122 des Amts- :be. i handel: hier, i Leihgestern. Dom 4. Lch- ern ab 8. Lep- Nehlhändler im ldler zugelassen. > in Bernsseld und Klauenseuche Mich schgchebt d aus der Gib iet bleibt w )c an die Gt- Ol.fc.101 « Aig«. Zolls.) Mch tti bnuitgcn Iverdeu 'Nllich begangen mit Gesängnie. ,1** •"* ungsg«!»'1 W” » i« * 122 '''iiUveDbuDS- Gesang"^ geabachtungs- in angegliedert- t , in Dir- 122 des idung. -dnungen werden ch begangen sind, ngnis. ,'sK äS ^eiielllk"^ ÄteiiwfE i®s ^S-dadieA 'ö*** JS®2 un»it^ jyhenbf Lrv, -JjJ# *VUrbt- 14 zu mwr.8 ömmfn auherstM, Äp tn , 7er Buftanb te RechtSlo!» ^'SMg der nicht n* !N daher m dir Ittk ijj ^utllhrTumL y2° UnverzLgluh j, , A ist Md? 'st vekhangl- ?S>ir rfliS- m. 2{b D)>arh 3.60 und Md.-.65Träg«lohn, oierleljührNchMark 10 80 ui dMk.l.göTrägerlohn.- durch die Post vierteljährlich Merk 12.- auslchtieblich Besteügeld. Fernsprech Anschläge: strdieSchrrftr«iungll2,' Lertvg.tSejchästssleÖ« 51. Anschrift für Dr^tzlnach. richten. L«ür Q B ▼ ■ Anzeigen v. 34 mm Brest« i ■ Bf ■ örtlich 35 Pf., auswärts K fe-j pfl 45 Pf.: für Reklame. 21 nzcigen von 70 mm FB Breite 150 Pf Bei Platz. ■ M fif Vorschrift 20", Ausschlag, ssanplschrifftester: Aug. General-Anzeiger für Oberheffen MW vrvck uv- Verlag: vrühl'sche U»iv.-Vuch- urch Stdatniderd B. Lauge, rchriflleitu«-. GeschSstsfteLe uv- Druckerei: Zchulstratze 7. sämtlich in Sieben' Neue Richtlinien lNillerands und Giolittis. In einer amtlichen Meldung wird eine Kundgebung veröffentlicht, die in Aix les vains zwisck-en dem französischen6und dem italienischen MinisterpräsiDenten vereinbart Vörden ist. Mr stehen da und sind so klug als wie zuvor. Aus der diplomatiscksen Wvrt- -rechslerei läßt sich wenig Positives heraus sischdl. Man spürt nur den guten Willen der Heiden Machthaber, einig zusammenzuarbci . ten, man fühlt aber auch den Unterschied der Auffassung, der ?,toifd>en ihnen besteht. So ist in der .Kundgebung davon die Rede, daß die Durchführung des Vertrages von Versailles für Frankreich eine Lebensnotwendigkeit fei, während dann doch aber hinzugefügt wird, daß neue Verträge zur Sicherung des Eens geschlossen werden müßten, und daß Zieger oom (Steift der Mäßigung und khnlichkeit beseelt sein sollten. Also jeder »eiden Staatsmänner hat seine eigenen zen in den gemeinsamen Tiegel von tix^les-Bains hin ein tropfen lassen. Ob sich bide Essenzen weiterhin vertragen werden, bleibt nach wie vor dne offene Frage. Air-les-Bvins, 13 .Sept. (Wolff? M i l l t r a n b bat heute vormittag dcn rumänv seien Außetmrinister Take Jonescu empfan- Am. Um 10 Uhr wurden die Besprechungen zwi- fc-en Milleranb und Giolitti roirtrr amgcnoinrncn. Den Verlan langen todbiten Bvnin, Longore, W- jijtti, Berchelot und Barrvve bei Tie Vospr^chun-- gen würben am Nachmittag fvttqesetzt. In der Z^rrmiittagÄfitzung wurde eine gemeinsame Erklärung angenommen., rte nh erst im Laufe trö Abends veröfferren Gioii'tt und MLlerand wollen nicht eher voneinander fcbeiben, ohne Ew Er- yflei-i vorher noch ihre sehr herzlichen und sreund- saaftlichen Grüße irbermittelt pi haben. Die Mini' erpräsiden en Italiens und Frmckveichk' haben enrntxtl mehr Gelegenem gehabt, bte volle Ucbcr- enrftinrnrung ihrer aTIg" meinen An sich en sowie die E"dl egende Nv wrrdigdnt des en^m Bü?7tmisses scheu England, Italien und Frankr-ich zu er- nen, um die Regelung der europäischen Probleme, die Wiederchntsdellung d s Friedens und der normalen Bezichungen -wischen den Bölltern zu sichern. Die gemeinsame Erklärung Giolittis und MillerandS. Paris, 14. Sept. ^WTB) Die gemeinsame Erklärung, dre zwischen Giolitti und Millerand über bx Zusammenkunft in Äir les-Barns vereinbart trotzen ist, hat nach der -chxisagcu ur folgenden Wortlaut: Der italienische und der französische Ministerpräsident Haden ihre Ansichten sowohl über die Sage Europas wie über die politischen und Unrtjrfiaftimben Beziehungen Frankreichs und Italiens in vertrauensvollstem und freundschaftlichstem Geiste ausgetailscht. Sie sind glücklich gewesen, die allgemeine Ueberernftimmung der Interessen der beiden Länder festzustellen, Jntereffen, die in allen Punkten leicht mitemanber vereinbar sind. Sie haben sich emschlossen, in voller Uebereinftimmung nrteinanber die Prüfung der Lösung der schtoeren Probleme fe st zusetzen, die ter tfrieg aufgeworfen hat und die durch den Frieden nicht vollständig gelöst worden sind. Der tzauvtzweck, den sie verfolgen, bleibt die fesvgeftellt. Die Unabhängigkeit und Freiheit Polens in seinen ethnographischen Grenzen ist das Ziel, das beide Regierungen in gleicher Weise verfolgen. Sie halten an der Ucberynigimg fest, daß die polnische Station bei den Frieden-bedvkgimgnz, die sie der Son-j-etregierung Vorschlägen wird, tu chvem Siege ebensoviel Mäßigung und Achtung vor der Unabhängigkeit der Vö.ker beweisen wirb, wie sie Entschiedenheit in ihrer Berte.bi.mng gezeigt hat. Giolitti und Milleranb sind glücklich ge- meten, testxustellen, baß ihre polittschen Ansichten hinsichtlich der Türfei unb ihrer Inv^rität sowie auch hinsichtlich der Mittel Mr Sicherung des! sLerttages von Sevoes mit einen iber in Einklang ( ilantrn. Sie haben weiterhin fest-gestellt, daß die rlalienischen und französischen In:.ressen in Kleinasien sich parallel in fnnrndschastlicher Zusammenarbeit der beiden Länder entwickeln müßten zur Sermcibung der Kvnkurvenz ihrer Staatsangelwri- gen und im Einklmrg mit ihrem Abkommen. Der allgemeine Frvedeit kann übrigens nicht vollständig oerwirklicht werden, ot/re? daß die großen europäi- chen Probleme ihre Losun.t gefunden haben. An -er Spitze stehen die Wiederaufnahme normaler BeZiehungen zu Rußland und die Regelung der Adria frage. Die italienische und die ranzösiscbe Regierung achten die Handlungsfreiheit der SonrpetregieruTLg und sind sich in dem Wunsche einig, daß sich mit Ziußland ein Zustand 5-erausbilden möge, der es diesem großen Lande gestattet, wieder in das friedliche Konzert der Völker ein zu treten und den wirtschastlichen Wiederaufbau in Angriff mi nehmen, der so nützlich für das eigme Land wie für die ^anze Welt ist. Milleranb hat bärget egt, ivelch großen Wert er auf bie schnelle Regelung der Adriasvage dprch direkte Verständigung zwischen den Jrtteressenten legt, eine Verstän- oigung, wie sie von der italienischen Regierung beabsichtigt ist, und die geeignet sein muß, die gesetzmäßigen Ansprüche Italiens sowie die Interessen aller Beteiligten zu wahren, um zwischen beu benachbarten Rationalitäten sreundschastliä« Beziehungen zustande zu bringen. Frankreich wird ein derartiges Abkommen mit tiefer Sympathie aufnehmen und gibt ihm schon vorher feine Zustimmung. Der französische und der italienische Ministerpräsident haben die sreundschaf.'lichen, Beziehungen der beiden Länder sowohl nach chrer wirtschastlichen wie nach ihrer Polstischen Seite hin einer genauen Prüfung unterzogen. Die Mittel, ihren beiderseitigen Interessen gerecht zu werden, sind ins Auge gefaßt worden. In einer Reih: von Spezialpunk en führte bvfe Prüfung zu der Feststellung, wi. sehr diese freund sckastlick)en Bezielwngen für bie Wahrung ihrer Interessen wten lich sind. Die besten Minißer- Präsident en sind fest überzeugt von der Notwendigkeit bet Entente zwischen den beiden groben lateinischen Ländern, einer Entente, die sicl> aut die gegenteilige Achtung vor ih-en prlttsck>en Auf- tel.uugen unb das geynisriigc Berssändnis ihrer wir.schrf lvchen Bevürfni ft gründet. Durchdrungen banon, daß diese En ende sich auf die Zu immung der beiden Volker gründen müsse, sind die beiden Ministerpräsidcnlen dahin üdweingcE?mmen, alle Mittel in Bewegung zu fetzen, damit die künftigen Beziehungen in