Samstag, 10. April 1020 Erstes Blatt 170. Jahrgang 1 ie 67 rt die Handelsbeziehungen wieder aumchmen. »terair ii r- !k nxttm sich über Vie Lage im Ruhrgebiet. Vertreter der Entente in Esten. en öl I. .1. Id it Essen, 9. Vertreter de ir it* d) en \v- Sie Spitze abzubrechen. Es bleibt zur Rechtfertigung des deutschen Vorgehens im Ruhrgebiet we- ®ig mehr zu sagen übrig als was in den amt- liwenKomnrentaren int£> Feststellungen unserer George als auch Curzem hatten London über tue Osterseiertage verlassm. Donar Law, der den sran- österreichischen Grenzfragen zu regeln, insbesondere die Frage der Räumung Radkersburgs und die Abstimmung in Kärnten. Dann beschäftigte er sich mit der schwierigen Ernährungslage Oeslerreuhs und der Notwendigkeit neuer Aushilfen «m Nahrungsmitteln und Rohstoffen. Ministerpräsident Nitti gab die Bereitwilligkeit des italieniichTn Volkes kund, den deutschen Bewohnern von der Oberetsch gewisie Einrichtungen und örtliche Auto- Angelegenheiten gehört werden Millerand wird auch zur gegebenen Beit in d.'r Sanin ei eine öifenllidk' Erllärung abgetem. Weil>:r nie tvi s? - ihij., bat der französische Botsck.iiler in London beauftragt worden ist, der brüifdxn Re ft rung die Antwort der sianzösi elfen Negierung am bi* ihr am Donnerstag zugegangenc Note zu übnintt- teln. Millerat>d bat dieses Dokument g *ftern nach- mittag dem englischen Botsd>if:er in Paris, !rord Terbi), zur Kenntnis gebracht. Tie belgische Temonstralion. Paris, 9. April. (WTB.) Ter b c l g i 1 d) c Geschäftsträger in Paris bradttc Inite der ftanzösiscden Regierung vsfiziell den Bg'dfluß der belgischen Regierung zur Kenntnis, sidt den r a n z ö s t s cke n B c s a h u n g v m a ß na h m c n in Teutfdjlano anzuschließen. die Laqe im Industriegebiet zu informieren. Vo» den zulländigen Stellen Lmnte ihnen l icht nachgewiesen werden, daß bei der Besetzung des Ruhrgebiets die Versailler Friedensvertragsbesftmmun^ Die internationale Finau^onferenz. Haag, 9. April. (WTB.) Wie dem „Nieutve Eourant" aus London gemeldet wird, wird die internationale Finanz k o n f e r e n z in der dritten Maiwvche in Brüssel tagen, besonders wegen der F r a g e des Wechselkurses der verschiedenen Länder. „Teilt} News" ging Frankreich vollkommen un abhängig von seinem englischen und ita Tie Rote Garde in Plauen. Plauen, 10. April. (WTB) Die Rote Garde besetzte heute die hiesige Jnsanteriekasern« sowie den Bahnhof. Freundschaftliche Beziehungen Oesterreich- und Italiens. R o m, 10. April. (WTB.) Staats kanzl er Renner hat bei seiner gestrigen Aussprache mit Nitti den lebhaften Wunsch ans gedrückt, die n- er «0 Die Herabsetzung der deutschen Hecresbestünde. » Paris, 9. April. (WTB.) Havas. Der Präsident der deutschen Delegation Göppert lieft dem Ministerpräsidenten eine Note zugehe i, in der um eine dreimonatlich' Verlängerung, der Frist uachgesucht wird, die am 10 April abläust und nach der die deutschu Hecresbenände gemäft Protokoll vom 8. Autzust 1919 herabgesetzt iverden sollen. Ministerpräsident Millerand hat sich damit einverstanden erklärt, daft die Kommission für auswärtige Angelegenheiten sich in der össentlichn Kammersitzung am Montag darüber ausspricht. Die Auslieferung deutscher Schiffe. London, 9. April. (WM.) Die deutsche» Schlachtschiffe „Old nburg* unö „91a Hau" sind gestern audgelterert worden Tie Schifft winden auf So? von dem Schladit- kreuzet „Tiger" und der Zerstövkrslotill m Empfang genommen und nach dem Firth os Forth geleitet Die Besatzungen werden auf ein Devvt- sch'ft übergesührt und nad) Deutschland zorrück- gebracht. Die Haltung der Entente gegenüber Zranireich. Amsterdam, 9. April (Wolff.) Nach dem Bericht eines be^onderm itorre XJitbenten der 1‘aethylbarbituricuB EhslbarbitmsSui m otinl M.den ^iefebbl. tz. 18 [ auch Organe wie das „Berliner Tagebl." für Unwahrheit. Das Blatt schreibt: „Eine Militärportei hat jetzt in Deutschland keine Gewalt!" Vorher las man's leider in diesen Streifen vielfach anders. Ohne Rücksicht auf die Ohren uni) Augen des Auslandes sind von einzelnen Organen weit übertriebene Dar- teHungen veröffentlicht worden, nach denen das Ausland wirtlich annchnien konnte, die Reaktion beherrsck>e Deutschland schon völlig. Die alte Methode, die uns schon vor dem Kriege so sehr geschadet hat! Der General Degoutte scheint ein eifriger Leser der „Frankfurter Ztg." gewesen zu sein. Diese Ijatte in den letzten Märztagen weidlich gegen den angeblich vorherrschenden reaktionären Militarismus sich ereifert, die Abberufung des Generals Walter gefordert und das Vorgehen des Kabinetts Müller gegen die Aufrührer des Industriegebietes als „nicht genügend durchdacht uno daher nicht zweckmäßig" bezeichnet. Wörtlich hieß es in der „Frlf. Ztg.": „Die Regierung mußte wis- en, daß der Aufruhr im Industriegebiet innerlich im Abbröckeln war und bald zu- ammenbrcchen werde, sie mußte wissen, daß >er Einmarsch der Truppen die Arbeiterbevölkerung wieder an die Seite der Roten bringen würde." Das Blatt hat nicht nur auf Grund unzulänglicher Berichte und einer gewissen Voreingenommenheit die Lage im Industriegebiet falsch beurteilt, sondern es hat auch mit erregten Beschuldigungen gegen die Berliner Regierung den Franzosen Waffen der Recht- Arbeit^, Sw M. Ätz ,en^.fc5 Mharntoii 1 AhariS ^dlälhylmaloiuil. Das ist das alte, frivole Spiel mit nationalen Interessen, das von dieser Seite her immer getrieften ivorden ist. Nein, da hat der „Bor- oärts" recht, wenn er schreibt, im Ruhrgenei habe zuletzt nicht mehr Arbeiterpolirik, andern Räuberei und Verbrechen geherrscht. 3u ihrem sachlichen Vorgehen war oem kabinett Müller kein Vorwurf zu machen. Es sat indessen seine eigentliche Prüfung noch zu bestehen in den großen^ innerpolitischen Fragen, die in den letzten Tagen neu aufge- taucht sind . . . Aber die Prüfung, was zu tun und zu unterlassen war, betrifft auch andere Organe rls die Regierung selbst. Der französische General Degoutte hat von dem „Druck !>er Militärpartei" gesprochen, unter dem der Reidjskanzler in den Fragen des kuhrgebietes gehandelt habe. Dies erklären Wochenrückblick. In unserer Ofberbetrachtung hatten wir beiläufig erwähnt, daß Frankreich sich noch im Kriegszustand fühle; inzwisck)on hat es durch die Besetzung weiterer deutscher Städte und Sanbesteile wirklich nach kriegerischem Lorbeer gegriffen. Diese Leistung finbet aber in der Welt keinerlei Bewunderung, nicht eitt- mal Billigung, sondern vorwiegend unwilliges Naserümpfen. Soweit die deutsche Zunge klingt, sind durch den Gewaltstreich lediglich Hatz unb Verachtung geweckt worden. Der Ausdruck „S h h l o ck-Po li t i k", den wir auf die französische Praktik augetoanbt hatten, ist uns dann auch in den Darlegungen vec deutschen Regierung begegnet. Vielleicht aber stehen hinter dieser Shtz- kock-Politik Frankreichs doch noch einige andere Beweggründe, die mehr als Haß und Rache bedeuten? Die neueste Note Millerands Hal Bedacht darauf gelegt, einige mildere Saiten zu dem brutalen Kriegsspiel zu zupfen, indem er nämlich den guten Willen Frantz- veichs betonte, gemeinsam mit Deutschland am Ausbau des Wirtschaftslebens zu arbeiten. Dahinter steckt zu einem guten Teil erzwungene Anlehnung an die Wünsche Amerikas, Englands, Italiens. Die französischen Machtpoli- tifer fühlen, daß ihre .Heldengröße nicht auf festen Füßen ruht. Aber was hat sie nun eigentlich so weit getrieben, daß sie es in engeren Rahmen dem Juden von Venedig gleichtun? - Sie sühlen, um es kurz zu sagen, daß der Eisftlock des Gewalt friedens von Versailles stark durch Verdunsten abnimmt. Sie wollen ihn aber in seiner ursprünglichen Gestalt und Größe erhalten; daher versuchen sie, wieder in die Kältetemperatur hineinzukommen. Ein Gemisch von Angst für die Zukunft und angekränkelter Siegereitelkeit diktiert in Paris die Entschlüsse. Und die Not der Zeit fühlt man dort so gut wie bei uns, denn der Franken- kurs stürzt abwärts ... Da das Gebälk des französischen Militarismus vorläufig noch Wt, da in Frankreich die innerpolitische Be-' rngungsfreiheit noch nicht in jene rasende Un- tebunbenfteit übergegangen ist, wie sie in Deutschland vorherrscht, so schlägt sich das Lerzweiflungsgesühl, die Erkenntnis von der eigenen Hilflosigkeit und Abhängigkeit, auf bie außenpolitische Abrechnung. Voll Ungeduld fordern die eitlen Gallier neue Entscheidungen heraus .. . Wie ihre eigenen Bundesgenossen sich da- -u stellen werden, darüber haften wir noch Jöftere Nachrichten abzuwarten. Nicht ob diese Mächte Millerands Politik billigen werden, ist mehr die Frage, sondern wie sie ftanp Bein werden, nm den hochgeslogenen Hahn lieber auf feinen Hof zurückzubringen. Wir Deutsche aber haften einige ernsthafte Prüfungen anzustellen, was wir künftig zu tun oder su unterlassen haben, um ernstlichen Gefahren amtes, :t' beide nn Lick ernannt und J jMf wurde oli b vrrpilichtkt. • Viesen worden. Aber ob das diplomatische Ge- ßchick unseres auswärtigen Amts in seinen Verhandlungen mit Frankreich so groß und ausreichend war wie das moralische Recht, aut Aas wir uns stützen konnten, wenn wir die Nachsicht der Alliierten in der sogenannten neutralen Zone verlangten, das ist eine an- Se« Frage. Das Kabinett Müller ift sehr zaghaft und schwankend in die politische Arena -^treten. Routine und Sicherheit mangelten hm, besonders in der Formulierung und Ein- chätzung von Kundgebungen. Das Frank- urter Organ der Unabhängigen und auch die Berliner „Freiheit" greisen in der Kritik der Regierung direkt Partei für die Franzosen, fremi Deutschland habe sich einer Verletzung ks Friedensvertrages schuldig gemacksi: die Wähler würden dem Koalitionskabinett die Besetzung deutscher Städte schon ankreiden! lienrichen Verbündeten Die parlamentarische Lage in Frankreich. erklärte weiter, bie Paris, 10 ^April. lWTB.) Wie Die Havas-sftLisL Regierung wolle so schnell als möglich Mnntaa^^s fdk’tnt nicht aaenrur b-Tirfttet, anrb Millerand am M on-- die Handelsbeziehungen wieder aumchmen^ Hicrai? tolÄÄTÄÄ'Ä für I»uz« «r Ä--tsk-mL- « -m-r den hinsichtlich der KVpfstärke rächt übertreten mürben. Aud» überzeugten sich die Vertreter, daß die Reichswehr vom größten Teil der Bevölkerung mit Freuden empfangen wurde und rote simtlos die Behauptung ist, das Einrücken der Reichswehr fei ent neuer Ausbruch des Militarismus. Die frühere staatliche Sicherbeiispolizei übernimmt in der alten Stärke den Sicherheitsdienst in Essen, wieder. Zum militärischen Einmarsch. Münster in Westfalen, 9. April. (MTB.) Tausende von Arbeitern verließen die vorn Militär belebten Orte, um sich ins bergische Land zu begeben. Hierzu erklären Reichsroehrkornrnissar Severin g und Generalleutnant Matter, die Truppe komme xum Schutze aller Gutgesinnten und werde nur gegen die verantwortlichen Hetzer und gewissenlosen Führer ernschreitat. Man lege aber Wert darauf, daß die Irregeleiteten aufgeklärt un d zurü ck geroo nnen werden. Die Truppe komme nicht als Räch-rin. Wer nach dieser Zeil der Unruhe aus ehrlicher lieberzeirgung seine ^lbsicht, auf ungesetzlichem Wege etwas zu erreidjen, aufgibt und sich zu seiner bisherigen Arbeitsstätte nft-eder begeben wolle, werde von der Truppe ne Pebier Weise gehindert. u / V. Ü ■ Berliner Regierung bereits gestanden hat. Die ’l Notwendigkeit des militärisckien Eingreifens . sand fest, ist durch bewegte Hilferufe aus der Ätag. ’0'' fcbrofttcn Bevölkerung unwiderlegltch nachge- e@ |g£$V unmittelbar bevorst-and. Daß die britische Die» gierimq, die franzö'isdx? Be etzung j.'tzt weder formell billigte iwch rnißbilligle, ftatle leinen Grund wahrscheinlich in der Unmöglichkeit, die Ansicht des gesamten Kabinel's einzulolen und mit Jtalim ju beraten. Tie brtlische Regierung war der Ansicht, daß es eine sehr scharfe AuSl.'gung des Frieden-.