17V. Jahrgang Dienstag, 9. November 1920 Kniet lind Verlag: vrichl'sche Univ.-Vllch- und Steinörnderei R. tätige. Schrlstleiiung, Seschäslrstelle and vnickerei: Schtllstratze 7. Rev verelt werden können, wenn Frankreich sich nicht von den in Span gefaßten Le cküüsscn zurück- gezog-.m hätte. Ste trösten iich aber bis zu ein'm TävilKtt Geade mit der froffmmr, daß die durch oie'e Berz-Sxrung geruonncne.: E sahrung-nl b.zü> lich Teutichlands Zal>lamgsfäl,i/.',k it zu einer vernünftigeren und gccech eren E,rt ch ibn g d?r aili tenen Rcg erunyn Ge.og.mleil gehen to.*rlon. Pari s, 8. Nov. >WTB.) Die „L> u m a n i te" schveibt zur Wiedcrgutmachu.lgsftag : Es baute.t sich jetzt darum, zu iv.s en, oj man den Vectra . von Versailles revidiert. Diese Revision, die Englmid und auch Italien anempf. hlen, sei u n - vermeidlich, denn der Akt sei gezeu jede Ausführungstnögiichü-it abgesaßt worden und nehme sich -genau so aus, als ob seine Urheber das allgemeine Elend noch hätten verschärfen wo len. Rur die französische Regierung hülle iich noch in phrasenhaste Ohnmacht. Da» neue franzöu ch englische Einvernckmcn. London, 8. Nov. (WTB) Das zwischen der engli'chen und der französi'clie'i R g eriria_ in der Frag? der Feitetzung ter te..t'cken EntsckiD-g-.ing erreichte Einvernehmen wird fier, als ein etwas verspäte er Sch iti vorwärts auf einem schwierigen und irrig m Wege bcz-nckmet. Durch i-a-r Ei verckehmen wird der Wun ch Fraackv ichs, ^aß die Entschädigungssumme d' rck den Wiedergutmachung t-ausschun f stznstl- zen ist, crült. Ebenso ist aber dann dem eng° liichen Wunsckie Reckmung g-irag u, tast ^-ieSumme erst feügeetzr werden soll, nenn die Tvragc vcm Deutschlands Zahlungsfähigkeit ausdrücklich geprüft mordet ist und ein Bericht darüber vorliegt und daß in diesem Stadium Deutschland ausgiebig und direkt zu Rate gezogen nerben soll. Man glaubt un'er die en Umstanden richt bau es sehr schnell geiingai wird, uz tal^chllche Höhe der GietzenerAnzeiger Seneral-Anzeiger für Gberhesfen ! .ti'Jlrf 10'2. 5 |J $8* Rückwirkung ab 1. April und Gewährung einer Beschaffungszulage entsprechend den Forderungen der Saarbeam'en von monatlich 500 Mark und 100 Mark für jedes Kiltd. FWeurfhnta und ein großer Teil des Wirtschasts- !V7nS in empfindlichster und schädlichster Weise nrterbirnben worden Es ist nicht das erste 9)7aL 3frön einmal mußte man sich mit fic'?.en und flar* 'i/antben bewaffnen, auf Krürnperwaaen gegen lßuckrrprei'e fahren: die wenigen Brnmn m wur- an,-belagert und man rüstete sich, mit Kind tmb r*vyf an die Sv^ee zu zielten, d.mn ohne Wasser 'mn der Mensch N'cht leben. Das war in den 7n tun haben wollen und alles aufbieten mW en, am ihn zu verhrndern. Also ist es ein bvlschewi- (Ein Strafgesetz gegen den Streifterror. lud Berlin wird geschrieben: 5*n Berlin ist durch den wilden Smeik »idtifchen Elekt'-izitätsarbeiter der Verkehr, es ausdrücklich, daß der Gesetzgeber wollte, daß ich der Preis im freien Verkehr durch Angebot! und Nachfrage regeln fohte. Im Ge^rsatz zuk i.'sem Milieu des Gesetzgebers wird ein fröchst-' preis von 25 M k. seckges.'tzt. Man kann diesen Preis für genug r.d Hal tu oder nicht: die Feste -n-ung als Höchstpreis widerspricht den gegebenen Zu icherungen des Reiches, sie ist mit der Auf- ,.t,ung ^er Zmmlgswi.tichast unoer. mbar. DaS Widersinnigste aber ist, daß derjenige, ber mehr olS 25 Mark lür seine Kartoffeln nimmt, vor daS Wuchergeeicht geschlappt werden soll und daß gleichzeitig für die Vertrags-Kartoffeln von Reichs wegen 30 Mark g-zahlt werden. 6ul' größerer Un.ütn ist kaum denkbar. Zudem solide auch dem Lanb.-SemähmrigsamL bekannt sein, daß Höchstpreise die Ware vom Mar.te teil reiben, daß Höchstpreise ohne gleichzeitige zwangsttxise Bewirtscha hing ganz, ich w.rt.os sind, uno daß durch die Höchstpreise lediglich daS Ge- ichäst der Schieber besorgt wird. Gänzlich ungesetzlich ist auch gegenüber den Bestimmungen d s Reiche:' die B la ntuiachung über Den Veil.hr mit Kartosfeln vom 25. Dt tobet 1920. Dem Lande Lessen kann das Recht einet Verkhrsreg.lung nicht zugestanden werden. Wir lestreiten, daß bei der freien Wirtschaft bernrhge Anw.ipngen ait die Kv.-isämter er.äs en werden können, durch die der Willkür Tür und Tor geöffnet ist. Das Schlimmste sind aber letztm Endes die Anordnungen, die scit.-ns des Ministeriums dcS Innern ergangen sind. Dieses, wie auch die übrigen Anordnungen der letzten Zeit, geht zunäM von der ganz irrigen Annahme aus, daß seitens der Landwirtschaft bindende Verpflichtungen zur Ablieferung von 10 Zentnern Kartoffeln ein gegangen worden feien. Der Unterzeichnete hat in sämtlichen Ver- hand.ungen ausdrücklich erklärt, daß Liefe- rungs Verpflichtungen seitens der Vorstände Der Organisationen n i cht e i n a ega n gen werden könnten, da dies weit Ober den Rahmen eelinde, M' an del«- Nur dem besetzten Gebiet. Ludwigsbafen, 8. Nov. (WTB.) Wie die „Pfälzische Post" meldet, forderte die Ludwigshafener Lehrerschaft in ita. Pari-, 9. Nov. Gestern nachmittag versammelte sich der Nationalrat der französischen Gewerkschaften, wobei der Berichterstatter, der Gewerkschaftsführer Jouhaux, u. a. erklärte, daß die in Spaa von der Entente übernommenen Verpflichtungen zur besseren Ernährung der deutschen Bergarbeiter nicht eingehalten worden sind. Jou- haux schloß mit der Erklärung, daß eine eventuelle Besetzung des Ruhrgebietes durch Ententetruppen in keiner Weise gerecht wäre. Beschlüsse der Dotschaflerlonferenz. Paris, 8. Nov. (WTB.) Die Botschafterkonferenz hat heute vormittag eine Sitzung abgehalten, der Marschall Foch beiwohnte. Sie beschäftigte sich zunächst mit der Frage der Liquidierung des deutschen Kriegsmaterials und foör'e darüber den Bericht zwe'er Vertreter der Wiedergutmachungskommission. A s ann beschäftigte sich der Botschafterrat mit der Frage der Zerstörung der Dieselmotoren. Die getroffene Entscheidung wird baldigst der deutschen Regierung mitgeteilt werden. Tie -lbliescrung der Milchkühe. Berlin, 8. Nov. (WTB) Im fraupt- ausschuß des Reichstags erklärte auf eine Anfrage §> e l s f e r i ch s (D.-Natl.) Ministerialdirektor v. S i m s o n, was die Milchkühe angebe, so müsse betont werden, daß die Ziffer 810000 die Endsumme der in den vor- läuftgen Listen der Entente aufgenommenen Kühe bedeute. Eine amtliche Mitteilung darüber, daß auf Lieferung dieser 810 000 Milchkühe unter allen Umständen bestanden werde, liege bisher nicht vor. hierüber würden, ebenso wie über die anderen in den Listen verzeichneten Gegenstände, noch nähere Verhandlungen erforderlich sein. Von deutscher Seite fön ne nur immer w'eder hervorgehoben werden, daß es eine ungeheure Härte bedeuten würde, wenn bei der gegenwärtigen Lage der Milch- und Fettverforgung diese Forderung aufrecht erhalten bliebe. RPrL * m3 hlinoilgkeii.K^j emplohleell I TiMellti H, |J Jeberall erhUiUl V IlMlJ rsnthori-BchtiJ «btmn, Bl- iriirtjibnt.eortnS ©ärtnerei 2öid **' Shrbiirflet Sitfl Ranstadt, ßbera toEoal litLußljau.eu, v? at.en, toütato, Mvasiad., <$üw S, üwiiknujjuia id), litientw, 6- ixwi,ect.n. - Jj g-iß>ucii)ach, Ä-i xiox^öeiin, ivd en, Boili.adt, tiii ulli.llvtlfl, SUb» tveaeshem, 'Jt.M1 n, Dve^fsrldibi riftivt, iÖu.ggraul utfi.att, iSPJi/ntj ui, !pet e..v.i, Ul uüh, xt'ii.e.öi.tul ft re is tuu.- n, JiimlbS, öih i, Sl.