ich«. Jen, iD. 2 äse. j.b J" der gAi einen 8» lPreis 6,40 Nl urw. 'ÄÄ. *?te ^bebatf t*Ä c-bet fcV Lptotete lIba9 ru beS । 7635D "Vorlage bc des Bezngi, 1 Bezirke erfolg liung. Kg Dom 12. Jul i Grundsätze fa i Führern und austalteu ii. idherbergen im dieses Jahres, ■rroa drei Tage ilöung von dwanöern Äorlräge von eamlen, einem des Jnsend- iVieblenb # )retinnen stirs , ben erfoibtt« .ere Schädigung ks. das Äildunge- llen Lchrtrailen imerde. t Brennholz an des iireisivodl- rkündigungsblo»! der Verordnung daher ll>19 W nnschlas Helsens । des Holzes an m der Bereu. G wurde ihr zugenuel^ n-ni erinaijM ii>mdcival0 Hal, । (r>emcindenulo nr obigen -ozv LSS Ausznyianc^ , finWt s» Q“rf' . d-s Projektes „ seither^'" at MT W -S*. *ss* zaget eb>.—/ ..fen* en l" . 4j j£ J*** J m. <65 Der Stetzener Anzelaer erscheint tätlich, cu^er Sonn- und Feiertags. BMtigsprrife; Monatlich 3.60 unbÖlk.-.SSlräg erlern, vieUeliährstchMark 10 80 undMk.l.SSTrägerlcchu; durch die Post viertel» jährlich Mark 12.— ausjchUehlich «este^geld. Fernsprech-Anschl»Se: sürdieSchriftlriruig 112; Ber1og.eibung in der Kohlenliefe- rungssrage steht nahe bevor, und es ist anzu- nchmen, daß die deutschen Vertreter die neuen Vorschläge der Entente notgedrungen annch- inen nxioen. Notgedrungen? Es ist vorläustg schwer sür den nicht Sachkundigen, ein Urteil zu fällen über die Wirkung, die die letzten Vorschläge unserer Vertreter in Spaa gehabt haben würden oder über die Folgen, die aus der Annahme der neu formulierten Forderungen Lloyd Georges und Millerands entstehen. Die deutschen Sachverständigen haben selbst darüber, wie uns gemeldet wird, noch ernste Beratungen. Allen!halben hat in Deutschland die Art, wie die Gegner mit uns verhandelt haben, Entrüstung hervor^eiu en, aber auch aus rechtsstehender Seite finden fiel) nur Wenige, die eine kurz entschlossene Ablehnung des schweren Ansinnens der Gegenseite fordern wollen. So lesen wir in einem Stimmungsbild des Vertreters der „Köln. Ztg." in Spaa heute folgenden Satz: „Nach Beolxxhtimgen, deren Darlegung man sich aus naher stgmdn Gründen für die Zell «nach Spaa vorbehalten muß, kaim nur gesagt werden, daß, nachdem einmal die Verhandlungen feftgefahren sind — es ist eine andere Frage ob sie sch g-rade an bie cm Punkt sestsahcen mußten — es sehr unheilvoll wäre, gerade jetzt die Weltgeschichte über diesen Stein ftolncrn zu laisen. Scherben müssen wir so oder anders doch einmal wieder austs.n. Dabei mMjte ich nicht einmal den tzaupt'on auf die unabf b -arm Folgen legen, die eine Besetzung des Ruhrgevi ts mit sich bringen würde. Deutlicher zu werben verbietet die Stunde." Wir erwarten, daß die deutsche Negie- -rung unserem Volke nun recht bald ous- rei Herde Erklärungen abgcben wird über die Lage und über die Schritte, die in den letzten Tagen getan wurden. Meldung unseres Sonderdienstes. Spaa, 16. Juli. Es war Yb? Uhr, als ein enost sd>es Staatsauto vor dem Hotel Anette und Lubin vorfuhr und von Lloyd George eine Einladung für Miuister Simons zu einer Be- spreclnrng um 7 Uhr abends mit Millerand und .Lloyd George bradste. Der Oberste Rat hatte in- znnscheu seme Be precbungcn beendet. Den Jour- nahften wurde jedoch keim Auskunft gegeben. Ter lelffifdy Minister Iaspar antwortete alizn hartnäckigen Fragern: Das Gebot der Stunde ist Schweigen. Die Unterredungderdrei Staatsmänner, die auf der Derrasse der Villa Neubois stattiand, dauerte etwa eine Stunde. Die Verhandlungen drehten sich um die deutschen Voistdüäge in der Kohlensrage. Minister Dr. Simons hatte ihren Tert mitnebradyt, der der Beratung als Grundlage biente. Es ergab sich, daß die ersten fünf Punkte der deutschen Gegenvor- Wäge nicht auf grundsätzliche Bedenken stoßen, Denn sic aud) in den einzelnen Punkten umredi- niert werden sollen. Der 6. Punkt soll dagegen, 1o wurde festgestellt, auf die Besprechung der allgemeinen Finauzftagen verschoben werden. Die Antwort der Alliierten soll heute abend noch überreicht merben. Als feststehend darf betrachtet werden, daß auch aus d?r Gegenseite der -le ste Wille vorhanden ist, zu einem E i n ve r - standnis zu gelangen und den deutfchen Vor- chlägen gegenüber entgegen zu kommen. Doch wird man begreifen, daß die Lage nach wie vor furchtbar ernst ist. • ®baa, 16. Juli. (WTB.) Wenn von den deutschen Delegierten heute das Kvhlenprotokoll unterzeichnet tmrd, so wird die Konferenz sofort die DiSkusfwn über die Wiedergutmachung s- tragen wieder aufnehmen. — Lloyd George hat den Wunsch geäußert, Spaa am Freitag zu verlassen. Die neuen deutschen Vorschläge. Spaa, 15. Juli. (Wolff.) Die deutsche Regierung hat heute an den Obersten Rat ihre endgültige Entscheidung in der Kohlenfrage schriftlich übermittelt. Vorschläge umreit von einem Privatschreiben des Reichs- inimfters v. Simons an den englischen Pre- nierminister begleitet. Spaa, 15. Juli. (Wolff.) Die Vorschläge »er deutschen Delegation wegen Regelung der Kohlen frage haben folgenden Wortlaut: 1. Die deutsche Regierung verpslidDe: sich, vom l. August 1920 abausvorlaufigsechsMo- nate ben alliierten Regierungen munatlid) zaxi Nillranen Tannen Kahlen zur Verfügung zu stellen. 2. Tie alliierten Regierungen leisten ben Gegenwert der Kal>le bis zur Lwhc des deutschen ->m«L^ureifes durch Airrechinuitg auf das Repava- ionätontu mit der Differenz zum Weitmar ktprstä nn bar, soweit nicht die Art der Zahlung durch das -üllgemeine Abkommen über die Fiaranzfrage anders testimmr wird. 3. Während bet Tauer der vorgezeichneten -^Wenließ-rung bleiben die Bestimmungen in der Dhlenfrage, die der deutschen Delegation am Juli mitgeteilt wurden uns am 11. Juli ab- ceänbert ivordm waren, außer ?lnweirdung. Eine lÄHAmug der ruioiuMch durch den WiedergutmachmtgSausschuh findet so lange nicht statt. 4. Es wird alsbalt ein Wkommen über die Sage in Oberschiesien getroffen, durch das entweder die deutsche Regierung die BerfüNv'g über die oberschtesuche ÄWe zurückerhält oler in dem doch der mon.it' idr B z.,-.) von mindestens 1,5 Millionen Tourren gr-währleistet wird. 5. Es nnr» t lsbal» eine gemischte Kommission in Essen eingerichtet, bereu Zweck es ist, die Mittel ru muerstuyen, mit denen man die Lebenshaltung oer Bergaroeiter in Nolhrung, Kle-- düng und W)lmmig und damit die «tneummg der Kohlermriven d°^ Ruhrsebiets ver e eri fajin. 6. Tie Al ife.ch-n erklären sich bereitLUXmIscd- lmrd zur Einführung a«Siintdisd^er LHoens- mittel für feine BiwvlScrung, soivie wn Ro h- stoffen für die dtsche Jndu^.rie und die Landwirtschaft einen otgemeiienen Vorschuß zu ge» wShren. Die B ratnrAen über die Fd«:.zl>se idc> ben alsbald unter VinzuHfehung der betörtfe-tigent Sachverständigen auigwidmen. Tic Drohungeit» Spaa, 15. Juli. (WTB.) Havas. Der Kommandant der Nheinarmee, (ffeneral D e g o u t t e, ist in Spaa etngetrossen. Der Eindruck, daß eine Entspannung eingetreten ist, hält an. Spaa, 15. Juli. (Wolff.) Wie bekannt wird, haben die Alliierten gestern abend ein Abkommen über die m 11 i t ä r i s che B e s e t - jung des R uhrgebietes unterzeichnet. Der Einmarsch soll nach Ablauf eines m die deutsck-e Regierung gesiellieu Ultimatums vor sich gehen, zu dessen Fassung der Oberste Rat heute vormittag 11 Uhr zusammengetreten ist. Tie Antwort der Alliierten 'bat folgenden Wortlaut: 1. Tie deufidK Regierung verpslich'et sich, vom 1. August 1990 ab aut sechs Monate den Äliifenen nronatlick) zwei Millionen Tonnen Kohlen, welche Menge von Der W e >ergr>tm»rchuslgS- kommission genehmigt worven ist, zur Verfügung zu stellen. 2 Ter Ge gen w^ r t «ftr auf em Schienen- oder WoistÄurg- b foL>erbti wird um den alliierten Regierungen auf das Reparationskonto a n g e rechn e t, und zk«. z:im butidfen Jnlanvspre-o'e gemäß § 6 Lit. A Äwage 5, Teil 6 1-es Vertrages von Versailles. Äußer en wird als Gogenleislluig für die ben A liieret zaerb'imte Vc- fugnis, sich nach .Aasen into Gatal-taren ein geteilte Kchlen liefern zu lassen, eine Prämie von fünf Gotdmork, die von den Einpf>m-^7rn in bar zu zahlen ist, zur Enverbung von Lebensmitteln für die deutschen Bergarbeiter ternxnbct. 3. WRnend der $auen Zeitraurrres cirom Vorschuß zu gewähren in X>öIk des Unterschi'bes zwischen dem gemäß '§ 2 bezahlten Preise und b.nn Ausfuhrpreis der deutschen Kohle sob bnitidiem Hafen bzw. dem englischen dlus^uhrpreis fe-6 engftschkn ÜVifen, und ?.wor jeweils der geringeren Lericr Preise nach Maßgabe des 8 6 Lit. A Anlage 5 Teil 8 des Bertrames von VersaiffeS. Die Vorschüsse werden gewährt gemäß Artik.'l 235 und 251 des Vertrages von Bersailfes. Die genannten Vorschüsse erhallen ben unbedingten Vorrang vor allem anderen Fordenlngen b>r Alliierten gegen Deutschland. Di: Vorschüsse werden am Schlüsse eines jeden Monats j: nach ber Zabl der gelieferten Tonnm und dem mittleren soh- Preis der Kohle wahrend dvefes Zeitraumes gegeben. Bereits am Grube b»s ersten Monats werden von den Alliierten Borschüsfe zur späteren Verrcdnmng gegeben, ohne daß die genauen Zich- len abgeroarlet werden. 7. Falls am 15. November 1920 festgestellt werden sollte, baß die Gesamtlfeserung für August September und Oktober 1920 die 6 Millionen Tonnen nicht erreicht hat, würden die Allstn-ten iur Besetznn g eines neueit beuts Hen Teilgebietes, des Rrchrgebietes ober irgend eines anderen, schreiten. Anlage 1. Es wird in Berlin eine ständige Delegation der Wiebergut- nadinngs ko m Mission eingerichtet. Ihre Aufgabe besteht darin, sich ber folgenden Mitteln »u vergewissern, daß die in dem Al»komm*n sie einen Doun«er, so äußerte sich Marsdnll Fach zyniich beim Verlassen des Z.-tttes. Das ist bas Wort, das die gegenwärtige Lage befeuchtet. Die bentfdje Delegati-M ist entschla'fen in allem Möglichen bis an die äußerste Gvmze zu gel^t, jedoch ist sie auch entschlossen, nid^rs zu unter- sdxeiben, w.rs nidst gehalten werden kamt, und was den sicheren Ruin des deutschen Wirtichaftslebens bebent-n würde. Sie bat jetzt i ’ '•c- 'n.uje ein le?t s . .njebj gemach, das fast unaussührb.'.r e;idiemt. Boryer haile.i in der %.i taez./o..v, Bespreckningen mit &ue stattgeftrnden, ber heute vormittag in Spar eingetrosfii ist und eine Per- sSnlichL Bespreclmng mit Stinnes hatte. Die Alliierten bereiten sich im ei^essen bercfts vor, um die ihnen und?meine Wo« des Unter» bai^elnd durch ein Di (bat mit miiüäri|'d)en Dvo- hm^fen im £>iitiergrunoe zu ersetzen. General D?gautte ist heute Nacht aus Mainz hier einH-troffeti und gestern Altercd ist ein Abkommen über c-fe militärische Besetzung t«e5 Nuhrgebietes van den Alliierten bereits unterzeichnet! worden. Tie Besetzung soll unverzüglich vorgenom- mert löertvn, neren die Dentsdien dgs Ultimatum in der WAensrage, dessen Fastimg von dem Ob>er- ften Rat vorgenomm' n mjnen ist, nicht cavwlymcn feilten. Niemand weiß, ob die Alliierten unseren letzten Borschiog noch armehmen iverden und ob in ter letzten Mimite die Vernunft über den Siegerwahnsinn tiiuntVb.ercn wird. S ps a. 15. Juli. Im S.iÄoß de la Freneuse tagte ber Ober e Rat und beriet über die beutfdfen BorfchL^ge. Tie letzte endgültige Emscheünurg wird beute abewb feilen, tH’.trt«;fen crf.äiyrt man noch über die Borgäng-e d-s gefirigen Tag>-s. Bei der Unterredung nie ^eyd George unb R ickMniiü er Sim.'ns txa ten. drehte es iich -tu sttiliei lich um1 Hc gurten trage. Cs totn fein Zweifel mehr sein, daß der Einnt«rsch mit den belgischen, französischen, englilcktLn, itelienische'.t unb >7uch mit ten (rm'trv feui scheu Truppen crär-lgen tixirbe, merm keine Ber- abigung rn der ex frage erfefgt. Tie deutschen Minimer berfein fefert mit den Sachver- xint»igen. Tie Mifemngm tvrren zuerst noch fehl geteilt. Da noch einig? Unkfethesten befanden hecxib fid; Pwfefeor Bvmt zu dem ffen1 Persönlich befairtiten Sefr-'tÄr Vvn Lbvvd George unb suchte .