- verttagcs sei, meiin man Deutschland zwmg n wolle, den llnrulxai üt der lumtral *n Zorn u n tätig zuzulehen. Ter Beridsterstatt'r ist der An- fidyt, daß der Vormarsch eine ousgesprodien.' Sttasrnaftnaftnie ist, und als solche durchaus der biöfterigen Politik Fochs unb Mrllerands entlpridü, womit England und Italien bisher sich ntdät ern- verslanden erklärten. Mailand, 9. April. (Wolff.) Dem „Cor- riere della Sera" wird aus Rom gemeldet, daft Nitti gestern nachmittag neueroings eine Unterredung mit dem beutfdjen Geschäftsträger hatte. In politischen Kreisen mcht man der Unterredung große Bedeutung bei. Sie wird in Zusammenhang gebracht mit den birrd) die Be- etzung der neutralen Zone verursachten Ereignisseit. Ein förmlicher Protest Englands. Paris, 9. April. (Wolff.) Der Spezialkorre- spondent des „M at in" in London meldet: „Man wird gewiß in Frankreich sehr überrascht davon sein, erialycen zu müssen, daft die britische Regierung jeder Erwartung suroiber heute nach Abhalttnug von zwei Kabinettssitzungen be- sdstossen hat, gegen die französische Aktion in Deutsdaland zu proteftieren. Diese Neuigkeit wird lmsere britiid)en Freunde, die in der Mehrheft seit zivei Tagen dauernd uns ihre Unterstützung versichert haben, ebenso überraichen wie uitS selbst. Eine Note osn- ziöscn Charakters, die heute durch eine Agentur veröffentlicht wird ,betagt: „Der Eindruck, der hier verbreitet ist und durch die von Frankreich abgegebene Erklärung bestätigt wurde, daß die alliierten und affogerierten Regierungen, nämlich Öh»Bbrrtamrien, die Bereinigten Staaten, Italien und Belgien, mft der sranzösrsd»en äieflierung vollständig einig seien, ist gänzlich irrig. Die Wahrheft ist, daß die alliierten und assozirerten dleqiermrgen der Politik eines Einrückens in die neutrale Zone immer entgegen gewesen sind. Er macht den Eindruck, datz die französische Regie^mg aus Gründen, die ihr gut schienen, dieses Einrücken aus eigener Initiative vorgenommen hat, ohne die Zustimmung der Alliierten abpmxtrien. Die Stellung der englischen Regierung zu dem Problem der sozialen Unruhen ist die, daß es allein eine Angetegenheit derjenigen Regierung ist, die jetzt^ nach Wiederherstellung des Friedens das deutsche Volk vertritt, imb daß es die Alliierten nichts angeht, da sich die Eretgnme außerhalb derjenigen Zone vollziehrm, für bie sie verantwortlich sind. Ter Korrespondent meldet dann dazu: „Tie offizielle Protestnote roerbe morgen l heute den 9. April) durch Lord Derby an Millerand übergeben roerben. Lloyd George, der gestern abend nad> London zurückgekehrt ist, !>at I/eute früh in der Downing ftrect den ftanzösischen Botschafter empfangen und mit ihm eine längere Unterredung gehabt. Lloyd George wftd am 9. April nach Parts in Begleitung verschiedener Persönlichkeiten reisetr. Die britische Regierung habe Eambon benackirichtigt, daß fie bie Frage der französischen Znterverrtion in Dentsch- land nicht in derselben Weise rote die französische Regierung ansehe. Eilte dänische Stimme. Kopenhagen, 9. April. (Wolfs ) Zu dem siattzoftschen B-irgel^n im Rheinland schreibt „Ekstrabladc l' u. a.: Man wacht in Parts mit großer Aitgst darüber, daß Deutschland nicht wi.der zu Kräften kommen tonn; die ganze frarv- zösische Politik ist darauf gerichtet, dies fo lattge wie mögltch zu verh.ndern. Zn England, Amerika und Italien ivünscht man ein Deutschland, mit dem man Handel treiben und von dem man kaufen kann. Es faitn kaum ein Zweift! darüber herrschen, daß die tieft Kluft, die bezüglich der Anschauungen über Deutschland besteht, mi ;tnem offenen gesähr- lidxm Konflikt zwischen «yrankreich und den an deren Ententemächten führen kann, wenn es nicht gelingt, den französischen Standpunkt zu beseitigen. Ehe dieser Standpunkt nicht vollständig bescftigt ift, gibt es auch keinen wirklichen Frieden in Europa. Ter ganz unbegrünb.'te Einmarsch frair- zösisdfer Truppen in grof^ deutsche Städte ift ein grauenhafter Ausdruck dieses Mangels an Verständnis Frankreichs. Eine neue deutsche Note an zrantreich. Berlin, 8. April. (Wolff) Der französischen Regierung ist folgende Note übergeben worden: „Die durch den Friedens vertrag nubt gerechtfertigte und vorher nicht angnünDtgte Besetzutta deutschen Gebietes hat zu zaftlreuhen Zwischenfällen geführt. Dabei hat u. a. eute Anzahl Deutscher den Tod crimen, eine größere An zayl ist pcrromtbet worden. Unter Wahrmtg , aller wer reveit Ansprüche, die der deutschenJKegrermtg aus dem ftarrzösischen Vorgehen erwachsen, em art ire schon jetzt, daß sie die französische Regierung leten- falls für alle Schäden haftbar macht, dte Aeuifdxnt durch die iüngücn Vorkommnis e e standen sind oder : Noch entstehen können. Eine »vefteve Mtttellung, • behält sich die deutsche Stegtenmg bis nach Er- ' lebigung der Einzelsälle vor. Lz's ertigung in die Hand gedrückt. Es ist eine Ironie des Schicksals, daß siftse Abart der Demokratie, die nach dem Putsch so leidenschaftlich nach einer Linksorientierung gerufen hatte, sich heute schon in die Lage versetzt fühlt, an die Sozialdemokratie ernste Warnungen zu richten, daß sie beim Hinübertteigen nach den Unofthängtgen die Brüstung der Süoalitron nicht durchbreche. Die Generalkommissron der Gewerkschaften, an deren Spitze Herr Legien steht, hat bekanntlich in rein politischen Fragen ent- cheidend etngegriffen, und sie sucht triefet Verfahren neuerdings fortzusehen. Da wird nun von den führenden ftürgersichen Blättern der Regierungsmehrheit plötzlich allenthalben die Frage gestellt, ob der Gewerkschaftsbund ich zu einer Nebenregierung,zu einer Arbeiterklassenregierung, ausbilden dürfe. Es wird festgestellt, daß zu den Unterzeichnern eines neuen „Ultimatums" der Gewerkschaften neben dem Unabhängigen Crispien auch Herr Molkenbuhr vom sozialdemokratischen Parteivor- stand gehöre. Dazu schreibt die „Voss.Ztg.": „Es gibt nur ein Entweder-Oder: Hat die sozialdemokratische Partei zu der Regierung in ter itfcc Führer sitzen, nicht das Vertrauen, daß sie die Berfassung und den Staat zu sichern weiß, bann nmß sie ihre Mitglieder abberufen unb entweder zusammen mit den Unabhängigen bie Regierung übernehmen ober bie Verantwortung ben übrigen Parteien überlassen. Unter feinen Umständen aber geht es an, zugleich drinnen unb draußen in der Regierung und in der Opposftion zu stehen." x Auch das „33erl. Tagebl." meint:' „Eine Partei, die sich aus lauter Lässigkeit oder Aengstlichkeit ihre Grundsätze unter ben Füßen wegzieften läßt, gibt sich selbst auf Vor diese Frage ist die Demokratische Partei jetzt gestellt, und sie muß an die Sozial de mpkratie die Frage riditen, ob sie noch weiterhin auf der gemeinsamen Grundlage der Demokratie mit den beiden anberen Koalitionsparteien mitzuarbeiten gewlllt ift Die Wahlen stehen vor der Tür: Da muß überall Klarheit geschaffen werden. Da bars es keine Eftterseits-Anberstckspalittk geben." Der Reichskanzler hat in seiner von uns schon bekanntgegebenen Erklärung einem Vev- lreter der „Germania" gegenüber die Absicht ausgedrückt, sich keineswegs einseitig führen zu lassen. Wie er sich weiterhin verhallen wird, das gehört in das Kapitel der großem politischen Fragen, die wir vorhin angedeutet haben. Der „Vorwärts" verteidigt auch bis jetzt noch die Grundsätze der Demokratie, spricht daftci aber enn'chuldigend von einen „Periode der Erschütterungen", die wieder in ein normales Geleise gebracht werden müsse. Alles in allem: Das sind ebenso interessante wie wichtige Vorboten der Neiuvahlen, über die noch vrel gesprochen und geschrieben werden wird! M. 84 Der Eittztiter Snztiarr erscheint täglich, außer Sonn« und Feiertags. vezngrpreir: Monatlich Mark 9.60, vietteljahrlichMark 10 80 einschließlich des Bestellgelds ; durch die Post vierteljährlich Mark 9.75 ausschließlich Bestellgeld. Fernsvrech -Anschlüsse: fürdieSchristleitung 112; Verlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Sietzen. postscheülonlo: Zranksurl a. M. U686 tj> w. m a Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer dir GietzenerAMger?« MX Hauptschristleiter: Aug. General-Anzeiger für Oberhessen MZZ V T • ’ ’ Anzeigenteil: h. Beckt, Druck und Verlag: vruhl'sche Uni».-Vuch- unö §teinöruckerei H. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle unö Vruckerei: Zchulstrahe 7. sämtlich in Gießen. I 7 er- ab. 9.22 üb. 7.52 Fortsetzung 19. ^Nachdruck verboten.) besitzet bi ist t hat*# DK Grskm. Roman von S. W. A - pleton. Ein Streik in Chicago. Amsterdam. 9. April. (Wolff)Die,.Times" meldet aus Newhork: Wegen Entlassung nnes Beamten in Chicago ist aus 25 Eifenbalm- lrmen, die in Chicago enden, ein Str-'ik der Heizer und Maschinisten cmsgebwchen. 50 000 Mann sind ausständig. Durch den Streik ist die Lebensmittel- und Brermstvffvwforgung Chicagos ernstlich gefährdet.^ Die Japaner in Wladiwostok. Amsterdam, 9. Avril. (Wolff.) Das Reu- tersckte Bureau meldet aus W l a d i wo stör, daß die Japaner die revolutionären Streitkräfte in dieser Stadt fast vollständig entwaffnet haben. Strecke Gelnhausen: Vvrm. hier an, 1.18 nachm. hier Strecke Fulda: vvrm. hier an, 8.13 vorm. hier Auslandskartoffeln. So! Msv würden Sie bet der Gefchicht: gar nicht so schlecht wegkommen, Herr Mimms. Meiner Seel. Herr Doktor, das is nachgerade auch meine Ansicht. Neuntes Kapitel. An diesem Abeich schrieb ich an einen memer Freunde, der stets bevnt war. mich zu vertreten, wenn die Pflicht oder das Vergnügen mich zu nner Reise veranlagen. Ich bat ihn um sein: Dienste für morgen. Um vier Uhr am folgenden Tag klingelte ich an der Tür der teiltm Bill-i, dre meine Mutter in Tunbridge Wells bewohnte. Ich wurde sofort zu ihr geführt. Sie lag auf einem Diwan im Wvfri-mmer. l'lus den ersten Blick gewann ich den Eindruck, daß, sie sehr unwohl lein mußte Ich hatte sie mehrnx Atonate nicht gesehen, und es entging mtt nicht, haß, sie nt der Zwischenzeit ehr gealbert war. Als rch mich ihr näl-erte, streckte sie mir di: Hand — eine sehr .veiße, leidend: Hand — entgegen; ich nahm sie in die meinige und zog einm Stuhl an ihre Seite. Du fühlst dich nicht wohl, liebe Mutter? sagte ich. Richt sehr, Julius, erwiderte sie, ab:r das tut nichts. Es freut mich, daß du gekommen bist, trotzdem mich dein Bries ein wemg erschreckt hat. Aus Statt «nd Land. Gießen, den 10. April 1920. Das Schicksal -er alten Klinik. Das Schmerzenskind der Stadt Gießen in der Liebigstratze war nahe daran, einen anderen Vater zu erhalten. Die mancherleis Erwägungen, die man im Laufe der letzten Jahre über sein Schicksal angestellt hatte — Stadthaus, Gemäldeausstellung, Lebensmit- telckmt —, hatten sich alle als undurchführbar erwiesen, und so war man zu dem einzig ver- ttünstigen Entschluß gekommen, das Gebäude zu verkaufen. Mehrere nichtöffentliche Stadb- verordnetenversammlungen fanden statt, ins denen der Verkauf beraten und prinzipiell Auf Beschluß der Lebensmittel-Deputation wird der Kleinverkaufspreis für die ab 9. April 1920 zum Berkaus kommenden ausländischen Kar- tvffeln auf 30 Ps. für ein Pfund festgesetzt. Der Gestchungspreis dieser Kartoffeln, die aus den an Polen abgetretenen Gebietsteilen geliefert werden, stellt sich höher als 30 Pf. Die Stadt muß daher erhebliche Zuschüsse leisten. Erhöhung de» Schulgelde». DaS Landesamt für das Bildungswelesr hat unter dem Zwange der ungünstigen Fruanztag: des Staates das Schulgeld für die Gymnasien, Realgymnasien, Oberrealschulen und Rnlschulen des Landes vom Schuljahr 1920 an verdop- pelt. Gleichzeitig wurde aber auch die Fret- stell en zahl erhöht. Außerdem si:ht der Hauptvoranschlag 1920 größere Mittel Vvr, um ganz ^hervorragend begabten Schülern gelbliche Unterstützungen zuwenden zu können. Iirng der Geschäfte Bietet und nicht zuletzt die soziale Frage, an der zirka 200 kaufmännische Angestellte partizipieren, sprechen gegen die Verlegung der HaupLvetwalfung. Zudem 'flamt klärt iverden, daß ein Um- bzw. Neubau der Haiupt- verwaltung in Wetzlar zu geringeren Kosten erstellt werden kann als der geplante Erwerb mib Aüsbau des Gießener Anwesens. Tie An gestellt en- und Arbeiterausschüsse bitten dringend bte Herren Mitglieder des Aufsichtsrates der Buderusschen Eiseniverke, dafür einzutreten, daß die Hauptverwaltung tn Wetzlar verbleibt, da keine Gründe sozialer oder wirt,chafllich:r Art aufgtroogcn werden können, die eine Verlegung nach Gießen be- Privataudieitz vom Sönlg empfangen. Der König gab seine lebhafte Sympathie für den jungen demokratischen Staat zu erkennen, dessen freiheitliche EmEungen er besonders hervor- hvb. Er erklärte, Italien habe triemals feindselige Gefühle gegen das deutsche Volk in Oesterreich gehabt, noch werde es solche hegen. Er hoffe, daß in Zukunft immer freundschaflltche und friedliche Beziehungen zmiüben beiden Staaten herrschen rnöchten. StaaW^zler Renner dankte namens des österreichisch Volkes für die wiederholten NahrungsmittelaMtlsen Italiens und begrüßte dte gute Absicht Italiens als Gewähr für die Erholung Oesterreichs. Die politischen Verhandlungen zwischen Renner -und Nitti werden am Samstag fortgefuhrt. Die innere Lage Italien». Mailand. 