ZwiMilgrrrmddruck u.Verlag: vrühl'fche Univ.»Such- u. Steindruckerei «.Lange. Schriftleitung. Sefchaftsstelle u.Druckerei: 5chnlftt.7. I scheu (delegierten, das Rotiftkatvonspwtvfloll, das sich auf einem eigens zu diesem Zweck hergerichteten I Tisch de sand, zu unterzeichnen. Als erster un- ist am 8. November ver- Jan. (WTB.) Die Der- Berlin, 10. itevricbt 39c , neuen tt unterzeichnet wurde, öffentlicht worden. Handlungen betreffend Danzig und Memel, die gestern zum Abschluß gekommen sind, haben u. a. das Ergebnis gehabt, daß unsere Beamten dort einstweilen in Tätigkeit bleiben. Wilsons Erklarnnse». Rotterdam, 10. Jan. (WTB.) Laut „Nieuwe Rotrerdamsche Courant" heißt es in der Botschaft Wilsons an den demo kratisch-nationalen Kongreß weiter: Die Welt ist frei für die Demokratie. Die Demokrarre hat jedoch noch nicht gesiegt. Deutschland ist geschlagen. Aber Deutschland tft bereit, seine Politik der Angriffs- und Verteidigungsbündnisse, die einen dauernden Frir> den unmöglich machen, wieder au^unehmen Wilson erklärte weiter, er fasse die Handlungsweise deS Senats nicht als die Entscheidung des Landes auf und er sei immer noch davon überzeugt, daß die überwältigende Mehrhcn des Landes die Ratifikation des Friedensver träges verlange. Nr. 9 Ter «ittzentr Ihneigtr erscheint täglich, ander Bonn- und Feiertags. Bejnospreis: Monatlich Mt. 2.30, viertel jährlich ®K. 6 90 einschlieblichdesBestell- flelbe; durch die Poft medeljährlict) 'Bit 6.— ausßistießlich Bestellgeld. Fernsprech - Anschlüsse: für die Lchris>leitungl12 Verlag,Weschäs.ssteUeSL AnschristsürTraiNnach- richieu: Anzeiger Kietzen. poftschecttonts: Frankfurt a. M. 11686 Ter Text des Protokolls, das der deutschen i recht Lugesprochen werden wird. Dar- Delegation am 2. November übergeben wurde und um wollen wir uns trotz allen Schmerzes voll das heute nachmittag von Lersner und Simfon I Hoffnung und Zuversicht in dieser Abschiedsstunde terricht s für Anfänger, ag den 13. Jan. 1910. nehme ich ron heule r Wohnung entgegen, idt, Tanzlehrer aguse 31. 76 huuagme von Anzeige» f. die Lagesnikmmer vis zum Nachmittag vorder ohne jed. Bervinblichkeit. Dreis für \ mm höhe für Anzeigen v.34mm Preu- örtlich 25 tzi, au-wärtS 30 Pl.; Int Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 90 Ps. Bei Platz- vorlchrifi2O'/„Ausschlag. Hauvtschri'tleiten Aug. tdoeg. Verantwortlich Wir Politik: Aug. Goetz: für den übrigen Tcw Dr Remhols Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Dietzen. Die Veamtenbesoldung. Berlin, 10. Jan. (WTB.) In der y-mlrseLi Besprechung mit den Vertretern der Beamtcnor- ganisalionen wegen der-ErhöhungderTeue- rungszulagen erklärte srch der RerchsMtmste. der Fdranzen b-reit, alsbald tne Zustmrmung^i gesetzgebenden Faktoren des Reiches hcrbcrzuful^ Den, daß für die Beamten des Reu^s tee laufen- den Teuerungen lagen (emschlteßlrch K^.nderzul^ am} mit Wirkung vom 1. Januar am loO Prvz. erhöht werdm bis 1. April 1920 als dem für das Inkrafttreten der Besvldungsrewrm in AusNck: genommenen Zeitpunkt. Tie KindevzulagmMtcf auf die gest rgerten Aut- wendungen für die Barmten von biefat die Notwendigkeit vollster Anspannung dcr Kräfte anerkannt wird und daß dort, wo es bisher nicht der Fall war, Arbeitswille und Arbeitsleistung sich m er^lwhtem Maße einstell.m. Sie erklären, daß du- Beamtenschaft angesichts des Eingehsis aut rijr-. Wüw'che bis 1. 4. 1920 von wnteren Forderungen abgesehen wird, es sei denn, daß die wirtschaft.',chen Verhältnisse eine unvorhergesehene Venchäcftmg erfahren. lühle iroWiBEii Wi im aller Lelsaaien liegen j] Flotte Bedienung. WA VN' •en Ak» Si'» dholz pichtee0* W* 96 iterricht! ! Uhr, beginnt ein neuer Kursus. au n in meiner Wohnung, /str, entgegengenomm. za jeder Tageszeit , Tanzlehrer Tanzlehrer (Sitz Berlin) Reichsverbande ausscheidenden Landesteile leise ausgesprochen. Dem Aufruf blieb, so unumwunden er von dem geknechteten Recht spricht, der friedliche Charakter gewahrt. Deutschland will kämpfen, aber nur mit friedlicher Waffe für sein inneres Erstarken. Die Zusammengehörigkeit aller Deutschen soll über die politischen Grenzen des Reichs hinaus gewahrt und gefestigt werden. Wir betrachten den 10. Januar nicht als den endgültigen Abschluß des deutschen Schicksals, sondern als eine Zwischenstufe, die wieder zur Höhe führt. Es werden noch weitere Jahre der Sorge und des Elends über uns hereinbrechen und der Wille zum Durchhalten muß uns wie im Kriege geleiten. Wenn wir aber die Kraft haben, besonnen und würdig zu handeln, die Hände zu regen zu eifriger Arbeit, wenn wir es vermeiden, in die Gassen der Verzweiflung iu rennen, dann werden das Ansehen und der Kredit des deutschen Volkes wieder wachsen, und das Ausland wird aus den ungeheuren Leistungen Deutschlands während der letzten Jahre die rechten Folgerungen ziehen. Paris, 10. Jan. (Wolff.) Havas v. Sim- son und v. Lersner haben heute 4.03 Uhr nachmittags im Kabinett des Ministers das Auswärtigen Pichon das Protokoll des Wafsenstill- stmides unterzeichnet. Tie Zeremonie war 4.15 Uhr beendet. Bern, 10. Jan. (WTB.) Neber bie Zere Moni e der Unterzeichnung des Protokolls vom 11. November und den Austausch der Ratifikation, die heute nachmittag im Ministerium des Aeußern stattsarwen, meldet die Agentur Havas: Um 4 Uhr versammelten sich Clemenceau, Lloyd George, Nitti und Matsui im Kabinett von Pichon. Gleich darauf wurden von Lersner und von Simfon durch den Protokollführer William Martin eingeführt. Nachdem Clcmenceau die Erklärung abgegeben hatte, daß der ihnen zur Unter - 'schrift vvrgelegte Text des Protokolls der nämliche sei wie der ihnen am 11. November übergebene, ersuchte er sie, zu Unterzeichner. Nacheinander traten von Lersner und von Simfon an den Tisch, auf welchem das diplomatische Aktenstück lag, und fetzten ihre Unterschrift darunter. Clemenceau übergab sodann den beutfd>cn Delegierten -as bereits veröffentlichte Schreiben über die Herabsctzlmg des schwimmenden Materials Diese erste Sitzung hat kaum drei Minuten gedauert. Die deutschen Bevollmächtigten wurde:! hcer- tnif in den Uhrensaal geführt, wo die Delegierten der alliierten »Mächte bereits Platz genommen Hütten. Clemenceau nahm vor dem großen Kamin auf dem Präi'identenßu.5 feinen Platz ein. William Marlin ersuchte die beuU Die Heimsendung der Gefangene«. V e r l i n, 10. Jan. (WTB.) Der Minister Loucheur und der Generalsekretär Du- t a st a erklärten dem Freiberrn von Lersner auf Anfrage, daß alle Vorbereitungen für die Heimschaffung der deutschen Kriegsgefangenen in eingehender Weise getroffen seien, und daß der Abtransport am Tage der Inkraftsetzung des Friedensvertrages sofort beginnen werde. Der gesamte Heimtransport aller Gefangenen dürfte ohne Unterbrechung aufs schnellste durchgeführt werden. Der Reich-präfidcnt und die Reichs- regieruug an die Bevölkerung der au- dem Reichsverband ausfcheidenden LandcSteile. Berlin, 10. Jan. (WTB.) Ter Reichspräsident und die Regierung haben folgende Kundgebung erlassen: An die deutsche Bevölkerung der aus dem Reichsverband aus scheide nden Landesteile. Ter unglückliche Ausgang des Krieges hat uns wehrlos der Willckrc der Gegner prcisgegeben und legt uns unter dem Titel des Friedens die schwersten Opfer auf. Tas schwerste aber, das man uns aufzwinsft, ist derVerzichtauf deutsche Gebiet s te ile im O st en, Westen und Norden. Unter Nichtachtung ihres Rechtes auf nationale Selbstbestimmung werden Hunderttausende deutt'cher Volksgenossen fremder Staatsgewalt unterstellt. Deutsche Brüder und Schwestern: Nicht mir in der Stunde des Abschieds, sondern rnttner- dar wird die Trauer über diesen Verlust unsere Herzen erfüllen, und wir geloben Euch im> Namen gesamten deutschen Volkes, daß wir Euch nimmer vergessen werden. Auch Ihr werdet das gemeinsame deutsche Mutterland nutzt vergessen: dessen sind wir gewiß. Heber die zerrissene Staatsgemeinschaft hinaus werden Eure Herzen Treue halben der deutschen S'.ammes- und Kulturgcmernschast, die der Nährquell Eures aeifti» gen Lebens war und jederzeit bl.'iben ivirb. Seien wir uns in dieser schweren Stunde des Verlustes des Köstlichen bewußt, was uns als gemeinsames Gut bleibt und was leine fremde Macht uns rauben kann Gemeinsam bleibt uns die Sprache, die uns die Mutter gelehrt hat, gemeinsam die Welt der Ofedanken, der Worte, der Töne und der Bilder, in denen die großen Geister unseres Voltes nach dem höchsten und edelsten Ausdruck deutscher Kultur gerungen haben. Mit allen Fasern unseres Denkens, unseres Liebens und ganzen Seins bleiben wir verbunden. Was von unserer Seite geschehm kann, um Euch die Muttersprache, die deutsche Eigenart und den innigen geistigen Zusammenhang mit dem Heimattande zu erhalten, das wird ge- toefren. Wie es schon, soweit Verliandlungen möglich waren, unsere vornelMste Sorge war. Euch trotz dxr Trennung Eure nationalen Lebensrechte zu bewahren, so werden wir nicht aushören, dafür einz t eten, daß die vertrag ich gegebenen Zusagen gehalten werden. Unsere Schatten aber und alle untere Einrichtungen für die Bildung des Geistes und für die Pflege der Wissenschaften und Künste sollen auch fernerhin wie tisber offen stellen. Herüber und hinüber soll jeglicher Austausch gepflegt und jedes seelische Band geschützt und gestärkt werden. Ter unermeßliche und unversiegbare Schatz an geistigen Gütern, den das deutsche Volk besitzt, gehört Euch mit. Seine nationale Bindekraft wird sich bewähren Seit Jahrhunderten schon war es das Schicksal unseres Kolkes, daß zahlreiche Teutsche außerhalb des deutschen Staatsverbandes unter fremder Herrschaft gestanden haben. Wo auch immer inmitten fremden Volkstums ihre Siedlungen standen, sie haben die deutsche Eigenart und den geistigen Zusammenhang mit dem Mutter lande in den schwersten Zeiten bewahrt und die Kraft ihrer nationalen Kultur über weite Gebiete ausgestrahlt. Ihre Arbeit wird Euch vorbildlich fein Tür bie schwere Ausgabe, die ein herbes Geschick Euch auf- erlegt Deutsche Herzen verzagen Nicht, und deutscher Wille findet den Weg, sich zu behaupten. Seid gewiß, daß unsere Teilnahme, unsere Sorge und unsere heiße Liebe Euch unverbrüchlich erhalten bleiben. In diesem gegenseitigen Vertrauen wollen wir in der schwersten Stunk der äußeren Trennung uns unserer unlösbaren inneren Gemeinschaft in erhöhtem Maße bewußt werden Ueber alle Grenzpfähle hinaus bleibt der deutsche Volksstamm ein einziges Ganzes. Seid stark mit uns in dem Glauben: Das deutsche Volk wird nicht rntergefcn- Aus der tiefen Trübsal dieser Tage wird es sich emporarbeitm. Von der schw.'rerrungc- nen freiheitlichen Grundlage aus wird es durch die Cntfaltung aller guten Kräfte dm Aufstieg gewinnen zu höchster polittschcr, wirtschaftlicher und sozialer Kultur. Volksgenossen! Mit d.r gewaltsamen Trennung ist Euch und uns hartes Unrecht geschehen. Das Recht der Selbstbestimmung ist bet deutschen Bevölkerung versagt worden. Wir werden die Hoffnung nicht aufgeben, daß auch Euch eines Tages dieses nationale Grundzurufen: Treue um Treue! Für das Recht unseres Volkstums wollen wir miteinander einstehen alle Zeit und mit ganzer Kraft. Der Reichspräsident: Ebert. Die Reichsregierung: Bauer, Schiffer, Koch, Dr. Dell. Dr. Mayer, Dr. David, Müller, Erzberger, Noske, Dr. Geßler, Schlicke, Gicsberts, Schmidt. Sü* JJWs isch. rungsCommislwn sich mit größter Sorgfalt an bie in der Note vom 8. Dezember bezüglich der Wahrung der wirt- sch f liehen Le eiisintereften Deut.chlands enthaltenen Zusicherungen halten werden. 2. Die Sachverständigen der alliierten und aff opferten Mächte sind m der Erwärnmg, daß ein TÄl der Erhebungen, auf die fk ihve Forderung von 400 000 Tonnen Schwimmdocks, schwimmenlen Kräl/nen, Schleppern und Baggern gestützt ta'jcn, in genrf en Einzelheiten ungenau sein könnten, der Ansicht, daß ihnen bezüglich der in Hamburg befindlichen 80000 TonnenSchwimm- docks ein Irrtum unterlaufen fein könnte. Wenn die Untersuchungen, zu denen die interalliierte Kontrollkommission schreiten wird, erwei'en werden, daß Wittlich ein Irrtum vorge.!ommen ist, so sind die alliierten und assoznerten Mächte bereit, die Forderung entspreck-end he-.-aözusetzen, derart, daß sie auf 300 000 Tonnen in runder Zoll! oder sog-ir darunter gehen Ivetten, w itn die Notwendigkeit der Herab e^ung durch zrontgenb: Gründe erwiesen wird. Den bevollmäckstigten Ber- ttetern der al.netten und assoziierten Mächte müssen dabei alle Erleichterungen gewährt werden, um ihnen zu gestatten, die erfotterlichon Erche- bungen zur Nachprüfung ter beut dien Angaben zu machen, bevor irgeichwelche Horabsetzirng bei der allgemeinen Forderung durch bie alliierten und assozi erten Mächte gestattet w wen kann. 3. Die alliierten und assozii'rten Regrerungen find, indem sie sich auf den letzten Paragraphen des Schreibens, das ihre Antwort enthält, beziehen, nicht der Meinung, daß die B.