und Siontji Whh zweck. £Qtisation Altung. ger Nr. 68 tn «treuer Jwjdctt rrfd)cint ti-.qlid), oufter Bonn- und Feiertag-. Bfjngspreis: Monatlich vlk. 2.30, »ierteljährlich Mk. 6 90 rlnlchliebltchde-Bestell- gflb«; durch die Poft vietteljäbrlich Ulf. 6.— ausschließlich Bestellgeld. Fernsprcch - Anschlüße: für Pit Lchi »ejchc,f.vsieUe51 Hntcbrihfiir z radtnach- nchlen: Lnjeiger «letze». poftscherttonto: SrewHeri a. M. U686 Erstes Blatt HO. Jahrgang Samstag, 20. März 1920 GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oderheffen SwlMngrninddnttk u. Verlag: Vrühl'fche Univ.-Such- «. Skinörudcrei K. Lange. Zchriftteitung, Seschästsftrtte lu druckerei: Zchvlstr. 7. ännalynt »on ttozel^a I. bie Lnge^ininnner bi4 zum N.ich'niuaa vorher obne ifhftkrl'inMictfeit. Drei» ftir \ mm h-he Iftv Slnieiaen o.34mm t'reitt önli h ‘25 tSi , uu-ivärt- 30 Pl.; für 'Jieflame- 91 n j e i g e n oon 70 mm -treue *> Vf. *ei Platz- Dorldirih2Oe Antz.hlag. pauvtlchridleuer: Aug. ®och. Bevaiiimörtüd) für Volit t: ’Shig. «oelj; für ben übriaen leiL Dr. Remdold 3e»u; für den Anzeigenteil: v- Beck, fänuhct) in 6)i<6cn. Ne 11,!. *ttetbe zum VeHpicl der parlamentarische Unter- iitrbunodmrdi^H demnächst feine Verhandlungen Ml ,to £ie|ttW ml M9* hzügM Ifll 38 PS, $1» ui. n Damen-Hiw ''Kinder-Hä'en Formen Blumen, Federn Strohborteu Pbantasictetan irbtjDlj urchmesser tmtal c, eoeatueQ eriy- ablrieb n Preisen 1 irg/BiM 0812/55 PS «J 'ieri; foroie fernn »» h * omobilol, K«*; «fw. ® den, Wählen zu beginnen. Das Sündenre-istcr der ^tzdjtcn soi so gch'st, daß auf jvtrm Bodm, so heiftt eS nrörtlid), «Donner und Blitz" gegen sie ge> sMcuderl werden könne. Ein paar Pröbchen: Da 3bcnSrUDer ba Mehcheitssozialisten hatte so viel de- irnokrattsches Gewissen, zu erklären: ja, so bald wie irvglirf) müfffc neu gewählt werden, dafür sei auch 'eine Part«. Aber der Reichsminister Kochführte in einer ls argen Rede aus, an einen so frühen Äahllenni»,, wie ihn die Rechte wünsche, sei nicht ;u denken. Während der Ernte könnten Wahlen nicht abgch »alten werden, und die Walsten in den l^stimmi«,gSgebieten müßten den ReichstagöN^ah- en voraus ^gelvn. Das sind einleuchtende Banken, rrd man wird sich, zumal die Mehrlteit es dann '> beschlag, bis zum Derbst zufrieden geben 'iwlsseu. ff.-reilich, die Absttmmungen in Ostpreußen urb Cbafjdiln'ien brauchen nach dem Friebensver- trrag erst im Laufe des Jahres 1921 abgehalten ui werden, nämlich innerhalb einer Frist bis zu IS Mom tten nach Friedensschluß Es ist wobl mög- h, daß, die fRegicrung und ihre Mehrheit bann auch bei i £>erbft noch nicht für ben richtigen Zeitpunkt teilten. Streng genommen ist bie fünf Bier- tdiabra alte Nationalversammlung, nad>bem sie bie öfrfaffliimn unb bie wichtigsten Uedergangsbestim- nnmgeii erledigt hat, reif zum Auseinaiwergel^n. Ba8 «tsetzgebt-risch jetzt geschehen soll, ist so austcr- o^entk^ck» bedouttlngsvoll. ba6 der Wille des Volkes » fcqter heutigen Gestaltung ausschlaggel>end fsn teilte. Es wäre scharfer Widerspruch am Platze, tmn'lrie Regiemirg aus politischen Gründen den 85ah( lernt in weiter versckstepven wollte. Diejenige Mül sche Richltmg, die zugestehen wollte, das; sie ro d nem zeitlich möglidm ausgedehnten Wah:feld- mq ein Interesse habe, würde sich kein gstitstiges Lu?piis auvftelten. Wer das Volk für reif hält, und wer die fünf Vierteljahre der Neugestaltung in tEraa offen zu Tage liegenden, zum Teil sehr inter» ifliai/tten und die Lage erhelleirden Ergebnvsen kri- h dj. verfolgt Iwt -- ber braucht kein langes Wühlen tiy bem Wählen mehr Der Sttrnmeukampt wird olh,olnn höchst frfmrf und leidenschaftlich werden, ttil der Herrschaft der Linken werden bu* Neu» wt.hlen wohl nichts ändern. Es gibt keine |icu« Revolution, unb sie wäre auch Lein Segen für unser Volk. Wohl aber irufe sich m bem Ungewöhnlichen, das bei Ausbruch der Revolution unb ber Geburt der National- l ersammlung oorgeherrscht hat, eine Wandlung 1 ollziehen. Der große Chor ber Revolu . fdionSIeiben f (haften istnicht mehr. Be- „ 'Pachtung, Urteil, Besinnung, bis zu einem ge» wissen Grade auch Vergleichungen mit bem Alten, bestürzten, dürfen ihr Recht fordern." ,,Dcr große Chor der Revolutionsleiden- j "haften ist nicht mehr." Im (Srunbe ist es u doch wahr geblieben: wir haben wohl einen i Jutsck erlebt, aber keine neue Revolution, uxb die Rauchfeuer von Leipzig, Kiel, . Dortmund, Gelsenkirchen, sind nur die Zei- ; neit eines kleinen Chors revolutionärer i Unentwegten, der Unabhängigen und Kommu- i isten. Der schlechte Streich Kapps und feiner Leute ^at die politische Tempe a ur in Deutsch- lind wieder lbeträchtlich crl)öht. Der Brand der Parteileidenschasten hat neue Nahrung er- : Eilten. Die Mehrheitsgruppen und die von L-'men gebildete Regierung können, bei allem Olück der Vermeidung eines Bürgerkrieges, sich keines rechten Sieges erfreuen. Ihre Söffe sind in einen scharfen Trab geraten, 12/54 PS dukt if neuem M iparierte vagen srüitet ulbcreifnng to. 04721 erstklassige wagen zu verkaufen, neider Tel. 2057. und mancher wird das Reiten überhaupt auf» I geben müssen. Bevor das Kabinett Bauer noch recht die .Frage entschieden hat, ob es den Kurs mehr nach reclsts oder nach links nehmen soll, sinken einige feiner stärksten Stützen zusammen: nach Erzberger, für den noch Ersatz gesucht werden must, geht aro= cheinend auch Noske, der Popu- ärfte, aber auch am stärksten Ange- eindete von allen. Noch ist keine amt(id>e Notiz über fein Rücklrittsgesuch erschienen, aber demokratische und sozialdenrokratische Blätter behandeln ihn schon wie einen abgetanen Mann. Seine Feinde hatte er nicht nur im Lager der Unabhängigen, sondern auch in einem demokratischen Zirkel, dem er das Offizierkorps nicht ^schnell genug demokratisierte oder proletarisierte. Die Mehrheit des Volkes würde seinen Rücktritt bedauern, denn er war >er Energischste, Tatkräftigste des ganzen Kabinetts, und ihm verdanken wir, dast unser Volk die Unruhen ber Spartakisten in kurzer Zeit überwunden hat. Er hielt die Mehr- leitsfozialisten in vernünftiger Weife bei der Stange, indem er gegen die Schiebung nach Links das mannlwfteste Wort gebrauchte. Während er nun nach S«1)eidemanns Angriffen in der Nationalversammlung >en Feldherrnstab aus der Hand legen oll, und Ebert und Bauer den Weg nach der Linken überblicken, zeigt sich's, daß von dort keine friedliche Prozession versöhnter Bundesgenossen herannahl, sondern ein wilder Hause Wutentbrannter, für den nach einem neuesten Wort ihres Frankfurter „Volksrechts" oie „verkappte Reaktion Eberb- Bauer noch gefährlicher" ist als die offene . . . Die „Frankfurter Ztg." läht sich dadurch nicht abhalten, in ihrem galligen Haß gegen alles, was jenseits des demokratischen Parteischlagbaums steht, mit leipenschaftlichen Wendungen einen weiteren Ruck nach Links zu fordern. Gerechtigkeit [gegen die Unabhängigen durch strenge Justiz über bie Reaktion! Nach dem Rückzug Kapps schrieb sie einen überschwänglichen Siegesartikel: jetzt erst dürft das republikanische Deutsck>land jich seiner Freiheit wahrhaft freuen, denn in diesen Tagen habe les diese sich erkämpft! Voll Zorn sodann über die bekannte interfraktionelle Abmachung in Berlin, an der sich die Abgeordneten Hergt, Stresemann, Gothein, Trim- born, sogar der Vizekanzler Schiffer, ferner die Sozialdemokraten Heine, Südekum, Ernst und Hirsch beteiligt haben sollen, bricht das Blatt den Stab über diesen Mitgliedern der Mehrheitsparteien. Scharfer Kampf gegen die Rechte, aedämpfte Bescl>wörungsformeln gegen die Linksradikalen, die inbeffen den Rubikon längst überschritten haben — eine Parole Haftroller Verblendung! Baldige Neuwahlen müssen die Richtung weisen! Auch die zweite Forderung dec Berliner Vermiitlungskonftrenz muß durchdringen: Präsidentenwahl durch das Volk, nicht durch die Mehrhettsparteien im Parlament ! Die dritte dchtlvendigkeit: Umbildung des'Kabinetts — ist eine Folge der Unzulänglichkeit der Regierung Bauer. Der allgemeine Ruf nach Fachleuten in den Aemtern gründet sich auf schlechte Erfahrungen mit dem bisherigen Zustand. Die Wahlen aber sind ein besseres Sicherheitsventil für politische Hochspannungen und Leidenschaften als blindes Wüten und Raisonnieren. Wer ihnen mit Vertrauen cntgegensieht, der möge alle aufkochew- den Gifte des Parteihasfts von feiner politischen Seele abschäumen und umso eifriger auf ein positives Schaffen zum Wiederaufbau unseres noch schwer bedrängten Landes bedacht fein! Die tage im Reiche. Stuttgart, 19. März. >WTB.) lieber bie Lage im Reiche wird gemeldet: Im Ruhrrevier ist bie Lage ernst. In einigen Orten wurden Räteregierungen enrgenren. Die reginwtg treuen Truppen des Generals Wattcr sind zu schwach, um ber Bewegung Herr zu werden. Verslärkungen sind abgchandt. Tie Melburigen aus Thüringen lauten beruhigender. Berlin befindet sich zu zwci Drittel fest in be;i Händm der Rcgi rungs- truppen. Im Norden und Osten der Stadt wirb noch gekämpft. Es besteht Ho'f.nmg, baß eine gewisse Beruhigung erntrit'. Ter Ceneralstr.ik bauert fort. Die Zeitungen cr.'chnnen nicht. Schwere Kämpfe in Leipzig. Leipzig, 19. März. (Wolff.) Bei ben zwischen Vertretern der Arbeiterschaft unb den Mili- tärbehörbeu in ber Nacht zum Donnerstag gepflogenen Verhandlungen wurden Vereinbarungen getroffen, um ben Frieden in Leip.ig wiederherzustellen. Tie Arbeiter nahmen jedoch bie Vereinbarungen, darunter En waf n.ing der Arbeiter, nicht an unb eröffneten um 12 Uhr wieber den Kampf. Hierauf befahl der Stadtkommandant Senf ft o. Pilsach ber 19. Renhswehr-Briaade den Einmarsch in bie Stadt, um dem bedrängten Zeit- freiwilligen-Regiment zu Hilie zu kommen, und verhängte den verschärsten Belagerungszustand. Die Kämpfe dauerten den ganzen Domrerstag bis spät nachts an. Die Arbeiter bauen überall Barri- laben Ein Militärflugzeug warf am 9Zad)mit» tag Bomben aus ben Fohannisplatz. Ein anberes Fluazeug, baS Erkunbigungen vornehmen sollte, wurde von ben Arbeitern abgeschossen Tie h.:uv! sächlichsten öffcnlli/.ten uJe: Honp.pM, Bahnhof unb Rathaus, befinden sich heute früh noch in ben Händen ber Zeitfreiwilligen. Tas Gebäude der Nieberlänbischen Lebensverficherungs- gesellschast, bas in bie Hände ber Arbeiter gefallen war, wurde von ben Truppen zurückerobert. Tie Verluste in ben Kämpfen sollen außerordentlich gnug fein, man spricht von Hunderten von Toten und Verwundeten. Die Ereignisse in Niirnberg. München, 18 Mär). (Wolff) lieber die Borg änge in Nürnverg sagte Minister- bräfiixmt v Kahr in ber heutigen Sitzutkg des (ungen zwischen der Regi<-rung, ber Reick-stvelw und ber Streik- Idhntfl statt, dkach einem Nachmittags eingelau- fenen Telegramm sei bie Lage in Mrnberg ruhig. Revolutionäre Betriebsräte in Mannheim. M a n n h e i m, 20. März. (WTB) Außer bei der- Firma Äipp unb Reuther haben sich atieb bei ben Firmen Ben» u. Co. unb den Pergin-Anlagen ber Erdöl- unb KvhlenverwertungS-A. -G. in Rl-einau revolutionäre Betrtebsräte gebildet unb bie Betriebe in eigene Verwaltung genommen. Vom 2lrbeit8mirnftrrnrm stnb aus Karlsruhe Bertrerer zu Verhandlungen ein getroffen. Die Lage in Düsseldorf. Düsselborf, 20. Mär». sWTB.) Heute Nacht hat sich bas Militär ans der Stabt zurückgezogen. Laut Bekanntmachung des Oberbürgermeisters wirb bie Einwohnerwehr, bie burch organisierte Arbeiter bebcutenb verstärkt worben ist, für AuftecksterHaltung der Ruhe unb Dehnung forgat. In ber Stadt l»errsckst Rul-e. In ben Fabriken ruht bie Arbeit fast vollstärwig. Essen, 19. März. (WTB.) Essen ergab sich mittags ber bewaffneten Arbeiterschaft. Tie beiderseitigen Verluste werden auf 300 Tote geschätzt. Aufhebung einer Radikalistenverfainmlung in Frankfurt. Frankfurt a. M., 19. März. Die Kommunisten hielten beute nachmittag in „Groß- Fran kfurt" eine von etwa 200 Personen besuchte Versammlung ab, in ber über bie Wahl von revolutionären Arbeiterräten zur Aufrichttnrg der Di k- taturbesProletariats verhandelt unb zur Fortsetzung des Geueralstrecks in verschärfter Form aufgefordert wurde. Während der Verhandlungen erschienen starke Aufgebote von Kriminal p o l i z i st e n , bie unter bem Schutze einer Hunbertschasl ber Sicherheitspolizei bie Versammlung auflösten und sämtliche Teilnehmer auf Last- krastivaqen nach bem Polizeipräsidium verbrachten. Tie Sistierung vollzog ttch teilweise nicht ohne Schwierigkeiten. Im Polizeipräsidium fand eine grünblickte Vernehmung statt, bie zur Derhafttorg zahlreicher Kommunisten und verschobener unabhängiger Sozialdemokraten führte. Koste bl ibt dennoch im Amte! Stuttgart, 19. März. (Wolff.) Die s o - zialdemokLatische Fraktion ber Nationalversammlung hat in einer heute vormittag abgehaltenen Sitzung nach eingebender Aus- fvrackte gegen wenige Stimmen beschlossen, baß der Neichswchrminister