9. Aprll. (Wolff.) Dem „Cor- riete della Sera" zufolge ist die innere Lage in ganz Italien besser geworden. Dte sozialistische Parteileitung Jtaltens. die einem Generalstreik abgeneigt war, hat den Sieg über die Anarchisten davongetragen. füinrorten. - Die Frage der Verlegung der Buderus schon Hauptverwaltung ist daraufhin einstweilen auch fallen gelassen worden. Das geht and nachstehendem Schreiben hervor, welches der Aufsichtsrat der Gesellschaft am gestrigen Tage von Frankfurt a. M. «cm die Angestellten- und Arbeiterausschüsse der Werke hat gelangen lassen, und das wie folgt lautet: „Wir bestätigen den Eingang Ihres Telegramms von gestern, worin Sie Protest erheben gegen die Verlegung der Hauptverwaltung unserer Gesellschaft von Wetzlar nach Gießen, und teilen Ihnen mtt, daß ein „Protest" Ihrerseits nicht angebracht erscheint insofern, als es der freien Entschließung des Vorstandes der Buderus scheu Eisenwerke überlassen bleiben muß, ihre Hanptvenval- tung dahin zu legen, wo ihr eine möglichst ungelstn- derte Tätigkeit gewährleistet erscheint. Diese Tätigkeit umfaßt das Gesamtinteresse der unserer Ge- sellschast ange'ch'osserEn Werk:. Wenn die Verlegung der Hauptverwaltung nach Gießen vor! än- fig noch einmal zurückgestellt wurde, so geschah das lediglich bMZalb. well man sich den zahlreichen, aus der Bürgerschaft Wetzlars an ihn betau getretenen Wünschen nicht verschließen tarn und das wahre oder unvenneMiche Ind res e des einzelnen Merkes zurücktv'ten muß. Äe Ereignisse der allerletzten Zeit hab'n benxejen, daß w dieser Beziehung jedenfalls die Hauptverwaltung, die für unsere sämtlichen Werk in ungestörtem Betrieb zu erhalten ist, nicht an der richtigen Stelle "liegt. Wenn heute der Vorstand trotz schwerster Bedenken auf Anregung des Herrn Generaldirektors Bergrat Groebter die Absicht einer Schädigung der Stadt, die seit mehr als -zwei Jahrzehnten Sitz unserer Gesellschaft war, nadu Möglichkeit vermeiden wollte,s o wird er aber nicht zögern, die Absicht ro-ieber aufzug-reifen, falls — abgesehen von etwaigen sonstigen Gründen — eine regelmäßige Tätigkeit der Hauptverwaltung durch VÄederlw'ung von Störungen seitens der Arbeiter der Sophtenhütte und eines Teiles der Angestellten ihm nicht mchr möglich erscheint. Der Aufsichtsrat der Buderus scheu Eisenwerke." V-Züge im Sommersahrplan. Der Sommersahrplan wird tn seinem Entwurf auch im Westen eine Reihe von Schnellzügen bringen, die bisher nicht verkehrten. Ob sie wirklich ausgenommen werden können, hängt jedoch auch hier von der Kohlen Versorgung und sonstigen Umständen ab. Zwischen Änllrn unb Köln sind wieder die ehemaligen sogenannten Spa-Züge vorgesehen, das heißt Nachtschmellzüse, die vom Potsdamer Bahnhof in Berlin 8.47 Uhr, von Köln 8.43 Uhr abgehen. Ein V-Zugspaar ist ferner vorgesehen zwischen Berlin imö Kreiensen über Magdeburg, ab Potsdamer Bahnhof 8.20 Uhr vorm., ab Kreten- sen 4.33 Uhr nachm. Sie haben Anschluß nach Frankfurt a. M. Aber nicht nur Verbindungen mit der Reichs Hauptstadt sollen eingerichtet iverden, sondern auch ivveder Querverbindungen zwischen den anderen großen Städten. So sollen dte Tages-V-Züge zwischen Kassel intb Düsseldorf über Altenbeken, Soest und Elberfeld wieder ausgenommen werden, ab Kassel 2.32 Uhr nachm., zurück nach Kassel 3.45 Uhr nachm. Unter den Bäderzügen zur Norosee befindet sich auch ein Zugpaar von Erfurt über Kassel, Altenbeken und Soest'nach Norddeich. Sie sollen vom 15. Juni bis 15. Sep- tentber laufen. x Zuaeinschrünknng. Folgende Züge fallen ab heute, 10. April, aus: (Ein neuer Reichrminister des Auswärtigen. Berlin, 9. April. (WB.) Zum Reichs- winister des Auswärtigen ist Reichs- kmmnifsar Dr. Adolf Köster in Aussicht genommen. Köster ent "tont mt einer Fischerfamllie in der Nordmark, wurde am 8. März 1883 als Svhn eines Zollbeamten tn Verdm an der Aller geboren >rnd besuchte nacheinandw dte Volksschule, die Realschule und das Gymnasium tn Hamburg. Köster widmete sich dann dem Studium ter Philologie und bezog nach-inanter die Umv"rfi- täten Hamburg, Halle, Marburg mid Zürich. In der wissenschaftlichen Welt bekannt macht * sich K. mit einem Werk über die Ethik Pasoals, nner Schrift über den jungen Kant sowie einer Darstellung der Entstehwig ter mobernen PÄragvg k. Daneben machte sich Kös'er auch mit einnn Novellenband „Dte zehn Schornstein-" und einem Roman „Tie bange Nacht", der 1913 erschien, emeh guten Namen. AuSgedchnte Studienreisen, die Köster durch ganz Europa, nach Asten, Afrika unb Amerika führten, gaben ihm Hinreichente Gelegenheit. sich mit fremden Völk.-rn und fremden Derhältnissen vertraut zu maxten. Pvfttt'ch schloß sich Köster schon tn früher Jugend ter sozial- demv kraiif chen Partei an. Nack), ter Revolution mir er zuerst in ter Reichskanzlei tätig. Danach wurde er z-um Reichskommisar für die Abstimmungsgebiete in Schleswig-Holltern «w- namrt. Auf diesem wichtigen Posten erwarb sich Köster durch sein entschloßenes, gßchicktes Eintreten für die deutsche Sach; das Vertrauen der gesamten Bevölkerung. Es ist ihm und feiner organisatorischen Tätigtest nnttnverdcmten, daß bte Mtimmung in der zweiten Zone für Deutschland ein so überaus günstiges Ergebnis hatte. Durch die Verhandlungen mit dem i-iternattvnakm Ausschuß in Schleslvg-Holstein konnte Köster den Beweis di somatischer B fähigung erbringen. Zur Zeit befindet sich Köster in Kiel, um dl: durch den Kapp-Putsch geschafst-nen Zustände wieder in geordnete verfassungsmäßige Bahnen zu lenken. Don dem neuen Minister des Auswärtigen Adolf Köster berichtet der „Vorwärts", teß er fein Mitarbeiter gewesen sei. Nach der „Vosf. Ztg." ist er Kriegsberichterstatter wesen, hat dann als Sekretär bei dem Chef der Reiä>skanzlet Kürt Aake gearbeitet und in Weimar enge Beziehungen zu dem Grafen Bvockdorff-Rantzau gehabt. genehmigt wurde. Die Stadt hätte fich dadurch! zwar eines Teiles ihres Bodenbesitzes bege-, ben und in dem Bahnhofsviertel an Bewegungsfreiheit verloren, aber die Vorteile, die sie dafür eintauschen konnte, waren zwingend.' Als Käufer des Grundstückes kam nämlich Die Firma Buderus in Wetzlar in Betracht, die dort ihr Hauptverwaltungsgebäude einrichten wollte. Schon der Kaust- preis — es wurden l1/» Millionen Mark genannt — mußte den Verkauf als günstig erscheinen lassen. Von größter Bedeutung wäre aber die Uebersiedlung der Buberus- schen Hauptverwaltung nach. Gießen geworden, was man aus den nachstehend wiedergegbenen Protesten Wetzlars ersehen kann. Der schöne Plan ist zu schänden geworden. Der Aufsichtscat der Puderusschen Eisenwerke hat ange-- sichts der Stimmung der Wetzlarer Bevölkd- rung von dem Kauf Ab st and genommen. Gießen trägt den Schaden davon. Wer aber hat die Schuld daran, daß der Verkauf von Wetzlar aus hintertrieben werden konnte?« Ohne Zweifel die Gießener Stadtvater selbst, die über die Verhandlungen in nichtöffentlicher Sitzung so wenig dicht gehalten haben, daß die Verhandlungen mit BuderuL bereits am nächsten Tage ein öffentliches Geheimnis, nein öffentlichet Gesprächsstoff für Gießen waren. Unter diesen Umständen mußte man in Wetzlar Wind von der Angelegenheit bekommen ünd daß Wetzlar alles aufbieten würde, die Hauptverwaltung des Werkes zu behalten, war vorauszusehen. Eine Hoffnung bleibt, daß man durch Schaden Thig geworden, die Absichten der Stadtverwaltung nicht mehr voreilig ausplaudert. Demi sonst konnte es solveit kommen, daß auch die übrigen Interessenten an der alten Klinik "—es sind noch verschiedene vorhanden, aber gerade Buderus wäre für die Zukunft Gießens am bedeutsamsten gewesen 1— von einem Kaufe abgeschreckt werden. Und damit wären auch andere Pläne der Stadt, die mit dem Verkauf in Zusammenhang stehen, wie z. B. die Unterbringung des städtischen Lebensmittelamtes hinfällig. Wir geben nachstehend einige Anzüge des „Wetzl. Anzeigers", die ein Bild davon geben, wie in Wetzlar gegen die Verlegung der Buderus- schen Hauptverwaltung Stimmung gemacht wurde. Erne am Mittwoch vormittag abgehaltene Stadtverordnetensitzung, die im übrigen mit nichtöffentlichen Angelegenheiten befaßt war, beschäftigte sich aus eine Anfrage des Stadtverordneten Michaeli auch mit den Gerüchten über bte Verlegung der Buderusschen Hauptverwaltung von Wetzlar noch Gießen. Tie Besprschmg über diese Mdgelegen- beit endete mit der Annahme folgenden Beschlusses, welcher dem Auffichtsrat der Buderusschen Eisenwerke übermsttelt werden soll: „Die am 7. Aprll 1920 tagende Stadtvewrd- neten-Verfammlnng nimmt mit Bedauern und Befremden Kenntnis von.der Absicht der Direktion der Buderusschen Eisenwerke, die Hauptvettoaltung nach Gießen zu verlegen. Sie ist einsttmmig der Ansicht, daß diese Verlegung eine schwere Schädigung der Stadt Wetzlar bedeutet. Die Sdadwer- ordneten-Versammluns bittet unbedingt, von dieser Verlegung Abstand zu nehmen. Ueberdies ’fcnn bie Stadtvevordneten-Bersammlimg nicht einsehen, daß durch die Verlegung der Hauptverwall'ung ben Buderusschen Eisenwerken derartige Vorteile erwachsen sollen, die die erheblichen Nachteile auf- roiegen könnten, die der Verwaltung zweifellos durch die Zerschneidung der engsten Fühlungnahme üon Hauptverwaltung und ihres wichtigsten Betriebes entstehen." .Auch Angestellte und Arbeiter des Werkes haben zu der Angelegeicheit Stellung genommen und sich gegen die Verlegung nach Gießen ausgesprochen. Die vereinigten Angestellten- und Arbeiterausschüsse der Hauptverwaltung und Hüttenverwaltung haben diesen Beschleuß, in nachstehendem Telegramm an den Aufsichtsrat nach Fvcm'kfurt gemeldet: „Unterzeichnete Angestellten- und Arbeiteraus- schüsse der Buderusschen Eisenwerte protestieren entschieden gegen Verlegung bei Hauptverwaltung nach Gießen. Begründung unterwegs." Tie Begründung wurde durch ein daM bestimmtes Mitglied des Ausschusses per önlich dem Vorsitzenden beS Aufsichtsrates überreicht. Tos Schriftstück hat folgenden Wortlaut: „Tie 'beute in Wetzlar versammelten Angestellten- und Arbeiterausschüssc der Sophienhütte, Hauptverwaltung und Gevrosfütte erklären sich einmütig im Interesse eines harmonische unb gebetMickten Zusammenarbeitens zum Wohle der Buderusschen Eisenwerke gegen die Verlegung der Hauptverwaltung nach Gießen. Die Arbeitnehmer- Ausschüsse erblicken vielmehr in dieser Handlung nur Nachteile für den Geschäftsgang und evhebliihe fmonzielle Belastung des Wertes. Tie riesigen Vortelle, die die jetzige zentrale Lage der Hauptverwaltung für eine rasche und bequeme Äbwick- S pater hat bann der Jnspetkvr einen Mann in Zivll zu mir noch Nummer 19 gesandt, nm den Platz zu beaugenscheinigen — ein fiprr Kerl nur's. wahrhaMg, em Detektiv natürlich, und em en ri:sig gescheiten Kopf hat er! Das können Si: mit Äauben! Ter hat eine Meng: Fragen gestellt, stchr freundlich und leutselig, und hat mit meiner Mten ein paar Witze gerissen. „Da is ein Don Juan drin gewesen," sagte er, „und her hat sich im Gegenstand seiner Zuneigung gillrrt und tm Dvnkel die Unrechte erwischt. Sie können von Glück reden, Frau Mimms, daß Sie so gut weg- aekommen sind!" Daraufhin is meine Alle vvr Lachen fast geborsten, urtb ich, meiner Sxl', auch. Der Gedmfle, daß jemand versucht hat, m:ine Me zu stehlen, war doch zu totl! Na, sagte ich, und dann? O, dann sah er sich die Sachen der Oteäftn an, und ich zeigte rhin Ihr Jntentor un." lls er Ihren Nomen darunter sah. sagt' er: „Ho! Ter Name ds Doktor Perigvrr> biet'4 mir gv jritgerb Garantie. Er is xa überall beflannt,' -r. „Tun Sie alte biete Sachm «Mxrr «>i ett paffer unb bewahren S« sie an ixnem sicheren Orte auf, damit sie nicht nod? gestohlen werdm," sagt' er. „Bewahren Sie sie auf, bis jmnand sie holen will: aber rtehmen Sie sich in acht, daß ©t* sie nid? bei der unrechten Adv'se abgeben, sonst fimnten Ihnen SchwterigXteu b raus -erwachten." Gerade das wollte ich Ihnen ebm sayen, Herr Mimms, bemerkte ich. Nur die Gräftn felbn: hat ein Anrecht darauf. Lassen Sie die Sachen nicht aus bet Hand, ehe bte Gräfin nicht felbn: kommt, um sie zurückzufordem. Ganz red)t, Herr