mb auch die Gegner dieser Partei haben es Fi Regierungen auf die 4 hwgewiesen, die lanbs. Steuer* bet in die B erlin, 10. Dez. ausschuh des Rei Der französische Etat. Paris, 10. Dez. (Wolff.) Das Berlin, 10. Dez. (DTV ) Der Reichsrat hat dem vom Reichstag abgeimderten Echetzaitwuri über die weitere vorläufige Reglung des Rriche- bauöhalts für 1920, m dem es sich um eine Ev- !>ch»mg der Kinder^uschtägr für die Seemen handelt, cmftimmig augcnommerr. Die Beantwortung der Yeschwerdenote über deutsche Minifterreden. Berlin, 10. Do». (Wolff) Amtlich Die von den Vertretern Deichau-, Englands und Frankreichs am 6. dS Mts. der deutschen Remerung übrcatbau identische Rote tw^en der M imkerte i sen in das Rheinland hat folgenden Wortlaut: Die mtcrolfiirrte Oberkommission für die be- iffcten Rhembcmde hat bte von ihr vertretenen rtniiahme von 3njeiqen, Württemberg, Dessen und Thüringen hätten im Reichsrate dem Gesetze zugestimmt, weil sie es für eine unvermeidliche Notwendigkeit hielten. Auch brr Vertreter Preußens äußerte sich im ähnlichen Sinne. Ern Antrag Dr. Hoefle und B u r l a ch e (Ztr.) wurde angenommen, wonach die Gemeinden verpflichtet werden, die Besoldung ihrer hauptamtlich angestellten Beamten und Lehrer so zu regeln, daß sie grundsätzlich mit den Länderbesol- dmrgsordnungen übereinstimmen. Uns dem besetzten Kehlet. Verbotenes Hilfswerk. fd. Trier, 10. Dez. Der hier geplant gewesene Blumentag für den oberschlesischeit Abstimmungsbezirk wurde verboten; begründet ist das Verbot mit der Gefährdung der Sicherheit der alliierten Truppen. ^fallen, und dieser Zerbröckelungsprozeß freitet weiter fort. Die Kommunisten hab ■J) gefunden; wie lange aber ihre Geschlos- enheit bestehen wird, läßt sich noch nicht vor- nanzministerium wird heute der Kammes eine Vorlage zugehen lassen, die die Bewilligung eines vorläufigen Budget-Zwölftels vorsieht, da der Etat nicht vor dem 1. Januar fertiggestellt werden kann. Dänemark und Frankreich. Paris, 10. Dez. (Wvlff.) Bei einem Bankett, das Präsident M i l l e r a n d zu Ehren des dänischen Königs Paares im Elylöe gab, brachte er einen Trinkspriuh aus, in dein er die dauernden herzlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern feierte. Er betonte darin, daß Frankreich Elsaß-Lothringen und Däneinark Schleswig verloren hatten, daß aber der Sieg, der Elwß-Lothringen wieder mit dem „Mutterlande" vereint habe, auch das „Unrerfyt" wieder gut gemacht habe, welchesDäneinark erlitten hätte. König Christian betonte in seiner Antwort, er sei besonders glücklich, der tief gefügten Dankbarkit Dänemarks Frankreich gegenüber Ausdruck zu verleihen für all die Teilnahme, die es und die übrigen alliierten Länder seinem Lande bezeugt hätten, indem sie chm die Mitbürger rotebcr gegeben hätten, die vor 55 Jahren ihm mit Gewalt entrissen worden seien. Der König schloß mit dem Wunsche, daß die beiden Länder, die sich schon seit langen Jahren gegenseitig schätzt«, immer wahr ihre Freundschaft befestigen und mehren möchten. Der König von Dänemark hat den Präsidenten Miller and zum Ritter des Eleiantmwrdens mit Diamanten ernannt, Marschall Foch erhielt das Groß kreuz mit Diamanten des Tanebrorordens, den Darrebrogorden erhalten ferner u. a.: Leygues, General Petain sowie der UnterrichtSmunster Monetär. Die Politik EowjetS-RutzlandS. Moskau, 9.Dez. (Dolfs.) Eine Kundgebung der Sowietreaierung betont die Notwendigkeit des Ersatzes der abgenutzten elektrischen und Tampfanlagen für die Wiedereuf- richtung der russischen Wirtschaft. Bor dem Kriege habe Rußland 60 Prozent bieier Anlagen aus dem Auslände bezogen. Da die GoldvorrLte und die crustamchsähigen Waren ganz ungenügenv seien, gebe es nur einen Auswsg, Kapitalisten des Westens heranzu;i«den unb ihnen »er Ausbeu- tuag der Rachtümcr des Landes Konzessionen zu berodligen, namentlich im Norden, wo Rußland unermeßliche Aaldreichtümer und Millionen Deß- jatmen unbearbeiteten Landes habe. Die Kavi- tal'.sten des Westens müßten die Arbefterschutz- geseye Sowsetrußlaxds anerkennen und außerdem im Ausbeutungsgeine: Fabriken, Werke und Bet- siSndnisse machen. Er fogte: „Die Grundlage vufere» Denkens ist der nationale, einheit- r liche, christliche und soziale Staat. Die Not - . b tnbigTett de sZusammen wirkens beiteftcr bürger l icher Kreise auf d«ser Gnindlage erfaßt die weiteste Oeffent- lichkeit." Damit trat er aber keineswegs für bi* Ausschaltung der Sozialdemokratie aus Ibn Regierung ein, und wir halten diese Stellung für richtig. Das Ziel muß in dieser Siebung wirklich sein: Die Erziehung der i !vzlaIdemvkratischen Arbeiterschaft und Masker zur Anerkennung des nationalen Staats- I !)edankens, zu positiver Mitarbeit. „Nicht eine Sertci," so sagte Stresernann wörtlich, „auch /.«tzt eine Koalition von Parteien, sondern ■nur das deutsche Volk in seiner Gesamtheit, ■ton rechts bis nach links, sichert unsere natio- mele Zukunft." Der nationale, nicht der internatio- kkk---- ■! ■■■ HJW " > heiligem Zorn gegen den Völkerbund ru wenden, der uns in London, in Paris und m Genf vor gemacht urirb! Mir sehen keine Möglichkeit, die Menschen und Völker in ihrer Mißachtung Deutschlands umzustimmen, wenn nicht das einheitliche Deutschland mit elementarer Freimütigkeit jetzt gegen diese Menschheitsideen Front macht, die uns anzuklagen wagten, uns ein ungemessenes Maß von Vergeltungsschuld ausbürdeten und nun in Taten sich umsetzen, an denen aber auch alles nur auf Machtgier und Willkür hinausläuft. Die Welt mag es wissen und erfahren, daß durch solche Praktiken der gute Glaube verloren geht, nicht nur in Argentinien, sondern vor allem im deutschen Volke! Es ist in Genf jetzt beschlossen worden, daß der famose Bölkerbundsrat und die Völkerbundsversammlung wie bisher als selbsttätige Instanzen nebeneinander wirken sollen. Der „Rat" als Diktator, die Versamm- lung als eine Art Hofstaat. Eine ähnliche Unterscheidung soll nach dem Willen der französischen Politiker vielleicht auch bei den Wiedergutmachungskonferenzen in B r ü s s e l und in Gen f gemacht werden. Brüssel, die Vasallenheerschau, Genf, das Herrenmachtwvrt. Unsere Regierung toiro nach ihrer Verlautbarung am 13. d. M. trotz ungünstiger Borzeick)en deutsche Vertreter nach Brüssel entsenden. Dort muß in noch kraftvollerer Art als in Spaa deutscher Unwille, grimmiger Ernst zum Ausdruck kommen — die Grundstimmung hes Volkes. Raubt man uns Oberfchlesien, so kann überhaupt keine Wiedergutmachung geleistet werden. Unsere Vertreter erscheinen, um die deutsche Not und Verzweiflung nachzuweisen, nicht etwa, um Wiedergutmachungsziffern zu nennen. Auch aus den etwaigen Wunsch Frankreichs, dessen Ausgabe-Etatposten für Wiedergutmachung in Nordfrankreuh zum Teil auf das deutsche Budget abzuwälzen, werden unsere Vertreter nur unter ganz bestimmten Bedingungen eingehen können. Auch Deutschland braucht Zusicherungen, bestimmte Gewißheiten, Entlastungen, die seine Schaffensfreude wieder beleben, seinen Kredit in der Welt heben. So lange wir jedoch brutal geknechtet werden sollen, dürfen unsere Minister nur die Sprache führen, die dem Unwillen des deutschen Volkes, seiner tiefen Erregung über die Unmoral der Entente entspricht. Die Beamten und der Reichztggrbeschluh. Berlin, 10. Dez. (WTB.) Der Gesamtverband deutscher Beamten- imd.Staatsangestelltengewerkschaften, angeschlossen dem Deutschen Gewerkschaftsbund (Vorsitzender Wohlfahrtsnünister Stegerwald), hat, wie er mitteilt, in der Haupt- vorstandssitzung folgende Entschließung einstimmig angenommen: Der Gesamtverband deutscher Beamten- und StaatSdngestelltengewerkichaf- ten vermag in der vom Reichstag für die Beamten beschlossenen Hilfsaktion keine ausreichende Maßnahme zu erblicken, um der großen Not der Beamtenschaft wirksam zu steuern. Menn er auch anerkennt, daß die Erhöhung der Zuschläge zu den Milderzulagen, die mit Rückwirkung vorn 1.10. durchgeführt und noch vor Weihnachten ausgezahlt werde,i, eine ixrnFenSroerte, wenn auch mchr immer ausreichende Hilfe der Beamtenfarnilien mit Kindern gewährt, so bedauert er doch, daß sich Reichstag unb Regierung nicht entschließen konnten, auch den hiiberlofen Familien und lebigen Boomten einen Zuschuß M gewähren. Diele Haltung der Regierung unb des Reichstags ist umso erstaunlicher, als die Reicksregiemwa durch Zachkung des Januargcl>alts schon am 15. 12. selbst xugesftchen muß, d«ß tnc Hilfsaktion nicht ans- reicht, um wirklich $u helfen. Aiag diese Bor- ausbe-aHtunq des nächsten Monal^aehalts auch für den Augenblick die Not weniger fühlbar machen, so mutz diese doch sclbstverstänLllch im Januar mnso schärfer auftreten. Die Regierung wird daher ertuthi, schon setzt ihr Augrnrnert mit du unvermeidliche Entwicklung z-> richten, um sssort mit Waßnrchmm ihr entgegentreten $u lönnen. Die sochrtigc sixaniielle JnkrastseWmg des neuen OrtsNassenVerzeichnisses, soweit es heute nach der unteren Grenze bin seststellt, wiw als Erfüllung einer der wesentlichen F-orderungen des Ge- smntverbandes begrüßt. Jetzoch erst eine von Kleinlichkeiten sich treibaltem* DmcchArimg diefer Mniftuibmen wird sie einen erheblichen Teil der mc. Wiesbaden, 7. Dez. Die französische Behörde hat angeordnet, daß nach- steheuoe Waren unter schwerer Strafe mit P reisen ausgezeichnet werden müssen: Nahrungsmittel, Schuhwaren, Kleider, Wäsche, Kurzwaren, Eisenwacen, Bijouterieartikel, Uhren, Buch- und Schreibwaren, Steingut, photographische Artikel, Heizungsapparate, Waffen und Munition, Möbel und Einrichtungsgegenstände. Trier, 7. De^. (Wolff.) Die sozia- liftische „Parterwarte" ist auf drei Tage verboten wegen Veröffentlichung eines Artikels aus der ,Lutmanitö" zum deutschen Kinderelend. ftcht leugnen können, daß hierbei eine gewisfe ^kinheitliche Begeisterung und Entschloss en hert firm Ausdruck gekommen ist. Durcft die Pro- nemmrede Stresemanns ^og sich wie ein ;. traben der Gedanke an einen bürgerlichen ölock. Strefemann will der neuen Zett Zuge- KT. 292 2er Gießener Lryeiaer ^fchenil täglich, außer und Feiertags. V«;N-rprosfe: -Zlonatlich Mark 3.60 KÖ Wk. - 65lr4geilot)n, L^rreljährNchMark 10 80 ^idMk.t.SSTrägerlohn; tot* die Post viertel- lührstch Mark 12.- ».schüeßlich Bestellgeld, «ernsprech. Anschlüsse: tzrdteSchriftleituuglir: Verlag, tSeschäftsstell« 51. Unschrift für Drahtnach. achten, ünitiaer »ießen. postfchecktonta: a. n?. UMS Tie Genfer Völkerbundöversammlung. Genf, 10. Dez. (Wolff.) Auf Antrag des Bureaus beschloß heute die Bölkerburtds- versammlung, ihre Tagung am 18. Dezember a b z u s ch l i e ße n. Sie hofft ihre Ar^it bis zu diesem Tage beenden zu Eonnen. Angesichts der großen Geschäftslaft sollen von nächster Woche ab täglich 2 Sitzungen stattfinden. Die Redezeit, mit Ausnahme der für die Berichterstatter, wird auf 10 Minuten beschränkt. Die Brüsielcr Konferenz. Paris, 10. Dez. (Wolff.) Die Wieder- gut machuuaskom Mission teilt mit: Verschiedene Blätter haben gemeldet, daß die Wiedergutmachungskommission am 13. Dezbr. •in Brüssel eine Konferenz abhalten werde, um mit den deutschen Vertretern die Wiedergutmachungsfrage zu prüfen. Es handelt fick hierbei in Wrrllichkäit um eine Konferenz, von S a ch v e r st ä n d i g e n , die gemäß dem ftanzösifch-britifchen Wtlommen vom 4. November von ihren Regierungen ernannt wurden. Churchill über die unerschütterliche Entente. London, 10. Dez. (Wolff.) Bei dem gestrigen Abschiedsesfen für die fcheidenden Botschafter Cambon und Jmperiali brachte Lord Churchill einen Trinkspruch aus, wobei er erklärte, daß die beiden hervorragenden Mäuner die Baumeister der Entente gemesen seien, tvelche die Freiheit der Welt gerettet habe und auch für die Zukunft sicher stellen werde. Es sei undenkbar, daß dieser Bund jemals gebrochen oder auch nur ers chüttert werden könnte. Dieser Bmrd sei es, der den Sieg errungen hätte und auck heute noch bcn Frieden sichere. Er könne unmöglich glauben, daß heute oder in absehbarer Zukunft irgend elwas zum Bruche dieses Bundes fuhren könnte. iLssehen. In der rusfischen Sowjetrepublik b*steht ja schon eine Gärung, und man spricht bert von einer Linken, Radikalen, unb einer achten, Gemäßigten. Die erste Tat der deut- siLen „Bereinigten Kommunisti- sye n Partei" war eine merkwürdige „Ak- non" bei der Abstimmung über die ober- schlesische Frage. Sie trennte sich von den ütrigen deutschen Parteien, die in der Ab - lchnung der englisch-ftanKösischen Vorschläge über getrennte Volksabstimmung einig , kxren, und stimmte weder für Deutschland, noch für Polen, sondern für Sowjet-Rußland! £3:r glauben, trotz der fyarten, verzweifelten Mte unseres Volkes, nicht, daß die werbende faaft dieser radikalen Nack)äffer des Ostens sichalS groß und gefahrvoll erweisen wird. Im Lager der bürgerlichen Par- Iteten aber wird der Ruf nach Einigkeit ' oder Einheitlichkeit vernehmlicher. Der hier nrchrfach besprochene Gedanke Sieger- v rlos nach Zusammenfassung gleichstreben- ber deutscher, christlicher und sozialer Schich- fct hat ähnliche Kundgebungen auch anber» ivärts nach sich gezogen. In der deutschen demokratischen Partei wird auf den Antrag der schleswig-holsteinischen Landes- ssruppe hin die Möalichkeit erwogen, ob eine «rschmelzung mit der Deutschen Volkspartei hr Frage kommen könnte. Die bayerischen : Demokraten haben zum großen Teil eine i Rechtsschwenkung vollzogen, aber an eine Einigung der großen Mittelparteien ist vor- Mufig nicht zu denken. Zunächst hat der Nürnberger Parteitag der De ut- ||(hc n V o lkspar tei eine nicht uninter- piicnte Klärung gebracht. Aus den 3000 Orts- ' kreinen, die sich über alle 35 Reichstags- paßlkreise erstrecken, waren Delegierte von 'bojl 1 000 000 deutschen Wählern erschienen, deutschen Beamtenschaft wertvoll machen. Di«,rerch. lichere Dotierung des ünierstützungSärnds,ut an» zuerkenncn, dach will die Beamtenschaft mcht auf Unterftüpungen ans «wiesen sein, wadecn einen Rechtsanspearcb auf die geßrmtm Bezüge besitzen. Die F»rd«cu»« nach Beibehaltim^ der Aandeam« be^aro- graphen 25 des Bessllntt»M^eietzes imrb lieb wiederbolt. Die ^jtrrfaOimg dieser tyorbe- nntgen würde den Eindruck der jetzt schaßten Beschlüsse in v erhänyrrtS vol!er Leiie oenrn chen^ yav sichtlich der A-rbeitüchoröeriMsen ccgeiTt -n tne Re- «erwra unb bat Reichknaa bad brbireibe Erfocken, ßic Bechanblungsn im G«^e des E»r6ese«r-mm«S so bescksteimirt ?irm Abfluß zu tro», batz and) hier noch vor AchtziacSten eme murnyzUz- Auslmrdrug möglich ist. 26cm der endgülngLt Gestaltung dieser lederen Dckchlüise ntaäu, der äte* -----0_,---------| sjnntverbanb fern mettarei> »erbaitei Er aio) werden tonnen — heute hat sich wird dazu endgülttg Ltelltmg trehmen, lovaü» bc? ganze Gefühlskraft der Deutschen mit | Beschlüsle des RrichSragS Doausat. !