&eiiaw, lior leß^iu.e.i, Älu-ö! n, singdcob, L4 •,ii, >Ki.tel'«M men, iHiubigsW , jtieiiuUiü, ii,» JnbimflW ig einlasc, • it hjcünoen w det ® S<»“s on fetenmenge umlagert das Stadtbms und den Palazzo Marino. Der bisherige Bürg-rmeister Eal- l'ara, der aus den Wahlen als so-ialisti'ch-r Führer hervorging, hi-lt von dem Balkon des Stadth.an'es eine Ansmach- und stellte feinen Nachfolger Fi li- belli vor. Fillibelli ist Mitg'ied der kommunisti- schm Partei, während Calsara der gemäßigteren Richtung anaehörte. freut* imb movgm sollen in der ganzen S'a -t Freuren?u:-gebunf>e.i des Proletariats ftattfinDen. Mailand, 8. Nov. lWTB.) Der „Secolo" meldet, daß der bürgerliche Block in den Wahlen zum Provinzialrat den Sieg davongetragen hat. Von den 8 Mablkr i'en der P ovinz 'Mailand vCteichnen 6 rinen Sieg der verfallungs- mäßigen Parteien. Während die Stadt Mailand einen soziallstischm G meinderat haben wird, wird der Provinzia'rat hca Mailand sich aus bürgerlichen Vertret m zusammen festen. Mailand, 9. Nov. (WTB.) Die lestten Nachricht'n bestätigen dm Sieaderliberalen Partei in d’euia, Floren-, Neai-e' und aar errn m?ni-*er wichtigen Städtm. In Neapel ha-'en die Sozialisten em? schwere Niederlage ertit'm. Fn Florenz kam es »u e*msten, v*on de*i So ia listen ansge östen Zwisck«i'L' er. Na*) len „E-v- riere della Sera" gab es dabei zwei Tote und viele Verwundete. Rom, 8. Nov. sWTB.) Die Blätter kom- mentir.cn die Ergehniste der Gameindewah- len und betonen die Bedeutuni der konstitutionellen Siege: kenn selbst in Mailand und Turin, Uw die Sozialsten die Mebrbei hatten, beträgt diese nur einige hundert Stimmen also in Städten, in derren sie so stark organiMTt seien. In den anb -en großen Städten sei die Nitderlage der Sozialisten vollständig. Berlin, 8. Nov. (WTB ) Die Urabstimmungen in den M tisch n B trieben über die Aimalrme oder Ab ehnu.tg d s Sckri d.spruch^' toben nach einer Korr spvndmi, die mit den itäbtifdx» Behörden Fühlung hat, ettoa 14 000 Stimmen für und über 12 000 daie ten tr^'bnt. Da die erforbrr lich? Zweidrittelm hrlwit nidx erreicht wurde, ist das Ergebnis somit mit der Ablehnung des Streiks gleichbedutcnd. Tie Lehre aus den Vorgängen. Berlin, 8. Nov. (W-lfs.) Der Minister deS Innern Se bering äu > t e iich a gen über einem Vor reter der „B. Z. a M " folg, ick ermaßen: Die Regierung zieht aus len Berliner Vorsängen und, dem Elek.rizi ä sstre-ck die Lehre, daß sie Maßnahmen ergret at muß. die ereignet sein werden, tünf ighin das wirtickwf fifhe Le'en der Städte vor Gewalttat und Wil.lÄr unbi ziplinierter Gruppen zu schützen. Tas Ergchnw der Ab- ftimmimg der sL> isck>en Gas- unt> Wasserarbeiter, Bureauangestell en usw wir^ erst Hinte alenb vor- liegen. Nach der „B. Z. a M." nulß man mit der M.glickikett eines Äl gern-i-ausstaiües rechnen. Tie bisher bewilligten Erl'.öhimgm der Lölme und Gehälter belasten die stLii chen Finanzen mit nahezu 90 Millionen Tiarf jährlich. ^sH- neuk'mmunisi'"cheS E p*rimcnt, an unveranhnor^fkben freiem aus Ur. 261 Der -ietzcner Xttjtlcet ^scheint täglich, außer 5onn. und feiertags. BejngjpTfife: Monatlich V ark 3.60 mdMK--65Trägerlohn, rierieljahilich'UtLlrk 10 80 ,ndMst.l.95Tkägerlohn: ,urch die Poft viertel, ihrlich Mark 12.- «uslchUeßlich Bestellgeld. Zer »sprech-Anschlüsse: tir6ieS4riftleüungll2; Serlag.töefchäfiästelletzl. Inschrift für Druhtnach. rchten Lu) i^er Sietzeiu poftsche^tonto: Sranffurt a. D. 1168. Der hesflstze Bauernbund zur Kartoffe'cnteijnung. Der fres sis che Bauernbund hat nach stehende Eingabe an das Landesernährungsaml gerichtet: An fress. Landesernährungsamt Darmstadt. Wir halten uns für verpflichtet, darauf hinzu nrifen, daß der von dem LandesemährungSgmr eingesch'avne Wx, auf dem Ge.'.et der Äortof'el txriorgung ein gaaiz verfehlter und ein ungesetzlicher ist. Vom Reich aus ist die Kartoffelb wrrt-'chaftun'- aufgehoben. Damit en fällt unßres Erachtens >ü die Länder oder womöglich gar Kr ift ua-d Stadt die Mög'ich'ieit, sie aui Umro gen über a te Bunde:- ratsverordrrungen wieder auiltjxm zu !a sen. T:ee Befugnis kann nur auf den Grdicken tu vihanben w?rden. aui denm das Reich tztine Bestimmungm getrofiai bat 3ä ba eUm Be^ammuachung hechr Eo8 tut die Reaierung, arm der Not zu steuern? ?er vreußisch« Minister des Innern S e v e r i n g, »der kürzlich mit so großer Energie und so geringer sicher Einsicht gegen die Orqesch loslegte, saßt [H? Perliner Licht- und Krallstr'iker mit Glace- । -cmdfchuben an Er hat die Technische Not- Ih'lf e nicht ' sofort bei AuSbruch des Streiks | krfdanufen, weil die Arbeiter ihm ver- I »irrten, sie würden schon selbst für die , riibtinften Notstandsarbeiten sorgen. Die I Eterifenben hatten in den MarUa--wn verlangt »-.id zum Teil anm du'-ch'esetzt, daß diejenigen Be- | mten und technischen Angestelltem^ die damals I eheff'm baf'en, daß Lich^- und Wasi'erverwrgimg [ir bte öfsenn- in l'benswich- |:rtt Betrie'en er ei wilden St-ei" hekvorrull, l'odht sich w' z. B. fn Nnrd- rerifa, bestehen Mnire- die schärfsten G^fe e'- l'Unmmunge''. Dnipschland. das wirt'cha'tich jährlich ni^cks mehr zu'u'etzen imd auf seine ciVnpolitische Lage äußerste Rü'llicht zu nehmen kt, barr nicht lwiacr ohne nn Schut'ae'etz gegen kn lcbensgeiähr.ickscn St.eilterror bleiben. Berlin, 8. Nov. lWolff) Amllich. Polizei- räfibmt Richter erläßt folaenbe Bekanntmachung: ter Magistrat von Berlin fordete a"s meine An- i rbmmg sämtliche Angestellte ber Elektrizi- I itSwe rke auf, ihnen Dienst weiter zu berschen | Al» sicherte ihnen den Schutz a^aen Maßregllun- | ?:t ober ivnendn'elche wirtschaftliche Nachteil: zu. | .'6 nv-*be dafür sorgen, daß die Angestellten g*gen I *e Belästigung und Bedrohung mit allen poli- I halben Mitteln nachdrücklichst geschützt werden. Berlin, 8. Nov. (Welfs.) Bei den Verhandelten mit b-n Elektrizitätsarbeiterw Es- dem Tariftnnigamgsamt wurden den Arbeitern ■»6t unerheb'iche Z«ü ge st ä n dn i ss e gemacht. Mi'seren ren nxtren deshalb enstandm. weil man ■l Eleftrjzitätsarl'eitern zwar die Stnndenznlaae ■fci 50 Pf für die Taq-Sarbeit bewilligen, ihnen Wttr den Zuschlag von 60 Pf. für die Nachtarbeit r Sieben wollte. Inzwischen gab die Stadt nach I'dd bewilligte tre Zulagen für die Tages- und die v I die Nachtarbnt. Der' Verband der freizer und ^MnniPjcn berief deshalb für fette na.rfmrit'n-] he Versammlung der Betriebsräte und P'r- fwensleute ein, in der diese Zugeständnisse be- mtaegeben wurden und die Wiederaufnahm: der 'beit vorgescha-en nvden soll. Man rechnet da- ht, daß die Etektrizitätsarl^i'er nach Annahme l Vereinbarungen mit km Magistrat die Arbeit Vift noch heute nackzt wieder aufttelzmen. Berlin, 8. Nov. (WB.) Die Junktr.mä--e Ccrtrm«n5Ieiite scr O’e nrtnk» u"d Stacts- tietex. die etwa 40 000 ftäbtffde Arle't-r vört o- ft. fHmmten nachmit ags nach stmtbenlangci ’lSrt* ^ivcklungcn für 1 2 699 Arbeiter gegen den 19-treif, für 14 289 für den Streik. Ti- Erliche Z weid rr'r tel m eh rbei. tl a'w ernifrt Die 2000 Ange el tei der stra?'- Muscr ftimmten zwar gegen iet Sckn ds nrudi, “te mut) grg^n den Streik. Es wurde eine in?> tfchl ie ß un g gefaßt, ru der zum Aus- kommt, dQß der Schieb'slmuch zu Otersen fei ne een der Kal i aztenng y ööhne, daß die Arb'iter auf jede Lohnverbefte , vorläufig vernchdaten und eine g'eichmäßtne »mablung für alle Arl>eitnehmcr erfreuten, die L^bigm Verhandlungen herb^igefuhrt werden Tarnnch ist also zu lwsten, daß morgen alenO die El ktrizilätsarbeiter wieder in ihre ^jjbe zurück? hren. so daß am Mittwoch früh c ^fraßenbahnb'trft b w eder ausgenommen wer- E»'imn. Die Versammlung der dem Maschinisten- «iterverbande an geschloßen en Arbeiter der < Dektrizitätswerke dauerte in später ^tjdwde rwch axu war, besch os en worden, daß auf die AbliejerunK von 10 Zentnern je Morgen bei bat Mügltederw hingewirkt werden solle. Der Unterfertigte hat bei Verhandlungen, die schon vorher [Lattianben und auch gelegent ich eines Gespräches mit frerrn Präsident Neumann ausdrücklich erklärt, daß besonders für die Kreise Friedberg, Büdingen und Gießen eS lein Bewenden bei den Besch'ü sen beha te, die die Vertrauensmännerv.n.samm!ungen der betr. Kreise bereits vorher gefaßt hatten, friernach sollte in erster Linie ' der wirtschaitnch schwache Teil der Bevölkerung in den Gemeinden, je Kops mit 5 Zentnern Kartosfeln zu 20 Mark je Zentner beli'sert und außerdem sollte unsere Ge- schä tsstelle in Friedberg aus den Ueber schützte meinden eine Menge von vier Zentnern! ie Morgen zur Verfügung gestellt werden, die wir dann den Bedarssgemeindcn überweisen wollten. Das Ganze sollte eine durchaus freiwil- ’ l ige Aktion sein. Wir haben unS alle erdenklich? Mühe geg.