,45 >.80 ,95 14J0 7.35 M 11.66 °ngÄrL 9 btt '““Mtiön ' gute Cvr. Pi» /tzL y^tbbtui. l^ber knitn ft N, •Heber fUdt Mbeu^ ’-’ttoftJ Mmfmgt, mBesppch. «i sich $ et N«i fett, nhinbtn h^. Wen 6ns. W Mnch. eMtm nm m 1800000 | gs lvndc sfe der 26oi '. bmch du iun svckml. ritt* Inn» idl gemeldet: Wfe-AvsseS en ich die d)f jn da 1 Salach»- xiten ein. Er erlitten eine 100 Tote mL '■ Tte@n»De bienys. Aese vlschewiltts« mn chlv. Nr 8.) Wie bie bet, firf) der intixt, % aie immüiion in itmitidx N- enj in Mw nach Strom renj tunt ein Mg da Af roerben. t Meldmg deS in Wring« W. lieber 50 jenen sind bt* W p?lLÄ per W* zplätzche» lüfduoW ihgarn. „nd Stroh, ynfjnbo^** M'mM lljll :hgetnäß a“s Hitft fdsbe^ *«•*» M&S Ur. m Der tvießcr.er Anzeiger erscheir.t'ie.glich, nager Sonn» und ^’ertags. üej«ß?prife: Dior, n ’ ich a.-k 3.60 undMK.- 65Trügerlohn, oierteii-b 1 e«!J hiOsO tir.bm/1.95Träger(ohn; durch die Post viertel- jährlich Mark 12.- ouslchlletz -ch LjesieUc,cld. Fern > prech - Anschlüsse: ftirdieSchriftleiinng 112; Derlay.Ge.chtflsfte le 51. Inschrift fftr Dr,htnach. richtens!eiterschast durch .K Ihlen mangel brotlos gemacht wird. Von dieser Stellungnahme werden sich die deutschen Bergarlxnter auch nicht durch das dargercichte Zuckerbrot erhöhter Lebensmittelliejierungen ab» bringen lassen." Die Entscheidung wird wohl heute fallen. Ein Ultimatum? Berlin, 15. Juli. Verschiedene Blätter melden von einem Ultimatum, brr deutschen Delegation beute von den Alliierten m Spaa mi'geteilt worden sei mrd in dem die deutsche Enticheioung aus den letzten Vorschlag der Entente in der Kolstensrage innerhalb 24 Grunben bei zwei'kündig r Lldfa hrts sri > aus Spaa ui geben sei. Tie Mitteilung sei voa der Dnohung ter Bee aing des Ruhrgebiets begleitet. Säm liche Bliit er nv. ld n aus .-em gtüfyr gebiet, daß die Verhandlungen in Spea übet d-as .Gchlen- idämmen unter der Bergarbeiterfckiasl lebl-aftc Beunruhigung bcrrvrgerufen t-aoe. Ter Abg. £>ue sandte an den ReickiSmini er Dr. Simons ein Sdcgranrm, in dem er die zunehmende Unlust der Beigarbei ec. n-*uc Nelder ckuichtcn üu verführen, be- grinbft mit der sckckechten Ernülxrung und besvn- bciS auf die Nachrichten aus Spaa. baß Zwongs- -naß-tahmen gegen das Ruhrgebiet erörtert würben. Spaa. 14. Juli. (WB.) Wie hier verlautet, tmjrbe (iei der heutigen Zusammenkunft -Aschen dem ReickSmntister Dr. Simons mrd Lloyd George die Kohleafrage besprochen. Aoyb George bestand mit Na-Bruck auf einer hrltnoen Entscheidung der deutschn ^Regierung. IParis , 14. Juli. (Wolff.) Tie Par ser Blätter lieben zum Teil hervor, daß Minister Dr. Simons gestern in der Sitzung zum ersten Male ft-mzösisch gesprochen k>abe. Spaa. 14. Juli. (WTB.) Das Reuterfckie SBureau verbreitet folgende Mellamg: Tic Alliierten kamen (yeutc vornri Mg 11»/, Uhr zu- Nauuen. Tic Gm rate Fo ch und Ma g l i n s e - flaiteten Berictst übt d e milibäx fdx Late. Daraus wurde die 3ar;anmtm*imtt bis 6 Uhr abends vecsckvbcn^ In der Ziixschnieft hat kein Bertehr nrit den Teutichen srat^getmroen, und cs sch-iirt, bflB der Abbruch .der Berhandung n unmittelbar knwr .eht und oaß die Alliierten oas Ruhrgebiet leicvcn wer'en. Tie italienischer und die eng- jisck-en Gcnrerale werden heute abend ein treffen. Der rlngrifs aus den Vertreter des rSolff-Bure«us Spaa, 14. Juli. (Wrck'f.) Auf das von der deutschen Delegaticm fr züglich des Angriffes tui den Vertreter des Wolfs scheu Te- legraphcnbureaus an den Gn»:vcckse^etär tex Kv.tjercnz in Spaa geririyMe Schreiben ist noch am fefiien Saje ein Antwortschreiben ein- 8ma.--.g-ni worin der Gen wals-.'kretär die brutale iLißhmchlnng des trutfdfn J-ru nal.ften verur- Iteilt mrd im Au.t.age des belgischn Mimslers be»5 Aeu^:m bcfkit Bedauern über bet Vor- sall zum Ausdruck Inürgt. Qkjeu d e Schtildiaen iit _ fofort eine Untersuchung erugdeitet worden, Hier Ergeb-ris itixb nicht fest -jef/t Dr. Simons ha: sich Vorbehalte t. über das Ergebnis der Unter- sulhnng unterrichtet zu werden. Köln, 14. Juki. (Prin.'Tel.) Die „Kölnische Zeichng" meldet ans Spaa vom 13. d. M.: Der to/i n i si e r p r ä ) i O e n t und der Minister des Ichswärtigcn haben bereits mündlich ihr Bedauern wegen des Ueberfalles auf den Korre- ioondenten des Wolffbureaus ausaedrückt. Heute traf bei Minister Simons ein besonderes Entschuldigungsschreiben ein, das nochmals fern Bedauern Ausdruck gibt und strenge Ünter- uepntg und Ahndung zusagt. V nbt w.rd n iollen. aus russisck-en Tepots bei kanatnsck-en Banken entnommen werden. be immte kanadi che Gü( r g f- nbt w-rd n iollen. Tos Gold soll enhve.-er nach Reval verschisst oder Rotterdam, 14. Juli. (WDB) Der Korrespondent de r „Westminster Ga zette" in Spaa bexiebtet seinem Blatte, das er zusammen mit zwei anderen eitchischeu Journa listen Augenzeuge der Mißhandlung be- Vertreters des Wo^ssickxm Butans durch einen be( giiche-a i?ffi in- e>*j.ie<-,t s i Da i or eJoud.m! l-evi hervor, baß der tätliche Angriff ohne leoen Guind erfolgt sei und schreibt: Ich Ivciß nicht, ob dei l»elgische Osft^ier uitäer dem Einfluß dts WeinM stand. Aber sicher ist, daß niemals ein salsck>erer, vollerer und unQnftäiibi.ieoer A -griff aut eine Per fon, die sich nicht vergingen foitite, erfolgt iit Von den an bereu OffizieoLi protestierte kein an üger. Als dem Offizier gesagt rouib?, Die anwesen ben englischen Journa isven verurteilten seine Handlungsiveise a.s roh und lauje^rfiLfertigt, lief er ans, er werde bie Engländer eben jo behandeln. Der englifdje Koiwe p.md7Nt verlangt zum Schluß, baß bie belgischen Behörden für b-f.e.en Schutz ber anwesenden Delegierten und der Pressevertreter sorgen. Vöe.'duns?n unseres Sord^-ieuftes. Spaa, 14. Juli. Ütu' ig liegt Annet’ et Lubin im Abendsamienschein. Es ist iriller und kvrer \.t> warten. Tie Berg- rb it rv-. r.rc e: sind sckvn grien; abgereift, und auch l-euti haben wieder verschQ-ens Telegierb' die Stadt verfassen. Rickrts ist im übrir-ea Niederdrücke'.cker als die große Hitze. Nach dem sck)werat Gewitter am Montag Abend, bas alle Telephon-- unb Telegraplienverbinbungen unterbrach, ist es wieder heiß geworben, und die Luft ist mit Spannung geladen, auch bie Pali i;d,e. Schon wetterleuchtet es am palitischen Dimmel. Dr. Simons 'hatte 'heute eine längere Unterredung mit einem (5ntentcmitgHcf>, die keinerlei Entspannmig brachte. Im Speisesaal d s Hotels Annette e Lubin saßen heute nachnitbag zwischm 5 und 6 Uhr die Mitglieder des Kabinetts mit den Sack^>erflänt>igen zn»a-ks Beratungen. Unterdessen kam der Shire.- aus Berlin. Es gab Zeitungen, die dach ein Stücken Heimat mitbnachten. Tritz der -ans;)ezeichn^ten Be.-- pfleguiiA, die wir hier haben, haben wir doch alle ein wenig Dtimweh, L> imweh nach unserer L«m,at zuhause. Nach der Vespo-chnng mit den Sachverständigen begaben sich bie M itglisder des Kiabmc-ts sofort nach der Villa Sorbier, wo zur Zeit ein Ministerrat tagt. Spaa, 14. Juli. Die Ergebnisse be3 gestrigen Tages, vor altem bie Vertagung ber Konferenz auf unbestimmte Zeit, sowie bie öerbeti rufung be5 Marsck)alls Foch unb des Marsckralls Wilson geben Anlaß ^u äußerst skeptischer Beurteilung der Lage. Die .tzerbeirufung ber beiden Marschälle ist zrveifellos bazu bestimmt, einen Druck auf bie beutschen Delegierten auszuübon, wie auch in der Kolstaifrage zu einer Entscheidung bzw. Unterzeichnung des Abkommens durch die Deutschen zu kommen. Man will die Deutschen zwingen, ein Kohlenabkommen zu unterzeichnen, dessen Unausführbarkeit von vornherein sest ieht. Viele Blätter sprechen bereits von einem bevorstehenden Abbruch ber Verhängungen unb stellen den sofortigen Einmarsch In bas Ruhrgebiet in Aussicht. Immerhin scheint dieses ultima ratio nicht überall Entzücken hervorzu.u'en. Der „Soir" weißt auf die großen Vorteile hin, die Deutschland in der Kohlenfrage erlangt hat, unb sagt, es wäre besser, mit Deutschland zu einem Abkommon zu gelangen, als bas Ruhrgebiet zu besetzen. Tie militärische Besetzung eines Derartigen Gebietes ist immerhin nicht nur sehr gefährlich, sondern auch sehr kostspielig. Die militärischen Kontingente, die man zu diesem Zwecke brauchen würde, würden so und so viele Arme meitiger für die Industrie