„ch'E'1 Erstes Blaü izo. Zahrgang Samstag, st. Dezember 1920 GiehenerAmeiger wochenrSkklick. Die Weißglut des politischen Lebens hat elber* igen sie bis I Führer Domme erlitt sä>were sich herum: letzungen, die lebensgefährlich v erber N steinfegermeister, die keine Gesellen oder Lehrlinge beschäftigen, dürfen nur die Hälfte dieses Teuerungszuschlags eGeben. Tie hiernach von den Zahlungspflichtigen zu erhebenden Gesamtgebührenbeträge können auf bolle fünf oder zehn Pfennige nach oben abgerundet werden. der ti Sami Sami Sami ami «letze», r DK B bett 13. D Portale b T blt b •ta bn b £nb»,öen [ ** Ilm Oberhessischen Kunstverein gelangt unter anderem neu zur Ausstellung Gemälde von Kurt Leyde-Berlin, farbige Zeichnungen von Els^- König -Mabbuvg und Zeichnungen von Ernst Noether Mannheim. Sämtliche Werke bleiben nur acht Tage ausgestellt. ** Einen Vortrag über „Gewerkschaft — Heimstätte — Bodenreform" wird am Donnerstag den 16. ds. Mts. Oberpostsekretär Nicklas-Karlsruhe, Geschäftsführer des Deutschen Heimstättenamtes, auf Einladung des Heimstättenausschusses sämtlicher Gießener Gewerkschaften im Cafe Leib, Walltorstraße, halten ** Verschiebe deine Weihnachtsei n k ä n f e nicht bis auf den letzten Tag! Es gibt Menschen, die haben die Angewohnheit. x Heuchelheim, 10. Dez. Am 27-^-j, sand bie Generalversammlung des Turnvetauv« statt; sie war gut besucht und legte Zeugnis em von dem regen Interesse für die Turnerei. £“• Vorsitzeiche gab den Bericht über das abgelauUM Veremsjahr, in dem unsere Turner vom Mwv Bezirks- und den beiden Bergsesten Feldberg uüv Wasserkuppe schöne Erfolge mit nach Haute bra^e ten. Reiche Tätigkeit entwickelten die erst neu gw gründeten zwei Fußballmannschaften. Für aw* geschiedene Vorftandsmitglieder wutten geway^ Rud. Gilbert als 1. Turnwart, Otto Bolkmta« < arc nrt •.....< o O irrt i\ > h \')C- Aus dem Amtsverkündigungsblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 180 vom 10. Dez. enthält: Turnunterricht im Winter. — Unfallverhütung und den Arbeiterschutz bei Hoch- und Tiefbauten. — Viehseuchen. — Besichtigung der Ziegen vor Zulassung zum Decken. — Aufhebung der Unterhaltung der Ziegel- bergstvaße bei Grünberg. — Gebühren der Schornsteinfeger. Maul- und Kiauenfeuche. In folgenden Gemeinden ist die Seuche erloschen: Odenhaus en, Daubrin gen, Beuern, Rödgen, Haufen und Bettenhausen. Besichtigung der Ziegen vor Zu - lafsungzum Decken. Die Unterluchungen der Ziegen vor Zulassung zum Deckaki in den Sperrgebieten häufen sich setzt in der Zeit der Sprung- periode betörtig, daß die Unterfucl-ung aller Bestände vor dem Zulassen der Tiere zum Decken durch Tierärzte nicht durchführbar erscheint, besonders auch deshalb, toeii Sie Brunstzeit bei den Nu. * Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurden am 7. Dezember der Lehramtsassessor Heinrich Schwarz aus Büdingen zum Oberlehrer an dem Wolfgang-Ernst-Gymnasium zu Büdingen und der Lehramtsassessor Julius W ä l - ter aus Gießen zum Oberlehrer an der 3teal= schule zu Grimberg, mit Wirkung vom 1. Dezember 1920 an. — Erledigt ist eine mit einem evangel. &6rer zu besetzende Schulstelle zu A l t e n b u r g, Kreis Alsfeld und eine r " CC «L Ä6»1 KL' mtW«*1 6 LK i: i* .&! >*111 J Da Schars - 'LiosriKlümg Äat md Belt ymm. Soimta Sn! 6 UI i^itibon. Du Mittwoch' sanier. Huttfi unb Wissenschaft. rm. Da rrnstadt, 10. DeH. Das 40säh« rige Bühn eniubiläurn Georg Hemricd Hackers am hiesigen Landestheater gestaltete am Donnerstag abend zu einer großen Huldigung für den allseits beliebten und geschätzten Künstler Nach einer Ansprache verlas Intendant Wartung anerkennende Schreiben des Oberbürgermeisters Tr Glässing und der Berwaltungslommisfum bei Landestheaters. Gleiche anertennenbe Worte spvra Präsident Tr. Strecker im Namen des i.'anbe^' bildungsamtes. Für die Mitglieder des Landes" theaters überbrachte in humordnrchwürzter 9teK: der Regisseur H. Baumeister Glückwünsche tuit ■ überreichte eine von den Mitgliedern gestiftete t. Messing getriebene Truhe, deren Zeichnung dc Sohn Hackers, Baurat Hacker in Hamburg, en& warfen 'bat. Geheimrat v. Römheld überreichte bti Glückwünsche und ein Bild des Großherzogs ntt eigenhändiger Widmung. Ter Gefeierte dankte a bewegten Worten. T'l?L" was übrig Bleibt üfto. Und dann tra- zum Feste den Zwangsgedanken mit f—, , Du mußt das ynb jenes noch besorgen; batz du ja nichts vergißt! Wir sollen schon vor dem schönen Feste von der Stimmung des Festes getragen werden und uns lieber eure bc» schau licA Stunde ermöglichen, als uns rastlos bis znr Stunde der Bescherung abzuhasten. Darum lieber Leser: besorge dir, was du zu besorgen hast, nicht zu spät! ** Ausgabe von Brennholz an Haushaltungen. An Haushaltungen wird wahlweise bis zu 10 Zentner Hart- und WeiHholz ausgegeben. Der Preis ist für den Zentner Hart- lwlH auf 11 Mk. und für Weichholz auf 9 Mk., festgesetzt. Das Holz wird zerkleinert geliefert uitd kostet der Zentner 1 Mk. mehr.. Wann dre einzelnen Bezirke abgefertigt werden, ist aus Dem ^Kinder leichter unterernährt sind. 4641 Kinder leiden an Anämie, 334 an Tuberkulose, 530 an Rachitis usw. Die Untersuchungen haben weiter ergeben, daß die Schüler der Mittelschulen am stärksten ,zu 77 Prozent, unterernähtt sind, während in den Volksschulen nur 58,5, in den höherem Schulen 49 Prozent vorhanden sind. Von 12 244 Kindern sind 61 Prozent unterernährt. Durch freiwillige Spenden wurden zusammen etwa 790000 Mark aufgebracht, davon 330 000 Mk. aus Darmstadt allein und 327 000 Mk. aus dem Ausland, Ame- Schneehbhe zirka 8 cm, Raulmwft, ^ctukuluu — 4 Grad Celsius. Skibahn teilweise bvouchos Letzter Schneefall am 9* Dezember. ** Der Skiclub Wintersport ®ie- ßen veranstaltet am Dienstag den 14. abends 8 Uhr, im Großen Hörsaal ber UniWP fität emen Vottvrrg: „Der Schneelouf (0W — Fußball. Mopgen mittag, treffen sich auf bent Sportplatz Trieb an M Berbandssviel die 1. Mannschaft des BA' flub AieMir 1904 jutb die Lisa-ErfatzM F.-C. 05 Wetzlar. Die Wetzlarer der Spitze der Tabelle stehend, berfüniJUxT gut eingespielte, vor allem Drqxwkich stacke Die Evncheimischcm werden schwere Arveü Vlvoi um ein einigermaßen guieö Resultat zu ■ Leider 'nxtrb B>C. Stiertirr wiederum mit antreten müssen, doch hofst man, daß die Itw- Aufstellung sich besser bewÄnck wie Sonntag. - Uta V,1 Uhr spielt die 2. MmmsMl gegen die 3. Elf von Wetzlar, 'welche ebenM- cm der Spitze in ihrer Klasse sttcht. Beide nxrden jedenfalls spannend sem; der Ausg Tauft sind, müssen sie mit dem vorlieb nehmen, I rifa, der Schweiz, Holland, Schweden usw. Der Oberbürgermeister teilte hierbei mit, daß nunmehr auch eine Organisation geschaffen sei, durch welche den kleinen Nentii-em, ÖfsiziersnTitwen und Hinterbliebenen in geeigneter Weise geholfen wird. Auch die Arbeitsnivaliden sollen in entsprechender Weise unterslützt 'werden. Allen Helfern, besonders auch aus dem Auslande, aus dem viele kleine Beträge zu 5—10 Mk. entgingen, wurde befoii- derer Dcmk ausgefprochen. — Weiter wird die Einführung einer W o vnu n gs lu xu s st e u er öewüligt, danach haben oie Mieter, für die beiden ersten Zimmer, die sie mehr als die Kopfzahl der Familie beträgt, inne haben, je 50 Mk. für jedes weitere Zimmer 100 Mk. zu zahlen. Die Gesamtsteuer darf 2000 Mk. int Jahre nicht übersteigen. Das erste Zimmer über die Kopfzahl ber Familie hinaus bleibt stets .steuerfrei. Die Steuer soll etwa 100 000 Mk. rm Jahre einbringen. Ein fozialbemokratischer Anttag, ber in progressiver Weise eine Besteuerung von 100 Mk. vorsieht Unb eine ^fteuerungSmeglichkeit von 17 000 Mk. ermöglichte, wirb abgelehnt. >— Ent Vertrag mit beta ständigen Rat für Kunst um Ueberlaf sunyen des AuSstellungsgebäubes auf der Künstlerkolonie auf drei Jghre und Gewährung einer Garantiesumme mit ins Leben $u geben. Die nächste Versammlung der beiden Bezirke Gießen-Stadt und -Land findet voraussichtlich Ende März in Großen^Lin- den statt. Thema: „Der Gesangsunterricht itadi Eitzschen Methode". von. Es fehlt ihnen die reckte Muhe, um u und gut einzukamen. Sie werben, wo alles brü yochsclrulnaehrrchten. — Ehrendoktoren ber Universität Frankfurt. Die naturwissenschastliche Fakultät der Universität Frankfutt a. M. hat Geheimrat Prof. Wilhelm Kmrrad Röntgen aus Anlaß der 25jährigen Wiederkehr des Jahrestages, an dem er der wissenschaftlichen Welt das Geschenk seiner Entdeckung der X-Strahlen machte, den Ehrendoktor verliehen, ebenso Gymnasialoberlehrer Ludwig Getsenheyner in Kreuznach gelegentlich seines im 79. Lebensjahre gefeierten 50jährigen Ämtsjnbiläums wegen seiner unermüdlichen wissenschaftlichen Tättgkeit auf dem Gebiet der Psianzenkunde, besonders der Kreuznacher Flora und der Mißbildungen der Gewächse. Hr. Staden, 10. Dez. Bürgermeister Braun, welcher seit einunddreißig Jahren hier Mrgermeister war, hat infolge seines Alters die Amtsgeschii^te niedergelrgt. Mit ihm scheidet ein Mann aus dem Amte, der während seiner Amtstättgkeit einen /hervorragenden Gerechtig^ettsfinn und viel Aebe catch «gegen die Geringen im Orte bewiesen hat. Im vorigen Jahre ist ihm von den Bewohnern unseres Ortes, die ihm für feine Tätigkeit Dank wußten, iwchnvals bei der Wahl das Vertrauen ausgedrückt worden. Starkenburg und Rheinhessen. Ein Lauskußenstreich. Darmstadt, 10. Dez. Gestern ließ ein junger Mann in einer hiesigen Tageszeitung eine Todesanzeige erscheinen, wonach das Ableben eines ord. Professors am Realgymnasium infolge eines plötzlichen Halsleidens bekanntgegeben wurde. Sowohl der Name der Ehefrau unb Geburtsname, wie Tag, Stunde unb Ort ber Be- erbigung waren angegeben. Es stellte sich heute vormittag heraus, baß hier ein Streich gegen den Professor, ber sich bester Gesundheit erfreut, geführt wurde. Die Ermittlungen sind eingeleitet. ! 2ladt kommendes von dem Studenten Bamme j . uhrtes Motorrad, in dessen Anhänger zwei । ‘fitere Studenten saßen, vorüberfahren I wollte. Es kam zum Zusammenstoß und der Sitzung der rkreisaurschuffes. Gießen, 9. Dez. 1920. Der Kreisousschuß verhandelte beute unter Ausschluß der Oeffentlichkeit über einen von zuständiger Stelle gestellten Antrag auf Dienstentlassung eines Kommunalbeamten, weil er sich ein Sittlichkeit s.v erbrechen hatte zu schulden kommen lassen. Die Dienstentlassung wurde mit Wirkung tront 1. Oktober d. I. aüs- gesprvchen. Als zweiter Punkt stand auf der Tagesordnung bie Vergütung der Handarbeitslehrerin zu Reiskirchen. Zur Verhandlung hierüber brauchte es nicht zu kommen, weil die Bürgermeisterei Reiskirchen am Tag vor der Verhandlung berichtet hatte, daß der Gemeinderat der von der Kreisschulkom- mi^sion vor geschlagenen Vergütung zugcstiimmt Hu dem dritten Punkt der Tagesottmiüng: Reinigung der Kleebach in der Gemarkung Allen- dorf a .d. Lahn machte der Vertreter der Gemernbe geltend, daß der Attikel 94 des Bachgesetzes keine Anwendung finden könne unb bie Gemeinde zu der Reinigung nicht verpflichtet fei, weil bieser auch nicht die Fischereirechte zustünden. Da diese Rechte den Müllern zugesprochen seien, seien diese auch zur Reinigung verpflichtet. Nachdem ber Vertreter der Kulturinspektion bestätigt hatte, daß die Reinigung unbedingt erforderlich sei und ber Vorsitzende bemerkt hatte, daß Reinigung und Fischereirecht nicht in Verbindung ständen, wurde bie Gemeinde kostenpflichtig verurteilt, den Bettag von mindestens 1000 Mk. zur Reinigung ber Kleebach in der Gemarkung Allendorf a. d. Sahn besitzu- stellen. Anzeigenteil ersichtlich. Landkreis Gießrn. O Grünberg, 10. Dez. Am Mittwoch und Donnerstag gab die Hessische Landes- Wanderbühne in der hiesigen Turnhalle ein Gastspiel. Am ersten Wend gelangte Gerhart Hauptmanns Mäirhenspiel „Die verfun- Lene Glocke" zur Aufführung, während der zweite Abend das Schauspiel „Kabale und Liebe" von Schiller brachte. Der Erfolg war durclftchlagend, die Leistungen fanden all- seittgen Beifall. Die eigene Büh ne Heinrich- hing, die Echtheit der Kostüme erhöhten noch die Wirkung der Darstellung. Die Landes- Wanderbühne kann getroft wieder hierher kommen, die zahlreichen Besucher ihres ersten Gastspiels werden wieder erscheinen und rwch neue Besucher mitbringen. Besonders sei erwähnt, daß auch von der Umgegend viele Besucher anwesend waren. lSchO Trars--Horloff, 10. Dez.Der für nächsten Sonntag vorgesehene Korttags-Dartastadt muß 'wegen Sp'el- plaiDÄiderung ata Lcmbeschmier auf den 19. ds. Mts. verschoben werden. u. Heuchelheim, 9. Dez. Neben einigen unwesentlichen Angelegenheiten, die teils erledigt, teils zurückgestellt wurden, standen in der G e m e i n d e r a t s s i tz u n g am 6. d. M. auf der Tagesordnung noch zwei für den Gemeindesäckel einschneidende Fragen, die durch Annahme ihre Erledigung fanden. So wurde, durch ein gleiches Vorgehen anderer Orte angeregt, auch hier die Einführung einer Vergnügungssteuer beschlossen, die je nach Umfang und Dauer des Festes, sowie des zu erhebenden Eintrittsgeldes verschieden gestaffelt wurde. Ein weiterer Antrag, der neben der bestehenden allgemeinen Landes- .Hundesteuer noch eine besondere örtliche H undesteuer empfahl, fand gleichfalls Annahme. L Lich, 9. Dez. Schulkinder haben hier eine Haussotarnlung vor^enommen, deren schöneZ Ergebnis der Staatlichen Beratungsstelle für Kriegerehrungin Ost und West verwendet wird. — Die Gesellschaft „Gemütlichkeit" konnte durch eine WohltLtigkeitLvercmstaltimg im vorigen Jahre der Stadt bereits einen Grundstock von 1800 Mutt für ernte Ehrung der nn Weltkrieg gefallenen Söhne der Stadt L ich zur Verfügung stellen. Es ist ver- s! ändlich, daß taan bisher mit der ^Ausführung des Gedankens der Gefallenenehrung «noch zurückgehalten bat, um in überstürzter Eile nicht etwas zu schaffen, was vor der Kritik der Nachwelt nicht bestehen würde. Nachdem aber anerkannte Architekten und Künstler, ;u. a. der hessische Denkmalspfleger Baurat Dr. Walbe, sich in den Dieiist einer würdigen Gefallenenehrung gestellt habear unb bie Gemeinden mit Rat und 'Tat unterstützen, herrscht nurrmehr doch in weiten Kreisen der Wunsch, daß in der Angelegenheit möglichst bald -"twas gescksieht, zumal in ben meisten Orten der Umgebung schon toürbige Ehrenmale errichtet worben sind. Bei längerem Watten werden'die Kosten für eine das Heloentum unserer Söhne ehrende schlicht-künstlerische Anlage, immer größer. So soll Das Ehrendenkmal, das die Gemeiitbe Wetter- f e l b nach den Pläneii des Architekten Beck-Düsseldorf errichten will, 20 000 Mark Toften. Erheblich sind auch ba Kosten der bereits in Langd nach deta Eutivurf von Baurat Walbe gusgeführten