^arbeit 8ii schiften. Auf deutscher Se.te toar man über den furch.baren Ernst ber Lage Efer. Tie Enl- idtejb'Jnq bunte aber nur im Utn^febrnrn mit ben Bergarbeitern un> ben Unternehmern getroffen »werden. In iänben ber deutschen Bergarbeiterschaft und ber deutschen Unternehmer liegt. Es kann nach Lage der Dinge kein Zweifel fein, daß diele [»eiben Teile alles tun werden, um bas Mögliche erscheinende zu leisten. Die BeschLü'se, die die Regierung g^saßt hat, sind ziv-ifel'os sehr schwer wiegend. Ber in di fen Tagen bas Ringen, das geistige Ringen gesehen und mitenebt hac, bet wirb tiefste Achtung haben vor diesen deutschen Mmistem, bie hier über ihres Landes Schicksal entscheiden, nachdem kam die Erregimg der Ent- roafmimg5:rage vorüber ist. Aber die Entscheid tnmg könnte nicht anderausfallen, nachdnn Foch gerufen worden war. Auf t-ec einen Seite bei Einmarsch in bas Her; Deutschlands mit seinen «KcjeWcen polit Men und wirttchastlichen Folgen, auf der anderen Snte ehte Minderbel iese-'ung bet beutidxn Inter s enten an Kolste mit 8 Prozent, aber dock) die Möglichkeit, Herr im eigneen Hause zu b.eiben unb vielt-idst, ivenn Denl,l.md feine Arbeitskrajt unb feine Arbeitssreuoig eil wieder- ünbet, bie Möglichkeit, burd) vermehrte Förderung diesen Ausjall auszug.eidxrn. * Ei«e Kundgebung des deutschen Gewerkfcha ttzbuuves. Berlin, 15 Juli. (WTB.) Der Deutsche Gewerlschaitsbunb, test h nd au ? .ein Ufe» faritie baub txT christlich n Geiver'scl-a ten, dem Qteiamtutrl>anb ber Ang iifl tcngeiver.l^g tea und dem Geiamtoerlanb der Beamten inr 2 t atsan- geftelit ttg w.wkscia ten mit in gefa t 2 Mi liouen Mitg ie^rn v. röif nt id)t so g n e . r äamg: Der V> r auf ber Ve.hans u tg i in Spaa (jat in den Kreisen der Ar-ttter, Augesrel hm unb V-earnteu die größte Empörung g' chaiseii. Der beuti’dje G wer scha tn und >ie!»t iich batet z:c folgender Erklärung veranlagt: 1. D r Tc. t che tztenxrkscha tsb mb erh'dt schärfsten Protest gegen den Versuchs bie beutidyc i Ar mter iu i mi» ernbe Zwangswirtida t iör au t n .sst und ra i- talist'.sche x>nt r f - n zu n hmen. 2 Der Teilt d)e Gewerllcha tebimd sieht in den Fi'r.n-run-teü ber Entente auf Einrichtung von Kontra ll'm ■ i sw neu für die Kohlenv rt i uni di? Llb i 'st einer f.jtema- tischen Erbt.'selung all.«: Jiunst -e'i, bi im Wtt b werb mit d u Entente.malen arbeiten und boiburd) die Brotlvsrnachuna großer Massen bet d-mtschen Arbeiter und Angestellten. Der Teiitsd)e Gewerkselm t'bund h It ine am rech nte Bcliefermig der b utschen Industrien mit Kohle nad) Annahme ber Erntentesorderun. en für unmög- lid) imd be ürd>tet die stärkiie Ard it l chgkit als Folge. 4. Ter Deutsdie Ge.verkfcha tsbu-rb erblickt in den Forderimiten ber Ent ntc den Versuch, eine gewaltsame Regulierung ber Arbeitszeit ü'-er bie Kopie dec internationalen B'rgalch.itevvrganis«^ tionen hinweg burchtzusetzcn. Er cnipstndet diese Bestrebungen als Hofe« aut die Anirkenuung ber Arbeiter unb Angestellten aller Länder als vollwertigen Wirtschostsiaktor. Mag die Knnserarz in Spaa zu Ende gehen, wie sie will: J1-r Re-- fultat wirb von den deutschen Arbeit en, Angestellten und Beamten mir dann anerkannt wer- bm wenn es den LetenInteressen des butschen Volkes Speloaurn unb ihm bie Mög idikeit zum Wieberausstieg gibt. Tie Zeit für eine einteilige Bestimmung brr Geschicke der Völker durch bik- tatorifd)c Änvrbnun-^en ist für immer bahm. Ter Teutsche Gewerkschattsbunb forb'rt bie gleich gefilmten Aibeiter. Angestellten unb 2kamt n aller Lander auf, sich btefem Proteste anzuschließett. Die Fortsetzung der Verhandlungen. Paris, 17. Jnff. (WTB.) Lxives Wenn man dem Kvrrespvn.enten bes „Petit Parsten" in Spaa Gbmben fdxatEcn b.irf war Tr. Simons, nachdem er von den Alliierten das Prvte- DcH in ber Kohlenftrage erhalten hat e, mit bieicm sestr zufrieden un) hat seiner Befrfeigung arich Ails».-.nuk verliehen. Ebenso war er tarn icm I>öf- lichm Empfang, der ihm zuteÜ geworben ist, sehr befriedigt. Ter Korresvondcnt dieses Btettes fdyrribt weiter: Auch in Anbetracht dessen, daß die Be.prechung ber Frage längere Zeit in Ansp uch nehmen wird, muß man darauf gefaßt fern, c>aß tU es nur l?eute anvertraut, d'iß iich rie Tefegitivnen bereits über ben Prozentsatz unb die beridne-.vnen .stvmpcn- fatwnen, die nötig sein w-roen, einig sind. Tic Teutichen werden eingelat«m njerixm. ihre Bor- idjäge zu imterbreit-’n. und diefe ny*rmi d-inn ber W.cdergu'nrachungs^amnistivn üler.ii-.'ien wetten. Unter diesen um ünden Eömre die Ävnferenz am Samstag ihre Arbeiten beenden. Die Kohlenuersorguna Frankreichs, Spaa, 16. Juli. (WTB.) Der französische Minister bet öffentlichen Arbeiten, le T r a g u e r,| äußerte sich dem Sond-.rb kommen sehr befrfebigt sei. Frankreich roerbe monatlich 1 600 030 Tonnen Sloty-rn ctla t n, Italien monatlich 2 )0 00) Tonnen und De gien ben Rest. Das Kohlendesizit Frankr ichs w tde dadurch auf 6 Millionen Tonnen pro Iaht herab' gesetzt. Die Verhandlungen Englands mit Somjetrußland. London, 15. JMi. (Wolfs.) Bvnar Law verlas im Unterhaus ei nlängeres T l-gr<-nrm, das die englische Regietmm an die S-wfe.rrgieruns g>o- sandt hat. In dem Telegwnnn leiß: es: „Tie englische Regierung nimntt b^ptm Krirnt- nis, daß die Sowjetregierung tdc engli-dy Forderung auf Einstellmrg der bei -erseitigen Feinhsellg- fei ten angenommen hat. Tie en gl i che Regrerung 13at t-aher beschbst en, die Veth^M'limaan über ein £>aribel5abft)nmten fortzufetzen, sobalo bvC runffchen delegierten zurücktzrÄchrt sind." Tas Telegnonrnr nimmt auch Be'.ng auf bie nn^erlwi en Erklärungen - e- Eo -iet rw’g t ap sie mit ihren Nach. gterung gleich» sttls vorhiudenen Wunsch, in ganz Euwl» bet. Frieden wied^lierxu elfen J.w malische Reg^ ning bhlägt Wc euren bo>orii0cn Ä^M^ulivcmd WWW» lag un£> l-arst (Gegner fxm eNLwaffneben Teutsch- l Mission besteht ans einem B arnten der Pi eis- land Bck'ingu-ngen diktieren -.Ellen, die an seine > prüftings stelle als Vorsitzenden, 1 Vertreter oer £ e bcn Siro ü vänd.gttttQ c rv.fc.etu M sei, hrm/erhebend, b-et.enerrden Branche nnd.drei Vewrauo-ern. daß unsere LandÄlLule ün Osten auch uem g-> Mitgliedern, die nachweisbaren Verlust an 2tr benuitigten Teittschlsiid die Treue Hal reu nxxllcn ti.Tt>ienjl durch ihre Tätrgk ll m den ^m- 5000 Mk. b.'.reitgeftellt hat. den Antrag an. ber deut'ckn G-ret'.zlaud des i Missionen haben, wird dieser durch die Stadt ersetzt, die für diesen Ziveck einen Kredit von ufm. bargetan und gebrandmarkt worden, daß daS Volks em-findet es nicht begreift, wenn Vergehen aus diesem Gebiete überhaupt noch init Geldstrafen allein gesühnt werden können.) 4. Aufhebung ter Einffchrletchränkung für notwendige Lebensmittel und Rohstoff:. 5. Aufhebung des Goldzolls cruf dieselben Artikel. p . 6. Zurücksührung des Erzeugemutzens auf em; angemessene Höhe. Hochachtungsvvllft Stadtverordneter Valentin Müller, 1. Vorsitzender des Bürgervereins Gießen, im Namen der vertretenen Gruppen und Ver- Vie Rot deutsck-vsterreickischer Kriegsgefangener in Rußland. Zu den Kriegsgreueln, den Bernnstaltungen. Freitag, 16. Juli: GewerkschattShaus, 81/» Uhr, Auöschutzsitzung der Ortskranstnka se. — Hotel Einhorn, 83/< Uhr, Gastspiel Buchwald. Lichtspielhaus, „Der Weg dec Grete Letzen" und „Die Schuld des Vaters". — Lichtspiele, „Dämon der Welt", 3. Teil. M L U. Von der Landes-Universität. Dr Phil, et meb. Erich Stern, ber sich für das Fach ber experimentellen Psychologie und expen- menMien Pädagogik an unserer Universität zu haLilitzeren wünscht, hält am Freitag, den 16.Mut, nachmittags 6 Ushr c. t, in der kleinen Aula seine öffentliche Probevorlesung über das Tl-ema: T/Oä experimentell-psychologische Verfahren der Begabtzenauslese. Tie dänische HilfStätigkeit. Kopenhagen, 15. Juli. (Wolff.) Das dänisck« Komiste für b-m aufenthalt d-eutscher Kinder blickt bvfer Tage auf seine emjalirige Tätigkeit zurück Am 4. S-Ptember 1919 kam ber erste Transport vnchsdnGcher Kn^ de-- in Dänemark an. Seitdem haben über 8000 deutsche Kinder Pil^ge und Erholung in Dänemark erhalten davon waren die Hälfte Arbeiterkinder, die andere Hälfte Mittelstands- nach Boamtcn- finber Diese wnrdn auch ch-r erngenabet. Jedes - Kind b'kam dnrchfchnitt ich nach mehrmonatllchcm Aufenthalt noch 15 Kg. Lebensmittel mit nach Haule Die meisten Kinder wurden m Privatquartieren imtrrq»bracbt. ungefähr 500 tourten sechs erricht'ten Kinderbeimen ungeteilt. Tie gleiche Anzahl Kinder wurden auch in Kinderheimen in De > stiehl and pervsteg t. Bis ber wurden vom dänsscken Komitee für Unterbringung der Kinde'' in Dännnark rund 90000 Kronen ausae- miten, für Anscliafiung von Kleid.-rn für die Kinder ungefähr 45 (KO Kronen. Für 100 000 K-o- nen Kleider und L-birsm ittel wurden nach De''t'ch- land geschickt. Für Pakete an Kinder imb Kinder- beime wurden von d»m Komitee bisher 10000 Kronen ausg-gckn. Nach D-ntsch-^esstrreick wurden für 18 000 Kronen Lebensmittel geschickt. Au sterbe ni wurden von dort 600 reichsdeutsche Kinder in Dänemark unter rckrackt. Im ganzen hat das Komitee Hfr st-ns Hilfttätigkeit für beuttcke Kinder bsb?r 125 000 Kronen abgegeben, bte ausschließlich durch Sammlungen in Dänemark ausgebracht sind. ^ruckkehrt Lebenrrvittelieuerung. Der Mindestpreis für Kartoffeln. Berlin, 16. Juli. Den Blättern zufolge hat der deutsche Städte tag an den Reichs- ernährungsminister eine Eingabe gerichtet an Herabsetzung des Mindestpreises von 25 Mk. für den Zentner Kartoffeln. Die Schuhpreife fd. P i r m a s e n s, 15. Juli. Aus Schuhfabrikantenkreisen wird gemeldet, das; sich das Geschäft in der Schuhbranche merklich gebessert habe. Von vielen Fabrikanten können Offerten ab Lager nicht mehr gemacht werden, da diese geräumt seien. Da die Lederpreise anziehen, ist zum wenigsten damit zu rechnen, daß die Schuhpreise ihren niedrigsten Stand erreicht habEn. Zum Herbst rechnet man wieder mit einer Austvärtsbewe- gung der Preise. s w. Tarmstadt, 15. Juli. Preiskontroll ko m m i s s i o n e n sind zwischen der hiesigen Geschäftswelt und der Vttbrauck>erschait gebildet toorbxit. um dem konsumierenden Publikum einen Einblick in die Preisbildung für die l?aupt- forbern: 1. Auflösung der sogen. Kriegsgesellschaft m. 2. Aufhebung der Zwangswirtschaft für die Bedürfnisse des täglichen Lebens, mit Ausnahme von Brot und Milch. 3. Verschärfung der Wuchergesetz: und tatkräftigste Bekämpfung des Schleichhandels und Schiebertums. (Der Lebensmitt:llv-uck>erer, Schleichhändler und Schieber versündigt sich so sehr an nn- serem Bolke in leiblicher und sittlicher Beziehung und das Verwerfliche seines Trübens ist schon so oft in der Presse, bei 'GerichtSvwhandlungerr demütigten TentsÄsud die Treue halreu ivoll-nk uiud l>rß sie lieber mit Deutschland fberben, als mit Polen leben tLoUeii. Wem mehr gehören dee Lande, die einst für das Teuttchtum geitwnnen wurden, t'rost eigenen freien Entsck-luspes und kraft des SÄbstbestüirnrungsrechtes aui eivtg, -u Teutschlaud. Präger sprock> auch den tiefempfundenen Donr les Recck^rars beii Gvenz!