wt « tau ft-ilt hi. ^6utg (5 nuar r * b? L L801**! *« de, H Men nnuen. ,1920, 'Ld.L müssen Renten) * alten 5 litt. ’Fä?i« l&jfä feigS® fBemfaw** 300 1 »? gen i°.f05i werben. IN MW ÄÖ! Nr. 219 Dec viedroer Hnjrifl« erscheint täglich, außer Sonn, und Feiertags. vezligsprtist Monatlich Diack 3.60 -udMK.-.65Trägcrlohn, oierieljähUichMack 10 80 undMli.ldSTrägerlohn: durch die Post viertel- jährlich Mark 12.- LusschUeßlich Bestellgeld. Fernsprech-Anschlüsse: sürdieSchristleituagll2; Verlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach- nchten: Artiger ätefctn. Poftlchedfonto: Sranffurt a. M. H63> Erstes Blatt 170. Jahrgang SietzenerAnzeiger für die Tagesnummer bts zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. §reit für \ mm höhe für nzeigen v. 34 mm Breite örtlich 35 ‘Pf., auswärts 45 Pf.: für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz, vorfchri t 20° f Ausschlag. Haupifchriftieller: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Auq. Goetz: für den übrigen Teil: Dr. Reinhold s)enz: für den Anzeigenteil: ft. Beck, famtlich in Gießen. §reitag, 17. September 1920 Aanahme dor Anzeigen General-Anzeiger für Oberhessen druck und Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- und Steinbruderei R. Lange. Schriftleitung, Sefchästsfteüe und Druckerei: Schulstratze 7. Erzbergers Memoiren. Unser Berliner Mitarbeiter schreibt uns: Der frühere Reichsfinanzminister Ma- thiaS Erz berger hat in der Deutschen Per» lagsanstalt Stuttgart-Berlin seine vielangekündigten „Erlebnisse im Weltkriegs erscheinen lassen. Der -Ertrag dieser Memoiren wird chni manch weggefallenes Staatsgehalt ersetzen. Aber die politische Kritik hat keinen Grund, die Auflagenhöhe durch lobende Emp- fehlung zu steigern. Es muß offen gesagt werden, daß es nicht unbedingt notwendig ist, die 400 Seiten dieses Bartes gelesen zu haben. Es bringt keine Enthüllung «und keine Offenbarung. Alle äußeren Tatsachen sind bekannt. Wenn Erzberger z. B. in dem Abschnitt „Der Gang nach Eompiegne" die historische Stunde der ersten Waffenstillstands-Verhandlung, den gespielten Hochmut des Generals Fach, die Verlegenheit des englischen Admirals Sir Wymeß, die Abenteuer des deutschen Kuriers Helldorf schildert, so ist das nichts neues. Erzberger selbst hat diese Dinge noch im November 1918 in die Presse gebracht, und aus jenen flüchtigen Berichten ist jetzt das Memoircnkapital zusammengestellt, lieber- Haupt, flüchtig uiib oberflächlich ist so ziemlich alles, was der Vielbeschäftigte, obwohl überall an erster Stelle stehend, im Kriege erlebt hat. Anekdoten sind es meist, keine erschüt- terriden inneren Erlebnisse, obwohl er doch als Setter der Zentralstelle für Auslandsdienst in ganz Europa herumfuhr, bald in Rom, bald in Wien, im Haag, in Bern und Gott weiß wo fieberhaft agitierte und wenn er zufällig wieder einmal in Berlin zu erreichen war, mit wichtiger, geheimnisvoller Miene Andeutungen über außerordentlich heikle und tebeutfame Missionen und über feine faustdicken Beeinslussungsmethoüen machte. Was ist davon als Niederschlag für ein Memoirenwerk geblieben? Reue, daß alles so ganz anders gekommen ist, als er gewollt und gehofft? Enttäuschung, Erschütterung, Wandlung der politischen Ansichten? Nichts ist geblieben. Herr Erzberger ist immer derselbe. Auch die Darstellung des Zustandekommens der Friedensresolution vom 19. Juli 1917 verrät das. Erzberger wurde nicht durch innere Bekehrung aus einem Annexionisten zu einem Pazifisten, aus einem Belgienfresser zum U-Bootfcind. Sondern aus der Erkenntnis heraus, daß ein anderer Wind wehte und daß die Zeit zum Vorstoß für den Parlamentarismus gekommen sei, formulierte er die Reichstagsentschließung. Die ganze Sache gibt ihm in den Memoiren eigentlich nur den Anlaß, auf den Kaiser loszuschlagen und nebenbei Rache an seinem letzten Prozeßgegner Helferich zu nehmen. Der Kaiser habe in der Unterredung mit den Parteiführern am 20. Juli 1917 gesagt: Der da — Helfferich be- licnte ihn gerate mit Zigaretten — hat das amose Wort „Frieden des Ausgleichs" er- unten. Und Ausgleich bedeute, daß wir den Feinden Geld, Rohstoffs, Baumwolle, Minette, Oele wegnähmen und aus ihrer Tasche in unsere Tasche überführten. So schlecht sei der Kaiser informiert gewesen und so sehr habe er die Parlamentarier verhöhnt. Nun, wenn der Kaiser so schlecht unterrichtet war, warum hat iyn Herr Erzberger nicht eines besseren belehrt ? ‘Dazu war ja dis Zukunft da. Las Erzberger sonst noch als Kaiserworts vorbringt: „Wo die Garte auftritt, da aibt es eS keine Demokratie", reiht sich würdig an das, was mau kürzlich hören mußte: „Die köpfe werden fliegen, wenn ich zurückkehre". Dill Herr Erzberger auf solche Weise seine Propagandatätigkeit für Deutschland wieder aufnehmen? Das »heißt gegen die verjagten vohen;ollern und für Karl den Treulosen? Die österreichische Kaiserfamilie findet an Erz- berger in dem Memoirenwerk roieter einen warmen Verteidiger. Erzberger schreibt im Vorwort, daß die Stunde noch nicht gekom- wen sei, um seine gesamten Erlebnisse im Weltkriege der Oeffentlichkeit zu unterbreiten. Vir glauben aber nicht, daß oabei irgend etwas anderes herauskommen wird als Wie- Erholungen und ausschrnückende Anekdoten, «rzberger verleugnet den erfahrenen Journa- jifen nicht. Er schreibt gefällig, klar und spannend. Aber von einem ehemaligen Staatsmann, der das Schicksal seines Vater- Mides mehrmals in ter Hand hielt und, wie eine politischen Gegner behaupten, dem Urchtbaren Unglück unendliche Fehler hinzu- ügte, von ihm erwartet man mehr als ober» lachliche Erinnerungen im Plauterton. Die- er Mann will ins politische Leben zurückkehren. Mehr noch, er strebt trotz der peinlichen Bloßstellung im Helfferichprozeß nach neuem amtlichen Dasein. Seine Zähigkeit, seine Geschmeidigkeit, seine geschäftliche Betriebsamkeit -ist ungebrochen. Er fehlt nirgends, wo es etwas zu grünten gilt Er scheut keine Arbeit. ES gibt immer noch Aemter, die ihn an ihre Spttze wünsclfen, weil sie ihn wegen seiner Schlagfertigkeit und Redegewandtheit jur unentbehrlich halten. Nun bringt er sich bei mancl-em Schwankenden auch noch durch die hübschen Memoiren in empfehlende Erinnerung. Die Kreise, die ihn bekämpft oder auch nur ablehnten, werden sich erinnern müssen, daß dieser Mann keinen Gewimi, sondern eine Gefahr für das öffentliche Leben bedeutet. präsidentenwechsel in $rantreid). Paris, 16. Sept. (WTB.) Wie HavaS mitteilt, ist Minisdnwräsitent Millerand heute früh um 8/<8 Uhr nach Paris zuräckgckehrt. Der Ministerpräsident begibt sich hnite nachmittag nach Rambouillet, wo er eine Unterhaltung mit dem Präsidenten De s ch an el haben wird. Morgen vormittag findet ein Ministerrat statt, in dessen Verlauf Ministerpräsident Millerand seine Kollegen über die durch den Gesundheitszustand des Präsidenten Deschanel geschafsene Lage unterrichten wird. Am Nachmittag wird Millerand die Präsidenten des Senats und der Kammer empfangen, mit denen er sich über den Zusammentritt des Parlaments verständigen wird. Wahrsch.inlich werden die Kammern für Donnerstag zusammenberufen werden, um die Verlesung des Rücktrittschreibens Deschanels entgegenzunrhmen. Tie Nationalversammlung wird dann am Samstag zur Wahl des neuen Präsidenten in Versailles -usam- mentreten. Einen Tag vorher wird im Senat die übliche Zusammenkunft ter Gruppen stattsinten. Paris, 16. Sept. (WTB) Wie der „TempS" rnitteitt, hatte Präsident T e S ch a n e l am 10. 9. einen Unfall. Es war gegen 6 Uhr morgens, als ein Angestellter des Schlosses den Präsidenten herantommen und auf den Kanal zugehen sah, in dem ter Angestellte fischte. Ter Präsident wünschte chm guten Erfolg und ging weiter. Plötzlich, man weiß nicht recht, was sich ereignet hat, sah ter Fischer den Präsidenten mitten im Kanal, ter glücllicherweise an dieser Stelle nicht tief ist, bis zur Mitte seines Körpers im Wasser. Ter Angestellte rief um Hilfe. Ter Präsident wurde fofort ins Schloß »urückgete^cht -»ter von dem ganzen Vorfall keine Ahnung mehr. ©iolittis (Eingreifen zum Konflitt in 3ta!icn. Mailand, 16. Sept. (Wolff.) Die Blätter beschäftigen sich cingefrnb mit den Besprechungen, die am Mittwoch zwischen G iolitti und den Vertretern ter Industriellen stattgesunden haben. „Corriere della Sera" glaubt feststellen zu können, daß man auf tem Wege zu einer Lösung des Metall- arteiterkonflikts sei.-In offiziellen Kreisen wurde darauf hingewiesen, daß die Annahme des Kontrollrechts, das die Arbeiter in den Fabriken aus- üten wollen, durch die Industriellen möglich sei. Giolitti soll auf die Annahme des Kon troll-- rechts gedrungen haben, ohne aber mit einer Intervention ter Regierung, zu drohen. Rom, 16 .Sept. iWolff.) Stefans. Nachdem sich Giolitti für dir Aufsicht über die Fabriken enridfieten hat, bat er durch Erlaß einen aus Industriellen und Arbeitern zusammen- gefetzten Ausschuß ernannt mit ter Aufgabe, einen Gesetzentwurf hierüber vorzubereiten^ den die Regierung ter Kammer bei ihremW :eterzufammen- tritt vorlegen wird. Gberschlefien. Berlin, 16. Sept. (Wolff.) Nach den letzten Meldungen aus Ober schiessen mehren Hd> dort die Anzeichen für die in der deutschen N7te an General Lerond erwähnte, unmittelbar bevorstehende polnische Aktion. Di- Wen erklären ganz offen, daß sie innerhalb zwei Wock-rn ganz Oberschlesien fest in ter Hand haben wrrren. Tie polnischen Grubenarbeiter drängen zu et’em neuen Streik, der schon in den nächsten Tagen ausbrechen soll und wahrscheinlich mit een angekündigten polnischen Pu.sclabsich:en julammen» hängt. Die Entfernung des den Po en unbeguemen italicnifdgn Mi.itärs wird öffentlich in Versammlungen gefordert. Berlin, 16. Sept. (Wolff.) In der heutigen Sitzung des Aeltestcnratcs der preutzi- schen Landesoersammlung wurde b;» schlossen, einen gemein amen Eintrag aller Parteien wegen ter o b c r s ch l e j'i s che n Frage em»u- b rin gen, ter gleichzeitig mit einem weit ren gemeinsamen Anträge wegen ter Vorgänge im e-aar* gebiet morgen aur "bie Tagesordnung ter Landes- ocrfammlung gesetzt werten soll. Wie Die Polen arbeiten, davon gibt nachstehender Fall Aufschluß. Deutschen amtlichen Stellen ist folgendes Schreiben in die Hände gefallen: Oeis, 31. Aug. An das Pvlniscte Plebisz t-Kommisariat. Breslau. Um . as deutsch-Auch al. en ter Ao, tmmung in Oberschle ien zu vereiteln, wird cs gut fein, einen großen Teil ter von den Bereinig en verbänden heimattreuer Oberschi,'sier den Oberschlesiern abgenmrmenen Geburtsurkunden zu erwischen, unt diee Urkunden für Polen z u benützen. Bei den Bereinig en Verbänden m O e ls. •C'Kauer Sri 47, ist luß 6 Ute die Bekcom:schift dieser jungen Dame zu machen versucht und fi. durch liebere,abe eines größeren Betrages, evtl, den die Dame dafür beanspruch:, zur Unterschlagung gemimt. — Ein stimm beroch iger Pole herorts ansässig. Also: Sichere Aufbewahrung der Urkunden und Kontrolle des Bureaupersonals mvß die Parole sein. Berlin, 17. Sept. Aus Mlenstein melden die Blätter, daß der Grenzpolizeiwacht- meister Albrecht aus Buchvalte und der Landwirtssohn Sablotny nach Aussagen des Vaters des letzteren bei Eigenau (Kreis Osterode) von einer polnischen Patrouille auf deutschem Boden festgenommen und verschleppt wurden. Die Kriegslage im Offen. Königsberg, 16. Sevt. (WTB) Lagebericht. Südlich von Lemberg überschritten die Polen den Dnjestr und besetzten die Ortschaften Halicz und Bolszowee sowie die Höhen östlich davon. Weiter nördlich wurden die Bolschewisten von dem Swyrzfluß auf die Gnila Lipa zurück- gedrängt. Im Raume von Wladimir-Wol- hynsk, Brest-Litowsk und östlich des Bug weiter günstiger Verlaus des Kampfes für Polen. In ter Richtung auf Luck wurde Chorsww besetzt und östlich von Kobryn der Dnjepr—Bug- Kanal überschritten. Die Polen melden eine große Anzahl von Gefangenen und Kriegsmaterialbeute. An der polnisch-litauischen Fwnt dauern die örtlichen Kampfhandlungen an. Trotzti an der Front. Krakau, 16. Sept. (WTB) Durch Funkspruch. Hier einaetroffenen Meldungen zufolge soll sich Trotzki nach Litauen begeben haben. Sein Aufenthalt an ter Front werde mit Vorbereitungen für eine neue Offensive in Verbindung gebracht. Helsingforser Meldungen besagen, baß Trotzff einen groß angelegten Winter f eldzu g 3egen Polen plane. Die Verhandlungen in Riga. Warschau, 16. Sept. (Wolff.) Die Polnische Teleyrapben-Agentur meldet aus Moskau: Tsch tische rin tritt persönlich an die Spitze der russischen Friedensdelegation in Riga. In einer Unterredung erklärte Paderewfki, daß, falls der Friede zwischen Polen und Rußland zustande gekommen sein werde, was sehr wahrscheinlich sei, die Folge dieses Friedens die Anerkennung der Sowjetregierung als tatsächlich? aber nicht als rechtmäßige Regierung sein werde. Warschau, 16. Sept. (WTB) Durch Funkspruch. Die polnische Delegation, bestehend aus 100 Personen einschließlich tech- ni)d>em Personal, desgleichen 50 ftbrizt Ponten tzn, sollten gestern abend oder heute früh in Libau eintreffen, um vor^ dort nach Riga wetterzufahren. Die russische Delegation ist schon am Montag früh in Riga eingetroffen. Der Kongreß in Baku. Moskau, 15. Sept. (WTB) Durch Funk- spruch. Aus