das Das Ergebnis der Abstimmung in der ersten Zone Nordschleswigs. Internationaler Bergarbeitertag in Brüssel. Brüssel, 11. Febr. (Havas.) Das internationale Komitee der Bergleute trat gestern in Brüssel zusammen. Die deutschen und die österreichischen Delogierten sind noch nidft ein» getroffen. Der Präsident des Komitees gab der Ansicht Ausdruck, daß es jetzt an der Zeit sei. an die Wiederaufnahme der internationalen Beziehungen heranzugehen. Aus dem Reiche. Der rvürtttmbergischc Landtag gegen Auslikferui'qsbegehrrn. schäftsberichi genehmigt. Auch der Wirtschaftsptan findet feine Beanstandung. Ter Ernst-Ludwigverein, Hess. Zentralverein für Errichtung billiger Axch«mlgen hielt Dienstag nachmittag im Saale der 9a u gerne rf- chule ehre letzte Versammlung unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Köhler- Worms in V.r- Hinderung des 1. Vorsitzenden Frech^rn v. Heyl ab. Ten Geschäfts- irrtb Kassenbericht erstattete Landes wohnungsm spektor Oberbaurai Klump. Ter Vorsitzende gedachte dann in .>in gehend m Aus- ührungen der langt ähiigen ersprießlichen Tättg- keit des Vereins, der durch die Kon Keren» des Heimstättenvereins genötigt sei, sich aufzulösen. Die Auflösung wurde beschlossen, der Vorstand bleibt in Tätigkeit bis zur bötUgien Lmuidttum. Irzi D Mm* Üükl W 1.111W schriftliche Slngtbr ier 02596 an h ebener Anzeiger. ■ gieruWgSvertretzer mit, daß vom Reiche aus nach Möglichkeit der Flachbau gefördert werden soll. Für verschiedene ausscheidende Mitglieder wurden in den Verwaltungsrat gewählt Dr. Lanomann- Tarmsladt, Tram bahn sichrer K. Schuchmanw» Darmstadt, Geh. Oevonomierat Wallher-LengfD, Geh. Justtzrat Görz-Maniz und Pfarrer Loos- Butzbach. Nach Bericht des Rechnungsrates Haardt wird Entlastung erteilt. Der Geschäftsführer Dr. Liudfuß erstattete hierauf den Geschäftsbericht, in welchem u. a. auf das Wachstum des Vereins und die Notweirdig^ctt der Schaffung eines eigenen Zentralorganes der „Heimstätte" Hinwi-S. Er erörterte dann die pvattische Tätigkeit des Vereins in Gemeinschaft mit dem Hess. Siede- lungsausschuß und bespricht die vom Berwaltungs- rat vorgeschlagene Beteiligung- der neu zu gründenden Kleinwohmmgs- und Heimstätten-Gffell- schast mit einem Kapital von 500000 Mk. Die neue Gesellschaft soll die prakttsche Tätig^it ausüben, unb da der Staat, die Provinzen, die feer* ficherungsanstalten, der Heimatdank, die Lanoes- hypothekenbank, die LandwirtschoftSkammer u. a. ihre Beteiligung mit teilroeife namhaften Summen in Aussicht gestellt haben, dürfte ein bedeutender Bettag zur Erfüllung der großen Aufgaben zusammen kommen. Ministerialrat Schäfer sagt die Unterstützung der Regierung zu. schlägt aber vor, sich über die Form der neuen Gründung heute noch nicht festzulegen. Nachdem noch mitgeteüt wurde, daß jeder Form der Spekulation bei b?m Hausbau und Verkauf ein Riegel vorgeschoben sei, wird der Anttag auf Bewilligung des Betrages ohne weitere Bindung angenommen, sowie der G> Line neue Verordnung über handel mit Gold und Silber. Berlin, 11. Febr. (WB.) Der Reichswirt- schsftsminister erließ unterm 7. Febr. eine Verordnung über den Handel mit Gold, Silber und Platin, die für den Handel «mit Reichssilbermünzen einem Monopol der Reichsbank gleich k.omnit und außerdem den Hausierhandel mit Edelmetallen und daraus hergesteklden Münzen und Darm verlötet. Ter Berkaus von Reichssilb tmim-ai zu einem den Nennwert übersteigenden Pveiie an andere Stellen als die Reichsbank ist strafbar. Die Reichslank erhöhte im Zusammenhang hiermit die Ankaufspreise für Reichsfilbermün-en auf das Achtfache des Nennwertes. Nr. 56 Ter Siebener Lnzeiaer erscheint täglich, außer Sonn» und Feiertags. vezugrprei,: Monatlich Mk. 2.30, vierteljährlich Mk. 6 90 einschließlich desBestell- gelds; burcfi die Post vierteljährlich Mk. 6.— ausschließlichvesteklgeld. Fernsprech - Anschlüsse: für he Schristteituna 112 Verlag,GeschäfissleNeöl AnschristfürTradtuach- nchten: Anzeiger Siehe«. postscheckkeitt»: Frankfurt a. M. UM6 rimg durch Note vom 30. Januar 1990 bestätigt. Da nach 8 10 des Anhangs V zu Teil 8 das Frie- d-ensverttages bre An Änderung >ei»ens des Wieder- gutmachungsausschusses und eine bestimmte vertragsmäßig festgesetzte S»kündi«nngsfrist für den Beginn der sianrösiichen ßieterungen entscheidend sind, folgt aus Vorstehendem, daß eine Verpflichtung Deutschlands zur Lieferung bescnmuter Mengen bisher nicht bestand. Die bisherigen Kvhlen- lre^eamgen sind als durchaus freiwillige xu stet rächten, und es kann deshalb auch lebt Vorwurf gegen Deutschland daraus berge leitet werden, daß bestimmte Mengen nicht erreicht worden sind. Im übrigen ist von deutscher Seite in dem Brot)toll und wähnend des ganzen Verlaufs der erhandlungen die nachdrücklichst ebgeaebene Erklärung wiederholt Norden, daß Deutschland ohne schwere Schädigung seines wirtschaftlichen Lebens vorläufig überhaupt nicht imstande sei, bedeutende Lieferungen zu machen. Wirtschaftlich betrachtet, liegt in der Tatsache der freiwrlligen Kohlenlieferungen vor Ablauf der int Friedensverttag vorgesehenen Ankündigungsrist ein gewaltiges Opfer Deutschlands und zugleich ein schlagender Bew.'is für ÄS Volle kos^ BBÄff 3,'S® KM E i* * SM Leibes oder SSä**"*' Stuttgart, 11. Febr. (Wolff.) Beim Beginn der heutigen Landtagssitzung gab Präsident Keil eine Erklärung gegen das A u s l iese r u ng sbegehre n ab. „Die württembergische Regierung steht auf demselben Standpunkte wie die Reichs reg ierurtg und ist überzeugt, daß eine Regierung, die vei> suchen sollte, dem Auslreferungsdegehren zu Assessor JutJi ifloo-W (Eine Konferenj in London. , Paris, 11. F-br. (Wvlsi.) Savas. Mil- le ra nd, Marschall F och und ihre Mitarbeiter sind zu den Verhandlungen nach London abgereift London, 12. Febr. (Havas.) Nitti ist gestern in London ein getroffen und wurd,' von Lloyd George am Bahnhof empfangen. IniOiaep., *55? Tie Verpflichtungen der deutschen Regierung aus dem Versailler Protokoll vom 29. August 1919 sind in der Note unrichtig iviedergegebon. Deutschland hat m dem Protokoll lediglich erklärt, mit der Lieferung von Kohlen an die alliierten und assoziierten Mächte sogleich beginnen zu wollen. Bestimmte Mengen Kohlen v-or- zuliefern, hat Deutschland in dem Protokoll nicht versprochen. Als Gegenleistung für diese durchaus freiwillige Borlieferung von Kohlen hat das damalige Organisationsbomitee in Aussicht gestellt, dem Wiedergutmachungsausschuß nach seinem Zusammentritt, also nach Inkrafttreten des Frie- densvertrages, vorzuschlagen, daß Deutschland ander Grundlage der gesamt« deutschen Erzeugung von 9 Millionen Tonnen Steinkohlen im Monat 1640 000 Donnen monatlich tu die Entente liefern soll, und zwar bis zum 30. April 1920. Dies ist eine einstige Erklärung der alliierten Mächte, mit welcher eine Ermäßigung der im Friedensverttag an sich vougesthenen Gesamtmenge bis zum 30. April 1920 sicherge- Mit werden sollte. Der Wiebergulmachunss- ausschuß hat diese ßfrUinrng der deutschen Regie- Lloyd George über Rußland. London, 11. Febr. (Wolff.) Reuter. Im Unterhaus behändste Lloyd George bei der Debatte über die Adresse auf die Thronrede tn der Hauptsache Fragen innerer Art. Auf 'den BvrscUag des Friedensschlusjes mit den Bolschewisten wiederholte Lloyd George, daß bevor die Sieglerung, die Rußland verwalte, ihre barbarische Methode aufgegeben habe und auf zivilisierte Werse vogtere, kein zivilisiertes Gemeinwesen in der Welt geneigt sein werde, unmittelbar Frieden zu schließen. Es bestehe Keine Regierung, die berechtigt sei, für ganz Rußland zu sprechen. Der einzig übrigbleibende Weg fei, Rußland durch den Handel zu retten, was beruhigenden Einfluß haben würde und mehr als jede andere Methode die Grausamkeit und Raubftrcht der Bolschewisten ausrottat werde Au» Hessen. Hessischer Wohnungs- uno Hcimstüttenvevein. R.M.K. Darmstadt, 10. Febr. Der Heft ijcheLandesvereinfürKriegerheim- tätten hielt heute nachmittag unter d'M Vorsitz des Landforsttneisters Dr. Weber fine dritte Mitgltederversommlung ab, die aus ollen D.ilen tXffc’.i.; besucht war. Der Ersitzende teilte mit, daß der seit etwa 20 Jahren best ehende Ernst-Ludwig- Berein für Errichttmg billiger Wohn-m gen aufgelöst und seine Mitglieder in Zahl von mchreren Hundert von dem Heimstättenverein übernommen worden seien. Nach kurzer GeschästsordnungsdebattS wurden ^hieraus die aögeänberten Satzungen beraten und darin der Titel des Vereins in „Hes- si! chcr W ohnungs- und Heimstätten- verein "abgeändert, nachdem verschieden' andere Vorschläge Ablehnung fanden. Die Satzungen anirden dann nach längerer Aussprache in der Hauptsache nach den Vorschlägen des Vorstandes mit einigen formellen Aenderungen gutgehihm. In der Aussprache kam zum Ausdruck, daß, den heutigen Verhältnissen Rechnung tragend, der Verein der allgemeinen Wohnungsnot steuern, und, soweit tunlich, dabei die Kriegsteilnehmer in erftn: Linie berücksichtigen will. Hierbei soll nach Möglichkeit der Flachbau gefördert, dem bsitehenom Mangel an Baumaterial aber Beachtung geschmkt und auch die Hochbauweise unterstützt werd-m. Zu der Frage der Baukostenzuschüsse teilte ein R> Au- Danzig. Danzig, 11. Febr. (Wolff.) Heutt vo^nittag kam der Bettreter der verbündeten Regierungen in Danzig, Reginald Tower, von Paris an. Oberbürgermeister Sahm hieß ihn im Namen der Stadt willkommen. Der Oberkommissar antwortete in deutscher Sprache. Er drückte seine große Freude darüber aus, im Auftrage der alliierten Mächte die Verwaltung der Stadt zu übernehmen, imi> hob hervor, daß feine Bemühungen nur dann den gewünschten Erfolg haben könnten, wenn er auch die wohlwollende Unterstützung «irres jeden Bürgers eichoffen fämtr Es unterliege keinem Zweifel, daß, wenn das Volk bt gemeinsamer Arbeit seine ganie Energie und Tatkraft allein den ftiedlichen Zielen feiner wirtschaftlichen tÄttwicklung widme, die Zukunft eines neuen glorreichen Zeitabschnitts in der Geschickte Danzigs sich eröffnen werde. M 3 ub7'dad>: W M Äl.t’Ä en et™ (?