Xmutyme von für d e lagernunur.er bis zum Nachmittag vorher llr. 258 Der •itfjcner Wiaer frid)fint täglich, außer 5«ui, und feiertags. Bt}ugsrr(i|e: Monatlich Wad« 360 „dNkk.-65lrägerIohn, nerteli.hdichMarkl0 80 inbimk.l.95lrägerlobn; »urch die Post viertel, ährlich Mark 12.- moschl'eblich Bestellgeld. ;ernlprech -Anschlüsse: lrbte$d>ririkilungll2; Serlag.Geschasisstelle51. Inschrift für Drahtnach. eichten rlvjtlzer «ieheu. Postscheckkonto: yeirffun a. M. l|MS Erster Blatt tfO. Iahrgang Samstag, 9. Vttsdcr 1920 GiehenerAnzeiger bi General-Anzeiger für Oberheffen MM V ’ • Anzeigenteil tz. Beck, vnick u»ö Dtrlag: vrühl'fche nut Stein brnderei H. Lange. Schristleittm-, Gejchöftrstelle und Bruderei: Schalstratze 7. sämtlich in Gießen. wochesrückbüS. Zu dem zwischen Polen und Ruß [ in o abgeschlossenen Wa f f enstiltst a n d s'nd bisßer nur die Hauptzüge bet Bebin> Engen mitgeteilt worden Die lassen adcc rauf schließen, daß die Moskauer Gewalt taber ganz gewaltig nachgegeben haben, in bmt sie cri'annten, daß der Krieg keine Wen taug mehr zu ihren Gunsten herbeiführe: Mute Eine Hauptgefahr für die Sowjet :cgierimg war der letzte Sieg Wranaels und fein drohender Bormarsch. Wränget ist ein ^gner, den die Herren Tschitscherin und Lettin doppelt fürchten müssen, weil von ihm richt zu erwarten steht, daß er eines Tages, me die Polen, sich zur Absteckung einer De- mrkationslinic bereit finden rvürde. Wran ,e! vertritt den unversöhnlichsten Geg- ner der Moskauer Regierung, und das hinter ihm stehende Frankreich wird sich nicht mit Mein halben Erfolge begnügen. Der Rigaer lräliminarfttede vcrscksafst daher den Russen ►m Hauplvorteil, daß sie nunmehr mit dem Reinb im Süden abrechnen können. Im Ebrigen verzichtet Polen auf Pufferstaaten: aber die Warschauer Regierung wird nach hem Waffenstillstand den Degen noch nicht kinstecken. Für sie kommt jetzt die Ausein rtberfeüunn mit Litauen, dem Rußlärtd ^rch polnischer Ansicht Wilna unrechlmäßiaer- vrise abgetreten habe. Die Linie des Waffen- skillstandes schafft denn auch nach den r.fneften Meldungen aus Riga einen Kor ibor zwiscl>en Rußland und Litauen uub frbinbet Polen mit Lettland: es ist eine tnie, die von Brissa über Barairowitschi, nninez, Sarny, Rorvnv nach der galizisch.m toenze führt. Auch Ostgalizien nrirb Polen isgelicfert. Wie weit bei diesem Frieden-.' sluß innerpolitische Vorgänge im Sowjet- ich, Aufstände oder Gegetchewegungen in ctersburg unb Moskau mitspielen, darül'er 'ksen wir nichts. Gerüchte werden massen- ?ft verbreitet, aber wir gewinnen dadurch t sto NX Niger Klarheit. Es steht damit ebenso It mit hem Charakterbild der bolschewifti fM Neukultur, das vorläufig in der Zeit- 'sthichte noch schwankt. Der von uns veröffentlichte Bericht eiucr ittlienischen Arbeiterdelegatton, die ihre E r - ichrungen aus o wi e tr u ß la n d nitgebracht hat, lauten für oic Wiederans- intarlu-it sowohl wie für ein sozialistisches ntijicl in gleicher Weise ungünstig. Es steht chmfalls fest, daß die Moskauer Propheten 3 ungeheuren Schwierigkeiten stecken. Das '! ja auch ganz nattirlich, denn der Krieg kt in Wirtschaft und Kultur des früheren .^neureiches noch ganz anders Bresche ge- ttl als in Deutschland. Wenn alles dar tieberiiegt, wenn Industrie, Verkehr, Gesell ii-ostsleben ein Trümmerfeld bieten, so fann iee bolsctxwisttsche Regiment gerechter weise ücht aussclftießlich dafür verantwortlich ge- ■ x^t werden. Zwischen dem Sturz des Zaren der Thronbesteig'lng der bolschen.nstiscl)en * ttatoren la^en ja auch viele verziveifclte vch ohnmächttge Versuche andersgerichteter k:oatsmänner. Wer mm relativ in Ruß- inb das Beste zu leisten vermag, das ist I*« besonders für Diejenigen kaum zu ‘"' falwung ober Bevormundung russischer lotsen zu bedienen. So weit müßte man in Deutschland aber vernünftigerweise die Erfahrung mitsprechen lassen, daß das Rätejchiff als ein schwerfälliges, unmodernes Fahrzeug Überhaupt abgetan ist. Die anderen Erfahrungssätze von Rußland Tö raten wir einmal sammeln und beherzigen, wenn Lenins Februarerlasse di: Patina unverfälschter Erfahrung an sich tragen. Die deutsche Politik, Rußland ohne Eiirwirkrarg innerpolitisch sck^affen und bauen zu lassen, wie es will, braucht nicht geändert zu werden. Wir können warten unb brauchen uns an Lenins Experimenten die Finger in keiner Weise zu verbrennen. Schellenlaute Toren und Parteigeschwo reue können uns nicht voranbringen. Zur dringenb notwendigen Besserung unb Hebung der deutschen Produktton bedarf es keiner soziologisch ausgeklügelter Theorien. In Brüssel hat eine ausgiebige Auseinandersetzung mit dem Aus- lande stattgefunden, wobei ebenfalls viele Lehren aufgetischt, Ermahnungen ausgesprochen, Ratschläge erteilt wurden — aber weiter reichte die Freigebigkeit nicht. Man stellte als Erfordernisse bie Abrüstung, bie unbedingte Sicherung friedlicher Verhältnisse, voran — aber sind dies beim guten Willen der Beteis ligten überhaupt Probleme, über die man viele Worte verschwenden muß? Wir wollen in dieser Beziehung endlich Taten sehen, bv- sonders von Frankreich! 15 Milliarden werden im Jahre von den ftemden Besät- zungstruppenimdeutschen Westen verschlungen: 15 Milliarden, statt der ur- iprünglich vorgesehenen, wahrlich schon schwer genug auf die deutschen Finanzen fallenden 3 Milliarden! Die Richtschnüre der Brüssv- ler Konferenz können schwer um diesen Fela feit des Anstoßes herumkornmen. Dabei machen manche deuttchen Blätter viel Rühmens von der Tatsackw, daß in Brüssel die Abordnungen Frankreichs und Deutschlands viel freundlicher miteinander verkehrt hätten als je zuvor, daß ein Umschwung auch im Tone der französischen Presse sich ankündige. ?Nochmals: bevor wir Beftiedigung äußern, wollen wir irgesrdwelche Taten seben! Das betrifft auch die wiederholten Meldungen, die allerdings in Brüssel einigen Eindruck machen mußten, daß Llotzd George Diktaturpläne in der Wiederg utmachungs frage ab lehne und auf dem Programm der Genfer Konferenz bestehe. Heute erfahren wir von einer Rote Lloyd Georges an bie französische Regierung, worin diese Meldungen bestätigt iverden. Im Zusammenhang damit stelst der Besuch des belgischen Ministerpräsidenten Delacroix (in London. Delarcroix war es, der zuerst die Verweigerung einer besonderen Konferenz in Genf aufs Tapet gebracht hatte, »veil einzig und allein der Wiedergutmach- nngsausschuß zuständig sei. Millerand hatte diesen ' Okbanfen, dessen Vater er vielleicht war, eifrig auf gegriffen unb die italienische Politik in diesem Sinne zu bo- emflussen versucht. Giolittis Haltung in der deutschen Frage war denn auch eine Zeitlang unklar und zweideutig genug. Jetzt ergreift der Londoner Meister wieder das Wort, der denn doch wobl, besonders auch in Anbetracht der ösfentlichen Meinung Englands, eingesehen hat, daß bie Ueberspannung des Bogens durch Frankreich auf die Dauer unmöglich und unerträglich ist. Die Maße jedoch, mit denen Lloyd George zu messen gewillt ist, kennen mir nicht. Hoffentlich haben die finanziellen Darlegungen der deutschen Regierung svertreler die für Genf notwendige Kursänderung innerhalb der Entente angebahnt! veofich-fta«;östscht Verhandlungen. Paris, 8. Ott. (Havas.) Ter sum^sische Botsä>aster Laurent hatte gestern mit dem Mi- nifterprälibcnLm Leygues eine Unterredung über die dentschen Vorschläge in her Wiederau t m a ch u n g s f r « a c. Laut „Petit Parii'ien" joU am Scliluste her Unterredung Lenguos gesägt fYiben, es sei richtig, daß die öartldjc Regrcru.lg ixm ftanzüiischen Botschafter ein Schema des Programms unterbreitet habe, bas sie für die Wrederh rstellung der verwüsteten Gebiete in Frankreich ausgestellt habe, sowL über ihre Ent schließung, die Entschädigung in 9?atura zu be- zaylen. Diese Dorschäge seren aber nicht annehmbarer, als die in Spa gemachten, denen sie sich übrigens sehr näherten. Der „Petit Parisien" berichtet ferner. Bergmann stehe augmbiickiich mit dec Wiedergut- machur.gskommissivn in Fühlimg. Er werde wahr- schinlich in Kürze von Leygues empfangen werden unb man dürfe die Bermutung aus sprechen, daß seine Borschäze von dem Schema, welches Laurent in Berlin unterbreitet wurde, wenig verschieden seien Nichsbesloweniger bauerten die Verhandlungen an, um zu einem pvattöchm Ergebnis zu gelangen. Befchlüffe der votschafterkonferenz. Paris, 9. Ott. (WTB.) Die Botschafter- konseren j beschoß in einer Sitzung am Frei tag morgen, dem deutschen Ansucl)en zur $cr .idtgeruiig der am 10. Oktober ab'.awenden F r i sl für die Entlassung der Miliz in O st vreußen nicht ftattzugeben. Tie Kon- iercnz b schoß daraus, daß das von Oesterreich nlrückerhaitcnc Kriegsmaterial jerftö.t tverdcn müsse. Das Ergebnis aus dteser Zerstörung soll lorderhand aus ein b.sonderes Konto verbucht iuerben. Zn Bezug auf das Kriegsmaterial ber früher feindlichen Länder außer Dentschand beauftragte die Konferenz den Militärrat von Marseille, diese Frage zu prüfen und ihr später bie in '.'lusncht genommene Lösung zu unterbreiten. Zn er Frage, was mit dem in T a n z i g vorhandrme r Kriegsmaterial geschchen soll, beschloß die Kon serenz, abzuwarten, bis die Hauptmächte selbst einen Besch uß «faßt hätten, sei es im Sinne ber Vernichtung dieses Matettals ober ber Rückerstattung desselben an die Stabt Danzig oder an den polnischen Staat. Sine Hofe £lqö Georger an vie stanzösische Regiirung. Paris, 8. Okt. (Wolfs.) Wie das „Echo be Paris" mitteilt, 1?at bie französische Regierung von ber englischen R e - g i e r u n g eine Note erhalten, in ber Lloyb (toorge erklärt, bie Machte hätten sich verpflichtet, sich bei einer fommenben Konferenz, bie sich mit ber Wiebergutmachungs- frage beschäftigen solle, durch Sachverstän-- bige vertreten zu lassen. Sie billigten auch den Vorschlag btese Konferenz auf ben 12. De- zEber festzusetzen. SBeiterlyiu tmrb in ber Rote vor geschlagen, eine technische Konferenz abzuhalten, und zwar sollte diese ben Charakter eines internationalen Kongresses haben. Diasem Kongreß solle bie Konferenz von Genf auf dem Fuße folgen, auf ber bie Pläne für ein enbgültiges Abwmmen fertiggestellt werben könnten. vir §chl«hsitzuna in vrüffel. Brüssel, 8. Ott. (WB) Von unserem Smbnberics-ters^nter. Die Fina^tzkonserenz bvlt am 9iad>mittag ihre letzte Sitzung ab. Ter Präsident verlas einen aussührli-chen Bericht, bcc bie Eestnntcrgebnissc aus den Kommissior.e.l zu- sammcndaßt. Bemerteuswett ist, daß Äs letzte /sonncl für bie Ueberiüinbung aller Schwierrgkciten Arbeit unb Sparsamkeit in den !&>rbergrunb geruckt werden. Präsident ?Lor etfitirte, daß eine bT wesentlickiäen Vovaussetzungeu für die geordnete Wiederaufnahme der Bezielnuigon ber F-ttebe fei. ES sei zu hoffen, daß der Bölterbuub in bieier so erfolgreichen Arbeit fort fahre Nach einem tur# zeu Tanteswort schloß Prästdenl Ador die Kou- fevenr. Der polnisch-rusfische Friede. London, 8. Ott. lWolsf.) Die „Daily Mail" meldet aus Riga, daß durch die neue polnische Grenze, über bie noch verhandelt wurde, das Staatsgebiet beinahe verdoppelt >verde. Die Grenze beginnt in Drissa (Mich Düuaburg), geht nach Süden bis Baranowitschi, wo sie dem ehemals deutschen Grabensystem folgt, und veckäust dann weiter durch Story und Grodno. Tas wichtige Eisenbahnsystem Wilna—Kowno wird polnisch. Ein neuer polnischer Korridor gibt Polen Zugang zu den lettiändischen Seehäfen unb schneidet Litauen, Polens gefährlichsten Feind, von Rußland ab. Polen und Litauen. Wilna, 8. Ott. (Wolffs Laut einer Meldung der Li^ru(sitzen Telegra^che-'.c^riitur (eint es rn dem litauischen Generalstabsberrcht rum 7. Ottotzw: Obwohl die litauischen Truppen g-wräß der getnaffenen Bereinbaiungen im Abschnitt du« Vavena {Dranpl bie Fcrndiellgtt-iten ein stellten, fahren die Polen fort, zu kämpren. Sie haben die litauischen ©telungert östlrch von Storern angegriffen. Tte litauischen Truppen zrgen sich zurück. In gan» Litauen ist nach einer weiteren Meldung der Reichen Agentur eine Sdctog-j.ng ün Q’xntge, um gegen die furchtbaren Gewalllaten der Polen $u Protestieren. ein Friede»»vertras unterzeichnet? Wilna, 8. Ott. (BTB.) Gestern abend wurde der Friedensvertrag zwischen der litauischen und polnischen Regierung endgültig unterzeichnet. Trotz der Unterzeichnung des Fr reden «Vertrages sahren die Poten fort, die litauische Stellungen anzugreisen unb bie litauischen Truppen mit Artillerie zu beschießen. Gegen diese Bertetzung der Bestimmungen des Völterbundes w'.rd schalster Protest vor der ganzen T3elt erhoben. Wilna, 8. Ott. 