Frankreich unb I alten von Vertrauen und gegenf itigem Wohlwollen bes-telt werben, von denen zw i große Völker, die gemeinsam gekämpft unb gesiegt Ijabm, in der Entwicklung rhrer nationalen Geschicke beseelt sein nrüsien. Parts, 13. S^pt. (Wolff.) Wie der Sonderberichterstatter der Lwoas-Agentur aus Atx-les- Bains meldet, haben sich die Wv(keu, die bts- her die französisch-it»ltentsch«l Be'iehungen beschattet haben, gelichtet, da die Jtalren-r ihre wahren Interessen setzt besser einsLhen infolge deS g>'g?nseitigen Wunsches, zu einer intimen dauerhaften Entente der beiden großen Länder zu dlgemeine Wiederherstellung des Friedens unter «rechten Bedingungen, durch die Achtung der Unabhängigkeit der Völker und die Vtederhcrsvellung normaler wirtschaftlicher Begehungen unter Ausschluß jeden Gedan- lens an politische ober wirtschaft- liche Herrschaft, die alleanderen aus- >61 >eßt. Giolitti und Milleranb haben erkannt, bie erste Grundlage eines derartigen Friedens, der gerecht fein muß, um dauerhaft zu fein, die tngv Uebereinstimmung der Alliierten England, galten und Frankreich in der ganzen Welt, be- onders in Europa bleibt Die Wiederherstellun g ter politischen und moralischen Ordnung beruht ruf der gerechten und aufrichtigen ilurchführung der großen Verträge, bi« de m Kriege ein Ende gesetzt haben, oivie der Verträge, d ie noch zu schließen bleiben, um den Frieden Europas endgültig zu iukern. Diese Verträge sind untereinanber solida- nsch Sie müssen E^ckstrin der neuen internationalen Eichungen bleiben. Die Sieger müssen dabei Geist des Wohlwollens und der Mäßigung mitbrineen, und sie besitzen eine ^°bol:tät ohne Einschränkung. Die Wiederherstcl- “”5 des allgemeinen Friedens unb die Wiederaui- ’Wung normaler enger Bez lehungen sind um Preis zu haben. Die Ausfüh,rung des! .'^riede n s ve r t r a g e s von Versailles ist Frankreich eine Lebensnotwendigkeit, und ^ur bie gewissenhafte Erfüllung der von ihnen ^OEgang.'ncn Berpl: jungen gibt den Säubern Sledyt, dem BölLerkonzert anzugehsren. Um dieses Ergebnis zu erziehen, ist es not- J*nbig, Kriegen, wie er jetzt znxschen Isttßland unb Noten besteht, unb Feindselig^iten, bie die tür- wchen Rationalisten und die Recherung in Üvtt- Eantmopel trennen und'die Turchfühnung des mit ter Lürkei aL^scküusfenen Fri'densvcrtrages verzögern, zu allererst em Ende zu machen. ... Uebcr die folgenden Punke haben der frnnzö- iT10 ^cc stalienische Ministerpräsident ihre wtanf-n ausgetau cht und ihre llebeveinftimmung kommen. TaS frauzöfifch-bclgische M'litärab- fommc!i und der Bvlterbund. Amsterdam, 13. Sept. (WB. ) „Westminster Gazette" drückt ihr Brauern art§, daß Frankreich und Belgien nicht dte Ab- sickst haben, kbr Milnärab kommen dem Völterbunoe vorzulcgen. Das B.att fdrreibt, es |ci eine Lebensfrage für den Bölkerbulnd, daß er nicht umgangen und überlistet werde. Tie französifche und bete gifebe Regierung würben den fdjtoerften Präzedenzfall schäften, wenn sie bei der ersten Getegenhest keine Notiz von den klaren Zwecken des Bundes nehmen. Sie seien es sich jelbst und den Grund- fäyen des Bundes schickdia, alle derartige Abkommen zu veröffentlichen unb sofort der Genehmigung des Völkerbundes zu unterbreiten. Line erregte Unterhaltung zwischen Llsyd George und Kamenern. London, 13. Sept. (WTB.) Die Blätter bringen Einzelheiten über die dresttündige Unter» rä>ung Kamenews mit Lloyd George vor Kamenews Abreise nach Rußland. „Daily Rewss schreibt: Die Unterredung zeichnete sich durch das Setzen jener StorbinlLä* aus, die die früheren Untcrrebungen zwischen dem cnlen Minister und dem Sowjetdelegietten kemtzeichnete. Llol)d George beschuldigte flamenew tat'äckLich einer Zahl von Vertrauensbrüchen unb erklärte ihm, wenn er nicht selbst um fernen Paß gebeten haben würde, würde ihm dieser trotzdem ausgehäichigt rrorden sein. Tie polittschen Berhan--lungen würden rüch eher wieder ausgenommen, bis die britische Regierung davon überzeugt .sei, daß die Moskauer Regierung ihren Versuch, sich in die inneren Angelegenheiten Großbritanniens einzumischen, aufgegeben habe. Lloyd George brachte gegen Kamenew vier Anklagen beraufbaueö einziusvellen. Der Vertrag läuft auf fünf Jahre unb kann von da ab durch ein gegen-- Vie Lage in Italien. York—Bremen über Baltimore unb ba* neben einen regelmäßigen Dienst von Boston gen nicht als abgebrochen betrachtet werden. Die Friedensverhandlungcn in Dtifla. Paris, 13 Sept. (Wolff.) Lwvas. Wie der „Daily Telegraph^' vernimmt, mdbet das Rigarr Blatt „Sevodsia", Tschiticherin 1 verte als Bevollmächttgter der russiscl?en Delegation nrch Riga kommen, um die russisch'pvlniichen Fne- densverhandlungen zu leiten. London, 13. Sept. (Wolff.) Nach der „Daily Mail" geht die polnische Frre"densdele- gation am D».mstag an Bard von zwer englischen Torpedvbootszerstövern uad> Riga. Fürst Sapicha begleitet sie. seittges lieberem kommen j äiir.ich verlwrgert mci bciL Wenn auch künftig die auf der Weier erscheinenden beuti'dxnt Sch fsc unter fremder Flagge fahren und #um Teil il/ren Namen geuvchselt haben, so werden sie doch als alte B.ckan ue rn den deutschen £>äfm gern gesehen und begrüßt werden, sind sie doch berufen, bie vor» alter Zeit her gerat* zwisck)en den Vereinigten Staaten unb Bremen beste h-n dcn Beikehr?bez ehungen ivi b r auf unchmen und mitzuoi beiten an der Wiederherftri lung der dämmerte len Brücke, die die Vereinigten Staatcnl und Deutschland einst verband. bauen sowie ferne wohlbekannte Organisation und feine im Laute von Jahrzehnten gciammcltcn (?rfal)rungcn zur Verffigung stellen, um aui diese Werse gemeinschaftlich das früher vom Morddeutschen Lloyd betriebene so blühenbc Pm'sagier. und Frachtgescknift von neuem zu beieben. Es ist bcab» närtigt, in erster Linie einen Dienst Neu- vor: 1. daß er am Verkaufe der kaiser- lich russischen Juwelen in England beteiligt sei, 2. bati er Verliandlungen geführt -mbe betreffend UMerstützung des extremen sozra tistischen Blattes „Daily £> c ratb" mit 75OO’J Pfund Sterling, 3. daß er Beziehungen mit einer L'ä.ifden A. beiteroeg-m fatron g hab. fribe, die sich „Council of Actton" nennt, 4. daß Rußland absichtlich die britische Regierung mit Bezug auf J „ „ . die Klausel über die Bürgermiliz in dem Entwurf InachBremen und von NeuyorknachDan- für den Waffenstillstand mit Polen irregeführt' z i g anzurichtrn. Der Norddeutsche Lloyd ist auf habe. Kamenew stellte alle Anklagen kategorisch Grmrd bcs Vertrages berechttgi, in diese Linum in illbrede Krassin wurde Mlsdrücklich non den eigene Dampfer nach Maßgabe feines Wie- Anllagen, die gegen seinen Kollegen gerichtet wurden, ausgenommen. Es wurde davaut hingewiesen daß die Verl>andiungen über die Handelsbeziehun» Der Friede zwischen Rußland und Finnland. London, 13. Sept. (WTB.) Die Times meldet aus Abo, es fei so gut wie sicher, daß der Friede zwischen Rußland und Finnland innerhalb 14 Tagen unterzeichnet werde. Finnland erhalte Petschenga, ohne dafür Gebiet an Rußland abzutrewn. Miß Pankhurst in Rußland angetommen. Paris, 13. Sept. (WTB.) Wie der Temps auS Zürich meldet, ist nach einein Radiotelegramm aus Moskau Miß Silvia Pankhurst am 11. September in Petersburg angekommen. Sie begibt sich nach Moskau, um am zweiten Kongreß der dritten Jnternati-onale teilzunehmen. Die Kriegslage im Offen. Königsberg i. Pr., 13. Sept. (Wolff.) Lagebericht: In JDrtsetzung ihrer Angriffe im Abschnitt von E h o l m überschritten die Polen den Bug und besetzten die Ortschaften Lubomir, Horodno Büttner. Der Ort L> a m a- hany wurde erreicht. Oestlich von Brest-Li- towsk wurde Kobryn von den Polen genommen. Warschau, 13. Sept. (Wolff.) In dem Mailand, 