U Meröl ift*? Ui niebtmok. ^ni k* MenaUesvK^ Unenute^ij^ j(( ' bKbtmadjenJS'X dkerde^eArr^ 3i?teibn,ratn-ao •nobiltuDDelunaen KBfi |SSä «annen-Packnngen. 0W__MrÄ^ Brenu 8u verlausen. N- WellkSik! Maschinen. ^hniier-Oei, Treibrienien taMii,, Nr. 8Z Der Oietz««« Snjelntt erschein* täglich, außer Sonn» und Feiertags. SezugLpreiL^ Monatlich Mark 3.60, virrteljährlichMark 10 80 einschließlich des Bestellgelds ; durch di« Post vierteljährlich Mark 9.75 ausschließlich Bestellgeld. Fernsprech - Anschlüsse strdieSchriftleitung 112; Verlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach» richten Anzeiger Siegen. ppftfcheckfonlo: Frankfurt a. M. U686 Mittwoch, U. April W20 Erstes Blatt <70. Jahrgang ax a Annahme von Anzeige» Jrj W für die Tagesnummer dr» idtensrllmcittcr sh •VIIV llvl «l»lvWWV> WML fx^ wtz j)auptlchristleiter: Aug. General-Anzeiger für Oberhesien MM v " s ff I Anzeigenteil, fj. Beck, Druck und Verlag: vrühl'sche Umv.-Vuch- unk» Stcindrntfcrel K. Lange. $d)riftfeitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulstrahe 7. sämtlich in Gießen. Die Einfuhrtonttolle. In den „Mitteilungen aus dem ReirhSwirt- schafisministerium" (een 'mir: Im „Reichsgrietzblatt" wird beiraiödflt bk .FZeroidnung über die Regelung bn: (SmfuÜTr rotn 16. Januar 1917" in ihrer neuen Fassung veröffentlicht nx-rbett. Dre neuen Abänderungen schaf- sen die Rechtsgrundlagen zur Schlretzung brr VödKr im Westen. Rord^m und Osten. Sie paffnr bk SBerorbirung an die veränderte Suchlag' an, rnie sie durch bte Besamung bcs linken Rhnnufers uru) der Abstim mungsgebiete geschafssnr ist. Tie Bedeutung dieser ,^Löch^ besteht bekanntlich Mrin, daß aus Anorbnrmg der alliierten Mächte an einzelnen Abschnuten brr R- ichszoll- grenze die .Kontrolle Wer bi? bcutschen (Sfn- uw> Aussulnverböte mit iixnugeii Ausnchiiien nicht ff?» hanbl)abt roerbeu bart. Bisher fltnrite tm BcnhanO- lungsivege ein befriedig mdes (Stgebnid nicht er» zielt werden. Zur 'Ikrlxitbenntq der ung igsicns dort zu erzwingen, roo der Reichs p. kutivc teine Sckwanven gesetzt sind. In Verwirk ichung bie'es Geb nlens ermög- lickt die neue Sk orsnung unter w?jentlicher Ver- schärfung der bi5.?enffen Strasvon'chriften den Zugriff auf die uerbobSiminig cTngc)'dx>Ce:i'?n Warrn nicht nur wie biÄwr an der Grenze, lonbmi auch im Innern des Reichs. In Zubmst kimnen bal;er solche Waren in der S-anb jeden G'wahr am s- nchabers im Be'ixrllungswcge oh c Entschädigui'g für veZ ((en erklärt netten. Zur ilWlnircrung unlauter er Wadx nf dxften muß c d Berordnung sogar gru b äblich rückwirkende Duft cr.'.alten, fix- weit sie sich auf diefe VerfalttrLärung bezieht Tie Rucklmrkimg ist allerdings wt Interesse des reellen Handels wesentlich abgesckävächt. Innerhalb einer Ausschluß^rist von drei Wochen — beginn end mit dem Inkrafttreten bn Aussülmings-- bestimmungen — körn auf Antrag eine Sreigab? erwirkt weiden. Tie Anträge sind für Warm, die im unbckblen Teutschbrnd la«nm, an ben Rcichöbeanfkragten für bk Ueb-rwackiung der Ein- imb Aus Ul,r von Be.lin, Verlängerte Qebnnann» sttaße 12, zu richten. Jur im beichten G'bftft lagernd. Waren ift der Dekgierte des Rcichsboaus- trag tungen b.süehen, werden die Berkehrsvorschristen so geregelt werden, daß die Aussteller und Besucher der Messe, sowie die Teil- nebmer des Kongresses ans dein unbesetzten Deutschland und bem Auslande ohne irgendwelche Sd)»vierigkeiten nach FrMtkfurt reifen, sich dort aus- l-alten und aus dem befehlen Gebiet wieder ausreisen können. Die Einzelheiten der Verkehrsbeftint- nrungen werben von den französischen Behörben techtzeing bcftniiügcgebm werden. Oberste Verwaltungsbehörde: g<^. Deiwigtte, Oberst. Dazu schreibt das Meßamt: Diese Mitteilung ber französischen Behörden deckt sich mit ber vom Meßamt bereits veröffentlichten Zusage ber französischen Behörden, die Abhaltung ber zweiten Frankfurter Internationalen Messe nicht zu be- hinbern. Es steht zu erwarten, baß Ein- und Ausreise mit dem üblickien Rpisepaß werben bewirkt merben können. Das Meßamt hofft hierüber schon in ben nächsten Tagen weiteres veröffentlichen zu können. Truppenverfchiebungen. Frankfurt, 14. Aprl Die französischen Be'atzimgstruppen von Frcri furt nehmen geg-?n- ipäriig umfangreiche Ber änderun gen vor. Anstelle dr 40. InfantenebriTad' trifft in diesen Tagen die Brigade 11 aus Rane h nn. Tie Gamifonwechscl sind teilweis: schon ,m Gange. Ter Patrouittenznsammenstoß bei Nreder-WdUstadt. Zu dem gemeldeten Zusammenstoß zwischen einer deutschen und einer französischen Patrouille bei Nieder-Wöllftadt, dem der Leutnant Graf Kalnein zum Opfer fiel, erhält die „Neue Tagesztg." von einem1 Augenzeugen folgenden Bericht: Am 7. 4. gegen 9 Uhr vormittags fuhr ich mit meinem Wagen nach Ober-Wöllstadt. An dem Eiienbahn--Diadult, welch?s direkt am Ausgang des Ortes liegt, stand eine französisch? Kaoallerie- patrouille in Stärke von 5 Mann. In höchst unhöflicher Weise wurde ich und mein Kutschn nebst Wagen eingehend reoioi?rt unb alF>mn meines Weges entlassen. Um y2ll Uhr führ ich aus Ober» Wöllstabt zurück und l>olte bie deutsche Pitromlle an der sogenannten Schnupvermühle *nn. Diese Patrouille bestaub aus 1 Offizier und 4 Mann. Ich hielt es für meine Pflicht, biesklbe auf die Situation in Nieber-Wöllwadt aufnu-rkfam zu madxm und warnte ben Offizier, Öerm Lmtncmt Graf Kalnein, nicht in die Falle hinein zu reitm. Anfangs wollte er Mstand davon nehmen, besann fidi bann jedoch anders und glaubt? mit ber französischen Patrouille verhandeln zu können. Ca. 100 Meter ritten tw 5 deutschm üteiter hinter meinem Wagen her. Als ich mit m’inem Wagni d?s Viadukt durchfahren hatte, fheg ich aus und schickte den Wagen mit dem Kutscher nach Öause. um genau dis Zusammentreffen aus nächste: Nähe — etwa 10 bis 15 Meter — beobacht.'n zu können. Tic Deutscken kamen in langs^unrm Schritt an geritten. Am Vi-adukt an gekommen, ritt der Offizier etwa 3 Meter vor und als erster durch das Viadukt. Stttum war er 3 Meter hindurch geritten, während sich die übrigen ger^d? im Viaoutt befanden, da riet der rrmnösi'che Offizier, weld^r mit 5 Franzosen links und rechts an ber Eisenbahn böschung lag, den Deutschen „Halt" zu. Sofort hob Herr Leutnant Kiün. in ferne rnhte Hand hocki, wäl>rend er mit ber (üiten -ne Züg-?l festhielt. Er schien gerade ,'inige Wor:e .rus vredru zu wollen, als auch schon ein ffanzö-si'cher öolbat das Gewehr anlegte und aut die Mannschaffm losseuertc. Ties geschah, bevor van ben Deutschen bie geringste Bewegung zur Fluckx aus- genrhrt wurde Bon einem Scheu'.n ber Pferbe war allo keine Rede, wie bi-? Zeitungen schrieben. Erst auf den ersten Schuß macken bie Mannschaldm febrt und darauf ber Cffi vr. Taraufhin haben bie Franzo en etwa 10—12 Schuß abgegebm, wobei Graf Kalnein zweimal in den Rücken g'troffen wurde. Er lnclt sich noch schwer verwundet aur seinem Vst?rd? bis ;.uv Mühle vor Ob n-Wöllstabt. ??ach einer halben Stunde verlor t das Bewußtsein unb starb auf bem Transport zwischen Ober- Wöllstadt unb Friedberg. Von den Deutschen würd' nicht ein einziger Sckmß abgegebm. Es war jeden- ßckls nicht ber geringste Anlaß acgebm nwrden, ter die Franzosen zu ihrem Vorgehm bewegen konnte. Line Debatte im englischen Unterhaus. Amsterdam, 13. Avril. (Wolff.) Einer Reutermeldlmg zufolge ertlärte Sonar Law im Unterbaufe auf die Frage, ob ein Protest an die deutsche Regierung bezüglich iti.tr fort* bauernt"en Verletzungen des Friedensver.rages ge- rickstel sei, das sei gerade eine Art von Fragen, bie nickt gestellt werden dürften. Tic Unterteile ber Frage könnten nicht besprochen werden, ohne die Gesamtirage zur Sprache zu bringen. Wenn diese Angelegenheit allein das britische Volk angeben würde, so wurde bte Regierung bereitwilligst eine Tebatte barüber atme tonen. Es fei möglich, daß der Lauf ber Ereignisse es wünschenswert machen werbe, im Unterhruse darüber zu debattieren. In diesem Falle würde bie Regierung dazu vollllommcn bereit fein. Er glaube, daß die Behauvtamg, daßT e u t s ch- lanb mehr als 2 Millioncn Mann unter ben Waffen habe, vollko m men u n- begrünbet sei, unb hoffe, baß bie Retck>swehr unb die Baltikumtruppen bald aus dem Ruhrgebiet zurückgezogen würden. LordRobert Cecil drückte fein Bedauern aus, daß bezüglich der Haltung ber britifd)en Regierung in der Frage des Bormarsches der französischen Truppen bv? Presse ffüch'.r unterridwet worden fei als das Parlament. Bonar Law erwiderte hierauf: Zwei ober brei Tage lang stellte bie Presse dem Lande nur eine Seite der Frage dar. Ta das Parlament keine Sitzungen abhielt, nrurbe es für rickstiggehalten, die Darlegung des britischen Standpunktes zu veröffentlichen. In Erwiderung einer Anfrage, ob die britifdic Regierung die Absicht habe, die zwischen ihr unb ber französisctxm Regierung gewcchsel.en Noten zu veröfsentlidzm, antwortete Bonar Law, das l)inge nicht allem von ber britischen Regierung ab, sondern auch davon, ob die Bundesgenossen Englands mit der Ver- oifenliidniig eitmerftxmben sei n Bonar Law er härte außerdem, eine öffentliche Darlegung ber Tifferenzen im Parlament könnte als eine S'ritif an bet Lattung ber Bundesgenossen aufgefaßt werden und die Teuisckien zu der Ansicht bringen, baß leine vollkommene Ucbepeiuftimmung zwistlien ben Alliierten be.üsttch der Turchdtthtrnng des Ftiobc.ns- rertrages bestehe. Mtllcrands Reise nach San Remo. Paris, 13. April. (WTB.) Lwvas. Mille- ranb wird am Freitag Paris verlassen, um sich zur Konferenz nad> San Remo ju begeben. Er wirb u. a. von Marsd^all Foch begleitet sein, beffrn Anwesenheit nötig ist bei ber Diskussion militärischer Fragen hinsichtlich Deutschlands unb ber Türkei. * Die Ablieferung des deutschen Kriegsmaterials. Paris. 