunus hat sch in diesem Winter eine neue Hausindustrie entwickelt. Es ist die Herstellung von Kleinmöbeln, wie Fußbänkchen, Schemeln, Schräm- chen ufro. Auch die Fabrikation von Holzlössch die man sonst im Taunus nicht kannte, loirb tn» fach ton fleißigen Familien aufgenommen. Dt Ware finbet zu guten Preisen leid# Absatz tn ds Kreisstädten, wenn nicht, was noch rentabler tft große Sendungeit nach Norddeutschland gehen, « die bisher dorthin liefernden Schwärzwaldbanera ihre Ware zu besseren Preisen in die Schwei- geben- » -- F rankfurt a. M., 20. Febr. Ein- brecher überfielen gestern abend in der Weißfrauenstraße einen Herrn im eigenen Hausflur, betäubten ihn und plmtderten dann dessen Wohnung aus. — Frankfurt a. M., 20. Febr. Einetn Galizier nahm die Polizei l)eute früh im Kaffee Goldschmidt Platin im Werte von 400000 Mark ab. Das kostbare Metall sollte veo- 36 (Obermusikmeister Löber) findet morgen vorm. um 11 Uhr in der Süd-Anlage statt. Die Musikfolge ist: 1. Große Fantasie aus Rich. Wagners Oper: „Die Götterdämmerung", von Schmidt-Chöten. 2. „Gedenke mein in frohen Stunden", Lied für Trompete (Herr Schwarzlose), von W. Löber. 3. Ouvertüre zur Oper „Zampa oder die Marmorbraut", von H. Herold. 4. „Der Lenz ist da." Lied, von E. Hildach. 5. „Mein Regiment, Marsch, von L. Blankenburg. ** Die städi. Neubauten in der Mühlstraßc sowie die Kleinwohnungsbolonie an dec Licher Straße werden voraussichtlich am 1. August beziehbar sein. Weitere Pläne zur Abhilfe des Wohnungsmangels sind in der Schwebe. Wir werden darauf demnächst zurückkommen. ** Für die Elsaß-Lothrrnger- Hilfe sind weiter folgende Betrag' 'ringegmgen: Gch Kommerzienvot Dr. Heichelheim 300 Mk., Fritz Nowack 50 Mk., Ungenannt 50 Mk., Geh. Medi^inalvat Dr. Strahl 50 Mk., Finna Schaft ftadrt 200 Mk., C. W. N-owack u. Sohn 50 Mk., G. H. Schirmer 50 Mk., Brühl'sche Universitäts- Buch- und ©teinbeudem 100 Mk., Gießener Gummifabrik Poppe u. Co. 300 Mk., Gewerkschaft Gießener Bramtsbern-Bergnx'rke 500 Mk., Karl Nowack 200 Mk., Louis Rothenberger 50 Mk., W. Rudolph sen. 100 Mk., General-Leutnant ÄLtn^lhöfter 100 Mk., Firma Bätminger 1000 Mark, zusammen 3300 Mk. Hierzu die bereits bekannt gegebenen Beträge von 3550 Mk. ^ergibt den Betrag ton 6850 Mk. *♦ An ihren bunten Liedern flet* tert die Ler che j ubelnd in die Luft." Schon seit acht Tagen kann man die Feldlerche (Aumda arvensis) wie eine tönende Rakttr tn Cie frühlingterÜdtdende Luft steigen sehen, um mit angelegten Flügeln nach der Erde herab-u- schießen. Fhr immersrisches, ununterteuchenes Lied vermag neue Fvcude und Hoffnung tn grämige Herzen zu tragen. Auch ihren Lockruf, nach dem sie ihren Namen erhalten hat (Littke ober Laterik, schoben werden. Frankfurt a. M., 20. Febr. .Hier wurde ein Offenbacher Arbeiter festgenommen, der bei einer Althändlerin eine vor Jahres frist gestohlene Perlensammlung des Fürsten zu Dsenburg verkaufen wollte mc. F r a n f f u r t a. M., 20. Febr. Donners" tag nachmittag und Freitag früh kam es hier größeren Erwerbslosendemonsttationen, die vor telv Arbeitsamt unb im Rathaus stattfanden, da.W die Erwerbslosen mit der Einführung der rein^' gesetzlichen Unterstützung, die wesentlich niedriger, ^eugm))nt mit i wie die Frankfurter ist, itichl zufrieden geben iwj* ui» Achns-ML I len. Die Demvnsttantzen wurden leicht ans uiante^ ** Oefsentliche Vorträge über Physiologie. Ter achte Vortrag: Gesichtsempfindung II. findet Sonntag nachm. 5 Uhr im Physiologischen Institut, Senckenbergstt. 15, statt. ** Es gibt ein Fortleben nach dem Tode lautet das Thema eines einmaligen Vor-» ttageö, ten der Vorsitzende des Deutschen Fichte- Bundes e. V., Kessemeier- Hamburg, am de--1 Montag beit 23 Februar, abends lx!t Uhr, im n- Saale des Hotel Einhorn halten wird. Der Rttmer Arrs Hessen. Eine Tagung der Liga zum Schutze der deutschen Kultur. Die Landes gruppe Hesse nder Li g^ zum Schutze der deutschen Kultur hielt m Tarmstadt im Beisein vmi Vettretern aller Bettlfsstände eine Tagung ab. Herr Mauve -n> öffnete sie mit einem kurzen Bericht tlbrr bi.1 jetzt einjährige Tättgkeft der Liga unb term Erfolge. Frn Anschluß daran stteifte er die augenblickliche politische Lage, tn dem er besonders auf di' Gefahren einging, die dem Bestände tes deutschen Staates durch die im Mai zu erroartenbe militärische Invasion der russischen Sowjet-irmeen brohten. Ein Abroenden der Gefahr sei oadurch möglich, daß sich Deich'chlen 4 Monate innerlich so statt konsolidiert, teß rin Uebrrftuten durch bolschewistische Jtom nicht mehr zu befürchten ist. Dann haben wir die Möglichkeit, in friedliche wirtschaftliche ^ziehungm zu RußlanL M treten. An dieser Lösung mitzuarbeiten, ist zur Zeit eine der Hauptansgabm bro Liga. — Dr. Schultz, Frankfutt, legte in s.ich- lichen Ausführungen ine wirtschaftliche Lage Deutschlands bar. Daraus sprach Herr v. S ch roa - Nenbach von der Liga->Zentrnle-B e r l i n über die Mittel unb Wege, mit denen di; Liga tm ganzen Reiche bis jetzt gearbeitet hat und beleuchtete tm besonderen Gegensatz dazu die Tättgkriten ter deutschen Kommunisten, denn Ideen gerate mit den deutschen wirtschaftlichen und psychischen Zuständen und Gewohnheiten krineswrgs im Eingang stehen, sontern eine Kopierung russische Experimente terstellen, deren Erfahrungen und Fortschritte sie sich nicht emmnl zu nutze machen. — Nacktem noch die Frage ter Jngendbew'gung von verschiedenen Seiten .ringdhend besprochen Worten war, trat man in die außerordentlich lebhafte mehrstündige allgemeine Dissilssion em. Aus all.'n Berufskreisen erbeben sich die Stimmm, die ter Arbeit der Liga Anerkennung und Zustimmung in vollstem Maße zollten unb bw Liga als dasiemge Jnstrumertt bezeichneten, das heute als Organisation mit sachlichen und überpattrilichen Zielen hauptsächlich imsdande sei, untere Wvdevauftelu- arbeit zu leisten. Abg. Dr. Osann und das Gesamtministerium. Abg. Dr. Osann sendet uns folgende l Erklärung: . Tas Hessische Gesamtministerium versucht rn ? fernen gestrigen Ausführungen eine Rechtfertigung ter Berufung des Herrn RegverungSassessior Henrich auf die Stelle eines Landamtmanns. Dieser Versuch ist nach meiner Ansicht völlig fehlgeschlagen. Ich frage einfach: 3ft es „keine Bevorzugung" und „kein Votteil", wenn Herr Regierungsassessor Henrich aus einer abhängigen Stellung bei dem ländlichen Kreisamt Büdingen in eine selbständige Stellung in ter Zentral Verwaltung in Darm stadt berufen wurde und dabei einige Vordermänner fibertf ü gelte? Tas Wesen tliche aber gegen das ich mich wandte, ist, daß Herr Regie- rungsassessvr 5temnch in das Ministerium seines Vaters, des Herrn Finanzministers Henrich, berufen wurde. Tie Enticheidung dieser Frage hängt allerdings von dem politischen und persönlichen Taft und FeingefüU ab. Ich verttete hier mit allem Nachdruck ten gegensätzlichen ©tonte punkt des hessischen Gesamtministeriums. Glücklicherweise bekennen sich zu meiner Meinung noch recht viele Volksgenossen. w * -A'-V; kirchliche Nachrichten $nr. ‘Berlin 204,50 Stillende Mütter Vulkanisier-Anstalt Giessen Pneu-Reparaturen er nähren B,-7 LSgemehl - iofort zu kaufen gesucht. 2048D 2048D ielefrfd. verkaufen. 1953 au HCTlml-Ptoaerle, Seit. Los, *i Sttthft I „u^ÄÄ au verkaufen. 08339 38,64 34,79 100,60 34,29 Äbtut^ KurS 19. 2. 3w, 29 35,79 101,10 36,04 39,21 35,71 100,90 35,96 Zürich . . . Amsterdam Köperbogen Stockholm. Wien . . . Prag . . . 