13. Sept (Wolff.) Infolge der Verhafttmg dniger Teilnehmer- an einem sozialistischen Demonstvationszug hat die Arbeitskammer von Como den Generale st r e i k erklärt. Heute morgen wurde die Arbeit in allen Seidenwebereien und anderen Fabriken der Stadt eingestellt. Die VerhaTÜte lungen zwischen dem ^rationalen Verband der, Industriellen und dem Allgemeinen Gewerk- schastsbund sind wieder ausgenommen worden. Dabei betonte der Vertreter der Arbeitnehmer, daß die Arbeiterbewegung nichts mehr durch eine bloße Lohnerhiih^üng beigelegt werden könne, sondern es müsse der Arbeiter^ klasse ein Kontrollrecht über die Fabriken zugestanden werden. Für die Jndusttiete len erwiderte Senator Conti, daß er auf diese Frage nicht näher eingehen könne, bevor er nicht mit dem Verband der Industtiellen: Rücksprache genommen habe, die freute zu diesem Zweck in Mailand zusammen kommen würden. Der frühere deutsche Kronprinz. London, 13. Sepl. (Wolff - Tie „Dttlh Mall" meldet aus Holland: Der frühere deutsche Kronprinz ersuchte die niederländische Regierung, ihn nach Deutschland ober eenen anderen Ott in froEanb zu schaffen. polnischen Heeresbericht vom 12. September wird gemeldet: Zwischen Kami- onka und Busk gelang es dem Feinde nach einem heftigen Kampfe denBugzuüber- schreiten und gleichzcittg Busk von Westen und vom Osten atrzugreisen. Dank der heldenmütigen Verteidigung der dort liegenden polnischen Abteilungen wurden bie Bolschewisten wieder vertrieben. Die polnischen Truppen besetzten nach harten Kämpfen Rohatyn. Die Polen sind nunmehr im Besitze der Linie Gnilaja-Lipa. Die wiedervelebunq öcs deutsch- amerikanischen Zchiffcchrtsverkehrs. Bremen, 13. Sept. Bösmamrs Telegr.-Bureau met c : Dte jnxfdm dem N or ddeu t schon Lloyd und der United States Mail Stoamshiv Co. in Newvork gepflogenen Vett-m. langen üLer ein 3ufantmenatbei en dieser Geffllfckiaf en im deutsch-amerikanischen Schiffahrts- vcrketer find nmnnckhr zum AbchLuß gelmiA. Während nach dem ameri?anifck-en Gesetz bu* U. e>. Mail die Führung ffwer Geschiss in Amerika selbst in die Hand nehmen muß, hat der Nord benitoc Lloyd die Genevalvettretung für die U. S. Mail in Zenwlleurvpa überrwrnmen. Die U. S. Mail-Steamsbio Eo., eine vor kurzem in Neu York gegründete Gefelffchfft, lMnter der einftußreiche amerfkanssckre Interessenten fx-Trn, hat von dem amerikanischen Sbünvifl Board trn größten Teil ter in Ämerfia befirtttekb-’n früheren deutschen Pafsagierbam pfer übernommen, u. a. den früheren Rcordd u scheu Llonr.4xrmpfer ,Ge arge Wafhing on", „Kaiser Willelm II.", „K'ron- yoc Lieffin Geeilte", „Großer Kurfürst", „Köln" „Neckar", „DK/cen", ..Prinzes m Io-ne", „Pttnzeß Mce", sowie die früheren Shamburger Dampfer „Amerika", „Präsident Grant" u. a Diese Schiffe werden jetzt seitens der aneeritanv fdpn Gesell chaft vom Shipping Board übernommen unb wieder in ihren früheren Zustand versetzt Zum Teil ist die llebergabe bereits erfolgt. So beiiitixt sich der frühere deutsche Lloyddampser „Rhein" in Susguehmma zur Zeft mit, über 2000 Passagieren, voller Ladung unb Post auf ber £>eim= trife irach Neuyott Am 22. September wird b-r Tamder seine zweite Reife von Neuynck nad Bremen unb Danzig ?nnveis d-» । roechlhmg war „Bismarcks F _ I Vcriins-Damen-Topt-elguartess fd. Frankfurt a. M., 13. Sept. Der ftstrat hat die Arntsftellen ermächtigt. er durch Verhandssm V'b’H2x“ ■<*»» t • Tafeläp^el 2. Sorte Kelterapsel Tafelbirnen 1. Sorte Taselbirnen 2. (Sorte Kochbirnen Zwetschen wenn der Antragsteller die beiden erforderlichen Unterlagen mitbringt. Soweit die Anträge vor 10 Uhr vormittags vorgelegt sind, famt die Abholung am gleichen Tage um 12 Uhr erfolgen, andernfalls erst am Vor mittag des folgenden Tages. Der Bevölke rung wird die Einhaltung der bestehenden Vorschriften empfohlen, damit bei den hohen Die Jiadfahrerkompagme wird am Freitag den 17. d. M. nach Sondershausen in Thüringen verlegt, so daß nur die 3. Kompagnie hier verreibt. .Bismarcks Flammenlied", vvm ....... _ __________i stimmungsvoll vorgel rag en. Wer von dm erwachsenen Fesckeil- nehmern noch ein w.'üeres wollte, vergnügte sich beim Preisschietzen, Die Kapelle trug schöne^Wepen vor und |vieLe fleißig zum Tanz auf. Alte Bekannte saßen in angevegter Plauderei zuiamnien. Erst um 10 Uhr brach man auf, um beim Lampion- chein den Heimweg anzutreten. Die Preisgestaltung. Die Kartoffelfrage. Frie dbe r g , 11. Sept. In der Bertvauens- mrinrrerVersammlung am 10. d. Mts. wurde nach eingehender Verhandlung folgender Beschluß gefaßt: Tie Bertvaucnsmännerversammümg des Hes- fischen Bauernbundes für den. Kreis Friedberg steht auf dem Standpunkt, daß die Festsetzung eines Kartoffelp^eches durch die Pveispiüftmgs- stellen zu entern L-atz unter 25 Mk. nach den Verfügungen der Reick^behörden unzulässig und unbeackstlich. Tie Versammlung beschließt, daß für die mindcrbemittel en Verbraucher in den einzelnen Gemeinden auf 'den Kopf der Familie 5 Zentner Kartoffeln zum Preise von 20 Mk. abgegeben werden. Tie Entscheidung, wer als mindec- bemittelt anzusehen ist, erfolgt durch Vertreter der Ortsgruppen des Hessischen Bauernbundes m Gemeinschaft mit Verbrauch'ern. Im Zweifelsfall gibt der Vertrauensmann des .hessischen Bauernbundes den Ausschlag. Es soll außerdem eine Umlage von 4 Zentnern je Morgen der Anbaufläche der Mitglieder erhoben werden. Tie Gesamtmenge der Umlage der einzelnen Gemem- den ist der Geschäftsstelle des Hessischen Bauernbundes alsbald zu meflben, damit die Kartoffeln in Bedarfsgemeinden und zwar in erster Ihme in solche des Kreises vermittelt werden. Auch 2 Mk. für die der Ortsgruppe und der Geschäfts- stelle entstehenden Auslagen. In den Vertrauensmäune.-Versammlungen des Kreises Tübingen u n d Gießen w u- den ähnliche Beschlüsse gefaßt, um der ininbcr» bemittelten Bevölkerung Kärtofscln zum Preise von 20 Mk. per Zentner zur Verfügung zu stellen. Tie „Neue Friedb. Tagrs tg." schreibt. dazu.' Zu dem Preise für die Vertvagstürtoiseln, di.' in erster Linie die Aufregung verursacht h.rben, sei noch bemerkt, daß die Landivirtschaft, sowenig in. an dem' festgesetzten und von der Regierung bestätigten Preise schuld ist, es auch nichl in ihrer Macht liegt, darin nur irgend etwas zu unternehmen. Tenn diese Verträge sind aus Anregung der Reichsregierung getätigt und Regierung sowohl toi? die Genossenschaften, als ausfühvmdeS Organ, sind daran gebunden, vor allem den Städten gegenüber, die schon vor Wochen zur sicheren Deckung ihres Bedarfes Abschüsse eingegangen sind und heute mit vollem Rechte den abgeschlossenen Vertrag als bindende, rechtskräftig« Verpflichtung betrachten. Zudem sind die Ber- tvagsüartosfeln als Notreserve gedacht und werden als solche noch sehr segensreich empfunden werden, rvenn wir erst einmal Frühjahr 1921 haben und durch wieder eingetretenen Diangel die Preise naturnotwendig stark an ziehen werden. Weim man aber sdZcm gegen diesen Preis Front macken wollte, so hätte dos vor den definitiven Mschlüs- sen des Vertrages geschehen müssen, also im Mcn L Js. Auch damals wußte die Oeffeittlichkeit gan- genau, was vorging, und hatte noch zur rechten Zeit die Möglichkeit gehabt, ihre Wünsche und Em- wände geltend zu madjen. Heute kann bte Rv- gierung schon deshalb nicht mehr zurück, well sre nicht vertragsbrüchig werden kann. Ihre Autorität würde dadurch einen weiteren schweren Stoß erleiden, da selbst das Vertrauen auf&tnbenbe R«hts- grundlagm erschüttert würde. Und die kann wayr- hastig nicht mehr viel vertragen. Die nicht vertragsmäßig festgelegtrn Kartoffel» werden am 15. September frei. Ihren Preis wieder Markt regeln. Die gute Mittelernte des Jahres bietet eine gewisse