N 5* «*i* b» wessen öbel ’^nngoUff 8<*Wb~, ^schinen verkstätte r73, ' nötig? O-nachSich,! n Soften Atz »s Mk. 85.-7 ^Lackier- ir-Arbeitee AktltL gesühn. 13, Tel. 2134. tat I Ab fllontee ta L 9. Aebnlor I bade einen im | vor! kWW WnW ml. » wf, Sich! »15. Sämaschine Watorw Wendepflüge UniversalpflOc» Zweischarpflüg? Düngei*r smaschinen .rtoffelque* ickselmaschb sägen • npen * Deznn pVorderwaF die LydwMM» ithal, r Vierkstitle P> i ff ruar , w yerloA? I < utrdW9 V ’Xi ZwüSn-rnwö-rmk n. Verlag: vrStzl'sche Uaiv. Such- m. Stetnönitftrei L. Lange. Zchnstlütung, SeschSstrsteüe u. vruckerei: Schulstr. 7. Der FrnrrnHy-n der Nativ nalversarnrntung erst dann beschlossen werden könne, wenn die Antwort der Entente ans die deutsche Note vom 25. Januar vorliegt. In der Haltung der Regierung zur Ausliefe- rnngsfrage hat sich, wie die Blätter übereinstimmend feststellen, nichts geändert. In der „Kreuz^rituug" liest man: Was die Herren in Paris uns zu bieten wagen, geht auch danans hervor, daß sie die Beschädigungen nur in ganz allgemein gehaltenen Redensarten erhcken. Man stelle sich einen Mann vor wie Hindenburg unter der Anklage, die Zerstörungen in Nordfrankreich verursacht zu haben, und man wird erkennen, was es mit den übrigen Beschuldigungen auf sich 'bat. deutschen Bolkspartei u. a.: „Unsere Gegner wollen das deutsche Volk, nachdem sie es dem materiellen Ruin nahegebracht haben, auch für alle Zeit vor aller Welt in nie wieder gut zu machender Weise an seiner Ehre krank und verächtlich machen. Aber das wird nie geschehen. Sie wollen das Böse und wirken für das Gute. Sie rütteln «die deutsche Seele auf und bringen uns alle zum starken Gefühk der Einheit als Kinder des deutschen Volkes, das nun für sein kostbares Gut, seme Ehre kämpfen und wenn nötig leiden muß. Weitere deutsche Proteste. Berlin, 8. Febr. (Wolff.) Die Blätter bringen auch heute neue Protestkundgebungen gegen das Auslieferungsverlangen der Entente, so vom Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg, der preußischen Akademie der Wissenschaft und dem Reuhsarbeiterausschuß der deutsch und national gesinnten Arbeiterschaft. Am nächsten Dienstag soll im Vorgarten der Universität eine Protestkundgebung gegen die Auslieferung slattfilnden, der die Dozenten und Studenten aller Berliner Hochschulen teilzunehmen aufgefordert sind. Jina^ne von Anzeigen f. die aqeflnummct dis zum Nachmittag vorher ohne ft dcVerdindlichkeit. vretr chr 1 mm höhe für Anzeigen d.34 mm Breite örtlich 26 Ps., auSwärtö 80 Pf,: für Reklame- Anzeigen von 70 mm «reite SO Pf. Bei Platz- vorsct>risi20*/.Autfchlag. Haupeschriitletter: Aug. toocti Verantwortlich für Politik: Aua. Goetz: für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Nr. 33 Ter Gietzener IwyigtT erscheint täglich, auger Sonn- und Feiertagr. Bezug,prerr: Monatlich Mk. 2L0, vierteljährlich Mk. 6.90 einschließlich des Bestellgelds: durch die Post vierteljährlich Mk. 6.— ausschließltchBestellgeld. Fernsprech - Anschlüße: für bte SchristleitungllL Verlag,Geschäflsstelleöl Anschrift fü r T rahtnach- rrchten: Äitzeiger Sietzeu. Postscheckkonto: Zraokfnrt a. M. 11686 Erzbergers Meinung. Berlin, 8. Febr. (WB.) RcichÄninister Erzberger erHärte dem Sonderberichterstatter der „Dailv Mail" in einer llnterrebung, daß die Auslieferung irgend eines Deutschen einfach mrmöglich sei. Die Regierung und das ganze Volk feien in diesem Punkte völlig einmütig. Eine Aeußerung de» früheren Großhevzogs von Hessen. Berlin, 8. Febr. (Wolff.) . frühere Großherzog vontzessen erklärt in seinem Antwortschreiben an den Vorsitzenden des hessischen Landesverbandes der Drohungen Millerand« in der Kammer« Paris, 6. Febr. (WB.) In der Kammerrede tagte Ministerpräsident Millerand betretend ine Wiederaufnahme der HandelSb'zvchun- gcn mit den russischen Genossenschaften, eS handele sich um einen Austausch von FabriSäten g?gen Rohmaterialien. Diese Mäzna'hme ziehe kttwrs- wegs die Wiederaufnahme der Beziehungm mit1 den Sowjets nach sich und Vinnte nicht dazu dienen,, die rote Armee zu versorgten, lieber di: Ausführung des Friedensve rtrages von Ber-> sailles sagte Millerand, es zweifellos bebaue», lieh, bafe Amerika den Vertrag noch nicht ratifiziert habe, aber trotzdem habe die Wiedergut- machimgskommission schon ihre Arbeiten begonnen. Bezüglich Deutsch! and erklärte der Ministerpräsident, es müsse 27 Millionen Tonnen Kohlen jährlich liefern. Die Deutschen verbrennten mehr Kohlen als die Franzosen. Das sei eine Lage, die er nicht annehm m könne. Ter Ministerpräsident besprach die Mittel, über die man verfüge, und die im Friedensoertrag