Montag, 12. April 1020 Erstes Blatt 170. Jahrgang ne Mi Sn v 0 Das J Eine Ausweisung aus Obcrschlcfien. Beut'hen, 11. Olpril. (WTB.) Am 10. April abends gegen 9 Uhr hat der Erste Staatsanwalt Fipper in Bculhen ohne Angabe von Grütwen den Ausweisungsbefehl bis 11. April Mitternacht von der interalliierten Kommission in Oppeln erhallen. 10 000 Mark in (Mb. Diese Kontribution ist mir bis zum 10. April »-n Viwr gez. Ternetz. Der Magistrat hat eine Belohnung n 2 0 000 M k. für die Wi^xrerlangrmg der Tie neue kommunistische Arbeitcrpartei. Berlin, 11. April. (WD.) In den .Hoden- stausensälen mn Zbotlbujerdarnrn fre.'t heut»; vormittag die Kommunistische Arberter- parte, Deutschlands, M sich kürzlich aus den radikalüen Elementen t>nr Rrick)s,< i del hat, ihre erste Versammlung ab. Der R'see^it Altmann berichtigte die GSeroei t chastm deS offenen BerratS an dec Sache des Proletariats Nur dr-r gewählten Bctriclsorgai i atimren vrckö Porten die wahre Macht in Deutschland. Deutschland stände bereits am Anfang des Bürgerkrieg:, intb nichts tonnte den Sieg der wahrhaft revolulionLv-n Kom- mnnisii'ckien Arbeiterpartei.verhindun, w.-der die Baltikumtruppen, die käuflich seien, nod) dre N.'rchs- wehr, die man durch eine kräftige Propaganda trennen werde, noch die Orts-- und Bürgttweliren, die sich gegen eittg zerrnbcn würden. Der in den nächsien Wochen zu erwartende Ab'a'l dn sür- te. t chen Stcalen werde die Niederlage des Kapi- lalisnius und der Bourgeoisie njd) lecl^eirnigm. Tann könnte das Rä:e'y cm eingesührt und rnvt rote Armee ausgestellt w:rden. Der $riebe zwischen Amerika und Deutschland. litito« bä Echell •Set. W L^au'la» ibuefle yeöanblunv I 'Lrvlvrdr. J I hfunvahl Vmarünhmti Paris in Erwartung der englischen Antwort. Paris, 11. Avril. (WTB.) Wie die Pariser Presse mittcilt, stellte Lloyd George gestern vor seiner Abreise nach San Romo noch die Antwort auf die franjoincbc Note fest. In Paris erwartet man ihre Ueberreichung im Laufe des heutigen Tages. ~ , Saint Brice im „Journal" muy angesichts der Tatsache, daß der englische Botsclxttter nicht mehr an den Beratungen der Botsä-aster-- konferenz teilnehmen kann, feststellen, daß es sich bei den englisch französiscl>en Zwischenfällen um mehr handelt als um eine einfache Desavouierung, umsomehr als die Engländer gestern auch der letzten Sitzung des Obersten Rates in London lern» blieben. Ein Protest der sozialistischen Partei Frankreichs. Parts, 10. April. (Wolff. An der Spitze der heutigen Ausgabe der „Humanste" wird ein Protest des Ständigen Verwaltungsaussämsfes der Sozialistischen Partei gegen das Vorgehen der französischen Truppen in Franks u r t a. M. vcröffentlid'.t. Außerdem tadelt die Entsdüießung die jetzt von der französischen Regierung eingesehla- gene Politik, die eine Politik des nationalen Blocks genannt wird. Die ßranzosenherrschast in Zranlfurt Frankfurt a. M., 10. April. (Wolff.' Dem Oberbürgermeisier ist von dem ffanzösi chrn ök«= neral Tornetz, dem Kommandant der 37. Division, folgendes Schreiben zugegangm: Aus Anlaß, bet am 7. Llpril d. Js. gegen französische Sudeten erfolgte Angriffe, in d.'ren 23crlS etr.e ernste Streitfrage im Zusammenhang mit der Durch- üh-rung des Friedensre träges aafnt ft, di' kauin anders ge'and-habt werden kann, als durch über* ein stimmen d? Ak.ion aller AlliterdM. ES fei F.nr, daß das Problem von solcher Größe sei, daß kern-r der Alliierten in der Lage sei, nut ihm allem lieferten Beständen, mit 50 Patronm für jede Waffe. 10 neue Fahrräder, fahrbereit. MN e- und iebstahl aide versichert mm ift bei der ensia“*® ä»8* -ssÄ: Frank^1 11 ge«ucbt 9. April 6 Uhr aber ds abgelaufeu war. Die Gegenstände sind nicht wirdw ^schafft worden. Infolgedessen leich der Stadt Line deutsche Warnung an Frankreich wegen weiteren Vormarsches. Berlin 11. April. (Wolff.) Amtlich Die deutsche Regierung hat die fran z ö f r, che betreuf aufmerksam gemacht, daß 'ich nach den var- liegenden Nachrichten französische Truppen un ®r» rücken in der Richtung auf Nschaffeuburg be* iänden Für den F-all, daß diese ^raclunchten sich bewahr hei! eten, halte sich die deutsche Reg«ruug ür verpflichtet, mit allem Ernst mir die Gefahren bewaffneter Zusammenstöße der p)r- rückenden französischen Truppentetle mit deutschen kruppen l inzmveisen. Auf Grund dreier Note verständigte Pal 6 ologue am 10. April den deutsch en Geschäftsträger in Paris davon, datz ^rauk- :cidi nicht daran beirfe, Aschaffenburg zu beietz- n. Auch S t o ck st a d t ''ei nicht besetzt worden. Vor- vosten hätten lediglich aus militärischen Gründen bis in die Nahe dieser Stadt vorgeschoben werden müssen. DieUeberreickmng der ^".»schenAntwort. Paris, 11. April. (WTB> Ter britische Botschafter begab sicl) heute vormittag nach frtnt Quai d'Orsay, wo er Millerand die Antwortnote der britischen R gffrimg übergab. Nach dem zutage getretene.! Eindruck ist die Note vo;t einem versöhnlichen Geist getragen, was auch hoffen läßt, daß tie Scliwierigketten besettigt werben und daß die Rückkelu des englischen Vertreters zu den Per Handlungen der Boffchafterkanferenz er* folgen ivird. D e Konferenj von Son Remo. Paris 12. April. (WTBZ Die Agentur öa oaS meldet, daß die Konferenz von Son Remo roalrricbchtlid' am 19. April beginnen verbc, um sich mit der Frage des türkiscl-m lZ-riedensvcrtrages zu beschä'trgm, becn Einzc- beite.r in London ausga.beitet rour ?n. Ginn' e vichttge Fragen, namentlich die milimri chm Klou- eln, wurden icbod) in der Schwebe gelaßen, um ie den cllistrden Regr.-rimgen vorzulelfen. Es ei nicht sehr walTr'chtinlich, daß ite 5-aft- lich/' Vertretung der organisierten Eiseubahnbe' amten unh Arbäter des Direktionsbezirks Frank- nrt a. M. erhlchen hiermit f e i e r l i ch st P r o - t e st gegen den ihnen Ijeute morgen b'farait gewordenen Befehl, nach dem sich das gesamte Per- sottal als requiriert im Dienste der franzb- isch.m Del'atzimgstruppe zu bettacksten habe. Die Eisenbalficheamten tmd Arbeiter erklären, daß sie nur Befehlen ihrer Vorgesetzten Dienitbe- fförden enlgogenzunshmen und au»siifüI;Tin ach verpflickstet sichlcn. Z'n der Ausfüllung der von der rechtmäßigen deutschen '.Regierung gegebmen Wet- ung, Ruhe und Orbmutg zu bewahren, um das Unglück nicht noch mehr zu vergrößern, toerden die Eisenbahrtbeamten und Arbeiter ihren ^tenst als deutsckie Eisenbahner im Interesse oer Bevölkerung ohne Einschränkung weiter versel-en. Sie müssen es aber ab lehnen, hierzu mit militärischen Machtmitteln einer fremden Truppe sich zwingen zu lassen und fordern deshalb von der zustänoigeir, Besatzungsbehörde, daß sie diese als Requirierung bezeichneten Äkaßnahmett zu rücknehme und tue Eisenbalmdienstsdellen und Gebäude von militärischen Besatzungen befreie. m In dem Aufruf an die hiesige Bevölkerung heißt es, daß sich die militärische Besetzung nicht gegen die arbeitsame Bevölkerung richte. Zn der arbei!sauren Bevölkerung rechnen sich aber auch die Eisen bahn beamten und Arbeiter, die deshalb die Requirierimg als eine besondere gegen ihr Ehrgefühl gerichtete verletzende Maßnahme empfinden. Die Orgainsa'.ionen erachten es als i!,tre Pflicht, darauf aufmerksam zu machen, daß das Borge-ten der Requirierung des Eisenbckhnpersvnals Und leine Unterstellung unter den Militärwillen, die Besetzung der Tieirstgebäude und Dienststellen mit ben-affneten Müilärpersonen zu einer täglich sich mehrenden Unruhe und Erbittern n g m der Eisenbahrtersckiaft Veranlassung gibt. Die