Ue Erstes Blatt 170. Jahrgang I»1 “ 1 1 u ' 6 u n g, ii sicht, daß amtes (b: die Verordnung des ßanCxrcnäbrungS» Vernendw'g ter durch a.tg^'fommel ei STetcctr*. £w‘fmrge betreiben dadurch, bah sie zum Teil heittritig, zunr Teil unter dem Iivangc der Temcbil11-ndninqäs igcn Das ist ein Zuslwtd, der offenbar auf die Dauer nicht fvrtbcftebcn Iknni, wenn er mich selbswwsdändlich nur mii aller Sdjo- nung für die Beteilig en und mt der gclxnencn: 9iikn"id)t aus die Vagi- bed Ariei smar tes gväiibert wer.»en ba rf. Aucl) die e Tatsache must gewürdigt werden, roenn man die wirkliche Lage des SlibetlA* marües berüeben will. b »»Ä ötn I verleit Erwerbslose und 90 447 ^-amili.lumTeböri^ < den Freistaat Sachen. Tie vurtebenZen Zah baren Zustände hinnei en Darmstadt, 19 Nov. fSBol'f.) Der La n b-l tag faßte nach einer dre tägigen Debatte über die/ Kartossclversorgung eine E ri t s ch l i e - in der es bn&t: Der Landtag ist her An- (PD&c Zahl der towkürzi Ar'ei ente i hinzu. • v in chrer (nnjammcndlag.’ tndfad) nicht we'entlich des er daran sind als die voll Erwerbslosen. Auch __________ ... _______________a_ hier fehlt es leider an einem brauchbaren ftinutv I amtes (durch die die SreBänitei bwollmächligt Samstag, 20. November 1920 Annahme von Anzeigen für b.e lagcsnummtr bis a a zum Nachmittag vorher ohnejrdeBerbindlichlieit. ,rr.«-elK*' A Neue Zahlen der Erwerbslosen- sÜ7sorae. Berlin, 19. Nov. (Wolg.) Vorn Reichs- arbei sMinisterium wird mi grtt--.lt : Die Zol len ! er incteritüb en Erwerbslosen im Re.che fino and) racf» dem letz'en am tidien S r'rfit, der bei S and tum 1. 9b tarnber e fih*, weiY*r zu r uch- gegangen. Wchrmd nad) : en en- gültigen Jest- ftelluixren am 15. Otobrr 3-4 3'..8 Erwerbslose unterstützt Wunden, waren es am 1. 9hAemler 361 717 Tie Zahl der Fwm lienan^ebör g.n, t>ir als 3ufd),aaAeTmtärrrer unersün: wer en, hat ei re S e g nntg to n 344 8c2 aul 34.5 3 )6 erfahren. Diese Seg rung erklärt sich al er daraus, tast and Wür-tembery, das bisher in die er Zusammen - srellu: g fehl e. -um er'teirmal Angr'ei Ü5er Zn- gen ber L»5H« ber in Frage konimedeu Sumn e r^xl) ntbt schlüssig g-'worien sei. Adg. E.ntranmg der $krmögen bin Gn? a sek.e'ariat einer Kommission zur neuer.ichn B-mfung unterbreitet nxrden, um einer verschied n n Inter- Delation d.’s Artikels oorz-ubeu-wn. AIS letzter Redner ftorad) Baindesprasiden! Motta Er ver anite, daß von einer Kommission die Frage gwrüft werden müsse, tue bie Beziehung.n des Äö k'rbunses yim Dö.Verbundsrat und ber Völlerbundsoer- lammüung klar geregelt werben können. Auch müßte die Haltung festgelegt werben, die ber Völ Verbund gegenüber den Staaten einmnehmen habe, die ben Vö.Verbundsvertrag nicht unterzeichnet haben. Bei der Ausführung der Bestimmungen der Verträge, bi? vom Völkerbund auSzu- fichren sind, müs e im Geiste ber G?recl>t igk.il uub in voller Unparteilich'eil üorgegangen werden. Dies sei um so notwendiger, als diese Bestimmungen sich aus Länder beziehen, die dem Völkerbund noch irid)t angeboren. Mot a behandelte dann eingehend die Frage d?r Gintraung der Verträge beim Völkerbunds sc kretariat unb erkläittr, baß tne Schw’iz den größten Wert aus die Oes entlich- Rit ber Verträge lege. Der Völkerbund müsse eine Aera der offenen Diplomatie ei öffnen und die zwischen den einzelnen Mitgliedern deS VolkerbuntEs abgesch os'enen Verträge müßten dem Vö.Verbundssekreta iat in vollem Umfange wört.ich zur Verösseut ichung ü'.'ergebcn werden. Nächste Sitzung Samstag vormittag 10'/r Uhr. Deutsche veschwerve über die Verteilung der deutschen Kolonien. Gens' 20. 9-ov. (WTB.) Beim Völkerbundssekretariat ist eine 9Lote Deuts chsands einqelansen, in der Deutschland Beschwerde führt über die durch den Dölkerbundsrat vorgenommene Verteilung der Mandate über die ehemaligen deutschen Kolonien. * butt'?1' 6 ten, aber unsere Toten sprechen alle aus I gemacht werden. Der hvländische Minister des ‘ Aduhern Karnebeek beantragte, daß ber Ar- | titel 18 dos VolVerbundverträges betreffend di' Die Auflösung der Wrangel'schen Armee. Konstantinopel, 20. Nov. Don der Krim sinh weiter hier eingetroffen de Mar- tre, Admiral Dumesnil und General Braussand, sowie zahlreiche Zivil- und Militärbehörden, die sich an Bord des „Waldeck Rousseau" befanden. Es sind bisher 1 05 000 Flüchtlinge eingetrvffen, nämlich 24 000 Zivilpersonen und 81 000 Soldaten. Man erwartet, daß die Zahl der Flüchtlinge 150 000 erreichen wird. Es sind Maßnahmen getroffen worden, um 20 030 Flüchtlinge nach Lem- nos und die gleiche Anzahl nach Gallipoli zu senden. England und Rußland. London, 19. Nov. (WTB.) Die englische Negierung hat gestern eine Note Tschitscherins erhatten, aus der hervorgeht, daß sämtliche englische Gefangene in Rußland minmehr auf freien Fuß gesetzt worden sind. Tie Lage in G5ric r Stadt Mainz über die schlechte Bu tecix rfo "u^ g ber Oie.iierung zur Abä stemng ies Zu a de. empfohlen, woraus sich das Daus bis nad)..en TrenS- tag vertagt. * Ter GesetzgebungsauSschuß enp'aht in seiner le te t ci -u g c ie ..n a nn- ei er R - aicrungsro la e, furch weld« e n^rlin a ch fiaa> lih anerla mtc Sparta sen als £>in e c u g?i‘t. ler bestimmt werden könne i. Ebe^rso xi ,b b- V >rlag< b tr. die Ge rä rung ti f Aus an S? tfd> big ng für di Va cnrichter Annahme Bei Vv atu.ig bei Gcsd)äftsorbnw g wurde norgefd/a e?i, bin in Zukunft vor der e. üe i Be arung im Au Schutz alle ^torfagen erst das Ple iun in e c Lein g p.st- fieren sollen. Um e ne tirl-i r4eiu g eint et n zu la sen, soll weiter varge'chlege > nrrben, a Ie Vorst, llungen im Au3'ch.itz ni g iftig zu er e igk-n, wenn alle Mitgl.e^er damit eintxrstanden sind. Der Abg. D v r s ch bat eine dringliche A n- frage betr. die Haussuchung in ben Ge- schäf sräumm b*r „Hess, fianbe.jrtnng" gerichtet. In einer weiteven Anfrage führt er Be di-v-r' e. baß bei ber Herste limg von Lich - unb Krafton'agen in Leisen meist nichtheisiiche Firmrn b Vorzug! iver- tvn. — Abg Dr. Büchnern mm1 in einer b üblichen Anfrage Stellung zu ber (htr.d>:uni eines Fvn'drmas-Jnstituts für Leder in Darmstadt fin einer Regierungsvorlage werden 23)003 Mark für .Herstellung und Stützrnarern eines W^nb.-rgs in Nierst in angeforbert. — Die Ab^g U r ft a b t uni Oknoiien beant ann. die Renerung um a sbildigi Borlenmg eines hessischen Wahlgeietzej zu ersuchm. — Fn einer dringlichen Auf-age bo dy «ren sich die Abg. P ie hier unb Engelmann über die durch die Demobilmadwngsl'er- orbmmg vcranlaßle De.nachlässinmg ber Ge- meinb.’tjenva' ungtn im Kreise Main; seitens dw beüiftfrn Acm er. Weitere fRe ri'-'rung'oorfogcn betreffen den Em^eiterungsbau für die Kinber- flinif in Gießen unb die Unwettettchädeu im, Frühjahr 1920, endlich fvrd rn die Ab'^ K a u l j unb Genossen in einer dring iche.i Auf a*f den als- ba'bigen Umbau be» Hauptbahnhoses in Offenbach, wobei sie auf die dortigen unhalt- hessische Volkskammer. rrn. Darmstadt, 19. Nvv. Die heutige Sitzung, er.'ffnete V z-Präsident R e h um 9,5 Uhr. Zunächst ver ei >ig SCLg Widmann in länge irr Re. e die Maßnahmen des Landesernähiwigeamies, kritisiert bas Verhalten v.eler Land-virie, tritt aber für eine 53erftän.'igung ein A.»g Piehler greift in scharfen Worten die Landwirte unb ihre Führer au, gegen die man rück, ich slos vor galten wü.se. Alg Brauer lH. Bp) weist die maß- loien Angriffe zurück unb erinnert an die 70er Fahre, in denen man nicht nach ber VauCmnrtfdxift fragte, sondern die Lebensmi tel auch aus tx-m Ausland bezrg, wenn iie billiger wir n Er weist aus die ©dünncrigrciten unb ungeheuren Lasten ber Landnir:e hin, die sonst jedinzeik le.eit nxircn und find, ihre ©dy.itbigfeit zu tun. Durch bi*rartigt Angriffe werde die Lage aber nur tx-rdtkdytcrt. M>g. Frau Steinhäuser g-ht auf die Kar- tosielnvt in Offenbach näher ein. Abg Neff (Soz.) berich'et über die ung.hörige Tätigkeit ber lantiv. Zeniralgenossenschaft, die an der ganzen Kalamität die Schuld trage Abg. Frau Balser (Dem.) wirft die ganze Sd>uld auf die Gk-oiffeni (oiigfeit aller Kreide. Abg Frau 93 ie r a u sD. Vv ) er'udü roa.tutend für die Minderbenii t-lten die Kartoffeln jül>erzus!el.'en. Abg Hahn (D. Bv.) beruh'et über die auf gütlicher Verständigung beriibenbe, gtnrbnele Ver org-mg im Kreise Worms. Nach wei er en Ausführungen bet Al>gg. Fe n ch e l unb Pichler wrden zwei E n t- ld)Hebungen angenommen, terrn erste einen Apvell an Landwirte xu gütlid^r l'tänZiigung bildet, der sich auch die B rbrandier anpassen sollen, während die zw.tt'c die Maßnahmen ber Regierung in ber Äüriofiti'toeriorgung gulhcisst. Nach Erledigung eint'er Xde i, weldie t ie Enkschä- Digurg der durch die Maul- u *i b 5l i a u e n - )' c u d? e tetro ,'eve'i Lanbwute let isst De. 9lo ‘•A • 5 t»h t,,' 01 ’n alfc Wen und inibmtn ttn Ata, “onitantmi. ®-) im ,hi tmelbet: tX ,ten Thm mr. w Jtenjuw.ial Diodslhen bet üj jätten trfiin,3 üng anb ml ?rd gtundiäy'ich ij] ' SontiDonbötl MWnt lidxt, ine Liste w. i )tt Wrtt ba Ü men endiito । Pfähl btt glich i eit fügen toi| iffungjttenbtw xnimirbt^iilti die Thionf»!-1 I werde |obei tt werden. Wand. (WTB.) fr! »andelsadh , der in btt h )itb, sieht W er Gtsangemi en Provabaichl zrundsätzluhe I i Lrivake, ur!t Mitwirkung ter ele.i.als sei blv'ei Lä dr an ber Finanzkonferenz in Brüs'el tet ron größtem Wert getueen rr d f«3e sich fdym tu g> jr gt, ta"; nur i-urd) er e Litern tio ialc Zi- famnivnaitrit u > ter Zu ie nr e te a s fern - li lxn S rraten enios Pof.ti gcfdn'fcn rcer. e । könne. Ter Re ner ruhr sott: Wir mü'e i las alte Stzsem ter x> Htnda i Al rcr ?