Erstes Blatt 170. Jahrgang Der Streif in Berlin. der der in mit her Zahlung vM kanntgegeben. j Berlin, 11. Nov In einer Unterredung! einem Mitarl»eiter des „LokalanzeigerS" gab preußisckie Minister Severing seiner Be- Die „freie Stadt Danzig". Danzig, 10. Nov. (Wolfs.) Die Vertrete« freien Stadt Danzig unterzeichneten friediguug über das lUu.iia*iim des Berliner Magistrats an die streikenden Elektrizckätsarbckler Ausdruck. (Tarin werden die Arbeiter und Angestellten aufgefordert, bis svätestens Donnerstag die Arbeit aufzunehmen, widrigenfalls sie entlassen werden ) Es enthebe vorläufig die Reichs- regierung wie die preußische Staatsregierung der unangenehmen Aufgabe, in die Selbstverwaltung der Städte durch die Verordnung des Reichspräsidenten einzugreifen. Sollte jedoch trüber Erwarten die erneute Urabstimmung der Streikenden ■für die Fortführung des Streiks aussallen, so wsirde die von der Reichs- und der preußischen Staa^sregierung vorbereitete Aktion unrerziiglich ins Werk treten. Zu diesem Zwecke würde sofort ein Reichskommissar- ernannt toerVn, der mit der Ausführung der V^" dnuna des Reich^vro identen! beaustraot wiir^e Für Grostberlin rolrhc ihm her Polizeipräsident.Richer zur Seite gegeben werden. ci'jer tödlich. Hinte- Madera gingen 3jv. Mit- g'i der des Veckandos f ei n des Innern berechtigt, N o t st a n d s a r b e i t e n» und Notstandsversorgung zu sickwrn, sowie alle VerwaltungtSmastnahmen zu treffen, die zur Versorgung ber Bevöckerung oder zur Weiterführung des Betriebs geeignet sind. Hierzu gehört auch die Herbeiführung ter Befriedigung becchttater Ansprüche der Arbeitnehmer. Die durch derartige Anordnungen entstehenden Kosten fallen dem Betriebsunternehmer *ur Last. § 3. Arbeiter, Angestellte unb Beamte, welche in Beachlnng der Bestimmungen des § 1 die Arbeit in den genannten Betrieben weiterführen oder gemäß §2 citgii?r -nete No slands-rbten aber Arbeiten zur 3id>criing der Nolstandsverivrgung leisten, dürfen dieierhalb in keiner Weise wirtschaftlich benachteiligt iverxn. § 4. Diese Bewrvnung tritt mit dem 10. November in Kraft. Berlin, den 10. November 1920. Ebert. Fehrenbach. Donnerstag, fl. November 1920 riunahmc von Anzeigen für d.e lagcsnummtr bis zum Naciimillag vorher ohne j.de ‘Hcrbinölid)hcit Dreis für l mm höhe für Anzeigen v. 34mm Breite örtl d) 35 Pf., aufwärts 45 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Treue 150 Pf Bei Platz» in am Lager, ulos billig. !e einholen. Material. J icher 45 - H 911 fernen, so daß jetzt das Werk wieder vollständig Betrieb ist. erklärt. Tie Soz'aldenwkrat e Ballerns sei für ei' c gesckrlossene feste Reiäzsciuheit unb ver e e unter Unilarismus lediglich, daß die grobe Politik ein- bitlid;- vom Reigenuicist nnrb. ®e.iu B .ie.u die Entwasfttung nickst durhühe. wer e te. Entente für die Besetzung des Ruh g?biets ein Recksts titel trieben. Tie Verantwortung treffe bann jene, bi: der Entente die Mögltchkeit zu Sie p«sfalten gegeben hatten. igunS ssZ erforderl.trsatt ,att am hiesig3 iier 2S- isfnei8ter' München, 10 Nov. (WTBck Om Anschluß an die Erklärung des Mrnistervräii entert von Kahr erklärte Äbg. Speck Bayr. Volkspartei) bei der Besvrechung des Bantberger Programms, daß seine Partei stch gegen alle Verdächtigungen wegen dieses Programms verwahre. Frankreich werde an seinem Bestrichen, das Ruhrgebiet zu besetzen, festhalten, ohne Rücksicht darauf, ob wir in Canern entwaffnen oder nicht. Dir können aus die Einwohnerwehren als Selbstschutz nicht verzichten, solange eine Putschgefahr von links besteht und das Reich uns nicht zu schützen vermag. Abg. Till (Soz.) wendet sich gegen das Tas l Bamberger Programm, das er wegen feiner v« Jtuqe oes MOD^usuEicnes «kwi. Si Forderung Rechts de- e z lnen Landey i rre 6 ^besondere auch E e i n e fii i l i t ä r i sch e Em-1 Staat£>pcm selbÜ iu bejuuuueii, für seiäfycad) affu NW I* .# f >el M Berlin, 10. Nov. (Wolss.) Aufrufe Kommunistischen Arbeit n Partei unb de. A feite gestern nachmittag 6'/° Uhr, wie bi? „Dan;. Ztg." aus Paris meldet, den Vertrag mit Polen sowie d-'e Konstituierungsakt? uno daS Zickatzvroto- koll. D^rbürgermciiter Sahm, Abg. Schuemmev und Stadtrat Schwarz, di? sich nach dem Quai d'Orsay begeben hattm, wurden im Uhrrnsaal, in dem die scierlich? Unterzeichnung der Staatsverträge statt'-nnn^n pflegt, von dem Gesandten La Dlodj* als Vertreter des verhinderten Vorsitzenden her Botscha ttkon'erenz Jules Eambon empfangen. Der Unterzeichnung wohnt.n auß-r La Roch- der srantö'isch? Sekretär der Bot'chnfterckonferen» Massigny und der eng'ird)" Botscha't s Frrtär Corr, bi* als Urh'ber des Bertragsentwur's wederholk ernannt wurden, sowie der italienisch' Vertreten Gras Vanutelli und der japanisch' Boticha'tssekre- tär Afhiga bei. Der Vertrag zwischm Danzig und Pockrn wurde vor der hmtigen Zeremonie von den Mitgliedern der Botscha't-rkonferenz Iu^es Eam- bon, Lord Derbv, dem Grafen Bonin-Longarä und Fürst Jlhii unterz-eichnet. Die Konstit ii-rungsakt« wurde nur von den T mittler D legie-ten unter* - ichnet. Sie enthält vier Artikel und bestimmt, daß di? freie Stadt Tanna vom 15. Nov'mber an konstituiert ist. Die Konstituierung crfofat am 15. November durch einen feier'ichrnt Akt, vermutlich glttch-eckig in Genf und Danttg. Das Zu^atzproto- köll, das gckichfa'ls nur von den Danziger Dcke- gierten unterzeichnet wurde, setzt fest, daß die freia Staeck Tan'ii berechtigt ist, sich in aller Artikel V 8 des 2^rsailler V rt-aaes b-treffm^n F-a^en unmittelbar mit ter Botscha't-rkonfn-enr in V-rbin- tung zu s»tzen. Ein Artikel betrifft den Umfang, ter finanzieren Lasten, die die freie Stadt vom Deutschen Reich und Preußen zu übernehmen hat. Ob'rbürgermeister Sähm reist mit e-nern Teil der Delegation c niX'j,, von Ernst D-äuinig u.:b s.':b tph Lvossmauu unter;/ itl; -eien Ausruf : cg-.-.i den Genoralnreik: Zu den Maucra ischlägeit, die a leckhalbe> ong biarht wurden und in denen zum Geue.al .eik anigcsor- bert wird, erkläre.! wir, da'; nn: u is mit dte'e- Parrb? im gegenwärti en Augenb i t nickt i e m» si zieren, uno da st ebenso w:e d'e Unberschrist der K. P. D. auch die unsrige fälschsick-erive.'ie n.ite; diese Plakate gesetzt wurde. Berlin, 10. Nov. (Priv.-Te^.) Kommunistische Arbcitergruch.en verfucliten, an r - schiedenen Stel.en der Stadt in die Bcliiebe ein* zudringen und die Ar b i er an der Arl-eit zu verhindern, um die Betrie e stillzulegen. Berlin, 10. Nov. (Wrlss.i Wie de laute', erging srdon vor Ausbnich des Elelt izi ätZstic.k.^ g gen bef eu Nn'li ter. den Kvmmu i en Snlt, a>t befehl h« ei ieri< ieb-ne. stvasbar.. Handlungen. Tie Elektrizitätr-arbeiter tcrixirixn dorläufig weiter im Streik u:ib le.:, en las Er- gelv.js der gestrig-.m Urab imntung ah für sie nirlst verbi.tdl ich ab. Sie besch o^len, leie über die durch die Stneitgegitcrfr'a t ber Nöehrznll b:r stchtisck^n Arbeiter rescka' e e Lag- zu berct n Ter Straßenbalpiverkelir tonnte muß nickst wie er aufgenommen wevden. Tie Doch- unb die Ibrtcr* grunblahil Dtrfcl/ren xxrie.ee. Berlin, 10. Nov. (Wolff.) Eine größere Anzahl fremder Arbeiter drang zwisr.'en 12 und 1 Uhr in die Gasanstalt 4 (Tanztgtw Stiust?) ein unb verlamzte, das; d'e Gasmista t - (..j-, it?r noch einmal über den Stni' abstnmwen sollten. Tem Drwtgen biei'er Leute s< lgend. wurde auf B.'r'angen des Betriebsrates diese ?lbsckn- mung sofort vorgeuommen mit dem ErgebniL, das; ber Streik erneut abgelehnt wnrd. Nack einiger Zeit b van gen e twa 1000 Ar e hlo fc in die Gasanstalt, setzte?« g'wa t arn bei Betriebsrat ab unb verlangten die Einsetzung etnes poli t'.- schen Ar be i t er ra te s , der von de:i Arb'itk- losen sofort gemäb't nmrbe. Da auslin wurde der Streik in ber Gasanstalt 4 vor.'amte t. T.e Staatsbehörden wurden in A'e / t i5 ge etzt. Be rlin, 10. Nov. (Wolff.) Fast zu glcickrer Zeit mit der Stillegung der Ga.>a««stalt 4 in ber Danziger Straße drangen etwn 150 Personen in das CH arlottenburger Elektrizitätswerk ein und verlinderlen die Arb?ihr an der Weiterarbeit. Als Sick>erheitspolizei e-ckcht'n, f iidp teten de Demonst anten. Vor dem G-rbäud? des Metallarbeiterverbandes in der Linienstraß? sammelten sich ebenfalls um die Mittagsstunde etwa 1000 Personen an und versttchlen in die Räume des Veibandes einzudringon Es gelang, noch recht- zeilig die To e tu schließen, so das; die Demonstranten wieder abziehen mußten. D r Sichnlteitspolizei gelang es. e'nen der foeßer f'stztmehmen. In dis Rosenfha'er Werk der Bermnann Elek rizitlltswr'ble draife:« etwa 400 bis 500 Arbcklslofe ein, 3trän ton die Arbci'er zum Feiern unb vrmanlaßt.n si.' zum Verlassen ber Werke. Auch die W.nkz Zugmaschinen- und Wei kzeuafabrlk Ak ien-Gese l (faxt Ludwig Loewe & Co. in der «öuttenjrrafr? erhielt hmt? Mittag dm Be'uch von e m 200 Demonst an en, die das Kraftwerk stilhgien und so den Betrieb im er» ibanhen. Als die in den Werkstätten beschäftigten Arbeiter, über die Ursache des Sti lst.'hms der Maschinen b iinruhigt, auf die Höfe Famen, wurden sie von den D tnonstran en ous'efordert, in den Gen'-- ra.stre k rinzu reten. Schlietz ich erschien di' Sicher- heitsvolizei, der es gelang, die Nuhestörw zu ent» Tas französisch-belgische Militärabkommen. Paris, 11. Nov Tie Ag«mwr Havas ver- öfsen'licht heute Abend ein Brief, den bn Genera 'ekretär beim Ministerium des Auswärtigen Pli ippe Berthelot c'emein'chaftlich mit dem b?l- gii'chm Ministerg^äfilenten Delaeroix an dm Gen?- ra fef-stär te:- Völkerbundes gerichtet hat In tv> l?m Briefe wird mi'oeteilt, baß ber belgische unb der französische General st ab gemein* am ein.' Anzahl rnilitäri'cher Mamahmen verab- red?t haben im Fa'le eines nmm Anwines gegen ?Vrien und Frankreich. Gemäß Artikel 18 des Sö^ lerbundsstauUs wird alsdann der zwischen der ^ttwarj *;lnder betten ^önegedi^ Bunte Spannstoffe für öctlbcklddu^a N im Hilm ralionen 1WL uxt We^reben, den Friede,tsvertrag zu er» Müllen, soweit es nur irgend möglich [ \(i Mit allem Nachdruck bringt der Minist.rvräsi- Mtv zum Ausdruck, daß Bayern mit 3äß; ;f it an Einheitlichkeit uno Unze r reißbar- Mit des Deuts chen Reiches sestba t?. Nichts t ;'trc Bayern hierin irre machen. Stein Mittel I" L^tte stark genug fein, die Bande der Liebe uitb L-»iangIid)E.'it -u zerreißm, die Bayern mit seinen Wtemmesbrudem im geeinigten Reiche verbinde. einem Liebäug.ln mit fremden Mächten könne W>» Rede fein. Internationale und natronalc W-tteitsgcmeinschast, Versöhv.ung der Gegen'ätze miß?ii und im Innern, sei das Litmotw. Tas »Äste Unglück sei die Zerklüftung des Volkes Klassenhaß. Ihn zu bekämpfen,, ob er . *1 rechts ober links gepredigt werde, mülse das ' A sein, wenn der Bürgerkrieg vermieden wer» ** solle. Kahr wmdet sich dann gegen bie, Revo- Drtimsroinantik. Ti? Staatsregierung dürs? nicht W^ms verzichten, die Ntachtmittei fest in der SMinb ■•i >°halten, deren sie bedürfe, um die staats- und W^sellschaitsfcindlich'n Tendenzen mit Erfolg ab;u ■Men. Tie Bebaiststung, baß von Bayern eine H »iterrcDolutionäre Bewegung zu er- > taten sei, bedeute eine Lüge. ||v 2ann nenbet sich ber Ministerpräsident ber *der bayrischen Einwohnerwehren ML Er geht auf die Entwick'ung der Einwohner- 1 ^en vor und nach ber Rätezeit zirrück. Der ein- [1 ZE Ztoeck der Einwohnerwehren war unb ift ber J der eigenen Person und des Eigmrums und der staatlichn Rule und Orvnuni. Tie Eriche Einwohnerwehr habe sich bereits als^das lwerk gegen jeden Umsturz erwi ''en. Tage des Kapp-Putsches gezngt. !0 wfi? S#J ZW 1J am: Ein neuer Mord in Oberschtesien! Beuthen (Ober'chl.), 10. Nov. (WB.l Auf dem Wcae zu einer Ve^arnrnlimg d-s Verbandes fjetmattrever Oberschlesier in Fm^- dmshüt e zvure Astern abend d r Arbeiter Ma- aiera durch Schüsse Mis einem Hanse getönt Zu b*r Ermordung wird folgrmdne frei» willige L>ilfr^für den Saat und in llntcrorbming '"'Oer den ojaat zur Erfüllung des Sicherheitszweckes, dem ber Staat ans eigener Kraft noch nicht gewachsen so.. Nach Erfüllung deS Si.tK-rßeito» stvcckes neide sie mit zunehmend r Shräfiigung des «siaate» von selbst üle flüssig 1 erben. Vorher aber fönne der Staat auf b ec Hi fe nicht Verzicht n, st'enn er nicht sich selbst auf leben tvoile, west 's zum Wesen jeden Staates gehö e, daß >r Sicherest geivähie für den eigenen B>'stand und für feine Angehörigen. Tie Eimvol^reiwehr sei G.g'nsra'b des Hasses für alle, die es stch znm Ziele g'setzt, die staatliche Ordnung zu stürzen. Kahr oeviceift auf d.e letz en Parteitage der U. S. P. uns der K. P. D. Die Staats fein de rüsten mit tatkräftiger Unter st ü tz u 11 g der fremden B 0 l s ch e w i st e n unablässig zur neuen Revolution. Ter Minlsterpräsid.'nt erinnert an bie Enthü lungen der letzten Tage über einen gemeinsamkn Opeeations''a 1 Mosk-nw mit den deulsck/en Ra. ikalen. Angesichs der Ria '.tmittel und der Waffen, üller dle die Revolutionäre v.'r- fügten, könne fein Mensch mit bciiiü. itigen Sinnen dazu raten, die Eimv-ohnerivehr a^ifzuheben. Unb wenn sich eine Regle ung fmben so l.e, bi i > sclcl-er Lage auf ein de^ ar.iges Hi fsmittel gegen.:b.'r dem inneren Umsturz verzichten u-o.le und be i Mut auf» b ächte, zu in 23trrä.ei an der'eigenen gnschvorenen Pflicht zu nietben, — „g l atu be n S i e, daßsich in Bayern ein W e h r in a n n findet, ber auf ba§ Recht verzichten würde, seinen Hof, seine Angehörigen unb dm S aat ge^en bi? drolxmde Gefahr mit der Waffe z u schirmen?" — Und nun b ginne ber rurch tie Note N 0 llets g.kennzeichnete t agische Konflikt. Kahr untersucht bi? Rechts.age, lui? sie durch Verlail! is unb Span gegeben sei. Danach fielen bie bayist.ch'it Einwohnerwehren überhaupt nicht unter die nach *oem Friebens vertrag au fju» lö (en ben Formationen, nxstl sie keine mili arischen Forma'ionen darstellen Gegen d e von ber deutschen Delegation unter,ch.i?b ne Verpflichtung zur Entwaffnung iabc bie bayrische Regierung Gimvcnbimgen erhoben und eindringlich, aber leider vergeblich gelt en b g-macht, baß die Ent- ivaffnung der Einwoln nveh^en solang«' nicht möglich sei, als jene 23affenträger ihre Waff.m nicht ausgeliefert hätten, die sie geg.m d?n B stand ber staatlickren Ordnung auMKnlen entschlossen seien. Sie hab? mit ackern 9lachd.u:k auf das Notivehrrech-t des Staates hin etviesen, das ein nrtürliches unb fittlickies Gesetz sei unb al5 solch?s allen Verträgen und Diktaten vorgele. Aus diesem Standpunkte müsse bie Staatsregierung pflichtgemäß auch heute noch fest halten. Tas Entwaffnungsgefetz habe bie Durchführung ber Entwaffnung in bie Hänb' eines Reich: kommissars gelegt. Tie Einwohnerwehr l>abe auf Grund dies's Gesetzes ihren Waffenbesitz vor-schriftsmaßig an» gern ei del. Slc hab? sich im Ralirnen d?s Mö,glichn an der Waffenabstesernng beteiligt. Reginimg unb Landesleitung der Einwohnerwehr seien ab'r der Ueberzeugung, baß, was die Einwohnenvehr noch besitze, im Hinblick auf die gegebenen Verhältnisse zur Zeit nicht entbehrt merben könne. In biei’er Beziehung müsse bie bayrisch? R'gierung für sich gegenüber ber interalliierten U'benvachungs- Lommission das kompetentere Urteil in Anspruch nehmen. Tie Entwafstiung der (Staat’treuen und die Auflösung ihrer Se.bstschutzorgani at:o:i würde las Signal zur Erhebung der auf diesen Ze.t punkt lauernden r a 0 i fa 1 e 11 Elemente b.lLen und ber Umsturz ber staatlich n Ordnung würde das Versin'eil des ganzu d?utsch?n Boterlanbes in den Fluten des Bo.sch wismus bedeuten. ES würde aber nicht allein v.rsinlen, sein Untergang würde den Untergang Europas und der europäischen Kdiltur ei nickten. Man könne es daher nur einer Vrrk nnung der tat ächlichen Verl äcknisle unseres Vat. rlandes zuschr ilxnr, wenn d e alliierten Mächte trot; ihrer E.kläruni, daß sie es nicht auf die Vernichtung D?ut ch ands ang?Iegt hätten, zur Forderung ber sofortigen Entwaffnung d?r Einwohnerwehr gelangt n. In bi.