Erfüllung der gesellten Forderung ist oa-er unbedingt nötig, um Rulx und Ordnung, besonders um den lebenswichtigsten Eisenbahnbetrieb auffecht- zuerhalten. Tic Franzosen in Darntstadt. Darmstadt, 12. April. Am Mittwoch wurde ein von außerhalb kommender Soldat der Reichswehr von einem französischen Kontrollposten angehalten und verhaftet, konnte aber infolge der starken Menschenansammlung, die seine Partei ergriff, entkommen. Ter französische Kommandairl hat darüber beim Ministerium Beschwerde erhoben, besonders weil auch die Bevölkerung eine ironischeDaltung angerwmmen habe. Das Ministerium erläßt deshalb eine dringende Warnung, die Besatzungstruppen bei Ausübung ihrer Obliegenheiten nicht zu stören. Neue Stücke deö RäuberhauptmannS Hölz. Plauen, 11. Avril. (Wolff.) Deute nachmittag sanden hier wiederum vier Massenver^ s a m m l u n g e n statt. In der siebenten Abcitt^ stunde erschien der Kommunist Ä ö l) zur Versammlung im Sckittergarten und teilte mit, daß ec in töof gewesen sei. Von dort aus seien Reichswehrtruppen im Anmarsch, die noch heute ober morgen früh in Plauen eintresfen würden. Hölz teilte ferner mit, daß er den Gener al st reit der gesamten Arbeit rschaft prollamiert habe, und forderte die Arbeiterfcyaft auf, sich ruhig zu verhalten und nichts gegen die Reichswehrtruppen zu unternehmen. Er wolle sein (fst- schick selbst in die Hand nehmen und habe seinen Leuten den Auftrag erteilt, mehrere Großgrundbesitzer fest zunehmen und umzubringen: ferner werde er mehrere der größten Villen in Brand stecken lassen. Zum Zeichen des Beginns des Generalstteiks und des Einrückens der Truppen ließ Hölz sämtliche Glocken Plauens läuten. Die Einwohner befinden sich in begreislicher Aufregung, jedoch verhält sich alles ruhig. Falken stein i. V., 11. April. (WTB.) Auf die stunde von dem Llnmarsch von Reichs- wehrtruppcn trat in der Nacht zum Sonntag das von Dölz gebildete Brandkommando in Tätigkeit und steckte 5Villen in Brand. Gegen 3 Uhr früh glich die Stadt einem Flammenmeer Im Los d?s Amt gerichts ließ Höl- die den Einwohnern abgenommenen Waffen verbrennen. Um 4 Uhr früh verließen Hölz und seine Anhänger, nachdem sie die Geiseln frei- gelassen batten, in 10 Autos die Stadt und rühren nach der sächsisch-böhmischen Grenze davon. Der Sonderberichterstatier der „Leipziger Neusten Nachrichten", der bereits am Samstag früh in Plauen festgenommen worden war soll mitgeschleppt worden sein. Da die Telegraphen- und Tll.phonoerbindungen unterbrochen sind, fehlt seitdem jebe Nachricht von öölz, doch nimmt man an, daß er sich in Klingenthal aufhält. Plauen i. B., 11. April. (WTB.) Am Samstag abend kam es hier zu schweren Ausschreitungen der Dölzschen roten Garde, Plündernde Banden durchzogen bieaanir wer ks chaften will der „Lo'a'onz^iger" nriffen, daß die Reichs wehr circ idxn.HIc Beüriffmg der Aufführer, die Lei schwevm Straftaten gefaßt iverden, für notwendig halte. Die V rtrcter der Truppen hätten erklärt, daß die 91 •idi-jnx'lyr lo lange Gewehr bei Fuß steh'n nx rbc, bis ihre Lmuptsordermig erfüllt sei. Sie fordert.m t<*mer die völlige AnS chattting der N.bcur.'giei-ung, sowie die oollßä idige Säuberung des RuhrvwierS von allen linfsrcidikttleii Elementen Ti mili- tärifdien und geivrrkick^ftlichen Berir?t«r d.S Jn- d.istncgebiets ständen in bieim Forderungen geschlossen ba. Bon gewerkschaftlicher Seit' wurde auf dis entidndK'nfie betont, daß b*n Wünschen der Reichsiveln ftattgegeben wttd.n muffe. Man i'dpilr* ter Reichswehr großen Tank. Die V rttetii der C't'iüCTfidxiit.'n verl äugten weiter He Abgabe sämtlicher Waffen durst. ii? Einwoh, er mid die Ersetzung der Einwolm'rwehren burd) ftaatlic!).* Polizei. In ten geüngen Berlandiugm mit t>n Ostwerkschasten hätten die Unabhängigm grgen die Wüiffstic der Ruhrleute Front gemacht. Verhaftung eine» englischen Berichterstatters? Berlin, 10. April. (Wolff.) Nach cmer Mitteilung des Berliner Korrespondenten des an- ch e st e r Guardia n", .'iMinülton, ist der als Berichterstatter des Blattes nach dem Ruhrgebiet entsandte zweite Korrespondent des Blattes, F. A. V o i g t, nach der Besetzung Essens durch Reick)s- wehrttuppen verhaftet worden und, nachdem ihm in der Haft übel rnitgespiclt worden war, erst am Abend wieder entlassen worden. Ter englische Gesck)äftsträger Lord K i l m a n r o ck hat den Reichskanzler bereits von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt. Das Auswättige Amt verlangte bei dem Minister Severina telegraphisch eine strenge Untm'udning des Vorfalls und die sofortige Bcstrasung der Schuldigen. gegen ein wieder?rstr\ d von 9-1 u. de. Prospekte koste!:, Stolzenberg! Inie »ranff.'WSeriJ hmflöbelm|.b.fltl).Hi! ibinlb. Sebanbl u. ♦ !schränktrPalienteniü:!j k> tret mD ■ei. R. ^tränitmaoi t nie SeillnyS - minnt am 15. foril fli"1 ■ Anmelb. baldig, erbeten. Prof. Dr. 1 l Holländischer Leberismittettredit für Deutschland. Amsterdam, 10. Aprü. (Wolff.) „Algemeen Handelsblad" meldet: Das Abkommen mit Deutschland betreffend einen Lebensmittelkredrt mit Deutschland wurde gestern unterzeichnet. Die Befprcdjungcn über die Lage im Ruhrgebiet. Berlin, 10 April. (Priv.-Tel.) Ualtung und Vs Rm für ein Stück Großvieh sRmo- vieh und Schweines) auskommen kann. Uucnt kann noch nicht einmal seine Mahlzeiten damit zubereiten, die Belieferungen für das Vieh reichen ebmsowenig aus. Die Vogelsberger Temperatur ist auch eine ganz andere wie in d:r Wetterau oder sogar Bergstraße. Wie Bonn man den Bogelsb.rg in Bezug auf Belieferung von Holz geradeso behandeln wie bevorzugte Gegmden. Das ist ein Urrding, wie das ganze Rattonierungsgesetz. Kohlen sind in sehr geringen Mengen im vorrgm Winter geliefert worden, die Holzvorräte sind daher im vergangenen Winter vvllnä .dig ausgebraucht wor- den. Viele Familien stehm ratlos da, sie haben nichts zu brennen, triefe, darunter vermögende l'e.itc, haben sich Leseholzschnne ausstellen lasen müssen und suchen dürvcs Holz, Spähne usw. im K »i* Wald, um nur ihre Speisen xuberciten zu könne«. Das Losholz ist nur an die Ortsbürger Schottens geliefert worden, wer nicht Ortsbürgw ist, bekommt dies Losholz nicht; auch die Beamten, die mehr als 1000 Mk. Einkommen haben, erhalten kein Losholz. Tic Rationierung ist noch uch durchgeführt, daher hat ein großer Teil Schott«; kein Brenn^ilz und auch feine Kohlen, und wann er es bekommen wird, darüber wußt: selbst Bürgermeister Menget, der die hiesigen Verhältnisse schilderte und auch die Auslobung der Rationierung beim Ministerium beantragt' hat, Beute Auskunft l«* 1K -- iy. ä. N _ W WS' Jun? «,5.i Siebener Stadttheater. Gteßcn, W.APril. AW görs W LL Lmä'i-w jodter gelnltc M blauer F Schlvcmk öchvaMf M 2. yjftm., 1 1 W 2 Fstm 6 trfhn.; c umgH Tii M«), 3 s ^ubrei1 g, 12. April: Stadttheater, 7 Uhr: Hermelin. — Zirkus Rudolso, 8 Iutt, e Sportvorstellung. — Lichtspielthoater wie ®eti 3r SS Die vorste! jssern eine Be Müh der -r btr heutigen'! AegestngeW belehrte, bafe J Feier ab. „ , ** Das Fest der stlbernen Hochzert eiern am 13. April die Eheleute Wilhelm Decher »mb Frau Katharina geb. Rau, Braugasse 2. ** Fe st genommen wurde ein hier zu- geveister Mann, welcher im Besitz von einer größeren Anzahl Vorhänge (Stores) und Tischdecken war, über berat Erwerb er sich nicht ausweisen konnte; sie rühren jedenfalls von einem Diebstahl her. Eigentümer können sich bei der Krim.