Erster Blatt 170. Jahrgang Samstag, 15. November {920 Die Aufruhrbervequng in Hlosfau. liffär. Aiss -en Ausschüssen -es Nelchrtagr. en wurde fer und ökrfte einzuietzen. kl®»" Der Vertrag von Sa-ta m:rgb(fta. miffär. at. n. November M iemngen der »,.■ oljiing b:r Pch- ■W Gelände nrbft lande in der (Äf, eiligten oijen. , Ojii(ii(egiingiiiic Xil’iidjen Bürger. Kopenhagen, 12. Nov. 1WTB.1 Wie,.yer- lingske Tidende" telegraphiert wird, gin-en au$ Riga zuverlässige Nachricpim em. nrmad) öie letzte Aufruhrbewegung in Moskau --------- -.gräbnis des „un- 'onnten Soldaten" gefeiert. Das franzö- te Volk ist in politischen Fragen gespal- n>, in Angelegenheiten der vaterländischen itce jedoch einrg. Kein Sozialist darf es dort ^-en, hätte auch nicht das Bedürfnis, tap- i>e Feldzugsteilnehmcr, zu denen man doch "4 die Offiziere rechnen muß, zu bcsckimp- '• wie es Scheidemann von der Tribüne ' Reichstags tun konnte. Nationaler Stolz wellte am 10. November die Hauptstadt und die Staatsmänner in London bereits mit ihren Pförtnern in Einvernehmen gesetzt und die Forderungen bewilligt. Berlin, 12, Nov. (Weiss) Wie der „Vorwärts" mittei't, will die kommunistische Be- triebsrätezentrale zum 14. November die Betriebsräte Groß-Berlins einbeaifrn, um dm General st reiksbe schloß durchzud ücfcn. Der „Vorwärts" fordert die Betriebsräte auf, der Vcl-sammbiing f'rnzubleiben. Einer von dort ans- gebrnen Eencra'streikparole w'rde sich die Arbeiterschaft mit a len Mitteln, nötigenfalls and) mit Gewalt, widersetzen. Rückzug WrangelS? Varis, 13. Nov. Nach einer Meldung des „Temps" ist in Paris die Nachricht eingerrossen die Truppen des Generals W r a n q e I hallen sich an« ihren 5pai!ptstett'lngen an der O st f ro n t zu- rückziehen müssen. i Ort und Zielü nb soweit erfotbtp 0. 1920 oormithg; ie Skii'teigerung? General-Anzeiger für Gberhesfen Ortid un» Otrlag: vrihl'Iche U«i».-»»ch. und Stdntnukrti R. £ange. ?chnstl«ilu«,, Keschist»«teile r.nö Brsterd: Sd|iilftra)t I keinerlei kapitalistische Roak ion' Der segensreiche, strenge Rechtsstaat, der keinerlei Willkür duldet, kann auch unter der republikanischen Verfassung wieder sicher aus die Beine gestellt werden. Der bayerische Kurs, wie ihn der Ministerpräsident v. Kahr im bayerischem Landtag vertreten hat, bedeutet auch nur die Wiederfestigung van Ordnung und Recht. Seine hauptsächliche Bedeutung liegt in der Wirkung auf das Ausland. Es ist ein alter, guter Grundsatz, daß kein Bundesstaat AuS- landpolitik auf eigene Faust machen sollte. Daß aber die Mitwirkung Bayerns diesmal nicht nur nützlich, fonbern notwendig ist, wußte Herr v. Kahr zu beweisen. Vielleicht werden damit den Herren Millerand und Foch einige antipreußische Zähne ausgebrochen. Es rst nicht uninteressant, zu wissen, wie weit Frankreich die Zuspitzung eines Konfliktes gerade mit Bayern zu treiben geneigt märe. Tie Pionierarbeit unserer süddeutschen Volksgenossen scheint in London auf keinen besonderen Widerstand zu stoßen, sonst hatte Lloyd George seine gelinde Rede nicht gehalten. Die stirnrunzelnde Sorge, der grollei de, höchst wichtig tuende Ernst der deutschen Kritiker des raverischen Kurses gilt aber nur innerpoli^ tischen Wünschen und Envägungen. Man fürchtet den Verlust mancher Errungenschaften der Revolution. S^att mitzuhelfen an der noch immer stark bedroh en Diederhe stellung von Ordnung und R.'cht, statt da? vaterländische Empfinden unsrer veribsch edelen Offiziere zu hüten imb in neue, dem heurigen Staat ent- spreckeube Wirkungtbehnen zu leiten, erhebt man den alten P. üzel des Hasses. Auf diese Weise kommt keine Front der Mitte zustande! iLas wir brauchen ist eine Hebung und Storung des Nationalgefühls und Unterlassung alles gegenteiligen Handelns, durch das die Gegensätze nur verschärft werden. ■y rV'Ä1 5 wfe Vertrag von Santa Margherita eine bessere Lösimg^ als alle früheren Auskunftsmitel. Tm icbcn. D e Sowi tregierung g ng in schärfster Weist gegen die Ausrührer vor. Hie gab dun Ko- mitre für die Aufrecht.-rha'tung der öl^eutlichen L)ich-rheit Befehl, eine groste Anzahl von Mit- ß'ir'ern der rrtro ut'onärcn Unte-suchunakk.'m- miifion zu k»ntwsti-ren, da diele Mitglieder beschuldigt wurden, nicht energisch geinn g-gen die Ausn'ihrer vornegangeu zu fein. In Moskau wurden 50000 Mann besonders ?u"erläs ig r T'-uiwrn zusammengezo ren, um jede neue Auiruhcbrweguns msLerzuschlagen. De^ Unterauschuß be' Nei ch-wir t- ■ schaftsratS setzte die Beravmg der b-ivn von her Siebener Kommission erftattetrn Gutachtm zur Sozialisierungssragc fort. Um breit (A'bulnehmerl meinte, der G'dank' der Gemein- wirtschaft fei in dem MehrheitSmitachten oöllig verflüchtigt: er könne die Arbeiter nid)1 für da' Auf- neb'n de' Sozia'isierung entschädigen Gleich dm soz a ifttschen feien auch die ch i'll chm Bergarbeit-w für die Belei'igning be5 Pr i oa bef i tzes. In dem Gkrtadyen fei aber mrff bie Svirr von gemeitv-: nn'tichaftlickx'n Gedanken des Mitbesitzes > nd der Mitverwastung im Berabau; die Durch iihi-ung dieser Vorschläge würde da?, roa? bislrer noch an Einbeflick>nn im gbau fei, völlig oenmidm. Loeffler lArbei'nehmer) bez-ickrtte die Srliaf- hm« von Kleinakirn als nicht mehr zeitgemäst; hie Schätze des San?e6 gebe len der A l T'mriiv« beit ohne Vorreck^e für einzelne BolkS^moifen. Du 'ch den Vorscki ag rine5 riesigen ffwem? auf v iva kapitalisti'cher Grundf<-ge nede keine Verständigung mög ich. Es müsse ein en fdyiebener Zchritt zur sorialistifchen G'meimvi'tsd»st arian tiriben. Clefredak eur Bernhard nermifo-- in iX'm einen Gu:achten dn Gedanken du Gcineü^ Nnrt'chast, in dem anb'ren bcn Gedanken eiivn verständigen DcfoTwmi.ieijtg. Berlin, 12. Nov. lWTB.l Im .^Mcptaus- schust des ReidrstageS erflrine ein Reni/rungS- oertreter, daßi die R e i ch 4 ka r t o s fel st e l l e Hofe, im näch.ten Jahre ihre lälifeit nnsteNen iu können. Zur Zeil sti sie noch in starkem Umfange beschäftigt, da die Durchführung der Liese- nmt?Dcrtmge und die Verwaltung ter Rrichs- res rven e:ch.-bliche Arbeit macke und die Bevölke- curg die Reichs7ar ofelstelle in starkem Umfange m>ch immer in Anspruch nehme. Der Etat des Neich-öernichrungsministeriumS nmrbe an^iommcn und erledigt. Ocm XUicbCe Sint stürmisch? ordneterifiHung in NeAftvelitz. Neu-Strelitz^ 12. Nov. (Wol'f.) Nach einem Beschluß des Landtags sollte der Arbeiterschaft der Lob"aus^all v.-ährend der Kappitreistage in p Ilern Umf nge trriütct lyelrn. Es war pjr.yek^e.i, das; der S aal, bu Kommunen und die Ardtitgeber je ein Drittel zu zahlen -hätten. Währettd die an" ern grn j-n Stähle des iJai .actej Mecklenburg-Str liz ti Tragung des auf dir Kommunen ent all-endm Drittels ab« Sei hnt haben, wurde der B sch.ust d rck die Stabt- Das Cnde öes Streifs in Berlin. Berlin, 12 Nvv lPrch-TÄ) W mn auch dcS Vormi agi die ®iet'crauiualmr ie? Stra - stenbahtt Verkehrs in len v> r chiö cnen rllich- tui flrn noch idypad) toar. Somitc geeeil Mittag übera’l wieder re»-Iredit gefabm werden. T.c Dirck »n der Givsten Berliner S rasten bahn stehl cr.tt ,,$> liiKT Loka la iz«i er" auf dem Standvimkt. ast eine allgemeine Bezahlung ter S re.k age n.djß in 8rage Bomnten kann C« &trir üh mir rarum handeln, die Arlvi er zu b zahlen, die t«tsäl!»ltch cmrch den Clekitikrrstreik an der Ar.ei ikii’runfl verhindert waren, und im übriyn aber ben Naä>- wei- t-er Arbeii^vill gSeit erl,ia»chten. Durch den mit einem vollen Misterfvlg beendeten Streck der stähtischen Elektrizitätsarbeiter ist, wie der „Vorwärts" schreibt, wieder einmal handgreiflich vor Augen geführt, wie Ähnbe-oe- Berlin ,12. Nvv. lWolff.) Im Haupt- auSschust des Reichstags nm'he ein Antrag deS Ztmtrums ancenommen. wonach die Neichs- nencning er such' werden lost, gegen in du ?lb- Tiefcnrng böslrilliae und säumige Erzeuaer von Bo'getreide scharst Mastnahmen zu t'rffcn und die zur Mi'arbmt berufenen landvirtschrft- liehen Den,fsverbände einzuwirken, ihren nan»*n I-ches Gedächtnis bereitet hat. Es muß für miete Brüder an dem verpfändeten Rhein- :rom ein eigentümliches Gefühl gewesen sein, als ihnen jene merkwürdige Zweiminu- lerfeiet zu gemutet wurde, die für da? Btiten- wft charakteristisch zu fein scheint. Ein Hen- !?r hat auch seine Menschlichkeit, er verrich- rt sein Werk kurz und, soweit es angeht, 'chmerzlos. Auch drüben, in London, wurde Üe|e absonderliche, zwei Minuten lange Son- -erfinsternis menschlichen Betriebes began- i'ii. Time is mOny, war das Merkwort da- l-t, und diese zwei Minuten haben genügt, kn Gentleman mit neuen Vorsätzen seiner ^bedenklichen Sieaermoral zu rüsten. In a n k r e i ch wurde den Manen des natio- lrn Ruhmes weitläufiger geopfert. Man 'erst den 50. Jahrestag der Republik, wo- die Franzosen freilich eine größere Be- Htigung hatten als wir Deutsche zirr irr der zweijährigen revolutionären Er- agenfck)aft. Millerand hielt eine Festrede f Gambetta, dessen Herz im Pantheon mit entlichem Pomp beigefetzt wurde, und das denken der im Kriege Gefallen icd) daS ehrenvolle Begräbnis ,.Nbel u 1 ^sbath c,81, lnj. . Mlo; " CbnÄ Wien, tob- ^olzuih^ S ^rburg $ die Aul- ^r-Moos, 5. öuin Sprrp Kende Saniitrob, uudAcniM^ «obachluilg^ir, KAallk«, Mlenrod burt< schltmmsten Heuchler und Betrüger. Lin eng- ltfcher Offizier, der General Gough, muß heute das Verlangen au-sprechen, daß wieder „irgendein Gefühl der Wohlan- II ä n d i a ke i t" geschaffen werden müsse. Ter morallsche Bankerott der „Sieger" ist kata strophal. Daher sollten wir uns wieder zu eignem Bekennermut aufschwingen, die Lehren unserer besten Vorfahren bch.rzigen und nach nationaler Einigkeit streben! Herr Dernburg hat im Reichstag der Entente gegenüber den rechten Ton gefunden: wir müssen immer wieder die Revision des unmoralisck^n Friedensvertrages fordern! Dafür müßte eine groste Volksfront her- gestellt werden, in der Parteizwietracht mög- lichst verstummt. Herr Petersen, der Vor- sitzende der Demokratischen Partei, hat von der Bildung einer neuen „Witte" gesprochen, die von Strefemann bis zu Scheioe- mann reichen solle. Die Deutsche Volkspariei müsse sich jedoch dafür runächit noch bewäh- ren, so fügte erchinzu. Wir dächten, dieselbe Forderung wäre auch an die Demokratische Partei zu richten. Sie müßte durch die sogenannte Friedenspolitik unserer Gegner in vielen Pro gram inpunkten klug geworden sein, und auf Grund des Dernburgscl)en Leitmotivs dürfte ihre Aufforderung zum einheitlichen Handeln doch etwas atiders lauten, als die Nr. 258 Dec •itgener JhrjdaeT erjdjtinl täglich, auster Senn- und Feertags. vezu-rpcelse: «Dlonalli* *)*arh 3.60 undMK - 65Träg«rlohn, vierleljähiIM-iMa-k iO 60 nnbUlh.l.95Tiägerlol)n; zurch die Posl vierteljährlich Mark 12.- ausichlietz-^ch pesiellgeld. Fern^prech-Anschlksfe: färdieSchrisileilung 112; Verlag,iAafchäfisste«« 51. Anlchrist für Dr^htnach. richten Hnj ijtr «dtetzeo. jrainfurl a. Bl. HM> Eine Konferenz der Premierminister des britischen Re cheö. London, 12 Nov. (WTB) Im Unter* Hause veil e LbnH toerey ml da st für Mitte Ouni 1921 eine Konferenz der Premierminister des Britischen Reiches anbe* aaunt ist. Die «Smpfe in Frtnnd. Paris, 13. Nov. Nach einer Meldung der „Daily Mail" frjt der Skaatsstkr tür für Jr'and geitern im Unstrhanse erklärt, ls seien in ben festen zwöli Mona.en in Irland 1300 Per- tonen getötet und über 500 verwundet worden. London, 12. Nov (Aol'f.) Das Unterst a u s Hai mit 183 gegen 5Ö Summen die i ri sch? vomerule-Bill in 3. Lesung angenommen. 5?n eS sich angelegen sein, zu dem nativen Rausch ihr Scherflein beizutragen. 1 ■ November drückte Lloyd George - fortschreitenden Entwaffnung Deutsches feine Zufriedenheit aus; in salbungs- bmi Tone verhieß er uns eine Verständi- wenn wir den Versailler Vertrag ehr- erfüHen wollten! Wie kö-nnte er uns auch In, wenn^ unsere Regierung den Vorsatz demnächst nähere Angaben über die zu 'ifnbe Wiedergutmachungssumme zu chcn! Ausdrücklich ließ er erkennen, daß ,f Worte iwch keine Zustimmung zu den ^'chen Abrechnungen bedeute. Gestern er der deutschen Regierung ob ihres 'uchen Bemühens einige ermunternde ist, heust schickt er den Marschall Foch • Huldigungstestgramm! Gewiß, England ^te die überspannten Ansprüche Frank- herabmildern, es graut ihm allmählich [ den Zurüstungen der Gallier, und eS '^te in der letzten Zeit manchen Dämpfer uder. Die zwischen London und Paris ge- Verhandlungen über die Wieder- ^machungsfrage führten zu jenem 'joro^miß, das in der Form den französi- Standpunkt respektiert, in der Sache den Enaländern den Weg der Entschei- 'vffen hält. Die Londoner Politik schleppt den Bundesgenossen an der Seine umso 'williger den dort so willkommenen Lor- ber Bewunderung herbei, je nüchterner 7? geschäftlichen Teil der Ausein- E'-letzung zu lösen gewillt ist. „Unverän- i»i Bunetgung imb Bewunderung" wid- oer König Georg dem französischen ..l-, das bei diesen Schmeicheleien und den ih^ußcn des Nationalsestes manche Enl- " \ ?ng überwinden mag! Es bat während 1 *viele Deutsche gegeben, die mit IIV- a erun9 and einer gewisfen Scheu dem I ' i moralischen Weltwillens der I llibc-rt n1^11 gegenüberstanden. Die der Humanität waren die! wochenröckb^ck. Zu feierlichen Kundgebungen ist es in Deutschland weder am 9. November, dem Jahrestag der Revolution, noch am 11. No- tember, der das Stigma des Waffenstillstandes trägt, gekommen. In forialdemolrati- Wn Blättern hat man diese Revolution be- »kits symbolisiert: sie fei daS „prächtige 3 eib" in langem Haar, das „mit ehernen Sandalen" — echt weiblichen Sinnes! — alles niedergetrampelt habe, was verrucht imb verlottert gewesen sei. Ja, diese stark- slßige Brunhilde war furchtbar in der Zerstörung, aber sie war keine milde Hausfrau, die den „Gewinn" mit ordnendem Sinn zu mehren verstanden hätte. Zu häufig hat sie dss klassische Gewand aus der mehrl-eits- ostalistischen Truhe mit dem blutroten ^xenkittel der Spartakisten vertauscht. Und u hat auch im Proletariate statt des Ocl- frvciges die Rute gebracht, die große Ge- rtfinbe Scheidemanns in vier Parteien zerschlagen. Ein Genosse begleitete sie in diesen »roei Jahren auf Schritt und Tritt, aber es nur nur ein leider mit noch schwereren San- lalen ausgerüsteter Weggenosse, kein Partei» -*unb: jener Wa ffen stillstand als Hen- strsknecht, benr nur die Entente ein feier* R o m, 12. N-»v ^ATB.) Nach einrr S'efani- meldung begraben die Blätter die Nachricht von bem beooruehenben ALfchiuß des Vertrages von Santa Margheriia. Obglcich der Ber- 3-’iüicn nicht alles gewähre, was ihm vor Emtrut in ben Krieg zuge ichert worden war, ermögliche er es doch dem ttaiienifdrn Bocke, aus bem Zustand der Ungewißheit stcrauszuiommen wenig versprechende und nicht sehr verlockende Einladung Petersens. Es.ist aber sehr mohl möglich, daß durch gegernoärtige Erfahrungen die bürgerliche Mehrheit gegenüber der sozialistischen Front sich allmählich vergrößert. Die links gerichteten oder geschobenen Regstrnngen gewisser C-inzelstaaten, die mit einzelnen Eingriffen und Mißgriffen vom geraden Wege des Rechtes abgekvmmen find (Orgescbverdote, Kabinettsjustiz, verkehrte Vorschriften für Gedenktage, und nenerdings auch die voreilige und fragwürdige Haltung der hessisck>en Regierung gegenüber den bäuerlichen Kartoffellieferanten), tragen zweifellos dazu bei, daß der Nuck nach! Rechts bei den nächsten Wahlen entschieden wieder zum Ausdruck kommt. Das fübrenbe Blatt des hessischen Zentrums, das „Mainzer