-ewoh:ern int Osten aus und schloß ncit der Hossnwig. das; bte Abtzimmung in On- mti> Westtweutzen ein gutes Viorzcichcu jei auch für dir Abstimmung in O ber? schlesien. Tie Ansprache wurde mit lebhaftem Verfall aufgenonmten. Ter Vorsi^^de Schars- sekretrr Letvrlv und der Vertveter der preuhiscyen Regierung banften bem Neuner und dem Reick)scat ienM fiatfc ber lwn, S.ü * 2Iit3 dem Neicde. Eint Kun^bung im Reichsrit. Berlin, 15. Juli. lWTB.l In der öffentlichen Sitzung des Reichs rat s ergriff vor ber Tagest)rdmutg der bayerische Gesandte v. Präger das Wort, um den grtotftigen Ei'.muck des witnt-erfwren Bck>-mrttiissts zum Te.tt'ch n u Parteipolittk gelöst werden: es must eine neue Wirtschaftsform gefunden werden, worin durch die Zusammench.s nng ber Arbeitskraft der Arbeiter und Unternehmer ein neuer Wttuschaf.s- vrganismus gebildet wird, der die Initiative und dell Unternehmungsgeist der Unternehmer nicht! Lähmt und andererseits den Arbeitern eine (Stellung gibt, in ber er sich nicht als '21115beutuupviobjeft des Kapitalismus fühlt. Diese Form zu fcrbcii, wird die Hauptaufgabe des Reichsnnrtschafcsrasts fern. Die Ausschreitungen vor der französischen Botschaft in Berlin. Berlin, 15. Juli. (Wolff.) Der Polizeipräsident von Berlin setzt eine Belohnung von 10000 Mk. für die Ermittlung des Täters, der gestern die F a h n e v o n d e r f r a n - z ö s i scheu Botschaft herunterholte. Der Täter scheint über die Dächer der Nachbargrundstücke auf das Dach gelangt und ebenso entkommen zu sein. Die Fahne wurde aufgefunden. Paris, 16. Juli. (WTB.) Ter deutsche Geschäftsträger in Paris, Mav^r, begab sich am Donnerstag vormittag in das Quai d'Orsay und drückte dem Generalseknttar des Auswärtigen Amtes, Palcologue, das lebhafte Bedauern seiner Rcgirung über den Vorfall vor der fran- zösichen Botsschast in Berlin aus. Aus dem württembergischen Landtag. (Stuttgart, 15. Juli. (Wolff.) Bei dec gestrigen Abstimmung im Landtag wurde der Negierung das Vertrauen mit den Stimmen der Sozialdemokraten, der Demokraten, des Zentrums und ber Deutschen Volkspartei ausgesprochen gegen die Stimmen der Unabhängigen, Bürgerpartei und Bauernbund enthielten fiel) ber Abstimmung. Das Misttrauensvotum der Unabhängigen wurde mit 174 gegen 12 Stimmen ab-elehnt. Drr Eindringling in dir Villa HiÄ-enburtzs. Berlin, 16. Juli. Wie der „Tägl. Rundschau" aus Hannover gemeldet wird, ist ein bei einem Einbruch abgefaßter FürsorgezbGlrng, der im Verdachte steht, der Eindringling in der Villa des G ener a l s el d in a r s cha l ls Hindenburg zu fein, dem Generalstldmarschall gegenübergeftdlt worden. Hindenburg erklärte, daß ber Gestalt nach wohl ber Fürsorgezögling als Täter in Frage käme. Mit voller Bestimmtheit könne er es jedoch nicht bchaupstn. — Hindenburg sind zahlreiche Glückwunschschreiben zugegangen, darunter von ReickSwehrmiutfter Dr. Geß- ler und dem Verkehrsminister Dr. GrSater. verbrecherischen Folgen des Krieges, sollen noch immer w'ilere Verbrechen gehäuft werden, wie sie die Weltgeschichte grausamer nicht kennt. Unsere armen Stammesgenoffen, die Deutich- itcii vci 4c.uyc^-|Lii.uiiyt4u itqi, die dem Staate eine 2—lOprvzen- I hat imh Hi<> nwsm I -■< (r z (- bittet ■ ber D K*k v'mgc P heutc ipifft - fei' KWfat. äiier BSf Mime 8s** 4« w Österreicher, die meist verwundet in russische Gerangenschast bei dem großen Rückzug 1916 kamen, aber nickt mit fliegenden Fahnen, wie die Tschechen und Slowaken, in die feindlichen Reihen übergingen, sollen für ihre Vater- landstreue bestraft werden. Aus einem uns zum Einblick übermittelten Briefe eines ehemaligen Kriegsgefangenen, der eben aus ^Sibirien hstmkehrte, zitieren wir folgende Sätze: „Es fernen verschiedene KttMmis'ronen ber neuen Staaten. die aus den Lagern, aus dem alten Tn pr des drmrligen Oesterreick--Ungarn ihre Landsleute regi'ttm-ten. in separate Lager sammelte. Di" Tfchi-cken mit ihren neuen Staatsbürgern in er’er Lini- zum Heinr'mn^rt. Tann die Ltckianer. P"l n. Tuns-mer, SMstawen und erst ganz Mw Schluß sollen wir kommen, mir ber Ablchgum. die Opfer der Huiwmität! Wir, die wir sck«on seit langem in aller Welt verckchrien sind ^ie wir den un'fr-iltoften Fluch, das Kains- ?,eichen „den'sch w Ml-en und vu denken" auf der Sstrn tragen. Wir sind politisch un^uverläff'g (offiziell!tz Wieviel Unrecht 'bat man uns angetan, nick' allein hier, forbern auch anderswo! Wn werden vielleicht zu Hause eine eigene Menschen- flasse bilden!" Der Schreiber dieser Zeilen kam dadurch heim, daß die Reichsdeutsche Regierung die- lenigen Deutsch-Oesterreicher übernahm, die ' vor dem Kriege in Deutschland tätig waren. Die anderen Armen mußten zurückblecken. Dielen Armen, die für ihr Deutschtum gestraft werden sollen, droht die Gefahr, noch einen grauenvollen Winter in Sibirien leiden und dulden zu müssen! Bei allen Sorgen und Nöten, in denen wir selber stecken, dürfen totr es nickt unterlassen, die Menschheit zur Hilfe firr diele Armen aufzurufen und vor der Welt fest- zustellen, wie es um die Menschlichkeit derer bestellt ist, die dieses Wort immer im Munde -führten und nun, da sie zur Macht gelangt sind, die heiligsten Gefühle mißachten und verletzen. ~ . Berlin. 16. Julu Der „Lok.-Anz" meldet aus Stockholm: Zwei Damen des schwedischen Roten Kr-mres die vor etmacit Tagen ans mutz- land znrü 'g ffhtt sind b-richten üWeinftimmenb, daß die Lage der Kriegsgefangenen in Sibirien furckckar sei Die Stimmung unter ten Gefangenen H ttostlos und ihre Sterblichkeit ungeheuer. Den oster reichlichen Gefangenen werde die Heimkchr vettveigert. ^wi'ckm P^len und Songetrußtond tw. Die Be- drngung.m teä W^ffe-''ill'and's fegten ter. daß das " lni'che Heer soöort auf die v»>n der Danedens- kmstwern im lei'/en Ialwe als pnvoifonsckke Ostgrenze Polens festgesetzte Lutte guttöckgehrn KU. Darauf fall eine Konferenz un rr den Auspizien der j/rte-enskonsernfz in Lonb«o'! zummuren- treten, um über dm en^’l ignt Freden z/ivischen Rußland und seinen Nackbsrn zu beraten. Ter Konferenz '-ollen Berttet.r Rußlands. Polens, Lett- lar*^, Li tauens und Fnmllands beiwohnen, wtt>- rcrr> Vertrtt-r Ostgaliziens eingeladen werden svllen, um ihre Fille vor zick ragen. Die W a f f e n st i l l'' a n d s v v r s ch l ck g e Magen ferner, daß die rus'ischien Heere auf einer Li' ie di' 50 KLomettr ö'lich <*r vorl'iuffgen polnischen Grrn;e li'at stehen b'eiben sollen. Ein Wef'an'Üll'xrnd mi Gmer.nl Wrangel wird in dem Telegramm gleichfalls vor^schlagmi. Wnbrend fick die englische R-gierung nickt ve^-pftichtet halte, st' es in b?m T"l' grjuütarbcit des Wirchchaftsparlameiites in die A u s s ch ü ] ] e verlegt worden. Bon diesen sind bisher drei gebildet: Ter GeschaftSsr^nungsLusschuß. der wirt- schastspolitische und der st>ziait<>litrsche Ausschutz. Tie Ausich^sse st'llen auch trdrend ber Vertagung des Reichswirtsckuiftsrtttes selbst tagen, ferner v? die Bildung eines Erntthrmt.gsausschusses beretts beschlu'ssen. Auster diesen AusMs.en svll noch eine größere Anzahl llnttransschiüs e gebildet noer^n. Ter stieichswtttsch«.'stsrat hat in nächster Zeit zwei Aufgaben zu lösen: 1. Tie Fr.>ge der Zwangswirtschaft, die mef) der önrutlugen Llcl?erscug:ing den Bedürfnissen des Antigen Wart- sckiaftslebens nicht mehr entspraach. .2. Die Ordnung ber F i n a n z w ir t s cha f t._bie sich auf bic w schal tu ng der Papierge ldwitt sch« f > und der Aendc- nmg der Steuergesetzgebung auf bauen muß, wclcl-e mit den wirtschaftlichen Bevürfnissen nicht in Einklang steht. Bei der Lösung seiner Aufgaben muß der Rcichs'anrtsckiastsrat suck-en, Parleipolitik poilköm- men fern zu lialten und die wittsch.rfilichen Fragen rein nack) wirtschaftlick)en Geft-chtspuntten zu lösen. Tic gebellten Probleme lärmen weder in ber Form des Kachtalismus der frü'fcren Zeit, nM den den Formen des Sozialismus nach bem Schema ber niÄ^ eEsiud 5^ I ÄS i KvIire lk'*bf«8 l&IWÄ I ßshNUÄ 1 I **2-fl4 Um jejn. Tie Fahr 1 tgfli, larbcn wn I )«n. Das Umfb I |yt llinstr'«siclle Mvn Mäzen e I mr, foroett Platz ' " Vein ge triti 11 Tagen n I potz an der La! gtalltoie lPclguc dnenlos aurgegr jyl feftgtildlt >v Irrb crs'.cht. sich pllzei in? 9en?fn "Jhresü gtn die Eheleute . « Vcrstti Simtaq, 19. In in Sdmlbof bn | la5traV£ iuMnd It acn meiftbieten ** Äachsl die Somme in der Somme bestehen will, reiht’-,eilig ; 3M beantragen, tie fyl't (xjogen amt bei bishers los! gelieferte be i aiciit, Buchhänd veimittelt ^t. s tmstteücl genau md wie lange bi selten. Tie lieber sächlichsten Lck-^ns- mtD Bedarfsmittck zu ermög- Lidxu Gebildet wurden 4 Kommissionm, 2 für m Augenblick., Lebensmittel, je eine für sonstige Becxicfsartikil •7et ZukunftI und Preisbildung im Hmidiverk. Jede Kom- dnrch ’ ie Beiwohn. Ostens aus'. idrücke r da st.ste es stst/.-.i-'i rmk. Darmstadt, 15. Juli. Der Fi- und Wartezimmer): nanzausschuß setzte heute seine BesprfchunFen 3. bie Ser-enttack^n und Emwurfttavpen ber mit der Rechernng bei Kap. 29 fort. IN Kap. 45, Briefkästen sowie die Flächen der Postwert- ^andesantt <üt das Bi l d u n g swe >'en, wird die Zeichengeber (Auiomalen). Bm den Br.echrsten ist Stellenverm'ehrung mit der ein^rttenLN vermehr- dabei für später die Herstellung eines neuen, für ten Arbeit beurüiii>et und im übrigen darauf hin- den Re l.'.me^weck bef-onders gce;gr.:eten Modells gewiesen, daß diese Stellen, ebenso wie die große in Aussicht gcnommM; Mehrzahl der neugeforderten Stellen schon bei 4. die Anyenchrchen der Postwagen, das der Vorlage der Besoldnngsveform b-nückffchtigt Innere der Postwagen, und Potzckraffw^sen. soweit und genehmigt seien. Das Kapitel findet An- sie zur Persionenbckchrrhettscol^ei. ist bereits in crtofcj'CTl Fiir eine wirkungsvolle Reklame stehen Cie neue Umforrn emgetteibct. xer int x,wn|t be= jmmeT noch die Anzeigenstiten der Tageszeitungen nndliche -LÜl-erheitsbeamte, pairZ gleich picken | ^ur bie dem Staate eine 2—10p 2«nftgrafc-A. trägt »um Uitterf^'ton barttw* tige ginyigafcr entrißen müsjm imb bie gegen ftejen Beamten itxj■ cut_Sdwrbai^etier ilber te k, WaIm. lmi> geschmacklose Kmknrv-n» Heute icdite Spultet, sthttltch dein, ime es Dffi^re der ssch mit allem Nachdruck Stellung tttlhmen cngliscken, ttanzofischen unb amerikanischen Armee _ e ,, „ tragen. Das erste Porzettangeld. -- Bereits vor einigen Wochen ging durch bte (Sahä Presse die Nachricht, daß man vrrswhen wolle, TIMS lstnor UHO Porzellanmünzen he^ustrllen, die daM Gießen, den 16 Juli 1920. dienen sollen, dem .AerngeldmanAst absuWen. _ lf... - ... Wie uns jetzt aus Tvcsden mitgcteilt wird, tyt ©tue Entschrreßung zum PrerSavvan» I M«fl in Hamburg geliefert; auch aus vielen und Handelswesens, daß mit bem Mbau der deutschen Stabten sind bereits Bestclllmgen auf unnatürlich hohen Preise, wie er schon in 'M-1 die Prägung von Stadt-Notgeld eingegaaigen. zelnen Zn>eigen begonnm hat, tatkräftig fottge- sahren imb auro auf anderen Geb-ietm unverzüglich begonnen wird. Mittel zur Erreichung dies.'s Zieles sehen bie mtt.nzcichneteri Gruppen und Vereinigungen in den folgenden Maßnahmm, deren unverzügliche Durchführung sie einstimmig Einigungen: Bürgerverein Gießen, Bäckerinnung, Tetaillistcnverein, Drogen Händler, Fleischerinnung, GroßhandelsvLieinigilrdg siir Lebensmittll, Dausfrauenverein, Kvnftimverein Gießen und Umg., Landwirtschaftl. Verein, Preisprüfungsstelle für die m,1c. kaW I (Stabt Gießen. Pveisprüfung-?stelle für bie Prv- uas oem VWWW tnnä Oberhessen, Presse, Schreinervereinigung, Bluttat ff'au-öfiscker Zolibramtcn. Schntzvercin ber Lebensmitbttkeinbandlcr, Textu- "x.r i i ovxv nahen verbanb. Verband für Herren- und Knabenb:llei- ® J»or"rieto zwii ^iruntene frL Ws, 8e«ir. ttt zösische Zollbeamte in dm WirllelMten einen der- Rcklime ber der Retchspoftver-waltung. artigen Unfug, wobei sie mit, ihr n Reoowern drei Reickspostverweltung beabsichtigt, ihre Dorfl-ewohnrr bedrohten, bau llck sch.'