daß die Vertreter der Staaten $unt Völkerbund durch die Parlamente der verschißenen Länder ge" stellt werden sollen. Rücktritt des Grafen Sforza. Rom, 14. Okt. (Stefani.) Der Minister des Aenßern, Graf Sforza, ist zurückgetreten. Vie Verhinderung der Kapital- und Steuerflucht. Berlin ,14. Okt. (Wolff.) Amtlich nnrb folgendes mitgeteilt: Die hohe interalliierte Kommission für das besetzte Rheinland gab ihre Zustimmung dazu kund, das; daselbst ebenfalls nunmehr Poslübcnvachungsstellen eingerichtet werden, die Unter Leitung der Reichssinanzoerwaltung den Postverkehr zur Verhinderung der K api- tal- und Steuerflucht überwachen. Die neuen Stellen werden am 1. November in Köln, Cleve und Ludwigshafen a. Rh. in Tätigkeit treten. Es bedarf hiernach kaum noch der Erwäh- iTung, daß die Einrichtung von Postüberivach.ings- stellen im besetzten Gebiet in keiner Weise mit der Besetzung zusammenhängt imd insbesondere nicht von der hohen Kommission veranlagt ist. Nackter Einrichtung der neuen Postüb.-rwachungsstellen wird sich die Möglichsieit bieten, in Erfüllung zahlreicher Wünscl-e ans Industrie und Handwerker- kreisen den Wertbrief itnu Wertpaketvieckehr mit Frankreich, Belgien ' und England zuzulasstn. Nähere Mitteilungen hierüber werden seinerzeit von der Postverwaltung ergehen. grieöe im Berliner Zeitungsgewerbe. Berlin, 14. Okt. (WTB.) Auf Grund des im Berliner Zeitungsgewerbe gestern abgeschlossenen Vergleichs ist die Arbeit im Laufe des heutigen Tages wieder ausgenommen worden. Druck der Regierung und Nachgcbcn der Arbeitgeber. Berlin, 14. Oki. (WTB.) In einer Er- llärung des Arbeitgeberverbandes für das Berliner Zcilamgsgewerbe über den Abschluß des Streiks im Zeitungsgriverbe heißt es: In der UmerrÄ»mig, zu der die Vertreter des Arbeitgeberverbandes nach dem Reich - ar bei smmi Hrrium eingeladen waren, wies Unterstaatsselvetär Hirsch im Auftrage des Gesambmrnisteriums die Vertreter der Zeilungsverleger darauf hin, das; das Nichterscheinen der großstädtischen Presse von der Regierung mit Besorgnis empfunden werde. In außcrpvlitischer Beziehung nrache sich dies dadurch bemerkbar, daß das Ausland seine Berichte in einseitiger Darstellung erhalte und auf weitgehende Arbeiterunruhen schlösse, eine Tatsacl?e, die in tvrrt- sckaftlicher Beziehung auch auf die Entwicklung der Valuta imgünslig eiMvirlc. In innerpolitischer Beziehung müsse es als unerwünscht bezeichnet 'werden, wenn gerade in der jetzigen Zeit, in der ivich- tige Parteitage abgehalten wurden, jede Berick't- erstattung durch die bürgerliche Pr-Zse der Reichs- Hauptstadt aussalle^ Auf den Hinweis der Zeitungsverleger, daß sie unmöglich in der Lage seien, weitere Belastungen, wie sie die neuen Gehalts- fvrderungen darstelltcn, zu tragen, und daß trudi die Abonuf ranksurt-tstt die 2euche erlojM. .maßregeln sind M' Delacroix und Lloyd George. Paris, 14. Ott. (WTB.) Nach einem '^ckspruch-aus London soll der belgische Mi- IMrprasident Delacroix plötzlich nach !l bissel gereist fein, wohin ihn dringende ^häfte gerufen HLtten. Kongreß für den Völkerbund. I Mailand, 14. Okt. (Wolfs.) Der Kongreß 4 ft mternationalen Vereinigung für einen V ö l - t ;ibunb nal)m in feiner gestrigen Sitzung mit *_ter Mehr beit eine Tagesordnung an, bir jun l^n aussprick,: daß alle großen und Heinen l -Orten ohne Ausnahme der ehemali^m Feinde arerzüglich um Völkerbunde zuge ^^den. Gegen diese Tagesordnung tonten nur die französischen imb russischen De- O^n In einer weiteren mit gnoher Mehrhell ^iwrnmenen Tagesordnung sprich: sich dn: Kvn- .;, rur ‘’te öldnvmi'che und wirtschaftlich« Gleich- Maaten in den unter einem Mandat s^üsen Gebieten aus. Schließlich wurde auf ^chlcy der llaliemschen Vertreter befchloisen. Wien, 15. Okt. lWTB^ Anläßlich der Hrntner Abstimmung richtete das Prä-- ^tirm der östenr.ncbischen Nationalversammlung ' 6 die öfterreidnirfr Oeftentlichkeft eine L'und- r*img, worin es darauf hinweist, daß die Mebr- ftt der Bevöllerung in den strittigen (Gebieten «iht für das mit natürlichen Hilfsmitteln f.) reich regnete Jugoslawien, sondern für unseren in dlfend Nöten ringenden Staat sich entsäneden ht. Das Präsidium ter Nationalversammlung ".ist gus innigem Herzen den Kärntnern für Treue. Klagenfurt, 14. Okt Nach dem offiziellen '"gelmis ‘ sind für Oesterreich 22 025 und für mgoslawien 15 278 Stimmen abgegeben worden. Wien, 14. Okt (Wolfs) Die Blätter drücken fre große Freude über das Abstimmunas- ''Sebnis in Kärnten aus, wodurch dieses süddeutsch und ungeteilt bei Oe st erlich verbleibe. Sie betonen weiter, daß der ritige Tag auch deg Signataren des Vertrages irt St. Germain bewiesen habe, wiev'.el Unrecht Volke Oesterreichs durch den Vertrag gegeben sei, und drücken die Erwartung aus, daß *r Vertrag revidiert werde. , . Nach einer Mellamg der „Vvs''i'chen ZcttwM '-8 Klagenfurt hat die interalliierte Ple- 'ftzitkvmm issionfür Karn t en roten Er- a fc hcransaeyedm. wonach tr* fübla'inxrcn Be- :tten am 46 Ok'obrw die Verwaltung den .Kärnt- j:Zone an Oesterreich zu übergeben haben. Mit Imikligimg der in Klagwifurt stationierten eng» **3tn und frmiz'ft'rschen Vertreter hätten die Itnlie- "*3 Truppen in großer Stärke zwischen Tarvis , Villa ziisanrmenyezogen, um dem Ery'bnrs ,.>-Vosksabstimmnn<7 gegebenenfalls Nachdruck zu liW&en. ■*" r i cf) gegen den Anschluß an Serbien er- ärt. Nach dem vorliegenden Ergebnis in rc Abstimmunaszvne A erübrigt sich eine en tveitcr in ielgtit- kblllmmung in der Zone B, so daß Kärnten mneteift bei Oesterreich verbleiben wird. Hr.245 v-r 4inrd) die Post viertel. Ehrlich Mark 12.- mrschließlich Bestellgeld. rern|pred,.»nfd)lüfje: ir6ieSd)riftteitungll2; gerlag.töeschäftsstelleSl. tlnschnst für Drahtnach. rchte« aniftgcr Liehen, peßldftdfonto; »ranffurt a. M. 11683 Der -eutsche Sieg in Kärnten. Der Vertrag von St. Germain, der eben- i wie der von Versailles eine Fülle schreiew- ethnologischer Vergewaltigungen ent- ft-itt, hat es 'fertig gebracht, der erstaunten, Helt das Märchen aufzutischen, daß sich in han seit mehr als einem Jahrtausend urdeut- i-jen ehemaligen österreichischen Kronland Kärnten eine slawische Jrredenta befinde, er durch den Anschluß Kärntens an (den neuen nossawischen Staat auf Grund einer Volks- fflimntiinq zu ihrem Rechte verhalfen wer- ien müsse. Aehnlich fine in Schleswig batte ijei der Oberste Rat das Kärntncrische Land t zwei Abstimmungszonen eingetcilt. Gegen Sinn des Vertrags von St. Germain itten die Alliierten die Südzone den Serbew ^geliefert, die mit den Mitteln militärischer eletzung dort die übliche Vergewaltigung der lkerung vornahmen. Als diese auf den Otfrfjrai der Bevölkerung endlich zurückaezv- -T wurde und eine interalliierte Kommission wog, organisierten Die slawischen Natio- rlisten die berüchtigten Vrügclbanden. die in riberer Form den serbischen Terror sortsetz-- Irn, ähnlich wie in Oberscblefien durch die ^lnifchen Sokolgarden die Bevölkerung flitqeschüchtert werden sollte. Am ver- trugen en Sonntaa hat nun endlich für die kärntnerische, bis aufs Blut ^peinigte Bevöllernng die Stunde der Befreiung geschlaaen, indem int südlichen Ilffimmunascwbiet (Zone A) die Vollsab- immima stattfand Die Bevölleruna hat sich lit überwältigender Mehrheit für Oester- _____ 170. Jahrgang Zreitag, 15. Moder 1920 ft 'V*F O Annahme von Auze^en MU für die Tagesnummer bis GietzenerAnzeiger» ßauotichriftleUer: Lug General-Anzeiger für Oberhessen MM W ’ 9 1 1 AnzeigenteU: H. De», Druck und Verlag: vrühl'fche Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. 