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Das bekannte Hotel „M e t r o po l und Monopol" ist für 650 000 Mk. in den Besitz eines Holländers übergegangen. 19.2. 6,40 2,77 7,10 5,60 295,- tenem «nrerstLpen dir Baren fcrfW-eigm Dazu eine Flllle brberzigeu-werter ÄaHcblG(K, Curt, tad wirklich lehrreiche Buck sei weitester Beachtung nnWjblen. 38,46 34,71 100,40 34,21 385,40 538,- 335,35 99,60 693,70 537,- 334,65 99,40 692,60 20.2. 7,- 2,90 Suderus'sche Eisenwerke, wetzla iHauptverwalmng). Za verk.: 1 ar. Iflehei” schrank mit Glasauifav, lEaeksteoku Flelaahhrett, 1 gcbv.lisliaÄeifea, l Lnrt- p-aicea, 1 Kronleuchter, 1 leitaar hir Garkeil, zwei boiwelte SaaMklalM. **** Srankiarter Str. 36_I. BertDif 3. Hewk f.B Mjera. Wni(6flrden»e. »kyrere netneD?»HÄMLev.lSkek»- votzenisvse. 1 Seitenteile, eto fl'jffi"6eiteter «sstyrrmk 0R-eisb»«ettekrtegsMeo für die Volksabstimmungen ans Postscheckkonto Berlin 7*5776 o4et auf Oelnr Bank! Veatscher SchutzbovS, Berlin filDfz ®*Ib Brief Geld Brief 19. Febr. 20. 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Ta erscheint mni zur vechten Zeit das Buch des bekannten Berliner .NrnÄers, allen denen zum Twst und zur Ermutigung, die dessen bedürfen. 3n gemeinnerständlicher Tarstellung wird über Lunge, Ueberanstvengung, ungenügende Betätigung derselben gesprochen, werden die wichtigsten Er- kvankungen wie Lunaew- und Rippenfellentzün-- dung, Bluthusten und besonders btt mit Recht gefürchtete Lungentuberkulose abgehandel.t Tr. Echtermeyer verbreitet sich über bte Erkrankungen der oberen Luftwege von einfachen Schnupfen und seiner Verhütung bis zur Kehlwpftuberkcklose und dem Krebs. Gute, zum Teil mehrfarbige Abbib- Wchwanlungen wurven im freien Berkel» wemnetf beldberg 313 bis 305, Gatutba 1700, Teurs^Pe. tTOeum 575.-, Tolmanskvp 590 bis 625, Teutsche Kali 480, deutsche Erdöl 750 bis 730.—. 4 Prvz Eonwls gewannen 2 (77.—), 4 Proz 1911er Tür- (102.—), 5 Pro;. Goldmexikaner mit 600.— 20 Prozent. Frankfurt a. M., 21. Februar- Devisenmarkt. Katholische Gemeinde. SamSvag. 21. Febr., twfjtn 5 u. abdfti X ITfir: Gelegesth. z hl. Beichte. — Sonntag, 22. Febr. 1. Fastensonntag. Skrm. 6Vt: Gelegenh. z. Hk. Beichte. 7: Hl. yjitfk. Kommun, d. Frauen. 8: Austechq. b hl. Kommiunon. 9: Hochamt m Pr. 11: £>L Messe m. Pr. Abds. 8: FastonpreSigt: darauf Anidacht. — Dienstag u Freitag abds G: Fastenanidacht. — Diasp.--GolteSdienst tn» 22. Februar. Irr Grünberg 9Vs, itt Hungen 8>/i, ui Lich IO3/, Uhr. aus hochderrsch. H., beste ßrieb.-ÖunL, 6 volhet- seffel u. Sofa (hl Seiden- küssau. , i -E'A-P" ÄK SW., 2^ MH Gberhesstlcher tlunftverein. Gießen, 20. Februar 1920. Der wirtschaftlichen Bereinigungen bildender Künstler werden dem Zuge der Zeit folgend immer mehr, und diese Art der Organisationen zum Zwecke aemeinsamer Verkaufsausstellungen hat das Gute, dah sie dem einzelnen Künstler das Ausstellen innerhalb einer wirtschaftlich geschlossenen Gruppe erleichtert. Für den AuSsdellungsbesucher hat es jebod) den Nachteil, datz ihm eine Summe un- gleichstrebiger und ungleichtvertiger Bilder vorgesetzt wird, bei denen die Mittelware zumeist überwiegt. Nicht ganz so schlimm ist es bei der augenblicklich am Brand ausgestellten Künstlerinnen Vereinigung Drei "Städte-Bimd, die die Malerinnen von Darmstadt, Frankfurt und Worms vereinigt, wenn auch hier manches Durchschnittsgut ausgenommen wurde. Bei der grohen Zahl der Ausstellerinnen seien nur einige herausgogrifsen. Zunächst die bereits von früheren Ausstellungen tn Gießen bekannte Agnes Langendeck-Z a char i i^-Fvankfurt, die in vereinfachter Komposition und scharf voneinander abgesetzten Farbslächen mobmterat Kunst- bestrebungen jundflt. Aus etwa gleicher Linie befindet sich Suse L in d hei me r-Frankfurt mit starkfarbigen Blumenstilleben. Eine dritte Frankfurterin, Anna Bornemann, arbeitet mit breiten Pinselstrichen, die die Leinwand zwischen sich stehen lassen, ohne aber dadurch eine zwin- ?nde Wirkung zu erzielen. Dem Gerste, nicht der echnik einer neuen Kunsteinstellung am nächsten ist Luise Wintermayer -Mesbaden mit dem Bilde Beerdigung, in dem der schwarz-e Zug her Leidtragenden gegen fahles Grüngelb gesetzt ist. Noch sehr schwankend, aber beachtenswert in ihren Oelbildern ist Frieda Best-Mainz, von deren Holzschnitten „Hilf Herr @tott" am meisten zusagt. Am ttaftlwllsvn ift xxsM Elisabeth Weihrtch- Gonseitheim, deren „Oliven" viel Freude madjen und deren Farbendrucke ebenfalls sehr reizvoll ftnd. Wertvolle Arbeiten liefern auch Lissy von Schunroth- Frankfurt m it farbigen Litho- araphien und Frieda v. I S d e u - Frankfurt mit schön stilisierten Landschaften und Radierungen. Von lmpressionistisdier Schule stellt Martha Belte-Friedberg einen sehr guten weiblichen Rückenakt und einen noch feineren Frauen köpf aus. Grete S e i p - Darmstadt zeigt Blumenstücke, ein Bild Goldlack in schonen Tonen, sowie Holzschnitthanddrucke. Sehr fein ist die „blühende Wiese" von Martha Stegmaher, von der auch' hahnüoppelflinte centr. eal. 16, zu verkauf. Anzufeb. Zisarrennefch. Babukofür. 65. s«L86 Gebrauchier Feldstecher zu verkaufen. (033® Roonttraste 36 p. schänden sind. Zum Schluß sei noch Ralph a n i n - Ofienbach mit kräftigen farbigen erwähnt. 1576,- 1579,- 1508,50 1511,50 1678,25 1681,76 Cl cbtti. ; b? u>-| ,eiten I m-itenff *t-|! hübet. 1 w &a 's? Et ’’ III. S ?inb^ AN eld. 101 Muft-., 1*^7* Vetten, ttfh. Un. $0T 4 Ä* 600 «ud für 196000». ‘ Serftn, ™ Mgrn. &n? I E M., 89000! ’J ^Mtmeter \t I 7 Ob ein beuch I * til, bars a I btefe Weise wirb i I |t niemals ein sh | ddng. In da Mn, dnng, btt fit i te, kam u. a. autf, j Duplans ösllild > ! .nr ^OT'dxmfl; : M0 Äk. zur r, n Äaudlms mit fr mvS> nochmals i zur enbflültigen 'n tfllch des „Lremi i chunq eines nrd? 5 an her WiM c lache unb ltbir ter hiesige 8m um . ije Dom 1. Sjm. s s bqchkn folla ; Bevatlmg ri lv Ä i Bttmiiftldmo fii Mschofl jurüMr. Mission, btittbL i, bcucksens M f- a dem letzt cwi AcMimge « nlOOOOMie^ Mung iü»1'-' r. Dir tfomg aö'v M Jtcbt m hW Handel. Berlin, 20. Febr. Börsen strmmungs- bild. Gewmnrvalisienm^en mit Rücksicht tut die Voraufgegangene gewaltige Aufwärtsbew.'gung und Abgaben aus Anlast einer leichten Bes! wung b^ Mrrrkkurscs im Auslande fxxrtten bet Beginn bei heutigen Börse zusammen, nm in Industrie wert.'» empfindliche Rückschläge brTtxeiiufüiyren; Brrlusb: von 20 bis 40 Prvz. bildeten die Regel: Bochumer Gustftahl verloren soZar 60 droz. Einige oberschle- sijche Werte, wie Oberschles. Eis.mindustrr' und Laurahütte waren dagegen besser im Shm" > a^iüen und stellten sich sogar höher. Bon ElekttiKitäts- werten stiegen Bergmann irm 21 Proz.: A. E. G. befestigten sich nach anfänglicher Abschwächung. Bon Anlagewerten gaben Balumpapirrc tov Mexikaner und Tchckenlose empfindlich nach, .nährend deutsche Anleihen reger g-ckauft wurden und hn< Preusische Konßols und Kriegsanleihen sogar au* Ähnliche Besserungen erzielten: letztere stiegen auf 79. Oesterreichische und ungarische Anleihen waren gleichfalls vorwtegend gebessert. Kolonialpapi.'r- aber waren stark rückgängig, vor allem Neuguinea bei einem mehr als lOOproz. Aerlust. KUliaktten waren stark gedrückt, Westeregeln um 90 Proz. Im freien Derkehr entwickelte sich eine stürnnsche Auf- wärtsbewegung in Aktien der Deutsch-Asiattschen Bank, die 280 Prvz. gewanaren, weil .mgeblich für die Wrckeraufnahme der Geschäfte i» Ehina und Japan gute Aussichten bestehen. Frankfurt a. M., 20. Febr. (Börsen- stimmungsbild.) Tas Geschäft war nicht sonderlich lebhaft und die Tendenz blieb mit wenig Ausnahmen gut behauptet. Unter den Transportwerten sind Äncharden etwas reger eingesetzt 49'/». Nordd. Lloyd neigte mit 164.