Kr. 89 Der €iefce«er Anzeiaer erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Sezngrpreir. Monatlich Mark 3.60, vierteljährlich Mark 10 80 einschließlich des Bestellgelds ; durch die Post vierteljährlich Mark 9.75 ausschließlich Bestellgeld. Fernsprech Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; Der lag,Geschäftsstelle 51 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger -teßen. poftschecNonto: $tawffurt a. M. 11686 Erster Blatt 170. Jahrgang Zreitag, 16. April 1920 BietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen druck unö Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- und Stcinöruderei R. Lange. Zchriftlettung, GeschästrfteHe und Druckerei: 5chulftraße 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer Ins zum Rachmittag vorher ohne jede Derbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v 34 mm Breite örtlich 35 Pf., auswärts 45 Pf ; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Brette 150 Pf Bei Platz. Vorschrift 20" „ Aufschlag, .^auptschrlstteiler Äug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Auq. Goetz; färben übrigen Teil: Dr. Reinhold «Zen-; für den Anzeigentett: H. Beäl, sämtlich in Dießen. Preisrückgang für Gegenstände des täglichen vedarfs und Lebensmittel. Don yiftänbiger Stelle roirb imö geschrieben: Tee Preisrückgang auf verschiedenen Gebieten des Marktes bei Lebensmitteln und Gegenwänden des täglichen Bedarfs, der seit Farymi nn« gefent bat, ist auf verschiedene wirtschaftliche Faktoren zurückzuführen Die geringe Hebung der Valuta tnrrd) Besserung des Markkurses farm nicht die alleinig Ursache sein. Vielmehr hatten die preise für viele Bedarfsartikel in den letzten Monaten eine foötir erreicht, die eä der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung allmählich unmöglich machte, den gewohnten Bedarf wie bisher zu decken. Selbst die Löhne konnten nicht mehr mit; die Beamtengehälter blieben weit zurück. Diese wirtschaftliche Krisis der Berbraucherbevölkerung' mußte schließlich zu einem Stillstand ober wenigstens einer starken Zurückhaltung im tentihuf fuhren. Tielc Erfahrung haben viele Kaufleute und Kleinhändler machen müssen. Tie Besserung unseres Auslandslredüs und die Aussicht auf ausländische Zufuhren zu aünftigeren Shrrlcn hat tixv «r dazu lei getragen, der L-pekulation Zurückhaltung aufxuerlegen. Besonders auffallend ist die imerwariete Wendung auf dem £>äuiemarft, die auch auf andere Gebiete des Großhandels über- gegriffen hat. Ter Preissturz für Roh- bäute von der ungesunden Löhe der jetzigen Wucherpreise ist cm erfreuliches Zeichen für die ^vorstehende i^esundinrg. unseres Wirffchafts- lebens MlerdingS ist es brixmerlich und befremdend, daß die InteressQrtenverbande, wie aus der t-tanffurter Zeitung ziu entnahmen ist, diesen Lreisrückgang lünstlich dadurch abzuwenden stechen, bah sie die Häutkbersteigerungen vertagt haben, ©am dies mit Zustimmung der ReiclZsregierung erfolgt, so ist es zweifellos auherordentlich beruflich. Auch auf dem Hvlzmarkt ist der Oöd-ftfkmb der Preise anscheinend bereits Über- schritten. Ein PrerSrückgang steht auch hier zu erroarteu und ist votkÄmrtschastlich drrngend mm- weobia. Aechnliche Preisrückgänge werden wir auf verschiedenen Gebieten erwarten Eörmen. Ter Rückgang der Väutepveise wird in etwa einem Drertel- ahr auch ein Sinken der Lederpreise be- timaen. Bis zum Derbst rorticn. daher auch die bchuhwaren voraussichtlich erheblich büligei werden. Auch bei Lebensmitteln zeigt sich em auffallender Preissturz, besonders bei solchen Soren, die Gegenstand des GrotzhandrlS imd der ÄpeÜtlatt'on geworden waren. Es ist alfo die Dit- kuöe festzustellen, daß, verschiedene Rohstoffe billiger geworden sind, und es steht m erroai-tm, das; eine wettere Senkung dieser Steife eintritt. Die Berbraucherbevölkerung bat ebenso wie der oandel von diesen Vorgängen auf dein Wirt- chaftsmarktt bereits Kenntnis genommen und taktische Schlußfolgerungen gezogen. Mlenthalben ft eine gewisse Zurück ha ltungdes Publikums zu bemerken; die Angstkäufe und das Änhamstern haben erheblich nachgelassen. Der Kleinhandel zögert bereits, gröherc Bestellungen bei dem Grobhandel oder den Fabriken zu den bisherigen Tagespreisen zu machen. Vielfach, kamt mly die Beobachtung gemacht werden, daß die Fabriken und »er Großhandel ihre Lager bestände .u vermindern suchen; auch ist in den Großstädten ;u bemerken, daß das Schiebertum ängstlich wird mb zurückgehaltene Warenmengen auf den Markt ürirft. Diese Erhöhung des Angebots gegenüber ter Zurückhaltung in der Nachfrage muß «itur gemäß zu einer weiteren Verbilligung nm ' Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen übten. Dieses erfreuliche Moment kann nur dazu Beiträgen, das gesunken.' Vertrauen des Volkes n unser, eigene Wirtschaftskraft tvieder zu heben ind zu beleben. Das Publikum sollte jedoch wch selbst mithelfen, die Rückkehr ju erträqlidxm Verhältnissen im Wirtschaftsleben zu erleichtern >rnd zu befördern, indem es gerade jetzt wäb- Ecnb der zurückgehenden Konjunktur alle über- lüssigen Ankäufe unterläßt und nur die drin- lenb notwendigen Lebensbedürfnisse an'chasft. Das ßublifum hat es tatsächlich in der Hand, durch eine derartige vernünftige Zurückhaltung und Sparsamkeit t»ic Gesundung unferer wirtschaft- 11 eben Verhältnisse zu beschleunigen. Daher ist auch eine Aufklärung uni> Seiten erb trihuig der oben erwähnten und an- Kbeuteten wirtschaftlichen Vorgänge von großer Be bcutuufl für unsere deutsche Volkswirtschaft. Das gefährliche Spiel mit dem Gedanken einer Annähe- aing oder Angleichung unferer Inlandspreise an die Wellmarktpv-ise sollte endgültig auf gegeben ■verbeii. Die tatsächliche natürliche Entwickelung der Verhältnisse ist bereite fiber diesen verzweifelten iS>ebanfen zur Tagesordmrng über gegangen Wenn :atr auch niemals wieder die gleichen Preisverhält- rriffe wie vor dem Kriege bickommen werden, so nüssen dock allmählich erträgliche und Miskömm liche Lebensvcrhältnisse wieder herbeigeführt verden. S>- W. - - Die Konfcrenj von San Remo. M ailan d, 15. April. (Wolff.) Nitti wird !>eute nach San Remo abreisen, obwohl die Kon- erenz ihre offiziellen Sitzungen erst an: 20. d. M. msnehmen wird, weil Stilleranb nicht eher cm- vesend sein kann. In der Zwischenzeit werden zwischen den englischen und dem italienischen Ministerpräsidenten Besprechungen gepflogen werden. Die Ablmltung d?r Konferenz iverde etwa eine Woche hi Anspruch nehmen, und zwar «verdat Licht juu' dic adriatischc und lürtische Frage besprochen werden. Wie verlautet, sollen die Delegierten des russischen Handels, die gegenwärtig in Kopenhagen weilen, Schritte unternommen haben, um zu erreichen, daß sie an der Konferenz von San Remo teilnehmen können. Rom, 15. April. (Wolff.) Der französischc Gesandte 23 arte re wird sich morgen nach San Remo begeben, um dort an der Konferenz der Alliierten gemeinsam mit Millerand lettzuneinnen. Wie die Zeitungen melden, wird sich N i 11 i auf dem Seewege nach San Remo begeben, um dort mit Lloyd George zusammenzutreffen. Amerika und die Monieren,} von San Nemo. Paris, 15. April. (Wolff.) Nach dem „Petit Journal" ist es nicht wahrscheinlich, daß die amerikanische Regierung auf der Äon? serenz von San Remo vertreten sein werde. Paris, 15. April. (WTB.) Nach der „Clff- cago Tribuna" soll der amerikanische Botschafter in Rom vom Präsidenten Wilson den Auftrag erhalten haben, der Konferenz in San Remo beizuwohnen, jedoch als einfacher 23eo dachte r. Eine Anfrage über Deutschland und den Friedensvertrag im englische i Unterhaus. Londo n, 16. April. (WTB.) Havis. Im Unterlaufe fragte ein Abgeordneter, ob Deut! chland den Friedensvertrag l)tn» sichllich der Abrüstung, der Äblieftrung des Kriegsmaterials und der Kol^nlieferungen erbeizuführen. — Tie Reichsregierung, die ftir die Not der betroffenen Bevölkerung vollstes Verständnis hat, wird alles tun, um die Aufhebung des als rechtsungülttg anzusehenden Beschluffes der Gvenzfestsetzungskommisfion hnch-izusähren teinc deutsche Veschwerdcnote über Belgien. Berlin, 15. April (WTB.) Tic deutsche Regicrutvg ließ Anfang April in Paris eine umfangreiche Note übergeben, in der sie nachdrücklichst Beschwerde führt gegen die unerhörten Gk.'