«r au g be i, das soviel llnfe l gesd>rse i bat. D« Ergangenen Verbrek'oi re ge'sei nnr nt 5t urti) ft tö b r Meinung, daß Sa-rk ionen rö tg ;tnb. Aker leute must doch 'est e'elt me.te■ bi; b*> Tai''crfidx3? R.. ^eru'-gei inti be ux e a tn>' ti'ei .f'an^e-; versdummteri frnb u b einer ‘.e a-grnrn Zeit a - schären urrd daß be fRegenmixn, mit denen wir cs fettf $u tun Ijdben, Bert ert des deutschen Boltes sind, t^echtigkeit, wie er von uns ins Ausland dringen soll, neue Kraft verleiht. Wir wünschen unS jetzt nicht die Sprache des Kriegsmannes und streichen aus dem Katechismus Kleists in der Anwendung auf das Heute gerne die Verkündigung gewaltsamer Erl-ebung, aber wir wollen staatsmännische Leiter, die tief im deutschen Boden wurzeln und mit dem Reich unserer Toten verbrüdert sind! Dann fällt in die Klage über Entschwundenes, zu Grabe Gebettetes auch der Trost des Stolzes auf Deutschlands Größe, die nimmer überwun- Totensonntag! Denn morgen, heiliger Sitte nach, die Menschen auf die Friedhöfe wallen, die ■ Hröber ihrer Verstorbenen mit Blumen und fc ganzen schmücken, dann steht die Not des 1 Ackerlandes dabei, und die Zwiesprache mit Iben Toten geht um ein gan-es Reich des 1. Arsunkenen. Wie nah sind sie uns jetzt, I fiese Toten, seit wir nrm geworden sind, ■ ftr Weg ins Leben uns abgesperrt zu sein ■ iikint und die frühere Jagd des Volkes nach W^ichtum und Genuß in ben trübseligen 1 i,cmpf um Versorgung mit dem notwen- 1 htgften Lebensbedars sich verwandelt hat? Der I^tensonntag ist so wenig wie irgend ein »anderer Novembertag zu einer „Feier" ge- Br.flnef. Zu stiller Einkehr und Buße nur, ■ irie sie im preußischen Nachbargebiet schon »g-übt worden ist, wollen wir uns zusam-- ■ Tienftnben. Klopstocks weihevolle Obe von ber WJuh Gespielin, Stunbe bes Todes", wird Mhciite unserem Fühlen und Verstehen näher ■KTÜrft als jemals, wenn er ruft: „Des W-chlafes Stunden oder Jahrhunderte, fließt ■ WH vorüber, fließt, daß ich aufersteh'! f Nein, sie säumen, mid ich bin noch hies- ki?it am Grabe!" Wir möchten gerne mit 5 hm gehen in der Abkehr vom Allzuirdi- Usckien und möchten zugleich mit ihm beten: : Doch laß mich leben, daß am erreichten MZiel ich sterbe!" Was können die Toten uns geben, un? « ihren? — Diesen Geist der Hingebung an Ewiges und Göttliches, ben Sinn der Pflicht st iüc die „Laufbahn, wo an dem fernen Ziel I He Palme wehet." Die im Weltkrieg Ge- 'Nenen reden ihre besondere Sprache. Sie Winken ins Grab, als die nationale Hoff- i Hing noch feststand, und fast scheuen und toämeti wir uns, ihnen zu zeigen, was wir Wkit zwei Jahren erlebt haben. Sie wollen Wkviß nichts wissen vom Kampf, in dem Mir uns selbst zerfleischen und sie warnen ^WiiS vor jeder inneren Radikalpolitik. Und Mtr sich rühmend vvr sie hinstellte und die Mrningenschaften des 9. November preisen Wollte, der hätte ihren Beifall nicht! Das fi’rt dieser Toten, die für Deutschlands Mh"e und Gedeihen gekämpft haben, darf man Wicht durch eine Feier des „Bruches mit Mm Gedanken des Krieges" verdunkeln. W'nn dieser Bruch war garnichts Selbstge- Wolltes, er war eine Niederlage, von seinem ei'en Gedanken, der noch von Zutrauen auf Wilsons „Punkte" geschwellt war, bis ans tnbe bie bitter ft e Enttäuschung, bt Deutschland je erlebt hat. Wir mußten s uns bieten lassen, daß der Präsident des kfnfdjcn L an besamt? für das Bildungs- tesen das Gedächtnis für die Toten in un- Schulen mit einer Nachfeier für die Re- Vlutvon verbinden wollte. Seltsam, daß er verordnen" zu Können glaubt jene für hie solche Schulfeier erforderliche Umwand- lirp der Gesinnung vieler, wohl der meisten, J'f'Tcr! Dabei wollte Herr Dr. Strecker uns siLher ein Prediger des Geistes der Befrei- ti^fricge sein! Er rühmte und zitierte k'chte, den Mann, der sich im Grabe um- lickten würde, wenn Streckers Erlaß ihn be- Wi^rhigen könnte. Wie war der gutgemeinte Wcllbürgersinn bei Fichte vor der Not des Wtersandes zerstoben, tote dringend beschtoor Jf üe Deutschen, in nationaler Glaubens- »»^ersicht zusammenzuhalten, und wieviel wyiqer und flammender noch als damals färbe erheute sich nicht an die Menschheit, frbeTn an die deutsche Nation wenden, so schmählich in Knechtscl)aft liegt! Ja, Wh die großen Toten der älteren Zeit Wen heute zu uns reden, um die Luft zu ■billigen von dieser Darmstädter Weisheit, ijt die Kluft im Bolle erweitert ynb in ’J Schufen bringen möchte. Kleists Kate- 'Evinus ber Deutschen sollte heute in allen 'fcilcn gelesen und gelehrt werden: dann II* in den Schuten „den besten Gefühlen •<6nnnn getragen" werden, die sich an die ährige Erinnerung knüpfen: I ^rage: Wo u Hakan bi? Deutschen, die er- ^en sind, jetzt a"ern Zeit? |[' Antwort: Das Reich, das zertrümmert ward, ^dtrb-rzustellen. ■ Ifrage: Unb die Kinder? ’ Kntivort: Dafür zu beten, daß es gelingen ikje , Vieles kann sich in der Weltgeschichte wiederholen, aber der Aufbau einer •^er* Geisteswelt der Deutschen kann aus Armut unserer Tage ebenso auferstehen, Vieles, was einst geschah, kann sich in der -^llgeschichte nicht wiederholen, aber der itt; u ""er neuen GmsteZwell der Dent- • \ rann aus der Armut unserer Tage auferstehen, wie in den Tagen der ^^-iungskriege. Damals, als ebenfalls Geld ; IS? dahin waren, hat die Erneuerung '^..nationalen Lebens auf allen wichtigen - Patten herrliche Führer gefunden. Sie sind w d ckannt, als daß wir sie -u nennen brauch- ; Ur. 214 -Der Siebener Unzeiger reschemt täglich, außer Sonn- und Feiertags. ve;ng?preife: Monatlich OJiarN 3.60 undMK.- 65Trägerlohn, oiekielfahi lichNiai k 10 80 andMk.t.95Träger!s!m^ »urch die Post oiertel» ähclich Mark 12.— rusfchiieh'ich 18eflelly?lb. ^ernjprech-Anschlüße: ürdieSchristleitung 112; 0 erlag,(ßefd)dftsfteae 51. Znschrist für Drahtuach» ächten Mnj her chiebea. postjchedtsnlv- jranffurt a. M. U68> ..W ar, Weinstuben ■ in vollem 8s Englische ArbeilerfordLrungen in der Genfer Vöikeibunözverfammlung. Genf, 19. Nov. i'Wolff.) Die Völkerbundsversammlung setzte ihre Arb iten am Freitag vormit ag so t. Präsident HymanS gab den Eingang e;ne5 Danlteicgvamms trs Präsidenten Wilson bekannt. Der englisch: Delegierte BarneS sprach hieraus dem Rat seine Anerkennung für die bereits gelastete Arbeit aus, forderte ebod) eindringlich, daß der Völkerbund unbedingt Mittel finden nrüifc, um das armenüch' Volk vor dem Untergang zu retten. Er hob bi? Aufgabe des Vaterbuntes hervor, burd) intern atonale Vereinigungen das Los der Arbeiterschaft zu verbessern und verlangte AuZdmst da.über, ob ein Mitglied des Vö terbundsrat s das Rech' habe, id) zu beschweren, roeun eine von der Arbeite, kon- fevenz getroffene Entfch i ung von dem einen oder anderen Staate nicht dn-ch^eführt werbe. Eine weitere miß.rordent ich wichtige Aufgabe be» Vö.terbunbes liege darin, die Konflikte zwifch.m den verfchiedemm Ländern zu vermindern. Es müsse, wie der Redner betont, feilgcfteilt werden, daß der Völterdundsrat es versäumt hat, den polnisch-russischen Krieg zu veihindern oder, nach em er schon einmal auZg brachen war, einen Absch uß zu vermitteln. Auch heute noch, wo tein fecknitiver Frieden abgesch oi.en sei, mü sc der Vö.kerbunb daliin wirken, daß der Konflikt durch einen endgültigen Fri den au3 der Welt geidjaf’t wird. Er richte die kategorische Frage an den Vö.kerbundsrat, warum er in dem polnisch- russifchen Konflikt nicht interveniert habe. Unter großer Au merrfamfeit b:r V rfamm ung kam sodann Barnes cuf die Frage der Zulass ungder e he malsscindlichen Staat n u prechen. Er erklärte, mit voller Bei antwort! ichk it im Namen der englischen Aib .termasei die Forderung yu erbrfrm. daß d.e.'e damals feindlichn Länder im Völterbund zu cla sei n>e? e.t. Di< se Ar- fdiauung der e. glifujeii Arbei e n ai cn we.de zmxn- (Ftrift rot ter Arbe t rsil«'t der gn z u Welt. Dtee 9Iu‘ra7)ung e s s i ri ler Fr' g ter Was?,niigw er Kon e e t’ zum Tur'^nito go- lammcn, >ern nt fit auch Die Arb iter ter e ewals frtnMv'e’.i Lä-ider i. rv Vn- tv ter e te t-en lö nten. Tie enstis 'ie Arb.tt e - fd«"t rerge fc ie.rein» taß die 3e tralmädre im Jahre 1914 d e Well ii eäi Blut :e r gestü zt fiabm und trug en die öc.aifito rt i rt t. Keser Völler und ih.e P'li t di ie nm et u Ge ie'e zkef -er -< _ ßauptldjriftltitei Seneral-Anzeiger für Vberheffen tzM Dntd und Derlog: brüh! sche Unio.-Vuch- und Steindruckerri R. Lange. Zchnstleitung. Seschastspelle und Druckerei: Schulstratze 7. ?ämUid) in i.ß.n.' würden, Maßnahmen zur Versorgung der Bevöl7e-> nntg mit ftortoffetn zu treffen) rechtlich begründet mtb durch bte ungenügende- Versorgung der hefsi- schnr Bevölkerung mit Kartoffeln gerechtfertigt ist. Der Landtag ersucht die hessische Regierung, alle gesetzlich zuläs'igen Maßnahmen zu ergreifen und bis zur völligen Brhebimg der Not mir Entschiedenheit durchzuführen, die not- wmdia imb geeignet sind, bte im Lande erzeugten Kartoffeln höchstens zu dem amt'ich festgesetzten Preise bet Benölkrung zuzuführen und damit weitere Kreise unserer Volksgenossen vor schwerer Not zu bewahren. In einer zweiten Entschließung richten die frsfischen Landiagsadg^-ordneten aller Parteien in voller Einmütigkeit, erfüllt von dem ganzen Ernst der Lage, einen Avp'll an die Landwirte, hi: Kartoffeln zu dem festgesetzten Preiseabauliefern, und zwar so'o-t ab-nstresern, damit unser Volk nicht verhungere und Ruhe und Ordnung und der ersehnte Frieten im Volke herbnigefüh-t würden. An die Verbraucher wird die Mahnung ge- ridjt't, vernünftig zu sein imb nicht in das Räter- ttrrf deS Staates einzugreif-n. 6zeuget imb Verbrauchs werden ermahnt, sich rusammmzu chließen in dem eirfrif itfrm Willen, a'lrs aufzubieten, damit all.