-ben, die Kartosfeln auijubringatx Durchkreuzt und erschwert wurde unsere Arbeit durch Maßnahmen, die auf Grund von Anocd- nun gen aus Darmstadt durch die Kreisämter getroffen tourben und häufig durch das Verbalttitz der Berbrauch.-c selbst. Wir haben keinen Zweifel darüber gelassen, daß wir unsere Kartoffeln der! Landeskartoffelstelle nicht überließen. Wir haben außerdem bei einer Besprechung aus dem KreiS- lebensmittelamt mit den Vertretern des Reformbundes der Gutshöse vereinbart, daß die Kartosiel^ der Gutshöse in erster Linie an die Städte unb Jndustrieorte und die von uns aufgebrachten Kartoffeln an bis Bedarssgcmcinden der Kreise gingeLi Wir glauben hiermit nach Billigkeit versahreitz zu sein. Wenn wir Oberhessen gegen die letzte Darmstädter Vereinbarung nicht förmlich Widerspruch erhoben, so ge chah es auS dem Grunde, nril nach unserer Auffas ang in unseren Kreisen dis 10 Zentner für wirtschaftlich Schwach? auigebrucht werden. Teim, daß unter diesen 10 Zentnern auch die Kartosfeln gehörten, die an die Bevö kerun^ unserer Kreise gingen, war für uns se'bswerständ« lich. Wir werden in Kürze mitt.-ilen, wieviel^ llartofseln je Morgen zum Prüfe von 2") Mark abst.-geben jitb, und wr we dei baut lei B:- wns erbringen, daß nnr loyal an den Vereinbarungen gelial en Hal en. Wir müifcn ganz entschieden fß rote ft dagegen einigen, baß jetzt im Kreise Friedberg unsere erfaßbaren Kartoffelmengen insgefamt bet Stabt Offenbach ü!erwiesen werden sollen. Die Landeskarto fiel stelle hätte etwas früher aufstehen imb nicht mit ihren Anordnungen kommen sollen, w-nn die Aktionen größtenteils, ober wie bei uns, ait völ.iz b endet svrd. Wir im K ei e Fn'edxng ehnen es auch ab, uns von frerrn Vorth der lartoffelDertei uagsstelle Offenbach vor^cst-eiben zu assen, daß Friedberg, Bad-Nauheim, Vilbel uw. höch'tens ein Drittel der von unsl aufiubrrngenben Kartoffeln er ha ten. Som it überhaupt von emg- gangeren ?iefe- uigsae.pi ichtunge.i gesprvch n wrben fd.mte, sind ie dadurch hinfällig geworden, daß die Hess. Regierung jetzt in dar von rhr beliebten Weifio norgeht. Tas Ministerium des Jttnem tut, alS nrrm wir noch mitten in der Zwangswirtschaft drinnen seien. Es sollen KvmmiNio- i-m oebi d t w rden. die aus den von br- Landes- atro f I e (e Bemftrazten urd a u 5 Gendarmen besteh.n, die die erfaßbaren Men^ien festzu- stellen uno beten wlverzüftich? ®b.'ie;erung in bie Bedarisstellen zu oeranlasi« haoeu. Sollte» bx hnnaijmc von Anzeiget» für b.e lagesnummer ois zum Olachinmag vorher ohne jcde Qietbiiit'hcbkeit preis für l n m höhe für Anzeigen o. 34 mm Breite örtl.d) 35 Pf., ou^wärts 45 Pf.: lür Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Vt Bei Platz, vorfchri.t 20", Auflchlag. ^auptfchriflletter: Aug. Boetz. Berontwortlich für Politik: Aua. Goetz; für ben übrigen Teil: Dr. Reind,old Zenz: für den Anzeigenteil: ß. Deck, sämtlich in Gießen. Zwecken unterno'mmtn wird? der faeuiiPSmäßigen Befugnisse der Vorstände gehe. ---- *'V,~"2"^'"“ur‘ar‘ vv wv" Privatvechlliche Verpflichtungen für untere Mit- stimmen abgegebm worden Und. freute morgen | 0[icbcc können wrr nicht erngehen. Es ist de-shalb proklamaerteu die Sozransten z u nt Zer che n ber. einer Besprechung in Darmstadt, in der O be r- U f f ^,e h esse n durch kein Vorstandsmitglied oer treten 1 germrifterei eine Belohnung von 50 Mk. ausgesetzt. ' Auch der hiesige Zweigverein des Vogelsberger sonders auf die 300 ungsüLLcken Äame m Avignon hinwies, die Laut, des Versaitter Friv-1 ruhe in tem schönen Giertülch-n durch Anlegen von Steuer zur Ruine gemacht. Es wird sehr schwer sein, den uralten Zeugen lärrgstvergangener Zeiten tensv-erttcages nid# auvgtt efert tocrten, brs fte ihre Staaten verbüßt haben, die znm Teil bis »u 20 Jahren Ztorngsarbeit lauten. Diese,r ‘'Jenwjkn etwas von dem deutschen W e i h na ch ts s e st zuteil nxrrben zu lassen, hat sich die Gteßc-ner OrtS- grup^ee zur Angabe gemacht. Sie ri^ei den Rus an Alle: , B-i.-gt unseren mtA-ücklichen deutschen Brüdern in Avignon etwas Sonne und Letens- fvciche in ihr dunkle Dasein, dLrtftteZ Bolt, vergiß zur WtthnackstS-ttt Teste una ück i h« Sift^re in Avignon nicht." Sp-nten uiw Gaben leerten bei dem 1. A-rsitzenten dec Ortsgrupte Güßen, Kamerad Horst, Marburger Straße 27, gern WidereinfiHnmn ber Zwa^gsLewirtfchaftung für Fleuch? Nach einer der Düsseldorfer Stadtverwaltung gewordenen Mitteilung hat nach Aufhebung der Fleischrationierung eine derartige Massenschlachtung von Vieh aller Art eingesetzt, daß die deutschen.Viehbestände rapid abgenommen haben. Infolgedessen soll ‘ neuerdings innerhalb der Regierung wieder die Einführung der Zwangsbewirtschaftung für Fleisch erwogen werden. R.M.K. D a r m st a d t, 8. Nvv. Zur Kartoffel- itierformmg brr hessischen Städte Haben die B- gcordneten Herbert, Hattemor und Gerrossan der Zientrumsyartei eine dringen de An frage an die fRenientnn gerichtet, in welcher fr; anfragen, ob es der Regierung be\rnnt sei, daß durch bv Landwirtschaft ich? Zeiitralsenosen^cheft für Hessen zu Darmstadt Kartoffeln in Daggonlad.-ngrn aus Hessen ausgeführt werden und dadurch die Versorgung der Hessischen Städte erschwert wird, zumal weite Kresse der Minderb-nnittelten in diesen Städten noch nicht mit Kartoffeln versorgt sind? Auch von anderen Plätzen wirdttiber umfangreiche $er- schielnmaen von Kartoffeln in das Ausland berichtet. Was gedenkt die Regierung zu tun. um die Versorgung der städtischen Bevölkerung, insbesondere der Minderbemittelten, mit Kartoffeln unbedingt sicher zu stellen? Aus StaM und Land. Gießen, den 9. Noo. 1920. Grotzfcuer. Gestern abend 11.24 Uhr lief auf der Feuerwach: Oswaldsgarien die mündliche Meldung ein, in der früheren Eulerschen Schneide- m ü h l e, fetzt Zigarrenkistenfabrik, Steinstuaße 7 dringe starker Rauch aus bem ftefier. Die Wache rückte sofett gu5, nahm von einem in der Nord- Anlage strhenten Oberflurhydranten eine Schlauchleitung vor und drang mit einem großen Rohr in den Keller ein, wo die dort lagernde Holzwolle ein einziges Fmermeer bildete. ES wurde daher sofort die Motorspritze nachgezogen und zwei große Rohre gegen da? Feuer, das auch in den um die Fabrik stehcndm Anbauten und in der Sägerei stark wütete, in Tätigkeit gesetzt. Der alsbald ein- treffende Branddirektor ließ ssfvrt die Ringleitungen an finit en und gabGroßfeueralarmmit den Sirenen. Schon bald nach Ausbruch des Furers war ein großer Teil der freiwilligen Feu-rtochrleute, insbesondere der Fvttwittrgen Gailschcn Feuerwehr, dv- von einer Monatsverfammlung kamen, terrch den Feuerschein aufmerksam a-rmack^, mit Geräten zur Brandstelle geeilt. Nach.Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr, die nach tem Alarm alsbald mit ihnen Geräten erschienen, wurde ein irm fassender Angriff g^wni das Feuer anTesetzt, der fÄ>och durch die auf d'm Platz larembm Steine durch einen längs des G'- lantes behebenden Graben sehr cnstchwert war. Fast unmöglich gemacht wurde jedoch der Angriff durch die an die Fabrik angebauten Schuppen, die mit ihrem lichlerlob brennenden Inhalt das Heinnkommen an den Bau trotz aTer Anst-en- gunym verübelte. Tr^tz ale: wachsen Anstren- knmeen der Feuerwehr, die zuletzt mit d r ■* i großen und vier kleinen Rohren und mit Hilfe zweier mechanischer Leitern das Feuer bekämpfe, t'nrg das entfesselte Gement d?n Sieg davon, was bn der Bauart der Fabrik und den darin angehäuften leicht brennenden Materialien kein Wunder ist imb eigentlich vvrauszusüwn war. Immerhin gelang es, in dem bereits brennmdcn Hause ans den stark vergiralmten Bureauräumen die wichtigsten Geschäftspapiere zu retten. Gegnt 3 Uhr nach? konnten die Feuerwehren abrücken und es blieb nur noch ein Ab- löfckBmrminü«? der Feuerwache am Platz:, das in den Morgenstunden n»ch in Tätigkeit war. Der Schaden ist reckst beträchtlich und nur zum Teil durch Ver iclxruny gi-tedt. lieber die Ursache des Brandes können noch kerne Bernrutunyen an gestellt werden. Infolge des SircnenalarMs, der in ernrgm Stadtteilen noch durch HvrnsiMÄe der Reichswehr verstä "kt wurde, hatee sich eine große Zuschauermenge erng funden. Die Reichswehr brauchte jedoch nicht einzngreifen, da über 100 Feuerwehrleute an Ort un> Stelle waren. AusgeLegt 'waren mehrere hundert Meter Schlauch. Veranstaltungen. Dienstag: Städttb-ater, 7 Uhr, „Pvg- malion". — Hirtel „Einhorn", 8 Ufrr. Lauten- lieder-Abend von Hennann Eirgel. — Uni ersität, Scwl 44, Vertrag der hessischen Vereinig'.ing für Vrtl'skunde über Munda henForschung und Volkskunde. — Galb Leib, 8 Uhr, Konzert und Vorstellung ter Me-ick Mttdi-^ger. — Aquanum. 8", Uhr, Mitglieder'orsamm irg ter Temoknatss>te den Re-.-: wer für sei«« ttefdurchdwch en t^este^dm AnS ü> runden. Tas im Anschlug hreoom von Fränlirn W e l l« r wirkunLs »ll torget « « e C'< , & 4 wa r einmal" eriMtr die Wirtmtg d« An- spvachr. TaS Rritcici ertklt das Fest dad-nrch ein besonderes Gepräge, datz tricht wenis-r tote 22 Mü- alt^ter ihre 25j »teige Zuc^»risstit zum ticretn leierten. Aus die an A'nbatz würf en trn Fnbi- larrm schön auSgefützvte Ehren u r kv nden Ue- i'hcht. Von den übcigvn Darbietu-rgeet lezttrni das au-geführte D>oa«cftüL „Die Radikal- k u r", daS bet guter Brfetzung i« Roller ffott gc- spstlt nnirte, besondere ErwShrnrng. Alleni^bsr war auch der von den Taman Fvau G e t l f u S, frräufent Gusti und Fr «da Büttner bet günstiger befetnAm Aufmachung urH Beleuchtimg ausgeführir Rrigen ,,Königsktnder tanzen tm Mondens che t n", f» daß si-.tz die Tar-oel- lcrinnen zu einer teilweisen SBtetecWung entschließen. mufften. Bvn den mufifeitHhet Dar- bietungeni fanden die v-on den Herren G e r l f u S san. (Flöte), Junker (Cello) mit tfia’ xecYt^Vt* tuns gebotene Serenata von Bra-sa »eichm Beifall, desgleichen auch bte von der Haus?atzellc (Leittmg: Herr Gvmpf- zu Gehör gebvack^en Musikvorträge. Die GesN^Lbteilrmg des V«- ernS, die sich in der let^ert Zeit tstfcf Leitung von Musikl hrer Gernhardt Lupe st gihr’ig entwickelt hat, bot auch am Soemiag otend n^eler gute Leistungen, die sich tn basonterem Matze bet dem M«rv-erchor „Schäfe^S Sonata gs- lr-ed" uiti) dem Gemifch^esl Chvr „Jetzt gärig i ans B r ü n n e l e" zetgbm. — Wie man uns schreibt, cetxin[feitet der Be röt, der Mer gute th-rriralisclie ft'rä’te verfirgt, demnächst rök.n Volks unterhaltungSabend, btt notier Gelegenheit das VvlkSstück in 3 ADen, „Der Meineidbauer" von Anzengruber, zur Auf- führuirg Eonmren soll. (Siehe Anzeige.) Landkreis Giesten. O Grünberg, 8. Mv Am Sonntag abend hielt der hiesige Männergesangverein in der bichtbe^etzten Turnhalle sein W in ter kon- zert <*. Dietk>rgetragt:?cn Chöre, daruntereirv/e Äslkslieder, gefelen durchtve«? sthr gut und ten eine gute Schulung tzes Vereins, dessen Di ss- gent Lehrer Lauter eS versteht, mit dem ausge- glicheneit Stimmenmaterial 'euer stzrtlich^u Sim- gersrhar sich auch an schwierige Chöre mit Erfolg heranzuwagen. Bevnteven Beifall eritletc das zum Schlutz aufgeführ/e Sirrgtzpi"! „Das R^stl vom ScknvavKwald", das von säm lichen Dmssts'lotn recht wirkungsvoll gespielt ttnirte — N-ächsten Sonntcra wird der Voss^sbil^ung'^verein einen ,,Bu sch " - A b end in der Turnhalle reranstal« ten. Ein Bvrtrag über den D«l> er und eine Mr- zahl Lichtblner aus seinen .Weröen weichen den Abend aus füllen. fiTcis Büdingen. • # Ortenberg, 8. yäöv. Auf dem stutt- gefundenen „Kalten Markt" trieben auch Taschendiebe ihr unstnberes Wesen. Ein'm Musiker aus Börnhausen, der auf dnn Tanzboden Tcmz§elder vereinnahmte, wurde ein*. Ledertasche mit 700 Mark Jnl?alt aus dem Rocke gezogen. Zu derselbett Zeit geschah in einem andren Tanzlokal ein ähnlichcr Diebstahl. * Büdingen, 8. ---Berriete^ >rst«tt veinrich Wagner, Gictzen, Gtadcnstt. 4. Er (>at sich toMrcitb )einer Tätigkeit beim . Telephonamt das Sertiauen der Beamten svtoie der Fernsprechteilnehmer gesichert. * * Desi tzwe chsel. Malerimister Laimsp«h veräußerte sein H«is Aebigstraste 7ö für 125 GOu Mark an Franz Weberprls ®tefr. 6 T«g eS tr e ik bei der SLdeusschen Eis-n battzt«e ellschaft, ist mi' dem heu igen Tage aus allen Strecken der SüL>- bentschen Ei enbahngesscklschäft mf»Lgk Lohnstreissg- keüen der 2bvtz-^^lltrni eioge vtten. Hierz bei anderen Einbrüchen auf dem Lande in Betracht kommen. Hessen Nssiau. GoDschieber! fd. Frankfurt a. M., 8. Nov. Nicht weniger als acht Gold - und Silberschieber, vonrisch-n Geblütes, tourten dieser Tage von ter Kriminalpolizei in dem Augenblick abgefaßt, als sie mit erheb!ichm Summen Gold- und Silber- münzen in das besetzte Gebiet reifen wollten. Die Schieber, lauter junge Laute im Alter voit 20 bis 22 Jahren wollen bte iviün^en von Unbekannten in Berlin grkaust haben. « mc. Frankfurt «. M., 7. Nov. Die Stadt Frankfurt hat nach neuesten statistischen Aufzeichnungen 465 OOOEinwoh- ne r. Bor 20 Jahren hatte Frankfurt nut etwa 180 000 Einwohner. mc. Frankfurt a. M., 7. Nov. Nach einer Beiordnung des Frankfurter D e m o - bilmachungskommissars müssen jetzt alle Personen entlassen werden, die von auswärts stammen und nicht 1914 schon in Frankfurt in Diensten standen. Ausgenommen sind nur einzelne Orte aus der aller» nächsten Umgebuna Frankfurts. 0 Marburg, V. Nov. Am Mittwoch verlor ein städtisckjer Bollzrehungsbeamter einen Beutel mit über 6000 Mk. Anstalt. Ter ehrliche Finder hat sstb trotz wieiereifer Näach- nurig noch nicht geineltet. Wer bi€lcn iiamhast mackst erhalt 500 Mk. Belohnung. täglich gssinnt. ** Die zweite Sonnenfinsternis in diesem Jahre ereignet sich am 10. November Sie ist eine ziemlich beteutenbe partielle Finster-, , _______ _________o..... ........ nis, tei ter drei Viertel des Soimendurchmess.-rs, am Leb n zu erhallen. Auf bic Ergreifung oder vom Monde bedeckt werden und nimmt ihren I Namhaftmachung des Täters bat die lstesige Bür- Lttndw^etsctznft. Schafzüchtel Versammlung. Zu ter Hauptversammlung teS Schafzüchter- Vereins ter Provinz Oberhessen hatte sich eine so grate Zahl von Züchtern und Schifern aus allen Testen der Provinz eingefunten, daß der Saal im Cass Leib gut besetzt war. Auch aus dem Kreise Wetzlar waren Züchter erschienen. Alle waren sehr gespannt auf daS zeitgemäße Thema: „Bekämpfung der Schafräude, besonders die Vehmidlung durch Gas". Der Vorsitzende Büchsenschütz -Lich begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und Freunde des Vereins, besonders den Vertreter der Landwirtschastskammer Oewnomvrat Breidenbach - Dorheim, Dr. Nos- Darmstadt, Abfestungsvorsteher für Tierzucht, Prof. Dr. K n e l l - Gießen, Beterinärrat Z i n s e r - Frievberg und Prof. Walter- Gießen. Unter allseitiger Au merksamkeit begann Dr. Kretzschmar-Pließkowitz den Sortrag. Er begann mit ter Art tes Auftretens der Schaf- räute und ihrer Verbreitung. Die Saugmilbe sei die verbreifetste Milbe, welche auf ter Haut lebe und ihre Nahrung l-eraussauge. Ihr Sitz