bedeuten. Ueb'tigens könne man schön unb gut bas Ruhrgebiet besetzen. Man könne aber ben deutschen Arbeiter noch lange nickst dadurch polniscch-'it. uiick-en ®ebXrc i irle brn «ollen erb* TÜItig wtil-rick-einlichi in einer Kvn tevniz i i Lou m: escksti: »et meaVit, monui bte V.Nreer Polens, Citai.e.iß unb Estbrnds tritiezymen werben. Ter Sieg des Teuifchtnm- im Osten und die deuis^e fresse. Berlin, 14. In i (WTB.l Der deutsche Zchutzbund richeie an ben Skiein Deu!ick)c. Zeitungs-Verleger unb an ben Reich s- uerbanb Der den tschen Presse folgende Telegiamme: „An ben Verein deutscher Zeitungsverleger Magdeburg. Ter deutschen Presse ohne Un terfchied der Partei, gebührt ein wesentlicher Teil Des Dankes für den glänzenden S.eg des Deutsch tilms in der Ostma k Diesen Dank auch dem Verein Deutsck)er Z.'itungsverle-er abnistatten, ist dem deutschen Schutzbund, dem die Vorbeieitunsi für b-.e Abstimmung unb tzeimbesörderung der Veimaitreuen nach West unb Ostpreußen oblag, dtingliche Pflicht. Jnsbesonbe-e dmuken wir für bas Verstänbnis, das bie beutsck^en Zeittmgsver eger ber Gv n.yfpen e ent .jegc ;g- b achteri, aus Denen Mitteln bie (jeioaitijen Stofbm für Die Avstim- mungsoorberettungen unb Abstimmungstraiisporte gedeckt werben mußten, unb für die Hilfe, di« sie bei der Werbung, für oiefe Grenzsfxmde uns jirteil lverden ließ. Die zweite, noch idjnxn’erc Aufgabe, die Abstimmung in Obe r fdjlejien, st ht uns bevor, auch sie kann unb barf nicht anders enden, als mit einem beutschen Sieg. Wir finb überzeugt, daß wir auch in den kommenden Wochen unb Monaden nicht vergeblich an die Mitarbeit der beutschen Poes« unb ber dcntsck^en Zeitungsverleger uns wenden werden." Deutfcher Sch: tzour.b. An ben Michsverband der deutschen Presse, zu Händen des Cl-esre^-akteurs R i p p l e r , Berlin. In dem Auge, blick, ba in Ost- unb West- Preußen bie beutschen Flaggen hock)gehen unb die Abstimmungsberechtigten aus dem Reiche in Stolz und Zuverlicht bie Heimkehr antreten, brängt es ben Deutschen Schutz!» mb, dessen Aufgabe die Vorbereitung ber Abstimmung unb die Leitung der deutschen Werbung war, vor allem der deutschen Presse ohne Unterschied ber Partei Dank zu sagen für bie unermüdliche, verständnisvolle und opferwillige Mitarbeit an dem großen Werk. Ihr gebührt ber Haupftrnteil am errungenen Sieg der für büi Vaterland wiedergewonnenen Provinzen, und alle bie, di an der Abstimmung Mitarbeiten durften, sind in diesem Dank einig. Noch steht uns freilich eine andere schwere Ausgabe bevor, nämlich die Erl)altung Oberschttiiens. Ter Schutzbund und seine Grenzspende rechnen auch fernerhin auf die Hilfe ber deutschen Presse." Deutscher Schutzbund. Aus Rußland. Amsterdam, 15. Juli. (WTB.) Tie „Times" schreibt: Es verlautet, baß unter den neuen Vorschlägen, die Krassin der btitisch-m Regierung unterbreiten wird, sich t< durch eine ein inunig angcicommeiie CrÄärung a.sdrücktich bekundet. Tas Programm der Entente in den Ostsra 'en. Warschau, 14. Juli. (WTB.) lDeistsch- polnischer Prti'e ienst.) Der „Kurier Por.nrnp" mdM: Die Bedingungen imter b?] n d üdemehm-m , wollen, sind sollende: D'.s potzn ch- Heer geht zurück auf die Linie Bu-^-Sbru.-z und gibt gltich- zeitig des Wilnaer Lrrd ans, das mit Wi.na tvn litauische«! Truppen beeist wird. In bi'em Ml.gen- blick tritt Was eisti lslnnd ein Dcr-'-uf io'gen t-k J-rU?Ä'ertz'.indlnn> n, wovon freier < Ver- ständimmgsm xfye tnlr--elmwn. Heber X>cS Schck- sal des Teschetrer G.n-itts cntsckie'det der B'tsck-.if- te -r.it, wobei ein,' Bol Sabstimmtma und ein Schie-^gerickst aus-wsrÄo'en wich. De ober» schleiischeFrage soll i ' ki gelöst ne tte-, d-rß l^-rs Cf ch'is der Bol'sabsümmwtg richt als e-td-.tzüitig bttwrch^et wird, sonder i eru-r später einyjberufeuixm speziellen Kon e enz als Unterl-a'-e für die Eittscheirnrng gelten S l. O st g a I i j i c n soll pvrlmrfig bei Polen bleiben, aber über das Schicksal die es Gebiets soll tyie Äd-innng i'«er ört» lick« i Bckoöl ierung durch di- Berstistr -i gw'asm ächte im LstspfchQ^'on Augenbsick eingcholt n^chen. Die Wilsous Gesu dsteitsznstand. Paris, 14. Juli. (Wolff.) Ter „Matin" frfreib*: Der Gesu b -eitszustond Wilsons hat sich noch nicht gebese.t Er hütet immer noch das Zimmer oh e Berbiubung mit der Außenwelt. Jeder Empfang ist ihm untersagt worden. Eine neue Arbeiterpartei in Nmcrika. Chicago, 13. Juli. (Wolff.) Havas. Die Arbeitervertreter tiaten zu einem Kongreß zusammen, um eine neuePartei zu bilden unb einen Kandidaten für die Präsident- ! schastskampagne aus.ustellen. Der Kongreß hat beschlossen, an bie Arbeiter heranzutteten^ gleickxrahl ob die sogenannte 48er Kommission dem Kongreß ihre Mitwirkung leiht oder nicht. Mit dieser A'. bei ter kom Mission find Verhandrungen über die Ausstellung eines gemeinsamen Präsi- deiktschattskanbidaten und über eine Parteifusion im Gange. DaS Rationalfeft in Frankreich. Paris, 14. Juli. (WTB, Bei prächtigem W'tt r nahm Sri- g m mi er Lef > vre in ^-gen» n>irt Ee» K-mm-nprä i e i:en ser Minister und des diplonuLtische-t KorpS in Viwmnes bv. Truppenschau ab. Tir Menz<' war begeistert, le-o^'- le- s als der Ktie^smi -ister acht senegalei len Regim.mtern imtt den Stur-.n-Ar il.'er>.--Regin >e'.- teni die Jnhrten ülvrreickne. Die Triip'^c Logen an den v) u Trutsch'crnd gemäß dem Friedens- bertrag zurückgegebeuen Trophäen vorbei. Der Anfch'uß VcfterreichS an daS Deutichc Reich. Wien, 14. Ju'i -WTB) In ber heutigen Si ur.g d r Grast -e ftst en <>.e niA w: wurde an» ger x? ben Bert eter .er Gvotzd u sroen Verein i- : gum) im Versts mr^s.rus chuß zu beaun gr'U. bei : der Bera ung i»rr Wchlord,r.w.g zu v-rltin/en, daß ; gleichrcitia mst ber Bornahule ter auch bie Volksabstimmung über bie Frage des Anschlusses an das T e n I s ch r Reich verbunden we de Roch crnglutz an leatid^nb xßäinpfen. Mit übemn-genber Mel.nl/ i , ans tn- botifdje.i Al^g ordm^ttm b.sle end, füllte er sich berufen, bat A schl. ß-n llen Twols an ein i^nuiu- sames deutsches Vaterland nachdrücklich zu bekunden. DaS Recht in unseren früheren Kolonien. 93er (in, 13. Juli. (Wolff.) Die De u t- sche Kolonialgesellschaft rich.eie an Reichskanzler Frh.endach unb Reichs Minister Stmons folgendes Telegramm: „D:e Deutsche Kolonialgesellschaft unterstützt die Forderung ihres kolonialmictschait.tcl-en Komitees auf sofortige Einstellung der L i a u i b i e - rung des deutschen Eigentums in ben Kolonien und Herausgabe bes bereits liquidierten deutschen Eigentums nachdrücklichst. Sie bittet ferner die Rückkeh'genthmigung Deutscher aus ihr Besitztum in den Kolonien und das Verbot der Austp. i'ung Teut'cher aus den bisherigen Kolonien durchäusetzeit." Au» dein Neiche. Ein Zwischenfall in Berlin. Berlin, 14. Juli. (Wolff) Tie Sicherhtits- polizei tritt mit: Heute vormittag fand auf dem Pariser Platz zur Feier d-^s franko i Hm Ratio- nalfesttages cm Festalt vor de. französischen Botschaft statt, an dem :,;e D rtrevr der hiesigen Entimteoommisstolteil teiln.-h'.'e.i. DaS deutsche Publikum stimmte bei dem Histen ber Trioolore das Deutschland-Lieb an. Beamte der SickierlxttSpolizei geleiictcn fransöji.dje Offiziere und Mutrosen, roddy: durch ihr Beuehn r.i das Publikum reizten, in bic Botschaft. Aus tzv.se Weife gelang es, Ausschreitungen vorftweu,en. 92aay€m die Fettr vorüber wir und dos PutiiLim den Platz verlassen hatte, kletterten bi-o'.e Unbekannte auf dos Dach der französisch n Botschaft und ^holten die Trico.>)re ^rtuuer, worauf sic »ich mit i'I/r entferntm. Eine polizei.ick>e Untersuchung ist eingeleitet. Berlin, 14. Juli. (WTB) Zu dem Vorfall vor der französ!sck-eu Bolul-ait wirb uns von anitlidjer Se.te nckgmdos mitgetcilt: Ter Staat s- sckretär des Auswärtigen drückte dem sranzöf sck)en Geschä.tstrüger pettmüich stin und b.-r Re icrung Bebauern übv-r ben gegen bie französische Dotsckxrst revübten groben U n f u g ans Dre Poliznboamten, durch deren Fahrlässigkeit bie Demonst.a.ivn möglich gaoovbrii ist, werden auf AnordNlMg ds preuHisch n Ministers des Innern vom Dienste susp'iro.ert. Die französische Flagge wurde von einrnr SDianne nicLergeholt unb entfernt, der über das Dach bes dkackLargebälides auf bas Dach der Botsckxift gelangte. Der Täter wurde noch nicht ermittelt, b>>ch würbe die Flagge im Rachbirl-ause g-tirui- don und der französtschLil Bot,ck-ajt durch die Polizei nrivber zugestellt. Di-e Umoiganlsation der Si>cherl< t5poli.