Gewähr dafür, daß'bei verstäm digem Verljaltm der Verbraucher der Preis sich in mäßigen Grenzen halten wird. Natürlich dars sich nicht alles, aus Angst, zu kurz zu komme», wie wild aus'die Ware stürzen. Ruhe und Besonnenheit im Einkauf werden Preistreibereien untre» binden. Tabei sollte den einzelnen Händlern am die Finger gesehen toerben, damit die Spekulationsgeschäfte mit diesem wichtigen Nahrungsmittel aufhöven. Tarin könnten die Berufsorganisationen sehr segensreich wirken und sie würden auch dazu die Unterstützung jebeS ehrtid^n Landwirts finden. — An den Grundsätzen des freien Marktes, wonach Angebot uni> Nachfrage den Preis bestimmen und regulieren, darf im Prinzip aber nicht gerüttelt Werben. Sind die Kartoffeln frei, so wird die Preisbildung durch den Verkehr reguliert. Das allein bringt uns aus der wirtschaftlichen Kalamität heraus. Die Verpflichtung allerdings, den wirtschaftlich Schwachen über die 9ix>t der Gegenwart hinweg zu helfen, bleibt bestehen und ist auch von den Landwirten voll anerkannt und gewürdigt worden. Sie haben aus freien Stücken die Hand dazu gereicht und unter scharfer Ablehnung jeglichen Wuchers auch innerhalb fljrer Kreise, den sie mtt bekämpfen zu helfen jederzeit bereit srnd, eine ahnsehnliche Menge Kartoffeln zu 20 Mk. zur Verfügung gestellt. Hoffentlich leben sich die leidenschaftlich hochgegangenen Wogen setzt und machen einer ruhigeren und gerechteren Würdigim- der Mage Platz. Feuer sprangen die Funken schon mit dem ersten hell in den Saal geworfenen „'n Tag?" auf die Zuhörer über, die nun all die märchenhaften Abenteuer des „Seeadler"--Kommandcvnten und seiner verwegenen Jungs in kurzen Stunden miterlebten, so frisch und plastisch, als ständen sie mitten drin. Wie glänzte es besonders in den Äugen der zahlreichen jugendlichen Hörer, als Graf Suchtet von den schier unglaublichen Fahrten der z,<5eeci/jerv,= Leute berichtete. Wie herzhaft wurde mttgelacht, als Graf Luckner lachenden Mundes all die Listen und Schliche und Lügen und Frechheiten wiedergab, mit denen die Engländer genasführt wurden Wie griff es eisig ans Herz, als der Vortragende von den Zuckithausgucllen ersäht he, die seine Jungs erdulden mußten, um sie Mm Aussagen M zwingen, die sie aber nicht machten. Wie füfflte man sich ergriffen, als Graf Luckner innige Töne fand, um seine Hei- maffehnfucht in der engen Zuchthauszelle auf einsamer Südseeinfiel zu schlldmn. too ihm die Heimat nie so nah gewesen sei, da er doch so sehr und in allem von den Gütern und Annehmlichkeiten Menschlicher Kultur ausgeschlossen war. Und wie jubelte man ihm zu, als er am Schlüsse mit hoff- nungssvohen Worten sftn-m Glau len A^s.-ruck' verlieh, daß das Vaterland aus der schwarzen Gegenwart den Weg in eine hellere Zukunft finden müsse und werde. — Von einer mich noch so kurzen Skiz- Merung des Vortrages sei abgesehen, denn Wort und Mann gehören zusammen wie die Fiedel zur Geige. K. Kriegerverein. Das am Sonntag vmf Texlvrs Terrasse veranstaltete Sommer» r e st wird allen Teilnehmern noch lange in bester Erinnerung bleiben. Der erste Vorsitzende Land- gerichtsrat Trümpert hielt eine markige An- l'vradie, dann folgten die sehr schönen .Stinberreigen und Kinder'änze, durch deren Einübung Fräulein gemeinden des Kreises wohnen, im Regierungsgebäude zu Gießen (Erdgeschoß, Zimmer Nr.9) Werktags vormittags in der Zeit zwischen 9 und 12 Uhr erfolgt. Wegen der unter dem Paß erforderlichen Unterschriften müssen die Antragsteller persönlich erscheinen. Mitzubringen ist ein von der Bürgermeisterei des Wohnorts auf vorgeschriebenem Formular ausgesertig- ter Paßbericht und ein nichtaufgezogenes Lichtbild (Brustbild in Vrsit- format. Aufnahme ohne Hut). Aus Ausstellung des Passes kann nur gerechnet werden, - . . , . 3 1 Emma Müller sich allgemeinen Dank ernmrb: die Reisekosten unnötige Reisen an das Krersamt' ■ t icerpalonaifc und odonn bv Io>:n nnnrfc.e vermieden werden | Krügervereffisssretzel. Eine reck, txtrmonifdx Ad- Alsfeld, 13. Sept. Das Kreisamt veröffenb licht einen Aufruf an die Landwirte des Kreises, in dem es u. a. hnßt: „Durch Verordnung, der Reichsregierung sind die mit der Landwirtschaft abgeschlossenen Lieferungsverträge über Kartoffeln mit einem Zentnerpreis von 30 Mk. aufrechterhalten worden. Wie sich herausgestellt hat, ist im Kreise Alsfeld offenbar der größte Teil "bet Kartoffelernte durch die Lieferungsverträge gebunden, so daß die ernjk Gefahr besteht, daß der Bedarf der Versorgungsberechtigten des Kreises nicht gedeckt werden kann. Es kommt außerdem hinzu, da» der der Landwirtschaft zur freien Verfügung stehende geringere Teil der Ernte von der großer Stenge der einheimischen versorgungsberechtigten Bevölkerung wegen der durch die Lieferungsverträge hervvrgerufenen hohen Preisbildung nicht gekauft werden kann. Nach eingehenden Beratung« und Besprechungen zwischen den beteiligten Stell« ist man zu der Auffassung gekommen, daß bif bestehenden Schwierigkeifrn und drohenden (Ster fahren nur dadurch beseitigt werden können, dah jeder Landwirt, der nicht seine selbstgezogena Kartoffeln für den eigenen Bedarf benötigt, voii jedem Morgen Kartosfelanbaufläche mindestens dm Zentner zum Preise von 20 Mark der Zentner frei Lieferung zur Verbrauchsstelle bzw. zu nächsten Bahnstation zur Deckung des Bedarf! der Versorgungsberechtigten des Kreises zur Verfügung stellt. Tie Vertreter der landwirtschaftlichen Verbände haben sich angesichts der fr stellenden Notlage und schweren drohenden we fahren mit dem vorstehenden Vorschlag etw» standen erklärt." Der Vorstand des Hessisch« Bauernbundes fordert gleichzeitig, alle seine M- glieder zur Beteiligung an vorstehendem Huf»' werke auf. Nidda, 13. Sept. Tie in Betricht kormM' den Niddaer Landwirte haben sich in einer Bv sprechung mit der Bürgermeisterei, dem allgenm' nen Verlangen nach Preisabbau Rechnung trägem bereit erklärt, die S p ät kar toffeIn 15. Sept. Lb für 20 Mk. pro Zentner M vev kaufen. X Hanau, 13. Sept. In einer Versamim limg des Hanauer Kreisbauern verein» in Windecken wurde gestern beschlossen, den Preis der Herbstkartoffeln auf 25 Mk. für de« Zentner ab Erzeuger festzusetzen. Gleichzeitig wur« eine Entschließung angenommen, in der v« zuständigen Stellen in Kassel ersucht werden, den Preis von 25 Mk. als- Richtpreis für die Provinz Hessen-Nassau festzusetzen. . Eine Hilfsaktivu für Minderbemittelte in Darmstadt. In den Räumen des Ständehauses tagten hOM unter dem Vorsitz des Regierungsrates Dr. Bedm Vertreter aller landwirtschaftlichen Organrsatwncai aus ganz Hessen, u. a. waren auch der Landtags abgeordnete Fenchel -Oberhörgern, sowie Du«,' tor Berg von der landwirtschaftlichen Zentral genoffenschaft Vertreter. Es wurde eine EnnrgE dahin erzielt, daß durch Vermittelung der Landv-- kartoffelstelle an Minderbemittelte die Kartoffel» zum Preise von 20 Mk. geliefert werden tollen Der Hessische Beamtenbund gibt bekannt, dm Buchwald. * ** Errichtung einer Kreispreis- f prüfungsstelle. Wie wir von zuständiger Seite erfahren, wird in Kürze eine Krets- p r e i s p r ü f u n g s st e l l e f ü r d i e L a n d- ( gemeinden des Kreises Gießen ms i Leben gerufen werden. Für den Bezirk der i Stadt Gießen ist, wie bekannt, bereits eine Preisprüfungsstelle vorhanden. ** Gemeindeanschlüsse an die Ueberlandzentrale. In allernächst^ Zeit werden in verschiedenen Orten des Kreises Alsfeld, Lauterbach und Schotten, die noch nicht mit Elektrizität versorgt - sind, Versammlungen abgehackten werden, um die Gemeindevertretungen und die Inter- , essenten über die Projekte der elektrischen Versorgung und ihre Kosten aufzuklären. Die Versammlungen werden durch die Kreisämter rechtzeitig bekannt gegeben. Die Gemeinden werden dringend aufgefordert, jegliche Sonderprojekte für Einzelversorgung vorläufig zurückzustellen. r ** Erhöhung bet’ Gaspreise. Infolge der Erhöhung der Vetriebsmateriallenpreise und der Löhne ist eine weitere Erhöhung der Gaspreise nötig geworden. Es tostet .ab 1. Sept. d. I. Gas zu Beleuchtungs-, Koch- und Heizzwecken 100 Mk., Gas für Motvre und Jndustnezwecke 0,96 Mk., Gas gegen Vorausbezahlung (Auto- matengas) 1,00 Mk. Die Miete filr die Gasmesser bleibt unverändert bestehen. ** Ueberf ähren. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich am Samstag nachmittag im hiesigen Bahnhof. Beim frühzeitigen Verlassen seiner einfahrenden Lokomotive geriet der in mittleren Jahren stehende Lokomotivführer Eideneuer aus Betzdorf unter die Räder, .die ihm beide Beine abfuhven. Nach Anlegung eines Not- verbandes brachte man den Schwerverletzten in die Klinik. ** Der Angestelltentarif verbindlich erklärt! Der Tarifvertrag zwischen ver- ; chie enen Arve itervereiu' gim gen und der Arbeits- gemeiiisdiaft der Angestellten zu Gießen vom l. 26. April 1920 für die kaufmännischen und technischen Angestellten ist für das Stadtgebiet Gießen vom Reichsarbeitsministerium mit Wirkung vom 15. August 1920 für allgemein verbindlich erklärt worden. Darnach gelten die Vertragsabmachungm auch für diejenigen Arbeitgeber und Angestellten, die keinem der vertragschlleßenden Vereinigungen angehören. — Ein Nachtrag, wonach den ver- Ijeirateten Angestellten in der Industrie monatlich 50 Mk. Zulage zu zahlen sind, gilt mir für die Arbeitgeber im Kreis Gießen, die dem Arbeitgeberverband für die Industrie in Ober Hessen angehören. ** Sammlung von Karten undNot- g e l d als Anschauungsmaterial. Aus Lehrerkreisen ergeht folgerrde Anregung: „Mit Aufhebung der Zwangswirtschaft fällt auch das Kartensystem. Für spätere unterrichtliche Behandlung der jetzigen Notzeit wird es von großem Nutzen sein, wenn sin leder Schule die Karten mid das Notgeld der engeren Heimat als Anschauungsmaterial gesammelt werden. In unbenutzten Bilderrahmen, aus denen veraltete oder wertlose Bilder entfernt worden sind, kann die Sammlung übersichtlich aw- georonet und durch Glas geschützt dauernd zu jeder- zeitiger B-cnutzung aufbewahrt werden." ** Graf Lu ckners Fah r ten. Graf Luckner löste gestern abend fein Versprechen vom Februar ein, ein zweites Mal nach Gießen zu kommen und von weiteren Fahrten, und Taten des „Seeadlers" und seiner lustigen Piratenschar zu erzählen. Begeisterter Jubel begrüßte ihn schon, als er den bis auf das letzte Eckchen gefüllten großen Saal der Neuen Aula betrat. Gras Luckner gehört nicht zu den vielMvielen „guten" Rednern, deren Worte, eins fein säuberlich neben das andere gesetzt werden. Auch nicht zu jener Sorte Volks- tribnnen, die, sich an ihren eigenen Phrasen berauschend, manchmal ein sehr 'hohles Pachos rasseln. Graf Luckner redete überhaupt nicht: er erzählte. Erzählte phrasenlvs in kurzen, schlichten, oft etwas holperigen Sätzen, oft nach dem Ausdruck suchend, oft sich versprechend. Aber man spürte, in dem „Kerl" da droben auf dem Podium glühte das Feuer ehrlicher Begeisterung, des mit allen Fasern Miterlebthabens, des Fiingseins mit der Freude an Abenteuern und Gefahren. Und aus diesem Magistrat hat die Amtsstel^n ermächtigt, den städtischen Arbeitern einen Vorschuß bis zur Höhe "von 500 Mark für den verheirateten Arbeiter zum Zwecke der Beschaffung von Brennmaterial und Kartoffeln zu gewähren. Der Vorschuß soll in wöchentlichen Raten von 30 Mark zurückerstattet werden. Auch die Beamten und Angestellten können einen gleichen Vorschuß auf ihr Gehalt bzw. ihre Gebühren erhalten. — Der Magistrat hat die Beratung des Haushaltsplans für 1920/21 beendet. Mit Rücksicht auf die am 20. September beginnende Tagung des Kvmmunallandtags wird der Etat erst am 30. September der Stadtverordnetenversammlung vorgeleat werden. rm. Hanau, 14. Sept. Dank und Aner^n- ramg hat der Magistrat an die „Technische Nothilfe" für die freiwillige au‘i*mle Tätigkeit ausgesprochen, durch die es möglich tour, während der Unruhen für die Aufrecht er Haltung der Licht- und Wasserwerke im Interesse der ^Gesamtheit der Bevölkerung zu sorgen. hl. Marburg, 13. Sept. Eine größere Umgruppierung, in unserer Garnison soll im Laufe dieser Woche vorgenommen werden. Em Teil der Mannschaften wird infolge der Heeresverminderung entlassen bzw. versetzt. hing der Zulassung, soweit letztere nicht bereits eingeholt ist, ist für die Landgemeinden des Kreises das Kreisamt, für die Stadt Gießen der Oberbürgermeister zuständig. Zuwiderhandlungen werden gemäß § 17 Zifs. 2 der oben angezogenen Bekanntmachung mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 1500 Mark bestraft. Außerdem unterliegen die unter Ueber- schreituna der Höchstpreise erworbenen Obstmengen der Beschlagnahme. Sie werden an die Bevölkerung zum festgesetzten Höchstpreise ausgegeben werden. Jede wegen Ueberschreitung der Höchstpreise beschlagnahmte Obstmenge ist dem Kommunalverband Gießen sofort telephonisch zu melden, damit von da aus weitere Verfügung getroffen werden kann. Ankaufsanae- bote von Händlern dürfen weder durch die Ortsschelle, noch durch Aushang bekanntgegeben werden. Ausstellung von Paffen. Das Kreisamt Gießen bittet uns, darauf hinzuweisen, daß die Ausstellung v-on Passen für diejenigen Personen, welche in den Landauf, daß der Ernst der Zeit kn weiten Bevöllerungs- greifen anscheinend noch nicht richtig gewürdigt werde, gab der Michskanzler der Hosprung Aus-^ druck, daß die Kraft und die Widerstandsfähigkell des deutschen Volkes auch die schwere Zeit überdauern würde. Am Nachmittag nahm der Rerch-- kanzler an der kirchlichen Feier des Thüringer Katholikentages teil, der mit einem Pontifikalamt er> öffnet wurde. Anwesend waren u. a. Bischof Dr. Tamian-Sckmidt, Fulda und Assessor Pohaus- Köln. Im Nationaltheater fand eine Feier statt, bei der der Reichskanzler an der Seite des Fuldaer Bischofs saß Die Bühne des Nationaltheaters war in ähnlicher Weise geschmückt wie ge- legmtlich der Na ivnalversanimlung. Ein Sängerchor verschönte die Feier. Pfarrer Breitimg-Wei- mar hielt die Begrüßungsrede. An den Papst Benedikt wurde eine Ergebercheitsadresse abgesandt. Eine neue Mittelstandspartei. Berlin, 13. Sept. In Berlin tagte gestern eine von etwa hundert Vertretern der verschiedenen Organisationen des Mittelstandes besuchte Versammlung, in der die Gründung einer neuen Partei beschlossen wurde, die sich „Wirtschaftsparteides deutschen Mittelstandes" nennt. Die Aufnahme großer Beamtenorganisationen ist nicht geplant, da man davon ein Zurückdrängen des gewerblichen und kaufmännischen Mittelstandes innerhalb der Partei durch Beamte und Angestellte befürchtet. Die Partei soll sowohl die politischen wie die wirtschaftlichen Interessen des deutschen Mittelstandes wahrnehmen. Ein Parteitag der S. P. D. OberschleffenS. Beuthen, 13. Sept. (WTB.) Der heute in Hindenburg abgehaltene Parteitag der S. P. D. O b e r s ch l e s i e n s beschloß, den Willen des oberschlesisckien Proletariats zur Aufrechterhaltung des Friedens in Oberschlefien und der Sicherung der Neutralität des Landes k-mdzutun Die Breslauer Ausschreilnnoen wurden auf das schärffte verurteilt und die Sicherung der unbeeinftußten Entscheidung des ober schlesischen Volkes über ihr Schicksal gefordert. Der Parteitag lehnte die Autonomie Schlesiens ab, da Oberschlesim nur im Anschluß an ein starkes Gemeinwesen gedeihe. Durch seine Wirtschaftlickxm und ffilturellen Bedürfnisse werde das oberschlesische Proletariat zum festen Anschluß an die aufnäsrtsstrebende