Nr. U6 •Der 6laftslebens von Faktoren entschieden wird, die nicht von den allein hier maßgeblicl)en Erfordernissen des deutscl)en Wirtschaftslebens geleitet und bestimmt werden. Nun sind von der Mehrzahl der Parteien die Wahlprogramme zu den Neichstagswahlen vom 6. Juni veröffentlicht worden, und bei der überragenden Bedeutung, die den Wirt- schaftsfragen für die Zukunft des deutschen Volkes beizumessen ist, bilden die in diesen Programmen enthaltenen wirtscl)aftlichen Forderungen und Grundsätze hier einen viel größeren Bestandteil als früher. Die Wahlaufrufe der bürgerlichen Parteien bieten keine besonderen Ueberraschungen. Besonders umfangreich ist der wirtschaftliche Teil der von der deutschnationalen Volkspartei aufgestellten Grundsätze. Hier steht unter der Abteilung „Wirtschaftsleben" der Satz an der Spitze: „Jede ; oenssähige Volkswirtschaft baut sich auf dem Privateigentum und der Eigenwirtschaft auf", also ein von sämtlichen bürgerliclfen Parteien zu unterschreibender Satz. Besonders umfangreich sind die sozialpolitischen und bevölkerungspolitischen Forderungen dieser Partei. Tie Deutsche Volkspartei stellt sich mit ihrem Wirtschaftsprogramm auf den Boden derjenigen Forderungen, die eine Beseitigung des Bureaukratismus innerhalb der Wirtschaftsorganisation, aber doch eine solche Organisation für notwendig halten. Keine scl)e- matische Kommunalisierung und Sozialisierung, aber auch kein freies Spiel der Mäste wird hier verlang, und 'mit besonderem Nachdruck nnrd die Forderung nach einer Kammer der Arbeit, die nicht nur als vorberatendes und begutachtendes Organ, sondern als berufsständische Ergänzung des politischen Parlaments zu gelten hat, erhoben. Erhaltung der persönlichen Leitung und Verantwortung im Wirtschaftsleben wird ferner als für den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft unerläßlich betrachtet. Die Deut- schedemokratischePartei stellt inner- halb ihres Wirtschaftsprogramms selbstverständlich die Demokratisierung der Wirtschaft obenan. Mit dieser Demokratisierung, so heißt es, „ist die Arbeitsgemeinsck>aft aller lchaffenden Kräfte im Betrieb angebahnt und damit der einzige Weg zur Ueberwirrdung des Klassenkampfes durch Gerechtigkeit und wirtschaftlichen Frieden beschritten". In diesem Programm ist der Versuch einer Versöhnung zwischen Kapital und Arbeit sehr scharf herausgearbeitet. Man will den Arbeitnehmern ihr volles sozialpolitisches und wirt- schastliches Recht erhalten wissen, „nicht weniger, aber auch nickst mehr", und, wie man sich gegen kapitalistisck)e Ausbeutung wendet, so verwirft man auch jede Diktatur oder Nebenregierung einer Berufsschicht, „sie sei noch so bedeutend". Auch in diesem Programm nehmen die sozialpolitischen Forderungen eine besondere Stellung ein. Es ist selbstverständlich daß man den Wahlprogrammen der soziati stischeu Parteien diesmal ein sehr lebhaftes Interesse entgegenbringt. Kann man doch aus diesen Programmen die Machtansprüche innerhalb der deutschen Arbeiterschaft erkennen, wie sie zu keiner Zeit mehr mit zäherem Willen auf Verwirklichung erhoben kvorden sind. Das Programm der Unabhängigen Sozialdemokraten bietet in dieser Hinsicht eine gewisse Enttäuschung, I muß aber auch als ein Zeichen dafür betrachtet werden, daß sich diese Partei auf I einen sehr realen Boden stellt und von den kommunistischen Schwarmgeistern ein gutes Stück abrückt Die Errichtung der sozialistischen Weltordnung, die Erlangung der Dit- tatur des Proletariats mit Hufe des Rätc- systems wird hier zwar als das Ziel bezeichnet, aber der Nachdruck liegt doch mehr auf den sofort zu erfüllenden lieber gangs>- Maßnahmen, unter denen die Sozialist^ rung wohl die Hauptrolle spielt, aber nicht mehr eine volle Sozialisierung, sondern nur eine „Durchführung der Sozialisierung, beginnend auf dem Gebiete des Bergbaues und der Energieerzeugung — Kohle, Wasser, Kraft, Elektrizität —, Weiterführung der Sozialisierung der konzentrierten Eisen- und Stahlproduktion, des Transport- und Verkehrswesens sowie anderer hochentwickelter Industrien", ferner umfassende Kommunalisierung. Zu den Wirtschafts- und sozialpolitischen Forderungen der Unabhängigen Sozialdemokraten gehören u. a. auch Ueberfüh- runa des Großgrundbesitzes und der großen Forsten in aesellschaftlickZes Eigentum, Sicherung der Lebensmittel, Versorgung und Ausbau der Sozialgesetzgebung (ÄupassuW der Löhne, Gehälter, Renten und Unterstützungen an die Kosten der Lebenshaltung). Auch die mehrheitssozialistische Partei legt sich in ihrenl als ersten veröffentlichten Wahlaufruf eine bemerkeiis werte Beschränkung auf. Sie bleibt ihrem Ziele treu, den Sozialismus durch Demokratie zii verwirklichen, umschreibt aber ihre tatsächlichen Forderungen dabin, daß sie bemüht war und bleibt, „für alle Schaffenden zu wirken, Arbeiterlöhne und Gehälter der Beamten und Angestellten in Einklang zu bringen mit der Verteuerung der Lebenshaltung, für Kriegsverletzte und Kriegsinvaliden, für Kriegerwitwen und KrieHertvaisen ausreichend zu sorgen". Als Endziel verkündet diese Partei die Herrschaft der schaffenden Arbeit, oer geistigen und körperlick-en in werktätiger Verbindung. Im wesentlick)en und im besonderen enthält dieser Wahlaufruf aber nur eine Aufzählung dessen, was in der deutschen Republik in wirtschaftlichen und sozialen Errungenschaften seitens der Sozialdemokratie durchgesetzt worden ist. Wer die einzelnen Programme betrachtet, wird finden, daß sie in ihren wirtschaftlichen Teilen, die uns hier allein angehen, bei den b ärgerlichen Parteien sehr viel gemeinsames haben. Diese Uebereinstimmungen mack-en es dem deutschen Wähler zur doppelt ernsten Pflicht, feine Stimme so abzugeben, wie er es nicht nur in seinem Interesse, sondern in dem der Allgemeinheit für richtig und notwendig hält. Da; Ergebnis der ttonserenz von hythe. Am st er da ni, 18. Mai. (Mvlsf. „Dar ly Chronicle" schreibt zum Ergebnis der Kon- fernts in Hythe: „Tor Vorschlag Frankreichs, in de erste gleite die Besä tzungs knien, dann die En!