— zur Abschwächung. South West behaupteten ihren Kursstand 580.—. Gegenüber den Mittagsschlußkursen setzten Pbönix Bergbau mit 585.— höher ein, verloren aber im Verlaufe 10 Pwzent (575.—), auch Gelsenkirchen gaben 2 Proz. nach (385 bis 384.—), Teutschr- Luremburg schwach (364.—). Bon sonstigen Jn- dusttiepapieren sind Gummiwarenfabrik Peter fester (400.—), Schuhfabrik Aug. Wessels gewannen 8 Proz. (423.—). AEG. fester (430.—), dagegen Elektr. Teutsch-Uebm'ee niedriger (985.—). Uteri» konische Anleihen gebessert. 5 Proz. amort. Mex. bis 462.— bezahlt. Feste Haltung bewahrten Kriegsanleche, die 79.— umgingen. Unter größeren London, 20. Febr. (WB) Im Unter baute erklärte gestern 1? Io ob eine Ai ' " ' - - - 1828,- 1832,- 1783,25 1786,75 384,60 “■ - (In einem Teil der Auslage wtvrlplt.) Der Lberste Rat hinter verschlossenen Türen. London, 20. Febr. (WB.) Ter Oberste R a t Hai beidjioiien, seine «evatungen absolut geheim weiterzufübren Äeu« DÄegati.'N werde brr Pftefte Auskunft ertnlen. Einzig von b< r Tonming Street aus wert« der Preft' täglich ern Bericht »»gehen. Sport» — Rudern. Die älteste an der hiesigen Universität bestehende akademische Ruberver- e i n i g u n g, der 1913/14 gegründete „Akademische Ruder verein", die jetzige „Akademische Ruderabtei lung des Vereins Rudersport" ist einstimmig in das Kartell der Akademischen Rudervereine ausgenommen worden. Zu gleicher Zeit erfolgte die Aufnahme in den Akademischen Svortbund (ASB.). ** Fußball. Sonntag den 22. Februar spielen auf dem Sportplätze an der .Hardt tnr -tft’ und »nxitt NLannschaft des Bcveins für Bew.'- gvngsjpiele FriÄ>bcrg gegen bi? gleichen ’JJtann- schaften des Benins für Rasenspiel'* 1900 e B. gehört dem Süddeutschen B^rbande an. vk uvuxu Mannichaften stehen in ipv'm Bezirk an erster Stelle. Die Qke&mer Mannschaften sind zur Zeft ziemlich spielstark. Splelbegrnn 2 und y»4 Uhr. (Siehe Änzerge.) I Verkauf« ] Die Auftraggeber kleiner verkauft-Anzeigen werden oebeien, unter allen deren gen Uni eboten ihr« Ldresse (Strafe«, Hauenummern-'d Stock* etrhlju Dtröfientlidxn Soll Die Ubreh# verdeckt bleiben. Io wolle nan «christliche Angebote unter der SnM.gennumTRer iordern Huskunft über «brellrn u |. f. burd) die Geichastostelle kann nicht rrt«Ut werden Evangelische Gemeinde. Sonntag den 22. Februar. Znvokaoil. In der Stadtkirche. Borm. 9^/,: Becker. 11: SVwtberfirdx? f. d. Markusgem.: Ptr. Becker. Abds 6: Pft. Mahr. — Montag d 23 Fs^ bruer, abds. 8: Vereinig, b kvnftrm. iveibl Jugend d. Markusgem. — Mittwoch b. 25. Febr , .rbds. 6: PajiuntÄgottesdienst: Pft Mahr. — Am Sonntag d. 29. Febr findet im Alvndgom-sbüms: Beicht' u. Feier d. hl. ALendmochls f. ÄLattbäu^- u. Markus gern, statt. Die Gtemetnixq^arrer rfhtten vorh. Äw- meldung. — Sonntag d. 22. Febr. abds 8 U$n in d. Stavtkirchk Famllienabend b. Evgl. Bioadrs. Redner Pfr. Sattler-Wieieck: „Die io»i«tf! Sendung unserer Kirche". Mnsikulischk Darbiolnngen. — In der Jo hanneskir che. Borm rugl. Militärgottesd: Pfr. Ausfeld. 11: ttinder- kirche f. b. Johanne^gmi : Pfr. Ausstld. Abds. 6: Pfarrassist. Dr. Binger. 1/38: Bereinig, d frmftrm. männl. Jugend d. Johannesgem. — Wrntag d. 23. Febr., abdS. V?8: Beve'.ftg. d. fonfirr. weibl Jugend h Lukätzgem. — Freitag d. 27. Febr., abds. J/»8: Bereinig, d. fnnfirm. weitz.. J- gend d. Jobannatzgvn — Somftaa d 22. Febe., 10: Kirchberc. Nach«. lyt: ffttainzlar - Wieseck, 22. Fein Sonn. 10: HauptgotteSdienst. — Äetn Abendgottesbienh (siede Gieß-mer Stadtkirche). 2 Fahrkühe »u veikaufen. [2014 JHobbeimer Strafee 6. Dobermann'SiiDt) abgertchret, preivwerr zu Dcrfeufen. Scbmakl, iVcnnffurter Sir. 7. Ükitstkvltiskriiildiii I- o- Weuenwefl r. 103345 »ilson. Washington^ 20. Febr. (WB) Wilson hat in bei 9G>riafrage feine Antwort fertigteit 11t. Polk wird sie wahrscheinlich in Kürze levgri- Pdieren. Zum Tiktieven dieser Not? br.rii^tzl b.T Präsident nur 2 Stunden, wodurch ein Schnell ig-- keitsrekord aufgestellt wurde. Man versich.rt, d^tz der Präsident aus dem in seiner Note vorn 10. F> bruar em genommenen Standpunkt bclwrrt. Aus Nordschleswist. Flensburg, 20. Febr. (WB.) Ge':-'rn er- schienen z wer Verordnungen der 3 n t c r» nationalen Kommission. Tie eine b?» faßt sich mit der Bildung eines besonderen > T.dil - Hofes mit 3 von der Jntevnatumalen :n würde. Der Ministerpräsüient und Minister des Aeußeren Branttng imb emtge Abgevttm i .- unErlegten bie Argimtzente der Oppoftiicm. Scdli -ßltch wurde die Bildung einer Kvmmis wn bejdXJnen, in der beide Kammern durch 2 Mitglieder b?rtr?lcn werden, und die sich mit dttr Bcttrtttüftage näfe*r befassen wird. brok-l Sriitflüfrone und Kandelaber, hohe Totegel nt Borfetzer. Bilder u. a Zubev^reiSw.nur komvl- an Priv. »» verk. (03322 Zu erlr. vloetdekr. 16 p. 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Wie sie wirkt, beweist u. a. der Golfstrom, der durch seine Wärme die Westküste von Norwegen mit einem nickten Stttma versieht, als es dassnrigr von Deutschland ist. Wäre es nicht hohe Zeit, sich mit der Frage zu beschästigen, auf welche Weise diH: uns im Sommer oft nur lästig erscheinende Sonnen- kraft guszvsveichern und uns nutzbar zu machen sei? Geegespenster. Roman von Anny Wo the. AmeHkinisrhcs Copywctt 1918 by Aeny Wothe Mate, Leipzig. W in ter, nötigen »»-' tf“"! unS, namentlich im Aus dem Amtsverkünd»Mi nqsdlutt. ** Ter Hröviezuschlatz, der an den Der- butter zu bejahten dft, ist flttr den Zentner Letze ird- «rvicht festgesetzt: ®r Rfttder, ausoennnmen Kälber 52,20 3M., flk ftfffber 116,40 Mk., für Schafe ßos 1: 2 Stck. Kiafernstämme = 2,34 Fstm. Los 2: 5 St*. Kiefernstämme = 4,06 Fstm. Los 3: 5 St*. Kiefernstämme — 6,04 Fstm. Los 4: 5 StA. Kiefernstämme S'i ;Si Ein grenzenloses Mißtrauen und eine schmerz liche Bitterkeit rcargen in ihm miteinander. Wie er auch sein Hirn zermarterte, er konnte nicht ergründen, warum sie wiederkehrte, sie, die auf immer gehen wollte, dir mit allen Sinnen und mit allen Gedanken von ihm fvrtstrebte, sie hatte gewußt, daß er ihr kein .Hindernis in den Weg legen würde, und sie war dennoch zurückgekhrl — nicht zu ihm, aber zu ihrem Kinde. Peter Banken verließ das Haus. Es war ihm zu eng in seinen vier Wänden. Der Seewind draußen mußte ihm um die Ohren pfeifen und seine l-eiße Brust kühlen. Sinnend schaute er von der höchsten Spitze des roten Kliffs nieder auf das brausende Meer zu seinen Füßen. „Mein ist das ganze Jryelreich," frvhlvkkten die heranstürmenden Wellen. „Was sorgt, was grämt ihr euch, ihr kleinen, törichten Menschen-- herzen? Ein rindiger Wogenschwall und alles, was da lebte, liebte und litt, ist tot und still." Peter sah lange ein Licht vom Gotteskvog durch die Nacht schimmern. Es kam aus Estrids Schlafzimmer. Also auch sie schlief nicht. — — 4,41 Fstm. Los 5: 25 St*. Kiefernstämme 4. Kl. 25 - 29 cm Dchm. = 22,21 Fstm. Los 6: 12 St*. Mefernstämm« 5a Kl. 20 - 24 cm Dchm. = 7,67 Fstm. Los 7: I Stck. Fichtenstamm 2. Kl. 42 cm Dchm. = IM Fstm. Los 8: 2 St*. Achtenstämme 3. Kl. 30 - 39 cm Dchm. — 2,30 Fstm. Tas Holz ist gesällt inti) mit der Rüche ge- uessen, es kann vorher eingesehen werden, spätere Timvenduugeu werden nicht berücksichtigt Es lagert int Ttstrikt Soewald. Das Gebot gehl aus den Festnieter und ist für jedes Los besonders ab- sugebeit. Bemerkt wird, daß bei1 b Nr Los 2, 3, 4 vrch zusammen ein gereicht werden kann. Angebote sind verschlossen und mit der Aus- chröt „HolzfubMission" versehen bis spätestens Dienstag den 24. Februar, mittags - Uhr, aus unterzeichneter Bürgermeisterei ein- mreichen, nxndbft in Aiuvesenhcit erschienener Bic- ter die Eröffnung der Angebote auf dem Rathaule **£ Em8 ?! Ibr: - zlbe-dS »Uf iesp "•*»!