^t. Berlin, 14. Juli. (WTB.) In ber heutigen Sitzung der Oberpräsip-nten im p.eußnchkn Ministerium des Innern rourx mit Bebauern sestgest l t, daß bie Reichsregierung bie Inte.ewn der Sickierheilspolizei in Spaa .nicht mit dem Nachdruck vertreten hat, der ihr nach ihrer Bedeutung für bie Ruhe, Ordnung unb Sicherheit in Preußen zukommt. Die Au r cht r a t mg einer sestgefügten unb gut bisziplini-rtm Po i ci wurde e.itfrimmig als eine zwing uoe Rotwen.-ig c t an» ge ch.m. Ohne tine starke Pol^z- ittuost»' lö me b e Rul)e und Ordnung unmöglich autrechterhalten werben. Die von dr Entente verantt- E.'.tivaif irung ber Bevö 'erung ka-m nur bu drg uott werben, werm bie Sich rhtitsvolizei so stark ein^esetzi roirb, daß der einzelne wieder an den Lchntz irnb bie Macht des Staates g auben kann unb sich baher nicht mehr gezwungen glaubt, zum Selbstschutz schreiten zu mü Jen. An eine Umorganisation ber Sich-rhe tsvoliz i kann erst nach der vollstänbigei, Entwa.fnung a ler vl'erungs- freife g'backst w roen, bie aber felbstre siänblich inne ha.b ber gesiel ten Frist eciolgen muß Dagegen bestehen gegen die Abgabe der schweren Waffen wie Geschütze unb Flammenwerfer kerne Bedenken Die Organlsation ber Berva fn.mg ber Polizei für die neutral.- Zone bedarf wegen ber Zurückziehung des Militärs aus dftstm Geb^t ganz be'anderer Aufmerlsamkeit und einer bepuderen Regelung. Ge-en die Anwe^th-it farbiger Truppen in Dcurstlckind. Berlin, 15. Juli. Gestern fand in der Universität eine von der rheinischen Liga veranstaltete Verfammlung statt, in der mebrere -Amerikaner gegen die Besetzung ber R^rn- Lairbe durch die farbigen Truvpen Stellung nahmen Tie Amerikanerin Mitz Rau Bc- reribge, die sich um die hung'rnoen beutimen Kinder bereits große Verdienste mrodxit hat, forderte in ihrer Rede bie Frauen ber ^gnnjen Welt zur Zusammmarbeit aus. um dre iJrauen im besetzten Gebiet zu befreim von b-er sckrn-arzen Pest, wegen irr sich ton weibliches Wesen mhr m Feld unb Skrb wagen dürfe. Der am rttamschc ^v UtuCt Sck-ifauer protestierte gegen d/e P^^gabe ter beutidxm Frauen an bu Farbigen, -per Bor die 3 Der Klostermüller. Eine Erzählung vvn Karl Neurath. stumm. In iumt Stufet schrie ein hchßes W'st „Laß, bie Sette in Ruh!" vermies ihn der Vater. r. lieber Pebers gebräunte Mnngm huschte en mattcÄ Stet; vor bent Blick des Mädchens mar ibn das Lächeln auf den Lippen crstvrben. „Ja, in!" fafltc er, und es sollte leichchcr klingen. „Ter Steg ändert vieles. T-a muß. mm sich hüll hr eirf-nben!" Die Müllerin. mürbe mifmerfom intb lies ihre Blicke mirbcm ztmick^n ben beiden. „£xiR du etwas mit 'der Seide?" fragte sie, als Mädchen die <3tirbe verlassen hatte. „Was soll ich denn mit der Haden? Nit mehr, als mit rcber anderen." Dis mär' auch noch einmal schöner!" brauste der Müller auf. „Ein Wehrum und eine Dienst- inagb1'' „Tas will ich meinen!" bekräftigte Peter mit tedtr Stirn. Christus fach ihn vorwurfsvoll an, aber Peter >merkte es nicht. Er hatte die Hände in dm -osentaschen vergraben und psiss lei e vor sich *ai, Ter Vater unterdrückte seinen Zorn, er wollte ■i diesen Tagen, die vielleicht die lebten ihres Beisammenseins rvareu, Renten Stellt mehr an- mgett, aber betrübt fühlte er ymt erstnrmal gern- Tat, daß etmrs Fremdes beftoub Mschen ihm und einem Jüngsten. Als das Mittagessen ausgetragen wurde, langte er Peter herzigst zu, die übrigen ab?r saßen stumm ei einander mü) asten Baum. Auch die ftVedjb: u d »ie Mägde rnürgtei an uyren Bi sen, denn allen lag der fttieg schwer ans bent Herzen, manch.m mch irr nal^ Abschied. Jtktum da st ieinand aus dis geschwätzige OttiXcufer der G-vstmutter ach- .pab, die schon die Bstveiungstege -nri-llst !?altc imb :un mviuchärlich aus iV ec sechzig älrigen Enn- -erung erzäÄte. Nur der Peter, brr es ängstlich vermiÄ), der Sette in das verstört' Ee ickst zu sehen, ermunterte sie, dm ande>en zum Trotz, manchmal durch ein fn'gerades Mort zu immer lveiterem Rachen, bis der Mülhrr ei.beid) ung» i/uDig das Tisct-gebet sprach und danach bas ermahnte, den am Morgen ^rri iumltn StNrcbgang am Nachmittag nxb txuu8U'.x){en. In Sorge und Unruhe vergingen die Stunben ; Peter aber gab sich, als ginge ihn der graue Vn'fl nichts an imb hockte mit gleickmiütiger Riche rrch brr Ofenbank, kcheinbrr nur mit seiner Tabarpseise b*» scl)äschgt. Aber es mar ihm gar nicht so behaglich, iure es den Anschein ch te. Die schnrerzv.-liai B ick des Mädchens gingen ichm nicht aus dem Suvi, und wenn er bedachte, ch.-s sie üvm alles ge (heute 'hatte in he sti n Somm-rr- n.ächten, ixvrai feixen es ü/m doch bedauerlich, tost tos nun ter Abschied, baß das mm das Ende dieser helleren Lwbschast ein sollte. Umso bbaElick>cr, als er noch tags zuvor arg mit ihr chrntereinnntor- qefomme.i iwir, n>.*i( sie sich geweigert l-atte, sei- -.cem Baler ben Tvnst auzu'ngen, um dadurch die nun un,lusbleibliche En beetemg des Bernallni ses nach Mö^ichleit zu totli «beim. Noch am ybergen bitte er gewünscht, daß irgend ettW gefdjete, was ihm leine Freich-ll axber^ben, iwd ihn von dem McLu>eu lös en möge — \mb nwe ein Wunder d's Himmels war irun ber Stieg gekommen und mackste ihn plltziich und imcntK-rtet frei. Wenn nur das Mlchar vielleicht au/b nit bas» richtige 'Lb.ni was tu»? — Es imr zum aus her Hont fahren. W und so gat er denn endlich das Nacktvnten auf, soll noch ein Weile den an ton Fensterschllben wnsselnben gen zu und schlummerte lang am ein. ‘ Er hatte noch nicht lan?e geschlafen, als bei Christof, de. seine heimliche Brant besuchen wollt! in die Stube trat unb ihn weckte. „Du könntest ein Stück nn'gehen, Mter! Jt hab mir die Sache noch einnnal überlegt." Peter nahm feine Mütze vom Nagel und M wortlos neben dem Lteuder her. „Wie loar's, Peer, wenn du kur?e fünW machtest und einfach die Sette heiratest?" Der Jüngere blieb überrascht stechen und I» den Christof veitmtzt an. „.Heiraten? Du bist ja verrückt!" „Das nit! Aber ich wüstt' in der Zage kern^ anderen Ausw-m." „Ihtb der Vater?" „Mit dem wollt ich fd^rn reden." «J-onietzung folgt? (Nachdruck verboten.) Fortsetzung „Na, Sette, du hast ja geflennt?" bemcrFi Peter mit gekün'xltem lkd)en. „Muß d:in Scha auch in den Krieg?" , _ , To blenz, 14. Juli. Ter Lonrrnandierende arneri^rnische General bat e.'.tschtedcn, daß innerhalb des besetzten anreriLanischeu Gebietes weder die alte deutsche Flagge noch die Flagge der Deutschen Republik bei irgendeiner Gelegenheit gch.ßt roetben darf und daß diefes Verfahren ft r eng ein gehalten werden soll. fb. Mainz, 14. Juli. Tie interalliierte Rheinlandllommissiion verbot auf Ine Tauer eines M'onatcs die Einfuhr unb den Vertrieb der Münchener Zeitschrift „Jugend" und der ,^Jllu,.rrerten sihende verlas dann ein ans London eingegangenes Ltelegramni von E. D. More'., in dem der englische Pazifist bi: 3 n tonnte. Ter Reichsarleitsministei wies drsha b durch Erlaß vom 9. Juli di' Regie- ruuiTen dcr Lüntxr besonders auf die Befugnis der Gemeind'n hin, Ausnahmen von dem be Kelchneten Grundsätze zu b. toil igen. Insbesondere werden Ausnahmen nach Lag: dec ört ichen 93er» hä.t'.ifse unter Umständen auch für ganz- Gruppen von Erwerb losen g-macht wrden müf en. Doendigung dcr B-eri;arbeiterausständr. Leipzig. 15 Juli. (WTB.f Wie die Abend- Rätter m\f e t bcs^iloß bxe Betriebsrat konferenz des Meuselwitz-Rosiher Braunkohlenreviers geg'n nur 3 Stimmen den Mbnrch des Streiks. Die Arbeit soll b-utc früh in allen Detr'-ebTN wick>er auf genommen werden. Auch im Zeitzer Revier b schloß die Betei b.