170. Jahrgang Dienstag. 0. März 1920 GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen AwlMngrrunddruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Such- n. StetaürvSerei R. ränge. Zchristlettuag. Seschastzstelle u. vruckerek: ZchnMr. 7. Nr. 58 le. Gleftevtr JtrjeUet erscheint räglidi, außer Bonn- und Feiertag«, vezrgrproir: Monarlich Mk. 2.80, Dtcrteljäbrltrt) Mk. 6 S0 ein'chlteßlich des Bestell- fle(M; durch die Post rievtdiäbrlid) Mk. 6.— auksckilieblich Bestellgeld, ^emlpred) - Anschlüsse: für bte LchrüNeitungl 12 l’erlan,We|d)äf»*?fte(!e51 Anschrift s^rDrabtnach- nchien Anzeiger tieften. Postscheckkonto: grentturt a. M. UM6 Annahme von Anzeigen f. die tagetnujuner btt iiim 92ouimt:,ai vorbei ohne jedeBerdindlichkeii prtk für t nm H4H< sür vlnteigtn v.34mrpth'eaupt|d)rift!etter •In«, ttzoetz. Sernnhperrtt* für Polit®!ua. t^oei», für ben übrigen teil: Th-. Reinhold 3enj: für ben 9lnjttfltnted: p. Beck, sämtlich in sieben Material für die deutsche Gegenliste. Ein aus französischer Gefangenschaft -u- lückgekehrter Leser teilt uns folgenden Aufsatz von Georges Bienaime mit, der am 24. August 19,19 in der „Victoire" gestanden habc. Er, (ber frühere Gefangene, habe ihn damals abgcschrieben, und er fügt hinzu, daß dies der einzige ungefärbte Aufsatz über Ge- sangenenbehaudlung sei, der ihm im Laufe seiner Gefangenschaft in der französischen Presse zu Gesicht gekommen sei. Gewähr Dafür, daß er keine Uebertreibungen enthalte, biete schon die Tatsache, daß der Auftatz in einem ausgesprochen ^chauvinistischen Blatte, dem Organ des ehemaligen Sozialisten Gustave Scrv6, des jetzigen Bannerträgers der Nationalisten, erschienen sei. Die französische Selbftanklagc hat folgenden Wortlaut: Auf der FuselGroix. Trotz des Waffenstillstandes, trotz bet Unter- «eickJlung btti Fricdensvertrags werd-n die in unseren tKTidndx'ncn stonz-?ntrattonslagern internierten Fremden (und sogar die Fwcm»oscn) nach rote vor genau so übel behandelt wie rn der B?rgangen- heit. Diese „Unerwünschtem" teratt man: Männer und Frauen, die feindlichen ober neutralm Staaten vn- bet fern wird, solange der Belagerungszustand anhält und die Militärs, zu glücklich über den ihnen sugtfcLenen Fund, ibn in bte Längt zu zieh'n vermögen. In Groir erfolgt die ärztliche Behandlung seitens des Arztes der Insel. St' wurde kürzlich er; en '.'J antat hindurch aufgehoben aus Re pressali.rn- grün den. Die Interniertet kaufen in der Stettin? einen Zuschuss an Nalrrung, der unbedingt notwendig ist, um ihre Strafte aufrecht zu erhalten; dies? Kantine beutet sie in abscheulicher Weis? aus. Aus 9'evre saliengründen wurde bie Kantin-? 14 Tage geschlossen. Um Lebensrnittel und Tabak zu kaufen, verkaufen die Internierten ihre StTnbung, man sieht welclte, die im Hemde spazieren gehen. Aus Repreisaliengründen hat man noch bie Internierten während der Nacht einge schlossen mit b.*m Verbog heraus;utreten. Sie haben ihre natürlichen Bedürfnisse durch die Stäbe, die ihr.' Fenster schliessen, befriedigt. Schlei te Behandlung, Brutalitäten, Schläge, nichts ist ihnen er'p-irt geblieben. Sie beginnen übrigens sich zu fragen, warum sie nicht nach Deutschland zurückgekehrt sind, da doch der Stricg beendet ist. Der Chi wer, der die Leitung hat, ist absoluter Herrscher, ein Potentat ohne Zügel und ahn? Kon- trolle. Unb bi das nicht genügt, kommt ber ehemalig« Komirnrndant, der heute demobilisiert ist, von Zett jur Zeit von Lori ent nach Orjif um seine früheren Opfer zu sehen. In B.'gieitnng vo?r „Damen" kommt er, um sie in ihrem Elend ;u beleiidg?n. Werden di re Schünpflickfeiten imb dr.'e Skandale bald ein Ende nehmen? Sier liegt j wieder einer ber ungemein zahlreichen Fälle vor, bie unsere Reichsregie- rung veranlassen müßten, sehr energisch bie deutschen Rechte gegenüber der Entente geltend zu merffen. Noch immer leider zögert ober weigert sich unsere Regierung, den Beschuldigungen unb Strafverfolgungen deutscher Reichsangehörigen durch die feindlichen Mächte unser eigenes Anklagematerial gegen nicht minder strafwürdige Personen und Vor- fälle entgegenzuhallen. Das Verlangen nach einer deutschen Gegenliste wird immer lebhafter im deutschen Volk. Die beklagenswerten Vorgänge im Sotel Adlon in Berlin und neuerdings in der Bremer Kaserne können! zwar Nicht scharf genug getadelt werden, aber daß die Stimmung guter Deutschen gegen das 1 tyrannische Frankreich "u Herorb eutlich aufgebracht ist, tzst ja lein Wunder. Umsomehr muß mit voller Gerechtigkeit und Gegenseitigkeit aller Zündstoff beseitigt werden, der die Beziehungen beider Länder und Völker noch bedroht. In iben Kreisen unserer Regierung und der Mehrheitsparteien — wiewobl die Ausfassungen im Zentrum unb in der benic kratischen Partei in dieser Frage sehr geteilt sein mögen — glaubt man bic Notwendig feit der Ueberreichuna einer Gegenliste mit dem Einwand widerlegen zu tonnen, oaß keine neue Saat nationalen Hasses und feinb- seliger Ereiferung mehr ausgestreut werden solle. Ein ganz unhaltbarer Standpunkt, schwächlich, oberflächlich, charakterlos! Wir ertoerben uns keineswegs bie Sympathie und bie Nachsicht der Gegner und des Auslandes, wenn wir dem fremden Lügensystem imb einseitigen Verfolgungswahn ein solches Entgegenkommen zeigen. Hier muß vielmehr der nationale Widerstand bis zum letzten, nicht bis aufs Messer, sondern bis auf ben letzten Saud) ehrlicher Ueberzeugung, ausgefochten werden. Der oben erwähnte Fall, der von Franzosen selbst bezeugt wird, ist zum Beispiel jo kraß unb von dem französischen Verfasser selbst als bestialisch charakterisiert, daß man daran nicht Vorbeigehen darf Weim Frankreich unb England sich sträuben, eine berartiQe Gegenseitigkeit in der Verfolgung von Kriegsverbrechen anzuerkennen, fr darf man ihnen doch nicht die Verlegenheit und moralische Niederlage ersparen, die sie sich zuziehen, wenn sie aus gut bearünbete, in echtem Rechtsbenmßtfein wurzelnde Vorhaltungen der deutschen Regierung zu antworten genötigt sind. Ueberdres erfordert ja auch das bisherige Zugeständnis ber Verfolgung deutscher Staatsangehörigen vor dem Leipziger Gerichtshof noch eine ganze Reihe von Klarstellungen. Wer zahlt bte Kosten, wenn die Prozesse ins unendliche anschwellen, und wird Frankreich bereit jein, die Grundsätze und Erfordernisse deutscher Justiz anzuerkennen? Auch in diesen Einzelheiten ber Gegenseitigkeit müßte ein gemischter Ausschuß rechtzeitig sich darüber klar werden, wie weit die Prozeßziele gesteckt werden forte n. Niemals wird eine „Beruhigung" im Volke sich einstellen, wenn nicht eine ruhige, unbeirrbare Politik nationaler Gerechtigkeit von ber Regierung geführt wird, die sich dabei sehr wohl freihallen kann von allen Herausforderungen und Auspeitschungen des Chauvinismus. Amerikanische Kommissionen in Deutschland. De rlin, 8. März. (Wolff.) Laut „Berliner Tageblatt" befinden sich seit geraumer Zeit Mehrere amerikanische Kommissionen in Deutschland, um die Möglichkeiten neuer Einfuhren festzustellen. Amerika und die Milderung de» Friedcnsvertrage- Arnsterdarn, 8. März. (Wolff.) Dir „Times" meldet ans Washington, daß eine Milderung ber strengen wirtschaftlichen Bestimmungen