- lUxtriommcne 93er» pflichtung ,ur Griü'lirug der Ve.träge s i nicht die Vervf.ichtnng der Selbüau'gab' eingstchlos et!. Tie Eutioaffuung, fom ii si? auf Abrüstung und Entmilitarisierung Teut'ch ands ab'iel-, soll restlos auch nach dem Willen ber bayerischen Regierung durch^eführt roeroen. Di: bap'rifch? Staatsregierung fei bereit, nach dieser Richtung jede Garantie zu übernehmen, und es fei bei Aufrichtigkeit auf feiten ber Vrrbandsmächte auch anzunoh neu, daß sich der Weg finden lasse, der den beberfeitigcii Interessen gerecht w?rde. Nimmermehr könne er glauben, daß ettoi bi? französisch- Nation g-nvillt sti, die schwer? Vermrtwo-ckimz in ber Gefch chte ’-u tragen, baß ihr Seg den Unt.-rgang Europa-Z herbeigeführt hast'. Der Schuß der Re> ist ein Appell an die sittlich? Ern n?rung des Vockes, die sich auch auf b*? Verhä.cnisie des Wirtschafts- lebens crftr.cfen müsse. Mün chen, 10. Nov. Ministerpräsident von -ah r leitete h?ute morgen die große politische il»s spräche i m bayrischen Landtag mit riwt urogrammatifdjen Rede ein, in der er für 8Hern das Recht auf eigene Staatspersönlichkrit trnerbaW des Reich?s in Anspruch nahm und »gmüber all.n unitari" ischen unb separatistischen t«denzen glvi(farmaßen verteidigte. An der auswärtigen Politik mülse sich Bayern Hute irtriligen, ob es wolle ober nicht, und zwar im iZivevess? d:s Reiches. Das Pendel schlage heute onler nach Süden aus als in ber Vergangenheit, löelbstverständ.ich halte man sich dabei im Rahmen versassun gsmätzigen Zuständigk iten. Was Einern aus dem G?bi?te der auswärckigen Politik gesch h- im Einvernehmen mit den zuständigen Keichs stellen und im Gefühle der Verantwortung, ßi?es dem Reich? gegenüber trage. Air cnicSonber» prCiti! denke Bayerrr nicht und weise diesen 0)e» Mrstn in dieser Richtung von sich. Die Drientic» pmg, von der es sich bei seinem außerpolitischen lstrhalten (qten lass?, sei bie der Ver öhnung unb Mr Verständigung, roic im Jimern so im Aeußern. giir betont, wir müßten heute alle die in ber Derean^enh it in imperialifrischer Verblendung be» fcnyne.i Fehler durch einen harten unb grausamen grüben büßen. Gleichwohl sei die bayerische Rc» |?Tung mit ber Reichsregierung einig in dem Nr. 266 Der Lietzener Anzeiaer erscheint täglich, außer Sonn, und 3-eicrtags. Sezugrprcis«: Monatlich D' ar ft 3.60 undMd.-.65Trägerlahn, vierteljuhci ch'ptartz 10 80 unbTifl.l.üSTrägerlo’on; durch die Post viertel, jährlich Mark 12.- ausschließlich Bestellgeld. Fer nlprech. Anschlüsse: sürdie Schriftleitung 112; Derlag.töe chüf«sstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten Hindjer 6leßen. postscheakomo: Jranffwrt a. M. U68> Oer bayerische Ministerpräsident über die Einwohnerwehren. Im bayerischen Landtag hat es gestern eine lochvolituche Tebatte gegeben, die über den Nährten ber bayerischen Interessen hinaus für das ehreu sti keineswegs im Beitrag ron Vcr- mlle-5 festgelegt; er scheint es aber zu ioiffen, baß An ber Elitwafsuungssrage ein n.’itcr We 1 zu Ber- bcnblimgen b?schritten werden müsse. Nach der ent liegen l'omnienb'r. Rede Lloyd Georges, der int U ickerhause erklärt hat, gerade die tSntwassnungsfrage werde im Deutschen Reiche zur Zufriedenheit erledigt, und es besteh? Ein< Gefahr mehr, das; Deutschland cggirfiib v>?rben könne, ist zu erwarten, baß Frank- ieid) keineswegs mehr ben Mitt finbet, in di'se innere Lebensfrage Bayerns unb des Ruches n?ei» tetbin mit Gewalt einzugreifeil Es besteht übrig ns Zeranlassuna, auf bie llnlerschiede zwischen der layeckschrn Einwohnerwehr und den Organi ationen löscherich hinzuweisen. Beides sind gern; versc ied.ne lLirichlungcn. Die bayerische Einwohner- !»kh r ist eine st aa t l i che Einrichtung, die Organisation Escherich ein Privat- bf. 2 der Reichsvenassung verordne ich zur Wiederherstellung der össentlichen Sicherheit für das Reichsgebiet folgendes: § 1. Betrieben, we'che die Bevölkerung mit Gas, Wasser und E.ettrizität versorgen, sind Dus- l'rerrungen und Arbeitsniederlegungen < Streiks) erst zulässig, wenn der zuständige Schlichtut'.gs- ausschuß einen Schiedsspruch gefällt hat und bei der Verkündigung des Schiedsspruchs mindestens drei Tage vergangen sind. Wer zu einer nach Abs. 1 unzulässigen Aussperrung ober Arbeitsniederlegung auffordert oder zur Durchführung eines solche!'. Strelks an Maschinen, Anlagen oder Einrichtt'.ngen Handlungen vornimmt, durch bie die ordnungsmäßige Fortführung des Werkes unmöglich gemacht oder erschwert wird, wird mit Gcsäng - n i s oder Geldstrafe bis 15 030 Mark bestraft Ebenv wird bestraft, wer ene nach 9Lxf. 1 unzulässige Lllssperruus ivraünntt, . vorschritt 20" Aufi^tag. General-Anzeiger für Gberhefsen WW Dnid unb Verlag: Yrühl'sche Univ.-Vuch- und Steinbruderei R. Lange. Zchristleitung, Gefchaftrfteüe und Druckerei: Schulstrahe 7. S'inTin ließen’ belgifü>m und s anzösischen Negievimg aus- getaujcbtc Schriftu-eliscl oorg-elegt und die Bcrsick)e- nmg gegi'den, daß es sich um ein rein def?n- f i Deö Abkommen Hande, das nur dann in die ß-rfdjeinung treten könne, wenn ein nicht provozierter Angriff tiorfieve. Sein Ziel sei, die Friedens- und Sich?rheitsstarantien, die sich aus dem BölkerlmNdsstamt ergeben, zu verstärken. Der frauzöfrfche Botschaflerposten in London. Berlin, 11. Nov. Tas ^Journal des T6- bäts" bestätigt, daß die französtsäie Regierung bei der englischen Regierung um das Agrement für den ictjigen fran.'.ö ischen Botschafter in Madrid, Grafen de St. Aulaire, als Nachfolger des jefjigen Botschafters Paul Cambon nachgesucht hat. Aus der französischen Gewerkschafts- bcwegnug. Paris, 10. Nov. (WTB.) In der heutigen Sitzung des Nationalrates des Mtgemeinen Ar- bei erverbandes . C. G. T.) hat I v u h a u x die Demission des Berlv-rl ungsraies z u r ü cf ge z o g e n. Sämtliche GdwerkichastsjetLreLäre verbleiben also im Amt. Eine Feier der russischen Sowjetrepublik. Paris, 10. Nov. (Haoas.) Nach einem Fuuk- spruch aus Mosman ist der 3. Jahrestag der Sowietrepublik in ganz Rustand feierlich begangen worden. Tie Somsetinitglie -?r von Moc- vau crsli-ienen im großen Stadttheater und hielten Anspraclxn. Lenin beglücLvünsch'e den He- uoismus der rusnsck-en Arbit er, die es ermöglich haben, daß die Revoluts-ou ivätirenb dreier Jahr< leben und alle Schmierigkeiten überwinden konnte. Kopenhagen, 10. Nov. (WTB.) „Lcc- lingske Ti^nde" meldet aus Helsingsors: Die neuesten hier eingetnofsenen russischen Zeitungen teilen mit, daß in Kronstadt an Bord des Kreuzers „Cromo boy" eine Meuterei aus- gebrockten sei Die Besatzung ermordet e al le bolschewistischen Offiziere und versenkten Darauf das Schiff im Hafen. London, 10. Nov. (WTB) Dem „Daily Telegraph" zufolge liest die Moskauer Svwjrt- reaierung die Mitglieder der amerika- Nischen B c r e i n i g u n g zur Unterstützung vor Israeliten verhaften. Erfolge WrangelS. Paris, 10. Nov. (Wolff.) Aus Scbastopol wird berichtet: In der Gegend von Perikop haben die Truppen Wrangels den Bolschewisten cmpsrn'lickie Verluste lvtgebracht. In der (legend von Siracl; haben die Bolschewisten nach mehreren vergeb ich.m Vrt'nckM, zur Offensive überzugehen, ihre Bemü^tngen cingrstellt. yaröing und der Völkerbund. Haag, 10. Nov. (WTB.) Wie aus Neuyork gemeldet wird, gab Ha r d in g zur Fcststelliung der LlnftigLN Po.itik Amerikas Auftrag, Informationen über folgende Punkte cinzüziehen: 1. inwieweit bie europäischen Staaten geneigt sind, an einem neu zucrrichtendenDölkerbunde sich zu beteiligen: 2. w'ieviele Senatorm bei einer leinfachen Abänderung des gegemvärtigen Völkw- Ibundsstaüts geneigt fein würden, für den Beitritt Amerikas zu stimmen. rLrrs Sem UeSchs. Keine Aushebung der Awnngsbcwirtschaftung von Milch! Berlin, 10. Nov. (WTB.) Die Meldung der „Frankfurter Zeitung", wonach in Regienunasr-eilen der Gedanke -erörtert werde, vom 1. April 1920 ab die Zwangsbewirtschaf- tung für Milch aufzuheben, ist, wie wir von zuständiger Seite hören, falsch. f Tie neue Negierung für Thüringen. Weimar, 10. Nov. .(WTB.) Heute abend wurde nach fünfstündiger, zum Teil erregter Debatte die Regierungsbildung für Thüringen vollzogen. Gewählt wurde die sozialdemokratische Liste mit .Hilfe von vier Demokraten und elf Unabhängigen, die Kommunisten verhielten sich neutral, die vereinigten Rechtsparteien stimmten dagegen. Tie neue Regierung für Thüringen setzt sich zusammen aus den Herren: Dr. Paulsen (Dem.), Dr. Benz und von Brandenstein (Parteilos), Fröhlich (Soz.), Hartmann-Rudolstadt (Soz.), Dr. Dielfeld-Sondershausen und Professor K r.ü H e r-Gotha (Dem.). Die Einteilung der Ministerien erfolgt in einer der nächsten Sitzungen. Ein Schifferstreik. Berlin, 10. Nov. (Welfs.) Auf dem Dortmund— Ems-Kanal sind die Schiffer wegen Lohns! reiligC i en in den Aus stand getreten. In . dem Hafen vn Beugeihvev-ede liegen 150 Schiffe, die nicht ankern Wunen. Der Wasserschutz und die Technische Nothilfe sind eingesetzt worden. Bisher ist keine Störung .her Rulie ein getreten. Der Handelsminister hat Maßnahmen getroffen, um durch Verhandlungen den Streik zum Abschluß zu bringen. Hus dem besetzten Gebiet. Die Kosten für die britische Besatzung am Rhein. Amsterdam, 10. Nov. (Wolff.) Nach dem ^Teleg-aaf" erklärt« Churchill im englischen Unterhause, die Kosten für die britische Besatzung am Rbein für das laufende Jahr würden auf 3,6 Mi lionen Pfund S erling geschützt Die Gesamtausgaben für das Besatzungsheer betragen vom Waffcnstillstandsabfch uü bis zum 30. September d. I ungefähr 61 Millionen Pfund Sterling. Von Deutschland seien bisl>er für die Anforderungen des Vesatzungsheeres ?tira 316 Millionen Mark an Zahlungen in örtlichen Zahlungsmitteln erfolgt. Frankreichs Handelöpslitik. Fd. Saarbrücken, 10. Nov. Welche Mühe sich die s.a.'.fösisch-saa lä.rdstche Handelskamme r in Paris gibt, um das Saar gebiet wirtschaftlich frn'zumachen, Frankreich anzubteten, davon legt eine hier erscheinende Anzeige unzweideung Zeugnis ab. Tein nach Paris reisenden Saarläm e werden u. a folgende Ratschläge gcgeb.ii: Tc Saarländer in Paris begibt sich in erster t'intk auf das Bureau der französischen laarlandis "n Handelskammer. Er befolgt dort secue Kvne:pvn- denz. Er konsultiert Sachverständige .Her i«,i M- vo-aten der Kammer. Er findet dort saarländlsa)e Zrt fragen. ■ Er wird b i al e t Amt-üel.sn (wenn Mitglieder Handelskammer) eingeührt. Er wird m Verbindung mit Ang bo^u und Nach vagen gebracht. Mau stellt ihm Kontrakte auf. Man macht inne Anzeige fraiz.sisch-.echrris'^eu Zeitui'ge. zugängig Dir Teilnahme an ossizie.le i Berrnstaltnngen (Musbevaus .Wellungen, Munermessen) wird ihm e.- möglick/t. Pässe für nach F a-'kvrich re:.ende. Mü- gliäer der svanz-ösisd - aar ä dbch n Ha ielScam- itter werden -aus dem Bu-.onu in ^esm. Wir erheben vor dem ganzen Land Einspruch dagegien, daß ein Ministerium, welches vor allem Hü er des Gesetzes und der verfassungsmäßigen Rechte und Fveihei'en sein sollte, diese tnißachtet. Wahrend die he fische R^ieiungi gegenüber den bedenklichsten D-vhungen uwd Ausschv i> tuugen von sozialdemoliratisch-'koinmunistiscl-er Seite weitherzige Duldimg« übt, welche die Sicherheit, des Siaa es, die Ownung und die Ruhe im Lande schwer gefährden und unser Wirtschas s'elen stark beeinträch, tgen, sind reächsstehendr P.l ti’.'er '.oieber- holt Haussuchungen und Verhaf.uugen ausgesetzt gewesen, die jeder rechtlichen Grundlage entbehren. Wir verlangen daher, daß auch das hessische Ministerium endlich den Avti^l 109 der Verfas-üng anerkennt, ^wonach alle Deutschen vor dem Gerichte gleich sind. .. - - !