tbe. Irinnen feö. strinnen . Z'ÄZ L'E tm,8Nnä(S ^r4Z>ich dlli U^löhnOrrne m m eiö e Nr. 92 Dauptschriftletter: ‘.'lug. Goctz Verantwortlich für Politik: Aua. Goetz; für den übrigen Teil: Dr Reinhold Ienz: für den Anzeigenteil: jr>. Deck, sämtlich in Gießen •inm Pferde des Ä'mgrn, ist die ■^aBnal)men [mb IV., Larbich, w aufgehoben. ingen. Ifl* dapagraphjschE lch 12. Mai 1920 wen ^marhing Gejsz- nzreguliernng mit umtti/Mteuluin le nebft den alpya- I.des?lusschl!isses ifterci Geilshausen tfien. üifär. imtes. b wurde Johannes ii uns eidlich »tr ßriedensbedingungen und wirtschaftliches Verständnis. Immer wieder muß darauf hingewiesen werden, daß das gesamte deutsche Volk die im Friedensvertrag niedergelegten Forderungen der Entente in ihrer Furchtbarkeit kennen lernen muß; denn nur dann ist es möglich, daß es wieder zur Besinnung gelangt, Laß es vor einer völligen Demoralisierung gerettet wird, vor der Seuche nach dem Luxus, die allein es ermöglichte, daß — nach den Schätzungen des Reichswirtschastsmini- periums — für 17 Milliarden Mark Waren auf ungesetzlichem Wege durch das „Loch im Westen" in Deutschland einwandern konnte, die das deutsche Volk wohk entbehren konnte, wie seidene Strümpfe, Ju- pons usw. usw. Treffend erklärt der frühere Staatssekretär Dr. August M ü l l e r in seiner Flugschrift „Gewaltfrieden und Wiebcranf- bau" (Verlag der Kulturliga, Berlin 1920), daß durch diese ungeheuerliche illegale Eiip- fuhr von Luxusartikeln der schlechte Stand unserer Valuta zu einem guten Teile mit herbeigeführt worden ist, und er stellt die berechtigte Forderung, daß wir die Ein- und Aus- stihr in der Hand behalten und eine Wird- schaftspolitik treiben müssen, die in jeglicher Hinsicht abgestellt ist auf den Gedanken der höchsten Leistungsfähigkeit, auf das höchste Maß von Produktivität. Mit Recht sagt Müller über die Versailler Friedensbcdingungen, über „das Schick- salsbuch des deutschen Volkes": „Wenn dieses Buch mehr gelesen würde, dann würde vielleicht mehr wirtschaftliches Verständnis in unserem Volke-herrschen, mehr Ernst und Arbeitsamkeit und weniger Tanzlust und Spielwut nrirrbc die Folge sein, und alle die aii>- bercit unangenehmen Zeichen moralischer Verwildern W würden ui geringerem Grade bei lmZ ststzustellen sein, als das heute der Fall ist." MM I «yiittWO®* ji|,: naim’itflö nr-f- s* Ehe E'Keier non h 24. W •Ä Varschauer Verhandlungen über das deutsch-polnische Abkommen. Warschau. 19. ?lpril. (Wolff.) Haras. Am 10. und 17. s?Lt>rt( fand?n Besprechungen statt zwi- f6en dem Mivistervräsidenttn, dem Eisenbahn- niniftcr, dem Postminister, bem General Hal'.cr imb Sir Reginald Tower über das deut sch - Pvlnische ‘Abkommen. Sobald die Wahlen für die Konstituante beendet sind, hat die Stadt Tau zig einen Entwurf auszuarbeiten, der in llebereinstimmung mit dem im Januar von Sir Reginald Tower cingereichten Projekt geprüft wer- dm wird. Ferner wird die Frage der Verteilung des deutschen Staatsgutes zwisdicn Polen und Danzig erörtert. Tie Frage des Banes eines großen Vafcns wird dieser Verl-ilung untergeordnet. Ta die Mächte hierüber leine Entscheidung getroffen haben, wurde be'chlos en, daß die polnische Regierung in Pari? Schritte unternehme, um zu ffitcr raschen Eittsdieibmig zu gelangen. Mau er- ;rärommunigus ist gesrern in San Acmo entsch/ieBen worden, daß die Konferenz sich zuerst mit der türkischen Frage beschäftigen werde, lieber jede Sitzung wird der Sresse am Albend ein offizielles Kommunique is, 19. Llpril. (Wolff.) Nach einer Ha- »asmcldung aus Sau Remo wird Amerika «ns der Konferenz nicht vertreten sein. Paris, 20. April. (WTB.) Ter Sonder- 'Vrid^crftnttcr der „Daily Mail" melde! aus San Remo, Fach l-abe einen Bericht ausgearbeitet, TMd? dem eine Armee von 300 000 Dimin notwen- Sig sei, um über die Llussührung des türfifdxm ^riedensvertrages zu wacken. Nach einer L?avasmeldung begann die erste Ätzung der interalliierten MinisterLorneren; in San Reuw gestern vormittag 11 Ubr. Kein milr- Lirischer oder maritimer Sachverständiger wohnte ter Sitzung bei. Ter Kriegsminister Lefeure äuv'rte zu dem Pariser Berichterstatter der „ALorniny Post": Tie 2el>ruptung, Franbreich sei militärilch oder irn- trerialistisch, sei umvalu. Tie letzten Ereignhse in Deutschland seien die beste -buwort, die man auf tiefe Anfrage geben könne. Tie sofortige Ennva'l- ntng Deutschlands oder die allgemeine Abrüftzmg wären sicher die beste Aietliodc, die G-'tttr eines reuen Konfliktes zu beseitigen. Unglücklicherweise mache aber die Haltung Amerikas, das sich weigere, dem Völkerbund beizutreten, den zweiten 8 eg fast unmöglich Es gäbe indessen noch ein anderes Mittel, um Deutschland tatsächlich zu ent- maftnen und es zu Verbindern, einen neuen Krieg »i beginnen. Das wäre, daß die Alliierten nd» ter Kohlenbergwerke des Ruhrgcbie- vcs bcmäd)tistcit und sie »um Nützen Europas au>. beuteten. Die Alliierten werden natürlich Deutsch-1 land gestatten, die Kohlen zu verlangen, die es für fein Wirtschastliches Leben braucht, nicht aber die | Mengen, die es für seine militärischen BÄnrrfnisse notwendig habe. Eine deutsche Note über die Lmwohnerwehrsrage. Berlin, 19. April. (Wolff.) In Sachen der Einwohnerwehrfrage richtete die deutsche Regierung an den Vorsitzenden! des internationalen Neberwachungsausschusfes für das Landheer, General Rollet, eine Note, worin sie zu der Ententenote vom 12. März Stellung nimmt, und betont, daß diese Note von unzu- treffenben Voraussetzungen über den Ausbau und ben Zweck der Einwohnerwehr ausgelst. Die Einwohnerwehren wurden in den Wirren des vorigen Jahres von den ordnungsliebenben (Elementen in Stadt und Land zu dem Zweck gegründet, durch Unterstützung der geringen militärischen Nttäftc und der berufsmäßigen Polizeiorgane die Heimat vor vollständiger Auslösung der Ordnung zu bewahren und gesetzmäßige Z u st ä n d e z u sichern. Bei der Gründung, wie bei dem Ausbau und der Einrichtung ist jeder Gedanke an eine Verwendmra zu rnili- tärifcfrn Zwecken, insbesondere zur Vorbereitung des Kammes gegen die auswärtigen Gegner, ausgeschlossen gernefen. Auch ist ieglidx Sickxrl-eit gegen einen Mißbrauch dieser Organisation in leder Hmsicht gegeben. Tie Behauptungen, daß die Einwohnerwehren militärische Hebungen abha'.ten, entspr.cht nicht den Tatsachen. Die Möglichkeit, daß die Einwohnerwehren einer durch den Friedensvertrag verbotenen Mobilisation Vorschub leisten wollen, ist schon deshalb nicht vorhanden, meil die Organisationen in den einzelnen Ländern dos einheitlichen Zusammensch.uises von Reichs wegen entbehren. Tic Reichszetttralstell.' der Einwohner - wehren hat nur die Durchführung der allgemein notwendigen, nicht militärisch.m Maßnahmen. wie die Lebens- inib Unsallversicherimg ihrer Mitglieder in die Hand genommen. Eine listen mäßige Kontrolle im Sinne der Aushebung sinkst nicht statt. Uebcrbicy setzten sich die Einwohnerwehren zur Halste aus über 40jährigen Mitgliedern zusammen. Tie Einwohnerwehren haben zweifellos dazu leigetragen, die allgemeine Sicherheit in Deutschland zu befestigen, und haben in den Unruhen der letzten Wochen große Vermögenswerte vor der Vernichtung bewahren können, lebrnswich- tige Verkehrseinrichtungen ausrechttrhaiten sowie ordnungswidrige Elemente in Schach halten können, wo Militär oder Polizeikräste nicht zur Stelle waren. Insbesondere auf dem platten Lande verbürgt die Einwohnerwehr den Schutz für die Aufbewahrung und Beförderung der R a h r u n g s- mittel. Besonders haben >ich die Einwohner- webren in Bayern bewährt, wo es ihnen zu danken ist, daß vor einem Jahre die Räteherr- schast nicht weiter um sich gegriffen hat. Ter Nutze', der Einw »kn tr wehren hat auch im Au slande völliges Verständnis gefunden. Von verschiedenen Seiten wird in ihr ein Muster des Selbstschutzes ter Bevölkerung erblickt, iro diese sich nicht auf staatliche Mittel zur Aufrecht- erhalttrng der Ordnung stützen kann. Tie deutsche Regiertmg satte daher keinen Grmtd, die Bildung der EinwohnenvehreN ober ihren Edarakler vor ben interalliierten Kommst" fionen zu verheimlichen. Lediglich deut unter Verkennung der tatsächlichen Vcrbältttisie ausg< wandten Trude der alliierten Regierungen weichend hat sie sich nunmehr entschlossen, die Au f l ö su n g der Wehren in ihrer jetzigen Form zu veranlassen. Tie dentsäx' Regierung vermag aber nicht anzu- errenmnt, daß die Bestimmungen des Friesens- Vertrages sie zwinge, ter Bevölkerung jede Mög^- lichkeit des unter den gegebenen Verhältnissen bis auf weiter s unbedingt nötigen Selbstschutzes su versagen. Sie erachtet es vielmehr als ihre Pflicht, aHe mit dem Friedealsvertrag zu vereinbarenden Maßnahmen zu Gunsten eines solchen SeU'stschutz^-s zu vertreten. Tie Auftechterhalning der inneren Sicherheit Deutschlands ist dre5>auvt- voraus''etzung dafür, daß den Bedingungen des Friedens nack>g.kommen toerben könne. Es nr.rb geprüft werden, welche zulä'sigen Einrick)tungen ntitcr dem gekennzeichneten Zloecke btenm könnten. Dabei im'rd das HaiUataugenmerk daraus zu richten sein, biß der lopale Sckmtzcharakler getvahrt bleibt und auch in Zukunft jede Zentralisation und iede Militärische Organisation und Ausbildung vermieden wird." Tie Riickbernfung der Truppen aus dem Ruhrgebiet. B erl i n, 20. April. Der Minister des Innern S e v e r i n g erklärte einem Mitarbeiter der P. P. N. dei Rückberufung der Truppen ans dem Ruhrrevier habe begonnen. Ersatz irerbe wohl erforderlich erscheineri, der von der nrünen Polizei gestellt werde. Er halte es für das Zweckmäßigste, wenn bald eine Vermehrung der Sicherheitspolizei erfolge. Gleichzeitig mit der Vermehrung der SickErheitspoli.ei müfie eine wirk- liche denwkratische Reorganisation der Sicherheitspolizei durchgeführt werden. Tie ersten Schritte dazu seien getan. Die kompromittierten Führer der Abteilnnaen und Hundertschaften würden u n n n a ch s i ch t l i ch entlassen. Tüchtige Beamte im UnteroffhierdroTtg würden befördert. Ten Mteilungsstellen jvürben Zioilkcm- missare beigegeben. Zu den vencknedenen Putsch- gerächten erklärte der Minister, er halte diese Gerüchte für übertrieben. Schließlich teilte der Minister mit, daß das Ergebnis der Ablieferung im Ruhrgebiet bisher sehr unbefriedigend gewesen sei. Tie Festnahme des Räubers Hölz. | Ter „Berliner Lok.-Anz." meldet auss Dresden: Aus Prag wird berichtet, bafc eine sächsische Kommission, die in Eger eingetroffen ist, Hölz als den Räuberhauptmann von Falk en st ein identifiziert hat. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Dresden, daß die sächsische Regierung heute nachmittag das Ausliese- rnngsvcrlangen wegen Hölz bei der Tschecho- Slowakei gestellt hat. Die Zremdherrschast in Oberschlesien. Beut'hen, 20. ?lpril. (WTB.) In einer Besprechung zwisüreu dem General Leroud mG) den Vertretern iämtlid’tr Parteien ertlärtc der General, daß die Einführung des Betriebs-- rätegesetzes in Oberschlefien nunmehr von der Entente beschloßcn sei, wälnv.ch die Wahlen zum Reichstag vom Hohen Rat in Paris abgelehnt inorben wären lieber die weitere parlamentarische Tätigkeit der äugenblid1in>cn Par ■ lamentarier äußerte sich der General dahin, daß die Frage van der dei^schen 9iogienmg l'einr Hohen Rat zu regeln wäre. Es mürbe darauf hing.lvie.en, daß bann das oberfd/L Voll' lohne parlamentarische Ver- trctimg fein werde. Der General versprach, sich von den Partcivorständcn weiter beraten zu lassen. Zum Schlüsse wurde die Bea m tauf rage besprochen. Der General oertrat den Standpunkt, daß die Beamten den Weisungen der Kommission zu folgen hätten und mißbilligte den Justizbeamtenstreik. * Deutsch- russischer Gefangenenaustausch. Berlin, 19. April. (WTB.) Tie Reichsstelle für Kriegs- und Zivilgefangene teilt nut: Das Abkom men mit der r ussischcn -sow- jetregierüng über den gegenseitigen Ge- s a n g euc u a u s t a u s ch wurde am 19. April unter-eidmet. Tie deutsche 3teid)5regierun,a luar vertreten burdi ben Reichskommissar für Kriegs- ubn Zivilgefangene 5)crrn Stücklen, die russische Sowjetregiernng durch Herrn Viktor K o p p. 2.as Abkommen tritt in Kraft, sobald es von ben beiderseitigen Regierungen ratifiziert ist. Der Vertreter der Sowjetregiermrg beantragte bei seiner Regierung die Rattsizierung durch einen Fnnk- spruch. * ?luSstand auf den österreichischen Bahnen. W i e u, 20. April. (WTB.) Die Streik- l a g e aus den Eisenbahnen ist sehr verworren. Auf den Wiener Linien der Südbahn halten deutschnationale Arbeiter undKommu- nisten, wie die Blätter melden, den Streik gegen die sozialdemokratischen Bahnarbeiter aufrecht. Ter Verkehr auf der Westbahn ist durch die Fortdauer des Streiks auf den Stationen St. Pölten, Amstetten und Linz unterbunden. Doch werden hier Lebensmittel- und Kohlenzüge durchgelasfen. Die Regierung verhandelte gestern den ganzen Tag mit den Gruppen der Ausständischen; bisher erfolglos. Der Wohnsitz de; früheren Kaisers. London, 20. April. (WTB.) Im U n - ter hause wies B onar La w in Beantwortung einer Anfrage über den früheren Kaiser auf ben Notenwechsel zwischen den Alliierten und Holland hin mrd erklärte, Holland habe sich verpflichtet, den Kaiser zu überwachen und seine Korrespondenz und seine Beziehungen zur Außenwelt zu kontrollieren. Es habe ihm zu diesem Zweck einen Wohnsitz in der Provinz Utrecht zugewiescn. lieber die Aburteilung der Schuldigen durch das Reichsgericht in Leipzig befragt, erklärte Bonar Law, er fötml seiner früheren Erklärung nichts hinzusügen. Er betonte, daß der Ministerpräsident gesagt habe, daß die Unterhandlungen fortgesetzt würden, daß aber noch keine Abmachungen getroffen worden seien, was auch heute nicht der Fall sei. Au; dem besetzten Gebiet. Ko b l e n z, 17. April. (Wolff.) Im September und Oktober v. I. wurden in der Koblenzer Gegend verschiedene Raubmorde und Raubmordversuche kurz bintec- einander verübt, deren Häufung die Bevöl-' kerung in Aufregung versetzte. Als Tater wurden damals der 27 Jahre alte, stellenlose Klavierbauer Hahn aus Rhens, und seine Helfershelferin, die stellenlose 24jährige ftoro* toriftin Franziska Ackermann aus Elberfeld verhaftet. Das Schwurgericht fällte beute nach dreitägiger Verhandlung das Urteil. Es erkannte gegen Hahn und Ackermann wegen' Ermordung eines amerikanischen Soldaten auf T o d c s st r a f-e, und wegen Raubes und Totschlags an dem Kaufmann Christmann aus Ehrenbreitstein auf lebenslängliches Zuchthaus, sowie ferner gegen Hahn wegen schwerer Körperverletzung und Raubversuchs in einem anderen Falle auf weitere 15 Jahve Zuchthaus. ---— . ütts öem Uerche Wandlungen in den Parteien. Die Abgeordneten v. K ar d o r f f, v. T e- witz und Dr. Otto.Arendt sind aus der Deutsch-nationalen Partei ausgetreten. Su haben ihren Austritt durch nachstehende Et" klärung begründet: Tas fdjärfetc Sxroortretcn extrem gerichtete Persönlichkeiten innerhalb der Teutschnationalen Bolkspartei >md deren Einflußnahme aut die Entwicklung der»Partei veranlaßt uns zu folgender Erklärung: Wir liehen vorbelialtloS nicht nur in formeller Hinsicht, sondern aud* dem O'ciftc nad) auf verlass un gs m ästigem Boden. Eine Aenderimg der Verfassung ban nur auf ge'etzmärgern Dege erfolgen. Wir verurteilen icbnt Versuch einer g.nanrnnicn Aend?ruug der Liersasiung au 1'5 fdiärfsre. Wir streben eine Versöhnung aller Valks- klasseii an, die iid) nicht aus dem Boden griinb» fätlidjcr Oppo itivn, sondern nur durch Zusamnien- nirfen aller