-rsenkung der deutschen Schiffe mScapaFlowan sich ein Krtegs- verbrechen sei, für das Artikel 228 des Friedensvertrages persönlich- Strafen vorsieht, andererseits bewerten die alliierten und assoziierten Mächte, daß sie, bie wirtschaftlichen Lebensinteresfen Dentsch- lanbs nicht außer Acht lassend, eine Forderrmg auf 400 000 Tonnen gestellt hobm, eine Forderung, die auf einem von ihnen aufg-stellten Inventar beruht. Die deutsck Schian entstielten darauf in lichtvollen Darlegungen das Programm der D. Bp. aus ihren geschichtlichen Grüi'.den herauf bis zu den Forderungen und , Zielen, die aus der augenblicklichen Lage gegeben seien. Beide betonten die Stellung ihrer Partei als tje einer wachsamen Oppvfi ion und fruchtbaren Krittk . Das ergebe sich daraus, d.iß sie keine > an der Regiemng unmittelbar bct.iligte Partei , seien, dafür aber freien Blick und freie Bewe- Gietzener Stadttheatee. Kindertragödie. in drei Akten von Karl Schönherr. Gießen, 10. Januar. Als vor wenigen Jahren Schönberrs Weibs- tenfel in Gießen zur Ausführung gelangte, haben wir uns an dieser Stelle mit Schönherr und seinem Drama ausführlich auscinanderg^'setzt. Es ist nicht intmterejfant; ans der damaligen Besprechung einige Sätze zu toieberbokri, die auch diesmal ihre Gelttmg b galten. Es hieß damals: „Der Vorwurf des Dramas ist tatsächlich nur Stoff, fern Problem, das irgendwie Kur Gestaltung hindrängte. Er bietet vielleicht bie Möglichkeit zu drastisch wirkenden Bühnenvorgängen, aber nicht die Grundlagen zu einem lvahrhaf en Drama. Ein solcher Vorwurf ist ein mathemat sch:s Rechen- exempel, eine Schachpartie mit der sicheren Bercch- mmg, nach dem four.tfjoiilten Zuge matt. Finden wir ims nun einrital nut der Tatsache ab, ein starkes dramatisches Können hat sich dieses Stoffes bemächtigt und werfen wir die Frage auf, wie hat er ihn gestaltet. Rein äußerlich tritt zunächst die -technische Meisterschaft l-ervor, mit der Schön Herr es zustonde bringt, mehrere Auszüge hindurch mit nur drei Persionen rine fast nie nachlassende Spannimg aufrechtzuerhalten. Es fesselt die G-'schicklichleit des drama!i,ch?n Aufbaus, die primitiven Mittel der Charaktori^ierungi, die Bodenständigkeit der Sprache (bis auf rein literarische Wendungen), es f.fielt die Einbe stehung der i'dKinbar nebensächlichsten D.tails in die große Richttinie, das Ausschalten jeder Abschweifung, jeder Ablenkung, das rücksichtslose Bloßlegen der Instinkte uni) Impulse, in einem Worte das unerbittliche Hindrängen auf das eine Ziel. Im Grunde genommen sind das aber alles literarische Qualitäten mehr ober ioeniger technischer Art. liegenden Teil unseres Ortes unter Wasser. Tre Keller mus/en geräumt werden und das Vieh und die Kleinllere aus ihren Stallungen geljult und in beh höher gelegenen Häusern müergebracht Marburg (Lahn), 12. Jan. (WTB ) Tas Lah n - und O h m t a l sind seit gestern überflutet. ['JO? ar bürg. 11. Jan. Zum zweiten Male innerhalb kurzer Zeit ist das Lahn - und Oym- tal vö.lig überflutet. Diesmal ist die Ueberichwem- mirng noch umfangreicher wie kürzlich, weil der durch die vorjährige Trockenheit für Wa icr, feyr aufnahmefähige Erdboden mitt.erweile vollge.vgen ist. Das weite Wiesental bei K i r cn l) a t n bildet einen großen See, aus dem Amöneburg wie eine Insel berauäragt. Inwieweit die im Der- gaitgencn Jahve in Angriff genommenen yteguac- rungsarbciten her Ohm durch die gewaltigen Wassermassen gelitten haben, läßt sich noch nicht seststellen. Auch nördlich und süd.tch unserer ^>tabt, besonders zwischen Riederw.imar und Fronhau^en, steht das ganze Lahntal unter Wasser. Koblenz, 12. Jan. (WTB.) Wie die „Köln. Ztg." meldet, ist nach den Stürmen und den anhaltenden Regcnfällen der letzten Tage wieder Hochwasser zu befürchten. Die Anuwhner des Rheins tun gut, sich danach zu richten, zumal eine Aenderung der Witterung nicht anzunehmen ist. Köln, 12. Jan. Laut „Köln. Ztg." ist der Rhein von gestern nachmittag biH heute früh um zirka 20 cm geftiegen. Köln, 12. Jan. Wie die „Köln. Bolksttg." meldet, ist die Mosel seit gestern um 2 Meter gestiegen und steigt stündlich um 10—12 cm. Trier, 12. Jan. Wie die „Köln. Bolksztg." meldet, zeigte der Pegel gestern abend 2,11 Meter. Heute früh betrug der Wasserstand 4,14 Meter. Der Fluß steigt ständig weiter. Aus Sta't und Land. Gießen, den 12. Jan. 1920. Volkshochschule. Heute abend 7 Uhr wird das neue Semester Lurch eine kleine Feierlichkeit (Mus.'kal. Tarl-ietung, Anipvache) int Sing‘aal der Ober» Recl.chule eröffnet. Im Anschluß daran beginnt so fort lic Arbeit. Ter Arbeitsplan umfaßt ßolgiende A r b e 11 s- gemein schäften: Montag: (Shenrie, 2B\lt# anschouungsjragen. — T ienstag: Deutsche Malerei im 19. Jahrhundert. Geld-, Bank- und Börsetmreien. — Mittwoch: Jesus und die Gegenwarl. Magnetismus und Cl:k rizität. Wirt- sckrafts- und Ver.ehrsg2i.-graphie Cuv p. s. — Donnerstag: Das Recht des bürgerlichen Gesetzbuches. Gesteinskunde. Häusliche Erziehungsfragen. — Freitag: Goethe. Tie vrdcn liehen Gerichte des Deutschen Rcick>es. Rew.lution. — Ferner finden znxi Vortragsreihen statt: Dienstag: Die Farben in der Baukunst. — Donnerstag: Zeitungswe'en. Die Arbaf en fegtonen jewe ls um 8 Uhr, die Vortrags reihen um 7 Uhr abends. Tie Arbeitssenieinsck)ast über Geld-, B a nk- undBörsenwesen kann erst amTiens- ta g den 27. Januar beginnen. Tie ausgefallenen Stunoen werden nachgeholt. Anmeldungen zu säm lichen Kursen werden abends vor und nach den Stunden in der Ober-Ncaljchule en t gegengenommen ober in den Sprech st unden der Geschäft sitclle. Alles Nähere ist aus dem Verzcickmis der Vor- tvagsreilen und Arbritsgemeinschasten ersichtlich, das in allen Buchhandlungen zu haben ist. Gültige Lebensmittelmarken für die Zeit vom 12. bis 18. Januar 1920. Brot: 2300 Gramm Brot.oder 1580Gramm Mehl. Brot Kilogr. 1,18 Mk. Weizenbrotmehl Kilogr. 1,44 Mk. Butter: Marke 2. 80 Gramm Margarine zu 90 Pf. Fleisch: Wochenabschnitt 2. Metzger für Fremde: Josef Kollmann, Creduierstraße 18. Zucker: Für Januar noch nicht eingetroffen. Nährmittel: Für Januar noch nicht eingetroffen. Nährmittel und Zucker für Zugezogen e: Hch. Heyne. Walltorstt. 5, H. Lublinski, Dammstr. 41, C. Schwaab Nachf., Settersweg 23, Th. Schlierbach. Frmlkfurter Straße 9, M. Schäfer Witwe, Kaiser-Allee 4. Zucker für Kranke: C. Schwaab Nachf., Seltersweg 23. . Nährmittel für Kranke: Hch. Dnesch, Seltersweg 70. Mehl für Kranke: Kilogr. 1,70 Mk., Emil Dörr, Großer Steinweg 14. Nährmittel und Zucker für Fremde: Karl Rüdersdorf, Bismarcksttaße. Seife: Marke für Januar 1920. Anteil 125 I Gramm K.-A.-Seifenpulyer, das Pfund zu 2 Mk. Unsere Brotgetreiötoerforgung. Berlin, 10. Jan. (WTB.) Unter der Ueberschrift: „künftige Wirkung der Lieferungsprämien" schreibt die Deutsche Allgemeine Zeitung u. a.: Was die augenblickliche Lage anlangt, so soll nicht geleugnet werden, daß sie, wenn man lediglich die Laaerbestände der Neichsgetreidestelle ins Auge faßt, bedenklich erscheinen könnte. In sachlicher Hinsicht darf nicht vergessen werden, daß aus den jeweils bereits in den Hä iben der Reichsgetreidestelle sich befindlichen Vorräten nicht zu weitgehende Schlüsse gezogen werden können. Es sind in jedem Falle auch die Andienungen in Betracht zu ziehen, die bei der Reichsgetreidestelle Vorlieben. Nach den in den letzten Tagen bei der Neichsgetreidestelle eingelaufenen Meldungen zeigt sich eine allmähliche Steigerung der täglichen Andienungen. Man wird darin bereits den Beginn der Wirkung der Ablieferungsprämien zu sehen haben. Daraus ergibt sich die begründete Aussicht, daß auch weiterhin die Brotgetreideversorgung durchaus g e s i ch e r t werden kann. Es ist dabei noch besonders in Betracht zu ziehen, daß in jedem Versorgungsjahr die Hauptablieferungszeit auf die zweite Hälfte des Januar und die ersten Wochen des Februar traf. Was nun den weiteren Verlauf der Versorgung bis Schluß des Wirtschaftsjahres anlangt, so ist niemals ein Hehl daraus gemacht worden, daß wir mit den Mengen deutscher Ernte nicht über das ganze Versorgungsjahr ausreichen werden. Die Getreide- und Brotversorgung für Frühjahr und Sommer wird also nicht nur abhängen von der weiteren Durchführung der innerdeutschen Ablieserungsmaßnahmen, sondern auch von dem Ertrag der zumeist im Monat Januar und Februar zur Aberntung kommenden überseeischen Getreideerträg e. Um | aus ihnen die für Deutschland notwendigen Ernährungsbeiträge heranzuholen, bedarf es aber auch der Bereitstellung entsprechender Zahlungsmittel. Auch diese ist bereits in die Wege geleitet. Die kurz vor Jahresschluß ergangene Verordnung über die Ausfuhrkontrolle ermöglicht nunmehr nicht nur eine Einschränkung des sogenannten deutschen Ausverkaufs, sondern auch einen klaren Ueberblick über die Ausfuhrmengen und Ausfuhrwerte und damit aber auch einen Ueberblick und gewisse Verfügungsmöglichkeit über die dadurch geschaffenen Devisenwerte. verbänden nxrr 129 tit rvtedxx in bettet Qualität xu hoben! fltoeÄidLJtaHAeJnettft t/5 Lichtspiele Seltersweg Holz,Torf,Braunkohle heizt der WNm-Ofn 128A in 5 Akten: 296c Atai! MÄ noefmiftag* 3-5 Ctricklumpen Ou.Wollabfälle NM ten vir.: A. Haberlaad. imuNHmmmuininmmitmnmitt Selfenwef 81 HmiiuitiHMiiiiiiitiiiinnniufniinnMmii tauft 3 u AörAiierxVmäen MfJÖhnt TMhtimentr.Sy jenann» !treuen-- DAP. M. D. R. G. M. sowie mehrere Auslands- Patente angemeldet. Höchste Heizwirkung! Ge« ringster Brennstoffverbrauch! Gleichmäßige und milde Wärmeabgabe! Angenehme Luftbefeuchtung k Anerkennende Gutachten liegen vor. vefeu sind f M ort lieferbar! 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Ferner: Hellte Petri — Herbert Paalulller — Le® Peakert in dem lustigsten aller Lustspiele 8 Akte Bis früh um fünfe I Akte Anfang: wochentags 4 Uhr. Besuchen Sie bitte die NachmlttagsvorsteDung. VerstärkteaOrehester! LetzteV®rrtellungS. 151 hr. Heuler betret QnaUtät für Loka - Bezüge für EvorEn-üse »iw. ist etnfletreten. J. Weihl, -omberg (Obecbefienu 424 Bienenhonig aaranu rern. direkt vor» Imker. Vosttolli (9 Mund netto in Blechdoteul M- 1«x- Kastweise (netto 1 bis 5 Rentner) Mai t 1006.— pro Zentner ab Station SrtefoDine. Scheibenhonig ® Psuud nette in Holzkä'ten) M. HL—. Alles tret Nachnahme ober gegen Voreinsendung, solange Borrat reicht. (409hv Ioh. Tietje«, Grotzimker Mehrenkamp 88 b. Snefobthe L v “J? Nl, CUW & a< weiden. Eungeu, Kwska""^ tvlk Aden d" wird neben dem Gerrchardtschen Zither- und Mandolinenchor, die ‘Zumohteihrng des 2Bart> vuravereins Mitwirken. Der Ueberschuß des Älbends Wird zu Qhmfton der Sterbckasse des Vereins Ber- Wieseck, 11. Jan Zur Betrürguw» bei dem Samstag im „Gieß. Anz " ungeteilten Ln- Lä??fte,£el>L9an9 der hiesigen Gabe I s b e r ge r >stenvgr.^Bereintgnng il Ta men-Abtei lang sei outfl über ermuntert. Bes»nn ut Dienstag den 13. ds. Mts. abends 8Ulg. Verschiedene Volkshochschulen haben ine Sanyfonft ut ihren Lehrplan ausgenommen. Jn- wsern entlastet die genannte 23erernigimg die bte- fige Volkshochschule. Andrerseits bildete unsere Votks'hochschule den Mitchüchern jener- Vereinigung eine gute Gelegenheit, ihre J-ertigSeiten in mehr alS mechanischem Nachschreiben des Gehörten crus- zubilden. Kreis Schotten. e <5«hotten, 9. Ian. Die Schuhmacher von Schotten und Umgegend veröffentlichen jefet die Preise, welche für die Zukunft berechnet werden. Darnach kosten ein Paar Schuhe für Herren 230 Mark, für Damen 200 Mark, für Kinder 80 bis 190 Mark, «rbeitsschuhe 175 bis 225 Mark, Sohlen und Absätze für Herren 45 bis 50 Mark, für Damen 35 bis 40 'Start, für Kinder 9 bis 40 Mark. Beim Stellen des Leders kostet Sohlen und Flecken 9 bis 10 Mark. Die Preise sind frei- bleibend und gelten nur gegen bar Ferner: Hella Moja in ihrem groß. Gesellschaftsdrama Verlobungsbriefe Verlobungskarten aparte Muster große Auswahl Hesseu.