UNd ft*,, 5gaLu2".M SL-Lüs Stift* SMTetXä^ J*« wi gryrn 8 Uhr ff ^°bnk in 5 •SÄ*?? \ an wm ttitt RL L®®i6«t ta n “äwbm 4S ?> awS i""t> fit M«aU nklorter r»k«ter caphen- und ^w ngen, Beschttgnah auch außerhalb der zulässig. wrdnung geht die i n i H e r über. Aus .r Mitwirkung des Reichsivehrminister s Jnncm ernennt, lbers an die Zivil- t seine allgemeinen di sie ergeben, zur igeu. Anordnungen nach § 1 enthalten, mmung des Reichs^ ichen Sicherheit er ers oder Militärbe- Zuwiderhandlungen ! bestehenden Gesetze nis oder hast oder tärbefehtohabers, im swehrminisler ossen. hen Freiherr hanoelr, Ausenthaltsbechrän- zelagmingszustandes , 1320) entsprechend Schrift, oder andere nsivichtigc Bc- 1, wird verboten. Ichen Serkehrsnnlie, Grzeugng von Gas, dlnngen merbeii nach Erkundung in ^a'1 M Bauer. le. .»{(fibe^eid)0' SsÄfssg *sv * jen werden. iiitiuint- m. 16 t« «feBeitft Iirjdf« erschein: taglicb, außer Sonn- und JerertagS. Bejngsprtlt. Monatlich Mk. 2.30, ytirteljährlirt) Mk. 6 SO einschließlich de«Bestellgelds ; öiucb die Bost oteiteliährlid) 'DU 6.— ausschließlich Bestellgeld, .^ernsprech - Anschlüsse: sür bie ttcbrifileitunfl 112 Verlag,Wt|d)üttfielle51 Anschrift für Trabtnach- nchten: ln$eigen verschiedenen Fraktionsgruppen der bisherigen Linken zusannnenfetzte. 1899 über» 'ahm er im Kabinett Waldeck-Rousseau das Handelsministerium, das er bis 1902 inne hatte. Als Minister zeigte Millerand große Naßigung, so daß er sich viele Anfeindungen -Son den extremen Sozialisten w§og. 1909 xat Millerand als Minister für Verkehr, Soft und Telegraphie in das Kabinett Briand •rin, mit dem er am 2. November 1910 seinen Rücktritt nahm. Im nächsten Jahre über- nwhm er im Kabinett PoinearS das Kriegs- Portefeuille, das er im Januar 1913 wegen «eines Zwiespalts im Kabinett (Millerand Hatte den bekannten Paty du Clam im Heeresdienst wieder anstellen wollen) wieder «blegte. Paris, 19. $iuch außerhalb des Pattaments zu berufen. So wurde das Finanzministerium einer Persönlichkeit an- Deboten, die in der Pariser Bankwelt in "hervor- »rgend leitender Stellung steht. Der Abgeordnete 2 s a a c, der ehemalige Präsident der Handels- timmer von Lille, wird das Handelsministerium übernehmen, Albert Sarraut, früherer Gouverneur von Jndo-Ebina, das Kolonialmrnisterium. P a r i s, 19. Jan. (WTB) Tas neue Ministerium setzt sich wie felgt zusammen: Mi- visterpräiideM und Minister des Aeußrn Mil- Le r a n d, Justizminister L'Hvpit au, Minister des 5nncm Nvnnerat, Kriegsminister Lefevre, Marinem rnister £ an b r i, Handels Minister 8saac, Landwittschaftsnrinrster Picard, Fi- nanzminister M a r s a l, Kalo nialmi nister S a r - raut, Minister der öffentlichen Arbeiten Retro q u e z, Unterrichtsminister B e s a r d, Ar- beitsminister Jour da in, soziale Fürsorge und Dygienr Breton, Vorsitzender über die Unter* sbaatssekretare Reibel. Paris, 19. Jan. Millerand wird Dienstag morgen seine Mitarbeiter Pvincarö und De- schancl vorstellen. Tie Ministererllärung wird in der Kammer am Donnerstag verlesen werden. faul Deschanel Der präfidentenwechs?! in Zrankreich. Bern, 19. Jan. (Wolfs.) Die Hauptblätter der Schweiz besprechen die Wahl Deschanels. Sie erinnern an das von Des- ä-anel kurz skizzierte Programm in der Ansprache, m der er Leon Bourgeois antwortete. Die „Gazette de Lausanne" sagt, daß diese Worte denen Recht geben, die versichern, daß die Deschanels nichts an der nationalen Politik Frank- vrichS ändere. Tas Journal de G6növe" meint, daß der Gewählte als Kammerpräsident wahrend des Krieges zu wiederholten Maten bie rechten Worte gefunden habe, um den Stunden der Trauer oder der Siegesfreude Ausdruck zu verleihen. Auch habe er sich immer der Schwerz gegenüber sympathisch gezeigt. Der „B u n d" führt aus, die große Stimmenzahl, die Deschanel aut sich vereinigt habe, beweise, daß in diesem Augenblick der politische Kurs in Frankreich n» cht n a ch links gerichtet ist wie beispielsweise bei der Wahl Earnots, sondern mehr nach der Seite der Na* tionalisten und Mit.elparteien hin. Die „Neue Züricher Zeitung fdyreibt: Tie äußerste Linke schloß sich der äußersten Rechten an, welche genug hatte von Elemenceaus antiklerikalen Tendenzen. — Die sozialistische Presse erblickt in Deschanel einen Mann, dessen Auftreten weniger schroff Ist und der französischen Nationalversammlung dalrer geeignet erschien, die gaffenden Gegensätze zu überbrücken. Die großen wirtschaftlichen Probleme werde jedoch a u ch e r nicht lösen können. Verschiedene Zeitungen drücken ihr Bedauern über das Sclstcksal Eleineneeaus aus und erllären, daß die hervorragenden VciÄienste dieses Mannes in der Geschichte für immer fortleben werden. Clcmcnceat: Paris 19. Jan. (Wolff.) Reuter. In einer Unterredung erk.atte Clemenceau, daß er in einigen Tagen auf zwei Monate nach Aegypten gehe. Er werde keine Memoiren schreiben. Der Relchslanzler über die Aur- lieserung. Wie die Vossische Zeitung aus Rotterdam meldet, sagte ReichskauzlerBauerin einer Unterredung mit dem Vettr.-ter d.r United Preß, daß das deutsche Volk die Urheber von Kriegs- verbrcchen nicht ihrer Strafe entstehen wolle, daß es sich aber gegen die Auslieferung an Gerichte sträube, die aus früheren Feinden zusammengesetzt seien. Die deutsche Regierung werde nach Empfang der Liste der Aus uliefcrnden allen in der Liste auf geführten mitteten, daß ihre Auslieferung verlangt werde. Sie würden Gelegenheit haben, sich den ausländischen Gerichten freiwillig $u (teilen. Auf eine Zwischenfrage sagte, wie die Boss. Ztg. weiter berichtet, der Reichskanzler, es könne ein Bürgerkrieg entstehen, wenn einige Ange- llagte geiva.tsam ausgeliefett werden müßten. Er sei überzeugt, daß durch ein Abko mm en über bie Einsetzung unabhängiger Gerichtshöfe die deutsche öffentliche Meinung beruhigt werden könne. Die heimkehrcnden Kriegsgefangenen. B e r l i n, 19. Jan. (WTB.) Der Abtrans- Vort der Kriegsgesangenen aus Frankreich beginnt am 20. Januar. Zunächst werden die im linksrheinischen Gebiet beheimateten Gefangenen zuruckbesordert. Die ersten Gesangrnen treffen am 21. Januar ein. 500 Heimkehrer ans Vorderindien mußten wegen einer Influenzaepidemte in Port Said ausgeschisft werden. Paris, 19. Jan. Zwei Schiffe, die zur Heimbeförderung deutscher Kriegsgefangener b stimmt fiitb, wetten in Havre bzw. Rouen am 21. Januar erwartet. Es sind alte Anordnungen getroffen zur imoerzüglichen Einschiffung von ungeiäbr 