'WTB.) Die litauische Regierung stellte angesichts der immer ttitischer werdenden Lage an die Vertreter der Entente ben Antrag, die provisorische Verwaltung der Stadt Wilna in ihre £>änbe zu nehmen. Die litauische Regierung stellt die Kommandantur und SKilii zur Verfügung. Der jeitroeilige Leiter ist bet französische Vertreter in Wilna, Reboul Au» ber sszialistischen Partei Italiens. Rom, 8. Ott. (Stefane) Zur Frage ber Hin- au^bremgimg der gmuäßigten Lemente aus der s o - zialistifchen Partei imb zu den von Moskau gestellten fBcbntgungcn sch.cibl br sozialistische Abgeordnete Prampolini, es hmidle sich nm die Diktatur nicht d.s ganzen Proletariats, wie sie aus dem Kongreß in itolcgna s.sttelegi wurde, sondern einer kleinen Minderheit, bie .ich b~r Ätebrheit mit roher Gewalt auforänge. Siäme sie nun gen zur Macht, so würbe sie bi* Preß- unb Der- fammllrngof^eihcit voll«rdS unterdrücken und zu öunberlen unb Taufenb?n bieicn:g.n ins Gesimgui- und an den Ga'g»-n bringen, bi? sie als gefährlich ober aufständisch erachtet. Prampo.ini erinnert an bie von dem nmiidwi Blatte „Jswestiia" am 30. Juli veröff-.nckichte Liste von 898 Todesurteilen, die ht Ruschmd in b.*r Zeit vom 23 Juni i bis zum 22. Jun 1920 gefällt !r»orbnt sind. Pram- twlini fragt ireiter, wie lange die Diktatur, ineun sie in Italien eingeführt würde, befteben konnte unb wie lange es dauern müßte, bis die Massen sich übcticugten. baß bie auf russisch' Art »erstanken und ausg?üb!e Diktatur d?s Proletattats in Wahrheit lediglich em? neue Tyrannei sei. Es sei unmöglich, ausider Spitze der Bajonette xu regieren. Poftstreik in Holland. Haag, 9. Okt. (WTB.) Rach den Der« Handlungen der Delegierten der Post-, Telegraphen- und Telephongewerkschaften mit dem Ministerpräsidenten haben die GeNTerksck-aftsleiter am Freitagabend das Personal von Rotterdam mnb Haag angennesen, die Arbeit fortzusetzen. Die Streikenden in Amsterdam erhielten Weisung, die Arbeit wieder aufzunchmen angesichts des Umstandes, daß die Regierung riicht geneigt sei, in Unterhandlungen einzutreten, solange der Streik fortbauert. Die Vorschläge its Sozialisierungs- ausschussez. Berlin, 8. Okt. (Wolff.) In der heutigen Sitztmg des w i r t son argegen Rar!: Schluß der Aussprache hierüber wurden die Soziulisir- rungsvvrfchläge einem Ausschuß von 15. Mitgliedern überwiesen. Berlin, 8. Ok>. (WTB.) In ber heutigen Sitzung des toinfdxifisvrliti^chen Ausschusses b:5 Nerck?swir:sck/aftSrates bäanttvo-rttt? der Neichs- s cha tz m i n i ft e r bie Anfrage des Verlag ^direkte rs Bernhard, über die ber»eilige Stellung rur Sv zia li s ierungsfrage svlgenber- maßcn: Die Frage ist wohl venresach. durch die Diskussion, die in den lebten Tagm sich in der Preffc über die Stellung einz lner Regierungsmitglieder »ur Sozial i i"m ugsfrage entsponaen hat. Ich benutze bie Gelegenheit gern, um hier oic Stellung 6er Regierung und der l^treffeTtdeu Stabt-- uettsinitglieder eiittranbfrei Ffanuftel cii. Tas Shrbrnett hat seine St-.llung grgenüb‘r dem S^zw lisierungsprvblem in der vorher genau v-vrber.u- teten Erklärung sestg legt, vie ber NeickMrbeils- minifler in der Reichs^l^ib>mg vom 5. August abgegeben hat. In irh'bimg diese Ge-sichtspunki^ befindet sich bte ReichSregrerung ebenfalls in völliger llebercKiftimmung mit dem Beschluß des Reichs Wirtschafts rotes vom 24. 7. Tos Kabinett faßte bann den Beschluß vom 22. 9., dessen Wortlaut amtlich wie folgt mitgeteilt Worten ist: Schließlich trat das Kabinett in bie Erörterung ber SozialifierunMrayen ein und beschloß einstimmig, ben Reichsnnrtfchaftsminister zu beauftragen, auf ber nun vorliegenden GrnMage des Bettcktes ber Sozialisierungsbommiss on umgehend den Emwurf eines Gesetzes über die Sozialisierung des Bergbaus vorzulegen. Tie Klarheit und Einheitlichkeit der Stellung des Kabinetts ist dann ansthll'-ßend an die Weimarer Tagung der Fra ktion der Deutschen Volks Partei in Zweite gezogen worden. Öirr will ich Dunib bemerken: Die Au^egn-ig, b:.- Die „Tägliche Rundschau" in ihrem Mo gmb ar orni 6. LÄober tm' 11. Oktober bis 17. Oktober 1920. Nicht rechtzeitig abgeholte Ware verfällt. 1. Brot. 2000 Gramm Brot ober 1480 G-unmn Mehl kg Mk. 2,15, Brötchen 15 Pf. We^enbwtmehl kg Mk. 2.80, Weißbvot kg Mk. 2,45. Weißbrotbäckcr: August Deibel, Neuenweg 'Wilhelm Dippel, Crednerstraße; KonrWTB > Die Agentur bio läßt sich aus Warschau melb n, baß N i ksli Nikolajew zum General st ab bc s Gern- rald Wr angel gehöre. Ein Aufstand in Moskau? Lonbon, 9. Okt. iWTB.) Der Korresp« bent bes „Daily Telegraph" in Kopenhagen ll> mittelt eine Nachricht aus Riga, ivonacb : ftort mit großer Hartnäckigkeit bas Gerücht .u iechterhalte, baß in M os kau ein großer stand aus gebrochen sei. Metallprcisernujhtgun-g in Frankreich. Paris, 9. Ott. (WTB.) In folg' bes gangs der Koks preise haben sich die Industrie, und Fabrikanten der Metallbranche verpflicht die Metallpreise um 20 Prozent zu ei mäßigen. Zullen- und Eber-Versteigerung. Dienstag den 12. Oktober, nachmittags 12' . Uhr, soll ein schwerer Bulle und ein Eber öffentlich meistbietend versteigert werden 10734 Nonnenroth, den 8. Oktober 1920. Hessische Bürgermeisterei. Hoppe. Letzte Nachrichten. Siedlungsnwglichkeiten für vertriebene Elsaß-Lothringer. Berlin, 8. Ott. (Wolff.) Vom Reichsarbeitsmini sterium wirb uns mitgeteilt: Zur ^fdxtrfung von ländlickien Siedeln ngs- rn ö glichkeiten für vertriebene Elsaß- Lothringer, bie landwirtsckAaftlickien Bernsen entstammen, snrb begrenzte Mcttel zur Bersügn-ng gestellt, bie es gestatten, icbent versiorglmgsb^--1/- tigten Elsaß-Lothrruger eine Beihilfe zu gewähren, bie sonst üblichen Baukosten und Iteberteuerungs- zuschüsfe erheblich übersteigt. NäÜ-ere Austuult barüber erteilen ber Hilfsbund vertriebener Elsaß- Lothringer, Berlin W. 8, Milhettnstraßc 72, sowie die pvovinzrellen gemernnützrgen Siedelungs- gesellschasten bzw. Siedel wcgrsäm ter. Trotz du überaus ernsten Finanzlage hat damit das Reich einen Weiteren Schritt getan, um den vertriebenen Stammesangebörigen aus Elsoß-Lothringen ben Uebergang in aas deutsche Wirtschaftsleben zu erleichtern. Die Sorge für die Saar-Bergbeautten. Saar brü cken , 9. Ott. (WTB.) Der preußische Danbelsminister hat ben Vertretern ber Sa a r- Bergheamten telegraphisch mitgcteilt, baß bie Frist zum jeberzeitigen 3tü(ftritt der Saar-Berg- Samstag, 16. Ott. 1920, Bezirke 3, 7, 11, Montag, 18. Ott. 1920, Bezirke 4, 8, 9, 10. Gießen, ben 9. Oktober 1920. Der Oberbürgermeister (LebenSmiltelamt). Bekanntmachung. In unser Handelsregister, Abt. B, wurde heute ^bezüglich der Bank für Handel und Industrie, Niederlassung Gießen, eingetragen: Paul Boese, Tr. Otto Fischer, Gustav Hollstadt, Ernst Sander, Edmund Wolfsohn und Georg Wolfsohn, sämtlich in Berlin, sind als stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellt worden. Die Prokura des Paul Boese, Ernst Sander und Edmund Wolfsohn, sämtlich in Berlin, ist erloschen. Durch Beschluß der Generalversammlung vom 16. Juli 1920 sind bie Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages über bie Befugnisse der Gesellschaft (§§ 1 unb 2), über bie Bekanntmachungen derselben (§3), über bas Grundkapital (884 unb 5), über txe Aktien (§§ 6—10), über bie Befugnisse bes Vorstanbes (g§ 13—15), über btm Aufsichtsrat (§§ 16—23), über bie Teilnahme und Abstimmung in ber Generalversammlung (§ 24), über die Vertretung abwesender Aktionäre in der Generalversammlung (§ 25), über die Bekanntmachung der Tagesordmmg (§ 26), über die Bereckmung ber Stimmenmehrheit (8 29), über bie Berufung einer außerordentlichen Generalversammlung "(8 30), über bie Bilanz unb die Berroenbung bes Reingewinns (88 31 unb 32) unb über (btc Wahl ber ßiqiribatoren (§ 36) geänbert. Der Ge- settschaftsvertrag hat eilte vollständige Neufassung erfahren. Gießen, bat 5.Ottober 1920. 1O717B Hessisches Amtsgericht. Konkursverfahren In dem Konkursverfahren über bas Vcrm'f) der Firma L. Borngässer in Gießen Vrüfting ber nachträglich angcmelbeten Forterr gen Termin auf Freitag, ben 22. Oktober i - vormittags 9V< Uhr, vor dem Amtsgericht Gießen, Zimmer Nr. 2, unberaumt. Gießen. den 6. Oktober 1920. 10'1 ________Gerichtsschreiber des Amtsgerichts. Bullenverkauf. Die Gemeinde Ettingshausen beabsichtigt « abständigen Zuchtbullen auf dem Submissionswqi vergeben. Die Outeressenlen wollen ihre D bis zum Dienstag den i2. d. M., nachmittags 1* mit der Aufschrift „Submission" einreichen, wc 1 2 Uhr die Eröffnung erfolgt. Die Bedingungen werden von der Unterzeichner Bürgermeisterei bekanntgegeben. Ettingshausen, den 8 Oktober 1920. Bürgermeisterei Ettingshausen. Keil. __V -M " Höhr ton 1 Bad-Ittelni ..... - - - -- - - ' llRhti* 2. Au k" lehr stark t Kurs Kurs Kurs Kurs Datum 8.10. 9.10. 8.10. 9. 10. 5*/,Deut.ÄriegsanL 79,50 79,50 79,50 79,50 4°/nDeut.Beid)»anL — . — — « E» 68,10 68,25 3°/.Deut.Reichsanl. 63,25 —, — Preuh. Konsolr Darmstädter Bank - W ■■ e * 64,75 64,75 162,- 132,- Deutsche Ban'"«. . . 312,— 310,- Disconto- Gesellsch. — - E» 226,- — . — Dresdener Bank . - . — •• . — 200,- Nationalbank J. D. - . E — . e* 172,25 — .M» Mitteid.Creditoank 159,- 184',- —. — 183,87 IS'A- — — 182,25 180,- 180,- — —. 600,- 600,- — — 354'- 355,- 355,- 363,'- 362, - 336,- 359,- _ . — 378,- 383,50 381,- 276^ — 272,- 274,- 273,- 273,- 270,- 272,- 274,- 575,- 580,- 575,- 583, - 480,- 482,50 480,- 480,- 390,50 390,60 399,75 396,50 294,- 293,- 294.- 290,- 244,50 240,- 245,50 244,50 — . — — . — 465, — — 245^— 241,- 250, 246,- 435,- 439,- 431,- 434,75 310,- 305,- 317,- 303,- —, — — _ — —, — 338,- 332,- 325,- Erkältuni Eoldemleri ' zur Desinfektion unr und- un RachenhöhUf. Vorbeu'.uigemlttei auf wiseenechaftlicner Basis hoi ff Lenes 3l®sirr' I statt Hronnn*e(n:iiieniiifl I von ätt. Dame in aufm T-a rm sta dt, 8. Ost. Im hessischen Landes- tl>xtter TcrntffaN dir schert am Soirntig. 10. CI* t.'ber, Generolmusistnoiftcr Michael B.lllmg dre erste diesjährig Auffuhruu-g der , M elfter- finger von Nürnberg". Die Vorstellung be* ginnt bereits um 5'Uhr, uni euch den SVuitfUnun« den der weiteren Umgebung den Besuch bc-3 aters M ermöglichen. Auch in Zukunst sollen alle Sntutagsvorstelllmgen so adlig antangen, datz tne auswärtigen Besucher die letzten Züge nach iefcer Mchtung errddum. Außerdem plant Die General- divestion, unter stützt von der Zentralstelle für Für- begleitet uns der grünliche Eis ström und bald erreichen wir den Posfeltturm, der neuerlich durch Mogneinnnlicht aus seinen enn^t Scfraf a*tpecfl wird, und den mächtigen Felszahn. bi-> jn welcl-eiu einst Dassell-Ctoe»ch. der erste, der diese-. Reich b - taten hat, vor^dcun^n war. Jetzt «tu es aus blankem Eise weiter, gxte Stufen machen den QM brauch van Sweben überflibsig. Beim einst ge» fürchteten zweite:! E-swall lehet eine massive r mt- baut sich der dritte Eiswall mit seiner 70gradigen Neigung in schimmernder Glätte auf. Peaueme Seifen sind in seine Flanken gehauen, beiderseits hängt ein Sicherungsseil an der glatten Wand herunter, und spielend wird auch dieser gläserne Berg überwunden Bald erreichen mir die Mvmirhalle mit der Ei-sburg und den Torbögen Aufwärts geht es über B ötke durch Niflheim -um Odinsaal und nach Äsen beim. Die feenhaftc Velcnckltting aller dieser -rotten löste all« gemeine B.-iminde ung aus, der Sturmriesc Thrym selbst ist uns gnädig gZinnt und bläst uns nur mäßig an, um uns zu zeigen. bau er noch da ist. Wiedrr über eine Holzlciter geh!s bann zum prächtigen Eislor unb nun über breite Stufen hinunter in den Morldom Wie sicht dieser Dom beute auS! Im fcrntcr- anmbe flackert ein luftige^ Feuer und um den brodelnden Toeses''el sch.rren sich die Teilnehmer und schlürfen das n«äringeningen werden mußte. (Gerade vor einem Jahve, um Mitternacht vom 26. auf 27. September errichten die ersten Forscher nach vielstündiger harter Arbeit die'e unzulänglichen Hallen und drangen anschließend noch mehrere Kilometer in die Bergestv.'fen ein. Diese bedeutenden Entdeckung^, der mächtige Zauber der uns gefangen nahm, ließ den Wunsch entstehen, diese Wunderwelt weiteren Streiken zugänglich zu machen. Heute ist das Werk vollendet. Nullst UNS Wissenschaft. Die Not der deutschen Wissenschaft. sd. Frankfurt a. M., 8. Okt. Aut Beran- laifuog der Deutschen Gesellschaft für Ausl an ds- bnchhandel hielt heute Professor Tr. Minde- Pouet, Direktor öec Deut scheu Bücherei in Leipzig einen Vortrag über die Not der deutschen Wis- senfck)aft Aus Mangel an Mitteln ist es nicht mehr möglich, die wissenschaftlichen Werke zu drucken, die nötigen t?lpparate anzuschassen, Fvr- scknmgsversuche müpeu nut.