-- schädigung Belgiens und an dritter Stelle uic Entschädigung Frank.oicks zu setzen, würde in Praxis bimuf lünausgetvmmen sein, das; die anler-n Länder überfpu-pt nichts erhalten hätten. Dreier Vorschlag ist nicht angenommen Worten, fontern de [ eite nie; i Staatsmänner haben sich über vernünftige Pläne g«.einig:, durch die zimschen den deutschen und alliierten Schulden eine Verbindung hergeüellt wird Die Last dieser Kvmbmatfon fällt in erster Lime auf England, aber vom Standpunkt der Billigest und Klugheit läßt sich viel für ben Plan sagen. Als internationaler Plan wurde er natürlich viel vollständiger sein, wenn sich Amerika ihm angeschlossen hätte. Berlin, 18. Mai. Wie das Datum der Konferenz in Spaa, so sind auch die Nachrichten über die Wiedergutmachungssummen schwankend und unsicher. Fast scheint es, so schreibt die „Deutsche Allgemeine Zeitung", als würde bei ben Verhandlungen vergessen, daß die Goldmark auch jetzt nach der starken Aufwärtsbewegung der deutschen Valuta noch immer das Zehnfache des Paviergeldes ausmache. Was der englische Wirtschaftssachverständige Keynes als äußerste Leistungsgrenze für Deutschland bezeichnet hat, nnrb frebeutenb überschritten. Wenn die Konferenz in Spaa überhaupt einen Zweck haben soll, so darf das Ergebnis vorweagenommen werden. Man muß erwarten, daß von den Gläubigern ein Ausgleich gesucht werden wird zwischen Gewüm'cbtem und wirklich Möglichem. Dieser Grundgedanke ist rn Deutschland begrüßt worden als Ausgangspunkr für friedliche Beziehungen auf Grund der Gleich- berechtiiung. Diese deutsche Auffassung wird so lange die gleiche bleiben, als sich die Grundlagen Per Einladung nicht verschieben. Paris, 18. Mai. (WTB.) In einem heute vormittag abgehaltenen Ministerrat erstattete der Ministerpräsident Bericht über die Verhandlungen finanzieller 9?atur in Hythe, die zwi- I scheu den technischen Sachverständigen weilerge- führt werden. Ter Minister für öffentliche Arbeiten erläuterte den Gesetzentwurf über die Eisenbahnen, der heute nachmittag dem Bureau der Kammer zugehen wird. Rücktritt PoiucareS ans der Wiedcr- gutmachungstommisfion. P a r i s, 19. Mai. (WTB.) P o i n c a r e übermittelte Millerand sein Rücktrittsgesuch als Mitglied der Wiedergutmachungskommis»- sion. — Millerand wird am Samstag im Finanzausschuß und im Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten über bie Besprechungen von Hythe Bericht erstatten. Paris, 19. Mai. (WTB.) Poincar4, dessen Demission als Mitglied der Wiedergut- machungskiommissivA bereits gemeldet wurde, wurde durch den ehemaligen Handelsminister und Abgeordneten des Saine-DepartementS, Louis Dudois, ersetzt. Tie Vernehmung der „Kriegsverbrecher". Berlin, 19. Mar. flüach dem „Berliner Tageblatt" sind die in der kürzlich überreichten Liste der Entente der KriegSce. brechen beschuldigen Teuischen vom Oberreist-s,nwalt für bi: Zeit vom 7. bis 20. Juni zur Vernehmung nach Leipzig geladäi worven. Tas Loch int Weste«. Wiesbaden, 18. Mai. Tie Vereinigung der im Rheinland ansässigen ftan-Ssischen und befaifdjen Industriellen protestiert in öffentlichen Anschlägen im besetzten Gebiet gegen die Gesetze und Verordnungen der Reichsregierung, durch die dos „Loch im Westen" verstopft wurde. Sie verlangen die Aushebung dieser Gesetze und Verordnungen, andernfalls würden sie ihre Regierungen bitten, dafür zu sorgen, daß Artikel 270 des Friedensvertrags angetvendet wird, der erlaubt, in den Rheinlanden einen besonderen Zolltarif eniiufülyren. Ter Protest teregt sich in scharfen Ausdrücken gegen die deutsche Reichsregierung. Lnde der Streifs in Zranfreich. Paris, 18. Mai. (WTB.) Der Streik der Gas ar bei ter ist erledigt, da die Streikenden der Gasgesellschaft morgen die Arbeit wieder aufnehmen werden. Paris, 18. Mai. (WTB.) Die Kammer verwies ben Gesetzentwurf über die Reorganisation der Eisenbahnen an die Kommission für bie öffentlichen Arbeiten und eröffnete sodann die von der Regierung sofort angenommene Diskussion der Interpellation über den Streik. Kabinettsbildung in Italien. Mailand, 18. Mai. (WTB.) Die Blätter berichten, daß die Bemühungen B o n a m i s, ein Kabinett zu bilden, vergeblich seien, und daß der König daraufhin N i 111 mit der Bildung des Kabinetts beauftragt habe. Rom, 18. Mai. (WTB.) N i tti erhielt den Auftrag zur Bildung des Kabinetts. Wie man versichert, hat Nitti bis jetzt noch keine Angebote gemacht und ist noch mit Sondierungsarbeiten zur Feststellung der Auffassungen der verschiedenen Parteiführer beschäfttgt. * Oesterreichs Notlage. Wiest, 18. Mai. (WTB) Ter Gouverneur der öswrreichisck>-ung>rrischen Bank S p i tz m ü l l e r hielt heute eine Rede über die finanzielle La g e der österreickstsch-ungarischen Bank, in der er erklärte, die Zlvangsrnleih' im Wege der Abstempelung sei Tür die hmftgen österreickstschen Ver- liäihriile unbedingt abzulehnen. Tas jetzige Defizit sei ein unüberwindümes yinberm-j für bie Einrichtung einer neuen Notenbank. Eine einheitliche WirischMswlitik könne nicht gemacht toerben in einem Staate, der nur von Aushilfe Aushilfe sich gewissermaßen durchh.rngere. Dem S.aate könne nur durch eine Anleihe in gutem (Velde geholfen werden. Tiefe Anleihe müsse natürlich garantiert nxrbcn. Es sei u nmöglich, daß das österreichische Volk nochmals einen Winter wie den letzten Winter auslpltsn könne und daß ihm zum Leben das unbedingt Notwendige gegeben werden müsse. Prag, 18. Mai. In Hcchmelbe tarn es heute zu großen Hungerdemonstrationen, bei denen der Bezirkshrupttnann verwundet wurde. Mehrere Sichrrhritsfoldouen uitb Gendarmen wurden entwaffnet und mißlMidelt. Tie Anschlußbestrcbungen Tirols. Innsbruck, 18. Mai. (WB.) Weilern fand in St. Johann ein großer Bamrntag statt, an dem auch der Staatssekretär für Land- und_Jorst- ii'irtld2 Grenze überschritten Die Bolschewisten hätten ertart, daß sie mit den Per'ern keinen streit luch^n und nur den Rückzug der britischen Truppen verlangten. 5chluhtagung öcrHationalDerfammlung. Berlin, 18. Mai. Tic Deutsche Nationalversammlung wirb am M i 11 w o ch zu einer kurzen letzten Tagung zusainmenkommen. 