tnfeeMt«2: tt ob« 1830. irath « 1920. m. 241 o< liifjcner Injeljet ftteiti taglid). außer ionn. und feiertags, »«»-»preise 9l0H«tlid) d i SO nebSDlh.- 65lräger(oi)n, gtridial)rl'ch Bestellgeld, ckrnsp reck - Anschlüsse: rbieSd}rifiH$unqll2; -erlag,^kichaslsstelle 51. jur Dr. htnach- chten Aiiz l]tr nie|c». pvftjche Skonto: -.anffuri a. IN. U68> 170. Jahrgang Mittwoch, »3. Gttoder 1920 zaiuaiime von «.iijeigca für 6 e lagesnummer bis 8um 9iachmlltag vorher O ohne jede Berdindlichbert. [ preis für l mm hohe für Anzeigen v. 34mm Breite örtl d) 35 Pf., auswärt» 45 ‘Pf.; für Reklame. 4. w Anzeigen von 70 mm Lrcnc,.>0Ps Be. Platz. vorschriil 20* f ?Ius>")<. . iid.ii i eiter: Lag. General-Anzeiger für Gberhessen MW VW 1 , • M Anzeigenteil. *S> B«K. onlck und Verlag: Sn-Hl'sche Univ.-Vnch- und Steindruckerei H. Lange. Zchriftleitirug, Geschäftsstelle und vruSerei: 5chu!stratze 7. sämtlich inQHe&e». hlt Mi achööh . KW« r Cheviol « • 06.- p. Mu. he rineblau und Moda per Meter an llsitrsMi 0--, 105.-, lii- !r und höher chfolger f Horn Telephon 771 t eorlrn Blase et jgll W> Ä '*5\ 1^>9A (»r. \ ^Ssten Dank. **« 3m Die Verhandlungen über die Wiedergutmachung. Die Konferenz ßlohb Georges mit dem gischen Minislerprä identen Delacroix unte ohne Frankreichs Anteilnahme zu ,-nem rechten Ergebnis führen, und man sicht ans dem Lauf der Dinge, wie jie sich e|t abspielen, so frecht, daß Delacroix nur r gefügiges Werkzeug der Politik Mille»- ritdS ist. Die französisch-englischen Vorhand- ur.gen über die Wiedergutmachungsfragen h® zwar nicht im Wortlaut der beide» rilig gewechselten diplomatischen Noten, aber • r g heute eingetroffen ist. Sie trägt vollkom'- «» versöhnliri-en Charakter. Die Verhand- ^rgen werden fortgesetzt. Die britische Mib- kilimg hatte angeregt, daß vor der Tagung in Aussicht genommenen Genfer Kon- enz der Weg erst freigemacht werden solle sch Zusammentreffen der Finanzsachvcr ndigen der Alliierten, die aus der Wieden- Machungskommission gewählt werden könn- r, UM mit den deutschen Sachverständigen - damit verbundenen technisck>en Fragen zu 'itern. Es wurde vorgeschlagen, daß die >rfer Konferenz danach ftattsinden solle und geregt, daß das Zusammentreffen derSach-- ^'sfändigen in Köln stattfinde. London, 12. Oft. (Wolff.) „Daily stronicle" schreibt über die W i e d e r g u t - tuchungsfrage: Durch die Methode, die nankreich Vorschläge, werde es für eine Gene- ; ion ein Damoklesschwert über das Haupt iittschlands aushängen, während England h Frage gleich Regeln wolle, um nicht nur >er Frieden dem Namen nach, sondern einen rcklichen Frieden in Europa herzustellen. Paris, 12. Ott. (WTB.) Der Sonder bericht- r alter des „Malin", Saucrwein, berichtet seinem [taute aus London, daß der belgische Minifter- äfident Delacroix dem englischen Preinicr- uifter Lloyd George den Vorschlag machte, Krüssel eine Sackverständigenkonferenz also ge- "nrmaß.n einen Wiedergutmackmng'cu s.huß. zu et aui>cordentlici)en Sitzung in kürzester Frist (kmtnnidvaft mit tv.i intcief-'rertcii Finanzstern zur Beratung der E n t s ch ä d i g u n g s - gc zusammenzuderusen. Die Dorsch ä e dieser 'nsenm; sollten alsdann aut einer Konferenz der 'Nmgsclk'fs beraten werden, um zu einem end- Abschluß geführt zu werden. Zu diesen Be atumren so le Deutschland ringe- toerben Delacroix ist der Ansicht, daß die »tzösische und die englisck)e Regierung seinen Vor- üifl annchmen nerden. Sauerwnn bemerkt dazu, tvß trotzdem die vkichen Mcinungsoerschiedenhei- » darüber fortbesteben, ob man zur "etzung einer Pauschalsumme gt'arn n , ober ob die von Deutschland zu zahlende chädigungssnmme ohne Rücksicht aus fintr.t» le mid politische Möglichkeit festgesetzt n>er- ^soll. * neue englische Stimme zur Revision des FricdenSvcrtra S London, 12. Oft. Ter Borsi tzende der , »T lkru a i i on ale n Wirtscha f t sk onse- in London, Sir Ge- rge Paifh, er- daß, falls den Ländern, d'e durch den am meisten gelitten haben, ntd^ gebal'e Grafchritannicn in kurzer Zeit vor e sdiranz- s»> -1 D?r- Deutsch'a i> et:.en Kredit y ■®5bren zum '?[ Haus von Ro 'osten. .Holler o j Oewährung von Krediten bereit, .1 c v-l', d m geb ren we.dei sckle. müsse i * L? ro“r-il err.eisen. Der dcutscle Zourivalift regte zur Beeüigung des We^-selk,rses die ^oung eines iuteruatT?r.a.en Syndik .ts an. 1.1*1 :ohnt»2inbcn wirb in Aisiinn'» H-n jtr der R L- D- betenden Miwnb. bftetter, Deck |1S?.6C iterlum m HeHcn. In alLM« US und In®1 nobst 1 KircbM-g Internationaler Kongreß der Liga für den Völkerbund. Mailand, 12. Okt. Stefani. Am Dienstag nachmittag eröffnete der Pr.isident des Organi- sationskomitec-s, Senator Nus.ini, die erste Sitzung des mternationalen Kongresses der Liga für den Völkerbund. Im Kongreß s.nd vertreten Italien, Frankreich, Belgien, England, Spanien, Iap.m, China. Rorw'g-m, Polen, Rumänien, die Schivciz, die Tschecho Slowakei. Zugostavien und Portugal Senator Tittoni sprach int Namen des Völkerbundrats Er sagte u. a. : Wcrm wir den Krieg auch nicht vollständig beseitigen können, so werden wir doch dazu gelangen, ihm Hindernisse in den Weg zu legen, so daß,er weniger häufig vorkommt. Nach Tittoni begrüßte Minister be> Aeußern Graf Sforza die Versammlung im Namen der italienischen RegieruM und des italienisäien Volkes. Namens der anderen Regierungen antmorteten die Telidierten von Belgien, Frankreich und England, worauf die Eröffnungssitzung geschlossen wurde. Der polnijch-Nlisische $rteöc. Amsterdam, 12. Okt. sWolff.) Nach einem Telegramm der „Times" aus Riga ist am 10. Oktober zwischen der p 0 l n i s ch e n und der b0 lschew ist ischen Delegation das Abkommen über den Waffem- stillstand abgeschlossen worden. Man erwartet, daß der vorläufige Friede am 11. Oktober unterzeichnet worden ist. Die Feindseligkeiten sollen 48 Stunden nach der Unterzeichnung eingestellt werden. Die vol- nischen Bedingungen sollen in verschiedener Hinsicht abgeändert worden sein: u. a. soll Polen von Rußland nicht 400 Millionen Goldrubel, sondern nur 100 Millionen GoU>- rubcl erhalten. Polen detzavouirt den General Zeligowsti. Paris, 13. Okt. (WTB.) Ter polnische Gesandte in Paris, Graf Zam'-Yski, hat gestern nbmb dem Mi isterp.äsitenteu u. d Mu i er des ?leußem, L e v g u e s , im Namen seiner Regierung bi-- Erklärung abg'gcbeu, daß die poiniscie Re- c,i'rung den General Zeligawski vollständig desavouiert habe und alle k':r zur Verfügung st h.uden Mitte! cmwenden tocr e. um d.e Tnrppm, li? in Wilna ctngi'K sind, zur V. r- innift zu bringm. Levgues l,a- diese Erk.