.eizncy eure Sinnci,.urgen in Wettern Untfan^* für Rellame- Menschenansammlung bildest. Dw Zo.lnei tawncn i 5ur $erfüg?nngi zu stellen, um gegenüber den jetzt blindlings in die Menge, töteten oen o-im,-- ^wattig geftiegmen und weistr firigeufcen Aus- v.gen Bergmann Johannes Sä) on und rle tz .e, -! neue Einnahme quellen zu erschliessen. Bon einen anderen Mann lebe.iSgeuihrlich. Vom (ieil lütten Reklamsatten, die im Bereiche ber ausgang schoßen die Mörder bann noch mebrcve ultt> ^td.plienperwaltung enrchfÜhr- Male in die Menge. Dann begaben l^ llch an I zunächst freiirgebcn werixn: il>.e Dienststelle und tyerrkxüeten, ihre Tattgsttt, । e^grate äußere Flächen be r Di en sst als ob nichts ge-,chehen ftu Ern sranzoMcher & u b c (fxx4Cz fhtfterljfe Bäiii>e, &M, Xwe. Offizier nahm heust vormittag i>n Tatdestano! Zäune und sonstige llmiricSg'unren), bie auf. — Au, bie Bekanntgabe ber Strasbemellung ^llame nutzbar gemacht werben kö inen, ohne dieser Udrllal kann man gespannt iem. poß, bie bau?üniberische SBirfung der Gebäude be» ™ einträchtigt wird; Mm« ßctleit« 2. die inneren Flächen ber Dien st- gebäube (Wände der Eingänge, Treppendiuser, Aus drm Finanzausschutz. Turchg-änge, Schallerräume, Schreibsvuben s. w. Darmstadt. 15. Juli. Erhöhung der Preise für Drncka> beiten au t 7 50Pro ze n t. Ter B -irVv- rein der • Buchdrucker hat unter Hinweis auf bie nneder- balien im Buchdruckergewerbe um Erhöhung des Zuschlages ab 1. Februar aus 525 Prozent, ab 15. März auf 750 Prozent auf die Vorknegs- pveise nack)gesucht. Die Stadtvirivaltung nahm £ iMtnen Zeitung | iKTibungsantiägen ' Joftamt. Wegen drr Host naihgesa und b' Rückkehr nadi j ”v Postamt roeni I ciuägeliese . iDitel Mieder 2® | Weisung isl k . . ^critfii r Ai:tn«ch U.^ehln eiuges rew n-n-erer Pre^ Univerfitäts-Gottesdienst. die verschiedmen Schichten und ihr? Bildung ein l 1 Million Mark. Der Restbettag ttnrb für den t n n h «> n 1 R. .Aitfi. DiOrmittiloS aebenb frläntfTt Ain 9^nfma?fnniV hi ht*r sl?nhi* ■ hon (S4#*Twiitbv«n imh anfvro Qnwf» ..rinrK-r LU gehend erläutert. Ain Bahngelände in der Nähe Bor 6rf«fiaR$ von Qteresfluf. Kreis Büdingen unt.'r- ützen. Das ge- es durch Minister Dr. Fulda erfahren habe, Butzbach mit 250 Mann Sicherheitrwehr be- •ng 00. daß daß legt aus und (SeridHstaal Dir großen Äb-^irbstähle. Aiechliche Nachrichten. Israel. Religionsgemeinde. Gottes- tag norm. 8.00. nachrn. 4.30. ©ätttitcu: 9.25. Dochengott«L»i«rst: rnorg. 6,30, abds. Ankauf von Gebäuden und airdcre Zweck: criorber lich. — Das Stadttbeater in Hanau wird die großen Viehdiebstähle in Hessen lütb Nassau mit ocr Verurteilung der Dieb' und der Hehler, darunter der bekannte Oberurs'lcr Pferdeineyger Philipp Jam-in, geahndet. Jnzwisd-cn haben sich, Ivie wir hören, weisere Amgen gemeldet, die einige bisher nicht aufgeklärte Vorgänge bei d'M Prvzeß ausrollen solfen. Infolgedessen ist damit zu rechnen, baß der umfangreiche Prvzeß von nen?m zur Verhandlung kommt. fd. Schotte n, 15. Juli. 39 Einwohner des tfreifey wurden wogm unerlmrbten Berkau fe.- von Dich, ivegen Ueverichrsitung der Höchstpreise (ür 51 ariofrein, iDegen Schleichhandels mit M'hl, Käse, (£iern und anderen raiioniertm Lebens Mitteln in Geldstrafen von 60 bis 1500 Mk. genommen. . vuuiwuuui jmuii. i|t . r lepie ä^tegsgetangene, der in unsere Gemeinde Hicaickkehrt. dienst in der 17. Juli. Bor u. 9.25 Uhr. Israel. Sabbatfeier d. Schon seit Beginn des Rückzuges unserer " ' ~ ' *■* stich den erscheint berechtigt, daß es gerac« durch eine Leine geschehen soll, als bureaukratische Schikane. Etwas mehr Hochachtung vor unseren immer noch zum besseren Teil der Einwohner gehörenden Bierbeinern, zumal die Steuerbehörden in gänz- lidxr zoologischer llnfemttnis den Hund ffa eine melkende Kuh ansechen! B. Minen tetlnahmen. Bormittags sand ein? Be- Wtigung der Plwnoltthsdsicksten am Schieferberg !bini Häuserhof .uu? 'der an-ged'frtt-'n Basalt stein - ’äMe bei Oder Widd r^frin statt * ' »J» 8t» "ifc ” »Sa! fl>S fa MtOtt 4818 MU». werden wird. — Der Antrag Oppenheimer Senkung der Preise für Lebensmittel .. . Bekleidungsgegcnstände wurde einer Kommission überwiesen. In dem Antrag wird ge- ReligionS - Gesellschaft. 7. ML Freitag abb 7.45. Sams hochjchrtlnachxietz4en. sd. Frankfurt a. M., 15. Juli. Zu Dekanen für das akademische Jahr 1920/21 der UniversÄÄ Frankfurt a. M. würben gewählt: Bon der 9daturwisseitschaftlscheit Fakultät Professor R. Lorenz, Ordinarius für physikalische Chemie, chemische TechnoloZie und Metallurgie; von irr Wirtschafts-- und Spzvalwissensckxlstl ichcht Fakultät Professor E. Pape, Ordinarius für Wirtschaftslehre mit besonderer Berücksichtigung dec Einzelwirtschaften des Handels u. HMrdelsschulpädag.igik. H«n>delt es sich bei der gestrigen Mitteilung um eine amtliche? Soll wirklich über eine ganze AM von Rassen der Stab in Gestalt von Maulkorb unv Leine gebrochen werden, ahne daß das einzelne Individuum etwas verbrochen hat oder verdächtig ist? Tie Einwohnerschaft verlangt tarnte Schutz radt vor ihren vierbeimgeit, sondern vor einer Klasse ihrer zweibeiniseit Mitbetvohner, die sich wett imtcr dem Hund beftnden. So lange e. nicht gelingt, diese Bestien in Menschengestalt, bie allnächüich Gut und Leben der ehrsamen Bürger bedrohen, an die Leine zu legen, erschwere man es dfeävi nicht, sich gegen jene zu Sätzen. Das ge schiebt aber, wenn einem das Hundehalten allzusehr veredelt wird. Berechtigte Verordnungen in der Dollwutzeit werden willig hingenommen, zu weit gdjenfcc reizen einen Teil der wahrhaftig durch öffentlichen Zwang schon veichich gedrückten Bevölkerung auf. Daß Hunde in den Anlagen so geführt werden sollen, daß sie feinen 'Schaden stiften. ck> • bestimmt, von Borsdors fand man prächtiges Kaolm, eine poröse Porzellanerde. Sehr interefant roaien bic Besichtigung des Braunkohlcnb''rgwerks bei Bao Salzhausen und die Ausführungen Dr. Sckwttlerc' über bie Entsteh ng dir Brau ttohlen. Te.'Schuß der Vormittagswanderiurg bildeten die Erläute rungen über die Gcstein-lagerungen am Navensteiu mit der merkwuroigeu Wand aus Trepp', aialt und am Bahneinschn.tt hinter dem Kaufmannserho lungsheim. In einem längeren Vortrag im Schulhaus zu Nidda sprach 53ergrat Dr. Schlotter nach mittags über die Geschichte bc? Vogelsbergs mib führte dann die Höret an ben Kiesel berg bei Nidda, wo der sonst seltene Jaba ith au:tritt, und zuletz: in den Steinbruck) bei Michelnau, dessen rote La- saltiavastetne zu sehr intereifanten Belehrungen Anlaß gaben. Trotz der großen Waudernng-u u.:d Anstrengungen waren di: Teilnehmer hochbefriedigr über den geiftig-.n Gewinn, den ),c unter der such kundigen Führung und wiisenschaft ichn Belch- rinig erzielt hatten. Herr Schulrat Maurer von Büdingen sprach namens der Lftre. een Tank aus. Starkenburg und 9iheiuheisen. rm. Darmstadt, 16. Juli. Vom Hochzeitsturm hat sich gestern der 30 Sabre alte Stüdxndxi G. Horn aus Oltumourg in olge üb^r reiztet Nerven aus ctn>a 20 Meter Hohe herab gestürzt. Er blieb zerschmettert liegen. Kreis Friedberg. 4 Bab-Nauheim, 15. Juli. Heute um die Mittagsstunde entstand in der Apeijgasse in der Aitstaot ein großes Schadenfeuer über dessen Uriadje noch nichts b-tannt ist. In der Hofraite des Bierhändlers Gröninger wurde die große Scheuer vollständig ein Staub der Flammen, während angrenzende Stall- und Wohngebäude dank dem raschen Eingreifen der Feuerwehr, die auch den angrenzendcn Gebäuöelompler retten tonnte, nur in geringerem Maße beschädigt wurden. Wäre das Feu melt«. sind Teilnehmer aus alten Städten DcutsdKmbs. Das Programm enthärt Vorträge von Prof. Dr. Bosd)- Ludwigshaserr, Pros. Dr. Rüdner-Berlin, Prof. Dr. Lmbnsd), Prof. Dr. Tebye-Zürich, Prof. Dr. Kossel-Münd>en, Prof. Dr. Frauk-Berlin, Prof. Dr. Sudhoss-Leipzig, Prof. Dr. Sttuer-Tarmstai't, Pros. Dr. Zumbusch-München, Prof. Dr. Timer- ding-Braunichweig und viele andere. Die Geschäftsführung liegt in den Händen von Geh. Med.-Rat Pros .Dr. Groedel, Realschuldirettor Dr. Zimmer und Pros. Dr. Weber. bz. Butzbach, 15. Juli. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde die Erbauung eines Wohnhauses mit vier Familieuwohnungen durch bie Stadt beschlossen. Die Kosten, bie jel: och zum größten Teil durch Reichsbauzusdiüsse gedeckt sind, würben sich auf 270 000—300 000 Mark belaufen. — Ein Gemeinderatsmitgiied teilte mit, Truppen sind Polizeibeamte, bk mtfäiwl Generalkommandos dec einzelnen A.-K. standen und dann dem Reichsschotzministrnum unterfielit wurden, tätig, um abhanden gekommenes, verschobenes und verschleudertes Heeresgut wieder zu erfassen. Die recht iche Grundlage ihrer Tätigkeit ist neu geschaffen durch bie Verordnung v. 23. 5 1919 betr. bie Verwertung von Milv- tärgut und die dazu erlassenen Ausfühnmgsbe- stimnruli-en -feg.-Bl. O. 477. Die Beamten besinn mit Lichtbildern versehene Ausweile des Reichsschatzmmisteriums III, ausgestellt durch die ErfasslmgS-Abteilungen desselben für den hiesigen .Kreis ,b-urd) bie Ersasfungsabteilung Bad-Nau- ijeim, an deren Spitze ein Richter steht. Die Zu- teilimg des hiesigen Bezirfes zu der Erfassungs- abteiüing Bab-Nauheim ist erst am 1. 4. 20 erfolgt. Es ist deshalb viell-ttcht -u bedauern, aber nicht zu vermeiden, baß btt Beamten dieser Abteilung Besitzer von Heeresgut, deren rechtmäßiger Erwerb bereits von früheren Beamten nachge- mit Beginn her Herbstspielzeit einen Direktwns wechsel hinter sich haben. Der jetzige Direktor Ludwig Spanmulh^Lvbensleoi, der bas Sladt- theater Hanau seit 1917 leitet, ist m s'inem bis zum Jahre 1922 lausenden Vertrage zurück» getreten, der Magistrat der Stadt Hanau bat seine Zustimmung hierfür gegeb.'n, so daß nunmehr mit Beginn der neuen spttlzeit bereits eine neue Leitung die Zügel führen mirb. Vorläufig auf ein Jahr ist bie Leitung dem bisherigen Milgliebe des Stabrtlxaters, Johann Poettch, her fruh:r dem Meininger Hoftheater angrbörte, übertragen nrovben, dock) kann man in ihm wohl lidicr den endgültigen Letter des Stabttheattrs erblicken. da. Bübingen, 14. Juli. Im gestrigen (•f.ncinberat gan vor Eintritt in bie Tagesordnung ältere 0km inbcratimitglicb Sclnilz eme mi- ■l’L’ri.'l.e (Snticbii ftung vom 6. Juii betr. bie ttsshwerdc g-gei. Bürgirmeister Fendt bekannt, smad) bat das Mmistrrium nack> genainstor Prü- smz her Angelegenheit bie Ueberz-ugung gtroon- rir daß Bürgermeister Fenbt zu Büdingen tirhaus feine Pflicht auf dem sehr schwierigen tob verantwort!itl-en Gebiet der Leb en s- fb. Frankfurt a. M., 15. Jitti. wenigen Wockxm würben vor der Slrafkamm.'r herrschte Eigenmächtigkeit bei allen Stellen und es würben zahllose Pi.roe zu Schteuderprelscn abgegeben, bie heute für ihren Befttzer einen unje beuten wertvollem Besitz bilden. Es ist richtig, unsere Landwirte hab n im August 1914 i-,r.- brauchbaren Pferde abgeben müssen, aber mdit allen $ ferbcb-.fi Bern ist es mög ich zweien, den Durd-einander des Rückzug'-s zu ttmuten, um sich billig für diesen Verlust schadlos zu halten. Tie Geredstigkett und Bi.llgtftt gebietet deshalb, daß bieienigm, bie für weniges Geld sich ein Pferd wieder haben anschasf.n können, das beute einen Wert von Tausenden hat, einen angemes enen Be trag an bic ^fesanttheit, b. i. bie Reichskasse nach zahlen. 