4 4 Erstes Blatt 170. Jahrgang Preis für l finjeigtn o. ; für bev äger. lager. n: hier: die Ackils Mgecht°«p $ dun trorgclcgi, belhinbcli Unter» Sie h t ?hiUcid>» kommijsär. rat. .920 hat das hejW ■ virtjlhast, den Zm i auf Grand von ii ■ Protest vom 16. Juli fruc Unterschrift nxjrm tiefer Gegenstand unter 97t. 2 rtziri). Die deutsche Negierung hat ihre nächste Sitzung oer Konferenz findet heute nachmittag 4 Uhr statt. Vic Beratung öes Reichrnotopfergeieher. Der Sieuerausschußdes Reichstags setzte heute die Beratung des Reichsnot- ovfergesetzes fort. Reichsfinanzminister Wirth rührte aus, daß es ihm nicht sachdien-- lich erscheine, einen Entwurf über eine Zwangsanleihe vorzulegen, zumal er einer Geneigtheit, einem solchen Entwurf evtl, ihre Zustimmung zu geben, bei oen Parteien nicht habe ersehen können. Der Beratung des Reichsnotopfergefeyes Hemmungen in den Weg zu legen, habe er um so weniger Anlaß, als das Reichskabinett nach wie vor auf dem Standpunkt stehe, daß der Gesetzentwurf über eine schnellere Erhebung des Reichsnotopfers alsbald verabschiedet werden solle. Das Finanzministerium habe aber auch einen Entwurf betreffend die Zwangsanteihe aus- gearbei'et, her den Abgeordneten zur persönlichen Einsicht offen liege. Rach längerer Aussprache wird neuerdings in b;€ Bettung des § 1 eingetreten, wozu von verschiedenen Parteien eine Reihe von Anträgen gestellt wurde. Um feine glatte Erledigung zu ermöglichen, wurde ein Unterausschuß eingesetzt, der heute noch zur Zusammenarbeit mit der Regierung eine Formulierung suchen wird. Die Vorlage soll dann noch vor Auseinander gehen des Reichstages von diesem verabschiedet werden. Die Brüsseler Konferenz. Brüssel, 16. Dez. (Motff.) Havas- Reuter. Die erste Sitzung der i n t e r n a t i o - nalen Sachverständigen - Konferenz fand heute mittag im Akademiepalast statt. Die deutschen Delegierten Bergmann und Havcnstein sowie mehrere Sachverständige waren anwesend. Die deutsche Delegation gab dem Wunsche Ausdruck, zuerst einen Ueberb.ick über diefinanzielleLagedeS deutschen Reiches zu geben. Staatssekretär Schröder erläuterte die Denkschriften, die der Konferenz überreicht worden sind, die budgetären Anforderungen, die steuerlichen Belastungen, den Stand der Einnahmen und I Ausgaben und die Vermehrung der schwebenden Schuld seit Ende des Krieges berühren. Mehrere Mitglieder der Konferenz stellten über diesen Gegenstand verschiedene Fragen nird erbaten ergänzende Dokumente. Dir Snjeigenttü: Z. *Bedt, sämtlich in Dieben. Telcmilton gerichteten Schreiben hervor.,e t, lo ben sic jebod) Teu schlands Zu ttmmung zu einer nter. ter von^FuhrwnK '»und SttaWgläiii ^'Zugtiere öoi tc Möglichkeit gejd?j;; ingt erforderlich w ll'en werden, * »der andernfalls w; , und n Schuhe gtgtr chärft ober mit Line deutsche Adweftrnote an die Botschasterkonserenz. Berlin, 16. Tez. (Wolff.) Zu der Forderung der alliierten Regierungen, das Verbot der Herstellung und Emfr.hr von Lufisahrtmate- r ta l über den im F^.densoertrag vorgesehenen Zeitraum ouszudchnen, Txit bic Negierung durch Ermittelung des Generals Musterman folgen:e Note an die Botschafrerkonserenz gerichtet : Tie intevallnerte Luft'ochrtkointrvllkommiN'rrm hat im Auswärtigen Amt durch Note vom 16. Nov. einen Beschluß derBotschastorkonfereuz vorn 10. November mitgeteilt, wonach das Proto^i von Spa vom 12. Juft 1920 beireffenb Bau und Einruhr von Lustfahrtmrtertal für nichtig und die Entscheidung von Boulogne vom 22. 3runi als maßgebend erklärt wird. Hieran hat die Zkommision die Aufforderung geknüpft, die nötigen Maß- liahn'.rn zur Durchführung dieser E.chcheidung zu treffen. ... Tre deutsche Regierung beehrt sich, hierzu toi* gen des zu bemerken: In der Note vorn 22. Juni, die aus einem Beschluß der Sttxiferenj von Bou- logne beruht, haben sich die alliiertm Regremngan auf den S:«rLwunkt gestellt, daß sie d-rs in Ar- tifel 201 des Vertrages von Ver ö ltes ausge- forodxne, ehncnd in ter Die tiert iperben kann. Hätte zwisd-en den Artikeln 201 und 202 ein Zusammenhang in dem Sinne hergestellt werden sollen, daß b.e Sperrfrist sich automatisch um etne tveiterc Tauer der Vlbheierung Des Luftsahrttnaterials verlängert nnirbc, so l'ätte Dies in dem Vertrag selbst ausdrücklich ausgespro- =>■ ;5 Je|)mjgun3 2’ Nöftt An h, eben. n Dtt Fassung bet Bekam rtlärt. t Ausführung (Gtgrt- nb überweise hieun Beteiligten bie iitnfl ingen getroffen fiw >en Bedingungen: ;n Grundstücken mi sen sich eine BerÄie die infolge bei'M- r Anlage von W i innerhalb bei enbig werben. itg von Gelände irr' itswerl vergütet b|i Isobe" ,5lanli ^rJ 'st h ebneten Sbernnaj '.'S bom 24 ».lm. j5' "mtsDerbm^ Lurdau des forstlichen hochschvlunter- richts an der hessischen Landesuniversilüi Giehen? Von Forstmeister Dr. Baader, Schotten. Unter der obigen Ueberschrift bat Herr Prof. Dr. Borgmann in Nr. 286, ö. Blatt dieser Zeitung die Oeffentlichkeit mit einem Plane besann tgemacht, besten Nachprüfung eine ernste Pflicht jedes l-essiscl-en Steuerzahlers ist. Das Forslinstitut der Landesmriversität ist seit dem Abgänge des Herrn Geheimrat Dr. Heß mit 2£rt>inaricn besetzt, von denen der eine die Be- :riebssächer, der anbere die Produktionssächer Oertritt. Tic bestehende 3. a. o. Professur ließ man nu3 Spi rsanckeitsgründen offen. Aehnlich lagen bie Verhältnisse an den Instituten in Tübingen mtb Karlsruhe. Keine der 3 künstelten genügte rjrfj nur im entferntesten den modernen Änforde- nmgen der Forschung und Lehre. Vorbildliche war bie Forstwissensd>aft in Deutschland bis letzthin nur an bei- Universttät München und an der Forst- ifabcmir Eberswalde vertreten. Außer Preußen imh Bavern suhlte sich keiner bertiibrügen Äundes- rmg gemacht. Dementspreckrend bat das ocntulr Ausr.leicksantt die beteiligt en fremden Ausgleichs-^ ämter beuachriclüigt, daß bis auf weiteres von einer Ba rbeza hlu ng der Dezemberver- pf l i cht nngen abgesehen werben mißte Tas Dovgch-n der deulschm Regierung in bieer Ange- loMMl-eit stützt sich ans den Gedanken, der allen Bestimmung,m bes Fricdcnsvertrag-> über die b?ut- fdxm Zahlungsverpflichtungen zugrunbe liegt, den Gedanken nämlich, daß diese Zalchingen ni.lxt he Beicliaf'img derjenigen Mengen Lebensmiüel und htohstosse verhindern dürfen, die eriv>'derlich sind, um Deutschland die Erfüllung ter Repa- rationspslicht zu ermäglidxm. Der hiernach b' st hcmde i-rsammenhang mit der Mrpargtivns- öflidit macht es nach AuffassuN'i d?r de.ts'eu Re- g enmg erforderlich, daß sich nebm den uitniit'eltar tei-’ilitten alliierten Regfeuungen auw b:r R wa- rationskowmission mit der Angelegen.e t befafti, mtb diese an Hand des in der Anlage entl^Itcncn Matei-ials prüft Die deutsckie Regierung bi'tct die Revarationskommission deshalb, alsbald in riefe Prüfmig einsutreten und auf die beteiligten alliiert n Regievungen dahin einzuwirken, daß sie den deutschrn Standpunkt anerkennen. einiges beizusteuern. Ta ist ferner der Privatwaldbesitz, der geben soll. Und doch sollte es nicht unbefannt fein, daß dieser Waldbesitz unter einer unerträglichen Steuerlast feüszt, die fo start ist, daß in her La»id- tagssitzung vom 22. Mai 1919 der Ches der hessi- chen Staatsforstverwaltuiig erklären konnte: „Vielleicht werd uns eine erhebliche Anzahl dieser iPrivat-)Waldungen über kurz ober lang unter dem Trucke der Steuerlast als Eigentum angeboten." Ter Zeitpunkt für große (Stiftungen dürfte demnach heute nicht gegeben sein. Aehnlich liegen bie Verhältnisse in bet Holzindustrie, die außerdem infolge einer beispiellosen Geldentwertung nur mit ben größten Schwierigkeiten ihren Rundholzbedars decken kann. Es wäre nicht zu Derarttnrorten, wollte man der Lessentlichkeit die Sieben Een voventhalten, bic gegen ben Ausbau unb für den Abbau de?Gießener Forstinstituts sprechen. Möge jeder prüfen, ob er Geld in ein Unternehmen stecken soll, bas über kurz ober lang doch liquibiert werben muß. Soll ich enblich für biese Behauptung noch einen Kronzeugen beibringen, so sei zum Beschlüsse Herr Prof. Dr Borgmann selbst zitiert, der in der Nr. 286 schreibt: „Einem vollwertigen Ausbau (des forstlichen Hochl'chulunterrichts) an jeher der drei genannten Hochschulen stand jd>od) hemmend die Kostensrage entgegen, da die Aufwendung größerer Mittel än sich schon für iebet der beteiligten Staaten, Hessen, Württemberg und Baden, ein Opfer bedeutete, das zu der Größe ihres Wolldbesitzes, wie auch ber Zahl der Studierenden ..... in keinem richtigen Verhältnis mehr stand." Quod erat demonstrandum. ♦) Müller, Freie Wirtschaft oder Zwang? Darmstadt 1920. solchen Regelung für errorberlid) grla.ten e Regierungen lehnten den Antrag ab. Tie deutsche Regierung bat darauf Mitte November ben Antrag rcnri"rr? Ik>Ll wobei Ü£ bie ötez in Betracht kommenden wäre zu prüfen, ob dies hinsichllich der Forscher-1 eigenen Entscheibun- Vorbehalten Die ans dem tätigleit anbers ist. von dem Gcnevalfekretär ber KUn'crevz von epa Herr Pros. Tr. Borgmann nennt als Inter-1 am 10. Jull an den Vorsitztawen du bcutidyti •Der «te^Ber Lnzewer >,töe chäf»fleJe 51. klnlchkift für vrahtnach. lichi-n. Xitj he? Ziehen. potziche^eAio: Hanljvtt «. M. U68i Am 30 Juni 1920 zog die Hessische Regie- nmg mis ihrer Nichtbeteiligung an dem südwest- icutsdren Zusanrmengrhen die Folgerungen. Sie 'Dimtcn nur auf Auflösung des Gießener Forsb- nstituts ober auf vollwertigen Ausbau lauten. Man entschloß fick ftir ben Antrag ber Uni- -erfitot! Nelxn 3 forstlichen Lehrern fallen fünf- g -noch die Forstbotanik, die Forstzoologie lEn- .'mologiei und die forsllicke Bodenkunde je ihren esvnderen Vertreter haben. An personastrnt unb rchlidkm Airsn^nd dürfte das neue Institut jähr- ich wohl an2.bOOOOMark erfordern, ungerechnet die Kosten für die erstmalige Einrichtuirg und ie Unterbringung. Tie Stellungnahme ber hessischen Regierung •11 unbegreiflich. 1919 lehnt man wegen der un- chcren pvlittichen und frnanziellen Verhältnifte :.-ie Teilnahme an einem billigeren Projekte ab, im ein Jahr später unter wesentlich verschlechteten Bedingungen den Entschluß zu verkünden, !aß man sich nun allein stark genug fühle, cm •'Bert zur Ausführung zu bringen, das Baden und ’Bürttcmberg nur mit vereinten Kräften ausführen iu können glauben. Hat man denn ieben Maßstab für die Leb- rungssähigkeit des Reinen Landes verloren? Auch nit Hilfe des Woldbesitzes, der Holzindustrie, von Stabt unb Land wird sich die Finanzierung des Llanes kaum ermöglichen lassen, wie noch zu be- oeifen wäre. Landtag und Regierung werden aber ncht umhin können, nochmals in eine eingehende irachprüsung der gefaßten Beschlüsse einzutreten. Auch sachlich erfcheint der Ausbau des ata- )emischen Jorsttnstituts zu Gießen nicht hinreichend )cgrünbet. Ztvei Aufgaben sott das Jnstftut dienen, ler Lehre unb der Forschung. 70 bis 80 Pwz. ber in Gießen Fvr'twinen- Schaft Stubierenden sind Hessen, sie b. , das Äros der Hörerschaft. Kann aber das For-ttnstttut nit einem dauernden Bestand von 40 bis )0 hessisdun Studierenden rechnen ? Diese Frage ist mit Entschiedenheit zu verneinen, weil bie llebersüttung der Forstverwaltungslaufbahn mit Önroärtern die Einführung des numerus clausus, )zw. die völlige Sperre für eine Rcilie von Jahren gebieterisch verlangt, wenn wir in Heften mcht ganz unhaltbaren Zuständen entgegentreiben >vol- len. Der Verbandstag hessischer Oberförster hat )enn auch am 9. 10. 