änmg sofort dem Vorsitzenden des bSöIfcrfnirb?:, Leon Bourgeois, mitgeteift, der st»sori an den Vorsitzenden der Nb^rduung d. s Völk.wbui-des dralstcte, der sich gegenwärtig in Wilna auihäll, um sich von di-sem die Nichtigkeit feiner 3n ormatuon bestätigen z u lassen. Verhandlungen zwischen Wrangel und der Sowjetregierung? London, 12. Okt. Neuler meldet, txch in Warschau das Geruch: umgehe, die Sowjet- r egierung häi.e beschlvsen, GeneralWran- g e l V 0 r s ch l ä g e z u m a ch c n. Si? soll brrciis einen Del-?gi r cu zu di'em Zweck in das Haupt- ouariier der russischen Südarme' entsandt habe.,. General M a ch r 0 w, der von General Wrangel nach Warschau entsandt worden war, hat diese S adt am Samstag verlassen, nachdem feine Mission gescheitert war. Amsterdam, 12. Okt. (Wolff.) Der „Telegraf meldet: Einer „Times"-Meldung. aus Warschau zufolge nehmen die Berichte über Auf stände gegen diebolsche- wiftische Regierung in verschiedenen Teilen Rußlands zu. Aus der Nkrainr. Paris, 13. Okt. -WTB.) Tic Sowjet- regierung hat der französischen Rechenmg mitgeteüt, daß die ht der Ukraine noch weileei- ben französischen Familim, die in ihre Heimat zurückkcbren wollen, ungel)indert abreisen können. Reue Revolten in Ftalien. Mailand 13. Okt. 'Mckst) Wie dcr „Eor- rierc della Sera" uwldet, wurd-a.r am Montag in den Brüxiwcrken neue Versuche der Besitzergreifung der Fabrikanlaacn unternommen. Dvotz des kürzlich un'er^ich^en Ab- K) mm en5 sper- en l ie Ard r .er die Ausgänge und verhinder.en die Angestrll e.r, tie Fa ristaume zu verlai-en Ie'-xh Ikmn'e die P- lizei die Arbei cr- ma'sen ickli "I;d) an der Durchübrung ihres Vorhabens verhmderu. Schießereien in Dublin. London. 13. -£)t. (WTB) Iiwolge einer gestern f üb in Dublin vvrye o-mre.-t n Hcruo- ucl'ung b:;rd) Soldaten au* P a nzera utos fnn es ht rer ckst .'enen Tete” der S adt zu Sckic h crcic n, tw b r ein Os'.z>' ge b e .t>?r- öen ist; ztvei Soldaten und eüt Zivilist wurd-cn verwunde!. Mesopotamien. Paris, 12. Okt. Wolst'.- Die Havas ans Konstantinopel vom 9. Oktober b r-chrtt, sollen aus Mesopotamien schlechte 'sachr-.ch en vor- liegen. Die Boi sch Zwisten be robt u das Land im ?h)r:e;i, wat) ns di.' türki'.h. t Nationalisten es- an seinen anderen Grenzen o-igurfaL Au- öcm Ucictye. Das Gesetz gegen Kapitalftucht. Berlin, 13. Okt. (WTB) Dic Borlemlng des neuen glesetzes ge.rcn die Kapitaliluch t ist voran tast worden durch die Tatsache, daß das b slerige Ote'etz am 1. Ok ober aujei .Straft trat Man nahm bei der Festsetzung die es krrz-m Termins an, daß die Beran agung i> r haup. ä(!'lichstcu neuen Steuern bis daüin abgesch.os.eu seist inevbe Diese Voraussetzung trat nicht ein und deshalb müssen die Ab-Khrmaßnahmen gegen die .stapitat- s ucht m:f 'ech:erhalten nierden. Das neue Okt .5 saßt pio in versck.irdenen GesetzLU irn'> Be.rwd.m.tg^n streuten SBorfdmf.cn tiefer Art zusammen und nimmt gleichzeitig einige Acitde.mtgeu und Ergän- Äimgen vor. Der Paragraph 2 beschränkt sich auf die E k ärungspslicht bei Aufträ .eil zur Venendung von Wertpapicr rung für beit Geldverkehr der Reichs- und Staa'.s- bk'Ijdiihii imb znm Teil mit einer Wiederherstcklung der Vergünstigungen für Ausländer, da die brieflich oder telegraphisch aus dem Aus- laude erteilten Aufträge eines Ausländers von den Vorschriften des Gesetzes aus genommen werden. Bei Verßrtduugen von ZahlungL-nutleln und Gutschriften zugunsten einer im 4lüslande anfaffigen Person oder Firma ist die zeitliche Begrenzung fallen gelassen worden. Gleichzeitig wurde die Freigrenze auf 30.-0 Mk. erhöht, besouteoe Fälle artsgenommen. Auch für den Reitenden verkehr ist dre Freigrenze von 1000 auf 3000 Mk. erhöht worden, unter Beibehaimng der zeitlichen Begrenzung innerhalb eines Äalendermonats. Die Novelle zum Veamtenbcsoldnngcgesetz. Der „Deuischen Mgrm inen Zei'tmg" zufolge ist dic schon seit läng-ver Zeit,cmgrckü.idigt'.' Novelle zuM Beamtendesoldungsgefctz dem Reichs m Ti? Novell? sieht die Herausietzung einer Anzahl Bemn.engmppcn in eine höhere Besoldungsgruppe vor. Ter Streik im Zeitungsgewerbe. Berlin, 12. Ott. (Wolff.) Zum Streik im Zeitungsgewerbe wird uns vom Neichsarbeitsmiliisterium mitgektit, daß das Reiclisarbeitsministerium noch h?ute versucht, neue Verhandlungen zwischen den betten Parteien ein- zuletten. Berlin, 13. Ott. Laut „Vorwärts" haben dieBcmühurrgen des Reichk-arbeitsministeriums, die streiteuom Parteien im Berliner Z c i t u n g s- g ein erbe zu nrnten Verhandlungen zusammEU- führen, den Erfolg gehabt, daß heute vormittag 6in: gn:: g :■ ) erbanb. ungen im N.ich achcitsministe- rium ftattfmben. Der Streik in den sächsischen Grotzstäötcn. Dresden. 12. Ott. (WTB.) Neidern der Schiedsspruch des Drcsbeiter Scklichtungs- a u s s ch u s s e s zu Ungun,.en i>er Gemeinde' arbeitet ausgefallen ist sind, wie bereit-5 ge- meldet am Montag die Arbeiter der ftäbtifdicn Elettrizitats und Gaswertt: in Dre s de n und Leipzig in den S rcik geirrten, Ivähre'-d die Ehcmnitzer Arbri cr bereits am Samstag die Arbeit nietrug Lgi haben Tv: Ü -eigen städtischen Betriebe arb.i.en in der bisherigen Weise weiter, obwohl es 'ich, tei dem S xxii' um Lohrs- iberungtm aller stat» i eben A.l-ei^r Hand lt. Durch den Str it' in ben Clek rizitäts-, und GaswerLen sind bi.' S ra'cnbnhnen. zahlreiche Fabvilleu und son-4er Seite cr-'ah en. ist die Nach-iei g- l scher B -st er, da; 2v W a ter R ithenau di,- v inrc.ßestarrb is nack) E: g'arrd verw ig?rt mord'n f.'i, nicht rillig. Rathen'n be irr-ci i h rn B sitz einer Eirrv i e rlaubnis, ist a'oer rechin7ett, nach Lvirdvn .wir Dnlnrhmc an der mtrmatinvrleu Wirtsck» ß - konferenz zur Bekämpfung ter Hun -ers- not iu r.ifen. Di,res Tementi des W I'T'e't Drir^aus in Wiede Nirn dunkel und \nbrt neuen Katsch heraus. Es wäre aber zu wünschen, da.n die Ochfcrit- li ',5 :t mit s ichen Mcld-irngort. ti ast auf ein ge- n i f » 9i klan Bedürfnis i-i Uten f 1 r , schont bltabe! Bus dem besetzten Gebiet Der Unterhalt Cer De'atzi'.-gsa'-mee. Berlin, 12. Okt. ,Wolff.) Ti? Agentur Savas dementiert eine Nack icht ter deut- schoen Pr.sse, wonach die Franweu 330 £>e'tar frrickchbaie t G.länstrs bei Kaiserslautem requi- rie.ten, um darauf cm MurtitiouSdervt zu er- rrchtm: cb n'o b?- Nachricht, da'st die i.o‘'e~' eines ,iii erristote ‘.«en Berr iu> pois bst stai ers'aute.m sich au,' 40 M:l io neu Marc be'aus n würden. Außerdem wird bi? Behauvturtg auigestell, daß' die von der dutsch.m Presse gegebenen Zifsern für der. Unterhalt der B c f a r-11 n g a r m e e I irreführend feien. Tatsächrich bestand bie Absicht I zur Anlage eines großen MunitionsdepotS m Kaiserslautern, nur ist uad> ben in den al lerer, an Lagen ring.gangeneu .iachrickstm allerdings jetzt t>ie Errichtung au g hoben morden. Die Kosten je-3 anzuu g nöen Benzincerwts würden nach einer aui Ansuchen der französischen Behörde ausgestellten üb richlägigen Bereckmnng in der Tat etwa 40 Millionen Mart o.traq n. Es handelt sich inn Txnitanluin.nl für 40 000 5x.to.iter Benzin und die nötigen Puiirpwllag^.