- lebm können und nicht verhungern müssen. „Die Vernichtung f(freitet üters Land. fröret alle unsere Stimme! Noch ist es Zeit! Noch ist unser Land zu teilen!" Arrr Sten linier stufen. AnS den Eis- zriiwt sind m innerer eigrren Heimat Berre sickere Spuren der damals Teutschlanb durchst^-eifenden Jägerhorden nacl>Wpreisen: in der sich allmählich he 'ausbi.'d'nden jüngeren Sleinznt dasegm teginnt rcidrre? Bölkerleten auf und nieder zu slut.m. Bauern te cyen die fruch baren Lößböhm unsev:r Gegend, Jäger und Hirten durchstreif:n Wlitter und Täier. Tie um 3^,00 v. Cfr. begiuuente Bronzezeit führt in ihrem Verlauf ein neues Jägeroolk erobernd fertei, das die alten Herren d:s LanteS unteriocht. Einige Jahrhunderte svöter, zu Beginn ter Eisenzeit, aber verschafft manckZerlei Zuzug auS dem Süd-n dem bäiuerlichen Element'wved'r größere Geltung, und die Kul/ur un'e.er Heimat erfährt in dieser Periode große Bereicherunq von außm ter. Dann bringt von Frankreich he- wieder ein Jäger- und Hirtenvolk krie.ierisÄ em. Vorboten des 'gwßen Ga4ier,zu''es über den Rtein, der Mitte des letzten vorchristliclmt JahrtauendS Sü'deutfch- land überschwemm'e und aus dem Tr eb b i Mieten wohl feine nördlichsten Spuren hin e: lassen hat. Vom Ente des zweiten vorkfrist.ichen Jahrhunderts an teginnm die Germanen an teil Klammern zu rütteln, mit tenen Kelten und Slawen sie umschließen. Von den Kämpfen um die Germanisierung unserer Heimat zeugen oetvuIHge Ringburgen, wi' der Tünöberg. Nach dem Siege der Germanen b'- ginncit die Römerkämpse; in die feuch baren Gefilde ter Wetterau teilen sich jetzt römische B'te- ranen. Römischm Hande' erweisen die F -nte aus tem G-rmanendorf der Rödgener Sandrruben, dem alten Urfulunt. Als unsere Heimat wieder freier Germanenbe'itz geworden war und dann Chlodwigs siegreiche Scharen die Frankenmacht rechts des Meins begrüntet hatten, entstanden Höfe fränkischer Edelinge auch bei uns. Bon ihnen erzählen Ire berühmten Leihgesterner Särge; und tot* die Ortsnamen auf „mar", „lar" und „Hausen" von den alten Völkern teS Landes berichten, so die auf „heim" von den neuen Herren. — Bon Kämpfen ohne Zahl um Hof und Heimat ist die vaterländische Boroe'chchte ersü lt; sie lehren Liebe zur Sckwlli, in unserer Zeit zermürbender Heima'entft-'mdung ehre bindende ft'ixr't van tzö-frse n Wert und die Erfrrsck>ung ter Dir-eit ist leb e unsouckst^a e Arbeit. Für feine ausgezeichnete Darbietung dankt' dem Redner ein voller, wohlverdienter B'isall. In der Bortragsvereinigung hatte sich Herr Köppen die Aufgabe gdleflt, nachMrorif m, daß der Kaufmann z im Wie^-rauf- bau unseres Staates am meisten ber.fen sei. Unterstützt van zahireichen Lichtlichem leitete er bije Lehre auch auS Deutschlands Bergangercheit her: denn wenn Deutschland je groß, und blüfriü» teige» standen habe, so habe es daS seinem reichtegabten, arbeilfamen und wag-miutigen Kansmannstand verdankt. Im Mittelalter, zu einer Zeit, da die Fürsten durch die Qfcrxmfeii an die Ztergröternng ihrer Tbrone und Thrönchen sowie durch Erbstreitigkeit m davan behindert waren, tem Kaufmann Schfri und Förderimg an gefeiten zu las en, da habe dies-r sich zum Träger deS deutschen Ge- danlens ausg s^Rvung'N. Trotz „Sorg und Fäte- lichkeit" jener Zei'en sei er vom Händler yur sto zen ■f bfh'idje en Persönlichkeit aufgestiegen. Un—r tem feHfrgetoa.fmen Sämtz befestigter und mi einander verbündet, r Städte habe er ter Kunst ein Heim geboten und f-inen Reichtum zu Nutz und From- mm iier Allg^weinteit angewendet. Lei'er sei oi'ser Geist des fürstlich gesinnten Kaufmann- iluter fxm Auswücl)sen deS kapiralistisrten Zeit- alt'-rs imm-r mehr «N'fchwiniden Der Tanz um5 goltene Kalb habe den einen zur rücksichtslosen Ausbeutung des andern getrreben und das Volk in Klössen und Kasten gespalten. In ter Biüte Deutschlands hite schon der zernagende Wurm gesessen. Ter Geist der Raffgier, dec auch beim Kauimann-stond Eint.itt gefunden habe, Ri großen Teils schulo an dem Weg nach Versailles. Vorbedingung juim Wiederaufbau sei eine sittliche Erneuerung. An ten Pranger mit tem Wucher- und Schicbertum! Das Vertrauen des Auslandes, des irns gut gebrauchen könne, müsse man durch Quali- tätÄoaren wieder gewinn-en. Der Kauimann, ter ins dlusland rrte, müsse Ras'enpsychologie treiben, um jedem Volke in der rechten Skife begegnen zu können. Datei könne es nur förderlich sein, ten oerte^n Ausländer ersolgreich über Dcu.schland cruszuklären Den Forderungen ter neuen Zeit, die nicht mehr wegzuleugnen sei, müsse man durch Prüfen von Fall zu Fall upd vorsichtiges U^cher- (eiten gerecht loerden. Aus der beuifclen Geschichte sollten wir ten Trost nehmen, daß auf Jahre von Not bie Läuterung und Neuaufbau folgten. Durch seine mcrfig*, von geistreichem Witze belebte Vor- tcagswcise wußte ter Redner ständig zu fesseln und erntete reichen Bestall. ** A n der Grenze deS Uebersinn-- I ieben führte Dr. Mayer°-Weil o Do-nne s!ag abend jene le ter nidü sehr Ag'^treichen Hö er hin. ES berührte nach ter Dmr.'ell.et gennjei verc-angk', er Tarßictinr. e t olkulüsist'clxr Art ä::* fjrtfr itN^jüirnb, laß ein wisjensck« tlich kühler Kopf sich nicht sch u e, Ge'-aikenül« tragung, 8x11* •^en, Ge a iien esen und Telcpat ie als Erscheinungen eir.er ive.in auch je'jr benci texten, jo doch stets natürlil«! Be-»bachiungs- und Mle'eg'lx durch B ispe.e zu erklä ei. Mit kurzen Bemerkungen verwies ec so nc» ten Lambach, hatte gestern die h eftge 59er» ba d>o t gruppe eingcfrd-n. Lambach spach über Not und Hossnung des Hanoi ingsgehilfenstanteS. In intcrrfiant'n Ausführungen legte er die Un» mneinbarkiit kauf männl scher Interessen mit tem So ialismus und des en Politik dar. Trotz aller Belämp ung von di s t Seite her würden aber die Angestellten als Spioniere des deu.schrn Wieder- ausbaues doch der K"p'arbeit tororr zu ter i(yr g.büh endni s.'zialen Stellung verfrrli>en. Der Vortrag schloß mit einem Appell an daS ethii'clse und nationale Bewutes nn der fauim. Angestellten. Reicher V i all her zahlreich Veisamme.tz.'n lohnte die Ausführungen. ♦* K r i e ge rvere in. Donnerstag abend hielt der Kriegerpwein im „Pvstkeller" eine Ver- ci.iiiversmmnlung ab, wozu sich zahlreiche Mit- glie er enrgefuichen hat en. Der 1. Vorsitzende Lmi_>gerich örat Trünipert tz. nnte die erfreuliche Mi eilicng nradieu, daß in den letzten teer Wachen allein 25 neue Milgll:«? er le"geiTct>m sind. 50 Mark nnrt-en aus der Vereinens'e tewillial a'-8 Wnhnadst?g«te für die 300 Deut-chen, welche sich bei -frignon noch in fra-k'zö-jielsnr Geftrng-rn- schaft Mrrt-gn und leid'! ter: nach franz-isisch in K riegsge^ichtsspruch -um Teil rod» lange Ztel znrücklbehal e.i weven sollen. Der Vorsitzende hielt roitter einen reck- fckselnten Ertrag, ter so deutlich -eigte, bei«, es nicht genug danwar anerkannt und immer wieder hi bürg ■toten werden muß, daß ivistve tapferen H^re den tsYrieg m Feindesland hinübergetragen heben. Di-, gany Ztersamm- lung verlies rech kaureradschaf lich. ** Die Deutsche Vvlks pariei teilt mit: Am 1.8. N bember fano eine aut te'udite Versammlung ter Fvauengrnppe aus ter „Schönen Aussicht" sta t. Frau Sckute erstattete Bericht ük-er die Tagung des Rtehchvailenausichusses in Haw- mter. Ein daran cmsthLießgwex f&oclTag von aut informier er Sei e rückt-- die sich miß dem Ältesten beimlich an die Wurzeln tes Grmranentums ern= sch-lcidxmden Gefahren tiefernst tat Augen. Es wurde aufgefvadert, fixfj. tem unpvlitisckgen „Deut- sckien Nvtlmnd" anz-uschließen, aus den auch an dieser Stelle eindrink^ich hingew'.escn werten soll. Zum Sckstuß madye >Fvau Schudt aufnrerkäm auf die Organi'a ivn te" HauswirtsckxiTt'icken Hilfe ter D. B. P. für ten Wahlkreis Hes'en mit tem Sitz in Darmstadt. — Die Den siche VolkSpar- t e i heranstal et Montag den 22 l. Mts., 8'/2 Uhr, im „Hindenburg einen Vortrags«teiid, bei dem Svnt'ikuS Tr. Krause über „Die Sozialisierung im Bergbmi" sp.icht. Freunde ter Partei können durch Mi alieder eingesuhrt werden. ** O oerhessischer Kun st verein. Die zum Teil erst leit acht Tagen ausgestellten Bilder und andere- bleiben nur noch morgen in der Ans- ftefhino. Nächte SBkxf-e finde' 'mietet e n größerer Wcch'el der Gemälde statt. Mwgen. Sonntag, ist die Äu-delung von 11—1 Uhr geöffnet. ** Der Gießener Konzertverein veranstaltet sein 4. Konzert am Sonntag, 28. November, abends 8 Uhr, mit Frl. Alma Moodi (Violine) auS Berlin und Frau Anna Jacobs (Alt) vom Landestheater in Darmstadt. ** Tos Fe st der silbernen Hochzeit begehen Montag, 22. Nov., Väckrmcister Ludwig Weber unb Ehefrau. Landkreis Gießen. *o» Grvßen-Linden, 19. Nov. MS letzter Kriegsgefangener unserer Gemeinde — im ganzem waren eS 22 — ist nun auch Oberlehrer Albert Diem er, ein Sohn unseres LehrerS Diemer, zurückaekehrt. Sr war fünf Jahre in russischer Gefangenschaft: davon hat er den größten Teil in Sibirien zugebracht. er Röthges, 19. Nov. Die raut schon l’/i Jahr schwebende B ü rger me i ste rw a h k RötteeS wird, wie Helf. TOinifür tum mi teilt, nun in Kürze am Berwal'ungSgerüh.shof in Darmstadt -uc SterhanLstung Bommen. — Die noch in unterer Gcm» inte yle^nten Grund st Ücke, Eigentum oeS Fürsten b n Colms-Bramisels, wurden nunmehr durch den hie bgan Landlewerberoer- ein durch Vermittlung teS Lande-Zsiedlmtrsamts ariflctauft. ES sind dieses noch zittta 12 Morgen. [iSnb. TkiT rif, dar, fetwi fi Iahnn W Wnüf.mt t> r tndit ba oifr $r u£ii(1 ia lcjlü ofrn ft ! r a tomnnm, j .nlMönbvtKF ktiflcn «rflfii iflinrmrmg be p¥ *«5 Sjfl 6HV> H te W*1* yieift i« ‘ - »'tt' to.^bffl So SOibf««1 $, 1916: 4 t jp nnib 3te0 U! (MbrN 11 unb au1 te* yniffii. Suc) ■S dite Stcifl jkr UmvM'lt vnblicbe auf ta, 13 W ■iiifiit 14 9^ zm! irr Im flXoiirunb Mli-S nti|t VermHjn ,«i ilKlinbt rtnaSbl. 31 rn. Starkenburg und RhcsNheffen. rm. Darmstadt, 19. Nov. Eine Ver» schmelzung aller landwirtschaftlichen Vereinigungen ist, wie wir bestimmt erfahren, aus Anlaß der Regierungsverordnungen über die Kartoffetversorguno im Gange, um gemeinschaftliches Dorgehe! zu ermöglichen. Kreis Wetzlar. Krofdorf-Gleiberg, 19. Nov. Bei zahl« reicher Beteiligung nahm die von der hie vn Ortsgruppe des NeichsbundeS le1- Kriegs.^schädigten und -Hinterbli benen am 14. November im Lokale des Gastwirts Freund vei>instal^ete W o h b tStigkeitSfeier einen würdigen Ve lauf. Mit ter Feier war außer Konz-'rt unb Tanz eine Verlosung verbunten. Kam vad Schie erstem s.e>achtc in feiner Begrüfvngsansp ache der K i gsopscr, hieß die znrückg kehr et Gefangenen wtlUommev und wies aus oie wichtige Beeckung ter Seiet hin. Nachdem Kamerad Leib fiten F>?stprt'le» und Kamerad Hosmann ein? Rezitation „Feinde" vvrgetragen hatte, wurde eine Ve losung voran, staltct. Alle hiesigen Geschä tSinfriber und einigt Einwohner hatten ausgiebig dazu beigetragen. Auch die Firmen, welche am fr eigen Otte Zigarren sabrilen beit en, unt-rstüsten tic Orts- aruppc. Die Musickap lle Gl i'erg fri‘te sich zur Versügung g-?st.llt. Au gründ btei vi-Isach n Enk- gept"-Frcuil" furt verpflichtet. Die 1. Mannschaft Eintracht i steht auc;enb.t(flic6 in Frankfurt an dritter Stckb: unter ten anderen dorttgm Ho^eyk.ubs. An er)^ Stelle steht bie 1. Mannschaft teZ Sportf uzi 1883, die, eben glänzend in Form, ui ten bei»> Mamischa'st'n Deut cfrands gehört. Sodann so-: ter Turnverein 1860 und dann Ei t acht-Ftam ' fiurt. Tie Stärke ter „Eintracht"»Mannck)ir; liegt hauptsächlich in dem vorzüglichen Mi.'k^ stürnrer unb dem guten Flüge spt l. Der reck-' Flügel ist besonders hervorzuh den. Die Gieße::«- Mamischast wird dirsesmal ohne Eräz aaLefer.. doch dürfte sie einen sehr schweren Stand yax5 Drefes Spiel findet morgens 10 Ufr aui M OSwaldsgatten statt. Vorher üwtet das Spei W 2. Mamtschajten statt. Auch dieses dürft? W äußerst interessant gestaltrn. Am vergangeM Sonntag konnte diese den Turn» und Spoctst^ Marburg 1800 mit 10 :0 sch agen. — Nachm'ü^ 3 Uhr aus tem Sportplatz wird die Einlaß Tamenabteilung gegen V. f- spielen. Dieses Spiel ist in'oiem für Gi»vv Bedeutung, als zw i komplette Damenabtei.uag >; zum erstenmal gegeneinander sple'en. 6Ultra • wird auch hier wieder in seiner beka'mfe'i uu stellung spielen. Hervorzuhebeu ist ter stwkeStu »[ unb die gute Torwächterin, während ©KJ™ Stärke hcmptsächick auf einer guten 8.wJ ffitng beruhen wird. — Die Platzänbecungcn mup ten vorgenommen werben, da der Spo tv atz ter Hardt teilweise für Verbandsspiele 11 ' — Die Hauptversammluny btt, Bundes Deutscher Radfahrer. JJ tn nach beschäftigte sich in dn Hauptiache mit nächstjährigen Straßenw-tt'äfren und d.