■■■ imu rrrr-rrrr—• 28ms StaM MMS LcrnS. Giehen, dm 11. Nov. 1920. Reue Nachtfchneüzüge Berlin-Frankfurt. Der Schlafwagenverkehr und überhaupt der Nachtverkehr zwisckMt Berlin und Fron.furt a. M. hat ebenso we zwischen Berlin und Köln einen derartigen Umfang ang nornrnen, daß es eine betriebstechnische Notwendigkeit ist, neue Verbindungen zu schaffen. Trotz aller S-chevrerigkeiten der Kohlenversorgung und da: Gestellung von Lokomotivm hat sich die Reichveisenbahnvenua nng cn schlos en, auch Nachtschneilzüge zwisckren Beilin und Frankfurt einzulegen. Sie verkehren ebenfalls vorn 1. Dezember an. Die Züge lausen von der Berliner Stadtbahn über Belzig, Nordhau'en, Bebra und Fulda Die sog. Kanonenbahn erhält damit znm erstenmal wieder die ihr fehlenden Schnel züge. Bon dm beiden Zügen geht Der eine vom Sch eiischm Bahnhof in Berlin 9,20, von der Friedrichstraße also etwa 9,39 und ist in Frankfurt 8,36. Der Gegtnzug geht von Frankfurt 9,05 und kommt nach dem Schlesischen Bahnhof in Berlin 8,10, nach der Friedrichstraße also ungefähr 7,50. Die Züge erhalten nicht nur Schlafwagen, sondern auch Kurswagen alle: drei Klassen. — Diese Züge verkehren, wie cs oben heißt, über Bebra—Fulda, kommen also für Gießen nicht in Frage. Verbiülgung des Schnellzngsnahverkehrs. Berlin, 10. Nov. Die Benutzung von S ch n e l l z ü g e n im Nahverkehr bis zu 75 Kilometer einschließlich ist zur Zeit von der Bezahlung eines Mtndestfahrpreifes abhängig, der in der ersten Klasse 51 Mk., in der zwetten Klasse 30 Mk. und in der dritten Klasse 15 Mk. beträgt. Das Reichsverkehrsministerium hat jetzt diese Mind'st- fahrpreise mit Wirkung vom 1. Dezember aufgehoben. .Kartoffeln in Salzsäcken. In diesem Jahre macht sich vielfach, wie beim Obst, auch bei den Kartoffeln große Neigung zur Fäulnis geltend. Um noch mehr Schaden zu verhüten, sei darauf aufmerksam gemacht, daß Kartoffeln, welche in direkte Berührung mit Salz kommen, nach einigen Tagen dem Verderben anh'imsallen. Aus diesem Grunde wird von fackimännischer Seite erklärt, daß Kartoffeln nicht in Salzsäcken transportiert werden dürfen, die nicht zuvor gut ausgewaschen sind. Auch sollte man zur Lagerung keine Kisten verwenden, die Salz, wenn auch nur indirekt, enthielten, wie dies d- B. bei Speckkisten der Fall ist. Sehr wichtig ist es ferner, sich vor dem Verladen von Kartoffeln in Waggons zu vergewissern, ob solche nicht vorher etwa Salz enthielten. Gleichgültig ist es dabei, ob es sich um Speiseoder Düngesalz handelt. Da ein sog. Besen- reinmachen des Waggons nicht genügt, um die Kartofseln vor dem Verderben zu schützen, so weise man solche Wagen der Bahnbehörde zurück. Die mit Salz direkt oder indirekt in Berührung gekommenen Kartoffeln werden infolge chemischer Zersetzung feucht, um nach einigen weiteren Tagen genau die Beschaffenheit erfrorener Kartoffeln anzunehmen und zu verfaulen. Schon häufig wurden von den Konsumenten bereits im Herbst vor Eintritt von Frost Klagen über gefrorene Kartoffeln geführt, welche lediglich auf die Berührung mit Salz zurückzusühren waren. VersirrstAltrmgen. Dvuuerstas: S e^ttf^aler, 71/? Uhr, Konzert der GustkÄ-Bvck-S. istung. — Hotel Köhler, K Uhr, Zuiammenlünsi ter Ortsgruppe Gießen > pes D. H. V. — SBirtidi-afr Schmidt. LÄvengasw, Mvns!s»eri«mmlimg der Freüvttism Feuerwehr. — Hotel Eiuhvrn, 8 Uhr, S.rcichbmzert der Rcich.:-wehri'apcl.e. — (Safe Leib, 8 Uhr, Kvn-ert und Llvrstell.ips der MdeiiE f9ccihingicr. -— Lichtspieltheater wie gestern. ** Aus b i e niederländischen Vvr- lesungcn und Uebunaen des niederlän- pischen Lekivrs an unserer Universität, Professor van der Meer aus Frankfurt sei hiermit ganz l'-esvnderS hing>.lvi«sen. Bei bec gr vßen Bedeutung, die Ide Hentert Nii-derlarüe gerade nach dem Krüge in Handel und Kul.ur erlangt haben, ist es außerordentlich wünschenswert, die Äerbirü>ung z-wisäum der holtär.di chen und den schen Sprache nach> Kräften zu pslesen und auSzuvauen. ** Tie H essis che Vereinigung für Volkskunde eröffnete gestern abend ihre diesjährige WinlervvrtrassfalFe. Der Vorsitzenoe, $iarrer Schulte, begrüß e die zahlreich erschienenen Mi.glieder und Freunde der Bereinigung. Als weitere Bvrtt'äge in diesem Winter wurden: „Oberhe'sische Gl-ocken", „Die Wvlga-dcutsck)en" .Hess. .Herkunft) in Aussicht gestellt. Sv.ann sprach Prvf Wrede (Marburg) über das Tl)ema: „V-clkslünde und MimdarForschung". Er dankte allen denen, di- ihm bei der Bearbeitung deS hessisch-nassauisck^u Wörterbuches dirrch Beitrags- wmmlmrg treue und sleiß M Mühclfrr waren und gab dann einen Uebetb-iür über Geickstchte sowie Zweck der Murrdartforichung und Volkskunde: Die deutsche Muü.nr Forschung begeht feit Begründung der germani chen Philrbog^ie. Ihre Wieg« ist Bayarn, wo Sckwrellcr 1821 eine bayrische Grammatik und 182. ein bayrisches Wörterbuch herausgab. Die VvlksLuude begntünbei spä er Earl Weinhold 1859. Tie Mundartforschung wurde jedoch mir aus rein gelehrten Gründen betrieben., Sck>nel- lers Fortsetzer sind bloße Sammler. Sie geben uns durch ihre Wörterbücher und Grammatiker der Mundarten nur ein „Was spricht man" und ein „Wie spricht man" zur Antwort. Die historische Betrachtung des Dialekts, ein — Warum spricht man so — trat bei ihnen in den Hdttergrund. In Hessen wird die Mundartforschung durch Bilmars „J.-iotivon von Kurhefsen" 1867 l«grüntet, worauf dann 30 Jahre später ein Oberhei.tsches Wörterbuch von Crizelius folgte. Einen wertvollen Beitrag lieferte die Unkversitätsbibliolhek durch das „Eschenrvder Jiäotikon". Dies waren jdxxfy nur mehr ober weuig-er wertvolle Ansätze. Ein umfassendes, vollst ändig-es Werk wird uns das hessisch- uassaui'che Wörterbuch bie en. Ist auch die Herausgabe durch t-ie jebigieit Verhältnisse nicht möglich, so kann vielleicht ein 2luszug im Drucke erscheinen. Neben die mundartliche Grammatik und das Idiotikon tritt nun noch Die Dialelktgoogiraphie. Gleich- ariige dialek ische Erscheinungen innerhalb eines bestimmten Gedie'es wer en durch Linien zusam- mengefaßt. Die'e Tial-k grenzen decken sich jedoch nicht mit den politischen Grenzen, sondern wie man durch Forschungen gefunden hat, mit den terri.vrialen deS ausg^chenden Mittelalters. In Cschwege iHessen) hat m'an z. B. di? Pfarreiciirenze im 14. Jahrhundert als Malek grenze feitlegen können. Die Mundarten müßen sich also in dieser Zeit herausgcbildet haben. So wird also die Dialek. geichichte durch die Lcmderigrschichte beding-! und tas bunte Durcheinander be3 Dialektatlas ist das Abbild der ntmtni^fal igim historischen Ereignisse. Außerdem ergibt sich, daß Naturg,renzen nur so fange Dialek grenzen sind, als sie mit der poli- i rijeit und a-nrinistrauben Grenze Msammeufallen. Wortgv; A '6p-,-ie ist also Kulturg ographie —- Volkskunde. Sprache und Sitten unterer Ahnen aber sind durch die Zerstörenden Einflüsse der Grvß- stadtkultur' ernstlich^ bedroht. Treiben wir Volkskunde — so schtoy. der Redner — retten wir ün Museen und Ärchio^m di? Reste fcinrifdter Sprache, Eigenart, Si ten und Lebensgim-ohnheiten unserer Väter! Treiben wir VvlMünde, um durch Die Vergarbgienheit die Gegenwart zu verstehen und für die Ztrkunft zu fernen! Durch die Vergangen- heit der Gegenwart die Zukunst. B. ** Kränze auf deutschen Krieger- gräbern-am Totensonntag. Aul eine nach Frankreich gerichtete Anfrage har das zuständige französische Ministerium si h damit einverstanden efff ärt( daß der „Volksbund Deutstüe Krbsö- gräterfürforge, e. V." im Aurt.-age der Anye- hörigm die deutschen Kriegergräber tn F ankreich mit Kränzen schmückt. Ter VolkSbmtd hat die Möglichk it, am Totensonntag zunächst aus fo> f,enden Fnedhösen Kränze nieb rfegen zu lassen: Awoingt tki Cambrai (1 Kranz 20 Frs.); Baälon bei Stenay (5 Frs.): Bernes bei Roisel (5 Frs): Billy Montigny bi Lens (10 Frs.); Bouchatn bet Sl^tkncteinie5 (15 bis 25 FrS.): Bourgogne bei Reims (6 bis 8 Frs.); Bvusbecque bet Me- nin (1 Frs.): Cambrai (25 Frs): Elary bet Lc Catsau (5 Frö.): Creey für Serre bei Laon (5 Frs): TourgeS Ivi Bethime (18 Frs.): Saourt St. Quentin, bei Tvua: (5 Frs.): Flavigny le Petit bei Guise (15 bis 20 Frs.); Golbey bet Ept- nal (8 Frs.): Halluin bei Menin (7 Frs.); Lille (16 Frs.); St. Michel bei Hirson (20 Frs.); Stenay (5 Frs.); OiguieS bet Douai (5 Frs); Sin le Nob-e bei Douat (.Kvcruz einschl. Grab- b-pfl-anzung 20 Frs.>; Toure, ing, Tep. Nord -8 Frs.); Valenciennes (15 Fis.-: Aaurbain bei Soisfons (20 Frs.); Billers au Flos bet Btpaume (5 Jr?.): Billers en PrayZres bei FismeS (10 FrS.): Wervicq — stanzösisch — (5 Fcs.). Aste Anträge werden unter Abgabe ter löten Fe d- adoesse, des Todestages und tec Grabaummer deS Gefalfenen an den Bol'sbmrd Teutscke Kriegs- gröbirfürsorgc, e. A, Cl-a lottenburg 5, König'- weg 30, erbeten. Tie Betrag' werden später eilt» gefordert. Anfragen oder gleicke Anträge für andere Orte können erst später berücksichtigt tverden. IKeimm ( ■ uv. Svr i ■ M Al-! DMommenj? itrotffflMt! feige; Me t= Rfltl nach jr ausg an fr schon m h !j, s 1 Lerer hi IW y.lhg NU herl> ^ngtei'en i” k i^su k3>ühidj K o & II.1] l.7jW ’ vL de- L mit1 V* gtui I ßH-®*1 L lOdCtf Lion./ & f ' Kunst ,7 3“Pa ^schs Pvotes „Wisse tlich [e jBt. Bi, > ver! Missen ?? hvshi ■ feilsch ten Ma /er Erin tot 6tuh Mi, l ivrl Ifnh; ** Der Ober Hess. Ge s chi chts v ere in veranstaltet am Doimerstag den 18. Nove^nber -abends 8 Mr, im Hörsaal des Physikal. Jiistituti (Eingang Sü'phanstraße) den ersten Bort ai bei Winterhalbjahres. Lehramtla's.ssor Kuniei ' witt- über die Vorgeschichte unserer Heimat spreck>cn. ‘ ** Anläßlich des Geistervor- trag 8 der „Burg" hatten wir als Knrio. surn die Ankündigung vermerkt, wonach der dritte Vortrag in der Unioersitätsaula statt- finden sollte. Wir werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Universität niemals daran gedacht hatte, den „Burggeistern" ihre Räume zu überlassen. ** Gestohlen wurde eine Schreibmaschine, eine sogenannte Klein-Adlerreis? Schreibmaschine tuelche die Nr. 150 100 trägt? Sie ist noch gut erhalten. Vor Ankauf wird gewarnt. ** Von der Feuerwehr. Gestern nachmittag 2.58 Uhr wurde die Feuelmtache durch bett Melder in Teuselslustgärtchen a.armiert. Von der ausgerückten Wache lief 3.0"> Uhr die Rückmeldung ein, es handle sich um einen Zimmerbrand in der Löwcngasse Nr. 5, der zum Teil bereits erstickt sei. Die Wache löschte den Brand mit Handseuerlösch- gerät völlig ab und rückte 3.20 Uhr wieder ein. _ ** Der Turnverein Gießen veranstaltet ein W i n t e r s e st am Samstag, 13. Nov, abends 7l/2 Uhr, in der Turnhalle. Siche Anzeigenteil. ** 4 7. Ausgabe von Süßstoff (Sa. ck-arin). Für die Zeit tan 10—30. Ncoember wird gegen die Lief-rrungsabschn- ste 17 der Suh- ftofffarte „H" (blau) und 6 der Süßslosskorte „G" (gelb) von den Süßstofsak^obestelstn der Landgemeinden des Kreises Süßstoff abgeg 6nt. Es gelangen auf den Abschnitt 17 ein Briefen und aus den Abschnitt 6 eine Sckmchtel zur Ausgabe. Mit. dem 30. November 1'20 r-erlioren die Abschnitte 17 bzw. 6 ihre Gü'ttgkcit Nach die ein Zeitpunkt nicht alg.-rufcne ©üüiftoffnKtigr-n bürjett von beit Abgabestellen frei an die Bevölkerung verkauft toerben. ** Bequemste Steuerzahlung. Tie Entrichtung der Steuern will der Reichsminister der Finanzen den Abgabevflichtigm so Bequem wie möglich machen. Schon oit Neichsabgabenorünung bestimmt, daß sämtliche Finanzämter ein Postscheckkonto oo»t ein Bankkonto haben. Dazu ist jetzt noch be- stimmt worden, daß die Oberfinanzkassen unfc Finanzkassen neben der Postscheckrechnung Altschluß an den Giroverkehr öffentlicher Gelb- anstalten nehmen. Nur für Kassen mit geringem Verkehr oder bei denen ein Anschluß nicht zweckmäßig erscheint, darf eine solche Verbiw düng unterbleiben. Sie müssen aber dann wenigstens ein Postscheckkonto haben. Zollkassen brauchen u. U. auch dieses nicht. Für den Anschluß in Betracht kommen die Reichs- Bank; die S'aatsBaliken der Län! e ■; die öisenp lichen, der Strafaufsicht unterliegenden müw delsicheren Sparkassen und Gemeinde-Girv- kassen sowie deren Girozentralen; PrivatBan, Fen; die einem RevisionsverBand angehürb gen Genossenschaften und deren Zentralkaiseir, und endlich Privatsparkassen. Bei der 'M der VerBindung soll ausschließlich das Jnte> esse des Reichs maßgeBend sein, insBesonden die Schnelligkeit des Verkehrs. Die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Geldanstalten ist sorgfältig zu prüfen. GegeBenenfalls könne« Sicherheiten verlangt werden. Kassen an 1x5 ® ( |..j; in -v1 IKotg ( Im einen -1 Igflijifhot VM zu - I- släfft.lltl lytfi b.T 5. I; JUJiitBt fcragt, h |uUNintiti| l-jjt für 2 kÄa-riftül Mil'cke 5'tßi Enmrtet u k ter Stflöt MlhflM E e.at her torm ft Et bet Str bbießrilf fcjung feint U Aus t ktrtftcn Tö Mk Lande Mi 50» Litt oom fei Man n, r?r.tr Land r.'itr bit A l Marb rat eine all? kt Don M utn, du jh eine GelüanstalL am Ort zu nehmen. ** Die Einsichtnahme in bie Per» svnalakten. Pcrvnalak en dürfen in Prcußm den Beamten jetzt wieder auf Verlangen zur Eiir- sicht vorgelegt werden, auch sowrtt sie vur dem 1. Oktober 1919 angelegt sind. Es bleibt bei Borsivnde der Behörde, bei der die Per onalakln geführt werden, überlassen, »jr Geirährung der Einsicht die Stücke aus den Aiten zu entsernm und zu vernichten, die sich zur Vorlegung an btt -Beamten nicht eignen, insbesondere deshalb, rod Dritten Personen aus der Borlel'tung Nachteile entstehen könnten. Infolge ter äl cren Be,!immuNkz waren schon Per sonalakten gesäst assen laorbcil Diese sind jetzt nach einer Verfügung des prenA Justizministers mit den neu angelegi en roteort zu verbinden. Ihr Inhalt kann wieder vww-n'« werden. Die Entsck-eidung barüler, welche S.üfit sich zur Vorlegung eignen, hat der Vorstand bn Behörde zu treffen. Diese S ücke sind sofort in Der Einsichtnahme zu üemid> en. Landkreis Gießen. ** Reiskirchen, 11. 