3nxn bis drei Tage soll sie nur dauern, dann kämen die '?rbgcarbnctrn in ihre Wahlkreise zurück, um dort bie letzten Vorbereitungen für den (>. Juni, diesen. Enricheidungslag für Deutschlands Zukunft zu treffen. Einige wirtschaftliche Gesetze sollen nock) verabschiedet werden, baruntcr an erster Stelle die Vorlage über die steuerlich' Behandlung der im Reichsausgleichsgesetz und im Enteignungsgesch geregelten Anlprüche und Verbindl ichkeiten Mü der Aushebung der Militärgerichtsbarkeit will bie ZboalitwnZregierung noch ein von ihr gegebenes Versprechen cinlösen. Geplant ist, daß der Minister des Auswärtigen Dr. KSstcr eine Interpellation aller tveiblichen Mitglieder der Nationalversammlung über die Verwendung farbiger Truppen in den besetzten Gebieten beantworten wird. ein politischer Mord in Oberschle'ien. B e u t h e n i. Oberschl., 18. Mai. (WTB.) Der „Bolkswille^" in Gleiwitz meldet ans Altdorf (Kreis Pletz): Gesbern abend wurde der sozialdemokratische Parteiselkretär K r o c - z c k durch Revvlverschüsse so schwer verletzt, daß er bald darauf seinen Verletzungen erlag. Der Mord ist von großpolnischer Seite vollbracht. Zusammensetzung de» Danziger BolkSrates. Berlin, 1.9. Mai. Der Danziger B o l k s r a t wird sich nach dem Wahlergebnis zusammensetzen aus 34 Deutsch-Nationalen, 21 Unabhängigen, 19 Mehrheitssozialisten, 17 Zentrumsvertretern, 12 Abgeordneten der freien wirtschaftlichen Bereinigung, 10 Demo traten und 7 Polen. Zucker gegen Eisenbahnwagen. Berlin, 18. Mai^ Deutschland hat mit derTschecho-Slowakeiein Abkommen krhm getanen, daß es dieser gegen Zucker Eisenbahn- Waggons liefert. Bisher tarnen 7500 Tonnen Zucker an, in der vergangenen Woche allein 1500 Tonnen. An Eisenbahnwagen wurden bereits 1386 Stück übergeben. Tiefe Zuckereinfuhr verhindert die jeürjung des Zuckerquantums unter das bereits bekanntgegebene Maß. Wohnungsnot in Berlin. Berlin, 15. Mai. Die Baukosten für eine Zweizimmernwhnung betragen jetzt in Berlin etwa 60 000 Mk. Nicht weniger als 40 000 Wohnung- snchenben fehlt es zur Zeit in Berlin an Unter- kunftsräurnen. Stillstand der Hamburger Schiffswcrsteu. Hamburg, 18. Mai. (WTB.) Anläßlich des Streiks der Werftangestrllten hat nun auch die Vulkanwerft, die einzige Werft, auf der bisher noch gearbeitet wurde, ben Gesamtdetrieb eingestellt, so daß nun die Arbeit ans sämtlichen großen .Hamburger Schiffswerften $uni Stillstand gekommen ist. An» Hessen. Die BeamtenbcsoldungSvorlage. R.M.K. Darmstadt, 18. Mai. Die etn- yjnen Fraktionen der Volkskammer sind hmte zu- sammen getreten, um sich übet den Inhalt und Umfang der neuen Beamtende,oldungs- Vorlage zu unterrichten. Da nach den bestimmten Eiklärungen der Regierung, die auch von den Ausschußmitgliedern der Mehrheitsparteien unterstützt werben, keinerlei wesentliche Aenderungen mehr an der Befoldungsottmung, wie an dem Taris votgenommen werden können, eine Revision jedoch im Herbst schon zu erwarben ist, wird die Vorlage wohl ohne nennenswerte Widersprüche zur An- italjmc gelangen. Wie man jetzt schon hört, sind trotz der langen Vorverhandlungen, noch lange 'nicht alle Wünsche der Beteiligten erfüllt. Man .nimmt an, daß die Vorlage, wenn nicht besondere Schwierigkeiten entstehen, in einem Tage verabschiedet werden kann. Eine dringliche Anftage haben die Abgg. Dr. Diehl und Genossen an die Regierung gerichtet, in der sie an fragen, ob der Regierung bekannt sei, daß das Gräfl. L e t n i n g e n'sche Gut zu Ilbenstadt im Kreise Friedberg in feiner Gesamtheit an einen einzelnen Käufer abgegeben sei und was bie Regierung zu tun gedenke, um den die Gemeinde Ilbenstadt schwer schädigcaiden Verkauf zu verhindern. — Dieselben Abgeordneten haben auch eine Anftage an die Regierung gerichtet, in der sie um Auskunft ersuchen, ob der Regierung bekannt ist, daß gegen verschiedene Beamte, die der Hess. Volkspartei angehören auf Grund von Denunziationen Anklagen wegen Beihilfe zum Hockwerrat iKapp-Putsch^ gestellt wurden und was sie zu tun gedenkt, um die nach der Reichsverfassung jedem Deutschen gewährleistete Metmmgs- fteiheit sicher zu stellen? Ein neuer Zentrumsabgeordneter . im Landtag. dz. Tarrn stadt, 19. Mai. In der letzten Sitzung der Landcswahllommis'ion rouri>e Jeftgt» stellt, daß nach bem Wahlvorschlag der Hessischen Zentrumspartei für die erfolgte Wrhl zur vcr- fas'ung gebenden Volkskammer des Freistaates Hessen der Rechtsanwalt August Nuß in Worms als Ersatzmann für den verstorbenen Abgeordneten Gewerkschaftssekre.'är Georg S ch e r e r in Offenbach a. M. in den Landtag emzutreten hat. Mittwv ch, 19. Mai: Gwßer Hörsaal Balling. vorüterging, eindruckslos ziemlich die daß die. id. h, fctnb bei i Par tei hielt anr letzten Sonntag in Holz-! heim, Grüningen und Garbenteich sehr gut besuchte Wal-ivcrsaanmlnngen ab. Wälrrend hierbei Dr. Erhard mehr die wittschaftlrckren Fragen erörterte, sprach stud. med. Bossins über das Wesen und die Ziele der Partei. Beide Revner ernteten in allen Versammlungen starken Beifall. Nur in Garbentcich trat ein mehrfastA- sozialistischer Gegenwdner auf. v Darmstadt, 16. Mai. Die Hessische VvlksPartei (Teutschnattonrste Volksparttt) und der Hessische Bauernbund haben g -- meinsam folgenden Walstvorschlag zur ReictOtag-- gefundm, die aus Nase, Mund und Ohren stark geblutet hatte. Ob es sich um einen Unfall oder Mord handelt, ist noch nicht aufgeklärt. ** Vorsicht, B ctrüger! In eurem hiesigen Geschäft trat vor einigen Dagen ein Betrüger auf, der es verstand, die GeschäftsrnHaterin zum Wechseln von 300 Mk. Kleingeld tn größere Geldscheine zu bewegen, angeblich um einen ttngttchnd- benen Brief abzu senden. Er steckte das gewechselte Geld in einen Briefumschlag und als das Kleingeld bad, eine Sehenswürdigkeit erbaut im Jahre 1779 durch den damaligen Erbprinzen Wilhelm von Linden zugeteilt. ** Tie Unterbeamten werden auf Donnerstag, 20. Mai, 8V2 Uhr abends zu einer Versammlung im Hotel Kobel ringe laden. Der Landes- verbandsvorsitzende Veith-Darmstedt spricht über die hessische Besvldungsordnun g. ** Die hiesigen Banken haben ihre Kassen und sämtliche Geschäftsräume am Samstag den 22. Mai für jeglichen Verkehr geschlossen. ** Auf die Gründlings Versammlung der Freunde des humanistischen Gymnasiums, die "heute abend 81/4 Uhr im großen Hörsaal der Universität stattsindtt, sei an dieser Stelle nochmals hingewiesen. ** Jugendgruppe der Deuts chen Volks Partei. Gestern abend sprach vor zahlreichen Zuhörern im Saale des Hotel Grvftherzog von Hessen Prof. Völzing in begeisterten Worten über die „Deutsche Freifait". Landkreis Gießen. Hessen, stark beschädigt worden. iva. Limburg, 19. Mai. Sonntag früh lmirde an der Eisenbahn Limburg-Staffel die Leiche meines jungen Mädchens von 18 bis 20 Jahren ** Psingstferien. Wie im Vorjahr, dauern die Pfingstferien au den Volksschulen in,^.,. r • . Ucbereinffimntung mit den Ferien der höheren IHtlfSschutzmarm He rrlern Schulen, eine Woche, vom 25.