13. April. (WTB.) Gestern fand zwischen E'htur.hill imb Laferre eine wichtige Unterredung fhati iber die technischen Mittel zur Ausführung ber Bestimmungen des Versailler Vertrages in Bezug auf die Ablieferung unb Zerstörung von Munition foroie bes deutschen Kriegsmaterials, insbesondere das ber Artillerie. Ter Konferenz wohnte Viarsd»ll Foch bei. Es würbe eine völlige Einigung erzi.li über die grundlegenden Punkte und über bie Notwendigkeit, bie Zahl der französischen unb britischen Offiziere, die sich bei ber interalliierten KontralttomMission in Deutschland mit dieser Arbeit befassen, zu erhöhen. Generalstreik in Irland. Amsterdam, 13. April. (Wolff.) Einer Meldrmg d?s „Telegraof" zufolge, verkündete der irische Gewerkschaftskongreß im Verein mit ber irischen Arbeiterpartei als Protest gegen die Behandlung Her politischen (befangenen durch bie Englänber die allgemeine Arbeitsniederlegung. Ausgenommen bavori sind allein bie Arbeiter in ben Zeitmrgsbetrieben, bas Personal der Telegraphenämter, bie Bäcker das Hospitalpersonal und alle bei ber Lebensmittelversorgung unb bet Fütterung bes Viehes beschäftigten Arbeiter. Alle Betriebe und Verkehrsmittel in Irland sollen unterbrochen werden, bis bie politischen Gefangenen in Freiheit gesetzt sinb. Die Lage im Ruhrgebiet. Essen, 13. April. (Wolff.) Die fünf Gifenbabneroerbänbe: Gew-tffchaftsbnnd de tscher Eis nbah b a?rtor, E>w rk chait deut chr Lokomotivfü'irer, Gewerffcha't deuffcher Rangiet- Eebi.n 'eter. 2U gemri er Eiseul>a(n r er. and unb bie Gewerkschaft deutscher Et>enbahner, die eme Arbeitsg meinschaft eingegangen find, erklärten in einer geitrigen Versammlung, wenn die Regierung dem Druck von links weiter nach.xve und das Industriegebiet wiedt schutzlos laste, müßten bie Eisenbahner zur eigenen Sich rheit unb für Den Westen Deutschlands zur Selbsthilfe greifen. Tie Arbeitsgemeinschaft wurde beauftragt, alles für den neuen Kampf vorzubev?iten, wenn die Vorkommnisse der letzten Woche sich wiederholen sollten. Sebem Terror, ob von rechts ober links, solle energisch eitqegengetreten werden. Münster, 13. April. (Wolff.) lieber^ bie Lage im Wuppertal wird von milftärifcher Seite berichtet: Tausende ehemaliger Rotgardi^.en sind ins Wupl^rtal und seine Umgebung geflüchtet unb warten Dort auf einen für ihre Zwecke günstigen Zeitpunkt. Es herrscht infolgebesen überall große Unsicherheit. Einbrüche, Bandenbiebstähle, Raub und Plünderungen find an der Tagesordnung. Besonders frech benehmen sich einige Banden am Rand? ber Wuppen tädte. Sie überall en die Wäschereien und einzeln stehenden Häuser und Bauernaehöfte, um Wchche, Kleider, Lebensmittel und Geld zu erpressen. Das Raubgesindel ist teil* lveise vornehm gekleidet imb oft nicht einmal ber deutschen spräche mächtig^ Audi in den Städten kommt es bisweilen zu Schiebereien mit den Rotgardisten. Die gesamte Büraerschaft und die überwiegende Mehrzahl der Arbeiter hat das ganze Treiben satt. Eine WHsfenabgabe hat im Wuppertal kaum stattgefunden; btc abgelieferten Waffen sind iinbraiid>bar. Zur Zeit werben zohl- tcicbc von den Roten Truppen reguiri rte Personen- und Lastautos nach Lwttand verschoben. Amsterdam, 13. April. (Wolfs) Euter Reutermclbung zufolge erklärte Bonar Law im IbiterlKtuic ferner, die britisckze Regieriuig habe die Mitteilung erhalten, daß hie deutschen Reichswehrtruppen bald aus dem Rulir* gebiet zurückgezogen würden. Der Räuber Hvl^ Plauen, 13. April. (Wolff ) Die gestern abend verbreitete Meldung über bie Ausluferung (ber von Hölz erpreßten Mllliou stellt sich als ungewiß berauv. Das von lffölzjur Ablwlrrng des Geldes nach Plauen geschickte Äuwmobil ist IN er nicktt ein getroffen. Darauf wurden bie beibt-n Staffenbcamten ber Klingenthaler Zwc igstelle ber Dogtlänbischen Bank heute vormittag mit dem Weibe auf der Bahn nach Klingenthal grianbt, würben aber in Oelsnitz von ber Reichswehr an* geleiten, öölj lxttte nun vormittags in Klingen tbal 15 bortige Bürger zu einer Versammlung in das Rathaus geloben. Er hält sie dort fest unb broht bis zum äusrersten gehen zu wollen, wenn er bas Geld nicht erhalte. Leute vormittag mürben burch Flieger von der sächsisd^en Regierung unterzeichnete Flugblätter abgeworfen, bie bie Bevölkerung über bie Grünbe bes Vorgehens ber Rteichs- weln? beruhigen sollen. Es itnro darin mitgetcilt, bie Reichswehr ivolle Derbinbem, baß Dölz feine DvoHungen mit Morb, Branb unb Plünderungen wahr machen kann.Richt gegen bv Arbeiter, sondern zu ihrem imb aller Schutz kämen bie Angehörigen der Reichswelw ins Vogtland. Darum bitte die Regierung, ihnen Vertrauen zu schenken und sie nach besten Kräften zu unterstützen. O e l s n i tz, 13. April. (Wolff ) Unter klingendem Spiele zogen heute die Reichswehriruppen, von Dos kommend, kampflos ein Die öffentlichen Gebäude wurden sofort besetzt. Ä ö l - versuchte gestern in Begleitung dreier Genossen bei Bad Elster über die böhmische Grenze zu gelangen. Der Versuch mißlang. Leipzig, 13. April. (WTB.) Ter Vefohls^ Haber des Wehrkreises, Gmeralteutnant v. DoIz - mann, teilt durch einen Aufruf an dv Bevölkerung des Bogtlandes mit, daß aus Ersuck»en der sächsischen Regstning bü- Reichsw hr beauftragt wurde, bie Mißwirt.'chist des Verbreck>'rs Völz zu beseitigen und die oerfasf-migsmäßiffm Zustände im Vogtlande wirixr herzustellm. Mit bieier Aufgabe sei bi? Reichswehrbrigabe 29 unter Führung von Generalma or Scnift beauitragt wocden. Tfe militarischeii Maßnahmen ridrteten fid) allo nicht gegen die friedliebende Bevölkerung, die vvlm.chr von dem Terror und Räuberunwesen bifreit »Verben solle. Eine Kundgebung der Deuischnationalen Volkspartei. Der Hauptvorstand der Deutschnationalen! Volksvartei hat auf seiner Tagung am 9. April nad) ausgiebiger Aussprache über die politische Lage folgende Erklärung einftimmig angenommen: Der tzauvtvorstand der Deutschnationalen Vvlkspartei erhebt schärfsten Einspruch gegen den Vertragsbrüchigen Einmarsch unb das brutale Verhalten ber Franzosen. Er fordert bie Reichsregierung auf, das stiecht und bie Würde Deutschlands nackchrücklichst ju wahren. Der .tzauptVorstand bet Teutichnationalen Volkspartei billigt bie Haltung, bie bie Parteileitung zu ben Vorgängen vom 13. März eingenommen hat Die Deutschnat.anale Vott^partei steht fest auf verfassungsmäßigem Boben und ver- urteüt jede gewaltsame Aend/rung und jede Beugung ber Verfassung. Auf bas fchäriue vrotestieren wir gegen btc verfassungswidrige Bewilligung riner politischen Vormachtstellung an bie Träger des Generalstreiks. Wir verlangen unbedingte Gleichberechtigung aller Berufe imb Bolkskr nie, wie sie bie Reichsverfassung seftsetzt. Wir erheben ferner schärfsten Einspruch aegen eine ungleichmäßige Anwenbung des Recht- nach parteipolitischen Gesichtspuntten, durch bie Deutschlcmb den Eharakter eines Rechtsstaates verlieren wurde. Tie Sckuld an ben bellagenswerien März- trorgängen trägt bie Mißwirtschaft unb bie ver- fasiungswidrige Politik ber Regierung. Durch bie urrrerantwortliche Aufforderung »um Generalstrcrk lot sie das Vaterland in neue schverfte Nöte und Kämpfe gestürzt unb ben Bolschewismus in Deutschland entfesselt. Gegen tne Geßchr des Bolschewismus muß alles eingesetzt werden, was noch an Staatsgewalt unb an Gemeinsittn in TeuischLarrb vvr- hcmdc t ift Ten Reichswehrtruppen und fonftigen Sickeftheitsorganen, bie den ovfemnlligcn Ämnpf gegen ben roten Schrecken fuhren, gebührt ber Dank und bie tätige Anerkennung des ganzen Landes. Um die verschiedenen Teile unteres Dolles wieder auf ben Boden friedlicher Arbeit zu^ammen- zuführen, sind wir bereit, mit allen zusammenzuarbeiten, die guten Willens sind, am Wiedcr- autbau von Staat, Wirtschrft unb Gesell^chrft zu Hellen. Tas deutschnationale OrdnungsProgramm unb unter neues Partiftpvogramm wri en die Wege. Mit blar.fem ScAlde gehen wir dem Wahl- tampf entgegen! Unser? Freunde im Lande bitten wir, in Lerirauen, 'desthloisenkst unb opferfreudiger Hingabe alle Kraft einzusetzen. Damit ber OcutfänaTu/nalc Qiebanfie sich iicgxeid) durchsetzt zum Heile von Voll und 23atalanbl Schwerindustrie nahe. Die Reichsregierung Hochoerrat, das Streben nach der Raterrepublik muß Einschreiten gegen die Bersch'euderung unserer aber auch4n__. ^-nifeier war Bodenschätze an ausländische Kapitalisten. Wann A^ustrzmmMr Blviick Sch»oar 2lur ßcffem straße 16; Maria geb. eme objeftitoe Unwahrheit. In tes ,u haben, durch Art und mo t einem Ao; dem besetzten Gebiet, ma. Rübesheim, 12. April. ein Vertrauter Kapps und in der Pressestelle der Garde-Kavallerie-Schühendioision tätig. (Zuruf rechts: Was hat das mit den Rechtsparteien zu hm. Die kritiklose Ausnahme gewisser Notizen m die Blätter untergräbt die Disziplin in der Reichs- leie l , 5 0 M a r k, und das in der Millionenstadt r)erl Berlin und trotz der hohen Transportkosten. wehr!) Schluß 7»/» Uhr. Nächste Sitzung morgen 1 Uhr: Fortsetzung. Bodensu,-^ — ---------- kommt das Reichsbergwerksgesetz? Die Rcpublika- nisrerung der Reichswehr muß durchgeführt werden. sind int Gange. Tas Verhalten der Gießener Studentenschaft. hernt d« on seiner cht gehab fühniinae uiammenarb i für steigendem Angebot eine Preissenkung ein. - Es ist eine uü- So kostete das Pfund Spinat 1,70 Mk., der lnptcn, daß die erste Kopfsalat 1—1,25 Mk., Hühnereie n Aus dem <5tabt IT) enterb irrten. Nochmals jei ausdrücklich auf den Tanzabend E we Warr en hingewiesen. Ter anmutig*1» Mnst- lerin, die sich schon hier tn kleinerem Kreise unter großem Beifall gezeigt hat, geht ein vorzügliäser Rus voraus. ... eine bildhübsche Tänzerin, die ihre Kunst zum ersten Male in dec öodtfdjule für Musik zu Berlin zeigte. Sie brrngi ihr seelisches Empfinden immer voll krusck^r Anmut zum Ausdruck. Tas lustige Frvhe, etwas Groteske der Karnevalsszenen (Schumann) und der Hnmoresk: sind besonders reizvoll noch gesteig'rt durch originelle Kostüme. — ^>ehr gut in den Rahmen des Tanzabends wird sich das heitere Spiel tn 2 Anfzügm „Lob der Narrheit" von Reinhold Zenz einreihen, das ebenfalls bereits vor kleinerem Kreise mit lebhaftem Erfolg gegeben wockm ist und am Freitag auf der eigentlichen Bühn: sicher ferne scherzl-afte Wirkung nicht verstreu wird. ** Tas Fest der silbernen Loch zeit begehen morgen: Heinrich Stühbar und Frau Wilhelmine gäb. Pieh, Wolfstratze 16: Ludwig Weber und Frau Minna geb. Weiß, Wolf- 7 7 Heinrich Herz berger und Fran UJ>. Schäfer, Riegelpfad 