-rassav »kohlenmangel in Franksttn me. Frankfurt et. M., 10. Jan. Turck, den Streik der Eisenbalßter im Ruhrrevier ist die Stobt in eine ganz besonders bedrängte Lage mit der Kohlenversorgtrng gekommen^ $iunol em für Frankfurt befhmmte» ^hlenschisf tn Mainz Don denFranzosen beschlagnahmt wurde. Tas Elektrizitätswerk droht, die Stwmlieferurrgen ab Dienstag einstellen zu müssen. Zahlreiche Fabriken, wie Pokvrnv und Wittekind, Adlerwkrke, Maschinenfabrik Moenns, Voigt und väffner liegen wegen vollständigen Fehlens feg Limen Brennstoffes still. Der Streik der Versichernngsangeftellteu. me Franksu rt a. M , 10. Jan. Das Franffurter Schiedsgericht hat bestimmt, daß die Versikhernngsangestellten bis Mittwoch den 14. Januar zu erklären haben, ob sie ju Verhandlungen bereit sind. Im andern Falle wird ein Schiedsspruch ohne Anhörung der Beteiligten gefällt. ge Bebra, 10. Jan. Ans dem Bahnhof Sontra der Eisen bahnstrecke Bebra -Göttingen stürzte heute infolge Frostglätte der Hilfsbremser Bertram aus Göttingen von dem Trittbrett eines in der Fahrt begriffenen Güterwagens ab, geriet unter die Räder, wurde überfahren und getötet. Ebenfalls ein Opfer seines Berufes wurde heute der 60jährige Zugführer Strott aus Fulda. Er wurde auf dem Bahnhofe Hünfeld der Streife Bebra—Fulda von einem einsahrenden Personen zug unter einen abfahrenden Güterzug geschlendert, überfahren und getötet. me. Franks ur t a. M., 10. Jan Die Borarbeiten für ein städtisches Siedlungsamt sind soweit gediehen, dost der Magistrat in einer der nächsten Stadtverordnetensitzunzcn Vorlage machen wird. ][ Marburg, 11. Jan Aus dem Schloß- berg - Laboratorium der Behringswerke ist am 30. Dezember eine Fünsliterflasche, enthaltend ein Liter Tuberkulin, ent wendet worden. Wer Kreis Friedberg. X Friedberg, 9. Jan. Heute wurde Professor Reinhard Walz durch einen Herzschlag jäh und unerwartet aus dem Leben atomifen; sein Tod erregt hier die allgemeinste Teilnahme, da der Verstorbene eine der volkstümlichsten Persönlichkeiten Friedbergs war. Seit 24 Jahren wirkte er in segensreicher Wrift an der hie i enAugnstrner- schule: große und bleibende Verdienste hat er sich um das Volksbildungswesen erworben, seit zwölf Jahren war er Vorsitzender des hiesigen Volksbildungsvereins, den er in mustergültiger Weise leitete. Sein Too ist um so tragischer, als er erst seit drei Monaten verheiratet roar; allgemeines Mitgefühl bringt man der schwergeprüften Witwe entgegen, die ihren ersten Mann durch den Feldzug verloren hat und nun seit nur drei Monaten mit dem so unerwartet Verstorbenen in glücklichster Ehe lebte. Starkenburg und Rheinhessen. rmk. Darmstadt, 11. Jan. Die Uroufsich- nntg des vielbesprochenen Werkes von I. M. Becker „Das letzte Gericht" im Lanbcs- theater fand in seinem ersten Teil lebhaften Beifall, während die nachfolgenden Szenen in seinem ersten ßod?fd?tilnacbrid?tcn. Die Wohnungsnot her Marburger Studenten. 0 Marburg, 11. Jan. Um der Wohnungsnot der Ltudenten zn begegnen, madu der Ma- yrstrar bekannt, daß icbem Stnbenten nur ein Zimmer vermietet werden darf. In den nächste» Tagen wird eine .uvmmission von Qaus zu . den Saal. »»AabuundJlta hielten Samstag abend eine erste Vorstellung mit einem guten Programm. Habus Absicht war, mit Findigkeit und Pfiffig-- krit zu unterhalten: das hat er erreicht, verblüffend wirkten von seinen Zauberkunststücken besonders die „Zitrone als Geldschrank". Rätselhaft au» war der „Reifenfang" mit aneinandergeses- fetten Landen Leiter und witerhaltiam waren die ganzen Vorführungen des 1 .Teils. Dann kam Iltas Glanznummer, in der er wirklich Bewerte von auQetörbenthdxr Geschicklichfeit gab. Aus anscheinend ganz b.sondere Kraft aktivsten Willens zurück- Haben wieder einige gebrauchte WM« abzngeben. 3.8.®ono&56mt« Neuenweg 10, m am Lreuzvlatz. ^haltlich .^"n) ‘Aw b”5crtimst* a£ Jiinftlttunb des mA yÄte ??!?-- fl9„,an= dem früheren 9“ai.lrit hnvorgegan- zahlreuhw Konzerten den rs von neuem trblühtn f,bm £8: Januar findet Pf zum Gedächtnis unserer ng des weihevollen, muss, m Brahmsschen — -Nischen" Requiems !er Herrn Pros. Traut- kademische Gesang« isien, die wesentlich ver- 'apelle (amt Orgel, am Sonntag, 8. Fcbr., eethoven-Llavier- itten Pianisten Edwin nd am Sonntag den nabend mit dem bitt fo i Pros. Josef Srigeti cautmann am Klavier, orchestralen PeranMun- nähere Mitteilungen noch se für Brenn- und is dem Anzeigenteil un- s zu ersehen. g für Minderbe- -t Bekanntmachung vom gebenen Verkaufspreise erhöht. Meres siehe WUt. M Dtnw Mng im Heuthen w tea il ü. alle Me dre > (Tornister, Brotbeutel, 6 haben, ausgrsochert, ineie rsorMgs,tlle uliesern. Gef^M^ men aus Umhif-j)fere>m '.-haltenen schlechten 'ragwert dürfen nur W er Entlassung angenommw tengruPpederDent« en9 ° ICÄS 66i«« L yäBs harter ißt fit 61 veutschnationale Volkpartei und Zugendgmppe greitee, 16. Janar 1920, abtnH 71/, Uhr ira „fiottl ■ImDorn": Reichrgründungs-Zeier zur Erinnerung an den 18. Januar 1871. BttteMenee: Btn Adolf Müller (Baritoe), $rmrtfurt a. m Herr pianfft J. Hahn, «ietzeN. Var Mitglied der Preußischen Limdesoersanmüuno Herr Aby Paul Fuhrtuau«, verliu, spricht über Der 18. Januar 1871, ein Tag nationalen Stolzes. Wir laben hierzu alle natfonalgefmnten ML«« «d grauen sowie hie nationale Jagend freundlichst ein. Der Saal ist geheizt. Die Vorstände ftntrittstertea zu 1 ». find in d. Muflwve«hdlg.v.E.LtzaKrer, Neuenweg, erhältl 9ermil4Hn« — Weibliche Akademiker vergangener Tage. Wir leben in der Zeit ber Froheit und Gleichheit aller, und «och die Frau ist heute berufen, am öffentlichen Leben triljun^xmcn Ganz unrichtig wäre eS aber, zu denken, drtz frühere Jahrbunbertr gar nichts für die Bildung Der Frauen getan hätten Am 26. März 1817, also vor hundert Jochren, beftrnd )d»n an bei Universität (hie feen Fräulein Charlotte L>eyland, genannt von Siebold, in glänzender Weise ihr Fakultatsexamen als Geburtshelferin. Bei der mit dieser ‘Brüfung verbundenen Dispte tattan zeigte sie einen so an sehn licken Umfang van gründlichen wissenschaftlichen Kenntnissen, und tnu bei solche Ruhe und Besoimenheit, dafe alle Sachverständigen und ein Auditorium von Tausenden chr die vuldigmig Der Bewunderung imb Verehrung nicht versagen konnten DoS Ende war. dafe sie txm dem damaligen Devan der medizinischen Fakultät öffentlich imD mit den herkömmlichen Bräuchen zur Doktorin der Geburtshilfe ernannt und proklamiert wurde. — Sieben Iah» zehnte früher batte auch die württembergische Uitv versitätsstadt Tübingen eine vielbewunderte tarifliche Doktvr-Disput»tÜ7N erlebt, und was die Sache noch erstaunlicher machte: eäee Fürstin stand in den Schranken. Es war die 1727 mit dem damaligen Prinzen, später regierenden Herzog Katt Alexander von Württemberg vermählte Marie Auguste, geborene Prinzessin von Thunr und Taxis. Ms sie am 11. Dezember 1746 nach brev wöchigem Aufenthalt in Tübingen von dort schied opponierte sie am Tage ihrer Abreise den damals gen Rektor Magnisikus Profeslbr fstiauchirot rate ganze Stunde lang mit vieler Fertigkeit öffentlich Diese gelehtte FMtm starb 1756 zu Söppingen. wo sie nach dem Tode chres Gemahls ihren Woch» I sitz hatte. den Störungen im Saal gelangen Jlta recht kom- pliziette Austtäge. Der letzte Teil von foafru Jltas Bor ü!)rangen kann jedem ernsthaften Menschen empfohlen werden. *♦ DolksnnterhaNungsabend. Bei den am Sountaa, 25. d. Mts. vom ®»angel. Arbeiter - Verein geplanten „Bunten Lichtspielhaus BahnhofstrÄsee 34 Heute letzter Tag: Hilde Mr M lja Hara Ab morgen bis inkL Freitag wieder ein hervorrag. Doppelprogramm: Lotte Neumann in dem großen Monopol-Litstspiel- $olilager in 5 Akten: Der ft« verlieb Utz- SKß nit de" MS SJc'^ I1 in bi? Ä = Füsslinge = (ran Ansetzen an fitrdmpfe» "e Mr Erwachsene und Kinder ha sehverer WlnterqaaUtlt: G^ße 3-8 LLO Größe 8-11 Ä. *.75 in B»nmwolle: Vn Ä-* *•“ FRITZ NOWACK Guten Nassauer Rotkleesamen Offerten Karl Deuser. Rttckerahansen. ____Post Zollhaus.__J* Anmeldungen für 6otifW6ni nimmt entgegen 062» Wlllu Gianni, Groben - Lindes. BF Motorsäge. "MR SräuL empfiehlt fich tu? Ondulieren und Frisieren tn und außer dem Haus» 8711 Neustadt 10 L f «Stimbat lang spicke, puitarsietz trotzdem einen tiefen Eindruck und ernteten ber Dichter, wie die Schauspieler am Schlüsse lebhaften Beifall und mußten öfter auf ber Bütme erfebrinen rmk. Dar mstadt, 11. Jan. Der Verwaltung sgerichtshos mußte am Samstag eine schon viermal angcsiyte Verhandlung wieder vertagen, da ber Referent aus Gießen infotgt' der Verkehrsschwierigkeiten am Erscheinen Buchdruckerei Nitschkowski Lndwtastr. ♦ :: GIESSEN :: Fertwpr.724 ________________ _ . - Teil lebhaften Beifall, während die nachfolgenden taenbung finden. Der Karten verkauf hat bereits be- Szenen, weil anscheinend für die meisten nicht ganz Ammen (f. Anzeige).^verständlich, kalt ließen. Das Stück, das über vier i, Kreuzplatz Großen-Buseck, den 12. Januar 1920. 0053 Familie Karl Gerlach, Pflastermeister Krofdorf, den 12. Januar 1920. 117 3. Als Selbstverbraucher Brockhaus Lexikon Gehaltsansprüchen an 190 Joseph Herz, Bankgeschäft fürt a M 0635 Andernach. 387 Familie Familie Jakob Schmidt Wwe. Heinrich Schmidt Gilbert Schmidt Familie Georg Leicht Familie Ludwig Wallbott Äeli, W. WSct mit guten Zeugnissen sofort gesucht. Lohn 80 M., Kassen iret Zu melden 0491 Neue« Baue »2. Familie Konrad Sarnes Wwe. Familie Georg Schmidt, Villingen Familie Jakob Wallbott Familie Johannes Schmidt Familie Georg Schmidt, Gießen. r t znslnnrnevklnsl im GMos Slvdenvm Mittwoch ben 14. Tau., 8 . Nbr abends. E Zu kaufen gesucht I geg. Sicherheit. Schrift!. --- ' 1 Ang, unt. 428c an d. G. A. Meyer ob. Brockh-, gr. pd. IL, letzte Ausgabe, z. k. ges. " Akaerl, Bärnberg 18. Jg-Mann, W Sabre aU, vom Lande, mit sUherer Lebensstellung, sucht aut diesem Weaem. lünaerem Mädchen (Dienstmädchen nicht ausgeschlossen! in Verkehr zu treten zwecks später. Heirat. Schrift!. Angeb. m. Bild unter 0861 an den Gietz. Anzeiger erbeten. Wir beehren uns, die Besitzer von Schuldverschreibungen unserer Gewerkschaft gemäß 8 6 de» Gesetzes vom 4. Dezember 1899 bzw. 14. Mai 1915 zu einer Montag den 2. Februar 1920 vormittags 9 Uhr in dem Geschäftslokal der Landwirtschaftlichen Genossenschaftsbank Darmstadt, Sandstr. 34, ftattsindenden <”] Gut empfohlen, tllcht. Allein mädchen auf L Febr^ evtl, später, gesucht. Ludwig Aadreis, Daromtadt, Wenckstr. 35 l. Dr. iur. Gg. Gail u. Frau Irene geb. v. Benislawska Dir Beerdigung findet Dienstag den 13. Januar, nachm. um 3 Uhr, in Garbenteich statt. gelöst hat. Darmstadt, den 6. Januar 1920. Gewerkschaft Kur-Cöln. Der Vorsitzende de» Grodeovseftamde»: Mager. 311D Ee ist bestimmt iu Gottes Rat, daß man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden. 1 SlelMüM-M (2 Telle» zu verkaufen. Schristl. Angeb. unt 0622 an d. Gietzener Anzeiger. Suche für sofort jütttz., träft. Mädchen für oll« Hausarbeiten. Ausbildung im Kochen und Einmachen. Gute Behandlung-Daue? steüung. AuSfllhrL Angebote, mSgl. m. Lichtbild, an Fra« Major John tn Am 10. Januar, nachmittags 48/* Uhr, verschied in dem Herrn meine liebe, treue, sorgende Frau, Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Lina Müller geb. Leicher im 34. Lebensjahre Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Müller, Schreinermeister nebst Kindern. Bellersheim, 10. Januar 1920. Die Beerdigung findet Dienstag den 13. Januar nachmittags um 2 Uhr statt 410 FleistigeS RWeir Mm Linie tagsüber bei gutem Lohn gesucht. Näheres 8H6 frankfurter Str. 39 T. Einfamilien Wohnhaus mit Garten in Gietzen ob. näh. Umgebung sofort zu kaufen gesucht. Näh. Angabe unter O. 11242 an Ann. - Exped, D. Freni, <3. nu b. H., Beine. 402 nz Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an unserem schweren Verluste unseren Dank. 3ii|. 66ttiiitr|tftti der sich im Trepyrnbau auS bilden will, gesucht. Wildeln» Golbach, Mornshausen. a. d. L. bei Gladenbach. Hchmö5-Wiükrh«iir möglichst Lstöcktg, mit^en- Garbenteich, Gießen, Langsdorf, Dorf-Güll, Villingen, Hausen, den 10. Januar 1920. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen, für die reichen Kranzspenden sowie für die überaus trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Barth am Grabe sagen wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. 1. d. N.: Wwe. Maria Wagner geb. Pfeffer BraooK W v. Theater bis Johannes- kirche verloren. Geg. Belohnung abzugeben (416 ttlinikstratzc 22, Laden. | Vereine | Ernsthafte Nolgeld-Sammler werden zw. Ausammen- schlutz gebet., ihre Adressen unter 0623 an den Gieh. 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Jan., 2812 abends: WMMUiW im Gasthof Hindenburg. <> Q Beß. MmMAn od. eins. Stütze zu einz. Dame sof. gesucht 0652 Mottkettratze 2 p. Möbel-Schreiner. Wegen Eriveiterung unseres Betriebs stellen lotitere*1 30 Möbelschreiner ein. die selbständig auf fournierte Möbel arbeiten können. Stondenlohn M 3.50. Ferner 2 tüchtige Sräfer und eilt fttbstSndiger Zuschneider gegen hohen Lohn gesucht. Rach 4wöchiger Arbeitsdauer vergüten wir die auSgelegte Eisenbahasahrt 3. Ä laste. Nassauische Möbel-)n-ustrie Fröblich & Co. Re« Isenburg b. Frankfurt am Marn, Ludwigstratze 53/55. 307c seiwsiw in guter Lage wird zu kaufen gesucht. Schristl. Angeb. erbitte man unter 0617 an den (Siebener Anzeiger zu richten. Zum I. Fcbr. selbständiger, m.Saug- gaswotoren vertrauter ”*D Maecbinist d. auch Schlosser* reparaturen aas- fobren kann. Angebote bei fr. Station mit GeheItsan- spr. an Verwalt^. Waldbof Elfers hausen,Kr.Wetxlar. 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Januar 1920, nachm. 41/» Uhr in der neuen Aula: KONZERT zum Besten des Kindergarten-Vereins unter gütiger Mitwirkung der Konzertsängerin Frau Hedwig Mfiller-Bancert und des Violinisten Herrn Wilhelm Schattier ausgeführt von den Schülerinnen Fräulein Elli Ewald, Irene Günther, Hanni Roth, Frieda Hopfeld u. Aennchen Wehrheim. I Werke von Schubert, Weber, Schumann. Raff, Chopin, Liszt, Bellini, Vieuxtemps, WleniawskL Eintrittekarten von M. 3.—-2.