9bvv. Zu unser« Notiz in der letzten Freitugsnummer über t® Embruchsdiebstahl bei Kaufmann Löwenberg tciul uns die Bürgermeisterei Saasen mit, daß Herr Wilhelm KönigausSaasen bei dem Bruch nicht Beteiligt war. -o- Großen-Linden, 11. Nov. GeKe« hatte der Volkshvchsckmlverein seinen zbveiten ww tragsabenb. Frau Dr. med. Marx aus Girier leitete die Vortragsreihe „Mutter und Kind" ein Ucber hundert Flauen ha.ten sich in dem Sab von Philipp Schaum IV. eingefunden. Die nerin verstand es, in einfaäier, volkslümlickxr Wnv den selbstverständlich in Leihgestern statt. Kreis Alsfeld. △ Von der Ohm, 10. Nov. Die Dl eß' Preise haben eine Höhe exv.W, wie inan w kaum erträumt hatte. Eine erstklassige Kuh mit 10 000 Mk. bezahlt, ein kaum numig WoaM alles .Kalb mit 100J Mk. Für f ite Schveine roc-j den pro Pfund Lebendgewicht 16—18 Mk verlwM Ein Landnürt verkaufte jüngst ein gemästetes AOl-? terschwein filr 5200 Mk. Kreis Friedberg. O Kirch-Göns, 9. Nov. Ms sich gestern abend dri Gemeinde zum Abeudmayi^ gottesdienste in der Kirche ver'amme te, ^*'-6” sich, daß, wohl infolge einer schadhaft m im Kamin der Heizung, die Balken an der Empo« SM nching • Skrbt« Nicht-Reichsbankplätzen haben Anschluß ßit Hausfrauen, bedangt nur . 1 Ullse ZISMMM lv. Repp, Zigarrenfabrik, £aubach 3i«|cr?5 Äi)4« fofort gesucht 01X635 Mansbura 5, Laden. liitictS Nsdstn daS auch kochen kann. ges. 9ts! Alke gut ctu«csnhrlc Ftnervtiüchcr«m«-Gc sellschüft mit größerem Inkuffobcftand sucht in= folge Abgangs des biS- Hcriqkti5crkreters neuen Agenten für Kiepe» «.Umgegend. Schriftl. Angebote unter 11956 an den Gies;. Anz. [ftietgesuche | '»tent wünscht in n r tfcf*» Hau le 3immer elcktr. Licht nnb £•31111(1 per svs. Lchr. Luche per sofort oenfflöt BerMoier für mein Jigarrengeschäft. Er wird nur auf flotten, seid ständigen Herrn reflektiert, der Kaution stellen kann. Schriftliche Angebote unter Nr. 018707 an den Siebener Anzeiger erbeten. Wegen Erkrankung meines jetzigen Mädchen- futtie ich f. meinen kleinen Haushalt (brei ernt. Peri.) per sofort ein ehrliche». orbcntL, tüchtiges, älteres ,IWi Mädchen «egen beben Lohn nnb «Mernbc Stellung. L»»>re>i, Lstcrw. 53« Sri. Sicaüfflfliitii mögt mit etw Erfadrunq im Kochen, für kl. Haushalt in Neuwied a. Ne. gesucht. Augen. Stelliina- Nähere- b. Frau & alUiaer, Oielex, Frtt. 2hr. 21. arK> Putzfrau für Laden abends nach 6 Uhr gesucht 018736 Häuker, Neustadt 36. ttrnlnae krAkSSensMeii v. l&Aabre au, a. 15. Noo. .gesucht. Vergütung uitL v. 2HO M. au, für Station u. 'ehr ausgiebige Dienstkleidung geben 167» M. ab. Heil- u:ib Hfleaeanstalt Kielrcu. 11880D Tut empfohlenes Mädchen, in allen HauS- arbeiten, mihi auch im Kochen etwas bewandert, zum 1 Der. od. 1. Aan. in ruh. HauSb. au 2 Vers gesucht. flFrnn Rudolvh, ______SelterSwea 91 II. Rmii s). Siiita j s. einige Stund, oortn. geb Neuen Bäne v, Laden ;.®t1,1 Kr btt 9lüdmtft5 pjmmtraram -- 11 Ms trihAL 17 rft e5 *?• I tat. 2s; Miel jur QJ »mßaa biti M. N bw :“&ioiTmm$7. bir'j an die BchjssM tDtt atz i I® Qui. Brillit nL. “WlterS PObiitaf üot CV ’timot iJ? truerzahln, rrnwill der M n AbgabevslDfll lachen. Schon« timmt, daß fei Soflfdiedfonto ;A W ist jetzt noij J beninanzsailenu istscheckrechnungd r öffentlicher W r Kassen mit gtn n ein Anschluß : eine solche M müssen aber bol konto haben. Stil h dieses nicht. W kommen die ilieÄ r25nic;b:tö1m mterliegenden tu ind Gemeinde-tz^ ntralcn; Privaiq isverband angch« deren Zentraltz« ssen. Bei der Sl hliehlich das d sein, insbeiom ^ehrs. Die Siche« ttdanstalten 'M ebencnsalls M Derben. Kassen I haben Anschluß.1 zu nehmen, ihine in bitl'1 'en tfirftn in ul BertoMN jin «q ii i'Mil li« »B ito. B«! d" bü$«y tut ©tuOSWn 'n Akten zu W jur fßnW’VJ orW W-L\ tt äl cren oc ^l m gr'chl°'^Ä LeNüPinS 3 S Lke B «v» lichen. GlebtN. ,1 11 M sffl&Sä J „ tt M ^3 KM sjja rt'CU -ZI Mül iß- Sfea 10. *1*1 'M » i*Ä I a. M, 11. Nov. r* 1079,90 1081,10 15,52 j tA-wvk 1 .V41. I Ui) u Lt,'z L/U k- TL «hg t».- aitlagen und maichm'llen Emrichnnaen zu über- 2(«nst unv w sscnschaft nschen Protesten gegen rrischer Wissenschaft, bit H«>entlich laut wurden 7,35 3,87 9,IS 2'03 23.53 6,20 66i,5Q 2,93 20,- 1.17 21 97 23 47 87,52 15,48 18 >,20 232/0 2 tfV 0 87,84 498,50 2,89 20,75 . . . 1128,85 1131,18 . . 1128 85 1131,15 . . . 16'8,40 1601,60 23,72 85,02 16,10 . 1321,1» 1322, s5 1113,85 1116,15 richlrte der leitend Arzt dieser Äl^eilnng. dag bei Eintreten der Kälte die .kleinsten bir Kleinen noch eine Slnnde zum Leben hätten imb er baitit ihren Tod befürchten müsse. Der sofort verständigten Techni;ch:n Notbi fe, Landesbezirk Derlin. gelang uv. Aus dem vorderen Vogelsberg, *• A le Winterbestellungen konnten tourommenfter Wri'e ausgcmbrt norden. All'in nehmen,' das; die für die Jnsaisen des .^rankcnhaus'L drohende Gefährdung abgewendet wurde. . . 1 s,>(3 ) . . 212,20 . . 2 0,-0 . . 87,60 . . 497.50 £ r D^'.kemng. Dies sei aber eine tVe: qröb-rc (l^xtbr für Deutschland selbst als für sei e Noch'.'arn. TeutiÄurü» forme nicht mehr agresiv »ein. Tie gegenwärtige Regierung tn Ten tschland 1 et au frt'drtig t n dem Bestreben, b 1 e Frt»- denSbedingungenaufda» Bestedur ch» zuführen. Täe zw ite Fra^e mm gr. 6er Bu- Zürich . . . Ämsterdam. Kopenhagen Prag. . . . Ltocttholm . Wien . . . . London. . . Parts . . . New-YorK Geld Brief IO.^d. Christ,anta. . Kopenhagen . ütorkholm . . Helsingsors. . Italien .... London. . . New-York. . Paris..... Schweiz. . . . Spanien . . . Wien (altes). Deutsch-Oeherr. Prag..... Budapest. . . Bulgarien . . Konstantinopel Hühneraugen Hornhaut. .Schwülen uXMarzro beseitigt Khnell.jidieru-xbiDKäB Kukirol hApoliuk£n u. Drogerien erhüllidi Drocerie Voll, Bnhnhnfetr. 51. Amsterdam- Jivtieib 2572,40 2 77,60 2527,-:ö2532,56 Drüssel-Antwerpen . 529,45 530 55 Z{ird>!irbe Nacbrrchten. Israel. Religionsg meinde. ©otte'» bienft m ter Synag g> (Su^-AnL^e^. 2ami«uy, 13. Nov. Bsrakd. 4.30. Morg. 9. 2Dds 4J)5 u. 5.35 Uhr. Israel. Religions-Gesellschaft. Sabbatseier, 13. Nov. Freitag abd. 4 20. Samc- dag vorm. 8 30, nachm. 3 30 Sabbataus-Mtg 5.35. Wocheugotbesdienst: morg. 7.00, abds. 4.00. Wien, 10. Nov (DTBl In einer Mittet» lung der Staatskorrespontenz ivird fcstgcstellt. tatz mit den Vesch'üs en die Reparation skom- m i s si 0 n zunächst alle der fllener.im zugängliche halten »»erben können, b.s sie eigen' Wärme und Kraft zum selbständigen Weiterleben besitz'n. Es befanden sich zur Zeit »ebn Frühqelmrfen in der dortigen Abteilung. Nach Ausbruch de^ Streiks bc- anftalter. Ter Betrag m höhe von 1000 Yen wurde dem Bürgermeister von Heidelberg zu srerer Verfügung überwiesen. Vermochte». Eiu idtifltnrr Trcsor. . f^-. Mau n b 2 i m, 10. Nov. In Leutershausen anc» ein ttü'.er in einem Faß, das ihm von einem i"r ^usbe serun4 üb-rgeben worden war, ->4 000 Mt. in Gold und Silber. Ein :)iicf*nbranb. Prag 9. Nov. (AB Ta§ Eisenroh- v a l z w c r r m ft r 0 m bach [et ftaschru ist durä> ^nett ^-o and gänzlich e t n g e ä f d* e r t wort eit 4,er ^d>a en^beläu t sich aut 60 Millionen i r 0 n en. Tie Arbtt'e-'d«st wird in anteiat Unleruehmungett belästigt. BüchcrLisch. — In fremden Spiegeln. Roman Vvn Paul Keller. Br.'slau, Be;gst»bt»!nl g 1. bis 30. Auslaß. 14 M7 , gt.ch 20 und 24 Mk.- Tvl-er der Handlung ist ein Mann, der, beinahe Thpue des Deulichen tn-fer Tage, an seinem Äatcrlame verAveifelt, an^tobert von all den Biberii bei Auflösung in die Fremde flüchtet, möglichst nx?ii hort von Deutschland, bis nadi Indien, dem Land der Wunder, dem Land feer Sehnsucht Wer in fremden Spi'S'ln must er doppelt erkennen dal Bild der Heims', schmerzlich und freud-a: da Schlechtere und baß Be fere, das, was morsch uni reif »um Fallen war, tas, was über allen Schätzen Indiens gwß und unvergfeichlar bleibt. — Das literarischeE cho H ll-nwnats- ichrift für Lüeraturfreunde. Bestag: (%pn Fl eichet u. Do., Berlin W. 9. Das 2 Novemberh^ft ist soeben mit fola--ndem Inhalt erschienen: Friedrich Rosenthal: Möglicl>keiten des Thea ers; tztans ftnudsen: Thea'erkultur der Unkiü.wierlen: Moritz Bvldstein: Das yessrmisti'che Drama: D^gar Groß: -Theater Don eimr utr> ietzi: Hans Fr.ut.1: Tbc eu- tütfe; W Gvl hcr: 9hi.t nru if.-Iiidjc Li:crarur — 6dr» der Bülr. en — Edo der Zeimngen — Jrf» der Zei schnsten — Echv des Auslandes — ■xurse 9üuei.yen._ — Tie erste Nummer einer eigenartig gestalteten HauSzeitung hrt oeben i Verlag .uchhandlung roii Moritz S^.'-anenb'trg Li Lair Batzen) ausge-'ben Ihr Zwed ist, wenn auch t*rr er.äMtembe Unter ite( „Blätter für das Studenien- :unr" lautet, dennoch nicht soiort erkennbar. Si- wi'l nach^enIich geh*e:t sein Nach einem frf>.;-it •> [ lange- bic Saat wird gelb Die Wiesen sollen Regel nach im November gewässert wwden. Das Mlang ausgeschlossen. Ten Schlag- ober Del» Ulen an den He nen Wasserläufen stehm die - stblen schon monat lang trocken Die hydraulicheu Klagen nehmen ihnen »war die Arbeit ab, aber ioch den Verdienst. Auf den Sttaßeu s iegt der naub den Automobilen nach nnc im Hochsommer. ^'nordöstlichen ZI ttcrau, wo Ate Felder sind nun vollständig gc- ttf Lei er hitidert die trockene Witterung der rtet Wochen sehr das Umpslügen der Acckcr, ; “r B.llug nur schwer in den Boden zu •bring n '.Idas im Öerbst bedinge Tiefpflugien mit grvsen ttMeriglci'en Peifnüpft ist. Ter Winterfrucht ?u zur Keimung und dem Wachsium die nötige flWijfeit. Infvlg- ter ergiebige Obsternte wcr- rn zahlreick/e Nenpslansunsen üorgcnommai. DanOeL Frankfurt Devisenmarkt. Geld Brief Datum: 9. Ton. — Japanische Stiftungen für ste d e u^t s che Wissenschaft. Den japa-- 1 die Boykottierung . , . . die in letzter Zeit ver- —ntlich laut wurden, folgt die Tat auf m Fuße. Wie in der „Deutschen Medizini- vni Wochenschrift" mitgeteilt wird, sind in fter Zeit verschiedene Hilfsaktionen für die kölsche Wissenschaft veranstaltet worden. So F: Herr Hoshi, Präsident der Pharmazeutt- t r Gesellschaft, einen Betrag von zwei »llioncn Mark gestiftet. Ferner haben tn »rkbarer Erinnerung an ihre in Heidelberg Klebten Studienjahre drei japanisck>e Pro- kscren der Medizin, G. Ozawa, K. Jnoupe kd N. Nishi, unter ihren Kollegen, die eben- frort studierten, eine Geldfammlung ver- »ggshan lu: a selbst gcsck/.f ILl.e M t eil ungern uni’ AuHcigen Aber ter f.nnr id) e Titel bes BltUtcs „Fortu n atus" lässt Sckstü se lieben und nntb o ver' nndl ich Es tovd) Pun der Ber- lttgslsair lung kostenlos an In'eres eiten abge^ben. — DaS erste Danziaer Handels- Adreßbuch ist soclien im Verlag der Firma „Der Osten" VerlagSgt s m b, £). 2en Augenblick em größeres Feuer entstehen itnmte. G.ück ichermei,,' war Hilfe gleich zur 3tel e: >och mußt- die Feuerspritze geholt we e i, um st de Vjriafrt 11 brieiiig.m. Es war ein G.ück, oaß ein 'jctHuir.ift für den Ab nd anqesetzt roav; denn da •ad) dem Dormittagsgo tesoicnst bi? Kirch- ve- ch offen worden war, hatte b.-i weiterem Umsich vnlen des Fun?S zum mindesten die innere rinndjtu.-ig der Kirche jerftöci w eben können, et»r man das F?u r gern er ft hält?. Starkenburg und Nlfeinbr'sen. rm. Offenbach a. M., 9. 9dov Das Kreis- .nti warnt vor Werbern in ite Fremden- legion Wie einwandfrei ser Leni-on eingoiws en. Die durch Z, erretten von Werbern b tiubt lroc.cn waren Hessen Nos au. Fd. Fra n kfu r t a M., 10 Nov Der städ- uif d)e Hauptausschustbtm ligte den grgen -a3 Vorjahr um 1 3 X)000 geringei*cn Zu- uiß an die Nor« Theater aktiengcs>?ll hast in Hölx? von 56>0 000 Ma.k unter de xonoeren Betonung, daß tieicr Betrag auf Hnei; all überschritten nerben da f Au.stcr.ein wird di. Vorlegung eines bei on berat Einsch.änküngs » ogramms 9 tJibcrt. — Ter SchulanSschuß «hm einen Antrag an, wonach die Stadtverorü-- an sich, w il sie ihm den Be:.eiS ge irfert bdtnm, datz bic bcutjdxn etaatJmä uer u b ^i.-an»leite daZ Drorotmm ter StVeb Tffubraiinmn mit ter Ab'ick^ studicvc", Mittel u d We/.e finden, nne TcutycKa ib ei en Be pf ick» n 1 gen ' a i»ktfi man den Frt^en längs des Wege- finden würde, der im einer guten BerstLndigui g fühlt Llood Glearge sprach sich dmkmal trab der Obnmnn ter groi.b ufdm ‘Bartet, ftandl, d-r Ho'fmng PfuSb-riiri", laß. »oenn tin nächsten Jahr das TeburtSsest Sckäl ers wie er gestiert werde, ber Anschluß an Teutschland bcrettS voll-ogen sein toirte. An- der franko schcn Nrbciterbrwtgung. Varis, 10. Nov (WTB ) Im National» rat deSallgemeinen Arbeiterverban- des ist es gestern im Laufe des Nachmitlags zu einem Konflikt gekommen. E.ne Tagesordnung, die sich gegen die Extremisten mrssprach und mit 72 geyn 25 Stimmen bei 23 Stirn inenattfab- Lungen angenommen worden war, gab bayu die Berim'assuw, Den 5>rwol im-'rat hat diese Mehr» beit nicht b f iedigt und Irm! aux sowie s ine fämt» lichrn .NTun^^en vom Benvalmngsrat gab.nt ihre Demission. Man hofft aber, daß dele Streitigkeiten beute beleitigt werden können, b-mn der Nationalrat setzt seine Berhandlungm fort. Tr. Petersen für eine demokratische Mitteltzartei. Leipzig, 9. Nov. Oftmt hielt ter erste öoifitirmte ter De. tsckE' Tenv fra ijd)tn Barter, Tr. Petersen, eine N^e, in der er für bte Sdxtffunfl einer starkm deutschen Mitte cr » trat. Wenn daS deutsche Volk nickst de e Müle b'Eemme, so sei eZ nickst inert, erte Demokratie zu haben. Tie deutsche Mitte müj e von Str semana bis SchtidemMvt gehen, aber die D-utich? Volk-- Partei müsse sich erst bewähren. TeStatb halte er auch den Zeitpunkt für ein c igt es Z usammen- arbeiten mit der Teutsck^i Volks: artn noch nicht für p kommen. Die Feier des 9. November lelm« Tr. Petersen für die Denwk.atte ab, dum dir No- volution betvackste er a g bei traurige: MsMitz einer ftette von Unglück ick^ t E 017. i'scm Man müsse ledvch gmeckst fein und eia eben, daß bte VlrKiterbriiaft an diriem Taee t-w F sleln fallen sah, die sie Jahrzehnt« lang geinÄckt hatten. * Holzminden^ 10. 