Parteien und ^krufdltänix- cmidx*n läßt, denen der Wiederausbail des Vaterlandes am Herzen liegt. Wir treten ein für eine^Vernirk- lidjung der von dem Mgevrdi'.etcn -strese- mann ausgettn-vcheneli, aber ton dem Grafent Westarp in her Kreuzzeittlng abgelelmten Möglichkeit eines Zusammengehens a u d) mit de n Mchr heitssozialisteu, sofern sick diese streng üt oersassungsmästigen Bahnen b1» gen und zugunsten einer Bo l ks ve r sö hnun g von ihrer Machtstellung mit Mäßigung Gebraud) madyit. Wir versdiliefien nr.s dabei indyt des Emdrucko, daß einzelne Mehrheitssozialisten, Imc Noske, in i-er Zeit des Umsturzes zur Erlralttmg der öffentlichen Ordnung in einfidittger Zurückhaltung parteipolitischer Wünsche tem Vaterlat.de we entliehe Dienste geleistet nahen. Wir halten bafür, daß nicht staatliche Soziack ierntig, ionb rn eine neuzeitliche Regelung der Verhältnisse zwiichm den Unternehmern eines Betriebes sowie den Angestellten nnb Arlacitern mit dem Ziel einer ausgesprochenen In- tcrch'cngvmcinfd;ait zu mol gen Hat. Tas Problem ber Versöhnung der Arbeitnehmer mit dem Arbeitgeber ist zwar angeblich burd) dos BettiebSräte- gesetz in Angriff genommen nzorben, aber bis-- her doch nur theoretisch und in einseitiger Weise, ceren Turck)süHrung zu den fd,n>;ritcn Beden km Anlaß gibt. ES harrt noch feiner entschndendm nnb prakttschen Lösung rn einer seitgestUteten Wi-rkgemeinschast auf tem Wege des fmen Ueber- ein kam mens. Ter Werden einer cuibrithd>m Volkegemeiiisdiaft ist für die Wirdergenindwig deS zusaminengebrocheiien Vaterlandes unerläßlid). Die erfte Voraussetzung für die Erreichung dieses Zieles ist bas Zusammemvirken auf mittlerer Lime, das uns besonders am Herzen liegt. Wenn nnr auch Nissen, daß unsere Auffassung von bielen und leitenden Mämieru ber Teutschnattonalcn Vvlks- V.irtei geteilt wird, so haben wir doch nut Bedauern seststellen müssen, daß emflußreiche Per- löiuicf'fnten und vor allem die der Partei - stehende Presse einen gegenteiligen ©tanbtxuntt vertreten. Nachdem uns von ber Deutschen Volks- Partei die Genf scheit gcg-"ben ist, daß diese uns.we Anssasiung ihre ungeteilte Zustimmung findet, lösen wir unsre Beziehungen zur Teutschnattonalrn Vo.kspanei mib t.eten zu ter ihr nal)es!ehenbm Deutschen Volkspartei über. Das Zentrum gegen eine Manbibatur Erzbergers. Berlin, 20. April. Laut „Berliner Tageblatt" verlautet, daß der Reichsausschuß des Zetitrums sich gestern mit überwiegender Mehrheit gegen eine Reichstagskandidatur Erzberger s ausgesprochen habe. Zur Abstimmung in Ostpreußen. Al lenst ein, 19. April. (Wolfs.) Im Anschluß an die von der interalliierten Kommission in Altenstein veröffentlichten Ab- stimmungsbedingungen für Ost- Preußen gibt der Ostdeutsche Heimatdienst Abteilung für Volksabstimmung in Carlshof bei Rastenburg bekannt, daß für alle Abstimmungsberechtigten in Ostpreußen und im Reich, die sich bereits in Carlshof oder bei den von Carlshof beauftragten SteUen im Reich zur Abstimmung gemeldet haben, die 9'nmeldung bei den Abstimmungsausschüssen ihrer Heimatgemeinden sich erübrigt. Tie Einttagunff in die Stimmlisten wird von Carlshof beantragt. Die betreffenden Stimmberechtigten im Reiche erhalteit über die erfolgte Eintragtmg einen schriftlichen Bescheid, der ihnen gleichzeitig als Reiseausweis dienen soll. Ein weiterer Ausweis ist nach der Ab- ßimmunasoewrdnung der Kommission nicht erforderlich. EtadtratSwahlen in der Pfalz. Ludwigshafen a. Rh., 19. April. (WD.) Bei den gestrigen Stadtratswatzlen in der Pfalz beteiligten sich zirka 50—60 Prozent der Wahlberechtigten. Gewählt mürben: it Ludwigs- tuten 5 M ehr^itsHzialisten, 7 Deutsche Volks parier, 4 Zentrum, -L Temokraten, 12 Unabhängige, in Landau 9 Deutsche Volkspartei, 8 Zentrum, 6 Mehrh^tsfozialisten, 5 Temottaten, 2 Parteilose, in Neustabt an der Haardt 7 2 emo traten, 7 Deut- fdte Valksvartei, 5 Zentrum, 8 Mehrh-itssozialisten, 3 Unabhängige, 2 Parteilose, in Frankenthal 12 M ehrheitssozuilisten, 4 Unabhängige, 5 Zentrum, 3 Demokraten. 4 Bürgervereinigung, 3 Deutsche Vokkspartei, 2 Parteilose, in Speyer 4 Deutsche Voltspartei, 4 Demokraten, 8 3entrum, 9 Mel.ir- heitsfozialisten, 12 Unabhängige, in Pirmasens 8 Unabhängige, 7 Dem'd e Volkspanei, 5 Demotta- icn. 5 3 ninnn, 5 M hrh.itsfozialis.en inStaia^ I lautem 12 Uimbtangifle, 7 Mehrheitsfozurttiwn, b Zentrum, 6 Demokraten, 9 TeMfche Koltsparte^ Der vorbereitende Reichswirtschaftsrat. Berlin. 19. April. (Wolff.) Der Volks- wirtschaftsausschuß der Nationalversammlung schloß sich den heute beendeten Beratungen Wer den vorbereitenden Reichswirtschaftsrat den Beschlüssen des Unterausschusses an, wonach der vorbereitende Reichswirtschaftsrat aus 326 Mitgliedern in folgender Zusammensetzung besteht': 68 Vertreter der Land- und Forstwirtschaft, 6 Vertreter der Gärtnerei und Fischerei, 68 Vertreter dec Industrie, 44 Vertreter des Handels, der Banken und des Versicherungswesens, 34 Vertreter des Verkehrs und 'der öffentlichen Unternehmungen, 36 Vertreter des Handwerks, 30 Vertreter der Ver- brancherschast, 16 Vertreter der Beamtenschaft und der Freien Berufe, 12 mit dem Wirtschaftsleben der. einzelnen Lcrndesteile besonders vertrauten Persönlichkeiten, die vom Neichsrat zu ernennen sind und 12 von der Reichsregiernng nach freiem Ermessen zu ernennende Persönlichkeiten, die durch besondere Leistungen die Wirtschaft des deutschen Volkes besonders gefördert haben, oder zu fördern besonders geeignet sind. ** B erufung. Der Ordinarius für Altes Testament an der Gießener Universität Prof. Dr. thcul. et pW. Hermann Gunkel bat euren Ruf nach Halle als Nachfolger des Geh. .fbonsi- storialrats Prof. Eornill erhalten. Prof. Gunkel, geb. 1862 in Springe bei Hannover, studi-wte Theologie und Philologie in Göttingen, Gießen und Leipzig und promovierte Michaelis 1888 in Göttingen zum Lic. theol. mit der Arbeit „Tie Wirkungen des heiligen Geistes nach der populären Vorstellung des neutestamentlichen Zeitalters und nach der Lehre des 'Apostels Paulus". Ebenda iftifoi» litierte sich Gunkel gleich darauf als Privatdozent, siedelte später nach .Halle über, t.im 1895 als Extraordinarius nach Berlin und 1907 als ord. Professor nad; Gießen als Nachfolger Bernhard Stades. Ter ltervorragcndc Theologe, der eine umfangreichst fachliterarische Tätigkeit entfaltet, ist Herausgeber der Forsäungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments. Von seinen Werken nennen »vir: „Schöpfung und Chaos in Urzeit und Endzeit" 1894: „Ter Prophet ESra" 1900; „Tie Genesis" 1901; „Die Sagen der Genesis" 1901; „Zum religionsgeschichtlichen Verständnis des Neuen Testaments" 1903; „Tic israelitische Literatur" 1908; „Tie Religronsgeschichte und die alttestamentliche Wissenschaft" 1910; „Tie Urgeschichte und die Patriarchen" 1911. ** Die Ausstellung von Pässen erfolgt für diejenigen Personen, welche in den Landgemeinden des Kreises Gießen wohnen, int Re- gierungsg-ebäude Gießen, Zimmer 9, werktags vormittags in der Zeit zwischen 9 bis Aus Stadt und Larsd. Gießen, den 20. April 1920. Ausführung des UmfatzstencrgcfetzcS vom 24. Dezember 1919. Nach dem Umsatzsteuergesetz vom 24. Dez. 1919 (RGBl. Nr. 250 von 1919) unterliegen alle gewerblichen Unternehmungen der Sbnmeldepsiicht bei dem zuständigen Finanzamt (§ 30 a. a. O.),.— Umsatzsteueramt —, sowie der dauernden Aufsicht dieses Amts bei dem sie fristmäßig eine Erklärung über die vereinnahmten Entgelte zur Entrichtung der Untsatzsteuer einzureichen haben (§ 35 a. a. O.). Soweit es sich um den Vertrieb gewisser, einer erhöhten Steuer unterliegender Gegenstände > Luxuswaren) handelt, erstreckt sich die Steuerpflicht auch auf Lieferungen von Privatpersonen (§ 23 Absatz J. Nr. 3 a. a. £).). lieber die vereinnahmten Kaufpreise sind in diesem Falle Empfangsbckennt- nisse auszustellen und auf diesen die entsallendcni Steuerbeträge in Stempelmarlen zu entwerten (§ 39 a. a. O.). In Betracht kommen hierbei Verkäufe von Brillanten und sonstigen echten Schmuck- sachen, Kunstgegenstände, Antiguitäten und Gegenstände zu Sammelzwecken, vergoldeten, versilberten und Platiniertcn Gegenständen, .Halbedelsteinen, Gegenständen aus oder in Verbindung mit Bernstein, Kvratlen, Elfenbein, Meerschaum, Perlmutter lunb Schildpatt, ferner Klavieren, Harmonien usw. mit selbsttätigen Spielapparaten, Fahrzeugen, die mit motorischw Kraft betrieben werden oder Vcr- gnügungszwcckeu dienen, Pelzwerk, Teppichen. Personen, die derartige Sachen umsetzen, müssen somit entweder beim Umsatzsteueramt ihren Gewerbebetrieb angemeldet haben oder, wenn es sich um nicht gewerbsmäßige Einzelverkäufc handelt, verstempelte Empfanasbekcnntnisse erteilen! (st 30 und 39 a. a. O.). Die Unterlassuna ist in beiden Fällen mit einer Steuerstrafe nach Maßgabe des st 43 des Gesetzes bebrüt. Gemäß § 191 der ReichsabgLbeordnung haben die Behörden des Reichs, der Länder und der Gemeinden den Steuerstellen jede zur Ermittelung der Steuer und zur Durchführung der Prüfung und Aufsicht dienliche Hilfe zu leisten. Die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises lverden angewiesen, von ihnen Lcfcntni werdenden Verkäufen von Luxusgegenständen, insbesondere Brillanten, echten Schmucksack^en, Pelzen, Teppichen, Autos und Klavieren die Namen von Käufern und Verkäufern, Gegenstand und Kaufpreis dem zuständigen Finanzamte mitzuteilen, und zwar auch dann, wenn es sich um Einzelverkäufe von Privatpersonen handelt. Ebenso sind gelegentliche Feststellungen üver hinterzogene Umsatzsteuern anläßlich schwelender Ermittelungs- Verfahren, insbesondere solcher, die eine Nachprüfung des gezogenen Gewinnes detrefsen, den Steuerbehörden bekanntzugeben. Veranstaltungen. Dienstag, 20. April, Hotel Köhler, 8 Uhr, Versammlmig der Ortsgruppe Gießen der Auslanddeutschen. — Einhorn, 7y2 Uhr, Bel- lachim-Vorstellung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, „Menschen in Ketten" und „Die .Herrin der Welt", 3. Teil. — Lichtspiele, Seltersweg, „Geschwister Morelli" und „Der Tod des Indianerhäuptlings Recca Reed. Arrs Dessert. Vorlagen und Anträge in der Kammer. rat. Darmstadt, 19. April. Der hessischen Volkskammer ist ■ eine Regierungsvorlage Augogangen, nach der durch einen Gesetzentwurf das Mrückengeld und die Ueberfahrtgebühren bei Worms, Kostheim, Gernsheim und Oppenheim erhöht werden. Eine weitere Regierungsvorlage betrifft einen Gesetzentwurf betr. die Verlängerung der GüUigkeit des Reichsviehseuchenge- setzes und des Gesetzes über die Entschädigung-, für an Maul- dr. Klauenseuche usw. gefallene Tiere. Die Abg. Reiber und Fclbmamr haben einen Arrtrag eingeveicht, in welckxem die Regierung ersucht wird, die sofortige Aufhebung der Ausnahmebestimmung vom September 1871 betr. die Abgabe von Brennholz aus Domanialwaldungen, speziell aus den früheren Forsten Burg-Gemünden, iRomrod, Schotten und Nidda verlangt nrirb, da aus diesen Forsten an die Einwohner zahlreicher Orte auf Grund dieser Bestimmung feit langer 'Zeit gegen Bezahlung besonderer „LeSholzpreise" Holz abgegeben wird, ohne daß ihnen ein Recht auf den Hvlzbezug zusteht. Die Abg. Reiber u. Gen. beantragen ferner für alle Beamten im besetzten Gebiet nach dem föorgang anderer Länder eine sog. Westmar - ken zulage. Ein dringlicher Autrrns des Abg. Häuser fordert Erklärung des 1. Mai als gesetzlichen Feiertag. Es liegen weiter vor; die dringl. Anfrage der Abg. Di ngeldet) u. Gon. betr. bte hohen Pa ßgebühren, del Abg Bornemän n betr. die Abänderung des Jagdgesetzes, des Fischereige- setzes und der Feststellung der Gemartuugsffren- zen, sowie verschiedene gedruckte Regierungsant- worten. --- Deutsche Nationalversainmknng. Berlin, 19. April. Präsident Fehrenbach eröffnet bst Sitzung nm 3 Uhr 20 Minuten. Auf der Tagesordnung ßeht die dritte Beratung des Gesetzentwurfes betr. die Grundschule und die Aufhebung der Vorschule. Abg. Tr. Mumm (D. Ntl.) befürwortet eine Anzahl Anträge seiner Partei, die u. a. den Religionsunterricht als ordentlichen Lcbrgegenst.rnd festlegen wollen. Ties entspreche den Forderungen der Verfassung. Ferner wollen sie btc Rechte bei; Vorschulsehrer wahren. El d'ich soll der Privat^ imterridjt möglichst unbeschränkt zur^lassen und Gründe des Gewissens dabei cmerkrMnt werden. Die Abg. Bruckhofs (Dem.) u£b Z ö phcl iTem.) bitten, die Anträge abzule'hnea, da die Verfassung alles Nötige bestimmt. Neichsminister Koch: Der erste Antrag der Rechten betreffend den Religionsunterricht ist durch bic Bestimmungen der Verfassung erledigt. Das Ministerium hat sich unparteiisch und eifrig bemüht, durch Verhandlungen mit den Ländern über^ all dem (Leiste der Berfassmig zu seinem Rechte zu veralten. Tie Rechne der Vvrschullrhrer find nicht gefährdet. Ter dritte Antrag ist überfTüliig. 2(bg. Dr. Run kel (Dt. Bp.) spricht für bic Anträge. Die Anträge der Teutsch-Nationalen lverden abgelehnt und das Gesetz in der Fassung der zweiten Lesung angenommen. Es folgt die erste Beratung des Geletzentwurfes über die Versorgung von Militärfersonen und ihrer Hinterbli'-benen lReichsversorgungSge''etzf. Das Geetz wird dem 7. Ausschuß überwiesen. Dienstag 1 ll'frr Fortsetzung. Anfragen, Interpellation EuPen-Malm, dh, Jnterpellatron betr. den Durchgangsverkehr nach Ostpreußen und mrdercs. Schluß. 4-/3 Uhr. 12 Uhr. Tie Antragsteller müssen persönlich erscheinen zum Vollzug der in den Pässen erforderlichen Unterschriften. Mitzubringen ist der, von der Bürgermeisterei des Wohnorts, auf vorgesäzriüxe- ncm Formular ordnungsgemäß srats und des Ausschusses der Nationalversammlung auf 20 000 Mark festge|ctzt ist und am 26. April bereits in Kraft tritt, hat zur Folge, daß die Arbeitgeber alle Angestellten mit einem Einkommen bis zu 20 000 Mark bei der für den Geschäftsbetrieb zuständigen Pflichtkrankenkasse anmelden müssen. Angestellte, die einer Ersatzkasse angehören oder beitreten, können jedoch nach §§517 bis 520 der Reichsversicherungsordnung von der Pflichtkrankenkasse befreit werden. Nähere Auskunft erteilt gern die hiesige Geschäftsstelle der ^cmken- kasse des Kaufmännischen Vereins von 1858 bei Herrn Walter König, Wiesenstr. 4. ** Tie Arbeitsgemeinschaft der Angestellten Gießen schreibt uns: Aus Einladung der „Wirtschaftlichen Bereinigung kaufmännischer und technischer Privatangestellten und Beamten für Stadt und Kreis Wetzlar"' fand am Samstag su Wetzlar eine Zusammenkunft der Vorstände der Angestelltenvereinigungeii aus dem Industriegebiet des Lahn- und Tillbezirks sowie Oberhessen statt. Vertreten waren die Angestell- tenveremigungen des Unterlahnkreises, der Kreise Limburg, Oberlahn, Dillenburg, Oberiiessen und Wetzlar mit zunächst etwa 5000 Mitgliedern. Der Vorsitzende Stadtverordneter K. Leonhard- Wetzlar, eröffnete die Versammlung intb führte nach der Begrüßung aus, daß die bei den Tarifvcrl-and- lungen sich immer stärker fühlbar machende straffe Organisation der Arbeitgeber einen Zusammenschluß der Augestellten im ganzen Industriegebiet notwendig mache. Die anwesenden Vertreter der auswärtigen Vereinigungen schllderten die Verhältnisse in ihren Gebieten und betonten, daß dem Widerstand der Arbeitgeber beim Abschluß von Tarifverträgen nur durch eine Einheitsfront der gesamten Angestelltenschaft des erwähnten Wirtschaftsgebietes erfolgreich entgegengetrcten lverden könne. An verschiedenen Plätzen Hütten die Arbeitgeber eine geradezu unglaubliche Verständnislosigkeit für die überaus trostlose wirtschaftlick>e Lage der Angestellten gezeigt, obwohl sie durch rigorose Ausnutzung der Konjunktur zu ihren Gunsten — ohne Rücksicht auf das Allgemeininteresse — zweifellos in der Lage seien, ihren Angestellten die Existenzmöglichkeit zu gewährleisten. Nach einer eingehenden Aussprache wurde das „Kartell der Arbritsgemeinsck-aften für Angestellte im Lahu- Tillgcbiet und Obertassen" (K. d. A.) gegründet imd zum geschäftssührenden Vorstand die Herren Stadtverordneter K. Leonhard als Vorsitzender, Kaufmann Albert Schmidt als Schriftführer, Kaufmann Otto Ebel als Kassierer gewählt. Als Sitz des Kartells wurde Wetzlar bestimmt. — Mit dem Hinweise darauf, daß dieser Zusammenschluß für die gesamte Angestelltenschaft des Kartellbezirks von iDeittraneiiber Bedeutung sei, schloß der Vorsitzende die Versammlung. ** Sein 50jähriges Berufsjüvi- läum feiert heute Mascknnenmeistcr Alwin Andreas. Andreas trat Ostern 1870 bei Breitkopf fit. Härtel in Leipzig in die Lehre, ging 1875 nach Karlsruhe (Braaussche Hofbuchdruckerei) und ist seit April 1876 in Gießen (Brühlsche Druckerei) tätig; invalid seit 1904. ** Zahlmar'kenumt'aüs.ch. Die Frist zum Umtausch der Za'lflmaüken der Straßenbahn ist bis zum 1. Mai verlängert worden; bis zu diesem Zeitpunkt können die Margen mit entern Aufgeld Mn 5 Pf. benutzt werden. 