Ehrenfriedhof und Denknrabanlage. Es sollten daher der Eiwvohnerfchaft bald Entwürfe einer „Ge- falleneiiehrung" vorgelegt werden, juitb Körperschaften und Vereine sollten sich der iSache baldigst annehtaen, um durch Sanrmbimgen unb passende Veranstaltungen die weiteren Mittel crufKickriugeu. Es gibt hier jedermann gerne fern Scherflein zn einem Wette, das auszuführen uns diesDankes- pflicht gsbietet. Ziehen können, für welche die alliietten Behörden rn dem besetzten Gebiet verantwortlich smd. Sic haben ihre Vecrveter beauftragt, die deutsche Regierung wissen zu lassen, daß Reisen ber stieichs- amb Staatsrniniscer in bas besetzte Gebiet künftig nur z u g e l a f f e n tocrben können, wenn biesc lwhen Staatsbeamten sich im Verlaufe solcher Beie.sungen jeben Aäigriffs gegen bie Regierungen ober Behörben ber Mrierten und gegen ben Friede isvertrag entlratten werben. Ich 'buhe bie Ehre usw. In Beantwortung dieser Note ist ben Vertretern der beteiligten Mächte heute folgendes mitgcteilt worden: Tie deutsche Negierung vermag nach den Berichten, die sie ans Dem besetzten Gebiet erhalten hat, nicht zuzugeben, saß die Reisen des IÄichs- ftiiizlers irub des Außemmnisters die Bevölkerung des Rheinlanbes beunruhigt haben. Eine wiche Wirkung würde auch durckMis dem Eindruck wiber- fBrcdxm, die die Minister auf ihrer Reise persönlich erhalten l/rben. Nach ber Ueberzeugung ber Reichsregierung hat bie Reise vielmehr weieutlich zur Beruhigüngber Gemüter beigetvagen. Tie Mvölkermig des bewtzten Gebietes nxir durch be Beschwerden, die mit ber Anwesenheit der Besatzungstruppen unb der Besatzung Zbchörden bei* •Enmbcn sind, in eine höchst erregte, vielfach verzweisek'te Stimmung geraten, die sich infolge ber Reise merlbar gebessert hat. Wenn die Minister aber diese Besserung erzielen unb ber Bevölkerung zeigen wollten, daß ihre schwere Sage von der Reichsregierung voll begriffen wette, so konnten sie nicht aus tine Würdigung des Vertrages von Versailles verzichten, auf dessen Bestimmungen lene Sage zurüc^uführen ist. Tie bcutfd’^e Regierung mutz es ihrem p f i i ch t m ä - ßigen Ermessen Vorbehalten, ob und toanu sie es gus Gründen der inneren Politik erforderlich erachtet, daß Reichsmsiiister sich von den Verhältnissen tm besetzten Gebiet persönlich überzeugen und Fühlung mit ber rheinischen Bevölkerung nehmen. Sitz kann über den Inhalt ber dort abzugebenden Erklärungen der belgischen, englischen unb französischen Regierung gegenüber im Voraus keinerlei berbinbliche Zusicherung abgeben, muß sich vielmehr ihre Landlungsfreiheit mnettialb den Grenzen ihres Programms, das bte Durchführung des Vertrages von Versailles bis zur Grenze des Möglichen Vorsicht, ausdrücklich Vorbehalten. TLLrche «nd Schule. — Lehrerversammlung. Die Lehrer der Bezitte Gießen-StaDt und Gießen-Land hatten sich gestern unter dem Vorsitze des Kreisschulinspeb tors Prof. Dr. Alles in ber Turn Halle der Schü- lerschule zu einer amtlichen Versammlung einge» funben. Der .Kreisarzt des Kreises Gießen, Tr. W a l g e r, hielt einen Vortrag über „G e ° schlechtskrankheiten unb ih re Bekam p f u n g". Der Rebner schildert bie riesige Ausbreitung bieser Krankheiten infolge ber überstürzten Demobilmachung nach bem Kriege; eine Untersuchung ber Entlassenen sei nicht Durchführbar gewesen, und so hätten sich die Geschlechtskrankheiten deratt ausgebreitet, daß man jetzt von einer Volksseuche sprechen müsse. Im Interesse ber Volksgesundheit, ja der ganzen Zukunft int- seres Volkes müßten alle Kreise zur Mitarbeil an der Bekämpfung des Uebels gewonnen wetten, so insbesondere auch die Lehrer. Der Redner verbreitet sich noch über die Art des Austretens, die vevheer enden Wirkungen und die Heilung der Geschlechtskrankheiten. Der hochinteressante Vortrag wutte mit lebhaftem Beifall aufgenommen. In bet Aussprache wurde besonbers hervrrge- ^obeu, daß in erster Linie die Eltern geeignet, ja verpflichtet feien, ihre Kinder im gegebenen Zeitpunkt über sexuelle Dinge aufzuklären. Eine Vorführung des Films über Geschlechtskrankheiten soll benmä-khst für die Lehrer des Kreises fbatt# finden. Ein weiterer Vortrag „Die <5 eintat des Kindes im Aufsatzunterricht" wurde von Rektor Bach- Großen-Liuden gehalten. Das Heimatprinzip soll mehr als bisher im Unterricht behandelt wetten. Der Vorsitzende gab dann verschiedene Verfügungen bekannt. Ein Merkblatt über bie Wichtigkeit der Zalmpslege gelangt zur Verteilung, in jeder Klasse des Kreises soll ein solches Merkblatt aufgehängt werben uni bie Lehrer sollen im Unterricht auf bie Beben tung der Zahnpstege fortgesetzt Hinweisen. Von Wichtigkeit war auch eine Verfügung, welche die eifrige Pflege bes Deutschen Volksliedes fordert, um den Kindern einen reichen Schatz von Liedern Ziegen sehr kurz ist (24 Stunden), so daß es Ruo. ymutci ui» a. «.uuuvuu, «FC häufig gar nicht möglich ist, die Untersuchung so I und Adolf Rinn als 2. Tumwatt imb -tO- ü -ch«Ie •MU 4 016440 Gießen, 9. Dezember 1920. Verkäufe io. S-A | «1*8^4 tiefbetrübt mitteilen. 3m Namen Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste sowie für die zahlreichen Blumen- spenden, den liebevollen Nachruf derLehrer, MitKonfirmanden undSchulKameraden und für die Trauermusik sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Zamilie August Mahr. trag „Die fotitd ussatzunt ' Grotzen-Linda s soll mehr al: «Den. Der Ne fitgtmgtn befer i itigftit der Zofch jeder Nasse («HS auigtbingt Mq ntmicht auj td rtarsetzl tynw-l Beriüguag, ixi nt Älksliedes ■ hen Schatz öon t'i Die nächste Srii sjehen-Stadt uiit : März in ®rti* Gcsangsuntrrn-r Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Htnscheiden meines Heben (Satten BaterS und BruderSsagen wir unteren innigsten Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Köhler, dem Ge- fanaverein Germania, der Firma Bän» ninger. seinen Mitarbeitern und Allen, die ihn zur letzten Ruhe begleiteten. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Elisabkthe Bender geb. Zimmer Familie Emil Schwalb Familie Konrad Bender. 13110 Steinbach, den 10. Dezember 1920. Mff.LWrhundu'LÄ 1 fam 1 Brammaphea, 1 P. Leiergaaiaschee zu verk. mm, Wetztteingaffe 31. ?t ttn> der trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Nubu Familie Karl Stork Samilie Philipp Mootz, Wiekeck amtlie Heinrich Moot», Wetzlar Gießen, Treis tu Ldcu, den 10. Dez. 192a Die Beerdigung findet am Montag den 13. Dez. nachrn. ‘/.2 Ubr von dem Portale des neuen FrtedhosS aus statt. Neues Wmim ttJEinir Eichen» preiswert tu verkaufen. Schriftliche «geböte unter 020547 oh ben (Siebener Llnzetg. Arn 9. d. M. verschied nach kurzem Leiden unsere Hebe Mutter, Großmutter und Tante Zrau Ama Marie Nuhn im Alter von 80 Jahren was wir allen Verwandten u. Bekannten Dycinbrr- SO 1 -Xtt **V ur *5 DificttfM 10. Dcz. Dü i.» äum Georg ndestheater gflt3- einet großen und geiW®* :la8 JnlenMA zObelbürgeme-- xtWtomnn» nerlmnenbe EM jn Amen mmorduretE Set GlDA - deren ‘ ■ 41 erhöben. rs- Steinbach, 10. Des. Seit dem Jahre 1906 besteht in unserer Gemeinde ein Turnverein, b?r von allen hiesigen Vereinen an Mitgliederzahl .63, der Stärkst? war. Wenn der Verein auch «hon vor dem Kriege gute Leistungen aufroeifen *emte, so zeigte er srch gerade in den lebten .iahten erneut bestrebt Getreu seinen Sutzwigem ferfolgte der Verein keinerlei Politik, sondern be- „*Kre Wörefl« ßausnummtr urrö Stock» **)3uoer6ÄeutU müsse. gm U; j -MW Buhnn»I zur Sli^j dels geioonnn i» ^.Der^r . Art des LUM 1 r unb die beiktztz i Hinltniiarif f- 1 Aeisall Quignsen e besonders [rr ' e die Ellern p- ’ Kinder im gt^e inge mißuflm h sinnliLMil 5 * Si 3 Iimstag, 18.: Die Fledermaus. Sormtag, 19., . Uhr: Prmzeh Taufend Händchen. 7 Uhr: Der 'roubabour. Mvntag, 20.: Mignon. Dienstag, 21: Der Schatzgräber. Mittwoch, 22.: Iphigenie mf Tauris. — S cha u spielhaus. Sonntag, 12., 3 Uhr: Johannisfeuer. 6V2 Uhr: Der König ler bunDen Kammer. Montag, 13.: Maria Stuart. Dienstag, 14.: Der König der dunklen Kammer. Mlwoch, 15.: Nennzehn-hundert-neunzehn! Don- rerstag, 16.: Peer Gynt. Freitag, 17., 4 Uhr: ^mzvorstellmig von Niddy Impekoven. 7 Uhr: ' lodert und Bertram. Samstag, 18.: Robert und Bertram. Sonntag, 19., 3 Uhr: Neunzehn-hundert- reimzehn! 6 Ubr: Peer Gynt. Montag, 20.: ^mphitryon. Dienstag, 21.: Der Marquis von ?eich. Mittwoch, 22.: Der König der dunklen Kammer. Zpielplan der Frankfurter Theater. Opernhaus. Sonntag, 12. Dez., nachm IIUhr: Prinzeß Tmrsendhändchen. Aberchs 7 Uhr: || '^aoaHeria ruslicana. Hierauf: Der Bajazzo. Mon- I tag, 13.: Der Zigrunerbaron. Dienstag, 14.: Aida. [0 Mtwoch 15.: Madame Butterfly. Donnerstag, i 6.: Fidelio. Freitag, 17.: Nathan der Weise. * Demi y- , -acker in AöniMüA ild Wh Ter ©elfl8®1* meutere GesthWs- uoö ßtogenUäoier in guter Lage zu verkaufen. Näheres durch G. Kats. en»»» Ludwigsrr. 45. Tel. 646. 4-Zim. HauS, 2'/,stöckia, mit etro. Garten, im slldl. Stadtteil, sowie 1 grön. GefctzästSbauS in guter Lage und ein 4X3-Zim.- HauS mit Stall zu verkaufen. Näheres 13135 Hausbesitzer Verein. 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Dah der Schuhwarenhändler sich mit einem bescheidenen Nutzen begnügt, haben die vor einiger Zeit in den hiesigen Schuhgeschäften seitens der Städtischen PreisprüsimgsstLlle borgenommenen Revisionen ergeben. Zum Schlüsse bemetflcit wir noch: Die von uns gemachten Erfahrungen haben und gezeigt, tafo Selbstschutz das cinjag wirksame Abavehrmittel ist, und wurden wir in wiederholtem Fall den gleichen Weg emschlagen. Die Schuhwarenhändler von Gießen. Dicke. Gr. 541, sehr gut erb , sowie Tvielfach. nllcr Art, äuherst billig. 020514 Eonuensir. 21 I. Fast neue Heinzelmännchen Kochkiste, 1 Paar Damcnttieiel (40), 1 P. niedere ^aetschube (39), Tanienfilzdut, Samt Muderpelzaarnttnr, Mantel u. Mfitze zu vk. 020.156 Noonttr. 24 I. 2 elegante rosa reinwollene Unterrölke und 1 elegantes rosa seideneö Matinee, beides ganz neu, mebrere Herren Umlegkragen fdH) au verkaufen. (020559 Müblstraste 511. 1 P.Schnallenfchnbe m. Lammfell gefüttert 1 P. 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Vt8: Vereinig, d. konf weibl. Jugend d. Üulasgem. t. ^ukassturl. — Freitag, 17. Taz., abds. V>6: Bereinig, d. konf nZeibl. Jugend b. Johannesgem. — Wteseck 19. Tez. Vorm. 9’/*: Hauptgottesdtensr 11: Kinderkirrbe. Abds. G8/*: Wendgottesd — Sonntag, 12. Tez., vorm. 10: Ki rchber g. — Nachm. li/i:2o 11ar. Katholische Gemeind«. Samstag, 11. Dez., nachm. 5 u. abds. 8: Gelegen?) z. hl. Beichte. — Sonntag, 12. Tez Fest der unbefleckten Empfängnis. Vorm. 6Vs: Gclegenh. ft. hl. Beichte. 7: Hl. Messe. 8: Austeüg d. h. Kommunion. 9: Hochamt m Pr. 11: Hl. Messe m. Pr. Nachm. 2: Jünglings-Kvngregat. 3V«: Versammlung b. Hausangestellten. 4i/2: Jung- fvauen-Kotrgregat. — Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag, vorm. 6yz: Rorate-And. — Diaspova-Gottesdienst am 12. Dez. Grstnberg9V». — Kath- Gottesdienst. 12. Tez. Hungen vorm. 8, Lich vorm. 10 und 3V, Uhr nachm. Märtte. Gießener Wochemnarkt. Gießen, 11. Dctz. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter (Marg.) das Pfund 15 Mk., tühnereier das Ststck 2^50 Mk., Käse das Stück 5 Pf., Käsernatte das Pfund 3—3,50 Mk., Hühner das Stück 14—21 Mk., Hahnen 14—21 Mk., Enten das Stück 25 Mk., Gänse das Pfund 12Mk., Ochsenfleisch das Pfund 12 Mk., Kuh- und Rindfleisch das Pfund 12 Mk, Schroeinefleifch das Pfund 22 Mk., Kalbfleisch das Pfund 12 Mk., Hammelfleisch das Pfund 12 Mk, Milch das Liter 2,10 Mk., Kartoffeln der Scntncr 30 Mk. Seifetraut der Zentner 30 Mk., Wirsing der Zentner 50 Mk, Rotkraut bet Zentner 50 Mk , Koylrabcn das Pfund 20 Ps., Sellerie das Pfund 50 Pf., Lauch das Pfurrd 25 Pf., Spinat bad Pfund 1 Mk., gelbe Rüden bas Pfund 40 Ps., rote Rüben dos Pfunb 40 Ps., Zwrebcln der 3entner 110 Mk, Aepscl bet Zentner 120—130 Mk., Birnen der Zentner 120—130 Mk., Endivien bas Stück 60 bis 80 Ps., Feldsalat der Teller 50 Ps., Knoblauch der Kopf 1 Mk. Büchertisch. — Dr. Ernst Hör ne ff er, a. o Professor der Philosophie an der Universität Gietzen: 1. Erkenntnis I, die Tragödie des beutiefen Volkes. 2. Drück. 8—12. Tauseich. Preis 18 Mark. 2. Erkenntnis II, die Wiedergeburt des deutsch.n Volkes. 1.—4. Tausend. Preis 18 Mark. In dein Widerstreit der Meinungen über das Schicksal unb die Neugestaltung unseres Volkes hat die Philosophie als neutrale geistige Macht ein gewicküiges Wort zu sprechen. Prof. Ernst Hornesfer, der be- kanntc Schüler Nietzsches, einer dein Leden zuge- wendeten Philosophie, unternimmt hier den Versuch, die Gefamtheit der deutschen Poobleme unter philosophische Gesichtspunkte zu rücken. Der erste Teil „Erkenntnis, die Tragödie des deutschen Volkes" ist nur durch Berbreittmg Don Hand zu Hand in einem Jahre in achttausend Exemplaren gelesen worden. Die angefunöigten Fortsetzungen versprechen einen Entwurf des gesamten staatlichen und kulturellen Lebens des deutschen Volkes und zugleich praktische Mafenahmen, wie diese Ideen zu realisieren sind.-- Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Deii Ausführungen in dem „Eingesandt" aom 9. ds Mts (Nr. 290 des G. A. Haven die Schuh- narenhändler Giefeens folgendes -u entgegnen: Das non uns Schuhhandlern stammende Jn^ serat war in der Eile wohl etwas unpräzise ab- @ut Nh. Nähmaschine au verkaufen. 020542 CaM Millar, Bahnhofstr. Masciiaen iniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiia Kassswit i üral-BcraM I — I Muri 9.1 MiStmtil U»M Pmlkislch iiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiie KleideryttWt, Sterelatar- naa. eis. lk:tatelle. Bai- 020531 Hardt 8. 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Oktober 1920, auf Grund der Art. 88 und 15 des Gesetzes, die LanLgemeuü)«»rd7nm.g betreffnti>, vom 8. Juli 1919 und 15. April 1919 nach gutachtlicher Aeußerang des Bürgermeisters und des Kraisavsschusses mit GenelMi- gung des Hess. Ministeriums des Innern vom 23. November 1920 zu Nr. M. b. I. 28 836 erlassen wurde. Die Ortssatzung ist im Amtsverkündi.gnnffs- blatt für den Kreis Gießen Nr. 176 vom 3. zember 1920 abgedruikt u^> kann auch wahrend der Geschäftsstunden auf dem hkesigen Burger- meiftereibureau eingesehen lverden. Die Wahl erfolgt durch die zur Gemeindevats- Wahl stimmberechtigten Angehöri^n der Gemeinde nach den Vorschriften der LandgemeiTtde-ordnung auf neun Jahre. Der Bürgermeister erhält Gehalt, Orts^u- chlag, KindetMschläge uns Teuerungszuschläge nach den für Staatsbeamte der Besoldungsgruppe 8 der Bcsoldungsordnung (Anlage 1 zum Gesetz betreffend die Dienstbez-üge der Staatsbeamten und Volksschullehrer vom 19. Mai 1920, Reg.