-Polizei melden. — In der Nacht vom Samstag zum Sonntag wurde in einem hiesigen C a f e ein gebrochen und Zigaretten, Marfe „Helmzier", englische Zigaretten, Zigarren Marke „Majestät", 2 Flaschen Sekt „Kaiserblume", mehrere Flaschen Wein, Schwedenpunsch, Kognak Mark „Goldstück", 3 bis 4 Pfund „Reichard Cacao", eine Torte, Schoko- ladepralinees und Mandeln entwendet. ** Der Verein für Luftfahrt m Gießen hält morgen abend 8V2 Uhr int großen Hörsaal des Phy ife si chen Instituts 5um ersten Male seit den Kriegs,ahren wieder eine Hauptversammlung ab. Sie soll über das Weiser b»sfehen des Veveins evt'cheidm auf Grund cingeyenLer Erörte.u gen d r gegenwärt'grn Lage der Lnft- sahrervereti e, k'/rer Aufgab m in d r Zukunst, der Frage der Ausgestaltung des Lnftverk.chrs und ixs Anschlusses der Städte an ihn. In Anbrtrackft der Wichtigkeit der Ber'ammlung wird um zallonckes Erscheinen der Mit^le^er ersuck-t. Auch Gäste sind willkommen. ** Tie Kaufmännische Fachschule beginnt ihr neues Sckmljahc Montag den 19. April, nachmittags 2 Uhr im kaufmännischen Vereinshause, Nord-Anlage 15. ** T i e Unterstützungssätze aus b2T Erwerbslv'ensür orge der Stadt Gießm ab 1. Februar d. Js sind abgeändert woroen. Näheres siehe Auzcigenteil. ** Eine Versteigerung trächtiger Kühe und Rinder, die vom Feinvbund nicht abgenommeu w!rdcn, findet Mittwoch, 14. April, zu Lauterbach im Schlachthose statt. Landkreis Gießen. —0— Großen-Linden, 12. April. Unser Volkshochschulverein beginnt nächsten Mittwoch, abends 8 Uhr, im Schulhaus seinen zweiten Ele- m-entarkurfus. An dem ersten (Januar-April) hatten sich über 20 Hörer beteiligt. w. W i eseck, 11. April. Der hiesige Landwirtschaftliche Konsumverein hielt gestern abmd im Saale des Gastwirts Daniel Erb seine diesjährige ordentliche Generalversammlung ab, der in Anbetracht der Wichtigkeit der Tagesordnung eine zahlreichere Beteiligung zu wünschen gewesen wäre. Der von dem Direktor Hildebrand tror getragenen Jahresrechnung und Bilanz für 1919 entnehmen wir folgende Zahlen: Die Einnahme betrug Mk. 212 8^6.61, die Ausgabe Mar 206 342.98, der Jahresumsatz Mk. 150 429.59, der Reingewinn Mk. 11545.83. Die Rechnung wurde von der Versammlung anstandslos genehmigt und dem Vorstand Entlastung erteilt. Ferner erklärte man sich mit dem Vorschlag des Aufsichtsrats einverstanden, wonach sechs Prozent Rückvergütung verteilt werden sollen. Der Antrag, den Verein aus einer Genossenschaft mit unbeschränkter Hastpflickst in eine solche mit beschränkter Haftpflicht umzuwandeln, wurde einstimmig abgelehnt, den Genossen alber nicht gestattet, sich an entern gleichen oder ähnlichen Unternehmen zu beteiligen. Nach sehr angeregt verlaufener Aussprache, in der besonders auch die Schwierigkeit der Warenbeschaffung und die üble Lage des Warenmarktes hervorgehoben tuturbe, konnte der Vorsitzende die angeregt verlaufene Versammlung kurz vor 11 Uhr schließen. Kreis Büdingen. e. B üdingen, 12. April. Tie diesjährige Haupt-Versammlung des Vogelsberger H öhen kl u b s (B. H. C.) Poll nun endgültig am 28. und 29. Mai hier in Büdingen abgehalten werden. Freitag findet ein BegrüßungSabend statt, während die Vertreter der einzelnen Zwrtgveveinr am folgenden Tage ui den Beratungen zusammen - fonrmen. Für Wohnung und Verpslsgtmg wird ** Amtliche Personalnachrichten. Den durch die Dekanatsshnoden für den Rest der laufenden Wahlperiode vollzogenen Wahlen der evangelischen Pfarrer Gustav Weißgerber zu Messel zum Dekan und Georg Zimmer m a n n zu Darmstadt zum Stellvertreter des Dekans des Dekanats Darmstadt, Dr. Karl Unverzagt zu Kirtorf zum Dekan des Dekanats Alsfeld, Wfthelm Volp zu Laubach zum Dekan und Rudolf Widmann zu Gedern zum Stellvertreter des Dekans des Dekanats Schotten wurde am 26. März l. Js. die Bestätigung erteilt. — Mit Wirkung vom 12. April 1920 sind versetzt ivorden die Oberlehrer: Keller von Büdingen (Wvlsgang-Ernst-Gymna- ium) nach Damstadt (Realgymnasium), Professor Dr. Mvlz von Gießen (Landgraf-Ludwigs-Gym- nasium) nach Friedberg (Angustiuerschule), R o d- rian von Dieburg (Roalschule und Progymna- ium) nach Friedberg (Augustinerschule), S ch 0 n e- >ohm von Mainz (Neues Gymnasium) nach Giesen (Realgymnasium), Professor Schulze von Mainz (Realgymnasium) nach Gießen (Landgraf- Ludwigs-Gymnasium), Schwör er von Offenbach (Oberrealschule am Friedrichsplatz) nach Alsfeld (Oberrealschule). ** Aus dem Stadttheaterbureau. Die kommende Woche der bis zum 25. April verlängerten Spielzeit bringt der Kinderwelt am Mitt- woch nachmittag 3Vs Uhr zu kleinen Preisen Wilhelm Buschs unverwüstliches böses Bubenspicl „Max und Moritz". — Am Freitag tritt die junge, vielversprechende Ewe Marren in einem orgfältig aufgestellten Tanzabend, dem ein Spiel tn zwet Teilen von Reinhold >Zenz „Lob b’r Narrheit" beigegeben ist, zum ersten Male in Gießen auf. — Samstag findet eine geschlosserte Vorstellung statt, zu der an der Kasse fein Kartenverkauf stattfindet. — Sonntag nachmittag 3 Uhr ist die letzte Aufführung von „Die Frau im Hermelin", abends 7 Uhr, ebenfalls zum letzten Mabe „Eine Ballnacht". — Am Montag findet als 20. Vorstellung im Montag-Abonnement die Erstaufführung der Komödie „Der Arzt am Scheidewege" von Bernhard Shaw statt. Wir weisen besonders auf das Inserat im heutigen Blatte hin. ** Jubiläum. Provinzial-Rabbiner Dr. Leo H i r s ch f e l d hier begeht am Mittwoch, den 14. April sein 25jübriges Amts- und Ortsjubiläum. Die israel. Religionsgesellschaft hier hält an diesem Tage in ihrer Synagoge Steinstraße 8, mittags 1 Uhr, einen Festgottesdienst und nachmittags 5 Uhr im Hotel Einhorn eine akademische Gesetz über Abgabe vom vaulosten- aurgleich. Berlrn, 11. April. (Wolffy Dem Reichsrat ging der Entwurf eines Gesetzes über die Erhebung einer Abgabe zum Bauko stena us- yleich zu. Durch diese Abgabe sollen die Mfttel aufgebracht werden, die für Baükoslenbei'hilfsdar^ le'hen notwendig werden. Tie Abgabe soll ver- ftüten, daß die in der heutigen Preisentwicklung liegenbe Möglichfeit zur Steigerung der Mieten und der Grundstückspreise vom privaten Grundbesitz Über seine Selbsttosten hinaus aus- genutzt wird Ter Abgabe sollen alle vor dem 1. Juli 1918 pltne Zuschüsse aus öffentliche Mitteln erbauten Gebäude unterworfen werden. Tie Abgabe stießt den Gemeinden zu und darf nur für die Förderung der Bautätigfeit benutzt werden. Ein bestimmter Altteil, dessen Höhe jährlich festgesetzt wird, ist einem vorn Reich zu verwaltenden Ausgleichsfonds zuzusührcn. Der Abgabe soll der Nutzungswert der einzelnen Wohnung oder der sonstigen Räume zu Grunde gelegt werden. Sie ist tarnt Mierer oder dem sonstigen Nutzungsberechtigten zu entrichten. Für 1920 tft eine Erhebung von mindestens 15 Prozent des Nichungswertes vorgeschlagen worden. Um einer weiteren Belastung der Mieter durch übermäßige private Mietssteigerungen vvrzubcugen, wird daneben der Erlaß eines Reichsgesetzes vorbereitet, das die Mietspveissteigerungen begrenz >sen soll. zu geben. Das scheint aber ziemlich sicher zu fein, doß, wenn man noch lange mit der Rattonienmg wartet, man tm Wald kein Holz mehr finden wird, beim dann wird es gestohlen sein. Auch darübtt konnte feine Aus?unft gegebm wrdm, wie die gewerblichen Betrieb; beliefert w.-rden so"en. Naä) der Aussprach.' wurde eine Protestresolution ge- aßt und bestimmt, daß eine Teputatwn nach Darmstadt geschickt werden soll, um dort die Uw durchführbarkeit der geplanten Rattonierung für den Kreis Schotten darzufegen. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Mainz, 10. April. Tas hessische Ge- samtministerinm hat der Stadt Mainz die Airs- gabe von vierpvozenttgen Schuldverschrei^ bungen bis zum Betrage von Fünfund^ zwanzig Millionen Mark erteilt zur Beschaffung der Mittel für die erste Rate des Kauf-> pirijeS für den Erwerb der Vvrort'a'onen Mainz- Hechlsheim und Mainz-Fdtthen, für Erwtttermtg des Netzes der Elektt. Straßenbahn, für Ausbau des Gaswerkes, Elektr^itätswerfes und Wasier- werks, der Hafenanlagen, Erbauung von Sttatzeic und Kanälen, Ausbau des Rlxinufers in Main» unZ> Kastel, Herstellung von Jndus.rtegelände, Errichtung und Erweiterung von GemcindegicbM«, Erwerbung von Gelände imt> Betrieben rm Roßdorf b. Darmsloot, 10. April, Seit Friedenssckstuß wurden in der hiesigen Gemeinde über 80 junge Paare getraut, wahrens seit etwa sieben Jahren hier kein neues Wohn- l>aus fertig gestellt wurde. Auf Ostern schlosfar wieder sechs Paare den neuen Ehebund. Hessen-Nas'au. . _ ntc. Frankfurt a. M„ 10. April. De Leitung der Frankfurter Jrrenanstall- übernahm an Stelle des zurü'getvttcnen Gc^rw- rats Pros. Siolt Prof. Dr. Kleist, seither 'Lrv'_ an der ilniversität in Rostock und Leiter der: psychiatrischen Knnik zu Gelärm bet Rostock. mc. Frankfurt a: M., 10. Aprtl. Ter frühere lang ckhrig. Ve ttetztt Franku ts un RYfrm (teris 6 Stück 4 uni und 5 SPl. = 3 Fsan., Fickten 1 Stück 2,5 Fstm., 3 Stück! 4. Kl - 4 Fstm., tenber 1920 be* 4091B Bekanntmachung . Walther. Jn- 4O92B 4.00 TH. 3.00 „ Fritz 3aeden, Tistr. 73a, 69b, 61c, 73b, c, 71a: Fichtenstämme 4,17 Fstm. 3. Kl., 18,04 Fstm 4. Kl.: Försterei Stovvelberg» Ttftr. 89a, 86a, 85b, 92, 84a: Fichtarsdämme 3,32 Fstm 1. Kl.. lL7-f ^ftin. 2. 8L, 3232 Fstm. 3 Stt, 8,70 Fstm Ausfuhr von unvevarcheitetrm Holz unterliegt eine" Konventftmalstvafe txm 600 Mark je Fstm. und Rm.4055B Bekanntmachung. Durch Beschluß des unterzeichneten Gerichts Vvm 22. März 1920 ist die Emma Semmler, zwfi nm R 's" 1 RRR 'T'nrfiter hM Qnru In unser Handelsregister Abt. B. wurde heute bezüglich der Firma Karl Herrn. Walther. Jn- dusrrte-Bedarss-Handelsgesellschäft mit kstchr änk- ganzen Bolle soll das Brudergefütttl vermittelt werden Aus dreien Zielen ergibt Jüb die grunb- südliche Ablehnung einer jeden Klasienherrschaft, die Ablehnung einer Diktatur, von w-'lcker Seite lotitbe Kleinarbeit, bereu AusgrstcklQmy der Redner im einzelnen borlegtc . . Ec> folgte mm noch ein Bericht des Herrn Tr Rennert über die besondere Tärigvnt bc-> Bezirks Oder dessen. Es ist daraus l^rvor- zuheben, daß der Bezirk trotz der kurzen Zeit kine>> Wrfkens «seit Ende Januar' l>erett- etn." umtangreidK Tätigteii entfaltet ual. vjrtraee wurden cllcntbalben in den CTtegrnUtni.. bereu Zckt-l bereit38 beträgt, abgdxdtrn Eben,t> 'mV bei der Reichswehr in Gießen Kurse_abgrhalten worden, deren Umfang auf Wunsch der ^rilnetMnrr t^-rgroßen werden foll. Auch in Butzbach fmd Kurse m Verbindung mit der B)lki>tvck»ccii.lle al" schalten nwrden. Tte Unterstützung der Presse nt eine allseitige: allein im März linh tun der Obn h'ssiscken Presse 90 Artikel und Notizen veröffent licht iiKrrbi-n. Ter Umsatz der Broschüren belief ftd. aus 10000 Ter nächste Bormittag brachte texfi eine Bc sprechung interner Fragen und damit erreichte dn erste ProvtnüaUagung rtttn Abschluß eingetragen: Der bisheriac Prokurist Kaufmann Karl Baer ist in das Geschäft als persönlich haf- Gesellschafter eingetreten; die demselben ....... Die offene ttinr bc* bdbuwf) das Wort UNteischLtzi tmnioi 3eütE Auffassung nxtr einheftlich geschlossen, aber 0er faustische Grübler lag ihm vielleicht noch besser als der ungestüme Liebhaber. Adols Tele- kys Mephistopheles litt vielfach unter allzu rauher ©pnedfveik, bei der nur ein guter Faustkenner noch den Sinn erraten konnte. Im übrigen hatte sich,seine Auffassung wenig geändert Erstaunlich weiter gekommen ist Friedel Doerr in der Die- bergab- der Gretchenrvlle Die Kerkerszene war auch diesmal der Höhepunkt, aber sie hat auch in bat rein lyrischen Szenen Töne Dort erftaunlidKT Schlichtheit und Jnmqftr: gesuitden Da der dramatische Akzent bei ihr leicht spröde wird, hätte sie auch das „Ach neige, du Schmerzensreiche'' schlichter sprechen dürfen. Als Frau Marthe Schwerin 1cm wirkte diesmal Luise R a m m e l mit gereiftem Humor Die fcepe wurde diesmal billigerweise wieder von einer Schauspielerin dargestellt, Ttar- garet&e Wernicke. Hans Heins He res im Barjahre als Balentin gab die ihm gdegenere Rolle des Schülers wahrend Baleutin durch Franz Braun vielleicht etwas zu weich dargestellt wurde. Im Übrigen nxirei wichtigere Berönds- nmgat nicht ein getreten. Auch die BühttauS. 'Jlbcnfcti 7 Uhr: Eurvauthe. TienSraa, 20.: Du: Jüdin. Mittwoch, 21.: Fünftes DolksSonzert. —Schauspielhaus. Montag, 12. April: Ter Tod des Empcholles. Dienstag, 13.: Herr vrelg'schrey Bor- Her: Die Bersuchung dcs Diogenes Mittwoch, 14.: Pygmalioit Toimerstaa, 15.: Die 9l4nb r. Freitag, 16.: Natdan der Weise. SamStag, 17.: Herr Diclgeschvev Borber: Tic Versuchung des Dio- gei'cs. Somttag, 18., nachmittags 3 llljr: Robert Gniskard Hierauf: Der zerbrochime Sltug. Abrtch» 7 Uhr: Die Marquise von ArciS. Montag, 19.: Pvgmalion Dienstag, 20.: Der Tod des Empe- doUeS. Mittwoch, 21.: gtomeo und Julia. Liga zum Schutze der deutschen Kultur. Am Mittwoch den 7. April 1920 fand im Hotel „Großherzog" die erste Oberbcff. Pwvin- zialtagung der Liga zum Schutze brr deutschen Kultur statt. Es waren 23 Ortsgruppen vertreten, von bet Landeszentrale Darmstadt waren elenfalls Vertreter erschie7ien, ein Vertreter der Haupttentrale Berlin kom leider etwas zu fpöt. Der Btorgen und der Nachmittag des Tages waren ausgefüllt mit Besprechungen interner Fragen. Abends 8 Uhr fand eine größere Versammlung vor geladenen Gästen statt, die eingeleitet wurde durch eine kurze Begrüßung des Proninzial- leiters, Herrn Dr. Rennert, der ein (änaerer Vortrag des Herrn Prof. Dr. E. Horneffer- Gießen über „Die deutsche Seele und ihre Rettung" wlgte. Ausgehend von der Tatsache, daß nicht nur im Einzelleben, sondern auch im Volksleben Charakter und Schicksal eng miteinander zusarnrnenhängen, wies der Redner darauf hin, wie die besonderen Züge des deutschen EharvkterL von Einfluß geroefen sind auf das Schicksal de» deutt'chen Volkes und w« besonders Der Hang zur Eigenart und ;ur Persönlichkttt eine echte deutsche Eigentümlichkeit ist, die so oft in Wüvrstreil trat zu dem Trieb der Gesamtheu und lnerdurch von großer ®Deutung nnrrth- für die Schicksalsqesullttmgen des beuixbat Volkes Ter Geist der Disziplin und die Cveietze-Lgestaltuttg, die Preußen groß gemacht toben, feien hingegen nicht-» ursprünglich Temiche», sondern dem deutschen Volke anerzogen worden in langet mühsamer Arbeit. Tiefer Geist der echten Disziplin sri üderspmint 'itxnhcii und durch diese lieberpüinnntg fei der Zusammenbruch mit veruriachl und dadurch vor allem die ecbee Disziplin in der Arbeft untergraben und zerstört worden. Ta-r dringendste Gebot der Stunde sei der Wiederaufbau der wirtschaftlichen Arbeft, ermöglicht durch eine Art künstlerischen Kultus der Arbeft. Tie nähere Ausführung diese- Gedankens bildete dann den Schluß der Darstellungen, die mit großem Interesse und gespcmnter Aufmerksamkeit versvlgt wurden Es folgte dann ein Referat des General- sefttriürs Mauve-Darmstadt fiher die „Auf- gaben und Ziele der Liga". Ten Arllaß für die Entstelmng der Ligo im Dezember 1918 bilV'te die Abwehr der unser Volk »ersetzenden Erscheinungen, die unter dem Namen Bolschewismus ziisammengefaßt werden. Zu dieser rehi nega- 'iven Arbeit gefeilte sich im Laufe der nächsten Zeit die positive: Wiri-eraufbau, und hier stft sich die Liga vor allem auf die Fochue geschrieben: Ueber- brüctung der Klassengegensätze: die entsetzliche 3 Sl. = 2,5 Fstm , 3 Stück 4. Kl. = 4 Fstm., 10 Stück 5a. inti) 5b. 81. = 7 Fstm.: 66 Fich- tenderb st argen = 6 Fstm.: 4 Rm. Buchennutzscheit (gespal-on); Nuylnüpvel, Rm.: 39,0 Eichen f2, 2ch und 4 w lang), 47 5 Jachten (2,5 und 3 m lang : 27 Rm Frchtennu tzreisig (in Schichten Auskunft erteilt Herr Förster Scheig §n Atzttftlnn. 