1920 beschloften, dem Vorschläge des Referenten Oberförsters Hefte folgend, bei der Regierung die Einführung des numeruS clausus zu beantragen, wie es in Preußen, Dahern, Württemberg u. a. zum Teil schon längst geschehen ist. Wird dieser Antrag zum Beschluß erhoben, fo wird über kurz ober lang die Lehrtätigkeit des neuen Instituts erlöschen, bzw. sich nur auf die Ausbildung von einigen Nichtheft'en beschränken. £b dies für hessische Steuerzahler ein erstrebens- kvertes Ziel ist, darüber möge bie Oeffentlichkeit entscheiden. Wenn somit für eine, unb nicht bic geringste Tätigkeit des auszubaueirbcn Forstinstituts ein dringendes hessstches Bedürfnis nicht vorliegt, so itMtm fman'ü ll stark genug, um einen Ausbau ihrer akademisdren Forstinsditute in die 2Bege zu [eiten. Für Lehrer unb Studierende ergaben sich Kermis die bcdcnklöchsieil Folgen. Nur eine V e r- ck m c l z u n g des sorsttichen llnterrräiits von Hessen, SBürttfmberg unb Baden konnte hier ab- helfen und zugleich bie Mittel schaffen, um der vorstwissensdZast ein würdiges Heim zu bereiten, seit 17 Jahren ist denn auch der im Herbst von hießen nadi Freilmvg überadiebeltc Pros ft'or Dr. Weber iu Wort und Sdrrift tü (tiefe Vereinigung mgrtrrtm, und er hat die Zustimmung der über- sättigenden Mehre-ahl der akademisch gebildeten [orstleute hinter \ti) gehabt. Mit Freuden wurde eShalb ftn Sommer 1919 von der foniltdyn Welt v Nadrridn au^g-nommen, daß bie berufenen | 'Vertreter von Hos en, Baden und Württemberg' zu- ■ janrm enge treten seien, um über die Verschmelzung /er von ihnen -unterhaltenen forstlichen Lehrernstal- im «u beraten. Ww 10. Juli 1919 sand die ent- ifbeibenbe Befpve-dvmg in Heidelberg statt. Zw?i "ragen standen zur Beratung: einmal, ob die Bererntanmg überhaupt grundsätzlich anünfheben -fei, und dann erst rn zweiter Litrie die OrtSfrage. 4üroB war Kunals die Ueberratourtg, als Hessens Vertreter die Verschnvelttlng ablehnte, nxil bic ■jrfidrrent pvlfti'chen und ftnanzietten Derhältniffe dem Hergang für die ablehnende Stellung Hessens nicht den Ausschlag gegeben haben. Die "iblchnung war vielmehr prrntzipieller Na- mr unb der Streit, ob Heidelberg oder Freiburg, Inelte habet nicht die Rotte, die ihr Herr Pros. "Borgmann in seinen Ausführungen zu weift. winschastl. itrb finarjidlcn Verh'lt ts e ianbj cingcbrnb bariegte inti> batxnii v n ncs, datz lic mit den bülC-VJen Zahlungm b - an tu* Grenze des Möglichen ge-Mngeu s.i, uud bau ne >v-shalb nicht die Demntworlung baiür 'aber- neunen könne, auch im Dezember das d*uftdv Tevisengefch^sl nneper mit so crb.bliv <* i cum* men für oas f?tttsgleichSvcrfalnen zu bell' '-.n Irene M'schrift ber an die franzöfft'che fRcgin-ung gerichteten Note, mit her di? an die bdi- • J.enc- nmg gcridrt.te 9tote inhaltlich übereinitimmr, wird beigefügt Da sich inytiidym lierau^gestelli I all N'fe im Verhältnis zu B Igien ebenfalls er cb.-* betsalden -n Lasen Deutsdüands nit eh -i n> ytx'ii, ntrrbe bic gleidie Mitteilung ber bei n Goetz.' ttr ben übrtetn Teil: Dr. yeinholb Zc 6rtl.- Warenvorräte (Services, Bestecke und äljnlidi Winschaftsgeräte> im GesarntschätzungSwcrt tt. etwa 25—30 000 Mark vorgeftmden, die sämtlii einem Frankfurter Warenl-ause entstammen, it dem eine Tod-ter des erwähnten Beamten angr stellt ist. Rur ein versd)wmdend geringer Tej der Sachen soll nach Angabe eines Vertreters Warenhauses auf rechtmößiigem Wege erworEir sein. va. Alsfeld, 16. D«^. Erfroren in Elbenröder Graben (auf dem Wege von Elbem? hierher) ist der aus Berfa gebürtige Taglöhne Joh. Jost Kurz. la. Alsfeld, 16. Dez. Der aus der Giesse ner Mordasfare Maus b- Lmute. Wilfelm Walde aus Alsfeld, der sich bisher hier aiifhielt, soll! zur Aufklärung von Diebsbählen, die in letzte Zeit hier und in ber Umgegend vorgekomine sind, auf ber Bürgermeisterei oentommen werbe Auf bem Marktplatz entsprang er plötzlich feine beiden Begleitern, muri» aber in der obere Fuldergasse von Sickerheitswächber Prange g- stellt. Waldeck zog seinen Armee-Revolver mi rief dem Beamten zu, er möge zirrstckbleide Schon hatte aber auch letztever seinen Revolve gezogen und auf den gefährlichen Flüchtling an gelegt. Da sank diesem der Mut un) er ließ sjj von dem hinzukommenden Wachtmeister Gerbon unb Sicherheitswächter Prange sestnohmen. D: entsicherte Revolver wurde ihm abgenommen im der ganze Vorgang kurz daraus vor dem Ihrto suchungsrichter protokolliert. Kreis Schotten. Q Wetterfeld, 1». D<^. Der Artikel den wir unter dem 29. November über die geplan« Errichtung des Ehrcndenkmals der gefaileitti Söhne unserer Gemeinde auf bem sog. Birgelbaj brachten, ist wortgetreu im „Grünberger Anzeizci Rr. 143 nachgedruckt worden. Was aber)neu hinzi, gefügt ist, ist ganz unrichtig. Es heistt, bas Doi Birgeln. auf dessen einstiger Stätte das Ehrcv- denkmal aufgestellt toerben soll, fei im drcißi-- jährigen Krieg untergegangen. Längst vorher i| Birgeln zu einer Wüstung geworben, etwa 140 In ber f,®etterfelber Chronik", versaßt vci Pfarrer Hirsch (genannt Cervinus) aus Gründ rv, hercmsgegeben vorn Grafen Friedrich zu ©olm:- Laubach und Dr. W. Matthäi. Hier werden url die Drangsale des Dorfes Wetterseld im ganyi 30jährigen Kriege erzählt. Bon einer Bernichtmi des etwa einen Kilometer entfernten Dorfes $irg- aber lesen wir kein Wörtclien in diesem Werk«. Starkenburg und Rheinhessen. 5ro. Tarrn stadt, 16. Ttz. 14 Million en Mark Fehlbetrag. In der «he? tigen Stadtvevordnetensitznmg nmrtx der städtist Voranschlag für 1920 angenommen. Die Eina hm en sind zurückhaltend eingesetzt, während te Ausgaben in voller Höhe in Anrechnung fomr. Einschließlich des verfügbaren Vermögens detch das Gesamwermögrn der Stadt 175V3 Million« die Schulden betragen 126V- Millionen, so btj ein Reinvermögen von 50 Millionen noch vv bleibt: die Schiildenaufnahme steht im selben & HÄtnis, wie sich früher Schulden zum Beruöca verhielten. Ter Voranschlag schließt in Estmchü erwuchsen auf Kreta bescheidene KUlturkeime, zurückzuverfolgen bis ras 5. vorchristliche Jahrtausend, gegen Ende d.'s 3. Jahttauwuds plötzlich zu prächtiger Blüte. Während im vorgesdncl-tlid-en Norden nur der Toten Behausung monumentalere Formen annimmt, >hat fid) hier etn lebensfrohes Geschlecht weiträumige Wohnung geschaffen, aus- geftattet mit allem, was grotzzügrge, vornehme Kultur nützlickres, bequemes und sdpnes tu jener Zeit nur wünschen tonnte. Wir überblickten die eirdlosen Vornatsdammern, wanderten durch die freskengeschmstckten Gänge, erstiegen die bequemen, durch mehrere Swcktmrke fülirenden Treppen, irrten durch Las kckyrrnthisd^e Gewirr der Gemächer, sanden uns durch und) dem Dhrvnfaal, dessen Reste noch es der Phantasie leicht machen, ein Bild der vergangenen Pia-tch sich ans'udenken. Unb geleitet wurden wir aus der Wcr.ideruug von ben Wandmalereien, aus deren Bruchstücken mühsame Arbeit die ci rstiigtz Darstellung weder erschlossen. Einzig dastehend unter den Denkmälern ber alten Kulturen sind die MDer aus dem Naturleben im T-reiklang der Fa den gelb, b'au unb rot: ^leickjenbe Katzen auf der Vogelsagb, säugende Gazellen, ststmiinde Stiere, und alles, was an Gräsern Blumen und Bäumen Kretas Fluren bieten, harmonisch vereint mit reinem Ornament Und mitten hinein gestellt die Bewohner der Paläste m ihrer kapriziösen Tracht, Feste feiernd, den gefährli'dMi Stiersp-img übend. Kaum etwas, was auf Kriegszetöse schieben läßt, w auch die Deresch'-rsitze selost unbrfeingt sich erheben. Ergänzt wird das, was die Malern uns bietet, durch be» nunderungswstrdige Werke der Klernkimst, vor allem in Metall, Stern, Ton und Fapence. Reizvoll. ist die kretisch-mykenische Kunst, besonders auch in der Darstellung der Bewegung, trotz ihrer weichen, wenig sdairbsesten Art, die der Erziehung durch die Großplaftik nttbchren mußte, und sie birgt malerische Werte in sich, die erstaunlich sind. Rasch, wie die Kultur erblühte, verfällt sie der Erstarrung. Die 6—7 Jahrhmiderte ihres Lebens kennen wir nach Art und Zeit so genau, wie kaum einen anderen Abschnitt alter Kulturen. Die go- schidülichen Zusammenhänge jedoch sind uns noch ganz verschlossen. Wir besitzen zwar etn Archiv besonderer Art: Ungezählte Tontäfelchen sind mit eingeritten Schriftzeichen bedeckt: aber kern Wort von ihnen hat bisher für uns Klang bekommen. Unb fo bleibt es der Zukunft überlanen, ob diefes leibhaftig vor unseren Augen fid) enthüllende Märchen von Kreta vielleicht doch noch einmal Geschichte wird. ** Der deutsche Jugendbund veranstaltet morgen Abend 8 Uhr in der neuen Aula ber Universität seine WnhnacAsjerer. Als Redner ist Prosesjor D. Dr. Schian gewonnen. Außerdem stehen musikalische und rezitatorische Tarbie- tirngen auf bem Programm. ** D ic Amtsräume des Hauptzollamts sind am 25. d. M., dem ersten Wcihnachtsfeiertage, von vormittags 10 bis 11 Uhr zur Abfertigung von aus dem Auslande eingehenden Weihnachts-Postpaketen geöffnet. ** Zollabfertigung von Postsendungen. Am 1. Wevhnachtsfcnertage ist das Dauptsteueramt von 10 bis 11 Uhr vormittags für die Abfertigung von Weihuachtspostfendungen geöffnet. ** Verkaufspreis für Petroleum.. Ter Preis für das im Dezember zur Verteilung gelangenbe Petroleum ist derselbe, wie der für die Novemberverteilung, und zwar für den Käufer: ab Laden des Kleinhändlers 7,25 Mk. pro Liter, frei Dans durch den KleinhäMer 7,40 Mk. pro Liter. ** Der eöang. Arbeiterverein veranstaltete am Sonntag im Johannessaal einen Kammermusikabend, zu dein sich namhafte musikalische Kräfte zur Verfügung gestellt hitten. Zum Vottrag gelangten zwei Werke von Mozart, die sowohl burd> die Art der Besetzung (2 Violinen, 2 Bratschen und Cello), wie auch durch die Vortragsweise. nülü zuletzt aber auch durch die Auswahl der Stücke die Zuhörer bis *uw letzten Augenblick gefesselt hielten. Reicher Beifall belohnte daher die Darbietungen. An Stelle der durch Krankheit verhinderten Frau Mcnbelsohn Bartholdy bot Mitglied Frau L. Scho lz in fd>!id)ler, ober eindrucksvoller Me se, ernste und heilere Deklamationen, die ebenfalls sehr beifällig ausgenommen wurden. Landkreis ließen. i Li ch, 14. Dez. Nadchem unser tm Juli 1919 ohne Gegenkandidat mit großer Stirn mm- zahl gewiihlter ehrenamtlicheMrgermeister Fuhr . vor cmtrjr.i Monaten dem fttctäamt sei' \ RÄcktritts- gcslich vorgelegt hat, ist ber Stabtvorstanb schlüssig geworden, einen Berufsbürgermeister an- Sen, des'en WM schon in nächster Zeit er- soll. Da imfere Stadt nur.2700 Einwohner ‘eine Stäbteordmmg hat, kmrn diese Wahl nicht durch den Gemeinderat erfolgen: sie muß burd) die Bügersckuift vorgenommen werden. Da ber besoldete Büi^germeister in die Besoldungsgruppe 8 emgereiht loird. werden sich wohl mehrere Bewerber für die Stvlle ftndm. Es werden schon mehrere, Namen genannt, darunter außer Lichern auch ein Stodtsekretär einer oberhessischm Kreisstadt. In der MontagSnurnmer deS „GÜch Anz.