-Bl. S. 121) geltenden Sätze. Bewerbungen sind bis zum 20. Dezember 19 20 bei hiesiger Bürgermeisterei emzureichen. Lich, den 9. Dezember 1920. Hessische Bürgermeisterei Lich. Fuhr. y.......... -......-J.........,ITi% „Securihs“ Bremer Allgemeine Versicherungs- | Aktiengesellschaft sucht für ihre neu eröffnete Feuer- m Stühle" werden gestochten. Oi«m Großer Steinweg 3, Kinderkleider und Wäsche wirb angefertigt. Bock, Crebnerftr. 18III. 020527 Gründlichen toier-hlemelil erteilt etoa*e H. Wigger Wer erteilt holländischen Sprachunterricht? Schriftl. Angebote unter 020585 an den Gieß. Anz. Ii tiiita von Bäumen «. Sträuchern, 'sowie Neuan- lageti von Gärten em- psiehlt sich l02M05 Engen Find, LantzichaftSaärtuer, Walliorftraße 6 11. Schneiderin nimmt ein. Kunben an. Schnelle gute Anfertigung. Zu erfrag. Süd-Anlage tz. Mansarde. 020623 Beiratsanzeiger MrL U. wirks. Fachztg. Vrobe- Nr.tuamtl.beglaub.Anerk. verschl.!00^> ,Drucks.60^. Sofort oder per LIV. 21 ca. 100 qm große Cüchl. 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Aber als er geendet hatte und bi» „Amen" des Gebetes verhallt war, ereignete sich noch etwas, das die nach Erregung lüsternen auf ihre Rechnung kommen lieft. (Fortsetzung folflt) ländischer Gesinnung auch nur anbentimgdrotifc Prof. A. Messer. einig sind. 2. Seinem Hinweis darauf, daß die politische Frage des Völkerbundes auch eine „vaterländische" sei, stimme jch gern bei. Da es sich nämlich in der Politik um das'Geschick des Bater- landes handelt, so sind im Grunde alle politische Fragim auch vaterländis luchl tudjt. }»>. ohne Q’i;.' t 8enn9«n, ,v W\ ■'tat ejrilil W H mttyitbu.ttoh Offener Brief an den präfiöenten der (jßöesamtes für öas- Büöunasroefen in heßen, Herrn Dr. Strecker. Herr Präsident! Sie haben in der Sitzung der Volkskammer s—in 1. Dezember erklärt: „Als Parteiodvvkat I-7N man alle Anlässe benutzen, um Parteiintern fssen zu vertreten, aber als Pädagoge hat man die x flicht, Toleranz zu üben und versöhnend i*i wirken " Diese Auffassung von Ihrer Pflicht fitat Sie später noch unterstrichen. Am 3. Te- imber haben Sie gesagt: „Ich habe die Auf- »4be, die Interessen der Wissenschaft ^u schützen: i-C habe die Aufgabe, die Interessen des kslkes und des Landes zu schützen." Wie Sic diese, Ihre Pflicht auffassen, davon litai Sie in Ihrer bisherigen Amtstätigkeit genug toben abgegeben. Ich lasse hier Ihren Streit mit sch Senaten der Hochschulen, mit dem Oberlehrer- t^etn und den anderen Akademikerverbänden, mit S vrm Pwf. Schian unberücksichtigt und besch:änke r tf) auf einige Aeufterungen über die Stute n t e n s ch a s t, die Sie an hervorragender Stelle r^an haben: „Unter der Sttärentenschaft werde in uw ilhö rte r Weise gewühlt" (26.11. 20). „Die Universität soll ein Gesarntspiegelbild rl!er im Volke vorhandenen Strömungen werden, eie wissen, daft an unseren Universitäten weite schichten unseres Volkes noch nicht rertreten sind. Es muß anders werden." (3. 12.20J „Dir werden dafür zu sorgen haben, daft wir iffne Aufstiegsmöglichkeiten schaffen für die Jn- IIligen8>en aus itnserem Volk, baß wir nicht nur men des Amtsrichters ihm auch den letzten Zweifel nehmen müssen. Um bte sechste Mittagsstunde des folgenden Tages war halb Tiefenbrunn auf den deinen, und Scharen von Neugierigen strebten dem schöngelege- nen mit reichem, alten Baumbestand geschmückten Fnedhofe zu. Der ternpelarttge Aufbau des Falk- nerscheu Familiengrabes war mit Blattpflanzen und blühenden Gewachsen prächtig geschmückt, und der Sarg, der unter den ergreifenden Klängen des Ehopinschen Tvauermorsc^s zur Gruft getragen wurde, verschraub vollstandg unter der Iülle von Kränzen und Blumen, bte ihn bedeckten. Durch eine dicht GLdrängte Gaste von Gaffern schritten die Flrmttier'wigcckörfaen der Verstorbenen an der Spitze eines zahlreichen Gefolges von Leidtragenden hinter ihm drein. Das gröftte Aufsehen erregte dabet das Er- schemen Bernhard Falkners, von dem alle Welt angenommen hatte, daft er tottrank bemteberhege. Jeden Beistand ablehnend war er aus dem Wogen gefhegai, und wenn er sich jetzt auch auf einen Stock und auf den "Arm fernes Sohnes Achim stützte, hielt er sich doch hoch aufgerichtet, so daft ferne Reckengestalt fast um Haupteslänge über die Menge der Neugierigen aufragte. Er hatte keineswegs das Ausfehen eines schwer Leidenden, und etn Uneingeweihter würde vier eher den müde imb bleich daherschreitenden jungen Maler für den Krönten gehalten haben. Bon lang wallenden schwarzen Schleiern umhüllt folgten Gerda und Erika, nebst dem Geistlichen die beiden Männer. 9tach dem jüngeren Sohne aber schauten bte Wift- begiertgen rm Publikum vergebens «rs. Der Sanitätsrat Barenchrn hinkte an der Sette des Bürgermeisters, und er hätte kaum betrübter Der Verfasser muh nichtsdestoweniger irgend einen Anl«lt für seine schlecht verhüllte Verdach- tiqung gehabt haben. Wenn er sich auf irgendwelche Ergebnisse der Sektion stützen sollte, ist also ihm gegenüber daS Geheimnis nicht so streng gewahtt worden wie gegen mich" „Ich nehme an. Herr Doktor, daft Ihre Worte keine der an der Amtshandlung beteiligten Personen eines Bruches der ihnen auferiegten Verschwiegenheit beschuldigen sollen Woher der Berichterstatter seine vermeintliche Kenntnis hat, rann ich nickt wissen. Wenn Sie sich durch ihn ui Ihrer Ehre verletzt fühlen sollten, steht Ihnen der Weg der Beleidigungsklage offen." Germering erhob sich ES foftrfe ihn Mühe, seine Erregung zu meistern. Man hat, wie es scheint, einen Grund, mich wenig wohlwollend zu behandeln. Wer es würde wohl vergebliches Bemühen fein, diesen Grund zu kann Ihnen zuliebe nicht von den Vorschriften abweichen, die meine Worte unb meine SSanbhntgen bestimmen müllen, eeien Sie versichert daß in dem vorliegenden Fall durchaus mick Recht und Gerechtigkeit verfahren werden rrnri). Ich denke, das sollte zu Ihrer Beruhigung genugm. Deren bedarf es nicht, Herr Amtsrichter; denn ich hniftte man. wodurch ich mich beunruhigt fühlen sollte sch ein Fnteresfe an der Sache habe, ist doch wohl ÜCr' (5bertt) hielt eine Antwort für überflüssig. Kühl abgewogen wie der (Empfang war auch die Verab- schiedung, und wenn Germering vorher noch tm Ungewissen darüber gewesen wäre, taft dmttei nxe eine Wetterwolke der Schatten emes Mißtrauens I über ihm schwebte, so hatte das veränderte Beneh- dentenschast zu erfüllen und barmt das so bitter notwendige gegenteilige Verstehen der Bevöl- lerungskreise unmöglich zu machen, sowie darüber, ob ein Minister verpflichte ist, Behauptungen auf ihre Richtigkeit hm zu prüfen, bevor er sie an verantwortungsvoller Stelle m die Oeftenttichkeit setzt, allen loyal Denkenden, — ick überlasse es ferner der Oesfanttichkeit, zu entscheiden, ob Sie, Herr Präsident, als Kultusminister oder aber a l s Parteimann gesprochen haben, und verweise nur auf die Aeufterungen Ihres Parteifreundes Loos in der Kammersitzung vom 1. Dezember: „Herr Dr. Strecker ist viel zu bescheiden und zurückhaltend; mit Recht bat .Herr Kaul ihm 511 gerufen: Präsident, werde bart! Ich sage, je mehr Sie ihn bekämpfen, um so mehr wächst er mir ans Herz, weil wir misten, daft in seiner Brust das Herz eines echten Demokraten schlägt. Wenn ich die Angriffe Dr. Osanns gegen Dr. Strecker hier scharf -urückweise. die Gefallenen die politische Frage Völkerbundes in ein ic tiger Weise und mit H gegen AndersdenSende za, besprechen. Da Herr Sck)ian hierzu nicht- bpnerft, so daN ick amiHtium, haft wir über diesen Punkt gfSäf w M ste- AM Wir haben, unt die AuseinandersetzuNg nicht weiter in die Länge zu ziehen, die vorstehende Zuschrift Herrn Prof. D. Schian borgt legt, der dazu folgende Festslellung macht: Um nicht Irrtümer sich feftfe£cn pu lassen, stelle ixfi gantz für; fest, das; jeder Satz dieses Eingesandts auf Miftversländnis beruht. Ich habe die Frage lediglich als vaterländische Frage angerühtt: und das war mein gutes Recht. Von Holm war gar keine Rede, sondern mrr von heiligem Ernst. Tie vaterländisckie Gesrnnimg der Völkerbundssreunde anzuzweiseln ist mir nickst eingefallen. Heri' Prof. Messer hat meine Rede sowohl wie meine gestrige „Erwiderung in allen Punkten falsch verstanden. Ein „Einverständnis" ist also keineswegs vorhanden. Pros. D. M. Schian. Bad-Nauheim imb Friedberg, nachdem Friedberg die Bedienung der Gnackschleiisen m der Ufa und Bad-Nauheim deren Unterhaltung übernimmt. — Ter Burg garten soll von jetzt an das ganze Jahr geöffnet werden. — Es wird noch beschlossen, eine Sperre für Wohnung so chende ein- zufühirn und eine entsprechende Veröffentlichung zu ertasten. — Es werden mehrere grosre Summen für Rötst an dsarbeiten bewilligt, um die Erwerb! ot en der Stadt Friedberg zu beschäftigen, so 170 000 Mk für die Aufstellung einer Wohnbaracke mit fünf Wohnungen, bann 20 000 Mk. für die Rodung der Piingstweide; ferner wird die Herstellung em er Staubentfemungsanlage de- cklosten — Für die städt Arbeiter wurde eine neue Arbeitsordnung awgefttllt. die gedruckt und jedem städt. Arbeiter ausgebändigt werden soll. □ Friedberg, v. Dez. Der Begim'. bei Doch? brachte uns zwei größere musikalische Ausführungen, und zwar Händels Inda- Makkabiruo mit Orchesterbegleittmg durch den Mickikverein und „Das 2id> von der Glocke' durck den ovangelischm stirchengrsangverein. Beide Aufführungen standen aus künstlerisr^r Höhe und erfreuten sich einer zahlreichen Zuliörerschast. Mit Bedauern must sestgestellt iverden, daft der verdienstvolle imb um das musikalische Leben Frietstiergs hochverdiente Leiter des Musikvereins, Taubstummenlehrer U sing er, der länger als zwanzig Jahre dirigierte, van seinem Amte zurück- getreten ist; ein Nacksolger für ihn ist noch nicht bestimmt. — Der Geschickts- und Altertums verein Friedbrrq eröffnete die Reihe seiner Winter- l-dien Veranstaltungen durch einen Bortvag des Profestors Waas (Rfomz) über einen in Friedberg gebotenen Dichter Sieg'ned Schmid, der be sonderes Interesse dadurch beansprucht, daß er als Zeitgenoffe (Yoet^' und Schillers mit diesen beiden in persönliche Berührung kam und öfters in deren Brieswecksel erwähnt wird. Nachdem seine literarische Bedeuttmg dock nicht den gehegten Erwartungen entsprach, vettauichte er die Feder mit dem Sckuverte, kämpfte als wackerer österreichischer Reitersmann und Offizier in den Freiheitskriege« und verbrachte, nackdem er als Halbinvalide entlassen wurde, seinen Lebensabend in Wien, wo er, seinen literariscken Neigungen folgend, im hohen Alter von 84 Jahren verstarb. Germering las den Artikel zweimal; dann zer- hetierte er die Zeitung und schleuderte sie in den $ Uriedotb. Eine Stunde später lieft er sich bei hei Amtsrichter Eberty melden. Er wurde vor- gdaffen, aber der ernste, feierliche Beamte, dem w fick gegenüber sah, war nicht mehr derselbe ver- ^-idliche und liebenswüickige .Herr, mit dem er 'fr oft freundliche Rede und Geyenrede getauscht fate. Förmlich und gemesten wie seine Haltung r.cr auch der Ton, in dem er auf Germerings ? ’agen Antnwrt gab. Er lehnte es ziemlich kurz ä Gründe für die Abweisung von Germerings 8such anzugeben und er verweigerte jeoe J.u§* brft über die Ergebnisse der Lcick)enöllnung. „Eine Mittettung darüber wäre schon deshalb • drpllässig, wett die gerichtsärztliche llnteriuchung Dh keineswegs abgeschlossen ist. Sie findet in Rtuftabt chre Fortsetzung, und cs wird von den : llniständen abhängen, ob zu gegebener Zett eine ® tröffentlidjung des Befundes erfolgt" i , „Ich muft mich natürlich mtt dieser Erklärung scheiden. Aber Sie werden begreifen, Herr Antts- ti hier, daft es mir nicht gleichgültig fern kann, i Mn man mich öffentlich zu verdächtigen wagt. „Wann und wo ist das geschehen?" „In einem Artikel des „Tiefenbrunner Anders" ist von einem ärztlichen Kunstfehler bte dessen sich nach Lage der Dinge doch kein anderer schuldig gemacht haben könnte als fch." ,^2ch habe den Artikel gelesen, aber soweit ich vrch erinnere, ist die erwähnte Andeutung keines- in die Form einer bestimmten Behauptung kleidet. Und Ihr Name ist nicht genannt" ‘Wtn. {JR 1096 Hesfan, 1012 Nichthessen, im ganzen ' 2108, darunter 123 Studentinnen. Hinzu kont- ' men noch 5 Hospitantinnen, 130 Hörer und , 119 Hörerinnen, so daft die Gesamtzahl der Studierenden 2362 beträgt. Davon studierten: Theologie 104, Rechtswissenschaft 260, Medi zin 389, Veterinär-Medizin 242, Philosophie 90, Pädagogik 4, Mathematik 65, Naturwissenschaften 61, Chemie 136, Pharmazie 17, Forstwissenschaft 68, Landwirtschaft 325, Staatswissenschaften 153, Geschichte 24, Klassische Philologie 31, Neuere Philologie 139. Die Staatsangehörigkeit verteilt sich wie folgt: Hessen 1096, Preußen 802, Bayern 19, Sach sen 11, Württemberg 14, Baden 50, Mecklenburg-Schwerin 2, Sachsen-Weimar 10, Meck- lenburg-Strelitz 1, Oldenburg 7, Braunschweig 4, Sachsen-Meiningen 2, Sachsen Altenburg 1, Sachsen-Koburg-Gotho 6, Anhalt 3, Schwarzburg-Sondershausen 1, Waldeck 4, Lippe-Detmold 1, Bremen 3, Hamburg 6, Belgien 1, Böhmen 4, Bulgarien 8, Danzig 1, Elfatz-Lothringen 7, Estland 1, Finnland 3, Griechenland 1, Holland 1, Kurland 3, Litauen 1, Livland 7, Oesterreich-Ungarn 11, Polen 5, Rumänien 1, Schweiz 2, Tschechoslowakei 2, Türkei 5, Ukraine 1. •• Von den Staatsanwaltschaften.. Die dauernde Uederlassung der SloatSmNoaltschas- ten in ben drei Provinzen hat nach Vermehrung der Staatsanwälte nun auch zur Verstärkung ber Za bl Zahl der Beamten im Auftendienst, der Kriminal- fommifiäre geführt. Durch Verfügung des Ministeriums ber Aistiz wurden mit Wirkung vom 1. Dezember ab nach abgelegter Prüfungbei der Staatsanwaltschaft in Mainz ber Klüm.-Wachtmeistcr Fr. Mauer und ber Polizeisekretär Dörrsam, beide au3 Offenbach, mit der Verschling der Dienstverrick- timgen von Kriminalfonimissären beauftragt. Birci weitere Kommissärftellen wurden auch bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt errichtet, mtt deren Versehung der schon 18 Jahre bei ber Polizei in Offenbach und davon neun Jahre bei der itriminal Polizei dort tätige Krim.