Arbeiterklasse Deutschlands gedrängt. Verhaftung eines kommunistischen Abgeordneten in München. München, 14. Sept. (WTB.) Der kommunistische Abgeordnete Eisenberger wurde auf dem Ostbahnhvf beim Eintresfen Trostberg, wo er in einer kommunistischen Versammlung eine Hetzrede hielt, wegen Aufreizung zum Klassenkampf verhaftet. Veranstaltungen. Dienstag: Stadttheater, 7 Uhr, Die Rasch- Hoffs. — Württemberger Hoi, 12 W/1 öffentliche Versammlung der Angestellten m Gaft- wirtschasten. — Lichtspielhaus, roic gestern. — Lichtspiele, Seltersweg, „Das Gelfeimnrs des Perlenriffs" und „Ernst ist das Leben . — Daw Leib, 8 Uhr, Konzert und Vorstellwig der MeMck- Meidinger. — Hotel Einhorn, 81/* Uhr, Gastspiel diese Kartoffeln werden zu 20 Mk. geliefert, i er umuj «viyunuuuvivji mu m Hinzu tritt ein Zuschlag von 1,50 Mk. bis | seinen Mitgliedern Kartoffeln z 50 Pf. das Pfund, 25 Pf. das Pfund, 75 Pf. das Pfund, 50 Pf. das Pfund, 35 Pf. das Pfund, 40 Pf. das Pfund. “ 2. Personen, die als Groß- und Zwischenhändler auftreten, müssen im Besitz der vor- aeschriebenen Zulassung zum Handel mit Lebens- und Futtermitteln sein. Für die Ertei- Landkreis Gießen. . -m. Inheiden, 14. Sept. Der bisherige Flurhüter Kaisner hat sein Amt niedergelegt. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darm stadt, 13. Sept. Ein südlich der Stadt im besetzten Gebiet liegendes Lokal wurde geschlossen, da dort seit längerer Zeit ein unsittliches Treiben herrschte und besonders auch durch Angehörige der Besatzungstr u p - >en dort sog. Nackttänze veranstaltet worden ein sollen. Hessen-Nassau. Nachttarif bei der Straßeubahu. fd. Frankfurt a. M., 13. Sept. Zur Deckung des Millivnenfehlbetrages bei der Straßenbahn beantragt der Hauptausschuß der Stadtverordnetenversammlung )ie Einführung eines Nachttarifs mit der Maßgabe, daß an allen Tagen von 9VZ Uhr abends bis zum Betriebsschluß von jedem Fahrscheinlöser ein Aufschlag von 25 Pfennig erhoben werden soll. Der Antrag des Magi- trats auf Erhöhung des Straßenbahntarifs wurde abgelehnt. Einbruch in eine Fürstengruft. fd. Frankfurt a. M., 13. Sept. In einer der letzten Nächte erbrachen Diebe auf dem Haupt- riedhofe die Gruft der vor mehreren Jahren Der* torbenen Fürstin und des Fürsten von Polignac. Tie Einbrecher öffneten gewisssam den steinernen Berschlußdeckel, stiegen in die 4Vs Näeter trete Gruft mrd öffneten dm mit Blei umhüllten Holzarg. Eine in dem Sarg befindliche Pelzidecks war herausgezvgen. Bon dem zweiten Sarge hatte man den Holzdeckel abgeschraubt, den darunter be» fachlichen Zinffarg aber unverletzt gelassen. Ob Wertgegenstände von den Leichmrestm des geöff- neten Sarges gestohlen sind, tont nicht festgestellt werden. Eine neue Siedlung. X Hanau, 12. Sept. Das frühere Bekleid u n g s a m t des 21. Reserve-Armeekorps in Hanau ist für die Summe von rund einer Million Mark von der in Berlin gegründeten gemeinnützigen Zentral-Siedelungsgesell- schaft „Neue Heimat", welche ftnanzieller Träger aller elsaß-lothringischen Siedeluugsg.sell- schaften ist, erworbm worden. In diesen Baulich- felten werden nun für die elsaß-lothringffchm Flüchtlinge insgesamt etwa 105 Wohnungen von je 2—4 Zimmern und Küche errichtet. Der Ausbau toird beschleunigt, so daß noch in diesem Jahre dve Wohnungen bezogen werden können. Jeder Siedler erhält auch ein Stück Land in der Größe von 300—500 Quadratmetern, das für Meingarlenbau und Kleintierzucht Verwendung ftnden Harnt. Arbeit wird geboten in den eigens eingerichteten, ans genossenschaftlicher Grundage aufgebauten, sowie in selbständigen Gewerbebetrieben. Der Ausbau einer Wohnung stellt sich durcksschnittlich aus 20 000 Mark, so daß die gesamten Ausbau kosten 2 Mill. Dlark "betragen werden. Aus Statt tiuö Land. Gießen, dm 14. Sept. 1920. Höchstpreise für Obst. Auf Grund der Bekanntmachung oes Reichskanzlers über die Errichtung vonPreis- prüfungsstellen und die Versoraungsregelung vom 25. September 1915 (Reichs-Gesetzblatt S. 607) wird hiermit angeordnet: 1. Als Höchstpreis für den Großhan- i> e l werden folgende Preise festgesetzt: Tafeläpfel 1. Sorte 60 Pf. das Pfund, hohe * vehördtiche Anzeige« 97963 9783 sofortige Barzahlung. [9782 9776 9777 Speyer ber Frankfurter Universität die Summe von einer Million gespendet. Franz Bette, Mosöaig 10. la Haarnetze öopdeii. in ollen Mbeg rcieoer erngetroffen Stück M. 3.50. Birklar, den 13. September 1920. Bürgermeisterei. Müller. bestehen. Gießen, den 13. September 1920. Städtisches Gas- und Wasserwerk. Steding. Junker, Gerichtsvollzieher, Dietzen, Plockftratze 4. yochfcbul racbrichte«. Eine lUillionenftiftnng für die Kraukfarter Universität. rnc. Frankfurt a. M., 13. SejX. Mister Fantes Tpeyer in Neuvork hat zum Andenken an eure verstorbene Schioester Frau Edward Beit von vermischtes. Ein neues Erdbeben in Italien. Paris, 13. Sept. (Wolff.) Die Blätter An- n. Verkauf von Möbeln, Antiquitäten, foroieUc6emobme gonget Einrichtungen. 15 Louis Rothenberger 22Neucnwe§22. Tel. 176. veröffentlichen eine Meldung, daß gestern vormittag die Gegend von Cassino zwischen Rom imb Neapel von einem heftigen Erdbeben betroffen wurde. Gaspreise. Infolge der Erhöhung der Betriebsmaterialien, preise und der Löhne ist eine weitere Erhöhung der Gaspreise nötig geworden. Es Kostet ab 1. September d. 3s. nunmehr das cbm: Gas zu Deleuchtungs-, Koch- u. Heizzwecken 100 Pf Gas für Motore und Jndustriezwecke . . 96 „ Gas geg. Vorausbezahlung (Automatengas) 100 „ Die Miete für die Gasmesser bleibt unverändert mgs, den loinsMiü er Gegamm iMvq uni) ift and) ton ta und gMckigt rotte tat ine Sxmö bay ? Mchmmg ieg:irj rer Kreise, tat i'k ti zeit bereit smd, o feln zu 20 M. n ntlid) [den sich 1 m MM JdC - imchteven Sütingv (ßericbtsfaal. Bcrlin, 13. S^pt Wie das Acht-Uhr- Abendblatt erfährt, wurde E r i ch P r i n z, ber im Prozeß Scheidemann Sklarz als einer beröaupt» belaftungszeugen gegen Scheide- mann aufgetreien war, heute mittag in Berlin verhaftet, da er der Fälschung des Mordauftrages gegen Liebknecht und Rosa Luxemburg überführt nmrbe. Seine Brckuk hat bei dem polizeilichen Verhör das Geständnis abgeleg-t, daß Prinz ihr den Mordauftrag diktiert und in ihrer Gegenwart die . Namen Scheidemann und Georg Sklarz darunter gesetzt habe. * ML 'Kn werden.^ Nti I ZMvw AbsZ SB? im?. eOchvrtlichbit^ ittr ivch zur r>L I m3? I yr zurück, ltete n schTOren S»hI tfflifbintrnbe 'M-.l btt fann foaiJ ten. 'estgelegten J- 3h3t tml wttelenttebd^abjl Ar, datz'bet vm'lW uxber brr Pxch W Mick Natürlich fcl W Jttl Mi bmmfll st. Ruhe und Besatz breisstribcmen uns I nzelnrn Händlern a| damit btt tzpekckl tftgen Nahnmgsmirl Berussorgcmisati«l lie imiröcn auch d» idxn ümZtoirti i> des treten MM,! ige ben Preis bei» n W» aber mi| e Rtatofcbi f», st ch bat Berkehr r ts aus da Mchen- AuS dem Amtsvcrkündiqungs-latt. ** Tas Amtsverkündigungsblatt Nr. 131 vom 13. September enthält: Bekanntmachung des Reichsmintsters für Wiederaufbau und des Reichsfinanzministcritims. (Schluß). — Fortbildungsschule. — Lokale Feiertage — Wiederzulassung zum Handel. — Viehseuchen. Ausschluß unzuverlässiger Persor.eu aoin handel. Grmäß Verfügung des Kreisamts Gießen vom 4. September 1920 ist der Louis Weisenbach zu Leihgestern ab 8. September 1920 wieder zum Handel als Fourage-^viehlhändler im Kleinen, Seifen, Maschinenöl- uni) Wagensetthändlec zugelassen. Mau - und Klauenseuche. In Utphe ist die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt worden. Es wird gebildet ein Sperrbezirk, bestehend aus der Gemarkung Utphe: das Beobachtungsgebiet bleibt unverändert. — In Bernsfeld (Kveis Alsfeld) ist die Maul-> und Klauenseuche amtlich festgestellt worden. Dem für den Sperrbezirk Bernsfeld gebildeten Beobachtungsgebiet wird die Gemarkung Wcttershain aiigegiiebert. — In Großen- Bus-nt ist die Mau, - und Klauenseuche amtlich ^st- gestellt worden. Es wird gebildet ein Sperrbezirk, bestehend aus der Lepvermühle in Gemarkung Großen-Bnseck: das Beobachrungsgebiet bleiR unverändert.