-'r^t'-Konterenz mit 138 g"gen 38 Stimmen, die Arbeit nneber aitfyin- frnen. Es streikt jetzt nur noch das Bornaer Revier, das gestern ein Ultimatum an die sächsisch? Neuerung g-richtet Hai von dessen Annahme.es abbängen folt. ob in birfem Revier die Arbeit wieder aufgenommen wird oder nickst. Wie aus Bitterfeld g-.nneldet wird nötigten die ausständisck'en Arbeit-r der l§l-kt-iz't^ts'.vrke in Zornewitz die ß^schäfts- lcuie die Preise für alle LebensmittÄ um 50 Proz. zu ermäßigen. Aus Mecklenburg Neustrelitz, 13. Juli. (WTB.) Wie die „Laudeszeitung für bnbe Mecklenburg" meldet, wählte ber mecklenburg-strelitzsche Landtag, der aus 19 Bürgerlichen unb 16 Sozialdemokraten besteht, heute infolge ber Einigung der Fraktionen ben bislreriaen Staats mim st er Dr. Freiherr v. R e i b n i tz (S ) und den Führer ber Demokraten La: dgerichtsrat Dr. Hustädt als StaatS- mmister. Ferner würbe b?l Stimmenthaltung der So-ialdemokraten .Hofrat Frick aud Fürstenberg, Mitglied ber Rechten, zum Präschenten des Landtages gewählt. tedcmm'tteNeuerung. Eilte Kuu^g bung trd d-mtschrn Einzelhandels. Existenz verlieven. r . t Der weist 3teuerbcgement muß daher ernzrg und al ein die Fra'.eüoieriel aller Ki,rabesuch?r Ich aus den ar lei .enden .Vilatfen zuiamurenfinde,,, so wird er von selbst darauf kommen, daß eine zu hohe Besteuerung der unle.en Klasstn mmx'ßreclich eine Kinostricht unb infolgedessen einen Zusammenbruch des ganzen Experiments l)ett?arrusm müßte. Sein Grund,atz soltte be*5iL>egen fein: 4! i ch t zu hohe, aber viel Steuerbeträge von zahlreichen Kinobesuchern, nicht etwa hohe Steuern von relativ weniger Besuche r n. Eine Argumentation^ seinerseits, der Kinobesucher ließ sich auch höbe Steirern gefallen, nstire ranz vcrsthlt. Eine sozial gerechte, der heutigen Znt unt> bet Umstanden angep.rßte Steuer kann unter keine i Umständen, bei einem Biltett- preise bis zu 3 Mk. über 2.) Proz., bis zu 6 Mk. über 25 ober 30 Prozent hinausMchen. Tut sie des, ist sie unse-oecht, unsozial und verfehlt chven Itveck. Wie uns von Gießeirer Kinobesitzen, mitgcteut n*irt>. ist i>rr N na besuch je t EinfM-runi der crlnö^ten Biltettfteitec le.eits erbcbiich zurückgegangen, so daß ber SierZeoertrag sich laut ntebriget stellte, wie vorher. den, Herrn Leutnant Fünventsster von Jheten so gütig überwiesene Betrag von 320 Franken soeben zur Beifügung gestellt wurde, worauf wir uns beeilen, Ihnen umgehend im Namen Aller Gerichtszeitung". , Ar»» dessen. 11 Aus dem FinaniauSsthuß. rmk. D a r m sta dt, 14. J,üi. Der Fi - ! nanzausschuß ber Kammer genehmigte in 1 seiner gestern fortgesetzten Be-atung zunächst .Ka- . piiel 13 Auswärtige und Reichs Verhältnisse ohne j nteseniliche Aussprache. In Kap. 14 Ober rech- \ nungskammer wird mitgeteilt, daß dem Wunsche ' auf möglichste Beseitigung der fremdartig ■ klingenden Bezeichnungen, nne Diri- ' gent, Kollekte, in der neuen B^ioldun.AardtruM zum Teil schon Rechnung getragen sti. Sollte ein entsprechender Kammerbeschluß vor ie.ten, dann sollen auch die noch vorhandeive:! Ausdrücke verschnstn- ' den. Zur Frage der B e r e i n f a ch n n g wird darauf hingetvie^en, daß dst Personalfrage sich schon dadurch sthr vereiirstrckst hat, daß trotz ber in ben letzten Jah.ieil et folgten großen Arbeit- Vermehrung schon seit langen Jahren feine Per- sonalvergrößeruna fballgefunben hat, wodurch sich ton selbst eint Bereinfachmrg der Rechnungsprüfung ergab. In Kap. 12, StaatSministerium, kommt zunächst die Absicht der Franzosen zur Sprache, das Heffendenkmal bei Gravelotte zu beseitigen, und es wird gewünscht, daß geeignete [ Schritte geschehen, so daß, trenn die Absicht nicht verhindert Irerbrn kann, wenigstens eine sachgemäß Behandlung unb Ueberfübvitng in die Heimat erfolgen kann. Staatspräsident Ulrich erFtart, daß man bestrebt fei, in diesem Sinne zu wirken, auch feien txni Sellen des Reiches Berhanbluu^nj eingefeitet. Der angtfotberte Betrag von 30 000 Mark als Disposi ivnsscmds wirb bewilligt. Nach weiteuec Aussprach.' über die angeforberte Stellung eines Pressebirektors wirb ber Antrag, den Posten zu streichen, gegen drei Stimmen angenommen u: t> beschlo-'te!, da ß ber Jnlxck^r ber Stelle in dem seitherigen Äertragsvcrhältnis bleiben soll. Heute wurde zunächst das aus bem Vertrag mit dem früheren Großhcrzog vorhandene Angebot der Uebernahme der Reste ber früheren Kabinettsbibliothek, die in einem Gartensaale des alten Palais untergcbrackst ist, bespro- dpen. ES Ibmmoi etwa 40 000 Bänd-e in Frage, für welck-e die Stimme von 60 OtK) Mk. angesetzt ist. Es wurde anheimgestellt, die besseren Werke auszusuchen, doch wurde man d-rhin sckjlüssig, die sämtlichen Bück>er, die teilweise bedeutenden Wert haben, zu übernehmen. Die Summe von 60 000 Mark soll in Kap. 60, Landesbibliothek, eingestellt werden, so daß dort anstelle des angeforderten Betrages von 50 000 Mk. für Vermehrung der Bücherbestände nunmehr 110000 Mk. angefordert werden. Man hvfst, durch Verwectung ber Tappel- stücke die vermehrte Ausgabe decken zu können. In Kap. 3, Siedel ungswesen, werden statt der mt^forderten zwei, nimm'.Hr vier Scckro- tärstellen genehmigt und die Regierung ermächtigt, das beschäftigte Personal zur Anstellung zu bringen. In Kap. 39, Jnvalidenversorgung, tver- den die Verhältnisse des Staatsverlages besprochen. Der Staatspräsidettt erllärt, daß demnächst durch eine Vorlage die Neuregelung des Staatsverlags, wie des ganzen Zeitungs- und Kreisblatt- wesen S unb bierb-.n auch die Besol-urng und die AnflrllungSverhältnisse des bisherigen Personals auf Grund der neuen ^fottanigSoDnung erfolgen werde. Nächge Sitzmrg Tomdcrstag. Das neue Bittet steucrgesetz im Freistaats Hessen. . Dom Vorsitzetiden des Reichsverbandes deutscher Lichtip.elllteate^-bcsiver werden wir um Ausnahme folgenden Hinweises ersucht : Am MtM'vck), - em 17. März, wurde von der Volkskammer ein Ge>etz vevabschiedet, das ben em» seinen Stadtvenvaltungen bas Recht emraiimt, irct allen Unterhaltungen, Festen, Schaustellungen, Theater, Kino, Barietö usw. eine Bckletsteuer bis zur Höhe von 50 Proz. (gegen bisher 10 Proz.), mindestens aber 20 Proz. des Eintrittspretsts zu erheben. Wll bei allen in ber letzten Zett im Reiche gemachten berartigim Steuer gesehen zielt ber Gesetzgeber mit dieser Steuer vor allen Gingen nach Dem Kino. Destvegen sei es einem Fachmanne auch einmal gestattet, s-rine Meinung über bie neu geplante Besteuerung zn äustern. . Ich bedauere an diesem (Gesetz nicht das Maximum von 50 Prozent (denn ei mag ja Beran- staltungen gäben, tne bie Hälfte ihrer Einnahmen abgebcii können', fonbem das vorgeschneben-e Minimum von 20 Proz. Meses bringt ohne tveiteres eine in weben re Belastzmg ber schwächsten schultern. Schlägt nun ber städtische Steuerdezernent für die Billette unter 3 Mk. höhere er Qtefangenfdyaft befinblichen Deutschen im Laufe des Sommers zurückkehren werden, hat sich die Lanbesgruppe Oberhessen und die Ortsgruppe Gießen des Ao'.ksbundes zum Schutze der deutschen Kriegs- und Zivilgesangeneq aufgelöst. Ter Vor,:and war sich ivvhl bewußt, daß die Ausgabe des Bolksbundes nicht restlos erfüllt ist, da bie französische Regierung noch immer einige, Hunbert Deutsche zurückhält. Doch ist die ans dem Volk^himde hervorgegangene Rcick)svereinigung einmaliger Kriegsgefangener so erstarkt, bnß sie bie Aufgabe, für bie in der Fremde noch schmachtenden oeutschen Kriegsgefangenen zu sorgen und einzutreten, voll und ganz erfüllen kann. Es nflrb daher gebeten, von jetzt ab alle diesbezüglichen Anfragen an den 1. Vorsitzenden dieser Vereinigung, Herrn Hans Horst, Marburger Straße 27, zu richten. ** Ausgabe von K-ä f e. Freitzta ben 16. Juli wirr- in ber VerbausS'telle ber Molkerei C’Vneb, Fr;Uilsur! er Straße, an ben Be^rk 13 Küse ausgegcbcn. Gi b- Arteigen teil. ** Neber bie derzeitige politische Lage Deutschland? sprach tte'fdrn ab'nd im (S.af6 Le.b der USPeich:tag.a g. Beckmann, wobei er zunächst bc.tg. Angriffe geum das neue Stewergestch riebt.tc. Es drücke durch stincn zehn- proze tig. n Lohnab ug in erst-er Linie bie Minderbemittelten. Das Prch'.istnsystem in ber Landwirt-l schall rni'.se abgefchafll »verben: d-adurch werde eine Erhöhung ber Lebens mittel irreife bewirft, während man für ber^n H rabsetzun; mit allen Mitteln eintrt'tt müsse. Gegen bie in letzter Zeit einsetzend!.'n Versuche, bie Arlreit:lo e.'Unterstützung zu beseitigen, müsste angelämvft werden. In die Regierung hätte die USP. nach sen Wahlen nicht eintreten Iim neu, da sie sich nicht zusammen mit Männern, die durch die Kri g ^Politik belastet wären, mit Scheinfozialisten und Bürg r ichen an Berlin. 