1500 Kriegsge angencn. Zwei weitere Schiffe werden in "St. Nazaire erwartet und werden ungefähr 560 Offiziere und 700 Mann aufnehrncn. Am 22. Januar werden auch die ersten deutschen Züge auf den Linien Limburg. Mannlieim und Offenbach abahren. Aui der Linie über Düsseldorf findet die erste Abfahrt schon am 20. Januar statt. Deutschlands Haudelsbeziehungen mit Viarokto. Paris, 19. Jan. (Wolff.) Havas. Tas „Journal O f f i c i e (" meldet: Durch ein Dekret werden die Handelsbeziehungen zwischen Marokko und Deutschland geregelt, das Vvrschrcibt, daß Waren deutschen Ursprungs ober deutscher Herkunft einer Werttaxe von zehn oder fünf Prozent unterworfen sind, ferner daß sie eurer Spezialtaxe non zehn Prv-ent unterworfen werden, toenn sie direkt von Deutschland kommen und einer Spezialtaxe von fünf Prozent, wenn sie durch Vermittlung nach Marokko gelangen. — Wie wir von unterrichteter Seite hören, unterliegt es noch der Prüfung, ob Frankreich zu einer Regelung der Handelsbeziehungen Deutschlands mit Jranzösisä)-BiavosD auf Grund des Friedensvertrages berechtigt ist. Zum Frieden mit Ungar«. Paris, 19. Jan. (Wolff.) Graf Apponyi sprach gestern nachmittag vor Clemeneeau, Lloyd Gvorge und Nitti für Ungarn. Tas „Echo oe Paris" sagt: Der Graf versetzte die Zuhörer durch die -unglaubliche Gewondheit. mit der er der 9icilx nach französisch, englisch und italienisch in reinem Akzent mit volllommener Vollendung sprach, in Erslaunen. Er betonte die Nolwendigkeit, daß Ungarn seine natürlichen Grenzen behalten, seine Landwirtschaft und Jndusttie blühen müßten. Nach Beend-igung seines Vortrages überreichte Apponyi den drei Ministerpräsidenten zehn 9h)tcn. Eine Besprechung über seine Ausführungen fand nicht statt. • Ei« Hilferuf an die Lüdafrikaner, Pretoria, 15. Jan. (Wolff.) Reuter. Sm u ts richtete eiten leidenschast ichen Appell an das Volk Südafrikas, den von Hungersnot heimgesuchlen Ländern Europa». tn5* besondere den Kindern, zu helfen. Die Reichrverordnung für Lnoerbs- lofenfßrjorge. Berlin, 18. Jan. Die Reichsverottmung für Erwerbslosenfürsorge vom 23 April 1919 hat durch eine Verordnung des Reichsarbeitsministers vom 15. Januar 1920 eine durchgreifende Veränderung erfahren, nad)bem sie in einzelnen Punkten fd>on durch die Verordnung vom 27. Oft. 1919 verbessert worden war. Die wichtigsten Bestimmungen d:e er neuen Verordnung sftrd nach der „F. Ztg." folgende: Das Ziel der Fürsorge ist im einzelnen Falle die Beendigung der Erwerbslosigkeit durch die Auf- Ttabme von Arbeit. Nur insoweit dieses Ziel nicht erreicht werden kann, sind Unter ft Übungen nach Maßgabe der folgenden Ißeflimmungcii zu ge* naliren: Erwerbslose, die feit dem 1. August 1914 in einen anderen Ort gezogen finb, sollen möglichst in den Wohnort, den sie am 1. August 1914 hatten, zurückkchren. Ihnen darf in einem anderen Orte die Fürsorge nicht länger als insgesamt vier Wochen- gewabtt werden. Kriegsteilnehmer, die unmittelbar nach ihrer Entlassung vom Heere unterstützungsbedürstig werden, ist die Fürsorge für die Dauer von höchstens vier Wochen an dem Orte, nach dem sie entlassen w ichen, zu gewähren, und zwar auch bamt, wenn txefer nicht ihr Wohnort ist. Zur Reise in den zur endgültigen Fürsorge zuständigen Wohnort ist t>en Erwerbslosen von der einütorileu für sorge pslichttg.'N Gemeinde freie Fahrt sowie eine angemrifene Beihilfe zu den R e i f eu n ko st en einichlißrch der Beförderung des Umzugsgutes aus Miiteln der Erwerbslosenfür'orge zu bermlligen. Die Fürsorge soll nur ar^ci ssähigm unb arbeitswilligen über 16 Jahre alten Pe sonen, di.' sich infolge des Krj-ges durch gänzliche oder teilweis.' Er- werbslo.igkeit in dürftiger Lage befinden, gttvahrt tvertxm. Eine bemerkenswerte Neuerung liegt darin, daß Erwerbslosigkeit nicht als Kriegsfolge anzusehen ist, wenn sie durch Ausstand oder Aus perrung iU>eriLn?genb verursacht ist. Beseitigt ist die selbständige Erw.-rbs- losenunterstützung verschittener gleichberechtigter Familienang.-l-cr'ger. Diese erhalten von nun an nur Familienzuschläge. Damit in Zusammenhang steht der Fortfall des bisherigen § 7, wonach weib- (idte Personen nur zu unterstützen sind, wenn sic aus Erwerbstä igl’eit angcw e en sind, und Personen, bereit früherer Ernährer arbeitsfähig zu- rüetkehten, keine Unterstützung erh.ckicn. Anstelle dieses 8 7 ist bestimmt, daß Ausländern nur bei verhüteter Gegenseitigkeit Erw.'rbslo,eitfür o ge gewährt wird. Mit der anderen Bel)ant>luns der mtterst ützungsberechtigten Famüienan gehörigen stehtt auch die Aenderung der Höchstsätze für w ib- lidz Personen und der Fami ienzufchläge in Verbildung Diese dürfen d-as IVziW der den Erwerbslosen selbst gewährten Unterstützung nicht übersteigen Damit wird dem öfters gerügten Hebel ft ar.be gesteuert, daß Personen mit großer Famllie infolge Der Erwerbs osenunteruützrng sich besser ftanben. als roemi ’ie arbeiteten. Dte 'Narelle will fi'ärfer als lnsher di? Erwerbsloien- sü sor e als ii:en Ile ergangs b ch '.itt । im.e^en. Es r i 0 darer den Fü sorge-msschüs eu, d.nen dre Durü/>üyrung der Erlveroslosenfürwege urder Hin- znzlelTMlg von Vertretern der SirteIgeber unb Arbeitnehmer und die Entschechung üoer bie Fur- )orgertrrit:gfeiten obliegen, zur Pflicht gemacht, m engstei Zusammenarl eit mit den Arbeitsnachweisen darauf hinzuwirken, daß den unterstützten Au» dem Uelche. Ein Wechsel im Reichsschatzmintsterin«. Berlin, 19. Jan. (WTB.) DaS als Nachfolger des zurückgetretenen Reichsschatzministers Dr. Mayer in Aussicht genommene demokratische Mitglied der Nationalversammlung Dr. Wieland ist wegen unlösbarer privat.r Bin düngen nicht in der Lage, den Posten anzmrehmen. Das Recht der Prefle. Berlin, 19. Jan (WTB.) Die vereimMM- großstädtischer ZeitungSvecleger oerlangr in einer <£ntiu)h paar aus allen Linien verkehren soll. Erwerbslosen, mit tunlichster Be'ch'eunigung ge* innere Arbeit vermittelt wird. Alle eine längere Zeit Unterstützten sind der zuständigen Zentral- auskunftsstelle unter Angabe i rer Vmoendungs« jähigkeit namhaft zu machm. Die Vcroronung tritt am 1. Februar 1920 in Kraft. Srjbetgers Prozeh gegen heifferich. Berlin, 19. Jan. (Wolff.) Der Beleih digungsprozeß Erzbergers gegen den Staatsminister a. D. Dr. Heifferich wegen einer Reihe von Artiteln Helsferichs in der „Kreuz zeitung" und wegen der Broschüre unter dem Titel „Fort mit Erzberger!", der heute begann dürfte unter Umständen mehrere