des Versailler Friedensvertrages in den Vereinigten Staaten allgemeine Zustimmung finden würde. Die „Neuyvrk World" schreibt, ein armes Deutschland würde eine wirtschaf liche und sogar politische Bedrohung für seine Nachbarn bedeuten Rumänische Truppen von Bolschewisten geschlagen? Stockholm, 8 .März, l Wolfs.) Die Stockholmer Zeitung „Astenbladet" meldet, daß nach einem Telegramm aus Reval bolschewistische Streitkräfte in Stärke von 150 000, 97?ann den Dnjestr an mehreren Punkten überschritten hätten unb bald in Bessarabien einrücken. Die rumänischen Truppen seien geW.agert. In Rumänien halte man bie Lage für kritisch. Bela Khun. Wien, 9. März. (WTB.) Ten Blättern zufolge wurde Bela K h u n vom Swckauer Kran- knchause nach der Landesheilanstalt am Steinhof überführt. Der Streit im Hotel Adlon. Berlin, 8. März. (Wolff! Don französischer Seite wird der „B. Z." mi'tr teilt, daß die französischen Gäste schon seit einigen Tagen den Konflikt hätten kommen sehen, daß sie aber, da das Lied „Deutschland, Deutschland über alles" keine offizielle deutsche Hymne sei, feine Veranlassung gesehen hätten, der Aufforderung^zum Aufstehen Folge zu leisten. Wäre ba5 Lied offiziell als deutsche Nationalhymne festgestellt, so hätten sie nicht unterlassen, die gebührende Achtung zu erweisen. Kaum habe am Samstag abend die Mu ik bte Sönrne zu spielen begonnen, so sei eine Menge von Gästen gegen den Tisch der Franzo en vorgcdrängt und hätte mit oerschretenen Gegenständen zu ioerftn unb die Franzosen zu mißbandeln be.-mnnen. ES habe sich eine regelrechte ?ftauferei entwickelt, worin besonders der Kapitän iclein arg zugerichtet worden sei. Eine Dame anl Ti che ber F.an^r«n sei zunächst aus dem Saale gefe tet worden, u.n sie vor Tätlichkeiten zu sch^tzQt. Crinc L^ahl deutscher Gäste, dar-1 unter auch zufällig der in demselben Saale speisende Kapitän Ehrhardt, Führer der Marinebrigade Ehrhardt, hätten sich in ritterlicher Weise der Dame angenommen und auch auf bie angreifenden deut ' scheu Gäste beruhigend einzuwirfen versucht. D e r l i n , 8. März. sWolst.) Das u s w ä r - tigc Amt hat sich Vvrmütags nach b£nt Besin- den der im Hotel A d l o n D e r l e tz t c n ?rhm* di gen lassen intb fein Bedauern übe.- d'n fall onssprechen lassen. Gegen Mitl'g (prarben ’ ber huuöfiidte Geschäftsträger und (Enteral Noll t w der Angelegenheit beim Minist?r des Aeusnrn vor. Der Minister drückte ihnen bc5 Bedauern bT Regierung aus und erklärte, datz eine ürntge* Untersuchung des Falles eingeleit't fei mtb dns^, bie Schuldigen bestraft würden. Berlin, 8. März. sWTB.) Prinz Joachim Albrecht hat bei feiner zweiten Bernchmmrg feine Angaben voll aufrecht erhalten, daß er cn dem Skandal im Sotcl Adlon nicht beteilig i gewesen sei. Sehr belastend für den Priw- xen fhtb die Aussagen zweier Kellner,« die währertd der Szene im Saal anwesend waren, die aussagten, daß ber Prinz zunächst ein Wein glas nach dem Tisch der französischen Gäste geworfen imb dann den auf feinem Tisch stehenden Leuchter ergriffen habe, um ihn ebenfalls nach den Franzosen zu werfen. Nur durch ihr Ta- zwischentreten sei der Prin^ daran gehindert worden. Im schärfsten Widerspruch dagegen stehen bte Aussagen der ; ahl - r e t di c u Gäste, die Zeuge des Vorfalls waren, daß sie nichts von einem Angriff des Prinzen auf di: französischen Gäste geieften hätten: das betonte auch der cfjenialige russische Staatsrat v. Sarfeld, der neben dem Prinzen gesessen hatte. Heute nachmittag wurde der Prinz auf Ersuchen ber Staatsanwaltschaft dem Ersten Staatsanwalt Dr. Weis mann übergeben, ber bie Untersuchm'.g weiterführt. An»schrcituugcn gegeu französische Offiziere in Bremen. Bremen, 8. März. lWTB.) Zu einem bedauerlichen Vorfall flam es fjeute niachmittag auf dem Küsernenhof. Ä>n ben hier sich aushaltendeu Entente-Mili^rliüTrrnrisfionen, bestehend aus Ita-- Iknern, Engländern und Franzosen, begaben sich Mi Sterbanblungen zw-'i ho Here ftanzöfi- sche Offiziere in Militänrnisvrm in bte Shu-- ferne. Beim Betreten des Hofes fangen die dort anwesenden Soldaten „Deutschland, Deutschland über alles"., Jnftlgedessen sammelte sich eine größere Menschenmenge an. Als die Offiziere aus dem Kasernengebäudc zurück- fiamen, wurden sie von der Menge ange- halten unb mißhandelt. Tie inzwischen alarmierte Sicherhnlspi'lizei serfrrnttc bte Menge und brachte die Offiziere in ihre Quartiere. Die Untersuchung wurde fohort emgeteitet Aur dem rreiche. Hindenburg» Kandidatur. Hannover, 8. März. (Wvlft.) Unter der Ueberschrift „Parole Hindenburg" schreibt ber „Hannoversche Storier" an der Spitze ein's Leit- artilcls: Wie wir aus der Umgebung Hindenburgs hören, ist bie Nachricht seiner Genergihnt, die Wahl zum Reichspräsidenten atrzunehmen, in ber Form zutreffend, daß der Feldmarschall bereit sein würd', seine Dienste zur Verfügung zu stellen, sallsdiesden Wünschen ber ro.’t» testen vaterländis chen Streikt znt* spricht. Tins dem besetzten Gebiet. Entwicklung aufhalten. Die heutige Aegiermw s Ule beseitigt werden. Durch feine politisch' Aiid'ckws h*'?g wolle man da? bärtfebr Volk beherrschen Juli 1917 wollte er baj Volk au>klären, nm e4 vor dein Untergänge zu retten Die .’hiftnftiox 1917 wurde bie wcttinnj vor dem brabnihnt inneren Zusammenbruch Damall- Iwibr man auf ihn nidxt gehört, bis nach mehr als Iahressrift alles kam nne es kommen mußte. Die Lktober- urrsassung 1918 war ein großer Sieg ber Dem»- tratr. Zum Lcidensgang nach Gompietne Iki6c et sich nicht gedrängt, aber sich dem Zimmge der rocnbiglcit gefügt. Erzberger perltest stchorn bie Instrut- tionen, die er im Walde 'Jon Eomptegne -mpnn« Darnach telegraphierte Hindenburg em' Reih« fron- Punkten, worin Erleichterung b'i Wanenftw- ft-mbybcbinguitgfjT anzuslreben i Am Schluffe des Telegramms l-eiftt cs- Geltug' bi? Dirkch» fü^nma dieser Punlte nicht, 'v wär? ü-otzdem <*- znschlievcn. Der Reichskanzter tcl-'gTr'Mnmr nleitIw zeitig, daß (Sribctirr zur Zeickmung des .:-afteN. stillstandes ermächtigt sei. .11-' ixr '^-i-^e ns schlich, tzcraniuchte, babe er ^Erzberger) für d. • VlblelnnfM bie Verantwortung «richt tragen können und wollte aus dem 5Ttibi,ictt ausschriden, da bi? .lblebmMH des Friedens bie Fortsetzung bei bl urig m Krieges, den Verlust der nationalen Einheit unb einit mörderischen Bruder trteg bedeute'. 