24; Wilh. Nees und Frau Elisabeth grix Walbvtt, Bruchstraße 6. ** Der frühere Burenkommandant Koos Jooste sprach gestern abend im Auftrag der Jugendgruppe der Deutschen, Bolkspartei im Hotel Schütz über seine Erlebnisse in der Westfront vor dem Zusammenbruch „Gut" im landläufigen Sinne sprach Jooste nicht. Aber köstlich in seiner Art wirkte sein Burendeutsch. Wie selbstverständlich ergab es sich auch werm er vom eigentlichen Thema plötzlich einen Sprung nach Südafrika machte, ein Jugenderlebnis auskramte usw. Das Publikum, das am Schüsse mit seinem Beifall nicht kargte, spürte auch sofort, daß eine ganze Persönlichkeit am Podium stand. ** Nachtge st alten. Die Lichtspiele Seltersweg zeigen augenblicklich einen Film gleich« Namens nach den Motiven eines Romans vm Eleagabul Kuperus, der dir üblichen Filmdarbietungen weit übertrifft. Nicht so sehr durch die Bearbeitung des bekannten österreichischen Schrift- st^lers Karl Hans Strobl oder die zielbewußte Regie Richard Oswalds, als durch die mitwirkm- den Schauspielkräste, an der Spitze Paul Wegener, der in Thomas Bezug, dem reichsten Mann der Welt, eine glänzende Charakterfigur geschossen hot. Auch die übrigen Mitwirkenden sinh erste Schauspielkräste, u. a. Reinhard Schünzel, Conrad Beidt, Erna Movena, die Tänzerin Anita Berber sowie Erik Charell mit seinem Ballett. Ein Besuch dieses Films kann nur empfohlen werden. Aus Statt unb Land. Gießen, den 14. April 1920. Beim Diebstahl erschossen. Fortgesetzt wird das Kohlenlager des stadt. Elektrizitätswerkes beraubt. Gestern abend gegen 9V$ Uhr wurden dort von einer Patrouille der SicherheitswaM zwei Personen beim Diebstahl betroffen, üic, als sie sich bemerkt sahen, die Flucht ergriffen. Da sie auf wiederholten Anruf nicht stehen blieben, gab einer der Sicherheitsleute mehrere Schüfjle in die Luft ab, die aber ihren Zweck verfehlten, da die Diebe weider liefen. Nun richtete der Sicherheitsmann die Waffe gegen die Flüchtigen und traf dabei einen so unglücklich, daß sein Tod alsbald eintrat. Es handelt sich um den arbeitslosen Kar! Schaumburg aus Gießen, der seinen Unterhalt nur von Diebstählen fristete und selbst seinen Eltern das Bettzeug entwendete uitb veräußerte. Leider wurde auch noch eine ztveite unbeteiligte Person, welche in der Schußlinie, in der West-Anlage ging, von einer verirrten Kugel am Beine verletzt. Nähere Untersuchungen des Sachverhal- Auch unsere Arbeiter! Reichskanzler Müller: Wir haben andauernd daran gearbeitet, das Programm, das ich vor 14 Tagen ausfübrte, in die Tat umzusetzen. Binnen kurzem honen wrr Ihnen die Vorlagen vorzule-Mt, die ich cmgrkünbigt habe. Aber in 14 Tagen tömten diese im Reichs- vat und hier im Hause nicht erledigt werden. Wir haben mit der Gesamtheit der Alliierten verhandelt, daneben aber auch direkt mit der französischen Regierung, ebenso mit London und Rom. Ich habe keinen Zweifel, daß die Kommunisten seit langem auch im Ruhrgebiet etwas vorgehabt haben. Wenn der Kapp-Putsch nicht gekommen wäre, wäre es ein Kinderspiel gew.sen, mit ihnen fertig zu werden. Die bolschewistische Bew gung verfolge ich aufmerksam. Den Räuberhauptmann Hölz tann man keiner Partei anhängen. Die Regierung hat eingegrifsen, sobald die säch ische Regierung militärische Hilfe anforderte. (Lärm.) Wir verfolgen die Vorgänge in Pommern mtd in Schlesien sehr aufmerksam. Im Ruhrg^et könnten wir nach dem Wortlaut des Versailler Vertrages dann erst vorgehen, sobald wir die Ueberz ugung batten, daß die gesamte Bevölkerung es verlangte. Bis dahin mußten wir eine friedliche Entiprn- nnng versuchen. Tie Fristverlängerung erfolgte, weil die Frist von dem Kvmmandierew>m General zu kurz bemessen war. Tie Polizcirktvon mutzte tm Einvernehmen mit der Zivilreg^rung beurteilt werden. Severing war mit den un-eu Verhältnissen durchaus vertraut unb ist dort feit Langem tätig. Tie höchste vollziehende Gewalt ist jetzt überhiupt an die Oberprä idente» uM übcvg.'gingen. Dis Ruhrgebiet ist für uns und für Europa so ungeheuer wichtig, d.iß Minister Severing Hute recket ersprießliche Tätigllert dort nod> fortsetzen muß. Bei einem neuen reaktionären Putsch wird genau wie zuletzt der Genernlstvffk einjctzen. Eine s3tv= litärdiktatur ist in Deutschland unmöglich. Eine Nebenregierung, komme ft:. lvtst.er sie wolle, ist ebenso unmöglich. Tie Forderungen per Gw'rt- chafte» wurden uns von einer TeMillion vorgetragen, die unter Hinzuziehmig dks Ressortministers genau so empfangen wurde, ‘.ft* andere Deputationen. Einigen dieser Forderungen gegenüber mufiten wir uns ablehnend verhalten. Tie Gewcrkschast n nxnen damit auch nicht zufriedm. Ein Ultimatum ist uns nicht gestalt worden. Alle wichligei Entscheid »gen Les Kabinetts mb ohne Par.e.lücksichte i g fällt wurden. Aus dem G'lirt j iZbiid) der Ruhr haben wir dringende Bitten er» halte», auch von .Kommunen, von fühoendcn Jn- tow Dr. Decker über die Angriffe des Herrn Mrich. Abg Tr. Becker h.rl fdlgendes Schreiben an die „T arm st. Zt g." gerichtet: ,Lu meinem lelchaf en Bedauern wird mir erst letzt bekannt, daß nach dem Bericht in Nr. 70 Ihrer Zeitung Herr Staatspräschent' Ulrich in der Saalbaupersammlung vom 22. März lfd. Js. aOid) meine bescheidene Person in den Kreis seiner Betrachtungen gezogen und dabei folgendes gesagt hat: „Ter frühere hessische Finanzminister Dr. Becker gibt sich mit Kleinigkeiten nicht ab, er zur Schwerindustrie. Man spricht — halten Sie sich an den StüÜlen fest — von einem Jahres- einDommen von 200000 bis 250 000 Mark." Ich bin nun zwar ebensowenig verpflichtet, über mein EinDmmen Auskunft zu geben, wie etwa Herr Staatspräsident Ulrich über das {einige, möchte aber doch, um derartigem Gerede ein für allemal die Spitze abzubrechen rmd neidvolle Gemüter etwas zu beruhigen, folgendes mitteilen: Ich, bin nicht etwa Mi'glied des Aufsichtsrates des in' Betracht kommenden Unternehmens, sondern trete in dessen Direktion ein, habe ihm also meine tzvlle Arbeitskraft zu widmen. Tas mir für diese meine Berufstätigkeit zugesicherte Einkommen ist nicht halb so hoch als das Gehalt, das nach der neuen Besoldmigsordnung ein Reichsminister erhalten wird, und auch meine Gesamtbezüge für jene BerufslätigLit bleiben noch sehr weit hinter den zukünftige» Gesamtbezügen eines Neichsnnnv- fters zuriiL Tie von Herrn Staatspräsidenten Ulrich, nricbergegebene Behauptung ist also Kreis Büdingen. y. Bad-Salzhausen, 13. Mril. Jnsvlgr Wegzugs unseres Gemeind^rechneis Eduard Schneider nach Borsdorf war die hiesige Stile eines Gemeinde''inu^hmers erledigt rooiben. Der Gemeindeamt wählte zu seinem Nachfolger Frau Anna Ko r e l l, Wwe., von hier. Unsere Gmiemde ist wohl die erste in Obexhessen, d-ie nun etnen weiblichen Gemeinderrchner hat. Kreis Friedberg. va. Friedberg, 12. April. Am tag nachmittag rückte das hiesige Reichswehr-Bataillon mit klingendem Spiele nach Butzbach ab, wo es vorläufig bleiben soll. Die Kaiserstraße war dicht mit Menschen gefüllt, die den Sckieidenden einen letzten Gruß zuwinken wollten. Nun ist Friedberg wieder ohne Garnison und wird es auch wohl bleiben. Ein schwacher Ersatz wird uns ja in der Abteilung Sicherheilswehrg» boten, die hier errichtet wird. Am 2. Oktok ber 1913 hielt das 3. Bataillon 168 seinen Einzug. va. Friedberg, 13. Avril. Tie Umbau- arbeiten am alten Bahnhof schreiten rüstig vorwär!s. Tas in seinem frikl)eren Zustand wenig freundliche Gebäude wird 7 Familien in T rei-Zimmer-Wv lnrungen Unterkunft gewähren und nach seiner Fertigstellung einen besseren Eindruck 'hinterlassen. Gärtnerischee Anlagen werden das Ganze in einen "harmonischen Rahmen bringen. Tie Stadt IZrt auf diese Weise, wenn auch unter Ausbringung erheblicher Kosten, in vorbildlich prav tischer Weife wenigstens zu einem kleinen Teil der Wohnungsnot abgeholfen. Pohlgöns, 12 April. Bei der gefangen Bürgermeislerwahl erhielt Wiltz. Spies 181 mit Konrad Kollmar IV. Iä2 stimmen. Hessen-Nassau. Englische Truppen in Dillenburg. dz. Dillenburg, 13. April. Gestern nachmittag traf ein starker Transport Sicher- heik-swehr ein, die von den roten Truppen 18 englisch besetztes Gebiet gedrängt und dort von den Engländern entwaffnet worden rot» ren. Ein englisches Transport Kommando in Stärke von etwa 25 Mann gab den Deu^ schen das Geleit bis D i l l e n b u rg, und kehrten dann per Extrazug zurück! = Walldorf, 13. April. Der 20iLH rige Arbeiter Hermann Becker brachte M in seiner Wohnung einen B a uchschuß bei und fuhr dann nach Frankfurt. Er starb wah renö der Fahrt im Zuge. Frankfurt a. M., 13. April. Bei bei Niederlegung eines Schornsteingerüftes an* dem Gelände der Maschinenfabrik von Pv korny il Wittiekind stürzten heute mittag du beiden 35- und 38jährigen Schornsteinbauett Gebr. Heinrich und Wiegand Tauber am- Langen bzw. Arheiligen aus einer Höhe von etiwa 30 Metern ab. Beide erlitten neben- schweren Sädelbrüchen gefährliche innen' Verletzungen und kamen sterbend tn das- städtische Krankenhaus. _ „ ’ mc. Frankfurt a. M., 12. April. Dil' ersten Spargeln wurden heute in reich lichem Angebot auf dem Frankfurter Markst' gehandelt. Man bezahlte 8.00 bis 10.00 M! pro Pfund, je nach Ware. Die Ware fam- trotz des enormen Preises Käufer. Im Ge-- gensatz hierzu sei festgestellt, daß in BerltN- Werder Spargeln schon für 3 Mk. angeboten wurden. _ ri hl. Hünfeld, 13. April. Die Motorpoft-- linie durch das Rhöngebirge von -Lchmalmlc«u über Werns'hausen (Werrabah»)-Kolle»uori>lm5i nach Hünfeld soll am 1. Juni ds. Js. von bc: Reichspvstderwaltung wieder in Betrieb genommen y Marburg, 13. April. Die Leiche ds seit 4 Wochen verschwundenen Studenten Oesec' wurde bd Dorlach ans der Lahn gelandet. sailler Verträge war durch unseren Einmorich ui Pas neutrale Gebiet nicht verletzt. Teiitschlanb- sollte nicht zur Ruhe kommen. Sein Verbrechen besteht darin, daß es noch existiert. Tas befiKiien die heute veröffentlichten Richtlinien. Tie Rhem- länder lehne» den rheinischen Pufferstaat ab. In zivile Aktionen soll das Militär sich nicht ein- miscken. Aber wenn einmal militörijche Aktionen im Gange sind, bann