vv W c^ruz^s lersinnlicheo imenten. ndllegendei ii Seelenleben». se und Rätsel ir iOO* Kalte. dssigen Luft 'eate Luft ,ock usw, ihorn vember,8Uhr biitis Hing „ w*, 0. und (Bluioiri' in Dani " -itz ! geb. iReti embtr 1920. '■Htib «bet Iga miFriedlindt'l leeres Virttl einem piythelit L sjy Wm küphh rag Ä®9* mit als W ELichM ppen, ife L«) äSgr *rv W Well1 »zj ar®^Vl bei* fieii**11 nähme und Löfchitng wird in weitem Umfange von Kosten und Stempelgebühren befreit ‘offen hat oder ob er seine Räte hat schölten Iissm, tut nicht allzuviel zur Sache. Fest- ner der 10. in den neuen lixmbtag. Die Reuwohffn in Preußen. • Berlin, 16. Nov. (WTB ) Der Aeltestenrat hessische rofistammer Darmstadt, den 16 Nov 1920. Ter Hessische Landtag wurte 1 e ite vormittag 15 Uhr durch den Präsidenten Adelung mir 'bellt ist, daß die Rücksicht aus Drohungen, if ein „allgemeines Interesse" an Vermei- Der Main—Twimufanat München, 16. Nov (Wolfs.) Die „Kvrre- spontenz Hoffmann" meldet: Wie wir erfahren, wird nunmehr mit den Bauarbeiten an den Strecken des Main — Donau-Kanals am Main und Ein neuer Völkerbundsptan Harding»? Paris, 16. Nov. (Havas.) Der „Chicago Tribüne" wird aus Philadelphia gemeldet, daß die Zeitung „North America" heute einen Aufsatz veröffentlicht, in dem erllärt wird, Präsident Harding werde die Ministerpräsidenten von England, Frankreich, Italien, Japan, Deutschland sowie Elihu Noot berufen, um einen neuen Bölker- bund zu errichten, der sich auf der Grundlage des von Root angeregten Weltschieds- gerichtshofes aufbauen soll. Demselben Blatte zufolge soll Präsident Harding nicht die Absicht haben, nach Europa zu kommen. bü’-gprnvifher Adenauer, Reich'kanz'cr Fehrenbach, Reichsminister Simons unb Ibtitvrfi ä-Professor Gebeim^a! Moritz in ähnlichem Sinne mir im Gürzenich sprachen. Der Kölner Männergesawiverein teacküe Darbietungen zu Ehren des Wib-n'tm des F e ln rr ger Männergesongvercin^, be^ Reichskanzlers Fehrenbach. dessen Gastfreunf-schaf' b-r Kölner Männerge''angvere n einst bei feiner Rückkehr von Basel m Anspruch genommen batte. Aachen, 16. Nov. WTB.) Heute nachmittag sinb der Reichskanzler und der Reichsminister des Aeuß-rn hier ein- getroffen. Sie wurden am Bahnhof vom Obtt- bürgermeisler empfangen. Berlin, 15. Nov (Wolfs.) Der Reichs- kommissar für die besetzten Rteingebiete wieö den belgischen Oberkommissar darauf hin, daß nach wie vor belgische Offi;iere Jagdreviere im Rheinland beschlagnahmen. So habe neuerdings eine Ofli iergesell- schaft in Neuß ein Revier von 4800 Hektar beschlagnahmt, für das mindestens eine Pacht von 50 000 bi? 60 000 Mark zu zahlen wäre Auch in Geldern und ,atten_am Mcmbag ein Nachspiel. An d.r Äiruaetg der odxr’:=- und Bahw osttrase Lim es zu Sck>ieß^ceie > zwiscker'. deutschen u"d einigen tsche^ischen lll.) Die Blätter tesprvckxm ausachrlich das Er^ is te^ f ä rbl t» scheu Land tags wählen, te en Hrupt en: - z, ick«n Wahlmüdigkertundetnewer..re starke Verschiebung nach rechts seien. Was die Neubildung ter Regre-ung Eetrrfte, so fei eine Mehrliei tsbtföuiig ber Lruüen od r Rechten untunlich und würde aus zu schwadern Bten fielen, fo daß man nach wie vor auf eine K'oa lrtion ber Mitte angewie'en fein durste. Tre,,Tres- berer Volkszeitung", das Organ ter Mehrlei's- soAialisten, sckweibt u. a.: Aut die bisherige Weile gebt es nicht mehr, denn Temok ater und Sozialisten können Fetj’e Melncheik mehr bilden unb ein Zrrsammengvlxm mit der Deutschen Volksrart^i wird kaum möglich stin. Angesichts des nod) stark verbieiteten soz^.ali'tisck«n Etnssuses hastm mir cs allerdings für ausgeschlossen, den bür~e-(tchen Parteien die Regr'erurg at ein zu üterlassen. Wu ater bie Schwierrgleiten zu lösen sind, laßt sich noch nicht sagen. Unter len gewählten Abgeordneten teffnten sich u a von den Dentick-Natr mn 'en: Pastor Mau'-enbrecher, Geb. Kircheitrat Pvst. Dr. B-nboern-Leipzig, non der Teitscken Vol's art t, die OtetbütgernTeister von T e'^-cn ir^b (Stern itz. Blühet und HübsckTmann: von den Tem^ k-aten - einer Begrüßung eröffnet. Et mibrnert- zunächst dem verstorbenen Abgeordneten Feistmann einen Nachruf. Die Anwesenden erhoben sich von den Sitzen. Sein Nachfolger ist der Abg. Sarnes- Darmstabt, dessen Eintritt in bie Kammer er begrüßte Ter Redner hen '«rr ten ans b't Haff in Mair z gurückg f hr cn vib^rrbr e e t Schrl d- 6 a ch willkommen und Hoist ian er feine n^iffevu Nacht.'ile davontrage. Weiter teilte er mit, datz □ i übersteigt, jUxitens bi^jenigen, bei beten bie Entrichtung von zehn Prozent des Vermögens bie Einstellung ober eine w.sentlichc Einschränkung ihres Betriebes ober eine Becinträchizung des notwendigen Unterhalts zur Folge haben würde. Die befdXnurigte Einziehung ter Kffiegsabgabe vom Bermö^nszuwachs soll binnen drei Monaten nach Zustellung des Steuerbesch ids stattsinten. Die Veranlagung zum Reichsiwtvpser soll zu tächst nur zu einem emstw.ilig-n St-uerteschnb ’üjren. Die Nachprüfung soll fpät-r erlo gen, dieselben Vor- Line £anötag$öcbatte über ttabinettrjuftiz. In der hessischen Volkskammer hat gestern Justizminister von Brentano über» r ischenderweise alsbald zu den bekannten Vorsingen Stellung genommen, die zuletzt in unserer Samstagnummer von uns erörtert worden waren. Es handelt sich bekanntlich um die | Haftentlassung verurteilter Feldräuber. Im I Anschluß an die Erklärung des Juftizministers mtstand eine lebhafte Aussprache, die fast die EZe Sitzung der Volkskammer in Anspruch genommen zu haben scheint. Wir stehen nun t>or der Notwendigkeit, zu diesen neuen Erör- iemngen und Aufklärungen unseren Eindruck stflzustellen und die Folgerungen daraus zu Ziehen. Da muß festgestellt werden, daß die ftritik, wie sie von uns an dem Verhalten des Issiistizministeriums geübt worden war und pie sie auch von verschiedenen Abgeordneten ftitderholt worden ist, nach wie vor zutreffend Ikrscheint. Der Justizminister hat etwas we- Iskntlich neues zu den von uns zwar nicht auf : farunb von Aktenkenntnis, aber doch nach gewissenhaften Informationen veröffentlichten rotbestanden nicht hmzugefügt. Wir stellen I feiner gegenteiligen Vermutung die ausdrück- ii1e Erllärung entgegen, daß uns kein einzi- Aktenstück zu Gesicht gekommen ist. Herr i Brentano gibt selbst zu, daß der juristische I NI durch politische Momente (die Be- schverde eines sozialdemokratischen Land- ■ gZabgeordneten nicht nur, sondern auch . Mrrrf) GewerkschastS - Kundgebungen unb Ihobungen) das ungewöhnliche Gesicht •tfommen hat, daS auch sämtlichen Rednern ■in ber gestrigen Aussprache Bedenken man- I'igfaltiger Art einfkößte. Jedermann war Inif ber von oben her erfolgten Behandlnng Ik8 Falles unzufrieden. ES verschlägt dabei i ffibt?, daß Mgeordnete der Regierungs- iüilittoii unserer Kritik den Borwnrs unter» ■'Alien, als sei sie aus der politischen (Gegner* tast wider das Ministerium erwachsen. Ein IBreit um Worte. Gewiß hat es uns den Anschein, als habe auch hier der Geist der Ikutigen hessischen Staatsregierung wieder rnma( Sck>aden gestiftet, und man kann doch sohl nicht gut "verlangen, daß über einen Imgewöbnlichen Fall nicht öffentlich geurteilt derben soll, bloß weil der Vorwurf daraus '^geleitet werden könnte, als handle es sich ■ur um grundsätzliche Gegnerschaft. Die r'che entscheidet und die Gründe müssen "Mft werden: den Schleier der Phrasen ' »ICman beiseite lassen. Ob der Justizminister Hc letzten Anordnungen persönlich ge- vreußischen Landesveri'arnmsung beschloß ein» timmig, bem Hause den 2 0. Februar 1921 als Tag ter Neuwahlen vorzuschlagen. ter Donau begonnen werten. Schon in allernächster Zeit werten zwei Staustufen zwischen Knetzgau und Bamberg in Angriff genommen. Tie Grunterwerbungsverhandlungen sind ein» geleitet. Tie Vergebung ter Arbeiten soll so gefördert werten, daß ber Baubetrieb in größerem Umfange erfolgen kann. Auch bei Würzburg unb Aschaffenburg finb bie Vorarbeiten im Gange. An Mittwoch eine Ernähruvgsbebatte vorder Donau sind bei Teggendors bie Nieterwasser- > gescl>en sei, in ber alle voll Agenten AnsLur-e.t, und ter einzuziehente Betrag soll mindesten? 