P-14, Dor 6 rmgcn: fetai en entwickeln. SU Die Abstimmung in ÄSrnten. ist erfolg begleitet fein möchten. von reich. In den Spatzen der Stadt außerMwöhitlrch reges Leben. Alle rat finb bedeutender BalRtz»tzrtr»inne wie die Geiahr b?6 Äusverklufes der tx*irfdveig c, die besonders von der Ab- 'tafir. htbas beflaggt. Wes frrdmt Mim „Neuen Platz", der von enter viellarrsendckömigen Menschenmenge besetzt ist. Bon den umliegenden Höhen dröhnen Böllerschüsse: alle Gtockien läuten. »« ges'" N-bt P^^Frlt* SS gemeinsam mit den Mitgliedern der Regierung zunächst eine Besichtigung der z Zt vrn der Regierung benützten Gtebiube v,rzu nehmen, wobei feftgefbrilt werden soll, ob nicht noch andere zu Bnv.au zwecken verwendbare Räume oorharrdei' sind. thif den Antrag Hofsmann bett. bte Entschädigung füranMaul-undZtlauenfeuchc gefallenen Tiere Hot die Reg erung mitgeteilt, MS das Iteich einem ab elmenven Standpuufl entnimmt. Ein Regierungsvertreter erstattet Bericht über den Sack'staich der i&itftbäfcig ungen und die Zahl der der Seuche zum Oper gefallenen Tiere, wonach 2 Pv.>z des Rindviehs unb 10 Proz. der Ziegen eingegangen sind. Ter Ausschuß ist mit der Regierung der Meinung, daß die Entschädigungen nur in Form eines UmlageversahrenS ern- ftvten können, besonders mit Rücksicht aus die all Versicherung »'.geregt und empfohlen, daß die Landwittfckraftstommer sich mit der Frage beschäftigt und geeignete Vorschläge über eine Vieh- versicherung machen möchte. Der Antrag wird für erledigt ernärt. > ! . ““ sffi* 'm „ ,£* ^12 HL ■ • Her ' • " ’ Ä 'ShG Riga, 13. Oft. rfSalff.) Nach dem friedens- und Waffen st illstandSver Wig.R vrternationale Erscheinung und drückt nicht nur auf die Produktion unseres Landes, sondern auch auf b^i Deltindustrie Amerikas und Englands, die !»tz den weiten räumlichen Ausmatzen eigener ge» schlossener Absatzgebiete schwer unter ihr leiden. Tic im Frühjahr einsetzende Markbessernng lefi die inzwtsc1>en dem Weltmarkt angepaßten e deutscher Erzugnisse im Moment kurvenzfähig im internatvmalen Wettbewerb Kn. Mit dem Hinweis daraus wurde vielfach Meinung verknüpft, dass die Außenhandels- tatrttte dadurch überflüssig gewcncken sei. Stellt men nun aber heute, nachdem die Markbesserung inm grötztrn Teil illusorisch geworchni ist, di« hege, ob die Außenh^mdelsto', rtrolc ohne Sclra- hen für die Mgernernhrit beseitigt werden tonn, i> ist sie mit einem glatten Nein zu beantworten. Tic Gefahr der Verschleuderung deutscher AqeuMrsse, wie sie vor einem Jahr be- Imd, ist wieder in greifbare Nahe gerückt. Im löchsten Grade int Flug und schädlich müßte es sein, tte unsichere Weltgeltung unseres Papiergeste? zur cDrmigen Grundlage des Warenaustausches mit teu Auslande ju machen. Tie Schäden toürfrm «'initteslar auf dem Fuße f.stg-en, und die Ver- gangmlfcil hat bereits gelehrt, wie sehr wir d.i- 'utd) in die Schuldabhängigkeit deS Auslandes ginnen, ohne salbst einen nennenswerten Vorteil «bei Pi haben Für die Beibehaltung der Außen- !rvidcksft>ntrolle haben sich deshalb mich aus den engebeuLeien Gründen noch letzter Zeit der Reichs- riftfLastsnat und der Bolkswirttchaftsiche AuS- Ültz des Reichstages, die sich ans Männern der hayte zusammen setzen, tote die meisten most- rienben industriellen Verbände rückhaltl^os aus- ehnxben Das nun die soziale Abgabe angeht, so tfte getrennt van der Außenh-rndriskon trolle zu bsrteilen. Ihr lag die Absicht zu Grunde, erten ydl der ungeheuren Gewinne, die int verginge.uAn Sinter beim Erp.'rt erzielt wardst, zum Nutzen sv Gesamtheit ;u verwenden. Ihre Entstehung >cht am Veraltedungen zurück, bte innerlfalb der iaüral-Arbeirsgemeinscl a't deutscher Arbeitgeber- Tti Arbeitnchmerverbände getrasfen wurden, Ixe dchin gingen, daß etwa 10 Prozent des Aus- '»rverbtts der Waren — der von den Behörden Ätagenfnrt, 13. Oft. (Dolfs.) Heute mittag . bte Lage unverändert günstig und die Spannung der BevSlörrung sehr groß. Abgesel-en von flehten, ganz unwesentlichen Zusammenstößen ist die Lage vollkommen ruhig. Vorläufig dürsten insgesamt 57,2 Prozent Stimmen für Oester- Außenhandelskontrolle und Aussuhrabgaben. Halbamtlich wird uns geschrieben: Die Autzenhandelskantrolle wurde als Abwehr- aütel gegen den Ausoer kauf Deutschlands ins Lern gerufen. In ihrer gegenwärtigen Form ist sie msOebaiit auf dem thrmtdsatz der Selbstverwaltung zr Industrien In den Autzenhandelsstellen, die fit Ein - und Ausfuhr mefogi benb regeln, sitzen der Vertreter der Produktion, des Handels und des Konsums der in Frage kommenden Gewerbezweige, farie Regiciurigstt-vollmächtigte. Es ist also der Dille, der sich selbst verwaltenden Gewerbtzweige, der in den wichtigen Fr^cn der Ein- und Aus- fufer entscheidet. Der Aufbau der sogenannten Selbstverwalinngskörper nahm lange Monate in Anspruch, erst in der letzten Zeit dürste er bei dem weitaus grötzten Teile aller deutschen Gcwerbe- Vtoeige vollzogen sein. Ihrer Aufgabe, Hüter der Uhrntten Arbeit und Kaufkraft zu sein, kommen W Selbstverwaliungskörper in der Weise nach, daß « die Ausfuhrpreise unter Berücksichtigung der jeweils gellenden Weltmarktpreise ftstsetzen, um ein verschleudern deutscher Waren zu verhindern, ftt- trr die Aussichr der für den Jnland-markt notwen- rigen Rohstoffe und Bedarfsartikel beschränken bzw. unterbinden und drittens die Einfuhr ans dem Aus- ande nach WirtsckfaftS- und finanzpolitischen Ge- 'ichtSpunften, wie sie sich tmä unserer anormalen Ä» ben, regeln. Daß natürlich durch diese ,'öoüttolle dem Außenhandel, der in der Vorkriegszeit leine Schranken kannte, Beschremisse und Be- lÄränbmgen auferlegt werden, ist unbestreitbar, aber es geht dock zn weit, wenn die Anhänger des ungHundenen Außenhandels die Absatzkrise auf dem Weltmarkt und den Rückgang der deutschen Ausfuhr seit dem Frühjahre dieses Jahres der oben n^ct- stirtcizl^ t. Wd? ittwoch mzcheu tm H. llk reich sein. Klagenfurt, 13. Oft. (WTD.) 6^0 Uhr nachmittags ertönen vom Stadthausturm 16 Böllerschüsse, welche der in der größten Erwartung befindlichen Bevölkerung Detftrnben, daß in einer Stunde das Ergebnis der Volksabstimmung vorn Rathaus bekanntgeg-ben wird. Das Ergebnis ist folgendes: Rosegg für Deutsch-Oesterreich 1980, für Ing>-Slawien 2331, Distrikt Fortach für Oesterreich 64W, für Iuqo-Slatvien 4984, Distrikt Bleivurg für Oesterreich 5140, für Iugv- Slawien 2442, wfommen für Oesterreich 21352, für Ingo-Slawien 15 096 Stimmen, 59,14 Pro^. der Stimmberechtigten stimmten alw für Oester ^bn des?tzirrs»ges eine Entschließung gefaßt, die irr-- jy» für die am schwersien betroffenen 3nbuhrien ülüuw”’ min1 ,iv ^Dgabc vorläufig nicht iu erheben und im üir ben Ausfuhrtarif «ur eine glettende Skala (i<.bct ||1,rflo(ini>(ril ^ufhmmcn. Das besagt, daß von dem lewnligm 11 6ber beutidien Währung im Ausland: ab» fn0ly\llfj:A.|Ö ’ JJöj« gamdtt «mrd, nm? hock- der Ab^abesatz n vcr tzl «t foll. Die Beratung dieses Gleitärrifes ist zur rn^h.-iibfl1 * v U1^er Mitwiriung der zuständigen, stlommn- n Ml.!' iS $'2^ ^_.Neiä>srates unö des Reichstages im . -I inzwischen cingetretaTe Berschte.. - fifflliF ^‘aois 00 Mar Kurses hat erneut die Siögiichkeir trag, der gestern abeno um 7 Uhr unterzeichnet worde-n ist, anerRmnex Polen und Sowjetrußland bte Unabhängigkeit der Ukraine und Weitzrutzlands und verzichten auf gegenseitige fontrikrtionm. Tie Kommissionsberatungen werden fortgesetzt. Chu Aufstand in Emolentzk. Paris, 14. Oft. (WTB.> Aus Helsmgfods meldet man, daß aus gut informierter Quelle versichert wird, daß ein neuer Aufstand in Smolensk «ungebrochen ist. Die Roten Truppen der QMrrnion, eihxt 8OJ0 Mann, haben gemeutert. Die Äwogrmg habe auf die Bevölkerung übergegriffen. Tie %iMnbtfd>en hätten sich der Regierungsgebaude bemchchigt und Emmi^sionäre entienbt, um tzie benachbarten äkimiionm eben* falls aufzuwiegeln. Am 2. Ok^ber hätten sich Gonriettruwn der <Äadt genähert, teorauf ein blutiger Kampf fadtgcfimben haben soll Die 69. Schützenbrigade soll über 1200 auf st än- dische rote So ldaten und Tausende von Zivilisten erschossen haben. Während 24 Stnnden sei Smolensk von fdjtocrer Artillerie beschossen Worten. Der D'Annunzio von Wilna. Königsberg, 13. Oft. (ATB.) yn Wilna wurde von General Z e l i g o w s k i eine neue, aus je zwei Polen, Litauern und Weißrussen bestehende Regierung gebildet. Im Abschnitte Minsk nahmen die Polen nach wechselnden Kämpfen Kojdanowo und nähern sich weiter südlich dem Sluzk. Im Abschnitt der ukrainischen Armee PetljuraS scheinen sich größere Kampshandlung« in der Gegend von Schmarinka Die Genfer Konferenz wirklich in Frage geftelt? Brüssel, 13. Okt. (Wolff.) Nach einer Meldung der „Libre Belge" aus London hat Delacroix gestern nachmittag erklärt, er glaube bei der englischen Regierung in der Frage der Wiedergutmachung der Kriegsschäden seinen Zweck erreicht zu haben. T i e G e w- fer Konferenz werde nicht,stattfind en. Eine interalliierte Kriegsschäden- kommission werde Deutschlands Erklärungen und Vorschläge anhören und, ohne selbst endgültig zu entscheiden, diese den verschiedenen interessierten Mächten unterbreiten, die dann in einer gemeinschaftlichen Konferenz ihre endgültigen Entschlüsse fassen werden. Wie der „Temps ' aus London meldet, sagte Llovd George bei dem pi Ebren des anwesenden belgischen Ministerpräsidenien Delacroix ge- gebenrn Bankett, Spaa sei die erste der wirkltäien Bfouferxmieii zwischen den Na wnen, die den schrecklichsten .Krieg, den die Deltges«hi-hte kenne, gefuhtt hatten. Wenn die Spaakonfere'.lz gescheitert wäre, so wäre das ein völliger Bankrott gerne en. Man hätte sich nachher wieder in einem Zuitand gegen» Intiger Feindseligkeit befunden, anstatt den Versuch zu machen, tat Weg der Konzessionen zu be- schreitcn. Der belgische Ministerpräsident Delacroix und Llovd George fvünschren den wirtschaftlichen und momlischcn Frieden in g«tz (Sui»5a. W sei „©Ktrabtoutin' in * erläuterten Regelmrg in die Schuhe schieben wol- icrloie 9rnrt)batih,ii. lat. Die Absatzstock'.mg ist, wie angebrutet, eine . fiditr, klbii in idjite mttkk Itastnlflei g bei der Arbeit, b siteib-, flabkl- nndki wieder mit üiuftm rStag ben 14. Cf rfllfitff feberloltr labftr. Äa, Televh Wer flbtrnimmt Flickarbcil (ÄeuRlcibeno fluiier dem Snuie? Fron IIum gievbnnlirn!»l! Ansertigli deponier unb ein füllt- m 1 OV'ß OlTOWlJloon j-csj. Arö'jL übern- iti.