Noske auf ihren bringenben Wunsch auf seinem Posten za verbleiben habe. Stuttgart, 19. März. (Wolfs.) Wie wir aus parlamentarisckten Kreisen erfahren, war Abgeordneter Scheibemann zu seinem Vorstoß gegen Noske m ber Satzung ber Nationalversammlung in Stuttgart von seiner Fraktion nickt ermächtigt worben. Bereits in ber Frattionssitzung am 17. März gab bie übemne» genbe Mehrheit ber Fraktion der Meinung Ausdruck, daß ungeachtet mancher Fehler ber Vergangenheit niemand so wie Noske in ber Lage sei, die politischen Schwierigkeiten ber Gegenwart zu überwinden. Stuttgart, 19. März. (Wolff.) Die Mitglieder der Nationalversammlung, bie hier noch fast vollzählig versammelt sind, traten heute vormittag im würltembergischen Landtagsgebäude zu Fraktionssitzungen zusammen, in denen die politische Lage unb bie Möglicksteit ber Rückkehr nach Berlin besprochen wurde. Ebenso wie die sozialdemokratische Fraktwn beschäftigten sich auch bas Zentrum unb die Demokratie mit ben Rücktrittsabsickten Noskes. Auch in dielen Fraktionen tarn ;um Ausdruck, baß man ein Verbleiben Noskes im Amte begrüßen, ja sogar wünschen würde. Wie wir weiter aus parlamerttar,scheu Kreisen erfahren, rechnet man damit, daß nach Klärung ber Lage in Berlin die Nationalversammlung in ber näcksten Woche die Arbeiten wieder in Berlin aufnehmeu kann. Es ist in Aussicht genommen, vor allem ben Notetat vor dem 1. April zu erledigen und bie Beamtenl»efoldungsvorlage, lowie anbere toickstige Gesetzentwürfe in die Ausschüsse zu bringen. In Zeutruni-kreisen ist man der Ansicht, daß die Wahlen noch vor der neuen Ertite ftattfinben werden Ueiter die Rückkehr der Regierung nach Berlin sind bestimmte Beschüsse bisher nickst gefaßt worden. Stuttgart, 19 März. (Wolfs) Wie wir von zuständiger Seite crsahren, entspreckteN die Meldungen über den Rücktritt des Rcichswehr- ministerS Noske nickst den Tatsachen. * Eine Erklärung der demokratischen Fraktion. " Stuttgart, 19. März. (Wolfs.) Die in Stuttgart am Sitz der Nationalversammlung vereinigte Fraktion der Deutschen Demokratischen Partei erflärt: 1. Niemand war und ist beauftragt, im Namen ber Fraktion in Berlin Verhanblung'n zu führen; 2. Die Fraktion hält einstimmig an der bisherigen Koalitionspolitik fest; 3. Sie billigt bie .pah tung der Regierung, bic jede Verhandlung mit Kapp und Genossen ablehm, unb verlangt die Bestrafung der Hockstterräter. Eine Erklärnnq der Entente ftegcn Umsturzversuche in Deutschland. Berlin, 19. März. (WTB.) Der englische Geschäftsträger überreichte dem Vizekanzler Schiffer heute eine Note des Inhalts, daß der oberste Rat beschlossen habe, jede Zufuhr von Lebensmitteln und Rohsbofftn nach Deutschlano cinzustellen, wenn in Deutschland eine monarchistische oder Räteregierung ans Ruder käme. Aengstlichkeit in der französischen Kammer Paris, 18. März. (Wvlfftt In ber heutigen Sitzung der sran z v s is che n .Wammer standen Interpellationen über die auswärtige Politik ber Regierung, namentlich gegenüber Ten schlMid, zur Beratung. Ter Ministerprösibent verlangte Vertagung Angesichts ber Ereignisse in Teu tschland habe er heute ber Kammer keine Ertlärungen zu geben. Tte Regier»ma werde aber stets alle Maftrahmen ergreifen, die btt Sicherstellung ber ftanzösischen Interessen .mb bie Sicherl)eil Frankreick>s erforderten. Ter Abgeordnete Ta übet sagte, die Regierung gebe Erklärungen ab, als ob bas fiegreiäx' Frankreich wie eine besiegte Nation behanbelt würde. 9)ian wolle bas Parlament zum Stillfdxtx’igm verurteilen. Wenn Hindenburg und Ludettdorst übet die Spartakisten siegen würben unb bie Regierungsgewalt übernähmen, dann bedeute bas für Frankreich ben Krieg in brei bis vier Jahren. Der Ministerpräsident bestaub auf Vertagung. Sckstteßlich verlangte Barthou, baß ein gewisser Termin festgesetzt werde. In namentlicher Ablttmmung wurde mrt 403 gegen 183 Stimmen beschlossen, bie Interpellationen über bie auswärtige Politik am 25. März zu beraten. Der Zriedensverttag vom amerikanischen Senat zurückaewiesen. Washington, 19. März. (WDB) Da Friebensvertrag ist vorn Senat nicht ratifiziert worben, da bie Resolution, bie die republikanischen Vorbehalte enthält, die Borge toriebene Zweidrittelmehrheit nicht erhalten hat Senator L o d g e zog eine Resolution vor, die ben Fr Lebens vertrag an Wilson ju» rückverweist, da es unmöglich fet, ihn zu ratifizieren. Der Senat hat dieser Resolution zu'iestimmt unb Wilson bas Nichtzustandekommen der Rati- sikatton bes Friedensvertra^s im Senat mitgeteüt. Ter amerikanische Kredit. Amsterdam, 19. März. (Wolff.) Wie der „Telogvaast' Mis Washington mrtbrt. ftrtx ber im Repräsentantenl-aus t und Land. Gieren, den 20. März 1920. Obstbaumkulturen. aurüttoctrctrn tei. Die Prä-Lent mwchl toetix? nu>r» gen vorgenvonnsl. Hterauj gab 33h ü Kahr betont, daß er zum BeEirSmunster bat bisherigen Beikchrs-minister Franendorjer ernannt l* An die Spitze des V r o g r a m m s bet neuen Regierung , sagte der Mmtyer- vräsideat, stellte er i>-L BeVeimtnis treuen Fes'- baltens an der Landesvcrfasfimg. Es habe sur die Bayerische Reftcrnng Leihen Augmb-.tck des v W5 geben tonnen, daßidje treu' und unLerbruchlidie Wahrung der Reichsrtn'hcit Lebensd Hingung und Wille aller teutid/en Stämme jet. Die Regierung st-che dabei in vollem Ein Lang mit der Reichs wchr, Pvlizeiwehr und Einwol/nertvchr. Auch die Arbeiterschaft sei im Bewußtem der Bnmnttror- ttmg zur allgemeinen Frcure zur Arbeit znrü.A geföTt In SüdLxch rn seien Beut'? erljcblidjen Störungen des offen tiidj-en Gebens eingetreten. In Hof habe sich ein Akttonsausfdsiß gebildet? du Bolkswehr 'falbe in Erwartung der Itcid)sroebr Schützengräben ansgedoben. Die Ein wohnerw h^en in der Umgebung von Hot fei-en teilrDei.^cnitoutfnet. Oettliche llnrul-en lügen auch aus Selb vor. Hierauf stellte der Vizepräsident Königbcm-.'r fest, daß der ganze Bayerische Landtag unverrückbar au, dem Boden der Reichs- und iÄndesrverfas'nng sie« München, 19. März. (WB.) Der bayertfckx Landtag ncd/m heute in erster und zwAler Lesung bet ©taatefrertvag betr. den Uebergang b*r bayrischen Post- und Telegraphenverwal- tungauf das Reich an. schrift roiroer: Es gehört nur Sinn und Verständnis für die Nöte der Zeit dazu, zu entscheiden, ob wir noch weiter Wildhcckz- oder Obstbaumalleen pflanzen sollen, oder besser gesagt, pflanzen dürfen. Nutzen und SchönhtKssinn zwingen uns, die Obstbaum- pflanzungen vvrzuziehm. In äscheiischer Hinsicht gibt es kaum einen schöneren Anblick, als gepflegte Obstbäume im Schmuck der Blüte. Vielen Lesern werden die alljäljrlichen Wanderungen der Berliner nach der Obstbaumblüte in Wer.er b> tarnt sein. Was m ödste jetzt auch ein Menschenherz mehr erfreuen als die Pracht und Fülle der reiten Früchte? Wer kann da behaupten, daß rin" ^owmienartee schöner sei als eine Obstbmun- aflee? mit den zwei Seelen". Sonntag, 21. März: Stadttheater, 3 Uhr, Die Frau im Hermelin, 7 Uhr, Kümmelblättchen. Nicht die letzte FahrprciScrhöhung. Die Verdoppelung der Fahrpreise und Frachten zum 1. März hat noch nicht alle nötigen Formlicy- teiten durchlaufen und schon zeigt sich von „ferne die brofrenbe Aussicht auf eine abermalige Erhöhung dieser Sätze. Als die Sisenbahnvenvaltungen den Plan eines Zuschlages von 100 Prozent auf tbre Einnahmen in Erwägung zogen, hofften sw so oen Haushalt einigermaßet» ms Gleichgewicht zu bringen, wenn auch nicht ganz. Damals aber war noch keine SRebe van 150 Prozent Zuschlag bet Gehältern und Löhnen, man wußte noch nichts von der Erhöhung der Kvhlenpreise und cbenjoroemg von ber Steigerung der Eisenpreise usw. Die neuen verdoppelten Sätze werben somit den Ausfall im Haushalt der Stoatsbahnen keineswegs decken, ganz abgesehen davon, daß mit einer Verdoppelung der Tarifsätze auch ein geivisser Berke hrsaussall notwendigerweise eintreten muß. Der Güterverkehr beschränkt sich schon jetzt auf-die notwendigsten Dinge, so daß erhebliche Ausfälle hier kaum zu befürchten sein werden. Auch entbehrliche Reisen werden jetzt wohl nicht in zu großer Zahl unternommen. Dte Verteuerung bringt aber zweifellos iine recht empfindliche Abwanderung in die billigeren Klassen, selbst wenn auch nicht eine Reise wegen der Teuerung unterbleiben sollte, was man aber kaum annehmen kann. Anzahlung des Kaufpreises bei INirsträgeu. Tie neuen Zahlungsbedingungen der Fabril-anten sind eine Quelle stärkster Beunruhigung für ihre Bezieher. Besonders die dem geroerblichen Mittelstand zuzuzäUMien Betriebe des Baugewerbes (Schlosser, Schreiner, Jnstalla- keuve usw.) leiden begreiflicher Weise besonders fdylvrr unter der Harte der neuen Forderungen. Diese Beiri be werdest geldlich in so starker Werfe in Anspruch genummm, daß ihre Barmittel zum Teil achgebraucht und Kredite in Anspruch ge> raomtnen werden müssen. Tie Folge davon ist, wie der Verband ber , lekw-'technischen Jnsballatv-ns-- jttmenit t Teu sck.la ide V. Lr sgr Geßn nrii.eI , daß der Geichaftsvertehr der Kwtdschall mit thwm Lieferanten uunmehr auch auf eine andere Grundlage gestellt werden muß. Der Besteller muß sich damit vertrant ntadjen, daß sein Lieferant von, ihm bei Auftragserteilung eine angemessene Anzahlung des Kaufpreises v-Mngt, beim woher falten diese durchweg dem Mittelstand an- gebörigen Firmen die jammen nehmen, um ihre Lieferanten voll vorausbezal/.en zu können? Tas Publitum wird sich wohl auch diesem Zahlungs- Modus anjupassen haben imb es wird dies um lo leichter Dunen, als auch die größten Ä'unbeii, sogar die Staats- und Kommunalbehörden, in ci:5er Bezrelsting keine Ausnahmestellung mehr genießen. Beranftaltunqen. Samstag den 20. März: Stadttheater, 7 Uhr, Uraufführung, Diogen-es. — Gastwirts d>aft Sauer, MV? Uhr, Hauptversammlung der Gailschen Feuerwehr. — Lichtspielhaus, „Arne Moria" und „Der verschwenden e Pokal". — Lichtspiele, Seltersweg, „Diskretion" und „Die Frau der hier die Fluß-Niederung der Lahn und Dill kveuzfe, gegen die Gefahren des Hochwassers, die uns kürzlich noch so ernst vor Augen traten, zu sichern. Zur Ermittlung der römischen Opera- tionslmie diente die Erforschung der alten Straßen an der Lahn. Ms Anmarschstoaße für das niederrheinische Heer muß die von Köln über den Westerwald nach Wetzlar führende Hochstraße gelten-, sie wird als solche noch bestätigt durch ein an ihr ermitteltes römisckjes Marschlager. Auf ihren Zügen nach Osten folgten die Römer oftmals einer prähistorischen Straße, welche von Gießen über Cassel und Nordhausen, durch die hessische und thüringische Senke, führte wid wegen der Vermeidung aller stärkeren Erhebungen die günstigste Verbindung -wischen Rhein und Elbe barbot. Wie für das niederrheinische Heer die Hochstraße, so vermittelte für das oberrljeinische Heer die von Mainz nach der Wetterau führende Weinstraße den Zugang zu dieser wichtigen römischen Operationslinie. Die Gegend südlich von Gießen, wo beide Sttaßen sich trafen, war der Raum, wo der Aufmarsch beider Heere bei gemeinsamen Operationen erfolgte. Die spätrömi- fdxn Bauten werden in Verbindung gebracht mit dem Zug des römischen Kaisers Valentian I. im Jahre 368 n. Ehr. und der Ort Solicinium, wo der Kaiser die Alemannen schlug, bei Wetzlar gefunden; es ist der Ott, den die Geschichtsforscher bald an den Neckar, bald an Otte nördlich des Mains verlegt haben. Es ist zum ersten Male, ** Oberstes sischer Kirn stvejein. Die erst feit kurzem ausgestellten ViX>U-Fttoneil».m Ernst Eimer-Darmstadt, E. O. Tl-aetner-Franstutt tonne die Einzel werk von Prof. H. Kobcrnaiu-B rlm. Ludwig Adarttn-Alsfeld und Marie .Felchnein Giesen bleiben nur noch Sonntag, Ai-.tr lag und Dienstag ausgestellt. Die Ausstellung ift gn dies"» Tagen von 11 bis 1 Uhr geöffnet. Dse ncudsbe Ausstellung bringt u. a. Werke der „Muctt Grupp' Bettiner Künstler", sod-wn folgt eine >»lche „AussteUerverbemdes Aiüuchei er Kstnstl'l". W ben Sommer ist eine größere Ausst'lllmg „Lassen kunst" vereinbatt, welche tn 2 bi-t teilungen gezeigt wird und wobei naml-aftL [er mit ihren Berken vertretm fein wttdetz. Seaiüeton. Aliso—Solicininm. Früh- und spätrümische Befestigungsbauten bei Wetzlar. In mehr denn 20 Jahre währenden archäologischen Forschungen sind eine Fülle von militärischen Anlagen bei Wetzlar durch Grabungen zutage gefördert. Die Erbauer bir.fer meist in Erdwerken bestehenden Befestigungen, der Stta- ßen und Fdrßbcurten zu ermitteln, gehört unter die schrvicrigsten Aufgaben, die einem Alterturns- forscher gestellt werden können. Handelt es sich doch um Befestigungen, die nur ganz kurze Zeit besetzt waren, so daß bei ihnen aus die Ermittlung von Funden, zumal solcher, welche zur genauen Datierung dienen können, nur roemg zu rechnen ist. Ein Umstand, der zwar die Grabungen erschwert hatte, aber der Zeitbestimmung zugute tarn, war es, daß zwei Perioden ber Besetzung nachgcwicsen toerben konnten, daß spätere Befestigungen teilweise über früheren errichtet waren. Eme Reil)e von Beobachtungen ergab, daß Heute fordern die Verhältnisse in erster Linie die Berücksichtigung des Gewinnes. Hättcm ton in Gießen rings um die Anlagen statt der Lmden am Straßendamme nur halb so viele Nuschärme, bann könnten die Kinder der Stadt sich lange Zeit an ben nahrhaften Nüsstm gütlich tunund es bliebe auch den Ettvachsenen noch eine reiche Ernte jür den Winter. Ständen in den Anlagen auf wolllMpslegten Rasenbeeten Aepfel-, Bcrneic-, Zwctschen-, Pflaumen- und Mioabellenbäume Itatt Minden, Taimen, Trauerwcioeu und anderen, so wüche den Bürgern ein Segen von Obst sicher sein. Man bebentc den Reichtum an Banmfruchten, den alle Wildholzalleen in und um Gießen bringen könnten! , In der Gegenwart sind dies Luftgebilde. Aber, es könnte in wenigen Jahren Wirklichkeit daraus werden, wenn bald mit bei1 Umpftanzungen sachgemäß begonnen würde. Ter Scknffenberg^r Weg hat Ins zum Walde ungefähr 300 Lindenbrume. Statt ihrer würden Aepfelbäume in meist allzu ferner Zeit, 5 Zentner für den Baum gerettet, 1500 Zentner Aepst'l ergeben. Tas route fdpn für so viele Familien je ein Zentner Wiar Etappenort zwischen RH-.