9ted)t ich gendüfertig: wird b.e e Nach ivrderung dadurch, daß nach den schon im November 1918 erlassenen Verordnungen mtb ®er> (ügungeii alle freihändigen Verkaufe und die mei- ften Verst-.igenmgen burd) OiftSvorstctt'r unb Bürgermeister unMiässig ivcmn und deshalb durch dieselben Eigentum seitens der Käufer nicht er worben werden konnte. In vie.cn Fälien wäre das Reichsscha^nrini sterium befugt, Pferde unb Wag.m aui Grund der Verordnung vom 23. 5. 1919 cinzuziehen, b. h. dem Besitzer wegnrnehmen, um biefeiben anderweitig zu oerft igrrn und es dem Besitzet zu überlassen, sich bei bmen, die ihm das Mililär- gut verkauft haben, Jd>ablo5 zu ha.ten. Nack) bc stellendem Recht muß der Besitzet von Militärgut seinen rechtmäßigen (Strocrb nachweisen und es bat nickst das Re ich ft ck-atz min i fUTurm bic Verpftichtung, ihm iiachzuweisen, daß fein Erw.nb nicht rechtmäßig ist. Um nun den vielfach gutgläubigen Er Werbern von Heeresgitt Prozesse imb g-ößeren Schaden zu erfoaren, sind die Stellen des Reichs-- schatzministeriums bestrebt, im Wege des Vergleiches auf Grund gütlidrr V.t'-andlung einen Ausg.'eick) aus billiger Grundlage zu fmbai. Es ist deshalb ein trüber.*r Lanvwi t und durch seine petsönlichnt Bermögensverhältni sc unab hängiger besondever Beau t.agter in Person des Herrn Theodor Breidenbach aus Bad- Nauheim bestellt, um mit den Besitzern von Pserden, Wage«, G'schirteN unb bergt., deren Erwerb birrd) den juristischen Leiter der Erfassung - abteilung als recht imwirksam erachtet rotrb, über eine angemessene Nachzahlung u vei- handeln. Es wird wiederho't,. bag diese Rach»ah' limgen verlangt werd'n müssen, nickst nur nach den Buchstaben des G setzes, sondern aus Gründen der Billigfett und Gerechtigkeit gegenüber allen denjenigen Landwirten, beiten es nicht möglich war, ihren Pstrdebedarf für billiges Geld sick» wieder anzuschaffen. Es ist sechstvcrständlich, daß den Beamten des Reichsschatzministerrums und dem besonderen Beauftragten ihre Tätigkeit nicht erschweft werben bars durch aufgeregtes ober gar beleibigendes Der hallen. Jede SMcibigimg ober gar Widerstand müßte selbstverständlich zur Anzeige gebracht und rücksichtslos verfolgt werden. .Im S o n n t a g den 18. Inli, vormittags 11 rt U h r, findet in der Neuen Aula ein Uni» ^rsitLls Gottesd.enst statt, zu rem in erster Linie bie An gehör gen der Universität eingeladen sind. eÄstver ändlich l-at aber auch je.er anjvrc Zutritt Lfd sind keinerlei Plätze vorbepallen; die k-ilste i.elyen jedem Be-nckxer gtcidmüfpg zur Ver- fjgung Tie Predigt hält Professor Dr. Schian. ** rabeniite rbunb Oberhes sen. Aus dem AmLsverkündigungsblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr 99 vom 16. Juli enthält: Zigeunerwesen. — Betr. den Zigeuner Martin Bcllow. — Bich seuchen. — Schließung einer Mühle in Utphe. — Tie Bewirtschafttrng der Eier. — Meldewesen. — Beitritt alliierter unb assoziierter Staaten zum Aus^eichs versa hren. Ein Zigeuner, angMick Martin Bel- l o w, geboren am 25. März 1865 in Nieder f in ow, hat am 7. Juni ds. Js. in Wachen bud>en Zkreis Hanau, einen Betrug verübt. Tie Polizeidirektion Hanau hat um Fahndung nach Bellvw, Welcher dießm Namen zweifellos zu Unrecht führt, nack>gesudst. Der Gesuckste ist sestzu- nehmen und dem nächsten Amtsgm-icht zuzaiführen. Maul- und Klauenseuche ist in Mn schmheiin festgestellt worden. Es wird gebilbet ein Sperrbezirk, besteh nb aus der Gemeinde Musckxn heim und Hof-Güll. Die biHcr gebildeten Beob achttingsgebiete und Sperrbezirke bleiben bestehen. — In dem Gehöfte des Joh. Germer II. in Klein-Linden ist bei einem Pferde bie, Räude festgcsdellt worden. Die Sperrmaßregeln sind an- geordnet worden. — In Melbach ist bie Maul- uitb .Klauenseuche aus gebrochen. Ort unb (ffe- mar hing Mett>ach bilden einen Sperrbezirk. Be- obachlungsgebiet sind Ort unb Oiemarkung Wölfers heim, Södel Wisselsheim, Röbgen, Sck)wallx'im, Beienheim, Weckesheim. Die Mühle des Heinrich Kraus in Utphe ist vom 20. Juli 1920 ab bis auf weiteres ge- schiofsen. Bewirtschaftung der Eier. Tie Bekanntmachung über ben Verkehr mit Eiern vom 3. Jcmuar 1920 ist aufgehoben. cken an und kam auf die richtige,Spur. In Tvrn- Assettheim bei Friedberg in Obc-rh'ssen war bei dem Wagncrrneister Harmnnrn ein Einbruch verübt worden, ben Müller auSgesnhrt hatte. Tem Sohn des Hartmann war auck» ein Anzing gestohlen worden, den der in Hanau verhaftete Müller auf dem eigenen Leibe trug. X Hanau, 15. Juli Die Stadt Hanau ist genötigt, eine größer? Anleihe aufzunehmen. Zuerst hatte man eine Anleihe in Höhe von 18 Millionen Mark ins Auge gefaßt, jetzt sind Beschlüsse der städtischen KSrpm'chaftm herbeige- sührt nwben, die die auszunehmend: Arttcihe aus 2 2 xi« Millionen Mark bemeisen. Landaufkäufe und Klembauten erfordern all’in 51/? Mill. Mark, die Erweiterung und der Anschluß des städtischen Elektrizitätswerkes au das ftaatlicfe Ueberkandwerk bedingt den Bttrag von 11 Mill. -. Mark, der Gleisanschluß deZ städtischen Gaswerks aber nnirben | erfordert 2 Mill. Mk, öfsentlrdre Bauten nötigen S^nbiGei. lanöla:." rnt,«l(nnfl, W ihn Werben Brüche ^'Aführ. 11 lorbat- TOitjib *ixn), b« c Mbäubc bo vtT Tiensp «cherbsdibu ^rstlavpm bet der Start' BrMlrn ist ms neuen, ifc ''den Mofestz kwageu, fez tWa. ioroeil t Men; graphengr« CTiien entgegen* ct bet Fern« EL ttn mtb fer näumen, u. U, n, soioeil fremde i; o solcher vvst« ie in größten kums gjangen: rempel (für uto.). Reichs- toiigfeiten nach ritimacher.des bas etraftm» nr. SoU etwa h-Voftg^äubÄ Hause mit haücrraum bei beste Lähm- sicht Wäre aber idjtigte Pokalie- etamenxigen der bild üecinuierti ter BrieUta Z fehlt nur »ck jträg.'t als wam ein Plakat cur' e Zostvcrwaltuni mH, so fann i» i eine Fördrnwf x Stellen muf verb'N m Geschmack hat Sten Briefwarm e Mawe stehe» r Tagesreitmge» ine 2-lOpr^' sienunddieM» mfiinötj Ment ng wchwot Kirdje und Schule s. Grünberg, 16. ^rli. Die lutherische Konferenz für Oberhes^en trat hier am Dienstag und Mittwoch Zu ihrer üblichen .©ommcrtagnng zusammen. NaO>em Pfarrer N e b e l - Lambach bk ErifffnungsMcha.cht gehalten l)atte, verbreitete sich Pfarrer Schmidt-Battenberg in einem wissenfchasttichen Vortrage über den „Ursprung und das Wesen der israelitischen Eschatvlogte", in dem er sich mit den Behauptungen der vkligionSS'-fchicht'.ichen Schule (Gunkel, Greßmann. Bousstt) auseinandär''etzte. Tie Abmtd- audacht hielt Stistspfarrer Schorle mrner -Lich. Der zweite Tag brachte nach einer von Pfarrer Weber-Trais-Hor» f geha t rm Mvrge,xmdacht eine Besprechung aktueller kirchlicher Fragen und dann einen gründlichen und eindringlichen Vortrag von Pfarrer Anthcs-(^cis-Nidda über „Die Frage nach ben letzten Zetten in ihrer Bedeutung für b«s persönliche Unb amtliche &ben". litteloerforgung getan hat. Der Wort- ' ihrer ber Beschwerde Techn. u. Kreisausschuß- ift'ilied H. K. hatte bei dem Ministerttim zu Pro- ■ troll gegeben, daß nach dem Ergebnis der Beweis- £et Dundl^.uiSsdmß hatte am 14. ds. Mts. hier cutt Beipreck^rng mit fnnen aus.vä.itigen Ber kMenSntännern, die sau voll tfig erschiimeu b ;t n Xie us- ie -g^ .Ausspr-id)0^überzeugte siäii.t je Teilnchmer, daß ule Zeichen ixt Zeit einen r engeren ZusammensckiLu!; aller beamteten freien Akabemft.r gebttlerisch sardert. Nur 1vir? es möglich sein, die vielen Gefahren, . mehr uw) noch, die ideellen und materiellen iteres'en th-r ganzen Mac-emiferschast. das H^och- chrlivefen, die Wisfcnsckxift, k-en akadcmi'chen Nach- uck's unb letz'.enendes die Allgemeinheit bedrohen, zi begegnen. In der Aas Pracks wur.« gegenüber htjdxm Ausstreuimgen erneut einmütig betont, daß I'Müß ben Grunosa en d s Reichsan.-schaffes, der x^'niurfjien Bern -s äiti-e, dem bet' Atad-.miker-- ino als Ziveig eile angttwtt, im Bunde keinerlei itttcir-.'litiT getrieben wird. Im te':fon?«rcn galt e Ans uradyc der wtttcren Äusllürungs- und ierbetät gt i., di? u. a. demnächst durch L>ersanrm- mgeit in den größeren Or e?i der Provinz untn .•teilignni von Borstandsinitgliedern unterstützt eiben soll. *♦ Lebensmittelkarten. Die in dm Bcjirfen jur Ausgabe gelangten Lebensmittel b.-!cn sind nach Eintragung des Namens unb der kohnung des Bezi-gsberechtigten bis spät.'stiens !8. Juli einer Verkaufsstelle zur Einz.'ichnung mer Firma und Abtrennung der Kontrollab iWtte vorzulogen. ** T as Um ft eigen auf der Straßen la b n. Die Fahrgilste welche umzusteigrn beab- tiaen, werden von der Direktion d>s Elektt-izitäts- terfed gebeten, di> Wagenführer in Kennttiis zu stven. Das Umfteigen muß in ben nädiftm an kr Um steigestelle an kommenden unb nicht vvll- lesetz^n Wagen erfolgen. Weiterbeförbening kann nur, soweit Platz vorhanden, gewährleistet wnden. ** W e m gehört ber Sta11ha f e? Vor di« 14 Tagen wurde bei dem ftäbtifdxm Lager- tiatz an ber Lalmbrücke ein grauer, weiblicher Stall fr) fe 'Belgischer Riefe), etwa 6 Monate alt, dtrrenlos au'gegriffen, ohne daß ber Besitzer bis Mt fest gestellt werden konnte. Tig von Zeitungen in bic Sommerfrische. Wer seine Zeitungen in der Sommerfrische ohne Unterbrechung weiter Erichen will, versäume nicht, ihre Nachsendung ie äuisck!es Sensations-Schmspiel. Näheres siehe In.ieigentcil. fordert, daß alle Lebensmittel unb Delleidungs- gegenstänbe ben Verkaufspreis deutlich sickstoar tragen müssen und Zuwiderhandlungen mit Ge- schäjtsschließung gealynbet werden. Weiter soll von einem noch näher zu bestimmenden Tage ab eine Preissenkung ftattsinben, die zunächst 14 Tage anhält und Familien zugute kommt, die ein jährliches Einkommen von unter 12000 Mk. haben. Die Einkäufe von Arrifeln mit Prrissen- cung dürfen höchstens betragen für eine Familie: Bei Lebensmittrckn innerhalb 14 Tagen 250 Mk., bei Schuhen 400 Mk., bei Bekleidung »gegenständen 600 Mk. Die Kontrolle wird durch Aostempelung der Lebensmitdelkarte ausgeübt. Die Prozentsätze der Preissenkung werden von einer Kommission festgesetzt. = Friedberg, 16. Juli. Schulrat Süß feiert heute sein 25jähriges Jubiläum als Letter des Volksfdstllwesens im Kreide "Friedberg. Hessen-Nassau mo. Frankfurt a. M., 14 .Jllft. Die Stadlverortnetenverfammlung lehn e gegen die Stimmen ber Mehrheitsjoz>uUinen und ber USP. ben Antrag auf Kommunalisierung ber Gasgesellschäft ab. Emstimmig wurden 43/< Mill. Mark für ben Kleinwohnungsbau bewilligt. mo. Frankfurt a. M., 15. Juli. Im fast vollendeten 87. Lebensfahr verstarb Wirkt. Geh. Rat Fritz von Gans, der Begründer der Frankfurter Anttinfabrik, ans der die bekannten Farbwerke Leopold Cafsella u. Co. entstanden. Der Verstorbene war ein eifriger Kirn-stsammler und machte vor Jahren dem ehern. Kgl. Museum in Berlin große Schenkungen sch Fr an ksurt a. M., 15. Ju^i. Die Tttan- Fttm-Co.-G. m. b. H. Frankfurt a. M. Hai die Zeppelinhalle für eine Reitze von Jahren gepachtet. Sie wirb bie Halle als Film-Atelier einrichten. 