&uderiy« dem Hause. W 016961 and^W Die internationale Konferenz der Liga für den öeltertonb. Mahnungen itBlienischer Staatsmänner. Mailand, 13. Oft. (Wolff.) Bei der be- veits gemeldeten ErSssnuno der internationalen Konferenz der Liga färben Völkerbund verlas Tittoni eine Botschaft des BölkerbundSrades warm dieser der Kvnferenz seine Symtzatbie unb Ermunterung ausdrückt und betont, daß der Bölferbund nicht beabsichtiqe, die gesetzmäßigen Rechte der Völker zu schmälern, sondern diese Rechte zu schützen unb ein freundschaftliches Zusammenwirken aller Völker im Kampfe gegen die gemeinsamen Leiden zu ermöglichen wünsche. Tovauf hielt Tittoni eine Ansprache, in der er aussührte: Ter Völkerbund will eine hohe unabhängige und unparteiische Behörde fein. Er würde fernen Zweck verfehlen und der allgemeinen Mißachtung anheim sollen, wenn er die (Sortberintereffen einiger Regierungen statt derjenigen der Menschhert wahrnehmen sollte. Tie migenblickliche Lage Europas ist nicht weniger verhängnisvoll als cs die Lage der Bölftr nach anderen großen Kriegen war, denn sie birgt in den Friedens verträten die Keime zukünftiger Kriege in sich. Ein neues Phänomen taucht am Horizonte auf, das Ettvachen von Unab- hängigk?itsbestvebungen von Völkern, die kolonialer .Herrscsaft unterworfen sind. Die Aufgabe VölkerbmldeS wird hart fein, indessen machen sich schon seine Wohltaten fühlbar! Tittoni zählte dann einige wohltätige Maßnahmen deS Völkerbundes auf und sprach den Wunsch aus, daß die Rcgierun- S' ie Entschließungen der letzten Brüsseler Kon- ausfübren möchten, denn sonst mfl v)cn sie chwere Verantwortung aus sich nehmen. Aber man dürfe nicht bei dem ersten Schritte stehen bleiben. Tittoni erinnerte an fernen Vorschlag auf der Konferenz von San Sebastian, auf die Tagesordnung der Völkerbvndversammlung die Frage der Anwendung des Artikels 23 deS Ver- trapetz zu setzen, der allen dem Bunde angehövenden Staaten emc gerechte wirtschaftliche Behandlung zu sichert, die unvereinbar sei mit dem Monopol über die Rohsvoffe und mit brr Ausbeutung der Böller durch die großen Trusts. Tittoni schloß mit dem Wunsche, daß dem Völkerbünde Zwangsmittel gegeben würden, um fernen Entscheidungen Achtung -u verschaffen. Der Msiüster des Aeutzeren. Graf Sforza, erklärte, die Form des Völkerbundes würde Gefahr laufen, etwas schlimmenes als eine Utopie zu werden, nämlirf) eine Lüge oder höchstens eine 8er- sickerungsgcfettschaft auf G'gew^eitigkeit, wenn der Völkerbund keine andere Mach hätte, als die Protokolle aufzusitzttr. „Bor hundert Jahren", so führ der Minister fort, schufen andere Protokolle mit der Heiligen Allianz so etwas wie einen Versuch zu einem Völkerbunde, aber die Bewegung der Na- tim:alisten brachte den Versuch zum Einsturz wie ein Kartenhaus. Ebenso würde auch ^er Völkerbund nicht sicher sein, wenn in der Wett von mor- ern eine Klasse rei*er, blühender Staaten, die alles zum Leben Notwendige besitzen, nicht begriffe, daß ihr Wohlergehen mit dem Do hl ergehen aller verknüpft ist, und wenn sie, fei es auch *rnbetonet, schließlich eine Kaste gegenüber den Staaten schaffen würden, welche für Proletarier gelten müßten. Zum Völkerbünde brauche der Völkerbund eine andere moralif ebe Atmosphäre. Der Redner betonte die Nützlichkeit der Propaganda, damit der Völkerbund sich auf der Gririrdlage erhebe, bte weit fester fei, als die Blätter des Vertrages, nämlich auf a-wisie Völker, die nicht mehr wünschen bthlten, bau eine Generation arbeite unb schaffe, damit die andere getötet werde Ter Redner schloß mit dem Wunsch?, daß die Arbeiten der Konferenz zum V^hle der Menschheit der Wunsch Belgiens, mitzuhelfen, um die Hindernisse zu bcfettigen, die sich der Erfüllung deS Programms noch cntgcgcnfteJen. Line finigunq int Berliner Zeitttngrzewerbe. Berlin, 13. Okt. Vom Reichs-Arbeit s m i n i st e r i u m wird mitgeteilt: Im Reichs-Arbeitsminifterium fanben heute unter der Leitung des Ministerialrats Dr. Sitz- ler und in Anwesenheit des Staatssekretärsi Tr. Hirsch vom Reichswirffchaslsmini- sderium zwischen den Vertretern der Arbeitsgeber und Arbeitnehmer des Groß-Berliner Zeitungsgewerbes Verbandlungen statt. Die Verhandlungen führten nach langem, außerordentlich schwierigem Verlauf unb durch weitgehendstes bei? berseitiges Entgegenkommen zu einer völligen Einigung. Die getroffenen Vereinbarungen unterliegen noch der Zustimmung der beteiligten Verbände und Gewerkschaften, die am Donnerstag vormittag erfolgen dürfte. Es ist zu erwarten, daß in den vom Streik betroffenen Betrieben die Arbeit noch am Donnerstag ausgenommen werden wird.-- Au» Liessen. Die BeraMngen des Finanzausschusses. rm. Darmstadt, 13. Olt. Zn dm heute fortgesetzten Berarw'gen des FinanzauS- s ch u s i e s der Vvlksuammer wutt« über die Re- yterungsvorlage bett, ten Ankauf des Hauses BiSmarck st raße 58 hier für Burcauzw.cke durch bte Regierung um ben Preis von 110 000 Mark, w?zu weitere 30 000 sJJäar! für ten notwendigen Umbau kommen, vertändelt. Aus die von verschiedenen Seiten erfolgte Bovnstonduvg über bte dauernde Vermehrung der durch die Regierung in Anspruch genommenen Räume teilt bte Regierung mit, daß für das feier zu emd*aibe LandeSftvanMmt allein siebzig Räume not- roenbig sind, bte der hessische Staat zu beschaffen hat, für bte allerdings durch daS Reich eine ent* sprechende Miete zu entrichten ist. Ter Ausschuß kam $u feinem Ergebnis und es wurde bcschiosjen. 1 jMflixhrna (rtroffen waren, zu fdauer belastete. Borwurf, daß die Abgabe, zwar im De- 5.”6cr vorigen Zuhces beschlossen, aber erst nach Hf»bnateu, als bte Hachborn unktur bereits stark ab- rl, m «Ebt war, zur Ausführung gebangte, ist nicht ganz vroerechtigr: immerhin, ist baber zu beben Fen, bar, lfleklsi^niska^,, M Organe, bit bte Ansfuhrabgabi- festzusetzen btt- bnlf drr, erst in den S^kbstver.valmngÄLrpcr geschai- ? hxrrbcn mußten. Sa tont c5, daß kaum nid? - Ddsafttteten des Abgabentarifs seine Uebenarbct^ n"( SB nutnmbig luar, ber sich zunäckrst eine Marn- ‘ .......■ ■ Sie Jn bc> ।i. L«'1' vom Parteitag der Unabhängigen. Dalle, 13. Oft. (WTB.) Ter Parteitag der unabhängigen Sozialdemokraten beschoß Hute, ein Protesttelegramm an das AuSwättige Amt Ku richten, da dieses stch noch nicht habe bereitfinben lassen, bte Aufent- halrserlaubnts für bte russische Delegation bi» Montag zu he rt an gern. Dalle, 13. Ott Nach dem Vorttag bes Geschäftsberichts trat bet Patteitag in bie Besprechung bet Frage des Anschlusses an bie tont» m u n i ft t f (6 e Intern ationale unb ber Aufnahmebedingungen ein. Zuerst nahm Cri- spien bas Mott: An Stelle einer offenen ehrlichen Scheidung, so fühtte et au5, erleben wir auf dem linken Flügel unserer Pattei rin Kesseltreiben gegen bie eigenen Parteiführer, zu bem es nicht hätte zu kommen brauchen. Mit aller Schärfe und RüäsichtSlofigkeit ziehen wir den TceTmurlgS- ftnch nach rechts. Die öd« Letze gegen ben Bot» stund mutz zur geistigen Demoralisierung unb nir Zerrüttung des Prolttattats führen. (Lebhafte Zustimmung rechts.) Deute benutzen bie Kommunisten schon als Votttupp gegen uns die Arbeitslosen. In der Frage bes Terrors und bet Gewalt find unsere Ansichten nicht »u vereinen. Unser End- kamps wird ohne Gewaltmittel nicht dutchgefühtt werden können, wohl aber ohne Terror. Terror ist bas vetwetstichste Mittel von Despoten, bte nicht befreien, sondern knechten wollen, unb nicht nur bie Bürget, nicht nur bte Bauern, selbst bie eigenen Patteigenosten. Wir wollen bie Diktatur des Proletariats als vorübergehenden Zustanb, alS Ausdruck dafür, baß es die polittsche Macht erhalten hat, als Pwvisorium, das vom KapitallSmus zum Sozialismus fühtt. Und nun bte Taktik! Die Kriegspolitik bet deutschen Kommunisten hat verdammte 2lehnlichkeit mit den Bestrebungen unterer Alldeutschen, die, wie ich mitteilen kann, verschtebenfach an uns feerangetreten sind, gemeinsam mit uns ben imperialistische Kapitalismus der Entente zu bekämpfen. In einer International« muß Gleichberechtigung für jedes Land herrscheu. Für bte deutsche Partei wird der Anschluß an Moskau bie Todesstunde. In ber NachmitdagSfitzung kam nur noch Daumig mit dem Gegentefer at betOp- position zum Wort. Er führte aus: Wir sind bet Auffassung, daß Rußlands Kommunismus und bie unabhängige Partei nicht vereinbar sind. Eine Partei, bte für bte Diktatur des Prolttattats Eintritt, hat mit reformistischem Sozialismus nichts mehr zu tun. Auch wir berufen uns auf ben wissenschaftlichen Marxismus unb kommen gerade in feiner Konseauenz gu unserm Antrag, uns an die kommunist. Internationale anzufchlteßen. Die Kampfmittel und Methoden, bte Erfolg versprechen, haben sich mit der Zttt geändert. Für das Prolc- tattat ist heute das Parlament in ben Hintergrund getreten. Dir in Deutsch and fragen: Wie erkämpfen wir so schnell tote möglich bte Diktatur deS Pro- letattats ? (Lebhafte Atstimmung bei ber Oppo- filüm.) Für Rußland lautet die Frage: Wie et» Hilten wir bte Macht des Proletariats? unb für Westeuropa: Wte schaffest wir die Voraussetzungen zum Kampf um bte Umgestaltung der Macht? Auf alle bcei Fragen gibt es nteeber nur bte Antwort: Anschluß an Moskau! (Lebh. Sehr richtig! links.) Tte f)-ialvazifistische Richtung in unserer Part« erklärt: „Wir wollen ben Bürgerkrieg nichtt' — als wenn es auf das Dollen ankäme! (Stürmische Zustimmung lmv, hört! hört! rechts.) Wir wissen es besser, wir haben uns ein zu stellen auf den Bürgerkrieg! (Erneuter lebhafter Briwll linkS.) ES darf uns nicht wieder gehen wre in ben Tagen des Kapp-^LuHches, nx> uns bte KSrnpfe unvorbere.^t trafen unb wir bet GO 000 Gegen red. l uimrären ixm Berlin nur eine lächerlich geringe Zahl van Genossen hätten gegen» überstellen können, len Russen tnacht man den Bttwurf, unseren deutsckxn Berhälmsiten nicht Rechnung zu tragen. Aber Bennen wir berat bte russischen Zustände fo genau? (Sehr richtig! links.) Wir wissen, daß bie 21 Btzdingungen zur Schaffung esi^r großen grmentfamen revolutionären Patt« des gesamten WeltprttttariatS nötig und unentbehrlich find. Wir wisten el«rio, daß nur ernt Zusammentesiung aller marristifchen Elemente m der ganzen W:lt zur Herrschaft des Proletariats führen kann, unb darum treten wir für den An- schtutz an bte Tritte Internationale ein. — Stürmischer, minutenlanger Beifall bet der Opposition unb auf ber Tribüne folgte der Stäbe Tchuni-S» «■s«b nT> ' ' ^rio* °rbehelltel. Erstes Blatt 170. Zahrgang Donnerstag, U. Dttoder 1920 C"- JfK. ’ve*T n hinahme von tinjcigen FJ V fir txelagesnummer bis GietzenerAnzeiger ■ " ^*** k 10tt nndMlt.l.S5Tsägerlah^ durch bie Post o'eri-l- läferkch Martz 11- F.rnlprech.AnschSHe: firbieSririftleitunglll; D erlag,tbchchäfissteVe 11. tznlch-ch Wr Vrahwach. richte* Mriyr Gtetzen. |o|f4e*nte: ^realfwrt e. WL UM) meld)? MW hol, von Siinhlt? ipritere Hcn.at" O169S8 an^benjülL-. AB«'!-s in Sm ihre ferne Zugehörigkeit zum deutschen Vcv- bcbrütft, in seiner lbsthilfr Mdyrmit'i, nuift unter Doll' es mit Grauen. d Lißberg, 14. Oft. Unter großer Beteili- Ca frStabe, bd ßtgcffl ________ jer Verstorbene mar eine allgemein beliebte und geachtete Persönlichkeit. Schon längere Zeit leidend machte ein Herzschlag dem arbeitsreichen Leben des im besten Alter stehenden Mannes ein Ende. Äi 26ms und Land. Gießen, den 14. Ott. 1920. „Deutsch da- Land !" Es ist unbedingt erforderlich, den deutschen Brüdern und Schwestern in Oberschlesien, die mit dem Stimmzettel in der Hand schen Fakultät ber Landes-Universität Gic'en mit Wirkung vom 1. April 1920 an. — Überträgen wurde am 8. Oktober dem Schulamtsanwärter Wilhelm Töpfer aus Bersrod , Kreis Gießen) die Lehrcrstellc an der Volksschule zu Hummet- roth (Kreis Erbach). ** Vvm Standesamt. Der, SiShenae stellvertretend-e Standesbeamte ^rlnvibtcmtiiier ick nu8. 