*P,e|8tr hsii m bienen. ■Ntten8ebln6u: ^ntn während bt 6 tunben, Ä-iZ m “Jtatf, bei uns ä Wti werben. l»u R-*It'Ä5ÖnUeTl® Don 40 Millronen nur über 3 250 000 Tonnen monatlich verfügt. Welches Recht kann Deutschland anführen um günstiger gestellt zu sein als Frankreich, deistn Notlage lediglich auf die systc matrfchen feernniHungen zurückzuführen ist, die durch die i«utiche Oberste Heeresleitung ohne m i l i t a r i s ch e N o t w e n d i g k e it und mü dem ' bestimmten Ziele, die französische Industrie zu ruinieren. besohlen worden sind? k £ französische Regierung kann nicht zulassen, miß die deutsche Regierung m Nichtachtung ihrer Verpflichtungen und obwohl sic dazu imstande wäre, die Lieferungen nicht ausführt, an denerl Frankreich ein spcziellss Interesse und Anrecht hat. Sie Derlangt, daß Deutschland die über nommenen Verpflichtungen crusfühtt und ist ent» schloffen, die Rechte der ftanzösischen sstativn geltend zu machen, die durch den Friedensverttag fanttwrnett worden svnd. Unter Bezugnahme auf Artckl 429 des Frie- censvertvages eröffnet die französische Regierung yerrntt der deutschen Regierung, daß, da Deutschland die Bestrmnrungen dieses Vertrages nicht ge- weulich erfüllt bat, die Friften für die Räumung de r besetzten Gebiete noch nicht zu laufen begonnen haben, ferner, wenn am 1. März 1920 Deutschland in weiterer absicht- hrber NxhäerAllung dieser Beipflichtungen an Frankreich nicht die noch rückständigen bereits fälligen Lieferungen sowie das volle Februarquantum geliefert hat, so wird sich die Regierung der Republik gezwungen seh-n, #u w i r t s cha f t l i ch e n und finanziellen Sperr -und Vergeltung smaßregeln und allgemein M solchen Maßnahmen zu greifen, die sie als durch die Umstände geboten erachtet, wie das für solche Fälle «r Vertrag besonders vorsieht. Tie ftanzöjische Regierung gibt sich der Hvfsirung hin, daß sie nicht gezwungen sein wird, andere Maßregelli gegen Deutschland zu ergreifen, wie sie dos Protokoll vom 10. Januar 1980 und das Schreiben vom 23. Tezenwer 1919 als BedrngAng für das Jn- frafttreten des Vertrages vorgesehen haben. Hierzu wirdvon zuftändiger Seite bemerkt: Die SWenwte vom 8. Febr. 1920 gd)t aus Dom französischen Ministerpräsidenten und ift gerichtet an den deutschen Geschäftsttager. Sie beschwett sich über man-elhafte Kichlensie- enmgen Deutschlands. Gegenstp-r den übernommenen Verpftichtulligeil für bie Behandlung der Kvhlenlieserungen aus dem Fr» den Vertrag.- ist lediglichderWiedergutmachungsaus- chu ß zuständig. Er. allein hat das Recht, die deutschen ftWentfe^rungai feitzusetzen; er al» lern hat die Ausführung ber dentschm Verpflichtungen zu überwachen, und er W Maß»iahmen zu treffen, falls Deutschland feinen Berpslichtungen nicht nachkommt. Der französische Ministerpräsident hat sich mit dieser Note Befugnisje ängemaßt, die ihm Nicht zustehen. Daher ist es auch nicht ver- NTunderlich, daß feine Note von unzutreffenden Voraussetzungen ansgelst und zu falschen Schluß- oLgenmgen gelangt. den Zkreisen der deutschen Volkswirtschaft erhoben haben, hätte eigernlich volle Anerkennung von feiten der Alliierten verdient. Schließlich ist auch hervorzüheben, daß öer Hinweis auf Vergeltungsmaßregeln, bie nach dem feertrag nur im Falle vorsätzlicher Nichterfüllung der Verpflichtungen in Frage kom- men können, sowie auch eine Aeicherung ves Ar- ttkels 429 des Frisdensverttagts, der die Räu- nrungsftist für die besetzten Gebiete reg.1t, nicht ^rstanriich erscheint. Auch für Beurteilung dieser (Trage ui nicht die französische Regierung, sonp.'ru nur der Wiedergutmachungsausschuß zii st andig. Cs ist nicht einzuseben, wie der W«edErguttnachunaisrusschuß. Anlaß srndeii könnte, derarttge Maßregeln in Erwägung zu ziehen. Kiel, 11. Febr. (WB.) Noch dem amt* lichenErgebnis der Bolksabsttrnmung in der ersten Zone Nordschleswigs wurden abgegeben 25 223 Stimmen für Deutschland, 7 4 808 für Dänemark. entsprechen, vor einer Unmöglichkeit stünde. 3a) habe noch hinzuzufügen die Meinung, daß bei aller berechtigten Entrüstung und bei allen Empörung den Feinden die Ruhe und Würde gezeigt werden must, die unserem Volke ange». messen ift." (Beifall.) Kundgebungen in den Kirchen Hamburgs. Hamburg, 10. Febr. (Wolff.) In den -^.auptkirchen Hamburgs järchen beute (uxmi) Kundgebungen gegen die Auslie- ierungdfoiberung der Entente statt Die Hauptpastorvl hielten von, den 'Kvnzesir Ansprachen, dve der Entrüstung über das Verlangen der bisherigen Feinde Zlusdruck gaben. Es )ourde sodann eine Entschließung verlesen, die an die Regierung und die Nationalpersammlung aerichtet wird und das AusUeserungsbvgehren brandmarkt. Der Hessische Volksdund wird, wie man uns mitteilt, am 14. unb 15 b. M. in Cassel gleichzeitig und in Fühs- lung mit der ersten Deutschen Mderalistei^ Konferenz eine Bundestagung abhalten, nun welcher grundsätzliche Fragen der zukünftigen Wmf, soweit sie die Ziele des Hessischen Volksbundes betreffen, erledigt und R'cht- linten für die weitere Tätigkeit der BundeK- organe aufgestellt werden sollen Einladungen zur Teilnahme an diesen Besprechungen sind bereits an alle Ortsgruppen und Ver>- trauensleute ergangen. Die „Rote Fahne" wieder verboten. Berlin, 11. Febr. (WB1 Wie das „B. Z." meldet, wurde das Berliner Organ brr kommunistischen Partei, die „Rote Fahne", bis zum 25. Februar verboten. tsro-K ^--2' Line anmaßende Note der französisch« Ministerpräsidenten in der Xohlenlieferungrsrage. Während in der Auslieferungsfrage unsere Gegner noch keine weiteren Entscheidungen gefällt haben, bat sich Herr Millerand oeeilt, uns m der Kohlenlieserungsfrage Vorhaltungen zu machen und Drohungen daran anzuknüpfen. Unsere Regierung veröffentlicht dteses Aktenstück mit ausführlichen Zusätzen, dte es dactun, daß eine solche Vorhaltung nach den Abmachungen überhaupt nicht Sache des französischen Ministerpräsidenten, sondern des Wiedergutmachungsausschusses sei. Herr Millerand scheint die Konffik^sstimmung vermehren zu wollen. Er soll ja auch vor Absendung der Auslieferungsnote bei der Botschafterkon^- srrrnz das widerstrebende England zum Nacht geben veranlaßt haben mit dem Hinweis, daß er, Millerand, ja schon erklärt habe, der Frie»- densvertrag müsse buchstäblich erfüllt werden und dah man dies nicht desavouieren, dürfe. Die französische Ocfsentlichkeit befindet sich in einigen Aengsten. Die Häupter der Entente versammeln sich heute in London, um die wichtigen schwebenden Fragen zu erörtern, uni) da man weist, daß in England die berlangten Auslieferungen als politische Entyleisunb angesehen- werden, ist man in p?ris pessimistisch gestimmt. Daraus oürfen wir Deutsche noch immer teuren Anlaß nehmen, etwa zu triumphieren. Wir müssen uns auch in der Sache der Auslieferungen vor Uebertreibungen und Verflachungen hüten Als eine Verflachung der deutschen Volksbewegung müssen wir das Borgehen eines Vereins bezrichnen, der wie ein Pilz mrs dem Boden geschossen ist und nun die deutsche Menschheit zu Unterschriften und Listeneinzeichnunaen auffordert. Das ist wirklich eine unzulässige Verwässerung dessen, was in unserem Volk jetzt tont» lid) vor sich geht. Der Reichsjustizminister Schiffer hat nach Bekanntwerden der An- Nach den Besttmmungen des Friedensver- tragcs Den Versailles, Teil VIII (Wiedergutmach- ; iiJigen) Artikel 236 Anlage 5 8 2 bat sich Deutschland verpflichtet, an Frankreich 7 Millionen ; ‘ ^° n"fe,n ® o (en j ä b r I i rf> zu liefern. Außer- tem soll Deutschland jedes Jahr an Frankreich rrne Kohlen menge gleich dem Unterschied zwischen («r Jahresförberung der durch den Krieg zer- >>rrten Bergwerke des Tepattements Nord und Pas de Calais Dor dem Kriege und der 'm.?01! Bergwerke dieses Beckens in den rad,t. .kommenden Jahre,, liefern. Letztere iXrU’rf Jahre lang imb darf nicht » SS 2- Millionen Tonnen jährlich während il^EN „nmf Jahre und 8 Millionen Tonnen wahrend der fünf folgenden Jahre be- »^-,^^>evetteitS geht aus dem Protokoll Dom rii öder die Verhandlungen bezüg- S ^uslührung der Anlage 5 zu Arttkel 236 ^?frW®^lt>ertTQ^ hervor, daß die Mächte uberemgekomrnen sind, nicht sofott nach bes Vertrages die Dollständige Lie- m der Anlage 5 ousgejählten Kohken- ru langen Deutschland Hot sich ver- April 1920 monatlich den -irtimS 660 000 Tonnen zu liefern. Tas .'br'^I emer läßlichen Lieferung von 20 Mil- Kjat Tonnen Kohlen und stellt den Ersatz der ?o oenmg der zerstörten ftanzösischen Bergwerk.' ™ 8 Tn entsprechend dem Schlußsatz $10 der Anlage 5 das Borrangsrecht genießt. tw.HrfT nnantastbare Dokumente fest, daß •|> -50 te? hes letzten Dezember ,'^00 000 /tonnen Kohlen produziert hat. Ge- Ä m dem Protokoll vom 29. August |3T ausgesprochenen Grundsätzen hätte Teutsch- also an die alliierten Mächte 2 500 000 "ctern müssen, während es nur 600 000 ij Riun geliefert hat. Tie im Monat Januar Menge ist mertlid) geringer gewesen KT Ä Vertreter ber deutschen Regierung bei I!fl':5*)^cn-utV?r^0.ramiff^,n in Essen hat amtlich u S-n Deutschland nicht mehr als m-ouat- /xP -0 Tonnen werde liefern können. Aber NH dieje^ Menge ist bis jetzt niemals geliefert i c>en‘ < r ü n b e, die man vorgebrackH um die Nichteinhaltung dieser hoch- ;M>icht,gen Verpflichtungen zu rechtfer- k t>lc auf die wirtschaftlichen Schwierig- des deutschen Staates Hinweisen, können kitt t a l s^ st i ch ha 11 i g betrachtet werden gegen» ■x Tatsache, daß Teutschland für sich selbst •he Quantität zurückbehatten hat, die erheblich M05 ist als die, die es zur Ausführung seiner 1---------- llUj ,-v«. vun.uuiV.i wirilichtungen benutzt: 60 Millionen Deutsche I Kvhlenmengeü entttößt, um sie zur Wi bergo: Maten zur Zeit monatlich 8 Millionen Tonnen ' JoQicn, wähvsnd Fran Keich für feine Bevölkerung ier in SlttoaM Schreibmaschine; Dame Gele«nheii gebe-, i L Lavoraiorium eir iwerftiätSHinit in! eben, hisloloaischen." kleriologischen ta bungSmeihoden nuk den. E-chr. Anreb.^ Wa.d.Me8.Sniklr Itt im Unten Dame ertMi brachen, fr». Äotr wfflÄt. btt 6M 5) titybaahr.t Lam ettnUgö- unirrri» s..bovvcü.u.a» »ch!..Bank-ll.^k :ku? Sthckil- Sr r2648a.