-n, tiauegcieii'e unb Ber- lad-stellen. Daß be: Landwirt choit unter der Be sckrlagn.ahme von Lärtder^ cn für F u^platze sehr zu leiden hat, ist ebenfalls amtlich ,e ^gestellt. Ten Behauvtung.rn, daß die deutsch 11 ;fuhlungen und die wirklich'« Ausgaben für dre Besatzungstruppen nickt bifferi.Tiit, ist entqegeuzuioaskn, daß in den Parlament.n der Besatzimgsmächte von amtlicher Seite wiederholt lesigestellk worden ist. daß die bisher geleisteten t-eatiilyen Zahlung«» bei nxitem nufjt den Betrag der tapächtichm Auiwendungeu decken, sondern daß es sich rnrL- nrehr mir um Wbsch agszahlungen handele. Der Parteitag der Unobhaikgigen. Halle a. S., 12. Df- (Wolft./ Der Parteitag derunabhängigen sozialdemokratischen Partei Deut,Monds mürbe heute in Anwesenhrit von melyr als 500 Trilneümern baruntier auch ausländisck>cn Parteigenossen, von dem Par eioocsitzeuden Eris bien cröff.v't. Dieser erklärte in cm.T Rede u ei nur m^lich durch klares Annehmo» ober Ablehnen der Moskauer Aufnahmebedingungen und geg» b.rnenfall ■ ti • ehrliche Bezeichnung der Par ei als lommnni ide Partei Deutschlands, Sek.von d.r dritten bommunisri chen Znternanouale. Zu Vorsitzenden wurden D»N-> uuntn und Braß g»oahlt. Die Spaltung der Nnabhängigen am Nieves chcin. Düsseldorf, 11. Okt Mit 153 aegen 50 Stimmen hat bet Vertretertag der Unabhängigen S vsalpcmokrari des Berits Niedrer Hein sichvorb.-haltlos für die Annahme derMvs- lauer Bedingungen zum Anschluß an die Tritte Internationale crflärt Der er c Bericht- erlsta.'ter über die S ellungttahme zur Dritten Zn- lernationale, Dr. B r e i t s che i d, SEe-Iüt, lehnte die Moskauer Bedingungen geundsätz ick» ab und entarte nur bann feine Bereitschaft für den Eintritt in die Tritte Internat onaie, lucnn das Selbst- (’ef;intntung5rcd] gewahrt b ei'oe Ter linke Flügel bei ben Unabhän-g gen am Ni derrheiu ist aüer so start', daß dieser Berichterstatter wenig Erfolg haben wnnic. Nach der Ab immung verließ die Minderheit diese Verl-aTchlungen und setzte für sich den Parteitag in anderen Räumen fort. Sotfoldemofraiiftfier Parteitag. Äk. Kassel, 11. Oktober. Tie heutige Sitzung wurde durch Hermann Müller gegen halb 10 IHyr vormittaas er» öffnet. Er gab zunächst dem Holländer Vligen das Wort zu eitern: kurzen BetTrüftung. Dieser ist zwar rote er sagte, nicht beauftragt, Gruße des Exkaisers zu überbringen. Die holländischen Ar beiter hätten nur bedauert, bal; er nicht schon 10 Iah e früT» r dortom a kommen ^odre, sie hätten auch feinen Anlaß, ihn des Landes zu verweisen. Ein Vertreter von Tschechoilovakeri ist, rote der Vorsitzende mit tritt, am Er seinen r^rlnnp.rt, weil infolge der Zwiste zwischen Sozialisten und Kommunisten kein cinztger Geflösst abtomnun kann Dagegen ist ein Vertreter ans Georgien anroefenb. Otto Wels erhalt sodann das Wort zu dem gedruckt vorliegenden Bericht des Pnrtt Vorstandes über das Gcsch'iftsjahr 1919. Das ad gelaufene Jahr war danach rite» der fruchtbarsten im Leben der Partei. Die Preffe tonnt; verdoppelt werden, bie Zahl der eigenen Druckereien hat ^erheblich zugcnommen. Einen Ausgleich zroischcu Sazialis-- n:us und Kapitalismus kö.me cs unmöglich geben. Wels sagte »»eiter: Wir lch^ren rite Polftik ab. Die durch Kantps eine Revision des Frtedeusver- träges enuartet. Die Politik der Radikalen zerstört ;cbe Möglichkeit einer R. oision d s Friedensoev- krags unb macht die Verwirklichung des Sozia- li.mus zunichte. Der Sieg de- Völkerbundes, wie roir ihn verstellen, ist die Nia^rlage des Imperialismus. Tie Politik der größten Partei Deutsche lcrnds muß meinuttgsbildend utn richlliniengebertd irirton W i r fordern Revision des Friedens vertrage s.undTurchrührungdes Aufbauesderzer störten Gebiete. Tiefe ö-arberung ist txr Lenrpmtt der Wievergut- inachung, denn sie ist die einzige, die nur Denen zugute kommt, die unter dem Kriege gelitten habcn. Jnnerpolitisch ist diese Art der Wiedergutmachung von Bedeutung, nxril sie beweisen wird, daß die Arbeiter die citrzigen solventen Bürgen für die Einhaltung ber durchführbaren Forderungen des Friedeitsvertrages sind. Wiri» der Gedanke, Die SLQi>itauet Idee mit Waffen niebecjutoütteln, zur Ue^rynigung, so hat Schicksal ss.U!'>.' Deutschlands geschlagen. Wir ivu ?-i? Wiederau iralr.ne btt B z c'nnr- g.rn mit Ru.ckand, nickt, rr.ck cm Rutzand bolschs- wi'lisch, pmdern »veil cs boickcwr Mch bL I« ISütjeriid/en behaupte-', bei der iJiri/^tag5nxw ".en Sieg dan-r g'-rcagen zu haben, trotzdern wünschen sie ben Einschluß der S>;iald'.-motaUai m be Regierung Tie LächsrliHSert, wir wären vec- i3r-afi>em0fralic nicht Säpild an dem lln^ glück unseres 'i^aderlaudes ist. Aus Ehrlichkeit sind nnr nicht in die Regierung eingetreten und baritm Norden mir auch weit erhin der Regie runa fern bleiben. Westarp wird dem Liebeswerben ^tresemanns nack-gcben und dann wirb eine K.xrlition zur Verleumdung der So« zialdem ftratst geschaffen sein Wir werten ab, um dann gründliche Abveckmung y.i halten. Tie Reaktion mutz ungefährlich gemacht loerden, wenn nnr nicht eines Tages eine Org ick>-Armee Var uns haben wellen. Wenn aus der Entwaffnungsaktion eine Ä'abastrephe erwächst, werden wir wissen, wo wir bi-? Schuld zu sncl-en haben. In der Mrt- schastspeli'.it stehen nnc vor er:em Problem, das wir vor uns während des Krieges nie gekannt haben. Die industriel'e Entwicklung l)ä"gt fon der Kahlen , Eisen- unb Rohstoff krerung ab. Die Erweiterung der Bnaduktion ist nicht mehr durch den Willen der Unternehmer, sondern durch d-e Entschlüü' der Arbeiter sck.ast bedi'gtz Wir leimen die Rezept.' Rathnvaus ab, die Arbeitslust trnn nur durch Beteiligung der Arbeiterschaft am Pro- duktiansgewinn ^.stoben werden. Wir treten barer für Vr'rsta a tlichun g des Bergbaues (Kahl«', und Eisen) und der Kra st werke ein. Wir verkennen die Gefahren einer Dozi-ali- sicrmig keineswegs, die darin b-eftehen daß die Arbeiterschaft im Abhänmgk isrerbältnis eom Staat zu stehen Gefähr läuft, nrag sich der Staat auch von den besten Intentionen leiten lassen. Die Wechruntzsreform müsse gefördert werden. Der Wiederaufbau her Bauindustrie darf nicht dem Bodenwuärer dienen, sondern der Allgemeinheit. Die Zwangswirtschaft war kein Soziairnius. Abhilfe muß gcsckwffen tverdcn. Die Frage der- Regelung der Valuta ist eine Kernfrage, ohne eine solche kann es keine Hebung des Außenhandels geben. Anstelle der kapitalistischen .Konkurreiz sehen nnr die Weltsolidarität Generalstreik ist keine Me- dizin. Schulung der Kräfte in den Organisationen verspricht allein Besserung. Die einzige Hoffnung ist unsere Partei. Wels schloß: Wir und guten Mutes und des Sieges in der Zukunft gewiß. Mit uns vas Volk, mit uns der Sieg. (Bravo und Hänbe- klatscken.) Hierauf erstattete Bartels den Kassenbericht. Die USP. habe weder Mitgliederzahl rwch Kassenbericht veröffentlicht. Die Mitoliederzahl ist um 165 000 gleich 15,6 Proz. gestiegen. Sie beträgt 1 180 268. Keine andere Partei könne solche Zahlen aufwei'en. Bartels fordert eine Vermehrung der Agitation unter den Frauen. In der Nachmittagsiitzung beginnt dir Aussprache. Schnabrich - Herskeld beklagt es, daß die 'Partei zu sehr die Politik der Straße mitmache, wie die USP. sie beliebe. Hätte nur ein kleiner Teil der Sozialisten die Courage eines Roske besessen, so stünde cs besser um die Partei. Cohen- Re u ß - Berlin, der eine scharfe Sprache redet, zieht entert größeren Kreis um das Rednerpult. Der Hauptfehler sei vor dem Kriege gewesen, die sogenannte englische Einstellung Man habe immer gehofft, mit Hilfe von Eirgland zu einem billigen Frieden zu kommen oder wenigstens zu einer Milderung der Bedingungen. Dann tritt er für eine Verständigung