3. Aus Fvrswn EielsSovt der F o r st w a r l e i Merlau (Förster Müller, 3. unb 4. Ä. — 2 Fstm. Freitag den 23. April im Anschluß an den Lau bnutjl» Izverkcruf ün Saal Freund, Äiosdorf, etwa von 2 U'hr nachmittags ab, in kleinen Losen: Försterei Krofdorf, 'iiftr 2h, 5, 19, 20, 27c, 26b; ---- "" *32 Fstm 2 Kl., 6 32 Fstm. itm. 4. Kl, SchichtnuM>h General -Vertretung ni|| Aß Personen- und Last- fdr Hessen-Nassau: ■ U le^F^W Kraftwagen-Reparatur- und Vertriebsgesellschaft m. b. H., Frankfurt a. M-, Rhönstraße 81 Gießen, den 1. April 1920. Ter DberMngenrerifUr. J.B.: Kren zren. Bekanntmachung. In unser Handelsregister 2lbt. A wurde heute bezüglich der Firma Sonn und Hertz m Gießen eingetragen: Lina Hertz ist am 30. Dezember 1919 aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese hierdurch erloschen. Der bisherige Gesellschafter Jsak Sonn führt das Geschäft unter der seitherigen Firma als Eftrzelkaufmann weiter. Die Prokura der Ehefrau Jsak Sonn bleibt bestehen. Gießen, den 7. Aprll 1920. 4O9OB Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. In imser Handelsregister Abt. A. wurde heute bezüglich der Frrma Karl Frensdorf zu Gießen bti Frühlingswetter oder vielleicht die Anwescn- beü des Z n:kuses mitspoechen mußten Denn auch das Sonntagspublikum versagte bei einem so zwerchfellerschütternden Schwanke wie Familie Hannemann. Die vorhandenen Besucher waren umso lachfreudiger und selten hat wohl das Theater so ununterbrochene Lachsalven erlebt, daß die Schauspieler nicht weüersprechen konnten. Der Erfolg einer weiteren Aufführung würde verlieren, wollte man die tollen Berwickelungen im Voraus mitteilen. (^spielt wurde mit viel Schneid und Temperament. Adolf Telekv wußte als Spielleftcr die Storni! zur höchsten Hüde zu steigern. Die Tar- biehmgen waren alle gleich gut. Alle machten sich gleich verdient, sowohl bte Herren Feigel, Helldorn, Bolck, Goll, Weber und Stichel, wie die Damen Rammel, Winner, Bonoztej unb Schust Herr zz. Holzverkauf. Dic Gemeinde Gedern verkauft im Wege des schriftlichen Angebots Fichtenstammholz 2. bis 5b. Klasse. Das Holz ist mit der Rinde gemessen. Der Anfall kann erst nach Schluß der Holzhmterei angegeben werden. Die Gemeinde behält sich jedoch das R«dt vor, das noch eventuell notwendige Holz zur Erbauung von zwei Gemeindehäusern aus der Fällung ,yt entnehmen. Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift „Holzverkauf" bis spätestens Samstag den 17. April 1920, mittags 1 Uhr, an die unter» zeichnete Bürgermeisterei einzusenden. Zuschlagsfrist 8 Tage. 3999 Gedern, den 8. April 1920. Hess. Bürgermeisterei Müller. Schwank von Max Reimann und Otto Schwartz. Gießen, 11. April 1920. Die vorstehende Fanstbesprechung verlangt insofern eine Berichtigung, als der schlechte Besuch lediglich der Lit.raturfremdheit eines gp. ßen Teiles der heutigen Theaterbesucher zugeschrieben wurde. Die gestrige Wiederholung der Familie Hannemann belehrte, daß doch auch wohl andere Gründe wie .Hansa"S Ä?3.«ii|tlB0nn BWOOÄÄ «leben, egert: 1. Aus den ö^rftorten Annes 3, 4, 9, 11, 12^ L^hnheiiner Lmnes 1 und Kammcrwild 4, J und 11 der Forstwartei Lehn heim: Stämme: Eichen 2 Stück 2 unb 3. So.. — 1,92 Fstm. iSchnittrilz), 1 Stück 1. Kl. (im Hose der Försverwrihntng in Merlau) — 0,8 < Fstm , 6 S.ück 3. Kl. = 5,26 Fstm., 14 Stück 4. Kl. = 9 Fsvn., 44 Stück 5. und 6. Kl = 15 Fstm , Buchen 3S ück 3 Kl. = 2,16 Fstm., 4 Slück 4. Kl. -- 1,63 Fstm^ Kiefern (teils Schwarzliefern) 1 Sttlck 1. Kl. — 0,88 Fstm, 1 Stück 2 Kl. 0,80 Fsvn., 1'8 Stück 3. Kl. = 14 Fstm., 10 Stück 4 8[ = 6 Fstm., Fichten 1 Stück 2 Kl. = 1,74 Fstm , 13 Stück 3. Kl. = 24 Fstm., 10 Stück 4. Kl. = 14 ßltm, 7 Stück 5a. Kl. = 5 Fstm., 24 Slück'5b. Kl. = 6 Fstm : 83 Frchtender bstan gen. 6 Fstm : 3 Rm. Fichtennutzs «per t er (3 m laug : R u tzkn üppel, Rm : 2 Gvlxt (1,25 m lang), 3 Fichte (3 m lang): 4 Rm Frchten- nubreifig (in todjicbtcn). Auskunft crtctTt Herr F-vrr<7 Edel mann in Merlau. 2 den Forstvrten Tnnmelderg 5 und <, Strett- ftoinsftipf. Schm dt dusch, JgelStoin, Sauhatz u. Snt> WvrftÄops der Fo r stwa r t e i Atzen - fia in: Stämme: Eichen 2 Stück 4. Kl. = 1 31 Fstm, 3 5. Kl - 2 Fstm., 86 6. Kl. = 27 Fstm., 3 Buchen 1 Kl. = 2,71 Fstm., 1 Bvfe 4 Kl = 0,64 Fstm.: Kiefern 2 Stück b) über 21 Jahre, sofern sie indem Haushalt eines anderen leben c) unter 21 Jahren 2.25 „ Die FamUienzuschläge, die ein Erwerbsloser erhält, dürfen insgesamt das Andertlra'bsoche der ihm gewahrten Unterstützung, im einzelnen folgende Sätze nicht übersteigen für: a) den Ehegatten b) die Kinder unb sonstige unter- Ij ! ton ES fe | «Windei fc.vl im bong>n t - K 51 « ta, “ »Sl 15,■ SMnc ui© - i 51 Hricittn zu u«. I i« feürgn Drt^ürgn ii; .q K auch bit ^■mtommen haben, eftW totünicnmg t|l noch I gtvß'r Teil Sdyttl >btne Men, unb nr J] lüberivußt'MMM tneiigen Mältnix W ■itbuno der Ranmi^W tragt' hü, hne Au-h J ber ziemlich iich.i zu«W nge mit ber RatzornchW in holz mchr finden e- vhlen fein. Auch bar ’ I gegebrn roitxn, Ivi!»• f liefert fr-rhen |o"en ’r, | eine Protestnsolutim»! k ß eine ^tratatw.: r I en soll, um dort br .* i I tonten fRatümienm: t»I liegen. mb Wrnhkssen. April Tas heische" I t Stadt Mainz fr -- I en 6<6ulbberi6v I lettaae wn $finfuub-K en Mark eM^ < | r die erste Rite HnuM ber Bowstc er*- -Mhrn, Mr Strafcenkbi, fo izitätsmckS mb n, ErlmMy wn bti WeiWtzß'n ü'W wn $nZui.Wlfflux a von GemciVde^fo» MdWrftben- . DamitLt, 10. ”■ irden in der hieM' t Paare getraut, w1 cn hier kein MV »' rtbe. An! O>«n m neuen Mund. ll-AW. t oon bin? & ^Mich & SrS.MllSSll!WeM.MttkII für 1—2 Stunden täglich zur Hausarbeit gesucht. Frau Bankdirektor Frevtaa,Goetbestr.»0 v. 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Gebenden mit regen wirtschaftlichen Beziehun- -en, die aber der Eisenbahnen noch entbehren, mit -em neuzeitlichen Verkehrsmittel des Kraftwagens m erschließen. Auch nach dieser Richtung sind bereits mannigfache Einträge an die Postverwaltung ergangen. Die Reichsvost hat deshalb von langer Hand alle Vorbereitungen getroffen, um ihre bisher nut P, erde fuhrwerken betriebenen Ueberlcmdverbin- düngen durch Einstellung von ftrastwagen neu^it- lid) umzugestalten. Auf die Mitoenutzung der begehenden Linien der .s^raftwagenverkehrsgesell- chasten zur Postbesörderung mußte hierbei verrichtet werden. Denn diese Gesellschaften befassen 'ich mit der Beförderung von Massengütern (Holz lbohle, landwirtschaftliche Erzeugnisse u. bergt) und können sich deshalb an Ankunft-^ und Abfahrtszeiten nicht so binden, wie es der Postdienst er> jprbert. Außerdem sind die Arbeitsgebiete des faften unb Personenbeförderungsdienstes grund- -erschieben, so daß sich eine regelmähige Personen- kförberung, die die Grundlage für die Postbesörde- ■ning schassen könnte, nur mit erheblichen Geld- eftern einbeziehen liehe. Mährend ferner tie ftvaftrerkel,'rss>ellschaft'M nur solche Linien unterhalten, die einen