milicn- uns je- »g:n. fm Per- bnmgen. Kreists. chtimö- an dem Vkifft.. 919,20, r zu cp Milien- i Auen [teilt, p ilb Gin- r. 64 des B, I der den duck :5 Bezirks reifte. ilbcils- irbeiis- 1 (flehe it ober unter» diWch jt ftm- ISUllfl »blatt ifb. 2s. Kefen in proie der über der Kosten bMusfcs üiibeit Der» injureidK«- ■ Per- Nr. U n als- iVläW6 MS»? itteibe«! "«•Ä --EL 000’S. 2 bTi»lyi|t "nv^.kaleu^ In ar/L l, ZrK KB M Per'- siait: Gin- agen srlo1*^»* Hr. 115 Ikr Siebener Hnjtiecr erscheint täglich, außer Sonn- unb Feiertags. Bezugspreis: Monatlich Mark 3.60, vierteliährlichMark 1080 einschlletzlich des Bestell, gelbe; durch die Post vierteljährlich Mark 9.75 ausschließlich Bestellgeld. Fernsprech -Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; Verlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Lietzen. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. U686 Erstes Blatt 170. Jahrgang Bienstag, 18. Mai 1920 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vnlck und Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Schulstraste 7. Annahme von Anzeige« für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Dreis für 1 mm höhe für Anzeigen v. 34 mm Breite örtlich 35 Pf., auswärts 45 Pf.; für Neklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz. Vorschrift 20°, f Aufschlag, fjouptfdjrif Heiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeigenteil: fj. Beck, sämtlich in (Biegen. Bas deutsche Programm für Spaa. Turin, 17. Mai. (WTB.) Die „Ga- retta Popolo" in Turin vom 16. Mai veröffentlicht eine Unterredung ihres Sonderberichterstatters mit dem'Rcichsminister des Aeußern, Dr. ft ö ft c t oorin dieser auf Fragen, wie er über die Ergebnisse von San Remo und über die Politik, die die italienische Regierung dort vertrat, denke und mit welchem Programm die deutsche Regierung nach Spaa gehe, u. a. erwiderte: Die Ergebnisse von San Remo lassen sich noch nicht vollständig überblicken. Die beiden widerstrebenden Richtungen, die wir in den Ententeländern überhaupt wahrnehmen, scheinen darin zum Ausdruck gekommen zu sein: Mißtrauen gegen Deutschland einerseits und zugleich die aus der Erkenntnis der Bedürfnisse ganz Europas geborenen Bereitwilligkeit zu einem gewissen Entgegenkommen. Das Mißtrauen zeigt sich vornehmlich in der Behandlung der Entwafsnungsfrage. Soweit die geforderte Entwaffnung die Abrüstung Deutschlands bedeutet, kommt sie unseren eigensten Wünschen entgegen. Wir wollen keinen Militarismus, keinen waffenftarrenden Frieden mehr, dem ein Revanchekrieg Frankreichs folgen müßte und dann wieder eineü von unserer Seite: also Metzelei in Permanenz! Diese Gefühlseinstellung muß auf beiden Seiten aufhören! Der ungeheure Krieg hinter uns und die Zerstörung, die er hinterließ, müssen doch den Vernünftigen aller Länder bewiesen haben, daß die Politik auf Grund der Interessengegensätze im Grunde eine verfehlte und zerstörende Politik ist und daß jede fruchtbare Politik vtfi auf die Erkenntnis der gemeinsamen Interessen stützen muß. Die Rot führte uns zu dieser Erkenntnis und sie fängt auch auf der anderen Seite an, dahin zu führen. Wir also wollen die Abrüstung und haben nichts gegen eine Entwaffnung in diesem Sinne. Wenn aber die Entwaffnung soweit geht, daß sie die demokratische Regierung, die eben diese friedliche Politik will, wehrlos macht und der militaristischen Reaktion oder dem ebenso agressivcn bolschewistischen System die Wege bahnt, so wird gerade das Gegenteil, nämlich die erneute Gefahr kriegerischer Entwickelungen, herbeigcführt. Nur im Interesse der Ordnung und des Friedens suchten wir angesichts der Größe des Reick-sgebiets und der tiefen Aufwüblung der Bevölkerung um die Erhöhungder Sicherheitstruppen nach. Wir müssen die Auslegung und Ausführung her Beschlüsse von San Remv ablvarten, um zu sehen, wie weit wir hierfür Verständnis finden. Die andere Tendenz, unser Wirtschaftsleben zu erhalten, die sich bereits im Londoner Wirtschaftsmanifest aussprach, begrüßen wir umsomehr, als seht auch Frankreich dazu geneigt zu sein scheint. Die Konferenz in Spaa kann, wenn sie zu Besprechungen in wirklich friedlichem Geiste mit gutem Willen von beiden Seiten führt, einen großen Fortschritt zur Versöhnung der Völker und zur Heilung der Wunden Europas beoeu- ten. Insoweit Ihr Ministerpräsident durch seine Reden und seine Initiative und seine Betätigung aus der Konferenz auf einen gün- stigon Ausgang hinwirkte, bewundern wir seine staatsmännische Einsicht und sind mit ganzem Herzen auf Seiten seiner Polittk. Mit alledem aber haben Sie auch die Antwort auf Ihre zweite Frage. Auf die Einzelheiten des Programms einzugehen, wäre verfrüht. Wir wissen ja noch nicht, welche genauen Fragen in Spaa zur Erörterung gestellt werden sollen. Wir werden uns jedenfalls bemühen, in dem Sinne dort zu wirken, wie ich es Ihnen eben angedeutet, im Sirrne einer Verständigung der Völker und der Erkenntnis ihrer Solidarität und der Förderung des Wiederaufbaus des fast zugrunde gerichteten Europas. Die Konferenz von hqthe. Paris, 17. Mai. (WTB.) Ministerpräsident Millerand sagte au einem Vertreter des „Matias" gestern nach Schluß der Konferenz von Lythe, man sei über cingtEo armen, daß Deutschland ran: nach Spaa kommen solle, um Aufklärun - aen zu geben, namentlich über die Nichtaus- 'ührung der militärisckien Bestimmungen des Vertrages.' Man sei auch darin einig gewesen, daß man Erläuterungen nichi abznwatten brauche, bic die deutsch Regierung den vereinig:en Alliierten geben werde, um alle Maßnahmen zu treffen, bie die interalliierten Kontrollkommissionen für nötig erachten Auch wegen der nichterfüllten win- schastlichen Klauseln wolle man die.Konferenz von 2paa nicht ablvarten, um il-re Ausführung sicherer stellen. Dem Vertreter des .Journal" sagte Millerand, man wolle für die deutsche En t- 'chädiyung eine feste Sum^ne festsetzen, damit die ehemaligen Feinde die Schwere ihrer Lasten erkennen, um sie zu einer baldigen Tilgung zu ermutigen. Ter festgesetzte Betrag werde aber nur das Minmrum fern, unter das man nicht benmtergdjen werde. Tie Türe bleibe aber für Erholungen offen. Wenn sich die wirtschastlichc Lage Tentschlands in besonderem Maße verbessere, dann sei es nur gerech, daß die Mliierten ihren Anteil von diesem Nuten gälten. Rotterdam, 18. Mai >WTB.) Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" meldet aus Brüssel: Lloyd George hat wegen Unwohlseins die beiden belgischen Minister Hymans und Jasper er' suchen lassen, die Besprechung, die sie mit ihm in London führen wollten, um einige Tage au fax» schieben. Die Entschädigungssumme. Paris 17. Mai. (WTB.) „Havas" meldet tu der Konferenz, in Hythe noch, daß die Regio- rnngen sich auf eine Entschädigungssumme von 120 Milliarden Gol d - mark einigten, um Kursschwankungen zu vermeiden. Dies ist die von Deutschland zu zahlende Entschädigungssumme. Um die verschiedenen Anschauungen scher die Entschädigung in Einklang zu bringen, schlug die französische Delegation ernte Entschädigung mit 30 Annuitäten vor mit der Möglichkeit, daß sich Deutschland dieser Verpflichtung durch sukzessive Anleihen entledigen Fönne. Der Anteil Frankrei chs an den 120 Milliarden Goldmark beträgt 66 Milliarden ober 55 Proz. England erhält 25 Prozent. Weiter wird gemeldet, daß zwischen den eng- lischn und französischen Kohlenkontrollen ren über die Lieferung von Kohlen ein Abkommen zustandegekommen ist. Dieses Abkommen sichert Frankreich ein Minimum von Kohlen zu, das den in den letzten 8 Monaten erhaltenen Kvhlen- mengen gleichkommt. Man ist außerdem übereingekommen, daß Frankreich 45 Proz. des für die Lieferung von englischen Kohlen benötigten Schiffsraum stellen muß. Berlin, 18. Mai. Zu der Nachricht über eilte Mindestentschädigungssumme, die von Deutschland zu bezahlen sei, sagt die „Tägl. Rundschau": Reichssinanzminister Wirth hat kürzlich hervvrgehoben, daß eine Bestimmung, wonach die zunehmende Leistungsfähigkeit des beut^ scheu Volkes eine Zunahme seiner Verpflichtungen nach sich ziehe, genau dieselbe Wirkung haben müsse, wie der Zustand der Leibeigenschaft und Sklaverei. Wenn £>err Millerand eine solche Bestimmung für gerecht halte, müssen ihn unsere Vertreter in Spaa darüber auskläven, daß das deutsche Volk unter keinen Umständen einen solchen Zustand der Sklaverei ertragen könne. Eine Protestnote gegen die Kronenwährung in Schleswig. Berlin, 17. Mai. (WTB.) Die deutsche Negierung hat gegen die beabsichtigte Em- füi/ruug der Kronen Währung in der er ft en schleswig>'chen Abstimmungszone durch eine Note Protest eingelegt, die dem deutschen Geschäftsträger in Paris und dem deutsch-en Tele- g:er:e.t b i irr in emotionalen ?lbirmmungsLom- mission für SchleÄvig überr. id)t irrurb:. In d.r Nvle wird banauf l/ingewiesen, datz dos Mürz- recht. solange die erste Zone nicht endgültig Dänemark zugesprochen mnernt sei, unter die HoheilS- rechte falle, ble bis zur eubgühigen Entsckieidung Deutschland zuständen. Tie Einfü'lnung der Kronenwährung würde außerdem d'e Nirtschaftliche Lage der in Mark bezahlten deutschen Beamten so außerordentlich erschweren, daß ihnen die Weilerführung der Geschäfte nicht zugemutet werden könnte. Flensburg, 17. Mai. (Wolff. Gegenüber den Versuchen, die Einwohner der vier ^treten* spiele südlich der Elau'enlinie: Älventvft, Moldel- bt), Ladelund und SLxrlügmn, für die Annexion des Gebiets durch Tärremark zu genmmen, ist ton der Bevölkerung selbst eine entscheSxmde Kundgebung erfolgt: Bon 1800 eitcheimischen Stimmberechtigten der vier Kirchenfpiele haben 1460 schriftlich darum ersucht, bei Deutschland belassen zu werden. Belgische Besetzung von Montjoie. Brüssel, 17. Mar. (WB.'