10 Prozent teS abgatep^. i. tigrt VermögL >. erreichen, antererseffs al>er minteüenS etn Drittel ter Abgabe betragen. Wenn das Nowper selbst nur zehn Prozent teS Vermögens beträgt, :oll die g_anee_ Abgabe so'ort eüt gezogen werten. Das Höchstmaß des so'ort einzubriu lenlenB tragcs ist bei größeren Vermög-m 21 Prozent. Die :o fertige Einziehung ter Abgabe soll in zwei Raten erfolgen, am 1. Februar unb 1. August 1921. Für ten Rest bleibt bie Form langjähriger TilgunySvente, deren Beginn aus ben 1. Oktober 1922 hu: aus geschont w rd. Eintretense Härten sollen ausgeglichen i»?rbm. Der scholl em» zuzieheute Teil ter ?lbgabe lami, wenn er zehn Prozent tes 93ernu>jntd nicht übersteigt, bis zu einem Drittel ter Abgabe ermäßigt werten. Anspruch hierauf haben erstens bie Abgadepslich- tigen, btc über sechzigjährig ober erivervsunjähig sind, wenn ihr Vermögen 100OCX) Mark nicht Minister Dr. Simons über die Sesetzungssristen. Köln, 16. Nov. (Mvlsf.) Im Ausguß an die Rete des NrickMrn-sers Fx'hrenbach führte ber Reichsminister tes 9teufjem Dr. Simon J au6: Tie Frage ter Beetzung steht teire im Mittelpunkte Ihrer Nöte. Sie soll auch im Mit elpuntt meiner Ausführungen stellen. Die F-rag ter Besetzung ist für ten Außenminister schvffrig, da jedes Wort tes Außenministers nicht nur im gan- jen Rheinlande und im ganzen Rerck«, fönte rn auch jenseits ter fchri.ffm über die Beschleunigung sollen auch für I bi? Besitz st euer aalten 2)i» ieb-n rmr । ^*^11 wird. Dennoch beabltd^ ige ich, ganz frei Frist tu Veranlagung erfofgcn kann, und zwir soll sie bis! h Aum 31 Derernber 19^3 bau*m Eck irbbrt mirh ' u!'^nll*f*,ain!^n 5er letzen Zell erfulircn nur, wre 36« M.i ncrionkaw™ Äm &Ft™ben b^bSti^ ■ Grenzen svw.it als möglich unberührt zu lassen. Der Außenminister kam dann auf ten Urner schieb znn'chen ter frieblid)en und ter kriegnischen Besetzung zu fbredjen. Er ffihr fort: Die Beseyungö- frist beginnt mit bem Inkrafttreten tes Frietens- Vertrages am 10. Jarmar 1920. Infolgedessen läuft die BesetzmrgSfrist für die Kölner Zone bis biS zum 10. Januar 1925, für bie Koblenzer bis zum 10. Januar 1930 und für die Mainzer bis znm 10. Januar 1935. Jni Friedenstertrag ist eine Fristterkurzung vorgesehen Nach § 431 soll bie Besetzung zu einem früheren Zeitpunkt ein (hü?e nehmen, wenn Deutschland m kürzerer Frist feinen Verpflich'ungen nackigüimmen [ft. Eine Fristverläitgerung ist allerdings ebenfalls txrrge- fehen unter zwei Bünngungen: 1. wenn festgestellt wird, daß bie Gefahr eines unprorv-ierten An- gri fes teutschersei'S droht und 2. wenn sestgestellt wirb, baß Deuffchland sich weigert, seine Ver- pslichung zur Wietergutmackmng zu erfüllen. Der Minister w.'ntet sich hier gegen bie. Behauptung Milleranbs unb Tarbieus, daß bie Beletzungslristen nicht »u laufen begi mvn bä:tu, wnl Deutschlanb mit Erfüllung des Frietensver- trages im Rückstand? wäre. Er führt au 5, baß es erst bei Ablauf ter Fristen in Frag? käme, ob eine Nichterfüllung vor lieg? unb bie ftri'ten dafür zu verlängern feien. Liegt nun tatsäch ich ein Grund vor, jetzt von einer Verlängerung ter Fristen zu sprechen? Wir erfüllten unsere Pflicht lowohl aus dem Gebille der Entwaffnung als auch auf den übrigen Gebieten der Wietergutmachung. Dabei muß man sich dauernd darüber klar werden, was denn bis jetzt -u leisten war. Köln, 16. 9!oo. (Dollf) Im Hansa''aal des Rathaaffes tersammellen sich etw-i 8") Per onen zu einem einfachen Festmahl, bei welrtem Ober- die letzigen M mister Dr. Renibvkd und Dr <£<» vrt; das Zentrum schickt mit dem Ge eralek.--tär unb Schrift,'el e” Heß ein seinen erstzn Abgeordneten in ten sächsischen Landtag. Von der S. P. D ff d cymröblt: die Minimer Scknna-z, fRäfm und He d' sonne ter ftz'ge Präsitent ter V'llksckammer Fräß- borff. Unter ten U. S. P. D. ter tentäfngtrn Richtung be"intet sich ter Le vzine^ Buckchch-llller Lipinskl, während zu ter linken Rifftung ter U. S. P. D. ber Zigarren abr< Kmt Ge'er ge'ört. Die Kommunifen senken chren Parteisüteer Man- rcgulierui'Xken auf ten Bersuci^ffvaLm fdxxn eingeleitet. Hö!z wieder au? Auerbach i Vogtl. 1b Nov. iWolff.) Der Bandeilfuhier Hölz. iLer te c i Au e t all feit anper Zeit ein geseimnisvo les Tu krl fdütxble, ist gestern abend h er tu Begleitung seines FneunteS Göbel, mit tem er seinerzeit auch na t) Bölnnen envvichen ist, wieder au, getan cht Er rv- l'drien in ter achten Stunde l«ei te n hiesigen Fa- briflauten KMoll und rerlangte die Herausgebe von 50 000 Mk. Dnall, ter die Summe nickst zur Verfügung ljatte, mußt- ihm feine re amte Ba - schäft von meuteren tausend Mart iiu^iw-.ibige.i, morauj Hölz mit seinem B'gffitrr in der Dunkel- lyit verschwand, seine Jteniität ist durch mehrere Personen ciiuuaitbfxci sestges^lll. Die Einziehung des Beicbsnofopiers. P e r.l iu, 16. Nov. Molsf.) Tse tem Reichstag -u.rgmigene Vortag' b:t c'fenb die tesch.ru i t Ell/.ll unz tes R L i ch s n o t o pfer s und ter Krü i-a' gabe vorn Vermag nszuwrchs a non erl. b ich n Tes. der Ab gäbe schon in ten ersten Monaten tes Jahres 1921 einziehen Nr. 271 Der Kietz«-!'" Lnzelaer nscheiick täglich, auger gönn» und F' ertag?. VejNtztPteife Monatlich ‘D.ü'h 2.60 llndMb - 65Trägerlohn, piertcüübi lfchMartz 10 80 undMd.l.SST-ägcrlohn- -urch die Poft oiert'.l< ährüch Mark 12.- msfchl>eh''ch 2ehel!qeld. }ern(pred) >2(11^1«^: •firbieSf^iftleitunq 112; v erlag,«eschäffsste.1e 51. znschlftl für Drehtnach. icht,n HMjjer ait'fjeB. -aßstheckksMs: jrantfert em ein Bild. Ferner macht die Nie- derländirhe Handelskammer darauf aufmerk>am, daß sich.in den Niederlanden eine Bereinigung gebildet hat, die den Zweck lmt, ten Ausländern, die inlvlge schleckten Ba u instantes nicht in der Lage sind, sich niederländische und niederländisch-indische wi'senschaf lickte Bürtet zu beschaffen, diese zu be- schafscn. Vvrsitzeutet Pwfe'slot Dr. A. W. Ni- Arrs StaM unb Land. Großen, den 17. Nov. 1920 Lebensmittel. UM) er habe die Mtlc au alle maßgebenden Behörden und Instanz, giidfcr und S aatsanwäld:, im Interesse des Aufbaues der mensckfiick-en Ges-ckl- ickaft mit allen M itteln gegen denGeist des Wider st an des und des Verbrechertums mrz-ikämpfen. Das Recht müsse nicht nur um seiner selbst Willen, fontern auch zur Aufrechterhaltung der sittlichen Ordnung ge- 'chützt werden. Rechistesriffe könnten sich allerdings nick^ ändern. Abg. Reh (Tom.) sieht in den Angriffen den durchsi.ßtigm Zweck, bi? Autorität der Regierung zu untergraben. Tie Angriffe bei Abg. Dr. Osann feien unverständlich Die Arbetie- f t?n unzwei ck- farft strafbar, n> nn dies ni" t gescke e e t* ständen uninrlcbave Zustände. Etenso sei auch d t Kritik an dem Geßencr Urteil te-rocrf ti), n»enn man b ine weiteren Unterlagen 'fr-.be. Das Urteil der Richter basiere aus Grund dec Beweisaufnahme irnb eine scharfe Strafe sei nötig gewesen. Wenn das Vorgehen aupergewöhnlick» sec, so sn es durch außetgewöhnlicte Urachen le,rrüntet u d gerccht- fcitcgt. Ter Auseirttelt des Iusrizmini ers ut Bad-Nauheim gab ihm Gelegenheit, die dort ent- sÄnid.men Unruhen und Bedro?:ur,g«n re[5ft zu fr- urteilen und er habe sich damals ft?ec die Mög- lichkrit einer Haftent «rssung nur informiert Seine Beamten haben spater die HaslenUassung angrord- rtet. Ter ganze Bor sali sei außefrienitlich auf- g*bauscht und bedauerlich Es sei ausgeschloss^., daß das Urb il parknpv.iiisch bteinflußt ;ct. Im übrigen möchte er die Ausführungen des Aog. Sck^röder unfrrstützen. sich an das Preußische Ministerium wenden. Abg. Schröder i chen Grinden ein hartes Urfril gefällt wurde. ** Kartoffel-Ausgabe. Vvn nwr- 77N ab werden bis auf ^weiteres im Keller der Turnhalle der Oterveackschcke Kartoffeln zum sofortigen Gebrauch abgegeben. Die abzuscbmde Höchstmenge beträgt einen Zentner. Abg. Dorsch tritt den Ausführungen des Abg. Dr. Osann bei. Es gehe nicht an, die Ge- rcchtsurteile zu sabotieren. Der Redner bestreitet, daß er irgendwo gegen die Ablieferung der Kartoffeln gesprochen habe. Im Gegenteil habe er wie alle seine Freunde, für die Ablieferung bei annehmbaren Preisen (Zwischenruf: Was ist annehmbar?) gesprochen. Auch in Wölfersheim haben sich die Landwirte zur Ablieferung großer Mengen freiwillig zum Preise von 20 Mk. bereit erklärt und große Partien abgeliefert. Er wendet Uch dann gegen den Abg. Lux, in dessen Gemarkung s. Zt. ein Landwirt erschossen worden sei, ohne daß man den Täter bis jetzt entdeckt habe. Wenn man solchen Bedrohungen, wie cnBad-Nauheimusw. nachgebe breche alles zusammen. Man lege zu viel Gewicht auf D-te Stimme der Straße. , 3 Abg. Münze r lv. Bp.) verurteilt die Kritik de» Abg. Kiel an dem Spruch der Gießener Richter, deren Gründe auf den vorhandenen Unterlagen beruhen. Dieses Vorgehen s-i eine große Gefahr. Das Verhalten des Ministers sei etwas u ngewöfrnlich, da es üblich sei, bei beantragten Haftentlassungen die erkennenden ** Volkshochschüle. Man schreibt uns: Die Arbritsgemeinschaft über Weltanschauung s f r a g e n, die bisher verschoben werden mußte, beginnt nunmehr moraen Donnerstag, 18. November, al>cnds 8 Uhr, in der Oberrealschule. Anmeldungen werden dort noch entgegengenommen. Eine Änzrige in dieser Mmrmer enthält eine kurze Uebersicht über die Fragen, die in dieser Arbeitsgemeinschaft beprochxn werten sollen. — Das zur Zeit laufende Semester ist übrigens das frfte feit Gründung der Volkshochschule. Auch die Zahl der auswärtigen Besucher ist trotz der Unomnfl d?r Verhältnisse gestiegen. Der Gedanke der Volkshochschule gewinnt also langsam aber sicher auch in unserer Stadt und Umgebung an Boden. **,Die hessische Gewerbeschule hat ihr Wintersemester am 1. November begrmnen, und d'var mit 1002 Sckchlench, die sich mir folgende Abiellungen verteilen: Bauabteilung, Schreinerfachs ckm le, Maschinenbauschnle, außerdem auf die Kurse für Kunsthmrdwerk, Metallarbeiter, Schreiner- und Buck/Öruckergehilfen. Die umfangreichen Einrichtungen, die im Interesse der Eisenbahn- beHörde ins Leben gerufen worden sind, Halen einen weieran Ausbau erfahren, iv daß neben der Loknwtivsührersack'schule nunmehr die mehr- semestrige Elsenbahnw.