A. 270 Der Siebener listiger -rschemt täglich, außer 5onn- und Feiertags. 8e«g$prd(e. Nonatlich Hark 3.60 .nd MK - SbTrägerlohn, nerleljährlichMaik 10 80 mdMk.l.SbTrägerlohn; Lurch die Post viertel- jibrlid) Mark 12.* ^usschließüch LesteLgeld. ^«rn sprech. Anschlüsse: ffirdieSchriftleitung 112; Verlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für Vrahtnach. .-chten. Anzktzer -tehen. postsche israeffurt a. HL U68o Erster Blatt 170. Jahrgang Dnid und Verlag: vrkhl'fche Umo.-Vich- und Strittdruckerei R. Lange, Zchriftlettuug, Geschäftsstelle und Druckerei- Zchulstratze 7. örtlich 35 Pf., auswärts 45 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Dre,te 150 Pf Bei Platz. Vorschrift 20° „ Aufschlag. Hauptschriftleiter. Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeigenteil: H. Deck, sämtlich in Gießen- Dienstag, 16. November 1920 Annahme von Anzeigen für bie lagesnummer di» zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v. 34 mm Breite SiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Sin Ruck nach rechts in Sachsen. Dres den, 15 Nov. (Wolff ) Nach den bis „arte Nachm'ttag 1 Uhr* in der Sta.ttskanzlli vor- ’ fegen ben W a hlergebnissen ergibt fick fol» vnbe Verteilung der Mandate für den fächsisch'n Lmdtaa: Terutschnationale 20, Deutsche Bolks- xrtri 18, D^nwkri'en 8, Zentrum 1, Sozialdemo- ' iten 27, Unab'änirgc (rechts) 13, Unabhängige '-mksl 3. .Kommunisten 6 Sitze. Ttr bisheri--e sächsische Landtag setzte sich zn- 'Tnrnen aus <2 Mehrleitssozialdemokraten, 15 Un- chbän-ngen, 22 Demo? aten, 13 Deutfckmarionalen rb vier Mitgliedern der Deutschen Volkspartei »sgesamt 96 Sitze). Das Wahlergebnis zeigt also eine sehr luffallende Zunahme bei den Rechtsparteien rb eine Abnahme der sozialistischen Stim- vit, besonders der Mehrheitssozialisten. Die Itehrheitssvzialisten hatten bisher 42 Mandate, die nun auf 27 zusammenqeschmolzen sind. Die Abwanderung hat sich nicht ins iidikale Lager, sondern nach rechts vollzo- qen. Auch die Demokraten erleiden eine vernichtende Einbuße. Ihr bisheriger Besitzstand/ >3 Mandate, vermindert sich auf bloß 8. Tie bnden Rechtsparteien, Deutschnationale und reuüche Volkspartei. die bisher zusammen 17 Abgeordnete zählten, werden im neuen Lind tag mehr als die doppelte Anzahl be- iitzen, nämlich 38. Sehr bemerkenswert ist her verschwindende Anhang der Linksradi- lalisten, und 'das ist sehr bezeichnend in dem ^genannten früheren „raten Königreich". Sehr schwierig wird die Bildung einer neuen Regierung in Sachsen sein. Den bürgerlichen 9lbgeordneten, 47 an der Zahl, steht bie innerlich keineswegs geschlossene Gruppe dm 49 Sozialisten gegenüber. Bon einer rein realistischen Regierung wird gar nicht mehr hie Rede sein können, beim die Fraktion 'fradnaner toürde namentlich von den neun lbaeordneten, deren Gesichter nach Moskau- r cfia gerichtet sind, wahrscheinlich bei der isten RegierungShandlung schon schmählich itzen gelassen werden, es sei denn, daß sie * ziklassen wollte, dem von Herrn Sinow- 'D gepredigten Terror schon setzt die Tore ;v öffnen. Auch wenn die acht demokratischen Abgeordneten noch zu den Mehrheitssozia- ckten in die Bresche treten sollten, wäre eine lagfnhiae Regierung keineswegs gewonnen, 'ik „Vossische Zeitung" sagt denn auch, wenn nn Zusammengehen von Demokraten, Deut- •'(her Volkspartei und Sozialdemokraten schei- ■ecte, so gebe es überhauht,keine Kombina- i)n, die einigermaßen trag fähig wäre. Der berliner Lokalan^ciger" hält aber eine Teil- -nfirnc der Mehrheits'oiialisten an der Re- i'sruna gemeinsam mit der Deutschen Bolks- .'(ntci für ausgeschlossen. Es wird in Sachsen ch w"iterhin nur ein Fortwursteln, keine Irre Situation, eintreten. Prcsfestimmen. Berlin, 15. Stob. (WTBck Zu den säck- 'ifdjcn W ghlen ^-t die ,Vvssische Zei- H n ,,Berliner Tageblatt" hebt den ?oblerfolg der Dei'tschna'ionalen hervor imb bc- riiftnet die Wablniederlaa-' der Unab - Ingigen als schwer. Die Wahlen bedeuteten in ganzen eine weitere Verschiebung nach Ikßts. Die S^stasckemvkratie bleibe dm st ächte riistri, die Deu'schnationalen rücken an die Zweite »kttsle. Sämtliche sozialistischen Parieren willen ^b'enmäßm eine schwache M'hrbeit ergeben. Vo- k'kche Be^euirmg ha^e diese, statistisch- Berechnung 'ich. Auch eine Reck/svemcrirng sei nach den ISebf^aMm nickt möglickr Es bleibe alw mir eine Wenernng her Mitte. , Der Vorwärts" fafck das Ergebnis rahm qumnen', daß das Ergebnis für die Unabhän- hiqm und Kommunisten stellenwei'e geradezu er- i treckend sei. Me DöIterb’inbsDer^mmhitn in Genf. Genf, 15. Nov. (Wolff.) Bei der Er- Wung der Sitzung der V ö lk e r b und s - 'ersammlung hielt Dundesprandent o 11 a eine Rede. 9Md>bem er die Versamm- urg namens des Schweizer Volkes und der oätoeiser Regierung willkommen geheißen !te, sprach er der Friedenskonferenz den 2cmk der Schweizer Regierung dafür aus, diese Genf als Sitz des Völkerbundes ge- Mlt habe. Er gedachte der Verterdtgung 9«lgiens, dessen Ehre im Gedächtnis der Barschheit so lange fortdauern werde, tote Bestimmungen des Rechts und der Gerech- imkeit hochgehalten würden. Er dankte dem Hc des Völkerbundes für die Anerkennung immerwährenden militärischen Neutralr- der Schweiz auch im Völkerbund, die ber Schweiz den Eintritt in den Völkerbund erst kkmöglicht habe. Endlich rickstete Motta eine ÜMckesbotschaft an den Krach'identen Wilson für die Einberufung der ersten Völkerbunds- Versammlung nach Genf und gab dem heißen Wunsche Ausdruck, daß die Vereinigten Staaten nicht mehr lange zögern möchten, den ihnen im Völkerbund gebührenden Platz einzunehmen. Motta schilderte sodann die Folgen des Krieges, die für die Sieger wie auch füt die Besiegten das schlimmste aller Hebel seien, von denen die Menschheit überhaupt betroffen inerden könnte. Aus dieser Erkeitntnis heraus sei auch der Gedanke des Völkerbundes entstanden, dessen Wirken dauernd die Entwicklung der Staaten beeinflussen werde. Der Völkerbund sei nunmehr eine unbedingt notwendige Einrichtung geworden, trotz aller Mängel, die ihm aegenwärttg noch anhaf- teten. Selbst wenn das gegenwärtige, von so vielen Staaten errichtete Gebäude zusammenstürzen sollte, würden seine Fundamente rwch sorlbestehen. Ohne den Völkerbund seien 23er» träge, die dem Frieden dienen sollten, nicht mehr möglich. Die erste Vökkerbundsoersamm- lung dürfte nicht auseinander gehen, obne einen ständigen internationalen Gerichtshof geschaffen zu haben, der der friedlichen Lösung von Streitigkeiten zwischen den Staaten dienen solle. Der Völkerbund würde in seiner Autorität und seiner versöhnlichen Wirkung sicherer sein, wenn die Sieger nicht mehr auf die Mitarbeit der Besiegten verzichten würden. Tie Völker müßten verzeihen können, und sie feien nur dann groß, wenn sie dies täten. Der Tag werde kommen, an dem ein am Zaum gehaltenes und vom Elend verfolgtes Rußland beim Völkerbund Ordnung, Sicherheit und wechselseitige Hilfe suchen werde. Genf, 15. Nov. (WTB.) Fn der Nachmittagssitzung der Völkerbunds Versammlung wurde auf Vorschlag der englischen Delegation beschlossen, dem Prä identen Wilson, dem hervorragenden geistigen Urheber d.'s Völlerbun- des, ein Telegramm M senden mit dem Wun ch1 auf baldige Genesung. Nach längerer Geschästs- ordnungsdebatte wurde das prvo-isorisckie Rogle- ment en Mot angenommen, hlbach längerer Debatte wurde der Anttag des Präsidenten angenommen, die auf der Tagesordnung vorgesehenen Geschäfte an sechs Kommissionen xur Verarbeitung zu überweisen. Die Versammlung bat darüber zu entscheiden, ob die Anfnahmegesuchr von vinr Staaten. die ihre Anmeldungen nicht innerhalb der im VölLrbuudpakt vorgeschriebenen vier Tbochen vor Beginn b;r Bersamm ung eingereicht haben, auf die Tagesordnung gcrsttzt werden so'lm. Lord Robert Cecil (Südafrika - erklärte sich unbedingt dafür. Tie Aufnahme neuer Staaten gehe a(Im anderen Fragen vor. Bourgeois sagte, es müsse darüber eine Mstimnnma ftatifinden, die aber feine Präjudiz für die Zulassung der betreffenden Staaken bedeuten dürfte. Tittoni unterstützte Lord Robert Cecil, hierauf wurde beschlossen, die An- Kielbimg der vier Staaten einer Kommission zu überweisen. Um 6 Uhr 30 wurde die Sitzung aufgehoben. Englisch-deutsches Schiedsgericht. L o n d o n , 16. Nov. (WTB.) Das „Board of Drade" meldet, daß das gemischte Schiedsgericht zwischen Großbritannien und D e u t s ch l a n d , das auf Gruiw des Artikels 304 des Versailler Friedensvertrages eingesetzt wurde, demnächst in London seine Arbeiten unter dem Vorsitz des schweizerischen Professors Borel beginnen werde. Englisch-frauzvsische Auseinandersetzung. Lonbon, 15. Nov. (Wol'f.) Gardiner erwidert in der „Dailv News" aus'Poincares AnM»ort im „Temps" auf rmm offenen Bmer, ivorni ihm der ehemalige Prwident von Frank eich .^andelsgeist und Ideolog e iiiy Vorw rf m«ht- 3u der (SrMänmg F-ocks, tag das^ fra. zonichc Vo i nie verstehen werde. La’> dr Sieger im Dnege bankerott fein solle, sch eim Gardrner, ganz Europa sei bankcrot . Si e e-zige knegwb- D-itle Na ion könne beire ihren Verpachtungen nach kommen. Gardiner fährt dann fort: Tie französische Politik sei orten militaristisch und reaktionär und fr ebe nicht nach Benohnung, sondern rtodi Beherrschung Europas durch em M - litärbündnis. Gardrner wied.ncholt bann den Vorwurf gegen bie französische Politik, bag \xe Ttu [aitb entwaffnen und zu dauernder^nnrpcka tin-er Vm:'klaoung rein tri en wol e Die Ent chaoi- qui'gzsumme fei nickt festgesetzt werden, weil die 5taflt^männ.ie. rvnie!