—, L— sind bei Ernet Chai Iler (Telephon 671) und abends an der Kasse zu haben. — Studentenkartea ! numeriert zu M. L— nur im Vorverkauf beim Haueverwalter der CnivereiUlt gegen Vorzeigung der Ausweiskarte. Oeffnung des Saales N/« Uhr. _____ Versammlung mit nachfolgender Tagesordnung einzuladen: 1. Bericht über die derzeitige Lage der Gewerkschaft, 2. Beschlußfassung über die wettere Stundung der fällig gewesenen und bis zum 1. Januar 1920 fällig werdenden Zinsen bis Ende 1920, Beschlutzfassnng über die Sistierung der Au-, losungen von Schuldverschreibungen für bte Ickhre 1919^0 und die wettere Stundung der aus früheren Verlosungen rückständigen Betrage bis 4. Wahl eines neuen Pfandhalters anstelle der Revision" Treuhand-Aktiengesellschaft zu Berlin, die auf Grund von Vereinbarungen mit der unterzeichneten Gewerkschaft ihr Pfandhalterverhältnis ! Gießener Konzertverein Freitag den 16. Januar 1920 abends 8 Uhr in der neuen Aula: MWgM aus Würzburg Franz Schörg (VioI. I), Karl Wyrott (Viol. II), Arth.Schreiber (Viola),Ernst Cahnbley(Cello). I Programm: Streichquartette von Haydn op. 54 Nr. 2 in C-Dur; Schumann op. 41 Nr. 3 A-Dur, [ I Borodin Streichquartett Nr. 2 D-Dur. 11 Eintrittskarten: M. 5.—, 4.—, 3.— und 2.— bei Ernst Challier und abends an der Risse, I Sfudentenkarten Mark 1.50 nur im Vorverkauf beim Hausverwalter der Universität gegen Vorzeigung der Ausweiskarte. , $4oc Die für da« 7. Konzert ansgigebenen I Abonnementekarten haben tiültigkeit. Todes-Anzeige. Nach kurzer Krankheit verschied gestern unerwartet unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante Gertrude Gäbisch geb. Endlein im Alter von 68 Jahren. „ . ... . Die dauernden Hinterohebenen: Adolph Gäbiwh Ansunt tihblsch und Frau und 3 Enkelkinder. Giessen iSteinstraöe 33), 10. Januar 1920. Die Beerdigung findet Dienstag den 13. Januar, nachmittags 4 Uhr, auf dem neuen Iriedhof statt 0633 | Vermietungen | Möbl. Zimmer zu oerm. «7 Tammttraste *?O II. Statt Karten! Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens zeigen hocherfreut an Gut erhalt, gebrauchte 1 Nähmaschine preiswert abzugeben. «' Hch. Neurath, Walltorftratze 48. 0666] Eine aebr. Linser-1 Schaeider-Räbmafch. u. j gut erh. Damen Fahr rad zu verkaufen. Dammstr. 32, Werkstatt. Fast neue (BeetroIfcbifO preiSw. ab» zugeben. Hch. Neurath, | Walltorftratze 43. 10650 1908, 17 Halblederbände, suche z. kauf. Schr. Ang m. Breis u.0453 a. d Gietz. A. Knt erh. Lexikon Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine innigsi- geliebte Gattin, unsere treuaorgende Schwester, Schwägerin, Gote und Tante Katharine Schmidt geb. Leicht im Alter von 36 Jahren heute mittag .12 Uhr nach kuraem, schwerem Leiden in der Klinik zu Gießen in die Ewigkeit abzurufen. 1412 Die trauernden Hinterbliebenen: Mädchen das im HauSh. mitbiltt, t Schlafstelle erb. w Walltorstrabe 18IL I Mietgesuchei Alleinst, alt Herr sucht Z-MMk-MWU mtt Zubehör. Würde auch mit besi. bürgert Familie • aröhere Wohnung teilen. SchriftL Angeb. unter 422 an d. Gietz. Anz. erbeten. Bankbeamter sucht gemütlich M. Zimmer möglichst für sofort, evtl, mit Pension, nahe Hotel Grotzherzog. Schr.Ana.m. Preis u.0K24a.d.Gietz.Anz. Kigsch fflibL KANN zum L Februar gesucht. Schristl. Angeb. unter 231 »an ben Gietz. Anzeiger. jsiellenangebotej Ein MrtaÜsormer f.dauernde Beschäftigung gesucht. Ohr. Zimmer. 420 Baünhofstratze 12. Jüngeres MÄdchen 1 f. einige Stunden m. Ber° pflegung täglich gesucht 0815 Liebigftraste 83II. Junges MÄdchen tagsüber oder stundenweise sofort gesucht 0654 SelrerSwea 33. Stellengesuche! (622) Tüchtiger Zchmiedegeselle sucht auf sofort Stellung. Heinrich Gntermatb. Ilbeshausen iOberhesf.s. Gärtner WlkM. Milser, ÄOI o. , jeder Art u. erbitten An-1 acbott o. ©elbfte »enitim. ^ll)cnt $ame Grvllvswlks - SstecL -ver!ag (ober Herr) leiht 5—6000 M. SefcneUtalüler von Sägewerk gesucht. Tüchtigkeit in der Behandlmtg und im Schärfen sämtl. Sägen tHandschleismaschine) Bedingung. Schristl angeb. unter (Xß9 a. d. Gietz. Anz. Arbeiter gesucht «» Schäfer, Sicher Sir. 9. Ein Lehrling für meine Abtlg. Metall- gieherei gesucht. 419 Cbr. Btmmer, Bahnhosstratze 12. Lehrling und Lehrmädchen für Lebensmittel und Drogengeschäft gegen mo» na»L Bergütung v. M. 50 im ersten Jahre werden gesucht Schr. Angeb. u. 413 an den Gietz. Anzeig. 42 Jahre alt, ledig, er- abren in allen Fächern Kavallerie gedient hat, ^Babubofstratze 63III. MM- v. 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Januar 1920 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheflen) Zweites Blatt in der Schweiz. t, n Tn Fortsetzung 26. (Nachdruck verboten.) urg O n n Äe> [(18 t*n. ÖBÖ ia«l" scheu leben erretten. Gebt das meme bähet m Trümmer, so ist es mein Schicksal Bent stampfte hastig mit dein Fuß rat rmd ein breiter, roter Stteifen tuet wte ente Flamme am 28. JomZar eigene Sriefmarten aus. Dte erste Siegesmarke gab die sU»lt der Bereinigten Staaten am 13. Februar 1919 aus, et ne Figur der Siegesgöttin daruellend. Danach stellte» sich mit ihren critcn eigenen Ätarkai tie ^alhjdK» Staaten ein, meist in sehr primitiver Farm go* druckt. Die Marken von Lettland, die drei Storni ihren im Sonnenausgmrg zeiget», murren in 'Jag« aut die Rückseite beutidyt Generalstabskarten und in Libau aus Zigaretten vapier gedruckt. Die erftal Ausgaben der litauischen starten erschcerren aut gewöhnlichem Papier, und auch als man die Zeichnung eines reitenden Engels Michael von Berlur erholten hatte, mut.te zeitweilig noch aut Pr- Vier geruckt werden, das ursprünglich für dve deutschen Brotmarlen bestimmt mar. T«r erste Flug über den Atlantischen Ozean wurde in der Brcefmarfenwelt dadurch berevigt, daß. SxtroTer, der aber nicht bis zum Ziele tarn, 93 Briese mitnahm, die mit englischen 3-Cenb« Marken mit dem Ucberbrud „Erste atlantische Luftpost Avril 1919" ftmtkiert waren. Bei seinem glüdlid)en Flug verwendete Aloock für feine Postt englische 15-GenteWarfen mit dem Ueberdruck „Transatlantische Luftpost". 1-Dol ar-Serien von Luftpostmarten wurden im Lause des Jahres von der Schweiz, von Tunis, Japan. (Solumfr.cn und Deutsch and ousgegel'en. Die rote Hanv des Bolschewismus bat ihr Kennzeichen auch auf den Marken des Jahres 1919 zurückgelassen. Die rat' garifdte Sowiet-Regierung gab prächtige Marken aus mit den Bildnissen von Marx, Engels, Petoft, Doza rmd Marticwwitsch, die sie in unbeschränkteni Mengen verkaufte, um sich damit eine Eirmahme- quelle zu verschaffen. Aus Mangel an Papi« mußte sie aber bald die noch vorhandenen Marken der trüberen Regierungen mit lleberdruck verfetten. Die russische Sowjettegierung hatte zwar eine futuristische Zeichnung für ihre neuen Marken Herstellen lassen; diese kam aber nickst zur Ausführung^ weil die freie Post cingesühtt mürbe. Dte erste Friedensmarke wurde am 1. Jull m Japan ausgegeben. Urugnal) folgte am 17. Juli« mtb am 1. August erschienen drei Friedensmark« farmten Forderungen hetworge treten sind und diesen Forderungen durch die Ausgabe des Losungsworts; „Arbeit nach den Dienstvorschriften" Nach- Aircbe und Schule. Die Erzbischofswahl in Köln. Köln, 10. Jan. lVriv.-Tell) Die Blättw- nachrichten über eine Kandidatur d«belgischar Prinzen von Grey für den Kölner bischofsstuhl werden hier allgemein als unrichtig und unmöglich bezeichnet. Auch bte Kandidatur des Abtes von Maria-Laach, v. veer- wegen, kommt nicht in Frage. Dagegen bürfte man sich im Domkapitel auf bie Wahl des Fürstbischofs von Breslau Kardinal Bertram geeinigt haben. sottfrlmd dürst das nicht, Sölve, ich leide es nicht, hört Sbr?" ., Sölve zuckte die Schultern und zog ihre Strtck- iaeße über der toßen Bosuntje zusammen. „Mit welchem Recht könntet Ihr nttr etwas dem Recht des Stärkeren, Sölve Wedderien, berat ich — ich liebe Euch'." Einen Augenblick starrte thm das Mädchen tiefbetroffen in das Heist erreateGeftcht. Glühens Röte stieg ihr in die zarten Wangen, bann aber entgegnete sie kurz und hart: „Ihr spinnt Märchen, Käpten, kommt, es Ut spät geworden und bet Wrnd zeigt tmmer deutlicher, daß Ihr recht hattet; A gibt Sturm. „Ist das Eure einzige Antwort, <3olae? „Was sollte ich Euch darauf lagen? Kommt, wir müssen uns eilen, die ganze Küste sprudelt wie lauter Wasserfälle. Die Ernten beben, well da s Meer sid) dagegen schwingt. Seht doch, wie schon. Bent Bonten hatte keinen Mick für dc^ schäumend gegen die Dünen stürzende Meer Alles in ihm war in Aufrühr, dast Sölve seine Erklärung, die er sich so schwer ibgerimgen, ganz gleichmuttg ausgenommen, und eine blinde Wut gegen Jng^ wart Ferks wuchs in seiner Seele. Sollte dieses Mädchen vielleicht wirklich den Veimgekehrten. lleb haben? Sollte aus dem Mitteid zu dem von ihrer Schwester Betrogenen diese Liebe in der inngm zarten Mädchenseele emporgesprvfst lein? Mar cs . nicht nur Opfermut, das Gefühl gut zu machen. rMH tzoncktwgs 8 lst, »r Lmdwistschaftlichm ®e> idt,5mdstr.3i,staHMndm nmlnng irbnnng einjnlaben: itftge Lage btr Guvatschast, bie weitere Staibung da bis M 1. Januar 1920 ttibtetoe 1920, dir Sistimucg ba Ins- aschreiduntzen \to. dir tat Stundung der aus stb- ständigen ‘Btttägt bis PfandlMm anstelle der d-Adtiengesellschast zu Deckut !eTeinbarungtnmäbe ~Zau3 ziehen sie sich zurück, ia bte Freundschaft geht sötfar s^ weit, dast die Maus nitzg mrs der Schüssel des Hundes wie der Katze fristt, wenn btt betben anwesend sind Man cSmtte die ganzeSache für ein Märchen halten, wenn nicht der Schreibe, dieses das sonderbare Schauspiel mit eigene» Augen mehrfach gesehen hätte. „Sorgt Euch nicht, Sölve, wir finden ih« sein Ton war hoffnungsreicher als sei» ^Fester nun umschlost er chens, das der Sturmwind trabet Torwarts trieb. Nicht zehn Schritte wctt In den Lüften heulte es und das Meer donnerte uno frraufte. US rode es das. mit frinen Tälern und Äugeln m biejLiete retyn. Der hohe Strandhafer, in dem sich die Füße bet» iricßelten, hemmte ihr Borwarlskommen. Tann nicht mehr" ödfite. Söll>^ „W allein, Käpten, ich lege mich.hier im Dünen in ben Sand. Vielleicht ^findet Ihr Mich wieder, wenn der Sturm vorbei/ Das ist ja nicht Euer Emst, Sölve.. Brr müssen raus aus den Dünen. Sobald nnr bte letzte «frtte hinter uns haben, sind wrr geborgen. Ich will Euch fragen." Ehe Sölve antworten konnte, hatte er tnz leichte Last schon gehoben und versuchte, sich ttfctiÄ ben Weg zu erkämpfen. Er hatte das Gefühl, als belebten ihn mtt einem fDiale Riesenkräfte Er,™te ben »W schlag des Mädchens an dem fernen. Ihr fnidter Atem berührte ferne Wange, ec fritte he kusten können, so still lag ne. mit sriMlfrsenm Augen m seinen Armen, fest die Sande um^fernen Sals geflammeri. Aber er durfte E Ete Aufmerksamkeit mußte er auf den^veg ri&ber sie den Sturmwind un Rucken hatten. (FIrietzung folgt.) Zur Lisenbahnrrbewegung. Wir erhalten folgende Zuschriften: Im Leitattikel „Ziel und Gefahr der Listn- fahnertauegnnn" mar u zu ststn man W seviglich nach den bestehenden Borschnfteii Qt- Set, Lwitojridmft S« atbeiten. '"Ä ffrist zu -törungen und demmimgen^,,^o Hab im Uhrwerk absichtlich >et ganze Betrieb verloren." Dazu ist zu bewerten. Nicht den Beamten und.Arbeitern, d^ vorgeben, Tuumebr nach Dienstvorschrift ist.