1 ** Frcibank. Mittwoch den 21. April 1920 trerben von 1—3 Uhr nachmittags die Nrn. 2051 bis 2150 beliefert. ** Tic Baugenossenschaft 189 1 E. G. m. b. H. zu Gießen hielt am Samstag abend im Gckverbehaus unter dem Vorsitz des Justizrat Tr. Rosenberg bei sehr gutem Besuche ihre diesjährige ordentliche Hauptversammlung ab. Aus dem von dem Geschüfosführer Haas erstatteten Geschäftsbericht Ivar zu entnehmen, daß von der Genossen-' schäft, dank dem finanziellen EntgegenDmmen der Stadt Gießen, an der Siedlung £i(her Straße 28 Wohnungen erbaut werden tonnten, die noch im Laufe des Sommers bezogen werden dürften. Wenn die Stadt Gießen auch fernerhin Tarlehen zur Verfügung stelle, sei die Genossenschaft in der Lage, den ganzen Bebauungsplan zur Ausführung zu bringen, um so der allgemeinen Wohnungsnot abzuhalfen uind der Stedlimg ein ansehnliches Bild zu verleihen. Die Bewerbungen um Wo'hnungen sei sehr groß gewesen und es habe dem Vorstand und Aussichtsrat nicht leicht gefallen, unter Berücksichtigung der Verhältnisse, wie z. B. Kopfzahl der Familie, Kriegsbeschädigung, ftrieg^. teilnehmer usw., die richtige Auswalch zu treffen. Reflektanten, die dicsesmal nicht Berück! icktigung finden konnten, mußten sich für die nächsten Bauteu gedulden. Tie geprüfte Jahcesrechnung für 1919 sowie Bilanz nebst Gewinn und Verlustbereckm'ung fand die Genehmigung der Versammlung, ebenso wurde die vorgelegie Statutenänderung int Prinzip gutgehnßen. In den Vorstand wurden für die freiwillig ausschridenden Mitglieder Haas, Ritsert senior, Stirdiner, die Herren Ritsert junior, Allen- dörser und Peiran einstimmig gewählt und in den Aufsichtsrat an Stelle des Herrn Paivan, Herr Haas. Tcr Vorsitzende spricht Herrn Haas für seine 26jährige Tätigkeit als BorstandsmilgliÄt den Tank aus. Nach erfolgter Aussprache über bic allgemeine Bautätigkeit wurde Ibic Versammlung geschlossen. ** Deutscher Offizier-Bund. Nach längerer Pause hielt die Ortsgruppe, des D. O.-B. am Samstag abend wieder einmal einen Mil- glieder-Abend ab, der verhältnismäßig gut bejucht war. Ter Vorsitzende, Generalmajor Mohr begrüßte die Versammlung und machte wichtige geschäftliche Mitteilungen; unter Hinweis auf Erreichtes und Erstrchtes zu Gunsten der Osf.'ziere, der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen und auf die mancherlei wirtschaftlichen Vergünstigungen, welche die Mitgliedschaft in einem so gro&sn Verbände mit sich Erringt, regte er zu weiterer Werbetätigkeit an. Tann hielt Prof. Dr. Schmoll den angekündigteu Vortrag über „Die Ideenwelt des Bolschewismus", dessen Grundgedanken etwa die folgenden waren: Die Ereignisse der letzten Zeit lassen es als ein Gebot dn Vorsicht erscheinen, die im russischen Bolsck-ewis- nius wirksamen Kräfte kennen zu lernen. Daß der Bolschewismus als die extremste sozialistische Strömung gerade in Rußland groß werden konnte, liegt an den dort 'herrschenden kulturellen und sozialen Berhi^tnissen, die eingehend geschildert wurden vor und nach den Revolutionen von 1905 und 1917. Mit Lenin und Trvtzky kamca bann die unter der Regierung Kerenskis ziemlich bedeutungslosen Bolschewisten ans Ruder, die sich durch Gewalt und Terror, durch ihre „rote Garde" und die sog. „außerordentliche Kommisjivn", ein furchtbares Revolutions-Tribunal, bis jetzt erhalten 'haben. Gefährlich ist der Bolsckfewismus durch >rine imperalistische Tendenz, stcht ihm doch bic Welt-Revolution, d. h. ferne Welthcrrschaff, als Ziel vor Augen. Wie jeder Imperialismus, so kleidet auch der bolsck-ewistische fein Ziel in allgemeine schöne Redensarten vom Wohl der Mensch beit und voni Glück der Völker, aber feine Mittel sind Gewalt und Terror. Dow bet „Diktatur des Proletariats" wird ein paradrsicher Zustand auf Erden erwartet. Zunächst gilt es aber, jede Erinnerung an das Reich des Kapitalismus durch Zerstönmg und Zertrümmerung des Bcs.ehenden auszutauschen. Mit dem Wiederaufbau mag eine spätere Generation sich befassen. Freilich muß der Bolschewismus auf der Mideren Seite doch auch wieder Zugeständnisse an die Wirklichkeit machen, um das völlig niedergebrochen-e tvirtjcbaft- liche Leben wieder in Gang zu bringen. Zu dem ausgesprochenen Haß gegen die sog. „Bourgeoisie", zu der auch die Anhänger der gemäUgten fozia- listischen Ewuppen zählen, die man mit allcai erdenklichen Mitteln zu vermickrten sucht, — die ungezählten Opfer kommen als Preis für die Aufrichtung des b-olschewistischen Ideals nicht in Betpackt — kommt die Kulturfeindsichkeit des Nolsche,o^- mus, für die zählreiche Beispiele gegeben uwrba. TewiSiwus kennt weder persönliche noch Pressefreiheit, der Wille einer Bolksmehrhrit nritb rücksichtslos vergewaltigt. Em Fortschritt für die Menschheit ist also von ihm nicht zu erwarten; -daher muß er mit allen Kräften bekämpft werden, zumal in Deutschland, auf daS seine Agitation b> sonders gerichtet ist, da hier die Entsch.idimg über seine Ausbreitung nach Wissen fallen mach. Landkreis Gießen. O Grünberg, 18. April. Am Sonntag feierten Zigarrenfabrikant Heinrich Möser und Ehefrau in voller Rüstigkeit das Fest der golden en Hochzeit. Ter Jubilar ist ein Mitbegründer des hiesigen Turnvereins, dem er auch ununterbrochen als Vorstandsmitglied angebärtr. Der Vorstand überbrackste daher, die GlüÄvunsch des Vereins und überreichte eine Pl)otographic als Geschestk. Möser, der aus Wieseck! stammt, kam in hingen Jaihcen bierber und gründete ein Zigarrengeschäft, das er gegenwärtig noch betreibt. Kreis Friedberg. Q. Bad-Nauheim, 17. April. In der ge- strigcn Stadtverordneten-Berfamm- [ u it g wurden folgende Besch'üs'e gefaßt: Du F-äl/rPreise ber Troschllen weiden gegenüber b/m früheren Tarif um das vierfache erhöht. M 5lrastdwschken genehmigt die Versammlung einen 500proz. Aufschlag. — Gegen eine Jahresmik^ Sietzener Ltadttheater. - Gießen, 19. April. Der Arzt am Scheidewege. Komödie von Bernard Shaw. 'Kurz vor Ende der Spielzeit muß allein schon dis. Mühe, die man sich mit einer so schwierigen Einstudierung tote sie ein Shawsches Stück erfordert, dankbar anerkennen. Denn Shaw läßt sich nicht einfach auf bic Buhne stellen. Seine seitenlangen Regiebemerkungen sind keineswegs Spielerei, wie sie vielfach vom Naturalismus ausgeübt wurde. Er weiß, daß es bei ihm auf jede Geste, auf den Tonfall jedes Wortes ankommt. Der eigentliche Keni seiner Dramen ist genau besehen dürftig und rmbedeutend. Ein Gemeinplatz sagt hier treffend bas Richtige: Es kommt alles auf die Beleuchtung an. Und die weiß Shaw in jedem Augen- «blick überrafobenb zu wechseln, so baß Licht und Schatten sich unablässig in bas Gegenteil verkehren. Gut und böse, Wahrheit und Lüge wechseln ftänbig «ihren Standpunkt. Alle Ideale, alle Gesetze, alle moralischen Anschauungen scheinen nur dazu da, daß Shaw wie ein Clown mit bunten Bällen sein Spiel damit treibt und seine paradoxen, sophistischen und sarkastischen Witze darüber reifet. Und doch ist er kein amoralischer Dichter, ebensowenig tote Frank Wedekind, der deutsche Clown des 'Dramas. Beide kommen von Ibsen her pud setzen dessen Kampf gegen bic Lebens- Lügc, bte brüchigen Ideale fort. Nicht als Moralprediger, sondern in einem lachenden' Kampfe, der nichts desto weniger verbissen ist, trenn er sich nach außen hin auch vor mancher -clopf- fechlerei nicht scheut. Ihr Kamps soll ^herau^sühren aus einer durch engherzige Anschauungen füi fMid; mengten Mickbefchränkung und uns mit offenen Sinnen sehen lassen „So ist das Leben". W- h- find bat es dabei mehr auf die sexuelle Moral ^gesehen. Shaw auf die gesellschaftliche f>Rvral, bü. fidl ihm, dem Iren, heim Englänber in besonders angreifbarer Form z-rigt. The Doctor’s Dilemma, das 1906 entstand, ist tvohl in der Hauptsache eine blankgeschlifsene Satire gegen die Aerztezunft, insbesondere das Spezialistenwesen. Gleich ein halbes Dutzend ausge- iVrägter Typen vorn biedcieu Landarzt, bis zum eitlen Modearzt wird aufgeboten, ihr spezialisiertes Steckenpferd in ergötzlichen Rcdetournicren vorzn- reiten. Und Sl>aw weiß sie so gründlich jeglicher Autorität Au entkleiben, daß man beinahe versucht ist, auch dem nüchternen Wissenschaftler l)öch'stens einen negatioen Einfluß ans das Befinden seiner 'Patienten brizumessen. Genug, gerade il-i stelltSlxiwi vor den Scheideweg, den genügsamen, biederen, tüchtigen DutzendmenschLN, den Landarzt vor dem sicheren Tode der Schwindsucht zu retten, oder einen noch lxnkömmlichen Begriffen nwralisch verlump- teven Künstler als Kollege Crampton, bet auf völlig amoralischer Basis „ein König der Menschheit" und dazu noch ein genialer Künstler ist. Shaw fällt daS Urteil nicht, welcher von beiden es el)ec verdient, der Aienschheit erhalten zu bleiben. Er läßt seinen Arzt die Frau des Künstlers lieben unb ihn der Behandlung eines Kollegen übergeben, die zu seinem Tobe fuhren muß. Aber die leben- bejahende Kraft des Toten Lebt in seiner Frau weiter und der Ar.zt, der ihretwegen sich zu einer amoralischen Hmidlung Initrcifecn ließ, erreicht damit nichts iveiter, als die bittere Erkenntnis, daß dies bei „seinen Jahren" und bei seiner inneren Schwungbosigkeit zwecklos war. Die Wiedergabe des Stückes traf unter der Leitung von Adolf Teleky den richtigen Geist und daran 1 kam es vor allen Dingen an. Einige Stet len hätten ein befchwingteres Tempo vei> I lragen. Ten Arzt am Scheidewege gab Hans Eifolt als den nüchteren Wissenschaftler und den I fox>ii leicht eiii Ttrochk ken Junggcfellen in ausge- I zeichneiLi: Spielsicherheit. Die übrigen Llerzlc- typen zu treffen war nicht leicht, da sie stark anglikanisch ein gefärbt fein müssen. Ganz ausgezeichnet in Spiel und Maske, wenn auch mehr Pariser Salonarzt als brittscher Wesensart, war Karl Wolck als Sir Ralph Bloomfield Bennington. Auch die weiteren Typen waren fein abgewogen. Harry Noebe r t als menfckiLnfreundlicher Skeptiker aus langer Praxis, Oskar Feige! als (mefferberciter Chirurg, Kuno Erich Weber als gefrbäftlidrcr Stveber und Wilh. Koch als kümmerlich lebendes Arbeitstier. Erstaunlich gut wußte Franz Brann seinem Maler Louis Dubedat den liebenswürdigen Zug eines genialisch lunbekümmer- ten Menschen zu geben, der sich mit einem sorglosen Lächeln über jegliche Moral hinwegsetzt und auch den Tod wie ein buntes Spielzeug eutgegen-- nimmt. Ebenbürtig stand ihm Rose Rubner als Jennifer zur Seite, als lebensbejahende lebensgläubige Frau, die hie Amoralität ihres Gatten zu einer hÄteren Vioral umwertet. Von verschiedenen Nebenpersonen seien noch Margarethe Wernicke als Wirtschafterin und Heinz Bechstein els btc groteske Karrikatur eines Reporters er» nwhnt, bic Shaw bazu dienen muß, der ihm un- syvrpätischen Gefahr einer „rührenden Sterbeszenc" zu begegnen. Das ausverkaufte Haus vergaß die vorgerückte Stunde und kargte nicht mit wohlverdientem Beifall. zz. Frankfurter Theater. Webers „Eu r y a n t he" ist nun einmal, seitdem das Werk vor nahezu 100 Jahren in Wien zuerst aufgeführt wurde, nicht viel Theaterglück bc- schieden. Das liegt, wie bekannt, an dem unglückseligen Libretto der Helmine v. Ch^y, das durch seine Verworrenheit dem naiven Zuhörer Rätsel üb.n Rätsel aufoibt und jeder klaren, scharf entwickelten Handlung entb'bri. Ob Gustav Mahlers Bearbeitung, dir vielleicht die gröbsten Ungeschick- j lichkeiten und Unwahrschrinlichkeiten zru tilgen vermochte, die Oper „retten" wirb, bleibt abzuwartcn. Vornehme Buhnen worden es immer von Zeit Zeit als ihre Ehrenpflicht ansehen, die „Euryanthc aufzuführen, und auch das Frankfurter Opernhaus hat das Werk jetzt wieder in seinen Spielplan auß genommen. Webers Musik ist hier romantisch heldenhaft, es herrschen unbedingt die heroischen und dämonischen Elemente, von starkem Schwung des Orchesters beseelt, vor: große Rezitative weilen schon deutlich auf Richard Wagner hin, dessen ,Lohengrin" ohne Lysiart und Eglantine ja undenkbar ist. Unter Brechers temperamentvoller musikalischer Leitung fand das anspruchsvolle Werk eine int Ganzen vortreffliche Wiedergabe, die zu* letzt durch zahlreiche Hervorrufe der mitivirkenden Künstler, des Dirigenten und Spielleiters (Hof- m a it n) anerkannt wurde. Sudermanns Kümödie „Das höhere Lebe n", die im Neuen Theater Mn erstenMale gespielt wurde, bat die Vorzüge und Nachteile, die dem Gesamtschafsen des erfolgreichen Thealerautor. mit Recht nachgesa^ werden. Ein flüssiger, geilt* reicher Dialog — dem die Damen und Herren der Westend bühne unter Reimanns Reche zu sprühender Wirkung verhalfen — tmischt dock mckt über die innere Leere und Seelenlosigreit des Stückchens hinweg. Es ist, so mag man vergleichsweise sagen, Sudermanns „1 9 1 3". Aber das Deutschland vor dem Kriege wird bei ihm ebenso einseitig' geschildert, wie in Stern hei ms satirischer Komödie: Die Kreise, denen sich das gesamte Leben aus melji ober minder graziösen Ehebrnchsszenen, aus Be* suchen bei ber Modistin, aus Tratsch und Klatsck, aus Kokettentum und dem dolce far niente W sammensetzte, sind immer nur ein Teil gewesen, gottlob! — Wenn man das Theater verläßt, bann entgleitet einem diese innerlich morsche Welt, von der das „höhere Leben" bandelt. Und das ist, wahr* baftig, kein gutes Zeichen für den Wert des Smcksl G. Sch. * §tarlc rin. ; gtraBc^ -s hl. L>ep Die Fürstet ircrben nunnu jung dum --Fran. Uetallwebem i ftrstenstraße ; ßlmstagabem ’ Lebstuhl sech dralites im stohleu. diebeii ier wirtschatf 1 Ncbstahl ent,! ntc. Fra s^ialdemolrat Keilt beim Ma M Tag Wen Betriebe Wichtigen, zu ge. Ejchu EMverordnete W von 2 M Wischen m 257 000 M unb 997 000 bet Wtischen 1 wtß BmSrÄl M. Frc LtmLandger W Anzahl nffn Wär jahuM. Dl übereilten ihi( !-'5Äatbii Hcrunriiit bei ,'fitdM b wr licht übcrdit'A btr rwnsiiiW wrfötetaic N itoDfe, m ten Ncke er fofort to ihn heute be 8erei»c i 9 $tünb. W hier im „ K. Jo ^ihr BerM es, die fÄen, aber te ^igm Sortrc beuche! Mt 200 t-'anmlung bei ttMbeuchelhe !®»6. ft'ru die Äi JJfc, An dem Partei nick MM der Ben 1. k S( &S& ■* Vorstellungen des cm» Der wurde Hofkünstlers Bellachini Anfall T.'