englischen Flugzeugen rourten aus Enseli Bomben abgeworfen, von denen einige das Schiff Kurak trafen, auf tem sich die persische Delegation b.'fand. Zwei Personen wurden getötet, mehrere verwundet. Es ist 6nglanb aber nicht gelungen, den Kongreß in Baku zu vereiteln. Es sind bereits 1890 Delegierte eingetragen, darunter 55 kommunistische Frauen. Aus dieser Zahl entfallen 1273 auf Vertreter von 37 Ostvöllem, die in Baku erschienen sind. 55 muselmanische Frauen legten in Begeisterung ihren Schleier ab mit tem Rufe: Wir haben den Tod besiegt! ♦ Tie englische Regierung über Kamenew. Amsterdam, 16 Sept. (W-.llff) Der „Te- legoaaf" meldet aus London: Tie Downing- st r e e t l «ß der Presse ein? ausfüteliche Erklärung zugehen. Darin wird terU-ra- hoben, daß üie Regierung Beweise für di? Teilnahme K a - m e n e ro i an tem Veriiuf ter Diamanten m Händen habe. Kamenew habe fei.ter Regierung mi geteilt, daß er für 40 000 Pfund Sterling Diamanten verkauft habe und bi ses Geld dem „Daily Hevald" überweisen ließ. Hierauf habe er Schritte unternommen, um eine weitere Summe von 40000 Pfund Sterling aufjubringen, zum Te l durch ten Verlaus anderer Diamanten; wovon er weitere 10 000 Pfund dem „Daily Herold" aushändigen wollte. Die Auszahlung an ten „Daily Herold" geschah in Bankbilletten, die durch die frönte des Sohnes von Lansbury, Ct-efredak.eur des „Daily Herall>" gingen. Die Renierum, erflärt a-.lßerdem, k-aß Kamenew die Wa'fmsttllstandsbe- dtttgungen ferner R gierung für Pvlm dadurch ab- änterte, daß er darin die Stelle wegließ, daß die Sowjetveg«rung auf ter Bewaffnung der polnischen Arbeiter unter Kontrolle bet Vertreter ter Gewerkschaften Rußlarrds und Polen testkmd, was Kamenew durch das scheinbar un- schul ige Watt „Bürgermttiz" er e5‘e, da er wohl wußte, daß die wesewlichen Bedingungen, bv* von ter Sowjetregirrung geuellt wurden, ben Widerstand der englischen Gewerkschaften hervorruftn wüchen. Tie britische Regierung drückt ihr Bedauern darüber aus, daß sie biere Ta sachm ter* öffcnilidKn müße Kamenew brach jedoch srin Versprechen, sich in England jeder direk.cn oder indirekten Propaganda zu en. halten. Die Erklärungen Üamenews, bei er bei seiner Abrße Zahl von Teilnehmern, nicht nur! den mit Kartoffeln zu einem Preise, der sich auf! nicht zu happia sein und sich auch nicht durch v« .... dem Inland, sondern auch au'Hrm Ausland 20 Mk oder wenig über 20 Mk. stellt, beliefert vielen Diebstähle beirren lassen. Warum gibt S angemttott Hotels, Pensionen und 0. - Bürgerschaft I werden. Er erwartet von der Regierung, daß jedes! heute keinen guten Aepselwein mehr? Werl frühe« haben über 2000 Frttquart cce zur Verfügung ge- gewaltsame Vorgehen verhindert werde und lehnt die Lieferanten sich ausbedungen haben: AM stellt, so daß sämtbod' Teilnehmer unentgeltlich andernfalls jede Verantwortung ab, wenn bann die! 1. Oktober wird nicht geliefert. Bor dem 1. L/tnxxw unterq-.bracht werden tonnen l Versorgung der Verbraucherzentren immer schrote-1 sollte kein Spätobst von den Bäumen. Hessische Landeswanderbühne. Die von der „Zentralste zur Förderung der Bolssbildung und Jugendpflege" eingerichtete „Hessische Landeswcmderbühne" will am 18. Oktober ih'e Reise durch die Provinzen des Frei- ftaates beghmen. In Viernheim ober Heppenl)eim toerben die erben Aufführungen stat!finden. Tann werden Pfungstadt und Gwß Gerau folgen. Hier-, aus wiro die Bühne ihren Weg durch ganz Rhein- hessm nehmen, und zum Schluß O b e r h e s s e n uw> den Odenwald bereisen. Diese Rundfahrt soll mehrmals im Jahre stattfinden, so daß alle mittleren und Heineren Orte mehrmals ein mehrtägiges EastsPiel der Bühne zil erwarten 'haben. Im Spiel plan sind für dieses Jahr vorgesehen: von Schiller: Kabale und Liebe, und Maria Stuart, von Goethe: Iphigenie, Lessing: Emilia Gcckvtti, und Minna von Barnhelm, Grillparzer: Des Meeres unb der Liebe Wellen, Shakespeare: Was ihr wvlV, Hauptmann: Versunkene Glocke, und Biberpelz, Ibsen: Gespenster, R a u p a ch: Schleichhändler, W i l d g a n s: Armut. Außerdem werden noch eitrige Weihnachtsspiele vorbereitet Die Klassiker haben vor allem so starke Berücksichtigung gefunden, weil die Bühne in Jugendvorßellung'n sich auch an die Jugend des Landes wenden will. Die Preise sollen so gewählt werden, daß es jedermann möglich ist, den Vorstellungen beizuwohnen. Lebensmittel. ** FteischbeIieferung. Da frisches Fleisch in dieser Woche nicht zur Verfügung steht, gelangt gegen Abgabe derjFleischmarken der 3<. Woche pro Kopf ein halbes Pfund riger werde. Inzwischen sind sämtliche Ort saus» schüfst des Al. gemeinen Deutschen Gewerkschr.ts- bundes und der Arbeitsgemeiuscka t freier Ang.- stclltenverbände, sowie der Konsumvereine von Hessen und Hessen-Nasan auf Freitag vormittag 10 Uhr zur Beschlußfassung über Maßnahmen zur Sicherung der Kartoffelversorgung für das gesamte Wirtschaftsgebiet nach Fvanksurt einberufen worden. rant Hopfeld, 8V2 Uhr, Besprechung der Beamten-1 Hessen-Nassau. | organisationen, die dem Deutschen BeamterchunL Messetagungen in Frankfurt. angeboren oder nahestehen — ?7orrl' Frankfurt a. M., 16. Sept. (Wolff.) 81/1 Uhr, Gastspiel Buestvald. I Gelegentlich der vom 3. bis 9. Oktober statt- „Mein Mann, der Nachtredakteur und "E ft^enden Frankfurter Herb st messe Gesicht im Mondschein".* werden nach den bis jetzt vorliegenden Mit- ** «nnxtf„mf,rFfh(,rfebr in der teilungen folgende Tagungen abgehallen: Stadt Gieren Nach § 14a der Wochen markt- 2. Oktober: Zentralverband desDeuffcheN ordmmg flt während de?Marktzeilen jed^ Verkehr Großhandels, 2. und 3. Oktober: Landesver- von Fuhrwerken, soweit sie nicht Gegenstände des pand Südwest des Hansabundes, Ausschuß- Wochenmarkts an- oder abfahren, und von Reitern sjtzung der Wirtschaftlichen Vereinigung der auf dem Kanzleiberg, Brandplatz und der Markt- Oelhändler, Wissenschaftliche Erörterungen laubenstraße verböten Unter unb Versammlungen, am 8. und 9. Oktober: SeneralBerfammlung der Maximilian-Gesell- der Marktzeit verboten ist, mcht beachtest Das stchaft am 9. Oktober. Polizriamt weist daher erneut , auf bieie Verbote Der Magistratskonfllkt in Hamm, hin mit dem Anfügen, daß Zuwiden-midlungen zur x Hanau, 16. Sept. Mit-dem Konflikte Anzeige gebracht werden . hnvinp„ b»if^en Magistrat und Mehrheit der ** Größere D i e b st a h l e, di erm vorigen Stadtverordneten hat sich auch die Mrt- Winter auf dem hiesigen Bahnhof verübt touti>en, tiLderversammlung der deutschen Volkspartei be- haben kürzlich zur Aufklärung geführt. jchästigt. Für den Fall von Neuwahlen zur Stadt- heißt, soll die Frau emes bei den verordiietcnversammlung wurde dH Frage ^r Beteiligten, die von ihrem Manne nntzyemoeil Ausstellung einer gemeinsamen bürgerlichcm Liste wurde, die Vorfälle verraten f)aben. yN qragel • , besprochen. Ebenso fand lebhafte Er- kommen Kohlenlader und Rangierer, die il“L ^n örterung des Verbleibens der Magistratsmitglieder den Lagern vergriffen und zumal Wem, Tert, jn Aemtern, bis die neugewählte Stadtver- Zigarren, Mehl, Fett,,Ulster Mit sich»gehen hießen, ordnetenversammlung in der Lage sein würde, Tie Angelegenheit wird von der Staatsanwalt-1 cinen neuen Magistrat zu bilden. Es wurde be- schaft weiter verfolgt. 10 ME sind bereits I besoldeten Magisttatsmitaliedern, die der Beteiligung an den Trebitählen überführt um) | entsprechend der Aufforderung dar Mehrbeit der Stadtverordneten gewillt siiw, unter Wahrung Rindergefrierfleisch zum Preise von 4,75 Mark das halbe Pfund zur Ausgabe. Das Fleisch muß morgen in den hiesigen Metzgereien in Empfang genommen werden ** Freibank. Samsag, 18. Sept, werken von 1—3 Uhr die Nummern 2301—2400 beliefert. ** Die Ausgabezeit des Aus- «iu. im *-«/ v.ymin um >..j. i uu|$ muji nui uue ummmuciKH im vnc> iviiuim । uinu, vuo awyv«» w*. vv.ijvi«,....»..... an”' r M l<7 7ids;uckers läuft am 20. September ab; Linder in Bad-Nauh im. Es hat sich eine über Er- auch darüber hinaus in anderen Bedarfsgemein- diesem Jahre.zu spät versteigert würde. Man soll diesem niefjt abgeholte Mengen warten gro^e xnhf nrm 'TiriinnfimorTt n;w.ir. I Kz.» vhJi. Snrtnff’f’H nt ei-MOTM ajvotf» s»i- fitfi mit I wirfif in finhhin fern imb um tnirn itimt bureb vM verfallen. fnrt a. M. haben gemeinsam mit demGewerksckiafts- lartell und Angesbellbenverbänben eine Einheits- fwnt gebildet, um vom Frei tag ab, sofern eine Einigung nicht erzielt wird, die Sperre über Den Kart off elversandim Wirtschaftsgebiet Frankfurt a. M. lückenlos zu verhängen. Die Eisenbahner haben sich verpflichtet, keinen Waggon aus dem Mnschaftsgebiet hinauszulassen, wenn nicht vorher für dös Wirtschaftsgebiet selbst die Kar- tosfelversorgung sichergestellt ist. Ferner wird feine Karloffelladung aus dem Bezirk hinausgelassen, für die nicht vorn Gewerksck>aftskar 1.ll den Eisenbahnern in den einzelnen BckhnHöfen-ein Ausweis bzw. Erlaubnisschern ausgestÄlt ist. Durch diese Maßnahme soll dem Aufkäufen von Kar ofstln zu Wucherpreisen durch auswärtige Händler ein Riegel vorgeschoben werden. Außerdem wird für den Versand nach auswärts von den Eisenbahnern kein Waggon bereitgestellt. Wie noch aus sicherer Quelle verlautet, gehen von der deutschen Kartoffelernte bedeutende Mengen über El ja ß-Lv thrin- gen in das Ausland, namentlich nach Frankreich. Die schweizerischen Bundesbahnen bemühen --- - - - — —, — . , sich gegen billige Frachtsätze die Kartvffclzüge über entlassen worden. . m .„6(>n Stadtvevordneten gewillt sind, unter Wahrung Schweiz zu leiten imb dadurch für die t .Das Ve r orgung samt E t e B e n Rechte zurückzutreten, das unemgeichrankte Schweiz selbst auf diese Weise zu billigen Kartoffeln teilt mit: Wiederholt g^angen Anfragenl an baj ber $artei auszusprechen. In einer fommen. Die Reichsregierung ist von diesen ^erc^afom^img^^ naA ber Entschließung heißt es: Kartoffelversenbungen unterrichtet, hat aber gegen Uhlung des Vorsc^ssts betressen, der der „Die Mitgliederversammlung der Deuffchen sie Maßnahmen biÄ)er nicht ergriffen. ^rsügung des ReichsnilNisterv der ^nanzen twml zzolkspartei billigt ernfttmmig das Verhalten des mc. Frankfurt a M., 16. Sept. Die 21- Mai 1920 ..^u Altpenswnären und I Magistrats während des Streiks der städtischen Stadt ist mit verschiedenen Kreisbauernschaften der bliebenen m Hohe der Hältte der gesetzlictz zust Y Äx^iter und drückt dem Herrn Oberbürgermeister Umgebung in Verhandlungeii getneten, um für Pensionen und Hinterbliebenengebuhrnme gHild, Stadtbaurat Ehrich unb Stadtschulrat Tr. ^^e minderbemittelte, vom Wohlfahrtsamt unter» ^rt)en J * "• ULrrteHrTCiii^p9mfpiin I yeren^mann ihr ganz. besonderes Vertrauen aus, I spitzte Bevölkerung Kartoffeln zum Pveise MN überflchslgen Schrlst^chsels ^rauf hmgewiesen, dem Wunsche Ausdruck gebend, diese 120 Mark pro Zentner hereinzubellommen. Die day die Z^lbarmachung die es Voychuli> s t ^währten und gewifsenhaften, nimmermüden Be- Antwort ber Erzeuger steht bisher noch aus. eine Auskunft hierüber wünscht, wende sich nicht 'chastuna der Kartoffeln aufgehoben und aml. Oft an das ^resabwicklungsamt, sondern immittel- den. technischen Notb lfern, durch deren uneigen- Aufhebung der öffentlichen Bewirtscha tumg L an^ & fir SS“ ÄionättTrfimgä. N-isch-s folgen soll, wird alsbald ein weitere? ^bSr^ ^ empfiehlt sich, hierbei Kataster- und ^'°^rem Schodal bewa^wuwM'Mid wem Abbau des Lebensmittelamtes ein- Stammkarten-Nummer mitzuteilen' ^te tron kommunistischer M^^sk^chenen treten unrd beabsichtigt, die Warenabtellungen, ** Für DrtSbriefe des Publikums N^^fn Verleumdungen und Beleidigungen mit Qu^er ^.njenigen Mehl und Milch, aufzuheben an eine P0st- oder Telegraphen- Entrüstung zurück und die Zentralabteilung sowie die Abteilung für behördein dienstlichen dlngelegenheiten, die nicht Verkauf einer Eisenoayn. Krankenversorgung einzuschränken. Die Bezirksfreigemacht in die Briefkästen gelegt werden, wird fb. Schlangenbad, 16. Sept. Die stellen sollen möglichst zusammengefaßt werden, nach wie vor feine Gebühr erhoben. Ebenso werden Kleinbahn Eltville-SchlangenbadJn einer gestrigen Sitzung hat das Lebensmittel- die Bestellschreiben ober Bestellkarten nickst mit da ihr Betrieb schon lange nicht mehr amt eine Kommission eingesetzt, die alle Maß- Porto belastet, in denen das Publikum um Ab- rentabel ist rum Verkauf nahmen zur Förderung des Abbaues prüfen soll, bolung gewöhnlicher Pakete aus der Wohnung ' ' ' * Um die Kartoffelversorgung sicherzu- zur Miflieserung bei der Postanstalt ersucht, vder ,r. .f]rrt 16 Sevt Der soll.eine Reserve von 200 000 Zmtnern worin es die Einzichung von Zeitungsgelcern be»L M. Frantf urt a. jjl, 1b. sepr. E Kartoffeln emgelagert werden. Mit den Vertretern antragt. Auch braucht derjenige, ber dem Post-1 ^^furter. M l e t er s chutz v e r e tn hat fest- Bauernschaften werden Verhandlungen ge* scheckverkckhr bei treten will und zu dem Zweck den gestellt, dr[„ifdien ^inT ^5 ne}‘.e Amte m vollem Umrange ein- etwas früher gelegt wewen als sonst. Sie erfolgt Ä ütei fc^f- Kleinhändler werden nun nicht mehr in den Pfarrhäusern der vier Gemeinden^Mittwoch, L^teuren m hon ber ©tabt beliefert; sie müssen sich mit dar ^22/ L ZoErstag, d^i 23 Se^entber, 6dnMcm ober sofort bei hiesigen Landsleuten und Glaubens- fetzen. genossen Anstellung und Wohnung. Die Za!hl der Kirckbain 15 Sevt. Die heute im ment N r/2 2 nebst ^a^^^inengen)e^rtomt>agnie Saak abffebaltene ^eral^rsamm- ist am Donnerstag vormittag rwmTruppmübungs- bere ts aus ung M Sauemoereinä für Kreis Kirchham platz Ohrdrufs wieder in Gftßen eingetroffen. >^4 ÄXÄ S Me S beichäftlyte sich zunächst in ausfichr icher Weire mit " Das Farbenspiel des Son- ^iger als14di^er^^urrchen heraus,^di«e^t Preisfestsetzung der für die Minderbemittelten nenunteraanaes Die berbstlicbe Pracht ^bstern abend hier eiEtvofstn warem Es ist be Kreise zu liefernden Kartoffeln und der n en un ter ganges, dxk. i)crD|uicqe zeichnend, daß i>ie[e Gesellen in Franffurt lofvrt Nerü>ilima in den ein meinen Gemein- ber Sonnenuntergänge, die uns rn diesen Wohnung, zum Teil sogar meh^immenge, ipwie Vorsltz^^gL^wii^HoA-Ki^hain wenigen schönen Tagen entzückt, entfesselt em ausi.ickelibe Arbeit erl>alten, während Tauience Vorfttzm^, ^wndwi v hl «y , Farbenspiel, dessen Mirstellung vielleicht dem einheimische Bürger sich mit den ärmlichsten Woh- nfl, ben Vorschlägen Bauernvereins auf großen Maler gelingt, sich der Wiedergabe nungen begnügen muffen und seit Monaten er- 20 Mk. und der Verbraucher auf 15 Mk. auf Aw mit Worten aber entzieht. Ein Naturfreund werbslos siw-. rc; „ P trag des Landrats auf 18 Mark ge^stnigt habe. hat nun eine Anzahl von Farben zusammen- ~ " r a n r s urr a. ^c., rv. ll-epr. ine Versammlung war damit einverstanden, ebenso gestellt, die er beim Sonnenuntergang beob- Tf «u ngd e sd e uH^en 9e.D er des Qurf) ü bem Vorschlag des Dauptgffchäftssührers achtet: Bernsteingelb. Orange, S^^^lrIa(f)rot, ?