9lvv. Als gestern ^»end von ber fton u ncmstatt Borwohle i oraunicbmeig em g ößerer (Mbbrtraa beim wttigen Postamt emg-ahtt worden nxv und bei llcoerbnn^er das Postg bäude ner.a fen hatte, »rangen etwa fieo-m maskiert- Männer rt txm Dienstrsum des Postamtes ein, h,Ma» trn"-Mcldung aus Loudon erklärte Lloyd ®e» 0 r ge gestern abenb am dem Lord-Mayor-Ban'«tt: ler Prüfstein der Aufrickchigkeit Deut,'ckla7L>s. t> 3 rs den Friedensrertvag auszufühnLi g- denke, sei bte Entwaffnung. Er habe vor einigen Stunden einen Bericht des ftmegsmini'e S d kommen, der befriedigeni) laute. Die deutsche Iktt'gsmarri'e fei tat äcklich entwa f et. Niemand tn Tett ch and je darüber beunruhigt. Tas brutto* Heer schrritt «rsch zu feiner vorgeschriebe en Bffer Son 100000 dcutung sei die Frage der X9tc> rac. tnxadjunff. T-utsch'and sei bereit peixfcn, i.i ©txw gcimf c j B. richtä^- zu unterbreiten, wie e) f inen 5!n* oll n^( e Ich: rn bal l eit den S ud n e von wlick»tuii»m i-ack^u'ommen grie ke. Er s«. darüber f.chr befriedigt gnvesen, uidtf wegen der BorickLäge ,70 2 ^«,30 mis ion -u ücfiYffriffen. Eigentlickx Bei Handlungen 246,70 28',gv bezüglich der 2?0 5(i),50 i noch nicht statt Es fand nur eine lertiauüdM* Fuh» 1307, 5 19<',60 die G5 0 b e 1 i n i »niib erst im No sa le und nur 187,60 187,70 i auf ckuöd ück'ick« B rfümiim der Revara'ionskom- - XXX I. A.: Strenger B Gießen, den 8. November 1920. OiaJGL Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Äana Spohn geb. Altensen Für die vielen Beweise der Teilnahme, die uns bei dem schweren Verlust unseres lieben Entschlafenen zuteil wurden, sowie seinen Herren Prinzipalen und Kollegen für das Geleit zur letzten Ruhestätte sagen wir auf diesem Wege aufrichtigsten Dank. 11'970 w n Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige Pflicht, ihre lieben Alten Herren und Inaktiven von dem am 4. November in Offenbach am Main erfolgten Ableben ihres lieben A. H., des Kirchenrats Jost Pfarrer i. R. (aktiv 62/63) geziemend in Kenntnis zu setzen. Die G. B. Alemannia: Danksagung Odenhausen, den 9. November 1920. 11919D Im Namen der tief trauern den Hinterbliebenen Frau Marie Dörr geb. Weber. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme, sowie für die zahlreichen Kranzspenden bei dem Heimgänge meines ; lieben Mannes saue, ich Allen, insbesondere. Herrn Pfarrer ? Hofmann (Londorf) für die trostreichen Worte am Grabe, der 8 Krankenschwester für ihre letzte Hilfe, derxi Krieger- und v; Eisenbahnerverein, sowie seinen Mitarbeitern für die Begleitung H und Kranzniederlegung meinen herzlichsten Dank. WWDWWWWWW einen geeigneten 11959 -LZ r Kimlem vollkommen durchgebildet in Schreibmaschine und Stenographie, von hiesigem Bankinstitut für eine seiner Niederlassungen in der Provinz Oberhessen gesucht. Bei zufriedenstellenden Leistungen Dauerstellung. Schriftliche Angebote mit Zeugnisabschriften und Lebenslauf unter 119G8D an den Gießener Anzeiger. Vertreter oder Vertreterfirma möglichst mit Branchekenntnissen. Lomag Maschinenbau vorm.Fr.HoWL, IurKichrt i.W. für Oberhsssen und Hessen-Nassau zum Vertrieb unserer erstklassigen Holzbearbeitungs-Maschinen Wir suchen zum sofortigen Eintritt einen £ J Lehrling. W Sohn achtbarer Eltern, mit guter Schul- Msz bildung gegen Vergütung. Selbstge- KO schrieben© Bewerbungen an die MEGUIN A.G.,Bulzbath/Hess. H Abt. 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Ir kuDt das St lZnschnMs "der stehlen, Ach tem Sch ^chensKHIei trndseirm r g den Höhe !ö Ui , zrt , yt W ift# "Ä »ns t»rlCi,3 «I kni Jl ‘p Aerinoi Drt- «legen, k< X nbiere:; Ü besten - -nt fairer ,„D inr Trtini erb •a wrbun! »rbn*;3 'M, und K D Schöne Uacheln f. 2 srnmlnvertleibiinflen oderEinfatzörenevil. auch m. 1 Etnfal-ofen abzugeb. 11914 Neuen Baue 25 III. .Vtcbrcre gute Jagdgewehre vreiSw. zu vk. Etcllwag, Venselstraste 2 I. 0MQE AcucMliuhslittU 018714 Neuenweg 3‘t. Pol. Tlseh, grilljs H8seii- ü 1 ft all 6 düii poixeaäcii Cllsehstahlejau öert u8,8 Kl. «riel, Wetzlar, Aranklurter Strafte 17' Ko mol., öu (., sehr gut erh. SM« Wegen Näumung unseres Lagers haben wir einen grüneren Posten AutMeii»..sWllüe 700X100 und 706X105, un- gebr., sehr preiswert abzugeben. Ereltfihrieai- VerfxaaZibaroaaOnoOöbel. Oltßin, eehcrsro.73.ll83,c 6-cdrnngs (3huib), $x:eiietbuiocnue 7. Heirat kennen zu lernrn. 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Juni 1 Mr. „den Handel mit Lebens- und Futter -du und rar Bekämpfung des Kettenhandels" der Handel mit Letens« mid Futtermitteln nur n Personen gestattet, denen eine Erlaubnis ' betriebe dieses Handels erteilt ivorden ist. Die tau WU\i- |H,‘: sie Falkner aufLinöenhöhe t) Vornan von Reinhv ld Ortmann. Mtz Leine Rede klang hart. Wieder rmirix1 Gerda ör große i'lehnlichkeit »wischen ihm und Erich pr.Trct, und sie kannte auch hier ein Gefühl bitte irnttäuschung nickst meistern. Llber als sie Blick Erikas begegnete, faßte sie wieder Mut; 13 in ihren Auaen eine ermutigende Wieder« dessen, was sie ihr vorhin au, der Mageu- bom "Jahn Hof gesagt hatte: „Latz dich durch Zchmssh^iteu des O-ilels nicht beir-reu. Ich ihn und rrrib, daß sie nicht der wirklicke mck seines Fühlens sind. Er will bei leiner sur'g nickst ten Eindruck Hervorrufen, enb lankheit ihn zu einem schwachen, alten Manne babc. Darum sträubt er sich auch gegen r?r.iDa§ ihni als Herzensweichheit gsteutet wer- ^^nnte. Man muß ihn nach tem beurteilen, ^cr tut, nicht nach dem, was er spricht." Eerda teckste daran, daß er sie zurückgeruten mrd daß er letzt bei ihrer Heimkehr keinen * J?tid)en Vorwurf für sie gehabt. Das mußte Bffi, sie an ErikEs Werte glauben zu macheii: »kMip^ gegen die Betrübnis und mühte sich !JA. zufrieden und unbefangen zu scheinen. ?M nner l>albeu Stunde, während der nur wrmig ihnen gesprockieii worden war, schickte . inrö Falkner sie aus dem Zimmer. . sch berr die Freuden der Ge'elligkrit nur ami Ui homöopatischen Dosen genießen," sagte ivehr Freundlichkeit a.s bei ter ersten Bc- - r.'ütg. „Aber ich habe nichts dagegen, daß du 1 nit den anderen in die unerfreuliche Aus-' u> und Ikb, iniiflD Tchlosserei 6» » Jtelcpjon Kl Striimpfe’U werden nn nnüwU S"'M| Wictifliilai imqe WiMen lös itiüuMuuii bild. Wnwk. Illi leichiira«? iq (\ t llM’c6ernntmr1£ln JtneJIotiicnbn 50ÖÄ on 6clbit(ieher ielinrbe gidjmrn n 3nür au Ifi^n töt. S'trilil. >ln 872.1 an den (Bi. I o kann befierct llodttneü' taliMiU rlrrnrn? Sdit . 0>M (in d. wie. ifrt ’öonf. ^Ittou tKn- Marrinrumzüge und Mattmrseuer. Ter 11. November, der Tag des heiligen Mar« n«iS, hat im deutschen Volks brauch seine besonne Bedeu img, und wenn wir ihn auch leider nicht •vrfjr wie früher mit MartinSgans und Martins- ; -etzel feiern können, ohne dabei allzu tief in den l«utel a eifen zu müssen, so sind doch noch mannin ■ Sitten lebendig. Der Martinstag galt als : eigentliche Anfang des Winters, und die Jiebtfxit» die Martin als Schutzpatron vor der Formation besaß, blieb auch in protestantischen fern erhalten, da ja der Geburtstag Luthers dem Fest seines Namenshei'igen gefeiert wurde. _ unh.ir.'.liÄe Zeit des Dunkels und der Kält:, • mit t>:m Martinstag hereinbrach und in der t a *: Gk-rmane sich von bö en Gewalten tedrolst cubie, führte dazu, auf diesen Tag Zeremonien rcrltgeu, die zur Abw-k'r der llnbolde und -noiuin bienen sollten. Lärm imo Licht hielt mau L- die besten Waffen gegen dies-; in Nach, und Zweigen lauernden Geister, imbfo haben sich d'uu !nmimzüge mkd Fi'uer bis aus den heu'igcn Tag Mdrtiui erhalten, wenngleich der alte Zweck - ,'ach verdunkelt ist. Der Martinstag wurde izr besonders ein Fest gewaltiger Schmaus; und reien, und da auch die Kinder an diesen Gelten teilnehmeu in.H'cn, ziogcn sie von Haus zu ;i5, fangen Martinslicder und bettelten um .xn In früheren Zeiten führte man in dies.'n §en a lulei Svmbole mit, so ein Martinsvögel- n, das man als Verkörperung des Heiligen selbst i-ef.ißt hat, das sich aber auch durch die Stellung . heiligen Martin als Schutzpatron der Vögel tjiren läßt, sodann eine Kuh und bisiveileu auch e Strohfigur, die Martiuus darstellte. An Lärm kl es bei den Kindernrnzügen nicht, denn bi* engens sind mit tem „Rummelpott" ausgerüstet, rm mit einer Schweinsb'a'c überspann dm Topf, dem durch ein in die Blase geselinitteues Loch t Federpose auf- und abgezogen und >nn durnpf- enbcr Ton hervorgörufen wird. Viel mehr m wird noch bei den Umzügen der Erwachsenen rächt, in denen, namentlich in Osts.ieslaud, ceEcn und vermummte Gestalten ihr Westn tr ü- . Der „P e l z m ä r t e , eine Gestalt, bi? bem Mecht der Weihnachtszeit nahe verwandt ist, der Typus die'er MartinsmaSken: in einen 8 vermummt, geschwärzt, mit Kuhschellen be- gt, teilt er Schläge, aber auch Aepfel und Nüsse . In mandxm Gegenden Schlesiens reit ?t der zmärtel auf einen Schimmel und spendet A'pfel, ijt und Hörnerkuchen. Mit den Schellen macht in gewaltiges Getöse, und dieser Lärm ist über» ipt bei den Umzügen von größter Wichtigkeit. Bei den Umzügen ist neben dem Lärm die Verdung des Lichtes das Charakteristische. Die r tragen brennende Laternen, papi.'me Sam« ü ober auch Lichter in aus gehöhlten Rüben, An und Kürbissen, in die wunderliche Gesichter ^mitten sind. Ebenso werben Fakeln mitgeführt, manchen Gegenben Deutschlands wirb am Mar- abend über Lichter gesprungen, die der Hauser im Wohnzimmer auf die Erde stellt: dies innen über das Kerzlein", das besonders bei Sintern te iebt ist, diente offenbar ursprünglich tm reinigenden und schützenden Zaubw. lieber« wurde und. wird wohl auch jetzt noch am iftinsatend im Freien das Marti usfeuer «intet. Das Biemimaterial dazu mutzte er« hu sein ober wurde vielfach auch gestohlni. Wie Haupt das Stehlen an diesem Tage ein; Rolle t. In schwäbischen Gegenden kann am Martins- Jeter stehlen, was er kriegt, und in Kempen rach dem Schluß des Fackelzuges den Kindern „Kuctenstehlen" erlaubt. Ganz so wie bei den nr.endfeiein werden entweder brennende Rä- oou ten Höhen herabgerollt ober an Stangen tigte brennenbc Strohbündel werden im Um« !• auf den Hüg'ln terurngelragen. ÄLan fam« e auch zum Zeichen der Freude, daß di.' Ernte Aber sei, mlbrauchbar gewordene Körbe und >ie sie an: der größte Korb tourbefniit Stroh Reisig umwickelt, angezündet und den Berg bvrollt. B im Anzündern erheben die Bursch?n Di!des Geschrei. Daß auch hier uralte Vofstel- en vom Tote 'des Sommers m'itsprechen, gebt ■ lr5 I)ertxjT, daß man diese Sitte, besonders auch Lpringen durch das Feuer, „den Sommer oer- nen" nqnnlc. Im Harz pflegte man am Mar- äiocnb Sich er in die Fenster zu stellen, um durch Illumination das Treiben der bösen Geister vause fernzachallen. npfiebh sich Sinbenaaiie H 500SDI«rl ’flen mite $id)trbtr inkn ah leiben nr chrijil. Angeb. uti n d. Gienener An elrtiafräiik'ino.^ Kim? Wrbe«k!» eß. frnneiiloj- iibr.;flebr auajfll'-- Immer lonoi ßj., in ü'bever - jünidr in brnne« ÜmM® ien HanSb °et"' L beirat kei.»eiu^ Unirldit.neiHfi"1^ icbe Jlnflfl'O“'S Bilb. bnnuie - ' jefnnb'iwrj-eit*; Lietzener Anzeiger (Tenttal-Anzeiger fürGderhefsen) Donnerstag, fl November 1920 | Erlaubnis wird auf Antrag von den hierzu er» | richteten besonderen Stellen erteilt und iroac für Stadt Gießen beim Cber5ürGcrnie;l‘ivr, für die j Landgemeinden des Kreises bet dem Kr eisamt Verso neu, benen die Handelserlaubnis erteilt ist, I haben auf Grund des ß 8a der angezogenen Ver ordimng in der Fassung vom 16. Juli 1917 auf Ichnttlichen ober gedruckten Mittelungen, Rech- nungen usw., die sic im geschästlick>-n Verkehr versenden, den Tag der GrteLung der Er'aubnis sowie die Stelle zu vermerken, die die Erlaubnis erteilt hat. Ist die Erlaubnis begrenzt erteilt, so imb auch die Begrenzungen in diesem Vermerk auijuiübren. Wer diesen vorgesch-iebenen Verme k aui Kmen G schäste-rapi ren weg äßt, teil ö t gegen die Vonchristen und wird bestrast. ** Aufhebung ber Verordnung über Höchstpreise für Nährmittel. Turch SJerotbnung vvm 20. Oktober 1920 sind die t tt-her in Ge timg g.w s.-nen Höchstpreise für Nähr- mttt.'l (Gr.etz, Teiawcrren, Graupen, Hasernähr- indtel) außer Kraft gesetzt worvan. Eine Festsetzung neuer Höchstpreise wird nicht mehr erfolgen, vielmehr sollen alle Preise für Näermittel nur durch vertragliche Bindung der Erzeuger sowie der Groß und Kleinhändler festgesetzt werden. Diese neue Regelung findet darin ihre Begründung, baß ter Absatz des größten Teiles der Nährmittel völlig frei beit Fabriken überlassen b'eibt, während lei denjenigen Nährmitteln, die noch amtlich verteilt werden, die v-ertragliche Bindung genügt. ** Befreiung vom Reichsnotopfer. Das Reichsnotopfer erstreckt sich auch auf noch nicht fällige Ansprüche aus Lebens- und Kapi alversiche rungen ober aus Rentenversicherungen, aus teiren ber Berechtigte noch nickst in b.m Rentenb zug eiu- getrclen ist. Steuerfrei sind nach ein'm Er aß des ^Reichsministers ber Finanzen nur so che Ansp ückw an Witwen-, Waisen« unb Pensionskassen, bei denen das Recht auf die Bezüge in Beziehung zu ein'm Dienst- ober Arbeitsverhältnis des Kassen- angehörigen steht. Es sollen Ansprüche geschont werten, die gewissermaßen einen nachträglich zur Auszahlung gelangenden Teil des GehaltS ober Lohns darstellen unb daher nicht anders bel>antelt roerben können wie bie ebenfa ls nicht steuerpflichtigen Ansprüche auf Pension ober Hinterblietennv- fürsorge. **DieGerste-undHaferbewirt- s ch a f t u n g für das Wirtschstiftsjahr 1920/21. Die Gerüchte, daß im Lause des Wirtschaftsjahres spätestens im Frühjahr 1921 die öffentliche Bewirtschaftung von Gerste unb Hafer aufgehoben oder die Preise von Gerste und Hafer erhöht würden, enttprecheit nicht den Tatsachen. Wie das Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft mitteilt, entbehren diese Gerüchte jeglicher tatsächlichen Grundlage. Es ist eine Aeuderung der öffentlichen Bewirtschaftung von Gerste und Hafer und die Freigabe dieser Frücyte im Wirtschaftsjahr 1920/21 von den maßgebenden Stellen ebensowenig in Aussicht genommen, wie eine Erhöhung der durch Verordnung vom 14. Juli 1920 festgesetzten Höchstpreise. Es ist daher bie Zurückhaltung der Gerste und des Hafers in der Hoffnung auf Aenderung der Äewirtsck)astung oder aus Erhöhunb ber Preise durch nichts gerechtfertigt. Bezüglich des Hafers ist den Erzeugern freigestellt, un beschränkte Mengen in ihrem eigenen Betrieb zu verfüttern. Diejenigen Mengen jedoch, die zum Aufkauf kommen, unterliegen gleichfalls oer behördlichen Regelung unb dürfen nur gegen Bezugscheine abgegeben werden. Kreis Lauterbach. = Schlitz, 8. Nov. Tvr amerikanische Pfr. Listmann, ein geborener Schlitzer, ker feit ewigen fD?ornaten in feiner Vaterstadt weilt unb sich in dieser Zeit auf oem Gebiete ter inneren Mission schon tüchtig betätigt hat, bat auf Grund feiner Diplome von ter hessischen Krrckienbebörd die Erlaubnis zum Predigen m allen evangelischen Kirchen Hessens erteilt bekommen. — Untere Volkshochs ch n l c wird ausxttza'b der schon laufenten Vortragsveiten als erste grölje t a.ltemeine Veranstaltung dieses Winters einen Lutyerabend am näd'rften Sonntag bringen. Als Festredner ist Prof. Sdjian lGießen) gewonnen ioorten, der über „Was ist Luther uns Deutschen?" sprechest wird. Kreis Friedberg. Q Aus der Wetterau, 7. Nov. Der Anbau der Zuckerrübe, der in den letzten Jahren etwas zurückgegangen war, hat wieder zugenom- men. Die Ernte ist noch nicht ganz b endet. Noch täglich werten auf ten Stationen große Mengen Zuckerrüben verladen. Die Aktien Zuckerfabrik „Wetterau" rn Frredterg-Fauerbach bat ihre Lager räume zur Zeit dermaßen überfüllt, daß sie ihre Lieferanten auffortern mußte, während die'er Woche nur die Hälfte des aufgejebenen Wochen- quantumy zur Ab.i? emng zu bringen. Hessen-Nassau. 