2 ihig Mark fi Aus b Wnberfarj erbstarbei , bk Ob besser le; bit Bat /ÄieSVM' i Jt”*f vt lot Wett ^Ilrber markt of der Staa i fei W 8t a.id) n , X§ N! J werden bi mckdesD vng der 1 ojr anßerdt ’eoer fft laroli i einen ■tJhrB «hi et Hl bilden Hb iie in i n, löte seine Frauen Lelimheit. Zentner. Teilscho • Noch em mb alle her ™ Mstigen .berzen m Mert iverdc -AuSberj '•lernte ii ■tarte smd m von einer > ©egen Wr als in v der hiesi, MKartZs! KWarbe AsS) kaum W im Ga Ertrage ■ Pitli 1 jpfW S^ie Jfjit, aiear d St reit ha in, 14. Okt Die Ziegelei, he feit J.LHjahr d. I. m Betrieb ist, arbeitet I 3lt \)r A m öneburg, 13. Oft. In der Sonnte$’ Nacht nntrbe in der yvcsigen katholischen KirE- eingebrochcn. Den Dieben sielen u. a. bf-r Meßkelchr, Altarsachen und Kerzen in die Hän" Außerdem ist erheblicher Sachschaden angerikD' mc. Cassel, 13. Oft. Ein zweijährig^ Kind war von Zigeunern Der schleppt worden. Die Eltern wurden nunmetzr von der Polizeiverwaltung in DetmoD b«- nachrichtigt, daß das Kind in einem Zigeui- nerwagen gesunden wurde. fb. Franfsurt a. M., 18. Oft. Tie SkM stellt den Erwerbslosen neben den berei ü bewilligten Brennmaterialien weiteres Brennh«l! zur Dersüguna: ledige Arbeitslose erhalten w Stelle des Holzes Geld überwiesen oder Beihllten zur Anschaffung von Kleidern. mc. Frankfurt a. M., 13. Oft. In I*’ letzten Nacht sank das Thermometer m Maintal stellenweise bis aus 2 Grad Kälte. ziemliche Menge Gemüse ist in Gärten und u' dem Felde erfroren. Auch in Gärtnereien M der zeitige Nachtfrost an Blumen großen Schatod en gerichtet. mc. Frankfurt a. M., 12. Okt. Düt Frankfurter Wohlfahrtsamt errichtet in I* Hardenbcrgstraße ein Heim für sittlich gefährd gewesene Mädchen. Mit dem Heim ist gleichzeikic eine KrGp'. und eine Kinderschule verbunden. fd. Bad-Hvm bürg, 12. Okt. Zwisck» der Mtiengesellschaft Bad-Homburg und d.' I mit bestem Erfolge. Der gegrabene Lehm eignet fick vorzüglich für Ziegel- und Backsteine. Fü, spater wird auch die Anfertigung von Töpfen geplant. Die Besitzer des neuen Werkes sind bin Herren Ott und Dinges in Glashütten. Kreis Friedberg. , Q Pohl-Göns, 14. Oft. Der Landwirt Wilhelm Spies wurde, nachdem die eingcleote Revision verworfen worden war, von dem Kr-i> amte als Bürgermeister der Gemeinde Poll GönS bestätigt und hat mit dem 12. Oktober die Bürgermeistereigeschärte übernommen. oa. Vilbel, 12. Oft Postsekretar Lotz.uurtw nach 50jähriger Dienstzeit in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Starkenburg und Rbeinhelsen. NN. Darmstadt, 13. Oft. Für den zw rü cf getretenen Stadtv. Architekten L. Schäfer ii' für die Deutsche Aolksparlei der Lehrer flldan Scckor in die Stadtverordnetenversammlung einge- tietcn. rm. Bens heim, 13. Okt. Heute narbt wurde in der Kammsabrik von Winter u. Co. dahier ent fredjer Einbruch verübt imb baba hatlptsächlich Iertig4abri.'ate in Schi.dpott, Ccllu- lioid, ivi. Kämme aller Art, im Werre von 60 000 Mark gestohlen. Die Firma hat für dte Entdeckung d?r Täter eine Belohnung von 1000 Mark aus- gesetzt. Die Sbaatsanwaltsck-aft stellte bitte (fr- nuttetungen an; man vermutet in y.vei Hute früh von Auerbach abgereiften jungen Sät en die Täter rm. Worms, 13. Oft. In Pfeddersheim mürbe gestern die 11 Jahve alte Kath. Stahl durch einen Lastwagen überfahren Hirt) getötet. und Kinder, Mädchen und Knabeic ; ■ 'ä'ändet und misthand lt weroen. Mine militärische lNanueS- zuckt, wie sie auch gehandhabt werben mag, ist tm<= ftanbe, die rvilden Instinkte dieser seit Jahren ihrer Heimat entrissmen imb von Hause aus christ- lickxr Erziclning entbehrenden, nad. Zehntausencen zähl irden Leute in Schranken zu ta ten. Himmelschreiende Schmach wird unfern Bol'?sgcnoff«r angetan. Reine Frauen und unschuldige Kinder werden an Leib und Seele verseucht, Schwache werden zu Fall gebracht. Mund und Feder sträuben sich, die Greuel zu schildern, die alle Kriegsschrecken übertreffen. Die Wohnungsfrage im neuen Fustizgebäude. Wie verlautet, sind die langwierigen Verhrmd- fangen über bi; Räumung des neuen Amlsoerichts- aebändes endlich zu einem Abschluß gekommen. TaS städtische Lebensmittelamt wird, wie bereits bekannt, nach Verlegung derBürgermeisterei in den von der Stadt ang.-fauften „Steins Garten" die bish w von biete r Behörde inne-1 gehabten Räum.' beziehen. Tas Finanzamt dagegen hat das zw.ite Obergeschoß der „Alten Klinik" gemietet und wird mit Zustimmung bei Stadt einige Räume an den Kommunal-1 verband weitervermietm. Tie Jnstandsttzunas- arbeiten /ollen alsbald begonnen werden, damit der Umzug sobald wfr möglich erfolgen kann. Es ist mit Freuden zu begrüßen, daß die Unteibringungsfragc dieser Behörden, ine so viele Schwierigkcitm verursacht hat, nun endlich, wie eS scheint, zur Befriedigung aller Beteiligten gelöst worben ist. Hvffmtlich werden die Arbeiten! so rasch gefördert, daß daS Amtsgericht bald in feine neuen Räume, die eS dringend nötig hat, einziehen kann. Die frei werdenden Räumlichkeiten im alten Justizgcbäude werden unter das Landgericht und die Staatsanwaltschaft, die bisher ebenfalls unter großer Raumnot gelitten haben, verteilt werden. Beransteltunqen. Donnerstag: Neue Aula, 8 Uhr, offen!-1 licher Vortrag „Die Polen und wir". — Eafö Leib, 8 Uhr, Konzert und Vorstellung der Medick-Meidinger. — Hotel Einhorn, 8 Uhr, Varietee und Ringkämpfe. — Lichtspieltheater wie gestern. * L. U. Immatrikulation für das Wintersemester 1920/21. Studierende, die bereits hier immatrikuliert sind und ihre Studien hier sortsetz.'n wollen, haben sich auf dem Universte tätssekretariat, Bismarckstraße 22 (Zimmer 2), anzumelden, um die Ausroeiskarte umzutauschen unb chre Wohnung anzugeben. Dies hat in bei Zeit vom 18. Oktobe r bis zum 13. November, vormittags von 9—121/? Uhr, zu geschehen. Anmeldungen zur Immatrikulation »Derben in der gleichen Zeit auf dem Sekretariat angenommen. Nack dem 13. Nv^emb:. werden Anmeldungen nur bann angenommen, wenn die Verspätung in genügender Weise entschuldigt wird. Das Sekretariat und die Qu ä stur befinden sich Bismarckstraße 22. Der Rektor ist im Rektorzimmer (ViSmarckstr. 22, zu sprechen: Montag, Mittwoch und Freitag ll1/?—12: Uhr. Eine akademische AuSkunftsstelle bc findet sich in der Universitäts-Bibliothek, Keplerstraße 2, im Erdgeschoß. TaS Geschäft- zimmer der Studentenschaft bcfiit >et im Vorlesungsgebäude, Ludwigstr 23. ♦* Amtliche Personalnachricht Ernannt wurde am 5. Oktober der äußere' mäßige außerordentliche Professor Dr - Brand zu Gießen zum außerordentlicher' 7-ro sessor für angewandte Chemie bei der pyu'ofoc-: Hessen-Nassau. Der Haushaltsplan von Frankfurt. mc. F r a n k s u r t a. M. 12. Okt. Die heutige Stadtverordnetenversammlung galt der großen Generaldebatte über den Haushaltsplan der Stadt für 1920. Sämtliche Frak- t io neu ließen in großangelegten Reden ihre Wünsche kund tun. Tie Ausführungen der Rednci und Rednerinnen waren mit Ausnahme der Un< abhängigen auf Sparsamkeit und mehr Arbeitsfreude gestimmt. Tie Rednertn der Mehrheits- sozialdcmokratie, Stadtverordn. Henriette F-ürth. forderte u. a. von der Reichsregierung in einem Antraa, daß alle nicht Festangeftälten vorerst den doppelten Betrag der neunzehn« hnndertireunzechni veranlagten Reichs- und Qk- meindceinkommensteuer bezahlen sollen, da fit nahezu von allen Abgaben frei seien, währen! die kleinen Leute die Last zu tragen hätten. S« sieht weiter das Heil der Stadt in verstärstci Sozialisierung, u. a. her Gasanstalt, her Apotheken und des Schornsteinfegergvvcrbes. Schul- kinderspeifimg unh Theater müßten unter aller Umständen aufrecht erhalten werden. Ter demokratische Redner, Stadtv. Dr. Trumpler, nxn etwas pessimistischer und schließt auf einen Fehlbetrag von breiundAvanzig Millionen bei der Stadt. Er befürwortet eine Staffelung der SchulgeldeH nack dem Einkommen, Abbau aller Kriegseinrichtungen, Schaffung tx>n gemeinnützigen Gesellschaften, Bereinfachung in der städtisch«' Benvaltung unb schließlich stärkere Arbeitsleistung ber Beamtenschaft. Stadtv. Lutsch als Etatsredner deS Zentrums, halt eine Erchöhung der Real- ftcucm für nnmöglrch. Dagegen müsse in alle Bcrwaltunyszweigen gespart roerden. Die gemein nützigen Einrichtungen seien mit Zuschüssen eh" Au bedenken, wie die Theater. Auch der Arbeiterschaft müsse klar gemacht werden, daß eS mit der Erhöhung der Löhne einmal ein Ende habe. Dir städtischen Betriebe müssen sich selbst erhalten Stadtv. Landgrebe von her Deutschen Dolks Partei fordert eine wesentliche Einschränkun, bei den städtischen Aemtern. SBHter befürworte! er eure städtische Plakat- und Rcllamestcuer neben einigen anderen weniger ertragreichen Steuern Nur der Stadtv. Plewe U. S. P.. lehnt den Eta! als ganzes ab, da er dem kapitalistischen Staats geb auf en entspreche. Schliesslich ftnxtdym noch die Redner der Teutschnationalen und des Mittelstandes, die alle der Stadtverwaltung bringeitix Sparsamkeit ans Herz legten. Der Etat wurde bann dem Hauptausschuß zur Einzelberatung über- wiesen. Kampf gegen Wohnungsschieber. fb. Frankfurt a. M., 12. Okt. TaS heimliche Beziehen von Wohnungen von Famrlior, die ohne Erlaubnis rrach Frankfurt zureisen imb hier durch Wohnungsschieber und gegen Zahlu»! großer Summen Wohnräume erhalten, hat cinaft durch Geläubeankäuse an der -türm* gafte und in ben Turmgärlen gesichert hat. -so war dem Untern-ehmen, das in ben ersten Jahren des Brsteheus und nwhrend des Krieges auch cm* mal Schwierigkeiten im GeschäftSga«.g zu überwinden hatte, bei den jetzigen vorzüglichen Absatzmöglichkeiten eine glänzende Zuftmst be-chiedrn, und volkswirtschaftlich ist <4 höchst bkllagenswefr, daß nun mit einem Mai ein so fadeutenber Betrte». der mithalf, die Bauno« und somit, auch ein stücr sozialer Not zu beheben mtn mit einem Mal auis- lteschaltet ist und zunächst iveuigstens Erötc ber Wefre mehr cryugcii bann, tnc mir sis nötig litr das Hocy- fommen unserer Wirtschaft gebrauchen. Es iv-äre deslxllb zu wünschen, daß das Jndustriewerk nnober nach und nach erstehen möite- Db der Rmgofen nun wirklich wieder aufgebau.i wird, bad tttetß eben noch niemand. Auch die Aktionäre der Ringofen- G-esellschaft, die für beute abend eine Sitzung an» beraumt haben, merhen da iwch zu keinem eild- gültigen Beschluß kommen fönnen. Es ist überdies möglich, da» eine Gen.chmiguug zum Ausbau an ber alten Stell.? überhaupt nicht mehr erteilt werden wirb. Dafür hat di? hinter uns liegende aufregende Nacht doch zu deutlich gezeigt, wie ein derartiges Industriegebiet zu einer Gefahr für ganze Stadtteile werden kann, wenn er dicht an der Peripl>ar dem Fever gegenüber machtlos: sie mußte sich daraus befrfyräiifm. die hinter dem Palais mir etiva 100 Meter vom Ringofen in der Windrichtung stehenden Wirtsck/aftsgebäude zu rette». Daß ihr dies in angestrengtester Arbeit gelungen ist, i)t ein Ruhnlcsblatt in der Geschichte unserer Feuerwehr. Deim ein Ucbergrcifen des Feuers auf die mit Frucht gefüllten Scheunen hätte sick>erlich zu einer Katastropke führen können, indem die engbebauten alten Stadtteile des Liebfrauenbergs und des Schuorrnbergs ein Raub der Flamm-en geworden wäre. Zu noch größerer Gefahr hätte der Brand unserer Stadt bei anderer Windrichtung werden können, etwa bei Nord-West. Dann wäre einer der ältesten Stadtteile, wo Hans an Haus. Sdxante an Scheune dicht gedrängt stehen und wo 1893 die letzte «große Feuerötnrrnst gewütet hat, in den Bereich des dichten Funkenvegens gefallen. Der Sckwden, ?