Women dauern. Der Zuschauerraum ist nur halb besetzt. Helfferick.und Erzberger sind anwesend. In dieser Woche wird am Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag verhandelt werden. Die Verhandlung beginnt mit der Vernehmung Hels- 53 erlitt, 19. Jan. (WTB.3 Im Prodeß gegen den früheren Staatssekretär Heifferich wegen Beleidigung Erzbergers bekannte sich Helfterich als Derjasser der unter Anklage gestellten Artikel unb Broschüre. Er wolle den vollen Wahrheitsbeweis anttcten. Darauf gelangen sämtliche Artikel Helfferichs in der ,,Kreuzzettung'" sowie die Erwiderungen Erzbergers in der „Deutschen Allge- munen Leitung" zur Bettesung, ebenso ^s Vorwort Helsserichs zu der Bvoschü« „Fort mit Er»° berger!" Um '/rl2 Uhr war die Verlesung beendet. Morgen soll mit der Vernehmung des Angeklagten begonnen werden. Hierauf wurde die Verhandlmrg vertagt. Aus yesseu. rm. Darmstadt, 16. Jaw Auf die dringliche Anfrage der Abgeordneten aller Parteien be- treffent) „Die Schulen im besetzten Ge- biet", bie veranlaßt war durch eine Rede des Vorsitzenden der interalliierten Kommission, uni in der die Ueberwachung der deutschen Schulen an- gefünbigf wird, hat der Bott'.tzende des Landesamtes für da 5 Mldunasween Dr. Strecker nun eine mehrseitige gedruckte Regierungsantwort folgen lassen, die zugleich als Appell an Herrn Oder vom- miiiar Tirard gelten soll unb in der auf die versprochene Gerechtigkeit und die wohlwollende Behandlung und besonders auch bar auf Bezug genommen wird, daß den Bewo-hnern die bürgerliche, religiöse und knlmrelle Freiheit zuaesichert wurde. 9hii eine Politik in diesem Geiste könne dem Revanche geist den Boden entziehen. 3ns dem besetzten Gebiet. Für Die Dom Hochwasser Geschädiqteu. Koblenz, 19. Jan. (WTB) Die vom Reichsministerium für die Hochwassergeschädigten im besetzten Gebiet berm.ligten 10 Millionen Marl werden folgendermaßen verteilt: Stadt Köln eine Millson, Regierungsbezirk Köln V< Mikron, Re gierungsbezirl Kob en; V® Million, Regirrungsb: zirk Trier V» Million, Regierungsbezi k Wie.'- baden V« Million. R" --rungsberirk Düfsttdor' i/2 Mill ön. Provin ialdirellion Man; Vs Mill.. Regieru.igsbezirk Piac, Million Brückentevf Kehl 150 000 Mark. Der Rest wird später nerteilt i 1 f s ö. si. 41 Seit 1,31 Aus dem Amtsverkündigungsblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt geistlichen überwiesen wurden. Kreis Friedberg. Schlechte Zugverbiudnng. Z\ Ans i>cr Wetterau, 17. Jan. erledigt Mte. DaS Zugverßmal ent! erfan Vorschlag. Es wurde die <5erid?t»faal* Frankfurt a. M., 19. Jan. (WTB.) Ja Prozeß Carls wurde -heute abend das Urteil gefällt. Carls wurde wegen Rädelsführerschaft zu acht Monaten Gefängnis, Eichinger yi sechs Monaten Gefängnis verurteilt Extrazug nach Ober-Bc|,ingen zurück. □ Laug-Göns, 18. Jan. Gestern abend sand hier eine sehr stark besuchte Versammlung der Deutichnationalen Volkspartei unter dem Vorsitz des Landwirts Alired Rompf statt. In IVy* farbigen Ausführungen schilderte Pros. Dr. Werner-Butzbach die gegenwärtige politische Lage und die Politik während des Krieges. Seine Aus- sülwungen lösten den lebhaften Beifall der Ver- lammlung aus. x Wiejeck, 19. Jan. In dieser Woche muß bei den Vorlesungen der Vo l ks hv chs ch u l e ein Tausch siattfindcn: Herr Kirchner l-eft am Mittwoch aber Sozialgesetzgebung uno Pfarrer Sattler am Freitag über Sozialethik. Wann Tr. Werner die wegen der Ei.tfchreibungen in der Gießener Vrli'Ä.vcl-schule ausgefallene Vorlesung über Heimatkunde der letzten Woche nachl-alten nnrv, verabroedt er noch mit seinen Hörern. Ter letzte Freitag obeno wurde benutzt zur Lektüre und Besprechung eines Aufsatzes von Pfarrer Schulte faxt „T ie Spinnitube im Vogclsberg". Vielleicht liefert ein Hörer oder Hörerin den dad.i angeregten Aufsatz über „Die Spinnstube in Wiefeck". Lebl-af.es Interesse erregte ixr Gelxml'c, geplante Heimatmuseum in die „Pfort" zu verlegen. Er soll weiter nach allen Seiten er- Deranstaltungen. Deutsche Dolkspartri, Vortrag Ätemento vivere von Geh. Rat Prof. D. Dr. Kahl, 8 Uhr, Einhorn. — Deutsche demokratische Partei, 8 Ufa. Groß- herzog, Jahresversammlung. >— Lichtspielhäuser neues Programm. Kreis Wetzlar. * Hochelheim, 17. Jan. In der Nacht von geftent auf l-eute wurde in die Wohnung eines '.schloß sich gurrt, hntgen freigefteM wird, ob sie die Milch Ä ________Maschine und l holen oder zugestellt haben wollen. Bei der Verein Wagen abgehängt und Dr. Schadt fuhr per I bringung ins Haus kostet der Liter 8 Pf. mehr. Vermischtes. Föhnsturm im Schwarzwald. Freiburg, 19. Jan. (Wolfs.) Der orkanartige Föhnsturm, der in den beiden vergangenen Wochen über den Schwarzwald hinwegfegte, hat einen Schaden von mehreren Millio- nrn Mark allein in den Wäldern angeruhtet. Jui Forstbezirk V i l lin g e n schätzt man den Schaden auf 2 Millionen Ddark, ungerechnet die erheblichen Ausgaben, die für Aufräumungsarbei^l verwandt werden müssen. In den einzelnen Forstbezirken sind an 20 000 Festmeter Holz umgerissen und zersplittert worden. Nr. 10 vom 19. Januar enthält: Die Wahlen zum Provmziallag der Provinz Oberhessen — Ber- hänaung des Ausnahmezustandes. — Karnevalistische Veranstaltungen. — Amtsbezeichnung der Schulleiter an Volksschulen. — Bekanntmachung über Zahlung von Ablieferungsprämicn für Kartoffeln. Vom 20. Dezember 1919. — Einsendung der Krcisabdeckereiverzeichnisse. — Verhängung des Ausnahmezustandes über das Deutsche Reich. Die Wahlen zum Provinzialtag. Die am 31. Migust 1919 gewählten Mitglied« Heinrich Schudt, Müller und Landwirt, Görbel- Atts feaM und £att& Gießen, den 20. Jmr .1920. SNenSahndiebstahle und ihre Bekämpfung. Die Ersatzleistungen für verlorene, gestohlene, verdorbene und beschädigte Trausportbegenstände haben nach Mitteilung der Eisenbahndrreklion im Jahre 1918 die gewaltige Höhe von 135 000 000 Diark erreicht und werden diesen Betrag nach dem Voranschlag für das lausende Rechnungsjahr voraussichtlich noch um 25 Millionen übersteigen. Dieser Verlust entfällt zum erheblichen Teil auf Eisen bah n d i e b st ä h l e. Wie die Eisenbahn» diebstähle beben der gewerbsmäßige Sch le schindel, das Schiebertum und die damit zusanr- marhängenLen Bestechungen einen Umfang angenommen, der sofortiges und entschiedenes Eingreifen aller Beteiligten gebieterisch fordert. Zur Bekämpfung dieser Mißstände wurden durch die Eisenbahndirektion auf den Bahnhöfen Au, Bebra, Betzdorf, Frankfurt a. M.