sollte sich die zivile Behörde nicht einmischen, sonst gibt es auch her eine Nebenregierung. Herr Severing hat die besten Abrichten, aber gegen ferne Tätigkeit sind von meiner Partei in Westtalen schwere Bedenken laut geworden. Em einseitiges Hervortreten sozialbemotratischer Anschauungen in dem Borgern ber Rogiermig int Ruhr gebiet ber trägt sich nicht mit dem Geist der Koalition. (Hört, hort!) Tas Ruhrtzebiet darf nickt vom militärischen Schutz entblößt toerben. Tie Waffenabüesvrung muß stteng dmchgeiührt werden. Tie vvrgehrnde Truppe muß die nötigen Machtmittel lZiben, eventuell müssen besondere Kriegsgerichte mit zivilen Beisitzern errichtet wer> den. Tie stoa^liche Amvrität maß nach vechts und links ihre Pflicht tun. Ein weictziches Begnadb- gungsrecht rou.be die Waffen der Truppen ab- stumpfen. (Beifall.) Tie Reichswehr Hot sich iM Ruhrrevier große Verdienste erworben Sie ist neben der Verfassung die wichtigste Säule des Reiches. Meine .Kritik an der Koalitionsregierung entspringt ber glichen Absicht, diese Regierung zu stärken. Ter BorsDß Lechens bewegt sich m der Rickttmg der sozialdemokratisch organisierten Arbeiterschaft, im Staate eine Vveh.Trschast zu schaffen. Eine reine Arbeiterrvgierung lehnen wir ab. Der Ausschuß der Gießener Studenten schäft richtete unterm 29. März d. I. an den Herrn Präsidenten des hessischn Landesamtes für das Bildungsw.seii, Dr. R. Strecker, Darmstadt, das folgende Schreiben: Es hat große Teile der Studentenschaft mit Befremden erfüllt, daß von amtlichen Stellen zum Eintritt in die Zeitfreiwilligenverbände zur Abwehr der Roten Armee und zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung aufgefordert wird, während gleicyzeitig die hessische Regierung alles unterläßt, um die hinter iljr stehenden Parteien darüber aufzuklären, daß die Gießener Studenten- schast an einen gewaltsamen Umsturz der Verhältnisse nie gedacht hat und nie denkt, und daß die Regierung die Angriffe von allen Seiten, die sich gegen die Studentenschaft seit geraumer Zeit in starkem Maße mehven, noch unterstützt. (Siche Kammerverhandlung vom 16. März 1920.) Die Regierung wird sich der Einsicht nicht verschließen können, daß das jetzige erneute Eintreten der Gießener Studentenschaft bei den Zeitfcei- willigensvrmationen doch wiederum im Interesse der Regierung liegt. Wir müssen deshalb dringend insbesondere von dem Landesamte sür das Bildungswescn fordern, allen derartigen Gerüchten über gewaltsamen Umsturz, den angeb:üb die Studentenschaft plane, mit der größten Energie entgegenzutreten. Für den Ausschuß: gez. Zimmer, gez. Grünewald. Daraus erging unterm 7KApril folgende Antwort: Die Regierung nimmt mit Befriedigung davon Kenntnis, daß die Gießener Student-.uschaft „an einen gewaltsamen Umsturz der Verba.tnifse nie gedacht hat und nie denkt". Diese Gesinnung der Studentenschaft besonders zu bescheinigen, kann aber nicht Sache der Regierung sein. Der Studentenschaft stel-en ja genug Mittel und Wege ofsen, ihre verfassungstreue Gesinnung durch Wort und Tat gegenüber al:en etwa vorhandenen Vorurteilen zweifelsfrei zu betunben. Geschieht das, so ist damit jede Rec,iLrungsbescheinigung Überflüssig; geschähe es nickst, wäre sie zwecklos. An bedauerlichen Vorkommnissen, die zu den besagten Vorurteilen führten, hat es leider nicht gefehlt. Die Regierung trifft eben alle Vorkehrungen, um künftig solchen Vorkommnissen — die sie weit entfernt ist zu verallgemeinern — nach Möglichkeit vorzubeugen. Wenn die Studentenschaft im Sinne ihrer obigen Erklärung dazu mithelfen will, so wird die Regierung das dankbar begrüßen. Verallgemeinernde Verurteilungen gegenüber der gesamten Studentenschaft zu irnteritü'xn, hat der Regierung stets um so mehr ferngel.gen, als sie ihrerseits erwartet, daß gerade aus der Lur künftigen Führerschaft im Volk berusenen akademischen Jugend neben anderen polftischn Ansichten auch diejenigen Heranwachfen sollen, die den ideal-sitt- Iid>en Gehalt des demokratisch-repubft'anischen Staatsgedonken in seiner ganzen Tiefe ersas en und als lebensnotwendige Vorau, setzung für die inn r- liche Versöhnmrg und für den außeven Wiederaufstieg unseres ungtücflidxm Volkes begreifen. gez. Dr. Strecker. Veranstaltungen. Mittwoch, 14. April: Stcchttheater, 31/» Uhr Max und Mvritz. — Neue Aula, 8 Uhr, Literarische Gcsellschast, Vortragsabend Wa ter Blocm. — Zirkus Rudolfo, letzte Vorstellun;en, nachm. 4 Uhr und abends 8 Uhr. — Lichtspieltheater wie gestern. * ** Amtliche Personalnachrichten. Ter Reallehver an der Obrorvalschule in Greßcn , Heinrich Will, wurde zum Rrallehrer an d»m Realgymn-asium in Gießen ernannt. ** Ter j in Fe nbe Schmalzpreis. Ter „Mainzer Anzeiger" schreibt: Ter Pv:is für Schmol'. scheint sich weiter abzusclLvächen. Nachdem Mitte der Woche bernts 20,50 Mk. für reines Schnralz er erbt «oar, sank am Wochenende der Prundpveis im klein-n auf 20 Mk. Am bentigen Montag wird es bereits für 19 M t. ver kau ft. ** Fallende Preise — in Ber- lin. Wie aus den Marktberichten hervorgeht, ist auf dem Getreidemarkt ein wesentliches Nachlassen der Preise eingetreten. Auch in den Berliner Markthallen trat teilweise buftricllen, nickst ein zu mar schirren. Der Einmarsch ohne zureichenden Grund würde uns auch indro- nationale Schwierigk.ilen ber’i'en. Wo keine Kampfhandlungen mehr ftatlfirtb.u, muß es doch auch ohne Standrecht abg<.^hen. Die auß^rortent- licben Kriegsgerichte werden vermehrt werden. Von einem wahllosen Begnadigungsrecht ist keine Rede. Tie fttitifen aus den SToeilcniber Kvalltionsparteren möchte ich nicht niissen, aber im Rahmen des Betrauens, das die Portern zu her Regieung haben müssen. Abg Lattermann (D.-Natl.): Die gestrige Rede des Reichskanzlers war eine reine Wafst- agitationsrede, die nicht über den Parteien stand. (Beifall rechts. Lärm bei der Mehckheit.) Die Re- aierung steht vollkommen unter dem Joch der sozialdemokratischen Gewerkschaften, auch in dem Falle Hölz. Mft schönen Worlen hat der Reichskanzler gestern den französischen Militarismus angegriffen. Er hätte hinzufügen sotten: O, daß wir den bentschen Militarismus auch noch hätten, dann könnten wir uns dagegen mehren. (Rufe: Unerhört!) ReichSwehrminister Geßler erklärt auf eine Bemerkung beS Vorredners, daß es nicht wahr ist. baß eine Aborbnung bayerischer Reichswehr nickst von der Regierung empfangen worden sein soll. Reick>sjustizminister B l u n ck: Seitens aller Reichsstellen ist alles geschehen, um die Kappisten zur redlichen Verantwortung au ziehen. Der Minister wandte sich dann gegen die Deutsche Volks- Partei imb deren Haltung bei der Kappaffäre. Er verliest den Ausruf der Partei vom 13. Mörz. (Stürmische Zwisck»enrufe. Glocke des Präsiden'.en. Zuruf von rechts: Lügen!) Bei dem Redakteur Schnitzler ist am 13. März bei einer Haussuchung ein vollständiger Organisationsplan des Putsches aesnnden ioorben. Die weiteren Ausführungen des Ministers über die Vorgeschichte des Puksckres waren von andauerndem Lärm der Rechten unter» brodjen. Glocke des Präsidenten. Beifall, Lärm und Pfuirufe Abg. Dr Most (D Vpt.) : Der Herr Minister einem von der französischen VesatzungstruppC zur Lagerung von Munition benutzten Raum, hat sich eine Pulverexplosion ereignet Ein französischer Soldat war auf der Stelle tot, drei in der Nähe spielende Kinder trugen schwere Verletzungen davon. Zwei davon sind gestorben, am Aufkommen des dritten wird gezweifelt. Deutsche Nationalversammlung. ; 160. Sitzung. Berlin, 13. April. ■ Präsident Fehrenbach eröffnet dr: Sitzung l um 1.05 Uhr. Auf ber Tagesordnung stehen zunächst An- ' fragen. _ Auf Anfrage des Abg. Mumm (D. NÜ.) wegen Abschaffung d.s Religionsunterrichts in Breme" ivird regierungsseitig gxurttrvrfet, daß < dieser Zustand mit dem Sinne der Rnchsverfassung nicht im Einklang stehe. Die Reg enmg hab' sich mit dem Brenuu Senat in Verbindung g'setzt. - Auf Anfrage Dr. Bohme-Magdeburg (Dem.'- wegcn Handhabung des Sied:lw:g--gefetz.s in Preuße», wonach der pveußische Landwirt,chafts- minister fricht gewollt fei, 10 Prozent des Doma» enlondeS zur Deckung bestehmder Kleinbetriebe zur Verfügung zu stellen, wird vegierunyss-ntig geantwortet, daß, dies nickst zutreffend s>n. Aus Anfrage des Abg. Mende (D. Vvt.) roc-jen unerhörter Zu:and: im Schulw'e i in Go hi wird regieruugS e;t;g geantwortet, daß auf Bn- ordnung des Reick)sPräsidenten ein Rnckfskvmmissar mit nxitgdKi'b.'en Vollmachten zur Prüfung unb Abstellung der Mißstände nach Gotha entl-mbt worden sei. Auf Anfrage Frau Z i c tz (USP.) wegen Mißstände im Festungsgesangnis in Span au wild regierungsseitig genntarortet, daß bi’ Kör gen ber Beredstigung »rckst entbehren, daß jedoch von einer we'tgehn'irr. Vertan üng l icht gesprvcken toerb n kann. Berechtigt n Beschroe den werde abgeholse». Neue Hemde» würden ausg.’geben. Aus Anfrage des Abg. B e u e r m a n n (D. V.) wegen des Schrellerrregiments ber Polen in Po en unb Weupr ußeu wird vegierungsseit g g antwortet, daß die Neichsregierung bauernd Vorstettungen erhoben habe und Entschädigungen gefordert habe. Bon Repressalien gegen Polen aus deutschem Gebiet sei bisher aus politischen Gründen abgesehen worden. Auf Anfrage des Abg. L ö b e (S.) wegen Vorauszahlung der Gehaltsausbesserung ab 1. April wird regierungsseitig gemttroortet, daß die bis Ende März bewilligten erhöhten Teuerungszulagen weitergezalstt werden, ebenso die Kriegslfeihilfen. Auf eine weitere Anfrage d s Abg. L ö be (S.) wegen Veröffentlichung des Standes der schwebenden Sch'ilo wird regierungsseitig geantwortet, daß diese Veröffent ichung monat ich er oljen soll. Auf Anfrage Frau Röhl (S) wegen Verteuerung des Nähgarns wir) regierungeseitig geantwortet, daß, um wucherischer Ausbeutung vorzubeugen, der Kleinhandel überivacht wird und daß VerbandiungkN entbleitet sind, um Industrie und Handwerk nach Möglichkeit zu versorgen. Auf Anfrage des ’2Cbg. Oberfohren (D.