-rn und Weier— Werra unb beieftigfer Brückentopf, um den Weg, daß der Beweis für die Verlegung an bie 5)6» gestützt auf die Nachrichten des Ammianus jnb Symmachus in ersck>öpsender Begründung geführt wirb. Selbst der Name der Lahn wv in dem verstümmelten Text des Symmachus na^ gewiesen. Viele sich auf Solicmium beziehet« bisher so rätfelhaste Andeutungen und Ausfüp rungen dieses Rhetors finden mm ihre Au fug rung. Metz gibt eme ganz neue etymologtfcb Deutung des Namens Aliso = al—isan, bte bc zeichnend ist für die Oerttichkeit, die Gudem^ Wetzslaria ferrea nannte unb weist die der 9tarnen Alifo, Halicin, bekannt durck die IN' schriften im Limeskastell Feldberg, unb Soltcl' nium nach. Diese von Metz vettuchte so ganz Mgeahntt Lösung zweier die Gelehrten schon lange vttM tigenber Probleme wird das rege Jntereffe oe Arckstrologen, Historiker, Phitologen und Sprach forscher erwecken. Ob der Versuch gelungen Q- karrn nur strenge wissenschaftliche Kritck entick^ den. Das aber steht fest und ist wn den Fach gelehrten, welche die Ergebnisse der Wetzlarer ®ra düngen kennen gelernt haben, bestätigt lvoroeu das ist der Nachweis einer ungemein hohen un in dieser Att einzig bast-ehenden militäriftyn w deutung von Wetzlar, welche der Geschichte ve früh- und fpattömischen Unternehmungm m manien neue Wege zu weisen berufen M. ** Holzausgabe. Uuf die crusgegebtttm Bezugscheine für Brennholz Um gelber Farbe wird Holz ausgegeben. Näl)eres W Anzeigenteil. ** Braunkohlenaisgabe. Dir vm dem Stadt. Brmnstofsamt iusgestellten Schei« von gelber Farbe zum Bezrbe von Brcrunkohlq werden in der im Anzeigen ml Marmt gegeben# Reihenfolge beliefett. < ** T iebe an der Arbeit. In der verstossenen Nacht wurde durch Zertrümmern einer Scheibe aus einem Schaufctister eines Geschäfts in ber Ptocksttaße ein Zigqrendiebstatzl ausge- Mwt. Durch ben Schlag Wurfe eine btm Geschäft gegenüber iwl^ieitbe Frau auf den Diebstahl auf- merlsam und iveckte b-urch laufet Rufen ben Eigen- tßmer, so daß die Tiebe geftöti wurden und nur ein Kistchen Zigarren entwenden tonnten. Bei einer späteren R^wisiou des Hupfes tonnten der Bergmann Jvscf Junge aus Itorbock.und Bäcker F-mnz Hübner aus Kaiserslaulcrn. die sich schon seit acht Tagen stellen-' und obrrchlos in hiesiger Stadt untertreiben, als Täter ijiigeuemmen werben Tas gesdoÄene Kelchen 8 harren fand man bei Junge unter dem Nock tierkenschrank 430 Mk.,,ans einer Mansarde einige Pfund Sp« mi> aus einem Zimmer einen goldenen Zwicker Aus der Wirte ftljaft im Birttunnel am Dahuhol w irden 7 Kiste eben Zigarren. 3 Kistchen Zigarettch und 18 Tafeln Mandelsdotolade entwendet. — Ist ber Nacht zum 18 bs. Mts. wurde aus einem Keltzr eines Hauses aut dem L idwigsplatz 45 Milchen Hgarrcn, Morte „Meine Sorte", mittelst Einbruchs gestohlen. Bor Ankauf wird gewarnt. *♦ Wem gehört bte Autoradbüchse? Bei einem Diebstahl blieb eine nujfstngene Rod- blldste von einem Lastauto am Tatort liegen, welche ebenfalls von einem Diebstahl berrütMt. Der EiM tünier kann sie bei der Krim.-Polini einsehen. ** H a u s v e r k äu f e. Bertaift jvurden: Das den Lauer Erben gehörige Wohnhaus» Bahnhofs. Nr. 48 für 90 000 Mk., bas Aniveftn des Ina. Georg Koch, Lndwigstr. Nr 61 für SyOOOi) Mk, bas Geschäftshaus des Architekten Pb. Nicolaus, Selterstveg Nr. 81’/io für 250 000 M, das Anwesen des Rentners Franz Schmidt, Seltersweg Nr. 83 für 280 000 M., das Haus dch Schtosfer- rneisiiers Heinr. Schön, Neuenweg ?|t. 18 für 172 000 Mk. — Em Horn, 7 Uhr, Konzert des Sangerkrcmzes. — Lichtspieltheater wie Samstag. ** Geheimer Medizinalrat Prof. D r. Strahl s. Der Tob halt reich- Ernte an unserer Londes Universität. Naclidem kurz hinter - einander die thsol. unb philos. Fakultät in tiefe Trauer vettetzt wurden, hat tum Mich die mediz. Fakultät einen b.'sonders schweren Verlust burch bas Hinscheiben d.-s orb. Professors der Anatomie, Geh. Riedizinalrats Dr. Hans Strahls erlitten. Geboren in Berlin als Sohn eines Arztes, hat er dort und später in ^.Nattmrg eine sonnige Jugendzeit vettetzt, die zwar durch den frühen Tob bes Vaters getrübt, aber badurch wieder erhellt wurde, daß der Familie zwei Freunde des Vaters, bie Anatomen Lfttzerkühu unb Wagener, besonders nahe traten. Der letztere, aus einer alten Berliner Familie stammend, bte burch Schenkung einer großen Gemälbesammluna an König Wilhelm den Grundstock zur heuttgen Nattonalgalerie gelegt hat, würbe der Pflegevater des Verstorbenen. Reiche Anregung unb Förberung wurde ihm von Heiden Freunden zuteil. Auf einen Ruf hin, den Lieber- kühn erhielt, fiedelte der ganze Familienkreis nach Marburg über, wo Strahl schließlich nach Skenbi- S feiner noch in Tübingen ergänzten Studien :cnt bei Lieberkühn unb nach dessen Tode bei -x, mit dem ihn treue Freundschaft verband. Seine Wissenschaft hat er durch eine große Zahl von Arbeiten aus dem Gebiete der Entwicklungsgeschichte b.veichert. Als Lehrer war er ausgezeichnet. Auch ber Kunst, besonders der Musik, und vor allem der Natur war sein Herz $ugetan. Im Jahre 1895 folgte er einem Rufe nach Gießen, wo sich bald zwischen ihm unb seinen Schülern ein in persönlicher imb wissen- schastticl»er Beziehung besonders vettrcmens- volles Berhälttns herausb-ildete. Zweimal wählten ihn seine Kollegen zum Rektor, als solcher hat er auch die aus dem Weltkriege heimkehrenden ©tu» bierenden mit von Herzen kommenden und zu Herzen gehenden Worten b-arüßt. Bon einer durch nichts zu ettcküttsrnden Pflichttreue erfüllt, hat er fick, im akademischen Si-nfte geradezu au-gerieben. Körperliche Ärainncng^, dve rpn an vte »xrgrtny ttchkerc alles Irdischer» erinnern mußten, hat ec unbeachtet gelassen. sJJi3ten aus der Arbeit heraus bat i^i eine Lungen-iitzünduna ans Bett ge* fei feit, ihr ist er erleget unter schveren Kämpfen im nahezu vollendeten f>3. Lebens.-cchc, ber ihm tvraiisgtgangeneit galtet len Gatten nad>svbg'.'nd, ein aufrechter, ein getteueft ein deutscher Mmm ist mit ihm dälMgegangeftl ber sich in Gießen unb weit darüber hinaus d.s irdstten Ansehens erfreute. Das kam aud> bei der a hämischen Beerdigung am letzten Donnerstag zum Ausdruck, bei welcher der Rektor mimen» der llvtversität und des Präfi denten des Landesamtes'M das Biidnngswefen, der Dekan der mediz. Fkuttät, der Vertreter der Anatomie, der Sttidente»schäft, des Korps Teu loma zu Marburg, bet Storps Fvanowa M Tübingen und des S. C. Gteßen herz.lid»e Worte der Trauer, aber auch tret In Gedenkens sanden. — Die Teutfchnational. Ortsgruppe hatte ebenfalls, wie sie mitteilt, beschlösse,» am Sarge ihves sehr geschätzten Mitgliedes, des Herrn Geheimen Medizinalrates Strahl einen Manz ntederlegen zu lassen. Jnsolge sich z. T. wdersprechender Wünschr über die Art der Beerdig i»g ist aber leider eine cor gefabelte Ansprache nicht gehalten worden. **Dic Wochenkartosselmarken Ibis 40 der 12. Woche werden klteiert: Fritz Rnmpft ^zelsgasse, Heinrich Trexler, Sfeinstraße, I, 'Krack, Riegolpto, I. pcisel, Sonnensttaße, Ed. Weisel, Sandgasfe, Kchsumverem, sämtliche Filialm. Die Marten könnet bis einscht. Donnerstag, 25. März 1920, emgelst n«rt>en. ** Ausstellung der NeudeuLsLeu Künstlergilden im Studentenheim aiftBM' graben. Die Ausstellung vertritt keine &nw „richtung" im Besvndeoen. Die Künstler, bk te® Wandervogel entstammen, zeigen mehr einetr.vang zum Naturalismus als wie zu einer der mgfrrn™ Schulen. Pros. Ubbelohhe, unser deutscher Swikr, zeigte selbst viel Interesse für die AnshfelluNjl M) spvach sich erfreut darüber aus. Vorwiegend rM fid) Graphik, doch ist unter ben kuitstgewerbLÄ-^ Arbeiten besonders auf bie Lurasbüchfe Weck K- legt, bie auch das Wesen der JugendbewepW zeigen. Vie vchnn-lung -er eingejogeucn Clsih-toihringer. Im Metzer „Freies Journal", Nr. 54 vom 5. März 1920, war folgendes zu lesen : Der sozialistische P a r te t ko n g r e ß in Straßburg hat auf Antrag der elsatz- lothcingischcn Detegation einen Protest erhoben gegen die Behandlung der erngezogenen Elsatz- Lothringer in einzelnen Kasernen, der natürlich Aufsehen erregen mußte. Der „Republikaner" schreib zur Begründung dieses Protestes folgendes: , Aus einer Anzahl von Briesen, die uns von jungen Elsässern ber Jahres klasse 1919 aus ihren | Garnisonotten zngegangen finb, und die wir wegen Raummangels nicht in vollem Umfang veröfseut liehen können, formulieren wir folgende Fragens Ist es wahr, daß man unseren jungen Lands teufen rn Besan^on die ersten elf Tage nur Bohnen und Linsen kochte, daß sie nur sehr selten (essig - sauren) Wein bekommen, daß bte französischen Zivilisten sie mit Vorliebe als „Boches" titu- fteren, und daß in ben letzten Tagen in bett Sttaßen Besw<,vns ein „Gefecht" fla titmb ? Ist es wahr, daß bei dieser Schlägerei drei Elsässer gesftchen wurden, zwei französische Soldaten tot am Platze blieben und einige Zivilisten in den Doubs geflogen sind? Ist es wahr, daß die elsässischen Soldaten, bevor sie in die Stadt gehen, aus Waffen untersucht werden, daß man ihnen von den Taschenmessern die Spitzen abgebiochen und den srcm- zSsttcheu Soldaten die Erlaubnis erteilt hat, be» waftnel auszugehen? „ Ist es wahr, daß das Singen brr elsässischen Lieder aus den Stuben und in der Kantine streng verboten ist? Ist es wahr, daß das Ausbtldungspersonal nicht Deutsch versteh'., daß es in BeUanyon ebensowenig besondere Kasernen als Soldatenheime für Elsässer gibt? Ist es wahr, daß unsere jungen Brüder abends in der Kaserne sitzen und vor Sehnsucht nach ihrer Heimat vergehen? Ist es wahr, daß es in Belly (Ain) eine ganze Elsasserkompagnie empfindlich bestraft wurde, weil ein Kamerad ben andern auf Mülhauser-Deutsch „Schüte" (Jules) anries, worunter ein Vorgesetzter „Tue le!" (Töte ihn?) verstand? Könnte nicht eine Untettuchung von Nutzen sein? Sie Behörde hat das Wort. Schweigen fassen wir als bcstättgende Antwort auf unsere formulierten Fragen auf. Es wäre tiefbedauerlich, wenn biefe Fragen deS „Republikaner" begründet wären, und es ist zu wtaschen, daß die Regierung bald antwortet. tanholz Hart» u. Wetchhol» jeder Art u. jedes Qnautmn in Schcit ob. finllpoel, wird waogonwelle, frei WaMon. gegen sofortige Sofie lernenö zu taufen gesucht Offerten mit Prettz- nnoabe u. Viefeneli u. f. t. Uta n. Ala-laasee. atela * Veiler, Freute- !erl a. erbet. m*A Schrei limaschiae und 303566 Kontrollksffe Narional. neu oder gebt, suän R. Rotik, teL27N7, Brwtaa, (9netfennuftT.l1. MMi neu oder gebraucht. kauf' la fenb au Koben Vrefiten z»ikj Btkiln, Sein) Li>e-.'Gefchäfi l Schreib- nndBureaumafchinen.«» Alisssikk! Zeitschriften Zeitungen Alte Bücher Pappe« u. öergleid). kauft Aum Ctnünmpfen zu bötbften Prellen 3. weinert, Gießen. Größere Mengen tni[e abbolen. JJcrnruf 215. I Prismen Ferngläser (Marke. Zeitz, Goer», B-.ifch, Herrfoldt. 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Einer dirma aus Giekau ivurben hier ans der Fabrik in omi Gin nekcr SmnMn araib Wröwe 5»), in adzu- geben LietriaUr. 03 H. zetertztt, siii Btti 1 $ttr Hmessdihk frisch befoblt, Grötze 42, »u Dtileufen. 04356 Atze»weg IGA IL Seeer I ebenleher für miuL i>wur oasi., und 1 P. Ädieni idjubc. getr., (Br. 42, zn verkaufen. Men Neustadt 141. nicht in Fruge kommen »n*e, t>i dcch FvarEurKr Scheckamt noch lange nicht die txidA^ek-n* frmi lleiftungölflngfeit lcherschritien hole = Frankfurt a. M., 19 Mar». >bicr falsche »ri minalbeamte crWHruen Don- neetftag bei linem xbaumwatn m dm i-mmenstrotz, ..beichlagnabrnten" des«n gefaixteS VTmbQcii, 120 000 Mk . ui* füljrten den Hemubchn in einem 9hito fort, ifrtterme^ schrie der .V-iumiaiwt um £>ilfr. Die Räuber sprangen mit brrn Gel»' eiro dem Wagen, würben aber erngetzvlt und Mtgnrom- haserstroh bat noch nb»uflrben Mofffnt Griedel 3098) b. Uutzbach. s-uch rech en zwei ^T iit a' Bronn, irbesmal nm 8 UI71 8ale74-8Hjf u.