-Wachtmeister Eberhardt und ber schon zwei Jahve hier als Hilfsarbeiter im Krimrnnalbienst tätigt K. Berz aus Nauheim beauftragt finb, während ber über 10 Jahre bei der Darmstädter Kriminalpolizei in Dienst gewesene Polizeioberwacktmeister Philipp die neu geschaffene Stelle bei ber Staatanwaltschaft in (Rieften übernahm. ** Oesfentliche Bücherhalle. Im November wurden 1533 Bände ausgegeben. Davon entfallen auf: Erzählende Literatur 983, Zeitschriften 136, Jugendschriften 85, Literaturgeschichte 7, Gedichte und Dramen 21, Länder- und Völkerkunde 62, Kulturgeschichte 15, Geschichte und Biographien v6, Kunstgeschichte 21, Naturwissenschaft und Technologie 66, Haus- und Landwirtschaft 8, Gesundheitslehre 2, Religion und Philosophie 35, Staatswissenscbast 5, Sprachwissenschaft 11, Fremdsprachliches 10 Bände. Nach auswärts kamen 43 Bände. ** Der Evang. A r beiterv erein veranstaltet am Sonntag abend im Johamiessaal einen Karnmermusi kabend, zu dem namhafte musikalische Kräfte ihre Mitwirkung zugesagt haben. Äußer ben musikalischen Darbietungen wird Frau Mendelssohn-Bartlwldn mit einer Reihe von ernsten und heiteren Rezitationen aufwartcn. Auch Nichtmitglieder haben zur Veranstaltung Zutritt. (Siehe Anzeige.) Kreis Friedberg. S Friedberg, 9. Dez. In der heutigen tverordnetensitzung teilte der Bürgermeister mit, daß ein ungenannter Friedberger 2400 Mk. zur Beschaffung von Brennstoffen für verschämte Arme und Kriegsbeschädigte gestiftet habe: ferner daft Hermann Bender aus Chicago (ein geborener Friedberger) 10 Dollar (745 Mk.) für Kriegsbeschädigte geschickt habe. Zu Punkt 1 ber Tagesordnung wird beschlossen, die Brückenwage nach dem städtischen Lagerplatze in ber Bismarckstrafte zu verlegen. Für Verbesserung der Wohnbarackcn werden aus gesundheitlichen Rücksichten 4500 Mk. bewilligt. — Auf ein Gesuch der Kriegsbeschädigten um Ueberlassung von Brennstoffen teilt ber Bürgermeister mit, daft bereits 1100 Mk. aus Stiftungen bewilligt worden seien, so daft städtischerseits wettere Zuwendungen vorerst nicht erfolgen könnten. — Die „Friedberger Maschinenfabrik" hat um Zuleitung elektrischen Stromes nachgesucht, die Kosten betragen nach dem Voranschlag etwa 13 000 Mk., wovon die Stadt die Hälfte übernimmt. — Der Vorsitzende des Rechtsausschus'eS verliest ben Vertrag zwischen Gingesandt. (Für F»rm und Judilt aller unter dieser Rubrik stehenden Attikel übernimmt die Redaktion dein Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Zum „Ei'lgcfandt" dcS Herrn Prof. D. Schian Als Ergebnis unserer Aussprache glaube ich ein völliges Einverständnis feststellen Auf Ihre Aeufterung vom 26. November 'chickten wir Ihnen eine R i ch t i g fte l l u n g, bit ja auch in ber Presse erschienen ist, und in ber ick Ihren Ausspruch als unrichtig und unbeweis- aufs tiefste bedauerten. Sie sandten darauf nem Aus schuft dec Gieftenec Studentenschaft unter ben 4. Dezember folgende Erwiderung: „Aus Ihrer Zuschrift wird die Oeffentlich- fc’t gleich uns ersehen, wie sehr Sie das politisch? fe über das wissenschaftlich; stellen. Andern- (18 hätten Sie nicht so voreilig nur auf b eines unvollständigen Berichtes in einem otteiblatt Beschlüsse gefaßt und diese auch noch m in all Ihrer Kritiklosiq" t it (sic!) ber Oeffentlichleit unterbreitet. SB i r voll e n hoffen, daß Sie im Laufe )hreS ferneren Studiums nock zu ün e m etwas klareren Beg riss von ber ker an twortlichkeit bes Wissen- lchastlers kommen mögen." Sie verstehen es nreistxrhast, Herr Präsibent, gegenüber den Ton eines Direktors imem Schuljungen gegenüber an u- Bgm, vergessen jedoch dabei, daß> sich in un Studentenschaft Mmmer befinden, die jafoe- dem Tode ins Auge gesehen haben, Cie ktgeffen weiter, Herr Präsident, daft uns die Revolution das Wahlrecht gegeben hat, das einem rührigen Studenten als glttchwertig neben einen (Übrigen Minister und einen 65jahrigchr.Anaeboteunt.!M i ben Aehener lut. Verlöre« lolden. Stäbchen !M Aufschrei nfl, ftrantl. Satt ZsMsi 19L-9lnbtn en Mtbcrbr. erbtit lerlSMUay lelche Studierende an Misere Hochschulen deform inei, die auf Grund eines wohlgespickten Geldbeutels bafjin kommen und deshalb mit km elementaren Schwergewicht der materiellen ; ntrreffen an eine geroifje Richtung politisch und - sellschoftlich gebunden sind. Wir brauchen solche snfchtBriemck'i' ktudierende, die auf Grund von Freistellen die mb. anäbtb. ' krlegenheit zum Aufstieg der jungen ilril. ®iw.nittw Ubeutschen Republik verdau ken und di' lOnfurotntu:^ e^genüber ben vielen häßlichen Angriffen auf diese 'lb, u.tBöffi! ti j! ' epublik auch einmal pvsittv zu würdigen wissen, üüderGiTC» rai für neue Werte und für neu-, schöne Zu mit ur^| b^ftsmöglichkeiten in dieser Republik liegen. Wir infommtn, eom I Fleuchen an unseren Hochschulen einen Ost ist, der 5t e*t geistlose Rallentheorie ablehnt, die sich heust 1= Ä* in den Schichten unferrr atnbennto eirot^tr Gebildeten unbegreiflicyerweise so vielfach breit» mefld). Stbr.amlii nacht: eine Schmach unserer Zeit, nach meinem WasistPsygmä? Jfodtotutfsa^rten petlurtfL (LmbH Telephon 406 Empfähle 13181 am 12S25V Als praktisches 13109 Permanente Ausstellung Eraatxtefl-Lager Bgeee WerkstÄtte M. Rosenthal Ferotfreelier 77 UeMptraSe 13 D 13053c 020199 entfernt. ychp ppei/wept Schalstraße 10 J 128251) OCC OCX Heoeete Modal! & im Sortiment nur im Großen ab Lager Cöln, Moselstr. 68. 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Es folgt fodmin die.Weiterberatung desHaus- ttCi8 des ErnähnungsNiruiste'. rums. _ Abg. Dr. Böhme (Dem.) kommt nochmals : Sckutze der deutschenKul- geheitzten Saale von Braam wird Lebensmitteln sind wir einverstanden. ES ist aber unflattbaft, wenn die Reich_'aetveibestelle die Aus- fuhr von Hafer begünstigt. Mucker darf auf keinen Herr Heinz Wendel- ®iefien über den Friedens- Vertrag und seine wirtschaftlichen Folgen sprech n Nach dem Vortvag ist Gelegenheit zu freier Aus- ?er.N lelfabril itraß* 66, M,* iel Aeterveg ilafzimmett A poltert Ä" Salon um poliert In, Leder eiw. . gchlafilee» und nitarUckte isen! ™ Dekeratiei«! A«r Stadt Mttö ftand. Gießen, den 11. Dez. 1920. rffaX-S*^ AreiS Lauterbach. = Angersbach. 10. De». Jnr Wter von 80 Jahren ist der Förster R o d e m e r gestorlren. Er hat vier Jahrzehnte in treuer Pflichterfüllung rm Dienste der Fveiheorlich Riedeselschen Forst- Hoffe Wäsche -lalitäten i 18.50; Deckung fuhr von Hafer begünstigt. Zoll ausgeführt oder »ur wandt .werden, ebenso wie der Verfütterung von Brotgetreide ein Ende bereitet werden muh. (Berichts!aal. Diebstähle nn Hanauer BeNeDuntzsamt. X Hanau, 9. Dez. In dem Hanauer Bekleidungsamte, das für das 21. ReservoArmee- korps errichtet worden war, sind im Jahre 1917 und 1918 von dort anaestel lten Lagerdienern protze Diebstähle von Kleider-, Futter- und Leinenstofien sowie Äollwaren verübt worden. Im April 1918 konnten mehrere La-erdiener und ihre Frauen in Untersuchungshatt genommen »tytben, für die sich aber bei Eintritt ber Rev»- lution die Türen der Haft wieder öffneten. Tann trat die militärische Amnestie ein, ixe für die begangenen Diebstähle Straffreiheit gewährte. Die Lagerdiener erhielten die bet ihnen beschlagnahmten Stoffe zurück! Nun wurde, da eine Verfolgung wegen der begangenen Diebstähle nicht eii> treten konnte, ein Verfahren wegen gewohnheitsmäßiger Hehlerei gegen drei Lagerdiener und ihre Frauen eingeleitel, das zu einer Berbandlung vor der Strafkammer führte. In dieser Verhandlung wurden auch die begangenen Diebstähle ausgerollt jrnh hnrQrr/m düst LÄ bdl SRrfl am t utst Verwaltung O S ck l i d, 9. De-. Die hiesige Volkshochschule setzte gestern übend ihre Vortragstätigkeit fort. In der staatsbürgerlichen Reche Ihri einen Gießener Freund gerichteten Zrtiefe folgendes: „2Bte oft mrine Gedanken während der Kriegs- “ , steht allen Staatsangehörigen der früheren Oesterreich-Unganscheu Monarchie das Recht zu, laut Artikel 80 des Staatsvertrages von St. Germain, bis zum 15. Jan. 1921 für Deutsch-Oesterreich zu optieren. Alle diejenigen Personen, die von diesem Recht Gebrauch machen wollen, das 18. Lebensjahr überschritten haben, deutscher Abstammung und deutscher Zunge sind und deren Heimattgi meinde sich auf dem Gebiete dec Nachfolgeswaten sich befindet, wollen ihr Gesuch sobald als möglich beim ört.ich zuständigen Konsulat unter Denüguirn wn^ Geburt s- und Heimatsschein, Schulzeubuisien, Trauschein ober Familienstammbuch ein reichen Von der im Friedensvertrag vorgesehenen Verlegung des Wohnsitzes nach Cefterreub wird in der Regel bei stichhaltigen Gründeii Nachsicht erteilt, um welche in den Optionsgesuchen gleichjeitig angefuchl werden kann. Die Optionsgesuche sind gebühren- unb stempelfrei. Nähere Aujvärungen erfolgen durch den Bund der DeutschO)esterreich?r in der am Sonntag vormittag 10 Uhr ftottiinbenben Versammlung im Eisenbahn-Hotel Hopelb. ** Der Oberhefsischc Kunstverein veranstaltet eine ordentliche Mitglieder-Bersomm- lintg Dienstag ben 21. Dez. Siebe Anjeisenteil. ** Der Verein „Gießener Kunstfreunde" eröffnet die Reihe seiner Vercmstal- ttnwen in diesem Winter mit einem Vortrag -mit Lichtbildern des Dlarburger Kmisthiitorikers Rich. Hamann über: „Kunst u n d Kultur der Gegenwart". Sxnnann hat sich besonders eiit- gehend mit den fragen der Kunstpolitik beschaf- ligt, die gerade in Hessen weitere Kreise bewegen. Um allen den wichtigen Vortrag -ugänglich zu machen, ist die Teilnahme für jedermann frei. Beginn 81/« Uhr pünktlich am 16. Dezember in der neuen Aula. Volkskirchliche Arbeitsgemeinschaft. Kürzlich hielt Pfarrer Sattler aus Wiese cf im Antrag der „Volks kirchlichen Arbertsgemernscha ft" im Ntorkus- saal in Gießen einen Vortrag über die „M11 - arbeit der Laien am kirchiichen Le- b c n". In interessanten Ausführungen zeigte her Vortragende, z. T. aus persönlichen Erscch-rungen und Erlebnissen heraus, wie das kirchliche Jnter- cf|e gesteigert und das kirchlich-religiöse Leben gehoben werden kann durch weitgehende Heranziehung der Gem«nrdemitgl»Ä>er. möbel andere auch der Jugend. — An der lebhaften Besprechung beteiligten sich außer Landgerichtsrat Neuenhagen, der die Versammlung leitete, die Herren Pfarrer Becks- t o l S h e i m e r, Pros. Hepding , Glasermeister hieran, stud. theol. Müller und Prof. W e i ß- g e r b e r. ** D i e Warenausgabetabelle des Stadt. Labensmittelamts ist im Anzeigenteil unserer heutigen Nummer veröffentlicht. Die ©tobt verausgabt eine Weihnachts-Zucker zutage von ein Pfund. Landkreis Siesten. F. Lollar, 10. Dez. In der Genrerndcrnts- sitzung bemt 9 Dezember wurde für das verstorbene BorstandSmll^Üeb Balth. Römer Mühlenbesitzer Heinrich Christ eingeführt und varpslichtrt. Der Sportplatz (Festwiese) ist nicht geeignet. Es sott rm Distrikt Boden ein anderer ongdagt werben. Die Erhebung einer Vergnügungssteuer .rnirbe beschlossen. Die Geinein de Hundesteuer wird von 2,50 auf 10 Mark erhöht. In Beisitzern des Wohmmgs- anrteS wurde für die verstorbenen Mitglieder Balth. Römer und Ludw. Moos Lud.vig Rohrbach VII. für die Vermieter und Karl Hitz für Mieter geführte unser SBÜDgermeifter Dr. Niepoth seine rechtsgeschichtlllchen Borlesungen weiter, indem er in äußerst fesselnder Dars^limg Über „Steuern rm alten und neuen Deutschl«rt/' sprach — Aus Amerika, wohin er im Jahre 1871 mrsgewandert war, ist zu dauerndem Aufenthalt unser Landsmann Ehr. Saarn purückgetrhrt Er hat in 20ne- rrfa m einflußreichen Stetten gefamben unb trotz mancher Anfeindung während deS Krieges das Deutschtum energisch verteidigt Bor seiner Abreise hat er beim Hilfsfonds in Pittsbura für bedürftige hiesige Witwen noch eine crnsehnliou WeihnachlS- spenoe in Form von Lebensrnitteln erwirkt. — Die Notspende für .die Angestellten der Inneren Mission in Hessen hat bis letzt nahezu 4000 Mk. eingebracht. = Pfordt, 10. Dez. Anstelle des verstorbenen Beigeordneten Kaspar Nitz wurde der Landwirt Leonhard Siebert mit 60 Stimmen friim Beigeordneten gewählt: der GegcrckaudÜ>at Johannes Ritz erhielt mir 13 Stimmen. W bekennen, ob fie miß ihrer in Kastel geäußerten Entrüstung gegen ben Ernährun^ninister bie Stirn* seguenzin ziehen wollen. Freunde bat der Er- nahrungsmnister sich nur bei den Landwirten erworben, denen er die Hände tret gemacht bat. Tas Proletariat wird die Vrckullron reytbi. An dieser ganAn verbrecherisä>?n ErnäbrunaSpolint trägt der NeicksiA»« mit bie Haupisckmid Ter Minister will für Getreide unb Milch angeblich die Zwangswirtschaft beibehalten. DaS ist aber nütt der Fall, denn durch leine Zattralisationsmatz- nahmen Ixrt er reden Zwang |eSxi"t durchbrochen. Heber 33 000 Verordnungen sind während des Krieges erlassen worden, im vollen Bewußtsem, daß sie doch iTlemaud halten tum. Tie Verbrechen Der Landwirtschaft an den Pranger zu stellen, ist unsere berbammte Pflicht und Schuldigkeit. (Protest und Jwischenru! des Abgeordneten Bruhn.) Tie wahren Scktuld.gni st.id die Großagrarier, deren Vertreter h.cr aus der Rechten sitzen. Die Rechtsiozialisten l-oben den Arbeiten, faß Kontrollrecht genommen. Sie tragen somit die Schuld an der Ohnmaclst des Bolles in der Emährungsfrage. Reichsminister Tr. Hermes: Die Preste der Linken hat bislang die Berichtigung des Ernah- rungsmmisterrums niemals verösientlicht, sonst hätten sich viele Behauptungen des Vorredners von vornherein als falsch erwiesen. Das triflt ür den Fall Fürst gatmi so zu wie für den Fall Schween. Tie Vorwürfe sind in beiden Fällen als hinfällig erwiesen worden. Datz an der Zwangswirtschaft auf einzelnen Gebieten festgehalten werden must, darauf beharre ich. Wenn aber der Linken an einer Beseitigung der noch bestehenden Mängel gelegen ist, sollte sie mich in der Durch- fühnmg der gesetzlielron Mittei unterstützen. Preust. Landwirtschastsminister Braun scbil bett die Sck>wierigkerten, bie einer raschen Förderung des SiedelungswesenS entgegensbehen und verweist namentlich auf die Kosdsn der Stcllen- »erwertung. P reutzen habe im Bor jähre 4938 An- iedler auf festen Sdellen unterg«bracht, eine Leistung, die trotz der Ungunst der Verhältnisse bedeutend genannt werden müse. Abg. Ger au er (Dayr. Vpt.) nimmt die Landwirte in Schutz gegen die Borwürse des Abg. Reich Tausende von Zentnern Kartoffeln haben die bayerischen Landwirte kostanlos geliefert. Die Icrndwirtschw'tlichen Preise waren und find noch heute die niämgftrn der ganzen Welt. Ich glaube, daß Bauer und Arbeiter zusammen die Produktion soweit fördern Ohmen, dast die BolkSemährung gesichert wird. Die Entwicklung mutz aber von innen kommen. Wir brauchen mehr wahres Christentum und mehr nationalen Geist. Aba Riedmüller (©.): Tie Erklärungen des Munsters können uns nicht genügen Kein Wunder, dast die Unabhängigen vie Einsetzung eines Unterfuchmi«s«liSscmifseS fegen den Ernäh- nrngsrninisler beanwagt haben Wir werden dem Antrag -ustimmen Jedenfalls handelt der Minister nicht konfeguent Glaubt er, dast die Zwangswirtschaft sich überlebt hat, must er sie auch überall aufheben Wann hier wieder beute beton! amrbe, wir hätten jetzt eine viel beffene Ernährung als im Vonahre, so verweise ich auf bie Milch- und Fleischnot. A!uch die .Eartoffelprelse sind viel zo, hoch. Mit der Erleichteruns der Einfuhr von ** Schlafwagenplätze in Nachtschnellzügen Nachdem es dnrch die Einlegung neuer Nachtschiwiltzüge nvöglick grtmrrben ist, die