>- men wol.e. Er glaube, namens des güii’ei R< ichS- vabinetts versickern zu büren, daß c5 b c Stibt Köln ht dieser Hinsicht nach bat besten Kräften fördern würde. ^rantnredit in Preußen. Berlin, 15. Nov. (WTB.) Die Preußische Landesversammlung hat einen Mwi trag der Sozialdemokrat en angenommen, bat Frauen bei den Wahlen zu den * eiyrbe*,' KstusmannS- und ArbritSgerickfrat dis aitue imb passive Wahlrecht zu genxflnen. Nach lei Be» ftiAlüilcn teö Arite e ioals re tagt sich bi ßisa> Lantesvnrsanlmlwig am 16. 11 bis 22, oder 23. 11. Für die dritte Lesung der Vergasung wurde der 25. 11. in Aussicht genommen. Au» Hessen. Vom Landtag. NN. Darmstadt, lo. Nov. Präsident Adelung hat die Mitglieder be5 Vorstandes und des Aeltestenausschus es zu einer Berattmg vor Beginn der Kammerverhandlmtgen bc5 2a’ibtag-5 auf Dienstag vormittag 9 Uhr eingeladen. ES soll lt. a. auch über die GeschistSlage beraten nxnbcn. Wie wir erfahren, wird beabsichtigt, für Mittwoch oder Donnerstag eine ErnährungSdebatte Zu veranlassen, bei welch-r alle Amrä.Te, Anfragen: usw., insbesondere auch die Kaitofsclver- s o r g u n g zur Sprach' kommen sollen. Diese Debatte dürfte wohl mchreoe Tage in Anspruch nehmen. Die Regierung hat dein Landtag eure Vorlage betr. die Rul?eüandSversetzung der etatSmähigcn. oidenttichn und außerordentlichm Professoren der Universität Gießen und der Tech- nisckyn Hochschule in Darmstadt eingereicht, nach der ein ktatsmäßiger Professor, der in den Rul>e- stand versetzt ober entlassen wird, die vollen jx-m» sionssähigen letztm Diensdbezüge (Grundgehalt und Ottsm^chag), sowie Kinder- und Teuerung^» zuschäge in der gleichen Höh.' und nach den gleichen. Gniiwsätzen wie bie im Dienste befindlichen Beamten erhält. Das Witwengeld wird aus tert vollen pensionsfähigen letzten Bezügen errechnet. Das Gesetz tritt mit dem 1. April b. I. in Kratt und findet mich auf die Rechtsverhältnisse her vor diesem Zeitvunkt angeiMlten Pw'essoren statt. Um die Durchführung dieses Gesches zu ermöglichen, d. h. die RuhestandSversetzung usw. miti dem vollen erbtenten Gehalt zu errnöal'ch'N. ohne baß dem Slaat Mehrausgalvr enoachsen, sollen nach Vorangehen her toeuß schm Un errichtsver- Wallung von dem den Professoren nach einet be- svndecen Beeeckmung znstel>enden B'ttag für hie Borlesungsg-ebühren usw nur 3000 Mk unver- kü-zl «ufte^n Bon den nächsten 7^ OD Mk Kollege gelbem empfängt der Professor und bie Staatstasse je die Hälfte. Der 10000 Mk. übersteigende Beirag fließt mit V5 in die Staatskasse, Vr, fä£Ü an den Doz nten. Dem Land ag ist lixiter zugegangen: Eine Re- tzrierungsmitteilung bett, die Nachforderung von 42 000 Mk für einen Stallban für 20 Milckfrühe in der Landksl7ierungsVorlage bett, die G'Währung einer Bürgschaft für ein Üinounternrhrnen in Bad- Nauheim, die Regierungsmittei ung bett, bie Diensttäume der Provin^-aldirektton in Gießen, ein bringt. Anttag des Abg. Kiel betr. ein Wiv- brraufnahmeverfahren gegen I. Schweiger in M>b- stadt, verschiedene dringt. Anfragen der Abg Tin- ^eld'v unb Gen. betr. die Preisttribwei bei der .slattosfetVersorgung ustv., mehrere Negiemngsant- wvtten auf bringt. Anfragen des Abg. Kiel. Eine kommnnalpolitifche Organifation der dentschcn VolkSvartei. D a r m st a b t, 15. Nov. Am Sonntag bett 14. Nvvew'-er waren in Darmstadt ine S adtver- orbnetenfraf.ioneu der 2kutfdm Bollsvariei au5 den fünf größeren hessischen Städten unter dem Vorsitz des ALgeordne en Dingeldeh ver'ammclt, um tie L>mm inalpolitische unb steuer- p.üi:i'che Lage her S ädte zu beraten imb möglichst einheitliche Rich:'.inien für das Verhallen der Stadtverordneten der Deutschen Volkspartei in bie* 'en großen Fragen ju schaßen. Es tourte der 58:« schuß gefaßt, die Stadtverordneten des brififdynt Landesoerdandes zu einer engeren Vereinigung innerhalb des Landesverbantes zuiammenzufassen, ein Vommunalpolitifckes Pvogranrm aus^uarbei en unb alle Fragen statischer 58erw^ ung, soweit möglich, nach einheit'ichen Ge'ichtc-punkt n zu be- ban.eln. Zum Vorritzenden dieses neugegründeten lpmmunalpolitischen Landesausstchusses der Teut- sckwn Volkspar ei in Hefen ttnrt e S abtoenrrbnctec imb flanbt ageabgeyrim et er Dr. Osan n, zu seinem Stelivettreter der Vvrritzende bet Stactt-erorbneten-* fraf ion in Mainz, Lawdgerich srat Alten dorf gewählt. Zu den sinanzpoliti'ckren Fragen gelangten ferner nach ben mit g-irrm Beifall auf genommen en Vvrttägen bes Land'.agsabgeordneten Dr. Osann und des Stadverordn-tt-m Regier ruwgsrat Meyer aus Mainz nackifolgende Entschließungen einstimmig zur Atrnahme: 1 Tie in Darmstadt ver ammel en Stadtverordneten der Deulschm Volkspartei Les ens sehen in der jetzt in ihren Wirlungen hervorge.retenen Finanzform Des Reiches eine schveve 5tze- einträchtigung, ja eine Vernichtung bet ,i- -anstellen Unterlagen der Gemeinden. Die Wegnahme der eigenen Besteuerung insbesondere auch des EinDatmeuL raubt ben Ge- .'tz im höchsten aller l cfhmg kracke sich immer, beim ©tebSl i5 ’ ...... ........ z B. der inerw)en jebe Seldftändigteit und Entwrckelungs- nchgiichkcit. Die Existenz ter Gemeinden ist durch die Reichsgesetzgebung aufs Spiel gesetzt. Die Sta.- berorbnete« der Deutschen Tolksparlei Hessens verlangen sMcunigsle Revision dar Renhsgesetz- gebung in der Richtung der Selbständigkeit der Genick >den aut dem (lebtet der Besteuerung. Jns- bcfonixre erlangen sie die MdglickAeit der Inanspruchnahme der Einllommensteuer für die Gemeinden. 2 An die Landesregierung riechen die Stadt- oewrdnetcn brr Dentsck«en VvMpsitei das Ersuchen, den Steuerpflichtigen der Gewerbesteuer auf den Steuerze teln genauen Aufschluß über die Berechnung der Gewerbesteuer zu geben. Ein demokratischer Tartcitrg. Nidda. ?lm 14. Nov. fand hier unter regster Beteiligung die «lemelnschalt ckckte Tagung der demokratischen Partei und der Organi- satimxm Los Deutschen Bauernbundes Ober Hessens statt. Am Samstag a’tenb verewigten sich bereits zahlreiche 'Delegierte und Par- teifveunde, unter te e.r sich auch Fmem-mmister Henrich ein gefunden hatte, in der „Krone". Bon den vielen Anspvacken, die b»"d einander folgten, sei nur die des Herrn Henrich erwähnt, der die 3r_Ie, Hoffnungen und Schmerien der Partei und de-s gesamten Vaterlandes errb'mg) td) schilderte. Gesangvr-rtr-äge von Fräulein Haubach und andere mnsüalische Darbietungen mtterbradxm btc rrcr? Aussprache. Soren teg vornrit ag war d e Ge- fchästssitzung, die hauptsächlich der Besprechung von Org.rnisatiousiragen gewidmet war, bevnLers wurde ein Einvernehmen über das Zusommcm- wirk n der Partei mit dem Deutschen Bauernbund erzfelt. Tie Hauptversammlung am Sonntag nachmittag Hatte eine große Menge Teilnehmer her bei per-gar; der große Saal des „Gam- brinus" war übrsüllt. Ter Vorsitende der Gte- ferner Partei. Herr Rektor Fischer-Gvehen, eröffnete die Tagung mit einer Dnsprackse, in der er houvtsächlich auf die unheilvollen Folgen des Ber- sailler Ertrags als die HMiptquelle unseres Elends hirwtes. Er übergab dann den Bor'itz dem Vw'ihrnden des Teutscheir Bauernbundes in Oberhesseu, Herrn La-«dwirt Retnffardt- Gckß-Nidl-a. Ter erste Retter, Abg-ardntter Di- reftor Ur stadt - Gießen gab eret 'grüßen lieber» blick über die Tätigkeit des Landtags. Er knüpfte an das in dtesem Jahre fällige hundert äbnge Jubiläum der hessischen Verfassung an; die damals ^willigten kümmerlichen Volks rechte, durch bec sogenannte Brems'w'gs efrrm vor dem Strieg noch eher verkürzt, seien setzt erst eigentlich errungen. Heute erst habe der Landtag das ihm zukommende Recht und Ansehen, seine Macht gehe über die der Regierung, die ohne sein Vetraurn nicht bestehen könne. Freilich seien di- Tätigkeitsgebiete der Volksr-ertvetung eingeschränkt durch das lieb'r- wiegen des.Reichs in wich'igen Geb« en der Politik, abm demnach be-eutungsvol ge.rug. Als erstes Beispiel führt der Redner das sog. Landes- steuergrsetz an, das die Verteilung der vom Reich rn das Land zurückgechenden Stene/e'mgänge regeln soll. Hier l)abe die demokratische Partei tm Gegensatz zu dem ablehnenden und abwartenden Ver- halt'n der Rechtsparteien viel gute positive Arbeit geleistet. Es sei das Hauptverdienst von Henrich, bk Lasten zwischen Land und Stiommimen geiecht verteilt zu haben. Die Grund- und Gewerbesteuer wurde zweckentsprechend und den realen Ber- hAtnisfen gemäß differenziert und ihre Progveffrvr- tät an gebahnt. Günstige Verhältnisse hat er totr bureb die Uebernahme der Eifer bahnen durch das Nckch gewonnen und damit die Bermchteilrgung Hessens im alten den Nationalliferalen zu ver- bantenben Vertrage wieder gut gemacht. Allerdings könne das Reick seine Verpflichtungen nur dann gegen uns erfüllen, wenn seine S euerfraft gestärkt wird, die Landeseinnahmen seen auf Gedeih und Bewerb mit denen des Reichs verbunden. Bei d.m Landgesetz hätte die Demokratie die schwere Aufgab> gehabt, es gegen die offene und versteckte Gegenarbeit der Rechten und Linken durckzusetzen. Das Ziel, das abgetretene Land zur Arffied'ung von ZKeinbauern. die es nach kurzdariernder Pacht kauien und es nicht als Spefulationsobsekt erwerben können, sei durch uns heute gesichert. Bet dem Abbau der Zwangswirtschaft, die allem von der demokva'isckren Partei an gebahnt worden ja, habe der Hessische Bauernbund vollkommen versagt, als es galt, ferne Mitglieder durch eme wirksame Bearbeitung von der törichten und verderblichen Preistreiberei abzuhcteten. Aus