8chriftleit»ng, Geschäftsstelle unö Druckerei: Zchulstrahe 7. sämtlich in Gießen. 4 l . n b. H Ui L' psteurr an tcilimg für Boot- und Krankenverioryllng bfeu fiutlou§ als Tc^utatioii bestehen. Die Angestellten wervz I^rjMese^ größtenteils entlassen 'aber der ErwerbsliofenMck rinuitg der tibbcreinigui ifmgen uni fb. Langen schwalbach i. T., 14. Li Mucken. Ein schwerer Automobilunfall ereignete si Lorlau imsterium d jMg m Ei kter dm Ne I* Oll Rei am Dienstag auf der Kemeler Straste. An einci mit drei Holländern und einem Deutschen fo wakischer Hörer $u vereiteln. Später kam es - Verhandlungen zwischen den beiden Parteien,: sorge zugeführt. Auch die Kühlen stelle faTI wesentlichen Teilen eingeschränkt werden. aus dem Wagen zu retten, wurde aber dabei i heftig gegen einen Baum geschleudert, daß • bclld darauf starb, während die drei andern $r- foffen mit verhältnismäßig leichten Verletzung davvnkamen. Ter Wagen liegt vollständig zo trümmert am Stahlbrunnen. IlflU Adlrr- V ®eUa ■ tzochschulnachrrchten. Wien, 14. Ott. (Wolff.) Die „Neue ftrr iinnahnic jener an di vt da ®eme Mhen. - H >°ck lSreis 1 ckcke ausgebr fudie ist in Üften Mllich »ratze M.A ' "eibgeftenre T® angeordne -Katze %, ß j'31, Frank *b 9?r.30a Je Gehöfte ^fgehobm 1 ib Gemeind i|ie Lerteilm -wände ani 1919 in den । Lhm Einkorn erhobenen E mrd von de ani die Gen für die tüdl Cftobcr, spä Wien den $ von dielen lMen den G aut der ton jM im En betätigen. Maul» w zu r Saul» imb .1 ikr Lrtsteil । Schöffengericht. Gießen, 14. £•• ntse-.; thebung und lstilchcn Offilm Dienste und Turne övcke JwiMe 19( dm ( M Ms-l LteueiS fc&rnn ft i !? dekamne Macht einer ( Jotteri, k« dm Nren Mm (e.$\ Münchener Motteriel in Presse" meßet aus Prag: Jrn ZufammenhWg $ den Stveitigkeiten -wischen deutschen unbfi- e3r5.liml wakischen Hörern an der Prager Unittt- 1,1 ■ sität wegen des aufgehobenen numerus claun besetzten gestern die deutschvölkischen Studentrn da Zugang zur Quästur, um die Einschreibung st Ai^che und Schnle. — Lauterbach, 14. Oft. Arn 15. Ofteir beginnt Professor Messer (Gießen) auf Vera- lassung der Kreisschulkommission mit seinen B o:> l e s u n g e n über Psychologie, insbesondere über M Apperzeption und deren pädagogische Bedeutum Die Vorlesungen finden an vier aufemanber (ries' gen Tagen statt. Gevicht-faaL. Danzig, 13. Ott. (Wolff.) Heute tnw in dem seit zwei Tagen vor dem hiesigen Sdjtoir* gericht geführten Landfriedensbruchptv ze ß wegen der Vorgänge am 29. Juli, wobei n> läßlich der Demonstration gegen die hohen Stmer Oberbürgermeister Sahm mißhandelt^ gegen polnische Mitbürger und polnisches tum Ausschveitungen und Beschädigungen eifalAL das Urteil gefällt. Bon 11 Angeklagten 8 zu Gefängnisstrafen von einem Monat bis - zwei Jahren verurteill. Drei der Angeklcs.e wurden fveigesprochen. * n k«, to'j se.1 setzten Kraftwagen versagte die Bremse, der infolge dessen in rasendem Tempo die stelle Straße untersauste. Der Deutsche, der den Holländer b* knickt aus । gleitete, suchte sich durch einen kühnen Sbnir; . Tn Jnei Jabo Der Parteitag der Unabhängigen. Halle, 14. Ott. (WB.) Aiuf Dem Partei- tng der unabhängigen Sozia ldemo- kraten begann heute die Aussprache über die dritte Internationale. S i n v s e w, Vorsitzender des Exakutivcrussthusfes der dritten Internationale, wurde von den linken Unabhängigen' lebhaft: begrüßt. Er verglich den gegenwärtigen Parteitag mit dem der Bolschewisten und Menschewisten vor der Oktoberrevolution 1917. Sinowsew hob hervor, daß weder Crispfen noch Dittmann das Mort „W c l t r e v o l u t i o n" ausgespnochen hätten, was beweise, daß die Rechtsunabhängigen die Mell-' revolntion als eine überwundene Idee betrachteten. Niemand fordere,' daß die M'ltrevolution morgen kommen solle. Die erste Pflicht sei aber die Propaganda der proletarischen Revolution. Diese Aufgabe könnte aber nur von den Kommunisten durchgesührt werden. Als Sinowjew sagte, die Amsterdamer Gewerkschaftsintornationale sei das letzte Bollwerk der Bourgaoisie und der Strick um den Hals der SJjmmimtfen, erhob sich brausender Beifall der Linken und entrüstete Abwehr der Rechtsunabhängigen. Der Lärm war so groß, daß die Sitzung unterbrochen werden mußte. Nach Wiedereröffnung der Sitzung sagte Sinowjew: Sei man der Auffassung, daß die Weltrevolution möglich sei, so müsse man es aussprechen. Well über die drei Schicksalsfragen des Proletariats: Demokratie, Weltrevolution und Taktik in Moskau keine Einmütigkeit mit den Unabhängigen erzielt würde, gebe es' für die .Kommunisten ferne Möglichkeit, mit den Unabhängigen zusammenzargehen. Die Bolschewisten seien in der Theorie Terroristen gewesen in der Praxis der Revolution aber zu gutmütig. Sei der Besprechung der Aufnahmebedingungen sagte Sinowjew, das Exekutivkomitee toerbe, wenn es sich um Prinzipien Han dele, g r o ße Toleranz üben. Tie Unabhängigen sollten die Bedingungen formulieren, die sie für annehmbar hielten. Er erkläre im Auftrag des Erekutiv- Ausschusses, daß Moskau zu Unterhandlungen bereit fei. Moskau fordere nur systematische Propaganda und Vorbereitung auf die Weltrevolution. Moskau sei bereit und in der Lage, das deutsche Proletariat finanziell zu unter stützen. Es handele sich nicht Um die Ver- mchiung der U.S. P. T. Nur wer nicht Kom- mumst sei, müsse abgeschüttelt werden. Partei müsse alle kommunistischen Elemente der USP T der K. P. D. und die besseren Elemente derK A P' D. unpassen. Die Praxis in Rußland. r Die Blätter geben eine Meldung des Moskauer Bolsch wistenblattes Prawda wieder, wonach die Sowjetvegierung über 12 russische Go uvernementsdi strikte Darunter über Moskau und Petersburg den Ausnahmezustand verhängt hab'. In ^cklen Gouvernements würden revolutionäre Vvlks- gerichtt emgtfefct Ein auf dem Fundduveau des hiesi bpf5 beschäftigter Eisenbahnanwärter er Beiseiteschaf ftmg von vier Paar neu Schuhen, die ein Reisender aus der Dillenlxn Gegend int Zug hatte stehen lassen, und die iHv amtlichen Aufbewahrung übergeben worden 3 Monate Gefängnis. Seine Behauptung, seien, als er einmal kurze Zeit abgerufen fei, von dem Tisch des Fundbureaus auf Kärii^e Weise verschwunden, fand keinen ©ja»* Em Landwirt aus der Äiagdrburger war beschuldigt, im Dezember 1918 aus1" Rellbahn am Brandplatz einer Sanitätstompa^ deren Wachtmeister er damals war, 2 P f gestohlen zu haben. Da er nachweifen daß er bereits am Abend zuvor von hier aus seiner Heimat abgefahren war, mußte er F gesprochen werden. denen die deutschvölkischen Studenten die 3» lassung einer Höchstzahl von 400 fremden Höiv