fint> die dichss»wollttsten rperstellen, der Rückm imb der Schwanzansiatz. Ihre Widerstandsfähigkeit ist sehr groß, im Stalldünger halten sie sich 6—8 Wochm. Eln Paar Milten erzeugt in drei Monaten I Vr Millionen Tierchen. Tie Ausbreitung ter Raute ist sttt ten letzten Kriegsjähren in ganz Deutschland sehr stark; rozfr'vnb tes KttegeS rourben die veterinärmedizinischen Vorschriften nicht so streng gehandhabt, uito dazu bam noch, daß verseuchte Schafe au - Belgien und Frank eich eingeführt wurden. L-ttter wirb heute noch zu viel verheimlicht. Bishei- fehlte ein wirl'sames Betämpfungsmitlel. Bci Pferden begann man mit ter Gasbehandlung zuerst, unb die Pferteräude gilt so ziemlich als erio'chen. Die bisherige Schmierkur und Badekur halfen wohl die Räude niedrig, aber eine Bcr- tilgung erio.gt kaum. Man ist nun nach tem Vorbild ter Pferdetega mig zur Schafbegasung ütergegangeit und hat entfpreckiende Zellen aus Holz, Beton ober Eisen her gestellt, in welche die Schafe gebracht werten. Die Zellen sind meist für zwtt Tiere eingerichtet, in ter Kvpfwand sind zwei Löcher, durch welche die Köpfe ter Tiere gesteckt iuü> gegen Gas abgedichfet nrrten. Zur Begasung dient Schwefeldioxyd, auch Schwsselkobröstoss kann tenu'tt werden. Dfe Begasung dauert nicht unter 45 Minuten. Die Schafe sollen frisch geschoren sein. Nach ter Begasung wird ter Kopf mit einer Desinftktionslö uug gewaschen. Nach etwa 7—10 Tagen erfolgt die zweite Begasung. Das Verfahren wirkt sicher und schnell, das Jucken hört Ms, ine Fveßlust beginnst Die Begasung ist 1™, Sommer und Winter anwendbar. Im Wintzr müssen allerdings die Zellen erwärmt werden D7 ung stel l sich für jedes Tier a:> 12 Mk. Das richtige wäre die sysfematlsch- Ent räubimg eures ganzen G:bietes von einem Ott rum antem. Lebhafter Beifall folgte ten Aus fübrungen tes Redners. fioii. $tr|amir K fliMiti a: Pilsen c tzjeifühwl p soll. i Lersrmb fete betont Mrs, die i auf dem ü die SÄr 8 Lmderer «MM d W unbj riaiten Mo «kgisch dem Uta unb ter ssarrns entg Uerieichm dem S Kuderzvasai Stilen die!; itr Aussmo Kerbe einftim Ibii der Stil I Hi der Sian I IttaatsiiN sntbeu ui a cb etoaige jöij äi§em beStilenbef toe. denba ch legt großen Wert darau', daß unsere Leiten wieder gesunten. ungeh.mre West? ständen auf tem Spiel, die Gssahr muß beseitigt, die Räude auseerottet tonten. Er empfiehlt das Ae gasungsversahren und bittet um strenge BeachtM? der Maßnahmen der B-4eriuärvvlizei. Die Schüft: warnt er vor „Grenzverletzungen", wodurch leich die Räude verbreittt würde. Bürgermeister F e ndt- Hungen regt die Besichtigung a(L*r Herden voi tierärztlicher Seite an, es müsse bei Berheini- lichung mit scharfen Strafen vorgegangm werden. Dr. Nos sagt, daß ter Verkauf und Transvon von Schafen unbedingt zu verhindern sei. Generalsekretär Dr. Wagner ersieht ans ter lebhaften Aussprache, daß die Landwirtschaftskammer burib die Wahl dieses ztttgemäßen Themas das Richtig getroffen habe und empfiehlt die recht baldig« Durchführung ter Enträudung mittelst tes Le- gasimgsverfahrens. Dermiid>tc»e Eine RäubertzanDe in ter Umgegend von Berlin. * Berlin, 8. Nvv. Den Blättern zufolge wurde in Dallgvw-Döberitz bei Berlm te- Gehöft tes BauernyutSte'itz-rs Tasche von eine siebenköpfigen Räu berbande überfallen. Die Verbrecher sMrrgen ten Besitzer und seiw Frau nieder und raubten an barem Gete etto 25 000 Mark unb für rund 60000 Mark Devot- scheine. S- rf B Vfü «L 7-°«Ä -jlchltv w t» Der Borsrtzente Büchsm'chütz weist darauf hin, daß vor 40 Jahren di» Raute in H.ssen sehr ffarf I austrat, bann verschwand sie, bis sie seit Kriegs- I ende für unsere Schaftestänte zu einer furchtbaren l| Gefahr geworden ist. Wie konnte es so weil koin- I men? Die Kosten ter Beseitigung sind wohl hock ’| strhen aber in feinem Vergleich zu dem großen | Sebaterr, ter durch Abschlachten erwachsen roirrte Schäfer Brückel - Butzbach spttcht über das 1 Mittel Steiger, das zwar wirksam, aber t.nier fei er empfiehlt das neue Verfahren. Dr. Schn e i der stimmt Dr. Kretzschmar zu uns empfiehlt Schw.ssel. kvhlenstoff, der zusfeich die Zette heiz'. Pros D7 Knell erläutert, daß vor tem.Kriege die polizeilichen Maßnahmen streng durchgesührt tourten, deshalb war die Raute nahezu verschwunten. Djx Begasung empssehtt er sehr, bei ter notwendigen zwttten Bega ung müssen die inzwischen aus den Eiern entwicfelfen ru?n Milben ab getost t wer- ten. Ein Schäfer ans Rodheim erzäh't. ei habe im August bie Schafe Q^batet. die Räude schien »erschwunten, bis er sie tm Frühjahr wieder merfbe, er badete im Juli tetb nach drei Wochen wieter, aber ohne Erfolg. Oetonomierat ® r ei« Airche und Schule. * Berlin, 8. No>v. Wie die Dkätter oi Hatte malten, sagte ter 68jahri^ JnvalÄ Schimmeper aus dsschersleben aus tem Stete« bette tes Gaständni- ab, bei verschiedenen Wild« Siebereien int Laufe ter Jalme drei För« ftererschossenzu haben. De Derbrechen koM ten seinerzeit nicht aufgeklärt Werten. * Breslau, 8. Nov. (Wolff.) Wie fe Mvrgenblätter melden, kam es gestern abend v tem Sobetbeater bei her Aufführung Wch« kinds „Schloß Wetterstein" zu stürmischer A u f t r i 11 e n. Der Vorhang mußte fallen anb ter Spielleiter befragte das Haus, ob das Stück zu Ente gespielt tonten sollte, was von einer Minderheit verlangt wurde. Das Stück tourte darauf unfe toeiteren hsstigen Störungen beendet. 1^85" > V M bta ; «eh m feint , M timen'' , «rterstihrui , titiige Tun fenb g-Jotc. nkmge&örig i imirrs, fett ktö. Den E k Cinjellnit 3 lieb au5 sst J nmfituntnt c y berfrlben MI§tN ui» i ^rsühre Äi Bern Michigm, wgrn eir rotti lobens «fei Mn ^fon iugei öb.H'tn iü ton vurssg 1 Fuß Iwnhvt a F-titeen j; Mp-l au ^Tiefere •®raeut Tj Ä K tzr ur i sich hs? M W 3- 21 im Haus ,^um Grü.rbery" hier Eink.br hittt wird n-ad? altem Brauch am 10. November, lei Geburtstag des Reformators, allsöhrli h durch »n< größere Lutherfeier von ler Eva: gssifÄci Veveinigung begangen. Be euteilte Lrtherl'enne! haben vor tem Kriege be. dieser Feier.ünra ten Festvortrag pchrl en. Für dieses Jäte t.t Ft Berk (Main^Mombach) als Red'-er ge:amr.ei er wird über „Luther und wir" sp e:!ei. ersten Male nach dem Kr'ege w'rd a ich roten der Seminarislenchor mittoirfen und bimü Ifebgetoartene Ue eriiefenv g f irtsetzen. hilft ter Mäm erck-or e emal ge : Ehv' schü e' au musikalischen Teil des Luthevite:dS le tv itm. ot < -- Butzbach, 7. Nov. Umere Real, cb«J‘ K' gehört zu ten Schulen in Dessen, bte mit als «sst hi.. Ka>- ff-r t o,r rt n Fi» : H’IÖ'.i-ti L*'.. Staat vorstellig geworden. . *♦ Atzbach, 6 November. Dvr eiy gen Tagen i>t Haup.lebrer Köster den Ruhestand getreten, naif^tm er terci's 1. August dieses Jahres sein .vOjähriges Amtsil-» läum feiern konnte. Von diesen 50 Jahren brachte Zmuptlehrer Köster allein 35 in AE'v- wo er auch während dieser 35 Jahre das W nistenamt versah. Die v^rhergeHuden lo mar er in Nieterlcmp, also eb.mmlls im Wetzl-atk Kreise tätig. Fast, gleichzeitig mit Herrn «onj trat auch Fräulein Kn 0 rtz, die Handarocas lehrerin ter Atzl«cher Schule nach 48i Tätigkeit in den Ruhestand. , fd. Marburg. 7. Nov. In Eifernhi^ mußte an einem der letzten Sonntage die Fr'^r ne Abendmahls ausfellen, weil die GemelM Vertretung die Beschasfuna tes W-in-s abaeitro- halle. die Einrulstung ter Elternabende cxr.g^.t haben. Man hat damit für Elternhaus und so wertvole Ergebnisse geamwelt und im aff' iftcüxn so gute Er ahrungen ge naebt, datz Tagungen zur Aussp^acl« der Eltern und des öfteren stattsi tten sol en. ?luch dieser M fand wiederum eine Zusammenkunft statt, u« äußerst zahlreich besucht war. In einen Res-ra über „Elternhaus und Scks-ule als Erziemmr- gemcinschaft" legte Direktor Dr. Bi "re. nnd)^ ' Grundfragen in ter gemeinsamen Erz e ungsar.rrl klar. lÄne recht sruck-tlare Aussprache schloß FD. Lauterbach, 5. tttov. Wah end Fehlbetrag für die hiessg>' Rectt clmle f raxf) 26 8'X) Mark betrug, schnell- er für auf 70 000 Mk. an. Da die Stadt zur DccV^l ötq'er Summe nickst m der La e ist, iit sie fern mit ten übrigen Klttnstädten Hes.e s hsssisckvn Regierm g auf UeLe.ua., mc durch w I 2Bicn (altes). . . Dcutsch-Vesterr. . I 'Drag 12 Prozent auf Skridunriiiingdatiicn. Farbiverte Kurs 392, Harpener Bergbau Obeiföl. Lisenb.