- Natl.) wegen llnterbringiiHg stellungsloser Seeleute der Hatst>elsmarine wird regierungsseitig geantwortet, daß in dieser Beziehung alles Mögliche geschehen sei. Sämtliche Reichsstellen hätten ihre Bereitwilligkeit erklärt, zur Abhilfe beizutragen. Aus Anfrage des Abg. Sagawe (Zentr.) wegen plmimäßigen Ankaufs von Grufibstücken durch Ausländer wird regierungsseitig gcanttvortet, baß ein Gesetzentwurf über biese Materie demnächst dem Reichsrat zu gehen wirb. Es folgt die Bespreck-ung ber Erklärung ber Regierung verbunden mit der ersten Beratung des Notttats. Abg. v. Payer (Dem.) erklärt, seine Partei sei im allgemeinen mit der Regierungserklärung einverstanden. Wir begrüßen bte Zurückweisung jeder Art von Nebenregierung. Abg. Huö (Soz): Bergarbeiter Und Eisenbahner waren gewillt, Ueberstunden zer machen. Di Mutschuld der offenen und geheimen Kappist.n mu immer roieber betont werden. Der Kapp Putsch fhatde ohne Wafsengewalt erstickt werden können, wenn die Fülwer ber Reichswehr der Mentalität der Bevölkerung besser Rechnung getragen hätten. 0n weiten Gebieten wurde das Bielefelder Ab- tommien von der Arbeiterschaft anerkannt, aber «wesühende Nachrichten, auch vom WTB, erreg len die Massen immer von neuem. Im o.bnam'te» Mürwest, wo keine genosienschafftiche Disziplin herrscht, im Gebiet der Gelben, ber Streikbrecher, der soqei'annten Kommunisten, entglitten oie Massen zuerst de» Händen ber Führer. ES ist das Verhängnis ber Unabhängigen, baß sw die Zusammen setzuirg jener Arbeiterschaft nicht beachtet hat. Die Nachrichten über die Neubildung einer Roten Armee sind mit größter Vorsicht aufzunehmen. Die In die Einwolmerschaft Gießens! Sekretariat Bismarckstraße. 4156D Der A!lg. Studentenausschuß Gießen Fernsprecher 925 175c BHltlWl SS in oerfditcder MAI WW 30(01 Daniel jid)ert größte Futtererträge bei höchstem Steinstr« imb heiter Haltbarkeit ~ erwägen üerfdücdenen Größen emvfiebll billigst Baum Stein'trabe 35. Nährwert und bester Haltbarkeit. n-Naiiau-. empfiehlt 06719 Ein Posten a Klavier Vtrotzverdraucher stimmen Nähgarn ------ garantiert = Persteigecuug bestimmt. 06777 Meter M. 30.00 4137 gang. Molz-Handschuhe 48.00 48.00 22.50 37.50 35.00 4161c 8-10 10-12 12-14 14-16 Weiter Volle, 100 cm breit. Weiter Veil veile, 115 cm breit Weiser gestickter Voll veile, Balth. Keil, Gärtnerei. Beach Iltis. 240-270 270-310 310-350 350-400 OEL WACHS* SOHJH- KREM Ächtung! Wiedervcrtäufer nnö weMische Rähgant: «Zentrale, Znh. Tkeoder Ctrl Weher, Knister L W., Haie nur. 18. 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Bedenkt, welche Vorteile die Anwesenheit der Studenten der Gießener Geschäftswelt bietet Wir fordern deshalb ebenso dringend wie herzlich auf, auch den kleinsten Raum herzugeben. Meldet jedes verfügbare Zimmer dem Universitäts- $tn fftrte Grv^Hevau Dallerst2ttm — Im 5krriS !öanrnhriin: Neckarskn nach, Cbrr- Venbm» bach, Nieder-Mumbach, Bone-wUr, Albersbach, Urner-Fambach. Birkenau, wivrrtbrim, 'JZ-ttin» Kausen, Sonderbach - Im 5kveis ilvn: Söll* stern. — Im ÄtäS Worms: Irettrnheim, W:si- boien. — Bem 21. bi4 27. Mär; Unb neu ocr- 'euchr im fl*rri5 BenÄ^nn: £v>rbeim r. R., Grr^» — Im .Treis ©rofr-Wcrm: SSorieli'?n. — Im KreiS Heppenl>eim: TarSberg. — Born 21. bis 27. März ist ine Leuche erloschen in Brr* tottru 'Kreis L»eppeicheim>. StiSgil 1 rfgss [ 'Nu L J I “ I I ü5 bot ec, ■ den I .St'fJt"1 &•«><>. I 7° mb. lU T? I toSjs1 Äössal Abll.sk in i im£l ft * Der £■ ?umdeut,ch. Lu ity I *« «ZI t,nfn opruna j. ugenderlebvis ouM am Ächlusie mit sch. 1 M fofort, bofi n Podium Gb. M Du Lichtsviele sfl l-H emrn Film K 'vcn eines Romans M da,üblichen KlmdaH« W so {tht burchW r» oftrrrrichijchm SchiW obl oder btt ielbttmiH als durch öir mitnmbll der Spitze Paul Bqm» dem reichsten MM < E Mktersigur geschah kl MMn siich erstt Siv fl d Schünze!, Conrad8« II zerin Anita Berber«|| em Ballett. Ein &UI empfohlen werden. Wngtli. usen, 13. April. AchI erneinderechneis Ghri U n»r die hie'iqe 2t*j I ws eriebiqt it»M k I feinnn N-chÄ-er 5fr i von hier. Uniert Ömrrti 1 Dberteiitn, i« nun mr II mer Hal. sckdber-. j, 12. April ! das hichc Aeichs i ; mit klingendem luo es wnaiiM MM e war dicht mit (äfjeibtnben einen w'" tollten. Mn ist F» fl tifon unb imrd vx * Wb mü- ' rcherheiiswe^ I itet wird. Am 2. t ]. Bataillon 168 13.« Tie | en Aahnhof >§ m Lude ° Itn Untechmst g^. 4e Aeüe, wmjR;l Kosten, "April. B-i l» ßj ieltWÄ Spies lei ; I 112 Stimmen. Zu vriginalpreise» zu beziehen durch Heinrich Hahn Samenhandlung Bahnhofstraße Telephon 403. 3°69 Gerichtsfaal . -l Marburg, 13. April. Bor dem itzmb- gericht sollte heute gegen vier Angeklagte wegen ^vagdvergehens verbandelt wachen. Die Verband' tung konnte icdoch nicht slaltsindcn, tveil drei der Leute total betrunken unb der letzte gar nickt erschienen war. Segen Ungebühr vor (Bericht wurde einer fofort aut drei Da«p' ringe» steckt und ein zweiter zu 30 Mk. Geldstrafe xxx- urteilt. Gegen den AusgeVliebeuen wurde rin Äast- besehl erlassen. — Ein tZinwohner ans Wmtrrob bei Gladenbach, der eine Sfu h beim! ich ge» schlachtet hatte, wurde -u 10 Tagen Gefängnis und 400 Mk. Geldstrasv verurteilt. — Lon zwei lungen Burschen, die in .'öartenrod ein gebrockten ß.Ltnscr n., üiiftieaatgr, firefterf. Str. 9. Uuuabm^^Verttcig^ttt/Aet^a^n^eliie^tnr^ Besonders preiswerte Stoffe! Kirche «nd Schule. t Bom Landeslehrerverein. Eine führende Persönlichkeit des Landeslchrerverrins, Zehrer Heck in 3w:ngenverg, beging an Ostern em gvl dnes A m t S j u b l l ä u m. Seit etwa 25 Jahren ist er Rechner des Vereins. LJ Grüni ng en, 11 April. Dahier wurden Nrrch Pfarrer Weber 12 ilonfirmanben etngefegnet U Dolzheim-Dori-GNl, 12. Ärü. Durch unseren gemeinsamen Pforrw Frridrg würben 40 Konfirmanden eingcfcgnri. Aus -em Amtsvertün-igungsblatt. *" Tas Amtsverkündigungsblatt Skr. 48 vom 13. April 1920 enthalt: Tritte Aus- qabe der Teufeln Arzneitar' — Äcikchr mit fcen neu besetzten 9-bieten. — Ausführung der Polizeivevoidnung über daS Vertilgen bn- Blut laus. — Noch nicht heimgeüechrre SlYiegdg'fen»-nc. — Stand der Maul- und Zllauenseuche. - Feld» Hereinignng Q«ckbocn. Stand der Maul- und Stlaucn» leuche in Hessen, vom 21. bis 27. März 1920. Um 21. März waren verseucht im Äveis Bens- leim: Br:»frim, Talbos bei Balkhausen, Winter Jafle.t, LwchstArten, Schmal»Verbach, Dstttm^ld, Vvebrorim. — Im Kr nahmen, lunrden sebr ichdne Ncsultate enndt T»> Lrtfldmw ist folgendes ^ausgruppc A (Sdutlcri: ®üi*dic 1. PrriS $). Fischer ^V. f B , Marburgs 12 S.*uu, 2. Preis Ptz Stinu (Tillenburgi 13 Mm , ”• Prete Sug. ^aU iL.C.Oö, SBci^lar 13* Mw. 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Die beyördlichcroits ve.br 'itetc Erläuterung dec äuge kündig dm Verordnung über di Beichlag- nahme der Auslandsakticn icirhe le.uhign d. ra- uterulich, lueil der Kreis der betroff.me.i Papiere ziemlich eng begrenzt erscheint, und man glaubt, daß bezüglich der Modalität an der Beschlagnabmc noch Vereinbarungen statt finden dursten. Der Ver- kein bacrogte sich in ruhigen Formen imb entbehrte dec llebhastigk.it. Die Kurie stellten sich aber nieist erheblich niedriger, nam mtlich aus dem Mon^ tanmarkte ton* in Elektrizität^ und Farbwerten vielfach bis zu 30 Proz., ba die Spekulanten durch die gestrige Ueberra chung ä gstlich Qtnxnbr/. waren und in ausge.e.intem Mas-.' realisierten. wch.e. d die Staufluft zurückl,ielt. Späterhin nxu eine t.i» weise Besserung bemerkbar, wvm auch t>u> Anziehen d r De^i'en britnig, was, wie üblich, aus die Valutapapiere Ivfe ig.rnd zurückni k.e. D.nl ck>- U.ebersce-4lektriAtLtsaktim gewannen gleich bet Vi- ginn 40 Proz., Schisfahrtsaktien schwächten ab. Auf dein Anlagemarkt blieben deutsch: An'eflen im oLgemeinen (ejaiuxet, währntd ö'.cnxick,ich sehr still und eher schwächer, ungarische bargen fest lagen. Frankfurt a. M., 13. April. Börscn- sti m m u u gs b il d. Nach der flauen Ermattung der Tendenz an der Mitlagsbörse machte sich aus einzelnen Ckbieten Neigung zu Rückkäufen grihiti). Schi fta bri sak.ien waren vorwiegend selber, na mau- lick Dam^urg PaLtfahrt 209, ferner hoben such Nordd. Lloyd von 198 auf 199. Lombarden 46»/« bis 46. Am Montanaktienrnarckt war die Preisgestaltung ungleichmätzia. Gelsenkirchen 324 -s- 2, Zarpener 320 + 5 Prvz. Mannesmann 390, Elettr. Teutfck>-Uebersee waren etwas gesuchter 1225. A E G. gewannen 6 Prvz. aus 365, dagegen schwächten sich Lahmeyer 7 Puoz. ab (218). Felten und Guilleaume sind gegen ihren Schust- lurs 10 Pvoz. höher (510). Gummiwarenf. Peter standen in weüever Nachfrage und wurden mit 350 rationiert, plus 20 Proz Kal iw. Westeregeln sind 18 Pnoz. gebessert 730. Ober bedarf fanden im Verlause mehr Beachtung 235 + 12 Pwz. In AuslandsaTtten trat auf das Anziehen der ausl. Knabemnftitut Lucius ForsthauS bei Echzell Ziel: Eintritt in die Ob.-Sek. HSv Vebranftalten; christliche Erziehung, indiotduelle Behandlung, ante Kost. Man verlange Prospekie.3530 Statt ' Nur der Fachmann kann vollwertiges leisten. Wer daher eine wirklich gute Ausbildung für den kaufm. Beruf erstrebt, wende sich an die „Hansa^X Sch ule stiunswTJza Inhaber I linTQ|mqnnDIplom-Kanfmann und u.Lei erJ-^UnzeimannDiplom-Handel81ehr«-r. ELitlge Schule an Platte, iereu Inhaber Begleich Schulleiter, Lehrer ui Faehnasa lei. Tage»- und Abendkurse in allen kaufmänn. F&chbm und Sprachen. Privatunterricht. Akademische Kurse. U6102 Halbj.- u. Jahresklassen mit VerkauferinnenabteiL Besinn des Schuljahren am 15. April. Auskunft u. Anmeld, tfijrl von 9—1 xl *M—7 Uhr Seltersweg 73, ebener Erde. Prospekte kostenlos. Marluotiernugerr. Datum Zürich.................. Amsterdam............... Kopenhagen ............... Stockholm................ Wien.................. Samstägd^' 1 ntutn D- oerloren.Wfl A}tuenj£^-I KaibT^ Ziegen-, Zickel-, Kanin- uni | , Katzenfelle 1 Russ, LVercchlede^ • Veitfrt '«tb.U iiM ^MädLeiriMiD °e>> geilen, ftitnrrl gebrauch bie Ichncidttti ju etlil Bucrlt li Wien ZätSungsmittel eine festere Haltung ein. Pctuo- leumaftien sowie Sjotonialrocrtc fanden teürceifc zu besseren Kursen Aufnahme. Elektron Griesheim -ogen 10 Puoz. aus 290, Adlerwerke Meyer 8 Proz. aus 321. Scheidamstalt 8 Pvoz aus 582 T eutich-Luxemburg fest, 324 bis 333. ^ubo^o AjrTElM letzterTag! B 0 B BR 4!lhr Nover holde Steife UtyRWy 8WGala-AdevS! Mitteilung! Die Rettungswache de» Roten KrvuteS am Bahnhof Gieben muhte W aufgehoben -MW werden, da dem Roten Streng dte zur Aufrecht- erhaltung nöligen Mittel fehlen. 