zugestanden wurde. Sie stellten aber weite« dmgungen zur Währung des deutschen Eharakk: Der deutschen Universität. In einer am ddni> mittag abgehaltenen Versammlung lehnten Die il- walischen Studenten die Forderungen der bedi’c- völ fischen Studenten ab. von Frankfurt nach Gießen gefahren war, diesen Betrug mit 30 Mk., int UneinbrckW keitsfolle 5 Tagen Gefängnis, büßen. Ein Schneiderlehrling aus Trohe, der seinen Kameraden gehänselt wurde, lief mit einem offenen Messer nach und v einen von ihnen habet nicht unerheblich am I schenket. Das Gericht nahm nur Fahr! äffe; In letzter Zeit mehren sich die Fä Reisende eine höhere Wagen benutzen, ohne im Besitze der entf Fahrkarte zu sein, oder daß Reisende auf eine Bahnsteigkarte eine 9?etl~ unternehmen. Werden solche Personen ernn so haben sie nicht nur eine Nachlöfe^rte 20 Mk. zu zahlen, sorrdern werden auch wi Betrugs bestraft. So erhirit ein Junge hier, der auf der Fahrt von hier nach S berg auf eine Karte 4; Klasse in der 3. Klal>^ fahren war, mit Rücksicht auf seine die Strafe des gerichtlichen Verweises. EmD»^ mädchen dagegen, das mit einer Bahnstet 0t •. {Ltii1 tot1 y Ä rf&'S bofi : J norbefh 3«tW mW w Dicken Setter ! Mung.di' Messe M W dem t* Das Jt 148 vor jckeMismigc umyergereist sei, seine Kollegen in den Augen der Wähler Herabzuseyen. Die Planwirtschaft Wissels sei übrigens ein Produkt seines llnierstaatssekretärs Dr. Möllendorf, dessen Idee er sich zu eigen mach e. Schon damals seien die Nerven Wissels heruntergewesen. Erst nach dem Ausscheiden Wissels tarn man zu aufbauender Arbeit. Später unterzog Bauer die heutige Wirtschaftspolitik einer Kritik u-id machte die Feststellung, daß sich feit d.'r Regierung d7r Deutschen. Bolkspartti die Valuta rasend schnell verschlechtert habe. Bei der Besprechung der Sozialisierung warf Bauer ein, daß eine Verwaltung durch die Arbeiterschaft abgelehnt werden müsse, sozialisierte Betriebe müßten durch die Allgemeinheit, verwaltet werden. Zusammentzassend bemerkt er, daß das Gut, das d?r neuen Regierung übergeben worden sei, in unverantwortlicher Weise verwirtschafte: worden sei. Wissel wehrte Heb in seiner Entgegnung auf die gegen ihn oorgeboachtOi Vorwürfe: Wir tonnen, so sagte er, nicht aus Kredit leben. Ich will in dem Gegeneinander der Wirtschaft Ordnung schaffen. Wenii in ivisscnsä>astlich:n Far- derungen Parteidoktrinen entscheidend sein lallen, kommen wir nie aus dem wirtschaftlichen Eleno heraus. Ich wallte den Einfluß der Arbeiter ein» schalten. Was ich will, setze ich durch. Dieser Parteitag ist ein Beweis, daß sich die wirtschaftliche Erkennlliis durchsetzt. Diobert Schmidt: Ich lehne es ab, die Parte, in Illusionen zu führen. Wissel verkennt, daß unsere schlecht Lage die Folge der "wirtschaftlichen Depresfion ist. Die Urfexhe der Mehrförderung in der Kohlenwirtschaft ist nicht, wie Wissel meint, die erweiterte Organisation. Hieraus erhält Hildebrand das Schuß- wort. Er befaßte sich zunächst mit geschäftlichen Angelegenheiten. Die meisten der etng-egmgenen Anträge wurden der Fraktion überwiesen. Erwähnenswert ist ein Antrag, der eine Mißbilligung der Amnestie der Tellnehmer am Kapp-Putsch zum Ausdruck bringt. (Schuß der Vvrmittagssitzung.) Kassel, 15. Oft. (WTB.) In der gestrigen Nachmittagssitzung des fezlalbemokratis dya Parteitages wurde der Antrag e i m a n n, dem Ernährungsminisfer Hermes das Mißtrauensvotum auszusprechen, mit 138 gegen 137 Stimmen angenommen. Zur Sozialisierungsfrage wurde Oie von Dr. Adolf Braun eingebrache Entschießung einstimmig angenommen: die großzügige, wenn auch schrittweise Vergesellschaftung der Produktionsmittel wird durch diese Entschießung gefördert. Meerfeld-Köln berichtete über den internationalen Sozialistenkimgreß in Genf und begründete eine von ihm eingebrache Entschließung, nach der der Parteitag sich auf den Boden drr Genfer Beschüsse stellt. Er empftehlt, die Entschießung der Frau Juchorz, die sich gegen die neue Ententeforderung von 81000 Milchkühen richtet. Beide Entschließungen wurden einstimmig angenommen. Ein bestcchlichcr Beamter. Berlin, 14. Oft. lWTB.' Zu den Ausführungen des preußischen Ministerpräsidenten Braun auf dem Kasseler Parteitag über die Bestechlichkeit eines Beamten des Reichsernährungsministeriüms toirb bemerkt, daß der betreffende Beamte sofort beurlaubt worden ist, nachdem die Angelegenheit zur Kenntnis der Behörde gekommen war. Nach Prüfung des SachverHalls ist sein Ausscheiden aus dem Reichsdienst veranlaßt und bereits erfolgt. Kassel, 14. Oft. Die Aussprache über die Wirtscha ftsläge fetzte im Anschluß an die gestrigen Referate von Wissel und Schmidt am heutigen Vormittag lebhaft ein. Otto Braun forderte die lleberführung der Düngemittel in die GemeinnTirtschaft, damit so die Landwirtschaft billigere Düngemittel erhalten imd hin widernm ihre Erz.-ugni sse zu niedrigeren Preise liefern könne. Nur auf diese Welle kcnrno ein Preisabbau herbeigeführt werden. Sein Vorschlag geht dahin, den Landwirten Düngemittel zur Dersugung zu stellen, die sie zu einem Drittel fofort in bar, die beiden anderen Drittel nach der Ernte mit Getreide befahlen können Braun machte hier die Mitteilung, daß in der Abteilung des Reich/sernährungsministeriums, die die Sttck- sttffpreise zu kontrollieren hat, ein bestechlicher Bea mter sitze. Er sei allerdings jetzt beurlaubt. Dr. Nestri epke- Berlin mochte Bedenken geltend gegen die Art, wie Wisfeli sein Amt verwaltet habe H e i l m a n n - Berlin greift dann den Ernährungsmtnister Dr. Hermes an und beantragt, ihm ein Mißtrauensvotum anszn- fprechen. Er habe in gewissenloser Weise sein Amt mißbraucht, um das deutsche Volk zu schädigm Heilmaarn fordert darum: Fort mit diesem Volks- schäbiger! Dann sprach Hoch-Hanau Mit all gemeinen Ans-chuldigungSn li»mm<' man nickst ,»eiter. Wenn Hermes -eht, flammt ein anderer Hermes und wir wissen nicht, ob trief er besser n Ari- Stadt ttttö Land. Greßen, den 15. Oft. 1920. Veranstaltungen. Freitag: ©tabttlfeater, 7 Uhr, Lie elott von der Pfalz. — Caf6 Leib. 8 Uhr, Konzert und Vorstellung dcc Medick-Meidinger. — Stotel ®in=’ Horn, 8 Uhr, Variete intb Ringkämpfc. — Licht- Ipieltheater wie gestern. * ** Ein b ruchsdi ebst.