- ivalttnaßnahmen, die die belgischen Behörden im Hinblick auf die Bolksbestimmung in den Kreisen Eupen und in Malmedy zur Anwendung bringen. Tie Note wendet sich endlich an den Völkerbund mit dem Ersuchen, eine Kommission zur Ueber- wachung zu entsenden, und spricht die Erwartung aus, daß Maßnahmen getroffen werden, um die Vergewaltigung einer Bevöl5.rung von mehr als 80 000 Seelen zu verhindern. Belgien und der Einmarsch in Deutschland. Brüssel, 15. April. (Wolff.) ,Zounval de Bruxelles" gibt heute unumwunden zu, daß die belgische Regierung Hintergedanken gehabt 'hatte, als fie ein Bataillon nach Frankfurt a. M. entsandte, denn das Blatt erklärt, eine der Folgen des Dienstes, den Belchen Frankreich leiste, sei, daß die Losung der belgttch-ftanzösischen Frage der luxemburgischen Eisenbahnen be--> schleunigt werde. Jedenfalls scheint Belgien die große Genugtuung zu haben, daß wenigstens vor-- erst delegierte für diese Verhandlungen ernannt werden. Im übrigen wehrt sich das Blatt dagegen, daß die „Libre Belgigue" annehmen tbradc, die englische Rechemng könne Belgien seinen Schritt verübeln. Tie belgische Regierung habe übrigens schon ehe der Konflikt zwischen England und Frankreich beTmrntgeroorben sei, beschlossen, Frankreich beizuspringen. B r ü s s e l, 15. April. (Wolff.) Tie H e e r e s- komMission hat einftimmig bei zwei Stimmenthaltungen der Regierung ihre Glückwünsche wegen der Entsendung eines Tetacktements belgischer Truppen nach F r a n t f u r t a. M. aus- gesprochen. --- HeereSbeschräntung in Italien. Mailand, 15. April. (WB.) Nach einem Plane des DTiegsministers werden die Streitkräfte stärker herabgesetzt werden. Die militärisch: Dienstzeit für jeden italienischen Staatsbürger soll acht Monate nicht überschreiten. Die Zahl der Armeekorps soll auf 10 herabgesetzt werden, wodurch 300 Generale zu entlassen wären. d'Anuunzioö Pläne. Mailand, 15. April. Der „Avanti" ver- öffenllicht Informationen eines sozialistischen Blattes in Triest, wönach d'Annnnzio die Absicht haben soll, in Fiume eine Sowjet-Republik auszurufen, die auf Venetien und Julien ausgedehnt werden soll. Tic italienische Vertretung in Berlin. Rom, 15. April. (WTB.) Stefani. Der neuernannte ftalienische Vertreter in Deutschland, deMar 1 ine, ist nach Berlin abgereift, um die Leitung der Geschäfte zu übernehmen. Zur Ueder- reichung fernes Beglaubigungsschreibens wird de Dtartine die 2lnkunft der anderen alliierten Ber- treter abwarten, um io im Einvernehmen mit bat alliierten Mächten vorzugehen. Plauen , 15. April WTB Die hiesigen ?l r bei ter bab.ni beschlossen, nicht in den Generalstreik zu ^rettn, da sic in dem Gin- rüden der Reickzswehi nur eine gegen Hölz gerichtete Aktion erblicken Den hier cingdirachten 182 Rotgardisten wurden annähernd 150000 Mk. abgenommen. teilte Suhncfordci uns, der oberschlesischen Arbeiterschaft. Breslau, 15. April (Wolff.) Der „Schlesischen Volkszeitung" zufolge stclltck die o be r s ch l e s i sche Arbeiterschaft gestern in einer Verfannnlung an die Volk><- abstimmungskommission.anläßlich der Ermor düng ides Gütervorstehers Placck folgende. Forderungen: Der Familie des Ermordctenf soll eine Entschädigung von 100 000 Mk in# Gold gezahlt uitb den Verletzten eine t. j-'t- sind in den Heizraum der hiesigen psychittrüw^ Klinik eingestiegen und haben fvrtg'-fatzt KMM entwendet, um sie zu verkanfm. A. hat‘tutytiK-1, seinem Arbeitgeber, einem hiesigen nach und nach für etwa 4000 Mk. Säcke gestvhl-r^ wobei ihm Sch. in einem Fall behilstich war, «nO bei Beendigung seines Arbeitsverhältnrsses tn eman Klinik ein Badetuch und verschiedene W'wung^ stücke mitgehen lxeißen. Im Lani^.richtsgesangn-s Gießen lernte er einen Mitgefangenen kennen ma benutzte dies, um nach seiner Entlassung angwil« in dessen Auftrag bei seiner Mutter EßwarF.l wj® Kleidungsstücke zu erschwindeln; zu bie,*m ZcoE zeigte er auch ein Schreibm vor, das er Kl”1 an gefertigt und mit dem Namen feines )xv* gefangenen unterschrieb:n batte. W<-gen ichoerD und einfachen Diebstahls im sttüchfall,, Betrugs 1. Friedberger Doppelquartett unter Seitimg des musikalisch hochgclnloeten Dirigenten Herrn Semi- 100 Mitglieder zählende B o l k s bi l d u n g s- verein schloß am vergangenen Sonntag feine Wintertätigkeit durch einen wohlgelungenen Theaterabend ab Neben einem dramatischen Dreiakter wurden noch einige Stückchen mit humoristischen Starkenburg und Nheinhesscn. rm. Darmstadt, 15. April. Die der «stadt Darmstadt gehörende Braunkvhlengrube „Prinz vonHef sen", in der Nahe von Messel und des bekannten „Einsiedels" liegend, welche für die Stadt in Anbetracht der herrschenden Not an Breimmaterial von außerordentlicher Bedeutung ist, aber bis vor kurzer Zeit unbenützt liegen geblieben war, wurde gestern durch die Stadtverordneten unter Führung des Oberbürgermeisters NL): Meine Porter geg-nüber. Die Zu- justitiare. Abg. Warmuth (D. strcht dem Entwurf ablehnend tunst der Hecresiuftitiare muß sich^rgestellt rein. Abg St ücklen (Soz.): Fälle wie derZabern- und Marlvh-Pvozeß haben das Vertrauen der Mr- litärjustiz völlig erschüttert. Ich beantrage die Vorweisung an einen Ausschuß. Ahg. Graf Dohna (D. Bpt.) wünscht amen Auszug aus dem Gesetzentwurf, da zur Zeit -me gründliche Durchberatung unmöglich sei. Zudem haben wir nicht das nötige Vertvauen zum Reichs-- iustizminister, der den Tempel d'.r Justiz cntM'rht hat, um ihm auch diese Erweiterung seinrr Kom- x Trais-Horloff, 15. April. Der Weihnachten 1919 gegründete und bereits i Deutsche Nationalversammlung. Berlin, 15. Apnl. Präsident Fahrenbach eräifnet be Sitzung und des Beig. Ritzert einer Befichttgung unterzogen. Vorlier gab Geh. Oberforstrat Kullmamr einen Ueberblick über die Erträgnisse und den Umfang der Darmstädter Forsten, aus dem hervorging, daß Darmstadt etwa 2000 Morgen Buchwald hat und aus dem zu Friedenszeiten jährlich etwa 3000 Festmeter geschlagen wurden, in der letzten Zeit hat sich, durch dre Verhältnisse gezwungen, das Erträgnis allerdings auf etwa 10 000 Festmeter erhöht. Weiter darf jedoch nicht gegangen werden, wenn der zu den schönsten Waldgebieten Hessens gehörende Wald nicht außerordentlich benachteiligt werden soll. Tie Grenze des bis jetzt Möglichen fei