@iebett.fag aesch»ULigtenlist>e alsbald verfügt, daß Erhebungen angestellt werden sollen, wie weit auf Grund des deutschen Gesetzes zur Verfolgung von Krietzsverbrecl)en gegen be- >nmmte Fälle, die such aus dem gegnerischen Anklage material ergeben, vorgegangen werden könne. Dagegen ist nicht viel einzuwen- den, obgleich die benwnftratiüe Wirkung biefer Maßnahme ihre zwei Seiten hat. . Berliu, ,11 Febr. (WTB.) Ter fran- zosische Mrnisterpr äsident hat der o £ v c n Missionin Paris folgende vom ■ o. Februar datierte Note zugehen lassen: die Bereitwilligkeit Deutschimü>s, seine Pflicht zur Wiedergutmackmng nach beiten Kräften zu erfüllen. Hätte TeutscAand diele freimilligcn Lieferungen nicht übernommen, so hätte es die biöher an die Entente g- brach." Da legte Peter Bonken wieder ferne große Hand aus Estrids weiße Stirn, wie damals, als Geegespenster. Roman vo« Anny Wvthe. Amerikanisches Copyright 1918 by Anny Wethe-*Ufan, Leipzig. bange Kderdmtsch Äe Jagd nach dem d ergriffen, und der Estrid erholte sich immer mehr. Nie war fa schöner, als wenn sie mit ihrem Kinde tändelte. Ein lichter Glanz lag aus ihrer Stirn, der sie verklärte wie ein Heiligenschein. Peter Banken bemerkte es zuweilen. Wie erne junge Königin sah er Estrü» durch den Gott»- koog schreiten und oft dachte er: „Nun wird sie bald für immer gehen." Etwas würgte ihm in der Kehle und er hatte das Gefühl, er müsse die Augen offen haben und aus der Hut sein, um seinen Sohn nicht zu verlieren. Dachte er auch an die Frau, die er verlieren würde? , Niemcmd konnte es in fernem unduräHringnw ernsten Gesicht mit den finster gefallenen Braue" lesen. Wo waren die lachenden .Augen von Peter Bonken hm? Schars beobachtete er Estrid, und Estrid hatte fast immer die Empfindung, obgleich ihr Tun und ihre Fveilieit äußerlich gar nicht beengt schrenen, als lebe sie in strenger .Hast. Von Keitum nxtr Nachricht gekommen, dav es Jngewart Ferks schlecht ging. Die Batenstml 'hatte sie gebracht und Peter Bonken meinte; KJ der Botschaft wäre wieder aller Glanz aus Estrids Angesicht entwicksen Argwöhnisch gewährte er, datz sie fernem Mick auswich und eine seltsame Unruhe sie seitdem rastlos durch bog Haus trieb. (Fortsetzung folgt.) heiligen Waster netzte sie ihm das Kind geschenkt hatte. Aber dieses Mal wandte Estrid nicht unwillig den Kops, sondern liefe diese kühle, große Mämfarhand Ter ganze Pesel war mit frischgrünen Birken- reisern, der kurzen Iwergbirke aus der Heide, bekränzt, und der Daufalüar prangte hx Schmuck nmger FEixgsblumex. Sie waren selten aus der Insel. Peter hatte sie mit großer Mühe her- beigeschafst. Sein Jung sollte tatter Blumen den ersten Schritt in des christliche Leben tun, sein Ii«g sollte von ihm die doppelte Liebe empfangen, toed er schon früh die Mutter verlieren würde. Weiße Möwen flatterten gegen die Fenster w« Friedensboten, und ihr silbeft«glä«ztes Ge- Mder warf einen hellen Schein in die Herzen der Eitern des Täuflings, die dicht beiemander standen und doch innerlich so unendlich weit getrennt waren. Die Wogen draußen brausten und schäumten und funkelten wie GoKrgeschmerde in der Sonne, d« nach dem Gewitter jetzt leuchtend durch die Wollen brach. lieber dem weiten Meer spannte sich als Kchen des Friedens hoch und grnfe ein färben- bracMwr Regextzogeu und in Estrids Seele kam «^Jauchzen, als sichre diese farben- speMende Brücke sie, den Göttern gleich, selig Zx «atyall etn. Peter Bonten schloß die Angen. Er wollte den Manz da doaufeen nicht sehen, beut fern Weg wurd» dunkel sein. abgetrieben. Schon glaubte man stetes Meer zu haben, da untersuchte ein engt. Kreuzer das Schiff. Tie Papiere hatte man durchfeuchtet und die Kajüte in einen Zustand gebracht, als sei das Schiff in größter Seenot gewesen. So ging die Untersuchung glücklich von statten. Am 25. Dezember wurde die ,^Jrma" in „Seealder" umgewandalt und die eigentliche Kreuzerfahrt auf dem Ozean begann. Tie Bewaffnung bestand nur aus einer alten lo-Zentimeter-Kanone. Trotzdem wurden 386 Gefangene gemacht und 58 000 Tonnen versenkt, ohne daß auf beiden Seiten ein Toter und Verwundeter zu beklagen war. Es ging zu den Folk- landsinseln, wo em Monument für die dort gefallenen deutschen Kameraden versenkt wurde, von dort unter schweren Stürmen ums Kap Horn, der Küste von Japan, China entlang, durch die Karolinen nach der Südsee. Aus Mangel an frischer Nahrung erkrankten alle an Skorbut. Auf der Mopelin-Jnsel fand man wieder frische Nahrung, doch wurde dort das Schiff an einem Korallenriff zerschmettert. Nach dreiwöchigem Aufenthalt, ging Kapitän Luckner mit einem Teil der Mannschaft in einem Rettungsboot wieder in See. Unterwegs wieder von Skorbut befallen, erreichte er die Insel Niowe, wo die farbigen Bewohner den Deutschen fa große Achtung bezeigten, daß sie ihre süorbut- kranten Glieder nicht zeigen wollten und nicht an Land gingen. Später wurden sie gefangengenorn- men, enttarnen wieder und wurden abermals ge- te. Davon versprach Graf Luckner in einem n Vortrag zu erzäfaen. Wie begeistert seine ErzätzLung anfaemrmmen Wirrte, verriet minutenlanger Beifall, der vielfach seine Worte unterbrach und ein dreifaches Hoch, das auf ihn ausgebracht wurde. Ten Tank der Anwesenden brachte Partei-- fakvetär Kohlhaase zum Ausdruck, der auch die einleitenden Worte gesprochen hatte. Lebensmittel. ** Marken-Ausgabe. Am Freitag und Samstag, dem 13. und 14. d. M., ae-- langen in den Bezirken Brot-, Fleisch-, Lebensmittel- und Speckmarken zur Ausgabe. (Näheres siehe Anzeigenteil.) ** E rhöhung der Fleischpreise. Die Städtische Lebensmittel-Deputation hat die Fleisch- und Wurstpreise mit Wirkung vom 13. Februar 1920 w-ie folgt festgesetzt: Rindfleisch das Pfund 3.30 Mk., Blut- und Leberwurst das Pfund 1.90 Mk. Die übrigen Fleisch- und Wurstpreise haben eine Aende- rung nicht erfahren. ** Seifenabgabe an Minderbemittelte. Diejenigen Personen, welche nach den bereits bei der Reichskleidervertei-- lung bekanntgegebenen Grundsätzen als minr- derbemittelt gelten, erhalten pro Kops V« Pfund Kernseife zum Preise von 6.50 Mk. für das Pfund. (Siehe Anzeigenteil.) Verateftaltungeu. Donnerstag, 12. Febr.: Ufarinr Hmrber- abend. — Lichtsptekhäxser' wie Mittwoch. **Tiefeierliche Immatrikulation der im Zwischensernester neu immatrikulierten Studierenden findet Samstag dm 14. Februar IWO mittags 12 Uhr in der Kleinen Avta statt. ** Eine Sitzung der Stadtvervrd- neten-Dersam mlun g am Freitag den 13. Februar 1920, naxfanittags 6 Uhr, weist in der öffentlichen Sitzung folgere Beratungs- ber Reinertrag des Abends war, wurde nicht bekannt. — Am nächsten Sonntag abend hält die Freiwillige Feuerwehr als diesjähriges Wvftervergnügcn eine nBall ab. Kreis Schotten. B. Sichenhausen, 9. Feb-r. Durch die Jugendbühne kam unter Leitung von Frau Lehrer Bernhard das Märchen „Dornröschen" zur Aufführung. Reicher Beifall wurde auch item Quartett, sowie den Darstellern des Spieles „Der ftahrende Scholar" von Hans Sachs gv- spendet. Tie Darbietungen schlossen sich früherän Unterhaltungsabenden würdig an. np. Aus dem Tale der Jls, 11. Febr. Durch die ungeheure Preissteigerung der Pelze sind selbst die Mausfelle zum Ansehen und Preist gelangt. Mausefalle werden mit 2 Mk. bezahlt, Rattenfelle mit 4 Mk. Tie Maulwurfs feile werden jetzt mit 10—12—14 Mk. gesucht. □ Vom unteren Vogelsberg, 12. Febr. Wie die Viehzucht im allgemeinen zur hotten Bewertung gestiegen ist, so besonders die Schafzucht. Das Schaf, das vor dem Kriege mit 30 Mk. zu kaufen war, kostet jetzt 500 Mk. Für das Pfund Wollegarn fordert man bis zu 90 Mk. Gemeinden, in denen kein Schäfer vor- Stirn ruhen, als Peter antwortete: „So wie d« es ivillst, Estrid, soll Der Jung soll Jngewart heißen." Er fühlte die warmen Dränen, die Aus Statt und Land. Diefeen, den 12. Febr. 1920. Die Kreuzerfahrt des „Seeadler". Es hat eigenllich wenig Sinn, in einem kargen Referat das nocl^uerzählen, was Graf Luckner, der Kommandant des „Seeadler" gestern abeno im „Hotel Einhorn" auf Veranlassung der Deutsch- nationalen Volkspartci von seiner Kapecfachrt erzählte, muß man den Menschen dabei sehen und das lebendige Wort izören, das den wachhaliigen Streiszug über 63 000 Mm. anschaulich« werden läfet. Straft und elastisch stand der Korvettenkapitän aus der Bühne und erzählte mit frischem See- mannsgciste, der den Humor niemals zu kurz fbmnien liefe, von der Treue und Ausdauer seiner tapferen Jungens . Bereits der Begrün der Reist war not großen Schwierigkeiten verknüpft. Vor drei Jahren erhielt er Befehl, ein Segelschiff durch die englische Blok- kade zu bringen. Nachdem das Schift mit möglichsten VerschleierungsMaßnahmen innen ausge- siattet war, fand man einen Doppelgänger m der „Moletta" von Kopenhagen. 