41070 Ter Borstand des ZweiqverrmS Gießen Dom Roten Kreuz. Der Vorstand der freiw. SanitätS-Solonne Gießen vom Roten Srenz. Meinung >oirt> laut „F M." aus Berlin gemeldet: „In Zusammensa jung der Meldungen und 8a)bad lungen der letzten Zeit kann man als die rakürlich^n Ursachen der augeblicklichen fast un- rntxiriei starten Besserung des MarSkursus folgende- aufzähl cn: 1. Itrnehrlten des Lnsusimvorts und gewisser AMlosteinsuhren als Folge sowohl der teilweisen Vreisreaktron am Warenmarkt, wie eines Nach- lassen- der Kaufkräfte des Publ.kums: 2 sachgemäße und vorsichige Dispositionen ter staatlichen EinLaufsorgane, die seit einer Reihe tun Monaten nur noch durch die Devisenbesckxrs-- ßmgsstelle verkehren, bei der wiederum ein sachlich urteilender Beirat besteht, gleic^eitia Boran- chmmen der Deredclungs- und Jndividuatz-Kreditc: 3. in gtüdtoirtung von beidem ein endliches tufbörm der wahllosen Reichsmariiverschleuderung aus dem besetzten und unbesetzten Gebiete ins neutrale Ausland: 4. Durchkreuzung also auch der von privaten Lanken be.iebtrn Arbitrage von Mark gegen Devisen durch die Balutabaiise selbst: 5. Sicherung staatlicher Devisenbestände in dm offtziellen fänden durch den bekomrden Ber- flaui bcsck lagTm hmter Auslandseffekten und deutscher Anleihen, i.wie durch ersvlgreiche Silbersicherungen xr Retchsbank (die weiter sehr erheblich lüti» und kräftige, beute allerdings teuer erscheinende To- »senaukkäufe der Reichsbattk aus den ersten beiden Märzwachen: 6 werter rein strmmungsmätzig der Nachlall der grohen Voll'sdemvnstration gegenüber den Ueberbleibseln aus der militaristischen Zeit (Kapp- Docke>: 7. in Verbindung damit tzebung des neutralen Klaubens an eine schicUsthe Finanzh.lfe nach der geplanten internatvonolen Valutabonferenz: 8. nicht zuletzt die bisher stetige, inzwischen freilich durch die Lüttwitz- und Räte-Putschc auf-- zelialtene debung der deutschen Ausfuhr aus monatlich über 4 Milliarden Papiermark, von dmen zwar ein Teil auf fog Ansverilrufsgüter entfallen mag, ein anderer aber auf die bleibenden Leistungen unserer Grpvrtindustrie iauch Kalk): 9. die Bestimmung, wonach rückwirkend unerlaubte Einfuhr von Textilien nsw. ohne Entschädigung besckrlognahmt werden flamt. Zn NegierungSlreisen wiegt man sich schon in Sickxrheit, datz die bis Mitte August für Lebens- Mittelzwecke noch nätigen Valuten einstArestlich des Rückzcrhlungsbedarfs rür Kreditfälligkeiten gedeckt werben können auch i^önc besondere Operationen, so »16, wenn nur das flache Land feine Pflicht erfüllt, txe an sich fvrtbestehende Ernährungssorge den Devisenmart't zunächst nicht allzu stark zu drücken traute. Es Tann lün^ugefügt werden, dast die ^eichsdanT ihrerseits bereits sehr bedeutende Abragungen auf die durch ihre Hand gegangenen Va- utafrebite turgenommen hat, und dast desgleichen bic Schwerindustrie schon ganz bedeuterrde Teile hrer Erzschulden aus Exportvaluta decken konnte, .•um förmlichen Erstaunen mancher ausländischer "Gläubiger. Ein letztes Moment darf für die Ba- nutaben'erimg nicht unerwähnt bleiben, und zwar Resi-chb, weil daraus auch einmal eine Rückschlags- kNahr erwachserr tonn: die massenhaften, vorwio send alö billige MarL-Spekulaironen gedachten amerikanischen und spanischen Käufe von Kom-> mnnaüxipierai ufw., eine Bewegung, die aller- FRITZ NOWACK Gardinen-Abteilung Die deutsche Mart. Tie deutsche Mark bat sich in den letzten Tagen auiehends erholt. — Ter Französische Front be> Dwet sich in entgegengesetzter Lage. Es notierten m der Schveiz: Bedingungen, unter denen Frankreich eingetttiswu bäte, indem cc erklärte, datz die deut schor Trm>- pcn im 9iubTgdnet die Hadi, rote sie am 8. August 1919 benimmt wurde, wett überschrltten hatten. Die deutsche Delegation habe am 8. ^Ipril bie Verlängerung deo Abkommen- verlangt, dessen Frist am 10. April ablief, zu rod (her Zeit d« Teutschn die neutral« Zone hätten raumen muffen. TaS Verlangen ivcrbe vom tedmiicbeii Standpunkt aus durch btc militärische KUntrolltoinmislion geprüft norden und Gegenstand eines Beschlusses! der Ehefs der Regierungen auf der 5konserenz vou San Romo fern. Heute, Dienstag, wird Bonar Van? im Unterhaus über de diplomaiischm Bczicbung-n ^m drn Englarch und Frank eich beridi n. n*ä. rvnb Mil- leranb in der französischen Kammer sp e.lom nnrd, wenn tticht mivorl-ergeielien: Zwi ckreitiällc eintreten. Man glaubt, bist btc ftaitzö i chen Truppen die Städte im Maingau gleichze.'iig und nidt stasselweise räumen wech.'n. And^-rseils fdxiffe da- Berlangen der beut^dien Regierung um itnc B^-r- längerung der zur Entwaffnung Teutschlmrds vor- gesehenen Fristen eine völlig neue Vage, der die Alliierten und besonders Fronkreicki Red»iung tragen müssen. Die c Forderung roi d dtt erste Punkt der Tag.sordnung Ix-i den Berlxr.idlung'n in San Ne.no sein Ueberdies ist >5 wal-r cheinlich bifi de ftanzösische Regierung, um nicht len Anschtn zu erwecken, als wolle sie aut di.' Ent chlie^mg ber Alliierten einet Druck ausübrn, sich bemül-en werde, die Dauer der Btsttzmtg der 2t«btc im Marngau zu beschränket rvtd sich dazu beth't- lasset werde, bie Truppen, sobald t«' Vage im Rtchrrevicr, was die Truppenbeständ- anlangt, wieder normal ist, zurückzuziclxn. Zur Vorgeschichte der Maingau-Besetzung. Paris, 13. April. (WTB.l Aus einer Meldung des ,/Petit Parisien" ge1)t l sctzung ber Städte im Maingau stellte, beantrage hatte, dast Belgien an bc.i Dpcnafwum im Ruhrgebiet tcilncfnne T»»r letztere Antrag fei xdoch von der belgischen Regierwcg abg lehnt iretfcen. Französische Mowrbootc für den Win. Paris, 12. April. (Wolff.) V>avas. Vier mit je zwei Maschinengewehren bewaftiete Mo-- torboote sind von der Seute abgefahren, um über Paris und die Kanäle den Rhein zu erreichen. s Belgische Truppen str Frankfun. Mainz, 13. April. (WTB.) Nach einer Meldung des „Echo du Rbin" soll das zur Besetzung Frankfurts bestimmte belgische Detachement am Mittwoch, nachmittag 1,30 Uhr, Mainz passieren und .3 Uhr nachmittags in Frankfurt eintreffen. Wilson. Amsterdam, 12. April (WD) Tie,,Dim>eA" meldet aus Nenwork, dast Wilton trod) wie bar beabsichtige, die Entscklicszttng, m ber b?r !frteg-- zustand mit Deutl chland a 1S beendpt erklärt wird, unbeachtet zu faffat. Ans Meriko. Newyorfl, 12 April. (Wolffs Ter mexi-. ; kanisckc Staat Sonora hat seine Selb ständig feit erklärt. Ter Staat Sinaloa hat sich ihm angeschlossen, um dem Einmarch der Truppen des Generals Corronza Widerstand entgTgen setzen ■ zu tonnen. Newyorfl, 12. April. (Wolff.) fRaiter. Nachrichten aus Lermovllle in Mexikv zufolge : hat die dortige Bewegung den (Xüuv-mexr । tzuerta zum Inhaber der höck-süen Stca sgenxllt , der Republik Sonora bestimmt. Ter Kvngrest von S i n a l o a hat sich dem Vorgehen von Sorvcwa i angeschlossen. e,Duk*^er,®l^1i ssr»» Poitftlltr: Berelvsave 8iu8flabeh«2itr' «erbandowt . Zontas. (In einem Teil >'r Auflac w^d'rhrlt.) B-rm Rat Wl^7b»mr^S. Paris, 12. April. (WolfsO -Hovas. In einem Interview, das gestern nach Schtlust der Völker- bundrats-Sitzung ftalttanl», erklärte Läon Bourgeois, dast ber Bund weit ba'.?oM entfernt sei, ein nur th.oretischcr Organismus zu sein; im Gegenteil: seine Nützlichkeit und fetn jrrofar Wert seien unverkennbar und unurnstöstlrch. Dor beste Beweis dafür sei, daß schcn verschiedene Nationen sich in besonders schwierigen Fragen an den Bimd gewandt hätten. Tas beste Beispiel dürfte Armenien geben. Der Rat habe sich eingrhend mit dem Schicksal dieses Landes beschäftig, doch sei die dortige Lage unp-^rbrnnbar schwierig. Armenien sei ein sehr unruhiges Land und ein bl-ostes Kompwmist irgendeines Rates würde dort nichts ausrichten tonnen. Dem Völkerbund fehle es aber nicht nur an einem Budget, sondern auch an den nötigen Machtmitteln, um Zwangsmastregeln zu ergreifen. Der Völkerbund dürfe aber auf keine Hindernisse suosten, welche die einzelnen Mächte selbst beseitigen könnten. So bleibe also nichts anderes übrig — damit schloß Bourgoois —, als den Völkerbund mit allen Mitteln ausztustatten, die ihm ein segensreiches handeln ermöglichten. Dir Botschasterkonfereuz In Paris. Paris, 13. April. (WTB.) Der Botschafterrat trat gestern vormittag unter dem Vorsitz von Jules Gamben zusammm. Der englische Botschafter, Lord Dcrbv wohnte der Sitzung bei. Nacl-mittags um 1 Uhr ubervttchte Lord Derbv bie Antwort der britischen Regierung auf die letzte Note der ftanzosischen Rcgiei-ung, die er am Vorabend erhalten hatte und teilte verschiedene Einzelheiten der Auffassung feiner Regierung mit. Mit der Überreichung dieser Antwort scheint der englisch-französische Zwischenfall erledigt »u sein. Nach Beendigung der Botschasterflonserenz, die über 7 Stunben dauerte, bat der englische Botschafter im Auftrage seiner Regierung den französischen Ministerpräsidenten um einige Auskünfte über die Abrichten der französischen Regierung. Mlllerand gab ihm sofort mündlich Bescheid und versicherte, dast.bie deutschen Städte auf dem rechten Rheinuser, die kürzlich besetzt nnrrben, wieder vollständig geräumt werden. Er präzisierte sodann genau die =Md , äelitrtr 'Ufnbti4 futfit öclegentti: I veieilig. an guttekrl dnflbinleidjlentitk'l Nähe von Gieftn. An»eb. niti Lekm^f b.Sebinnungen um t1 an ben Wlet. Wud Ker nimmt ein i.k Mädchen als (»ist: = lBaieraelaÜ-IGemih etwas Laiche mr. tt ^Infl. u. 06?3) a &■ - Sonfmann, $ .1 ul' t: a. flut ßtinL ivüM i Frilul. eeiLuuii^Bil Perbindim Hilfst. (Mmt in «j u.OKBib.8.0^ Bin unter 1266 an das Telephonnetz angeschlossen. IG. Vollmer, Spenglerei und Inslallatioi] Frankfurter Strafte 89. 06706 Iuns.M»au^'!» Iomian3et'u-^H fehlt, bekannt zuv" ( I od-tzmararnd- p- |l etro. Schr-Aoa?-^ I >n riebt- an U L önj^seli , Genen Beloiin^ [ j Datum: Lucs 12.4. Kurs 13. 4. KurS 12.4. Kurs 13.4. 5e,,Teut.flrlcqsanL 79,75 79,75 79,75 79,75 4»',Deut.Reichsanl. — - —• 76,60 76,40 3" Deut-Ol« chsanl. 