überhaupt schon überschritten. — Unter ■ Führung des Büg. Ritzert erfolgte dann die Besichtigung des sehr regen Braungruben- betriebe, aus welchem mit etwa 70 Arbeitern täglich etwa 600 Zentner Kohle gefördert werden sonnen. Der Betrieb ist allerdings unter dm ietzi- gen Verhältnissen außerordentlich kostspielig und muß durch maschinelle Einrichtungen und Benutzung her elektrischen Kraft usw. unter Benutzung aller möglichm Hilssguelten auf eine entsprechende Hö^ gebracht werden. Hierzu müssen allerdings ganz bedeutende Kosten aufgewandt werden. Ein gemeinsamer einfacher Imbiß im Oberwaldhau.se chloß sich an. Hessen-Nassau. Feuerkampf um ein Rind. = Groß-Heu bach, 15. April. Um ein Rind, das der reichste Bauer des Ortes, Gustav Münch, äbliefern sollte, kam es hier zu einem Mutigen Streit. Als der Bauer die Ablieferung verweigerte, drangen fünf Gendarme in den Hof ein. T^r Bauer empfing sie mit Revolverschüssen. Vor dem Stalle stellten sich Münch, dessen zwei Sohne und der Schwiegersohn den Beamten mit Knütteln und Mistgabeln entgegen. Bei dem sich nun entspinnenden Kampf wurden alle Gendarmen mehr ober minder schwer verletzt und mußten das Feto räumen, so daß die Bauern Sieger blieben. nartefrrer I. Kuhn. und Schule. ± Selbe aber gen, 10. April. Der dienst* älteste Bolksschullehrer des Hessenlandes, Wertheimer, ist nach 62jähriger Amtstätigkeit in den Ruhestand getreten. Lange Iah« ü forte er den israelitischen Lehreroerem im Volksstaat Hessen. ± Klein-Linde n, 11. April. In dem überfüllten Gotteshause hielt heute Pfarrassistent Eidenmüller seine Äbfchieospredigt. Er war drei Jahre hier als Seelsorger tätig und verwaltete aucb die erteöigte Pfarrstelle zu Mlendorf an der Lahn. Er siedelt nunmehr als endgültig angestellter Pfarrer nach Geinsheim hei Groß-Gerau über. U Lang-Göns, 12. April. Gestern wurden durch Pfarrer Weber 45 Konfirmanden emgefeg- net, davon sind 19 Knaben und 26 Mädchen, dies ist die größte Zahl, die nach den Kirchenbüch!« eit dem Jahr 1771 vor dem hiesigen Altar stand m. ■4 Nidda, 15. April. Die Hessische Landesvereinigung des Deutsch- Evangelischen Gemeindetags hiell gestern nachmittag den schon für Herbst vorge- ehenen 'Oberhessischen Gemeindetag hier im „Gambrinus" ab. Trotz der erneut ein* getretenen Verkehrsschwierigteilen war der Gemeindetag besonders auch aus den Kreisen bet Kirchenvvrstände und Ki rchengemeindevertretüng« sehr gut besucht. Er wurde von Prof. D. Schian (Gießen) geleitet unb im Namen des Kirchenvvr« standes Nidda von Geh. Justizrat Römheld (Nidda) herzlich begrüßt. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stand ein Vortrag von Professor Schian über „Die neue kirchliche Lagt und die evangelischen Gemeinden in Hessen", in dem der Vortragende in äußerst klaren, sachlichen Ausführungen alle die Mr Zeit Kirche und Gemeinden durch die politische Umwälzung besonders beipegenben Fragen wie Ur* wählen ober inbirefte Wahlen, Patronat, Psarrwahl, Religionsunterricht, Organistenfrage usw. vom Standpunkt der Gnzelgemeinden als auch der hessischer Landeskirche als organische Zusammenfassung der Gesamtgemeinden beleuchtete und forderte, daß bei der Lösung aller dieser Fragen vor allem darauf gefabelt werden müsse, wie der freien Gemeinde- entwicklung und der Förderung des Gemeindelebenr Rechnung getragen wird. Eine sehr lebhafte Aussprache schloß sich an, an der sich Poftfakretär Lein (Gie^u), die Pfarrer Memmert (Ober- widdersheim), Strack (Wallernhausen), Fritsch (Ruppertsburg), Döll (Wallenrod), Kalb Henn (Obermockstadt), Vogel (Reichelsheim), Widmann ((Gebern) beteiligten, auf bie Professor Schian in einem Schlußwort einging. Es wurde bie Mitarbeit der Lehrerschaft aufs wärmste begrüßt, bas Elternhaus unb die Gemeinden zur Wachsamkeit gegenüber allen drohenden Gefahren, zur Unterstützung der Pfarrer und der Schule aufgerufan, für die Organistenfrage Aufhebung alles Zwanges, für die Gemeindevertretungen mefr Arbeit gefordert, für die Müm«r, Frauen und Jugend besondere Vereinigungen, wo sie. möglich unb nötig sind, gewünscht, aber immer wieder betont, baß alte Arbeit geschehen müsse unter ban einheitlichen Gesichtspunkt „Lebendige Gemeinden, Mobilmachung aller christlich-religiös-sittlichen Kräfte in ernster, zielbewußter Arbeit in und an den evangelis chen Ge m ein den". 24 neue Mitglieder traten dem Gemeindetag bei. Hin 3/<6 Uhr wurde bie Tagung geschlossen. x Wieseck, 15. April. Sonntag nach Osten wurden in unserer an solchen Tagen viel zu kleinen Kirche 79 Kinder, 37 Knaben und 42 MLxhot, tonfirmiert. Auf der Tagesordnung tmtg eines Gefetzennovrf^s oerr. uxiivcvujiy vcl Militärgerichtsbar test und betr. dte ÄetDLs- ** Der erste Waggon Kohle ausIK dem Westerwald ist nach Msttestung zuständiger Stelle für Gteßen angctommen. handelt sich um ^genannte 2 ignitkohlr der Hermanuszcche, an der unsere S * Vereine und Veranstaltungen. ** Liga zum Schutze der deutschen Kultur. In den letzten Tagen bildeten sich neue Ortsgruppen in Schlitz (Kr. Lauterbach), Ortenberg (Kr. Büdingen), Wetterfeld (St. Schotten) unb Röthges (Kr. Gießen). Büdingen, 14. April. In außerordentlich zahlreich besuchten öffentlichen Drrfammlungm d:r Deutschen Bolkspart-ei sprach Parteisekretär Dr. Lutsch aus Gießen am Samstag abend in Altenstadt und Samstag nadfomtttog in Hain chen über „Die politische Lage und di: Deutsche Volkspartei^. Der lebl.afte Befall, rot» cher von den Anwesenden gespendet wurde, wurde von den Vorsitzenden der Versammlung^., Rechts- an walt Holzapfel- Ortenberg und LanÄvirt H. Rei cha r d-Hainchen, in Wv te des Tantes gekleidet. In den nachfolgenden Diskussionen wurden die von dm sozialdemokratischen Gegnern Abg. Wittich- Butzbach und Valentin Dillemuth - Hainchen erhvbTnen Einwendungm von Dr. Lutsch in durchaus sachlicher Form widerlegt. Düdelsheim, 14. April. Sonntag abend sprach auf Einladung der Teutschen Bolks- partet vor mehr als 400 Männern und Frauen in öffentlicher Versammlung, geleitet von Bürgermeister Albrecht, Parteisekretär Dr. Lutsch aus Gießen über bie gegenwärtige wirtschaftliche unb politische Sage. In der sich anschließenden Aussprache wurden von bat anwe endm Gegnern ferne Einwendungen erhoben, und der Redner des Abends gab dann noch eine Reihe sehr interessanter Aufklärungen über einzelne politische Fragen der Gegenwart. X Lich, 15. April. In einer vorn Verein der Deutschen demokratischen Partet ein- berufenen öffentlichen Ansammlung sprach -im 10. April Herr Lehrer Fis cher-Gießm Wer „Demokratie ober Diktatur^ Die durchaus fachlichen Ausführungen des Redners galten zunächst einer gtntndsätzlichen Verurtestung b?r den Frieven und Aufbau unseres Volkes und Vaterlandes aufs äußerste gefährdenden Ereignissen der letzten Wocbern Das Kapp-Lüttwitz-Verbrechen bot dem, den deutschen Militarismus süräzte.iden Frankvnch einen zur Besetzung bei Mainchene willkommenen Vorwand, west es durch sein Auslösen bir Unruhen im uforgebiet einen Einmarsch b*c Reichswehr in diese neutrale Zone notwendig gemacht 'batte. Diese auf Diktatur gerichtete fjtoftttk von rechts und links gereiche unser nn deutschen Vaterlande vollends zum Untergang, demgegenüber nur der Wille zur Befestigung der Dnnokritte dessen innere Gesundung