der andern Seite seien die anarcklsck^n Sperrvenu>cke von st'o-n- surnentengruppen ebenso hart zu yerurt-i'en, freilich fei der Hauptschuldige der Versailler Vertrag, der -^e vernünftige Wirlscha'tsentwialu- g H ut unmöglich mache. Ihn zur Revision zu bringm, ser das A und O feder Politik. Ter Redner gibt am Schluß noch eben Udterblitf über alte noch tn Arbeit begriffene und noch zu bearbeitenden Aufgaben des Landtag. Die Aufgabe der Demokraten sei es, zwischen den Extravaganzen tarn rechts und links eine gesunde, tvagfäHrge Poi rk ter Mitte durchzusetzen und so unser Volk langsam zur Genesung zu führen. Der zweie Redner, Herr G. Müller-Berten,, Generali ekretär des Deutschen Bauernbmrdes, Mriglivd des Reichswirischaftsrates, fesselt durch ferne packenden Ausffchrungen über die landwirt- Verhältnisse die Aufmerksamfeit im höchsten Grade. Für die Landwirlfchast ioäre es ein verhängnisvoller Fehler, sich in ihrer Gesamtheit als erne poltttsche Pariei zusammen zu oraani- ernährung angelangt sein. Wir bedürfen her Hebung der wrrtschaf lichen Freiheit, bk durch ,i ZwangL'wirffchaft gebunden war. .Kvnsumcitl und Vooduzent mußte sie brechen, um leben und wirt- Nun bleibt aber auch der schönste Lehrplan nutzlos, wenn er nicht den Schülern vorgeführt wird. Also ist die Voraussetzung für lerne Verwertung die Anwendung geeigneter Bildwerfer. Für Lehrzwecke kommen abw nur Apparate in Betracht, die einer Reihe besonderer Bedingungen genügen. Bei dem einen ist das Bemerkenswerteste du Stillstands-Vorrichtung, die es ermöglicht, mittels des Druckes auf einen elektrischem Knopf das Laufbild jederzeit anzuhatten, so daß der Vortrageiide Erklärungen und Belehrungen bei tfrag? und Antwort ein schalten kann. Emen Einblick in die Art dieser Lehrfilm? gaben zwei Vorträge der Kulturalckcklung der Ilia <)n.lmGesellschaft, die gestern und vorgestern im Licht,vielhaus Bahnhofstraße vor den hiesigen Behörden, vlerzten und Lehrern stattsanden. Welck« Einblicke in bas Leben der Tteciv-ckl gewann man burd) die Darstellung der Wasser! irre der Forellen zuckt, „der Biene und anderer Klein- .icre Man stelle sulf vor, daß inan nicht nur das Qfbeiteni)2 Herz- des völlig buick-lencheien Waster- Ilohs mi sehen bekam, svn ern in 14 000lackier Vcr- gröstenmg sogar einen Sckuni'-citz.'r, die $rrnnr;nn ter im Darnr les nur 1 Millime er g-noße.i Wa [er '' uK c«s kleinste aller bäkann en Le.e- ellt. Berblmiend \m .en Tr.ckze-.chnrur- sck.aften zu können. Daher muß sie anfhöven, bzw. abgebaut werden. Ftestzustellen aber sei gegenüber deutschnatiunaler Geschicktsentgcllung, bay die Väter der ZwangÄrirtschast, feerr v. Delbrück, v. Batecki und v. Waldow ihnen oerioanvte Politik^ sind, die von rechts stammen. Sie hätten auch die übelbeleumundeten Ärtegsgesell!chaften gegrick- .bet und im Stiege die Pveispoli.ik getnfben, bie die Arbei er in Hurrachimmnng crhal.eii sollte. Dagesen habe die Denrok atische Partei unablässig versucht, die Zwangswirtschaft zu mildern und abzuschaffen, und nxrm es ihr nicht gelang, fo lag dies am Widerstreben der Sozialdeniokeatie. D'r in der Agilation immer wiederholte Ver>iich der Rvchtsparleien, die Demokvatie für die Avangs- Wirtschaft verantwortlich M machen,,sei um so un- serechtec, als alle Tliiträge auf Abbau der Ztoangswirtschast von dem FüHE' des Deutschen Bauernbundes Dr. B o e h m e und der Demokratischen Partei muJ-gingen. Sollten die Großstädte im kommenden Win.er nicht ernährt werden können, so toürbe allerdings eine neue, schlimmere Zwangswirtschaft broben. Sie müsse abgewendet werden, die Landwirffckfaft muffe a les tun, um bie Großstädte sick>erzustc len Pflicht der Regierung sn es, die verbvechrrischen 5)Ärdier, die durch phan- tastisckse Preise die Bauern verführen, mit dm schwersten Strafen zu treffen. Mit Bezug auf bm bantigen K a r t o f fel ka m p f erinnert der Redner daran, daß die Liefeiung?Verträge., die dm Aus- garrgspunkt der heutigen hohen Preise bildm, bt2 gerade von den Svzxildemokraten so bekämpft werden, der sozia'istische Minister Robert Schmidt zu Stande gebracht lmt. Durch Besserung der Kartoffel- und Schsveinefvirtschaft hofft er, wird allmählich sich eilte Hebung ber Berhäkmiste erzicken lassen. Zum Schluß ztegi er noch, daß die Demo- 'etz, bei der iu.vc4i, Win jik Lontroe gegenüber oen anderen Karren mA durchsetzen, ba Jie nur ein viertel t^r Beelterung auSmache. Sie mässe die andereii $ arteten durchdringen, um ihre Stellung Ku seltenen Tn- unl^.gbar schwere nneufrieLenbeit St-tei u. Land ewstamme £ Geiuhl,_daß er den wtrtfchaf.lich-n B>den unter den Fünen beritert. Er suche die Ursachen hierfür Nu finden, und da set es ein falsches Spiel und demag^gticke Falschmünzern, bie neue Saals form und bie Romerung hierfür vermckwonlich zu machen. Keine anvere Regierung ober Staats- Jorm kmrnte fetzt biete Verhältnisse aus der Welt saaffen. Pvli tk habe mit der Wirtschaft nicküs zu tun. Dnnschtemd Jet immer m seiner Ernäh- ning son der Einfuhr abhängig gEsen; die 5t negswirt' chaf t, bie dies unterband, mußte zwangsläufig zum Raubbau der Pwduklion führen, Niexrlcvge und Rckolution vollendeten den Zufammenbruch. Ebensowenig fei die Größe der Steuerabgaben an eine Ragverungsfiorm oder ihre Vertreter g.binteen, jede Regierung müsse, gleichviel wie, bie Mittel aufbriugen. Unser Elend ist in drei Worten gesagt. Wir brauchen mehr <-ls wir Aus Statt und Land. Gicßen, den 16. Nov. 1920, Der Film als Lehrmeister. Ms Gutenlerg die Buchdruckkunst erfand, konnte niemand ahnen, zu w'lchw Bedeutung sich diese Erfindung auswachsen sollte. Aehnlich steht es mit dem rollenden Filmband, dessen Erfindung noch sehr jung ist, obg.eich es inzwischen zu einer technischen Vollkommenheit gebracht wurde, die dem Laien eine wütere Verbesserung unwahrscheinlich macht, es sei denn, daß er dE Möglichkeit farbiger Filme in Erwägung zieht. Gewiß, was der Kinobesucher an technischen Leistungen bestaunt, die in der Hauptsache auf geschickter Rcgiearbeit beruhen, ist kaum noch zu überbieten. Ob aber ter Unter hat Lvigssilm zu künstle chckem Wert erhoben wvrderi Krim, ist eine große Frage. Hier fdietnen die ZukunftÄnöglickitteicen des Films erschöpft. Anders ist es dagegen mit dem Lehrfilm. Von ihm ist oft gesproßten worden, ohne baß man greifbare Resu täte zu sehen bekam. Es fehlte an einer Organisation, die sich dieser bedeutsamen Aufgabe annahm. Nun hat bereits vor l'/r Jahren der Bilder-Bühnen-Vunb Deuffch.r Städte E. V. unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. Ackermann-Stettin den Gedanken der Verwerfung des Films zu Lehrzwecken ausgenommen, und die Usa- Filmgesellschast sich ihm gegenüber zur technisch- praktischm Unterstützung jenes Gedanlens vert:iag- lich verpflichtet. Dies fand seinen Ausdruck durch die Gründung der sogenannten „Kulturabteilung", deren Aufgabe lediglich die Herstellung von Lehr- silmen auf allen ^bieten des Unterrichts und der Wissenschasl, der Volksbildung und der Volkswohlfahrt, des Handwerks und der Technik umfaßt, und zwar nicht zu propagandistischm, sondern zu Päda- gogischrn Zwecken. Diese gemeinnützige Einrichtung, die trotz bet erheblichen für sie gebrachten Gelbopter nicht große Gewinne abwersen, sondern lediglich sich, selbst erhalten soll, geschah unter der Voraussetzung, daß die hergestellten Lehrfilme von allen staatlichen und städtischen Schulverwaltungen in weitestem Umfange für L-Hrzwecke nutzbar gemacht werden würden. Rach der Aufnahme erfolgt die pädagogische Bearbeitnng des Positivs durch den betreffenden Fachwi,senschast.'er oder Pädagogen, das Einfügen von stehendeii Lichtbildern und schematischen Zeichnungen, sowie die Anfertigung des jebem Lehr- und Anschauungsfilm herzu gebenden Vortrags, der dem Lehrer für die Erklärung ber einzelnen Darstellungen eine Handhabe bieten soll, ohne ihn hierbei irgendwie zu.binden. Nach der Fertigstellung werden die Lehrfilme der unter Leitung des Professors Lampe stehenden Bildstelle beim Zentral-Jnstitut für Erziehung und Unterricht vorgesührt, um eine Ent- schffdung darüber zu erwirken, ob sie für Lehr- und Unterrichtszwecke geeignet sind. wie gestern. fand, betau !ie Krimrnalpoliz x hat tw: M Ititm; Vertret ;raß( mild, Winde. unter v ( ierat; Ermittelungen au'senomme i. Man hosft, bab t; ihr gelingen wird, den Täter sowohl, als aufl1 bie Mittelsperson zu ermitteln. ' *Män &l«.v 7 I I vit Ka TaS Rk tm Lesslsche r^t Belanntm, !sn terfii'ete Zagen b toß dir behör im Receiu! llichen Un Ker toirb berr ährungsa Sten Prej Bckamltm« ^fkler o.Lchtembe: •ü| die durch b SS 17. Ja Lanbrc-7. Wtttfen grünt .,>ch mii ‘bi: 5,Ä-li 191’ W bes Ges nicht •Mhifr! ninb bei s a$ mc. Frankfurt a. M., 15. Nov. Att Allerseelentage hielt ein Verein tm Vorov Bockenheim eine Gedächtnisfeier sul seine gefallenen Mitglieder ab. Am anderer Tage erschien bei dem Vorsitzenden ein Be am ter der Magistratsstelle zur Einziehuns der Vergnügungssteuer und fragte, wie e. mit derselben sei, da man doch sicher aua getanzt habe. Unglaublich, aber wahr. mc. Frankfurt a.M., 15.Nov. Bem ** A m tliche Personalnachrichten. Uebertvagen wurde am 6. November dem Lehrer Georg Gönner zu Hitzkirchen, K4teis Büdingen, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Södel, Kreis Fri'.ckkerg. — Erledigt ist eine mit einem evan- gtliidjen Lehrer zu befetzende Schulstelle zu Gelnhaar, Kreis Büdingen. — Erledigt ist bie mit einem evangelischen Lehver zu besetzende Schul- stclle zu Bobeuhausen 1, Kreis Büdingen; bisher war Organistendienst mit beiden Sdel.en verbunden. ♦♦ Einbruch. §eute nacht wurde hier in einem Pelzgeschäft ein Einbruch verübt und für 40—50 000 Mk. Pelzwaren entwendet. Es wurden hauptsächlich Pelzkragen und Muffe gestohlen, und zwar Fuchspelze, Alaskafuchs, Silberfuchs und Skunkspelze. Die Diebe haben die Sachen in Kartons mit der Firma Kretschmar Gießen verpackt. Vor Ankauf wird gewarnt. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei entgegen. *♦ Brenn stosszuteilung an Ein- zelpersonen. Auf die Nummer 2 der L-Karte (Einzelpersonen) können bezogen werden: I Ztr. Eiformbriketts und I Ztr. der übrigen Kohlen- oder Kokssorten. Die Nr. 3 wird mit 5 Ztr. Hart- oder Weichholz beliefert. Siehe Anzeigenteil. ** Die Vortragsvereiniguna (Kaufmann. Verein und Ortsgewerbeverein) veranstaltet am Freitag, 19. Nov., abends 8'/- Uhr, im großen .Hörsaal der Universität ihren 4. Vortrag. Dr. Alfred Koppen, Berlin, wird sprechen über das Thema: „Der deutsche Kaufmann als Wiedererbauer des Sttaates". ** Der Landwirtsch. Lokalver- einGießen veranstaltet seine erste Winterversammlung des Jahres 1920 am Donnerstag, 18. Nov., 3l/2 VLfyc, im „Hotel Schütz". ** Ter den tsche Kau srnann. Ms Aw öegung der Reickszentva'e für Heckatbienst wird am Freitag, 19. Nov., abends 81/2 Uhr im großen Hörsaal der Universität in der Vortragsveremi- gurg (Kaufmänuisckier und Ortsgewerbe', e ein) der Tvzent der Humb ldt Hock^/mle in Berlin, Dr Alfred Köp^n et en Lichtrt.lec-Vortrag über das Thema: „Ter deuffche Kaufmann als Wie er- auf bauer und Külturbringer Deutschlands", halten. Tr. Koppe, der als gewandter Red. er bekannt ist, wird den Kausmonn in vergangenen Tagen schildern, wie er Kulturträger zur Zeit der Hanfa gewesen ist, Glanzzeiten unter Karl V. zur Entfaltung bracht', als Mäzen von Kunst und Wissenschaft sich bestätigte und sich sogar als Kolonisator, als Herrscher der See becuen fühlte. Wir verfolgen ihn nach dem 30) (übrigen Kriege bis 1871, Was ihm D- uffchland seit dreier Zeit ve bau Et, ist eine Ruhmestat. Wie 'ber Kaufmann im Bunde mit der Industrie berufen ist, unse e Wirtsck-astä- verhältnisse wieder zum Leden "zu erwecken, welche Wege zum Aufschwung führen und wie kaufmännisches Denken das Staatsleben in Zukunft beherrschen muß, wird dann weiter gezeigt werden, wobei vornehmlich auf die Neuorientierung und auf pspckwtegisch: Arbeitsmethoden cf gelangen merben soll. Der Eintritt ist frei. (Sie^e Anzeige.) ** Vortrag Lamba ch. Es sei darauf aufmerksam gemacht, daß ber von der Deutsch- nationalen Volks Partei veranstaltete öffentliche Vortrag des Herrn Lambach am Mittwoch dm 17. Nov., abends 8 Uhr im Hot4 Edtho'u stattfindet. B?i der durch Piaöat.' angeveig c.i Vec nnm.ung les Teutsck> nationalen Handiungsgehiljenverbandes im Hotel Großherzog, tn ber Herr Lamlwch ebenfalls spricht handelt es sich um eine Versammlung der kaufmännisch Angestellten. bv. W BLL augflwli fe fe fej SZ I.« W uirin o ri w Mnt Kien lo38W lirjiti u. a UMLes. Lf, hausiuft Wtnocheme B» | fi SRarburc llfedicnec fcmmhing des liljvercins jx^bnitf gen pHMgswirtsc fcroDcrn mib m sich während der Kriegszeit bei bec staotischs Lebensmittelversorgung ergeben toben. In bfl' Hauptsache -handelt es sich um die Stabtlefretän Schließer und Weile, bere t Büch'r intot' > deutlich geführt sind. Um die Sa^e aus der Aek zu schaffen wird beMoffen, die Bücher entern vev eidigteu Revisor zu übergeben. Bon dem Ergebnil ber Prüfung soll es abhängen, ob ge*ert Sck. u™ W. ein Difziplmarversahrm etnge e."t-t werte« kann. Die Beschlußfassung l-ve über behalt süh M S tadtvermtmetenvers-ammlung vor. Hessen-Nassau. Gtfängnisübcrfnllnng. mc. Frankfurt a. ,M., 15. Nov. Dai Frankfurter Gefängnis in Preungesheim tj so sehr überfüllt, baß man dorten nur noct solche Häftlinge aufnimmt, die länger wir sechs Monate zu sitzen haben. Alle an- deren hat man auf unbestimmte Zeit ent' lassen über ihnen mitgeteilt, daß vorerst keine Möglichkeit besteht, sie in Kost um Wohnung des Staates zu nehmen, worüber diese nicht gerade böse sein sollen. Cafß Leib, 8 Uhr, Konzert und Vorstellung der Medick-Meidinger. — Lichtspielhaus, „Vampire", letzter Teil, und „Das Baluta- inädel". — Lichtspiele, Seltersweg, erjchetneiiden Hergänge auf rein natürliche zurückzufuhren sind. ** Der Wartburg-Verein veransialt 1 zuiamm-n mit d.-m MarkusL.au. nvir.in b e u h Dienstag abend 8 Uhr im MarkuSfaal einen Fa- nttlienabenö, bei dem Frl. Rmnert-Gießen a? Hand von Lichtbildern einen Vortrag über „Rothenburg" hatten wird. Näheres stehe Anzeiac Landkreis Gießen. Schlcichbändlcr. ? Hülzheim, 13. Nov. Im Laust dieser Woche machten die Gendarmerie- Wachtmeister Fuchs und Gvoßhaus von Lang- Göns in unserem Ort einen guten Fang bei einem Handelsmann. Sie beschlagnahmten 12 Zentner Weizen. Der Handchsmann und ein Landwirt waren im Verdactzt, zuvor an einen Frankfurter, welcher mit dem Auw hier war, Mehl usw. abgegeben zu haben; es wurde daher auch bei dem.Landwirt nachgesucht, wo dann der Polizei eine Menge Heeres gut in die Hände siel. — Einer Siegener Hamsterin wurden 4Vr Zentner Frucht^ sowie Butter, beschlagnahmt, die durch das Milchsuhrwerk Holzheim nach Lang-Göns befördert werden sollten. — Einen Oberhörgener Landwirt ertappte die Gendarmerie in unserem Ort, als er drei Zentner Weizenmehl weiter befördern wollte. —'»An der Haltestelle Kirchgöns sieht man täglich Schleichhändler, welche von den Orten Holzheim, Grüningen, Niederkleen, Pohl- göns usw. kommen. Es wäre hier angebracht, diese Stelle dauernd mit Polizei zu besetzen. • -m. Trais-Horloff, 15 .Nov. Ein tödlicher Unglückssall crcig.etc sich ge'ern fei AusbcsserungSarbriten auf der hte ig n B.aun- kohsengmbe „Friedrich". Durch Einsturz emes Teils des Schacht 3 wurde dec Bergmann Karl Weber, Utphe, Ba ec me re.ter Kinder, verfchüttct und konnte, da bte Wegcäumung ter Stellen- balfen und der Etdm vend die umliegenden Orte bereits elektrisches Liiht haben, ist man endlich auch hiw bayi gelbnuner., bte Lichtanlage zu beschlteßsu Kreis Schotten. E Laubach, 14. Nov. Die hiesige stäbtische Ziegelei staub schon längere Zeit, vor und während des Weltkrieges, außer Betrieb. Erst vor etwa einem halben Jahre hat bie Stadt Laubach diese zu einem mäßigen Pachtpreise an bie Gebrüder Schumann, welche aus dem Elsaß vertrieben wurden, auf vorläufig fünf Jahre verpachtet. Jetzt schweben Verhandlungen Zwischen Verpächterin und Pächtern wegen Ver- bzw. Ankaufs der Ziegelei. Die Gebrüder Schuman» wollen bie Ziegelei mit maschinellem Betrieb einrichten, bamit sie rationeller arbeiten können. Wahrscheinlich kommt die Ziegelei, faß sich bie Stadt Laubach zum Verkaufe schluU macht, zur öffentlichen Versteigerung. Kreis Friedberg. Naubiiberfall. nt. Friedberg, 15. Nov. Der Gefreile Jakob B ise, geb. am 8. 9. 1897 zu Jllkircher bei Straßburg, z. Z. in der 8. Konip. R. W. R. 1L in Kassel, wurde in der vergangene, t Nacht gegte 2 Uhr in der Näle des Stemhäu''er'stle.t (£i> teiches von einem bis jetzt noch imbe3annt:n Zättc ange-halten, ihm ein Schuß mit irgend eirtr nu o-*,uuHun, u. un., - Wiqcnschait, sur b« alle Dem Laien übersumlich .Arbeitsamt waren im Monat Oktober Wettervoraussage für Mittwoch: Bedeckt, zeitweise Nieberschläge, später kühl, westliche bis nordwestliche erläßt ■n S 'tön unter Lang-Göns Färbe zu Hause 11830V nur mit Lll7»D Gießen, den 13. Nov. 1920. LiidairWsMsatt-WMf.Nntkstt Jt Achtung! SchafwoSle! lange Wolle, ungewaschen, 20 Psd. nur 255 Mk. fr. jeder Sta ton liefern wir, nur folange Borrat reich«.Dieselbe eign sich A.Bersolnnenf.Strüinvse, An-uge u. Decken. Abgabe nicht uni. 20 Pfd. Bers. nen. 9/achn od.Boreins. d.r! eirages in Poitvak Aus Wunsch scnd.wtrAdresf.>'.Svinner..welched.Wollc verarb (GenaueAna.d.Adr.erf. Schreib.Sle sof.an Hleraaymui Hanaeer Söhne, Lingen (Ima) Abt. Wolle. ,IU8D Lchlieiriach 26. ii. T.0011 M )titc hier > mil i5 M ®nfh ■tkjiicter-t ’ bt ign lh timiturj q :c BNMM t Nmdn, nmg ter >me Bei! rrtu gtwrcei g Xr le. fei« fcj chrech.Mkv ien. , 14. Ei :its eteftriitij r dazu gk!n» ihm. en. ov. Die lnd schon Lides Weltlrä hxi einem hu ich diese zu a e Gebrüder« Elsaß uertM Jahre Derpä gen zwischen t schinellem &■ eller arbeit«! die Aegeläl Verkaufe sL' i ZersteigeruH Hocbschulnachrichten. si Marburg 14. Nov. Im großen Hörsaal des Lanograiemhouses fand ge'tem die feierliche Immatrikulation der Stu'üereuden statt D:r derzeitige Nektar, Geh. Rat Prof Dr. Hofmann, erinnerte die Stützten und Studmttmten an die akademischen Pfliisten und Rechte und ermahnte zu fleißiger Arbeit. Tann traten diese cui- zeln an ihn heran und nahmen unter Handschlag ihren Matrikiel in Empfang. ') unbetont!11 j mit trgd> 5 seile irgang bei t der WA Eetaitau cfl bi; 2b sy GefiV ii R g uni) topj 70 bis l,Jl ttx und K-J ^gen. e: am fr- nnei Balpo O.! to| Mn Wrl >t l’oiwbt **' | in. Die ttartoffelversorgung. DaS Recht der Enteignung. Das Hessische Landesernähnungsamt i hlgende Bekanntmachung: MIA« einer W ftafion fit MM. Wir beabsichtigen im Kreise Gießen eine Jucht- station für Pekingenten zu errichten. Bewerber um dieselbe wollen sich bis zum 1. Dez. bei dem Landwirtschastsbammer-Ausschuß für Ober- Hessen in Gießen, Friedrichstraße 6, melden, woselbst auch die Vertragsbestimmungen erhältlich find. Tanz-Unterricht ■ Tänze, besonders die modernen, wie: ' Oie-sten, Boston, Glocken-Foxtrott, Red- ‘in ’ S/ingan, Fandango, Tipsy-step, The n