mit Frankreich ein. Menn wir diese wollten, müßten wir auch verstehen, das; die Franzosen in bitterer Not seien und uns von dem Ge- danken befreien, Geschenke von England auf Kosten Englands zu erwarten. Wenn wir keine direkte Verständigung mit Frankreich suchten, werde der Krieg in Europa nie zu Ende gehen. Der Redner findet in Eduard Bernstein einen scharfen OJegncr. Dieser ist der Ansicht, daß die französische Sozialdemokratie sich ans dem Wege nach Moskau befände, ob sie allerdings hinkomme, müsse man dahin gestellt sein lassen. Der Einfluß der französischen Arbeiterschaft in der auswärtigen Polittk sei gleich null, weil sic sich zu sehr auf radikalem Wege befänden. Das Leipziger Programm der U. S. P. komme den Moskauer Bedingungen allerdings sehr nahe, auf die paar letzten Bedingungen Lenins komme es nun auch nicht mehr an. Bernstein weist alsdann aus bas Elend in Rußland bin, das durch den Bolschewismus hervorgerufen worben sei, und fragt, ob wir dieses Elend nachalimen sollten. Ein Rein aus der Versammlung ist die Antwott. Man dürfe keine Politik mitmachen, die nur aus der Asche ein künftiges Glück ermatte. Die Kttsis in der U. S. P. müsse sich auswitten, und schließlich gehötten alle zu einer großen Familie. Fran Bohm- Schuch hält die Wittschafts- polittk für das verbindende Element zwischen den einzelnen Ländern und verlangt eine (tariere Aufklärung der Frauen. F e l l i s ch - Chemnitz will wissen, wie lange man es noch verantworten könne, daß die fetzige Rechtsregierung in der Schädigung des Arbeiter- Volkes fortfahren könne. Er fordett baldige Neuwahlen, bei denen die Parole lauten müsse: Fort mit der Regierung. Dem Patteivorstand wirft er ein Versagen in bezug auf den Steuerabzug vor. Heilmann-Berlin meinte, die Regierung dürfe nicht eher gestürzt werden, bis das Volk einstimmig danach verlange. Er geht dann scharf gegen Cohen-Reuß vor. Er kann sich nicht gut denken, daß der Poinmersche Lcrndstnrmmann aus eine Stufe mit der schwarzen Schmach zu stellen sei. Gerade dort, wo die Franzo'en im besetzten (Gebiet sind, sind die Klagen der Bewohner am stärksten Von der englischen Arbeiterpartei dürfe man in erster Linie eine Revision des Friedensvertrages erroarten Adolf Brann- Berlin spricht ebenfalls ein ernstes Wörtchen mit Cohen unter dem Beifall der Mehrheit der Versammlung. Wer einmal im besetzten Gebiet gewesen fei, könne nicht so reden, wie er es getan. Ob Cohen denn noch nie etwas von einem Dotten gehört habe. Dr. S ü st h e i m - Nurn berg geht auf die bayrischen Verhältnisse ein und erHärt, daß die Reaktion in Bayern eine deutsche Frage sei. an der die gesamte dnttscl>e ArbitersckZaft nicht achtlos torübergeben dürfe Schließlich werden die Ntandate 6er Vertreter für gültig ettlärt. Dann nimmt Sch e i d e m a u u, der den Vorsitz führte, das Wort und erklärte, Cohen-Reust sei ja schon von den VorccHnern das gesagt worben, was hätte gesagt iver^en müssten. Es gebe wohl kaum einen zweiten (Stenofiif Deutschland, der -ich so wie er Haitz uustdrü n Stuten. Dm Delegierten aus dem bc etzten 'ri-rie e sich aus begreift üben Gründen nicht zum Wone melden könn'm, fei dadurch; wohl (Genüge g-cfchci.« Damit schließt die Sitzung. Weiterberalunq , :>> tag vormittag. Au» Stadt und Lund. Gießen, den 13. Okt. 1020. Reue Rachtschncllzüge. Vom 15. November au wer dm über Hannover, Göttingen, Kassel und Gießen neue Nacht- schnellzuge zwischen Hamburg und Frankfurt a. M. verkehren. Von den beibcii Bügen geht der eine von Altona 9.59 Uhr nachmittags, von Hamburg Hauptbahnhof 10.12 Uhr ab. Ter Gegenzug kehrt nach Hamburg Haupt- bahuhof 8.26 Uhr vormittags zurück, nach Altona 8.59 Uhr. Tie weiteren genauen Fahrzeiten liegen hier noch nicht vor. Tie Züge führen O-Wagcn 1. bis 3. Klasse und Schlafwagen zwischen Altona und Frankfurt am Vtain. ' Lebensmittel. • ** Städt. Seefisch-Markt. Morgen Donnerstag früh treffen wieder lebmdfrische Nord- feeuxirc wie Cab.iau Schellfisch^, Seehechte, Schol- len, Rotbarsch und Heilbutt ein und fomnten von 8 Uhr ab in dm Markttauben zum Verkauf. * * Freibank To inerstag, 14. Oktober, werden von 1—3 Uhr nachmittags die 9hni. 2701 bis 2800 Mieteri. **DerVerkaufvonKraul,Obst u s w. auf Wagcnladungen erfolgt vom kmnmenden Samstag ab an den bestimmten Markttagen auf Oswaldsgarten. Veranstaltungen. Mittw-ock-: Slatttbater, 7 Ulw, Menagerie. — Cafe Leib. 8 Uhr, Konzert und Voc- steltung der Medick-liäeidi'nger. — H öst Einhorn, 8 Uhr, Variete und Ring kämpfe. — Lichtspieltheater, wie gestern. *T Eine ö ffen Nicke Sitzung des Pr ,vi n zialausschnsfes i bet Samstr d.m 16. Oktober 1920, vormittag: 9 Uhr, im Sitzungssaal ds Regierungsgebäudes zu Meßen mit folg^'nder Tagesorivmng statt: 1. rtbücn des Arbeiterrats zu Friedberg: 2. .Sttagv des O. A. V. Cw-feen gtgen dm O. A. V. WricLartsl-aiu auf Erstattung von Unt.rfttltzungskost.eu des Kionnad Bie- dutkops aus W.iüartshain: 3. Auibrötgung und Verteilung der Kosten des lÄelandeeruerbs für die Ncbeub,ih.i Alsfeld Nederaulo. * * '.Uite d e m S tad t t hea t c rbu re au. Es sei nochmals daran erinnert, daß immer noch eine Anzahl Abonnements nick- abg, holt ft. Es wird dringend ersucht, dies baf.igv nackrzuhvlen, da sonst die Alonncmen star eu z^/eschiki nxrben müft'en, was nur unnö.ige Kosten veruracht * * Festnahme eines Hoteldiebes. Am verflossenen Montag legierte sich in einer Ilie- sigm Wirtschaft ein unbekannter Mmsch ‘ein, der am nächstm Morgen unter Mitnahme der Bett- wäsck>e von einem Bett eines anderen Zimmers verschwunden war. Gestern gelang es nun, ihn in Wetzlar s.stzunehmwr. Die Wäsche hatte er bereits zu Geld gemacht, das er auch schon bis auf einen kleinen Rest verausgabt hatte. Derarttge Diebe treten in letzter Zeit sehr häufig auf, iveshalb von den Geschäflslmteu bei Aufnahme von Fremden die größte Vorsicht geboten ist. * * Ein Fahre ad-schwindler. Am 8. d. Mts. erstt-mnHcl.e «ich em er es sich auf eine S.unde lich und bis beute nicht wieder zurückgeliehrt ist. — Am 9. ds. Mls. wuroe aus dem Hausflur tkT Bürgermeifkrei dahier ein Fahrrad, Matte „Adler", uu W^tc von 120-9 Mari, mn ickm^rnzem stiahmmlxm. sck^v-rrzm Fel- gen. grauer neuer Bereifung und schwarzm Grifsen, gestohlen. Vor Andouf wird g-.'nxrmt. * * Unfall. Zu unfercr gestrigen Nottz über den Unfall a u f d e m B a h n h o f wird uns Ee riebtigenb mitgeteilt, daß der Verunglückte von dem einsahrmben D. 71 in nn.mitte.barer Nähe der De- fehlsansifabe erfaßt und ulxirfahren wurde in dem Augenblick, als er dem ansfahrmden P. 747 aus weiclt-n-wollte. (Tve Befehlsstelle liegt in der Nä',e der Ucbergangsbrücke. Klinikstraße.) Durch das (S>e= täusch des ausfahrenden Perfonmz-nges nnirbe der von hinten kommmde D-Zun überhört. * * Kohlens chwinbler. Zw.i hiesige junge Leute, die sich als Kohleuliefe-autm ausgaben, ichädigim ihre Abnehmer dadurch, daß sie einen Zentner lieferten und sich 8 bezahlm lietzm. Jl;r ziemlich einträgliches GesckKst wurde ihnen durch Die gestrige Festnahme gelegt * * Tic neuen Ko h len - Hö ch stpiet s e sind aus dem Anzeigenteil des hmttgm Blattes zu erselnm. Landkreis Gießen. S. B. Großen-Buseck, 12. Ott. Gestern feierte O derb riefträger Wilhelm Hentz fern 25- jährigos Dimstiubiläum sowie seine silberne Hochqrit. X Grünberg, 12. Oft. Der O b st- und Gartenbanverern Gjrihtberg hält am 24. Oltob.r 1920 in der Turnhalle zu Grünberg eine Ausstellung in Obst, Eemüfe, Kons: r- cen, Beeven- und Obstw in, Ackorbaupr-odnttm und -Gerätm usw. ab. Herr Olartenmrister Renlsch aus Fri-Hberg wird nachenitta-gs 3 Uhr m der Tnrnt«lle einen Vortrag halten. Rodheim b. Hungen, 13. Ott. Für tue Wiederherb.risckia ffung der am 1. Juli rätfefixift verschwundenen Treibriemen aus der h.esr en Pumpstation hat die Gemeinde 1000 M f. Be- lohnung ausgrfetzt. Kreis Lauterbach. Die Elektrizitütsverforguns des VogrlS-ergs. Lauterbach, 11. Okt. Am -Samstag vormittag fand im Joha:mesberg eine Versam m- lung der B ü r g e r m e i st e r der Bezirke Herb- It-riii, Lautettack) und schlitz statt. An:.'ri<'nd wl- ren die Herren Kreisdirekwr u. Werner Ge- briinerat U singcr, Pn.vu zmlrat Wolf, Di:e.