-rbleiben usw. Tie Nvl- gemeinbe der Denlsckfen Wissenschaften forb-rt deshalb als einmatige Hilfe für zwei Jahre die Summe von 20 Millionen Marl. Um auch nur die not- nendigsten wissenschaftlichert Arbeiten leisten zu können. Beilegung des Streiks am Neuen Theater. mc. Frankfurt a. M., 8. Okt. Der am Donnerstag abend im Neuen Tlfevter löegcn Maß- vegclimg eines Schau spie.erS burc?) den Tire stör ausgebvochene Streit jourb? heute durch Bcrixnid- limgen beigelcgt. Ter gemaßregelte Schauspieler bleibt am Neuen Theater weiter beschäftigt. Bereifen 51 e Wer dann viel. Ihnen dieBcr- tvetuna einer iöeal. 2a*e hohen Nutzen. Anträgen an I nland, (Sanel 16, Künigstrahe 85. 11U742A Lebensstellung find gewandte Vertreter d. Vertrieb längs einges. iSebrnuck»Sartlkels an Vanbroirte gea Hobe Bro- viftoii bei Gralehea & Co., LetF»*e-2n. 10706ss Diestae tfirma sucht zu mbilichst iofortig. Antritt liiliittr Tchriftl. Angebote unter Angabe btttherigerTätig- keit unter 10645D an den Gießener Anzeiger. Hanfe, öülich. ob. südö'tl. Siabttell gesucht. Scbr. Ang, u. 010795 a. d. G. 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Jedenfalls ist ber Kampf legen die Schwiegermütter uralt, vielleicht so alt tow ber DLcnfch selber, und wenn wir über Adams Tmpsindungen in dieser Hinsicht nicht genau unter- nchtet sind, so kommt das wohl nur dal^-r, daft er — feine Schwiegermutter hatte, denn Eva €reffnnng einer tisrieienweit AuS Salzbu rg wird uns geschri ben: Schon bei der Abfahrt am Samstag nachmittag am Bahnhof zeigte sich, da st eine überaus groste Zahl von Touristen unb 9?alirrfreiuiben der Ein- fabitng der Sektion Salzburg des Vereins für Höhenkunde gefolgt war. Der Abend war den technischen Vorbereitungen zur nächsttägigen Tour aewidmet und voll Erwartung der kommenden Ereignisse trennte man sich n«h längerem gcmülliä)em Beisammensein, um am nächsten Morgen recht-eitiz am Sammelplatz zu fein. Unter den Klängen des Tennecker Quartetts, unter Singen unb Jauchzen wurde der weitere An- stieg fortgesetzt unb sogar die sonst übei berüchtigte Saugasse, durch welche jetzt ein Lut angelegter Steig im ewig rutschenden G.nwlle hinanführt, wurde in knapp breiviertcl Stunden durchsftegen. Auch die AchseIwand bot dank der Sbeigenlage unb Ver- sicherungen koine Schwierigkeit und so bereinigten wir uns nach breiftünbigvm Aufstieg bei der Hütte der Sektion am Achsel köpfe. Nach kurzer Raft brachst die einzelnen Gruppen mit ihren Führern auf. Nach einigen hindert Schritten steht man unvermutet au dec Achselwnnd ber Beihzangc, die zum Achselgraben jäh mehrere hundert Meter abMrzt. Doch dec aus dem Feis xiesprengte und gut versicherte Steig bietet Einerlei Schwierigkeiten und alle kamen ohne Fährlichkeit hinüber. Zwei luftige Brücsen leiten in die latschen- durchsetzten Hänge: fünfzehn Minuten später stellen wir vor dem imposanten Höhlenportal. So bann wird die Unterweltfahrt an ^treten Durch die starke Balkentüve bläst uns ein eisig kalter Wind entgegen, doch einige schritte iveiter, beim Eissce, herrscht wieder Windstille. Hoch oben in der Posselthalle tanzen die Lickftlein der voran- gegQtgenen Gruppe wie Irrlichter in der ewigen Nacht, dann wieder leuchtet der Posseltturm im fahlen Lichte des Magnesium bände? herunter unb die ungeheure Größe der Hallen wird dem starmenden Auge erkennbar. Sorgsam sind die herumliegen- Den Steine zu einem Steige geschlichtet, der das Aufwärtssteigen wesentlich erleichtert. Zur Linken gebracht werden. mc. Frankfurt a. M., 8.Okt. Durch die Preisprüfungsstelle kamen eine ganze Reihe von Händlern zur Anzeige, die sich im INeinvei-ksus 4 0 Pfennig und mehr für das Pfund Kartoffeln bellen ließen mc. Kassel, 6. Okt. Der Oberpräsibent hat den Kartoffelpreis auf 25 Mark ab Verladestation festgesetzt höheren Forderungen als W WDer tut 8 Brate ertfaTtrn fSrnien. Nach einer -stenttiche^ Aufvrcherwig str'len Li_- Äartofklmi-- (efer anftrUe t*3 Lohnes die nötigen Mrrrofieln fm ins Haus geliefert b kommen. Tabei spricht man noch von Arbeitslosen. X Fulda, 8. Okt. (kin von fojia'er lim* sicht zeugender Äeschluß ist vom Krri^tage des jkveises Fulda ste^ßt worden. Ter Dilfereuzbetrag pm 3 Mk. rür den Zentner Kartofseln, welcher dadurch entsteht, daß die L«U»wirtc für di.- minberK-mttcl.ei Bersorguu^le^,. tlg^n te< jkveistS Fulda mit 18 Mk. für den 3euttier he» dem nwlten, die arbi-tterDcrtrete r aber auf 15 Mt. leit AbLnnmen bestehen, soll auf den Dceis ük-r- njmmcn werden. Ter dazu errocherttix tietmi txm 106 000 Mt. soll im Wege bet Anleihe >ru'- Vie Srantfurter Messe. Das Ergebnis der Frankfurter Herbstmesse. sd. Franks urt a. M, 8 Okt Eine Anfrage, bie unser Frankfurter Vertreter bri den Ausftel» langen auf ber Frankfurter Internationalen Messe vornahm, hat den günstigen Ein druck der ersten beiden Tage vollauf bestä igt. Groß sind na» memlich die Umsätze auf ber Textilmesse unb nicht weniger gut hat Der Maschinenbau abgeschlossen, von ihm an erster S'elle die lAektrotechnik Bei ber Lderindust ie war bie Nachfiage für gute Mil- delware am stärksten, und in der chemiick-cn In- buftrir ist die anfängliche Zirrückhaliung bald dem Gegenteil gewichen. Nur bie Galantmcwaren- brauche glaubte bessere Geschäfte erzielen tu kcm- hen unb führt ihre xu geringen Erfolge auf bie nicht günstige Placierung in der Messe Zurück. Di« gleichen Beschwerden erheben Die Gruppen, die in den Schulen untergebracht sind. Dos Gewerbebaus mit den Haushalund Küchen» täten und keuanrischen Gedranchsgeepmständen ist iu engnnnfdig, als daß sich ein grötzeccr Vermehr abspielen könnte. Nur Kauflustige i'utfva die Stände aus die sich sonst nicht allzu leicht finden lassen. MchlSdeiLweniger find die Spreboarenaussteller tm Westendmessehaus von den Abschlülsett befriedigt ; sie glauben aber bei besserer Unterbingung hätten sie noch aröHerr Umsätze erydt. Die Möbel» mduftrie im Bi-marckm cssehau s unb die Lurus- h»rm im Goe hemessel)au2 pntf»rorl-len nicht ber ikmflrast Detlkschlaichs mit ihren Preisen unb das Ausland allein genügte nicht. Die Beschlichen der Papiermdusirie, die int Hivroduom in Sachsenhausen untergcbracht ish, sind schon auf ber Tagung des MeiseveveinS mit einer 5rau befassen, geschnrcige bam mit zwei Frauen, von beiten die eine eine Schwiegermutter tft. Ich mutt ainvhmen, baß chr mem grötzü^ Unglück rootlt. Tenn, obwohl es viele Leiden gibt, von denen bie sterblichen Menschen durch bie unsterblichen Gotter hnmgesucht werden, halte ich^s doch mit der Anlicht ber Väter, da ft eine Schnnegerrnutter bas gräf* Unglück ist." Ter Philosoph Zoneca schreibt au feinen Fveund Ulprns Maceratns: „Wen bie Gotter mit einer Schwiegermutter heimgcsuck t beben für ben gibt es nur eine Rettung: den Tob! Aber wenn fd>on zwischen dem Tod zweier Men- iefeen zu wählen ist, so empfiehlt bie Baterlands- li*e unb bic Klugheit, den Tos ber Schwiegermutter zu wählen. Handle demgemäß, o Mncera- tns!" Der Satiriker Juvenal aber zitiert ein Sprichwort, bas besagt: „Cs gibt drei verschiedene Ttrtra von Schwiegermüttern, nämlich: arge, ärgere unk^ ärgste!" Ueberhaupt ift d^is Sprichwort aus die Schwiegermütter nicht gitt zu sprcclien, unb tut diesen imhöfticheu Redensarten feien hier einige mitgeteilt. So sagt der Venezianer: „Gott hatte einst tine SdnDiegermuttrr aus Zucker gemacht, aber selbst diese schmeckte noch gallebitter." Im Litauischen heiftt c5: „Das beste Hciratsgut. bas eine Frau mitbringen kann ist Hne Schlvie germutter." Der Finne stellt feit: „Ein Lammfell und eine Schwiegermutter sind zwei Dinge, bie ganz unb gar nicht zusammen pis en." „Wollt Ihr wistzm, wie ber weibliche Satan heiÄ?" fragt ber Slowene und gibt die lakonisck^e Antwort: „Schwiegermutter". Besonders ungalant sind in dieser tzmficht bie Spanier. In Andalusim heißt es: „Die Schwiegermutter kommt gleich nach ber Hölle", unb anderwärts in Spanien hört man das Wvrt: „Schwiegermütter unb Schinknr sind in ibver Weise gut, nämlich wenn sie falt sind." Ter Amerikaner aber erklärt: „Tie drei Tinge, die ich am wenigsten haben möchte, sind: Schulden, das Gelbe Fieber unb eine Schwiegermutter." mgclmW q ber Waßerv-ri^ ijen Arbeiten unb t öffentlich vergeb,'1 ng J .Halter von 35 cd' 1 (500 m von KO^I ebingungen bönne«' I 22, eingesehen u>o'ü I Ibst käuflich, W Hits, vormittags । einzureichen, morn- .1 [ ber Lewerber ■ bmma ber P'lSMtuug. einen ZvkluS vion zwölt FremdenpeorsteltANgen mc canc« teg*^a'bm«nm^en in bet nächsten Tagen ucröffattii. t rretben tnmisi Die erste Bor,.e. mig wird vor- auSjichUich Änvng fJL>t>s vo Ile F rembe. Diesen Titel trägt das nach- a'tene Werk be-? auch bei imd b?liebten amerifbn scheu Humoristen Mark Twaftt, das im Jatz-e 1916, sechs Jahre narb des Persassers Tod, nt ?lme ika «-rsckneu tnib an dessen iBekp echung O. E. Lesting im w.nieften Heft des „Lite.arisch-n (?<(»-?'' (Ha bmsna:sschrif! f.'ir 2ite* raiurfwimde XXi II, 1. Berlin, C-nm Fle.'chel ul do.) sehr treffei*> Bemerk»n-wn über die Wesenleit des Humoristen im alirmcincn imd Mark Twains im besonderen knüpft. Denn scbin 1897, also dreizehn Jahre Der iemem Tode, ist da? Werk Ix^Iormen unb im daraus ft r>enbeii voil?udcl wor- den. Trotzdem hal dar Verfasser es zurückgehnlten. Der Humorist hat darin nämlich fein wahre? Gesicht, da - er immer un:er ber lachenden Mo k- m* barg, hmter der es nur n>.mige seiner Freunde er» fmrnten, enthüllt: „Ich sage darin, was ich vom Mensche, halte, und iutcn Literaturblaltes eröffnet, enthält dazu eine Reihe wertvoller .taifr* rungeit Mark Twain? in Bliesen und Gesprächen, die hier zum erstenmal gedruckt iverben. Ferit er un^ ter anderm einen Artikel „Der literarürfte Gesandtschaftsgehilfe" von Friedrich Markus Huebner (im Haag), ber sehr beachtenswerte Anregungen gibt. ICirdMidte Nachrichten. Evangrlische Gemeinde. Sonntag, den 10. Okt., 19. nach Trinitatis. Feier zur Eröffnung des ftion» firmandcnun ter r ichts. In der Stadt ki r che. Aorin. 9' s> Uhr: Psr. Becker. 11: SVinberrirrije f. d. Markusgem.: Psr. Becker. Abds. 6: Psr. Malw- — 'JJZyntag, 11. Ott., adbs. 8: Bereinigung d. Vonsirm. märoil. Jugend b. Matthäusgem. — Dienstag, 12 Okt., nachm. 4: Francnmiifivnsverein. — Tonner-.tag, 11. Olt., abds. 8: Bereinigmrg b. klonstrm. weibl. Jugend b. Matthäusgem. — In der Johanneskirche. Bonn. 91/»: Psr. Ausseld. 11: Kinderkirche T d. Johannesgem. Pst'. Aus seid. Abds. 6: Psr. sJkd:* tolshrimer. V»8: Bewilligung d. fmtftrm, männl. Jugend d. Lukusgem. im Lnkassaal u. b. Rmfirm. männl. Iirgend d. Jiohannesgem. im Jobannessaol. — 10. Ost. Wieseck Borm. *J: Beicht'. Gottesdienst m. bl. Meist»malst. — Sonnlag, 10. Okt., norm. 10: Zkirchberg. — Hl. Ab en - mahl f. junge Märmer u. Frauen Lollars Katholische Gemeinde. Samstag, 9. Ost., nachm. 5 und abds 8 llbr: Geleaenh. z. hl. Beichte — Sonntag, 10. Ost. 20. <2omibag wach Pstngften. Bornr. GV«: Gielcpmi). z. hl. Beichte. 7: Hl. Messe. 8: Austeilung b. ist. Kommunion. 9: Hu>chamt m. Pr. 11: Hl. VJtej)c Im. Pr. Nachm. 2: Be^sarnmlung d. *..: R.isenkvan-andackst m. Segen. — Tinipor.r-Gvtte-s- tienft In Grünberg 91/2. — Ka th 0 l. G 01tes- bienft. 10. Ost. Hungen 8, Lich 10 u. y23 Uhr. Panfiavis. gis. gesch. ErMMIieh 1« dei Apo- ln«-»»; me- ditin. Git- ic«hi m V«riü#een. iverlA/ )!gt rben ov" a'MI «»*■ iss» ober 1920. KreirbauiiMM" ■ iu^Sourüi^e tzergebBM inigungsgtf^jl Dienstag Mgemeiftere-Y^M -SZÄ EH Statt Karten. Danksagung Butibach L H., 9. Oktober 1990. 107130 Kaufmann sucht nnftänbin möbl. Zimmer. C*t. unt. 1091 an *>crio, Kitteid. Aas.- Baped., 'yiotfür. (l(f7S6h Für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste durch das llinscheiden unseres lieben Sohnes, Bruders, Enkels, Paten und Neffen, des DamenschneidkTili auS guter Familie sucht einfach möbliertes ober uamiiblierteS Zimmer. Schr. Anaevo.'e unt 1OS00 nn ben Glich. Hma- erbet. Laicerräomr, auch ». 