^ enthält die betreffende Stellenausschveibung nähere De.rrnimuugen über die Bewerbung und Austellung. In roeiten Kreisen der Bürgerschaft wird der Rücktritt deö Bürgermieisrers Fuhr, der in der kurzen Zeit seiner 9£ntt5tätig5eit stets bemüht war, auSgleiäMmd zwischen ben einzelnen Dolksschidüen zu loiden, sehr bedauert. Allge-i Mit sofortiger Wirkung treten Einschränkungen des Expreßgutverkehrs in Kraft. Danach werden als zur Beförderung im Packwagen ungeeignet insbesondere znrückgewieien: Stücke im Einzelgewicht von mehr als 50 Kg., besonders schwierig zu verladende, sehr umfangreiche und solche Güter, die ' "tniä »um einen un* gewö hulich großen Labe raum ein ne h - in e n, wie Korbwaren, Möbel (Tisckje, Schränke, Stühle, Drahtmatratzen), Feber-, Wolteballen, Stäbe, Röhren von über 4 Meter Länge usw. Ebenso werden kleinere Stücke bis zu 6 Kg. sowie solche Stücke auch mit größerem Gewicht, die infolge ihres kleinen Umfangs in erhöhtem Maße ber Gefahr bes AbhandenstnnmenS ausgesetzt sinb, z. B. in der Größe von Feldpostschachtcln, Zigarrenkisten, zurückgewiesen. Ten Aufgebern wird die Versendung mit der Post anheimgegeben. Weiter sind die Annahmestellen angewiesen, die Verpackung der Expreßgutstücke genau zu prüfen. Mangelhaft verpackte Gegenstände sollen zurückgewiesen werden, so ühiimg. Zwischen den beiden Seitenseldern be- inbet sich in ber Mitte deS Scheines ein rechteckiges Feld in rotbrauner Farbe, die Fläche zeigt in leichter Andeutwig ein etwas bunkler getöntes blumenartiges Guillochenmuster. ES enthält hell cruSgesparl bie Wertzijfer „2", darunter blaugrau , schraffiert das Wort Mark, das Ausfertigungsdatum 1. März 1920 und das Wort „Reichs- chuldenverwaltung". Rechts und links neben der Wertziffer „2" sind rankenartige Zierlinien in blaugrauer Farbe vorhanden. Unten befinden sich aui guillochierter Zeile die Unterschriften „Halle Vieregge Müller Dickhuth Springer Lottner, v. Drenkmanu Mücke Moll Schultz Fischer." Die Rückseite enthält eine bis zum Beschnitt red- chende graubraune Guilloche, einen wem roten, ebenfalls bis zum Beschiiitt rerchenden Schutzdruck, der in der Fläche ein auS kleinen Wertziffern „2" zusammengesetztes Panwgraphenmuster zeigt, im übrigen aber mit bem in rotbrauner Farbe hergestellten Aufdruck oerarbeitet ist. Der Aufdruck teilt ein Zi-erstück von annähernd rhombischer Begrenzung bar. In ben vier Ecken des Scheines steht die Wertziffer „2" m offenem Zierdruck. In ber Mitte deS Zierstücks befindet sich eine säst quadratische Fläche in iveinroter Farbe mit zart angebcu'eter Guillochierung, darin stehen dieWorte „Darlelmskasseuscheiu Zwei fülarf" in deutschen Lettern in rotbrauner Farbe, rechts unb links neben den Worten Zwei Mark die Wertziffer 2 in Heller Tönung. Zu beiden Seiten des rechteckigen Feldes befindet sich recksts und links in runoen Feldern der ReichScürler m rotbrauner Farbe. Veranstaltungen. Freitag: Stadttheater, 7 Uhr, „Ter Wi- derfpenstigen Zähmung". — Großer Hörsaal der Universität, SV* Uhr, Vorttag über Ceylon. — Hotel Einhorn, SV* Uhr, ösftnllicher Vortrag über die Treigliedevung des sozialen Organismus. — Postkeller, 8V2 Uhr, Aussclmßsitzmig ber allge- mcinen Ottskravkenkasse. — Cats Leib, 8 Uhr, Konzert unb Vorst llung der Chiemfeer. — Lichtspielhaus, „Anna Bvleyn". — Lichtspiele SellerS- weg, „Die Jagd nach bem Tob, 1. Teil", * ** A m tl iche Personalnachrichten. Ter zum Königlich Ungarischen Gknenaltonlul 1. Klasse ernannte Herr Geza von Gaspardy in Slöin ist zur Ausübung konsularischer Berriä>- tnngen im besetzten Gebiet des Volksi'.aates Hesjen zugelasfen worden. Ter Urug!ayisd>e anß.'rorbent- liche Ges-aiidte und beDofimädüigte Minister in Berlin T«r. Federico Dusviela Guarch, dem zugleich bie Leitung des Urugiiayisciieu Genemtkonfu- lats in Teutsä^la'id chreuaintiich übertragen worden ist, ist zur Ausübmig konsu vr ischer Verrid>- tungen im Volksstaat Hesien Milanen .norden. — Turch Entschließmig des Landesamts für das Bil- dungswcsm wurde der Lehrer Lelwamtsrefereudar Gg. Reimherr zu Lollar ^um Lehuamtsasiessor ernannt. — Erledigt ist die mit einem eran- gelifdxm Lehrer zu besetzende Sdmlstelle zu Wahlen, Kreis Alsfeld; die mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Sdmlstelle zu Seibelsdorf, Kreis Als eL: die mit einem erangcltfdxn Lehrer zu besetzende Schulstelle zu Ober-Sorg, Kreis Alsfeld: bie mit einem evangelischen Lehrer zn besetzende Sclmlstelle zu Lehuheim, Kreis Alsfeld und eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Schulstelle zu Flensungen, K'reis ' ** Stillegung von lebenswichtigen Betrieben. Aus Wunsch des Kreisamts machen wir nochmals auf die Verordnung des Reichspräsidenten vom 10. November aufmerksam, wonach in Bettieben,, die die Bevölkerung mit Gas, Wasser und Elektrizität versorgen, Aussperrungen und Arbeitsniederlegungen (Streiks) erst zulässig sind, wenn der zuständige Sdjlich- tungsauSschuß einen Schiedsspruch gefällt hat und leit der Verkündigung des Schiedsspruches winde- ’ stens 3 Tage vergangen find. Wer zu einer hier-- ! nam unzulässigen Aussperrung ober Arbeitsniederlegung aussorbert ober zur Durchführung eines foldjen Streiks an Maschinen, Anlagen ober Einrichtungen Hanoiungen oornimmt, burch die ; b’f o- dnunqsmä^ge Forlsührung des Werkes un» möglich noa? crsduvcrl wird, iv-iöd mit Hteiänguts I oder Geldstrafe bis zu fünfzehntausend Mark bc- Der neue DarlehnStassenschein zu 2 Mart. Der neue Darl ehu s ka ssen s chein Über 2 Mark vom 1. März 1920 hat eine Größe von 9,9 x 6,6 Zentimeter unb ist auf Wasserzeichenpapier (Vierpaßmuster) gedruckt. Er Hot auf ber Vorderseite einen bis zum Beschnitt reichenden Guillochenunterdruck in graubrauner Farbe, einen graublauen Schutzdruck, einen Textdruck m rotbrauner Farbe, den Kalitrollstempel und die Nummer in bläulich-roter Farbe, sowie ernen Trockenstempel. Der graublaue Druck ist mit den ornamentalen Teilen des Textdrucks verarbeitet. Im Zierrande deS Textdrucks verteilt befindet sich der Strafsatz in lateinischen Buch- taben, ooen steht aus guillochiertem Grunde die Zeile „DarlehnSkassenfcheiu Zwei Mark" in deut- cher Schrift. Mitten barunter befindet sich auf blaugrauem Grunde bie Nummer. In zwei rechteckigen Seiteufeldern links und rechte erscheint ein Blatt- unb Blumenzierstück in Heller Farbe aus blaugrauem Grunde. Die im Zierstück verteilten einzelnen Blumen sind in rotbrauner Farbe gedruckt. Im Seitonstück links steht der runde Kontrollstempel mit bem ReichZabler unb ber Um» naten zahlreiche Bevaubungen von Eisenbcchnjüüe auf bem hiesigen Bahnhof porgenommen und bek Gebrauchsgegenstände und Lebensmittel im Du von 200 000 Mk. geraubt. Bei einem FuLdc: Geschäftsmann wurden für etwa 50 000 Mk. S tot beschlagnahmt, die er auf bem Wege des Kcktv Handels geprüft hatte. Von der Edertalsperre. ft». Kassel, 16. Tez. Ter Vettvouen-im« bes Rei-chskohlenvommissars aibt bekannt, datz. b- folge des niedrigen Wasserstandes der EdcMv sperre elektrischer Stvom in ortngertbtn M!a nur von 12—1 Uhr mittags, für BeleuchyniK' ziwecke nur an neun Stunden des Tages »ur 5k- fügung steht. Tie StWmbelieferung an da- M werk m Hann.-Mmiden ist bereits feit ettigs Tagen eingetreten. * mc. Frankf'n'rta. M., 16. De» $te* ordentlich strenge Kälte behindett den bahn verkehr sehr, so daß bie Züge teilnoö mit bedeutender Werspütung cmkommen. Berlin, 16. Dez. (Wolff.) Heute tritt he vor bem Zivilgericht ber außerordentliche 3»1 fessor Dr. Nicolai als Kläger gegen bi 13 Professoren, den Rektor und die glichet des Senats der Universität aus, die ft®* zeit erklärt hatten, daß Nicolai daS Amt eii= LehxerS an ein« Hochschule nicht mehr betttibi könne. Die Klage fordert die Feststellimg, do^ vom Senat gefällte Entscheidung fern rtro-' gültiges Disziplinarurteil batftdle, ba tiefem Disziplinargewalt gegen einen außerordeW»» Prosessor nicht znstehe. SW» MmMtr, e'^enfr Sm*, i elektrisch! Dazu das billigste. 'M «ä ®>i» «W DM r*Negenb n?*q ’kttiivä^tn 4L*5 101 ln*4$ rf56? k»n El Wüchtnin x wie hl Slhüttkn. - 1». $(i t* i-j i tomkrünü,,, ldmkmls b« * aus dein iog ;n‘TJ m „Örünbtrgtt i-V-1 7^. SBaiflfaiyl *>■ ® Mtta;- astiger Stätte boi > rden soll, sei gmgtn. Sfingfi rn- M gttoorben, tfe, ■ Chronik", »niy - t Cervimist aus Gift roh Friedrich » «■'• Mallhüi hin a-> ! rseS SBelterklb ir. J blt. Von einer n mtsernlm fajtib Erichen in diesem M und Rhrinhrssrii t, 16. Ty. Ul hlbetrag. sd h ksiymg wurde ba fr ) angenommen, v1 ügbrren Vermögt rW der Trott i 126'/, MüM'W n 50 Mülvnrn «W lmhmk sieht im " r Ichulden »um schlag schiieht in fc 100000 M. ab. n-M'on. tbahndit-e. i. Tez. Tu W- beSban» m ftk r 4 batte in tat I# - ibungen von eiitn» ifof vorgemminer i'- und LebenSmit«! ?r ?raubt. Bei eine- 7KE i ffir etn» 2?OOOj-' ej. M1 &1I 'ÄSZV KZLW ____ •«•*&) I Ul &aM f ö*11. b# tzi"^ •■>! ■5*AS4? HxW AdZ Ws •”&>*** i Ifl® Aktie« war gaben 1 Pro;, noch flofomohM. Pro,, anziehend. Ter Schluß ge- Brüksrl.Antwerpen . 459,- 460,50 Kirchliche Uad^ricbten c m c t n b e. Gottes- Ter für ältere Heute rxxfct. Bauernsitten 180, 179,75 18 ,25 410, 255, 22,84 Fein Weitere Filialen in Hauptsitz Cassel Tänzern: Commerz- und Privat-BanK Akt.-Wes., Berlin-Hamburg . 109.,40 10 V° . 1116,36 1118,65 . 1417,.M> 146^,50 740, 315. lingen JtrdruB Pallete 415, 809. 249,75 670.- 319.50 15.12. 8.77 4,37 9,25 16.12. 887 4,37 6,25 KurS 14.ll 77,50 Kurs 16. 11 77,60 375, 377, 527, 314, 290, 810,50 257,- 490,- 246,50 746,- 344,50 72,25 358, — AllUfMJ Orens 375,- 375,- 525,- 312,- 286,- 635,- »34,- 409,- 309,50 260,- 490,- 254,75 725,- 815,- 72,25 870,- 313»/,, 427, 2 3R3, 380, 163,70 256, 0 258,00 74,08 436, 5 Warenfabrik Peter gen»n»en 5 Vrvz., aus 460, Bingnxrke notierten 274, Mosckinenftrbrik (?ß- 10C8,«0 1096, IC 1113,10 1116,-5 146 t ,50 1154,50 174,60 175,20 »56,70 257,A) 2)7-70 2 >7,67 73Z7 73,83 43 , 5 436,95 SurS 16.13. 77,-0 66.80 67.90 83.60 181,- 322,- 24 <.50 216.75 200.- 180,50 184, — 181,- Ktinft rind Wissenschaft. mc. ^armüadt, 17 De-. In Bechthevn rvurbflt bei 8u4g«*B^*ii an der alten Prriler- bafilüc wrmbervi^Ie Stein sirge freigelegt Marknotierungea. Datum: (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Die Strafverfolgung ErzbergerS wegen Der» lchung der EiLesp.l^ht. Berlin, 16. Dez. Wie die „Germania" Wfrt, hat Erzberger den Reichstag gebeten, u. Heu chel Herrn, 15. Dez. Am leiten soiretag traf sich die 1. Fußballmannschaft des Turnvereins Heuchelheim mit der 1. Mannschaft des Sportotttiiti Hungen. Da der T. B H mit drei SriaMeuten cm Irrten mußte, konnte er sich in der emen valbzeit n-.dy. ici Zuammenspiel fiebai, uni) diese atr^tv mit 0 : 2ifur X):ijigai. Da iid) aber in der zwetten dalbzett die Stürmer vom T.-D. B. zusammewonden. könnte 5 Minuten vor Schluß das erste Der und 3 Minuten später Ausgleich erzielt werben. — Wünschmswert roäre es, roerm der j^ige Spielpla;, cm der Gemeinde g-> horü^r Raien^a», den Spert»c.ti*cn £irwi)rf- hcims auch das aanze Jahr zur freien Benutzung Shir4 14. 12 77.50 66.60 68.30 63,20 131,- 321,50 243,- 217,75 201,- 181.- 189.- 181,- 494,- 377,76 378,50 529,- 317,50 290,26 630,- 630,- . 163,30 . 255,70 . 217,45 . 73,92 . 43 , 5 Zürich . . . Amsterdam. fiopenhag« Prag . . . biodiljolm . Wien . . . Üoeoon. .. Paris . . . New.7)ork stellten sich aus 4750. In chemischen stilles Geschäft bei uneinheitlicher £xil 17,98 18.02 8 ,65 8-',3 . 13,98 14,02 Börsenkurse. Frankfutt Berlin Abend- Apend- Schluß- Schluß- Hessischer Bankverein Aktiengesellschaft Bahnhofstraße, Ecke Westanlage Filiale Gietzen Fernruf Nr. 53 und 2157 Wechsel auf: Holland ....... Deutschland..... Wien......... Praa......... Paris . ....... London........ Italien........ Brüssel ........ Budapest....... New-York...... Agram........ Datum: 5 •/, Detrt. Striegsenl 4 •/, Deut. Nrtcheonl. 3 •/, Deut. Neichsanl. 4 •/, Preuß Äonfuls Darmstädter Bank . Deutsch« Bank . . . D'vconto vesellschaft Dresdener Bank . . Natianaldank f. D. . Mitteld. Creditdand. H .Amerik Pakets. . Norddeutscher Loyd . Boch Gußstahlwerk . D - Cupmb. Berg». Gelsenkirch. Berg». . Harpen er Bergbau . 0delschl.Lisenb.-B. . O bersch les. Lisenind. . Phtnir-Bergb Akt. . Bad. Amün. u. Soda Höchster Farbwerke. Llekrr. SL 8. ®. . . . Lchuckert- Werke . . Felten. (Bniflcaume . Daimler....... Bud.- Eisen«.- Akt. . Adlerwerke...... 4 "/.Hess StaatsenL , Electron Erreaheim . Alsfeld, Butzbach, Dillenburg, Dingelstädt, Eschwege, Frankenberg, Fritzlar, Fulda, Gelnhausen Geseke, Grünberg, Hann.-Münden, Hofgeismar, Holzminden, Homberg (Bez. Cassel), Homberg (Oberh.), Höxter, Kirchhain, Lage, Lemgo, Lippspringe, Marburg, Melsungen, Neukirchen, Paderborn, Bad-Orb, Rotenburg (Fulda), Stadtoldendorf, Treysa, Warburg, Wolshagen, Bad-Wildungen, Ziegenhain ___ । 11| ittt—r-m ■ ■ ' ■ ■ . «e====^=^=: ■ . == - i: 42,35 m; 965,- »37, ........ 7,00 ........ 683. - ........ 2.58 ....... 23, - ....... 1,34 Devisenmarkt. Christtania. . . Kopenhagen . . Stockholm . . e Heifingsors. . . Italien . . . . London. . . . . New-Pork. . . Daris...... Schweiz..... Spanien . . . . Men (oltee). . Deutsch-Oest« er. Prag...... Budapest . . . Bulgarien . . . konjlaniinopd. 