Cjrer» riesitations - Waltz, Rouli-Rouli, ' Ui di an - Rag, Tango-Waltz, Tango 1920, * HL^,na* Mata-Fastio, Maxixe bresilienne, iv ze^Feodora-Walzer, Frühlingsboten- *alter usw, lehrt im Einzelunterricht ... und in Kursen wz-Lehr-Institut Th. Baulke ^Straße 21 Ecke Lieber Straße Mitglied des Bundes deutscher Tanzlehrer. C17W1 t itg der Lanbes'enttalbehördan zum Erlaß von i.'chstpreisen gründen. Die Vcrsorgungsregelung er» rienen Anordnungen sind in § 12 und 15 der Äkiizenannlen Bekanntmachung enthalten. DaZ Pled)t zur Wegnahme und Enteignung i kündet sich auf 'di.' Verordnung ü^er die Enrelg- tiifi von Geg>:nständen des täglichen Gebrauchs knt 23. Juli 1915 (Rrichs-Grietzbl. S. 467), so- K ims §4 des Gesetzes betr. Höchstpreise. hätten nicht die reichZgesetz.ichen Bestim- totgen die Möglichvrit sur Regelung gegeb.m, so •® e die hessische Regierung verpf ichb:t gewesen, « i« *$#■ M i 6 wl -M Mehl 12132 Landesgebiet die erforderlichen Maßnahmm zu treffen. Um eine weitere Gefährdung der Versorgung der Beoö tenmg mit Kartoffeln zu verhüten, wird DTO-41 alle, welche zur Nich befolgung geg.'n die erlaßenen behördlichen Anordnungen auffordern imd diese Anordnungen durch Eniste.lung der Tatsachen verächtlich zu machen suchen, auf Grund der §§ 110 und 131 des Reichsürafgesetzbuches unnach- sichtlich eingeschritten tveroen. Öt. Staden, 14. Nov. In letzter Woche weilte hier eine Kommission aus Offenbach, unterstützt von Sicherheitswehr, um hier und in den Umliegenden Orten Kartoffeln für die Minderbemittelten der Stadt Offenbach au^utaufen. Da jedoch dje meisten Landwirte ihre Kartoffeln abgesetzt haben und nur noch die für die eigen- Wirtschaft notwendigen Vorräte besitzen, konnten nur rund 250 Sen.ner erlangt werden jWaw I W 60P ? SutenÄ sä , bbivitt iüJ lei.. M ' sul. 5-1 Mi ^heun ... :.b‘" Wta.' SwttJ rt als „ ) J A4 WrVett8Tofe gemeldet (September. I ml), für die 1182 offene Stellen (1166) r irhanden waren. Im ganzen wurden 7203 ^rrfonen in Stellung gebracht. Der Arbeits- Schweis zeigt im übrigen eine kleine Entmannung: 2222 Arbeitslose erhielten Unter- | rripung, und zwar 1980 Männer und 242 »stauen, insgesamt 911 098 Mk. (September: 1946 444 Mk. Während alle anderen Berufe |riie wesentlich bessere Beschäftigung auf» |lF»dfen, besteht im Gewerbe der Metzger, Buch- jbiudcr und Weißbinder große Arbeits- Ilo»'igkeit. mc Frankfurt a. M., 14. Nov. Zwi'chen |tr: Eilenbahndirektäm und der Kriminalpolizm MLiveben augenbli.llich Beratungen über die Gin» fi ji.,)rung eines ouäqt ehn'.en Süterhei sdienstes zur M erhürung der massenhaft yemeü^en Eisen- fib-hndiebstähle Jntereisant ist, daß an die Lienbabnbiret.imi im abatlaufenen Mc-nat For- U'rungen von über l’/t Millionen gestellt w-ntden alles für gestodlme oder „verlorene" Guter. :’it welcher Frechheit übriger^ gestohlen wird, b seist die Ta'saclr daß aus einem verschlossenen ;j.:gen *tmrdxn Fulda und Frankfurt fünf Wert- : r'ete abhant'en tbmmen Donn en, obwohl der Wa- liti versiegelt und unverletzt ankam. mc. Frankfurt a. M., 14 .Nov. Ter I^eihnachtsmarkt auf tem Römerberg, ein I. r:orifder, Jalrhunierte alter K em kram markt, f , eigentlich in diesem Jahre entgegen so lle, wud ■ uui nad? rufwandsteuer, Dohnlurusste>'er, lö - dclt Rektor Kintel „Staatskmtde an Hand ter Reichsverfosfung 1919", in der andern Bankvorstand Hofstetter „Bank- und Dörsenwe ei". An die Vorträge der Ei.tsüh.e den k imf e t sich Aussprachen an. Auch an andere.: Veranfbaltun- gen (vollstümliche Barträge unb Konzerte) l-at der Volksbildungsretein für den Wi.tter wfedei mancherlei vorge'ele.t. Ein schö es Sbtifr-Tt, r dem uns das Tarmstädter KÄnstleepaar Johannes Bisck>off und Fvau Perlen Wagnersck^r unb Strautz- scher Musildiäitung boten, lie^t jchm hinter uns — Tie Vollsbildungsarbeit im Steife wird ire- sentlich befruchtet von den von der Kreislehrer- säialt g-.-pflegten Bestrebungen nach Fott ildung Da aus dem Lande in erster Linie Geistlich? und Lehrer die Träger einer freien und tiefen Volksbildung fein müßen, totti> von den Vortragsleu.'en in der Kte'shauptsta^t vrel Anregung für d e BUdungsa.b >t am Volke auls La d hinaus- g?hen. Erst kürz ich wurde eine bebentfame Bor- t.agsreih? zu Eule ge ü rt, über le en Beginn wir schon kurz berichtet. Es waren die Vorträge von Prof. Dr. Messer (Gießen), der in klar ver- ständliä'er Meise m grundlegende J-agen der Philosophie etnführte, inbe.tt er „Mate ialismuZ und Id alismus", „Er>.tnt::isleh.e", „Mertte:ve oder Ethik" zum Gegenstat.d ferner Betrackchung n machte Die Art, wie der Redner auch politische Gegenwartsfragen wie die Rassenthcorte und den Bolschewismus vorn Standpunkte seiner Phi o» sophie aus erörterte, machte die Ausfülfrungnt besonders i ttere'fant. We e t ich vvrgearb it?t worden ist der B'l.'sbibungsa beit im Steife schm durch die K r e i s b ü ch e r e i, die in allen Gemeinden untergebracht ist und ab und zu zwischen den einzelnen Geme nden zum Austausch k- mmt. Wie diese Volksbüchereien in den Tienst der Volksbildung S'stellt werfen fönne:t, das zeigte Lehrer 3nm bevorstehenden Totenfest emolehle i.groß.AuSwahl Waldkranze, Kreuze, Buketts, Bosenlopfe in geschmackvoller, haltbarer AuSfülrrung. Eduard Rieger Svvst- a. Savtzelsglrwerei, Marburger Straße 84, Wie'ecker Weg lü. Tel.78k. Von verschiedenen Jnteressentmkreisen ist in letzien Tagen die Behauptung aufgeft.'llt wor- daß die behördlicherseits erlassen.'n Anord- flen zur Rece.ung der Karwffelversorgung her Etlichen Unterlagen entbehren. D.'m- erg. I »atüber wird bemerkt, daß die Anordnungen d:s [f Imdesernährungsamles sich hinsichtlich der f e st- m'u fr . Jf'tfcten Preise auf die Bestimmung d:s «007 ... r»: |12 ter Bekanntmachung über die Errichtung von hsimn S ieisvrüfungsste'len und die Dersorgtrngsregelung ” C- - W 25. September 1915 (Reichs-Gesetzbl. S. 6075 %-u,',-, cb auf die durch die Verordnung über die Höchst- vom 17. Januar 1920 begründete Berech- Heltmann'Farben Erhältlich in Drogerien u. Apotheken Vertretung und Lager bei: | Gebrüder Julimann,Gießen | Bahnhofstraße 65 Fernsprecher 542 IjtNssprechamtGroßen-Linden angeschlossen Tierarzt F DienStag und Don» nerctaa: frische Schellfische Schollen Rotzungen. 3 M. Schulhof Telcvbou 119. Lieferung frei HanS. Brennholz Zentner 12 Mk., gebockt und ans Haus geliefert Zentner 13 Mk. [12151 Jollas Wellhöf er. vernichtet derblliffeat» b-sach fiorf, gernchlo», tn Äpctbeten n. Lcvgerieu. Kalbfleisch kürzlich tn einen Wrterrg, bet er auf der amtliche:: S^.eis.eh e ko'f^ren; hielt In einer sich ansl» i.'ßende.t Ve.sammlung des SteiSlehrer-.e rms !te t Psc. Gen gnagel(Stockhausen) cr.'.en sehr i te eiiositcn Vortrag über „Was ist christliche Religion'?". Q Dietzenbach, 16. Nov. 3n der letzten GemeindeiatssiSung wurde Herrn Leh rr Decker das Amt als Rektor der Volksschule übertragen. ICttnfi nnd W^ficttfchafL Sranfiurter Uraufführung. Auch die zweite Fvr.setzung der .Fvralle", „G a s" II, die im Frankfurter Neuen Theater ihre rcichsdeutsche Uraufführung erlebte, zeigt in mtötrtennbarer Weife die Mängel und Vorzüge des fruchtbaren und Inrigevanb en Dramatikers Georg Kaiser, ist stark in Ein-elhri'.cn und Wirkungen des kechtiischen Aufbaus und unbefriedigend unb matt im rein Dichterischen. — Zwischen zwei Parteien, den Blauen und Gelben wogt der Sampf: die Blauen, der mechanischen Arbeit und der seelenwü gnden Herrschaft der Gewalt müde, stellen die Gaser-'Mgung em. Ihre Schlaffheit ruft die Feinde auf den Plan, und nun w.'rden sie zu Lohnsklaven der Gelben. Nun müssen sie, was ic für sich selbst verschmäht, als Frönknechtc der Feinde leisten. Der Milliardärarbeiter, ein Enkel des Milliardärs der „Kvralle", mag ihnen noch so begelsterungserfüllt d« Liebe unb Versöhnung als Zukunstsweale verkünden, sie fol- gcn dem Großingen^eur, der Haß und Al>- schüttelung des Joches pvedigt, und teriangen das Giftgas, das er gegen die Feinde torfen will. Da sieht der Milltardärarbei er, bafj die Menschheit seinem JL>eale noch nicht reis ist, und maclst sich selbst zum Vernich er der bestehenden Welt, indem er den gift gefüllten Bal sckZleudert. Dies irae! In äußerst gedrunigencr Form sind drei ALe auf diesen Gedanken, die sick nur schwer und ungefähr dem Hörer erschließen, aufgebaut. Die AnS)rucksweisc ist übertrieben expressionistisch und oft in reinem Telegrammstil gehalten. Lyrisches laudjt im 2. Mt aus, ohne aber anders denn als Wortbild Vorüber» zuflimmern. Eirce gctoi'fc Bühnemvirkung geht von streng parallel durchs führ en Szenen unb gesch ckt gebrachten stercv.ypm Wiederholungen aus. Aber das Ganze läßt doch, kalt, ergreift vielleicht die Nerven, aber nicht das Herz, und fnibet vor allem keine Lö'ung der Probleme: Auf diese Art könnte noch eine ganze Reihe von „Gas"stücken folgen! Die Aufführung, von Direk'or Hellmer mü vollem Verständnis gelei et, fügte dem Dramatiker Gcvrg Kaiser hingriiungHvvll auf seine feit» amen Wege: auch das Bühnenbild von Reinhold Schön hätte einprägsame Wuckt. Der Beifall war am ersten Abend matt urto blieb bet der Wiederholung völlig aus. tt. • Hessische» LandcStheater. RMK. Darmstadt, 12. Nov. Eine Sensation ! Das ehemalige Landesth^ater bringt Frank Wedekinds „unsittliches" Drama „Frühlings Erwache n". Das heißt: offenbar hat der größere Teil des Publikums eine Sensation erwartet und erlebte in dieser Erwartung eine — Enttäuschung. Lüsterne kamen nicht auf ihre Rechnung. Aber die Aufführung wurde zu einer künstlerischen Tat der Regie. Wedekirrd selbst hat, nachdem seine vor nahezu 30 Jahnen entstandene Sinöertragöbie, in der er das schwierige und mysterienreiche Thema des ferueüen Erwachms beider Geschlechrer problematisch behandelt, jahrelang durch vegierungspräsi- dentliches Verbot von der Bühne verbannt war, erhebliche Striche vorgenommen und eine eigene Bühnen! earbeilung fjerauSg- geben, die sich so wesentlich vom ersten Text unterschied, daß das Okerverwaltungsgericht (durch Urteil vom 29. Fe- lruar 1912) ihm bestätigte, daß „gegenüber dem ernsten Jrchalt und der ernsten Wirkung des ganzen Werkes die anstößigen Strilen weit zurücktreten und somit die Grenzen des im polizeilichen Sinne Zulässigen nicht überschreiten". Nachdem Reinhart den Anfang gemcacht, ist das S.