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Jn Vorbereitung rtMofi /• reine« ftaii. öer Staöt Hießen 1921 viertel Seite 85 Mark 150 Mark 250 Mark 300000000000# rZ Neuenweg5 Ä ■ ■ Ml halbe Seite Gaoze Seite haftlich das || ir-Fahrradii ■t 'en Plüsch-, -rer Au iah) aus daß dar nne» oder irkstätten Telephon 227 i= 8 rchrecher Ülr.‘ los und Uiroerblnbti ___________I». Jberheseeni icnteich W T.vhlfificrkfl'er Vfuifnf'irrv] per au? meinen, ftifjlonb sich dqr Fenster nach dein Westen, !nt jetzt zug.sch.og-rn nr.irbe. emst gemalt am <■ 3iTt.it und bi? Randstarten unter dieser Weißrussen de» Ostgebietes zwischen Su-vnzreny und Lida nntb sich l-ichber und rribunssliaser ge- stalbm ^nurtr (Srfdiütimmoan buntdjt der Staat nicht zu stircheat. Ta auch feint wirtschaftliche Lage vortrefflich ist, fc> kann man ihm mir eure günstige Zukunft t>?wuiSiü9cn. Man geht mit dem (Sefütf niA ft, das dem vergaichbar ist, wenn man alt Aetterer die Bevamitschaft eines frischen nmgen Mannes radyt, mit ihm allerlei Pnobüeme des Gebens bunüiJFrttX und sich saft: er ixro es dazu bringen, einmal «ü* geufte sJ>r^tlidrfvU zu lern. ^oditoul.iticbricbfcrt. L.'tch*ungsnot und Stu-ri.iten. fd. Würzburg, 5. Okt. Wie aus einer Mitteilung des Sladentenousschusses der hiesigen Universität hervorgeht, sind mehr als 200 Studenten obdachlos. Ter Bürgermeister ersucht die Einwohnerschaft dringend, entbehrliche Zimmer zur Verfügung zu stellen und so zur Erhaltung der Universität beizutragen. Hut Stadt iiHfr (and. Gießen, den 9. Okt. 1920. Hessische Landetzwaudertzühnc. Tie Hessische Landeswanderbühne wirb am Turnen, Spiel und Sport. ** Fußball. Am kommenden Sonntag fährt die Ligamannschaft des Vereins für Bewegungs- • spiele Gießen nach Marburg, um dort rje-rn den V. s. B. Marburg das fällige Ligaspi'l zum Austrag zu bringen. Nach dem Si.'g? Marburgs mit 4:2 Toren über den Wetzlarer TT. (?. 1905 in Wetzlar muß man die Marburg 'x B?w.gungs- spteler als ernsthaften A-n-erber für fc:c Nteister- schast betrachten. .Die Gießener Mannschaft tritt in folgender Aufstellung an: Grimm, Wiugrn- selder, Hch. Möller: Svengler, 5)ch starxller, Wtlbelm Möller: Bruchhäuftr, Klrinke, Adda: Dickkatt), KUnje. Sehr zu begrüßen ist, daß der Gaufufeballausschuß die Di?auali'i!sa1ion de.-Spielers Sx6. Kavetler al' zu Unrecht bestehend aufgehoben hat. Die 1. und 2. Fugenomann'chist des B. f. B spielt ans ihrem Svortplatz Tri b gegen die gleichen Mannschaften dcö I. F. C. Limburg zwei Freundschaftsspiele. Die 2. Mmm'ckuft tritt gegen Sportverein iNerkur 1. Mannschaft zum Verbands spiel in der ^-.stiesse an, ebenso die dritte und vierte Mannschaft. /tnzeigen-öeftellungen erbeten vom verleg öes/löreßbuchrs -er SLaöt Hießen örühl'Me Uaiverfitäts-öuch- und Stemöruckerei ❖ K. Lange, Gießen Oktober ihre Fahrt durchs Hessenland 'oe- ginnen. Die Reihenfolge der Gasri viele ist für tie erste Zeit endgültig festgesetzt. Die Eröffnungsvorstellung findet in Cffenterf) a M. am 18 Ok.vber im Sck>ützenhoftaal mit ,,Kabale unb Liebe" fjait. Offen dach nnitoe gewählt, nreil tiefe Stadt duvch Bereit,rrllung von Gelomitdin rtimtntt in tte.it preifen eingeixoff® ; oivack i| stftt- . 5: Wertes dargetan hat Gastspiele in Pfungstadt I Derk, welches sozusagen die Ueberlritung von dem vom 23.—25. Oftvber. damit t*r Darm'rädrer am Rasuurofsts1)-Quartett zu der lebten Schaffens- Periode bildet und als eines der schönsten feiner Gattung gilt. — Karten zu dem Konzert sind in her Musikalienhandlung von Ernst Ehallier oder «chrnds an her Kasse zu haben. ** Obcrhessischer Kunstverein. Tic neue Ausstellung wird am Sonntag, 17. ds. Mts., bestimmt eröffnet werden: ein Teil der für fte bestimmten Äctfc ist • bereits etngetroifen. De Bereinigung Schwäbischer Künstler wird eine auSgewählde Kollektion frocr Werke zet- gen, darunter u. a. Km Prof. Schmoll, c-on Eisenwerth, Dons v,n Bvlftn«m. Auch Rtün-- chener Kunst ivird vertreten sein mit hervorragenden Werken der Malerei und Gvaphik bekannter Kürütler. ** Ter Gesangverein „Leiter ker t", gegründet 1878, hält am 24. Okt in der Turnhalle sein 1. öffentliches Konzert unter Mitwirkung erstklassiger Kräfte. Es kommen kunst- r-.-iche Gesags- unb Musikstücke zur Ausführung. (Näheres siehe Anzeige.) ** D a s O b st an den Kreisstraßen, das das Kreisamt pflücken ließ, ist gegenwärtig in der Turnhalle ausgestellt und gelangt jetzt zur Ausgabe. Das Obst ist nach Sorten und Güte verlesen und wird in verschiedenen Klas- 'en verkauft. Die 1. Klasse — ausgelesenes Obst der besten Sorten — kostet pro Zentner 75 Mk., 2. Klasse 60 Mk., 3. Klasse — mehr ZStrtjchaftsofest — 40 Mk., und 4. Klasse — Kelrerobst — 25 Mk. Die Kfteisstraßen haben ruitb 25 000 Zentner der edelsten Obstsorten, besonders Aepfel, geliefert. Etwa 20000 Zentner wurden an Ort und Stelle versteigert. (be auf Gebiete erhoben >ic ethno-gratzhisch chaus zu Litauen gehören Nun ist es rin altes tV der Politik, daß zwei Staaten die rinen infamen feind'ichen Nachlxirn haben, sich enseitig nähern. Was für Litauen imb Deutsch- nt> zutrifft, gilt ebenso von Litauen und Riiß- nd. Da stehlt zwar die Fricb^tsvechandlniteeu t der Tür imi) s ist wohl a ztzrn hmeii aß die lschewiki zu einem Ende kommen -vollen aber Gegensatz wird sich niemals ausglrich-nr las en. ö auch.ohnedies würde Rußland Werl bi rauf TU müssen, daß es eine völlig freie Verkehrslinie i! Ten'schland hat: di st."5e Diversion dc - vörd- "en ru'sisch n Lweresslügel^- hat doch gewiß auch "Ni pofttisckien Eharakkr gehabt Bei Angnstowo ilbtiit weißrussischkw und detftsches Sprachgebiet fast. Rußland Hal die Wrißrusea und ihr OJe» immer für sich lenrrsprucht und war wohl in Absicht Huw norflvbrint'ieit. diese Umstände tu vtzen, um eine gemciitsame, die Polen umgehende zc zu sck-assen. An diesen Tatsack)en würde sich auch nichts än- wenn die russische Negierung in die Sbänbe demokratischen Elemente käme. Denn obnwhl « meist zur Entente neigen, würden sie notiona!- tisch nicht hinter ifyrcn Vorgängern zurückstehen len norf) können. Diesen groben außenvofttischen Beziehungen mens gegenüber sind die zil dem nördlichen let- Nachbarn unimchtiq, wie überhaupt all das, die gememsamc Politik und das zuküni- W. Bündnis der battifdx*n Randstaaten angeht, überschätzt nerden soll. Die Anregungen he- ltauptlächlich bei Lettland, dein schvächsten der taaten. Dag^>gen ist noch eine innerpolirische zu stellen, ob die -Ordnunr des jungen S'ao- 1^ die Att, wie seine Venvaltung funltiontert, ^deinen Zweifel an der Möglichkeit feiner ®nt- ’aimg ließen. Wichtiger ist es, wie der litauische t mit dem Problem der Nationalitäten fertig ; denn außer den Deutschen leben in Litauen ichlliov Mengen Juden, die dort nickt wie bei - ku! u.ell und sprachlich völlig emgeordnet sind, kommen zu ihnen l-ewnders in den neu jer- Geb eten noch Weißrussen hinzu und '.rei- wt die Po'en, die überall im Lande verstreut »seitdem sie einmal hier geherrscht haben, lln- "t^tiieh ist dic Zahl der Russen. Die meisten ^1015 ^flohen, -'ie schon bet Befpveckrung der Lage der Teut- mlsgefüb"t itmr^e, geht man in tx-n leiten* L^rifen der Negierung davon aus, daß den nalitäbm ein? möglichst vollständige nationale r. . Jjowie zu gewähren sei. unbedingt bezüglich Kirche und der Schiulc. Das geht so iveit, daß f «tgenes Ministerium für judiscke Angelege..- errichtet woclX". ist. Ebenso Lsarb.i e. e.ne Sh'Hc die Äugst egen heften der Weißrussen. dieser toleranten, in den Einzelheiten •^i^f^nng und Venoaltnngsorga i atio-i s» kl.?^"ildlicken Ordnung der Natimn-lüäi.nfrage i’r°K. SW- Die Füd?n 'haben sich mit W b^eit erklärt, diesem <-taa!c zu dienen nvr 8U Ilckerteu. Der Fin.rnzmtnister . Jinnftenum des Auswärtigen, Rosenbaum, :■ L21 Vertrag mit Rußland verlxrm'e't, die ^nden in dem bisherigen Litauen h ln<^nöe gezeigt, besonders bet de L-l}11 .btt der polnisckien Herrschest Juch die Eingliederung der zahlreichen vermachter. mc. Karlsruhe (Baden), 8. Okt. Der Dentist Nagold hat sich am Telephon, als ihm sein3 Bram die Verschiebung des Hochzeitstages mitteilte, erschossen. Das Mädchen hörte den Schuß uno verübte ebenfalls Selbstmord. Beide warm iofcui tot. , n r Form nch enteilt rinverlriben werbe. Man Ät bob.i unter llmflänben so weit, d!e The'e ans- »stellen, daß svlck>e kleine Staaten zwischen großen »ächten überhaupt nicht eristenzsähig seien. Das 1 qewiß falsch, ixmn ^lgien und Dolland be- vif n das Gegr-fteil: beide zeigen auch diß grof«, -ntschastlich hochbedeutend' Gebiete sich entwick ln 'jenen, selbst vvnn ihr nächster Weg an den Wrlt- ?2ik hr ülvr fremde; Geb.e. fuhrt, wie am Ni-"der- koi. Voraussetzung ist al eroingr, daß die'er Weg nt normalen Zlriten ungehindert und nicht mit ilhikanösen M asm ah men be aste. sei. Es ist aber auch n der Regel das eigene Interesse de; firirnt S'aa- •/I, bem großen freie Benutzung zu geivähren, d'nn vs eigene 9-edeihen hängt zum Teil davon ab, ch wittschaftlich: man nehme wieder Antioerpen S Beispiel. Wenn man davon ausgeht, wird man sagen ’nnen: Litauens Eristenz als Staat ist so lange nöglich, wie es den beiden großen Nachbarn, leittschümd und Rußland, gegennbei' sich als '3dnbe- net sich durch trefflicke thematische Verarbeitung unb straffe Rhythmi i rung aus. Es ist bei Mu ck fcnnem ebcnw beliebt, wie das, vielleicht etwas leickter zugänglicl^, A-Moll-Quar!ett, das vom Wendling-Quartett vor 2 Jahven hier gespielt wurde. Zwischen diesen beiden Nummern wird das F-Moll-Quartett von Bee t h o ve n , Op 95 ein beschallet, jenes als,^unrtctto serioso" bezeichnete ■rjf Leb n unb Gedeihen auch bann, wenn sich im -Mchrn R iw. die Verhällnis'e einmal konsbli- »ert l-ab-nEs gckt sehr viele Leute, biJ Sonniag einer Vorsiklluirg bevnohnen tbimen, in .Heppenheim. Bi rnheim, Auerbach, Bürstad: wer- t-en sich anschließen, bann verlädt die Buhlte die Provinz Starkenburg, um über einen Monat lang in Rhernhesen zu nnrten. Gegen 6cii unvcrsicindlichen Amtssiil. Gegen den unverständlichen Amtsstil wendet sich eine besondere Berfüauwr des Reichsverkehrs- mmistets. Vcrtvriet der Arbeiterschaft batten dem LA in» stet auf einer seiner stieisen hör getragen, daß VerfügunMit der Behörden der Eisenbahnverwal- tnng den Arbeitern wogen ihres A m t s st i e l s oft nicht verständlich seien. Die Absichten d.r Verwaltung würden deshalb von der Ar- boiterschaft häufig mißverstanüen. Eine ,Behörden sind diesem Uebelstand dadurch mit Erfolg be» ge-rnet, daß sie geeignete Verfügungen vor ihrem Erlaß mit den BetnLbsrätcn besprachen. Sie lour- den dabei in eine Form gebracht die den Arbritern leicht verständlich ist. Der Mütister hat deshakb die Zn-rigstellen des Raichsve kehrsntinisteriums ersucht, dic nachgeorimeten Behörden darauf hinzu-- weisen, daß die Wirkung ihrer Verfügungen in hohem Maße von ihrer Verständlichkeit abhängt. Es soll ihn.m empfohlen werden, in gerigmetat Fällen das angebeutete Versal)ven anjunwben. Die Absicht. Erlasse in einem guten verständlichen T.utsch abzufasßm ist so löblich, nxie rwtwen- dig. Ob aber etwas dabei herauskr'mmt, wenn jeder Erlaß erst in einer KommissionsiiMng mit den Betriebsräten durchberaten nxrb? Das so ausgebrütete stilistisck^ Endprodukt würbe sicher in den meisten Fäistm schlimmer fein, als die ursprüngliche Fassung im Amtsstich »ck’s gliit> ul j4 Gel^1 *• Nutzbarmack ung beschlagnahm- ter Lebensmittel Die c .hl«rnw.!.i::. non ®eg uständen in k *sg.w.rt ä^s: i ikji u;i? ah:ft chcn Straf achcn bat bäuii^ dazu grsüh . riese . . ge, insbesondre Lebensmrtre!, de.n Derd-rbcn aik.xm- setz«m oder sonst in Beriust z-i brin t?n. Die 'Versorgung der Bevöckerring ist also dadurch ni<)t g.