- billig au verkaufen. f>4N7O Malltoriiratze 36 L Dessen Nassau. f ur t a M., 19. März. Da die MösjkuMmltk! Ankaaf efnzelner aller M üuzen jeder Art finit Ausnahiue der dem Ankauf durch die 9ieichsbank unterlieg. Siirbmllnzen) fow. ganze Sammlungen, •^ftöbler, Dammlir :12. MW-keWm Zeitz, (Sott», Veit», Heu foldt, Busch niw., auch gebrauch', kauft 04804 Robert Geller, Franks 5fr. Ist. h K ehler. 8»t erlitt. Se|6toif »U verkaufen. 04871 Baddetzratze 11 v. Ein neaer grauer Adgaug;an;«g Utktjitirt zu verkaufen (O4HR6 6anwceftrabc tH. Wenig getr. Äeterock f. fi. .>tgur billia ». »crfaul OttiOO Büistiggstr. i I. gestohlen. Mr Ermittlung Belohliung ausaesetzt. x W 1 e ) eck, 18. März. Aus alTfeitiffctt Be- **DerFrühjahrs'Pserbemarri;t' tKießen findet am Mittwoch. 31 Mär», v->rm 7Vt Uhr, beginnend, aus den städtisch.« Marktanlagen an der NodHeimer Sfr atze statt. WftfreS siehe AnwinenteiL ** W ie der Oberhessische Äieh- Syort* ** Futzba 11 Vergangenen Sonntag fr»tzn üb m der Dfrsiornrnnde die Man''schonten bc4 Sind- ui* Sportklubs Tillt-mnirq bti Svort- verein» „Merkur Aiei>n_ Die ersten ')Jünut((hai ton imchen in Dillenburg narlu^'tmgs 3 Uhr. „Merkur" trat mit nur 10 Mann darunter drei Mann Ersav) an, kowtte aber da» Resultat durch besomuires, flotldl Soicl aus »: ■< T^rvn stellen, so datz sich beide Mannschaiten die '^unÄe teilten. Dillenburg v*ir bi guter >isjiing M* lieiertc ebenfalls ein scirönes, flvtteS Spiel. — Die zweiten Nimm schäften tcaat sich hur auf beut „Merkur Sportplatz nachmittags 3 Ubr 'Ster iur xrfüflt über eine sehr gut cinqefpülte Mann ichift und konnic das Spiel llberlegern mit dem tzchen 'JMnltet oan 14:0 Toren gewimien. - Die dritten Mmnischasken trafen sich rormittagv UWMW mit (9arten zu kaufe« ober mieten gejuckt. Lchrlftl. Angebote unter 3042 an den Gteij. An». Mr srutz. liberal! vcrkäufl. 0BT H*u«or -BO mit und ohne Geschält, Dlllcn. Fabriken, Höfe nute Xantettellcn »wecks Unterbreltuno an öoraemerfte Raufer. Bestätigung kostenlos, c. 11. hhimc a Co., Hannover. MÜ8 vermischte». Ein Erdbeben. Bern, 19. März. (Wolft.) Wie baf Georgische Pressebureau mitteilt, sind durch das letzt' Erdbeben in Georgien Gort mit 30 0 0 Einwcchnern und ebenso di« benachbarten Dörfer voilfiaudm zerstört 'Zocken. Die Zahl der Optzr wird aus 10 000 geschätzt. 10 Uhr in Dillenburg und gewann ebenfalls über legen mit 3:0 Loren. Am Sem »log, 21 März, tritt m der Diplomrmtb* bet Beirin für Rasen- ilriek 1000 Git-sten gegen den „Mer ‘ -w mit drei Mannschaften an und b€if- rr in tote ff",ue Tressen zu tmixirttn sein , u tzbalt -n den DttfoniUidtn des obcrbessis3»en BeztrlT trafen sich <"n rerirr-n^r^n Sonntag tmt dem Sport platz r- her Lardt tat 1. Mannschaften des B (5 Wetzlar und des B. |. R 1900 Giesen. Ter herrschende s2riuit> bx uur64>ti«3te dos Spiel stark. Mit dem Wind im Rücken k«m Wetztar in der ersten fcäliie «wo- drück«, otm lebod) zu einem Erfolg »u Lunme-: In ber zaetmu tzchfte ist das Bild umgeBeirrt, drückt stark tmb crjielt bis zum Schlulie 3 Irnr. Infolge der zu «neu auigerikttm (»teirner X^heitagung gelang es iedoch Wetzlar des erixHgrmii- durchzubrechen und dar Ausgleich -nriet bTP’lteV Ich. In den unteren »lassen Omtnte (Ätzerr 1900 alle Spreir gewrnnen, btf 2. mit 4:3; bt* 3. mit 4:0; die 4 mit 2: 1 TL^en. - $8l t. X) Gietzu Itnelte in Wetzlar gegen den bm-tigm F. uub tminte irrwlae guten AngriMv^-les mh 3:0k^Mtn (ältf aBgcueUs c .'... . 1 it 1 r luavr anrfimg aller (««‘angk-craiu, uub Lenntag, 21., die Schlu stseier des eritan Snnesters tmterrr Bo l ksvochi chu le. Ter Reinertrag am 30. flieht milerer» Fonds htr ÄMygrrebnniq zu, bei am 81. biati zur Begab!uug eines ^ichtbistLr-wPavais. ** Lang- Löns, 20. März. Die Restauration I. Inrrnek (Zmn neuen Frankfurter dos) ging für den .stauspreis von 52 00*J Mk. in den Besitz der Firma Stern u. Schmidt, Lang-Göns, über. Slrcts Älc-jclb △ Cbcr-Dbrnen, 18. März. Die hiesige Revrersörsterei wurde durch eine Telcpstonleitung mit der Freiherrttch Riedelschen Cbcnörftorei Lau- tortzach verbunden. — Eine neue Morselefrung wird d«eV von Frankfurt a. M. nach i>utoa gelegt. — Gegenwärtig sind« hi.r dir streislxruc-baltunas- schule statt. An dem Kursus ntbmcn 16 Mädrh-m teil, wovon vier aus Gcotz-Eichen afstmg einer neuen Kirchen- ß l 0 ck e «rgnb den Betrag von 2500 Mk. — Zum Gedächtnis der auf dem Felde der Ehre gefallenen Söhne Ulrichsteins soll in der Kirche eine Ehrentafel emcbeei werden. Starletibury und Nheinhtfscn. rm. Darmstadt, 19. März Zrrr «h- Wechslung standen jetzt, wo die Frauen begxnTrm, im öffentlichen Leben eine gröfenx Rolle zu spreton, auch einmal zwei Einbrecherinnen vor ber Ttvsftarninor. Die haben bei einem ist stg«, ®oJb- inA Fuwelendävdler Schmucktachen ustv tm Werte von mdyreren tausend Mark gestohlen. Luis.' aus Worms erhält ll/2 Jachre, btt Lena M. aus Vetters- beim, Gärtneren, 1 Jahr 2 Mamue Vesängnis. Beide srstd erst 22 Jahre alt. rm Darmstadt, 19. März. Der Ober» bürg ernte iftn warnt in emem Aufruf dringend vor einem ZuzugAmSwärtiger nach Darmstadt, da infolge der grossen Wohmmgsnot die Zuweisung von Wohaurngen an Au-swattige erst nach langer Warto-eit und nnr in den dringendsten Fällen erfolgen kann. im Mainz, 19. März. Die Stadt M.rinz schreibt eine 4pvoz. Stadtanleihe in £>W von 20 Millionen M-rk, tmkünd(>ar bis zum Jahre 1920, durch die Mainzer Banken und Bank- fuwUer. »ini Kurse Y«on 106,75 Mk aus. | Kaufgesuche | Gutskauf. Suche eiuiae Güler von 30 bU IW) ober 200 Morgen Gröhe. mm Bernhard Schenk. Weibenau e erreicht u>te in tz-mem der Bonachre. Im ganzen warm es taesmal 156 Eingänge kgegen 84 im Barrahr). Au die 2Ö 000 leere Zettel amr* ben von auswärtigen Sammlern mit Freunden eingetatdett. 17 000 sind bisher mit reicher Ausbeute äurüdeetommen. Mehr a!5 1000 Einzcb zettel !3rr. gut. Weizeustroh tunert SkoroMlflerL, tn Bettenhausen Post Villa »um Alleinbewohnen mH 6—7, auch mehr Zimmern »u kaufen gesucht. Tchr. Ang. u. 3099 a. bJ8He st-A n». 4-Zimmer-Haus mit kleinem Vaden öd. Te- fctitlt laufe bet hoher Anzahlung. Sedr. Angeb. u. -4Ü91 o. d. chtest Anzeiger Elektromotor 1—3 PS Gleichstrom, eine Seldichmiede fof. gesucht. Aueter. Mech Werkst-, Hammstrnste 4. qum Gderhelstscher Uunstvereiil. Gießen, 20. W&n 1920. Wenige Worte müssen brSmal genügen lieber Ernst Ei wer-Tarrnitadt, ber mit seinen Arbeiten den weitaus gröBlen Raum einnimmt, erschacn not kurzem anlätzlich einer 'Ausstellung in Darmstadt ente längere Würxgwtg unscres bärtigen Mitarbeiters. Obwohl sie vom strengen Kunsrstandpunfrc aus mancherlei EmickrSm'ung er» forderte, kamt auü Platzmangel nicht näher daraus eingegangen werden. CtmenS besond. rer Borzufl ist seine Liebe zu den .Hutzelmchtnchen ' die ibm EiniäUe gibt, btt roenigtr Lücranjdi ato volkstümlich sind. E. O. Thaetner soll in Franksvrt, wie und mit geteilt wird, sehr stark gekauft wertem, und dies ist nicht rveilrt verwundettich, wen" man den Geschmack ber „neuen Reichen' kitMxR gelernt hat. Iu allen Landschaften steckl eine iltzUche Sen timentalität, bcc dabei die Routine ei»o- Koberstein schelte in Wetzlar gegen den bnrU, tonnte utchlqe guten AngrifsÄw>'les Erwinen. Die 2. Moimlchaft h^aegen verlor au: e.genem PIntze mü 5:2 Toren, Mwimenbu Sonntag treuen sich auf dem Svottytatze an chr SxrM die beiden Lotattx nine M'"knr uirt> ,,19(K)". Die Scheie zimschen Lotalvereinen sind von je!;er b e intne.fantei eu und iixnuteiitMixm Der Äu-> gang ist unmnntz, obgleich rtn>ud bester fein bftrfte; tn ben unteren Massen dürfte „1900' sicher gewinnen. — s2lut dem '^rieb empfängt B f. B. den B. T. Wetzlar und w:rd nwhl oas feibe für sich behalten; dangen ancb in bat uudtten stich sen Letzstrr sicherer Stts^r hletben. Herrenhemd«. M.-Zvirn veß il I'HMÄSkM. Verkaufszeit rormhteaS von 9—*/tL nachmittag- von 2-7 Uhr. 04Ä2 Babuboistrabe 43, Zimmer 1—2, Echorb. 1 B. neue und 1 P getr. Militär = Scbnstrschnbe. 1 Mil. Mantel »11 verk. mk Neu en wag 36 III. Siotrialtitl, braun 3iirtt u. WcSk, ita. auf Seide aearb., b. nctr^ mtrtL Fig, »ufiwmen für 500 Mk. »u verkaufen. 04875 Oft Anlage 7 p. Svrechqt. b. 6 Uhr nvchm. IP. mtLchiüMcl (umgearb. MUitäritte'elj mod. Form, Är.42.»»i eerf. mks Rieaelvtab 35 IL lies. Skmisliesel Vttötze 4& in aerfeufen «oetbestr. 48 a UL & eg. fchw. Tngulbut neu, prefrro. au verkauf. 3101 Liebiostr. 33 I. 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Auch d« seit iF-riqein 3*>>c eingesetzte „Reichtenfr-tz» Wir und Mpilg' sangene, Berlin 28.9, Leipziger Sfr 13" 6m int hierfür m Frage gaumMtei« Be- Wrbv-n ist die Mitteilung römxmbfrri nach- weidbarc» FLtlen Vvn iistv ieibst- SerftanWid; envünsckst, »»eshukb allen Personen, die Gerzu in ber Lage sind, auhei-raegrben wird, sich entzv--ber iitrm«fk1bar am berfc vhörden i*er *n bab iuftänbigr Kreisamt »u m: ben. ** Statt hälfen I de n t i tä ts a u s- met 1 e. Für hie hei den Boli.AetrchHeren bew- wag ton Reitopösie für dos Inland werden, ta sie Patzfonnulare autaebrMlch' rt1 die beim Aaupt- tollamt stroui-Mo!or 5 PS 220/380 Bolt - 1500 UmbT. oabritnt Haydeuau, ShiP’erroidlunn, neu mit Lchlelfrtnganker u. aUem Zubehör sofort ab Van er lieferbar. *“* Otto Abt, Nidda Elekr.Jnst.-Gesch.rel. 218 TEige Stete 1 Mittetet.-Gaüss au verk. I. C. D.ukec. Rodhelm a. d. V. 0«?.» TranSvori grober 1 Läuferschweine !undzerlel;uverl. 104711 Kotter Allee 17. 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Kümmel "VA M In tiefer Trauer: August Haas und Frau nebst allen Verwandten. 1 Die trauernden Familie W. Peppier Familie H. Peppier Wieseck, Darmstadt, Wilhelmsburg, Rodheim a.d. B., den 20. März 1920. Die Beerdigung findet Montag, 22. März, nachm. 2 Uhr vom Sterbehaus aus statt 3112 Die Ueberfilhrung nach Osnabrück fand in aller Stille statt. Von weiteren Blumenspenden bitte abzusehen. Die Beerdigung unserer teuren Eltern findet Sonntag, den 21. Milrz, 3’/j Uhr nachmittags statt. Gießen (Dammstr. 52), Grimberg (Hessen), Limburg, Bayonne (U. S. A.). Die Beerdigung findet Montag nachmittag 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Sonntag den 21. Män Familien - An«flut nach Wieeech. In tiefer Trauer: Elisabethe Sommer geb. Klein Familie Georg Sommer Familie Philipp Sommer Familie Louis Sommer. . ___________________________________________________________________________________ Mittwoch den 17. März abends 9 Uhr verschied nach langem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Schwiegersohn, Schwager u. Onkel Andreas Rödel im 60. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Katharine Rödel und Kinder. Gießen (An den Bahnhöfen 34), den 20. März 1920. Die Beerdigung findet am Montag den 22 März nachm. 2 Uhr von der Kapelle des neuen Fri»d- Am 14. März entschlief sanft nach kurzer Krankheit mein lieber Mann, seiner Kinder treusorgender Vater, Großvater und Schwiegervater Hartmann Fassold Eisenbahnbetriebswerkmeister i. P. im 80. Lebensjahre. Frau Henriette Fassold verw.L enzgeb.Ockel. Am 13. d. M. starb plötzlich und unerwartet nach nur zweitägiger Krankheit mein herzensguter Gatte, unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Herr ItapstscMta Fritiricli Stephan im Alter von 40 Jahren. Die Beerdigung fand bereits am 16. d. M. statt. Für die erwiesene herzliche Teilnahme bei dem schweren Verluste sagen wir allen auf diesem Wege herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Karoline Stephan. Statt jeder besonderen Anzeige. Heute nacht entschlief nach kurzem, schwerem Leiden mein herzensguter Mann, mein lieber Vater, unser lieber Bruder und Schwager Heinrich Balser Forstarbeiter im Alter von 49 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Familie Balser, Familie Becker. Eberstadt, den 19. März 1920. 04861 Die Beerdigung findet Sonntag den 21. März 1920 2Vj Uhr nachmittags statt Freitag nachmittag 51/» Uhr entschlief sanft nach längerem schweren Leiden mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager Johannes Sommer III., Landwirt "im 76. Lebensjahr. 1860 Fünfziger 1910 Wir setzen hiermit unsere AlterSkolleaen von dem am 17. März erfolgten Hinscheiden unsere- lieben AlterSkollegen Andreas Rödel geziemend in Kenntnis und bitten, dem Heimgegangenen bei der am Montag, dem 22. März, nachmittags 2 Uhr, aus dem neuen Friedhof stattsindenden Beerdigung die letzte Ehre zu erweisen. »152 Gtehen, den 20. März 1920. Der Vorstand. Roderklnb Ja«11. Sonntag, d. 21. März zamliki-AM nach der KarlSrove- 3080 Der Vorstand. Danksagung. Für die überaus vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die zahlreichen Kranzspenden bei der Beerdigung unserer am 13. März ds. Js. heimgegangenen lieben Entschlafenen Margarethe Römer geb. Hildebrand sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Dörr sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Familie Ludwig Römer VI. Jakob Hildebrand und Frau. UM. Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Onkel Hen-JohannesKeller Werkmeister a. D. nach kurzem Leiden im nahezu vollendeten 73. Lebensjahre uns durch den Tod entrissen wurde. Um stilles Beileid bitten die trauernden Hinterbliebenen. Mittwoch den 17. d. M. starb nach kurzer, schwerer Krankheit, im Alter von 42 Jahren, mein langjähriger Oberkellner Herr Emil Plattner. Zwölf Jahre lang hat der Verstorbene seine Kräfte meinem Geschäft gewidmet; seine vorbildliche Gewissenhaftigkeit und Arbeitsfreude hatten ihn mir zu einem zuverlässigen Mitarbeiter gemacht, dem ich ein treues Gedenken über das Grab hinaus bewahren werde. Sladtlhealer Ma Leitung Herrn. Stelngoettw SamStag den ro.Mäm abendS 7 Ubr: 18. Vorstellung im ®ow* tag-Abonnemenl: Uraufführung: Diogenes. (Ein Narr des Lichtes-) Symbolisches SchausM für die Gegenwart vao" Dr. Ernst Schwarz' Echzell. Sonntay den 21. Man, narbnnttagS 3 Ubr. Erbötne Preire! Oie Frau im Her* Kümmelblättchem Montag de« rr-ML-z abends 7 Ubr. 19l Vorstellung im lag'Abonneinenl Diogenes. (Em Narr des Licht*.) Nach kurzer, schwerer Krankheit folgte heute mittag meine heißgeliebte, herzensgute Mutter, unsere Hebe Schwiegermutter, Schwester und Schwägerin Frau Sophie Haas geb. Roth im 58. Lebensjahre uuserm gestern vermlttag verstorbenen lieben Vater Eberhard Haas Schmiedemeister und Gastwirt Holz klein geschnitten, ver Ztr. 15.— M., frei Haus bei Abnahme v. mlnd. 30 Ztr- Näheres d. Tel. 335. busc | Verschiedenes | Swetin ficrHc± Neuenweg 30IL M M AM Arien- M Dienstag de» 23.Mi° abends 8 Ubr General Bersammluuz tm öinöenöun. Tages- Orduui«: 1. Eingänge. 2. Ausn'hme neuer W fllieber. 3. Saison-ErökfnnNL 4. BerschiedeneS. iMes-ünjeige. Verwandten, Freunden und Dekanaten die traurig« Nachricht, daß am 18. März, abends 6 Uhr,mein innigftgeliebter,Herzens, guter Mann, unser treusorgender Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Karl Trautmann nach kurzem, aber schwerem Leiden im blühenden Alter von 26 Jahren sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Cuife ixQQtmffun gev. Seibert obö fflnöet zamllie Sari Iroutmonn (als Eltern) zamilie Euöroig Sriverr (Schwregereltern) nebst allen Angehörigen. Wieseck, Giehen, Tennstedt, 19. März 1920. Die Beerdigung findet Sonntag, 21. März, nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause Alice, strahe aus statt. em M V.ELC. Zweig-Verein Giema Sonntag, d. 21. März. (Mlcben — Heuchelheim — Dutenhofen—Giehen. 3 Std. Abmarsch 1 Uhr von der Vabnbrfictc. stfreitag. d. 26. März. 8'/,Uhr:Hauvtvcriatnm- lung im »HessischenHof'. TageSord.: IahreS- und Kassebericht, BvrstandS- wahl, BerschiedeneS. **c Gestern morgen entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden infolge Schlaganfalls unser lieber unvergeßlicher, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Ludwig Peppier Werkmeister i. P. 40-50006 M. aus 1. oder 2. Hypothek ausznlelhcn. M950 Otto Scheel, Mühlstr. 24. UnserKernsprechanschiuh Nr. 227 istehe Televh.-Berzetchn.f ist icebraucheferti«. Gebt. Zeelbach, Poltterwerkttatten, Tüdanlaae20. Bleichstr.7 Dame bitt.akad. geb. Kauimann, der sich Ende Dezbr. mit ihrM irburg— 2üd treff wollte, nochein- mal um ein LebenSz unt. ?.r4L70»artz,.,L»»t,„t. Bess., sehr häuSl. Witwe, bell., sonnig. Wesen, Ans. 40erQ., mit 2 n Kind., elg. HauStt-gutbürgAlSstatt. s. gut sttutert. Herrn, Wtw. n. auSgelchl , zw. Heirat kenn, zu lernen. ES komm, nur solche Herren In Betracht, die ein glückliches trautes Heim ersehnen. Schr. Angebote u. 04H85 and. Glenener Anzeiger. Zugelaufen innger 0,eTt gelber Wsertzmö. Abzubolen bet K. Kraft, Muschenbeim, Oberbess. ■’Großv^ Siebenen. lessen), L r 618 re» k o V .7 £ de ift- eil. b) l- 0*'* r am Montag, btm 2 Uhr, nut bm jtnbtnetitbW elf«n- 3155 M. Ter Bvrfiavf ttir Lrni' «*4 ' 'M ..!Ä- w 3 Uhr US statt ine Ihr tb Jl- llt6 Völlendeten od ^rissen ^inttrbfitbtnen: Srtdrrl obö NM Bl (als (Elten») tl (5d)tniegetdtmi «gehörigen. tebt, 19. Tlär; 1920. Sonntag, 21. Ulärj, n Sterbehause Mcd nu ginniM/ 1-1L' gtlilKI-W L »«ii E *K; et Dmge, sondtn sondern durch Hevausarbeitung iold>cr Züge studeii- tischet SkrgangenlKit und Gegenwart, ot: den Wert einer tiefer ixrnantxnm Aktualität besitzen. Airchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag den 21. März (Judika). In d. S t a d t k i r ch e. Samsiag, 20. Ntärz. nachm. 2 Uhr: Beichte f. d Konftrm. a d. Mr» kusgem u. beten Anq_.: .stvnfirm d sttnder a. d 'stkurkusgem. tretet d. hl. Abendmahls: Pfr. Becker. — Minber» kirche f. d Markusgetn fällt aus. Abds. 6: Pfr. Mahr — Mon:ag, 22. März, al>ds 8: Bereinig, d. konfirm. weibl. Jugend d. Marlusgem. — Donnerstag, 25. März, aodS d Uhr, vcr.ammdt sich d Frauenverein d. Markusgem fVtarMiaol. —< In d. Johanne »kirche Bonn 9*/r (|uaL MilitärgotleÄnenst) Pfr AuSseld Daran an Ml. B.ichtc u. Feier d. hl. ?Lbnti>nutt)[» i. d MUitär- gem. Vorn, 11* 4: Mnderkirche f. d ^-otarnte** gern.: Pfr. Ausfeld Abt>i 6: Pf>irrafs Dr Bm- gei. Im Konfirmanden aal (üirig r 56 nachm. 2 Uhr: Taubnummn,gvtieSd:enst u sveier b hl. Abendmahls: Psr. Belhwi«>eiNier. Aods. Vereinig. d tonfirm. männl. 3imtnb b. IotanneÄ- gem. — Moiltrg, 22. März, att» l/i8: Vereinig. D. konfinn. w.ibl. Jugei.d d. Lu.as«ietn. — Mittwoch, 24. März, ubds. 6: Pai>iousgot.'eSdrenft. Pfr. AuSseld. — Meseck, 21. März Bonn 10: Gefangenenl^imlchrsei r stauenchorj. — RfctM Tlbendgottesdienst. Kaihoiische Gemeinde. Samstag, 20. März, nad>m. 5 u alM. b Uhr: Gelegeiih. z. hl. Berchlr. — Sonntag, 21. März» Panionssoimtag. Bonn. 6>/,: Ge(e,,enh. z. hl. Beichte. 7: Hl. Messe. Mwnum. d Jungtraix'n. Aussetzung d. Alierheilichten. Bgrim d. xkffnm* den. 8: Au^teilg d. hl. Kommun 9: Hl. Meise m. Predigt. Ml 1: Hl. Messe m. Predigt. Nachm. 2 bis 6. Betstunden: die letzte Stwtbc ist von 6 bis V', dar Predigt u. teterl Schlu b acoix-n Gebetet. — DreriStag u. Fvertag abeub 6 Uhr ist Fastenandicht. — Dsaspora-^wtte. ^iarst am 21. März. In Hungen «»/«, m Lich IO*/,, daselbst lutdjm. 2: Christenlehre. Handel Morluoticrungen. Datum: 11.a 17.3. 19. &. Zürich............. 8/)5 7,50 Amsterdam.......... 3,90 3,56 Kopenhagen.......... 9,50 ,,"5 Stockholm........... 7,25 7,50 Wien........... . 295,- 308, - — Vricfkttsten der Redaktion. Lin Abonnent. Im twrüegerbcn Falle kommt die Zeit vorn 1. April 1919 vis 31. März 1920 in Frage. VMM der AM! + Heilung + an Zusammenarbeit mit be- kai n emFachnr/.td.Vslanzen- heilkunde flib:PiarrerBclBi4l wertvolle Railchläge über Verwendung seiner bewähr- ten Naturmtttel gegen: Slstbma, Gicht u.Nbeumck, Bleichlucht, Hautunrcinia- feiieu, verdorbenes Blasenleiden Ovettuii Wasterluckt, Zucker, leibigkeit, Hämvrrboidcn, Ynuanr, Jietbeu, Stieren-, Magen und Tarmleide-i, Durchfall, Darmtrögbeit u. andere Leiden. Tausende von ^iliertennungsschreibcn. 13WA M Msoiisk! Schreiben Sie (Postkarte genügt) an: Pfarrer Zchmldls Naturmittel, Nürnberg 2, vriesf.N7 b. Pfarrer! Scnnidf Die Grskin. Roman von G. W. App le ton. (Nachdruck verboten.) Fortsetzung 4. Ziemlich gut, antwortete ich In einem gewissen oirmt ist es ja meine Muttersprach', unb ich habe es mir ein iuenig angelegm jein lassen, meine Mvmrtniffe darin nicht zu vergessm. C4ut, fuhr sie nunmehr in dieser Sprache fort. Reden wir vorsichtshalber Italienisch, denn, um Ihnen die Wahrheit zu sagen, ich lebe hrkr, um mich zu verbergen. Seit Jahven verfolgm mich untxriijhnlidx Feinde, von einem Winkst Europas m den anderen. Bis heute ist es mir noch imm't gtlmigen, sie alle zu überlisten. Abw nunmehr werde ich alt nrtb kann mich nicht länger der Hoffnung bin geben, den Kampf fürderhin allein zu führen. Ich gestehe, daß ich bet diesen Wortm begann, an Ihrer (Gesundheit zu zweifeln. Was für cinm Beweggrund konnte irgend jemand haben, mne sichtlich imschuldige alte Tarne wie diese da zu tvr- folgcn ? Und, wem, es tatsächlich der Fall war, wie formte man verstehen, daß sie als alleinstchende E erfolgreich die Wachsamkeit so erbitterter V so viele Jahve hindurch getäuscht statt.'? Gedanken und andere Lhnlichn: .Art blitzten mir durch den 5kvps, als sie hortfuhr: Hier in dieser — für mich — elenden Wohnung stalie ich mich seit beinahe entern stalbm Jain versteckt. Ick habe mich noch nicht einen einzigen Augenblick außerhalb der Haustür sechm lassen. Eine lange Zeit hindurch fühlte ich mich völlig sicher, aber nunmehr bin ich sehr beunruhigt. Tie Furcht, entdeckt zu werden, verfolgt mich fortwährend. In der letzten Zett habe ich durch die Vorhänge hindurch auf der anderen Seit; der Straße öfters einen Mann st^hm sehen, der mein Fenster beobachtete. Ich ?rtonnte tn der Gestalt im ersten Augenblick — tvn — wirklich — den allerunermüdlichsvai — meiner Verfolger. Es tut mir leid, gnädige Frau, sagte ich lächelnd, daß meine Diagnose nicht ganz vollständig gewesen ist. Ich muß Ihnen doch, wie ich nun ergänzen mochte, evvas für Ihre Nerven herschicken. So, ja wirklich, gab sie zurück. Ich bin Ihnen sehr dankbar dafür. Meine Vierten befmbm sich, ich weiß es, gerade jetzt in einrnt schrecklichen Zustand, was kein Wunder ist, da diese Furcht un-- ausgesetzt auf mir lastet. Ich Dann nicht einmal mehr Schlaf finden. Um aufrichtig zu sein, gnädige Frau, bemerkte ich, ich verstehe diese Geschicks: ganz und gar nicht. BiS jetzt nicht. Natürlich nicht. Aber spater werden Sie verstehen. Es wird in Ihvmi Interesse liegen, sie zu verstehen. Ich schüttelte den Kopf. Sie gcht über meinen schlichten Brrftxmb, hxrrf ich em. Natürlich, aber ich habe die Absicht, Sie m mein Vertrauen zu ziehen. Ich möchte .'inen Freund haben, in den ich unbedingtes Zutrauen setzen kann, und diesen Freund habe ich im Sohn: Ihres Vaters zu finden gehofft. Ich möchte, daß Sie mich vor der drohenden Gefahr für heut und alle Zukunft schützen. Sie fmb jung und stark und zweifellos auch gescheit. Die Belohnung für dist'e Dienste wird Ihre kühnsten Vorstellungen übesteigen. Wieder fragte ich mich, ob diese Worte nicht aus dem Mund einer Geistesgestörtm kämen. Ihr Benehmen war nun rüstig, gesammelt und liebenswürdig. Warum sollte ich schließlich an ihrer Gesundheit zweifeln, wenn ich kein: wetteren unzweifelhaften Beweise für das G:genteil hätte? Plötzlich fuhr, mir ein Gedanke durch den Köpf. Sagen Sie mir, gnädige Frau, fragte ich, würde mein Vater ein solches Abkommen gutg> heißen haben'? Zweifellos mib mit Freuden. Wollte Gott, ich tonnte seinen Geist in diesem Äugmblick an* rufen und mit meinen Ohren Höven, was, wie ich bestimmt weiß, die prompte Antwort auf Fhre Frage sein würde! Ihre Worte machten einen großen Eindruck auf mich, mit inwerfünftelter Wärme waren sie geäußert worden. Haben Sie nach mir geschickt, um mich darüber zu befragen ? fuhr ich fort Jawohl. Für den Fall, daß es sich Herausstellen würde, daß Sie wirklich der recht: sinv, wie ich mir dachte und hoffte. Ich hatte keinen anderen Beweggrund, Sie kommen zu lassm. Während ich noch immer zögerte, welche Antwort ich geben sollte, klopfte es plötzlich laut an bet Haustür unten. Einen Augenblick später ließ sich ein lauter Wonwechsel im Korridor des Parterres hören. Tie Gräfin streß einen halb unterdrückten Schrcckenssänci aus, schwankte und wäre zu Boden gesunken, hätte ich sie nicht in menten Armm aufgefangen. Dio mio! keuchte sie. Es ist ferne Stimme. Er hat mein Versteck aufgespürt. Ndtn Lebm ist nun tn Ihrer Hand, Ihre ganze Zukunft steht auf dem Spiel. Was sollen wir tun? Aber, flüsterte ich, wer ist er — triefrr schreckliche Kerl? Der Mann, der Ihren Bader getötet ebn richtiger ermordet hat! lautete ixe verblüffende Erwv- jarauftrin biß ich die Zähne zusammen irnt> führte die Gräfin in ihr Schlafgemach. «veheu Sie hier hinein.' sagte ich. Tr?ben S« den Schlüssel von innen ab und überlassen Si» alles andere mir! Nunmehr hörte ich schwere Fußtritte die Treppe herauslommen. Dann ertönte ein gebieterisches Pochen an der Türe. Nach em'r angemessenen Pause öffnete ich sie und stand, nn> ich glaubte, Auge in Auge dem Manne gegmüder, der meinen Baker um gebracht hatte. (Fortsetzung folgt) Heaö?utW MslIetgilSen AW-AMM totoieerte 3m srnöentrahehn. Berggraten Geöffnet 1-3. Svunlags 9-12.1-3 HDr BnlllN 1 Mark Irueksachen der ärl S.'ÄKÄ wert tie Brtkl'eche üelv.