> Havas. Tie belgiidx'n Truppen Ine dm morgen lm Einver- ständins mit ter mrnzösi'chen. Milttärbe'lwrde den Kreis Montjoie besetzen. De Besetzung berührt auf der Notwendige it, Sabotageakte an der Eisenbahnlinie zu verhindern. Tao Martyrium deutscher Frauen in den besetzten Gebieten. Berlin, 17. Mai. (WB.) Amtlich. In einem Artikel der Pariser Ausgabe der „Chicago Tribüne" vom 10. Mai zufolge werden die in der deutschen Presse mitgcieilten zählreichen Fälle von Sittlich ker t sv er brc cke n der französischen farbigen Truppen in den be'efctcn deutschen Gebieten von dem französischen Mimsterrum des Auswärtigen summarisch in Abrede gestellt. Gleichzeitig wird von der nämlichen Behörde behauptet, Daß sich in den fraglichen Gebieten überhaupt feine „>ckäv.rrz n Truppen" mehr beärihen, wie- wol>l nachträglich zugegeben wird, daß dieielb.n mit sogenannten .^gelben Truppen" belegt sind, die indes'en iranzöiische Bürger und ebenio von feusasischer Rasse kten wie di Franzosen, Engländer und Dmeriboncr. Tie Reichsregierung muß dee Unterscheidung des franzö ischen Mi:r- steriums znnsck^en schwarzen und gelben Truppn grundsätzlich als völlig bereuttmgslos abtetrmm. Sie erblickt in der Besetzung deutscher Landesteile mif französischen Truppen aftikani'cher £>€:• kunft, gleichgültig, welckrr Hautfarbe 'ie ein mögen, ein Verbrechen g gen die Zivilisation, dos Sie ürengfic Verdammung der gesamten getuteten Welt herausfordert. Was die von französischer Seile y leugneten SiUftchkeitsverbreck»'n ix?i *r Truppen cuxbclangt, so d findet sichern»' 3u"ammat- stellung mithentischrr Fälle im Tr u cf. Tie ReitxS- regimmg bemerkt indessen schon jetzt, daß die An zahl der beßannt gegebenen Fälle von Vergewalti- girugen nur einen geringen Llnhalt gibt Tür das Martyrum der deutschen Frauen in den besetzten Gebieten, deren unäglich- beiden zunrnst aus l^greiflichem Schamgefühl der Oeftenllichfeit verborgen bleiben. ♦ — Wiesbaden, 15. Mai. Durch Familien der frau^ösischen Besä tzun gs t ru ppen [tnb hier btsl)er 500 Wohnungen besetzt nxrr den: in 302 Fällen fanben ^vangseinauartie' tungen statt. Jetzt herkuagen die Frarrzosen weitere 400 Wohnungen. Jnfolgäressen sirht sich die Stadt Nurn Bau neuer Häuser gezwungen. Die Kosten, Cie das Reich zu tragen hat, such auf mehr als 12 Millionen Mark veranschlagt. Die Stadtver- iorduetenversammluna bewilligte für die Grund- erwerbskosben 568000 Mk. und beschloß den sofortigen Bau von sieben viergeschossigen Etagenhäusern. sm. Aus Rheinhessen, 17. Mai. Tie Preissenkung auf den rheinchtssischen Spargelmärkten bat auch in vergangener Woche noch mtgehttllen. Für erste Qualität wurden in Ingelheim 2,80 bis 3 Mk., für ztveftc Qualität 1,50 bis 1,80 Mk. bezahlt. Tie feuchtwarme Wit- tcrung begünstigte in den letzten Tagen die Spar- gelernte sehr, so daß ganz gewaltige Mengen bester Spargeln auf allen Märkten zum Angebot kamen. Berhaftuugcu in Paris. Paris, 18. Mai. (WTB.) Gestern nnirb:n sechs Mitglreder des anarchistischen Verbandes verhaftet tvegen Herstellung eines Plakats, dos das Militär zum Ungehorsam und Totschlag auffordert. Paris, 17. Mai. (WTB.) Tie Polizei verhaftete das Mitglied der kommunistischen Partei Saarbourg und den Redakteur des„P o pu l a i r e" unb des Journal du Pouple" Boris Sou- worine. Erne Lausfuchung bei dem letzteren führte zur Beschlagnahme zalzlreicher Tokumente, welche beweisen, daß er sich der Gefährdung der Staatssicherheit schuldig gemacht hat. Paris, 17. Mai. (WTB.) Wie der,,‘$Ratnt“ meldet, sperrten heute die Eisenbahngesellschaften der Südbahn unb der Paris—Lyon— Mittelmeerbahn ihre Reparaturwerkstätten. Davon werden 10000 Arbeiter betroffen. * Paris, 18. Mai. (WTB.) Zum erstenmal seit Friedensschluß hat gestern abend der französische Ministerprä id nt und Au^enrntnister dem diplomattsclien L'.orps ein Tiner gegeben. Der deutsche G^jchäftsttäger Meyer war dazu eingeta- ben und nahm daran teil. Wiedcryerstelluttg der Territorialarmee in England. Amsterdam, 17. Mai. (Wolff.) Ter König von England hielt im Buckingham- Palast vor den obersten Verwaltungsbeamten der Grasschaf en Großbritanniens eine Ansprache über die Wiederherstellung derTerritorialarmec, in der er i'agte, England Ijabc vielen Nationen ein gutes Beispiel unb der ganzen Welt dadurch einen Beweis für fein Vertrauen und seinen guten Glauben gegeben, daß es auf den Grundsatz der Militardienstpilicht verzichte! Hobe und zum Freiwill i g e n s y st e m zurückkehre. Tessen Griind- lage müsse eine Territorialarmee fein, fbirf genug, um die Verwendung derregulären Streitkräfte an Stellen des Reiches, wo sie etwa erforderlich werden sillte, und im Notfall eine Organisation aller Völker des Reiches zum Zwecke feiner Verteidigung zu ermöglichen. Tü Regierung habe dementsprechend die Neubillnmg der Territorialarmee als Grundlage des Leereswefens und zwar auf Grund der im Kriege gewonnenen Erfahrungen beschlossen. unb Oienu&mitteln, für Wohnungseinrichtung, Empfang von Gästen ufro. gezahlt worden seien. Für den vormaligen Kronprinzen gelte dasselbe Für letzteren seien lediglich sehr bescheidene Mittel .uir Verfügung gestellt worben, nm aus der Insel Wirringen eine Wohnung für ihn einzu- richten. Insgesamt seien für den vormaligen Kronprinzen 14 500 Gulden ausgerovrfen worden. ES werde beabsichtigt, solange der gegenmärtige Zu^ stand fortbauert, in der gleichen Weise wie bisher zu verfahren. Aus Mexiko. Amsterdam, 17. Mai. (Wolff.) Nach eurer Meldimg ans El Paso wurden 500 Mann der LeibgardeCarranzas gefangen genvmmen. Carranza selbst leistet noch zähen LAderstand. Wahlergebnisse in Japan. Tokio, 13. Mai. (Wolff.> Verspätet. Reuter. Tic Regierungspartelen hoben 256 Sitze erhalten, die Opposition 104. Tie löblichen Bezirke srimmten durchweg für die Regierung. Äur öcm Neicfte. Zweiklasfensystem bei den Reichscifenhatplcn? Berlin, 18. Mai. Wie der „Lolalanzeiaer" erfährt, wird die Eftlftlhmng des Zweiklasisi ■ systems auf den Reichsciseilbahnen vovaussichtlick» am 1. Juni 1921 durchgeführt sein. Entscheidungen des ReickzSratS. Berlin, 17. Rtai. (WTB.) Der Reichs- rat lehnte in öffenlicher Sitzung einen Entwurf über die Entschädigung der Arbeit- nehmet für Verluste am Arbeitsein • fom men anläßlich des General streiks ab, Ttarfjixm der Vertreter Preußens erklärte, daß dr Reichsvat zur materiellen Prüfung der Vorlage im Wege der Gesetzgebung bereit fei. Der Reicks rat stimmte der Errichtung eines Vcrkehrsbeirates beim Rcichspostminifterium zu. Angenommen wurde u a. der Entwurf des Gesetzes über die Entschädigungsansprüche Verhafteter oder Verurteilter. Der Ausnahmezustand. Berlin, 17. Mai (WTB.) Der Reichö- miniftcr des Innern richtete an die auf Grund des Ausnahmezustandes eingesetzten Regierungs- fommifface nachstehenden Erlaß. Mit Rücksicht auf die bevorstehenden Reichstagswahlen wurde erwogen, ob dec in einem großen Zeil des Deut - schen Reiches noch bestehende Ausnahmezustand aufgehoben worden könne. Nach reifticher Prüfung erscheint dies mit Rücksicht auf tnc gesamte wirtschaftliche unb politische Lago nicht all- gängig. Die Wahlagitation darf jedoch keinesfalls eingeschränkt werden. Deshalb ersuche ich, von Versarnrnlungs- unb Zeitungsvorboten unbedingt abzusehen, soweit nicht eine unmittelbare Erfahr für bic öffentliche Sicherheit und Ordnung vvrliegi. Auch sind alle auf diesen Gebieten etwa bestehen' den Einschränkungen, z. B. die Anmeldepflicht für Versammlungen, die Vorlegung von Fürgblättern. vor ihrer Veröffentlichung usw. auszuheben. Eine völlig unparteiische Stellungnahme aller politischen Parteien gegenüber ist unbedingt geboten. Laudtaasmahlen in Mecklenburg-Neustrelitz. Neustrelitz, 17. Mai. (WTB.) Bei de,« geftrigen Wa hlen zum Landtag erhielten die Mehrheitsfozialisben 15 Sitze, die Deutsch-nationalen Zusammen mit der Teutsck>en Volkspartei und dem Bauernbund, die eine Listenverbindung dng*?gangen waren, 10, die Demokraten 5, die Handwerker 4 unb die Unabhängigen einen Sitz. Die Rentner errangen keinen eigenen Sitz. Bei den letzten Wahlen errangen die beiden sozialdemokratischen Parteien, die damals gesckstoften Vorgängen, 18 und die bürgerlichen Parteien 17 Sitze. Streik der Telegraphenarbeiter. Berlin, 17. Mai. (Wolft.) Die Telegraphenarbeiter vyn Groß-Berlin sind heute vormittag in den Ausstand getreten. Sie zogen in einem Tcmonstrationszug durch die Stadt. Einreisegesuche nach England. Amsterdam, 17. Mai. (Wolff.) Im englischen Unterhaus sagte in Evviderung einer Anfrage Dhortt, daß 940 Gesuche deutscher Staatsangehöriger auf Zulassung nach England eingegangen feien . Bis 10. Mai hätten 241 Personen die unbedingte, 114 Personen die tebingte Erlaubnis zur Landung erhalten. 