Zahl der Schlafwagen auf den Haupwertebrs- st rasten erheblich zu vermehren, kann ber Nachfrage nach Bettplätzen int weiteren Umfange ait- sprochcn werden Es wird deshalb d« Uebertassung eines Bettes nicht mehr van dem NoclHoeis der Dringlichkeit der Reife und der Nokwent>tg»eit der Schlafwagenberrutzung abhängig macht. Ebenso nnrö darauf »Trzichtet, daß lut) der Schlluwagen- reisende während der Fahrt durch Renepaß oder dergleichen über seine Per an auswrist, wenn auch an der Ausstellung b$r Bettkarte auf den Namen nichts geänderi wird. Austerdent ist die Vorbestellfrist für Dettplatzbestellungeii von 3 axf 7 Tage erweitert Das biSber vielfach geübte Verfahren, Bettplätze durch Mittelborsonen su bestellen, hat «4>«. ai eia; tjcummj vegrunoer oas oim wn I nach diesen Erl »tchtaari Igcn j e de BevkchLigUNS ver- ^nmunisten emgabvachte Mißtrwicnsvotum gegen loren, zumal die unmittelbare Be,.I.ung vei Dm ““ Ter An- amtlichen Stellen eine bllUgere mrö ichv-llere Er- lal soll die MehrhellZsozialistal zwmgen, Farbe ledigmrg Dom vötterbunde. Man schreibt uns aus unserem L-eser- ! ^Die Frage nach der weltpolitischen Be r beutung des Völkerbundes und nach I bem Einflüsse- den er auf die Geschicke | ^utschlands ru üben berufen ist, beschäftigt I ^rade in diesen Tagen aufs lebhafteste die U-r-entliche Meinung. Unter diesen Umstünden Mürste es manchem willkommen sein, aus ®:-5n ^!flnbe des geistigen Vaters des Bölker- U:undsgedankens über die unter unseren cttscli-amerikanischen Landsleuten herrschen- •■m Auffassungen vom Werte und eigentlichen üinne des Völkerbunds eine Stimme zu her- rchmen. Einer der bekanntesten deutsch- vFrikanischen Universitäts - Professoren chreibt in einem vom 23. November d. I. Dcuifc^cr rreielistttg. Berlin, 10. Dez. 1920. Ms erster Punkt der TageSordnimg werden fragen vor fast völlig leerem Hause erledigt. Auf eine Anfrage des Abg. Luther wegen rrctfcflid'cr Verhaftung von 25 Mitgliedern Sportvereins von 1911 in Köpenick unter Or- s'chverdaclst wird regierungsseitig er.vidert, die kkrhafMng sei nicht durch die Kriminalpolizei Beim Polizeipräsidenten von Berlin feien itteilimoen eingelaufen, dast sich unter dem men von Sportvereinen ein militärischer Ver- kib gebildet habe, der der Orgesch angeschlosfen E. Ermittelungen hätten ergeben, dast ehemalige itfreiwillige des Zeilftei.willigen-Regimcnts c.6 firi> in versclnedenen Sporkr^remen zusam-- vrgeschlossen hätten, ohne irgendwelchen Sport li treiben. Gleichzeitig seien dem Polizeipräsi- ritien Mschristen von Regimentsbefehlen zur k-rmtnis gebracht worden, die auf eine militärische Lreanifaton dieser Vereine schließen Heben. In- t'aM’en habe ter zuständige Krmrinalkommiisar tii HilfsbemMer der Staatsawvaltschaft eine Un- 1 tch>chimg vornehmen lassen. Dabei seien 15 'Per- 1 tnm, inckst 2.5, -ur Vernehmung nach dem Ber- | ritr Pol^eipräsidiimi gebracht, nicht aber ver- t miet, vielmehr nach der Vernehmung 'roieber ent- i c!ßm worden. Auf ehre Anfrage des Abg. Dr. .Rosenfeld :t®en des Ergebnisses der Besprechung des baye- -fdien Arinifterpräsidenten v. Kahr mit General :teilet, dem Vertreter der EMente, wird regie- ungdfettig auf die heute veröffentliche Note an kn General Rollet verwiesen. irfiänmg schaffm wird. Die Verbilligung der ^iBimemittel ist eine zwingende Notwendigkeit. sozialdemokratische ÄntraI auf Verstaatlichung Düngemittelsabrilation erscheint uns unbrauch- 'in. Dagegen smd wir mit dem Antrag Arnstadt Werstanden, ben Landwirten billigere Dünge- nitd entfpredxnb ihren Ablieferungen von Vrot- itrteibc, Gerste und Hafer zu entsprechend niedri- item Preisen zur Vertilgung M stellen, desgleichen -•0 billige Futtermittel. Wo doch selbst die im tDchischen Landwirtschaftsministerium jhittge» »Ute Konferenz von Sachverständigen der Sozial- 'taofratie bie allgemeine Aushebung der Zwangs- »rschast mit Ausnahme von Brotgetreide und «ich verlangte, ist es um so bedauerlicher, dast ^5 auch von sozialdemokratischer Seite wieder der Zwangswirtschaft gerufen wird. Bei den «rtvffeln hat lich jedenfalls gezeigt, daß ber freie W>el im allgemeinen bie Verteilung besser be- t'tz hat, als die Zwangswirtschaft. Mit einer Kniffen Bevorzugung der Brauereien sind wir Dverstaudrti. Wir lassen es an Mahnungen an ! ^Landwirtschaft nicht fehlen. Der Kohlenmangel tLt bie Schuld, dast der Ausdrusch nicht ftüh I isnig erfolgen konnte. Zur Ausfülnmng von Kulti- ^ungsarbeiten müssen die Arbeitslosen mit ! *r:mgezogen werden. Die Siedelungssrage wird I J iögemb behandelt, die Anliegersiedelungen durch i «nu&en geradezu verschleppt. Der Rednec schließt - ip einem Protest gegen die Unmenschlichkeit der outbabliefenmg, welche die Entente von uns Reichsernährungsminister Dr. HermeS: Iw Falle Augustin habe ich den Brres, dellen To tum gefälscht fein soll, dem Kabinett vorgelegt, das ausdrücklich bezeugt, Latz von einer Fälschvmg kerne Rede fein tonn. Ich wiederhole auch dast bng ist und bi- zum Aprll. ohne Verdienst und im Haushalt der lÄtern war, hat etn uneheliches Kind, das aus Kosten der Armenverwaltung ber Stadt Gietzeir untergebracht ist. To der angebliche Vater beS Kindes seine Vaterschaft bestreitet, trifft bie Unterhaltspflicht die Mutter des Kindes, unb für die Zeit, wo diese verdienstlos war, die Grotzeltern. Lbwohl der Großvater und die Mutter des KmdeS nach ihrem Verdienst m der Lage sind, wenigstens emen Beitrag »u den Unterhalts tosten zu -ahlen, hoben sie dies nicht getan. Sie gehen dabei von der irrigen Annahme aus, datz nur der Teil ihres Einkommens für das $rtnb zu verwenden sei, der nach Bestreitung chres eigenen Unterhalts übrig bleibe. Tas Gesetz schreibt sedoch vor, datz alle vorhandenen Mittel für Aftern und Kinder gleich zu verwenden sind. T«e Angeklagten mußten deshalb m Strafe genommen werden. Ein junger Weißbinder von hier hat einem hiesigen Tagelöhner bei einem Streit mit dem Messer einen Stich in das Gesicht versetzt. Lediglich mit Rücksicht aus feine Jugend unb ferne bisherige llnbestrafcheit kommt er mit einer Gefängnisstrafe von 2 Monaten davon. Ende 1919 betrieb emMetzger aus! Katzen- turt gemeinsam mit einem von dort stammenden unb rn Bad-Nauheim wohnenden Kaufmann emen umfangreichen Schiebe r- handel mit Roh- und Schn irr-Tabaken aus dem besetzten Gebiec nach Gießen. Ta die Versendung mit der Bahn zu gefährlich schien, weil eine solche Sendung in Betzdorf beschlagnahmt worden war, verich ctte man Den oerfdfobenen Tabak in Postpaketen von verschiedenen Teckadrefsen tn Gietzen. Ber einer Haussuchmig wurden bei dem Sckjwiegervater ves erwäbnte.i llausmamis, einem hiesigen DcIn Händler, 20 Pakete mit zusammen 5 Zentner Tabak vorgefunden. Ter Metzger und der Kaunnann erhielten wegen unerlaubten Tabakhanc dels eine Geldstrafe von je 4000 während der Ort-Ludier wegerr Beihilfe an/ 2,63 23,75 Praktisches Weihnachtsgeschenk! MAGGI8 Würze in Flaschen, MAGGI’ Suppen in Würfeln, MAGGI* Fleischbrühwürfel. Diese sind nur echt, wenn sie auf der Etikette den Namen MAGGI tragen. 128Uc KWW ZWDMW MMW W I i r«Ä,. 'Üä i‘2* - triebe auch dem Gesamtbetriebsrat zu stehen. und Verlustrechnung kann zum ersten mal ver- Itgtn. 8 Sa 7 Mo 6 Ae 5 Mi 4 Dm Lezirl Nrf i kytf Sh! kickk tiC6en,bl Weihnachts-Angebote in allen Abteilungen. Samt-, Pltlach- und Petr-Münte), pelzbese^te MMk und KoetUme, seidene Kleider und Blusen, Kostfln- Rödre, weil. Blusen, warme Morgenröcke, Unten®* weil. Sport-Jacken, -Kleider u. -Sweaters, Wagener & Schlöte! Frankfurt a. Mn GoethestraDe 9 u. 11. .... 3 Mo HÄ.SDie «srk 1 Mil . J® ZotzÄc ^2 U6r büi-m ki bei be ®n. Tie Er ö ffnung der Kammer ist mit bet 23. Januar festgesetzt worden. Ter Kttegömim- ster fyat an alle Militärbehörden den Befehl ergehen lassen, m dem es heitzt: Tie Regierung, d« sich ans den Volkswirten stützt und Freiheit und» Gerechtigkeit auch gegenüber allen Offizieren in» Soldaten, die für die nationalen Ziele seit 191s gekämpft haben, üben will, beabsichtigt nicht, Tienstentlassungen oder Bergeltungümatzuahme, vorzunehmen. Alle Militärpersonen sind verpflichtet, den Volkswillen zu achten, sich ihm z, unterwerfen und ihren Tienst in gutem Einvernehmen weiter zu versehen zum Wohle des Vater, landes. Ein Ausschuß, der Über dir. zurückgetretena Marineoffiziere beraten sollte, genehmigte der Wiedereintritt. Die Vertretung Sowjet-RnKlanDS In Row. Paris, 10. Dez. (WTB.) Nach einen „Matin"-Meldung aus R o m hat die italie-. nische Regierung als Geschäftsträger Svwjei- rußlands in Rom den Ingenieur Odosa- now, Vertreter der russischen Gewerkschaften, anerkannt. Seine Ankunft stehl bevor. Beschlüsse des Reichsrates. Berlin, 9. Dez. (W. T. 93.) De? Reichsrat war in seiner heutigen Sitzung einverstanden mit der Beteiligung eines E h - rengeschenks von 150 Mk. an hilfsbedürftige Teilnehmer der Feldzüge von 1864,1866 und 1870/71. — Der Reichsrat erteilte ferner der neuen Verordnung über die Berfütls rung von Hafer seine Zustimmung. Nach der neuen Verordnung soll jedem Hafer bauenden Landwirt nach Maßgabe seiner 9te= triebsverhältnisse und Anbaufläche aufgegeben werden, eine bestimmte Menge Hafer zu liefern, um den Bedarf der ReichsgetreidestelK zu decken, der mindestens noch 700 000 Tonnen beträgt. Durch besondere Strafen soll die Durchführung dieser Bestimmung yesichrit werden. — Der Gesetzentwurf über die Betriebsbilanz wurde nach den Beschlüssen des Ausschusses angenommen. Das Recht, die Vorlegung der Bilanz zu verlangen, soll neben den einzelnen Betriebsräten der einzelnen Bv- I Die Achill M SefMssä h erfolgen. T ä ‘.Derben abgr Bezirk 13 M Sczirk 12 Di 1 Bezirk 11 Mi Bezirk 10 Do Bezirk 9 stn iNrf t*». i ^Kfeonorta Va rn 3* •lleM, -jk rr-nke. kB# , Ml i.-ranke r*« 3- Km ;Miße, Gd ,5.50 M. do Mllelmrke. c kr M voll s 1.90 Mk. Ltmurfen. Lsqabe W y5 die hiesig Die Klemh L7K.d« *• $7# j sp ‘fei W«' Forst— Kolonialschule Unter fürstlichem Protektorat- Anmeldungen für d. Frühjahr sind baldigst en- zureichen. O.Thyen, Direktor. 0.Sartorius.leserlich. Fontmeister a.D.,C.Klockmann,Haup. mann a.D.,Lehrer für Forstmathematik u-Jatp C. Reise. Lehrer für Geodäsie. u,Mg. Aus Griechenland. Parts, 10. Dez. (WTB.) Nach einer Mev düng aus Athen hat die griechische Regierung be- chlosfen, den König Konstantin in einem Telegramm, das ihm das Ergebnis der VolLabsNm- nrung mitteilt, ouf$u>oti>ern, nach Griechenland 311« rückzukohren. Dce Rückkehr des Königs wird in. köntgstreuen Kreisen für Mitte nächster Woche erwartet. \ "t,: Hvulis. I s & M I U “S ■ä<ä i'Äk- langt werden für das am 1.1.1921 abgetan- fene Geschäftsjahr. Aus dem sozialpolitischen Ausschuß des Reichswirtschastsrares. Berlin, 9. De-. (WTÄ.) Der sozial« politische Aus schu b des R ei chswirt- schaftsrats nahm einstimmig einen Antray an, die Reichsregierung zu ersuchen, durch $0* gesetz die Versicherungsgrenze in ber 111« fallvers icherung auf 30 000 Mark zu höhen mit Rücksicht auf den gesunkenen GellVU Ferner wurde ein Anttag Thyssen einstimmig SD genommen, wegen beschleunigter Vorlegung vsA NotgesetzeS, das den Unfalls, Mters-, Invalider-, Witwen-- und Waisenrentnern der Knappschasis- foffen bis jur allgemeinen, baldigst herbeipM renden Neuordnung des Knappscha ftswesens f-c vorläufigen Einschränkung der schlimmsten M Rentenzuschläge gewährt. Die Kosten werden vm den betreffenden Arbeitgebern und Arbeitnehmer», soweit diese ba$u außerstande sind, aus Reichs- Mitteln aufzubrmgen sein. la VMs-SWNM „Mlü" Lesersekk schwarz, braun u. gelb, eritkl. Wagcnsett, somr sämitiche techn. Ocle und ?tzctte für JndnsMk und Landwirttchast, liefern in allen Packungen»^ bewährten Quatikäken nur an Wiederverrauinr Fink <& Co., G. ni. b. H" ASpera 67 (Württemberg). >rn — Einaefiibrte BezirkSvcrtreter gesucht. —! ' $tt OberbL Pt m An hauÄ . .'Zentner hc lims ist für i |ab für Weil hch fvird auc öättner 1 Ma «raten Bezugs Ar 1920 de -Mihm. tz.llorned x«, Abgabe de MI- und 2 liMsstellen i ■iaembft 19 Ae fingen M 18. De d, Zimmer 1 I sntauften Do —--, ----- -------------. 7. Fische Die Vorlegung der Bilanz sowie der Gewinn- s] *i. und Verlustrechnung kann zum erstenmalver- I Gießen, Aus dem wütttembergischen Landtag. Stuttgart, 9. Tez. (WB.) Im 2anb« tag begründete Sri. Planck (Dem.) eine 1L> fvaae an die Regrermig betr. die f chivarge Schmach in den besetzten Gebieten und erhob schärfste Anklage gegen die französische Regieriorg wegen der grausamen Behandlung der Teutschoi int besetzten Gebiet. Staatspräsident Hiebst sprach dte Hoffnung aus, daß der Druck der österlichen Meinung fast der ganzen Welt wefentach dazu beitragen weiche, die französische Regtermg zur Zurück uchung der farbigen Truppen aus W besetzten Gebieten zu vevanlassen. Im wetteM Verlaufe der Sitzung gab IinanMünster l!t«* schrng namens der Gesamtregierung die n< klärnng ab, datz diese fest entschlossen set, bca Reiche dafür einjutreten, datz eine beschiß nrgte Erhebung des R e ichsn 010 pfenr durchgeführt werde. Dte widttenrbergischc StenJ* ■ regienmg vermöge eine Verbindung des Wette* A notopfers mit einer ZwangSmünhe nicht zu k* Mr. ( 10.12. 382,50 423,75 Züricher Devisenmarkt. New-Pork Agram Heft 20, 261,80 74,33 43R,65 439/45 941,55 943,50 944,05 945,95 9.12.10.12. 1. 842, 308, 21,97 84,15 15,33 21,22 84,27 14,73 179,50 195,- 182,20 261,30 256,80 74,58 437,95 21,28 84,47 14,77 9.12. 77,50 179,50 192,50 185,25 22,03 84,35 15,37 430,50 311,50 9. 12. 77,50 66,70 68,25 64,60 130,50 322,- 246,- 219,75 202,- 180,-- 194,50 189,- 497,- 387,50 395,75 8,62 4,40 9,35 8,70 4,37 9,35 Zürich - . . Amsterdam. Kopenhagen 320,- 300,- 665,50 665,- 430,- 310,50 263,- 509,75 265,- 860,- 305,50 71,- 405,- folche von 100 0 M k. Kahlen mutz. Seme Behauptung, die 20 Pakete feien ohne sein Wissen und seinen Willen etwa eine halbe Stunde vor der Beschlagnahme, während er sich in der Synagoge befunden habe, in sein Haus gekommen, fand keinen Glauben. Wechsel auf: Holland Deutschland Wien Prag Parts Datum: 5"/, Deut. Kriegsanl. 4% Deut. Reichsanl. 3e/0 Deut. Reichsanl. 4*/0 Preutz Konsuls Darmstädter Bank . DeuHche Bank . . . Diseonlo Gesellschaft Dresdener Bank . . Rationalbank f. D. . Mitleid. (Irebitbanh. H.-Amerik Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . D.= Lnxemb. Bergw. Gelsenkirch. Bergw. . Harpener Bergbau . Obecschl. Gisenb.-B. . Obcrschles. Eisenind. . Phönix-Bergb.Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. E. E. Schuckert- Werke . . Felten- Guilleaume . Daimler Bud.» Eisenw.» Akt. . Adlerwerke...... 4 "/oHefl.Staatsanl. . (Electron Griesheim . 10.12. 