*en der Brand an gerichtet, läßt sich in Ziffern nicht genau angeben. Trotzdem die eigentlichen Oefen, der Schornstein und ein Teil der Maschinen als klägliche Ruinen des großen Betriebes noch stehen geblieben sind, dürste ber Schaden bei dem heutigen Geldwerte die 2 Millionen vielleicht noch übersteigen. Dazu kommt iwch, daß zahlveick^ fleißige Arbeitslente, die zum Dell fdpii eu der alten Ziegelei tätig gewesen, arbeitslos geivorben sind. Ganz besonders schtver fällt in? Gewicht ber allgemeine wirtschaftlirl)« Sch-aden, ber darin besteht, daß eine Industrie lahmgelegt ist, deren ^Betätigung für die nächste Zukunft so sehr »tätig wäre. Durch Ber- siclreruna ist bei der Drandtastze nur ein ganz geringer Teil deS Schadens gebetft. ES dürfte nach (itemäbrung deS durch die Geldenllverfana bedingten Äufichlags ehr« die Summe bon 209 000 Mk. aus- ^ezahlt werden. Die gatrze Einrichtimg des ®e» t> icbes war nicht versichert. D.'trächtlichei: Sck»a- ben editten auch zwei hiesige Schreiner meister, die zusammen für etwa 40 009 Mk. Werkholz in einem Nebenraunt gelagert hatten. Die Entstehung des Brandes ist noch nicht aufgeklärt. Das eine ist wohl sicher anztmehmeu, daß nicht Unvorsich-1 leit ber die Heizung unterhaltenden »rächthabenden Arbeiter die Ursache gewesen sein kamt. Das Feuer hat in einem Nebenbcht begonnen, der räumlich weit von bte H^izungsanlag'e entfernt ist. Wäre man zeitiger auf das Feuer aufmerksam gewor- ben, wie das vielleicht geschehen wäre, wenn wie ein ft zu Turmwaris Schmidts Seiten die Feuer- tvacht auf dem Stadttnrm gehalten wurde, dann hätte man daS Feuer vom Hauptgebäude vielleicht ttoch abschnüren oder dieses wenigsteirs teilweise retten können. Angenommen wird, daß Brandstiftung Wtlü-gt. Ein heute früh per haftetet früherer Arbeiter des Ringofens würbe wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Staatsawvaltsckwst weilte heute bereits hier. Zu danken ist ttoch den Feuerrohren tron (sieben, Birklar und Steinbach, die ihre Hilfe bereitwilligst zur Verfügung stellten. * Z Beuern, 13. Okt. Unser Wasserwerk soll laut Gemeindevatsbeschluß eriveitcrt werden. Es leondelt sich uni die Fassung einer weiteren Quelle und um die Herstellung eines weiteren Sctmmelbel-älterS. *" Beuern, 12. Oft. Als letzter, der sich in feindlicher Htefangenschaft befand, ist Heinrich Arnold wohlbehalten zurückgekehrt. Gelegentlich der großen russischen Offensive im Juli 1916 in Galizien geriet er in Gefangenschaft, war darauf beim Bahnbau auf der Halbinsel Kola tätig, um bann von dort nach Turkestan.gebracht zu werben, wo er auch jetzt zuletzt noch weilte. Seine 73jährige Mutter, eine Witwe, hat treu auf die Rückkehr ihres Sohnes gewartet, trstzdcm baß baCb 2 Jahre fein Lebenszeichen mehr kam. ! E : ! t n g S h a ii f e n, 13. Okt. Endlich ist die Nockteicht cingetoofsen, daß. der frühere Vorsteher am hiesigen Bahnhof. Lud^oig Jost, der seit ztvei Jahren als vermißt galt, in o-er (je- fangenMjafi in Frankreich) gestorben ist. Am Sonn- lag fanb in der ftirdje ein Gedächlnisgvttesdienft für ihn statt. ' Kreis Büdingen. immer wieder zunt Bewußtsein zu bringen, was bei dieser Abstimntuug für Deutschland auf dem Spiele steht. Es gilt aber auch, diesen Abstimmungsberechtigten im Reiche zu zeigen, daß Deutschland, Regierung wie Volk, nicht gewillt ist, sich eine Vergewaltigung der Ab- stimmungsfreibeit durch polnische Willkür bieten zu lassen. Es muß mit allen Mitteln dafür gesorgt werden, daß die Deutschen Dbeiv schlesiens am AbstimmungStage ungehindert, unbedroht und unbeeinflußt mit dem Stimmzettel das Ihre zur Erhaltung Oberschlesiens beim deutschen Heimatlande beitragen füitnen. Darum sorge jeder, daß die Kundgebung des Ostmarkenbereiits und der Heimattreuen Oberschlesier heute abend in der Reuen Aula (Stiv- dienrat Kriesmann aus Lübben spricht über: Die Polen und wir) zu einem neuen starken Bekenntnis werde: Deutsch das Land! Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Unkosten werden jedoch am Saaleingang freiwillige Spenden entgegengenommen. Der Ueberschuß fließt der Kasse der Heimattreuen Oberschlesier zu. Die schwarze Schmach. Sämtliche bitfig en Fraueuver- cm« Werdnig wie berett- kurz angefünbtgt, ri. den nächsten Axigen bte Giohrner Volke mag »u einer machtvollen Kundgebung aafrufeit, um wtechin vernehmbcnen Protest zu erbeben gegm die noch immer anbaiitenbe Vergeroaltiguag unb B^dr. Huna deutscher F-rauen und Mädchten in fcen bllet-bm Nh iill«7iden durch Frankreichs farbige Söldner. Auch der Deutsche Evangelische Air- chenauss cku ß als Vertreter der eoa-igelifch-en Kirckxn Dcutscklrvrds Hal sich auf ferner letzten Tagung in Eßemrch mit einem ?(ufruf a.i bi> ckrisllich- Genteingefühl in allen Länder?: chril- fiefet Gesittung, inSbef-oTrdere re u , dte «gestern in den frühen Morgeirstuuderr ein fltaub brr Flammen geworden, liegt unweit ber Gießener Straße aus d»m Gelände, das durch die Abtragung deS alten Festungswalles geivoimen worden ist, dlchl beim alten Stadtlurm im Norden brr Stadt. Er ilt im Jahre 190? 08 von einer Aktiengesell- lckaft für rund 200 000 Mk. erbaut wvrdm .>nd «alt mit feinen neuzeitlich. :! Ein Achtungen (Ma- samten, Trockenräumen, T^mpfhei^uni usw als einer der vollkommensten berartigen Betriebe im frueiten Uni Freite. Die ErzewMisse des ovrzügiick d Lißberg , 14. Okt. Unter großer geleite:.'« industrielleit llnternefjincne-, ba3 trotz ber 9un9 imirbc hier Mühlenbesiher Karl R durch .dir Maschinen bedingten Ersparte' an Men- Hausen zu Grab: getragen. Der Berstvrbc «leitellm inbiiftxie durch )>te Maschinen oeoingttn «ettpamt? an Menschen kraft, doch immer iwch seittoeütg 30 bis 40 Ar-- 'beitfr beschäftigte, fanden als Bausteine Ziegel Trainageröhren ihren Absatz «ich. nur in her Um- f.rbung, sie turebea auch >. eit hin versandr, pz.B. «ach tarn Western a!d und dem Industriegebiet. Die Kreis Schotten Ai.uLae «ach ^umatermuen iiar m letzter Zeit a Glashütten, 14. Okt Auch unsere Ge- ! ,ln€l Ausdchmnrg | memde beschloß den Anschluß audie Ueber- 7^-' und die landzeutrale Wölfersheim, obwohl die finan- . '-w "uetung mia) Äielle Lage der Gemeinde nicht die gunstiafte ist. " ■ l!!I i ^te Arbetten sind schon im Gang, sv oatz zu hoffen zum ift, daß bte Lichtmllage noch in diesem Iah« dei 'ertis,gestellt wird Sß ils» rstz 'Vw Iv^lbe im Ä’. A fare ferne Zugettorigkett zum deulfchen Vcs- Leib ist auf »ein Nachsuchen durch daSMinisterium terlcntere erkämpfen muffen, zu zeigen, wie; der Justiz ton seinem Am.e entbunden worden, lebhaft die An.teilnahme der übrigen Volks- . Zu feinem 9i;t früher tawe Jahre ber " ■ Stttefaew>.dnctcnversiTMMlupg ang^tzörte, lünr ,ett dem Jat sein Amt, be-5 er mu grosser Treue versehen, ha,-, weyn seiner geschlväckKen Gesundheit und seines hvh?n Al>erS nicher«teletzt. ** Straßenbenennung. Die Straßen in der Siedelung der Baugenossenschaft 1894 an der Licher Straße sind durch BesMuß der Stadt- ft cna BreNn 181, 196,SO Jul. Adolph, Wetzlar, Jul. (5runxmxi(b, Wieseck, Wilh. Tteieer, Ätirbbetg, Aft Euler, Giesien (Ge- ixrmerat, Lcmbach. — 2. Pr.: Morgen 2 Zen r darüber 3 Ze»-" («efeKftaft Gicfeen-. 3*3. 345, üermV’dpte». von 5,40 u. . 5.00. Wochengottesidie'nft: nwcg. 7.00, her Archen von einer guten 9ÄitteUmte. Im Gegensatz K eroberen Gegenden war hier die .ttartoffäemte K eroberen Gegenden war hier die Startoffdcrntc rcht früher als in sonstigen Jahren. Eine Bauern- 1066,40 106t,99 1673,90 1076,10 S5SL0 Cenbew Hausfrauen, verlangt nur 3n riwr SttM vertilgen lirmtlt lebe Sie unter unben u Haare unter H 10002c» 5 4 156,75 312,- 158. 183, 304,- 251,75 179,80 265,70 233,25 64,93 439,55 247, 462, 324, 966,50 23,47 24,22 82,65 17,98 372,- 366,- 396,50 389,76 314,60 616,50 181,20 265,30 235,50 67,0; 438,95 25,03 24,53 23,20 18,27 Abend- ÄUrt 12.10. 79,50 116,- 183,— 181,80 «L. ( . 18 eben. TTmftnWw« OtetterK Vrilsiet-Antioerpan THrlstiania..... Kapentzagaa .. . St»*8elm. .. . . ... jialien....... reich. Bevchrerftn g 1. Pr. Ehren- -. 1861, 1. Pr. XmfterS** . SM8»w. . ^rag. .. . 180,10 264,70 236, — 68,93 438,05 180,20 266,30 233,65 67,07 440,45 964,— 24,97 24,47 83.- 18,23 Blrfrwhnrfa. Franks art 375,- 334,- 396,- 310, - 304,25 617,- 345,- 400,- 398,- 250, 473,- 280,- 468,- • Gefell s (batt 5.05 Sami- 6.20. 2080,40 2084,60 2060,40 2064,60 464,50 465,50 467,- 468,- 924,05 926,95 916,55 918,45 939,08 940.96 9 1,55 933 48 1818,65 1321,35 1311,15 1313,85 13.10. 9,50 4.90 11,- 7,85 Israel. 9teligfen9jemeinbe. (M*<- beruft rn der SynayöGe ** Sen**ae, Hühneraugen Hornhaut, Sdurielen uAMnzen beseitigt xhndl, jicher^jd-nente Kukirol ST In Apotheken u Dm^eHf>n erhfflllki Dreeerle Moll, Bahnhofetr. 51. 16. Ott. V^vabd 6.20 Uhr. Israel. Relizions TLbbatfeier 16. Oft. lag v>rm. 8.30, iretbm. 3.30, unfdjbl. HerlteN. Gr!z, fotvic Abgeordneter,alier einschlägigen Verbände, ein von dem Südwestbeutschan stanalverein, vom Mein- schisfthrts verband r* Ikon stanz, vom Zrntralvrreip für Biimenschifsahrt in Berlin oeranstaldeter deut- Wollene KinderstrOmpfe sind In allen Größen zu mäßigen Preisen wieder am Lager. gestiftet untren. Ge- ------ ... —-----mxjen von 60 bis Silben. Nachstehend geben wir die Preisträger Abteilungen von 100 Silben aufwärts wieder: 240 Silben: Ernst Pfeiffer, Giefrn Ge- . 3. Pr 2 20 Silben: Minna Fvmrke, Bad-Nau- , 1. Pr Ehrenpe. 200 Silben: FLel Balken, Giefeen Ge- 968,50 23,53 24,38 82,85 18,C2 12.10. 9 26 4,85 10,85 7,60 Vel» Bei«? 13. DM. ®n einem lefl der Auflage miebrrMU Ans brm Finanzausschutz der Seffifchen Volkskammer. rm. Darmstadt, 12 Oft. Ter frinanj» anS schütz der hesi» schen Volkskammer tret heute unter dem Vorsitz deS Abg. Ei feuert nach längerer Pause wieder zusammen imb beriet nächst eine Aegftrun-Sp?rla^ie betr. die Her- Heilung derMbeindLmmebeiOppenbeim Ta sich die früheren Pläne, die einen K.'swnauft wand tun li/t YRillvmen Mark oerl-ntgten, als linpmnfmästig erwiesen, nretttv sie einer Urnen* eitung unterzogen, erfordern ober heute zu ihrer Durchführung den IGfodpen Betvag non etwa 21 Millumen Mark. Ter cstoat hat an die rn Be- tnadjt lunmmben Gemeinden txrf Msiinn-n gcftrHt, einen Teil der Nisten mit etwa 5 Millionen SJi'orf zu tragen, diese haben aber <*Kldjnt, obwohl die Mgiening di« Umbauten «14 Notftands- « r beiten darchsühren wol'te. Tie Remerung H(t ratn mit, daß sie 6eabfid)tigc. die Arbeiten nicht eher durchlühren |u lassen, biS die Ofcmetn» den sich bereit erklären, den ihnen iu"*nenfcen an* 6pü zu roogex, und der FinanzMiSschiist schließt sich db'sem Schmbyunkte an. — Für die £>o tb» Wasserschäden anS 1920, die |u gxirtxn Teilen von dem Staat und den Okmtetnfcen getragen werben sollen, sind nach vorläufigen Berechnungen etwa 20 000 Mk. nötig, denen Bewilligung man »ustimmt, auch wird bi* möglichst ras< r Unten* stüstung der Gemeinde Dieter-Heim dm einem ÄuS- schustmi»,:« angeregt. Für ne tere Uferbau* ten an der Na he nvrden dm der Negierung SSO 000 Mk. angrurbert, dir glatte Bewilligung finden. Dtv« wirb auch bk Frage brr Be- satzANgszula^e der Bsamt.'i be> \xfm. Die Siegirrung teilt mit, datz doS sJcid) t4e Uebernahme der Posten obgdkbnt habe. Ta der Reichstag sich in der nLchstei. Wvche mit der Frage brfatzt, sollen befkn Beschlüsse abgewartet irr* t>:e An- grlegenh«it evtl, nochmals dem AuSschnst rrnte» boeitirt werben — Eine weitere Ansspna-che beti'ch bic Vorschüsse der Beamten. ES hat sich nM Mitteilung der Regierung hencrusgestellt, batz eine Anzahl der Beamten br der Umge^ltimg fcei Besottanig derart Mlsgekvssert *nutt>c*i, bi 8 fte bie ihnen grmäVrtcn Barschüsfe surcktstahlen tbnnew. Dem Vvrschl-age der Regientng cnty-eHnrnb ist ber Ausschuß damit ernderstewben, bir, in tnese» Fällen bk Aufrechnung dm läufig unterbleiben soll: ergibt sich barm bei der Neuregelung, datz ein gewisser Betvaa nickt Vberschritben werd, dcum soll der Borschust aufgereehnel werden. — Eine BvrstesOmg des Zbonistky-StifteS in Bad-Nauheim b.tr. Gewährung drei SkwtSMschisfes wird nach beet abiehnanden Standpunkt brr ^Regierung für er* Icbigt erklärt. 