-_ Uhr abends. Bellachini im Einhorn. Dienstag, Mittwoch and Donnerstag LV., 21. u. 22. April: bar 500 Mk toäb dem BMrttaaiaiU.'tetn die Scrarfcunq deS Turnsaale- der Volksschule geüattit. — Tic Einrichtung der Feuttalarm-Aniage bi? 1914 beschlossen war und damals 1200 Ml. kosten Zollte, konnte erst nach Beendigung des Krieges ju<=- ncfflfrrt werden. Tie WtrtichaftSrechmmg stellt sich setzt auf 5860 Mk. — Ein unter Mitwirkung deS wirtschaftlichen Städtoverbandes und der Är- beitervertrctcr entworfener Tarifvertrag wird an- genommen Ter Tarif sucht vor, daß Bod-Rau° deun in die Lohnllassc 3 kommt und wurden vier 2rchnklassen festgesetzt. Starkenburg und Rheinhessen, rm. Darmstadt, 19. Avril. Straßenverkehr in Darmstadt Vereine und Veranstaltungen. 0 rünberg, 18. April. Am Samstag sprach hier im „Rappen" der frühere Burenkom- •uanbant K. Joste über Sübafnta, die Buren ^nb ihr Verhältnis zu Deutschland. Der Redner sr erstand cs, die zahlreichen 3itl>drer mit seinen schützten, aber doch packenden Worten in über yt>ei> siündigem Dortraae zu fesseln. * Leuckclneim b. Gießen, 17. April. In euer von 200 Männern und Frauen besuchten Tersmnmlung der T e u t s chn a t i o n a l e n Ortsgruppe S)cu-dtdbcim sprach am Freitag abend fttiuf-- mann E. ft' rumm -- Gießen über die voliwche Lage und die Ziele der Tcntschnationalcn Volks- Partei. An Dem Navy-Putsch sei die Teutscknatio- :ia!c Partei nicht beteüigl. Tie gegenteiligen Be- ’)Tiibtun,qcn der Starte Parteien sei Wahl mache. Tic Sozialisierung lasse sich in einem bankerotten Reiche sd'E-SI n Selterowea81 JnhJLMabertandjto Heute bis einschL Donnerstag SJ 1. Der große Zirkasfilm: 'Ä» Geschwister Korelli® Sensationsdrama in 5 Akten. JS .. Der M te Indianer-1 ßänpilings lenen leed I Wild-Westfilm in 3 Akten. Anfang 3.30 Sonntags 2.30 Zur gefl. Kenntnisnahme! A S Wahrend den Sommei monaten be- c«S I arinnt die letzte Vorstellnnc L ? abends 8.45 Uhr. 071/0 nunmehr durch den französischen Kommandanten Marck>and von früh 4 Uhr bis nacht- nm 1 Uhr freigegeben. hl. Heppenheim a. d. B-, 17. April. Die Für st en bilder im hiesigen Rathaus werden nunmehr entfernt, nachdem die sozialdemokratischen Stadträte bei der letzten Sitzung durch Fernbleiben streikten. Hessen-Nassau. (großer Platindiebstahl. - Frankfurter. M., 19. April. In der Metatlweberei von Rataz-i L May, ftlir» fürstenstraße 18, wurden in der Zeit von Samstagabend bis Montag früh aus einem pebstuhl sechs Kilo feinsten Platin- drahteö im Werte von 1800000 Mk. gestohlen. Neben dem gewaltigen Sachwert ist der wirtschatfliclie Verlust, der durch den Diebstahl entstanden, unberechenbar. Der 1. Mai. me. Frankfurt o. M., 19. April. Tie sozialdemokratische Stadtverordnetcnfraktion stellt beim Magistrat den Antrag, den 1. M a i als Tag völliger Arbeitsruhe in allen städtischen Betrieben, mit Ausnahme der lebenswichtigen, zu begehen.* ge. Efchwege «"Werra), 18. April. Dic Etodtverordneten bewilligten die Aufnahme einer Anleihe von 2 Millionen Mark für den Neubau tum städtischen Wohnungen, ferner einer solchen von 257 OtXJ Mark für den Ausbau von Straßen und 997 000 Mark zur Vergrößerung und Ausbau der nautischen Ueberland eutralc und des Straft* irerks Bransrode. mc. Frankfurt a. M., 17. April. Beim Landgericht ist augenblicklich die fünffache Anzahl von Ehescheidungsvro- -essen angängig, wie im letzten Friedens-s jafrrc 1913. Das sind die Folgen der vielfach libcreilten Äriegstrauungcn. )> Marburg, 19. April. Auf gräßliche Weise verunglückte Ende letzter Woche in VhebcrlTein irdütant der 17 Jahre albe Zimmcrlchrling Jolmtnes Torr. Der junge Mann, dem die 2lus* sicht über die Maschine übertragen toar, wurde von der Tratlsmissionswelle am NÄckzipstl ersaßt inib verschiedene Mal he rum geschleudert. Schwer am topfe, cm den Gliedern iuti> innerlich verletzt wurde er sofort in die Marburger ftlinif gebracht, vo ihn heute der Tod erlöste. WM Ssaö™ äsSä: j is? S i Öintcrblufw.-. 0! 9 über „Die^?' xn Barett: Tir 1 J eül (Mot” II n ruisiichen volschgZn ™ zu (cnwi T. i sori-lAtz» Lx-b derben dnv ! kulturelle n li ^eingehend gefönte H Mvolutunrn öjh 1% H 1 wü) Trvtzku fa I üintg terenS'ü I>m ans Ruder du W ■uW iüjmmiiiion", - VI .ribunal. bis jetzt ech der Bolschewismus tr , mz, sicht ibm bodjli .1 ■ 'ne Aellhm-c edtt Jmvtchl!sniu.r> | lslische jdn Ziel in * n vom Wohl der Mer< Mffcr, ober leine Rr- I Bon der „liftatur fc • «chi'scher Zustand r ■ gilt es aber, jede 6> •' des Kapitalismus taä meamg des Bc'chck MÄemuchau NW dr befassen, yreilitf, r. der anderen Seit* Xx isse an die Sirfiito ; ickcrgebwchw? fridiiir | tng zu brinyn. Zu ixc I m die sog. „SbuigtwV a bet gemäfcgxn w: I tne wnnritetaata1' i !Ln sM, - de J [5 Preis für die Mals M rn 8c: P tzsl'M bti Sol-ch 1 eispielc geyckM » iixbrt toqöiM* . ^ner AollsmMr-: . Ein ßortichriv t* ihm nicht zu etwe ffiäfien bekümM R* rf das seine Ätatr.» jier die | Wissen fallen M 5 Gicben. 8 April, tzn it bemrich Möskio ■ gkeit das kB * er Jubilar >S<$■■ -f surnvcrem i dem« iStiS l 3$ä5. ! " iPtrb- bM !riegsgewmnsteiier fei bis fientc noch nirot erfplx'n, aber Schieber. Duckerer und >trieg-ögesellschaflen saugten weiter am Marke des R^fte? Jedes Vertrauen ieMtc. ?iur eine starke, für Reck: und Ordnung sorgende Regierung und die Turchführung des beutidmatio* nalcn Ordnungspvogranrms ibnnten Tciiiid lanb mis dem Sumpfe retten. Rnch.w Beifall lohnte deit Redner, der Ztvischenr,ise mupciattKr Eigner lei (ft abrertigic. LbmxMnefrftär ftotlt.a'e-0''ießen überbrackue E'-rüste der Orts-rruppe (Ziehen, for« bette Neberbrückung der G^gi'iucwe der Sl mde und festes Zusammenhalten im Wahllampfr. Mit Worten des Tankes au die Redner nmrbc die von Landwirt Bödmet geleitete lk*riainntlung geschlossen. X Lich, lb. Avril, lästern abend Itrrad? m einer gut besuchten ostentlickon Ver ammlung der Teutjchcn Voltsvart-'i Lbersta-Usanwalt Wünzcr, Mitglied d.-r Hessischen Volkskammer, über die wirtschaftliche und rvlimtfie Lage Deutsch- lmids. Mit sachlichen und ruhigen ^Aorten verstand es der Redner, die Zuhörer zu fesseln. Mar A.-ich- netc er die Stellung der Deuiscben Volksparter in Hessen und ini Reich zu den übrigen Parteien und ihre Haltung gegenüber den g genwärttgen Jwag -n der inneren und äilsxren Politik. Die bemofratndie Partei hatte zwei (Äegenredner, Parteisekretär Heller und ftub. ver. pol. M a y e r ans Giehen, aufgebotat, die in der darauffolgenden l'lusfpradx zu Wort tarnen und für ihre Partei zu werben suchten. Ihre Einwendungen wurden von dem Redner Hcs Abends in seinem wirbmgsvollcn Schlußwort widerlegt. r. Londorf, 1.9. Avril. Ten Reigen der Wahlversammlungen eröffnete gestern nachmittag in einer gut besuchten Bersammliurg die so z ial- demvkratischePartei. Parteisekretär Riegel sprach über die Lage und die bevorstt'hendeu Wahlen. Er ging sehr scharf gegen die beidm Rechtsparteien vor, insbesondere gegen die Deutschnatio- nalcn. .Sein Dortrag sand lebhaften Beifall. Johannes Lxrrtmann von Harbach ernannt erdlick verpflichtet. Hochschulnachrlchten ver- Statt ftarten! Gießen, April 1920. • tu» Statt Äarten. danken wir herzlichst. 07 IM Leipzig Gießen er irr Statt Karten! Betzemod Beuern April 1920 | Carl Berg u. Frau Emilie geb. Jost. Gießen, 20. April 1920. Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten Mathilde Ilgner Otto Fuchs Verlobte Für die uns so zahlreich erwiesenen liebevollen Aufmerksamkeiten zu unserem Jubelfeste danken wir herzlich. Luischen Arnold Heinrich Konrad Verlobte Meche fttiö Schule. cd. Eschenrod, 18. April. Unsere einklassige Sckule, die mit 86 Schülern eine der stärkst-en Sckulklassen des ftreises Schotten ist, soll dem- näckst aufgrttilt werden. Tie zweite Klasse wird in dem im Schillhaus liegenden Gemeindesaal untergebracht. auS den Militärmagazinen räumte. Fn Dieburg nar auch ein gröberes Tepot, das rasch uad, 9iort>rn verlegt werden sollte. Bei dem Aufräumen und Abfahren nach der Bahn zur ^^rrlabima be» Jakob Poppenhaier und Frau Marie geb. Krombach. B r e u u h o l z au verkaufen. Ofiföa Ttnt. LLellböfer. Gerichtrsaal. R.M.ft Darmstadt, 18. April. Wegen Aneignung von Shxredgut standen am 17. d. Mts. sechszehn Bcivohner von Tieburg vor der Tarnt- slädter Sttafkammer. ES war am 22. Juni v. Fs., als man nicht wußte, ob der ?ftredensvertrag zur Unterzeichnung kam nnb zu befürchlen war, das» im ^-allc der Borweigernng der Unterschrift dic Truppen der Entente unsere Gegend besetzt'n Wilhelmine Wahren Kuno Erich Weber Verlobte Für die Aufmerksamkeiten anläßlich unserer silbernen Hochzeit sagen wir herzlichen Dank. Ludwig Weber und Frau. bierenbe Paßerleichterungen bewilligt werd.'N. — Frankfurt a. M., 19. April. Der Direktor der Universitätsfrauenllinik, Pwtessor M. Walt Hard, hat einen Rus als ordentlickxr Professor an die Universität Zürich crlydten. Tz Mainz. 16. April. Während der hu> sigcn .vock-sckulwochc spricht Prof. Tr. Sommer, Ged Medrzinalrat aue- Gießen, über ,^rpenmen- teile Pshck olo^ie und Psychiatrie". Ter Vortragende teilt rativred'.cnb seiner Stundenzahl das Thema in vier Teile. — Am 1. Mai begeht Herr Franz Koeppen sein 25i ähriges Jubilä um als vevanttnortlicher Schriftleiter des „Mainzer Journal". HundeL. ** -lproz. neue Wetzlarer Stabt* artleific. Wie aud dem Anzeigenteil ersichtlich ist, hat ein Bankenlonsortmm, dem auch dir hiesige Zn-eigstelle der Tirettwn der Distonlo ^selll'ii'aft ange^jrt, von der Stadt Wetzlar 6,500000 Mark neue 4proz. Stadtanleihe übernommen, unb bringt diese freibleibend zum Kurse von 94,75 netto z^l- züglich Schlußtrotenstencpcl zum Perkcruse. Wir wollen nicht verfehlen, darauf hinzuweisen, daß bi/ Stadt Wetzlar bisher feine Oblig-a!ionsmüeil*m lyn* ausgegeben t-at und daher die '.'ütleibc besonders empsohlm werden tarnt. Tic neue Anleihe nnrb an der Frankfurter Börse zur Einführung kommen. Dracksachen aller irt wert Ale Brfihl’eche Unlv.-örMicereU B. Lange, Bleies Frankfurt a. M., 20. April. Tie in schieidenen Zeitungen austauck-mden Gerüchte, daß die Universität Frankfurt a. M. infolge der fron* zöfischen Oklnpation geschlossen sei, entbehren jeber Grundlage Tic Universität bleibt rn vollem Umfange geöffnet und wird, wie vorgewhen, ihr Sommersemestcr an'angs Mai imgelindert beginnen. Es ist zu hoffen, daß für auswärtige Stu- Ms Polizoidiener für die Gemeinde fearbad) wurde und tätigten sick nun Tintbcrte txnt Dieburgern tut- misgefordert und ctrr Unmenge der Kleidungsstücke. Wäscde, Wasten unb sonstiger Geräte aller An ist da tun reridntnmben. Als die kritische Zeit porüber wir, farbrrtr die Genteinde zur '.•(Nie* fenmq der unrechtmäßig ermeebenen Gegenstände aus, nur Wenige aber kamen der Auftordermtg nackt und bei der später durch die O'cubarmcrie vor genommene xwi&hidnmg kam bei Id Famllien nodi eine Anzahl £wc»riit zum Bonckvm. Tic Angeklagten kamen sunädn't vor das Schös^N- geridit, itv sie ireigesprocken nnntm, da ihre Ber- tcitngimg, das, sie das i'lnsschellen, oder eine anbnv Aussorderung nicht g^ön, vlvr bw Ahllennmig vergessen hätten, nicht widerlegc werden konnte Tic Staatsanwaltscbaft bitte Inergegen Bcntsung verfolgt, da zum Mmdeüen nt der Verzögertett Ablicsermtg eine Berfelstung gegen die Verordnung bett, die Ablteferung von veeresgut »u bet rächten fei. Tre Sttafkamnrer stellte sich bei der nötigen Unbcsttafthcit aller Angeklagien aut den Standpunkt dec Porinstmrzen imb sprach dtc Angeklagten frei, da der vechtswidrtge Erwerb, den die ftagliche Bervrdmrng twr aus setzte, nicht vorhanden sei. Y Marburg, 16. April Das Landgericht beschäftigte sich heute in einer umsanp- reichen Berhandlttno mit zwei gefährlichen Einbrechern namens Menke unb Wirth auS Siegen, die vor einiger Zeit im Steiumetzschen Schuhgeschäft einen großen Einbruchsbiebstaltl verübten imb mit ihrer Beute in der Rickwung nach Frankfurt abfuhren. Menke nmrbc zu 3 Jahren und 7 Monaten und Wirth zu 3 Jahren ;üidjtbau<*, sowie beide zu 3 Jahren Ehrverlust unb Polizei - aufsicht verurteilt. Die beiden werden noch von verfdnebcTttn Staatsanwaltschaften gesucht. Der belebteste Moiieberater für Hunderttausende ist dasFavorit'Modenalbum Zu haben im 3165c Eingesandt. (Für Form nnb Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt dic Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Berantwottung.) Der Waldhüarl an der Licher Stratzr. Soll wirtlich der schönste Teil des Vügeis in die Grube fahren, um das Loch der W«hnkolonie auszufüllen? Ein reizvolles Stückchen Natur, da» mit dem ihm angepastlen und in feinen Winl-schutz gestellten Tirektvrhause von Weston gesehen, fast ein Währzeicktcn der E-egend genannt werden kann, würde damit verschwinden. Bei ^E'ragmm de-> vorderen Hügelstückt-s fallen die schönstou Baum- gruppen, die zugleich dem Hinteren Walde Schatz gegen den Wind bieten. Tiefer würde in dem angeschnittenen Bestände weiter Hausen, lbrs ein zerzauster Buckel zeugen wird von Derfdüvunbatcr Pracht. Aber auch praktische Gründe sprechen für Erhaltung des .dugels, da es die neue Wohnkolionie vor lücitcrcr Verstaubung durch die Chaussee unb den ebenso harmlosen, wie störenden Gesängen und sonstigen Verlautbarungen der Anstaltsinsasscn Schuv bietet. Wenn nicht sonst woher, so könnte der oorrrst nötige Grund vielleicht vom fitrirrrm Teile des Hügels entnommen worden. Jedenfalls sollte man in unserer, an ideellen Worten so aus gepowertml Zeit prüfen, ob man eine Portion Auffüllmaffc gegen ein Stück Schönheit taufdru I will. B. der Läute von Rcudvich, ft.iltz.-rn, Schafen und Pierden aus gewerblichen SchlackRungen. — Ber- orbmntg über den Verkehr mit Zucker. — Aus' stelllmg der Gemeindcvoransdüäge. — Beitrags Ijötc in ber Jnvalidenoorsid-evung. — Fortbil- bimn-5lcbrgang für Lehrer und Vebrcrirmet. — Viebieuch.it. — Feldboreinigung Geilshausen. — Tiatftnadjricfiten. V ora uszahlungen der ftriegsab- gäbe vom Vermogcnszuwachse. Das Landesftnanzamt hat darauf hingewiesen, daß die ftriegsabgabc vom Vermögenszunmchie in bar vorausgezahlt werden kann und alsdann den Abgabepflichtigen seckts vom Sunbert Zwischen^insen für die Zeit vom Tage der Zahlung bis zum Abläufe der Zahlimgsfristrn angereckptet und an dem X’lb* gabebetrage in Llbzug gebrackstcn iverüen,^ so das; nur eine nm den Betrag der Zwisckxmznrscn verminderte Abgabe in bar zu Zahlen ist. Die Zahlungsfristen sind itach § 24 Absatz 1 des Gesetzes über eine .ftricgsabgabe vom PermögenSzutvachic vom 10. Septcnlber 1919 in der Sßeife festgesetzt, daß die ftriegSabgabc zur Hälfte binnen drei Monaten zu einem Viertel binnen sechs Monaten und mit dem letzten Viertel binnen neun Monaten nach Zustellung des .^ittiegSabgabebcscheids zu entrichten ist. Ter A u sftr u ch der Pferderäude ist bei einem Pferde des August Serth, Ober-Bessin^ gen, scstgestellt worden. Die erforderlichen Maß-" nahmen sind angeordnet worden. Sie ist bei bau Pferde des Heinrich ftlbs IV., Hnchach, erlofdxm. Die angeordneten Maßnahmen sind auf gehoben. Dien st nachrichten des ftreisamtes. Saalbau Cafe Leib Besitzer: Hans Kirslnzer. Täglich meine berühmlen Original Dachauer mit ihren neuesten Schlagern. Jeden Tag 2 Bauern-Komödien. Jeden 3. Tag Programm wechsel. Nur kurzes Gastspiel. 07208 AosMklk non Mftevbier MMlll- unO walllorMatze. Ergcbenst ladet ein Ilans Klrstnger. An- u. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen unersetzlichen Verluste, sowie für die reichen Kranzspenden und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Nies am Grabe, sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ferdinand Balser und Kind. Bandsäge mit Benzolmotor, 8 PS, fahrbar, gut erhalten, preiswert zu verkaufen. Chr. Ffeifier, Bischoffen, Kr. Biedenkopf. 