Journal", chrieb neuerdings folgenden Satz: „Die Verhältnisse spitzen sich in Hessen durch die Parteipolitik der sozialdemokratischen Minister derart zu, daß der Wicnsch auf baldige Landtags wa h 1 en immer dringender wird, damit eine Herrschaft beseitigt wird, die gar nicht dem Willen der Mehrheit deS Volkes entspricht." Und in der sozialdemokratischen Presse kommt es zum Ausdruck, daß auch der wilde Streik der Elektrizitätsarbeiter in der Reichshauptstadt „schlechte Wahlen" fördere. Wir ivünschen aber einen ruhigen, sicheren Aufstieg zur nationalen Selbstbefinnung, sozialen Fvrlschritt und Aus Gberlchlksien, Beuthen, 12. Nov lWTB.l Der Beschluß der instrol i-er:en Behörde, d.rAbslimmungS- polizei interalliierte Ossizlere beizugeben, soll jetzt burd)geführt werd u. In Ra- tibor ist eine Anzahl englischer O siziere ringe* troffen, die auf die verfchi denen Stabte verteilt yrr StimmenabxÜK1 für Po en zu bei?STen Die Polen bie'en feste Gel 'umm-u für je e Polens Gunsten abgegebene vberschstckiche Stimme. greuzöfischer wie-eraulmachuuqrwa^ustnn. Paris, 12. Nov. (A-l'f! 5>t> s „Petit Pari sie n" ist ter Anfidnt, iaij die Jittere ei Z'a krevdS le^stmögtidLt g-wchrt fetci, da d-nt Wie^erguttiiach«itz tie Rol e erhalstn blei'«, die i.'rm der Trrftbci'^trrt xw zw'prede, m d a ibererfiit^, die Ve t e- r d s T e u t ■ e*i Reiches nur beratende Stimm e l»ke, srl t-it. Da die Mark yir Zeit mir 2) (SriU ne) re e, müsse man die Zrht. die für Godna-k ge imbet n» rte, mit 6 mult> f|ieien, um die Summe tu Papstrmark zu ftnteu, tx- Te't\^ant>s aus mehr als 2000 Milliarden Paprermark belauen. werden sollen. Major Ötilry, der in der ober* schlesisden Politik in den letzten Augusttagrn eine Rolle sp eist, kehrt a iS England nicht m chr ned) Obersch esien zurück. Ottstl) ist zum Privat.ekretär des Königs von England ernannt Worten. Laut „Lvkalanzei^rr" ist in l »er Zeit das rheinisch-westfalische Jndustriege- b i e t der Schauplatz umfangreicher volni- scher Werbetätigkeit gc/trr en. Z'-hlreck-e poln^üe Averten, die ntü rei e.i G lo- unb, lluc unm qcni»m Pvopagandamrteln aus»e;>attet smd, h?len sich Einfluß für die ?5blieferun>g trott Brotgetreide, Haan den wich igeren Punk en des Jir>ustr!eMd> es c~ 'm- r<- niobcrgeltfnei, um de d-o.t «tiässige'! Odrschle-irr verordneten-Versammlung der Lan e-t>2iip:fladt Neu-Strelin einstimmig bewilligt. •“ -w. | § schah unter dem Truck cinn stark erregten lltrr oncdens emjutreten, Voltsmenge. die nicht nur dm Z ischau r aum und deren aLe bedurften. Aach der „Iribuna" ist dcr । den Si^ung5,aal des Siad-parlaments, funbem gungen, wenn nicht alle ge:oerkichaftlichen Erfah- rungen in den Wind geschlagen toerben sollen., nicht geführt werten dürfen. 2lußer der Berechtigung der Forderungen müssen Streiks, wenn sie Aussicht aut Erfolg haben sollen, auch ge ragen werden von der Svmvathie der drei en Massen für die Streikenden selbst. TaS direkte Gegenteü war bei diesem Streik festzustellen. Tie Wirkungen des Portierstreiks sind bisher noch nicht allzu fühlbar geworden. Eine große Anzahl Pförtner besonders im Westen, sind bei,.. .. « , 1PC H u „ H ihrer Arbeit geblieben, da sie der Orgatrifa:io-i jeft endgü tit von der Sow etmgierima unter n'Mt angehören. Eine Anzahl Hausbesitzer hat sich drückt nrorben i t. Der Au rihr umsa-t- vier rot erlord'^M !b-na litri ffui i*' Ministerium iKranlefot, von beit ihm redlich W- Aus^ gebniS geführt. Hessen-Nassau. des Urteils r Eindruck wie bei den. Stoifleutren und zwar in er- ein sol- in 'behenden Befugnisstn Gete.mich zu maclren. Ebensowenig, wie unS daran gelegen sein konnte, in imferem Bericht den Falk erschöp- müs.en, so war eS gefährlich, daß ein solcher Hall norfi bem Eingriff des Ministeriums in E 15» i J -Sites ; w te b S(r lit bc s. °is «e jähre 715 Mk, bi* ?4im 26 Lebensjahre 966 Mk, lie >unt 28 Ltechre 1105 Mk, über 23 Jahre 1285 Mk, fit. 3 b*> zum 'jöHeröclen 23. Lehens jahre 780 Mk., M3 26 Lcbensiahre 1040 MV, bis -* ~ Mck. über 28 Jahre 136- e Sintbfl' r Iilnatfl ürt 1919 !' end juristisch darzustellen, erschöpfen diese Ausführungen des Berieidigers eie gesamten TatbestandSmerkmale des Faltes. Wie es das IwgSNasse und in den erftert drei Benckll ah'-«'?! iür Angestellte in der Familie um 20 Prv'z-nt, üü ie au7er Familie, sow'e iür die eire-'a A ibt und MterSskusen um 39 ^rt yn1 D e Be le - uk-- ten erhal en m 4 Ange'^N'- ^ 23 das ganze Treppcnhasu des Nathan es büf«1 besetzt Hi lt. Wihreiid der De- ua ung her Vorlage tarn eS zu stürmich^n Zwischenrufen un') Drohungen aus derMen angesehen werden 8ud dem r - Da§ f 1G5 von 12 lichmburg MhmigM ring Don Sdi WSBeif B "Meige । r[bnungi Men. 2^ Vu;M>n -Mtger Wiexnm Jteien oter fei U-8: Kben ü e3et [WnlfA Iw lur t P 9»igni B’ »m Er i't f "c 2 fe; S-trt J!||iei K kJ i*.Ä W I mW Art» Steift Gießen, den 13. Noo. 1920. Kabinettöjustil. Wir haben vor einigen Tagen den seltsamen Fall beleuchtet, daß auf Veranlassung des Justizministeriums drei des schweren Bandendiebstahls verurteilte Angeklagte aus der Haft entlassen wurden. Hierzu schreibt uns der Berteidiger der Verurteilten: In JhAer geschähen Zestung vom 6. November 1920 9h. 262, zw.-i es Blatt, berichteten Sw i unter der Ueberfchrift „Kabinettsrustiz" über trn von drei Rödgener Angck-'agten ausgesührtcn F'ld- ^A^s Verteidiger der Venrrteiltcn bitt' ich nachsol^nd-: De ichtrgung ausnchmen zu wollen: 1. Richtig ist, daß drei. Seinen beschworen < haben bum Mondenschein die Verurtriltm, von denen zwei Tücher um den Kopf getragen habm, erkannt zu hab n. Nicht erwähnt in Ihrem Bericht ist die nnch- titifte F'sts-eslung, daß einer dieser Zmgen bekundete, bau er auf die Ubr gesehen und s st^estellt bat, daß es brstzmmt 11 30 Uhr war, als die der Schieße.ei bereits berndigt toar. 2. Unrichig ist, das; weitere drei Zeugen nur bekundet habe:', sie hätten die Beiirrt'ilten in der Wirtschaft geselxn. Richtig ist vielmehr, daß sie eidlich erhärtet: haben, bnü sie von 10 bis nach 12 Uhr Nachts urrunte b ochm mit den Vern tei t n au ein’m T sch zusammen gesessen und daß ich toäh "en'r bir'er Zit keiner von i^wen aus dem Lokal entfernt habe. (Di' Schüße.ei fand 11,39 statt.) 3. Die Un e stellung. daß die „Nauheimer ^errfchaf-en" nach der Urteilsverkündung b*im Just zmiuister ober beim Ministr p ä ibm i-n Ulrich persönlich borerforoefren laben, ist l'N ich'ig. 4. Unnch ii ist neiterbin, daß bie Tal minder auf«efaßt nwrde, weil die Tä'er zufällig „Sozial- druwk aten feen und daS Ka'»«»rit einen wnoutcn Druck von dcr Straße ber befürchtete". Wahr ist vielmehr, daß bei Prüfung der Frage ob b:e Stiafvo lstrcckung au^zu^etzen sei rein sack)- lichr Envägungen von dem Justizministerium in Betracht grzvHen und daß von dem frag ichen Re- feren-eu dem unter-zeiclmet.'n Anwalt erklärt wurde, daß pol.tiiÄe Momnil« bei den zu entscheidmiren Fragen au^^'ck« ‘et würden. Die Tatsoch.', daß die Täterschaft an-^sicktS der widTrspreebenden Zeu.r:n.lrussa»i''n mebr wie zuviselhaft e;1(f^i'ten mußte, sowie b*r Umstand, daß die BerurteUten bisl>er nicht vorbestraft und daß ihnen dessen un.oachtet mindernde Umständ' ** Die Warenausgobetabelle bt5 Städtischen Lebensmitt lamtes für die Woche horr 15.—21. November ist wks dem Anzeigentcü der heutigen Nummer ersichtlich. ** Der M änner-Tum-Verein veranstaltet am Samsbag, 27. N> v , abends 7l/2 Ute, in dcr Turnhalle am -Oswaldtgurren sein bj&> jähriges Winterfest. ** Ter Verein „Innere Missro^' veranstalbct am Mo "tag vbmd»-L Uhr in fiYtt. firmanderrsaal ter Jolxrnneslirche e e i V- rb ags- abeud. Tiakcmrs'enhauspicTrrer H r cke l, Darmstadt und Professor D. Schian werden, wb k» wits angekündist, über die Jn.e.e Missuv sprechen. ** Der Kindergartenverein unb das Gießener Fröbel-Seminar nrr-ert am 29 Mvember von 3 Uhr nachmi'^g^ an ihr 10 jährigeS Bestehen auf ter tieb'gkch'he festlich begehen Darbiestrngen ver'ck'e cnr,e Art fcmTic (Tie gnoste Tam'-ola w7v en für Abwechs. hmn sorgen An den A"ffübnrngcn bewil gen sich Schülerinnen bs Fröbll Seminars, imb Kinder des Seminarkinbergar'ens U c. wird ein yrtv alftr-es Srrgchiel „Das Nuvve^le'el" dor-^e^elll. Di» Kirrder to'cken on eine Neil)e lüml* lerischer Unterhaltungsabende, dazu tarn heute ein Konzert des Vortrags- und Musik- vereins im Theatcrsaal. Die Veranstaltung war sehr gut besucht, vor allem auch v-cni Einheimischen und Musilfreunden d r Nach barschaft. Der auf der Höhe musikalischen Schaffens stehende Verein hat in f inem heutigen Programm ivicder eine feinsinn ige Auswahl ttasnsck)er Musik geboten. Frau Pros. Westphahl (Buchschlag) sang Lieder von W Wolf und Richard Strauß mit großem Lst folg. Prof. Dr. Carl Schmidt (Friedbe»q und Kapellmeister Keiper (Frankfurt a N' dessen Kunst von früheren DeranstaltunPi her hier noch in bester Erinnerung fte ht zeigten sich in der Wiedergabe der C-Maif Sonate von Beethoven und des Adagios cul der G-Dur-Sonate von BrahmS wieder oll vollendete Dortragstünstler. KreiS Lauterbach. la. Lau ter back. 12. Nov. Im Kreist L-m terbach tarnen zur Ab i f rung: 7/1 Gewehre m Karabiner, 43 Pistostn u td Rervlv r. -1 - | Stück Handtoaffenmu it on, 36 Kn. Drtilleriemn it»I tion, 7 Hand- unb Wurfgranadm. 5 Att l ewl zielvorricktu'r^en, 1 Za üch''»', 2 Lä tf3^dy'o IM von Mas(innenrreto. hr:n, 21 Sck>lös|er, 13 Lnin von Grto breit unö Karabin-m. An VergütuiuvU rourt^n 81 169.95 Mk. bezahlt. erfolgen kömnen. ** Fest genommen wurde ein Fahrrad- merbn:, der in ver Nähe von Weilburg eilt Fahrrad entwendet httte ans seine Beute lyier bei einem Fah rabhändler versilbern w llte. Durch die Auinverkfamk it des Fahrra^chändlers konnte die Festnahme mtb Beschlagnahme des Fahrrades erfolgen. — Gestern vormittag wurde aus bem Gymnasium toäh end des Unterrichts ein dunkel- schwa zer Mantel mit schwa -em Futter und dunkelblauem Camtk'aeen und au5 dem Realgymnasium ein h'ch.reschlossener, grüner Mantel mit Ri-g. | Donnerstag ie to'te e man ein g J i- txrr'o-vil: heute vormittag ra.zm die poliz-'i drei Männer^ fest dre aus Eisenbahnwagen zw-.s k^n lyrmtf urt und targ dr i gtafc SJaCen. X Tie Dieb? w.irben, als )te das Lev-r emem "V l'igen Altha-d er ju tfhren wollte , " 1 üafdrt und f-stre-wrnmni. — cc & Eik'brock'er versuch en Mt ew W1 ;{ Beraubung dcr Güter Hal e im Hrlmhol Ole^Ä Sie wurten dabei von dem Wcvch» st-’. Es entspann sich zwlsckLm dem Beam « 'u> l< . Gegnern ein Feuergesecht, -Ä i>mt Rückzug der Räuber entere, 1+„ fraft.'te man bis jetzt die ju e oll /-‘-JL j.jj Otto Fvcihof, Sinwn Dter^arbt unö ^1,^ i Fischer Die dr x a.ibem Bursck<> ko m . I I n.obl bekannt, noch nicht sestgeno.nmen i versagt tourbrn — es mrj^fc aus diesem Grunde daber auf Zuchthaus erkannt werden — haben in | verblei ri(6‘i*er Erkenntnis her wirllichcrn Sackle das i zweier also nachdem das Gesamtministeriurn schon seinen Beschluß gefaßt hatte — erging folgendes Schreiben des Präsidenten Raab „an die ihm unterstellten Behö-rben": Hessisck)es Landült sich jeder einzelne Minister befugt, Beschlüsse des Dsbinetts zu „sabotieren", wenn sie ihm nicht gefallen. Wir fragen, „Was gedenkt die Regierung zu tun?" und harren der Antwort. ?cht Mich- Nachsicht..u„d ™^r28 5a6t"i36re I .. juloigitng gerudi tourbc. In oer Leffent- sy^arf, Kl 4 1430 Mt., für die tech»xi^ch>*n Ange- ! ' ' '''ußte durch den Emgrtss und bie Auf- stellten erhöl-en sich die Sätze in der gLe.chen Höhe I tfWT mc vr x u.uxut vtvMf* s« ■'* - ■ ' ■ - der Lehr-' wohl bekannt, nvch^ nicht lestgOrotumen alle Beamten „feiern" würden. Entgegen dem Beschlüsse des Gesamtministerium, hat aber das Landes- und Wirtschaftsamt bie | Schließung der ihm unterstellten Behörden«ltchket! kurzer Hand "verfügt. Am 6. November --iHebung Die Sozialisrenrng-fsrnge. Berlin 12. Nov. (WTB.) Im Unterausschuß des Re'ckstoirtschaftsrates wurde nach einer weiteren Aussprache über die beiden von der Sieltenerkommission erstatteten Gutachten zur Sozialisierungsfrage ein Antrag Kaufmann (Konsumvereine), die Weiterarbeit an die Siebeneri kom Mission zurück; uv erweisen, hte entsprechend zu verstärken sei, angenommen. Es wurden noch sieben foerteil in die Kommission gewählt, die jedenfalls wieder in Essen tagen wird. Eine fceuW Berkchr?»erbnng. Berlin, 12 Nov. (Wolsf.) Die große Be- brutung, die die Wiederbelebung des Reise - und Fremdenverkehrs für das g-samte deutsche Wirt'chg't?Irben hat, veranlaßte dni Reichsver- k'hr§miui''e ■, eine N ich^ itral-e für trntW Ver- kehrStoerbuna zu er ickten. Die Zeck alste V. di- ihven Sitz in Berlin hat. ist berufen, die Werbung für d n deutschm Reiswerkehr, insbesonde e im Aull and?, vorzubereite-.i und durchzuführen, was unt-r den hentiten Verhältnissen nur mit groBm Mit ein und durch ?u"ammg Dum Hessen Kewrrkichaf SÄ:am!er Armin Geßner, Fva.fnirt a M. imd gab bekannt, daß durch S^iZl»s'vruck Nehmer ab 1. Nvvember fe'f^setzt wie-' M: KmifmEniche Angestellte: 2ebr.we in .e im erf'en Lehrjahr <2 Mk., im zweiten 102 TW., ,im briim 144 Mk., außer Famille im ersten Lehriahr 78 Mk., im zw i en 1.10,50 Mk., im tnätten 156 Mk., in der Gruppe H. sausmänni'ckte Ai^sestell e in Familr- im ersten Gehilsimjabr 3'0 Mk., im z«»ei en 430 Mk., im bri.teil !8O Mk., außer der Familie im ersten Gehilfenjahr 3*K) Mk., im flto-i en 455 Mk., im Dritten 520 Mk., Hk ixe Grupve B für kaufm. A.pgestell e Kl. 1 n«ch tem bri ten Gehissenjahr 552.50 Mk, Mm »-«ll-mte en 23 Lebensjahr 617,50 Mk, bri zum 26 Lebensjahr 858 Mk., bis zum 28 Leb«?S'aSkr 976 Mk., über 28 Jahre 1040 Mk., Kl 2 bfe yum vollende en 23 Lebrnis- i unserem einheimischen Künstler, Bildhauer : Köddina, angemeldet sind. Diese Ausstellung ibt zum Teil nur 8 Tage einschließlich zweier Sonntage. Geöffnet ist bi* Ausstellung Sonntags, Mpnbags, Mittwochs und Freitags von 11—1 Ühr, und Mittwochs noch von 3—5 Uhr nachmittags. Die Beitrittserklärungen zum Kunstverein sind von auswärts und hier schon jetzt über Erwarten zahlreich eingelaufen und es sei an dieser (5teile nochmals erwähnt, daß Anmeldungen an den Vorstand des Ober hessischen Kunstvereins gerichtet und auch durch. Einzeichnen ! in die in der Ausstellung offen liegende Liste weckt werden, als Lage yrer Fehlurteil "Töc und durch einen chen Eindruck muß das Vertrauen die (Äerechtigkeit unserer ordentl. Instanzen .'rschüttert werden. Wir erkennen also in dem Schritt des Vtinisteriums nicht nur eine f ckchlich ungerechtfertigte Maßnahme, sondern wir finden darin auch einen bedauerlichen Mangel an politischem Weitblick für das, was unserem Lande und Volke in bet heutigen Zeit haupt- $ in groDf i'ybmmni. Mcde tt» ö ba Fahr! n 17 M ' iMlviqtr ti Vachl.u^ :j fefetnom 11?/ kam, i vollte rit aki ron Irt bitrbn S'tnahim iteil iu9.11 Kch en C Mildigtm m«n, Don •-t Anzob! ' (al hmrten, rchjuchuna, I ifl Dorßtnon Plenen Oei iSnnitte.'un af afften mi 6t6erau,'ung‘‘ tjlcr, fioren; Hd Md Ma rag ihrer < 1-Siete fe sächlich rrottut. Aus dtesem Grunde bleibt es habet, daß man das Vorgehen des Ministeriums als K a b i n e t t s j u st i z betrachten muß, als einen Akt, der sich aus polirischen Kompro- mißneignngen, nicht aus rein sachlichen Erwägungen ergeben haben dürfte. Beransta?t«ttgen. Samstag: Cafä Lcio, 8 Uhr, Kvn-ert und Vvrstcllung der Mevick-Me£nngirr. — Lichisptcl- thcater wie gestern. , ,,, ,r Sonntag: Staptrheater, 3 Uhr, GesrUvs^ene Vorstellung „Die Wölfe". — 6*/2 ühr, ,.aei erseu Liebe gwfcnie Zeit". — Neue Aula, 5 Uhr: Konzert des Konzrovereins. — Lö^erstrastr 14, 8' 1 Uhr, Jahrcs-est ter S ad'mi'iion Gießen. — Cafp Leib. 8 Uhr, Kvuzer. un> Vorstellung ber ! Morick-Meidmger. — Lvl-t^pieckheatec tote i Samstag. *♦ Amtliche Personalnachrichten. Am 6. November wuv e der Gewerbelehrer Wilhelm M u l l e r zu Büdingen mit Wirkung vorn 1. Nov. 1920 an zum Vorstand der Gewerbeschule zu Büdingen ernannt *"* Vorlesung in englischer Sprache. Der ongllsch: Lektor an ber Univ^r ckät ^raulsu t a. M., Herr John S. Stephens hält in , Vissem S'mes.er eine einstüiidize Vorlesung in englischer Sprach' über „Som? Asperts 01 Contemporary Eng and". Damit w rd in G esten zum erstenmal seit Svnmer 1914 wi.'der Gecegeuheit a'boten, Bort'-äte in eugllsch r Sprache zu hören. Herr Ätepbens pc’förf le- (lte.