ähle. In der vvr- oerflossenen Nacht wurde durch Einbruchs aus einer Wohnung in Gießen außer anderen Sachen em frisch geschlachtetes Huhn gestohlen. — Ferner wurde vor einigen Tagen aus einem Garten Hause eines Gartens an der Lahn eine gwße 9lnzahl Herren- und Damenlleider, 3 Paar Damensliesel, 1 Paar Herrenzugstiefel, 1 Paar Arbettslchuhe, 1 Rosenscheeve, 1 Gartenmesser, 1 seidener Regenschirm gestohlen. Bor Ankauf wird gewarnt. ** Die Ausschußwahlen zur Allgemeinen Ortskrankenkasse für den Landkreis Gießen finden am 28. November statt. Näheres enthält der Anzeigenteil. ** Eine K'leider-Ausgabe findet an Flüchtlinge zu ermäßigtem Preise bei _ der Städtischen Flüchtlingsfürsvrge, Aster".veg 25, statt. Siehe Anzeige. ** Kein Ucberhasten beim Ein- steigen in Züge. Die auf den Bahnsteigen versammelten Reisenden versuchen oftmals die einfahrenden Züge und zugehenden Verstärkungs- Wagen zu besteigen, bevor die ^ah^euge vollständig zum Sttllstand gekommen sind. Hierdurch sind Unfälle unausbleiblich. Es liegt daher im eigenen Interesse der Reisenden, den Anordnungen des Äufsichtspersonals willig Folge $u leisten und sich nicht eher vorzudrängen, um die Wagen zu besteigen, bis triefe vollständig stillestehen. ** Zur Kranken Versicherung haben die Revisionssenate des Reichsversicherungsamts verschiedmte bemerkenswerte Entscheidungen getroffen. Weim ein Versichetter mit Ermächtigung der Krankenkasse einen auswättigen Facharzt zu Rate zieht, so sind ihm neben den Reisekosten auch die notwendigen Zchmngskosten zu ersetzen. Zu den Kosten der ärztlichen Behandlung gehören auch die Aufwendungen des Versicherten, ine durch die Zuziehung des Arztes erforderlich werden. Nach einer zweiten Entscheidung ist der erkrankte Verücherte an seine Zustimmung zur Unterbringung im Kranfleuhaufe solange gebunden, als die Fortsetzung der KrankenhauspfleAe notwendig ist. Eine Kranke war vor ihrer vollständigen Heilung zu ihren Eltern zurückgekehrt und verlangte Krankengeld vom Tage der Erkrankung bis zum Wiedereintritt der Erwerbsfähigkeit, Ersatz von Arzneimittelkosfen und Hausgeld für die Dauer der Kranken haus pflege. Es wurden ihr aber nur die Kosten der Wagenfahrten ins und vom Krankenhaus bewilligt. ** Der Kathvl ische Frauenbund Deutschlands, Zweigverein Gießen, veranstaltet am Sonntag abend 8 Uhr im „Katholischen Vereinshaus" einen öffentlichen Vortrag über das Thema: „Mutterarbeit an armen Verlassenen, eine bedeutsame Frauenaufgabe in unserer Zert". ** Der Naturheil-Verein häll Mvw- tag den 18. Oktober, abends 8 Uhr, im Saale des Hotel Schütz einen öfferttlichen Bortvag nur für Herren über das Thema ab: Was muß der Mann von seiner gefunden und kranken Frau wissen? Landkreis Gießen. —o— Großen- Linden, 15. Ott. Am Mittwoch begann unser Bo lkshochschul- fberein unter Leitung von Rektor Bach feinen dritten Elementarkursus. Es beteiligen sich wie an den früheren Kursen wieder über 20 Hörer, darunter auch Mädchen. Der zweistündige Unterricht wird wöchentlich einmal abends abgeb alten und umfaßt diesmal Deutsch und Rechnen. Für die Wintermonate lädt der Verein in Verbindung mit der Liga zum Schutze der deutschen Kultur zu zwei Vortragsreihen ein. In der ersten (Mutter und Kind) wird Frau Dr. Marx (Gießens über Gesundheitspflege für Frauen und Eleonoren- Schlvester Marie Nagel (Gießen) über Säuglingspflege sprechen. Fn der zwecken Reihe werden mehrere Redner volkswirtschaftliche Fragen behandeln. Die Vorträge sind alle 14 Tage am Mittwoch abend und sollen mit Anschauungsmaterial und Diskussion ausgestattet werdeir. Am 27. Otto her beginnt Professor Schlarb mit einer Besprechung bet wirtschaftlichen Lage von Sowjetrußland. i. Inheiden, 13. Oft. Da unser diesjähriges Kirchweihfest durch die Maul- und Klauenseuche ausfallen mußte, hat sich jetzt eine Gruppe junger Leute zusammengeschlossen, einen Unterhaltungsabend herbeizufühven. Durch theatralische Vorführungen und darauffolgendem Tanz soll etwas Abwechslung in das alltägliche Leben geschaffen werden. Die Veranstaltung findet nächsten Sonntag statt. Sollte sich ein Ueberschuß ergeben, so wird dieser zu WohltMgkeitszwecken verwendet werden. Kreis Lauterbach. fb. Herbstein i. V., 14. Ott. Im nahen Hochwaldhausen verstarb ein auswärtiges junges Mädchen an Arsenikvergiftung. Die Leiche wurde, als sie in die Heimat verbracht werden sollte, auf Veranlassung der Hanauer Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Hessen-Nassau. Bankunterschlagungen untz Clearmssystrm. fb. F ran kfur t a. M., 14. Ott. Bei den Vernehmungen des MillioneTrdeftxrudanlen Hetz- n e r spielen seine Manipulationen, durch die er die Fälschungen und Unterschleife ansgesührt hat, eine große Rolle. Er erklärte dabei ausführlich das von den Banken von England übernommene Clearingsystem. Wie das Wort fefcon sagt, bedeutet es eine Art Reiniglmgssystem, uno zwar die Reinigung des Verkehrs zwischen den einzelnen Banken von der Uebermittlung des Bargeldes; mit curdern Worten also: der bargeldlose Verkehr zwischen den Banken. Tiefer Verkehr vollzieht sich in folgender Art: Ein Geschäftsmann weist seine Bank durch Scheck an, einem andern Geschäftsmann eine Summe auszuzahlen. Tie Bank übermittelt den Scheck einem Bankhaus an dem Orte des Empfängers und die dortige Bank belastet die andere mit der Summe. Es findet also gegenfeitige Verrechnung statt, die sich nicht mir auf die Banken erstreckt, sondern auch von den Kunden der Banken in Anspruch genommen wird, indem sie sich das Gelo nicht ausza^en, sondern auf ihr Bankkonto gutschreiben lassen. Nun hatte Hetzncr diese Clearingbuchungen vorzunehmen, wobei es sich oft um Summen handelte, die in die Millionen nmgen. Diese Summen trug er nicht auf das Manta des Bankkunden ein, sondern auf ein neu geschaffenes Konto, dem er einen fingierten Nomen gab. Gleichzeitig stellte er ein Scheckbuch auf dieses falsche Konto aus und lieh durch ferne Avmptizen Toderfragen-Berlin trat für dir Rechte der uncMicben Mütter em. Die oberschsesische Fvage tourb: van Fran k-Ktttowitz angesckmitt.-n, der sich darüber beklagte, daß man in Deutschland nach viel zu wenig Verständnis für die Bedeutung Lberschlesiens habe. Ter Parteitag müsse dahin wirken, daß die Jnternatianale eine unbeeinflußte Absttmmung in Oberschlesien ermögliche. Eine besandeve Vertretung der Bewohner des Saar» gebiets in den preußischen und bayrischen Parla- menten verlangte Dieser-Hamburg (Psa'zl. Die Gefahr fei nicht von der Hand zu weisen, daß selbst gute Deutsche dem Vaterland durch die zahlreichen Wirtsckaastlichen Schwierigkeiten entfremdet wurden. Eine van Ministerpräsident Braun ab- fach wiederholten. rnc. Frankfurt a. M., 14. Oft. Die Mil lionenunteri chla grrngen des 21jährigi Bankbeamten Willi Hetzner belaufen sich, wie rn.tr jetzt festgestellt hat, auf vier bis fünf Millionen Hetzner hat in Gegenwart des Staatsanwaltes #i umfassendes Gestcckrdnis abgelegt. Die gungen sind das Werk weniger Tage. Der als M tätcr in Betracht kommende Kaufmann Fritz Stra rold aus Nürnberg ist wahrscheinlich ins Auslan« geflohen. Er hat ungefähr 60000 Mark erhallen do. Biedenkiops, 14. Akt. Nach Beschfe des Kreistags soll für Befeitigupg von Hoch wasferf'chäden ein Darlehen von 30 000 W ausgenommen werden unter der Voraussetzung, fr der Staat 60000 Mk. zur Verfügung stellt und d' Gemeinden den Rest für die ihnen entstanden: Schäden ganz übernehmen und als Beihilfe zu Beseitigung der Schicken von Privaten in gleich Summe wie der Kreis zur Verfügung stellen fd. Frankfurt a. M_, 14. Ott. Die Wo- nungsno t in Frankfurt ist derart geftieae daß der Magistrat öffentlich abermals vor be- Zuzug warnt und darauf hinweist, daß bis 1. Januar 1921 vom Wohnungsamt keine 2r Meldungen von Wohnungsuchenden mehr äugt nontmen werden. mc. Fran ksurta. M., 14. Oft. Das Fen' furter Lebensmittelamt soll bis Ende bd Jahres völlig abgebaut wewen. Nur die D In der Frage der Sozialisierung des Bergbaue-: /lrmec müsse gegebeirenfalls das Voll'sbegehren inirrfe?'