Gewinn alnoerfen, bat die Post die Aufgabe, innerhalb bcs geiamten Reichsgebiets dem Bertehr zu dienen imb mit 5>ilfe errvagsreicher Unternehmu gen we- ligrr ergiebige, verkel-rsbedürftige Gegenden an ft ausch ließen, soweit die Gesamtzrusaaben hierf ür in den EinnälKnen Deckung finden. Die Kraftwagen-- oriellschaflen entsprechen außerdem nicht einem Dauernden Bedürfnisse, da sie rar Bewältigung des Güterverkehrs gegründet worden sind und ihre Daseinsberechtigung beäbalb in benr-dben Motze zn- rüd’-gegeben wird, tn dem die Eisenbahn tiyrt frühere Leistungssäl-igkeit wiedererlangt. Um daher nicht in ein Ml-ängigtertsverhältnis zu Privatunter- iteftnen zu treten, deren Jnteresien unb Aufgaben sich mit denen der Post nicht decken, ergab sich Tür die PosiKerwaltung die Notwendigkeit^ ihren ^vubrbetrieb mit Kraftsahrzeugen selbst in du fixtnb -u nshmen. Dah sich hierbei die Lnstung un Rebcrl-andverst'yr nicht auf fte Fortschaffung der reinen Posttabung beschränken Torntte, war schon aus finanziellen Gründen selbswerständlick>. Außerdem Ixti bic Post, soweit ihr iricht bis zum Auf- Ibmmen der Eisen bäh.ren die PersoTrerrbesörderung überhaupt als Regal zustand, die Beförderung der eigentlichen Postgüter mit der von Personen von jeher überall da v»erguickt, wo ihr dies im öffentlichen und eigenen Interesse nützlich erschien. Nun sind zwar jetzt schon des längten gewisse Kreise cm Werte, ich die Berechtigung zur weiteren Ausübung di.-seS historischen Rechtes bei den von ich -wlanten L^rastomnibuslinien zu Gunsten jener f.raflverke'chsgeserlschaften abzustireiten mit der Begründung, daß ich auf diesem Gebiete xaheziu alle Criahruirgen fehlten, sie auch weder bue erforderlichen Werkstätten noch das nötige geschulte Per- unal bejäch und ich ganzer Plan deshalb lediglich als ein kostspieliger Versuch mit Reichsg^ldern mzusprechen sei, bei dem die Steuerzahler die Leid- tBogenbcii bilden würden. Ein Derr Tr. Kes gebt sogar soweit, öffentlich zu erklären, daß die Lost eine Verteuerung ihrer Tarife zmn guten teil nur deshalb in S^ene gesetzt habe, um auf diese Weise die Mtoften für die geplanten Postkrast- »ogeuliiiien bcftirci'.en zu können. („Deutsche Tages- •vitung "win 1. April.) Alle diest Behauptungen •niti) ebenso scheuscl-einig wie ich Zweck durck>sichtig :nt Ter Post stehrn auf dem Gebiete des Zkraft- 'vagrnverl.-chs durchaus die nötigen Erfahrungen Tur Bersügiing. Sckwn vor dem Kriege Mter'hielt *ie ein geößwcs Netz von Kraftwagenlinien in Äiltcldeutsckchrnd, das 22 Linien von 530 Km. .Länge umfaß e Diese Anlagen mußten zwar mit Skgutn des Krieges aufgehoben werden, weil die Zachzeuge für das Heer und die Feldpost gebraucht Tourden Um so reichere Erfahrungen hat die P)st ikiTür iveiter während des Zrineges geiammelt, wo 1500 Kraftwagen zur Beförderung der Feldpost benutzt nxTTben find Die Post unterhält ferner schon jetzt für iche im 5tabtbetnd> unterhalt enar Äachrwagcn Wertstätten, ixe fie t&tfng glruf*.-uij T*c ihre ll eberlandEra fnvckgcn nutbenutzen taut. jVftt die Einrichtung kleinerer Unterwegswer^stälten sowie auch zur Unterstellung der Wwxm bieten aber die zahlreichen Ps.'tgrundstücke t,rnv?ichende Möglichkeiten. Gefchul.es Personal für den Fültrer dienst W die Post ^derzeit zur vanb, sei es durch Wubereinstellung der bereits vor dem .'fnege bei ihr im Fahrdienste tätig gewesenen Personen, sei es durch Annahme von Privatkraftwagen fühvern, die sich bereu sm genugenber ÄrrzalL um Buchas- ti-gung im Posidienst beworben haben. Tas *hi der Postverwaltung zunächst in 2lus- sicht genommene Omnibus-Kvaftwagermetz wird etwa 1OO Linien mit 3000 Km Läng»' umfassen, die sich über alle Teile des RerchsgehiQs erstrecken. Tie dazu erforderlichen 260 großen Wagen mit 12 bis 20 Sitzplätzen sind längst in Aufirag gegeben. Auch alle übrigen Vorderertungim für bic Inbetriebnahme der gairzen "Anlage hatte die Post schon vor geraumer Zeit getrogen. Tie Verzöge, rung in der Eröffnung des Betriebes hängt lediglich damit zusammen, daß die Auto mobilfabriLen infolge von Ausständen nnb anderen Schwierigkeiten txe Wagen nicht rechtzeitig liefern konnten. Nfnrnehr sind jedoch die entert Wagen fertig geworden, ko daß bald nach Ostern einige Venen den Verkehr aufnehmen werden. Hochsch«lnachrichten. K Marburg, 10. April. Der durch das Ab- leben des Geh. Rats Pros. Freiherr v. d. R o p p erledigte Lehrsttchl für mittlere unb neuere Geschichte an der hiesigm Unioeriität wurde Prof. Dr. Brackmann aus Königsberg übertragen. <ßcrid>t>faal. )l Marburg, 10. April. Am 20. April tritt hier das S ch'vv rgericht unter dem Vorsitze des Landgerichtsrats Geh. Justizrats fixer zusammen. Für die Verhandlungen sind etwa adjt Tage vorgesehen. — Das Wucherge richt verurteilte einen westfälischen Butterschle-chhänd- ler zu 14 Tagen Gefängnis und 1000 Ntk. Geldstrafe. — Gestern beschäftigte sich bcJ Landgericht in einer vis in die Abenditlmben dauernden Sitzung mit einer Hinterländer Kirmes- prügelei, die bei der ersten Friedenskirmes in Oberdieten im Herbste ausgesochten wurde. Die Verhandlung, bei der es sich um 2 Angeklagte und 22 Zeugen handelte, endete mit der Verurteilung eines Angeklagten zu 300 Mk. Geldstrafe. Handel. Berlin, 10. April. B ö r sen st im m u n g s- bild. Der als Folge der fvrtgeletzten Besserung des Markkurses an der Börse bereits seit einigen Tagen ein getretene Umwertungsprvttß auf Aknen- Furie machte heute weitere ^ortidjrtte und kam besonders in neuerlichen, zum Teil crheblict«i Rückgängen in den iogmaraitrTt Valutapaprerm, also besv77ders ammBar.i d)en Bahnen, Kolonial- werten, Teutsch-Ueberirc-Elektrizttätsaltien und einigen anderen auSlänbisckien Balmakttm, ern- schließlich der merikanisckien Sdaat-sanleih: zum Ausdruck. Aber auch Montan-, Elektro- und Kalt- attien wurden hi>?rvon betroffen, unb b’fjnberd in den ersteren letrugm bu Rückgänge bei einzelnen 15 bis 20 Proz. für Rlieinische Braunkohlen sogar 70 Pvoz., wenn auch in einigen wenigen Papi?ven des Marktes Beverungen zu verzeichnen w.rven. Eine Ausnahme von der fast allgemeinen Ermattung der Bör.'entzmdenz machten Schifsahrtsaktien unter Führung von fixmfa unb Lloyd, die auf Meldungen von einer Jnt.'pessen- gemeinscha t dieser beiden Ge ellsch ften mit einer amerikanischen Schisfahrtsgeiellfchaft reckst fest lagen. Bankaktien verrieten im allgemeinen feix Haltung. Be anders Commerz- unb Diskontobank- Aklien unb Mrtteldcutsche Krebitlxark hatten stark ft urdfl ei gerungen zu verzeichnen, (hr ere ist aui einen ang-blihen Uebirg-.mg der Mitteldeutsch n Privatbank an die Commerz- und Discanto-Bauk zurückzusührett. Tas Geschäft nahm heute eiu-n gröf-eten Umfang an L>eimi che Rentmwerte waren behauptet mit Ausnahme der alten R.ichs- und preußischen Anleilen, die nach den Steigerungen der letzten Zeit realisiert wurden. Oesterrrickstsckx und ungarische Anleihen lagen meistms etwas schwach. Frankfurt«. M., 10. Aprck. Börf en- stimmungsbrld. Die Ruhe, die wä^.iend der letzten Tage vorherrschte, h-elt auch am Börsen- Die Gräfin. Roman von G. W. Appleton. Wachdruck verboten.) Fortsetzung 20. Als ich schwieg, bemerkte ich, wie fu üwe Appen »usarnmenpreße. Emen Aug.mblick herrschte Schweigen im Zimmer, dann sagte sie: Das ist richtig: aber warum IenF|t du heute Las Gespräch aut ihn? Weil Gründe dazu vorhandar sind, antwortete ich. Welche Gründe? Ick) werde sofort baixniT zu ipvechen kommen. Die alt itxrr ich, als mein Vater starb? Acht Jahre. Ich dachte mir's. Ich habe mich in meiner Lnnahme nicht geirrt. Und damals lebten wir tn Italien? Jawohl. In Rom. Er war dort Arzt, wie ich es jetzt in London bin? (Vewiß. Du weißt es ja. Unb eines Tages wurde er schwer verwundet rach vaufe gebrackn — und starb — Er starb. Auch das habe ich brr erzählt. Er wurde bei einem Duell verwundet? Tas hab' ich dir nie gesagt. Aber, Mutter, — denk doch nach! Du hast >s freilich erzWt — ganz gewiß. Dein: Worte inb mir allerdings nur noch bim Id in Errnnerung, •ober ich ernt ne re mich nur zu gut daran. Warum, aus welchem Grunde aber kommst - u .etzt aus meine Worte zurück? fragte st: mit 'tiner fixftigfeit, die mich ganz brunruhigte. Ich chaute, sie bestürzt an. Ste schien sich plötzlich erwandelt zu l)aben. Fhve stimme war in 'in fischen ausgeartet. Ihre Lmltung war beinah' -efehlcnb. Rede — rede! wied-Trholte sie, warum dmmst du hierher, um die Vergangenh.'tt und die Erinnerungen an den Toten aufzurühren? Ich mar zu einem festbestimmten Zw:cke noch Tunbrit>.»e Wells grbrhven. 