Ur. 265 D«. 6>icB hnen in den xmym Vereinigten Staa e i 26 883 566 Fvinrn n wahllälngrm Alter. Nach der Stärke des am }. Nov. abgeg?bei'en Fraue ivr für die Republikaner ge» fim'mt. Tas Echebnis der Wahlen vom 2. Nov, tnrrifi klar, daß auch dies«- Mal t?ine erheblick>e Ächckieit der Frauen rcoubli aisch ccoählt hat, ent Mehrheit, bte ofsensiclstlich im Verhältnis roch weit größer ist als die bei den Marnr- Dahlen. CS wird abruwarbm sein, welche po'ilischen Folgerungen di? Frauen Amerikas aus der Datsche ziehen werdet, hab sie den Republikanern zum Liege verhälfe.! la'.«:t. Dabei wird d?r Umstand fc fRedyming zu ziehen sein, daß eine schr große walüfähiger Frauen keiner der beiden Par- txn an geschlossen sind, sondern es vorgezogen 5chen, eigene, irnabhängige Organi'att'one.t zu I i - Sn, um aus dieser Grundlage ihre eig-ne Politik ■: treiben, d. h um biefentge der beiden geschicht- ' tben Parteien zu bevorzugen, die den F> rderun» M der amerilanischcn Frauen am ivcit sten ent» Pgenommen. Tie Tragweite di ses Umstandes ! ißt sich zur Zeit nvch gar ni.'ht übersel)e!i. Tie «weukanisä>e Frau in der praktischen amerikam- w-ten Politik kann, roeim ne sich von den korrum- menben Ein lässen des Partei/ bens fern?>uballen lniß, uxermes^lich Gutes für das Volksganze leisten. wird dadurch nicht gedeckt, sondern muß durch weitere Anläufe sicher gestellt werden. Der Minister kündigte bann bi.' Einbringung b.T Forderung für di: Bereitsd-ilung der Mittel an und gab der Ueberz.uiung Ausdruck, daß die Ber lillic.ungsaktion für Brot einstwn'en fortdau.ru müsse. Der Minister ging sodann auf die Fragt der Oe le uno der Margarine ein unb gab ein Bild von der Entwick u tg in diesem Jahre. Im F üh'fabr stocke der Ab'atz n»^gen der hohen Preise vollständig, so daß der Maiga'-inepreis vom Ernährung ^Minister um h rabce etz: ne den mußte. Die freie Wirtschaft erschien zur dgma igen Zeit, zumal der R ichS'uschuß für Ve lnlligun-r aushören muß'«, am günstigsten. Tas Reichsministe'.rum für Ernährung und Srniixinrtfrfvift sand bei seinem Amtsantritt im Neichsausfck/uß für Oele und Fette Bestände im Detra e von 4 Mi Barben Via k vor. Cs wurde damals angcordnet, daß nicht weiter ge» kauft nerbe, aber dein Reich/ausschuß ist mitgeteilt worden, daß das k in abfo u es Verbot sei. sondern daß bei Käufen die vorheri fei nicht mea ich, neil f ine Gegenleistung vorhan e.i sei. Mari müs« b rm S ickstofs einen ähnlichen Weg in Aris ich: nehmen wie beim Kali, um die ©esuinne ber Ausfuhr für eine Verbilligung im Innern zu benutzen. Man müfse auch die Möglick-kit eines anderm Vertci- lungsmvdus und eventuell eine stärkere Herml- ziehuug des .Handels ins Ang- sa'sen. Des rort.ereit b hanlelte der Ernährungsmi-- nister die Frag: des Grenz'ch'nugigels. Der Reichste nerung fei bekannt, daß an der hollänti'chen Grenz-e ein lebhaf ec Schmuegel sta V finde. Cs zv?en Banden an die holläiLische Grenz«, die zum Teil mit Waffeng«valc aufträt.m. Die Rlieinlanbsbonnnission habe sick> deshalb mit oer Scnhifinung von 75 Mann mit Karabinern und Revolvern einverstanden erllärt, bt? k.'lonnen.veise eingesetzt wer en unb bic eigentlich mit der Grenz- bontvolle bemiftragien Drgtne unterstützen sollte. Dem Vernehmen nadr oll in Reaierun^skreisen der Gedanke erörtert werden, vom 1 Älvril 1921 ab die Zwangs bewirtschaftung der Milch aufzuheben. (Fran/f. Zig.) - Tcr 9. November. Berlin, 9. Nov. (W lsf.) Zur Feier des 9. November veranstal « eil die S. P.D. und die U. S. P. D. ge’rennt et:ixi 30 Vtrfammlunc,en, die aber nur mäßig besucht waren, da in vielen Bctricben vell gearbeitet Tnune, in anderen mehr ober minder es Geprägo trug. In der Neuen Welt sprach Crispien u. a. übn die Dik.atur des Bürge'.'’ums über das Prole ariat Die Rebe fand nur schwach.' Ausnahme und nntrb: lstn und wieder durch verein- l e Zurufe anwesender Kvm» murnsten un:crbvvck)en. Auf tem Hose deS Fabrikgebäudes der A. E. G. in ber B unw n-Vvl astraße sammelten sich vormi tags einig- hun ert Arbeitslose an, nxldx bär in den Werkstätten Arbeitenden herauShvle.i unb zur Milfeier zwingen wollten, wur en aber hinauSge'aäug und zogen unter der Tivhung ab, .Verstärlüngm aus der Hem.annstraße vorn Mr bei snack-neis holen zu wollen. Da sie fernen Zuzug erhielten, kehrten sie auck nicht wieder. In den Bureaus der staatlichen unb fäxi dien Behör «n h-rrsch« überall v/llcr Tienstbetrieb Die Arlei er ces Gaswerkes Eharlodtenburg beschlossen, weiter zu streiß-n unb nur däotslande arbei en anszuführen Eine te'on- bere Veranstal ung sand auf der Spielwiese im Friedrichshain statt, die von etwa 12 000 Peronen be ucht war und ebmfalls einen rufcren Verlaus nahm Bemer.enSW.-rt ist, daß bte K. A P. D. durch Plala e zum Vnr.itcn Generalstreik aufgerusen hatte, wiährend die Rote Fahne, daS Organ der P. T ihren Anhang aufsorderte, in den Be. rieben zu bleiben. Eine -Inksorderung des D-icdergutmachnngsauSfchufseS. Berlin, 9. Nov. fWTB.) Der Wieder- gutmachungsausschuß forderte die Regierung auf. in der am 15. November in Paris stattfindenden Sitzung sich darüber zu .rußem, in welchem Umfange Deut'ch and in der eine Resolution vor, die gegen eine eventuelle Besetzung des Nuhrg li :s vro e .i it, und in ber cie clende Lag? btr B v''lfe.ung nameullich aber ie unter den Jugendlichen lyerrid^nben Kiaui- beiten, geschil erl w.-rl-en deute soll über die Resolution abgestimmt werden. Deutsche Bertretu'tgen in Italien. Berlin, 9. Nov. (WTB.) Das deutsche Generalkonsulat in Neapel ist wieder eröffnet. Sein Geschäftsbereich umfaßt wie früher die Provinzen Neapel, Salermo, Postenza, Cosenzo, Catanzaro, Reggio, Locco, Bari, Foggia, Campobesso, Caserta, Benevent und Avellino. Hinzugekommen ist außerdem die gesamte Insel Sizilien. Um Mißverständnissen vorzubeugen, wird hinzugefügt, daß für die Bearbeitung der ganz Italien betreffenden wirtschaftlichen Fragen das Generalkonsulat Mailand, Corso Venezia 42, zuständig ist. * Ter französische Botschafterposten in London Paris, V. Nov. (WTB.) Die „Chicago Tribüne" verbreitet die Meldung, ber Pariser Korrespondent ber „Pall Mall Galette" wolle aus guter Quelle erfahren Haden, Poincars werd« zum Nachfolger Jules Camborrs, also zum französischen Botfchastrr in London, ernannt werden. Die irische Frage. London, 9 Nov. (Mo'ff.) Im Unterhaus kam es wieder zn einer «rregt’n Debatte über die Repressalien in Irland Llohb George erklärte, baß nach seiner Ansicht das Land bestimmt mit der Vernichtung der Morb- banhen durch bic Negierung rechne. Das Dans er» iö*rte bann «inaelxmb den Nerinurrgsvorschlag, der den iri'chen Rat veran'acken io'L ein Proickl über die Schaffung von ztvei Oberhäusern, ein^s für Nord- und eines für Süd-Irland auszuarbeiten. London, 9. Nov. (Wolff) Lloyd George, der im Unterhause mit Fragen b'züg.ich der 93er» geltunasmaßregeln in Jrlcmd bestürmt wurde, mied die Dehalrptuirg zurück, daß die Rerierung dafür verantwortlich sei ober gar Vergeltungsmaßnahmen organisier«. Amsterbam, 9. Nov. (WTB) Nach einer Meldung aus Washington zogen gestern abend 1COO Freunde d« r irischen Freiheit unter völligem Stilllch"eigen vor dem Weißen Hause ooriri. Mitgeführt« rote Fabnen zeigt m Inschriften, in dmen die iri'chr Po i it Englands nerurtetft und das Andenken deS Bürgermcist.'rs Mac Swiney gefeiert wurde Ter Zweck b'r .Kundgebung, die nach einer Erklärung des Führers wiederholt werden soll, ist, die Anerkennung Irlands zu fördern. Der gnädige Wilson. Amsterdam, 10 Nov. ?WTB ) Nach Dlat- termelbungen aus Neuyvrk lehnte W i l f o n ein Gesuch um Bema'igrmg des weien Er i'.erstä d nisscs mit dem Feind zu 10 Jahren Gefäng - n i s verurteilten sozialistischen Präsi''«ntschafls- fanbibaten Tebs ab Wil'on ist ber Ansicht, daß. ronrn in diesem Fall« en re Brgnoldigung erfolge:« würde, dies eine Ermutigung zum Landesverrat im Falle eines künftigen Krieges bilden würde. Sowjet-Reformen. M o s k a u, 9. Nov. (WTB ) Ein Dekret des Nates der Volkskommissare schafft sämtliche Zahlungen für wirtschaftliche Lei st ungen des Staates ab. Hierunter fallen auch die Abgaben für Gas, Elektrizität, Wasser, Telephon, uno die Kosten für öffentliche Bauten. Spätestens am 1. Januar werden die Zahlungen für den Passagier- und Güterverkehr abge^chafst. Die Bolschewiki gegen Wrangel. Sewastopol, 7. Nov lWTB) Wrangel bat die Angriff' der Bo'schewisten grg-n bi’ Lan - enge von Tschongar und ge]en Pcrckov, das nicht genommen n-u.be abgefeptagen. Tie D l chr- wislen haben an be. gan'^n Front dm Angriff mit überlegenen Kräften aufgenommen. Iassv, 9 Nov. (WTB0 Ei i zu ammen- tackender Bericht der Armee Wrana-ls besagt: Nacktem die Bolick^oisten rni den P I n Frieden g schlos'en hatten und ü'xc ihr? Kräfte,, welche bis jetzt die p'lnisckie Jwnt h e'ten, frei verfügen tonnten, stell en sie drei Armeen! gegen uns auf und verteilten sie in drei Gruppen: KachowSka, Nillipol und Tobgi Zu Beginn ihrer Lftenckve (>e cuj ihre Sät' 100 COO Mann, da- ron ein Bier.el Kaval erie Die Bewecvmg.f.eiheit uniern: Armee int Rvr «u und Norder« cn rnnte gehindert. Das >v e Dbcrtontmani» b.sch oß, un- 'ereil linken Flütel aniug.vifen und tvari stä- vallerie geg:n Kachowka in Richuug ölrui asufa und Saltov», um t iefen Flügel g> gn das A wviche Meer zu drücken und fich dadurch freien Wei nach öcr Krim zu bahnen Augefick» S der g» genwlrlig-.