ück im Laufe oct Jahre von unzähligen Bühnen gegeben worden. Die Bühnenbearbeitung sch int aber Publikum und auch der Mehrzahl der Kritiker nicht bekannt zu sein, die die Stricht aus das Konto btr Darmstädter Regie (Harnisch) setzten! Deren Verdienst ist es also keineswegs, dieses „unsittliche" zum ..sittlichen" Drama umgestaltet zu habem nichtsdestoweniger muß es ihr als künstlerisch: Tat angerechnet werden, daß sie die Ausführung überhaupt ermöglichte trrtb sie so zu gehalten tonßte, daß unverkennbar tiefer Eindruck b.i der Mehrheit deS Publikums vorherrschte, der nur durch die allerdings llippenveichü letzte Szene auf dem Fr.ed- bof, die zu wenig visionär gestaltet war, abgeschwächt wurde und bei manchem Kopischüttel» und Storiid hinterließ. Letzten Endes ist daZ bd Wedetind nicht verwunderlich. Die Bühnenbilder ermöglichten in geschickter Technik schnei le Szenen- folge und waren bei allerV reinfachung bühnerv- nrirT'am int) ckZava'k.eriiiercnd. D^ Rrülen- brietzung durchweg hervorrag.-nd. In den Hauvt- roUen zeigten besonders Bernhard (Momtz), E g ga r 11 r ranz. Verwandten und Bekannten die traurige Miiteilang, das; meine gute Frau, meine treusorgende Mutter, unsere liebe Schwester und Schwägerin Marie grenze! ged. Schul beute nackt nach langem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist. tkn stilles Beileid bitten Wilhelm Frenze! Karola Sreuzel nebst Nugebörlgen. Lollar tDaubringer Str. 4), Rheydt, In tiefer Trauer: Elise Schmitz geb. Klingel und 2 Kinder. preiswert zu verk. O1«o4 Nriedkichttrabe 11. Etagenhaus 4—5» Zimmerwobnungen, bei groster Anzahlung zu kaufen gekuckt. Schr. Ang. u. 018992 an den G. Anz. gesucht. Augeb. mit Gehaltsansvrüchen unt. 12156V an die Geschäftsstelle des Giest. Anz. erbeten. GtsWshaiis auch mit Geschäft, Sel- tersweg oder Bahnhof- straffe gelegen, zu kaufen gesucht. Schr Angeb. »nt. 018893 an den («iest. Anz. Cati URaubach, $ twdhtlHt.' Wn nieder. A mblSuse Md Hie Ai ^dohlbchellt f durchdi ' Mfrimen An, Ltlentlich §dit Mll |U|, dos he' Hing- ob die ■Meinem jr langen ho Mr der be ILflt können. 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Nov. ti 1273,16 1276,30 959, Berlin 232, 232, 343, Can&roirtfcbaft E. 6,30 9,10 20,75 klus dem Amtsverkündigungsblatt. Nov. Ter stahl 530 verloren 10 Proz. Ruhiger lagen Elektro 11 Mk. verlangt. Ebenso nnirben aur dem Mlber- uno chemisch? Aktien, deren Kurse in der Mehrzahl markt die Preise der Vorwoche bezahlt, und zwar Ausfuhr: für beste Sorte 10 bis 11 Mk. für das Pfund IZcbendgenncht. Für Schafe guter Qualität irerden 7 Mk., für geringere Qualität 5 bis 6 Mk. be-- 206, 198, 13.11. 77,50 179,- 200,50 194,- 5^9,- 423,- 425,- 549,- 961,- 23*40 87,85 14,02 628,- 336,50 15.11. 77,50 961,— 23,65 88,10 15,02 181,80 294,70 286,70 84,67 491,- . 1113,85 1116,16 11)3,85 1116,15 . 1593,35 1556,60 959,- 23,*59 87,90 14,98 179,30 230,70 283,45 83,91 485,50 182,20 295,30 286,30 84^3 492,- ©ärknfnrff. Frankfurt 15.11. 7,60 4,05 9,25 426,- 426,75 545,- 333,- 620'- 564,- 456,- 340,- 303,- 483,- 290,- 633,- 335,75 Geld Bries 15. 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Bon der Regierung ist eine strenge Untersuchung eingeleitrt unb em besow- derer Beamter nach Eger e.ltsarrdt worden. ivte bei ihrem ersten Besuch. Aber sie mußte an der Laterne vorüber, und da würde ihr rotes Haar sie jedem verraten haben, der sie nur ein einziges -Uttil stehen, denn solches Haar hat niemand hier in Tiefenbrunn. Auch diesmal machte sie einen kleinen Umweg, ehe sie ins Haus trat. Und während sie drinnen war, ereignete sich etwas Merkwürdiges." Ter Sanitätsiat in seinem Schmerzensstubl beugte sich imwillkürlich vor, wie um besser zu hören. Jetzt machte er längst kein Hehl mehr aus der Spannung, mü der er den Erzählungen des Apothekers folgte. „Etwas Merkwürdiges? Meso?" ^tt£- °us Svar-amLit das Licht in der Apotheke abgestellt, nrie immer, wenn ich draußen im Vorgarten sitze. Tie Tür nach der Straße war abgeipcrrt, aber der Eingang von der Diele aus, den Germering immer benutzt, wenn er etwas von mir will, war unverschlossen. Mit einem Male — es mochten ungesähr drei Viertelstunden seit dem Eintritt der Frau Jalkruer vergangen sein, sah rch an den plötzlich erleuchteten Fenstern, daß der Ladenraum hell wurde. Genau so war es auch der ihrem ersten Desucl>e geschehen. Damals hatte Germering das Licht angedrehr, weil er de Medizin für den Kranken haben wollte, zu dem er grinsen worden war. Ges.'ern a;er hatte ihn niemand gerusen, und es war mir deshalb unerklärlich, was er in der Apotheke zu suckien hatte. Ich hörte, daß er meinen Namen rief, und daß er dre Türen zum Laboratorium und zum Wohnzimmer öffnete, wahrscheinlich, um sich zu überzeugen, ob ich drinnen sei. Auf den Gedanken, daß rch noch draußen im Garten sitzen könnte, kam er wohl (Fortsetzung folgt.) Marktkotierungen. Datum: Diehmarkt war wieder befer kefch-ickt, als m der vergangenen Woche. Ausgetrieben waren diesmal 1068 Rinder (834 i. d. Vorwoch?), auch au Neinvieh stand eine grüße e Menge zum Verkauf, und zwar insgesamt 1218 Stück (1098 i d. B.). Im einzelnen standen zum Verkauf 330 Ochsen 230 i. d. B.), 72 Bullen (53 i. d. V), Datum: 5 °/0 Deut. Kriegsanl. 4°/0 Deut. Reichsanl. 3®/, Deut. Reichsanl. 4°,0 Preuß Konsuls Darmstädter Dank . Deutsche Bank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Bank . . Nationalbank f. D. . Mitteld. Creditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . D.- Luxemb. Bergw. Gelsenkirch.Bergw. . Harpener Bergbau . Oberschl. Eisend.-B. . Oberschles. Tisenind. . Phönix-Bergb Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. E. G. . . . Schachert- Werke . . Felten. Guilleaume . Daimler....... Bud.- Eisenw.- Akt. . Adlerwerke...... 4®/<»Hess ötaatranl. . Electron Griesheim . 299, - 642,- 347,- 66,60 422,- heit hat, täglich vor aller Welt mit ihm zu reden, so dürste wohl jeder halbwegs Erfahrene wissen, wie er sich das zu deuten hat." „Tas hätte die junge Frau Falkner getan? Denn nur sic farm es fein, von der Sie sprechen." Ter Slpotheker nickte. „Ich habe sie zwermal beobachtet. Zum letzten Male erst am gestrigen Abend. Daß in dem kleinen Gartenhäuschen des Vorgartens jemand saß, der ihr Srommen und Gehen verfolgen konnte, ließ sie sich wohl nicht träumen." „Und Sie t&ufd*n sich nicht? Sie können sich nicht vielleicht in der Person der Tante geirrt haben? Sie sagen selbst, daß es sich um "lbend-- besuche gehandelt habe. Ta war es doch wohl schon dunkel?" „Es nur hell genug, nm für mich jeden Irrtum ausz-uschließen, Herr SanüLtsrat. Tiere Fran kann ich vollends mit Ferner mtberen verwechseln." „Worum gerade sie nicht? Haben i^ie sie denn überhaupt fdpn aus ter Nähe geefjei?" ,,Aus der nächsten Nähe und lange genug, um mir chr Gesicht und ihre ganze Ersckiernung em» prägen zu können. Ich hab.- sie ja sozuiagen schont einmal ärztlich behcmddl." Und mit gesteigerter Gespräckngkeit erzählte er von ferner ersten Beweinung mir Frau Signe Falkner, von dem Unwohlsein, das sie nörigie, lernen Mistand in Anspruch zu nehmen, und sogar tun dem Gespräch, das er bei der Gelegenheit mü ihr geführt hatte. „Als dann Grrmering zufällig aus der Straße vorüberging, mackste ich sie auf ihn ausmerksam. Sie sah ihn zum erftet Male und äußerte sich ganz begeistert über feine auffallend männliche Schönheit. Vielleicht regte sich schon bchnals der 620,- 555, — 465,50 340,- 299,75 515,95 517,05 1093,90 2096,10 1098,90 1101,10 1573,40 15*6,60 425,- 435,- 565,50 343,- 18.11. 7,72 Amsterdam. Rotterd 2539,95 2525,05 2495,- 2500, - Brüssel-Anttoerpen . 