vorgesehen seien, um von Deutschland die Ausführung der Friedensvertva gsllauseln zu erlangen. Er verlas Arttkel 429 und sagte: Ich beabfidjtige also, Deutschland zu benachrichtigen, daß im Falle offenbarer Nichtausführunj, ferner Verpflichtungen die im Arti kel 4 29 vorgesehenen Fristen für aufgehoben erklärt we» den und nicht mehr laufen. Der Ministerpräsident verlas auch das Ko h lena.b ko in men und sagte, falls Deutschland seinen Verpflichtungen nicht Nachkomme, werde man zu wirtschaftlichen und finanziellen Repressalien sowie allen crnderm nützlich erscheinenden Maßamhm-en greifen, ohne daß Deutschland das Recht Hube, sie als einen feindseligen Akt zu betrachten. Millerand führ wörtlich fort: Ich beabsichtig«: allo, wenn der Augen- bblick gekommen ist, mich dieser Maßnahmen zu b> dienen, die der Vertrag mir an die Hand gibt, und ich erkläre von der Tribüne hevab, ohne drohen zu wollen, und nur deshalb, damit die Frage sehr klar und lvi-hlverstanden werd-, daß wir beabsichtigen, von Deutschland nichts zu verlangen, was es uns nicht auf Grund des Vertrages schuldig ist, daß wir aber alles verlangen werden, was es uns schuldet Um dies zu erzielen, wnden wir alle Maßnahmen treffen, die der Vertrag uns an die Hand gibt. -- Die Politik Sowjet-Rußlands. Kopenhagen, 8. Febr. (Wolff.) ^Berlin gste Sibenbe" meldet aus Reval: Der Leitnr der russischen Friedensdelegation, Joffe, erklärt» vor seiner Abreise aus Dorpat gegenüber einem Journalisten, es sei die Absicht der jetzigen russischen Regierung, zu einer friedlichen Regelung mit den Rarvdstaatcn und Westen rpa zu kommen. Er messe dem Frieden mit Estland große Bedeutung Bei, da er glaube, daß Estland den anderen Randstaaten den Weg gezeigt habe. Lettland sei bereits genügt, gleichfalls Friedens« rhandlungen einzuleiten. Sowjetrußland werde die Unabhängiakeit aller Randstoaken anerkennen. Zwischen En glaub Line Srontoeränöetnng Lloyd Georger. Rotterdam, 8. Febr- (Wolff.) Die „Times" meldet aus Paris, daß die Haltung LkoydGeorgesinder Auslieferungsfrage mit der französischen Regierung nicht mehr vollkommen übereinstimmt. Lloyd George ist der Ansicht, daß die Auslieferungsliste abgeändert werden müsse, und an anderen Punkten der Verbandsfbrderungen Aenverungen vorgenommen werden müßten. Tie „Morning Post" billigt das Auslieferungsbegchven der Entehrte, „Daily Expreß" und „Daily News" verwerfen es, die „Westmrinster Gazette" tritt für die Errichtung eines neutralen Gerichts ein. „New States m an" schreibt: „Tie Auslieferung verlor jetzt die gesamte moralische Stellung als Quell der Gerechtigkeit und Autorität. Wenn die Teut- schen ihr Abschätzungsvermögen wiedevgefunden hätten, würden sie mehr geneigt sein, über die Liste zu lachen, als böse darüber zu werden. London, 8. Febr. (Wolff.) Reuter meldet aus Paris: Als der Rat der Botschafter die Liste der Schuldigen am Mittwoch nach Berlin sandte, gab er sich völlig der Erwartung hin, daß man in London dieser Avion zustimme. Ter britische Lordbanzler traf jedoch gestern früh aus England ein und teilte dem Rat der Botschafter mit, daß Lloyd George fernen Standpunkt geändert habe. Wie Reuter weiterhin meldet, kam der Rat der Botschafter, an dessen Sitzung auch der brittsche Lordkanzler und der Attorney General teilnohmen, ju der Ansicht, die Alliierten müßten erst den nächsten Schritt der deutschen Regierung abwarten, bevor sie selbst etwas unternehmen. Paris, 8. sfebr. (WTB.) Tas .^Journal des Debats" schreibt, daß es möglich sei, daß im Laufe dieser Woche anläßlich der Zusammenkunft der alliierten Ministerpräsidenten und Minister für auswärtige 3n g Gelegenheiten in London dte Auslieferungsfrage aufs neue disfesiert werde. Es könne sich jeiwch nur um Entscheidungen handeln, die die Alliierten aus eigener Initiative treffen würden. Deutschland werde nicht zur Diskussion zu- gelassen werden. Was immer man auch machen möge, es hätte nur anzuführen, was man beschließe. Ter „Ternp s" erklärt, man habe in Paris keine Bestätigung der Nachricht erhalten, daß Italien intervenieren werde, um bte Auslieferungsfrage zu lösen. .. A msterdam, 8. Febr. (Wolff.) Der Panier Korrespondent des „Mgemcen .Handels bl^" meldet in Paris sei man durch die Frontveränderung Lloyd Georges sehr unangenehm berührt, da Frankreich dadurch Deuttchhrnd gegenüber tn das Odium einer baß'üchtigen Nation fomme. Tte Stimmung in Paris dadnrrch keuresw^ englandfreundlich. Tic Repe Millerands imä) London erhält dadurch ane ganz betzndere Bedeutung. Man könne annehmen, daß die Haltung Lloyd Georges auch von Einfluß auf die Haltung der