5*,,'T>ewtJtrteq«eneL 4* .Deut.Keich»0^1 3*^Deut.Neich«anl. 4* .Preutj. Ä Darmstäöter ®»iu Deutsche Neue . . . Discout»- ®reT4. Dresbener 'Bank . Notioualbaub f. D. TttWefo.tErebitbanfc H.-Amerili.»Pakets. NorbbeutscherLlOyb $od).(ßu6)t«t)lecit. *D »Üiifemk Berg». Lelsenkirch. Berge. Harpener Bergboa Obe-schl. Eisen». B. Oberschles.Tsteniatz. Phönix-Brgb.-Akt. iab.71nUirw.5oba Höchster Farbwerk ttlek.r. A. (£. «.. Zchudrert-Werbe. Felten» t>*tMeei*e *Bemwhe...... ÄbierMerbe . . . tlectcofl *Msi>eiin 140 Gilbe«: 1. Preise: Korolmr Post, Dieses lE-eendreiS^, Silh Elbe, LÖnback l^rren* preis), 3ul. Fischer, We^ar (Ehrenpreis,, Ätd Mattern, Gkstnr i Gesell schajt , Ma ne >Teu*imaxn, «Tebiftitmarft. «etb Brief Datum- 12. Okt. Gesellschaft», Ernst Schmidt, Lollar. 100 Silben: 1. Preise: )tW Sßerncr, Wieserk '(?bwttpr.), Walther .PirctMer. Weeserk 1 cher auf dem roirtfd)«] in gemet ......... ... _____ deutschiond erstrebt werden soll. Der Vertreter der Schweiz vers»«uh die engste Zusammenarbeit. Der ftengrei ist em Merkstein in der süddeutschen Wirt- NasscrwirtsHaft»kongreß statt, ; bk G--ndilng beß südwestdeutschen Wasier- ftSuerbandes beschossen wurde, dessen Ziel rnschaftlicher Arbeit mit Bayern und Nord» bnungen wn ' 5ronf?UT& -.lot irnb - frieiüh folgendes vongeichlarwn: Ve Morgen libauflädK bleibe fvei bei gutem Ernteoussall H ,u 1 Mnvgen Anbaufläche 1 Zentner, über i Morgen 2 Zentner, über 2—3 borgen 21/« » darüber 3 Zentner. Wer noch mehr aufbringen ,5. soll eS tim, denn die Not sei grotz a u f geno m men metheu. D«e Arbeiten Mtv Ent- ivässcrung der Schächte gehen lebhaft bor sich. Die Gesomtfördernna beträgt gegenwärtig bei einer Belegschaft von 2700 Arbeitern ehwt 10 000 Tonnen nwnatlich. DaS sind etwa ein Zehntel der Förderung vor dem Kriege. n 1. Pr, Wilhelm Steinbach, Wetzlar, 1. Pr. 4rnpr Emil Grobe, Gichen Verein 1861, 1. Pr. 160 Silben: 1. Preise: Johanna Fohrer, ■Sctfar (EhreicprriS), Otto Ehrist, Laubach (Ehrcn- Ech, K. A. fceUnng, Ulrichstein (Ehrenpreis), f Müller, Wetzlar, Scheer, .'öeinr. Wetzlar; Br.: Hch. Ganst, Giehen (GesÄlschast). •fretfWvTH ''sich die Verch«chlungen pvecks Ueber- -ibnm der Bade Verwaltung erneut ausge- -nr’-ni irrnw Sic durften damit enden, cmh tzk ^l.iengrstll-chrck in kurzer Zeit aus Bati-.'öom- verschwindet. Dieaesimv« Bürgen dyift wehrt Aromen. baF die Al umgekklichasi nvck einmal -m tiurbenieb fibmrinwnt. Aller Wahrscheinlich- 5^ .xzd) wird ^rw'chen der Stad: und der neuen kl'ellschast bald em neuer Vertrag abgeschlossert, rennt mir den Vorbereitungen für die neue Kur r^nxen werden taa. nunc = j.^ t tsA*i 'M ö baße-- . ft LZ |Utb uocm" -ine grS^tz lAK «I Ar» C!L»’ ’Tn“ Mi" ws SgM®- ytt' 40 £)t 5 lriä J große« ' der Staatsanwaltschaft Mtgezeigt werde. 9eM sei die ZwangÄvirtschaft auiqcböben, dock auch weiterhin die Verordnungen zum tze des Publikums. Lus dem heutigen Vieh- t werden die Beamten der Preispriisung^ und deS Wucheramts anwesend sein, um die tung der Vorschriften zu überwachen. — U wir außerdem hören, finb die Metzger ent- ssen icdc kstnstlichen Preissteiqerunq von sich ein Paroli zu bieten und durch geschloßenes «stteten einen Truck auf die Preisgestaltung mc. Marburg, 13. Ott. Für GLnse ist recht erheblicher Preissturz em getreten, lasteten bisher bis zu zehn Mark das Pfund, *ie in den letzten Tagen schon für 7.50 , zu haben sind. Landwirtschaft. hr.Stade, 12. Oft. $)te Ka r toffelernte ;rt> bei gegennxirtioem günstigen Wetter eifrig Ende gebracht. Sie fällt in unserer Gegeno chlick aus. Temwch halt sich der Preis aus big Mark für den Zentner. * Aus dem Niddertal, 11 Ott. Tank nnmbcrfMnjkn OttoberwetterS schreiten die erb st arbeiten in Garten und FeL> rüstig an, die Obsternte ist beendet und fid beitend besser au-, olS eS msiLnglich geschienen tt; die Kartoffeln sind auSgemocht und sowohl nach Menge als Güte eine sehr de Ernte, Kartoffeln von 2—3 Pfund waren * Seltenheit. Der Preis beträgt 20—26 Mk : bett Zentner. Dir Aussaat der Winterfrucht jum Teil schon beendet ober geschieht trugen- ich. Nocki einige Tage dieses künftigen Wet- unb alle ötrbf bar beit wird rascher getan sein in sonstigen Jahren und überall flamt mit m vor-en und dankbarem Sinn Lrntedank- ‘ iert werden. u «uSder Rabenau, 11. Ott. Tie Kar- sselernte im Lumdatal ist beendet. Tie ■ nbroirtc sind mit dem Ettrage zufrieden und Ebrenpr.s, ILrnst L'reyer, Boiv-Nmibeirr Ehrenvc. , Luise Zinzer, Giesten Verein 18fll), Emtna üeller, Bieseck. itrrl Kolb Vieleck, ßtnii* Prany, Gietzen Bereut 1861), Wilbetm iiif), Aieseck, Ehr. itrei ling Nieseck, veinrtch Weiers bmisen, Gstchen Gc- sestschaft), Minna Deibel, Vieseck, Sjen« Eise, Giesten Gesellstbafi), Fritz SchuM), Giehen (Per- em 1861). 2. Preise: "mc Aahl, Demew-Berem), ZMHr Wikke, Gieftm (Damen^ Verein), Ludwig BrLck, Otzpemod " sellschaft), CI . _ ... ......_._ Wüb. Kliis, Friedberg, Lutzw. Haas, Giesten ^Verein 1861). — 3 Preise: Hch. .tzoimann, Gtesten Die Ötrgwrft in Nartzfr Lille, 13. Ott. (ALB.) In c Bonrges ist oie Tätig keit wieder Markte, frnmfferter yich»arkt. fb. Frankfurt a M., 13. Ott Änf dem bemwen Buchmartt !Mwen heute runt> 100 0 Stück Grv ßtzieh antetrieben, ferner 663 Schweine, 215 Ferkel Später kamen noch 200 Stück Gwßtz-ieh und 140 Schweine hin-u. Der Mortt enttyickrlte sich nur langsanr, da die Metzger hiNtge der hohen Preise oom letzten Markte iixb über erhebliche Bestände verftlqen. Tv Preise hielten sich, ha her Boantzen be5 '.'Äucheramteö imt ber Kriminaldoltzei den gchwmen Berlehr überwachten, rn angenefiener £wbe. Fkr Gwsioäeh wurden befahlt 5,25 bis 8^0 Mk Lebendsttvichst. Gates Vieh war bereits für 7 Mark -u haberi, ft batz sich die Verttwftpoeift für das Publikum auf ctroa 11 bis 12 Mark stellen. Die Preise für Schweine hielten sich auf der §>8he des leyben Marktes Zu Zwischenfilllen tarn es wie beim Icy-emmd nirgends Die Märkte finden fortm schasisentt»icklts»g und es wurde allgemein gefordert, die süddeutschot Slänai^roiefk in gemeinschaft- liAer cnerMscher Arbeit durchs!führen. Gelegentlich deS -vnaresfts ernannten bte Technischen Hochschulen m Darmstadt und 'Karlsruhe u. a Geh. Rat Thierry- Charlottenburg yum Ehrendoftar. Antittzlschetoistischc KmrdOebungen in Moskau. Stockholm, 13. Oft. (WTB ) Der Derickt- erftarter des „Astonblodet" bestätigt die lürcklch verbreitete Nachricht von antibolschewisti» schen Kundgebilngen in Moskau. Der gleich: Verichterstatter erfährt, dah die Arbeiter in einer groben Anzahl von Fabriken antibolschewistische Versammlungen abqehalten haben. Die bolschewistische Re^ieruna gehe immer erbitterter vor imb habe die militärischen Patrouillen t» Petersburg bedeutend verstckttt. Gleichzeitig Wirtz gemeldet, tzah in der Nähe der Stadt bedeutende Truppenzusammenziehungen stattsinden. ES ftll auch bereits zu Kämpfen gekommen sein. Don den italienischen Sozialisten. Stont, 13. Okt. lWTB.) Stefani. Der „Avanti" liefe eine Aufforderung ergehen, am 14. Oktober eine Kundgebung für SR u fr land zu veranstalten. Das Gcneralwirt- schastsshndikat der Eisenbahner beschlafe, alle Eisenbahner zu ersuchen, sich diesen Kundgebungen vollständig fernzuhalten. yrankfurter Pferdemnrkt. fb. Frankfurt a M., 13. Ott. Auf bem blutigen Wertzemartt mären bei sehr starkem Besuch etwa 220 0 Pferde auf getrieben, darunter ausgezeichnetes Material. Der hohe Austrieb erfcirt sich datmmh, datz die Gnientetoetmifiixm vftte brr beste» Piertze als ax#r6<* imboauchbar zurückgareiesen hol, b* nunmehr den Markt be- völketten. Zum ersteamal hatten .Händler auS fMn, 8>amiwer uxb toambura den Martt mit rwfeflt Transporten besten Materials bchchickt. Die Preise für erstklassig Material dielten sich mtf öfter Hdhe, dagegen faulen die für Pferde Marter Güte. DaS Geschlist m Schtachttzftrden war mäfeifl; hier machten sich bie Folgen der Aushebung der ZreansSbewirtkchastiana für Ifeisck bereits bemerkbar. SaNuMmrrtt. 0 Grstnberg, 13. Ott. Begilnfttst vvm schönsien SBetter wurde am Mittwoch der dies- iShrige „GalluS markt" abgel)alten. Nenn auch weaen der Maul- und Ülauenseuche der Bfthmarkl aussiel, so war doch der Ksiemermarkt gut beschickt. Auch der Iu^viau war gut vertreten: ein Dobtzelkarusfell, Schitfsschaukes, Schiefe- und Rrirgwerftrstchrde, und nicht zu vergesien eine Nautrierscham enthaltend Lßreen.. Ti-er unv Schfaug« Die g»tzcn die Mittagszeit emtreffen- den Züqe brachten Tausenve von Marttbesuchern, ungerechnet derer, oie aus der näheren Umgegend au Futz oder ju Wagen berbeiftrdmten. Wegen des ausfallende» Biehmarftes war wohl am Morgen der Vermehr auf dem Markte, der wie immer auf der sogrnannten Käswiese war, gering, besonders ältere Marttbesucher, die sonst den Viehmarkt bevölkerten, fehlten, dafür waren aber am Mittag und bis in den späten Abend Kramer- markt und Iurvlatz stark, besonders von der Jugend, besuch'.. Em buittbewegtes Treiben spielte sich ab. Die GeschäKshchchw in der Stadt wurden stark besucht. Besonderen Zuspruchs erfreuten sich die Metzgereien mrd Wirtschaften. Durch Aufhebung der Zwangswittl'chasi in Fleisch war es diesmal den Metzgern möglich, ihre Läden und Schaufcnstxr wieder m vorkriegsmafeigem Zustande auszustatten. Ausgeschichtet ;u dimm Lagen oder auf langen Stangen aufgehängt, so böten die v-erschiedmen Arten Würste einen erfreuenden und einladenden Anblick dar und machten so wieder dem allen (Srüxberger Spruch Ehre „Alles een Grrewe." Kein Wunder, Dafe denn auch da- beliebte „Frühstücken" in den Wirtschaftm ffetfeiß ans grübt wurde, und mit Schlnfe des MorNeS dürsten roo^ auch die grofrn Fleisck- und Wurstvorräte verschwunden sein, ohne Rücksicht aus den Preis für ein sol^s Frühstück. Bom Nachmittag an, bzw. am Abend fand in vier Arrtschaitrn Ball b»w. Tanrvergnügen statt, m der Tvnchalle zeigte eine indische Gaukler- unb Fakittruppo ihre Äwrftftürfe. Am Donnerstag, bem 2. Markttage, wird sich der Aerkehr in weil geringerem Maste aftvielen. Sin Teil des Jur- 5U 'tt«. chdkln bit 5 von tx'^' Ä'iSjÄt Jit bem p pH btnN^:.