“tEt roMknb0ie3fii?be am TOitS 6® Ctt, Sürri'Jür bit '' Purpur, Violett, heliotrop, Zachsrot,Rosarot, XÄ U®i. im ton ÄX Ä Psanenblau, Azurblau, Apselgrun, Lrchtgrun, kammcr Mrs-, statt. Im Mittelpunkt ter ffier» KÄmiWrtfÄtÄr® iS Oliv, Umbrabraun, Ockergxlb und SepiafarZ Handlungen steht em Vortrag twn Syndikus Dr. Landwirte die^Prelstrail^r seien, endlich du ben. Die Skala der Souneiiuntergangsfarben Lothar Dessauer m Stuttgart itber ,,D i e Scha- abgeb roch m würde Die von Nichlland« dürfte aber damit noch nicht schöpft fein, h i g u rt g e n b e § Sn . ft g e toerM b urd) M ZZ Die Mebick-Meibingersch; taye- die Lux nsfteuer 5®tan yfffltefienb fom- rechneten Getreide- und Kortoffelerzeugerkost« nsche Musik- und Possengescllschafi im Cafe Leib men noch wettere Redner zu Wort und eMich soll Eliten sich zwar höher, aber die Landwirte seien bringt am Kommenden Sonntag roieber ein neues über die Grunduna eines großen Verbcmbes zur ^schrn Rechnungen ablwld. Bemerkt sei, daß für dir Programm mit neuen Lvllworträgeii unb den Nahrung der Jnteressen des gewmten Kunst- M^„berbemittelteii im Kreise rund 7000 Zentner zwei Bauernpossen „Frühjälst: und 5)erbst" und gewerbes und ferner verwandten ^^piae beraten ^Eigt werden. Im weitermi Verlauf der Ver« „Der neue Hauslehrer". werden. sammlung gab Herr Fürst Berichte über die kürzliÄ **TieLichtspieleSeltersweg bitten , ! in Marburg unter dem Vorsitze desOberpräsidenten uns mitzuteilen, daß das heutige Programm „Der DlL PFCl$g6“GltUttG. ab gehaltene Tagung unb ben Zusammenschluß aller Kampf unter dem Meeresspiegel" unb . lanbwirtschaftlichen Organisationen in Heffen unb „Brigantenliebe" mit Ellen Richter Die beÄroht'. K<>^ffelversorgUNg Fmnkfurts. gan5 Teutschlanb aus ber Gnmblage völliger poli- anderer Aufsührungsverpflichmuge» halber nur ld. F anksurla. M„ lo. S-Pt^ D.e Er en- religiöser Neutralität. In Hessen sei noch heute auf dem Spiclplan b'eiben können. Ab bahnd-.rek ton Frankfurt a. M. hat an das Landes- mQn rD und bis zum i. Jormar 1921 morgen läuft der deutsche Gvoßttlm „Patience, ernäl'rung. amt so gcn> es Telegramm gerietet: der Zustand ber Zerrissen heft ber vev die Karten bes Todes". Näheres Anzeige. , Hessisck)er Baue^ibund und andere Erzeu^rkrerse landwirtschaftlichen Organisationen i» Kreis Lauterbach. ^derul den^u. G. zu ^oh^n Erzmgerprers vo i gani Deutschland wohl endgültig aufhöven. Au! O Schlitz, 16. Sept. Die Maul-und Klauen- ^ut ^5 wahrend Ge- Verhandlungen mit den christlichen Bauer» seuche hat auch zahlreiche Ottschatten des Sch.itzcr- ^^cha m F.orm em^ UllmiaMms « vereinen auf bie Bettreter aus «acholischen 36 landes belroffen. Während sie in Qucck schon er- “n ÄhvJ? rAaft far efl bet ^hr regen Aussprache aufmerksam loschen ist, greift sie tn anderen Gemeinden stärker y^iaer Si^a>schlost niachten, ließen hoffen, daß alle trermenben ^egen- um sich, so in Benishaufen und Uetzhauseii, wäh- a^Mw-e m ^u^ge ^ißungbel ffllo) beseitigt wurden. Nachdem noch mttgeteill rend das zwischen beiden Ortsck-affen liegende arbeit war, daß int Kreise Kirchham Redner Nieder-Stoll noch seuchenfrei ist. Im allgemeinen Mr Landwirte ftattfinben sollen, wurde b« trägt die Seuche zum Glück keinen bösartigen Eha- K^t Provinz He^n-Nai^l und S ^t ^ Versammlung geschlossen. ratter. Nur im Anfang gingen irr den genannten AAam^S^ng Ter MMHr von Ö Münzenberg, 16. Sept..Bet den W bZiden Otten mehrere Ltuck Großvieh an ->er Gebet zu besch'ießen Eien- ffgen öffentlichen Obstversteigerungei. e-euche zu Grunde. Tte Senck-e geht m den Dör-1 L $ unt) Arb^era^rk chasten so'len mit I haben zahlreiche auswärtige Händler die Preis- 'enr von Gehöft zu Gehöft. Am starkiten wurden A-'ssühnina des Ve^ch'uf e^beaustragl werden. Alle I io in die Höhe getrieben, daß der ^mtner ^afei* bte Milckttuhe und Mächtigen Tiere befa len. ^atz V^braucherk esc des Gebie'es sollen durch öffent- äpsel am Baum durchschnittlich 60—70 Mk. kam. hi^s Eix Podien trofe flarfer I ^luf uf‘uiib ^.■n>o'cn hxrfcetb I teiltneiie noch höher. Für Wirtschaftsobst wäre« V.rbrettung aber fast durchweg gutartig verlauft, -■/ gp,^st>sjen hin ei die Aktion zu stellen Ange- die Preise nicht viel geringer. SrTba£ “baÄ bÄanfc h. Nidda, 17. Sept. Mit der Aepfel- ciuaeionRt — autp Erwlae"ols sSiTmittPr I Alm-ehr unabsehbarer Folgen dringend, sofort Versteigerung der Obersörsterei Salzhause« EsÄl auch das^U"berarnfen'ber^S?uck^ m?/Ä7 ^urch die Landräte bzw. Kreisdivektoren und jeder und der Gemeinde Wallernhausen begannen hier ui Mannt SSem ® J T anderen ^eigieien Weise Lo.ndwitte zum weitesten dieser Woche die diesjährigen Aepfelverfteig.eruv- , . Entgsg nkommen zu bestimmen. Erli ten nm- gen. Jn nächster Woche erfolgt die Hauplversteigr- Kreis Frieüberg. ahne draht iche Stellunriiahme. Ei eiibahndirell-1 mng der Stadt Nidda und der Kreisverwaltuns Der Naturforscher, und Aerztetaa. tion Franlfutt a. M." — Der Hessische Bauern- Büdingen — früh genug. Mit Recht wurden bis Bab- Nauheim, 16. Sept. (WTBll Die bund erklärc baju, sich namentlich in Oberhessen Versteigerungen des Winterobstes so wett hltzau^- 86. Versammlung deutscher Naturforscher und bei feinen Mitgliedern dafür eingesetzt zu haben, gelegt. Es ist falsch, wie man im Kreise AlsfetO Aerztc, die erste seit 1913. beginnt am 19. Sep- daß nicht nur Oie Unbemittelten im Orte, sondern denkt, daß wegen der vorgeschrittenen Reise un er*e zur Vorführung. 9881c Der Kroße Exklneiv-Fllm Fülieis, die Karlen te Tote gelangt von morgen ab in Lichtspiele Seltersweg Achten Sie genau SrennMW«! kauft Attnft uttö W'ffenfcbaft. Kopenhagen, 16 .S'pt. sWTB.) Tendies- jähugen Nobelpreis für Literatur tvirb, nxc aus Stockholm gemeldet wird, der norwegische Dichter Knut Hamsun erhalten. [9894 gftnfor. 245. 2011t. bat *rarc ebnis'der tet irctbcn Tir Äünb gegmiMig m RX| locseit.ich tej'xntittij wta Um lange räl ben nun nicht m« müssen sich mit m an m IBeaw ärititfSki Meche und Schule. Annerod, 17. SeK. Am nächsten Smr.i- tag findet in der hiesigen Kirche unter MitwirLmg deS Dosaunen-Chorcs Klein-Linden cm Million S test statt. Predigt und MissrnisanspraMe jDcrtm gehalten von Pfarrer Hartmann aus Alten-Buseck und Missionar Wa llher aus Beuern, der bei her Einnahme von Kamerun im Serck tevber 1914 in französische Gefangen,chaft geriet und über 5 Jahre ausharr eit mutzte, bis er in to Heimat zurülttehren durste. m-tta J ,v31 | ru»S ffif?®*!: I ?■ Sept Äts t n «ne (fj. hffiSs lute iS ;sti8 Äkto JL Echt 2,1 ? getreten, um £1 Wmhrtsaint wil In zum ^1 'nnzubeLmunm. J ncher nrch mi i. f 16. 6ept ie ojscntlichr Bomo. eboben unb am 1. £* chen Beivirtschaidr; i) alsbald ein roeüm l'ttelamtes » 'ie Wareirobteilunga nb Milch, aufzuheia »ie bie Messung fa änten. Tie BeziÄ Hnmengtto wette, hat bas Menimitid- tseht, bie ässe 5^ MaueS Jrijen U rsorgung mhegu, en 200000 Satntn n. Mit ben Snttaerx Sept. Die beut? :i ■ Itene Qkneralww » x ben KreiS W» H MÄrlicher 8«x g II bie Werbemittel II tartoficln unb teil den einzelnen ^» ubroirt 3ob!;?tr6.ü - || gen mit, MB M « BautntixKiitf /1| I Mark geetingt w* ■■ nit einverstanden, w-* ■■ ,& Sxtu^WySil SÄäI *fcien' ätil ’ Die von »25| ;■ Grundlage vetL^M , KartosselerME» sZsz a&ya -WW rs&l S-Ks s^grJ? tsinden sovku * •fcySs, LS?S: WWMWW ZU sehr billigen Preisen BefttoMKe130 -bä 43.75 “»W 68.75 BeMl?tllen dbö SoiBliä 36.75.39,75.40.75 ttnfffnffnnn vrtma Ware, 8"—84 cm MranB8eÄ M. 19.75,21.75 BlberMtaser "?m„u 58.00,6459 AffttlftonftllflO 3 Qualitäten Meter M. 84 cm breit 1175, 15.90,18.90 Bifflaileb0 em bre^„r M. 29.75 wbUWn 2IX 2175726.75 tzewOeoflmiege 9®6c T12.75,13.75,16.90,18.90nhO. YMjW-MMi-NS.WrW 16.90, 18.90, 29.75 Sleirekslsffe onü NifWe b°L'bÄ 18.75,19.75, 25.75 Wrzeiislssse1,0 cv?.b 84 cm per 120 em » em Besonders preiswert! BlMWM-ÜmelivlllsenEz mit Teidentreffc .... M. 13 moderne ftormetL u cle Farben M. 39.75,54.75,69.50 Strumpfwaren undTrikotagen M gute öBai.5u ff Ot DorteilBfiff.üteilen 818(1115 M Turnen, Spiel und Sport. ZZSWerung der Leibe Südungen in den Schulen. Das preußische Kultusministerium gibt in keinem Amtsblatt die Erlasse oer Schulbehörden über die Förderung der Leibesübungen bekannt. An ben höheren Schulen wird eine weitere Turn- stunde von der zweiten Klasse ab eingerichtet, an den Elementarklassen ein 15 Minuten dauerndes Erholungsturnen. Die Spielnachmittage werden auf das ganze Fahr ausgedehnt, die Spielabteilungen verN. inert. Tie Tagesausttüge sollen vermehrt werden, insbesondere an schulfreien Tage- um auf Wanderungen die Schüler mit der Heini vertraut zu machen Tas Schwimmen soll Achtung. Nächsten Sonntag den 19. September gehen wir MWlilMlWWkl bei Weber« I>oppolk»rnM«cll. elWM ES labet freundlichst ein E>. Weber, Äarustellbesitrer Neu eingetroffen: Ungebleichter Nessel prima Qualität, in einfacher u. doppelter Breite stärkere Förderung erfahren. Schulwettspiele sind vorgesehen. Die Mädchen, die höhere Knaben- schulen besuchen, werden zu besonderen Mädchen- turnabteilungen zusammengesatzt. Der Turnunterricht an den Volksschulen ist durch lchrplanmätzige Turnstunden für Knaben und Mädch.m neu zu belegen. In den drei ersten Schuljahren werden jeden Vormittag einmal einfache Leibesübungen in dir Schulstunden eingeschaltet. Vom 5. Schuljahr ab gibt es Spielnachmittage, zu deren Besuch alle Kinder verpflichtet sind. Als normale Spieldauer gelten 2—3 Stunden. Mit gut gelt rieten Vereinen iür Leibesübungen ist Fühlung zu nehmen, gegen den Beitritt der Schüler zu den Jrrgendabterlungen solcher Vereine ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Für Wettspiele können einfache Preise ausgesetzt und besondere Tage dafür srergegeben werden. — Militär-Sportfest. Tas Hessisch? Reichswehr-Schützen - Regiment 22 veranstaltet morgen und am Sonntag auf dem Sportplatz Trieb des B. f. B. leichtathletische Kampfspiele innerhalb des Regiments, an denen fast 400 Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften teilnehmen werden. Am Samstag finden größtenteils Vorkämpfc in Laus-, Wurf und Sprungwettbew eben sta:t, am Rachut itta i bereit i Endkämpte im Treilampf (1OO Steter Schützen.auf mit Schießübung, Weitsprung, Landgranaten-Fiel- Wurf in feldmarschmäßiger Ausrüsmng), der- sicher gwßes Jntereffe erregen wird. Tie für Sonntag vormittag angekündigten Schwimmweltbewerbe in der Garn i son-Schw im man stal t finden nunmehr bestimmt statt. Am Rachmittay folgen auf demSport- Platz Trieb die Endkämpfe tn den leichtathletischen Wettbewerben, außerdem 20-Kilometer-Gruppen- gepackmarsch, Fretübungen einer Kompagnie, Schaustillauf sämtltcher Terlirehmer und Frtßballwett- spiel der beiden besten Bataillons-Mannschaften um die Regrmrnts-Meistersckxm Vn bet Verwtstaltun- gen spielt die R eichSwehrkapelle. Bet der g osten Anzahl Teilnehmer und der zahlreichen Wettbewerbe versprechen die Kampfspiele einen äußerst spannen» den Verlauf zu nehmen und ben BewerS zu erbringen, welch- hohe Bedeutung dem Spott im neuen Deere beigcmessen wird. — Fußball. Am Sonntag, den 19. ds, empfängt der Verein für Rasensviele 1900 am seinem Spott platz an der Rad Heimer Straße die Ligamannschaft deS F. E. Wetzlar zum fälligen Beibandsspiel um die 'Lahrrkrc;smeisterschaft des Westd. SpielverbandS. Tie hiesigen tteren tn der altbekannten Aufstellung an, Ehristmann imrd weiter den Posten des Mstell äurers versehen, aut dem er sich gegen „Ben>:giotg6svieler"' )o glänzend bewährt bat. F. C. Wetzlar mußte sich bergananum Sonntag feinem Lrtalgegner B. E. 0:1 beugen, doch dürfte cs für die Gießener Mannschaft, die für den Reck^sa ußen Ersatz ein stellen muß, keine leichte Aufgabe sein, die wertvoll« zwei Punkte nach Hause zu bringen. vcrini-cbtes. Bombenanschlag auf die Bankfirma Msrgan in Reuyork. * Paris, 17. Sept. (WTB.) Gestern ist vor dem Hause der Ba nkfirma Morgan in Neuyork eine Bombe geworfen worden. Das Haus wurde beschädigt. Alle Häuser der Umgebung wurden erschüttert. Es entstand eine furchtbare Panik. Alle Leute • Achtung! Ei rvatzte dann net, rooas bis Sonndoag is? Ei Kirmes in Watzeborn-Stoaberg of de Mocks Wies'. 