unb Auffti tg garantieren. Tie in der darauffolgenden Aussprache von Landgerichtsrat S ch u d t vorgeboichten Entgegnungen wurden von dem Redner b*5 Abends widerlegt. ** Lichtspielhaus Bahnhofstraße. Die Pest von Florenz, Lachender, sonnig blauer Himmel unb bet schwarze Tod. Tie Gestalten der Renaissance werden lebendig, Happigste Feste der Liebe, daneben tiefstes Ringen um Gott, die denkbar grölten Gegensätze. Im Mittelpäakkt stehl die Geschichte des Büßers, der durch die Künste Dd^intt. Das Hochschule hat nun endlich ihxen eigenen Lichtbilder apparat. Der zuerst für diesen Samstag geplante Volkshochschulabend kann erst am 24. d. M. stattfinden. Der Geschäftsführer der GießenerVvlks- für den 27. toffen, daß besitzt, muß seinen Bedarf selbst ziehen. kM fabt 1 Mi- N j feiner Gene! ; Äk Ame »»«ti lc$u2S“ 1M Norden-, ^als ledig! LV Sn Ti-bstolk gtfps Ilääl des tzMIts W- '1a jfinaii p .baten, fw^ dlvfgefaba bai den D mletznng !Das Ge il, mit 1 linen e nicht e Msamr ÄMlck 6r Ist tentovr m nnrn s und i «eshalb t 3t. Ar tonte de wissen, i llsictzunz Lgs für fang. Der Ar I Schöhentzeril Asche Gefäi (^luminetgu i tvchdmg an I lauten war. I cingelegt- B I subjektiven (5 ■ Die Verb ■ faebterg hat w Di Detektii von He 2.1ettl Nordist Zur , nmsttnd Ri nnr zur Vorfthn heut« L Ns D Niti Mi R* tcn bdtte. Das Gericht tonnte in den Angaben des igm nrit Ur dKM^Konzert! Stott Karten! Sonnenstraße 20. SelterzweaBl J/ihJltiateHandi (*•61 Bietzen bedarl Statt Karten! 06942 Groß-Bieberau Bietzen t zeigen die Geburt eines Sohnes an. Braunschweig, den 12. April 1920. tu»*etea 020 f F. nee Ihrer hl, Landwlr. bei Wellbar* » der Laba. 4283 empfehlen Bebr. Verdux.Wll' 'JelteMweg' für landwirtschaftliche Er- ans der Ernte 11)20 Dom 13. Mätj | i Desfen. P re i eu gn i Lina Schmidt Willy Weber Verlobte Literarischer Abend. Bolter Vloem Selma Kahn Max Roßmann Verlobte Mumling-Grumbach (Odenwald) April 1920. oen einen einwandfreien Beweis für dessen Nf)nlb nicht erblicken inü> sprach ihn auf Antrag Metallbetteu Stahldrabtmarr- Knrder- betu Polster a. Äederm. ÄatoL frei. Eiieumöbel hxbrif. Suhl Ltbüi. wvh Gemüsepflanzen kräftig, empfiehlt «n Chr. Pfeifer Schiffrnberger Weg 30. FrischeFgche Feinsten Seehecht ff. Kabeljau o. Kopf Deutschen Kaviar | Landesrabbiner vr.PauI Rieger und Frau Milli geb. Reih Trauung am 18. April mittags 12 Uhr Hotel Hetz, Darmstadt. Manfred Rosenbaum Maria Rosenbaum geb. Levi Vermahlte / lrri*atore \ ZlllMUMkü fämiL öummianitel Dameublnben empf. kleä.-flne.ilraöptitzi f.twwn. V Walenrod - Gießen (Grabenstr. 4) April 1920 •* Darm st odi. 15 April 3m ikmbeÄ* theatfT i* Tannndbc nurd em «mnrog, 18. 4„ Stewart» .^jauberflö tri' unter hn iraui* tolischen Leitung VS Oaicrtinui iltfir 'hör-:- Mrch. Ballmg und der 5ptdlcinmn des Oberr grffcurs Jan DevtheNrr in vollständig neuer ^toretibet Ausstattung aefgefttbrt . Die neuen Tctorun^'U wurden nach Entwürfen Pvofestor Jhrrt Mragen» in oen Ateliers des LomdeStv^alers Ixr^rAdlt. Mn- 5oiW«iet Düte von 90 Pf. an btt M. 2.50. b. gröst Abnahme entsprechend billtger. <*« S-lhstU Herbert Marktpla» «. Gi ctzen, 15. April 1920. Wenn Waller Bio em m seinen EingangÄrvr. den Frühling bat Freund bn Dichter, als übcrni bärtigen itonfurraucn psclischrr V^ranswl- Große Posten Halbdaunen sind neu eingetroffen. FRITZ NOWACK 4141c >- Eine sehr lebhafte ti<> n, m der sich $oftfrfrr fönet Memmeri -Ofr MsentlMsens, Ätiüi (öaltenrob), Kalbftn el (Reichelshrimi, 8i! Egten, auf die $rc'^ uBroort ein ging. & sur Mschasl auf? roärmit ’ ■ S Md die Gememüee x ■ allen drohenden Seschs Pfarrer und btt 8ti Dtganiftatfiage Mieftl OemeinbeDertreintgtJiral 1. Joe Deebe neuestes Abenteuer Diplomaten Detektiv- Sensationsfilm in ö Akten von Harry Piel, Regie; Joe Hay. 2 Wetter'euchteB nm Mitternacht Nordischer Sensation sfllm in 5 Akten. In den Hauptrollen: Aage Fftnss, Klara Wleth. Siebern Sie sich zeitig Platze! LichtsmeLe Terbcrer ba^u batu&i, nach uno nach etwa 105 Hasensel lc zu entwenden; außerdem sind sie wiederholt in eine benachbarte (Herberen ein- gestiegen und haben rnSgesamt 8 Kalbfelle, ein i?ammdffTI, 3 Schweinehäutc, 3 y unbebaute, 2 Rirchshaute gestohlen und sämtlichem- Tiebsgut durch den Bater des H. sowie den £>nb. W. ver^ kauien lassen. Urteil: gegen T. u. H. griffen wurden. Besondere Feinheir zeigte die Tifferenzierung der Nvnne und der Rote-^Kre^- Schwesder. Einen Gütblid in seinen noch nicht veröffentlichten Roman: „Gottes Ferne" gaben zwei gröbere Kapitel, die zwar lebendige Bilder ans dem mittelalterlichen Würzburg erstehen, aber gegenüber fv manchem geschichtliche:'. Roman den Reiz einer persönlichen GesdalNmgsweise vermissen ließen. Ties war auch der Grund, daß die beiden längeren Lachtel trotz interessanter Analogien in heutigen BerhÄtnissen etwas crnwdend nnrttcn. zz. ümitÄnde halber gelangt der Film Hachtgeetelten nur zur 6•/< Ijhr-Voretellan< zur Vorführung, zu den übrigen Vorstellungen beute neues Programm: Hutt ft und Wissenschaft. Preisausschreiben „Erziehung inv Menschlichkeit". Ter Verein deutscher Freimaurer bat einen Preis von 1000 Mark ausgesetzt für die beste Schrift über „Erziehung zur Menschlichkeit". Um was ek sich bei der Lösung dieser Aufgabe handelt, ist in einer dem Aus- schreiben beigegebenen „Erläuterung" gesagt. Tic Schrift toll mindestens vier Druckbogen im Satz der „Erläuterung" umfassen, aber nicht über den Umfang von sechs Bogen h.nausgehm, damit ihre raschere und weitere Verbreitung möglich bleibt. Die Niederschrift ist, unter Beifügung eines mit ihrem Kennwort bezeichneten verschlossenen Umschlags, der eine genaue Angabe der Anschrift des Verfassers enthält, bis zum 1. Oktober 1920 an das Sekretariat des Arbeitsamtes des Vereins deutscher Freimaurer in Leipzigs Fichtestvatzc 43, einzufenden. Bei dieser Stelle sind auch Abdrucke dieses Preisausschreibens und der „Erläuterung" unentgeltlich zu erhalten. Tie preisgekrönte Schrift wird Eigentum des Vereins deutscher Freimaurer, der ihre Veröffentlichung unverzüglich betreiben wird. Alle Eimurhrncu, die der Verein aus dem VerlagSvertrage erzielt, fallen dem Verfasser zu. Das am 7. März in Launsbach stattgefundene Mol- 0. ZMmMIMZkkl gelangt auf allgemeinen Wunsch am Sonntag den 18. April nachmittugr 5 Uhr im Saale des<^ Gastwirt freund, Kroföorf zur nochmaligen Aufführung. Eintritt Mark 2.— Aüekausmänn.rehrlinge GietzenS werden zu einer Versammlung a. EamStaa, 17. Avril, abds. oünttL 830 Uhr in« Hotel Köbler freundlichst eingeladeu. Tbcma: „Welmen Wert bat der Zusammen schlutz der jungen S»audl«nasaedttien-. An^ ichließend Aussprache über die Wünsche betr. die Fortbildung. (£8 soll den jungen Lernen talkrufttg zur Seite aefhmben werden, drum bars keiner fehlen. Elter« schickt Eure Söhne! Der Fuoeudobmanu vom 4258c veutschn. handlgsgeh.