-. Fowft führt merixm. Ter frühere Reichskanzl i 93a u c i t?. ? r t machte Wissell bitten? Vorwürfe, daß er rack L i ? r ; fernem Ausscheiden aus dem Amte im Reiche ' rq< n %la(b einer Meldung der „Daily Mack" aus ttt der Oberbefehlshaber der Rot«- amenero fernes Postens enthoben. Die flany unb Turnen, Spiel «nd Sport für Hitzler erner Jt 'trrikUlicöen Kosten haben sie natürlich auch zu tagten. Werter kamen noch einige Sachen zur Vei> Handlung, die jedoch für bk Oefsentlichkeit ohne Oaboalli, der türkische Ringer, nimmt an den Lchlnirkämvien teil.___________Die Leitrnig. lnachrichte«. W) Ar ->J g: Im xll deutsche» tmbcr WrUr' J ehrboM nmuttuy hchMB-n Swch« inn die Tttekt Später taj 31 tat beten kischcn Stubentot Hl Ä 400 trentenfl « stellten aber ray ng des bfutidw ität- > El Sammlung Wy\ ni Federungen Dal ab. Jber der kksÄÄkl toetben '«Ibach i. j jd Lbilunfallertu®! freier Straße, ir j und einem taffo] 9te die Bremse, ber -J mbo die steile M te, der den hollÄ- rch einen kühnen Ä ^tten, wurde aber d mm Metten, :c irend die drei anben lästig leichten Berief gen liegt öcllftänld tum. det auf dem Sportplatz des B. f. R. ein Hockev- Mettfbict zwischen den kombinierten Abteilungen der ©porttk'reimgung Sachsenhausen 1903 unb dem Verein für Rasenspielc 1900 statt. Sacksen- ckmsen wird mit einer erstklassigen Mannschaft Atmen, die in der letzten Herl durch ihre Siege rber bekannte Städtemannschaften viel von sich hören gemacht hat. Gießen versucht, durch Aus- 'mlung einer ebenbürtigen Mannschaft den Geg- bat dem Verein zur Förderung der Pferdezucht in 3anem (c. V ), München, die Erlaubnis erteilt, 10000 Lose der am 15. April 1921 stattfindenden 39. Münchener Pferdelottcrie (Gegenstands Mdlotteric) in Hessen zu vertreiben. MK 'M SSös bchneider gegen Aradoalli---^ — Dockehab teilung des Vereins lllasenspicle 1900. Sonntag nachmittag 4 Uhr fin- chttlaai. S11 D. Dm der wn ■l VbtiA trotz der Irgend de? Angeklaq- Een «ne Geldstrafe von 100 Mk. aus, weil er turjt 3eit vorher schon einmal gedroht hatte, er »gctix noch einen zusammenstechen. Tie bohlend re bstähle auf dem Kohlen ftamfl des diesigen Bahnhofs nahmen ,ri»m solchm Umfang an, baft dadurch nach der Aebauptung eines Kohlenhändlers fast die gesamte ArchHenversorgung gefährdet wird. Es scheint eine ganze Anzahl Leute zu geben, die die Kohllm yidX etwa für ihre häuslichen Zwecke stehlen, sondern die s.e gewerbsmäßig weiter verkaufen. Drei solcher Personen erhielten deshalb Gefängnis- strafen doti 4, 2 und 1 Woch.'. Zwei Frauen von Rödgen waren wegen Milchfälschung angeklagt. S:e gaben zu, der Morgenmrlch Magermilch zugesetzt zu haben, w.il sie das von ihnen abzuliefernde Quantum nicht ^molken hätten. Lei SufaR war aber so start, daß der Fettgehalt der Milch in dem einen Falle um 35 Proz., im andern Falle sogar um 87 Proz. verringert unb die Milch kaum noch von Mager- nuich zu unterscheiden war. Lediglich dem Umstand, bah sie schon in hohem Alter stel-en unb noch nirfjt vorbestraft sind, haben die Angeklagten es -.u verdanken, daß sie nicht mit Gefängnis bestraft wurden, .sondern nochmals mit Geldstrafen von .500 und 800 Mk. daDvnürmen. Die nicht un* tchen „ tt j*. m ) ,c,|J Bat > Ml Schulschürzen aus besten Stoffen in allen Grötzen wieder ein- S«iroffen. - Größte Auswahl, billige Preise! Fritz Nowack. 10601c Aus dem Amtsverkündigungsblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt !?r. 148 vom 14. Oktober enthält: Vorläufige Ueberweisungen von Einnahmen an Reichseinkom- «ensteuer an die Gemeinden. — Vertilgung ber Blutlaus — Errichtung einer Herstellungs- und Letriebsgesellschaft in der Seifenindustrie. — Ab- mbnung der Samenklenganstalt Gammelsbach. — Welbbcremtgungen Watzenborn-Steinberg, Nieber- Dessingen und Münster. — Dienstnachrichten. — Viebseuchen Vorläufige Ueberweisungen von Einnahmen an Reich seinkommen- ßeuer an die Gemeinden Angesichts der Finanznot der Gemeinden und der Sänbcr hat das Reichsministerium her Finanzen unter vorläufigem Verzicht auf eine Abrechnung angeordnet, daß der Ertrag an Einkommensteuer zunächst den Ländern und Gemeinden überwiesen nrirt). Maßgebend für Wie Verteilung auf das Land einerseits unb die Gemeinde andererseits ist das Verhältnis der in 1919 in den einzelnen Gemeinden erhobenen staatlichen Einkommensteuer zu der von den Gemeinden erhobenen Einkommensteuer Die Verhältniszahl wird von dem Finanzamt berechnet. Die danach auf die Gemeinden entfallenden Beträge werden für die rückllegende Zeit im Laufe des Monats Oktober, späterhin monatlich durch die Bezirkskassen den Bürgermeistereien bekannt gegeben und von diesen Kassen selbst oder den Untererheb- stellen den Gemeinden überwiesen. Der Empfang ist auf der von der Bezirksklasse oder der Untererbrfy stelle im Entwurf vorzulegender Bescheinigung zu betätigen. Maul- und Klauenseuche. In einem Gehöft zu Bieber (Kreis Biedenkopf) ist die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt unb ber Ort Steil als Sperrbezirk crtt&rt worden. — Inter dem Viehbestände in Leidenhofen (Kreis , Marburg) ist die Maul- unb Klauenseuche ausgebrochen. — Unter dem Viehbestände nt Stede- Ibach (Kreis Marburg) ist die Maul- und Klauen- | suche ausgebrochen. — Die Maul- unb Klauen- euche ist in G r e ß e n weiter in folgenden Gc- böften amtlich festgestellt worden: 1. Frankfurter Strafte 9?r. 29; 2 Frankfurter Straße Nr. 25; 3. Leihgesterner Weg Nr. 18. Die Sperrmaßregeln ’tnb ungeordnet. — In den Gehöften Marburger Strafte Nr. 65, Neustadt Nr. 78, West-Anlage 9h. 31, Frankfurter Straße Nr. 49 und Riegel- ' pjab Nr. 30a ist die Seuche erloschen. Die für : diese Gehöfte angeordneten Sperrmaßregeln sind aufgehoben Lotterie. Das Ministerium des Innern nd Schule. ,14. Oft. Am 15 Cd sser (Gießen» auf N Immission mit feiner.! vlogie.insbriondntü :n pLagogiite i an vier auk'ianbM 1 Wr Basüg.^ Jjrdmm ^Menden Tndn t -M.,U.0kt.r°jtz, Ia.mt bti VÄSL5® * rtMkenveisawiMl, t Moritz Kugelmann Della Kugelmann geb. Hetz Vermählte Caffel (Brflntngen (Hessen) Trauung: Sonntag, 17. Oktober, Adlers Kurhotel, Bad-Nauheim. «TIM JÄ tf V**her ^*5« KI Hotel Einhorn Freitag ringen: 017087 Entscheidungskamps nedt '#rtt6h*Xü werden T)te Ausstellung ttrirb noch bekanntgegeben! Von besonderem Unterene rirb es sein, wie sich das Zn''amm-?rxpiel der Tomen und Sxrren in den beiden AU.ilungen gestalten wird. Tenn das Spiel, das durch die sich luuuU ■mz.-moe* Situationen du&erft spannend nt, erwrberi eine wohl eintrainierte unb techinisch sichere Mannschaft — Leichtathletische Stadtwett- amPfe. F-Ür Stymrtag den 7 Nov.'mber bat die Turn-, Spiel und Sportvereinigung leicht akbletisthe S'adtwettlämpsc auzgcid ncbrti. Vorgesehen sind 4 mal 103 Staffel! au sc, olvmpf'clge Staffeln und zum Schluß ein Propagand-rtvalolauf, an dem sich sämtliche Vereine, di? irgend einen Sportzweig pflegen beteiligen iverben Um nun L-ie Kämpfe möglichst eindrucksvoll zu gestalten, tollten die Turn-' unb Sportvereine also alles daransetzen, möglichst viel? Mannschaften an den Start zu bringen >2luch Zugendabteilungen!) SelbüverUandlicd mwrnet man auch, daß die Universität, die einzelnen Korporationen und die htefiyen Schulen -unter den Mann- icMten vertreten fern werden. Stenographie. 