-rkmeiste'ckckmle und die Fack>- klasse für die Eiscnbahmln'erassistentmlaufbahn bestehen. Der weitere unbedingt w.ttmndige Ausbau der Anstalt muß we-en der beschränkten Räumlichkeiten bis auf wri eves aufgeschoben werden. ** Totengedächtnis feier. Wie hnr hören, sinder, gngeregt durch die Reichswehr, am Sonntag, den 21. d. Mts., vormittags 11.15 Uhr aus dem neuen Friedhof eine Totenfeier zum Eiedächtnis der im Weltkriege Gefallenen statt. Tie Feier wird einen enrache.i, schlichten, kirchlichen Clarakter tragen. Pfarrer Ausfeld wird die Gv- dächtnisvche baffen. ♦♦ Der Straßenbahnver'kehr nach dem Friedhof wird am Scnmtag den 21. ds. Mts. (Totensonn.an) Vvn vormittags 11 Uhr bis nachmittags 5 Uhr aufreckxt erhalten. ** Zudem EinbruchinderPelz- handlung Kretzschmar erfahren wir noch, daß die Diebe durch die Haustüre kamen, in die Werkstätte eindrangen und dann, nachdem sie die Klingelleitung zwischen Werkstatt- und Ladenraum durchschnitten hatten, ungestört arbeiten konnten. Merkwürdig bleibt es immerhin, daß die Diebe so ungestört arbeiten konnten, wenn man bedenkt, daß der Marktplatz, auch des Nachts, wohl als der belebteste Platz Gießens anzusehen ist, und weiter bedenkt, daß fast unmittelbar vor dem Kretzsch- marschen Hause eine elektrische Bogenlampe bis zum Morgen leuchtet. Herr Kretzschmar, dessen Vorräte übrigens nicht versichert waren, hat eine Belohnung von 10 Prozent des Wertes der wiederbeschafsten Gegenstände ausgesetzt. ** Fahrraddiebstahl. Am 13. 11. d Is, vormittags IOV4 Uhr, wurde hier aus dem Hoie des Arbeitsamts ein Fahrrad, Marte „Hah- nel" entipenfrt. Das Rad hat schwarzen Rahmen-1 bau, gelbe Fagen und neue graue Bereifung I Tfnträge ustv. veckfrrndelr werben sotten: die Frack- tioncn haben Gelegenheit, sich vorher zu beraten. Abg. Köhler fragt wegen sedier fdx>n am 23. Okwber eingereichten Anfrage bett. Pacht- einigungsänrter an und bittet um recht dringende Erledigung Sfe.tt präsiberit Ulrich ernnbert, daß man ter sckMvcrigen Frrage näher getreten sei und fu so bald wie möglich erledigen werde. Abg. Reh (Dem.) teilt mit, daß schon einige Zeit vorher der Abg. Schreiber und Abg. Engelmann (Soz.) in gl icher Weise erneu Antrag geteilt hoben und ersuchen ebenfalls um schleunigste Erledigung. In die Tagesordnung eintretmb werden hierauf erledigt: die Vorstellung des Brindes deut' scher MicktcEonwärie, Landesverband Hefen, bett, die Zivilversorgung der Militäranwärter in Hessen. Die Vorstellung der Arbe t:g mriuscha t Heimat, Handwerk, Junend in Darmstadt, Einspruch gegen Eingriffe in die historisch'. Wahrheit bet'., wird nach Bericht des Abg. Gesser für erledigt erklärt. Auch die Vorstellung des Saar-Vereins in Berlin, bett. Stärkung und Erha.tung des Deutschtums in den Saarlanden, wird nach der Antwort der Regierung für erledigt erklärt. Justizmiritter v. Brentano über die Haft- entla'sung verurteilter Felöräuber. Hierauf gibt Justizminister v. Brentano Auskarung über das Urteil der Gießener Strafkammer, der A beiter in Rödgen und die durch den Iustizminister beran'aftte Hatte'tt- lassung der Bern t.-i'ten. Unter eingehender Schilderung der zu den ganzen Vorgängen geschehenen Schritte stellt er fest, daß der Verstoß gegen ihn, den Iustizminister, völlig ungerechtfertigt sei. Er bestreitet, irgend welchen persönlichen Einfluß ausgeübt oder beabsichtigt zu haben, sondern er habe lediglich auf Grund der Anregung eines Abgwrdneten ^Wittig) und zu seiner In- svrmativn sich an die Oberstaa'sanwaltschaft und den Generalstaatsanwalt gewandt. I^er Vnr.nurf der K a b i n e t t s j u st i z iei in ieher Hinsicht un- -fterecktfer igt. Die sämtlick>en Mitteilnng-m in ber Presse kei n tent-enziös entstellt und «inicbeinend bÄ»auerliicherweise durch die Kenntnisnahme von Akten au^gebansch'. An Hand der einzelnen Daten teilt der Redner mit, daß er am 10. August zum erstenmal auf Grund einer Beschwerde des Lonotagsabg orb-e^en Wittig mit der Awte- legcnfr'it sich befaßt, was den Erfolg hatte, daß ohne jede Beeinflussung seinerseits einer der drei damals Verbafte'en freig'lassen und gegen diesen überhaupt keine Anklage erboten Worten sei. Einige Tage später habe er erneut aut Grund eines Besuchs einer Deputation ter Gewerkschaften bei dem Generalstaatsanwalt über den Vorfall angefragt und mit Rücksicht aus die Drohung der Gewttkckmsien, daß Unruhen im Bn'^Nauteimer Batetetti-cb entstehen und das WAsersleimex' Werk stillgelegt wrte, fönte (raß ferner in einer Prvtestter'ainmlung in Wölfersheim mitber Festnahme des Oberamtspricht e r s gedroht wurde, im allgemeinen Interesse zur Erwägung anfrnmgraeten, ob die Leute nicht vorläufig aus der Haft entlassen werten können, bis das Urteil gefällt sei. Der OterstaatS- anwalt habe indessen fixi ere Schritte nicht getan Von ihm selbst die Rmiberfrvchen mit Wal- fen perseben, die Eigentümer bedroht haben Das Urteil ist Schutze von Recht und Ordnimgi erfolgt und es sei Tatsache, daß ter Justizminister zweimal in der Angelegenheit einbegriffen habe. Man sollte sich feiner Täuschung darüber bingeben, daß dieses Vorgehen auf tert Richterstand im allgemeinen, wie auf die beteiligten Richter cinen erre-gten Eindrnck gemacht, selbst wenn dieser Eingriff ter Justizverwaltung auf Gnmd ter Beschtrerte eines Abgeordneten erfolgt sei. Es b.'teute einen Eingriff in ein schwebendes Strafverfahren, denn die Briefe des Iustizministers mußten af§ indirekter Wink an die Staatsanwaltschaft auf= gefaxt werten Es sei sehr gefährlich aut Drohungen des Gewerkschastts kar tellS ?e * tirtige Schritte zu unternehmen. Gegenüber den Drohungen bttcb zunächst ter Oberstaa'-ranwolt fest und auch der Justizminister hatte erklären sollen, datz ibm ferner ei Vtecht in die Hand gegeben sei. Dr. Osann hält es für sehr bedenklich, daß nicht wie bisher üblich, die Justizbehörde vorher an» .tebört wurden. Die Handlung des Iustizministers sei ungewöhnlich für die Juriftenwelt. Die ö a r t e 1 Polrtik spiele hierbei keine lstolle. Abg. Vetters (Soz.) hält die Borwürre im Gießener Anzeiger und DarmstäLtt. Tcg» licl-en Artiger üke>- Zkab ine t ts 1 u str z nach sern-r eigenen Aussasfung. die er in ter Verhandlung gewonnen, nicht für teredtfigt. Tie Tat selbst sei zu verurtei eu, es handle sich hier aber um durchaus unbestrafte Leute und um die Tatreichen anderen Fällen erram derartigen Umfang angmommen, daß jede Autorität untergraben werde. Ter Geist tec Witersetz.ttä-- Kit wäre durch die Sozraltemokralie besonters teu Landwirten gegenüber in er. e W- ise untcrftutzt, bati diese nur durch geiverksüai.licte',' Zufammen- schluß «mge»enfiter em Paro i Liefen können Abg Kaul .Soz.) hält die hier crufgwollte Angelegenheit nicht für eine Frage tes Rechts allein, man habe sie allerdinZs zu einer großen politischen Frage konstruiert. Tatsache fei, das m Gießen Zeugenaussagen gegen A u s - jagen standen. Man sei ja bei ter Gießener Ltras- kammcr gewohnt, daß dort cinieitig Z ugeuaus- sagen zugunsten ter Landwi te oeni^ntet den. Man könne heule nicht rein formattfttsch zu äßeri gehen. Redner wendet sich dann in [(fracren Angriffen gegen ten Abg. Dorsch und die agitatort- schen Bauernsührer, welch: du.ch istt Sßorgejen bei ter Sartorie.ab.ieicnuig die Autorität tes Staates untergraben. Justi.Minister v. Brentano bestreitet wiederholt, daß er dem Oberstaats- anmalt in Gießen oder dem Generalstaatsanwalt besondere Weisungen gegeben habe. G genutet ten Borwür.e.i tes Abg. Dr. Osann stellt er fest, daß mit Rücksicht auf die Streikdrohung das Borge en tes Justizministeriums gerechtfettigt g nx^en s i. In keiner Weise habe er einen persönlichen Einflutz oder einen Eingriff versucht, und das isas er getan, lasse er «ich als sein gutes Recht nicht nehmen. Er behauptet, daß die Angriffe nur dem Koalitionsminister gegolten haben. Abg. Lux lSvz.) mentet sich gegen die Ausführungen Tvrschs, ter in dest^ Echzeller Fall anderer Meinuna geween sei. Abg. Fenchel >H. Vp) terwahtt die Bmiern- schaft gegen di? Vvn feiten ter A >g Kaul erfr denen Ä>rwürfe. Es werde baldige Ausckärung erfolgen darüber, wer Schuld daran sei, daß einzelne Bezirke feine Kartoffeln erhiel en. Die Vorgänge bei