-n■ * fi«nb8tvo^n. ffiir f»ortti(fe ™; nächstes Jahr em Fonds von ^00 000 Mark schaffen. Zu Vorfftrenden mit W\ unb Pflichten wurden KnegSgerichtSrat veac Schwerin unb Dr. Martin»BerlU gttv«i^ übrigen fetzt sich ter Vorstand nne !^0 zuiammS _ Dom 1. Januar 1921 ab erscheint , w,,der ein. Bundcs-eitung StaalsmmiitnWalrai-KSm«v^ yum Ehrenmitglied ernannt- Der Bundestag Milte nach Aachen vergeben. llbllerb's Z nleirn Sdirihl r01Ml i) d. (Ui ttbrn/1.3\irml ymn^l Mlnia ftiBU iDi'midji ml |Ho.Wle;fn,ii.i Ito: frib, Wo’iB. b. munfetiL m.(«if I Mn. 1, j »Wirt «i öi, i tiUfimieirr.) Z «yWUbj Jltiiif jffiert Hflen odutfiL KSü u-l'i;ifeb.oorh. Witin. 'n QU. 't in Nm In tem rtrli ■ it ter Staifaö >Äd ly u I I ' «esSj I lkwji 1 torrbm i (!"?| ■m. W »en. k 6ine tt-i d« Seti.JI MfSS * «--Z N.ftiJ : ?°n ;vS 11(' tofhu ’Wfcn 5t (ui J. 1$ Zw röt W-ter x ta H’tS n9mtii tjiu tet'tung L nm Ohm] NtWtn ,Z t lofiini Hchrb« im) q teilt (xirni! ‘ bieigtn düri tiUUtcn fit tj battt (4| H Di -ijafa j. lichn ückMW Der Untergang der Abendländer dmch die Gelch'echtrtrantheiren. Vir entne^nrrn bat tx> {tsch-pa.lamatt«risch«n , iad)dd*n fo.'gcnten Krtikl: Trr auf^FCTmeynbf Vkrichi b*5 Tr IWer «if brr TZalirforidrrirremmhrtt!! in vvd-Nau- rim, ba6 iebeS 95. in De» t schland g e- | iiorene frtnb schon bei der flMxirt sytztzil irisch | ritt, hat bte P P N. ontan eit, ben brleimten ISerliner GmiaUirit, Prl.»eiarrk t. t) Tt 1 TrenN». Miinf lr b s 5tteni> Ja les unb infolge eine- fft«ij8ein atifti cb echü ttn Lp^ misn US für bestimmte Sei .mittel riie ciwme ist, btt? bemeiien ein- Reihe von HMe’bai Zahlen So bet x», bt-.- Zahl bei b*t alen D t f anbn'-a "en in Dcaun chuto 7 oemel- -en Geschech^-k ank.ieiten im Jahre 1913 MH 35, im Jahre 1914 b-reitS 90, im Jahre 1915: <23. 1916: 4'3, 1917: 962. 1918: 2050 unb 1919 runb 3VO also eine S eigerunq um ung-fifer \rtß Lxmbe !fache. In Oh e Re n un> Aürzbnre \ v imb aus dem Lande e-leben nnr äfotlichc Stei* »rmnmm. Auch auf bie ffutzenbichm ba' sich be- tritt bi c SteMknun, rrfbrtft In öri^ig tonrtrn m her Univ.rsitStS-L>au k inik 36 schlecht-kranke Bübliche aus enomwen. 19 bat> n nw ei; 17 e, 13 davon 16, sechj davon 15 Jahre uns ein tnt 14 Jahre. Rechnet ans bie Gesamtzahl xr Gi'ch ech'?kranken ber Klinik bedeutet baS -in fcltil brr fffermNitfm t>-m runb 6 Proz. Man 'ifc bte Zahl be Q5e.rfjfe 1M k mlkiniten in Deutsch- j)lb auf rund sechs Millionen Dir st-uern r.'lmL.'lich rmsichen und !ürkisck»cn Verhältnissen l. Dort gibt es Distrikt, wo bis zu 70 öro^rnt br re amfen Bcvö ke unx svvh-li- >ck> sind. Du- gwaltisF Steige.ung ist ein Zeich n torür, bah somobl der Staat al; auch bi* vor acht» r*’n Jahien gegrünbete Dnttsch- Gkplidxift zur Minuf-mn d r lVe ch echck a k e en nichts po i- :i«J erreicht haben. Die einzig Mastnahme, bi - toi ber Pr usstschen Lanbesver omm un- el ivi k iun In i ch osscn worden ist, näm ich die Tinsühe.tng irr a Ivemeinen, gleichen imb diskreten Urtz'ige- cib Behänd una^pslicht cit in r.t st e rstem Still- Äneiven veips iche'es ü^-sundheit- amt ol ne Na- eminrmrma her Patienten, hne sie in Amerika rntt grilhtem ErfvlU bereit! feie ar irren Jahren crifHcrt wird nubt nur von gewissen Beamten- kE»sm, sondern auch von der Deutschen sttee.lichaft Mr Beklmbchma der Geichechcsklankheiten und "ment ich von dm Dernw^ogen mit a lrn Mit- lein b ktmFi. Kaum hatte da- Preinn che Parka- «ent scm. Votum mennfbrn ber bi k ren «nzn.-- WltAt abTeybex (§5 2. 1990). ve.a-st l e"e Se Termeto^nitk Gesellschaft imh die Univer.itätS- Tenxa^*»-n. selbst solche, welche fdlbcr mit Ein- , Autorität befir einaetre'en waren, «/•zRteibcrbvTxien und traten dafür ein, bafe bet *Vf "A Hnenj DofürhaOen -ich die zu melden- 5* $a r «"sichen w l' ld schenkt- Anzei,'- -s.ich). Dxe,e war aber bereit« von 1835 bi« 1905 in WmiVn »eri. und nach Ministerialdirektor Dtrchner hat sich noch nie em Arzt um dieses (Re- oekümmert, d h eine Anzä»- erstatt-t. Die •fvnllKfr-n awng«stellen für Geschechtskranke k-.aben vö liq henrngt. Die« beweist die am'lsch- Sta- tisnk. Zn Deutsch and nm nm 1919 runb 122 W- ;• In 1918 fernen mixaiti 33 078 P-r- toten »en gekostet baden D>de hohen Aiokgxten fEitnat erspart wer- hen, tirnn. tote bei ber a Itcmeinen. gl.-ichen und Mfeten An-ei-er^icht jeder baitirfje A^t von Staat-wesen verpf ichd wird, nich nur zu beraten. Indern mich AcillDeit», und belegen billiger zu behanb-ln. Das furchtbare Un^ück. welche« Deutschland «r$ dem «nschve ken der Sn*:Iü, die sich nach einein Dorr« der Bibel tertpflan^t dir ins viertc Steschlecht, droht, dürfe für ben OkfeWbcr 'ine Masnung te n, s» rasch aI3 mö^ich mrtekümmert irm a te von Znte xr'tent-n auf«ctürmtm ötnber- nifte bte n*rxn Matoakmev ju eofrrifn Sollst droht unS her Untergang wie Ä»nt unö $>dUi. Wir »ri» iten in btefcwi Znam men Hana aus bte medizinischen Aufklärung« filme, bte Sonntag mn 11 Uhr und 9ten*aa nachmittag 4 Uhr im Li ch'spiel kau-, Bahnhofstrasz, unter ä y liebem BeMri beit' ag oetriflt werden, on-te b.m 9»rh-M des Herrn Dr. mcb. S^oin Ä her ans F ankjvrt a. M., ber em Montag, 7y$ Uhr, im txwV b*5 C^nbe*Ti im Natnrheilverein statt sink-et. Den Bez test ortnag tn l’i tetreflo S hat für d>n Cv?7n ag Dnt^irzt Dr. Schuppe r 11 Lst-rnommen, für ben Msutag t«r LreiSurzt UJto» I diriiAilvat Dr. Wttlger. • Gericht-saal. Btlkidißvng dcs Ministers Tr. klilds. rm. Darmstadt, 19. Pov. Denen Beleidigung des Ministers des Innern Dr. stulda stand Heu» t drt>!i b ein lLrxo'g " — Aus (tnmb dteser Berte stellte t> r Minister Str*Sartrag, ber heute vor lern Schöi e g-ridM irtexmbelt rourt«. Ter tbigelegte befhitt be V15- steht der Be'eit^ru» g und nahm bei Schutz des r 193 für fid) in Mispruch Da« Gericht verurteilte den Angeklagen in e ne G-Eritvate von 3X) Mk. anau, lair du ch ba« -eten wn Schuudhktüre auf bi? 3>ce grfommen, «m ana-seh ne hi sige FomiUen E r Presser- b riese ju schreiben, die er mit „Die Brüder von St. Kippstein" witerrirfutet hatte. In bieten 53 * feit hatte er ersuicht, an bestimmten Stellen Briese m t einem Inhalt von 1500 bi3 2900 Mk. ni*ten die auf dem Bahnhöfe Neuhif und in ber Umgehend verübten umfanarridien Beraub unflen von Eisenbahngütern »irr Almrlei im i g langen. Dem vernehmen nach werden sich rtro-a 6) Personen zu verantworlen hoben. Die erste verhaute tun« fiubtt am 26. November d Is. statt. Märkte. Girtzrner Dochcnmarkt. Dießen. Sst.Nov. Aus dem b*u(:g*n Wochen- mark kost.te: Butter-Marua in-e bn« Pfo. 1 > Mk., L)ühn-vei--r Gtüd 2 Mk., fax? Stü k 8st Ps, Käte- matte Stü geböte an unsere Firma «dreisteren lass n. Diese stellt ihm die Briese uneröffnet unter Wahrung ftienflfter Verschwiegenheit zu. Unser Lau« bietet dem Inserenten eine Ersparnis an Kosten, Zeit und Arbeit schon bei dem kleinsten Auftrag ANNONCEN-EXPEDITION RUDOLF MÜSSE Frankfurt a. ML, teil 123 Vertreter für Giessen: Drühl'schc UniversitÄisdruckerci Scbulst.'isso 7 Magiistal. k irbntkniirar- Vermietungen I lU* ber Düttte. * ----1 L'|J - Bmei ^rennde können rbtn. Er hal,r n.Sbl. Ztiumer mit >. IcHhoii rriai en . «tondu erbat en trlter^'»ca C7, 4>. ii r. Z'im Berirleb einer 133101» iyie bewerben, bie nur abioluk saubere- u. relnL iviküch {hi-1 u. fetebe au bleiern Berufe ballen und •ber ante kwulienanisse »erfüeen- €*r flnieb. u. Vie* a» den Vieh. Anz. litt. Knecht l fürfe'nnbrolrtlA.r,! aelncht ch ter floni'll lb ist jetzt »ach rell elaozi Ja’r ss okinn. ’j's ü»J H. n. mehr b ctei sich für Herr n jeden Stander, auch 9tichi- k'"il. d rch Mc llrbernabvfc ber OeHetaluer- trctnng wirklich aewinnbrinaciid durch D. N. 1<. ticiiniyicr '.Nenbeifen, nbfolu fein Wififo, da Än- lehiina und Un erstlivung vom Siannnba.iö er» iolqt Zur llcberimbmc ist eine bicherbeii von ätrary ^nn'^hri^ lull ui ra 'M J Form, P; J MN y.k-> Sintrc®-g *|»«Ä U i ku (jg i itntLf«/. Ci E v,. - W WZ mit höherer Sdmlbilbnna. Dchriftliche Anaebole un er 12210 an den Wietzener Anzeiger erbeten Inndwirtlchafilich.'» l'lelumahW grf. nefrt). von valkswlrtsch. phiinoinenaler Vedeut.. dui ch welche ter ja >relanqe Wuufch dundertiaufeuder von V*nbrvivten in Erfüll, pebt, bei der fe'nnowirtidiaft nacbiueiebar besten« einaefiibrtc Herren aesucht. Höchste t*feMl Zu. er olaverfvrecheu- den brAirUivetfen Durchf.itzru^g Hn5 Mark 10—r,0o(l— eriorderlich. Meine feü^enz! Nur Herren mit fltofeiiia. OigauisauonS- uernid »en, die aiAncra., zieloewust. Arbeiten flcivötmt find. iu.Cn. ei «reichen it. F. S£. 5454 an Rudolf Masse, Sarlernbe i. iHadeu. Bank sucht -um baldigen Eintritt perfefte Stenotypistin die bereits im vankfach tätig war, ieroie Kaufmann 25 bi» 30 Jahre alt, möglichst gelernter lkisen» bänbltr, von Fabrik in Oberhessen gesucht Schriftliche Angebote unter Nr. 12089 an die Geschäftsstelle de» Siebener Anzeigers erbeten. Dienstmädchen ob. ciu?fl*e Stütz« mit outen teochkenntn. n Ber- stand«, f. b. Ha isarbeik oc- such«. L'obn '»>->« «k. ^3frw*H*,Htoeka»li t-ifeubahnftr. lL lUb Hum i.T't. ein tiichtiaes Mädchen, da» bst^aerl. kochen kann,b. au^ m .'»bn in aabreiüeDe eef. ?22h4 -i au Bbil. -V'eib, V„b Na«beim,^iamarckttr.ch $i!i|fi Riitcn bei tzotzein fe'ebn u. guter T'erpfteguna aelucht. 12296 «lldlstrabe *2. k44i4m ncfnrbt aca. bod. Vohu.Hotel VrinzCarl, 0IW19 Wiefeen. «um 1 klan. solides, tücht. Wl kkM 1 »3 OKAnlaae 141. 