-ss'schar der Freute (pusten an unb hat >i'h bei deM Hilsswerk diss'r c Grtellschack für notectbenc-? Deut che beteiligt, D.e ■ Vorlesung linket statt Freitags von 4—5 Uhr , (Hörs-aa! 13). Ste begrmrt am 19. November. ** Oberhessischer Kunstverein. Die in dieser Woche vorgenommene teilweise Denderung der Ausstellung gibt wieder zum erneuten Besuch Anlaß, lieber 50 Bilder wur-' den an Stelle der Kollektionen Berdrant, Jüttner und anderer, welche von hier aus nach Berlin und Mannheim versandt wurden, zur Ausstellung gebracht. Gemälde von F. Hein, H. Bahner, H. Albrecht, A. Faurs, ! Olga Hasselmann-Kurtz, I. ölablener, R. ' Vorlaender, hervorragende Arbeiten von ! Hirzel, S. Laboschin und H. Dietrich, sowie die der einheimischen Künstler Dünings, Bar- ! thel, Helciie Oncken und Steinbach, verleihen der Ausstellung wieder ein vorteilhaftes Aussehen. Schon am 23. d. M. muß ein Teil ! dieser ausgestellten Werke aus der Ausstel- ssung entnommen werden, da bereits neue , Kollektionen, worunter auch eine solche von AU5 dem desetzlen Gebiet- Drei Ops-er StickekmannS. fd. Mainz, 12. Nov. Ein neuer Fall französischer Willkür und Gewaltsamkeit ereignete sich öie'er Tage hier. Zwei jungen Leuten, dem 21jährigen Hans S. aus Gießen und dem 19jährigen Ernst P. aus Wolfenbüttel, |)ie sich auf der Arbeitssuche befanden, gesellte fick) ein gutgeTleioeter deutschsprechender Herr zu, der sie zu einem Mittagessen einlud. Der weitere Verlauf entwickelte sich nach bekanntem System. Nach dem Genuß einiger Zigaretten verloren Die beiden jungen Leute die Verinnung und fanden sich, als sie in der Nacht erwachten, in Der Prinz-Karl-Kaserne wieder. Morgens wurden sie unter militärischer Bedeckung nach Griechrim gebracht. Einige Tage später überführte man sie mit einem gröjaeien Transport nach Metz. Allein schon am Abend desgleickien Tages gelang es ihnen, aus der dortigen Kaserne zu entweichen und als blinde Passagiere über Mainz nach Frankfurt und Aschaffenburg zu gelangen. Die beiden jungen Leute betonen mit besonderem Nachdruck, daß sie niemals die Absicht hatten, in die Fremdenlegion einzutreten, sich auch nie in entsprechender Weise geäußert hätten. Ein schärferes Auftreten Der Reichsregierung gegenüber diesen sich immer aufs neue wid- derholenden Fällen völkerrechtswidrigen Verhaltens erscheint durchaus angezeigt. DieUnte hrlllm^t er Truppen imSagrgeSiet. Saarbrücken, 12 Nov. (Prid -Tel.) Der fvaurösisch: ti'YrgSmt ii er fort 11 tem „Nv»n Saarkun r" msol^e. in seinem Budge eckmirf für das Jahr 1921 iss eummebon 41 750 001) F r ö. für die Unterhaltung der Truppen im Saargc-biet. Tvec For'eung des rv -- läufigen Buells liegt et e ?luf'ellnng von 266 Offifrt''nrri und 7193 Mmm zu Grunde. Am'den Kovs der Sanri^uv'en i'kl. OssizieTe entfallt dem- ivack ein Durllrsclm ttÄ». t ng to 1 5590 F s In bt-t^en Be^ag sind d.e Aufgaben er'ngrfchlosfeu. Starkenburg und Rheinhessen. | rm. Darrnstadt, 12. Nov. Währm die T a r i f v e r h a n d l u n g e n der W' rnännischen Angestellten mit den ArbcrtM mern zur Zufriedenheit briqclegt sind. t|t'W Buchdruckgewerbe, wie and) b i den techmsorei Angestellten der Darmstädter 5nbu|ttii welche mit den bisherigen Sck)iedsspruüye>^ nicht einverstanden sind, eine neue BeweM! im Gange. Die technischen Angestell en am Samstag Vormisttag 10 Uhr eine MU „tlL mung über den Streik herbeiführen. -- ''ermti Verhandlungen zw'scheu den Arbeitern^ Angestellten der Süddeutschen Ei,e/chahn^z^L°^ sellschaft unter Leitung des titbett»' kbi Wirtschaftsamtes haben bisher zu keinem MI : MericklAsaaL. zu M 5 ) yjct m t dem ' 24. I-mi 1913, b- f.v: kiabe tom a rSfleftc.lt und sie in Münklxm in. Pr. Nackm 4 ’/s: V -.sammlq. b ilrftee; irirn£erg 9 r Uhr. — Ka t ho l. G» ttesd ienft. 14. Nvv. Sich 10 u. i/g.3 Uhr. öut.t(pjtt 8 Uhr. Manfred Nosenbanm, SnfcnUaMraüe 22. eines tursn SchuhpurzmlHeu vereinig! Pilo flrfteren Hauslnirschen KircbOdic 27dcbricf)ftn. (Suannt*fifffir ßknrinöe. SonTttag, den 14. 92uv., 21. n. Trirnt. In her Stadt ki r chc. Vvrm 91 /• Uta: Mr. Mata. 11: ftin'c Tirche f. d. yjtatfl>äii$nem : Psr T^rhr. Al^S V: Pst B."str. — M-nioi, 15. Nrw., stehende Ban knoten-Fälsche bände w verhaften, die in München in brr Au rusteii strafe in einer Stein d.mcker ei ihren Sitz hatte und sich mit der Hcrste Iintq von falschen girünm Reickst>- Cießencr 5ta)ttheater. Tic urrfimfcnc (Blocke. Ein deutsches March ndrama von G2rhard Hauptmann. Diei Geld verdienen sanfterer und Vertreterin! Nebenverdienst. Neuer Mnffen artikel, der tu jed HnnS bnlt, jedem Bnrean ne- braurtrt. Nä »ereo ltlit O. Gönnheimer. Wiesbaden. «lelüinr. 6. Gießen. 12 Nov. 1920. Dm, der viel^liten.cr Hutti übvcbxv&t nicht erklärenden Symbo i? t> § Märchendramas ist mancher Teutungrversuch g fcfr-ü/rL Wc sie h^ute alvnd im ^danken der politisch:m Ereignisse b*r letzten Jahre au' sich Wirtin lies; der konnte pötz- lich in der „D.'rsunkenm G'ocke" überrascht ein sich'r ungewolltes Symbol für uus.re Tag" finden. Ti^s gehört aber mit zun W sen deZ Symbol, s, da!; der Dedeutnng^i. halt, b*r in ihm veranfchiu- licht wird, nicht fest umrissen ist. Und so tonnte man an eine andere Glocke denken, die versank, an ein anderes Glockmspiel, da! mit Sonnenglocken- k ang bi- Mensch n -u scköi-rm Erde-tagr-n hin- führen sol te, ait onter? Mm ter G o/engieftm. die „stark waren, aber nicht stark genug' di? vielleiclft „beru-e t waren, ab r nicht auserwählt" und daß auch bvf: andere versunkene Glocke nicht au'gehö t bat, heimlich yu fii igr.i, und di- neten Meister von Angst erfaßt werten. ES ist nicht leicht, Mrister zu svielen. — Gesucht für sofort ein t»4tf «er AzsWesIMel für 'ine r.innrbenbe ?ckloiserei auf d. Pa de, mit tfrsxr tur von Inn • wir schallltch Maschn en im> Wernien. Beweib-r müssen »rnt ilche (fr* •fl’riniflcn bnben. ?I(tcr nick! unter 20 Jobr-n. iinwerlieiri'et, bn eine f»ä ere Ueb-rmb nc oe-3 (Hefdiähv mit tfhibeirnt nicht nnsaelcklossen i'i. An uclb'ingen schriftlich m er 130'/ nn den Vieh, «meiner erbe'en. Zimmer *»4)i3Clcaenl)ett, mödL tah?On&il,^c‘u da ire tu «L Angeb Nl Zettcktz eines hervorragenden pharmazeutischen Präparates mit welchem in Kurzer Zeit ein ‘Bermegen ohne fiapi» talsan!age verdient wer- den Kann und der auf Jahre hinaus eine gesicherte Existenz bietet, ist noch für einige Städte zu vergeben. Man verlange Kostenlos Inge »m 14—'S Jahren für leichte Arbeit nefurtr. Jtill-s W at f mann, ■nrxn BiflarrenfabriL__ Putzfrau für Koitterräume abcnvs nach 6 Uhr fin tn'vftt Gemeinde. Sam Stag, 13 No v, nachm d u. ES 8 Uhr: Geteoenh. z. hl. Deiche — Sonntag. 14. Nov, 25. Sonntag nah P'i g.'-n. V rm. GVz: Otelcreiu« Hit z. hl^Beich? - 7: .v>:. Me se 8: Autztli b. hl. Kommun 9: üxxlximt m. Br. 11: £>i. Ataste «Hilft mmö rn fffMfcbeft rm. Tarmftadt, 12. %yj. Der 6 0. Gehn r t s t a g des Inhabers der in der ft'unfttptft vcs In- und Aurtan^eZ bekannten 2k lagSaastv.t A. K o ch, Hosrat Alexander K o ch, am 9 ds ge- ftoltet? sich Ku einer ehr-ndm Feier T-te fr»fylre^-cn Mi arlciter nnö A -gesellt n oeS BtelagS brachten gemeinsam ihre Glückwü-schc in Ferm rin*r künstlerischen Adresse dar. ClerfcikfftThinfter Dr. Glä * Hing erschien al« Vertreter txr Sxi>t, um Glst k* münfebe -u übe. bringt mit Dankerivorten auf die crusterardcntlichen Berdicnstt himmisrno, iy'c Koch ytm Ruhme Tarrntoabte nfs Kimststadt tentruq. Zahl eiche fünftt<,rfJx? 2L>r ss n und Gsü'.'mnnsch- sch.cibeu von Behörden itiinü an feilten, ftunst- vereinen und IBemnvpmgm auf dem Gebiete orr Buchd uckerkunst ufm nnr^ per (Franklurl u . hcren SeronfH fier SrinneninL Wiedergabe betj i und d-S W m BrahmS anu° nsilcr. Mrbach. 12. Nov. 3"^. f-nntg: 7'1 u ,d >tn. Ü"w bei»#1' „. in» $6tiW,l t , 12- *5 blu-ti * -MdMZ 'd.Ä, ^gS -»V tfe ing1U ,n lM i“ M M, Mu ^iargssuetis \ 3 er Oer HflfianirrnnB. nteri. Ehevaar itirab I tH^iiüiiicr H.fliiir Sender lit beim Wob- •t«8amt als driimen^ ticmcrft. Beite Rete- » en 'j ernrtitler baue riüinnn Schr. «ngeb. u üiOüB an d. «>-iey. ?itu tibltie.r, lediger In- wur nicht iür sich und ai Slnt.fr eine s'.lilir.-VsNiiüli lküche. Tn auch in • en demnach t die flSDcrmiciintg ein- )rt werden wird. r ftrb für Befi-er 1 ?r Wodniinaen ®e- «bei!, einen wirklich •* ien Plleier ah be* nrien. Lchriiil Angeb <^1^7< n. d.Gie i.Anz Dinges bess. Ehepaar '»eriiiieier, suchi < 'Iler es Zimmer ’M m. Slo . gclcgi n cii. °fort ob. I Te,br. -b an Tir. Max .... : Raubcim, Lfftranc 8 11. X Hanau, 12 Nov D^gen Beraubung- «m Eisenba ngstteln rmd Sxb'frn standen beut- 21 Anaekl agte vor hr Strafammer. Im Mrt 1919 sind in vanau tmd Umq>.'bung, be- >nbcrd auf di Einbalmstteck- Han^u-Asdmsfcn- burfl in grostem Maststah- Ei en^a'mberou'm'naen »orgekommen. Nach den Beobachunaen der Eisett" babnbehörde war anjirrebmnt drst die 3üif während der Fahrt mlsoeraubt nmrten. In ter Nacht mdi 17. »im 18 November 1919 wurde dann der fnaesdmldigte Lnlssmonteitr fiarf Nu brecht von ••-ei 9Bacf> Lu'ei an her Strecke .fdangn-A chaff n- irrg feftgenommen, a's er mit einer anderen Per- ieil, die kam, offenbar wieder eine Zugberaubam>i tegelen nw.ckte. Rute echt fudyte zu enttomm-n, tmrbe ater von den Dach ern w eher em?>l)vlt und Itiftr'e hie. bei verzweis l!en Diterstand, um sich " K stnabme y.i enlzielren. Rach der F'sttl«hme !kS Stub'ctnt am es sodann n den meist ;ungm ■’m Teil jug.mblichen An^ei'dmld g en eine* Anzahl ix gcinid) en E senbahnräuber festzuste l m. Tie Inrrfrfrdbiflten Halen eine Reihe 'inrelner Be- imbirnflen, von d neu bei den Durchsuchungen ein* —Anzahl Bare este ermitt lt und b.'schsa>'- hnirtxm, glaub! oft iiwftnnben. Bei ter .4 dtiiidninn, die bi c ner Reihe von Anwschul- Nen vorgenommen trnnbe, wurde ein - Anzahl ter ritohlenen Gegenstände noch vo'geftmdm Nach rm E.mittclurlg.e geb i3 ist anznnehmcn. test die nnoef agten mir einen neinmen Teil ihr'r Giieu- hnbe.Mi'iung- n zu e-ebm haben Rub. cch , Röll, egter, Lore-nz und I stf Wesner, G stn, Meu'-r, ikel und Man er sollen sich zur banern.xn Bc- 5 W ihrer ©iraf-aten zu ammengcschlosfen ha- rt — Die Dechandiung dauert fort. ragend nret>erguyten, totormb man dem Walte **• at Rtchrrd £>e 11 bo r n 6 manebrnc.i (nicht immer) noch flfcler b tonte FmrnK» r.’beü gewünscht hätte. Ter Atoct-rl»nölten Gvtzall ter alten Diuichen ging in Luise RammcIs W-ederLa.e i»a-:' bämonvd).* fflercu ab. S« war al3 a.tcS Aeibfen g.oujija t, n.chc ate?r als Bufchgrotzmu. e . oeren Wrtten sich a.le Naturgeister beuym. Te.< 'Hloefen3iebec& Ae d spirite Ros. Erika von 8 r anhef mit Wärme unh idmi-rj’.itbei Stete. Die dvn fd)»btonvnb«?t ix^itbMrt'-i ??i.nfd'.lcin, 'Skrrrrr, der im SBktentrrit mit Heinrich cxr# brr p.c r t und Mehnert) ivurten auch im Svic. richt zu beioiüeren ^nbiöiluolttitcn. bi:> auf btn P.arrer, der im Widerstreit m;t vstnrich. aus der Schabtone herauöivuche. ftorl Bo.k zeichnete auch für die Spie kitimg, Oie nicht's zu münfebrt übrig lieh, ti fei denn, dah der Elfenreizen eher ent zaubernd als bezaubernd war, und ein St rbelid) ian^. vaimoniuttklStige muerftütten diese un- elbisch: Feierttchteit. Und dock). daS deutsche M^techen schlug wieder für einen Abend lang die großen Trlkrmervuflen auf und geicxmn unser .^er-z. Der ganze letzte Akt wu.te leider durch den Au'bruch der auswärtigen Besucher »nib t, eine u.tl^bfamt Eigenart, die man auch schon in Don Earlos beobachten konnte. zz. Wjnrmrrfxnid her Ban genossen schäft an der litha Stnate natürlich viel tirrer fei unb ein Vaud sogar über 90 000 Mk g<'testet haben fülle. Im Amfclikutz Ltenan nxiri ich dir Zeuge auf, ob anfljid^j der gesamten nnrtfduftlidci intb finanziel en ^-rhälttii.se die StaN auch fe.rncv- tnn nach in der Lage sei, das Bauen von Einzelhäusern, bi? bi normalen Zei en fiiU<* .üd die bene Lösung der W^hnung.'fta^ tur» Itel ten, durch Gen»astrw:g von lle.e.ieuruiip:» zuflä^m zu unterstützen, oder ob ei sich nicht rw-lmehr rmpeiHe, da» die Stab: alle bauten 1 e l b ft berste, len la le und Reihenhäuser er» ridt-. w.e di's für die Sl*ei:tnx>buun e 1 bi ter Bbichswaöe und ftbisei»Al ec Leo i i vorge eben Kt, beim man müsse versudse:-, bei her z. Zt bt-rr» idvnbcn nbevaus grvsie i St-b unifflnot mi: den Zu nenauSgalvn.'ei Mitteln möglichst viele Wobnungeii le Pustel en. Um biee J-iagr gei.au prfifm und zu ihr Stellimg nehmen zu können, auljertem auch noch auS a:ibc en Grui den, be t ich um Vorlegung einer dluisteckung alle-, bisler für Wohnung ;w rle l-evil igten tt' e Le ufw u..d einer De-ikschrit. Ich bin für meinen Teil burcte ans damit einverslanden, wenn alle beteiligten Streife zu deren AuSarleittnig le ang-zogen werden. Ta £> rr Arckntekt i'amann m sei em Em» teianbt «0.1 en*r1 ,,ftl>minuia(i'ienntff" ipriM, fo möcht ick yneefe Brrmeidung von OTlffer- ftffnbnifi>u ainsdrücklich (rtunen, teil) i 1) als Gegner jeglicher Srz'a i e u. g c .fr er ftn [üb ter Auffassung bin, da» de Stabt nid» etwa hie Bauarleiten in eigener Regie auS» kühvcn lähl, sondern sie an die in Betracht k.'M- menben Unternehmer, Dandwe Der usto. vergibt. Schmäht, S>.ate Dean bnäet. w*TTW [«abWfffVr Aus- ?rnbunflen oter Grabungen sowi.- von den ihm mrch die Bürgermeister icn entarteten Fund- anja^en lofvrt Kenntnis zu geben. ■'n ' u".° bcrBaugenehmiaung. 3n letzter Zeit ist w:ederho t m;t der AuSsüorung jOn kanten teßornten Worten, ohne bah Genetzmi- ung ter Bauvo.izeibrhte'te .