6 11 0,^6 113',15 - 961/0 96^,50 werfe Z>6chit büßte» 8l/i, aus 410, enc Chem Albert noritrten 1040, Th. Goldschmidt 696, minus 4 Bros , Qertro Schütten «njtcheTtd, 356 Licht unb Krott 192, öergmenn gesucht. 270—271. Derttsch-Ueberf« 990, Tttjitmtrr luiU^i öjrroü. 6ilbermen!anrr 513, 3pn>- Merttaner 338, ejic gel ini£> Evteselglas biteben bet re-MLler lF-« tfurt; nx* seitlichen Anteil en dem großen (rrrole und Kem qewallisen Ltndruck, den das Sttnyrt aus die 3v* Hörer machte. Die Orchestarm«it stellte die Gießener Beichstrnchr beuchelhetm, 13. De». Der R C. D., ein DursckeeTklub, hatte sich von Lehrer Franz 6Änmt6adi zu Hevvei^eim das Urans ührnngsrecht seines heitere-! Bolls,rückes mit Ma il und Gesang „4 MLlerstlz Liesl tru-i Miche7bi»ch", er- worbn'. T«; 5türf geiangie mm Sonntag 2bend -'m sehr über füllten Ärale „nun Trevvchen" zur Ausführung. Die TiLctl» tat galten sich die bc'te Mühe, dieses Meister wert in heimischem Tialett m Gehör zu bringen, was ihnen auch glänzend gelang. Leider wurde das Swei durch großen üärm in und antzeig/all) des Saale- öfterd stark gestört. Auch durch rücksichtsloses Morichcn erschwerte man den Darstellern ihre Ausgabe sehr. Da diese- volk-stück mit Freud unb Leid der früheren 365. £yn* Aoich schwächer. 157, cmch Deutsche I die Genehmigung nrr Skrafversvlgnng zu ettellen. Maschinen mil 318 niedriger «an-selber Küre do ihm alle- daran liege, die An gelegen her 1 voll-» - -- » -1 r rx. X - , . .we. • .. . ' ... V4 e CTO . , w - f#r IHlttM L habe da- Berfahren nichts zu tun. Lau! „Bert. Lotalanz." beabsichtigt die 9 en^ trumSfraktion des Reichstages, dem Antrag der Staatsanwaltschaft betr. die Straiversolgungs ErzbergerS zuzustimmen. Nach einer Mitteilung der „Germania" wird am Freitag die Revision des @tiberget-Reifte* rich-Pwzesses vor dem Reichsgericht verdandeld werden. Straßenbahnerstrelk in Kassel. Kassel, 16. Dez. (WTB-), Jnfolae Lohnstreiliakeiten sind die Straßenbahner ausständig. Der Tisenbahnerstrelk in Norwegen. Kristiania, 16. Dez. lWTB.) Der Eisen- babnerftrei! ist beigelegt. 6000 Beamte stimmten iür die W^deraumahrne der Arbeit, 3000 dagegen. Der Bcrkbr wird sooald als möglich wieder ausgenommen. Für die Wiede rein stellung der Beamten in den Dienst wird zur Bedingung gemacht, daß sie bi- spätesten; Sonntag sich wieder zum Dienst melden Der Stortbmg lehnte gestern mit 100 gegen 15 Stimmen der anwesenden Sozialdemokraten den sozialdemokratischen Antrag aui Teuerungszulage für die beiden untersten Bcamtenllassen ab. Die lleberwelsung von Schiffen an tzeankresch. Pan-, 15. STzt (Wolsti Der Üonboner Berichtet stattet de- , Matm" berichtet. boH ttn Verlause von Unterredungen, d e in b'n letz en Tagen zwischen den Bertretem 0>roßb itrnnM.S und dem svanz-sischeu Untcrftnottfetretir für die Vandelsmarme. Bignon, stattfanden, vereinbart» norden sei, daß dr- Eigentum an de m, se i üblichen Schisl - raum , dm F-ankrnch bibber zur vorübergehenden Brnutzuna sib?rwiesen norden war, mbgillt g an Frankreich übergehen solle. ES handele sich um ungefckhr 430 000 Tonnen. In dec heute stattfindenden lebten Eiymg werde em neue- Uebereinkom men unterzeichnet werden, welche- in Vcrvollstündiguna denn April getroffenen MommenS ynankreich die letzte Rate von 100 000 Tonnen überweise, wo- du'.ch man zu der obengenannten Zahl kornkne.. Auch sei man zu einem befriedigenden Ueber- einkommen gelangt in der Qrxrge der Ueberschr«- bmtg der stlagze bei den Schulen, welche die sogenannte Lubsonbai-Flotte bildet. Bon dieser y-lotte, die auS 22 Schissen besteht, würden 10 sofort unter französischer Flagge übersch ieben, wahrend em L>andelSobkommen in Vorbereitung in, um die sofortige Auslösung de- Restes der verpsle- gung-slotte au sichern. TieS Ueberemlommm währe nicht nur btt Interessen der beiden Länder, sondern werde auch gleickN i ig die f;e Regierung in die Lage versetzen, ihren verpflegung-- dienst m Fvankreich wie in England auszulösen. Die Militär-eit in Frankreich. Paris, 15. Dez. (Wolff.) Der in der Kammer eingebrachte Rekrutierungsgesetzent- tvurf setzt die militärische Dienstzeit auf 30 Jahre fest, und zwar 18 Monate aktive Dienstzeit, 18V, Jahre aktive Reserve und 10 Jahre Landwehr. Die Landwehrreserve wird damit aufgehoben. — Hessischer Bankverein Aktiengesellschaft, Kassel. In der ordentlick>en (Generalversammlung am 15. Dezbr. 1920 wurde die Iabreörcchnung sür daS am 30. Juni 1920 abgclaufene Geschäftsjahr genehmigt und beschlossen, eine Dividende von 8 Proz., wie vorgeschlagen, zu verteilen und 85 664.65 Mk. auf nette Neclmung voczutragen. Die statutenmäßig auS dem Aussichtsrat ausschcidenden Herren Oberbürgermeister Dr. Antoni, Fulda, Rechtsanwalt Karl Auifenberg, Paderborn, Stadtrat unb Dan- delskammerprSstdent Kämpfert, BanDirektor Moritz Schultze, Berlin wurden wieder gewählt. Fabrikbesitzer D. Bloch, in Fa. H. Nickel & Co., Kassel, wurde neu in den AusiichtSrat gewählt. Der Vorstand teilte in der an die Generalversammlung sich anschließenden Auf'ichtSratsitzung mit, daß auch in dem neuen Geschäftsjahr eine weite« gesunde Fortentwicklung des Instituts zu verzeichnen ist. ?frrlin, Dez BörsenstimmungS- bild 'Wegen der bevorstehenden länyevm Panse macht sich an der Börse die Verringerung der Geschäftstätigkeit zunehmend bemerkbar. B i geringeren Umsätzen und mrregelmäß'yer AnrSbil- bung üb er wog von toifana an Meoli sattonSneigung Die KurSverändenrngen hielten sich in cngen Grenzen und überschi-itteu nur vereinzelt 10 Prozent, Amsterdam - Bolfrd 228'20 22* 9,80 2300,15 2104,35 458,50 469,50 sich ruhig. JJranlfwrt a. Tt, 17. Dez. verliZter Devistnmarff. Geld Vries Geld Vries Datum; 15, D«; 16. Der. kommen zu klären. Wie daS Blati meiter mittdlt, handelt eS sich bei dem Strafncnahren gegen Erz- veraer um em Nachspiel tum Prozeß (Silbery» öelttettch, während dessen Vilaui L»T|bcT3er nach )er Anslaakschrift in fünf Punktend ie LideSpilichl verl etzt habe, unb zwar durch die Behausung über die Steilung deS meicht- kanzlerS Betdmann Lwllweg zu den Skeuervop« lagen im Jahre 1916, durch die Behauptung über die vorherige Verständigung der bama.ijen NerchA- regiemng über ben Fr^denSschrtt! im Juli 1917 und durch die Behauptung Arzbergers, baß er gegenüber dem damaligen Reicht Kanzler v. Beth- mann Vollweg slch über den Jweck seine- Vorgehens vom 7. Juli 1917 erklärt habe. Endlich kommen die Aussagen im Falle Thysen undBeiger m Frage. Mu der Steuererklärung Erzberger- Handel. Schlachwi hmvrkl. fb. Frankfurt a. M., 16. Dez. Auf dem heutigen Markt waren angetrieben oO Rrnber, nämlich 13 Ochsen, 2 Bullen und 15 Färsen und Mhe, ferner 128 Kälber, 351 Schafe und 240 Schiorine. Bezahlt wurden für je einen Zentner Lebendgewickst: feinste Man kälber 900 bi- 1100 Mk, mittlere Mast- und beste Saugkälber 700—900 Mk, Mast-J mm er unb Masthammel 700—800 Mk, geringere Masthammcl und Schafe 600—700 Mk., mäßig genährte £)egeiang imb den Vortrag zweier Lieder deS Gesangverein- „Harmonie", der in dankenswerter Weise seine Mitwirkung zugesagt Batte. Fast 500 Personen füllten den Saal „Zur deutschen Eiche", und starker Beifall, der sich besonders in dem lebhaften Wunsch einer Wiederholung der Aufführung kundgab, lohnten die Mühe der Darbkttenk^n. — z4e Wandervögel haben sich auf allgemei'ren Wunsch -u euvr Wiederholung der Aufführung bereit erkläri, bi* am nächsten Sowttag abtrb ebenfalls wieder in der „Deutschen Eicke" rn filein&niHjn ftattfinbet. —.— Watzenborn, 13. Dez. Einige recht genußreiche Stunden bot ge>rn abend der Gesangverein „Germania" ben überaus zahlreich erschienenen Gasten mit der Feier seines 52;ä6rigen Stisinng-festes. Die unter der Leitung seine- Dirigenten G. Harnisch vorgetragenen Männer- chöre wurden recht feinfühlig unb wirkmgSvoll aebrachc und fanden ungeteilten Beifall. Auch Die theatralischere Darbietungen ließen jeden voll unb ganz auf seine Rechnung kommen. Wr. Oben bau fen, 13. Dez. Der hiesige Kriegerverein le ch?oß in seiner letzten Der- sammluna, ben im Weltkriege gefallenen Kriegern eine Ehrung zu erweisen. Zur Aufbringung der Mittel wurde eine tzauSsammlung beschossen, welche 2600 Mk. au^brachte, eine reckt schöne Summe für unsere klein- Gemeinde. Anfangs Januar wird eine Bürgerversammlung emfrruien, wo über die Art der Ehrung (VedeEein. Tafeln) unb über die Platzfrage beratet werden soll. Turnen, Spiel und Sport. Llsawetffptal Stuttgart s^gen Gießen. D« Vorb7rritungen zu dem größten sportlichen Ereignis für Gießen, dem Spiel des V. t B. Stuttgart gegen seinen hiesigen NMnenSvetler sind tn vollem Stuttgart tritt mit allen fernen Größen zu diesem Spiel an ixnb wird bie hcr- lullt LH, KJUUllU»’, u,vv vviviu/ihwv. Einzelne Papiere reigien auch feste Haltung, bet Kursgewinnen bis 23 Prozent, wie V cknarckh:ittc, tzösch, Deutsche Waffen imb ötri erkaufen c Mundart Kennen. 13357 In allen Buchhandlungen käuflich! Grade 020013 au verkaufen 020949 Ebelitraffe 14 I. «?nt erhalt.. 1t dunkelbraun. Au verkaufen 020970 0209 8 ttalser-Allce . 3 v Üirchenvlatz 10 WW Z 8 Schöne, gute undbillige Weihnachtsbücher empfohlen. Verlangen Sie Gratisprob: und Prospekt in den Apotheken und S ble Für die wohltuenden Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem schweren Verluste, der uns betroffen hat, sprechen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus. f Maotaji BAUER Mo!lke$lr.22-Fern$pr.269 k QualilQiswcra 1 zu billigen Preisen. X Die Beisetzung findet in Gießen am Samstag, dem 18. Dezember, nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des I f- Helene Snell geb. Barnick und Söhne. M bti l £««« IU ^vrnsr'rtz UWemgMsg. ginöeno.-Beröetfe werden neu beAonen, auch f. Wiederverkauf. Karl Kaufmann. CaaseLOpernstP. 3. In tiefer Trauer: Ernst Hartmann, Landesbankrat ! Statt besonderer Anzeige. Heute morgen um 5 Uhr verschied sanft nach kurzem Leiden im 67. Lebensjahr mein lieber, herzensguter Vater Bevor Sie kaufen, verl. Sie liegen 20 Pf. in Briefmarken einen Katalog über Kinderwagen in allen Preislagen non 335.- m. an in beiter Vage zu verkaufen. Schriftl. Angeb. u. 020959 nn den Gieffener Anzeig. Man verlange Kataloge. 13358 sowie Slonpniagen Äolga list' kuliiiuW i'M Nbg. D für sei Mlhshabä finftr AnKa | mchsmlst I ionnmmolti mei Gehalt • cht übtrji Die Berus' geroerfii Tiit üso nie örnnb imi( Wg. «j kxißdaZFi Wassersport-vcrei« „Hellas" SamStag abend 8 UW Zusammenkvnß bei Mitglied Bauman^ WaUtorstraffe 33. stMM Wochen pflege rin sacht Pflege au ^.übernehmen. Schriftl. 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Z aus Ehringühachen roar folgende Rechtsfrage mi entichciden: Turch die B«tednung vom 24. 8. 