Verbrennung der Viehkataster in Oberteilen lassen sich hier zu Ve-gleichen nicht terauziehen. Pf lickst und Schuldigfeit tes Iusliz- miikislers sei es gewesen, auf die Angricke in der Presse anch tort zu awWorten. Abg. Kiel (USP.) bch>-ichnet das Gießener Urteil als Klassenjustiz, wie man sie in Gießen nicht anders genwhnr sei. Auch das Mar- lmrger Urteil sei ungerecht gewesen. Er vermisse auch dieAmnestieüberdieVerurteilten wegen der Vorgänge im Stadtparlament zu Gießen. Preis 28 Mk. Letensmittelausir>eisAarte ist vorzuzeigen. Gleichzeitig werten nochmals Saatkartof- seln „Kaiserkrone^' zum Preise von 41 Mk. pro Zentner an Jedermann abgegeben. ** Stadt. Seefisch-Markt. Morgen Donnerstag früh trifft wieder lebend- frische Nordseeware wie Kabeljau, Schellfisch und Schollen ein und kommt von 8V2 Uhr an in den Marktlauben zum Verkauf. Veranstaltungen. Mittwoch: Stadttheater, 6V2 Uhr, „Der ersten Liebe goftene Zeit". — Hotel Einhorn, 8 Uhr, Deutschnationale Volkspartei, ösientlicher Vo trag tes R ichskoKsabg. Lrmbach — Cass Leib, 8 Uhr, Konzert und Vorstellung ter Medick-Mei- dinger. — Lichtspieltheater wie gestern. ♦ ** Amtliche Personalnachrichten Ter Gesandte G af vo.r und zu Lerchenfeld auf Kösering und Schiönberg hat als Nachfvlger tes, in das Auswärtige Amt berufenen, Legattvnsrats Iustizminister v. Brentano nimmt die '^uevtiniccr m üraniruri a. ’jju, uniotnuai, zu Gießener ©rafTammei- gegen die Vorwürfe Kiels richten. Tie Bermittrlungsbedingungen sind dort in Schutz. Wegen des Marburger Urteils solle er fache, daß Z^u^en vorhanden hxr er welche fr- jyynrorcn, daß die Verurteilten zurzeit ter Tat nicht dort gewesen sein tonntet. Selbst wenn sie bte Tat ausgeführt hätten, sei das Urteil trofetem I ote^‘^©7? a f 00 II ft'red 5 ”n a^" fe&r hart. Wie er vernommen hat, soll sich jetzt b e h ö r d e z u b e f raa e n im horltewnhpn L Staats a n roa l t s f t fE Auf- sei davon ab tebung tes Urtnls auAefprackfen tc.en. Abg. Kaul die Meinung erwecken, als ob das Eiw Abg. Tor ich IH. Vp.) wendet sich gegen die gceiieu oer höchsten Zn stanz wirklich bearuntef AuMbrungen teS ^^rs und hält e, für Lew-n iei & nxtre Ädyt tesser ge^stn von fraglich, ob eS nn Interesse des Latwes gelegen ten üblichen (pflogenbeiten nicht abzuweichen war. daß ter Justtzm mi-ler diesen Weg z u E i n e Postkarte an den 6)eneralstaat4- fetner Rechtfertigung gesucht bat a n 0 i : funnte ten Glauben eriWen u's ob die k'E droh nn gen durch die Gewer kfcha Fr.Leute infolge ter Streikandrohung te n haben ut WolferShetm w ui Berlin und zahl-1 erfo.gr ■ < Ebenso habe man fein Recht, in die Würdigung en wen Huis in Heil-en^ Sckiwiftführer Dr. P. C. der Beweisaufnahme einza-'re en. Eten'v interfreu- Molhuisen " sich sei es, die Beamten des IusnzminisdettumS in machen mir nochmals darauf aufmerk'am, daß an Vieser 22eise an^ugreifen. Pwzei'fual sei es nickü unserer Unifrn.i ät Gelegenfrit geboten ist, Nie- unznlässig, wenn Erwägimgen über eine Frei- tersiindisch zu lernen. Ein Niederländer, Stert lar(img an gestellt werten und juristisch iei es in Pwfes'or Dr. van ter M .'er fron ter Universität biesem Fall empfehlenswert gwesen, daß sogar Frankfurt, veranstaltet einen Kurs zur Ein,üIrrung eine Haftentlassung die F-lge war. Eine terartige in das Niederländische. (Donnerstag 5—7 Uhr im : Hörsaal 51.) Metun erworben hat. «] £8ucf ISS >h MU: ’"nt's ** Festgenommen wurden 2 junge Leute nxlche es sich zur Spez.a ität gera.i-f fritten' Handletterwagen zu steh.e.i und mietet zu verkaufen. "Jubiläum. Am 19. ds. Mts. begeh* Öerr Karl Wähtum als Angestellter bei öer Gewerbe bank sein Lbjähri^s Dienftjuli.au m. ** Die Literarische Gesellschaft schreibt uns: Fuc ten nächsten — und für das Fahr 1920 letzten Dichter-Avend — ist ter bekannte Schriftsteller Walter Hasen clever au; D es- ten GCtoomtcn wotoen. In Barlin, Hambu g, j.öin Breslau, Prag und vielen anoeren Stuten, in denen Hasenclevet las, wurde ihm ein gleicher ftütmiscfrr Beifall bereit t. Seine Bo tragswüst ist von einem warmen dichterischen Gefühl getragen, das in ehrlicher Begeisterung überzeugt. — (Siehe Anzeige.) ** Vortrag Lambach. Wie aus dem AnzeigenteU ersichtlich, hat auch di: Ortsgruppe Gießen im Deutschnationaten Haudlung'gehilrn- verbcmd ih.en bewährten Vetbanssge.chä t fü'rer, den Reichstagsabgeordneten Wa tec Lambick zü einem Vortrage gewonnen, und zwar spricht Lambach am Donnerstag den 18. November, abends 7V2 Uhr, im Saale tes Hotel Gtoßhet'.og über tes Tteina: Unseres Standes Not utö Hoffnung. Lambach ist einer der hervorrag ndsten Sozial- polckiker mrseret Zeit. u. a. B tsas er und Heraus- gebet ter Monatssch i t „Ku tnr das Kaufmanns". Der Vortrag kann a fen kau männi'chm Angestellten nut aus das wärmste empfohlen wnden Zur Ottentierung für unseve L s.n bemrrfeu wir. daß Reichstagsabgeordncter Lambach h ute im Einhv n vor ter Deutschnationa'en Volksfa tei und am Domierstag den 18., also morgen, im Saale tes Hotst Grotzherzog zu ter Ortsgruppe im D. H. V. sprechen wird. ** Die Borgeschichte unserer engeren Heimat, w rüber im Oberhe'fl/' er Geschichtsvetein morgen (D> n: es ag Le t« amtsosfessot Kunkel spteckLN wird, ist im letzten Jahrzehnt wrfentlich anfgehellt morgen. Ergebnis- t-i^te Ausgrabungen, an te et te. R^d er als Assistent tes OberhefsisckLn Museums t'ttgrn An- dnl genommen hat, und de immer ntf.jt g> sicherte Be-vertung und zeit i e Einr i'y:mg bei Funde lailen die Siedlung l-gesckü l»te und Kultur unfeoer Vorzeit immer fa e : erV inen. Zugleich wird über Entwicklimg und Wesen ter Vo g> sckstchtsforsckrung Anfscläuß gegeben werden T« durch Licktb Der er aut n e Vo t ag fintet a'e M 8 Uhr im Hörsaal tes Phys.kilifcke'rt Instituts (Eingimg Sfeplansttahe) statt und ist bet fte.M Eintritt allgemer-t zugänglich. ** Der Naturheil verein veranstaltet am Montag, 22. Nvv., abends 7'/s Uhr, im Saale tes Hotel Einhorn einen öffentlichen Vortrag. Dr. med. Erwin Silber aus Frankfurt a M. wird über den sittlick>en und ätztlick>en Kamps gegen Unzucht und Geschlechtskranktetten spreckfen. Landkreis Gießen. O ©rünberg, 15. Nov. Ter B-lksbil« dungSvevern frevansta'ie e am Sonntag in te Turnhalle ti en „B u s ch" -Abend. Nach ei ei einleitenden Borttag tes Lehrers Psoch über bei großen Humoristen Wilhe'm Busch, war en Don seinen Werfen „Mater Kecks l" und „Iulchen" vorgeführt. Tre brg eiten e i V rse sprach M lehret Kohlbach. Am NackMtttag war derselbe Vottrag and) als Schüler-Vorstellung getezdf < worden. Ta fride Borsiellungen sehr gut bcsch waren, dürste dem Ve ein wohl ein namhcf« Ueberschuß verble ben. tet er zur we'teren Lus- gcftölturg 'einer Volksbibsi t ek kennte i will. - Tie Hellische Landes Wanderbühne wtd hier in der Turnhalle am 8. ili£> 9. Tezemba ein Gastspiel geben. Zur Aufsührrmg sollen krm- men „Bersunksme Glocke" ton Herhratt Haupt« mann und „Kabale und Liebe"" von Schicker. Klein-Linden, 17. Nov. Tas Feß ihrer silbernen Hochzeit feiern heute bit Ebeleute Wilhelm Langsdorf I. und feine Frau Katharine geb. Weigel. Kr?is Büdingen. * B ee rsta d t, 15. Nvv. Gestern atenb fand im hiesigen Kvchschen Saal die Verteilung da Preise statt, die bei ter vor kurzem durch bit hiesige Ortsgruppe des Obst- und Garten« bauvereins freranstal e en Ausstel ung g» Wonnen worden waren. Es wurden mehrere Musikstücke vorgetragen, ter gemi ch e Chor hatte seine Kräfte in ten Dienst des Abends gestellt, ein Ver« tretet der Ortsgruppe begrüßte di" Anwesenden, fi!" Ä eleftr ^^erftras, Kranke, Genesende uni), für Aufnahme von etwa 60 bis 70 Kindern errichtet werden. Der Platz ist sehr geeignet hierzu. Er liegt sonnig und geschützt vor rauhem Nordwind direkt an Laub- und Nadelwald Die reine, milde Gebirgs- und Waldluft kommen den Heilsuchenden sehr zu statten. Wasser und elektrisches Licht müssen von Laubach her a^ geschlossen werden. Kreis Lauterbach. rr. Schlitz, 16. Nvv. Im nahen Uetzhaul« hielt in ter Nacht von Samstag auf Sonntag eine dteckövfige E i n b t e ch e t b a n d e bis in' die stuye Morgenstunde die Einwohner in AlarmbercitsaM- Sie frenndite in frerschietene Häuser ei^'tz'nnM, wurde aber immer wieder verscheucht. Erst gegen Vr8Uhr morgens entfernten sich die Gauner, m- tem sie sich mit vora.-haltenen Refr.'sitern cct Abzug in den Wald erzwangen. Hier siebt maw wie heutzutage eine kleine ‘Sorfgcmeinte nach «ti Ablieferung aller Waffen tem Verbrechertum 0* radezu hilflos preisgegeben ist. Kreis Friedberg. 