3um Kirchweihfest nach altbekannter Weise (Gröhe und Umfang) in 015572 Watzenb orn-Steinberg am 19. und 20. September wird freundlichst eingeladen. — Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Iuxplatz us«. vorhanden. Karnpffpiele! desReichsw.-Schützen-Rgts.22^ am Sonnabend den 18. und Sonntag den 19. Sept. 1920 auf dem Sportplatz Trieb. Beginn Samstag: 8.30 Uhr vormittags, 2.30 Uhr nachmittags Sonntag: 9 Uhr norm. Garnison-Schwimmanstalt 2.30 Uhr nachmittags Sportplatz Trieb. 400 Teilnehmer! 400 Teilnehmer! Wahrend der Wettkampfe spielt die Regimentskapelle. Eintrittspreise: Sitzplatz 3 M., Stehplatz 1.50 M., 015613 für beide Tage Sitzplatz 5 M., Stehplatz 2.50 M Geschäftsverlegung! Teile einem werten Publikum von Gießen und 11mg. mit, daß ich meine Telephon 806. Telephon 806. 016696 Lohnkutscherei Ä Walltorftraße 24 (Alte Post) verlegt habe. 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Religionöyemeinde. 0L»ves- bit-nfr bt der Synagoge (Süd-Anlaye). Smnsttw, 18. Sept Vorabd b.Iö, ntarg. 8.30. ^lbds 6^3b und 7.15. Israel. ReligionS - E-efellschast. Sabbatteicr d. 18. Sept. Freitag abd. b.OO, Samstag norm. 8.00, Predig: Radrm 4.OU. Sab- batausOang 7.15. — WodLngotteSdienft: nwra 5.15, abdS 5.30. zur Vorführung. 9881c Statt Karten! Gießen, September 1920. O1M80 kte. \SeLtertweg er, der den Film öln gesehen bat Ein Gießener Bi „Patience“ lr sagte wörtlich. PatleBts ist 1er schieste Film, len er ii DentickJnnd eexehii hat. Sicher* Sie »ich zu diesem Praohtepielplan zeitig PlätzeI üb Aidrui na ter Abnlvtnltüui in vereellen, wir! häfliehsi gebeten, BHUchst He laehelttaesrerateUueez xn beicehen. 9911c Für die vielen erwiesenen Aufmerksamkeiten bei unserer Vermählung danken wir herzlichst. Georg Heß u. Frau Marie geb. Gibb Öj£ZZarwe<7 8 Z üi/lA. tiabGriondi Mnr noch heute! 1. Der große Detektiv-Film O Der Kampf unter Patience Cie Karten des Todes Großer Sensation»-Abenteurer-Film In 5 Akten. 2. Stuart Webbs In einem »einer geflhrL Abenteuer Die geteimlsnlle ia 4 Akte roller Kriminal-Sensation. .Bur Hauptversammlung deS Hesstsche« LanbcsacwcrbevereiuS am Montag den 20. Sept, eornu 9 Ubr im Sitzungssaal der Zentralstelle für die Gewerbe laden wir die Mitglieder des Landes» gewerbeoerrin» ein. Zentralstelle für die Sewerbe. 19887V Brlgantenllebe Ein rawiger Monumental-h Um L 4 AkL Der große Kxklnelv-Fllm Patace,ilit Karlen telote gelangt von morgen nb In Lichtspiele Seltersweg Bad-Nauheim Mvlptrü« 18 w TtltikM H liDphy Ra»«' Eine Sehenswürdigkeit! Ete- f,lie|hJiL rat getrÄnke, Liköre, Mokkestubo. ßugfakj Kflbu tonangebend. Nachmlttagitee „UMjWBU GesellechaftL Veranstaltungen IMäM IfiffltiRbtil11 Früh»tüokskarte, wwaweee Hervorragende Weine. ByMdS Ph^-iW Jeder Komfort llliet i.juh AntohHlle, QUdlung. CafeLeib 5oifltofl öee 19^ ntiftiös 8 Hljt fiMierta.Bofllelmightr Kedick-MeidiB^r’Ä bayrischen Musik- u. - Possengeseilschaft i Ne« SölovorMge. Gute Metit 2 Scklaaervoffeu 2 „grühjahr unb Herbst" Bauernkomödie in 2 SlbttiL der neu« Hauslehrer", urkomischer Schwank. Ab Bentag, deei 27. 1. Bt»., findet Im Saale W Benefie nnd Ebrennbend llr »amtllehe Barnen 4er Trwgpe »teil. Heute Freitat, und morgen Samstag: VereinRrernneteltungen raltTane. PE i | gegeben. 9906 W M 9912 gefunden. nachmittags 2 Uhr, statt. 9925 U M Statt besonderer Anzeige. Am 14. September 1920 abends 7l/< Uhr entschlief unerwartet in Bad Ems mein lieber Mann, unser treu- fürsorgender Vater und Großvater V Ä U H Z Todes-Anzeige. Heyte morgen entschlief nach kurzem, mit Geduld getragenem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater Herr Peter Schultheiß V. Altbürgermeister im 78. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Katharine Schultheiß. Lumda, Londorf, Frankfurt, Klein-Eichen, Kirchhain, den 15. September 1920. Die Beerdigung findet heute Freitag den 17. September, Statt besonderer Mitteilung. Am 11. ds. Mts. nahm der Tod unerwartet nach kurzem, schwerem Leiden meinen geliebten Mann, unseren guten Vater, meinen einzigen Sohn, unseren lieben Bruder, Schwager und Onkel, den Stahlwerks-Chef und Oberingenieur der Bismarckhütte (Abteilung Bochum) Berthold Schmulbach (A. H. der Landsmannschaft Brunswiga, Leipzig) im 52. Lebensjahre aus unserer Mitte. Für die Ehre des Vaterlandes setzte er Lebenskraft und Arbeit ein. In tiefem Schmerz: Die trauernden Angehörigen. Weitmar-Bochum, Mainz, Hanau, Gießen und Aarhus. Die Beisetzung hat bereits in Weitmar-Bochum sfatt- r- | Herr Robert Thomas aus Crefeld im Alter von 60 Jahren. In tiefer Trauer: W Margarte Thomas geb. Schums Dr. Pau! Willy Siegel L'j Leni Siegel geb. Thomas Privatdozent und Oberarzt der X Max Thomas, Oberleutnant a. D. Unive^täts-Frauenklinik Bruno E. Thomas Thomas geb Grünewald lilsabe Thomas geb. Vick und drei Enkelchen. y Bad Ems, Crefeld, Berlin, Rostock, Gießen (Frankf. Str.36). M Ort und Stunde der Beisetzung werden noch bekannter laben Sie freundltchsr ein zum Erntedankfest Sonntag den 19. September nach«. 2V, Ubr und abends 8'/, Ubr. 5tadtmifsion Gießen,Löberstr.14 Eintritt frei für jedermann! X Ausslng IMLll ’ Mr des Vereins ehemal. U6er YÄ nach dem Schiffenberg. Wir laden hiermit unsere Mitglieder nebst An- gehörigen zu dem am Sonntag den 19. September ftnttfinbenben Ausflug mit anschließendem gemüt lichen Zusammensein hösiichst ein. Allseitiges Erscheinen ist erwünscht. Zusammenkunft und Abmarsch 2 Ubr ab Steins Garten. Der Vorstand. Bei ungünstigem Wetter Zusammenkunft im Saale des Hotels Grotzherzoa. 9901c Ws gehe« wie Emina de« 19. 6ejt. hin? Jur Kirmes nach Holzheim bei Gastwirt Heinrich Reitz. Ts ladet herzl ein Burschenschaft Heiterkeit. Für Essen ist reichlich gesorgt. 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Ang. u.S859I> a. d.G Anz. 81sklan2NZSd«1. daher aus folgeüde grundsätzliche Punkte, die br iten Lefs.ntlrchkeit nicht zur Genüge bekannt sind, hingewiesen: w Tie Bekämpiung der Wohirungsnot erfordert die Sxrftellunq von möglichst vLlen neuen Woh- nungeii Be, der enormen Verteuerung des Bauens — die Baukosten betragen durch chnittlim mehr als das Zehnfache der Friedenspreise — können indessen die Mieten der Neubauten die aufgewandten dosten nicht verzii.en Jnsolgedes en sind Zu chü.se aus össentlichcn Mitteln erforderlich. Diese sind bislang von Reich, Ländern und Gemeinden aus all- gemeinen Steuermitteln gegeben worden. Die Finanzlage des Reick-es, der Länder und Gemeinden läßt dies aber im bisherigen Umfange nicht mehr zu. Es mÜsen daher brs- ndere Einnabmeguellen er- ösfnet werden, wenn nicht die Zuschüsse vollkommen eingestellt werden sollen: wodurch jede Bau- tätiglcit unmöglich gmacht werden würde. Während die Prei e für alle Lebensbedürfnisse sich der allgemeinen Geldmtwerlung angepaßt haben, sind die Mie?en durch die Mieterschutz- gesctzaebung bislang verhältnismäßig niedrig gehalten. Die nach den heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen an sich zu erwartende Steigerung der Mieten und der Prm'e für bebaute Grundstücke ist daher nicht in dein Umfange eingetretcn, wie es bei freier Wirtschaft aus dem Wohuungs- rnarkte der Fall sein nriirbe. Wem: es auch völlig ausgeschlossen ist, diese freie Wirtschaft in absehbarer Zeit wieder herzustellen, so erscheint doch eine gewisse S.eigerung der Mietpreise dann nicht ungerechtfertigt, wenn sie zu G u n ste n d e r Allgemeinheit nicht des einzelnen Hausbesitzers) erfolgt, und wenn die Erträge zur Unterstützung und Neubelebung der Bautätigkeit verwendet werden Daher ist geplant, die alten Gebäude mit einer »Nbgabe zu Gunsten der Länder und Gemeinden zu belegen und so d e Mittel m gewinnen, um durch Zuschüße die Prei'e für Wohnungen in den Neubauten lferabzumindern, also einen Ausgleich zwischen de.i st osten für die Wohnungen in alten und neuen Gebäuden herbeiznführen. Es sollen aber nicht nur die M i e twohnun - oen zur dlbgabe herangezogen werden. Auch die Wohnmrgrn in Eigenhäusern, ebenso die Läden, Geschäftsräume, Fabri ken und landwirtschaftlichen Gebäude sollen abgabepflichtig sein. Denn b i allen diesen Gebäuden ist im allgemeinen eine Steigerung der Preise im Zusamnrenhcrng mit der seither erfolgten Geldentwertung eingetreten oder zu erwarten. Werden sie mit einer Abgabe belegt, so bedeutet das, daß der Wertzuwachs, der dem Privateigentümer infolge der Veränderrmg der wirtschaftlichen Verhältnisse zufliesten loürde, von vornherein für die G e s a m l- heil nutzbar gemacht werden soll. Das Gesetz beruht also auf dem in der Reiclfsverfassung ausgesprochenen Gedanken, daß eine Wertstrigerung der Grundstücke, welche ohne äufnen bimg von Arbeit oder Kapital erfolgt, der Gesamtheit nutzbar gemacht werden soll. Es ist nun keineswegs die Absicht der Regierung, wie man mitunter annimmt, im Zusammenhang mit der geplanten Abaab-e die bestehende Mieterschutzgesetzgebung, die willkürliche Mietpveissteigerungen verhütet, außer Kraft zu setzen Vielmehr soll auch in Zukunft eine Steigerung der Mieten über die gestiegenen Selbstkosten der Hausbesitzer für Abgaben, Verwaltung usw. hinaus verhütet werden. Zu dvesem Zweck ist ein besonderes tiefet? in Vorbereitung, daß die künftige Bemessung der Mieten unter Mitwirkung der Miteinigungsämter, die bestehen bleibm, im einzelnen nach diesen Gesichts- punk.cn regeln wird. Der Gesetzentwurf über die Erhebung einer Abgabe zur Förderung der Bautätigkeit sieht vor, daß die Länder die Abgabe in Höhe von 15 vom Hundert des Mietwerts von 1914 erheben sollen. Bei den Gebäuden oder Wohnungen, die nicht vermietet werden, soll der Mietwert durch Schätzung ermittelt werden. Die Gemeinden sollen für ihre Bedürfnisse Zuschläge von 15 vom Hundert erheben. Dee Zuschläge können mit Zustimmung der obersten Landesbehörden außer Kraft gesetzt "oder herabg-stetzt merben. Befreit bleiben die Gebäude des Reichs, dec Länder, Gemeinden, soweit sie einem öffentlich^ Gebrauch dienen, sowie gemeinnützige und kirchliche Gebäude. fangreicbe Grundsätze aufgestellt. Anders als die Kriegsabgabe wird diese Abgabe von allen Vermögen erhoben, entweder nach dem gemeinen Wert oder den Ettragswect am Stichtag, in der Regel dem 31. Dezember 1919. Der gemeine Wert wird durch den Preis bestimmt, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zu erzielen wäre. Zn Betracht kommt nur der dauernde Wert. Auch für den Ertragswert, haben lediglich vorübergehende Er- tragssteigeruiigen oder Ertragsminderungen außer Betracht zu bleiben. Ms steuerbares Vermögen gilt regelmäßig das gefam e bewegliche und unbewegliche Vermögen nach Abzug dec Schulden. Genaue Bestimmungen regeln die Ansetzung des Grund» vermögens, des Betriebsvermögens und des Kapitalvermögens sowie die Bewertung der Schulden. Ein besonderer Abschnitt ist dem Vermögen der Erwerbsgesellschaften gewidmet. Diese sind mit ihrem gesamten beweglichen und unbeweglichen Gesellschaftsvermögen abgabepflichtig. ** Dem Zentralverband Deutscher Uhrmacher ist es dank der Opferwilligkeit der Uhr macker in Schweden, Herwegen und Dänemark gelungen, 147 erholungsbedürftige Uhrmacherkinder aus allen Trilln des Reichs, während 3—4 Monate in obigen Ländern in Uhrmach.