-rdeftem kann em Vorwurf gemacht.werden, dm Stellen, sie die Ttenslvorichriiten bearfrntrien Ä'-Ä ftiniArrnrincnö geduldet, bis eine Betriebs- Sta öÄnfall eintrat. Tann wurde in .dm Fällen der Uebcrtreter der Vorschriften Ä^^Gnadc bestraft, und wenn er hundertmal MB btr 8envaliimg I-aben nicht nötig, tieses icdc bejahende flirr verneinenden Erzeugung verwandelnde Mittel anzuwenien. Dte von der Verwaltung l^rcrusgegrbenen Ttenstvvrschristen, deren genaue Einhaltung jetzt von den Bedicnsteten txrlaitgt roiritg übt diesen rin genüycmdes Mittel m bte (Qairb, ihren bercch ig en Forderungen Nacyoruck zu verleihen. Wenn tiests Verfallen in lllrze'ler Zeit zu Hcmrmtmg.m und Störungen des Betriebs führen, sv liegt ti-’ Schuld doch an den Tienst- vorschristen und nicht an den audfüfrenben Be- bienfteien. Wälzend der langen Frtedens obre tst ntemarü», auch die Genchtsbarteit nicht, mtt dem Vorschlag der Abänderung dieser Vorschriften bet* uurgetreten, trotzdem^ es wkn infolge chrer Amts-, tätig'teit oder nahen Berülstung mtt der Eistnbahn bekannt sein mußte, daß sich ein gvoßer Tm der Vorschriften bei bet Kürze der zur Verfügung febeittin Beit ober itmulänglicher Derionenzaht gar nicht ausfuhren, lassen. Da dbec dte llritetts- ietstung bei „Arbeit nach cen Trenstvottchrrften im Qtegenfahk zu ter frr einer, „pafftven Rrir- stentz" nur bis zu entern gereuten Grcwe sinken tonn, so wird es die ^Oeffenllichkett verstehen, roenn sitt) bie Eisenbahner gegen den Ausdruck „passtve Resistenz" wetten. Gänz'.ich mweritandlrch ist. wie bei tiefem Verfahren ein Rav un Uhrtverk ab- sichtlich Wto Ä «rim!ium- teil scheint hierbei eine bedeutend größere Bettn-ed^t sicherbrit qrreährtriftet Wenn angenommen ronb, daß der Minister mist seinem Er.laß an bie Frankfurter Arbeiterschaft das Sdstrnnnste verhmderl habe, fv ist bas cine.Hrmafymt?, tie in kciner Weist •jUtrifft Wir sind int Gegenteil der «uht ba6 hiermit, wie auch mit der Besetzung des Dtrefr tionsgebaudes durch Reichswehr, nur Del ms Feuer gegossen warben ist Wenn der Kamps mit (ribriteiung ge Wt wird und die Beamten durch ihre rerrtschaftliche Notlagr gezwungen chid, sich °n. diesem!Kampf ju teiligen, sv ist daS ein Umil-md, den auch wir flum Vorteil der Allgemeinftnt bedauern. Brifaucrn schon deshalb, weil wir letzten Endes selbst ctot gutes Teil der Allgemeinllrit sind und anderfeits, weil sich dieser Kampf auch sogen uns selbst a.s Werkzeug der Eisenbahnverwal^ung richtet. Der Vvnmrrs, daß die Beamten des Bezirks Fnmlluri nachdrücklich 309 Prozent Auftch.ag auf bte Teuerungszulage gefordert hätten, tst berechtigt. Anderfeüs müßte aber auch betaratt [ein, daß es sich hier nur um Vorschläge der einzelnen Bezirke handelt, die vom Beamtenbunde bei der Regierung auf 150 Prozent >emull^n»rden Wenn nun behauptet wird, daß nach Zahlung der ab 1. Januar gewährten Vorschüsse der Lohn der ©fenbabnarbeiter durchweg hofrn sei, wie ber- jenige der Industriearbeiter, so muß, da Absicht doch nicht angenommen werden kann, eine bebaucr- lich« lln st nntnis vor liegen. Der für Gießen erreichbare ööchstlohn von 12^0 Mk. für einen ungt'Lmten und 15,20 DU. für einen &anbroerfer rinsdstüßlich aller Zulagen dürste dieses genügend beweisen. Die Sage ber Beamten ist noch bedeutend schlechter. Ein Beamter mit einem Iahrcsgehalt bis i zu 1800 Mk. erhält für Gießen eine Teuerungs- : zulage von monatlich 180 Mk. Mit einem Gehalt । ■Jjn 1800—4800 Mk. eine solche von 170 Mk. und einem Gehalt von über 4800 Mk. eure Teuerungszulage von monatlich 160 Mk. Ledige Beamte erhalten 80 Proz. .der Teuerungszulage. Eine nwnatljche Entschädigung von 50 Mk. für jedes Kind bis znm 15. Lebcnsiahre kann als Anreiz zum Ausgleich des drohenden Geburtenrückgangs nicht angesehen werden. Wenn man sich hierbei vor Augen hält, daß die übergroße Mehrzad der Beamten nur einen Friedensgehalt von 1200—2100 Mk. bereist, w müssen die Forderungen der Gifenbalynbrinaifteten auch der Wlgemeiirhrit bevchtigt erscheinen. Es mag für manchen schwierig sein, nach der früheren Bezahlung und Mißachtung der Eisenbahner juh an die neuen Verhältnisse zu gewöhnen. Mtt den gegebenen Tatsachen muß aber gerechnet werden. Deslfalb ist das Mindeste, was rotr verlangen können, Verständnis für unsere Lage ohne jebe Vor- ringenom mentzrit. Wenn sich heute bte Sund«: der Zeit vor dem Kriege rächen, so l.'hnen rott Ei>en- bcrhner jede Verantwortung hierfür ab. Auch, daß wir freute gezwungen sind, an die Oeffenlltchkett zu appellieren, ist eine Notwendigkeit, dte uns durch bestellte oder nichtbestettte Deröffentltchungeit in der Presse aufaczwungen werden. Wenn in dem eingangs ang führten Schriftsatz des Gießener Anzeigers zum Schluß die Regierung aufgefordert wird, endlich dafür zu sorgen, daß Einfreit und Reinheit in das Eisenbahnpersonal komme, so schließen wir uns dieser Aufforderung um,o lieber an, als wir annehmen, daß der Ausdruck „Personal" die höheren Beamten rinschlteßt. Gevrchirsaal. Ein Hochverratsprozeh. München, 10. Jan. (Wolff.) Bor d«N Vollsgericht begann freute vormittag derProzetz gegen^den Militärmmister der Raterewbftk, Stellt ner Wilhelm Reid-Hart, wegen Dochver» r a t s Er ermöglichte es, daß tie rote Arm« ausgestellt rmd gegen die Fegte^Ssttup^n fai Bewegung gesetzt wurde. Rerchhart ist Mitg.reo der kommunistischen Partei. ~ ToS Urteil lautete auf 4 Ja^re Festung. Bei guter Führung »mAbem Angeklagten nach Verbüßung von 2 Jahren bte Bewährungsfrist in Aussicht gestellt. liche'n Miodus richtet sich tie angeführte Berliner Zuschrift in ber „Köln. Ztg." von selbst. Welche Wirkung derartige Fortirungerc bei restloser Bewilligung auf das Budget des Staates haben muß, ist den Arbeiter- und Beamtenfuhrern bekannt. Wenn aber in den jetzt erneut anSge- »änetm »erlxplarat™ dm B-dimst«rn der Slck-r. heitsroehr e n Tagegeld zwtich n 8 und 13 Mk. nebst freier Kleidung, Verpflegung, ärztltche Belfand- lung und Zuschuß an die Verfreirateten verspcocl)en wird, so muß snh der Staatsangestellte uramlU kürlich fragen, weshalb derartige Bezahlung für diese nicht möglich sein soll. Daß eine Erhöhung der Löhne und Gehälter der Eisenbahnbediensteten ohne ernt bedeutende Er- frötima der Tarife nicht möglich tst, rotsfan -rotr als Staatsangestellte stchr genau. Ebenso genau wissen wir aber auch, daß diese Tarife schm vor dem Kriege schr reformbedürftig warm. Vtele, m Form von Sondertarifen bestchendcn Sonderrechte einzelner Klassen müßten tobet abgrid)afft werdest Mit Rücksicht hierauf ist der Widerstand, ganz abgesehen von der allgemeinen Erhöhung, verständlich. _________ kbuttroitigN*1* lägen m r 6g. K°>l . geb.». ®«teto6to nerblm N«-»K »■«E F’-ii »sy» *•& Ter m Nr. 6 des „Gießener Anzeigers" oorn & Januar 1920 gebrachte Schriftsatz enthält Un- richtigkeitett, ran deren Richtigstellung rotr nicht nur zum Vorteil der Eisenbahner, sondern auch ber der Mgemeinheit, ersuchen. Daß die große Eisenbahnbewegung vom Di- veftäonsbeflirk Frankfurt (Main) ausgegangen fem fall, ist ein£ Ueberschätzung der Bediensteten tieseö Bezirkes, die uns unsere Bescheidenheit verbietet, in Anspruch flu nechnen. Jedermann, auch der Nichtfachmann, weiß, daß andere Tirettfansbezrrke vor dem Bezrrk Frankfurt (Main) nnt den be- klappen. Zu ber Forderung der Eisenbahner ist zu ' wagen, ist diese ungeüttfrt ? Es ist wohl bekannt, daß die Deutsche VolKpattri!die Regrercmg durch ihren Sprecher Sxrrn Dr. Becker un März 1919 mn Auskunft bat, wann das Beamtcnbesoldungs- gesetz oorpriegt würde. Anttvori wurde 'm Auguft erteilt, sie lautete: Wenn bte Deckung des Betrags gesichert fei. Ganz so ängstlich war bie Regvrung nicht, wenn cs sich um neue Mmtstenen und Ministergehäller nebstAbgeordnttendtätcn handelte. veutc sind sich alle Organifationen der Ersen- dahnarbeiter darüber einig — also nicht nur bte Vertreter ber radikalen Richtung —, daß bte geforderte Lohnerhöhung unbedingt veroultgt werden muß Man kann der Arbeiterschajt rncht zumuten, daß " sie sich Gedanken über tie Herkunft der Gelder macht, und zwar well es an anderen Stetten in überreichem Maße ausgegebcn wird Im tzcrbst 1918 großes Erstaunen über bte Erhöhung ber Eisenbahnarbeiterlöhne. Erstaunte aber jemanb darüber, roie gering bie Löhne vorher waren? Jeder, ob mit ober ohne Famllte, nnrb es am eigenen Leibe spüren, daß freute ntemanb mit 12 80 Mk Lohn auskommen kann. Daß dte Lage der Beamten genau so, ja zum Teil noch trtel schlimmer ist, ist nachzulesen in einem ausgezetch- arten Artikel in der Tägl. Rundschau Nr. 9: ,L»llfe für die Beamtenschaft" von Dr. £>ugo, M d. N Die Deutsche Volkspariet hatte auf Ber- aniassunq des Beamtenausschusses der Partei auch schon im Manat Dezember erneut eine Teimmgs- ^ulage von 150 Pvoz. in der pveuß. Landestter- iammlmtg beantragt. Die Regierung hatte, ohne die Organisationen der Beamten zu fragen, 50 Pwz. bewilligt. Gewiß, für Beamte, dte darüber entscheiden, genügen 50 Proz. Man könnte aus den Gebauten fommen, für die Eisenbahnbeamten und «arbeitet wird von der Berwaltimg in anberer Weise gesorgt. Stimmt. Die Eisenbahner konnten vom -sommer bts Derbst 1919 i< a. wollene Halstücher zu 4 Mk., Pulswärmer zu 1,50 Mk. vom Retche käuslich enrorben; dieselben Gegenstände sind vom Reich am 1. Dezember 1919 nach Holland zum Pretse von 2,50 Mk bzw. 0,80 Mk. verkauft worden R a h l m e i e r, Bahnmeister 1. All izertverein Äuh^tUh, W Z tritt -rbcc nicht bei allen Sterbenden auf. Als Regel kann man danach aufstellen: Ist ber Geruch vorhanden, so tritt der Tod mit absoluter Sicherheit innerhalb der nächsten 48 Stunden ein, selbst dann, wenn der Patient sich scheinbar wohl befindet und Puls wie Lenrperatuc nicht ungünstig sind. Fehlt das Zeichen, so ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine direkte Lebensgefahr für die nächsten 6—10 Stunden ausgeschlossen. Briefkasten -er Ucdaktion. Lisendahn. Mit dem Eintritt in den Heeresdienst ruht die Militärrente pp. Handel. Berlin, 10. Jan. Börsenstitnmrrngs- b i I b. Tie Börse erwartet vom Eintritt des Friedens eine Besserung der Verhältnisse für die wirtschaftlichen Unternehmungen und setzte daher die Käufe namentlich in Mvntanwerten fort. Tie dar- ausbrn erfolgten Kurssteigerungen wurden teilweise auch aus Auslandskaufe zurückgcführt. Schiffahrts- attien -ogen glcrchsalls an, weil Man eine Erhöhung der ursprünglich in Aussicht genourmeneri Entschädigung entsprechend der eingetretenen Ba- Lrtaänderung erwartet. Chemische Werte waren gleichfalls gebessert. Kolonialpapieve lagen um gleichmäßig und waren im Verlaufe schwankend. Ausländische festverzinsliche Anleihen waren weiter wesentlich gebessert, insbesondere MexiLaner, die wiederum bis 30 Pvvz. gewannen. Deutsche Anleihen waren gut behauptet, ungarische lagen zum Teil besser. Tas Geschäft war rin großen Ganzen nicht besonders angeregt, weil vielfach, mit Rücksicht auf bte innere Lage Zurückhaltung beobachtet «wurde. Tie Börse bewahrte ihre Festigkeit bis Ma Shaften Um- Zätzen bis 600. Auch in den Einheitskursen waren vielfach erhebliche Steigerungen zu verzeichnen, Frankfurt Druck tun Ad-1 ft' 4. ’Rnw IvSrt'jw füf) etwas ab. Tamüer behauptet, da- 10,85 921 1076,50 1078,50 1069, 1026,50 1028,50 1006,50 1008,50 910, 902, 904. 908,- Romeo und Michael Kramer. s Wetter Votum 94 87 67 10 10 10 tags Regen nachts Regen Berlin, Cle m enc ea u (In einem Teil der Auflage totebirfcHL) Zur Ratifikation des Friedens. Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Stockholm. Wien.... Marknonerungen. Datum: 9.1. 11,- 5,225 1035 9,50 407,- u S 3 Ler h H der Rote Vorsitzende Meteorologische yeobachtuuge« der Station Gießen. aÄ Frankfurt a. M., 10. Januar. Devisenmarkt. 8.1 7.4 5.2 923, 1071, Geld Brief 9. Jan. 1918,50 1921,50 Geld Brief 8. Jan. 1926,- 1929,- 934,- 936,- 10.1. 11,05 — Das Aufgeld für die Zahlung der Zölle in Gold beträgt für die Zeit öom 11. bis 31.Januar 1920 9 0 0 vom Hundert. Datum: 56/6DeutJMegsanL 4°/»Deut.Reichsank. 3-/oDeut.Reichsanl. 47O Prerch. Konsols Darmstädter Dank Deutsch« Bank. . . Dis conto - Gesellsch. Dresdener Bank. . Nationalbank f. D. Mitteld.Lre ditbank H.-Amerik.»Pakots. Ä ord d entscherLloyd Doch. Gußstahlwrk. D.-Luremb. Dergw. Gelsenkirch.Bergw. tzarpener Bergbau Oberschl. Eisend.-B. Oberschles. Eisemnd. Phönsx.Brgb.. Akt. Bad. Anilin- uSoda Höchster Farbwerke Elelur. A. E. G.. . Schuckertt Werke. . FeltenLGuilleamns Daimler Bud.- Eisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4% Hess. Saatsanl. Electron Griesheim der deutschen Friedensdelegation überreicht wurde, wird mitgeteilt, daß die Kommission für bte bese tzten Rheinland« und die Wieder- gutmachunaskommission in dem Augenblick der Ratifikation deS Friedensvertrages ihre Tätigkeit beginnen werden, also morgen — Sonnabend — werden die genannten Kommissionen ihre amtliche Tätigkeit beginnen. Wegen des Tälig- keitSbeginnes der übrigen im Friedensvertragc vorgesehenen Kommissionen erfolgen seitens der Alliierten noch nähere Mitteilungen. “'S- Datum. Holland Dänemark Schweden Norwegen .... Schweiz ..... Wien (altes). . . . Deutsch-österr.abg. Budapest..... 'Prag Helfingfor» .... Spanien gagen setzten -ldlerlverke Kteyer 4 Pwz. lwher ein 280. Für chemische Papiere lom: triuLgetmäßige Haltung noryerrschevd. Bad. LUülüi fest, doch) fnonnte der gestrige 9!achbörseknrs der Mendbörse mit W) nicht voll behauptet iverten, sie gaben 4 Prvz. ans 446 imd:. Farbwerke Höchst Wgen nm 4 Pvoz. 03t, and) iungc .Höchster fancat rege Beachtung. SchciocanstÄt 517 ■ 2 Prozent). Schiffahrtsaktien ruhig, .rber behauptet. Lomhar- barden fest 515/i. Derttscl^Uebersoeische. Elektr. iix^ Pro», gebessert 744. .Klv- Steann Ronuma 1078 Spielplatt der Frankfurter Theater. Opernhaus. Dienstag, 13. Jan.: Ties- lmrd. Mittwoch, 14., nachm. 3 Uhr: Peterchens Mcmdbrhrt. Abends 7 Uhr: Die Medernums. Donnerstag, 15.: Violetta. Freitag, 1.6.: Die lustigen Weiber von Windsor. Samstag, 17.: Der Evan- gelinlann. Sonntag. 18., nachni. 3 Uhr: Peter- chens Mondstrhrt. Abends 7 Uhr: Die verk.rufte Brarrt. Montag, 19.: Das Dreimäderlhaus. Dienstag, 20.: Der Zigeunerbaron. Mittwoch, 21.: Der Schatzgräber. Donnerstag, 22.: Der Schatzgräber. — Schauspielhaus. Dienstag, 13. Jan.: König Richard Ul. Mittwoch, 14.: Htaß für Maß. Donnerstag, 15.: Die Sendung Semaebs. Freitag, 16.: Michael .Kramer. Samstag, 17.: Die Verführung. Sonntag, 18., nachm. 3 Uhr: Minna von Barnhelm. Abends 7 Uhr: Shaw-Abend. Die große Katharina. Hierauf: Blanco Posnets Erweckung. Montag, 19.: Iphigenie aus TauriS. Im VolksbildungSheim: Fräulein Julie. Dienstag, 20.: a;q HöchsteTemperatnr am 11.1. — 12.2*, 12. L—9.1* Niedrigste „ „ 11. 1.