Alliierten in der Frage der Auslieferung des früheren Kaisers fern werde. Eine Aeußerrmg der „Westminster Gazette". Rotterdam,?. Febr. (Wolff.) Der „Nieuwe Rotterdamsche Eourant" bringt aus bet „Westminster Gazette" einen Leitartikel zur Frage der Auslieferung, in dem cs heißt: „Jetzt, wo die Liste bekannt ist und Namen wie Hinden^ bürg und Ludendorff enthält, ist es nicht schwer einzusehen, daß sie die deutsche fltegtermtfll nt eine unmögliche Stellung bringt. Kern zivilisiertes Gemeinwesen mit nationalen lieber- lteferungen würde, wenn es im Krieg unterlegen! ist, sich dem Begehren des Siegers fügen, Jagd auf seine berühmtesten Generäle zu machen und Hand an siezu legen und einem Gericht aus ^liefern unter Smftagen, die voraussichtlich zu ihrer Verurteilung führen werden. In einem solchen Falle würde man stets auf passive Resisten z> des Volkes stoßen." Das Blatt erklärt weiter: Die Forderung könne allein durch eine militärische T a t überwältigender Art abgezwungen roerben. Wenn die Ententemächte danach streben sollten, die heutige deutsche Regierung zugunsten einer sparta- kistischen Regierung zu ftürjen, so wäre selbst diese nicht in der Lage, die Auslieferung zu gewährleisten oder durchzuführen. Es sei klar, daß ferne deutsche Regierung denkbar sei, die dem Vertrage in diesem Punkte nachkommen könne, ^fede Regier rng, die dies versuchen wollte, müßte emtiveber dura/ passive Resistenz oder durch offenen Atlfstand zuGrunde gehen. Die Frage sei in ihrer augenblicklichen Form nicht zu lösen, andererseits sei es aber auch nicht möglich, die Forderung fallen zu lassen. Wenn man zugefte'hc, daß Deutschland einen Strich durch die BeUnunung des Fnedens- vertrages ziehe, dann würde es auch versuchen, andere Bedingungen gestrichen zu erhallen. Die „Westminster Ysazettc" kommt zu dem Schluß, man müsse einsehen, daß die StaatiZmänner der Entente, die cs ermöglichten, daß man auf eine solche Weise in den Sumpf geriet, ihre 'Unüberlegtheit und Ungeschicklichkeit bewiesen hätten. und Sowjetrußland seien Friedensverhandlungen im Gange. Sowjet-Rußland stelle nur bte wesentliche Bedingung, daß England nicht in die inneren Angelegenheiten Rußlands eingreife. Die ylufhebung der Blockade gegenüber Sowjet-Rußland durch Vermittelung dcr kooperativen Verbärrde erscheine ihm mrdurchführ- bar. Die Alliierten müßten, wenn^ sie die Handelsbeziehungen zu Rußland auffrehmen wollten, nützliche Waren liefern, wie Lokomottven und lano- wirtschaftliche Maschinen, nicht aber überflüistge ,1'- Dinge, dafür wird RuUand liefern, was sie Ierbst I. An Frhr. v. Lersner, Vorsitzlmden der deutschen Friedensdelegation, Paris, den 3. Febr. 1920. Pans, 3. Fcch-ruar 1920. Herr PräfLent! In Ausführung des 8 3 des am 28. Juni 1919 unterzeichneten Puvtofells beehre ich mich. Ihnen anbei im Namen der alliierten Mächte ein Exemplar der von der britischen, französischen, italienischen, belgischen, rumänischen und serbisch kroattsch-slowenischen Regierung gemäß Artikel 228 Absatz 2 des Versailler Vertrages aufgestellten Listen zu überreichen. In die Aufstellung dieser Listen sind nicht alle die einbegriffen, welche sich der im Laufe des Krieges von deutschen Reichsangehörigen Äenen zahllosen Verbrechen schuldig t haben. Die oben bezeichneten Regierungen haben geglaubt, schicklicher Weife darin nur Personen aufführen zu sollen, die anscheinend die schwerste Verantwortung trifft. Die so aufgeführte Zahl der Schuldigen bleibt weit zurück hinter derjenigen der von deutschen Staatsangehörigen in Verletzung der Gesetze und Gebräuche des Krieges begangenen Rechtswidrig feiten. Es liegt nicht in der Absicht der genannten Regierungen, die Verbrechen derjenigen zu am- nestieven, die in die beigefügten Listen nicht mit einbegriffen sind. Die vorliegenden Mitteilungen berühren in keiner Weife das Recht der Staaten, sie innerhalb ihves Gebietes zu verfolgen. Gemäß Artikel 228 des Friedensverträges sind die auf den besagten Listen aufgeführten Schuldigen, fei es dem Namen nach, sei es nach dem Grade der Amtsausübung oder Amtsverwcndung, zu der sie von den deutsche Behörden herangezogen waren, bezeichnet. Tie oben bezeichneten Regierungm bchaltcn sich vor, von der deutschen Regierung, so wie dies in Artikel 230 des Vertrages vorgesehen ist, „U r- tunben unb Auskünfte j eder Art zu verlangen, deren Beschaffung zur vollständig:» Aufklärung der strafbaren Handlungen, zur Ermittlung der Schuldigen und zur genauen Abschätzung der Verantwortlichkeit für erforderlich erachtet werden sollte." Eine weitere Mitteilung wird Sr; in Beantwortung Ihres Schreibens Nr. 88 (genvint ist bt? Note be5 Herrn von. Lersner in brc Auslieferungsfrage vom 25. Januar) die Umstände rvtffen lassen, unter denen die alliierten Machte di: Bestimmungen des Friedensvertraaes über dies'n Punkt ausgeführt zu sehen wünschen. Genehmigen Sie, Herr Präsidstt, die Versicherung meiner Hochachtung. gez. A. Millerand. Ein Begleitschreiben an den Reichskanzler. Herr Reichskanzler! 