69 Gesuche seien abgelehnt worden. Flugzeugdienst Holland—England. Amsterdam, 17. Mai. (WTB.) Heute ist der regelmäßige Flugzeugdienst zwischen Holland und England ausgenommen worden. Wegen mittag landete hier, von London kommend, das erste englische Flugzeug. Ein Kabinett Giolitti-Nitti? Rom, 18. Mai. (WTB.) „Natronale d'Jta- lia" veröffentlicht eine Unterredung mit Gwlittt, nach dessen Ansicht der Augeirblick gekommen wäre, eine Zusammenarbeit zwischen Gio'rrtt und Nim zu versuchen Giolittt habe die Mögirächeit und Fähigfeit. eine Bemhigungs- unb Reormpolttik zu verfolgen Nftii könntt die KontrnuftSt der Außenpolitik sicherstellen. Aehnlich drückte sich Tu- rati in einem Zeitungsarttfel aus. Vom früheren Kaiser und Kronprinz. L>aag, 18. Mai. (WTB.) Lvrresponden^- buceau. In Erwiderung eurer Anfrage erklärte der Minister des Innern, daß für den vormaligen deutschen Kaiser aus dem Staatsschatz niemals irgendwelche Gelder zur Bestreitung von Lebens- Aus Hessen. Die Befteiung Darmstadts. rm. Darmstadt, 17. Mai. Nachdem schon heute früh der größte Teil der Bagage abgezogen und das Telegraphen amt, sowie die Zimmer der Wache im Stadthaus geräumt, die zur Verfügung gestellten Schreibmaschinen unb sonstigen Utensilien zurückgegeben waren, zog auch bic Wackr am alten Palais ab und um 10 Uhr wurden die letzten Poften am Stadthaus und alten Palais einge- wgen. Die Wachmannschaften sammelten sich vor dem alten Bahnhof mit den aus Babenhausen, Reinheim und anderen besetzten Orten anmarschierenden Mannschaften und zogen von hier zunächst nach dem Griesheimer Lager unb Groß-Gerau, bas bekanntlich noch im Mainzer Brückenkopsgebiete liegt. Von da soll die Abreiie am Dienstag nach Frankreich erfolgen. Außer einigen unvermeidlichen Neugierigen kümmerte sich niemand um die Ab- ziehenden. Mainz, 17. Mai. ^WTB.) Havas zufolge erfolgte die Räumung des. ganzen Maingaues ohne jeglichen Zwischenfall. General Bidalon, der Kommandant der Frankfurter Besatzungstruppen, erklärte den deutschen Zivilbehörden, er lege Wert darauf, der ruhigen Haltung, welche die Bevölkerung bis zuletzt an den Tag legte, lobende Erwähnung *u tun. dz. Darmstadt, 18. Mai. Staatspräsident Ulrich und O. t. ürgermeifter Dr. Glässing haben aus Anlaß der Räumung des Maingaues folgenden Aufruf an die Bevölkerung erlassen: Wie die Bevölkerung von Darmstadt und Umgebung beim Einzug der französischen Truppen durch Rub? und Besonnenheit den Beweis dafür erbrachte, das Bauern-mS. Don batil d^notcomrler C Die Wahlbewegung. Deutschrmtionale Bolkspartei und hessifcher wird uns Kreis Friedberg. Eine Fcnnilientragödie. ba. M ü n z e n b e r g, 18. Mai. Am Donnerstag erschoß der 'hiesige Kolonialwaren'händter Bretsch seine bm jüngsten Kinder int Alter von 7—14 Jahren und dann sich selbst. Zwei Kinder waren sofort tot, das eine Mädchen fam tobens* gesälwlich verletzt ins Johanniterkranlenhaus nach Niederweisel. Bretsch 1>at die Tat sicher in triftiger Umnachtung begangen. Sein Gemütszustand hat durch den früheren Ausenthalt in Südwestasrika gelitten. Die Frau ist ihm bereits vor mehreren Jahren gestorben. Drei erwachsene Stoiber, teils auswärts wohnhaft, leben noch. Mrücktrvten sollte, leiteten bte Daftschkurttonole Volksparteft bei ihrer Bereitwilligkeit, zu Gunsten des vor geschlagenen Zusammengehens sÄbst parteipolitisch Opfer zu bringen. Wenn das Ziel trotzdem nicht erreicht wurde, so muß der erweiterte Vorstand der Deutschnationalen Bolkspartei werrigstens Wert darauf legen, seine Absichten und Beweggründe vor der Oeffentlichleft klar zu stellen. Dem Wunsch, eine gegenseitige Bekämpfung -zwischen beiden Parteien zu vermeiden, schließen wir uns an und erwarten Vorschläge, die Ihnen zur Wahrung dieser Absicht nützlich erscheinen. Hochachtungsvoll Ter erweiterte Vorstand der Deutschnationalen (Hessischen) Bvttspartei. I. A.: Tr. Karl Klingspor. Erzberger und die Zenlrmnspolitik. Berlin, 18. April. In einer Wählevver- fammlung in Biberach erklärte Erzberger, das Zentrum müsse eine möglichst nach links gerichtete Politik treiben, sonst verliere es Millionen von Arbeiterstimmen. Lieber solle es einige hundert Stimmen von rechtsgerichteten Besitzenden verlieren als diese. Der Reichskanzler gegen die deutsche Volks- Partei. Berlin, 17. Mai (Wolff.) Wie die Morgew- bfötter noch melden, sagte der Reichskanzler in einer Webe in Nürnberg, die Sozraldem^fratre werde unter Seinen UmstänLen jemals mit der Deutschen Bolkspartei eine Klvalitftms- regienmg bilden. Faktor in der Straftechtscntwickluna geworden. Sie stand auch bei internationalen Tagungen stets vornean. Ihre Grundgedanken, beute noch vielfach lumstritlen, haben sich im Strafrecht und teilweise auch 'im Strafverfahren schon durchgesetzt und werden wohl auch bei der Gesetzgebung der nächsten Zeit stark hervortreten. ♦* Silberne Hochzeit feiern heute Wilhelm S o l b a ch, Schreiner in der Landes-Hril- und Pflegeanstalt, und feine Ehefrau Katharine geb. Scheld. **WasmachtebieKrieasgefangen- schaft so schwer erträglich? lieber dieses Thema sprach gestern abend int Gasthof Hindenburg auf Einladung des Deutschen Offizier- Bundes Professor Dr. Göring. In der ersten Zeit nach der Gefangennahme seien es zunächst die Selbstvorwürfe, ob es nicht möglich gewesen wäre, der Gefangenschaft zu entgehen, die vor allem dem gefangenen Offizier keine Ruhe gelassen hätten. Hierzu habe sich das bittere Gefühl gesellt, daß es nun nicht möglich sei, eine Auszeichnung zu erringen, und der Glaube, für seinen Beruf späterhin untauglich zu sein, da man in der modernen Kriegführung keine Erfahrungen sammeln könne. Hinzu sei noch das Nachdenken über etwa mögliche Fluchtversuche gekommen. Weiter sei es vor allem die tütende Langeweile gewesen, die das Sehen des Gefangenen zur Qual gemacht habe. Die Mannschaf- ten hätten es insofern etwas besser gehabt, als sie Aus Stadt und Land. Gietzen, den 18. Mai 1920. Lebensmittel. ** Bei der städtischen Ob ft-und Ge- hn ü s e st e l le, Marktlauben, treffen täglich frische Spargel ein. Verkaufszeit von 8 bis 12 und von 2 bis 5 Uhr; ebenfalls der Verkauf von Erbsen und Bohnen. ** F r e i b a n f. Mittwoch den 19. Mai werden von 1—3 Uhr die Nrn. 2951—3000 beliefert. Die Schonzeit für Rehböcke. ** Aus dem Hinterland. Der Bezirksausschuß zu Wiesbaden hat beschlossen, daß die Schonzeit für Nehböcke in dem nicht besetzten Teil des Regierungsbezirks erst mit dem 28. Mai ihr Ende erreicht. Grund hierfür ist die Rücksicht auf die Aufbesserung der stark reduzierten Wildbcstände. Jin den Gemeindejagden Nodheim an der Bieber, Fellingshausen, Fvankenboch, Erda, Crumbach usw. ist somit die Jagd bis zum 28. d. Mts. noch geschlossen. Im Regierungsbezirk Kassel beginnt die Jagd auf die Rehböcke am 19. Mai. Veranstaltungen. Dienstag, 18. Mai: Stadtthsater, 6 Uhr, Tie Walküre, Gastspiel des Hessischen Landes- theaters. — Hotel Gvoßl?erzog, 8‘/2 Uhr, Vortragsabend der Deutschen Bolkspartei und Jugendgruppe. — Markussaal, Kirchstraße, 8 Uhr, Bolts- kirchliche Arbeitsgemeinschaft, Bericht über die Tagung des Londeskirchentages. — Gewerkschafts- Haus, 7V2 Uhr, Mitgliederversammlung der Jnter- geschrieben: Nachdem der Landesausschuß der Deutschen Bollspartei Hessens es abgelehnt hat, mit der Deutschnationalen Volkspartei zusammen eine gemeinsame Liste aufzustellen, und dadurch eine Einheitsfront aller Rechtsstehenden gegen die bisherigen Regierungsparteien unmöglich gemacht foorben ist, haben sich die Deutschnationale (Hessische Bollspartei und der Hessische Bauernbund entschlossen, zusammenzugehen und eine gemeinsame Liste aufzustellen, die in den nächsten Tagen veröffentlicht wird. Der Deutschen Bolkspartei in Darmstadt ist auf ihr ablehnendes Schreiben folgende Antwort zugesandt worden: ....... 10. Mai 1920. An den Geschäfts führenden Ausschuß der Deütschen Volkspartei zu Händen des Vorsitzenden Herrn Rechtsanwalt Dingeldey, Mitglied des hessischen Landtages, Darmstadt. Der erweiterte Vorstand der Deutschnationalen (Hessischen) Vvllspartec TJat in seiner 'heutigen Sitzung gern davon Kenntnis genommen, daß die Deutsche Bolkspartei gleich uns bei den kommenden Wahlen die Kampffront gegen links richtet. Er bedauert aber aus vaterländischen Gesichtspunkten die Ablehnung seines bereits am 28. Januar d. I. gemachten Vorschlages, bei den Reichstagswahlen Igemeinsam vorzugehen, da er nach wie vor überzeugt ist, daß ein einheitliches Vorgehen 'ber nationalen Parteien bei den Wahlen außerordentliche Kräfte und Mittel freigemacht hätte zum Kampf Igegen eine Regierung und Parteien, über deren verhängnisvolles Wirken beiderseits eine Meinung besteht, und daß damit eine Kräftzersplitterung vermieden worden wäre," die größere Erfolge verbürgt hätte, als der Kampf herber Parteien nebeneinander. Diese Gesichtspunkte sowie der Gedanke, daß in einer Zeit vaterländischer Rot der Partei vorteil hinter den gemeinsamen vaterländischen Aufgaben ** Die Deutsche demokratische Partei ersucht uns um Ausn-ahnve folgender Zuschrift: „Im Berichte über die Korell-Vcpamm- lung steht zu le'cn, daß Herr Prof. Roloff sich taogat das Bemühen Kvrells gewandt habe, die Studentenschaft in zwei Teile zu spalten. Damit nicht Legenden entstehen, bitten wir Sie, feftzu- stellen, daß sich Pfarrer Morell «auch auf die in Ihrem Blatte erschienene Anz.ige der deutschen BolVpartei bezogen fyit, die nationalen (in der Anzeige gesperrt gÄnmckt) Studenten sollten sich um die Wählerliste kümmern und sich der Partei zur Wahlarbeit zur Verfügung stellen. Wer also teilt die Studenten in nationale und andere etn? Doch nicht dec Referent, sondern die Partei des Herrn Prof. Roloff." Die Kandidaten der hessischen Unabhängigen. Auf einer Konferenz der Kreisleiter der U. S. P. Hessens und von Hessen-Nassau wurde für die Reichstagswahl folgende Kandidatenliste ausgestellt: 1. Georg Beckmann, Kranken- kasfenangestellter, Gießen. 2. Carl Fischer, Stadt- vevordneter, Offenbach a. M. 3. Heinrich Schaub, Schreiner, Büdesheim (Oherhessen). 4. Heinrich Schaab, Lehrer, Michelstadt i. Odenwald. 5. Frau Sonic Eifinger, Mainz. 6. Keller, Schmied,Worms a. Rhein. 7. Zwilling, Metallarbeiter, Mörfelden (Kr. Gr.-Gerau). 8. Hermann Sumps, Mainz- Bretzenheim. 