* 7 i. s$"*6 Holzsubmission. Aus den Waldungen der Gemeinde und Mark- toolb Garbenteich soll nachstehend verzeichnetes Holz im Submissionswege verkauft werden. a. Gemetnbewald: 3 Sick. Fichtenstämme 4. Kl. 25 - 29 cm Dchm. bis 21 in lang — 3,00 Fstm. 17 Stck Fichtenstämme 5a Kl. 20 —24 cm Dchm. bis 22 in lang — 10,18 Fstm. 132 Stck. Fichtenstämme 5 b Kl. unter 20 cm Dchm. bis 20 m lang — 36,58 Fstm. b. Markwald: *. tokii ee ’aubeiv jünger = karl Beck"!^ ! 1*6? I beflb,5 .fiuti “ i * > irrrr. viark 4.-" UOOgrSZ laare Hole diffelbtiti ifiL tintiebott ny. an bfn ifiltfo LatldWirtichast und Kol}knbedart Wir erhalten folgende Zuschrift: In Nr. 42 vom gestrigen Datum Ihres geschätzten Blattes äußert cm Rittergutsbesitzer, nachdem er mü Recht betont hat, daß di? Landwirt- schast vor Streiks und sonstigen Betriebsstörungen bewahrt werden müsse: „Kohlen müssen beschafft werden, roir können nicht dreschen usw." Ei, womit hat man denn sonst gedroschen, als es noch keine Dreschmaschinen gab? Ich habe selbst im Winter von 5 Uhr morgens ab den Dreschflegel mit der Hand gcschivungen. Muß denn heute olles in solcher Eile mittelst Ko hlen oder Elektrizität geschehen? Früher speicherte man das Getreide in den Scheunen aus — gegen die Mäuse hielt man Katzen — und daS Dreschen war eine Winter Ha u darbeit, die namentlich in der Frühe des Wintermorgens beim dürftigen Scheine einer Oel lampe besorgt wurde. So kam das Getreide nicht massenhaft und auf einmal auf den Markt — ging auch nicht mit Tausenden von Zentnern durch Brand zugrunde Ich möchte dringend mahnen, wieder zu allen auten Gewohnheiten zurückzukehren, z. B mit der Hand zu dreschen, die das auch weit gründlicher besorgt als die Maschinen, wieder bi ? Wind- und Wassermühlen zum Mähten ix^s (betreib?s in Tätigt eil treten zu lassen, statt alle Arbeit d:r Kohle und Elektrizität zuzuschieben. Die Kohlen frage ist nicht eine bloße Frage ihrer Förderung. Aon „Er^e ugung" -u sprechen ist lieirtyitog*? eine Illusion, dmn ihr: Erzeugung fällt in eine frcktzere Erdepoä)?, die schwerlich wiederstechren wird — sond'vn em« ungeheuer wichtige Frage spätere Beschaffung der iSps 7-'"rSr Samstag, 2s. Zebruar 1920 Muster Bemerkungen dazu allerbesten Landes. Das stellt schon fast einen königlichen Park dar. Es ist auch von hier wie anderwärts seitens der Kleinbauern und Arbeiter der Antrag auf lleberweisimg von 50—100 Morgen Daldtand zu Acker gestellt worden. Hier haben wir schon fast die Hälfte solcher Anforderung in allerbestem kultiviertem, durchweg an fester Straße liegendem Ackerland. Was ein Bauerngut von 40 Morgen Land erzeugt, reicht zunächst zur Ernährimg von 7 Personen des eigenen Haushalts. Verkauft werden durchschnittlich:. 58 Ztr. Weizen, 25 Ztr Roggen, 20 Ztr. Gerne, 20 Ztr. Hafer, 100 Ztr. Kartoffeln, ein Rind, ein Kalb, 3650 Liter Much alljährlich, ohne das, was die Hamsterer noch unter der Hand holen. Wer will es verantworten, in unserer verzweifelten Zeil aus solche Nahrungsmengen um des Schönl>.'itsgenusses ivährend eines Svazisr- gangcs willen zu verzichten? Außerdem ist auch ein Obswaumgang sowohl während der Blüte als auch der Zeil der wachsenden Früchte ein Schönheit s- gcnuß, der hinter dem eines Waldbaumgrng?s kaum zurückstehen dürfte Dos im ganzen Jahr vorhandene Gewaltige eines Waldbauniganges wird durch die Märchen hafte, wenn auch kurze Pracht der Obstbaumbitte fast allein schon ausgewogen Doch über die Oftschmäcker ist nicht zu streiten. Wir müssen mit entschlossenem Sinn und kühler Ueberlegung der Abrechnung mit der kommenden Bvlksnot tOesterreich mahnt uns, alle anderen Bestrebungen unterordnen, statt vor ihr in künstlerischer Somrtagsstimmung die Augen zu verfchl festen, sonst Hatzen wir vielleicht diese ?)ieinung setze ich getrost der andern entgegen — die Heimat lieb, aber wir betätigen diese Liebe nicht da, wo wir müßten. Zur Heimat gehören Hrimat- menfcheu. Was ist die Heimat wert, wemr die Heimatmenscheu verkommen, verhungern, aus wandern, tocmt tvir ein Deutschland nach dem Dreißigjährigen Kriege werden. Bei dw otckfach fanm unter das Lebens Minimum herabgesunkcneu Ernährung unseres Bolkes müssen wir für jedes Pfund Nahrung dankbar sein, das wir auf Heimat- böbcit erzeugen können. Ich möchte allen denen, die allein vom Schön- hritsstandpunkt aus so scharf die m. E. nohucnbig -u betreibende Realpolitik glauben verurteilen zu dürfen, wünschen, daß sie in kommenden hungrigen Zeiten jedem an ihre Türe Anklopfendatz statt eines Lindenblütensträußchens ein kräftiges Stück Brot überreichen körnten Dafür zu sorgen hatte ich für notroeribiger, als zu jammern über die vorläufig doch dahinschwindende Schönheit unsres deutschen Landes. Queckborn, 11. Febr. 1920. Schick, Pfr. Jeder Kunde braucht in demselben Verzeichnis auch bei n«hrfacher YseschMSbeziehmts nur einmal anfgefsthrt zu werden. 8 5. Tas Landesfincrnzanrt flamt einem Anzeige- Peter das Gefühl, als schwebe von Keitum herüber über die See irgend etwas Lichtes, Heiliges, Weihevolles auf chn zu, einem Fried ms- engel mit weißen Fittichen gleich. Erregt drückte Peter seinen Südwester fester in das Genick. Was war das mir? „Seegespenster," murmelte er versonnen, und zögernd schritt er die Wendeltreppe des Letuht- trrrms wieder hinab. Er ging nicht heim. Weiter schritt er hinein in die mondbeglänzte Heide. Bald würde sie blühen und ihre roten Glöckchen schwingen Und wenn sie abermals blühte, dann trippelte wohl schon sein Lind mit seinen kleinen Fustchen durchs Haus. Doch eine würde diese Schritte nicht behüten, eine, die er einst geliebt, mehr als sein Lekm. Der Morgen tagte schon, da wanderte Peter Banken noch immer über das stille Heideland, auf dem blinkend der Tau lag. Estrrd hatte vergebens die ganze Nacht auf Peter Bankens Heimkehr gewartet. Sein Ausbleiben beunruhigte sie mehr, als sie sich erngestand. Sie stellte das Licht ans Fenster, als wollte sie einem Schiffbrüchigen den Weg weisen. Stundenlang kniete sie am Bettchen ihres Sohnes und betete für ihn und Inge wart Ferks (Fortsetzung folgt.) Neuapoftolifche Gemeinde ®iT£r- Gottesdienste: Sonntag nachmittag 3'/, Uhr 46 Mittwoch abend 8 Uhr. Nr.-----') Kunde *) de....................