519,45 620,55 ---- ---- Chriftiania. . erste sträfliche Wunsch in ihr. A»n nämlichen Albend wurde Dr. Germering zu Ihrer Vertretung in das Falkner Haus gerufen. Ob er die Frau des jungen Falkner schon vorher ge'^en Ixitte, weiß ich nickch Aber ich vermute es; sie ivar ia beinahe täglich durch die Straßen von Tie'enbrunn gegangen. Br seinen ärztlichen Besuchen werden sie dann wohl Gelegenheit gehabt haben, sich näherzukommen." Ter Sanitätsrat schüttelte immer wieder den Kopf. „Es will mir noch nicht in den Sinn: ich mag es nicht für möglich halten. Ter tLniege machte mir wohl — unter uns gejagt — den Eindruck eines rücksichtslosen Strebers, aber rch hielt ihn im übrrgen immer für einen ehrenwerten M en- schm. Sollte sich für die Beiuche ter F-rau Falkner nicht dock, eine andere, harmlosere Erklärung finben lassen?" „Tas erste Mal war ich selber noch im Zweifel, trotz der Aengstlichkeü, die ich an ihr wahrnahm ehe ne sich in das Haus wagte. An dem Abend wurden sie durch einen Barem gestört, der den Toktor zu einem Krankenbesuch abrief. Germermg muß das recht unangenehm empfunden baden, denn er war in sehr übler Laune. Ich weil; es, weil er vor dem Weggehen in die Apotheke kam, um em Medikament mitzunebmen, das ich rn aller Eile unfertigen mußte Er machte seinem Aorger rn allerlcr Unverschämtheiten Lust, die er mir zu lagen wogte. Schon damals war ich in Versuchung, ihm seine Nichtswürdigkeit ms Gesicht zu werfen. Aber ich miterließ es, weil ich, nne geiagt, meiner Sache noch nicht sicher roar." „Und das zweite Mal'^ „Tas war gestern. Sie kam wieder gegen acht Uhr aus dem Lchrdenweg heraus, dicht verschleiert Frankfurt Devisenmarkt. Geld Brief Datum: 13. Nov. heim, Erbach und Heppenheim): Geh Baurat Dro- leiior.Walk^ in Darmstadt, sJtoqutit- Schluß- Sckstuß- Kurs Kurs Kurs Märkte. Id. Frankfurt a. M., 15. loreii, he der Turnen, Spiel und Sport. . . „— Fußball. Am vergangenen Sonntag 1 vielte die 3. Mannschaft des Vereins für Rasen- Wiebe von 1900 gegen die 1. Mannsckast les Fuß- «illven'ins Hungen und konnte trotz zchlreick^r Ersatzleute mit 9: 2 Toren nach über egenem Spiel gewinnen. Die 4. Mannscka't spielte geyn ote 1. in NüHa und mußte den körperlich üterle.e- nen Gegner den Sieg mit 4:6 Toryn überlassen. Resultate aus dem Bezirk. Mar- r 0; B. f. B. 1. — Turn- und Sportverein 1860 1. 4:2; B. j. B. II. — Turn- und Sportverein 1860 II. 6:1; V. f. B. III. — Turn- mti) Sportverein 1860 in. 3:1. — Wanders Port. Ter Verein „Man- derheil 1917 Gießen" (Ortsgruppe GieFm des Verbandes Deutsckyr Wander. ea.ine, Sitz Köln) feierte am vergangenen Sonntag im kathol. Vereinshaus fein dreijähriges Bestehen. Ein crnschn- lickyr Kreis von Sp>.^'tsfreunden und Gönnern l)atte sich zusammen gefunden, um einige fröhlich Stunden unter den Wandervögeln zu terleben. Tas abwechslungsreiche Festprogramm gab der Feier einen loanderspvrtlich-gemßreicben/ Jnla t und ernteten die Darbietungen den wohlverdienten Beifall in reichem Maße. handel Be rlin, 15. Nov. Börsen st immungs- bild. Bei unverändert lebhaftem Geschäft trat die Börse auch in die neue Woche in fester Grnnd- timTruntg ein, die auch dadurch keinen wesentlickxm Abbruch erlitt, daß einzelne Papiere infolge G> winnsicherungsverkaufen etwas niedriger waren. Das Harchtgeschäft spielte sich wiederum am Montanmarkt ab, wo infolge der bereits bekannten ober noch in Vorbereitung bef.nb.'ichcn Zusammcmschluß- bestrebvngen tocftbcutfdje unb oberschl:sisck)e Werte teilweise erheblich weiter fti'gen, wobei Hösch den Rekorlckurs von 1000 überschritten. Schifsahrts- Farb-- und Oeftronxrle nxtren bei überioiegmb nicht einheitlicher Kürs^estaltung ruhiger. Für an-, bett Jndusttiewerte erhielt sich größt.'nteils Festigkeit mit Ausnahme von Orenftem u. .Koppel unb Kaliaklien. Eine feste Haltung zeigte auch ber Bankenmarkt. Valutawerte unb Petroleumaktien hatten ein ruhigeres Geschäft. Erstere warm teil- Zunahme be$ Exporthandel; der vereinigten Staaten. In den Bereinigten Staaten bcvbachtet jun im letzten Monat eine starke Zunahme ber Ausfuhr und gleichzeitig einen bedeuten- dm Rückgang der Einfubr. Die Septeinber- kuSfuhr belTU^ 606 Millionen Dollar und übertrifft damit das Augustergebnis um un- x-,fähr 22 Millionen Dollar. Demgegenüber iß die Ausfuhr in dieser Zeit um 156 Mil- .imen Dollar zurückgegangen. Der lieber» sedienst gibt von ber amerikanischen Ein- Qib Ausfuhr seit Beginn dieses Jahres wl- -mdeS Bild: Wesentlich ist für den deutschen Betrach- die Feststellnng der einzelnen Ausfuhrartikel, das heißt lebten Endes die Unter- uchung, ob die Bereinigten Staaten sich in rgenbeinem Industriezweige soweit einpor- schwungen haben, daß sie auf bie deutsche r nfuhr der betreffenden Erzeugnisse verölen können. Eine Hauptfrage während >eS Krieges war die Versorgung der Ver- r liflten Staaten mit Farben, lieber diesen Irtifel sollen hier wenigstens einige Aus- tuhrziffern angegeben werden, die am ehesten bade gen können, ob die Bereinigten Staaten Kch durch eigene Produktion von ber Not- rnibtgleit einer deutschen Einfuhr befreit toben ober gar als Deutschlands Konkurrent niftreten können. „Sd ist möglich, daß Sie es milder beurteilen; .«inich ist dre Ltebschast eines Mannes mit der •,n eines anderen immer eine Schurkerei. Unb 11sie unter Mißbrauch der ärztlichen Ver- v^rssttllung zustande kam, nenne ich sie gerade- Vcrbrecheti." ... Eie UeHerrnschung des alten Herrn außcrte sich ganz ungekünstelt, denn an eine solche Er- "Jtng ber geheimnis-oollen Am'pielungen hatte l^irnbai mcht gedacht- Er schien allen Ernstes ; "^xtfien. „Was Sie da sagen, ist allerdings Anschuldigung, wie sie jchverer gegen erneu Inim erhoben werden kann. Und nun zwingt r 3 ba4 Standcsinderesse m der Tat, Sie doch um Begründung dieser Behauptung zu bilten." „Warum nicht? Ich ft:he nicht ein, was mich "'i.Ärschwiegenheit verpflicht«r sollte. Dre beiöen so offenkundig, daß es beinahe em -Ät-ixt ist, roatn rricht schon ganz Tiesenbrunn tzivjka redet." UmL.' lber Sie müssen doch einen sicheren Anhalt sich mit solcher Bestimmtheit äußern zu aus Klatsch ober bloße Vermutungen hin -«ar man dergleichen nicht aus, dazu bedarf es «wiMWoier. Beweise." lächelte höhnisch. „Was neunen Sie Tmdj das SlKüslellöch habe ich freilich „Ziehen. Wer wenn eine junge Frau einem Manne in fei irr Wohnung heim- adstattel. Besuche von der Tauer stunde, obwohl sie die bequemste Gelegm- ** Tas Amtsverkündigungsblatt * 166 vom 15. November enthält: Verordnung die privatrechtlichen Verhältnisse von Ge- le^ftfiaften zum Znecke ber BvbmVerbesserung. iL.« unb llrkundmpflege. — Einholung Jr Taugenehmigung. — Maßnahmen gegen den $>l»ungdmangeL — Ausführung des hessischen «ni-erungsgesetzes für gemeindlich? Beamte. — ^klkmchen. — Trenstnachrichten. — Feld- »Bnirigang Röthges. Denkmal- Unb Urkunbenpflege. oermnbung von Unklarheiten unb Verzöge- Jjct werben bie nachstehmden, für Denkmal- ._.| giroin-'- al“ Urkunbenpflege wichtigen Anschriften " Vs öisentlichen Kenntnis gebracht: I. Dmkmal- ^|f|j Utll ?^?r für bie Bmibenkmäler und beweglichen ~!i $tn,t ik^Ränbe des Mittelalters und ber Neuzeit: a£w*'. ^^irk (Provinz Ober lassen unb bie Kreise B ns- w !F :?»| Vflf Hur Qiild NI. Onm.sfl A. ?fben?it, b| dies. Aktie mi-1 i.u.lm^fliiUr] ul. betmtul .Heirat Nimll l aiiSaelchl frttionAiiot’riÜl leb.iniiililb.« znrlickaelM i| IM nn btn 81 •nwtgemfl r,3S3.nltHI| Permöa„Akck 1 'nnbiläbliten,« iuleinob.iu"«= i balbifl. IiM lernen. Sir & 2158 an b. w nSdilüp ganivtnfl iWJ n Sabnboi'^ liersivea wj* gegen Benz Motoren schwächer 291, Daimler 300 lminus 3), Adlerwerke Kieper 342 fester. Au? landspapieve blieben vernachlässigt. Metzikaner unterlagen teilweise erneuten Schrvanbürgen. E-5 notierten 5proz. Goldmer. 858 bis 865 iminue- 35 Proz.), 41'» Irrig. Aul. 543, 5prvz Silber mep. 603. Hanfwerke Füßen fest 439, Spiegel unb Spiegelglas 670 plus 4 Proz. Erwähnt seien ferner Eemcnt Heidelberg plus 10, Mctallw Damrhorn 22775, Brngwerke 32150, Zellstoff Aschaffenburg 569. Seürwmstr. Wolff 283 13Prvz. steigend. Fränkische Schuhs. 276. Norbb. Lloyb 198. Hapag 203. Baltimove Ohio 610 verloren 10 Proz. Auf bie Ermattung bes Devisenmarktes schloß der Markt schwächer. 5proz. Reichsanleihe 77'/,. Schafe (325 .. d. V), 626 . _ . . _______ Schweine (646 t d. V.). Der starke Antrieb mit 421, Phönir mit 623. i hatte jedoch Temen Rückgang ber Pre st herber- 1 Qz41,/ geführt. Für gute Niiider wurden imeber 10 bis 1 «rblt Tatsache ist, daß aur den jetzigen Mär Km nicht mehr Angebot unr> Naclitzvage bte Preist er* ■ gcln, sondern daß die von dzia'd mokra'.en 261690, Komimmiswn 77 467, USP. 63 468. Zw i ckau (Stadt): Demokraten 5 486, Deutschnationale 24 533, Deut'ch? V 'lksp. 28 927, Zentrum 728, Sozialdemokraten 50 762, Kom- ncuniftcn 17 358, USP. 19 121 Plauen^ Demokialen 4 280, Deutschnationale 9 526, Deutsche Volkspariei 10 406, Zentrum 325, Sozialdemokraten 6 321, Kommunisten 5 066, USP. 8 660. Eine Vandalentat in Eger. Eger, 15. Nov. (WTB.) Das tschechoslowakische Preßburoau berichtet: In der Nacht vom Samstag zum Sonntag zog in Eger ein Trupp Soldaten zum Tenkmal Joses II. und stürzte das Tenkmalaufdas Pflaster. Der Vor- öbt ’niänflet u ’l iem J *- jn all^'i-cj n bthieubtn U '"bktt. tz-,1 tlilonljn^n A iijtiW Hl leihen |ei|J ifiL Snsebot! 3 / on btn OHtjj »oo gä Sitöerbeil d 5J Itrteljäbr. Siti I iu leifjen n 'iltl AnMk A 18 an den Piejj I. u. II. Lick d iben. 5 :ininobi(ifnq-V leel, Mlldl'lnti September (in Millionen) 606 363 August Juli 584 651 519 537 Juni 631 533 Mai 739 431 April 685 495 März 820 524 Februar 645 467 Januar 722 473 behördliche AnzelgenHMMMM VoEKSßartSi SSSBä Oeffentl. Vortrag 2 Am 8. November 1920 Statt Karten! den Vorsitzenden, fotutt 11982D MMM Neu! Neu! 1. 2. 3. Stabt. Brennstoffamt. Neu! Neu! Neu! WMMlll as ist Noris? Gießen, den 15. November 1920.* 12134c 121 (öäfte willkommen. Achtung! Achtung! 2 W< Tanzkränzchfl Versteigerung bestimmt. 12005 Ts ladet freundlichst ein m oim Mittwoch den 17. dS. MtS. Versteigerung bestimmt. 019051 12153V Jl Tanzkränzchem des Vereins HumoHstikai Anfang LUbr. Verstärkte Musik. UtrWtUM stunden von 8—12 vorzulegen. Bekanntmachung. In unser Lxrndelsregister Abt. A wurde ein- auf den Lager-- ahme von Mitt- H. Benner !>., Auktionator, Krosdorfer Strafte £♦ getrogen: 1. Am 5. November Dribus & Swndkeim in Ernst Richard L>-ünrg in lagguu Bretter, 3—6 m lang, 25 nun stark. 18/19 Durd^schnittsbveite. Hotel Einhorn Nur Donnerstag, 18. November, 8Uhr Psyeholog.