20 gSbewirtschas- Darum nrüfien Sie mir versprechen, daß Sie schweigen werden. Um der Toten willen müssen Sie es mir versprechen." „Es schmerzt mich daß Sie ein solches «er- sprechen für nötig (alten. Aber es ist selbstverständlich, laß ich eS Ihnen gebe Nie totrb ein Wort aus meinem Mu.de kommen, das dis An- benlm Ihrer Schwägerm ver.unleln lönme." „Ich nehme es aiS em Grlöbnis. Und ich roifl Ihnen dafür dankbar fern — trotz allem. — Und mrn darf ich Ihnen liebcroobl sagen — nicht irachr?" Sie war am Ende ihrer Straft, und sie fühlte, daß s.e eilenden FußeS entsliehen müsse, wenn er etwa auch jetzt notb daraus bestand, sie durch 'eine Gegennort zu auälen. Aber G.rmering zwang ste n'dit zu wlckKnn Beginnen. In dem Augenblick, da sie ihren Wunsch aus pnack, btteb er stehen ,Ia — ttb belästige Sie nicht weiter. Zwar weitz' ich noch immer nicht, wessen Sie mich eigent- (td) beschuldigen. Aber ich »ehe eil, daz es Torheit war, wenn sich vorhin bei um er er Begegnung ,o erreas nre eine Hoffnung in mir geregt tat. Jetzt bofte ich nicht mehr. Leben Sie wohl, gnä- dtges Fräulein!" Er zog leinen £mt und ging raschen Schrittes davon. Bon den Tränen, bte fetzt uraujhaltsam aus Getdos Augen brachen, tomue er nichts mehr scheu. - 7 ttrte ichn nieder. Tas also ist es. was Sie mir flir Last legen, „jaj ixgirijc iwu# ro'e. Tnrrivri'’ «bei ich erwarte, daß sie mir es sagen werden. „Niemals. Tctrn roenn Sie jetzt noch vorgeben kSnnen, mich nicht zu verstehen, so lst ohnehin fedeS weitere Wort überflflifjg Öaben Sie denn nte «n die Möglichkrit gnd es nur unmöglich, laß er rhr gegenüber noch 'Sj die Zalkner aufLinöenhöhe Roman von Reinhold Ortmann. Zwei Tage später erhielt Dr. Germering gegen das Ende seiner spärlich besuchen Sprechsm.che den Besuch eines frerrr, der sich ch.n unter gleich, zeitiger Vorlegung seines amtlichen Ansronies als der striminLl-Zlommif'ar W-iland aus Neustadt vorstellte imb m höslicher Form hinzufügte, daß et nn Auftrage der enfallS zunächst angerufen worden. Als das nrdsts nutzte, habe man auch auf fie geschossen Der Ze: ge ro.rb nachträglich vereidigt Zwei weiten' Zeugen Halen von ri er Mißband l'.mg der Gefangenen i.idsts g-mcr!t. Wohl hat einer von ihnen geiehen, wie iwr Ckfangme erschossen wurden, als lie in ba-5 Feld flüchtet«. "?luch diese Beugen werden nnchttäglich vereidigt. Die Zeugewemebmung wurde darauf abgebrochen, die 3--upen kommen zur Entlw img Darwif begann die Ternehm ng der Sachverständigen Der A-zl Dr .u i l d l bekundet, daß die Vewbcn säntttich Sdnifiver'.el-ungeii gvbabt hatten, dagegen keme Kolbeiischläg- ober Bajonett fliehe aus wiesen Dann tourbe bie Verhandlung auf Freitag vertagt Maii hofft, bei Piozeß am Saminag zu Ende bringen zu können. stockende Worte, die wahrlich nicht tote der Ausfluß eines re men Gewissens klangen ,^ch tarl nicht fragen, was sie Ihnen anvertraut hat. Aber daß eS eine DikLige gegen mich gewesen sein sollte, kann ich nicht gfanjen.' , Ich werde Ichien nichts md;r darüber lagen. Sre 'haben mich da ii gebracht, ctel mehr au> »usprechen, als ich es semals trabe tun wollen. ?kun aber, da Sie eS wissen, müll en -ote mtr Rule gönnen. Auch Sie lö.men doch uumog.to) Freude haben an unserm Gespräch." Freude?" wiederholte er bitter. „Wein, ge- wiß nicht. Aber finden Sie nicht, daß es sehr grausam ist, mir ein? Andenttrng ju rnachen, die nur dazu bestimmt ist, mir bie üütoen ;u verschießen- Tenn dadmrch, daß ich nicht nxifk was Ihre Smroa- gertn Ihnen mitgttritt hat, bin ich nun natürlich jitm ©droeigen verurte.lt." ___ erwiderte sie in rascher Zustimmung Zu ewigem, unverbrüchlichem Schweigen — arte ich hoffe. Ta oben in meines Boters &auie lebt f tzt em tief unglücklicher, ghrochmer Mamn der sich mit ungerechten Se.hstvorwür^en zermartcr , u d den td) nicht an lechen dann, cchne mit der Berfuchmri tu kämpfen, ihm alles zu sagen. Aber auch ich tote mich zum Schweigen verutte^t. Nicht^mir um Der Toten willen, sondern mich, west ich weiß dav ich ihm damit nicht helfen, smidern 'hnnur noch elen- oer machen würbe. Ich brauche^ Ihnen nicht erst m sägen, von wem ich spreche." „Von vom anders als van Ihrem Bruder, Fräulein Falkner." Sie nickte bestättgend. Unb bann, ranf) kurzer Unentschlossenheit, sprach sie weiter: .Sie formen mir, wenn Sie wollen, eine totere Sorge vom Serben nehmen^ Herr Ittrkyrrck Bad-Nauheim Hupfelds Kurpark-Casino, Diele, Bar, Weinstuben und Hotel auch im Wintcr in vollem Betrieb. ist die KartofselzwangSbereirtschas i u n g aufgehoben Z hatte .noch einige Zeit vorher versucht, itartofieln ohne ilaudni-s aus Hessen auszuführen. Tas Schöifengericht Hungen halte ihn freigeivrochen, da zur Zeck der ?(burteilung die Zreaugsbennrtschastung bereits aufgehoben war Tie Straikammer entschied jedoch, daß bei einer wirtschaftlichen Notverordnung, wie die Kartoffel Verordnung, ein Verstoß auch bann noch bestraft werde, wenn die Verordnung nach Begehung der Tat und vor bet Aburteilung aufgehoben wird Im übrigen roar das Gericht der Auffassung, daß Z. aus Not und nicht aus Gewinnsucht gehandelt hatte. Deshalb wurde auf die Muidcststrafe von gesetz und die Auflösung bet Crgeftb? Gegen alle diese bavr.schen Reaktionäre wird man wohl nicht die Reichs:vehr marschieren lassen, wie einst gegen Braunschweig und Thüringen Ein direkt beamicn' feindliches Gesetz ist entstanden. Außerdem ist es die Frage, ob nicht die für die Durch, ührung des Gesetzes und für die Kontrolle erforderliche Beamtenzahl die durch das Gesetz erreichten Ersparnisse nheber verschlingt Geheimrat Weigert erllärt gegenüber den Auslassungen des bayerischen Gesandten, daß nach 6 10 der ReichSverfaisung das Vorgehen der Reichsregierung berechtigt sei. Tas Gesetz enthalte keine Vorschriften über die Regelung der Besol« dungsvorschristen in den Ländern und besttmmt nur eine Höchstgrenze. ?lbg. Eckhardt (Neukommunist': Tas Wirtschaftssystem der Regierung ist bankerott. (Ter Redner wird bei seinen sehr umfangreichen Ausführungen vom Präsidenten Lobe zur Sache gerufen.) Abg. Tauer (Bayr. Vv-, erklärt namens einer Partei, der Vorlage trotz der Verbesserungen im Ausschüsse nicht zustimmen zu können. Eine ähnliche Erklärung gibt der Abg. Föhr (Bahr. Bauernbd.) ab Damit schließt die Debatte. § 1 nrtb nach den Ausschußanttägen geyen die Teutschnationalen, die Bayrische Volkspartei, die Unabhängigen und die .Kommunisten •angenommen, desgleichen der Rest des Gesetzes. Tie Abänderungsanträge der Unabhängigen und Kommunisten werden abgelehnt. Ter sozialdemottatische Antrag Steinkopf' wird ebenfalls abgelehnt. Tie dritte Lesung beS Gesetzes soll morgen erfolgen. Tie Abstimmung soll namentlich sein. Es folgt die zweite Beratung des Besoldungsgesetzes. Abg. Höf le (Ztr.) «stattet Bericht über die AusschußverHandlungen. Abg. Stein köpf (So$.) berichtet über die Petitionen unb betont, daß bte Bevabschednng die größte Eile habe. Die Regierung habe nicht rasch genug gearbeitet unb den Ausschuß nicht sch eil genug mfornrert. Die Zahl von 13 Gruppen erscheine viel zu hoch. Unsere Wünsch, auf ei e Heruntersclfraubung biefer Zahl wurden aber ab- gelehnt, weil den bürgerlidxni Parteien an der Errichtung neu« Schranken Aroifchcn der Beamtenschaft gelt en war Leider sind bi* Beamten noch immer so wenig organisiert Ihnen fehlt bie gewerkschaftliche Sckmlung. Aba. H ö f l e (Ztr) betont, baß alle Parteien tn gleicher Weise im Ausschuß beftrvbt warm, für bie Beamten zai wirken Alle Partei n hätten bebaue rt, daß ihnen durch die finanzielle La:e Grenzen gezogen waren, die ein Mehr nicht zuließen. Abg Deglerk (D -Natl) tnrote'.irrt gegen Steinkovf, der nn Ausschuß eifrig mitgearbeitet habe, hier ab« so tue, als ob er nur protestiert habe. Der Redn« berrunbet eine Anzahl von Anträgen auf Neng-up.i-rung ein» lner Leanr.en- klassen. Tie Doantten misse er aber b-nxn f l,r!- roeifen, bab. ihre Politik nicht auf tor Stteßr ce- macht werden könne. Andererseits müßten sie nickst mit dem Streilgedankeil spi len, da sie tomit bcm( Staate die Mittel nehmen würden, ihneri zu l-elsen 5 Mark erkannt. T« Maur«meister B. anS Obermörlen, der u. a. loeaen Tiebstahls mit 5 Jahren Zuchthau? vorbesttaft ist, wurde aus einer Strafhaft Dor- geführt. Er war angellagt, in Bad-Nauheim Ende März 1919 im Gasthause „Zu den Di« Jahreszeiten" eingebrochen zu sein und 26 vühner, 4 Hähne, 3 Galten, 4 Glense -und 1 Stallhaien sowie zwei Ziegen abgeschlachtet und mitgenommen zu haben Er bestritt die Tat. Man hatte ihn,cdoch gesehen, wie er am fraglichen vormittag mit einem Schubkarren in Cbnntdrlen einfuhr, aus dem ein Korb stand. Da Schnee gefallen roar, konnte man die Schubkarrenspur, mit Blutspuren vermischt, bis in bie Nähe des Tatortes »«folgen. Taö Gericht hielt den Tat« für überführt. Cs erkannte auf zwei Jahve Zi-cksttouS, die mit der zerr ßett vom Angeklagten verbüßten Strafe von 8 Jahren 6 Monaten Zuchthaus v«eint wurden. Wegen eines weiteren Einbruchbieb- stahls im Golf Haus zu Dad-Nauhnm, bei dem eine Menge Silber gestohlen nrorben roar, wurde die Verhandlung vertagt, da noch weitere Zeugen fd. Kassel, 16 Taz (Eig. Meld.)'Ter bisherige Verla if der Vettondl-mgcn hat noch keinerlei Uel-eriasckmngen g'brackst. Leute vormittag wurde zunäck/t Hauptttianii Meyer vernommen. Er wacht AnMiben i ter die Bildung ber Z itfr i- tvilligenverbände. Ci ! Gendarm-rietvackstim i « von Thal macht Au:sagen üb« bie dort «folgten Verhaftungen, bi? durchaus sach-emäß «sorgt seien. D« Schultheiß von Settelfuebt wird üb« ben Einmarsch der roten Truppen vernommen, mit bfiten « verhandelte Man o«kannte 'ti: Ablieferung von Milttä gewehren imb schließlich bie Hermi 'gale ter Ja rdgewehoe. wobei einer ter Rot- qarbii'ten sagte ,,Gew.Ut geht vor Recht" Ueter dir Besenmig MechlerstedtS durch b4* Zeitfrriroil- (ii'x-n bringt d r dor'ige Schultheiß nichts ^NeueS in seiner Aussage Lehrer S t r a u b c auS ^Settel- ftrbt 'nru^te trotz seines Sträubens sein. Zagdgrwete heran sgcten Von einem, in feinem Hause abgc- baltmen Stanteerickst roeTl ber Zeuge nichts Lehr« G ö b e l, ten man für ben Studenten Götel gehalten hatte, erklärte ausdrücklich, mit ter Er- schi ßung nickst- w tin yu tobet. -Gastwirt Wartung aus Meckrersredt hat die Toten trben der Straße liegen grf-ten, barunter ben gräßlich ver- ftilnrmcltm Hornsckmh. Um miterei Personen den Anblick zu ersparen, tobe « den Totei umrebrebt Den Geschworenen Weden Zeickmur^'n über ten Tatort vorgelegt, auf denen die stellen finge« ^icfjirt sind, roo die einytram Lerchen g» (egen staben Ein Soldat sagte dem Zeugen Hart- m anji mis Thal, dessen Sohn crrfjoi en worden roar, daß die Gefangenen nach Gotha transportiert vernommen ro«ben sollen. T« Zugführer A St. aus Frankfurt, 62 Fahre alt unb über 40 Iatoe im Tienst, fern« bet Schaffner H W aus Darmstadt, bereit» Üb« 20 Fabre im Tienst, sonne b« Schaffner I. frr au« Vilbel waren angefiagt, im Februar diese« Jahre« im Packwagen ihres Zilges einen größe ren Fisch, d« au« einer Packung herausgefallen war, unter sich geteilt und sich ungeeignet $u ha ben. Tie Angeklagten bestritten entschieden die Tat. Ein Zeuge jedoch, der als Hilfsschaffn« in tem-- felben Packwagen mitfuhr, hatte beobachtet, rote der W. ein Stück Fisch in das hint«e Abteil bev Packwagens trug. Auch hatte « gesehen, wie ber Zugführer St. ein Stück Fisch einvackte, dieses jedoch auf ben Boden d-S Packwagen« fallen ließ, als er sich beobachtet fühlte Ein weiter« Zeuge unterstützte diese Angaben. Ta« Gericht verurteilte baraufbin den St, d« unmittelbar vor sein« Pensionierung stand, sowie den W. zu je einem Monat Gefängnis. Tabei ward b«ücksichligt, baß die Angeklagten in gewissem Sinne ein Ovf« d« Lebensmittelnot waren, antererfrit« ab« auch ein fängt mit 4000 M7. an. Die soll so ein Beamter Fertig werten? Nur ein Recht bleibt ihm i >u tungem. Auch die Zustände im Reichstag selbst schreien $um Himmel. Alte Leute, die bis zu 25 Jahren al5 Tien« hi« im Hause tätig luarcn, w«teu einfach auf die Straße gesetzt. Tie Hilfsstenogravhen ctlxilten 30 Mk, Menge sie als Tiätarc betchästigt wevden. DaS ist eine Schanse für ben Reichstag «liegen die Höherstcl- lung der Offiziere haben itnr uns im Ausschuß erklärt. Tie Bewilligung dieser Forderung roirb einen Sturm o« Entrüstung bei der Beamtenschaft Hervorrufen. Abg. Tel ins (Dem.)' Alle Parteien haben unter Hintansetzung all« politischen Momente ge- wissenschaft an dem Zustcntekommen deoEutwurses gearbritet. Es konnten natürlich nid)t alle Wünsche er flllt werden. Ausrrichen w-.rv die augenblickliche HUse nicht. Aber es ist eine Grundlage geschaffen, auf ter man weiterbauen fann Wir haben jedenfalls daS Bewußtsein, toS unfrige getan zu haben, um ten Beamten zu teilen. Abg. Plettner (Kom): Ruhe schafft die Vorlage teilte. Im ^xueuar wird ti zu neu« To unruhigung into vielleicht sogar zum Streik kol^men. Tsmit schließt die Tebotte Tie ?