Toktor. Dte Koffer und Sadten stehen mm hinter meinem Bett, und es würde die Umxdtten schwer: Arbeit kosten, sie mir apszuspannen. Gut! Und die Polizei wlll sich auf Beuten Foll mit der Sackte befassen? Sie kann's nich, Herr Doktor — '.venigstens hat mir das ber Detektiv gesagt. Msv ist Ihnen jetzt wieder behaglich zu Mut? Jawohl — wenn auch „behaglich" mch gerade der richtige Ausdruck dafür is. Mir ist's heute abend, als sei ich im Himmel. Die Aufregung ist üI;O vorüber? Jawohl. Herr Doktor. Ich — i-’fber b’t >d.n:rsatz Äh, da fäll ittren nichts wieder verraten. Hermle 25^01 S i Pfvtegeiter, i w tnc Togeg LRr rote vor IWO Mall ’ als gänzlich DH durch ten Wörter ntG« durch teegjden n einer Altere ittfäen W zu eftuchm, einen befrifo fcmenntg $u tafaung I* Mltmtntmbt «Wien. Um Mnfteflun taWeimbb di Michls der chöaden un W0W Woberg u Nifigctini WvrlrLchl ® Wtelterg W ist, so n Wi Un t e ‘Weit gpfo - Tie ' teitni “1N11920 M einen jjjj. Joost« unb bi «ernt. ♦* Amtliche Personalnächrichten. Ernannt wurde am 1. April der Oberlehrer am Lehrerstminar zu Friedberg Wilhelm Philipp» zum Trrettor ber Schillerschule in Friedberg - Durch Entschließung des Landesam's für dos Bildung swesen wurde dte Lekiramtsreflerendarm Else Schlicht zu Gießen mit Wirkung vom 31. MÄ> 1920 ab zur Lehramtsaßessorin ernannt. ** Seinen 70. Geburtstag friert mor» gen Wiegemeister Wittich. ** Die Aussichten des Tabakgewerbes. Das Reichsivirtschaftsminifterium -TO nach Verhandlungen mit dem Finanzressoll ben Tabakgewerbe über die Einfuhr ausländischen Tobaks gewisse Zusicherungen für bte Zeit vom 1. Jul, bis 31. Oktober 1920 gemacht. Dte Einfuhrmen» ist für biese Zeit so bemessen worden, daß mit Wirkung vom 1. März 1920 ab ein Verarbeitung- kontingent sichergestellt werden kann, das für bte Zig-arrernndnsttte 40 Protz., für dir Rauchtabv- inbuflrie 60 Proz. unb für die Kau- und Schnups- tabakinbustrie 75 Proz. ber im Jahve 1913 verarbeiteten Menge entspricht. 'S Ä -ÄnlaS Ml“? U yrt» ö D- L- ta Oper <-»TerZ' jted» lein fufr Ls Zirkus bis Btb * Jfc verdieten knfui8«*5® -Äige Trewtt »einet gl (erer seltenen Begegnungen mürrisch und vmchte'l' sen vorgekommen, und f-o sd-ien nur dyr plöte lichcs Interesse für meine bevorstehende Mittel!MW deren Natur sie bis jetzt noch nicht konnte, auffallend. Daher formte ich mich nicht entschireßM, mit der Tür ms Haus zu fallen. Es ist allerdings etwas Sonderbares borg^ fallen, sagte ich, aber in meinem Bwufc ist ferne Seltenheit, und biswnlen werd bte Leidig gläubigkell stark auf die Probe gestellt. Man wi S nicht recht, was man glauben soll. Sie richtete sich nunmehr ans dem Diwan u sitzende Stellung auf und sagte: Keine Ausflüchte, mein Junge! Worum handelt es sich? Ich dachte einen Augenblick nach, bevor iab antwortete, und erwiderte sodann: Seit langen, langen Jahren, ja, fett dir Tagen meiner Kindheit, hast du nie von Mt^r aespoochen. (Fortsetzung folgt) ** Einen guten Fang machten in bc? verflossenen Nacht zwei Holizeipattwuillen., T«- eine fonnte einen Hühnerdiebin einem vxrttc. auf frischer Tat abfassen und die andere nahna^ hiesigen Bahnhof einen Mann fest, der im. W-h von 2 Hafen, einem Hahn und 4 Hühnerl.' war, die zweifellos in 'hiesiger Stabt gestohlen firv. Er war un Besitz eines geladenen Revolvers urvo führte noch ein Fcchcrad mit sich, bad er offenbar auch mi!gehen Hal hnßen lassen. Die EigerllünM ber Hühner, Hasen und des Fahrrades wollen liai mrt t>er Kriminalpolizei in Verbindung fetzen. ** Gefaßte Treibriemendiebe. Tte in der hiesigen Siechenanstalt gestohlenen Treibriemen konnten wieder beigi,brad>t und ter Eigentümerin zurückgegeben 'werden. Als Titte kommen drei stellenlose junge Leute in Frage, tte die Riemen für 600 Mk. an einen hiesigen Schub- machcr meitetb-erfauft hatten. Ter Wert der men beträgt 4000 Mk. Als Hehler kommt etn x ber Siech enanslalt imterg-e bracht er Pfleglina Frage, ber einige Tage zuvor einem ber Dicke die Riemen verraten und ihnen auch mitgeteut auf ivelche Weise sie am leichtesten in die Anstalr gelangen floimten. Selbstverständlich wollte er auä« seinen Anteil beim Verkauf davon haben, bat ate' nickfts bdfontmen, weshalb er sich sehr mißbllligvs bei entern ber Beteiligten aus^spvochen unb » vclage veibun äußert hat, sie wären keine Kerle und er wück < liefert 1 II Wn nur f>e |B Kigers Volkshochschule. Die Volkshochschule hat nun ihre zwei ersten Semester hinter sich. Ein Vergleich zwisch?n beiden ist wohl für weitere Kreise von Interesse. Die Teilnehmer zahl war in beiden Semestern genau die gleiche: 430 (ohne die Besucher der Elementarkurse) im ersten, 431 tm zweiten Semester. Bon den Hörern des ersten Seinesters kamen im zweiten etwa 150 wieder. Ein Teilnehmer hatte bereits eine auswärtige Volkshochschule besucht (Berlin). Die Zahl der auswärtigen Besucher, bte zum Teil längere Wege bei Wind unb Wetter nicht scheuten, ist im ztveiten Semester gestiegen. Die Hörer gehörten allen Kreisen unb Berufen an, wenn auch, was bei dem Charakter Gießens natürlich ist, bte Kaufleute unb Beamten üb erwogen. Etwa die Hälfte b?r Teilnehmer waren Frauen, ein erfreuliches Zeichen.^lnter ihnen standen die Hausfrauen an erster Stelle. Tie einzelnen Veranstaltungen waren naturgemäß verschieden stark besucht. Hierauf näher einzugehen wäre nur an Haich von ZaUen möglich, da sich sonst leichä ein falsches Bild ergeben könnte. Verhältnismäßig gering ist leibet bas geschichtliche Jnteresje, bas es noch zu wecken gibt. Tas Zu^ ammcttarbeilen an ben verschiedenen Kursen war ebhaft und anregend, w baß nwhl von einem Gell A ber Zusammengehörigkeit gesprochen werde» kann, das die Hörer unb Lehrer einander naher brachte. Gute und schöne Gedanflkn. und vieles Wissenswerte haben sicherlich alle Teilnehmer mit nach Hanse genommen. So ist die Volkshochschule für viele zu einer Quelle edler Freude geworden, eine Tatsache, bte doppelt wertvoll unb verheißungsvoll ist in unserer unerfreulichen trüben Zett. Das empfindet unb weiß auch ber siHea Stamm von Hörern, mit bem die Bvlkshvchschuk heute schon rechnen kann, baß er größer wich Das neue Semester beginnt am 3. Mai. (Sich An-eige.) Beranstaltungen. Samstag, 10. April: Stadttheater, 6 Uhr, „Faust", 1. Teil. — Großer Hörsaal der Univer- sttät, 8 Uhr, Mttgliederabend der Literarischen Gesellschaft. — Eisenbahnhotel, 4 Uhr, Versammlung per Außenbeamten ber Versicherungsbranche. - Zirkus Rudolfo, nadnmttags 4 Ukü, Kindervov ffleöung; abends 8 Uhr, Große Vorstellung. — Lichtspielhaus, wie gestern. — Lichtspiele, <5elte&- weg, „Dr. Hvmsons Lebenswerk". Sonntag, 11. April: Stadttheater, 3 Ufr, „Ein Walzertraum"; 7 ,Ul>r, Famllte Hannemann ~ -Oberhessischer Kunstverein, Gemäldeattsstelltmo - von 11—1 Uhr geöffnet. — Westdeutscher Spiel- verband, Bezirk Oberhessen, 10 Uhr vormittags, Frühjaluswaldlauf, Start und Ziel SchützenhmtS. — Lichtspieltheater wie gestern. junger uni» fdXeunige NORDSEEBAD Eröffnet vom 1. Juni dl» N. lept. Nkiitr direktioiL Lebensstellung! Bergleute! * Siraste 12. 06441 v.Denf» j. mieten. Ang. m. mit GeselliakeiiSanschiub. ^rei» i.t. n.leLHeeMer. StbrtftL Angebote unter Canbro., Aisbeek (£efi.) Ä11064Ö3 an den Gtetz. Anz. likuilt n Warne ni An wasierrrichm Stellen im Mesen- der grüne Gra:-tevpick> Das fute> gürt' len für baldiges Grün futter und »ur iU>. Aus dem Ohmtal, 9. Avril. Schon ten die Wüten knospen der Mrfchbäumr auf. » auf dem Felde sprossen Lpvfo Mnterfoat und ■IM. Blaser, mögt mit v.Dens» j. mieten. Ä Faamealal, WaadelkaDe Dreimal lLpI. Verbindanir ab Emdon-A. u- Dampferverbind. mit Delfzyl (Holt) u. Hamborg. ift, bannt nicht ein stillschweigendes EtnoerständntS unterstellt nxrb und bem Perimeter die Möglichkeit gegeben ist, seinerseits recht-erttg -er kündigen. Auch in diesem Falle braucht der Miner für die Zeit vom 1. Januar biS 31 MLrz 1920 nur bat früheren Mietpreis -u bezahlen. all gänzlich u ngenügend Student der Fovstwissen- schan I. o. 6,-eem. nb eia altungen. E Etadttkfflltrr, 6 Kr Hörsaal der «nd der Literarischen &4>&r1anL .Aerstcherungsbranchk üi. - Lich enSroetf'. ml: Stabttfedtt, 3 H Uhr, Familie hamn- crem, GemSldeau^ ■ - Westdeutscher 5 ssen, 10 Uhr forma ct Md Ziel kchühnB gestern, £> ■ ÖOTtxrn ua6 Beikx M6tr. — Tas Sanatorium Stolzenberg irr Soden-Salmünster hat aufs neue sein; Pforten aut Aufnahme von Kurgästen geöffnet. Der von Jahr zu Jahr ftei-genbe Besuch der Anstalt b:* iveist, baw irir nicht erst in tne Ferne zu schrott sen brauchen, um einen Jungborn zu finden, ivo .Kranke und ErholungKxdLrftige schnellllens Gesundheit und neue LlrbeitSkraft finden. Untrr 0er bewährten Leituna des seit 16 Jcchrm in der Sanatorium-tätig teil stelle i den besanntm Ve5nt> refwrmecö Dr. meb. K. Strünckmarm, bei einer guien, kurgemüben Belegung febtoh btt schnell die mancherlei Krankheiten. Ti' Benutzung der indjt bem Sanatorium gelegenen bdlfräfhgcn Sol- irreb SpriLel quellen gibt Stolzenberg rinat ganz besonderen Vorzug. Vermochte». * Warum die Schuhe so teuer sind. Die Aktiengesellschaft Aachener Lederfabrik hat im November 1918 ihr Aktienkapital von 2 Millionen aus 4 Millionen Mark erhöht. Aus dieses verdop- prite Kapital schüttet sie für das Geschäftsjahr 1919 eine Dividende von 40 Pro» aus. Nachdem sic erhebliche Gewiimteile in allerhand „stillen Turnen, Spiel und Sport. — 53 o m Gau Vertreter des Gaue- Dessen der Deutschen Tnrnerschast rverden wir gebeten bekannt -a geben, datz der morgen am 10. AprU in Frankfutt a. M wagrietzte Kreis - turntag deS M ittel - Rhein krrifetz nicht ab» geholten mitt». — Der Turnverein v. 1846 beerbt am Sonntag, 18. April, sein Anturnen in der Turn- S:(k Vormittag 9 lU?r beginnt das Del turnen r Zöglinge und Schüler, nachmittags findet ein gröberes Schauturnen statt, an dem sich die gesamten Mannschaften beteiligen. Alle Fmmde der Turn- und Sportsache sind -u diesen Leranstal- tungen willkommen. — In der Giestener Ruder-Gesell» schäft bat sich eine akademische Riege » gründet; ordentlich unsicheren Versorgung durch die Reichsgetreidestelle und der verfügbaren geringen 53 ro t- getretdemengen W sich der KreiSausschost des Kreises Gelnhausen veranlagt gesehen, vvn '.nächster Woche ab ein mit Haferback- und Lnilsen- frudymf'bl gestrecktes Äoggcnböt in dem bisherigen Wnvidjt auszugeben. Ta j der Preis für das in freiem £xmM erworbene un- verhältnismäßig höher ist — nämlich 4, . das Pfund — so tritt eine wesentliche Verienorung des ^Ule. ! ihr- 1|Ä. 4 fei f l« •?