- toc v. Stadler und sämtlickn' Bürgermeister der genannten Bezirke mit Ausnahme von Wernges und Unterschwarz. Kreisdir k.or v. Werner 'er-- öffnette die Versammlung, begrübe die Anwesenden itno wies auf den Zweck der Versammlung bin. Danach ergrin Geh imerat Ift'inqer das Wort Gr legte klar wie nutzbringend, schön, bequem uno vor allem billiger als Petroleum Die e'cftrudr Betenchttma fei. Mau könne mit Elekt riütät nickt nur Licht erzeugen, fondern auch Krast zum Antrieb sämtlicher laudnriclscha tlicher Mafck'i:en und autzc'dem noch mit elektrischer Krast kochm und 1 cHger-i Ter Reouer legte dies d".t V riammelien | in ganz kur-,en Beiip elen enseurander uno tetonte bau sich limftichc Gem.i iden oho. Auonah-m der I lleberlaudzerttrale, deren Bau bald in Angriff • genommen werde ai'schliesAM müßten. Es sind । uinen mtn z.vei ^Möglichkeit - bezüglich des Baues rutilk Wü 3i» icr Pa sd. Frankfurt a. M., dritten Male seit wenigen Monaten suchten B. S k! Die preisgcftaltung. Dir freie Fleischwirtschaft. ujiiger Ml.,’s Aunst und w fsenfehaft. mc. F ran tfurta. M., 11 Oft. Der'Frwrl futter Opernt-irek.vr Le r t war eingefa'^n nwret!' in Barcelona drei Opern zu i.t z.innen. 2®1 Rücksicht auf ferne Frankfurter BerpflichtunM mußte der Künstler ablrhmn. mc. Trier, 12. Okt. Bet Grabungen wiiM erne große römische B eg r ä bn i s st ä lütt freigelegt, die zahlreiche wertvolle GegeustäiStt G> W’ rill bveck)cr das Schneiderbedarfsartikelgeschäft von Enk?, Großer Hirschgraben, heim und stahlen in der letzten Nacht für 15 0 0 0 0 M k. Seidenstoffe. Dieser letzte Diebstahl wurde mit einer Kühnl«it ausgesühtt, wie er in den Annalen der Frankfurter Kriminalpo'ir.ei nickft oft vorkommt. Von dem Keller eines Nachbarhauses durchbrachen sie in stundenlanger Arbeit die dicken Hauswände und drangen durch ein etwa 50 Zentimeter Durchmesser umfassendes Loch in die Geschäftsräume ein, wolxn sie di im ganzen stKschästslokal verbreitete Alarmvorrichlung in geschicktester Weise umgingen. Di^- Diebe müssen demnach eine außerordentliche Ortskenntnis der Gefchäjtsräume gehabt haben. Hausbewobncr versich-rrit, daß sie ein klopfendes Geräusch schon seit m hreren Nächten gehört habeil, daß also bie Einbrechw mehrere Tage zur Ausführung ihres Werkes gebraucht haben. Biedenkopf, 12. Okt. Ter 18fahrige Metzgermeister August Weiß aus Hilchenbach fuhr am letzten Samstag auf seinem Motorrad öic Bezirks- stt aßenstrecke Biedenkopf—Lud.vigshütte. Am so- gcnamitcn „dicken Baum" rannte er — .vahr- sckeinlich durch das Hin- und Herlaufen von .Kindern irregcmacht — wieder einen Abweisstein, geriet unter das Rad und brach die Wirbelsäule. Der Tod trat alsbald ein. Abends wurde die Seidjf mittelst Auto nach Hilck>enbach gebracht. Nachdem die Aushebung der Zwangsbcnnrt- sckmstung des Fleisches erfolgt ist, ist die Nachfrage nach Schlachtvieh, besonders Schveinen, )rijr Infolgedessen fteigenjn überraschend schneller Weiße bii* Fleischprei e. So erklären auswärtige Metzger, daß ihnen L'i bis 17 Mark für das Pfund Schweiw.sleifch Lcbenbgewicht von den 'Bauern gefordert werden. Tas Fleisch gebt, w*im es über» lnuvi y.i olcheu Prei en gekauft wird noch aus- V «! 12. Okt Zum en suchten Ein- Aus dem vorderen Vogelsberg Wird uns ^'schrieben: fd. Franken, 12. Okt. Bei der Berpachturß der Gemeindejagd 'schnei, e der Jahresprc . von 450 auf 1400 Mk. empor. mc. Koblenz, 12. Okt. Im Hafen verfiel ein; 'wch England bestimmter Kahn mit A e p f c!: der Beschlagnahme. Braunschweig, 11. Okc. Heute nachmittag! haben mehrere^ lausend Arbeiter und A tgeMi» eine Demonstration (pogen die K a r : o f fe I not und die Wuck;erpreise veranstaltet. Ei.ie Tc i put«!ion begab sich zum Ernährungsmr.ri?er uri erklätte ihm daß die arlxi eode V-ckoöl."erung. ire.it । sie nickt unverzüglich zu ersch.-viniliche-i Preis die nötigen Kartoffeln erhalte, zur Selbsthilfe grci seit und sich die Kar.-offeln mit Ge'v.rli verschaff" Werbe. Der Minister veriiwach cm n neun dringenden Appell an die Kattoffelp oduzenten uro nvchnrals ernste Vorstellungen lei der stici-- regienmg. Nürnberg, 11. Okt Der bayerische Land Wirtschastsmiuister Wuzl Hofer chatte Li lerj Sitzung des batzerisck)en Landtags vom 7. d. Mit ! u. a. geäußert, die Stadt Nürnberg sei in ein.i Weise mit Kartoffeln >oersorgt, i;rie nie zuttu f in den letzten Jahren, weschalb mit der K-artosstl | anlieferurtg nach Nürnberg nunmehr gebremst n«f । den müsse. Tiefe dlcußerungen das Ministers h’.h' I jben abtrat von Nürnberg veranlagt, ein Schreiben an das bayerisckw Landivirtschast : Ministerium und an die Nürnberger Mitglicdei des barterischen Landtages zu richten, worin jr । len mäßig festgestellt wird, daß ganz abgeschx von der mißlichen Preisfrage durch die biH.'> erfolgte Anliefenrung von Kartoffeln nachNürnbrnil der zur Deckung des täglichen Bedarfes und i’-iul Winterversorgung no went-igc Oste .rmtck darf t.’ I weitem uvck' nickst erreicht werde, ja daß ogar ei-1 Befürchittmg bestehe, ob überhaupt die vorgeschenil I genu'inblid'zC Ka tofselrcserv geschaffen IDttkn könne. Der S astral legt schär ff eV e r w a h r u n? gegen die AeuHerungen des Mini er-5 ein und Irivwl jede Veranttvort-ung für die Folgen ab. die ck Anstalt chemische Prozrsse irorgenommen, btc twJl Wohnen in der Ost-Anlage, untere OlarwnfttoH, Roonstras'e usw. geradezu zur Qual machen. £i‘ Gerüche, die sick dort verbreiten, sind in höchst"' Gradl' widerlich. Uebelkcit erregend und gefw^ heitsschädlich. Man l>at zivar ansch i ieii6 Rücksicht auf die Auivohner die chemisel'e stab: kation auf die Abend- und Nachtsttm^.u rtrü^:. aber dadurch sind die Gerüche durchaus nick'. geirehmer geworden. Es ist den Anw huem t' lach unmöglich, nachts irgettb rin Jeuster o'’^’ zu lassen, da sonst ihrs ganze Wohnung rervc'ck' wird. Wenn das städtische (lsaswerk durch chemiM Produktionsprozesse seine Ei.tnahmen rergrößaai kann, so ist es sehr zu begrüßen, aber dis Gesu'stck heil her Bürgerschaft darf dabei nicht in Mitleid» schäft gezogen ivcrbeit. Unseres