21 Mann wurden ausgesucht, die norwegisch sprachen. Sie bekamen tieselben Namen wie die Matrosen der „Moletta", die Photographien ihres Heimatsortes und ihrer norwegischen Angetzöri^n. 3 Wochen wurden acht Leute beschäftigt, die Briest für sie herstellten. Im November wurde der Hafen verlasstn. Ta kam Befehl zu warten. Nunmehr war es nicht mehr möglich, unter dem Namen „Moletta" auszulau sen und man einigte sich auf das norwegische Schiff „Carmel". Ta kam ein Funllpruch, die „Carmel" sei zur Untersuchung nach Mrterab eingeschleppt intb so nannte man das Schift ,Lnnu". Quer über Minenstlder ging es die englische Küste 4^1 ZÄ aus Nachbar gemeinden zu. Kreis Friedberg. Bad-Nauheim, 11. Febr. Verba stet wurden hier die Einbrecher Dieterle Händen, behelfen sich mit der Einzelzuctz; sie ihre Schast während des Sommers den Axge» traten and Aber ihre Bfcfafan Bangen ftotfan, doch er wollte sie nicht sichen. Nicht weich werden — nur facht verpesten, gegen sie, die ihn btofe um äufeerer Vorteile Wüten gewählt. Mit deöchnendem Schritt verliefe er den Pestl mfa Estrid sich ihm mit einem seltsamen Flimmern in den Augen nach. Akte fand sst schluchzend und sst nahm sich> vor, Pc ter Bonken ernstlich ins Gewisim zu reden Mit jungen MMtevx dürst man nicht so grob umgehen, wie er es sicher getan, denn wernm hatte sie die „Fcu" noch niemals gesichen Es muhte schon etwas Schlimmes gewesen sein, das sie betroffen. Dann wurde Jngewart Bonken getauft, wie alle Bonkens vor ihm ftn Pesel, wo man auch allen die Grabrede gehalten. Sokve hielt das Kind über die Taust. Mutter WiMe war bei dem Kranken- geblieben, dem es besser gehen sollte. $&< und Kleiber dst seit 2 Jahren unsere Stadt unsicher machten. Dieterle, der 1917 im Bettler- Heim als Lazavettinsas's untergebracht war, scheint der Anführer gewesen zu stin. Verschiedene Einbrüche in den Modewarengeschäften von Gustav Wolf, M. Ruckelshaustn und im Bettler heim haben die Spitzbuben schon eingestanden. Auch außerhalb ist ihnen reiche Beute in die Hände gefallen. Dieterle, der verheiratet ist, besitzt auch noch eine „Braut" in Heidelberg. Bei beiden Frauenspersonen konnte ein Teil der gestoHlene» Waren beschlagnahmt werden. Starkenburg und Rhrinhesseit. rnc. Darmstadt, 11. Febr. Die Stadtverwaltung beschloß die Auflegung einer An-- leihe von 6 Millionen, die zu 103’4 Prozent freihändig verkauft werden soll. rm. Darmstadt, 10. Febr. Im Rummri- bräu tagte der Reichswirtschaftsverband derzeitiger und ehemaliger Berufssoldaten, dem sich der Deutsche Dssiziersbund, der Landesverband der Militäronwärter in Hessen, der Landesverband der Polizeibeamten und der arwe Maulwurf ist der Leidtragende. Maul- wurssfllle werden mit 10 Mark das Stück bezahlt, und so sieht man in unserer Gegend tägllch ganze Scharen von Schuljungen auf den Aeckern und Wiese», um Maulwürst zu fangen. n. Lollar, 10. Febr. Im Auftrage der Liga zum 'todpifoe der deutschen Kultur sprach gestern abend tm Gasthaus zum Schwanen Prof. S ch l a r b aus Petersburg über ferne Erlebnisse im dakschewestischen RufeSand. Zum Schlüsse richtete er die ernste Mahnung an die Deutschen, der sinnlosen Geuufefacht und Tanzwut, die sich der weitesten Kreise bemächtigt haben, Einhalt zu gebieten, so lange es noch Zeit sei: denn diese Er- scheinxngen faxen die ersten Anzeichen des kommenden Bolschewismus, der nicht erst von außen hereingotrogen zu werden 'brauche. Nur völlige Lossagung von dem jetzt herrschenden krassen Materialismus und Schaffung von inneren, sittlich religiösen Werten könne xns von dem großen Unglück benxchoen, das jetzt über Rufeland hevrin- gebrachen sei. Reicher Beifall lohnte den sehr lehereichen Vortrag. tt. Treis a. d. Lda., 10. Febr. Bei der dieser Tage abgehaltenen Generalversammlung des hiesigen Kriegervereins wurden Förster Bing zum 1., Lehrer Walter zum 2. Vorsitzenden und Georg Schick zum Rechner gewählt. Kreis Büdingen. D Hirzenhain, 11. Febr. Am Samstag morgen entdeckten verschiedene Stallhasenbesitzer, daß ihre Tiere in der Nacht Reißaus genommen hatten: auffallend war allerdings, dafe gerade die schönsten fehlten. Sie meldeten deshalb dte Sache sofort der Gendarmerie und es dauerte gar nicht lange, so extdeckten die Wachtmeister Buch Hammer uted Hefe aus Ortenberg die Hasen in einem Korb eixes Reisenden, der den ersten Ang benutzt hatte, um schleunigst abzn- danxpfen. Ter jugendliche Dieb von 17 Jahren gab bei seiner Vernehmuxg an, dafe er von weither extra in den Vogelsberg gefahren sei, um Hasen zu stehlen. Ter Dteb, der als Tagesverdienst 17 Wart angab, xxtrix eingesperrt. Ortenberg, 11. Febr. Ws zweiter der innerem Städtchen beheimateten Kriegsgefangenen tzchtte aus sixmzösiicher Gefangenschaft Rudolf Emrich zurück. Er trat fafart wieder in feine alte Stelle in Mainz ein. # Ortenberg, 11. Febr. Am vorigen Samstag veranstalteten einige auswärtige MxisKer m der „Hofft/ ein Kvnzert zum Besten der Kriegsblinden, das von dem sehr zahlreich erschienenen Publikum sehr beifallig axfaenommen wurde, auch ein Bauchredner trat auf. Wie hoch = Frankfurt a. M., 10. Febr. In -ft heutigen Stadtvervrdnetenversalmnlung legte sie Stadtverordnete Toxi Senoer (llnabh - VwieA gegen die im Anschtufe an die Berliner Unruh« erfalgte militärische Besetzung des RathaufÄ an und forderte ix einem Antrag die Aufhebung des Belagerungszustandes für m3 Reichsgebiet. Der Antrag wurde nach längerer, oft erregter Debatte mit allen bürgerlichen und mehr- ^heitssozialiftischen Stimmen gegen die der Ihtah* 'hängigen abgele-hut. Ein von nationalliberals Seite dazu eingebrachter Antrag, die Staotoeroro* netenversammlung solle den Reichswehr- um> Sicheoheitstruppen für ihre in den kritischen Franb furter Tagen beiviesene llmsicht und Ru!?e eine» besonderen Dank aussprechen, wurde abgelehnt. Für den Antrag stimmten die Deutschnationalen, Demokraten und Rationalliberalen. Die Mitteilung von dem Weggange des Bürgermeisters Dr. Luppe als Oberbürgermeister nach Nürnberg, rief eine leb "hafte Auseinandersetzung über die Neubesetzung c>« uni einige' Ij (ij? reM sllMckn . st der Zn 11^ üldeilös । i fgipen nc. Fr pM9 Lif 01 1^18235 Hw 676 u ' xn 8105 5^ in iin.se» jr-sib Sütiätcr st WM Wlit1 e/fKTflUC ta aäl die tegtnb dem Stadtwald nordöstlich der Licher Strafet. 3. Errichtung einer provisorischen Einfriedigung an der Berbindungssttafee zwischen der Sandgasse unb ftircfatTafee durch die Firma Gail. 4. Baugesuch btr Peter Gerber für die Schübenstrafee 37 5. Erhöhung der Beschaffung lledite der ..Betrübe. 6. Prüfung der Rechnung der Werte für 191b. 7. Einrichtung einer ständigeix Polizerwoche am Bahnhof. 8. Erwefterxrng des Kredits für die B.'- schaffnng von Gasmessern. 9. Erhöhung des Kredits für Erweiterung des Starkstromnetzes _ und Herstellung von Anschlüssen. 10. Gesuch der voch- uitb Tiefbav-Gesellschaft um Abänderung des Bebauungsplanes für das ihr gehörende Gelände an der Bfarturger Strafee. 11. Gesuch der Hoch" und T, efbaugefallsch.it um Erteilung der Genehmxgung Mr Errichtung eines Anbaues -auf dem Grundstuck Bahxtzofstrase 65. 12. Errichtung einer Emfnc- digung ufa> ernes Gartenhauses in der G»rg- PiTilipp-Garlftrasie durch H. Scfa«ider XiV. 13. Gesuch des W. Bopf um Genehmigung zur Bocnafanc bcuckicher Veräxüterungen Aulw^g '^3. 14. Gesuch des August Scknieider um Genchmigung zur Errichtung eines Werkstättenbaues und Auto- schuppens auf dem Grufastlück ilRarburger Str. 34. 15. Gesuch des H. W. Rmxx um Erteiluxg der Genehmigung z«r Errichtung eines Gartenhauses auf dem Grxochstrick an der Süd-Anlage, Flur 1 Nr 718/10. 16. Erbauung eines neuen Brunnens m Qoeckdorn. 17. Ankauf von Mastengrundstücken der Fekdbereinigalng Queckborn. 18. Echöhung der Umlagen zur Teckuixg der Berwaltungskosten d.'r Ortsrvhlenstelle. 19. Ausstattung des Ehrenfrfad- hofes. 30. Gesuch des Wilhelm Zimmer um Grweh- migung zum Neubau eines Wertstättengebäfaxs axxf fainem Grundstück Bahnhofstraße 12. 21. Gejuch der Frau Dr. Kübel Wwe. zu Gietzen um Erteilung der Konzession zur Errichtung einer Fvemdeixpension im Haufe Bafachofstrafee 4b. 22. Gesuch des Ludwig .Veil zu Giefeen um Erteilung der Erlaubnis zum Schau kwirtschaftsbetriebc im Hause Wexbaxgasfa 1. 23. Gesuch d?s Johrnn Lirzinger zu Gie^m um Erteilung der Erlaubnis &ur Berwrsdaltung von Singspielen gemäße § 33a der Gewerbeordnung. 24. Gesuch d>s Fritz See- bold zu Giefeen um Erteilung der Erlaub»^ zunr Gastwirtschaftsbetriebe hn Hause Lixdexplatz 1 (Hotel Eirchom). 26. Gesuch des Hoteliers Fritz Saebold zu (Siefeen, Lixdenplatz 1 (Hotel Einhorn) um Veranstaltung von Singsptetex gemäfe § 33a der Gewerbeordxung. 26. Deftxttive Besetzung von Lefaerftellen. 27. Erhöhung der Ver»Ltuxg für den Fortbildungsschulunterricht. 28. Er höhn xg der Ber- gütung für die Leiter der stöbt. Kioderfafate. 29. Mietrückstände des Vereins für Säxglfagsfür- sorge für die ftffi>t. Gebäxrde Betzsteixgasfa 43 30. Verttag mit dem ZiegenzuchtvevM bezüglich der llebernahme der Ziegenbockhaltung; hier: Erhöhung der Vergütung. 31. Wahl der Beisitzer für das Pachteinigungsamt. 32. Vertrag mit der Landes-Universität über die ärztliche Behandlung und Verpflegung hilfsbedürftiger Kranke. 33. Teue- rxmgszulage für Beamte, Lehrer und Bedienstete. 34. Erhöfarng der Vergütung des Aushilfa- personals. 36. Wahl einer Soxderfammisfton für die Beschaffung von Dienslläunxen für die Stadtverwaltung. ** Die Opern-Woche! Aus dem Stadttheater-Bureau wird mitgeteilt: Denjenigen auswärtigen Bestellern von Eintrittsl- karten zu den Opernoorstellungeu der nächsten Woche, welche keine direkte Absage durch Postkarte erhielten, konnten Karten zugeteilt werden. Diese müssen bis nächsten Montag 1 Uhr an der Theaterkasse des Stadttheatersl abgeholt oder durch Posteinzahlung an die Kasse beglichen sein, da sonst anderweitig übet sie verfügt wird. ** Fahrraodiebstahl. Am 11. Februar ü. I., vorm. 9Vi Uhr, wurde hier aus dem Lebensmittelamt ein Fahrrad, Marke „Torpedo", im Wert von 800 Mk. entwendet. Es hat schwarzen Rahmenbau, tiefgebop gene Lenkstange mit £cbcrgriffen, vernickelte Schutzbleche und ein Holz- sowie Eisenpedal. Das Rad ist noch neu, vor Ankauf wird gewarnt. ** Gefaßte Lederdiebe. In der Nacht zum 11 .d. Mts. bemerkte ein Sichevheitswachmann in der Neustadt drei Frauen mit einem Kinderwagen, die, als sie ihn gewahrten, unter Zurücklassung des Wageps die Flucht ergriffen. Er stellte dann fest, dafe auf dem Wagen eine gwfee Rolle Sohlenleder lag, die zweifellos von einem Diebstahl herrühren mufete. Am nächsten Tage stellte es sick heraus, dafe die Rolle mit noch zwei weiteren Rollen im Gesamtwerte von 10000 Ä, die in einem Hofe im Tiefenweg vorgesuudax wurden, aus einer in der Nähe befindlichen Gerberei mittelst Einbruchs geitohben waren. Au Hand des zurück- gelasseneu Wagens gelang es alsbald dte Diebe zu ermitteln und tetaxrifawen. Als solche kommen, wxe die Kriminalpostzei mteteüt, die in Giefeen wcchneude Ehefrau des Metzgers nab Schuhmachers K. K., die Gtefrau des Hiuü4eos R. B., das Dtexst- mädchen G B. ufa> der einanxtge KctegsbeschKfate G. R. xn Frage. ** Eix en guten Fang hat am 9. ds. Mts. d« hienge Pvlizex zu verzeichnen. Es gtfang, den ■ Sa» in ». Drmiftm tosten FrsthlingsgcWitter und Lexzes- stürme über dte Fusel, im Pesel war Licht uxd Smxne. Sie ging wohl von dem