1)dite. tfirver- sichtlich babe er damit gerrchnet, bu(> brr i rtraa, )o wie er tieftebe, nicht lorihniuTr • Ick«r Tag bestätig? brr . I dieser seiner natronafen Pflicksterfülluna sei er he^- txg ongegriflen worden. Drei ^tordgnstbiägc irwur-- btn am ihn verübt. Aach ber Uebentahm- b* ReichSftnanzmimstenurns, dem inibj*fb4Tfbn Amte aller Zeiten, habe er burd) rasch,-s Hru die »Grundlagen für cm rr>chs<-'gene^ Sttucnvesen gc|d>affcn. Erzberger führt txxim die aai-ge- arbeiteten Gesetze unb Gesetzes^rlagen aus und betonte, mit ruhigem Gewissen hal-e et den Ge richts saal betreten unb vcr- lasse ihn erhobenen Hauptes. Alle Fehler eineö guten 6bataf l c i > seien ft-roorgehaben worden: Allzu grefc Hilssbereit schäft, Nächstenliebe auf ber einen Seite und Ber- trauen $u Hilfesuchenden auf bet anderen 3aA^- veiche Zeugen aus allen Kreiscu, auch ^ibigörbnete, Ifttltc:; sich crliotrn, zu betunden, daß bat- von feinet politifdx-n Tätigtest vor ^stricht entworfene Bild em 'terrbild sei Er böttc, nbte sich einem berechtigten Angrisf auözusetzen, iNftlionen »er dienen köimerr, er habe dies ober abgelehnt unb durch ehrlichste unb wirkliche Arbeit sich ein bcfcheioenes Vermögen erworben. Wann er das Finanzministerium verlasse, werde er ärmer sein, als er es betreten l>abe. Was er getan terb, sei auch in anderen Parlamenten üblich. Die Be-- wkioauftälMe habe auch ergeben, daß er keinerlei Mißbrauch mit seinem Mandat unb feinem Ml'- tischen Einfluß getrieben habe Tie meisten vom Angeklagten bemängelten Tatsachn fielen in bie Aintstzeit, ja in das 9tefiyrt Hclfftrichs SBenun hab? Helfferich bis Mitte 1919 geschißenen, ivenr er es für korrupt hielt? Wenn er sich für gr sckM liche Unternehmungc.i crngefttzt habe, so sei cs seiner Ansicht nach immer im Rahmen der All gcmcinintcreffen gewesen. Er werde für seine Ebre tix-iter kämpfen. Niemand tonne behaupten, be> feilte Reden imb feine Abstimmungen von seinen, persönlick/cn Interessen bcemrlufot metbew i Därrn. Man könne ihm nicht vevarqcn, uxnn er empört sei. daß angesichts einer derartigen tendenziösen Ausnutzung einiger Irrtümer und Unvorsichtigkeiten im Lause vieler Jahre rastlosen Wirkens hier dem deutschen Bvlle ein Bild von ihm vorgehalten locrbc, wie es verzerrter und abstoßender ferne diabolische DaS Urteil gegen die Familie Röchling aufgehoben. Berlin, 8. März. (Wolff.) Nach einer Meldung aus Saarbrücken hat der Kassationshof in sParis das Urteil gegen die Mitglieder der Familie Röchling, das vor dem Kriegsgericht in Amiens gefällt wurde, aufgehoben und das Verfahren an das Kriegsgericht zurückverwiesen. Der Prozeh Erzbergerchelfferich. Berlin, 8. Mär». (Wolff.'i Im Prozeß Helfterich er 1 arte Oberstaatsanwalt Krause in feiner Rev'ck: Uns allen liegt die Reinigung unseres öffentlichen Lebens am Herzen. Der Oberstaatsanwalt widersprach fobamt der Auffassung des Geheimrats von Gordon, als ob die Staats- anwoltschasr mit fliegenden Fahnen in bte Reihen ber Gegner überlangen sei. Cs habe sich nut im Laufe der Verhandlungen das Bild zuungunsten deS Neben kl Sa ets geändert. Dem Angeklagten sei eS gelungen, rmc Reihe von Vorwürfen als begründet zu erweisen. 2&> nichts zn verteidigen fei, habe die StacttS- anwaltschcht nichts zu verteidigen Soweit sic sich für die (5fixe des Nebenklägers habe einfetzen können, habe sie es getan. Der Oberstaatsanwalt ging sodann wieder auf einzelne Punkte ein, \o» wftt.sie die Verauickring von parlamentarischer mit geschäftlicher Tätigkeit betreffen. Ter Oberstaatsanwalt schloß mit der Erkläruna, daß er auf feiner Anklage bestehen bleiben müsse. — Der Erste Staatsanwalt Clausewitz führte au«, daß Erzberger in ferner Rede in der Nationalv?rsamm- lung ohne Zwei'el außer anderen Per.'önlichfeiten, wie s. D. Gcheimrat vugenberg, auch den Angeklagten Helfserich mit der Auslieferung drohte. Eine SelbstlcbreLe ErzbergerS. Rach der Mittagspause ergriff Erzbergerdas Dort zu längeren Ausfüh-l r un gen. Man n»lle mit dem Kampf segen seine Perjou die Demokratie treffen und dre ruhige! tafle ersinnen könne. Tie Auffassung des Oberstaatsanwalt-, daß eine Verquickung von Politik unb Geschäft er^ wiesen sei, müsse er auf das ^llerentschiedeMe bekämpfen und als wcltftemd bezeichnen. Die r*>- sehlcnde Weitergabe eines Gesuches durch etnex Abgeordneten bedeute feine unzulässige Beeinslu-- fimg. In dem Kampfe gegen ihn komme der Kampf der alten Bureaukratie im Minister«m gegen die berechtigten Vorstellungen pflichteifriger Abgeordneter zum Ausdruck. Z« Dolle habe man den Abgeordneten nicht als lWi' gen, sondern als förderndes und schützendes Stern ent angesehen. Erzberger wendet sich gegen den Vorwurf der Unwahrheit und wirst iodann Helfft« rech vor, daß er seine Meinung übet den U-Bont- krieg im Januar 1917 änderte, weil er Kvnzler werden, den Fricken machen unb das bentfriv Volk in eine neue Aera hineinsühren wollte. Zum Schluß betonte Erzberger, fein g anse s Sem unb Wollen fei dem B atcrlande, der Kirche und den Hilfsbedürftigen gewidmet gewesen, gestützt vom Vertrauen seiner Partei und seiner treuen Wähler in feiner geliebten schwäbischen Heimat. Hllfterichs Efwiderung. Berlin, 8. März. Helfserich ei*»?fce6 Erzberger, indem er di? Behauvtn.igen des Neben- klägers zurückwies. Der Wafechnrsbeweis sei 'bei nach Ansicht der Staatsanwaltschaft aeglück' Er ehe dem Urteil ruhig entgegen. Die Lanterfeft feiner Motive im Dampf gegen ßnbrrger feien ichermtg behail-- deln. — Die Kirä-engemeintev rrtretimg beauftragt ihren Vorsitzenden mit Einfettung von Schritten zur BesäMffung einer 3. Ki rchen- glocke und Errichtung eines Erinnerungszeichens an die Opfer des Welt kri rgs, beides in Verbindung mit der Vertretung der nur Ettropas, als der eines der Führer genannten religionswissenschaftlickreu höhen Eliten genannt. Und der Bet doppelt hart, benn Bouslet stand seines Äck>affens, kaum abgeschlos waren schon durch neue verdrängt, loser Geist plante ttoch Größeres. Er M kfoiTL^er ferner »m BenbS« Lek, L'D kr. Professor Dr. Bousset 7. Ein neuer schtverer Verlust bat unsere Unitierfitat betroffen. Professor Dr. Wllhclm Bousset ist gestern nach- Bekirr L^ltiags c eilt öffentl u-r1 «tadt A« ^geboren sin ö^unt. xsL Shiber kh^‘ '* bcm Verein 40 Ja war einer der bedeutendsten Vertreter des Faches'^'•-*' -T-'z— f der nentestamentlichen Theologie, und sein Name wurde in der ganzen wissenschastlick^en Welt, nicht ii”. 1» ti».®'”1 »Sri BÄS61 «-steckens Ülrchl^ ®mhs< AitMd.d? . tzo-Mht 1 • ' t Serlin.8.^ ii(h Äe durch.da L gwßen d-psK M Loluta un Wnr iei Men et svck Mkarti tai. Lei der 3 &r(e M e sic inlittni Umlang« zu, imn E zu tinte fenb. Auch k rieften Verlaufs k etent diese AM tot, nxir wn iü htiltiM Wem M, die teifroene fetten für bie neu KM, eiitttaten, gte bis oO Pwz. kMahrtsivertc Sri Mntonpapierei bd gülmiMchiere MO Pmz. Tie 6t trift unsicher, dock Wigung gegen bi m Monlan- uni Seite lagen, ang; srß. Knegsanleihr mMschr Renten Mzer. Franksurl Kimmungsbi Niüagsdörst eine mizelnm Papiew 'rÄSMieren an M. 1550 bis 1 8300 genannt. 