>- fptbert, sondern geschädigt worden. Tc; llieickw- lv.rt ckaftsminister hat beiba b die Lande. , e nernit- iKn ersucht, bre StaatSamvv : chaf en unb die vil'?» lk*anit,n der St aal Samoa ltsckte.f en a:\ui ri en, ::j< tigenfalls die bescktagTwhmteu Gegenstände z.i ver» äuisem. ehe sie verderben. Es ist dies l.r d n betreffenden Verordnungen ausdrück'ich vorgesehen. Gerade die Bolksveriorgtmg verlangt, tkife die oadxm dem Verkehr alsbald wieder zugesührt werden. ** Kredit bei der Post. Für gestundete Telegraph.ngcbühren verlangt die Post im all' gemeinen einen Vorschuß als Si1>erl)cit Nach einer Bestimmung, die das »Reichspostmittisterium in die Tienstanw. isungen auigenommcn bat, ist bieiec Vorschuß nicht in flnipruch zu nehmen, tvenn die Vorauss--?tzrmgen für die Erteilung eines beionderen Ausweise:, wie er für die Begleichung von Nachnahmen uiro. durch lleberw. ftn-ig oder Scheck vorgeschrieben ist, auf den Antragsteller zutvesfen. ** Das Resultat der Rinqkämpfc rrn Lwtkl Ernl)orn: Donners^ siegte Dicker über Fisck>cr in 7 Minulen, Werner und Ad! vorigen 20 Mrimten unentschieden, Gehrmmni siegte üccr edxnetber durck einen hintcrlinigen ßftiff in 45 M ntut en. Das Publikum oeria ryte einen Re^ vanchekamps. Gehrmann Ixrt zuaejagr Der Äamvf Iintet Montag sdatt. Freilag siegte Sdukbcr ülxr Mt im Vvftsampf in der zwei en Runde Dicker unb Gehrmonn ixDigcn 20 Mfetu.'en imott.schieden, twtz aller Anstrengung gckong es Gchnnann nicht, Kitzler Jin beftegai Werner siegte über Althoff en 12 Minuten. Die KLmpfv metben jeden Tag interessanter und geben ihrem Ende zu. Kreis Friedberg. S Friedberg, st. Oft. Zn der letzten tvervrdnetens'tzung Kulte der Bürgermeister mit, daß Herr Willmm Strauß in Neuhvrk, rin geborener Friedberger, im Namen des „Hessen-Darmst. Bvl7sst st Verein" eine Sp.mde von 10000 Mk. zur Linderung der S'tricflvnot überwie'en hat — Es i"t ri.i Älweiben des TemvbilniackLrngraii^'ckniss»'s des Kreises Fried- beog ringekrufen, in welchem die S.adt aiifgcforbcrt >virt, durch Vermehr nng der Bautätigkeit der Arb^ft stosigLü und der Wolmnngsuoi zu steuern. Nach längerer Debatte wurde bic Angelegenheit dem Bm>' >md F-b«n-ansschnß üd'r- Imefcn. — Der fvritvilligen F-euorivebr werden »^rlansweise 1000 Mk bcnriiligl. — Ei"e Anzahl weherer unwichtigerimftr werden venagt, oa die Mitglieder der Saßt*twii,rr'>rtrtemwiornni lang an der am Abend stattsinbenden Prv-estveriamm- lung für OberiLsteffen leilnehmen wollen Starkenburg und Rheinhessen. mc. Bingen Mhem), 8. Oft. In der letzten Stadtverordnetenveriammluua wurde al>ermals die dringende Forderung nach Erösftiung der neuen D indenburabrücke für den allgemeinen Fuhrrerkehr erhoben. Dic Versammlung war der Anftcht, daß mir bureaufratifdje Rück,ich en die Benutzung der Brücke zum Fahren nnnchglich machen. Es soll nun ein- Eingabe in Verbindung mit den Städten Rüdesl-cim und Geisenheim an die Reichsregierung gemacht rotrben, in der die fofortige Freigabe der Brücke erbeten wird. Dessen Nassau. mc. Frankfurt a. M., 8. Oft D-eicr Ta^ kam rin größerer Transport von den Franzosen unb Belgiern nicht abgvuommener Pfer >> > zurück, die zur Wiedergut mack-mg vor. b-r Nrichs- regierung angekauft waveri. Die I;er-\ bie teilweise durch den laugen Transport sehr g». litten hatten, wurden dem Pfcr behandel zu geführt, der sie restlos unterbrachte. me. Aschaffenburg, 8. Oft. Turch das Frühjahrsl-ochnrasser hat die junge F-iichbmt im fc'iain sehr gelitten, so daß allgemein über die bedeutende Verminderung der rin- uno zweijährigen Fisch geklagt wird. Mit Unterstütz'.lng der b tei- Hgkm Regierungen sollen nun im nächsten Frühjahr erhebliche Bruten eingesetzt werden. mc. Frankcnberq, 8. Okt. Einem tyändter aus §>aktenbcrg irxnrbcn 3 5 Häm - m e l beschlagnahmt, die er in das besetzte Gebiet verschiebert wollte Sä* ■eissäg«" F.r»< Citaniidft Wahrte«. Bon Professor Dr. L. Ber g str ä feer. Bilanz. Wan reift beim, sitzt an einem hei feen Tage in Vin-tm .'tbtri, rin wenig miibe unb abgehetzt von < [zn Einb-ücken Be prechmrg« Beuck?« und doch 7N vn hm aivg r.-gl l’ian avstrastieri a ftnählick von irm Periönümen imb gebt, unterstützt von dem «nr/mi-Bin n Ükroftcr der Räder, dazu über, sich nu fahlen politischeir Blick rin Bild zu macken von hi Zuk'inftsaussichttN dreeo Staates, der 7wch vor mignt Fah en nur in den kühnsten Phantasien lauischer Pa'riotcn lebt? und jetzt lefemdige Wirk- (f'trit g morben im Getriebe brr grrofeen Gftcheh- rifc stebt. An dem Punkbe, iöj brr Fririx vrrn Seisaill.'s wenig?r wie irqntMix» sonst feste Zu- tmbc auch nur auf kurze Zeit hat schaffen können. ■"'al Litauen haben btc Ranbstaaten Aussicht Gejihästsempfehlung im Mnzeigen-finhang Un^ Zierde i espreis. - Mit: Scrn-el. Berlin 8. Okt. Börfensti'mmungs- b i t b Rcvil- i :tmp.T^ndffunfl toar tu bem lxmtigen Verkehr ä bcilxyrteteni) mis ben gleicken Ur- adv?;, bic zur gescrigen Abscktwächung ftihrtan Tiutid: Vi. AwerElgc Unrerbrechung des Börfen- '.ttrtthrs nt Oer nädMieit W«he trnb bie 'ije’orflatiO : idtlid: der Entwirfolung der tii.nervolitischen -'-erhälmilse. Die dtiklgangc übeddA'i tm teilintüe '•> Pwzerit. So verlv.en £ar beriet 11. Bisntarck- iit.'c 10, Phönix 12, Badische Anilin 18, Elber- ' older «"-.arbeit 12, ^(cn verte 13 Augsburg-Nlrrn-" i crger Maschinen 12 und Gebt. Bvhler 13 Proz., mgegen waren aber einigt ShtrScrböbungen be- inerk^ar: Laura Hütte grttxrratert efira 10, Thaler Eisenhütte 8 und Oberfck^eftsckre Üoi'swerhv 16 Proz. Valuiaraviere waren feit aus die Steigerung ber Devifeitkurje. Deutsck>-Hberfoe El-ek-vizitäts-^lttien 42 und Svana Romnna 10 Pvoz höher V^n Sckitfobr.sal ten waren .’bnntcurgc'j Wfctra6rt um 4 Pro; geknifft, iuäbrrnfr Virgo-5 Pnvz.gcN«nnen. Hohenloh«rftim waren nxebermn lebhaft gehandelt zu schwankenden Kuren und fheliten sich) schliesslich eure 7 Pro;, niedrig«. Frankfurt a. M., 8. Ott. Börsen- stimmungsbild. Die Haltung der Abendbörse gestalt te sich unregelmäßig. In Montan- vapirren trat (h-r Toeigunn zu weiterer Abschwächung ein. Oberdedan 276 (minus 2 Proz.), Phönir Bergbau verloren 5 Proz. aus 575, Buderus 435, Caro 273. Von Elektro wert en sind Bergmann niedriger 242, auch in den übrigen Aktien dieses Gebietes stellten sich mäßige Rückgänge ein. Elektro Schuckert aber etwas besser 244Vs Adlerwerk.' Kieper konnten sich 5 Proz. erholen, dagegen schwächten sich Daimler-Motoren auf 245 ab (minus 4 Proz.). Chemisch.' Aktien teilweise fdyvädfer. Scheibeanstalt fijellten sich mit 670 6 Proz. hoher. Fränkische Sckmhf. 276. Baug. Grün u. Bilfinger lagen im Angebot 274-/» (minus 9 Pro;.), auch Gebrüder Jung- bans schwäckwr 256, neu? 246. Bingwerke 277. Zellstoff Aschaffenburg 495, Waldes 459. Hapag belwuptet 161. öproz. Tehn.antevec 396, 5proz. Tamanlipas 330, sonsti-ge Mexikaner geschäftslos. Im freien Verkehr blieb die Umsatztätigfeit eng begrenzt. Deutsche Masckftnen nach der voran- oegangateit Steigerung erheblich schwächer 305. Benz-Aktien 238, junge 228. Mans selber Kuxe 447o. Hanswerfo Füßen 360. Deutsche Petroleum 1500. 5proz. Reichsanleihe 791/?. Frankfurt a. M., 9.Okt- Devisenmarkt. Datum-, 2ImTt<*r».) Havas meldet aus Brüssel, dafe eine der Entschließungen der Finn nzkonferenz borsehe, dafe einzelnen Ländern, die fid) wirtschaftlich nicht selbst wiederher- stellen könnten ufore äufeere £nlfo, unterstützt wer* Datum 5” „Detrt.Rriegeant 4A ^Deut.Beichsanl. 3°/yv«ut.Reichranl. 4° .t wird dem BKLwbund überrniiteit und von diesem aus werden die Berichte den em- Frankfurt Berlin Abend- Schluß- Schluß- Kurs an efmm befonderen Ausschuß von 29 Mitgliedern, dem auch der Wahlrechtsaesetzent- ttntrf für die Provin^iallandtage und Kreistage überwiesen wird. Nächste Sitzung am 19. Oktober. Die Zentnrmspartti Über die Kartoffelversorgans. rm. Darmstadt, 8.Oft. Auch die Zentrumspartei des Sanbtag5 erläßt zur Kartoffelversorgung einen Aufruf, in welchem fte unter 5^>inweis auf die Aufhebung der Zwangswirtschaft von Kartoffeln und Fleisch von dem christlichen und vaterländischen Sinn der Landwirte erwartet, daß sie sich weder durch Drohungen, noch durch Lockungen von dem durch Pflicht und Gewissen vorgeschriebenerr Weg abbringen lassen. Es müsse unter allen Ilm Stäuben verhütet werden, daß sie mit der Freigabe der Kartoffeln eine Preisbildung Platz greife, die weder im Interesse der Verbraucher twch der Erzeuger liegt. Verstehe es die Landwirtschaft, jetzt die Bevölkerung zu annehmbaren Preisen mit Kartoffeln zu versorgen, dann werde auch die Freigabe von Milch und Brotgetreide nicht lange auf sich warten lassen. Die Schluhsitzung der Ffturnzkonforenz. «Miefen. ®t«fere Posten 'Mnen. Linsen und! (3n einem Teil tx?r 'Jluflagc irkbrröXt] Die preußische Landesversammlung. Berlin, 7.Oft. (WB.) Die preußische Landesversammlung nahm in dritter Lesung den Gesetzentwurf zur Aenderung der Zusammensetzung der Schuldeputationen, Schulvorstände und Schulaus- I ch ü s s e an und beriet das Gesetz über die Wahlen zum Landtag. Die beiden Rechtsparteien beantragten, den Wahltermin am 12. Dezember festzusetzen. Die Vorlage geht den sollen. In dieser Hinsicht erklärte der Vorsitzende der ftanzösisch^n Abvrdnimg, de Fleu- r i e u , das; es nicht möglich gewesen wäre, die Länder besonders zu benennen, auf'die die Entschü-jetzung anwendbar ist. Aber es ist sicher, dafe eines davon Oesterreich ist. D« fra»»ösische Desegation ze^e besonderes Interesse für die Sage Oesterreichs, dessen schwere Sage sie sich nicht verhehle. Die Teuerung in Frankreich. P a r i S, 8. Ott. (WTB.) Im „Echo de Paris" schreibt Marcel öutin, die Regierung beabsichtige, alles zu versuchen, um die Steigerung der Warenpreise zu beseitigen und um eine Preis- behördliche Anzeige». AWßübk m Vmnhch M HauWtilMil und im Nachtdienst befindliche Personen. I. Haushaltungen. Die Nummer 5 der cmsgegebenen Holzkarte nnrd wahlweise bis zu 10 Ztr. Hart- oder Weich- holz beliefert. Der Preis ist für den Ztr. Hartholz auf 11 Mk., für Weichholz auf 9 Mk. festgesetzt. Das Holz wird auch zerkleinert geliefert und kostet der Ztr. 1 Mk. mehr. Tie Zahlung hat auf dem Bvennstoffamt in den Geschästsstimden von 8—1.2 Uhr vormittags zu erfolgen. Tie Holzbezugskarte ist vorzulegen. Es werden abgefertigt: Bezirk 1: Montag, den 11. Oktober 1920, „ 5: Dienstag, den 12. Oktober 1920, „ 2: Mittwoch, den 13. Oktober 1920, „ 8: Donnerstag, den 14 Oktober 1920, „ 3: Freitag, den 15. Oktober 1920, „ 9: Samstag, den 16. Oktober 1920, „ 4: Montag, den 18. Oktober 1920, „ 10: Dienstag, den 19. Oktober 1920, „ 6: Mittnwch, bat 20. Ottober 1920, „ 13: Dvnnerstag, den 21. Oktober 1920, „ 7: Freitag, den 22. Oftober 1920, „ 11: Samstag, den 23. Oktober 1920, „ 12: Montag, bat 25. Oktober 1920. Tie Holzausgabe findet statt in der Zeit von 8—12 Uhr vormittag und 1—4 Uhr nachmittags gegen den bei der Bezahlung ausgehän- btgtet Gutschein, und zwar: -> ^rk r 2 3. 4, 6. 7, 11 imb 12 auf fern Lagerplatz Gabelsberserstrafee. . . ^öirk 5, 8, 9, 10 und 13 auf dem Lagerplatz An den Bahnhöfen (Güterbahnhof). Tie Holzansgab- an grötzeve Fuhrwerke erfolgt nur bft- und Gemüse. Verkaufsstelle in cen Markilauben. Gemüse und Obst täglich frisch -u Tagespreisen. o. Obstausgabe. Zn der Turnhalle der Bezirksschule West-Anlage gelangt ab Dienstag, den 12. ds. Mts., von 8—12 und l-~5 Uhr, «gegen Abgabe der Obstmarke B Tafelobst 1. Sorte 70 Pf. per Pfund Tafelobst 2. Sorte 60 Pf. per Pfund zur Ausgabe. Das Obst wirb in kleineren Menget: gegen Borzelgimg der Lebenstnjittelausweiskarte verausgabt solange der Vorrat reicht. 6 Süßstoff. Für die Zeü vom 1. bis 15. Oktober 1920 wird gegen die Lreferungs- abschmtte 16 der SüßstoMmte „H" rbkm) und 5 der Süfestvffkarte „G" (gelb) von den Süßstoff- abgabestellen Süßstoff abgegeben. Es gelangen auf den Abschnitt 16 ein Briefchen und auf den Abschnitt 5 eine SckMlstel zur Ausgabe. Mit dem 15.Oftober 1920 verlieren die Abschnitte 16 bzw. 5 chre GüttiAkeit. Nach diesem Zeitpunkt nicht abgeholte Süßstoffmengen dürfen von den Abgabe- stellen frei an die ^Bevölkerung verkauft werden MqM Bifl WiWm. Für die Versorgung der in Kleidemot bcftnd- Men Jöe&öttmrng der Stadt Gießen ist nachstehende Rerchswave zur Verteilung übetitriefen: Rohnessel zu Mk. 12 35 der Meter Henrdentuch zu Mk. 14,30 der Meter Sweater in verschiedenen Größen Mk. 27,65 bis 39,20 das Stück. Der Verkauf erfolgt in nachstehenden Geschäften: H. Kaefe Nachfolger, Carl Loos, S. Smmnet, C. Zwang, » L. W. P wnk, Gebe. Weil, C. Röhr & Cie., • Carl Horn, Z ■ Herlbronner, Kaufhaus Katz. i * Doitners»ay, den sm. bfm. Lebensm ittelamt gegen | b ebCn^intIlt^tiU^T*T5^GTtC NLcl> » »0, Bezirke 1, 5, 13, 1 erteuag, 15. Okt. 1920, Bezu?? 2 6. 