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Mr die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme bei dem schweren Verluste meine- Krankheit hilfreich zur der Betriebswerkstätte lieben, i Baiers, während Gienen, dem Rnderverein „Hassia" und dem Verein „Sachsenhausen" sagen wir unvergeßlichen Mannes und insbesondere denen, die mir Frau Elise Schmitz geb. Kliugel nebst Kinder. 12314D Die stud. Reformverbindung im V. D. B. ,,Adelph i. A. d.C.: Walter Müller nach geziemend in Kenntnis zu setzen. Gießen, den 19. November 1920. Statt jeder besonderen Anzeige. Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß wurde heute mein lieber Gatte, unser guter Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel O ZV f Unterfertigte erfüllt hiermit die / traurige Pflicht, ihre 1b. A.H. A.H. i.a.B. i.a. B. von dem am 18. Nov. erfolgten Ableben ihres lieben Alten Herrn Dr. Heinrich Sutor Bürgermeister der Stadt Alzey (aktiv 1886-89) Lehrer i. P. Hermann Dörr langem Leiden durch einen sanften Tod erlöst Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Emma Dörr geb. Seng. Lehnheim, 18. November 1920. Die Beerdigung findet statt: Sonntag den 21. Nov. nachmittag 3 Uhr. T ° 12312*. 1 I. i K L Ä 1 -. ’ U.!' r I i 019280 M. E. Z. vom Sterbehaus aus statt. 12315V In tiefster Trauer: Ria Sutor geb. Nehr Anni Sutor Gisela Sutor. Alzey, den 18. November 1920. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 3 Uhr Todes-Anzeige. Heute verschied nach kurzem, schwerem Leiden mein innigstgeliebter Mann, unser treubesorgter Vater und guter Schwager Herr Dr. Heinrich Sutor langjähriger Bürgermeister der Kreisstadt Alzey im Alter von 57 Jahren. 1 1 4 Großen-Buseck, den 20. November 1920. -A 019250 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen, insbesondere für die aufopfernde Pflege der Krankenschwester Bertha sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Familie Anton Henß. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste, sowie für die zahlreichen Kranz-und Blumenspenden sagen wir innigen Dank. Ganz besonders danken wir Herrn Pfarrer Köhler für die trostreichen Worte am Grabe, ebenso der Lehrerschaft und den Schülern der Landwirtschaftlichen Winterschule zu Lieh, dem Gesangverein Eintracht, dem Turnverein und den Schul- und Gesellschaftskameraden von Albach und Steinbach für die erwiesenen Ehren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Philipp Wagner. Albach, den 19. November 1920. 12355 dein Hanse. I besuche dankend abgelehnt. 12317 su.”i IW neuer JIiijuj Ä Ul0** S biffenb. Weg sß. Anfang ö, Mon'na, 2-2. Novbr» . ni^ statt Dienstag ben Die oerlanteneM . Wnfnnn 7. (Lude!»/■ ' •^ifdxrit kaust ,c WM Ans.7.Cnde!".Uhr..^ ' Die Stroöroltw?. 8. ftreiinn« EiitirOllitalim A» kanten gesucht. Schr Angebote nnt. 919215 an 1162 an Herio, Hltum. gegen Levi Wexalela L i Schristl. Angebote unter zurück. HL KaaunerachJag. i 019267 ou den Gteb- Anz- L0L.-L»,., flieflei. ILttüb den Giekeuer Anzeiger. Hinterbliebenen: Familie Karl Rinn Famiiie Ludw. Nrsseldreher nebst allen Angehörigen. geb. Müller. Ernst Mettenheimer, Forstmeister Lullu Uhrhan geb Mettenheimer Willy Mettenheimer, Apotheker Hanna Fabian geb. Mettenheimer. Romrod (Oberhessen), Rotenburg a. d. Fulda, Vilbel und Nordhausen, den 20. November 1920. Die Beerdigung hat in der Stille stattgefunden. Blumenspenden sind nicht im Sinne der Verstorbenen. Beileids- Bnglerin emvfieblt sich in u. anher für 8— 10s. Jungen, sowie Blnsoa o. Käalel «Gr. 41), SarrAhat für alt. Damen Nur für Mitgl'eder am eutflefübrte Gä'te. I* ' Ter Vorstand. im Alter von 82 Jahren. Die trauernden Familie Ludwig Rinn Familie Wilhelm Mandler Familie Wilhelm Sonneborn Zehnte die Beleidigung gegen Levi Wexatein L ISMSrhÄ"" Lchri rl. Angeb. u. 019260 an den Gtegeuer Anzeiz. Statt besonderer Anzeige. Am 18. November verschied kurz nach vollendetem" W Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe Mutter, Großrhutter, Urgroßmutter, Schwiegermutter und Tante Frau Christian Leidich III. Wwe. nach kurzem Leiden im Alter von 85 Jahren in ein besseres Jenseits abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Martin Euler und Familie Otto Weitz und Familie Christian Leidich und Frau. Grüningen, Schotten, Detroit, den 19. November 1920. Die Beerdigung findet Sonntag den 21. November, Heuchelheim, Kinzenbach, den 20. November 1920. Die Beerdigung findet Scnntag den 21. Nov., mittags 12y3 Uhr, von Brauhausstraße 29 aus statt. 12849 Mc Warze Hose ! gegen feldgraue od. fliuil» bofe.AU tauschen gesucht Schristl. Angevo e unter 019318a.d.Gich.Anzeiger. Kaufe1 flttranene Herren- nnb Tamrntleibcr, Schuhe Waiche, Möbel al.Art L. Rosenzweig (tiipftfn,Seltcrdn)fq58l I N. 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Wmit halben mir auch ben Schlüssel für die zum u (hui angcortmcte „Probemobilmachung" der Ritten englischen Flotte. Bereits am 26. Juli, ffm Tag vor der Rückkunft Kaiser Wilhelms II. sklMeM dkS öüttgi®e rbm. 5 II br- JHt 30. brt»- il ft'l les. TerM mntöö^. °'D k«» w‘SS| !l« >ng. . bilitti* .... ’teU! Lff«' -inb lcn lügen irit 1Ö2J lkb.WnLtl tr. 1 1920. ifllill '■ 24. v .....M V *' n'6 fifi-». :- W>, «ohne von Deutsch and bedroht zu werden, Bin* yiüitungett in beängstigendem Maße Der* -thrt". Und schon gellt in der „Petersburger toisenzeifang" vom 13. Juni 1914 die Fanfare ru si.cl>en Krieasmrnislers Suchomlinow: ^ntzland ist fertig uno erwartet, daß auch Franken fertig ist!" 28. Juni erfolgt dann die von rri er emgcnxrib'en Kreisen lang?' znövvr „pro- tseitc" Ermordung des österreichischen Thron- KNs, jedoch in Deutschland denkt kein Mensch k Kri.'gsmöglichkeiken. Der Kaiser tritt seine »rdlandsreise an, Tirpitz und Molkte gehen auf M«b. Ja. das preußische Krieasministerium ver- ■1 unter dem 9 Juli hormb)s>, daß bis »um \ Äprii 1915 fünfzehn!) zn berichten sei, ob kir Verkürzung für die V?rproviantierungsfristen ir elsäs isch.m Festtmgen zulässig märe. Deutsch- |« ■ führt sogar noch im Juli 1914 erheblich wTtgcn Brotgetreide nach Frankreich aus, wäh- der geheim - englische Kronrat vom 15. Juli 15 dem Jrenführer Redmond die Frage stellt, Snnlanb in dem „notroenbigen" Kriege gegen utschaud unbedingt auf die Iven rechnen könne. „Die Stunde naht!" Aon Professor ?$ta>. DreHer-Fricdberg.) Tie gaiue Welt speit sei! 1914 Gift uno Galle i m\ Deuftchfano, das infolge seiner unfähigen i 4Ü*loma:iL' als alleiniger Kriegsbrandstifter" Der- IxumdU ,verden konnte und dem man deshalb „jur Sühne" den Schmachfrieden von Versallles Iflifxmcnq. Denn der gute Michel bat aus seinen I Nhri mal t m mit h i em BemülKM alles ihn irgend Lre belaßende 9Raterial selbst lyerdorgez-rrt, unter |ien, und England ist bev.it, an ter keile Rußlands und Frankrrichs »u kämpfen: für stgland ein erwünschter Ausweg auS inneren tchlvierigkeiten (Irische Frage!." ?luch in Frankreich zeigt das Barometer .'türm". Voller Sorge weilt der belgifdje Ge- 'Me in Paris darauf hin, daß man jetzt in der ftstle der Theater nationalistische und ckiouvi- nl'rche Stücke spielt (Bericht nach Brüssel 16. Irril1 unb daß die Franzosen ,behaupten, des ki^es gfteih zu sein" (Bericht nach Brüssel f Mai). Schweres Unwetter steigt rings um ks ahiungslofe Deutschland auf. 2. Juni betont F kr ruf i d>e Botsckwfler in London in einem Brief c üapi äu Mvlüosf, ,chaß mmt über die Lmv- felrtg (ruf i’cfjer Truppen) in Pommern unb über Wik su diesem Zweck erivlgende Entsendlmg von «ft chen Transportschifseil -nach der Ostsee noch &r Mriep-b -offtuu nur mit großer Vorsicht spreckeu Mv" -Dokument der Sowje'.-Reai-rung!) Acht r lüge später schreibt der deutsche Marine-Allach>ä d Tok-v- „Ich bin betvoffen über dir Geioischril, «i der her alles den Krieg gegen Deutschland b «ober Zeit für sicher hält." (10. Juni 1914.) pen war h'llhörig. Ebenso der belgisch? Ge- Mifte in Berlin, der seine Regierung in Brüssel äfrt?r dem 12. Juni darauf hinwrist, daß Ruß- Plötn* DanSesö,4;. W tn ÄÄ itttl .Es war nickst bös gemeint Ich sehe nur, nne MÜckt unb nieder geschlagen du bist, seitdem du st: viederge ele.i. Unb ich fühlte manckvnal aut» Mit.eid mit dir." ..Du hat Lest e5 dir sparen können. Ich bin btr Eve^Necheuschafi schuldig über die Ursache met- * Stimmungen; verlange ich sie doch auch nicht Ar." 1 i t ..Du dürftest es tun, und ich mürbe gewitz stets ^luhtig gegen dich sein. Mer ich kam, wie ich Ff< sagt?, nickst um zu streiten. Mick leiteten 1' allerbesten Absichten.‘" . ..Dr? Mickst, mir in aller Ruhe eine Sckei- vorzufaicte-’e Frau ohne'ru von dcr Gesellsckrast «McrZ a-igesel-en wird als ein geschrrdeuer Mann, Blickst, die L>chu_d aur dick zu neb- die das Geseh verlangt . . ." it ' twnrn? — Eines l-ast du bei all deiner S Jjp .Ueberiegung doch außer ackst gelaficn. Werm Iec du es mir grvßmürig sreiscelli^ küusttg eihnachizl wünsch! :!|reb|.^ruJ l", L> I., n-l. 300 liliüt 11 »ölt, lucti b. xM «'18-22 a.1 m| fkn Art). Ig. J i». 91eben|. ?n|. (Srnilfltm ’• -1 t2lihn."l!CWiiJ nzAnonomAmtW Verlöreiil allcr-ailee-b>J V- braune# ;•-> 1 lemonnnie mir t-l IriMM ! ilrlohn. atn-J _6üb=l(nlafltlLM Vereine ] ntag, brnitfi abrnbd 8 llh im IMäUtr tt Monats- crjommliii m püntiL Tracht Trr Von 16t Ho'm-»- rs 20. Stoff» 16 Krämer. mir In a>ii0 »J ■bern nennlift j Eichener Anzeiger (Eentral-Anzelger für Tberhessen) Samstag, 20. November 1020 auS Rorwegerr. wußte der franz-sisch? Bot'cchrfter ^iLcd Cambon in Berlin: „England marichtert mit uns!" Die hier mit geteilten Belege dafür, daß Deutichland nicht „allem schuldig" am Kriegsausbruch ist, schnellen von Tag -u Taz an, und ;war sind es ausländische Stimmen, die immer lauter für uns Zeugnis ablegen. Unb mir harv.n, ohne Unterschied der Partr, zuve:s:chtlich der ^.nnide, wo die Weltgeschichte uns Gerechtrgkett roiberiobren lätzt! Die dämmernde Erkenntnis, daß D-uttchland kTrneswegs zu den 9Infti tm des Weftkricaer gehört, könnte der erste Schritt >u wahver Böller* Versöhnung werden und würde vor allem bti uns den nuteten Frieden fördern, die Vorbedingung zum Ausbau! Deutschev Ucirfistog. _ m Berlin, 19. Nov. Ter Präiident eröffnet die Sisung um 1 Uhr. vlut der Tagesordnung stehen zunächst kleme Anfragen. Auf eine Anfvate ber Abg Frau Schröder artn:«rnnlo zern nn;b regte.u gsseittg erklärt, daß der SJiei e u :g nx>*: einem Monopol der genannten Firma iür die bittfce Paptcmit.