— am 30. Juni 1919 oder Zugang bis----------------- x) Zur erleichterten Auffindung bet Rückfragen. *) § 189 Abs. 3 Ä. O. Simbe im Sinne der Abs. 1, 2 ist, wer bet der Bank Wertsachen Wertpapiere, Geld oder Kostbarkeiten-, ein verschlossenes T^rrt, ein Schkießßach, ein Guthaben oder ein te im Sturm, Sein Auge schweifte durch die klare Nacht weit über die wogende Ttest. In der Ferne gleißten die Dünengebirge von List im Moudenlicht. Ihm war, als vermöckstc er mit bloßen Augen den schmalen Streben grünen Wiesenlandes zu entdecken, den die Msersbucht emN^te. Auch die paar winzigen Häuschen des Dorfes, die kleine Kapelle und die Mühle meinte er zu sehen und wußte doch genau, daß nur sein geistiges Auge ihm alles so deutlich veranschoullickste, weil da, tief im Hintergründe das vertefsene Haus von J-agewart Ferks stand. La,rgfam nxnibte er den Blick nach der anderen Seite, lieber die Reede von Nrimdnarsch hinweg nad) Keitum zu. Der Mond verillberte den alten vieverfigen T«rm der Kirche, wÄyrend die Häuser im Schatten verdämmerten Aber plötzlich hatte Erehrner Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Brrorduung über Erleichterungen der An- tetzgep^Ucht nach § 189 der RrichMchOaben- orvmwg. r>nn 27. Januar 1920. Für die Krrxdeuverzerchnisse nach § 189 der ®l:gaberentnu ng werden bis mir weiteres folgende Eri«chterunyeir gew^ri: § 1. Tas BerHerchmr her Kunden nach dem Stande vvrn 80. Juni 1919 (§ 189 der Abgabenordnung) Krim, iotoett es sich um Äattzcheu und lcmßende Kvntcn handett, ans die .ütenben beschränkt werden, deren (Mtetzaben am 30. Juni 1919 mehr als dreitausend Mark betragen hat. Kunden, die bet dem Anzeigersichtigen Wertsachen (Wertpapiere, Geld oder KvUbarflriteni, ein vers TkiüMWn, Geld oder Äogborte*« , ein veriittoftenes Tepot ober ein SdÄe^fed) kotzen, sind in das Zuyavgs*>erz«chnis auMMechneu, so- we« sie wächmrd des abgelaufenen Gefchästssohrs, bei dem ersten Zugaogcherzeichms in der Zeit satt dem 1. 3nfi 1919, 'chczogtt«ten tznd. mit vollwolligen, halblangeu und kurzioolligen Fällen 77,40 Mk., für Schafe mit Blößen <37,80 Mark, für Pferde einschließlich Foblen, Etel, Maul tiere und Maulesel 40,20 Mk. Berflchr mit Kraftwagen. J&jm 8. istr^ember 1919 an ist bis auf weiteres an und Frier la gen, sowie zur Nachtzeit der Verkehr mit Ldraftfahrzeugen Personen, Lastkruft wagen und Motorr^bern verboten, soweit er nicht ausichließiich für RotsMe, nne zur Her bett'chasfuug ärzmcher Hüfe, für .^dv«OeAtransporte, für im Auftrage einer Behörde eiligst auszusühvendeu Lebensmittel transpotte, bet Brand und Unglücke- fällen erforderlich ist. Als "Nachtzeit gelten in der Seit mnn 1. Oktetzer bis 3l. Mär, emscAreßchl) tre Zimten Von 8 Uhr abends ItzH 6 IUh morgetrs, tum 1. April bis 30. September ein schließlich die stunden von 9 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Set den AusnahmesGttert lxtt der Fahrer des .ihxift» relrjcugcö durch Bescheinrgung oder aut andere Weile den Notfall nachzuuünsen. An diesen Not- sachrten dürfen mir die zur Belebung des Mtefalls unlet-rngt ersvrderöchen Perioden tcilnriwen Zu-- widerstcnchst»«sen iverden mit (!tefö«tMts bte zu 2 Jahren und mit Wetoftröte bis zu 109 000 Ml. bestraft: bei urilderndeu Unoständeu kamt getemnt auf eine der beiden Strafen erkannt werden. Abgesehen hiervon nxrb das Kraftfahrzeug — ohne Rücksicht, ob es dem Täter oder TeftWebimer Gehört oder nicht — für ncriaflen ertiärt. Der rm Besitz des Zuwiderhandelnden vorhandene, in besten Ga rage oder sonstigen RäuTnen noch lagernde Betriebsstoff wird sosort beschlagnahmt und zu den gesetzlichen Hüchstpreste» au Berhvauck)er abgegeben. * ** G-efunde« und Verloren. In der Zeit vorn 1.—15. Februar wurden ix hiesiger Stadl gefunden: 2 Portemonnaies mit schatt, 1 Stück Merrvhr, 1 Stechkherreivustr, 1 ga&encr Anhänger, 1 Spazierstfoch. 1 Paar' schwarze Leder- hatettchnde, 1 Wädchcnsttumpftxütze und Papiergeld : ve r loren: 1 Test eines Brillant-Äirhän gers, etwa 21/» Meter Blutexsto^, 1 memmte aus KrrchMlledcr mit 1 KrikrnxVStal^r uwö fcm- stigem Gest) Inhalt, 1 Briestesche mit MUttär-- papiiereu, 1 drackelbramter Schwanz zu einem Pelz, 1 duicktrotzes Porte inonnaie mit 47 Mk. Inhaft, 1 schwarze Damerihandtasche mit 120 Wk. Eftchatt, 1 SetermeMte mit etwa 160 Mk. Itchlaft, 1 .Hcmld- tasche mit Instalt, 1 Portemonnaie mit 18 M^. Paptergeld, 1 schwarze Tamcnchandtafthe mit GrM> knöpf, Inhalt: ein Porteinrnmaie mit Geld. ed. Eschenrod, 18. Febr. WTb. Appel traf äls erster HeimLchver ein. Er beftrnd sich seit 31. 8. 18 in hax, Geftl»genschaft ** £>eud><1>cim, 90. Febr. Nach Obmo-- natiger Gesangenfchoft flcktzete Karl Will wohlbehalten zurück. toidex. Der Schaden von Wurzeln die met mir Linden rat der Hamm« durch turne zu Schatten der Bäume geht etwa 50 Meter in den Acker Vxrift. Rechnet wir nur 25 Meter volle* Schaden, so habe» wir iatjrmte jahrein bei 2 Kilometer Str aßen läxge beiderseits gerechnet 100 000 Quadratmeter = 40 volle Morgen ertrag losen und an der wirtschost- wer- kmv.'r- movalisch schulder derer zurück, der Samt taiiwöelicf) durch lieben AsstichtAmg den. Ich werfe bei« Littgesandt. (tTÜr Form und I. h.:lt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaftion dem Publikum gegenüber keinerlei 'Stertmtnvrtintg i Dir Dnumgitnqc. Ja, ja, es ist etwas Herrliches um einen L-traßenzug mit Nünmelanftrebenben Wildbäumen. Ein jeder Deutsche liebt sie so wie manches andere Sckwne im demsttzen X'aeb, imb tül Nbnetevt ?s ihm ins Herz, zu festen, wie mit der Katterkron' so manches andere l-errliche dahin geschwunden ist und noch dahinschwindet Zeiten der Pflege des Schönen smd immer Zeiten eines gewissen Wahl standes, der ja die Grmtdfttge eines über da» aller notnteiibigftc sich erhebenden Lebens bildet. Für J>ie kommenden schweren Zeitett fömtnt wir die Schönhrit unseres Valerlandes nur insoweit «hatte-.< und pflogen, als sie nicht unsere notwendigsten leiblichen Bedikstrisse beeinträchtigt. Je eher wir uns wirtschaftlich wieder test auf eigene Füße stellen, um so eher können wir wieder an. die Pflege des Schönen Herangehen. Ich bin daher erstaunt, mit wchcher Selbstsicherheit Herr Gri;. Rat Wilbrand *cr alte, bü anderer Meinung sind, aburteilt. Ter „Fluch" der Heirnat- sck>ündirng liegt bereits aef unserem Land, er Baben. Wsm irgcab jciwutb an diesem herrlichen Dotttugong seine Fremde hat, dann bin ich es. Ob aber wir oder Hterr Geh. Rat Wil brand unüberlegt handekn, das möge der Leser entscheiden, wenn ich noch folgendes «rskühre: Hestsn ist eins der ivaünrichsten Länder Teutschlands Bei a*er ktartfehar. G«ftrmtwoL>stäche von 26 Pcoz. hat Hosten «en- solche von 31 Proz. Ta ist also schon vchchlftb für das »ach Baumschatten hungernde Genritt gesorgt. Waldlose Gegenden werden natürlich ein begründeteres Bedürfnis nach Erhaltung ihrer Sairmgängc auch in der BommctAcn armen Zeit haben. Ter derzeitige Hostwert n*rbe uns nie veranlaßt haben, unfern Amtran zu stelle«, dafür hoben wir doch imferc ^Ändemftteme zu lieb, aber der ungeheure Schaden, den die riesigen Bäume rechts und links dem Land zu fügen, hat gegenüber dem btassc n ftattsindet. Die Verkmtfsbediugungen werden vor der Eröffnung bekannt gegeben. 2036 Garbenteich, den 30. Februar 1920. Hessische Bürgermeister« Garbenteich. Kissel. toll täg- werden trog» Miflchmarten aus 1/2 täglich »oft betriett. 19766 Lebcnsnrittelamtz. handeksgeschüsten, bei denen er- . 13- Gie Der sich not Liter beärfert, MÄchmarten ar# 1/4 Liter lautend werden Bekanntmachung. Für Ttenstatz den 24., Mtetwoch den 25. und Tonuerstrog den "X. ds Mks fstrdet die Versorgrrng Bekanntmachung. Marmeladeausgade 1. Vom Montag den 23. ds. Mts. bis Samstag den 28. ds. Mts gelangt in den bteiiaen Kleinton Aollmilchberechrigten wie folgt statt: Milchmorflen auf 1 Liter struterü- werden beHrittt, Milchmorflen ans 3/< Liter lautend werden der Lrbensmrttelkarte 1 Pfund Marmelade zum Preise von 3,70 Mk. zur Arisgribe. Tie föeiribwbeUgcidjdfte baten die einyegan- genen Beznge«rick«itte bir spätestens Mttkwoch den 3. März 1920 dem Stöbt. Levellsmittelamt, Zinnner 12, rinzureichen. 