13. Juli. (Wckff.l Die Haupt- gemein schäft b e 6 deutschen Einzelhandels gibt beginnt: Obwohl ber Einzel- ba-M aller Geschäftszweige der veränderten Konjunktur b?rrit3 von sich aus in iveitem llmfang-c Rechnung getragen und seine Preise zum Teil weit unter die eigenen Gestehungskosten abgebaut hat, sind gleichem)hl in mah-ercn Städtnr Beitrebun- gen hervor telreten. folchem Prei abhau mit Maß- ualvne des Z w a n g e s, stell nweise unterIwvhun- gen zu verstärken und zu besÄ nmigen. So haben Ui As la'> bn:g KÄrlZruhr, Biehnch, OsckM und anberen Plär.en die Etemem^ebedtzrden uut-r bem Druck ber Massen und insbesondere bet organisierten Arl>ellerstchaft bie bortigen Einzelhandels- grfcb'ifte aller Art genötigt große prozentuale Prei'-ermaß^gungen odw Rücklicht darauf, wie weit die b-ftetjeuben Preise bereits abgolmut waren. vorznn< hnr-cn. — Dieses Bor^ch-n bedroht aufS Sck>n)erste stele Geschälte, aber bie gtfdjUberten Maßregeln hrben eine weit allgemeinere Bedeuten'g. die über den Einzelhandll hinaus Folge- wi kau gen von un ös hbar-r Tragweite befürchten läßt Ter Einzelhandel kann auf bie Dauer die Last nicht tragen, die einseitig ihm auferlcgt werden soll. Es ist desha b unvermerdlich, datz er durch die oef.fnlbertm Zumutungen in seiner gefrM'tlidjen Betätigung lahmgelegt wird. Es bleibt ihn nur bann übrig, seine Einkäufe zu sistieren und die Verantwortung für die wertere Be stncnam ber Bevölkerung bmen:gcn Stellen -u überl-assm. bie mit ber Verhängung einer in hohem Mast- bebenklichm und viel ach auch reckst- licb angrei baren Znxmges Wirtsckv t^itik zu treiben glaul-en. Die verantwortlichen Amts- stelle , im Reiche, wie bie Zentralresiierungen ber Lä- der müssen hier iinserzügllch i-ingrct:en, um solchem Umvesen zu steu.n-n und für ungesetzlich? Ak e mrte geordnet r Instanten Remedur zu schaffen Die H- - utckacmeinsch.i f t ds deutschen Einzel- hcrndel^ hat nach dieser Richtung hin bereits alle notwendigen Schritte unternommen. ein mißglückter Milchli ftrungsllreik. D u S Rheinhessen, 12 Juli. Ein m i ß- glückter Milchlieserungsstreik in Rheinhessen hat die so nrü^Manr ^ustaru< gekommene ArbeilSgemeinschaft und Einigkeit bei lant>wirkschaf'lichen Organisatim en anseinaicher- gesprengt. Tie freie Bauerirschall. l>rr landNnrt- schiftliche Verein der Pvovnrz Nhernh'eistn, der Kreis-verein Meiirz und der He,fische Bauernbund cLten ber 'hessllck>en Regierung ein Ultimatum ,ur Annahme ll-rer Forderungen. Ti>: Regierung >.mntc bie Forderungen nicht bediugungs^os an» neljmen und davaushin sollte bie g.famte Bauern- idgaft in den Aiilchtteferunos- reif eintreien. .^n ber Zell bcc allgemeinen DruerungSunruhen Lnin- ten sich aber bie landwillsckiaftliche'i OrgaJiia.B> neu nicht zu bem gefährlichen Kamtpfmittel des illefernngssireiks cntsch« testen, zu bem ine freie öauemfdaft drängte. Tamufhin hat bie freie Bauernschist bie Arbeitsgemeinschaft in einer Massen Versammlung in Alzey geEünbigt. Wie dem „LoValanzeiger^' aus D r es de n gemeldet wird, kam es dort gestern erneut zu Le- oenSmittelunruhen. Tie Cafös unb 2c= bensmittrigefdjiafte nrnstten Zucker, Mehl unb Eiei zu sehr bitt gen Preisen an bie Eriverbslvsen ab» gc(>en. Zahlreich»' Lebensmi telgeschäfie hiben g-e- ichl^ssen. Tie ] ädtifchen Lebensmit ei stellen mit 50 Prozent Nachlaß an die Erwcr.-Ächen und Minderbemittelten bis zu 12 000 Ma ick EinLourmen verteilt werden. den Regierung t tisch sitzen lö inte. Dec Niederlage des polnischen Jw.p.riai mus müsie großes» Gewicht bcigcl-^t werden, da daourch bie Besei-» tigung des Puffers!anteS zwisck^en Rußland und Deutschland, bie Annäherung zwi'chn b isen Ländern und schließlich die W itrevolullon näher- ^'kckten. Bei tatkräftiger Sufamm naf ung aller ixtoiuttonären Kraft- in einer dritten Internationale werde di? Stunde der Er ö'iing vielleicht el)er Wagen als manch r denke. Die recht lang dauernde, mit häufigen und unbeherrschten Zwi- sclienrnfen burd^-tt/ Debatte stand unter dem Zeichen des Streites zwi'chen Mehrheit-sozialisteit und Unabhängigen. Bei dem g>g m eitigen Borwurf, nickst genügend positive BoZch äst ' zum Abbau der LebenSmittelprstse unb zur St uerpollli' gebracht zu haben, gingen bie Wogen ber Leiden schäft hoch. ** Schleichhandel mit gestohlener Kohlen. Dieser Handel nimmt einen immer größeren Umfang an. Junge ha l bwü chsigt Burschen machen em vollständiges ©croerbt daraus, am Bahnhofe, von Fuhrwerken ober an sonstigen dazu geeigneten Stellen Kohlen zu stehlen und wieder zu verkaufen, wofür sie auch stets Ab nehmer fitiben. Nicht allein, daß bie jungen Leutr wegen ber guten Bezahlung, die sie dafür erhalten, i» ””«811 HS- Sk Ä^ieriteite 1 Aihof Iti^ SötDlfThpt ben, Skdl^"9. " E>n< nägerfreifeu MM M qegriffc11 Qat' eiMinuE MdeM M KK Itultn mit er «Sein T^zninii num Hit in LmM'iken llraer nicht b M fitnmmn w-w Tie Steuer S^iehnt^i nickt die Iß Auberdkin in Luns euer l "Mesi Melds)r.'mini bringen dek'b (annlen Bestu «b. vun fand am Soir gekehrten E" ldieNst b Zug sa eine mit dem Nusikkrvckie „Ga'genbr^ tmb Pfarrer Millayetze somir der K besondere ff Htberreidnn litten Gcgc iiwi schon t loanbtrtr fy. bif Nalersm nttiiiCTti g-5 nahnu 6900 vendung not »ird. Am Al Zug nach bei 0 Lang silbernen, Anton ßeni terrae Spies. fb. Sckl hmg hat die "fiter sstrd. < Kruder b'm Wlb'in jn Die vorhmchI M tote 3nix . . vvl ‘'Xu jnf dem W, Wtereiiiigf $tern als Mengen ^terstiihn $80i tum des 88K te te. festen CT i *icte Cln Sc. Er u® eure Q. Sh Ssi'g 8>L W M JJnteti!5 iDit ®ie Ä H “Sb tetra 6rlen if r,K'1 mir . Berlin gestört. aus liefen Gegenstände gemacht werfen. Auch abgehalten. 13. 3*li 13*8,65 1351,35 1366,16 1368,90 13.7. 14,70 7,35 15,60 11,95 444,50 343,85 638,15 643 15 848,56 157,70 228,75 151,40 36,30 390,36 683,20 615,65 22,03 26,03 85,00 23,53 Zürich . . . , Amsterbam . Kopenhagen. Stockholm. , toitn .. . . Prag 342,85 650,65 655,65 858,40 169,20 230,25 152,15 38,65 322^6 688,70 617,66 22,03 25,90 85,10 23,43 14.7. 14,40 7,45 15,50 11,75 342.15 636,85 641,85 847,15 157,30 228,25 151,10 34,20 319,65 681,80 614,35 21,97 25,97 84,80 23,47 342,15 649,35 654,36 856,00 168,80 229,75 151,85 38,55 322,15 687,30 616,35 21,97 25,84 84,90 23,37 !. ftreitM k llc bet Mit i Mrf 13 M im Nieferwald wurden 4 752OÖO Mk bewilligt. — Taube.i Ohren predigte 2:adtverordnetenooc- stehcr Hopf, als er alle Frattionsredner ersuchte, bie Reoewu: einzudämmen Manche Reden lofteten bie Stadl bis zu 600 Ml. Die Mahnung hatte gar keinen Erfolg; denn es wurde in unverant- Kirche «nS Schile. eh. Eschenrod, 13. Juli. Am vergangenen Samstag fand das Probeläuten unseres neuen Geläutes statt- Die Töne der beiden Turnen. 10. Bunde Sfest nn Lahn-Dünsfei g Turnbund. *♦ Wißmar, 14. Juli. Der Besuch selbst Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 15. Juli: 18 Grad R •tÄrhietterttttfle*. Datum: (Bett Brief 14. 3ufi •»rfewtwrfe. Frankfurt Teviseumartt. Selb Brief 1 Krtisani l>rn 19. dS. M M« k litt 9; des Ltrij die Qkmtmi ^5 ^rünhigfl »tvidto ter R.-j. 1920. ^li.egsgesai m.B die in ruF Halt besindlitz liers zurüllkehn cuppe Oberhrsr voldlmiibeo i#£ b Zioilgeiangk« whl totnißl, ix id)t rcstloj etiil noch immer eins ch ist die oni k 9iei!ftii>miniqin erftnrft, feß j mbe »och schrnaj en zu sorgen in m kann. ES M esbezliglichen 8i cfc^Scrciniguij r Straße 27, t den ent! eg .