3 kutsche Petwleui ks645—, SKati Medizmalrat Pnisesstr Tr. Walther, Dr. mä)- Winter und Kriminalioberwachtmeister Zrnr. -as Väcinsvermögen ist von 7743 auf 820 < Mk. fliegen. Im ganzen hat der Verein rund löWjJCL. für Urrterstützimgen ausgegeben. Ter alte Vorsiam» wurde einstimmig wiedergewäblt. Für die m oer letzten Zeit unbesetzten Vorstanbsämter wurden alte bewährte Mitglieder neu hmzugewählt. Zum 2M- tenfen der 1914—1918 gefallenen und gestorbenen lö Mitglieder wurde eine künstlerisch ausgefuhrte Gedenttafel im Vereinslokal angebracht Auch hier wurde man befriedigt. ~ , Änrz groß faßte Teleky dr: Charcktterstudte des Geizigen auf. Er wußte zunral im vierten Akt zum Angelpunkt der Gestalt vorzudringen, der, wie bei jeder tieferen Lusffpielsigur im Tragischen ruht. Der Schmerz über die gestohlene Kai seist, über das „süße Gold" ist nicht mehr tragikomisch, sondern muß als tragischster Schmerz mitempfuw' den werden, wenn Harpagon die richtige Pragrmg evhält. Dies war hier der Fall. Hinter rhm treten sämtliche Mitagievcnde zurück, die trvtz glan- zender Einzelzüge, nur Mittel sind, den Geiz des Alten sich boll entfalten zu lassen. .Hervvrzuleben sind: Liesel Winner als Elße tunb diesmal vt entzückender Koketterie als Egle), Vera Bond« z i e j als Marianne, Luise R a m m e l (ausgozeich' tret) als Fvosine, Franz B r a u n als Eleant (OW er war als Eridon von besserem Zuschnitt), Osbu Feigel (Baler) und mit viel Bvnhomie Kaü i B 0 l ck als Koch Verbleiben noch aus der „Saunt des Verliebten" Hans Heinz Her es als Laom und Friedel Doerr als Amine zu erwähnens die sentimentale Schäferin M einer lieblichen Gestalt werden ließ. ’KL VerhetzMig Untersöaatsfekretär Schultz: Alle Ergebnisse Uva Reichsschulkonfevenz konnten ge??tzgeberijch nicht gleichmäßig verwertet werden. Wir können darauf •nictyt warten. D« Bebenden gegen das Gesetz strnd mehr technischer Art. Wir sind gedrängt wor- ibra von den Unterrichts- und Schulverwaltungen Äer Länder und Gemeinden. Parteirücksichten 'raaren nicht ntafagebenb. Die Grundschule soll ein? .Arbeitsschule, nicht eine Jntelligenzschule fein. Ein Gesek, über die Lchrerbildungsanstaldm soll der Nationalverstaumlung 'bald zugehen. Abg. Kun er t (Unabh.): Dem Prinzip des Gesetzentwurfes können wir zuftrmmen. Abg Leicht Städten bereits im April die Bvrschnle (tlrbmien wollen. Das Gesetz regelt nnr täte GQnürsätzc und überläßt das Einzelne den örtlichen BerMtnissen. Tie verursachten Kosten sind gering Ich bitte, die Beratung des Gesetzes zu beMenmsen. Tie Frage, die vorliegt, ist nicht sc^rlttchnifcher, andern foziQler 91ahn. Mg. Fran Pfüls (Svz.): Ter Abbau der Vorschule ist die notwendige Voraussetzmig für die verfasfuügsmäßig garantierte Grundschule. Wir bamtoagm, das Gesetz heute in allen drei Lesungen m -erledigen. „ Abg. Obersvhreii (D.-Natl.): Dik Begründung der Dringlichkeit dieses O-esetzcs ist keineswegs durchschlagend. Auch praktisäse Gründe sprechen gegen das Gesetz. Wie sollen z. B. die Schulen Rs zum 15. März, wie üblich, ihre neuen Etats einrichten können? Hat die Reichsregierung etwa die Absicht, die Simultanschule mtt dieser Grundschule emzusühren? Simultanemheitsschulen wollen wir nicyd Wir wollen da§ in der Verfassung garantierte Recht der elterlichen Euch scheidrmg in der Grundschule gewahrt wissen. Tie Vorschule ist keine StandeSschnle, aber die Volksschule der Großstadt ist eine Proletarierschule, und darum sind wir für Aufhebung der Vorschule. Wir beantragen Ausschußberattma. Abg. Burlage (Z.): Wir erkennen im, daß dad Reich Einfluß auf die Schule haben soll. Die -Grundsätze der Verfassung in dieser Richtung billigen wir. Natürlich muß der Entwurf einer gründlichen Ansschußberatung unterzogen werden, vielleicht durch den BerfassungÄMsschuß. Abg. Weiß (^em-k Wn stehen voll unb rtortg auf dem Verfassunasstandpunkte Dieses Gesetz ist weiter nichts als eine Umschreibung der Berfasftmg. Vem rechts scheint man Morgenluft yi mit fern. Tiefe Schulfrage Allie aus dem poli- -rrschen Kamps herausgehoben stia. AbgDr. Rnnkel (D. Vpt.): Wir werden ja ioai Weg der Einheitsschule zunächst gehen müssen arnb so sind wer mit der Grundschule einverstanden. toitb auch gut sein, wenn die Kinber 'Mer VolLs- cklassen sich näher kennen lernen ohne parteiliche ** riegerbcTein Gießen.Vergangene Woche hielt der Kri^erverein Gießeii i:n ..Poft- feilet" teilte Hauptversammlung ab. Ter Verein iber 300 Mitglieder. 14 Mitglieder gehören _____ T "■ JaiM und noch langer an, 57 Mitglieder gehören sit 25 Jahren intb noch länger Ties mal er hielten die Ehrenurkunde für ge Mitglieosaxifl: LoüomOA: ührer Heinrich ., Konbiforeibesttzer W Amend, Prosessor llnterstaatssekretär Mösle: Der Gmndfotz, die direkten Steuern dem Rüche zuzUweisen, und die dringende Nokwerchigkeit, dir ©tzuern einheitlich inti> bis zur Grenze des Mölichen auszubruen, führten zu diesem Gesttz. Nach der Ablchnuna derer Gesetze hat die Regierung sich für die Beibehaltung der Besitzsteuer als solche entschieden, doch mußte das bestehende Besitzstwergefetz ausgehobm weiten. Der Gesamtaufbau des Steuwsystcms muß schnell zu Ende geführt werden zum Heil d^s deutschen Volkes. Die Höhe der Steu.-rn ist wahnsinnig genormt worden. Das trifft nicht zu. Der Bedarf ist wahnsinnig 'hoch. Wer es kann, der zeige uns einen besseren Weg, der aber auch sofort 6c* Studentenschaft. rm. Darmstadt, 7. März. Die Darm-- städter Studentenschaft hat sür die Neuregelung des Studienganges an der Technischen Hochschule einen Resorm- vorschlag ausgestellt und der Oeffentlichkeit übergeben. Neben den von der Studentenschasi als notwendig empfundenen Forderungen für Aen- beruTigen im Betrieb und Stundenplan wurden Hauptforderungen gestellt, die sich aus der Praxis für das spätere beruffiche Leben btr Jngemeuve mich tljrer öffenllichen Stellung als dringend not* nxmbig ergaben. Der Ingenieur muß in bnr grunblegcnben Fachern seines Bwuses eine Ausbildung erhalten, die es ihm ermöglicht, sich auf jedem Spezialgebiet selbstänbig schnell einzuarbe- ten. Neben dieser soll er auf b:r Hochschule noch h^rfnnftpn ssie ol?/altes Eisen leine besondere Ausbildung in einem Berufsgeb« h verkauften sie als altes ENe . erfahren, damit er sofort nach seiner Emstellung i Bodenschätze. Greifbares zu leisten in ter Lage ist Zu dm ge- ))Wallerhausen,8. März, yn letz- nannten Forbenmgen kommen noch dreienigm ter ter Zeit »fanden auch hier und in den benach- ! Studierenden, die in der glücklichen Lag: smd, eint barten Gemarkungen »Nachforschungen nach fcffe Anstellung oter die Uebwnahme eines Bettie- Braunkohle, Mangan und anderen Er- bes in Aussicht zu haben. In dem jetzigen Rahmen z-n statt die auch z. T. von Erfolg waren, dts Stubiei,planes ist diese Ausbiltemg mcht mög- ^soLr'z b-i Äau^njotten gwfc Braun- W K Ä kohlenlager entdeckt Ivorden sein. Uuter den 1 (un g notwendig, um dem Studenten bas Höven Firmen, die isich für die Kohlen- unb sj^r^iunQen über WirtschaftSfehre, Berkchrs-, lager in ! hiesiger Gegend besonders rnter- Betriebs- und Verwaltungswesen möglich zu ma- essieren, befinden I sich auch, die Gebrüder Die Vorschläge sind den zuständigen Stellur ** Unser neuer Vornan beginnt in dec morgigen Nummer. Oberhes si scher Kunftveretn. Die Geniäldeausftellung, nk'Idx seit Svimdag nm und täglich von 11 bis 1 Uhr geöffnet bleibt, ist auch m5dw^verbml- der Wohnungsnot baut die Sbadt ein .Zwölf- den sich auch ohne lllerarhistorssche Einstellung zu familtcnhaus am „Mainzer Kuhwcg". Die ungetrübtem Genuß. Ev fei d^nnanch nur der Arbeiten schraiden rüftig vorwärts. Es ist zu er- ansehnlichen. Lnsttmgimserer Bühne gedacht, die warten, daß die Wohnungen, die aus 3 Zimmern ben Abend m dieser Foiwi zuwege 6«*, mit Küche und Zubehör beffehen, am 1. Juli d. I. Da wieder tstdre Szenerie b^ Üvechesche bezogen werten können. Auch die Neubauten des Sackes teArzuheben, tee von Anfang cm „Gemeinnützigen Bauvevein" werdm im Laufe die- ®inbrucE^timnrc. Hans Ei s 0 l t, des c'= ^1» teifebbar kunst bereits IN ter Kinderttagötec von Schönherr ses Sommers fertig tezfeyvar wie man bei gutem Witten auch mit btu KretS Schotten. . Mitteln unserer Buhne den Stimmungsgehalt zu qu Glashütten, 8. März. Auf dem tn v^mtag, schuf auch biesmal ein Bild von ter Nähe gelegenen Stteithain wird der Bau erner ^Min Raumgefühl, das ter Schäfcridylle den Siegele i geplant. Nach fachmännischem Urteil idealen Hinlevgrnnd gab. Diese erneute Bewahrung ift der dort vorhandene Lehmboden für tftegeb t^ftfrrft den Wunsch, ihn vor umfassendere Auf- bvennen vorzüglich geeignet. gaben gestellt zu sehen, denn auch die ganze Bo» qu Oberlais, 8. März. In cmec Sitzung 'ha^lung des Spieles bezeugte guten und sicheren des Kirchenvorstaiides und der Kirchengemetnte- Geschmack. Mehr historisch eingestellt war die verttetung ter Gemeinten Oberlais und Glas- Spielleitung Adolf Telekys int „Geizigen". 