-Brre-orel. B. leset, Bleies Burnus tw fettte lavwarm-m tMfftr «Ichl ühtr 44>' O euflSfcn, Me Dolche Sarin einige Stunden iu>edmäfctg übe-1 Nacht - welchen lagen, iiinn nachspüten und mit etwas Seife oder Seifcnpuluer tur- lochen. Dm tMidjcaintDeicjinttid Bunnts Hl Hl er all erhältlich. fcrffeler: Lhcmische f-abrft 8dl)m & Haas in Darr-’tcüf. Burnus * zum Einweichen der Wäsche! j Große Ersparnis an Feuerung und Stift! Erleichterung der Arbeit am Waschtage. Möbel Ohne Preis»ufschlag habe ich aus früheren Beständen reich halt sortiert und offeriere solange Vorrat reicht: Schlafzimmer echt lache mit 2tür. und 3tür. 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Die Reicl)sstelle für Gemüse und Obst macht in einem Rundscl/reiben an die Landes stellen darauf aufmerksam, daß für das Jahr 1920 keine Betvirtscbajtung von Obst und Gemüse beabsichtigt ist. Die Reichsstelle wird für diese Waren weder Höchst- noch Richtpreise festsetzen, und auch die naeß geordneten Stellen sollen nicht das Recht "haben, Höchst- ober Richtpreise aufzustellen ■Die Aufhebung der Verordnung über Gemüse, L)bst und Südfruclste vom 3 Tltzril 1917 wird Leabsicbtigt. Mit ihrer Ausübung würde auch der Saflustscheinzwang fort fallen. Der Verkehr mit Gemüse in der Form ron Lieferungsverträgen wird dem freien Verkehr überlassen werden. Damit kommen die amtlichen Bertragsmuster, die Jertragspreise und die Genehmigung durch -ie Reichsstelie für Gemüse und Obst in Wegfall. Für Streitigkeiten aus Lieferungsver- ragen sollen grundsätzlich die ordentlichen Berichte zuständig sein. Auch die Verordnung vorn 23. Januar 918 über die Verarbeitung von Gemüse und Lbst (Reichsanzeiger S. 46) soll umgearbeilet lxrden Die der Reichsstelle nachgeordneten Kriegsgesellschaften sind sämtlich in Liquid bation getreten, mit Ausnahme der Reichs- oesellschaft für Obstkonserven und Marmeladen m. b. H. in Berlin, beten Leiterbestand wegen der diesjährigen Mar- ireladenbewirtschaftung noch erforderlich ist. Ob die inländische Marmelade auch noch im Wirtschaftsjahre 1920/21 bewirtschaftet werden soll, steht noch nicht fest. Hinsichtlich der Ein- und Ausfuhr von (Semüfe, Obst und Südfrüchten sollen die bisherigen Bestimmungen aufrecht erhalten bleiben. Die GescliLstSabteilun^ her Reichs stelle ist mit dem 1. Januar l. I. tn Liquidation getreten, die Bcrwaltungsabteilung bleibt dagegen noch bestehen, da auch im Abwicklungs- itabium noch eine Reche von Angelegenheiten |ii erledigen ist. ” Berm ögenszuwa chs steue r, Die ifrrifl zur Abgabe der Erklärungen für den Ver- rrögenszuwachs ist bekanntlich am 29. Februar (ifcgcla-ufcn. Die vor einigen Tagen von paschte- nenen Blättern gebrachte Mitteilung, baß ch'ie Frist biß 15. April Verlängert worden seil,, cklt nur für Preußen und findet in He s se ff keine Anwendung. Bei der durch tne tut wn neuen Bestimmungen cnifianbenm 11* Icrbeiten in ♦ Steuerarrgelegich-iten, dürfte Mfc ^«hl der Steuerpflichttgen nicht Kein lern, ot» f>re Erklärrmg nod) nicht cingerricht haben. 'DifH itn irut, das Versäumte so schnell wie möglich r-chzulwlrn Aic nxr vom hiesigen Frnan-r'Lnt nrertnen haben, smd bet nachträglicher A bgabe der Erklärungen vorläusrg noch 6 tue i -dtf)teilt gen Folgen zu befürdtten. In den Au/por- twruiifleii jedoch, die das Friumzarnt demnächst an t>it Scumngen ergehen laßt, sind schon Strasbqtim- Tuurtgcn enthalten. ♦♦ Koh l ener sparnis durch Zug- d er le g un g. Die Nachtschnellzüge von Nerlin über Magdeburg und Gießen »nach Fr a n kf ur t a. M. nehmen ihren Auszugs- peinh von der Stadtbahn. Für diese Zss.ge ist t-inerzeit eine besondere Kurve eingerichtet r*?rbcn, um sie von den Stadtbahngleifen auf die Gleise nach Potsdam überzuleitL n. Es wirken so durchgehende Züge von beu Stadt- xvhn über Frankfurt nach Basel und M ailand ruiigerichtet. Seit einiger Zeit sind dills c Züge meder zwischen Berlin und Frankfurt auf» ganommen. T-er Minister der öffentlick ten Ar- »aiten hat jedvcl) soeben genehmigt, Idaß die tz'.ige vom 1. April an, dem Tage des Ueber- k»cngs an das Reich, ihren Aüsga»aspnnkt D-om Potsdamer Bahnhof nehmen, tson den baden V-Zügen geht der eine 9.30 nachm. ü, während sein GeaenHug 8.50 hbrm. in Trrlin eintrifft. Die Absicht der Beilegung isst die Ersparnis an Lokomotivleisturrt^n und thhle. ?lbgcsel>en von der weniger in/betracht frommenben Kürze des Weges beanspruchen dm wiederl>olten Aufenthalte bei bet: Stadt- tJ7gestrickte wollene MJOiBr O Knaben-An.5:üge iied in allen Größen und verschiedenen Farben rinder eingetroffen. Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) bahn mehr Austr^nbunren an Lokomotivkraft als der einzige Endpunkt in Berlin. ** Die Reichszentralstelle für Kriegs- und Zivilgefaugeue teilt mit: Das in London iurürfgebliebeiie Gepäck eHern a l i ge r Kriegs- und Zivilgefangener iü jetzt von Eiigland freigegeben. Dec Abtraickvort wird von der Hamburg-Amerika-Luiie geleitet und erfolgt in Tellftndungen rod ver- jchiodeUni Dampfern Die Emvimtger erhalten ihr Eigentum tofteulo-3 bis zur Bahnscatu»n der Wohnortes jugefteüt. Im Jntc'-ejfe der beschleunigten AbferUgung wird allen, tue ihr Gepäck aus England tnoarten. bringenb empfohlen, fe*or! ihre jebige Adresse sowie die Berechnung, den Wert und im Lagerorl der betref«enden Stück: schrist- lich der Hamburg-Amen ke.'Änie, <$Lt6-vü^ Ge- fangevengepäck, m Hamburg onzuzeigen 9?ei Verlust oder BeschädigunAei' 3ujpi naewbott Zurzeit wird neu v.'r- bertuet SDart Schände rrs „Gkmbe u b Herrnat". c Stornf els, 16. März. Rach längerem Leitpn ftorb hier der Lehrer Lud»oia Böcher, der nahezu 30 Jahre an der einklassigen Schule unterer ßvemeinbe mit uns zu verantwort. Beide wollten heiraten, und B. stiftete die K. an, b.i den ver.chtedenen Dienscherrsch:itrn die 21 u B ft a 11 u n g s u iammetyu iai. Das bc sorgte fte in grmwilchuer Weise. Sie nahm alles, roa-' nirM niet> unb na.^elsest war, im Wcne von Tausenden von Mark. Der gesamte Raub nnirb«' >püter in der Wohnung des Bräutigams gefundeii. Er hat« chn gelegemlich der nächtlichen Besuche bei seiner Braut miigiitommcn. Die Aus stattung war bis auf die Pläbel komplett, alS sie die Polizei besch agnahmtc. B., der seine Braut auch s-nst in schamloser Weise ausgebeutet hatte, will b*-ite von der Braut nichts mehr wissen und auch cn den Diebstählen völlig unschiildig fcüt DaS Gericht verurteilte ihn — er ist rütfiäuincr Dieb — zu zwei Jahren Gefängnis, erkannte ihm die bürgerlichen Edr-nrechb' aus fünf Jahre ab und ordnete seine sofortige Verhaftung an. Die Er braut wurde zu sechs Monaten Gefängnis ver- urteilt. Tie' übrigen verhältnismäßig geringfügigen Diebstähle, die zur Aburteilung fk-nben, fanden ihre entsprechende Sühne: des weiteren wurde ein jugnDiicher Dienstknecht aus Tanernheim, der ein ».rälftahriges Mädäien vergewaltigen wollte, *u sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Gießen, 19. März. Ein Landwirt von Dorn Assenheim hatte bis Anfang Mai 1919 statt 108 mir 3 0 Eier abgeliefert und deshalb einen Strafbefehl über 78 Mk. erhalten Aul seinen Einspruch verurteilte ihn das Friedberger Schöffengericht zu berf tben Strafe; es hielt seine Eiuwendiuig. die die EierablieferuugH' pflicht regelnde hessiscye Bekanntmackwng vom 25. 1. 19 sei ungültig, da durch das Reich tne Eior- bennrtfcbafhing auf gehoben sei, für unbegründet. Denselben Rechtsstandpunkt nahm in der heutigen Bcrufungs Verhandlung auch die Strafkammer ein. Ein Landwirt von Ober-Seemen hatte im Juli 1919 der ihm aufgegebenen Speckabliese- rung aus seiner Hausschlachtung nicht genügt; das Schöffengericht halbe chn sreigrsprocheu, toeil er den Speck mangels anderer Kräftigungsmittel seiner schwerkranken Frau in die Klinik mit gegeben, also in einem Notstand gehandelt habe. Auf die Beruftmg der Staatsanwaltschaft wurde das Urteil aufgehoben und der Angeklagte zu 30 Mk. Geldstrafe verurteilt, da fest gestellt wurde, daß seine Fran erst Mitte Oktober in die Klinik verbracht worden ivar Wegen verschiedener Einbruchs- bzw. Rückfalldiebstähle wurden Gefängnisstrafen von 6 Wochen bis 9 Monaten erkannt. mmiliu>n der Gewerkschaften und der Berlrrv-r Gewerk- schaftskommissvvn auf der einen Seite und den tn Berlin anwesenden Ministern des R'ichs uub Preußens und den Führern der Mehrhsttsparteten aut her anderen Serbe über dm Abbruch de s Generalstreiks gefüljrt worden ftnd, haben bis seht kein Ergebnis gehabt. Die Forderungm der Gewerkschaften, die unter b*gwn6 Führung stehen, siild so ntixteü, daß mit ihrer Annahme ke gelernte polnische Entscheidung tn tne Hand der Arbeiter ylrgf metbm würdc. Infolgedessen hat auch der Ei^enbachnvervehr wieder auig höN. Tie Züge, die heute früh ausluhren, sind b'ftlwf- sen worden, woraus der Betrieb erng-stellt wurde. Zum AdMg der Truppen aus Berlin. Berlin, 18. März. (Wolff.) Wie wir bereits mitteilten, hat man gestern abend am Kottbuser Tor mit dem Bau von Barrikaden begonnen. Sie wurden am Ausgang der Admiralftraßc nahe der Hochbahn errich-- tet. Die Reichswehrtruppen erhielten den Auftrag, diese Barrikaden wieder zu zerstören, und feuerten zu diesem Zwecke von der Admiralbrücke aus eine Mine ab. Die Mine schlug auch an der bezeichnelen Stelle ein und verursachte unter den Ausrührern, die dort zahlreich zusamnrengeströmt waren, großen Schaden. Nach den bisherigen Feststellungen wurden 12 Personen getötet, 8 schwer und 20 leicht verletzt. Die Schwerverletzten fanden im Krankenhaus Bethanien Aufnahme. Ein Glückwunsch des französischen Geschüsts- trägers. Berlin, 18. März. (WTB.) Der französische Geschäftsträger hat heute Den Reichsntinister Schi ffer aufgesucht und ihm im Beisein des Unterstaatssekretärs von Haniel den Glückwunsch seiner Regierung Ern neuer Geist ? iwsl BorwärtSstrebenden und Erfinder» bieten sich gute Verdien st Möglichkeiten Fordern Sie daher heute noch kostenlose Uebevfen» düng unterer lulktag und gebenden Broschüre. F. Erdmann & Co., Berlin SW 15. KSniggratzer Straße 71. Baucherdank erwögt, in einig Tagen das Rauch, gnna od.leilw.z. unterlass. Sinti beginadnete ___ Wirkg oerblüffBoll. --- stänvunschadLTägL --- 2inerk.Ai!sk.nmsonst Berkar-Vereani Hlaslea M4, laartather Str. 13. An- u. Verkauf von Lumpen, Eisen.Me lallen, Knochen, vier, ^laichen, aebr. Maichiueu. Ü2 Louis Rotiienberger Iiiuvh rr. TelipL 171. 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März (WTB Soweit biSver fcfigeftdlt ist, betragen bte iistrigenBerlufte 17 Tote, 43 Schwer- und 21 Leichlverlctzle. Die Unruhen in Brandenburg. Brandenburg, 18. März. (WTB.) Bet den hiesigen Unruhen gab es äTote und 12 schwerverletzte Zwilpersonen sonne drei verletzte Kürassrere. Der Streik wird solange fortgesetzt, bis das aus-ivärtige Militär zu^ rück gezogen ist. Abbruch des Generalstreiks in Düsseldorf. Düsseldorf, 18. März (WTB.) Die Streikleitung bes.chloß den Abbruch deS Generalstreiks. Ausnahmezustand über Leipug. Dresden, 19. März. (WTB.) Die Regie-- nrtg hat den Ausnahmezustand über das Gebiet der Kreishallptmannschaft Leipzig verhängt. Unruhen im rheinisckten Industriegebiet. Düsseldorf, 19. März. (WTB.) Abgeschett von einigen unbebeutenbeu Schießereien verliei ber gestrige Tag hier ruhig. Der Eisenbahnverkehr ist roieber gänzlich eingestellt; nur Lebensrnittel- inib ZLohlenzüge verkehren Duisburg, 19. März. (WTB.) In D o r t- m u n b ist wieber vollstälrdig Ruhe cingctreten. Die bewafsnelen Arbeiter marschierten gegen Gelsenkirchen, bas sie ebenfalls in ihre Gewalt brachten, mit Einschluß bes Flugplatzes Gelsen- fird)en—Rotthauscn. Kurz vor Essen würben sie burch Pollzeimannsckwften, bie ihnen entgegeu* marschiert roaren und von staatlicher Sicherheitswehr, bie sich von GelscnkirckMl zurückgezogen hatte, aufgehalten. Es kam zu Gefechten. Eine Zkundgevung der Eisen- und Stahlindustrie. Düsseldorf, 19. März. (WB.» Du Anbei tsgem ein schäften für die r bc i n t f d>* to • ft* fälildje Eisen-undStahlindustrie traten gestern üi Tüsstldorl zusammen, um angesichts ber betrüb.mik’n p-^littschen Vorgänge bi Wirt- schaflslage zu besprochen. Sie geiangt m unter Verurteilung leben gewaltsamen Um^urzes unserer Verftssimg einmütig zu der Aufsasung, daß eine Störung ber Arbeit in ber rheftiiicki-wefnälrichen Stahllndustrie eine Unterbrechung des War'uaus* tausckies mit dem Auslände bedeute. Ein: solche Uvterbrechung müsse umx'rmetixid> zu em'r Ko* tallropl-e nicht nur für das rl,etnisl1.