7. Februar 1920. In Ausführung der Arttfel 228 bis 230 des Vertrages von VersaiÜes und gemäß ß 3 des Prv- tvfells vom 28. Juni 1919 habe ich an meiner Eigenschaft als Präsident der Friedensfenferenz am 3. Februar Herrn v. Lersner, dem Vorsitzenden, der deutschen Friedensdelegation, im Namen der alliierten Mächte ein Eremplar der von englischen, französischen, rtalienischen, belgischen, polnischen, rumänischen unb serbisch-ckroatisch-stvwenischen Regierung ausgestellten Listen zugestellt. Tiefe Listen waren von einem Briefe begleitet, der — es sei dies besonders bemerkt — festletzte, daß nach Prüfung der in dem Briese Nr. 88 des Vorsitzenden der deutschen Delegation (gemeint ist die deutsche Note in der Auslieferungsfrage vorn 25. Januar> enthaltenen Erwägungen eine weitere Mitteilung die Bedingungen wissen lassen würde, unter denen die alliierten Mächte die betreffenden Bestirnmim-i gen des Friedensvertrages erfüllt zu sehen wünschen. Herr v. Lersner hat auf diese Mitteilung mit dem Briese geantivartet, dessen Abschrift beiliegt. Tie Mächte haben nicht daran gezweifelt, daß die Handlung des Herrn v. Lersner eine persönliche Kundgebung war, für die die deutsche Regierung keine Verantwortung trägt. Sie haben in der Tat nicht mrnehmen können, daß diese Regienmg sich der Verpflichtung zu entziehen beabsichtigt, die sie durch Unterzeichnung des Verttages von Versailles eingegangen ist und daß sie nach weniger als einem Monat nach Inkrafttreten des Vertrages sich vorsätzlich weigerte, eine wesentliche Bestimmung des Verttages zu erfüllen. Ich habe also die Ehre, Eurer Exzellenz die Lifte, welche Herr v. Lersner in Empfang zu nehmen, sich geiveigert hat, überreichen zu lassen, sowie den Brief, der ihr beigelegt war. Dieser Brief ist vom 3. Februar datiert. Die Mächte haben demnach die durch das Protokoll vom 28. Juni bestimmte Frist eingehalten. Genehmigen Sie, Herr Reichskanzler, die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung. gez. A. Millerand, Präsident der Friedenskonferenz. Die Beratungen in Berlin. Berlin, 8. Febr. Tie gestrigen Besprechungen zwischen denFraktionsvorsitzen- ben unb der Reichsregierung werben heut; fortgesetzt Auch der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten wird hcu:e nachmittag zusammentreten. Daß eine Antwort von deutscher Seite aur die Note, die mit der Auslieferungsliste überreicht wurde, schon in den nächsten Tagen erteilt werde, ist unwahrscheinlich. Man wirt» vielmehr abwarten, bis dre Ententeantwort auf diedeutsche Note vom 25. Januar angegangen ist. Diese Antwort ist, wie die „Deutsche Allgememe Zeitung" meint, vor Ablauf einer Woche kaum zu erwart?n. In der gestrigen Aussprache der Regierung mit Sertretern der ihr nahestehenden Parteien trat die Ansicht in den Vordergrund, daß die Einberufung 1Z°- Jahrgang Montag, 9. Zebrnar 1920 GletzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Line Milderung der Spannung. Nach Eingang der erwarteten Note Millerands und einem Begleitschreiben des -Reichskanzlers in Berlin erscheint die Frage nicht mehr als so zugespitzt, wie es noch gestern und vorgestern den Anschein hatte. Die «nannten beiden Dokumente haben keine Fan- sarenwirkung, und dies erklärt sich im einzelnen, wenn man die neuesten Meldungen über die Verhandlungen des Pariser obersten Rates in der Auslieferungsfrage, wie sie sich in der letzten Zeit abgespielt haben, näher prüft. Es waren von Anfang an Meinungsverschiedenheiten vorhanden. Die Lifte ist nur darum Freiherrn von Lersner zur Weitergabe übermittelt worden, weil die Entente in einem früheren Antwortschreiben auf eine deutsche Darlegung in der Auslieferungsfrage sich felbft für die Benennung der auszuliefemden flterfonen eine Frist gesetzt hatte, die am 10. Februar abgelaufen wäre. Die Erregung der deutschen Oeffentlichkeit war also beileibe «icht unberechtigt oder gar verfrüht. Es war vielmehr gerade jetzt geboten, vom Standpunkt unserer nationalen Würde und Ehre den allerschärfften Protest gegen die „Folterknechte" zu erheben, wie die maßgebenden Personen in dem Botschasterrat von einem Blatte mit Recht genannt worden sind. Wenn auch die Lage noch durchaus undurchsichtig und nach wie vor