-n L'age zog die ruckftche Ärmo.' ihre Krise wieder zusammen Die erste rote Armee mit Vetlcn unb aiL'cren Jnfauteii'abcilungeu mit wehr als 1n nal mrn rter Regimen'er glangen und erleu ettn 5 Ge'chütut, whlreid« Ma ck,inenge»rehre un) smstig. s Material. Tie Kväs e dc-s Je.nd s waren jedoch gröfter a'3 untere, besonder^ hy ^w* l'eri«, bic 2') 000 Mann zählte. Im Verlaufe Mx-rtrer Kämp> griff uns ber Feind von brei Seiten an Das D erOom* manbo besckstoß, unsere Truppen aus b le befestigte Lrnie Siwoch— Ferekop zu- rückzuziehen. Diese Linie bietet alle Vorzüge ber Verteidigung Die Schläue, bie unsere Armeen dem Feind« unaufhörlich ver^etzdm und wodurch ein großer Teil ber Bubjennv-Ka* vallerie Vernich et wur>e, «rmögckckü m unsecen Truppen den Rückzug fast ohne Verluste. Hnnger-not in Elftn«,. London, 9. Nov. (WTB.) Einer Pekinger Meldung ber „Times" zufolge erstreckt sich die Hungersnot in China über ein viel größeres Gebiet, als man bis jetzt geglaubt hat. 58 Millionen Menschen litten Mangel, 14 Millionen seien vom üungerwoe bedroht. Hus Sem Nelche. Der Fall Dobner im bayrischen Landtag. München, 9. Nov. (WTB.) In ber Voll» sitzung des bayrischen Landtags entwickelte sich bei dem Bericht des UntersuchungsausfthusieS, über denFallTobner wobei der Unabhängige Gareis nochmals die ganze Affäre ausrollte, eine sehr lebhafte Debatte. Gareis gelangte zu der Schlußfolgerung, daß Dobner tatsächlich beseitigt werben sollte und daß die Po'izei von einer Kommission zur Berguny der Waffen wisse, bie sich auch mit ber Beseitigung von Menschen befasse. D eld (Bayr. Vv.) wandte sich schan gegen bie Darstellungen Gareis'. Die yanze Morbgrschichte sei nichts weiter als eine Schlägerei, hervorgerufen durch Dobner selbst. Nicht die leiseste Svur eines Beweises sei für das Bestehen einet solchen Organisation erbracht. Er werde beweisen, daß es fich in ber ganzen Sache um einen Versuch handle, gewisse Denunziationen bet ber Entente durchzuführen. (Stürmische Zwi- ichenrute bei den Unabhängigen.) Staats'"ekretätf Dr. Sch weher wies die Anschustnuvgei vmr Gareis zurück, bayrische Beamte hätten in strafbarer Wecke gegen ba3 Entwaffnungsgesetz bet* stoßen. Der von Gareis versuchte Nachweis sei gänzlich mißlungen. Nach weiteren verfönlicheu Bemerkungen wurde schließlich der Besch'nß bc3 var(amentari''chen Untersuchungsausschusses vom Hause zur Kenntnis genommen. Die morgen beginnende politi'che Tebatte wird Ministerpräsident v. K a h r mit einer Regierungserklärung einleitend München, 9. Nov. (WTB.) Der Ge- schästSordnungsausschuß des Landmans lefaßte sich mit dem Gesuch des Justizministeriirms um Genehmigung zur Einleitung her Strafverfolgung gegen den Bauernbundabgeordne- ten Gandorser wegen Untreue. ES wurde nachgennesen, baß bei den im Dezember 1918 vom Landesbauernrat durchgeführ'en Pferdeversteigerungen ein erheblicher Teil der in bar eingegangenen Erlöse nachträglich in Kriegsanleihe umge'ourd)t und der infolge des niedrigeren .Kursstandes erzielte Ueberfchuß von etwa 200 000 Mark ru- rückbehalten wurde. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft besteht der begründete Verdacht, daß Gandorser als Vorsitzender bc5 Bauernrates erheblich an dieser Veruntreuung von Staatsgeloern beteiligt ist. Nach dem Beschluß des Ausschusses wird die Strafverfolgung eingeleitet. München, 9. Nov. (WTB) Die heutige Vollsitzung des Landtags genehmigte bie Strafverfolgung Gandorsers wegen Veruntreuung staatlicher Gelder. Aus einem Schreiben des Just'zministers geht noch hervor, daß nach Mitteilung ber Er'assungsstelle für Hceresgut Gandorser vor einigen Wochen bei einer S tzung im Landwirtt'chaftämini, sterium zugab, daß 960000 Mk. durch Hinein- schicben von Kriegsanleihe in die Barerlöse von P'erdeversteigerungen erzielt wurden. Diele Summe fei auf Anforderung von Eisner und Genossen für bie Finanzierung der Revolution verwendet worden. A Ans Statt itttb Gießen, den 10. Noo. 1920. nn (Swgi.'I selbst. Aber auch Möricke, Eichendorfs, Baumbach standen auf dem Prvaramm. Hermann Engel besitzt eine wohllautende Stimme und schönen, klaren Vortrag, der durch einiges mimisches Talent bestens unterstützt wird. Ein Sonderlob verdient die Laube, deren AkkmHe nicht bloße B- qleitung blieben, sondern sich mählig mit den Tönen des Sängers zu eins verwoben und in den entzückenden Zwischensvielchen selbständige Geltung erlangten. Aeußerlich war der Abend durch eine Pause in einen ernsteren und heiterem Teil gegliedert. Tie oft leise-schelmisch, oft derb-humorvollen Weiten des zweiten Teiles wirkten entschieden mebr und wurden fast ausnahmslos stürmisch beklatscht. Es muß aber auch gesagt werden, daß Hermann Engel die schalkhafte Weise beste« liegt als die ernstere und schwärmerische. AuS dem ersten Teil seien hernorgehoben das schöne Eichen- dorfffckv. yrb „Es scheuen so qo'ben dve 54'mt" und die rez'-ölten Schmmmarsted'« „Maras Wiegenlied", „Schlaf' in guter Ruh'" und „Leise, Peterle, leise" (von Engel komponiert), sowie die etwas derberen „Drei Schlüstel". Der zweite Teil wurde sehr verändert. Löns mußte auf Wunsch der Zuhörer zwei Soldatenlieder ersetzen. Aus dem zweiten Teil seien besonders hervorgehvben „Ein Mädel zog dem Kriege nach", „Ich bin Soldat „Ma^l. heirat' mi'" „Bruder, laß das Sorgen", „Tas Schosterlied" und „Das Dutzend alte Weiber". „Das Lied von den Hutzenleut" in erzqebirgischem Dialekt beschloß den genußvosten Abend, der durch mehrere Zugaben ausgebaut werden mußte. Beeeistcrt-r und echter Beifall ließ den Widerhall ahnen, den des Wandervogelsängers Sang und Lcwten-re'ön in den Syrien der Zuhörer fanh. Manch blendender Konz-rtsänger wäre überrascht gewesen, hätte er hi* Wftffmg gesehen, die von diesen schichten Bolkswsisen ausging. Hermann Engel ist Wandervogelsänget, und es sind daher bei dieser G'legenheit ein vaar Worte aus einer Zuschnitt über den Wmckervogel r nicht durch Niedrrvn'hen, Kriti- sierm. reicht indem er Rrcheme und Prn-rrammr in die W-lt '’-'ht imb zuschn-tt. wie sie sich turnch- setzen. D-r Wgndm-m,^l wist dem dem in'^'chtbg'-en "Nf-nr-tisi'-m-n ber Zeit die Tat, d-rn Sch'in d"s L'bmrs wahres S-in entgegen- st-st^n Maa man auch gns«rngs lächln, wenn der 9Prmh»Thn~er ssin- ^at-m b'g'Nnt indem er zunächst mtr die «itt m Sang irnh Ton« — der GW''nh des Evan^- lischen ArbviierVereins. — Luhtsöleltheatn: wrc gestern. * ** Ein thevretischer Kurs über Turnen. Spiel und Svvrt. Dre ,m Winter 1919/30 und im verg-angmen Sommer-Semester halten and) in diesem Winter eine Anzahl Dozenten der Unvversität, die sich in den -^sealt des Jnstimts- für KSipertultur gesellt Halen,Zeinen thooresi'-chcu Kurs über Turnen. Spiel und rt ab. Der Kurs findet unenZ»'ltlickr statt und z>a-ar als cinstündsige Vorleämg Mi! v-.m 8—9 Uhr abends im Anatvmi'chen Jmssi ut B ginn 10. Nv- vemberü Er ist bccebnet für S w'-ierende aller ^akul'äteu, d-ie Mitglieder der Gießemer Turn-, Spiel- und Sporpereine, ?ln 'ehörig" de- Reichswehr solvie für jeden, der sich für die Pflege ter Leibes Übungen interessiert. §>wr Pros. Brüning 'irntd einige Fragen aus der Orthopädie erörtern. Herr Prof. Henneberg wird das Muskelshstem und die Tätigkeit der Muskeln an Lebenden vvrfübren. Herr Prof. I e s i o n e k nnrb über HauipIege, Herr Pros. Weber über die Krankheiten spreckZen, die durch die Leibesübungen günstig beeinflusst werden vd?r anderersei s letztere verbieten. Herr Prof. H u n t o m ü l l e r wird mehrere Kapitel aus der Hygiene, die in Beziehung! zur KörperTnlür stehen, abhair^ln. Endlich wird Herr Prof. Nvdenwal^t über die Gymnastik bei den Alten sprechen. Die Her'-en Prof. Bür- k e r,^ H e n n e b e rg, Roller. Sommer holen derer'2 im Ivsipm Semester Brxrnräge aus ihren Gebieten gehalten. * * Gestohlen wurde in der Naelsi zum 8. Nov. aus einer Gartenlauke vum zum Trocknen aufgehängter Wasckie: 3 Handtüel>er, gez. M. S., 2 Normal Hemden, ci :e Norma', im terl)o'e, 4 >vv'- lene Jäckchen, 2 bunte und 1 weide Taurin ho sc. * * Fe st genommen wurde am Montag ein fremder Mensch bei dem Anbieten und Ver'wrf von gesalzenen Häuten und Fellen, wobn sich herausstellte, daß dieselben m Münckcholj- hausen durch Einbruchs enttvendet watden lva.ert. — Am Dienstag rvurde ein junger Mensch oon hier sestgenommen, wÄck-er in Bad-Nauhnm ent Rad entwandet hatte. * * Bei dem B rand der Eulerschen Aus dem AmtsverkundrgungSvlatt. ** Das ArntsverkündigunsSblaist vom 9. November enthält: Gesetz, betr. die Vn» längerung der KüMgungsbe^chränkung zugunsta» Schwerbeschädigter. — Die Aufnahme der taut« stummen Kinder in die Taubstummen-AnstalM be? Landes. — Viehseuchen. — Dienstnachrichtm. — Feldbereinigung. Die Maul- und Klauenseuche ist cm Harbach amtlich fest-gestellt morgen. In Laubac.i Wetterfeld und Gonterskirchen (Kreis Schotten) M die Maul- und Klauenseuche ausgebwchen. Infolge Erlöschens der Maul- und .