1 Hütten wurde die Errichtung eines Krieger-' - - ...... Idenkmals in jedem der beiden Orte beschlossen. Die Kosten will man durch freiwillige Spenden ter Gemeintegljeder ausbringen. Won einigen Gern einteglieteru wurden schon namhafte Spenden gesiistet. Man hofft, das Denkmal in jedem Ort bis zum Spätherbst fertigftellen zu tön mm. abgeschlossene Gegenden Volksgewohnheiten aus heidnischer Zell, die ursprünglich ber Bezwingung böser Geister galten. Jene Schwarzen sehen ut Strumpfbändern aus Schlangen häuten ein Schutz-1 mittel gegen Krankheiten und Verfolgung über» irdischer Mächte- hier zu Lande will manche Bauersfrau durch Ohrringe kranke Augen sernhal- ten, ober sie legt ein goldenes Halskettchen gegen Halskoankheiten an. Daß der Glaube an Wunder-1 wiriungen von Amuletten bei uns zu Zeiten noch welle Verbreitung hat, haben während des Krieges die „Himmelsbnefe" gezeigt, die von zahlreichen Soldaten getragen wurden. An solcherart lieber- bleibsel aus dem Heidentum hängen Teile unseres Volkes noch heute bewußt in abergläubisch:m Wahne. Anders verhüll es sich mit Schießeii in der Neujahrsnacht, mit dem lärmvollen Scherbenweifen am Pollerabend, mit den feftartigen Leichen- schmausen, mll den 101 Schüsfeii bet der Geburt eines Prinzen:: hier ift ein übersinnlicher Erfolg der Veranstaltungen nicht mehr beabsichtigt. Und ob gar ursprünglich das Schießen bei Gewittern durch seinen Lärm die bösen Wettergeister verscheuchen wllte, müßte erst nachgewiesen werden. Sehr überzeugend wirkten bagegeii bie angeführten Parallel-1 erscheinungen beim Kameruner Naturvolk. Ueber- haupt bot der erfahrene Missionar sein Bestes in all ben anschaulichen Schilderungen von Treiben mid Seelenleben seiner ehemaligen Missionskinber. Mgemeiner lebhafter Beifall bankte ihm. In ber Aussprache fügte Herr Pvof. Hepding den vvm Redner migesLhrten Beispielen neue zu und be- laiditete das Material unter HervvttLbung ethnologischer Gesichtspunckte in wissenschaftticher unb kritisch anregenter Weist. teincswegs deckten. Neben Werkeii wie „Die Reli- nfon des Judentums,tm nentestamentlichen Zeit- _____________ älter" (1903), „Jesus" (1904), ..Hauptprobleme schulen. m der G'wsis" .1907), „Kyrios Christas" (1913) und Minister des Innern Koch: ^.as!Pro-MlMm s „tLhristlich'jüdisck?er Schulbetrieb in Alermidria Aus dem Amtsverkündigungsblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 34 vom 8. März enthält: Bettiebsrateg«ev (Fortsetzung). — Verordnung zur Bekämpfung Schleichhandels und Preiswuchers. — Höchstpre^ für Rino-u nb Hammelfleisch.— Zuckerverbrauch^ regelung. — Erwerbslosenfürsorge. — Du Kreis befindlichen weiblichen Pflegeperson^ (Schwestern). — Wahl eines Ersatzmllgliedes v« Kreisausschusses. — Dienstnachrichten. — seuchen. — Verhängung des Ausnahin^uswnoes Als Höchstpreise für Rind- uu^ Hammelfleisch werden mit Genehmigung 0« Hessischen Landes-Ernährungsamtes jur die baw gemeinden des Kreises Gießen wlgenbes verordna. Für Rindfleisch das Pfund zu,3o0 Mk„ E fleisch zu 2,00 Mk., Hammelssetich zu 2,9-- Mk, Fleischwurst zu 2,60 Mk., Blut und Leterwu^ (frisch) 8ii 1,90 Mk. Die Preße treten sofort u Kraft ES ist nicht gestattet, für bestimmte Fleisch stücke höhere Preise als die vorstehenden zu forveri ober zu zahlen. . Zuckerverbrauchsregelung. Die yutnwnuu/ iu/uuu», ,vu„uuu uicm c» tu um- ben Monat März zustehenbe ZiickElmge tn vo» stellt, als ob schon früher in ber während des von 750 Gramm auf ben Kopf ter Be?mteruy - gelangt zur Ausgabe. Es können auf die jatten. Er wird auch als eine Natur be- marken 138, 139 unb 140 je 250 ©ramm == die leicht erregbar unb sich zu Gewalt- Gramm für ben Monat März bezogt inerten, 'liitreifeeu läßt Tatsache ift, daß Rein 1 Wahl eines. ErsatzMitgliedes 1. ': von Ullrichstrilc gebürtig ist intb b:-rt IKreisauss chusses. Für ben vcrfwrven irmfpan lat and nrii be jeckr. , 8. MärzM - T O am fwi*J*< Wfffi ALZ inL M auf £; der Stufltt. '^renamA TWmdhüe to mMttDewAm umMitnbert and) bit ganjt » ! guten und inw eingeiW weit )s int „@ci«r mal im vuria^ . ^ubrntyn.s ilfigur im TW , gestohlene Ä- 6t mehr tragit’- Schmerz^ die richte W : Fall, v^' d A Oe Md WJ“ tzglci, Vera 8jj viel Bonhomre- : i®<& flB! *5 z SeresZ» *sSS pi einer i- Äie 2- sfoff- und Lebensmittelvrcise tief vorbörslich tu oen Kreisen der Spekulation Befürchtungen und eine starte panikartige Erschütterung des Maries hertut Bei der Festsetzung der amtlichen An- fangsturse stellte sich heraus, daß zwar Ware in iwmlidtem Umfange zum Verkaufe vorlag, diese aber, wenn auch zu niedrigeren Kursen, glatt Auf- mchme fand. Auch die Kursfestsetzung der Teutsch- Uebersee-EleHrDäktien auf 1348 infolge des an» gchlichen Verkaufs der südamerifanischen Anlagen, !tad)bcnt diese Aktien vorbörslich 1125 notiert hatten, war von stützendem Einfluß auf die Ge- samthaltung. Wenn auch empfindliche Kurseinbußen, die teilweise mit der Sperrung der Großbanken für die neuen Börsenaufträge zusammen- hingen, eintraten, fo arbeitete der Markt doch regelmäßig. Bei Valutapapieren betrugen die Rückgänge bis 50 Pwz., bei Kanadas bis 100 Pvo-, bei Schifsahrtsivertcn bis 4 Proz. (Hansa 20Proz.), bei Muntanpapieren 10 bis veretnzelt 30 Proz., bei Kolonialpapieren bis 100 Proz., bei Slvman 500 Pvo^ Tie Stimmung blieb später noch teilweise unsicher, doch trat verschiedentlich eine Befestigung gegen die Anfangslursc ein, besonders am Montan- und Schifsahrtsmarkt. Heimische Werte lagen, angeblich auf Auslandsläufc, recht fest. Kriegsanleihe 79,30. Auch österreichische und ungarische Renten mrzi:hond, dagegen mexikanische niedriger. Frankfurt a. M., 8. März. (Börsen- stim mungsbild.) Gegen Schluß trat an der Mittagsbörse eine Erholung ein, welche ab:r nur einzelnen Papieren zustatten kam. Undkr den Aus- landSpapiereu umrdeu Eanada etwas besser b- MtiU. 1550 bis 1570.—. Deutsche Kvlonralantcile 8300 genannt. Kolmanskop schwach, ca. 720.—. Deutsche Petroleum etwas leblastw umgesetzt, 640 bis 645.—. Mansfeld Kuxe 5200—5100. Jaluit Garußscheute 5500. Scharrtnngbcchn Lagen nrarter und gaben knS 600.— resp. 584 nach. Iwmoardsi sind 2Vi Droz, gebessert, 50 bis 51.—. Deutsch Ueberfce, welche fnt eröffneten, schwächten sich wieder ab, 1330—1310.—. IZahmeyer unterlagen Angebot und wurden 245.— minus 11 Proz. notiert. A. E. G. gaben mit 415 — 1b Droz, itadj. Mentanpaptere lomiten sich ziemlich behaupten und Gelienk.rck-en >ind etwas sclrwächer, 370 —. Mannesmann verloren 14'/- ,385.