0 Aus dem Kreise Marburg, 7. 9ioo. Wre aus dem letzt ersck)ienenLn Verwaltungs- bericht des Kreises Marburg vom te.gongeten Jtthre zu entnehmen ist, besitzt ter Kvcis ein Uaoitalvermögen von 104 370 Mk. und ein OZrunö- vcrmögen im GesamNverte von 1870 470 Mk. 'einschl ter K ei baln Adarburg—Treiiauser u i> tes Zbreisständelxmses. De. K^rei.-.auslxi.tK- voranschl.rg schloß ab mit 1 270 830 Mk. Die zur Deckung ter Bah.itaukosten au ge lomme ei Da - lehen betrugen am Eme les Jahres 1 060 163 Mk. Was die Steuern an belangt, so stellte sich das Stcuersoll auf 916 216 Mk., die höchsten Zusckilagc zu ten Steuern erhob von ten 88 '(te.n• ir.ten des Kreises Totenl^m e i, nämlich 470 Pro?c.U, 18 'Gemeinten einschließlich ter Stadt Wlarburg erhoben 300—400 Pvo-mt (Marburg 352Vs), 45 Eemeindm 200—300 Prozent, d e übrigen Gemeinten 103—200 Prozent. Nur fünf Gemeint an ivaren in ter glück ichni Lage, mit 100 Prozent auszukornrnen. Für die Unterhaltung te: La. b ns- unb Staatsfonds betrug die Nestscheild tec Ausgaben an K veg-sunterstütz'.lmre.l Ente ies Rcck>- inmgszahves 1919 rund 3 995 000 Mk. Ter Kreis Marburg hatte am Ente des Jahres etwa 60 000 Einwohner g-.g -n 50000 vor 10 Ja',ren. mc. Frankfurt a. M., 10 .Nov. Wie mit Wohnungen gewuchert wird, zeigt ein Fall in ter Hcmsa-Nee, wo zwei ä'te.e Danun für fünf vermietete Zimmer ihrer 6-Zirnmerwvhnung einem Herrn 30 000 Mk. jach', lich abnehmen, ivährcw) sie für tne ganze Wohnung nur 18(.O Mk j ährlich tem Hausbrsiter br-ahlten. Jetzt hat tes Wehnungs- amt die beiden 2Bud,-ertauben an die Lust gesetzt und die Wohnung tem Herrn zur alleinigen Benutzung überwiesen. mc. Frankfurt a. M., 10. Nov. In allen Stadtteilen finden eien grafe Pvot?stvcrsamrnlun- ff'n gegen die beabsichtigte OOprozentige Mictpreiser Höhung statt. Tie Frmik- furtcr Mieterschaft erf aßt einstimmig, diese neue fiikanzstle Belastung nicht tragen zu können unb lehnt dieselbe von vornherein ab. Ttütfcbe und Schule. O Friedberg, 10. Nov. Im Kreis- lehreroecein wurde eine heimatknnd- l i che Bereinigung un'er dem Bor itz ten Rektor 511x6 gebit >et; ein besonder^ r Arteitöaus- schuß, zu dem Bettreter ab er ©dmlgnttunrei, soweit sie als H.-imatforscher in Frage kommen, he vangezogen werden, eine H eimat künde de r Wette rau zu schassen, die neben ter Heimatgeschichte vor allem auch die Landesttmde auf g.r-giaphisckier, naturroisfernsda tlick-er, wt tscka t- lich.-r und volkskundlickvr Grunda;e zur Darse> lung bringen soll. Mit der Sammlung des Nda- tettals soll sofort begonnen werden. Führende Männer ter Hrimatforscknmg, u, a. die Professoren Tvoher unb Blecker vom hie'igen ©t)mra tum, haben ihre Mitwirkung bereit)viLigfl ?,uce‘agt. = Lauterbach, 10. Nov. Tas Dekmrat Lauterbach, tem in 22 Pfarreien mit 69 Gemem- ten zusammen 27 538 Evangelische angehören., lat kürzlich s inen Jahresbe.rckit für das Jahr 1919 veröffentlicht. Gegen das Jahr 1918 ze gt dieser Bericht eine Zunahme des Kirck»en- und i>lbs, sowie der eingegangenen Kollekten und Gaben, ttotzdem konnte ixyn einer Hebung tes sittlichen Zustrndes ter Gemeinden n-ch mäst viel beobachtet ioerben. An Gaten und Kollekten für Werbe der Wohltätigkeit tourten 72911 Mk. (gegen 32 329 Mk. in 1918) aufgebracht. Tas Heilige dlbendmahl emtfvigen 24 728 Pers-omn: der Gotdesdienst war au ten drei Zählsonntagen von zu'ammen 16 683 Erwachsenen und 6367 Kindern besucht. Getauft wurden 409 (gegen 238 in 1918'.', konfirmiert 641 Kinder. Unter ten Ge Mitten befinden sich 44 miete.iche Kinder. Kirchlich getraut wurden 409 Personen (gegen 96 in 1918); kirchlich teerbtgt wurden 399 Personen ä,iigtc sich die Versamm-- lung u. a auch' mit ter Orgnnistcnfrage. Als Ergebnis dieser Be tn?e.1,u g leiu t agte He Konferenz die Llbgeordne e.i d r Talt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion bem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Die Vezirkökasse. Nach einer Nstiz ces Giesvner An^ei.sers wird tes Finanzamt in die alte Klinik verlegt. Was geschieht, nun mit ter Vezirkskasse (Fincm-bisse)'? Wo es sich ermöglickum ließ, wurden beide Behörden seicher schon zusammengelegt, we l sie im dienst- lickien Interesse und int Jnt. vesse ter S euerzabler zusammen gehören. — Nach icr Finanzkassew« orbirung ist die Derein'.guig beiter Beh rdm vorgesehen. — Seither ließen sich tue Ge ck-äfte mit bei «en Behörden rmm.-rhin exldyincn, weil die Ge- fdNäftäräume nicht wcü ent'cmi lagen. Wird jetzt das Finan-anrt in die Klinik verlöt unb Meibr bte Bezirks lasse in ihrem seil her igen Amtslvkal, dann entstehen für das Publikum sehr v ele Unannehm- lickikeitem Täglich üommt es t>:r, daß vom Fänan-- anti Personen an die Bezirksva'se geschickt roerbai und umgekehrt. Mitunter muß ter Weg sogar mehrmals gemacht nxtten. Bo enlt man, daß bei ten Behörden oft längere Zeit gewartet werten muß, bann ist es klar, daß mindestens ein halber Tag Zeit erforderlich ist. Fckr auswättige S euer- za hier ist das Zur ech' finden bei beiten Behörden dann doppelt schwierig, zudem das 9Imt.gr: Mute ter BezirlSkasse weder durch ein Amtssckstld noch durch eine Aufschrift erkenntlich gemacht ist. — Bei ter früheren Bezirkskasse II war ein Schild angebracht. Mit Rück^ickfl auf die Gesundheit ter Steuerzahler und ter bei ter Bezirks kaffe bc- sclüiftigten Beam en wäre es sehr zu begrüßen, tocim die BezirlsLasse in menschenwürdige Räume untergebracht würde. Die Räume ter Ka sc reidxn zur Zeit nicht aus, um das Personal unterzubringen, das in engnt Räumen, die nicht unter* kellett, dafür aber tom Haus chwamm durchzogen sind, zusammengepsercht arte.ten muß Es ist tv.rt** lich hohe Zeit, daß ton matg:beni>:r Behörde Stellung zu obiger Frage genommen wird. Es muß hier unbedingt Abhilfe g.-schaifen werden. Das Allgemein in icresse der Steuerzahler muß hier dem Einzelinteresse torgezogen ner en. Vielleicht läßt es sich ermöglichen, tic Bezirksk-as'e mit bem Finanzamt in ter alten K.inik unterzub. inzen. C.S. (Es ist bedauerlich, daß die e 9ütr gung nicht früher gegeben tourte. 9?ach un'eren Erlündigmd- gen sind die Räume in ter Alten Klinik im borauS bereits so stark belegt, daß ^"ch '«v — „Platzmangel" einjutreten droht. Die Red.) gab? teilst, mir bte Zeit au rertrxnten. Wsin bie Reihe an dich kommt, werte ich dich holen lassen." Ihr Herz mar voll tiefer, wehmütig-freudiger Rührung gewesen, als sie die Lnktenhöte und das hohe Ziegeldach des Vaterhauses uzicber vor sich aufhiitdxm gesehen: wie einen nnrren und bedrückenden Traum hatte sie die Errnre.nmg an bte Erlebnisse der hinter ihr lie;enten Monate em» pfunten, und d.is liebste wäre ihr letzt ge.vesen, nx'im sie ganz allein hätte in Haus und Gatten umhergeben können, um an den rertrauten Stätten, die die unschuldigen Fre.ide.i ihrer Kindheit und ihrer ersten Mätetenialwe gesehen hatten, stille s-jwiegespräck-e mit der Vergangenheit zu 1-at- tvn. Aber ihre Schwägerin Sipie, die wohl fein Verständnis besaß für solche Wünsche, ließ sie nicht dazu kommen. Ihr Vmehmen hatte vom ersten Augenblick an keinen Zweifel daran gelassen, daß Gerda in ihren Augen vor allem die Künstlerin, die Scttiusp'.elcnn nxir, die sich draußen im 3tratet tes Le e.5 getummelt hatte, und die nun mit einem mdvn Schatz von Erahrangen leimkehtte — von Er- fabnnigni, die sie meLeidü i r.ci nächftm AnM- Höngen Mr beim litten nuiß e, ans denen sie aber vor ihr kein Hehl zu mache:i bvauck/.e. Mit all ter bezaubernden Liebenswürdigkeit, die sie zupften unwiten'tehckch macht-, war fie ter Dchweter ihres MaTmes be ;eg:v t; mit tem Bvr- vecht ter Aeiteren Patte sie lieb )of?rt tes idweiter- lidjcn , Du" bedient unb einen Ton ange wlag n, dessen VettraulichPeit gleichsam im Fluge alle Hinternisse gegensei i ei Verstehens ftmpcgriumen sollte Es wäre Gerda leichter gr.aUrn, aus diesen Ton einzugehen, wenn Wnms Aussehen und Wesen sie nicht tu so hohem Matze beamtet. ja erschreckt hätte. Sie envartete, ihn froh und glück ich zu finden; statt dessen war er ihr als blcicter, müder und trauriger 9.i2xr.m enfgegenge» treten, ter se.bst in ter he-^ichstrn Miete riehen s- freute kein teueres 23ort zu ff«ten vermochte. Eine 2feränterung, wie sie in dieicn wenigen Jahren mit ihm vorgegangen war, ließ sich nur aus körperlichen ober tie'e i seelischen Leiten er- klären, imb in ihrer auftickstigen Liebe zu dem älteren Brater hatte sie sich trorgenommeii, die roabre Urfad?e zu ergrünten. Ihr weiblick-es Femgrfühl argwöhnte irgend einen verltängnisool e.i Ritz tn Ackftrns junger Ehe, und es erhob sich darum von Anfang an etwas wie Mißtrauen geget die sck^ne Sckpvägerin in ihrem Herzen. ^ig mit Gcitändnissen bcgiimen, weil ich doch auch eine Zeitlang Künstlerin genefen bin? Aber rch zähle da nicht mit. Erne Ma ettn hat es bitt schwerer als eine Schausplelerai." „Schwerer? Ich weiß wirklich nicht, was du damit meinst, liebe Signe." „Ach, du weißt es recht gut Und ich will mich auch gar nickst besser machen, als ich 5m. Wer weiß, was sich ereignet hätte, wenn ich länger tei meinen ehrgenigeil Plänen nmarrt wäre. Aber ich Farn über bie schüchternen Anfänge ja ergnttlich gar nicht hinaus. Ich war in jedem Wortsinn noch ein Neulftig, als ich Achim kennen lernte und bte Unklughnt beging, ihn zu heiraten." (Fortsetzung folgt) vehördliche Anzeige». Stadt. Arbeitsamt Kielten West-Nnläge 31, Teleph. 2054. ES können cinflcflcfit werden: ne“B a. bei diesigen ^lrbcitgebcru: 1 älterer Ban- fdiloüci. 1 (VPVühev -veiAcrii. Schloster. 1 Schrif ner, 1 Bildereiin abmcr, 2 Provinonsretsende, ein 2Jietn(lforiucv, 1 Schneider, 2 Schuhmacher. Lehrlinge: 1 Schubmacher. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 landwirtlch. fliirdjie u. Ar bei, er, 2 Icfiromonicurv, 2 ’l*roub stonSi eisende, I Muller, 2 Schneider, 1 Eisendreher, 1 Metallschiciier und Polterer. Eö suchen Arbeit: Schriftsetzer, Diichdrucker, 2 ^iuchdi'.rder, Kaufleute. Lchreiber in Reisende. 1 Wanner, 2 landw. Berwalter, HanSburscheu n, AuSlauier, '.lUnfrtiincif n. Baufchlosser. i Gariner, 1 Konditor. ISd neider, tEleklroinonleure,^Schuhmacher, 1 Leiter, 1 .K ranken psleger, 1 Schmied. 4 raoezierer und Sakller, 3 Böcker, 2 Kellner, 2 Kraftfahrer, 4 Meiliaucker, 2 Dreher. 1 Ov> liker, 2 Fräser, 1 Handschuhmacher, 1 Photograph, Lehrlinge: 1 Schuhmacher, 2 Schlosser, 1 Schmied, 1 Backer, 2 Friseure, 1 Buchdrucker, 1 Kellner, 2 Mechaniker. Weibliche Abteilung: ES können eingestellt werden: n. T-ci hiesigen Arbeitgebern: 1 Zimmermädchen, Dienstmädchen, Laufiranen und -madchen, tnditlne Stucmmadchen, 2 Stützen, 2 Köchinnen, einige Bereiierinnen. b.bci auswärtigen Arbeitgebern: Dienstmäd- chen, 2 Hauomadchen. Allciumadchen, 4 laiidwirt« schädliche Tienümädchen. 1 Hoielköchin, 1 Siüve, 1 Ziiinnermadchen. 1 Küchen mädchen, 1 Kocht«, 2 Friseusen, 2 Haushälterinnen. ES suchen Arbeit: 1 BibliotbekSgebilfin, 2 Büglerinnen, 1 Näherin bei Schneiderin, 2 Zimmermädchen. einige Laussrauen, auch für Nachmtktags- Neschasiignna, 3 Waschirauen, 4 Haushälterinnen, 1 Hoielköchnr «nach Marburg«, 2 SlenoivoiNinnen, 1 Lehrmädchen bei Schneiderin, 1 Hiissfchneiderin, 1 Schirmuäherin, Wickel- u. Ziaarrenmacherinnen, 1 Lehrmädchen s.Modistin. 3 Koutoriitinnen, 2Ber- räuserlnnen, 1 Weitzzeugnäherin, 2 Flickerinnen. 6. Gräser, Julius 7. Fischer, Heinrich 8. Müiler, Karl 8. Ömmert, Wilhelm 3. 4. 5. Bechtold, Heinrich Htllgärmer, Willy Krischer, Alfred 1. Lust, Stnrl 2. Rommel. Franz 38. Lotz, Heinrich 39. Fromme, Maria 40. Schneider, Heinrich Schurm, Friedrich Ziegeler, Heinrich Bierau, Albert Peter. Phil Qmmerr, Elilab. Zlckermann, Lina Fölüng. Johannes Funke. Emil Aovcl, August Noll, Emma Müller. Hermann Fischer, Anna Busch, Karl Psluner, Karl Zimmermann, Jakob Günther, Heinrich Frenkel, Rudolf Müller. Eniil Luh, Fritz Hillgärmer, Jakob Kuchler, Joses Horst, Heinrich Poooenhaier. Karl Dönges. Wilhelm BraiiN, August Kroll, Rosalie Schneider, August Franz, Hellivig £tlin, Kail 9'romm, Berta Hahn, Pe er Runge, Heinrich Bertre er: Mann, Albin Käüner, August Beckuiann. Georg Rtartin, Karl Frischmann, Emtl Pfeiffer, Heinrich Brunuengräb.r, Phil. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Arbcitncbmervertreter: Ersatzversonen: 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. Strobel, Hermann Kraft, -Heinrich Kiel. Alfred Kier stein, Wilhelm Hennig, Paul Förster, Wilhelm Mällnche. Heinrich 3>ierau, Anna Hehler, Karl Mauk, Otto Anient, Lorenz Hinkler, Heinrich Gregortus, Karl Dalnner,Margarete Bischer, Georg checker, August Horst, Johannes RieiV Wilhelm Kolbe, Karl Beck, Bernhard Göbel, Johannes Hofmann, Wilhelm Wacker, Otto Boigt, Johanna Piater, Sone Lanz, Heinrich Schmidt, Heinrich Kirsch, Karl Arnold, Ludwig 33. 34. 