-63°, 12,1. =»6.1® Niederschlag 24,7 mm. ren int Kirrse um 3 s> lonialwerte lagen still. .... minus 12 Pro;. Im freien Verkehr fanbeit Hochfrequenz Hamburg Südsee Forsatzth zu höherem Kurse Atrfnatmre. JrstiuS Sichel 1225 plus 25 Prozent. Im Jltdusttie-Mienmarkte mit Ein- Heitskursen erhielt sich die feste Stimmung. MetatL Tmmhvru, Chem. Weiler ter Meer standen in Frage. Privatdisßont 4 Pwz. 30,45 24,75 30.70 77,80 30,55 24,85 30,80 80,20 23,85 29,95 24'9b 30,05 959*,- 961*50 97»; - 981* - Börsenkurse. Frankfurt Berlin Abend- Schluß- Schluß- Schluß- Kurs Kurs KurS Kurs 9.1. 10.1. 9.1. 10.1. 77,50 77,50 77,50 77,50 — . — 60,- 64,30 64,30 62,- — 61,25 61,25 62,- 62,25 128,- 128,- 129,- 129,- 27. »,25 270,25 272,- 273,- 185,- 186,- 185,50 185,87 157,- 158,- 158,- 163,- 130,- 130,- 131,- 131,- 130,- 129,- 128,- 131,- 128,- 127,75 129,75 130,- 139,- 139,50 141,50 144,- —> 257,- 257,- 234,75 257,50 233.75 235,75 235,50 334,- 331,- 335,- 340,75 285,- —. — 278,- 269,- 170,- 170,- 269,87 170,50 — . — 181,50 178,75 180,50 — . — 300,- 302,75 308,50 446,- 446,- 448,- 449,50 293,50 297, - 294,- 300,- 25437 254,75 253,50 254,50 157,- 159,- 157,- 15730 285,- 266,50 260,75 266,- 269,- 268,50 265,- 266,- 233^0 233,- 228,25 234,- 276,- 280,- 280,- 285,- —. — 76,50 —. — —• 237,- 240,- 240,- 245,- 11. 1. «WL 9.1 11.1. abds. 83 12.1. vm. 7.5 Vorläufig ketnr neue VerkehrSspcrre. Berlin, 9. Jan. (WTB.) Aus dem Reichs- verkehrsministeriunt wird zu der immer wieder auftauchenden Nachricht, daß beabsichtigt sei, wie im November des vorigen Jahres eine Verkehrssperre eintreten M lassen, mitgeteilt, daß zur Zeit fein unmittelbarer Anlas; zu einem solcl^eu schwerwiegenden Eingriff in das Wirtschaftsleben besteht. Es können selbstverständlich infolge des Kohlemnangels Schwierig» leiten eintret eit, die nach der Ratisikation noch durch die Truppentransporte nach den Abstimmungsgebieten, den Heimtransport der Kriegsgefangenen und die Beförderung der Wähler nach den Abstimmungsgebieten erhöht werden und an die Leistungsfähigkeit der Eisenbahn große 9bt fordenmgen stellen werden. Das Betriebsrätegesetz. Berlin, 10. Jan. Der Reichsverband bet deutschen Industrie bat die Frattonen der Nationalversammlung namentliche Abstimmung über das Betriebsrätegesetz zu bean- ttagen. Die Streiklage in Düsseldorf. Düsseldorf, 9 Jan. (DTK.) Mit der Zentralstreikleitung in Elberfeld ist eine 8er> einbarung getroffen worden, daß bte Kohlenzufuhr für die städtischer: Industriebetriebe Düsseldorfs nach Möglichkeit aufrechterhalten werden soll. Lebensmittel werden befördert. Ein Schnell-» zugspaar Köln — Berlin ist genehmigt, jedvcb das Ein- und Aussteigen in Düsseldorf nicht gestattet. Die StreiNage ist int übrigen in Düsseldorf unverändert. Aus dem Parteileben Bayerns. Berlin, 10. Jan. Wie dem ans München berichtet wird, bescl^oß gestern tn einer außerordentlich stark besuchten Versammlung die bayrische Bolkspartei sich von der Zentrumssraktion der Nationalversammlung zu lösen. In der Begründung wird betont, daß die Rede Erzbergers in Stuttgart, besonders der Gedanke des Einheitsstaates sie dazu veranlaßt »habe. Freigabe des Tabaks, Berlin, 10. Jan. Wie dem „Bert. Lok.-« Anz." berichtet wird, wurde bei einer Besprechung im badischen Ministerium des Innern von verschiedenen Tabakinteressentm einmütig die Fret«- gäbe des Tabaks verlangt. Die Entschewuug im Versicherungsgewerbe. Berlin, 9. Jan. (WTB.) Der Schlich- tnngsausschuß Groß-Berlin entschieo in dem Sttett im Bersicherungsgewerbe, daß der Arbeitgeberverband bis Samstag, 10. Januar, nachmittags 3 Uhr, in Verhandlungen über den Av^ schluß eines Tarifvertrages einMtrctenhat — Der Arbeitgeberverband für die deutschen Ver- sicherungsunternehmungcn erklärte, baß er bar heute verkündeten Schiässpruch als eine ungeheure Rechtsbeugung betrachte und sich ihm nicht unterwerfe. Der Fall Sklarz. Berlin, 10. Jan. Der von der sozialdemokratischen Partei zur Untersuchung der Sklarz- Angelegenheit eingesetzte Ausschuß nahm gestern dt, Vernehmung mehrerer Zeugen vor. Heute werden die Zeugenvernc'hmun-ten weiter sortaeietzt. Sehördliche Anzeigen. Bekanntmachung^ Kleinbahn Gießen—Bieber. Wirkung vom L Februar 1920 tritt uotbe- ^itltck der Gencymtgutm unserer AussicktSbebörde >um Binnentarif der Nachtrag 9 in Nrait. I Nähere Auskunft erteilen die Dienststellen. V Berlin, den 8. Januar 1920. VD Die Direktion. Bekanntmachung. Für sofortigen Dienstantritt werden einig» mnaere L chre tb ge hi l fe tt, welche schreib- nm tonten und stenographiekundig sein müssen, gesuM. Schriftliche Angebote mit Gehalts^rderuna srnd zu richten an bte 3^5« Trrertton der Elektrizitätswerke und Straßeirbahn. der Stadt Gießen. S1011 e. Bekanntmachung. Bete.: Entlafsungsanzüge. Durch die Tageszeitungen und Mauevanschläge wurde bekanntgegeben, daß nach der Verfügung des Kriegsministeriums Ansprüche aus Ent- laffungsanzüge nur bis zum 28. T^ember 1919 geltend gemacht werben können. Trotzdem gehen aber heute noch zahlreiche Anträge auf Bevabfol- gung von EnllossungSanrügen hier em. Eine Berücksichtigung dieser nach dem 28. Dezember 1919 eingegangenen bzip. noch eingehenden Anträge kann grundsätzlich nicht erfolgen und müssen ohne weiteres zu den Akten genommen werden. Es ist somit zwecklos, jetzt noch Anträge auf Entlassungsanzüge m stellen. Ferner wird gebeten, vom persönlichen Erscheinen ohne Anffott>erung hier abzusehen, da ein jeder Antrag zunächst einer Prüfung untersagen toetben muß und btr Anspruch auch beim persönlichen Erscheinen ntcht sofort befriedigt werden kann. Es wird hn^dnrch lediglich eine Störung des Dienstbetriebes verursacht. Auch ist es der Bekleidungäabteilung unmöglich, die kmendlich vielen Anträge in einem ganz kurzen Zeitraum 3 am Abschluß zu bringen. Ein jeder Antragsteller erhält sobald als möglich Mitteilung darüber, ob und wann er den Anzug in Empfang nehmen kann oder worum der Anzug nicht zuständig ist. Es ist hier die Wahrnehmung gemacht worden, daß es immer noch Leute gibt, die Ausrüsttrngs- stücke (Tornister, Brotbeutel, Rucksack usw.) im Besitz haben, trotzdem diese Stücke nicht zum Entlassungsanzug zuständig sind. Personen, die noch im Besitze von Ausrüstungsstücken sind, wer- oen hiermit aufgefordert, diese unverzüglich an bte diesseitige Berforgungsstelle, Betteidungs- abteuung, abzuliesern. . Schl redlich wird noch darauf hinaewiesen, daß csesrrche von hetmgekehrten Kriegsgefangenen aus Umtausch der etwa im Durchgangslager erhaltenen schlechten Bekletdungsstücke unter 2/& Tragewert nur nrnertxilb 3 Wochen nach der Entlassimg angenommen werden dürfen Gießen, den 8. Januar 1920. 394D m von Kropff, 3- 2). und Leiter der Versorgungsstetlc. um 2 Prozent «höht. . sich 20 15 Größere Posten 4OÖD 35 45 9,45 Mk. 9,45 „ 8,95 „ 9,80 „ 10,60 „ 10,30 „ 11,70 „ 6,70 „ 12,20 „ 13,35 „ 9,30 „ 9,75 „ in vollen 15 Pf. 20 „ Kartoffelausgabe 5Ä. Woche. Tie Wo chenkartofselmarken Nr. 13 bis 27 einschl. der 52. Woche werden beliefert bei: L ö b s a ck, Karl, West-Anlage. Tie Marken können bis einschließlich Mittwoch den 14. Januar 1920 eingelöst werden. Gießen, den 12. Januar 1920. 427B Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). HSM,reist fit Brnn- miö Hcizßsjft. Auf Grund des Gesetzes betreffend Höchstpreise vorn 4. August 1914 und der Bekamttmackpmg über die Aenderung oeS Gesetzes über Höchstpreise vom 23. Mär^ 1916 bestimme ich unter Aushebung her seitherigen Höchstpreise für Heiz- und Brennstoffe: , Ter Preis für den Zentner darf nicht Überstetgen: vor das Haus Ko^en Händlers bei Fettstückkohlen „ Fettnußkohlen „ Fettkohlen, melierte „ Eßnußkohlen lHalbmagerkohl«) „ Anthrazit, beste Marken „ Anthrazit, andere Marken „ Eisorrn- und Steinkohlenbriketts „ Braunkohlenbriketts (Marke Union) vetlei-ung für Minderbemittelte. Auf Grund eines Rundschreibens des Reichs- kleiderlagers Rr. 51 in Darmstadt werden die in der Bekanntmachung vom 6. d. M. bekanntgegebenen Berkausspceise mit Rücksicht auf die Deckung der Kosten für Verpackung und Fracht sowie die erhöhte Umsatzsteuer Hl' UNS VmmM-verlkelgmW in der Staat!. Oberjörfterei Krofdorf am TienStag den 20. Januar, vormit- ttt^ro^o ? ^0 U^r ab, bei Gastwirt Freund 1 Brennholz Försterei Krofdorf, Tistr. KreuzschsSge (14 Försterei Waldhaus, Tistr. Lichtenberg (49) mtb Lindenschi(54 a). Eichen: 7 Rm. Scheit, 17 Rm. Knüppel, 58 Rm Reis III. Buchen: 459 Rm. Scheit, 41 Rm. Knüppel, 126' Raummeter Reis III. ", Gasstücklvis (ab Gaswerk) „ Gasnußkoks (ab Gaswerk) Vorstehende Preise verstehen Fuhren ab Eisenbahnwagen bis des Käufers oder frei Lager des einschl. der Warenumsatzsteuer. Die Preise für 3r,c^-!p “nb Reizstoffe, die streckenweise mit dem Schiff und mit der Bahn nach Gießen geleitet werden, erhöhen sich um die Mehrfrachten, die leweils von der Ortskohlenstelle festgestlllt werven. Zuschläge dürfen für den Zentner erhoben werden: Versteigerung. Dienstag den 18. Januar von narbmittag- 8 Ubr ab versteiger - ick im ^Pfau^, Neustadl 55? 1 Mabagoni-Sakon. behebend in 1 Sota, 1 Salon» schrank 1 Schreibtisch mit Sessel, 1 Tisch, 5Sit'lbto ferner l Smeaelschrank, 1 polierten Nachlkiich, 1 ^niibsäge-Maschine, 1 Holländer, etwas Zkinder- wäicke, sowie 20 Stühle, 1 Soft, 2 eiserne Bett- srellen mit Marroven, 2 Stück einlür. Kleider» schränke, 1 Auszieb tsch, 1 Overnglas, «leidnngS- stücke, Schuhe und Stiesel, 1 massive, grobe Bogelbecke, 1 Pvlsterlüre, 3 Schlitten,- sodann aus einem Nachlaß 2 vollständige Betten, zwei Kletderschranke, 1 Waschtisch, 1 Sofa, 1 Tisch 1 Nacktiisch und verschiedene HouShaltungS- gegensrände. 17 Bände ftamilicnbläuer, neue Gardinen tFriedensivare), 9 Stück neue Damenhemden, Unterröcke usw., 500 Paar Schuhriemen Versteigerung bestimmt. H. Benner II., Auktionator Krofdorfer Straße S. Annahme von Versteigerungen aller Art. auch einzelner Stücke. 0638 1. für das Einwerfen des Brennstoffs von der Straße in den Keller 2. für das Einträgen des Brennstoffs von der Straße in den Keller 3. bei Lieferung in Säcken oder Körben bis zu Höchstmengen von 15 Ztr. ab Eisenbahnwagen rn den Keller 4. bei Abholung von dem Lagerplatz des Kohlenhändlers biS zu tzöchstmengen von 15Ztt. 5. ber Lieferung in Mengen von mehr als 15 Ztr. ob Lagerplatz des .Kohlenhändlers bis vor 5as Haus für Kohlen für Koks ffiB8SB888E8ffiESBBB8BBB8S Suche zu kaufen 89 MMSblle, MeivMWuen S (gebraucht und defekt), ™ MlMMln,MMte,VeWfll § MWe AMNobtl-EMkelle. E8 Karl Lohrey, Gießen ® Grotzer Stelnweg 6. EB ES ffifflB8SE88 888888083 diesiahrige Fällung, zu kaufen gejucht. I.' Brüning & Sohn A. G. __________ Werk Langendiebach. 849ss Michcngcrbholz * von 12 Zun. Mindestzovsdurchmesfer aufwärts, ä in Langen bis 2,50 Meter, eventuell «nähere *§- Eichcnvestände zum Selbstabtrieb 2tet S $ST" kauft ea hohen Preisen “W s w. Lehst, Hambura/Villbrook. MM® aHsr wert tie BrtU'Mke Üvlv.-Drcckerel. R. Luit. Gi»gw Gießen, den 10. Jmmar 1920. 4218 Der Oberbürgermeister lLebensmittelamt). Jagd - Verpachtung. Tie Gemeinde-Feld- und Waldjagd der Gemarkung Geilshausen wird am Frettag den 30. Januar, nachmittags 2'/, U h r, auf der Bürgermeisterei auf 6 Jahre meistbietend verpachtet. Die Bedingungen werden in dem Termin bekanntgegeben. 406 Bemerkt wird, daß ca. 600 Morgen Wald und ca. 3000 Morgen Feld dazu aehören. Eisenbalmstatton ist daselbst. Geilshausen, 9. Januar 1920. Hess. Bürgermeisterei. Wagner. Tie blau umringten bzw. durchkrenzten Hol^- nummem werden nicht verkauft. II. Nutzholz (von 1 Uhr ab). Försterei Krofdorf, Distr. 14 b. 16. Försterei Waldhaus, Distr. 42, 49, 51, 54 a. Eichen: 32,55 Fm. 3. und 2. Kl. Stämme, HO fönt Schichtnutzholz. Buchen: 74,86 Fm. 2. bis 4. Kl. Stämme, 11 föm. Schichtnutzholz. Tas Stammholz 5. ftt. (unter 30 cm Mitten- durchmesser) wird später verlauft. Brennholz nur für Selbstverbraucher, Nutzholz für Handwerker der Umgegend, Bahittrans- port ausgeschlossen. ---- Krofdorf, den 9.Januar 1920. Ter Forstmeister. R e l n h a r b. 6. bei Lieferung in Säcken oder Körben bis M Höchstmengen vvn 15 Ztr. ab Lagerplatz des Kohlenhändlers bis in den Keller 60 „ .. Mit schweren Geldstrafen wird besttast, wer dre festgesetzten Höchstpreise überschreitet uni> wer der Aufforderung der zuständigen Behörde Mm Verkauf von Brenn- und Heizftoffen, für die Hocbftvreise festgesetzt sind, nicht nachwmmt. Obenstehende Höchstpreise erhalten rückwirkende ,Kraft für solche Lieferungen, die nach dem 3. d. M. ersvlgt sind und bei denen wegen der noch nicht feststehenden Preise em Preisvorbehalt erfolgt ist. Gießen, den 10. Januar 1920. 4018 Der Oberbürgermeister. I. B.: K r e n > i e n. Der Dormischlag der Gemeinde Nonnen- rotly für 1920 liegt von Dienstag den 13 b. Mts an eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich ober zu Protokoll vvrgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage br-schlvsjen, zu der auch die Ausmärker bei» Anträgen haben. Äonnenroth, den 10. Januar 1920. Bürgermeisterei 9toimenwth. Hoppe. 395 Nr. 6 12. Januar 1920 x 6. 8. 11. 12. Mk?) Mk?) Mk?) ent- sind 1. 2. 3. 1. 4. in * wen gefrort haben. Weiter ist Kapitolabfindung, die als Ent- 2150 1674 2980 9. 