| l«tten im fö”00, gÄi utet in »wi hu - M Laren bi? ' ii S'tfg- aBen übersah, ofiou. ffts, 'grte1" ^20' Ämlliche Mejten Reden *5 »iuhriingrn der.. nit Ausnahme der b. rtt und mehr A nin dnMehrheii stadtvnordn. der ReichmPeMj •ctrag der n 9tcn Reichs- unb 'ezahlen sollen, tu ; lauimann, Bad-Rnuheim, Stzwrg »acht, Gasten <4eiellschasi. Tulla Waderere/Hl, GHrfcrn .Aesetlschait', Karl Jhifji (Gesellschalt', *-Ämra Vingel, (^feen 'Gesell- schast): 2. Preis: Käthe Becker, QHefrn (88erein): \ 3. Preis: retbartet yauft, Friedberg. 120 Silben: 1. Preise: Friedr Zimmer- imaren, Laubach (Ehrenpreis-, Babette Ecken, Wie- sicn (Tomerrvecein- (Evrenpreis), Dheodor Hahn, Ult miuvncwtinmiunu. Gießen >Gesellschaft) -(Ehrenpreis), Karl $xü, BU- rt Marburg, 13. Oft. Der Hessische A'Lu^si Justus, Laubach^ HZene Erdrnann Bauernverein tor den Sfrie Marburg hat (in dnngltches Runbtchrer^t en asten, m dem er - Landleute auffrtbert, die Stadt mit st ar- : ?ffeIn zu versorgen und wicht eher solche -<-ch auftrhalb zn senden, bis die Swtckbeivobner 'e rerxrxr frirn Ferner spricht der Dorftarro ,vt Emxrrung aus, dast sich kein Landwirt Der- v-ten läßt, mehr wie 2 5 Mark für den Zentner lt andern, bte stsirofftln für dieMmderbemittelten , er baldigst aufrübminrn imb für diese nickt mehr ..■? 20 ?.'(ark zu bexTTtiprudym. Als Rtzchtlinian Cr kalte Jahreszeit gestreifte Hemden-Flanelle . von M. 19.50 an crauc und weihe Flanelle . von M. 15.50 an ®clhe Flock-stöper .... von M. 24.50 an Nur prima Qualitäten iesiTc I Satzes werd sogar em Smmdag nochmals md fernen Darbietungen seine An->ehungSkrast, be» wnders auf die Emheimischm, ausüben. ft re wtf u rt a. M , 13. Oft. BJrfcn* Stimm nngSbiltz. Die TeTbenz seftalteie sich tm Abendverkehr uuregelmäfeig. MmHtanPapiere unterlaßen m»feigen Abschwächungen. Grate Ausnahme mackch- Gar», welche bei reeen Umsätzen 7 Pvvz. gewarnten. Greste Umsätze berieufriete* Chemische SehsAekruftatt, welche wn festen einer Gwfebank bis 700 «*5 bem Warfte genommen twürben plus 10 Pro,. u*b später »e»zentweift höbet Gesucht wäre« BorestreGäe Mtwmerw-^*-, brif strebten ebeasallS nach oben, mit 318 erzielte dieses Papier einen KursOeWstrn »an 8 Pavze«. Desentlrck hsher lasen Frankfurter Lwsattie», 89Ö. Desgleichen mürben S*)ta9wti»fabnf strautz 310 9 Proz. hicher. Auch die (Hrriecit Maschinenfabrik- aktien taten ft-, üwter den Tlettrvpa»ftren ftemben wiederum Menüfer uxb öebbeit m lebhafter Nachfrage und len wten ihren AurSstantz um 15 $ retour 315 erhöhen. Deuts«frlleberfte-Zeittisikate 1070 mäßig höher, während sonst die übrigen Valnta- paprere mir gmu geringe Verinderunsen aufwiesen. 5tzwz. GvUvnexikancr negierten 684, 5peaz. Silbermerifawer 490, bpros Tehnantetz« 410. Maschmensabeik PoiompLMttekiutz garem 2991/*, SÄleufe-Franffurt a. M. 197, Sektkellerei Feist 334, .^anstveaft Füssen 3547s um. Im freien Verkehr wurden genannt: Deutsche Petroleum 1540, Missouri-Zertifikate 450, Benz-Mvtsren 238, Mansftkder Kux 4750, Lolzmann-Äktien 240, Heldburg 347. Frantz fart a. M., 14. Dfit. (fiienaieiterct J m ' iiitl «ItfBWiiti * oder Gnnbruck »u taufen. Schriftliche Angebote mein rat. aef*. Äf tel ,(5dolba*. Äunden u Hk_____ unter 10030D an den (Siebener Anzeiger. iinfchdl. Herbell. Grfte Weltd. Nngezieler-Benilg - Wohnungstausch. Herrschaft!. 4^3immef Mob», mit drei schönen Mansarden in Wetzlar gca. Herrschaft!. S-Zim.- Wvkn. hi «ietzen za tauschen gesucht lum 1. 4. 1921. Schrift!. Angeb unter 017077 an de» Gietz. An-. Schöne 3-Zimmer-W»hn gegen 4—V-Zimm.-Wohrr., migl. im sÜdl. Stadtteil, zu tansche« «esncht. Schrift!. Angeb. unter 10?27 an den Vieh. Av». Junges, solides Paar sucht sofort 1-8 Zimmer mit Kuchenbenutzuna in gutem Hause. Schr. Ang. unt. 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Für die Teilnahme anläßlich des Verlustes meines Mannes sage ich allen, die ihn lieb gehabt haben, herzlichen Dank. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die zahlreichen Kranzspenden bei dem Hinscheiden unseres lieben Ent- schlafenen, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Gombel, dem warmen Nachruf des Herrn Wachtmeister Glaub, des firieperoereins sowie den Amtskollegen des Dahrngeschiedenen für das letzte Geleit sprechen wir hiermit unseren tiefgefühlten Dank aus. Familie Oestreich. Reiskirchen, den 14. Oktober 1920. OI7M1 Eine zusammenlegbare Bambnvr.hriMiKfll ssi-6 m) mit Zubehör und 1 V. Qffirierreittzicsel 0A-401 en* anschl-, »uoerf. 10042 «ticeftratzeSLv. Bockflfchmant., Damen mantel, Dameubiite, Kostüm, Nbendnrantel, Pelr, Tameusabrrad, «eld - Umkänaetasche, Handreiietasche, Stall- base« in verkaufen [’”*• r»ofBKM»Mi«riedeuSmare 1 AsijSst, (48), neue schm. Weste und versch. neue Wasche zu verkauf. [ei7eti Bleichttratze 13 v. 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Teigwaren Iß fif Hörnch., Spaghetti, Bandnitd. $fb.**eWA MWHoll. Makkaroni- d 9.0'0 zwischen ihnen nxb genau so ftxmb, wie es leit ryver frühen Kindheit gewesen. Erich entschied, und nc gehorchte, obwohl alle anderen sich über den Mangel an Nachgiebigkeit in ihrem Wesen beklagten. Sie hatte sich als erwachsenes Mädchen manchmal selbst gefragt, wie das zu erklären ser, unb sie fand nie eine andere Antwort als die, baß sie üntb immer in einem Maße vertraute rote sonst niemand aus der Welt. Ter «ater stand ihr zu hoch und zu fern, um ihn mit Erich vergleichen zu können, und ihre schwesterliche Liebe für Achim war im ganz anderer Art als ihr Verhältnis zu Erich. Sv weichere, zärtliche Natur des älteren Bruders, fein Lang zur Gefühlsseligkeit und zum Uebenchnxrng der Empfindung brachten ihn ihrem Herzen atel näher. Schon als Kind war sie häufig seine Vertraute und zuweilen sogar seine Beraterin gewesen. Aber wenn sie sich selbst nicht zu raten wußte, war sie doch immer nur zu Erich gegangen. Er, der niemals aus Schwäche irgend ein Zugeständnis machte, der sich vor nichts fürchtete und nicht nur seinen Lehrern, sondern sogar dem Vater zu trotzen wagte, war für sie der Inbegriff männlicher Kraft und die Verkörperung unbestechlicher Wahrchastig- CHt gewesen, eie wußte sehr wohl, daß er nicht die stets bereite OmerroilligLir Achims befaß und nicht feine y-äfngfeit, fremdes Leid bis zu eigener Verzweiflung mrtzuempsrnden: auf Itebetolle Trostworte, wie sie Achim so leicht fand, war bei Erich kaum zu rechnen, viel eher aus schmungsloje Vor- roürie. Aber er wußte immer ohne Zögern den rechten Ausweg aus allen Nöten zu weisen. War es auch nicht allezeit ein beguemer Weg, ern schnurgerader war es doch ausnahmslos imb einer, rn dessen Ende man erleichtert aufatmete, weil man mit sich selber Zufrieden fern durfte. Wo fie sich einmal aus Feigheit weigerte, seinen Ratschlägen zu folgen, belehrte die Wirkung fie unfehlbar über das Törichte ihres Sträubens. Als sie in der Droschke sahen, erzählte sie ihm Dun Erikas Brief und von der Herzensangst, in bte er fit versetzte. Ruhig, mit ernstem Gesicht hörte er ihr zu und erwöoerte: „Das gleiche schrreb sie vor zwei Tagen auch mir. Ich setzte muh daraus telephonisch mit Doktor Barenthin in Verbindung. Seine Auskünfte lauteten traurig: aber er jagte mir auch, bei der Natur des Leidens würche füg bt. Wendung zum Schlimmsten sedensalls einige Tage vorher an kündigen. Tann will er mich unverzüglich benachrichtigen." „Und damit gibst du dich zufrieden? Du willst diese schreckliche Nachricht abwarten, ehe du nach Tietenbrunn fährst?" „Ja." „Das verstehe ich nicht. Für fo lieblos hätte ich dich nicht gehalten." „Bist du sicher, daß wir ans Lrndenhöhe in diesem Augenblick erwünschte Gäste fein mürben?" „Man bat uns doch gerufen. Glaubst du nicht, daß Erito ihre Briefe im Einverständnis mit dem Vater geschrieben bat?" „Solange sie es nicht selbst bestätigt, bin ich vom Gegenteil überzeugt. Hätte er den Wunsch gehabt, dich oder mich zu sehen, würde er keinen LLmncg ernctfd'-laen haben. Tas ist feine Art nrch-t/ „Du willst mich also abhalten, morgen zu fahren?" „Tu tonnst tun, was du für richtig halst. Ich rate dir nur zur lleberlegrrng. Damit, ^afc mar ihm unnötige Aufregungen verursacht, erweist mar einem Schwerkran ton feinen Liebesdienst." (Fortsetzung folgt.) Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberheffrn) Ur. 242 Donnerstag, (4. Moder st-20 m Ritt» des der Dermifd^te». gan Fortsetzung 10. Nachdruck verboten.) weiteriabren." der die Sie Geldbeträge Beamte in den ? Mit den Verhältnissen im besetzten Gebiet .xicbäfriflte sich auch Bretthorst- Brieg ifenoifen im besetzten Gebiet müllen auch mit bat 250 000 Ma Schwager in Münster wurden 50000, bei gefunden. Die dein Kassel, 13. Okt. Ter fozialdemokratische Parteitag hielt heute nur eine Bormrttags- sitzung ab. Ter Nachmittag war für einen Ausflug nach Wilhelmshöhe bestimmt. Die Dis- kusston über den Bericht der Reichstags fraktion wurde fortgesetzt. Es wurden zahlreiche einzelne Anträge befürwortet. Sie betrafen den Schutz Oberschlesiens, Sckuitz der Frauen, Erfassung des Vermögens bei ter Besteuerung, Erhöhung der Renten der Kriegs beschädigten und Kriegs hin ler- Micbenen, Schutz des Saargebietes. Es folgte die Absprache über die Wirtschaftspolitik. Ter frü- Jn der Nachmittagssitzung .mirfr? eit litrag mit allen gegen eine Stimme ab gelehnt, '14 gegen Die 2t tobe mxfer und Wtsse n- cka stier in der Partei richtet, was allgemeine i® Hitoititi WWltr» Int 8 «cgtiifhiiki getuchl ej'ihiiHik W an btn Schärfster Protest sei gegen jeden Eingriff Entente zu erheben. Der Kapitalismus der Euteute verhindere jeden sozialen Fortschritt. Namens bayerischen Sozialdemokratie gelobte Auer Treue des bayrischen Volkes zum Reiche. h-re wurde bei der Hypotheken- und das Fehlen eines größeren Ein Setzerlehrlrng erschien: seit Gerdas Eintritt war genau eine Viertelstunde vergangen. Erich Falkner gab dem jungen Menschen mit einigen kurzen Anweisungen die beschriebenen Mütter. Tann roenbete er sich an seine Schwester: „9hin gehöre ich dir ganz und gar. Aber was ist das? Du weinst?" „Mir ist fo bang um den Vater, Erich Ich wollte, daß ich schon bei ihm sein tonnte." Er streichelte ihre Mange: aber er sagte nichts weiter als: „Komm, laß uns gehen!" Als sie auf die Straße traten, fragte er: „Es ist dir doch recht, wenn wir den Abend tn meiner Wohnung verbringen? In ein Gasthaus, mag ich dich nicht führen: und ein bescheidenes Essen tonn uns auch meine Wirtin besorgen. Wo bist du übrigens abgestiegen?" „Ich ließ mein Gepäck am dem Bahnhof und tom geradewegs zu dir. Offen gesagt: ich besitze gar nicht Gckd genug, um einen Gasthor aufzu- s uchen ." _ _ _ Nichts von llebervaschung über dies Geständnis lag in seiner ruhigen Erwiderung. „Es trüft sich gut, daß bei mir ein Zimmer frei ist. Wir werden vor allem dein Geväck vom Bahnhof abhol-m, damit du dich noch heute abend häuslich emrichten kannst." „Hülst du das für nötig?'Ich möchte dvch schon morgen mit dem Frühzuge nach T.eenbrunn Gießener Strafkammer. Gießen, bei 12. Oft. 1920 Von den neben Fällen, die heute vor Der Strafkammer anstanden, Barnen nur zwei zur Verhandlung. Ein Maurer aas Hainchen war im Domanval- wüld bei Dimbach aus geringfügigem Anlaß mit einem im Dienst befindlichen Forstbeaurten