(Hauer seuche int Stadtbezirk Homberg (Kreis Alsfeld) : Ort und Gemarkung Homberg mit Ausnahme be Gemarkunbsteils Neuhaus bis zur Straße Obers! • mühle^-N,eder-Gemlinden, der bis auf weiteten Sperrbezirk bleibt, zum Beobachtungsgebiet erklärt worden. Unter dem Viehbestände zu Wittelsberg (Streik Marburg) ist die MLul- und Klauenseuche au! gebrochen. Tienstnachrichten des Kreis amt st Otto Zimmer wurde als Kommandant und Kmst Paul als Stellvertreter des Kommandanten bn Pflichtfeuerwehr zu Villingen verpflichtet. Ä^b!, K.'?! teevimg der Demokrat tschen Partei mti) des D eu t scheu Ba nernbundes stat. -Ltc Tagung enthÄt ein reiches Programm: Direktu'r U r st a d t - G>ieften wird über bie Arbeiten des Landtages, 91I#g der Hess. Volke VrNrmer R i 6_c r über ixe? Lcmdessteuergeetz, (Veitemli'e/rc iär Müller- Berlin, Mi glied des Reick^ioirtschastsratos, über die Tä>)kcit der MA-orditeten des Deutschen Dauernbnn, 'cs int Ncül-Zta-it und den 9lbban der Zwang!'^wirtschaft sp-estien. Nach bm ^ürm° ldun«n yu urteilen, versp-ü-lit dte Dagung zLhlveich bo- lucht zu toeobert Näheres fielx1 Arrzeige. Eine Vertreterragungder Deut- scheu Demokrat. Partei und des Deut- s cheuBauernbirndes inOberhenen findet am Samstag, 13., und Sonntag, 14. Noo., inNiddatm „Gambrmus"" statt. * * D e r V. D. H. veranstaltet am Donnerstag, 8 Uhr, eine Versammlung, in der Gewerkschafts- •jefretär Geßner an? Frankfurt den Abschluß des Tarifvertrages bekanntgeben wird. * * Ein S t rei chkonzcrt veranstaltet am Donnerstag ab^nd im Saa^e des Hotel Einhorn Die Kapelle des 3. B»rl. Reickswehr-S-chüHion-Regt- ments Nr. 22. Anschließend Tanzvergnügen. Siehe Anzeige. * * Wartburg-Verein Gie ße n. Für den am Donnerstag den 25. November, abends 8 Uhr, in der Au!a stattsiudendcn Musiöalischen Abeird zum Besten der Jngetrdfürsvrge hat auch Herr Zimmer-Gießen (Cello) seine Mitwirkung zugesagt. Näheres siehe Anzeige. Landkreis Gießen. 0 * Beueru, 8. Nrtv. Der hiesige Volks- bilduttgsverein unter dec bewährten Leitung des Lehrers und S ubenten Henß hat seine Tätigkeit mit einem Storirag des Professors Kinkel aus Gießen über „Die Idee des Staates" für die Wintermonate wieder ausgenommen. a. Hungen, 9. Nov. Die Einbrüche hier und in der Umgegend mehren sich und die Bevölkerung befindet sich in begreiflicher Aufregung. Letzte Nacht wurde hier in einer Möbel schreineret erngeb rochen und die Treibriemen gestohlen, mit zugeschisittenem Holz d-iztrn sich die Eiubrechw die Werkstätte ein, da es empfindlich kalt war. Mau sieht, es wird mit großer Seelenruhe gearbeitet. Ern bekannter Trick, durch scheinbar verloreuge- gangeues, jedoch absiclstlich zerstreutes Diebesgut die Spur nach der eirtgegengefefcten Seite vorzu- täuschen, wird ebenfalls angewendet. In manchen Orten werden bevits aus Einwohnern bestehende Nachtwachen unterha. tat, und man wird, sofern man der ÄMtde nicht bald habhaft wird, auch hier in Hungen eine Bürger-Nachtivache orguniiiercn, zumal dve beiden Nachtwäck)ter ältere Männer sind. Man kann annehut-en, daß das Nest der DiebesZiga rr enki stenfabr t'k überraschte cs, daß ine Nebengebäude ebatfalls g etch Fetter gefangen , , .......- - - - hatten und onrit den Löschangrfff auf das Haupt- b wird imb die Bilder als mehr ober wmiger unwichtiges An-' hängsel betrachtet werden. Fräulein Äottmann trat aber bescheiden hinter ihre Bilder zurück, d« von Anfang an stumm, aber eindringlich auf den Beschauer einsprachen. Die Bortrazende beschränkte sich in der Hauvtsach; auf eine feinsinnige Ausdeutung ihrer Bilder, verstand es aber auch ausgezeichnet, durch wenige, meist wie beiläufig hingeworfene Worte, ein seines Charakterbild irgend einer Stadt, eins Bauwerkes, einer Landschaft oder einer Persönl ichk.it in sprühendster Lebendigkeit zu zeichnen. Manch schalkhastes Wort verriet die echte Schwäbin, die auch gleich in der Sprache zum Durchbruch kam, al? die Vortragende den Kontaft mit den Zuhörern gefunden hatte iuti> ins Temperament gerä t. Die Namen Stuttgart, Schwäbisch- Gemünd, Schwäbisch-Hall, Kloüer Scl-öntaL Neustadt bei dec großen Lüche, Jagstfeld, Hellbromr, Louffen, Marbach, Ludwissbuvg, Wildbad, Ulm, Urach, Lichbmsie n mögen einen kurzen Ueberblick über den Vortrag yeben, der aber nicht bloß die landschast ich oder historisch trtenbitne „b rühmten" Punkte vorführte. An ganz schichten Bili>:rn, etwa einer alten unsch'inbaren Steinbrücke oder eine, verwunschenen Waldwiesenecke oder einem Stück Landstraße mit einem einsigen blühenden Obst- bäum wußte Fräu'ein Kottmcmn oft sehr fein die liekenswürdigeSonderart der schwäbischen Landschaft au^uteben. Die zahlr'ichen Zuhörer oder kesser Zu.chauer dankten Fräulein Kottmaun für die kurze, aler ergiebige Fahrt ms „Schwobelandt"" mit lebhaftem Beifall. * * Deut sch not ivnaleV olkspartei. Man schv ibt uns: Am M i t t w 0 ch d e n 1 7. wird Rc icl'sta gsa l ebnete c Wal er Lambach, Be - bandsgesclä tslühver des Teut'ch .aüona e i lungsgehil eiverlan'ies, int Hotel „Ernl'mm"" free einen öffentlichen Vortrag t erbit Itd'en Kampf g gen den vo ks e s- tzenden und volksformden Marrismus führt u.ib neue We t trnft, die geeignet sind, Versöhnung znsischm Kapital und Arbeit zu schäften, ohne die ein anfbau der deutschen A'i^ckiasi "nicht möglich ist. Bei der allgemeinen Be"x-u!ung des Vortrags nnrb der Besuch wann emplohlen. NL^ees wird nod) im Anzeigenteil begannt gegeben. * * Aus derDenrolratischenPartei. Am Samstag den 13. und SonnlaH den 14. RovemLer fantjei:in Nidda die erste Vertreter- Die Katt.iffctoerforoung. # Lich, 8. Nov. Unsere Gemarkung immer gute Kartoffelernten grli fert. 311 diesem Jahre war der Ertrag i-t einigen Lagen unseres Felles vorzüglich, 6Ö Mal er und mct' '. auf den Morgen waren in die en Sagen ßeü"" Seltenheit. In cnllevm Teil n der Otemarfur t. wuchern diese Ertväge jedoch nicht erricht. Den 'bauten Sorten sind es vor atm n K Sov IJw’ h?.mi LMW l yaj w 1 MU LiiorrfiK Emo 3? yarff'^ toion20 und beträgt für das erste Jahr — bont 1 1920 bis dahin 1921 — 2OJ0 Mark Ti nachlungs- und Verpfleg 'ngsprei c ,üc des V.H. C. und für 9cich mitgsicher werden '&-*■ bem Vvril^tde int Einvcmehm n mit dem Wi « festgesetzt. Durch eine betontere Lausorbnung wer« den Rechte und Pflichten der Kluot-aus c uchn de» stimmt. — Einem dringenden Be.mcfniise' cmt- sprechend, werden beide Klubhäuser mv. einer DliL- ablcrier-Anlage veruhen. Kreis Friedberg. O Pohl-Göns, 9. Nov. In der letzt« Gemeinderatssitzung nmrde le onnt g> geben, daß die (Sternei: tbe.ä'c sür erhaltenes (3< lande und Obstwert 47 537 Mk. und sür invortcrt» Baugelände 27 820 Mk. an die fr cremtgung^ kasft M zahlen l>at. Trete Kosten fönnet mit vorhandenen Mitteln bestritten werden. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 8. Nov. Ter franzo. s l sch e Verbindungsoffizier bei der Hess Regierung Major de Bvyssvn hol Darmstadt am 6. November verlassest, nachrem b-ucch Inkrafttreten des Friedensvertrag s und die Auchebuns der Besetzung Darmstadts dte Belästigung in der Be^dmsfung ber Fr ergäbe scheine für geringe Mengen sehr uit? anaenehm empfunden, abg sehen tiun den Kvstc» und persönlichen Ausgaben, die damit verbundn, sind. Sollte die allgemeine Freigabe noch nicht tunlich erscheinen, so wäre eine Befreiung ter FicigabebeschemiAungen bei beschränk ec Mcnzk dringend erwünscht. — ©teixfo itig Itmrbe eine Erhöhung der Hundesteuer von 5 aus 10 Mt vom Kreistag mit 14 S immen obg:lehnt. Di, Enmahme aus der Kreishundesteuer ergab bisher 8162 Mk. Watzenbvrn, 10. Nov. Heute feiern die Eheleute Balth. Sommer, Gastwirt, und Marie geb. Philipp bei bester Gesundheit das Fest der silbernen Hochzeit. x Wieseck, 8. Nov. T>ivch das Fehlen des Ma'senandvrnges vom ersten M le tmqe ürt btach» ten die beiden gestrigen WiÄ)erhvtungen des Erntefest sviels vv-n Eli^i-eth Malo bett vorn sicheren Spiel der jugendlichen „Schmtspvelev- frubbe" hingerissenen Zuschauern viel Freud« und führten dem guten Zweck (bcr Kinderkirche und Kleinkinderschule weitere saft 250 Mavk zu. In der Begrüßungsansprache des Abends ließ der Ortsgeislliche den alten hessischen Bmiersmann Heinrich Naumann seine frommen Gedanken über Saat und Ernte fm unfe ermahnte die Gemeinde, im Sinne des Spiels die Aufgaben, die der 9. Nvivember den Anhängern und Geg'.tern bet Nevolu ioii gestellt mft bent Glauben Luthers und dem Idealismus Schillers, der Männer des 10. November, anzufassen. xWieseck, 8. Nov. Int Saale der Volkshochschule findet diesen Mittwoch abend im Anschluß an Beratungen des Vorstandes und des erweiterten Vv'-standes ifnf 9 Uhr eine Versammlung des SHksbvchVm^ver:ins statt: auch andere Interessenten haben Zu'ritt bei den Verhandlungen über die Arbeit des neuen, ant 15. ds. Mts. fite» ginnenden Semvsters KrciS Büdingen. x Oppelshausen, 8 Nop. Die B l u t- t a t, der am 29. August abends der Sohn des bie'igen Ob-erctnttmanns, Otto Güngerich wnt Opfer fiel, bat roch immer feine Aufklärung aefunoen. Die Belohnung l-on 6000 Mark, die Steatsanwallschäft nich Fckmllie NackSveis der Täter «usgeseht, wunde auf 10 000 Mark erhöht. Kreis Alsfeld. ** Hopfgarten, 8. Nov. Am vergangenen Sonntag nxtebe hier ein Denkmal für du- 15 gefallenen Helfen des Weltkrieges aus den Gemeinden Hopfgarten und Unter-Sorg einrew iht. Unter Glockenge aute bewegte sich der Feizug aus die Holte, von wo unser Kirchcem in das Schwalmtal hinunterb"'ckt. Hrer, vce dem Fterstuf, hat da? Denkmal seinen Platz betomwen. Lelrv.'r Walter hielt die Weffe eV. Ein Schulmädchen trug ein eindrucksvolles Gedicht vor.' Umrahmt war die Feier hon stimmungsvol en Vorträgen des Schüler- und Mäntuncbors. — Tas Denknml ist gelteferf van Stxin.bruchbesitzer Kreis in (Mnbauet. Es besteht ans roten Sandstein und ist ein fad) und schlicht gchasien. Durch fiinen wudttigen, masstgeu Eindruck wirkt es auch aus der Feme. ES ist ente Zierde der Gemeinde und des oberen Schwalmtals. Kreis Lauterbach. rr. Schlitz, 8. Nov. Ein hiesiger Bahv- arbeiler fiertet in Ausübung seines Berufes in Msseld unter eine Lokomo t ive und trug schwere Berletzunyen txVbon. Der Verunglückte kehrte erst Ente ur igen Jahres au- Gesangrnschast in die Heimat yirikt rt. Schlitz, 8. Note. Einen 'irvhlgelungenen Bergauf nahm der vom hiesigen Stenvg.-aphen- Berein GaoelSbeva-r veranstal ete „K örner- Aben d"". Im Mi telpunll der Veranstaltung stand der inhal^r-csiche Vvsirag von Lehrankt-assesfoc Dr. Rolvff über: „We'en und Werken Theodor Körners"", der mit lebhaf'ern Beifall anst^nvmmeri wurde. Solxvm fand die Aufführung der Lustspiele: „Der Be ter von Bremen"" und „Der Nacht- vÄchter"", die srohkveft«nte AnerHe:mung der Jest- gäste, die den gvoßon Guntruw'schen Saalbau füllten. Kreis Schatten. müssen bis Weihiachten 1921 beendet rtn. kommenden Winter soll zu gleichem Z ecke ein sich daran schließendes Wa dstück ab'et-ie et mr- den. Dadurch echält infe-.e Fed na k ci:ten t> he blichen Zuwad)S an Fache. Sci/a' e nur, t>3i nicht auf gleiche Weite Wie en, an denen die markung sehr arm ist, gewonnen werden fönnat Hessen-Nassau. c Ulrichstein, 8. N-v Die beiden Klub- bänser arff dem Hc>hewdSÄ>pf, die Eünnttum des VvgelsberD»er Höhen kl ubs sind, wurden zunächst auf bte Dauer u»n fünf Jahren an ben Gastwirt Hernrich Roth^von Herbstein, Schwie- * Hochelheim, 8. Nov. Hier sind btt von der Gemeinde schon vor Ausbruch des Krieges bcschiosleneit Zusammenlegung s arbeite n der Grundstücke im Gange. Mit Ee emirgung der F-orstbehörde ist im vecgange e.t Wn ter an der Kreisstraße Wetzlar—Butzbach ein Stück Wa'r, die „Hohen Birkett"", abgettteben worden. Ta dte Vermessung vor einiger Zeit lendet w-.'t^eit ist, konnten etwa 100 Parzellen von ei em halben ' Morgen Größe verlost werden. Do steht man bettn vom frühen M orgen bis zum späten Abend vicL fleißigen Hände mit dem Roden beschäftigt, und da die Witterung dazu sehr günstta ist, fdyreüat diese Arbeiten rüstig fort. Für die Mübe erhallst die Landwirte die ausgerodete.t Stöcke und autzer- dem die Grundstücke 21 Jahre lang unentge tlich >uc Bebauung, von da ab weitere 9 Jahre gtytt enten entsprechenden Pachtsatz. Tie Rodacbeisi mc. F r a n k f u r t a. M., 9 Nov. Dte städtischen Pachten werden um ICO Prozent, bi Wohnungsmieten tum 20 Prozent erW Auch die Mieten für die städtischen Wictschasteil wurden teilweise bedeutend g-schraubt. So jatl! u. a. der Ratskeller jetzt 33 000 Mk., das Ober» forsthaus 30 000 Mk. und die Hauptwache gta 41000 Mk. Miete. Man darf sich a so nicht wundern, wenn die Bewirtung in diesen Lokalen r:H teuer ist. mc. Frankfurt a. M., 9 Noch. Nachdem der Hvmlmrger Wunderschwindel nun rlw& lich abgetan ist, tbnrmcn -aus anderen Tetla» Odassaus u. a. von der Idsteiner Gegend Nachrichten, daß dort sich nranbembc „Wunderdoktoren"" gez ig>t haben, ti: trotz aller Aufllärmi^ in der Preise Zulauf fanden und wvhl aus ihre Kosten gekommen sind. Dtese Herren sino na:ür-> lich von den Behörden recht schwer zu fassen, ata es wäre doch bald einmal an der Zeit, daß *nure ganz gründlich mit ihnen aufräumte. Giessener Konzertverein. Ata i Drittes Konzert Herr Herr Herr Herr Mitwirkende: Hahn-Gießen (Klavier) Kapellmeister Wigrgei-Gleßen (Harfe) Konzertmeister Vollbrecht-Cöln z. Zt. Gießen (Violine) Zimmer-Gießen (Cello). Süffln MMeize Derlei üifcl&)tnn«icbniti. < wak ioivtc jeb. (Svfnt? 't’nft. Aroma n. Wobl- erfdjinntf. Zn bnben DjO8.Sctaai (J-W.^arx Ein'rittskarten zu 5.—. 4.—. 3.—. 2.— >L im Vor- verk iuf in der Musikalienhandlung Chai Her. Studentenkarten beim Hausverwalter der Univer- sitä - Mitglieder erhalten ihre Karten zu halben Preisen an den Verainsiibenden i n H*-im. (uwv Donnerstag, 8 Uhr anjjerü wichtige VerMmlung Referent: Herr Gcwcrkfchaft-setrctär 6»eßiter au- Frankfurt am Main Scfanntflobc über Abschluß dcS Tarisvcnr qrS sow. Bciprechnng ubtrZusamincuschluß d G.T.A. Cedr wichtig für weibliche Angestellten: Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten! [llH35v] Der Vorhand. Hehiung! Uns Ist eine kleine Reiseschreibmaschine Adler Nr. 150100 BÄT gestohlen. Vor Ankauf wird gewarnt! Wlederbring-r erhält Belohnung. Zweckdienliche Angaben zur Wiedererlangung e beten an MEGl^R.G.,ButzbaMsse!i Abt Sekretariat. 119230 N HW 3‘iüX- 1 r . ^tiy.. ) I 1 «i 'S- & * ftrbat. Hn>W-Meo>i.WMN zur gesaUigen Mi teilnng, das; ich mit beut hettttgen Tage die Sahnp axis Stotzen-Linden (Irübcr Hochstetler) übernommen habe. Otto Rudolph, Dentist ObereaNwo 16. oi*w Eprcchstunden: vorm. — 12. nachm. 2—6 U b r €oiin: u. feiert. 9—12 Uhr. Gestützt ans InnunbtineGrfnbrimn in nur eriter »rartS, b tt i i> in der Lage, allen Patienten in der Snbnbcilti n^e gerecht ^tt werden. (Eigenes Laboratorium.) I haben. Hcrisia, die hohe (Srtniy liefert, A allerdings als Spd'cTarof el nidit crftflaffüg; Tüber war ie ihres toben S/rrl^hal.es weq^.n konberj vcn den Brennc-reien l-e^hrt. 2a(Mm tziut „Da er Rhein" als Spevctartufiei gretdp att fg ne«l die ,^ndusrrie' y . c.It weri-en. Tie jit-Wiie ijt, soweit |ie nad) dem Äricge nicht vichcr als neues Saatgut b & ®:n werdet ist, in •nt letz en Jahren in int erem Boden allerd.ngs itoaj au .geartet. Die Versorgrng ser mutte., •kmi.teilen Bvölkerung Ijaiic ti etabt in die ■^enb genommen. Es uäre ihr nicht möglich gc Deien, wenn die sürstlid^ Gutsvcrlvaltung -6r nicht rund 1000 Zentner zum Preise :-on 20 Mark zur Verfügung gestellt Hätte, die zur Vor eil mm an die Mmderbemitlel- im kamen An t«r Be.i fcning dec anderen 23er I jorgurgibered) iglen b: ciligtr.i sich auch einige I Sanbwr e die im freien Landei in anerfttrum^ I Tier'er Wei e ,e.f uf: Haden. In ihrer | Aehrhei! fühlten |ich die Bauern aber an ihre HertraftSlieferm gen rclmn1'en, und unter dem lü. I3ertTag5?artpfidn grzahl cn Prei e renrrbat von vielen auch im freien L^.ehc 6 ine Kar.vffrln ad- ^eletzi So tour.en in den letz en W chm t»n hier äi8 toie.erhult STartnffeln nad) Giessen geliefert, Sie, den Tiuhriohn einaeredinet, dis zu 3.5 Marl ir den Ze..trer zu stehen kamen. Fd. Offenbach, 9. Nov. Unter Mithilfe wt Gendarmerie u d dec NeichStochr begann am Montag die pla 'maß ge Beschlagnahme ter ich im Str i"e Offenbach i>orbame-en Itartoi» rlvorrüte. Aus bem Ort Jü-ee-Zheim l)olte nm 400 Zentitcr, nachdem es vorher zu le'trgen . LScirandersvtzimaen mit bei öa-em gkommen ' gn. Tie Ncauifiteure be ohl en für den Zentner xn jetzt von den KreiSamtecn vorgefd-riebenen i 3eci5 von 20 Mk. i'S'Ä kSZI UM» sWl „W«S* 1 JS«***, I M SÄtz 60 , di- L K--L SLstr*/, und I i.?4« 8^1 lat. 11 ™ ta kte11 nSS1 ZM H ton 5 tji ii) rl ab»!!