10. 2190 1340 Gruppe II. Dunkle Backmasse...... K. Marzipanersatzwaren in Schnitten, Broten und Blöcken zu 50 und 100 Gramm Gruppe I. Aus Heller Backmasse ... Gruppe II. Aus dunkler Backmasse . . . L. Echte Marzipanmasse........ M. Marzipanwaren in Schnitten, Broten und rDct'en Verlust der Erwerbsfaliigkeit gezahlt worden ist, ebenso einer solchen, die als Entschädigung für die durch Unfall ober Verschulden eines Tritten J. Backmasse (Marzipanersatzmasse): Gruppe I. Helle Backmasse/ 2380 3040 1852 2360 3330 — Im § 6 Absatz 1 Satz 2 sind die Worte „des Wildes, der Hühner und" zu streichen. Im 8 9 Absatz 1 Satz 2 sind die Worte „oder durch Ausübung der Jagd" zu streichen. § 10 Absatz 8> Satz 1 erhält folgende Fassung: „Hausschlachtungen von Kälbern bis zu 6 Wochen und vor, Schafen sind dem Kommunalverband anzuzcigen". Im § 10 ist der Absatz 4 zu streichen. Im 8 12 Msatz 1 sind die Worte „ober durch Ausübung der Jago" zu streichen. Im § 13 Wsatz 2 sind die Worte „und Wlldbret sowie für ein Huhn (Hahn oder Heime)" und die Worte „für einen jungen Hahn bis zu einem halben Jahre die einer halben Woche" zu streichen. Im § 16 sind die Worte, „mit Ausnahme von Wild imb Hühnern," zu streichen. Abgezogen können ferner werden: Verm^gens- eträge, die aus der Veränderung ausländi.cher önmd- und Betriebsvermögen oder sonstiger Ge- enstände h.wrühven, die zu Beginn des Beranla- mngszeitraumes rum nichtsteuerbaren Vermögen' >es Abgabepflichtigen gehört haben. Weiter ist , erfolgte Tötung an diejenigen gezahlt worden ist, denen gegenüber der Getötete unterhaltspflic^ig Bekanntmachung zu der Verordnung über den Verkelw mit Süßigkeiten. Vom 13. Dezember 1919. Auf Grund des 8 5 der Verordnung über den Verkehr mit Siiiigleiten vom 9. Dezember 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 1972) wird bestimmt: § 1. Tie Reichszuckeritelle kann auf Antrag Süßigkeitenbe- trieben, die von der ZuckerzuteiluWsstelle für das Deutsche Süßig- teiisgeiverbc in Würzburg mit Zucker beliefert werden, die Herstellung und den Absatz berjenigen Arten von Süßigkeiten gestatten, für die im 8 3 Höchstpreise festgesetzt sind. 8 2. Tie Hersteller von Süßigkeiten dürfen von den in § 3 genannten Arten von Süßigkeiten nicht mehr herstellen, als sie davon in der Zeit vom 1. September 1916 bis 31. August 1917 hergestellt haben. 8 3. Beim Verkauf von Süßigkeiten in- und ausländischer Herkunst dürfen folgende Preise für 100 Kg. Reingewicht nicht überschritten werden: . 1958 1200 chtzugssälAg eine —--------------- ... chädigung für den durch Körperverletzung ober Krankheit lierbeigcfühtten gäntzl chen oder tell- setzen: ferner ist statt „und sieben auf die Städte entfallen" zu setzen: „sieben auf die Städte und zwei auf Kreise der Arbeitnehmer entfallen". Artikel 2. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung Kraft. Berlin, den 20. Dezember 1919. Der Reichswirtschaftsminister. I. V : Dr. Peters. Blöcken zu 50 und 100 Gramm .... 2790 3030 3920 8 4. Tie Vorschriften der Verordmmg über den Verkehr mit Süßigkeiten vom 28. Dezember 1918 bzw. 9. Dezember 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 1471 bzw. 1972) und der hierzu erlassenen Ter Vorsitzende der Reichs zucke r stelle. Tenge. ’) Beim Verkaufe durch den Hersteller, soweit nicht unmittelbar an Kleinhändler oder Verbraucher verkauft wird (Hersteller- Preis). 2) Beim Verkaufe an den Kleinhändler sowie beim Verkaufe durch den Hersteller an Verbraucher (Großhandelspreis). 3) Beim Verkaufe an den Verbraucher, abgesehen vom Falle des Verlaufs durch den Hersteller (Kleinhandelspreis). In 8 1 Absatz 1 sind in Ziffer 1 die Worte „sowie Hühner" zu streichen. Im 8 1 dlbsatz 1 ist die Ziffer 2 zu streichen. Im 8 1 Absatz 1 sind in Ziffer 5 die Worte „und Wlldbret" zu streichen. Im 8 1 Absatz 2 sind die Worte „ferner Wlldaufbruch ein» ichließlich Herz und Leber, sowie Wildköpfe" zu streichen. Im 8 2 sind die Worte „einschließlich Wildbrett und Geflügel" zu streichen. 8 3. Tie Bekanntmachung über die Ausgestaltung der Fleischkarte und die Festsetzung der Verbrauckfshöchstmenge an Fleisch und Fleischwaren vom 21. August 1916 (Re1ck)s-Gesetzbl. S. 945) in der Fassung der Bekanntmachungen vom 29. November 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 1086), vom 24. Januar 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 96) und vom 20. Juli 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 684) wird wie folgt geändert: 1. Im 8 2 Absatz 2 ist statt „Wildbret, Frischwurst, Eingeweide" zu setzen „Frischwurst oder Eingeweide". 2. Im 8 2 ist der Absatz 3 zu streichen. 8 4. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Ter Reichswirtsck-aftsminister wird ermächtigt, den Wortlaut der Verordnung über die Regelung des Fleischverbrauchs und den Handel mit Schweinen vorn 19. Oktober 1917 (Reichs- Gesetzbl. S. 949), wie er sich aus den Aenderungen durch die Verordnungen vorn 20. September 1918 (Reichs-Gesetzbl. S. 1117) 24. Januar 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 96), 15. September 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 1699), 28. Oktober 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 1829) und durch § 2 dieser Verordnung ergibt, in fortlaufen- der Nummernfogle im Reichs-Gesetzblatt bekanntzumachen. Berlin, den 20. Dezember 1919. Ter Neichswirtschaftsminister. In Vertretung: Dr. Peters. Die Eingangsworte des § 15, Abs. 3 erhalten folgende Fassung: „Tas Kuratorium besteht aus dem Vorsitzenden des Direktoriums als Vorsitzendem und fünfzehn Bevollmächtigten zum Reichsrat, nämlich vier Bevollmächtigten Preußen ..." . Im 8 15, Abs. 3, Satz 2, 1. Halbsatz ist das Wort „zwei" durch das Wort „vier" zu ersetzen. Im 8 16, Abs. 2, Satz 1, 2. Halbsatz ist das Wort „vier- imdzwanzig" durch das Wort „sechsundzwanzig" zu er- amtsoerlönöigungsblatt für die provinzialdirettion Gberheffen und für das Kreisamt Sichen Erscheint nach Bedarf: Montag, Dienstag, Donnerstag u. Freitag. Nur durch die Post zu beziehen gegen Mk. 2.50 oietteljährl. Postzeitungsliste Nr. besgaben für W Wiener Bevölkern«-. Wien, 11. 3ait; (Wolff.) Kvrr.-Bur. Heute traf hier ein Berliner Lebensmitte l- i ein. Vize-Bürgermeister Winker empfing den namens der Wien und rickKete an bec sche Abordnung, ?iie den Zug begleitete, h:rz- Begrüßungsworte. „Wir empfinden bas nicht Wohltat, die un4 Berlin erweist," sagte er, ibern als brüderliche Hllfe. In dreier Hllse t wir ein Symbol, daß die geschichtliche Pc- e, die uns heule noch trennt, iLvnpmtben >." Der Führer der deutschen Abordnung ste für die herzlichen Worte und überbrachte Grüße der ©tatot Berlin, insbesondere ihres rbürgermeisters Permuth. Der Lielesgabew- besteht aus 31 Tdaggvns, darunter drei Wag- i mit Liebesgabe kn der Stadt Königsberg in ufeat. Irkutsk im Besitz der Sozial- revolutionäre. Amsterdam, 12. Jan (WTD.) Das Reu- he Bureau meldet aus Peking vom 8. amt# : Die Sozialrevqiutionäre befinden sich im vonIrkutsk, nachdem die Gruppen von Sa- cows aus dem Bahnhof oertneben wurden. ? ft «w sinnung, fein deutsches Wesen, Empfinden, Mhlen und Denken alle^it zu erhalten wissen wird. Auch das deutsche Vaterland bewahrt dem deutschen Volkstum in der Fremde die Treue bis zum letzten Hauch." Die Besetzung Oberschlesiens. B e r l i n, 12. Jan. (Priv.-TeN Am Donnerstag, den 15. Januar findet laut „Voss. Zeitung" die Besetzung Ob^rschlesiens durch die (Entente statt. Ein Protest der ReichHregiernng gegen die RheinlandSverordnung. Berlin, 12. Jan. -r iibaft Lj®“, ta ,M 2 des Innern t»n vev Juni einmütig die ftreu verlangt LersichemMMchk. lAM) Ter Schlich. lJ8-BerllnmWwin 'J^Merbe. daß der Ar- nstag, 10. Januar, nach» anblungen über btn & trage? einzuttchnhat ind für bit deutschen Pä- !N erklärte, bag er bar sfmch als eine mgehüre Md sich ihm nicht mln- iisnna . Der von der soMvw' Unter suchvng bei Sllarf. Ausschuß nahm gestern btr beugen vor. öeuk toc« matm meifer fortflwßt Zweifel ergeben sich bei der Aussteuer, uf diese besteht ein gesetzlicher Anspruch, und enn die Eltern diesen Anspruch erfüllen, so ist £ Aussteuer (sielx 8 6, pos. 4, am Ende, und 8, Zilfer 1) dein Vermögen der Eltern nicht nzuzu rechnen. Tür Aussteuer nrirb in bet Regel ls steuerfr.ien Obiekten bestehen (Hausrat usw.), daß sie weder von ben Eltern n-c^ fron der achter zu Dcntmem ist. Es ist indessen des alles zu gedenSen^ daß bie Aussteuer nicht in kvbiliar, sondern in Geld gegeben werde. Auch zr wird man die Steuerpflicht bestreiten müssen 3er es müßte doch der Härteparagraph helfen. Anders verhält es sich mit der Ausstat -> ung, die vielfach im Publikum mit der Aus- tuer verwechselt wird. Ausstattung ist der Be- >rag, den Sohn oder Tochter wegen Verheiratung **her Existen^gründung von den Eltern erhält. Tiefe Eingabe beruht nicht auf einer gese^ichen, Pflicht |ptb deshalb muß der Ausstattende die Ausstattung \.iit versteuern, lieber die Frage, ob die Eheschlie- img eine „entsprechende Gegenleistung" sei, walken verschlLbene Auffassungen ob: der Reichs- .nanzl»)! wird in dieser Fruge das letzte Wort u sprechen haben. Auch dieses Gesetz enthält einen sogenannten Härteparagraphen. Während früher de'sen Anwendung nur eine Folge von Billigkeitserwägungen sein konnte, best.cht jetzt nach Maßgabe der Beschlüsse des Aussckmises bet Nationalversammlung ein Rechtsanspruch auf seine An- I Wendung. Es sind außerdem die Fälle, in denen allgemein Der Härteparagraph an gewendet werden soll, durch einen Beschluß des Staatenausschnsses vom 3i .April 1919 zum Abdruck gekommen. Auch e Poste« ME 3nhalts-Uedersicht: Verkehr mit Süßigkeiten. - Verkehr mit Wild und mit Hühnern. - Abänderung der Reichsgetreideordnung für die Ernte 1919. - Zahlung von Ablieferungsprämlen für Brotgetreide und Gerste. - Außerkraftsetzung der Bekanntmachung über die gewerbliche Verarbeitung von Reichsmunzen. - Statistik des Wein- und Obstertrages im Jahre 1919. - Stundenpläne für den Fortbildungsschulunterricht. -- Regelung des Mietwesens: hier: Wohnungen für Staatsbeamte. - Aufnahme der taubstummen Kinder in die Taubstummen- Anstalten des Landes. - Einsendung der Kreisabdeckereiverzeichnisse. - Gefunden, verloren. - Feldbereinigung Allendors an der Lahn bei ei ebnen ftud — nnö fie meroen es wom oura^ tjöngig nicht fein —, begründen sie die Hin zurechnungspflicht. Es möge zum Schluffe noch hingewiesen werben aus die Vorschrift des 8 24, nach bet bie Kriegsabgabe zur Hälfte binnen drei Monaten, zu einem V ert. l binnen sechs Monaten und mit dem letzten Viertel binnen neun Monaten nach Zu- fteitung des Kriegsabgabebescheids zu entrichten ist. Machi der Abgabepflichtige glaubhaft, daß die Einziehung zu den gesetzlichen Zahlungsfristen mit einer besonderen Hätte für ihn verbanden fein würde, so kann die Abgabe aus längstens fünf, bzw. zehn Jahre und durch die oberste Fimmzbehörde auch sogar auf 20 Jahre gestundet werden, sie ist dann mit 5 v. H. zu verzinsen. Die yrbgnbe kann entrichtet werden durch Hingabe von Krisgsailleihe an Zahlungsstatt, und zwar werden die öprvzentigen, wenn sie vorn Urzeichner ober feiner Ehefrau überreicht werden, zum Nennwert, die 4'/-,pvozentigen zu einem noch ststzm'etzendem Kurse an Zahlungsstatt angenommen. Eingehendere Dcsttmmungen hierüber enthält der ß 25 des Gesetzes. Abgabepflichtiaen oder Vertretern von solchen, die wissentlich der Swuerbchörde unrichtige ober unvollständige Angaben machen, die geeignet sind, eine Verkürzung der Kriegsabgabe herbeizuführen, toetben mit hohen Geldstrafen, und wenn sie in der Älbsicht der Hinterziehung erfolgt sind, auch mit Gefängnis und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte bestraft. Verordnung über die Aufhebung von Verordnungen über den Verkehr mit Wild und mit Hühnern. Vom 20. Tezernber 1919. Auf Grund des 8 1 des Gesetzes über eine vereinfachte Form der Gesetzgebung für die Ztvecke der Uebergangswittsck>aft vom 17. April 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 394) wird von der Reichsregierung mit Zustimmung des Reichsrats und des von der ver- sassunggebenden Teutschen Nationalversammlung gewähltey Ausschusses besttmmt: 8 1. Tie Verordnung über den Verkehr mit Wild vom 12. Juli 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 607) wird aufgehoben. 8 2. In der Verordnung über die Regelung des Fleischverbrauchs und den .Handel mit Schweinen vom 19. Oktober 1917 > Reichs-Gesetzbl. S. 949) in der Fassung der Verordnungen vom 20. September 1918 (Reichs-Gesetzbl. S. 1117), 24. Januar 1919 , Reichs-Gesetzbl. S. 96), 15. «Äptember 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 1699) und 28. Oltober 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 1829) werden folgende Aenderungen vorgenommen: Aussührungsbestimmungnt vom 28. Januar 1919 finden fprerfjenbe Anwendung. 8 -5. Die in dieser Bekanntmachung festgesetzten Preise Höchstpreise im Sinne des Gesetzes, betreffend Höchstpreise. Berlin, den 13. Tezernber 1919. 