^3. Nicht selten hat L !er vorgeh-n cme Ge Ä, bum te r Rechte Dr.tter, 00r allem der Ckmembm ie.vst nach sich gew-zen. Las Kreisamt liebt sich daher veranlagt, auf dir ueeoe^ug.ichm ye^immun im und Verordnungen erneut und nach?rück.ichst hmzuw isen. Die Se ^brntgung ist eriorten ich mch «cht, itiz einzu holein 1. ttrnn inmrbalb ober ausvrhalb eine? ein Tsolj-ngetech^'» ober überhauvt ein ,mtt emfr ^wnntgttcöc gehm en Seile eine vauvtanterim r üo.ponnnn werten soll: 3 .wei-n eure neue F- uerstStt- errichte oter ein bereits vorhantenc an einen ante-ren Ort verlegt ober ab- geändert werden soll: 4. wrnn an öffentlichen P atzen, Koets^ und Ort6ftr»üen neue E n-rieoi- ntgunfl ter erfEckichei Ume4axt r."rMl^gvi loJen Um zu verh-iten, da» durch da? Genchmi. ras ter'ah-en der Baubeginn vn: ö*e-t wirb, emvfteh.r e5 sich uns die (Murlr sofort unter Bei- rinr-LDfl brr. ort orte It-Vr Uutc :a ar Römer zu So t«r wurde ber Tierar t Simberger zu n Fl isch.cicl^aner ter Vern inte Solar ernannt und verrsichtet Sein Süll, e t-ter i't Fle schb'schiuer Schön in L-llar. Offt und Klauenseuche ist in Alten-Bu eck crlolchni: ferner in Riitterrhauscn, Staufen berg, Aller tshau en und Kcs'e.dach. Büchertisch. — Der neue Jahrgang „Dessenkunst 1921" ist soeben im Brrlag.' ber N. G. Elweri- sch-n Lcilaisbuckchandlutig in Marburg er'chicnen. Breis 6 Mk. Dieser beliebte, künstieriscye Kalender in Lestform wnst eine ganie Reihe guter Wiedergaben feiner Zeichnungen und Radierungen von Professor Wilhelm Thielmann auf. Autzer diesem Bilderschnuck bi t*t da? Iah-buch intet- cssante Aus ätze aus b*r Feder Dr. Otto Di-r'it- üb?r , Sirroig Knaus in Willingrhau'en" Pro- fdfrr K. B »nnerS Über ,,Dre lt rfx zu Sl Ivbarin in Rteinlzessen und ihre r erentbetften Wand- malernm" unb l-rs G h. Arl',i. .a's Dr Fr. Kusch üter „Öans Jakob von Ett.ingen". Auch diese Beiträge sind reich Ufulricrt. Ostinchteitig brachte der genannte Derlag eilen Wochcnabreitz- kalender für das Jahr 1921 heraus, ber vi-'te Freund? finden wird, uamentlch bn unserer f ugend. ^Deutsches Märchenland" nennt fid) ber neu' mit 53 auS GrimmS MLtekien entti.'m- menen Zeichnungen von Profickfor 0. llbbklobde cm 'gestalte^' Kalender. Bei ber Durchsicht dieser Blätter roirb ein Wunsch des Ber'agS wahr: eS w'ht aus ijneit jeit-r befreiende Hauch unS entgegen. bet di? Sorgen bei Al tags oerncifnn und uns wieder jung we.dm läßt. Preis 6 Mk Aus dem AmtsverkünviKnnftsblatt. ** Das Amts Verkündigungsblatt .165 vorn 12 November entjät. n eiaep-'l cht 1 AuSsrvabm'flen und Jimden. — Einholung der cugenehmigung. — Erleichterung der Unter* ib iug von Sch achtetest. — Bestellung von Nästr- ltl'ln. — F e schb schauer zu So lac. — AZieh- ö'n. — Densmach richten. — Fcldbereinizun- Nieder-Dess naen und RöthgeS. Anzeigepflicht und behördliche Ho ebnungen bei Ausgrabungen und tixnben. Die vorgeschrieo nni Aiiteig'N bea'.s ch rkr Au arabungen und Grabimgen s nd an den «nrm al pfleget für die Alt rtitnnr zu richttei. Die vca'schcieoenen Fu.rbanKlgeii sind an die Bürger H’tereien oder das Kreisa nt des Fundortes zu wetten. Ti? Bürgerin-ist reien u tb das Kiei^amt von den ihnen er'.att t?n Funda ize gen dem trnfmalpf eger für die Altertümer unrerzüglich r!> spätestens am näch'ten Werktage te.egravsti ch telephonisch zu benach eicht igen und ihm gleich t>g den Inhalt der Anzeige sch ist ich mit:u len. Ist für das Gebiet ves Funboctes ein Be- l"stellreetreter des DenkmalSp-slegerS bestellt, so n ber gleich n Z' t auch ber Bezirksste.lver rt*r. in geeigneter Weise m benachrich igen. Zu tbifl zum Erlast der vorgesehenen behördliche Drtmumjen ist der Denkmalvsteger für bir Alter- n»?r. Ter T^nkmarDkegor tam in enylnai en geeignet Personen beau t agen, im Fall t Be.h nderung di. erlorde .ichni Ano.dnun 1 am Aitegrabungs* ober Fundo t zu treffen ®enfmalpfleger für die Attnrtümer hat dem Art» kucke »nm 1. 12. eine duickaus tiidjiige Bttlüfttia die in besseren Schubne- iljäften inm war 11. die Brauche durch und durch kennr. bei bobem Webnlt. Cfi. mit Bild il Gebol s- nnforudjen an 12046h SLMm Beftsflol Seite »weg 1». lüchl. MdZtg aesuchl. tk. Krause, 12035 MtUrliiraire 2J L fb Bad-Hom vnrg v d H., 12. Nov )n der Kreisckommisfion kam eS über die Vvr tommniffc auf dcm KreiSlcbenSmite.elamt zu riner eingehenden Aussprache. Die Austünftc, die Sanbrat von Marr und der jetzige Seiler scs Amtes von Gahlen gaben, befriebtalen licht. Es wurde beschlossen, eine Kommission |iir Untersuchung der ganzen Angelogenheit nnzusetzen. ferner iuurbc beantragt, oie bei den Mehlschtebungen beteiliaten LLckrrcicl, Hmig, Schäfer, Hett und EttUnger aus Hom- Surfl und Trunk au5 Köppern) vorläufig zu chltesten und die endgültige Schließung bei )er Reichsgetreidestelle zu beantragen." Tie ckartoffelbcwirtschaftung im No jab-e schließt nit einem Defizit von 210000 Mk, die des Äaferbackmehls mit einem solchen von etwa 300000 Mk ob. Die Verluste durch Preis- pirz unb Verderben von Lebensmitteln dürs- itn noch weit höher sein. ra Biedenkopf, 12 Nvv. In der ad tischen Grundstücksverwaltung Eat die Einnahme dadurch eine wesentliche Steigerung erfahren, daß die Verpachtung der itädtischen Güterstücke und die Graöernte einen ganz außergewöhnlichen Ertrag ge- liefert haben Während die Grundstückspacht nach dem vorjährigen Etat noch 2300 Mk «trug, stellt sie sich jetzt auf 4512 Mk. unb «r Graserlös erfuhr eine Steigerung von W61 Mk SÖW! 1 ri. unb u c. nr.rb m v*J- ''be A-» ige ** ^irhisii'üi.Ti- ns Vü'sali,-^ ,r bis Sarnen |> ’ a 330. 3.15,73), N ^on?!'ung Ink, mögliG bit lt udltn. singen. Man n^It M. k Hit Tfmbgh t*i, nn anVkli'i b d'el meh- ?) baSm bi? M ' utntrc*! rdhn u ‘ f rem len rft >aS Gelb gtbö'l u \ ober lkaOe, bi ! v m toten. Dun V (Eümcftvdöf. (Für Form und Inhalt a.'(er unter dicker Rubrik Üe'erb-n Arti el i"ber>t ’imt )f Nedo tion -.em Publikum , e.nmüber keiner i V? an ioor ung ) Die Aus ührimgen drS ni Arck-ite ste.i Sa* m s e 1 et labe ü'e 90 000 Mk. (Kfofiet, tvä,r.ud die gleiche Wo - »ung von ber Sadt in der Müstlstraste für ettea 30 000 Mk « t lvordei sei Ti-.- bic.» b?Bglicl* Anq«b' tes G e';. Anz. De ustt autrniem Irrtum. ^In Wirklickteit babk* ick r ick mehr e. klart, e5 sei mir von einem Stabt evr eter, ei e-" Daujackv^rständig^'', des en Zu e lä s g cit u d Glauöwür'.i k it über alei Zitei et e Hatzen fint, mitzeleckt n> eben, ei e Trau'mnvr olru g 1 den fta >t f ’e-\ Hau e n ii de? Mühl rate b e etwa 36(00 Mk., m d'm yuc st ?ebiu en Hau c sogar nod) bedeutend wenige , wäst e rd ein Trci- ird. sollst ta- it unb ber flinhtriiörlncrin ober k ndeilie''kS nebilb. Fräulein, nickt unter 20 .stahren, welctikS beiablat Ist Schul nufaaben zum Aninngtz. unterricht z. beaulüch i ien und fick etwas nl8 Stöße ber Hansirau betätigen »lörtue, per sofort gesucht. Schr. Amieb. unL 12081 an den Äiest. 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Karl Iuhuke tat al-es, um den Baldur- iproiten glaubba t zu machm. unb sein Sp el war stark, wo ber Dichter ihm dazu Handhab? bot. Der Bvest.ing «lang ihm wmiger. Abz-fehen davon, dasi er auf dem Krankenlager fast unverständlich prach. Rautmdelmn wurde in br Berkörpe ung ?x>n UÜre Tücl da? annnr'ig-*, märchmentstiegene E'fmkiird. Märchenhauch umw?htt sie, bis auf Sttl'en, wo sie a.lein durch ihr Da-scin das Wunder ter blauen Blume verkörpern mufcte $. D. im dritten Akte wihrcnd Heinrich? Auk- nrnnrherfetung mit tem P a. r r) Sv ach sie, bewegte sie sich, fo war das Märche.i ihr wieder ah. D?s Nickelmaunes p,i o vp isch: Fi chb ütig- 'eil, sein r-fignierW W.r^en und feine Froschmanieren wutzte Harry Noebert ganz hervor- 8: Bitzelbestwechmig i. Zo'a re;da': Pr Main. — Montag, 15. Nov., abds. V28: V vriuifl d fdaf. wnbl. Jugend b. Su?a&g an. — Fr i ag, 19. Nov., as»dS. V26: Ä reinig b. kauf, w ibl. I send d. Jol-annes«m. — N 1 eseck 14. N>'v. Vorm. 9: B> td?te. 9'/,: G 'ttest - enst, im Anschluß letz'e? Abmdmahl — Sonntag, 14. Nvv., te rm. 10; St t rd)be r g. — 11: Hl. Ab^idmahl f. Mo in K- la r. MV Sei __ K S H f- ärtiuch *•'* fi r tr W && TB 1 ö £ & bevcrz'jgt. 4S»,Y —M. Iaht eseiniointn?» verdienen streb'. Herren durck die llcbrrtmb ne der unseres in jedem H.ius- ba'.t dringend nö igen ->'*ffeiinitifflö(ffrfi6 für OoU, Sio6(cn, LvirimS. k^as 2C-I. Herren, die n»f einen dauernden hoben ? erbienft icHef teren und fick iiVcr M. 50»bi- >>)0.— in bar aniitieifcn können, erfabren Nihereo d irrt) unseren Generalbevoll- mä h inten Herrn Otte Hqrff am 15. Nov. im ♦ itel 8 stütz, 9Sabnbof» straüe. von 0—1 Ubr. 9!cisende. Tücktige Reifen''e ae- s >ckt für Hessen u. Nassau iür die El-Muko Tnbak- fabrifatc 2‘nttnart. An'ragen stnd^n rick en an Db. Muster, Neu Lstftnbnrg. .slmicrin. 71 Tenermfetet sucht möbl. Zimmer. ?chrif 1. Ylngcb. unter 01XMH an den rtNest. An». Steden f sticht sofort ein Zimmer mit Berpsleauna. Dchiii 1. 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Wärmer willkommen. MZOMlkll! viisnkNÄNikc. güt6?n, öleröenäfl-ien.Sihaiiiel- pferöe uftu. werden repariert, tapeziert oder gestrichen bei Heinrich Helserich Kaplansgaffe 13. Mvat-Sondels-SiWe „Beraes“ ks® ch , X K ?!?. mu6tt te» CT. uiu in H9 M-)tg Wmw ö- n. wirkf. ftarfutg Prode- Nr.u.amil.beglaub.Anerk. oerschl. 100^>. Trucff.Q )J>. Junger, solider Mann 30I., in sichei er Stelli ng, wünscht aus diesem Weze ein braves Mädchen, dnc den Haush. verst., zwecks Heirat kennen zu lernen. Dlufricht. gemeinte, fchrist- liche 'Angebo e, mögt, mit Bild, das wieder zurück- gesandt wird,erbeten unt. 018715 an den Wien. Anz. Diskretion Ehrensache. Kriegerswitwe. 38 I. alt mit einem erwachs Kind, sucht B« kannis h. mit lol. Herrn ingeiirü. Lebenssig. (nm liebst, lln'erbeanner, auch befier. Handwerker) zw. Heirat, vollständige Einrich'ung vorhanden. Berschwiegenheit rugeüch. u. verlangt. Aufrichtige schr. Ana. rn. Bildu Oisieg an d. ttOe"t. 91m. erheen. 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Äründungsia,it»l- 1207iv) Der BorstavI. Sin , % IL Kdfl Bc K «'M ein । Kjifttn. fft w’« ■ Mhurl Kn tut W1 ‘li t'.W Kifnih'la! Efronbtif Mullis" l grtnf IrW 1 ■i no(h einn IttlSerbii M 015 OK M M $' E|i|>r $ fc, Mfl btf V w Ul Ijititn ober |»:rord)i'ti fc irfrffcit' Efr-lri mt i ks.'i'FMj h ii Wm i ErMbrtff 1-: Irin Hm Kim. dir ji Ltü m bem Ii« Stivt it |Hd, Mhkj t Teil i V riebt alle feit |'o dra r kebäudr, fei dir Do fei Wnflid) In korslädtr »sich btt! feilffl irurt fc, irr auch ■Men an m veffm, iHnt Sttfol llcciii sM' hot, hat ar hrobfli im k laubfriid Iw Nacht; k bat birft p Stotf gri s imi ein* i F fr bitjell ko in eini Hetnd gd> ptem, mie p bem kle ß Irische 1 Pri’uncen, so R imb bar p. Jaulte e pdtleu bie< F5 mibfren Wh Drso: F?' trcltf).' r fhtn." mt bieft ■ ph Tina IM 6ti0 ( dlehnlic CT- tec M'it t» PMit $bmt BW r* -am pen trmt! p,e lft> Kb f Riion tw Fuhren jeder Art, ein- u. zwei- fvänuig, übernimmt [ltu7d S. Trecte!er, Steiustr. 73, Tel. ;581. 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BildungSwesen > bekannt: An die Direktionen der höheren .den und die .KrciSschulkommissionen: Die vorigen Jahre, so soll auch dieses Jahr SamStag vor dem Totensonntag (20. No- ber) in den öffentlichen Schulen eine Ge- tnizfeier für die Gefallenen stattfinden. N über lassen Ihnen alles Weitere. fl- Zi. all ««£■ *. i »m6' . liliutr n« k en | ** Rotes Kreuz. Das Hessische Rote hat beschlossen, die Kriegsbesch öd ig- welche sich noch in Lazaretten des Landes Jfaben, mit Weihnachtsgaben zu bemerken. !>.** Kvnzertverein. Das brite Konzert am Sonntag den 28. November f «r Aula statt. Es ist ein Bach-Schumann- ?! n d, für den das Ehepaar Georg Waller - en o r) und Frau (Klavier aus Berlin ^rmen sind. (Sfcrnq Wal er' ist Mu'iküennern .^-'iner der besten B«ck>kenner und geradezu klas- . ’J Jne-pret dos (Ivany his en in der Mat- - Pas ion bekannt: o ist in B.'rlin Lrum eine Führung ohne ihn deuLbar. Wit seiner Gattin^ Urfct h ä;,. «kl. ,, i ■™ lliil fc ilV» ui" 0 - -jtont-n versprach, „scharfe Ordnung zu halten rb keine Jnfolenzien zu du'drn." „Der General daraus selbst in ein und das andere Bürgerhaus rtongen, Hal an diesenig', so vor andern ercediert, mir gwßen und, wie die Franzosen selbst davor tm, zauberischen Hunde, davon die größte Höndes Nacht; in seinem Schlaf bett gelegen, an- <*., hat dicselbn niederreißen lassen uttb mit mm Stock grimmig und bestialisch abgeprügelt' nt denn eine solch- Wut in ihn gewesen, daß Ktm er dieselbe ausiustoßm Feine Gelegenheit Ltte, er in einige bei sich in den Taschen gehabte UM Aevsel gebissen." Statt aber die Garnison zu mindern, wie er versprochen, stieg diese allrnäh- t» in d'm kleinen Eßlingen auf 4000 Mann. Unten frische Truppen, so erhielten sie doppelte ^Weisungen, so daß sie einquartinrt zum Natural- eru6 und daS andere zur Abfindung in Geld «tim- Kaufte ein Bürger das Quartier in Geld 6 so fielen die Soldaten, auch ohne Quartierbillet, irm anderen g-walttätig ins Haus „und wa-S '-gleich n Desordr-s und Unanständigkeiten mehr rmsen, welch.' mit der Feder nicht ezprimiert lver- fdnnen." Me'ac hielt stets -offene Tafel und verlangte die epischsten Ti ge für feiten Sp-ns- zettel, 11? bet •0 Taler Sticc lag tag ich herbei tedia "ft werden nifeten. Aehulich l«he Au^rterungei fte Iben seine -fjtflnten. Konnten gewisse Leckerbifstn nicht rchngesck'0'ft werden, so mußte ,ch^r Abgang durch schöne Dmttibulwn von Silbergeschirr,Ta’t< rvo und BettgetoMtd ere&t we trn, welches a l-s töfrr beim Wegzug säuberlich eingedickt und mit- hemmen wurde." Ter Plahnvajor de Lougas lflngtc jede zehnte Maß vom ausgrscheusten und ließ fid) diese Forderung mir mit einer iihxdion r1 war vtsatzungrlrup^en vor einem halben Zahrta -lend fofte'en. Die ungeheuerlichen Milliarden kosten, di" die irmten Be afgingsttuppen am Rhein verschlingen itnb deren ver hä n<7ni wolle Wirkung auf untere Zirtschafl in den letzten Reichstags verlandlunaen öetont rflirte, la en uns olle das furchtbare Schick- "d «n'püren. das Deutschland nreber einmal te- ■ -offen tat Es ist ja nicht das erste Mal daß eine • emte Solda eska sich an unserer Weslgrenz' breit- tracht. In den napoleonischen Kiiegen war dies t»r ff al. noch w'el schlimmer ater in jener Zeil ter tiefsten Eruiedrigiung Deutschlands im ij. Jahrhundert, als di? Söldner des „Sonnen rmigt" ein wehrloses Volk brandschatzten und «terbrücktcn. An diese „Tage der Schmach" hat kurz vor wr NiHgebürt des Deutschen R:ich»S im Jahre <70 ein dn-scker Dich.er Hermann Kurz in a-nrn (r.i4gry\d*xr.en „GeschickstSbi d'rn aus der n2tlac4yir e. innert, die damals zwar nach 1870 a Aknalität verloren, teilte ater leider wi-der rit belonte-er Aufmerksamkeit geles'n zu werten rwrinrnm. Im Vorwort vor der 1859 erfolgten gnöff-ntlichuna schrieb Kurz damals: „Da die Geschichte lehrt, daß die Angriff? reit Frankreich her Deutschland tvesentlich auf yrteni ®-?c zur Emh it gefördert haben, so möchte jun teiirate d?m gelt- btm Kuranten den bittern Md) noch einmal wünschen, nur mit dem Beding, v> das B rhängnis von ten Enkeln besser genützt ■erbe, als ot? AhMn es zu nützen verßanten." «utt muß D^ut ch and wieder den bittern Kelch «nzösisch'r Be e! mig trrnßen, und wir wollen m, daß die Not des Vaterlandes an,h diesmal 'rfcten Endes uns doch zum Segen au. schlägt. Tie < eid)id)teu ater, die Kurz damals aus Grimd sorg- ■ jriff. r ard«'n rscter Forfch-.mgen tu n „Melac u .d .tert Efescll'M" erzähte. ofsenbaren, wie mrcht- i re Kostet an Gut und Blut damals bic Besatzung rch dte F'-anzosen verursacht-. De'anders sclittmm rar es in Eßlrn^n, wo der durch die V'rbrennuitg iel Heidelberger Schosses be üchtigte Genera! bielac sein Hcrupt-'ualtier ausgeschagmt. Die 565 Cf'uiere, die zu sein, m State gehörten, wurden imt id) in dem „ersten" Teil dec Stadt, nämlich tr der Stadt selbst, wo die wohlhabenden Bürger •’i&nteii, u'itergebrackjt. „Weil ab*r d eser größte rtb beste Ti! der Stadt so erschröcklich viel Difi» li-rs nicht alle teterb-rgen konnte," berichtet die -tznmik, so drangen sie von selbst in die ösfent- dfrn Gebäute, rn die Kirchm und Klöster, be- trabtrn die Domkavitu^aren und ließen sich als denen häuslich nieder. Noch vte sckzlimmer grng es ? ten Vorstädten zu, wo die verwilderte Soldaten- l0*r^ ^ödutfl folibtr ü1Cl P'i’nlldieicr^iei: ■ t vau#b. verki., ifj.j, ‘»rat fennen \« |frr, ’.^Wboe, mäilj, o- bflS luieicr viril l«nbtroirb,ertetfnrt ? ■' an den ^freiion (ihren!,te ikner»in!ive.R^7 l rinem trmadjf h i>t A/kanniI.t). mit i ■nn inaenchvede^ nliebit. Un'crbein? a> belfer. banbrorr!r > Heirat. nndjiunn vord.ni!' ttschwleaenhenmn, oerlaiiflt. Jluirlir, ir.Ana. m.