«kl 1,1 bleuer eigü ,1 M hier fob j *r Ausbvi-1) dr- enIe?unB?o[il '$■ Mil ve t nJ e.i Siiigl IBM ein Stüd tdtn hx'ttn J ti lenbtl Hui en von eiien tcl sieit nun bl >m späten Mvit M Men beitföfiiit, J r gunittg ft, i'jj 5tir bie Slü’e (ttu| etc.i Störte und c. J] thrr lang inientgt J weitere 9 Zahn p(B sntz Tv Rotoifcifl 321 beeibct | r. ;ti 1 gleichem 3 ti J bitiirt ab*ttrit ei: j c Fedra k eitel che. Schar nut, 11 tei, an denen te >k Mimen werden fei isiau. Ang. ov. Wegen der k iternnährken LÄl on wurden die ™ . Dab.'i wurden;■ igesoiriet mch indcr hcrausg'iuüiW fl'igen Kindern 'M acht kommen. ® ■ ater noch die eäH Mütter bedacht rM d Machst ein DM 100 Zentner,MM nburg dtiteffa. I M., 9. fRoD. DriM um ICO PwM f m 20 Prozent cj städtischen Wichts ) a-schMbt. äo.1 13000 Ml. balO] ;b die Sauptm«» urs sich a so w] in dleiw W^f U, 9. 9M) schwindel^'» n aus anxrtn l'i ■tratet tnbe „Su"b^ J im und • dJ| »je bemn int? wem auspMlt- (ßcricbtifaal. X Marburg. 9 Nov Bei dnn beute unter dem Vorsitze des LandqerichtSdirektorS Dr. Forst- \ nann degvnn men Scütourgericht wurde -u- 1 r fld>ft her Laus bursch? Karl Möhriug aus Mar- , fach wegen S i t t l i d> ke i t S ve r g e h e n s zu reun Monat n Gefängnis beturtei't. 93ei dem fol- I-enden ssatl landet e es sich um eine Aitklaf gegen l rittn Nntoohner namens Kaletsch aus Marbach I hty?n Wider ft and s, Bedrohung und B e- !sidigung eine! jungen Forftbeflissenen, d'r ihn tregen eines Lolzsrevels zur Red.' gestellt hatte. Tas Urteil lautete auf sechs Monate Gefängnis, cs soll ,doch Strafaufschub auf drei Jahre eintreten. — (ün den an de. en Angeklagten, die iin Lause der ttoche *ur Aburteilung gelangen, hat sich einer, en früherer Unteroffizier, der aud) inrr gering- fugiae Ucbertrehmgen begangen haben soll, durch Selbstmord dem Gerücht entzogen. X. Lanau, 7. Nov. Tief und grell bin» cingeleudjtet hat eine Verhandlung vor dev Strafkammer Oanau in Zustände, die auf cem BekleidnngSamte in Lanau, einer ^riegsschäpfung, bestimmt für das damalige 81. Reserve-Armeekorps, geherrscht haben. , Zwei Arbeiter aus Ravolzhausen, der Stein- brucker Kretz und dec Ländler Schleucher, . Kuren nach ihrer Entlassung vom Mili- । litDienfte auf dem Bekleidungsamte tätig und hatten stark gestohlen. Im BekleidungSamt i Inerten damals Sachen, die im freien 93er» |W)r nur sehr selten zu haben waren und datier gut bezahlt wurden. Als nun infolge inner Denunziation die Landjägerei eine Durchsuchung der Wohnungen des Kretz und ICircbc nn- ScbttU. Evangelischer Lanreskirchentag. R. M. K D a r rn st a d k, 9. Nov. Dar Evangelische Landrskirchentag hielt heute unter b m Vorsitz seines Präsidenten Pros v. Dr. D i e h l (Friedberg) seine 7. Sitzung im Landes,ynodalgebäude ab. Nach dem durch Pfarrer Bickelha u pt gesprochenen Gebet tourtvn die neu'n Mitglieder Lehrer Siefert (L>etzbach) und Pfarrer Scriba (Gr.^erau) vereidigt unb alsbald in die Beratung der Vorlage des erweiterten Ob'rkonsistoriums betr. die Gehälter de r Geistlichen cing-treten. Sm Namen ber Kirchenbel>örde begrünbet G'h. berkonsistorialrat Dr. Bcrnbeck die Vorlage, die sich eng an die staatliche Besolbungsordnung ansch Letzt, aber eine Anzahl AenderungTN austv'ist. Es sinb, nxe bei bem Staate, ein Grundgeluüt, Ortszulagen, LtinderMla. en imb Teuerungszuschläge borgesel-cn Der Grunbgehalt beträgt in sieben Slufen von 8400—12 600 Mk. entsp. echenb der Gruppe 10. Das Aufrücken erfolgt von drei zu drei Jahren. Bei bet Anstellung werden alle Verdienst! ahre angerechnet; die PfarramtSkcrnbibaten erhalten 70—100 Proz. des Anfangsgehaltes der Geistlichen unb rücken.nach fünfjähriger Tätigkeit, lwenn sie inzwischen nicht annestellt sind, in bic erste Äehaltsklasse ein. Die Orts- unb Stell.n- zuschläge b?stelen in freien Dicnstwohrvung m für alle Geistlichen unb in einem Barznschlag von 300—3000 Mk., der bit Verhältnissen entsprechend burch die Kirchmregierung von fünf zu fünf Jahreir festgesetzt wirb. Ter Kinberzuschlag beträgt für Kinder b s zu sechs Jahren 40 Mk., bis zum 14. Jahre 50 Mk unb bis zum 21. Jahre 60 Mk. monatlich. Die Teuerungszujd>lLge to.tcn den Ve hällnis en an gepatzt innerhalb des 93oranid)lag3 t<5 Antral- kirchensvnds festgesetzt, un er Zusttrnmung deS Finanzausschusses. Der Gefamlaufnxrnd beträgt 10 800 000 Mk., der in der Hauptsache vvn der Kirche auszubringen ist. In her Einzelberatung, die am Nachmitiag ftattfanb, wurde ein Antvag Schian betreffend die alsbaLnge Auszahlung der Ortszulagen vom Aussclurtz abgelehnt und mit Bedauern zurückgezvgn. Nach § 8 iinb die Kosten der Dienstwohnung Vvn den Gemein.en, die baren Ortszuschlüge vom Zentralkirchenfonds zu tragen. Schleucher vornahm, fand man allerlei schone Sachen, z. B. Unterjacken, Strüntpse, Dandichuhe, Näh- und Stecknadeln, Schür- Sf’.t, golö€..e unb silberne Tressen, Häkelgarne, »tone, Bettbezüge, Nähgarne, Packmaterial. Im Taubenschlage oes Schleucher lagerten versteckt 22 Paar Strümpfe. Ein als Zeuge vernommener Oberstleutnant meinte, es sei unter oen Augen der Vorgesetzten im Beklev- oungsamte unheimlich gestohlen worben. Die Vorgesetzten seien machtlos gewesen und bedroht worden. Auf Anordnung des Arbeiter- rat5 habe auch die Ausgabe von Artikeln unb tEaren an die im Bekleidungsamte tätigen Personen stattgefunden. Der Vorsitzende der L-trafkammer meinte, wenn man oic Akten durchblättere, müsse man sich nur wundern, datz angesichts der Zustände im Bekleidungs- amtc überhaupt nur ein Faden übrig geblieben sei. Der Staatsanwalt betonte bei seinem Strafantrage, datz die Verhandlung tiefen Einblick in die empörenden Zustande gewährt hätte, die damals in einem Gemisch von Verschwendung und Diebstahl dort herrschten. Kretz erhielt 9 Monate und fünf Tage, Schleucher 7 Monate und 3 Tage Gefängnis. Sonntag« 14«November 1920. nachm. 5Uhr in der neuen Anla Lieder- und Klavierabend Elsa und Georg A. Walter (Klavier) an» Berlin. (Tenor) Werke von Bach und Schumann. Eintrittskarten: M. 7.—. 6—, 5.— und 3.— bei Ernst Ch a111 er und abends an der Kasse. Studentenkarten M. L50, nur im Vorverkauf, beim Hausverwalter der Universität getreu Vorzeigung der Ausweiskarte. n,Mv Nächstes Renzert: Sonntag den 28. November 1923. Frau Anna Jacobs (Alt) vom Landestheater in Darmstadt FrAu le in Alma Äoodie (Violine) aus Berlin. । Wartburgverein Gießen. Donnerstag den 25. Nov.. abends 8 Uhr In der neuen Aula: Musikalischer Abend zam Besten derJu^dfiirsoräedesV'reins. Ansgefährt von Frennien nid EltgUedern desVerelns. reinigt und scheuert alle Geräte aus Porzellan, Emaille, Holz, Metall, Glas, Stein, Marmor usw. Bestes Scheuerpulver für Haushalt, Gewerbe u. Industrie. Vorzüglicher Herdputz. Uebcrall erhältlich. Henkel & Cie., Düsseldorf Fabrikanten von „Sil“ und Henkel’s Bleich-Soda, Eonls MUMkgek Giehen 92 Neuenweg 22 Teleuli. 17b. io-u.l'erliaülD-Mn- £aiD9eaLHohpro6urrpn, ge- vr«k.stlusHillellu.Tloas- minionen, AellüllMea. i , \*?c ■'■“'W;'- Tic Ortsxufchläse für die PfarrkandSdaren betragen nach § 10 150—1000 Mt Zu 8 H wiro ein Antrag Weber ono/nommtm, ter die Kinder Zuschläge bei Kindern, die über 4 Kilometer Schul- rci,en zu machen haben, 25—50 Zu chlag. ertz l i n. Das Ge etz crtyli i4Ljtri/Jen e Sltaf: b.s 1 April Dmm wirb das Arrchengesetz betreffend den Ruhegehalt und f-k* ^üucrWicbmentxT orgr.;ng oer Gciilluben, nrniach Lei einer Ruhestattdsver- setzung nach 5 Iah rett rin Rühes, hält von 35 Prozent, steigend bis zu 75 Povzent nach 40 Dienstfahrcn Es k.nnmt in der Aussprache zum Aufdruck, datz die ietz^e g lung eine Verschl ch- trrung ygen bisher boteu.ct. da Der Geistlidtc bis jetzt bis zu 100 Prozent Rub^g halt erhalten toimtc. Auch dieses Gesetz wird nri rüdtoirtcntcr Straft bis 1. April ds. Js angenommen. Endlich wird auch die dritte Vorlage, welche das TiTns^einkommen ter Beamten usw. foivtr ber Landeskirche re-elt, die auch nach dem Vorbild ber float, ichen Besoldungsorbnu! g perc c'1 ich angenommen. Di.nau' antb noch ei e Vortag?, torfdx die Vergütung der Dekane o n 600 Mk. aui 1500 Mk erhöht, angenommen. Ein Antrag, zur llnveri'tützuüg icr in Not befindlichen inneren Mission und be en Anstalten in ber ersten AdreiUSivoclv eine ^Lotspende zu veranlas'en, wird nach Empeh'ung bc5 Prälat m Tr. Eu er rin stimmig genehmigt. Zur z retten Lesung ber Vorlagen und Er edigung rersch.e- bener klri e ec Be.atunge^.genstä. de re ta t sich darauf b5 Beuern, 9. Nvv. In der Zeit vorn 8. bis 14. November fachen cckends täglich unb kvmmew'-eii Sonn'ag auch am Nadmitlag Eva n- gelisativnS-Vorträge durch Prediger Meng sta t Tie Themen sind: Mein Va.crhaus, Das verhananiZvvlle Erbe. Ohne Golt in der Welt, Im Lech eigener Weg:, Die Lebenskatast rvphe, Religiöse Gewitzheiien, Am Bvm der Freude, Die geschmückle Braut. Turnen, Spiel und Sport. ** Der Turn verein Gietzen von 1846 hirit am Samstag, 6. November, im Poslk ller feine vauptversammlung ab. Mit Befriedigung kann der Verein auf bas abgelerufcne Geschäftsjahr zurückblicken. Der erste Sprecher, Univ.