Wisfeits gibt ein Ortsstatut, das geräuschvolle und übeirieche'st Fabrikatioitsmcthoden aus dem Weichbild w. Stadt verbannt. kaufende Publikum nicht geinffTt ist, danerno Tfwr- tasiepveise zu zahlen. Sehr z i begrüße: ist - „Be kannt m achung de - et 8a Sch otten über die Fleischbetvirtschattunst vi Sicherung der Fleisch Versorgung in der Üeb?i gmtgszeit" in der es heißt: „Es ist nunmehr Au' gäbe der Vertretungen der Landwirtsckatt, ducc> nachdrücklichste Griimrirtung aus die einjelncn Land Wirte und in Zusammenarbeit mit den Ven.c hingen dos Viehhcrndels und des Schlncktergewn bes dafür zu sorgen, daß die Fleischversörgwu- her Bedarssgebiete unter Verhütung einer lieber spamtung der..Fleischpreise, der die Kaufkraft tf Konsumenten Kicht gewacksen ist, gesichert wird Tie Landwirte, die Viel/Händler uno Fleiscke- müssen sich der Veranttvottung bttvußt fein, kW die von ihnen immer und immer wieder geforben- Freigabe der Fleischbewittschastung ihnen aujst erlegt." ♦ fd. Schotten:, 12. Okt. D« Vv gelsber^ bahn wird wahrscheinlich eine recht hohe Divij benbe ocrtciicn können, denn noch niemals nnr.tl auf ihr ein stolchor Verkehr von Schiebern und Hamsterern beobachtet als in die'ni Herbst. Sämtliche Züge sind buchstäb'ich m-1 Reisenden vollgepfropft und zudem noch ntl Koffttn, Kisten und anderen 0jeväckstt"lcken zun! Verstauen von Getreide, Obst und Kartoffeln über füllt. Es ist geradezu unorhött, daß von bei Sch eickchändlern nach fachmännisch r Abschatzuv: täglich mehr als 1000 Zentttw außer Landeß verichleppt und damit der Allgemeinheit entzog^i Werden. Eine VerforgungSgenleinschaft am Rhein. mt. Fran kfurta M., 12. Oft. Die Städt und Städtchen am Mittelrhcin und Untermain ve handeln augenblicAick über dic Grü-.idung einet Gesellschaft zur gemeinsamen B e s ch a f f u n g v o i Lebensmitteln. Man ter'prt/.ift sich von de i i Gwßbezug eine wesentlick^ Verdiliigung der 2Bared und eine schnellere Versorgung der Bevölkerung.! Beteiligt find u. a. Trier, Koblenz, Bingen, Kreuitt nach, Rüdeshrim, Wiesbaden, Main-, Hochheim! und Höchst a. M. Die Monalsbilanz eines WncheramtS. fd. Frankfurt a. M., 12 Okt. Vorn! Wucheramt Frankfurt tmirben im Monat Sevtnii- der folgende Warenmengen beschlagnahm : 127 Zn Mehl, 17 Zentner Fleisch, 10 Zentner Zucker, 101 Zentner Butter, 45 000 Zigaretten, 1250 Stift Weißbrötch^n, 350 Stück Weißbrote und 14 Zn. Getreide. k Dunk!« P- Fest sch k äüik In, 3. -ji R <- $rn5: W.Fr. I,r P d .Stufe, pf» diehcu, W, Gieß ^ieücn, I Hcftbo 38 i 4. fN. 5. keil er Mtt, 36 ff Pr-«Stin»-, f i?’ $r:ü fK J. Lj CMS* ß 5 Bik, 4 । ^s'Fr P6ui8?r- Grü Mei C ’5' Pj« Kohl, »len »len Eß'kliert Kö>niQ9« L? Stein Ei.j?nbnket Ll '5' grob |T.si j??bIi^n c biefe folgendermaßen: 1. Vorschlag: D^r Drv- vinzialaussckmß baut' die Ueberfanbanlentzich gefchick er unb umsichtiger Weise gegen die Dieb: üuegtagen und Balser unmittelbar ror dein Hauptbahnl,of mit dem Koffer abfingen. Karl Baller totrrbc. mit dem Koffer nach tont Polizcipräfünum gebracht. Der Koffer barg tatsächlich, bis an den Rand gefüllt, eine Fülle der wichtigsten Patente aus ber deutschen Industrie. Es ist nicht unmöglich, daß vorher ftbon einige Pa ente an das Ausland verschachert worden iinb. Die Untersuchung darüber ist i;n Gange. Die wci even Feschellungen der Kriminalpolizei dectte dann ein ganzes Ratknucst wn Dieben, Sck^windlern und Landesverrätern.aus und führten zur Verhafiung von Ins her neun Personen, .von denen drei wieder entlassen tmirden, da kein Fluckft- verdachl vorlü'gt. Nach Angubc ber ck>emischen Werke hätte die beut.d>e Iitdustrie, wenn ber Si reich gelungen wäre, einen Scha en erlitten, ber überhaupt nicht wieder gut zu machen unb mit" Gelb überhaupt nücht zu berechnen iväre, er wäre emfach in bie Milliarden gegangm. Einige der Hauptiäter hatten von den Ausländern bereits erhebliche Summen zur Ausführung des Patcnt- biebitahls erhalten. Viele dieser Pa ente stellen das Ergebnis langer, teiltveise 10- bis 15jähriger Arbeit deutscher Irngenieure und.Chemiker bar unb sollte aufs Neue ein Triumph' deutscher Geistesarbeit und Mfsensck-aft werden. -Ä wärt- Tie nichtversorgtt Landbevölkerutig hat seit dem 1. Oktober aar kein, Fleisch meyr, da auf een Dörfern die Metzg.n nicht ichlachen und da- Fleisch auf den größeren Orten der Umgebung rosch o-rtauft ist. Ob dieser Zustand anhält, ist allerdings sehr fraglich, da, i I fti -ünsligl UMM-l: m |un) II. Dl | beginnende üki duütr E tetoorrag. FSliituug za! jp uno sfagdi [ l>?!oh.it i I 'iU3|b ßül^'.rribm [5-; Znter.'ssc L neibgerxl pybing bflle k dculjch n : Mdmg des S roaub uuj der Mtr Zagdgrbk M, Marie [niiur brand), nt emriimiid) Id) üriiad) di Miü:ln und bieicr irintben eine W-R mit d ing.'iceif? cm p tut? n-.it ! ist iviti), do nm bie Sorg b. die Sfi'tu bst untmW p Ge.eg?nh? Stgebni - L :. uck hd »ö M Ak 3.)0 L» iitiiiug^ neben den größtenteils völlig erhaltenen Skelctim barg. Namentlich Kinderschmuck wurde gefundtt. amitmu anyair, m, da es nach Att der otalettc sich wo IM um ciuMi wie man hört, das | Kkinberfriedhof handelt, den man freigelegt tM 0000 Mr. 2000 Rö -er v Dpix-nleim« 2 '21 ;lte. Tv>st- x'agöu'nnm. bic Sorge um Wilo unb Jagd am Herzen Mffl .tat. die s3ei'treünn•«1». 37 (MX) Bit 2 XX) tUiftrr. 1. n. Weinbergs uit'vrbl. 2. 0> iit Weils t'Kixmn - Sch äflv), Graf Seidl iß Sd. . feioharr Mü lr. liefen ft. Dn bayrisch.' 1 Iboftr feit- üj laubtag? t»m < ö I >t Nürnberg sei ii j i rerforgt. lü: mtjj echalb mit ber M \i nunmehr nfriMt] mp das Nftit fr. .j Nürnberg m . Nürnb.'rger .r»] ju ritfjlen, ivonifl rd, baß ganz isirage burai bj • i startaitrit na.t) ilifai nüigt 1 lücrbe. üferbauD: strv- Uinl er) bk WM; -& zu „br.wtn J» lbcrg tn mehr!^ • • ’ Gruj Seü-Iitz s)ixnxnv .Mül..r mb Bluiw? li liefen. <> ■ ekandt, «Her ifÄ» LL."^ öl» S-Nl^ , * “fi wd WA ML titte-i Vuchtravij, • M„ 12 Oft. jj den im Monat beschlagnahm: I2i| .10 Bminei Bufa Bigaretttn, 1250 ti Weißbrote unb 111 f)od)Mn(ttac6ri^fen. mc Frankfurt « M„ 12. £tt. Professor fh Uta tritt 0) c i s < r hat eitern 'Jtuf aus die Uni« rrfität Döttingen für ten Lehrstuhl bar alten Ok- iftäfir abgt.e.mt.---- Turnen, Spiel und Sport. Frankfurter Nennen. ckrank^urta, Ul , 12. Ott. (Wolst.) Auch Brr f>u igr letzte Frankfurter Renntag anb u t r dem Zcicheu idwncn Wetters uno ^i [r>vlxm -temdr i 1‘jupen fit »lagen bnntv 9taibftrte.i:> bic ,ksn- .er >1 i?i > ’ e Nie> ntXLb-Jienret 2 > 00 »Mt 1200 ?jü ter. I o Weinbergs Meraria Schmu0l o Cjrl5 Jok (rffenb, 3. Brammers zte.t-. teurer S te Ui b eben). 16 10.— .ve.Ui , tut'* "mien 20000 Mk 400.) Wtet-r. I. v. Brauns »iMibuCii II Biaiilcr), 2 SckMu>ts Lrtrud Sru. 3 Fürftei-.berg.' Stel.a II. schuld! .]■ in Fvan 1‘urtkT Ciobpoai. Ehren Preis und i •&w\ i-K-NZ 10 M .-.ifi.