-neu Turiifezirfen war äuß> rst stark Vom Ergebnis des Wetturuens am Sonntag Mor- imredlcn £xmM verfiel. Ein hiesiger GroßfauK« »uvrii, der wegen ferartiger Geschäfte einen Straf- JeW über 10000 Mark wegen Kettenh-rndefs er- Enlten fette, wurde auf Grund dieses Gutachtens tom Schöffengeridst frei gesprochen. Tb. Frankfurt a. M., 14. Juli. Die Stadtverordnetcnsitzung genehmigte ci> e ^caglstratsvor Qge, die den Ausbau fer produktiven Erwerbslosenfurwrge durch Einrickstung von Notstand s a r b e i t c n vorsieht. Bei dieser Gelegenheit teilt Stadt rat Miülcr mit, daß das Arfeits- amt dahin wirten iverdc, daß Arfeiteientlassungen Ktker ailen Umständen vermieden werden. sollen. Die Veriammluug stimmte b-r Verstaatlichung der privaten Kinferhorte und Kinfergärten der Stadt von fern immerhin die Flammen einen halben Meter hoch bereits aus fern Dach sckstugen, zu löschen, ehe größerer Sdstife i angerichtet wurde. Tie Fernleitungen waren bis heute morgen tt'/> Uhr Datum: Zielt erb am • Rotterd. Srifiel- Sntwtrpeit . f^riftienia...... Kopenhagen Stockholm Hekflngfor«. Italien Landen. ..... . Rew-PorK...... Pari» Schweiz Spanien Wien (alte«) .... Deutsch.Oesterr. abg Prag Budapest Bulgarien .... ÄonftantiMpd. . . . hochscdttlnachrichtcn. ** Lo l kShv chschu l e. Ter Anzeigenteil der heutigen Nummer enthält em kurzes Programm des musikalischen Abends, der am Samstag, 17., abends « Uhr, im Großen Horsaal der Universität staltsinfek Ten einzelnen Nummern der Vortrags folge nnrb wie beim ersten Konzert eine kurze Einführung voran gehen, so daß den Besuchern in lebet Hinsicht ein vollkommener Genuß fevvrsteht. Ter Eintritt ist frei. Wien. 14. Juli. (Wolsf.) Der Historiker Tt. Heinrich Friedjung ist heute nacht im 70. Lebensjahre g e ft > r be n wörtlicher^Weise weiter „geschwätzt". sd. Frankfurt a. M, 14 Juli. Die Stadtverordneten stimmten einem Anträge der sozialdemokratisctxm Partei zu, wonach im städtrscheli strantenfeus die E i n h e 11 s k o st eingeführt werden soll, ein Beschluß, der, wenn er zur Ausführung kommt, die Staot mit weiteten Hunferttauscnfen belastet. Denn die Abwanderung aus der ersten und zweiten Klasse des Krankenhauses wird dann erheblichen Umsang an nehmen. Die Folge der Einsühtung der Einheitskost wird aber auch die sein, daß bemittelte Kranke sich zur Operation in die benachbarten Kliniken Gießen, Marburg, Leideiberg und Würzburg begeben. Den Sefefen Hafen die Stadt und die Frankfurter Aerzte von diesem Beschluß. *" Hana u, 14. Juli. Der Verband fessifch-cr Bienenzüchter feg/ht tim 25. und 26. Juli in £xinau die Feier seines 50jährigen Bestcfens. Von einer geringen Anzahl Jmtern gegründet, umschließt er jetzt über 8000 Mitglieder aus Kurhessrm, Oferhessen, Starkenburg und Rheinhessen. Mit fei Versammlung ist eine Ausstelll'.ng von l-.feud.n Völkern. Vi-nu-nerzimgnissen, Bienen zuchtgerä.'en, Honigpstairzeil ustv. ve:bunbrn. Wertvolle Preise steh'!' zur Verfügung. Lehrreiche Vorträge und Boril hrung>m tius Tfeorie und Praxis der Bienenzucht, gennüriefe Tage in dem schönen Sxrnau stehen den Besuch rn bevor Weilburg, 13 Jnli. Gestern afend gölten 11 Uhr brach im Postgebäude nach der Gartenseite infolge Kurzsclstujses Feuer o>us Durch tatkräftiges Eingreifen der Nachbarschcnt und der Freiwilligen Feuerwehr gelang es, den Brand, gen seien die 10 ersten Sieger erwähnt: 1. Karl Agel-Lollar 143 Punkte; 2. Will). Bernhardt Wieset und August Schmidt-Wall>girmes mit je 135’/? Punkten; 3. Heinr. Frani-Weseck 134'/2 Punkte; 4. Wilh. Wehn Mainzlar 131 P.; 5. Karl Gissel- Waldgirmes 13372 P.; 6. Wi h Hosmann Lo lar rmb Hch. Wa.ther-Reiskirchen mit je 132 P.. 7. Karl Moos-Ruttershausen 1297s P.; 8. Ernst Krämer-Retter.Hausen 126 P.; 9 $) inr. Jhm- Wieseck unb Aug Erb-Daubr:ngen mit je 1237s Pmitten; 10. Christian Rüyl-^urkhaL>s-elfen und Friede. Rupp-Wißmar mit je 123 P. Am Muster- riegeiitirrnen fet i igten sich 15 Aktive unb 6 3&g» linesttegen mit so g nbem Ergebnis: 1. A ktive: 1. Preis Großen-Bmeck 70,4.3 P.; 2. Pr. Taub- ringen 70,23 P ; 3. Wieseck 69,19 P.; 4. Lollar 66,47 P.; 5. Robfeim und Wißmar 63,60 P.; 6. BurÜ)essischen Gesamtminisberiums vom 10 Oktober 1919 ist vom 15. Oktober 1919 ab der gesamte Brennholzeinschlag Lessens den Gemeinden zu über iveisen. Ten Gemeinden liegt es ob, d e Verteilung des Lolzes an die Berbvaucher zu femerfitefligen. Tie Tonn der Berteilmrg ist den (fernern* e i über» lasse, ^s würde daher auch evtl Sache der Gemeine ..in, aus fer ihr zugewieseireii Breinihol.z- meirge an KriegsfeschL. igte ldolz -u einem e.-mäßig- ten Preise abzugefeu Ob die Gemei.tde eigenen Gemernfewtild fet, ist gleichgültig. Auch die Gemeinden mit eignem (femeHivcnxitb sind entsprechend den Aussuhrmtgsfesümmungen zur obigen Verordnung an die Zuweisrnrg von BreiuÄulz seitens der zuständigen Oberförstevri gebunl«i unb fiömtcn niclst frei über daS Brcnnfelz ifeeS Ge- nteinbeiDnlfeS verfügen. Die obige Derordmuig fet die Zustimmmtg der Volkskammer gefun16e.!t auf 228. Dorfener 324. SäZau- tuitgfefei idjHfen millagS 692 bis 699,50. Infolge Nsalisrerungen schwächten sich diese ^Citv-n aut 693 ab. Oesterreirhiiche StaalsCadu 214 p ns 3 Pwzenl Deutsche Pervoteum 863, 865, Demsch Erdöl 1650, 1660. Unter bett Jndustrioaktien waren Adlerwei» Klever gut eVfeti. Mü 224 Üdlrcn sie sich 9 Pvoyeirt Höfer. Eme Kure-- erfe-hung von 2 Prv-ent erfuhren ferner Daimler- Mv-vren 215. C8 nrt er.cn strner Cfem Schefe- an xilt 502, LxKzverk.ht'ung 358,50, Bad Anllin 442,50, Zelllvff Asch.ftenvurg fchdvfelX.en sich 8 Pwzent ab 382. Siegel und Spi'gelgtlas 335. Lebfeft nxiT das (fefefeft in MeriSanver. 5pv»z. Silfenner,Inner 280, Nachbörslich toi bis 290 Hu^ 16 Pvo^nt, 3pv^. Silferrnezikaner 184 rtud 4 Prozent. Buderus im ftetm Verkehr bis 303 gehandelt. 5proz. Reichsanleihe 79,50. Fran^faet a. M., 15. Jah. Gietzener Strafkammer. Gießen, 13. Juli 1920. Aufruhr. Balth. M. und zehn Landwirte von Langenhain standen vor der Strafkammer unter der Ä it- klage des Aufruhrs. (feltge»itlich fer Revision fer Mühle in Dmrgenhaiu durch einen Revisor fer ReisttSFetreid-stelle itnb feit Oberwacht meister Ohl rottete sich eine große AnzaS>l Bauern zusammen, um die Revision mit Gewa l t zu verhindern. Mit Stöcken und Prügeln erschienen sie in fer Mühle, drängten den Revisor hinaus unb er rächten es, daß von fer Revision Abstand genommen nntrfe. Die bis in ferr spaten Muchnittag anöaucrnöe Sitzung atfete damit, daß der Laupltäter, Balth. M., zu 7 Mo- incteit, 4 weitere Landwirte zu 6 Monaten, einer zu 4 unb einer zu 1 Monat Gefängnis verurteilt wurden. Bier Anveklngte wurden mangels Beweises freig^sprochen. Der mi angeflag-t-e Müller K., fern Unregelmäßigteid"N im Betrieb der Mühle nachgewiesen würfen, wurde zu 1000 Mk. Geldstrafe verurteilt. Ter vielfach bestrafte Gärtner August G. von Frankfurt Ivar angeklagt, im öerftf. 1919 gelegentlich einer H.irnsterreise in Lang-Göns ein Fa hrrad gestöhlen zu haben. Das Schöffengericht hatte ihn mangels ausrtichcnfen Beweises freigesprocl)m. Aus Berufung der Staatsanwal lscbast kam die Sache vor der Strafkammer erneut zur Verhandlung Auf Grund der eingehenden Bewisaufnahin- hatte das Gericht trotz hartnäckigen Lorgnons fe5 Angeklagten nicht den geringsten Zweifel daran, dah er das Rad ge- ftohlen hatte und verurteilte ihn zu 5 Monaten Gefängnis. Qt boUtiU abitb 9 q. Ärckmau je gcim da) iv I-urd) sciM ch Linie die i in der LandvÄ n: babuxd) ich tteeik itroirlt, ri ni mit allen N die in leitei » tüo'eniln^M ■t iü»r'?cn. I den Nahlen ro idjt yfanrnen i ihoiitif bclaftl m d «flwtifa« $mu3 müs e ? dadurch du »■< dien SuW ii itreDo'utip« nW immmüt ungJJ- in brüten 3g ■ EröungvleM ,«e Die rcd)t W in-ehcroM s stand «nter k« Mehrhci.tHriB a.Qit etlüir” \ tzLÄ Dogen der Leide ;t gestohlen' nm? ein«. S“ £*»? SSgjB M- »s «*•> Seif’- SÄ***’ w.r (In einem Teil fer Auslage wied'rhrkt.) Eine franOsif- vürfe Die Deute sckte.t fordecn von jetzt ab fü jede fer 1,5 Mil n en 'Jjiuicn übgeli Bonus von 50 Franken pro Tvnue zum Anliaus von Lebe--Knittel für fee fentfardeiter. Der Preis für die deutschen Kohlen, fer gegenwärtig 80 Fr«u?en pro Toime beträgt, würd', femnach auf 130 Franken pro Tonne sich erhöhen. Fruuzö fische Presfeftimmrn. Paris, 14. Juli. (KDB 1 Die gesamte Presse spricht oon fer Verschärfung brr Lage in Spaa. Der ,M a 1 i ii^ Korrefvonfent sogt: Es gibt nur eine Möglichkeit, zu verhi idern, daß fer Pir dem Kriege von Stinnes um) sein u Freunden zur mirtidM ft liefen B^'-irchung Eu-ofes ouS^r- fettete Plan sich trotz fer feutitfen Niederlage verwirklicht. Resckier als Ftankr.'id) an Kotzten, könne Deutschland, axitn es seine Industrie nntfer in Vettieb gesetzt fefe, über Fr inkreich eine unantastbare Äorl>errsch)ft erlangen. Die Wirkungen deS fTai\y?fi;d)cii ei ge-3 feiten atdfeiun aufg-chört unb Teutsastand hätte feine Revanche, ohne einen 5Jiami zu mobilisie. en. Der Beiichterstatter des ,,Ecku fe Paris" sagt: Der Versuch, die Deutschen dahin zu ssthixn, den Ftiedensfertrag ohne Wivers:and icn-> fdc Ich ans- zufühten, konnte teilt befriedigendes Ergebnis zeitigen. Mrn habe es mit einem V.stte zu tun, dis mir die Macht begreife. Es sei wahrsrfeinlich, daß fee -llliierten noch zwei oder drei Tage wirteten, cche sie eine @ntf(fKifeann träfen In fer Zwischcn- ,eit werfe anjd tvrue die europäische Lage, im ment-• lich im Dinbiick auf die Ereignisse, die sich in Polen abspiet en, geprüft. Das Pariser „I o u rna l" sagt, auf die Erklärung von Dr. Simons sei nur eine Antwort möglich gewesen: Unterbrechung fer Konser^iz, Berufmig fer militärischen Cfess. Man wisse, was das fefeute. Der „Petit Parisien" sagt, spontan habe der englifche Premierminister fern französischen Miiiisterprasifenten erkkö.t, daß England bte Bedeutung, oie die .