^ilbuM i d. wirt. ?In> fi>» Vereine Die Hüt dkk pountflfl »en II.J* adendö 8 Ulr Einhorn-Cak (mH ugend-Abteil^- u L Dlonnlduh»» j Ubr: Hblärt yiflrburn: i'3 j, U.1 ÜlanniW Verein Ruders ter unter ihrem Mädchennamen Elsa Haas 'vohltekmtnten Pianistin, i t er auf eurer .(ton er> rer^e tnirch Mit.el- und Tütd^eut chland bcffii: en, ie fchlie^dich in Stemi-n en» n sa.l Das ge- cf maAell zusamme ^e.teflte $ cogranain wei t otci mnioe Tenorar.en auS Bachschen Ean alen aus und eine ixm Frau W-.l^r ge pi l e Toccata und Fuge in C-moll. Den zroei en Teil bildet sck.umanns „Dichterliebt", jener Herr- icke in ter glücklichen Zeil ter iung-n Ehe mii Elara Sck'uuiann entstanenc VioerttfiS. nvbei ^•ie Brau: ihn zur Avmte>si ian sciner gelungen:eu Klavieriverkc b g isttrtc ihn als Frau zur Sch p mng seiner tief einpfunbenen VieteririwlK -D.ch:erlitte, Frauentiebe uni> en usw.> an.eg e. Den Beschluß bil.et ixr-, cvjcnar.i»* Kcuvrnx-rk der DaoidSbündler, das SckZiimanns „lapprl er Iä:iiTfcit als Herausgeber ter neugegrüntetca .Reuen Zettichrif. sur Muiik" und als >toniix>nifl ftitlDarnntt. ZumLe,seren Verständnis sind s«u.te licke Tex'e. teruner Die sehr umsangreichen der „^ichter.iete" im Programm abgeiaucft, das bei den gegenwär ige.i tat en DruckHo^u z m Seli/st- ^oitenpreis von 1 Mk. nbg-g ben werten kann. Svllie die Preis'egmung ne.xtgeb-n, so bleibt ru erwägen, ob nidy vom Druck ter leyte in Zukunft üterhaup. abzusehen i.'t. Ilm den durcteiu- unnö ijen Aufen halt un5 dar Störungen, wie sie weientlich dairch den Verkauf ter Pirgramme an ter Abendkasse immer wieder enh.eten, zu vcr- bvioem, wird ten Kdnzer.tesuckZiNTN wieterh.lt nahegelegt, die Pvogramme nick), erst im letzten Augenblick zu kaufen, oniem ie schon an ten V-r'aqen in ter Mu ikalicnhandlung von Ernst Ehackier holen- zu las,en. ** Vermehrte Arbeit durch Ver- e i n s a chn n g. Eine Abrundunq a'ler Za cken auf volle ö Pfennig ist durch das Vesoldung ge etz vor- geschrietei. Db mit deren Durchführung ab.r Arbeit erspart nnrd, ersck-eint fraglich, wenn man die Ans- führungstestimmungon dafür durch Lest, die der Reichsministcr der Finanzen hierzu erlassen lat. Als einzelne Zalibmgen" im Sinne dieser Vorschrift sind mir die an ten einte neu Empfänger nach Gegen'.echnung von Abzügen har auszuzahlen- ten oder zu üternvi’eitbeii G-samtb'träge an Dienst inkommen an^i c'm D e Ab u idungs- psennigr sind in den Zahlung-rnachveisuugen der Kassen dadurch ersichtlich zu matten, daß sie über ten aus ten VorspaIlen erreckmeten B'trag ter einzelnen Zahlimien gesetzt oder in einer beson- tecen Spalte au^gewoifen werten. Nach B^'endi- guinf ter Zahlung ist bi? Summe der zugesetzten Pfennige festzuste len imb in den Nachwciiung'n sowie am JahreSsch.u se in den Rechnungen unter dem letzten Posten auf einer beianb*ren Z ile als Zahlung an Giunteehalt oder Diäten zuzuietzen. Es muß dies sogar für jede Besotdungsgruppe besonders unter der Bezeichnimg „Zur Abrunduiig gemäß 8 20 des Besoidungsgesetzes" gesch'hen. Dagegen bedarf es nicht einer Begründung b*r sich hieraus ergebenden Abwci ungen vom Jahrrs-Soll. ** Z u dem Vortrag des Reichs- taqsabgeordn. Wolter Lambach, Dermal tun gsmitg ieb dcS Teutfdx atianaie i Hmite l ungsg»cknl 'ei > verband es, am Mittwoch, 17. Mw., wird und iwch ges-ckprieben: Lambach ist als S.-zial- Politiker fdjon östzers mit be.eu* jxen Vorsckm Walter Rathen ans ide»b.ungF''ank'urt (M a i n) - L ö r i a ch mit P o ü a n ' ch l u ß nach Basel. Dom 11 November an wird von ter Babischrn Luckrerk-H'Sg-sckl eba t, Oos Baten), eine täglich.' F ugvo'nx-rbinbung Frankmtt .Main>Lörrach m.t 5roi‘-ncu u.ifl in Mamn- h-irn unb Kar scute ■^a-en) her.stellt. Abflug Frankfurt (Main) 7.45, ab Man hnm 8.40, ab Karlsruhe 9.23, an Lörrach 19.30. Zurnck ab Oörrach 11.0, ab Kar Snite 12.20, ab Mannheim 1.05, an Foa^kück (Mam> 1.45. Zwirten Qpnad) und Basel nxnrten Po'«msch- ußvcrbi idun- aen einoericht t. Nach ber Schweiz unh Flalien linb Brie'e, P skSa tm imb Druck« en als F u-.Postsendungen zu Lfiq. D-c F ug.u cküög? sind diejelbul wie im Longen Aus.audsilusverLchr. Eine gewöhnliche 5 ngyofifart? nach ter Schweiz kostet a.iu z. B. 40 -ft 40 -- 8) Pf. ** Tie De u t s ch n a : . o > a l e Volkspartei revanstattcl uLH. e.i Mittvv b i n £>j e L'i ilom einen össe.icki e i Vo tta isale d. ?'ei 5 er meter Vamba' , H nibur ., V r i.e -e te- Zcutidxc io ulen Ha -d.ungsg . il e »ferl-i. - des, rviro über das Ti.ema fine .e i: Wo üeixu mir — was mutz geschahen'? (Lie^e An^ngc.) Lan-kreiS Gießen. a. Hu ny en, 11. Nov In ter gestrigen Gerncintera S itzung re»t ter Bstrienneif er an, angc ichi- er beste heuten lln.id) rh.n e neN achtweh r ei -^urietien. ES unrt> le diofen, die S.cck e ei'e5 brit.en Nack)tn>äck> ers cmszu chieilen. — Ein Gesuch um Erwerbung tes Ortobür^'T-d) 5 wird gcnehmig-t — In Slüry fette: daS 2 lährig.- Jubi- läum ber hie gen S>l,ve ernsa iou fta t unb eS nnpb bei die er (te eie beit eine (Line wüttige strier veranstal et. In Anb trach ter ehr segeus- rei.he-i WirCens ter Kra k uschzvester wird dem zur Zeit un erstütz ingSte-ü t gen Eli ate henittst ju Dar.ii'' a t ein einm- l g r Ve r g v n 1000 Mk. von ber © atu benn lftst. Für b.e Bavi hing ber aus Anlaß ber prnann en Feier birrter Jommmoai Sckweßem bewstli-gt ! lebhafter ?üis prackie tefdilolen, bis zum Hörl,stbetr.ige non 500 Mark 30 Prozent Nackstast an die Jiit- w.hner zu gewährrn: ur ärmere Einwohner wird noch ein wei erw Nack>last in A ^sckcku gestrl t Dis Brennholz nächster st-äl ung nirb ivrausiuliclich wiet>er ra ixmicri werten — Zur Erttiuterung tes Witt'chaf splans durch die Cbeiförfteiei an Ort un> Stelle wird ein Tag in Ais idjf genommen. — Dem Turnverein wird ein Quan'um Drenn- telz zur Heizung ter Turnhalle üb runden: dabei nun bedauert, daß die Tumerei b -rch ten anscheinend liebertanb nebmeiticn Fuscha.l Port te- einfrädvirtt wirb, die Tümeret wird in erster Linie als geeignetes Mi tcl zur Ertü-'ckigung ter Jugeub erfamit. — Einige kleinere Sackten ter Tagesordnung haben kein äffen liches Jn.eresse. KreiS Büdingen. * Bingenheim. 10. Nov. Die gestrige Verpachtung fi5Tali d>er Mi - en y*i igte ho'e Pachtprei e Durch chii t ich wurde ter Normal- nroigen mit 500—600 Mk. poo Jahr verlieben. Landwirte, die 25 Margen Land te-vir stete streu, waren trm ter Ve^pach unq ausgofck>lofftn. * Büdingen, 10 Th* Nich en Sonntag, 14 ds. Mls., begeh: ter hieiig' Gesangverein „Pteberfra-Tj" das Fest seine' 8 j hr-gon Bestehens durch ein Konzert mi uack>f lgenlem Tanze. # Nidda, 10. Nov B r ge Wock»e eröffnete Assessor Lauckhard im „Gambrimis ' die Steife der Einzelvorträge, die je- en Mi ttrerfi gehalten werden. In klaren und aenxiub tu Ausführungen wurden di.- Zuhörer in die Zeit tes 30» lährigen Krieges g-führt, die gerate de engere unb weite e Umgebung unserer S'adt in starke Mit- lei^ensch-aft Fast iete Or schvmik ter U in» gelmng hat sei enlange Berichte u er die Sch eck- ni'se und Leiten, welck« die Betvvhner zu erdulden hatten, besonders nach tem Jahve 1634. Airei4 Lauterbach. Wokikteuer. O Schlitz, 10. Nov Dem Beispiele anderer oberhessischer Städte folgend, hat die hiesig' Bürgermeisberei and» für unsere S'adt eiir Wohn st euer eingeführt, die wm Kreismissckmß gutgeheißen imirbe und die Genehmiaung d's Ministeriums teS Innern geftmten hat. Zur Entrichtung' der neuen ©:«uer sind a'le bieimiien vei-pflichtet, die gene'bSmäßig Ztimmer oder Wohnungen' in Hotels, Gasthöfen, Pensionen und Privathäiisern an Personen bei einem drei Monate nicht üb'r- steigcnten Aufenthalt vermiete. Di: Mietsteuer beträgt bei einem täglichen Zimmer- ober Woh- nungspreife bis ru 2Mk 10 Pf unb steigert sich entsprechend, so daß beispielsweise tei einem täglichen Zimmerpreis von 6—7 Mk. 60 Pf pro Tag zu entrichten find. Die Steuer hat der 93*rmL'ter zu tragen. Zdnviterhand'nngen und Steuerhinterziehungen uv; ten be[traft. — Recht ergi'big sind in diesem Herbste durchweg die Treibjagd'n im Schlitzeiland qer.een. Das kann besonders von den Jagten im tel'i cben Fuldag unde ge'agt werten, wo wenig Be febr ist unb in großen Waldgeb, e^en ter Wi'dtestand weidmännisch gefrgt wird. In vier am inan^er grenzen den k einenJa chiei'ieren wurden nicht weniger als 36 Rebe unb acht Fücksfe zur Strecke gebracht Ausfallend gering ist tm Verhältnis dazu die Zahl ter erlegten Hasen gew?'en. lDefonters günstig hat Fabrikant Zö ler mit feiner Jagd in Sand'ofs abgeschnittm: seine Treibjagd brach'e ackstn 17 Nele, vier Füchse und fünf Ha'en ein. Die Wildfchweinplage mach! sich nicht mehr in dem Umfange bemerkter wie im Sommer. In einem gräf ickxn Revier wurde kürzlich mietet ein Schwarzkittel zur Strecke gebracht. KreiS Friedberg. mc. Friedberg, 11. Nov. Auf tem Schlosse haben Bu^rnbände durch mutwilliges Demolieren von Türen un'- sonstixm g"o- ben Unfug größeren Sck»a en angmich el. Von ben Tätern fehlt bisher noch jede Spur. mc.^B a d - N a u h e i m, 11 9teb. Em fran- zösiick-belgil'ches Konsortium hat, wie man unS mit eilt, in ten letz»-n Tagm au ein je nc Hotelbe itzer täe Anfrco- erg-ck-en lassen, ob sie nicht geneigt feien, ihr Be'idtum abzugeteu. Hoffentlich hat man ten An frage steUern die nötige Antwort erteilt KreiS Wetzlar. ra. Wetzlar, 11. Nov. Regierwigsasteslor Dr. Sch'uermami wurde als Land rat tes Krei'es O.tenburg nach Sche'wlg vwstetzt Er hat sich im hi st:gen Kreist durck bi’ Ein übrutg ber ob iiatorifcf)*n ländlichen Fo tl-iltu g:sckule v-r- bient gemacht. Siele Gemeinten hasten diese Angele uh it jetzt tureb Ortsstat it g-rex t ra. Aus dem Kreise Wetzlar 11. Nov. Die E folge ter Arbei en der Landeskuliur- be Hörde treten in ter Puammcnlccunq her Ländereien sichtbar zutagr. Die sehr ^er pl ttcrten G-undstücke ;ev5 i ze neu Ve'tzers sind in wohl- geformten wi t'cha't kben P änen verein g! und ämt ich durch e n vlan näßi e? A'g netz au g-- 'ch offen. Ber-its im Jahre 1885 fetzte im Krei'e W-'tz'ar in drei ©enrinoen die Zu'ammcnlezung mit 1091 ha ein und nunmehr ist dies lbe in 55 Gemeinten mit insg samt 23 558 h turch- erführt. Tas aeamte fiu turla ’b beträgt im fireire W'tz ar 32 000 ha. Hiervon sind rund 8442 ha 96 Pwzmrt noch nicA zusammengelegt. Starkenburg und Rbeinhe'sen. sw. D a r m st a b t, 11. Nov Tie Taris- öer^^nblunflcn der faufm. Singe- Samstag, !3. November 1920 stellten, die manchmal recht zugesp'tzk nxiren unb zu Bedenken Anlaß gaben, haben Heftern ihre vorläufige Erledigung erfahren. Die Derhandlunaen, Die während des ganzen TageS bis in die Abendsttinden baucrien^ haben zu einer Einigung znx.schen bem Ge- werkschastskartell, her Arbei'geberverbänbe und ber Tarifgemeinschaft geführt. Der letzte Schiebsspruch, den bie Angestellten abgelcvnt hatten, würbe vollslänbia beseitigt unb bie neuen Sätze auf Grunb freier Vereinbarungen festgelegt. Bemerkenswert ist bie Abschaffung einer Sonbervereinbarung in den Gcl)ältern beS EinzelhanbelS unb bei L benS- mittelbranche. Lebiae, bie ben einzigen Ernährer ihrer Familie bilden unb mit derselben einen gemeinsamen HanShalt führen, erhalten monatlich 75 Mk Zulage. A.lein- stel)ende lebige Angestellte, w?lck>e nicht bei ihren Eltern wohnen, erhalten 50 Mk, verheiratete Angestellte 150 Mk monatliche Zulage unb eine Kinberzulage bis zu 100 Mark. Weiblicl)en Angestellten w rb ber lOprozentia« Abzug nur vom Grundgehalt gerechnet Anl bie Verhanblun^en schloh sich im überfüllten Saalbau eine öffentliche Versammluna der laufmännischen Angestellten an, die sich mit den getroffenen Vereinbarungen einverstcut-- den erklärte. Hessen-Nassau. Eine Bauern- und Stndrntcnversammlnng in yjiarbiirfl. ( ) Marburg, 10. 9tob. Die Kurheffto schc Baliernsck)ast hat acht große Berfamm- lilngen in Kurhefsen «ngekündigt, von denen die erste heute hier in ben Sladisälen unter ganz gewaltigem Andrange von Landwirterr aus ber ganzen Gegenb, Jotoie in Anwesenheit einer großen Anzahl korporierter unbt nichtkorporierter Stuten,ten stattsanb. Bei Beginn teilte ber Hauptaeschäftsführer Fürsd mit, daß soeben durch ein Telegramm dev Regierung in Cassel ber u. a. angekütidigtel Vortrag des Hochmeisters des 5Zungdeutsck)en Ordens, M a h ra u n aus Cassel, der über den „Jung deutschen Gedanken" als Brücke zwischen Stadt unb Laub sprechen wollte, verboten sei. Hiergegen ronrbe von ber Versammlung Einspruch erhoben unb auch eine diesbezügliche Entschließung abgefaßt. ES sprach bann dev zweitt Vorsitzenbe des Braubenburger Lanb- bunbes, H i l l g e r-Spiege^berg, über „ben Landbunb a \ 5 Retter ber Landwirtschaft unb bes deutschen W i rt- s ch a f t S l e b e n s". Er schilderte den Zusammenbruch alS Folge der Revolution, bid alle enttäuscht hatte, sogar die Arbeiter, und trat für ben Zusammenschluß aller beutschen, lanbwirtschaftlicheu Organisati'nen ein. Ten Marburger Stubenten sei ber Dank ber Thüringer Lanbwirte für ihre Hilfe in großen Not für immer gewiß. Hauptgefchäftsführer Fürst hielt bann einen weiteren Vortrag über die „kurhessische Bauernorgauifation am Scheidewege" unb betonte, baß in Kurhessen für den Gedanken bes batbigen Zusammen- schlufses ber gesamten beutschen lanbwirte chafllicheu Orgauifationen bahnbrechenb gewirkt worben sei. Nachdem noch ber Provin- zialporsitzeube des Bundes der Landwirte in Kurhcssen seine Sympathie für diesen Zusammenschluß dargebracht hatte, sprach Mahraiin auS Cassel üoer das Verbot, die heutigen Verhältnisse usw. Der überwachende Polizete kommissar mußte ihn mehrfach ermahnen, worüber es zu Lärmszenen kam. Mit dem Gesänge des Liedes „Ich hab mich ergeben" endete die mehrstündige Versammlung. Kündignng vo» Angestell'tn. fte Fran kfu rt a M . 11. N v Mit tem henttren Tac) ha: das Stit>tt'ch. Arte't'arnt eine Ai'ftvrdenmq an die B ttiebs in ernebmer er* lv'sen, wonach Zunächst allen 'w-ftckichen im männ* licken Angestellten, tie in Fran ftir: a M nick^ z-n ständig sind cber in Dcppc"v 'rdi'ensl steten, zum 15. Ncvembcr ackün' irtxmfiirfer Erwerbslose einrrfbe It werden. Die Erwerb^lostn werdni pro- zenttial auf die Be riete verteilt, doch stebt ten llirfemehmmi rei, tie Unständiaen imh Topvel- beschöf ig en west r zu b Hal en linder allen llm- ftänten mü sen jetorf) ti* tem De rftte v'v-zennial Mifa Irnten Env b lo'en beschäftigt werdn Tvi Unternehmer ter'en Rü-knnck una zu er ja tcu, ob der Vevorte una rarf» tommeu ist Ter Vetriebs- rat hat t-ie Rückmef«ung ^'genzuz^ichnen In F a?e kvmm'N 3'23 Pe len iicbrnte männ'iche und weiblickie Arb i s?räf e In Frn:fi Pm'e Slrb i S'rä'te en die in Frankfurt a M. nick) zustäntän ich strr' ver'chi-d-nen BerusSaruppen ist -in zahle-mäß ger Ausgleich richt mcgtich, deshalb muß die Fraqe gelöst werten Be onte e Hirei brauchen nach die'er Reglung nicht einzu'r tm, ter besonders in tem neioerb irfvm Berufm der Ar- beitsmartt nickst überlastet ist. mc. FrankfurtaM, 11. Nov Heer ist einet Flugplatzgesellschaft in ter Gründung te- arifien, an ter sich ber Magistrat vorerst mir 100 000 Mark beteiligen wird )t Marburg. 11. Nov En Gittsbeitzer war in 4000 Mk Ge'dstrafe genommen worden weil er 50 Zentner Getreide zu wmii ateHieferfl hätte. Tas Schöffen"e-icht hob die'e ©träfe a^if, Nacktem sich hcrau-ste lte, daß der Mann 6 ) Zentner Getteide mehr abgegebm als er verpflichtet war. HochschulnachrichteNl mc. Frankfurt a. M . 