-Hauptbahnhof, Frankfurt a M.-Betriebsbahnhof, Frankfurt a. M.-Ost, Gießen, Hanau-Ost, und Limburg bcfaitbere örtliche Ueberwachungsstellen eingerichtet, denen die örtliche Bekämpfung der Diebstähle, des Schleichhandels usw. fonhe die Leitung des örtlichen Wachdienstes obliegt. Besondere Diebstahlsausschüsse, aus Beamten und Arbeitern zusammengesetzt, haben sich der Bekämpfung der Drebstälfa, des Schieber- und Destechungswcsens ui widmen. Hervorragende Aufmerksamkeit soll dem Bestechungs.resen bri der Wagen gefallung gewidmet werden. Die Eisenbahrrdirektion setzt für die Devhnrderin'.g u'ib Aufdeckung von Diebstählen und Schiebung'',: Belohnungen bis zu 2000 Mk. für jeden Beteiligten aus. Beamte, die sich an den genannten ^'.rgolxm beteiligen, werden nicht nur strafrechtlich verfolgt, fonbent auch aus dem Eisen- bwhndienst entfernt uno entlassen und niemals wieder eingestellt. Hilfarverk für die Wiener Kinder. Von der Reichszentrale für Heirnatdienst, Landesabteilung Hessen, wird geschrieben: Die Liste der Wiener Kinder ist abgeschlossen: diese werde. ttnunmefa nächste Wvtfa in Darmstadt erwartet. Die Reichszentrole für Hrimatdienst, Landesabteilung Helfen, unterschätzt die Schwierigkeiten der Ernäfaung für die eigene Bevölkerung in Hessen in keiner Weise. Die Zahl der erwarteten Kinder — 500 etwa — ist jedoch im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung Hessens so gering, daß wohl keine Befürchtungen in Bezug auf die Ernährung auskommcn dürften. Die Unterbringung der Kinder erfolgt zum größten Teil in Landbezirken, in Familien, die oljne Verkürzung des Nayrungsspielraums für die Gefamt- heit in der Lage sind, einen Teller für die hungernden Kinder mitzufüllen. Die Rcichszen- trale für Heimatbienst, Landesabteilung Hessen, ist der Ueverzeugung, daß Wiener Kinder und hessische Pslegeeltern sich ebenso schnell und mit soviel Freude mieinander zusammen einleben werden, tote dies aus Heidelberg, wo nun die Kinder schau 2 Wochen sind, gemeldet wird. Lebensmittel. ** NäHrnritlel-Ausgabe. Tie bei den Kleinhändlern bestellten Waren für Januar können ton morgen ab in Empfang genommen werden. ES entfallen auf die roten Karten (B) 250 Gramm lAuÄands-Gries, 250 Gramm Reis: auf die blauen Karten (C) 250 Gramm Teigwaren, 250 Gramm Graupen, 125 Gramm Auslands-Gries. Am 31. Januar 1920 »ediert die Marte 9ir. 1 ihre Gül- berg auf der Station Munster anßant, sah das Zugpcrfanal, daß sie an der Station Oberbessin- grn vorbeigefahten waren, ohne zu halten. Es wäre nicht schlimm gewesen, wenn nicht Tr. Schadt von Lich, welcher in dem Zug saß. einen bringen» wogen werden. KrciS Büdingen. A 9Zibba, 18. Jan. Seit dem 9. bs. Mts. streiten fänLlid>e Greiner der l-iesigen Möbelfabrik von C. Liingsliausen, Inhaber Fritz Reu- ning. Tie Ursache ces Streiks ist, wie fast überall, höhere Liohnfotd.-rung. Tie Versuche, eine Einigung zwischen Arbeitern und Arbeitgebern herbei- zuführen, sind bis setzt erfolglos geblieben. Kreis Alsfeld. a. Flensungen, 15. Jan. Bon unseren Schulkindern wurden in diesen Tagen 200, Briesverschlußmarken verkrust, die vom Deutschen Hilfs- werk für die Kriegs- und Zivil gefangenen an die hiesige Schule gesandt worden waren mit der Bitte, das Stück für 10 Pf. abzugeben und den Erlös dem Hilsswerk zu übersenden. Aber nicht 20 M. kamen ejn, sondern 112 M., welche nach Berlin abgeschickt wurden und so unseren Ge- angenen zugute kommen. Kreis Lauterbach. K. Lauterbach, 17. Jan. Auf Anregung der Ortsgruppe des H e i m st ä tten ve re i n s luieb dieser Tage eine öffentliche Versammlung latstinden, in wclcl-er eine G. m. b. H. begründet werden soll, in der sich alle Kräfte zusammen finden, welche der Wohnungsnot durch Bautätigkeit steuern wollen und rönnen. rr. Schlitz, 16. Jan. Gerichtsasscssor Günther, der bei den Rückzugsgefechten rin Oitofar 1918 in die Hände der Engländer fiel, durfte zu aller Freude in die Heimat zurückkefaen. — Infolge des andauernden Petroleummangels tritt in allen Gemeinden des Schlitzerlandes das Bestreben zutage, moglidyft rasch zu einer elektrischen Kraft- und Lichtanlage zu gelangen. So schweben gegenwärtig Verhandlungen für die drei Dörfer im Kreutzersgrund mit dem Besitzer der Hebr- mühle, der sich zur Errichtmrg einet solchen Anlage bereit erklärt hat: die Dörfer UcllersHausen, Hartershausen, Hemmen im oberen Fuldatal fahcn dagegen in Unterhandlungen mit Fulda wegen Anschluß an eine von dorther über Horas, Kämmerzell und Lüdermünd zu erbauende Ueberlanb- zentrale, während die Dörfer im unteren Fuldatal Queck, Rimbach, Ober- und Unterroegfurtb, Unterschwatz die Absicht haben, Anschluß zu finden an eine von Rieder-Aula gleichfalls weiterzufüh- renbe Ueberlandzentrale. — Von einem Anschluß an die doch auch, wie geplant, weiterauszubauende oberhcssische Ueberlandzentrale ist hier keine Rede mehr, da man allgemein der Meiunng ist, daß es mit der Ausführung dieses Projektes noch gute Weile habe. Kreis Schotten. B. Burkhards, 18. Jan. Aus dem Vertrieb der Denkmünzen zum Besten der Kriegergräber gingen 188 Mk ein, welche der staatlichen Beratungsstelle in Berlin durch den Orts- ber HanKsache soll nur ton Java He Rede fekn, »veil dort der niederländische Einfluß am längsten uui> nachte fassten gewirkt hat. Bevor die ersten ■ Europäer, bv Portugiesen, um 15t0, nach Indien kamen, hatte dieses Land schon den Einfluß der Hindu- und der mohamedanischen Kultur erfahren. Besonders die eritc hat den Charakter der ganzen Gef.llschaft geändert. Spätes nmriK fast ganz Java für den Js.am geiooiuien. Auch die Portug.eM, die 1513 nach Java tarnen, faüxn efaen ziemlich großen kulturellen Ci ifluß ausg.übt. Ter 1l02 g g ü-ux.e.i nieoerläudi chm o..