12 Samstag, 16. Oft. 1920, Bezirke 3, 7, 11, Montag, 18. Oft. 1920, Bezitke 4, 8, 9, 10. Gießen, den 9. Oktober 1920. Der Oberbürgermeisler (Lelxmsmittelamt). BekKNNtmachnug. Zn unser Handelsregister, Abt. B, wurde heute bezüglich der Lank für Handel und Industrie, Niederlassung Gießen, eingetragen: Paul Bvese, Dr. Otto Fischer. Gustav Hollstadt, Ernst Sander- Ebmund Wolfsohn und Georg Wolftohn. sämtlich in Berlin, sind als stellvertvctende Borftandsmit-' glieder bestellt worden. Die Prottira des Paul Boese, Ernst Sander und Edmund Wolfsohn, sämtlich in Berlin, ist erlöschet!. Durch Beschluß der Generalversammlung vom 16. Juli 1920 sind die Bestimmungen des Ojesellschaftsvertrages über die Befugnisse der Gesellschaft (§§ 1 und 2), über die Bekanntmachungen derselben (§ 3). über das Grundkapital (§§ 4 und 5), über die Aktien (§§ 6—10), über die Befugnisse des Vorstandes (§§ 13—15), über den Aussichtsrat (§§ 16—23), über die Teilnahme und Abstimmung in der Generalversammlung (§ 24), über die Vertretung abwesender Attio- näre m der Generalversammlung (§ 25), über die Bekanntmachung der Tagesordnung (§ 26), über die Berechnung der Stimmenmehrheit 29), über die Benifung einer außerordentlichen Generalversamm- hiiig (§ 30), über die Bilanz und die Verwendung des Reingeivinns (§§ 31. und 321 und über (btc Wahl der Liquidatoren (§ 36) geändert. Der Gesellschaftsvertrag hat eine vollständige Neufassung erfahren. Gießen, den 5.Oktober 1920, 107178 ______________Hessisches Amtsgericht._______________ Nutzholz - Submission. Das nachverzeichnete Nutzholz, welches int letzten Winter gefällt und sogleich entrindet worden ist. soll auf dem Wege der Submission verkauft werden. Gebote sind getrennt nach Losen verschlossen mit der Aufschrift „Nutzholzsllbmission" bis spätestens den 15. Oktober 1920, vormittags 11 Uhr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen, woselbst auch die Oeffnung ftattfbifcct. Die Ver- laufsbedingtmgen, denen sich die Käufer mit Ein- reickung ihrer Gebote untetn-erfen, liegen bei Hess. Bürgermeisterei Lich zur Einsicht offen. Tos Holz lagert weitaus -um größten Teil nahe der Stadt auf dem Schwememarkt. Los 1 Fick t enstämme 3 Kl. 7 S tück --- 13 52 Fm Los 2 ,, 4. ,. 10 „ = 12,33 Los 3 „ 5a. „ 17 „ —- 10,46 Los 3 „ 5b. „ 46 „ = 10,9.5 '' Los 4 Kiefemsdämme 4. „ 7 , «= 3,26 Los5 „ 5. „ 11 = 4,05 '/ Los 6 Bucken srämwe 2. , 1 „ ----- 1,02 Lich, den 6. Ok-vber 1920. io7io Hess. Bürgermeisterei Lich __Z- V.: Heller, Beigeordneter.________ Bullen- und Lber-Berstelgeruna. Dienstag den 12. Oktober, nachmittags 12'/, Uhr, soll ein schwerer Dulle und ein Eber öffentlich meistbietend versteigert werden. 10734 Nonnenroth, den 8. Oktober 1920. Hessische Bürgermeisterei. Hoppe. Zö Hi S.M drnqplai 'Z Arbeitsvergebuug wilh.hofMMl tafle«, btstai Vtrtn iurV Inanst trifjst Eoöttjanjüg SpoTtetRüg« Oojener W ptletln in mRierial Quan An Jul Holzhan Fnakfer VOi ind® ith t- raM fpmnSii Voranschlags verschlossen und postfrei bis zum nungstermin einzureichen find. Iuschlagvftist 3 Watz'' Bietzen, den 7. Oktober 1920. Hess. Kulturinspektion Gießen. _______H. Steinbach, Baurat. Sve.ttalgeschätt Fu hleidenr e Revaraiuren gut preiswert. W Vier, rVlasche«, aebr. Maichinen. ->2 Louis Rothenberger VmiwtiU Teiejh. 17K bet- .Men itnb ($t t^toiiineg. Für die Feldbereinigungsgesellschaft Ha«!« (Kreis Bietzen) sollen Dienstag den 12. Okto tc. vorm. 9 Uhr auf der Bürgermeisterei Hausen leistungen, Chausfierungs-, Graben-, Derschleifum» u. Nohrverlegungsarbeiten, veranschlagt zu rd. 600CT1, - jn(r?*c;i«erii in 3 Losen vergeben werden. „ 3ir j fl?‘ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hess ® germeisterei offen, wo die Angebote in Drozenten SU-XsMin Hupfelfc, Kurpark-Casino, Diele, Bar, Weinstubcniwtd| z Hotel auch im Winter in vollem Be fJwäiiid ne: BUkl buie kidu, L^’nbe tzj". r-Mss I Apeil 3S W Arbeitsvergebung. Die zur Erweiterung der Wasferoersorgm-r- anlage Beuern erforderlichen Arbeiten und Lieferung sollen nach Losen getrennt öffentlich vergeben weide. Los I Quellfafiung Los II Sammelbehälter von 35 cbm Inhalt Los IIINol rneh (500 m von SO m m l. K Zeichnungen und Bedingungen können bei bei Unterzeichneten, Zimmer 22, eingesehen werden. Am» botsunterlagen, die daselbst käuflich, sind ausgtfvC bis zum Dienstag den 19. d. Mts. vormittags 10 BW bei bem Unterzeichneten einzureichen, woselbst dir Öffnung in Anwesenheit der Bewerber stattsiidv Iuschlagsftist 2 Wochen. Bietzen, den 5. Oktober 1920. Der Hessische Kreisbauinspektor. Cellarius, Baurat. 10709’ fcnlung bei den unerläßlich notwendigen brauchs-nirständen herbe»'führen. Güstern f«T- ' in dieser Ängefogenheit eine Sitzung rtattgefimtn i die sich mit der Frage der Sebenämitteiteireni:; i befaßt habe. Dabei sei hai.lptsachiich die F.aae dn | Ffoischversorgung berlxinbelt uwrden Heute foLe, I im Ministerrat die Maßnahmen für die Einschränkung gewisser Gebrauchsgegenftände erörtert irr- den. Es feien fleischlose Tage ins Auge g, | faßt worden, doch habe man hierüber zu fein.fr I Entscheidung gelangen können, da die Meinun^ei i darüber sehr geteilt sind. Eine Konferenz für Verkchrsfragen. London, 7. Oft. (Wolsf. Der Völker- i bnnHsrat ließ nunmehr Einladunqen an feine! Mitglieder und an Amerika für die crf l Generalversammlung der allgemeinen Kon I fer enz ergehen, die am 20. Januar 192« in Barcelona zusarnmentrekelt soll, um bifl Verkehrsfragen zu regeln. Die Tage-D ordnung umfaßt den Plan der GründunM eines ftänbifien Organismus und die AuH arbeitung allgemeiner Abkommen über ehl internationales Regime der Eisenbahnenl Schiffahrtslinien, Häfen und des Durch! gangsverkehrs. Die englische Bevgarbeiterdewegung. Paris, 8. Oft. (WTB.) Nach einer Mkl-i bung des „Tenrps" aus London hat Smillie Bergarbeiter7l den Rat erteilt, dfo fchläae der Gnrbcnbesitzer anzunehmen, die alle r | dentticken Anstrengungen mochten, um zu eire I endgültigen Mommen zu gelangen. Der :Tla| der Grubenbesitzer habe gestern die von feinen ^f-.l tretem den Bergarbeitern gemachten Zusicheruugv | glatt bewilligt. Eine dänische Studienkonrmisfion in NntzlM I Paris, 8. Oft. (WTB.) Havas. (5inl sandt, die die wirtschaftliche und politis^!» Lage in Rußland studieren soll. Dom Bund der englifchen Seeleute. London, 8. Oft. (WTB.) Aus der Versammlung des Bundes der eugifeben Seele ute ist gestern das Ergebnis über die W> stimmrmg Über die Versiantlicknmg der Scknfsa - und den Anschluß cm die Arbeiterpartei betont gegeben worden. Ter Vorschlag übr de Verstaatlichung der Schi ffa hrt, wurde tni 1658 gegen 5097 bet 3788 ©timmentlxltimc t abgelehnt. Der Anschluß an die Arbeit r- ixrrtei wurde aber mit 13 091 gegen 6515 ta 5000 Stimmentlxtihingen angenommen. Der Kr- sitzende Havelock Wilson erklärte, er hd< sich während 30 Fähre dem AnsMufe an die Vb bei ter Part ei tvfodersetzt und werde seine Anstt auch letzt nicht ändern. Die Konforenz erffänf sich damit einverstanden, dafe Wilson in bw’c Angelegenheit einen unabhängigen Politifo Standpuuft bewahre. SB bett i Konkursverfahren Im dem Konkursverfahreit über das Verm?'^ der Firma L. B o r n g ä s s e r in 0) i e ß e n ip?1 Prüfung der nachträglich angemeldeten Forde^° gen Termin auf Freitag, den 22. Oktober / vormittags 9Vi Uhr, vor dem Amtsgeriüt >- Gießen, Zimmer Nr. 2. anberaumt. A_, Gießen, den 6. Ottober 1920. 1ö‘11 ________Gerichtsschreiber deS Amtsgerichts. VnNenverkanf. Die Gemeinde Ettingshausen beabsichtigt nrpk abständigen Zuchtbullen auf dem Submisslonswe:, -I vergeben. Die Outereffentcn wollen ihre bis zum Dienstag den 12. d. M., nachmittags 1'tl mit der Aufschrift „Submission" cinreichen, wo m 2 Uhr die Eröffnung erfolgt. Die Bedingungen werden von der unterzeichn^ Bürgermeisterei bekanntgegeben. Ettingshausen, den 8. Oktober 1920. Bürgermeisterei Ettingshausen. Keil. An- «.Verkauf r ; : ronüfuntvett, Viien.Me- —~en, Knochen, Pa- Evcrstrake 5. Deutscher Förster-Ofen (System B. Borggreve) D. R-G.-M.-S. macht die Wische frisch and duftig. ■ I oiru < 8eMMn.Wiü!SmWr Sämtliche Reparaturen 9t, emvnebtt sich 016« 1 6108 Sportanlage . . „ 425. 10718D Konr. Walter und Baltst. Wazner v Kaefj Nachsolz« Reinwollener Cheviot )nh.: wllh. Horn 10722c drrojplaq 15. 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Oktober abend» 8 Uhr Im JohanneweaaL — Musikalische Damen und Herren sind als Mitglieder ed. Gäste herzlich willkommen. — Neuanmcldungen nimmt Herr Prof. Trautmann abend« im Probelokal entgegen. ,e,wD 110.-, '25.-. 135.-, 150.—, 175.—. 200.- bis 306.— Mark «•tert lieferbar. Alle andern Mu»ikin«trumcntc nach Katalog. Versand p. Nadin, d. cl auelklnstrumentenfabrlk von Husberg L Compagnie I. Neuenrade No. 107 LWull. ino«ats= Sardnsdrnhair Gi-Hen L ^senraeifl, Seltcrsioea RS 1 lEingang Ecke BoikSbad). Ii. Batterien l^ts frisch, Mk. 3.50. ’ C»rl Schanck. Herbstmitgliedervcrsamm lung mit folgender Tagesordnung I. Bericht des 1. Vorsitzenden, II. ErgänzungSwahl des Bor, ander-, 1IL Uebergabe der Ehrentafel der nefn'icncn Kameraden an den Verein, IV. Verschiedenes, höflichst ein und bitten um recht zahlreiche» Erscheinen 10716vJ Der Vorstand. Verein ehem. ---------- Stehen -------- Hierdurch laden wir unsere Mit" glieder zu der am 23. Oktober abends 8 Ubr im VereinSlokal (Postkeller) stattfindenden Vorzugs, dem ährt, gibt ab C. Rübwamen. Fernsprecher 25». I!rw An- und verkauf von neuen u. gebrauchten Säcken i DLlreolt, BUttttotftt. z£ u Bortrag der x^abresrechnuna, (Genehmigung derselben und Entlastung des Vorstandes. 2a Beschiusrsassung über die Berteilung des Reingewinnes. 3. ErgäuzungSwahl des Borstandes. l. Ergan.unaewahl des LuffichtSraeeS und Wahl der Stellvertreter. Anträge. [10730c T"r den Aussichtsrat. A 81.: Sriedr. Vetters. @. Heilhauer, randjchafts-Härtner Bahnhofstrastr r>7 v. ttupservitns! 98- 89 Droz. friHoQlfiert Raupenleim Kkbgürtel H.Kaeß Wachfolger Inh.: Wilh. Horn M N rivi ’Ö” k: w« erteilt 'S. M^neimn, ^ um W ylanflm w ■ttm btt ton Machten 3uti ober 1920. flrei»bainn|penwr' ins, Bautal. 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Oktober abend; 8 Uhr im Saale des Katholischen vereinrhause; Mfikalijcher Unterhaltungs-Abend unter Mitwirkung osn Frau Hofe Vieh! (Sopran), am Master Herr Pianist Hahn, der vereinigten Männergefangvereine Harmonie Gemütlichkeit (Dirigent Herr MusiNehrer Hafte:-), der 3ither- und Mandolinenthorr (viriaent Herr Mnfikiehrer Gernhardt), Herrn Walter Itfont (Cello), Herrn Karl Kinzenbach (Klavier). ‘"“'v Eintrittskarten zu 2 und l HI bei Zrifeurmeifter Büttner, Landgraf-Phil.-Platz 10; Herrn Biickermstr. licuh, Seltersweg 45; Reformhaus, Kreuzplatz 5. Der Neinertrag des Abends dient der ve- lehnmg u. Ausülürung über Volksgesundheit. WWieWilMWes — gegründet 1878 — \ Nur der Fachmann kann. Vollwertig. leisten. Wer daher eine wirklich gute Aasbildung für den kaufmännisch. Beruf erstrebt, wende sich an die Hansa-Schule inniiim»iniiirniniiiirniiimm7 Gießen, Selters weg 73 Privat-Ha ndclslehranst. von J. Kunzeimann, staatl. geprüfter Diplom - Handetstehrcr u. Diplom- Kaufmann. Ein zigeSchule am PIatze, deren Inhalt gl.Schulleit., Lehrer u. Fachmann ist. Halbj.- u. Jahresklassen. Am 11. Oktober Beginn des Winterschaljahrs. A nmeldg. täglich. ■ Prospekt frei. * Vogt'sche Privat - Handelsschule Oletten, Qocthostr. 32 Fernsprecher 2064. Tages- »">« u. Abendkurse in sämtlich, kaufmänn. Unterrichtsfächern. Beginn neuer Kurse 18. Oktober. Anmeldung täglich. Ausf. Prospekte frei. SktM-SsMIs-SWe ILinmuo*1 wirken, Babnhoiitr. 60 Tel. 1007. - Gegr. 11)00. ßBi» 1. November löslich Ausnahme für die begonnene Winier- balbiiivreoriafie. (l ,Thlc Lauterbach in Hessen 19 20. 10714V Gefchäftseröffnung Meine Verlobung mit Fräulein Helene Rausch zeige ich ergebenst an. Leonhard Hoos Fabrikant Oberleutnant der Reserve d. l.bayer.Feldart.-Rgts. Statt Karten. Die Verlobung unserer Kinder Helene und Leonhard geben wir hiermit bekannt. ' Oberamtsrichter Bertold Rausch und Frau Paula geb. Eise, Lich Kommerzienrat Leonhard Hoos u. Frau Helene geb. Matthias Lauterbach in Hessen Oktober Einer verehrten Einwohnerschaft von Wieseck und Umgegend zur Kenntnis, dah ich ab 1. Oktober neben meiner Gastwirtschaft eine == Metzgerei eröffnet habe. Ich werde stets bemüht sein, meine Kundschaft prompt und pünkUich zu bedienen. Hochachtungsvoll Heinrich Braun, ©afhoirtunb Metzger Wieseck, (Siebener Strafte. Zreiwill. Sail'fche Feuerwehr Sonntag den 24. Oktober 1920 nachmittags 4 Uhr in der Turnhalle am Oswaldsgarlen Konzert Leitung: Herr Heinrich Blatz. Mitwirkende: Herr KsnzertfSnger Adolf Müller, Frankfurt a. M. (Bariton); Herr Wilh. Schüttler aus Giehen (Violine). Mäunerchöre vonKöllner, Radeke.Dregert, Köhler, 'JSanenbrcnucr, Fleischer, Geller, PodbertSky. Lieder von Schubert, Voeroe, Hlldach, Grelscher. Schumacher, Biolinftücke von Bruch, Saraiate. Preise der Plätze: i. nnd ;S. Platz numeriert, 1. Platz 4.