—29. Mai einschl. Ä ' "" Arrs StaM uub L9. Mar 1920. unterbringen. , . Als nun dem Flüchtling emihmzugewv» senes Holz (2 Mtr.) auf das Gehöft mit große» Garten ungefähren wurde, wurde ihm das Lu-- steNen desselben wegen angeblichem Platzmang» ftitens des Herrn Pfarrers verweigert und ö mußte daher wieder zurück auf ein kleines Geyr" • 1 einer dem Flüchtling wohlwollender oesinntl'' r! Bauerswitwe gefahren werden. tung^gemacht, nut ihm den inneren Ausbau des Werkes klarlegen, t unmög- jener, weil er sich freut, .daß er sich dabei etwas *4 ----- kann. Wir unteren lassen Siegesruf-, Seligkttts-, Entsagungs-, Notungs-, Schwertmotiv und wie sic alle beißen, Motive fein und überlassen uns gerne der Führung des Meisters, der es verstanden hat, aus diesen scheinbar spröden Steinen seinen schimmernden Bau zu errichten Für die Beutteilung der Aufführung fehlt mir bet Vergleich mit der früheren, der ich nicht beigcnwbnt habe. So ist es mir leidet nicht möglich, bie Dim- gentenleistung des Herrn von Pander von der B a l l i n g s abzuheben. Man sagt mir, daß er den Gewitterzauber weniger stürmisch wiedcrgegeben habe als Ball ing. Daß an mir das Vorspiel „ habe ich darauf geschoben, daß die, die trotz aller Verbote immer wieder eingelassenen Nachzügler dem Hörer die Stimmung verdarben. Die stellte sich indessen rasch ein, und bald stand Alt und Jung im Bann des Genius, der uns auch da nicht losläßt, wo infolge der nicht wvgzüleugnen- ben Längen die Aufmerksamkeit zu erlahmen droht. Mir schienen bie Leistungen fas Orchesters wie der Sänger unb Sängerinnen gleich vortrefflich zu sein. Wundervoll gegeneinander abgetönt und den Charakteren angemessen warm die Stimmen der drei Heldinnm: Das schmiegsame Organ von Ftäulern Wühler (Sieglinde), das besonders im Ansatz außerordentlich klare unb sichere des Frl. Jacobs (Fttcka) bas sieghalte der Fvau Hesse (BrünnHilde). Auch das Spiel der Damen war hervorragend, insbesondere verstand Frl. Jacobs die schwierige Rolle der Fttcka eindrucksvoll zu gestalten. Eine Ucberrafdinmß bot mit Herr !S chlernbach als Hunding. Ich hatte von seinem sich dem szenisch einfachsten, schuf mir bet b> schränkte Raum ein gewisses Unbehagen. Et tft dem gerade hier so wichtigen stummm Spiel bei notgedrungen verkürzter Bewegung doch gar zu hinderlich. Aber wer solche Erwägungen anstellt, der soll sich auch des alten Wortes erinnern: Das Bessere ist der Feind des Guten, und auf das Gute soll er stets bat Nachdruck legen. Daß es dazu gewillt war, bewies unser Publikum, das allen Darstellern rachen, von Herzen kommenden Btt- all spmdete. Starkenburg und Rheinhessen. sw. Darmstadt, 18. Mai Nachdem gestern1 die Franzosen unsere Stadt verlassm haben, ünb die Reichswehttruppen, und zwar .-in.- ?fb teilung des Reichswehr-Regiments 35, wieder hier ttngetrofsen. mc. Mainz, 18. Mai. Auf dem S pa r ge i markt ist infolge des warmm Wetters der letzten Tage ein ziemlich empfindlicher Preissturz cin- getreten. Spargel erster Sorte wird nur noch mit Aus dem Amtsverkündigungsblatt. ♦* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 66 vom 18. Mai enthält: P-vodirktionsmelbun- gen synthelisch-pharmazcuttsckier Produkte. — Die Regelung d.'t Einfuhr. — AuMhrung des Betriebsrätegesetzes. — Einreise in das Gebiet von Eupen und Malmedy. — Ausführung dcs Grun> ernrerbsteuiergesetzes. — Viehseuchen. — Feldb rn« nignngen Watzenborn-Steinberg und Rabertshausen. Einreise in das Gebiet von Eupen und Malmedy. Nack) einer Mitteilung teS Auswärtigen Amts haben deutsck)e Staatsangc- hörige, die in das Gebiet von Eupen und Mal« medy einrd'eit wollen, zwecks Erlangung der Eiw rttseerlaubnis unter Beibringung von ausreichenden Unterlagen ein schriftliches (besuch an M Königlich Be gische Kommissariat für Enten und Malmedy (Haut Commissariat royal, Gouvernement d’Eupen et Malmedy) in Dialmedy j« richten. „ r . Die Pferderäudc in Al ten->Bu seo unter dem Pferde bestand des A. Blonbhttm ist erloschen. Die Sperrmaßnahmen sind ausgehoben Schafräude ist unter der Schaf erde v Staufenberg festgestellt worden. Es ist verboten, aus der Herd- Schafe zu Zuchtzwecken tu® anderen Gemeinden zu verkaufen. Tie erforderlichen Sperrmatznährnen werden hiermit ongc* ordnet. Heu- und Grummetgrasversteigerungen. Tas hessische Gesamt Ministerium erläßt eine Verordnung, die bestimmt: Personen, die den An- und Verkauf von Heu- ober Grummetgras gewerbsmäßig betreiben, sllrd zu Verstei gerungen, von Herr- und Grummetgras aus der Ernte, des Zähres 1923 nicht zu zu las sen. Sonstige Butt:r dürfen nicht ausgttchltefan werden, auch weirn sie nicht in der Gemeinde ansässig sind, der die Steig- wiesen zu eigen gehören oder in bereu G'.mar- fung sie gelegen sind. Doch kann der Versteigerer in den Berste>gerimgsbedingungen die Beteürgung eines jeden Bieters auf eine bestimmte Anzahl Steiglvse beschränken und bestimmen, daß den.rus- mär ti gen Stetem insgesamt oder den Bietern mis einzelnen frentben Gemeinden im Höckistmatz eine Wiefenflächc zugeschlagen werde, bte der im Jrhr: 1913 von den gesamten ^auswärtigen Steigerern bzw den Steigerern aus den einzelnen Gemnnten beim Nachzählen nicht stimmte, nahm er unter einen: geschickten Vorwande auch dieses mit und prellte so das Geschäft um 300 Mk. Bor dem Schwindler sei die Geschäftswelt dringend gewarnt. ** Aender un gen bei Landpo st- ftcllen. Vom 1. Juni ab wird die fahrende Land-1 X Hanau, 18. Mai. Wahrend der Besetzuna post Gießen-Lützellinden aufgehoben. Die des Landkreises Hanau durch die Franzosen ist auch Posthilfsstelle in Lützellinden wird vom glei- das kunstvolle Karussell im fturori Wilhelms- .chen Tage ab von der Postagentur Klein-Linden abgezweigt und der Postagentur Großen- Lingesan-t. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrö stehenden Artikel übernimmt die Redaktion om Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Ein Beispiel, wie deutsche Flüchtlinge cms ben. abgetretenen Gebieten im deutschen Vaterlande ausgenommen werden, zeigt folgender Fall: Ein Eisenbahnassistent wurde im nötigen Mo-- nat nach Gießen versetzt und, der Fürsorgefa- Roten Kffeuzes überwresen. Diese und das Wvv nungsamt Gießen waren jedoch nicht in der Lagt, dem Flüchtling mit seiner Frau Wohnung oder Raum zum Unterstellen seiner Möbel zu ver- schafseNr ^ürf)tIing versuchte nun sein Heil in uw- liegenden Ortschaften. Als in einem ^Dorfe dm Umgebung Gießens der ev. Pfarrer, der den Flüch- ling bei dortigen Ortsbewohnern unterzubrmgev versuchte, von diesen auf ferne eigene te>?r grotc Wohnung (12 Zimmer mit reichlichem N»m- gelaß) bingewiesen wurde, wurden dem FluaMrff int Psarrhause zwei kleine Zimmerchen unter de°i Dach als vorübergehendes iwtdürfttges UnterEow- men gewährt. _. - ... Aus Nächstenliebe verzichtete das Dlenstmäte chen des Pfarrers auf jein gro&eS 3tntnter ui® wohnt somit bei seinen Eltern am Platze, iDÖfaeim der Herr Pfarrer aus Nächstenliebe dieses ftei-- gewordene Zimmer für sich als Fremdenzirnnmi einttchtete. Ein Teil seiner Wohnungseinncfaur^ mußte der Flüchlling bei anderen Ortsbewohnern' anderen Richtungen angehorten, der Aussprache kamen zwtt Mitgl Sport. Fußball. Der herein für Bewegungsspiele hatte am Himmelfahrtstage die Liga-Mannschaft des F. E. Wetzlar 05 als Gegner. Gießen trat mit 4 Ersatzleuten an, worunter das Zusammenspiel ehr litt. Anfangs war Wetzlar etwas im Vortttl und erzielte durch ein Eigentor der Gießener Verteidigung den ersten Erfolg. Nun kam B, f. B. mehr auf und spielte überlegen, konnte jedoch nur ein schönes Tor durch den Mittelstürmer erzielen, daß.Wetzlar eine sehr ballsichere Verteidigung hatte. Nach Seitenwechsel war das Spiel verteilt, Wetzlar erzielte noch einen 2. Erfolg, während Gießen leer ausging. Das Spiel endtte mit 2:1 Toren zu Gunsten der Gäste. V. f. B. II Wetzlar F C. 05 II 2:3; V.f.B.III Wetzlar F. E. 05 III 0:4; V .f. B. Jugend I Wetzlar B. C. Jugend I 5:0; V f. B. Jugend II Wetzlar B. C. Jugend II 7:0: D. f. B. Jugend III Wetzlar B. C. Jugend Hl 0:4 — Am letzten Sonntag spielte die ente Mannschaft des V. f. B. Gießen auf ihrem Sportplatz (Trieb) gegen die gleiche Mannschaft des Wetzlaer Ballspiel-Clubs 1910. Beide Mannschaf- ten traten mit Ersatz an, der sich bei Gießen gut bewährte. Die Wetzlaer Mannschaft konnte anfangs das Spiel offen falten, erlag aber in der 2. Halbzeit dem ungeivohnten großen Platz und dem besseren Zusammenspiel der Bewegungsspieler. Das Treffen konnte V>. f. B. mit 7:2 Toren gewinnen. Anschließend spielten die dtttten Mannschaften, wobei Gießen mit 4:0 Toren überlegen siegte. Gießener Strafkammer. Gießen, 14. Mai 1920. Tie heutige Verhandlung bot das übliche Bild einer Reihe von Diebstählen, teils einfacher, teils schwererer Art, die abzuurteilen waren. Ein bereits mehrfach vorbestrafter Einbrecher erhielt ein Jahr Zuchthaus, im übrigen wurden Gefängnisstrafen von insgesamt 1 Jahr 4 Monaten ausgesprochen. Abwechselung in dieses Bill» brachte die Berufung der StaatSanwaltscfast gegen ein frei* sprechendes Urteil des Schöffengerichts Ortenberg. . Bei einer Revision des Zuges Stockheim - Vilbel war in Station Mtmstadl _ ein Korb an» gestalten worden, der ein geschlachtetes Kalb enthielt. Der Mann, der während ter Fahrt auf ihm Platz genommen und sich Mrtveffen- den gegenüber als Besitzer bezttchnet fatte, war beim Erscheinen des Gensdannen versch.vunda.i, wurde aber sehr bald in einem anderen Wagen- tibtcil entdeckt und als der Schneider Emil Himmel - reich aus Frankfurt fastg-stellt. Trotzdem er irucki fairtc leugnete, mit dem Kalb etwas zu tun zu haben, hielt ihn das Gettcht für überführt unö verurteilte ihn tiA-gcn unbered’tigten Fleischerwerbs zu 500 Mk. Geldstrafe. g. Rüddingshausen, 17. Mai. Gestern fand hier Witter einmal Bürgermeisterwahl statt. Als Kandidaten waren anfgestellt Gastwirt Aug. Müßig und Beigeordntter Hch. Theiß IV.. , ■ . • - - Die Wahlbeteiligung war ziemlich stark. Es er- 'n>Gw- ausgestellt: hielten Äug. Müßig 183 und Sch. Theis IV.L,.,!- ^antroirt to«. »ilMm II. ........ ........ ......... 177 Stimmen. Mithin ist Aug. Müßig gewählt.! Wolsersfaim 2 Pwseiwr Tr. Fernand W e r --1 Baßbufso nicht erwartet, daß er den Recken so Btt der vorjährigenWahl im Juni erhielt Müßig I ^.5. rn^Butzbach. 3. avr. Georg Müll er, Ge-1 markig 'faräudar beiten werde, nne er ed getan !>at, 175 und L. Genth II. 175 Stimmen, damÄs wurde m Darmstadt. ^Londwrtt Wichel m I während ick> den Siegmund schon hirrrttßender Müßig durch das Los Bürgermeister. Der vor-1 &.J- in Schwabsourg (RhecTchessen). 5 Fran I dargestellt gesehen habe als es Herrn Jo ns sen jähttge Gegenkandidat von Müßig hat die Wieder -1 2ulte Her ae us, öteo^ecorbnete in OffenbachI gelingen wollte, an dessen prächtigem Organ man Wahl abgelehnt. !«• M. 6. (^c^^crme^tcr Wern er ml wieher ferne Freude haben durfte. Eine ausaezeich- Kkeis Friedberg. I RerchelSheim /Ofanwach,. 7. LmKwtet M»m nete .Leistung bot Herr Bischoff als Wotan. bz. Nieder-M ör le n , 19. Mai. In! A m Ober-Mos,au 8. Oberpostschfffa Sttne große Erzählung mar ohne Zweifel ein Nieder.Mörlen ist die Versorgung mit ^ SjLÄJ?' Glanzstück der Ausführung. Ueberhaupt aber schien Brot für einen Teil der Bevölkemtna mit in Worms, Arüneasstvrße 3->.Ier mir tn Stimmgebung nne Darstellung, in Äus- 'Xis,ü!7. -oeooirerung mit 10. Bürgermeister Fnedttch Jost IN Bennutls- dnlck und Gebärde den Absichten Waaners überall Schwiermkeilen verknüpft In einer aus die. stein •Str. Staitettai). 