^ Die S ch a f r ä u b ■. iki einer Schafherde in ber Gemeinde Albach ist Räuoekrankheit festgestellt worden. Gemarkungssperre ist verhängt. Handel. Mainzer L derbörsc. M a r n z, 13. Sept. In dem Bericht über den letzten Mainzer Lederbörsentag ist ein sinnentstellender Druckieh.'er unterlaufen. Bn den Leder- Pveisen muß es richtig heißen: Zahm-Vacheleder in Hälften 58 bis 65 Mk. per Kilo, Zahm-Vacheleder in .w-nistücken 80 bis 95 Mk Per K^ilo, Zahm- Vache-tzälse 40 bis 45 Mk. per Kilo, Zahm-Vache- Seiten 33 bis 38 Mk. per ÜXIo, Wild-Bache in Hälften 52 bis 58 Mk, Wild-Bache in Kernstücken 72 bis 78 Mk. per 5lilo. Ludwigshafen, 11. Sept (Wolff.) Die „Pfälzische Post"" meldet: Die Bezirksbauernkammer in Ludwigshafen beschloß in ihrer gestrigen ersten Vollsitzung den Erzeugern ihres Bezirkes zu empfehlen: I. Freiwillige und unentgeltliche Abgabe von Kartoffeln an die Stadtverwaltung zwecks Verteilung an die ärmere Bevölkerung. - Hur raschen Erfassung des für die Volksernährung dringend benötigten Getreides neuer Ernte die Ablieferung möglichst schon hör dem Termin vorzunehmen Freitag den 17. September I. Is. von vor- '"•ttags 10 Uhr an soll das Obst der Gemeinde "limback, bestehend in Aepfcl und Birnen, versteigert werden ---- y°!«!» km" iu -2? fntb au, Be rlin, 13. Sept. Börsen siimmnngs- bild. Teilweise zusammengehend mit dem wegen ber hohen jüdischen Feiertage etwas geringerem Börsen besuche war auch das Geschäft besonders in den zu schwankenden Kursen gehandelten Papieren etwas stiller geworden. Die Grundstimmung war jedoch unentwegt fest. Am Montanmarkte waren bei lebhaften Umsätzen und weiteren über 15 Proz. hinausgehenden Kursanfschlägen Bväwmer Gußstahl, Phönix, Rombacher und Hösch führend. Auf den übrigen Gebieten war das Geschäft wesentlich ruhiger und als erheblich gebessert, außer fast allen Kaliaktien, Goldschmidt, Gebr. Böhler, Rheinische Metall und Zellstoff Waldhof, zu nennen. Die erneute Steigerung der Auslandsdevisen verhalf von Valutawerten nur Dautsch-Uebersee zu bemerkenswerten Kurssteigerungen, sonst waren sie bei mäßigen Schwankungen gut gehalten. Von Au stromerten behaupteten Kveditaktien ihre Samstagssteigerung nicht. Türkentabak stiegen wesentlich Von Auslandsrenten waren Mexikaner enteilt mäßiger fest. Teilweise im Gegensatz zum stilleren Verkehr in Iben SchwankungSpapieren blieb in den zu Einheitskursen gehantelten Jnbustriewerten das Geschäft lebhaft bei erneuten Werter Höhungen für die Mehrzahl der Papiere. Frankfurt a. M., 13. Sept. Börsenstimmungsbild Am Montnnak.ienmarll standen Bvllwmer im Vordergrund. Mit 697 waren sie um weitere 5 Prozent höher. Das Ge schäft war im übrigen ruhig. Oberbedarf eröffneten 251, dann gab der Kurs 1 Prozent na.f 250. Kali Westeregeln 879,75. Buderus befestig: 426, Caro schwächer 265 (— 4 Prozent). Elektra Licht und Kraft stiegen weiter 149 plus 4 Prozent. Chemische vvlVerkohlung, welche gesucht waren, zogen an, 440 plus 5 Prozent. Größer: Kauflut: bestand für Zellstoff Waldhof 395. Die übrigen Jndustriewerte verzeichnen ebenfalls KurSerhöh- imgen, wobei Scheideanstalt bevorzugt wurden, 674,50 plus 121/». Maschs. Karlsruhe anziehend as Krrismnt ittbröirtt drio ■ )urch Bnocksr' ;vr ■ mit ber Santo I erträgt über■ m 3) Mk. auiW^' ■ lausgesirllt ÄVl r größte Teil ta »■ I Mgsoertrage be'lebl, ba» n des Kmie- nM M mt auBfrtan zur treten yen^g ' Ernte von deriWW vrch bte LttterwMU tas Preisb« igti^ÄM m BedaN 20 ®ort »eto ■ Detbrau^i^ MW iS «ssLEll c&ren drohe"«' •- Snb W V jlt M i 1111 ? öWeiftftr t» "ZKS ir M^.sde tirL E fs ’&jng. j «IKi'W’t I iit ■ MkMWWIN. Freitag den 17. September 1920 vorm. 11 Uhr versteigere ich im Wege des Selbsthilseverkaufs aus Kosten und Gefahr dessen den es angeht in Annerod bei Dietzen (Sägewerk Keßler) 1259 qm pr. gef. Tannenbretter 18 mm stark 3—6 m lang und 18,25 cm Durchschnittsbreite gegen Climbach, am 13. September 1920. Bürgermeisterei TIimbach. _____Stein._____________________ Obstversteigerung. Donnerstag den 16. September, nachmittags um 1 Uhr anfangend, wird das Obst der Gemeinde Drrklar, bestehend aus Aepfel und Birnen, Der- HMgert. Zusammenkunft an der Kreisstraße nach Mnjchenheim. Kircbe nnd Schule. 8 Alsfeld, 11. Sept Gestern fastb hier im Saale deS „Deutschen Dauses oie Krciskon- ferenz der Lehrer des Kreises unter dem Vorsitz des Kveisdirerü-rs Tr. Stammler und Schulrats Duff statt. Kreisdirektor Dr. Stammler b-grüßte mit herzlichen Worten die vollzächlig Cr- säxiencnen und betonte, daß auch diese Versammlung dem Endzweck aller Erziehmig: wahrer Menschenbildung bienen wolle. Schulrat Huft gab vier nach di,.' statistische Ucbersicht über das Sclml- w.sen des StYrifed kund, sowie die im Interesse jun Schule und Lehrer dorn Schulmrnisterium erlassei'en Verfügungen, besonders lnnweisend aus bi Ve- l.hrmtg über „Fremdenlegion" und die Är-sabr.n tes „Tabrkrouchens für di? Jugend" hiernach hielt Lehrer Schneider-Lber-Gleen einen Vortrag ub.r „Die Frage ber sexuellen Aufklärung in der Volks- und Fortbildungsschule". Da der stkaä-- miteg nocki ben besonderen Verhandlungen d s Zri>eis.chrertaaes über ten Orgmistengelalt und das Sclntliwtgesetz gewidmet werden sollte, wurde vom Vortrag des zweiten Reserxmten, Schmoll- Eschenrod, abgesehen. fd. Mainz, 12. Sept. In der letzten Stadtverordnetensitzung trat Oberbürgermeister Dr. KÜlb der Mitteilung eines Schularztes, daß tn Mamz 30—70 Prozmt der Schulkinder lungenkrank seien — die Viel düng ging auch durch die ganze Presse — mit Entschieden heft entgegen. Die Zahl der durch Unterernälimng gesundheitlich gefährdeten Kinder sei in Mainz nutzt größer als anderswo. Bekanntmachung. Betrifft: Die Bildung der Schöffen- u. Schwurgerichte. Die Urliste der Schöffen u. Geschworenen liegt von Mittwoch den 15. September bis Mittwoch den 22. September d. I auf dem Stadthause, Zimmer 8, zu jedermanns Einsicht offen. Innerhalb dieser Frist kann gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der llrliste Einspruch erhoben werden Gießen, den 10. September 1920. (9792B ___Der Oberbürgermeister: Keller.______ Obstversteigerung. >n Breiten, alS bisher veröffentlicht, beschaffen! könne und forbert y.i Anmeldungen auf. Auch wird I Raten intb Borschußzah ung Dermittdt Auf eine Anftagc an die Karwffei kleinhändler, erklärten diese der stadtoerwaltuni in einer Entschließung, baß der freie Lande! die Ver sorgung ber Bevölkerung mit Kartoffeln solange ablehnt, bis durch die ReichSvegierung die Lisserungs- Verträge aufgehoben seien. Es wird im übrigen Zu rückhattung beim An kauf empfohlen. Das Gewerkschaftskarle-1 protestierte gleichfalls gegen ben Kartoftelprris von 30 Mk., ben sich kein Arbeiter leisten könne, da der Preis bis zur Einlieferung bis auf 40 Mk. fteiga Er empfiehlt gleichfalls Zurückhaltung beim Qhnfaui bis die Prrisftage geklärt ist. Es soll dies eine letzte Warnung an die Bauern sein. Diese sollten dic Arbeiter nicht bis zum Aeußersten treiben. Tie Verantwortung für etwa entstehendes Unglück falle sonst den Bauern zur Last. Dct >iatlosiclbsykott von Frankfurt. fd. FraHkfurt a. M., 13. Sept Frankfurt ist seit einigen lagen tatsächlich ohne Kartoffeln. Das Gewerkschaftskartell befaßte sich heute in einer langen Sitzung mit diesem unhaltbaren Zu stand. Zugezogen wovon alle interessierten Organisationen Man kam übe Dein, daß man mit de« schärfsten Mitteln gegen de n Boykott der Landwirte Vorgehen will. Der deutsch' Eisen- tahnerverbmid n^färtc sich bereit, falls die gesamten Arbeiterorganisationen und das Gewerkschaftskartell ihn hierzu ermächtigen, zur Selbsthilfe zu schreiten. Den landwirtschaftlichen Organisationen wurde ein Ultimatum gestellt, sich bis Mfttwoch zu erklären, ob sie bereit seien, die Kartoffeln zu dem Erzeugerpreise von 20 Mk. für den Zentner zu liefern. Falls dieser Zeitpunkt unbenutzt verstreicht, soll am Freitag eine große össerftlich Versammlung stattfinden, um die Bevölkerung über die Zustande aufzu klären Alsdann wird man dazu über gehen, bte Kartoffelzüge aufzuhalten und keine Sartoffeln aus dem Wirtschaftsbezirke Frankfurt herauszulassen Der deut ch Eisenbahnerverbanb hat für morgen seine Betriebsräte und Obmänner zusammengerufen, um die Organisation vvrzu- rereiten. 