35. 36. 37. Allgemciiic^MMciiWEttW Betr.: Wahlen zum Ausschust. Da bis A» dem festgesetzten Dermin nur je ein Wablvorschl.ig von den Persicherten sowie den Ar- beiigeberu c ugelausen ist, gelicu die in diesen beiden Vorschlägen verAeichueien Personen als Mitglieder des Ausschusses be.zw. Ersatzmilglieder gewählt. Springmanns Schuhwarenhaus Gießen, BahnhofstB*aße58 Brents \ / Trotz I Leistungsf^igkeli \ lIsusrsr HMeprelse\ I dorch I I noch i \9relelMiaay \Hfflgi 11618D Pferde -Versteigerung. Freitag den 12. November, nachmittags 2V< Uhr, werden aus dem Hose der Brauerei 3 Pferde, Rappen öffentlich meistbietend gegen gleich bare Zahlung versteigert. Bedingungen werden vorher bekanntgegeben. 11926d Brauerei Ihring, Lich. MtUt.IUUUUIUtUUINMlIilMIlllUI>UU!IUt!UiIMllllt.!,IUlltiHU!.'.Il>.I^U.UtMlu11mituit.>lll.Ul!>lllliUUU>.UMUru0 PreisermäßögungS Vom 1. November ermäßige ich auf sämtliche mir übertragenen Spengler- und Installation-^arbeiten die Preise ganz bedeutend. = Großes Lager in Gaslampen und den hierzu erfordert.Ersatzteilen. - Größte u. besteingerichtete Spenglerwerkstatt am hiesigen Platze. ■ Neuenweg 40 Oaiumes» ' elephon 590 Spengler- und instaliationsmeister. uere LMMMIMMMtM,lNIM«kh'liI.uiu!iIlld.iiiIIiui.d.>,ilI.iliii..liui,lllNilüiIiIiüMilIÜ!llliIlMü'i'i7. •Winterfest Samstag den 13. November 1920, abends 77, UI)r, in der Turnhalle bestehend in Theater, Aonzert und turnerischen Ausführungen anschließend Ball- Nur Mitglieder baden Zutritt. 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T Ferner: > tasdinmpli * Das köstlich ne Arbeitgebervertreter: Ersatzversonen: i 1. Rähuejeld, Albert 2. Acuhl. Karl JI. ,3. Nikolaus, Phil. 4. Havvel, Jak. Wwe. 5. Haubach, Gg. 6. Mhirfitubl Heinrich 7. Präichold, Hermann Vertreter: 1. Abermann, 2)tarnn 2. Bierau, Balthnser 3. Bindewald 'Adalbert 4. Erle, Heinrich 5. Haas, Karl jr. 6. Mever, Otto 7. Naab, Ludwig 8. Winn, Heinrich 9. Klein, Albin 10. Bourgeois, Adolf 11. Bernhardt, 'nbrotn 12. Goiimann, Heinrich 13 Gäriner, Robert 14. Bourgeois. Franz 15. Halm, Wilbelm 16. Tänbert, Otto 17. Andrea, Richard 18. Lötigen, K. Wwe. 19. Faber, Ct o 20. Schmidt, Gustav Ehr. 8. Noll, Adolf 9. S-chreiner, Jakob 10. Röhr, Karl 11. Schmidt, Wilh. K. 12. Schmid», Otto 13. Dabmer, Gg. 14. Waldschmidt, Karl 15. Miihlig, Heinrich 16. Beit, Louis 17. Diener, Franz 18. Noll, Anna 19. Berg, K. 20. Herr, Wilhelm Die Gültigkeit der Wahl kann innerhalb einer Woche nach der Bekanntmachung angcsochien werden. Aniechtungen find bei dem Borstande oder dem Bersicheruiigsami anzubringen. Das Bersichernngsamt entscheidet. Gietzen, den 10. November 1920. Ter Dorstand. 11960c Elektrische IlllllllllllUlllllllUillillltlllllllllll InstallatlonS'Matenalien ............................................................................. Isolierrohr, Draht, Schalter E Abzwelgd se D. R. P. ■ j Fassungen, Lüsierkle.mmen ►qH ■ d Sicher EiNHORN -SU liefert in allen (flrÖBcn und •«»»• kupferne Wasserschiffe Peter Schmitz, Tadellose Herren- Slärke- Wäsche erhalten Sie immer bei schnellster Lieferung (ca. 8 Tage) Eil Wäsche 2—3 Tag von Großwäscherei „Edelweiß“ Gtoßptl Telephon 487 VIvMvll rschhlzenstr. 12 Iln Uhr. Preiswerie I Lebensmittel Btl— ——= M GM SMttlM Stück 1.30 || Aer.WWMriM 6t. 110 WNlkiM beutiß. Taaesvreis 6J5 Corned-Beef.. ,a Dose, 1 Pfund engl. M. Heb la. 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De':- mrnfter Abtei statt. Ter König san^t. an een Präsidenten der französischen Republik ein Telegramm, in dem er dem franzr- si'chen Volke ti? unveränderliche Zuneigung n nd Bewunderung tes geckm en kni tveri-e auch im F icte.t alle P.v'.en bestehen. Der Kön^ drückt die Hosftuurg aus, daß die Schevierig- totrlctti J’fcftbnlnit °«Ümd Wucher veranlaßte Teuerung und Knappheit mancher Lebensund Futtermittel, sowie auch Gegenstände des notivendigen Lebens- vedarfs har für weite Kreise der Bevölkerung zu einer Erschwerung der rxl-enshaltung geführt, die sofortige Abhilsemaßnahmen erforderlich macheii. Uni diesem Uebelstand mit allen zu Gebote stehendeii Mitteln ent gegen treten zu können, sind außer der Preisprüfungsstelle Ober bellen mid der Preisprüfungsstelle der Stadt Gießen auch in jedem Krerie Kreispreisprüfungsstellen und in der Stadt Bad Nauheim eine städtische Preisprüfungsstelle errichtet worden. lieber den hier genannten Stellen steht die Hess. Landes-Preisprüsungsstelle in Darmstadt. Weiter wurde in ganz Hessen die Berpstichtung zum Preisaushang mid zur Preisauszeichnung für den Verkauf von Lebens und Futtermitteln uno für Gegenstände des täglichen Bedarfs erngeführt Verordnung über Preisauszeichnung und Preisausl-ang). Trotz Veröffentlichung der hier erwähnten Verordnung lvird von verlchiedenen Geschäften der Preisaushang und die Preis- anszefckn'nng an Waren in deutlich lesbarer Schrift (Zahlen) nicht ausgesührt. Wir warnen' daher di' in Frage kommenden üleschästs- leute iisw. und fordern sie auf, unverzüglich die vorgeschriebene Preisauszeichnung an den Waren vorzunehmen und auch dafür zu sorgen, das; die in bcu Schaufenstern und Schaukasten ausgestellten Waren mit Preisauszeichnungen versehen sind. Die Ausstellung von verkauften Gegenständen in Schaufenstern und Schaukasten ist untersagt. Nach Mitteilung des Reichswirtschastsministeriums sind Gegenstände des täglichen Bedarfs alle Gebrauchs gegen stände außer Luruswaren. Demnach gehören auch alle Haushaltnngs- gegenltände, Kurzwaren, Papierwaren, Bücher, Manusakturwaren uiiv. dazu. Die hier ansgeführti-n Waren müssen also mit Preisaus- zeichnuikgen versehen fein. Ferner wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Beseitigung oder die Unkenntlichmachung einer Preisangabe z. B. durch lieber- klebezettel verboten und strafbar ist. Alle (teschäftsinhaber, Ge werbetreibend.' nnd Handwerker iverden daraus aufmerksam gemacht, daß sie verpflichtet sino, über die Herkunft aller Waren nnd der Einkaufspreise Auskunft zu geben und mit der Sorgfalt eines gewissenhaften Kaufmamis ihrer Buchführungspflicht nachzukommen haben. Besonders muß verlangt werden, daß jeder Kaufmann und Gewerbetreibende eine genaue Kalkulation aufstellt, die umfaßt: a) Gestehungspreis, b) Unkosten, c) Gewinn, damit er jederzeit die Berechtigung der von ihm geforderten Preise nachtveisen kann. Die Preise für Waren, die zum Weiterverkauf unter Festsetzung des Kleinvrrkaiisspreises geliefert werden, dürfen nach- träglich^nicht erhöht werden ^Schokolade, Keks, Zigaretten, Stearinlicht?, Seife nsw). Zuwiderhandlungen sind den Preispriifungs- stellen baldigst zu melden und wird dann gegen die Beschuldigten auf Grund der Bekanntmachung über die äußere Kennzeichnung von Waren vom 18. Mai 1916 (RGBl. S. 380) Strafantrag erhoben. Auch wird besonders darauf Hingewi sen, daß nur derjenige Großhandel treiben darf, der die hierzu erforderliche Genehmigung besitzt iVerordnung über den Handel mit Lebens- und Futtermitteln vom 24. Juni 1916. RGBl. S. 581). Bei Nichtbeachtung der obenerwähnten Vorschriften kann seitens der Preisprüfungsstellen die Schließng des Geschuäfts beantragt tverden. Alle Gewerbetreibenden und Handwerker werden darauf aufmerksam gemacht, daß die bei Aufstellung ihrer Rechnungen über ausgeführte Arbeiten Reparaturen) nnrj)ie tatsächlich entstandenen Unkosten und besonders die genaue Stundenzahl für die ausgeführte Arbeit in Ansatz bringen dürfen. Des weiteren dürfen nur »Edelsinn Phon 487 Uc”“M2 , . I V\^u. 0011 Sußitoff. - btcbieuj).-!! - Dtenstnachrichlen. "fr* jl #.»* gjd tl -s PlUIld eniutik bklt . j sgi ss,{ Ml Mit der Durchführung der Personenstandsaufnahme wurden aus Grund des § 22 A. O. die Gemeindebehörden betraut. Tiefe haben dafür zu sorgen, daß von jedem Wohnungsinhaber einer Gemeinde eine Wohnungslistc aufg.'stellr und diese zusammen mit den übrigen Wohnungslisten für ein Grundstück von dessen Besitzer iiit einer Bescheinigung bei der Gemeindebehörde spätestens bis zu einem von ihr zu bestimmen'en Zeitpunkt eingereicht wird. Tie Eßmieindebehörden haben auf Gritnd dieser Wvhnungslisten rin Personenverzeichnis für ihre Okmehiöe oder, wenn die Gemeinde in mehrere Steuerbezirke eingeteilt ist, für jeden Steuerbezirk oufzustellen und dieses mit den Wohnungslisten und den Beschei nigungen der Grundstücksbesitzer spätestens bis zum 20. Dezember 1920 dem zuständigen Finanzamt einzuveichen. Im Hinblick auf Artikel 136 Absatz 3 der Reichsverfassung kann die Angabe des Neligionsbeft^ntnisses in der Wohnungsliste unter Androhung der Zwangsmittel des § 202 A. O. verlangt werden. Für die Wvhnungslisten nsw. sind bestimmte Muster vorge- schrieben, dre den Gemeindebehörden mit erläuternden Vorschriften durch die Finanzämter mitgeteilt werden. Diese sind ferner an aeiviesen, den Gemeindebehörden hinsichtlich der Beschaffung der Vordlmckc - für die Personenstandsaufnahme zur Seite zu stehen Und sie auch 'wegen der Ausfüllung der Vordrucke zu!untei'richten. Die Beschaffung der Vordrucke hat zunächst auf Kosten der Ge Minden zu erfolgen, denen aber Ersatz durch die Reichskasse k5ii= gesichert ist. un knege waren, genonr uno erroanet oaven. Gcnrgh fuhr dann fort: Wir haben g'hosft, Gerech- tiofrit und Bi ligkeit zwischen den Nationen zu erreichen und das ehrliche Halten von Versprech'n. Wir sredachken, einen garten und dauernden Frieden zu erreichen der iwlvendigerw-ise auf einw guten Willen gebmit werden ntn^e Der Friedens vertrag hat nichts dergleichen geschaffen Wenn er nickt so abgeändert wird, daß irgendein wirtschaft icher Neubau Europas stattfinden kann und irgerchein Gefühl der Wohlan st ändiqkeit se'chaffen wird, um bis zwi'ch noö kische Zn'ammenarb-i: zu erm'.ctigen und znstande'.ubrrnien, wird Europa vor Ab'auf eines Jahrhunderts zu Grunde gehen England wird dann in den Krsammenburch hinein- ge zogen. Ter südafrikanische Ministerpräsident SmntS über den Völkerbund. London, 11. Rvv. (Woln) Die „Times" erhielt arläß/ich der Erinnerungs'eier an beit W..ffenstill' and u. a. von dem m.«afrikanischen Mi- nisterv ä üen: Smuts eine Kunl-gebung, in der es heißt: Am Waffenstillitan^age wird der Wunsch ausgespvvck-en, den Vökitrbund zur Wickllick)? it wer en zu lassen. Wenn der B md nich' ein z-v- ck- wä'ei.rres Mi 'el für er Wrlt'chch>-n wird, bann wir» der Waffemtikl'.und ri mals Dr. Btnoocjs rour'cn sckw r misthand It Em :i>at wurde du ch sieben Ecknissckw r t> r unbet London, 11. Nov. (Wolff.) AuZ pol. i cher l?IIc wird gemeldet: Die Litauer beiarrnen i Kowiw aus am 7. yiovember unter Mitwir- lg ter Bolsch'wi'ten eine Offensive gegen neral Z'ligowski. Sie sind jetzt 35 Kilometer von Ina eicksernt. Au» Tschechien^ Prag. 11. Nov. (Wck'f l Im Namen des tbs ter teut'ckrn sezia de it k atisckvt ?7bge'rd- cn verlantel en leuüe die Abgeo d-etrn Gech ) Czern ak mit tem Mr i e prä''ke"e t ü er durch de iarlame:!t-'ris^.Lt E e w'ise ci g- bene politischc Lage Sie scksugni untere ber, die Ber üguT'g (et-, d? Entfer- tg tes Kaiser Joses- De n k m a l S in Tef» aub.’r Kraft zu setzen. Ter Mr rs t -prä'Le tt er- > cb?, daß nach ft in er Kenntnis sich die tlcho- ch?n Parteien mit der Fra^e beschä't'gnr, rtne Tensnta's'rage in eine: brite Nationen be» idigend-.m Weise ge eaelt werten fö nte. Aber dZ d zwischnt tem Prüf ten en Ma'aryk w'd ten e" Abgeordne e.i eite Uut'ir trnq fb r bte irische La .e statt, w> b.n auch die Te tzi c Bor- e und die sich darrus möglicherweise ergeben- Folgen zur Sp acke kamen. Die adriatifche Frage. London, 11. Nov. (Wolff.) Die „Times" ben aus Santa Margh?rita: Die a b r i a • che Frage sei g'löst. Nach der getroffenen ^lung werte die Grenze von I st r i e n beinahe .z in einem für Jugoslawien günstigem Cinne »setzt. Fiume werte unabhängig Rom, 11. Nvv. (Wolff.) Aus Santa Marita wird gemeldet: Di? ital ieniiche De- ; a t i o n ließ die südslawisch- Delegation wissen, . Italien hinsich lich der ju ifchen Grenze, ter rbhängigkert Fiumes, ter Inseln und Dalma^ is auf allen Punl.en seines Programms bc* en werte. Wesnitsch erklär e Herauf, er le sich mit seinen Kollegen be'preck)en. Für em nachmittag 41/? Uhr war eine neue 58a* rnrlung angesetzt worden. Armenier und Türfcn. Konstantinopel, 12. Nov. tWTB.) Eist nmiiitiauS ter armenischen Regierung vom November meltet, daß Armenien mit der f.i einen Waffen still st and abgeschlosten ’. Die armenischen Truppen werden das west- - Ufer tes Arpan räum m. Die Türken werden wend der F-ied nsvcr'a d ufen Ale a-drovol tzt Halen. Di? Türken aerbür'en die Au'recht- iltung ter Ordnung und ten Schutz des Landes. Preismindernngcn in tftnerifa. London, 11. Nov. ^WTB) Das Rrntersche _ur?au meldet ans N'nhork, daß in Amerika zahlreiche Preisminderungen einge- trete-i sind. Die Volkssvriseansta ten setzten die Prei'e um 28 Prozent h rab, desg'e ch^n fand eine b'trückt ick? Pre sn rmindwung für Te ti'wa en und Männertekl i^ung statt Auch Rohnick r sank betracht ich im P-eis?. In Minneapo is steckte sich ter Preis des M hls rum erstenmal wieder seit vier Jahren auf zehn Dollars pro Tonne. Aus dein Neiche. Tas Knchrnbackrn. Berlin, 11. Nov (WTB ) Der Haupt» aus schuß des Reichstags lat ten sozial- dnnokraftsckien Anttag betreffend das Verbot für die gen*, bsrnäßige Herstellung von Kuchen« gebäck angenommen. Pgrtritag der Kamnnistrn. Berlin. 12. Nov. lWTB.) Wie die „Rote Fahne" mitteilt, fintet auf Grund einer Vereinbarung ter beiten Pari ileftungm der USP. (linker Flügel) und ter KPD. der nach dm Partribe- schlüs'en von Hal e notwendig Vereinigungsparteitag am 4. Dezemow in A rim statt Luftverkehr Frankfurt—Lörrach. Karlsruhe, 11. Nnv « WTB ) In Gegen- roart einer woßen Anzahl rrladei?er Gä'e wurde beute oorrni tag der Luftverkehr Frankfurt— Lörrach eroimet, der eine Zwischenlandung in Karlsruhe vorsieht. AU5 dem besetzten (Bebtet Hauptmann v. Beerfelde. Heppenheim, 11. Nov. (Priv -Tet.) Der in den beiden letzten Jahren viel ae- nannte Hauptmann a. D. v. Beer selbe lstit im Sommer vorigen Jahres hier ein Anwc-sen in der Ludwigstraße erworben und darin einen Ob st handel größeren Stils angefangen. Nun ist Herr v. Beerfetde vor einigen Tagen wieder weggezogen, nachdem er das Anwesen für 10 000 Mark wieder verkauft hat. behördliche Anzeige« Stadt. Arliki^tsamt (Stehen West-Anlage 31, Teleph. 