-phj8ikali$che OemonstratioDen Dr.Molf Mayer-Weil Die Grenze des Uebersinnlichen mit vielen Experimenten. Aufklflrendes und Grundliecendee in Grenzfragen unseres Seelenlebens. Enthüllte Geheimnisse und Rätsel der Natur Abt. A.: 191 bis 300° Kälte. Die Wunder der flüssigen Luft Koche auf Eis — Feste Luft Brennender Eisblock usw. Cafe Leib mttweah.17.Kov., Kr.Geaellachaftaabenfl Neues^ogramin. 2SchlagerpossßD2 ,,DerÄmerikaseppl,,e60öT' „Der LehrkanW oder: • J)er Onkel ans Amerika", Loslspltt PreiSscherzsrage: Wie reffe» man einen 1NM Die3beit. Antworten ruerotin mit hübsch. Preisen prännleiU Stimmung obne Ende. Allgemeine Ortskrankenkasse Dietzen. 3. A.: H. Hinkler. Vorverkauf: Zigarrenhaus Friedländer. T@T Keine hohlen und leeren Verma« langen, wie kürxlloh In einem poychelog. Vortrag, sondern nnr exakte wissen- sshaiUishe Tatsachen. 018974 hierbei ™ arunds Weihet totrben; beiseite I Dnors Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Leonore Latwesen Günther Schilling Tasse! Giehen Königsttahe 71 Nord-Anlage 21 November 1920. Ihre heute in Grünberg (Schlesien) voll» zogene Vermählung beehren sich anzuzeigen Hans Kühn und Frau Mary geb. Rolland Gießen, z. Zt. Grünberg ^Schlesien), Hotel Ressource, 16. November 1920. .............. .. . ... . . . ........ TO Motor® für Drebstrom u. Gleichstrom in allen Stärken sofort lieferbar. 018982 Dürbeck. Steinstr. 12 l. tewnSie? die Roth sehe Sammlung deutscher Reichsgesetze Soeben erschienen: Lichtspielgesetz Preis jeder Nummer 40 Pf. Verlag Emil Roth, gießen. 3N bi ™ "üllqemei S Unruh, Mne dc Jten fooi M in politischen u die !? Maden ^edenNic Tr Tust llen ‘ woch, an dem die Lagerplätze geschlossen sind, erfolgen. 12142B Wtai Ko ji»-! fttiN!!1" tte ««lWW Mell U WM«! Kommen! Sehen! Staunen! Kostenlose Vorführung u. praktische Erklärung den ganzen Tag. 12147 Stand erkenntlich an den roten Plakaten. a) Kr aftfahr-eugs-Ber kaufsbüro Otto Göbel, (Niesten. Inhaber ist Otto Göbel, Kaufmann in Giesten. Der Otto Göbel Eliefran, Mathilde geb. Llpp.'l in Gießen ist Prokura erteilt. b) Bezüglich der Firma Samuel Rosenbaum u. Söhne in Gießen: Der Kaufmann Willy Rosenbaum ist aus der Gesellschaft ausgeschieden. Das Geschäft wird von den Kaufleuten Samuel Rosenbaum und Isidor Rosenbaum Unter der bisherigen Firma weitergeführt. In Wteivung B. 3. Am 5. November 1920 bezüglich der Gewerkschaft Kur-Cöln in Gießen: Bcmkdirekwr Georg Mager in Darmstadt ist crus dem Vorstand omsges chic dar. Kaufmann Samuel Wetlerhahn in Rimbach i. O. wurde zum Vorsitzenden gewählt. Nougewählt wurden in den Vorstand Bürgermeister Sein rief) Nreb in Nieder-Ohmen zum stellvrrtreton- AllilkiKkilleLltskriilllkKWGlkßkl!. Die noch rückständigen Beiträge zur Kranken. Kaste und Invalidenversicherung für den Monat September 1920 können noch bis zum 30. ds. Mts. ohne Kosten bezahlt werden. Nach Ablauf dieses Termins sind der Einzahlung auf unser Postscheckkonto auch die Kosten beizufügen. Bringt morgen alle kaputten© Emaille-Geschirre und Blechsachen zu mir auf d. Jahrmarkt, vollständig umsonst löte ich diese Sachen. ZflT* Erkenntlich am rotweißen Marktschirm. 12143ss Bnschmann, Eschersheim. LttnnWckilnng m ßinjflpfrfonen. Auf die Nummer 2 der L-Karte (Einzelpersonen) können bezogen werden: 1 Ztr. Eiformbriketts und 1 Str. der übrigen Kohlen- oder Kvkssortcn. Die Nummer 3 wird mit 5 Ztr. Härt- oder Weichholz zum Preise von 11 6»n>. 9 Mark beliefert. Wenn zerkleinert gewünscht wird, 12 bzw. 10 Maik. Die Zahlung btä Preises für Holz erfolgt auf dem Breimstoffamt in den Bormittags- 3 Waggon Bretter, 3—6 m lang, 25 mm stark, 18/19 Turchschriittsbreibe, 4 Waggon Latten, 3—4'/, m lang, 20/48 mm stark, ein geringer Teil unter 3 m lang. Freitag den 19. November, vorm. 11V2 Uhr, in Steinbach (Kr. Giehen) — Zimmer- platz Pitz Nachf.: 1 Waggon Latten, 3—4'/, m lang, 20/48 mm stark, em geringer Teil unter 3 m lang. Jeder Waggon ist zu ca. 20 Kbm. gerechnet Die Latten sind kanttg. Die Bretter eignen sich teilweise yu 5>obÄzweckcm. Mr-Mktzemß! Freitag den 19. November, vorm. IO1/., Uhr, versteigere ich im Hofe der Weinelschen Biernieder- läge in Hungen freiwillig gegen Barzahlung zwei Pferde leine erstklassige belgische Stute, ein mittelschwerer Rapp.Walloch), beide junge Pferde. 12169 Georg Friedrich Schneider, Hungen. Vortragrveremigung gouM. Beteln NlsgewetdeoeO 4. Dor^rag Freitag den 19. Nov. abendS pünktlich 8^/,M im groben vöriaal der Universität. Der deutsche Kaufmann als wle-»> erbauet des Staates mitLichtbildern. Herr Dr. Msred Koppen, Berlin. \ em^aU^s -- Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A. wurde heute eingetragen: Die Firma Bah & To., Giehen. Gesellschafter sind die Kaufleute Heinrich Bah und Kuno Wrublewsky in Giehen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Oktober 1920 begonnen. Angegebener Geschäftszweig: Handel mit (Eiern, Butter, Käse und sonstigen Lebensrnitteln des täglichen Bedarfs. 12129B Giehen, den 12. November 1920. Hessisckres Amtsgericht. ungenanntes | öffentlich meistbieten Schuch, Au WÄ MM Hilft SlMklM kaufe ich speziell alte künstliche Sahngebiste zur eigenen Verarbeitung zahle pro Zahn bis 20 M. IIZ H. Maykämper Vertreter des Laboratoriums Rheinland, Essen z. Zt. Giehen Hotel Bayerischer hos, Bahnhofstraße <3 Zimmer 3. 018M8 ffrtW W NMntn uh in schweren, warmen Stoffen - Preislagen: 85 M., 95 M., 125 M. ^MWG'G GMWHH, Wo stehon wir - was hü peseteta? Redner: Reichstagsabgeordn. Lambach, Hamburg Vorsitzender des Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verbandes. Eintrittskarten zu 2 M. (numerierter Platz) und 1 M. im Vorverkauf bei Ernst Challier, Neuenweg. Zahlreichen Besuch erbittet der Vorstand. Für die uns anlählich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche sagen wir herzlichsten Dank. Richard Reitz und Frau Mathilde geb. Reitz. Inheiden, den 14. November 1920. ■...... .TOhi iflflteiiiittDtatetÄWeo Zur 1. Winterversammlung des Jahres 1920 erlauben wir uns, unsere Mitglieder auf Donnerstag, den 18. November, nachmittags 31/. Uhr, ins „Hotel Schütz" ergebenst einzuladen. MW! MMN SW, Bude 500 e äÄ, MitUMtt Stltafla sowie alle Modeartikel in Damenkragen zu äuherst billigen Preisen zum Verkauf. Daneben anschliehend eine große Auswahl in nur schönen Oelsarbenbildern Dieselben kann man ohne Glas einrahmen, abwasch, bar, Gröhe 32x42, 39x51, 54x73, 60x80 62x90, 52x120, 72x100 cm. Nur reelle, reguläre Ware. Niemand versäume die Gelegenheit, diese beiden Duden zu besuchen. Erkennbar an dem Schild Bude 500. 0180M Anna Ludwig, Plauen Hans Jakob, Stuttgart. versteigerullgr-AnZTige. Donnerstag den 18. Nove m ber, vormittags 10 Uhr, versteigere ichHauptstr. 46 »u Bad-Nauheim auf Nechmmg den eS an- gebt, bestimmt: Mehrere Schlafzimmer, ein Mahagoni-Wohnzimmer, Betten, Kleiderschränke, Chaiselongues, Sofas, Tische, StüÄe, Sekvettwe, ein Nähtisch- chnr, Nachtschränkchen, Ausziehtisch, Flurgarderobe, Teppich, Trevpcnlauf'-r, Bilder, Spiegel elektr. imt> Gaslüster, Rollschuktvände, ein Podium, eine Staffelei, ent Mchn schrank, Gasöfen, sowie ein grober Posten tzauS- nndKüchm- geräte, Porzellan imb Glassachn sowie viel „Bleue Welt“ Mittwoch den 17. November W Tanz 31 ______Mnsikvereln „Narmonia" JÜ! ©afe Lein Mittwoch den 17. November ___ ______ . . Karl Ofenloch in Finthen und Bürgermeister Heinrich Martin Brücher in Groh-Zimmern. 12131B Gießen, den 11. November 1930. Lessisdies Amtsgericht. Und in ' «LJji bt all, Hs >« l s>6< Ä' Wvrilich^^ Mori, Gerichtsvollzieher m Lich (Obcrhess«r)^ Wr-WelmU Mittwoch den 17. November, von nachm. 2 Uljr ab, verlteigere ich in Giehen, Hammstrahe 14: 3 zugfeste Pferde (9 bis l ljährig), eine 2jähr. Ziege, 1 Waschmaschine, 1 Zinkbodewonne, 1 Heckkäfig. W!!l WM Das Ideal jeder Dame, die Wert auf ihr Haar legt. In 5 Minuten onduliert sich jede Dame verblüffend schön, ohne alle Dorkenntnisie. Ein Versengen der Haare unmöglich, daher fort mit der lästigen Brennschere. Softenlofe MW« an Wra Mm! Stand erkenntlich an rotem Plakat mit weißer Schrift. 12143 Stammtisch Fortnn^ feÄV Zum Ostend W - aS w* cBurtn- Es k Wllassung 1 Wandte rtjnft eine leb Sitzung bi zu 6' srrWveni und Ai und Da muß fit W sie do rim t sie auch Don morde )it. Der I jteueS zu von Met Ins nid ij«tgeaenteilig tiMrung e ifflkenstück zu timtano gibt durch pol W. eines Bgeottnetet iti Gewerlfr gen) das hat, i Vt gestrigen " Art Wder von ote. Walles unzus H». daß flbi unserer »B sei sie lvidtt das um Wort , als lm ,ww Schaden c nicht gut i Tagesordnung: Besprechung des Borttagsprogramms für den Winter 1920/21. Referat: „Die Lage des Düngemittelmarktes und die Beschaffung von Kunstdüngemittel". Referent: Prosesior Kleberger. Anttäge und Wünsche. *“”D Der Vorstand. Die Rechnung der vier Einzebgemeiudm für 1919 liegen von morgen an in den Pfarrhätffern acht Tag: (aurr zluc Ginfichlnahme für die Ge- metn.boglieber offen. 13126V Gie hon, den 16. November 1920. Für die Matthäiusgcnreinde: Mahr. Für die MarLnsgemeinde: Becker. Für die ßufa3gentdnbe: Be ch t ol s Heimer. Für die J-ohannesgemeinde: Aars seid. . ............................. . Große Holzversteigerung. Auf Grund handelsgesetzlicher Vorschriften versteigere ich auf Rechnung dessen, den es angeht, gegen Barzahlung: Donnerstag den 18. Nvv., vorm. IOV2 Uhr, in Nidda (Oberhesscn) — Sägewerk Kimmelsbach: 5 Waggon Bretter, 3—6 m lang, 23/24 mm stark, 18/19 Durchschnittsbreite. Gäessesfi )MaD Mittwoch den 17. November, 8 Uhr abends, im Hotel Einhorn finden Sie Sonnenstr.20.