07183 zu kauf. ges. Schr. An geb. unt. 4406 au d. Gies;. Anz. Maschinen- Schmier-Oele M o Itfc-ß an arsernsp. ftr.22 269 grau £oöen a. Stoffe für koobeo-MAeomM, Hvan^c). Frilnieln B Jahre alt, sucht zum 1. od. 15. Mai Stellung als Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgänge unseres lieben Entschlafenen sagen wir Allen herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: 07137 August Schaumburg. Gießen, den 19. April 1920. ^Ltold- und Silber- gegenstände kauft diese Woche noch zu Jagd. Die Jagd geht in nächster Zeit aus! 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Geld Brief Kurs 17. 4. z 79,75 22,72 29,97 99,90 27.47 207,- 195,- 368,- 357,- 349,25 19.4. 8,85 344,65 274,70 248,20 62,65 382,10 209,75 200,- 354, 337, 347, 259, 300, 22,28 29,53 99,35 30,03 360,- 334,50 22,78 30,03 100,10 27,53 17.4. 9,- 4,30 9,50 7,50 390,- 345,35 275,30 248,80 62,35 382,90 „tide* id Börsenkurse. Frankfurt Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm. Wien . . . 22,72 29,47 99,15 29,97 2322,50 2327,50 2322,50 2327,50 407,10 407,90 407,10 407,90 1248,75 1201,25 1248,75 1251,25 1098,75 1101,25 1098,75 1101,25 1373,50 1376,50 1378,50 1381,50 brauen in bic Höhe kurzen Pause: Fürs erste nicht. Gelegenheit benützm. (In einem Test der Auflage wiedteholt.) Vie neuen poft- und Zernsprechgebühren Berlin, 19. 2lpril. (WB.) Ter Reichs- rat hat am Samstag die neuen Postgejetz- und Beiordnungen angenommen. Das De. zum einzigen Mittel, Sie zu sprechm, nne ich es sehr lebhaft wünschte. In meiner Eigenschaft als Arzt? fragte ich. Daraufhin zog sie fast unmerklich iw Äugens hinisj tarnt mar. Er führte mich, ohne zu zögern, in ein luxuriös ausgestattetes Gemach, bot mir einen Sitz an und zog sich schweigend zurück. Es war kaum eine Minute vergangen, als auf der anderen Leite d^ Zimmers plötzlich eine Tür aufging und eine liebliche, glänzend: Erscheinung aus der Schwelle erschien. Ticks Entzücken mar mir setzt völlig verständlich. Ich hatte niemals zuvor eine schöner: Frau gesehen. Sie mar noch bei w.'item keine dreißig Jahre alt, groß, und stattlich gewachsen, blond, und trotzdem ich als Mann niemals versuc^n möchte, eine weibliche Tollttte Mi beschreiben, so hatte ich doch den allgemeinen Eindruck, daß sr: mit ausgesuchtem Geschmack gekleidn mar. Insbesondere fielen mir ov zahlreichen Juwelen auf, die sie trug. Sie kam, während ich mich erhob, auf mich zu, indem sie mich mit einem einzigen und, wie mir schrm, beifälligen Blick musterte. Sie sind der Herr Doktor Perigsrd? sagte sie mit liebenswürdigem Lächeln. Zu Ihren Diensten, Madame, erwiderte ich. Nehmen Sic bitte Platz, Herr Toktvr. Ich fürchte, ich habe Ihnen viel Unannehmlichknt bc- reitet, indem ich Sie bitten liefe, sich hierher zu bemühen, aber ich habe heut: in Ihrer Berufs- ane in Ihrer Privadocchnung Vorgesprächen, und da ich in beiden Fällen kein Glück hatte, griff ich feiten geleitet werden. Berlin, 18. 9lpril. Der Vorsitzende des Vor- Junten. Muhllii acherncr Wcs^ Und doch hat mein Diener steif und fest beraubtet, sie habe ihre Adresse als Formosa Man- sions, Queens Gate bezeichnet. Apropos, wer ist denn der Marquis de Brinvllliers? Ich weife nicht. Ein geheimnisvoller Kerl, wohnt in Nummer 1, dem feinsten Daus im ganzen Viertel Ah, da fällt mir eben ein, daß ich in der letzten Zeit ein: verflixt stramme Frau in Nummer 1 ein- und ausgehen sah: sie ist mir ganz unbekannt Sie wird doch nicht am Ende — Doch, sie ist es. Ich bin überzeugt davon. Entschuldige mich, bitte, ich bm spät daran. — Dabei sah ich auf meine Uhr. — Tut mir leid, daß ich dick gestört habe. Hoffentlich habe ich das nächste Mal mehr Zeit. Bevor er sich von seinem Erstaunen :rholt hatte, war ich hinausgoellt. Im nächsten Augenblick iafe ich nrieber in meinem Wagen, mit schr gemischten Gefühlen, und eh: ich mir noch recht klar über die Sachlage war, hielt die Droschke vor Formosa Mansions. Zwölftes Kapitel. Ich entließ den Kutscher und betrat dm öof des großen GebändekomPlen>s der Formosa Mansions. An der Tür von Nummer 1 läutete ich. Sofort erfdrien ein Dimer. Mein Name ist Doktor Perigord^ sagte ich: ich komme auf Ersuchen der Gräfin Frangiprni. Aus des Ntaines Verbeugung konnte ich ersehen, dafe er mit diesem Sachverhalt bereits be- Die Gräkin. Roman von G. W. Appleton. Während mich der Diener meld te, schlug ich n Vorzimmer das Adreßbuch nach, sorgfältig bmhsuchte ich die Spllte Oueens Gut?. Rasch smv ich -Formosa Mansions 1. „Hm," sagte ich bei mir. ,Zch Bann da nur hi. Niarguis de Brinvilliers finden. Soll mich xnch ber .Venter holen, wmn das nicht verflixt sch-im ist." ___ ___ In diesem Augenblick arm Davemwrt her'M rite eilte mir mich zu. Ich hatte ihn feit mehr wen Äkxen nicht gesehen. Gruß dich Gott, Perigord.' rief er, und eilte tut mich zu. Das freut mich aber, dich wieder Markuoiierungcu. Datum Kurs 19.4. 79,75 'Earic.nuerber und für Güter über die Sttecke riy—üaskowitz—Dt. Evlcru geleitet nxrix'ii. ' e Turckgangszüge dürfen nur zwischen 6 Uhr igm# und 7 Uhr abend* auf den polnisck;en eijftütionen angebracht und müssen 4 Stunden xiltr bei diesen angemeldet werden. In folg: dar i röteten Bekanntgabe dieser einschneidenden Witterung und der damit rcrbundenen Zugern« cnhing, gegen die Einspruch crT?oben worden mufe mit grosten Verzögerungen und Unregcl- togig leiten im Post ver lehr mit Ostpreußen mmlung in hefiger Gemeinde, die nicht 400 Seelen zählt, für die beabsichttgte hrung der Gefallenen, ergab den statt- Beirag ton rund 2400 Marl. Wenn die erigen Kirchspielsgemeinden sich in ähnlicher Weise hligcn, wird das Projekt in ressbare Nähe ge Kurs 17.4. 79,75 76,60 75,60 77,50 112,50 307,- 222,50 166,75 149,75 154,- 208,50 199,37 366,- 357,25 339,75 352,- 244,50 298,- 488,- 559,- 394,50 392,25 224,50 550,- 315,- 340,- 333,- Kurs 19. 4. 79,75 76,75 75,30 77,10 151,50 305,25 221, — 188, - 150,25 155,- 203,75 199,- 367,- 355,- 348,- 345,- 240,50 296,- 503,- 554,50 390,50 384,50 222,75 539,- 312,- 350,- 334,50 Geld ‘Brief 17. April Datum: Amsterdam«Rotterd. ‘ Drüstel. Antwerpen . Thristiania Kopenhagen : Stockholm......: Helsingfors Italien ....... London Äew-Bork Paris Schweiz........: Spanien Wien (altes) .... Deutsch-Oesterr. abg. Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . . A'DSWI Woen wen- HS» tzm roii DetWn Dani. W.ÜMÄ BnWW. h(tt Naiveres Mitteilen, da du ja Gewiß. Wie heißt die Dame? Gräfin Frangipani. Wie? Ich wiederholte den Namen. Nie was von ihr gehört. fOJy- br»ün . ,, N4 pei * Datum: 5'^Deut.Kriegsanl. 4°/^Deut.Beichsanl. 3'^Deut.Bechsanl. 4e/0 Preuh. Konsols Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Disconto» Gesellsch- Dresdener B ink. . Nationalbank f. D. Mitteld.Creditbank H.-Amerik.-Pakets. NorddeutscherLloyd Bach. Guhstahlwrk. D.-Luremb.Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberschl. Eisend.-B. Oderschles.Eisenind. Phönix.Brgd.« Akt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerke (tlehtr. A. E. G.. . Schuckert-Werke. . FeltenLGuilleaume Daimler Bud.-Eisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4°/0 Hess. SaatsanL (Electron Griesheim «■iwegSs 150,001-100 ttr ÄSÄ Jagd, ZU ehifitri Ul,die wen. ‘eriarbenrunitbeiL auf 60 Pf Tr^ Sätze iür Trucksaäxn, OfefcMftfr' Papiere und '-l'Jartnproben find oer.'mell. Auch ixe Paketgeb übren, die Postawv i irn g-^xbühren und die Öiebühren für Zeitungen sind eityeblid) erhöht worden Der Unier'ch ed zwi clxm Otts- und (VenUckgriunmcn ist be.emgt. Ti: Won gebühr ist auf 20 Pf festgesetzt, die Mi.idestgebübr für Telegramme auf 2 Mk Tie Fern>precktgebütiren erfahren rundweg eine Erhöhung von 100 Pivz. Tie Ausschüfse haben fick auch biimii einverstanden erklärt, daß von den Aemsprechteilnehmern ein beionben-r Maintal bei trag in \)ölc von 1000 Mk. für ied.m Nauptansckstiiß und von 200 Mk für jeben N benanschluß geleistet wird. Weiter wurde ei.ie Vtenberim i des Postgel- tzos dahin dot genommen, da st ixt bisherig,e Ersatz vom 3 Mk. *für das Pfund verloren gegangener Ware au, 10 Mk. erhöbt werde. Särntliäx- neuen Postgesetze und Verordnungen sollen am 1. Mai in Straft treten. Der Reichsrat stimmte ferner dem Gesetzentwurf zu über den lieber gang der Post- und Telcgrapbenvrrwaltungen Bavem>> und Württembergs an das Reich. Banern erhält für dv Ausgabe seiner eigenen Postverwaltimg vom stieich 620 MUlionen und Württemberg 250 Millionen. Außerdem sind Ixiben Staaten g wiste .Bmiel- sionen auf organisatori chem Gebv't für tnc Zusammensetzung der Belwrde zugestanden nwrden. Tie Fremdherrschaft im Maiagau. von auswärtigen Ländlern zu Phantasiepreisen angefauft wird und nichts auf bte hiesigen Märkte kommt. Denn Preise von 2,50- 3 Mk iür das Pfund, das ist für den gewöhnlichen Sterblichen unerschwinglich, noch weniger ist daran zu denken, sich einen größeren Bedarf für Einmachzwecke zu sichern Tie Ztnten, too man für 20 Psg. das Pfund ber schönsten Kirschen laufen konnte, sind wohl endgültig dahin. Ten betreffenden Orten allerdings wird wohl ein reicher Gkivutn sicher fein. — Der Stand der Wintersaat ist in der Wetteran durchaus gut; die günstige Witterung ermöglicht eine frühe Bestellung der Felder, überall regen sich fleißige Hände, um zu säen und die Felder zu bestellen. Auch die Blüte der übrigen Obnbaume ist bis jetzt sehr günstig verlaufen Wenn nicht noch unerwartete Rückschläge kommen, so kann man wohl mit einem guten Ernte fahre rechnen, was in diesem Sabre wohl doppelt freudig zu begrüßen wäre, denn wir haben es bitter nötig. HcsseittNasiau. mc. Frankfurt a. M., 17. April. Während der internationalen Messe findet ein großer Schaufensterwettbewerb unter ben Frankfurter Geschäften statt, die sich- größtenteils die namhaftesten Dekorations!- künstler Deutschlands für die AusschmMung dieser Fenster gesichert haben. (-Marburg, 18. April. Die hiesigen D a chde cker m e i ste r geben bekannt, daß sie wegen der neuerlichen Lohnforderungen sdcr (Gehilfen, der auf 4,90 Mk. die Stunde- festgesetzt tourbe, sich solidarisch erklärt unti unter Aussperrung der Gehilfen bzw. Schließung der Betriebe unter gegenseitiger Hilfe die ihnen übertragenen Notarbeiten ausführen. io» älterer iyran acut ffluftoü Sfaue, Witin rniJ Babnbufltt. 12111 Suche für langbnar# Tackelhnudiü Handel. Berlin, 19. April. Börsenstimmungs- bild. An der Börse machte die Erwartung der baldigen Räumung Frankfurts durch die Fraw- zvfen und die in Oberschlesien eingetretenc Be^ ruhigung guten Eindruck. Tas Geschäft geroamt aber im allgemeinen feine größere Lebhaftigkeit, da das Privatpiiblikum andauernd größte Zurückhaltung beobachtete und die nur mäßigen Valuta-- fdroantungen keine ^ütregung boten. Gleichwolü trat am Montanmartte rege Kauflust hervor, wo wiederum Phönix angeblich auf Auslandsankäufe die Führung übernahmen und etwa 20 Proz. stiegen. Auch Mannesmaim. Gelsenkirchen, Bochumer und Rheinische Braunkohlen erzielten nanr- hafte Besserungen bis zu 20 Proz. Farbwerte waren meist niedriger Bon Elektrizitätsaktien zogen Elektrische Licht und Kraft über 11 Prvz. an Gute Staufhift bestand wieder für Petroleumwerte, von welchen Steana Mmana 80 Pvoz. stiegen. Kaliaktien waren gleichfalls gebessert. Schisfahrts- altien verrieten Steigung zur Abschwächung. Erwähnenswert war noch die Besserung der Märkischen labaßaTiien um 80 Proz. Tie Kursbewegung zeigte im allgemeinen wesentliche Ihr* einheitlichteit. Am Anlagemarkte blieben die Veränderungen geringfügig. Tie Börse schloß abge- schwächt, angeblich auf die Exekutionsveröäuse für mittlere Provinzfirmen. Deutsche Petroleum waren wesenllich niä>riger, aber Sdeaua Romana be» träch-tlich höher. Russische Banlaktten waren gedrückt. Reinmetalle unterlagen bedeutenden Schwankungen. Frankfurt a .M., 19. April. Börsen- st i m m u n g s b i l d. Bei mäßigem Geschäft war die Tendenz nicht einheitlich überwiegend, aber gut behauptet. Deutt'che Petroleum waren etwas gebessert, 777. (Sanaba 1040, ab geschwächt. Elektr. Deutsch Ueberfee stellten sich auf 1285—1275. Schwächer lagen Nordd. Llohd, 195VS, während .tzapag mit 2071/2 unverändert blieben. Sehr still war der Verkehr in Montanpapieren. Mannesmann gaben 7 Proz. auf 422, Bochumer 2 Proz. auf 368, Kali Westeregeln 5 Proz. auf 780 nach. Buderus blieben gefragt und fest, 360, plus 10 Proz. Bankaktien hatten etwas regeren Verkehr, doch blieb auch auf diesem Gebiete die Kursbewegung eine bescheidene. Dresdener Bank 1 Pvoz. Höher, 187. Eine Kursbesserung von 10 Proz erfuhren Akkumulatoren Berlin 495. Zellstoff Aschaffenburg gewannen 9 Pcoz. (624). Schuh fabrit L»erz wurden bei lebhafter Nachfrage 25 Proz. gesteigert, 340. Kolonialpapiere unregelmäßig Nen-Gumea verloren 12 Proz. (923). South West 480. Mexikanische Anleihen bewahrten ein ruhiges Aussehen. 5proz. Rumänier 4 Proz. erholt- Schantungbahn 548 (— 2 Pwz.). Fahrzeug Ansbach 210. Frankfurt a. M., 19. April. Getreide- markt. Tas Anziehen der fremden Zahlimgs- mittel in der abgelaufenen Woche war auSschlag- gebend zur teilweisen EckhShung der Preise am Getreidemarkt. Ern Umschwung im Geschäft tret aber kaum ein, da Verkäufer wie Käufer sich zurückhaltend zeigten und Abschlüs'e nur tn kleinen Posten zu stand? kamen. Daser blieb gebucht und fest. Hülienfrüchte, wfe Erbsen und Bolmen, waren bei etwas regerem Begehr fest. Lupinen und Sw.i- della anziehend. Für Sxu und Stroh bestand Interesse bei höheren Preisen. meldet aus Frankfurt a M.: Tie französische Kavallerie, die den Maingau besetzt habe, fei zurückgezogen worden. Es verblieben nur noch einige Dragoner in Hanau lieber- all entdecke man Anzeichen dafür, daß tie Franzosen ihren Rückzug üor be ret ten unb nicht mit einer längeren Besetzung rechnen Italien und die neuen Schritte der Mächte gegenüber Dcntschland. Paris, 19. April. (WTB. Tas ,,.fenrrnal" stellt fest, daß Italien bis fetzt noch nicht lerne Zustimmung zu dem allgemeinen Schritt der Alli ierten in Berlin gegeben habe. Es fragt, ob Italien vor der Bedrohung durch die Blaade zurückschrecke und gibt zu, daß bic innere Lage in Italien auch nicht gdlrtte, an wirtschaft» licften Zwangsmaßnahmen teilzuwchmen Man verstehe Italien sehr gut, aber man müsse, so fügt das Blatt hinzu, die interalliierten Interessen in Betracht ziehen. Die Royalisten in Ungarn. Budapest, 17. 