9tur das erstaunlich' Benehmen meiner Muten? machte mich schwach m meinem Entschlüsse, die Geschichte jetzt und hier zu Ende zu führen. Weil, sagte ich nach einer schicklichen Paus:, weil ich es für meine Pflicht halte, 9mau in Erfahrung zu bringen, unter welchen Umständen m stn Vater seinen Tod fand. Es ist jetzt nicht mdjt an der Zeit, nur etwas verborgen halbm zu wollen, und ich gestehe, daß ich leinen Grund zu runter?r Zurückhaltung sehen kamt. Wenn mein Vater "in Ehrenmann gewesen ist, tote ich zu glaubm gute Gründe hwbe, bann nichts Unehvenhanes an f/tnem Tcstx gewesen sein. Ich möchk: einfach die Tatsachen kennen lernen. Ich bin lern Sohn — noch mchr: sein einziges Kock> — unb habe ent Anvteht birauf, erngemerbt zu werben. Kstne Mutter hat das Recht, diesen ganz natürlichen Anspruch abzuweisen. Das ist meine Antwort. Aber warum, warum, warum — nach so langen Jahren, kommst du, Julius, mit diesen eigortümlitben Fragen zu mir? fragte ft: mtt bebender Stimme. — In ihrem Benchmen verrieten sich deuUich die Zeichen em^ bevorstehenden kbr-- perlicben Zusammenbruchs. — Es muß etwas oor- gefaUen sein — etwas mußt du ersah rm haben. Sag' mir das erst, und dann, melleicht — aber erzähl' es mir erst, Julius, sag' es mir! Sie hatte sich nun aufs Bitten verlegt. Ich wußte nicht, wie ich mir das erklären sollte, abre ich suhlte, daß ich, ganz ohne es zu ivissen, nun» mehr auf der Schwelle ein:r überrasck?cnden Entdeckung stand. Noch zögerte ich. Ich wußte trieft recht, wie ich mente Antwort eirtkl.'ideu sollte. Ich -wollte von meiner Dtutter etwas» Bnttmmtes erfahren, eft ich von meinm Erlebnissen in Nummer 19 des Pontisex Square erzählt:. Ihre ungewöhnliche Erregung hatte einm großen Eindruck aui mich gemackü. Es steckte mehr hinter dieser Angelegenhstt, als ich mir zuvor auch nur hätte träumen lassen, unb so sagte ich: wochenschluß an. Unter den Werten, bi-: ewigem Interesse begegneten — es waren nur wenig«: — finb bei Beginn Otavi Dritten hervorzuhebm, die tedoch unregelmäßige Haltung zeigten. Die anfangs festere Teitdenz ging, da 'Jlnq?bot vorlag, später wieder verloren. Otaft-Anteile fte.I:en sich auf 1125 bis 1060, (Yenußfchstne aut 755. Die schwache Haltung der auSländtuftn Temsen vteur- >achte eine Abschwächung m Cauadas, 1060, gestern abend 1040, Teutsche Ucberate Elektrische J22O, minus 25 Proz. otej'te Tendenz ftwahrten SchiN- fc-fttsoktien, besonders Norddeutsche Lloyds ft: zwischen 199 bis 204 gebandelt wurden, odjan- ttmgbahn lagen matt. Bei besch-idewm Umsätzen stellten sich Montanpafterie nidxig:r. Es verloren anfänglid) Deutsch Luxemburger 11, Ober* bebart 8, Wwnir 'Bergbau 18, Mann-Smann 8, Gelsenkirch. 5'/n Proz. AEG büßten lOPvoz. ein. Auch Schucken standen mit 220 im Angebot Stilles Geschäft zeigten chem. Werte, wo tnc Kurse sich mit wenigen Ausnahmen nach unten fenften. Chemische (^nesheim und fi»lzverü)hlung schwach. Badische Anilin 3 Proz gebessert. Jnftolge der geringen Unternehnrungslust blieben auch die übrigen Mäckkte nur toenig beachtet. Neben Nationalbank für Teutschland, die gesucht waren, stellten sich Mammen- und Tiskontobank mit 205 bis 15 Proz. Höher. Deutsche Anlechen lagen fester. 5prozentiae GoDmeriVaner gaben 40 Proz. nach Deutsche Petroleum schwach. Im Verlauf der Börse mürbe die Tvchenz allgemein sckrwächtr. Für Schiftahrls- aTtim bewohn r sich »ruftuft Tie Börse schließt schwach. Prioatbiskont 4'/. Prvz. Frankfurt a. Tt, 12. April. Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Datum: 9. April 10. April Amsterdam - Rotterd. 2152,75 2157,26 2018,- 2022,- Brassel.Anttoerpen . 407,10 407,90 387,10 367,90 Thristiania 1148,751151,25 1084,- 1086,- stopenhagen 1069,— 1071,— 1014, — 1016,— Stockholm 1288,75 1291^6 1198,75 1201,25 Helsingfors 319,65 320,35 289,70 290,30 Italien 249,75 250,25 212,25 212,75 London 232,25 232,75 216,75 217,25 New-York 57,40 57,60 53,40 53,60 Paris 379,60 380,40 339,65 340,35 Schweiz. 1059,- 1061,- 979,- 981,- Spanien 1049, - 1051,— 964, — 966,— Wien (altes) .... 22,97 23,03 22,97 23,03 Deutsch-Oesterr. abg. 27,22 27,28 26,72 26,78 Prag 84,90 85,10 80,90 81,10 Budapest 28,47 28,53 28,47 28,53 Bulgarien ——,— —,— Konstantinopel. . .. —,— —, — Börsenkurse. Datum: S'/.DeutKriegsanl. 4'/.Deut.Reichsanl. 3'/,Deut.Rechsanl. 4e/6 Preuß. Äonlols Darmstädter Band Deutsch« Dank. . . Disconto- Gesellsch. Dresdener D tnft.. Natronalbank f. D. vttitteld.Creditbank H.-Amerik.-Pakctf. NorddeutscherLloyd Doch. Gußstahlwrk. D.-Luremb.Bergw. Gelsenkirch. Bergw. Harpener Bergbau Oberschl.Tisenb.-B. Oderschles.Eisenind. Phönix-Brgb.- Akt. Bad. Anilin-u.Soda Höchster Farbwerke Itlehtr. A. E. G.. . Schuckert-Werke. . FeltenLGuilleaume Daimler Bud.-Lisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4®/0 Hess. SaatsanL (Electron Griesheim Frankfurt Berlin Abenb- 1-Uft- Schluß- Anfangs- Kurs Kurs Kurs ftUrs 9.4. 10. 4. 79,75 79,75 76^86 224,- -,- 187,60 -,- 148,- 209'- 209*50 193, - 199, - 368,- 360,- 352,— 341,- -,- 348,- 252,- —,— 302,- 485,- 467,- 567,- 570,- 408,- 399,50 410,- 400,- 270,- -,- 549,50 339,'- 335^ — —* — 33a— J.4. 10.4. 79,75 -,- 76,60 -,- 76,50 79,10 143,- -,- 317,- 225,- -,- 187,- 146^0 -,- 1 +8, - —,- 204,— 193,75 -,- 374,- 350,- — ,- 350,25 -,- 367,50 -,- 250,- -,- 302,- -,- 488,- 670,- -,- 412,- -,- 400,50 220,50 -,- 545,- -,- 325^0 -,- 330,- -,- 339,50 -,- Martnoilernngen. Datum: 31.3. Zürich 7,95 Amsterdam 3,725 Kopenhagen 8,50 Stockholm 6,60 Wien 320,- 9.4. 10.4. 9,40 10,- 4,75 4,95 9,75 10,50 8,25 8,75 385,- 406,- Gut, Mutter, bevor ich irgend welche Erklärungen oder Aussagen. über das Borgefallme mache, wie du es, unt> zwar ganz richtig, genannt haft — beim es hat sich in der Tat etwas sehr Auffälligrs ereignet —, möchte ich, daß du mich genau üb:r dte Beziehungen aufklärst, die zwischen meinem Barer und der Gräftn Frangipant bestanden haben. Tie Wirkung dieser unerwarteten Worte aut meine Mutter war außerordentlich. Si: starrte mich für einen Augenblick mit offenem Ä/rimd: an, wobei sic krampfhaft nach Luft schnappte. Die Gräfin Frangiparri! stammelte fr schließlich. Jawohl, die Gräfin Fvangipcari, ernriberte ich. Was m aller Welt Bararit du von beeter Frau wissen? Bis jetzt noch sehr wenig. Ich habe aber meine Gründe, von ihr viel mehr in Erfahrung zu bringen. 