-iiüi- schen Kvmpagtrie gelang es, den Ham-el in beinahe dem ganzen ostindischen Archipel an fich zu reißen. Sie trat, wo sie sich maderließ, in die Rechte bei alten Fürsten, denen ein Füuitel b.s B2nfang an litt die Beoöl terung sehr unter den Erpresiungen der schlecht bezahlten Beamten. Dies wurde ic langer je schlimmer: die B. amten bc» herzigten je länger ie mefa nur ihve eigenen Jn- terefsen, so daß die Kompagnie in Schulten geriet und der mederlMidische Staat Ende des 18. Jahrhunderts He Konkursmasse übernehmen mußte. Bon 1810—1816 war Java in cngifaljein Blltz: der damalige Gouverneur Rasfles führte viele Verbesserungen ein und ersetzte das Kvntengenteu- system durch ein Landzins,ystem. Trotz des Wider» stmrbes vieler Regierungspersonen tebrte die nüber» ländische Negierung nach 1816 zum Zivaugs- system in veränderter Form zurück. Das neue h genannte Kultursystem fast-anb b-rin, daß der Eingeborene gezwungen wurde, für die Regierung bestimmte Produkte anzubauen. Tiefe Produkte würben nach Holland verschilft, dort verkauft und der Erlös floß in die niederländische Staatstas.e. Rach 1640 begannen sich in Holland Stimmen zu erl-eben gegen diese Ausbeutung Indiens, und diese hörte in den 70er Jatzren aus. Ende des vorigen Jalnchunderts brach »ich die Ueberzeugung Bahn, daß Indien durch diese Aus.eutnng in seiner Entwicklung gehemmt worden Ivar und baß cs dafür entschädigt tverben mußte. Man hat nicht nur einen Teil dieses Gelbes an Jnbim zurückgegeben, sondern sich auch, je länger je m»hr verantwortlich gesuhlt für das körperliche und f-tt» liche Wohl der indisä-en Bevölkerung. Au» jedem Gebiet l-at man versucht, die BevölVerung ui hebm, was n al;er ausgefA-rt wurde. Die Aulgabe für die Zukunft wird es sein, Indien daurrnd an Holland zu binden und dafür zu sorgen, baß die (Si igeborenen biese Zusammengehörigkeit,als etwas Begehrenswertes sühlen. Dafür wird es nötig sein, daß sie einsehen, baß bie nieberlänbisd-c Verwaltung ihnen zum Segen dient. Die wirksam» fan Mittel dazu sind: Unterricht, der zur Ber» schmelzung der indischen und mutterländischen Kultur füfaen muß: Hcbung der Volkswohlfahrt: bie Turchdrängung der ganzen Verivaltung mit Gerechtigkeit nnd Entwicklung des öffentlichen Lebens durch allmähliche Zuerkennung po itiidjer fRedfa an alle, ohne Unterschieb der Rasse, bie dazu geeignet sind." *♦ Die Gießener freiwillige Feuerwehr hielt am Samstag im Saale des Cafe Leib in altgewohnter Weise ihr diesjähriges Winterfest ab. Brcurbmeister DickorS, in Vertretung des Brandinspektors Faber, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und Kameraden. Er hob hervor, oaß die Feuerwohr einer der wichtigsten Vereine sei und richtete den Appell an die Bürger der wohlhabenden Stände, mehr Interesse der Sache entgegenzubringen und sich aktiv ober passiv zu betätigen unter dem Wahlspruch: „Gott zur Efa', dem Nächsten zur Wehr!" Branddirektor Braubach überreichte im Auftrag der Stadtverwaltung an Kameraden für 15jährige aktive Dienstzeit Diplome. Brandmeister Dickorö verlas die Namen bei Kameraden, die die Auszeichnung für 10, 20, 25 und 30jährige Dienstzeit erhielten. Die Auszeichnung an Kameraden für 25jährige Dienstzeit konnte vorerst noch nicht überreicht werden, da solche von der neuen Regierung bis jetzt noch nicht verliehen wurden. Für den unterhaltenden Tell sorgten die Chimsecer durch Konzert, Vorträge uno Theaterstücke und schließlich noch eine Tombola. Im Anschluß 'hieran sand der übliche Tanz statt, der die Besucher noch lange beisammen hielt. ** Oberbahnhofsvorsteher Fiedler war, wie wir erfahren, auf Wunsch des Be- amtenausschusfes für den Bahnhof Gießen vorgesehen, da er bereits früher hier tätig war. Nunmehr wird durch die Presse eine Nachricht verbreitet, bie wir nicht nachprüfen formen und daher mit allem Vorbehalte toiebergeben. Wir entnehmen die Notiz ber „Kasseler Allgemeinen Zeitung": O berbahnho fsvo r fa her Fiebler in Mensa wurde unter dem Verdacht großer Schiebungen verhaftet. Eine Haussuchung förderte laut „F. Z." Spar- fasfenbücher und Wertobjekte von über 65 000 Mk. zutage. Ter Verhaftete war Kandidat ber demokratischen Partei für die Wahlen zur Preußischen Landesvcrfammlung." Landkreis Gießen. ** Beuern, 20. Jan. 45 Jahre sind heute verflossen, da unser Gemeinde-Rechner Goorg Stern im Dienste der Gemeinde Beuern fallt. Am 20. Januar vor 45 Jahren übernahm er die Haltung und Pflege der Gemeindc-Ochfen und feit 13 Jahren verwaltet er bas verantwortungsvolle Amt des Gemeinderechners m körperlicher und geistiger Frische. O Grünberg, 19. Jan. Ter hiesige Zlveigverem deS Vogelsberger Höhen- C l u b hielt am Samstag abend im „Rappen" einen Familienabend ab. Ein gut gespiclfas Theaterstück, sowie gelungene Lichtbilder, „Strri,- züge durch die Alpen", denen einige hrimisö-e Aufnahmen folgten, schufen einige genußreich? Stunden für die Teilnehmer. — Am Sonntag abend gab der Kapellmeister Karl Gieß-Hamburg, ein geborener Grünberger, unter Mitwirkung b?r Sängerin Fri. A. Bartli-Franksurt und des Pia- . rillen Kasten-Gießen ein Konzert in der Turnhalle. Tic zahlreich erschienenen Zuhövrr dankten mit reichem Beifall für bie künstlerischen Tarbre- . tmrgen ihres früheren Landsmannes, ber sich als ; Meister aut den beiden Instrumenten, Violine und Gooet ä Piston, erwies. ----- Münster, 18. Jan. Ms ant Freitag : abend der Zug auf der Nebenbahn Lich—Grün- Pfennig erfordert eine Mehrausgabe ton 5000 Mark lährlich für die Stadt. Auf Anregung des Stadtv. Kissel sollen die Bemühungen um den Bau einer Usa-Tal-Bahn nach Usingen wieder anfgenornrnen werden. — Das Austragen der Milch an die ein,seinen Bezieher in die Häuser, das vom 1. Januar ab vorgesehen war, wird i vemncy cs cy u o t, Muuer uno rtanowin, in >er Weise beschlossen, daß es den Haushal-l heim, Heinrich Ludwig LangSdorf, Kammer- ** Amtliche Personalnachrichten. Durch Entschließung dcs Landesamts für das Bildungswesen wurden bie Lchramtsrefercndare -Wilhelm Geck und Dr. Wilhelm Weber zu Gießen zu Lehramtsassessoren ernannt. — Ueber- tragen wurde am 13. Januar dem Lehrer Karl Heß aus Zahmen mit Wirkung vorn 16. Januar 1920 ab die Äfaerfalle an der Volksschule zu Michelnau, Kreis Büdingen. ** Aus dem Stadttheaterbureau. Da die Musik am Montag, den 26., an dem „Schwarzwaldmädel" vorgesehen war, anderweitig in Anspruch genommen ist, wird statt des Singspiels an obigem Tage „Hamlet^' bet kleinen Preisen gegeben. — In Vorbereitung steht Schillers „Fiesko", Hauptmanns ,,Rofe Bernd". Mebergalls „Datterich' und Gilberts Operette „Die Frau im Hermelin". ** Scapa Flow von Göhring- dem schnell bekannt gewordenen Verfasser der Seeschlacht. wird am 27. Januar durch bie Deutsch- nationale Bolkspartei im Einhorn zur Auffüh- rung gebracht. Wie wir ersahren, fuhren die Dariteller schon jetzt nach Frankfurt, um den Vrvben. .die im Schauspielhaus unter des Verfassers Leitung stattiinden. beizunwlmen. Göhring wird jedenfalls auch bei den letzten Proben in Gießen, bestimmt aber bei der ersten Aufführung zugegen sein. Die Dekorationen für die Bühne tm Einhorn sind eigenS angesertigt worden. Der