-rsamilien unferzu bringen Der erste Transport Kinder ist jetzt zurückgekehrt. Die Kinder waren überglücklich über die herzlich: Aufnahme und alle hatten sich gut erholt. Di- Uhrmacher Norwegens haben im Laufe des Sommers für in Deutschland gebliebene Kinder 70 Zentner Lebensmittel geschickt und dieser Tage sind nochmals 100 Postpakete mit Lebensrnitteln eingetroffen ** Der Deutsche Jugendbund'Gie- ßen, P r o vi n z i a l ve r ba n d für Oberhessen, schreibt uns: Ter Niederbruch und das nationale Elend des Vaterlandes hat die Jugend, die immer Trägerin aufbauender Ideen war, stark ergriffen und eine mächtige nationale Jugendbewegung geschaffen. Ueberall im Vaterland fand sich die Jugend zur Pflege echt deutschen Wesens zusammen und gründete Bünde, deren höchstes Ziel die nationale Ertüchtigung der Jugend ist. In dieser Zeit, in der die Bünde in irgendeiner Form die Welle der Bewegung zu festigen suchte, wurde auch der Deutsche Jugendbund. Gießen, Provinzfalverband für Oberhessen, zunächst unter dem Namen Deutscher Jugendbuno dm 22. August 1919 gegründet und bald darauf dem Kartell der Deutschen Jugendgemeinschast Berlin angesäflossen. Unter strenger Ablehnung jeglicher parteipolitischer Bestrebungen verbreitete er sich von der Oberrealschule ausgehend, über särnlliche Schulen Gießens, und von da aus wurden die Ortsgruppen Hungen, Grünberg, Nidda und Laubach gegründet. So nun am 9. Ium 1920 der Verband unter dem Namen Deutscher Jugendbund Gießen, Provinzial- verband für Oberhessen, mit dem Sitz in Gießen zustande. Gießen wurde zur Tausendschaft und die Ortsgruppen zu Hundettschasten des Verbandes^ auch zahlreiche Zehnersck-aften, die den Bund in jedem Dörfchen ermöglichen sollen, sind in Vorbereitung. Nach einjährigem Bestehen zähll er schon fast 1500 Mitglieder. Diese Ausdehnung konnte der Bund mir durch seine breite Grundlage erlangen. So stehen wir in der Zeft immer schärfer werdenden Partei- und Klassenkampfes vor der löblichen Tatsache, daß unsere Jugend dieses größte <£lenb mrserer Nation erkannt hat und durch ihren jugendlichen Eifer und ihre Kraft zu beseitigen sucht. Hoffen wir, daß wir von diesem Jammer befreit, den Weg zur wahren nationalen VolkSgemeinschaft auf diese Weise finden mögen. KreiS Büdingen. la. Stockheim, Hessen, 15. Sept. Am Bahnhof wurden zwei Eisenbahmvagen mit Stückgut erbrochen und zum Teil ausgeraubt. Festgestellt konnte werden, daß ein Sack mit Reis und ein oder mehrere Säcke Frucht fehlten. Eine Kiste mit Schuhwichse wurde im Wasser der Nidder bei Glauberg von Kindern gefunden, die das Vieh dort hüteten. Anscheinend haben die Diebe den Weg nach Glauberg eingeschlagen und sind von hier aus mit dem ersten Zug weitergefahren. Kreis Alsfeld. Fl Ans dem Feldatal, 16. Sept. Kaum ist die Grummeternte beendigt — ohne Nachzügler —, da beginnt man auch schon mit dem Kartoffelausmachen. Das ist für die dies jährigen Verhältnisse zu früh. Ter ttockene Sommer ließ die Kartoffeln in ihrer Entwicklung um Wochen zurückbleiben, so daß die Reise der Erdapfel sich umgekehtt zu der der Baumäpfel verhält. Tie meisten Kattofscln haben iwch nicht die zum Halten über den Winter erforderliche wioer- standssähige Schale: sie löst sich beim Ausmacl^en von selbst ab. Tadurch werden aber die Knollen zu leicht beschädigt. Gewiß lockt das schöne Septemberwetter zum Ausmachen, allein die Erfahrung muß hier Lehrmeister bleiben. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Da rmstadt, 15. Sept. Ein Stadt- wir t schal tsrat, der einen Versuch $ur Errichtung eines S.a^-twirtsckaftscatcs, eines Sdck» wirtsck.aftsamtcs und des statistischen Amtes am gemeinsamer Grundlage ba rfteflcn soll, ist in der Bildung begriffen. Ihm sollen außer dem Ober- bürgermelfter Vertreter der Handelskammer, der Handwerkskammer, vier von der Stadl verordneten- > ixrfammlung zu wählende Mitglieder, bar unter mindestens eine Frau, des Crt3genrrbecerein5, der käufm. Angestelltenverbäiche und die Gfcroeil- I chaftcn bzw. Betriebsräte an gehören. '.Weitere Ergänzung ist zulässig. Tie neue Einrichtung lost allen Wirtschaftszweigen, der Stadtverivaltung und allen sonstigen wirtsch. Unternehmungen mit allen nur irgendwie tauglichen Mitteln hellend und fördernd, unterstützend und anregend zur Seite stehen. Hessen-Nassau. X. Hanau, 15. Sept. In den von der Sie- delungsgesellsch'.rft „Neue Heimat" in Berlin ermoiben-eu Gebauten des hi iiaen ehemaligen Bekleidung samt es des 21. Res.-Armeelbrps rurtict die Berliner Eisenbahnbau- und Bc.riebsgesell- schaft auch Wine Waggon-Rcparaturw.rkstätte ein, welche über 150 gelernte und ungelernte Arbeiter aller Berussar:en beschäftigen kann. X £>a na u , 16. Swt. Nach einer dem Kreistag' zu gegangen en Vorlage bcabsickstigt der Landkreis 5>anau für die Zwecke des Ausbaues der elektrischen Ueberlandzentrale, die bekanntlich Anschluß an das großzügige staatliche Mainkraftwerk finden wird, eine weitere Anleihe in Höhe von einer Million Mark autzunehm»'n. Bis setzt sind bekanntlich für dreien Zweck bereits 5 Millionen Mark im Wege der Anleihe mitgenommen worden. Aus dem Amtsverkündigunqsblatt. ** Tas Amtsverkündigun^sblatt Nr. 133 vorn 16. September enthält: Sammlung von Karten und Notgeld als Sbticbauungymaterial. — Tagung des Vereins für Knabenhandarbeit und Werkunterricht. — Beschäftigung von rusji- fdytit Kriegsgefangenen. — Urlaub wegen Firmung — Einkauf von Flachs. — Zuckerver- lrauck)sregelung. — Viehseucl)en. — Tienstnach richten. — Feldbcreinigung Treis a. d. Lda. Urlaub wegen Firmung am 28. September 1920. Tienstag, den 28. September 1. I., soll hi Gießen die Firmung gespendet werden. Ten katholischm Schülern und Schülerinnen sowie auch den katholischen Lehrkräften ist auf deren Ansuchen zur Teilnahme an der Firmung Urlaub zu erteilen. Zuckerverbrauchsregelung. Ta verschiedene Zuckerfabriken mit ihren Lieferungen im Rückstand sind, wirk in nächster Zeit in der Zuckerversorgung eine Stockung un- vermeidlich sein. Um diese Stockung nicht weiter zu vergrößern, ist es unbedingt erforderlich, daß die den Büraermeistereien der Landgemeinden übersandten ZuckerbezugsscheinL für die Monate September und Oktober d. I. von den Kleinhaichels- geschäften unverzüglich den Großl)hn zu zahlen. b. Ebenso ist den Arbeitern von 15 Baugeschäften in Alsfeld, Schlitz, Lauterbach, Uetz- Haufen und Hatterslxrufen vom 23. August 1920 an der der Lohngruppe IV des Lohn- unb Arbeitstarifs entspreckfende Stundenlohn von 4,50 ML und 4,30 9J?t. zu zahlen. Eingesandt. (Für Form und Jnl)alt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantivortung.) Die Sicherheitspolizei. Zum Eingesandt in Nr. 208 des „Gießener Anzeigers" vorn 4. Sept. 1920 erwidert oas Reichsvermögensamt: Der Grund, den das Eingesandt für die Verlegung der Sicherheitspolizer aus Gi.hen voraus-' setzt, daß es hier an der genügenden Unterkuicft für sic mangele, ist durchaus rickftig. - Wenn Gießen seine zukünftige Rcichstvehrgamiion ex» fyalten bat (1. 1. 21), wird für diese der Kasernen raum sehr beschränkt fein, und bis zu biciem Zeitpunkt ist sogar dauernd mit einer Ueberbelegstrng der Kasernen zu rechnen. lieber die Raumgebührnisse ber neuen Garnison, die durchaus feine übertriebenen fern werden, konnte die Oefsentlichkcit bereits m einer vor Monaden erfolgter. Rückschrift aufgeklärt werden, unb ebenso über die Gründe dafür, daß ttotz Berringerwrg der Garnison unb besckLidnier Raum- zufixtisung an den einzelnen RcichSwehrmanif dre verfügbaren Kasernen doch voll belegt bleiben werden. Die derzeitige vorübergehende Leere ber Kasernen ist damit zu erklären, daß die Truppen augenblicklich zur Hebung ausgerückt sind, von ber sie ledoch in den nächsten Tagen zurückfehren fixtben. Wenn nun, wie nach den Ausfühnmgen des Eingesandts zu schließen, die Bürgen ck aft Gießens out die Beibehaltung einer Garnison und den Verbleib der Sicherlieitspolizei sa hoben Wert legt, so kann demgegenüber nicht v.'rslnvicgen w.rdeu, baßes in ber Absicht -der Stabtuenualhnig zu liegen scheint, den Raum für die Truppenun'.erbringung trotz aller Gegenvorstellungen dr militärischen Tienststellen und beteiligten Behörden nock) zu beschränken, insofern sic nicht genullt ist, bw städtischc Mteiskaseme weiter für Trup- pemmterkunft zur Verfügung zu stellen. Die in dieser 2ln gelegen beit scknvebenden Verlandlungen scheinen trotz allen bisher bewiesenen Entgegenkommens seitens des Fieichsfiskus billige Mgabe des Landsturmlagers) und brr Ausgleickx, die der Stadt damit gebo^n wurden, und die ihr gegebenenfalls noch meiter geboten werden sollen, zum Schtitern bestimmt zu sein. Ein nritcrer Ausfall an Kasernen raum — ob ber hygienisch nicht einwandfreie Bau der Zeug- hauskaseme noch fernerhin als 56aferne voll ausgenutzt werden (arm, steht auch dahin — müßte bann allerdings auch die weitere Ernschränkung der Garnison Gießen zur notwendigen Folge haben. Rcichsdermögensamt Gießern VImder Hatz. Roman von Alfred Sassen. Nachdruck verboten.) Fortsetzung 32. Ter Hügel, unter dem Lsvar Borowsky schlummerte, war von einem eifernen Gitter umfrxebigt. Men der Ruhestätte des jungen Ntannes Ivar ein ^latz vorgesehen, wo bereinjt wohl bte Mutter zur Seite des Sohnes gebettet sein wollte. ■ Jetzt stand auf diesem Platz eine Bank, aus ^r sich die Blinde niedergelassen hatte. Rena stand seltsamern'rise außerhalb b:5 Gtt- ^8, nicht einmal ihre Hand ruhte an den schlauch'u ^täbei- Auch sah sie über das Grab besten, der ihr Verlobter gewesen, mit einem ^lusdruck Da, als könne und toolle sie ihre Gedanfen nicht ® dem traurig ernsten Ort sesthalten. ,'2tn einem ftöhlichen weilten sie darum auch nicht — das sah ihren Zügen nur #u gut an. Langsam wandte das junge Mädchen den Kops, als sie den Hera,mähenden hastigen Schritt vernahm. Bei dem Anblick, der ihr ward, mußt,' sie nun allerdings mit beiden Händen nach dm vorher verschmähten Gitter staben fassen — um sich barm ru halfen. Ihre Lippen öffneten sich wie zu entern unnniitürlidjen Aufschrei, legten sich bann aber trieber stumm autehimber. Leben jedoch trat in bte eben noch so todes- leeren Augen. Sie scknckfen dem Nahenden die angstvoll Nhende Bit:e entgegen, umzubrhren. Was wollte er hier? Ein betretendes Won konnte er ja doch nicht sprechen. Niemand konnte das Walter Hüttich kehrte sich nicht an das rührend beredte Flehen in den tiefeingefuntenen Mädchen- äugen, bre jetzt in ber Erregung entert Abglanz ihrer früheren Schönheit zeigten. Festen Fußes trat er dickst heran an das Gitter Er niefte Rena zu unb legte seine Rechte in begütigendem Druck aus die ihre, die sich aber nur fester, gleichsam abwehrend, an den Eifenstab an» klammerte. _ Tann umfingen seine Augen in Schmerz und Liebe die Ersck?einung ber aufhorckenden Blrndii Da sah er sie nun dicht vor sich, bte grauiarn Gezeickstiete, die gvausam Gesckstagure!, Er mußte erst einen Sturm in seiner Brust Niederkämpfen, e^-e es in notdürftig beherr>chtem Ton van feinen Lippen tarn: „Magdalene Schumann — arme, arme Magdalene --" Nicht durch das Auge senken sich unveclösck)- liche Erinnerungsbilder tn die Seele — sie nehmen shven Weg durch das Ohr. Dis Auge kann vergessen, es ereignet sich, baß es ohne alle Anteil- naljnie bleibt im Wiederbefristen einer Erschernung, bte in weiter Vergangenheit sein heißes Entzücken gebildet — auch nicht das leiseste dämmernde Er- fennen zuckt au'. Im Ohr aber ist dies Ltimucken da, sobald ihm ber fflang einer Hernals betau w- ten, vielleicht geliebten Stimme zuweht, mag auch das dazwischenliegend« Verstummen der jahr.ner- schlingcnbe Teil einer Ewigfeit gemelcn lern! Ter Winden auf 'ihrer Bank erging es so, als sie die wenigen Worte des Teutschamerikaners vernahm. Es riß sie von ihrem Sitz empor — oor- gebeugten Hauptes stand sie da, gwtz so, als fei ihr Auge nickst tot, als Ebime es weiter forscken anr der Spur, die durch das Ohr anzebahnt worden war. Ein Zittern und Schwanken war über sie gekommen — einen Augenblick sah es aus, als rrvrbe sie jählings nidierftürgcn. Tann aber reckte sich ihre Gestalt noch höher auf, und die Entgei- ftcrung, von der ste überrumpelt worden war, wich aus ihren Zügen. Eine heiße Lobe schlug darin ans, unter der eine wilde Leidenschaft heroorzüngelte So sieht jemand aus, für den endlich, endlich die Stunde der Abrechnmig gekommen ist, aur die er gewartet hat mit allen Kräften ferner verftnsterfen Seele: Gedämpft zwar, aber gesättigt von jener Leidenschaft, fielen die Worte von den Lippen ber alten Frau: „Magdalene Sckstcmann — ganz recht — so nannte man mich einst! — So nanntest du mich, der du vor mir stehst! Ich weiß, fixer du bist! Ich habe dich am fflang der Stimme erkannt, wenn meine Augen auch nicht nachsorscheu können, ob die Seele reckst hat. Sie hat jedoch recht — tausendmal ja —!" Ter Teutschamerikaner versetzte: „Ja, sie hat recht! Magdalene, nach mehr als einem halben Menschenalter siehe ich dir zum erften Riale wieder gegenüber, ich bin über das Meer gevommen, um dich zu sehen und meinen Frieden mit txr zu machen —" „In alle Ewigkeit will und werde ich kernen Frieden mit dir haben, Wal'.ec Hüttich!" Ter Ton ihrer Stimme war in erschütterndem Klang ang.'schwollen, es lobte ivie ein unausgesprochener Schwur darin, wie dec Schwur, treu zu bleiben einem Haß, der ihre geschlagen- und zertretene Seele allein noch aufrechlerhielt. „Magdalene, du ivillst einen Wall der Hoft- nungslosigk-tit zwischen dir unb mir auftürmen. Aber es ist noch kein Wftll in der Welt errichtet worden, der nicht schließlich doch ehrlich beigen Bemühungen erlegen wäre . . . Sieh, das Schicksal hat dir seine schwersten Prüfungen geschickt —" „Ja, das Schicksal, in das du mich hinein- gestoßen! Für jedes größte und kleinste Unglück, das mich traf, mache ich dich verantwortlich —" „Magdalene —" „Dich, dick! Für mein ganzes vergiftetes Leben — dich allein!" (Fortt'etzung folgt.- Vernrrschte». "Ein nachahmenswertes Beispiel. Ein Bürger der Stadt Rheine in Westfalen, der genannt bleiben will, hat 300 000 Mk. Tür Sportzw,'cke gefriftet. 