barter» enumbergetommen und hatte, sich in eine kaum faßbare Wut hineinsteigend, den Beamten mit einer Ax t bedroht und schwer beschimpft. Erst als der storstbeamte sein Gewehr schußbereit machte, besann sich der Wütende eines Besseren und wurde ruhig. Das Gericht berücksichtigte zu Gunsten des Angekbagten, daß er durch den Stoeg nervös und weniger widerstandsfähig geworden war, betonte aber, daß fein Leiden keineswegs stark genug sei, mn ihn vor Strafe schützen zu können. Mü einv- gern guten Willen fei er durchaus imstande, sich *»- sten Jahres statt rinden könnten. Mit Rücklicht aus £*2 Erfahrungen, die man mit den beschleunigten Reichs:agswählen nach dem st'apvutsch gemuckst habe, sprach man sich gegen jede überstürzte Wahl aus. ----- Kirche und ScbtiU. sagen sowohl jeder Abtvennungspolrtik von feiten Frankreichs als auch dem Plane enter Monarchie von Gottes Gnaden Fetzx an und erklären, unbedingt hinter dem sozialdemokratifcheil Parteiprogramm stehen zu wollen. Heil-Stuttgart befaßte sich eingehend mit dem Finanzproblem und verlangte internationale Vereinbarungen zu dessen Lösung. Notwendig sei auch die schärfste Einstellung auf die deutsche Handelsbilanz bei gleichzeitiger äußerster Beschränkung aller entbehrlichen Einsuhrgegenstände. Aus diesem Grunde verlangt er auch eine Aufwandsteuer. Leuteritz - Ham- burg tritt dafür ein, daß der deutschen Handelsflagge roiebrr Achtung verschafft werde. ^Nirgends sehe man diese Fahne der Republik. Schließlich teilt Scheide mann mit, daß Magnus Hirschfeld, den man vormittags tot gesagt, noch lebe. Dann wurde die Debatte auf Mittwoch vormittag vertagt. zu btbetrüben. Tie Strafe lautete auf sechs Wochen Gefängnis. Der wegen Diebstahls bereits bestrafte oäyto» nergefeite L. st. aus ühdxngSlxrin hatte bei enter Arbeit, die er in einem Hause vorzunehmen batte, in einer stegelbahn eine Radberetsun^ gesehen und beschlossen, sie sich anzueignen, arefen Plan führte er aus, indem er die mit entern Rage! verschlossene Tür zur stegelbahn aufdrückte. Ties trug ihm eine Anklage wegen febtixren Dick- Itahls ein Noch der Bekundung des Bestohlenen in der Hauptver Handlung schien der Nagel ziemlich Ikjfe gesessen unh mehr bte stelle einer fet>- lenden Klinke vertreten zu haben. Tas Bericht vermochte sich nicht von dem Vvrliegen erncs schweren Diebstahls zu überzeugen und oerurteüte den Angeklagten wegen einfachen Tickstahls mit Ruck» sicht auf die Vorstrafe, die teilten Eindruck mit thn gemadyt hatte zu drei Monaten Gefängnis. Tnflung brr Jyrrimbc dcr Dorfkirchc. (] SD? ar bürg, 12. Df:. Unter dem Vorsitz ..'s Tesans Balser-Totzbeim hielten heute im Philitvshause unter zchlrricher Betelligung von Geisllichen aus beiden Teilen Hessens und Nassaus Zwei js-.ß'K, £amtn romwn gebildet -erten zu werden zweite x Heirat. Nur ernftgemeinii (djrtften mit U 017(69 an den Kunft und Wissenschaft. — Prof. Dr. Karl Schumacher, Direktor des römisch-germanischen Zentralmuseums, begeht heute feinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlaß ist als Sonderabdruck der Wiener Prähistorischen Zeitschrift eine Würdigung dieses hervorragenden Führers deutscher Altertumsforschung von Georg Wolfs, Frankfurt a. M., erschienen. **DieSüdwe st deutsche Psychiater- versammlung findet feit 1913 zum erstenmal roieber am 6. und 7 November 1920 in Karlsruhe im Hotel Germania statt. Sommer-Gießen wird ein fReferat über Tierpsychologie und Psu- chiatrie (vergleichende Symptomenlefirel geben. Die sonstigen Vorträge (von Mayer-Groß, Heidelberg, Hellpach-Karlsruhe, Fraenkel-Stuttyart, v. Stein- rück-Kvnstanz) betreffen hauptsächlich die klinischen Krarllheiks formen. Die soziale Seite der Psychiatrie ist durch Vorträge von Göring- Gießen und Rvemer-Konstanz sowie durch die vorgesehene Diskussivn über den achtstündigen Arbeitstag in den psychiatrischen Ansvalten vertreten Fomer kommt etn Aw vag betr. Roorganisation der lüb» westdeutschen Psychiaterversammlung zur Verhandlung. Geschäftöiühver sind: Gehemtrat Sommer- Gießen und Pwf Daunen - oann-Heppanheim. mc. Kassel, 13. Oft. Ter bisherige stellvertretende Intendant des Staatstheaters, Waller Sieg, wurde nunmehr vom Kultusministerrum zum Leiter des Theaters bestellt. — Einhän dige Klavierliteratvr. Einhändige Klavierliteratur ist auf Veranlassung des Reichsausschusses für Kriegsbeschädigten- und Kriegshinterbliebenenfürsorge und dem Zentralkomitee der deutschen Vereine vom Roten Kveuz zusammengestellt worden. Das Verzeichnis ist für armverletzte Kriegsbeschädigte von besonderem Wert. Der Reichsausschuß in Berlin, Scharnhorst- strahe 35, verschickt das Verzeichnis an Beteiligte, wenn sie einen freigemachten Briefumschlag ein- schicken. ----------- fiochschulnachrichten. fd. Würzburg, 12. Oft. Der hiesigen Bur- schenschafi Arminia hat ein alter Herr dieser Verbindung, der Rentamtmann Häußler, seine kostbare Bücherei, etwa 10 000 Bände, letzt- wrllig vermacht. Die Bücherei birgt vorzugsweise eine auserlesene Unterhaltungsliteratar und sind gegenwärtig von dem Rektor der Gießener Universität, Geheimrat Dr. Haupt, einem Allen Herrn der Burfchenschast, im Arminia-Hause ausgestellt. --------r— Turnen, Spiel und Sport. Q Der Gau Hessen veranstaltete am Sonntag in der Turnhalle des Turnvereins 1846 unter Leitung von Gauturmvart Will eine gut besuchte Frauenturnstunde. Es wurde nach folgendem Uebungspsan getarnt: Freiübungen mit Zwffchenübuwgen (Leiter Willl; Stab- und Hantelübungen (Leiter Fffcher-Marburg); Barren (Leiter Schüler-Wetzlar): Schaukriringe (Leiter Texter- Marburg): volkstümliches Turnen (Leiter Fischer- Marburgs : Keulenschwingen (Leiter Hartmann- Bad-NauhcLm). Eine weitere Frauenturnstunde ftstl im nächsten Frühjahr in Butzbach abgehalten werden. Außerdem wurde beschLosseai, in 1921 ein besonderes Frauenwetturnen erstmalig rm Gau zu veranstalten. Als Ort dafür Kommt iebenfalls Marburg in Frage. 9 »4 die Freunde der Torffirche eine Versammlung ab. Nach Erledigung Tui^er geschäf.licher Miiteüungen hielt Pastor D. v. L ü p ke-Isenhagen einen Vortrag über die Bedeutung der Dorfiirche für den inneren .Ausbau des deutschen Volkes. Er führte aus. daß /nur durch ein Furücbgehen aut die Urkräfte unser Volk neu erstehen könne. Diese liegen für das Volk als Naturgebilde in dem M utter- bvden des Landes, für fein seelisches Dasein in der Religion. Die Dorskirche sei die. Quelle, von der der Segen ausgehen müsse. Die religiösen Vvlkssitten müßten neu geweckt, die dörflichen Gottesdienste neu gefördert, die Dorfprckigten länb- lich-vvlks^ünrlich gestaltet, die Vvllsgemeinschaften gepflegt und die Kirchen und Friedhöfe als Denkmäler erhalten werden. Ein weiterer Vortrag des Pfarrers Maurer- Kirchditmold betitelte sich „Unsere Stellung und Ausgabe gegenüber der veränderten Lage in unseren Qtemernbat". Dieser Redner hielt eine scharst ?lbvechnuna mit dem Mammvirisnms, dem Wucher, dem Altzoholmiß- brauch, b£r Vetarahrlosurrg der Jugend, nie an den Sonntagen nur nock> dem Fußballsport huldige und für sonstige Veranstaltungen, besonders für die GottesdienM, keine Zeit rnehr übrig habe. Es müßten alle Kräfte zu neuer Arbeit und zu neuem Ausbau angewandt werden. Die Geistlichen müßten allen Parteien gegenüber neutral fein imb alle Gemeindemitglieder gleich behandeln. Die Gemeindeabende seien zu psteyen und der Familiensinn zu fördern. Beide Vorträge fanden erne eifrige Besprechung, an der sich eine ganze Anzahl Herren, u. a. Konfisvvrialrat Prof. T. B o r n h ä u s e r, beteiligten. Nach etwa sechsstündiger Dauer mürben die Verhandlungen geschlossen. ** Heuchelheim, 13. Oft. Der im Lause dieses Sommers gegründete Kirchengesang- D e r ein Heuchelheim (Leiter Lehrer O. Wolf- schmidt) trat am vergangenen Sonntag bei Gelegenheit des Erntedankfestes bet stark besetzter Kirche zum erstenmal in Heuchelheim vor die Oessentlichkeit. Vereinsmitglied stud. W agner fang Bachs „Kein Hälmlein". Die Chöre, wie auch der Sologesang, den der Vereinsdirigent auf der Orgel begleitete, wurden von den Kirchenbesucheru dankbar entgegengenommen. Man hofft, den Kirchengesangverein öfters zu hören. xi. Hausen bei Gießen, 11. Oft. Die Nachricht über die hiesige Pfarrstelle ist durchaus unzutreffend. Nicht 100 Bewerber baten sich gemeldet, sondern noch nicht der dritte Teil. Auch ist kein Unterschied zwischen „einträglichen" und „schlechtew" Pfarrstellen. Die Pfarrer tn Hessen werden ohne Rücksicht auf die Größe des „Psarr- gutes", dessen Erträge in den allgemeinen Zentral- kirchensonds fliehen, wie alle anderen Beamten lckiglich nach ihrem Dienstalter bezahll. # H itz kir chen, 11. Oft. NacN>em der hiesige Geistliche den Vorsitz int Schulvorstande freiwillig niedergelegt hat, wurde dem Lehrer Gönner das vakante Amt vom Landesamt für das Bildungswesen, Abt. f. Volksschulwesen, übertragen. Ei Ist GklkgeiA 6ff 5u|d|n In einem «den (Itünbli. erlern Anq. u.OlTHBa.b.ft. Do kann junget tätlich eine Sto Klavier ü netten Setflütunu? Ana. u. 016K78 an b. Mittel der Temonstralion unterstützt roerben Ater >cr einer Verbindung mit den Gernecn sei zu waren, vor allem mit den Deutschnationalen, die selbst feine rein; Weste haben. Das gelte vor allem für Denwnftcationcu ge.;ett das Unrecht, gegen den Ter- or in Oberschllfien. Ein Antrag auf Schluß der Debatte fand Widerspruch, weil die Stimmung trauten in ter Partei weniger friedlich sei als hier dem Parteitag. Siebzehn Redner hätten ge- rotte1.;, fünfundzwanzig waren noch aus der Re!> rerüfcc. Tic Abstimmung entschied für Schluß terTcbattc. Wels , der das Schlußwort hatte, iellii bann fest, daß die Kritik am Parteivorstand i di in s-emäs igient Rahmen vollzogen habe. Er n;cch: bann du aus aufmerk am, daß (Sofien- euß eine ZähigLeit entwickele, die einer bessern Sorte ivürbtg sei und daß sein „Hohes Lied auf b i e französische Republik" von den 9r.fid/.cu der Partei abw.'icht. Wels protestiert igen hochfahrende Schulmeisterei, mit der oben-Reu ß die deutsche und fiavzöffsche Sv- ialbemufra.ie behandelt hat. Die Berliner Genos- n würden sich noch mir ihrer Vertretung auf dem r'eitag zu befassen haben. Jedensatls habe die ebattedemParteivorstandeinglän- tendes Vertrauensvotum erteilt. Der nmag, baß nur Republikaner den diplomatischen iift im Ausland versehen sollen, sei selbstver- idlich. Weiter empfahl Wels einstimmige An- me eines Antrages, der sich gegen das Verbot der Dieselmotore et. Die Abstimmungen ergeben il a. lieber- trfung an den Parteivorstand für einen Antrag, rr die Errungenschaften der Revolution gesichert ifien will Dem Parteivorstand wurde n 11 a ft u n g erteilt. Die Anträge betr. den Sinin in bie Regierung wurde angenommen. Die ’ altung der Partei ist dadurch mit großer Mchrheit gebilligt terben. Das „kulturschänderische Treiben ixr En- »Ute" gegen die Diesel moto-- imirbe, wie Hermann lißer erklärte, durch die .. .’