'Sxr hast deine Gründe dafür? Jawohl. Aber du setzest mich in Erstaunen. Wie kannst du von de- bloßen (^istenz einer ftlchm Frau gehört haben? Eine gewisse verächtliche Bttommg dieser Bezeichnung mel mir auf. Einer solchen Frau?! nnederholte ich. Gewiß — einer solchen Frau. Ist sie denn so schlecht? Ist sie? Du willst wohl sagen: war fte? Sie ist schon vor vielen Jahren geftorbm. Ich glaube, darin irrst du ftch. Wie kann ich mich irren, wenn ich es wetß? Es tut mir leid, dir widersprechen zu müssen, Mutter, aber ich ha« aus sicheyter Quckle erfahren, daß sie noch am Leben ist, in der all:r- besten Bertassung. Unmöglich. Wer hat dir das gesagt? Tie Gräfin selbst. Ich sagte dies im wirkungsvoUsten Ton, der mir zur Verfügung stand, aber statt des erwarteten Aickes sprachtoten Erstaunens gewährte ich aus dmt (In einem Teil der Auslage wiedtrhrlt.) Die Dandhadung des Ausnahmezustandes. Berlin, 9. April. (WTB > Der Reichswehr m i n i ft c r geht von der lieberwuguitg auS, daß die mUitänschen B.'feb!shalx'r von watifttoi Geschäften nach Möglichkeit entlastet werden müssen. Dtese Anschauung entspricht der vom R c i d» <5* Minister des Innern seit langem vertretenen Auffassung. Der Reichspräsident ordnete nunmehr auf den Vortrag der beiden Minister Irin an, daß die fi) a n d ha bun g d e s Ausnahme- zUstandes überall da, wo nicht osstmer Aufruhr herrscht, in die fixmd der Ztvilbehörden zu legen ist. Die deutschen Truppen in der neutralen Zone. Washington, 10. Aprtt. WTB Einer drahtlosen Meldung aus Carnarvon ui folge soll Deutschland no ch eint W o ck) c Zeil er-- halten haben, um seine Truppen aus der neutralen Zone zurückzuztehen. Lloyd George geht auf dem Seeweg nach San Remo. P a r i s , 9. April (ATB.) Nach einer Pavas- Meldung aus London soll Lloyd George nach San Remo auf dem Seewege abrvuen, ohne, wie es anfänglich gemeldet war, nach 'Paris zu kommen. Amerika gegen Frankreichs Vorgehen. Washina ton, 10. Aprck. (WTB.> Reuter. Soweit in Erfahrung zu bringen ist, fußte die Aktiv n des Staatsdepartements in der Ruhrsragc aus der Ansicht, daß man der deutschen Regiertmg acstatten müße, in das Ruhrgebiet eine angemessene Truppenanzahl zu ent senden, die notwendig ist, um die Ordnung wieder lierzustellen unb die Ueberlegenheit der Regie- runa zu wahren. Frankreich ist bezüglich der Stellungnahme Amerikas vo lkommen untemdftet worden. Man ist der Ansicht, daß die Stellung der Vereinigten Staaten im Verlause der Unter», rebung zwischen Wallace und Mcklerand keine Aenderuug ersahoeu hat. Die Anftcht Amerikas ging dahm, daß es sich bei der ganzen Frage um den Umfang der Unruhen unb daran l>an> beit, ob die Regierung Ebert in der Lage ift, mit den geringen, ihr durch den Versailler Vertrag gestatteten Stveitkrästen die Kontrolle zu bo- halten. Die französische Antwort an England. Paris, 10 April. (WTB.) Wie das „Echo de Paris" meldet, wird die Antwort Mille r a n d s aus die englische Note, di: gestern nachmittag durch den eng.iicOen Gesandten mvg bilt wurde, durch Pairl Gambou Lord Curzon selbst überreicht werden. Sie iterfidxrt die Ergebenheit Frankreichs 1 einen Verbünd.'ten gcgenüfxr und erklärt, Frankreich habe niemals die Msick^ gehabt und nxTLc niemals daran denken, sich von feinen Alliierten zu trennm ES Hoist, das: der Vertrag von Versailles so schnell w.e möglich ausgesülwt werde. Anderseits :rklärte daS „Echo de Paris", daß sämtlich Minister, fte am Mv uisierrat tctlgenomTre.i haben, einstimmig das (krv posee Millerands über den Inhalt der Antwort, die eine Stunde später dem engli'chen Bot schuster überreich wurde, billigten. Mi lerano gab zu erkennen, wie mehrer.' Zeitungen, beftmberd der „Petit Parisien", melden, das Parlamt-nt so schn-ell wie möglich über die Lage in Kenntnis I tzen zu 'wollen. Seine Erklärung im Parlamei.t wird ivachr- schinlich am Montag erio g n, falls die Unterhandlungen zwischen den Alliierten bi ö erlauben. — Nach dem „Echo de Paris" wird Millerand am 18. April nach S t. Remo abreisen, wo er am 19. eintreffen wird. Tas Blatt bemerkt dazu, daß es von einem erfahrenen Polilistr über tic Beschlüsse dieser ftönfernij ans dem Lausenden gehalten werde. Aus Veranlassung Lloyd Georges roerben wahrscheinlich bi» Vertreter der Presse ausgeschlosltn ratr'oen. Tie Konferenz, die unter d:m Vorsitz N i l 11S ftattftnden wird, wird sich mit der Frage Dom Fiume beschäsrigen, gmiz be'onders ab»r mit dem Vertrag von Versailles. Der österreichische Staatskanzler beim Papst. Rom. 10. April. (WTB.) Die österreichische Mission teilt über die Audienz des Staats- k a n z l e r s beim Papste mit, daß der Staatskanzler die Anerkennung der österreicknschen Republik verlangte und um die Bemühungen des Vatikans für die Kriegsgefangenen bat. Der Papst kündigte die baldige Errichtung einer Nunriatuv in Wien an und übergab ftm Staatskanzler eine Anweisung über eine Million Lire, welche Summe für wohltätige Zwecke bestimmt ist. Antlitz meiner Printer nur die Spuren ncwochenoen Interesses und gefteigTter Neugier. Tann, sagte sie, bin ich grab getäuscht wor* den, und letzt Fairn ich auch verstehen, warum du all diese unverständlichen Fragen an mich richtest. Wenn du sie gesechm hast, so beschreibe sie mir. Tas tat ich, so gut es mir möglich war. Sie schien die beschriebene Person wieder zu ertennm und nickte beiftimmenb, als ich im Verlauf meiner Beschreibung gewse Punkte erwälmte. Jawohl, sagte sie, als ich damit zu Ende war, die Beschreibung scheint, toenn man ft: uv- zwischen verflossenen Jahre in Anv-cheumg bringt, ziemlich genau zu sein. Aber sage mir dock-, unter welchen Umständen du mit i r zwammengetroftm bist! Nun war es mir ganz klar gewesen, daß meine Mutter nur nicht die volle Wahrhte verraten hatte: auch empsanp ich die Gewischnt, daß sie ferne rachsüchtigen Gefühl' gegen die Gräfin hegre; so beschloß ich meinerserts, ihr auch nicht alles zu verraten. Unter rein beruflichen Umständen, lautete meine Antwort. Es war ein seltsamer Zufall — von A bis Z. Ich wollte eines Abends gerate: mein Sprechzimmer verlassen, als ich zu ■•tner Tarne geben wurde, die mir völlig fremd mir. Es war an diesem Vorfall rein nichts Ungewöhnliches, so etwas kommt in meinem Beruf: alle Tage vor. Ich ging also hin und beuchte die Dame. Durch die zufällige Erwähnung meines Namens kam die Sache ans Lirft. Ich kann noch hinzufügen, daß sie behauptete, ich sehe meinem Baker außerordentlich ähnlich. Stimmt das? Jawohl — und dann ? Tann fragte sie mich über meine Erimrteungen txm meinem römischen Aufenthalt ans und erkundigte sich, ob ich mich an fte näheren Umstände beim Tode meines Vaters Timterc. Und du sagtest? — Meiner yLutter Augen glänzten jetzt vor innerer Erregung. (Fortsetzung folgt.) Mangel Energie,Schwächezustände,Ueberreiztheit,Abgespanntheitverbunden mit Kopfschmerzen, Herzklopfen usw. beruhen auf einem mangelhaft ernährten Körper, in dessen Blut die nötisgen Bestandteile fehlen, nämlich ein Mangel an roten Blutkörperchen, welche unbedingt notwendig sind, um sich wohl und kräftig zu fühlen, -Tabletten führen dem Blute die fehlenden Bestandteile zu, wodurch der Körper in einen gesunden, normalen Zustand versetzt wird. 35®= Preis M. 6.- in Apotheken. Moltkcstraße ST") ^Fernsprecher 22 OäOer 269. 3978D Tuchhandlung Spezialität: blau, schwarz, marengo Geschäftszeit v. 9—1, 3—6. SWkMMW Gießen. Das neue Schuljahr unserer Anstalt beginnt Montag -en 19. April naLmttG 2 Uhr im kaufm. BereinShaufe, Nord-Anlage 15. Gießen, den 10. April 1920. 4046D Die Schulkommifflon. WWW R not v. fomul. 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