-wellfälische Gebiet, sondern für g-rnz Teutschlanb füllen, da wir zur Beschaftung der notwendigen Sulrin.en-- mittel angesichts bcJ gesuuve..en Wertes un;ereS Soldes fast ausschließlich au) den unmittelbaren Austausch von Waren angewiesen srnd. Tie unter* zeichneten Verbände richten be^hilb an bie geramte Arbeitt^hmerscha t von Rbcin.and und Wiener!e» die dringende Äuftooüerung, :)lui.e un^ Ordnung zu bcivalyrcn. Sie ftnd zng-leich ent dxöfeii. unabhängig von der iveiteven po.iliiäjen Entimckd- hrng an der bisherigen Gemeinsam keftsarb.nt unbedingt festzuhalten. Ein Aufruf der Deutschen VolkSvartei. Berlin, 19. Marz. (WB.) Die Deutsch« Volkspartei erläßt einen Aufruf, m dem e5 u. a. heißt: Was nxr gegenüber dem gcnwlt* sämen Umsturz vom 13. März zu tun batten, nxrr vom ersten Augenblick an durch den nationalen und liberalen Charakter der Deutschen Bolkspartrn vor gezeichnet. Wir konnten und durften den Wtg organischer Entwickelmtg auf ve.fastungsmäßrger Grimdlage nicht verlassen. Wrr mü seit balvr jebm gegen die Verfassung geiicbtetm Geivaltttreich mtb jebc Verwendung unserer um dm Schutz des Landes verdienten Truppen zu ftrieben unv rcntwörtlichen, den Bestand des Reicl«s in Fr^g' ficllcnöen Unternehmungen entschüden verurteilen Wir haben unferai Partrimr.gl edern die Annalnne von Aemtern aus den tzänoen bet neuen Machthaber unterlagt, haben alles Aufgeboten, um dft Einh.-its- fcont ge.-.en den iKrinbrängenben Boljch^Misn,uS hcrznstellen und haben darum den Rus zum Generalstreik als die schwerste Ber^I-uldung gtgen Volk und Vaterland verurteilt. Weienllich mit d. rch unseie Verm tt'ung ist nunme„T der Ausgleich erreicht. In ber jetzigen schw ren Stunde gibt es zur ybroelyr des Bolschewismus, bet imieri Kultur und Wirtschaft mu Verni.istimg 'edrvht, nur eine Parole: Sammlung aller Kräfte und Parteien zur Rettung des Vaterlandes! K. 22/19. 3img8itrßtiitrung zum Zwecke der Erben- anSeinandersetzima. Donnerstag den 6. Mai 1920, vormitt. 9 Ubr, sollen auf dem hies. Amts- Serickrt, Zimmer Nr. 14, ie nachstehenden 1. dem JustuS Georg Unuerzaat au •/*, 2. dem Ludwig UnoerAagt in Darmstadt au He, 3. dem Georg Un- Dcrmfli zu H* und 4. dem Karl UnaerAOfli in Breslau zu l'e Augefchriebenen Grundstücke Flur II Nr. 160'/,,. - 57R am Ho freite, links der Chausiee Schottstrabe 11 und 13, Flur II Nr. 162V,, - 111 qm Grabganen daselbst versteigert werden. Die anutzgerichiliche Bersügung ist auf unserem AmlSAimmer öffentlich an der Ortstafel angeschlagen und kann etngesehen werden. (30<>3B Gienen, den 15. Marz 1920. Hesiisches OrtSgericht. I. B.: Leo. Wäsche und Nahwäsche wird angenommen ■xro Echanzenstraße L Wo kann junger Mann Klaviernben. Schmrende SMaotcrbebbL grfitbcti. Dchristl. SlngetL unt. a d Gieß An» lyräulem münirbi 'ich Im (jrijirrtiiii.Jnhlifrfi weiter anSzubilben. Schristl. Angeb. unt.<4t einberg zur Einsicht Tistr. 6 S itirl-ufd) Etehennntzhilz 2 Meter lang, 9bc. 49 täs <3 113 Stämme Klasse 5b ----- II. Los 229 Stämme Klasse 5b --- 2 5 5 1 6 1 8 24 274 Angebots vergeben loerden: Eichenstämme: ----- 6,26 Fstm. ----- 33,81 Fstm Holzsubmission. Die Gemeinde Dau bringen verkauft im Wege des schriftlichen Angebots folgende Holzarten.: 2 Eicktenstämme 1. .Klasse --- 3,57 Fstm., 1 Kiefernstamm 2 K a Je = 0,66 Fstm., Di-e Ausgabe findet im .Hospitalbyf, Setters- ti>M, in der Zett von 1—4 Uhr nachm statt. Ä-tzen, den 19. März 1920 3H6B| Städtisches Bvemrstpfsämt. 4. Kl. -- 2-L54 W 5 Kl. - 18,39 Fftm . j In unser Lwndelsregister, Abt. A, wurde heute el* ber I bei der Firma Heinrich Reger II. tn Lich emg^tra- Nutzholz-Submifsim. | Tas nackicerzeichnete, rm laufenden Winter; bereits gefällte Nutzholz soll auf dem «itgc ... Submission verkauft werden. C>.bvte litD ge trennt nach Losen und KlasteN verschlo fei: tut der Auisckrift „Holzsubmi svon" bis späiefttls den 3 0. März 192 O, vormi ttags 1 Ilchr, bet unterzeichneter Stelle einzureichen. Oefft»rg der erfolgt am 3 0. März 1 ? 2 ( v o r- m it ta gs 11 U hr, im Ra t ha u se zs Lrch. Tie Veckkaufsbedrugungen, denen stch bte fkäuser mit Einreickmng idrer Gebote unterioerfer,. liegen bei .Hpsft.cl>er Bürgermeisterei Lich m hnjtcht offen 9!ädere Ansrunst erteilen auf Wujfch die trn ter zeichnete Stelle sowie die Hessisch Ober- förfhrrei Lich. Tas Holz ist mit der Rbhe ge- lwrsfen. Wegen Vorzeigung des Holzes wo« man sich an die Forsvvarte Textor und Find! zf Lutz 4. „ 2 . Kl. = 1,14 M- 3 Kl. 7 .80 M. 4 Kl. - 20 66 5 . Kl. = 3 18 L-M. 3 Kl. -- 0,40 M ips Lolznummer 751- 933 89 Nchtenstämme I n vT; Pjerl^vct l572Ficht -l «ii io Obre $fcti>UaEl stamme Einwendung gegen die ZulässiMil oder SteAtSbcftänbigß i: ds Ergebnisses sind nach Ar- täel 11 des FeloberernigungSgesetzes bei Meldung spaterer Ruhtberücksichftgnng binnen 14 Tagen, von der Beroffentlickomg im Krcisblatt an gerechnet, mittelst sclniftlicher Beschnerde bei Hess. Lan-- dk-ernStzrunsSamt, Abteilung für Landwirtschaft, tn Tarrn stow geltend zu nutdxn. Friedberg, dm 9 März 1920. 3116B Der Hess. Feldbevein igungSÜ' m missär: Tr. I a n n. Id>giernngsral.___________ Braunkoh!enausgabe. Die von dem Staat. Brennswisamt ausgestellten Scheine von gelber Farbe zu in Bezüge von Braunkohlen werden wie folgt beliefert .die Nummern von 1—70 am Dienstag den 22. März 1920, alle übrigen Scheine am Mittwoch den 23. März 1920. Bezugsbereckstigtr des 9. Bezirks, deren Familiennamen beginnt mit den Buchsta'en A—L am 23. M—Z am 24. März 1920, Bezugsberechrigd dei 2. Bezirks, deren Familiennamen beginnt mit den Buchsta'.'en A—L am 25.. M—Z am 26 März 1920. Die Ausgabe findet aus dem städtischen Lagerplatz in der Steinstraste gegen Vorlage der Lebensmittel auswerskarte in der Zei§ von 8—12 Uhr rchen stamme chcnsdamm ch^en stamme Wen flämme rMen stamme Tistr. 6 St'inb-sch ... 2,20 Mr. l.,Rr 795 u .96 Distr. 9a. Lc.utz rloch Eichmsl.'ämme 3., 4 , 5. Kl. Tas Ciä-cnlvlz aus Stein- F i chte n st ä m me: Stück 3. Kl. 1.42 Mm 3.92 ML 2,63 ML 0,79 ML- 2 98 Fsw. 163 M. Los. 19 aus Abt. 1,2,8,10 73 Fichtenderbftangen l.Kl. 10,41 „ kas Holz ist anfgeardeitet und mit ber Rinde gem.ssen. tiie Gebote sind nach Klassen getrennt zu ‘baltcn und pro Festnreter anzugeben und müssen bis zrn 24. März lsd. J-s., mittags 2 Uhr, mrf unterKchneler Bürgermeisterei eutgereicht fcüt, wo EEröfsnung in Gegenwart ersck-renener Meter stattfi T, Berkaussbedingungen werden am genannten T< in vor der Eröffnurrg begann tgegeben. V: . Besichtigung des Holzes wäre cp wünscht^ spätere Reklamationen werden nicht bp rückftch^t. 2956 A ..erod, den 12. März 1920 . Hess. Bürgermeisterei Annerod. _______I___________Horn.__________ , ~ Äolzsnbmission T^I Gemeinde Rökh^es verkauft im WO des schrillichen Angebots svlgcndes Holz: Los I. Derbstangen (Fichte): 31 Stück 1. Kl. 3,73 Die Angebote sind getrennt nach Klasse nab Abteilung bis zum 23. März vormittags 10 Uhe bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureich«. Genehmigung wird im einzelnen wie im ganz« Vorbehalten. 2920 Climbach, den 12. März 1920. Bürgermeisterei Climbach. Stein. Nutztzstz-Verstelcrerung. Am Dienstag den 23 März 1920 vvrmAgs von 9 Uhr ab, Kommt in der Gasuvirtsck-aft ryler zu Atzbach aus dem Genveindewald felgendes Nutzholz zum Bi'vSaitf: Rm. Msten-Nutzrctstg. Tie GeL)tt sind getrennt nach Losen um Klassen, cho BerliaufÄnatz., ver'chw'sen mft Aufschrift Hv^submi sion, bts spätestens TtsE den 23. Mär? mittags 1 Utzr, bei Bürgermeisters einzitreichen, um 7?2 Uyr «r Eröffnung der Offerten erfolgt. _ Tas Holz ist mit Rinde ^messen an fahrbaren liegen zirka 3 Km vom Bab^ Rupr-erisburg rfernt. Wettere Auskunft erlern Forstwart Buttchon in Rötl.iges. Bieter etPcnien die allgenretnen Berkaui^ dittgungen att. rtähere BeüingungM der Bürgermeistchi offen und werden im W betwrntgeaeben. „„ 1QC>n Röthges, 14. März 1920. Heill Bürgermeistcreä, \ Meckel. Bekanntmachnng. Nachstehend bringe ich die Bekanntmachung des Hessifckien Fcldberetmgungskommissärs vom 9. März 1920 zur öffentlichen Kenntnis. Gie^n. den 16. März 1920. Der Oberbürgermeister. I. V.: K r e n z i e n. Bekanntmachung. Betreffend: Feldberernigung in der Gemarkung Waheuborn-Sdernberg, Kreis Gießen. Von 170 beteiligten Grundeigentümern,welche «usammeu 412,2494 ha Fläche besitzen, ist unter- schrikllich die Einleitung des Feldbereinigungs- dersahvens und die Anlage von Wegen in den Obst- baum stücken der Gemarkung Watzenbvrrr-Sleinberg beantragt worden. Ta an dem UnterneWrcn, im ganzen 360 Grundeigentümer mit 806,9884 na Fläch? beteiligt Gnb, lieg! die Är das Zusbrndelvmmen des Unternehmens gesetzlich crst-rverliche Mehrheit von mehr wie ein Fünffeil der beteiligten Grundeigentümer, welche mefr als die Hälfte der beteiligten Fläche besitzen, vor. Holzauskade. Am die cut5gegebenen Bezuascheine für Brennholz von gelber Farbe wird Holz ausgegel'en Bezugsberechtigte des 3. Bezirks, deren Familiennamen beginnt mit den Buchstaben Nlltzholzverfteigening im Licher Stadtwald! Donnerstag den 25. März 1920, vormittags 10 Uhr, werden in den Abteilungen Gänsweide, Eisenkaute, Fichtenkopf u. Plattenwald versteigert: Stämme: 1 Linde 4 Klasse mit 0,73 Fstm.; 1 Birke 6. Klasse mit 0,28 Fstm. Derbstangen: Fichten 1. Klasse 693 Stück mit 50 Fstm.; Fiästen 2. Klasse 323 Stück mit 11 Festmeter; Hainbuchen 19 Stück mit 1,04 Fstm. Reisstangen: Fichten 896 Stück mit 12 Fstm. Bvlmenstangen: 2900 Stück. Nutzscheiter: Rm. Eichen 21, Buchen 2, Hain- buck-en 4, Fichten 62, Kiefern 4. Nutzknüppel: Rm. Eichen 40, Fichten 29, Kiefern 9. Nutzreisig: Rm. Fichten 30,7. Die Fichtenderb- und Reisstangen eignen sich zu Wagner- und Spalierholz, die EichennutzsckMiter zu Maser- und Küferholz, die Eichemrutzkitüppel ju Gartenpfosten, die Fichten- und Kiesern-Nutz- Kbritcc und Knüppel zum Schneiden von Brettern und Latten. Ter Antrag mit den ZusttmnrungserAärungen nebst Ergeb,'is und Znsammensdellung liegt vom 20. bis er schließlich 27. März 1920 auf der Hess. Dürgermeistorei SBaöcicbo ~ ' offen. £ iQ rv. mft. (Grubeuh.) 6. Kl. -- 27,53 Fsw- -rnst. „ 5. Kl. = 34 Jjertft. .. 5. Kl. - r. Los V. 7 aus Abt. 8,10,14 8 8 aus Abt. 1 Holzn. 7556.91163 9 Abt. 1 Holzn.916b.1102 62 10 aus Abt 2 51 11 aus Abt. 3 28 6,15 FW- --- 12,! 6 Fsw- = 48,86 AM. 5. Kl. 30 Fstm. Fichtenstämme: 2. Kl. 3, 3. Kl. 35, 4. t 55, 5a Kl 60, 5b Kl 85 Fstm Fichtenstämme: 1. Kl. 1, 2 Kl. 3, 3. 20, 4. Kl. 75, 5a Kl. 50, 5b Kl. 35 Fstm. Fichtenstämme: 3. Kl. 20, 4. Kl. 25, 5a41. 40, ßi 15 aus 2IbL2. L« 16 aus Abt. 3 Lotz 17 aus Abt. 10 Cast 18 aus Abt. 8 wenden. „ ä ßo? 1 Eichenstämme: 1. Kl. 6,77, 2. Kl. 6, 3. ft. 25, 4. Kl. 80, 5. Kl. 70, 6. Kl. 98 Fstm. Los 2 Buchenstamme: 2.Kl. 8, 3.Kl. 26, 4.Kl.3dstm. Los 3 Hainbucheustämme: 4. Kl. 3, 5. Kl. 8, [. Kl. 23 Fstm. Lindenstämme: 4. Kl. 2, 5. Kl. 1, 6. Kl. IFstm. Kiefernstämme: 2. Kl. 5, 3. Kl. 18, 4. fll 50, Bekanntmachung. Tie AuSweiskarten der nachstehenden Perßoncn sirtd eingezogen. Wir warnen dÄ)er, an sie vinsttg Nutz- uich Zuchtvieh oder Schlachlvrch zu verkaufett. Zuwiderhandlungen sind stvaf.-ar nach § 7 jxc Bekanntmachung betreffend Regelung der Besck>affung, des Absatzes und den Preis von liebendem vom 24. Januar 1916 mit Gefängnis bis zu scäis Monaten oder mit Geldstrafe brs zu 1500 Mark. Bona Stern, Rodheim v d. H., rvegen Schlcuy- handcls mh Vieh, bis auf tveiteres. Loo JaDb, Grvben-Buseck, wegen Unzuverlasstg- feit, bis auf weiteres. Gottsä-alk Maites, Gedern, wegen Airlaufs und Schlachung eines Schafes r'bte ^"ehmr- gütig, auf zwei Monate (1. März bis 1 Mar). Metzger Ludwig Rau, Meluack>, wegen Otebeim* fchlachung, bis olznumm. 934 -1113 79 ----- 85 261 Kiesernstämine 5. Klasse = 100,70 Fstm., 4 Fichtenstämme 3. Klasse — 2,45 Fstm. Angebote sind nach Klasien getrennt und verschlossen mit der Ausschrift Holzsubmisiion bis spätestens Donnerstag den 25. März 1920, nachmittags 2 Uhr, an die Bürgermeisterei einzu- rrichen, woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können. Erösfnung der Angebote erfolgt in Gegenwart etwa erschienener Bewerber am genannten Termin aus dem Rathause M Daubrmgen. Die Gemeinde behalt sich die Genehmigung im einzelnen wie im ganzen vor, auch über die höchsb- möglichste Sicherheit und wie ihr der Eingang des Kaufpreises am sichersten erscheint. Das Holz ist mit Rinde gemessen und kann vor dem Termin in Augenschein genommen werden. Es lagert eine Viertetstutche vom Bahnhof Mainzlar entfernt. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Braun. Daudringen, den 12. März 1920. Bürgermeisterei Daubringen. Preis. 2976 vorm. und 1—4 Uhr nachm. statt. Der Preis poo Zentner beträgt für Hartlwlz 6 Mk., für Weich'.vlz 5.50 Mk. 3114B Gießen, den 19. Mürz 1920. ___________Städtisches Bremrstvffamt.___________ Brkanntuiachung. Die Auszahlung der Wtrtschaftcheihilse für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene gemäy unserer Bekanntmachung vom 13. 2. 1920 erfolgt am Montag den 22. März 1920, von vorm. 8—12 und nachm. von 2—6 Uhr bei der unterzeichneten Stelle, Zimmer Nr 4 Bei der Auszahlung ist der Rentenbescheid über die Versorgungsgebührnisse vorzulegen bjw. seitens Kriegsbeschädigter eine militärbehördliche Bescheinigung, daß Dienstbeschädigung voraussichtlich anerkannt wird. 28886 Gießen, den 11. März 1920. ' Städt. Fursorgestelle der Kriegsbeschädigten- und ________Kriegshinterbliebenen (Asterweg 9).