-B. 332, daodfrercm Spiel ben Sieg mit 3:2 z-u erringen. 333,- 380,- 330,- 9.2-5 6,55 6,55 zz. i,50 .Italien . . London. . 7lew>?)ork Parts. . . Schweiz. Spanien . 480, - 244,50 582,- 5'0, 3J0, 6.11. 7,90 4,07 9,50 Bulgarien Äonjiantmopcl. . . 8.11 7,77 2V8 • ,35 16,14 23,72 87,15 16,10 ! 82,80 2 J, 0 238,70 80.78 601,95 183,20 294,30 28-,30 86,96 503,05 . 286, 20 . 279,20 . 81,92 . 493. - Ates. ter Umwi n. Den Mimt ibtribbei H bts Taschkin ubtrbanbe ütten Besitzet sä' an barem ®efc i> 60000 JUarf 20 47 23 72 8?,f5 IC,85 185,25 477,- 385,- 375,- 434,- 295,- 330,- 590, - 545,- 425,- 320,- 295,- 470,- 240,- 570,- 302,- ebenfo reger Besuch zu wünschen. Hessisches frtrer. 634,50 662,50 2,78 20,50 20, - -,- 1,20 20,53 23.78 87,85 lf.,39 502,- 395,50 386,- 437,- 185,- 508,- 385,- 389,- 441,- 292,- 337, - 594.50 54V0 436,- 325,- 297,50 455,- 247, 588,- 305,- • 12 8,70 227 ,30 1103,85 1,06.15 Handel. Berlin, 8. Nvv. Die Börse eröffnete in Me bit Mle t KSjLris' rZleben aus fern! ei ver'chitteten E ter Jahn breit n. D r Verbmi» [irt Irenen, ov. (M.) m er y.'tem a bet Mtirimg■ in" zu stürm! hang muhte sa!!s Z tzau), ob bas , ma3 von einet» 5tücf in'Jtb: batflü gen beendet. Zürich Amsterdam. . Kopenhagen . Prag..... SiocMgolm . . IDien..... London. . . . Paris .... New-Pork 4. es. Die Tarmstader Over brachte Richard -Strauß letztes gen-alii«s Werk „Die Frau ohne Schatten" «Hugo Hofmannsthal) zur Erst-Auffuhrung. Denn es richcig ist, daß aus berufenem Munde das Dort gefalai ist, nur drei bis mer Bühnen in Deutsch and seien überhaupt in her Lage, dieses gewaltige Opernw.tk auf» zuführen, fo darf das Hessische Landestheater sich Marknotirrungrn. Datum: 'auch beim raschen Wachst “bet BLrmei für den nächsten Sommer audg.iojfc'f'en sind Die Maul- und Jt cuen f eu d>e ist tn Harbach amtlich sestgeiiec.lt Worten Es wtr> gebildet ein Spercbeztrk, beüebaib ans der Gemarkung Harbach. In dem Gehöfte Rodari wer Sriaße Nr. 11 in Gießen („Zur B-iIcemtübe") ijt bie snidx erloschen. Tie für dieses Gehöft «mgcwetmeicn Sp.rnnaßregckn find au geholfen. 179,20 28 <0 279,HO 81.93 494, 439,- 295,- 329,- 605,- 552,- 430,- 32i,50 249,- 459,- Franksurt Berlin Schluß- SlbcntN- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs jetzt wieder mit Stolz in die Reihe der nrsten Büb- nen DeuN'chlandS stel en. Denn Ueje Eriraustüh- rung bedeutet auch im Ausmaß künstlerischer Großtaten einen Bühnenerfolg, wie er gewaltiger kaum sein konnte. Freilich, auch eine so nrußrigülti.^e, bis ins kleinste erschöpfende Aufführung wie diest, konnte über die Schwächen des Werkes nicht Hinwegtäuschen, die wir in erster Linie darin sehen, daß ein inniger Zusammenhano der Handlung mit der Munk nicht vorhanden, richtiger, daß es selbst einem Genie wte Srauß nicht eel nrg-n, etne.t o übersinn iche Gedanken änge, de Märchen stimm ung '.ur vor:Ärschenten. künst ich re kJMplizier'en Stofs musikalisch treffenb zu illustrieren. Daß selbst Strauß versagt, oder sich ganz offen unzulänglich cf art, wenn nach unendlich fernen und gewaltigen technisch wundervoll auf'efxuiien Stri-erring-n in Mßfik, Gesarm und dramati'chem Aufbau im Moment allerhöchster dramatischer Striae.ung, der zugleich die Erlösung bringt, das gesprochene Dort an die Stelle des Gesanges tritt. (Versuch mich nicht, Keikobad" usw.) Mu ik und Handlung gehen nebeneinander her, Eöitnbm vielleicht gar beide ohne einander eristieren. Dessenungeachtet ist das Derk Richard Strauß von übntwältigender Gröhe. Die Kvinpv i ton ist ein, di? ganze mu v kali.che Faroenskala erschöpfendes Tongemälde, d's- sicn bezingender Wirkung sich niemand entziehen Nit-, 5 1 <1* ,35 1128,85 1132,11 Phönix.Dergb Akt. . Bad. Anilin» u. Soda Höchster ftarbwerke. Elektr. A. E. D. . . . Schuckert- Werke . . Zelten» Guilleaume . Daim.er Bud.» Lisenw.» Akt. . Adlerwerke 4 "/«Hess Staatsanl. . Electron Griesheim . fd. Koblenz, 7. Nvv. Bei Mayen wurden weitere Ausgrabungen aus der jüngeren Steinzeit torgenommen. Man fand eine in S chic le rf elfen eingebettete viereckige Wohnstätte von ti-mlidytm Umfange mit zahlreichen Fundstücken, wir Feuersteinmcjftrn, Schabern, Striuwnrkteugen und gespaltenen Tterknochen mit Jbnen. An anderer Stelle fand man römische Lanzen spitzen, Panzerbeschäge auS Bronze und verschiedene Eilen- gegenücmde. Datum: 5ef, Deut. Äriegsanl. 4e/e Deut. Reichsanl. 3 */„ Deut. 9teid)sanl. 4 •/, Preuß Konsuls DarmstLdler Dunk . Deutsche Bank . . . Disconio Gesellschaft Dresdener Bank . . Natisnalbank f. D. . Mitleid. Lreditbank. H.» Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . D.» Luxemb. Bergw. Gelsenkirch. Berg». . Sdtrbcn zumtsüg n»erle > ann. De' Sd-at?lom- nri far für die unrtßch.if.lichc Temteimalung in Hessen bestimmt daher: § 1. Ringo-Ot;t'c»:leten im Freistaat Hessen büren ohne vor.e ige schriftliche Genedmigtr g nicht ateiebrecfiei ote- sonstwie burd) Be Sultre mg u er eA^< Zube örvilr zur Betriebsausnahnte außerstande geatzt wetten. § 2. Zuwiderhandlungen können mit Ge ä:>gnis bis fri einem Jahre oder mit Gekdstra e bis zu 100000 Mark b.sba t werden. Aucheriem kann belimmt toerten, daß die Ziehet mir Kosten des Zuwiderhandelnden in dem früheren Zusiante wieder her- gestel t wird. Schutz der Telegraphenleitungen. Tie Besitzer von Daumen an fvL^en ft' ei -, kommunal- und OrtSstraßen, an tenen Te ewaphe.i- lcitungen ent'a rg laule.t, werden aufgr fordert, ge- begent ich dec im He .bst die'es und tm Früh a*yr des kommende.: Jahves statt'iw c :tei Ausastung dir Bäume soweit zurückuschKLen, koch Berührungen der längs die ec Sta’ei ge- füHrhn Tel g rap-'e^i lel tungeu mit ben Bau mästen unregelmäßiger Hal.ung. Für B.-rgn>erLS- und Hü.tenat.ien überwog Die Abgabeneigung Diele Werte waren daher nv.iit sch.vuä>er, bis etwa 10 Prozent niedriger Bochumer fetzten um 3J Proz schleckner ein, holten uaoon aber ipäer 13 Pr^ml zurück. Lo.hniiiger Hüt e gitxmnen im Verlaufe | 'j 12 Prozent auf 3kr,duneliamrdatiicn. Farbwerte Budapest - 5chule. M. Ter erst^ Mb^be'n ftr bis W Mwll Md-N. fit neu'C'a fta » Märkte. Gießen, 9 Rov. Auf dem heurigen Wo chen- 1 Mrtt kostete: Butter. Margar ne, Pfund 15 Mk., i M'e Sück 85 Pf . Kwematte 3—3^50 Mk., Hübner ktück 14—21 Mk., Hahnen S^ück 14—21 Mk., fa'en Stück 20—25 Mk. Gänse Pfund 8—10 Mk., [ Ctfren- Kuh- und Rindfleisch Pfund 12 Mk., Ivtbwein frisch Pfund 18 Mk. Kalb- und Hammel- arisch 12 Mk., Milch Liier 2 Mk., Kartoffeln Ztr. w Mk., Weißkraut Ztr. 15 20 Mk., Wirsing dtt. 30 Mk, Rotkraut Ztr. 30 Mk., Kohlroben kßmd 20 Pf., Sel erie Stück 50 Ps, Lauch Stück $f.. Spinat Pfund 1 Mk., gelbe fRüten Pfund Den Kern des Abends b firte em* Berserzäb- Iimg ton sckä-m gSkrise 2 0 Sturzen, iie Zahm aus dem Manusskripie vor as. Der Autor legte wohl das Hauptgewicht hierauf, obwohl sie zum Vortrag durchaus nicht geeignet ist. Die schlichten Vorgänge ,Lm Fischribau^' wären trotz edel geformter Verse und trotz lyrisch meisterhafter Bild-r, in denen der gtm$c wech'elnde Siimmungsg'balt des Sees ausgeschöpft nar.de, einer knapv'n eriichcn Form doch wohl anoeme'-'ener gewesen. (Fmft Zahn, moni'chich eine äußerst shmpa- thische Persön.icb^riß käinpfle zwar mit einer starken Indisposition, &.iei> aber