2lpril. (TO.) Storr. Öui. Die ungarische RotialistenPartei hat beschlossen, den Unterrichtsminister zu ersuchen, daß in sämtlichen Schulen Vorttäge über das Königtum und die heilige Krone gehalten werden. Ferner wurde beschossen, an die Bevölkerung der befreiten Landes teile ein Manifest zu richten, in dem aus- gedrückt wird, daß die Rovalistenbewegung die Wie - derausrichtung des Königtums bezwecke. Der Lau desverteidigunosminister wird erfudjt bei der Crgo nifierung der Armee den Gedanken des ungarischen Königtums in ben militärischen Abzeichen cruszn drücken. Eheschließung des Ministerpräsidenten Ulrich. rm. Darm stadt, 19. April. Staatspräsident Ulrich ist nach einer Anzeige rm „Bolks- freuni// in ben Stand brr Eh getreten. Die Trauung hat am 16. b. Mts im Staatäminifto- tium durch den Bürgermeister Mueller als Standesbeamter ftattgefunben. U. war Witwer unb stcht im 67. Lebensfcchre. Parteitagungen in Berlin. Berlin, 19. April. „Berl. TagM." und „Boss. Ztg." berichten über die Tagung des dein o k r a t i s ch e n Parte iausschns ses, böc am Sonnabeiid unb Sonntag im Reichstagsgebäude stattfand. Tie Aussprache schloß mit bet einstimmigen Annahme einer Erllärwig, in der die allgemeine Arbeitseinstellung als au feer* ordentlich^'s Avwehrmittel gegen die Kapps ehe Um- sturzbewegung in den vom Umsturz ergriffenen unb bedrohten Reichsgebieten für angebracht er> klärt wurde, uni auf unblutigem Wege den ber» bredjcrifdxn Anschlag zu überwinden. Der Ausschuß sprach auch sein Einverständnis damit aus, daß die Parteileitung und die demokratische Fraktion die Uebcrgriffe gewerkschaftlicher Verbände auf das Gebiet der Reichsregierung unb Gesetzgebung zurückgewie en hat. Dem „Bert. Lokal-Anz." zufolge tagte im Abgeordnetenhaus gestern der Zentralverband ber Teuts chen Bol kspar ter. Abg. Strese- m a n ii erstattete Bericht und erklärte, ber Reichs- tag bedürfe einer Ergänzung in einer Kammer der Arbeit, welche die politisch.' Parlaments- lierrschaft begrenze. Tie Deutiche Bolksparter bekenne sich zur orgam'schen Weiterentwicklung und ' ekämpfe energisch die S t r e i k h e tz e, die dem Bolte die Arbeft vergällen wolle. Die auswärtige Politik müßte von sachverständigen Persönlich. Kreis Friedberg. ^lAuüder Wetterau^l9. April. Einen ckick von ganz eigenartiger Schönheit bietet in en Tagen der sogenannte KirschenLer g, 'ich in einer Länge von reichlich einer Stunde c den Dörfern Ockstadt und Ober^Rosbach am ’ltgaiime hin zieht und mit ungezählten Kirsck> unten bepflanzt ist. Wohl noch selten ltztt man he Blute von dieser Ueppigkeit beobachtet inte . die Ernte nur einigermaßen entspreckLnd nt, Ii ßmn man mit einem guten Sfirschenjahre rech- -rt Allerdings sind die Gefühle der vielen Be- Ifcfeter der umliegenden Städtchen, die diese Ge- > «ant' zum Ziele ihres Spazierganges machen und •fcj an dem schönen Anblicke erfreuen, zum Telle ibh reckt gemischter Art. Deim was nützt uns ‘V schönste und reichste Kirschenemte, wenn es K gebt, wie im vergangenen Jahre, daß alles habe — und damit begann sie, aufs GeratewM unbestimmte Symptome einer umwöglichm Krankheit herzuzähfen. Treu den Instinkten meines Berufes hörte ich ihren Bericht an. Am Schluffe versichert: ich, daß ihr Unwohlsein bedeutungslos sei, zog Fedw und Notizblock aus der Tasche, schrieb ein Rezcht nieder und übergab es ihr. Ich danke Ihnen bestens, sagte ft: und fegte es auf den Tisch neben sich. Und nun, Derr Doktor, fuhr sie fort, will ich mich gleich dem Daupt- beweggrund meines heutig m Besuches bei 'Ihnen zu wenden. Ich habe zufällig — rtne, tut nichts zur Sache: es geschah durch einen reinen Zufall — erfahren, daß sich unter Ihren Pattent.m aus ber letzten Zeit eine Dame befindet, für die ich mich sehr lebhaft interessiere und die ich gerne fermen lernen möchte. Sie nennt sich Frangipani. Ist das richtig. (Fortsetzung folgt.) fizit der Post Verwaltung wirb für 1919 auf ****-«• ——--------— —* li,o Mllliarden, für 1920 auf 2,/3 MiNrarden g. 1 standes ber Teutecken Demokratischen Par- schätzt. Tie Ursache liege in ber Steigerung der tei, Staatsminister a. D. Dr. Friedberg, Materialpreife und Personalausgaben. Das Porto hat dos Amt niedergelegt und scheidet damit ^u~ für Postkarten soll auf 30 Pf. erhöbt werden, gleich aus bem Borstand aus. Gesundheitsrückirch- für ernfad>e Briefe auf 40, für Briefe bis 250 Gr. ten waren die Veranlassung zu bieiem Rücktritt. l NM an l>. (dietz. ilv wird in Pension otnw.- men. Llebi'gltr. 5^ eil gittriiiififfN acg. rocistrju 4413B gbirntft. Ähmt WlikMm enilauien.auidvd^! Sieterbnnner »wj letirkh Zeil, Hallte freit Ziehen. ! werden. Landkreis Gießen. l). Ruttershausen, 15. ?lpril. lal zu sehen. Ich entschuldigte mich: Draußen wattet mein Itod^en, sagte ich. Ick mufe nämlich zu eurer ’.atcntin, die meinem Dien r sagte, sie wohne n yormoiä Mansions. Da ich sie im Adreßbuch tidgt ftnden konnte, dachte ich, du könntest mir orcl- wohnst. gefunden. AbMe- Vereine i V.D.H. Ver*amm,Dn,t ML NIIIsWWIUM^' Abgabe ausländischer Wrrtpapfere an das Reich. Wie wir non zuständiger Seite hören, ist das Reicksfinanzministerium, Stelle für ausländische Wertpapiere, gegenwärtig mit der Vorbereitung der zweiten MscklagszaUung für die an das Reich au Grund der Bekanntmachung toom 26. März 1919 nebst Nachträ^n abgelieferlen, ausländischen festverzinslichen Wertpapiere, soweit sie bisher weiter veräußert, beschäftigt sind. Die Durchführung der zweiten Abschlagszahlung bringt es mit sich, daß künftig keinerlei Ablieferungen an das Reick, ntehr erfolgen können. Um jedoch den- fenigen Eigentümern, welche bisher aus Unachtsamkeit ober aus sonstigen Gründen die Ablieferung unter taffen "haben, Gelegenheit zu geben, das Ver säumte nachzuholen, können noch bis zum 15. April ds. Is. Stücke bei inländischen Bauten ober Bankiers ab geliefert werden, die aber bis zum 20. April ds. Is. bei den zuständigen Zentral jammelstellen eingegangen fein müssen. Tie beteiligten Eigentümer werden gut tun, von dieser Gelegenheit Gebrauch zu machen. Irgendwelche Rechtsnachtelle feilen ihnen aus der jetzigen Wlieferung nicht ent stehen, obwohl die ursprüngliche Llblieferungsfrist längst verstrichen ist. Dagegen haben sie später die in der Bekanntmachung vom 26. März 1919 vorgesehenen Strafen und sonstigen RechtSnachtelle zu gewärtigen, abgesehen davon, daß auf absehbare Zeit keine Möglichkeit bestehen wird, die Wertpapiere zu veräußern ober sonst zu verwerten. 21ms 5taxt unL Land. Gießen, den 20. April 1920. Tie Auswertung der nassauischen Seenplatte. 3n ber rheinischen Presse wirb augenblicklich i Gedanke erörtert, ben Anllsg richtsrat Schäfer | jcknalig in ber „Rheiniscl,-Westfllischeu Zeitung" piif mackste. Ta seine Reichwelle sick nicht aus | nm lokalen Bezirk b?grenzt, wollen wir von ilym | regifiritrenber Weife kurz döouz nehmen. Schäfer schlägt allen Ernstes vor, burch Aus- fc namg der Wasiermasse und des Gefälles der | pfauischen Seenplatte auf dem Westerwalde zwi- ,ni X)ad;cnburg und Wied-Seilers eine ausehiv d< elektrische Betriebskraft zu schaffen, die nach । her Auffassung vor allem der rheinisch-west liscken Industrie zugute kimmen soll. Er will £ Wasser der Seenplatte, die in den jetzt getrennt egenden lünf Weihern zusammen eine Fläch, oon l> tzektar einnimmt, in einem Sammelbecken itätigen, es durch einen bis tief unter das Rhein- te geführten alten Schacht des stillgelegten Eisen- srgwerkes „Eisenlaule" führen, um es bis auf priflc Meter über dem Rhein spiegel fallen zu lassen dort die Turbinen eines Elekttizitätswerkes 'jurtit zu treiben. Tas abfließenbe Wasser könnte einen etwa 12 Kilometer langen Stellen mit nötigen Gefall in das ?lubachdal und weiter den Rhetti geleitet werden. Sckäfer temmt zu nachstehenden Fvlg-rungen: 1. Ausnutzung des Sckacklles inte Stellens zum ixitetalc zur Herstellung einer geradlinigen Ber- hrsstraße aus dem Nenwieder Becken nach ktdorn, Marburg, Kassel oder G i eßen, itburg, Kassel. 2. Bessererschließung ber Braun- Sltn des Westerwaldes, da, wenn einmal Querstollen vom Auchbach ale zum Schacht der fenfaule" gebaut würde, und Arbeiter und Ma- laen auf ber Baustelle .zusammengebracht wären, eine nnverzei"hlicke Unterlassung sein würbe, der Stollen nicht 10 bis 13 Kilometer weiter t würde, und zwar bis an das Bvauntehlen- rtmtmen des Westerwaldes. Ja, Schäfer folgert weiter, daß es von ber -dehnung und Lage des Kohlenvorkommens abwurde, ob der Stellen noch bis zum mitt-' Lahmale ferttuführen wäre. Eine durch den [len gelegte Bahn würde in Gießen Anschluß an die Strecken Gießen — Kassel und rßenFulda finden. Die roeit die Technik dem Gedanten zu folgen hmag, und ob die aulMwendenden Kosten, die lleidings von Schäfer.als verkältnismäßig gering Zeichnet, >edvch nicht ziffernmäßig angegeben,roer «kn, im Einklang mit dem zu erzielenden Resultat s chm, läßt sich an Hand der knappen Angaben liefet beurteilen. Treffen aber die Voraussetzungen r Wirtschaftlichkeit zu, so ist nicht einzusehen, >>halb der Gedanke nicht in die Tat umgesetzt fernen sollte R. ** Post ver kehr mit Ostpreußen Wie Vv- erst b.fjnnt wi'.d. beabsichtigt die polnisch: 1-lpattung von der Nackft vom 16. zum 17. b. ! t8. an auf etwa 10 läge, angeblich wegen ber kempelung von Banknoten, den Ellen bahn •. Mn zu sperren. Während der Dauer der :;enc soll ber Durchgangsvellfehr mit Ostpreußen :r Personen über die Nebenstrecke Könitz—Ezersk i % Beitetet MWWe 801 1920 Die unterzeichneten Firmen haben LöVSMsLWUmMUMe mit April/Oktober ginstermin übernommen und bringen dieselben zum Kurse von 94,75% zuzüglich Schlutznotensternpel freihändig und freibleibend zum Verkauf. Die Tilgung der Anleihe erfolgt ab 1. April 1930 mit jährlich 17»% zuzüglich ersparter Zinsen. Die Einführung an der Frankfurter Börse wird beantragt. Weitere Obligationsanleihen besitzt die Stadt Wetzlar nicht. Wetzlar und Gießen, den 20. April 1920. Saul W Wtl M MM, MnWU WI« MM te ZSktzM Mn SmiMM MS 8er«, WU Ue'teoMe (Mont, MleMe a. MWe Vetzw. Wohn- u. Geschäftshaus I Keine Wanze mehr. “H" ' „Nlcciaal". Erfolg verblüff end. — KestLV ertilgung. in Garnisonstadt des BrmkenkovfeS Coblenz gelegen, bestehend ans 18 m langem 3 stückigen Wohnhaus mit Toreiniahrt und Vaben sowie geräumiger Werk- stätte mit ctJÜcm Hos nnb anschlietzenbem Garten ist wegen vorgeschrittenen Aliers beS Besitzers unter günstigen Bebingungen zu verkaufen. In dem Anwesen wurde seit über 40 Jähren eine gutgehende Schlosseret mit Fahrrad- ufro. Handlung betrieben und eignet sich auch für jeden anderen Geschäftsbetrieb. Schriftliche Angebote unter 4232 an den Gieneuer Anzeiger erbeten. viiiinfiMiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiisiiisiiiniiiniiiiniuiuininiiiHEunfiniiii Ilf“ Beste Zeit zur Brutvernichtung* Kinderleicht anzu wend., altbew. Doppelpack M. 4.— Verkauf bei: 13989s! Drog. Otto Winterhoff, Kreozplats -9/10. Bitte ausdrücklich nur Nicodaal zu verlangen. WWll-SMW in Oberhessen, 150 Meter von der Bahn entfernt, zu verknusen. Schriftliche Angebote unter 4417 an den Gießener Anzeiger erdeten. Ankauf von Pferden Kaufe sofort zu höchsten Preisen alle Arten Pferde, die durch Lahmheit, Verletzungen ufro. zur Arbeitsleistung unbrauchbar geworden, aber noch innerlich gesund sind. Telegr. ob. teleob. Anzeige erb. [4376ss Al« MWew, Obetarfel fl. Imntns. lei. 16. "fStFüwaöF Gardinen-Abteilung Halb-Stores von M. 120.°° Lang-Stores von M. 200.”° Garnituren . von M. 295.°° Nur der Fachmann kann vollwertiges leisten. Wer daher eine wirklich gute Ausbildung für den kaufm. Beruf erstrebt, wende sich au die „Hansa“n^:r,':Schu!es^„nra Inhaber I l/emTaimonnDiplom-Kaufmann und u.Leiter:*',*'^"^':'Diplom - Handelslehrer. Einzige Schule am Platze, deren Inhaber zugleich SchKlleller, Lehrer und Fachmann Ist. Tages- und Abendkurse, in allen kaufmänn. Fächern und Sprachen. Privatunterricht. Akademische Kurse. 06999 Halbj.- u. Jahresklassen mit Verkäuferinnenabteil. Aufnahme für das neue Schuljahr Ms 30. April. Auskunft u. Anmeld. tägl. von 9—1 u. V-4—7 Uhr Seltersweg 73, ebener Erde. 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Juli 1920 endigt die Verzinsung der gekündigten Pfandbriefe. Die Einlösung erfolgt zum Nennwert zuzüglich 4Vs % Zinsen vom 1. April bzw. 1. Juli d. J. bis zum 20. Juli er. an unserer Kasse in Berlin W 8. Taubenstraße 22. Autrlgo auf Konvertierung werden bis auf weiteres, längstens jedoch bis zum 1. Juni 1820, von uns sowie von hllen Banken pnd Bankiers angenommen. Berlin, den 15. April 1920. ... (43700 BerlinerHypothekenbank Aktiengesellschaft. Schulzenberg. B. Wulfi. Minen 4195c — für Wohn- u. Schlafzimmer und Küche, abgepaßt und am Stück; weiß, creme und farbig zu mäßigen Preisen. vauxil in groben Mengen von Selbstverbraucher zu kaufez gesucht. Angebote erbeten unter C. M. 233 an Rudolf Rosse, Frankfurt a. HL 4374ss Neu ei »getroffen: 43Olc Farbige Kaffeedecken vom Stück Kongreßstoff (affeedecken I FRITZ NOWACK -—— IrotocheB aOer in SJÄStÄ wert «le Brühl sehe Üuiv.-Drrekarsi. R. Lobs. Biel* Sehördliche Anzeigen. Bekanntmachung. Wir 'tveisen erneut aus die gesetzlichen Bcstim- nuntgen über die Notwendigkeit der Erwerbsund Veräußerungserlaubnis- und Be- förderungs scheine hin und geben die wichtigsten geltenden Bestimmungen hierüber noch einmal bekannt. I. Die Erwerbs- und Veräußerungs- erlaub n is scheine sind für jeden Erwerb und für jede Veränderung von Rindvieh einschließlich Kälbern, sowie Schweinen über 25 kg und Schafen erforderlich. dluch jeder Händler bedarf einer Erwerbsund Bcräutzerungscrlaubnis ssiehe imten III. 2). II. Für jede Beförderung von Schlacht-, Nutz- und Zuchtvieh (Rindvieh einscUießlich Kälbern, sowie Schweinen und Schafen jeden Alters) bedarf es eines Besörderungsscheines. Nur für Schweine unter 25 kg ist ein Beförderungsschein dann nicht erforderlich, wenn die Veräußerung durch einen zum Ferkelhandel zugelassenen Händler erfolgt. III. Für das Verfahren güt folgendes: 1. Die Erlaubnis- und Beförderungsscheine sind zu beantragen: a) für Nutz- und Zuchtvieh beim Ober- Hess. Viehhandelsverband, b) für Schlachtvieh, das an unfere Sam- ' melstelle abgeliefert w.rden soll, bei der Bürgermeisterei des .'Heimatortes des Tieres. Zur Verladung mit der Bahn beborf es außerdem eines mit dem StempÄ des Ober- Hess. Viehhandelsverbandes versehenen Frachtbriefes, der für "Nutz- und Zuchtvieh mit dem Be- forderungsschein bei dem Oberhess. Vi.chhande-ls- verband zu beantragen ist, und für Schlachtvieh Kon unserem^ Vertrauensmann angesvrdrrt werden ftnnt. , Wir uiachen ausdrücklich darauf aufmerksam, daß die Beförderungsscheme der Bürgermeistereien nur für an imfere Sammelstellen abzulieferndes Schlachtvieh ausgestellt werden dürfen, daß sich also strafbar nrächt, wer Nutz-^und Zuchtvieh mit einem solchen Schein erwirbt oder veräußert. 2. Will ein Händler ein von ihm erworbenes Tier weiterveräußern, oder muß er ein ,Tter, das der, Käufer sich abzunehinen weigert, zurücknehmen, so bedarf er eines neuen Erlaubnis- icheines. Dieser ist beim Oberhessisch«: Dieh- Handelsverband unter Rückgabe des alten Er- laubnissciiernes zu beantragen. Umschreibungen alter Scheine werden nicht mehr vorgenommen. 8. Auf dem Schein muß die An- und Ab- mÄdung beim Kataster durch Unterschrift des Kat aste r führ ers bescheinigt und bte erfolgte Wlreferuna durch eigenhändige Unterschrift des Empfängers bestätigt sein, andernfalls w:rd der schein als unerledigt zurückgegeben. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, daß neue Scheine vor Eingang der alten nicht ausgestellt werden. 4. Wenn ein Tier die rhm bei der Besichtigung arrgelegte Ohrmarke verloren haben teilte, so ist dies unverzüglich dem Vertrauensmann des Oberhess. Viehhandelsverbandes zu melden, Der eine neue Ohrmarke anlegen und deren Nummer auf dem Schein eintcagen läßt. IV. An Gebühren werden erhoben 1. bei erstmaliger Ausstellung eines Scheftces, wenn er über e i n Tier lautet, 6 Mk., wenn er über zwei und mehr Tiere aus einem Stalle lautet, 11 Mk., 2. bei Ausstellung eines neuen Erlaubnisscheines, roant eine neue Besichtigung nicht erforderlich ist, 1 Mk., andernfalls roic unter 1. 