194ÖB Gießen, den 19. Fsbruar 1920 Ter OteriKRTgeri*e*rr (LÄenSrnsttetcnut. Betr.: Tie Ausführung der Verordnung über Erleichterungen der AnzeigerLlicht »ach § 189 der NrisftSAtzgabenvri'nung tom 27. Ian. 1920. Wir bringen hiermit nachstehende Ster^rbwmtg zur Kenntnis und bemerfrn. daß wir die zuständigen Anmeldestellen sind. Tie nach § 6 benötigten Vordrucke sind alsbald beim Fma-ezamt zu bestellen. Betr.: Ausführung des Umsatzstenergesetzes. Oeffentliche Aufforderung M Amclimg lukvHeükrrfliAigcr Betriebe. Alle Betriebe, die gemäß § 15 des Umsatz- ffeuergesctzeS vom 24. Dezember 1919 Lev^us- aesenstämve Herstellen ober nach § 21 bestimmte Luxus gegenstände im Kleinhandel vertreiben, haben nach £ 30 des Gesetzes über ihre Tätigkeit ihrem zuständigen Finanzamt Anzeige $it erstatten. Die Anzeige,! müssen von den Betrieben, die fragt. Tätigkeit bereits am 1. Januar 1920 ausgeübt faben, spätestens 14 Tage nach Erl ah dieser Bekanntmachung bei dem zuständigen Finanzamt erstattet werden. Solche Betriebe, die int Lause des Kalenderjahres neu eröffnet werden oder den Kveis der erhöht umsatzsteuerpflichtigen Waren oder Leistungen erweitern oder verändern, müssen gleichfalls binnen 14 Tagen nach der Eröffnung, Erweiterung oder Verminderung des Betriebs dem Finanzamt Anzeige erstatten. Tie Unterlassung der Anmeldung ist strafbar. Die mahgebenden §§ 15 und 21 folgen nachstehend in Abdruck: Echöhte Umsatzsteuer auf dir Lieferung bestimmter LuxuSgesenMnde durch Den Hersteller. Die Steuer erhöht sich mrf fünfzehn vom Harbert des Entgelts bet der Lieferung der unter I und II bezeichneten Gegenstände durch denjenigen, der sie innerhalb seiner gewerblichen Tätigkeit her stellt oder gewarnt (Hersteller). Die erhSfae Steuerpflicht tritt nicht ebt, wenn diese Gegenstände ihrer Beschaffenheit nach nicht für die Hauswirtschaft, sondern für den Gebrauch oder Verbrauch innerhalb einer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit bestimmt sind; dies ist dann nicht anzunehmen, wenn die Gegenstände der Be- fridngung von Bedürfnissen zu dienen geeignet sind, die sowohl in der Hauswirtschaft wie bei Gelegenheit der Ausübung enter gewerblichen oder beruflichem Tätigbeit bestehest. Die erhöhte Steuerpflicht tritt ferner, unbeschadet der Vorschriften zu I Nr. 9 8a, II Nr. 21 und 23, nicht em, wenn die Gegenstände ihrer Beschaffenheit nach zur Errichtung eines Bauwerkes bestimmt sind. Von der erhöhten Steuer befreit sich) Arzneimittel, mit Ausnahme der zu II Nr. 16 genannten, Verbandstoffe, Gegenstände der Kranken-, Säuglings- und Woifenpflege und Vorrichtungen, die zwn Ausgleich körperlicher Gebrechen bienen. I. Ter erhöhten Steuer unterliegen mit Rück- sicht auf den Stoff oder die Art der Bearbeitung: 17 Gegenstände aus ober m Verdachung mtt Edelmetallen, ftweit es sich nicht um die nach ß 21 Abs. 1 Dir. 1 erhöht steuerpflichtigen Gegenstände des Juweliergewerbes oder der Goch-- und Silberfchmiederunst handelt. Silberne Taschenuhren mit nur entern silbernen Teckel sind nicht erhöht steuerpflichtig; 2. Gegenstände aus unedlen (Stoffen, die mit Platin, Goch ober Silber belegt (plattiert ober doubliert) ober platiniert, vergoldet ober versilbert sind, mit Ausnahme von Christbaumschmuck, Taschenuhren und den zu II Nr. 17 bezeichneten Gegenständen. Ms un- ebter Stoff güt auch eine Legierung mit nicht mehr als 500/iooo Silbergehalt; 3. Halbedelsteine, einfchliehlick) der shntchetischen, und Gegenstände in Verbindung mit ihnen; 4. Nachahmungen der zu 3 genannten Stoffe sowie Gegenstände aus oder in Verbindung mit diesen Nachahmungen mit Ausnahme der SpiÄwaren und der zu II Nr. 17 bezeichneten Gegenstände. Mas perlen gelten nicht als Nach- ahmungen von Perlen; 5. Gegenstände aus oder in Berbindnng mit Bernstein, Gagat (Jet), Korallen, Elfenbein, Meerschaum, Perlmutter oder Schildpatt; 6. Gegenstände aus Kupfer, Zinn oder Nickel Ober aus Legierungen, die diese Metalle enthalten, sowie Gegenstände, die mit diesen Metallen ober ihren Legierungen belegt (plattiert) sind. Taschenuhren und Spielwaren dieser Art sowie Weckeruhren aus Messing sind nicht erhöht steuerpflichtig; 7. Gegenstände aus nichtschmiedbarem Kunstguß, aus anderem nichtschmiedbaren feinen Guß sowie Kunstschmiedearbeiten; 8. Gegenstände aus Ton (keramische Gegen- stänbe) mit Ausnahme von Spielwaren: a) aus Steinzeug mit Ausnahme von glatten und einfarbigen Geschirren und Platten für Wand- und Fußbodenbekleidung, b) aus Steingut mit Ausnahme von Geschirren und Platten für Wand- und Fußboden- beficitnrng, es sei denn, daß sie mit Metall- maitfarben gemustert (betoriert) ober mit Lüster- oder Metallüberzug versehen siicd, sowie mit Ausnahme der ungemusterten Spielwaven, c) aus Porzellan- mit Ausnahme der Tafel- und Küchengescknrre, es sei denn, daß sie in künstlerischer Ausgestaltung oder mit Metall- mattfarben gemuslett (dekoriert) ober mit Lüster- ober Metallübe^ug versehen sind; 9. Gegenstände aus Glas: A. Hvhlgläftr, geschliffen, graviert, geätzt, gemustert, mattiert, bemalt, vergoldet, versilbert oder durch Aufträgen ober Einbrennen von Farben gemustert; B. Gegenstände aus Spiegel- oder Tafelglas: a) Verglasungen von Fenstern und Türen mit Spiegelglas bei einem Flächeninhalte *”?n mehr als 0,75 Quadratmeter, d) Spiegelglas, belegt ober unbelegt, gefel- bert (sazettiert) oder ungefeldert (un- fazettiert), bei einem Fläcl>eninhalte von mehr als 0,75 Quadratmeter; Spiegel aus bemaltem, vergoldetem, versilbertem oder durch Aurftragen ober Einbrennen ton Farben ober sonst gemustertem Spiegelglase; c) Auflegeplatten für Möbel- imb Zimmerausstattungen ; 0. Gegenstände aus oder in Verbindung mit optischen Gläsern; 10. Gegenständ?!, die ganz ober teilweise aus Schmelzglas begehen, lorocit das Schmelzglas vergoldet, versilbert, brorrziert oder durch ^trrf- tragen ober Auftrennen von Farben. ' ae- mustert ist; 11. Gegenstmwe der Inneneinrichtung aus Hom; 12. Gegenstände aus ober in Verbindung mit Leder: a) aus Ganzleder heraestelltc Bucheinbände, Sammel- ober Tiplomniappen mit »iu-5-1 nähme von AudachtSbuckiem Tie erhöhte! Steuerpflicht erftredt sich bei gleirDvitigcr I Lieferung auch auf das Buch und een i halt der Mappe, i 28. 13. 18. 29. 19. 20. 30. icn Be- mit 31. 16. 24. 32. 25. 4. machen. 26. 8. 9. 27. 10. von mehr als vier 5. 6. 21. 