- Mhr mit Lilje gesetzlicher Maßna.nnen nichts bc- kannt ist. Auf eine Anfvane deS Llbg. Ziegler (Dem.) »reifen der mangel'a ten Karteff lm u r im thri i.- nx'stfäl. Jndu licreo e erwidert et i Regr rungs- txrtne:er, es sei n nach dem Jnbusttierevrer bt> h-'r sckstin 18 Milliatten Zentner Kartoffeln mehr ^liefert worden als im Borjahte. Dte Schnncrtg- leilen seien nur durch Reimtng'n hervo gerufen worden, welck-e sich bei der l't’teruug dec B r- tvagd.artofscln in den Jmte.e e tenkreiseu ent» wicb lt hätten. Die Reir!>s artvsselstelle fei fedock bemüht, vermittelnd eir.^ugreinen. Auf eine Sütfrog-.- deS Abg. Hertz (USP.) wegen der noch immer nicht g-zahl en Entschädigungen für die in Rot gcra.encn Angehörigen der durchs Oberleutnant Marlvh erschvseneu 29 unschuldigen Matrosen erilärt ein Negierungsvertreter : Die Prüfums der ganzen Sachlage ist Sackte dvr ordentlichen Zrvil-gerichte. Einen EinfKtß hat die Rcichorrgierung daraus nicht. Neben ter Frage der Löhe der Beil-räge handelt es sich darum, ob nicht etwa, weil preußifckL Truppetttelle an den Porkommnissen beteiligt waren, die gan-e Angelegenheit eine Sache Preußens sei. Das Landgericht I hat sich auf diesen Standpunkt gestellt. Dessenungeachtet hat das Reick jedvch in allen Fällen, m denen es darum angegangen wurde, Beihilfen be-ahlt nur» zwar in tzöhe toun 10 OO1 200 Mark für das Vorjahr, die auch noch für das Jahr 1920/21 bezahlt werden sollen, vorbehaltlich /des Abzuges etwa zu zahlender Absindungen oder Renten. Nachdem noch eine Reihe weiterer ®nfragen erledigt wvri)eni ist, wird die Brip.eckning den Jnter- pellatwn £>crgt (D.-Natl.) über den B-rliner Elek- trijitatsstreik und der Jnterpellat vn Müller-Franken (<5c».) über Kapitakperichiebungen nach item Auslande auf nächste Woche vertagt, nach dem die Reichsmiuister Koch und Witth ihre Bereitwilligkeit ausgespwckfen haben, dann zu an .vorii-n. Der Antrag Fer thmann negen Bstafs mg der Zeitungspostgebichre.isätze bis zum 31. März 1921 wird debattelos einstimmig a. ge:-ujmmen. Es folgt die erste Bevatnng enrcs Gesetzes über den SlwatsgerickstShof. Abg. Dr. R a d b r u ch (Soz) drückt feine Verwunde rmtg darüber ans, daß m diesem Enttmirs im ^legensatz zu allen bisherigen Entwürfen, die dem Berfasfungsaussckniß vorlagen, von einer Aburteilung ter Ä'r egSschuldige i ferne R de mehr fet. Dem widerspreck.e seine Partei eits.mexn. Auck die Zusammensetzung des Olerickstshoies errege schwere Bedeuten. Tie Drittelung in ter Besetzung fei nicht angebracht. Ter Staatsge ichtSho, könne eine ©arantie für die Reichsinrnderi-eit gegen eine Vergewaltigwlg durch tte M hrheit werd n. Dabei wolle er ten StaatSgerick tShof nicht a s Den Wächter ter Verfassung an sehen, denn der Reichstag sei stark genug, selbst die Verfassung zu schützen. Abg. Gräf-Thüringen (D.-Naierher gehöre zum Beispiel die Uebertragung der Wassersiraßm auf das Reich und die Oberschlesisch: Autonomie. Der Staatsgerichtshof wird somit em frort des Wiederaufbaues der Republik sein. Abg. Lipinski (US. P.): Das Verhalten der Gerichtshöfe gegen die Arbriterorganisativnm beweist, daß die Richter noch nickft den neuen Geist in sich aufgenommen haben. Ter Gesetzentwurf bringt keine Erleichterung der Aufdeckung dcr Kriegsschuldigen. ?lbf. W a l d st e i n (Dem.): Der Entwurf wird angeblich einem endgültigen Staatsaerickftshof sck)af- fen. In Wahrheit ist er aber mir ein Provisorium. Tas ist eine ^auz unglücklickfe Gesetzesmacherei. Wenn man (Mette macht, von denen man im voraus weiß, sie b.erben nicht, wäre es da nicht b s er, wenn nlckft ganz zwingende Gründe dagegen sprechen, eS bis zu gelegener Zoll noch bei dw Zuftän- digteit des Reichsgerichts zu belassen? Abg. Tr. fr er z selb (U.S.P. links): Die Vorlage steht ganz im Zeichen des Obrrgkeits- ftaate-3. Ten Staatsgerichtshof lehnen wir ab. Tie Vorlage geht an einen Ausschuß. Ter Gesetzentwurf zur Genehmigung von Recktspflrgehandlungen im westpreunisch.n Abstimmungsgebiet nnrb endgültig verabschiedet. Nächste Sitzimg: Samstag 10 Uhr. Tagesordnung: Beschleunigte Erhebimg des Rrichsnot- opfers, Jnterle lation über bie Sozialisierung des Kohlenbergbaues. Schluß Vi6 Uhr. AuS dem AmtSver-fündiMlngsblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 168 vom 19. Nvv. enthält: Vergnügungs- fns ter. — Viehseuchen. — Dienstnachrichten. — Gefunden, verloren. — Feldbereinigung Röthges. Vergnügungssteuer. S12 des Landessteuer gesetzeS verpflichtet die ©cmrinde an gehört, eine solckfe Steuer ein führt. Das Land verzich'et bis aus weiteres zu Gunsten der Gem.rin- den aus diese Steuerquelle. Eine Art BergnLftungssteuer, die Dilletsteuer, konnte von irrt Gemeinden bereits eingstührt werden. Ausgescklos'en waren hierbei jedoch die Tanz- belustigungen, de-en Besteuerung in neuner Zeit von heu Gemeinden lebhaft gewünscht wurde. Die Möglichkeit der Besteuerung auch der Tanzbelusti- gimren ist nunmehr durch das Lanttessteirergesetz gegeben. Die nach § 13 dieses Gesetz's zu ent arten» den Bestimmungen werden eingehend' Vorschriften hierüber bringen. Allerdings ftebt nock nicht fest, bis zu welck>em Zeitptmkt mit Dem Erlaß dieser Bestimmungen zu rechnen ist. Es wird sich deshalb für die Gemeinden empfehlen, die B'stimmungen nicht abzuwarten, sondern die Vergnügungssteuer von Tanzbelustigungen bereits jetzt durch Orts- s a tz u n g einzuführen. Tie nröglichen Zuschläge dürfen höchstens betragen: 1. 1OO Prozent der Regelsätze, wenn die Tanzbelustigungen bis über 12 Uhr Nackts bauern, voransg'etzt, daß das Eintritts "anzrigeld mehr als 5 litt I*1iäfesten erhoben Nterden kaim, trägt S 11 der Mustersatzung Rechnung. Tlusdrücklich sei hierbei bemerkt, daß die Erbeteing ber Billettsteuer bri Der an stal turnten auf Meisen usw nicht in der Ortssotzung bestimmt werde» kann, btc sich mir auf das Btileti steuergesetz stützt. Die Maul - unb Klauenseuche ist in Li ch erloschen. Die Gemarkung Lich wird au-? dem Sperrbezirk ausgeschieden und dem Beoback.ungs- gebic t ein te^l jeder t. —Jit b.-r Gern rinde Bisses (Kreis Büdingen) ist die Maul- und Klauenseuche auvgebrochen, ebenso in Betzenrod, frart- mannshain.Stumpertenrod.Breun- geshain, Wingershausen (Lrris Schotten), in Rödgen (Kleis Friedberg), in der Stadt Friedberg, unter dem Viehbestände in Ebsdorf, Gisselberg und Re i m e r s h a u s en (Kreis Marburg). In den Otemrind.m Blofeld, Oberwiddcrsheim, Geiß -Nidda, unb Bad Salzhausen (Kreit- Büt-ingen). W o h n - b a ch, frelbenb ersten, Büdesheim. Dortelweil, Rodheim v. d. fr. und Stadtteil Friedberg-Fauerbach (Kreis ft-riebberg), ferner in Götzen und Sickenhausen (Kreis Schotten) ist die Maul- unb Klauenseuche erloschen. Lotterie. Daö freiifdie Ministerium des Innern hat d.'m fre'sisck>en Taubstummenverbcmd e. V., Zweigstelle Offenbach und Umgebung, dir Erlaubnis erteilt, zum Besten taubstummer Kinder ober Kindern von taubstummen Eitern eine Verlosung von Gegenständen zu veranstalten. Gefunden unb Sc horen In der Zeit vom 1. bis 15. November 1920 wurden in Gießen gefunden: 1 schwarzer Regensch rm, 1 Portemonnaie ohne Inhalt, 1 Pe lenporremonriajc, 1 einzelner gestrickter franbldxub, 1 A^britsschürze, 1 Broslhe mit Photographie, 1 Broi'ckfe in Form einer MooSrose, 1 Markttasche, 1 Nickelbritte; — verloren: 1 brauner Kinder-Plüschkragen, eine fei bene fremben/ötufe, 1 goldener Schlön tenrino, 1 schwarze Ledertasck>e mit Inhalt, 1 frandtasche mit 200 Mrak Inhalt unb ein grauer Kinder- KaninpelA. Kirrf)Iid>e Nachrichten Evangelischr ©mtelntr. (Trauerfrier für die Gefallenen.) Sonntag, den 21. November. Totensonntag. Kollekte für die Nali-malsiiftung für bte fr inten« bliebenen der im Krieg Gefallenen. In dcr S tad tki rche. Vonn. 9'/- Uhr' Pfr. B?cker. 11: Kinderkircke f. d. MarkuSgen.: Pfr. A'ckcr. Abds. 5: Pir. Mahr. — Rdontag, 22. Nvv., abds. 8: Veveinig d. tons. männl. Jugend b Matth aus gern. — Dienstag, 23. Nov„ nachm. 4: Fraucnmissionsvcrern. — Donnerstag, 25. Nov., abds. 8: Vereinig, d. kons. roeibl. Jugend d Mat- thLussicm. — In der Johannes ki r che Vvrm. 9'/,: Pfr. AuSßld. 11: KinLcrllrckte f. d Johannes- gern.: Psarrasfist. Ramge. Abds. 5: Pfr. Beck- tolshrimer. '/-ü: Bereinig, d. kons. männl. Ju- gerrd d. Johanncsgem. i. In annessaal. — Montag, 22. Nov., abds. Vs8: Veret ig. b. konf männl. Jugend d. Lukas^m i. Lukassaal. — Kapelle des alten Friedhofs. Nachm 2: Piarvassist. Ramge. — Neuer Friedhof. Var- mitt. 11'/«: Militärgottesdienst. P»r. Aus eld — Wreseck. 21. Nov Virm 93/«: Gottesdienst (Fvauenchor). 11: Kinderkirche. Nachmüt. 3'/2: Tvauerfeier a. d. F.ieghos. Abds. 7*/3: Liturg. Ab.nda-,id«ckft. — Sonntag, 21. Nvv. Totenfest. Borm. 10: Kirchberg. Kollekte s. d. Nationalstiftung. — Vormitt. 11: fr.il. ALendmahl für Daubringen. Kalholllch? Gemeint. Samstag, 20. Nov., nachm. 5 u abds. 8 Uhr: Gkriegerri) -. hl. Beichte. — Sonntag. 21. Nov 26. u. letzter Sonntag nach P'i.:g'en. Vorm. 6>^: Qktegenb j. hl. Beichte 7: frl. M.-fse Kommun, b. Jungsvauon u. d. Elisabetlienvercins. 8. Aus- brilung d. hl. Kommun. 9: frochamt m. Pr. 11: frl. Messe m. Pr. Nacknn. 4>/2: Jung rauei'-riongr. 5y2: Christente' re: dar. fateame t. Bru e sckasts- andacht. — Ka th o l. Gottesdienst. 21. 