6 Mk. bzw. 11 Mk. 43716 Gderhessischer viehhandekoerband. Der Vorsitzende: Prof. Rosenberg. Nutzholz-Versteigerungen. Donnerstag und Freitag den 29. uitb 30. April 1920 werden auö den Freiherrlich Riedeselschen Revieren E i s e n b a ch, Sassen und Ziegen berg versteigert: Stämme: Eiche: 1. Kl. -= 21,16 Fm., 2. Kl. = 46,84 Fm., 3. Kl. -- 56,28 Fm., 4. Kl. --- 211,57 Fm.. 5. Kl. --- 72,61 Fm. Buche: 1. Kl. - 1,06 Fm., 2. Kl. ---- 7,47 Fm., 3. Kl. = 28,27 Fm., 4. Kl. -- 31,75 Fm., 5. Kl. -- 1,06 Fm. Hainbuche: 4. Kl. --- 2,33 Fm., 5. Kl. = 2,92 Mm., 6. Kl. -- 0,19 Fm. Esche: 3. Kl. = 2,47 Fm., 4. Kl. -- 1,06 Fm., 5. Kl. = 1,14 Fm., 6. Kl. = 0,88 Fm. Bergahvrn: 2. Kl. =-- 4,29 Fm., 3. Kl. = 2,72 Fm., 4. Kl. = 3,98 Fm., 5. Kl. - 3,34 Fm., 6. Kl. --- 1,22 Fm. Spitzahorn: 5. Kl. --- 0,63 Fm., 6. N. = 0,61 Fm. Linde: 3. Kl. = 3,89 Fm., 4. Kl. - 7,22 Fm., 5. Kl. - 6,34 Fm., 6. Kl. --- 2,21 Fm. Rüster: 5. Kl. - 0,35 Fm. Elsbeere: 4. Kl. - 0,25 Fm. Birke: 4. Kl. --- 2,31 Fm., 5. Kl. 0,27 Fm., 6. Kl. = 4,86 Fm. Fichte: 1. Kl. -- 30,95 Fm., 2. Kl. - 35,54 Fm., 3. Kl. -- 65,14 Fm., 4. Kl. -- 30,69 Fm., öa. Kl. - 20,58 Fm., 5b. .A. = 10,74 Fm. Kiefer: a) Schnittholz: 2. .Kl. - 15,44 Fm., 3. Kl. - 240,47 Fm., 4. Kl. = 50,43 Fm. b) Baubolz: 2. Kl. --- 3,48 Fm., 3. Kl. = 65 Fm. Lärche: 5. Kl. - 22.67 Fm. Vcrbstangen: Fichte: 1. Kl. 1 Stück -- 0,11 Fm., 2. Kl. 86 Stuck - 5,22 Fm., 3. Kl. 72 Stück --- 2,17 Fm., 4. Kl. 35 Stück 1,40 Fm. Nutzrollen: E i che: 23 Rm., Hainbuche: 10 Rm. Nutzprügel: Lärche: 46 Rm., Fichte: 12 Rm. Nuhrels: Fichte: 228 Nm. in Schichthaufen. Das Stammholz ist mit der Rinde vermessen. Das Nadelsdammholz ist entrindet. Aufmaßllsdeu sind durch die Unterzeichnete erhältlich, an Auswärtige zum Preise von 10 Mk. Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wolle man sich an die Freiherrlich Riedeselschen Revierverwaltungen in Eisenbach, Maar und Sickendorf, sämtlich Post Lauterbach. Kesten, wenden. Holzhändler und Auswärtige Barzahlung bei AuShändigimg des Abfuhrscheines. Beginn der Berslesgerung vormittags 8.30 Uhr rm Gasthaus zum Johannesberg in Lauterbach, Hessen. Rerl^nfolge der Versteigerung Revier Eisen- bach, Ziegenberg, Sassen. 4366D Frech. Riedeselscbe Rmtkammer Lauterbach, Hessen Bekanntmachung. In intfer Genossenschaftsregister wurde heute bet dem Spar- und Vorschubverein Daubringen, eingetragenen Genossenschaft mit unbeschränkter tzartpflicht eingetragen: Tie Genoffenschaft hat sich in eine solche mit beschränkter Haftpflicht umgewandelt. Tie Firma lautet jetzt: Spar- und Vorschußverein Daubringen, eingetragene Genossen- sckott mit beschränkter.^aftpsticht. Haftsumme 1000 Äesck-äf-danteil 200 iOdarf. Gießen, den 15 April 1920. 43848 Hessisches AmtS-ericht. Bcliescrlliig 6tr8tntrfllf|tiji!nge!t mit Stenn« jinfftn im Wiitstllftsjahr 1920/21. Laut Beschluß der städt. Deputation für die KioUenversvrgung erfolgt die BreTrnstoffversorglMg der ZentraLl-ei-zungen im neuen Wirtschaftsjahr (am 1. Mai beginnend) wie gewöhnliche Hinlshaltimgen. In Fällen, tn denen Ofenheizung nicht möglich »oder unwirtschaftlich ist, sind schriftliche Anträge bis zum 10. Mai ds. Js. an das unterzeichnete .Amt einzureichen. G i c ß e n, den 19. April 1920. 44308___________________Städt. Brennstofftrmt. Holzsubmission. Auö dem Markwald der Mark Ttais-Münzeu- berg soll im Wege schriftlichen Angebots folgendes Holz verkauft werden: 1 Buchen-Stamm 1. Kl. 2,31 Fm. 1 Kiefern-Stamm 5. Kl. 0,37 Fm. 3 Eichen-Stämme 4. Kl. 1,99 Fm. 21 Eichen-Stämme 5. Kl. 7,56 Fm. 148 Eichen-Stämme 6. Kl. 32,76 Fm. 1 Ficksten-Stamm 5a. Kl. 0,65 Fm. 20 Fichten-StäMine 5b. Kl. 4,62 Fm. 17 Fichten-Derbstangen 1 Fm. 30 Mir. Angebote sind nach Klassen getrennt mit ent* sprechender Aufschrift bis zum 23. April 1920, nachmittags 2 Uhr, bei Markmcister Häuser einzu- reichen, wo alsdann die Eröffnung stattftndet. • Trais-Münzenberg, .den 18. April 1920. 4416V_______________Markmeister Häuser. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Mt. B wurde heute bezüglich der Spar- und Leihieasse, Aknengestllschaft in Watzenbvrn«Steinberg eingetragen: Ter bisherige Direktor IDhann Ebetlgrrd Leicht ist verstorben und an fenier Stelle der Landwirt Karl Kloos von Watzenborn gewähll worden. G i e ß e n, den 15. April 1920. 48838 Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. In unter Handelsregister Mt. A wurde heute bezüglich der Firma Geschwister Aron in Guchen eingetragen: Das Geschäft ist auf Siegftied Stern Ehefrau, Erna geb. Wohlmuth in Gießen übet» gegangen, die es unter der bisherigen Firma weiterfuhrt. 4382B Gießen, den 10. Aprll 1920. _________ Hessisches Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. .34t unter Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma Hermann Salzmaam, ßen. Angegebener Geschäftszweig: Häute- und Fellhandlung. Inhaber ist der Kausmamt lvermann Salzmann in Gießen. Der Mathilde Fochem in Gießerr ist Prokura erteilt, 4381B Gießen, der'. 10. April 1920. ____Hessisches Amtsgericht.__ Bekanntmachung. Betr.: Zahlmarkenumtausch. Wir nehmen Bezug auf unsereBekanntmachung Dom 31. März d. I. und geben hierdurch bekannt, daß die Frist zum Umtausch der Zahl- marten bis zum 1. Mai d. I. verlängert worden ift: bis zu diesem Zeitpuntt können die Marken mit einem Aufgeld von 5 Pf. benutzt werden. Gießen, den 19. April 1920; 44476 Die Direktion der Elektrizitätswerke und Straßenbahn der Stadt Gießen. Holzsubmission. Montag den 26. April 19 20, nachmittags 2 Uhr, loerden nachverzeichnete Holr- fortimente der Gemeinde Langsdorf auf bem Amtszimmer der Bürgermeisterei Langsdorf vergeben: 7 Eichenstämme 3. Klasse, 40—49 Ztm. Durchmesser = 5,40 Festmeter, 58 Eicheirstäinme 4. Klasse, 30—39 Ztm. Durchmesser = 41,87 Festmeter, 77 Eichenstämme 5. Klasse, 25—29 Ztm. Durch- messer — 35,77 Festmeter, 312 EiHenstämme 6. Klasse, unter 25 Ztm. Durchmesser — 59,22 Festmeter, 1 Fichtenstamm 2. Klasse, 42 Ztm. Durchmesser = 0,97 Festmeter, _ 32 Fichtenstämme 3. Klasse, 30—39 Ztm. Durchmesser --- 38,76 Festmeter!,> 121 Fichvenstämme 4. Klasse, 25—29 Ztm. Durchmesser — 103,33 Fest meter, 377 Fickrtenstämme 5a. Klasse, 20—24 Ztm.Durchmesser *= 210,99 Festmeter, 993 Fichtenstämme 6b. Klasse, unt. 20 Ztm. Durchmesser = 251,24 Festmeter, 2 Lärchenstämme 4. Klasse, 25—29 Ztm. Durchmesser = 1,65 Festmeter, 4 Lärchenstämme 5. Klasse'» unter 20 Ztm. Dünn' messer — 0,66 Festuteter, _ , 6 Kiefernstämme 4. Klasse, 25—29 Ztm. Durchmesser --- 3,84 Festmeter, _ 83 Kiefernstämme 5. Klasse, unter 24 Ztm. Durchmesser --- 9,14 Festmeter, 1 Buck>enstamm 2. Klasse, 50—59 Ztm. Durchmesser --- 0,59 Festmeter, , 18 DuckMstämme 3. Klasse, 40—49 Ztm. Wy Messer 14,57 Festmeter, 46 Duchenstämme 1. Klaffe, 30—39 Ztm. Durch Messer 22,19 Festmeter. 10 Buchenstämme 5. Klasse, 25—29 Ztm. Durchmesser 3,16 Fesvneter, 1 Birtenstamm 5. Klasse, 25—29 Ztm. Dtrrck< messer — 0,63 Festmeter, _ 6 Hainbnchenstämme 5. Klaffe, 25—29 Ztm. Durch nveffer -= 1,21 Festmeter, 8 Lainbuchenstämme 6. Masse, unter 25 Ztm Durchmesser — 1,10 Festmeter, 636 Fichten - T erbstangen 47,71 Festmeter, 87 Eic^n-Derbstangeu --- 1,44 Festmeter, 1 Lärchen-Derbstange — 0,07 Festmeter 19 Rm. Eichen-Rutzknüppel ä 2 Meter Lange - 12,36 Festmeter. Die Bieter erverrnen durcl, Einreichung von Geboten die Berkaufsbedmaungen als rechtsve^ kindlich an und sind 14 Tage an ihre G>dx)tc gebunden. , t a . Die Echote gelten für nicht entrntbeted inw mit der Rinde gemeffenes Holz. Angebote smd nach Sortimenten und Klaffen getrennt pro Festmeter bis zum Montag den 26. April 19 2 0, nachmittags 2 Uhr, auf bet Bürgermeisterei Langsdorf einzuueichen, woseibfi dann die Eröffpung dersÄben «dl gleicher Zen §(uf Verlangen tarnt das tzvlz durch Forst- Wart Pauli dahier vvrgezeigt werden. Langsdorf, den 19. April 1920. Bürgermeisterei Langsdorf. _________Bende r,__ 442h " Bekanntmachung. In unser 5)cMdelSvegister, Abteilung A, »irrt* heute hinsichtlich bet Firma Abraham Oppenheun-r in Hungen eingetragen: Die Firma ist erloschen. H u n g e n, den 9. April 1920. 4369b Hessisches AmtSgerick/t. OWACK ^>tverbrauch«ru,ki,. n unter C. ü. zz, kvrt a. H. ü »troffen: «d ffeedecken itück \W = für = Hl Kaffeedecke Kuche-Ntpaßt^ am Stück7 U"d farS;' U maß|gm Preisen di!; ltz •ja tittUe w 6 aüe <» **■ W 8. Trrtz 1920. *h*i -Uschaft. _____llllfl. tat a Mir Nfttoüe *6tHtui itl'rtii tjrt» hMkmlibmiida JUUUU-UÖ mijjion. A-ril 1920. 8t# gi nüchvcrzcichnen > Langädo^ 2mK- ifie, 40-49 Ztw. liie, 30-39 3ta.® ””$-29 86». i® [ffcunterSäM^i 5*2 86«.** #, 30-39 8** ^S-29 8te.» 8ki0-AS-* Sm*«»* *unN®>* flf>***1 ^59*6 - ^*9's; ■«r 7o.o-.sK --- uMl a' p ft f bisLsM'U 'S ;S*> LKii», AK--S ii Amtsverlmdigungrblatl für die Provinzialdirektion Oberheffen und für dar Kreisamt Gießen. Erscheint nach Bedarf: Montag. Dienstag. Donnerstag und Freitag. Nur durch die Post $u beziehen gegen MK. 2.50 vierteljährlich. Nr. 53_______________________________2<> April________________________ 19*40 Inhalts Ucbersicht: Schutzpockenimpfung. - Privatunterricht. - Ausstellung von Pässen. - Das aus Selbstvcrsorgerölmühlen stammende lieber, schuhöl. - Verordnung, den Radfahrverkehr betr. - Einsendung der Kreisabdeckereiverzeichnisse. - Feldbereinigung Geilshausen Betr.: Schutzpockenimpfung im Fahr 1920. An die Bürgermeistereien Oer Landgemeinden des Kreises. In den letzten Tagen sind Il-nen die Impflisten zugegangm. 5te wollen die Eintragung der zur Erstimpfnitg vvrMstcllenden Llindec in die hierfür bestimmte Liste vornehmen und in die Liste der Wtederimpflinge die in Betracht kommenden Schulkinder durch den Säulvorstand eintragen lassen: die etwa im Laufe des verflossenen Ial/res zugezogencn Impspflickstigen sind unter der lieber» schritt: C. Zugezogen, aufzusühren. Wir enipfchlen Ihnen, die von Ihnen bzw. dem Schulvorstand unterzeichneten Impflisten bis zum 25. l. Mts. an das Kreis- g e s u n d h e i t s a ni t zurückzusenden. (Ziesten, den 17. April 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Welcher. Betr.: Privatunterricht. An die Schulvorstande des Kreises. Nach Verfügung des Landesamts für das Bildungswesen, Wieilung für Schulangelegenh.-iten, ist die Anerlennung von Priralunlerricht als Ersatz des öffentliären Unterrichts nur zulässig, wenn höchstens 5 Kinder von nicht mehr als 3 Ellernpaaren gleichzeitig mitunterrichtet werden. Tie Zahl derIvöchent- lichen Unterrichtsstunden must für solche Kinder int 1. Schuljahr mindestens 9, im 2. = 12, und im 3. = 15 betragen. Anträge auf Genehmigung von Privatunterricht sind unter vorstel-enden Gesichtspunkten zu prüfen und zu eiüscl^cidcu. Auch ist im Genehmigungsfalle darüber zu wachen, dast die aaferlegten Bedingungen hinsichtlich der Zahl der Kinder und der wöchentliclien Unterrichtsstunden eingehalten werden. 01 test en, den 16. April 1920. Kreisschulkommission Gießen. I. V.: Demmerde. Bekanntmachung. Betr.: Tie Ausstellung von Pässen. Wir sind veranlaßt, die Bevölkerung der Landgemeinden des Kreises auf folgendes hinzuweisen: Tic Ausstellung von Pässen erfolgt für diejenigen Personen, welche in den Landgemeinden des Kreises wohnen, im Regicrungs- gebäude dahier, Zimmer 9, werktags vormittags in der Zeit zwischen 9 b i s 12 Uhr. Tie Antragsteller müssen persön- lid" erscheinen zum Vollzug der in den Passest erforderlichen Unterschriften. Mitzubringen ist der von der Bürgermeisterei des Wohnorts auf vorgeschriebenem Formular ordnungsmäßig ausgefertigte Paßbericht mrd ein nicht aufgezogenes Lichtbild «Brustbild im Visitsormat, Aufnahme olpre Sjut). Gießen, den 16. April 1.920. Kreisamt Gießen. I. V.: H c m m e r d e. B etr.: Wie oben. An die Büraermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir empfehlen, die bei Ihnen vorsprechenden Antragsteller gemäß vorstehender Bekanntmachung zu bescheiden und dieselben darauf lstnzuweisen, daß sie auf Ausstellung der Pässe nur rechnen können, tvenn sie die erforderlichen Unterlagen mitbringen. Gießen den 16 April 1920. »reisamt Gießen I V.: H e m m e r d e. Bekanntmachung. Betr.: Tas aus Selbstversorgerölmül-len stammende Ueberschußöl. Von dem Reichswirtschastsminister ist der Preis für das aus Selbstversorgerölmühlen stammende Ueberschußöl von 2 — Mark a n 1 5,- M a r t für 1 Kg. erhöht worden. Ter Reichsausschuß für Cele und Fette in Berlin ist bereit, diesen Preis zu zahlen. Wir bringen Vorstel-endes zur Kenntnis der Oelmühienbesitzer. Gießen, den 14. April 1920. _________Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Sieger t. Nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öKent- lichen Kenntnis. G i e st c n, den 15. April 1920. Polizeiamt Gießen. Lauteschlager. Bekanntmachung betreffend Verordnung, den Radfahrverkehr. Tas Hess. Ministerium des Innern fat angeordnet, daß die neuen Radfahrkurten mit Personalbeschreibung nur in den Fällen zu benutzen sind, in denen es sich um erstmalige Ncuausstellung von Radfahrkarten handelt. Ein Umtausch der alten gegen neue Radfahrkarten oder der Nachtrag der Personalbeschreibung in jene ist nicht erforderlich. Gießen, den 7. dlpril 1920. Kreisamt Gießen. Dr. Using er. Bekanntmachung. Betr.: Einsendung der Kveisabdeckereiverzeichnisse. Tie Eigentümer gefallenen oder getöteten Vietzes haben bei Meidung der in Artikel 299 ff. Pol.-Straf-Ges. angedrohten Strafe ol)iie jeden Verzug nach dem Verenden oder nach vollzogener Tötung oder Ausschlachtung bei der P o l i z c i be hö r d e deS Ortes, innerhalb dessen Gemarkung sich der Kadaver bzw. die zu beseiligenoen Teile eines solchen befinden, entsprechende Anzeige zu machen. Gießen, den 15. April 1920. Polizeiamt Gießen. Lau tc schlüger. Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung Geilshausen; hier: das topographische Güterverzeichnis. In der Zeit vom 29. April bis einschließlich 12. Mai 1920 liegt werktags auf der Bürgermeisterei Geilshausen das topographische Güterverzeichnis der Gemarkung Geils- 'hausen sowie derjenigen der infolge Grenzregulierung mit den Nachbargemarkungen Allertshausen, Lumda, Beltershain und Reinhardshain zugezogenen Grundstücke nebst den alphabetischen Namensverzeichnissen zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen sind bei Meidung des LlusschlusseS wälirend der Ofsenlegungssrist bei der Bürgermeisterei Geilshausen schriftlich und mit Gründen versehen, einzureichen. Friedberg, den 9. April 1920. Ter Hessische Feldbereinigungskommissär. Tr. Jann, Regierungsrat. Druck der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lauge, Gießen. bubtenb in den Vordergrund gestellt werden. Amsterdam, 20. April. (WTB.) Die „Times" meldet ans San Remo: Die ersten Besprechungen der Ministerpräsidenten am -Sonntag abend, die sich auf den Versailler Vertrag bezogen, ergaben drei verschiedene Auffassungen. Die Franzosen wollen den Vertrag voll und ganz awvenden, die Italiener sind für eine weitgehende Abänderung und Llovd George will die Ausführung des Vertrages jcweils der gegebenen Lage anvas en. Laut „Times" handeln Llovd George und Nitti in vollkommener Lebcreinstimmung. Vie (Entente gegen neue Putschunternehmungen. Berlin, 20. April. (Wolff.) Ange- ichts der jüngst umlaufenden Gerüchte über iic Möglichkeit eines neuen Militärvut - f>ches ermächtigten die ^Regierungen ton Belgien, Frankreich, Großbritannien undJtalien.die gegen jeden antidemokratischen Anschlag sind, ihre Geschäftsträger, dem Minister des Auswär- t'.gcn zu erklären, daß diese Regierungen eine deutsche Regierung, die nicht geneigt fein hfirbe, den Friedensvertrag loyal auszusüh r*n, in keiner Weise dulden könnten. Jede Wiederkehr einer revolutionären Bewegung, köenso wie jeder Wiederausbruch von Unruhen würden nur das Ergebnis haben, die Maßnahmen zur Begünstigung des wirtschaftlichen Biederaufbaus und der Verpflegung Deutsch»- Imds zu verzögern oder sogar unmöglich ju machen, während andererseits die alliierten Regierungen versprechen, derartige Maßnahmen in Erwägung zu ziehen. London, 21. April. (WTB?