9. Dr. Greiner, Jugenheim an der Bergstraße. Auf der Liste für Hessen-Nassau stehen an erster Stelle: Dißmann, Toni Sender und Hüttmann. mc. Frankfurt a. M., 14. Mai. Auf der Kandidatenliste der Zentrumspartei für den Bezirk Hessen-Nassau stehen an erster Stelle u. a. Jean Albert Schwarz, Mitglied der Nationalversammlung, Frankfurt a. M., Landwirt Herbert, Zirkenbach (Kreis Fulda), ArbeilersekretärMatthias Hönec. Altenkirchen (Westerwald), Kaufmann Jungblut, Fabrikdirektor in Bad .Homburg, Redakteur Ritter (Westdeutsche Arbeiterzeitung), München- Gladbach, LandZerichäsrat W. Schmitz, Wiesbaden, Winzer Anton Schreiber, Kiedrich a. Rhein. arbeiten mußten, wenn auch sehr schwer. Sie hatten auch mehr Bewegungsfteihett gehabt, während der Offizier kaum aus seinem ttstacheldrahte ynm ober ummauerten Hof herausgekommen sei. Unterbringung und Ernährung seien außerordentlich schlecht gewesen, woran aber weniger die französische Regierung als die Korruption der Lagerbehörden, vom Kommandanten abwärts, schuld gewesen sei. Autzeno-rdentlich hart seien die Besttafungen gewesen, zumal es in Frankreich üblich jei, daß ein und dasselbe Vergehen meist von mehreren Instanzen bestraft werde. Haarsträubend sei die Behandlung der Gefangenen in Zentral- und Mittelaftika gewesen, mit Daumeu- fchrauben, Ochsenziemer und wochenlangen Silostrafen an der Tagesordnung. Von 1917 ab wurden die Mannschaften zu Arbeiten in der Feuerlinie und "bie Offiziere als Geiseln auf den alliierten Schiffen verwendet. Bis zum Waffenstillstand habe aber immerhin noch die MöglicÄeit bestanden, daß die deutsche Regierung Repressalien ergriff, die denn auck immer, wenn auch langsam, Erfolg gehabt hätten. Die schlimmste Zeit für die Gefangenen habe aber erst nach dem Waffenstillstand begonnen. Zerlumpt, bei miserabler Ernährung, in zerschossenen Unterständen hauscnd, mußten die Gefangenen in den zerstörten Gebieten harte Arbeit leisten. Professor Göring schloß seine sachlich und maßvoll vorgetragenen Ausführungen, die mit vielen Einzelbeispielen belegt waren, mit dem Ausdruck des Bedauerns, daß die deutsche Regierung, trotz ihres reichen Materials die Kr i e g s v er brech erli st e der Entente noch immer nicht mit einer Gegenliste beantwortet habe. ** Tie Deutsche Bolkspartei veranstaltet am Donnerstag den 20. Mai, 81/» Uhr abends, im Hotel „Einhorn" eine öffentliche Versammlung. Es sprechen Pfarrer V e r ck - Mainz- Mo mbach und Abgeordneter Oberbürgermeister Köhler- Worms über „Einigkeit unb Recht und Freiheft", ferner über „Tie polittsche Lage in Reich und £anb". ** Der Schachkluh veranstaltet am Mittwoch abend 7Vz Uhc im Hotel Schütz ein Simultanspiel des Herrn Frhr. v. Holzhausen gegen etwa 20 Spieler. ** Im Li cht spiel haus, Bahnhofstraße, läuft ab zweften Feiertag der erste Teil des großen Filmzyklus,Zudex^, ein Abenteurer-Roman in sechs Teilen. Judex, der Richter, ist ein geheimnisvoller Unbekannter, der im ersten Teil einen internationalen .Verbrecher und Hochstapler zur Sühne zwingt. Der Film ist außerordentlich spannend und wird dem größten Interesse begegnen. Landkreis GLetzen. x Wieseck, 17. Mai. Der wegen einer Wählerversammlung nochmals verlegte Volks - bochschulabend über „Politik und Moral" soll am Mittwoch, 19. Mar, 9 Uhr, im kleine» Saal von Braun stattfinden. An den Vortrag schließt sich eine freie Aussprache an. Kreis Büdingen. D Ortenberg, 17. Mai. Die in letzter Zeit hier und in der Umgebung in größerer Anzahl begangenen Einbrüche 1 deinen ivenigstens teilweise ihrer Aufklärung entgegenzugehen. Nachdem erst in letzter Woche in einer hiesigen Gastwirtschaft zum zweitenmal eingebvochen war, und zwar auf ganz raffinierte Weise, gelang cd in einem von hier stammenden, z. Z. in Frankfurt wohnenden Ar- beftslosen den mutmaßlichen Täter festzunehmen Er hatte das Diebesgut in einem Schubkarren nach Bleichenbach gefahren und den Sc^ibkarren nach Mitnahme der Sachen am Bahnhof stehen lassen. I« vem Ernst her Srttrotton entsprechend zu y-rnNern versteht, und wie sie auch während ber ganzen Dauer der Besetzung die Würde des deutschen Volkes zu wahren herftanb, so dürfen wir sicher erwarten, daß sie aud) beim Abzug der Besatzung im klaren Bewußtsein des notnxnbigen und unerschütterlichen Selbstvertrauens alles vermeidet, was zu Miß- beutungen und Aufregungen Anlaß geben könnte. Ende gut, alles gut! Konferenz der hessischen Bergwerks- betriebslciler. dz. D a r m st a d t, 18. Mai. Unter zahlreicher Beteiligung fand am letzten Freitag die 53. Konferenz der Betriebsleiter der hessischen Bergwerke statt. Sie begann mit einer Besichtigung der Aufbereftungsanstalt der Bereinigung hessischer Bauxitgruben bei MünfteranderBahnLich — Grün berg. Die Teilnehmer hatten hier Gelegenheit, sich tem & erfreulichen Aufschwung, den die hessische itininift.de während des Krieges genommen und seitdem fortgesetzt hat, zu überzeugen. Schon früher hatte Hessen eine kleine Produktion an Bauxit, die in der chemischen Industrie zur Her- fteUung von essigsaurer Tonerde, künstlichem Schmirgel und feuerfestem Ofenfutter mühsam Ab- satz suchen mußte. Die Absperrung Deutschlands während des Krieges und der hohe Alummium- bedarf brachten den Bauxit des Vogelsberg es, das einzige deutsche Vorkommen dieses Minerals, zur Geltung. Die steigende Produktion gestattete die Aufwendung größerer Mittel zur Errichtung geeigneter Anlagen, die ber Reinigung und Auslese des Rohmatedals dienen. Durch Zusammenschluß der Produzenten wurde das Unternehmen wirtschaftlich auf breitere Grundlage gestellt, die gemeinschaftliche Aufbereitung in Münster und der einheitliche Absatz des Fertigproduktes ermöglicht. — Von der Münsterer Anlage führte ein Sonderzug der Butzbach—Licher Bahn die Teilnehmer nach Lich und am Mittag nach Arnsbu rg, wo die eigentliche Konferenz stattsand. Bergamtmann Mundt bedchtete an Hand der Jalwesbedchte der hessischen Bergbehörden über die Elftwicklung des Bergbaues seit 1914. Direktor Schiffmann- .Hungen erörterte die neuesten Vorschriften aus dem Gebiet ber Arbeiteiversicherung. Die anschließende Diskussion brachte eine Anzahl von Fällen aus der Praxis zur Kenntnis und erwies die Rotwendigkeit näherer Vereinbarungen, die noch getroffen werden müssen. Bergrat K ö b r i ch- Llarmstadt erläuterte hierauf die von ihm vorgc- legtcn ProbeblLtter der neuen Mutungsübersichtskarte und Lager stütten karte von Oberhessen. Ter lebhafte Meinungsaustausch, der sich davon schloß, bewies, wie dringend das Bedürfnis der Praxis road) solchen Karten ist. Im Zusaurmenhang mit diesem Kartenwerk stecht auch die sodann behandelte Markscheiderfrage. Auch hierüber wurde eingebender verhandelt. Nach kürzeren Referaten über die Gesetze betreffend die Beschäftigung Schwerbeschädigter und betreffend Beschränkung der Verfügung über Bergwerkeigentum und gewerkschaftliche Anteile schloß die Versammlung. bz. Bad-Nauheim, 18. Mai. Wegen Ge- 'Haltserhöhungen der Badebediensteten sah sich die Bade- und Kurverwaltung gezwungen, die Preise für die Bäder vom 16. Mai ab um 10 ,bis 20 Prozent zu erhöhen. ba. Butzbach, 18. Mai. Butz ba eher Familien in Amerika sandten in den letzten Tagen 2100 Mark zur Unterstützung der hiesigen bedürftigen Kdegerwitwen, Kriegsbeschädigten usm. Die Verteilung geschieht durch den Alice-Frauenverein. ra. Friedberg, 18. .Mai. Infolge Aussehens der Mehlanlieferung farm zur Zett in Friedberg die volle Brotration nicht ausgegeben werden. Die wöchentliche Brot menge wird vorläufig auf 1500 Gramm herabgesetzt. Kreis Wetzlar. X Wetzlar, 17. Mai. Am Freitag sprüht hier im Schützengarten Tr. Helfserich iu öffentlicher Versammlung der Teutschnationalen Volkspartei. Hrifferich sprach in verschiedene« großen Städten mit Riesenerfolg. effengemevrkcvaft der ZtvSangestellten bei mtlte tärischen unb ehemaligen militärischen Dienststellen. — Lichtspielhaus, „Ter Teufel" und „Das Racht- telegramm". — Lichtspiele, Seltersweg, „Tropen- slstut". — Mittwoch, 19. Mai: Reue Aula, Ai/s Uhr, Versammlung des Akademiker Bundes L.U. Bvn der Landesuniversität. Professor Dr. van der Meer von ber Uni- versität Frankfurt wird auch in diesem Semester über niederländische Sprache und Literatur lesen und praktische niederländische Hebungen abhalten. Tie Vorlesungen beginnen Mittwoch, 19. Mai, 4 Uhr. Genaue Auskunft gibt die Ankündigung am schwarzen Brett im Vor les ungsgebäude. ** Aus dem Militärwochenhlatt. Stellenbese tzuug im Rumpfheer. Berlin, den 30. Mai 1920. Leiter von Abw.-Stellen: Im Bereich des früheren 18. Armeekorps: Jnf - Regt. 88: Oberstleutnant Weyergang, Jnf.- gtegt. 168; Jnf.-Reyt. 116: Oberstleutnant Ma c Lean, Ins.-Regt. 117. ** Ertappte Diebe. Der vor einiger Zett gemeldete Einhcuchsdiebstahl in einer Garten- Hütte hat seine Aufklärung gefunden. Als Täter wurde eine erst einige Tage zuvor aus dem hiesigen Gefängnis entlassene Person fest genommen, und zwar in vem Augenblick, als sie im Begdff war, mit den gestohlenen Sachen das Haus zu verlassen, um sie zu veräußern. Heute vormittag konnten mit Hilfe eines hiesigen Fahrradhändlers zwei Fahrraddiebe feftgeiwmmen und den Eigentümern die gestohlenen Räder wieder zurückgegeben werden. Einer hatte das Rad in der Hammstraße über Nacht entwendet, der andere ein Rad in Wetzlar gestohlen. Sie boten die Räder kurz bintettomkr dem Fahrradhändler zum Kaufe an, der aber Verdacht schöpfte und bie Kriminalpolizei verständigte. Ferner wurde nod) eine Person festgenommen, die, ohne Kriegsgefangener gewesen zu fein, versucht hat, sich bei dein hiesigen Durchgangslager in den Genuß der Enttassungs- gebühr zu setzen. ** Gestohlen wurde int der Zeit von Samstag zum Sonntag aus dem Lazarett in der Her- [berge zur Heimat ein schwarzes Opernglas, tun Werte von 600 Mk., mit der Firma „I. Ja- quart, ©eban". Bor Ankauf wirt» gewarnt. **• Von ber Hessischen Sicherheitspolizei. Die Tatsache der Besetzung des Main- gaues durch die Franzosen hat die Werbung für bie Hessische Sicherheitspolizei leider erl)ehlich gestört. In der Bevölkerung hat sich das völlig unberechtigte Gerückst verbreitet, als ob die Formierung dadurch grundsätzlich Aufschub erleide. Die Bewerbungen sind infolgedessen sehr spärlich geworden. Im Interesse der Sache ist es aber dringend 'erforderlich, daß diesen falschen Gerüchten entgegengetreten wftd. Das Ministerium des Innern '(Organisationsstelle der, Hesiischen Sicherheitspolizei) .hat einen Aufruf für Meldung zum Eintritt in die Hessische Sicherheitspolizei erlassen, weld^r in diesen Tagen an den Bürgermeistereien zum Aushang kommen wird. Zahlreich Meldungen zum Eintritt sind dringend erwünscht. ** Die Deutsche Landes gruppe der Internationalen Kriminalistischen Vereinigung wird am 27. uni» 28. Mai in Gießen tagen; nach achtjähriger Unterbrechung die »erste Tagung. Es soll über die neuen Entwürfe zum Gerichtsverfassungsgesetz, zur Strafprozeß- orbnung und zu einem Jugendgerichtsgesetz gesprochen werden. Trotz der Reiseschwiertgteiten wird '.vohl iHancher deutscher Kriminalist in die friedliche Lahnstadt kommen. Denn das Bedürfnis, sich über die Entwicklung unserer