100 000 Blxrrt folen füx die Anlage eines Sportpfatz-s, 200000 Rfark für die Erri^Umg eines Hallenschwtmmbades verwendet werden. yandet. Frankfurter Häute- und Felleverfteigerung. ft>. Frankfurt a. M„ 16. Sept. Die heutige Versteigerung von Häuten und Fellen der Ver- kaussvereinig-ungen-Darmstadt, Frrnrkfurt a. M., 57iainz, Ossenbach, Hanau und Wiesbaden war sehr starr besucht. Es wurden zum Ausgebot gebracht: 2668 Gros;viehhäute, 2229 Kalbfelle, 797 Hammelselle, 3 Zicgenfelle und 55 Roßhäute. Bei lebhastem Angebot machte sich seit der letzten Versteigerung eine starke Aufwärtsbelvegung aller Preise für die verschiedenen Felle bemerkbar. Kalbfelle stiegen um ca. 30 Proz., Schaffelle um zirka 30 Proz., Roßhäute bis um 65 Prvz., Großvieh erster Klaffe bis über 35 Proz., Großvieh zweiter Klasse 55—60 Prozent. Frankfurter LeÄerbörse. fd. Frankfurt a. M., 16. Sept. Infolge der starken Verschlechterung der Valuta und der dadurch hervorgerufenen Steigerung der Nohhäutepreise war die Stimmung auf der Leder-, Häute- und F-ellbörse fest. Die Schuhfabrikation, der Leder groß Han del und die Portefeuillelederfabrikation verhielten sich abwartend. Die Preise stiegen. ♦ Berlin, 16. Sept. Börsen st immungs- bild. Tie anhaltend starke Steigerung der Äus- landsdevisen beeinflußt die Börse nach wie vor in starkem Maße. Das Geschäft blieb lebhaft, doch wandte sich das JMeresse vom Montanmarkte etwas ab. Die Spekulation betätigte sich mehr auf dem Elektro-Schifsahrts- und Valutamarkte. Am Montanmarkte war die Kursbewegung unregelmäßig und schwankend. Anfangs war die Haltung ziemlich fest, wobei aber nur Laurahütte und Oberbedarf 10 Pwzeirt stiegen. Bochumer und Vismarckhütte gaben 10 und 15 Prozent nach. Die Tendenz wurde dann schwankend mit dem Ergebnis einer mäßigen Befesttgung für Viannes-- mami, Rombacher, Oberbedarf und Wchumer. Elektrowerte stiegen mehrfach bis 10 Prvz., Chemische 8 Proz., Siemens-Halske und Oberkoks aber über 25 Proz. Für die bisher vernachlässigten! Schisfahrtswerte erwachte bei kräftig anziehenden Kursen für Paketfahrt, Hansa und Südamerika spekulative Kauftust mit dem alten Hinweis auf die Nachzahlung der Dividenden. Anderweitig stiegen Gebr. Böhler. Deutsche Waffen und Rheinmetall über 10 Proz. Petroleumwerte waren wieder höher. Von Banken waren Deutsche Bank 5 und von heimischen Werten 3pwz. Reichsanleihe IftrProz. anziehend. Der Einheilskurs der Jn- dustriewcrte war bei großem Geschäft weiter recht fest. Eine gewisse Zurückhaltung und Realisationsneigung waren später im Großverkehr für den aufmerksamen Beobachter unverkennbar. Frankfurt o. M., 16. Sept. Börsen- stimmungsbild. Die Abendbörse zergte bei ruhigem Verkehr feste GrundtendanK. Mannes- mann, welche an der Mittagsbörse infolge Steril* sationsriNeigung 497.— sä^os (et, zogen 3>/s Pvvz. auf 5001/2 an. Schwächer lagen auch Phötnr, 506. ,- (— 3 Proz.), Oberbedarf, 270.—, büßten 5 Proz. ein. R Hefa stähl 450, Bochumer 671.—. In Deutsche Petroleum-Aktien war etwas regere Nachfrage; sie setzten 1395 ein und konnten his 1430 steigen. Benzaffien waren 202,—, Geld go- nannl. Mansf:rlpltl Die PräsiÄentenknsis in Frankreich. Paris, 16. Sept. (WTB.) Havas berichtet: Die bevorstehende Einberufung der Natioiialver- sammlung führte gestern nachmittag viele Abgeordnete und Journalisteil in die Wandelgänge der Kammer. Die Meinungen waren bezüglich des Zeft- punktes, an dem Deschanel dec Kammer feine Demmission mitteilen wird, geteilt. Die Mehrzahl der Parlamentarier erklärte es für distn- gcnd erforderlich, daß die Präsidentenkrise sofort zu lösen sei, und sie erwarten die Einberufung der Nationalversamnilung für Ende nächster Woche. Es sei wahrscheinlich, daß Deschanel, der die Absicht geäußert hat, sein Amt niederzulegen, die anormale Lage nicht weiter ausdehnen wolle. Sofort nach Heber mitt fang des offiziellen Rücktrittsschreibens an Millerand nriirbe die Kammer zusammunberufen, um die Verlesung des Dokuments enigegenzuneh- men. Wahrscheinlich werde dies am näch)ten Donnerstag erfolgen. Einige Freunde Mlllerands stellen beifen angebliche Absicht, nicht als Kandidat aufzutreten, in Abrede. Paris, 16. Sept. (WB.) Dem „Echo de Paris" zufolge wird Deschanel heute Mil- lerand in Ramboulet empfangen. Rach dem „Journal" soll das Demissionsschreiben Deschanrls bereits seit einigen Tagen geschrieben sern. Die Minister und Hntersraatssekretä:e s-ien benachrich- tigt und Millerand wird dem Ministervat am Freitag die Frage der Teinission Deschanels zur (Srörfrrung vorlegen. M-al)rscheinlich werde Mil- levand nach Schluß dieser Sitzung die Präsidenten der Kammer und des Senats beauftragen, beide Häuser einzuberufen. Voraussichtlich wrrd am 24. September eine Vollsitzung stattfinden, rn der sich die Parteien über die Frage der Kandidaten einigen sollen. Millerands Kandidat sei der frü- I>ere Gouverneur Algeriens, I o n n a r t, denen Gegenkandidat der Kammerpräsident Perte. Auch der „Petit Parisien" erklärt, daß der morgige Kabit:ettsvat wahrscheinlich die MaßnälMen für die Einberufung der Kammer und der Rfational- persammlung trefseii wird. Nach Fühlungnahme mit den Präsidenten der Kammern wird der sJJtv nisterpräsident den Ministervat für Sonntag neuerdings zusammenrufen, und in dieser SitziMg werde die Regierung einen endgültiger Beschluß fassen und diesen Beschluß veröffentlichen, släach dem „Petit Parisien" wird am Samstag ein Mmrster- vat abgehalten werden und Mar unter dem Vorsitz D'schanels, der sic!) dabei von den Rcgierungs- nntgliedern verabschieden und offiziell seine um» w derrufliche Absicht kundgeben werde, sein Amt niederzulegen. Franko fisch-schweizerische VerstänDtgung. Lausanne, 15. Sept. (WTB.) Die Bespve- chungeii zwisck>en den Vertretern des Bundesrates und Millerand am Mittwoch nachmittag dauerten etwa zwei Stunden. Nach Schluß der Besprechung wurde der Presse folgendes offizielle Communiquö mitgeteilt: Die französi- schen und die schveizerischen Vertreter unterzogen die verschiedenen gegenwärtig zwischen beiden Republiken schwebenden politischer und wirtschaftlichen Fragen einer Prüfung. Sie stellten die Ueberein- stimmung in dem Wlmsche fest, jede Gelegenheit zu benutzen, die engen Beziehungen zwischen den beiden Ländern durch eine herzliche Regelung dieser Fragen noch enger zu drüpfen. Millerand gab hinsichtlich der freien Zone von Genf den Entschluß der französischm Regierung bekannt, die gegenwärtige Lage bei dieser zu treffenden endgültigen Regelung im Sinne der Interessen und Gewohnheiten von Genf zu konsolidieren. Die Prüfung der verschiedenen Gegenstände erlaubte, sich entweder sofort zu verstäildigen oder ein Verfahren ft flauster len, das geeignet ist, eine alsbaldige Verständigung herbeizuführen. Die Vorgänge in Italien. Paris, 14. Sept. Nach einer Havas- meldung aus Rom berichtet „Messagero" aus Mailand,, daß letzte Nacht von Unbekannten a u fd i eH en st e r d e s „A v a n ti" R e v 0 l- v e r s ch ü f s e abgegeben wurden. Die Redakteure des „Avanti" erwiderten das Feuer. Polen und Litauen. Warschau, 16. Sept. (WTB.) Davas. In Beantwortung eines Vermittlungs Vorschlages der lettischen Regierung beauftragte der polnische Minister des Aeußerii die polnischen Delegierten in Riga, der lettischen Regierung seinen Dank auszaffprechen und ihr mitzuteilen, daß die Delegierten Polens und Litauens die Unterhandlungen am 14. September in Kal- waria beginnen und später in Riga fortsetzen werden. Ein Kvhlenzug in Frankreich entgleist. Paris, 16. Sept. (WTB.) Wie»-,-,Petit Journal" meldet, ist ein von Deutschland kommender Kohlenzuginder Nähe von Compidgne entgleist. Es wurde bedeutender Schaden angerichtet und der Zugverkehr nach beiden Seiten durch die Heraussturzenden Kohlenmassen gesperrt. Lufttwstverkehr zwischen Dänemark und dem Ausland«. Kopenhagen, 15. Sept. (WDB.) Der Luftpostverkehr zwischen Dänemark und dem Aus lande ist heute nachmittag eröffnet worden. ' Lebensmittelnot in Saragossa. Paris, 16. Sept. (WTB.) Nach einer Radio-Meldung aus Madrid kam es gestern in Saragossa wegen des schlechten Brotes und der Lebensmittelteuerung zu Ausschreitungen. Zahlreiche Läden werden gestürmt. Die Polizei griff ein und stellte die Ordnung wieder her. Eine Person wurde verwundet; es wurden acht Verhaftungen vorgenommen. Der Bürgermeister ist wogen der Unruhen zurückgetreten. Ein« fürstliche Verlobung. Belgrad, 16. Sept. (WTB.) (Südslawisches Preßbureau.) Nach Blättermeldungen ist der Prinz-Regent Alexander bei seinem Pariser sAufenthalt mit der zweiten Tochter des Königs und der Königin von Rumänien zusammengetroffen. Es verlautet, daß seine Verlobung mit der Prinzessin bevorstehe. 50 Jahre Fabrikationserfahrung, der Welt* ruf des Namens „Continental“ und die ausschließliche Verwendung bester Rohstoffe bürgen für die Güte des ontmental ** Pneumatik Behördliche Anzeigen. Stadt. Arbeitsamt Giessen West-Anlage 31, Teleph. 2054. Ek können eingestellt werden: [9905B a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Schneider, ein älterer Bauschlosser, 1 Kupferschmied. Lebrlinac: 1 Mater und Anstreicher, 1 Tapezierer und Polsterer. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 landwirffch. Knechte und Arbeiter, WFeldbereinigungSarbeiter, 10 vauer und Lehrhäuer. 1 Müller, 1 Schneider 2 Schuhmacher, 10 Kesselschmiede, 1 Schreiner, 2 Vrooisionsretsende, 1 äh. Schlosser, 1 Schmied. ES fachen Arbeit: Schriftsetzer, Buchdrucker, Schweizerdegen,3Buchbinder- 2Friseure,Maurer, Kaufleute, Schreiber u. steifende, 1 landw. Ber- matter u. 1 Volontär, Packer, HanSburschen und Ausläufer, Maschinen- u. Bauschlosser, 2 Gärtner, 2 Konditoren, Elektromonleure, 2 Schuhmacher, Heizer, 3 Krankenpfleger, 1 Schmied. 1 Weißbinder und Anstreicher, 4 Tapezierer und Sattler, 4 Backer, 2 Kellner, 3 Kraftfahrer, 3 Mechaniker, 1 Spengler und Installateur, 2 Dreher, 1 Telephonist, 1 Zahntechniker, 2 verheirat. Schweizer, 1 verheirateter Pferdeknecht, 1 Destillateur, 1 Hur- wacher, 2 Fräser, 1 Schiffer, 1 Handschuhmacher, 1 Drechsler, 2 Köche, 1 Wächter. Lehrlinge: 1 Schuhmacher, 1 Schlosser, 2 Sattler, 2 Bäcker, 1 Friseur. Weibliche Abteilung: ES können eingestellt werden: a. bei biestc.cn Arboitgebern: 1 landw. Mädchen, Dienstmädchen, Laufirauen u. -mädchen, tüchtige Allcininädchen, 2 Vebrmädchen,l jüng. Verkäuferin, 1 Säckeflickerin für Maschine, 1 Lehrmädchen. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: Dienstmädchen, Hausmädchen, Alleinmäachen, landwinschafi- liche Dienstmädchen, 1 Friseuse, 1 Weißzeunmäd- chen für Hotel, 1 Büfettfräulein, 1 Hoiellöchin, 1 Stütze für Gut, 1 Zimmermädchen. ES suchen "Arbeit: 1 Bibliotheksgebilsfa, 1 Büglerin, 1 Frau übernimmt Wasche im Hause, eine Privatsekretärin, 1 Näherin bei Schneiderin, eine Weißzeugt'.äberin f. Ges bäft, 1 Falzerin, 1 Zimmer- mädchen, eiiüae Laufkranen, auch für Rachm.-Be- schafiigung, 1 Waschfrau, 1 Hauobälierin, 1 jüng. Mädchen für nachin. im HauShau, 1 Hoiellöchin (nach Marburg», 1 Kontortsiin, 1 Stenotypistin, j Lehrmädchen, 1 Schneiderin._________________ Obftverfteigernng. 'Montag, bett 20. September l. I. vormittags 8 Uhr anfmrgenb, wirb bas ber Gemembe Allen borj an ber Lumba zustehenbe Obst versteigert. Zusammenkunft in ber Maritstraße Allendorf an ber Lumba, bm 16. Sept. 1920. Hessische Bürgermeisterei Allenborf an ber Lumba. Rein. 9908 Obstversteigerung. Dienstag, den 21. September, von vormittags 10 Uyr an wirb das der Ge- meinde Bersrod getförige Obst versteigert. Zu- fcnranatfanft im Ort. 9924 Hess. Bürgermeisterei Bersrod. _________________Becker._________________ In der Strafsache gegen den Heinrich Seim, geboren am 31. März 1877 zu Selfawd, evangelisch, verheiratet, Bauunternehmer in Larderrbach. imb Ernst Trüller, geboren am 28. April 1899 zu Weickartshain, evangelisch, ledig, Landwirt daselbst, wegen gewerbsmäßigen Schleichhandels, hat das Schöffengericht in Laubach am 30. Oktober 1919 und die Strafkammer in Gießen am 4. Juni 1920 für Recht erkannt: Der Angeklagte Seim wird wegen .geiverbs-- mäßigen SästeichhOndtü im Sinne der Verordnung vom 7. März 1918 imb der Angeklagte Trüller wegen Beihilfe dazu für schuldig erkannt unb dieserhalb Seim zu einer Gefängnisstrafe von drei Monaten unb einer Gdbstrase mut dreitausend Mark, im Falle der Uneinb ringlichkeit mit je einem Tag Gefängnis für je zehn Mark zu verbüßen, und der.Angeklagte Trüllec zu einer Gefängnis strafe von einer Woche unb breujunbert Mark Geldstrafe, im Falle der Uneinbringlichkeit mit je einem $ag Gefängnis für je zehn Mark zu verbüßen, verurteilt unb ihnen die Kosten des Verfahrens auserlegt, die 9fa5lagai zu je Vs unter> Solidarhaft für sie. Tie Bevurteifang wird durch einmaliges Ein- rücken des Urteils in dem Laubacher Anzeiger, Gießener Anzeiger und Schottener Kreisblatt auf Kosten der Angeklagten bekamitgemacht. T« Richtigkeit der Abschrift ber Urtellsformel hnrb beglaubigt und bie Vollstreckbarkeit des Urteils beschefatgt. 99|0D Laubach, den 26. August 1920. Christ, Obersekvetär, Gerichtsschreiber des Amtsgerichts. Dauerwäsche Friedensqualität, weiß und farbig alle Formen eingetrofTen. Kaufhaus Katz 14 Bahnhofstraße 14. c -Kinöer und Erwacksene erholen fich durch den Gebraucb Dr. OelkerÄ EiweP-Nabrung tSXvstticfc mpfafitm. 