77,50 66,75 68,18 64.60 180,50 323,50 245,56 220,- 201,50 180,50 190,50 185,- 490,- 382,75 386,- 540,25 320,- 300,- 665,50 550, - 4’5,50 307,- 263,- 49y,- 258,- 824,- 306,- 72,- 385 Marknotierungen. Datum: Lösungen: Nr.48. E. Köhnlein. Arinst nnd W nseherft. Kritiker und Theater. fd. Kassel, 9. Dez. Die Theaterkritiker der hiesigen Zeitungen nehmen in einer öffentlichen Erklärung Stellung dazu, wie einem unvermeidlichen Zusam - menbruchderKasselerTheatervor- rübeugen sei Sie verlangen, daß die Stelle des Oberregisseurs ausgeschrieben werde, da man nur hierdurch die geeignetste Persönlichleit für diesen Posten finden könne. Der wesentlich itod) im alten Geleise fortlaufende Betrieb des Theaters erfordere jedoch energische Umstellung. Vermischte». Auch eine Preiserhöhung. fd. Die Bestimmung, wonach die meisten Orden- und Ehrenzeichen beim Ableben des Inhabers an den Staat zurückzugeben sind, da sie nur „verliehen" werden, besteht nach wie vor in Kraft. Mit Rücksicht auf die hohen Metallpreise jedoch, ist die Vergütung, die bei der Rücklieferung den Erben bezahlt wird, verdoppelt worden. Westfälische Eierpveise. Fd. Stegen, 8. Dez. Die Preisprüfungsstelle der Provinz Westfalen hat den Eterpreis für den Sommer auf eine Mark, für den Winter aus 1,20 Mk. festgestellt. Gegen Preisüberschreitung soll sck-ars vorgegangen werden, steht aus dem Papier. 389,50 397,50 565,— 323,- Stothholm Wien . . . w.-.- New-Pork 462,- 463,- 1088,90 1091 IC 1088,90 1091,16 1428,95 11. 12. Franken 197.75 8.70 1.90 7.25 37.95 22 32 22 60 40.10 1.30 646.50 4.20 Büchertisch. — Der Orchideengarten, Brüssel-Antwerpen . 462,- 463,- Thristiania...... 1088,90 1091,10 Kopenhagen 1101,30 1103,66 Stockholm 1426,05 1428,95 Helstngfors 181,80 Italien 260,70 London 256,20 New-HorK 74,42 Varis 437,05 Schweiz 1147,85 1150,10 1151^0 1153^70 Spanien —" —"" "" ----- Wien (altes) Deutfch-Oesterr. . . . Pr°4......... Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . . 255,45 256,05 74,17 ---- L D 58-55!!, K b3. 2. D bl+, K c4. 3. D d3=fe ' b3. 2. T a54-, K b4. 3. D e4-^ 2. Ta54-. 3. D c34 (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Ein Attentat im rumänischen Senat Bukarest, 10. Dez. (WTB.) Die Tele-- graphenaaentur Damian meEbet: In der gestrigen Senatssitzung wurde ein Bombenattentat verübt, durch welches der Bisch 0 fRadis und derMinisterGro- cornt getötet wurden. Außerdem wurden zweiBischöfe,zweiSenatoren,ein 22,751Minister und ein General schwer -,- !verletzt.________________________________________ verausgegeben von Karl Hans Strobl. Preis 2 Mk. Dreiländerverlag, München, Lsopoldstvahe 3. — Das Heft beginnt mit einer übevams fesselnd geschriebenen Novelle von Haus Reisiger (illustriert von Otto Linnekogel), ,,Aus der Dämonen- chvonik". Neben Karl Hans Strobl, der in seiner fast visionär phantastischen Novelle „Die letzte Nacht" (illustriert von Josef Plank), ein Chaos des Grauens, des Muts unb der Lüste hinzaubert, versucht Fech. Weinhandl in seiner Novellette „Der Alchimist" (illustriert von M. fieiblem), einen rosenkreu-erischen Stoff in einer Dorfepisode zu gestalten. — Freund Hu chler schreibt. Unter diesem Titel sind von W i l hel m S chussen Nachklänge Al den Philosophchen Kvkukseiern im Verlag Eugen Salzer in Heilbronn erschienen. — Auch aus diesem Bündchen sprickst wieder der ganze Schüssen zu uns, nnt feinem echt schwäbischem Gemüt, feiner lächelnden Schalkhaftigkeit und feiner gütigen Menschlichkeit. Köstlich vor allem die schalkhafte Weise, wie er sich mit den Nöten unb Problemen der Zeit cmSeinandersetzt. — Im gleichen Verlag sind weiter erschienen: . und die ihr alle meine Brüder seid" von Ida Frohmeyer; sowie „Wüste, bu Erlöserin", eine Erzählung aus der algerischen Gefangenschaft von Franz Kaiser. Jedes der HÄrsch ausgestatteten Bändchen kostet 3 Mark. — Hans Raithel, Der Pfennig im Haushalt. Eine Bauenmeschichte. Umschlag- und Einband-Zeichnung von WÄH. Schulz. Ladenpreis geheftet 15 Mk., gebunden 22.50 Mk. Dazu 20 Proz. BerlagstouerungszuschFag. Verlag von Albert Langen in München. — Es ist wieder eine kernige bäuerliche Liebesgeschichte, die uns Raithel hier erzShkk. Sie fesselt uns von Anfang an. Gleich auf den ersten Seiten merkt man es. was für harte Kämpfe es setzen wird, bis die eigensinnige Burg- bäuerin einsieht, wie wertvoll der Pfennig im Haushalt ist. — „Der Heldenkenvr", ein Obenwald- roman von H. O. Becker (Spekaverlag Leidig). Der sehr unterhaltende Roman kann zur Klasse ber Heimatttterakrr gezählt werben und bekundet ein liebevolles Verständnis für die landschaftliche Schönheit des Odenwakdes und die Eigenatt seiner Bewohner. Das Schicksal eines einfachen Bauern- bkmeschen, dessen schöne «Stimme entdeckt und die durch Frauengrmst gefördert wird, der aber schließlich wieder den Weg ziu sich und nach seinem Oben» ivalddvrfe zkrrückfindet, wird in einer recht fesselnden Welse erzählt. um 6 Proz. Luxemburg Intern. Bank in größeren Beträgen gehandelt, 343 ,plus 3 Proz. Oesterr. Creditansdalt schwach, 70. bpvozentige Reichsanleihe 77Vs- mc. Frankfurt a. M., 10. Dez. Die heutige autzerorDentliche Generalversammlung der Adlerwerke vormals Heinrich Kleyer genehmigte die Kapitalerhöhung von 36 Millionen durch Ausgabe von 36 000 Aktien ä 1000 Mk. ab 1. November 1920, an der Dividende teilnahmeberechtigt. 18 000 000 Mk. werden der Darmstädter Bank zum Ueberlei- ten an die Aktionäre verabfolgt, die restlichen 18000 000 Mk. verbleiben vorerst in Händen der Adlerwecke zur späteren Verbindung mit einem großen Konzern, mit dem die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind. Die jungen Aktien werden zu 114 Prozent ausgegeben. Nach Mitteilungen in der Generalversammlung sind die Werke mit Auslandsaufträgen befriedigend versehen, Jnlandsbestel- lungen sind reichlich vorhanden. Das Werk hat die Herstellung von Präzisionsrechenmaschinen ausgenommen. Frankfurt a. M., 11. Dez. Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Datum: 9. Dez. 10. Dez. Amsterdam« Rotterd. 2272,70 2277,30 2266,20 2269,80 Schscheckre. Das Problemturnier ber „Wochenschau" ist zu Ende. Insgesamt 318 Einsender; ein rein zahlenmäßig sehr starkes Ergebnis, aber auch die Qualität der Preisträaer ist eine durchaus befriedigende. Die „Wochenschau" macht die drei Preisträger der Dreizügerabteilung, die wir heute bringen unb die drei Preisträger der Zweizugerabteilung, die in nächster Schachecke gebracht werden, zum Gegenstand eines Lösungsturniers. Für richtige bis zum Mattzug ausführliche Lösungen dieser sechs Aufgaben setzt die „Wochenschau" insgesamt 20 im Verlag W. Girardet erschienener Romane aus, im Gesamtwert von etwa 500 Mark. Die Lösungen müssen bis zum 15. März 1921 an die , Schristleitung der Wochenschau", Essen (Ruhr) eingesandt sein. Preisrichter ist Ado Kraemer. - Unicr heutiger im Diagramm gebrachter 1. Preis „Heimlich" wird von den Preisrichtern des Turniers, Ferdinand Möller und Ado Kraemer, ihres Einleitungszuges wegen und der Schwierigkeit der stillen Wendungen sehr gelobt. Die Lösungen der 6 Aufgaben bringen wir naturgemäß auch erst nach dem 15. März 1921. — Die Aus gaben enthalten, keine Druckfehler, da Korrektur gelesen ist. Nr. 51. 1. Preis „Heimlich". Börsenkurse. Frankfurt Berlin Abend- Abend- Schluß- Schluß Kurs Kurs Kurs Kurs Matt in drei Zügen. Nr. 52. 2. Preis »Ladenhüter V". Weiß: Ka8, Del, Td6, Lc7, Lc4, Bb5, e4, h4. (8) Schwarz: Ke5, Sb3, Ba2, a4,b4,c6,d7,f4,f3,g3. (10) Matt rn drei Zügen! (Sehr schwer!!) Nr. 53. 3. Preis. Weiß: Ka7, D el, Ta2, S bö, S e2, Lf4. (6) Schwarz: K c5, S al, S g7, L a6, L f6, B b7, b5, c6. (8) Matt in drei Zügen! (Leicht und gefällig!) Auflösungen in nächster Nummer. Berlin, 10. Tej. Bö r s en sti mmun gs- b t i~o. Ter Geschäftsverkehr stand im Zerä-en großer Zurückhaltung der spekulativen Stfrei|e, da man die Entwickelung der innerpolitischen Ver- .Mttiisfe alcwartet. Von ausrvärts machte sich vermehrtes Angebot geltend, das zwar nickst besonders bringenb war, aber doch fast allgemein ein mäßiges Nachgebm der Kurse zur Folge hatte. Die Rückgänge beschränkten sich meist auf wemge Prozent. Hösch verloren aber 15, Teutsch^^urem- burger 9, ElberteK>er Farben 12, Felten u. Guilleaume 19 Proz. Tem standen auch Besserungen gegenüber, so bet Bismarckhütte um 14, bei Ho- honlohe um 3 Proz., Thale gewannen sogar 35 Proz. Ferner warst gebessert Augsburg-Nurn- berger Maschinen um 5, Zellstoff Waldhof um 15 und Deutsche Kalt um 7 Proz. Petroleum- attten schwankten und waren notf]> schwächerem Beginn befestigt. DH. GoldsckMidt-Aktten wurden zeittvelltg lebhafter gehandelt. Sie bütztcn unter Realisierungen 53 Pwz. ent, holtett aber im Verlaufe mehr als 40 Proz. wieder ein. Balutapciptcre neigten tin allgemeinen entsprechend ber tmsicheren Haltung der Devisenkurse zur Abschwächung. Insbesondere waren mexikanische Anleihen niedriger. Am Anl-agemartte zeigte sich eine imbebeutenihc, nicht ganz gletchmätztge Kursbewegung. Tie Börse schlcktz bet schwacher Haltung sehr still. Frankfurt a. M, 10. Dez. Börsenstimmungsbild. Am Devisenmarkt trat int Nachmittagsvetckehr eine unsichere und schwankende Haltung ein, infolge auch Valutawerte eine uneinheitliche Tendenz aufwiesen. Die Tendenz für mexikanische Anleihen war sckmrächer. 5proz. Goldmexikaner 784 (— 6 Pvoz.), in den übrigen Mexikanern fanden keine Umsätze statt. Deutsche Petroleum gingen zu 2010 um. Schantungbahn 605. Auf den übrigen Märkten war das Geschäft besolden. Zur Zurückhaltung trug wesentlich die innere Krisis bei. Am Montanmarkt hatten die Entlastungsabgaben ausgehört, doch blieben die KÄttferschichten aus, so daß die Kursbewegung eine - . bescheidene blieb. Phönix 650, Deutsch Luxemburg 382 blieben behattplet. Für Laurahütte stellten sich, • Verkäufer em, 373, verloven 6V2 Pwz., nud) • Oberbedarf schwächten sich 3 Proz. ab, 317. Schiff- ? ^"°«pest fahrtsaktien gaben etwas nach. Nordd. Lloyd no- tierten 185Vt, Hapag 192V2. Im freien Verkehr wurden genannt Südsee Phosphat 1926, Benz Motoren 284, Julius Stichel 1410, Mansfelder Kuxe 4675. Von chemischen Wetten gaben Th. Goldschmidt 15 Proz. nach, 685. Scheideanstalt 855. Von sonstigen Jndustriepavieren sind zu ettv-ähnen Qvftrmottvf. Krauß lebhaft, 420, gegen ihre letzte Notiz 25 Proz. gesteigert. Gummi- warenf. Peter bei reger Nachfrage 44 975, Pius 5 Proz. Metall Aetzwerke fest, 27 975, Spiegel unb Spiegelglas 715, Konservenfabrik Braun stiegen 9 Proz., auf 304. (Zement Heidelberg 280, verloren 5 Proz. Rutgerswerke 414, erholten sich 169,80 170,20 240,70----- 10.12. Schweizer 100 Fl. = 197.40 100 Mk. = 8.65 100 Kr. — 1.90 100 Kr. = 7.20 100 Fr. = 37.90 1 £ — 2226 100 L. = 22.65 100 Fr. --- 40.20 100 Kr. — 1.30 100 $ =644 50 100 Kr. — 4.50 92r. 49. A. Craemer. 1. K c3, LXL 2. g8T! 1. - , L-g8. 2. Lh7 + 1. — , L f7. 2. L g64- usw. Nr. 50. A. Kraemer. L c7 —h2!, x3. 2 S b5, gh+. 3, S c7-j- WckWckr Kurtorfites Frankf. Str. H. Heß Schulstraße Größtes Sperialg-eschäft in 15lM Korbmöbeln:: Korbwaren Spielwaren — Haushaitangeartikel «fler Arten n~ — Masili-Änstrumente — Atelier für Neubau und Rrperaturcu MuslktnslrernGBlen-Menulactur Altert Aoat Uachfolq.Z,^- Freoyert a. H,, FojifeeeeB 1?A.Lrynspr, Hansa HW. Grolle» Lager öehörd'iche Anzeigen für Kran □13- itrnber 1920 NtMrk 6 Dienstag bot 21. Dezember 1920, Bewirf 5 Mittwoch den 22 Dezember 1920, w 4 Donnerstag den 23. Dezember 1920, 3 Montag den 27. .Dezem'rer 1920, 9 Freitag den 17. Dezentbcr 1920, 8 Samstag den 18. Dezember 1920, 7 Mmttag den 20. Dezember 1920, Bezirk Bezirk Bezirk Bezirk Bezirk einzu- 1920. hrwerce ex> Bahnhöfen. am 1.90 Mk. gegen Abgabe Gchemarken. Ausgabe vom 2. bis 20. 4 Krankenzwieback: Preis für 1 Paket, 125 Gramm, 1.55 Mk. Verkaufs st eilen: Heinr. Faß, Kaiser- Ällee, I. Kirmpf, Walltorstraße, Karl Haas, Lleichstroße, Gg. Keil, Neustadt. o. Nährmittel: 125 Gramm Teigwaren „i 5.50 Mk das Pfund gegen Abgabe der Le- bmsmittelmarke. — 500 Gramm Grieß an Kinder bis zimn voll erbeten 4. Lebensjahr zum Preise Äs' 3. Mehl, Nährmittel und Zucker . ~ k e: AuA. Noll, Bahnhofstraße, E. Banse, Frankfurter Straße, H. Jung, Rittergasse, L Blum Wwe., Sternstraße. Bezirk 2 Dienstag den 28 Dezember 1920, Bezirk 1 Mitüvoch den 29. Dezember 1920. Die Holzabgabe findet statt in der Zeit von 8—12 Uhr vormittags und 1—4 Uhr!nachmittags gegen den bei der Bctzahttorg auSgchändigten^ 'Gut- itfrin. Die Beyi^ke 2, 3, 4, 11 und 12 erhalten das \)oty auf dem Lagerpiatz Gabelsbergcrstraßc. Die Ingen BeLirke auf dem Lagerplatz An den Bahn- Men. «iö-XX x $tl allen > Sh-,? llMn W. ktichsstSraiks. m.} Da |i 16 des Reichs Wmmis ctnai zu ersuchen, M igsgrenzein ui 30000 Mar! den gesunkenen z Thysien tim tuniflicr VorlM dl/, Alters-, ntncrn der not, baldigis der i Anappschost itfl der idilimr.T . Die Kosten i? ebern und nizmbe sind, ati in. iberMn W Dez M) Slanck (Ä-r. - ng betr. Ke 1} .hfcn Gebieten p EWf Mmdlun? °el j W^aiitaU ,,dah der Dock» >t gunM die V*®Tr: sardrgen TniM $ oewMen. gab Fmammn - vtesSk - würitrniKrM^ ! BerbAZ, ESanlkür Statt. Sebensmiftdamt VarenauSgabe für die Woche omn 12.—19. Dez Nicht rechtzeittg abgeholte Ware verfällt. 1. Brot. 2000 Gramm Brot oder 1480 i^tarnm Mehl K'ilogr. 2.15 Mk., Brötchen 15 Pf. gdci-enbwtmehl Kllogr. 2.80 Mk. Krankenbrot 2.60 TM- Krankenbrvtbäcker: W. Loeber, Wall- arftraße, Karl Paul, Bahnhofstraße. Mehl für Kranke: Kilogr. 3.20 Mk. AttfaufssteÜen siehe unter Nr 3.) 2. Zucker: Monatsanteil P/i Pfund sonne «u Wei^lAs-Sondevrusgabe von 1 Psum). Preis 4 Mk. das Pfund. Ausgabe in den Äein- LaidelSgeschäften gegen Abgabe oer Zuckermarke f%c Dezember bis einschließlich 31. Dezember 1920. Es wird besonders darauf aufmerksam ge- -rocht, daß mit dem Ablauf des 31. Dezember 1920 tut Zuckermarken für Dezember ihre Gültigkeit oerlieren. Die KleinhandelSgcschäfte haben die eingc- IMgenen Zuckermarken bis spätestens 3. Januar 1.321 dem Lebensmittelamt, Zimmer 13, abzu- liefern. S iSo ** & Schlei 'orstm^y in i. M.) kJ ijhötiijer ~r.j Pgenieur £ Cl Aschen krnpjI Rrichsrniks "er heutigen M WHO eineifl ■8,1 wnj "He Don 186| iw Mm enr.ln *: mg über die -rrchi • Zustimmung. 3 Al >edem feditij xaIabe ieinn H Anbaufläche «W imte Menges dec SRe^gehtitti 15 noch 700000 3 nvere Strusen Z Bestimmung rid ntwurf über bte N e nach den VeW mmen. DaS u bedangen, foti iäten der einttlrol ntbetriebsral mz sowie der @w itn zum erstennil' am 1.1.1921 ch 8trjt&BH| her Arbkiten nnh Siefrrnngtn. Betr.: Kanalisation (Ortserttwässerung) Burg- gnHarcobc. 