11 R v Infolge, ter großen Fina iznot tet Start schließt ver/ Manckstrat teS „C a ro l i n u in", t-ie z a h n ä r z p- licke Universitätsklinik, nx? jährlch mehrere taufend Der'onen ber minderbemirte ten.Kla'sen unentgck.lick behantelt tourten Außerdem wer-, ben 2j0 Sttchcmcn ihrer .AusbildunssstäUe be< raubt. G & Berlin Abend- hucnb* Schluß- Lchluß Kurs 3M,M 236 50 605, 339,75 286, guten Stück 20-25 9JZt„ Mime Pfund 8—10 329, 062, a. M., 13. Nov, (Mb Bries 12. Mv. 1140,35 1142,65 IP3,85 1146,15 10 3,90 1005 15 6,21 20,50 vehördliche Anzelgrn. Nakmng 8.00 Mk. 6.50 zeS kk% Wen Schlaiii Hof. 3.50 2.50 mit Ter Oberbürgermeister (Leb nSmittelarnck. 249,50 590,- 4.50 3.25 1331,15 ! tung durch i>ie Metzoe'.'gckchäf e am Denstag, den 16. dS M s. im stad i cben Schlachthof. Dir ei wgang-nen Fl i d,-tt>areninnrfen fick' bis zum 30. 65., M S. dem Lebensmi belanrt, Zrickmer II, ei Hu reichen. R ü raaLe t<3 nich' at^ehcl en Schmal- Bekanrrtmnchnug. Durch Beschlich der Sta^tvenordneckn-Ber- fomm'im vorn 2 >. Oktober 1920 ind die Unter* stü'-mngSsätz? aus der Erwwbslos nsür'orge be.- St"5t CJrfcen für die Zeit vom 1. November 1920 bis 81. Mär; 1921 nemäfi den Bestimmungen des Nrichsarb'itömmiste-rS vom 13. Oktober 1920 und des £>eff. LandeS-Arb itl* und Wirk* scha'tsamtS vom 21. Oktober 1920 wie folgt festsetzt worden: 8. Schmal»: 300 Gramm zu Mk. 7,60. (Wptn 9(,?frabt i-et Fleichtvarenmirrl^ 46 burcQ dir Mctzger ig'schM e tom 17.—27. dS M s. n'ed nicht ai-tzehcl enSchmol- i*cntbcr 1920 an Len stadti- Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Prag. . . . Stomholm . TDitn . . . . London. . . Pc«llS . . . New-Pock Mon.'ag, bin 15. November 1920 Dienstag, den 16. November l°20 Mittwoch. den 17. Nr vmle 1923 Donners, ar, den 18 November P20 jVettag, den 19 No'.ember 1920 Samstag, den 29. Noocmle: P20 Montag, den 22 Noveml^ 1920 Dienstag, den 23. Nolvmber 1 '20 6.50 4.50 6,15 631,30 2,94 Marknotieru'-g?rr. Datum: ll.it 7,47 3,«2 9,10 „ „ 2 „ „ „ n » 3 „ „ „ ,, H 4 „ u „ Gießen, den 12. November 1920. Ri'ndffcksch Pfw d 12 Mk., Schern Beisch Ptiinb 18 Mk., ffa^isch Mund 12 M?., Humm-.'lsleisch P^und 12 Mk.. Sta/friicn Stück 29—39 Mk., Mi'ch L t-r 2 Mk.. fftz-taffeln 50 Kilo 39 Mk., Wchnkraut Ztr. 15—20 Mk. Wirsma Str. 39 W, Rotkraut Str. 30 Mk., ffohlvabm P'und 20 Pf., Sellerie Stück 50 Pf., Lauch Stück 25 Pf.. Spinat Pfund 1 Mk., CF-tte Rüben Pfund 40 Pf., r^te Rüben Pimid 40 Pf., Z.gtiebeln Ztr. 110 Mk., Aepiel Ztr 80—90 Mk . Birnen Ztr 80—90 Mk., Nüssen die 109 S'ück 2,50 Mk., Tomaten Drmid 1 Mk., Dörrobst Pfund 4 Mk., Mernettich Pstmd 1.80—2 00 Mk . Rm-mkohl P m-d 1,50—2,00 Mk, Blumenkohl 1/0—3,50 Mk. ^'utdeiLohl Pfund 60 Pf., Endivven Stück 60—80 Pf. CrtettHeft ernnfofttm. Verlangen Sie Grattsprobe und Prospekt in den Apotheken und Drogerien. (O 1)43/5 114 ,15 trat später AbseteoLchung 546 aber Geltrnfi- cken wrvcr ftcigertd 422. öpwT- Rckchs, versch. Aleider-, Küchen-, Vand- u d Lirschränke, 1 kompl Bett, Kommoden, Tische, Stühle, Blumen ische, 1 Stehleiter, 1 Klnder- wieqe, 1 Taschenuhr, Weitz zeug aller Art (fast neu), sowie: Herren- und Damenkleider, 1 Ueberzieher, Herren- und Damenstiefel, Strfimyfe, 2 Fracks, 1 Zylinder, 1 Nei »deche, Dettkoltern, verschied. Schliehk-rde, Neisctuschen, Holzkosfer, Brief- und Aktenmappe usw. ferner: 4 Haarschneidemaschinen, Parfüm« zerstäuber, Zinnfischen, Kopfwasser, 1 Kinderhand« «agen, Schlipse, Kragen, Gläser, Porzellan und sonst. Hausgerät. Der Nachlassverwalter: L. Althofs. Telephon 231. 12048 . 188,$0 . 2'9,20 . 2'5,70 . 86,91 . 50',95 . 133,15 401,50 389, - 578,- 325,- 400. 522, 317, 330, 609, 552, 449, 340, 303, 23.52 8'/7 15,64 12.11 7, 5 3,87 9, 1,35 2,60 3,90 5,20. 12061B 419, 422, 543, 330, 77.50 66,70 67,26 61,20 1W,~ 319,- 255,60 212, - 196,- 150,- 199,87 192,75 52*,- (Jn einem Teil der Auflage wiederholt.) Vom Völkcrdnnd. London, 12 Nov. (WTB) Lock Melbourne. ber frühere Minister t-eS Aeußern und !^er Arbrr smrni^er B a r ne st r^röffen'lich-n eine Dentichtist, in ler sie erklären, der beste Weg zur Sickerung des Wrl friedens "ei, alle Staaten inben Völkerbundaufzunehmen. Diese Frage mu e der Bölkerlmndsversammlung in Genf unterbrei. et wecken. Home 9tnie im Untertans angenommen. London, 12. Nov. (WTB.) Tie I-cute bei der 3. Lesung der £>o me Rule Bill ge- haibmen Rcken n>:e.i se^r gemäßigt. As auith tmt dafür ein, das; eite wirklickie Grwrdage für die Nebelung ge'u blei merfr. Llond George hob naeK rücklich beri;ior, das; die fir bamenbVeit JVhmgit' ß’-n für bte GkwÄckuirg von £>»re Rule di».' Aufcsclue-baltung dec I' leg i ät und die Brr- bürgiu'g der strategisck-en St .e ei des verein treu Wnigv ick-sZ set Tesgleiche: dürfe auf H ster k m Ziva rg tiuig übt wer-e r. Llotid George trat unter Dinw-'s auf die angebliche Verschfrö img zwiscle i Slw f r eru und in l?« e 191b für .i 7^t:ucndigk t: völliger Kontrolle dec tnfdK-it Läsen ein. Lon d.o n, 12. Nov. (WTB.) Das Unterhaus hat mit 183 gegen 52 Stimmen die t r i s che L) o m e - N u l e - B i l l in dritter Lesung angenommen. Auf eine Anfrage bezüglich der vier Millionen Rubel, die in Rußland für die Sm:if»ciner geriet) iet worden ieirn, erfiäite Llotid George, daß lich diese Nachricht nicht be- ft&ti;k. Doch werde die Negierung die 9(nGirant> heit im Äuge bemalten. VeM ich der Bcrhasnrng Datum: 5" , Deut Mriagranl. 4 6/0 Deut. P, liefert. Der Preis ist für ben Bmhryii .^ackbolz ans 11 Mk., für Wsichbvlz auf 9 Wj festgesetzt. D«S öofj wird aifch ze> f.dncrt geliJ«1 und kostet d?r Zentner 1 Mk. mehr. Die iZahlsmg lxtt auf d.-m B ennstoffamt K den Gk-schäftssbmden von 8—12 Uhr oormittt:^ jh erfolgen. Di« .Holzbezugskarte ist vorzul«». Es werden obgtfertigt: Große holzversteigerung. Aus Grund Handelsgesetz ich-r Borschristen versteigere tch aut Rechnung beiten, den es angeht, gegen Bar mH-'trug: Donnerstag den 18. Nov., borm 10’/2 Ubr, in Nidda (Oberheisen) — Sägewerk vrmmcklSbach. 5 Waggon Bruder, 3—6 m lang, 23/24 mm stark, 18 19 Tu' ch'chnittZbreite. 2 Wa^gmi Bretter, 3—6 m lang, 25 mm stark. 18 19 DurcÄlchittöbreite Fortsetzung:Nachrnit1agS3VrUhr, in Ifnrgen — Zimmerp'atz Mül er: 3 Wa-gvn Bvrtter, 3—6 m lang, 25 mm stark, 18 19 Durchsch'rttsbvite, 4° Waggon Laten, 3—4'/r m lang. 23/48 mm stark, in teriitjer D'tl unbsr 3 m lang. Freitag den 19. November, vvrm. 11 ’/? U h r, in LtriirbaÄ (ffr. liefern) — Zimmerplatz PizNachf.: 1 Wagyon Latckn, 3—4'/, m lang. 29/48 mm stark, rin gerxger Tei' unter 8 m la^g. Jeder Wazsou ist -u ca. 21) Lbm. grrcdin t Die Laoten sind kantig. Die Bretter eignen sich td rneie yu Hobelzwecken. Versteige ru ag bestimmt. 12 05 Mori, Gerichtsvollrieher m Lich (Oberhessen). Berlin. 12. Nov. Börsen stimmungs- bild. Die Börse eröffnet-' fest. DaZ Geschäft in Montan Norton war zeitweise sehr lebhaft, öar- pmer selten ihre Steigerung mit 27 Pro;. Gewinn fort. Wie erstem waren als örflärnrtg hierfür FuiionSger-icht' im Umlauf, mich sprach man vvn AuSlcmdsküusen. Aus der g'eicfen Berantessimq ftifen auch Bismarckbütte tutb nament ich auch Lösch, di» im Verlaust 129 Pwz. gewannen. Dpäterhin entwickelte sich ferner ein lrbbastes Ge- schrft. bi Grlsemkirch'n, Lothringer Sötten und Phö'ti'-aktien. Farbwerke zo^en mastig an während G'.'kttintet/a'tiea vernachässigt war^n Von Sve- «ralwerteu verloren Dvnamit Nobel über 23 Proz. im Zusammenhang m t der Zurückziehmtg deS Verfahrens zur künst.ichm D'amantherst''llung. Canada hatten eine mäßige Einbust; nach der tw ränge gangeren Stei^rung zu ver eichten. De- Visen'strrst waren w'edn: befestigt, nach einer Dor-» mittäglich-n AbfchvLcknrng, doch wurde hiervon der Börstnoe kehr ttritig boemslustt. Zu dem H>Wtm Geschäft in S«r»merz BiSmarekhütte und Söfch Wick noch rnitz-et'ilt, daß Gerüchte tm Gang-e seien des UnterhcmsmitgliedeS Malone in Dublin ev klärt? bi? Regierung, die Gerhastung sei aus : des Gerichtes uno unter gejetztichm Formen x»-. genommen worben. London, 12. Nov. (WTB.) Um tv ö'fent- liche Dtemmtg geg-u u,. I oeib.eiteten amt'irie i und la bawt'ick-e.t Ba w V tun gen über eine Beteiltgung b e n t f d) e 1 Freiwilliger aut 111a u t fd>cr Seile i I Kampfe grg-m die Bockt und nler b ? Teilnohn | von Bol, che w i st en an der iitaiii dje i D]en I fise gegen Zeligowslt au S k n 4-s ch t e d e n st e d eM me n tie r t. In der Mlt eilung he'stt e-: CW gibt k'ine Bolschewi'ckn in Lianen. Alle bolsch i wistisckfen ffrstg^g- a ge-e i 'ind n Fe crrinfiT.l ntmtg mit dem Frck-e s' c tv-g vor me er-.n M : roten nach NuÄ'ick st-imbn'rr ert w rde i. Fe>I willig? au§ Deutschland Dunen allgenein a, dem Grunde nicht nach Litauen kommen, metf bej l Lcmd durch i«n polnisdieit SDorrt or abneschlol ei ist. Litauen hat renügrtb eine e Trug en urj | bvauckrt toeTer aus Ostpreußen "och unter ien 5ö©j 1 schewisten Freiwil f e zu ire bet. Tic Berhaud'unqeu zwischen Italien und Siidslnwien. S an t a M a rg h e r i' a, 12 Nov i Die südslawische Abordnung erlitte, tu i italienischen Vorschläge a l S g e r 16i ■ att erkannt zu haben. Die Annahme bic'efl BorsMage bil'->e ti te feste und btnerhaste ©runl>e läge für die italienisch-südslowi'ck»? Entente uiW Freundschaft. Der^ versähntirl« Geist her ?Lr>chV nungen bei er Länder stchere ren zu^'mi i^en FribM den in Mitteleuropa und auf dem Ätlkan. Die Dvrchfüh nni des .Qortoffclbödifttirciffj, I Landau, 12 Nw (WTB) Wie der „Lon. I dauer Anzeiger" meldet, ha' zwecks tinheitlick/! ■ Behandlung der ffartoffelpre i le für den V» I zirk der Pfalz der Oberstaatsanwalt di,I S aa'S^nwälle ong-m-t' en. g-gen all- Pcr'onnt I die höfere Pite'se als 2 5 M L für den Ben bl ner Kartoffeln fordern, unnach ich.lich em I zusch reiten. Ein SiedlimstSverband im Sa rqcbict. Saarbrücken, 12 Nov (WTB? Wie di! I „Kveisb'att" meldet, besck>äftigt sich die Saarrtgit» ■ mutg mit dem Plane entsteechmd dem Si dlun^ 1 verband: für das Ruhrgebiet auch im Saar-l gebiet einen Siedlungsoerband i; l g ünden. E? soll 'ine^S'edlfnn-'kommis'ioii g blte ■ w.rbun, in dec die Sadt Saa.'brücken durch bre ■ Vertreter, die Kreite durch je tinen Vertreter un) 1 die Restk eite St. Wendel und Merzig durch ?trg ■ Vertreter ihre ^ntereffen n»a(nn*bmcn la len fohl len. Die ffommission soll die technisch n und fiiiM I .ziellen F'aien prüfen Die Mittel »oill öiie Saarreffiming durch einen bnndertprojkki'M tigen Aufschlag auf die Einkommen' 1 steuer beschaffen. Während der nächsten bri # Jahre soll n je 2000 Däuser gebaut werben. Märkte. Gietz-'ter Wochenmttrkt. G testen, 13. Nov. Auf dem heutieen Wockenmar-t kostet-: Butter (Marnari"e) Pmü) 15 Mk., Hühnevtier Stück 2 Mk. ff äse Stück 80 P:., ffäte'.natt? Pfund 3,00—3,50 Mk.. Hühner Stück 14—21 Mi'., Halten Stück 14—21 Mck, Sprelplan der frankfurter Theater. Opernhaus Svnnt«« 14. T«t>, nachm. 3 Uhr: Ter S'egefbäit" {er. AtendS 7 Uhr: Madame But erfch MrvrEag. 15 : N> than der Wei c. Di.'ns^ag 16 : Mackha. D-nnerSt«g. 18.: Iphigenie auf Tauris. Freitag. 19.: Schrh°.a»,ai e. SamSckg, S") : Tteflanti. Sonntag. 21., » rm. 11 Uhr: Ztmti eS wf?SÄW5-'rt. Abends 7 Uhr: Hofs mann ö ür^chr,ingen. Mrntag. 22.: Lvixm- grfn. DimH'ar, 23.: Der Sckiadg «der. Mi t- rnxfj., 24 : T4c N^termaus. — Schauspielhaus Sr-nntag 14., nachm. 3’/. Uhr: Hennele. Aben^'S 7 Uhr: 3u'i l>. Mon ag 15 : Eanüdida. Im OvernhouS: Na'bau der Weite. Dienstag, 16.: Pvamcklwus. bi-raus: Esther. TvnnerOtag, 18 : 3u i h. Frti ag. 19.: Körrig Nicolo Samstag. 20.: Der Idr .u-e Leichnam. (SrmS ckg, 21.: 7~>a fester TendeTM. Gri-ßcue urv e.enf<»-tH 415, ^waxvä 9 le^n um 616, ML-mesnumn um 7 P»^Ori 525 hö'»:er. Har» bmer beweg en 'M «f 6em S mti» SR -tt&s*- börse 550, BuderirS waren mir 630 4 Prvjen! niedriger. Im freien HkxVtyc trat aätc fn'äjtige Aufwärt sbckwvg'mg cn Ben-^Sien cai Der Kurs stell e ich aus 295 bt5 300, 318 QtebrÄer Fahr auziebend 354, 356. Deutsche Mascha um weiter lebhaft gehanrx'ti 367, 3#0 Fest toßxn ferner NeMrsulm 383, R«skatier 23wggvn 367. Aus- lanv^pcrpiere wurden bien^; neaxtee (ftenflt'a. Cerckis. 900, Dar teste Petroleum 18.30 bckvL- G»st'me.^Äaxer wirrnt 989, - PixH S liermeri- faitcr 685. 4Vs Irrig Anleihe 590 Bon Sieben» wecken Ivar reged Getehtef: -artet er in Mterwrrtze Meyer, der K-urS kMrug 32 J plus 14 Pv^/nrt, Drimler>?Np^ren stippen um 2> P v^ent aus 216. Chem. RwöerSw-rte ehr feit 453, auch stmst ölte» 1-ie feste Tenden- für Äniliinscrt-e be,*^*n. Bal time re sogen 10 PioATnk an 6/0 !oaw fest 2 2 9(01X11. Lbckck 193. Metchli Tannstvrn 240 Zeli- .... -------- ----- 11985B Der Obsrbürgerm.isckr. I. V.: vr. Frey. xi-iiiKii ötnu 6'i—60 ’jjw, MznaiK V("urtu o—iv. U®h AicknafflMVUvg 566 f'^itgen um 6, Luxemem- Mark. Ockt>n>isch Pfwtd 12 Mk, ffuli- und! .lsL: rnctier mit 3*-2 L'ertoven sie 13 Par-Äent. In Varvener Ztädt. £el)ensmittelaml WarenauA^be für t-ie Wockie vom 15 —21. November 1930. Nich. rech »eilig abscholtr Ware ^ersilllk. 1. Brot. 3300 Gramm Brot cker 1480 Gramm Mehl Ätz. - Mk. 2,15. Brötchen 15 Pf. WeiHeirbw-inehl = 51a. Mk 2 80. Weißbrot = rl, Marimrger ©rafee. 3. ff tonten an? ich acE: Preis für 1 P-'kti von 125 G«unm «■ Mk. 1,56. Verkaufs- eilen: K. Güler, Lustm?'tef5pkatz. ff. $y.ew'tr, Wajl.?rstraste, E. Hackte, Ri.tzckssad, S. Kutz Neuitost. 4. Bienen^ucker: Dte rxxh nicht «t-ee- chlten ie;afiudcr ^/upß'dte n< nri&’te.i '»S sp5- tereit§ 17 tzs M s cn' dem Leteen^mittelamt, Zrmmer 13 in genr«rrmen wckrm. 5. Fische: BerÄmftstlcklr trt ien Marr la üben. 6. Ausgabe von Süstsiosf: Für die Zert vom 10—30 November 1920 wck g een öt? As-aTe der Licknung^aS-ch-i c 1 7 der Süst-- swMarte ,F" (Ham in* 6 der Süstr'«^cke ’W) von den SiMvifch^aLeickl ev SM-rsf ab- mterbm. ES g?langen auf ixm Wdunfci 17 ein B-)tickten uck) auf den Mschni t M. 6 eine Sckachel ,?.ur AuS-gabe. Mi dem 30 Nvv Unter- »—7 l’hr Famf-Öhr-Tee Neues Orchester. der große Zirkusfiim Dor Klndmnli Bistiimlits Urteil: Ein wuetderbares Stück ist Werke von Bach und Schumann. ►ilRtrlttekartm: M. 7—. 6—, 5.— und 3.- bei Ern * t Cha Hier und abends «n der Kaese. Studeifteukurten M. 2J5O._ nur Im Vorverkanf. b*im llflusvfrwntter der Universität gejz< n VÄrteiiruiur der Auswelekarte. ht-iv rickstas leaxerl: Seentag den 28. November 1938. frau Anna Jacobe (Ai:> vom Landeetheater In Dnrm-t.Klt PrÄnleln Alma Moodle (Violine) aus Berlin. *’• "nnabmt und tnucrhfl V t>N;dr & M t«T Tf. sM tufltoi lus dem Reifen, fiortefftlbö ?'$) Siet« .k Ml n« i'lüwletirtn tllaflHannioli v. SM all- $fr Mk. für bei hr nn, umiach ichH »d m Sirnrtin. SCOD (W'C' „ßii sgJsl Mer mid Salier ßtal“ „Caroline*4, Lustspiel. Neuer Soloteil! "MÄ <*if Ist qnt pcbcUt ni«eie Mittwoch den 17. 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November, nachmittags 31/, Uhr statt. Die Beerdigung findet Montag den 15. November 1920, 3V» Uhr nachmittags in Nidda statt. d) Wertpapiere e) Sonstige Zinsen Ludwig Rinn Inhaber der Firma Rinn & Cloos. ■ ■ V - ■ 305653.68 97996 17304.36 410836.- 36.- Druchkranke können gebellt werden ohne Operation und Be- rnsoiiöra Kunde In Wtchen, Bahn boss <»otel Lenz, am 24. Nov. von 10—1. Uhr Dr. med. I.aahu, Hpe-talar-t f. Bruchtetd. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Minna Cloos geb. Uhl Heinrich Cloos. Für die vielen Beweise herzlicherTeilnahme bei dem schwerenVerluste meines lieben,unvergeßlichen Mannes, sowie für die vielen Kranzspenden sage ich allen innigen Dank. Frau Kätchen Sandmeister geb. Steinacker. Bekanntmachung. Dienstag den 30. November, nachmittags 3 Uhr, findet auf dem Rathause zu Großen-Linden die ordentliche General-Versammlung des Spar- und Dorschutzvereins, Aktiengesellschaft zu Grohen-Linden für das Geschäfsjahr 1919 statt. Tagesordnung: 1. Ab hör der Rechnung. 