* ■S:rS 8n9trt n, ift kl c T 9et)örtcn v uch, fotti Ä hif ijt, ki„ tfc. 1 ^gibt8^ 'chchiefonen » ■JfiftS, rjjk Frvüik wt tortfo« uni auch bet ■ bem He 53b dast er a Mir Ausübung des Rudersports. Die Gesellschaft bietet ihren Mitgliedern vollkommene Gelegenheit stellt ihr sämtliches Bootsmaterial und ihr mit allen Errichtungen versehenes Bootsbaus zur Ver- fügung. Auf dem vor dem Bootshaus gelegene» Rasenplatz ist Gelegenheit zur Ausübung von Leichtathletik geboten. Auch ermöglicht der beim Bootshaus vorhandene Badeplatz der Gfaefcner Ruder Gesellschaft die Ausübung des Schwimmsports. — AufdemSvortplatzand er Hardt findet Sonntag Den 11. April nachmittags 3 Uhr em Fustballwettspiel Nord gegen Süd statt. Stehe Anzeigenteil. Hebung der Milcherträge Kreis Friktterg. ” Bad-Nauhetm, 8. April. Eine hiesige Lituvvhnerin hat von dem Erlös eines HauSver- kaufs den größten Teil dem RrichSvund der Mriegi» beschädigten, Lrisgrupve Nauheim, zur Unterstützung notleidender Kriegsbeschädigter überwiesen. Starkenburg nnö Rheinhessen. sw. Tarmstadt, 9. April. Die DeklridungS- kammer der Teagonerka ferne 24 ist von 4 Jugendlichen erbrochen und tri faxte auägcraubt worden Tie Töter konnten bald nach dem Em- bruch feit genommen werden. = Offenbach, 8. April. Für die wrfor- aungsberechtigte Bevölkerung im 5txminunalvee- oano Offenbach sind aus der Ernte 1919 nach rund 70000 Ztr. Speisekartoffeln von den Erzeugern dec Kreise Offenbach, Friedberg und Büdingen mtfuibringen Mainz, 9. April. Die Schieber haben jetzt ihr Arbeitsfeld «uch auf dar Gebiet des Menschenhandels ausgebrritel Objekt sind die Bauern und die russischen Kriegsgesangesen. Tie Schieber sprechen bet Den Bauern »jr und bieten ilmai durch? Beschaffung von russischen Kriegs- Snm btiige Arbeitskräfte an. Durch „Ge- erbind-ungen" mit den Kriegsgefangenen- und Serkihnrg zur Flucht gelingt es timen, dbe Gefangenen zu befreien. Für reden auf btefe Werfe vermittelten Arbeiter lästt sich der Schieber von dem ßanimxrt 200 Mk. bczalLen. Schau nach einigen Tagen verleitet der Menschenhändler iw Gefangenen durch Bezahlung von 60 Mk. -Lrm Berlassen seiner Ärbeitsstcltte und verhandelt ihn auf dem nächsten Dorfe wieder gegen eine Provision von 200 Ml Das nncderiZ»lt sich zum Schaden der heveingesallenen Bauern. Polizeiliche Feststellungen haben ergeben, dah ein solcher Men sttcnschieber innerhalb eines Monats sechs russische .Kriegsgefangene flbrfmal verhandelte und dabei die Bauern um 6000 Ml. geprellt hat. Jeder Gefangene erbten 300 Ml. irhrlgcfö. s.w Nierstein, 9. April. (Weindirirstahl.) Dem Weingutsbescher R. Senster sind aus fernem Keller eine große Anzahl auserlesene Flaschenweine «stöhlen worden. Die Diebe müssen rechte Feinschmecker gewesen sein, denn sie wußten speziell die edelsten Marten $u p.Ladern. Der Schaden ist sehr bedeutend. S.w Psnngriradt, 9. ApriL Die Torfparzellen der bic|t»en Gemarbma werden in Kürze an Ortsansässige versteigert. Der Torf ist sehr fest und muß gestochen werden, was den Preis wesentlrch verteuern dürfte^ Große Torffliichett, die bereits mit Klee usw. bebaut sind, können der Torf- gttoinmntg nicht nutzbar gemacht werden. Troy alledem dürfte die Ausbeute der in Gemeinde- und Priootbesitz befindlichen TorflLnder erheblich sein. Vefsen-Nossau. Frankfurt a. M., 9. Avril. (WB.) Am 16., 16. und 17. findet hier eine große Modell Hutausstellung statt, zu der an 1500 Personen in Sadbeutschland Eknlakmngen ergengm waren. Durck) Eingiri'en der LxmdelsHammer ist es gelungen, allen Teilnehmern von den frmrzS- sischen Behörden Ein- roch Ausorisenloachnis zu bederttendes Ueberangdx>i nffmrnflto in PfDzer Gemüse verblieb To die Darr nun nicht lager» fckhig ist nnb außerordentlich schnell verdirbt, fielen die Zentnerprrist oft um 40—50 Prozent, ja einige Wapson Spinat mußten sogar mit Beriust ver- teuft werden, da sie heiß geworden und dadurch mintxrnvTrig waren. Handei. ♦ Lehlrgen staed t L Com p. Die in bet außerordentlichen Generalversammlung vom einen Februar 1920 beschlossene kapitalerhölnmg der »ailigenOaebt & Comp. Werizeugmaichinensabrri emb Epengießerri Akt.-Ges, Gießen, um Mari 750000— auf Mark 2 000 000 — soll, wie wir hören, nunmehr durchgeführt werden. Ein nonsvr tium, dem auch die btefi-x' Zweigstelle der Dtrrf tion der Disconw-Gesellschaft angehöri, bietd beit alten Aktionären bk jungen Aktien zu 125 Prvz zuzüglich 5 Proz. Zrnsen vom Nennwert vom 1 Januar 1920 bis zum Zahlung»dagk zum Br znge an. Auf je Mark 5000— alte Aktien können Mark 3000 — junge bis 20. April 1990 einschließlich bezogen werden Kirchliche Nachrichten. Evtin-elische Kemeinve. Sonntag den 11. April (Ouastmodogmitt). I« der S t a b t f i r cke. Samotag d. 10. A«Ä, nachm. 2: Beichte f. d Joonfimuntfvn a. d. Mat» u. deren Angehörige Psr. Maar. — Sonntag d. 11. April, norm. 9y8: Jtrinfinrertuni b. Kinder a. b. MattbLusgem. Frier b. bL M>erch. mahls: Pfr Mahr. '-lbds. 6: Pfr. Becker. — In der Iohanneskirche. Samstag d. 10. April, nachm. 2: Deichte f. b. Konfirmanden a. d Io- banne»- u Militärgem. u deren dlngechörü:: Wr AuÄeld - Sonntag b. 11. April, vorm. 9> Klonfirmation b Kinder a. d. Johannes- u Mi litärgem. Frier d hl. Abendmaltzs: Pfr. Ari-^'ld Nachm 2: Kinderkirche s. b. üullaögeni.: Pfr Attö dem Amt-verkündigungsblatt. DaS AmtsverkündigungSblatt Nr. 40 vom 9. April enthält: Wahlen zum Rricbs- tag. — Gewährung von Darlehen aus Rrichs- mitteln zur Beschaffwig neuer Wohnungen. — Erwcrbslosenfürsorge. — PxrdeauShchung im Kreise Gi^n. — "Abgang der Landskstüssbeschäll'r nach den Deckorien. — Beräuhecung von Allpapier. — Kinderarbeit in den gcwrrbltchm Betrieben. — Gefunden, verlor m. — Sfctfe1)r mit Ar-neimitteln. — Trenstnachrictpen. Die P serdeauShebung im Kreis t Gieren stndrt statt: am 10. April, vormittags 8 Uhr, in Giesten lMehmartti, am 12. Aprll, vormittags 9 Uhr, in Grünberg (Ortsausgang nach Gießen), am 13. April, vormittags 8 Uhr, in Hungen (MehmarktpkH, Ortsausgang nach Mmnenroch). Gefunden und verloren. In der 3rit vom 16.-31 März 1920 wurden in Giestm gefunden: 1 Paar Herrrnstrümpfe, 2 Taschetl- messer, 1 SRothttift, 1 Brieftasche, 1 Kindwarm- band, 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Emailbrosche, 1 Muatharmonika uno eine Kbrallen- rette; verloren: 1 wtes Täschchnt mit 240 Mk. Inhalt, 1 Bündel mit etwa 30 Stück Reich:c- tebem, 1 weihe- Teckchm, etn Porienwnnaie mit 27 Ml. Inhalt, 1 flache a^b.nte Tamemchr mit Armband und 1 goldener Manschcttenkn^K. Dienstnachrichten deS KreisamteS. Richard M erle und s.Vtartin Meyer, bridt von Lich, wurden als NachttvLchter für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. — Httnrich Nagel oon TraiS-Horlofi wurd? als Polizeidiener für diese Gemrinde verpflichtet. !! Götklkt, Nklkll'Vtülkkt Sii Mkiskt, : StetzttMUmt1 MetsSisieß ! gesucht. — I! Schöuwaffer L Herzenberg \ [ 3Xetafl»ar.nabriten iedc mit einiget hunderttausend Mark weniger Esewinn zuineden geben würden? Wenn sie bei fpid*incife statt 40 Proz Dividend „nuri 20 Prozent verteilen würden? Dann kSnntcn vielleicht auch die hohen Schuhpreise billiger iverden Wetm Jndustrieunternehmunaen sich kein Ge- reiften daraus machen, aus Kosten des deuttchen Boltes in einem Jahre mehr als die L>älfte idre» Aktienkapitals als Reingewinn M verdienen, damt dürfen sic sich nicht wundern, wenn weite Kreise immer kapitalseindlicher werden und das Sogialte sienrngsbegebren immer agitatorischer au stritt. audJ barsche gesucht. 06478 gesucht. Näheres 3Q2ß Eidmaam. Sderstrage 4.1 ittebigitrabe 61. '’Lbfariite durch die Reateruna gewrbert. Die schiech- tenBriöed'nmaN^^älttmse müssen besoldungs^ nchcht durch vrean^ttebm eine« gririften Prozent- sccheS Dun Revterderwaltem in die Hök^re Br- soldungSklafie XI gegenüber den anderen Beamten- taltiUrien nitbgcfllidxn werden. Tte Festsetzung einer Mtersgrerrze ist dringend cnmachüt. Zur raschen Atchklte wurde bextibften, die sstegierung zu ersuchen, allen ttbet 05 Jckhven alten Beamten einen befristeten Termin wir freiwilligen Pen- fvnterung zu stellen Wer sich zur InrnhestandS- tzerieyunq bi» zu dietem Termin freiwillig erklärt, soll env mindestens lOprozenttge PcnsioiröerhShun« «ri-allen. Ilm für die Zittunfl ähnlichen wiflilnfri «m Anstelluiipsderitallnifsen twryi beugen, soll vorlevre und die Annahme einer beschränkten Au- »ertcrM*! der Dtegecnntq dringend empfohlen werten. Ern Vortrag deS Urivcrsitätsprofesiors Dr. Weber über die Zusammenlegung des terstlicheu Unteerichis der südweslideutschen Staaten Württemberg, Baben und Hessen wurde mit grostem Interesse entgegengenommen. Die Regierungen von tilüritcmlierfl und Baden haben sich ntmmefyr auf Jttibura geeinigt. Für Hessen tonn nur Heidelberg in DetrE temmoil. Ta die Zusammenlegung mit Heidelberg augenblicklich nicht mehr zu erreichen ist, so muß vessevc Ausstattting des forstlichen Unterrichts in Gieren unter allen UmftÄnbnt gefordert werden. B. ** Tie Jugendgruvpc der Deut- ichen Bolkspartet veranstaltet TienShag dm 13. April 1920, abends 8 Ulhr, im Saale deS Hotels Schütz einen öffentlichen Bor trag deö frith.'ren Vurenfommandanten KvoS Jovstc mit dem Ibema: An der Westfront vor dem Zusammenbruch. Jovstc hat lange Zeit an der Westfront geroriU und bic Stimmung an der Front tennm telemt. ** Bei der stLdt Fischverteilunasst alle kommen vov'-EchLltt Montag grifte t Mengen Fisch rinn Verkauf. Der Beginn d-s 6n» fcarfed wird durch Anschlag am Stadthaus und beu Marttlauben bekannt gcgebm. ♦* O berhess i scher Kun stverein. Tiefe «stche wurden an Stelle der noch zum Teil aus- gestellten Ermerfchen eine toolleftimt von Ekkehard Ratter Mattel unb zwei Gemälde von Prosessor H. Aoberstein Berlin neu zur Ausstellung gebracht. Kommende öodx hübet wiederum eint kleine Aen- benmg der Ausstellung statt. ** Anlagentonzert. Bet günsager Witterung wird die RegimentSkcwelle morgen vormittag um 11 Uhr in der Süd-Anlage nachstehertde Stücke spielen: 1. Marsch unb Cte>r aus dem Cra- exttum „Judas Maccabchuk" (Ächt er lammt mit B gefrönt,, G F. Händel: 2a ,Hn Vaters n heimlich stehl", Lied, I. Marr, b) „Früh- teb" (Solo für Trompete), Ehr. Gomvd: 3 a. , mrich der Bögler", b) „PrinL Eugen", C. Löwe: 4 a. ^Sttrrm", Gctncht, K. G. idt, W. Höher, b) „Mach auf, mein Liebchen, Liebchen mach auf", Liebesständchen, Solo für Trompete, W. Loder; 5. Oh»fee Fantasie aus bet Oper „Ter fliegende Holländer", R. Wagner. **TerZirfusRudolfv eröffnete gestern abend tetn fünftägiges Wtfptti. Tas abwechs- lungsrerche, vielleicht etwas zu umfängliche Programm. wutzte deS b-ifallrrendige Dublffnm, das den Zirkus bis inS letzte Eckchen füllte, bis gegen J/»12 Uhr zu fesseln. Tie fnaopen istaiimverhÄt- iilfte verbieten uns, stuf bw rimetnen Borfsth- rungen einzugchen. GS sei daher allen Mittvirstm- den sumworrlches Lvb gespendet. Ter etwas kriegsmäßige Tierbestand, aber unter Ssahib Nadschura xn einer glänzenden indischen Nummer voll zur tztellmrg gebracht, wurde reichlich wettgemacht durch die rtnmid) mi^gezeichneten Leistungen der Akrobaten, non betten besonders bic beiden Chinesen Genannt seien. ** Gin Zuschneide-Kursus st» Verren- unt> Domengarderoben beginnt demnächst. Näßeres aus den in der Buchhandllmg Enler, Marktplatz 18, erhältlichen Prospekten. ♦♦ Tagung des Hess. ObersSrster- Verbandks. Am 31. Man -and in Frankfurt eine austevichentljch zahlreich besuchte Tagung deS Verbanden Hess. Oberförster statt, »j die Beamten «mächst durch den Lcmdsörstinei der Dr. Weber auf die Erfassung vereidigt wurden. Tie 'faltigen Pkerdegrider, die DiensUmstoandsentsckckdigung, sowie die Tagegelder, bic noch beinahe auf derselben fctoc rote vor dem Zkriege stehen (z. B. iverden 1500 Mark für Pserdehalttmg getzahlt), wurden 8: Libell-esvoechung i. JohamrSaal. — Sßtcf-.tt 11. Slpril. st: Beichte. W. «vnfirmativn u. ö«er d. hl AberidinaßlS. Katholische Gemeinde. Samstag d. 10. April, nachm. 5 u. abb^v 8: Gelogrnch. z. hl. Beichte. — Sonntag b. 11. Apnl. Wei »er Sonntag. Bonn. 6*4: Gekegenh. z. bl. Beichte. 7: Hl. Messe. 8: Äustrilg. btt .ikommUnion. 9: Hochamt m. Pr. 11: Hl. iOteffe Nackm. 2: Andacht m. Segen. — Dmspova-GotteA- dienst am 11. ?lpril. In Grstnberg 9yi, in Hnv- gen 8V«, in Lich 10’/<. Bankbeamter, Buchhalter u. Buchhalterin für sofort ober föätcr ge- suchl. L. Pfeifer, Devoiitcnkasse, 3964 D Dillenburg. Tüchtigen 4022 LchlchrßkskSen sucht ibnuembe Seftbäft) (1. Wiegand, Löbersir. 5. für das Brot fon 1850 Gramm, st) dotz das nate Bn>t etwa 5,50 Mk. bosten würbe. Ta ein solcher Preis angesichts der heutigen Lohn- und 6nt= kornmensverMtnisse als unerschwiuslich bezeichnet 1 veeben mutz, so werd von der Differenz ein Drittel von den Konsumenten übernommen, toShrend zwei Drittel der Kreis Gelnhausen selbst trägt. Das neue Boot wird sonach 3,50 Mk. beim Bäcker lösten. mc. F r a n k f u r t a. M., 9. April. Das Rasieren kostet jetzt nach einer roeiteren Erhöhung! der Gehilfenlöhne mindestens 1 Mk. In den besseren Friserirgeschästen aber nrnfe man bis zu 1.60 bis 1.80 Mk. bezahlen. mc. Frankfurt a. M., 9. 4tz)ril. Tie Besetzung der Stobt Frankfurt hat eine wohktättae Folge grHabt. Tre Preise für Frü ygemüse sind sprunghaft gefallen. Tre Händler aus Giesten, Marburg, Fulda. Aschaffenburs und Kassel, bte sonst am Hauplnnrrkte in Frankfurt die Preise trieben, tonnten infolge der Emrei'eschwte- rigtcitcn nicht nach Frankfurt tommen, fo datz rin Kreis Alsfeld. np. ©totnb or f, 9. April. Mit d« hiesigen Oberförsterei ist die Züchtung einer s enbrnt- tmlage verbunden, die stets e Ergebnisse liefert. Die Erkenntnis, daß in den Bach- läuten nur bei Einsetzung von prechender Brut ein richtiger Fischbestand vorhanden sein kann, hat sich bet den Fiichereipächtern immer weiter Bahn geboxten. Dadurch verstärkt sich auch die Nachfrage nach Forellen brüt bei der hiesigen Zuchtanitalt immer mehr Unsere Gebir^auellbäche eignen sich ganz besonder- zur Forellenzucht._________________ MSdl. Zimmer »u verm. »lockttraste 14 IV- Gut mSbl Zimmer ».vm. »rokd. Ltr. «« MJ- Heller Raum auch »ar Werkstatt geeignet, »u vermieten om «roster Lteiawea 1. \ Mietgesuche | Gesucht schöne 4- bi# 6-Zimmer ■ Wobnnna. eotL im Taaich gegen meine itfcdnc 5-3inir-- = Wobnung in Ludwigtz- basen am Nhein. Angebote an Ltvkc, Reichsbank.