9te>o. Lich y»8 u. x/i3 Uhr. frungen y310 Uhr. ganz meinen künstleriick/en Neigunren lebte, w-- her sollte ich die Mittel nck/men, ixm Unterhalt meiner geschiede.:en Frau zu brstrciten?" „Auch daran backte ich, unb die Antwort ist eigentlich ^se!bstrersiL.:d ick: ich würie nur to:m in ernt Schrioung willigen, wenn dein Erbt.il dir ungeschmäiert zusa.lt, und wenn du dich verpflichtest, mich mi: einer augemef.eicn Summe sorgenfoer ju machen." Achim antwordttt nickt: aber er sah fte lange an — mit einem Blick, der nun auch ihr langsam daS Blut in die Sxmgcn trieb. „Tu hust rocht/" sagte er endlich „Als ich dich zn meiner Frau machte, hielt ich dich in der Tat für eine anbere, als du bist." Trotzig warf fk die Oberlippe auf. „Ick weiß wohl, daß ich dir jetzt als em erbärmlick-es, geldgieriges Geschöpi erfderrc: aber es kann btr nun ja nur um so leichter fallen, aus meinen Vorschlag und — damit wir uns von Anfang an recht verstehen — auf meine Bedingung ernzngehen." „Muß es auf der Stelle sein?" nagte er, feine riefe Erregung mühsam li er schme r i em frjfn verbergend. „Gleich in bie'er Sttmde? Während der alte Mann da brimiert, um de'sen Erle du mit mir stilfckxn willst, noch atmet und lebt?" Mit der Deharrlickbrit einer Fnmi, die ihr Ziel unverrüctt im Auge beriäit gab Si.ne sich den Anschein, frine Frage ganz enut zu itehmen. „Nein — ick verfange Pefne fofartige Entschließung. Aber ich hre.t es für gut. dich reckn- j itig darüber au^uk.L.eir. was für eich zu ge- wimte-.l und zu vtriie.'e.r ist.. Ob du es le-vt noch gefchcheil fallen willst, datz sich tarn Vater Deal fernem Freunde Ben ew h matmri e Sckenkung'- urkunden auftetzen läßt, um dich und lerne Geschwister zu Bettlern zu macken, hast bu zu bedeuten ; es ist nicht mir bette gesicherte Zukunft, die dabei auf dem Spiel steht, fonbern auch deine Fvtfteit. Von'einem armen Manr.e könnte ich mich fvrilich nicht fdxt)ei fassen: ater ich fürchte, daß Ich ihm Line sehr bequeme Gefährtin fern würde." „Genug!" brauste er auf. „Latz mich jetzt allein. — Toch nein. Da du biefy so oft berrter Aufrichtigkeit rühmst, so antworte mir noch auf eine Fvar>-. Geschah eS einem anderen Manne zuliebe, daß bu dich jetzt so tief vor mir emiebri^t hast? Ist der, txm bu mir zum Nachfolger geben möchtest, vielleicht schon zur franb?" Als sie fchv.ea, trat er einen Schritt näher auf sie zu unb mühte Tick, ihr in die Augen zu fehen: „Ich fing mehr alS einmal die Blicke auf, mit denen du Tokvrr Germering a My t; ich keute diese Blicke, Signe. Und auch dle frerrnlichtei.en, die du beständig mit ihm l-ast, entgingen mir nicht. Antworte mir: Ist dein Gewifsen rein^ „Ach, Nanch-iten!" ries sie, so ungeftüm auf* springend, baß ber lrichte Stuhl um ief. Unb dann, indem sie ihren Mann mit blitzenden Au-ten anfab, sprach sie hastig nxriter: „Ste.tt meire Blicke zu belauern unb meinen franbrimgen nachsuspüren, solltest du lieber aur biene Schve-er achtzeben, d« so unschuldig durch alle Anf-chtungen bei Bühnen lebens geganget ist. Sie ist cs, ine seit dem-ersten Tage ih.es friersri s mit Germermg lvchäugelt unb allerorten mit ihm zusammen steckt, eie solltest bu aufs Gewlifan frage-i — nt-fy mich!" ,,Ta»u habe ick feine Veranlafi'ung Gerda ist die frerrm ihrer Entschlüsfe unb ihrer franb." „2luch ihrer franb? Er wäre dir also als Schwager willkommen, der Bm^erndoktor von Tufenbrunn? — 9htn, ich sage btr, day fte ihn nickt einfangen wird. Es wäre bester, daß fie bi5 nutzlose Spiel aus freie» Stücke:i arisgäbe, denn fte nnrb nichts als bittere Enttäufchungen erlelen." kümmert bich das? Fühlst bu nickst, wie sckwer dein ri'ersüchllger Zoni dich re dackstigt?" Als fühlte sie es in der Tat, nahm Signe sich plötzlich iufammen. „Eifersucht? O nem!" sagte fie mit spöttisch üb.'ttegener Ruhe. „Dw schäre Dvkwr bann mir nickst ge ährlich werden: auck wmn sth viellcickt Künstlerölut nenug in den Ebern habe, um ihn mit Wohlgefallen ansufefeii; der Mann meiner Träume ist er fick« lich nicht Aber ich fühle mich rinlstweilen noch al5 ein Glied deiner Familre, und darum will ich nicht, baß Gerda sich an den unbebeu eiibct Menschen ber* tert Fia>ge deinen Vater, ob er darin nickst eben- fa denkt wie ich." Ackstrn machte eine matt abwehrenke Geste .^aß eS genug fein. Ich bin nicht m der Verfassung, and) darüber noch mit dir zu reden Und ich brauch? Zeit, um mich auf dr? Komödie vorzubeneNeu, die wir vcm nun an den anderen hier vorip-e.'en wer? en mü'fen." Sie wollte etwas antioarten, aber sie hielt es zurück. Und als er sich weder feiner Sfa''elei zu- fehrte, wandte sie sich mit erlern Achtelzucken zum Gehen (Fortsetzung folgt) LchrrcheBre G. Ernst, Nr. 44 (D. W. 1903). 8 7 6 6 5 5 4 3 3 2 2 a. M., 20. Nov. 24.3,- 267,70 258,30 10^,90 1101,301) 56,301158,70 909,05 959, Berlin 69, 222, 415, 415, 227, 201, 198, 193, 23,97 81,77 14,73 325, 285, 665, 367, 583, 571, 435, 816, 19.11. 77,50 74,33 450,45 407, 414, 542, 334, 6w,44 440,45 931,- 21,03 87,10 14,52 74,17 449,55 20,97 86,90 14,48 604,- 597,50 910^5 2L03 81,97 14,77 266,- 635 - 344.- 396,50 464,- 535,- 320,- 182,- 195,50 185,- 151,80 2">ü,70 2 2,50 69,30 439/15 451,- 265,50 615,- 343,- Gell> Bries 19. Nov. Frankfurt Devisenmarkt. 19. 11. 77,50 66,- 69,40 63,60 180 - 328,- 250,- 227,- 201,- 181,- 197,50 190,50 Börsenkurse. Frankfurt Abend- Abend- Schluß- Schluß- Lkurs Kurs Kurs Kurs Löffingen: Nr. 42. P. A. Orlinwnt. (D. W. 1902.) 1. Dc8ü, KXh3. 2. Sd7ü! Sehr fein! L-, TXh3. 2. D g4+ Nr. 43. (P. A. Orlinwnt. D. W. 1902. 1. Ld4—hS! Ebenfalls sehr niedlich. 586, 565. 425, 319, Geld Bries 18 Nov. 18.11. 77,50 404,- 415,- 5.5,- 330, - 309, — 594,- 575,- 450, - 322,- 290,- 451,- 284,75 645,- 350,- 18. kl. 77,50 66,- 65,90 62,60 180, — 326,- 244,- 227,50 197,50 181,- 190,- 194,75 510,25 392,- 405,- 523,50 320,50 Malt in drei Zügen. Nr. 45 (G. Ernst, D. W.) Weiß: K el, Del, Le3, S c7. Schwarz: K e4. Matt in drei Zügen. Auflösungen in nächster Nummer. Latum: Amsterdam- ‘Jiotierb Brüssel-Antwerpen . Christiania...... Kopenhagen Stockholm Helflngsorr Italien London New°Pork. . . - . . Doris. . Schweiz Spanien Wien (altes) Deutsch-Oesterr. . . . Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . . 2100,402104,60 2217,75 2222,25 440.55 450,45 477,- 478,- 919,05 920,95 974,- 976,- 919,05 920,05 991,50 993,50 1308,65 1311,35 1418,55 1421,45 ‘ 132,30 159,80 160,20 260,30 27 ,70 27 ,30 „Sammers" der „MLichner-Augsburger „ Sein Styl ist originell und instrukriD und vermeidet jedes übers üffige Beiwerk. Frankfurr a. M„ 19. No». Börsen- st i m m ungs bild. Da die Dcv-isen zum gnoyen Lei! wieder aby^sdkoäch! waren, zeig en Auslands- paviere eine ernhriliche ung. ßxie feste Grmr>- fiimmintg war aber unverkennbar, ta in b'.elen Werten wri ere Jntereffenl'äuse borgniommen werben. Mannesmann, welche weiter gc,nd)t waren, stiegen aus CCO plus 30 Pooz-mt, Bunins geivan- nen 13 Prozent 660, Zarpener feit 542 plus 12, ebenso Z^ein stahl lebhaft 540 plus 17 Prozent. Schis fahr sak.ien fest. Zapag 198, Nordd. Lboi,d 193. Den sche Petroleum wurLen rege gehandelt 1790, 1810, eben v S.eaua Nvmana 2000. Benz- Motoren sogen wer ec an ziröa 273, M-lera-erie Kleyer 367, getoannr.t 7 Prozent, Daimler mit 280 1 Poozeni. Lechboerke 216. Bal inu-rc 560 stellten sich 10 Pw-zent niedriger. 5pcw. Gold-- mexi'airer <80, 5p.vz Silbermexi^aner 590, 5proz. Teyumitevec 495. Größeres Geschäft war in 3pvoz. Neühsanleihe, roeldx 69 gehandelt .wurden. 5pvoz. NeichSanleihe 77,50. Iw-ustriepaPiere erwiesen sich als fest. Cl-enrische Bud. Anilin stiegen auf 597,50, Ehern. Albert auf 1080, Scher earistalt out 905. Metall Dannhorn ra> irrten 226, Lxrnf- werie Fü'sen 424, Zeineni Lvhftnger 624. Eine Kurssteigerung von 40 Pnr^ent erfuhren Lederwerke Rothe, welche mit 340 rationiert wurden. riöM^L Berlin, 19. Nov. BörsenftimmungS- bild. Ms Folge des in Nouyork gestern ein» getretenen Rückschlages in der '.Norset'hokung hoben bereits gestern nachmittag die wieder gesteigerten ausländischen T-evis mp eise eine weiter Erlwlung erfahren. Damit trat an der Börse nach den gestrigen empfindlichen Rückgängen ein Umschwung nach oben ein. In ziemlichem Umfcmg-e erfolgten Rückrufe, und das Publikum nm twtz der gestrigen Verslauung nur sehr wenig als Verkäufer om Markte. Die Kurserholungen betrugen anfangs für die führenden Papiere 5 bis 25 Prozent, für Baltimore 50 Prc^., ffrr Hösch 85 Proz., für Thale 90 Proz. und für Mexikmer bis 35 Proz. Ms später in ben Notizen der wichtigsten Auslandsdevisen eine ziemliche Schwankung eintvat, miterlog auch die Kursgesdoltung einem ziemlichen unvermittelten Auf- und Meder, wobei Veränderungen von 10 Proz. ziemlich häufig vorkamen. Sehr fest waren Mannesmann infolge fortgesetzter Jnteressenkäuse. Auch Bankaktien waren fest. Für heimische Renten setzte sich die schon gestern zu oemerfenbe Befestigung etwas augenfälliger, besonders für Zpvoz. deutsche Anleihe durch. Entsprechend den ^Kursschwankungen machte die Börse heute einen ziemlich nervösen Eindruck. Die zu Euch ikskurs n gehandelten Industrie- werte waren überwiegend fest. Die Börsaufveku- lation übernahm verhäliniswäsng geringe h-raus- kommende Ware des Publikums. Gegen Schluß «wann die Trndenr wieder an Festigkeit, so daß Sie Bö se zu den höchsten Tageskursen, besonders am Montanmarkt, schloß. Zeutr bringen wir zwei leichte Miniaturen von Prosts,or G. Ernst, Memmingen, dem lcungjährigen Prvb.cmrcdakem des „Denlid)en Wochenfcliach.'" und ient Lei.er der bekannten Schach!palte des Zei- Taium: 3 % Deut. Kriegsanl 4*/, Deut. Reichsanl. 3°/0 Deut. Netchsanl. 4®/, Preuh Konsuls Darmstädter Dank . Deutsche Bank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Bank . . Rationaldanir f. D. . Mitleid. Lceditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . D- Luxemb. Dergw. Gelsenkirch. Bergw. . Harpener Bergbau . Oberschl.Eijeuo.-B. . Oberschlcs. Eisenind. . Phöni^-VergbAltt. . Bad. Aiulin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. E. B. . . . Schachert- Werke . . Feile«- Guilleaume . Daimler Dud^ Eisenw^- Akt. . Adlerwerke 4 "/.Hess Staatsanl. . Electron Griesheim . 8 d e f g h Martnotiermisen. Datum: Zürich .......... Amsterdam ............ Kopenhagen Prag Stockholm .......... Wien . ................ London ................ Pans ......... New-Pork . ...... 