Entschluß zur Aufführung des Dramas durch bie hiesige Ortsgruppe der Deutsch'nationalen Volkspartei ist um so bemerkenswerter, als bisher nur eine Ausführung durch Studenten der Universität Jena stattfand. lieber den Inhalt des Dramas haben wir vor wenigen Wochen in unserem Fonllletonteil berichtet. * * In der Stadtkirche wird heute abend Pastor Stuhrmann über das Thema: „Hunger nach. Sehen" sprechen. ^Brennholz. Siehe Dekannttnachung im Aazetyentc'fa * Gestohlen wurde ein Vulkanisieravparat irr braunem Lederetui (20 mal 20 mal 5 Zsttimeder groß« und ein Gewinde: chn i der. ♦ ♦ U eher fahren und getötet wurde in dieser Nacht am Blockhaus! der Fuldaer Sttecke eine Frau. Ernzelheiten toaren noch nitfy zu erfahren. Gießener Hochschulgesellschaft Am 17. Januar hielt Herr Dr. M. I. va n de r Meer von der Universität Frankfurt a. M. einen tung Nidda—Friedberg weiterfahren und müssen geufje und befchwecliä-e Fußwanderungen machen. Eine Reise nach Bü.ingen nimmt einen ganzen Tag in Anspruch: mrm muß früh um 6,55 Uhr in Nidda abfal-ren und Sann erst um 7 Uhr abends wieder ankommen. Mit Rücksicht auf den regen Verkehr nach der Kveisstadt und auf die Schüler, irie die höheren Sch:ilen in Bübingen besuchen er Stabt übernimmt an Stelle dec bi5l;engen ,blauen" Polizei, bie in Stärke von acht Hundert« chaften eingezogene Siäierheitsnxchr. Die einst 1400 Mann starke $)tliöpoli»et ist bis auf 312 Leute entlasten. Diese wewen im BereistchlltS- dienst vcrroendet unb vo^i Staat besoldet. Endlich erfolgt eine Zufamineiuegung ton je zwei R>» rneren in ein Revier. Die bisherig: „blaue" Polizei findet Verwendung im sogen. Untcrretri.-o« dienst: gewerbliche Prüfungen, Beausstch.ignng des Tl-eater- und Kiiwwejens, ber straßenpolczeilichm Vorfctaiften. bcs Meldewesens uv>. Die Kcimmal- polizei erhält eine erhebliche V:rstärfung. Explosionsungliick. we. Frankfur t a. M., 17. Jan. Im iwfen Walldorf explodierte durch unpjrfidjtigeä Spielen ein Blindgänger riucr Granate. Dabei mürbe ber 30jährige Elettrotechniter P:ter Förstner und die beiden zusel-enden Brüder Wo-ht- fahrt, acht und zehn Jahre all, zerrissen. Man fand von tljncn nur ganz geringe Leichenteile. Vitrlinge. ---- Kassel, 18. Jan. Tie Ehefrau des Magazinaufsehers Flucht beschenkte ihren Gatten mit Vierl ingen, zwei Buben unb zwei Mäd- djen. Tie vier jungen Weltbürger, die sämtlich woU und munter sind, wiegen 2l/s bis 3y8 Pfund pro Näschen. O Bieden'kvpf, 19. Jan. Bei der letzten Ueberschwemmung sind u. a. auch die in einem Lagerlfause unlergebvachten Lebensmittel der Kreisgeschäftsstelle beschädigt worden. Aus diesem Anlässe fand im Göbelschrii Saale eine Versammlung statt, in ber eine Entschließung bcs Inhalts angenonrmen nnrrbc, daß bie zuständigem Vehörden fasvsstllen, ob es nicht möglich gewesen wäre, bie LebenSmittel rechtzeitig in Sicherheit zu bringen unb ob nicht ein Verschulden bei damit betrauten Beamten vorliegt. Für die verdorbenen Lebensrnittel wurde Ersatz verlangt. — Frankfurt a. M., 18. Jan. Wegen großer Schiebungen mit Grubenholz nach hier wurden der Bahnhofsvorsteher Rumpf und ber Unterassistent Lenke 1 der Station Straßebersbach vom Dienst suspendiert. Auch ein hiesiger Eisenbahnbeamter ist in die Angelegenheit verwickelt. me. Fran ksurt a. M., 19. Jan. Nachdem das Hochwasser des Mains andauernd fällt und die meisten Straßen der Altstadt frei geworden sind, läßt sich doch der große Schaden überblicken, den das Master angerichtet. Man beziffert ihn in Frankfurt durch die Zerstörung von Materialien uno Einrichtun gsge gen st änden auf übet 700000 Mark, ganz abgesehen von den gvo- ßen Kosten, bie durch bie Errichtung ber Notstege unb Brücken usw. entstanden sind. Einige Vor» orte von Frankfurt sind durch das Hochwasser ber Nibda noch ynmer vom Verkehr abgeschlossen und müssen mit Kähnen notdürftig versorgt werden. me. Frankfurt a. M., 19. Jan. Bürgermeister Dr. Lüppe hat in der heutigen Magistratssitzung erflärt, daß er die Wahl zum Obcrbürga- meister von Nürnberg annehmen werde 1. Januar geht ein Personenzug mittags Uhr rn Büdingen ab und fährt nur bis Stockheim. Die Personen aus bem nordwestlichen Kreise Büdingen ‘muffen deshalb in Büdingen warten, dis ber nächste Zug ufmi 5,58 Uhr abfährt, können dann aber von Nidda aus nicht mehr in der Rich- NSortrafl über „N ie b e rl andi s che Ko l o n ra l- palitik in Vergan genheit. und Gegenwart. Der. Redner ffalle folgendes aus : „Im vorigen Jahr, waren es gerade drei Jahrhunderte, m uem ouh iu». einen unnyt-n» ba& Bataria gegründet wurde, das bie Haupt- bcn Fall in Ot-erbefsingen gchrbt hä t^Dr. Schadt tzab: werden sollte des niaderläiMschm Kolonial- beßagte sich fofart bei bem Zuapersvwil, sie sollten ^Tttnridlimg ber meber» ifa wieder zurückfahren ober ihn mitnehmen nach laafachen Kofamalpoli rk watne^b dre er Periode Ettrngsl-auscn, unb auf der Jiücksahrl in Oder- ju- schildern, O der Zweck freiem Vortrags In Besfurgen fa lange halten, bis er feinen Besuch LMZ GM ^»«Kt (*?■ *b ,w*sä * Nüch, 3.tDot- Stalle slk7$iti «btt nnebet lu2* Mn «Ä» °^ra aresfiS ät»S5 Wau. $•'A Äv. Drz Stellt bei bÄ“ ta>«*S jMt. Ar finfl WjUtt i|t biz mf 3jo Mit Von it stoei 9t.', K. Wagt „blaut" tm ioßtn. Untrrrän.'c ’- der W uto, Di^ Liimmoi. ilJX tti.'rftärjung. lSUNgliick. M-, 17. M 3m jüta e durch uimjifidjtigti ger einer (Mnu. 2> t Elekttottchull^r $:ta uidMji Üküi>?r Wohl- ^re alt, itrrtfien, it Mz gmnge tadjev l«6t it Tie Ehcfmu deS Ne- beschenke ihrm ®ctta Jfinü 19. 3®l veiberlstta 1 finb il a. euch bä n kebrochlkn fic&enimit* (c be'dtäbifft vvrdm. 