3a hoben in 6- gegeben hab.. Im Einvernehmen m.t den Prä i teilten d r LKammern wurde beschloßen, :i-\ In einer so wichtigen Frage wie ber i Einigung städtischer und iändlicher Interessen kann ein steifer Komps- und Parteigeist nur | Sperre über Kartoffelversand. fd. Frankfurt a. M, 17 Sept. Heute vormittag tagten im Gewerk chastshaus bie freien Gewerkschaften, die Eisenbahnerverbänbe, bie christlichen Gewerkschaften, überhaupt alle Arbert- nehmcrverbände, um wegen der drohenden Kartoffelnot Maßnahmen zu beraten. Vertreten waren bie Organisationen aus Frankfurt, Offenbach, Mainz, Kassel, Friedberg Weilburg, Höchst usw. Auch bie Regierungen von Heften und Kassel sowie bie Eisen bahnbirekttori hatten Vertreter entsandt. Es handelte sich barum, eine Sperre über bie Ausfuhr von Kartoffeln aus dem Wirtfck-aftsbezirk herberzu- führen, solange nicht das Wirtschaftsgebiet selbst mit Kartoffeln versorgt ist. Es wurde namentlich gefordert, daß die Regierung den Vertragspreis von 31.75 Mk aushebt und Höchstpreis: festsetzt. Mmr regte von verschiedenen Seiten einen L'.eferpris von 20 Mk. ab Bahnstation an. Bon besondevem Interesse waren die Ausführungen des Präsidenten Neumann vom Emäh.amgsmü'.isterium in Darmstadt, ber dringend riet, ohne Nervalitat an bi? Beratungen hnanzutreten He ien lei der schärfste Gegner der Lieferungsverrrage, al'.e.n die ungeheure Preissteigerung der l.yle:: Tage müne man auf bas gegenseit g-' Uiberxclen ber Verben Sckl.ichhandÄ. Die R.ichsg.etr id'eftel e sck-ätzte vorläuftg bie neue Ernte an Brotgetreide nur auf ettoa f ieben MillionenTonnen. Tie Anbaufläche für CnXgtfreibe habe sich um 7,35 Prozent vermindert. Die Maisernte werde als Mittelernte, bk Haferernte als eine gute Mi tclernte beurteilt. Im ganzen bl'ibe bas Ernteergebnis hinter kern Be ars wes-nt ich zurück. Deshalb sei bie Reicksgetv.i e L'le gegeet bte Er- hSlnrng ber Brotration, wolle aber die Herabsetzung der Ausmalstiing vorn 90 Prozent auf 85 Prozent zugcstehm, je och nur bei gleichzeitiger Bvotstreckung ton 10 Prozent Wir müßten im übrigen bis 2 Milliarden Tonnen Bro gstreide i m- portieren, hauptsächlich aus Amerika. Bei einem Turchschnitlspre s von 5000 Mark für die Tonne würde dies? Einfuhr allerdings 10 Milliarden Mark erfordern Die Uebermahrne dieser Kosten auf den Bwlpreis würde unsozial fein. Nack» Ansicht ber RritMgetreibe"jede müssten ’ie aus tie Reichsrasse übernommen und durch allgemeine Steuern aufg?brad)t werden. Tie Anlieferung von ®etreibe einschließlich Hafer sei in diesem Jahre gegen das Vorjahr bis zum 15. September von 241OOO Tonnen aut 557 000 Tonnen gestiegen. Aber im Vorjahre hab? gerade um biese Zeit eine wesentlich' Verbesserung ber Anlieferung eingesetzt, während wir jetzt an'ch-inend bereits wieder in rückläufiger Beioegung stellen. Am Schlimmsten beunruhigt nicht der Ausfall der Ernte, sondern der Umstand, daß die Exekutive auf dem Gebiet der öftentlichm Wirtschaft auser- ordeutlich stark Verlage und daß die Anordnungen nicht befolgt werden. Gerade weil biese Forderungen, die eine gewaltige Abkehr vom Erfurter Programm bedeuten, wonach aller Grund und Boden vergesellschaftet werden sollte, ziemlich zahm erscheinen, will man praktisch nicht viel Kapital daraus schlagen. Man weiß, daß erst hei ber Durchführung das wirkliche Problem zum Sorfdjein kommt, und so würde dieses sozialistische Aktionsprogramm in ein Koalitionskabinett schwerlich einen neuen Zug hinein- bringen. Um die Erneuerung des sozialdemokratischen Gesamtprogramms ist die Partei aber, wie aus Artikeln des „Vorwärts" her- vvrgeht, in arger Verlegenheit Das Erfurter Programm, also die alten Grundsätze, sind gänzlich ins Wanken geraten und eigentlich erledigt Wenn man Scheidemanns Kasseler Rede,' in der er von der Notwendigkeit ..vollkommen zielklarer Politik" sprach, ge- nau durchmustert, so kommt man zu dem Schluß, daß er seiner Partei von einer Teilnahme an der Regierungsführung darum ab- ]jt, weil sie gegenwärtig nichts von zielklarer Politik besitzt und, nach seiner Meinung, auf demagogische Künste angewiesen, ist. «in vernünftiger Mensch kann wünsck>en oder daran denken, daß die sozialdemokratische Partei verschwinde oder untcrgehe. Sie sollte nur als eine Refvrmpartei mit Mein Bekenntnis zur Demokratie konstituic- M und das „Jrrlichtelieren" über den "schlimmen Monaten", das Scheidemann uns Ersetzen möchte, ablehnen. Die Einstellung rhfter Politik auf internationale Solidarität wird nach wie vor noch manches deutsche Interesse aufopfern und die so notwendige «olkseinigkeit zerklüften. amstag, September 1920 Annahme von 2iUjC.ucn für b.elagesnummer bis zum 91ad)mittag vorher ohne jede *ll>rbinblid)keit. Preis für l mm höhe für Anzeigen v. 34 mm ‘Breite örtlich 35 Pf., auswärts 45 Pf.: für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz- vorschrif t 20“, Ausjchlag Hauptschriftleiter: Aug. ©ott). Verantwortlich für Politik: Aug. ©oetj; für ben übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz: für den Anzeigenteil: H. Beck, !i: Zchulfttatze 7. sämtlich in Dietzen. Parlament aut Dienstag, den 21. Sep» ber zu einer außewrdentlichen Sitzung zu tmenberufen wird, um die Mitteilung des Tc ss io ns schreibens des Präsidenten ent- enzunchmen Der Präsident ber Nationalver- imlung wird bas Datum bes ZusammmtrittS Kongresses in Dersackles, ber ohne Zweifel nnerstag ober Freitag stattfinden wirb, fett' m. Tie Kollegen Mülerands drangen auf ihn , damit er, wmn ihm die Nachsolgeichaft Tes- nrls angebotm wird, in der Annahme ein lige. Millerand b.harrtc jedoch aut ferner eigerung, indem er gewichtige Gründe an* >, die ihn verpflichttten, das begonnene Werk Ministerpräsidcnl fortzufttzen. Im Laufe des nisterrats gab auch Millerand Erklärungen über Unterredungen in Aix-les-Barns und Lausanne (Ein polnischer Protest gegen die Agitatoren Korfantys. Breslau, 18. Sept. (WTB) Die ober» iesischon Angestellten der polnischen Ple- s z i t fo tn m i ffto n schlossen sich zu etnem nde zusammen unb er ießen einen öftent idten fruf in Beuthen, worin sie gegen bi' Hägen Gehälter bet oberschlesischen Pleb'smmu- tnter protestierten, während bie aus Polen kom- nden Agitatoren Karfantys in Sans > Braus I btcn. Sborixuitti v.-r äugte bi.* Aui- ung d s Bundes der oberschlesisckvu Plebisztt' arbei.er und entließ teffen Vorsitz-n^cn. Ter fruf wünscht, daß Korftmtv unb fine Agi adoreu Jnt.7resse bes allgemci:en Wol,lS Oberschle- t verlaßen. Ferner wurde ein nur in pol» cher Sprache gedruckter Aufruf an bie Beoöl- ung verteilt, der sich g'eich'alls s hr Irfan gegen rfanh) audjtnidyt und dessen Beseitigung aus crschlesien fordert. Englische Kontrolleure gegen bie Parteilichkeit Frankreichs. Paris, 17. Sept. (WDB.) Me der „TemvS" Z London meldet, sind mehrere englische >nt roll eure, die sich in Oberschlesien anben, zurückgetreten, weil sie der Ansicht finb, bie Haltung der französis chen Mili« rbehörden bei ben letzten Streitigkeiten ischen Teutscken und Polen nickt streng : p a r t e i i s ch gewesen sei. Tie englische Regie» rg hat biese Frage der in Paris tagenden Bot- iflerkonferenz unterbreitet. iolbateu von der Hallcr'schen Armee. Berlin, 17. Sept. (Wolff.) Nach in i Händen der deutschen Regierung.befind- )en polnischen Papieren sind Soldaten der emeeHaller in Oberfd) lef ien dort- t mit vollen Gebührnissen beurlaubt wor- Vorsichtshalber werden ihnen an der enze von Polen die Soldbücher und an- :en militärischen Papiere abgenommen, ben anderen Stellen wurde das polnische »te Kreuz in Beuthen mit der Auszahlung Z Soldes an die Hallersoldaten betraut. Die «ldaten kämpfen also mit Vorwissen und nehmigung der polnischen Regierung. Der Stimmenfang für Sübslawien. Klagenfurt h, 17. Sept. (Wolff.) Der limmenfang für Sübslawien wird in ersten Zone von Priestern unb Agen en eifrig rieben. Nur ein einziger im Amt besinblicher istticker der Südzone ist deu schkärntn-.teisch ge- nt. Me übrigen sind mehr ober weniger jugoslawisch. Es werden noch immer Unterschriften gesammelt, wodurch sich die Leute verpflichten, ihre Stimme für Sü.slawien abzugeben. Wer fein Wort nicht hallen sollte, dem wi d bte Hölle schon hier auf Erden unb nach dem Tode erst recht in Aussicht gestellt. Prügelübersälte mehren sich in allen Teilen des Landes. Täglich laufm darüber zahlreiche Berichte ein. Die Lehrer spielen habet eine große Rolle Obwohl tag äqlich Beschwerden an die Kommision und an die österrcichiichen Vertreter gerübtet nrrbeu, ändert sich nickst dar geringste Da bie jugoslawi'chrn Behirten infolge ber Anordnung der Kommis ton alle Nich. körn Mer aus ber teebarmerie entfernen müs'en, beriefen sie zum 14. September die Prügelbanbeu nach Ferlach und suchten dort die tüchtigsten Raufbolde zum Dienste in ber Gendarmerie aus, so daß die Bevölkerung ber nächsten Zeit mit großer Besorgnis entgegensieht. Der Bombenanschlag in Nenyork. London, 17. Sept. (WTB.) Die Times meldet aus N e u y o r k: Die letzten Berichte deuten darauf hin, . daß der Plan bestand, Morgans Bankhaus zu zerstören. Sachverständige, welche die umherlieaenden Bruchstücke untersuchten, sind der Ansicht, daß der Kraftwagen mit Zeitzündern versehene Bomben enthielt, die mittags explodieren sollten. Die Explosion erfolgte genau um 12 Uhr. Ein seltsamer Zufall wollte es, daß zu dieser Stunde gerade neun Millionen Dollar in Gold weggeführt wurden. Ein Raubversuch fand jedoch nicht statt, ftaft das gesamte Geschäftsleben in der Wallstreet ruht ,mch der Explosion vor dem Bankhause von Morgan. Die Teilhaber von Morgan, die in einem Zimmer im oberen Stock eine Besprechung nähme von Junius Spencer Morgan, abhielten, entgingen dem Anichlag, mit Aus- Der Bürgermeister ron Neriyork teilt mu, daß er 10 o Dollar Belohneo fa; die greifuna der Täter aussetzen xtxli*. ■ W K 'ti hi ri tot, i W '10 r d<- ; M'ö' >l its K • -. &' - behördliche Anzeigen. Fermi festes. "Ein nachahmenswertes Derspie Ein Bürger der Stadt Rheine in WesNalcn, de nngenannt bleiben null,, hat /OO 000 Mk. g Sportznx-cke gefriftet. 100 000 H}cn $ die Anlage eines r>portp.atzLs, 200 000 Atark fti die (Srri^lung eines HallenschViirimbaces verwen bet werden. Qanöd. Frankfutt^r Häute- und Felleverfteigerung. ft>. Frankfurta. M., 16. Sept. Die heutig Versteigerung von Häuten und Fellen der Ver kaufsve.reinigungen -Darmstadt, Frankfurt a. M. Mainz, Ossenbach, Hanau und Wiesbaden wa sehr start besucht. Es lvurden zum Ausgebot ge bracht: 2668 Großviehhäute, 2229 Kalbfelle, 79 .Hammelselle, 3 Ziegenfelle und 55 Roßhäute. Be lebhaftem Angebot machte sich seit der letzten Der steigerung eine starke Aufwärtsbewegung alle Preise für die verschiedenen Felle bemerkbar. Kalb fette stiegen um ca. 30 Proz., Schaffelle um zirk< 30 Proz., Rohhäute bis um 65 Prvz., Großoie! erster Klasse bis über 35 Proz., Großvieh zweite Klasse 55—60 Prozent. Frankfurter LeLerbürse. fd. Frankfurt a. M., 16. Sept. In folge der starken Verschlechterung der Valutc und der dadurch hervorgerufenen Steigerunc der Rohhüutepreise war die Stimmung au der Leder-, Häute- und Fellbörse fest. Dil Schuhfabrikatwn, der Ledergroßhandel unl die Porteseuillelederfabrikation verhielten siä abwartend. Die Preise stiegen. Berlin, 16. Sept. Börsen st immungs- bild. Tie anhaltend starke Steigerung der Aus- landsdevisen beeinflußt die Börse rrach wie vor ü starkem Maße. Das Geschäft blieb lebhaft, bod wandte sich das JMeresse vom Montanmarkt, etwas ab. Die Spekulation betätigte sich mehi auf dem Elektro-Schifsahrts- und Dalntamarkte Am Montanmarkte war die Kursbewegung un regelmäßig unb schwankend. Anfangs war dii Haltung ziemlich fest, roobei aber nur LaurahMi unb Obecbebarf 10 Prozent stiegen. Bochumer um Vismarckhütte gaben 10 und 15 Prozent nach Die Tenbenz wurde dann schwankend mit den Ergebnis einer mäßigen Befestigung für INannes- mami, Rombacher, Oberbebars und Äichumer Elektrowerte stiegen mehrfach bis 10 Proz., Chemische 8 Proz., Siemens-Halske und Oberkoks aber über 25 Proz. Für die bisher vernachlässigter Schisfahrtswerte erwachte bei kräftig anziehender Kursen für Paketfahrt, Hansa und Südamerikc spekulative Kauflust mit dem alten Hinweis au: die Nachzahlung der Dividenden. Anderweitix stiegen Gebr. Böhler. Deutsche Waffen und Rheiw metall über 10 Proz. Pelroleumwerte waren wieder höher. Von Banken warm Deutsche Bank l und von heimischen Werten 3prvz. Reichsanleiht 1'/, Proz. anziehend. Der Einheitskurs der Jn- dustriewerte war bei großem Geschäft weiter rechi fest. Eine gewisse Zurückhaltung und Realisationsneigung waren später im Großverkehr für der aufmerksamen Beobachter unverkennbar. Frankfurt a. M., 16. Sept. Börsen» stimm ungsbild. Die Abendbörse ytgte Iw ruhigem Verkehr feste Grundtendenz. Mannes» imum, welche an der Mittagsbörse inixHge Stellt- sativnsnneignng 497.— schloffen, zogen 3ff, Pvvz auf 500y2 an. Schwächer lagen auch Phönix, 506.-,- (— 3 Prvz.), Oberbedarf, 270.—, büßten 5 Proz. ein. Rhein stahl 450, Bochumer 671.—. In Deutsche Petroleum-Aktien war etwas regen Nachfrage: sie setzten 1395 ein und konnten his 1430 steigen. Ben-aktien waren 202,—, Geld go- nannt. Mansf< Iber Kuxe 4450. Ludwig Ganz befestigt, 260,—. Elektvowerir unterlagen Sckjwan- Stadt. Arbeitsamt Gießen West-Anlage 31, Teleph. 2054. Ek können eingestellt werden: [9905B a. bei biestacn Arbeitgebern: 1 Schneider, ein älterer Bauschlosser, 1 Kupferschmied. Lebrlingc: 1 Maler und Anstreicher, 1 Tapezierer und Polsterer. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 landwirtsch. Knedue und Arbeiter, lOFeldbereinigungSarbeiter, 10 vauer und Lehrhäuer. 