£terininumg ergibt fast durchweg die Annahme der Ausschluß^ trüge unb E..tschueßungen. Die Anträge ter IL aterrngigen und Lvmmuiiisten werden abgelehnt, deSgleuten die ter Reckilten, soweit sie sich aus Ine Besserung ter Leutnantt- gehälter beziehen. Ebensowenig werten bie neuen svz'ai iirifcn Anträge glich.".ist Tassen wird ein Antrag ter KoalitionLparteien aui Auftesie- nnig bei Hauptleute unb Lap.trnleutnmtt> bo lodligt. DeHg eockre.i ro.rb ter Aeitrag H«gt ango nommen, E (eulaljneru, denen bie Bet.ieDs'ul.i,e genommen wird, einen ent.prechetiten Auogeich au gewähren. Ter Rest des Gesetzes nnrb sodcmn genchmigt, teSgleick^ni ein Am nag Scküster aus ttLinsetzung emes ständigen Boa.ittenausfdui ses. Zu Beginn ter 3. Lesung warnt Reicks- fiNMizminister Wirth vor ter Annahme von Vn- bcfierung'.aT'trägcn, bie mir geeignet feien, eine gesährlicte Sttua.ion zu frfxrffcn. Nach rociter« Aussprack»e wird in terlelben Weise abgeftimmt tote bei der zweiten Le wg. Gegen bie Mommir i hm ivird tn brr Gesamia.- stimmung teb Besoldm g-sgesetz angenommen. Nächste Sitzung Frei.ag vorm. 11 Uhr Sffei- ncre Vorlagen. Schluß 9l/i Uhr. Abg Beuermann (D Vp.): Tas Gesetz trägt ten Mangel m sich, daß rott erst am Anfang stehen. D« ftänbirr Ausschuß wird noch rcEch Arbeit fi:'ben. um einen durchweg g«ed)tcn Ausgleich -u fi.tten D« brrngendsten Not hilft ab« bad Gesetz ab Wlerdings toten wir viel zu Du yeantte Man soll bie Leute nickt einfach au die Straße setzen. Man muß ihnen (mrntes'ens ein HalbjahrrSgehelt auf ben Weg g ten Aus«tem müffen bie alten verdienten Beamten aus Ost unb Weist nntevgebrackt ixrrben. Die Bwmten- schaft soll sich ihren Nachwuchs aus ter deutschen Einheitsschule holen. Die Zugluft des „Freie Bahn tem Tüchtigen" muß ab« durch alle Kategorien Hindurckgehen. Tie Sorge um ten Nackwiuhs rufa schwer auf tem Beamtenstand. Wir schäum deshalb vor, daß die Be innen an^ntt 10 Prozent 11 Prozent Steuern frah'en. wob i das ttwurfies über |ie ürfto iung ter von dan Läutern unb Ge- ».einten d.n ^Beamten in ten tesetzten Starten ; eilten Wirtsck« t^c^iilen nnrb üorläu ig a.- eesktzt. ES folgt bte »zoeite Beratung des Sperr- Gesetzes. Ter Dericht«itatt« Dauer (Bayr Vpt) be» xrünbet bte Anträge Ausschusses zum Sverr- r,etz. das eine evch.'ttlick>e Regelung ter Bc- caiienbclo[bnng fictern will. Abg. S t c i n k o p f (Soz.): Es muß eine ein- -eitlidK Regelung ber Besoldung für alle Beam- m und Lehrer in ten Länd.'rn, Gemeinden unb .'nsttgen ö sentlicken 5körp«scha ten errolgtn. Fl;re *k$üge bünen nicht gering« geregelt roetten a!5 iei den Rri l-Sbeam eit. Tem Rrichrstnanzminister tnrd teÄ.alb rin Ernspruchsrech: zugebilligt. Außer- ;rm roifo bis zur Errifching tes Reick,-sv«tva> imgsgerichts ein Rri toschrebsg«icht vorgesehen bu'meinben oder öffentliche SVö xridÄften könneri -i ställen von Tisterettzen ein Lanbesschiebsgericht prüfen. Wir roibtfdxm aber, baß auch ten Gc- .erifrtoften das Reckü zustehen 'oll, falls ter f'nanzminister Einspruch «"hebt, das SchieirS- ickst anziirnfen. Tie B^anitengeronkschaften müs-- , n cuteitem das Recht erhalten, zwei Mitgtteter es Sckqedsgeri vti vorzuschagen. Abg H üf l e (Ztr.) erklärt sich gegen die lnttöge des Llhg. Steinkops- Db-.v Dr. Bartd (T.-Nll.) erklärt sich gegen .as Sperrgrsitz, weil es einen Eingrifs Li cte "Tutmtomie ter Länder unb des Selbstverwaltimcks- . achtes der Gemeinden bi2>-‘t Zartem macht ter ntrourf nur Valbe Arbeit, denn es müßte ebenio ne für eine Grenze nach oben auch für eine solche ach unten gesorgt tonten. Nicht alle Bernfte -rganfsationen u.ifem Beamten siad g totrls'cha t- ch orra üfiert. Deshalb lehnen wir bte sozia> -mtokratischan Anträge ebenio ab tote das ganze besetz- t , Abg Beuermann (D. Bpt.) betont, daß xu<6 für seine Partei das Gesetz «st durch die 'u^schnßabänterungen annehmlar genrorten sei. Jnfer Antrag, tem Reichs,inanzminister das Ein- atruchsreckst dann nicht zu gewckhrkN' hrerni bei fomnnmalDerroaltungen eine te.fere B« oldung . roei Gehaltsstu en gegenüter den Reichsbeamtcn i cht üterschrcitet, ist leib« abgelehnt Worten. Lie Beruisorganisattonen ter Beamten lehnen •»< gewerkscha tttche Oraanisation ab. Wir können itt also nicht in diese hineinbringen. Das ist ter ^rnnd unterer Ablehnung tes Antrages Steinkopf. Wg. Dr. K ü l z (Dem.): Zu bedauern ist nur, das Finanzministerium so Lange mit tem Gesetz zögert hat Außerdem muß bei ter Bearbeitung solcher Vorlagen mit mehr Psychologie ter fahren irrten. D« Redner tritt für bie Annahme des yntrourfed em, auf den sich zwei Drittel des dausts geeinigt-haben. Solange die Beamtenschaft r'cht duickroeg arwerkfchattiich organifint ist, roür- xn bei Annahme d« sozialdemokratlschcn An- täge große -reise der Beamtenschaft auSge- chlossen bleiben. Reichsfinan,Minister Dr. Wirth: D« Un- inut ter G-.-mernde- und Kommunal beamten über b«S Gesetz ist terstLndlich In normalen Zeiten □Arte auch ich das Gesetz bekämpjt haben. Heute rier ist das Gesetz eine traurige Notroandigkeit. LieseS Svemgesetz aber richtet sich nicht nur Egen Gemrin.en und Länder, eS zwingt auch das »ich zur ständigen Rücksichttrahme auf Gemmn- b*n und Lander. 3m Übrigen tft das Gesetz bis um 1. April 1923 begrenzt, roo es außer Kratt hettn soll Sind wir bann soweit, eS mcht mehr m brauch e, bann will ich ter Erste fein, ter es beseitigt Eine Belringung ter Beamtenschaft hat uns selbstterständlich ferngelegen, und es roar '.kin Anlaß, bi« wegen einer solchen Lavpatte »it einem großen Protest ter Beamten zu bmmeiL D« bayrische Gesandte v. Präger ter lieft tite Erklärung ter bayrische Regierung, tn ber ‘ t gegen das Gesetz Einspruch erhebt, das nack ter Verfassung nicht zulässig sei und zudem auch eiter ten bayrisch.-n Beamten aroto Dcunruhi- mmg Hervorrufe. Die bayrisch: Reg^rung müste teh« aui ihrem ablehnenden Standpunkte Der- tllrrtLbg Frau Zietz MSP): Verbot teSStreik- .chts, Ablehnung der Wirttchaftsbeihilfe und nun mock das Sverrgesetz, bas ist d« rechte Weg, bte Beamtenschaft zu beruhigen. WaS gedenkt bte Jte- «ierung zu tun, wenn die bayrische Regierung das Zpe«ge'etz ebenso sabotiert wie das Entroaffnungs- Sv.;-1 dlm, den -Betkau, j yw.iS! I ttH? ?e Onbt« I| ert diele beult c* i |(^nxin(. rtf0WD.cQ.' t datrourltp.^.. i ^eninitseinrM ' Wem und , hnachtsgelchenbk i Driefch lc Selterswtgii | «•mhhhhmI MdieMch ist daS beköwi- D Getränk Milli Wtlrt muß Roiwcln X Preis 10 S. Chabeso-Fal:. Plolkstr.7. ttlJ. [yerscüiecljri SüfcMiiiit in fdjriiilidrei 8^ Ucbertragen iW ■ iudje latige 1 an guiyebendet^ ’ nnnnöfabMl»^ Wirtny^ «gssj; seb°>e"nLLn' Joh f(i -M) begreife noch ntcht. H<,DdHnrn?n^f'i «der ick ernxrrte, da» s können aus einem Pfund, aus bester Allgäuer Milch hergcstelltem bereitet werden. 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Ausstellung von Wandergewerbescheinen und Eewerbe-Legitimationsbarlen - ^uckernerbraulbsreaeluna - Re. bühren für die Erteilung der Er lauck ms über den Handel mit Lebens- und Futtermitteln. - Verteilung von Kochmehl. - Viehseuchen. Feld- bere.mgungen. - Verbot der Abgabe und Verwendung von Feuerwerkskörpern. Landesamt Darmstadt, den 9. Dezember 1920 für das Bildungswesen. Tie durch untere Verfügung vom 24. November 1920 angeregte Beethovenfeier kann in die Unterrichtszeit verlegt werden, doch ist an die Freigabe eines ganzen Tages dafür nicht gedacht worden. __Dr, S t r c et c v.______________________________ Bekanntmachung. Betr.: Ten Höchstpreis für Mehl und Brot. Mit Wirkung vom 16. Dezember ÖS. Js. bis auf »oeüeres setzte der Kommunalverband Gießen den Preis fiir den Doppel zenlner Roggenmehl auf 206 Mark, für den Toppelz-ntner Weizen- bwlmehl auf 221 Mark, für den Doppelzentner Stredmcljl aus 221 Mark und für den Doppelzentner 'Krankenmehl auf 260 Mark fest. Es tverden daher vom 16. Dezember d s. I s. a b f ü r die Landgemeinden des Kreises, bis auf weiteres, folgende Höchstpreise festgesetzt: 1. für Brot bei überwiegender Verwendung von Weizcubrot- mehl: a) für den 4-Pfund-Laib 4,15 Mk., b' für den 2 Pfund-Laib 2,08 Mk.; 2. für Mehl beim Weiterverkauf durch Händler oder Bäcker Ten Anträgen aus Vertreibung von Druckschriften ist ein Verzeichnis derselben in doppelter Ausfertigung beizufügen. Ferner ist für den Viehhandel die Erlaubnis des Landesernäh- rungsamles beizufügen (Siehe AmtsverkündigungsblaU Nr. 143 und 144 von 1920.) Nach der Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 4. März 1912 — Reichs»Gesetzblatt Seite 189 ff. — ist in die Wander- gewerbescheine eine Photographie deS Inhabers einzukleben. Wir verweisen auf unser Ausschreiben vom 12 Oktober 1912 (Kreis- blatt Nr. 80). Tie Photographie ist in Visitenkartensormat unausgezogen bei Stellung des Antrags auf Ausstellung eines Wander- gewerbescheines beizubringen. Sie muß ähnlich und gut erkennbar sein, eine Kvpsgröße von mindestens 1,5 Zentimeter haben und darf in der Regel nickt älter als 5 Jahre sein. Sie ist zu erneuern, wenn in dem Aussehen des Geiverbetreibendcn eine wesentliche Veränderung eingetreten ist. Bei gemeinsamen Wandergewerbescheinen genügt die Photographie des Unternehmers, wenn ein Unternehmer nicht vorhanden ist, die eines Mitgliedes. Astf der Rückseite der Photographie ist die Persönlichkeit des Antragstellers sofort genau zu vermerken, damit Verwechselungen vermieden werden. Gleichzeitig machen wir Sie nochmals besonders auf die Vorschriften des 82 ff. der Ausführungsverordnung zur Gewerbeordnung vom 20 März 1912 (Regierungsblatt Seite 48 sf.) aufmerksam. Anträge auf Erteilung von Wandergewerbescheiucn sind nach Regierungsblatt 1912 Seite 131 zu behandeln und die Verhältnisse, insbesondere die gestellten Fragen wegen etivaiger Be- strasungen des Antragstellers nnd der Begleiter gewissenhaft und erichöplend zu beantivorten. Tie Personalbeschreibung ist, wo dies ohne besondere Weitläufigkeiten ausführbar ist, stets durch persönliche Vernehmung sestzustellen. Hat der Antragsteller erst im lausenden Jahre seinen Wohnsitz in Ihrer Gemeinde genommen, so ist, sosern nach Lage der Sache die Möglichkeit mißbräuästicher Verwendung des Wanderge.verbe- scheines nicht ausgeschlossen erscheint, durch Nachfrage bei der Polizeibehörde des trüberen Wohnorts sestzustellen, ob dem Antragsteller bereits ein Wandergewerbeschein erteilt war. Wegen der vorher zu regelnden Krankenversicherung der im Wandergewerbe beschästigtcn Personen machen wir Sie darauf aufmerksam, daß alle Wandergewerbetreibenden die in ihren Betrieben Beschäftigten und soweit jie von ihnen von Ort zu Ort mitgeführt werden sollen, bei den Zuständigen Krankenkassen vor Beantragung des Wandergewerbescheins als Mitglied anzumelden haben. , Die Formulare zur Berichterstattung sind bei W. Klee, E. Balser, A. Klein in Gießen, sowie Druckereibejitzer Robert in Grünber.g erhältlich. . Zum Schlüsse weisen wir wiederholt daraus hm, daß hie aus- gerertigten Waudergcwerbescheine von uns an die Finanzämter abgegeben nnd von diesen nach Verwendung des UrhmDen- sttmpels und nach Regelung der Wandergewerbesleuersrage an die Gewerbetreibenden ausgehändigt werden. Gießen, den 24. November 1920. Kreisamt Gießen. Dr. U s inger.________________________________ Betr.: Gewerbe-Legitimationskarten. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises und das Polizeiamt Gießen. Wer nach § 44 der Gewerbeordnung Warenbestellungen aufsucht oder Waren ankaust, bedarf hierzu einer Legitimaiionskarte, welche nach § 44a der Gcw.