Mädchen in bent DoKchaar aus, das, das Mnd tm Arm, gläubig Brcrlxfltf) fromm z„ dem Pastor auffafe, der die Sttrx ^äuklmoA ' faitte. Er trat an der Arbeitsstelle an ben Dtaim heran, offerierte frische Land butter und Speck zu sehr billigen Preisen, liefe sich von tfan in em mit sich führendes Lieferscheinbuch Name und Wohn»- ort schreiben, schnob bann darunter 15 Pfd. Butter und 5 Pfd. Speck, berechnete dte Ware nrtt 130 Mark, bescheinigte bann den Empfang als vom Ehemann geschehen, begab sich zu seiner Fran ixnb liefe sich das Geld ausbezahlen, was ihm anstandslos g«la»j, da die Frau die Schrift xhves Mannes erkannt hatte. Laut schriftlichen Aufzexchnungen, die er mit sich führte, ist er auch noch in einer grofeen Anzahl anderen Städten auf die gleiche Weise ausgetreten. Dem Arbeiter kannte der Betrag bis auf 11 Mark, die bet Betrüger bereits ausgegeben hatte, zurückgegeben werden. ** Das Fest der silbernen Hochzeit feierft morgen, 13. Februar, Peter Theiß und dessen Ehefrau Jauchen geb. Keller, Wolkengasse. ** Tie Bortragsvereinigung, Kaufm. Verein, Ortsgewerbeverein halt am Diontag in der neuen Aufa ihren 4. Vvrtrag. Pvof. Dr. Wa- gener-Berlin wird über Forschungsreisen in Inner- China sprechen. Eintritt für Mttglieder nebst engerer Familie gegen Vvrtragskarte frei. Landkreis Gießen. ** Beuern, 11. Febr. Im hicsissen Bolks- bilduugsverein spricht am kommenden Sonntag Dr. Horneffer über das Thema: „Bom Untergang und der Wisdevcmferstehimg des deutschen Volkes". O Grün berg, 11* Febr. Bei dem hiesigen Postamte sind seit einiger Zeit die Dienststmx- deu am Sonntag verringert worden. So ist der Schalter nur noch mittags von 12 bis 1 llhr geöffnet, während er früher auch noch von 8 bis 9 llhr morgens offen war. Beim Fernsprech-- xntb "Tetegraphenvertehr ist die Stunde von 5 bis 6 Uhr nachmfttags ebenfalls ausgefallen und btefn: Verkehr nur noch von 8 HD 9 llhr morgsis und von 12 bis 1 Ufa mittags gestattet. O Gr ün berg, 11. Febr. Am Dienstag wurde frier der im Ruhestände lebende Bahnschaff- ner Konrrw Hartmann zur letzten Ruhe gebettet. Er stand im 82. Lebensfahve und war Veteran von 1866 und 1870/71. Er war stets ein eifriges Mitglied des Kriegervereins, bei dem er fange Jahre das Amt eines 2. Vorsitzenden inne hatte unb der ihn später zum Ehremnitgliede ernannte. Hartman» hat ben größten Teil seiner Dienstzeit an der Bahn abgeleistet, ehe di sie durch den Gemrinschastsvertrag an Px>mßen überging. ti*. Bergverlag Münch«. Svvbttnstrahe 5. 99,40 99,60 684,30 685,70 M Ä, besitzt Berlin L 12.2.*) 138, 448, 379,50 ynJö«ie*iH5aä5e Ctriddumpen OuWollabfälle 509,50 510,50 329,60 330,36 15u, 178, 11.2. 77,50 35,14 27,03 89,88 34,79 36,04 27,78 91,85 34,29 409,60 544,50 340,55 100,90 706,30 385, 450, Kurs 12.2.') Börsenkurse. Frankfurt 10.2. 6,15 2,55 7,25 5,30 369,- 392.- 255,'SO 299,- 505,- 645,- 441,- 349,- 3&M 27,72 91,65 34,71 410,40 545,50 341,35 101,10 708,20 Deld Brief 10. Febr. t erfc, v taufen xbr Anaeb. unt de» «ke*. gn» 1214hü|n«mL »o teufe« aeincht. 6*rfet» ticke »«flebo* trat 02722 a-de» Gtsk-»« Lo»eiger 1 ft* «"Winter, dOufhricrtf Zeitschrift für bat ömterfoort amtt. Zeitschrift des Deut* schcn «ch öuerrerchrfchen Skwerbandes und aitbo. rer Verbände und Urinhtssa. l-M. DieStM. uflegung eintrSn- «en, die zu 103», die deutsche Sprache zu reinigen und zu bereichern, ohne saftke Nücksscht und Zimperlichkeit auf das kruffnämnfehe Gebtet zu Nderttag«. Er will ,V\* Geld Brief ltetzte Nachklchten. RegferungSvo klagen. rm. Darmstadt 11. Febr- Ter hessisch« Volkskammer tft eine RegterungSvor läge Zugängen, die die llmlegung von Bau- l a »d betrifft. Danach können Grundstücke oegen den Willen der EigentLmer umgelegt und neu auf- gebnlt werd« um Bauland zu erschließen und ae* mitcte Grundstücke, sowie das für Straß« not* w^ndrge Gelände zu gewinnen. Das Gesetz gilt nur für Gemeinden über 10000 Einwohner mit E'ldfe. ordnung. Der Entwurf enthalt über 30 Para* gratch«, sowie eine eingehende Begründung. für Musik ^^s^Ulchaft «amfieeff L Moll, Balm* Weitz« fee. Zn verkaufen 1 Mrt-Trteier-eiaekel, 1 emtlrmtHe, 56, 1 weile Fraekwatewfleine Fig.'' 6 illteni Br.llfei, 1 Daftereappe limit.Pcb.) owao Bleichstraste 31 IL Brichertisch. _ — Der kaufmännische Stil. Von g£«*o Betcke. Leipzig, Hesse & Becker Verlag 219 S. In Sterfdeckel 4.50 Mk., gebunden 5.90 Mk Die „»autmännisch« Beteffteller" krank« meist«s daran, daß sie die oft so fdtfamen und kraus« kaufmännisch« Formeln für imabLnderlich, ja unantastbar lhalten intb den jungen Kauf laut« als unveräußerliches Gut überliefen. So erbet sich Fvemdwötter, Schwulst und Schnörkel wie eine ewige Kran Kefe fort. Bruno Betcke, ein erfahrener 26,97 89,65 34,71 Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien . . . Marttrotterrnrgen. Datum: 11.2. 5,95 2,70 7,25 5,30 370,- 11.2. 77,50 64,70 63,40 61,90 138,50 305,- 212,- 179,87 139,— 144,50 150,50 176,50 375,- 368,- 388,50 387,- 259,- 300,- 415,- 640,- 440,- 341,- 228,50 449,50 438,- 379,- 430,- Datnm: Amsterdam - Rotterd. Brüssel-Antwerpen . Thristiania Kopenhagen Stockholm Helsingfors Italien London New-Bork Paris Schweiz Spanien . Wien (altes) .... Deutsch-Oesterr. abg. Prag......... Budapest . Bulgarien Konstantinopel. . . . Mod. Stück M »u vachten gesucht. Schrift l. Sngen unt 1395 an d. Gießener Anzeiger. Xitir itonS hnrrk ab. en. h ^r. S'erungs- anstalt für gemeindliche Beamte" erhalten soll. In > 66 Artikeln erfährt das seitherige Gesetz eine völlige Umgestaltung der Versorgung der Gemeinde- beamten. Die Zal-l der in Betracht kommend« Beamten betrug am Schluß des Rechmmosiahres '^259 Personen. Die Begründung, die Erläuteungen und GegenLbersfeUungot um taffen dtoi 60 Dsuk* feiten. Zur Abstnnmuns in Schleswig. . Kopenhagen, 11. Febr. (WTB.I „Poli* trken" stellt fest, daß die ganze erste Zone vom Abschluß der dortigen Abstimmung an nach dem Versailler Vertrag Dänemarks rechtmäßiges (Stgen* tum fei. Nach diesem Vertrag könnte die dänische Regierung sofort nach der Veröffentlichung de. amt* "chen ZaHfen die ganze Zone besetzen. „Wenn dies jetzt nicht geschieht," sagt das Blatt, „so ist das in Uebcreinstimmung mit der inten mlitynala. Kommission gescheh«, die bis auf weiteres bie Re- M^rungsmacht hab« wird. Das ist in erster ffmfe zun'rckzusich-ren auf die schwer« toirtid>iftlubax Aufgaben, besonders auf die Zollpolitik und die Valutafrage. Man erwartet das Ergebnis in her zweiten Zone. Die Männer und Frau«, die geftern rtme Stimmen für Dänemark abgaben, sind an dfe Geduld cpuvbhnt und leerten sich fercht über die lange. Wartezeit hinweahelfen, selbst mein die Tage oezähtt werden, bis König Christian auf seinem weist« Bferd über die G«nze reit« als der höchste Vertreter der dänischen Staatsmacht uns« altes Land in Besitz nimmt" Justo slawische Do rjchläste. . Bern, 11. Febr. (WB.) Wie toe Bfestschn^j* zerisch« Blätter auS Belgrad melden, wirb beute die südslawische Regierung folgende Gegenvorschläge zur Lösung der ^ldriasnage in Varis unterbreit« laffen: 1. Fiume und -x» Hrnterfemd bleiben unter dem Schutze des Börkerbundes. Tie Eifenbahn« und väfen gd)« in südslawische Verwaltung über. 2. Südslawfen erkennt die Autonom^ von Zara an, obwohl dfe Trennung dieser Stadt von dem übrig« Dalmatien daS wirtschaftliche Todesurteil über Dalmatien ausspvechn wird. 3. Albanien wird ein freier und unabhängiger Staat innerhalb der von der londoner Stirn feiens 1913 festgefetzt« Go«zen. 4. Gewisse Jnfetn müssen zu Südslawfen kvm- m«. 5. öäWUnwM, dfe unter ttasfemsche tzerrschaft komm«, muffen bestimmte Garantien erhalten. 6. Sübslawi« beansprucht gemäß, bet Gittschefe d-ung vom 20. 11. 19 fein« Anteil bei der V.i- teilimg der österreichischen tzand.:ltz- flotte. SWS etektrifche Evarvogen temiieu »u verkaufen. 16« Moltkestratze 22 I. M dieses Gutechten hatte auch d r fe^^nn«n Dazu .tmrtx; twe. Dferaus ist zu folgern, bat Ne Bremer Stadtbehörde sich von einer Durch- lutwung ihrer Berufung selbst «o«ig Erfolg ver- fpncht. Bei biefem Sachverhalt dürst« di. Aussührun- L? U^sUsdes Bremer Landgerichts oom ^ober 1A19 als zutreffend zu erachten fein, es wird dadurch dem bremisch« Stzaat bei V-r- mcibuug einet Strafe von 1500 Ms für jeb-11 d-au der Znwfe^rhandlung aurgegeben, , we-i (Sin* gnfr in die (Sigentums -und Wohnungsrechfe des Klagers bezüglich des,« Grundstücks auf Grund der Berord^.nngen bett. Beschaffung vvn Wihnungen zu unterlafi«." Bremer Urteil ciiu-n B-rstos gegen 153 der RerchSrerfaslung begrünoet, ist die ZnxTngseinmietung auch in Hessen o.'chts- imgillttg. 2ß B tigen Wlderwill« erweck« gegen alles, was mtfert -spräche erniedrigt" Schon gleich auf den ersten Griten merkt man, datz hier ein Berufener redet. fmni eine gute Feder und bietet, ohne je PL”1 ^chtckmeistertov zu verfall«, des Belehren* f° v*el. hast es niemand« grreum wird, das joua» burd>n-arbeitet zu haben Man darf es daher alten Kaufleuten, namentlich den jung« Ängeütll* trn, aufs wärmste empfchl«. ..j— Tae „bochschule", Blätter für afabr unt> studentisch,- Arbnt HerauS* geder: Segwrung4rat Irmer, Tr &erwr Mchr- rolj und ^,r. Dans Roeseler. Verlag Z)ans Robett d^lin W 16. Bnug«»rti# pte Ciut- tai L,LAJ 2X1 nbenburg« Memoiren werden (rnbe Marz bei S. £nrjd in Ifeipzig ersch.m«. •Datum: 58/0*Deut.firiegsanL 4"/^D«ut.Beichsanl. 3"/^Deut.Reichsanl. 4% Preuh. Konsols Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Disconto. Gesellsch. Dresdener Dank. . Nationalbank f. D. Mitteld.Treditbank H.°Amerik..Pakctf. NorddeurscherLloyd Doch. Gutzstahlwrk. V.'Luremb.Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberschl.Eisenb.e*M d*anefneu) zu verkaufen. Schriftl. «naeb. unt. Q3K0 au d« Gieß. Anzeiger. Oekmischte». - DK Wiener Nordweftdahnbrücke m Flammen. w rftn, 12. Febr. Wie dem „Berliner lr'tefeAnzeiger" aus Wien gemeldet wird, pnde die große Nordweftbahnbrücke, für den Lebensmittelverkehr wichtig ifeA pt gestern abend in Flammen. Sin Schiffbruch. Han^esund, 10. Febr. Wolff.) Gestern k, der deutsche Dampfer „P i y l0 f f" (?) aus Ham- » efi zwei Seemeilen westlich von lltsirc auf Grund p-at«. Der dichte Schnoereg« hinderte die 30 rann starke Besatzimg, das Leuchtfeuer von Utfire H *tn. Die hatte @ee warf das Schiff weiter an Grund, so daß es mitt« durchbrach. Der - ^retteil glitt zurück, und die zehn Mann, die P dott befand«, kam« ums Leben Die überlebend« rettet« sich auf eine Klippe, wo sie ff dtt ganze Nac^ Über aufhalt« mußt«. Das b>w Tonn« große Schiff war nach Norweg« um Fische zu holen. Hatte rag« tr noch die Mast« aus dem Wasser hervor. Fast mittelbar, nachdem das Unglück gescheh« war, fcb man aus Utfire em Boot, das Notsignale gab: ■a war es bei dem orkanartig« Sturm intmög* ’^u Dilfe zu komm«. Geg« Mvrg« lief« MttmgSboote aus, den« es gelang, die Ueber- r>r o« zu retten, die schwere Leid« durchgemocht M i'&’äli ÄÄSi WZ®! i, niu&* te rter in Hessen, it eibeamten unb k d ^geschlossen HM imgen gegen die W errat DbetL Rm» -chöser, Dberfdeitnc t Rössel, Schimnkiise Graetz unb Oberin höwehr sprachen, nak bhastem Beilol! tui Wir heute abenb a Mitglieder ifo. It llö tief ergriffen m der Weihnächte, ’Jm moffen, die ihr 8ä Siebung ju tun j ^ulieftnt. MiM ten biefett Mar en hiennit Am» ersetzende Forbm zurück, linieren» unverbrückliche Im ppd Sxmb xilega maliger ScruiftO- inga tribnmtn, c Wmgen der LräsidiMbert-i" >ktor, ben n dem eferidy ?nmg fein«: W ) erflärt nntb, bat» aten alles tM chMchen rhmdern. ssav. ensi-E 1, 10. 3ek. 3 n'ammlrmg v9 »er (toaf** >te SerW \ « des MH arte Nachlaß Är9ttlWSS» dpi •<- tbmmt, also für Kvlonfeckwerte unb Auslands- awen. Touffche K^lionialamteile wirai wieder.etwa 1000 Prozntt höHer. Gxmaboafiiai überschritten ei«er gOOtnozentig« Besferm-g ben Kurs von 2000. Otavrmin« gewann« 100, Schanttmgbobu über 50 Prozent. Am Montamnarkte war dfe Bewegung nicht gleichmäßig und fchwankcnb infolge zeikwelliger Gewmnrealiialionen. Eine 70pro»en- BKrung erzielt« auf angeblich ausländische Kaufe Plwmxaktten. Auch Rheinyche Braunkohlen unt- Rhein-Stahl nur« 20 bis 30 Prozent höh^r Uneinheitlich gestaltete ffch auch die Kursbooegung ut chemisch« und Efeferizität^wetten. Kaliaktien stieg« weiter bettächtlich, vor allem Westeregeln die 75 Prozent gewannen. Bon SchiffahrtsEen war« Argo um mehr als 100 Pvozent höher Am Magemarft war das Geschält ruhiger Deutsche ?knleih« war« behauptet, merikaniiche um Teil abgeschwächt. Frankfurt a. M., 11. Febr. Börsen- stimmungsbild. Die feste Haltung erhielt stck auf d« meisten Gebiet«. Besonders lebhaft wurven Phönix Bergbau gehandelt, welche bis 505 stieg« und rationiert ward«. Deutsch Äixemlmrg blieb« ebenfalls gesucht und zog« 6 Proz. an (369.—). ^M"ft299.— 6 Pro» höher, bagegra Buderus ^<7 10 Proz. Sonst stieg« il a. w d«»- lk45>. Adlerwerkc Hlener )'JLni^ir Vilpett 20 Pro» (245). g^«WaÜ bei großer« Umsätzen 1050 plus 295^n^^m ?Meim febr fest mit 3tI^r “nö ^cberer gewam.« 15 >. Elektroweru- lag« gut bebaut tet. ^cknffahrtsaktten machten eine Ausnahme in oT h?nngünstigen Strömung. Dioröo. 2toti?K^abcn 2^ro* auf 178.—, Lapag 6 Prvz -ckvntun-gkxchn gegen bm Nach. bor,«kurs der Mittagsbörse 5 Prvz höher (665) M^«rstche Anlech'n schwanfend. Im fe^n W stellten ffch Canada auf 2010—200) D«tsche Erdöl 725, Äolmanskop 700—750, Süd fee sffrc- %tb 4400, Kvlonralanteile 7200, ManSfetder fom 4800.—. Frankfurt a. TO., 12. Februar. Teeifemearft. Ulster neu, feine Maharbeti, für starke F4gnr preiswert »u uerteufen. 102703 Waltsrftr. 51 H. L 6 Inm Innknü neu, Haus macker: uck stud »u verkauf«. Schr. Sna. LZ feS"* mc. Frankfurt a. M., 10. Febr. Im Zah« 1919 wurden in Frankfurt a. M. 1492 bebaute Grund st ücke im Werte von 11. Febr. 3746,- 3754,- 3821,- 3929,- 719,30 730,70 734,-30 735,70 1673,25 1675,75 1723,25 1728,75 1463,50 1466,50 1478,50 1481,50 1846, - 1853,- 1888,- 1892.- 392,10 392,90 ----- Q(tt«np mit div. Backen »•♦■pfv u. Vewindeb. in verschieb«. Dtmennoueu. alles neu, preiswert zu verkaufen. Näheres ^9 Wee aTU3tboU Meter s.‘fc iunocrteufen. 02677 ttche, «Sl^döden. 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Js. zur Auszahlmtg gebracht hat. Die Gläubrger hab« damit 40 Prvz. ihrer Forderungen erhalten. Wre wir hören, glaubt die vorn Gericht lestellte Aufsichtsperson damit rechnen zu dürfen, daff tnc Gläubiger bei n>tfeerer normaler Abwickr- hmg der GesctEe 65 Proz. ihrer Forderung« erhalt« werden, währet man s. Zt. nur mit best«falls 50 Proz. rechnete. Dfe Bank hat ihre Znteress« an der bei München beleg men Schweine- M-chd- und Mastanstalt Neuherberge in den fetzten Ta«« zu guten Preisen abgestoffm. Das gleiche rlt von d« 3iegerrocrEen Sann-rz, G m. b H «ft ,ie i^e Foidernnqen an G.mosfenschfft« att restlos emge-ogen hat, ist sie nur n^>ch an *r Berwoltimgs- und VeNverwngSsescklschast für Zstnmobil»« m. b. £>. zu Darmstadt, der 2iezyn* chaften-efellichaft m. b. L>. doselbst und der Ge- «rkschaft Lur-Köfel, Stechen m gröstcrem Maststes rnserefhert. Dfe Adwirfekrng" dieser Inter.'ff« wird gÄnsttg beurteilt. 1 i n, 11. Febr. Börsen st trnmungs- Ll1 Dörfe machte unter dem Forttorrk« der fn^er ferchenden Cinffeffse die Auftvättsbe wesung fast durchgSAgvg iveitere, teilweffe bebca- tente Jortschrttte. Eure stürmische Nachsorge 6« tu. ton» «öglichft Eicke, zu teufen oet Lckr. Sag. m. Vrck» n. 02712 an den «ech Mn» 1 jrtt. Xkiftrfteu! (evtl, auch geg. Umtqotdj 0. nrtnr. bent. Bettwältbe Me,reffender Herr, der y den braenrn Hnt am 3. ILim Hotel Grohlierzog vertauscht hat, wird ee» bet, diesnunmebrSiebts- tteafcc 62 abzuaeben Verloren eil tea Pehftweis Geg« Belohnung abzug. Wilhesmstr. 21 I. qm, tXe Aussagen, welche ich gegen den Stziltzelm Kr-lz IL unb besten Ede- fr au getan habe, nehme ich als unwahr mit Bedauern zurück (02719 Daubringen, 10. Feor. 20. Dtetrteb Wllhehe Walter. Juwelen, Platina Uhren, Gold Silber, auch Münzen teufe w höchsten Preisen. D. Kamlnka larfetplati. «7, 2RonIwurf$=, llamu- un- llatzen - Zelle tobten mir dfe höchsten ragsApreafe. (ßWfi Mirsky&Russ «tebe«,Walltorftraste73. Setze. 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Februar 1920. 02713 1607 Heuchelheim, den 11. Februar 1920. Einfache Stütze gesucht, im Kochen, Nähen 1 und Handarbeit erfahren. fort einzureichen. 1604 ». i ob. tagsüber in kl d. tagsüber in fl. mit Student französisch? b. gutem Votn aes. I Schristl. Angeb unr. 1619c oetbestratze 81 L I an ben Gietz. Anzeig. erb. nra * -v, ■ R Soutag, IS. Pilmur 2 Vorstellungen 2 Anfang nachm. 4 Uhr und abends 8 Uhr. Kinder nachmittags halbe Preise. Il6*c ■ M Einhorn 9ouorstag,12.Fabrw Elite-Vorstellung Die Beerdigung findet Freitag den 13. Februar, mittags 1 Uhr, vom Sterbehaus Bachstraße 32 aus statt. Ä Die Beerdigung findet in aller Stille statt Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen. Reuter, Walitoritr. 22. Welche fnngeDame spricht In tiefer Trauer: Wigand Gernhardt und Frau. Funges, gesunde», sauberes Mädchen An unserer Kasse ist die Siebe eines ^Vorstandsmitglieder sobald als möglich zu besetzen. Bewerber mit Kassen- und banktechnischen Kenntnissen werden gebeten, Angebote mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Gehaltsansprüchen so- Heute nacht verschied unsere gute, unvergeßliche Mutter und Schwiegermutter Frau Anna Mathilde Gernhardt geb. Möller Tnt.UniMchtt ob. frtd.1, auch b. *rt. r.dn flef iir, MSkirr. Cffreba*, ^effingstratze ft L Heute nachmittag 2 Uhr entschlief ruhig nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Schwägerin Frau Louise Junker geb. Georgi. In tiefer Trauer: Albert Janker, Pfarrer i. P. in Lieh Dr. Herrmann Junker und Frau Looise geb. Jost Generaldirekt. Tillmann u. Frau Marie gab.Junker Wilhelm Junker und Frau Else geb. Moerner Dr. Dieffenbach und Frau Helene geb. Junker und 7 Enkelkinder. Am Mittwoch vormittag 9*/t Uhr verschied sanft nach längerem, schwerem Leiden unsere innigstgeliebte Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante und Enkelin Helene Brandenburger im blühenden Alter von 25 Jahren. In tiefer Trauer: Familie A. Brandenburger Karl Pölitz und Familie Friedrich Wilhelm Otto und Frau. Klein-Linden, den 12. Februar 1920. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 2 Uhr statt [02721 Sägemehl in Waggonladungen zum höchsten Tagespreis zu kaufen gesucht. Angebote erbeten an: SIMr We-d«Dweiierc.H Sierbfritz a. Rhön. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß heute morgen 6 Uhr nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Margarete Bepler geb. Germer im 57. Lebensjahre sanft entschlafen ist Die trauernden Hinterbliebenen: Ernst Ludwig Bepler und Frau Margarete Bepler Frieda Bepler. UmiM HiMt wünscht mit Angabe beS Stundenpreises 02fi63 Lagerraum mit kleinem vureau, ca. 300 qm, mit Einfahrt sofort oder später zu mieten gesucht. 6>*rittL «naeb. unter 02718 an den Hier,. Anz. Stad. Leutnant a. D., sucht balbigst frbL,gntiHöbL3iwmer mÖQl. für länger. Schristl. Angeb. mit Preis unter 02701 an den Gien. Situ Dezimal- und Kettenwaagen empfiehlt Karl Schmidt, 02683] Neuenweg 42 Mächtiges Mädchen bei hohe« Lohn in kl. ruhigen HauSh., weg. Erkrankung de» lebten, sofort gesucht. Trau TlabSart laealMh, M7oo Friedrichstr. 8. ftrl. M,kS Ailchci »ur Au-Hilfe für einige Wochen gesucht. OLM Hof MONord-Anl 11. Suche per sofort ein tücht. KnchenmädchtN gopen hohen Lohn. 1638 Hotel Krone. Älsfo(b. Ladenloka mit Wohnung für Drechsler- unb Galanteriewaren, mit zwei Fenstern, in nur bester Lage für später zu mieten oder ein entsprechende» UeachÄffehaae zu kaufen gesucht. Offerten mit Gröben- und Preisangabe unter L. N. 2251« an die Annoncen <*rvedt-i Sriedr. Schatz, Dnisburg. 161- für Maschinen- u.Vorriohtungsbau gesucht E. LEITZ Dpt. Werke, Wetzlar Mädch« vorhanden. Tran Willi »eck, OfkeWe* a. ___Batznhofftratze 43. Gestern nachmittag 3V8 Uhr verschied plötzlich nach langem Leiden unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Berta Lei* geb. Vdrikr im 58. Lebensjähre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Rudolf Leisler Karl Leisler. Gießen (Weidengasse 11), den 12. Februar 1920. Die Beerdigung findet Samstag nachmittag 783 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt 02717 Am Dienstag abend 11'/- Uhr starb unsere gute, liebe, unoergehltche Tochter und Schwester, meine liebe Patin Emilie im blühenden Alter von 13 Jahren. In tiefem Schmerz: 02688 Familie Friedrich Keller. (Sieben, Rord-Anlage 29 Hinterhaus. Die Beerdigung findet am Samstag, dem 14. Februar, nackm. 