^kohlensrag' für Frankreich fefe, anerkenne und baß er bereit sei, ohne Borfefelt den ftcmzösischen Standpunkt in die er Frage fest entschlossen zu teilen und zu unterstützen. Die Lage sei offiziell so: noch ferne Unterbirchung, dir Konseren; dauer-' an, aber die Sipuvisen seien unterbrochen, um den Alliierten zu gestatten, die Lage zu prüfen. Zur Besetzung des Nuhritebieres durch englische, sraniösisd)e mid felgi'cb' Truppen dürften die Verbündeten ihre Zuflucht nehmen, wenn die Deutschen nirfe i£re Taktik änderten und wenn sie nicht entschloisen seien, die vollkommendste Genugtuung zu geben. Tie „D u m a n i 16" sägt: Das Wort hat Fach. Tie bürgerlichen Blatter dürfen mit Hurra die Besetzung des Ruhrg-bietes verlangen. Sie glauben dadurch den Konflikt lösen yi können. Die Lehre von F-ranftnrt hat nicht genügt. Man besä ade sich einer neuen Offensive der Militärpartei gegenüber, die fei der beunruhigenden Lage Europas zu sehr säPoeoen 'Meexr führen könne: Krieg im Orient, Krteo in Boten, Drohung mit fern Bruch in Sfea! Das (S*wi nach dem Kriege sei herrlich. Die Böcker von feäfen Seiten müßten wachsamer sein femt je und ihre Vertreter v«hi»dern, ihre Streitigseiten zu vertiefen. Der „Figaro" fegt: Gaw, Deutschilmrb hat fern Schrei des Aagnerschn alten Nifelnvgen wieder aufgenommen: Sei stark, Hage« mein Sohn! Was hat fer Pazifismus ans dem Freden »miacht? Den Alliierten mrr übrig, weil die Deutschen es wollerr, wöcder stark M werfe» und verratt zu Keifen. Ds» den Fraryosen örrurtrilt Main», 14. Juli cBDB 1 Der Bors^nfe des WiesbcLener Mie-ervereins, Dr. «big r, fer von den Fran-osen verhaftet unb kürzlich rovotr auf freien Fuß w-setzt worden war, hatte Mgefrmt vor dem frontzöstschsi Kriegsgericht wrw-n Spionage und aufreizender be le i d i g c n de r Reden gegen fee Befatz«ig-fehöchen M fernste Worten. Äe «n finge «egen S»mv M fer StorttSanwall sollen. Im Sfeww» tewtete bed Mr- -wei schon vor Jahrzehnten nach Amerika ausge- iDauferte Hungener Hafen in ihrer neuen Heimat die Vaderst« 4 nicht verg-essen und der Bürgermeisterei größere Geldspendm, barunter eine von nafezu 6900 Mk., überwiesen, über deren Verwendung noch besondere Bestimmung getroffen wird. Am Abend zog man bann im geschlossenen Zug nach ber Stabt zurück. (1 Lang-Göns, 12. Juli. Dps Fest der silbernen Hochzeit f.irrten Konrad Wilhelm Anton Henrich unb dessen Ehefrau Luise geborene Spies. Kreis Lauterbach. sb. Schlitz. 13 Juli. Die Gräfl. Verwaltung hat die hiesige Brauerei an Brauerei- tiefiber Ferd. Otterbtin in G'whenluder und dessen Bruder Herrn MinevalwasserÄbrivcnrtin Franz JDtterfein in Fulda auf längere Z it Perpcvclvtet. Die vo.-handmni Vorräte und das g samte lebende wrd tote Inventar sind ton den Pächtern käuflich übernommen worden. Tie se-tferigen.ng-enen Be- tnrfe fer beiden Päcll'er werfen stillge.egt und mit fern htesigen Betri b bzw. fer Fuldaer Niederlage veirnngt. Tas Gescliöft wird von den beiden Br ufern als offene Hanfe! sgckellschift unter der fntferigen Firma „Gräflich (9örtzische Brauerei" Wei der geführt. — Die „L ohmühle", bisher Eigentum fes Bürstenmackrrs Fvcmte, ist zum Sbaurpxifc von 15 000 Mk. in fen Besitz eines Oersfelder Schredrermeisters übneejangen, der beabsichtigen soll, die Hofreite für fen Betrieb einer MÄbelschreincrei umzulxuien. Kreis Friedberg. , * Butzbach. 14. Juli. In der gestrigen Ge- Hneindenalssitzimg berichtete Herr Abg. und Ge- trectirbeixit Wittig, daß ihm vom fessifchen Innenminister Dr. Fulfe mit geteilt warfen sei, uunbad) ivenfe mit250 MannSicherheits- stoli zei b legt. . ®°- Torn-Assenheim, 13. Juli, (feiern Vrtnl(fen 31Jj und 5 Uhr wurde bei emem hiesigen Vagnerinnster ein gebrochen. Den Dieben sielen außer emem Paar genagelter neuer Arfeits- wu'ne, einem braunen Jünglingsanzaig unb zivei fern irfcl frn Taicfenulwen -;rrta 4000 Mark in Kfe'nni in btc öfetfe. Am Tatorte liefen die Tiebe ein Paar ^-mffate Schüfe, eine schwarz- 4vaue ge. reiste einen Girierten grauen Rock And eine graugrüne Mütz- aus Kopien hoff zurück. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Mainz. 13. Juli. Beigeordneter Abe- lu n g, fer ^087'^^01 der Knmnter, ist Mm Bikger- Tteifter von Rdainz ernannt worden. Hessen-Nassau. fb. Frankfurt a. M., 14. Juli. Ein Vertreter der ReichsbekleibuN'ssstelle erklärte als S.id>- verständiger vor fern 'lnesigen Schöftengeridst, feß wckhl die Einfuhr von Waren aus dem besetzten Gebiet in das unbefe&te Gebiet verboten war, von fer Beferde aber nicht nur still- schtveigend geduldet, sondern die rcelc Geschäftswelt semdi'z-.i direkt aufgeforden wurde, dicve Warr ins vnfesetzte Gebiet emznführen, damit sie nicht fern Um Stehlen verleitet werfen, setzen sich die Erwerber solcher Kohlen fer Gefahr aus, wegen Hehlerei zur Verantwortung gezogen zu werden Das Publikum wird dal-er vor fern Ankauf solcher Kohlen nachdrücklichst gewarnt. ** Freibank. Freitag, 16. Juli, werfen von 1—3 Uhr die Nru. 651—750 beliefert. „Anmeldung der Tabakpflanzungen. Vielfach besteht fei Gartenbesitzern die irrige Meinung daß fer Anbau von Tabak nur bann steuerpflichtig unb fei fet Steuerbehörde anziu- melden sei, wenn aus einer Besitzung mehr alS 25 Taballislanzen gepflanzt wero-n. Einer Anmeldung tleinem- Pflanzungen feoarf es jedoch nach fern neuen Tabak'leuetgesetzc lediglich in fein Falle nicht, ivenn fee Pflanzung zweifellos nur zu Zierzweden dient unb der Pflanzer fei der Steueritell? die schriftliche ErfiLrung abgibt, fen Tabak nicht venvnifen zu wollen. In allen anderen Fällen bat Anmeldung biS rinn 15. Juli zu erfolgen. Bei Pflanzern, die nicht mehr als 50 Geviertmeter mit Tabak bepflanzen unb diesen auSsdlleßlid) für den eigenen Hti-nsbetorf vrttven- fen, tair:i aus A.ttvig eine crleichteNe Form der Versteuerung zugdasseii werfen. ** EineSeuche unter dem Wild. Aus .Jägerkreisen kommt die Klage, daß die herrschende bösartige Viehseuche auch aus das Wild übergegriffen hat, das unter den gleichen Krankhcits-- erscheinungen eingeht, wie das Hausvieh. In verschiedenen Gkgciifen wütet auch unter fern Haus- gcflüael eine schlimme Krankheit, die rafd) zum Tod der b.-fallcneti Tiere führt unb von fen Landleuten mit der Viehseuche in Bezug gebracht wird. ** K e i n e G c m e i n d -1 n x u s st c 11 u. Eni sozialfemvkraiischer Antrag auf lieber» | weihung der Kirche im Herbste soll nur die alle nähme feS Berniögens des Vereins der Kinder-1 (SLxfe benutzt werden. Da fer Kircfeurm zu schwach horte auf die Stabt würfe abgelehnt. Zur Her-1 konstruiert ist, muß jmlichcs Läuten unterbleiben, ftellung von Kleinwohnungen in Bonamcs und bis ber Turm durch Streben verstärkt ist. Äfenb- Abend- Schtuß- Schluß- Kurs Kurs Kurs KurS Datum-, 13.7. 14.7. 18.7. 14.7. 5° ll‘Deut.firiegsanL 79,50 79,50 79,50 79,50 4° ^Dcut.Reichsanl. — _ Mk » —• 71,- 70,9b 3° oDeut.Rrichsanl. — — 59,25 59,70 4" „Preuh. Konsols — - ■■ 150,'- 69,40 68,75 Darmstädter Dank 151,50 151,25 Deutsche Dank . . . E» - — 260,- 259,- Distonlo- GeseUsch. — . • 198,50 190,25 200,50 Dresdener Bank . —. — 16?,26 166,- Nationaldonk f. D. —■ «ee 151,50 151,75 Mittclü.Lreditdank 141,50 “l“ 141,50 141,50 H.-Amerlk.-Dakeft. 179,50 180,25 180,25 NorddeutscherLloyd 176,50 — . — 179,25 178,25 Boch.Gnßstahlwrk. 319,75 328,- 32 J, — 323,- D -Luxemb Dergw. 287,- 287,bO 289,- 238,- Gelsenkirch.Bergw. 304,50 304,50 304,75 302,75 ftarpener Bergbau 320,- 324,- 317,50 317,60 Obe schl. Cijeno.iD. 223,- 219,75 219,- 218,- Oberschles.Eisenind. 