-Ord. für die Tauer des Kalenderjahres erteilt wird. Sie wollen die Interessenten, welche ihren Gesckäslsbetrieb int Jahre 1921 sortzusetzen oder zu beginnen beabsichtigen, durch wiederholte ortsübliche Bekanntmachung auffordern, ihre- Anträge aus Erteilung der Legittmationskarte bei Ihnen jetzt schon und so zeitig zu stellen, daß sie zu Anfang des nächsten Jahres im Besitz der erforderlichen Legitimaltonskarten sein können. Tie Anträge wollen Sie uns, unter Benutzung des oon uns durch Ausschreiben vom 25. Januar 1906 — Amtsblatt ohne Nummer — vorgeschriebenen Formulars, baldigst vorlegen. Zur Erstattung des Berichtes ist die Bürgermeisterei des Niederlassungsortes der Firma zuständig, in Gießen das Ferner ist bestimmt worden, daß in die Legitimationskarten Die Bekanntmachung vom 28. April ds. Ts. (Amtsoerkün- dignngsblatt Nr. 57) tritt ab 16. Dezember ds. Js. außer Kraft. Zuwiderhandlungen werden nach § 80 der Reichsgetreideordnung für die Ernte 1920 vom 21. Mai 1920 bestraft. Gießen, den 111. Dezember 1920. Kreisamt Gießen. __________________________Dr. Usinger.__________________________ Bekanntmachung. Betr.: Aenderung des Postgebührenwesens: hier: Portobehandlung der Antworten aus private Anfrage». Vom 1. Januar 1921 ab werden bei den hessischen Behörden zur Freimachung der,Postsendungen Tienstmarken cingeführt. Ta es nicht angängig ist, die Staatskasse bei Antworten auf Anfragen Privater durch Verwendung von Tienstmarken mit Porto zu belasten und da auch Bestimmungen über die künftige Behandlung portopflichtiger Dienstsachen noch nicht getroffen sind, macl-en wir die Interessenten daraus aufmerksam, daß für die Folge Private bei Einreichung von in ihrem Interesse gelegenen Gesuchen nur dann auf Antwort rechnen dürfen, wenn ein Freiumschlag mit vollständiger Adresse des Gesuchstellers dem Gesuch beigefüsit ist. Gießen, den 14. Dezember 1920. Kreisamt Gießen. ________________________________Dr. 11 h ii g e r.________________________________ Betr.: Die Ausstellung von Wandergewerbescheinen. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises und das Polizeiamt Gießen. Ta nach 8 60 der Gewerbeordnung die Wandergewerbescheine für die Tauer des Kalenderjahres zu erteilen sind, wollen Sie alle Personen, welche teil Gewerbebetrieb im Jahre 1921 fortzusetzen oder zu beginnen beabsichtigen, durch wiederholt ortsübliche Bekanntmachung auffordern, ihre Anträge auf Erteil ing eines Wandergewerbesckeines jetzt schon, und zwar so zeitig zu stellen, das; sie zu Anfang des nächsten Jahres tm Besitze der Scheine sein können. Die eingehenden Anträge sind uns unter Benutzung des vorgeschriebenen Formulars, auf welchem am Kopie das Jahr, für welches bet Schein begehrt wird, anzugeben ist, baldigst vorzulegen. , A l t e, sckon gebrauchte Wandergewerbescherne sindnichtmitvorzulegen. Die Beantwortung der gestellten Fragen ist von Ihnen Io eingehend zu vollziehen, daß Rückfragen und damit Verzögerungen in der Ausstellung vermieden werden. Eine Beantwortung tote „unbekannt" hat zu unterbleiben, es sind vielmehr dte enocder- lichen Ermittelungen von Ihnen vorzunehmen. mittag, 18. vezemdcr 1920 letal; eie von Lnzeiae« für d.e logtsnummcr eis jum Nachmittag Dort)et «hnc jtbe Verbindlichkeit. Srd$ |ür 1 mm YSHe für nötigen d. 34mm Brette örtlich 35 Pf., au*a>Srti 45 Pf.: für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite IbO Ps Be. Platz. Vorschrift 20' , Aufschlag. Hauptschrif «eiter Ang. Voeß. ’ttfrontwortlid) für Politik Ang «oetz; für den Übrigen Teil' Dr. *ni.in AMeri ka betrielxm w Tbc, um kreich als imverialisttsch und müüa.istisch hinken Gegen diese Propaganda müsse sich kreich durch seine Haltung ro-nben. Schließ* ?rflärte Ministerpräsident Leygucs. daß bie che Regierung ihm Beweise threo Willens zur dschasllick^n und rnrrraueidoolbm Zusammen* t gegeben habe. Das Land müsse roiiien, daß ünvcristänbnis zw.sch.rt England und Frank- niemals sokiber g-w sen sei, als heute Tie i Nationen müßten Sette an Sei c marsckic- nicht nur zur Verteidigung ihrer eigenen ressen in der Welt, sondern auch zur Sicher* ng bes Friebens in Europa. Lebh. Beifall.) Line Krifis im Stmraiisfd)u& öes Reichstagz. 9CTIin, 17. Dez. (Wolfs.) Der Steuer» schuß des Reichstags behandelte bie Dom] ausschuß vorgeleäte Formul ierung be5 § 1 Reichsnotopfergesetzes unb nahmt t Paragraphen mit geringer Mehrheit art, Hinblick daraus, baß dte Mitglieder der Deut* Volkspartei bagegen stimmten unb bie Dem»* i sich der Abstimmung enthielten, erklL-» ieichsstnanzminister, daß er dem 9bndy8Taiiüt bie Haltung der ReMerungsvar ei-n sowri. ht erstatten werde, daß dir hntte zutage ge* te Lage als eine für die Regier un qun- 'lichc zu bezeichnen sei. T« Assttrnmnng veutschert Bolkspartei und bie Stimmenthsnorkaie Ober »eschleunigte ErrZiehung des R ii>Snotopfers bestimmten Mi.Lerir'gen, zu denen sich b t sftnaitzminister tm Namen der Regierung 5e* rllätte, anzunehmen Ein cnt'tncde fr-r Ver* igung antrag, der i Sbesondere (Srlri.iterun* für das Betriebskapital der 3nbtiftTte und ttnrtfdjaft und für die kleinen Rent >er vor* dürste heute von den Regierungsparteien Stenum des Reichstages eiughnaht und mir Stimmen dieser Parteien und der Sozial* traten angenommen worden. nir Dte igruneier ^acyvernanoigenronterenz. in französischen und englischen Hetzblät- it m die letzten Vrotestnoten der deutschen Re- gntrung zu einer ungünstigen Stimmunas- miche für die Brüsseler Tagung herhalten müssen, versteht man am Ende — daß es ba- neben auch deutsche Volitiker gibt, die skr>^ valloS und mit einer Art von Parademarsch batfe Feindestaktik mitmachen, ist traurig. Denn Derr Breitscheid seine angeblichen Be- foergniffe wenigstens nur im stillen Kämmerlein des parlamentarischen Ausschusses Dor- gebracht hatte, könnte man seine Handlungsweise entschuldigen. Indessen, die unabhängigem Kronzeugen für die Schuld und die Fehler btr Deutschen kennt man ja in der Welt, unb man wird ihnen auch in biesem Falle keine üIzugroße Bedeutung beilegen. Wir finb fest bKfcon überzeugt, daß die beutsche Sache auf der Brüsseler Konferenz nicht günstiger ba- tz -hen würde, wenn unsere Regierung auf jbre letzten energischen Kundgebungen gegenüber dar Entente verzichtet hätte. Der brutale Egoismus und kalte Materialismus, der heute Ufere Gegner unb Bedrücker auszeichnet, würde bei einer ängstlicheren, zaghafteren Hal- hing unserer ^Regierung ganz gewiß nicht glimpflicher mit uns verfahren. Es soll n.tb darf ihnen gerade nicht gelingen, uns moralisch kalt zu machen. Sie setzen den Feldzug der Schetn- htiligkeil unb Heuchelei noch heute gegen MS fort, inbem sie uns als allein Schul- d'ge btanbmarfen, unb bagegen muß unser Eotf umso stärker unb einheitlicher Ftwnt Nachen, je peinvoller bie Lage täglich wirb, in die sie uns hineinstoßen. Hier ist wirklich einmal der unbeirrbare unb unerschüt- f^rte Kampf einer Idee bes Rechts keine Wofce Ideologie. Ein tapferes unb aufrechtes Lolk wirb sich ber Knechtschaft entwinden. Tas egoistische Pl^arisäertum eines Viviani, t*r in der Genfer Völkerbundsversammlung ari8gerufen hat, baß Deutschland gar nicht wahrlich nicht als Reaktionär angespvochen wewen kann, hat Satze nicdergeschrieben, bie so klingen, als ftäiwe er heute mitten unter uns uiw als wolle er zu den letzten politischen (Streitfragen in unserem Hcssenlande selbst Stellung nehmen: „Tie Demokratie leidet unter dem krankhaften Fernsehen bes Idealismus: ihr Auge sieht unver- rückt auf eine Hintergrundkulisse entfernter Zukunst, bie vvrberen Kulissen und den Boden unter ihren Füßen sieht sie nicht. So ist ihr Dichten unb Trachten hohl unb, wenn sie handelt, gemeinschäd- lich, unter höhl enb. Ihr Denken springt vom Jndi- oibuum mit einem Satze hinüber zum Weltbürgertum, zum großen Böllerverbanbe, ben vielleicht ein künftiges Jahrtausenb errichtet: bie Mitte, bas Vaterland, bas Nächste, bas Natürlichste üderschielt und überschießt der Fanatismus biefer Absttastion: der Familiensinn der Nation, das Gefühl, daß wir zuerst ihr, dann erst ber Menschheit angehören, baß die Kraft unb Ehre dieses nächsten Ganzen unsere erste unb menschlichste Pflicht ist, wirb in seinem verzehrenben Feuer ausgeglühr unb verkohlt: ja unsere nriber- beutschen Ten»traten, biese entwurzelten Fana- tifer, wollen mir oft wie Menschen erscheinen, btr in einer Stabt herum mit Vergnügen die eigene Mutter verleumden hören unb verleumden Helsen." Vischer hat in einer Gedenkrede auf die Toten oes Feldzuges von 1870/71 auch von der Stellung ber Universitäten zu den vaterländischen Fragen gesprochen: , Ich will unb darf meen, baß m-nb'stens seit einem halben Jabrtzimbett kern Lehrstuhl in Teutschlcnrb war von nrlrfem nickt, wenn tujenb das Lehrfach einen Zusammenhang bot, der aut das große Anliegen der Nation führte, wskende, ifmbrnb? Worte m bie Wnt ber teui'then JwTenb fielen. In ber Tat iinb es bie HochCchulen, welche am wärmsten unb bräftoft-Ti die Idee bes Vaterlandes, bie in andern Böllern ats Mach' des In- bs5 Nat-urgen».ls, lebt, vom Geist aus genährt imb großgezogen Hellen." waltungen, ferner aui Sparsamkeit unb schließlich imo vor allem auf Arbeit, deren Vorbedingung bie freie Erportmöglichkeit sei. Endlich müsse die Kriegsentschädigung von Teutschlanb so berechnet werven, daß sie noch getragen werben könne. Mus der französischen Kammer. Part-, 17. Te». (Wvlst.) In der Kam m er wurde gestern br? Jnterpellatton bes Abgeordnetem Delasalle beraten über die Maßnahmen, bie bie Regierung zu ergreifen gedenke, um bie ö in f u br nach Frankreichzu vermin dem und um die Arbeitslosen krise %xi beseitigen. In ferner Bcvrmdunig brhmcptete der Abg-'ordnete, die bill ige den tsche W are bedrohe den Weltmacht und eS müßte mit Rücksicht auf die Industrie in Äsas^othringen nach ber d.mtschen Seite hin etw Barrie« ausgerichcet werden Wenn (nt Frage entstehe, ob fnanzS'i'che oder fcautie'e Ar- bester feirm sollten, dann dürste das keinesw»s der französische Arbeiter Rin. Mit ber Gefühls- polittk mrüßte man etn Ende machen D r Abgeordnete gieren suchte durch eine Staistik nachzu- roeifen, daß bie beitsche Industrie Anstrengungen mache, um den beck-rrschmden Platz, ben su vor dem Kriege batte, weder erobern. Der Abgeordnete Gnv de Wendel erklärte, bas bv? sranaostschje Industrie durch den beten Kohlewvns leide u d oettangte eine Aufklärung über bte Dnttschaits- politik der Regierung. t .. Paris 17 Lez (WV.> Dte Kammer nat bie Taresordmorg des Generals Eastelnau,de dem Ministerium das Bettrauen aussprichi, mit 493 gegen 65 Stimmen angenommen In ber Taoes- orbrrung wird gr'aflt, bie Kammer nehme Notiz von den ErNärungen ber Reg erung, daß sie ge» meinfam mit ben Alliierten bie Entwa'fnung Deutschlands und die A: s'übrung der Rera- rationsklaueln vornehmen wolle unb zih'e auf te, um die nationale Sicherheit zu gTwäbrleistn fow-.c daß sie btr Fordeamgen der äußeren Polittk mit tm snanzi llen Möglichkeiten deS Laube- in Einklang bringe. — Die Kammer gebt alsdann zur Taaesorbmmg über. Tie Jnterpella'ionen für bie auswärtige Politik, bk noch aut ber Tagesordnung ßeben werden am Mittwoch burebberaten werden. MmrsterpräsidentLeygues antwor- Der neue Projefi Lrzberger. Leipzig, 17. Tez. (Wolff.) Heute fiat vor dem zweiten Straffenat des Reichsgerichts die Revisionsverhandlung in dem Prozeß Erz berg er gegen Tr. Helffcrich begonnen. Gegen das Urteil des Landgerichts 1 Berlin vom 12. März 1920, wodurch Helsserich wegen Beleidigung Erzbergers zu 300 Mark Geldstrafe verurteilt wurde, legten sowohl der Angeklagte als der Nebenkläger Revision ein. Beide Gegner waren selbst nicht erschienen. Ter Anttag des ReichSanwalls ging dahin, beide Revisionen als unbegründet zu v-rwerfen. T«r Präsident teilte mü, daß das Urteil am 21. Dezember, mittags, verkündet werde. 