4 Bad-Nauheim, 15 Nov. Wie mA anders zu erwarten wat, ist das poli'ijche nach den vielen Wahlversammlmigen ter htm“ uns liegenden zwei Jahre beruhigter S^orven- Füt polisiscke Versammlungen ist nur noch er geringes Interesse in ten wei esten Schaßten 00 Bevölkerung Vorhäuten. S' hatten auch veioen ersten politischen Veranstal ungen dieses WM ter nur schwachen Besuch aufzstweien, das gut rvr allem von ter Verrammlung ter SozialdeMD- ktatischen Partei, Me für Mittwoch -ur (Erinnerung an den Tag der Ju» eben 0 sprach ein Ver r er Iv5 Heu t ersins, serna wurde ein Vortrag fiter den Verlauf und Nntzcü der Ausstellung gehalten, sv daß sich di.' Preis- Verteilung zu einer schönen Feier gestaltete, bit i;o0|(t sicher ebenso wie die Ausstellung selber tem Obst« bau unb dem Cbftbaufrerein wieder neue Freimdt Frankfnrt le ton Tr Moi liyiffent üb ii’.lnng einer, wijjiifer am 1. I Wembtt IC jrtaiifer ton ' b'm geftiegen, Prozent aui ^verschiedenes Beben. I K. Dillen! DM notmitlag- Mhof bei ton G p) beim Einfahr fr mit jipfi Losin Eijn hen Bainhl Lache g’ütüii ui ter Deich >r geschob ,:e Lokornoüve «lcrialscha! ^Men’onal Kreis Schotten. E. L a u b a ch , 1Nvv. Auf dem nahe« gelegenen Ramsberg, dem täglichen Aus« flugsort von Laubach, mit schöner Fernsicht zum Vogelsberg, Taunus unb Wefierwalo, । Kanon* soll in Kürze ein Sanatorium für te J3»«,L1 •>» & ™ sab'9 -ijtn Tai« er Ae Miere' -! W ni®, -ij'eioriunt ti1 Uij. , . gSutzbac 7» ber Den •jflri, die M xrS 6hitta»rt. bei i'fiiiten Lanbesg fa die *ih auf iw 11 •ihn", sie un t>, Pom beutfd Mt er in te1’ flle, bit bas 9i Kit M Dr- • ktbitDoIihi h Ieisoll. tintm striedenÄ Hit wrt nfl litgntbe Sei b.:m bnher Ani< i-’ü Lündnis n A $3* &tiiiiVau,e- ß!» Ä?' >l>. . Ä® werden von Handel o. Industrie r?J nur dann ohne dauernden Nach- jgs teil getragen wer Jen können, z 1 jfcjr wenn es ihnen gelingt, sich M StA jgf neue Absatzgebiete zu schaffen. Ä 92^57Dies erreicht man erfahrunga- Zy CSs gemR« am sichersten mit Hilfe £< Ider Zei unge-Rekiema. Eine solche wirksam und wlrtseba t- je ^&StJggj Heb durchzutUhren. erfordert B aber laogjlbrige Erfahrung B B und genaue Kenntnis des jjj jgj gesamten Zeitungswesens, die B nur dem Fachmann zu Gebote jj Äff stehen. Wer inserieren und Bf rf dabei Kosten. Zeit und Arbeit jjKk Äff sparen will, wende sieb an die Fff Annoncen - Expedition WRudolf Mosse I Frankfurt a. M, Zeil 123 Zgf (j: Vertreter tir Bttisei: S Brtol’jcta kfrwriÄstnickerel H Scbeliira* e 7 jV Wir flirten -um fofor- Hflenlfln'ritt ein jüngeres Fraulein für Verkauf und leirtte Burea arbeit.GuteHand- fctrift Bebinaung. Lolche mit kaufmännischen Bor- fenntniifen bevor-. Zunächst schriftliche Beiver- bnnflen an die 12194 Wersche Buchhandlung, Gietzen. IwÄeriTj zu äit. Dame sofort nef. Marburger Str. 22 L 11. «rein taefc * Boten Die neuen Tüchtige* Fräulein Mir Sitiije der Hausfrau aefucht. Gute Behandlung u. ivamilienaiHctlun. mi0 FrauO.Diederichs sen., Kreuztal, Sr. Siegen. rcunft und Wissenschaft fd. Frankfurt O. M, 16. Nov. D:e Bib- livthek Jeidels, eine cinjigartigc und reiche Büchersammlung der Gtddmvcth-fmift, bl ibl durch die hochherzige Opferfreudig kett eines Frankfnrtev Bürgers der Stadt und der deutschen Oeffenllichünt erhalten. ISlbl edilnf: u. 21)vlin Isaner mit eleftr Victt lulltfoler au vermieten Turnen, Spiel und Sport. ' — Ebersgöns, 14. Nov. Ter hiesige Turnverem ist dem Gau Hessen der deutschen Turnersrl-aft beig<-treten. ^ut-'irnä|| Gerlchtssaal. Ein nächtlickkr Raubüberfall vor dem Schwurgericht. »>!' cii beff Herrn nili «Bn’ion a verrn. 019119 Die Kartoffdüerforgnng. Die Kartoffelpresse. Das hessisch Ministerium des Innern ver- öf^ntltcht folgende Anweisung an die KreiSämter: „Neuerdings unternehmen es an hohen Kartoffcl- vrei.en interes irrte Personen, die Behörden zwecks Einschüchterung öffent ich mit Anzeigen zu bedrohen. Wir haben zu allen Nachgeordneten Behörden und B amt n das Zutrauen, daß sie. sich durch derartige Machen,cha t n von der pflichtmäßigen Durchführung der Hinsicht ich der Kartofselversorgung get o jenen Anordnungen und Anwerbungen unter keinen Umständen abhalten lassen. Im übrigen nehmen wir B.-zug auf die Bekanntmachung des Hn si chrn Landes Ernäh- rungsamts vom 13. November über die Ka tosfel- oersorgung und empfehlen 1. bi? Einhaltung der behördlich festgesetzten Preise ständig und genau zu Überwachen und bekannt werdende Zuwider Handlungen unnachs cht'ich zur Anzeige zu bringen: 2. gemäß dem Schußsatz der erwähnten Bekanntmachung die ersorder.ichen Anzeigen gemäß §§ 110 und 131 des RStGB. erstatten zu lassen und weiterzuleiten. 0 Marbu r g, 15. Äov. In der Nacht vom zum 12. April dS. IS. drangen im S ädlchen Battenberg zwei maskierte Männer in daS Sckilas- zimmer deS allein zu Hause befindlichen 72 Jahre alten Fräulein Freudenthal ein, steckten der aus dem Schlaft cpDctfcen und laut aufichrei nden alten Dame einen Knebel in den Mund und» mißhanbel- anfiint a S.r. RÜaWsMl in stechen. !&tn. Zoü. Ter -L l ÄMttq Ü| beiid. Wij ccrs üfci Busch, nr.ir> 11" imb „M Ach >p °d k niitog war tat Rorftrlung m zei sehr gut vohl ein vi* zur iw’ftrci I ef taute i n< nbtrbühnt» j. miD 9 it? ffühomg fötal on Deciari M jf" non 2ltir . Nr>v. T-z f eil seimig' I. und faBf unserer ri^s Oberhr uf'ns.I im tu. v! n, r» I tooita l'lg5] de. Ä-bnil llseums Lh^jä immer ~t?, 1 t Erm i'^W sÄiite unb feil er^nttn. Te'en ter £ Tta r.t-'a i 1 t a] finde! itl f.Wflcfai 1 und ist bei y id-'-'M x 1 mnt mu atfa?" " ' ■■ tls- $>-A tut i UW 7rt 1 °°>°L «l err*5 it wä t* A « 5‘ )l‘$«:tei mj J j M, in 3m|{J|| IW- im T.fr | li* SÄ en. v Stuttgart der kürzlich auf dem ParteitngL der b'fischen Landesgruppe durch seine Ausführungen Ken bie Aufmerkscmrkeit der hessischen Parteige- ■f'en aus sich, lenkte, über ,.Deutsche Auf- io 6 e n", die uns für den Wiederaufbau gestellt .. L\ Bom deutsch-völkischen S andpmikte aus be- llinbelte er in seiner Rede auch den Geist und die Mlle, die das Judentum in der deii'sckien Politik fhrle. Pwf. Dr. Werrrer sprach im Anschluh daran ter die politische Lage, ebenfalls un er star- h Beifall. Nach Schilderung der Folgen des limtren Friedensvertrages führte er aus, daß nur K alte bewähr e Bismarcks, litk das in Trüm- wnt liegende Reich wieder aufrich en könne. Wir stllrm daher Anschluß nach Osten suchen, der zu «um Bündnis mit Rußland und Japan führen liife. Hessen-Nassau. Jndcrziff rn. Frankfurt a. M., 15. Nr». (Wolff.) Nach kn ton Dr. Moritz Elsas herausgeg-benen In- Itmf f ern über die Kosten blh.rn w.KiMja Lietzener Ltadttheater. Bnnbnrh. Eine triviale Komödie für ernsthafte Leute von Oskar Wilde. Oskar Wildes tiefe Mensch!ichk.nt, die erst im Zuchthaus von Recr-ing durchbrach, ist in dieser GesellschaftSsatire kaum zu erkennen. Dafür herrscht der geistreiche pointier'.« Witz echt englischer Herkunft, der srch eine triviale Lmvmüsnelle Form sucht, um dem ahnungslosen Publikum ein geist- Ibrühendes Gebräu darin zu servieren. Pawoie aus den Geschmack und die Lebensweise der eng- li-chen Gesellschaft, wie wir sie eigcnlltch zur Genüge aus den Komödien seines sarkastisch gewordenen Schülers Bernhard Shaw kennen gelernt haben, ist auch das Leben-.» währter Organist Lehrer Köher durch freien Vertrag als Organist der Kirck>engemeinde angestellt. Am gestrigen Sonntag satür in unterer Kirche durch Dekan Schäfer aus Büdingen eine orbent* liche Ki chmvisitation statt. Am Vormitta-g war Gottes acnst, ansckiliesxnd daran Bc p eck^mg mit den Ehri.'enlehrpAchtigen, am NachmiltagJugend-. goltesdicnst mit anschliessender Sitzung des Kir- ckrenvorstandes. Leider lieg der Besuch t>?r Gottesdienste zu wünsck-err übng. Eine Kvllekie ergab 86 Mk. Tie Opferwilligreit ter Gemciirde wurde vvm Visfta.vr besonders anerkannt. mc. Frankfurts. M., 15. Nov. Da- Frankfurter Oberlyzeum und in Verbindung damit das Lehrertnnensemi- nar sollen ab Ostern 1920 um die Hälfte abgebaut werden. Statt 48 Schülerinnen werden nur 24 ausgenommen. Der Magistrat begründet diese einschneidende Aenderuna damit, daß der Bedarf an Lehrerinnen durch den Geburtenrückgang wesentlich vermindert sei und man keine unnötigen Lehrkräfte heranbilden wolle. !tr*m anbertnmrt war. Kaum besser besucht war ,« gelinge Bermmmlung der Deutsch-natio- .«len Volkspartei. Die Par eileitunaen |f rinen mit dem llmstand der >>n eressclosig/eit .politischen Leben auch schon gerechnet zu haben, itm sie von vornherein kleine« fccriammlung^ pÜitäten als die seither benutzten -gro^n Säle ghtten, um so ihren Rednern die En.lLuschimg ersparen, vor leeren S üblen" -u sprechen. I)7i der von Bildhauer Rößler geleiteten sozial- reofratifrfen Versammlung sprach) Redar.enr a rckwald (Franifurt a. M.) über die deutsche )'-yolution, den FrievenSb.