ernst bleibt, so darf man ooch> an nehmen, daß die Kundgebungen in deutschen Landen nicht ungehört verhallt sind, denn zu diesen deutschen Kundgebungen haben sich ja auch auherordentlich eindrucksvolle Stimmendes neutralen und auch des feindlichen Auslandes gesellt. In einzelnen Londoner Blättern ist der deutsche Standpunkt mit einer rückhattsloseren Offenheit verftarrden und gewürdigt worden, als in vereinzelten sozialdemokratischen Organen, die den „Entrüstungssturm" oa- hin zu kennzeichnen sich vermaßen, . daß es sich habet mir um eine Mache von Militärs und der oberen Zehntausend handele. Herr Lloyd George hat, von dem Degen feines opposttionellen Rivalen Asquith empfindlich getroffen, schnell selber in ein an* «res Horn geblasen. Der enalische Justizminister Birkenhaed ist im Auftrag der englischen Regierung nach Paris gereift und hat Sir Bestürzung her französischen Kreise mit- g)tteilt, daß heute Lloyd George in der Auslieferungsfrage feinen Standpunkt geän - ändert habe. Auch Italien scheint die extreme Richtung der französischen Haßpoli- ttter nicht mehr mitmachen zu wollen, wie auch aus einer Kammerrede des Ministerpräsidenten Nitti zu entnehmen ist. In welcher Weise nun die Kursänderung her Entente zum Ausdruck kommt, ob es dennoch dabei bleiben wttd, daß Deutschland prinzipiell Persönlichkeiten zur Aburteilung vor fremden Gerichtshöfen aus liefere, oder ol> nicht nur eine Abänderung der schmach- v ollen Liste, sondern auch eine Aenderung i» dem Verfahren gegen die sogenannten Schuldigen fetbjt beabsichtigt ist. Das bleiben Fragen der nächsten Tage. Die deutsche Re- gierung soll, wie wir aus Berlin hören, nicht ^Ewt fein, auf die neueste Note Millerands clgbatb zu antworten; sie wartet vielmehr Ip heißt es, zunächst die Antwort ab, die der aberste Rat in Paris ihr auf ein früheres r^iHbet6” m bCT AuÄteferungsfrage noch Hervorzuheben sind heute die Kundgebungen einzelner unserer Heerfüh- rusammengetan haben, um dem f«gmacfvollen rgehen der Feinde gegenüber rin einheitliches Verhalten festzulegen. Die Generalobersten von Heringen, von Kluck, Wit Bi^hn von Eberhardt und General von Falkenhayn stehen auf dem etanhjmnft, sie durften sich keines- ^llsfreiwtlltg stellen. „Wir dürfen der deutschen Regierung, wenn sie sich wirklich zu ha schmachvollen Auslieferung versteht, das Odium nicht ersparen, deutsche Männer, die nichts als ihre Pflicht gegen das Vaterland £ten, selbst zwangsweise in die Gewalt der F-inde zu bringen." Eine persönliche Lertei- ttgung vor dem feindlichen Gericht wollen die ^nannten, die ihre Kameraden zu gleichem Erhalten auffordern, unterlassen, vielmehr dem Sinne nach nur erklären: „Ich habe E x9€t?n -atA m€ine Pflicht als deutscher Loldat; als solcher erkenne ich euch nicht an imb verweigere jehe Aussage." Wir sind über- Standpunkt in der ganzen be*tfäen Oeffentlichkeit verstanden und be- Mtzt wttd! Eine neue Note der Entente. t_ Berlin, 8. Febr. (WE) Arn Samstag b® 7. Februar 1920, überreichte in später Abend- htnbe der französische Geschäftsträger dem Reichs- vrizler die Auslieferungsliste mit der un-, )crruor ei gemein diese Vorbildung und der eine mdgtidjfle die oben angegebenen grundsMichsn ä Dwdmaen, mtb dem 6. Metzger für etroffot. NSHeve ** Amtliche Personalnachrichten. 24. T^ember 1919 Wilhelm Eckhardt, Karl ®5bel, Wrlfelm Klingelhöser, Heinrich Klotz, Ludwig Neurath, Friedrich Stern und Wilhelm Lehrer mtb fordert grundsä ______ö._, Akmäherrms mc. Frankfurt a. M., 7. Jckr. Das Müffche Wohnung samt soll 20 000 Perstmen unterbringen, wozu mindestens 6000 Wohnungen notwendig wären, während in der abgclaufenci Woche nur ganze 6 vorhanden waren. Dtem fet deshalb die feit Jahren leerstehend-n Lürwa- wohnunges auf den Kirchen und Türmen der Stedt vermietet, getreu dem Grundsatz, daß es immer» hm befier ist, in luftiger Höhe zu wohnen^ wie bei Mutter Grün nächtigen zn nrüffen. * me. Limburg, 7. Febr. Im gmtMN gol» betten Grund wütet die Grippe außerordentlich stcttk und feckert namentlich unter den jüngeren Beuten triefe Opfer. In einigen Orten sind die Schlcken gefdffctffen worden. Kirche unö Schule. Bekanntmachung erfolgt. Nährmittel für Fckruar noch nicht ein* getroffen. Nährmittel und ucker für Zuge- S: Gckr. Becknx,__ 27, LckdwigSplatz 4; Ernst , Wnlltvr- ; Ä. Slmgelmeher, Lndwigswaße 57; Joh. Reinbardt, Schühmrstr. 10. Zucker für Kranke: E. Radtke, Wrlb torstraße 34. Nährmittel für Kranke: Emmericher Waren-Expckitckn, Seltersweg 59. Mehl für Kranke: Mgr. 1.70 Mk K. Duill, Asterweg 43. Jährmittel und Zuckrr für Fremde: H. Decker, Löwengasfe 28. Seife: Marke für Februar. Anteil 125 Gr. K.