-Bureau Inspektor Erle, gab einen umfassenden Bericht über die Tätigkeit be3 Vorstandes, der Mitglub'r- bewegnng usw. und dank e allen Vorstandsmitgliedern unb Turnern für ihre se.bstlose und uneigennützige Arbeit. Der erste Turnwart, Karl Erb, berichtete über die turnerisch.' Tätigt'it, Fechtivart Karl Noll über die Tätigkeit bei Fechterabteilnng. Aus ben Berichlen ist l;ervorzacheben, bass sämtliche Abteilungen bes Vereins in ftcfr Aufwärts- betoegung begriffen sind und bei einer grohm Anzahl von Metlbewe ben siegreich sich b.t.'iligten. Tie Wettnrner unb Wettfechter errangen im Ganzen 152 Siege, ba unter mehrere erst:, löeroorzuheben sind insbesondeie die turnerischen Erfolge aus b?m Rhönbergfcst, (Hch. N o l l 2. Sieg), bem Jelbberg- feft (Oberstufe: Georg Daum 1. Sieg, Unterstufe : K. Reuter ebenso ls 1. Sieg), dnn Gau- turnfeft in Gietzen und dem Bezirkstucnsest in Wetzlar (Georg Daum 1. Sieg). — Vereinsrechnce Georg Bel los erstattete ben Rechnungsb'richt. Der Verein hat im abge aufenem Geschäftsjahr in wirtschaftlicher Weise gearbeitet Dem R'chner würbe für feine »cmsichtige Rechnungsführung Tank imb Entlastung er tri.t. Von den Vvrsiand-Äni.gre- bern hatten satzungsgemätz cruszuscheiben ber erst' Sprecher, ber erst eunb britte Schriftführer, bt zweite Turnwart, der Zaugwart, zwei Turnälteste unb ein Brisitzer. Die Wahl hatte folgenbes Ergebnis: 1. Sprecher: Univ.-Bureau-Inspektor Verinlschte». Das t>eD«lder Schloß. mc. Heidelberg, 8. Nov. Eine Besichti- Kg bc5 Heidelb-rger Schlosses durch Sachver- bige der badisch?n R gierung hat ergeben, datz ber Verfall über das normal’ Matz nicht hincmS- (geht und Grund zu Beunruhigung nicht vorhanden tji. Tie 9lrbri.cn zur UvnserVurung ber Ruine in ihrem jetzigen Zustand sind wie frither lausend ün Gange. Erle, 1. Schriftführer: Hch Wahl, 3 Schriftführer : August Loo 4, 2. Turmvart: K. Nolt c. Zeugwart: Ö. Philivpi, Tnrnälteste: K. Müller, W Brühl, B i itzer: Georg W a h l. Jrn körn men den Jahr blickt der Verrin auf fein 75jähriges Bestehen zurück. Tie Feier sali im Sommer in einfacher aber mürbiger Weise b> gangen werden. Die fs-eftlegim^ der J^stfolge wirb dem Vorstanb, bet für die Zrrer enveifrt werden soll, übertragen. Ohne Aussprache wurde bic Dom Vorstand vorgeich!ag».'ne Abänderung des § 15 ber Satzungen beschossen. Zn Punkt S3ciid>iebcned erfolgten einige Mitteilungen. Futzball. Am letz:en Sonntag trafen sich auf bem V. f. B. SportPatz Trieb die Ligaersatz- manmchafl des Verein für Ben>eqnngsspiele mit der ersten Mannschaft bes Futzba.lvere.n Wcilbura zum fälligen Berbandsspiel um die Meisterschaft oer ^-Klasse. Das Sp.el wurde von Anfang bis zu Ende flott du chgeführt unb endete mit bem hohen Sie^ von 1 To en her T^eic'egungsspieltr. Bei ben Ernfeimc^chen konnte besonders d r Mrltel- ftürnter unb ber Tormann gefa.len, während bei ben Gästen ber Mittelspieler sein' anderen Kameraden an Technik weit überragte. Das Spiel bet dritten Mannschaft des B. f B gegen WrilburgS zweite endete mit 2:1 Toren zu Gunsten b r Gäste. Die Entscheidung fiel durch einen Elfmeter, übt dessen Be ech'ürung man ^nxife n kann Vormittags errang die vierte Mannichaft des V f. B. gegen Lollar F. E. einen sicheren Sieg grit 8:0 Toren. Die Gäste spielten fair unb eifrig, cd fehlt noch an ber nötigen Hebung. * Reiskirchen, 8. Nov Der hiesige Turnverein hat zum Andenken an seine im Weltkri'g gefallenen Turner eine Ehrentafel mit Namen «und Bild ber Gefallenen anfertigen lassen. Di' Arbeit wurde von ö.trn Pb-itog-.ap'.en Zimmer in Gietzen hergestellt, unb ist 14 Tag-e lang im Laben von Kaufmann Stiefel hier zat jedermanns Einsicht ausgestellt. Bad-Nauheim, 9 Nov. Wie m etner Mitglieterrersamm ung vom Sta le roart mtl'.c'.etlt to.-rben trnntti-, ist bei ter 5ei r d.'s 6')jäl)rt ;en Stistuugsfcf^s rin recht anenilidier Ueberschntz erzielt werten. Ein Teil ta.toTi soll für cuet Iubiläu m swa ndcrpreiS vemxrnU werten. Ter Vorstand erntete den Taitf'bcr Versammlung für bi' zum Ge'ingm des Festes geleistete um- sangr iche Arbrit. Ter Leiter ter Feckürr-Abtn- lung des Vereins, Fechttvart N etzsch, de: als B:- zirfsicchtN'arl aud, über den Ve ein hinaus in ben Fedi e, kreisen des Gaues Lassen eine bekannte Periönlichkrit ist, bat sein Amt aus 05estlndheitS^ rücksichlen mebergelegt. F:'"- seine ILjährig' un- ermüblitf): Arbeit, die er seit Gründung ber F'chter^ riege geleistet, würbe ihm von der Versammlung ehrenvoller Dank erwiesen. Sein Nachfolge als 1. Fechlwart wird Turner streich'»ein. Ein Tum- gang nach Oberbain am Felblerg ist für Ende dcs Monats noch geplant. — Der Männertumverrin, ber erst vor kurzem eine grötzere Dumsahrt nach Münzenberg, Arnsburg unb Lich aus führ le, unternahm heute bei guter Beteiltzrung nnebtr einen Turngang, ber über die Marienlwche nach Ockstadt führte. Streichkonzert am Donnerstag den 11. Novern- 1191,0 ber. abends 8 Ihr, im Saale des Hotel EinhoB*Bi ausgeführt von der Kapelle des 3. Batl- llclchsw.-Sch.-Regte. 22. Anschließend: Tanzvergnügen Der Saal ist geholzt. Eintritt M. 2.50. Statt Karten. Hanns Alfons Kulartz Agnes Kularh geb. Frank Vermählte Gietzen, den 10. November 1920 Statt Karten! Ihre Vermählung beehren sich anzuzelgen Gerhard Ohly Florine Ohly geb. Stütze! Wandsbek-Hamburg Wiener-Neustadt Iüthornstratze 7 Kollonitfchgasse 10 23. Oktober 1920. „Heue Welt“ gT Morgen Donnerstag ab 7 Uhr "WB Abendunterhaltung mit Tanz L. V. N. W. «1M41 Die Geburt einer Tochter zeigen hocherfreut an Willy Becker und Frau Grete geb. Bosold Kelsterbach, 6. November 1920 Ihre Verlobung geben bekannt Marie Krauskopf Emil Noll Drehen, 10. November 1920. ................................*'•*««. Statt besonderer Anzeige. Ihre Verlobung geben bekannt Bina Baer Hugo Falck Frankfurt a. M. Hamburg Mchrrshrim. La»cftr. 107 Derlm - , , . Sonnabend den 13. November o y nle- Sonnlag den 14. November. Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir allen hiermit unseren innigsten Dank. Hermann Albach und Frau Elisabethe geb. Rinn Heuchelheim, den 9. November 1920. ............. SAUER l91lkeslr.22-FeiH8pr.26S k Qualitätsware j zu bl-ligen J Preis n. Beerenobst. Johaaa’s- n. 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Heute morgen um 3 Uhr entschlief sanft mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel Louis Nagel, Gastwirt im 61. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Katharina Nagel geb. Klös nebst Angehörigen. Gefangnerem Heiterkeit, morgen BonnersM noenös 8 M Eröffnung und Begrüszung: Justizrat Hamburger-Ntdda. Rektor Fis.cher-Giesten. m m DaS Landesstcuerge,etz. Redner: Aba. Rerber-Darmstadr. £)innnifatioii5> und Finanzsragen. Auosvrache. Wahl be5 ersten Vorsitzenden der Provinz. AlWMW für sofort gesucht. Schriftliche Angebote unter Nr. 018645 an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. Tüchtiges Zweitmädcherr in feines Haus sofort MMizemhl (markenfrei) eingetroffen I. M. SrbMlhoi, ivlarkistr. 4. Televh. 119. Karns Lebertran u. Emulsion ist leicht zu nehmen, gut 'serSmmlich und daher von bester Wirkung. Central-Drogerie Zchulftratze.,.^ Tücht. MsSchtn für» Hau- bei gutem Lohn z. 15. Nov. gesucht 11p«c Cafe Amend. 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Band. 23ier.e3 Heft. Leipzig und Wien. Buchdruckerei und VerlagSbuchliandlung Carl Fromme, G. m. b H 1920. Im Mittelpunkt dieses .Heftes steht ein Aussatz von Martin MöbiuS in Frankfurt a M., der di? Beziehungen zwischst Goethe und A'exander v. Humboldt behandelt. (Preis dieses Heftes 33.30 Mk) — Dem Viertcljahrlunr.er jubiUum ter End' dcckung der Röntgmstrahlen ivfrm-e: ti? Ve.&vioet „Illustrierte Zeitung" (B.-rlag I. 2Bo< ber) in ihrer neuesten Nummer 4031 einen durch instruktive Abbildungen crlii.itcncit Beitrag, in dem Pwfessor Dr. Alban Köhler (Wi sbaden) bet Bedeutung der Röntg nstrahlen für die Heilkunde eine eingehende Würdigung zuleil werden läßt. Das Heft ist wie immer aufyrrfr reichhaltig. Germenng neigte sich über ten Ladentisch, um seine Stimme bis zum Mustern dämpfen zu können. „Ob Sie es in diesem Augerb.'icke sind ob?r nicht, darüber wol en wir iri stt streiten; aber es tut mir lcid um Sv?, Bnr.idt! Ich möchte Sie nicht noch wüter auf btefer schiefen Bahn hinab- gleifcn sehen. Sie kennen das unausblciöliche Ende ebensogut wie ich" Wieder sah ihn der Apotheker an; diesmal aber bohrbm sich seine Augen fest in das Gesicht des jungen Arztes. ,,Unb wenn ich Jh?