11. »Mmrftr ftiöSju” äShatsTin »nLenrfene Versammlung er° Sch-.it- in Tarmüvdt. 12. Lmtwirt «Wipp Harten ftd> bie Sauetn b«teit fmrrnma euw s>autfV. m Shaasheinr Partnerin. Di- Walküren, deren Bertrrtcrinmm Brotsammlung zu veranstalten. Es kamen ~---W£"-1 - 011 10 cm~ 160 Laib Bvot zusammen, mit denen man über die nächsten schweren Tage hinweqzu- kommen hofft. ersteigerten Fläche gleichknnmt. Ter Zuschlag ist wehr m^te^Kom^ r«^me^^ Ehrlich berichtet' hatten^ - Als Gegcnre^er nur svlckien Steigerernju erteifen iwn benen bede if»* von der Deutschen Volkspartei ReÄs- bekannt ist oder der Nachweis erbracht nntf>,_ datz Ba d-Hvm bürg befordett worden, wo lie Schlink und Reinhard von den sie das Heu- bzw. Grummetgvas für dre eigene aus weiteres bleibt , { Deutsch-nationalen Dr. Ehrhardt, Vossrus Viehhaltung benöttgen. Mtt Gefängnis bis zu ^-Wr bin ar, 18. Mar. Wre nwhi mmn Iun a ^nter lebfastem Beifall der Zuhörer 6 Monaten aber mit Geldstrafe bis zu !500 Mk. aebm zur Weide erwiderte Pfarrer Korell auf dic Entkräftungsver- tüveb bestraft, wer den Bestimmungen dieser Ver-- ltekominm, fuefa der Gegner. Erst gegen W Uhr früh konnte «tonme »unnbcr&oMt. toten Irr Siras- tarnte M OrfJ«»« bk Sn 10 Uhr atenM °r»sf- d-te strafbare Handlung besucht, erta mt mit 800 Mark vergütet wurde. N i d d a, 17. Mai. Gestern nachmittag fand roc®a • Letten-Nassau hier eine sehr gut besuchte Versammlung der Deut- Lebensmittel. venen «BW. scheu demokratischen Partei statt. Den Vorsitz führte ** Sonderausgabe von Lebens-! Eine neue Seuche. I Justizrat Hamburger-Nidda. Es sprach der Kan- mitteln. Tas städtische Lebensmittelamt ver- tnc. Frankfurt a. M., 18. Mai. Augen-1didat der Deutschen demokratischen Partei, Pfarrer öffentlicht im Anzttgentttl eine Bekmmtmachung vlicklick tritt hier eine ruhrartige S e u ch e A» r e l l - Nieder-Jngelheim, über Deutschlands über Sonderausgabe von WttzenauszugsmeHl, Oel, fahr stark auf, die schon .bitte Erkrankungen zur Aufstieg und die Reick>Ztags>vahl. Seme Worte Schwttnttchmalz und Eier. . . Folge gefabt hat. Befallen werden in der Haupt- sanden reichen Beifall. Zur Diskussion-meldete sich ** Eierversvrgung. l’Iuf die in DerI fache Personen in den mittleren Jahren. Todes-l niemand. heutigen Nummer des Blattes enthaltene Bekannt- fane wurden bisher noch keine festgestellt, doch -- machung des Städtischen Lebensmittelamts machen nimmt die Krankhttt itrfalge ihrer langen Dauer nur an bieier Stelle ganz bejonders aiifmcr^am. Körper stark mit. Es wurden Fälle beobachtet, I ©ICßCttCr (ZripCuiCruClCioL Von der L-andes-Eierstelle sind fam Städti chen I n»a trotz aller Gegenmittel in vierzehn Tagen nvch l «\:c gunffiirc Lebensmittelamt eine Anzahl Eier für Kircher, {eine Besserung zu verspüren war. Nach Ansicht Waaner Kranke und äktere Personell überwiesen worden. I der Aerzte handelt es sich um eine chvmische Er- oon Jiij uyu^ Leider ist die Zahl der überwiesenen Eter nicht fmntüng des Magens, verursacht durch den Genutz Kr. Mtt wohlwollend^ Fürsorge hatte bte so groß, um auch die allgemeine Beoölkermrg ves mmfcerroertigcn Brotes, das in den letzten I Leitung des Vereins uns stnssett laffen, vatz wir mit Eier versorgen zu färrnen. Tie Belieferung Machen in Frankfurt verteilt wurde. gut daran tun mürben, uns vor oer Aufführung erfolgt nach wie vor nur für Kraute. — Wie im I der „Walküre auch mit dem „Rhemgold Der allgemttn bekannt, ist jeder Verbraucher bevech- EtsenbahmmfÜlle lM^SteserlaNo. ^ | traut zu, machen. Hossentlich haben vrele^ nach tigt, bis zu 50 Eier Vorn Erzeuger direkt zu Die Vahlbewegong. ** Die Deutschnationale Volks- ««erben. Veranstaltungen. 1 1 so Mk Yyrn Dffmd besoHt Mpeitc Sötte I zum Sorte, die es dem Redner des Abends sehr o^AT0'90 3Äl- ®u^9d °-40 “feffiÄÄ* ; mc.. Aus Rheiuh-ss,^8. Mcfa.« Akteur beobachtet wurde. Die Bäume fangen tellwerft zum MA harter, Mr^ sprachen. Brechen voll Auch von der Bergstratze, dem Mam- und ^rer ^cyer oewe volkspartei tal und der Wetterau werd gemeldet, daß eine gute I .. . , b;er au; arm Sonntag sprach Kirscfanernte zu erwarten ist. Allerdmgs bieten die \ • Volkspartei Frau Parteisekretärin MS«« LL Ö Ü b n e r -WrnftM. Beifalöersammlunge^ wa- lo .daß trotz des Segens bte Kirschen em Uuu*- I nur ^^ach besucht. Wie verlautet, wckl die attikel sem werden. I Deutsche Volkspartei an Pfingsten nochmals eine an. Viernheim, 18. Mat. Durch leicht- Versammlung abhalten, in welcher Volksfertiges Umgehen mit einer Arrneeptstolehatl lammerabgeordntter Dingeldcy-Darmstadt als der 22 Jahre alte Tüncher Nik. Bu gert den R^r austttten wird. Tod der 20jährigen Magd. Erhärt verursacht. I Hungen, 18. Mai. Am Samstag abend Kreis Wetzlar. I sprach für die Deutsche demokratische Partei Pfarrer wa Mevlar 19 Mai Gestern abend hat Korellaus Nieder-Jngelheim, der in dieser Ver- uns auch die^sttt dem Äucmft v. Js. l-ier unter- sammlunq im nxsentlicfan dasselbe ausfuhtte, tote acbrachtc Radfabrerschwadron bet Reichs-1 in der Gießener Versammlung vom 4,age vorher, raebe unter denk S'omnmnt» Oe» Rittmeisters L-el- ^.,L. wir m mnewr letzten §<™8tagnummct ei>| = Saiger, 18. dRai. (§in nach Siegen fäh- fiesem Wink gehandelt und die Lektüre auch auf renber Oftlrerzug riß bei Dillbrecht in »toei Heiden letzten Teste des gewaltigen Muffl- Telle, 10 bis 12 Wagen rollten talwärts und wur- vramas ausgedehnt. Freilich, in Sinn und Zu- den vollständig zertrümmert. — Ferner entglttsten samrnenhang des „Rings der Nibelungen" bringt "vi / 11^. OM,rvn einem anderen Zuge drtt Güterivagcn unb mün lxi oberflächlicher Lektüre doch nicht ein. Jn- Umterfrtat, W, W, ber j-f.