Rechtseinrtchtungen tzu besprechen, ist nicht gering. Hoffentlich finden aud) möglichst viele Juristen Hessens und der Nack- barschast dctzl Weg nach Gießen. — Die Deutsche! (Landesgruppe mar unter der Führung des Berliner Kriminalisten v. Liszt zu einem bedeutenden Die Gräfin. Roman von G.. W. Appleton. ^Nachdruck verboten.) Fortsetzung 40 Freilich — gewiß, auf jeden Fall, es |ei denn, du wollest einen Stellvertreter schicken. Ich mürbe mir nichts daraus machen, das Geschäft für dich zu besorgen. Das glaub ich gern, verehrter Herr Molyneux, selbst auf die Gefahr häuslicher Verwickelungen hin. Nein, mein Lieber, ich bin wirklich all genug — Unb groß genug! fiel Dick ein. Jawohl, auch groß genug, um das Ruder selbst führen zu können. Ter Besuch ist voll romanttscher Ntöglichteften, sagte Dick. Um so besser, erwiderte ich, derselbe Gedanke ich mir auch schon gekommen Meine Gedrnkm an die Frau bringe ich ferne fünf Minuten lang pus dem Kopfe. Tas nullst du auch gar nicht, oder? Nein. Es ist schon eine verdammt nett’ Beschäftigung. Eine solche Gestalt wie dieses Wcch habe ich nie — Hohohoho! lachte Dick. Na ja, natürlich, fuhr ich fort und mußte «ruck lachen. Aber — um auf ein anderes Thema zu fern men — Für einen Augenblick oder zwei ? O, mehr als das. Ich habe einen Plan. Ich muß die alte Gräfin aufspüren. Die vom Ponttfex Sguare? Gewiß,, und ich glaube, du kö;mteft mir dabei behilflich sein. Recht gerne. Aber wie? Nun, 'heute mittag, als ich ein Rezept aus- schrieb, ist mir ein Gcdanfe geOommm. Willst du morgen mit mir nach Balham kommen? Gerne. Leg' nur los mit deinem Schlachtenplan! Dort wohnt ncunlich eine junge Frau, die den Aufenthaltsort der alten Dame kennt — zehn gegen eins zu wetten —, unb ich glaube, wir könnten sie ohne große Mühe soweit einschüchtern, daß sie das 0>ehrimnis verrät. Gut. Unb wer soll sie einschüchtern? Tu natürlich. Ohne dich allzusehr anzustren- gen, könntest du so ziemlich jedermann einschüch- tem. Danke, werter Medikus, aber in welcher Eigenschaft — im vorliegenden Falle? Als Tetektt'v natürlich. Ich bin der Kläger. Bei mir ist cingebrochen worden. Ich habe gewiße .Gründe für die Annahme, daß sie Helfers- Ibenenn hi dem Diebstahl war Eiirc alle Dame im q ? einem gewissen Haus am Ponttsex Sguare entfuhrt iiiutben — mit Anwendung von Gewalt. I "a^em Falle habe ich sehr gewlchttge Gründe, | p^eses |dbe lange Weib mit besagter Entführung I in Vcrlnudimg zu bringen, foaxe daß fee mit Hilfe eines gefälschten Briefes versucht hat, gewisse Wertsachen, die vorgenannter alter Dame gehören, an sich zu bringen. Ich, Kläger, habe mich der Dienste des gewandtesten Tetekttvs in ganz London, — das bist du, mein Junge, bedanke dich für die ehrenvolle Rolle! — versichert, und dieser beabsichttgt nun, ber Sache auf den Grund zu gehen. Tie Folgen sind unabsehbar, aber unvermeidlich. Ich indes bin von Natur aus cm gutmütiger Mensch und will die Sache nicht bis zum Aeußersten kommen lassen, falls sie — unter Zusicherung der Geheimhaltung — den Aufenthaltsort der alten Gräfin zu Derraten gewillt ist. Tas die Grundzüge — auf Einzelheiten brauche ich wohl nicht einzugehen. Wie gefällt dir dieser Gedanke? Famos? Ich bin dabei. Morgen also, aber um wieviel Uhr? $omm um ein Uhr auf mein Sprechzimmer! Tann fahren wir in einer Drosch fe nach Balham. Auf diese Weife schlossen wir unfern Pakt, drückten uns die Hand und verabschiedeten uns voneinander. Achtzehntes Kapitel. Punkt fünf Uhr traf ich in Formosa Bäan- swns 1 ein und wurde fefart zur Gräfin geführt. Ich will mich nicht mit einer Beschreibung ihrer Vorzüge aufbalten. Als sie sich erhob und auf mich zukam, um mir die Hand M reichen, war ich Überzeugt davon, daß sie das lieblichste Geschöpf out Erden feL Sie bewillkommnete mich auf die liebens« würdige, unlionventionelle Art der feineren Amerikanerinnen, die tzen Gast schon im ersten Augenblick sich zu Hause fühlen läßt. Sie ließ mrch einen Lehnstuhl ans Kaminfeuer rollen und setzte sich dann an meine Seite. Ich hatte zwar theoretische Vorfennttrisfe von den Gefahren ber körperlichen Nähe, lernte aber öfee verführerische Macht und ihre Bedeutung jetzt erst in ihrer ganzen Größe kennen. JnsbesoNbere geschah das, als ihr kleiner Fuß ohne Erfolg einen Fußschemel her- zuziehen versuchte, der sich unter einem Tisch verkrochen hatte, und ich auf den Stoen den widerspenstigen Gegenstand ans seinem Zufluchtsort her- vorholte und ihr unter die Füße schob. Sie dankte mir und sagte dann: Wie froh bin ich, Sie zu sehen! Ihr Telegramm hat mich erst mit Verwunderung erfüllt. Ich toar mit meinem Schwager im Hahmarket-T'hoater gewesen, b?n Sic übrigens — nebenbei bemerkt — nicht «rist itehmen dürfen. Er ist ja recht liebenswürdig, aber ganz von ber Würde feines Titels erfflto mb meine Schwester, die in ihren chelichen Bc gen das Hauptgewicht auf männliche Eigen basten legt, hat sich nach Boston m der Msicht Ikwum, sich die Sachlage noch einmal zu überlegen. Wisch übrigens dazu komme. Ihnen all dies zu jagen, weiß ich mir um alles in der Well stricht zu erklären. (Fortsetzung folgt.) S-tzle Äst- soll Ah Pf.. Viio^® A r$ Aoatlstunfe stel * itöntau fenj> 1 ter Zubereitung M BÄ 2t» l WS "chnon br Akn feg, ‘Weid, K°°Z ge. baar. iWldötm ®fltn Gib, r7*Mwte ' Wilinte ^tiliierttn SL.H für die $<. »ffMllüvld ytung- in Pen die &> hütte Ürbttt Mich und t w mit ölt, “ dm And« “egtennta riegSver. ”n M mit '«rtti vr» M/> Ute mute Btv lnk^M^n^ ■tameifta nd Recht und iche Lage in Sw® SM Vutzba.ü tm in den - itng der Wj KK- ■M- Ä'| jeUt i in letzter Zeü öhercr 8iyaM roenigfkn» teil« leben. Rachde, t GachoirtschlN und iiMT ar einem Don h« oohnenden -'« r icfWto® chubkarrrn 16 mbfarra -:5 f Wen IM | •?r-> ÄS t*!5$ »1 SA-- -xSZi % mfl»? i "’SS'» $ i K fi 1 k<8R.»* I 'S । fee p<* t taa Wetzlar. 18 Mai. In bet letzten 3tabt ttSOTbntienftpung rourbe die Einführung einer so- genannten Kohlen klaufel beschlossen. Bei einein an- nrrannnimm Grundpreis von 200 Mark für die tonne Kohle ivrrd ent für allemal ein Gas- grnnbprcis von 1 Mk. für den Mubifnirtcr Gas festgesetzt. Steigt der Kvhlenpreis, so rrnro der Grundpreis um je 0,4 Pf. für ,ede Mark der Steigerung erl»öht, scllll er, so fällt auch der- Gaspreis um j« 0,4 Pf. für (ehe Mark Beim Aekrrijitätswerk soll der Steigernngs l^w Mrnderungstattor für Lichtftrvm 0,6 Pf., für Kraftstrom 0,35 Pf. für jede Mark betragen. Der Gaspreis für Apnl wird sich auf 1,10 Mk. pro ftubifmetcr, für Licht ström auf 1,70 Mk. und für Jtraftftoom aus 1,20 Mk pro Kilowattstunde stellen. Hksskn-Nassau. mc. Frankfurt a. M., 16. Tie von ben Fatanzosen verhaftete grüne Polizei, die sich seit ihrer 23crtretbmiq aus Fvankftttt in Bad- Orb und Wetzlar befand, wirb in den nächsten Tagen nach hier »urürkkehren und den Ordnungsdienst wieder aufnehmen. mc. Frankfurts. M., 16. Mar. Aar heutigen Mtmtag begann die Speisung von zehntausend unterernährten Frankfurter Kindern durch die Quäker. Tas Essen ivird in der Weise Kusammengestrüt, das, täglich 600—700 Kalorien geliefert werden. Tie Kosten der Zubereitung werden tun her Frankfurter Kinderhilfe getragen. Sie betragen pro Monat 300 000 Mark. Tas Essen bestand am ersten Tage aus Reis mit Kakaotunke und zwar 100 Gramm Reis 20 Gramm Stiatau, 40 Gramm Milch und 15 (toamm Zucker pro Kind. — Frankfurt a. M., 17. Mat. Ein unerhörter Einbruch wurde Sonntag früh gegen 5 Uhr in der Wollwarensabrik von Engel, Zerl 25, verübt. Mit Auto und Wagen fuhr eine Bande vor dem Hause vor, plünderte die Geschäftsräume gründlich aus und fuhr dann nach einstündiger Arbeit von hinnen. Währenddessen sahen zahllose Leute aus der Nachbarschast dem Raube zu, sic schrien um Hilfe — kein Schutzmann ließ sich btiden; man versuchte zu telephonieren — kein Amt meldete sich früh gegen 5 Uhr. Ungehindert konnte die Räuberbande mit ihrem Raube verschwinden. Der Vorfall beweist fdüagenb, wie gering die Zahl der Sichcrheitsbeamten für Frank- hrrt ist. nxt. Herborn, 15. Mai. Zn der letzten StabCrerjrtmetenfitpmg wurde der Ausbau und bec Vergrößerung des Spielplatzes nach Plänen bcö Sladtbaumei sters Stahl und di? sofortig. Ausführung der notwendigsten Arbeiten beschienen. Kostenvovanschlog für das ganze Projekt 28 000 Mark n Marburg, 17. Mm. Ter Leichen- funo im Walde bei Cölbe am 24. April d. Js. Wljm 5499c behördliche Anzeige«. VeMspoliz»iGnippeMM/IH. für die Zeit der Besetzung Frankfurts im Durchgangslager Wetzlar stellt ein: Beamte (Hilfswachtmeister, Unterwachtuteister, Wachtmeister). Sehr erwünscht sind Zablmeisterpersonal, Fernsprecher, Funter, Fernsprech- und Funker- Mechanikcr, Blinker, Kraftfahrer, Pioniere,Musiker und Pferdepfleger. Lebensalter zwischen 21 und 30 Jahren. Voraussetzung für die Einstellung sind vollständige und einwandfreie Papiere sowie körperliche Geeignetheit für den Polizeidienst. Bei Bewerbungen haben Zivilpersonen ihren Milftärpaß und ein polizeiliches Führungszeugnis, aktive Militärpcrsonen eine beglaubigte Abschrift des KriegSstammroNenausznges irnd ein Dienstleistungszeugnis ihres letzten Vorgesetzten beizudringen. Die Beamten erhalten; 1. Tagegelder von 7.50 Mk. bis 13 Mk. je nach dem Dienstgrad täglich. 2. Berheiratetenzulage von 2 Mk. täglich. 3. Zulage für jedes Kind 1.65 Mk. täglich. 4. Teuerungszutage an Ledige 7.91 Mk., an Verl)ciratete 9.21 Mk. täglich. 5. Freie Unterkunft. 6. Freie Verpflegung. 7. Freie Bekleidung. 