131241) Mittwoch den 22. Dezember 1920, nach- nsttags 3 Uhr, strllen im Amt^immer der unter- sättigten Beerbe und in Gegenwart etwa er- läiencnec Anbieter die schriftlichen Angebote sirr di.' Arbeiten und Lieferungen obengenannter Ktena- ü-tttixm geöffnet werden. Es kommen girr Der- tfnmg: Los I: Erd- imb Rahrverlegungsarbeiten (cd. 425 lfdm. Rohrkanal ohne Hausan- n schlüsse). ~ Los II: Lieferung der Sbemzeugrohre uns Dichdmssmaterialien. Los IQ: Lieferung der Schachtringe Los IV: Lieferung der Schachtdeckel, Sinkkasten ufiv. Die Verdingungsuntettagen liegen bet uns Ehrend der Timststunden zur Einsicht onen. »rgebotsfornvrlare such bei uns gegen Barein- ptnmg von 4Mk. für das eirrzeüre Los er- h^tlich Angebote auf vorgeschriebenem Formular sind d-si-schlossen und mit emfprechercher Aufschrift ver- a, vor dem Ervffnmrgstermin bei uns iat. Zuschlagsfrist 3 Wo^n. Friedberg (Dess.), den 29. Nov. Hessische Kulturinspektion. I. V.: Hauck. Die Kleinhandelsgescyäfte haben die einge- gMgenen BcMgSabschnitte bis spätestens 24. Dezember 1920 dem Lebensmittelamt, Zimmer 7, ciuMreichen. 6. Cornedbeef: 150 Gramm zu 2.85 Mk gegen Abgabe der Flerschwarenmarke 49 durch bie Metzger- und Delrtateßgeschäfte sowie sämtlichen Äerkäufsstellen des Konsumvereins vom 6. bis 15. Dezember 1920. Die eingegangenen Flerschworenmarken sind btz -um 18. Dezember 1920 dem Lebensmittel- imt, Zimmer 11, einziureichen. Ebenso sind die ^Verkauften Dosen Cornedbeef zurückzugeben. 7. Fische. Verkaufsstelle in den M--rkt- lovben. 130978 Gießen, den 9. Dezember 1920. Der Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt.) Mzabe von Breniihilj an HanShaltnnzen An Haushaltungen wird wahlweise bis zu 10 Zentner Hart- oder Weickcholz ausgeseben.. Der öerts ist für den Zentner Hartholz aus 11 Mark tmb für Weichholz auf 9 Mark festgesetzt. Das ^vlz wird auch zerkleinert geliefert und 'tieftet der tzvttner 1 Mark mehr. Die Zahlung hat auf bent Brennst»ffamt in bem (^efchchtssmnden von 8—12 Uhr vormittags et erfolgen Die Holzbezusskarte ist vviMlegerr. ÜS Iverbrn abflefertigt: Bezirk 13 Montag den 13. Dezember 1920, Bczitk 12 Dienstag den 14. Derember 1920, Bezirk 11 Mittwoch den 15. Dezember 1920, Bezirk 10 Donnerstag den 16. Dezember 1920, Gießen, den 10. Dezsmlber 1920. 13123B________________Städt. Brennstvffaimt. HsIzanSgabe an Seroer&etreibenDf. Gewerbliche Betriebe, die z. Zt. Bedarf an Ämmhvlr habest, können solches durch das Brenn- bffamt beziehen: Hartholz, ^schnitten, 13 DM. p. Ztr. Weic^olz, „ 11 „ „ „ Der Betrag ist bei dem Brennstoffamt in den en xu entrichten, worauf das Holz rplätzen abgeholt werden kann. Gießen, den 6. Dezember 1920. 130828 Städtisches Brennstvffamt. AusgadeöerbestelltenSchinkenwurst. Die vorbestellte Schnrkenwnrsr trifft hntte ein unb wird kommenden Montag unb TlenStag von °\ trnd 3—6 Uhr im Lebensmittel amt aus- gegeben. Die Borbesteller rorrben dringend gebeten, an einem der beiden Ausgabetage die Durst aozuhoten, antzernialls ich genötigt bin, dieselbe anoerwertia abzugeben. Der Preis beträgt 13 Mk. für das Pfund. Gießen, 'den 11. Dez. 1920. 131698 Ter Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt.) Weilknachtsbänme. Unterzeichnete verkauft im Wege des schriftlichen Angebots etwa 300 bis 40Ö Weihnachtsbäume verschiedener Größen. Angebote pro Stück ind bis spätestens Mittwoch, den 15. Dez. 1920, auf der BüogeiNteisterei einK-rrcichen. Oeffnen der Angebote am genannten Termin um 3 Uhr nachmittags im Rathaus. Hattenrod, den 11. Dezember 1920. Bürgermeisterei Hattenrod. Neeb. 13136 Bezirkzsparkaffe Giehen. Abschluß. Seite 46 der Rechnung für das Kalenderjahr 1917. Tie gesamte Einnahme beträgt Sette 15 — 16 898 186,32 Mk. Tie gesamte Ausgabe beträgt Sette 45 = 16 464 002,13 „ verglichen, bleibt Rest 434 184,19 Mk. und dieser besteht: a) in barem Vorrat 429 994,01 Mk. b) in liqui- bierten Aus- . 4 standen 4 190,18 „ Gleiche Summe wie oben . . . 434 184,19 Mk. Gießen, den 30. November 1918. Der Rechner: Eisenhauer, Rendant. Tie in der Ansschußsitzung vom 30. September 1918 bestimmten Unterzeichneten haben die Rechnung für das Jahr 1917 geprüft unb keinerlei Anstände gefunden. Gießen, den 11. Oktober 1918. S. Heichelheim. Emmelius. Revidiert, ohne daß sich für den Abschluß auf Sette 46 eine Aendernng ergeben hat. Darm stadt, den 9. November 1920. Oberrechnungskammer: Süfsert. 13126V Rosigmst. Der vorstehende Abschluß wird gemäß Art. 3 des Gesetzes über die öffentlichen Sparkassen zur Kenntnis der Bezirksangehörigen gebracht. Gießen, den 10. Dezember 1920. Der Direktor der Bezttlssparkasse Gießen. ZacheiS. Ein dreijähriger gut gehaltener Ziegenbock soll Montag d. 13. ds. Mts. nachmittags 2 Uhr auf dem Rathaus zu Garbenteich öffentlich meistbietend versteigert werden. 13065 Bürgermeisterei Garbenteich. Kissel. Oberhessischer Kunstverein. Eine ordentliche Mitglieder-Ber- am mluna findet Dienstag, oen 21. Dezember 1920, nachmittags 6 Uhr, im Sitzungssaal des Staot ha useS statt. Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht des Vo»itz»Mden. 2. Berich- über die Einnahme unb Ausgaben für 191 und EntlaHung ves Rechners. 3. Ausgabe eines Kunstblattes an bte bei oen Berlosimgen leer cmsgeMMgenen Mitglieder. 4. Etwaige Einträge von l'HXTffcbem. Am 3. Weihnachtsseiertag, oor- mittags 11 Uhr, findet in der AuSstel- lung im Turmhaus gemäß 8 2 der Satzung ösfentlich die Verlosung von Anrechtscheinen auf Kun stw e rk e unter den Mitgliedern des Vereins statt. Zum Besuch.der Mttgliedev-tBersa'umlung wie zur Bettuolmung an der Berlosimg lade ich ergebens! ein 13100V Der Vorsitzende: Keller, Oberbürgermeister. PritntMt ftfnerelDcrfaininluna dcS lanöro. 6on)nm=$miit Altkii-Bisclk. Samstag den 18. Dez. 1920, abends 81/, Uhr, im Saale des Herrn Ludwig Töpp. Tagesordnuna: 1. ErgänzungÄvahl des AufftchtSvats. 2. Verfchtedettes. 13101 Zn zahlreichem Besuch ladet ein Für den Aufsickstsrat: Louis Einhäuser. Alten-Buseck, den 8. Dezember 1920. Einladung. Die Mitglieder bc-r Allgem.'Deutichen Jagd- schul, Vereins Bezirk Cbcrbcffcn, ioruic Herren, die diesem Verein be!z»l>elen wünschen, werben gebeten, sich möglichit zablreich am SamStag den IS. Dezember nachm. 2'/. llbr im Saale des Hotels Deutsches Haus in Alsfeld einfinden zu wollen. 121)88 Tagesordnung: 1. Befvrechung jagdlicher Angelegenheiten. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. HauS Angenrod b. Alsfeld, den G. Dezember 1920. Der Bezirksvorstand. Graf von Bernstorfs, Forstmeister a. D. WVWWMMe paffend biete zu bedeutend crmäfriaten Preisen an: (Helft SeiMen Gletti. eaertroifner Glettt. Bügeleisen ßletir. Btennübeieumärmet llettr. Se$!öflfe Glettr. Sleölrajen Elektr. Ehristbaumbsleuchtung Wilhelm K. Schmidt, Elektrotechnisches Geschäft. Gset-estraße 2S. 020«2i Fernsprecher 7S0. Unser Gesohäftsiokal befindet sich von heute an Ost-Anlage 37 Vikanz am 3s. vez. 19^9 des Spar- und Vorschuhvereins Atttensesrllschast zu Srohen-Linüen. AKttva. vH 3) Ausgeliehene Kapitalien...... 1 697 779,74 Bankguthaben......... 653 478,55 Wertpapiere 1 257 031,94 Kaffensorrat 115 886,83 Autzenftinde 13 024,49 Mobilien........... 270,- Vorausbezahtte (Büter kauf gelber . . . 2 914,- 3 740 385^5 Passiva. JC Mtienkopttal......... 50 000, — Aufgenommene Kapitalien 3609 671,37 Reservefonds. ....... 80 714,18 3 740 385,55 Verlustkonto. JC H Zinsen für Einlagen 138 941,41 Unkosten........... 5 722,86 Steuerabgaben 2 247,47 Abschreibung: a) Wertpapiere .... 6246,64 b) Mobilien..... 30,- 153 188,38 Gewinnkonto. Jt 3, Zinsen für aus geliehene Kapitalien . . 152 500,50 Verzugszinsen......... 548,35 Nachlässe.......... 139,53 i8ii7 153 188,38 Großen-Linden, den 10. Dezember 1920. $par= und Vorschutzverein Aktiengesellschaft. Rohde Keßler Bern (Direktor. Rechner. Kontrolleur. Einladung zur Ergänzungswahl des Borstanves der israÄittschen Religttmsgcmeinde Gießen. Es wird zur Kenntnis oer Interessenten gebracht, daß in Gemäßheit oer Bestimmungen der WaUorünung für die Dahl des Vorstandes der israelittschen Religwnsgemeinde Gießen vom 4 4lugust 1871 infolge Wlams der Wahlzeit des Dtttgliedes Herrn Adolf Bär und Ablebens des Herrn Gehettnerat Dr. Siegmund Heichelheim eine Ergänzungsloahl notwendig geworden ist, und daß diese Wahl Freitag den 17. Dezember 1920 hn Sitzungssaale des Gemeindehauses in der Landstraße dahier statt finden soll. ,T-. Me nach § 2 und 6 oer Wahlordnung Stimmberechtigten werden zu ö«fer WaÄ mit dem Bemerken emgeladen, daß bte Absttmnnmg rn ben Stunden von 10 Uhr vormtttags bis 1 Inrr nnttags 'tatt,3inn Wahlkommissär wurde Herr Leopold Mayer ernannt. 13112 Gießen, den 10. Dezember 1920. Der Vorstand d. isvael. Religionsgemettche Gießen. Moritz Strauß. 3. MW Ließe«, MW 11 Offizielle Verkaufsstelle der veutfchen^eammephon 21.6 Reichhslti-e Rubotvh, Stießen. tor Willkommene ^Jll f Geschenke sind y Phetoipparate v Grefle Auswahl. 1 k CatnJ-BnjeHe J Wst- Schalst Kaffee- RA*tor, la., M. 15.— u. kL 20.-. [13094 a Carl Mchunck, Bnrem Blötiel MctlöiMfölnenaiiSe Mk. 12ÜL— MMnle Honpeite umO Schiekvleffel Ja Jttmann M.A.SlMlll Giehen, Babnbofilr N. Hafer- miichiutter Strohmehl- melaffe Torf- melaffe Mais Maismehl ein«etroffen. e**u C.T. Pfeiffer SleWMe 11. Iel.448. 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Gäste willkommen. 020535 Verein Fortuna. ■Q< J < > o o „Juni Ostend" Sosstag Tanzkränzchen Verstärkte Musik. Gäste willkommen. Mnsik-Berein Harmonie. Klein-Linden Zur deutschen Eiche Sonntag den 12. Dezember: tetahtslehiAniWliii!!] W* Auiaug 4 Uhr. -W 020583 Vermählte. Gießen, den 11. Dezember 1920. Statt Karlen. 20- Tonderverle Ceherr.tfoiroein „ 20.— ilngar. Nolwein „ 20.— Rum Vl, Rum */• „ 28.— St um, Jamaika38.— Kognak */i „ 55.— Kognak Gäste willkommen! 13096D 13120c n 14.50 dto. gesalzen Rüböl, Stolt1 Salatöl ff. v. mnc Julius Körner. Neue Welt“ Sonntag den 12. Deeember 1980: 0Ma>* Tanzkränzchen 28.- 44.- 44.- 42.- 40.- 40.- Siilkoninen Rosinen Korinthen 21.- 1350 14.- tag, oer iter 26.- iter 28.- Heinrich Schwarz Else Schwarz geb. Klotz mit verstärktem Orchester. Zu Gunsten der Gießener Waisen als Weihnachtsbescherung. Greffen, Seltersweg 24 II. Trauung: Dienstag, 14. Dez., in Ober-Mockstadt. Earl Lamm Selma Lamm geb. Strauß Vermählte. teil der Bieber Mreeb Donnerstag, 16. Dez., abends 8V2 Uhr pünktlich in der neuen Aula der Universität Vortrag mit Lichtbildern: Kunst u.Kultur der Gegenwart von Dr. Richard Hamann Pro!, der ZaBstgewblebte a. d. Universität HIarbnrg. Die Waren werden zu obengenannten Preisen auch wirklich an die Mitglieder abgegeben tt erhalten aufferdem aus alle Artikel, auffer Oel u. Schmalz5"/<,Rlickvergtg. Verkauf nur an mitglteber. MiisMverM Wes b. M (l S. m. d. S. Dietzen. Wir emviehlen unseren Mnaliedern für die bevorstehenden Feier. iage nachsteheudeArtik«! NeiM n. SSilMsm Weibweine 1918 Cröoer Niederberg v. Fl. 1'5.50 1918St.Marltuer„ 18 — Rotweine 1918 Ober-xingelbeimer ».»122.- 1918 Dürkhetmer „ 20.— Kaffee p. Ps. 28.—, 30.— u. 32.— Malskafiee ausid. 5.80 Kakao, Schoko la de, Tee in allen Preislagen Friedrick-dorser Zwieback p. Packet 2.80 Leibn -KckS W,5.-, 5.75 Cafe Montag den 13. Deeember liiwwui 1 ihm •COHXER1* TEE rAlrtE WEIN EiNHODN DfiELE JP* Sonntag naehmittag 5—7 Uhr - Fünf-Uhr-Tee = Neues Orchester. (Äeiretdeklimmel „ Frucht „ ^ivetichenwaffer n Pfefferminz „ Nordhäuser „ Schmelzmaraarine per Pfund 18- Estol ff. Pflanzen sott in Taieln 19.50 Hotel Schütz Sonntag den 12. Dezember, abends 7Vi Uhr Familienkonzert EiaHo-F^taln-WiHi Samstag den 18. Dezember abends 6 Uhr findet unsere Weihnachtsfeier im Saale des Laf6 ßew verbunden mit Konzert, Theater, Gefangsvor- trägen, Verlosung und Tanz statt. Wir bitten die Mitglieder und Angehörige sich recht zahlreich zu beteiligen. Der Vorstand. NB. Eintrittskarten sllr Freunde und Bekannte können durch die Mitglieder, bet den Kollegen Schönhals, Ruhl und Oswald in Empfang genommen werden. — Personen ohne Einlaffkarien haben keinen Zutritt.18079 Dan Sahne p. Fl. 7.30 Maismehl wff. p.Pi 3.M Schweineschmalz H.ga- rant. rein, p. Ps. 3t— Tafelmargarine ff. ungesalzen, p. Pf. 15.— Ät A« MnHwtttM veranstaltet am Dienstag den 14. Dezember, abends 8 Uhr, im Troffen Hörsaal der Untotrflt&t einen Dortrag NSAlllMslAilW mit Lichtbildern —... ■ (Redner: Privatdozent Dr. Erhard) 1S09,D 31t Ium-, Spiel- uns sportetreinlgung Sietzei. Zigarren Erstklassige Fabrikate in den Preislagen von 60, 65, 70, 75, 80, 90, 1—, 1.20, IM L- M. Zigaretten Tag-Zigaretten v. Stck. 2& 90, 40, 50 Pf. JaSmatzi -Zigaretten p. Sick. 30, 40, 50 Pf. Äroffmeister Marke Dchwarzeck 40 „ Hohenmark 80 Zuban-Zig., Marke 25, 25 Pf. n Gelimer 40 „ „ Houved 40 „ Rauchtabake prima, rein, in alle« Preislagen. Kautabake stets frisch. Schnupftabak Kownoer u. Schmalzler. Backarttkel OetlerS Backpulver «. E. G. Panillinzucker (Jiweiffpulver, Eigelb Mandeln, süh, p.Pf. 25 — Hülsenfrüchte Bohnen roh. v. Pfd. 2.50 Bohnen bunte „ 160 Biktoria-Erbsrnaelb grobe p. Pfd. 3.— ______grüne „ 3.— Suppeneinlagen ReiS, Grteff, Teigwaren wie Slernn.ideln,Band» nudeln, Spaghetti Christbaumschmuck Weihnachtskerzen so lange Borrat reicht Fede« Montag frisch einrreffend Kieler Räucher,varen verkMLgsWev In flehen: Schauzen'tr., Aster- roeg, Bleichst^ Neuen Bäue, Älinikstraffe. In Heuchelheim, Brauhaus straffe Butzbach, Färbgasie 4 Witzmar, RutterShause- ner Straffe uo*c Wieseck, AircestraKe Friedberg,AookKekcrstr. Kl.Vindcn, Franks. Str. Marburg, AmSteinroeg Leibgestern, RathauSstr. Loklar, Hauvtstrahe Watzenborn- Steinberg, Ärünlnger Straffe Gr. Linden, Bahn Hof str. Aufnahmen neuer Mitglieder in all. BertetlungSstell. Einschreidegebühr M. 0.60. Köln, Sedanstraße 20. 1313938 Möbel! MwiftMisjaMi Möbel! Gieffen Marburger Straffe 7 Sp.- u. SpielKl. Dillenburg II. Sp.-V. Lollar 1000 vorin. D. f. D. Jugend gegen Verein für Bewegungsspiele. 13087v ^Technische Nothilse I *«$ lu eine: J.(5 tTnJ. 25 von 2850.- an. 50 Schlafzimmer 1650.- 2400. - 3500.- Ia Arbeit. 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R., Dr. Petersen, Professor Dr. Max Schmid-Burgk, Professor Rudolf Smend, Professor Karl Thieß, Archivdirektor Dr. Paul Wentzcke, Syndikus Dr. Wiedemann herauagegeben von Dr. jur. Max Heimann, Köln Bezugspreis M. 18.-viertelj\ Einzelheft M. 6.50 Bestellungen durch die Postanstalten, Buchhandlungen oder unmittelbar bei dem, Verlag Westmark Verlagsgesellschaft m. b. H. HlngerichtBt sind die Schritte nach der Haaraukaussktelk SüsKind. Dort erzielt man für ausgekämmte Nraueubaav die höchste Preise. •13141 Nur Neueuiveg 28 fei» Ladcu. Won 511 $11, die m Äes und mi Ä einen N> ’i). Oder hat drffas crflc «t ausgege i Ptmkte । t seiner Pi ckmsen? ' Äies hat i nden uni Jashincfion I er schrie! tQilft kinen \ W>, sondert 1 Dunste in ag entwo ifibent nid führung s ■ nebelbast inen Plan, Anden Get ^Gebote, dn wnerftiimne, ;e des Lebe je Keynes, Werte Ban