-en den guten Rat in gleicher Münze Zurückgabe? Ich labe Ihrer schon gesagt: es gibt sckilimmere ISerimmrei a d dreie." G-.cmering bervegfr unge'juf.ig di? Schultern. „Legen Sie sich schlaft. — Hof ent ich ha'en Sfr in dieser Nacht nicht noch einmal am Gist- sch.unk zu tun." Und er ging durch die Ladentür hinaus zu dem alim Manne, der draußen auf der mensckxnleeren Strass mit Sehnsuckst ans'ilm nxr~t:te. Beide öänbe auf de Platte des Ladentisches gestützt, mit vorgestre.ktem Kinn und trer le.abge- zogm.cn Mundwinkeln, sah ihm ter Avotle'ec nach. Sun häßliches, kantiges Ge'icht erschien in der B?rzerrung wie eine Grimasse tödlichem Hasses. * _ SBenn wirklich eine Besserung in Bernhard Falkners Be'inden eingttret?n war, so äußerte ne sich jedenfalls nicht in Gestalt eines Wunders, das ihn gleicluam über Nacht wn feinen Schme.zen und seiner Schwäche befreit hätte Aber er war immerhin nneder imstande, den größeeu T.il des Tages außerhalb des Bettes in fei rem Arb.itszimmer zu erbringen, und die Anfalle, die sich in gewissen Zwischenräumen wiederholten, schienen minder he> Srodtes Blatt h 265 Vereine Fortsetzung 31. >dwck verboten.) TtrJ- 1938 Für bit bei unser! Vermähl» am 7. II. troitltr Hufmerft|amhctg, 9. Nov. (WB.) In der b’ngci’e’i Naclst braunen secks Einbrecher rm fi'ttffrntainn des bieftaen Schachthoses. 6■ nirben bahn vom Schlachthausdi e'tnr urb P Zännelzmcister ü'emafcbt. Es rrtim^t'fc- sich Breuergetecfbt, bei dem btc beiden Schlackt- Br emten leicht versetzt wurden. Tic Einbrecher unerkannt. Mit kihlichtungsausschntz der Provinz Obcrhessen. । Lerhand'ung vom 27. Oktober 1920. der Antragsache des Ingenieurs Schnell Technisck»e Nokbilfe war daS Verfahren durch spruch vom 16. September 1920 ausgesetzt alsdann ern.-ut an gerufen worden. Nack um» jf)cr Verhand'unn nurbc durch Skl^iedsspruch Einspruch geren die Kündigung für gereebt» ’ erklärt und die Verpflichtung zur Weiter- itigunn d's Antragste.'lerZ ausge-'prochen. Im ber Mehnunn der Weiterbesck>äftigung ist 8 87 Ms. 2 BRG. eine Entschädigung zu die auf 1320 Mk. festgesetzt wurde. Falkner aufLmöenhöhe T Roman von Reinho ld Ort mann. 1" v MW Ä & 1917 J'tamiJ SWÜ lOabetuÜttl '/Mnillchg,.. unlieb. T ’ .Sonun l.'Ein Ri.i.L , ‘*1 Ihnen niclst gut, Derr Brandt? — eie P”.! ganz verstör. Fühlen Sie sich krank?" I rCidMig nut hob der Llngerc4ete den Kopf, um ,on* frtie'cn 5>;tf aus Germering zu rtdfrcn; es tf r tückischer Blick aus den tief in ihren Döhlen M^ii, im.:at '.r ich g itzernden Augen. MÄ Tuiit. Ich bin ganz gesmid. Ein augntbluf» !g Üergrci en wird wohl auch Ihnen schon Mchnen sein; es gibt übrigens schimmere Jr- «Wtnls diese." Ba'^ar:an barfit? ich schon nicht mehr. Obwohl -5 l'il) im Gi tschoank niemals vergreifen fol, JI lieber! Wol en Sie mir erlauben, Ihnen *Wneunosch>astlichen Rat zu ge.en?" : 4 -Mim ?" J ^uLn Sie sich vor Ihrer alten Schwäche. — was ich meine." äl,^ir haben afe unsere Schwaclien, jeder l)at ^eil, $>err Doktor Genre tng." - ^bne Zweifel. Aber das ist keine Antwort, «r fanbclr sich's ni ’.t um btc SclMach- l5berer, sondern um die Ihrigen. Ick bc- schon seit Dalsen, und ich bin lieber, ^tz mich nicht täusch ." versehe <2te nickst. Aber es ist mir mich «A» v»s Sie meinen. Niemand^hat ein ntd) zu beobachten, sich um mein Tun und ^_.zu kümmern." wcnm reden wir in solchem Ton mitein- U«' EUUst? Wenn ich Sie warne, tue ich es a ^sten Absicht. Und ich denke, es ist besser. W ’tritn to, . »iliibn1' Donaerstau 8 Ubr Aqnariuj Hockey-1 lersamnllW er I. nnö riuüni^JJ [«70« •••••■iE*" Mitglieds "kbmitiags 1 U|,1 Krofdors, kJ 121 »nurfjcinR, m#11 dandwerkSzc»-,, onktin btrlJtid "totnltänbt litbicienb gegen W |bliinfl_octnei,].nij Verlöret enrian morgen «fj unb 6 Ubr auf w ege Vlotfltrnlt j :»roen Armbanduhr HUOfb. neu ^eloW n» 'VlorfitruRt li. |, WB *• >Ä । Heiter^ ergeflWfl Eiehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen) -.$5 dlnsrmrch der Heinrich Ka"bsteisch sen. cmS Dntzdorf und H. Holz aus Drauerscko nd aus D« - terb^chäftigurig bei der Firma .'Industrie", Fabrik feuerfester und faurefefrer Fabrikat- in Koblenz nmrte Wrückg w e en Bezüglich d-s Jv'ann Kalb- . - V ^kann e der Sch ichinnssausschuß »medcrholt dahin, daß die Entlassung zu Unrecht erfolgt fei da die Arbeit zunächst auf wöclsentlich 24 Slundm hätte gestreckt werden müssen. cn k Nkuendorf und 2lucrnal)me d.n Angestest en vec- pfhd)'ct hatte. Die Parteien haben den Schitbs- spruch anerkannt. Der für die Sagewerk?betriebe in Swrkmburg und Rheinhessen durch Sclchedsspruch des Schlicl)- tungsausschusses in Darmstadt vom 13 Okwb-i 1920 mit Wi kung vorn 8 Oktober 1929 feschesedtc Lohn ist auch für die Ob'rl;essiscl>en Sägewerk^- betriebe für anwendbar erklärt worden. ♦ Sitzung vorn 3 November 1920. Auf Gnmd einer als erwiesen angenommene Zusage des Dbc'mon‘eur5 wurde die Firma A Go- biet & Cie. Nachf. G m. b H. Franksnrt a M. für ibizn Betrüb bei Lehn Hst m für verpflichte erklärt, vier Arbchtern zur Gleichstellung mit den dortigen Löhnen der Bergarbst er mit Wirkung vorn 1. August 1920 an eine Lohnzu^age von täglich 2 Mk für Verheiratete bzw. 1 Mk. für Ledige über 18 Jahre zu zahlen. In der Antragsache des Fabrikarbeiterverbandes, Zahlstelle G-eßen, gegen d n Quarzitbetrieb der Firma Scheidhauer & Gießing in Homberg an der Ohm wurde hen Arbeitern mit Wirkung vom 13. November 1923 an eine Zulage von 20 Pf. auf den jetzigen Stnndeusohn (3,80 Mk.) zugesprochen. Die Mien-Zuckerfatbrit) Wef erau in Friedbc'vg, die fchher dem Arbeitgeberverband d'r rübenver- arbeitenben RudHfabriDen und Raffinerimr des süddeutschen Znvigvereins der Deuchcbm Zucker- inbufrric angehörte, hat die in dem Tarifvertrag des erwähnten Verbandes (Mannheim den 4. Oktober 19201 mit dem Fabrikarbeiterver band Deutschlands vereinbarten Lohnsätze mit Wirkung vom 1. Oktober 1920 und zwar hier Ortsklasse III zu zahlen. Insoweit wurde das BetirkZlohnob'ommrn auch auf den Betrieb der Aktien-Zuckerfabrik Wetterau für amvendbar erklärt. Aus Antrag bc3 Zentralverbands der Zimmerer und verwandter Be-ufsgenos^en Dtutschlands in Frankfurt a M. hatte d'r Sch'ichtunaSausschuß ftemÄß § 66 Ziff 5 und 8 75 B R.G sich mit der Frage zu befassen, ob in dem Betrieb? G'brüder Himmelsbach, Sägewerk Neulaus bci Homberg a. d. Obm, eine andere Einteilung der Frübstücks- und Mittagspause eintreten so'le. Durch Schiedsspruch, der in diesem Fa le nach § 75 B. R. G. eine bindende Entscheidung war, tvurbe versuchsweise di: Frühstückspause auf 20 Minuten und die Mittagspause auf 40 Minuten festgesetzt, nm den Arbeit m bei den Schwierigkeiten der LichkversorMng eine zeitige Heimkehr zu ermöglichen und den Pwkehrs- verhältnissen Rechnung zu tragen. Handel. vederbörsentag in Mainz. Mainz, 9. Nov. Die Stimmung auf der Ledcrbörse ließ eine a sgrnicine abicartaf't Haltung erfemten, wie bic5 auch bei den übrigen Börsen an anderen Plätzen in den letzten 14 Tagen sestzustelten nxrr. Im Borlergund des Jn- tcvrsses stand das Ergebnis der Sru tgarter Häute- Auktion, von Nvlcker für Kla'bf.lle die etzwn Preise, für Groß»frhhäute kleine Sckmxrnkun en gemeldet wurden. Tie Lederfabr.kon sind N'cht in der Lage, aus dve seither notierten Preise Zugeständnine zu machen, da diese Preise noch nicht im Ci klang mit den auf ten Häuto-Auktionen im Oktober bewilligten Preisen standen. PreiSnerte, in den gangbaren Ledecsorten angeooleic Partien sanden zu den seitherigen Notierungen grme Abnahme. Tie anschließende Häute-Auktivn verlies bet ziemlich flottem Gebot in Zuversicht icker Stimmung. Erlöst wurden ungesähr die Sevtembe -Pr ise, also oa. 10 bis 15 Proz. unter den Oktober preisen. Berlin, 9. Nov. Börsenstimmungs- bild. Tir Börse eröffreie in fc.lrr Ha tinig, nxil der bisherige ruhige Verlaus 'ter Rcvoluti.msseier und die Aussickfr auf eine baldige Bei eg-mg des Stvrlks die UnterrehmungSlnst ermutu ten und ferner die neuerlick« b i ächt übe Verschlechte ring ber Mark ebru al s Käufe reranlnßle. Jnsolge- dessen nxnen belieole Sp ku alionswerte säst durck>- nx-g höher. Harp.mer ge.rannen 39, Lösch 15, Laurahütte 20 und Thale Eisenhütte sogar mehr als 100 Pro-. Canala-Aktien stiegen Ict.ädX ich, w il man len DtrS für zu stickgeb.ie e.l hielt. Merila^r schwächten sich he e.itlid) ab im A. - sch.utz an Fva .k u t, w i. die gestrige Aupvä t - b rrrgung für übeit.ieien gelalt n nmrde. Von Schsf'ah^s-Ak i n setzten Hamburg-Südamerikan. Tamp schi fahrlsge el sck^it i re f.u )pä.ietc..cg:ing frä t.g fort. Hanbu.g-rr Paket ah t und No d- drutsc!« Ll.pd schufen sich in mäßigerem Grade an. Zm spädcien Verlau e wurde iic ftüribcivc- gung ctwns unsicher, -um Teil tm Zusammenhang mit bet schn'anlienöen Haltung des TerieimarktcS. Im allgemeinen blieben aler ansLig.iche Bes- friungai behauptet. Am An agemarkt traten leine besonderen Ve.