ürjtcn Achenbach die fal>- Böschung hinab, braucht man sich darüber nicht zu grämen. StaT"9 ^ff^Achi^5V^Ä^^rchver- rcerd^ Sttuchen spä.ternach Aufglmsung der Tatsache ist, faß die meisten Menschen die „Wal- uafwms. - I Strecke der erste Zug ivieder fahren foratte, ^t-!küre" genießen, ohne sich über die Zusammen- ^"SJÄerSuFtote^Sn - LiÄviele^l- gleisten von tnefam beim ©iegener3teUiverf^Längc den Kops zu zerbreckien. Und fas, ist gut LicDnuiete, ^ei zwer Güterwagen und fpertten den Aer- fa, einmal, west sie sich auf dreie tergwvg, „L-vopenmut . flefa sttmdenlang. Btt allen btet Anfällen kamen z^fa aller kritischen Gänge über „Götter, Helden ** Amtliche Dersonalnachrichten Menschenleben nicht zu Schaden. unb Wagner" entschlagen körmeoc, so dann aber. An der R^aisckule in Butzbach wird dem- v . well damit der Beweis geliefert ch, faß Wagner nächst eine Reallehrerstelle frei Bew.Tfar )( Biedenkopf, 18. Mar. Beim Holz- es trotz allem verstanden hat, dem nördlichen wufien Zttcfaw- und Singrmterricknerittlcn tön- fällen im Stmstswalde btt BvornskirckMt wurde Mythus die allgemein menschlichen Züge abzuge- nen Meldlmgm sind bis zmn 24 Mai an die Ab- der Schrttner intb Landwirt Rochlitzer W un- nnnneen, die allein chn uns erträgllch machen teLta rSSÄtfli^rinSrrtt^ glücklich von einem Ast getroffen, datz er können. Wir lieben und le^fan mtt.^egmund und temmg iur ^cymangetegenyeuen ! halb darmff verschied. Sieglinde, ohne uns Über ihr ichwrerlges Berfalt- — Frankfurt a. M., 18. Mai. Der nis zu einander und mi anderen ,onderlrche Ge- -------- ■ - üUiii, Falkstr. 103, danken M machen. Wrr streiten mst Wodmr und faate heute früb im Sckerr" mit dem Dienst- Fttcka, viellttcht nicht ohne jedes Kopischuttttn, a e s K i n d an Die ^mal über Wotan, aber doch mit innerer Antest- K W fna nähme. Brünnhildens Schicksal aber packt uns ia der Tiefe an und wir empfinden mit ihr, wenn Herz getroffen tot zu Boden. Der letchtstmnge f(agt. fa schmählich, was ich ver- Vater wurde verhaftet. brach, daß mein Verbrechen du so schmählreh be- mc. Frankfurt a. M., 18. Mai. Auf dem strafest?" Aefalich ist es mit der Musik. Nur der Frankfurter Hanptgüterbahnfaf werden augenblick- Unmusikalische und der Fachmann brauefan sich ttch Versuche mit eurer neuen elektrischen!um die „Leitmotive" zu sorgen, biefer, ivttl sie Weichen st elleinrichtung gemacht, i deren Hilfe Eisenbahnunfalle vollkommen . ,_____r lich sein fallen. Dre Wttchen stehen mit einem benfen Läutewerk in Verbindung, das sofort durch Signale anzttat, wenn die Gelttse nicht frei sind. X Hanau, 18. Mai. Wahrend der Besetzung ^.rra,n f ur t a. M., 18 Mm. Die K o m-! einzeln aufzuführen ich mir versagen muß fangen mnnrst 1 s che A r berterpartc 1 b.'schlotz, lich! und spielten fttsch unb überzeugend. Ihr ganzes mcht mi den Reich-.tagsivaMeu zu betnltgat und I stönnen zu entfalten, dafür mag untere Bühne igegen bre Betestrgung an den Wahlen nfng in zu eng gewesen fein. Die Spielleitung des Herrn allen Betrceben Propaganda zu tetreiben. lHeythekkcr war Wagners ttngshenden Bor- cm v r T e bbe r g, 18. Mai. Ringen der! icknisten mit Verständnis angepaßt, unb wiederum Wo hlorr> om mluugen et»ttnrte gelttrn otenb die I muß rühmend hervorgehoben werden, wie gut es demokratische Partei in eurer in deii ^aalbau ttn-1 unsere Bühnenleitung unb ihr treffliches Pnffonal c a.nmlung mit ihren; rubrer Pfarrer verstehen, den wahrlich großen Ansordenrngen ge- riamml ing ivnr man ail^u ftarf recht au werden Die szenischen Bilder waren durch- hurdxiuv mawjjll' Jrt, mit ber ber weg schön und stimmungsvoll, mstefaichere auch sen leb-- der Jener za über, bei dem es wohltumd berührte, ein, die I daß uie Flammen nicht als »Flämmchen auf ter "ML In I Bühne erschienen. Nur der Gewitterhimmel funktio- li . S. P. »nierte nicht ganz ttmvondsrtt. Im ersten Akt, an ttt «"* 5 fÄ 2 lohnend I Ktz «*• ntgnt M 2® ««» 1 SvioinalaMuc,1 nmg lfamiMchecn £. PMheu idwädirt. Der J im Schlug nm ßbertoarf mti Achantmig 600. 1< Pwzeni- Frankfur ßiininungsbi allgennncn rum stzvächle Stimm svpierc stellten sic mixboiai. Schar 20 M Mt: 704 biS 692-. cö. 221.—. M senkinben 5 Pw - 2 M- Ma Unix 403—, -17 Proz., T M tteitert 30 'I mvcr schwach 1( 195-, — 1 Pn unterlagen Westn ritbrigtr, ffarbto? S-fateonfttilt 55! 574% plus 41/2. Aingwecke 275, l'anait Httielbe NB u. Frey! M 1668/4, v TO3; Ter Schl »gimg schwach. b® Marknotlerm Mch...... imftttbam . .. Kopenhagen.., ktochholm..... 9ifn..... • Tro noch Äei 0181 'Mer elu "»ÖreicS »Tw M erinnert un W «Die 6 Tro H Ein Film v< ■ schalt, Kh. '«t den Vulkanisier-Anstalt Giessen Judex“ Novemberwalhten »u beraten. Abflauen des Streiks in Frinttreich Mk. 2.- „ 2.10 „ 2.50 24 mit je 1920. mit dem 'Blatten,liefet ohne 2. Würfelzucker 3. Kandiszucker innerhalb 3 Tagen abgeholt sein. B. Laufende Ku£gata. Kartoffeln: Marke 23 und 5 Pfd. abzuholen vom 20.—31. Mai Marke 21 ImZ) 22 verliert ist das Rätsel der Kriminalistik und Detektive! 5550c gib: waggonweise ab A. Kais Hol-- Nach einer Low- doner 9Jtcß>img des „Petit Journal" werden sich Lloyd George und Millerand Anfang Juni yochstwastrschernlich wiederum und zwar zu einer Konferenz tn Ostende treffen. Am st er dam, 18. Mai. (WB.) L O , Breiten am Lager. 5 wa? CTfew* Wkirwrt» hab* rrrrUr Owrfi bdbrttbat, die Tlärmrr zu Ixxdücfroünfdxn, die tbc Vavk- versprechen gedalten batten. Dai 1 v lderald sogt: Niemtwd scheint zu wi'fen, wirmel Deutschland -Üblen kann, und wenn und wie es br^*kn ivrnö Aber auf jeden Fall ist du unbeschränkt Hvpvthek, die eine fdxintXidx Abgabe alles dessen bedeutet, was da» »ur Exisren» absolut 11 turnttxlyn- liche übersteigt, aurgrtioben. Zetzt bestecht wieder Lwtzmmq für die Deutschen und alle WittcT- eiwopäer Vom Völkerbund-mt. Amsterdam, 18. Mai. Nach rinrx Meldung «ntf Nom wird die Zuiannnenckunft des Aus- fchufses von Juristen, der den Lhtnmirf zur Errichtung ein«, internationalen ständigen O*rrid?ti'» böses ausorbeiten wll, auf Ersuchen der m tm- ländis- natmelbung des „Echo tx- Paris" aus Wasbingr^n haben die ".'lnhängcr Wilson- im Senat erklärt Nachdem Wilton die Resolution, die den Frieden» zustand mit Deutschland l-erftellt, abgelehut haben wird, werde er den FnedenSvettraq bau Veruülles auf- neue dem 3eiuu zur RatifiGerung zustellen Ter Senat werde sid) aber weigern, chn vor Eoter-boi, (ring. „Herberge Aur Heimat", West Anlage, “"c M Mn! ...... BaWWeli S* 1,20lang, f.Bäckergeeign, Eoler-boj, (Sing. „Her Stadt LebensmittelamL. A. Sonderausgabe von Lebensmitteln. WeizenauszUgsmehl: 1 Pfund -um Preise von 1,50 Mk. auf Bn-ugsabschnitt 6 der Lebensmittelkarte durch die Kleinhandelsgeschäfte. Oel: V* Liter -um Preise von 3,80 Mk. aus Bezugsabschnitt 6 der Lckensmittellarte durch die Kleinhandelsgeschäfte. Schweineschmalz: V* Pfund zum Preise von 5,40 Mk. auf Bezugsabsckmitt 3 der * Auslandsfletschkarte durch die Metzgergeschäste. Eier: a) 2 Stück an Kinder von 1—12 Jahren gegen Vorlage der Kindernährmittelkatte B. b) 2 Stück an Personen, die vor dem 1. Mai 1860 geboren sind. Bezugsscheine werden aus dem Lebensmittelamt gegen Vortage der LebenSmittel-- ausweiskarte wie folgt ausgegeben: Anfangsbuchstaben: A—F Donnerstag, 20. 