18.1L 19.1L 4,72 4 35 10,85 10,60 733^- 712^0 2.45 22,50 1,38 (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Eure deutsche Nok über Eupen und MalmeSy. Berlin, IS. Nov. (WTB.) Der Völkerbund hatte bekanntlich die letzte deutsche Note über Eupen und Malmedy, in der die Zuständigkeit des Völkerbundrates, über das endgültige Schicksal Eupens und Malmedys zu entscheiden, verneint wurde, in negativem Sinne beantwortet. Die deutsche Regierung hat daraufhin in einer neuen Note a n den Völkerbund ixn juristischen Standpunkt nochmals barjjelcgt. Sie hat dabei zum Ausdruck gebracht, dal; über die deutsche Beschwerde nicht der Völkerbund, sondern die Pö.kerbuudversammltmg zu entscheiden habe. Haus- und Flurichutzorrbände. Berlin, 19. No». Wie der „Berl. Lokal- anzeigeri^ meldet, veröffentlicht der Staatsrat von Anhalt eine Verordnung, die den Einwohnern Anhalts nack AusMmg der Einwohnerweh-cen gestattet, zum Schutz des Lebens irnb Eigentums der Einwohner sich zu Daus- und Flur- schutz-Verbänden zusammcnM chießen. Die Bildullg erfolgt ohne Mitwirkung der Behörden. Nur solche Einwohner sind zuMlassen, die durch .vandfchlag geloben, die vom Volke gewählte Regierung nötigenfalls mit Waffenge>valt zu unter» sintzen. Jede parteipolitisch? Betätigung ist anszu- schlies-en. Als Waffen sind mir solche zulässig, die nicht als Militärwaffen anzusehe:! sind. Aus dem englischen Unterhaus. London, 19. Nov. (WTB.) Im Unterlaufe erklärte Lloyd Gevrge in Becintioortung einer Anfrage, daß die gegenwärtig sich im Schwarzen Meer befindlichen britischenSee- st r e i t f r ä f t e schon srit längerer Zeit dort stationiert feien. Gegenwärtig hätten sie die Ausgabe, zu verhindern, daß Wass^mtransporte nach den türkisck>en .Häfen Kleinasiens verbracht würden. Ein Abgeordneter berührte das Gerücht, daß Deutschland zögere, seine Aufnahme in den Völkerbund nachzusn- chen, weil es befürchte, eine abschlägige Antwort zu erhalten. Lloyd George erwiderte, daß dics nicht bet im NeichsKrg formulierte Grund der oentschen Regierung sei. Er fügte hinzu, daß ihm nicht bekannt sei, daß die französische Regierung ihrem Vertreter in Gens bezüglich der Zulassung Deutschlands zum Völkerbund besondere Informationen erteilt habe. Hebet die Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen mit Rußland erklärte Lloyd George, daß der AbkoinmenSentwurf der russischen Regierung in einigen Tagen unterbreitet roerden könne. Das Abkommen werde aber erst in Kraft treten, wenn alle gegenüber den englischen Kriegsgefangenen von der russischen Regierung eingegangenen Vcrpslichtungen erfüllt seien. MobiUsieruugeu Sowjet-Rutzlaicks. Berlin, 19. Nov. Wie das Berl. Tagebl. aus Kopenhagen meldet, mobilisiert nach dort ein*» gelaufenen Meldungen Sowjetrußland alle wehrfähigen Männer bis zu 36 Jahren. In der Industrie sollen alle kriegsiüchrigen Männer durch Frauen ersetzt werden. Zwischen Moskau und Witebsk sind 15 neue Divisionen in Bildung begriffen. Zur russischen Oftensive in der Krim. Moskau, 18. 9rov. (WTB.) Die Roten Truppen, welche von zwei Seiten in die Krim eingedrungen waren, grin'en die Zentralstation der Krim-Eisenbahn Dshonkoi an und nahmen sie mit gewalriaer Beute tu Besitz. Obwohl sich die Polen nach dem Vertrage ie ö(id)tct l?-t,^ul';u-gemir iesonschaftlicaer Basis oc nHungen, Enldemien x« Grippe uew. behördliche Anzeige». SiäM. Lebenrmitteiam!. Warenausgabe für die Woche vorn 22.—28. November 1920. Nicht rechtzeitig abgeholte Ware verfällt. 1. Brot: 2000 Gramm Brot oder 1480 Gramm Meh! Kg. = 2,15 Mk.: Brötchen — 15 Pfg.; Weizenbrotmetzl Kg. — 2,80 Mk.; Weißbrot Kg. — 2,60 Mk Weißbrotbäcker: Llidw. Müller, Bahnhofstraße, Fritz Schreirrer, Lind.mplatz Georg SchÜling Bismarckstraße. Mehl für Kranke: Kg. 3,20 Mk. (Beriamsrellen siehe unter Nr. 2.) 2. Mehl, Nährmittel und Zucker für Kranke: Heinrich Jimg, Nittergafte, Johann Dvi/l, Wolfst-a'x, hinr. Drisch, Seltersweg, Karl Jekäl, Marburger Straße. 3. Kranken z wie back: Preis für ein Paket von 125 Gramm 1,55 Mk. Verkaufsstcklen: Karl Euler, Ludoigsplatz, K. F'eckcnstein, Wall- wrslraße, Emil Hanke, Riegclp^ad, Sanvuel Katz, NeustcQt. 4. Süßstoff: Für die Zeit vom 10.-30. November 1920 wird gegen die Abgabe her Liefe- rungsabschnitte 17 der Süßstosskart-c ,JB// chlau) und 6 der Süßslosfkarte ,,G" von den Süß- sto^abgabest'kl m Süststefs abgegeben. Es gelangen mrf den Abschnitt, 17 etn B rffchen und auf den Abschnitt Nr. 6 eine Sdzachtri zur Ausgabe. Mit dem 30. November 1920 verlieren die Abschnitte 17 bzw. 6 ihre Glllrigkrit. Nach diesem Zeitpunkt nicht abg-holte Süßsdofftnengen dürfen von den AuS-rabestellen frei an die Bevölkerung abgegeben torrben. 5. S chmalz: 200 Gramm zu 7,60 Mk. gegen Abgabe der FU'isdjwarenmarke 46 durch die Metzgerrigescl)äsLe vom 17. bis 27. ds. Mts 6. Zucker für November: 750 Gramm SU 4 Mark für das Piund in den Kleinhandrls- gefcbaften g-gcit Abgabe ^er Z"ckerma.ffe für vem^er 1920. Ausgabe bis einschließlich 30. Nov. 7. Fische: Verkaussstelle in den Marktlauben. 8. Wnr stkon se rven: 150 Gramm zu 1,65 Mk. geaen Aba ab dec Fleischwaren narke 47 durch die Metzgereioesffä te vom 24 November bis 4. Dezember 1920 Abholung drrrch d e Metz- gergeschäftc am Dienstag den 23. ds Mts un städt. Schlachthof. Die cingcgangencn Fl eis. st Warenmarken find bis spätestens 8. D^ember i>au Lebensmut lamt, Zimmer 11, cinzureichen. Nicht abgeholte Wurststrns rven sind bis dahin an reit städt. Schlachthof zu ückz'^geben. 12338L Gie ßen, den 19. November 1920. Ler Oberbürgermeister (Lebensmutelamt), Arbeitsvcrgebung. Die nachstehenden Arbeiten für die Einrichtung des Polizeireviers in der alten Ohrenklinik sollen Samstag, den 27. Novemd. dr. Is. norm. 10 llhr öffentlich vergeben werden. 1 Lieferung von Mobiliar (4 Lose) 2 . Lieferung do» 31 Stühlen Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Vedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhält.Ich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen, Iuschlagsfrist 14 Tage Meßen, den 19. November 1920. 12341B StaMbauamt Gießen I. D. Nold. Bekanntmachung. Betreffend: Vergebung von Walzmaterialien für das Jahr 1921. Zum Walzen der Kreisstraßen sollen zirka 6000 cbm Kleinschlag, zirka 640 cbm Basaltsplitt, zirka 1000 cbm Kies öffentlich vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen während der Dienststunden auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten (Zimmer 20) zur Einsicht offen. Angebote find verschloffen, poftfrei und mit enttpre» chender Aufschrift versehen bis Dienstag, den 30. Novemb. ds. Is., vormittags 10 Uhr emznreichen. 12327B FreieWahl unter denBewerbern bleibt Vorbehalten. Zuschlagsfrist: 4 Wochen. Gießen, den 19. November 1920. Der Kreisbauinfpektor des Kreises Gießen. Cellarius Baural. Bekasrntmachnng. f Sn mTfer .haTchelLr-gistor Abt. A iimrbe heute htnstchtltcki der Firma Mar Dv-ifuß in Hungen «ng:t.jagen: Offene Hand.ls-gsftlschaff. Kcmftnann Dreifuß in Hungen tlt in bas Geschäft als RPto-A baTtenbcr Ge.ellschafter eingetreten. Tie Grselffchaft hat am 1. Januar 1920 begonnen. t dttul Dreifuß in Hungen ist er- Ivschen. Kautmann Map.Hirsch Dreifuß Ehefrau, Sophie geborene Opl«Uheimer und Kaufmann Paul Dretmß Chörau, Anna geborene WeiU beide tn Hungen, sind zu Prokuristinnen bestellt' Hungen, den 15. November 1920. 123348 hessisches Amtsgericht. Ter La vessilches Amtsgericht. , In unser Gnrossenscha tsvegister wurde bmt/ bei der Laiidwir'fchastlichen Be^n^s und Avsad- gcnoffenscha t. rinietra^w- Gen >s ^sck-aft mit be* schrankter Vaftp. licht in Lanasb>)rf. einaetraoer, - . ftnietcagene Gen^sFnsck-aft mit be* - ■'DO’tp iidit in Langsd-rrf, eingetragen: Der Landwirt Heinrich Ärusch V. in Langs- r • ^^^crnd ausg schieden und an lernt stelle bev Lantnoirl Ernck B-iusch in Langs- Oorf ui den Borslanb gewählt. 12330B L t ch, den 18 November 1920. Arbeitsvergebnng. Die Schreinerarbeiten zu sechs Wohnhausgruppen mit zusammen 26 Wohnungen in unserer Siedelung an der Licher Straße sollen im Ganzen oder getrennt vergeben werden. Angebotsformulare können gegen Erstattung der Abschreibekosten bei dem Architekten Hamann, Bergstraße 11, bezogen werden, Pläne und Bedingungen bort eingefehen werden. Verschlossene, mit entsprechender Aufschrift oer« sehens Angebote sind bis zum 29. d. M., abends 6 Uhr, daselbst einzureichen. Die Oeffnung der Angebote erfolgt in Gegenwart etwa erschienener Bewerber. 12311D BaugenchnsW IM A. b. H., kiexen. Arbeitsvergebnng. Die Anfertigung und Lieferung von Tischen und Aktenschenreln für die Stadtverwaltung im Gebäude Bergstraße Nr. 20 soll Freitag, den 26. Novbr. 1920, vorm. 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibuna und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen Angebote auf Vordruck, der daselbst erbältlich, sind bis zum genannten Termin bei uns einzureichen. — Iuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 18. November 1920. 12360 B Stadtbauamt Gießen: Braubactz. Weihnachtsbitte. Wie In früheren Jahren, so wenden wir und auch in diesem Jabre an unsere Freunde und Gönner mit der Bitte um Betireuer au unserer WeihnachiS* bescherung. Wiederum hoben wir eine große Zahl von Kindern, die dur lauen unbemmdten ßamtlien entflammen, au beschenken, eine schwere Ausgabe 1 et der negenwäriigen Teuernny. Mitglieder unseres Boräandes werden in den nächsten Wochen Gaben emfammchi. Gießen, den 20. November 1920. Fi'.r den Vorstand derKleinfinberbewabranstalt: Pfarrer B e cht 0 l s h e i m e r, Voisttzender. Fran Anna Georgi. Fran Prof. Grnstmann, Frau Johanna HaaS, Zrnu Rechnungsiar Kalbfleisch, Frau Geheimrat Martin, Frau Marie Schwan, Frau?looil>ekenbefftzer Schmieder, SchwesterEmura Sievhmr, Fran Knrola Walttier, Pfarrer Ausfeld, Rektor Jann, Sliidjenrat Strack, Medi;inalrat Dr. Dalger, .9 auf mann LouiS Wolff. GWD Achtung! Achtung! 2 Waaaon Zwiebeln, Karotten, Rotkraut, gelbe Koblrabcn, Meerrettich, Pferderüden, Tirkwnrr und Knoblauch staunend billig ciuge trösten. Aepfel, ver Pi: nd 1.— Mark. Verkauf Montag von 9 Uhr an in meinem Lager Hamm- ftrai,*e 5. Kestelluagen Neustadt i9. 123^2 Frosch, Tel. 2133. Zreiwillrge Versteigerung yon Gold-und 5r!bersachen. Dienstag den 23. November 1920 riachm. 2 Uhr versteigere ich im früher Lenzschs Felsenkeller, Liebigstraße 5, in Gießen gego 1. 1 Präzisionsuhr, goto. Nadel», Mau chctten- und Brustknöpfe, goto. Ringe ntf Brillanten und Safirs, Nadeln mit Pcklo und Rubinen. An Silber: Alle Arten Eßbestecke, Ter können, .Glasschalen mit Fassung, Leuchter Tabletts und eine größere Anzahl anders Sachen. II. Eine große Puppenküche mit vollst. Sw rieb tun g an Möbeln, Porzellan und ped* ufw., eine groß: kompl. Eiseribahnanlagt txTuidclte Schlittschuhe, 1 Äriugmasch« 1 fast neuer Sakkoanzug und 1 Paar Schuh Versteigerung bestimmt. 1230' Junker, Gerichtsvollzieher, Plockstraße 4. Sreitoißige Versteigerung Auf freit». Antrag versteigere ich am Santstaj den 27. November von vormittags 10 UY- ab im Hose des Herrn Aug. 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