-A. -Snfenpnlver, das Pfund 2.10 Mk. Zucker-AuSgabe. Der bei den Ktein- hcmdlem der Stadt Giehcn bestellte Znckec für Fckmar kann von Dienstag an in Empfang genommen werden. Es entfallen auf bie Zncker- marte Nr. 2 (Februar 1920) 750 Gramm Zucker. _ Die Wochen kar tosfelmarken Nr. 20 bis 40 bet 4. Woche und Nr. 1 bis 40 Jeeben beliefert bei: Karl LSbsack, L°^sgasfe, Heinrich TrechSler, -sternsttahe, Jean Weisel, Sonwenstraße Frau Eduack Weisel, Sandgasse. Die Marken tonnen bis einschließlich Donnerstag den 12 fi Monats eingetoft wecken. ■ reinllchkeft des Trinkwasfers rtepva irrtb artbae Hautkrankheiten, zu deren Heilung trie Bettoffe» neu meist nichts unternehmen, es fet denn, daß sie es mit Zaubersästen oersuchm. Die Ansfüh- nmgen des Rckners wurden durch von ihm selbst aufgeirommcne Lichtbilder in bester Weise deran- chaulicht. ** Deutscher Iugend bund Gießen. Am Freitag htelt Herr Reallehrer Will in dem großen Hörsaal des physikalischen Instituts einen Lichtbildcrvortrag über Verredig, der Pan den Mit- gttckern des Bundes zahlreich besucht war und wohlverdienten reichen Beifall fand. Die Kunsb- öent'mäter vergangener Zeiten wurden vorgeführt. Ferner sprech der Vortragende über die Geschichte und die geologische Beschaffenheft des Brugrundes Beired igs. — Am 31. Januar gründete der Vor-- itzende des Deutschen Jugendbundes Gießen in Nidda seine erste Ortsgruppe. ** Lichtspielhaus, Bahnhofftrehe 34. Indem Film „Panoptu I" werden Unmögüchfeiten möglich gemacht. Wettfahrten zwischen Autos, ein durch verbrecherische Hand Verursacher Eisenbaha- zusammen stoß, die Erplosion eines ^Unterirdischen Hauses, ein Sprung mit dem gollopierenden Pferd ton der Brücke in den Fkrh und v-teles versetzt in atemlose Spannung. Landkreis Gießen. -m. Hungen, 9. Febr. In einem Anfall geiftiger Störung machte gestern eine ältere Fran von 'hier ihrem Leben durch Erhängen ein Ende. L. Trais-Horloff, 7. Febr. Heute wurde die Jagd in der Gemarkung Trars-Horloft auf 6 Jähre verpachtet. ES wurden 1000 ML erlöst. Der bisherige Pachtpreis betrug 150 Mk. Kreis Friedberg. — Bad-Nauheim, 8. Febr. Bier 5ier weifende Kurg äste grasen bereits wieder die umlfegenben Bauerndörfer nach Eiern ab. Da ie jeden Preis anlegen, meistens den Hühnerhaltern hohe Summen für ein Ei bieten, erhalten sie mühelos jede Menge. Die natürliche Folge ist die fabelhafte Verteuerung der Eier. Durch weg überschreiten die hamstracken Kuraüste, be nicht feiten auch noch gegen entsprechenden Ausschlag mit ihrer Hamsterwave Geschäfte machen, den festgesetzten Höchstpreis von 60 Pfennige» für das Ei um das Mehrfache. «evol»ttp« in XranAtattfaRen. Rotterdam, 8. Febr. (Wolff.) Laut -Rienwe Rotteckamsche Courant" meldet ein drahtloser Bericht aus Moskau, daß in Transkaukasien dte Revolution misgebrvchen und Trflis tm Besitze der Bolschewisten fei. Die Bolschewisten meldeten die Einnahme von Nffchni Udinfl. Der ttatiurisch« Minifterpräfident über bk auswärtige Politik. Nom, 7. Febr. (Stefani.) In Beantwortung verschickener JNterpellattonen über die auswärtige Politik führte Minffterpräftdent Nitti in der heutigen Kammersitz u.ng aus: Drn fragen bilden heute noch den Gegenstand inter- nattouafer Besprechungen: dieAdriafra g e, die Fwye von Kleinasien und die türkische Frage. Sie berühren die wichtigsten Interessen Italiens und sie liegen im Jnteresfe unseres Lan- des, daß in allen diesen Fragen das Nationali- tätenprinzrp vorherrscht. In diesem Sinne wird die Haltung Italiens beftimmt werden. Italien totrb im Mfttebnroer auch eine Stellung eiirnehmen, bte «icht hinter derfenigen der anderen Länder zurück- ycht. Wtt haben fein Fntevesfe daran, daß eine Nation nnteckrückt wird, woraus nut Kerwe zukünftiger Konflckte entstehen könnten. Ick habe mich auf die Solidarttöt der ^Merten bezüglich des Londoner Bertrages berufen, urrd die Alliierten sind in loyaler Weife ihren Verpflichtungen nachgckommen. Ich würde aber Berernbarungen vorziehen, die aller, zum Vorteil gereichen totirben. Was Albanien betrifft, so ist Stoßen berat, diesem Bolte feine volle Unterstützung zu gewähren. Wenn Albanien Opfer auferlegr wecken, so wick das nicht durch Jtftwn geschehen, noch tm ttattv- nrschen Jnteresfe liegen. Wir wünschen die Unob- hängiochüt und dir rate Entwicklung des albanischen Staates. Ich bin überzeugt, daß in dieser Richtung ein guter Schritt vorwärts getan ist. Die tret» Wagenmeister Jofef Weber zu Dillenburg, den Unterasslstenten Wilhelm Sänger zu Lauteckack) (Lessen), Wilhelm Wreael zu Alsfeld (Oberhessen) sämtlich in der Hesfesch-Preutzischen