2054. ES können cinocflcflt werden: “* a. bei bicficien Arbeitgebern: 1 älterer Bc fdiloffcr. 1 n.'PVÜfiev Heiner n. Schlosser, 1 Schr ner, I Bildevciill ntiincr, 2 Provinonsreiscnde, c Meiallsormer, 1 Schneider, 2 Schuhmacher. Lehrlinge: 1 Schuhmacher. b. bei anSwärtigen Arbeitgebern: 3 Innbroirtf fluedjie n. Arbeiter, 2 l* Ichromonicure, 2 i*ro nonweisende, 1 Müller, 2 Schneider, 1 Eisendrehi 1 Merallschleiser und Wolieier. ES tuchen Arbeit: Swrislsetzer, Buchdruck 2 Buchbinder, .Mnitflcuie. Schreiber u. Reiten 1 Wagner, 2 landiv. Berwatter, Hansbnrschei, Anslanier, '.Viafdiittcif n. ^>ankchlotser, 1 (^hrm. 1 Konditor. 1 Sa neider, lElekirornonienre, 4Schi macher, 1 Heiner, I .Krankenpsleaer, 1 Schnw 4 Tapezierer und Sattler, 3 Bäcker, 2 SlcUn 2 Kratt tat,rer, 4 Mechaniker, 2 Dreher, 1 £ liker, 2 Fräser, 1 Handschnhinacher, 1 Photogrcu Lehrlinge: 1 Schuhmacher, 2 Schlosser, 1 Schmi, 1 Bäcker, 2 Friseure, 1 Buchdrucker, 1 Kelln. 2 Mechaniker. Weibliche Abteilung: Es können eingestellt werden: a. kei hiesigen Jlrbeitaebern: 1 Zinimermädck« Dienstmädchen, Lansiranen und -Mädchen, tiiditl At.elninädchen, 2 Slützew 2 Köchinnen, ein, Bereiterinnen. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: Dienstnic ctien, 2 käuierinaen, 1 Weihzengnäherin, 2 Flickerinm 6. (Mräfer, Julius 7. Fischer, Heinrich 8. Müller, Karl 40. Runge, Heinrich Arbeitacbervertreter: 16. Tanbert, Otto tue. 11950c 1 2. 3. 4. 5. 19. 20. 9-romni, Berta Hahn, Pe er 34. Kroll, Roinlie 35. Schneider, August Faber, Ct o Schmidt, Gustav Ehr. Lust, 51arl Rommel, Franz Bechtold, Hetnric Hiltgärtner. Will Krftcher, Alfred Vertreter: Abermann, Ätarlin Bierau, Balthaser Bindewald Adalbert Erle, Heinrich Haas, Karl ir. Meyer, Otto Naab, Ludwig Winn, Heinrich Klein, Albin Bourgeois, Adolf Bernhardt, > ndwig Goitmann, Heinrich Gärtner, stöbert Bourgeois. Franz Halm, Wilhelm Das Bersicherungsaml em scheidet. Giehen, den 10. November 1920. Ter Vorstand. 1. 2. 3. 4. 5. Erse.tzversoncn: Rähueield, Albe Muhl. Lbari II. Nikolaus, Phil. Havvel, Jak. Wwe. 37. 38. 39. 39. Fromme, Maria 40. Schneider, Hein .. Haubach, Gg. 6. Nuckitnbl. Heinrich 17. Andrea, Richard 18. Löiigen, K. W> 36. Franz, Hellwig Qrlin, Kail 7. Pröichold, Hermann 8. Noll, Adolf 9l Sä.reiner, Jakob 10. Röhr, Karl 11. Schmidt, Wilh. K. 12. Schmidt, Otto 13. Dabmer, Gg. 14. Waldtchmidt, Karl 15. Mühlig, Heinrich 16. Beil, Louis 17. Diener, Franz 18. Noll, Anna 19. Berg, K. 20. Herr, Wilhelm Schuov, Friedrich Siegeler, Heinrich ierau, Albert Peter, Bhil Cnunevt, Elitab. Ilckermann, Lina Fölüug, Johannes Funke, Emil Aovcl, August Noll, Emma Müller. Hermann Fischer, Anna Busch, Karl Pflüger, Karl Zimmermann, Jakob Günther. Heinrich Frenzel, Rudolf Müller, Emil Luh, Fritz Hillgärmer, Jakob Kuchler, Jokes Horst, Heinrich Ponoenhaier, Karl Dönges, Wilhelm Braun. August Vertro er: 1. Mann. Albin 2. Käüner, August 3. Beckmann, Georg 4. Marlin, Karl 5. Frischmann, Emil 6. Pteitser, Heinrich 7. Brunnengräb.-r, Phil. 8. Ommert, Wilbelm 33. 34. 35. 36. 37. 38. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. S. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13 14. 15. Die Gültigkeit der Wahl kann innerhalb einer Woche nach d.r Bekanntmachung angcsochien werden. Anfechtungen und bei dem Borstande oder dem Bersicherungsaml anzubringen. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. Slrobel, Herman Kraft, Hinrich Miet Alfred Kier stein, Wilhel Hennig, Paul Föriler, Wilhelm Männche. Helnrti Bierau, Anna Hehler, Statt Mauk, Otto Anient, Lorenz Hinklcr, Heinrich Gregorlus, Karl Dahmer.Margar gischer, Georg chceker, Llugust Horst, Johannes Rieü Wilbelm Kolbe, Slarl Beck, Bernhard Göbel, Johanne? vorn mim, Wilhel Wacker, Otto Boigt, Johanna Marer, Sone Lanz, Heinrich Schmidt, Heinric Kirsch, Karl Arnold, Ludwig Lotz, Heinrich Nrbcitnebmervertreter: Ersatzversonen: AllgeoiciiicLrtslmlcilWWi Betr.: Wahlen zum Ausschuß. Da bis zu dein festgesetzten Dermin nur je c Wablvorschl.ig von den Versicherten sowie den 2 bcitgebcrn e ngelansen ist, gelieu die in diesen beib Vorschlägen verzeichneten Personen als WHtnliei des Auojchusies bczw. Ersatzniitglieder gewählt. Elektrische iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiin InstallationS'M aterialien Mimmiiiimiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiimniniiimiiii Isolierrohr, Draht, Sei uiter K Abzweigd se D. R. P. u< Fassungen, Lüsterklemmen jj d Sichernnpestöpsel, Patronen 2. B Pend Litze usw. (UM,8s £.81 1 Glühlampen J WMWMM H Fabrikation u Großvertrieb olektr. Art n BöreeajureDe 11 Telephon H. 9881 1 Minute von der Ilauptwache. die Gewinnsätze berechnet werden, die für den betreffenden Gewerbezweig vorgcschrieben sind. Das kaufende Publikum wird gebeten, unberechtigte Preis- sordernngen nicht anzuerkrnnen und zurückzuweisen, dies güt ganz besonders bei vorgrmndenen Preisumändernngen, gleichzett'.g aber auch der zuständigen Preisprüfungsstelle oder direkt der Prels- prüsungsstelle Oberhessen von enter solchen Angelegenheit Mitteilung zn machen. Kaufleute oder Gewerbetreibende, die unter Ueberschreitnng D?r festgesetzten Höchstpreise oder der z. Zt. üblichen Preise Wiren irgendlve cher Art anknuftn oder solche Waren, von denen man anitehmeu innst, daß dieselben aus dem Schleichhandel herrühren, auskaufen, machen sich strafbar. Die hier in Frage kommende Ware wird bcsch'agnahmt und Anzeige erhoben auf Grund der Verord- ilung gegen Preistreiberei vom 8. Mai (RGBl. S. 395) § 1 Abi. 7. Durch den Ankauf von Schleichhandelsware wird der Schleich- uud Kettenhandel sowie das Wuchertum unterstützt und die Ware unnötigerweise verteuert Die Beamten und Beauftragten der Preisprüfungsstellen und die von der Polizeibehörde hierzu beauftragten Personen sind befugt, auf Grund der Bekanntmachung über die Errichtung J)on Pl i. p. ü u -y?iel en und die Verforgnngsregelung vom 25. September 1915 «RGBl. 3.607) Betriebsräume, Geschäfte, Werkstätten usw., in denen Waren hergestellt, verpackt, ausbewahrt, feilgeboten und verkauft werden, zn betreten, dortselbs! Besichtigungen vor zu tehmen, Geschäftsbücher und Rechnungen ein5ufeilen und nach ihrer Au.mahl Proben zur Untersuchung gegen Empfangsbescheinigung zu entnehmen. Die hier genannten Beamten und Beauftragten ' ec Preisprüsungsstellen sindaufVerschwiegenheitver- eid i g t und ist denselben jede gewünschte Auskunft zu erteilen. Die Mitglieder und Beauftragten der Kreispreisprüfungs- stellen, die Poliz iorgane und die Revisoren der Preisprüfungsstelle Oberhessen sinn angewiesen, aus alle Unregelmästigketten und Znwiderhaiidiungen zu achten und Uebertretungen zur Anzeige zu bringen. An alle Kaufleute, Händler, Gewerbetreibende, Handwerker und an das kaufende Publikum, sowie an die Polizeibehörden wird die dringende Bitte gerichtet, den Preisprüfnngsstelien bei der Unterdrückung des Schleichhandels und des Wuchers behilflich zu sein und alle vorkommenden Unregelmästigkeiten, welche auf Schleichhandel, Wucher oder Kettenhandel hindeuten, der Preisprüfungsstelle Obcrh ssen, Gießen, Lonystraste 7, Handelskammer- geläud?, sofort mitzuteilen. Vorstehende Warnung wird durch die Presse der Provinz Oberhessen veröffentlicht nnd nochmals besonders daraus hingewiesen, daß bei den fortwährend stattfindenden Geschäfts- und Bl cherrevisioneu aus die in der Warnung angeführten Punkte besonders geachtet wird. Vorgefundene Unregelmäßigkeiten werden unnachfichtlich zur Anzeige gebracht und die Schließung des schäftes wegen Unzuverlässigkeit des Inhabers beantragt iBekannt- machung über Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel vom 23. September 1915, RGBl. S. 6037). Gießen, den 1. November 1920. Pveisprüfungssbeile für die Provinz Oberhessen Gießen. Bekanntmachung. Betr.: Brennstoffversorgung der Haushaltungen. Unter Hinweis auf § 2 unserer Bekanntmachung vom 23. April 1920 «Amtsverkündigungsblatt Nr. 54) n-erden für das lausende Hansbrandwirtschaftsjahr weitere 4 Zentner Brennstoffe bewilligt und die Bürgermeistereien angewiesen, Bezugscheine hierüber cms- znstellen. Diese Menge von 4 Zentner gift für den Bezug bis fcum 30. April 1921, soweit die für das Sommerhalbjahr bewilligten 8 Zentner schon bezogen sind, als Höchstmcnge. Im übrigen findet unsere Bekanntmachung vom 23. April 1920 (Amtsverkündigungs- blatt Nr. 54) entsprechende Anwendung. Gießen, den 8. November 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Sieger t. Bekanntmachung. Betr.: 47. Ausgabe von Süßstoff (Sacharin). Für die Zeit vom 10.—30. November 1920 wird gegen die Lieferungsabschnitte 1 7 der Süßstvffkartc „H" (bläu) und 6 der Süßstoffkarte „G" ffgelb) von den Süßstoffabgabestelleu der Landgemeinden des .Kreises Süßstoff abgegeben. Es gelangen auf den Abschnitt 17 e in Briefchen und auf den Abschnitt 6 eine Schachtel zur Ausgabe. Mit dem 30. November 1920 verlieren die Abschnitte 17 bzw. 6 ihre Gültigkeit. Nach diesem Zeitpunkt nicht abgerufene Süßstofsm mgen dürfen von den Abgabestellen frei an die Bevölkerung verkauft werden. Gießen, den 8. strovember 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. (Siegert. Bekanntmachung. B etr.: Maul- und Klauenseuche in 0 , - w r a ß. In Hof-Graß ist die Mcrnl- und Klam..seuche amtuch festgestellt worden. Es wird gebildet ein Sperrgebiet b-stehend aus der G e - markung Hof-Graß. Das Beobachtungsgebiet bleibt u.ioc ändert. Unsere Bekanntmachung vom 25. Augnst ds. Js. in Nr. 122 des Amtsverkündigungsblattes findet sinngemäße Anwendung. Zuwiderhandlungen gegen die erlassenen Anordnungen werden mit erheblichen Strafen geahndet, wenn sie wissentlich begangen sind, sogar auf Grund des § 328 des StGB, mit Gefängnis. Gießen, den 5. November 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: W e l ck e r. Bekanntmachung. Betr.: Maul- und Klauenseuche in Stangenrod: 3n Stangenrod ist die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt worden. (Es wird gebildet ein Sperrbezirk bestehend aus der Gemarkung Stangenrod. Ium Beobachtungsgebiet wurde die Gemarkung Lumda beigefügt. Gießen, den 6. November 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Weicker. Bekanntmachung. Betr : Verkehr mit Brennstoffen: hier: Anlagen zur Elektrizitätserz euMng. Es ist in letzter Zeit die Bcobachtung gemacht worden, idaß leine Or schaffen sich mit Hilfe von meist unrationell arbeitenden Lokcmobilen eigene Elekirizitätsversorgang schaffen. Der Kohicn- Der auch hiersür findet meistens auf Kosten des Hausbrandes 0 er >e'' Drusch kohle statt. Wir weisen darauf hin, daß solches unzulässig ist, da ütn Bereiche von Ueberlandzentralen keine neuen Kraftanlagen genehmigt und auch keine Kohlen oder andere Brennstoffe hierfür zur Ve fMung gestellt werden können. Etwa bei vlchen Betrieben vorgefundene Kohlen werden unweigerlich beschlag ahmt. Gießen, den 8. November 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert. B e t r.: Wie oben. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises mit dein Ersuchen, etwa in ihrer Gemeinde Iber» «c ii v han'ene Anlagen hierher zu meldm. > Gießen, den 8. November 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert. Dieustnachrichten des Kreisamtes. In H a a r h a u s e n (Kreis Alsfelv) ist die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt worden. Ort und Gemarkung Haarhausen sind zum Sperrgebiet erklärt ^worden. In Maul buch (Kreis Msfeld) ist die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt worden. Ort und Gemarkung Maulbach sind zum Sperrgebiet erklärt worden. In der Gemeinde H i tz k i Qch e n (Kleis Büdingen) ist die Maul- und Klauenseuche ausgbvochen. Die erforderlichen Sperrmaßnahmen sind angeordnet. In dem Gehöft der Gebrüder Cloos in Wetzlar, Bannst raße 7, dem Hofgut Homburger Hof und in zwei Gehöften der Gemeinde Stockhausen Kreis Wetzlar) ist die Manl und Klauenseuche amftrch festgcstellt worden. Die Schutzmaßnahmen sind angoordnet. Infolge Erlöschens der Maul- und Klauenseuche ist der Ort und die Gemarkung Ober-Ohmen (Kreis Alsfeld) ans dem Bevbachcungsgebiet ausgeschieden. In den Gemeinden Berstadt, Echzell, Gettenau, H e uch elheim und Altenstadt (Kreis Büdingen) ist die Manl- nnd Klauenseuche erloschen. Die angejrbneten Sperrmaßnahmen sind anfgehoben. Druck der Rröbllchen URhHrRtät«-®ud)- und Sttinfcrudvrri R Lang«. i ucnispieinaiis f Bahnhofstraße 34. U94ec O E) Heute letzter Tag: G r Vampire 5. Teil r »■ I W © O © tawe e Ab morgen bis inklns. Montag: I DR BßlfilfQrt ’n sein.ausgezeichnet. Luü rGUIlSI l Lusispielschwank Ferner: ...... Ewa May die bildschöne Tochter von Mia May in dem gewaltigen Monumental-Film- werk iu 6 Akten D erfahr von SanlOarlen Und die Sage geht, daß Beatrix und Konrad fest umschlungen noch heute auf d'im Marktplatz von St. Marien als Wahrzeichen der Stadt stehen, und werden den Fremden, die nach St Marien kommen, gezeigt, und ihre traurige Geschichte wird erzählt. Das grausame Gesetz aber, welches das Henkeramt vom Vater auf den Sohn vererbte, wurde, wie die fromme Sage weiter berichtet, damals aufgehoben. Freitag den 12. November, abends 8 Nhr Freunde und Gönner herzlichst eingeladen. Saal gut geheizt. 018705 Siam tiitisch ehern. 115er. EINHORN MM SWMMMl-kWlWiM liefert in allen (Srökcn uno 014116 kupferne wafserjchisfe SrfviMtito Kuvserkchmiederei, Ffm. vöCIjIelig# Eckcnbcim, Barchfeld>lr.8. Pfund 4.90 Plund prima junge 7.00 r» A SiiWeUlksrs jung? Wien 4.30 5.25 6.85 7.95 Zei; la. 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