3reiffurt verfügt damit über bas größte Atelier Europas. X. Hanau, 15. Juli. Tie Ijiefae Kriminalpolizei hat geifern in einer Gastwirtschaft einen jungen Mann, den 19 Jahre alten Schäfer Wilhelm Müller aus Allenstatzt (Kreis Friedberg) festgcnvmrn'en, der sich durch verschiedene Umstände verd'ickstig genwcht hatte und über 8000 Mk. Bargeld sowie zwei Uhren und andere Wertsachen, ferner eine HanSmacherwurst, ein großes r>t»ck gevttick>ertes Dörrfleisch u. a. m. bei sich trug. Tie Krinrinalrvlihei mutmaßte sofort, daß ein Diebstahl vorliege, stellte in der Unrgcgcnb Recher- Ekngesanvt. (Für Form und Jnl-alt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei VerantworttlNgft Die Aufsicht über dir Hunde. w wnnuw Landkreis Gießen. ml flörerad' u L a ng ' Göns, 16. Juli. Aus der russi- ^chtscüe evM rqi GcsangemdxrstLehrte gestern ber Handcls- uffÄnst ,cmu ''Ud Metzger e>. Grünebaum zurück. Es ist :ll Sri«", tit Rudolf Wagner. Gießen Friedberg i. H. 7646 statt. Gießen und Aachen, den 14. Juli Statt Karten. w. 7668 Norden 7687V zur Ausstellung und zum Vortrag. Hungen Grünberg Cafe Ernst Ludwig Ä auf der Hardt 7684 Gäste willkommen. Das Festkomitee. OS »G ZOGGDOGG G Ws AWne uertouf. Cbclstrafte «8 1. Mite 4» recht zahlreich zu beteiligen. 7678() 7556 D Butzbacher Maschinenfabrik A.-G. gesucht. 01-414 Verkauf« | zu verkaufen. 7689 verkaufen. 012446 Hammstrafte 1. Leichter NaftenwRseu und Brnstgefchirr au 012895] rVür kleine» Haushalt ordeutl. Mädchen für L August gesucht. Näh.liru»r.Steinreich, Ludwigsplatz 1. 1920. 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Von 4 Uhr nachmittags ab Kinderfest von 8 Uhr abends ab zrmlitssbtilS Kit AMmM «nö Tssz. Der Vorstand. LslkSvsrlrsns im Liebig-MlistW Die AuSttellung von Stichen im Liebtg- musenm ist am Tonntag den 18. Juli von 10 bis 11 und von IS bis 6 Uhr geöffnet. Der Vortrag findet 11‘/4 Ubr statt. Freier Eintritt Heute bis InkL Montag: LoHe Neumann die beliebte Künstlerin, in ihrem hervorrag. Gesellschaftsdrama in 4 Akten: „BerWoHer Grete Lessen“ Ferner: Mm nettes HW mit demnächst sreiwerd. Wohnung zu verk. 0Ino Tim, Friedrichttr. 14L WWSSMM verbunden mit Konzert, Vorträgen und anschl. Tanz. Abmarsch des Festzuges Punkt 3 Uhr vom Gewerkschaftshaus. Verstärkte Kapelle in beiden Sälen. Zx5'3lMM-Ws in bester Lage zu verk. Gröbere Anzahlung erwünscht. Schriftl. Ang. n. 012413 an d. Gietz. A. 1 «iuderivortktapvwag. mit Verdeck u. 2 »leider- schränke, 1 Plüsch Sofa, SBcttttellenm.Matratze und Keil, mehr. Herre«- Auziiae zu verkauken. Sir6ti|lii 11, N. I. 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Erklärung Der wegen Körperverletzung von der Universität relegierte ehemaligeAngehörige der jüdischen Verbindung Stausia FalKenstein geriet am 10 Juli abends vor der Anatomie in Wortwechsel mit fünf Couleurstudenten hiesiger Landsmannschaften, ohne daß es zunächst zu Tätlichkeiten kam. Nachdem die Streitenden sich getrennt hatten, erhielt einer der Couleurstudenten von Falken st ein hinterrücks einen heftigen Schlag auf den Kopf; für diese Feigheit wurde Falkenstein entsprechend — auch von Passanten, die über sein Verhalten empört waren — belohnt. 7680D Landsmannschaft Chattia Kaufen Sie eine Karte Braja-Soltadw zu 1.40 Hk. und Sie sparen ein Paar Schuhsohlen zu 50 M. Aber Marke MBraja‘* muß es sein! Heiner Serkaufr. Smel-en nxrben otbeien, unter allen »er« art1»« A geboten ihr« Stoceftt (Stral«, gaueiuunnwr Stodi« uw»)txrö$e*tti mit neuer Bereisung, ein Harmonium mit Transponier - Harmonlsta und einige SchlieKkörbe zu verkaufen. Schristl. Ang. u. 012416 an d. Gietz. 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Lndwig»triDü 13 N34 WZ deine 229,75 239,2-5 229,75 230,25 14.7. 14,40 7,45 15,50 11,75 444,50 nur die im mit renbach hat Millevand sch « r n über den Zwischenfall in Zürich . . . Amsterdam . ßopenl)agen. Stockholm. . Wien ‘Prag . . . . den S'- für Frankfurt cu Ul, 16- Juü. Tevisenmartt. niedriger. Frankfurt a. M. fern Bebau- ausgesprochm. 15.7. 14,40 7,30 15,50 11,60 alles für die Katz. Allabendlich ging er ins Ton, was ivnst selten geicM.en war, wartet: gemimt mir neuesten Nachrichten, die der Bürg^rm-nster goldenen Schwan v-orlas, und kargte nicht seiner Meinung. Da gab es ost böses Blut, denn außer paar Männern, deren Väter unter Napoleon dient hatten, waren alle Feuer und Flamm: So tröstete sie sich und betete und hofft?. Die Arbeit blieb ihr zwischen den Fingern stockm. Dags wartete sie auf die Nacht, nachts sehnte fi> sich nach dem Tag, und nirgends ließ ihre Unruh: sie rasten. Auch der Müller tat seine Arbeit nur lästig; nur tels notwendigste verrichtete er, und tats olm? Freude, ohne Lust. Was lag denn an allem, wenn die Buben nicht wiederkamen. Dann war ja doch den Krieg. Da war kein einziger, der nicht g:rn zu den Waffen gegriffen hätte, wenn d:r Rur 'Ergangen wäre, und jeder beneid't? Andreas Weidmann, der fünr Söhne bei der Fahne hatte und ?s durchs,eseßt hatte, im Garuiaiünenst verwende zu werden und wöchentlich ins Dort kam, um Liebesgaben zu sammeln. Einmal sammelte er spät abends im Schwanen. W^hrum gab ihm ein Goldstück. „Aber sorg mir dafür, daß kein Preutz etwas davon kriegt!" fügte er hinzu. Weidmann sah ihn groß an: seine Augen funkelten zornig. ,.Jm Lazarett gibts nur Berivun- 228.—, anziehend. Markuolterungea. Datum: bete, aber keine Preußm und keine Hessen, kein: Franzosen inib sonst nix: nur lauter arme Men-- schen, lieber Welrrum. Gelst nur einmal hin und seht Euch die bedauernswerten Kcüs'p:l an, anstatt hier den Preußenfres er zu spi'len und das Maul aufzureißen. Ich mein dann: Wenn Ihr denen nix gönnen wollt, dann könnt Ihr Euer Geld wieder haben!" So sprach der Alte und steckte unter dem G:- lächter der anderen das Geld ein. Bon dem Tage an ließ der Mehrum sein? Mägde jeben Abend eine Stund? lang Charpie zupfen, aber seinen Haß mir die Preußm hütete er unvermindert und wollte Beine andere Meinung gelten lassen. Allabendlich gab's im Schwanen harte Worte und allmählich verfeindete er sich mit dem ganzm Torfe, aber das focht ihn nicht an. Zu schwer lag ihm die Sorge um seine Buben aus dem Hwzm, zu fpft war er davon überzeugt, daß die Preußm ganz allein die Schuld an dem Kriege hätten. Und keinen Einwand, keine Gründe ließ er gelten, und selbst wo die paar anderen Franzosenfreund?, die sich um ihn geschart hatten, wenigstens schweigend Recht als Recht anerkannten, da war von ihm immer noch ein Einwand, immer ^noch eure gehässige Bemerkung zu gewärtigen. Selbst das G'- nie Molttes sand keine Gnade vor seinm Augm: ja nicht einmal die Erfolge der deutschen Arm"n wollte er gelten lassen. (Fortsetzung folgt.) „Ich hab ihr ja neulich schon gesagt, ich vollt ihr tzteld gebeii. Da hättest du sie einmal hören sollen. Sie töt sich ihr Lieb nicht bezahlen lassen, und was weiß ick, was sie noch alles ge<= jflflt bat . . . Die Ät ihren eigenen Kopf . . stimmungsbild. Die sich stärker machende Zurückhaltung hemmte den Geschäftsverkehr. Tie Kursb.w.'gungen blieben toscheiden. Am Montan- aktienmarkt trat in einzelnen Papieren Abschwä- chung ein. Es notierten u. a. Mannesmann 379.— minus 2V2, Kali Westeregeln 610.— (— 4 Prozent) Bockmmer 321.—. In reger Nachfrage standen Barzelius, 266.— plus 8 Prozent. Schan- tungbahn, welch? im Angebot lagen, verloren mit 677.— 13 Prozent. Hamburg Pakeifahrt behauptet, 1791/4. Auf dem Gebiete der Industrie- Papiere bewahrten Chemische Aktien feste Tendenz. Holzverkohlung gewannen 5 Prozent, 365. Adlerwerke Kleher gingen 21/2 Prozent höher, um 225.—. Daimler fck)wächer, 212.—. Karlsruher Maschinenfabrik zogen um weitere 2V? Prozent auf 259.— an. Zellstoff Aschaffenburg 379V2 (— 5V2), Schuhs. Aug. Wessels 2471-V Crlvähnensweri sind noch Scheideanstalt mit 503. Farbwerke Höchst 353V2, (Sementwert Lothringen 200.—. Deutsche Verlagsanstalt 190.— plus „Ja, Gott, sie hat ja schließlich recht . . . Denk du dich doch an ihre Stelle. Und wenn du sie nit heiraten willst, dann weiß ich nit, was daraus werden soll ..." „Ich ja auch nit! Und darum hab ich dirs ja gesagt!" Sie gingen eine Weile nchmernandcr her und hingen ihren Gedanken nach. „Gib mal acht, wenn mans so machen könnt!" begann der Peter. „Ich muß übermorgen fort, du hast noch zwei Tage 3eit. Wenn du nun der Mutter alles erzählen tätst. Tie könnt bum t lorgen, wenns nötig wär. Was kann man denn wissen, wie alles Tommt. Es ist ja so vieles möglich .... Und später kann man ja immer noch sehen!" Christof bemühte sich vergeblich, den Bruder umzustimmen. Ter schlug alle Einwände in den Wind und blieb bei seinem Entschluß. Zwei Tage später nahm er leichten Abschied. II. Die Müllerin fand keine Ruhe im Wachen und Schlaf. Ihre Gedanken waren bet ihren Buben im Feld, und was um sie her vvrging, war ihr fast gleichgültig. Selbst die Mitteilung, di? ihr Christos über den Peter und die Sett? gemacht hatte, war ihr nur im ersten Augenblick aufregend gewesen? Was lag jetzt daran? Was lag ihr an allem, wenn nur die Buben wlederkamm. Dann würde sich fdxm alles wieder ins Gleise bring:n lassen. mieber daheim, bis das ftrnb kömmt . . ." „Vielleicht auch schon längst tot . . „Tas wär' vielleicht auch das beste!" „Und wenn das .Mnd verkommt durch Schuld?" Datum: Amsterdam» Notterd. ®rü|Jcb7InttDerpen . Christiania...... Kopenhagen ..... Stockholm...... Helsingsor»...... Hundel. Berlin, 15. Juli. B ö r s en st imnru n g s- bild. Tie Börse eröffnete in fefter Haltung, da von franzosisckicr Seite Meldungen Vorlagen, daß das Kohlenaböommen in Spaa unter gewissen Be- dingintgen unter'.cichnet worben sei. Darauf hat eine neuerlich^ Kauflust für .Hüttenaktien hervor, die etnra 2—5 Prozent gewannen. Auch andere Werlgattungen stell cu sich meist etwas höher. Badische Anilin um 7 Prozent. Vereinzelt waren aber auch bemerkensnxrtc Rückgänge zu verzeichnen, so verloren Th. Goldschmü t 10 Prozent, Wa> eregcln Alkali 8 Pmzent, Steaua Romana 14 Prozent. Lluch Kvlonialpapiere wie Otavi und Schantung- balpl stell! en sich löchriger. Im all gemeinen wirkte die sich härter geltend machende Zurüctt-altnng im Verlaufe ans die Kursbewegung nachteilig ein. Petroleum«ttien tonnten sich ungefähr behaupten. Am Anlagemarkt neigten Teutsckue Anleihen zur Abschwächung. Tie Börse schloß bei se'hr trägem Gesckiäft etwas abge schwächst. Petwleumaktion IW 1I! fettem Ju Inuitn «• eni- "Kultrund r; Ojwt. um w331 on ”oeee, 81 7I«M W aaich. k8JO« udc. ’iJJÄ '«iT ^ben. 7 ^5 ä -Ä «lucht. L-Ulit Qi£ben (B. »'enerSiiibUs iütI»chi.L-M ennterOiäCl m !""rAntttg.tü 1 krhiliener Mm fleiutbi Lchriit oebo:e um. 01218 eoener «nitigri tiicr gut etbak berwagen n oei. Schr. All, Umyni (In einem Teil der Auflage wied:rholt.) Ein neues Entgegenkommen Deutschlands in der Kohlenfrage? Spaa, 15. Juli. (WTB.) Der Berichterstatter der Agentur Havas glaubt mitteilen zu können, daß Professor Bonn im Namen der deutschen Delegation Lloyd George am Mittwoch abend benachrichtigte, daß sie die Bedingungen der Alliierten bezüglich der Kohlenlieferungen von zwei Millionen Tonnen monatlich annehme. Diese Annahme sei zwar von Bringungen begleitet, die sie zweifelhaft erscheinen lassen. Mil- leranb begab sich sofort zur Kennttlisnahme zu Lloyd George, mit dem er tonferiecte. Die französischen Pläne im Ruhrgebiet. Paris, 15. Juli. (WTB.) Nach einer Meldung der „Chicago Tribüne" aus Spaa habe die französische Regierung der englischen Regierung vorgeschlagcn, falls die Deutschen das Ultimatum in t>er .Kohlenfrage abldhnen sollten, während der BeseMmgsidauer des Ruhrgebiets Hamburg durch englische Soestreitkräfte ebenf.ills besetzen zu lassen. Diese Aufforderung wurde von der englischen Regierung mit lebhaftem Protest a b ge l eh n t. Nach einer anderen Meldung der „Chicago Tribime" ans Spaa sind als Bedingungen für die Besetzung des Rifl/rgebiets vereinbart loordcn: Die Besetzmrg beginnt zwn Stunden nach Ablaufs des Ultinratums. An der Besetzung dürfen keine schwarzen Truppen