Eisenbahngemeinschaft, die mtlürtiibare Anstellung verliehen i wurde am 28. Januar den Lehrern Wetter zu beschäftigen ftnd Tie Georg Rückert zu Drexnchenham eine Lehrere .mtidmr grober tote an her AoWichiür »u Zwing^g. KZ faaT @nn.pen K>ll nur nuänaWnnnie inyWitn, | B-nsfamr. am 3. Sebtuar öem &p«t Mebri» Hfc1'' Lmgm tne Stfaerfclle an de) AM UM, oas vpefey, fnlte öte XterabHte emmg tm ’ ■ ' *• - *« - • Reichsrat mtb in der NatftmaLersamml u>rg red* zeitN erfolgt, rwch wr Beginn des Schusiahrr am 1. Aprrl in Kmft zu setzen. ** Gutscheine heimkehrender Kriegsgefangener. Der größte Teu der Kriegsgefangenen brüigt Gutscheine mit üb« mehr ober weniger große Summen, die beim Abtransport aus dem feircklichen Lager dort zurückgelasten werden müßten. Diese Gutscheine sind verschiedener Art und werden von der Regierung ver- chiedeu behandelt werden. Den Heimkehrern nnrö brmgenb empfehlen, sich schon im Tur chgang s- lager ober Lazarett über die Einlösungsform M unterrichten. Ist dies versäumt worden, so tommen ür die Einlösung, je nach Art des Guticheins, dre Äeneralkriegskasse Berlin SW. 19, Unterwafire- ftaße 7, oder die Abwickelungsintendantur des enigen Generallomprandos in Frage, dem der Er- atztruppertteil der Feldformation des Hermkehrers unterstand. Icke Sendung an diese Stellen ist em- zuschreiben, auf dem Schein sind genaue Heimatabresse, voller Name, Dienstgrad, Truppenteil und Gefangenennummer anzugeben. < Hungren, 9. Febr. Tter erste Kwgs- gefangene aus ftcmsösftchcr Gefangenschaft, Kaufmann Heinrich Schäfer, ist am vergangenen L-ams- tag hierher zurück^etehrt. Er war berckts rm September 1915 in Gefangenschaft geraten. Die Moor- ruck Oedlandereien der Proo4«z Oberheffen. Bei der heutigen LckensmftteDdappheft.wird io häufig gefragt, ob es nicht möglich sei, bte Lebensmfttefe rzeugrmg durch Kulttpirarng der noch vorhandenen Moor- und Ockffächen zu steigern. Man macht sich aber in der Regel hiervon einen ganz feT ,>en Begriff und schätzt diese Ländereien viel höher ein, als sie in WirklichLett sind. Das Deutsche Reich umfaßte tm Jahre 1913 rund 54 Millionen Hektar. Davon entfielen auf landwirt- chaftlich gerrutzte Flächen nntb 35 Millionen, auf orstlich genutzte Flächen rund 14 Millionen Hektar, so daß für weder forst- noch landwirtschaftlich genutzte Flächen noch 5 Millionen übrig blieben. Vm diesen entfiden aber auf Haus- und Hofe räume noch 613 053 Hektar, auf Wege, Friedhöfe, Gewässer usw. rund 21/? MLlionen Hektor. Für Moor- und Ockland verblieben a£fe nur noch rund 2 Millionen Hektar. Das ist zwar eine Mache, die etwa so groß ist wie der Freistaat Württemberg. Im Verhältnis zum ganzen Reiche ist sie jedoch nicht sehr groß. Die Provinz Obertfref fen umftrßt 328 814 Hektar. Davon waren benutzt «n Jahre 1913 als Acker- und GartenflÄhe 141 666 Hektar, als Obst- und Wcknrrnlagen 3121 Hektar, als Wiesen 54 362 Hektar, als Weiden und Lmttmgen 6731 Hektar und als Forsten und Waldr»sen 109079 Hektar Aks weder land- nxf> ferstwirt- chatzLch genutzte Flächen verblieben demnach nur noch 15 656 Hektor. Davon entfielen aber auf Haus- and Hoftäume 2080 Hekbrr, auf Woge, Friedhöfe, Gewäsfer nfttxi 12 308 Hektar, auf Moor- läudereien 300 Hektar und auf sonjÄge Ockffücheu 1068 Hektar. Wenn man mm aber bebetitt, daß sich unter beefem Oedland noch eine Mnze Menge befindet, das steh beten besten Willen nicht Bulttrrieren läßt und eine land- und forstwirtschaftliche Nutzung völlig anssihkveßit, so wick mm zu der Ueberzeu- gung Dmmen, daß sich durch Kultivierung der schule ist, nachdem er dir Austimmung des Reichskabinetts gesunden hat, dem Reichsrat zur Bewtung zugegangen Tamft ist der Entwur für ix& erste Reichsschulge setz aufgefteCtt, daS die Gesetzgebung auf dem Gebiete des Schulwesens die durch die neue Verfassung dem Reiche zugefallen ist, anfeitet. Im allgemeinen besteht, wie bekannt, die Absicht, die einzelnen Fragen der Schulgffetzgebung von der Reichs schul üonferenz, die Ostern in Berlin zusammentreten wick, begutachten zu lassen. Im vorliegenden Falle müßte hiervon Abgesehen wecken, weil die Länder wie Gemeinden, auf eine sofertige Regelung der Schulfrage bräng^ tot iu Arttfel 146 der Verfassung festgesetzt ist, daß sich das mttüere und höhere Schulwesen auf der gementtamen (Rundschule auftubauen habe, war der emhettllche Jrchalt des Gesetzes von vorne- herem WbetL Der (fefetzentwurf bestimmt, da er Unterrichtsjahr umfassen soll. Alle öffentlichen und privaten wr» schufen wecken aufgehoben. ES wick indessen den Lvrfchuten eure gxwis sc Mmriclelungszcit Kugeston- den, doch all der