3 Schlitz, 12. Ott. Der Bezirk Alsfeld— Fulda—Lauterbach—Schlitz des vessisch-3iassau- ischen (Main-Rheingau> Verbandes Gabelberger scher Stenographen hielt heute hier seinen znoeiten diesjährigen Bezirkstag ab. Der Bezirksvorsitzende konnte von einem erfreulichen Aufschwung der Stenographie im Bezirke nach dem Kriege be richten. In allen Vereinen sind Anfänger-, Fort- bildungs- und Redeschriftkurse im Gange Die Kurse für Unterrichtsleit^r, itrie der Verband solche in (Rieften veranstalten wird, sollen vom Bezirk zahlreich besucht werben. Interessant waren die Berichte über den Verbandstag in franau und een Bundestag in Leipzig, an dem sich nahezu 1000 Vertreter aus dem Reiche und Teutsch-Öesterreich beteiligten. Ter nächste Frühjahrsbezirkstag findet in Fulda statt. Bedauert mürbe es vielfach, daß kein Wettschreiben mit ber Tagung verbunden war. Ein geseUiges Beisammensein in Lutzdors beschloß die Tagung. handel. Berlin, 14. Ott. Börsenstimmungs- btIb. Während ber beiben Berliner Börsenferer- lage hat in Frankfurt c. M. und in Hamburg die Kurssteigerung in Jndustriepapieren sich fortgesetzt unb auch in Berlin waren im Freiverkehr erheblich höhere Kurse für diese genannt mürben. Ter Verkehr setzte heute zivar in Bergwerks- uno Jndustriewerten ungemein lebhaft ein, bxft waren Schis fahrts-, Valuta und Kvlouialwerte trotz der erneuten Steigerung der Auslandsdevisen wenig verändert, ja sogar veriiachlässigt. Die fturSfteft- gerungen für Bergiverks- unb Irchnstriewerte ent» sprachen aber nicht den im Freiverkehr an den voran gegangen en Tagen genannten hohen Kursen. Immerhin ergaben sich für Bergwerkspapiere Kurssteigerungen bis 15, Gelsenkirc1)ener 25, Färb-, Maschinen-, Automobil und besonders Küliwerte von 10 bis 15 Prozent. Gebrüder Böhler waren um 65 Prozent gebessert, Elettrowerte um 8 Pvoz. Realisierungen bewirkten später in Monatwerten ein leichtes Abbröckeln, doch blieb die Grmrdsttm- nrung fest, beftmders in Kaliaktien kam es in Slttien und Küpen der nicht notierten Papiere zn wesentlichen Preiserhöhungen. Feste Haltung zeigten auch Bankaktien. Am Kassamarkte ber In-- dustriepapiere trat das Publikum nricber stark als Käufer auf, so daß überiviegend wieder Kurssteigerungen eintnaten. Die Zkurssestsetzung wurde erneut verzögert Ausländische Renten b'ieben fest Heimische Renten behauptet bei unwesentlichen Äen- berungen für beide. Frankfurt a. M., 14. Oft. Börsen- stirnmungsbilb. Am Marke der Werte mit Einheitskursen gewann die Befestigung weiter an Umfang. Nachfrage zeigte sich besonders für Maschinenfabrikaktien. In den Vordergrund traten die Aktien ber Maschinenfabrik Schleier mit 190 plus 7V? Prozent. Im Anschluß daran Maschinenfabrik Eßlingen unb Hydrometer, letztere 191, Lunsche Industriewerke 377 höher. Interesse zeiche sich für Ehern. Bereinigte Ultramarin 305.— plus 5, Lack-- fabrik Schramm 321.— plus 6 Prozent. Ehemischr Scheibeanstalt unb Th. Goldschmidt büßten ettoas ein. Elektro Siemens Halske stiegen um 5 Proz. auf 325, auch die übrigen Elektrizitäts-Aktien sind um 1 btd 4 Prozent gebessert. MvntanpaPiere hatten ruhiges Geschäft bei schwächerer Tendenz. Sonst sind noch zu erwähnen Luxemburg Int. Bank, welche bis 200i/s gesteigert wurden. Metallbank 288.—, Bulgaren fest (200), auch Türkenwerte gesuchter. Mexikaner behauptet bei stillem Geschäft 5 Proz. Silbermexikaner 490, 491. 4V? Irrig. Anleihe 4121/2. Unter Lokalpapieren sind Frankfurter -Hof um weitere 5 Prozent gesteigert (395.—;, Messingwerke Hirsch Kupfer erstmals notiert 343> ., Maschinenfabrik Pokorny unb Wittekind 310. , Heldburg lebhaft 371, 368, 373—377. Naturheil-Verein. Montag den 18. Oktober, abends 8 Ubr, im Saale dcS Hotels Schütz, Babnhofstr. Was mtzderMm M seiner gesukdenv.krankekZrsu!vljsen? Redner: Herr C. E ucker, Vertreter der Nakurheilkunde aus Fulda. Eintritt M. 1.—. (iewv) Mitglieder frei. AUIMMmWMIMs Zweigverein Gießen. Sonntag den 17. Oktober 1920 abends 8 Ubr im „Katholischen PereinsbauS", Liebigürane: WeMkl UM Her M sedBrm Mw ans Dortmund, Mitglied deS Reichstags. lljtflu: Müttcriirbeit an armen $trlaiitntn, eint beiicntiame graatnanfgaiit in unsererZtit. Zur Deckung der Unkosten vrirb ein Eintrittsgeld von 50 Pscnnin erhoben 017142 trte imb nttyadt bat begeben. Sri! in nnmMn Teilen SÜbdeutschlands st im Auslaut all scht gesprochen wird, glaubt Molo, auch das «nnfache s müsse wie sch gesprochen werden. Auch der Oester- reicher Hans ^tuboli Bartsch bringt es fertig, einen Tiroler hoascbt statt ixxiftt, grurscht statt grüeftt sagen zu lassen. Fürchterlich mitzhandelt werden die Mundarten oft auf ber Bühne, wo es vorkommen kann, daß der 'Zommer wie der Berliner redet, daß das Sächseln zum IÜbeln wird. Behaahel empfiehlt daher, dort, wo eine anständige Mundart nicht zu erreichen ist. lieber ganz aus sie zu verzichten. „Wenn es nicht mdglich ist, das Bild in den Einzelheiten naturgetreu zu malen, so erfreue man sich an der zusammen- gestimmten Einheit/^ Vüchertisch. - Uve Jens Kruse, Ge dä chtn iS schul e. Felsen-Verlag Buchenbach in Baden. Preis 6 Mk. Kruses Gedächtnis schule meidet alle Künsteleien, die wohl Unkundige blenden und in Ernzelfällen Erleichterungen bangen mögen, die aber im ganzen und auf die Dauer das OKisteSleben febäbtgen. Allen Nachdruck aber legt sie auf die planvolle Entwicklung des lebendigen, organischen BchaltenS. Man nrirb in Stand gesetzt, tresssicher und schnell das Wesentliche vorn Uwvesentlichen zu scheiden und ba:> Eingenommene wahrhaft zu verdauen: so wandelt es sich um in Geisteigenes: während das durch mechanischen Drill oder Künsteleien Aufgemnnmene tot und wie Fremdkörper im Geiste liegen bleibt. Frankfurt a. Ul, 15. OM. 7 evisenmarkl. V«lb Brief ®eD Brie' Datum-. 13. Oki 14. Dbt Amflerbmn.Botterb. 2060,40 2064,60 2115,35 2119,66 PrfllJet.Hntroerpen 467,- 468,- 471,50 472,50 llhrlstianla . .. 916,55 918,45 936,55 938,45 Kopenhagen .. 9’1,55 933,45 949,05 9g),95 Stockholm. . 1311,15 1313,85 1341,65 13ti,35 Helslngfor«. . .. 179,80 180,20 177,80 178,20 Dtalien 265,70 266,30 269,70 270,- London. ... 233,25 233,65 238, - 238,50 Ülenj-TJort. . . 66,93 67,07 67,93 68,07 Pari« 439,55 440,45 448,05 448,95 Schwei, 1073,90 1076,10 1088,90 1091,10 Spanien . . .. 966,50 968,50 979,- 981,- Wien (altes) . 23,47 23,53 23,47 23,53 Deutsch.Oesterr. ab,. 24,22 24,28 24,22 24,28 Prag. 82,65 82^5 83^7 83,47 Budapest. . 17,98 18,02 18,43 18,47 Bulgarien . . . —, —, AontiftannepeL . vörfenkurse. Frankfurt Berlin Abend- 1-Uhr- Schluß- Anrangs- Kurs Siir8 Kurs Kurs Datum 13.10. 14.10. 13.10. 14.10. 5" „Deut.Kriegsanl. 79,50 79,50 -,- 79,50 4°/.Deut.Vcichsanl. -, — —, — —67,50 3°/gDeut.Neichsanl. —,- -,- -,- 63,75 Preuß. Konfols —,— 63,75 Darmstädter Bank 161,— -,- —,— 163,- DeutscheDank. . . -,- 312,60 311,50 Disconto- Gefellsch. 