—) ItaiiainbuftTk'* Papiere lagen zum Teil fester. Sch'idtanstalt gc- wannen 30 Proz. zurück (690.—0. Gummipeler 5Vi aut 435.—, wä.xrend Maschs. guter >^chcicher mit 190.— 4 Prvz., Elektr. SiemenS-Betrirbe mit 160 — 4Vs Prvz. nachgaben. 3 prvz. ReichSanleihe, welche nachbörslich h^cte Mittag 76 sch.o, en, fmb l1/» Prvz. gebessert, 77V,. Schantungbachn schloßen flau, 580.— minus 50 Prvz. Kriegsanleihe 79'/,. Frankfurt a. M., 8 März. (Getreidemarkt.) Das Geschäft im heutigen Verkehr zeigt: eine außerordentliche Zurückhaltung, bte auf Nachrichten über Zugeständ nsf: ^cr Entent' hinsichtlich einer deutschen SluSUnbton leite zurückg'führt wird. Hafer, für den in letzter Zeit noch mehr Kaufneigung bestand, hat an Äelcrnmg nr-rklrch cin- gebüßt, doch blieb der Preis gut behauptet. Zu festen Preisen blieben gut; Erbien gesucht, doch rst die Nachfrage wesentlich geringer gewvrd n: minderwertige Ware ist kaum beachtet. Ack^rbohnen, auch Peluschken, fanden bei guter Qualität Aufnahme. Auch Wicken waren begrchrker, brsonders zur Saat. Lupinen halten feüe Haltung, dagegen lagen Seradella im Agebot. HrltSfutters'offe hatten etwas regeres Geschäft bei teuer Dmdei'z. Rotklee lag schwächer, lieber den Saabmstand id)It zur Zeit angesichts der verspäteten vorjährigm Ernte der Hackfrüchte ein Urteil. Frankfurt a. TL, 9. März. Börsenkurse. Frankfurt PrrNn Schluß- Abend-Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs Kurs •Datum: 6.3. 8.3. 6.3. 8.3. 5*/flDeutflriegsanL 79.25 — • — 79,25 4"/,Deut.Reichsanl. — — e — *■ . 72,- 3*/,Deut.Reichsanl. ■— —— 77,50 68,- 4°/0 Preuß Konsolr —. — 74,50 Darmstädter Dank — 1 ■“ *■ ew 148,- Deutsche Dank. . . — • •»1 — 309,- Disconto- Gesellsch. — . W» 235,- Dresdener Dank. . w- _ — •» e -* 188,50 Nationalbank f. D. MM- - »mm 147,- Mittels.Treditbank W>W —m - mm 155,50 H.-Amerik.-Pakctf. — _ — — e — 151,- NorddeutscherLloyd _ _ ■■ —— m— — 180,12 Doch.Gußstahlwr'k. ■■ «■* «MW _ »E 383,- D.-Luxemb. Bergm. . ■■ m- - 328,- Gelsenkirch.Bergw. 370,- 374,- Harpener Bergbau ~ f 400,- Ot>erschl.Eisenb.«B. m— _ — * e — 235,- Oberschles.Eisenlnd. - --- — . — 255,- Phönix.Brgb.« Akt. WM» m — mm. WM- 632,50 Dad.Anilin-u.Sada ■■ _ — 578,- EM . — 580,- Höchster Farbwerk« “l” MW — Üleklr. A. E. B.. . 415,- «W» - 482,25 Schuckert-Werke. . —. — 229,50 FeltenLGuiUeaume *■ _ —* — - — ■» . "W 450,- Daimler...... — _ — — - EM MW» *■ 330,- Bud.. Visenw.«Akt. EM _ — 345,- EM - mm 325,- Adlerwerke .... — _ WM» _ »E 490,- 4e/„ Hess. Saatsar.L mm» _ eee — . —— —. —■ Electron Griesheim " f ~~ (S*n einem Teil *vr Auslage wiedtryou.l Die Kandidatur Hirdenbur^S. Berlin, 7. März. Der „Vorwärts" lehnt sich scharf gegen den ,,Hindenbura- Rummel" auf und sagt, seit dem Juli 1914 sei nicht schlimmer mit dem Schicksal des deutschen Volkes gelpielt worden, als durch ihn. — Die „V o s s i s che Ze i t u n g" meint, die Aeußerungen aus beiden Lagern der Sozialdemokratie zeigten zur Genüge, nne der Burgfriede ausseben werde, von dem seit der Bekanntgüde der Kandidatur gespwcheu worden sei. AuS Nordschleswig. Flensburg, 8. März. (ÄTB.) Die Jnter- nattonale Kommii.ion für d S norvschseSwigsch«' AbsttmmungSgebiet gibt bekannt, es sei zu ihrer Kenntnis gelangt, daß in letzter Zeü Veeaustal- tungen getroffen wurden zu dem Zweckt, die Be- völkerung in der zweiten Zone dazu zu bewrgon, am Abstimmungstage die Fenster mit den Nationalfarben zu schmücken. Da diese Agitation vielfach betrreben wtrd?, die gefährlich für die der Bevölkerung zugesichert: Ab- stimmungSfrecheit sei, frt6e sich tne Kvmmi.sion mit Bedauern genötigt gerdrat, jdes Tragen, wie auch AuSichmücken von Häusern, Fenstern und Räumen Teviseumarki. Veld Brief Veld Brief Datum-, 5. März 8. März Amsterdam-Rotterd. 3661,- 3669,- 3336,50 3343,50 Drüsfel.Antwerpen . 736,75 738,25 696,80 69ä,20 Christiania 1701^5 1704,75 1588,50 1591,50 Kopenhagen 1516,- 1519,- 1433,30 1481,80 Stockholm 1898, - 1902,- 1808,- 1812,- Helsingfor« 464,60 465,50 442,- 443,- Jlalien........ 539,50 540,50 507,- 508,- London 350,65 351,35 306,50 313,50 Aew.7)ork 99,50 99,70 91,40 91,bO Pari» 707,30 708,70 624,20 657,70 Schweiz 1638,25 1641.75 1583,45 1586,40 Spanien . . 1735,75 1739,25 -,- Wien falle») .... 40,21 40,29 37,21 37,29 Deutsch.Oesterr. abg. 39,46 39,54 37,96 38,04 Prag ........ 100,65 100,85 98,65 98,85 Budapest 35,46 35,54 32,71 32,79 'Bulgarien —,— —,— —, — Konstantinopel. . . . -,- -,- -,- Marluotterunge«. Datum: 5.3. Zürich 6,04 Amsterdam 2,82 Kopenhagen 6,75 Stockholm 5,35 Wien 8.3. 6/35 3,10 7,25 5^0 Tarmftadt, 8. März Nach dem soeben erfckiieneneu Gcschäf -bericht der Hessischen Lan^es- Hyputkekcubank in TannÜad! über das 17. Ge- schäflSiahr (1919> stellc sich bet Ge amt-Tartthcns- bcstand am Schlüsse des Berich.S.a'ireS auf rund 198 700 000 Mk. Aon bi:fern Betrag entfallen auf Ti'gungSdarlelkn rund 186 000 (XK) Mk., die mit 55 800 000 Mk. zu etwa S3/* Pruz. und mit 130 200 000 Mk. zu etwa 4V< Pruz. verzinslich sind. Tie TilgmrgÄiarlehen sind seitens der Gläubigern! unkündbar, b daß die Schuldner gegen die G^falw einer Kapi alkündigunq oder Zinsslergcrung dauernd geschützt bleiben. Tte Darlehens-Bedin- gimgen können ton der Bank kostenlos bezogen werden. mit Nationaliarben m der Zeit vom 13. bchl 13. MärH einschl. zu verbieten. SunnirnKBO* tim gen werden bestraft. Anflösllng einer Rommunistenversammlung. Frankfurt a. M., 7. März. Die Som- munistische Partei hatte für deute mut^r eine öhcntiicbe Versammlung nach dem KrifmU- palast einberu en, wo über ,,Kunst und Proletarmt geredet und diskutiert werden sollte. Wenn brr das Thema behandelnde Redner süb nach m bew Grenzen deS Erlaubten hielt, fo waren die (übrungen einzelner ^batterebntr betört mit p»»^ tischcn und revolutionären Gedanken erfüllt, vast, plötzlich die Sicherheitspolizei im Saat erschien und die Versammlung für autge" löst erklärte. Sämtliche VcrsammlunaSteÜ- nehmet, etwa 150 Personen, wurden unter ittmrr Bedeckung nach dem Polizeipräsidium verbracht, wo ihre $etionalien festgestcllt nnnben Uitta den 5ifrierten befanöen sich auch bancrische Kow- munifien. Ter Leiter der Bersammlung, Kvm-- munist Fritz Mener, wurde in Sckmtzhaft genommen. Ebenso wurden zahlreiche andere Personen, deren Zahl noch nicht festsmht, tteTbartrl DaS bei den Führern vorgefundene Vortragsmaterial verfiel der Deschiaqnahmc. — Di» „schlimm" es in wirtschait.nlvr Beziehung m» bi3e „Proletarierführen steht, erhellt auS der Tatsackie, daß einige der Herrschasten teure 5hg- nakS tranken und lmentwegt Zigaretten rtnubtoi, allen voran die „Proletariermnen". Frankreich und das geplante öirttooftfl* ab kommen. Paris, 8. März. (WTB.) Die Verchand- kungen zwischen den alliierten Regierunge», um da» torbereitete Wirtschaftsabkommen zum Abschluß zu bringen, dauern fort. Das Dokument enthält zuerst eine Erklärung der Ursachen, die die gegenwärtige Wirtschaftskrise herbnuesührt haben. In dem Memorandum l>eißt es: Der Friede il uoch nicht völlig wiederherarstellt. Die industriellc und landuürtsckiafllichc Produktwn vermindert sich, während der Verbrauch überall wächst. Der Pap«r- g-cldumlauf hat sich