5., norm. V«#—12 Uhr, G—M Donnerstag, 20. 5„ nachm. V»3—5 Uhr, N—S Freitag, 21. o., vorm */«&—12 Uhr, T—Z Freitag, 2L 5., nachm. An die lkolomalwarenhändler Die Ausgabe der IuckerbeAugsscheine erfolgt in den nächsten jagen. Lieferung kann sofort von dem Lager der unterzeichneten Firma erfolgen. 5564 Wilhelm Arisch, Srohhandel - Import, Zriedberg «Hessen). 20. Mai fort «ültisMr. Utfrrr nicht richt- zeitig abgeholte Kattoffelmengen tont) anderweitig verfügt. Ä u (f er: 2luf die Marfe Nr. 5 entfallen 750 Gramm Zucker. Ausgabe erfosta bei den Kleinhändlern vom 20. bis 31. Mai 1920. Nicht rechtzeitig abgeholter Zucker verfällt. Der KlernverferusS-- HSchstprris für die Monate Mai bis einschließlich Pneu-Reparaturen nu F.&P. Schilling, ' n Elektrvtechnrk, ixe 3nSanbÄntn> die Sethnuit! preise. Die Länder, die auch eine schlechte Valuta haben, sind ans deute schon fast vollkommen ter- ist in der gerne;t öeü vorhanden, Cie Nachfrage lieft aber der hoben Preise wegen nach. Dvc Hoden Preise find aber auch zurückzuführen aus dir verringerte Produktion. wird nirgends auf ixe Förderung der produktiven Arbeit bei uns amügenb Kent gelegt, (üne viel zu groftr Dienge Menschen ist unter odick- tu» lätid Die Zabl der Bcamren in den Staats* und Prwatbetrieben rst viel zu grvtz. Deutschlands grostes Leidm ist die Verringerung der Maren» menge, die es heute brribdl: Zadl Hauas meldet: Tic Baisse-Bewegung, die vor eüriaen Tagen bei den fremden Devisen be^nui, hat sich gestern verschärft. DaS englische Pfund lotiertf gestern an der Pariß« Börse 33,25 gegen 56,55 vorgestern, der Dollar 13,74 gegen 14,58 Märtte. oz. Fulda, 18. Mai Xec Aufrneb zum Schweinemarkt am Samstag betrug 272 Ferkel und 26 Lchifer. Tie Preist sind gegen den vorigen Markt etwas gesunken mib stellten sich für Ferkel auf 180, 240 und 280 Platt, für Läufer aut 350, 400 und 450 Matt. Tie Kauflust war gering. Devise« »attt. 158, 183, 300, 320, Leipzig, den 10. Mai 1920. 5674D Frische Seefische 305, 297, 18.5. 11,75 5,775 13,- 10,- 382,- 328,50 299. 220, 265, 415, «er. . Mai 1920 as Mche W emsacher, trüi arm. Ein k- chn er^idt tn xn (fejängit» Mvnalm Lv nackte die $t- jen ein frei- gtgeridjti Ct» 339,65 340,35 894,10 895,90 806,70 808,30 1021,50 1023,50 250,30 240,25 183,45 47,67 339,35 838,40 790,80 19,02 23,41 86,50 21,14 252,80 236,25 186,20 48,67 322,35 856,90 813,40 19,52 23,35 85,90 21,15 249,70 239,75 183,05 47,57 338,65 836,60 789,20 18,98 23,35 86,30 21.10 349,65 350,35 884,10 885,90 791,70 793,30 998,- 1000,- 252,20 235,75 185,80 48,57 321,65 855,10 811,60 19,48 23,29 85,70 21,09 verband -er Aerzte veutschlanüs. Hauptgeschäftsstelle: Kn fr ns. Mi INS «n ji anfMu iL®1’ bt! alk rtC1wtn ft,,, 17. 5. 11,75 5,70 12,65 9,90 459,- K Sttlkhm ein Korb & schlachtete t währen- b: £> sich Mitm^ bnet bitt', ton i verschtviM. mb:ren Lage' !r (Smiliwtd :ro^cm k js: ;jutuw^' ihn unö m ■ sleischemrtt i Datum: Amsterdam - Rotterd. : Drüssel-Antroerpen . llhristiania Kopenhagen Stockholm fielflngfors. Italien London . . New-Pork Paris Schweiz Spanien Wien (altes) .... DentschaOesterr. adq. 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Uhr abends, int Hotel Kobel Vevsttininlung Der Landesverbandsvorsitz. Beith, Darmstadt, referiert über: <*»o Die hessische Befoldungrordnung Hierzu sind sämtliche unteren Be° amten eingeladen. Der Vorstand. un^bhti' gungibUv.’ yjW* öbute. - J !trnm« itbodj nm hielte, Älft i® V tortn i£ •36.05* HMiSj I 60; $ j Md II Ift Ägmd Di die erit ibttm Sten-; amischast bei X Maiwschij.! fi ließen gm lt tonnte w, 1 ab«r in bei ien Platz &, ’troegmtgiiW nit 7:2 Tora dritten Maw »rm überlege Die Besserung der Valuta. Berlin, 18. Mai. ewlftscherne 2400. Bon Stadtanlcihen lagen 4proz. Pforzheimer fester, dagegen Deideldcrger schwächer. Der Mafiamarit war überwiegend fest. Äm Schluß wurden Phönü mit 411 an geboten, Oberbedatt mit 222, Erdöl mären 757 'Jkief, Schantung 600. Der Pklbjaft blieb unverändert 48/< Prozent. Frankfurt a. M., 18. Mai. Bör;en- Itrmmungsbild. ?Tn ter TTbaibbönv, dtt im allgemeinen^ ruhig verlief, zeigte sich eine abge- schwächte Sttmnnmg. Die .^Nrs.' der ^vlonial- papierc stellten sich) niedriger. Otavt Genüsse nxrren ongchbvlen. Schantung, 595 bis 591.—, verloren 20 Pro». Matt lagen ferner Deutsche Petr üenm, 704 bis 692.—. Benzaktien gaben ebenfalls nach, en. 221.—. Bvn Marttanpapieren stellten sich Gelsenkirchen 5 Pwz. niedriger, 309.—. (Sau 260, r— 2 Pnoz., ManneSnumn 349.—, — 1 l Pros., Phönix 403—, — 12 Proz., Harpener 280—, — 17 Proz., Deutsch 11 ebenec Elektrische gaben um weitere 30 Proz., auf 960—950, nach. Lrth- meyer schwach, 197.—, — 7 Pro-., Sclmckctt mit 195.—, — 1 Prvz. Ernein Kursdnul von 49 Proz. unterlagen Aesbereyttn. CHenrische Werte vereinzelt niedriger, Farbwerk 5>öchlt verloren 6Va auf373' Scheideanstalt 559 plus 3, Zellstosr Aschaffenburg 574*/3 plus 4i/o. Es notierten ferner Meralliv. Bingtoerke 275, Spiegel und Spiegelglas 372, Gement Heidelberg 2237«. Fester lagen Bang Daytz u. Freydag, 185.— plus 5.—. Nvrdch Lloyd, 166'/«, verloren 31/4 Proz Kriegs.rnleihe 793/t. Der Schlutz gestaltete sich infolge Abgabc-- neigimg schwach. Stärker gedrückt wurden Schan- ttmgba'hn und Petroleurnwette. Frankfurt a. M., 19. Mai. „Judex“ ist das Rätsel der Kriminalistik und Detektive! 5550c Heute u. morgen treffen bestimmt ein: Schellfische, Kabeljau, Seehechte, 2 Schollen, Rotzungen, Steinbutt 2 alles in vekannler Frische u. Cuolität. s. G.llleinhcnn,Piih«ho|slr.ö8. Sei. 66. 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