-rtrag und Die poli- || dje Zerrissenheit des Proletariats. Auch die t ick-n a t io n a l e Golkspartei Halle Mcihre von Dr Brücher geleite e Versammlung Ijitm auSgez ickmeten Retmer gewonnen, den Ge- Mekretär R o o s (S uttoart), ter über „Deut - l/je Aufgaben" sprach Eingehend fdnfierte ssr reutscheS 23?eienz wahre Freiheit, deutsche Politik, »i fincg und seinen Ausgang, die ZwaTrgsivirt- fflft in ihren Folgen und die daraus entstanoene i «meine Demoralisation. Die Rettung sieht der fflitner in der Rückkehr zum wahren Deutschtum zn beiden Versammlungen melde.en sich gegnerisch-e 8 hier nicht zum Wort. -- Bad-Nauheim, 15. Nov Mit dem fertigen la-e erfährt der Badebetrieb inso- fra eine weitere Einschränkung, a'S die Badehäuser ( tnb 8 bis auf weite-e-s geschossen bleiben Vor- rie bleibt noch Bade^xrus 7 geöffnet. Auch das lrhalatorium ist in den Morgenstunden noch in ftiricb. 0 Butzbach, 14. Nov. In einer Versamm- ferfl der Deutsch-nationalen Vvlks- kartei, die unter dem Vvrsih Don Geheimrat fäger toraeT^em im Taunusirnosaale stattsano, prZch unter lebhaftem Beifall General ekretärRvvs Bosheiten an den Mann zu bthrgen. Die Bosheit bleibt immer liebenswürdig und verbindlich, Die Satire wird aber nicht SarkaZmuS wie bei ^>haw, ist aber dafür wesentlich reizvoller. Man denke etwa an die kleine Szene, da die beiden Frauen sich zum erstenmal gegen überstehen und zwischen Freundschaft und Feim>schaft schwanken. Die Aufführung war eine der künstlerisch ge* schlossensten dreier Spielzeit, sie erwies damit aber- mals tnc besondere Eignung der vorhandenerß Schauspielkräfte für das moderne GesellschaslS-» stück. Sehr geschickt war der Gcsamtton aut eng-, lische Gesellschaftsverhältnisse eingestellt. Die umständliche Umschreibung der ein fad); len Vorgänge, das Verschackteln von Gesühlsmomenten in konventionelle Phrasen und die parc^oxen Schlußfolgerungen aus nebensächlichen Bemerkungen wurden in einer Art zur Geltung gebracht, die oft zum Schreien komisch wirtte. Alle Darsteller hatten mit sichtbarer SviÄ- freutngteü ihre ganze Kraft eingeietzt, so daß den Abend in vollkommenem Zusammenklang vertief. Die ©txelleiürngiÄkrd BolckS, lern dios aLZvoller Erfolg zu buchen ist, hatte auch im zweiten Auf- *uge ein besonders schönes Bühnenbild geschaffen. An der vorzüglichen Darstellung waren beteiligt die Damen Luise Rammet, Else Koop, Cläre Türk. Margarete Wernicke sowie die Herren Wolf L e u t h e i s e r, Oskar F e i g c 1, Karl Vo 1 ck, Georg H e d i n g. Selbst Die Diener DilheltN Ruppert, Hans B e ch st e i n und HcMS SUl>estrr B u n s e l trugen echt englisdies Gehabe zur Schiau. zz. bd3 Feier geMZ ung J •S*J IS^hT] t schöner Fjq f Jor der Hafionfenina. nnh S(|ta Ift'ert. Gbcvnar r?lfnb.) M Ä . Alte große 9 Lebens-, Unfall- und Haftpflichten versicherungs-Aktien-Gesellschaft mit moberniten Einrichtungen bat an oer- T f(Siebenen Plätzen des Freistaates Hessen r Agenturen T unter äiifierftflünft Bedingungen zu vergeben. Z Insbesondere wird für die Stadt Gießen - »'.n"W».',Vertreter I gesucht, der neu im Fache fein kann, aber X bestens bekannt und eingesllbrt fein muß. 4 RantüafieS Inkasso wird mit Übertragen, Lebenso werden böchüe Bezüge zugestchen. Gest Offerten unt. F. 3. U. 22'2 an Rudolf Mossc, Frankfurt a. IN. erbeten. [122u3ö8 ten und bedrohten sie, wotoi ihr einer einen Re> oolrer vor daS Gesicht hielt, wenn sie nicht zeigen würde, nw sie ihr Geld und die sonstigen Wertsachen habe. Sie raubten bann Geld, Ketten, Ri ge, Bwschen, für e.wa 10000 Mk., Kleidungsstücke, Wein und sonstige Lebensmittel. Der Verdacht der Täterschaft lenkte sich aus ein aus Hörde in Westfalen stammendes früheres Diensomädehen der alten Dame namens Martha Uhlig, deren Mutter Eva Unger und deren Sohn Walter Unger, sowie zwei junge Männer namens Jo et und Heinrich Schröder, die um die Zeit in der Ba tenebrger Gegend gerne en und mit Säcken unb Schlietzkorben wiec-er gekommen waren. In den S&jitemebmun» gen hatten sie die Sache auch zum Teil schon ein» gestanden, nur heule vor dem Schwurgericht machten lic, |id< gegenseitig beschuldigend, al.erhand Ausflüchte, bau iie ja nur hä tm Hamstern wollen und bei der Gelegenheit 'eien die jungen Leute in das Schlafzimmer der Beraubten gera en. Tie Ber- hairdlung endete in den spä en Al-enditunde i damit, da',; Waller Unger wcgm schw ten Di bstahls unb Raub zu 4 Jahren Gefängnis, Jo es Sdwbter zu 3 Jahren Gefängnis und Marlin Uhlig zu 9 Mona'en Gesangnis verureilt nntrben. Heinrich Schröder unb Eva Unger erhielten we en B.-günstigung unb idjrorrcn Ti bstahls je 1 Jahr Zuchthaus. Den beiden letz'eren ro.irben die mildernden Umstände versagt. Außerdem wurde sämtlichen Dngeklag-ten mit Ausnahme v.m Martha Uhlig di' ' ü*--" Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren aberkannt. Ui.i drütcputfchprozrtz. Dessau, 16. Nov. (Priv-Tel.) In dem zwei en Eöthener Räteputschprozeh vor dem Ausnahmegericht des Reid^wehrgruppcnvom- mandos I wurde heute abend das Ur eil ge!prvd)en. Der Hauptangeklag e Boas aus Eöthen erhielt l'/r,3L16- Forstmeister Tefert, wclcker jub während der Kriegszeu um dre .strersiugendpilege jo se-r verdient gemacht hat, verwtzt' ^'c^cin^cr TUtt^ ^Pwvinz Sachen^ ra. Biebenkopf 16. Nvv. Um eine Deckung der tne5)abngen Ausgaben zu ermöglichen, envCT;en srch die im städtichrn Haushaltsplan vorgesehenen Zuschl & zu den Ertrags- steuern zu gerrng. Ter Magistrat sckstägt daher m Ueberermttmmung mit der FinanzLmrmisjron vor, biefe Zuschläge we folgt zu bemessen: 500 Prozent zur Grundsteuer, 300 Povzent zur Generbe- und GelSndesveuer und 100 Prozent zur Betriebssteuer. mc. Frankfurt a. M., 16. Nov. Ein großes Frankfurter Warenhaus verkauft Ledergürtel, „garantiert englisches Fabrikat". Wer dann dre Rückseite des Gürtels betrachtet, findet darin einen Stempel „Made in Gev- many", Hagen (Westfalen), Juli 1920. Wir haben anscheinend noch immer nichts dazu gelernt. . 16. Nrv Schließung b e s Geschäfts des sRetzgcrmeiiters Wald'chmidt ist rückamrgig gemadst, ebenso die gegen ihn verfügte Verhängung der Unterfuchungslwst. Höchst, 15. Nov. Unter der Anschuldigung des Betruges und der Urkundensälldmug in Höhe von 600 000 Mark wurde hier der aus Mannheim stammen e Kmiftnann Schweizer v.whaste', tvr tn Karlsruhe in Gemeinschaft mit einem Stadt- rat unter Benutzung gefälsdster Papi re eine maße Menge Beklei ungsstück? aus dem tor ig n Hee- resabwicklungsamt an sich gebracht hätte in. der Ab.ickst, die Kleidungsstücke zu verMieben. Tte ®cg?n)tän?e Bonn en nod) rcd> yitig bechlag- nahmt werden, der Tä'er aber ist damals entnommen. Nack» seiner Verhaf ung gab er vor bet hiesigen Polizei leinen Mftschul. igcn, ben Karlsruher S^a^rat, preis; dessen Verhaftung ist jetzt m bie Wege geleitet. Bank sucht zum baldigen Etnirtit perfekte Stenotypistin die bereits im Bankfach tätig war, sowie Lehrling mit höherer Schulbildung. Schriftliche Angebote unter 12210 an den Gießener Anzeiger erbeten. Zur Rührung ein. kl.nett. e^ausbaltc- aus d. Vanbe unb 'Vflcnc zwei'r Qinber sucht f. bald Fräulein ob. lunar Witwe. 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November verstarb in Großen - Buseck 3 Uhr in Hausen statt. 019130 M Hörnsheim, den 17. November 1920. 12223 Merle-Betel GS* wieder die Semi-UMl Koje. 1 P. Tetinisftieiel BarimandelndZ 26.0^ Feiqen voppel-8a!z I. rot ■ llreuz-vrogerir vahnhosstratze 5). Hausen, Harbach, den 16. November 1920. Die Beerdigung findet Donnerstag den 18. November, nachmittags Für die vielen Beweise der Teilnahme bei dem Hinscheiden und der Beerdigungunseres lieben Entschlafenen, sowie für die Kranz- und Blumenspenden sagen .wir herzlichen Dank. Großen-Buseck, den 15. November 1920. Die Beerdigung findet Donnerstag den 18. Nov. nachmittags 2 Uhr, statt. In tiefer Trauer: Familie Anton Henfl Familie Friedrich Hahn Familie Karl Rink. Edelsteine,Platin Gold und Silber häuft und zahlt die höchsten Preise 6(18 Ml, MM. WMltM 1 ticnchümr;. Machen Tic bitteeinen Versuch. Grotze Laaer tu Sioyarb-tti. Central-Ürocerle, ______Schulst ratze. 11370c Wamiliechss 8—10 Zimmer, möglichst mit Garien, au taufen gesucht. Schr. 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Seit fast 20 Jahren führte er nebenamtlich die Geschäfte eines Rendanten für die Rabenau'schen Besitzungen im Busecker Tal. Ein Mann von treuester Pflichterfüllung und selten^ Arbeitsfreudigkeit bis in sein hohes Alter von 83 Jahren ist in ihm dahingegangen. Sein Andenken wird von meiner Familie und mir stets in dankbarer Erinnerung und hohen Ehren gehalten werden. Dr. Ludwig Freiharr v. Nordeck zur Rabenau Kammerherr und Landrat. Todes-Anzeige. Heute entschlief nach langem, schwerem,mit großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe, herzensgute Frau, unsere treubesorgte Mutter,Schwiegermutter, Großmutter^ Schwester, Schwägerin und Tante außerordentliche General- J Versammlung. Tagesordnung: hinter fest. Verschiedenes. Um aablreicb. LVrlrfjcInn bittet Ter Vorftauv Ziegel und II. Qualität, ober naturrot Tiiskind, Neuenweg 29. j Kaufgesuche^l schaferhündin als Wachhund, staupefrei, 8« kaufen gesucht. Zahle keine Luxutpreise. 