76,85 — _ — 76,50 76,25 4° e Preuh. ftonsols —. — — 79,10 77,75 Darmstädter Bank 143,- 146,- Deutsche Bank. . . — - — 317,- 309,- Disconto» Gesellich. 224,- — . — 225,- 221,50 Dresdener B mft. . 187,50 187,- 164,- Slationalbanh f. D. 148,- —. — 146,50 149,25 DlitteD.Treditbank — 1 »8, - 155,- H.-Amerik.-Pakctf. 209,- 209,10 204,- 208,75 NorddeutscherLlogd 193,- 199,- 193,75 195,- Bod). (Buifftab rork. 368,- 340,- 374,- 300,- D.«Luxemb.Bergw. 352,- —. — 350,- 310,25 Eelsenkirch.Berqw. —, — 334,- 350,25 304,- Harpener Bergbau 327,- 367,50 301,- Oberschl.Elfenb.B. — - ■■ 235, — 250,- 224,- Oberschles.Cisenind. —. — 282,- 302,- 276,- Phöili^-Brgb.-Akt. 485, - 483,- 406,- Bad.Aniliu-u.Soda 567,- 515,- 570,- 515,- Höchster Farbwerke 408,- —. — 417,- 346,- Ulekir. 91. (E. (ß.. . 410,- 365,- 400,50 356,- Lchuckert-Werl-e. . —— . — 206,- 220,50 —. — IeltcnLGuiUeaume —. — 510,- 545,- 500,- Daimler...... —, — —— eee 325,50 292,50 Vud.-Eisenw.-Akt. 330,- 299,25 Adicrwcrk« .... 339,- 321,- 339,50 310,- 4U;„ Hess. SaatsanL ** ■ Electron Griesheim —, — 290,- a F r Bekanntmachung. I Bekanntmachung »erlinwia, SUc. «20. über »ie Kränkung dc» «crbrau Verbrauch» etettrischer Arbeit. 1. Stufe V< Mark if h 1700 63 6000 n 500} 20 300|12 jedes (Btab mehr. 200 70 250 30 Zahlung-s- 10 20 7.50 15 5 ftänbig. 41158 Gießen, den 9. April 1920. 10 80 40 innen. Und dies Verdien e n 4102V a) im % d) im F! Henkel, Heinrich, Walltorstrahe 27 50—59 Ztm. Turchm. — 15 Fftm. 44 Stück Eichenstämme 3. Kl. 40—49 Ztm. Durchm.— 39,90 Fftm. 40 30—39 Ztm. 25 Gießen, den 9. Ä Mttata M Irl EXÄÄZTÄ • —iU Irikl'Mk Vfala cRrukHlL R. IAM. I11UI Homberg (OberHessen), den 12. April 1920. Freih. Scheu cksche Forstverwaltung Wäldershausen. 4166 wert iie ÄrWeefce Üwlv.-Dreekerel. R. Lagt, lieMl Bär. 30 60 150 180 60 35 20 12 10 all -all •all iall iall •alt 350 100 10. 11. 100 3 20 15 10 8 10 5 3 4 5 6 250 325 400 475 550 625 75 der der der ZahlirngS- Mk. an c,) .1) $ der der ä 15 Stück Eichenstämme 4. Kl. Turchm. — 10,44 Fstm. :, int Falle 3b neben der die Wmmnnalbehvrde zu- -II. 5. Reihmgrab a) für einen Erwachsenen -) bei Einkommen des pflichtigen von 3000 Nr. 1 Nr. 2 Nr. 3 Nr . 4 Nr. 5 Nr. 6 --------------------- ■ ■ ür «in Gra5 . . Bestimmungen über die gärtnerische Unterhaltung »en Gräbern durch die Stadt. I Vorstehende BekanTttmachung wird Wnmt M öffenttichen Kenntnis gebracht. Gießen, den 10. April 1920. 4174B Der Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien. Technische Nothilie beim Reichsministerrum d. I. Unterlandesbezirk: Wefterwald-Oberhessen. Schnell, Ingenieur und Bezirksleiter. 5. des gl. eines Kindes tarn 3—10 Jahren 6. des gl. eines Kindes unter 3 Jahren 7. Beerdigung aus Kosten der Steinen taffe Submission aus zichtenstangen. Folgende im Gr. Eick^erg lagernden Fichtenstangen sollen auf dem Subnnssionswege verwertet werden: Hungen. Zum AusmLvt kommen: 13 Stück Erchenstämme 2. Kl. die ersten 10 Xage der Sperrgut. 1. Schwan, August, Mvltöestraße 16 2. Jorbach, Georg, Kaist r-W« 11 I.V.: gez. Buchwald. Veröffentlicht Gießen, 12. April 1920. 70 40 25 unvergessen bleiben, solange es noch ein Dankesgefühl unb eine Dankes- Pslicht gibt. Technische NochUfe Ha upt stelle: Vorstand. 20 200 ji> .ft LZ 1000 40 LZ 2. Stufe | \S .s !K MMWlM-MWMW im Fürstlich Solms-BraunfrisschLN Forstrevier Hungen am Freitag den 23. April 1920 vormittags 10 Uhr im Hotel Solmstr Hof zu scheu Fvrstwart K'hl zu Wäldershausen bei Homberg (OberHessen). Angebote werden bis zum Er- Lf snungstermin: Donnerstag den 2 2. April, vormittags 11 Uhr erbeten. 1. Die Stadt übernimmt die dauernde gärt-,des T-emobilmadjungC nerische Unterteilung aller Arten von Gräbern| Kel Sperrzeit für Tanben. Die Besitzer von Tauben werden unter Hinweis auf Artikel 39 Absatz 1 Ziffer 2 des Feld- trafgesetzes vom 13. Juli 1904 ausgefvrdert, ihre Tauben während der Saatzeit vom 8. April bis 10. Mai 19 2 0 einzuhalten, andernfalls sie zu gewärtigen haben, daß die Taubenhalter gemäß vorgenannten Gesetzes bestraft und die Tauben von dem Feldschutzpersonal abgeschossen werden. Nach § 2 des Gesetzes vom 28. Mai 1894, ß) bei Einkommen des ____________ pflicküigen von 900 bis ausschließlich 3000 Mk. ./*? Ift 500(20 80032 1100 14 1400 36 itzendt ifcfonjed Gießen-Stadt. ! r. 41728 8, Genehmigung zur Aufstellung ober zum Eingraben einer Aschen urne 9. Eingraben einer Aschenurne 10. Herrichtung einer Leiche und Verbringung nach dem Bahnhof 11. Verbringung einer Leiche nach dem Bahnhof 12. Ueberführung einer Leiche mittels Leichenwagens nach auswärts wird nur gegen eine im Einzeljall besonders vereinbarte Vergütung ausgeführt. 13. Ausgraben eurer Leiche und Meder- beerdigung a) auf demselben Friedhof b) auf dem anderen Friedhof 14. Ausgraben einer Leiche mrd Verbringung nach der Bahn 15. Grabgel Lut » 16. Benutzung des Sekttonszimmers 17. Die Ansätze unter Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6 können von der Stadtverordneten Versammlung bei einem Einkommen des Zahlungspflichtigen bis zu 3000 Mk auf Nachsuchen bis auf die Hälfte ermäßigt werden. Anhang. Bekanntmachung. Betr.: Die Vertilgung der Raupennester. Die Garten-- und Feldüesitzer der Gemarkung Gnßen werden hiermit aufgefordert, bis zum 15. Mai 19 20 ihve Baume, Sträucher und Hecken von den Rauvennestern zu reinigen. Diejenigen, welche dieser Aufforderung nicht K>lge leisten, verfallen in die im 8 368 des Neichsstrafgcfetzbuches bestimmte Glld- oder Haftstrafe. Außerdem wird die Vertilgung der vorhandenen Nau.vnnester auf Kosten dar Säumigen an» geordnet werden. 4171B Gießen, den 1. Älpril 1920. Ter Oberbürgermeister. I. V. vr. Rosenberg Bekanntmachung. b) für ein Kind von 3—10 Jahren e) 54 Einkommen des Zahlungspflichtigen von 3000 Mk. an ß) bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 900 bis aus- schliestlich 3000 Mk. c) für ein Kino unter 3 Jahren *) bei Einkommen des Zahlwtgs- pflichtigen ton 3000 Mk. an ß) bei Einkommen des Zahlungs- pfttchttgen von 900 bis aus- schlioferck 3000 Mk. Bei Einkommen des ZahlungH- pftichtigen bis zu 900 Mk. crus- 8 9 erhält folgende Fafsmrg: . .Aufpreis für den Mehrverbrauch Verbraucher, die von einem StromverfortMgS' unternehmen elektrische Arbeit gegen Bezahlung erhalten, hoben für febe trotz besonderer Warmmg über die zugelassene Menge hinaus verbraucht! Kilowattstuitoe bis zmn 1. April 1920 einen Aufpreis von 50 Pfennigen, für jede nach dem 1. Avrü 1920 mehrverbrauchte Kilowattstunde einen Aus' Preis von 1 Mk. zu zahlen. Die Verteilung der em gegangenen Arrfgewu hat nach den in den Richtlinien gegebenen x*= stimmungcn Mc erfolgen. IV. § 10 erhält folgende Fasfuns: Stromsperrung. Die Kohlenwirtschaftsstelle ist berechtigt, da Verbraucher den Strom M sperren: a) bei Zuwiderhandlungen gegen die. Anoa nun gen des Vertrauensmanns in drvMAdo Notfällen (8 6); b) nach vorausgegangener blonderer Warmmi c) bei wiederholt notwendig werdender Vst- Hebung des Mrfprvises; d) bei Stromentnahme innerhalb der festgesr-' ten Sperrstunden. Die Kohlenwrrtschaftsstelle kann die Befugrm «rr Stromabsperrung in geeigneten Fällen auf bä Vertrauensmann übertragen. Berlin, den 1. März 1920. Der Reichs komm issar für die KvhlenverteDmk Stutz. Bekanntmachung. Betr.: Das Landgestüt: hier: den gang der Landgestüts beschäle nach den Deckorten. Nack Mitteilung der LmcbesgestütsdMttt«« sind die Landgestütsbeschaler für die Deckvrte Bev' ftabt, Butzbach, Sich unb (Mnberg wn Darmfdütt abgegangen. [/ 41<ä>» Gießen, den 9. April 1920. Ter Oberbürgermeister. I.V : vr. Rosenberg Regelung des Verbrauchs durch ÖttSvorschrifW vorzunehmen. 3ü, Der Reichskommissür für die KvhlenvO teilung kann auf Antrag der zuständigen Kohleta» wirtschüstsstelle Älbtcilung Elektrizität, nach An- hdtUNg der Kommuimlll. Hörden (3b) die GrenM von 12 000 Kilowattstunden für den fcrtrefienbj Bezirk bder für einzelne Genreinden des BezW oder für einzelne Abnehmer verschieben. 3d. Die gemäß Ziffer 3a oder 3d erfolgte Regel,mg des Verbrauchs ist entweder Sffentlich bekannt zu machen (bei generellen Regklungot, Ortsvorschristcn u. dgl. oder dem Verbraucher schriftlich oder telegraphisch mitzuteilen. 3e. Ist Zweifelsfällcu, die bei der Durchführung dieser Bestimmungen erttftehen, fowfe tt den Fällen, in denen ein Einvernehmen zwische» der Kohlenwirtschastsstelle mtb dem Vertrauensmann (3a) bzw. zwischen der Kommunalbehbrbe und der Kohlenwirtschaftsstelle Ob) nicht etzielt nnrd, entscheidet der ^steichskommifsar für die Kvh- lenverteillmg, Abteilung Elektrizität, Bf. Die Ueberwachung der Innehaltung der mttoffenen Verbraucheregelmrg obliegt in erster Linie dem V-ntrauensmann, der Mußt ist, M seiner Unterstützung Hilfskräfte heranzuztehen. Da- it eben ist fite die lleberwachung im Falle 3a die schließlich 3000 Mk. kann auf An- • fudynt mtb bei Nachweis wirklicher Bedürftigkeit die ZEung fite die Reihengräber durch bie Stadtverordneten - Versammlung erlassen werden. (Tas Einkommen wird nach der staatlichen Veranlagung zur Einkommensteuer beted^tet.) 6< Ueberschreibmtg bei Besitzur krache über eine Gruft oder ein Erbbegräbnis bei Wechsel des Nutzungsberechtigten 7. Berlchvnungsgebühr für je 30 Jahre a) für ein Reihengrab b) fite ein Einsassungsgrab 8. Erwerb eines Grabes auf 90 Jahre für 3 ft dritten a) Reihengrab ®) bei Gintommen des Zahlungspflichtigen von 3000 Mk. an ß) bei EinSommen des Zahlungspflichtigen von 900 bis ausschließlich 3000 Mk. T) bei Einkommen des Zahlungspflichtigen unter 900 Mk. b) Einfassungsgrab II. Beerdtgaug. L, Begräbnis eines Erwachsenen, ein- schlteßlich der Gebühren des Leichenwärters oder der Leichenfrau, Verbringen der Leiche in die Leichenhalle unb zum Grabe. Herrichttrng des Grabes 2. deSgl. eines Kindes von 3—10 Jahren 3. desgl. eines Kindes unter 3 Jahren 4, Begräbnis eines Erwachsenen ohne Zuziehung eines Leichenwärters oder einer Leichmftau Die VerordTrungen über die Einschränkung des Gasverbrauchs intb des Ver- brauche elektrischer Arbeit vom 16. Oktober 1919 werden hiermit aufgehoben. I. Gräber. 