- Hute r- baus. Kennworchy wies auf das Unbehagen fein, das üi Frankreich infolge dec auf dem i Kontinent verbreiteten Meldung herrsche,wo-! mach gewisse englische Vertreter in Deutsch- | Per Relcyrynanzmtnlster üver den neuen (Etat. Berlin, 20. April. (WTB.) Im Haupt- ausschuß der Nationalversammlung wies Ncichsfinanzminister Wirth drvau; hm, Voß der Etat für 1920 ein reiner Uebenzangsetal sei, dessen zahlenmäßige Veranschlagungen rvn der (Gestaltung unserer zukünftigen poli.i'chen undwirt- schaftlickum Berhältnis'e abhängig seien. Der neue Etat weist im orbentlidicn und austerordentlichm Etat eine Gesamiausgal-e von rund 40 Arilliarden auf, wozu noch der Feil'.etrag aus ter ReickS- post und Eisenbahn von 12,9 Milliarden Ms. hinzutritt. Im Drbutarium stehen an laufenden Eirr- nahmen von 25 Milliarden fortdauernd: und einmalige Ausgaben von 27,95 Milliarden gegenüber, so daß ein Defizit van 2,95 Milliarden verbleibt. Aus direkten St.narn und ^ier.c.rsabzaben steht ein Betrag oon 13,8 Milliarden für 1920 zu erwarten. Hiervon bringen die einmalrgen Kriegs- steuern noch cltti 3 Milliard.n Weiterhin mtb Zölle, Verbrauchssteuern ui d Monopaieinnahrncn mit 9,1 MUliarden veranschlagt. Von dieser Summe nehmen die Zölle 2,5, bi? Kohienneuer 4,5 Mllliardco in j?lnfpruch. Von den weiteren (Snmabmcn sind :nxf» die Tabaksteuer urrd Ausruhrabgaben mit fc einer Mllliard? tervorzuheben. Tie Ausgaben des Reiches sind in fortdauernde Ausgaben in Höh: von 23,8 Milliarden und eine einmalige ordentlich: Ausgabe von 4,1 Milliarden geschieden. Nur rein zifjermäßig seien hnvorgehobm u. a. die schweren Posten der Rrichs- tchuld. Ihre Verzinsung ist mit 12,4 Milli arcen in Ansatz gebracht. An zweiter Stelle Heben Pensionen u. a. mit 3,2 Milliarden. Für Heer und Marine find 1,9 Milliarven eingestellt. Die all- ,.n:einen Berwaltungi-ausgaben find mit 6,4 Milliarden veranschlagt. Ta.zu treten noch crrkmalige Ausgaben tm Rahmen des Ordinariums, so zur Verbilligung der Lebensrnittel drei Milliarden. Tie Ausgaben des au'orardentkichenHaushalts beziffern sich auf 11,6 Milliarden, dazu sind aus dem Rechnung-nahr 1919 noch etwa 10 Mil'iarden verfügbar, bür Ausführung des Frie^ densvertragcs sind 5 Milliarcen ausge-. sehe wurden, wie der Vorsitzende Haußmann feststellte, in allen wesentlichen Punkten einstimmig angenommen. Ter Gesetzentwurf über den Volksentscheid und die Vorlage über den Staatsgerichtshof sollen nach übereinstimmender Auffassung des Ausschusses dem neuen Reichstag zur Erledigung Vorbehalten bleiben. Die zweite Lesung der Wahb- vorlage und des Gesetzes über die Wahl oes Reichspräsidenten findet in der Nationalversammlung am Donnerstag statt. Die Abstimmung in Lst- und Westpreußen. Berlin, 21. April. Nach einer Meldung des Berl. Tageblatts aus Danzig soll die Abstimmung in Ost- und Weftpreußen am 27. Juni statlfinden. Vom Räuberhauptmann Hölz. Berlin, 21. April. Wie dem „Berl. Tageblatt" aus Dresden gemeldet wiro, hat Hölz bei seiner Verhaftung einen, Depotr- fchein zu vernichten versucht, der auf 245 000 Mark lautete. Ferner hatte Hölz für V-M \ V lion Mark Brillanten in den Kleider n eingenäht bei sich. 2111$ Liessen. Aus dem Gesetzgebungsausschuh der Kammer. rm. Darmstadt, 20. April. Dar Gesetzgebungsausschuß der Hessischen Volkskammer tagte heute unter dem Vorsitz des 2lbg. Schröder, um zunächst die Regierungsvorlage betr. eine Notverordnung über die Vollstreckung von Beschlagnahmen zur Linderung der W o h n u n g s- not ju beraten. Danach werden die von den hessischen Gemeinden frort der ihnen durch das Reich erteilten Ermächtigung erlassenen Verfügungen, durch die Wohnungen imd andere zu Wohnun.zS- zwecken Räume ;ur Linderung beschlagne, bmc meiDen, zu vollstreckbaren Schuldtiteln. Hierzu wurde ent Antrag des Abg. Knoll beraten, der verlangt, daß bei Verfügungen über Zwangs- Mittwoch, 2*. April 1920 ei: Lchulstrahe 7. Annahme von Anzeigen für die lagesnummcr dis zum RachmiNag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis für l mm höhe für Anzeigen v. 34mm ‘Breite urti.di 35 Pf., aus wärt» 45 *Pf.; für Reklame» Anzeigen von 70 mm Breite 150 Ps Bei Platz- Vorschrift 20 ’ , Ausschlag. 5>auptschrist'.«Uer: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aua. Gostz; für de» übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz: für den Anzelgenteil: f>. Beck, sämtlich in Dießen tmictimgeii eine ReknrSin st anj n'ctzai'eu rde. Dte Vortage findet Annahim ub-t ben itrag Klwst soll in der nächsten Beratung ab stimmt werden - Dann wird di? RegierungS- klage betr. das R e i ck s v i c h se u ch c n g e s e n ne tpejentiidv’ Aussprache angenommen, und en so findet die Ne,ncruirgSvor!agc betr. daS cnbarmcrictocpd Annahme, nadi der di? mdarmerie ausschließlich dem Ministerium des rr.ern unterstellt ist. wahrend die Verwaltung rd) die Landesgendarmcrnöireklion geleitet wird, ic Angehörigen des GendarmerielorpS sind aatsl^amte und nicht mehr wie bisher dem ilitargericht unterstellt. deulscye ItationaiDerfammlung. Berun, 20. April. Präsident Fehrenboch eröffnet die Sttzimg i 1 Uhr. Auf Anfratte des "?lbg. Teglerk .beutidu« tt.) Utcgen der Bollmacktzen be> Reia>skommis- cs in Breslau an den Arzt Kubisch nnvb regie* ngsseitig g.-antwortet, daß die Ernennung auf iinib der Verfassung criclgt sei. ES s.'i unter* chc werden, ob der Xonimissar seine Bvllmachwn erschrtttcn babe. Uebrigcno feien seine Voll achten inzwischen erloschen. Auf eine Anfrage oes Ab>z. M u m ni ''bcutid»» tl.) wegen der Hetmkehrer aus Ostsibirien wird perimgsscitig ge»mtwortet, dast die nngetvolm- bnr Sd-wierigkeiten und polinschm Wirre-., in itirien di? Bemühungen der Regierung bisher rchkreuzt haben. In Den nächsten Tagen werde er ein Transrwrt Heimkehrer in Sibirien ver >eu. Keine Kosten seien gcfdvut worden El.va 0 Millionen Mark seien für die Transporte, sgeg-eben worden. Jur genüget dem Sck • Sr.U)ni gesorgt Ein Teil der "E a > gen en müsste ü.-?r oioictt.ttßiand koinm II. Aus eine Anfrage des oon Gra > e 7. ' iti. wegen der Erschießung de« Grasen flam, ut rd regierungsseitig geantwortet, daß bcutfd?rr ts bei der Begegnung t*T Patrouillen übcr’öai.vt cklt geschossen war den sei. Tie Bestrafung'der mzösischen Schuldigen sei durch eine 9totc von r tranzönsck'en Regierung gefordeN,Porten. Tas Sst'ibrliche proto'llollarische Material würde rnzüsischeu Regierung übermittelt Jätöch. Tie ‘-itercu Schnitte hingen von der Haltung der inzönichen Regierung ab. Düls eine Lln präge des Abg. Erkelenz (Dem.) gen der Bvotrersörgung im rhdinisch-westfali- tn Industriegebiet wird regierungsseitig geani* )rtct, daß neuerdings große Mengen Getreide m Gebiet zngefüM werden tbnntcn. Tie Wochen- tion habe wieder die Höhe erreicht, die sie oor n Unruhen Ixitfc. Es folgt die Interpellation betreffend die :eise Eupen nnb Malmedy, gestellt von allctt .aktionen mit Ausnahme der Unabhäilgigen. Abg. M e e r f o l d ^Soz.^ b.gründet d e Inter- llation. Tie Alliierten machen bi • feierlich t>cr» rochene Abstimmung zu ei, er 5-arce, die in un- tzörter Williür in Srene gesetzt wird Tic Bahn i Kreise Monschau wird von Belgien beansprucht, ^dnrch vi s rein t-eut;dr (sjebiei'swi'e verloren heil nirrfc.’u und wodurch zugleich i« Wa.'s.'r- rsorgung des Kr ises Aachen g-'fährdet würde, entn diesen Rechts- und Vertragsbruch der bell'eben Behördm muß die Nativivalver ammlung ib die Regierung ein greisen. Eupen hat nut > wallanückie Einwalmer. Malmed'o ist über zwei rittet deutsch. Auck der größte Teil der Wal- aen will gar nicht belgisch locrten. Wir rufen :5 Gewissen der Menschh:it gegen diese Vergewaltigung aus. Von b.-nt Kreise Monichou, in dem eine einzige wallonisch Familie lebt, ist tm Friedensvertrag überhaupt keine Rl^e. Von d. r Regierung ern orten wir die schärfsten Maßnahmen. ILebhaster Beifall., Reichsminister des Aeußern Dr. Köster: Denn es etwas gibt, das über dte Köpfe der Parteien htnaus den notwr.ndigen Zusammenschluß aller zu fördern geeignet ist, dann ist cs der Blick auf die schweren Kampfe unserer Brüder an b.T Grenze, wie fte uns der FriedenSvcrrrag au:» zwang. Alle diese Bestimmungen fön neu wir vielleicht mu bem . Kopfe, niemals aber mit dnn Herzen anerkennen, schon wil dabet überall tne Frage des Herrens, ob deutsch oder dänisch, ob polnisch oder belgisch übertönt wird von den rtrirt- schäfllicken Rückiichren. In den Krri'cn Eupen und Malmedn ist die Lage äußerst ernst. Die Erregung greift auf die benachbarten E'-ebicte über. Beid' Kreise sind deutsch und wirtschaftlich auf5 Engste mit Deutschland verbunden Eine IrredetUa hat es dort nie gegeben. Auch in Belgien bat man vor dem Dasfenstillstand nicht an eine Annexion der fitere gedacht. Tas deutsche Sprachgebiet erstreckt sich Über die Streife weit nach Belgien htncin. Tw Wallonen Malmedys marschieren in der Treue zu Deutschland an der Spitze. Die Belgier wollen die Kreise Eupen und Malmedy zu einem belgischen Elsaß- Lothringen stempeln. Tie Abstimmung [arm kaum als eine solche bezeichnet werden. Listen liegen nur in den beiden Städten Eupen und Malmedy aur. Den für Teutfchland Stimmenden werden die L-Äensmittelkarten entzogen. Elem-enceau erklärte, die Abstimmung werde unter peinlichsrer Rücksichtnahme auf die Freiheit des- einzelnen erfolgen. Die deutsche Regierung hat scharfen Protest erhoben. Tie Alliterten haben geantivoiKt unter liebergebung unserer Beschwerden, der Völkerbund werde die Abstimmung überwachen. Eine neue deutsche Note vom Dezember blieb ohne Antwort. Eine weitere Note vom 3. April bezeichn«! das belgische Verhalten als Bruch des Friedens-' Vertrages und fordert di- .Kontrolle der belgischen Behörden durch den Völkerbund. Die Regierung hofft, daß dieser Appell nicht ungehört »erballen wird. Weitere Maßnahmen sind in Vorbereitung. Auch von dieser stelle aus lege ich Bertvahrung Behördliche Anzeige Trais-Münzenberg, den 18. April 1920. 4416V Markmeistet Häuser. 48838 leter, 43848 Hessische- Amtsgericht. Gießen, den 15. April 1920. Hessisches Amtsgericht. Bekanutuiachnng. In intfer Genosfenschaftsregister wurde heute bei dem' Spar- und Vorschußvevein Daubringen, eingetragenen Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht eingetragen: Tic Genossenschaft hat sich in eine solche mit beschrmrkter Haftpflicht umge- bxnröett. T:e sftrma lautet jetzt: Spar- und Vor- Hungen, den 9. April 1920. Hessisches MmtSgerickft. Gießen, den 10. April 1920. Hessisck>eS Amtsgericht. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Mt. B wurde heute bezüglich der Spar-- intb Lerhkasse, Aktiengesellschaft in Watzenborw-Steinberg eingetragen: Der bisherige Direktor Johann Eberhard Leicht ist versterben und an seiner Stelle der Landwirt Karl Klovs von Watzenborn gewählt worden. mit April/L übernommen und bringen dieselbe 9 zuzüglich Schlußjnotensternpel frech. Die Tilgung der Anleihe erj zuzüglich ersparter Zinsen. Die Q beantragt. Weitere Dbligationsai Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Geschwister Aron in Gießen eingetragen: Das Geschäft ist auf Siegfried Stern Ehefrau, Erna geb. Wolftmuth in Gießen über- geaangen, die es unter der bisherigen Firma Die Koni Die Bei in Zan Rem> (t» d-r M leickö, begon ,'ereil.; vielsäl! essjert vorniie irm;öiischeu Ailitärpolltll anuptbeteiligi nicht gebilligt Jnloenduiig d iigen Lage an iet gehe und mng des Bei .Mansigeai des Friedensv Mn Deutschlc lende Summ, Frage werde ( Iten Rat befd irgendeinen i zumrten. Es ist l, Hwrge, der d bem Maingav andere Weise: tan beze Mn, daß t M in die '51 BchWnlich jicbung der sfaatimmei anfs neue die allerlei Ack ^ompromigu, auch noch in haben hrir z. Ar Reginall ireters in l^n tonnen. tfi 5er ntungt tnimitbeiren i !ißk vafeu $ O Handelsl 'rnher so Ä haben, c nichts i 7« Ersah I 'Hsische A 1 n die Warf 'teilet. To ste ch gemacht '? derschacher tnien neuen u ^kages haut machen gerade jet *n vor siä ^deutsche $ ■Wen und Umstellen. ' Besetzung S bisher A zuletzt 7 °»s den !9t IN den "uhrend in bi E^chunge ergal jungen. N und gan F^d &otge 'üneils bet S teü" A°» aetto*m iirrrnrc — o,o» tyeicmerer, > , 83 Kiesernftämme 5. Klasse, unter 24 Ztm. Duck messcr --- 9,14 Festmeter, 1 Buckvnstamm 2. Klasse, 50—59 Ztm. Duck Messer 0,59 Festmeter, 18 Buchenstämme 3. Klasse, 40—49Ztm. Amt" Messer 14,57 Festmeter, 46 Duclrenstämme 1. Masse, 30—39 Ztm. Dirck mrsser - 22,19 Festmeter. 10 Buchcnstänune 5. Klasse, 25—29 Ztm. Duck Messer --- 3,16 Festmeter, __ 1 Birtenstamm 5. Klasse, 25—29 Ztm. D-r^ Sonn- . •l’ÄW yS S‘k1 ncht-tuAnzeig postsche«« ^-ntftrt a. In unter Handelsregister, Abteilung A, wuö heute hinsichtlich der Firma Abvochrun Oprenheur-2 in Hungen eingetvagen: Die Firma ist erloscht. 43691b schußveretn Daubringen, eingetragene Genossen- i-fart mit beschränkter Haftpflicht. Haftsumme 1000 Mark. GesclMsmrteil 200 Start. Gießen, den 15. April 1920. W« n wte ?°n S8e' S<8 dnusch- ( bei 3- IN fe. nähme? an, 'SKiur Ms .* Bekanntmachung. Betr.: Zahlmarkenumtausch. Wir nehmen Bezug aus unsereBekanntmachung Vvm 31. März d. I. und geben hierdurch bekannt, daß die Frist zum Umtausch der ^chl- m ar Ten bis »um 1. Mai d. I. verlängert worden ist: bis zu diesem Zeitpunkt können die Marken mit einem Aufgeld von 5 Pf. benutzt werden. Gießen, den 19. April 1920; 44476 Die Direktion der Elektri-itätswerke und Straßenbahn der Stadt Gießen. ovi. — o, unb Ab- mdbung beim Kataster durch Unterschrift des Katasterführers beschönigt und die erfolote Mlreferung durch eigenhändige Unterschrift des Empfängers bestätigt fein, andernfalls wird der Schein als unerledigt zurückgegeten. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, daß neue Scheme vor Eingang der alten nicht ausgestellt werden. 4. Wenn ein Tier die chm bei der Besichtigung angelegte Ohrmarke verloren baben sollte, fo rst dies unverzüglich dem Lertrauensinann de? Oberhess. ViehhandelsverbandeS zu meld«:, der eine neue Ohrmarke anlegen und deren tummer Messer — 0,63 Festmeter, ä 6 Hainbuchenstämme 5. Klasse, 25—29 Zvu Durchmesser -- 1,21 F-estnreter, _ 8 Hainbuchenstämme 6. Masse, unter 25 Zdu Durchmesser «= 1,10 Festmete 636 Fichten-Terbftangen --- 47,71 37 Eichen-Derbstangen = 1,44 1 Lärchen-Derbstange -- 0,07 Fritmeter 19 Rm. Eichen-Nutzknüppel ä 2 Meter LwM “ 12,36 Festmeter. Die Bieter erkennen durch Ernrecchung txw auf dem Schein eintragen laßt IV. An Gebühre n werden erhoben : 1. be: erstmaliger Ausstellung eines Scheines, I wenn er über e i n Tier lautet, 6 Mk., wenn er I gebunden. . Die Gebote gelten für nicht entrmdetes is® mit bet Rinde gemessenes Holz. t Angebote sind nach Sortimenten und Klasi« getremck pro Festmeter bis zum Montag dc'n 26. April 1920, nachmittags 2 Uhr, auf dw Bürgermeisterei Langsdorj einzuoeichen, wos«>«!' dann die Eröffktung derselben zu gleicher jy'11 ^lus Verlangen tarnt das Holz durch Forr> wart Pauli dahier vvrgezeigt werden. Langsdorf, den 19. April 1920. Bürgermeister« Langsdorf. ________ Bender.__44?g Bekanntmachung. Wetzlar und Gießen, den 20 Ml M Wtl und 3 MM lm tato-C MtzeM 3 WütoMt MtM 3i iiiiuniiiiiiiiiiinniniiiiiiiiiiiiiiiiiiQiiiiniiiifliiuniiiiiiuiiuiiiiiiii Wohn- u. 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