-verbanü Grtr-r. Sietze». »ri^L kauftn. verdauö Veuffchl «w«» nxtrTS' Zu kaufen gesucht in landschaftlich schöner Lase und möglichst bald beziehbar, mit großer Anzahlung oder auch gegen Barzahlung Gut, Landsitz oder Villa mich wird evtl, vorhandenes Modttiar oder Fnoeniar mit übernommen. Offerten von He- sttzern erbeten unt. A.2134 an 3«cob Mover, Annoncen-Exveditton, Frankfurt tu M. [Mc bei Staatsanwalts frei. Ern Betrug $u Ungwnftm des Fiskus war bat Schmied Stooff S. in Grv^Aftrben zur Last lajytnng an ihn von dem Kreisamt nicht genehmigt । erben war Seine gegen das trsrinstonzliche Urteil | itigelegte Berufung hatte Erfolg: er wurde aus I iuliettinen Gründen fmgeipnodyni. Tic Gerber Friedrich D. und Wilhclm H. aus Ißtiebberg haben chre Tätigkeit bei einer dortigen WrrrugsverttuV- nnv UrckvndensLOdDung wtzrv er gl 2 Jabern Gefängni» verurteil, Sch erhält 4 Dtonair 2 Monate und 2 Wochen her Unter- WhÜtgtchaft ।öerben jebrm der brflbcn angerochn.st. Als rückfälliger Dieb steht der früher: itntmoffizierschüUr Emil St. von Steinbach in Laden vor Gericht. Er hat ftch längere Zeit dm 1 ft Die Berufung der Staaisanwall schift gegen « Urteil des Schöffengerichts Vilbel, das den toboimre M. aus mlstmstädten von der Be- äutttiguna. Iß Ferfel ohne Genehmigung des 7berhessischeri Viehhandrisvervandes ton Friedberg mch feinem preuschchen tz»eimatstur7 ansgefü'hrt e haben, freigesovochen hatte, wurde suriirfgetoic- ol Tie Straftvmmer halt für crwiefen, daß die Llsftl hr nicht hi Zucht und Nutzzwecken, mdem hüt zur Vv r ü ber g etze n de n Fütle- vnq in Kilian stLten ersvlgt fri; hierzu bedürfe 4 keiner Genehmigung. Tie Witwe Berta D. von Nioder> f^lg, als lediglich die Geldstrafe aufrecht erhalten bbtb. Anfgechiben wurde ein schöfferrgerichtliches Ur- iÄ, das den Mar 92 ans Köln wegen Körper- nrrletzung zu 15 SOU Geldstvafe verurteilt rEichengerbholj ®»n 12 Zwr. Mindeftzovfdurchmefser aufwärts L in Länaen bi« LS0 Meter eventuell grShere Eichendestänbe zum Selbstabtrieb 21al 5 0T kauft zu hohen Preisen *W S w. Lehft, hamdurg/villbrook. LÄ-A-xS rfgnS1»' * Lauf d°s I __ KL leinet «nenn« UM mt msW Aas Mr ! über meinen Lohn, den ^79 Säütfä Mttitr 'M Jillilis WW l.Romb. 2ns. Rat. 116, 25. Division. 18. 'M. ft. ! biente aktto L d. Leidkomo^ rückte am 27. Aug. 14 mit dem Ersatzbataillon au«, mm im Felde in die IOC Storno, wurde daselbst in der Rächt vom 9. auf 1(C Sevt. 1914 in der Schlacht bei Maumvr inoracn« nm 4 Uhr am Oberschenkel verwundet. Sett der 3eit werb er al» vermißt geführt. Diejemqen. dte über bet Verbleib meine« Sohne» etwa« mm en. bitte ich wir doch sofort gegen Belohnung Nachricht »u geben. «irchttche Nachpichten. 3 f r a e l. Religionsgemeindc. 1'totxw- dienst in der Synagoge (Cüd-Anl.). Snnstrg. 17 < -Ü 1920 «mobb 7.00, morg 8.30, abW. 7.30 n. 8.10 Utrr --------- Eingesandt. C8ür Form und Inhalt aller unter dieser sttuvrit stehenden Artikel übernimmt die Redaftion dem Publikum gegenüber keinerlei Berantworttmg.) Die in Nr 84 unter „Briefkasten der 'Hcbal- tirm" gegebene Auskunft bedarf noch einiger nicht unwesentlicher Ergänzungen 1. Das hessische Lamdes-Arbeite- und Ätti« schaftsamt bat am 8 Januar d. 3- folgende» lw- fbunmt: Die Kündigung enrs Mietverhällniste» ist nur mit iwrauoivcgangenet Zustiinnulng des MicteinigungsamleS vechtswirkfam, insbesondere ioenn die Kündigung «unt Zwecke der Miet steige- rung erfolgt. Diese Zustimmung ist auch dann emzuholen, wenn cs sich um eine vereinbarte Mietpreissteigerung ober um eine Ser- einbarung über den Ablaus des seither aus Kündigung gestellten Mietverhälttnsfec otzne Stirn' bigung handelt. 2. In der vereinbarten Miripreissteigv- nmg ist die fristlose Kündigung des seitherigen und die Eingebung eines neuen Mietvertrags zu er bilden, tztorzu ist aber nach dem 1. t*iagtm die Zustimmung des Mieteinigungsamts erforberfub Eine Vereinbarung über die Mietpreissteigerung kann aber wohl nicht in dem Sdlirtgcn des Mieters zu dem Ansinnen des Vermieters erblickt werden, der die gesetzliche Vorschrift, die vorherige Zusttrnmung des Einigungsamte-s cinzuholen, umgeht. Aber auch, wenn der Mieter ,^unr^züglich'' dagegen protestiert, ist dem Vermieter noch ’angf nid)t die Mögsichtoit gegeben, „semerfeit.' rechtzeitig zu kündigen". Denn bierzu bedarf er erst der vorherigen Zustinnmmg des EinigungsamlE». Otto Schräder, AmtSgerichtSsekretär flntg geschlosstll- April. Sonntag solchen Tagen 1 Knaben unb 42 «ä» , .-.ahlen, V- Reltgionsuntei fragt ufto. vvm 5ttr hen als auch dtr MW tch ZuMmenftfung te chlete md foTbertr, bas V ' Fragen vor allein he hne dar freien ßanr* tenmg des ©emeinbeltte 1920. Für lmrdwirtsckurf.lrche (Srxcugni fc aus der Ernte 1920, die auf Grund gesetzlicher Vorschriften abzuliefern sind, sind den Erzcug?rn mindestens folgende Preise zu zahlen: 1. für die Tonne Wei zen, Spriz (Tinte!, Fesen), Emer, Einhorn 1100 Mark, 2 für die Tonne Roggen, Gerste oder tzwfei 1000 Mark, 3. für die Tonne Särtoffeln 500 Marl. Tie endgültige Festsetzung der Preise erfolgt bis zum Beginn der Emre unter entsprechender Berücksichtigung der bis dattin entstandenen Produkttonclvsten. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Stand der Maul- und Älauen- leuche in Hessen. Am 4. April waren verseucht im Kreis BcnSheim: Benshftm, Tal Hof bei Balkhausen, Winterüasten, Dochstädten, Schmal- Brerbach, vüttenseld, FeVbeim, Lvfheim i. 9L, Grost-Royrheim. — Im Kreis Tiebnrg: (Srofe- Umstadt, ReiNtzim — Im Kreis Grsst-Gerau: Wallerstätten, Wvrfriden. — Im Kreis L>eppcn- heim: NeckarsteiiHach, Ober-Laudenbach, Nieder- Mumbach, BvnSweiher, Albersbach, Unter-Ltom- doch, Teppnchciin, NeckOrh rufen, Sanderboch, Tarsbevg. — Zm Kreis Alzey: Wöllstein. — Zm Kreis Worms: Frettentzrim, Westhofen. Vom 4. bis 10. April sind neu verseucht im Kreis Bensheim: Wattenheim, Stordheim. Vom 4. bis 10. April ist die Seuche erloschen in Albersbach und Niedcr-Mmnbach im Kreis Heppenheim ^chstle 10.-777-. ehr». k bit|& iKub 62]eVe» * unmch Qfa “JlltUDor Ävril. Qqi»-. ”■*> den em hchqenm^?^ rW? BAD-NAUHEIM ilrekt gegeclber 4er Bller. Telephon M. Dirnfnlrl Die11 Eine Sehenswürdigkeit! Eis- „ni!|jlblu Ddl getrAnke. Liköre, Mokkastube. Unnfplfl DifllP“ tonangebend. 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Bild u.ZeugniSabschr. 1 unt. 4248 an d. Gtey. Anz. W'^ren Drsi Maracht, Das I Micher l I ®a5t,ben ^bewahn Gießen (Ludwigstr. 35), den 16. April 1920. Die Beerdigung findet am Samstag nachmittag 4 Uhr auf dem hiesigen Ehrenfriedhof statt. Am 14. ds. Mts. verschied infolge eines im Felde sich zugezogenen Leidens unser lieber Neffe und Bruder Friedrich Schacht im Alter von 27 Jahren. In tiefer Trauer: Agnes Schacht, Wilhelm Schacht. Zweites Blatt Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhchen) Nr. 89 Zreitag, 16. April 1920 14. April 15. April Berlin Abcnte Abend- Schluß- Schluß- 3eitschriftea t 222,50 245, 443, 545, iu IUUIUIU- UU L «fIL — Meili b«uti(beu.fün 335, 320*- 317^50 ,Als 387, mit ber ftänölg- WU »Der GebraMb^ "Der DeM M wa. Eintritt frei. (4 Nach dem Steinbutt tarn das Gespräch nneber stens, ich hab diris erzählt —, tafe ich in Rom Die Gräfin an Roman von G. W. App le ton. du Fortsetzung 23. Nachdruck verboten.) Geheimnis. M * s8-äiuJ * < 527, 305, 315, 325 343, 324, 319,50 322,50 300,70 236,70 59,40 389,60 301,30 275,30 237,30 59,60 390,40 gleich ganz mem 2&?r» 428, 524, 394, 392, 300,70 274,70 236,70 59,40 389,60 24,47 29,97 93,90 28,47 208, 199, 301,30 275,30 237,30 59,60 390,40 393,50 395,- Wörse»f«rse Frankfurt Kurs 15. 4. 