22. Ausnahme der Nr. 17 bezeich- mit poliertem mit poliertem sonstige Bekleidungsstücke: 2) Netz- und Wirkwaren aus Seide, aus anderen Stossen in Verbindung mit Metall- gespinsten oder in Verbindung mit Hren aller Art, sofern sie mehr . em Fünftel der Fläche ausmachen, d)Lchlcwr Gamaschen, Kops- und Umschlage- Ä; Schale, Schirme imb Schürzen aus Zrokat, ^erdenwmt, Serben- vnb Woll- pupch, oeibe oder handgefertigten Stoffen - aus anderen Stoffen in Verbindung mit a) aus Porzellan, dl aus Papier, das vergoldet, versilbert, bronziert ober gepreßt ist oder Brokat, Gobelin, Seide, Samt oder Leder nachahmt, .sowie Künstlertapeten, o)aus anderen Stoffen mit Ausnahme von Ton-, Steinzeug- oder Stetngutfliesen (I Nr. 8) und nicht getäfeltem Weichholz; Koffer und Reisetaschen aus Rohrplattem aus gepreßten Pflanzenfasern, soweit sie eine Länge von mehr als fünfundsechzig Zenttmetern haben; SchranAoffer; Wäsche: a) Leibwäsche aus Seide, Halbseide oder Lei- nenbattst; ans anderen Stoffen in Verbindung mit Landspitzen, Handstickereien oder anderen handgefertigten Verzierungen bei piner Breite von mehr als vier Zenttmetern ober in Verbindung mit Spitzen, Stickereien ober Verzierungen aller Art, wenn sie mehr als ein Fünftel der Gesamtfläche des Beflrtdungsgegechtandes ansmachen; außerdem Schlafanzüge, bf Korsetts aus Brokat, Samt, einscfeießlich von Velvet und Veünrrs^ Seide, Sehren» da mast, Stoffen mit damastähnlichen Gebilden; aus anderen Stoffen in Verbindung mit Handspitzen, Handstickereien oder anderen handgefertigten Verzierungen bei einer Breite vmr mehr als vier Zentimetern ober in Verbindung mit Spitzen, Sttckereien über Verzierungen aller Art, wenn sie mehr als ein Fünftel der Gesamtfläche aus machen, oMettwähche aus Seide, Halbseide, Lernen- battst, Leinendamaft oder Stoffen mit damastähnlichen Gebilden; aus anderen Stoffen in Verbindung mit Handspitzen, Hand- sttckersien ober anberen faatbgefertigten Ver- zierungen bet eener Breite von mehr als vier Zenttmetern ober in Verbindung mit Spitzen, Sttckevchen ober Verzierungen aller Art, wenn sie mehr als em Fünftel der Fläche aus machen, ck) Tischwäsche ober sonstige Haushaltunos- wäsche aus Seide, ^Halbseide, Lemenbattst, Leinendanvaft oder Stoffen mit damastähn- Uchen GebÜden; aus anderen Stoffen in Verbindung mit Handspitzen, Handstickereien a)bei mehr als vier Leuchtsdellen, b) auch bei bloßer Verbindung mit den zu I Nr. 2 genannten Stoffen ober Bleiverglasung, ferner mit SeidensHrmen sowie aus ober in Verbindung mit Stein ober Kunststein ober mit Erzeugnissen des TöpserAe- werbes ober in Äerbindimg ' ~ Partridge-, Veva-, Violett-, Boulettrie-, Pock- (Guajak-, Frailzosen-), Palmira-, Gveenhard-, Madagaslar-, Satin-, Prümenholz; mit wertvollen Hörnern, insbesondere Antilopen-, Brasil-, kanadisck)es Hirsch-, N-as-, Nllpserbhorn ober wertvollen Niohrcir, insbesonbere Jam- biö-, Nilgris-, Mabaloa-, Palmen-, Papttidge-, Dragon-, Jokohamavohr, jedoch mit Ausnahme von Bambus-, Manilla-, Pfeffer- und Dankingrohr; PuppQr, Puppenbälge ober Tiere aus Stoff aller Art, wenn sie größer ober länger als fünfundsechzig Zentimeter sind; Stand-, Tisch- und Wandrchren ans ober in Verbindung mit Stein oder Kunststein ober mit Erzeugnissen des Töpfer Phoiogvaphirtr, die lediglich Personen barstellen. Zu den Zier- und Schnruckgogenslwiben gehören auch Gegenstände, ine an sich einem pvottischen Gebrauche M bienen geeignet sind, bei denen aber die Gebrauchsmöglichkeit hinter dem Zwecke äußerer Wirttm-g offensichtlich zurücktritt. Der erhöhten Steuer mtierfiegen nicht Uir- ftchtspostÄrrten, Bilder, soweit sie der Untev- 1feltnnig und Fortbildung brr Jugend bienen, ferner Grabdenkmäler in schlichter Aussühäimg sowie OrchinavverL der Plastik, Malevei und GrapWt (§ 21 Abs. 1 Nr. 2). Zu den L-riginal- toerten der GrapW gehören auch Nadim'ungen, Holzschnitte, Kupfersttche und Künstlerstein-- zeichnnngen; 3. Erzeugnisse des Buchdrucks chff besonderem Papier mit beschränkter Auflage sowie sonstige Papierwaren, die aus tzandgeschöpftem ober Bütten-, China-, Japan- oder Reispapier her- gestellt sind: 4. photographische Handappavate sowie deren Bv-. standtellc und Zubehör; 5. Handwaffen, berai Bestandteile Und Zubehör sowie die für Handfeuerwaffen bestimmte M.l-> nttton: 6. Flügel Klaviere, Hannronieu, Streich- und Zupsn | tot matte sowie Vorrichtungen zUr nte- chantsckpm Wiedergabe nursikalischer Stücke ober teffamatorlieber Vorträge lKlavierspielappa- rate, L>preck-appaLatc, Mom-gvaphrm, Orche- strions usw.) sowie deren Bestandteile und Zul»elwr; diese Gsgenstände auch bann, nxnn sie nicht zum Gebrauch in der Hcmswirtsckaft bestimmt finb; 7. Billarde und deren Zulvhör, auch dann, ivemt ftc mcht zum Gebrauch in der Hauswirtschaft bestimmt sind; 14. aus ober in Verbindung mit Kautschuk her- gestellte Badehauben, Babewannen, Fußab- stteicher, Reiseeini-ichtungen, Schwammbeutel, Tabakbeutel, 9)länte(, Umhänge; 15. Riech- ober Schönheitsmittel; 16. Gehcimmittcl; 17. Spazierstöcke, Schirme, Reitgerten und Pcit- schn aus ober in Verbindung mit Edelhölzern, insbesondere Maoassa (Ebenholz), Kokobolo-, Jaoavanda-, Celebes-, Schlangen-, .Handspitzen, Handstickereien ober andere» banbgefertigten Verzierungen in einer Breite von mehr als vier Zeirttmetem; ober irr Verbindung mit Spitzen, Sttckereien aber sonstigen Verzierungen, sofern sie mehr als ein Fünftel der Gesamtfläche ausmachen; ober in Verbindimg mit Metallgespinsten; Bettdecken, Gardinen, Vorhänge ans Brokat, Samt einschließlich Velvet imb Velours, Plüsch, Seide ober handgcferttgtcn Stoffen; ans anderen Stoffen gewebt, wenn sie auf je zweieinhalb Zentimeter im Geviert mehr als 12 Kettenfäden aufweisen; Madraserzerrg^ nisse; sonsttge Erzeugnisse, die mit Lockerstich versehen sind, ober die mit ber Maschine her- gestellte Einzelzierstücke (Effekte, Motive) mit einem Durchmesser von mehr als 30 Zentimetern enthalten, ober die in Verbindung mit Landspitzen, Handstickereien oder anderen handgefertigten VcrzieruirMn in einer Breite von mehr als vier Zenttmetern ober in Ben bindung mit Metallgespinsten stehen, ober die mit verschiedenartig geformten Glasperlen ober Glasbchängen versehen sind; -- andere Decken und Kissen aus Brokat, Samt, einschließlich Velvet und Velours, Plüsch, Seide, Halbseide, Leinenbattst, Leinendamast oder Stoffen mit bamastähnlichm Gebilden; aus anderen Stoffen in Verbindung mit Metallgespinsten, Tressen, Spitzen, Stickereien aller Art ober einer sonstigen Verzierung, Die mit der Hand fergestellt sind. Nicht erhöht steuerpflichtig sind Reisedecken aus Plüsch fo* wie Reift- und Steppdecken, die mit Wolle, Watte, Kapok ober Seegras gefüllt sind; Gegenstände, die der Ausschmücklmg von Bekleidungsstücken ober Gegenständen ber Inneneinrichtung zu bienen geeignet finb: a) abgepaßte Bänder aller Art, b) abgepaßte Handstickereien, Handspi-tzen ober sonstige handgefertigte Stücke bei einer Länge ober einem TurckMesftr von mehr als 30 Zentimetern; Handstickereien, fambgefertigte' Spitzen und Spitzenstösse als Mctert«re in einer Breite von mehr als vier Zenttmetern;. o) Trefftnwaren (Fiechtwaren) aller Art aus Seide bei einem Dirrchmosser oder einer Brette von mehr als vier Zenttnretern sowie in Verbindung mit Metallfäden, d) angefangene ober vorgezeichnete Handarbeiten in Verbmdurrg mit Brokat, Samt, einschließlich Velvet oder Velours, Plüsch, Seide, Metallfäden ober Glasperlen; Hüte, Hutformen imb Mützen aus Brokat, Seide, Seidensamt, geklebten Federn; auS anderen Stosftu in Verbindung mit Sprung* federn, Hand spitzen, Hand stickereien ober an? beren Hand gefertigten Stoffen, mit Gura- ober Samtvögeln ober Teilen davon, echten Paradies-, Kronen- ober Stangenreihern, echten Straußen- und Marabu federn; ferner Panama-, Manila-, Bangkok- ober Florentmer- büte sowie mit der Hand genäl)te Hüte aus Strohgeflecht, das weniger als sechs Millimeter breit ist; Pralinen, Fondants und mit Marzipan, Früchten, Saft ober Likören aller Art gefüllte Tessertbvnbons. aus Gespinsten aller Art oder glatten einfarbigen Perlftansen von mehr als je fünfzehn Zentimetern Länge; ober in Verbindung mit geraden Hohlglasstengekn, glatt ober gerieft, ohne Schliff, von mehr als fünfundzwanzig Zentimetern Länge; ober in Verbindung mit sonstigen Glas- imb Glasperlenbehängen; Parkettäftlböben; Teppiche, abgepaßt oder vom Stück, sofern die Deckd aus Brokat, Samt, einschließlich Bekanntmachung. B.etr.: Neubesetzung von Schortrsteinfegw-Ädhr- bezirten. SBeflrtt der Neubesetzung der KeArbezirke Gießen II und Lich fordern wir hiermit öffentlich Bewerber um ^eft Stellen auf, sich bis zum 6. März bei uns schriftlich unter Vorlage der vorgesckxriebenen Zeugnisse und Ihrterlagen zu melden. Die Neribesetzung soll bereits am 1. April 1920 erfolgen. Gießen, den 20. Februar 1920. Kreisamt Greßen. _________I. V.: Lang ermann. 