0,ena _J3Mbnbofitraöc 19. Todes-Anzeige. 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(Mr. 88, Qtrttieeaf ftrtf 1 2 1schm.Ltrahenftiefel, oiniinerijoi 11 Nr. 39, 1 dunkl. wattierter in verschiedenen Stärken • Adendmantcl, 1 geitr. Donnerst, am. 1 u. 2 Uhr. i au« mui.ärftoff, für mitt- 8nt ttii. fluäciiiiraaf; >--- ö^;nl2“'n?eVort,t »u oertaufen 0101-20 ' »V», N. 271 Zwettes Blatt Die neue Absatzkrisi;. Man hatte allenthalben in Geschäftskret i gehofft, dqü die im Frühjahr unb Som cur immer schärfer einsetzenoe Absatzkrise mit ’ cginn Des Herbstes allmählich abflaueu - ßroe, und gute Kenner der Verhältnisse hal- r bis spätestens Oktober mit einer neuen b «lebung üer stark zurückgegangenen Geschäfte । rechnet. Diese Erwartungen haben sich aber , chl bloß nicht erfüllt, sonoern es ist gerade h oen letzten Wochen neuerdings wieder eine heblichc Stockung im Warenhanoel einge- eten, Oie den meisten Geschäften völlig über- /chenv gekommen ist. Der Grund dafür liegt hebt (n einem neuen Käuferstreik, wie er im Bommer dieses Jahres nicht bloß in Deutsch- iiD, sondern auch in der ganzen übrigen kdt, vor allem in Amerika, ourchgeführt Ipiiroe, vielmehr ist die Ursache für diese ernste ici'cheinung einzig und allein darin zu suchen, i. tz sich die Kaufkraft der breitesten Schichten ,ti Bevölkerung allmählich vollkommen er- rl öpst hat, und daß deshalb die erzwungene -Äürfnislosigkeit des Publikums soweit vor cM)ritten ist, daß es kaum mehr die notwen- lijjten Anschaffungen zu machen gewillt ist. Die Lage würde nicht so stark verschärft in, wenn die unentbehrlichste Ware, das sind Lebensmittel, auch nur den leisesten Ansatz 21 einem Fallen zeigen würden. Aber die Hoffnungen, die nach dieser Richtung hin von -nUlicher und nichtamtlicher Stelle genährt botben sind, haben bis jetzt keine Erfüllung ffiuirden, und es wäre mehr als optimistisch, renn man behaupten wollte, daß in den kommenden Wintermonaten, deren Schwierigkei- |il ja immer groß gewesen sind, eine Ent- kannung eintreten könnte. So sieht sich das ifuMifum gezwungen, den größten Teil seines kcrdienstes in Lebensmitteln umzusetzen, wo- m die seit der Aufhebung der Zwangswirb- idiaft vollgepfropften Fleischerläden einen erhöhten Anreiz bieten. Denn schließlich darf ran doch nicht vergessen, daß es nicht etwa ließ die Sucht nach besserem Leben ist, wenn Inte die teuren Lebensmittel über die Ver- stltnisse hinaus auch von den minderbemit- ftlten Bevölkerungsklasseu gekauft werden, Hubern das ganz natürliche Ergebnis einer kierjährigen Aushungerung und Entbehrung Seines Nahrungsmittels, das in Deutschland int stärksten in der ganzen Welt konsumiert Tiiiöe. Was an Lebensmitteln heute ausgcge . k wird, das muß aber natürlich von der Bevölkerung,an Kleidung gespart werden. Kein Lunder, daß deshalb die Absatzkrise in den -toten Wochen wieder, besonders stark in der Ucrtilindustrie, hervorgetreten ist. Allmäb- fcb findet man sich in den Kreisen des Textil- »ndels auch schon damit ab, daß man mit tien Preisen trotz der teuren Rohstoffe wird «runtergchen müssen, und daß erhebliche Ver- «ste dabei nicht zu vermeiden sind. Es kommt ■en wieder die Zeit, wo der deutsche Kaust- *- nvtF? 2051 j. El em. Scheideanstalt 905, 900. Für Scheide anstatt stimulierten Gerüchte einer Neu emission bis 910 genannt, lebhaft gefragt auf dar bestimmtere Auftreten von der Freigabe der am- rikanischen Unternehmen. Ein amtlicher Kurs kam nicht zu Stande. Schieußner Frankftirt auf Rück kaufe 259 plus 9 Prvz. Es stellten sich ferner höher Gummiw. Peter 395, Chem. Th. Goldschmidt 470 plus 8, Holzverkohlung 525.—, Hirsch Kupfer 425 verloren 10, Spiegel u. Spiegelglas 650 verloren 15 Proz. Fränkische Schuhs. 288.—. Im Verlaust nnirbc die Tendenz wieder unregelmäßig. Buderus 630 gewannen 25, Harpener 540.— gaben 10 Pro» zent nach. Baltimore 580 zogen 15 Proz. an Elektro Reiniger Gebbert mit 385 plus 30 Proz. rationiert. 5 Proz. Reichsanleihe 77 ya. Frankfurt a. M., 17. Nov. Deoisenmarkt. Datum Amsterdam- Roller Brüssel-Antwerpen Christiania Kopenhagen .... Stockholm Helsrngsors. » . . . Otälien....... London New »Park Daris Schweiz Spanien Wien (altes).... Deutfch-Oesterr. . . Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . Geld Brief Geld Brief 15. Nov. 16. Nov. 2496,- 2500,- 2315,15 2319,85 515,95 517,05 469,50 470,50 1093,90 1096,10 1009,- 1011, — 1098,90 1101,10 1009,— 1011,- 1573,40 15'6,60 1413,55 1446,45 179,30 17fi,70 169,80 170,20 28^,70 2WO,30 257,20 267,80 293,45 284,05 257,20 297,80 83,91 84,09 70,17 76,33 48V>0 486,50 417,05 447,95 1273,15 1276,30 1)73,80 117H,25 959, 961,- 956,50 958,50 23*34 23'40 22'97 23,03 87,65 87,85 65,90 86,10 13,98 14,02 13,73 13,77 Börsenkurse. Frankfurt Berlin Abend- Abend- Schluß- Schluß- ShirS §urS Kurs Kurs Datum: 5e/, Deut. Kriegsanl 4% Deut. Neichsanl. 3% Deut. Neichsanl. 4°0 Preuß Konsuls Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Bank . . Notionalbank f. D. . Mitleid. Creditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Loch Gußstahlwerk . D.» Luxemd. Dergw. Belsenkirch. Bergw. . Harpener Bergbau . Oberschl. Eisend.» B. . Oderschles.Eisenind. . Phönix-Bergb.Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. L. G. . . . Schuckert- Werke . . Fellen- Guilleaume . Daimler Bud.» Eisenw.- Akt. . Adlerwerke 4°/«Hest Staatranl. . Electron Griesheim . 15.11. 77,50 232'- 203* — 198,- 425'- 435, — 565,50 343,- 623'- S36'- 300',- 343^— 16.1L 77,50 330'- 235* — 206,50 182,- 199,- 190,- 422,- 540,- 333,- 284.50 630,- 335,- 15.11. 16.11. 77,50 77,50 66,10 66,25 66,10 62,25 62,50 181,87 182, — 339,50 329,- 260,- 254, - 234,50 233, - 203,- 201,50 181,- 182,- 201,- 399, — 193,87 192,75 550,- 540,- 425,- 405,- 442,- 422,- 570,- 343, - 326,- 332,50 320,- 625,- 595, - 569,75 565,- 460,- 450,- 335,- 322,- 295,- 283,- 465,- 299,- 280,50 642,- 598,- 347,- 33*,- 66,60 64 75 422,- 418,75 Mattnotterungen. Datum: Zürich Amsterdam ^Kopenhagen ........... Prag.................. Stockholm . Wien.................. London 'Patts................. New-Pork 15.11. 16.11. 7,60 8,25 4,05 4,36 9,25 10,15 6,10 6*85 -,- 700,- 2,81 20,75 22,25 1,22 -,- (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Eine ReichSkän;lrrrcde. Köln, 16. Nov. (WTB.) Reichskanzler Fehrend ach und der Minister des Aeußern, Dr. Simons, sprackien im großen Saale des Gürzenich vor etwa 1500 Vertretern aller Volkskreist. Reichskanzler Fehrenbach überbrachte zunächst Grüße des FiÄburger Münsters an den Kölner Dom und fuhr dann fort: Sie dürfen überzeugt fein, daß wir gerne zu Ihnen kommen. Wir wissen welch.' Sorge Sie drückt. Wir wissen, daß der Berg von Sorgen, der über dem ganzen deutschen Vat:r- lande lastet, mit doppelter bis hundertfacher Wucht auf Ihren Gauen, auf den besetzten Geburten lastet. öie§alkner aufLmöenhöhe Roman von Reinhold Ortmann. Ncahdruck verboten.) Fortsetzung 36. „ffiun — und gingen Sie denn auf feinen nicht Hinern „Nein. Tie Loche Tarn mtr p sonLerdar vor, ich es voc-og, ihn zu beobachte,). Ich konnte I ton draußen bequem durch das Fenster jpäl/cn, nfcocnb er mich ivegen der inzwisckien herem^- ja*f>enen vollstcm.'igw Dunkelheit na.ürlid) nicht U Er hatte es sichtlich lefir eüig und hantierte ilit großer Hast. Durch die Haichrerckmngen, die t nir früher leistete, weiß er ja in der Ülpotheke ^fogut Besäßeid wie ich lind es ist ferne Art, dieser KVwntnis sehr unbefangen zu bebtenen, ? iaß ich schon wiederholt nahe ixiran nxir, es dn zu untersagen. Erst .rahm er ein Gefäk vom l.’gal herab — welches es war, komcke ich leider »itzt sehmi — und füllte daraus eines, oon den £ijxm Fläschchen, die nach der Vonchrrst für in; ywcentei und die nur äußerlich ?'a gebrauchenden Iteifamente cerirev.bet iveibm 'üben, xann M z er an den Gistsckxrank." <_, „An den Giftschvank — sagen Sie?“ «»Ja“ „Besaß er denn einen Sckslüssel dazu ? . „Ten'hatte er nicht nötig; beim ec steckte int -Hoß. Weshalb sollte ich mir die Muhe machen, abzuziehen. Ivenn ich mich nicht weiter eut- a- ■' als bis in den Vorgarten, von wo ich doch ,'C5 verfolgen strwn, was in der Apvthe.e gt» -Lh'. „Es ist immerhin gegen die Vorschrift, lieber fctnbt!" Ter Apotheker machte eine wcgwerseirde Bewegung. „Ah — wenn mau alle Vorschri'ten buchstäblich befolgen seilte! Hier in Tie'enbrumi kommt nicht so beicht einer aus "den Ge.anfeu, sich in die Apotheke crnzuschleick-en, um sich vier andere zu vergiften." „Wohl kaum. Aber erzählen Sie weiter.“ „Es ist nicht mehr vvel zu sagen. Germering öffnete die Tür und machw fich eine kleine Weile vor dem SdTranfe zu schassen. Welches te: Fächer er auizvg, und was er daraus entnahm, kann ich nicht sagen, weil mir durch die offenste'ende Schranktür der Ausblick versperrt war. Und da es sich bw dem Diebstahl i'e'eeufalls um eine sehr geringfügige Menge d-andelie, tonnte ich es selbst- verstmchlick auch nicht nackchräg ich 'enst-llen." „Sie nennen es einen Tr b'.ahl?