________ Bekanntmachung. Infolge der außerordentlichen Erhöhung der Kohlenpreise am 1. d. Mts. kommen mit Wirkung vorn 1. März d» I. aus die Grundpreise folgende ZuscAäge: für Licht 1.50 Mk. für btf Kwst., für Kraft 0.64 Mk. für die Kwst. Der Grundpreis beträgt für Beleuchtmtgs- strorn 1.55 Mk., für Kraftstrom 0.90 Mk. und für Strom für Heizzwecke 0.60 Mk. für die Kwst. Tirek.bon der städt. ÄcLrizitätÄverL und Straßenbahn der Stadt Gießen. _________________Stolte._____________31030 Friihjchs-Wrdkmrlt |n Gikßes. Am Mittwoch den 31. März 1920, vormittags 71/2 Uhr beginnend, suchet auf den städtischen Marktanlagen an der Rodheimer Straße Pferdemarkt statt. Der Auftrieb von Pferden aus Sperrbezirken ist verboten. __ Bezüglich der in der Nabe des Marktplatzes vorhandenen Stallunaen erteilt Herr Hoflohnkutscher Huhn Auskunft. Mit dem Pserdemarkt ist eine P r ä m t r e - rung des besten Pferdematerials verbunden, wofür iLer 2200 Mark zur Verfügung stehen, dav- unter 250 Mark aus Mitteln des Hessischen Lan- des-Pserdezuchtvereins. Der Prämiierungsplan ist von Herrn A u g u st Schwan in Gießen, Moltkestraße 16, erhältlich. 30646 Gießen, 11. März 1920. Die städtische Pferdemarkt-Deputation. ' __________Kl ingsp 0 r, Beigeordneter.___________ gen: Die Firma ist tn „Heinrich Reger" geändert. Offene Handelsgcsellfchüft. Geschäft samt Firma ist auf die Kcnkfleutä Wilhelm ^chn-arz in Friü^erg, Carl Ul ruf? daselbst, Friedrich Heinrich Müller in Lich und Karl Reger dajelbst als persönlich hajtrrrde G:tellichafter über gegangen. Die Ge,ellschaft hat am 10. Februar 1920 begonnen. Der Heber gang der in dem Betrr'be des Gv- schäfts begründeten Forderungen und Verbindlich« Etiten auf die Erwerber ist ouLgeichloijeu. Die Prokura des Friedrich Heinrich Müll« in Lich ist erloschen. 30391- Lich, den 13. März 1920. ____________Hessisches Amtsg.richt Lich.____________ Holzvertauf. Nachverzeichnetes Holz aus den Waldungen der Gemeinde- Climbach soll auf dem Wege schrrft- St. |i jen/rämme St. Ti-ltenstämme Los St. H fentffcämme St. K i fcrnstämme St. 9 fcmuämme St. £ rck-enstamm vchördlichr Anzeigen. 8lufgehoL. Das Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung - ist bezüglich der nachstet^kd verz-i:hn'ten, angeblich verfchollenen Perj0.«n beantragt. 1 KLtdarine Lakher, geb. Loh, EheMlu d:s Christian Lathrr, geb. am 5. Avrrl 1840 rn Großen- Linden, zuletzt wohnhaft daselbst, leit etwa 20 Jahren verschollen. Antragsteller ist der Pst'ger Ciien- bohnwärter Karl Wifttelm Henrich Von Großen- Linden. „ _ 1OO,, 2. Viktor Bollbach, geb. am 7. Januar 1823 in Tveis a. d. Lumda, zuletzt wohnhaft daselbst, 1846 nach Ench-a^ ansgewandert, seitdem verschollen. Antragsteiler ist b:c Pfleger Ruyner Johannes Becker XII. von Treis a. d. Lunida. 3 Johann Georg Schäfer, geo. am 5. 9l>* wember 1828 zu Leihgestern, zuletzt das'lblt wechn- haft, seil vielen Jahren nach Amerika ausgewan- bert, versck?ollen, angeblich verdorben. Antragsteller ist der Pfleger Landwirt Johannes Wüt IV. von Leihgestern. 4 Johannes Karl Lang. geb. am 5. Januar 1864 in Lang-Göns, zuletzt daselbst wohnhaft, fett mehr als 20 Jahre, in der Fremde verfchollm. ^Antragsteller ist der Pfleger Johann Karl Spies, L-andwirt in Lang-Göns. . 5. Christine Lang, geb. am 12. Mm 18.,b m Lang-Göns, nach Amerika au^gewandert, ßnt etn>z 50 Jahren verschollen. Antragstetler i|t der M-'ger ftobann Karl Spieß, Landwirt in Lang-Gons. 6. Jakob Euler, geb am 9. März 4868 m Watzenborn, zuletzt in Leihgestern wohnhaft, 1901 nach Amerika tüd( Rutzscheiter 3tni. liiche 106,3, Buche 99, fracTbiute 41,1, öirfr LoS 6: 79 8—12 Ztm. 9, N u tzknü ppel Mtm. £xrätburir 9,6, Jthrkfe. LoS 7: 116 8—12 Ztm. So# 8: 15 8—12 Ztm. 65 Ztm. LoS 9: Satt ™ ivnsch, SolzbSten: lgedvte tn ernte man Tkndtag den 30. Marz tiprmrto^ 9 LTör rtxtrei- 4. W, W. 4, 4. 7,15. 5.M. a» den OHefeegcr Änzetg. litii« Strfiiftrii; für 9ekn#!riittetacfd>äh erwünscht. W 2ut6e zu Öftere für mein raufmännif*eS Bureau einen Lehrling per iofort nir dauernd ae- sucht. Stunbenlohn 3 Ult eciudrt. 31U4 Ztm. Ztm. Ztm. Ztm. Ztm. AronNort a. M., (£ronftettcnftrafee 37. Gebr. Buch 9062 Möbelfabrik Butz, ach i. H. b mw 5 RLW, H.KldM. 5 ftlbO . b.M65 5fiL>" , 6.W . 5.LM, 5. äjii;n. FulKknderhstanqen Durchm. = 6,64 v,____ itterbftanaen txxt Durchm. = 9,42 Fstm. VEBLAN6T wird Umsichiige nub nrünb- Uite Arbeit. OEB0TE3 wird: Hobe Provision n. irmfengrcldic Unterstützung durch Prooananda jeder Art. Offerten mit Ne- feremen u. 1.971 * a. d. 2lnnoncenen>cbii(on l.Fren,e.».b.l.,llatMi,SehlUerp.atz2crb. auch Kriegsbeschädig'er, aB Bferteoflener gesucht ‘IMertebanbl*. Michel. -7 Bletchstraye 24. Holzversteigerung in der staatl. Oberfärftcrci Ärrfdork. I- SreÜÄfl den 36. Marz Vvrnüttaqs 10 U> « Dtenttiufcn, Saal flttn*!, ans Tiftr» 60 5 Sffirptoer Lleö»t J SkßmwlMßer $“**”• = 30,92 Fchn , 61 Äück 5.'«t'Ä dts.W Ztm. Durchm. = 31,88 Mm., 245 6. Kl. unter 25 Ztm. Durchm. =• 72,53 Ffrm. Angrk^t»' sind verschlossen und mit her Aus- Ickrtfl „6ub m if: ion# boUtronaxä der Stakt Ailtzen" VA spätzestens zum Samstag ke-n 27. März 192 0, vvrmi'. tags 11 U br, an den Ober- Mr rrrmcifirt der Stadl Qhcftn ecktMvichen, xöo» itfbft um die angegebene Zeit Mc (SriMfmm<* der Sär unsere in Kürze zu eröffnende Fabrik versilberter Teselflerate suchen vir nad): KLrtlkr, Mcick-?Mr uni =64lriftr, Trc^aifmlitrtr, swit 1 Lilbcrstmci. Schöuwasser Fscm. Ftri<--,ikerbstlm-en von 8—12 Durchm. = 12,43 Fstm. itniiN11, “2.a; iS - 31t iS-«* sff Ss -- O.c1;. Holzsubmission. ?*,5e®etnbe StriujcMerg nertauft im We* des f*nhl * !Nna. ibt ? Ais di, u *jsSte ^bruü 19$.* miktrpbetelL und ,d> dchrrich BEDKUTK^DNTfS PFÄLZISCH. FLASCH KN WEIS HAI S sucht (n fflieben und Umaebunc einen in den etnfchläaiaen Gefchäsien, Hotels und bei besseren Privaten gut etugefübrten bstmgtn l.Kl M ■ xitet unb ntüte ^ d) Kassen fT*/; : «mjugeben v u, mittags 2 Ci - Dem einx«b« Wart niÄen«!- SÄ- isst-, w» M istcrei Anr^ 45 Souerdcse, 48b ßWntherfl 66 «LÜmßops, 'oberer T>Ä), Zoralüät Sbi'^rrt und WoldÜllus: oa. 750 rm Sichre^ u. Buchen-Sch et u. jhriyxpd, en. 3600 rm ®4rtrn« it Bucheru-Sb-iier, oa. 300 SlLck Fichtenshmgen 1.—4 Kl. 3u I. il Ii.: Der Zuschlag erfolgt war an Selostverbraucher. 3138 Krvsdvrs, bat 19. März 1920. Ter Oberfäriter. leotL mit arbeitsamer Frau, kinderlos», älterer, eneegticher Mann, mönt Dchreibgeivandt von Maschinenfabrik in länbL Gegend sofort gesucht. ArtegSdeichadtgte oder sonst. $tn QUben bevor- AUftt Tienftwi'ünunß evtl, vorbanden 2ritrifiL Rn- aebote entbnltenb bisher, -cätigkett, Zeugnioabschr. u. ÄebaltSanf or. u. 2b38D an den Giehener Sln»etg. Tchnittholz-Bersteigerung i in der Fürstlich Eolmsischrn £btrför8trci 9ii. T«öiaA den 30 März, 9,30 UPc torwt*w. tonten in öteuia Saal bau zu Lich /am Badi'hssi verfte»«rt: Sdmttttpli Buchen: »ihn. 13,78 a*e M«Hberg, 7,18 mrf Meilbach: Sicken: öten. 12,33 aus £xrrb, 2,38 auS £iaufcri>erg, 7,52 a»S tzwchsteauch, 7L3 aus vöier 19.8.) 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Fi riKenterbstangre von Durchm. — 1,48 d) Forstworr.i II (^örftircrf TXrft, Sochwart.s Aus ten 1, 2, 3. 8, 13, 20, 21, 27. 28, 91): 68 Flchtl-nterbsban-ai von 9—12 Ztm. Ä^urcten. --SOS Fsvn. zum «ubrragen von Stoibern gesucht 04018 ymorfftrafte k. Suchen einen Iratttgen düngen im Alter von 15 Jahren für landwirtschastltche Arbeiten. Freie Bervslegung unb Wohnung bei gutem Vobn. Scdrcktl 2Inaeb. an öirnu i?iranf(9hi TaiNi»fiägen>erfl ’^D Gichelsvors (Überbeff.1 jüngerer 6«stotf8t gesucht. Driesch, 3040 Selteroweg 70. Jueusch Los 3: 10 i3ctfetamtm- E4ammr 5a Nasse ™ 4Z>ö Fftm., 171 De»sstwmen-Stemmc 5b ff!. - 37,98 Fstm LoS 4: 1 ^ictztrn-Stemm 2. ff! — 1,S8 Fftm . 2 cuteen-Stämmc 3. ftl. - 3,08 Fstm, 3 ^t*- tcn-StLmmc 4. £L ~ 2L4 5wn., 18 ftuteew» Stimme 5a Ä = 10,29 <3ftm, 80 Sutern^ Stamme 5b Kl — 18,17 Fftm. LoS 5: 132 Ficht en-T erd st cm gen 1. ffl — 14^4 sZstm, 129 ^idjten-'Teti-ftangcu 2 Lasse = 8,42 Fftm. 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Forstvrt Neubosstanne, NeulrosSteege, Bcileidrn, Äws-chU, Saaserheegwald, Gütuersgraben, .^ambetge, Seng* Kopf, Brettcloh. Stämme: 37 Ahorn — 15,01 Fstm., 125 Eiche -- 54,84 Fstrn, 16 Esche = =- 4,23 Fstm., 1 Hainbuche — 0.51 Fstm 176 Fichte = 99,05 Fstm., 11 Kicier - 8,35 Fsdn., 10 Lärche - 4,90 Fstm., 1 Wecktomm: 0,48 Fstm. Derbstangen: 892 Fichten — 71,26 Fstm. ReiSstangen: 2317 Fichte — 23L7 Fstm. (zu Bohnrnstongen geeign-is. Nntzschei- ter: 10 Rm. (Sitte und 16 9bn S^ainbnche. Das tzolz ist vorher eut^usehen Nähere Nus- tunft durch Herrn Förster v ä r - 4. Reinhards-- banr 3134 Nur fflem-OeroerbetrriteTcke »mb Beld-ver- bconcher werten zum Mitbieten zugetassen. Grünherg, am 14. März 192U. Lieft Oberförster«» Grldckerg. Fänoercö Mädchen, am lu^ifcn vorn Londe, zum 1* Avril gesucht- Stütze vorhanden. lUtM Ärnn Schaumberger, Marburger Stra're 22 1 Mädchen gesucht als Dienet mBdebee «d. |W" Ntütxe 'M zu hnlbigem Antritt. «He» leeenbeii z. vollftänd (fr- lernung d. guten börgerl. 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Können sie aber durch eine Prüfung den Nachweis erbringen, daß sic befähigt sind, in einer höheren Klasie mitkommen zu können, so werden sie in eine 2. oder gar 1. Klasse eingereiht. Die Pflichtfächer der Anstalt sind: Einfache, doppelte und amerikanische Buchführung, Wechsellehre, Handelslehre, Bürgerkunde, Rechnen, Deutsch, Korrespondenz, Schönschreiben, Kurzschrift, Handelsgeographie und Warenkunde. Die Wahlfächer sind: Französisch, Englisch und Maschinenschreiben. Der Unterricht findet an 4 Nachmittagen von 2—5 Uhr statt. Jäckchen Hemdchen •Häubchen Strümpfchen »Windeln ! WM UM Mich! z« Vetters Weltspezialitäteu. SamStag den 20. März: Gala-Vorstellung Sonntag den 21. Marz. 4 und 8 Uhr: Präsent-Vor ftellunfl Hauptgeschcuk: 1 Flasche guter Wein, und viele andere beschenke. Montag den 22. März, 8 Uhr: Abschied o-Vorst^llung mit großem Brillant-Feuerwerk. Die guten Leistungen sind hinreichend bekannt, ww Die Direktion: F. Vetter. ScttereweaSl MhArtaberkmd^ I Preiraaon v» 2d. Ms 22. Bin 1828: t Harry Higgs (0<904 neuestes Detektiv-Abenteuer Diskretion Detektiv-Drama in 6 Akten. Harry Higgs • Hans Mierendorf berühmte Darsteller aus „Die Herrin der Welt“ als „Baron Murphi*. 2. Der große Hsnaaentalfilm: Sie Frau roilta zwei Ha Ufbertvintrrie Gemüsepflanzen ertrn kräftige, pikierte Pflanzen empfiehlt O4«o Gärtnerei Dönges, Meßen, Marb. Str. 67. Sonntag den 21. März nachmittag- 3 Uhr FiiM-Mspiel 1 I £U.*1U aiUlllUlllUUUllVHC l VU««H KO.uv WM«. epottotrein Mcrl-r 1. $l<«nW »KÄ aerten -"«o M. tallard iter 9. Metallbearbeitung 6.40 GalE $tttin j. Slgftnfpiflc 1900, k. $., 1. Tiannit | IL^Jräserei 12. Daö Gewinde 8.10 Der schloss«. ' ' ' ' ' * 1 Ban- u. Kunstschlosser 43.20 MaschinenschloflereNL Masdsincnbau 45. Maschiueninomenr 9.40 Skiimite' u. Stanzenbau 12.70 Stanzen. Pressen. Ziehen,Brae«» 16.60 Schule d. Werkzeugmachers 8.W Werkzeug machereU^ärten» 12. Mechaniker 16.80 ÄlemDner21.w Blechbearbeitung 1L85 Blechabwicklungen 6Mi initallateur 7. Warmwafferinnallateur 1^60 yii’M schlag u. Wagenbau 40. Die Elektrizität 33. Elektro teebnit 18.80 Der Elektromonteur 18. Schwachnroat schaltung6.40Starksttomanlag.lvL0Elektr.Maschmel 17.30 ChanffeurkurS 6.75 5ttnooperatenr 9.90 uor macherbandbuch 19.80 Gold- u. Silbrrbear^e ft. lLö)i Edelsteinkennmts 14.40 Der Maurer 26.10 Zimmer mann 26.10 Zimmererhandwerk 46.60 Der Btmntet ■ polier 4 '35 Preisgekr. Lehrbuch d. Vanbrotrdtboft 1;• LandwirtfchastSlerikon 84. Müllerei 4.W CdmtiQcrei 7.20 Sviriruoseninduslrie 10.10 Brennereilertkon Gartenbuch s. Anfänger 18. Kochbuch 19.80 Ontero u. feine Sitte8.40 Mod. Tänzlehrbuchu. Klavieralbu- ■ dazu 18. Aufsatzschule 10^0 Richiü, Deutsch 1620 MN od> r Mich? 220 Rechtschreibung Duden 10.20 sVrem» Wörterbuch 10.20 Französisch 1620 Engl'lck 10.20 P° niich 10.20 Bnchfübrung 10.20 ^anbclMorreföonberi 10.20Briefsteller 10L0Rechnenl680RechtS'u-Fornnt larbuch 10.20Nur direkt geg.Nachn.L.Schwarz Berlln F. 14, Annenstr. 24. Brennholz. Brenn oiransDsenlänge geschnitten und gespalten: Fichten 1».50,Buchcn und Eichen M. 17.-pr. Beniner bet sndremvetser Abnahme frei HauS. Schriitl-Anfrooen betdrb. unter 04905 die GeschastS- stelle deS Gtetren. Anzeig 1. Ranges mit vielen Abbildungen. Kartoffel- u. Getreide brenneret M 9.60 Die Seifenindnsirie M 7.20 Kerze»' sabrikation 12. Die Parfümerien 7.20 Das Arifes qeroerbe 38.40 Fleisäierei 38.40 Der Schuh- ut» Schäfiemacher2Öl0 Schäftemvdellieren57.60Scha!tc- stevverei 28.80 liederfabrikation 8.10 Chromgerbung 2640Kombinationsgerbung 19.20 Lobgerberei Hw Fachzeichnen f. Tischle Der Drechsler 21.60 Spezial - Werkstatt für »eitoascliM, Kassen und Grannnoplione. Mein Geschäft befindet sich jetzt Baintie4,M.M8lall§ieß.tei. Reparaturen werden prompt Ä Ancttir und billig ausgeführt. (o