1 Müller, 1 Schneider, 2 Schuhmacher, 10 Kesselschmiede, 1 Schreiner, 2 ProolstonSretsende, 1 ölt. Schlosser, 1 Schmied. ES suchen Qlrbelt: Schriftsetzer, Buchdrucker, Schweizerdegen, 3 Buchbinder, 2 Friseure, Maurer, Stnufleute, Schreiber u. Reisende, 1 landw. Verwalter u. 1 Volontär, Packer, Hansburschen und Ausläufer, Maschinen- u. Banschlosser, 2 Gärtner, 2 Konditoren, Elektromonieure, 2 Schuhmacher, Heizer, JB Krankenpfleger, 1 Schmied. 1 Weißbinder und Anstreicher, 4 Tapezierer und Sattler, 4 Bäcker, 2 Kellner, 3 Kraftfahrer, 3 Mechaniker, 1 Spengler und Installateur, 2 Dreher, 1 Telephonist, 1 Zahntechniker, 2 verheirat. Schweizer, 1 verheirateter Pferdeknecht, 1 Destillateur, 1 Hur- macher, 2 Fräser, 1 Schäfer, 1 Handschuhmacher, 1 Drechsler, 2 Köche, 1 Wächter. Lehrlinge: 1 Schuhmacher, 1 Sch läster, 2 Sattler, 2 Bäcker, 1 Friseur. Weibliche Abteilung: Es können eingestellt werden: a. bei diesigen Arboitgebern: 1 landw. Mädchen, Dienslinäüchen, Laufiranen u. -Mädchen, tüchtige Alleiuiuädchen, 2 Lehrmädchen, 1 jung. Verkäuferin, 1 Säckestickertn für Maschine, 1 Lehrmädchen. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: Dienstmädchen, Hausmädchen, Alleinmädchen, landwirischast- liebe Dienstmädchen, 1 Friseuse, 1 Weißzeugmädchen für Hotel, 1 Büfettfräulein, 1 Hoielkächin, 1 Stütze für Gut, 1 Zimmermädchen. ES suchen 'Arbeit: 1 Bibliotheksgebilstn, 1 Büglerin, 1 Frau übernimmt Wäsche im Hause, eine Privatsekretärin, 1 Näherin bet Schneiderin, eine Weißzeugnäherin f. Ges vast, 1 Falzerin, iZiminer- mädchcn. emiae Lnuffrauen, auch für Nach.u.-Be- schaf-igung, 1 Waschfrau, 1 Haushälterin, 1 jung. Mädchen für nachm. im Haushalt, 1 Hotelköchin Aach Marburg», 1 Kontoristin, 1 Stenotypistin, I Lehrmädchen, 1 Schneiderin._________________ Obstversteigernng. 'Montag, beu 20. (September 1. I. vormittags 8 Uhr anfangenb, wirb bas der Gemeinde Attenborf an ber Lumba zu stehende Obst versteigert. Zusammenkunft in ber Marktstraße Allendorf an ber Lumba, den 16. Sept. 1920. Hessische Bürgermeisterei Attenborf an ber Lumba. Rein. 9908 6. Gramm auf 161 je 250 2. 3. 4. 10 Mk. Mk. 20 6. Mk. 2 Mk. Gießen, ben b.-.x Br. ii h rieben llniL-rsstäts-Buch- und Steinörudterei. R. Lange, Dietzen. -riuunuug Telephon 657 Selters weg 87 mente abzugeben. •ueii 14 Bahnhofstraße 14. (*»?c 1 Braunfels, Kreis Wetzlar. 9886A 100 100 10. 11. 12. 13. II. 3 3 3 1. 2. 3. 4. 5. Mk. Mk. Mk. Mk. Mk. Mk. sind Mk. Mk. Mk. Mk Mk. Mk. Mk. 3 000 Mk. 2 000 Mk. 1 000 Mk. pbflrm schein 50 Mk. 20 Mk. 10 Mk 5 000 Mk. 2 000 Mk. 1OJO Atk. 300 Mk. 100 Mk. 500 Mk. 30 Mk. 3 Mk. 13. September 1920. Kreisamt Gießen. Dr. U s in g> er. 500 500 500 500 50 20 Dienstnachrichten des äkreisamtes. In ber Gemeinde Ob en h ausen (Kreis Wetzlar) ,ift die Adaul- unb KlanenseMe amtlich festgestellt worben. kom neu । stck 1 neue litio für. wirt, m tige i Sroßö ist Von tilöglio LVr loi W«hd tischen Dierr nifen h Ascher oberen A au bti der ickn, l feSat ta atz 'Nati iffib. Zu ■Sorroäi hlarkoi dssion iia ein litten smnd Im Bücherlesezirkel sind zum 1. Oktober noch einige Abonne- Betr.: Zuckerverbrauchsregelung. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. _. Flammenwerfer . . 7. Granatwerfer . 8. Gewehrgranalenwurfbecher 9. Maschinenpistolen . . Gewehre unb Karabiner a) Trommel b) Glei.schiene c' Lmlf . . Auf Grunb bes § 2 der Bekanntmachung vvm 15. Januar 1918 (KreiSbl-att Nr. 5) wird bekanntgegeben, daß die für ben Monat September zustehende Zuckermenge in Höhe von /s0 rt,,f ben Kopf ber Bevölkerung zur Ausgabe gelangt. Es können auf bie Zuckermarken 159, 160 unb Gramm = 750 Gramm bezogen werben. Akit Ablauf bes 15. Oktober ds. Is. verlieren ine Acarken 159, 160 unb 161 ihre Gültigkeit. 7' ", Wir beauftragen Sie, biefe Verfügung ortsüblich bekannt' ?-v % 'I % tS bie lietung Mgei Ainiste iüen h Mich sann s oierhek mmck lab, ui len, m tot lange i es war der $ Atzen foziald griffene Vergümugeii für Verpackung, Transport nach der 3. ^Zur Deckung ber Unkosten ist dem Antrag auf Erteilung bes Sichtvermerks ein Betrag von 5 Mk. beizufügen. Gießen, ben 15. September 1920. Kreisamt Gießen. Dr. U fing er. Betr.: Wie oben. ---— H Der Oberbürgermeister zu Gießen unb bie Bürgermeistereien ber San b gerne in ben bes Kreises werden ersucht, vor stehende Bekanntmachung sofort ortsüblich zu veröffentlichen. Gießen, den 15. September 1920. Kreisamt Gießen. Dr. U s i n g e r. Dmrwäsche Friedensqualität, weiß und farbig alle Formen elngetrofTen. Kaufhaus Katz Maschinengewehre . - - - - • • • ■ Vorrichtungen zum Werfen von Sprengkörpern ober Gasbomben ........ kapseln . . . • - • • - • 3. Schußsertige Artilleriemunition für 1-Kg.- Gewicht . . . . . • ■ ■ . ■ ■ • ■ 4. Patronen für Hanbfeuerwaffen ieber Art . . III. Für Munition (vgl. § 3 ber ersten Ausführungsbestimmung): 1 Ungebrauchte Artillerie- und Minenzünber . . 2. Handgranatenzünber, Sprengkörper u. Spreng- FBrbßrsGhe UniversHäts-BnGlihaBili'inig Inh.: Dr. phiL Walther Huch (Hold- und Silber-Gegenstände werden zu hohen Preisen angekauft. Schriftliche Angebote mit Preis an Höhn, Frankfurt a. M. zumachen. Gießen, ben 14. September 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert. Betr.: Herbstferien. An die Schulvorstände des Kreises. Sämtlichen bei uns eingegangenen Anträgen wegen Sage der Herbstserien wird auf diesem Wege entsprochen. Gießen, den 16. September 1920. Kreiss ch nlko m miss io n Gießen. Dr. Usinger. I Für vollst ändige Milita rwa ffen lval 1 ber ersten Ausführungsbesttmmnng): v ä b 10000 Mk. Geschütze unter 5 cm Geschoßdnrchmesser . Minenwerfer . ........ 3a baß«n in Scborbteln3 u 5 und 10 TRaxt in XpctSrftu a. Sroetrtra. too aidtf.otaZ* tnanRdxn LodkvrmsLwerk Oeffer & (foÄ Bekanntmachung. Betr.: Obstversorgung. Auf Grunb bes § 6 Ziffer 1 unb 2 unb des § 12 Ziffer 1 unb 5 ber Bekanntmachung des Reichskanzlers über die Errichtung von Preisprüfungsstellen und die Versorgungsregelung vom 25 September 1915 (Reichs-Gesetzblatt Seite 607) wird hiermit ungeordnet: 1 Die Beförderung von Obst als Fracht- oder Eilfrachtgut von mehr als 50 Zentner nach außeicheffischen Stationen ist nur gestattet, wenn der Frachtbrief einen Sichtvermerk des Kreisamts nebst Dienstsiegel trägt. Der Antrag auf .Erteilung, be» Sichtvermerks ist so ftühzeitig zu stellen, daß in ber Verfeiidu.ig bes , zur Verlobung kommenben Obstes feine Verzögerung eintritt. 2. Der Sichtvermerk wirb nur vollzogen, wenn nachfolgende Bedingungen vom Antragsteller erfüllt werben: a) Nachweis ber Großhandelserlaubnis, . . b) Angabe bes Namens unb Wohnorts des Verkäufers, lohne des Empfängers bes Obstes, c) Angabe von Preis unb Menge bes Obstes (von ber Bürgermeisterei des Wohnorts des Verkäufers zu belchemigen), d) Angabe des Verladetages, e) Angabe von zwischen Käufer unb Verkäufer etwa getroffenen Nebenabreben über besonbere, nicht im Kaufpreis embe- Dankgewehre . . - - ■ ■ • • • • • • Armeerevolver unb Armeepistolen . . . . ■ Gewehrgranaten, Wurf- und Hmibgranaten . Für wesentliche Teile von M i l i t ä r wa f f e n (vgl. 8 2 der ersten Ausführungsbesttmmung): ZlkWjUSkMklW von herefchaftlichem Mobiliar aus Schloß Braunfels. Am 22. September und folgende Tage von 11*/, bis 1‘/, und von 2'/, bis 7 Uhr sollen in der TurnhOUs zu Braunfels folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert werden: Salongarnituren, und zwar: gottsch, reich geschnitzt, eichen gepolstert, einschl. Vorhängen, Kronleuchtern und Wandarmen. Polstergarnitur, braun, einschl. Vorhängen und Portieren.- desgl. flandrische Renaiffance, hell eichen, reich geschnitzt, mit rotem Seidenplüschbezug. Blaue Garnitur mit Gobelinstoffbezug. Weinrote Garnitur einschl. Erkervorhangen, Lambrequins usw. Schwarz polierte Garnitur, belgische Arbeit, Empire mit Metallintarsien. Ferner: Sofas, Seffel, Tische, Stühle, Bilder, Rahmen, Kunstgegenstände, Bleioerglasungen unb vieles Ungenannte. Besichtigung am 21. September von 31/, bis 51/, und an den Dersteigerungstagen von 9 bis 11 Uhr. Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bekanntgegeben. Auf Anfragen unter Portob ifügung erteilt Auskunft die Fürstliche Hofhaltung, von Geschützen a) Rohr ........ b) Verschluß . • . - - - • c) Vollständige Richworrrchtung .... von Minenwerfern a) Rohr b) Rücklaufbremse non Flammenwerfern a) Ringi'essel b) Gaskugel ........• von. Maschinengewehren a) Sauf ........... D) Schloß c) Zuführer . . . . von Maschinenpistolen, Karabinern u. Gewehren a) Schloß ........- - b) Sauf • * • • von Armeerewlvern und Armeeptstolen untern-hmer in Sarbenbach. unb Ernst Trüller, geboren am 28. 2lpril 1899 zu Weickartshain, evangelisch, ledig, Scmbmrrt baselbsff roerjen gewerbsmäßigen Schleichhandels, hat das Schöffen- Mvicht in Saubach am 30. Oktober 1919 und die Strafkammer in Gießen am 4. Juni 1920 für Recht erkannt : Der Angeklagte Seim wird wegen .geiverbs- mäßigen Schleichhandel im Sinne ber Verordnung vom 7. Mcck^ 1918 intb ber Angeklagte Trüller wegen Beihilfe dazu 'für schuldig erkannt und dieserl-alb Seim zu einer Gefängnisstrafe von drei Monaten und einer Geldstrafe von dreitausend Mark, im Falle ber Uneinbringlichkeit mit je einem Tag Gefängnis für je zehn Mar? zu verbüßen, intb ber .Angeklagte Trüllec zu einer Gesängnis strafe von einer Woche unb i>reujimbert Mark Geldstrafe, int Falle der Uneinbringlichkeit mit je einem jfag Gefängnis für je zehn Mark zu verbüßen, verurteilt und ihnen btc Kosten teä Verfahrens auserlegt, die Auslagen zu je V» unter Solidarhaft für sie. Tie Verurteilung wird durch einmaliges Ein- rücken des Urteils in dem Saubacher Anzeiger, Gießener Anzeiger und Schotterter Kreisblatt auf Kosten der Angeklagten bekamttgemacht. Tie Richtigkeit der Abschrift ber Urteilsformel wird beglaubigt und bie Vollstreckbarkeit bes Urteils bescheinigt. 99(00 Saubach, ben 26. August 1920. Christ, Obersekretär, Gerichtsschreiber des Amtsgerichts. van Baerles Bleichsoda wird stets i« gleicher Güte und Beschaffenheit bergestellt. Man verlange daher van BaerlcS Bleichioda, da nach Freigabe des Wortes Bleich' soda durch die Reichsbehörde beute auch ganz minder^ wertige Produkte unter der fälschlichen Benennung Bleichsoda verkauft werden. Paket M. L60. 0,50 0,20 0,10 Für die Zeit front 11.-2 0 Oktober einschl. nur die halben Sätze zu gett*en. lieber ben 20. O k - l v b e r h i n a u s werben k e i n e P r ä m i e n mehr gezahlt. B t s zum 1. November l. Js. genießt sedoch ber Wlteferer noch Straffreiheit. , , . x Die Auszahlung ber Prämien erfolgt bet Etnlteferung der Waffen burch bie OrtsbeHorben. Zur Behebung von Zweifeln fet noch, darauf htugewtesen, baff bie int Besitze von Kriegervereinen beftndltchen Gewehre grundsätzlich ablieferungspflichtig.sind, soweit es ,tch um Mtlcktr- gewehre im Sinne bes § 1 Ziffer d der ersten Aussuhrungsbe- stimmung hanbelt. Nicht abgabepflichttg find bte Gewehre Modell 71 unb 71/84. Bekanntmachung. B e t r.: Felbbereinigung .Steinheim; hier: bie Arbeiten des III. Abschnitts (ZuteilungSplan). In ber Zeil vom 18. September bis emschlteßltch 2. Oktober 1920 liegen auf dem Rathaus zu Steinl) eim die Arbetten des III. Absch-nüts (Zuteilung) zur Einsicht der Beteiligten offen. Es find dies: - 17 Zutcilungskarten, aus denen auch dte Bonttatserhohungen sowie die Bewertung der Zuschnitte aus Gemarkung Langd zu ersehen sind, 3 Bände Gütergeschosse I, 1 Band Zusammenstellung der Gütergeschost'e, 3 Bände Gülergeschosse mit Zuteilungsplan, 2 Bände Zuteilungsverzeichnisse, die Obstbaumgeschosse, das Pwwkoll über Abänderung bes Wegnetzes ustv., sowie Absch>rift bes Beschlusses über Zuschläge. Tag fahrt zur Entgegennahme von Einwenbungen hiergegen firtbet daselbst ~ Ä Mont a g, den 4. Oktober 1920, vormittags 91/.—10l/«> Uhr statt, wozu ich die Beteiligten unter der Androhung einlabe, baß bie Richter scheinenden mit Eimven- dungen ausgeschlossen sind. Die Einwendungen sind schriftlich, und mit Gründen Der)eben ein zu reichen. Die Vorzeigung der neuen Grundstücke findet an Ort und Stelle Montag, den 2 7. September 19 2 0, unb soweit erforderlich., am folgenden Tage statt. Zusammenkunft hierzn am Adon tag, den 27. September 1920, vormittags 91/» Uhr am Rathaus. Friedberg, den 13. September 1920. Ter Hessische Feldbereinigungskommissär. _________________Schni11sPahn, Resierungsrat._________________ Bekanntmachung. Betr.: Feldbereiniguug T r e i s a. b. Sba. Tagfahrt zur Eirtgegennähme der Wünsche, die bie Betellüften für bie Bildung der neuen Erfatzgr und stücke Zeltend machen lvollen, finbet Donnerstag ben 23. September 1920, von vormittags 10—11 Uhr, im Rathaus zu Treis a. b. Sba. statt. Die Wüusche siub schriftlich einzureichen-unb müssen angeben, welche alten (nach Flur und Nummer zu bezeichnenden) Grundstücke zusammengelegt werden sollen und bei welcher alten Parzelle die Zusammenlegung erfolgen soll. . , Wünsche, die in diesem Termftr nicht schriftlich erng er eicht werden, haben keinen Anspruch aus Berücksichtigung. Friedberg, ben 7. September 1920. Ter Hessische Feldbereinigungskommissär. S ch n i 11 s p a h n, Regieruugsrat.