________08148 tzerdeirat. Student sucht M-Sii.-ßehuai mit Kiiche. Schr. Angeb. u. 06473 an den Gieß. A. Dome sucht m'öbl. Zimmer ernt mit Pennon, Nähe der Kliniken. Schr. 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Bann rechtlich irotst nur die Offerte zu einem neuen Mietvertrag mit höherer Miete von dem Tag 'che A« Die Beerdigung findet Montag den 12. April, nachmittags 2 Uhr, von der neuen Friedhofskapelle aus statt. Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Johannes FinkV. Familie Wilhelm Langsdorf Familie Ferdinand Balser Familie Ludwig Balser VI. Minna Peusch Pauline Peuach Ludwls Hofmann Heinrich Hoß Otto Mandler. Kinzenbach, den 9. April 1920. Ein gesprenkelt. H.bu entlaufen. Gu.i0/ Wolkengasfe 13. Die regelmäßigen Turnstunden finden ab nächst Woche wieder statt.Diens- tags u Freitags von8—10 Uhr Turnen d. akt. Turn., Mittwochs von 8—10 Uhr Fechterabteil., Donnerstags o. 5—7 Uhr Schüler- abteil., DonnerSt. v. 8—10 Uhr Damenabketl. Jeden Sonntag vormitt.Turnen fämtl. Abtlg. auf unferm Turn- und Spielplatz. 4034c] Der Borftand. QOCQOOOOOOMQOQyAroO X Wies säptt über bo Miete, „um machen", am 5 Uhr eine Arrfer 3Jhi: streich die Q aufffyeien. T und der Mm strafe, bie bi cher in die Ak 'dicht schützt, Villen Landhäuser, Güter Hofreiten suche ich für rasch entschlossene Kanter in jeder Lage u. Frei* sowie Anzahlung. Angebote an *,Mss friert Geissetaht, Frankiert a.E., Kaiser •tr. 23, T el. Römer569. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden meines innigstgeliebten Gatten, unseres teuren, herzensguten Vaters Herrn Bruno Büttner sowie für die vielen Blumenspenden sagen wir Allen von Herzen Dank. Mer Jungt vom Lande in die Lehre litt *UH".Erto F.’Jeete Ze ^ierieichtanz Otto V B1“o ausdrücü Heu und Stroh!, kauft dauernd in Waggons ab jeder Bahnstation zu boh. Preisen O. Kmk, Cassel MlhelmshSlrerMee 60. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die zahlreichen Kranzspenden beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen sagen wir Allen herzlichen Dank. Besonders danken wir dem Herrn Dechant Lenz für die trostreichen Worte, sowie den Vereinen für die ehrenden Nachrufe am Grabe. Pappen u. deraleich. kaust zum Einstampfen zu höchsten Preisen 3. weinert, Gießen. Grünere Mengen lasse abholen. Fernruf 215. Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, heute in der Klinik zu Gießen unseren jnnigstgeliebten, unvergeßlichen, teuren Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, den Schlosser Heinrich Peusch im blühenden Alter von 19'/, Jahren durch einen plötzlichen Tod von einem längeren Leiden zu erlösen. Um stille Teilnahme bitten die tiefbetrübten Eltern und Geschwister: Heinrich Peusch nnd Frau Katharine geb. Brück Margarethe Hofmann geb. Peusch Johannette Peusch Elisabeth© Hoß geb. Peusch Malert sowie V IÖI u. A. Belitz Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsern lieben Bruder, Schwager, Onkel und Paten Herrn Philipp Fink nach kurzer schwerer Krankheit im 61. Lebensjahr am 9. April nachmittags 2 Uhr zu sich zu rufen. Heute morgen 3V2 Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Wilhelm Frank im Alter von 41 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Helene Frank geb. Philipp. Lollar, den 9. April 1920. Die Beerdigung findet Sonntag den 11. April nachmittags Heute nachmittag entschlief sanft nach schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Katharine Feister geb. Wallbeth im Alter von 88 Jahren. In tiefer Trauer: Eberhard Feuster, Zimmermeister. LorOlt. Mbcjsmn ins Hans gesucht 3M5 Frankfurter Str. 23 II. Wm-W Heute abend 8 Uhr MonMersaMlW. Vollzähliges Erscheinen erwünscht. 06o27 Der Borftand. /Krank Tum n Herrn die *5000 Mark •”mt; er Stütze, die kochen, nähen und bügeln kann, baldigst gesucht. Hilfe vorhanden. Daselbst Kinderfräulein tagsüber gesucht. [06411 Wilbelmstraffe 12 II. Prismen - Fernglas gut erb., zu kauf. ges. Schr. Angeb. m. Beschr. u. Preis mit. M13 an d. Gies;. Anz. | Verschiedenes! Erklärung. [°ew Die von mir gegen Frl. Aaaa »oberer zu Wiese* auögesagle Beleidigung nehme ich mit dem Ausdruck des Bedauerns als unwahr zurück. August Seibert. Alten-Bnse*. Frl. d. gebild. Stände, Frohnatur sucht a. d.Wege d.Bekannlschast ebensolch. Herrn m.ernst.Lebensauf. üb.26J. zw. gemeins.Spa- zterg. u. Hetr. bei Buttrig. Nichtanonym. Zuschr. m. Lichtbild unt. strengst. Diskret. u. 4044 a.d.Gieff. Anz. Dienstmädchen gesucht. Fritz Meister, 3992____Seltersweg 57^ Junges Mädchen zum Bedienen der Gälte und für leichteHansarbeit sosort gesucht. omm> Bostaaraat „Zar Krone” Siegen._________ Mädchen für Küche und Haus, am liebsten vom Lande, bei hohem Lohn sofort gesucht. FungeS Mädchen oder Putzfrau für einige Stunden des Tages ges. „m-. Gass Ernst Ludwig. Fleissiges Mädchen täglich von 8—12 Uhr gesucht. Leichte Hausarbeit. Guter Lohn. 06467] Kaifer-Allee 7 II. 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V Hammittabe 9. Z w t ggßsfef Tiirfl- Jer DrerW. 7 Ilbr. tn W ' 5 Aliceschule t) Kirchstray? unter Leims ■* | L Lornvendea' - ss ÄS- Wä Seibert. Altia-hiwl , strl. d. flebilb. LiM 11 Frobnamriuch!L>Le?t I d.BekannlschaückmoiL. Herrn ni-em^cri^i'. I iib.2k9.z»Mlei 2ra- r zierg.u.Hnr.h-'?.mm; J Rt-tllMI» 811^ *■ Wdjibilitutfrcmtitwe kret.mMa.d.W«^ B '(8m neivrenkrtl. ] entlaufen- '• kV ÖrifettooRr * Vereine^ Bieter e** bW ei Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhessen) M. 84 Zweites Blatt Are» Stadt und Land. Gieren, teil 10. Astril 1920. Srhühuna der Seiscnpreise. Infolge ter stets wachsenden Preise für die -kohstofie müssen die Seifenpreise bei jeder neuen Zuteilung von Rohstoffen an die Ssifmfabriken weiter erhöht werten. Die letzte Regelung der Jeifenpreise ist mit einer Bekanntmachung des ^eichowirtschaitsministers vom 8. März erfolgt, sie sieht nachstehende Preise vor, die bei Ab- «b- an den ÄerbrauchTr gelten. K.-A.-Seife eiN- -chlicßlidi Packung für 1 Stück von 50 Gramm 0.75 Ml., von 100 Gramm 1,50 Mk., K.-A- seisenpulver einschl. Packung für je 250 Gramm 2.10 Ml. Kernseife und sonstige Seife ii schnittfester Form, mit Ausnahme von Fein- Seife, mit einem Gehalt an Fettsäure von 58 und mehr Prozent 30 Mk., 50-57 Proz. 25 Mk., 10—49 Proz. 21.25 Mk., 30—39 Pro;. 14 Mk , 20—29 Proz. 9.50 Mk., unter 20 Pro;. 3 75 Mk. 1 Kgr Feinf eife einschl. Pack..ng 40Mk. für l Kgr. Schmierseife, mit Ausnahme dec in Apotheken abzugebenden Kaliscife, mit einem Gc- xüt an Fettsäure von 38 und mehr Prozent 15 Mk., 30—37 Proz. 12 Mk., 20-29 Proz. 7.50 Mk , 10—19 Pwz. 3.75 Mk., unter 10 Proz. 1.70 Mk. für 1 Kgr. Tie vorstehend festgesetzten Hveise sind L>öchstprei'e im Sinne des Gesetzes vom I. August 1914 (Reic^-Gesetzbl. S. 339). " Amtliche Personalnach^richten. iMertrogeu wurde am 1. April der Lchulamts- «inaxirtcnn Klara SchrÄ>er aus Eichlvch eine ljchrerinstelle an der Volksschule zu Rerskirchsn, -Ereis Gießen. ** Bessere Margarine. Wie bereits angekündigt .vurde, ist die öcrftdümg einer bessern Margarine in Aussicht genommen. Nach einer im Neichsanzeiger erschienenen Bekanntmachung muß Margarine in Zukunft in 100 Gewichtsteilen mindestens 80 Gcwichtsteile Fett und höchstens 16 Gewichts teile Wasser enthalten. Der Vertrieb von Margarine mit höherem Wassergehalt ist nur dann gestaltet, wenn diese vor dem 1. März 1920 her- gestellt wurde, und vom 1. Juni d. I. ab gänzlich verboten. Die Bekanntmachung ist sofort in Kraft getreten. ** Die Kriegsgesangenen-L'cim-' kehrstelle Gießen erläßt im Anzeigenteil eine Aufforderung, die Adressen noch nia>: h:imgekel>r- ter aber zwn'cllos in kriegsgHangensckfklst geratener Angehöriger mrtzuteilen. Landkreis Gletzen. X Wieseck, 8. April Ein Bewohner, der schon über das Schwaben al ter hinaus ist. veran- llaltete, „um den Bauern vor Spartakus Angst zu iradjen", am Ostermoraen früh -wischen 4 und > Uhr eine tolle Schießerei im Unterdorf mit scharfer Munition. Er verärgerte mit seinem Streich die Großen und ließ die Kinder erschreckt (ruffthrcien. Die Sache wurde -ur Anzeige gebracht und ter Mann am Ostermontag entwaffnet. Eine Strafe, die die Bewohner vor Wiederholung solcher in die Zeit sehr wenig passender Schwaben- ikeiche schützt, dürste folgen. Kreis Büdingen. ---Büdingen, 8. April. Wegen unzureichen- ixr Schlaclitvichanlieferung können in dieser Woche an Kreise Büdingen, einem der ersten Ueberschuß- kreise, kein.' Schlachtungen vorgenommen werden, welchen Umfang die Schwarzschiachtungen im Steife haben, läßt sich leider statistisch nicht ermessen. Hessen-Nassau. -- Frankfurt a. M., 8. April. Bei teilt «estrigen tumult an ter Lxmptwache wurde cnem tzerrn die goldene Uhr samt Kette im Werte non 5000 Mark gestohlen. Der Dieb floh, wurde aber gefaßt. er batte jedoch ivährend ter Flucht noch die Geistesgegenwart, die Uhr einem andern Serrn in die Manteltasche zu schieben. Dieser war nicht wenig erstaunt, als er zu Hause sich im Besitz einer goldenen Uhr besand. Ec lieferte heute das „Fundstück" auf der Poli-ei ab, wo er gerade auch den Bestohlenen an traf, dem dann ohne weiteres die Uhr ausgehänüigt werten konnte. Handel. Berlin, 9. April. Börsen st immungs- b i l d. Tie Börse stand unter dem Ämluß der fort» schreitenden Besserung der Marfvalula, was ein weiteres Nachgeben des Knufsiandes zur Folge hatte, namentlich der sogenannten Balutapapiere, da ja die vovangeaangene hohe Bewertung ter Effekten hauptsächlich ihren Grund in dem niedrigen Stande der deutschen Währung hatte. Tie ziursbeweguna war jedoch nicht cinh.itlich, da für eine Anzahl Valutapapiere die Rückgänge ter letzten Tage übermäßig lroch war und infolgedessen in einigen Teckungen, bzw. Rückkäufe erf^lchen. Damit zusammenhängend setzen Eanadas /ö Pvoz. höh'r ein. Im späteren Verlaufe trat aber eine allgemeine Abschwächung ein, wodurch Eanadas noch unter den gestrigen Schlußstand gedrückt wurden. Don EleLrizi.ä saktjen erwiesen sich Felten-Guillaume unter Schwankungen als rocitcr fest. Schifs- sahctsakiien gaben mit Ausnahme von Argo von Beginn an nach Teutsche Anleilxn fcmntai ihnen Kursstand gut behaupten, während öfterrcichisck>- ungarische, soweit darin überlxrupt Umsätze statl- fanten, sich abichwächten. Tie Börse schloß befestigt, namentlich waren Otckvi-Aktien höher. Frankfurt a. M., 9. April. (Börsen- stimmungsbild.) Bei ziemlich angeregtem Verkehr zeigten Olavi Minen eine ivesentlicte Befestigung. Es stellten sich Otavi Minen auf 1110 bis 1130, die Genußscheine auf 780 bis 7:)5 bis 800.—. Döher stellten sich ferner Elektr. Teulsch- Uebersee (1260.—). 5)apag stauten in Nachfrage (206 bis 209). Nordd. Lloyd 192 bis 194.—, Bal- limore 320 bis 315 plus 5 Pro-. Verhältnismäßig ruhiger wickelte sich das Geschäft in Montan- papieren ab. Deutsch-Luxemteirg sind 3 Prvz. ge- beffert (352.—), wähvend Phönix Bergbau 10 Proz. mit 485.—, Westeregeln 20 Proz. (780.—) einbüßten. Auch in den übrigen Jndustriepapieren war die Haltung uneinheitlich. Bad. Anilin verloren 7 Prvz., (570 bis 567.—), A.E.G. 2 Proz. höher (410.—), Maschf. Daid u. Neu wurden mit 330 rationiert, Waggons. Fuchs fest (480.—), Siemens u. Halske gaben 5 Proz nach (365.—), Sch?ide- anstalt sind 3 Proz. erholt (631.—), Ädlerwerfo Kleyer wiicrien 339.—. Ausländische Renten lagen ruhig. Türkenlose fester (600.—). Petroleumaktien verfolgten schwankende Tendenz. Eanada mäßig l-öher (1140.—). Kriegsanleihe 79V«. Frankfurt a. M., 10. April. Devisenmarkt. Geld Bries Geld Dries Datum: 8. April 9. April Amsterdam - Rotterd. 2172,75 2177,25 2152,75 2157,25 Brüssel-Antwerpen . 414,60 415,40 407,10 407,90 Thristiania 1148,50 1151,25 1148,75 1151,25 Kopenhagen 1098,751101,25 1069,- 1071, — Stockholm 1298,50 1301,50 1288,75 1201,25 Helsingfors 319,65 320,35 319,65 320,35 Italien 244,75 245,25 249,75 250,25 London 234,75 235,25 232,25 232,75 New-York 58,15 58,35 57,40 57,60 Paris 389,60 390,40 379,60 380,40 Schweiz 1078,75 1081,25 1059,- 1061,- Spanien 1073,75 1076,25 1049,- 1051,- Wien (altes) .... 22,47 22,53 22,97 23,03 Deutsch-Oesterr. abg. 24,97 25,03 27,22 27,28 Prag......... 85,40 85,60 84,90 85,10 Budapest -,- -,- 28,47 28,53 Bulgarien -,— —- Konstantinopel. . . . —-,- —,- —,— Börsenkurse. Datum: Frankfuri Berlin Atend- Abend- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs Kurs 8.4. 