227,75 Dresdener Bank . 198,50 —, — —,— 198,— Nationalbank f. D. -,- —, — —,— 171,— Mitteld.Treditbank 159,- 161,- -,- 161,- H..Amerik..Paketf. 183,- -,- -,- 181, — NorddeutscherLloyd -,- —,— —,- 180,- Doch.Butzstahlwrk. -,- -,- 600,50 D.-Luxemd Bergw. 372,- 377,- —,— 375,- ltzelsenkirch.Bergw. 386,- -,— —385,- Harpencr Bergbau 395,50 326,- —,— — Oberschl.Cisen^ B. 309,75 301,— 303,- Oberschles.Eisenind. 314,50 309,- —,- 309,- Phönix-Brgb. Akt. 616,50 -,- 606,- Dad.Anilin-u.Soda -, - 499,- —,— Höchster Farbwerke 402,- —, - -, Elekir. A. E. G.. . 304,- 300,50 -,- 299,87 Schuckert-Werke. 251,75 -,- Felten- Guilleaume —, — —, — ——, — Daimler 247,- 254,75 259,- Bud..Eifenw.-Akt. 462,- -,- 458,76 Adlerwerke ... 324,- 321,- 327,75 4°/05en.StaatsanL -,- -,- —, — -,- Electron Griesheim 343, - -,- 349,75 Martuotteruag«». Datum: 13.10. 14.10. Zürich ...... 9,50 9,20 Amsterdam „ . 4,80 -, — Kopenhagen. 11, - 10,75 Stockholm 7,85 7,60 Prag................. -,- Wien 558,50 553,50 London Dermifcßt«. Nichts ist sicher. mc. Kreuznach, 14. Oft In der Hunsrückgemeinde Schwarzerden spielten die Musikanten wacker zur Kirmes auf und legten sich in der Nacht müde und Imatt ischlnfen. Das machten sich Spitzbuben zunutze und stahlen den Jüngern der Kunst sämtliche Instrumente. Flug-euge mit Dampfturbinen. London, 14. Oft. (Wolff.) Die äro- nautische Konferenz beschäftigte sich gestern mit der Frage des Betriebes von Luftfahrzeugen, die mit einer Dampfturbine anstelle des Benzinmotors ausgestattet sind. Ysegenwärtig werden von den englischen Behörden Flugzeuge mit Dampfturbinen aus- probiert. * Mundart - Stümpereien, lieber dieses Thema plaudert anregend ber Sprachforscher Geh. Rat Behaghel in „Weslermanns Monatsheften". Er weist darauf hin, wie schwer es selbst den bekanntesten Mundartdichtern fällt, sich von dem Bann der Schriftsprache zu befreien. Fürchterlich aber wird es, wenn jemand eine Mundo r7 schreiben will, die er nicht beherrscht. Ws Beispiel wird Walter tt_ Molos „Luise" angeführt, die ein angebliches Gemisch von Berlinisch unb Darm - städtisch neben soll. Aber ber süddeutsche De staubteil ist zu entern Teil schväbisch: „jetzt ischt s aber genug", zum andern bayerisch: „^ört's auf, B inders". Und ihr eigener Name wird im Munde der Geschmster zu Lursch, einer Wortform, die sich Sn einem Teil tvr Anklage ttriebnWLl Die englisch französischen Verhandlungen über die Wiedergutmachung. Paris, 10. Okt. (WTD.) Wie da- „Echo de Paris" mitteilt, hat die ftmyösische Negierung die Vorschläge ber englischen Note über die Sachverständigen Konferenz in Brüssel unb die vvrge- schlagene Kvnserenz mit den deutschen Vertretern -zur Erwägung der WiebergntmachimgSfra^e angenommen, aber die Einberufung einer dritten Konferenz verlangt, aus der nur bit alliierten Regierungen vertreten sein sollen. Tie englische Ansicht geht dahin, daß man sich mit Dentschaird auf frennd- schaftliche Art einigen solle Ter französische Standpunkt dagegen glaubt, daß Deutschland seinen Berpslichtun^n nur dann Nachkomme, wenn es dazu gezwungen werde. Eine Formel für eine definitive Einigung ist bisher noch nicht gefunden worden. Treffeiwer Ausspruch eines englischen Blattes. Amsterdam, 14. Ott. (MTB.) „Daily Mail" schreibt in seinem Leitarttkel, Deutschland werde durch die Milliarden ber Besä tzungs kosten langsam erdrosselt. Gebete in den Kirchen Englands. Rotterdam, 13. Ott Mit Rücksicht a.if die bevorstehende erste Tagung ber Völker- bunb-Versammlung am 15. 11. in Gen f niesen die Erzbischöft txm Canterbury und Pvrk die GeiMichen an, in allen Kirchen Englands am Sonntag, den 14. 11., besondere Qfebe+e für den Völkerbund zu verlesen. Neuer Kampf an der polnisch russischen Front. Kopenhagen, 14. Okt. (WTD.) Wie der „Mnlingske Tidende" aus Stockholm telegraphiert wird, nahmen nach einer Moskauer Meldung die ^Bolschewisten den .Kampf auf der ganzen polnischen Front wieder auf. Sie berichten von $ptrr Reihe von Erfolgen. U. a. melden sie, daß sie die Stadt Melodetschno zurückerobert haben. Die Bevölferun« Petersburgs. Zürich, 14. Okt. (WTB.) Nach einer Radiv- |Meldung aus Moskau beträgt die Bevölkerung «Petersburgs 899 000 Seelen, darunter nur 1345 000 Frauen. , Umwälzung in China? Haag, 14. Ott. (WTB.) Nach einer von den Blättern übernommenen MeKnrng aus Shanghai hat ber Führer der in Sudchina kämpfenden Truppen die republikanische Regierung in Peking gestürzt und die Mvnarchre mit dem früheren Kronprinzen als Kaiser von China wiederhergestellt. Die äronautische Konferenz. London, 14. Okt. (WTB.) Die äronautische Konferenz beschäftigte sich gestern mit der Frage des Betriebs von Luftfahrzeugen, die mit einer Dampfturbine anstelle des Benzinmotors ausgestattet sind. Gegenwärtig werden von den englischen Behörden Flugzeuge mit Dampfturbinen ausprobiert. Bad-Nauheim „ Hupleids | ’ Kurpark-Casino, Diele, Bar, Weinstuben und ! j Motel auch im Winter in vollem Betrieb. -d! Stillende Mütter können besser nähren un6 bleiben frisck) bei regelmäßigem Genuß von ‘ÄrstCicfo empfohlen. Verlangen Sie Gratisprobe und Prospekt in den Apotheken und Drogerien. 9668c Dr. Oetkers EiweiMübrullg tiffraft Moderne Schleier in Schwarz. 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Ludwigstratze 28. 10899V Vermietungen | fie beschäftigt sind, anxugeben. bei dem darüber i?or$ulcgm, ba& er zur klärung und ein Stellvertreter (Eintritt gesucht. 10897D ®eeeee@iei®ee@@®i! noncen- Expedition, Könlffsbrttek 9.108MD Sungen Q>rünin< Bell.: An de % ob] bleiben, der Lnn WlH Samstag 4 Ubr: = Training = Beiried bis aus gilt die Aibeiisj Gi $(tr., till 01 #11 Annahme ter Wahl bereit ist. Be-denWvchl- vorschlägeir für die Arbeitgeber ist eine solche ErÄäruug nur dann erforderlich, fotoeit ein Arbeitgeber nach § 17 der ReichSrersiche- rungsordnung zur Ablehnung der Wahl befugt ist. Nc &lam äin Ä 2Br der jn| gang bi Wec unser Ä ähr vember Gi Die Beerdigung findet Samstag den 16. Oktober 1920 in Wetzlar in aller Wichtig für Privatbausbaltuugen, Behörden und einschlägige Geschäfte. am Marktplatz vormittags von 8—9 Uhr ge- Osleiden, ringshau wd. 9h( 5m Ä r 5" jMlISv jiennl» lohn n auch Ni die Zat in bei Lerre üböug nuin'cn beionbei ständige $ond;ii verauiir 2. . ' Tagen bezahlt. oro^oöte^?;^^06 ™u8frau feI6ft Wes, Mi«, Ma. ^ber-Mo Arbach, Amhi ^imdai Utenborn Rendel, j Karben, nach dem gleichnamigen Roman von Paal Linden. In der Hauptrolle: Aage Föns». | Kaufgesuche | FrWmIlende Kuh Au kauf, gesucht. Rinn, Ost-Aul. 12. Tel. 159.109:9 Vertreter s. Friedrichsdorfer Zwieback, Keks, Wurst u. Wurstwaren u. Gänsespickbrust und sonstige frei verkäufliche Lebensmittel bei gutem Verdienst sofort gesucht. 10961C Mädchen zu einem IV« Jahre alten Kinde für nachmittags v. 2—7 Uhr gesucht. „wom Frau Glasermeister Karl Euler, Kirchstr. 13. Wachstuch ist in allen Breiten u. vielen Mustern wieder | Vereine ] 8.6. Merkur 1904. Samstag, den 16. Cf- tober 1920, abeuds 8 Ubr, im Darmstädter HauS: Moiatsoersmillnz. Pünktl. u. zahlreich«» Erscheinen erwünscht. 