-, 2. Platz 3.-, 3. Platz 2 Mark. Harten im Vorverkauf 10718 bei Herrn Gbaüier, Neuenweg: Karren für passive Mitglieder u u r bei Diitglied Sonntag,Zig.-Geschäft. Cafe Astoria Montag den 11. Oktober abends 8 Uhr 4. Zmder-Uonzert mit verstärkter Kapelle. Programm io785c 1. Krönungsmarsch a. d. Oper „Die Folkunger".......Kretschmer 2. Ouvertüre „Die diebische Elster- Rossini 3. Walzer „Freudengrüße" . . . Strauß 4. a) Andacht........Popper b) Tarantella........Squire (Cello-Solo Herr H. Andrejewsky) 5. Lichtertanz d. Bräute von Kaschmir Rubinstein 6. Konzert Rr. 9.......Benot (Diolin-Solo Herr L. Prechtel) 7. Fantasie „Cavalleria Rusticana" Mascagni 8. Fantasie „La Boheme" . . . Puccim Geöffnet bis 12Uhr. Julius Körner. ZEHE EBBT EIINHOE3N Sonntag nnchmitla«; 5—7 Uhr = Fiinf>ühr.Tee = Neues Orchester. i Lichtspielhaus | G — Bahnhoftitraüe 34. lomc A Nnr bl* Intel. Hon*ag X das mit großem Beifall S ™ auigenomm. Programm ® Die Sensation der Nerven! S 8 Ferner: ® Die Peruanerin WN Filmschwnnk In 4 Akten. Sin der Hauptrolle: Mhdy Chrieilan* W und Reinhold SchOneol. •oeoooeoioso »eee 3n besten Qualitäten empfehle: 10681c 8Cbt^ 33.(13 W, r=6 29.99 h iserWm, 2.20 MA, "“"U. 12.59 SlllMI Sitcr 22.99 Käse, beÄ"‘ 839331. tllZr, Wein in ßrönter Auswahl, lart Bti 79 Seüetsweg 70. la SWÄ vorw.cgens Atpsel) in Fässern liiklig abzngeb. Wilh. Wallenfels Sohn Gießen, Vrrmg. 6. ew Stiftungsfest Samstag den 16. Oktober 1920 abends 8 Uhr pünktlich in der Turnhalle des Turnvereins Ts haben nur Mitglieder und eingeladene Gäste Zutritt. Die Liste zum Einzeichnen für einzuladende Gäste liegt bis zum 12. ds. Mts bei Kamerad Sauer, Oswaldsgarten, auf. Vom 13. ab können dortselbst die Einladungskarten abgeholt werden. 1071Bv__Das Kommando. Sonntag den 10. Oktober 1920 WUmllM auf dem Sportplatz an der Hardt: M. »te 04 — 0.1.1. «ra. I. Mannschaft — Liga-Ersatz 4 Uhr II. „ - III Mannschaft 2 „ III. „ - IV. „ 10’/, „ io723v Ballspielklub Merkur 1904 Gießen, Ä 10766A WWME Wir beabsichtigen für Frühjahr 1921 eine Zusammenkunft der ehemaligen Angehörigen unseres Regiments und seiner Formationen. Unverbindliche Anmeldungen und Angabe von Adressen, an die weitere Mitteilungen erfolgen, erbitten wir an Kamerad Theodor Hallstein, Frankfurt a. M.» Obermainstraße 45, Telephon Römer 3970. Der vorbereitende Ausschuß. Stotel Einhorn. Sametac rlnjren: Revauchklamps: Schneider gegen Werner Gehrmann gegen Fischer EntfcheiduugSkamvs: Hitzler gegen Alt Honntac mittag 4 Uhr: Schneider gegen Trappen Mitzier gegen Werner Sonntag abend: Lehmann gegen Trappen Fischer gegen Schneider ÄH gegen Althoff Vorverkauf für die Sonntag - Abend - Borstellung Sonntag von 11 bis 1 Uhr im Theater. 076806________Die Leitung. „Zunr Ostend Sonntag: Tanzkrmnzchen Ende 1 Uhr. Ol6in Gillte willkommen. Central-Cafe Besitzer H. Löber Täglich Künstlerkonzert der beliebten Kapelle Stawitzky Voranzeige Donnerstag, den 14. Oktober Großes Extra-Konzert HT745 Sonntag, den 10. Oktober Oesfentliches imiihilei im großen Gerstensaal auf der Hardt. Anfang nachmittags 4 Uhr. (Es ladet freundlichst ein 1(r75i der Wirt Heinrich Dechert. Verlobte Gießen (Schottstr. 7), den 10. Oktober 1920. Beuern Ihre Vermählung geben bekannt Gießen (Riegelpfad 37 II.), S. Oktober 1920. Giehen LLr. Statt Katten! Statt Harte«. Liesel Kürschner Willi Bormuth U Zeil ZurpM Heinrich Hofmann und Frau Emmy geb. Spies Für die anlähvch ihrer Der. mühlung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken herzlichst Georg Arnold und Frau Luise geb. Borchers. 016884 Die Geburt eines kräftigen Jungen zeigen hocherfreut an Frau Margret Haensler und R. Haensler, Regierungsbaurat Gießen (Asterweg 35), den 7. Oktober 1920 z. 3t- Katholisches Schwesternhaus. Ihre Verlobung geben bekannt Katharina Weil Wilhelm Doller Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Karl Krämer Friedel Krämer geb. Krenzlin Lcmg-Gönr, den 9. Oktober 1920. 016796 ,.E» ^.,651' sE ffffüin ü- ® Alten-Buseck Oktober 1920 UsMWßSM Stammtisch Treue. Sonntag den 10. Oktober 1920 Gröhes Tanzvergnügen mit Preisschietzen. Anfang 4 Ubr. Anfang 4 Ur» Gäste herzlich willkommen. 016815 Der (BoefiflM* Ihre Verlobung geben bekannt Mariechen Kumpf Ludwig Seuling N Magdeburg 9. Oktober 1920. Hildegard Bornet Hans Becker Pfarrassistent an der Paulusktrch« Verlobte Darmstadt, g Oktober 1920. Gießen, ÄÄIU -r Mt" ui iV*. ftflt. Auer dMuischei iMtlnesttei Sürßlicb die n Person ? ru dem z Zeit beft ihr 3000 ik und 13 l b ausgespe sich bei dinischen '3: te zu bea itungsstoffe- Wischen A r gebe, jitz 'eine solch ibimmg mit fflbibet. Dann kr ganze Bet assliegen. Jl mlstreil toi knchf mehr, l tag der 1 «hmer und itzer Haber isch erklär mit einem Ei f ine Daue , ein bürg ins, etwa in tgbebutg be ^er auf b rn die Buc Setzer und Ben Städte lnlich toiebei einen ÄuH Die „Rot in der We> Adresse der inbarr @emä izkeit und II >" Wirklich^ ebolntio; Shitematif Regierung s 'nde, leiste1 Dienst, h, n könne. A .Hinter der L Macht d '. er „Den Aitarpan, .ols letztes ^eingestei ?rnst der - u.a. ^Personal J ®egenre: Mich, me d^ M'-rur reo lQt- zur p 5® s'ch bei L zu nee „Jen? Ez in d Un9lüd fg *rHn, g zusosga yoo - 3eitfn < ttte Kr 1 MrM IM?'l Für die uns anläßlich unserer Der lobung in so reichem Maße erwiesenen AufmerKsamKetten sagen wir herzlichsten Dank. 016766 Gretchen Dambnumn Karl Volperb Drittes Blatt Gießener Anzeiger (Central-Anzeiger für Tberhesten) M. 238 s. 3. 4. rj Flachdruck verboten.) Svrtkgunfl 7- ami'te Ctinen SBert mehr in sich birgt, nrflTt seine- geschicht ichen, künstleri- von OfelbfoenbcR würbe M gum L Juni 1921 Dcrlängcrt r-' ... - L-U-'IL die Zalkner auf Linüenhöhe Roman von Reinhold Ortmann. tung. Jet« Ueberschätzimg roirfickaftlicher Einflüsse auf das bet VS ter. So läßt sich der Geschickt-unterricht wahr- beftiq fobjeftw) und vaterländisch zugleich ge- Ziehen--!- 5euen°e^ I. Mo"«* »ePMfÄ .»ä* -'"VLB- lawftag, bett 9. abend» 8 Ubr: Psälzer je1 wem scheu oder Ältuttumswnttes zu schade dafür ist, in bet Dodenkamm-i zu verkommen. Eine «Gesell- 'chrft de. Freund-?", die doch nur einen beschränk- len Kreis umfaffm würde, hat das Mui'eum richt «gründet: zu Freunden will eS sich durch eine Ä rb st ine qefamte Depolkerunq werben; cui diese W ise möchte e4 aber auch die freudige fstitbilfe aller gimnnen, die imstande sind, die barnmlungen zum Degen der Wissen'chaft und der bvlksbildung irgendwie zu 'ördrn: denn fenst ist bif gedeih!iche Weiteren twick unn deS MufeumS enter den heutigen Verhältnissen ernAich in Öftage gefkllt. Der Besuch deS MusesmS umfaßte seit 1. Septembi rund 1100 fßertönen, davon allein "00 am elften lfreien) Sonntai deS September, ferner 6 Schulklassen mit 160 Schülern, die unter Führung das Museum besichtigten. nk. **£ 10 Clr Irtfan«7, Ktitift tntö IV ff tifcbaff. Wßsßenft-iftttchr uiü bbttorchlc Erörterungen und Dcrslnmnlungen in Frankfurt a. iiL Frankfurt a M., 7. Cft. (D'lff.) Im Zusammenhänge mi' der Aus'Vlttmq .,Da- bentfdx Buch" im Lil vrfemeschans ft den rn der Unitrt’ i är rem 8.—10 Cttober eine Reihe wis'enschaf> Lieber und bibtt.philer Erörterung?» und Dcr- 'ammlungen statt, auf denen betanirte Gelehrte Bibliothek-re, Antiquare und Sckvifteller ü er >ie La« der wi'smt'chaf lichen Fvrsäiun-g und der ^eutfdxn Bi li pri v lerrcht-.m werden Ter hni ei* Bitt®* A. Frankfurt a. M., 8. Oft Am 22. Januar hatte hier der Kriminalkommife sar Darder den Metzger Johann Rupp aus Goddelau festgenommen, der wenige Tage zuvor nach Egiocde bei Oldenburg gereift war mit dem ausgesprochenen Zweck, dort das ihm bekannte Ehepaar Jansen zu berauben. Er bat beide Leute ermordet und ist dann dies- per in feine Wohnung -urückgekehrt, wo feine Verhaftung erfolgte. Wie während der ganzen Untersuchung, legte Der Mörder auch in der mehrtägigen Schwurgerichtsverhandlung ein abstoßend freches Wesen an den Tag. Das auf 2fack)e Todesstrafe lautende Urteil nahm der Bursche mit spöttischem Lächeln entgegen. * rm. Darmstadt, 8. Oft. Das Sdxmrr- ?trieft verhandelte heute unter AiiSsckstuß der feffcntlickki g a-n den 23 Jahve allen Fr Schmid! aus Trösel i. O., der am 27 Marz ds. IS. ein ebenso al eS, ihm en'.grgenvommendeS unoeickvl eneS Mcibck-en bei Un er-A^steinach ver- geroid ig:e. unter Zubttligung mi de rüder UrnsL. de wegen Notzucht »u 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis, abzüglich l Dionat Unteruchungshaft. Der Angellag.e bestritt, Gewalt ang.wendet zu haben. Gictzcucr Strafkammer. Aus der Straskammcrsitznng am 5. Oktober feien fotgiibe Fälle hrrvorgehoben: Der „KauimMin" G aus Dfüreitfrn war nach Verbüßung cin-T läng. r?n Ge ängmöftreie in ®ieyen jug.-rriiL Bon dieser Zeil an feste in Gtesten eine Jieibc von Ei n b r u chs d ie b- stählen ein. Mit >.t Festnahme des G hörten sie auf. Be: G. sand man gftohlenes Gut von brei Einb mchsdfeb'stählcn vor, als er bereits im 'ifegnff stand, Gieß n zu verlassen Ferner war sestg. stellt, daß die Fustspurrn an den Tatorten, irte^eiinbcte der Abdru k der Gummiabsätze genau mit denen des Angella tte.i ülterrinskinmten. D^m grt. agten, bet die Straftaten beftritt uib der behauptet, die bet ihm Dorjenmcnai Gegen- fiäul< von einem B ckanntnr erha ten zu haben, wur.« nicht geg aubt. Er reurt»:, weil vorbestraft, wegen Einlmch-^iebstahls in 3 Fällen zu zwei Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. Zrt dem Torfe M. war von öoharfritern und Kommissio ten, zu denrni anch Gemeinderats- mitg ied-r g ho t n, bei Ge eg.m.'teit cini es an Sch aps und Bier Dcitcunf n worden. Der da- ma ige D n r g e r m e i st k r rooffe dir Zeche aus die Gern, inl^kasse übernehmen. Um dem vor- gefetzten ftrciäamt den Sachve hast -u verheim- idru, ändert, er bas feoljwntei^e u •g'protofo'l ab. in'tein er d a Namen eines iDt-ig-'rers strich und statt dellen br Ge:netnt>' a!S «t-ig-cy ein» trug. Das Steig jHb d s nestrichrncit ^tttg-^rers feilte zu n Bezahl n her Zech? gebraucht wcrden. Dir Sach kam h tauS Der irü'x e Bürgermeister wurde feegL-n Urkundensäls chu n g im Amte zur gell tz.ich n Mindeststrafe von elltem Monat Gejängni-s orrurtrilt. Sberhesstscher Museum und Sailsche Sammlung««. Seit her letzten veröffenf ichung bat bie vor. aekchichtliche Abteilung wieder roefent» siche Lcrricherung erfahren. Durch Ankauf konnte ver Inhalt erneS bet (eroacbeiten leibet zerstörten 'pätbrvnze^ltlichm GrabeS (etwa 1100 v. Thr.) erworben werden: dabei sind besonder- bemerkens- wert die Bruchstücke großer Brlllenftbeln, von denen eine aus den Teilen sich wiederherstellm '.Sßt Unter den (hjrbniifen eigener Aus grabungen deS MullumS ist ein pradbtDol krhalteneS Bronzeschwert aut einem Grab- -Ügel bei Muschenheim hervorzuheben, das 'benfallS der späten Bronzezeit angehört. Ferner iommen demnächst Funde zur Ausst-llung, welche Sie Ausgrabung eines größeren Gräberfädes bei st jede rm o ckst ad t lKr. Büdingen) erbracht Vit; darunter sind neben zahlreichm Bronin) von m'tenschastllcher Bedeutung inSbe'andere die Kefäß.Fu''de, vor allem em ballftotteroice etwa 700 v. Ehr) von einzigartiger R.ichixrttigkeit an Schalen, Töpfen und B.ch?rn, das mit G aphit- nalerti verzirrt ist und einige ganz neue Formen lenncn lehrt Ern kleines 1 eßt bin angebrachtes Sflugmobeli veranfchau'icht ein? Weiterbildung deS -eben der Tnvenvitrme auiaetel ten po!nt cken HflugeS. bet bi: Form deS bei bc.i Germanen schon m vorlteschichfiich-r Zeit zetroa 310 v. Ehr.