3ur LIsn bahnerbeweaünq. Berlin, 12. Fan. (Priv.-Tel.) Eine Ber- mlung von Vertrauensmännern in Breslau laut „Voss. 3tg/* den Eisenbahnerstreik in ganz lesien beschlossen. B e u t h e n, 19. Jan. (Wolff) Im oberMesi- n Eisenbahnerstr'nk l>at sich auf Station W e n - die Lage etivas aebeffert, ebenso in Ratrbor. ige Güterzüge find nrieber abaelassen worden. Ka11owitz Usgarat die Notlll^e ihre Tatrg- Ter SchnellMijsverkehr wird aufrechterhalten, iso der Personevsugsverkehr, auch die Rangier- :ilung ist nicht gestört. Der Hauvtherd der zen Bewegung fiegt im Beuthener Bezrrk. Versammlungen der Eisenbahner finden Vortags in Benthe», nachmlltags in Gleiwrtz statt. Aur dem Ueiche. Die Reichstag ^Neuwahlen. Berlin, 1$. Jan. (Privatteleyr. d« öln. Bolkszta..") Zur Frage der Reichs- gsneuwahlen wird einer Berttne» rrespondenz vr»n gut unterrichteter Paria- ntarischer Seite mitgeteilt, daß die Regie- ig die Zeit uormittelbar nach Pfingsten, o Ende Mai, Anfang Juni für bu? Nerv- wählen in Aussicht genommen und den Mehrheitsparteien dechingehende Jnforma ionen für die Vorbereitung zum Wahlkampf gemacht hat Aufhellung örs Belasenrnaszustandts. Berlin, L‘B. Jan. (Wolff.) Dre preußr- sche Staatsregieuung erläßt folgende Verordnung: Nachdem: der Herr Reichsprästdent durch Verordnur'.g vom 11. Januar 1920 auf auf Grund des Art. 48 Abs. 2 der Reichsverfassung für die Regierungsbezirke Düsseldorf, Arnsberg, Münster und Miw den die nötigen Maßnahmen zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung getroffen hat, wird der auf Grund des preußischen Gesetzes über den Belagemmgs- zustand vom 4. Juni 1851 verhängte Belagerungszustand, sl,weit er innerhalb dieser Gebiete noch bestehst, a u f g e h o b e n. Eine Niederlage der Nadi'alisten. Berlin, ttl. Jan. (WTB.) Wie die „B. 3- meldet, haben bei den gestrigen Delegiertenwahlen des Zesttralverbandes der Angestellte n die Unabbänijigen und Kommunisten eure vollständige Niederla ge erlitten. Die beiden $ arteten konnten von 17 £523 abgegebenen Stimmen ran 4680 auf ihre Shfite vereinigen. Visielc iär Planwirtschaft. Hamburg,, 12. Jan. lWvlff.) Ter vormalige Reichswi rtschaftsmimster Wrssell hm gestern vor dem Arbeiterrat Gwtz-HamburA über sein Wittschaftsststtem ter Plan- bjw. Gernemwrtt- schaft gesprochen, Er meinte, daß nur durch lerne Planwirtschaft ein Auswegaus ban Elend zu finden sei. Plünde'nrnse« in Hamborn. Oberbau ffen, 12. Jan (WTB.) Dio Oberhausener ^jeitung" meldet: In Hamborn tarn Die Halins.g «meritas. Washington, j 1. Jan. (Wclff.) Havas. gtegivTimg der Vereinigten Staaten hat ischland formell mitgetellt, daß die Bedingun-' des Waffenstillstandes für die Bezieh» n zwischen den Vereinigten Staaten und :schland maßgebend sind. Tie SenatswaHIen in Frankreich. Paris, 12. Jan. (Wolff.) Havas. Bon dar i a t s w a h l en fiWdb 229 Resultate ans 240 lkreisen bekannt. (> s wurden bisher gewählt: Konservative (Gewdm 3 Sitze), 13 republika- e Liberale (Gew^ nn 4), 19 cepublikanischo tressistcn (Verlust 3), 58 Linksrepublikana; oinn 1), 116 Raj)ikale und rabifale Soziw- i (Verlust 17), zwei republikanische Sozialisten oinn 2) und 2 unifizierte Sozialisten (Ge- t 2). Unter den (gewählten befindet sich Poin- . Auch der Präj^dent des Senates, Dnbost, die Senatoren Äissier und Masse wurden ergewählt. Tie beiden gewählten unifiziert en ialisten sind die f-rtüheren Abgeordneten Bomeri Fourment. Mg. lauaar vor nachmiüast im bkiirhend in i§ofn, 1 Salon- miiSeHfl.!tii(t>.5$iule, ank. 1 polierten Raätutich, 10oHnnöer,eiiDa»Slinoer' |bltl3of i,2 dlerne Seit«. L 2 Stück eimür. Äleiber» i^lCpernflla^SleibimBS- Iiieiel, 1 maniüt, AW nilre. 3 Stblitten; fobann 2 Dofl’fänOlfltJöetien, Am« 1 Sola, 1 TilL irrfd)itbcnt Honshaltunni' nöe ßatnilicnblauer, neue varelSS-lickmueTameN' üv.,RO'^arSchudrlmen ins bellim«t- ll„ üliittionoioi -sm»-«- 11 g WWM s Md diieltt. V MlkMA S ainW* g s Verordnung zur Abänderung der Reichsgetteideordnung für die Ernte 1919. Vom 20. Dezember 1919. Auf Grund des Gesetzes über eine vereinfachte Form der Gesetzgebung für die Ztvecke der Uebergaugswirtstchaft vom 17. April 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 394) wird von dem Reichsministerium mit Zustimmung des Reichsrats und des von der Nationalversammlung gewählten Ausschusses folgendes verordnet: Artikel 1. Die 8$ 15 und 16 der Reichsgetreideordnung für die Ernte 1919 vom 18. Juni 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 535) werden wie folgt geändert: Dienstag, 13. Januar 1920 hiiHüqiue von Aozeige» s. die Zaqe^nummer dis zum Nacdmiltag vorher V lÄw ohne jr bewerb in Mtdtfett. I M «k Dreis ffrl mm QHp für I ■ ynteiaen u.34mm Zx- tritt nicht bei allen Sterbenden auf. Als Regel kai man danach ausstellen: Ist der Geruch Vorhände so tritt der Tod mit absoluter Sicherheit inne halb der nächsten 48 Stunden ein, selbst dan wenn der Patient sich scheinbar wohl befindet ur Puls wie Temperatur nicht ungünstig sind. Feh das Zeichen, so ist mit großer Wahrscheinlich^ eine direkte Lebensgefahr für die nächsten 6—1 Stunden ausgeschlossen. $ c t r.: Stundenpläne für den Fortbildungsschulunterricht. __ An die Schulvorstände des Kreises. Soweit Sie noch mit der Einsendung der obigen Mäne rückständig sind, werden Sie an die sofortige Erledigung dringlich erinnert. Da eine Ausfertigung bei unseren Akten zu »er- Der Voranschlag der Gemeinde Nonnen- rvth für 1920 liegt von Dienstag den 13 b. Mts an eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll x r Rvhlenhändlers bis in den Keller 60 „ Äu /K^^-Kldstrafen wird bestraft, wer die festgesedten Höchstpreise überschreitet und wer der Aufforderung der zuständigen Behörde mm Berkaus von Brenn und Heizstoffen für die HöÄvrche Mgchdt sind, nickst' Ämmt. pßenftebeni>e Höchstpreise erhalten rückwirkende wlche Lieferungen, die nach dem 3. d. M. .denen wegen der noch nicht feftttebenben Preise ent Preisvorbehalt erfolgt ist Gletz en , den 10. Januar 1920. 401B Der Oberbürgermeister. I. B..- Krenzien. Drirck der Lrühl'fchen Unioersttäts-Duch' und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. w»ew een tgtgrDCn. Bemerkt wird, baß ca. 600 Morgen Wald und Morgen Feld ba$n gehören. Eisenbalmstatton ist daselbst. Geilshausen, 9. Januar 1920. Hess. Bürgermeisterei. Wagner. Bekanntmachung. Be t r : Feldbereiuigung in der Gemarttlng Al l e n dor f >xn der Lahn, Streik Gießen. - Von 247 'beteiligten Grundeigentümern, welche Mamnnn 198,3263 Hettar Fläche besitzen, ist unterschriftlich die Einleitung des Feldbereinigungsverfahrens und die Anlage von-Wegen m den'Obstbaumstücken der Gemarttmg Mendorf a. d. Lahn beantragt an dem Unternehmen im ganzen 514 Grundeigentümer mit 361,3256 Hektar Fläche beteiligt lind, l^gt Vie für As Zustandekommen des Unternehmens gefeÜvch erforderliche Mehrheit von mehr wie ein Fünfteil der beteiligten Grundeigentümer, welche mehr als die Hälfte der beteiligten Fläche besitzen, vor. Ter Antrag mit den Zusttmmungs^klarun^ und Zusammenstellung liegt vom 1 /.bis einschließlich 24. Januar 1920 auf der Hess. Bürgermeisterei Allendon a. d. Lahn zur Ern- ' Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses find nach Artttel 11 des FrldbereiU^mtgsgefetz^ bei Meldung späterer Nichtberückfechttgung binnen 14 Tagen, von der Veröffentlichung im Kreisblatt an gerechnet, antteltschi-ift- licher Beschwerde beim Hess. Landesernahrungsamt, Abteilung für Landwirtschift, in Darmstadt geltend zu machen. Friedberg, den 5. Januar 1920. Ter Hessische Feldberemigungskommislar. S ch u i 11 s p a h n, Regierungsrat. B etr.: Einsendung der Kreisabdeckereiverzeichnisse; hier: für den Monat Dezember 1919.__ Au die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kienes. Diejenigen von Ihnen, die mit der Einsendung der Kreisabdeckereiverzeichnisse für den Monat Dezember 1919 iroch iU NückstanE^sinch werden hiermit aufgefordert, dieselben mnerhalb 8 Tagen an uns einzufenden. Gießen, den 8. Januar 1920. Kreisamt Gießen. J.V.: Langermann. _____ Bekanntmachung. In der Zeit vom 15.-31. Dez. 1919 wurden in Iftesiger Stadt a e i u n d e n: drei Portemonnaies mit Inhalt, vier Stück' ein- 9 Jlne Handschuhe, ein Umhang, eine Knabenmutze, em Herren- Überzieher, ein Halskettchen, fünf Papiergeldscherne, eine Kuchen- sorm, ein Pelzkragen, ein Teil eines Zwickers, em Kinderschlnur- sü-efel, -eine Brille; verloren: ein seidener Beutel, schwarz geblumt, Inhalt, ein goldenes Uhrarmband, em schwader weicher Muff und Taschentuch, gez. L. S., ein schwarzer Pelzkragen, eine schwarze Brieftasche mit 30-40 Mk. und Freifahrt, chern, em brauner Ottermuff mit braunem Sammetfutter, em leöerneö Geldmapp- chen mit ungefähr 120 Mk. Inhalt, ein 20-Mark-Sckfern, cm goldener Trauring, gez. M. S. 1. 10. 19, em dunkelbrauner Skunks-Pelzkragen, achthundert Mark in ^unfzigmarkschciuen. Die Enipfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Die Abholung der gefundenen Gegenstände kann an ledem Wochentag von 11 bis 12 Uhr vormittags und 4 bis ? Uhr nachmittags bei unterzeichneter Behörde, Zimmer Nr. 1, erfolgen. Gießen, den 6. Januar 1920. Polizeiamt Gießen. Lauteschläger. B e t r.: Tie AusnahNic der taubstummen Kinder in die Tanb- stum men-Anstalten des Landes. An die Schulvorstände des Kreises. Soweit unserer Verfügung vom, 18. Dezember v-Ä-(Amts- uertündiguugsblatt Nr. 118) noch mcht entsprochen wur.de, empfehlen wir, daß dies bis zum 15. ds. Mts. gesMeht. Gießen, den 8. Januar 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Weicker. B c t r.: Regelung des Mietwesens; hier: Wohnungen für Staatsbeamte. An die Schulvorstände des Kreises. Tic Wen mit nächster Post zu gehende Verfügung des Staats- Ministeriums in obigem Betreff ist alsbald zur Kenntnisnahme an sämtliche Lehriräjte des Ortes weiterzugeben. Gießen, den 8. Januar 192(4 Kreisschulkommisswn. o• V : Weicker. W- und Brenndoh - verWgmW in der Ltaatl. Oberjörsterei Krofdorf am Dienstag den 20. Januar, vormit- zu Kws^vr^ U^r ab' bei Gasdvirt Freund I. Brennholz ^Försterei Krofdorf, Tistr. Srevtzschläge (14 o^WÄ^^^bans, Tistr. Lichtenberg (49) und Lindenschied (54 a). Eicken: 7 Rm Scheit, 17 91m. Knüppel, 58 Rm. Reis III. Frankfurt . VD Die Direktion. 2 — bleiben 'l)at sind die Pläne in doppelter Ausfertigung ^^degen. Tieftnigm von Ihnen, die ihre Pläne nur m einer eingereicht haben, werben ersucht, alsbald em zweites Exemplar einzuschicken. ~ 1Qon Gießen, den (. ^anuar 1920. Kreisschulkommisimn Greßeu. I. V.: Weicker._________ Buchen: 459 Rm. Scheit, 41 Rm. Knüppel, 1262 Raummeter Reis III. Tie blau umringten bzw. durchkrauten SwU= nummern werden nicht verkauft. n. Nu tzholz (von 1 Uhr ab). Försterei Krofdorf, Distr. 14 b, 16. Waldhaus, Distr. 42, 49, 51, 54 a. Qidftn : 32,55 $™. 3. und 2. Kl. Stämme, 110 Rm. Schichtnutzholz. Buchen: 74 86 Fm. 2. bis 4. Kl. Stämme, 11 Rm Schichtnutzholz. Das Stammholz 5. Kl. (unter 30 cm Mitten- durchmesser) wird später verkauft. Brennholz nur für Selbstverbraucher, stlutz- boU für Handwerker der Umgegend, Bahiitrans- Port ausgeschlossen. ------ Krofdorf den 9. Januar 1920. gebunden. machung tritt mit dem Tage der Ber- fiinbnng in Kraft Berlin, den 20. Dezeml^r 1919. , Der ReichsWirtschaftSniiNiltei. J.V.: Dr. Peters.__ Bekanntmachung über die Außerkraftsetzung der Betoratmachung über dre gewerbliche Verarbeitung von Reichsmunzen vom 10. JJtoi 1HL W (SSek e. 406). Vom 9. Dezember 1919. « Grund de-- 3 der Bekanntmachung über gewerbliche bestimmt. ^ ^ tmachung über gewerbliche Verarbeitung von Ä-S h&WÄ« Wirkung außer 5rt:a.st. Ter RcichAoririchasts^inistkn In'Vertretung: Dr. tzirich. Betr.: Statistik des Wein- und Obstertrags im Jahre 1919. .„ An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreise-. Wir .erinnern an die Erledigung unserer Verftigung vom 28. Juli 1919 (Arntsverkündigungsblatt Nr. 6/ vom 1. -higuft 1919), soweit noch nicht geschehen. Gießen, den 6. Januar 1920. Kreisamt Greßeii. Tr. Usinger. ™ sölliMe üQloliioeil-örfaßtelle. 88 gg Karl Lohrey. Gießen gg Großer Steinroeg 6. SS88B8B8SBBE8BB8BE8Sm Bekanntmachung über Zahlung von Ablieferungsprämien für Brotgetreide und Gerste. Vom 20. Dezember 1919. I Auf Grund der Verordirnng über Zahlung von Ubliefe- I ÄS 1919 Ä® tüF ÄTnk s 1. Als SO? inoeft ab11eTernng§Vd)ii 9t Tui -ürotnet r u i WtÄngen ' de? ReichsMidLelle ^gesetzte Mindest- ‘•blitftr2u”0$'Ä&bb« MK» durch tat Stommunato«; dinn Nw-i Sfotnntun.il’ Abi S d°r Vcrordnimg) sind bic Mindchablirie- MMWWW8 icWe'^renbÄe d°r. Prämien Mischm SS (tejaftlfctt Prämien übrrstcin-n. smd st- vom 15.0t l0bCV" Verordnung von den selbstwirt- und mit Beginn des 16. August 1920 noch nicht, verbrauch en gen^u ist Ä*». soweit ' die Uckung des B-barss durch Mehllieferungen bet Kommunalverbänben und M zeugern über bi-^ Zahlung der Prämien eE-td-t d ° su. den bäte an bie Fests-lmng bcr MinbcstablieserungWulbtgkeit tS 1'