“ „Wie soll ich es anders bezeichnen, wenn je» mand ohne vorher ein geholte Erlaubnis über meine Vorräte geht und nach seinem Ge allen davon entnimmt?“ . „Allerdings — ja. ir-enn man es 10 amient. Aber daß es die Absickst des Kollegen gioeien wäre, sich zu bereichern, werden - feiten eine Verteidigungswaffe sichern.“ „Erne Waffe? Gegen Tottor Germerrrg?" „Ja. Er drohte mir mit einer Bestchveete; er behauptet, ich sei Morphinist. Ta möchte ich beim doch nidtit ganz w hrlos fern." To.tot Laren:hin räuspert? sich. „In aller Freundschaft, lieber Brandt — sollte er mit feiner Vermutung wirklich so ganz unveckst haben?" „Er müsste erst in meiner Haut stecken, um sich darüber aushalten zu^dürsen. Ich bin fein glücb- lidrr Mensck, Herr Sauitätsrat." „Es ist nicht gut möglich. Sie dafür $u halten. Eben deshalb habe ich Ihnen seit dem Beginn unserer Bekanntschaft geraten, sich zu verheiraten. In Ihrer gewollten Vereinsamung müssen Sie ja notwendig ganz zugrunde gehen.“ „Ja, ich gehe zugrunde. Ich bin einer v^n deren, di? dazu bestimmt sind, und ich lehne mich nickt uichr dagegen auf. Es ist ja doch ein aussichtsloser Kamps.“ „Ein Mann in Ihrem Alter darf nicht so jinzdjen. Tas sind Stimmungen, ine vorüber gehen, aenn man sich ihnen nickt ergibt. Daß Morpl.rum allerdings nicht das geetgitie Kampfmittel ist, braudv ich JhrLn, als einem Mediziner, nicht zu sagen.“ „Es gibt wirksamere, das weiß ich wohl. Aber man schiebt ihre Anwendung gerne so lange als möglich hinaus." „Was heißt das mm nrieber? Ich will mchr hoffen, datz Sie--" „Sprechen wir darüber nicht weiter, Herr Mittwoch, U. November 1920 Vaterländische Treue und Helle rheinisch' Begeisterung für alles Gute und echt Deutsche wird auch in diesen schurren Tagen die besetzten Okbtete beseelen Man hört in Berlin ab unb »u die Mei^ innig, als sei bi? Sage in den besetzten Gckielen ba uns drüben nicht g.nügend bekannt. Das ist nicht richtig. Die Zivangslage, in der sich aber daS Reich befindet, macht es ihm außerordentlich sckvver. Ihnen nnrksame Hilfe von jen eils des RheinS an* aedeiljen zu lassen Bei den Interpolationen über die b ieyken Gelnete im Reichstag wurde von den verschiedenen Parteien und aus den tvridnebenen Parreilag''m die Lage am Rhein geschildert, unb die Srfnib'rungen fanden im ganzen Reichstag das Ivärmstc Ecko. Ein unendlich fdwverer Druck lastet ja infolge des Friedensverträges aus 1 ns allen, unb menn in Belgien unb Frankreich vielfach bi’liaiUrtet wird, weil es uns gelungen ist, das stofilmabtom« men von Spaa zu erftlllen, das ganze fei eine Leichtigkeit für.ims gewesen, so trifft das nicht ut Wenn mir den Franzosen unb Pe giern gegenüber drffeS Kohlenabkommen erfüllen, so leidet darunter untere ganze heimische Industrie, nn'er Berk hrsw'scn unb imfere Bevölkerung in gcival.ig.m Maß?. Wir tetzcn alle Kstaft daran, die PertragsbedinMngen zu erfüllen. Wir taten es bisher mit der Belastung unserer heimisckjen Bevölkerung bis zu cintm Maße, das fast an das Unerträglich? grenzt. . . . Llugust dieses Iah.-es Heferlcii wir grg'nüber dem Vormonat Juli, wo nx>d) keine Kofilenliefe- runaen an die Entente erfolgten, jolgenbe Mengen Steinfiohleu toenuxr für Deuksckzlanb: 312 000 Tonnen für die Industrie, 41 000 Tonnen für die Elektrizitätswerk?, 107 000 Tonnen für die Gasanstalten, 320 000 Tonnen für die Ei'enbahnea und 100 000 Tonnen für die Haushaltungen Diese festslehcnden Ziffern reden eine b-rulidie Sprache. Wenn man dann hort und sieht, daß der sranzö- siscke Handelsminister zugibt, daß man inFrank- rcich reicklick) mit Kohlen versehen ist und wenn man sogar die Meinung äußern hört, es sei möglich, daß die Kohlen von Frankreich aus weiterbefördert worden, vielleicku sogar na/h Deutschland zurückgeschafft würden, kann man erst die Opfer verstehen, die wir bringen. Der Reick^-- fan frier kam dann auf bw Wohnungsnot unb die allgemeine Teuerung fru ftnxxficn. Man habe vielfach die Ursachen dieser Teuerung der Tatsache zugeschjoben, daß die Zwangswirffchoft auf einer Anzahl von Gebieten abg- führbar war, kann man in einem geordnete» Staatswesen nicht mehr länger oufrcdjt erhalten Jede Uebergan^s^eit ist sckjwer. Wir hoffen aber, daß wir auch 111 dieser Beziehung m absehbarer Zeit Besserungen erleben. Die Reicksregierung ist nicht untätig. Es tmirben umfa sende Maßnahmen ..etvofsen gegen die Arbei slvligkeit, die Fi- nanznot unb gegen die Ucbewrgani.a ion und das Turdjeinttuberarbcitai versdstedener Aemter unb Amtöstellen. Die'er Tage wird ein ver schärf- t e s Wuchergesctz den Reickjs'ag beschäftigen. Infolge der VorsckZristen, die uns unsere ehemalige» Feinde machten, sind uwere Mittel nicht schon betört, daß wir auf allen Gebieten, in allen Teilen des Reiches eine wirksame Exekutive entfalten föw- neu. Wir sind gehemmt an allen Ecken und Enden. Wenn ich von einer Gegend des Reiches die Hvff- iiimg habe, daß sie die schweren Zeiten mutig übetbauern. roetbe, so ist dies die rheinisd-e Gegend. Die Militärdienstzeit in Frankreich. Paris, 16. Nov. (WTB.) Nach dem „Petit Parisien“ wird heute ter Möffsierrat zusammentreten, um die eubgiltige Fassung des Gesetzentwurfes über die Reduzierung der Militär- dienstzeit auf zw.t Jahre bzw. 18 Mmrnte» festzusetzen. Angesichts der Wickstigfeit der Sitzung werden ihr alle Unterstaatssek.etäre beiwohnen. Es ist sehr wahrscheinlich, daß ‘her Vorschlag des Kriegsminisüers, der übrigens die Zustimmung aller anderen Minister findet, angenommen wird. Der Vertrag von Nopaslo. Rom, 16. Nov. (WTB.) Ter Ministerrot hat den Vertrag von R a p v l l 0 genehmigt unb dem Entwurf seine Zustimmung e.teilt, ber die Angliederung ber aus Gr.md d cses Vertrages zu Italien kommenden Gebiee Vorsicht Ter Enb- nmrf wird h ute der Kammer oorge'egt werden. Ter Ministerrat wird dem König vo.sd^agen, für die neuen Gebiete neue Senatoren ju ernennen. Tie Wahlen in Griechenland. Athen, 16. Nov. (WTB.) Tic bereits bekannten Ergebnisse der Wahlen 6tiä igen, daß die Opposition große Erfolge errunren hat. Die Wa h l Ve n i s el 0 s ist z veiellast. Mehrere Minister sind ('urd^'a^eit. Tie Oprv'ition behauptet, 250 Sitze zu ermatten, während die Regierungszeitungen versidjern, datz bte alte R— gierung noch eine schwache Mehrheit in der neuen Kammer haben wird. Lanitätsrat! Vielleicht erzähle ich Ihnen bei'Gelegenheit meine Lebrnsgeschichte: da.rn werden Sie mich besser verstehen. Jetzt bin ich Jlmen noch das End« meines gestrigen Erlebnisses schuldig. Obwohl es eigentlich schon zu Ende war mit dem, was Sie bis fetzt gehört hoben. Als Gernre.mg den Schrank wieder gesdstoslen fiatte, drohte er das Licht aus und ging in seine Wohnung. Eine Vrerttb- stunde späüer verlietz Frau Falkner das Haus.“ „Sie vermuten, Herr BrMidt, datz die von dem Kollegen fier geile. Ite Ai^nei für sie bestimmt gewesen ist?" „Tas ist sehr wahrscheinlich: mit voller Bestimmtheit kann ich es iratürlich nicht sageii." ,^Läßt nicht gerate der Vor'all mit dem Medikament auch eine urffchildite Deutung ihres Besuches zu? Sie wollte es vielleidjt für den tränten Schwiegeroatec holen; mög.td^.-nxi;c boauchte ft£ es für sich selbst." „Tarmi köm«u Sie unmöglich im Ernst glauben! Im Folknerschen Land Hause gibt es, wie ich weiß, überslüssig Dt.üe D:'ensrbotie.i, bic man jeher- seit schicken kann. Und iDem die junge Frau für sich selbst ärfrtüdje Hilfe benötigt, lügt es jedenfalls näher, datz sie den Hausarzt durch den Ferw- spvecher beruft. Das alles sind fen:c Erklärungen für einen nneierfio! en üuribe.Langen Abenbbesuch bei einem Junggesellen." „Ja. ja. Sie haben schon recht, lieber Brandt! Tie Geschichte sieht rept übel aus: aber zuletzt ist es wohl doch eine Privatenge'egt.rheit des Doktor Germering. Und man darr nicht daran rühren." „Ob ich nicht daran rüjren irvrde, Weitz ich heute noch nicht. Tas hängt von Umständen ab, öte sich nicht voraus,eben lassen. llFvrtfcLrmg WfitJ ÄÄ und a Gießen (Ludwigstr. 28), 17. Nov. 1920. 019070 ‘ A Statt Karten! Schriftzeichner volkhochMle Eichen Cureidi, Gießen, Postfach. 12211 MU aus Frankfurt a. M. 12183v Gießen b. Friseur €>. Schenk, KaplanSgaffe 12.[1M”D vehördliche Anzeigen. 2 Mark, Kinder unter 12 Jahren 1 Mark. v Karns 12201B auf Lager: „ Ed. Klinkel, in großer Auswahl 019128 Wilhelm Moser Wlesecker Weg 10. Telephon 211, empfehle Kränze, Kreuze, Buketts Rosentöpfe, Blautannen - Kränze t s Eintritt für Nichtmitglieder 2 ML., für Mitglieder 50 Pf. Der Saal ist geheizt. in verschiedenen Schriften erfahren, für regelmäßige kleine Arbeiten (als Nebenerwerb) gesucht (Heimarbeit). 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