79,75 in, ?n nit In: icn rer- fen. Zürich Amsterdam . . Kopenhagen. . Stockholm. . . Wien 1063,75 1071,25 1068,75 1071,25 1009,- 1011,- 1009,- 1001, Stadtmlsfion Siehrn, Löberftrahe 14 Tonntan 3 Ubr: (OcmeinschaltokooscrenL. Sonntag »'/, Ubr: Motte» Abrechnung mit ouS. 2272,75 2277,25 2272,75 2277,25 412,- 413,- 412,- 413,- 1173,25 1176,25 1173,25 1176,25 1088,75 1091,25 1088,75 1091,25 1318,50 1321,50 1318,50 1321,50 24,53 30,03 94,10 28,53 Datum: Amsterdam > Rotterd. Brüssel-Antwerpen . Thristiania Kopenhagen Stockholm Helsingfors Italien London . . New-7)ork...... Paris Schweiz Spanien Wien (altes) .... Deutsch-Vesterr. abg. Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . . urgebrackt, bk parallel zur Schneide ver- ItiifL Das Ganze wiegt 5 Pfund. Der Fund Aurde dem diesigen Museum überreicht. Ein fübbtiMdaM:: (ilLl^rbeiitlibeNr illüntben, Wtous doch — Einen Augenblick! Ich will dir's llarmachen. Ich will dich nämlich in trauen ziehen. Schieß mal los! Es handelt sich um ein großes lMM 5IW die Reihe. Nun, begann Dick, zu welchem Zwecke hist mich in der Stadl zurückbehalten? — Ich gedachte, ihn zu verblüssen. — Weil ich mich mit emer Gräfm emgelas^m 207, 200, 362, 351, 333, 342, 250, Ifl/' Kurs 14.4. 76^50 75,10 78,- 145,- 310,— 224,- 186,50 150,- 155, - 210,50 197,50 350,- 346,- 324,75 326,- 247,- 292,- 428,- 506,- 396,- 384,50 220,- 516,— 307,- 305,50 320,- 15.4. 9,35 4,525 9,50 8,- 406,- it. -lt Ich weiß, datz ich mich dir anvertrauen darr. Mlerdings. Ich hab' ein stark eMwickeltcs Talent, Geheimnisse zu hüten, aller Junge, .heraus damit' Wer ist deine Gräfin? Frangipani heißt sie. Name komml mir bekannt vor. Italienisch? Jawohl. Du weißt ja — ich glaube wenig- Markuotternugen. Datum. timg aus. datz ibrr Parteifreunde im Lande Umstur z pl äne n mit aller Entschieden heit en l g e gen t re len. Zum Kapitel der Nebenregientngrn. Gera iReutzl. 14. April. iWTB ) Die deute hier atgrfyiltenc Konfermz der Aktiv nsauS schüsseundsozialdeinokratilckcnPar- t c i e n, welche zu dem Fall LÖlz und bei daraus entstehenden militärischen A kl io n Stellung nahm, war von 90 Delegierten beschickt. Die Regierungen von Sadrfcn-Atllmburg und Sachsen- Weimar waren durch mehrere «taatSräte vertreten. Ferner waren anwesend der Präsident des Thüringi'dxm PolkSrals, der 2. Vorsitzende des OKwcrksdxn'tsluntes Berlin, ein Vertreter des Deutschen Eiscnlahneroerbandes und der Zivil- kommissar der Provinz Sachsen *Jn einer mehrstündigen Debatte wurde einstimmig aus die ®e- fahr eines neuen Militärputsches buigc wiesen und folgend« > einstimmig angenommen: 1. Zurückzrelmng der Reichswcchr aus dem Vogtland aus Verlmigen der Arbeilerorgani sationen. 2. imter der Reick^vchr und den Arbeitern Ausklärungsardeil im Sinne des sozialistischen Klassenkamp es zu leisten, 3. Auslösung der Reichs- wehr und Bcn'asfnung der Arbeiterschaft unter Kontrolle der Arbeiterorganisationen. I die Ar beiter ganz Mitteldeutschlands auizurusen, mit Hilfe der Betriebsäle den Genealstreik in gwiz Deutschland zur Durchsetzung obiger Ziele zu pro ■ pagieren. Ein Protest der hesfisckien .Kammerfraktionen gegen Frankreichs Borgehen. rm. Darmstadt. 14. 9lpril. Der Kammerpräsident Adelung hotte für beule die Fraktionen eingeladen, inrb von diesen ivurde nach Erläuterungen des Staatspräsidenten Ulrich nachfolgende Erklärung einstimmig angenommen: „Tic Fraktionen des hessischen LandtagSin ihrer Gesamtheit fefcn in der neuerdings erfolgtet Besetzung unseres Landes eine Verletzung deS habe, sagte ich. Zum Teufel! So schlimm stehfS? ncr er, indem er Messer und Gabel ni-cherlegte und mich mit erstaunten Blicken maß. Mutz ich dir gratulieren, alter Junge, ober was? Sei kern Narr, Dick! erwiderte ich. Sir ist alt genug, um meine Mutter lern zu fönrvn. Also etwas zu alt, bemerkte er. Wieso hast du dich mit ihr eingelassen? Ich hab's ja nicht getan — sie hat sich mit mir eingelassen. So? Sie war es? Dreie Bemerkung wirft augenscheinlich etwas Klarheit über d.m Fall. Jc- Kurs 14.4. 79,75 mit. n. ut Ä 24,47 24,53 29,97 30,03 93,90 94,10 28,47 28,53 leit wurde gestern in der Glockengreßerei der Bu- derusschen Eisenwerke der Guß der Glocke vorgenommen, loclche an die Stelle unserer alt- ehnvürdtgen. dem Kriege »um Opfer gefallenen „Dammerich" treten soll. Es ist hocheifreulich, daß die Kunst der Glockengießerei, loclche Jahrhunderte lang in kleineren Orten unserer näheren und ferneren Umgebung ausgeubk nmrbe, nun auch hier in Wetzlar eine Stätte gefunben hat. wa. Wetzlar, 14. April, ,'oeute morgen ist das 2. Bataillon des Rei ch Swe hrregi- ments 3 6, welches bisher seine Garnison in Weilburg hatte, hier eingerückl. Tas Bataillon ist in den Kosernements ber früheren Unteroffizier- fdmle untergebracht worben Wie wir hören, werden noch weitere Truppen folgen, die alsdann in bent Durchgangslager Aufnahme finden dürften. Die Hierherverlegung ber Truppen hängt, gutem Vernehmen zufolge, zum Teil mit ber burch bie Franzofenbesetzung verbundenen Räumung anderer Garnisonen (Darmstadt usw.) zusammen. Hessen-Nassau. Frankfurt a. M., 15. April. Dos Daupt- gemüse der gegenwärtig?n Zeit, der Spinat, wurde gestern mit 1,30 Mk. bis 1,50 Ml. bezahlt. Für Jeldalat, in Frankfurt Schmalzlraur genannt, wird das Pfund mit 3,20 Mk. bezahlt. Auch die ersten Spargel sind emgttrosfen Das Pfund kostet 4 Mk. Für ganz dünne Suppen- spargel verlangt man für ein ganz kleines Pak't- d)cn, das früher 10 Pf. kostete, 60 Pf. Rhabarber wird mit 50 Pf., bei 10 Pfd. 45 Pf., ca^cboten. Ziemlich reickstwltig ist die Zufuhr an Orangen. Das Stück kostet 2 (zwei) Mk. Zur Verteuerung der Gemüse trägt natürlich auch her schlechte Stand unserer Valuta bei. So muß ein Einkäufer, bnr in .Holland OZemüse für einen Frankfurter Grotzl)äno- ler einkauft, allein 5 Gulden für bie Ausfuhrbewilligung bezahlen. Das sind nach un 'erem Gstd etwa 100 Mk. Außerdem erhält der Mann eine Tagesvergütung von 25 Gülten, was etwa 500 Mk. nach unserem Gelte ausmacht. Dadurch wird em? nicht unwesentlich? Verteuerung des aus Lolland bezogenen Gemüses verursacht. Daß nnr uns zunächst eatmal ein weiteres Stück von dieser ASente besbcklen wollen. — Damit drückte er aus den Knorch neben dnn Tische. — ES ist eine erstaunliche Beschicht?, fuhr er dann prt, und ich denke, nxr können noch emer Flasch? St. Martelle den Lals brechen, wähv-nd wir biete Nuß zu knacken versuchen. Nach dem Essen besprachen wir bei Lachte und Zigarren die Angelegenhnt von jedem erdenklichen Standpunkt aus Es steckt mehr dahinter, als aut den erftot Blick ersichtlich ist, meinte schließlich Tick. Auf jeten Falt mußt du das versiegelte Dokument hütm, wie eine Worein ihr Junges. Tu bist augenschnn- lich in die Geschichte verwickelt, sonst würd? dir es die alte Dame niemals so prompt ausgchän- digt haben. Sie wußte, genau, was sie tat, nnt> ick wette, daß du von ihr binnen kurzem Horen wirst. Tie Geschichte wird sich sehr bald kräftig entwickeln, und bu wirst alle Lande voll zu tun haben. Taufend gegen eins zu w.'tren, hängt ber Besuch der prächtigen Frau von heute mittag mit der Geschichte zusammen. Jedenfalls, alter Junge, halte mich über alles, was passiert, aui dem Laufenden. Tie Geschickte ind?re> iert muh im höchsten Grad, und wenn bu dadurch irgendwie in die Patsche gerätst, so weißt du ja genau, wo du ein? Lilie finden kannst. Fortsetzung folgt.) t roem vierkantigen, grünlichen, sehr harten Gestein und hat eine Seitenbreite von 6 und < ne Länge von 26 Zentimeter. Nach Dorn) t einer Schneide zugeschliffen und im Kurs 15.4. 