dennoch seinen eigen'n Arbeiten rin guter Interpret. Die große Aula itvr über füllt und spendete dankbi en Be fall. Der Li-erarifchen Gese.lschaft, di mit gi-ofrn ffuanzie.len Schwierigkeiten zu ringen hat, ist für ihrs weiteren Autorenabenden ein kann. Daß es so glän-^nd ,*ur W eder^abe gelangte, ist rin hervorragendes Zeichen brr höchst n ftünstler- schaft unseres Orchesters und ihres a'Ie intimen 9rinbd*n ans Licht d ingenden Dirigenten M- cbael Balling). Höchstes Lob gebührt in erster Linie dann der Darstellung, vor allem Anna Jakbs (Ammie), die ih'-er Rfefenaufgobe gesangrich und da-ste.'lerisch in bewundernswerter Bo'lcmdung g> recht würd', sodann Te er Ioni'on (Kaiser). Fanny Cleve fftai e in), Johannes Bi chosf und Johanna He-se lFärberebevaar). D^e Reri' ltzarnisch) hatte mit denkbar einfachsten Milten das Menickienmög- lichste g.lristet und den Beweis -erbracht, daß em findiger Regisseur auf Dreh- und andere Bühnen sehr üwhl Derzfcht leisten kann. Das Publikum berei'etc der Neuheit eine sehr warme Aufnahme unb feierte die Darsteller. Turne«, Spiel und Sport. ^Lang-GönS, 8. R>v. Am Sonntag den 7. Nov. btBtnftaltfle der Turnverein „Frisch onf' m fernem Turnsaal (Wirtschaft |um Löwenpoer turneriche S3eranftaltunken. Die Aachmit- taoStorsührui'^en, die in erster Linie für aus- vättige Tum freunde in Frag' kam, iorok die am lbrnd gebotene tunrerische Unterhaltimg für Der- emsangehörig: mti> orisringriesfene Gönner deS Vevems, ßrrden beite bei autz«r1austcm Hruse Katt. Den Glanzpunkt der Vorführungen boten die Cinzellristungen drS Turnlehrers M. Äeb- bard aus Frankfurt a. M., der be'vichers für sein kUnsttumeu am Reck stürmischen Be fall erntete, i'uf derselben Höhe beweg en »ich se.ne Kunsffrri- Übungen un4> die seiner Frau, smvie das ton dieser -uSgcführ e Kunstkeulen chwi igm. Wenn gegen die bettK)>-rag?nben Leistung n Gebbards die der Tur- net des Vereins auch zurücktraten, so ist doch zu >:rücksich igen, daß die sehr gut gelungenen B>r- iührungen eines län.lichen Vereins, denen des vnders lobenswert |inb die Leistungen der M e S- uege herpirzuheben, bereit Ucbnngrm zwar einfach, deutschen Mci'^ers am Reck gegen Irin tauben. Be aber ton iugen^Iiifiem Sckmeid be eelt waren. Die lsbwett- und Sps>lf«h er b den ebenfalls ihr Beses, Dich paß en fick» die Freiübungen und das Keulen- chvingen ton Turnerinnen unb Turnern des Ber- 40 Pf., rote Rüben Pfund 40 Pf., Zwreveln Ztr. 110 Mk Aepf l Ztr. 80-90 Mk, Birnen Ztt. M—90 Mk, Rüf e 100 S.ück 2,50 Mk., Tomaten Mund 1 Mk., Bmtte.kohl Pfund 0»> Pf, Rofcn- kohl Pfund 1—1,50 Mk., Endvien Stück 60—80 Pfennig, Feldsalat Teller 40 Pf. Frankfurttr Dich nur rkt. fd. Frankfu n a. M , 8 .Nov. Bei guter Dualitetdteaie entwickrite sich bald rin flottes Ge- idtift, bo aud> d« SJiriigcr Lei ten billiger ge- r dene n greifen in brr letzten Woch: gute Geichästc gemocht hatten. Gs mären angetriebm: 231 Ochen, 53 Bu lm, 551 Kühe. 127 Kälber, 325 Sckrafe und 616 Sdjvrine; rin Tran.Port von etwa 100 Stück bayrijchcs Großvieh konnte wegen ^euchmverdacht nicht yum Markte gria.'sen u»er- den. Bezahlt wurde je nach Qualität: Hornvieh l>on 6—8,50 Mk: minderwertige Ware wurde ivgar schon mit 4,50 Mk. gehantelt. Die Preise ißr Silber blichen unverändert, es wurden noch Mk. bezahlt: auch Schafe behaupteten die Prer.e der Vorwoche mit 6,50—8 Mk. Kleine odiraeine wurden mit 10—12 Mk , Mitteiware mit 13—15 Mk. und beste Qualität mit 15—17 Mk. bezahlt. Der Kuhmagen. fd. Frankfurt a. M., 8 .Nvv. Durch die unreelle Fütterung des zum Markt gc- b.achten Viehs erleben die Metzgw beim Schlachten mandieriei ungeahnte Ueberrafchung Aoer, was zu viel ist, ist zu viel, sagte sich ein Metzger, als er aus einem Stück Vieh einen Magen mit Zwei Zentner Inhalt bekommen sollte. Schließlich stellte sich he. aus, daß gute Freunde, die ‘in schirercres Stück Vieh geschlachtet hatten, inen günstigen Moment benutzten, um die beiden Mäg'n -u vertaiffchcn. DaS Traurige bei der Sache aber ift, daß Me zwei Zentner Mageninhalt natürlich auf die Prri'e gefdKagtn werden unb vom Publikum milbezahlt werden müssen. warm gut gehalten. Von iLlcüriz.tMÄvertm nxiren Adien u. Guilleaume um 15 Pr»dent gebelfert. Ferner waren Augsbur^-Nürubrrs^ Mafctzincu, Deutsche Waffen uns Hrrich Küpiec höher. Lrcn stein u. Kvvvel erhol en iich um weiter? 3D P. oz infolge von Rückkäufen. Tie Ba utapapiere ftiegen int (linflang mit dem Anziehen der D^riimkurie, besonders ^iexivaner, die sich zum Teil um 100 Prozent höher stellten. Der Awagemarkl toar un- wesentlich verändert, das Gfe--d>af; nur vereinzelt lebhafter Von Sck>i,fahrtsak.im belferten sichHam- burg-Südamerilaner um 14 Pro-ml in Erwartung zuuchmendm Vervehrs mit Südamerika. Tie Börse ichloß im d.gemcinm befefrigt. Nur die zu Ein- hci^sTurim ^-handelten Jrrduftriewene hatten eine ungleicbmämge Haltung. Frankfurt a. M., 8. Nov. Börsen- stimmungsbild. Der Verkehr in merikani- schen Rmtm blieb w.'iter rech- lebhaft, doch war die Kursbewegung ruhiger genwiiei. 5pioz Gold merikaner 1G2J rbnulen ihren Nochdöc mdurs der Mittagsbörie 1035 ntdy behauptm. 5vivz. Silber- mcrikaner stell en sich auf 705, 4'/, Irrig. Anleihe auf 639, 3proz. Mexikaner auf 455, 5vro§. Tehu- antepec 645. Lebhaft warm d« Um ave in Missouri Certis. 620 plus 20 Pv-Hmt, Ba.trmvre Ohw 730 plus 30 Pvo-mt. Hapag g.nga: zu besseren Kürsm um 189 bis 190. Nocdb. Lloyd 188. Deutsche Petwleum wurden mit 1830 gehandelt. Fest lagen Kunstserbe 750. Lochwerke 193 Geld genannt. Montanpaviere bl^-en vernachlifiigt. Bubems 582 ermaß-g.m sich um 12 Prozmt, 6>elfenfied)en 386 siellben sich 3 Pvvzmt hoher. Sonst sind zu erwälmm Harpmer 437, Bochumer 502 pluS 17 Pwgmt. Oesterreichisck>e Cre it-An- slalt 79 büßtm 3 Pro-ml ein. Tisüonto-Ges. fester 246,50, auch Meialllxrnk 324,75 plus 23/< Prozent. Elektr. Felten u. Gui leaumr 483 wur m 20 Prozent gesteigert Mela l Dannhorn 219,50, Metall Bingwerke 310, Lo hringrc Zemmlwcrk 600 plus 10V,. Haufwerks Jü sm bei lebhas.er Nachfrage 9 Prozent gesteigert 349,50. Hirsch Kupfer 431. Schlinck u. Eo. 490. Spater trat ein wesentlich ruhigeres Geschäft in Mexikaner ein, beren Haltung schwankend wurde. 5prvg. Merrkaner Ta- maulipas 500 verloren 20 Pro-ml. 5pvoz. Reichsanleihe 77,50. B-rsenkurfe. Seniüeton. Ernst Zahn-Abtn-. ö i e b e n, ben 7. Noo. 1920. Nach etwa 20iährig-.r Pause f mb Ernst Zahn m Sontag atenb ben Dez nrch Gießen zurück. schen ist Za^n einer der beliebtestm Schrist- gewvrdeu. bessen Romane von ‘inet begeister- ri Leserqemrinde vielfach b*n Werken Gvttftied «Ilers gleichgestellt werben. Ohnl Zahn bamit zu ^le treten zu wo len, kann für bieien Bergl ich r.ur gemeinsame Schurizer Abkunft bas tertium •»nparationis sein. Zahn h'sitzl ein sta kes Schrift- ^Ctrtatent unb große dichterische Beyvb ing. f nne tonane sind von einem reinen GtLoo getragm unb ia*zn sich b-i tiefen Gesül lswerten r*bcr Centimen- fern. Dieser nicht gering zu bewertmd' Vorsts Sägte sich besonders in der sehr frirnt Erzäh- ^4 „A rn '21 b e n d", die am Schlu'se der brol-en* Rührfeli k il mit geradezu erstaunlichem Taft» ^»hl auswich und sie in behutsam angedentelcn berlenschwingungm ausklingm ließ. Damit ocr» ^tteltt diese Erzählung dm bleilr-ndm Eindruck ^Abends. In packender Schlich'hdt f(fal>ertc 'M ^angsgedicht die Stimmung der von Marignano agcn zu ückkchrendm Eidg^no'sen. Scherzhaf .e am Sch.usse des Vortrags warm eine ni:d- &ItmgL>iigfeiL A«S dem Amtsvcrkündigungsplatt. ™ ".Das AmtsverkündiaungSblatt Nr. 162 vom 8. Nuv. enthält: Tie bere ts von un5 veröffentlichte Deormtmaciarug tär. tie Org-fch- Orgauisationm. — Meldung t>vn Bririedsein- schränlvngm und BetiiebSeäistellungen. — Bau- stoffb.irirtschaftung. — Tec 9. Vdovember. — Schutz ben Telegrapt^nleitunam. — Urkuntzenschutz bei den Landgememden u 8 ten welt iben ösfcntlichm Stiftungen. — Biehsmchen. — Tre rstnackpnchtm — F ldberri n igm'gen Lich, Hau'en, Nieder-Besim» gen ime NodHeim an der 5)vrloff. Meldung von Betrrebseinschräw- tun gen und Betriebseinstellungen. Die Inhaber ixm Betriebm jeglicher Art srnd verpslichtet: a) Brtriebseinschrämkün ei, aui Grund Derer vorübergehend »der baucrui) Arbeitskräfte jeglicher Art entlassen wsrdm lolten, b) Betriebseinstellung -n den >u)l& btgen Art i ’äa Temobü- machunaArudfdyüffen mrrtieDenß zd)N Tage vor Den Enriassungen schri t ich anzurrigen. Die Anzeige hat zu enrtxtiten: Namen, Berus, Familienstand und Adoesfe dec ton der beabsichtigten Entlassung getro,freuet Arbritnahmar, sowie Angaben über die (Mrünbc dieser Maßnahmen. T« Demo- bilmachungsau-schüsst brnigrn die Anzeige zur KrmrrniS Oed für den Be:r.eh»ort zustLrdrgen Si- fentlidm Arbritsna.lrweifeS und p.