vermehrt, und die öffetttluchov Ausgaben werden immer fühlbarer. Die außer»' ordentlichen Ausgaben toben sich m un^Tctouzcm Maße erhöht. Dte Valuta tot ihr Gleichgewicht verloren. Außerdem befaßt sich das Mnnorandnm mit den den kriegsührendeu Regierungen govährten Krediten. Hieraus folgt eine Rcito von Vorschlägen, um der wirtschafckichen KrisiS abzuhelfen. Namentlich gegen diesen letzten Deil hat die französiscto Negierung Einwendungen machen wollen. Sie har sich hauptsächlich gegen den Passus verwahrt, ber von einer Revision deS Versailler Ber- trageS l-andelt und der WiedergittmachungS^ kommisswn ihre Vorrechte an dem Vertrage nimmt, sowie Deutschland die Freiheit läßt, über die Ausdehnung seiner Verpflichtungen zu bestimmen. Die französlsche Regierung betonte außerdem die besondere Wichtigkeit, die sie auf die Wiederherstellung der zerstörten Gebiete, besonders NordfrankreM, legt. Der Hobe Rat, der bis zur Abreise des Mi nisters Nittt in London tagte, hat die französiscton Eürwendungen zu Recht erkannt. Er batt die Per antwortung der WcedergutmachungSkommb'fion vollständig aufrecht und fügte eine Strtle hm», in der bte Wichtigkeit der Wiederherstellung der verwüsteten Gebiet? her vorgehoben wird, lieber an dere Punkte derselben Frage werden die Bertond- lungen gegenwärtig fortgesetzt. Lichtspiele Settersweg Die Frau mit den Milliarden b Seltersweg Inh.: A. Haberland Vorfithrunr S.S0. 5.15, 7.00, 8.45 Uhr. Es wird gebeten, nach Möglichkeit die NachmlttagsvorsteHumren zu besuchen. ..7.-;,- v_| II____1 II 1____LI IHM ILLI ... — ' whlj_ . II | | | Bll Illi ____I ■ I IjUJI | i|||l. w ■ l JJ Ifl “-L ' 04365 Behördliche Anzeigen. Beknncttnmchnng. Am Mittwoch den 10. März 1920, nachmittags 3 Uhr, wird in der Turnhalle ber Stadtmädchenschule, Schillerstraße 8, ein öffentlicher Impftermin abgehalten für alle noch nicht geimpften Kinder in der Stadt Gießen, die im Jahre 1918 und früher geboren sind. In dem Termin können auch bieienigen Angehörigen von Jmpspslichtigen, welche Aufforderung erhalten haben, ihre Kinder kostenlos ber Impfung unterziehen lassen. Rückständige ^mpfpflichtige, deren Zurückstellung aus gesundbertlichen Gründen gewünscht wird, können gleichzeltig dem Jmpsarzt vorgestellt werden. Die Kinder sind rein gewaschen ober gebadet und mit frisck?er Leibwäsche zur Impfung zu bringen. Zn dem darauffolgenden Termin Mittwoch den 17. Mär^, nachmtttags 3 Uhr, sind die am 10. März Geimpften zur gesetzlichen Nachschau wieder vorzustellen. 25206 Gießen, den 2. März 1920. Der Oberbürgermeister. I. B.: Krenzien, Beigeoichneter. Versteigerung von Abfallholz. Donnerstag den 11. März 19 2 0, nachmittags 2 Uhr beginnend, wird in der nachstehenden Reihenfolge das in den Höfen der Schul.' an der Wcst-Anlage, der Stadtknabenschule und der höheren Mädchmichu'.e an der Nord-Anlage sowie der MÄ>ch^nschu!e an der Schillerstraßc, ferner im Hof des Stadthauses an der ( artenstvaße lagernde Absallbolz aus städttschen Anlagen, bestehend aus Reisig-, Stock- und Knüppelholz, einigen Lindenstäinmchen und mehreren Haufen Ficht'nreiscrn, zu Erbsenreisern geeignet, an Ort Und Stelle meistbietend versteigert. Zufammenkunftim Hof der S ch u le a n d e r W e st - A n l a g e. 2 c098 Gießen, den 8. März 1920. Der O.e. bürgermeiste . I. V.' Or. Rosenberg BekanuLmnchling. Die Friedhöfe sind in der Zeit vom 1 6. M ä r z bis 15. M ai 19 20 von 6 Uhr morgens bis 8 Uhr abends gcoftnd. 27078 Gießen, den 1. März 1920. Der Oberbürgermeister. 1.8.: Krenzien. Bekanntmachung. HaushaltunaSvorstände, deren jährliches Einkommen z. Zt. oen Vertag von 4000 Mark nicht übersteigt, körmen sich wegen Gewährung eines Zuschusses zur Kohlen be sch af- f un g unter Vorlage von Rechnungen oder Bescheinigungen über stattgehabten Kohlendezug auf dem Stadthause, Zimmer Nr. 8, melden. Gießen, den 1. März 1920. 2708B Der Oberbürgermeister. I. B.: Krenzien. Holzsnbmission. Die Gemeinte Geilshausen rerfauft im Wege teS schriftlichen Llngebuts folgende Hu harten: Fichte: Kl. 2 1 S ück 2,43 Fstm. Fichte: Kl. 3 1 Stück 2.02 Fstm. Fich e: ftl 4 19 S:ück 20,04 Kslm. Fichte: ÄL 5a 49 S.uck 28,02 Fsttn. Fichte: Kl. 5b 164 S-ück 68,09 Fstm. Litern: fil. 3 3 Sück 3,35 Fstm. Ki tern: Kl. 4 30 Stück 28,08 Fstm. ffi tern: Kl. 5a 138 Stück 82,11 Fstm. Kiffern: Kl. 5b 223 Stück 75,95 Fstm. Tie Angebote sind getrennt nach Sortiment und Klassen pro Festmeter, verschlos'en, mit ber Aufschrift ,L«lzfubmision" bis spätestens Donnerstag den 11. März, mittags 12 Uhr, an unterzeichnete Bürgermeisterei einsureuhen, woselbst um genannte Zeit die Eröffnung ber Angebote erfolgt. Tas Holz ist gefällt und Sann torfcr ringtfcton werden. Nähere Bedingungen werd« vor der Eröffnung belanntgcgeben. Tie Gemeinde behält sich die Genetpnigung tovor. 2535 Geilshausen, 3. März 1920. Hess. Bürgermeisterei Geilshausen. Wagner. Freiwillilfe Bcrsttiqtrung. Mittwoch den 10. März 1930, nachmittags 2 U hr, versteigere ich Neustadt 55 (im Pfau) dahier gegen Barzahlung: 1 Räucher schrank, 4 Tische 2 Tafel- und 2 kl. Tische«, 1 Präzisfonöwage aus Meisingi. 1 Takel- Wage mit Marnwr, 2 kl. Gla^schräncke, 2 Zi- (reircnfiäTtb:r, 2 Ladcnth'len, 1 EisglaSschranl, 1 gr. Rcgnl, 1 Tütenständer. 1 Sacktarren, eine Garten bank und 1 Trumcaufockel. Tie Gegenstände find nur fury Zeit im Gebrauch und sehr gut erchalten. Berstnaerung bestimmt. 2593 Ferner: t Paar neue Militarfcbaftftiefcl.l < aar neue Mtlitärfchnörscbnbe, je I Paar^ngtttekel, ftnoyffticfel, Scbaürichube. Tenat-schubr, eia Paar gelbe Gamaschen tu 1 woll. Unterjacke. 3 unter, Gerichtsvollzieher, Plockstr. 4. Ausgabe kondensierter Milch. Die Milchempfänger, deren Karte auf V* Liter lautet, erhalten am M i t two ch den 10. und Dvnnersta g den 11. März 1 920 in den nachstehend aufgesührten Geschäften gegen A b - gäbe der Milchmarke vom 15. März 1920 der 12. Woche anstatt der ihnen zu- stehenden Vollmilch für den 10., 11., 12. und 13. März 1920 1 Dose kondensierteMilchzumPreise vvn 7.80 Mark. Die KleinhandelSgeschästr haben die ein gegangenen Milchmarken bis spätestens Montag den 15. März 1920 ans dem £>täbt. Lebensmittclamt, Zimmer 12, abzuliefern und die resUichen Dosen Milch zurückzugeben. Bezirk 1: I. W. Kurz, Neustadt, Bezirk 2: Karl Borger, Wetzsteingasse, Bezirk 3: S. Siegdiittit, Landgra-P il.-Platz, Bezirk 4: M. Klein Nachf., Wolfftraße, Benrk 5: Ernst Balke, Stephanstraße, Bezirk 6: Jacob Häuser, Ludwigstraße, Bezirk 7: Emil Fischbach, Seltersweg, Bezirk 8: Ludwig Gräf, Lechgesterner Weg, Bezirk 9: Marie Dcbus, Friedrichstraße,. Bezirk 10: E. G. Kleinhenn, Bahnhoistraße, Bezirk 11: Rob. Wietsche!, Krofdoner Strahk' Bezirk 12: Otto Nachtigall, Steinstraße, Bezirk 13: Emilie Banse, Frankfurter Straße, Bezirk 14 : Gebr. Grteb, Schanrenstraße. Gießen, den 8. März 1920. 26978 Der Oberbürgermeister (LebenSmittelamt). Bekanntmachung. Der NachtrogStoronschlag der Gemeinde Grüningen von 1919 Rj. liegt vom 9. März 1920 eine Woche lang auf der Bürgermeisterei zur Einsicht und Erhebung von Einwendungen offen. Es wurde die Erhebung einer Umlage beschloßen, zu der auch die AuSmärker herangezogen werten Grüningen, den 8. März 1920. 2700 Bürgermeisterei Grüningen. Dingel.