79,75 76,75 75,20 77,75 146,- 307,- 224,- 186,- 150,- 154,- 208,50 200,13 365,- 349,75 337,- 340,- 251,- 294,- 439,- 535,- 395,75 390,- 224,85 540,- Dahnw: 5e/nTeut.flrieqsanL 4"/aDeut.Reichsanl. 3°^Deut.Re ch;anl. 4°/0 Preuß. Konsol» Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Dirconto- Gesellsch. Dresdener Sinh. . Nationalbank f. D. Plitteld.Tred tbank H.-Amerik.-Pakets. NorddeutscherLloyd Doch. Gußstahlwrk. D.-Luremb.Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberfchl-Eisenb.-B. Oberschles.Eisenlnd. Phönix-Drgb.- Akt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerk« Elekir. 21. (E. 0).. . Schuckert-Werke. . FeltenLGuilleaume Daimler Dud.-Eisenw.-Akt. Adlerwecke .... 4°/0 Hess. SaatsanL Electron Griesheim »oder ll-auS' t fltOB- s? §ab" erbet- $31 $ W 10- P. 42, vk. 1L K.- kL zv. Die Jagd Zeit auf äbonnltmr sofort bei Ihrem Kro rütlwtck. ab L Äen.. 14.4. 9,- 4,50 9,50 7,50 415,- l*M VÄ; E bei sehr großeii Umlätzen 20 Proz gesteigert 160. Mexikaner lagen still Frankfurt a. M., 16. April. Devisenmarkt. Geld Brief Geld Dries < l/l V -SS Natürlich, was konnte ich benn anders tun? Nennst du bie Dame ? Schadet es was ? Nicht im geringsten, mein Junge. War sie «ne Ausländerin? Dick sah muh erstaunt an. Nein. Wie kommst du zu bieier Frage? Ich weiß nicht. Ich habe ja nur gefragt. OLnb weiter? Nun, sagte er, vielleicht ist es eine Engländerin, aber ich halte sie eh?r für eine Amerikanerin, bc im Ausland gelebt und ihre amerikanisch? Susfprache seit langem verloren hat. Si> be- mmmt sich auch ganz kvsmopoliti ch. Sehr — An, ich möchte sie weniger schick, als btitinguttrt rrrnnen, sie ist eine richtig? Dame der Großen Aelt. Last du mir sonst noch etwas von der Dame nriteuteilen? fragte ich. Ich wüßte nicht. Du fdmft fv wohl nicht? Nein, wie gesagt. Lat sie ihren Nom?n angegeben? Nein. Sie wollte es nicht. Es lei nicht not- «eenbig, tagte sic. Verflixt sonderbar, erwiderre ich. Ich bin nm- gierig, ob ihr Besuch m irgendwelcher V'rbrn- 8mig mit bem steht, was ich dir eröffnen will mtd worüber ich deiuen Rat hören möchte. U ?bn«= »lens, ba sind nnr bei Simpson. 2 Pvoz. höher 393^0. Gummi^Zeter genxmnei 5 Pwz auf 345. Zellstoff Waldhos sind bei mäß> Kreis Wetzlar. I gern Angebot 7 Pwz niedriger 303. Bochum-r Wetzlar, 14. April. Im Beisein vonl üeigerten sich um 10 Pwz auf 362. Friedrichs t ber Stabt unb ber hiesigen Geistlich» l Hütte notierten 1120. 5pwz Rumänier wurden Rändel. Berlin, 15. 2lpril. B ö r senft im m u n gs- bild An ber Börse vollzog sich eine recht kräftige Erholung, die im wesentlichen du? gestrigen Verluste nrLber ausglich. Im allgemeinen ging man von der 2lnschauung aus, daß die Rückschläge übertrieben hoch und durch die Verhältnisse nicht gerechtfertigt waren. Auch gab eine nicht unnxientlidie Verschlechterung der Markvaluta Anreiz zu Käufen, namentlich in Valuta- papieren. Temgcmäß setzten fibfoi.tafantcile und Pomona mit je 500 Proz. höher ein, Sloman und Südsee-Phvsphat um 300 bzw. 200 Proz. Recht erljeblickjc Steigerungen zeigten sich auch n Mon- tmipapieren, einzelnen Farbwerten und Kaliaklicn. Deutsch Luxemburger gewannen 39 Vwr. unter dem Einslus, der Ankündigung, daß her Gewinn aus ber Ablösungstransaktion zu der Gcwmnaus- schüttung und Rückzahlung ber umUrifenbcn Obligationen verwendet werben soll. Oberschlesische Eisenbahnbedarf nxnxn 22, Obcrschle ischc Eisenindustrie zeitweilig 33, Elberfelder Farben über 50, Weftevcgeln 25 und Kaliwerte Aschersleben 38 Pwz. höher. Steaua Romana gewannen 65 Prozent, dagegen gaben Canadas Aktien im Verlaufe um 35 Proz. nach. Merikanisch? ?lnlei!.en erzielten im Einklang mit den Valutaschwankungen etwa 20 Pwz. Schiffaljrtsaktien profitierten verhältnismäßig wenig. Tos Geschäft nahm nuift fernen gröfrtm Umfang an. Tr. ber Erklärung ber Regierung über beten Stellungnahme gegen bicsc? Besetzung hessischen Landes und die dabei crsolgte Wahrung der Rechte unseres Volkes unter schärfstem Protest gegen jede Ser- gewaltigung Kenntnis genommen. Tie billigen einmütig .das Vorgehen der Regiwung u J> die von ihr getroffenen Maßnahmen. Sie erwarten, daß die Regierung auch fernerhin in encrgiostei Weife bie Interessen bes Landes, des Rriches und des Teutschtumö wahren wirb. Sie forbern die sofortige Räumung des neu besetzten Gebiete s." Di« türkische Bewegung in Anatolien. Paris, 15. April lWTB) Nach einer „Times^^Meldung aus .Uonstantinopel Ixit sich Mustafa Kemal Pascha zum Gws»otiier ber neuen Regierung in Anatolien crusg> rufen. Sein Minister für Auswärtige Angel beiten ist der ehemalig? türkische Botschafter in Washington, Amed Rusten. Ter ehemalig: Schrickt M u s 11 wurde zum Scheich Ü1 Islam e» naimt und Ferid Pas cha zum Minister b.4 Innern. Mufta Krinal Pascha selbst übernimmt das Kriegsministerium. Nach einer VJldbung der „Movning Poft" sollen die Bolschewisten ein Abkommm mit Mustafa Kemal Pascha getroffen haben. Weiteren Nachrichten der ,/JJloming Post" zufolge steht rin Angriff gegen Batum und den Kaukasus unmittelbar bevor. Ein Aufstand in Mesopotamien. Rotterbam, 15. April. (WTB.) Laut „Nieuwe Rotterbamschen Courant" melden englische Blätter aus Damaskus: In Mesopotamien ist ein Aufstanb gegen die Engländer ausgebrochen. Ter Bezirk Kut el Amara befindet sich in den Händen der aufständischen Stämme. Die Bewegung griff auch auf bie Bezirke Bagbab unb Basra über Die Brücken sink) gesprengt worben unb Bahnlinien verschiedentlich unterbrochen. Der Streik in Irland. London, 15. April. Anna Mim ms mich unter dem (5k. 5. en (fiter angespTvwen halte, als ich vor zwn Abeichen meftic Amtsräumc vwließ. Sehr bald vergaß Dick writerpieFm und starrte mich in unverhohlenem Ernaunen an. Bon Zeit zu Zeit brummte er fein unvermeidliches „Na, da soll doch glrich —", aber sonst unterbrach er mick nickt in meiner ErEung. Ich vergaß nicht die geringste Einzclhrit. Alles aui tem Tische war kall geworden. Schließlich blickte ich aus unb sagte: Und nun, Tick, was ist deine Bteinung, offen und gerade heraus? Au» Stabt und Land. Gießen, den 16. April 1920. Hilfe in der Rot. Heimchenbund nennt sich eine aus der fm ber Gegenwart heraus entstandene Hilssorgaui- cs 'cbalt beziehen. Es gibt auch „Wanberhcimcheii", jve für eine vorüber gehende fJtotjcit auf Wockvn i, ein Haus übersiedeln. Tiefe segensreiche Einrichtung besteht in «Hüftvow i. Meckl. schon seit August vorigen Jahres jnb lat schon sehr viele Hausfrauen aus der 9L)t ytUtien. Es wäre dringend zu wünschen, daß «de Stabt sich auf ähnliche Weise eine „HUse für Notfälle" sicherte und daß sich allerorten hilfsbereite Herzen und Lände fänben, bie auch in ber (Erfüllung ber einfachsten häuslichen Pflichten eine ?>he unb dankbare Aufgabe erblickten, eine hoch- xftiedigende Tätigkeit, die zugleich eine auskömmliche Lebens Möglichkeit bietet. ** T ie Aussichten des Tabakge- verbes. Ten Religio ns g escl l scha f t § it Gießen, uno zwar an Söhne, die sich einem Studium widmen oder ein Handwerk erlernen wollen, oder an Töchter, die vor ihrer Verheiratung stehen, zur Aussteuer. Meldungen sind bis zum 30. April 1920 an i Kuratorium obiger Stiftung einzusimden. Gießen, den 14. April 1920. Der Vorsitzende des Kuratoriums: I. Grünewald. Hvfrat. 