2. Ergänzungswahl des Aufsichtsrats. 3. Verschiedenes. Grotzen-Lin den, den 10. November 1920. Spar« und Dorschußverein, Aktiengesellschaft. 12068 Der Vorstand. 1203ß -.78 1.50 1.45 270 3.90 1.20 la gelbe Zittauer Speisezwiebeln, Dickwurz, Gestern früh verschied mein früherer Teilhaber und Mitbegründer meiner Firma Herr Kommerzienrat H. W. Cloos Ich verliere in dem Entschlafenen einen langjährigen lieben Freund und Berater, dessen weitschauendem Blick meine Firma sowohl als auch ich recht viel zu verdanken haben. Ein dankbares und ehrendes Andenken ist dem Heimgegangenen für alle Zeiten sicher. Clysos f Irrifratore K Frauen- V »Duschen) 1 stets größtes Lager. B H. Kreuzplatz-Drogerie £ Abt. Damenbedarfiart.^ 3k Kreuzplatt Jr X 9 u. 10. Bestände • Ausgeliehene Kapitalien: a) geg. Obligation. 141353.- b) „ Schuldscheine 116980.06 c) „ Cessionen 191 124.72 449458,38 Danksagung. für die vielen Beweise herzlicherTeilnahme bei dem Tode unserer liebenEntschlafenen sagt innigsten Dank Familie Hermann Weller. Heute abend um 8 Uhr wurde unsere gute treue Mutter, Schwiegermutter, Schwester und Schwägerin Frau Wilhelmine Zimmermann geb. Vogt im Alter von 78 Jahren nach kurzem Leiden in die Ewigkeit abgerufen. Hermann Zimmermann Lina Güngerich geb. Zimmermann. sowie sämtliche Möbel äukerst billia und gut 1 THmntin Dnbaber Alfred Brumlik V» Vliniuilll rieften, Babnbosstr. 29. la Lahn-Kalk WelBetlekeaOraaxtlek»a I* bnrrtiflebrannie, aller beite Clualhät, promvt lieferbar. 8672 C. Uübwamen, aUaLeu. tternbt. 233. -i ? , a i tattta tadellos erhalten, ähnlich Form 6m.Lasch., Bolz. u. 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Empfehle mich den verehrten Einwohnern von Gr.-Buseck und Umg. als Nachfolger des Dentisten Herrn Adolf Hochstettr-r. — Ich halle pünktlich meine Sprwchntnnden: Vormittags 8—12 Uhr, nachmittags 2—8 Uhr; an Sonn-und Feiertagen nur in dringenden Fällen. I1TMD Hans Köhres, Dentist ’-r, • || I oeitcUicn Anzüge.^Lb. Paletots Ulstern und Hosen vers.üiedenen Farben soivie für Burschen 65 „ „ aelbe, braune «.weiheCreme Prima Kernseife 300 e-Dovvelftück und Nieaelfeife Pfd.Mk.7./0. »ri-na wagen,ett .«IL Mk.5.3S, Vebcrfett aelb feine Emai^edose 2B<) z Mk. 3.93, Ftchbodenöl Kii.Mf.9 30, Lederfett schwarz seine Emaillebose Alfa t 2.80. Vertreter an a llen Vlätzen «tesuchk. CÖio&iften erhalten Rabatt. Unbekannte lildttehmer nur gegen Nachnahme. Greife ab Wiesbaden. .1 1386« llll findet reiche Kuituabl in 1 aus nuten Stoffen her- in allen (Üröben; sehr preiStvert. Monatr- Gardeiobenhaur «Ltze» L Busenzweig, Lelterswe» 58 1 lEingang Ecke Holk-rbadl. 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Müller. 12°® Verbindlichkeiten Aufgenommene Kapitalien: a) Einlagen...... 1 103 808.59 b) Laufende Rechnung . . 17301.87 Mitgliederbeitrüge . . . 9 450.01 Rücklage für Kursverlust . 65516J4 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sagen wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank. 3m Namen der trauernden Hinterbliebenen: Fra» Lsuisc 6crlhWm.gtb.NI1n. Bietzen, den 12. November 1920. ,IIM07 Gewinn- und Verlustrechnung. Hab« NeuWlz L g. Wellhösev, 1fC?0 Tclpnüon 74L Sfläjfüfllltrjliit werden eirbfitfila berfli1!' 'teil'. Neueuwea 42. i0i8»w I "* A •;*d 1 -i'sj allen Jaebtöaen ureisroert in 6er die Falkner aufLinöenhöhe Roman von Reinhold Ortmann. Nachdruck verboten.) Fortsetzung 33. „Eiw Unklugheit nennst du es selbstverstänb- 'ti mir im Scherz." „Gewiß meine ich es nicht tragisch. Im «■ninbe aber ist es wirklich unklug, sich fürs Mze Leben zu binden, ete man die unzähligen viücksinögsichk.iten der Jugend nicht einmal zum "nsvcn Teil genützt hat." „Ich meine, es gäbe kein köstlicheres Glück das an der Seite eines ge'i bten Mannes." , „Ja. Rur daß eben diesei geliebte Mann nicht pner 'gerade der ist, den man geheiratet hat. du brauchst nicht so entsetzt dreinzuschauen: "spreche nur ganz im allgemeinen inti) gar nicht mir im besonderen. Wan kann ja ein sunges ”&dvit nickst eindringlich genug zur Vorsicht Mnen, nx'nn es sich ums heiraten handel: Tr: ^»hnier sind immer anders, als sie scheinen." „Nicht vielleicht aud) die Frauen?" „Möglich. Obwohl wir uns eigentlich nur tu ghnigfeiten verstellen können. Als zielbewußte ?^mriVieler großen Stils sind uns die Herren Schöpfung weit überlegen." k »Bon Achim wirst du das schwerlich sagen §^nen. Ich brate ihn doch seit seiner frühen «gend." -..Als Schwester. Das lvill nicht viel bedeuten n®cr Es jst ja auch gar nicht von ihm die Rede." ^..Findest du nicht, daß er leidend aussieht?" tonnte die Frage nicht länger zurüLlMten. war k^stürzt über seine Blässe und über den gedrückten Ernst in seinem Wesen. Er war früher ganz anders." „Wie er einmal gewesen fein mag, kann ich natürlich nicht wissen; ich kenne ihn kaum anders. Aber es ist ja möglich, daß ihm di? Heimattust nickst sehr gut bekommt, es wirkt hier wohl, manches aus'ihn ein, was rhn nicht gerade erheitert." Gerd« fragte nicht weiter, und bald nachher machte Achims Eintritt ihrem ersten vertrau!ichen Gespräch mit der Scljwägerin ein Ende. „Doktor Germering ist da," sagte er. „Ich möchte dich mit ihm begannt machen, liebe Gerda." Sie sand sich gleich bereit, und auch Signe, obwohl sie von ihrem Manu nicht dazu ausgesordert worden war, schloß sich ihnen an. Ter Arzt stand im Gespräch mit Erika in der Halle. Er iah bet» ter aus, denn er war mit dem Befinden des ftron* Pen heute besonders zufrieden gewesen. Höflich verbeugte er sich bei der Vorstellung gegen Gerda; dann sagte er in seiner frischen, z-.oanglo en Art: „Ich muß gestehen, Fräuleiii^Falkner, daß ich dein heutigen Tag mit einiger '^orge entgegengesehen habe. Ich firrchtete, das W-ifefersfehen, von dem man mir gesprochen, könnte Ihren Herrn Va.'er schädigend aufregen, aber ganz osten trat die gegenteilige Wrtkung ein. Sie sind mir, wie es scheint, durch Ihr itommen zu einer sehr fchätzenÄverfen Helferin geworden." „Ich würde glücklich sein, wenn es so wäre," erwiderte Gerda freudig überrascht. Mit einer kleinen Anwandlung von Schüchternheit ntg-te sie hinzu: „Bon meinen Angehörigen ireiß ich. daß wir Ihnen großen Tank schuldig find, Herr Doktor! Ich möchte Ihnen darum auch recht von Herzen danken." Zu ihrem eigenen Verdruß war itt rot gstr-or- Ht 268. i'tttes r. st'U Siebener Anzeiger sGeneral-Anzeiger für Gberhessen) Samstag, f3. November 1920 Die Schraube offne Ende. war voraus; (ne Von feiten des Verkehrsnrinistr r ui ms damal lusgespvcxken wurde, sich nicht erfüllen Ibrtnic and daß wir alsbald imeber vor b?r Notwendig lest Heben würden, bei dem ständig nxrch'ende:! Milli ar -endesizit der Eisenbalmen eine weitere Erlwlmn.j »er Tarifsätze Vorzunehmen. Kaum ist denn auch •in halbes Jahr vergangen und schon mehren sich meder die Anzeichen dafür, daß dem Publikum stne neue Erhöhung der Fahrt- und Gütertarife nvht. Es ist immer ein untrügliches Zeichen ge- »den, wenn die Verantwortlichen Stilen Lurch *n Mund ihres Ministers einen Notschrei über die äwierige Lage der ihren Restarts nn erstehenden tzerwaltunoszirnnge in die Oeffentlichleit haben »ringen lassen, daß dann rn kürzester Frist irgend' -stu neue Belastung des Publikums zu erwarten fand Die Erklärungen, die vor einiger Zeit der KeichöverkehrsMinister Grüner über die Lage der tifenbafmen abgegeben hat, und sein Himveic. ans fes ständig wachende Milliardendefizit bei denselben, ist nichts Weiler gewesen als die erste ossi- jielle Ankündigung einer wetteren „Neureglung" Bet Tarife, was auf gut deutsch nichts anderes bedeutet als eine weitere starke Erhöhung. Es ist noch nicht allzu lange her, daß der RtichSverkehrsmstüster General Gröner erklärt hat, daß er von einer weiteren Heraufsetzung der Eisen-- «chntarise lich für die Besserung der allgemeinen kaae der Eisenbahnen wenig oder nich's erhoffe, und daß er auf dem Standpunkt stehe, daß der Ber- Mr durch eine allzu große Belastung des reisenden ßvblikums nicht schließlich völlig an den Rand Abgrunds gebrackst werden dürfte. Nun hat es eter den Anschein, als ob man im Reichsverkehrs- einiftcrhim auch bei der kommenden Neurege- rng der Tarife im wesentlicljen auf die alten Methoden der schematisckjen Preissteigerung um 50 wtt 100 Prozent zurückgreifen will. Man stellt ich offenbar iwch immer aus den zwar einfachen der mehr als laienhaften und bedenklichen Stand- mrnft, daß das bei den Eisenbahnen vorhandene Hcfizit einfach dadurch gedeckt werden könnte, daß mm die Tarife um Hunderte von Prozenten bis trs Uferlose erhöht. Schon die hundertprozentige- trhöhnng im Frühjahre 1920 'hat aber den klaren m von Kenner der Verhältnisse längst voraus- idagten Beweis geliefert, daß sich durch sie das Defizit bei den Eisenbahnen nicht verringert, fon- ‘tm nur noch erhöht hat. Es gehört keine grosse Lvphetengabe dazu, wenn man lfeute, wo wir Wnittelbar vor einer neuen Erhöhung der Fahrt- ■ntb Gütertarife auf der Eisenbahn stehen, vorher- cht, daß eine weitere Steigerung der Sätze eine air noch größere Erhöhung des Desizits der beut at, daß er sich näm- |W selbst auffreffe, wird sich an Deutscharck mit Em feinen katastrophalen Folgen für inner Wirt- ichlftsleben erfüllen. Nun wird das Reichsverkehrsministerium aller- ; tr. Angestell.-enhoer twtn>erti>ig ictit wllte Etm..,ahve 1914, wo der Eisenbahnverkehr mindestens dreimal io stark war wie heule Wtr haben zwar ein Riesenheer von Beamten ufro.', aber retnen Rirsenveckfehr. Hier könnten offenbar Mtllwnenersparntsie erzielt werden. Und schliefe tch tst zu bedenken, daß die Mell-oden, die mm, btsher versvlgte dne größte ^ärte gegen das Eisen bahnverfonal selbst ftnb, weck sie notw.mdiger.veise ,^lc^.u^eit ZusaTtrmeTrbruch tmseres geiatnlcu 'Berrehrswesens sübren, unb damit eines Tages Tausende brat los macheit müsien. Mu der bis- hertgeit Art und Werse der Sanierung der Eisen bahnstnanzen kommen wir jedenfalls nicht weiter Sie können nremals dazu führen, die Defjzue aus- zuhebc-n, sondern nur dazu, die heute schon orohende vollst)mmetre fBleitc in der Eisenbahn tnwerrneidlüb zu machen. «nd Schule Evangelischer Landeskirchenlag. R.M.K. Dar m stad t, 10. Nov. Der evange- ltsche Landeskirchen tag setzte heute feine Beratratgen fort. Nach Toeiterer Ausfpracbc üb-r bte ungletckie O r ts ste l l e n zu l a g e in dwr großen Städten wird das Gesetz über die Gehalt? der Getstltcheit in zweiter Lesung angenommen. Du Teueruncfezufchlag für 1920 wird auf 50 Prozent festgesetzt. Bet der zweiten Lckung des Gesetzes über die stiuhegehalte der Geistlichen und bi*. Hinterbliebenenversorgung wird ein Antrag Heraus, bie Witwengehalte von 3200 Mk. auf 4000 Mk zu erhöhen, abgelehttt. Auch das Gesetz über di' Diensteinkommen der Beamten der Kirch'nbehörde findet rn zweiter Lesung ohne Llussprache Annahme. Abg Pfr. Fritsch sRuppertsburg) spricht der stirchenbehörde für ihr Entgegenkommen Dank aus, trenn auch noch Scl)önheitsfehler im Gesetz vorhanden seien. Der Anschluß der Genteitrdt Veitshain an das Kirchspiel Crainfeld wird ohne Aussprack^ genehmigt. Äbg. Dr. Dornseisf berichtet über die bisherige Tätigkeit des Verfassuirgsausschusses. Nach eingeltenber Aussprache und Erklärungen der Kirchenbehörde wird gut geheißen, daß bis zum Frühjahr ein neuer Verfassungsentwurf durch das Kirchenregiment Dorgefegt wird. Der Voranschlag des Zstittralkirchenfonds wird von 1920 auf ein Jahr verlängert. Auf eine Anfrage des Abg. W a i tz berichtet Prälat Euler über die Verlwndlungen über die im nächsten Jahre zu Worms beabsichtigte Vierhundertjahrferer des Lnther- de n k m a l s und erklärt, daß nach einer Erklärung des hessischen Staatsministeriums von Seiten des Generals Degoutte Schwierigkeiten nicht int W:ae stehen nerden. Ueber den Umfang b?r Feier selbst, bzw. der Beteiligung auch des Auslandes sei man noch nicht in der Lage Bestimmtes zu sagen. Freib. v. Hehl tritt trotz der Schwierigkeiten für die Abhaltung der Feier ein. Auf die Anfrage des Abg, Geist bezüglich Ersatz der im Krieg? verlorenen Kirchenglocken gibt Geh. Kirchenrat Dr. Merck im Namen der Kirchenbehörde Auskunft aus der berborgest, daß von Reichswegen ein wg. Zwangsbewirtschaftrargsausschuß gebildet worden fei, der die Sache in der Hand habe. Währmd Bayern, Baden und Württemberg sich gegen biefen Ausschuß ausgesprochen haben, ist die hessische Regierung diesem bei getreten. In der Nachmittagssitzung wirb ein Antrag Her äus angenommen, der den Pfarrern bei Versetzungen die Umzugs kosten bergüfet wissen will. Ein Antrag Dr. Schi an betr. die Gleichstellung der Ortszuschläge wird abgelehnt, ebenso rin Antrag Müller, der fordert, daß vor her Ortsklasseneinteilung ine Dekanatsairssthüsse gehört 1 verben sollen. Auch der weitere Anttag Schian b'tr. die Zulässigkeit der verschiedenen Höh' der Ort-- zuschläge wirb nach Aussprache abgelehnt. Ein 2ln- trag Geist betr. die Besserstellung der Pfarrtts- töchter wird nach der zusagenden Erklärung der fiiegierung für erledigt erklärt. Eine länger* Aussprache veranlaßt das Gesuch des Verbandes der l^essischen Organisten - und Ehordirigenten um lBesserstellung ihres Einkommens und wird im Interesse der grundsätzlichen Wichtigkeit der Frag? an den Ausschuß Derttxe en. Ein Anttag Wiegel- Römheld Mr. Einrichtung von Organiften- schulen wird angenommen. Grät Antrag Mathes (Darmstadt), der die Wahl einer Kommission fordert, welche die Interessen dw Kirche mehr wie bisher im öffentlichen Leben insbesonder* durch einen Presseausschuß vertreten soll, wird der Kirchenbehörde zur Berücksichtigung empfohlen, da die Frage noch nicht genügend geklärt erscheint. Ein Antrag Dr. Schian, der die Weiterbeichästiciung der Missionare der Basler Mission im hessischen Kirckendienst anregt, wird nach Aussprache mit gt wissen Einschränkungen angenommen Nach einem Gtebet und Schlußwort des Borsitzenoett mirb bie arbeitsreiche Tagung abends 7 Uhr geschloffen v ** Die unerschwinglichen Schulbücher p re ije. Zu bett ratter dieser Ueberfchrtst in 'Jiranmer o69 der „Frankfurter Nachrichten" gemachten Ausführungen schreibt man rats: „Es wirb bei llnrntgnoeibten der Eindruck erweckt, als ob die Preise für bte Schulbücher im Vergleich zu bencr. an derer GegetrstäuL»- ratverhältt'.iSmäßig gestiegen seien. Dies ist aber n rcht der Fall. Gfegen 1914 sind die Satz- und Druckkosten für Bücher aut das 10 fache, bte "Papierpreise aus das 1b—20- radjc und die BuEnderkosten aus das 10—lö» 'acha gestiegen. Dazu kommt die starte Erhöhung ter allgemeinen Geschätsunkosten (Pi>rtv. Fracht, G.'hälter, Löhne, Licht, Heizung ufro. . Temnach tfäu' die Steigerung der Sckmlbücherpretse auf dts 10 ixKbc der Preise von 1914 burchnb5 normal. Tatsächlich sind bte Preise in den meisten Fällen um nxrnigrr gestiegen, ivas ja auch aus den Aus- stlhrmtgen in Nr. 559 hervorgeht. Wenn es heutzutage noch srembsprachliche Schriftsteller m billigeren Ausgaben gibt, so kann es ftdu nur um solche lxmdcln, die vor Jahren hergestellt wurden, bte aber aus diesem oder jenem Grunde nickst genügend Absatz gefunbejl haben. Es ist gewiß bedauerlich, baß "bie Eltern durch bie er bolzten Sckmlbücher- Pveife belastet werden. Aber werden sie ba-3 nickst ouch durch die Preiserhöhungen für fast olles andere? Es gibt iveitige Gegenstände, bet denen sich die Preiserhöhung in den Grenzen hält wie bei ben Schulbüchern. Mit dem SIKau der Schulbücherpreise kann nur begonnen werden, wenn die Regierung dafür sorgt, daß die Schnlbuchverleger billigeres Papier erhalten. Es wäre d-shalb zu wünschen, daß die Elternkreise au^ dos Unterrichtsministerium etnzuwirken versucksten, Schritte in dieser Richtung zu unternehmen. "Be.nühtntgen der Verleger in dieser Hinsicht, um die Sckml- bücher zu verbilligen, sind bisher leider ohne Erfolg geblieben." h. Nidda, 10. Nov. Am 16. November sind es 30 Jahve, daß Kirchmrot Werner tm Dienst der Psarr^ NLda steht. Bor 54 Jahr eit trat er in ben Dienst bet hessischen Lande sktrckre in Wachen^nm. Von 1869—1878 war er treten» tat im Birken feldschen. Im Jahre 1878 kam er wieder in das Hessische zurück und wurde dem Namen nach zum Pfarver der freiprotestlmtischen Gtemeinbe Wonsheim ernannt. Ick Wttcklichveü versah er die Pfarrstelle in Udenheim imb fltieder- LXlulhoim, in welck)er Zeit er viele Müde mit der Leitung des Kirchenbaues in Nie er-Laulhorm hatte rath sich groß? Verdienste erwarb. 