21tt* dem litictoe. Die ReichStog-^wol^en in Ostpreußen und SchleSwis-Holftein. Berlin, 17. Dez. lVTB.) Der Reichspräsident bestimmte durch Berordnung auf Grund des Reichswahlgesetzes den 2 0. Fe* 6 r u a r a l s Wahltag für die Re'chstags* wahlen in Ostpreußen und Schleswig-Holstein (1. und 14. Reichstagswahlkreis). Aus Liessen. LandeSversmnmlung des Hessischen Bauernbundes. sd. Frankfurt a. lM., 17. Dez. Unter außerordentlich starker Beteiligung aus allen Ter* len Hessens fand heute hier Die erste La.rdesver* sammlung des Hcslischen Dauern buntes itati Der Geschästslührer des Bunbes, Dc. M ü 1 le r Tann* stabt betonte bei der Erörterung der Satzungen, daß ber Burck Bauernpolitik treiben unb aCe Parteien unterstützen wolle, bie S3auernpo':tif übten Der Bund ro.ll fün.tig durch gewttkichau- Uchc Mittel Emiluß auf bie Geetzgedung unb den Staat gewinnen. Nach Vorträgen der Sxmbtag^* abgeorbnften Brauer-Ober-Ofleidtm Über bie politische Lage m Hessen, D o r > ck - Wol.ersbeim über die politifche Lage im Reich fand eine Entschließung einstimmige Annahme, n er ber Lauernbund Erhaltung des Bentzes, Unantostbar- Sert des heimallichen Grund unb Bodens fordert. 2 B. Zeit Zeit Plockslraße, Lindcnplah. 1333 Gebvüder Grieb die Druck her Brüh licken UnhxFrfitätt.Sud). uni» Stritt bmdEerei *R Lavqr. «Orfeen «NtM gengenommen. 133 GO Gießen (Neuenweg 52), den 17. Dez. 1920. Unioerfitat l. z. s Jt wird bzw. wird bzw. kSnnen aus einem Pfund, aus bester Allgäuer 9J hergestelltcm uamsiay uen is. u 8 Uhr, in der neuen Besonders preiswerte Se'ti'* Gräben oder aus sonstigen Gründen innerhalb der der Ansführung dieser Arbeiten notwendig werden. Ein hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände dem neuen Eigentümer nach dem Bonitätswert vergütet zugeschrieben. Friedberg, den 1. Dezember 1920. Ter .Hessische Feldbereinigungskommissär. Dr. Jan n, Regierungsrat. mit erheblichen Strafen geahndet, wenn sie wissentlich begangen sind, sogar auf Grund des § 328 des StGB, mit Gefängnis. G i e ß e n, den 13. Dezember 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: W e l ck e r. bereitet werden. Diese Milch bewahrt infolge ei ganz neuen Verfahrens ihren vollen Rohmilchcharal und ist im Geschmack vorzüglich. (Es ist uns gelungen, für die Bevölkerung Stadt Gießen ein größeres Quantum frei zu bekomn Der Verkauf erfolgt in unseren Derkaussstev Schanzonstraße, Bismarckstraße, Frankfurter Stu der Ausführung dieser Arbeiten notwendig werden. Em hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände dem neuen Eigentümer nach dem Bonitätswert vergütet zugeschrieben. Friedberg, den 29. November 1920. Ter Hessische Feldbereiniguugskommissär. S ch n i t t s v a h n, Regierungsrat. ein Lichtbild des Inhabers einzukleben ist. Es sind nur unaus- gezogene Lichtbilder zuzulassen, die eine Kopfgröße von mindestens 1 5 Zentimeter haben, ähnlich und gut erkennbar und in der Regel nicht älter als 5 Jahre sind. Auf der Rückseite des Brldes rst die Persönlichkeit sofort genau zu vermerken, damit Verwechselungen vermieden werden. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß Staatsangehörigkeit und Geburtsort in den Berichten anzu- ^Fü^Erteilung der Legitimationskarte ist nach Tarif Nr. 49 des Urkundenstempelgesetzes ein Stempel von 5 Mart zu vertuenden, welcher Betrag vor Erteilung zu entrichten ist Sie wollen auf Seite 1 des Berichtes an geben, ob dre Einsendung des Berrages gleichzeitig mit deuiselben und auf welche Art (durch Ueberbringer oder Posteinzahlung> erfolgt. Gießen, den 24. November 1920. Kreisamt Gießen. Dr. Usinger. Bekanntmachung 'M t r.: Gebühret! für die Erteilung der Erlaubnis über den Handel mit Lebens^- und Futtermitteln. Aus Verfügung des Landes-Arbeits- und Wirtschaftsamtes in Darmstadt vom 8. Oktober 1920, abgedruckt im Amtsverkündigungsblatt Nr. 159 vom 2. November ds. Is., sind durch Beschluß des Kreisausschusses vom 11. ds. Mts. dre Gebühren für Erteilung der Erlaubnis über den Handel mit Lebens- und Futtermitteln wie folgt festgesetzt worden: 1. für örtlich oder zeitliche beschränkte Erlaubnis 100 Mk., 2. für örtlich oder zeitliche unbeschränkte Erlaubnis 200 Mk., 3. für Ausdehnung vorhandener Erlaubnis 50 Prozent der vorstehenden Gebührensätze. Gießen, den 16. Dezember 1920. Kreisamt Gießen. I. B.: H e m m e r d e. > tzeutr frisch tlngtirtficu 1 große Lendtmg 7ö9 Bitte heacMen Sei empfiehlt in bester Qualität Kleiderbürsten, Haarbürsten Haushaltungsbürsten u. Besen, Marktkörbe, Waschkörbe, Tür- vorlagen, Ausklopfer, Putztücher usw. 020978 Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung Ettingshausen: hier: die Arbeiten des III. Abschnitts. Mit Entschließung vom 23. November 1920 hat das Hess. Landesernährungsamt, Abteilung für Landwirtschaft, den Zutei- lungsplan der Gemarkung Ettingshausen auf Grund von Artikel 36 des Feldbereinigungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Juli 1906 für vollziehbar erklärt. Ich bestimme nunmehr als Zeitpunkt der Ausführung (Eigentumsübergang) den 1. Januar 1921 und über weise hiermit mit Wirkung von diesem Tage an den Beteiligten die neuen Grundstücke, soweit nicht besondere Anordnungen getroffen sind. Die Ueberweisung erfolgt unter folgenden Bedingungen:, 1. Meliorationen können auf den neuen Grundstücken auch Verordnung Abgabe und Verwendung von Feuerwerkskörpern betreffend. Auf Grund des Art. 9 der Hessischen Verfassung Dom 12. De- fernerhin vorgenommen werden. 2. Die beteiligten Grundeigentümer müssen sich eine Veränderung der Zuteilung gefallen lassen, die infolge der Ausführung von Meliorationsarbeiten, der Anlage von Wegen, Gräben oder aus sonstigen Gründen innerhalb der B e t r.: Zuckerverbrauchsregeluug. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Auf Grund des § 2 der Bekanntmachung vom 15. Januar 1918 (Kreisblatt Nr. 5) wird bekanntgegeben, daß die für den Monat Dezember zustehende Zuckermenge in Höhe von 750 Gramm auf den Kops der Bevölkerung zur Ausgabe gelangt. Es können auf die Zuckermarken 168, 169 und 170 je 250 Gramm ---- 750 Gramm bezogen werden. Mit Ablauf des 30. Dezember ds. Is. verlieren die Marken 168, 169 und 170 ihre Gültigkeit. Wir beauftragen Sie, diese Verfügung ortsüblich bekannt- z um ach en. Gießen, den 14. Dezember 1920./ Kreisamt Gießen. I. V.: H e m m e r d e. in neuen und getragenen Herren- Anzügen, Ulster, Paletots, Gehrock- u. Smokings-Anzügen, auch für Burschen Anzüge und Ulster in allen Grützen, auch einzelne Hosen in all.Farben,Waffenröcke, Damen-Kostüme, Dcnnen-Mäntel. Ferner Schuhe, */»’ und langschaf- tige Stiesel in verschied. Grötzen, auffallend billig zu verkaufen. L. Kosenzweig Herrengarderodehaus (Liehen, Selterstoeg 58 I. (Eingang Ecke Volksbad). Sonntag von 11 bis 6 Uhr geSifnel! WM MM Postkollis zu 9/lPfd., gesalzen M. 14—perPf» ungesalzen M. 14.50 per Pfd, franko Har». primaLoydkäselLmblllg.Wj 20 St. zu 200 Gramm, per Kiste M. 94.—franko Merkur, Handelsgesellschaft m. Mi Main;, Leibnßstratze 8, Tel. 2 0581. Ccherer Q) Original ALTER DEUTSCHER WEINBRAND WEINBRENNEREI LANGEN90FRANKHJRT Vertreter für Oberheesen: Anton Küchler, Gießen Frankfurter Straße 6 (“D ilhelm Leichtweis Bürftenmachermeister . Sonnenstrahe 18 Ein Qualitäts-Schnäpschen xebört zum Wvihnachtsfesle! Fabrikate der Firmen: Kastore vtei“ < B,rIla Lmdaaer 6 fflaehflU, Beilkreaa bürgen für Qualität? Großes Lager In der Kreazpiatz-Drogcpie Kreuplats t a. 19, Telepkea 186 Bekanntmachung. Betr.: Maul- und Klauenseuche auf dem Hof Ludwigs- t, öl) e bei Leihgeste r u. Auf dem Hofe Ludwigshöhe bei L e i h g e st c r it ist die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt worden. Es wird gebildet ein Sperrbezirk, bestehend aus dem Hof Ludwigshöhe. Das Bcobachtungsgebiet bleibt unverändert. Unsere Bekanntmachung vom 25. August ds. Is. in Nr. 122 des Amtsverkündigungsblattes findet sinngemäße Anwendung. Zuwiderhandlungen gegen die erlassenen Anordnungen werden Durch günstigen Einkauf bin ich in 1 V«Sk SCHeidea*» i Serio k per Meter hl. W.— Diese 3 Serien shid^in m rner unterhalte ich in nachstehenden Peddigrohr-, beider und Polfter-Settel Komplette Garniture nersteUbare Liegestühle, Schreibsessel, weitzla Blumenkrippen, Näh-u Toilettetische, Spiegel, Garderoben-Spiege!, Stühle, Klaoierstühie, Papierkörbe, Wäschepuffs, Erstlingskörbe,Kinder- tische und-Stühle , <*-*’ CErftkL Fabrikate! Gegr. 1877. Dilllgste Preise! cg. 175 Sessel am Lager Anfertigung von Stühlen u. Sesseln pH. Henkel, Sormenstratze 14 u.18 Bekanntmachung. B etr.: Verteilung von Kockmegl. 1. An die von den Büvgerineistereien zum Bezug von Kochmehl monatlich angemeldete Zahl der versorgungsberechtigten Bevölkerung gelangt dieses Mehl auf beit Kopf und Monat mit 600 Gramm zur Verteilung. 2. Zur Herstellung des Kochmehls wird Auslandswcizcn verwendet. Die Ausmahlung erfolgt zu 75 v. H. 3. Die Ausgabe hat in den Landgemeinden des Kreises durchs die Kleinhandelsgeschäfte, gegen Rückgabe des Mittelstückes der Brotkarte, die jeweils von uns bestimmt wird, zu erfolgen. Die Ausgabe in der Stadt Gießen wird durch den Oberbürgermeister geregelt. 4. Die Kleinhandelsgeschäfte haben die Abschnitte ^it sammeln, zu bündeln und mit Aufschrift der ^Anzahl versehen an die Bürgermeisterei abzuliefern. 5. Nicht abgeholte Mengen gelten für den Kommunalverband beschlagnahmt und sind von dem Kleinhändler schriftlich der Bürgermeisterei zu meldet:. Die Bürgermeisterei meldet diese übriggebliebene Menge monatlich in der Mehlanforderung an den Kommunalverband. Zuwiderhandlungen gegen §§ 3 und 4 werden mit Geldstrafe bis zu Mk. 1500, gegen § 5 nach § 802 der Neichsgetreideordnung für die Ernte 1920 vom 26. Mai 1920 bestraft. Der Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Krei- s e s werden ersucht, dies sofort ortsüblich bekanntzugeben. Gießen, den 15. Dezember 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert. A. Stang, Ger.-Vvllz.-Awv. Verfteigermrstsmkzcige. SamStag bat 18. Dezember, ttadjm. 2 Uhr versteigere ich im Gasthaus „Zum Löwe::", Neu-entvog!, 1 Schreibmaschine (Dickrtschnft Eyst Minerva), 1 Nähmaschine, 1 GasM'lampe (saft neu), 1 Gasherd, 2 Tische, 1 Bettstelle, 1 Sleh- leiter, 2 grobe Origemälde, 1 Ablaufbrett, ein Küchmrrgal, 1 Schüsstlbrett, 1 Blumen! isch, einen Spvrrwaaeit, mehrere Bilder rahmen, 20 Gram- ntophoirmatten, 1 Photofilmavtarat, 1 Obstprrsse, 1 Partie Bücher, 1 Cuttoway, 1 Zylinder (saft neu) und vieles andere. Veriteigerung beflimnit. Stang, Ger-Bol! z.-Anw., Dammstraße 24. (Eingang Ludwlgstrade) Redner: Herr Professor D. Dr. Schian. Auh-rd-m: musikalische u. rezitatorische Darbietungen aurgefllhri vom Orchester und von Mitalledern bet T. G. des Deutschen Iugendbunde» P. f. O. Programme mit Eintrittskarten sind zum Preise von 3 Mk. 1. Platz und 2 Mk 2. Platz in der Ferber'» scheu Buchhandlung und bei der Musikalienhandlung Thallier, sowie an der Abendkasse erbaltld). Bekanntmachung. Betr. . Feldbereinigung Rabertshausen: hier: die Arbeiten des 111. Abschnitts. Mit Entschließung vom 20. November 1920 hat das Hessische Landesernührungsamt, Wteilung für Landtoirtschaft, den Zuteilungsplan der Gemarkung Rabertshausen auf Grund von Artikel 36 des Feldbereinigungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Juli 1906 für.vollziehbar erklärt. Ich bestimme nunmehr als Zeitpunkt der Ausführung (Eigentumsübergang- den 25. Dezember 1920 nnd über weise hiermit mit Wirkung von diesem Tage an den Beteiligten die neuen Grundstücke, soweit nicht besondere Anordttungen getroffen sind. Dre Ueberweisung erfolgt unter folgenden Bedingungen:> 1. Meliorationen können auf den neuen Grundstücken auch fernerhin vorgenommen werden. 2. Die beteiligten Grundeigentümer müssen sich eine Veränderung der Zuteilung gefallen lasset:, die infolge der Ausführung von Meliorationsarbeitett, der Anlage vor: Wegen, KK-mdcn-, 23to*en- nnd IlocSi-Flnr Wollene Damen- nnd Mcrrcn-S