> gebrauch en Pfluges b roabrt hat. Die Anfertigung erklärender Beischriften in der vorgeschichtticbea Abteilung wurde gefördert: die (rotgeränderten) Ärttd w.tden bet Beachtung jedes Mufeurns- befuchers empfo^cn, der die Abteilung ernsthaft innen Utucti anlL Irn Saal der Hausindustrie wurde eine 'jrtereffante alte Ge chäftSroage neu angebracht Gefch.nk von §>errn Thr. Biefer). Die keramische Abteilung erhielt durch « Güte eines Gönners eine äußerst wertvolle Bereicherung in Gestalt eines hervorragenden Ztückes Alt-Marburger Gull's: eine Reiter- stawette, barst llend ..Johanne- Larnb (ober $amb\ Mayoi, 1824" braun glasiert, im steifen, aber das Tharakteristisch - sicher treffenden Stil tu ter Hanbroerk.tkunst; sie ist von großem Jnter- •fie w gen der Settenhrit solcher Vorträtdarftel- ilingcn und dem Uniform funbtgmt besonders wichtig wegen b-.T genauen Wie.erlabe von Einzelheiten der Befteibung und des Sattelwerke?. Das Fiaürchm wurde als N-uerwerbung der belferen «cuchtung w gen zunächst im großen Saal de- ^rdgeschLs es im Schrank der Hanauer Manusaltur ausgestellt. In der Textilsammlung werden in ■ ro-' Rahmen neu gezeigt ein wettvolles Brokat- i deckchm (Geschenk von Frau Dr. K ewitz) und ein Deckchrn mit kunstvollm Mustern in Kreu'stick>auS em Jahre 1770 (Gllchmk von Frau Gelntimrat Sievers). Auf einem Tisch im T ra chte n z i m m er sieht als em- tk*T intere'fanteftm letzten Erwer- lvngen cm Bog lkäsig aus Draht 'Geschmk von Frau Vrole sor 6cf), der bi: Kirch- und einen Teil :er ch.rna i ten Be'e^tiguni von Grünin'en dar» sollt: dcr Käfig ist ang fe'ti it von Karl Christian bofmami, 1814—Iß 11 Vfarrer in Grüningen, eeftorben 1869 als D kan und Kirch'nrat in Griebel; mangels anderer Que len der Erkenntnis les bama'tgen Zu^and's d r barpefteHten Bau- ich^iten ist b.*r Käfig für die heimische Geschichts- r>rschung von größter Bch.-utung. Gerade Ixrs letztgenannte Stück zeiot. von velch-r Wicktigkit selbst halbvergessener d a u s r a t sein 8mm. dcr i tzigen Zeit ber iltgemcinm Raumnot w rd es mancher Hausfrau rerhä^tnismäßig leichtia'l n. sich zum Nutzen des ITku'eums voti einnn B-siytum zu trennen, das Atz^che Mttö Schule. Rfehtlintat für bm Gefchichrstinterricht In Volks- und FoNdildungSchulen. Die Ortsgruppe Darmstadt der Bereinigung hessischer Leboer und Lehrervmen jur Pflege oater» ländischen Gttstes hat sich m letzter Zeit In meb* rern Veriammlun^en mit dem GeschichtSunterrichi in Bolks- und Fvrkbilbimg^fdbulen b faßt- Nack dei Siblete.it ben Borträgen über Wesen, 31trtf Stoff, mtb AuSd h'imn des Geschich-'-imterrichtts und ergi b«rn Äuiipradxn wurden folgende Richt- llnien ausg.stellt. J. Ziel: Der Geschichtsunterricht hat als vor» nehmstcs Zel: Er-iebung»um Da triotiS« muS. VatriotismuS ist der Wille »um LebcnalS BolkundStaat. Der Gschickto» unterricht hat demnach ju wecken und zu fördern: 1. Ern ickt in das Derdm und die LebrnSbe- binnrngem unseres PolScS. 2. E femttniS bei staatlichen Egoismus als einer Swnwttriebfraf! tm Leben der Böller. 3 Be-ständnis für Saatsnotw ndi ke ten 4. Eb fu'cht vor den großn gelchichtsgrstalten- hen Persönlichkei en 5. E-ziebuna zur Anteilnahme am Volks- und Staats'ebn Ab , u lehnen sinb: 1. Unioch iche Berberrlichungen geschichtlicher Perlonen und Skrbrf(jungen gesch.chUicher f anfrtvirHcbhft. ** fBerfcnben von Baumen und Sträuchern grfd« t> nxll cm le en im Ok ober Jetzt rorrbc • auch alle m glichen Aenferwi- gen im Ob - und Be. vengar e ' v r'em'mmen ** Kellerasseln, die beknnn lick) den Bflar»fn durch Anfressen von Seng In und Blatt- irlen schätz ick torden. ne ben am besten durch 'Äbtannen bff i igt. Man (xf-gt die Be te ober Fus-l>öden nbrntzS mi »usg hs^l en Kar vffeln. Nü''en, Kv^.nbi ebrr illran:! rüick n di- m*r' am ivlgenbcn Mvrg-m nre *' en fern: Auch Bei e'en der Bortte mit Heringllauge oder Bepudern der Blumentöpfe mir Ins ftenPulver hlll die Vermehrung dieses Ungvgi. ferd sehr aus. halten. H Stoss: Behandelt roirb bie Ge. schichte des deutschen Volkes, vorwiegend in seinen jeweils führenden Schickten. Da Macht und Kultur einander bedingen, stehen Staatsund Kulturgeschichte gleichberechtigt nebeneinander. Die Geschichd.' fremder Völker ist nur zu lehren, soweit sie zum Verständnis der inneren not' wendig ist. Ä Tie hessische Geschichte und bie Ortsaefchchte erscheinen nur tm Rahmen der deutschen Geschichte und liefern hierzu als Dcimatgefchichte ben An- schanungsstoff. III Weg: Den Mittelpunkt des lln'errichts frTbet die lrbn-dige Scf>iTVnmg durch lli' Person- licktteit des Lehrers. Keinesfalls üh.rftü's g wird aber bic'birnb ein rm Sinne dieser Richllinien abaefahtes Geschichtsbuch in de r Hand jedes Schüler S. IV. Ausdehnung-: In der Fortbildung s f ck le und ihren E--fetzanstal en ist inver allen l’mf änben Platz yi fck«sfe i für einen ver- li.es en den Geschichtsunterricht, der überhoup: auf dieser St tfe evt rH;t fr.icfxtbaT werden farm Vom Ge'cknch Sbuch List dic Forderung, unter III.-- AuS dem ?lmtsvcrtündiauna l>lalt. •* TaS ArntSverkündigungSblatt Nr. 146 vom 8 Oftob-r '-n.'hä t: Abstimmung in ben bmrfAcn Rand.tz b eten: hier: in West- und Dfttreufeit — EutN'asftuing ter Bevö f iun i. — ETniendnug her Sll.-Tmnnde- und usw tKeifriun-^tn für J919. — Sdifenbun i b-t Tage- und Y'anb- buch-ouszüge. — Russisch' Krieg g fangene — Wicd7rzu an'unq zum £)anbei. — Bfehseuchcn. — Dtenstr.ach ichtrn Abstirnmungin West-untzOstpreu- ßen Siit dem 14. August 192st ist d.e E teilimi von Sicklocrm.rken zur tHeife m bao bisbe-ige Ab- fhmntint We biet A leiftein und Ma immer der fort» gefall.n unb das Paßhu-eMl brr Jn eralliiertm Kommissfen in A'lenst in mit dem gf ihm Zeitpunkte aufgelöft nwrde:. Bezü lick des 2> rch a igs- oerkchrS nach West- und Dftpoeufcen behäl es im üb igen bei den bestehe, rdm Bllstimmungen fein V> rocnb.TL Gem äß Beschluß des .ftreisauS- s ck u s se s dcS ffrei es Giesen vom 25 S.p.embr 1920 ist her Metzger Qeinrich Moos Vlll zu Lol- (ar ab 1. Oktober d F wieder zum tzcmtzel mit Fleisch und Fleischwaten ptgefafen Maul- und Klauenseuche ist in Linden st ru t h amtlich f figefbelt worden Es wird gebildet ein SpeiTbqirl, W'benb aus dtt Gemar- ftwg Lindenstruth. Das BeobachLngsaebiel bleibt unverändert. — In Ronhausen (Kreis Mar- b"iiog) ist die Maul- «nd Klau n euche austebrochen, ebtttlv in Niederweimar (Kreis Marburg. Grenzspende. De dem Deut chen Schutzbund für die Grmz- unb Auslandsdeutschm Berlin. brs zum 30. Srptenrbe: 1923 zugunsten der „ßhrnjfbcnhe" erteilte Erlaubtns zur Sammlung svd lerrn an. „Sie wollen mich entarten, Herr Tcaftar'?" „Nicht im bösen, Fräulein Fa k! Gütlich und im besten Einvernehmen werben mir uns trennen. Wäve ich ein Tirektir rofc so triefe andere — einer, der nur auf seinen Vorteil bedacht ist, io könnte ich Ihr hartnäckiges Bestehen aut biete Reise, durch bie ich in d« größte Bcrlegarhert Komme, kehr wohl als stvntraktbruch auslegen, ja, ich tonnte sogar die Zahlung der für bieten Falt bedungenen Lrnrnerteionslstraft von Ihnen verlangen. Aber feien Sie unbesorgt', wiche Bärten liegen nicht in meinem Thaoofter. Wir erfebigm die Sache freundlich unb schmer^ioS. Ihr «ertrag läuft noch für ein weiteres Sptckiahr. Sie geben mir eine schriftliche Erklärung, daß S« njü einer sofortigen Aufhebung cincerftxmben sind, und ich bestätige Ihnen dagegen, datz ich reinerler Ansprüche an Sie stelle. Tag Sie auf Ihre Gage für ben übermorgen ablaufenden Monat verzichten, ist nur ein geringer Beweis der Tunfbarteit, bie ich tun JhnÖr erwarten darf." Gerda fetz tote erstarrt. CS toar ein Schlag, den sie fegleich in feiner ganzen Schwere kaum fassen konnte. „Aber warum —?" stammelte sie „Nur, w il ich zu meinem honten Vater reisen will? Nur darum *i“ „Es gibt Entschließungen, mein liebes Fräulein, bei denen man unterscheiden mutz zwischen dem Anlaß unb bem eigent ichen Grunde Und eigentliche Gründe bestehen in Ihrem Fall mehr als genug." „Tart ich sie erfahren?" „Wenn eie davon, bestehen, will ich fte nicht verhehlen. Don ben Grenzen Ihres Talents sprachen mir ja schon. Es märe ganz prächtig für ein ■iunben. 01C -leMraft 12, ?■>. Nold.Brosch trloren nul bem bilolocimroalb - Ifc eg, b!6 ^isinartfitrt. eueres »Inbvnten. I ig. geg. Pelobn. nnl* uhfudPiüiti Verein« Lflgenlleeh Saor r Heute abend ilPMat6:iBtrieminl Äcreln-lokal. L iiadibni?' *tt» Äö'ii -Mui SW ’tjttalitSrtjjf (in hfn (Ui, dem LeuH ''tllinft be6 fbenroalbel bis ’ir^“’i-3ntn„ini eln w»teuMt li gelben kebchtlnÄ erloren. A mber wird gebeten Iben gegen höbe bnuno Beraitr. 1 uugeftn. | Samstag, 9. Vttober 1920 schaftliche tang^ß am 8. Oftvber steht unter dem Moritz vvn jderrn Gedrinrrat Prvfesfer Dr. Kautzsch, Rett.vr her Universität m Frankfurt a. M., Öfe beim tat $rofei or Dr 4 bra r p. Direktor der ßiuntfurter Stabtinbltetbct. tnc bfeliophile Tonung unter dem Bv^ttz non Feder von Zobel- t i tz unb Jhnw Gvaf Hardenberg Als Rv- femurn sind u a. anaenrlbet: Pwfesfer Dr. Minde-Pouet, £eiw i, Dlvek or der deutschen Bücherei in fleip&ti, ObertiibliDtMar Pnofesior Dr. Marckwald m Fuankrurt a M, Dr Berg- bö f f e r, TireTm der fliyhdxlbfrfrn Bibleotbel, Fprnffurt a. M., Pwfei>)r Dr Witkowski, Lechzig, Dwfesjvr Dr Sou hier. Berlin unb Direktor 2 ilienthaI vom Deutlchen Buchbund. MS Ernbemftr brr Serianrmlungen treten auf: die Drtt:sche Gesellschnf, für ÄrtsiMtdSbuchdanbel, die Ge'ril dyif. der Bi 'fiopl'i en die Maxinrilian- Geiellschnf., tf- l. tto. — Schauspielhaus San tag 10. Lt» ll>b.r, nachmittags 3'/, ubr: Nat.^st der Were. Abends lin Uhr: GanhCa Mon:ag, 11.: L>o- vboklcs' Anttgone. Dienstag. 12.: S't>'o*'eö' An- tiftonc. Mittnwch, 13.. Eandido T*'nne:dtag, 14.; Neunzefe-.'mndert-i.eu'-z hn ' F:eilag, 15.: £)am« let Samsttig, 16.: Tie Journa i.'ten. Sonnt rg, 17 , nachrnit agS 3 llhr: Alt-L> i elberg A'e'ic-S 6V» Uhr: Mario Stuart. tULmtig, 18.: Pl.itz. TienSdag, 19.: Candida. Mittwoch, 20.: Soamlet Scbadiedie. Unter P A. Dtlimont verbirgt sich bekanntlich der d utich.- fi"D mpon.it Dr. E. .^rie,er. Un er« h-utrge Numin.r ist trotz ihrer Erniachfeit eine .einer b-fanateften Sdxxdxiu gahen. Der Gedanke, der in ihr enthattm ist, ist des späteren noch ehr häufig bargeMIt worden, aber nur selten! ist die tautru tiu feine erste Fassung von D. '2L Crlimont erreicht roortxm, nn Überhaupt Orli- mant ein fetten geschickter ffonftru.'teur ist. Tal Thema dieser Aufgabe ist unter bem Jlamex Mau efallenth ma oder Guillotmen-Problem in der Schachwelt b. kamst. Nr. 35 ist eine einfache u tt) harmlose Miniatur desselben Meisters. Nr. 34. P A. Orlimont fT. SB. 1907 ) 8 8 b 6 2 2 Matt in drei Zügen. Nr. 35. P. A. Orlimont. (D. W. 1904.) Weiß: Kd5, D hl, Si5. Schwan: K a8, La7, B b7, b6. Matt in drei Zügen. Auflösungen in nächster Nummer. Liebhabertheater: für eine ernsthafte Bühne aber ist es bod) etwas zu klein Ta rüber wäre unter einer tüchtigen Regie gleich der meinigen ja mel» leicht noch hin weg; u kommen gewesen Aber eS gibt noch eine andere Schwierig tert — eine unüber- windlichl:. Sie haben fein ThLterbtttt, liebes Fräulein !" „JBein Thoaterblut? Was soll ich banntet verstehen?" „Sic sind zu spießbürgerlich — -u pblliströS: aut der Bühne rote im Leben. Es ist nicht bannt getan, datz man ferne Rollen fleißig lernt, pünktlich aut ben Droben erscheint unb willig auf bte Anregungen RegissimrS eingeht. Nach al'v- bem fragen die Zuschauer am Wend nidi. Tie Leute wollen vor altem eine bestechende ßrfdcimmg auf ben Brettern fehen — Schick unb Temperament, verführerisches Tugmspfel und fck/ne Toi- lttten. Daß Sie gerade in diesem letzten Punkte sehr weit selbst hinter ben bescheiden st en Anforderungen zurückbleiben, werben Sie yigebar." Er sprach mild unb gütig tote ein bekümmerte? Later. Gerda aber feixen die erste Betäubung ab* g.'fcbüttelt zu haben: ihre schön.-, volle Gestal» ridjiMe sich stolz auf. „Ich bemühte mich nach besten Kräften, dem Geist meiner Rollen gerecht zu roetben. Wenn Sie fegen, datz mein Können dazu nicht anSteichte, fo weitz ich daraus nrchts zu erwidern. Datz etn verführerisches Augenspiel md dem Publikum diesem Geiste entsprachen bcstte, glaube ich allerdings nicht. Und meine STeicel waren fb, wie ich sie mtr von meiner Gage zu be- schaffen oerrniochte " (Fortfetzung Reparaturen an Fahrrädern, Nähmaschinen und Schreibmaschinen werden f chgemflß bei billigster Berechnung ausgeführt. 107Mh GOSEL L APPEL Selterswes 73. Inh. He nrichAppoI. Telephon 102. Elektromotorwagen für Dresch betriebe El ektro m otorsägewagen mit anfßoLanter Band- und Krell* - »>-Lge Eigene Fabrikation Sol de Ausführung Elektromotors sowie komplette Anlagen für Landwirtschaft u. Gewerbe liefert zu mäßigen Preisen Ph. Becker,1"^““ Treis (Hess.) Telephon: Lollar Nr. 35. 10411 M Darlehen, Finanzierungen in jeder Höhe, Hypotheken, Beteiligungen werden zu den günstigsten Bedingungen gewährt. (***0 Finanzia Tterolf di Co.. Otfenbaeh a. Raia, Wilhelmstraße 31IL Schürzen LL weit unter Tagespreis. Beachten Sie bitte mein Schürzenfenster! Fritz Nowack. 10667c Fahrräder! 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