3'/, Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. vrleiiWS $0*« in kleinen Haushalt ge- sucht. i>8«u e. Smnt, 16S4 Kirchenplatz 12 I Jür Tee-Au-schank un6 -Verkauf in Ladengesch seMM ®eee für zunächst 10 Taae ge- sucht. Schristl. Anaetzoie um. «484 a. d. Gietz. Ang, verkänferiu für ein VebenSmittel- ae^Ml,rohrb gtferihl Angob. unter 1521 an den Web Anz. 1 Verauhladenas Versteigerung. Freitag den l».Kebr. l. I., vormittae» 10 Uhr. werden Eicha-rte« 37 dahier ein Kastenwagen, 1 Pferdegeschirr, 1 Egge, ein eiferner Wendepffug, 2 Ketten und ein Hauien Mist gegen Barzahlung verftetgert. Gem mecker, 16160 Pfandmeister. Tüchtiaer jung. Handl.- »etzilfe(»J.s, Ervedient, mit guter Schul- und Allgemeinbildung, sucht per 1. März oder 1. Avril Stellung in Nähe «testen ob. Wetzlar bei gröst. Unternehmen als ExvebtenbLagerist ob. Korrespondent gl.welcher Branche. Kenntniffe in Erpeb.,Laaerwes., Korrespondenz, Buchführung u. Stenogr.fowte erweiterte Borkenntniffe der franz. Sprache u. aus d. Schretb- maschlne vorh. Schr. Ana- unt.S2Ak? an d. Gietz. Anz. 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Adoll der tibgeuDntmcu worden Mt Rücksicht auf seine TLebfirchlÄurtzvaZen wurde er zu 1 Irchr 6 Mu- Dezimal- iir Ketteomaax empfiehlt Karl leitvt. In der hartigen Verhandlung fcugnetfte, iye Tätern, zu fern. Auf Grund der AuZage des SäMeiders mA des Bankbeamten wurde sie aber M>er^ihrt, und unter Einbeziehung einer van der Strafkammer Frankfurt wegen Diebstahls gegen stillender Mütter. Regelmäßig täglich 2 Teelöffel voll In Getränken und Speisen zu nehmen. Krieg ögefangeuen-Heimkehr. K Rodheim b. düngen, 9. Febr. deute traf der Kriegsgefangene Nikolai ein Es fehlt letzt nur noch der ebenfalls verheiratete ft fttip- Airchlic^e Nachrichten« Israel. Religions ihm angevechoet. Er nahm bic Straft sofort an, born rbm fei alles egal, und das Gefängnis sei fan liebster "AujeuLhall, Den er am Iwbften gar nicht mehr verlassen walke. . RückMg der Truppen sst beXanntlid> W( gestohlen worden, brsouders viel aber in bi Satc»an. {frei ELwoichver ans Geilshunsen warm deshalb wegen Diebstahls und Hehlerei «geklagt Das Schöffengericht hatte sie fvngejpro weil bec Sachen ha ihnen noch txor dem 15. itebmar T919 be^' chlagn ahmt worden seren, die AageVogten «uh der Äewrvnmig vom 14. Dezember 1918 also Mftrei seien. Die-Staats- ««vallfchast focht drefts^llrteil an, weil nur freiwillige Ablieferung Straflösigkeit begründ Da in der heutigen Verhandlung die fvetwillige Ab- lrefermrg von dem einen Angeklagten nachge.rne^n tmte, von dem anderen An geklagten aber der vechlmäheHe Erwerb der Sachen, hxntk* die Be- rnfitng der Sixiatsonwaltschaft verworfen, ohne das, bte zweifelhafte Rechtsfrage entschieden wurde Gegen «x Urteil des Schöfftngerichts Äaul'ach war von einem ?llrgellagten Berufung eingelegt worden, weil ihm die Strafe zu hoch erschien Nachdem er über die Aussichtslosigkeit seiner De^ rufung belehrt wovden war, nahm er sie vor B>- ginn der Berhandlnng zurück. tzttetzeuer StrafL«mrt^r. Greben, 10. FÄr. 1920. (ßeri^bfaal. X Marburg, 11. Febr. Das Landgericht verurteilte 4 Männer und 2 Mädchen, di,' in Domderg sich an einer Demonstration beteiligt und mit raten Fahnen m das Rathaus gezogen waren, zu Geldstrafen bB zu 200 Mk. — Ern Laichwirt aus der Bor kener Gegend, cer Vafer verheimlicht hatte, mutz 14 Tage ms G> fängnis und 2000 Mk. Strafe be-ichlen Nsuks nur Samstag, 14. Febr.; vorm. von 9 — 1 Uhr alte Gebisse per Zahn bis 12,15,40,100 M. in Gießen, ^°tel „Prinz Carl“, I. Etage. die Erhaltung des bestehenden t 2“r .Lelwenchaft ebenso Wen" legt wie die Lehrerschaft idbtf. F Soutag, 1L Fürs 2 Vorstellungen I Anfang nachm.!? und abends 8 X Kinder n&chmia i hilbe Preiie ■ H. Mangelsdorff, Dentist Staatlich geprüft nach § 123 R.V.0. 5 vom Ministerium In Elsaß-Lothringen r 3 Löberstrasse 3 Sprechstunden; 9—12 u. 3—5 Uhr außer Samstag und Sonntag. 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WiH eamltaftj«1 abendss ^Tw Kreuplatc 9 o. 10 gibt hiermit bekannt, daß die Spezial-Abteilung für Damenbedarlsartikei fertiggestellt ist. Die Abteilung in mod. Einrichtung enthält: reichhaltigste* Lager In Damen- bedarf Partikeln Jeder denkbaren Art wie Artikel zur Gesundheit»-, Kranken- und Wochen bettpäege. *»* Separat. Einzelverkaufsraum f. Damen Eingang durch den Drogenladen od. diskreter Eingang vom Hausflur (von der Einfahrt aus). Erfahrene, ausgebildete Damenbedienung. K Ä'^?6 >- Kommission auf! ik erknnten Strafe ju einer defemteeiänetn«. ! llTaf< wn 1 ^ahr 2 Monaten verurteilt 9nifMm i‘nl;'v'rb^L$TIt^>cr Dieb ist der Schreiner ^ili>lm v.von Wiesbaden, ftnapp 21 Jahre alt, wegen Tiebstrchls bestraf. Im L-snimer 1J19 stieg er in Dad-Nau beim im Kurhaus ein, hielt sich unbemerti mehrerl* Sage darinnen auf und nahm alles mir, roa. Nicht nret rrxb nagelfest war. Arn letzten ^age wurde er als er jid) zur Rupe nied.rgelegt ftstgenommen. Bor diesem Däebstabl hatte er in euter Bcnlron in Wiesbaden ebenfalls einen Ein- ^□1(0 umibt. Seine sämtlichen Einbrüche schil- ^lllvnuiieu geständig ist, mit freund lächelnder Miene, macht ferne Witze dazu und als üb es sich um die lprmlofeste Sache handele 2,a man an seiner Zurechnungsfähigkeit ^zweiselt l/rtte, war Oberarzt Tr. Scriba von der veu rmd BÄsgeansNrll als Sachverständiger zuFezog«. Aus seinem Gutachten war zu ent» das; Ä- an unerzogenes, venoahrb^stes, ntttalOd) mmderwerüges Bürschchen, im übrigen aber voll -irrechnungsfähig ist. tz. nmrbe unter Annahme mildernder Umsbände zu 3 Jahren Äe- täHgnid verurteilt. Tic Untei^chungsÄaft mirr^ Aus l'lntrag des Arbeiterousschusses der Firma Baninnger m Metzen Wut» bestimmt, daß ein? AuS- r^echfelung der zur Entlassung bestimmten Arbeiter n«ht zulälirg ist, da in den anderen f>lln<.ilungen des Bämiiugerschen Betriebes die Arbcttszeit rwch nicht bis aus 24 Stunden herabgesetzt ist. Tie ungen bestehen zu Recht, chaffsteedt, veullgenstaedt Äeiveist st° bei bem ;5 Men (Ent. ®ir hiermit Dank. Verbliebenen: N\ Ak. • 1920. nm . D a rm sta d t IO. Febr. Gesteru morgen fand die Ernsegnung des Kirctsenrats v. Tingeldey, langiahrigen ersten QkxftMcn an unferer Jo- hmo«sgemeinde und ersten Prästdeuteii der Evcm- gelüchen Landessyiwde Lessens, statt. Eine zaÄ- reiche Trauatgemetnde süllte die Kirche bis auf den letzten Watz^ Ein Traucrch»ral des Kirchen- chors und der Gesang der Gemeinde leiteten dic ^n Vierauf nahm Herr Pfarrer Marx die Einsegnung tor Lehrer Roeder widmete im Flamen des 5ktrchau»orstnnds dem Tahingeschiedenen warme Warte des Tairkes für den Ausbau, den er der jungen Gemeinde gegeben hat. Ober» konslstortalpräfi-dent Geheimerat Tr. Rebel rühmte Win Werten als Geistlicher und vor allem als Präsident der Landessynode. — Auch der nächste Redner, Prof. Dr. D TiehL-Friedberg, gedachte im 92001011 der LMdosfynode der verantwortungsvollen Pstichten, die dem Praftdenten der Landos- sy»w^ durch die Mietohitb« «gefallen waren. — Pfarrer Bayer--Raunheim schilderte die Lin .ocs Entschtaseaen an die Sache des Gustav Adolf-Berems. Mit dem Segen Geistlichen, Pfarrer Goethe klang die Trauerjeier aus. Kirchen- ert ^ingeldep wurde am 14. Augcht 1854 m König als Sohn des Pfarrers Eduard Tragel dey geboren, studierte in Erlangen und Gießen wurde 1878 Lunr in Kettenheim, 1879 in Butzbach, 1882 wurde er Pfarrer an der Lukas gemeinde in (54eße n, von wo a^ er 1898 )em Ruf an die JvharwesgernciwK’ im Tarm- tadt folgte. bald an. Tie mehrfach bestrafte Andottic K. au» Rochlitz war rm FrMahr v. I. bet einem hiesigen Schneider ^en,dmädchen. Sie wurde dadurch mit fernen BankbeMehungen bekannt. Rach ihrem MstrÜt s ä l | ch t c sie in ganz plumper Weife auf seinen Ramen einen Wechsel, und gedachte, dadurch auf der betrettenben Bank den entipreche^e» Gell»-, betrag zu erhallen. Aus der Bank wurde die Fäl- schuna sofort erkannt. Jur Rede gestellt, wurde Ke Angeklagte noch grob und entfernte fich Auf Grund der Anzeige einer guten Freundin wurde Für die Firmen ... ........,w und Bamiinger wird mit Wertung vvm 26 Januar 1920 ab der garantierte MrndesÄohn in der best- entlohnten Gruppe auf 2,70 Mk. festgesetzt, ab 1. März 1920 betrK dieser 3 Mk., d^ üb^igm Lohngruppen und Altersstufen sind ewsprechend zn staffeln. Soweit günstigere Löhne bestehen, btei* bat diese unberLhrt. Die Firmen behielten "" Erklärung vor, die Arbeitnehmer erkannten Schiedsspruch an. Kirche unö Schule. Zuui Erscheinen der Schulgescynovellc. Von einem Gießener Lehrer erhalten wir folgende Zuschrift: Zu den durch die neue Zeit erforderlich gewordenen Neubearbeitungen von Gesetzen gehört auch eine durchgreifende Umgestaltung des hessischen Gcietzes über das Volksschulwesen. Tenn so vortresliich unser altes Schulgesetz vom Jahre 1874 bei leinet' Einführung war und so brauchbar es auch heute und) in manchen Teilen ist, — in vielen wichtigen Bestimmungen ist die Entwicklung doch weit über den Stand von 1874 hinausgegangen. Daß es indessen nicht nötig ist, ein amj neues Schulgesetz zu schaffen, sondern man fid) daraus beschranken Tann, einzelne rückständig gewordene Beslimmungen durch zeitgemäße zu ersetzen, spricht am besten dafür, wie man das Gesetz von 1874 als Ganzes zu bewerten hat Nun ist die Vorlage der Regierung „die Abänderung des Gesetzes, das Volksschulwesen betreffend" — gewöhnlich „Sc^llgesetznovellc" genannt --- erschienen und wird in den nächsten Wochen der Prüfung durch die öffentliche Meinung und der Beratung durch die Volkskammer unterliegen. Ein abschließendes Urteil über den Wert der Vorlage ist heute wenige Tage nach ihrem Erscheinen noch nicht ntvgluh. Indessen- der erste