3ti i Köbclschrn 5adt ein er eine EnMirtzuna de urde, tc. Frttk de D r a, Arzt Scklrtz, Heinrick Brauer, Mühlenbefttze^ Obec^f^wen, Dr. Georg von helmolt, Niebcr-Wollstadt, Rechtsanwalt in Friedberg, Otto Schneider L, ßanbtotrt. Uwh-, baden ihr Amt a's Provinzial^ tagsmitglieder nitb-rrgtfegt. Die Droomzralwahl^ kommisfüm bat in ihrer Sitzung vom 7 v. ÄltS. sesrgestellt, daß nachgenannte Herren an die totdU ber e.usgnschievcnen Provinzialtag^mitglieder treten : Leonhard H o vs, Fabrikant, Lautervrch, fcemri» R-h. 3usrü-ai. STgeÄ ^"töeniel Wirt und Beigeordneter, Obbornhofen, Martin R e ci, Sranfenlahenteamtrr, Dilbel, Paul Dernrrch Morell, Kürgermrtstz-r, ^udorf, Jvhanncs.Hlea pbas Reuß, Landwirt, Ober^Morlen, Wilhelm Wenner, Bürgermeister, Treis a. d Lda Karnevalistische Br ran st al t ungen. Trotz der Not der Zeit und der Trauer um die völkerrechtswidrige Zurückhaltung cinc-s grotzen Teils der Ocutfdxm KrieMgefangenen macht sich neuervings n'le>r die Sucht mich lärmenden Lustbarkeiten un5 Tanz m der Veranstaltung krrne- Valistischer Vergnügungen und von Maskmbailen bemerkbar. Dies ist mit dem. Ernst derZeit und der Würde deS schirr geprüften deutschen Volkes nickt vereinbar. Das Kveisamt wird die E laubnls zu sarneoalifnschen Lustbarkeiten jeder Art E Kavvenat-mden, karncvaltsttschen Konzerten, Mrs- renbällen und dergleichen, auck in diesem Jahre Tncht erteilen und zwar einerlei, ob es sich um öfieiitlicke Veranstaltungen ober um Vergnügungen oeschl" Lener Ge.'ell chaften handelt. SckarNchießcn. Am 21. Januar 1920 vormittags findet ein Scharfschießen der Artillerie und Minenwerfer im Gelände zwischen Lollar— Daubringen — Climbach — Beuern — Alten- Buseck — Hangelsdein statt. Das gefährdete Gelände wird begrenzt: im Norden durch die Lime Lollarer ßsopf — Heibertshau'en — Climbach, im Osten durch den Weg Climbach — Grohen-Buseck, im Süden durch die Linie Beuern — Höhe 293 nördlich Mten-Duseck — Hangelstcin, im Westen durch die Linie Hangelstein — Lo larer Kovs. und ist von 9 Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmittags für jeglichen Verkehr gesperrt. An den in das gefährdete Gebiet führenden Hauptwegen werden militärische Mr perrposten aufgestrllt, deren Anweisungen unbedingt Folge zu leistm ist. Me Feststellung und Abschätzung etwaiger Flurschäden findet unmittelbar im Anschluß an das Schießen statt. Hierzu finden sich ein: Die Anlieger der GemarKmgeni Lollar und Daubringen um 2 Uhr nachmittags am Jagdhaus südlich des Lollarer Kopfes. Die Anlieger der Gemarkung Alten-Buseck um 3 Uhr nachmittags auf Höhe 293 nördlich Mten-Buseck. Hochschrilrrachrlchteir. Marburg, 19. Jan. Der seit etwa einem Jahre dem Lehrkörper der Universität angehörende ordentliche Professor der Rechte, Dr. Edwin Mayer- Homberg ist im Alter von 39 Jahren aus dem Leben cstrichieden. Der Verblichene stammte aus Eupen. p Marbu rg, 19. Jan. Nach dem soeben erschienenen Marburger akademischen Adreßkalender für daS Jahr 1920 setzt sich der Lehrkörper der hiesigen Universität wie wlgt zusammen: Or- demliche Professoren: 9 Theologen, 7 Juristen, 13 Mediziner, 34 Pbnlofophm. ordentliche Hvnorar- Swfessoren: 1 Jurist, 2 Mediziner, 4 Philo- pkxn: außewrdentliche Prvfessoven: 1 Theologe, 2 Juristen, 3 Mediziner und 5 Vhilosophm; Privat Dozenten : 4 Th.ol'ogeu 2 Juristen, 14 Mediziner und 15 PHTowphen Das Rektorat anter« steht «ur Zeit dem Prozessor der Geschichte Geh. Rcg.-Rat Dr .W. Busch. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Votum Icmoeratur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit -3« «II (Brab btt B fcung in 3« brr sichibc Htlnmrl»fl Wetter 19. 1. nm. 8.4 8.2 100 10 tags Nebel 19. 1. abds. 6.6 6.1 84 10 zeitw. Regen 2). 1. cm. 2.0 4.4 84 8 nachts Regen Höch teTemperaturam 19.1 = 8.9*, 20.1.—7.1* Niedrigst« M • 19. 1 .--56», 20.1. — 6.7° Niederschlag 2,4 mm. Wettervoraussage für Mittwoch: BÄ>eckt, zeitweise Nielx-rsch'äge, etwas kälter, vorwiegend nordwestliä)« Winde. Handel. Berlin, 20. Jan. Börsen st irnmungs- b i l d. Die Börse zeigte eine große Abspannung. Auf einzelnen Gebieten traten bedeutende Abschwächungen ein. Balutapapiere beizeiten im allgemeinen feste Haltung Ävlonia werte flcf tm sich zum Teil erheblich höher, so Pommern, die 4800, Deutsche Kali und Südsee Phosphat bis 1140 gehandelt wurden. Das Geschält zeigte sich im allgemeinen in den letzten Tagen fest. Frankfurt a. M., 20. Jan. (Börsen- stimmungsbild.) Die unregelmäßige Spaltung am Montanmarkt hielt an. Nach der stürmisckien Aufwärtsbewcgung stellten sich in verschiedenen Aktienkursen Abschwäclmngen ein. Adler-Kley^r 4V? Prozent niedriger. Deutsch-Lrrxemburger versoren 20 Prvz. Benz-Aktien lebhaft gesteigert. Daimler + 50 Proz. Deutsch-Uebersee Elektr. erzielte eine kräftige Kursbesserung. FelttM und Guilleauw- weiter mrziehend. Chem. Aktien lagen ruhig-'r. Schrn- tungbahn wurden 13 Proz. höher gehandelt. Lombarden waren angeboten. Kanada stellten sich aus 50 Proz. höher, 1160. Im Verlauf der Börse wieder 1154—1150. Norddeu! scher Lloyd fest. Baltimore gefragter. Sonst lag der Jndustriemarkt fest und lebhaft. Großes Interesse zeigte sich wieder für Maschinenfabrikaktien. Die Börse lag fest. Privatdiskont 4 Proz. Frankfurt a. M., 20. Januar. Devisenmarkt. Geld Dries Geld Dries Datum: 17. Jan. 19. Fan. Holland 2131,50 2134,50 Dänemark 1016,50 1018,50 1039,- 1041,- Schweden 1199,- 1201,— ——,— Norwegen 1099,- 1101,— ——, — Schweiz 1016,50 1018,50 1089,- 1041 rat Wien (altes). . . . -,- -,- 24,45 24,55 Deutsch-Üsterr. abg. —,— -,— 20,35 20,45 Budapest 23,95 24,05 Prag........ 76,30 76,70 76,30 76,76 Helfingfors .... 189,75 190,25 202,25 202,75 Spanien...... 1079,- 1081,- Letzte Nachrichten. (Ein schwerer Eisenbahnunglück. Schlleidemähs, 21. Ja«. Heute uachl 2 Uhr entgleiste kurz vor Schneidemllhl ein Eil güte ring. Hierdurch wurde auch daS Gleis Schutidemilhl—Berlin gesperrt. Fast in demseldea Augenblick pasfierle der Borzug des V-Zag 4, 6er nicht mehr gewarnt werden konnte, die Uafallstelle und raste in den entgleisten Güterzug hinein, sodaß IBBrfeehtrle. Frankfurt Berlin Abenb» 1-Upr- Schluß- Anfangs- Kurs Kurs Kurs Kurs Datum: 19.1. 20.1. 19.1. 20.1. 5e/eDttrtJtrieq9anL 77,50 77,50 77,50 77,50 4'^Deut.Reichsanl. -,- 64,75 3*/,Deut.Reichsanl. —,— —64,50 4°/^ Preuh. Konsuls 63,60 63,38 Darmstädter Dank —131,50 132,- -,- Deutsche Dank. . . -,- 279,- -,- Dirconto - Gesellsch. 208,- —,- 206,- -,- Dresdener D-mk. . —, — —, — 179,25 —, — Nationalbank f. D. —,- 131,- 134,- 134,75 Milteld.Treditbank 132,50 134,50 -,- H.-Amerik.-Paketf. 156,- 155,- 154,50 151,- NorddeutscherLloyd 171,- 160,- 170,50 171,25 Doch.Gugstah wrk. 298,- -,- 497,- D.-Luremb.Dergw. 285,- 265,- 289,- 270,50 Gelsenkirch.Dergw. 359,— 358,— 361,— 358.- Harpener Bergbau 363,50 364,— 362,— 362,— Olerschl.Eiseub.-B. 220,- 225,— 220,50 Oberschles.Tisenind. -,— -,— ——, - Phönir-Brgb.-Akt. 329,50 322,- 328,- 325,- Dad.Anilin-u.Soda -,- 462,- 465,- 460,- Höchfter Farbwerke 346,- 338,- 340,- 342,- (tkhtr. 9L (E. (ß.. . 275,- -,- 270,- 269,- Schu»ert.Werke. . 190,- 189,50 153,- 188.- FeltenL Amsterdam 4,60 4,225 Kopenhagen 10,— 9,75 Stockholm...... ........ 