4200V Schwarze und braune Kindersöckchen Welche mechanisch eingerichtete Schreinerei auf dem Lande (Bahnstation) würde die Wil« gäronffi MllWMels übernehmen? S chr. Angebote u.00904 a. d. Gieß. Anz- Bekanntmachung. Betr.: Die Erhebung der Kurtaxe und der Badegelder in Bad- Nauheim. Die Kurverioaltung Bad-Nauheim bat die Wahrnehmung gemacht, daß in den benachbarten Stödten und Orten Fremde Wohnung nehmen, von da aus die Kurmittel in Bad-Nau Heini gebrauchen, die Konzerte und das LLurhcrus besuchen und die Zahlung der Kurtaxe auf diese Weise zu umgelten suchen. Daher ist anMordnet worden, daß die A b- gabevon. Bädern in den Badehäu s e r n zu Bad-Nauheim an die Ortsansässigen von Bad-Nauheim und der benachbarten St ädteund Ortezukünftig nurdannnoch erfolgen so ll,wennvon denselben Ausweiskarten dem Aufsichts- Stadt. Arbeitsamt Giessen Weft-Anlage 31, Teleph. 2054. ES können eingestellt werden: 42608 a. bei diesige« Arbeitgebern: 1 Holzbildhauer, 3 Aiusiker, 1 Heizer, 1 Bauschloffer, 1 all. Ma- schinenschioffer, 1 Schmied, 1 Schreiner, 1 Optiker, 1 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Schäflemacher, 1 junger Kellner. Lehrlinge: 1 Maler und Anstreicher, 2'Schmiede, 2 Schreiner, 1 ,vriseur, 1 Polnerer und Tapezierer, 1 Gärtner, 1 Photograph, 3 Bäcker, 1 Glaser. b. bei nn-lvärtigen Arbeitgebern: 4 landw. Knechte und Ardener, 1) Schreiner, 1 Elektromonteur, 3 Ziegeleiar heiler, 1 Herren- und Damenfriseur, 1 Sieiniinuer, 50 Jeldbereinigungs- orbeiter, 1 Schlosser, der autogen schweißen kann, 10 Bergleute, 20 Stcindrilchurbe'ier 35 'Diniirer, 15 Zimmerleute, 10 Bauhandlanger, 1 'verz-r, 1 Schlosser, 1 jung Kellner, 1 Küfer, 2 Holzbildhauer, 2 ölt. Mechaniker als Schtchlleiier. 1 Metallschlei,er und Polierer. 3 Eiiengravenre, 1 verh. Schmied iür Hosgut, 3 Drechsler, 3 Hol-.beizer und Polierer, 1 geor. Bagger» und Lokomotivführer, 2 Schneider. Lehrlinge: 2 Bäcker, 1 Weißbinder, 1 Schmied, 1 Schreiner. Es suchen Arbeit: Schriftsetzer und Buchdrucker, 1 Schweizer, Kaufleute, Schreiber und Reisende, 1 landw. Verwalter, 2 Gärtner, Packer, Hans- bnrschen und AnSlattser, Maschinenschlosser, Bauschlosser, 2Mechaniker, 2 Konditoren, 11nstallateur, 1 Handschuhmacher, 1 Weißgerber, 1 Steinmetz, 1 Glaser, 1 Schuhmacher, 4 Heizer, 2 Kranken- vfleger, 3 Schmiede, Weißbinder und Anstreicher, 1 Wagenlnckterer, 1 Kralmftihrer, 1 Plattenleger, 1 Bademeister und Masseur, 1 Diamantschleifer. 1 Dreher, 1 Metallschleifer, 2 Tapezierer und Polsterer, Sattler, Bäcker und Metzger, I Bergolder, 4 Kellner, 6 Kraftfahrer, 4 Buchbinder, 1 Bleilöter. 1 Holz- u. 1 Weinküser, Maurer, ein Bereiter. 3 Brauer, 1 Koch, 1 Laboratorinmsaehtlse, 4 Musiker, 1 Fohlenmärter, 1 Silbcrschmied. Lehrlinge: 13 Schlosser. 1 Schmied, 1 Kellner, sieben Schuhmacher, 1 Schneider, 2 Schreiner, 1 Konditor. 3Mechaniker, 1 Metzger. 16 Kaufleute u. Schreiber, 6Glektromonteure u.-techniker, 5 Weißbinder und Maler, 2 Techniker, 1 Schlosser aufs Land, 1 Koch, 1 Drechsler, 1 Zahntechniker, 1 Friseur, 1 Schriftsetzer, 1 Gärtner. Weibliche Abteilung: Es können eingestellt werden: a. bei diesigen Arbeitgebern: 1 Gartenmädchen, 1 Weißzeugnähertn, einige junge Mädchen zum nähen, Mädchen für lagsiiber, Dienstmädchen, Lausfrauön u. -mädchen für einzelne Tage, tüchtige AUeinmädchen, 1 eins. Stutze, 1 Flickerin, 1 Wasch- frau, 1 Buchhalterin. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 4 landwirtschaftliche Dienstmädchen, Dienstmädchen, Hausmädchen, AUeinmädchen, 1 Köchin, 1 Schweizerin. Es suchen Arbeit: 2 Lehrmädchen für Damenschneiderei, 1 Lehrmädchen f. Geschäft. 1 Büglerin, 1 Korrefvondentin, 1 Empfangsfrl., 1 Kontoristin. übernommen und (Sfptttfrrrtfcß nach dem Haufe S-'ieinjlTliye verlegt habe. Ich bitte, das meiner Vorgängerin entgegengebrachte Vertrauen gütigst nut mich übertragen zu wollen: ich sichere reellste Bedienung bei billigen Preisen zu. A. Horn. Nur der Fachmann kann vollwertiges leisten. Wer daher eine wirklich gute Ausbildung für den kaufm. 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Manche Stotterer davon hauen schon vorher anderweitig mehrere Kurse und andere Mittel angewandt ohne den gewünschten Erfolg erzielt zn haben. Mein Verfahren fit wohl der billigste und einfachste Weg zur gründlichen Beseitigung des StotternbelS (ohne Beruf?- ftörunfl'. Dersäume es kein Interessent, meine Sprechstunde zu besuchen. Bitte mich nicht mit Warnecke, Hannover, zu verwechseln. Die Auskunft ist vollständig kostenlos. [4247D Sprach. Institut Hagenburg (Schbg.. Lippe) h. Steinmeier- s Lichtspielhaus Tagesgespräch DiePest in Florenz Bahnhofstraße 34 Bahnhofstraße 34 von Gießen wird sein —===== Anfang: 4 Uhr, 6 Uhr, 8.20 Uhr. Wohn- u. Geschäftshaus in Garnisonstadt des Brückenkopfes (Sohlen* gelegen, bestehend aus 18 m langem 3 stückigen Wohnhaus mit Toreinfahrt und Vnben sowie geräumiger Werkstätte mit großem Hof und anschlleßendem Garten ist wegen vorgeschrittenen Alters des Besitzers unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. In dem Anwesen tvurde seit über 40 Jahren eine gutgehende Schlosserei mit Fahrrad- usw. Handlung betrieben lind eignet sich auch für jeden anderen Geschäftsbetrieb. Schriftliche Angebote unter 4232 an den Gießener Anzeiger erbeten. BikUiizßchterverei»Gleßk«ii.Mg. Versammlung Sonntag, 18. Avriß nach mittags 3 Uhr, bei Mitglied Kraft, Gießen Franfturtev Straße 81. Tagesordnung: 1. trag über Wabenbau, schwache Völker, Bereim- gung, dtmigemtc u. -Verwertung. ‘ü.SettxagS1 .........-c IL’.'LLJ« SKnlhe‘„e.’A«Oüen. Das $>ols lagert etwa 25 Minuten tont Bahnhof Mainzlar und ist sehr gut abynsahrrn. Die Gemeinde behält sich die Genchmigung Bekanntmachung. Betr.: Tie Beitragshöhe in der Invalidenversicherung. Die versicherungspflichtigen unständigen Arbeiter im hiesigen Stadtbezirk werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Neufestsetzung der Ortslöhne mit Wirkung vom 1. Mai d. Js. eine Erhöhung der seither verwendeten Beitragsmarken zur Invalidenversicherung nach sich zieht. Mithin dürfen von allen unständig Beschäftigten von diesem Zeitpunkt ab nur noch Beitragsmarken fünfter Lohnklasse im Werte von 50 Pftmnig verwendet werden. Die Ber- wendung von Beitragsmarken einer geringeren Lohnklasse ist fernerhin unzulässig. Als unständig» Beschäftigte sind in der Hauptsache diejenigen Mrsoncn zu betrachten, die gemäß $ 442 ZWO. bereits als Mitglied in das Verzeichnis bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse Gießen eingetragen sind. Eine Beschäftigung ist dann als unständig zu betrachten, wenn sie auf weniger als -eine Woche entweder nach der Natur der Sache beschränkt zu sein pflegt oder im voraus durch den Arbeitsvertrag beschränkt ist. 4192B Gießen, den 10. April 1920. Versicherungsamt der Stadt Gießen. Bekonntmachnn g. Wegen ungenügender Milchprfuhr können für Freitag den 16. April die auf V4 Liter lautenden Müchmarken nicht beliefert werden. Die auf V, Liter lautenden Milchmarken werden dagegen toll beliefert. 4278B Gießen, den 16. April 1920. Der Oberbürgermeister