ü et unverzüglich nach ihvem Eß'-gang tm Beuebmen mit den fctiyffmten Arbettoel» m und Bet.ie 4 ätat (ober Bettieh-obmänner), ob nicht durch eine Stte.kwtg der Arbeit zritwetfe oder dauernde völlige ArbettS- lofigkit verhrrrte t inectei kann. Tieft Prüfungen erübrigen sich, wenn ton Arbeitgeber- oder Arbeitnehmers'-ite nach^ewiesät wird, daß die An- geh g-nbeit bere is dem zul^dtgm Dchn^äungs- aus,chuß zur Entsch idm.g vorg-legt ist. Ist eu-.e Einigmig vor dem DentLdilmochun-isauSschuß nicht zu erzie.m, so ist bee Ange egmheit unverzügltch durch ben Tem. nohee* i-ftol btt IjJ Llm te*3 btti t rt bmau-, bei „ 6ft, Rlj ni«S beiritin. «emofuSlt ki Ewlijei. t;f e ®Wi", toburj öürgermetnn«• 7-L.i ton 1 müift bei -1 Dorgegangen we krkttf unb I fsrhindmt In. flkht aui bet IÄ i Thema! dar $1 rhlt bit rt^i Dung mittelst bd (In dnem Teil der Auslage wiederholt.) Politische Haussuchungen. fd. Darmstadt, 7 Nov. Wie die „Hessische LandeSzri.ung" miiteilt, fand am Freitag aus Veranlassung der Siaatsrogierung durch Krtminal- bearnte in der Wohnung des HauptschriflleiterS Joeckel und dm Redak^ions^äumm des Blattes eine Durch>rchung nach po.irischm Paptcrm statte Die Zriiung hatte, nric sie mitteilt, am letztm Donners lag zu einer Notiz, die sich mit einer möglichen Putschgefahc bescl>äf:iv1e, dne Anmerktorg geschrieben, daß selbstverständlich an tdnen Putsly von rechts gedackst werde, daß fie aber Nachrichten darüber hätte, daß gernäfc den erfolgtet Anlün» digungen ein LinkSpettsch torberritet würde Irr dieser Bemerkung glaubt das Blatt dm Grund zrr ben vorgenommenen Haussuchungen er bluten jif bürfen. DaS Programm der Genfer Völkerbunds» Versammlung. Lonbon, 8. Nov. (WTB.) Das Programm her Tagesordnung der Böl kerbundsver- sarnmlung in Gens umfaßt u. a. folgende Punkte: 1. Wahl des Präsidiums. 2 Bericht über die Tätigkeit oes Ratrs. 3. Zusatzanträge zum VSlkcrtmndsvakt 4. B.'^ck^äge der Ncgic.mugen über daS Verhältnis zw schm dem Rat und ber Versammlung. 5. Schaffung einer stündigen Orga- naiation ^ut Bekamvfung des Typhus. 6. Kontrolle des Mädchen- und Kinderhandels. 7. Opiumhandel. 8. Gesuch Indiens um Vertretung im Verwallunasrat des iutemationalm Arbeitsamtes. 9 Entwuri über einat stündigm internal io- nalen Schiedsgerichts Hof. 10. Budget für 1920^21. 11. Vertei ung d?r Kosten. 12. Zu'assung von Staaten, die nicht int Amtet des Völkerbund Paktes aufgeführt find. 13. Abrüstung. Die Frage von Danzig. ita. Paris, 8. Nov. Ter Botschalterrat am Samstag einen Bericht des französtsclien Juristen ffromageot über die Verhandlungen zwischen den Vertretern bei Frästa-ibs Danzig und Polens über den abzufchließm' ea Vertrag gehört. Die torgeschlagmeu Abänferun et sind an- genommen itorben. Sie fol en tt le: Haupffacho Polen in bezug aus *die Handelsflotte und tetr Hafrm Genugtuung geben. Die Bestimmung, datz ber Tanzigcr Hasen von einem aus fünf und fünf Drutsä^n befteheiüen Ausschuß verwaltet wird, ist nicht g ändect wocdm. Tec Vertrag wird nunmehr am 15. November, zu gleichem Zeit mit tem Gründungsakte des Freistaates Danzig unterzeichnet werten. Eine maritime Konferenz. Genf, 8. Noo. (DTB) Tie paritätische maritime Kommission wird heute im int. mationalen Arbritsamt zusarnmmtrem. Tie 5bornmission be steht aus fünf Vertretem ler Reeder und fünf Vertretern ber Seeleute, die ton der Konferenz in Genua ernannt worden find sonne aus zwn Delegier:m bei t terna iora'm Arbritsamtcs. Aus 'der Tagesordnung stehen Fragen über die Schaffung ei’ier allgemeinen Se mannsordmmg und die Befchlüsfe dec Konferenz von Gmua. Die Pariser Politik. Paris, 8. Nov. lWTB.) In riner Unter* vedung mit einem Vertreter des „Petit Parisretri' erklärte L e y g u e s, jetzt sei di: erste Aufgabe, bte Uebergangszeit zwischen dem Welk, kneg und dem alllgemeiuen Frrede» zu überbrücken. Tie,e UebergarigSz?it nach wie vor ot)„e ttötzere Hemmung trriben unb das Kirchnrblatt rieter in größerem Umfang erscheiuen könne, miete ber MitgliebSbntrag wesentlich erhöht unb m bte Behörde die Birte gerichtet, ben Beitrag Ür den Verein sofort durch Gcha.tsabzug einzu- ,tehen. Ueter die Gehaltsfraz« erstattete Pfarrer Ä a g ne r-Darmstadt Bericht und machte die Lerjammlung mit ber Vorlage b Bannt, bte am rächsten Dienstag bett Landeskirchen tag beschäftig an soll. Eine lebhafte Aussprache schloß fiep an. bte Versammlung begrüßt»- dankbar die Borlage, bte endlich auch für tee Pfarrer dne ben Zeitver- bLtnilftn einigermaßen angevaßte Bewldung »rbdführen und die Not vieler Piarrhäuser lin° -em soll. An einigen Punktm der Vorlage übte die Versammlung jedoch einstirnmiye Kritik, es uurte betont, daß die gleiche Arbeit des Land- gfaroerS, die gleich: Teu-eung in Stadt und Land. Die auf dem Land in vielen Punkten noch größer frei, die Schwierigßrit und die ungeheuren Kosten her Kinderecziehung auf dem Lande es nicht techttertige, tem Stadtpfarcer dne wesentlich höhere Orts- und Stellenzulage zu «währen. Die an- ttrfrenben Mitglieder der Synode wurden gebeten, energisch dem Märchn von dem billigen Landleben und ber geringeren Beschäftigung des £anb- Harrers entgegnizutretsn. In ber Sorge für die kmderreich?n Familien müsse bte Kirche in sozialer weift dem Staate durch Gewährung ausreichender Kinderzu agen vorangelxm unb bei Besetzung von Stellen die klnterrcichen Pfarrer bevorzugen. Bei der Auffvrach? über bi* neue Kirchenvecfassung öurbe einstimmig tem Wunsch: Ausdruck gegeben, daß der Entwurf so zeitig tot gelegt totrb, daß fu6 ber Pfarrverein, bte Dekanatskonserenzen, die Lekanatsstmoden, bu Kirchmvorstände und Ge- «rinden in ausgiebigem Maße damit belchäftigen imb etwaige Wünsche nach Beränderungen rechtzeitig äußern könne. Nach kurz-er Aussprache über die Stellenbesetzung fand die Tagung um 6 Uhr ihr Ende. ftranlfwrt a. Ul, 9- Tbx» Devisrnmurft. Geld Bries Geld Bries Datum: 6.9ion. 8. Nc»v. Amsterdam. Vivuetö 2467 50 247-.10 2527,^6 2632,55 Braffel.2lnta>cq>en . 621,96 623 J5 534,95 535,55 kin- wür ig dem Programm an. I — Fußball. Am Sonbag weilte die 1- Mannfthaft ler „Freien Trrrnerschaft" Gießen m ÖtanFitrt a. M . um gegen die 1. Mannschaft tex „F eien Tur e ■f-xt't" F ankfu t-Nor e b das »fttourlvftl auszut agen. DLH.end in Gie.den bt? ^tanYfurter ben Steg nrit 2:4 erran^m, war L ben (Siebenem in Frankfurt möglick), nach ein- Z, M Sag«™ » Leftutetde I weI Für die.cs _■ als ’Hnrftn CM 8« A )D. "*nl s^ mit «l 11 Mo Gut empfohlenes Mädchen, in allenHauS- arbeiten, mögt, auch im Kochen etwas bewandert. au tu 1 Dez. ob. L ttnn. in ruh.HattSh. au 2Bers gesucht. Aran Rudolph. SeUersweg 91 11. Wärterin EmS gcsuch IVrnu 3. t. An geb. an Kirchberger, Aum 15. November oder 1. 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