268,50 — . — 967, - 261,25 Phönix. Brgb.-2lkt. — . — 423,50 421,75 420,- Bad.Anilin.u Soda — . — 442,50 439,85 442,- höchster Farbwerke 344,- — . — 3+5,- 348, (flehtr. A. r. Wey. bigstraße 32. '.S-M. U Kl Inhalt;-^ der lettischl l I ö D O Q ö O ö o o o ö o n (? ö In tiefem Schmerz: Mathilde Haase geb. Rain nebst Kindern und Verwandten. Dirndl-Kattun 80 cm breit. [Vermietungen | 01Ltt7] .^ötzl.Zimmer-u verm. Waaeugaffe l 1 V- 5-^immer-Wohnnng gegen 3 - Zimmer - Woh- nmtg in gutem Hause au tauschen gesucht. Schrifil. Sluacbote unter 7196 an den Gien. Anzeig. erbet. a) Konzert der Kapelle Weller. b) Konzert des Orchesters der Tausendschaft Siesten des deutschen Iugendbunds Siesten. c) Auftü,rangen - Reigen. d) Kuchenverkauf und Tombola. e) Verkauf von Blumen u. a. durch Schülerinnen. f) Tanzplatz und sonstige Volksbelustigungen. Mirarrz- praktikant Samstag den 17. Juli abends 8 lyr im grotzen Hörsaal der Universität: Verloren eine schwarz- feidene Jacke nuf dem Wege VicherStr.-Moltke- strahe— Oft-Nnl — Marb. Str.4. Dem Wiederbrtng versoricht nute Belohng. Srau Anna Schirmer, Marburger Str. 4. [<652 rein Nebersee per 100-Giamm-Vackung, banbarohert, ab Siegburg 4 Mk. Probevost- pnfet von 10 Pfund gegen Suche zum 15. August oder 1. Sevibr. lunseS, Suche in verkehrsreichem bzw. Jndustrie-Siadtchen in beiter liLeschäit^lage fl. Gcschäftsb'ins od. Hotel mit (Äirten, eöiL auch elwas Land, zu foulen. Schrtstl. Angebote un er 01i407 an den Gieß. Anz. Programm: Quartett, Klavier, Gesang: Mozart — Haydn — Mendelssohn Brahms. 7630v Die Mitglieder des Vereins, die Lehrer und Hörer werden hiermit nebst ihren Angehörigen eingeladen. Der Vorstand. „Einhorn-Oieleu 2. Sonntag den 18. nachmittags von 3 bis 8 Uhr: Volksfest im phi'lofophemvaid. Vergnügungsprogramm: FTaraf Batakaali 48. BeaeMJswaean, auch als Break iahrb.. fnift.gcb.. m. Berd. u. gr. Vebetbecfe h. z. verk. W. Barttsann, Stock- be'.m LH. Teleohon 27.ryn Direktion der Landes- Hcil- und Pslegeantta i (tziek.-n. <6l4l) Mota ummlringe garantiert la Es ist bestimmt in Gottes Rat. Daß man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden. Gestern morgen 8 Uhr verschied nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine treue, liebe Gattin, meine herzensgute Mutter, unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tante und Kusine Frau Elise Ha$el geb. Kirchmann im Alter von 45 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Konrad Happel, Bahnwärter, und Sohn. Langsdorf, Garbenteich, Hausen, Gießen. Die Beerdigung findet Freitag den 16. Juli nachmittags um 31 ff Uhr in Garbenteich statt 7637 9 Mon. A» verölter *V UlW taufen. 01*404 Kaiser-Allee 39 y. 1 Acker Korn 1 Acker Hafer AUPt01*3“ Sandgaffe 35. Vie m Kc Die E Möftage' SoriW ö nten £ Mr für* Wge Mi' benivürden' zssinahmc de M Georg' jeuDn *S( jfier, wie ur ratungcii Ä Ar!, wie bie ben, (iniTÜ)t mhtsslchcnd die eine ku 7617 Li am 17. und 18. Juli 1920. Zamrtag den 17. nachmittags von 1 bis 7 Uhr: yaurfammlung durch Schüler. An demselben Tage: Promenaden-Uonzert Süd-Anlage von 5 bls 7 Uhr mit Sttatzenfammlnng und verkauf von Karlen, Orden, Blumen U. a. durch Mädchen. Tie ver, folgend Gej hiermit üerli , 81. 3r roici) das B §2. ^1 rot» über ! stelllenversict werden für' mit dein Be waren, msvl Versicherung! «s z 1 öiei Jialenöernwn der 115,4! .Wenn ei yenidjerung dem 1. 3evt rnrnflt oder g für diese Zer Agenden Z- §48 des Z -imie des 8 ^Mchlve Etrage mn °oi Jenem vi 'oi.Älle de Man PW mtx«het ipt Wngivei n - Renten Wn 4 ft, w § 36b bei Geietzes, Die in der Landmrsfchußsitzimg vom 12. Jchli ds. Js. festsesetztiM allgemeinen Grmidsätze für __ , die Landverteüung in der Gemarkung Grünmgen 010980 liegen vom 16. dis 23. Jmi dT Js. auf IMf. Bürger meisttvei Grüningen zur Emstcht der Be-- j teiligten offen. . . 3 Beschwerden gegen dieselben können spadeslens am Tage nach der Offenlegung bei dem Landamtmann oder der Bürgermeisterei schnjtlrch oder Verein „WWOWIe MW" Eieikoch- Gläser Apparate rele Gamal, garantiert la Frieieasqaal.tat. mm Carl Schunck, Bahnhofstraße Nr. 62. Programm für die Gießener Kinderhilfetage Eintritt 50 Pfennig. Kinder unter 14 Zähren frei. Vie sämtlichen Zrauenvrrelne Der Oberbürgermeister. Gierens. 3- Krenzien. Ld.ö.SWWeMW Samstag den 17. Zull abends 7 Uhr: Sommerfest auf der riebigshöhe. Sonntag den 18. Juli: Aurfivg pttisschichen. Abmarsch 3 Uhr vom Marktplatz u. Neue Kaserne. Hur eingeführte SSste haben Zutritt. 366 des Aech ^eilsDet dieses^Ges DS ** M S "lehr o » * «tauft 'fa ft fch.«Äi WM ilaii,] Hut V «leid ■Nh >*2nl »iS? ?’■ iHt <4 Hühneraugen Hornhaut, khwidav u. Warzen, txscitiöt jdmdl. suha u idnacrzk» Kukirol loo ooo fad bewahrt Preb M. iso Drogerie Soll Bahnhufstr 5L G»mA | Vereins | kietzkner Radsahrtr- $trtia 1885 (($. $.). Heute Donnerstag: Abendtour. Treffpunkt ‘/^ Uhr: BerelnSlokül „Hess. Hof". Der Fabrwart: 7641] N. Lenz. Bekanntmachung. Tie mit Tabak bepflanzten Grmidi^uke sind betr Anmeldung der TabakpflanMugen ter Steuer fbdte des Bezirks sMesiens bis zum Ablauf des 15. Juli anzurneldcn. Für Grundstürbe, die noch diesem Zeitpuntt bepslanzt werden, i-at die An» Meldung jpateitens am 3. Tage nach dem Begmne der BePslonrung zu erfolgen. Borbrucke zu den Anmeldungen frnb bei den Gemeb idrbeh-ö rden er» häßlich. Bei Pflanzern, die nicht meljrr als 50 Geviertmeter mit Tabak bepflanzen und diesen aussMießlich für den eigenen Lausbedars verwenden, kann toß L>auptf:eueramt von der ©rmtittehmg der zu vertretenden Gewichtsmenge, von der Bcr> Wiegung und Räumung adsÄien. Pflanzer, die von ix eier Bergum ligung Gebrauch machen rortlen, haben dies auf der Labakfluramneldung zu beantragen. 7635V Gießen, den 13. Juli 1920. Dauptsteueramt Gießen. Fmanzrat Schnupp. AufzurLiebigshöhe Sonntag den 18. Juli feiert Stammtisch Treue fein 1. Stiftungsfest verbunden mit und Bertosuug "dE- Gäste sind herzlich willkommen. 1 5ser rauscht eine lu-d'-d: 3-od.4 Bimm. 8'vobnHua Nähe Stein- straße gegen eine schöne 3-?i nn.-TÜoyng. an der ^iebii'tr. ? Rn geb u 046 cm Derso, ''in. Ann -Erv-, Gicsr^n, Blockitr.o. [7562h 0005000000 xroooooooce ScMiBack-Zw'wMI für dis Siadl und den Landkreis Mei Sämtliche Mikgliedei werden biet mit zu der au Sonntag, lS.Juli lvso, vormittags 9Ubr in bet Rcstaurai- Bollkrlltt in Gießen, Wagengafst anberaumten üilBjMsrTOMM eingelnden. Tagesordnung: 1. Bericht über die Preir» tariie. 2. Anträge zuL Berbandstag. 3 werkerbund. 4. Derlchle^ 78^) Der Obermeister- Ott "LZ Ki W LL Geige zu verk. Sein.; Pfeffer, finden aafle 2. 01*91^ ^-Gcige (sehr aut. Ton) ul Bogen u. .t'olifuitevnl und ein Paar sofcwarie Beitellefel (steif) febt billig z. verk. l«7K_ Plottttraße 6 IIL 1 Bäckselaaschlje vreiöivert abzaaeben.""^ Hch. Ameub, sVabrikam, ____Treis (Hessen). Fahrrei, k, o. B.,n a erh ,z. v. Pr.350 M. A n z u s.6-8 U b r, vies7o Mjlbclmstr. LU. Ächtung! Grobe Sendung Achtung! Linmach- und 5a!al-Gurken ÄKÄL "’jB _______Fro»cii, Tel. »133. Kinderbettetelle mit Mair, billig z. verk. Nord'Anlaae 38. Gut erh. 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Anz flehenvonü-7 n Einhornf estsaal Paul Buchwaltis Gastspiel -Thsater Direktion Paul Buchwald. Programm-Verlängerung. Infolge großer Beliebtheit des derzeit. Programms wird dasselbe auf unbestimmte Zeit weiter gegeben. Am Samstag und Sonntag, dem 17. und 18. Juli, ist der Festsaal zu Festlichkeiten vergeben. An bieten Tagen geben 012377 Buchwalds in dem CasL Einhornt ffl®m bunte Abende Anfang 8 Ubr., EinbeitSpreiS M. 2.60,| Preise derPlätze i.Tbeater: M. 4.S0,3.50» g.50. StadttheaterGiehen Leitung: Hofrat Hermann Steiugoetter. Samstag den 17. Juli abends 7 Thr: wwei des sisÄslbesrns MrrWi (ehern. Hoftheater) 7491oU Lik LWWW Operette in 3 Akten von StAlmAn. Kassen'öffnung: GV, Ubr. Ende etwa 91/« Uhr Vorverkauf: Donnerstag, Freitag, SamSt« von 10—1, außerdem am Spieltage auch von A—4/» 3n sämtlichen Abteilungen des Kaufhauses sind die Preise bedeutend ermäßigt mmmNMNMMMMMTMNMnnTMlMMNMTtMMNTNnlNntiii Fritz Nowack. 7634c Bimmental.MkMb lselbstgewöhnt) z. verkauf. 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