-.ih i -iicunm 2 »00.» M ■ rter. 1. Li r enstad s (LiarLas-Fürr ili ks . v m't bfn A d?g -*< " v-, P til gt UNg bt2 '*nfl '»Tas Er-ieftuis das Schieftcns war: I. Meisterschaft. August Pascoe, Dudm- : frn, 81 Punkle. II Fe stfchribc 1 Pwis: PH. Nicolaus, -eßen, 12 Rin?e, 2. Pirns: K B3cher, Inheiden, 1-Ringe, 3. Preis: (rngd, Nüdingshausan, 12 SiT.gr, 4. Prei : £>di Noll, 0>:ai\*n, 11 Ringe, 2.eis: Fr. Fmig. Gie^m, 11 Ringe, 6. Preis: ilidner Stegk, S>of.nu Ringe sstau,^en, 11 Ringe, ' .Loeis: F-iuk', Maf el, 10 9tin-'t, 8. Preis: K. toller, ÄU|>n, 10 Rin>-, 9. Preis: Apotheker itmberger, Giehen, 10 Atiirge, 10. Preis: Qch. •dbmiöt, Gießen, 9 Ringe. III Rehbockscheibe. 1. Preis: PH. Nico- £u3, Gieß^l, 36 Rin e 2. Preis: A Parcoe, Du- nchof >i, 35 Ringe. 3. Pnstl: £)d) Srtunid:, Gie- *rt, 33 '3tingc, 1 Preis: Aug. Kilbing-. r, Gießen, 13 Ringe, 5. Pfns: F Finkle, Kaf'el, 32 Ringe, ' Preis: K. Böch-r, Fndciden, 32 Ringe. IV. Keilerscheibe 1. Preis: A Pascoe, Iu!enbof:n, 36 Ringe. 2. Preis: Aug. Kiibinger, fi. Schmidt, Gießn, 31 Ringe, \ Pcei-s: PH Nicolaus, Girßeit, 31 Ringe, : Preis: F. Pascoe, Giai^n, 31 Ritrge. V. Kipphasen-Scheibe. 1. Preis: Fr. deiner, Meßen, 5 $>., 2. Preis: Dörmer, Forst- r.tten, Gi'.chen, 5 $)., 3. Preis: Aug. Stilbingcr, ixfeen, 5 Sy. 1 Preis: 9L Pascoe, Dudenhofen, pß., 5. Preis: Fr. Pascoe, Gießen, 4 £)., 6. Preis: Itnenbüiger, Grünberg, 4 £>. * — Tie Gießener Turnerschast begeht ^rgenDvnnerstagabendinderTurn- ? nmniij y \ onttiter :;r ^lgemeichst erJ Buschas! am I».., 12.Oft 1 bic _ Wrhbun» <3 ^Äeschasiurq^ ^mljgunq tt. Rfl der Btvsl!^ wMenA, 'Binrn. chen, Main-, Jlig fchietzen. 9tei günstigstem W'tter uno reger Beteiligung er Jageuo l: oon Gießen and Umgebung land am T). uno II. Otto bar in Gieß-rn als Auftakt für üU bcginiKnite fcaiiptjagb ein Jagd schießen an Ist", äußerst icharfem Wettbewerb wurden ,-an.i brtoorraq •ntK’ Leistungen erzia t, die dank bet .Stiituui ifah reich r Ehrengaben durch EinzeU htfler un> Fagooesellschaiten durch wertvolleEhreir^ 7«rsc b-lol) !t werden konnten. El!. ».Krach', \>w sich au das gerne infame : n an U.stoß, zeigte, daß allerwarts iCDBe? Fnl.-r sse für die Gründung einer Bereini- Tiina m.-iUier xl’4er Jäger Gesims und feiner Umgeht ig bastelst Die Sorge um die Erhaltung b-*t drut.chf. W'fämt>fimg, B.schaf mig und f rrifn- brand)jarer vmrd-, Erhaltlmg der Jagden ;ür emf) mtiidv Fög-r und andere Fragen lassen ch vielfach durch Zusammen chluß erfolgreicher kgonbcln und ford ru als burd> den Einzelnen. Im dieser Erkenntnis bestimmten die Anwesenden eine Kommis ion, die in den nächsten Wochen mit dem Entwurf für Art und 'B'täti-- UlNgerveise ein r zu grüitdenden Iägervereinigilng ai ein* nm? B-rsammlung bemntceten soll. Er- X)fft fpito, daß noch recht viele Weidmänner, L rr-V H umiuurocnc neuen ^aiuaurtu.uu »»Msch- SanöcisgefeUicbaft, Fulda Telephon 723. — Telegr. Hessenhandel. * , Wir kauhn gepen Kaffe 10727A «Hnli Sreuuöcli, 0nlfenfrüd)te, Tirrebjt Halle de« Tumberem 9, Sreinftraße, einen Mommert. der als 15cHuf>t>.*r — Lollar, 12. Oki Am Sonntag den 10. Oktober sand das erfte Vevernsipinlen des im 3uni gegründeten SvoNverr.’ins 1920 itati Von morgens Uhr ab wurden die 23e;ent-37DCtt(ämp'rt im Diskuswurf, BaUwri wurf. Iuschallwei:f vß, 100- und lOtt Meter Lau1 ausgetrag-.m Es wur den imrdidmittlidi entr Leistung-m erzielt Nach- mi'tagS 2 Uhr trat . 2 Mairnfchaft des Lp.-B 1920 gegen die I. Rlannfchaft dos V f. R 19*0 Ost eßen zum Wettspiel an Di: Lvllarer, die ihr erstes Sprel gegen eme f cmdc Mannsdxlst aus trugen, nrußtt? iirf» den Svg ber Gäste mit 8:1 Toren gefallen lassen 'lidynii tags 4 Uhr spielte die 1. Mmnischuft dos Sv -V. 1920 g?gen die 3 Mairnschasi des Fusch stlubs 190') Wetzlar, ■t'icr ende:c das Spiel nach hartem Kamps" mi 3: 1 Toren für Weizlar Tic Mannschaft der Lollarer nrro nach flci'.igcnt Train u rtra feinen Gegner zu scheuen braud^i Abends 8 Uhr fanten bann im grasten Saale der Linde bi- Preisn-n:- txtlung, Aufstellung ixm lebenden Bi'de-en, Aus- iübrung eines Theaerstur-es sowie kar.rische Bor- träge IKf t. Sodann war Tauzgcl-ge.ch.-ft Nachstehend die Sieger der We. fuiriUTfe Diskuswurf: 1 Pr Aug. Schifer, 2. Pr Heinrich Müller, 3. Pr. Rich Wi samcmn. Bal Iwei o rourf: 1 Pr. Rich. Witieimrnn, 2 Pr Sxrnr Lehr, 3 Pr. Justus Franl'. F u ff b a 11 me i t * Ito ß: 1 Pr st. Wolf, 2. Pr Will) Mahla, 3 Pr. £»einr Müller. 100 Meter-Laus: 1 Pr. W lh. Mahla, 2. Pr. Emil Eulitz, 3. Pr Aug Schäfer. 400-Meter Laus: 1. Pr. Wilh Mahla, 2. Pr. K. Wolf, 3 Pr Attg Schäfer Märkte. nrc Fran ksu r t a. M., 12 Qkl. Der hiesige A r b e i k s p f e r d e m a '. 11 war der am stärksten beschickte. .t>en wir je nt Franifürt zu verzeichnen halten Mit einem Auftrieb van runb 2200 Tiitrn lot er eine ungelfenc.e Auswahl. Meist waren es schwere Tiere, bi? bei anzt hendem Preise geljanbelt mürben. (Sn.Tlaiägc Pferde kasteien bis zu dreißig tausend Mark. Mittlere Ware war für fünfzehn tarnend bt-5 fünfundzwanzig au send Mark Eäufltdi Selbst al e Tiere Famen auf zehn tau end Mark. Das Angebot an Sckflachtpferden war sehr ger.ng Einzelne Händler waren aus Norddeu schland mi. größeren Transporten gekommen, die iämtlid) verlauft wurden Es blieb nur ein ganz geringer Uebersiand. Der Handel in Wagen und (Veid-Ärren war bei «uftoärts gerichteter Tettdenz lebhaft. Sandel. Berlin, 13 Okt Die Berliner Börse ist heute, Mittwoch, noch geschlossen. F ran kfu r t a M , 12 Oft Auf die Steigerung der Mlon cmvrpen' folgte an der Adend- böric Realisationsneinrng. Es crli den indessen nur einige Papi? e grpi>re Rüchfäng-, die ftarfe Steigerungen erei lt batten Lanrahütte verloren 25, Buderus 468 9 P,ozent. Phönix Bergbau, Zarpener dagegm bewahren ihre fc e Tendenz Cbcrbeoarf, welche gefragt blieben, stiegen um 10 Prozent Chennsckre und Elektvowerte lagen unregelmäßig iod) vorwiegend fest Balutapapiere unterlagen Sdxnifmigcn Baltimore Oio 472 (— 6). Deulsch-Ueber>ee Gert. 1060 plus 6 Pwz. Mepikaner still 5pwz. (5^>lbnv?frf-iner savd.ni zu ermäß glem sturse Aufnahme 6.0 minus 12 Proz Deutsche Petroleum 1545 g.mannt Unter ren sta simdustrieak im stiegen einenmevf Lothringer 15 Prvz. sie wurden mit 320 ra »niert. Bank aftien lagen ruhig, aber feit. Me'al-be.nk 279,75. Ebenwsck-e Lackabrik -schramm 305, cn bei einigem Angebot 7 Pvoz., 5>ntswer-e Fü sen fest 359,75. Mansfelder Kuxe 4675 mc. Frankfurt a M., 11. Okt. Die heutige außerordentliche Generalversammlung der Frankfurter Ma'clftnenfab.ik, vormals Pesrnn u Wittekind, b.ffch oß d e Erliöbung des Aktienkavi^als um 4' ans 12 Mulionen. Die neuen Aktien feilen den Aktionären zu 125 Proz. an geboten werden x. £> a n a u, 12. Okt. In öanan ist kürzlich, wie bereits gemeldet, die Aktiengesellschaft „V e r einigte deutsche Weinb^ennereie n" ^gründet worden. Das, Grundkapital beträgt 5 Millionen Mark, emgeteiii in 5000 ALtien zu j- 10; 0 Mk Gründer d.g Aktien^esetlschrst sind b;< offene ^andelsj^esellschaft in Firma Jacob Stüa Nachf. in £>anau, die offene Hande sge, eil schäft Ge brüder .Hirschmann in Hanau, Rcch.sanwalt Dr Hermann Ambach in Würzburg, Kaufmann Hermann Netter in Frankfurt a. M., Dr. jur. Julius Smm in ^iXEirfurt a. M. Diese fünf Grünte der Ofese.'lschast haben fämtlid>c Aktien jibemoni men. Dem Aufsichtsrate gehören Fabrikant Emil Heinrich Hirschmann in Hmrau, Kaufmann Her mann Netter in Frankfurt a. M., Rechtsaniva! Dr. jur. Hermann Ambaü) in Würzburg an. Den Dorftvnd bilden Fabrikant Emil Moritz föirfO man» in Hanau. Dr. FularS Sonn in Frankfurt Franks» rt a. M., 13. Okt. Teulfenmarft. ®el) ®eb 'Srle* Datum: 11. Okt. 12. Okt. n'mfTn*-Tm« Stotter6. FrüPfl-TInttDerptit (Tbriftianla. ... ktoo,nhag«n .. btcckholm. .. . fiflUngfot«. . .. jtalien .. London. .. . . Tew-Dorfc Taris. ..... Schweiz..... Spanien , , Wien (altes) . *?eutid).!3e|terr. aij. Prag. . tCubapef. . 