1. Grufthallen. Platz für je 2 Särge übereinander 2000 Mark, vorbehaltlich besonderer Vereinbarung : für eine Gruft, entsprechend der oberen Säiilenteilung Anmerkung: Die Herstellung der Trennung sw ände zsvisckien den eut$el» neu Alwilungen der Grufthalten imb der Stützen zum llcdnernarcherstellen der Sarge grfdnctü durch die Stadt aus Kosten des slftttzungsbereckstigten. 2. Erbbegräbnis an der Mauer (weniger als 2 Plätze werden nicht abgegeben» a) für jede Grabstätte b) Platz zum Ausstellen einer Aqchen- urne , , 3. ErlBegräbnis cm sonstigen Plätzen (weniger als 2 Plätze werden nicht abgegeben) a) für jede Grabstätte b) Platz zum Mufft elfen einer Aschen- urne im Urnenhain 4. Einsassungsgrab (diese Gräber werden nur eiuz.m abgegeben) Ans Grund der L^tanntmachung über Elektrizität und Gas fowic Dampf, Druckluft, Hertz- und Lertungswasscr vom 21. Jrmi 1917 (RGBl. S. 543) und ber §§1,3 unb G der Bekamttmachung iitrt Elektrizität und GaS sowie Dampf, Druckluft, Heiß- unb LeitttNgslvasser von» 3. Oktober 1917 RGBl. S. 879) wirb meine BeLrnnttnackmng über die Einschränkung des Verbrauchs elektrischer Arbeit vom 9. September 1919 (verbssentlicht rn Nr. 213 des ,,Deutschen ReickBan-eigers" vom 18. Septemder 19191 wie folgt geändert: § 1 Ziffer 3 erhält folgende Fasftmg: 8a, Die Regelung des Verbrauchs erfolgt für Abnehmer, die im Jalyre mehr ald 12 000 Kilo- lyatfftnnbftn verbrauclteu, durch die Kohlenwirt-- fchaftSstellen, AbteUung Elektrizität, tm Ernver- nehmen mit dem V^traucnsmmm. Zuständig ist die Kohlenwirtt'chaftsstelle, in deren Bezteck die Betriebs st ätte des liefernden Strom versvvgungS- imtemelnncn5 liegt. 3b. Für Adnehm«, die im Jahre weniger als 12600 Kilowattstunden verbrauchen, erfolgt die Regelung des Verbrauchs durch dir KommnM- tvhiteben, unb vwar in den Genreinden mit mehr als 10000 Einwolsttern durch die Gemeindevov- fiihibe, im übrigen durch dir Borstände der Kvm- mnrmtverbände im Cmu>nnehmen mit der Kohla»- wittschaftsstelle. Unbeschadet des Rechtes auf 9tegy lung des Verbrauchs im Ern-elfalle haben bic behördliche Anzeige«, k ■ Bekanntmachung. Airs Beschluß der Stü>^vrrordneteu-Veriamm- luna vom 27. Domtar 1920 mit Genehmigung des Hesstschen Ministeriums des Innern vom 22. März 1920 zu Nr. M. b. I. II 1935 finb bie Gebührensätze zur Friedhofs- unb Begrabrrisordnung! mit Wirkung vom 1. Februar 1920 wie folgt fcft- ge^tzt worden:. Gebührenordnung zur Fricdhoss- und Vegräbuis-Ordnung für die Stadt Gießen. Drr Vorstand der Technischen Nochilfe an bie Ndchelftr und Nothelferinnen. Eine über alles l>arte Feuerprobe für die TcchnisclM Nothilfe liegt hinter uns. Mitelentem tarer Gewalt brach bet Generalstreik Über das Vaterland frkern und die Wogen des Kammes schlugen auch allenthalben in die lebeuÄmchtigeu 'Brirfebc. ~ Aller Arrgen waren m ben vergangenen Tagen auf die Testmische Nothilfe geridjtet und mit Span- ttiötfl fragte sich die Einwohner,chafk, nmnentum in der ReiästHauptstadt, ob es denn möglich sei, den Schutz der Lebensmäglichtart für die Allgemem- lteit derartig durche.usühreu, ball, vernichtender Schaden an der Volksgesundheit verhütet werden ^^it gutem lvewissen kann der BorMnd rüese Frage bcjahen. Die OrgaTNsatimt der Techmschen Notbilfe W fick- unter denkbar tamneriMn Um- stänDen briüäl,rt ui cd die Ettvartmig erftstlt, bic mecn billrger Weise an sie alS M em; Nsthil se stellen komrte. Wem aber ift dies rn er ster »nb letzter Linie zu danken- Jenen wackeren Nothelfern unb Notchelferinnen, die ihrem Versprechen getreu auf den ersten Alarmruf zahlreich beckveterl- ten, um bas gegebene Wort zur Tät der Nächstenliebe werden zu lassen. Melsach unter bedeukenistn Schwterlgkeiten, unter freudigem Verzicht auf persönliche Bequemlichkeit, nur das eine Ziel bet rettenden xtiX test im Auge, haben sie Tag unb Nacht aus rhrem Posten ms zum- letzten Augenblick ausgeharrt unb bad Dichterwort glänzend wahr gemacht: ,,Der bvave Mrnn bat 8t an sich selbst zuletzt . So gelang es bann, allen widrigen Gewalten MM Trotz, mit dem Eingreifen der Technischen Notbilse nickst nur die Lebenskraft des Volkes in bat politischen Stürmen zu schützen, sondern auch ausnahmslos alle jenen lebenswickstigen Betriebe, in denen die Nothelfer eingesetzt waren, unversehrt M erhalten. Gegenteilige Behuuptungat beruhen mtf übler Nachrede und Wunen den Vorstand imb ferne freuen Bundesgenossen nickst irre macheli, bie, menschenfreundlichen Bestrebungen der Technische Nrst- hilfe auch weiterhin niemand z^u Li e &O ie- titanb zu Leid«, sondern nur für das Wohl der Allgemeinheit zu betätigen. Aber auch dort, wo bie politischen Ereignisse teilweise stärker waren als der gute Wille unb bk freudige Bereitschaft der Not Helfer, und wo diese mehr ober weniger zm Untätigkeit verurteilt waren; ferner dort, wo Leidenschaft und Terror zur bitteren Feindschaft gegen bie Technische Rvt- hilse auszuarten drohten, hat sich das Solrdari- tatsgefühl der Nothelfer glänzend bewährt unb sich die allgemeine Achtimg aller Gutgesinnten zu erringen gewußt. Der starte Zustrom von Mitgliedern aus der ganzen Linie ist dafür der beste Beweis. Der Vorstand ist überzeugt, daß äußere Dankrs- worte nicht jenes stolze Bewußtsein unb jene innere Befriedigung ersetzen können, welches das Gefühl der im Dteuste der Nächstenliebe erfüllten Pflicht gewährt. Er empfindet aber das lebhafteste Bedürfnis, tvohdem allen jenen .unerschrockenen mtb braven Nothel fern beiderlei Geschlechts, denen die Zug-ehSrigkeft girr Technischen Nothilfe mehr war als schöne Worte, und die dem Ruse des Erständes entschlossen Folg« leisteten, den wärmsten Dank ausz>usprechcn für alle wackeren Taten, die von jebem einzelnen nach seinen Kräften vollbracht worden sind. Leuckstcnb hat sich aus dem Torrcheinander der letzten twlftsschert Unruhen unb des Generalstreiks immer wieder der Name der Technischen Nvthilfe als ein Hort der allgemeinen Zuversicht unb des überzeugten Vertrauens burchgesetzt. Alle Schmähungen und Ansemdüngen haben es nicht verhindern können, baß der Gedanke des nw- bernen, durch die Technische Nvthilfe vertretenen Samaritertums in den letzten Wochen erst recht tiefe Wurzeln im Bolte geschlagen hat. Daß es so gekommen ist, basist bas unauslöschliche Verdienst der herbei- eilenben Not Helfer und Nothelfer- 3. Ueber die Untesthaltung vvu Zftabdenk mälern, die erste Anlage von Gräbern sonne eine reickere Äusslattimg. derselben, als in bietet Betimmun gen vorgesckltm, bleibt besondere Verei.it- rakung mit der FriedbosM'mmissivn norbel-alten. 4. Für die UnleMlttmg der GrAter «rill taO Mwdes: Sämlliche Gräber find nach Bedarf UM- zuarbeilen, fj daß feine (Scnfintgrst des Badens entstehen. AtetneiustrffimgM sind in ackrttteetscher Weise zu unterhalten, bzw. iw herKurichken, Rnien- einfassunsen nach Bedürfnis zu erneuern. Regelmäßig zu Ostern sind die Gräber und die anslioßen- den Wege'zu reinigen und die Wege mit Kies zu bestreuen. Die Gräber sind nach Bedarf zu gießen imb zu pflegen. Im Spätherbst hat wieder eine befördere Reinigung und bte BestvatQMg der Wege unt Kies stattzufinden. Tie Graber sind sodann, «lange es bie Witterung geswttet, von dürrem Laub zu reinigen. . c a) Die Gräber der ersten Stufe werden mit Efeu ober Immergrün bepslantzt und unterhalten. >) Tie GraSkr der zweiten Stufe werden möglichst zu Ostern mit FrMahrsMaNLcii, demnächst, möglichst zu PfnWien, mit blühenden und einigen grünen SontMerpflEzon bepflanzt mtb untertzalten. Tie PflaWen werden um Mitte Dttober entfernt. c) Die Gräber dar dri ttenStufe werden mvg- lichst zu Ostern reicher, insbesondere auch mit einigen blülfenden Hyazinthen und Tulpen bepflanzt. Tie abMblMen Zwiebrig-ewachie werden sofort durch andere blüherche ober bald zur Blüte gelangende PflcMKen ersetzt. Möglichst & Pfingsten findet eine reichere und stets nach ftirfnts durch besseve Pfimizen zu ergänzende mmerpflmrztmg statt. Diese Pftary.e'u werden um Mitte Ofeober entfernt und darnach, soweit dies die Rücksicht auf bic FkÄhahrspflart-- zung zuläßit einige grüne imb blühende_Win ter- pflanzen gesetzt, bie spater je nach der Witterung zu entfernen sind. 5. Tie Wänderung dieser Bestimmungen bleibt der Fried^hofs-Oommissivn Vorbehalten. 538 Trrbstangen — 30 Fftm. 1249 Reis üäugen — 28 Fftm. Nähere Auskunft durch den Freiherr!. Schenck- t Fvrstwart K.hl zu Wäldershausen bei Hom- Freitag den 16. d. Mts, nachmittag« von 2 Uhr ab, findet im Lokale des Gastwtt« Wilh. Bender die Nutzholzverfteigcrung der meinde Rodheim a. d. B. Ml zirka 179 Festmeter Fichten- imb Erchenstänu-k zum öffentlichen Berkans. Auskunft über das zum össentlichen BervM! kommende Volz erteilt Förster Wagner. 4017 Bender, Bürgermeister. gegen etne einmalige oder rckyrliche Dergüttrng. > Die Un terhaltungSpfticht währt ft lange wie die s Nutz'ungsberech.-ig'ung des unleriMtenen Grades: bei jährlicher Vergütung erlischt sie, wenn der Zählunssp,'lichtige mit der Zahlung ein volles Jahr tm Rückwand und eine ihm unter Aindrohung des Yüsfhörens der ferneren Unterhaltung bes1 Grabes gefetzte Frist tvn zwei Monaten crsivlglos ver- 'trichen ist. , , , 2. Tic Unterhaltung eriolgt nach brn ver- d.iebenen Stufen, nach betten sich die Höhe der Vergütuna bemißt. Dieselbe beträgt: , 8. Stus« ~ 8 A 1 i« FL E ; uiLQ 2 zusammen!. Gräber 3 „ „ 1500 60 ZA 2000 80 -L 2500 100 -- 3000 120 2000'8013500 140 SS 12. Rosenbaum, Fritz, Löwengasse 20 13. Schmidt, Ferdinand, Wetzstcinftraße 31 14. Vollmer, Gustav, Frankfurter Straße 89. Gießen, ben 7. April 1920. 38928 Ter Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Rosenberg. Jagd-Verpachtung. Mittwoch den 21. d. Wts. nachmittag 2 Uhr soll die Feldjagd der Gemeinde Berni- tlurq, Kr. Alsfeld, nochmals verpachtet weü«- Tiefelbe ist ca. 3 Du. von Bakmltatton Neu stück (M -W.-B.1 entfernt, ist ungefähr 800 Hektar grou, darunter 60 Hektar Wald, und außerdem riugsml» mit Wald begrenzt. Hess. Bürgermeisterei BernMrrg. Korell. :i*. 6h SÄ . P1'11 ton ( ' febei) Sfailur Ä"en ir ft?. @i; o.enüg 6»« ! 18» bh R? m ($ Vt tzdon