teilnehmen. Tie Besetzung wird so ausgesührt, daß der Ruhrbezirk mit einem Kordon von Trupps umschtosiim und vom übrigen Dentsch- land abgesarnitten wird. Nur wenn nötig, sollen größere Städte durch Truppen besetzt wetten. Die Zivilrechte der Bevölkerung werden gewährleistet, jedoch fäll die lokale Polizei unter Kontrolle genommen werden. Für die Kohlen soll ein h ö h e r e r Preis gezahlt werden, damit die Arbeiter ein Interesse an stärkerer Förderung hätten. Die Er- nährimg des Ruhrgebietes soll durch die Lllliierten während der Dauer der Besetzung sichergestellt werden. Die Kosten der Besetzung deutscher Gebiete. Brussel, 15. Juli. (WTB.) Havas. Die Blätter melden, daß die Wiedergutmachungskom- Mission nach Prüfung der deutschen BesÄverden wegen der ungeheuren Kosten der militärischen Besetzung der deutschen Gebiete die von Deutschland in Ausführung der Bestimmungen des Frie- Hdchseintommenfteueroeranlagung. Finanzamtsassistent Schäfer - Gießen sendt uns eine für al c Steuerzahler interessmtte Zusammenfassung to Bestimmungen zur Reichs>in- tommenfteircrDeranlagung: Es ist heute dem Steuerpflichtigm nicht leicht möglich, sicy in dem Netz der Steuergesetzgebung zurecht ,pi finben. In erhöhtem Maße gilt dies von tem mit 1. April d Js. in Kraft getretenen Einkommensteuergesetz, soweit es di? Uebergangs- zeit betrifff Gegenüber dem bis dahin geltenden hessischen Einkommensteuergesetz vom 12 August 1899 weist das neue (besetz insbesondere dadurch, daß cd die Ouellenthwric aufgibt und sich ton Schanzschen Eintomnwnsbegrisf zu eigen macht, wesentliche Veränderung.m auf. Cs würde 511 weit führen, wollte man diese alle hier aufzählen. Daher sollen nur die wichtigsten Bestimmungm erwähnt werden, soweit sie ton Znlabschnitt betreffen, für den das steuerpflichtige Ein komm ?n fest- zuftellen ist. Wie seither, umfaßt auch fernerhin das Strner- jahr die Zeit vom 1. April bis 31. März. Anders hingegen verhält es sich mit dem ZeitMnkt b?r für die Feststellung des zukünftig zu verstenernden Ernkommens maßgebend ist. Dieses laurto bisher bet Gen'erbcl reib? n den nach dem dreijährigelt Durchschnitt ermittelt, Besoldungen, Gehält?r, Ruyeg?lder, Löhne usw. unterlag?» in der Höhe der Besteuerung, als sie am 31. März — also einen Tag vor Beginn des Steuerjahrs — bestanden. Nach tont neuen G.ff?tz hingegen wird das Einkommen besteuert, welches ein Steuerpflichtiger in tont dem Steuerjahr vorhergehenden Kalenderjahr begonnen hat. Betrugen beispielsweise die steuerpflichtigen (Einkünfte eines Pflichtigen im Kalenderjahr 1920 gleich 10 000 Mk., so wird diese Summe int Steuerjahr 1920 (1. April 1921 bis 31. März 1922 der Besteuerung unterworfen. Bei Gewerbetreibenden ist hier in insoweit eine Ausnahme gemacht, als jeweils das Ergebnis des letzten Geschäftsjahrs, das b? kanntlich nicht immer mit dem Kaleitderjahr zu- sammenfällt, soweit es zur Zeit der Veranlagung sestigestellt werden kann, versteuert wird. Es sei nnederlwlt, nicht mehr der dreijährige Dtttch- schnittsertrag, sondent der einjährige G?schäfts- ertrag unterliegt .der Bestmerung. Die Reihenfolge der Wirtschaftsjahre baxf hierbei nicht unterbrochen werden. Bezüglich des für das Steuerjahr 1920 zu versteuernden Einkommens macht das Gesetz eine Ausnahme. Normalerweise wären für bi? Einkünfte des Kalenderjahrs 1919 der Bestnterung zu unterwerfen gewesen. Allein bei Beratung des Gesetzes tmirbc regierungsseittg auf di? während der Ueber- gangszeit bcstehenton außerortoutltchen Schwierigkeiten, die durch Veranlagung zum Vermögenszuwachs und des Reichsnotopfers noch besonders vermehrt würden, hiugewieseu und hierdurch die llndurchsi'iht'barkeit infolge llebertaftuug der Veranlagt! ugsbehöt den dar getan. Infolgedessen itrirb in § 58 des neuen Einkommensteuergesetzes bestimmt, das; für das Steuerjahr 1920 das Einkommen der Besteuertlng zu Grund? zu legen ist, das im Kalenderjahr 1920 bezogen lvird. Hieraus ergibt sich ganz von selbst, daß die Veranlagung für dieses Steuerjahr erst nachträglich, frühestens naeh Ablauf des Kalenderjahrs erfolgen kann. Um nun der Reichskasse vorläufige Abschlagszahlungen der Steuerpflichtigen zuzuführm, erhalten diese — und dies erfolgt in allernächster Zeit — entweder einen Anforderungszettel oder einen vorläufigen SteucrK'sckeid. Wer einen An- svrbemngszetlel erhält, hat vorerst die Steuer, soweit sie auf das für 1919 festgestellt? Einkommen entfällt, zu entrichten wie seither, derjenige, welcher mit einem vorläufigen Bescheid bedacht wird, leistet gleichfalls von dem für 1919 feftgeftellten steuerpflichtigen Einkommen, die sich nach dem Reichssteuertarif ergebende Abgabe. Das ist immer dann der Fall, wenn die nach dem neuen Tarif zu entrichtende Steuer höher ist als die seitherige Landessleuer. Versteuerte beispielsweise ein Pflichtiger der Stadt Gießen für das Steuersahr 1919 gleich 20 000 Mk., so betrug die Abgabe (Staats- unb Gemeilitoeinkommensteuer ausschließlich Kirchensteuer) 3199,40 Mk., während sich die Steuer nach den Sätzen des Reichssteuertarifs auf 3840 Mark berechnet. Letzterer Betrag ist demnach als vorläufige Steuer züi zahlen. Wer in ?inem Ar- beitsverhältnis steht, bekommt infolge des Steuer- äbzugs vom Lohn weder einen Anfortorungsz:ttel noch vorläufigen Bescheid, es sei tonn, er hatte neben dem Ärbeitseinkommm anderweittge größere Einkünfte, z. B. aus Kapitalvermögen, Landwirtschaft ober Gewerbe, die bi? Erteilung eures vorläufigen Steuerbescheids notwendig machen würben. Nach Ablauf des Kalenderjahrs 1920 sind von alten Steuerpflicht.gen mit Einkommen von mehr als 3000 Mk. Steuererklärungen einzureichen auf ®nnü> deren die endgültige Veranlagung und Festsetzrmg der für das Steuerjahr 1920 zu entrichtenden Steuer erfolgt. Soweit die vorläufig ^»ablten Beträge bas tatsächliche Steuersoll eines Pflicht:gen nicht bcaen, ist der Restbetrag nachzu zahlen, zu viel gezahlte Steuern sinb zu erstatten ihiii Ä benD,15.B.b. läS ck. Yictorbli „ Kv'w; Uh i. von biffifl. 9f ,anu zur 5lufe* .4 belieb ßttoi- n gelbilflfbetii ief. WLSJili vereint Lchr.klli töla.d.M8^ MebeüderW :amter, A W 11 üitf bieiem ik? fl. Mädchen lütt . Ambe mchi ort 1.) zwecks svaim befanntü Vlll werbet, inaeboie mliSj L an b. e oeköten fllw» l.Eisch.,Ai'ietz bnraki.u.Hmnl Ml ^bMhewAW Der Klostermüller. Eine Erzählung von Karl Neurath. (Nachdruck verboten.! Fortsetzung 5. Peter kaute an seinem Schnurrbart und überlegte, dann schüttelte er heftig den Kops. „Ne, das ist kein Plan! Ja, wenn ich müßt', daß ich nit mehr wiederkäm, dann: aber es ist doch gar nit ausgeschlossen, daß man wietor heim kommt, inti) da müßt' ich mich meiner Lebtag mit der hermnschleppen ... Ne . . ." „Des hättest du eigentlich vorher utorlegen lallen, Peter. Ein anständiges Mädchen in Schande und Unglück zu bringen, das ist nii . . . Wir geh n in den Krieg, vielleicht in den Tod . . . wlllft du da nit alles tun, was du tun kannft, um dem Kind sicher zu stellen? Vielleicht ist's ein Bub . . dann ist ein Erbe da, wenn wir fallen . . „. . . . Gott weiß, wen die Sette dann noch heiraten tat . . Vielleicht sind wir dann längst n#SS e» .tag-18.* «MSUK füllet Hof Höchstpreise für Getreide. Berlin, 15. Juli. (WTB.) Durch eine 93er» orbnimg vom 14. Atli 1920 wurden von Reichsminister für Ernährung der Landwittschaft enb= gültige Höch st Preise für (betreibe aus der Ernte 1920 festgesetzt, nachdem bereits am 13. März 1920 Mindestpreise bekanntgegeben worden waren. In der Mindestpreisverordnung war beftimmt worden, daß die endgültige F.'stsetzung der Preise unter Berücksichtigung der bis dahin entstandenen Produktionskosten erfolgen solle. Auf Grund dieser Besttmnrung führte die vorgmom- mene Ermittlung der Prvbuktionskostensteigl.'rmig zur Festsetzung eines Grundpreises von 1400 Mk. für die Tonne Roggen unb 1350 Mk. für die Tonne Gerste, sowie Hafer und 1540 Mk. für bi? Tonne Weizen. ober für bas nächste Steuerjahr aufzunehmen. Nach Durchführung der Veran.agung für 1920, die, wie bereits vorher ausgeführt ist, ausnahmsweise nachträglich erfolgt, wird wohl gleichzeitig auch diejenige für das Steu.rjahr 1921 ausgesprochen werden, denn nunmehr hätterr die regelmäßigen Ratenzahlungen in den Monaten Mai, August, November und Februar jeden Jahres zu erfolgen. Ob indessm diese gesetzttch fel'tßclegtcn Zahlungstermine für 1921 unbebingt bibehatten werben können, müssen weitere Ausführungsbestimmungen ergeben. Oben ist bereits mtsg'führt, daß jeweils das in dem dem St.merjaljr vorhergehenden Äaienc^r jahr bezoyene Einkommen vecsieuer. werden sott. Hieraus lolgcrt, daß das Emkommen aus dem Kalenderjahr 1920 zweimal als Grundlage für die Veranlagung dient, denn einmal wird es bereits im Steuerjahr 1920, sodann abu auch für 1921 herangezogen. Vi lerseits wurde hieraus der Schluß gezogen, es läty? eine Doppelbesteuerung vor. Diese Äuf'fas'ung rst nicht zutrefsend, wie bereits in Nr. 161 dieses Blattes in dem von Herrn Justizrat Grünewald veröffent ichten Artikel dargelegt wird. Von einer Doppelbesteueruirg könnte nur bann gesprochen werden, wenn dieses Einkommen in bemft'lben Jahn? zweimal veranlagt würbe. Es ist nicht von der Hand zu weisen, daß das sür die Uebergangszeit notwendig gewordene Verfahren Härten mit sich bringt, die hauvtsächttch darin tu suchen wären, wenn außerordentlich? Ein nahmen wiederholt als Grundlage für die Besteuerung bienen würden. Hier wirb baburch Abhilfe gesckwffen, als § 59 des Gesetzes bestimmt, daß diese außerord nt ichen Einnahmen, unter die ßotteriegeroinn-, Mehreinnahmeii infolge außergewöhnlicher Waldnutzungeii u. a. m. zu rechnen find, nur in einem Jahr zu versteuern si d. Ist beispielsweise einem Pflickstigen in 1920 ein Lotteriegewinn von 50000 Mk. angefallen, dessen übriges steuerpflichttges Einkommen 23 CO) Mk. beträgt, so hätte dieser für das (Steuerjajr 1920 «70 00Mk., für 1921 hingegen nii 20000 zu w,r(’^ucm. In befonberen Fällen, in denen § 5.; nw nicht an wenden ließe, müßte ge- gebeneniah. avrch § 108 der Reichsabgabeordnung Abhilfe geschaffen werden. 1 liiere stur 11 eiuchi. Tchr. 8»; 9 a. d. Aieh. »id iifkrforn >tto fcebaaf iv.-Kokstrllr.'" chtätnu densVertrages zu zahlende Summe auf 7 Franken pro Kopf unb Tag festgesetzt hat. Polens Last?. Kopenhagen, 15. Juli. WTB.) Zur gegenwärtigen Lage in Polen schreibt „Politiken" in einem Öeirartif I: Tie imperia- listtschen .Leiter der polnischen Pvlittt l-alvn erreicht, daß sic bas unglütflidye öanb in eine verzweifelte Lage gckracht haben. Weder in mili- tärifdjcr noch m wirtsck»!tlülxw Beziehung I)attai bie Polen genug Kräfte, Kri.^g zu führen. Die Niederlage ist so vollständig, daß man, meint die Entente nicht helfend einsprrngt, zu be fürchten hat, daß ganz Polen von den Bvlschc- wisten überschwemmt wird. Es geht and dm vorliegenden Berickn m hervor, daß die nlliierter Hauptmächte England und Frankreich sich nur ungern für Polen mili:arisch gegen bi? Bvlsche triften engagieren Nich. all in bie eigenmächtig begonnene und in eine wilde Flucht ^nvanbeltc Otiensive, sonder,! auch das Ergebnis der Volks- a b ft i m m u 11 a in O st- unb Westpreußen Hot eine starke Abkühlung ber Sympch en der Alliier! en für Polen torvvrg.rufen. Es zeigte sich nun, wie weit entfernt von b r Winlichöeit die Vorstellungen waren, die Polen seinerzeit der Entente über die Mtionalität.nver h-.il tnisse in den beiten genannten Provinzen beigebradjt hat. Hätten sich bie Alliierten denken können, wie die Lage in Wirklick.k.nt mar, mürben sie sicher keine Veranlassung gefunben (toben, bie Volksabstimmung vorzunehmen. Der Friede zwischen Sowsetrußland und Litauen. Rotterdam, 15. Juli. (WTBtt Der Times zufolge ist am 12. Juli ber F r i e be n sve r t ra g zwischen Sowjetrußland unb Litauen unterzeichnet wordm. Die Sowjelreaferung billigte dabei die Geb ie tsso rt-erungen Litauens. Wie verlautet, btt auch Polen cne Unabhängigkeit Li- taneirs anerkannt und auch der Räumung Der Gebiete östlich des Njcmen, einschließlich 6>rodno, zu- gestimmt. Sitz ber litauischen Regierung wrrd Wilna sein. Revolutionäre Kundgebungen im italienischen He r. Wien, 15. Juli WTB.