199W Bekanntnmchnng. . Das am 15. Februar d. I. fällig gewesene 4. 8tti Schrilgeld des Realghmnasmms, der Ober' realschule, ber Gymnasial-Vorschulc und der Höheren und Erweiterten Mädchenschule für da§ Rj. 1919 kann in den nächsten acht Tagen noch ohne Kosten an die Stadtkasse bezahlt teer bett. Gießen, den 20. Februar 1920. 2004B ___Stadtkasse Gießen._______________ Bekanntmachung. Dcr Boranfchlag der Gemeinde Göbel irr od wr 1920 R?. liegt vom 21. Februar ab eine Woche lang auf der Bürgermeistern zur Einsickü und Erfaoung von Erntoeudungen offen Es irtirfa: bie Erfabungerner Umlag> beschlossen, zu b;r auch bi: Aue Marter lrtrangezogen ywrbeti chsts. Bürgermeisterei Göbelnrod Webe r. 198-1 d>aus anderem Rohr, wenn es sich um feine Flechtarbeiten, insbesondere vergoldete, versilberte, polierte, bvonzichtte ober fein bemalte handelt, ober bei Verbindung mit Glas ober Erzeugnissen des Töpftrgewerbes, chvhne Rücksicht auf die Rohrart: Flaschen-- ftrv ier körbe, Hundehütten, Näh körbe und Nähständer, SchirnWrbe für Wagen, Sttandkörbc, Teewagen, Vogelbauer, Vorrichtungen zur Aufnahme von Blumen und Zeittmgshalter, Gegenstände der Fnneneinrichttmg in Verbindung mit Bvckftck, Samt, einschließlich Beüret und Velours, jedoch mit Ausnahme von Manchester- und Genu-Cord and einfachen Mvqnett^hofscn; mit Plüsch, Seide, Gobelinstoff, famb gefertigten Stoffen, Metallgespinsten, Gespinsten, bce mit ber Hcmb verziert sind, ober zugerichteten Schmnckftdrrn; in Verbindung mit Spitzen, Spitzen stoffen ober Stickereien im einer Breite von mehr als zwei Zenttmetern. Tieft Vorschrift findet mrf die zu II Nr. 9, 22, 25 bis 31 genannten Gegenstände keine Anwendung. n. Der erhöhten Steuer unterliegen ferner SMÄn^KxxtxvtXhA Aauen-u.Männer-Vereinigung minnnp jg nvo^e/v ' Matthäus-Gemeinde. ab Laaer ob. Waanon. ,ws Mt&N; ^9? off’Sfett; Tel. 25». C. Rübiamen. toaoMo. $ Pfalmen=öoriejungen von Nttiv.-Prof. Dr. theol. Gnnkel m; - in“Ata#. Statt Karten! 01 Bttf« reien rtem ff•’ye ; Grabcnstraße 4 Am Riegelpsad 52 a Gieben. btn 22. Februar 1920. in der Turnhalle 03851 Petri & Weißbach, Gießen, Ebelstr. 14 £ü& isre 1979c «eaeu Verlobte 01269 Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Gießen, vergstratze 20. JO 17 2022 [03204] Eintritt frei! Eintritt frei! Z Fritz Kremer. <13309 Gießen, 18. Februar 1920. WMMüüu'm. [Empfehlungen | H ■ reien bei 1981 [03--37 nefunbeiL Abz. Bismarckstr. 38 I. Tunrmrororcmrormmn:;ü:üiünmij mmmroj WUWWMMWÜWW M. M. bl. Lina Horn Heinrich Will r d mit Murzivy )ren aller Art gk> Kalk f.Äetfer, Wielen und Gärten icb. 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Der geehrten Einwohnerschaft von Gießen und Umgebung hiermit zur gefl. Kenntnis, daß ich mit dem heutigen Tage am hiesigen Platze Neustadt 46 eine Spezial-Samenhandlung In nur erstkiaeeigen sortesechten Gemüse-, Blumen-, Runkelrüben-, Klee- und Grassamen eröffnet habe. Junge. Leute im Alter von 17—23 Jahren können bei dem Pes’jsosisälsmt ^SaHnestaiitm eler eingestellt werden. Zunlciut gründliche militärische Ausbildung an Land, später Bordkommando. Es werden eingestellt: 1. Für seemännischen Dienst: Leute der seemännischen und halbseemännischen Bevölkerung und Leute aller Berufe der Landbevölkerung. 2. Für Maschinen- und Kessel dien st: a) Schlosser, Sehmi^de, Maschinenbauer, Kupferschmiede; b) Facharbeiter der übrigen Metallbranchen. Leute treten als Berufssoldaten mit 12jähriger Verpflichtung ein. Vorläufige Dienstbedingungen: 1. Freie Bekleidung, Verpflegung, Unterkunft, ferner Besoldung sowie freie ärztliche Behandlung für sich und Familienangehörige. Anmeldungen werden schon jetzt täglich entgegengenommen. Ausführliche Prospekte kostenlos durch die Schulleitung. 1972c Gründliche Vorbereitung Telephon 2064 W An Papieren werden verlangt: I Entlassungsschein, Militärpaß, polizeiliches Führungszeugnis bis zum Tage der Meldung, Abmeldung aus der Lebensmittelversorgung. Leute unter 21 Jahren müssen die polizeilich beglaubigte Einwilligung der Eltern oder des Vormundes beibringen. Bei früheren Neichswehrangehörigen muß der Paßvermerk: „Zum Wiedereintritt in die Reichswehr geeignet", vorhand.sein. Meldungen mit vollständigen Papieren für gediente und ungediente Leute im Alter von 18—30 Jahren und Mindest- UXJ große von 1,60 m int Erweiterungslager Cafsel-Mieder- M zwehren, Baracke 4. 1994D ® Geschäftssinnden von 9.30vormittags b. 1.30 nachmittags. Auf Wunsch wird Fahrtausweis zur Erlangung einer Militärfahrkarte zugesandt. mit Genehmigung öes Reichswehr - Ministeriums. KverrvMrAe aller Dienstgrade und Waffengattungen die II. Marine-Brigade. Bedingungen find die der Reichswehr. 4. Voreergnng: Während der Dienstzeit Bildungsmöglichkeiten, aach IMährlgGr Dienstzeit Varsorgungsschein — auch für freie Berufe —, günstige Rentensätze. Bisher abgdatstote ifilHttrdfenstzeit yrtrd angerocimet. Bewerbungen haben nmgehezid zchriftlieh zu erfolgen unter Beifügung nachstehender Papiere: 1. Selbstgeschriebener Lebenslauf. 2. Geburtsurkunde für Meereeawecke. 3. Polizeilich begtaubigte Einwilligung des gesetet Heben Vertreters. 4. Kreis- oder milhärärztliches Zeugnis über Tauglichkeit. 5. Lückenloses polizeiliches Führungszeugnis, lautend von Schulentlassung bis zum Meldetage, außer Miiitärzeit. 6. Polizeilich beglaubigte Beschäfligungsnachweise mit Führungsvermerk des Arbeitgebers und MiWtlrpapiere. 7. Leute, die jetzt noch einem Reichswehrverband angehören bzw. augehört haben, kurzes dienstliches Zeugnis des letzten Kommandos, daß gegen Einstellung keine Bedenken vorliegen. Bewerber zur Gruppe 2a haben ferner beizufügen, soweit sie auegelernt haben: 8. Bchulabgangszeugnis. x 9. Lehrbrief. 10. Zeugnis der Gewerbe- oder Fortbildungsschule. Persönliche Meldung hat erst auf besondere Aufforderung zu erfolgen. Es wird dann ein Berechtigungsausweis für Militär- Grippe das fürchterliche Gespenst der Gegenwart bedroht jung und alt Das beste Vorbeugungsmittol ist das bekannte HÄLOFOBM D. R. P. a. (Jod. colloidale 14,0, Croc. mart. 10,0, Natr. chlor, ad. 100,0.) HALOFORM wirkt vorzüglich gegen Schnupfen, Katarrhe, Grippe. JaMrelaeg anwendbar, elamnlige Anschaffung. Jeder kaan es in der kleinsten Tasche bei sich tragen. Zu beziehen in allen Apotheken und Drogerien oder durch alleinige Hersteller Pharmazeutische Gesellschaft Walter & Co. Kaufe jeden Montag, Freitag und Samstag lOlte MUD zahle per Pfund 12.— M. ober tausche gegen 371 Stets großes LagerI ImMm! Zahle M. 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