.ntmige Armahme ge- iemdmarki. Er hofft, daß dieser Beschluß starken Cinbrucf auf dst Arbeiter der Ententeländer machen hebe. (Lebhafter Beifall.) Im Anschluß an die Abstimmung erstattete 'ieichstagsabgeordneter H i l d enbra n d-Berlin ten Bericht der Reichstagsftallion. ,Dabei erhob tr Protest gegen die weiter über die Bestimmungen v-ts Friedensvertrages hinausgehenden Kosten für < Anlagen von TrupvenübunHsplätzen und an- tett militärische Vorkehrungen der Entente im be- '4ten Gebiete und bezeichnete sie als gröhenwahn- nrige Ausflüsse der französischen Milltärkaste. Er 'L#te folgenden Aufruf an die Arbeiterklasse der itenterölfer, besonders in Frankreich an: Der «rtfdje Militarismus ist zerschmettert. Habt acht' •15 der Ententemilitarismus noch nicht größeres Wil über d« ganze Welt bringt. ade grab iseittis«», „llreiS > Psd. Zozialdemokralischer Parteitag. Hk. Kassel, 12. Okt Heute vormittag wurde die Aussprache über btn Bericht des Partei Vorstandes fortgesetzt. Die Llfinerffamkert der Delegierten ist im allgemeinen mir sehr groß. Egger st adt- Kiel meint tropisch, daß vielleicht noch Zuzug aus Halle atmen merbe, wo die USP letzt versammelt ist, ind wenn einmal die Massen den Weg zur alten iurückgesiinden hätten, blieben auch die Führer nicht nefir zurück. Tie Partei dürfe auf feuren Fall sich •iiit einer monarchistischen Partei an der Regie- nm^bHDung beteiligen. Ein Vertreter aus Jena i't ter Meinung, das neue Groß-Thüringen *trte miolge der Haltung der USP. bald au dein» «überfallen. Ucker Iugenvbildung imö Kulttirvrobleme zdroeitete sich Heinrich Schulz- Berlin. Tie lvlkshochichulen machen nach seiner Ansicht noch ■zh'ad) -nisickere Experimente. Neben der Erschüt- ^rung t^r seelischen Triebkraft bilde das furchtbare nateridle Elsird, die Geldnot, rin Hindernis, das Id) zur Katastrophe auswachsen könne. Auch uti» jtrer deutschen Wissenschaft fehle es am allernot- renbigficn und die Berbftrdung mit der Literatur AuslMtdes fei verloren gegangen. Das alles tzcdeule eine gefährliche Auszehrung, die auch on- für das Wirtschastslebim werde. Die Not- iinciiifcpaft der deutschen Wissenschaft habe auch ene Notgcmeinschast in dec Kunst Mi^ebahnt. Die 7oziaidemokcatie müsse es als ihre vornehmste Auf- -fJx betrachten, an diesen Problemen mit allen Iräftcn mitzuarbeiten. Frau lud EmStriü kchrilil flniitb. i an h. Blefeener 8 »jtiilri s.wöchcnil.Smald? 6t|. «na. n. a.^Herlo",MUlch lkrved., «Irbril. Z^Mälter! filrKartoffeltrandn tiniftt Taae iu lei Hofmann Das klang ft» bestimmt, baß sie fernen weiter.m ä-asuch wagte, ihr dimmerschweres Herz zu er» ittem. Geborsam ließ fie sich ^uf den -Stuhl Tiber und satz stumm mit in den -schoß gefalteten i'mben, während der Bruder an den Schreibtisch Wücktehrte und seine Arbeit wieder aufnahm. Tas M ter elektrischen Lampe fiel voll auf fernen tönen, männlichen Kopf, der das Gepräge früh» on Seeckt lanrnte er einen schroffen Militär, der das Regiment im Reichswehr» minifterium führe. Kein Offizier könne vor einem Geßler Resveft haben. Unbegreiflich sei es, daß man für di.' Hunderttausend SDlann über 45 (XX) Pferde im Etat angetorbert habe. EduardBern- stein hält Dr. Geßler seiner Stellung nicht für getvachsen und übt Kriiik an unfern Vertretern im Auslände. Tie Hauptfehler seien bereits früher in Berlin, nicht von den ern-elnen Diplomaten begangen worden Der Redner meint, daß man noch lange mit Koalitionsregierungen redyten müsse und felbst bei einer sozi-oldemokratischen Mehrheit sei die Midarbeit anderer Parteien unentbehrlich. Ertorderlich hält er pazifistische Erziehung des Volkes und wirtschaftlichen Verkehr mit allen Völkern, nicht allein mit Rußland. Eckst e i n - Breslau sprach von dem Maflenkampf- gedanten und nannte Nosto einen ganzen Kerl, gleichzeitig richtete er heftige Angriffe gegen Dr. Geßler Man dürfe nickst dulden, daß die Reichswehr zusammen mit der Orgesch die Errungenschaften der Revolution wieder abbauen könne. Nun kam Antonie Psüls-München zu Wort. Sie ist der Ansicht, daß die deutsche Schule immer noch ein Herd der Reaktion sei. In Bayern werde der geringste Schulsortschritt immer wieder rückgängig gemacht. Vom Zentrum würden die größten Schnnerigleiten in dieser Beziehung bereitet. Hier könne nur das Reichsschulgesetz helfen. Auer-München, den die Versammlung mit Beifall begrüßte, verlangte eine Beaufsichtigung der Reichs- und besonders der Lebensmittelstellen. Er fordert auch, der Arbeitslosenfürsorge im kommenden Winter mehr Aufmerksam test zuzuwenden. •Wi Behördliche Anzeige«. 109218 tfhtibern mtb Erwerbe zum 20. über 10936B Seltersweg 78. Inb. Heinrich Appel. Telephon 102. V. (Reichs-Gesetzbl. S. 349) wird hiermit folgendes bestimmt: 8 1. In Wanderuny der MLrrrntmachungen vsm 26. März 1912 (Reg.-M. S. 226) und vom 24. Dezember 1919 (RLA.-Mt. 1920, S. 45) werden die dort unter B. I Ziffer 2, Ziffer 3, Absatz 2 und 3, Zif- rn dem Betriebe des < rmigen und Verbiudl des Geschäfts durch L Die Prokura der Ma des Heinrich Appel t Bekanntmachung. In unser Handelsregister wurde eingetragen 1. Oktober 1920 in Abteilung B: Die Firma hierdurch zur öffentlichen Kenntnis. Giehen, den 8. Oktober 1920. Dietzen, den 11. Oktober 1920. Hess. Kulturinspektion Giehen. H. Steinbach, Baurat. Schwieder, Engel zu vom 1. Ok- wenn Sie Ihren Bedarf an Gummi für Personen- und Lastkraftwagen, Scheinwerfern, Entwicklern, Signalinstrumenten sowie allen Automobilzubehörteilen kaufen bei ioTMh t übevgegawgen, „Robert Stuhl Der Uebergang geschaft. Tesch eichen am 4. Oktober 1920: B der Firma Atebert Stuhl zu Gietzcn: Die ist mit Wirkung vom 1. Aprü 1920 a 1. Oktober 1920 in Abteilung A: Die Moritz Bauer jr., Giehen. Inhaber ist! genannt Moritz Bauer, Kaufmann in tober 1920 ach Apotheker Dr. Heinrich Haller- Munk in Gießen übergegangen, der das Geschäft unter der Firma UniversiMK-Apocheke zum gvlde-. toter 1920 in Kraft. Darmstadt, den 29. Hess. Ländes-Arbeits- un RaaL. Kaufmann Fritz Kofeleck in der das Geschäft unter bä Nachf. Fritz Ko-seleck" weite der in dem Betriebe des C. I Ziffer 2, sowie C. H Ziffer 3 festgesetzten Gebühren bis auf weiteres um 400 vom Hundert erhöht. 8 2. Die durch ß 1 der Bekrmrtmachung vom Bekanntmachung. Tie nachstehende Bekanntmachung des Hess. Landes-Arbeits- und Wirtschaftsamtes bringe ich Hessisches Amtsgericht- Verpachtung von Lagerplätzen An der früheren MargaretenhÜttesin mehrere Lagerplätze verfügbar, die sofort verpacht« Reparaturen an Fahrrädern, Nähmaschinen und Schreibmaschinen werden fachgemäß bei billigeter Berechnung auegeführt. l07Mh GÖBEL & APPEL Seltersweg 73. Inh. Helerieh AppaL Telephon 102. Der Uebergang der in dem Betriebe des Geschäfts begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten ist bei dem Erwerbe des Geschäfts durch Dr. Heinrich Haller-Munt ausgeschlossen. Die Prokura der Elisabeth Schwieder geb. Körber ist erloschen. b) bezüglich der Firma Göbel & Appel, Giehen: Das Geschäft ist mit Wirkung vom 1. Ok- a) bezüglich der Firma Universftäts-Apothcke zum Giehen: Die Firma ist mit Bekanntmachung die Gebühren im Eichwesen bet Vom 29. September 1920. w ri : w . fe? Haftung in Gteßen. Gesellschafter find: 1. Kaus- nurrm Isidor Götter, 2. Frau FricLa Schleen-- becker geb. Tannenbaum, beide nt Giehen, und 3. Frau Emma Strauß Wftwe in Kirchheimbolanden. Der Gesellschaftsvertrag ist am 7. SepMtiven und Passiven ist bei dem Erwerbe des Geschäfts durch Frrtz Koseleck ausgeschlossen. Desgleichen am 8. Oktober 1920: Für die Feldberetniguug Ettingshausen soll die Instandsetzung einer Strecke des Veschersbachs, veranschlagt 9000 Mk., zur alsbaldigen Ausführung vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen auf der Dür. germeisterei offen, wo auch die Angebote verschlossen, mit errlfprechender Aufschrift versehen, in Prozenten des Kostenanschlags postftei einzureichen find. Eröffnungstermin: Dienstag den 19. dr. Mts. norm. 10'/, Uhr auf dem Rathaus. tebingamgen und über die Lage der Plätze nnrd im Stadthaus, Zimmer Nr. 6, erteilt. Giehen, den 8. Oktober 1920. 10920® Der Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien. Hotel Einhorn de r 017088 Donnerstag ringen: 1920 wie „DoerinMratze". 10922B „Amreröder Weg". Die in südöstlicher Richtung in einem Abstand von rund 135 Meter von der Eisenbahn von der Stratzenbenennung. Die Straßen in der Siedelung der Baugenossenschaft 1894 an Hitzler Trappen Grotzer Boxkampf bis zur Entscheidung: Werner--Schneider Vorverkauf: F. Friedländer, f eavlatz S. Giehen, Oktober 1920 Für die bei unserer Vermählung in so reichem Mähe dargebrachten Gratulationen undGeschenKe danken wirAllen recht herzlich Karl Rink und Frau Ma geb. Schmall ftttl Nr.1" Für die anläßlich unserer goldenen Hochzeit in so 1887 Moro-Beteln Men 192$ Sonntag den 17. Oktober 1920: 2. Kleingärten. Der Vorstand. hbolten ®'-6e Betr.: l An Öen m reichem Matze erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir unseren innigsten Dank. Wilhelm Rinn und Frau Aeichstratze 40. 01T0” Für die uns bei unserer Der- rnählung erwiesenen Aufmerksamketten danken wir herzlich. Konrad Seckinger und Frau Elisabeths geb. Horst. Gießen (Hammstr. 9), Oktober 1920. OI6W ’n litn^ licht auf t tommennei iPirb. Maf die Gemeir einzelnen । ttr uon bi ÄMi auf die E liegende Z« durch die d°n diesen ubenviestn te. terfi ;mi>t ö «*f (bei neuem) zu ------ 33. Stiftung afeot. =» Morgens 7 Uhr: Choralblasen vom Stadtkirchturw- MorgenS 9’/» Uhr: Gemeinsamer Gottesdienst tn dec Johanneskirche, unter Mitwirkung der Chöre und deS Harfenisten Herrn Wigger. Festprediger:. Herr Pfarrer Bechlolshetmer. Nachmittags 3 Uhr: Feier im Gemeindehaus, Kirch" strahe 9, wozu vesonders die Mitglieder dck Beirats eingeladen werden. Uebergabe einet- BildeS deS verstorbenen 1. Vorfiyenden und- einer Ehrentafel der gefallenen Mitglieder. Abends 7V, Uhr: Feier im großen Saale deS SoteL Einhorn. Musikatische Darbietungen, turnerische: Doriübrungen der Turnabteilung deS Vereint. Aufführungen: 1. „Der Dorttump", Lebensbild 2. „Wanderung der Wartburger". EintririSkarten zu der Feier im Hotel Einhorn fim> f.Mitgü u. deren Angebör. zu je 1 M. an denBeretnö- abenden im Heim, Dtezstrane 15; für Nichtmitalieden M. i. DtufikhauS Busch, Kirchenvl., erhält!. [10911« Verein her Dktnillißkn lZikßtn tH Wir richten an die verehelichen Mitglieder dai- dringende Ersuchen, au der am Freitag, 15. Ctt. abends 8 Ubr, im Bostkellcr startfindenden ordetttkichen Geueral-Bersammlung vollzählig au erscheinen, da noch weitere, nicht au,< der DageSordnung stehende wichtige Angelegev beiten zur Besprechung kommen müssen. 10937V____Der Vorstands Dbß- nnii Gllcknbllil-Verck Mitglieder-Versammlnng am SamStag den 16. d. MtS., abends 8 übt bei Hovkeld rm Eiseubabn-Hote! mit der Taget- ordnung: 1094V' 1. Ausstellung — Ausgabe der Preise Ungebleichter Nessel >C Seltersweg 73. Uh. Jeinrlch Appel. Telephon 102 prima Qualitäten Meter SL 15.75 und M. 16.75 jeden Fabrikats werden f*ch*einh6 und billicet repariert Lieferung von Ersatz- und Zubehörteilen. Aufpressen der Vollgrummic In eigener Werkstatt ,m»h Math! tu i: SSXÄJSSSS Pani Lindau. — In den Hauptrollen: Aage Fönss — Agnes Rehni. Motto: Weh dir, o Lauoral, Du tötest die Bier al, Bringst Schande,Schimpf n.Qnal, Tod durch des Batten Stahl. 2 Flifterdörtje Deutscher Episodenfllm. ,0036c 1. 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