1887 tauschte er diese Pfarrei mit der Pfarrei Lindheim, um nach 3 Jahren nach Nidda zu gehen. Kirckienrat W ist "bon seltener Rüsttgkeü unb hat trotz feiner 54 Tienstjahre keinerlei Hilfe. Er kann auf ein arbeitsreiches Leben zurückblicken. Schöffengericht. Gießen, 9. Nov. 1920 Ein Althändler von Gießen taufte tm Herbst 1919 in Allendorf a. b. Lahn Lumpen und Alteisen auf. Als er mit seinem Wagen auf der Straße hielt, trug ein öjährtges Mädchen ein Säckchen, in dem sich 2 Pfratd ro!)e weiß: Schafwolle befanden, vorbei, ran sie rn ein anderes Haus zu bringen. Ter Angeklagte, dem von Kräidern Altsacken gebracht wurden, rief das Mädchen zu sich heran, offenbar rn der Meinung, es wolle ihm ebenfalls Lumpen bringen. Er besah die Wolle, schüttete sie aus und gab dem Nind 3 Mk. und einen kleinen geringwertigen Tasckrenspiegll. Als die Eigentümerin ber Wolle dies hörte, verlangte sie diese sofort zurück, was der Angellagte zunächst verweigerte. Erst nachträglich gab sein Knecht einen Teil davon zurück, während die Hermes gäbe des Restes erst erfolgte, als man ben eilig davon gefahrenen Angeklagt«t eingeholt hatte. Wegen Unterschlagung erhält er wegen Annahme mildernder Umstände 60 Mk. Geldstrafe. Ein Kaufmann von Frankfurt a. M. kündigte in der Zeitung an, daß er Gold- und Silbergegenstände zu hohen Preisen ankaufe unb Samstags in einem breiigen Gasthaus zu treffen sei. Er behauptet, die chm in Gießen^ übergebenen Gold- und Silbersachen mit nach Frankfurt, feiner ständigen GewerbSniederlassunr., mitgenommen, sie dort auf ihren Gewalt geprüft und erst dann erworben zu haben. Tas Gericht schenkte diesen Angaben keinen Mauben, ba es d r Meinung war, es sei völlig ausgeschlosien, daß die Verkäufer ihrer Wertsack-en dem Angeklagten ohne jede Sicherung übergeben hätten. Es verurteilte ihn, weil er Gold- und Silbersachen tm Um her ziehen und in Wirtschaften nach erfolgter Anzeige in der Zeitung angefauft hat, mit Rücksicht auf feinen hohen Gewinn zu einer Geldstrafe von 1000 Mk. (Rn Maschinenhändler wn San« Göns hat im Juli l. I. tm Güch. Anz. 30 Mtlck> Zentrifugen zum Verkran ängeboten. Ta dies v:- folge ber Zwangsbewirt'chaftung von MUck und Butter verboten ist, erhält er eine Yfeldstrafe yvn 10 Mk. Tas Bezirksamt Konstanz hatte im Jult 1919 einem dort wohnhaften Kaufmann wegen Unzuverlässiglpit den Handel untersagt. Darauftim zog er nach Gießen unb vertrieb von hier au» Schwarzwälder Uhren tm Großen. Trotzdem ihm der Handel für das ganze Reickiögebie: untersagt war. Seine Angaben, er hätte geglaubt, düs gelte nur für Baden, fracken fernen Glaulvn, weil er wegen ähnlicher Verfehlungen auch fdxm tm Elsaß rack rn Bovcrn bestraft worden ist. 3tt An- betraä't seiner vielen Vorstrafen erhielt er eine Geldstrafe von 1000 Mk. Ein Geschüftsmann doti hier fuhr am 3. April l. I. mit der Elektrischen imb erklärte dem Schaffner, er habe erne „mrrte" Ms er diese vorzeigen mußte, stellte sich heraus, daß er eine Karte für Mär; batte, die abgelaufen war. Er wurde desivlb wegen Betrugs an geklagt. Tas Gerickst schenkte fedoch feiner Behauptung, er fei wogen enter Reife unb des vorherigen Fctertvgs noch nicht in ber Lage gewesen, eine neue Karte 30t lösen, Glauben rack verurteilte ihn deshalb lediglich) zu einer Ordnungsstrafe von 3 Mk. Tie Sacke gegen eine ht?ftge Wrrttn wegen Uebertretirng der Polizei stunde würd' zwecks Ladratg weiterer Zeugen vertagt. Wieder einmal stand einer der vstlfachen Diebstähle von Kohlen auf dem hiesigen Güferbahichof zur Aburteilung. Eni jung.T Bursche erhielt deslx^h 5 Tage Gefängnis Von grundsätzlicher Bedriltung ist nachstehender Fall. Ein Zigarrenfabrikant au^ ben Vogelsberg bestellte bei einem hiesigen Großhändler Zigaretten, Mifckmxire, zur Abgabe a?> seine Arbiter. Ter Händler konnte audi solck>e \-- fchaffen unb zeigte ihm »einen f.Nu>'Ierk>arton, ous Dem ber Kleinhande sverkaufspreis mit 8 Pf. angegeben und eine Steilerbanderole bis zu 8',8 Pi. angebracht war. Tor Ankaufspreis betrug 8,3Pf., der Verkaufspreis an den Jabrikanlen bageg; i 8,7 Pf. Nachträglich unterbreitete letzterer, dem ber Kauf offen bi. leid ge -orben war, bie Angelegenheit Cer h.esigen Pr.iLprüsungLsle lc veranlaßte dne Un.cnuchung weg^' 'b-crmäfcfgcr Preistteiberei. Tias «Bericht nahm tn Velrrcfnitün • nrung mit einem Sackpi.rständ'gen rars Zigarrai- händlerkreisen an, daß von Wucher ober" übe - mäBi^rer Preissteigerung nicht bte :"iefc sein köm c angesichts des geringen Preisawsck>lag-. Es w. > ab-'r auch der Auffassung, daß keine unlauteren Mack)ensch'aft>2t unb in^btioiibere fein .Mttenhand. i vorliege, tratb daß mich von einer UeberschreittuiH von Höchstpreise:! rsich' gesprochen inerten könn., weil cer auf gedruckte K ein Überflüssig vor," sagte sie. „Wann unsere liebe Erife mir schon nicht bte Gaben einer Pflegerin zutraut, zur Gesellschafterin glaube ich doch eintgermaßen zu taugen. Als uh bem Papa einmal oorlesen durste, äußerte er sich sehr freundlich über meine Stimme und mein Verständnis. Aber ich bin trotzdem noch immer ob» gewiesen wvcken, so ost ich mich feilten auch dazu gemeldet habe." ,,Tas waren ge:riß nur zu'Älige Ursachen," versicherte Enka. „Ol^e. Onkel Bernhard daß es Ihnen ein Opfer sei. Wenn ich ihm sage, daß Sie es gern tun, macht er sickerlich mit Vergnügen von Ihrem Anerbieren Gebrauch" „So tun Sic es, bitte, liebste Erika! Es gibt nichts Bedrückende res als das Ge'lchl, »'vischm lauter arbeitsamen Menschen Io unnütz umherzn- gchen." „Und dock) lehntest du es ab, mir zu einem Bilde zu sitzen," mischte sich Achim em. „Obwohl du weißt, wie es auch mich danach verlangt, mich auf irgenb eine Weise zu betätigen." Es lag unüberhörbar ein ernst gemeinter Vor wurf rn feinen Worten: Signe aber wandte sich ihm mit einem milden, gütigen Lächeln zu. „Tu hast mich schon so unendlich ost gemalt, lieber Achim, daß das Modell unmöglich tnxl) künstlerisckien Reiz für dich haben kann; ich meint' es nur gut, als ich dich erfuckste, Fräulein Erikck um diese Gefälligkeit zu bitten." „Erika hat dazu feine Zeit," erwiderte er aufe fallend rasch und kurz. „Es wick mir nichts an deves übrig bleiben, als mir unten im Ort jem-rni zu suchen." ,,T« Herrschaften gestatten, daß ich mich beut taube," sagte ber junge Arzt. „Hosienttich habe ick schon reckst bald Gelegenheit, Sie beim Wort zn nehmen, Fräulein Falkner!" Ohne Zögern reichte Gerda ihm die Hand „Tas hoffe ich auch, Herr Doktor! Wir alle haben ja nur ben einzigen Wunsch" Ohne viel Förmlichkeit verabschiedete er sich auch von den anderen; Frau Signe gab ihn raxb nicht völlig frei „Tart ich Sie etn kleines Stück durch den Garten begleiten, Herr etwas fragen." Doktor? Ich möchte Sie noch £8»tife6ung folgt.) dii zu itt „iHotcn tmr c gesälligen fmnbc her U. S. P. links an b; Partei deZ Franz Avenius bekannt mürbe, durchaus richtig beantwortete X£5BD KMM MAGGI* Suppen wem B. Bi F/üi n eine fchrill-Keuhellen erlaube mir tadera hlnznwelsen 120 üeueuroeg 22 lew. 176. ivnarben. mlfnoiien, WntlQiMiifen. 7?7£jijL2_s Verrni Achtes. 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Professor Schulte, der bekannte Parlamentarier und gefeierte Mir- ck?enrechtslehrec der Univrrsititrn Brmn und Prag zeichnete uns in den noch von ihm selbst beraus- gegebenen ..Lebenserinnerung-en" ein interessantes Bild der für die Entwicklung Deutschlands so hoch- bedeutsamen Jahre nach 1848, ein Bild, wie er eine aufrechte Persönlichkeit schaute, die durch ihr eigenes 2Bir'Jen an hervorrageirder Stelle und tpre mannigfack^en Beziehungen zu den ganz. Großen dieser Zeit manchen Blick hinter die Kulrsftn^ der ßrof’cn geschichllichen Weltbühne tun fonirlc. xs-our, hohe Ziele hat sich Las vorliegende Bändchm nicht gesteckt. Aus seinen Blättern ersteht nicht bi. mi ororem Geschehen veirfx Zeit, nicht der Politiker, nicht der Gelehrte, sondern einsach der Mensch Schulte. Mit der warnren Flamme güstg.'r Liebe und Pietät leudrtet hier die Gattin bis in die heimlichsten Winkelchen eines großen Meirichen, Ieine Große «gerade in den kleinen und lleinsten Dingen des Lebens zeigrnrd. — Die Weltliteratur (Verlag „Die Weltliteratur"^ Berlin, Preis des Heftes 80 Pf.) enthält in ihrem neuesten foeft die Novelle „Drei Statuen" von Julius Grosse. * Der durchbrochene S ch u h. Dem dnrchbroch'nen Strumpf, der sich auch in diesem Die gewerbsmäßige AuSkuusLcrteilttnq. Bon Carl Bücken (Aachen) Direktor des Kartells ter Auskunfteien Bürzel. Zwischen Lreferant und Warenbezieliar war stets die gewerbsinäß g.' dluskuncker eilung ein unentbehrlicher Vermil kr im Kreint'nrl'ehr. Den ÄuAunfteien mit ausgedehn er Zireb?n Personen zu tun. Die gewerbsmäßige Auskunfterteilung> 'wird mich als nnbe- ernflußte Erkundimgsgnelte nncrftrmtt und benutzt, weil zur Zeit das Referenzwcscn wieder seine Blüten treibt. Manche zahlungsunfähige Personen be- cd eichen die Folgerungen einiger Lieferantön pünktlich, um so Referenzen zu gewinnen, oder sie bezahlen die erste Lieferung im voraus, um sich Vertrauen zu verschaffen. Referenzaustausch ivurde soyar sckwn durch Anzeigen in den Tageszeitirngen geiuckst. Die Teuerungen auf allen Gebie cn mußten auch eine Erhöhung der Preise für Auskunftei herbeiführen. Es sollte für die Gewerbetreibenden kein Geheimnis sein, daß die Auskunftei^ eine unzulängliche Vergütung für die Auskunft durch Lie- ferung von äl.eren Arckstvauskünften ausgleichen, d. h. ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt der letzten Erkundung keine neuen Erhebungen machn. Wo nicht der Tag der letzten Erkund'ung in den Auskünften angegeben wird, Tann der Austtmftnchmer diese Verschleierung bet Leistung nicht ausdecken. Die Verluste, die bei der Kr-Äitgewährung auf Grund solcher Auslünfie entstehen, werden durch dieses Verfahren vermehrt, so dass sich der billige Preis für bte Auskünfte recht schnell bewährt. Das gewerbsmäßige Auskunftwesen bat. noch viele Auswüchse. Es sei an die vielen Winkelauskunfteien erinnert, die ihre unzulänglich^ ErkundungsorgEi- salion meist burd> sein eie nie Werbemit cl verdecken, und an die Detektiv- und Fn'kasiobureaus, die Dienste in den Heid, lsten Tiug'n airbielen. Eine behördliche Nack;prüfung ihrer Täng eit ordnete der Minister für Landet und Gewerbe durch eine Ver- fügung vom 12. Mai 1920 III 5912) an. Dle meisten Kaufleute sind aber in der Wahl der Auskunftei mit Recht vorsichtig. Sie vertrauen die Wahrimg ihrer oft erheblichen Geldinteressen fast nur den Auskunfteien an, die veruröge iIrrer ausgedehnten Zweigstellenorganisation lwuptsäch- lich dem .tzandelsverlehr dienern In der 9aimnicr der Mannheimer .. Fahno", Organ der .st omimmisti scheu Partei Deutzschlands, vom 19. Oistobec b. Is. finden ' nicht gemeldet, während ein anderer Bv:ein let.m- nemetbeten Leirte gar nicht erschnnen lreß. Dies dürfte bei Sportvereinen doch wohl kcnrm vorwrn- men, wenn mich immc-hin der Termin reichlich spät gelegt war. Van den Ansschre-bungen gelangte infolgedessen mir der Geländelanf »um Austrag. Die Ergebnisse waren wie folgt: Senioren (über 18 Jahre). ElN.zel- pwise: 1. Wilhelm (B f. R. 1900) 22,40 Mm., 2 !c>ambrecht (Rw.-Sck) -Rgi. 22) 22,50 Min., 3, Bott (Rw.-Sch.-Ngt. 22) 23 Min. Mannschaftspreise: Verein für Rmen- spiele von 1900. 1. Wilhelm 22.40 Min., 2. Rüdiger 23,20 Min., 3. 3utt 25.55 Min., 4. Stiefvater 25,58 Min (Durch'chnittsleistunq 24 Min. 31/4 Sek) BalsPieMub MeGur von 1904. 1. Barlow 23.50 Min., 2. Fairster 26 32 Min., 3. Schäfer 26,35 Min., 4. Gn'inewald 27.40 Min. (Durchschnitts mstung 26 Min. 9^4 Sek.) Vom Reickp- w:hr-Schützen-Regiurent 22 kamen drei Wann durchs Ziel. Junioren (Mittelstufe 15 bis 18 Jahren). Einzelpreise: Wilh. Schmidt (D. l^gdbd.) 10 Min , Karl v. Eicken (D. Jgdbd.) 10.04 Minuten, Gg. Schwarz (D. Jgobd.) 10,06 Win. Mannschaf'spreis: Dauplmerknlal seines Stile- ist völlige Originalität, unbeachtet der von Pros Berger vertretenen Kunstgesetze. Zum Benxis fügen wir zwei Dreizügcr von ihm bei, von denen her im Diagramm gebrachte ausgesucht schwierig, bei andere eine entzückende Kleinigkeit ist. Wir möchten hauptsächlich aus Nr. 42 Hinweisen, wenn bani.it auch ein Stil vertreten ist, mit dem sich ein großer Teil der h utigen Problemfreunde immc. noch nickst einverstanden erklärt, der aber bei schöpferischen Phantasie ungleich mehr Svielraur läßt, wie die üblichen Mattbilder und Varianten■ Probleme. Nr. 42. P. A. Orümont. (D. W. 1902.) FP M Tadellose Herren- Slärke- Wäsche erhalten Sie immer bei schnellster Lieferung (ca. 8 Tage) Eilwäsebe 2—3 Tage von Großwäscherei „Edelweiß“ Gießen .„jd Annahmestellen an allen größeren Plätzen der Umgebung. Versand nach außerhalb folgendeü niedliche Inserat: ft r ie br. Peter. Die glückliche Geburi eures kräftigen Spartakisten, der in rich.igor Würdigtung der politischen Lag die bestehende Wrlt- ordirung mit d'.m All?rn>crtestett zuvorderst brgrüsste, zeigen hvckjerfreut an ft r anz Aveni n s n n d I r a u geb. Schambach Mannheim, 17. Ok.. Die Frankfurter „Volksstimme", der wir diese Zerlen entnehmen, bemerkt hi:rzar: Wir wollen über den Geschmack, den Franz Aveirius mit Frau geb. Schumbach hier entwickeln, nicht weiter ur- teifen und- u ollen nur soviel sagen, daß der junge Spartakist ftriedr. Peter die iwlitische Lage des 17. Oktober 1920, an welchem Tage der Anschluß IU$ 'b bestell Leistti'i! nz Bo Matt in drei Zügen. Nr. 43. (P. A. Orlimont. D. W. 1902. Weiß: Kcl, Ld4, Se3, B c2, b3. Schwarz: K al, Lc3, B a2, b4 Matt in drei Zügen. Auflösungen in nächster Nummer. Lösungen: Nr. 40. W. ftrhr. von Holzhausen. (D. W. 1909.) Dd3-b5+, Kc6Xd6. 2. D b5 -c5+, Bb6Xc54 K b4 - a3!! und Weih hat sich in witziger Weil« selbst patt gesetzt. Nr. 41. ftrhr. von Holzhausen. Akad. Monatsheft für Schach 1910. la Wl KKW« s»zt Trotz lenerer Hauteprelse noch billige Schuhe LeisWMkelt VM Blobel! an nur guter Verarbeitung liefere icb: Siblofjiinintr'Men mit echtem Marmor und gesctilineneiti Svieoel M. 950.— mehr, mit Nahmen und Zieiliger Matratze für beide Betien 10773c M. 700.— mehr. , Bufett, 4 Stühle Lpkismmkr B.acÄ* M. 2 800.- crt,t eichen, dunkel gevettt, öpciltjlinincr befteü. a. Büfett, .kredenz. Zugtisch 4Pottierstühlen, M. 3 750,— eck' eichen, dunkel gebetet, ^tllCilpinniCl Bücherschrank, Divlomat, 3 Sessel, schwerer Herrenzimmertisch mit Linoleumfockel At. 3 240. 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