______________ Bekanntmachung. Ter Voranschlag ber Gemeinde Beuern für 1920 Rj. fegt vom Donnerstag den 11. d. MtS. eine Woche lang auf der Bürgermeisterei zur Einsicht und Grtobung von Emwendungen offen. Es wurde die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen roertxm. Beuern, den 8. März 1920. 2704 Hess. Bürgermeisterei Beuern. Walther. i Lichtspielhaus1 Bahnhofstraße 34 Heute bla in kl. Freitag: 8 Das anserlesßüß Elile ^ppelprogramni $ | Fritzi Massary | l Die Rose n Mol: SNach der bekannten Operette r. Ivee Fall in b Akten. D 99 "Ferner. W9 | LotteNeumann | | „Prinzeßchen“ | A Hervorragendes Drama in 4 Akten. Ä M Aehtuns! D« mit so großer flh jQk Spannung erwartete Abenteurerfilm ^a ™ „Die Spinnen*4, Fortsetzung aus V »Der eroldne See", betitelt W I Das Brillantenschiff 2 sA kommt bestimmt Samatac.13.nArz, ■ 9 zur Aufführung. 2691c TVSSGGSMGTSSÄG« Ein gebronchker, saft neuer Sportwagcu mit Gummireifen gegen einen gut erhaltenen Kinderwagen »u tauschen. Näheres b. 8L Walter, Botanischer Garten. *** Wer fällt und »erflehuti 2 MM«? Zu erfragen ooniritw/ Liebigtteabe 9» v» p1*4 ELiJss EB MA und <5' Gießen, den 8. März 1920. 12705 Heuchelheim, Bad-Nauheim, den 8. März 1920. Die Beisetzung findet in Göttingen statt. Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen abzusehen 04446 Erscheint nach Gießen, den 8. März 1920. entschlafen ist Alicestraste 4. 04210 04402 Beschäftigung. 2681 Beuern, den & März 1920. (2721 Die Beerdigung findet Donnerstag nm 3 Uhr statt Es ladet höflichst ein H. Kirzinger. znm 'vjtrahe 31. 044« Tuche meine schöne, geräumige K-Nim.-Woüu. gegen eine andere, wenn auch etwas kleinere, zu julialtsUcb« an die Enten Bad-Nauheim, Gießen, den 8. März 1920. Betriebe teil Wräflt. W bt' MWN 3t( Wu TO de unt, n» e Die trauernden Hinterbliebenen Ludwig Werner Rudolf Werner Louis Werner und Käthe Matelsky. Am 6. März nachmittags 10 Uhr entschlief sanft nach sehr, sehr schwerem, langem Leiden meine herzensgute Frau, unsere treusorgende Mutter Trauer: Familie Ludwig Hofmann Walter und Otto Hofmann '^uicheir Nung von Knebsrat Zuteilung ( cbcud suche In tiefer Familie Karl Kreiling I. Wwe. Familie Wilhelm Hofmann V. Familie Wilhelm Hofmann VI. Die trauernden Hinterbliebenen Wilhelm Simon Familie Helfert Familie Ganz. ho ;?^pri Matten. auch Anfängerin, mit nutet Handschrift für so- ort gesucht. Schriftliche xlngeb. unter 2447 an den Siebener Anzeiger. Job. Bodmann G. m. 6. H. Tabakfabrik _ Essen a. d. Ruhr, Stoppenberger Str. 76. 2539] Für mein Eisen- waren-, HauS- u. Küchen-- gerä'e-Geschäft suche ich zu Ostern einen SlSlSÄ Arbcilney« dc» Uuijic Mliragic l MLiats i) Haven nie z Stimme. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen (Schützenstr. 9), Beuern, Chemnitz, den 8. März 1920. Die Beerdigung findet Donnerstag den 11. März nachmittags 2 Uhr auf dem neuen Friedhöfe statt. In tiefer Trauer: Frau Friedericke «paar, geb. Weimar Lodwig Spaar Wwe. Hch. Spaar Wwe. Marie Vogel W ilhelm Vogel Adolf Vogel nebst allen Verwandten. Vetzberg, Bieber und Gr.-Busock, den 7. März 1920. Die Beerdigung findet Mittwoch den 10. März, nachmittags 3 Uhr, statt. JQng. Buchhalter gewissenhafter, selbständ. Arbeiter, abschluhsicher idovp. amer. Sost.», möal. sofort gesucht. Schriftliche Bewerbungen mit Heug- msabschriflen u. Gehalts- ansprllchen unter *260:2 an den Giebener Anzeiger. Heute nachmittag entschlief sanft infolge eines Herzschlags mein lieber Mann 2 regelt uelMxr Nrechstun .8 io. £ Mtten ver, iJtoeu die ' Betriebsrat Stande, ij ^r .eine b LuiseWernergeb. Braun im Alter von 66 Jahren. ^liliegung d nii'en ober n ^cr die En, Elterlich, jfl tr,ebsiQ(, an Maracht [%[ vuuuuuuui fitfliajl J<Ä3 Ztgarrcubaus Richter, Frankfurter Straste 19. Jin Neichstv Ujinor «Lirtschastsbeti ^nachdem den M sollte, „au5 As b« Borliek Disscs nach Zu gLihörden oder i rin Untemel Utto Zwecken FüMt m Ibie J V' Sofern es Muhrung gewu ordentlicher Professor der Theologie im 55. Lebensjahre. Todes-Anzeige. Am 6. März entschlief unverhofft, infolge eines Lungenschlages, nach einjähriger glücklicher Ehe meine innigstgeliebte Gattin, unsere liebe Tochter, Schwester und Schwägerin Frau Elisabeth Simon geb. Helfert. At.WKrn gesucht 2062 Kiritzeuplatz 23 p. Die Beerdigung findet Mittwoch den 10. März, mittags 1 Uhr, Heuchelheim von Friedrichstraße 8 aus statt 8698 In tiefer Trauer: Marie Bousset, geb. Vermehren Alieu Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß am & März morgens 4 Uhr unsere liebo Mutter, ßchwester,Schwägerin, Schwiegermutter, Großmutter und Tante Frau Luise Welter Ww. geb. Stein nach langem, schwerem Leiden Im Alter von 55 Jahren sanft [04452 Um stille Teilnahme bitten: föuebbrutferd BM Nitschkowski (Stehen, Ludwigstraste 4. Todes-Anzeige. Gestern nachmittag 6 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden in der Klinik zu Gießen unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Krankenschwsster Luise Hofmann im 46. Lebensjahre. Reklame-Neuheit Erfordert. Kapital ^5-10 000 Mk. Näheres in der Geschäftsstelle des Gies?. Anzeigers._____________ Vornehme Existenz bietet sich Kaufleuten, Beamten, Offiz, a. D. burd) bQ5 Ausbeutungsrecht einer mehrfach patent- Die Beisetzung fand auf Wunsch der Entschlafenen in aller Stille statt 04386 Kondolenzbesuche sind nicht erwünscht Friedrich Wilhelm B^pler Meliene Römer, nebst allen Angehörigen. Drei Söhno gingen Dir voraus, Fürs Vaterland ins Vaterhaus. Gott gebe Euch in Himmels HÖhTi^;, Vereint ein frohes Wiedersehn. Heute nachmittag entschlief sanft nach kurzem Kranksein mein lieber Mann, unser treusorgender Schwiegervater. Großvater, Bruder und Onkel Heinrich Philipp Spaar im 62. Lebensjahre. unt. 04375 an b. (Sich- An5. Junger Student sucht einf. möfcl. Zimmer mir ob. ohne Pension in Gienen ob. Heuchelheim Sinn 15. Avril zu mieten. Schriftl. Angeb. m. Preis unt. 2549 an d. Gien. Anz. Zum Sommersemester möbl. Zimmer ges. Schr. Angeb. nuPreiS unt. 04424 an d.Gieh.Anz. ~3n Londorf ob. Steffel* dach möblierte*Zlm- m«r n»fud)t. Schriftl. Angebote unter 04410 an den Giehener Anzeiger. Heute nachmittag um ’/s3 Uhr entschlief sanft nach dreitägigem Krankenlager au der Grippe mein inniggeliebter Gatte, unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Gefreiter Karl Vogel EH.-ti.-Komp« R.-R. 36. Die trauernden Hinterbliebenen: Fran Karollne Vogel geb. Sehtipp und Kinder Ludwij Vogel und Frau, Eltern Jlalthaspr Hofmann und Fran geb. Vogel Ludwig Vogel und Fran Bnchdrncker- ftit vebrliug mit den nötigen Semttniffen gegen sofortige Vergütung gesucht Wsiiiow für unsere Kautabakfabrik gesucht. Bet guter Arbeit hoher Lohn u. dauernbe Oberschtesierl aus Oberhessen, kommt alle am Mittwoch, dem 10. März 1920, nachmittags 4 Uhr, tu einer wichtigen Besprechung nach Gießen inö Hotel Hopfeld, Wetzlarer Weg. [°4123 Hans Krall, cand. med. vet, Crednerstr. 47 II. Saallan (aff leib Bierballen). Täglich die beliebten Koneerte taÄ“ derChiemseer ^.1" in ihrem neuesten Schlager 04440 Fm Namen des Gesetzes W sowie bas übrige gemütliche Programm. Ausschank von flT. Weizenbier. 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