1095ov Der Borstmck. Die Frau, die am 13. Okt. vor der Gärmeret Weber nach einem Verl. Umscklagetuch fragte, f. dieses aeg. Erstattung b?r EinrücknngSgeb. Henicl- straffe 5 I. abholen. lleltto, SÖDCDÖtPS BlättiiCD gegen gute« Lohn u. gute Behandlung per 1. Noo. gesuehi. Zu erfr. o.,,» SeltevSweg81Vi»II. Anständ. saub. Dienstmädchen ragSüber sofort gesucht. Fra« Fischbach, 017006 Bleichstr. 29. Münnich & Althoff Elektrizitäts- Gesellschaft. r 91 LWen *1 n K feiere sj°üSS s v M, SV” .Ltz iif=i 4, 1 Part, schwere schmiedeis. Kochherde 100 X 66, »u 885 M. kleine Kochherde 64 X 55 cm, zu 550 M. Friedrieli Beyd & §oba, 017094 Settersweg 12 Versteigerung. Dienstag bett 19. Ok tober. vormtttagS 10 Ubr, versteigere ich wegen Aufgabe der Landwirtschaft ein schwer. Belgier Zugpferd (HellfuckS). [10971 Friedr. Philltvvi Ww. in Mpbe bei Hungen. Die so lange entbehrten guten ÄMtolW aus gutem Wachstuch mit guter Rückwand sindin reicher Auswahl wieder vorrätig. xmC Qfg}debgus\alomont 5 Jo« $e„ 3iao®rW?ii Kontor: Nord-Anlage 3S. wird sofort auf unferm Kontor eingestell SJollLLo.Mn«imieo. litte der Unterzeichner zu bezeichnen. Ist dies mrterblieben, sv gilt der erste Unterzeichner als Bertreter des Wahl- Seltererwea 81 JnhJUiabtiHaAd. Schon von heute ab der lang erwartete Indianer-Film Die Rache im Goldtale Wild-West-Indianer-Film in 5 Akten. Ferner: Ferner habe« alle Fußballer und Leichtathleten Sonntag, bett 17. Ott. nachmittags 1.30 Uhr in SportSkleidnng mtf betn Sportplatz Xriä 1 Ua TZnrift UShFO** ermögl. in schlecht back. Brat» yXv äsen schönes n.schnellesBacken. 3iej|to-866te“ st billig und haltbar. Schaft, tlHlri) dies Betr.: Tie Wahlen zum Ausschuß, der Allge- memen Ortskrankenkasse des Landkreises Gießen. Bekorrutmachnng. Tie Mitglieder des Ausschusses der Wlgemei- nat OrtskrMikenkaffe für die Landgemeinden des Sveises Gießen sind neu zu wählen und ist des- halb Ersatzwahl anberaumt auf Sonntag, den 2 8. November 192 0. Stunde und Wahllokale werden noch bekanntge- geben. Es sind zu wählen: 30 Vertreter, und zwar je «mS ihrer Grupvr: 10 von den Arbeitgebern und 20 von den volljährigen Versicherten. Gleichzeitig ist an Ersatzmitgliedern die doppelte Zahl der Vertreter zu wählen. _ Wir machen hierbei auf die Borschrrften des § 79 unserer Satzung aufmerksam. Tie Wahlen sind geheim; gewählt wird nach bat Grundsapen der Verhältniswahl. Tie Beteiligten werden daher eingeladen, bis zum 3 1. Oktober 1920 Wahlvorschläge 4. In jedem WahLvorschlag ist ein Vertreter des Wahl Vorschlags für ihn aus der Mi WM WmM für unsere Zigarrenkistenfabrik zu sofortigem 1. Die Wahl Vorschläge sind getrennt für die beteiligten Arbeitgeber und Versicherten auszustellen. 2. Tie Wahlvorschläge sind von mindestens 10 Wahlberechtigten mit 30 Stimmen zu unterzeichnen. Unterzeichnet ein Wähler mehr als einen Wählvorschlag, so wird fern Name nur auf dem zuerst emgereichten Wahl Vorschläge gezählt und auf den übrigen Vorschlägen gestrichen. Sind mehrere Wahlvorschläge, die von demselben Wahlberechtigten unterzeichnet sind, gleichzeitig eingereicht, so gilt die Unterschrift auf demjenigen Wahl Vorschläge, welchen der Unterzeichner während einer ihm gesetzten Frist von höchstens 2 Tagen bestimmt. Unterlässt dies ter Unterzeichner, so entscheidet das Los. 3. Jeder Wahlvorschlag darf höchstens dreimal soviel Bewerber benennen, als. Vertreter zu wählen sind. Tie einzelnen Bewerber sind unter fortlaufender Nummer aufzuführen, welche die Reihenfolge ihrer Benennung ausdrückt, sowie nach Familien- (Ruf-s Namen, Beruf und Wohnort zu bezeichnen. Bei Versicherten ist auch der Arbeitgeber, Allen denen, die beb» Feste unserer ®wue silbernen Hochzeit in Treue unserer gedacht baden, aus diesem Wege berzl. Dank. Georg Baobaeh L Frau. Gestern mittag 12 Uhr entschlief sanft nach langem, mit Geduld getragenem Leiden meine liebe Frau, unsere liebe Tochter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante FrsMMeWckr geb. Löwenstein im Alter von 38 Jahren. Die trauemben Hinterbliebenen: Hermann Huber nebst Kindern Familie Löwenstein I. Familie Kehler Familie Löwenstein II. Adolf Löwenstein Familie Mülle» Luise Drück Witwe Familie Hermann Huber. Wieseck, Wetzlar, Erndtebrück, den 14. Oktober 1920. I NM sofort nach Holtheim gtjadrt. Stundeulvha M.4,75.Meldmigenbet Steiger Hch. Ä«rikr Holzheim. , l9fl>p Lichtspielhaus | Bahnhoffsfcrafle 34. 10968c X erheber anzubringen. Bemerkt wird, hast die Ortsstelle z u st ä n d i g i st, in deren Bereich der G e schästs-oderGewerbebetriebyelegei' und gemeldet ist. Auch nur bei dieser Stelle kann das Wahlrecht ausgeüb, werd ett. 10 96OD Gieren, den 12. Oktober 1920. Ter Vorstand der Allgemeinen Ortskrankenkasse für die Larwgemeinten des Kreis-os Gießen. | sucht. Karl Euler. 017098 Markt 18. Putzfrau zum Reinigen des Bureaus für jeden Tag bei gutem Lohn gesucht. Meldung vormittags Molikcftr. 3, Nebengeb. 09« Gewerkschaft Biermannszeche. 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Die Hebregister können in der Zeit vom Tage des Erscheinens dieser Bekanntmachung bis -um 31. Oktober 1920 zu diesem Zwecke während der üblichen Dienststunden ein» aesehen--^"^! ."Htwaige Beschwerden hiergegen sind während der Ltzfensegungsfrist bei dem Orts- DeJmo-W DeJoiß-Wre........... Muto-We“ ifeHer Yie Wi^ung° 90 «Lhz-n- ist einfach und daher das k Prnkklschste. 5 Stürf Mt* zu verkaufen 017121 Zu erfragen bei Zttpf, SelterSweg 3«. Gebildeter Kaufmann 28 Jabre att, sehr gute, im Ausland erlernte französische, englische u. spanische Sprachkennt- niffe, perfekter Buchhalter, sucht anderweitig vast. Position. Eintritt könnte unter Umständen sos. erfolgen. Gest. Angebote uut. „Kausinann" an K«io, Mitt. AM.-£xp»iL, Wetzlar. 110946h v. f. R. 1900. Samstag, 16. Oktober, 4 Ubr nachmittags: Jugend- versanmrlung auf dem «toM erwünscht. 10678r Ab 3V, Ubr: LcWMl. Abtkilni Stafetten-u.Wa!L- läufertraining. 1858/1908. SamStaa, bett 16. Oft, abends 8V, Ubr: om» Postkeller. Bei dem Wahlvorschlase für die Versicherten ist von jedem Bewerber eine Er- Der Einwohnerschaft von Gießen und meiner Kundschaft zur Kenntnis, daß ich Walltorstratze 34 ein WiMW eröffnet habe. Joseph Großmann Schuhmachermeifter. Kriminal- und Sttendrama in 5 Akten, nach dem preisgekrönten Roman von Kari Adolph. Äjfe Außerdem: g DerHoteldiebmit | der vierten Hand • Erne stitaame Detektiv-Geschichte in 5 Akten. • Jack, all ÄwHkral« A als Hauptdarsteller. Eröffnung! ' Wir erlauben uns unserer werten Kundschaft sowie dem verehrten Publikum von Gießen und Umgebung bekannt zu geben, daß wir ab morgen im Hause Selters weg Nr. 73 in Angliederung unserer Installations- und Bauabteilung ein Ladengeschäftfür moderne Beleuchtungs- Architektur sowie der gesamten Kraft-, C\aufi 4X3 Zimmer, mit Ailllv bald beziehbarer Wohnung zu verk. [017V° Jak. Baer, Oit-Anl. 29. Betriebsveränderung halber habe ich einen liegenden Deutzer 8»PS- Kenzinmotor zu verkaufen. 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