änleruuge:» ein. Fran kfu r t a. M., 9. Nov. Börsen- stimmungsbild. An der Ab.ndbör'e bewahrten Monianaktien ihre feste Haltung. Aus Deckungskäufe zogen Ha pencr 467,50, 12- 2 Proz. an. Lebhaft Warrn bi Um ätze in £berbe\xrf 310, Deutsch Luxemburg 402T/s P us 3, Mannesmann 505.—. Erster lagen ferner Buderus, wAch? z»i höherem rturs gesucht 6-iiben. Caro notierten 329',2. Nord- bcutfdKr L onb 1893V Hapaa lebhaf.cr 194V« Plus 23/«. Am Mark.e ber Auslandspapsere war das Geschäft ruhiger geworden. Mexikaner waren un- g eichmäßig. 5 P.oz GoldmerikLier no:irrten 930, 5 Proz. Silbermexikaner 697.—. 4>/s Irrig. Anleihe 580.— vec loren 5 Proz. 3 Proz. Mexikaner 445 gewannen 10 Proz. 5 Proz. Tamaustpas 490. Slomann Salpeter fest 3150. Süb'ee Phnsv'at ca. 1900, Canadu Cert. 820 Geld, Deutsche Petroleum unhig 1790. Benz Motoren befcilijt 231.—. C ektrizitätsaltien un.erlagen geringen Kurs Veränderungen. A. E. G. fester 331V2. Con'.inental Nü nberg 164.—, Ch7mische Sck)cideanfrllt 731.—, Höchster 436, Griesheim 387.—. Von sonstigen Industriepapieren waren Hirsch Kurserwerke l’b» haft gesucht 448 plus 8V2, Eisenwerke Meyer fließen aus 420, Strohfroff Dresden 525 wurden 25 Prozent gesteigert. Fränkisck>e Schuhs, notierten 280, Pinsels. Nürnberg 360, Dingnerke 335. Maschinenfabrik Badenia 295 und Lokomotivf. Kraus 425 zosxn je 5 Prvz. an. Mascks. Hydrometer 203 p ns 3 Prozent. 5 Prozent Reichsanleilie 77,50. Morgen bleibt die Börse geschlossen. Frankfurt a. M., 10. Nov. Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Datum: 8. N«v. 9. Nov. Amsterdam- thuUerö. Drüssel-Antwerpen . Christiania Kopenhagen Stockholm Helsrngsors Italien London New-Horb Paris Schweiz Spanien Wien (altes) Deutsch-Ocsterr. . . . Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . . 2527/5 2532,55 2572,40 2577,60 634,95 535,55 529,45 630,65 1123,85 2126,60 1128,85 1131,15 1128,85 11 dl,l 5 1128.85 1131/5 1603,40 1606,60 1598,40 1601,60 182,80 183,20 185,30 186,20 2)3,70 234,30 2"*2,?0 292/0 28b,70 28«,30 230,20 2 Kl,80 86,78 85,96 87,66 87,84 601,95 503,05 497.50 498,50 1313/5 l <1f,35 1321,15 1323,85 1128,85 1132,1 l 1113,85 2116,15 20 47 20,53 23.72 23.78 23,72 29,78 87,65 87,85 88,02 8 ,22 16,85 16,39 16,10 16,14 Börsenkurse. Datum: 5 °/0 Deut. Kriegsanl. 4°/0 Deut. Neichsanl. 3 •/„ Deut. Neichranl. 4° „ Preutz Konsuls Darmstadter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto löesellschast Dresdener Bank . . Nationalbank f. D. . Mitleid. Treditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . D.- Cu^emb. Bergw. Gelfenkcrch. Bergw. . Harpener Bergoau . Obecfchl. (kisenb.-B. . Oberjchles. kkisenind. . Phönix-Dergb Akt. . Bad. Anilin- u. Soda tdchster Farbwerke, lektr. A. L. G. . . . Schuckerl- Werke . . Fellen- Guilleaume . vaim.er Bub.» Lisenw.- Akt. . Adlerwerke 4 "/„Hess Staatsanl. . Electron Grtesheim . Frankfurt Berlin Abeuk>> Alxnd- Schluß- Schluß- KurS Kur- Kurs Kurs 8.11. 9.1L 77,50 77,50 216,50 246’- 176,- 194,- 191,75 189,- 189,75 502, - 395,50 402,75 386,- 389,- 437,- 466,- -,- 311, — 332,- 329,50 599,- 436'- 33' ,50 -,- 300,- 480, - 244,50 582,- 608,- 3J8,- 380,’- 337'- 8.11. 9. H. 77,12 77,50 66,30 68,50 67, - 61,12 60,75 179, - 180,- 329, - 328, - 215,50 247,- 219,50 219,75 188,75 192, — 176,- 177,- 189,50 195, 185,25 190,- 477,- 525,- 335,- 400,- 375, - 385,- 43»,- 467,- 2^5,- 302,- 330,- 32),- 590, - 539, - 545,- 550, 425, - 436, - 320,- 334,75 295,- 295,7" 470,- 471,- 240,- 247,- 570,- 591, — 302,- 365,- 68,- 391,- daß cs hier unter vier Augen gesckn-rht, als an anderer St.'lle. „Was für eine Stelle sollte denn das fein, Herr Toltor?" „St.llen Sie sich doch nickt so verständm'?bos! Wäre ich nichts als Ihr guter B.'kannter, fo fbrrite es mir allerdings gleichgültig sein, ob Ste Morphinist sind .-Her nicht. Aber ich dars das Lelen meiner Patienten nicht durch die 9iaufc^:iftän.bc des Apotle'ers ge'ährden la'>i." „Oh, ist es das, n»rxmr o sicher sind." „Sfr f3tten mich li cker nickt dazu l e aus- fr>rtem. Tenn ich wüo>e gleickizei ig geuvurgn fein, b:e zuständige Aussich-tstzehöide davon zu unterridten." „Din ich Ihnen so unkecmTw. gew r^et, tast Lie Ihve Zuflucht yt solcken Mitt-ln nehmet mü ‘ei?" „Sfr wissen nicht, was Sic re^en. Abe: ich will jetzt nickt mit Ihnen darüber reiten. Wir bommen zu gelcv'e e er Zeit daraus zurück. — Ist dfr Arznei fertig?" Schweigend schlotz Brandt dos Fläschchen und schob es dem Arzt zu, . „Sfr ersehen aus dem ReA2pt, daß cs rür em en Kassen klauben ist. Tragen Sfr es dernentlprechend in Ihre Bück»er ein." Ich habe es gesehen und weiß, was ick zu tun habe." Sfr sprechen nicht mit einem Betrunkenen." (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Die französischen Finanzen. Paris, 9. Nov. (WTB.) HavaS. In bet Kammer wurde h.-ute der erste Teil des Voranschlages für den Staatshaushalt 1921 Ikfaimt g?geben. Marshal bezrün ete die Forke» rungen und hab hervor, daß i isosge der rerspifr teteu Verabschiedung des HauSlaits für 1920 \o» wohl der Kammer als auch der Regierung eine besonders fchwieriee An gabe e wack)s<. llngo* Innerliche Lasten für Sbaatszn'e.ke würden dem Volke abner'angt werden und das Volk müsse diese Lasten aus h'ich nehmen. Nach einer Erläuterung bet einzelnen Forderungen tiug Ma ffal folgende Endzal'frn der Einnahmen und Wusgaten vor; ordentliche Ci inahmen 22 333 896 181, vrdeut'icho Ausgaben 22 327 409 302, ans)erordent!icke Eiw» nahmen 2 628 200 OCO, auhervfreutlicke LuZ-aben 5 498 730 565 Franken. Ter Fehlbetrag ist durch Anleihen zu decken. Auäschreitungkn in Mailich. Mailand, 9. Nov. (WTB) Irn Zusammen" Hang mit den Wahlen kam es kster zu schweren Ausschreitungen der sozialistischen Partei, bei denen ein Polizist schwer missl-andelt unb einige Zivilisten schver verwunde! wordrn sind. Bei dieser Gelegenheit nmrb: der Redakteur de- „Seccolo", RechlSanwalt Carlo Rossi, getötet^ Als die Menge vor dem Gebäude des Assoeiacio« Liberale die Landesfahne herunterzur'ißen versuchte, kam es auch dabei zu schveren Ausschrefr tun gen, in deren Verlauf zwei Personen getütet unb viele verwunbet worden sind. 91aubmorü. Lands berg, 9. Nov. (WTB.) Die Fva» des Molkereibefitz?rs Buchra aus 23irgar'en war mit der bei ihr zu Besuch weileudei Schwester mit einem Gespami nach Frfrdberg in dec 9fru* mark zum Einkauf gesahren und nahm zu diesem Za>eck 3000 Mk. mit. Aus der Fahrt wurden bt Z-rauen auf der Landstraße zw sken Monssedö und Wugartm überfallen, ermordet uub d r ganzen Borsckiaft beraubt. Am anderen Morgen sand man in einer einsamen Feldscheune dfr Leichen. Ter F-.au nxtr btc Zlehle durchschnitten unb ber Schwester d e Schä'celdcckc zertrümmert. Tas Gespann war in der Nähe angebuntwt. Ter oder die Tater konnten bisher nicht ermittelt werden. tig und von füryrer Tauer. Ms Erika ihn eines Tages auf die Ankunst seiner Tochter vorbereitete, nahm er ihre Mitteilung vhne icdc Ev» regung auf. „Sage ihr, wenn du sie empsangst, daß ich mtr alle theatralischen Sje,:en re .bitte. Sie ist wieder da, unb damit gut. Aon dem, was sie inzwischm getrieben hat, will ich nickstz wissen " Und Ger^a nahm sich de vvn uyret Pflege schwesder übermittelte Mahnung zu Herzen. Tapfer hielt sfr die Bewegung nied-r, di? sfr beim.Anblick des Vaters überkam. Sfr küßte ihtt auf die Wange, und er reichte ihr die Hand. „Sri mit willkommen! Ich fürchte, es ist augenblicklich nicht sehr luftig am Linden Iw he. Aber du findest immcrhr.'. Grsellschast. Se t zu, am ihr euch miteinander einri litct Bon mir darfst du, wie du siehst, nicht viel erwarten." „Oh, li ber Bat^r!" ,,^ Mftweb'-Ä ■iti sestge-eü Mer Gntivai' wungen bl Malommei'b ■ Ilnterhai Mal'siiilngbs ML zur M? L'ini Krjiö werbe K m M? Lcbensf Mai mit Geir Milaisum, Im'orn (rin Mich hinjin WMriiigen. ■Mr ist eine liicnifati ■ itin. % ■illiifbrmproi Ita Grunblai Mr unb n ■iMi'ct'vnm Hte Gnior,h: M kypedtn Misch Gesim fcrognmims MNmeMll M oder lutf ■Weitet ra MteZhanDtina fcetn ber ■wiggtbehb Mil irgaibnx! M wirb fer Men. Van Baerles Bleichsoda wird ftetS in gleicher 61 fite und Beschaffenheit hernettent. Man verlange da er Dan BaerleS Blcickioda, btt nach Are habe deü Wortes Bleich» soda durch die ReichSbehörde beute auch ganz tnlnder- wertige Produkte unter der sä.schlichen Benennung Bleichsodu verlaust werden. Paket M. 1.60. (wve varo Buerle A Co.. Worms a. Rh. UZLÄNKWs Können Sie flicken ohne Geld auszu. geben. Wir zahlen ab heute für alte reinwollene Strick- lumpen 16 M. pro kg oder tauschen gegen unsere prima Strickwollen, welche wir noch immer zum seitherigen Preise verkaufen. We-Wffifl K 6 L Diezstrahe 6. 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