8. Versorgung nach 12jähriger Geiamtdientt- zcit im Staats- und Kommunaldienst. Rach der Etatisierung: Besoldung nach dem Dteu6nkrcife allabendlich mehrere öffentliche Versammlungen abhalten, in welchen die jeweiligen Redner die Leistungen und das Programm der Partei cntrauteiten. I). Ällendors a. d. Lda., 16. SÖim. Am vergangenen Frnlag fand unter dem Vorsitz des Apothekers Welcker eine Berfamnüung der Teut- schen Volksvartei statt, in der Landgerichtsrat Schild; Gie^m in sachlicher Weile über „Ziele und Ausgaben" dieser Partei sprach Ter zweite Mtebner, K i r chner - Giehen, beleuchtete die Stellung her Deutschen Voltspartei zu Arbeitern und Airgestellten. — Eine zweite Wahkversammlung fand am Samstag statt. Ter Redner des Abends, R i d t m a n n - Lollar, sprach im Auftrage der U. S. P. über Entwickelung und Ziele seiner Partei. Beide Versammlungen waren schwach besucht. Friedberg, 18. Mai. Zn letzter Woche hielt die Deutsche Volkspartei in unserem Kreist eine größere Reihe öffentlicher zahlreich besuchter Versammlungen ab, in denen Lckonomie- rat Svieß - Friedberg und Parteisekret,ir Tr. Lutsch-(Äesten über die Leistungen und Bestrebungen der Partei auf allen nnrtschaftlichen Gebieten sprachen. O Grünberg, 17. Mm. Tie hiesige Ortsgruppe des Deutschen Zugendbnndcs hatte sich am Sonntag das Orchester ihres Bruder- Vereins zu Gießen »u einem ^Konzert in der Turw- halle verschrieben. Ter Besuch hätte in Anbetracht der Leistungen der fungen Künstler, die recht gute Darbietungen boten, besser sein dürfen. r. Londorf, 17. Mai. Die demokratische Partei hielt am Samstag abend eint Versammlung ab, in der Dr. med. Honig- mann uno ftub. Meyer spoachen. Den Vorsitz führte Gemeinderechncr Berlin. Eine Diskussion fand nicht statt. — Gestern veranstaltete der hiesige Sportklub aut dem romantisch gelegenen Löhn» köppel ein wcchlgelungenes Sportfest. Turneri'che Wettkämpfe, Stafetten intb Dauerlauf, sowie Fug» ball boten den zahlreich Erschienenen schöne M- wechslung. X Lollar, 17. Mai Gestern hielt Architekt Leichum, Lehrer an der Gewerbeschule Giesten und Leiter unserer hiesigen Handwerkerzeiä>en- schule, int Gasthaus zur Traube vor zahlreich erschienenen Mitgliedern einen Vorttag über Kl e in- wohnhausbau und Siedlungswesen. Nutzholz-Submission. Das nachverzeichnete Nutzholz soll aus dem Wege der Submission verkauft werden. Gebote sind getrennt nach Losen verschlossen mit der Aufschrift „Nu-hol-submission" bis spätestens den 26. Mai 1920, vormittags 11 Uhr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen, wostlbst auch die Oeffmrng ftattfmbct. Die Berkaussbedingungen, denen sich die Käufer mft Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, liegen bei Hess. Bürgermeisterei Lich zur Einsicht offen Das Holz ist mit der Rinde gemessen. Nähere Auskunft erteilen die beiden Forstwarte T e x t o r und F indt zu Lich. Los 1: Eschcu-Stämme 6. Kl. 8 Stück, 0,82 Fm., Tistr. Roter Busch, Los 2: Eschen-Derbstangen 1. Kl., Rr. 235, 31 Stück, 1,69 Fm., Distr. Roter Busch, Los 3: Eschen-Tterbstangen 1, .Ä. Nr. Ä6, 240 u. 243, 39 Stück, 2,84 Fm., Distr. Roter Busch, Los 4: Eschen-Derbstangen 1. .A., Nr. 247, 251, 253 u. 254, 38 Stück, 3,01 Fstm., Distr. Roter Busch, Los 5: Linden-Stamme 3., 4., 5. u. 6. Kl., 7 Stück, 4,48 Fm., Los 6: Eichen-Nutzknüppel Nr. 71, 81, 84 und 100, je 2Rm., 2,20 Meter lang, Distr. Kleinhäuserberg, Los 7: Eichen-Nutzknüppel Nc. 104, 114, 115 und 127, je 2 Rm., 2,20 Meter lang, Distr. .Kleinhäuserberg, Los 8: Eichen-Nutzkitiwpel Nr. 128, 130, 131 und 132, je 2 Rm., 2,20 Meter lang, Distr. Kleinhchlserberg, Los 9: Eichen-Nutzknüppel Nr. 133, 134, 135 und 144, je 2 Rm., 2,20 Meter lang, Distr. Kleinhäuserberg, Los 10: Eichen-Nutzknüppel Nr. 172, 177, 180 und 186, je 2 Rm., 2,20 Meter lang, Distr. .Kleinhäuserberg, Loö 11: Eichen-Nutzknüppel Nr. 188 Distr. Klein- Häuserberg und Nr. 197, Roter Busch, je 2 Rm., 2,20 Meter lang Lich, den 15. Mai 1920. 5497 Hess. Bürgermeisterei Lich _______________Fuhr._______________ B'/z0/» Licher Stadtanleihe von 1904 und 1882. Bei der beute statt gefundenen Verlosung wurden folgende Nummern ;ur Rückzahlung ausgelost: Anleihe vom Jahre 190 4. Rückzahlbar 1. Juli 19 20. Lit. A. 9h:. 3 ä 1000 Mk., Lit. B. Nr. 15, 23, 25, 27 ä 500 Mk. Anleihe vom Jahre 18 8 2. Rückzahl - bar 1. Oktober 1920. Lit. A Nr. 44, 84 L 500 Mk., Lit. L. M. 45, 50, 54, 96, 104 ä 200 Mk., Lit. C. Nr. 31, 33, 78, 148, 186, 190 ä 100 Mk. Die Einlösung der Stücke erfolgt vom Fälligkeitstag ob bei der hiesigen Süchtkasse sowie bei dem B«rkgeschäft Chambrs in Lich. , Ferner sind noch rückständig die am 1. Dftobö 1919 rückzahlbar waren: . Anleihe vom Jahre 1882 Lit. B. Nr 12 ä 200 Mk. und Lit. C. Nr. 2 ä 100 Mk Lick, den 17. Mai 1920. _______Hessische Bür^erineiiterei. Fuhr. 5525B Bekanntmachung. Von der Nutzhol-verstelgeruna am 6,/T. d. M. linb das Eichen-Stammholz (Bauholz) 4. käs 6. Kl. und Eichen-Nutzscheftholz nicht genehmigt. Empfang der Abfuhrschernc über das übnge Nutzholz bei den bett. Unterbcbftrikn, lieber« Weisung desselben und 1. Abfuhrtag vom Samstag den 22. d. Mts. ab. Treis a. d. Lda., den 17. Mai 1920 Heftifche Cbcrförftrnci Treis. Schneider. 5Ö24D Der Redner bertdxctc über bic Vcstnnmungen bfv Reichsrats, bett, die Gewährung von Darlehen aus Rerchsrntttcln zur Schaffung neuer SBohnun- gen, vom 10. Januar 1920. Es folgten Ausführungen über die vcrsckicdenen Arten der ülein- hauter, ihre Grundrißausbildung, ihren Aufbau, ihre innere Ausstattung und über Mlcnxmöbel an L»and von Skizzen und Modellen. Ter wettere '-8er* lauf des Vortrages berührte bic sparsamen Bau- wetfen, die neuen Baugcsctzc, den TvPcndau, Gärten und berichtete über die Organisation gemeinnütziger Dauvneine, über das Erbbanreckü und WiederkaufSreckl. — An den Vorttag schloß sich eine Aussprache. * Ortenberg, 17. Mai. Ttt Wahlkampf wurde am vorigen Samuag von der U. S. P. eröffnet. Jm Hir^elschen Saal sprach vor etwa 50 Zuborern Genosse Schmidt au» Friedberg in Hessen. Tie Versamnttung wurde eröffnet und geleitet ton Genossen Rübfamen. — Gestern nachmittag sand aus dem Marktplatz eine offen t Itchc Wählerversamuttung statt, die die Demokratisch<- Partei cm- berufen hatte und die von etwa 200—250 Mtt- gliebem aller Parteien aus Ortenberg und llm- flfbimg besucht war Tie Versammlung wurde eröffnet und «tätet ton Rechmmgsrat ö a a » au8 Ortenberg, der lttder der Versammlung, die ll/i Stunden spättt al» angäcU, anging, nritteilen mutzte, datz 0er erste ber trngefcaten Redner, Rerchs- tagslandidat Hilber^ aus Tembnngen wegen Erkrankung nicht erscheinen könne. Darauf nahm zu 1^ -stündigen Äusfüftrungen Professor U r ft a b t aus ließen das Wort. An hem Krieg sei, so führte ber Redner aus, das deutsche Volk nickt schuldig, wohl aber die rocht »»stehenden Kreise an dem Hin-- ausschieben des Friedens imb dem unglücklichen Kriegsausgang und Frieden. Ttt Redner suchte insbcrändtte irachtzuweiscil, datz die Demokratische Partei überall die Intereffen her Landwirtschaft vertreten habe, desondtts beim Landsiedlungsgcsetz und ber Sieuevgesetzacbung. Zur Aussprache meldete ftch niemand. Rechnungsrat Haas schloß um 5 Uhr die Versammlung. x Wiescck, 16. Mai. Der Wahlkampf begann gestern abend mit einer sehr schwach besuchten Wählervttsammlung bet MehrheitS- sozialisten. Bezeichnend ist, daß zu (gflruber Zeit die USP. eine Mttgliedervttsammlung angesetzt hatte. Gewerkschastsboarnttt Beckct-Gießen machte die Dttltschmativnialen, mit denen bte Deutsche Volkspartei durch dick und dünn gebe, für Kapp-Putsch und Unruhen im Ruhrgelnet verantwortlich und beurteilte die Koalttionsreg'ie- rung als ein liebel. Da ber Demokrat wirtschaftlich Autokrat sei, liege das NichtdurO>ringen ber Sozialdemokratie an ber Koalitionspolitik. Die Arbeiterschaft, stolz auf die Tat des ^Generalstreiks im März, werde sich den Achtstundentag nicht mehr nehmen lassen, aber bereit fein, um des Reickies Tin Um länger jn arbrom unter ber Vvraussetzu»g einer ausgedehnteren Sozialisierung. In ber_ Diskussion verneinte Psarrtt Sattler die Schuld ber Rechten bei .H'app und Ruhr, machte ein Fragezeichen zur „Lat bcs- Generalstreiks" und schnui bic Stellung der Sozialdemokratie zur Außenvolttik und >tzirche an. Dem Vorwurf, die Stahle rvolle die geistigen Bildungsanstalten dem Volk doanlhalten, anttwrtete er mit einem Appell jn jumI) veyrrer Beleillgung an ber Volte-dochfckmlc, bat der Referent im Schluwvvrt warm untedhUite. Die Versammlung verlies sehr rubra Vermischtes. Dir Juwelen des Prirnrn w Wird Trellrdvrg, 18. Mai. WTB.) Tas Ele• richt bat gestern das Urteil in der Zuwelenschmiig geh'adk' des Pcin-en ,;u ®icb gesprochen. Die An geklagten Gräfin Wildenfels imb Dr Karl Stört Hausen wurden zu je 50 Kronen Geldstrafe wegen ungesetzlicher Wareneinfuhr verurteilt. Die Be scküagnahmc der Juwelen wirb durch Zahlung des Zolles aufgehoben und die Juwelen roerben darnach den Besitzern ivtebcr ausgeliefert roerbrn. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter btefet Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktton dem Publikum gegenüber feiner lei Vttantwortmrg.) Warum wird die Frankfurter Sttaße von ber Dilhelmstraßc aufmart» nicht auch endlich instand' aesctzt ober wenigstens öfter gereinigt und bei Trockenheit dauernd besprengt? Der Durchziug un fern- zurückgekehrten Truppen hat sie in Ctamb und Boden gewirtsckwftel. Das ist jetzt l>/> Iahte Iter. lieber Berg und Tal rast in dieser Haitpt verkelnsstraße ein unaufhörlicktt llrafttvagrnström Vielfach schwere Lastwagttt, weich' die (Miäubc ge raaltig erschüttern. Dabei spritzt ber Schmutz aut Vfützen bis über die Bürgersteute hinaus, denn irqendivelch Rücksichtnalmre gibt es bei den >traft - fahrern nicht, ober es erbeben sich^ oesondttS hin ter ben schnellen Autos ber imb bei Wind, haushoh- Staubwolken. Das Oefmen ber Fenster zur Zün fnerentlüfhmg ober eine Balkonbenutzung i t gan,; «unmöglich. Blu^renschmuck vor und an den Häusern, auf den unfere Stadt so viel Wett legt, ttsttckt förmlich unter ber otaubablagerung. Sprengwagen steht man wohlnrttun ter in sttaßm, wie kürzlich hinter Steins Garten, aber nicht in ber Frankfutttt Straße, wo es wirklich am itötigften wäre. Die Anwohner haben ja dock, bei gleichen Pflichten auch die gleichen Rechte raubte in ben gepflasterten Sttaßen, welche ohnehin tauberer sind. Warum also die schon so lange er tragenc Zurücksetzung? Und wie steht es scl>ließlick mit ber Gesundheit sowohl ber Anwohner, als auch der vielen Passanten, die sämtlich banmter zu leiben haben? -ck- Abbruch einer Kirche. Mittwoch ben 2. Juni, nachmittags 1 Uhr, soll die alte Kirche der Gemeinde Eschenrod zttm Abbruch unter bet bä ber Versteigerung bekannt zu machenden BedrnyunMn versteigert werden. Tie Kirche ist ton gut erhaltenem Eichenholz. Ter ©teigertr tat nur Ansprüche auf bas Hol-; weitere Gogenstiände werden nicht nrittyerfteigert Eschenrod, den 17. Mai 1920. Düvgermeisterei EschenWd: Weber, Bürgermeister. 