Gesamteindcuck ist günstig. — Jnwic weit es gelingen wird, Lehrerschaft und Elteni- haus damit zufriedenMstellen, müssen die nächsten Wochen ergeben. Bei der außerordentlichen Lef- tigkeit, mit der heute wichtige Scchllfragen (z. B. m der Schulverwaltung) umstritten finb, wird man nicht allzu hoffnungsvoll sein dürfen. Nun der Entwurf vorliegt, sollten neben der Lehrerschaft (die bereits an der Arbeit ist) auch die Eltern nicht versäumen, zu der Vorlage Stellung zu nahmen. Sie sollten es aks ihre Ausgabe anfehen, ihre Meinung zu äußern, wie das m andern Städten (Frankfurt^ in Schulsachen längst gescltehen ist, und nicht die Entstehung eines für ihre Kinder und für unser ganzes Volk P außerordentlich wichtigen Gesetzes nur aus der Ferne ansehen. Eine Bestimmung des Entwurfs möge heute schon besonders erwähnt werden: der Entwuri bringt eine neue Zusammensetzung der Kreisschul- wmmissiion und fteht dabei u. a. die Aufnahme □on 3 von der .Kreislehrerschaft zu wähleadeit Vertretern vor. Damit wird eine nicht erst seit erhobene, «t vertretbare Forderung der Lehrerschaft erfüllt. — Bemerkt darf hier werden, daß die Lehrerschaft des Kreises Gießen sich schon vor Wochen an bte Kreisschulkommission mit dem Wunsche gewandt hat, ihrer Forderung und der £i erwartenden gesetzlichen Regelung schon jetzt Rechnung zu tragen und 3 Lehrervertreter schon Kt zu ihren Sitzungen heranKuziehen. Tie Kreis- ichulwmmission ist —- nachdem das Lrndesamt mr das Bildungswesen die Zulässigkeit mit einer lermgffigigcn Einschränkung ausgesprochen hatte — auf diesen Wunsch ein gegangen und hat be- ' rertß zu ihrer letzten Sitzung 3 Vertreter zugo- : ogen. Daß sie bamit nicht gewartet hat, bis die 1 Aufnahme von dem beschlossenen Gesetz gefordert i ivürde, verdient Anerkennung und ist ohne Zwei-1 ( IJerbaufslokal: ) Mk^ d) Fuhrleutt nnt einem Ä>ochenl!otDi 100 Mk. 2. in gemischteii Be" Fuhrteute mit Zweispänner Wochenlohn SZL r^brteute mit einem Pferd Wochailohu 95 Mk. 3. 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U M'latz 3 | Trüsftmna brr AnyrSotr tn Olegmroort etwa erfdyienener Bieder erW an flcnramtem Dermin, SV. llbr nachmittag, ün Ralhmv» zu Vattmrvd. ' Ww^noch brnvrft, M da» vol> mit Nind. genee^vn ift und fpätrne Neklainaimnen nicht mähr 6ec£rfi(Wt werden. 1676 fonttmrob, den 11. Tfeb Hrsf. Büvgermeifdeo Need zsugnis _ Adenomittelverforaung Leute unter 21 Iadren müsse« die poliMich deglandigtr Einwüligung bei «lern oder des Vormundes bdbdnotn. Bei früheren NetchMvehrangehürigen map bet Paß. vermerk: „Znm Wiedereintritt in die Reichswehr geeignet^, Markeu-Audgabe. Am ftreitan und Sam s ta s, dem IS. und 14. b. Mts., m l.nuwn in twi miden «rot-, ftlelfdb, Vebrneiii«ttrl- »nd Gpeckmarlvn wie nach- IhlRub Mir Vlufiiabe: 1ü yi 0 greltaa vvrmittna von i> " »vr, F tt Plrtltno nachmittan von S -5 Uhr, L O ^flinltnn »rmlttan i«n ö 12 Tw, R B Sams- tag nachmittag von 1s 5 tlhr. 1 ir e pcJiiinrtni müffffii Md Samstal, ben 14 b. Mts. hi den MehMrqeschälten «bRWtlW rorrbtii. 15523 i e ßen, Nm 10. tMnuai 1920. Jh-r OMxiieiiultclnnil stmbc- Lang-Günd -Holzheim. Tas Holz Bommt nur an .Handwerker und Seldstveichralichcr zum Dcrkaus. Hmidler sind von der iBcrftriarnuvi auSacichlossQN. 1620 Lann-GünS. Den 10. rvdxnuu 1920. Bürgermeisterei La»g-Gld« Belte«. M Zichleüstangen-Verlaus in dem Jnteresientenwald Rordeck—«innen. Äm TiemNag dem 17. tw. Mts. von vor«. 10 Uhr nb sollen an Ort und Stelle 1640 Fichte»> derbstangein I.—III. Al. -- 89,00 Mmt. rerikiuft werten. Bei un-*njNirr Witterung irndei der AcrLrv m der Sielzarbachsclion Wirtschaft in 'Jtxrbcd? statt unt> nxrrten auf ®crbutgcn i>inn tie -Stangen ton I teilt Unterzeichneten torwuil. I 161 ID Tcr Irrster Steitz. Fotioigsreeii in Inner China (mit Uebtblldern eleemer ▲mftanhmnn) von Prof. Dr. Wegener, Berlin. RlntHtt fttr Mlt<#öder nebst ongerw Familie regen V ortrarsfc&rto tret MB4D Nlchhnitrfleder 1 Mark. Schäler 60 Pfennig. Holzverstetgerrrrrg in der Kürftlich Snlmstfchen vderfdrfterei Hohensolms. Mn Donnerstag ben 19. Febrnnr soll tn den Dtskritten Jsselschetd und @y- lersgrnnb versteigert werden: WutfMa Fichten: StamnrlZol-, 40 St rat ftangeu: IV. Kl. 275 St., VI. Kl. 1800 St., 9h*. rollen 2 m t. 2 Rm. ^ttr iu n na tu na b (Ktnganr von der Ludwt^traße au») wie üblich Montagabends 8 Uhr statt. Sanireskundlce Damen und Herren, die in diesem, unserem JubUftumskonaert al» Mitglieder od. GMU xuitauwirken redenken. sind willkommen „ Aumeldnuren bei Herrn Prof. Trauttnann MoltkeetraÖe 8, oder abends im UebungtlokaL Nutzholz-Versteigerung TienSta« ben 17. Februar »ocin. 8V, Ul wird im Lang-Äst>nser Gemeindewold, Drstri Laidc, uachstehatdes Holz verstägert: 7 JfidmvSUmme 3. Kl. - 3,00 FHm Kühlers gestrickte reinwollen« Knaben-Anzüge in alle» Grölten vorritte iSß Franz Bette, Mäusburg 10 u nJ? Mqi h ^inb? KA ün M Ä •6s«5 hftb st» B Gießen (Hammstr. 1), den 11. Febr. 1920 ...........SL. UX»4ÄJr; (Tridbeme* mhb erbeten. Der V oretMiid. .....na liegt bei dem F ~ öffentliche velanntmachung Aber He veranlag««- der Xrie-sabgade vom vermögeasznwachr nach dem Grfttz vom <0. September 1919. 1424V Aul Grimd bt» H 22 tof. IM (Iber eine Kriegs ab gäbe vvm Brrinbae^zmvachi' lorrbrn hiermit alle Personen, devni Der mögen sich seit dem 1. Jammt l!)l l bU 30. Iimi 1019 nm mindestens «000 Mk. erW bot, tn brni ©e- Alt len bei unterzeichneten Miimizämter aus- gefordert, ihre ^tcurrcrflftnnifl nach dein vor^ ge chricbenen Oorbrurf in der 3dt bis 29. Februar 1920 schriftlich oder mündlich vor dem Finanzamt «tn »nm-den und hierbei Mt '^sicher«, lwst die Angaben nach bestem Missen nnb «knHffni gemacht sind. Die oben dezeüftneten "Üersanen fbih aiic Abgabe der StenererNarung »rrpflid>tel, auch ivenu ilmni eine besondere Au fordern„g oder ein Bor- druck nicht iitgtOfflNHit ist. An, Derteng.'" »vird stinanzämt'-i imh — in den WennHnbrii ochm Gib eines Finanzamts — bet den Biirgermeiste- rrien wstenlo« mradfolgt lieber sämtliche ^nhe be» Vordrucks ist ehr Mläninn adzuacben NichtzutvcifenbeS ist durch, zu streichen Wissentlich imrichtige ober nntoll- flftnbinc Angaben tn der Steuererll/trung sind in ben itst 27, 28 deS («esetzeS über eine ttrieaS- adimbe vom Bermsgen^zmmulste mit llte-ldstrasen und gegebenenfalls mit Gefängnisstrafe bis H fünf Iadren und mit Verlust der biUpeiliAai Gbrentechtr bedrofft. Auch eine lahrlchftge Bu- widerdandlmm ist strastnn Unrichttgi'. erstattet «ich derjenige, der PunNe des Vordrucks durdsttreicht, -obwolst <*r eine hätte ndgeben fallen Untollstündig ist die GrllL- rung auch bann, wenn der Vordruck ganz ober telhoi-ifr nicht auSin-flllll wird. Die Prüfung was steuerpstichttg ist nnb was nicht, stedt dem Finanzamt, nicht dem Ab.mdfdslidNigen zu. Tie Ginst'ndung schristlichkr LrNärmigen durch die "Loft ist MtllMiizw,ch«-dtabrr aus gefabr beß «bs.-nderS und desdolb zweckmäßig mittelst l^n- schrribebrtefs. Wer die ftrift zur Abgalv der ttm oblü-flcnbeu Cteueverllärung versämnt, wird mit ZwasgSsteld- strafen zu der Abgudc anncbaltrn, and) bat er einen Zuschlag her geschuldeten Steuer verwirft. (Mkfien. Budboch, Gründer,,, Ltzmgen, ben 6. 'Avbrudr 1990. Tie Finanzämter. ^Icifdjpreifc. iw (-/IflteMdr V^4cn*.nittrpremrtrtiun II)it A>lrH(lK- nnb Wnrstprotse mit MrLiun Vi-M auSwetSlarte ausgegeden. Der »erlauf der Seife findet ad Montag den 16. d. Mts. vormittags vott 9—12 Mtt «d noch- mttian« OOT 2-4 lü$r h. btr &t»t. Ttartttate ftalt. _ G ie Ken, beet 11. niar 1920. Ter Oberbürgermeister (Ikbntäwiltetem T ie vurchbinrotenen Boarnschläge der Gr»^4idx' lltphe und der ?i-elbac ma r fntwg Feld- beim für Nj. 1920 liegen vom 13 »xbruat L 31. ab eine Woche lang aus dein Bureau der VürffcrmeifttDEi iin* Einsicht ifltb Erhelnmg VM GiMvtoid«n«n offen. E« ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die AuSinäickei. 1 1ÖUV Achtung! Plarrheimer Gold- und Silbenrarenfabrikant kauft ab Montag, 16. Februar, in QieBe* im Hotel Sobütx, Bahnhofstraße, Zimm er nimm er beim Portier zu erfragen, die ganze Woche jedes Quantum Silber, Bestecke, Silber, Altgold S0WI6 Platin Zahle für das Gramm Platin M. 250.— u- A1rM(5 nnb Wnrstorolle 13 AsM-rmiv 1990 h* Plot ' ffttnttst'cksch tn* v*nu nut' VHrhietilf dns Psnnd Mf. 1,90. TV ftbrhwn Metsch- unh «errstproise ttdwi rhw 'flmtmmn ntdit rrlirttm. 16I5R Gießen, den 11 iM*nmv 1920 i Vb. „ „ ‘38.— ,r . Mmrbvte sind nach Massen getvcMtt, «rslUoi- [en, mit der Aufschrift ,.§01^115111^1^^^ ,lens Donnor^tv«^ den 19. ycbrunr 1920, ll'br nachmittags, o r m von 10 V,1 Ndr im Amtszimmer beb Direltors, VubluiflflTofr III. cntiwyne- ifviitim-n bterbri siind Oleimrtssckxnn, Imlck- bzw. Wiederimpfsckhrin und letztes Schulzeugnis vvr^m- Gießen, den 7. ftebritor 1920. TirrTrton des jHroltiVmiuliumd. in 3 I1U1- ' 'Oll' Bekanntmachung. ;Vn imfer lbandelsregifftr Abt. A umrde beute nnarUalh'n: Die W-rma ff 89. ^Mhlch- Ütießm, Mibnber M.iufmnnn Sudioig ff. W Ihiflifd) in <",esffM, flkvfiovrfAiifei eath ffommisfstmdr in Zi- gorven, lliganeiten und Tabu ton In .^«nidurg ist eine 'dvei,msederlalfiwa errld*rt 10O3H Gießen, hm 3. Mrmir 1990 dellillbes YlmtxtoeridU _____ Alxgxbvts: a) ttiefern-Sttlmme. III. «T. etwa 9,— tMtmdrr IV. „ „ 40- V. „ 166,- b) Sichten-StLmme. II. ,fL etwa L^O Festmeter Gießener Konzert-Verein Nonntac, 15. Februar 11)^0, nachm. 5 Uhr In «er neuem Anin der Universität: prot. Joseph SzigetiivioiM a™ Klavier: Prof.G.Trautmann Frorramm: Werke von Rach, H1 ndel, Schubert uaw. Btntrlttehnrten: , 4—, 8.—. L— Mark bei Krnet Chaliler und abends an der Kaeso. Studontenkarton n uni er tert M. 160 nur tm Vorverkauf beim 11 ausvorwaltor der Uulver- ■lt*t gegen VoraehninR der AunveUkarte. 0offnuug dee Saales: <*/• Uhr. Ftr tieaee leaeerl haben die Mr las II. Keassrl uoniünu ikouMulUartu lilUgkeU. 1509c Illinneburg,Wetzlar Bonatag, 15. Fehrn., von uaebm. 4 Uhr em taller-taerl Tanz Bd größeren t./tunten mehr. Metall wird nachweisbar in der Industrie verwandt Erwin Müller, Gold-u.Silberwaren More:heim, PftügerstrnB NR. Briefliche Anhn Pelepiion Tzheim