9,- 8,50 Wien 455,- 455,- Büchertisch. — Der Buchbergteift und manch anderes Mts dem Leben eines Jägers. Bon Ernst Joh. Faber. Berlin SW 11. Verlag von Paul Parey. **" Cs brennt tm Stadttheater, so hieß eS beute morgen, denn die Feuerwehr war dort vorgesal.'ren. Nach unserer Erkundigung war die Feuerwehr nur Vorgefechten, um Wasser auszu- pumpen, das vom Hochwasser her im untersten Keller stand. ♦* Das Wohltätigkeitskonz-rt für die Wiener Kinder im Cafe Astoria hat als Reinertrag die ansehnliche Summe von 621.50 Mk. (togeben, die an die -uftandige Stelle abgeliefert »verden. mehrnr Vagea zertrümwrrl »nrben. Die Zahl »er Toten nnd Verwundeten ist groß teht aber noch nicht fest. • Der „Oberste Rat". Paris, 20. Jan. fWTB> Laut „Echo de Paris" verlautet in drplomatischen Kreisen, daß in Zukunft der Oberste Rat «her in London, als in Daris tagen werde, da Lloyd George der Doyen der Regierungshäupter geworden set Die Kampslage in Rußland. London, 19 Jan (Havas.'s Es ist nicht richtig, daß die Bolschewisten M r a n o wo dy k eingenommen haben Cs fehlt ilmen an Lebensmitteln. Sie ivurden in den Vorstädten nescr Stadt ausgehaltm, wv sie dem Feuer der rnwilltgen Flotte des Kaspischen Meeres ausgesetzt find. In den letzten Tagen bat Denikin seine Stellung befestigt. Er halt die Linie am Don unt an der Fal. Die alliierten Kriegsschiffe bclierrjdien das Schwarze Meer. Die roten Truppen sind noch weit von Odessa entfernt. Der Wiederbeginn des Handelsverlchrs mit Rußland- Paris, .19. Jan. tWolfs.) Der „Matin" schreibt: „Tief bewegt durch die Berichte C’ (9 r ö dys, die dieser über seine Besprechungen mit Litwinoss aus Kvpenl)agen übermittelte, beschlossen Llovd George und seine Minister, einen Plan zur Verständig ring mit Sowjet-Rußland auszuarbeiten. Der erste Schritt in dieser Mchtung ist getan und besteht in der Wiederausnähme der Handelsbeziehungen. Es handelt sich darum, zu erfahren, ob sich du- Politik in dieser Richtung leichter entwickln wird und welche Maßnalnnen ergrifsen werden müssen, um die Alliierten' durch die SKieberaufnalyme der Beziehungen vor Schadete zu bewahren. Der Kriegszustand mit Sowjet-Rußland dauert bekanntlich weiter." Kopenhagen, 20. Jan. (WB. AnläsliL der Aufhebung der Blockade gegen Sowjet-Rußland erklärte der n;f i ch. Sow- je^Bertreter in Kopenhagen, Litwinoif, b<-m hiesigen Reuter-Kvrr., daß die Ausi.^ebung der Blockade mit den englisch-russischen Verl^ndlmtgen in Kopenhagen in Verbindung stehe. Die Aushebung der Blockade werde für die wirtschaftlich. Lage Rußlands von größter Wichtigkeit sc'n. Rußland hat große Mengen von Waren zur i.'nlssuhr bereit, darunter Flachs, Hanf, Holz, Jelle, Häute und auch Platin. Es habe in erster Linie nötig Maschi.ien, laich wirtschaftliche Geräte und Ei 'en- tahnmatel-istien. Für die emgeführten Maren werde Rußland Kvttzessionen fielen und auch eine gewisse Menge von Gold aussühren. Die Länder, die zuerst mit RuUand die Handelsibeziehurrgen ivicber anknüpften, würden auch zuerst die Bore teile davon genießen. Ter Eisendahnerstreik in Italien. Mailand, 20. Jan. In der Dergangeneu Nacht ist der Eisenbahnerstreik ausgebrochen. Heute morgen sind keine italienischen Zuge in der Schweiz eingetroffen. Kopfsckrnet-L Bei H itWvanllle Ä' die M am am am 686B Marl pro Zentner zu entrichten. Gießen, den 19. Januar 1920. Kohlen- und Holzstelle. Tas Holz kann an den genannten Tagen in der Zeit von 8—12 Uhr Dorrn, und 1—4 Uhr nachm. am städt. Lagerplatz in der Steinstraße, gegen Abgabe des Bezugsscheines und Barzahlung am Platze, abgehvlt werden. Für Hartholz sind 6 M., für Weichholz 5.50 den 12. 12. 1919 ausgestellt waren, werden Mittwoch den 21. 1. 1920 beliefert, den 15. 12. 1919 ausgestellt waren, werden Tonnerstag den 22. 1. 1920 beliefert, den 19. 12. 1919 ausgestellt waren, werden Freitag den 23. 1. 1920 beliefert. Es entfallen: 1. ous die roten Karten (B) 250 Gramm Auslands-Gries 250 Gramm Reis, 2. auf die blauen Karten (O 250 Gramm Teigwaren 250 Gramm Graupen • 125 Gramm Auslands-Gries. Am 31. Januar 1920 verliert ar Ic N r. 1 ihre Gültigkeit. behördliche Anzeigen. Nährmittel-Ausgabe. Tie bei den Kleinhändlern bestellten Waren für Januar 1920 können von Mittwoch den 21. ds. Mts. ab gegen Vorlage des Beftell- ausweiscs zur Nährmittelkarte und Abgabe der NährmiUelmarke Nr. 1 (Januar 1920) in Empfang genommen werden Jagd - Verpachtung. Tie Feld- und Waldjagd der Gemeinte Ltmi- fenbera bei Gießen wird am Montag den 26. Jan. nachmittags 2 Uhr im Gemeinde Homs baljier aur weitere 6 Jahre verpachtet. Tie Bedingungen werden im Termin betanntgegeben. Zu dem Jagdbezirk gehören 240 Hektar Wald und 454 Hektar Feld. Bemerkt wird noch, daß die Haltestelle Friedelhausen (Main-Weser-Bahn) im Jagdbezirk liegt; auch kann derselbe von bet Station Lollar aus in 10 Minuten erreicht werden. Staufenberg, den 17. Januar 1920. Dess. Bürgermeisterei Staufenberg. Meyer. 694 Die Kleinhantelsgeschäfte haben die vereinnahmten Marken bis spätestens 3. Februar 1920 dem Städt. Lebensmittelamt, Zimmer 11, einzureichen . Ter Kleinverkaufshöch st preis beträgt Ur das Pfund Auslands-Gries 1.80 Mk. Ur das Pfund Reis 2.25 Mk. Ur das Pfund Teigwaren 1.18 Mk. Ur das Pfund Graupen 0.71 Mk. Januar 1920. 6538 *er Oberbürgermeister (LebensmitteUmt). Bekanntmachung. Betr.: Brennholz. Die von der städt zvohlen- und Holzstelle verausgabten Bezugsscheine, welche mm Empfang des Holzes für Eber-Berfteigernng. Samstag den 24. Januar vormittags 11V, Uhr wird auf hiesiger Bürgermeisterei ein zur Zucht abgängiger Eber öffentlich meistbietend versteigert. 710 Ruppertenrod, den 20. Januar 1920. Der Bürgermeister. Völz ing. Versäumen Sie bitte beute abend den Vorlrag des Hsrni Fast Siiihrmano in der Stadtkirche nicht. 01202 Thema: „Hunger nach Leben" «M- Die Kirche ist gebeizt. "MI Damenwäsche eigener Anfertigung wie: Taghemden, Nachthemden, Beinkleider, Jacken, Stickereiröcke, Untertaillen in größter Auswahl. 684c Fritz Nowack,^brike‘ Sofort lieferbare vollständig dnrchreparierte Lastkraftwagen Fabrikate: Bena-Gaff#renau. 4—5 t. 50 PS, Holzeisenber. do. L'/, t, 45PS, vorne Sembusto, bint-gcckr.Bollg. Büssing, 4—5 t. 45 PS, Holzetsenbereifung do. 4—5 t, 45 PS, gebt. Bollgummi Daimler, 3—4 t, 35 PS, Holzetsenbereifung do. 4—5 t, 35 PS, do. 4—5 t. 45 PS, „ Adler. 4—5 t, 45 PS, gebt. Vollgummi 698D mit Garantie zu verkaufen. DeWkllWe firüftfntoeng-WWt m. h.9. Essen, Tel.-Adr.: Kransabrzeuu: Tcleobon 58<» 581. 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