> Die „Neue Freie Presse" 'veröffentlicht eine Meldung airs Laibach,- lvonach in dem von Jt.flian besetzten Gebiete in der 9Q>ria am 8. Juli Offiziere intb Mannschaften des Jnfanterie-Reinments Nr. 14 unter dem Rufe: Nieder mit dem König! Es lebe Lenin! toinonstrierten. Tie L's ziere forderten die Mannschaften auf, die besetz e.i Gebiete zil verlassen. Erst als das italienisch ttommmüx» Verstärkungen erhielt, konnten -die Meuterer entwaffnet und abtr-ansporttert werden, t'lcht Offiziere wurden verhaftet. Weiter meldet das Blatt: In Rncktvirkung der Vorfälle in Spal-ato tarn es in Triest zu blutigen Konflikten. Zwei Personen wurden getötet, 30 verwundet. Zwei Druckereien wurden zerstört. Aus Mcriko. Amsterdam, 15. Juli. (WTB.) Der Korrespondent der „Simetf" in Mexiko ist ermächtigt worden, mitzuteilen, daß die neue mexii-onisckx Regierung gewillt ist, alle durch die früheren Negierungen eingegangenen Verpflichtungen Mexikos anzuerkennen. Der Zwischrnfall in Btttlin. Spaa, 15. Juli. (WTB.) Reichskanzler Feh- DnnfoH Dgpn Eine Sehenswtirdiirkeit! Eis- „niipiCIU Dui Getränke, Liköre, Mokknstnbe. ünnfalrl stilllo" tonangebend. Nachmittagstee „liuplulu Ululv Gesellschaft!.Veranstaltungen Weinstuben“ „fiuplelds Privat-Bote!“ Geld Brief Gelb Bries 14. Just 15. Juli 1365,10 1368,90 1366,10 1368.90 342.15 342,85 312.15 343,85 649,35 650,65 649,35 650,65 654,35 655,65 649,35 650,65 856,60 858,40 861,60 863,40 158,80 159,20 157,b0 158,20 London. . .. . 151,85 152,15 151*47 151'77 Aew-7)ork. . 38,55 38,65 3^,65 38,75 Paris. . .. . 322,15 322,85 319,65 320,35 Schweiz..... 687,<0 688,70 68\30 686,70 Spanien . 616,35 617,65 616,35 617,65 Wien (alles) . 21,97 22,03 21,47 21,53 Deutsch.Oesterr. abg 25,84 25,90 25,92 25,98 Prag...... 84,90 85,10 85,42 85.47 Budapest.... Bulgarien . .. 23,37 23,43 23,22 23,28 —.. — —. — _ — Konstantinopel. Börsenkurse. —, — —, — Datum: Kurs 14.7. Kurs 15.7. Kurs 14. 7. Kurs 15.7. 5' oDeut.Kriegsanl. 79,50 79,50 79,50 79,50 4°^Deut.Neichsanl. —. — — . — 70,90 70,80 3°/gDeut.Reichsanl. — . — 59,70 60,50 4° fi Preuß. Konfols — . — — . — 68,75 67.75 Darmstädter Bank 150,- — . — 151,25 151,- Deutsche Bank . . . 262,75 259,- 260,50 Disconto« Gesellsch. 198,50 — . • 200,50 199,- Dresdener Bank . — . — — _ — 166,- 163,50 Nationalbank f. D. — MM — _ ■■ 151,75 150,25 Mittcld.Trediibank — , — 142,- 141,50 142,- H.-Amerik.-Pakets. — _ ■■ 179,25 180,25 180,- NorddeutscherLloyd — . —• — . — 178,25 175,25 Boch.Gutzstahlwrk. 328,- 321,- 323,- 325,- D -Luxemb Bergw. 287,50 285,75 238,- 288,- Delsenkirch.Bergw. 364,50 —. — 302,75 303,- Harpener Bergbau 324,- — . — 317,50 321,- Obe fchl. Eiseno.-.B. 219,75 218,- 217,25 Oberschles.Eisenind. —. — — . — 264,25 264,- Phönix-Drgb.-Akt. 423,50 —. — 420,- 423,- Bad.Anilin.u.Soda 442,50 450,- 442,- 450,- Höchster Farbwerke — . — 353,50 348,- 350,50 Elektr. A. E. G. . . 297,- 295,- 293,50 296,- Schuckert-Werke. . — _ — 181,85 186,- Felten-Guilleaume —. — — . — 435,- » ” Daimler...... 215,- 212,- 219,- 213,25 Bud.-Tisenw.-Akt. 300,- —. — 290,- 296,- Adlerwerke .... 224,- 225,- 225,- 229,25 4°/oHess.Staatsanl. —. — ■* . —» 82,50 —. — Electron Gnesheim —. — 295,- 299,- 6 Akte. 7671c 6 Akte. Anfang Vt4 Uhr. Letzte Vorstellung tflgl. abend* 9 Uhr. öehördliche Anzeigen 76316 Fabrik öl. Hin Schriftliche Angebote unter 7588D an den Gießener Anzeiger. Grundkapital 18 Millionen 768Isa sttaße 36. 25 895 883 715.— Versicherungssumnie. . J6 76938 76918 Ter btt 7677 Darmstadt, den 1. Juni 1920. 7062A AllMMkvrtSkrMkt»kchtKiM 7579c Tagesordnung: des Versteigerung bestimmt. mi*to M 43 365 675.39 22 204 205.94 10 709 048.43 SWM »Mole» u tt It 20 701 451 98 7 883 767.— 4419 000.— 6 339 724.99 Prämien-, Zinsen- und Mietseinnahme Prämien- und Schadenreserve . . . Sonstige Reserven....... mittelamt, Zimmer 6, cinjuaxidaen. Gießen, den 15. Juli 1920. 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Das Um steigen muß in den nächftm an der Umslcigestclle anEommenbcn mid Nicht vollbesetzten Wagen erfolgen. Weiterbeförderung kann nur, soweit Platz vorhanden, gewährleistet h>.*rbcit. Gießen, den 15. Jutt 1920. 7676B Die Divektion der Elektrizitätswerk und Sttaßcnbahn der Stadt Gießen. Stvlte. M Stöbt. Arbeitsamt Giehen West-Anlage 81, Teleph. 2054. ES können eingestellt werden: 7672B a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Metalltreiber, 1 Schlosser u. Autogenschweißer für alle Metalle. Lehrlinge: 1 Maler und Anstreicher, 1 Schmied 1 Gärtner. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 Innbroirtfcb. Knechte, 3 Anstreicher, 50 Feldbereinigungö- arbeiler, 1 Schwetnesliilerer,10Ha»eru.Schtepoer, 2 TVriieure, 5 Rundschleiser, 5 Werkzeugschleifer, 5 Icinschleiser, 5 Dreher für Leitsvindeldänke, 20 ßimmerleutc, 3 Stahlgravenre, 1 verheirateter Schmied für Hofgut, 10 Gesteinhauer, 1 Müller, 50 Kesselschmiede, 5 Schlaffer, 1 Schreiner, der fournieren kann, 1 Schuhmacher, 1 Weißbinder, 2 Provistonöreisende. Lehrlinge: 1 Schriftsetzer, 2 Müller. CS suchen Arbeit: Schristsetzer und Buchdrucker, Schweizerdegen, 3 Buchbinder, 3 Schneider, Amci i>riseurc, Ätaurer, 1 Stellmacher, Kaufleute, Schreiber und Reisende, 2 landwtrtschasiliche Per- waltcr, Packer, Hansburschen und Ausläufer, Maschinen- u. Bauschlosser, 2Gär'ner,25konoitvren, Elektroinouieure, 3 Schuhmacher, 3 Heizer, ein Krankenpfleger, 2 Schunede. Weißbinder und Anstreicher, 1 Küfer, 2 Sorticrmeister, 6 Tapezierer, Polsterer u. Sattler, Bäcker und Metzger, 3 Kellner, 4Kraftfahrer, 2 Brauer, 2Bautechniker, 1 Zeichner, 1 Bandagist, Mechaniker, 2 Dachdecker, 1 Autogenschweißer, 1 Ziseleur, 1 Schweizer, ein Spengler u. Installateur, Dreher, 1 Bcrgolder. Lehrlinge: 3 Schuhmacher, 1 Mechaniker, 3 Kaufleute und Schreiber, 1 Weißbinder und Maler, 2 Elektrotechniker, 3 Schlaffer, 2 Wagner, 1 Bäcker, 2 Sattler. Weibliche Abteilung Ev können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgeber«: 1 landn». Mädchen, Dienstmädchen, Lauffrauen n. -mädchen, tüchtige Alleinmndchen, Zimmermädchen, 1 vers. Büglerin, 1 Näherin, 1 Schneiderin, 2 Bereiferinnen. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 6 landwirt» fchastliche Dieninnädchen, Dienstmädchen, Hausmädchen, Zimmermädchen, Alleinmäüchen, 1 Haushälterin zur Führung des Haushalts, eine Stenotypistin, 1 Friseuse, 6 landw. Arbeiterinnen. ES suchen Arbeit: 1 Kontoristin, 1 Maschinen- schreibertn, 1 Bibliothekögehilstn, 1 Näherin, 1 Stickerin (übernimmt auch Näh- und Flickarbeit au Hanfes, 1 Lehrmädchen (Pntzgeschästs, das 1 Jahr gelernt hat, aum Weilerlert,en, 1 Frau zum Bureauvutzen, 1 Waschfrau, einige Naher- untr Flickerinnen außer dem Hause. in GieSSen gesucht ca. 100—150 Quadratmeter in ein oder mehreren Räumen, Lage gleichgültig. Slltzkk WÄWW in Lebensmitteln M«W«VrWI Marklstratze 14, Tel. 1255. DIMM »r- Beachten Sie meine Schaufenster. durch Selbftbacken in unserem 3314«» 1. Geschäftsbericht, 2. Reclinungsvorlage für 1919. 3. Bermmdung deS Rcinacwmns. 4. Entlastung bed Vorstairdes. 5. G.-Ha.tcrcgulierung Vorstandes. 6. Verschiedenes. 7669 Prima WM zu haben(7674 Friedr. Keßler Neuenweg 33. Garantiett reiner Rauchtabak Ich versende jedes Quantum Rauchtabak zu 16, 18,20und 22 Mk. pro Psd. Eigenes Steuerlager. Jakob Kniest, Eberstadt bei Darmstadt, Luisen- Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Buderus'sä>e Eisenwerke Wetzlar, Zweig,lin>erlafsung Lollar, folgendes eingetragen : Den Kaufleuten Gustav Moyland, Nikolaus Müller, Fritz Reinhard und Hermann Schulte, alic zu Wetzlar, ist Gesamtprokura dergestalt erteilt, daß sie berechtigt sind, mit einem Vorstandsmitglied oder einem stellvertretenden Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen die Gesellschaft zu vertreten und die Firma zu zeichnen. Das stellvertretende Vo r st midsm itg lied Adolf Köhler ist zum ordentlichen Vorstandsmitglied bestellt. Durck Beschluß der Generalversammlung nom 11. Mai 1920 sind die 9, 16, 18, 20, 23 der Satzungen betreffend Befugnisse des Vorstands iutb Aufsichtsrats und Verhältnis der Stamm- und Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen: a) Bezüglich der Firma Bernhard Stern & Sohn, Gießen: Der bisherige Gesellschafter Siegfried Stern ist am 1. Juli 1920 aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese hierdurch aufgelöst. Das Gesclstift.wird unter der seitherigen Firma durch den bisherigen Gesellschafter Bernhard Stern fortgeführt, b) Bezüglich der Firma Gießener Brauens und Preßhefe- fabrik A. u. W. Denninglwff, Giessen: Die Prokura des Friedrich Jordan ist erloschen c) Bezüglich .der Firma L. Kalkhos Nachf., Gießen: Dte Prokura der Heinrich Erle Ehefrau ist erlösche::. Gießen, den 8. Juli 1920. 76326 Hessisches Amtsgericht. Versteigerung WWOMO in Gießen 5aiB5tog, 17.3oll 1920 nachm.« SWimen unV^M än^er ba Eintritt 50 Pfennig, Schüler *ie Hälfte. „ 17.30li 1920 nnchm.. Bnöetil «Rennstrecke am Woog^ Sonntag, 18. Jnli 1920 Ä: MWtilhleMll.rllNieliLL1'8 am trieb); anschließend Siegcrverkiinduna. Eintriit 1 Dt., Vorverkauf 50 Pf. Soimtao, 25. jnli 192!) AOsavre» k'ALÄLWL Sonntag, 25. Juli 1928 nachm.. BuBieie 1 Trieb.sb' Eintritt 1 M., Vorverkauf 50 Pfennig' Eintrittskarte« im Vorverkauf sind zu haben in den Geschäften: Christoph Bieker, Neustadt 55; ffiich. «uchackcr. Neuen Baue 11; Ludwig Herbert, Ecke Bismarck- u. Ludwlgstraße, Julius HooS, Bahnhofstr. 41; Crnst Jung, SelterSweg 33; Carl Eduard Koch. Ecke Plockstr. u.Setteröweg; Job.Ztbbler, Schulstr. 1; Nnd.Rüdiger, Walltorstr. 35; L. Scharmanu, Lindenplatz3; Earl Schwan, Mäu.-.burg 16; Earl Deibel, Franks. Sir.39; (ttg. Todt, Marktvl. 1. 7589D Die Giestener Turn-, Spiel- und Sportvereinigung. Mckckck Schellstsche, große Dchcllfische, grohmittel ttabcljau, kopflos heute wieder zu billigsten Preisen eingeirvffcn. C G. Klein hun Babnbofstrahe 59 _____Telephon ÖG.___w. WM, SW soivie fämtL Ungeziefer vertilgt uni.Garantie'"^"" Kammerjäger Klempt, Rest. Boller, Babuhofstr. 7 -Dermin zur erneuten Versteigerung anberaumt au Montag, den 19. Juli 1920, «mittags 8V2 Uhr, beginnenvd; Zusammenkunft Alter Anneröver Weg, 7. Schneise. Zur Versteigerung fbmmen: Aus den Abteilungen 44, 45, 47, 50, 51 200 Fick/enioellcn 6800 Eichen wellen 1680 Duckieir.vellen 950 H,rinb»ck»e:tivellen 1 Nm. Kie ernstockhoh 6 Rur. Fich ensiorklVlz 23,6 Rm. Eichenstt»ckhol4 Vieften, den 15. Juli 1920. Dberbürgermeister. I. B.: vr. R 0 senb erg. Bekanntmachung. An- it. Berkans von Möbeln, Antiquitäten, fowieUebernahmeganzer Einrichtungen. 15 Louis Rothenberger 22Neuenweg22. Tel. 176. Gummiringe garantiert In fr'riedenNqualltttt Carl Schunck Billiges 767Ö Anmachholz (Reistgi abzugeben Per Ztr. Mk. 6.- ab Vager. Karl Hchott, Kohlen- Handlung. Hinter der West-Anlage.______ acocaöoctxxxococxxxxno