307,50, Xteböembermer Kupier fester 21930. Nud- riger iiell.en frönttrir Schuchabrik 262,5Ö\— 6'/ Zellstoff Aschaffenburg 4(X>,50 (— 41/.), Cbem Th. ^teldschmidt 429,75 (— 8>/4j. Elektr Xeutid- Hebers« 1005 fäegen um 45 Prozent, Deutsche Uebetietbanl 600 um 15 Pwzent 5pu?z Otelb merifaner 580, 41/, Zrrigationsantech. 416. Zni ireten Verkehr rourten Deutsch Petroleum 1425, Eanadascheine 820, Ludwig Ganz fest 280. Deut ich Maschinen 278. Baltimore Oh« 440 plus SPvoz , auch 5dxin:ungbabn gebessert 669 plus G Prvzen'. 5pvoz. Rrichsan leihe 79,50. Frankfurt a. M., 14. Sept. revtsenMurkt. Geld Brief Geld flrle" Datum; 11. Sept 13. Sept. Amsterdam - Botterd. Brüffel-Antwerpen 1690,30 1694,20 1748,25 1751,75 387,10 387,90 398.60 399,40 llhristiania. 761,70 763,30 786,70 788,30 .Kopenhagen .. 759,20 760,80 786,70 788.30 Stockholm. 1108,90 1111,10 1148,85 1151,15 Helsingfor«. . .. 174,80 175,20 175,80 173,20 Italien. .. 234,75 235,25 229,75 230,25 London. . . . 189,80 190,20 199,80 200,20 Aew-7)ork. . 54,44 54,56 57,19 57,31 Varis. . 362,10 362,90 377,10 377,90 Schweiz, . .. 879,10 880,90 919,05 920,95 Spanien . 799,20 800,80 834,15 835,85 Wien (altes) . 26,47 26,53 26,47 26,53 Deutsch.OesterL ab,. 25,97 2$>,03 26,72 26,73 Prag...... 82,15 82,35 82,15 82,35 Budapest. . 20,08 20,12 20,73 20,77 ^Bulgarien . Konstantinopel. . — Börsenkurs». Frankfurt Berlin Schluß- Abend- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs Kurs Datum 11.9. 13.9. 11.9. 13.9. 5" oDeut.Kriegsanl. 79,50 79,50 79,50 79,50 4°/,Deut.Reichsanl. — . — 68,60 68,40 3°/gDeu1.Neichsanl. E , — ■■ e — 60,50 60,80 4°, Preuß. Konsols 69,60 71,10 Darmstädter Bank ----. --- - ■■ 140,25 140,85 Deutsche Dank . . . - . — ■■ . 276,50 275,50 Disconto- Besellsch. — . 204,50 205,50 Dresdener Dank . - . — —. — 178,75 178,75 Nationalbank f. D. - . — — . — 151,- 152,- Mitteld.Treditbank - . — 143,50 144,50 144,50 H.-Amerik.-Pakets. 188,50 187.- 137,85 187,- NorddeutscherLloyb 184,- — . — 181,25 180,75 Doch.Guhstahlwrk. 655,- 697,- 670,25 702,50 D -Luxemb Bergw. 325,- — . — 324,- 325,- Geffenkirch.Bergw. 335,- 339,50 333,75 339, Harpener Bergbau 375,- — . — 379,- 377,50 Obesschl. Eisenv.^B. 254,75 250,- 249,50 248,- Oberschles.Eisenind. — . — 265,- 263,- 261,- Phönix'Brgb.-Akt. 503,- —■ . — 506,- 521,- Dad.Anilin-u.Soda 468,50 — e — 465,- 470,- Höchster Farbwerke 352,- — . — 360,- 364,- Elektr. A. E. G.. 287,- 290,50 285,75 288,- Schuckert-Werke. . — . — — . — 200,- 201,85 Felten - Guilleaume —. — 447,- 445,- Daimler...... 213,- 207,50 209,75 209,50 Dud-Eisenw.-Akt. 421,- 426,- 430,- 431,50 Adlerwerke .... 252,- 255,- 259,50 259,- 4*/,Heff.Staatsanl. —. — —. — 76,50 76,- Electron Griesheim — . — —. — 821,50 329,- Diartootierungett, Datum: 11.9. 13. 9. Zürich...... 11,42 11,25 Amsterdam .. . — . — — _ Kopenhagen. . . .. 13,40 13,10 Stockholm...... 9,20 8,90 Prag........ —. — —. — 113 ten........ —. — . — London ....... 188,- — - — (3n einem Teil ber Auflage miebirMt) Die französische Politik. Paris, 13. Sept. (WTB.) Der Sonderberichterstatter ber Agentur HavaS berichtet aus A i x- les - Bains: Die bedeutendste Entschidnng ber Zusammenkunft ist die sichie Vertagmig der Gen-- fe r Konferenz, wenn nicht deren vollkommene Fallenlassung. Der Verzicht auf diese Konferenz werde sehr wahrschein ich in Frankreich ohne Bebauern aufgenommen werden wo man bekanntlich der Ansicht ist, daß das Verfahven vor der Re- parationskommissicm vorzuztehen ist. AuS dem von den Belgiern besetzten (Gebiet. Aachen, 13. Sept. (WTB.) Die belgische Bcsatzungsbehörde nahm am Samstag tm Gebäude be£ Aachener „Vvlksjreunds" ein-r Daus suchmig vor. Nachmittags würd' ber Chefordatteur Da. Deinen aus bisher unbefiamtten Gründen in feiner Wohnung verhaftet. Eine Entschließung ber USP. in Sachjcn. Berlin, 13. Sept. (WTB.^Ten Morgrabt ättem zustilge nahm die gestrige Laudesversammlung der sächsischen USP. in der Frage des Einschlusses an die Tritte Moskauer Inter - national-' nach lebhafter Ausspraä-e, woran Dil'c>-- ding, Däurnig und Dittmaun sich beteiligten, m i r 44 gegen 28 Stimmen dte Entschlictzung des Landesvorstandes an, die bet aller Svmpattne für den Äanun des russistben Prvle.ario te M o s kauer Auf n a hm e bedi n g n i ge a i>- lehnt, da durch sie eine afries ämerilani chen Bundes werden eine .stvmm.sssro» em.-n c - um die Antwort aut das Telegramm Smillier- ui erwägen In allen englischen BergwertS- bezir ken verkünden die Bergarbeiter, daü sie tn -wer Wochen die Arbeit ntederlegen werden S8ic _bie V-ertelmillion Bergarbeiter, die gegen die Streikbewrgiing ftimmte, sich verhalten wird, ist nxxl> ungeiviß Dei Irenkamp'. London, 13. Sept (WTB> An brr Sinn- feinerbemonftration in Glasgow nahmen 10 - 00 Personen teil. Dte Pedner fabelten es fdxirf. oaß cs ber britischen Arbeiterschaft nicht gelungen sei bezüglich Irlands eine vernünftig; Aktion einui'ritcn wie dies in der Fra,w der Mimition für Polen ge» schehen sei. 9In einer ähnlichm Dernonstraiion im Southwark-Park in London nahmen 4000 Personen teil. Heftige Kämpfe Wrangels. Konstantinopel, 13. Sept WTB) Reuter. General W r o n g c l meldet hcftigr- Kämpfe bei Rack Pologi. Fn der Gege.id von Jckale- r i n o s l a iv sei eine ganze Rote Brigade einschließlich des Stabes und des Trains gefangen genommen worden. Ein Handelsabkommen Frankreichs mit Siam. Paris, 13. Sept. (WTB.) Das „Journal" meldet, daß in Paris augenblicklich mit Siam Per- verhandelt werde, und zwar l)auptsächlich wegen des Abschlusses eines Handelsabkommens unb über den Bau einer Eisenbahn von Saigon nach Bangkok. Die Verhandlungen sollen unmittelbar vor dem Abschluß stehen. Chriftenmordc in China. Amsterdam, 13. Sept. (WTB.) Reuter bringt aus Hongkong Nachrichten über Massa- kres chinesischer Christen in Weveung(?). Mit Maschinengewehren bewaffnete Soldaten überfielen die DSrfer, erschossen die Frauen imb schleppten die christlichen chinesischen Lehrer aus ber Kirche, die entweiht wurde, und ermordeten sie. Die Dörfer wurden m Brand gesteckt. Tie Einwohner wurden verjagt ober getötet. Ole IM'MMWN des Mannes im Beruf, der Frau im Hause, des Kindes in der Schule stützt sich auf kraftvolle Gesundheit. Continental« Gummiabsätze tragen erheblich hierzu bei. Leichter, elastischer Gang, dadurch Schonung der Nerven und Füße, das sind ihre großen Vorzüge gegenüber Leder. Verlangen Sie von Ihrem Schuhmacher (Sntinental Absätze So gut wie Continental«Reifen. Bezuqscheinfreie MWMllS für Industrie, Dampfheizung unb Hausbrand liefern waggonweise in großen Mengen h. Hauptmann & do., Uöln-Poll Krückelstraße 19. 9790« Sargeä U Sonnenitr. 5. Das. a. weißlack. Ktehen- EtirteML preiSw. z. v.0tt411 la. Batterien stets frisch. 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