5517 Sommerstoffe Weißer Voile, glatt u. bestickt, H. 36.50, M. 40.-. M. 45.-. M. 55.- Farblger Volle, bestickt und bedruckt, M. 31.50, M. 35.—, M. 50.-. M. 52.- Farbiger Batl*t 31.28.50. M. 33.50. M.39.50 Keldenbatint H. 35.—, M. 45.—, M. 48.— Tupfenmall M. 28.50, M. 31.50. (m^c Fritz Nowack, 1^”^' Versteigerung. Mittwoch de« 19. Mai von 2 Uhr ab versteigere ich in der Rcstaurattou Teelinger, gegenüber dem Schlachthaus: 1 großen Spiegel im Goldrahmen, 1 Schaukelsessel, 1 Sofa, 5 Tische, 1 Kommode, 1 Eisschrank, 4 Sessel, 1 Rohrstutzl, 1 Kinder- und 1 Sportwagen, 4 Gummi, mäntel, 1 Waschmaschine, 1 Gasbackapparat, 2 Papier, abreißgestelle, Kochtöpfe und Pfannen, Küchengeräte (neu), 1 Sprungfedermatratze, 1 Gartenbank, 2 Stühle, 1 Steppdecke, 1 Schweinetrog, 1 Bettstelle, Bilder für Pferdeliebhaber und verschiedenes andere. Versteigerung bestimmt. 09153 h. Renner II., Mimt«, flrsiöeri.str.S. Annahme von Versteigerungen aller Art, auch einzelner Stücke. Für Veranda und Garten: FarbigeTischdecken abgepaßt und xm Stück [4820c Fritz Nowack Mömer^ gcao toöra n. Stoffe ffft SioBeo-Äuflee ottisB. Empfehlunflenl Photo» MsZ Apparate a. SeüsrfrarMi stets größte Auswahl. M-Droi* Scbuistr. Alle I»boto-Arbeiten roerben nromot und gut ausgeführt.________4618 Torfstreu vorrätig 4372 Gebr. 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Norma raten in der Snfani bet auch vereinzelte Knute und Bollssch 1 ist in der haupli rennten der Grup! innen die Reierent W der Obcrräle bi Berwaltung, d üt Direltoren der Mpc 13 enthält täte und die nun ^[gehalten M des insgesamt 32 „ Sei ben totil gkißt % wjjgtßinb, fo etjol Ntfcinben der L < ,2ie Försftr ’i? ? untergebrad * Mf Jahre i .®® dann in @ru : jtage der Sdjre Mmg unterzogen Nr. 115 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Dienstag, 18. Mai 1920 Der SeamtenbesoldungLtaris. rm. T a r m stadt, 17. Mai. Die Beruttingen über den neuen Beamtenbesvldu ngsrarif wurden heule im Unterausschuß der Volkskammer mit der Regierung vorgerwrnmen und es wurden in der von mittags 2 bis abends 7 Uhr dauernden Verhandlung tvvtz zahlreicher r-vrliegendcn Anregungen. Wünsche, Antr-rgc, wesemliche VtcniX' rungen mit Unterstützung der Regierung ubgelebnt. Nur ein Anlrug Tr. Osann, der allgemein den, daß die Akademiker fofort in Gruppe -el-n, anstatt vorerst in Gruppe neun ausgenommen werden sollen, findet Annahme. Ebenso sollen die Kreisassistenzch^te ufiv., die kein besonderes 'Heben eintontmen haben, alsbald in Gruppe zehn untergebracht iverocn. Im übrigen fallen alle weiter vorliegenden Anträge bei einer nächsten Herbst vorzunchmenden Nucl.'prüfnng der Vorlage, soweit sie berechtigt sind, ÄerüNsichliguirg finden. Dem Tariffä-ema liegt so.gender Einrei- hungSgrundsatz zu Gnrnde: Gruppe 1 enthält Aemter mit einfachsten Dienstverrichtungen, olime besondere An orderungen aui ol> gemein;' oder technische Ausbildung. Hier send nur wenige Beamte eingestellt. Sie gewährt Raum für etwa .rus der Reihe der Staatsard.iler oder *cr sonst ige.i Bediensteten in d.s Beamt', nrerhä.t- nis zu ü de. nehmen de Persoueit, de. en Einkommen sich für eine Familie mii 2 Ländern aus der Holte von 10000 bis 13 800 Mk. lcwTgt Für die Gruppe 2 wird eine, wenn auch einfach?, so doch vecantwortungSovl.erc Tätigkeit oder hand- werksmstßige Bi "düng vorarrsgrsetzt, tm wc cntlichen sind hier die Diener bei den Bezirks-- und Mittel- behörden eingestellt, hie in der Gruppe 3 ihre Beförderungsstell« haben. Gru vpc 3 lunild, 4 enthalten im übrigen die besonders txmMtworttrngs- vollen Stellen für de unteren Beamten. Gruppe 4 zugleich die Stellen für den einfachen Aanzlei- und Buremrdienst, ebenso Fürstet, Gens- darmen usw. Mit G r u p p e 5 beginnt die Unterstufe der geprüften Mittelbeamten, die aus dem SchreibgelnlienverhLltnis hevvvrgvgMtgcnen As- fistenten mid Obrrasislenten, die in Gruppe 6 ihre Besörderungsttas'e zu erblufen haben. Gruppe 7 und 8 sind für die mit höherer Schulbildung ausgesdatteten Mittelbeamt.n vorgesehen, auf die sich auch, die Bolbs- fchull einer verteilen. Girrppe 9 enthält besonders verantwortungsvolle Stellen für gehobene Mittelbeamte bei den Zentralbehörden usw. sowie Beamte mit nicht vollwertiger akademischer Ausbildung. Normalklasse für die akademischen Beamten in der Ansangsstcllung bildet Gruppe 10, in der auch vereinzelte leitende Stellen für Mittel- beamte und Bolksschullehrer enthalten finb. Gruppe 11 ist in der Hauptsache Besörderungsklasse für die Beamten der Gruppe 10. Mit der Gruppe 12 beginnen die Referenten aus den Ministerien in der Nasse der Obcrräte die höheren Beamten der rnns- ven Verwaltung, die gehobenen Richterstellen und die Direktoren der größeren Lehr- usw. Anstalten. Gruppe 13 enthält im wesentlichen die Miniswrial- räte und die nun folgenden vier Gruppen mit Einzelgehalten sind die höchsten Beamten des Landes insgesamt 32 an der Zahl, eingereiht. Bei den weiblichen Beamten war der Grundsatz: gleiche Vorbildung unb gleiche Leistung maßgebend, so erfolgte bet geringerer Zahl von Michtstunden der Lehrerinnett ein entsprechender Abjag. Die Förster sind einstweilen in Gruppe 3, 4 und 5 untergebrad)t Die Gendarmen haben zunächst fünf Jahre in Gruppe 3 zu bleiben und werden dann in Gruppe 4, 5 und 6 untergebracht. Die Frage der Schreibgehilfen ist einer besonderen Regelung unterzogen worden. Aus dem Amtsverkündigungsblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 65 vorn 17. Mai enthält: Reichstagswahl. — Entschädigungen aus Anlast des FriÄxmSvcrtrages. — Erhöl.mng der Gebühren für Benützung der Bohrgeräte der geologischen Landesanstalt.— Turn« unterricht. — Abnahme des Anschlußgleises der Firma Georg Phlipp Gail A.-G. in Gießen. — Duplikats Arbeitsbücher. — Höchstpreise für Fletsch und Wurstwaren. — Vierteljährliche Viehzählung. —Textilwir schäft. — Beirreibung der Gemeinde- gtfafte — .ibinderarbeit in gewerblichen Betrieben. — Statistisch^ Nackswei'ungen über das Vvkksschul- Wesen. — Produktive Erwerbslosenfürsorye. — Abrechnung über die gezahltem Jamilienmtterstützun- gen. — Errichtung einer Hessischen Sicherheitspolizei. — Maul- und Klauenseuche in Holzheim. — Feldbereinigung Rabertshausen. Alle Rechte oder Beteiligungen deutscher Reichsangehöriger Mrie An- wartschaf en deutscher Rerchsattgetzöriger auf Rechte ober Beteiligungen an öffentlichen Unternehmungen ober Konzessionen in den ehemaligen bnitidmt Lchutzgebieten in Afrika und der Süds« sind bis nun 15. Mai 1920 anzumelden. Tie Rechte und Beteiligungen sind auch dann anzu melden, wenn sie noch nidü ausgeültt worden sind. Anmelde- Mchttg sind die Inhaber der Rechte, Bcteitt- Han-el. Berit n, 17. Mai. Börsen st immungs- bilb. Durch die wenigstens vorläufige Beilegung des Bankbeanttenstoeil's und im Zusammenhai'g mit den Nachrichten über die Räumung des M.nn- gaues mtb die Ergebnisse der Bevattotg der Mli- ierten in Folkestone war die Börsenstimmung ent- schieden freundlicher veranlagt als m der Vorwoche. Auf den meisten Marktgebieten nahm die Speku- lation und das Publiium Teckungen unb Rückkäufe vor, so daß die Kursbildung mit ganz geringen Aitsnahmen nach oben ging. Besonders Montan- werte erzielten vereinzelt Kurssteigerungen von 10 bis 15 Proz. Mit Aufbesserungen solchen Ausmastes waren ferner Anglo-Guano, Deutsch-Ueber- see Elektr., Felten u. Köln-Rottw?iler, Äeöev'gchn Alkali, Orientbahn, sowie Kolonialwerte und später namentlich Petrostunraktien zu erwälmm. Bankaktien waren gleichfalls fest. Türk. Tabak, in denen die Umsätze durchaus unregelmäßig ivaren, verloren 90 Proz. Festverzinssich Werte waren still und an verärgert. Das Geschäft war tm affgemerun etwas lebhafter bei den sich auch später besonders für Kvliwerte weiter mäßig erbvlerrden Kursen. Frankfurt a. M., 17. Mai. (Börsen- st i m rn u n g s b i l d.) An der Äbendbörse machte sich eine freundlichere Stimmung im freien Verkehr bemerkbar, wo besonders Deutsche Petroleum sowie Deutsche Erdöl zu erhöhten Kur en gehandelt wurden. Erstere wurden bts 735, letztere bis 775 bezahlt. Sxlbbirrg fanden zu 255 bis 260 Aufnahme. Neu-Guinea gewannen 18 Proz. (758). In Schiffahrtsaktien trat ebenfalls Befestigung efn Hapag stellten sich auf 183, Schantungbahn zogen 9 Prvz. an (627). Auch in Montanwerten nahm hochschnlnachrichten. ..^Breslau, 17. Mai. (Wolff.) Tie „Schlfr Nsche Zeitung" meldet: Eine nut Knüppeln benxtTTTtetc Menge beging am Sonntag mittag ichrvere Auss dyratimgen gegen die einen Sonntags- bumme( p.ransttl endm farbentragenden Studenten in der Schrvetouitzer Straße. Ten ötubenten wurden die Mützen und Bänder ab» genffen und mehrere Studenten verletzt. Kirche und Schule. * Weitershain, 14. Mai. Nach mehr als 16zLhriger Tätigkeit verläßt Lehrer Inder- thal dieser Tage unseren Ort, um eine ^chul- stelle in Gvoßen-Buseck zu übernehmen. Tie Gemeinde bedauert den Weggang des äasterst tüdxtigen Mannes. Ter Gesangverein, dessen Leitung er feit vielen Jahren inne hotte, brachte ihm ein Ständchen, wv-van sich eine allgemeine Mschieds- feier anschlioß Lehrer Znd?rt!