9.4. 8.4. 9.4. 5''«Deut.Kriegsanl. 79,75 79,75 79,75 79,75 4'/„Deut.Reich»anl. —— _ ■■ 76,60 76,60 3° Deut.Re chsanl. 76,25 76,85 76,50 76,50 4**/e Preuh. Konsolr — ■■e ■■ 78,50 79,10 Darmslädier Bank — - E 142,50 143,- Deutsche Dank. . . e — 225*^0 317,- Discontv' Gesellsch. — e — 224,- 225,- Dresdener B ink. . 187,50 164,— 187,- Nalionalbank f. D. — . — 148,- 146,50 146,50 Diilteld.llrcdilbank — _ — 148,- 118,- H.-Amerik.-Pakets. 206,- 209,- 213,- 204,- NorddeutscherLloyd 195,- 193,- 195,25 193,75 Doch. Duszslahlwrk. 380,- 368,- 388,50 374,- D..Luremb.Bergw. 350,- 352,- 360,- 350,- Gelsenkirch.Dergw. 358,- — . — 358,50 350,25 Harpener Bergbau — . — 368,50 367,50 Oberschl. Eisend.» B. 261,- 263, - 250,- Oberschles.Ejsenind. 306,- — . — 311,- 302,- Phönix»Brgb.»Akt. 502,- 485,- 506,- 488,- Dad.Anilin-u.Soda 570,- 567,- 575,- 570,- Höchster Farbwerk« 405,- 408,- 414,75 412,- (llelnr. 21. E. G.. . 410,- 425,- 400,50 Schuckert-Werke. . — - — 233,- 220,50 FeltenLGuilleaum« 539,- — , — 545,- Daimler...... 331,- — . — 337,- 325,50 Bud.-Tisenw.-Akt. — _ — 351,75 330,- Adlerwerkr .... 339,- 339,75 339,50 4°/o Hess. Saatsanl. — . — — —. — Electron Griesheim • Mnrknottcrnugen. Datum: 8.4. 9.4. Zürich 9,05 9,40 Amsterdam 4,475 4,75 Kopenhagen 9,75 9,75 Stockholm 7,75 8,25 Wien 375,- 385,- (3n einem Teil ter Auflage wiederholt.) Der Friede Wischen den Vereinigten Staaten und Deutschland. Washington, 9. April. (WTB.) Die De- batte über den Antrag auf Abschluß des Friedens zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland bat am Donnerstag im Repräsentantenhaus begonnen. Man glaubt, daß die Abstimmung schon am Freitag ftattfinten iverde. Ein englischer Ministerrat. Amsterdam, 9. April. (WTA.^ „Telegraf meldet aus London: Der diplomatisch.' Berichterstatter tes „Evening Standard' erfährt, daß gestern ein M i n i st e r r a t abgel'L'ten wurde, in dem die Erklärung ter französischen Regierung über die Grünte ihres Vorgehens anläßlich ter Besetzung von Frankfurt a. M. uiw. zur Sprach kam. Es wurde ein formeller Beschluß gefaßt, den Lord Curzon morgen dem Obersten Rat vorlegen soll. Frankreich isoliert? Newhort, 9. April. (MTV.) Die „Assv- ciatet Preß" öerrmnmt von autorisierter Snte in London, daß Großbritannien, Italien, Belgien und die Vereinigten Staaten gegen das Einrücken französischer Truppen in die neutrale Zon: waren, und daß Frankreich in dieser Sach ganz aus eigene Verantwortung gehantelt habe. Wenn tec französisch Verpacht, daß Teutschonb Hrnter- gedanken habe, sich als richtig erwiesen hätte und wenn eine vorsätzlich Verletzung ter Bedingungen des Friedens Vertrages wirklich Vorgelegen hätte, so würde eine unverzüglich Vn:anderimg ter Sachlage eingetreten fein. Für den Augenblick könne lelni Wanze mehr.‘"S™ .Vleedeal". Erfolg verblüffend. — Restl.Vertilgnng. |T Beule Zeit znr Brutvernlchtune* H &nderleicht anznwnnd., altbew. Doppelpack M. 4.— Verkauf bei: (3989sl Proff. Otto WinterhofT. Kreuzpinte 9/10. Bitte ausdrücklich nur Nicodaal zu verlangen. Maler-, Anstreicher-, Lackier- sowie Weissbinder-Arbeiten werden sauber, pünklltch u. preiswert ausgeslihrt. ”• A. Belitz, Liebigstr. 83, Tel. 2134 Defekte und ausrangierte MWe Bototen, Wm-WWe» fieber Stromart zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 3979 an den (Siebener Anzeiger erbeten. Blasenbeschwerden beeeert man schon mit 20, heilt man u. ü. mit 50 Flaschen j Heilquelle Karissprudel 1 .,W7D bei Blstirchen Nr. 14. M Anzugstosse srima Qualitäten, auch echte Marengo zu billigen Preisen. Stets große Auswahl am Lager. Ms. Betet »ll. We.,Srstzen-MlW aanwffe L mu BfBengafie 1. Z ............. 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April, abends 8 Ubr, beginnt in meinem Saale ein neuer Tanz-Kursus in den bekannten Rund- und Konter- fowie in den , modernsten Tänze«. Anmeldungen nehme in meiner Wohnung, Wolfstratze 21, entgegen. ' 06528 Th. H&ulke. Tanglehrer. SMisllisi.lt.WI MM, SMMl Giehen, Wolkengasse 24. Samstag, 10. April (920 gesagt werten, daß Vein britischer Soldat an bar Besetzung ter teuricben Stadt' in ter neutralen Zone teiindjmen lunte. Ein Protest der Stadt Hanau. X Hanau, 8. April. Fn der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde beschlossen, gemeinsam mit dem Magiitrat einen Protest gegen die B e s e tz u n g d e r Stadt van au einzuleaen. Darauf wurde die Sitzung geschlossen. Die ftommunifHidbc Fraktion hat firn dem Protest nicht migeschlossen. -sie erklärte, daß sie Gegnerin ter Besetzung, ater auch gegen jede Politik sei, die eine solche Besetzung möglich gemacht habe. Bcsprechutrgrn in Berlin. Berlin, 8. April. (WTB.> In Berlin faird am Donnerstag nachmittag eine Aussprache zwischen dem Reichskanzler und Vertretern der Bevölkerung des Ruhrgebiets, insbesondere ter Arteuerschaft, statt. Vertreten waren gleichfalls Deleyalionen der im Ruhrgebiet stehenden Teile ter R c i ch s w c b r. Tie Besprechung, an ter auch ReichswehrMinister Dr. Geßler und Minister GiesbertS teil nahmen, befaßte sich mit ter jetzt flerteilen Lage und den weiterhin zu treffenden ftRaimabmcu. Es ist vorgeseten, daß am Freitag di- Vertreter deS Ruhrgebiets auch mit Vertretern der Generkschas- ten und ter beiden sozialdemokratischen Parteien eine Aussprache haben. Die AuflSsung der Eimvohnenochren. Berlin, 8. April. (WB.) Der ReiclfSministcr tes Innern teilte den teutfdjen Landesregierungen die gestern veröffentlichte Note deS Generals N o l - l e t über die Einwohnerwehren mit und fügte folgendes hinzu: Wenn auch die Ausführungen ter Note, die von einem militärischen Charakter ter Einivohnerwehren fpredjen, größtenteils auf unzutreffenden Borausselmngen beruhen, so sieht sich die Reid)sregierung zu ihrem Bebauern doch nach Lage tec Verhältnisse gezwungen, von erneuten aussichtslosen Gegenvorstellungen abzusehen und die Regierungen der Län'-er zu ersuchen, die Ausführung des Verlangens alsbald in Die Wege zu leiten. Anderersests muß ater an erkannt werten, daß die Verhältnisse sich infolge ter letzten Ereignisse vielerorts so verschärften, daß es heute mehr denn je unmöglich ist, ter Bevölkerung den Selbstschutz zu verweigern. Auch wird in den Städten die Rücksicht auf die grössten vor- bantenen öffentlichen Vorräte und loirtschaftlichen Werte sowie auf dem Lande die Sorge für die Erhaltung ter Nahrungsmittel $u ter Prüfung nötigen, wie die erforderliche Sicherung gewähr^ leistet werten kann. Es ivird deshalb airheimae- geten, dort, wo ein genügender Schutz durch die Reichswehr und die CiclLrheitspolizn und anocre Polizeiorgmie nidst gegeben ist, gfnchdcUig für Ersatz durck) eine nach örtlichen Verhältnisien zu gestaltende ander we i t igeSchu tzor gan i sa t io n zu sorgen, hierbei ist genau daran? zu achten, daß jeder Anschern vermieden ivird, der auf eine Verätzung ter in dem Schreiben Nvllets angeführten Bestimmungen tes ^-riedensvertrages schließen lassen könnte. Insbefondere ist die Bewasf- nuna mit Milit ärgewe hren, die nach dem Frietensvertrag abzuliefern sind, unzulässitz und auf eine andere Art von Bewaffnung Bedacht zu nehmen. Jede müüärijtte llebung ist unter allen Umständen zu Untertanen. 2luf er weiter dc Zuziehung aus den Kreisen ter arbeitenden Bevölkerung wird, wo dieses bisher nicht geschah, tefonters Bedacht zu nehmen sein. Bei • oHq's« ■■ artlUch ilFOVBn Ille bevorzugt Kopfschmerz Vulkanisier-Anstalt Giessen Pneu-Reparaturen Vezirkssparkasie Gießen mw F.&P. Schilling, Bilanz für M8 (nachdem über den Reingewinn von Mk. 176 801^8 verfügt ist). Ord.'Nr. Vermögen. Mk. 1. Kassenbestand (Rechnungsrest) . . 668 564.24 2. Ausgeliehene Kapitalien .... 20 455 184^7 3. Wertpapiere: Nennwert 13 848 650.- Buchwert 12 350 036.50 4. Wert der Mobilien (nach Zugang und Abschreibungen)..... 15 029 - 5. Wert der 3mmobilien (nach Zugang und Abschreibungen) 154 977.- 6. Guthaben an Stückzinsen . . 30 018 46 33 673 810.07 Ord.'Nr. Schulden. Mb. 1. Einlagen 33 245 87004 2. Auf genommene Kapitalien . . 69 600B0 3. Für verkaufte, aber noch nicht eingelöste Marken d. Pfennigsparkasse 18 703.51 4. Rücklage......... 328 367.56 5. Kursausgleichsrücklage 11 268-36 33 673 81007 Vorstehende Bilanz wird dem Art. 3, 2lbs. 4 des Gesetzes über die öffentlichen Sparkaffen entsprechend zur Kenntnis der Bezirksangehörigen gebracht. Gießen, den 7. April 1920. ver Direktor der Sezirkssparkaffe Sieben. Za d) ei s. 3956V Putz Schluß des Ausverkaufs am 15. April. Laden ei nrlchtuneht zu verkaufen. Alb. Kehrend Wwe. Weiter gaste, wr? I8pf- Locken, Treber, sowie sämtliche Haararbeite« werden schön und dauer- hasi onaelerttat. 166 aermann Plank Wwe. oezlal - Haar • Geschäft. BohnerWadis (ges.gesch.Marke) Vorzügliche Bodsnwidw Alleinige Fabrikanten* Petri & Stark t^CffenbadiA M Gegründet ta&ftrngÜD* Ober-Po stdrrekticm. 4033V 1 Büglerin, 1 Korrekvondenlin. 4005B 37928 zum Berkaus. Ter Plan über die SXTjMlintg* einer ober- irdischen Telegraphenlrnie am alten Weg in Garbenteich (Kr. Gießen) liegt bei dem Arsdamt in Lich (Oberhessen) von hente ab 4 Wochen aus. T a r m |t a t> t, 8. April 1920. 5b. Klasse. Das Holz ist mit bet Rrnoe gemeßen. Der Anfall kann erst nach Schluß der SoUfjauwei angegeben werden. Die Gemeinde behält sich j^>vch das Recht vor, das noch eventuell notwendige Holz zur Erbauung von zwei Gemeinde Häusern aus der Fällung zu entnehmen. Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift ,Hvlzverkauf" bis spätestens SamStag den 17. April 1920, mittags 1 Uhr, an die unterzeichnete Bürgermeisterei einjufenben. Fuschlagsfrist 8 Tage. 3999 Gedern, den 8. April 1920. Hess. Bürgermeisterei. Müller. Hoizverkauf. Die Gemeinde Gedern verkauft im Wege des Der Plan über die Herstellung einer oberirdischen Telegraphenlinie an dem von der Kreisstraße nach Steinbach (Kr. Gießen) zur Schlag- mühle abfüljtenben Feldweg liegt bei dem Postamt in Lich (Oberhessen) von heute ab 4 Wochen 4015V aus. Darmstadt, den 9. April 1920. Ober-Postdirektion. Stadt. Arbeitsamt Gießen Wcft-Arrlage 31, Telcph. 2054. Es können eingestellt werben: a. bei bicsigeu 2lrbeitgebern: 1 Holzbildhauer, 1 Schmied, 2 Schreiner, 1 Optiker, 1 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Schäftemacher, 1 junger Kellner. Lehrlinge: 1 Maler und Anstreicher, 1 Schmied. 1 Schreiner, 1 Friseur, 1 Polsterer und Tapezierer, 3 Gärtner, 1 Photograph, 3 Bäcker, 1 Glaser. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 4 landw. Knechte und Arbeiter, 9 Schreiner, 2 Elektromonteure, 3 Ziegeleiarbeiter, 1 Herren- und Damenfriseur, 1 Steinhauer, 50 Feldbereinigungsarbeiter, 1 Schlosser, der autogen schweißen kann, 1 jung. .Kellner, 1 Küfer, 2 Holzbildhauer, 2 ölt. Mechaniker als Schichtleiter, 1 Metallschleiser und Polierer, 3 Cisengraveure, 1 verh. Schmied für Hofgut, 3 Drechsler, 3 Holzbeizer und Polierer, 1 gevr. Bagger- und Lokomotivführer, 2 Schneider. Lehrlinge: 2 Bäcker, 1 Mechaniker, 1 Weißbinder, 1 Schmied. ES suchen Arbeit: Schriftsetzer und Buchdrucker, 2 Schweizer, Kaufleute, Schreiber und Reisende, 3 landw. Verwalter, 2 Gärtner, Packer, Hausburschen und Ausläufer, Maschinenschlosser, Bauschlosser, Mechaniker, 1 Konditor, 1 Spengler, 1 Handschuhmacher, 1 Weißgerber, 1 Steinmetz. 1 Glaser, 1 Schuhmacher. 4 Heizer, 5 Krankenpfleger, 3 Schmiede, Weißbinder und Anstreicher, 2 Dreher, 1 Metallschleifer, 2 Tapezierer und Polsterer, Sattler, 2 Maschinisten, 1 Zuschneider, Bäcker u. Metzger, 1 Bergolder, 4 Kellner, sechs Kraftfahrer, 4 Buchbinder, 1 Bleilörer. 1 Holz- u. 1 Weinküfer. Maurer, 1 Bereiter. 3 Brauer, 1 Koch, 2 LaborawriumSgehtlsen, 4 Musiker, 1 Bauführer, 1 Fohlenwärter. Lehrlinge: 13 Schlosser, 1 Schmied, 1 Kellner, fünf Schuhmacher, 1 Schneider, 2 Schreiner, 1 Konditor. 4 Mechaniker, 1 Metzger, 16 Kaufleute u. Schreiber, 6Elektromonteure u. -techniker, 2 Weißbinder und Maler, 3 Techniker, 1 Schlosser aufs Land, 1 Koch, 1 Zahntechmker, 1 Friseur, 1 Schriftsetzer. Weibliche Abteilung: ES können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Gartenmädchen, Mädchen f. tagsüber, Dienstmädchen, Laufsrauen it -mädchen, tüchtige Alleinmädchen, 1 eins. Stütze, 1 Flickerin, 1 Waschfrau, 1 Buchhalterin. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 4 landwirtschaftliche Dienstmädchen, Dienstmädchen, Hausmädchen, Alleinmäüchen, 1 Köchin, 1 Schweizerin. Cs suchen Arbeit: 2 Lehrmädchen für Damen- schneiderei, 1 Dame f. Nachhilfestunden in Sprachen, behördliche Anzeigen. Bekanntmachung zum Kapßtalertragsteuergesetz. Das wn der Na'ionalveriammlung beschlossene Kapitalertrags! rnergesetz verp)lichtet die Schuldner, bei ZalLnng ihrer Schüldzinsen 10 vom Hundert her Zinsen einzube'halien and bei dem für sie zuständigen Finanzamt anzumelden sowie an die zuständige Bezirkskasse abzufnlwen. Dies gilt schon lür alle Zinsen, die am 31. März oder 1. April 1920 fällig werden, ebenso wie für die später fällig werdenden Zinsen. Die Steuer muß binnen einem Monat nach Fälligkeit der Zinsschuld entrichtet werden, wobei der Schuldner Namen nni> Wohnung des Gläubigers, ben Schuldbetrag, den Betrag der geschuldeten Zinsen und den Zeitraum, für den die Zinsen zu zMen sind, anzugeben hat. Tar- l^hnszinsen, die für die Zeit vor dem 1. Oktober 1919 geschuldet werden, bleiben steuerfrei. Für die Salbung der Steuer ist der Schuldner persönlich ve^urtwortlich. Erfüllt er feine Ver- pstidstung vorsätzlich ober fahrlässig nicht, so kann er wegen Steuer Hinterziehung ober StenergeMr- dung strafrechtlich verfolgt werden. Hat der Gläubiger entgegen den gesetzlichen Vorschriften den vollen Betrag des geschuldeten Betrags ohne Abzug der Steuer erhalten, fo ist er seinerseits ebenso verpflichtet» die Steuer zu entrichten, und zwar an das für ihn zuständige Finanzamt innerhalb eines Monats nach Erhalt der Zahlung. Für Schuldtzinsen, die vor dem 31. März 1920 gezahlt sind, muß die Steuer ebenfalls entrichtet werden, wenn die Zinsen erst am 31. März oder später fällig werden. Tie Finanzämter find verpflichtet, dem Gläubiger auf Verlangen Auskunft darüber zu erteilen, ob der Schuldner die Steuer ordnungsmäßig ab» geführt hat. . dürfen besonderer Anerkennung durch das Finanzamt. 3791V Gießen, Butzbach, Grünberg, Hungen, den 13. dlpril 1920. _______________Die Finanzämter._______________ Nutzholz - Versteigerung in der Oberförsterei Krofdorf. Freitag den 23. April, vormittags 10 Ubr, bei Gastwirt Freund in Krofdorf. Försterei Krofdorf, Distrikt 2, 7, 8a, 19, 20, 21a, 22a, 27c: Eichenstämme 2. Kl. 6,36 Fstm., 3. Kl. 13,78 Fstm., 4. Kl 153,47 Fstm., 5a Kl. 16,64 Fstm., 5b Kl. 277,08 Fstm.,' Eichen-Schichtnutzhvlz 2. Kl. 105 Rm., 3. Kl. 138 Rm.; Buchenstämme 5. Kl. 1,13 Fstm.; Duchen-Schichlnutzholz 2. Kl. 4 Rm. Försterei Waldhaus, Distrikt 31a, 42, 45, 48a, 51, 54b, 42: EichenstSmme 3. Kl. 1,11 Fstm., 4. Kl 1L8 Fstm., 5a Kl. 10,22 Fstm., 5b ÄL 144,45 Fstm.; Eichen-Schichtnutzholz 2. Kl 88 Rm., 3 Kl. 107 Rm.; Buchen-Schichtnutzholz 11 Rm. Försterei Salzböden, Distrikt 60, 63, 66a, 66b, 69a, b, 73a, 78o: Eichenstämme 4. Kl 4,50 Fstm., 5b KI. 30,24 Fstm ; Eichen-Schichtnutzholz 2. Kl 13 Rm., 3. Kl. 45 Rm.; Duchenstämme 3. Kl 0,53 Fstm. Försterei Stoppelberg, Distrikt 87b, 89a, 85b: Elchenstämme 2. Kl 4,42 Fstm., 3. Kl 10,67 Fstm., 4. Kl 6,93 Fstm.; Duchenstämme 4. Kl 0,58 Fstm. Nähere Auskunft erteilen die Betriebsbeamten. Die Eichcn-Stämme Klasse Vb werden, mit Ausnahme einzelner Stämme, nur an Grubenverwal- Sin größeren Losen verkauft. Die Käufer haben eine Bescheinigung von der dv- >en Grubenverwaltung, für welche sie kaufen, im Termin abzugeben. Ausfuhr von unverarbeitetem Holz unterliegt einer Konventionalstrafe von 600 Mk. je Fstm. und 9lm.; ebenfalls werden am 3. Mai. 3996V Der Vorstand. ®er Vorstand. 3972) la. Export- MWeii -u haben ' 06141 ! •>> rtHort CAvXt.AK AM4M. C? Ml A d M VaK 1Z .1 I A Friedrich Keßler. Roßschlächter Alles Nähere im Verzeichnis der Arbeils gemeinschasten, das in allen Buchhandlungen und auf der Geschäftsstelle (Löberstr. 26II) zu haben ist Preis 50 Pf. zu erheben. 3995D ; in ollen Faßgrößen emp- i iie6lt Emil Nchmall, ' Biergroßhandlg., Tel. W. VereinderGaftwirte von Gießen u. Umgegend (E. B.) Wir machen unsere Mitglieder auf die am Dienstag, dem 13. d. Mts., nachm. 373 Uhr, im „Fclfcnkeller" stattfindende Gmcralvcrsammlung aufmerksam. Die Tagesordnung ist im „Deutschen Gastwirt" bereits bekanntgegeben und bitten wir um vollzähliges Erscheinen. WWW HW. veginnderneuenSemetterr Ufbr itoctfibtabcc u. Maurer jedes Cuant. frei Haus ob. ab Waagou *”* ls. üinbionien. Der AtWW MMM hat seine Mitglieder durch Beschluß vom 8. April 1920 verpflichtet, auf die Gebühren nach der Gebührenordnung vom 7. Juli 1879 in der Fassung vom 18 Dezember 1919 MW 898 Meslm m 4032_____________________ Zill WtWuMÜtil u. Flicken In u. außer d. Hause empfiehlt sich Fran Backhaus, Oß-137 Bahnlwsslr. 32. Versteigerung. Montag den 12. Avril von nachm. 2 Ubr ab versteigere ich in der Zeughauskaierue, Landgraf- Philipp-Platz. 06380 1 großen EiSfchrank, 1 Badewanne, 1 Gläser- schrank, 1 Tisch, 1 Herd mit Rohr. 1 Brot-, 1 Jliegen- schrank. 3 AuSstellkasten, 2 Eierfchränkchen, 3 Regale. 3 Vogelkäfige, 3 große Kaffeemühlen, 2 Kartenkasten, 1 Leiter, 3 Einmachsäßchen, 1 Säge, Gläser und Pfannen, 180 Paar Einlegesohlen, 47 Klopfpeitschen, 7>9 Scheuerbürsten, 90 Arnchinterbürsten, 50 Kleiderbürsten, 50 Handwaschblirsten, 37 Schlüsselkellen, 2 Kartons Schuhnägel 32 Paar Absatzeifen, zehn Messing-Bierhabnen, 110 Tuchbeuiel, Porzellan und Platten. 70 Dos. Lederfetl. 2Gasherde, 1 Blumentisch, 1 Bettstelle, 4 Emmachtövfe. 1 Gasleitung, viele Karr. Pavier a An,Salizyltalg, Pinsel,Steinkrüge. Knöpfe, Eßlöffel. Wachs, Kordel, Kork, Pfeisenersatzteile usw. Gute Gelegenb. f. Wiederverk. Berit, bestimmt. H. Benner. Anktlonaior. Krofdorfer Str. 9. Annahme v. Versteig. all.Art, a. einzelner Stücke. BlllltOkr GtsaWvereill Ordentliche GMralmsaMlW SamStag, 17.Avril, abcudS 8 Ubr, im „Frankfurter Hof. Tagesordnung: L Berichterstattung. 2. Rechnungsablage. 3. Vorftandswabl. 4. Aenderuna des Anhangs zum Statut. 5. Etwaige Anträge. 6. Verschiedenes. 3984 Wir laden unsere aktiven und vasf. Mitglieder hierzu em und bitten um zahlreiches Erscheinen. Der Vorstand. WM MWMM Dienstag den 13. April d. F., abeudS 8'/. Ubr, Hauptversammlung im großen Hörsaal des vbvfikalischcn Instituts, Stcvbanftraße 24. Tagesordnung: Bericht des Borfftzenden und deS Schatzmeiuers über die Lage des Vereine. Rückblick und Ausblick. Fragen deS Luftverkehrs und des AnschiuffeS der Stadt Gi ßcn an einen solchen Beschluß der Versammlung über Foribeneben des Vereins. VorstandSwabl. Beschluß über Afitgtied--. beit> ag, Zeiischrifi, Ballonantetljcheine und Wohl- tätigkeitSkonto. In Anberracht der Wichtigkeit der zu uerhan belnben Fragen wird um möglichst vollständige^ Erfchetlien der Mitglieder gebeten 3962 Gäste willkommen! Der Vorstand. 39878 3988b Gießen, den 9. April 1920. 40018 Dender, Bürgermeister. 4017 Kraft. 69 St. = 40,20 Fm 58 St. 18,88 Fm 3957 io ; iferkel Achtung! 9667A öuWld. «LLL. mit mit mit mit mit mit mit mit mit mit eorrnta Sau; Käste willkon verkauft und repariert Vorstandsmitgliedcr sind Liaurdatoven. Gießen, ben 1. 9lpril 1920. Hessisches?lmtsgericht. schafter Karl Müller fvrtgesührt. Gießen, den 31. März 1920. Hessisches Amtsgericht. ,.z «Älcicr ' Wlig. ita iNööfäb. & wtab. Gej Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Emü H. Muller in Gießen eingetragen: Der bisherige Gesellschafter Emil Heinrich Müller ist am 1. Januar 1920 aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese hierdurch aufgelöst. Das Geschäft wird unter der seitherigen Firma durch den bisherigen Gesell- Bekanntmachung. In unser GenosscnschafMegiffer wurde heute bklüglich der EinLrufS-Genvsseirschaft ter Sckuch- wacher von Gießen eingetragen: Durch Beschluß her Generalversammlung tont 26. Februar 1920 ist die Genossenschaft aufgelöst. Die bisherigen Kartoffelpreis. Auf Beschluß der Lebensmittel-Deputation wird der Klcinverkaufspreis für die ab 9. April 1920 zum Verkauf kommenden ausländischen Kartoffeln auf 30 Pf. für ein Pfund festgesetzt. 3,63 9,92 14,94 5,61 17,20 3,23 2,13 5,23 1,20 der Bürgermeisterei Wippenbach ein,; ureichen Nähere Auskunft kann bei der "Bürgermeisterei eiugehvlt werden. 4029 Wippenbach, den 6. April 1920. Hess. Bürgermeisterei Wippenbach. vormittags 10 Uhr, an die Bürgermeisterei Grünberg einzureichen, wo in Gegenwart der erschienenen Bieter die Eröffnung stattftndet. Verlaufs- bebmgiingen werden bei der Eröffnung bekannt- gegeben. Weitere Auskunft erteilt die Bürger- Bürgermeisterei Grünberg. Ranft. (CT\ Zepfe ! ’g Droher, 4. Jr / Haar-Uhrkettee ZJ Y Toupet», 07 ? . Scheitel und Perliokea werden bill. angefertUft. IZBple werden gefärbt Spezialität in grauen u. weißen Haaren. Damenkopfwaschen mit Frisur. । H. Tichy, Seltersweg 43 I Ecke der Goetheetraße. Fichten-Bauholz 2. Kl. Fichten-Bauholz 3. Kl. Fichten-Bauholz 4. Kl. Fichten-Bauholz 5a. Kl. Freitag den 16. d Mts., nachmittags ton 2 Uhr ab, findet im Lokale des Gastwirts Wilh. Bender die Nutzholzversteigermtg der Gemeinde Rodheim a. d. B.,statt. Es kommen zirka 179 Festmeter Fichten- und Eichenstämme Mm öffentlichen Berkaus. Auskunft über das zum öffentlichen Verkauf kommende Holz erteilt Förster Wagner. ^.Tranövo <• 8«rtel: Klavier» stimmen und Reparieren in tadelloser Ausführung* W. Schlüter, Schottstr. 15 I. Daselbst Ankauf oebr. Instrumente. 06124 3 Eichenstämme 2. Kl. 8 Gicncnftämme 3. Kl. 17 Eicharstämme 4. Kl. 11 Eichenstämme 5. Kl. 101 Eichenstämme 6. Kl. 2 Lärchenstämme 3. Kl. 2 Lärchenstämme 4. Kl. 9 Särdxnftämme 5. Kl. 1 Fichten stamm 3. Kl. 20 Fichten stamme 4. 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Jrn Wege des schriftlichen Angebots kommen aus dem Gemeindewald W ippenbach zum Berkaus: 1 Eichenstamm 1. Kl. mit 1,98 Fm. Bekenntmnchnng. Am Montag, 12. lltzril vormittags 10 Uhr werden im Durchgangs lager die Füllungen aus 1500 Strohfäckcn । meistbietend öffentlichoer steigert. MSV _______________Schild. Zwei Akademiter suche Sckr. Angeb. m. Preis t . 06131 an den Gieß. Km s w ES labet t »Zn SI | Tana ff des Ver ■ W sind Herz I Aufforderung. Betrifft: Roch nicht heimgekehrte Kriegsgefangene. Kriegsgefangene, die nachweisbar in England, Frankreich, Belgien, Italien, Amerika und Serbien in Kriegsgefangenschaft waren und noch nicht heimgekehrt sind, muffen von ihren Angehörigen sofort der unterzeichneten Stelle gemeldet werden, sofern sie in der Stadt Gießen beheimatet sind. Es sind dabei folgende Angaben zu machen: Namen, Vornamen, Truppenteil, Dienstgrad, Tag und Ort der Gefangennahme, Gefangenennummer, letzte Kriegs- gefangenenadreffe und Datum der letzten Nachricht des noch nicht heimgekehrten Kriegsgefangenen. Es dürfen nur solche Kriegsgefangene gemeldet werden, von denen mindestens eine eigene Nachricht aus der Kriegsgefangenschaft vorliegt oder die durch eidesstattliche Erklärung eines Kameraden als bestimmt in Kriegsgefangenschaft geraten bestätigt werden können. In letzterem Falle ist die Adresse dieses Zeugen mitzuteilen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die einzureichenden Meldungen sich vorläufig nur auf die in obengenannten Ländern befindlichen Kriegsgefangenen beziehen dürfen und bis zum 1. Mai ds. Zs. erstattet fein müssen. Für die Kriegsgefangenen in Rußland, Rumänien und Japan wird später ein gleicher Aufruf erfolgen. Gießen, den 8. April 1920. 8kiessgeWgMo-tzMleMke!!e ©lesen gez. Dr. Schneider. 3959O Die Rechnung der evmrgdischeu Gesamt- genteinbe Gießen nebst Urkunden liegt tont 12. d. iMs. an acht Tage lang, jedesmal von 8 bis 1 Uhr, im Amtszimmer des Unterzeichneten zur Einsichtnahme durch die 0>meindeglieder offen. Gießen, den 9. April 1920. 39/6V Für den evangelischen Gesamtkirchentorstand: Der Vorsitzende: Bechtolsheimer. Sportplatz an der Hardt S Tonntaa den 11. April nachmittag» 3 Nhr: W aöOOllO KWllwettspie! T. ÄZ.T Nord gegen Süd I Carl Nähr TheodorBornemannu.Frau Gießen. Bahnhofslraße 44 Nienburg a. d. Weser, ^angestrahe 51 |t 2 WWWS 3m April 1920. 4002 Ins. anuiiHBHfiunuiiiiii'iiiiiiiiiiino nachmittag» 4 Nhr abend» 8 Nhr. Gießen, April 1920. Zirkustasse 06414 W M MiMk! Statt Karten.' der SlbcnbfnHe. 4008 D Anfang 8 Uhr Anfang 4 Nhr. Großen-Buseck Gießen (Alicestr. 17), 10. April 1920. Ende I Uhr. Der Vorstand. M*51 Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Anfang 4 Uhr. 06423 der Vorstand. 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