'z ulqanrn . . . HorühtuutapeL 2047,95 2052,05 2080,40 2084 60 459.50 460,50 464 50 465,50 914,05 915,95 924,05 92-5^5 926,55 928 45 939,95 9IM95 1303,65 1306,35 1318,65 *321,35 183,80 184,20 180,80 '.81,20 264,70 265,30 261,70 265,30 221,50 232,- 235,- 235,50 65,68 64,07 66,93 €7,0; 436.CS 436,95 438,05 438,95 1053,90 1056,10 1066,40 1068,60 961,50 963,50 964,- 966, - 24,97 25,03 24,97 25,03 23,97 21,03 2 .,47 24,53 82,90 83/3 83,- 83,20 18,10 18,14 18,23 18,27 - —■ —. — ■*. ■* * e —. »tzrsenfursB. Datum S^^Drot-firiegsanL 4" .Deut.3)61^)5011 3° nDeut/Retd)5anL 4"'.Preuß. Konsols Darmstädter Bank Deutsche Bcin'i. . . Disconto» Geseü'ch. Dresdener Bank . Nationalbank s. D. Nlitteld.Treditbank H..Ameri!e.»Paketf. NorddeutscherLloyd Bocst.Guhstahlwrk. D •ßurtmb Bergw. Gelser.kirch.Bergw. i)arpener Bergbau £)bc fd)[. ziien.». B. Oberschlcs-Eife nn). Phönix-Brgv. Akt. Bad.Anilin.u.SodI ! höchster Farbwerke ülchir. VI. l£. G.. Schuckert. Werke. . Felten« ißiiiJeaume Daimler...... i Bud..^ijenw.«.'l.,t. j Ad ter wer Ke ... 4° .Heß-vtaatsanl. 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Die Not steigt, und bald wird auch die Kälte die Unglücklichen heimsuchen, die .Hungers sterben, wenn binnen 6 Wochen nach diesen Gebieten keine Hilfe gesandt wird. Tausende von Menschen iverden dann umkommen. Streik an der Pariser Over. P a r i s , 13. Okt. (WTB.) Das Personal der Oper hat angesichts der Weigerung der Leitung, den Tarifvertrag zu unterzeichnen, beschlossen, sofort in den Streik zu treten, doch sollen weitere Verhandlungen gepflogen werden. * Nahrungsaufnahme eines Menschen. ©ine englische Zeitschrift bringt eine be- incrftnsnvr^e Zusammenstelliinst von dem, war- en Mann von 70 Jahren in feinem Leben verzehrt 'Kit. Danach beträgt bas Gesamtste:r>icht ter ver- ■irbeiteten festen Nahrungsmittel etwa 538m To., >as ter flüssigen 42V« To ; mit andern Worten, er bat das l2ö0sache {eines eigenen Gewichtes in f fter unb flüssiger Form zu sich genommen. Aus Brot mtfielen 15 To. Der Speck, der bei dem Frühstück des Engländers eine große Rolle spielt, würde ? ne fast GVz Kilometer lange Sciieibe bilden. An Witter wurde bei normaler Lebensart eine ganz" 7onne vertilgt Die F-rÜhstücksko'elcrts würden an e inan berge legt .eine Straße van über 3 .fiilometci bflba ^acTftg OfljWTt von gewöhnlicher Grdste sind verzehrt :dazu kommen iwcb enw 5 To. ?wdi unb 10000 Eier, roäbrmb ter verii gtc stä'e, e nach Geschmack, auf 100 bis 150 .ialogi seftzu- ftellen ist Ware es möglich, das gefain:e, von ihm verehrte Gemüse auf einmal nck bringen zu las' ien. so müßte dies in einem Güterzug von iJxr 41 .■ mlomercc Länge geschehen. An OXiiürzen nahm er }u sich enoa 700 stilogr Sali. 3 . ststlogg Pfeffer und 100 Büchsen Mostrich an Zuckei üver '4000 Kilogr. —* Ist der Siebzigiähriire stiauäier, w ba. er etwa eine Biertelmillion Zigarnu i-esp Zirmretten verpasst oder ungefähr eine halbe Tonne Tabak m die Pfeife gestopft C3n einem teil ter Auslage rtneb.T(plU Gegen Putschgerüchte. Berlin, 12. Oki Gcgniü'vr Pulich'.ie- rückten, die burtb das Nick rr ckteinen der Ber liner Blätter vemr'acht wurden, t>.*riidrvte der Polizeipräfiden: Richter gegmüter «nnem .'Umtma-’ liürn. daß kein Ofrunb zu rrgrnd welcher ikun ruhissmg vorhanden fei ?vm (Skgeirei! sei Hz* allgemeine Lage als durchaus ruhig zu bezeichnen. Die Vorbereitung der Genfer Konferenz. Berlin, 12 Okt. In einer Besprechung des englisch franzö'i ch n Gedanvenauslanjcke - über das Verfahren zur F?ftetzimg der von Dnu'ick and ge-- schulteren Entschädigung führt die „Ionische Allgemeine Zeitung" ans, daß Deaitschland gern bereit sei, mit jeder der alliierten Mächte ober mit mehreren zusammen den Boden für die Gfavet stvn- serenz in einer Firnen Besprechung von Sachver» ständigen porznb'rei^t, aber es müsse Klarheit darüber herrschen, daß DeuOch and an der Idee von Gens s fthält. Es fei teittsch-rseits nichts tegocert eiuiintxmben. daß bie^e Bo eröneruni in 'iöln statt- fhtte, mir müsse Vorwree dafür getrof mi iverden, daß "ickl etwa bi Kölner Zusammenk inft als ein Ersatz f.i er Kvnseienz angesehen werte In Köln sich lediglich um unverbindlirbe VortesM' chimgen hanteln T;c Idee von Ofens ist. so schließt das Blatt, du?ch Zniinniqm sesigelcgt ftwrten mid es ist selbstverständlich, biß diese Zusagen gehalten werden müssen, lieber die Alt und Weise, wie sie oudgeführt werden, kann ae p oci»en merixm, es ist ater nicht möglich, daß bi? Natur dieser Besprechungen selbst in ihr (tyvrmteil per- kehrt werter'., mtem anfta.i internationaler Ber- Handlungen auf parrtätiirfKr (Ärundla ie zu tem System ter Ultimaten und Diktaten wie in Spoa geschntten werde. Englische Nnchepokitik. Rotterdam, 12. Okt «WTB. Laut „Nieiiive Rotterdamscher Eounnit" schreibt ber Londoner Korrespondent des „Manchester Guardian" zur Weigemmg b-4 britZehen Minifteriums des Fnnern Dr Walter Rat Henau, zur Teil nabmc an der internationalen Wirtscha st?konseren; zuznlasstm, es sei äußerst rätsclltast, daß gerade Ratl?enau die Einreise veNveig'tt Worten sei Ra thmau sei fcfn Bolschewist, sondern einer der be teittnrdsten Wirtschaftler Deutschlands, und uielr englische Geschäftsleute hätten snner Ankunft mit grobem Interesse entpeg itgeielxm. Rathenou sei gerate während des Krieges rou feinem Poften 5uriidgetreten, weil er dem Maschinen und Mo- tmalraub ans den besetzten G bieten nicht zustimmen nwUte Der Berichicr'tatt r hmmt daher zu dem Schl^'.ise, daß grabe die B d utung Rothe, naus ber brittschen 9i ai r. ni Anlaß g-egeden habe, ihm die Einreiseerlanbrris nicht zu erteilen. Noch einer „Tcleqraaj" Meldung ans London ist Rathenan in Loudon bespeien nicht zugelassen worden, weil er wahrend des Kr.egrs der Haute-' führer der deutschen Propagrrnba gegen England getoefen ist. Ein Abwch'streik von Acrztcn. Chemnitz, 12 Okt. (WTB.i Wegen Ausstandes der siL-tischien Arbeit, r treten Dir Aerzte und Zahnärzte in den Abwehr- streik. Ein Strahrnkampf in Irland Landon, 12. Okt. (WTB.) In d c Nähe \t>* Wlanbrre in der Grassckiatt Cork iini.be ein Mi- litärlaftwvgen durch Milä»ragen, die über die Straße gefahren waren, auig'teilen, uno dann aus Maschinengewehren auf die Sol baten das Feuer eröffnet. Cfti Soldat wurde getätet und mehrere oenranbet. D:e Soldaten erwiderten das Feuer diese J(acbriri)t tu Glantere eintraf, warten bi' LL».-n geM-fien es begann ein allgemeiner Auszug. Nicht in wenigenTaften, sondern sliyrf| rinn vlanni'i ftae flut find Sie nur onrnj eine in bcr Vage, bie 1-^416 Neubildung desBlutes.E'cbu ab. 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