>al war Mitglied des Gemeindevats und TrreLor der hiesigen Spar- und TarltehnsHasse. Stenographie. * Gießen, 1b. Mai. Nachdem nunmehr der Somttagsvrrtehr auf der Eisenbahn wieder ausgenommen ist, findet der diesjährige Früh- jahrsve-irkstag verbunden mit Preiswettschreiben des Bezirks Gießen, Gabelsberger Stenographen am Sonntag, 30. Mai, in Lollar statt. Das Preiswett - fdfaeiben umfaßt sämtliche Stufen von G0 Silben auftvärts. Mit dem Wettsäureiben ist ferner ehre Geschäftsstenographenprüiung verbunden. Nachmittags schließt sich die Vertretersitzung, Preisver- teilintg u. a. an. ** Gießen, 17. Mai. Bei dem am Sonntag vom Schüler-Stenographen-Bund „Gabe sberg-r" in Friedberg abg?bastenen 10. Bezirks- wettschreiben erhielten von der Stenographengesellschaft „Gabelsberge r"' und Damenabteilung, Gießen, e. B., einen 1. und Ehrenpreis: Aug. Hirsch, Anna Bingel, Ludwig Brück: einen 1. Preis: Karl Kuhl, Else Euler; einen 2. Preis: Hcinr. Hosmann, Wiltt Philipp, Hans Eise und Hch. Weiershäuser; einen 3. Preis: Walter Bley. gungen oder Anwarlschonen. Tie Awneldung hat bfl dem Relchsrnmiiirrurm für Wiederaufbau üi Berlin SB., WElmstraße 62, zu erfolgen Zuwiderhandlungen werden mit GeÄirgms bis zu einem Fahr und mit Geld!träfe bis zu eiirljunbert- taufenb 9^0^ ober mit einer dieser Strafen, bei Geldstrafe bis zu zehntausend Mark beitzaft. Höchstpreise für Fl e i s ch und W u r st- 5*^ Londgemeriwen des Kreises Gießen: REersch das Pßmd 6 Mk., >ttttbslei,ch Cxto Pswld o Lrberwurst .fr.sch) das Pfund ^skse Preise treten sofort in Straft. Es ift nacht gestattet, für be,.inun:e Fleischstück höhere Preise zu svrdern oder zu zahlen. Maul- und Klauenseuche in Holz- neim. Dre erforderlichen trerärztlichen Untere fuarangen werDen durch das KrerSveleriwiramt Netzen oder andere Tieuäpzte des Bezirks vorgenommen. 1111: - Kinder und Erwncksene- erboten ficb durch öenregel^GLgerr ®ebraud> Dr.OetkerÄ (ÄweP-Nahrung emrfoßtm. So hetvr. in 6dx«6Crtn 3 u 5 uad 10 TTtcrf in X**f6tfrnn.I)tterrira. tiealdt. weste ea Wae liceschule. Die neuen Vierteljahrskurse im Kochen, Schneidern, Weißzeugnähen, Handarbeiten und Bügeln beginnen Donnerstag den 27.V.M. !498e Der Schulvorstand. Vttilkll Lik filii! Nock einige Paar [”aee Hausschuhe mit Vcberfoblen, Gr. 36 biv ' nur 18 M. v. Paar. L,. unenftrane 13, Wlrtiokalt Zaa Barg grat. An« u. Verkauf von Möbeln, Antiquitäten, forolelkbernabmenan^er Cinrichtuuac«. 15 LouiSRothcuberger 22Neuenweg2L. Tel. 176. tus Geschäft einen regeren BerLrut. Bubend wurden 3en Aununkungen und Sachregister SKrauvgegvben von .Varf Pmnner. (128 Seiten). Webrftet Mk. 2.—, Bibliothekband Mk. 3.25. — Literarisches Echo" (Halbmonatsschrift für Vitcraturfnambc. Verlag Ginnt Fleische! u. Co., Berlin.) Heft 16, Iahr»u>g 23. Müller sche ihö»eanftnit. Wasscrwärme her Loht' am 18. Mai: 15 Grad E. (In einem Teil der Auslage briet»rrtplL) Vom DölkerbunÄSrat. Rom, 17. Mai. (WTB.) Ter Völkerbund s r a t hielt gestern eine geheime und Nirmit eine öffentliche Sitzung ab unter bem Vorsitz Tu- toniS, der erklärte, baß alle Beschlüsse im Okriüt der (Gerecht.g!eil gefaßt worden seien. Er teilte ferner mit, daß die armenische Frage nicht torilcr- l,in GJej nsiand eines MeinungStuu>:f, für den eine juristische ÄOmmisian einen be anderen Eniwuif ausgearbeitet ha«. Zum x^xbluife berichtetc Tit- toni noch über die Lage der Teutfdxn, Cefteneidjcr, Ungarn imb Rumäneir in Sibirien, deren Herrn- schaffnng mit den größten Sdjmerigfciten verbunden sei. Ter Völkerbund-rat erwartete bit baldigen Bericht Nansens in bic.'er X’inoelcgr-nlxu. Alle Berichte, die zur Abstimmung unterbreitet waren, sind kinstiinmig angcnommen lourten. Die Näumimg des MaingmtS. Frankfurt a. M., 17. Mai. (WTB.) Dn Räunnmg der Stadt Frmlkfnrt durch die Fran zosen und Belgier war kin^ nach 9 Uhr beendet Zu Zwischenfällen ist es nirgends gekommen Naa> dem die geforderten (Geiseln um 9 Uhr entlassen worden waren, verließ auch der französisckie Sta', die Stadt. In Rödelheim, das zum alten besetzten (Gebiet zähl!, aber früher nicht von Truppen belegt mar, ist eine französische Mteilung von 5000 Mann verblieben. Frankfurt a. M., 17. Mai. lWTB.) Dst. französische Besatzungsbehörde I>at kurz vor ihrem Abzug den Gefängnisverwaltkr k-r Gutleit-Kaserne zu drei Monaten Gef ängni < verurteilt, weil er die Entw.ichung von znxr deutschen Gefmigenen erleichtert hat. Unter den Entwichenen befindet sich auch der erst am Freitag vom französischen .Kriegsgericht wegen angeblichen Raubs zu zwei Jahren Gefängni? verurteilten! ZOiälnigen Franz GMxi'parb: D.r $eiitulier ist gestern abend nach Mainz Überführt worden. Darmstadt nrrthrmt. Darm stadt, 17. Mai. (WTB.) Die französischen Truppen, die in Kaiemen im!ergcbracht waren, haben um 10 Uhr Darm stadt geräumt und sind auf dem Wege noch Oricksl-eim abgerückt. Ter Abmarsch erfo[ffte in aller Stifte intb Mito, da die Truvpen die Stadt nicht berührten, von der Einw.chn rschaft unbemerkt. Ern kleiner Teil der sranzösifcheir Soldaten, der in dec Stadt gelegen hat, lagert noch vor der Stadt und wird, st)bald die Kavallerie aus Trieburg em» getroffen ist, zusammen mit dieser abrückn. Die Wahlen in Danzig. Zu der auf her zweiten Sette mi.-bergegebenen Meldung über das Wahlergebnis in Danzig verbreitet das WolffbureMi eine Berichtigung, wonach die Teutschnationalen 34 und die Mehrheitssozialdemokraten 19 Sitze erhielten. Litauens Unabhängigkeit. Kvwnv, 16. Mai. (WTB.l Litauische Telo« grapliemrgentur. Nachmittags erfolgte die feierliche Eröffnung der litauischen bet* fassunggebenden Versammlung. Zum Präsidenten der versafsuTTygebenden Versammlung mürbe her frühere Landwirtschaflsminister Stute ginsii (christlicher Temokrctt. gewählt Unter stürmischem Beifall wurde daraus eine Entschließung über die Unabhängigkeit Litauens einsttmmig atu genommen. AuS Mexiko. Paris, 16. Mai. (Wolff.) Nach einem Havasbericht gelang es General C a r r a n z a, mit einer starken Truppe die gebirgige (9fr gend zwischen Puebla und Axaca zu erreichen. Die verzweifelten Versuche der revolutionären Truppen, ihn zu fassen, schlugen fehl. Mn Wilhelm jetzt Seltersweg 58 ww ■ ■ ■ llöl ■ ■ ■ S® wr ■ 9 Ecke Eingang zum Volksbad. SS.- 67.50 49.50 36.75 Moderne Schleier, Borden, Bänder, Blumen in größter Auswahl ninumiiiiiiiiindiiiiiiuHiiiiiiiiiniiH.iiniunnmrn Billige Damenhüte O__* | Neueste Bchwarae jugendliche und Frauen-Tairalhüte Oerie I. Jeder Hut Jetat Hk. 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Mai, abend» 8»/, Uhr, im Saale de» HotelSGrotzherzog von Hessen Die Verlobung ihrer einzigen Tochter Leni mit Herrn Forst- referendar Ernst Schwanke, ßeutnant d. R. im ehem. 2. Hannov. Dragoner» Rgt. Nr. 16, zeigen an Oscar Gutmann u. Frau Mimmi geb. Müller. Gießen, West-Anlage 31. David Schnell Margarete Schnell geb. Klinke! Vermählte Leiterwagen Kastenwagen 6875 einzelne Rider. Carl Schunck. Klavierstimmen und Reparieren in tadeHoserAusführung W. Schlüter Schottstr- 15 L Daselbst Ankauf gebr. Instrumente. 06124 Ferdinand Metzger Berta Metzger geb. Mayer Vermählte i Die glückliche Geburt eines gesunden Töchterchens teilen in herzlicher Freude mit Dr. Wilhelm Kutsch « und Frau Lizzy geb. Köser Sehr preiswerte Lebensmittel Verwendung Das beton n Walter" läßt Wandlung auch leben aniveno daß politische & schaftsmaschine flut en können, i niemals förderst and sozialpolist Machtkonftcllatu reinen Politik in Kerberblich für auch werden schwebenden Wii lich wie jetzt im durch rein polt wird. 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Heuchelheim, den 17. Mai 1920. [5521D Für den Auffichtsrat: Schleenberker. WM WM Mm M »U-MSM MM« SMWMM Wtt, VMS In versehteflenen re tragen Schade & Füllgraba »Wilr.» Uiiw.a IM.» '1 unb < so“*** r,| psstfchr^n! jiantfnrt a. M. ZUigvmik We« v.Rotk» Kreuz Kauptversammlung soll Mittwoch den 19. Mai d. I. nachm. 8'/r Ubr im der»ei eigen Geschäftszimmer des Zweigvereins in der alten Klinik, Liebigstrahe, stattflnden, wozu die DereinSmitglieder hiermit eingeladen werden. Tagesordnung: 1. Bericht über die Tätigkeit des Vereins, 2. RechnungSablage für 1919 3. Beschlußfassung über Anträge deS Vorstandes oder der Mitglieder. (Sieben, 17. Mal 1920 (5606D Der Vorsitzende: Wiener. gegen sich selbst begeht jeder, der seine. Pneumatik-Reparaturen nicht zum Spezialisten u. langjährigen Gummifachmann der Reparaturbranche am Platze bringt- Mit Störungen im Betrieb sowie mit Lieferungsverzögerungen ist nicht zu rechnen, da ich imstande bin. durch selbttätige Ausführung von Reparaturen und persönliche Leitung meines Betriebes prompt, reell, fachgemäß n. konkorrenzloe billig zu bedienen. Autoreifen-Vulkanisieranstalt i bcitenenb bit lichen $j)but m 8ur Tur Muffe im Anlage 6' ist mit bem Sit i bachsttaiV' 50, An bie 5 uba ihre Pw ibas iinb alle Vwbukle sind merbm und ti lnne SafjC'i j' 1. Bis z Ölungen übe mr beide M tz" an soll '^ch-imljchas "nzeiger t*jm! flnjumeiben fo, wnen etic ...2- Bis z Jungen übe, gei ?*• iMuar V bruar 1920 un Bmitben ^'ein jede teS- 9^nüber e n f ■lein- so iil in M ZS l^iM sak,,lnb 25 niV naher s rur yufWei fe&ate E'°«s Äftelt «likRi bin&ben teilen. ’W *h ^n Ä £ iS 1. Nibelungen-Marsch..... 2. Ouvertüre zu „Wilhelm Teil" . . 3. Hofballtänze. Walzer .... 4. a) 'Romanze (Diolin-Solo) . . . b) Zigeunerweisen (Diolin-Solo) . 5. Tiefland. Fantasie..... II. Teil. 6. Lichtertanz der Bräute , . 7. II. Rhapsodie....... 8. a) Musette. (Cello-Solo) . . . b) Berceuse. (Cello-Solo) . 9. Schwarzwaldmädel. Potpourri . lO.Schlutzmarsch Venderungen vorbehatten. Nähgarn i schwarz und weiß $ die Rolle Mk. 4.50. | I Fritz Nowsckf 2 4967c G Spargel täglich srisch gestochen, empfiehlt zu billigsten Tagespreisen «« W. Renen Baue 7. Tel. 612 WMS.EWM von Stoffen in jeder Länge und woi Breite in wenigen Stunden. M.HW«,!!iöwigftr.8. «W »iR eertt MM aiaffia M W» tzem-, Vam-M-«h VelsM'We WltWt sind Dieselben müssen bis spätestens Pfingsten abgeholt werden, andernfalls verfallen die Hüte. M. Oberlies Lehützenvevein Unsere diesjährige Frühjahrd- Mitgliederversammluna tzudet am Montag den 31. Mai abends 8 Uhr im Gaftbos Hindenburg statt. ragesordnllng: 1. BerichteriLatinng. 2. Reämungoablage 3. Dorüondswahl sowie vom Schtttzenrat. 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