erste^Jahcgang schon im kommenden Jahre m-cht mehr nen mit Schülern besetzt wecken. Die Tättgteit der öRentlidxm Vorschulen hat nach dem Entwurf mit Begnn. des Schck- pchres 1924/25, die der privaten Vorschulen mit ’Seffhtn. des Schultzchves 1929/30 beendet zu fein Ter Gefetzentwurs bestimmt Wetter, daß die Kräfte an anderen öffattlichen Schulen bei gieicÄ>teibm der Besolttwrg Wetter zu beschäftigen sind. Tie PrivaiuTtterweisrng ehydner Kinder oder , ö- w. Das v s CÄ, ewck k messens, ist durch 6 äHgausgchbenw Pi MtWütat h t eüthtiat, will k Sm Mau schaßi M der Siebt: stbefestigung V t begonnen. Bro b r emer M wn « GeMe mache »n 60 Nev§ 2° Stelle h, a Dvs. Ach avt mlung Pws. «tnchMüogch. Knems ganätit 3tI0°0’KfS «uoaät tt». Bitt hi di ab. S W bm dwv »Wä mtben Wa/T ^ta uw, SbTÄ ,öhe zu *i,' zu müsM. ebr. Im gWP ippe (aymk& 3 unter den igP mgen Dito ™' Schuld M 3?i ta* heute ernt «ritt; ber Sarfw' und es möge" en jem- $ffJ imlest E-« chverul^tM LK. es herrjto t mH® tm ®5 S«Ä b* JÖL wdieExZ sfr« ^***' Äi«R* S?Ä ^8 Safte’ ne l^j KK bad 3tat>» Datum: die 1638^50 1641'50 6.2. 7.2. CfficHifMl in Lerp- abend von bei !£).- 92nad* lairtz eine» Vrotest en über bet vchärdliche Anzeigen. Woche o«t der Wchgermristerri o*x. 6d)thmg ehrt weiteren lhr*»ge beschloß«, » die verein- L42 DN. 'N und L Teil: Di* lürnieuMUi le Ur Tiste 14 ES ladet höflichst ein EL Klnlnfer. tLürgermetster (L-benSmittestruch ilt rvteder in be/ter Qualität xunaben! den 7. sich drS auch Hi»» den 15., «achm 3 6tfe Wx J£)te ; cchends Montag 1731,- 37,20 27,25 33,95 5,90 2.60 6^0 6,- 390,- 1.60 M7. 1.65 DN. LAO Mk. LA2 Ml. 1.44 M. 7,- 6,- 375,- Dbrlchn, 6. fchveSt i» entern ??W Mflea M, siSM besten? ?W Saalbau Cafe Leib Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stodchotm . Wen . . . Täglich grofle Konzerte der Chiemseeis i Peeioncu. Echt oberbaverttcheä (BnfratMe. 1451,50 1791,75 1621,50 1639,- 36,05 27,05 8830 imn Die Holland 'Dänemark Schweden Norwegen Schweiz Wien (altes). . . . Deutsch-Österr. abg. Budapest...... Prag Helsingfors .... Spörnen ?En bi& eaMs-chließlich zZU®**1*« bem L2. te. WkS. emgriöst m ausgewogen 3. Würfelzucker: 4. Sa»diszucker: bö bämn tchrvarz den 6. frebenat Äarhiotifrungcu. Datum: auf bat surchüor ernste l?age, in der Reich befindet, mit größtem Nachdruck Ma-» entgegen. Ein Zritunyövrrbot. ... ,. Frage der StuSürtaaeeg des Saffcrä, num nur der Schern Rn ffrchk, huiimß. 8t*ilitiFi|rirat! Ansschk i. ff. Snyitiin Gteßeil u.Würzburg. g abend 8 Ubr: Singstunde. Boüchhllges Erscheinen rstnLeriich 02465 Der Doestanb. 1 W MJ Se 9t*e Semtinttexgd uchdem R^° haust- auf wette« 6 Jahve Aentlich verpachtet toeebe*. Die Bed«g»gen werden bei dem $ta> Berkin, 8. ferMeLmng des dmnat über diesen Satz äußerte g van der Darstellung des Seelen- önetRerei £ga»|Bt. Happet Momdstchrt: abends 6^> llhr: „Der Sc^chgraber". Worrv» den 16.: GesthtoKeu. DienAag ben 17.: ^Der Schatz«über". Mittwoch den 18.: „TMtafe 1734.- 07,30 27,35 34,05 Buchenholz tur* seschvttten, auf Sag. 1245 Gebe. KahL Geld Brief 7. Febr. 3946,- 3954,- 1508,50 151130 1808,25 1821,75 1448,50 1788,25 1618,50 1636,- 35,95 26,95 84*40 entfernt. 1920. 1480 i Iltphe für F-llchestn. Dretz. liegt öctt den Bahnhöfen Gru»d-Schwachchm, Trais- je etwa 20—25 Mdatten! 1479 am 1920. Büryermetstevei Wptze. D steH Berl.irr, 7. Febr. (AB.) In der batix^n «chlntdlung gegen ÄefMrt erflärtr biekr, dast erausdieBernehvrungb^LLxzLptmaLns B« P st besteche, der erklärt habe, bafe Dir-Kk e die Flucht MarlochS wLnßche. Sin TodesurtM. . Schrrer^em üh l, 7. Febr. (WB.) Der Ut* Hundel. Frankfurt a. M., 9. Februar. Devtfeumarlt. Stürme in Wmrttto. N raMjorl, 7. Febr. fWdlft. ) Reuter. ofcfcTTn c verursachten im ästRchen TÖLe des Landes grofie Zugv^rs>ät-*8ig*en. Fast iber« E liegt der Swatzmbochnverüchr toi. Z» ^cnx York verkehven nur noch hec t\jd>- and Ueter» -rrmdbachnen. Aus dem Land legt flch der Sturm letzt merrftd), aus der Gce daasrt er jedoch noch « Ter Dampfer „Vriufrc% Arrwe" mit 32 Mwn an Bord geriet bei Song JSlaud in f Grund Wegen btr fcbrnrneni 6e mutzen * Berfatbe, dem Dampfer zu $)ä> zu flammen, anf- ge geben itmten. Sin Vergnügen Utes - 1920. 14648 (Lebetotottslamt). Geld Brief 6. Febr. 3728,50 3736,50 Gieben, 9. Febr. Beekhoveuadeno: @nmn Fischer, Berkin (Klavier). — 2® eine den ödar seelisch bereichernde Ber- «staltnng rtnrftF der gestrige Klavierabend oon ®nnn Fischer: ein starkes Temperameut, eine Mls das Forte eingestellte Künstlernatur, bk trotz itaeS Sturm- und Trangbvgehrens der Tastatur ihres 3Wtrnmcnt-3 liebevolle Behandlung scheit7t, die Pedalwu-fuktsru — man batte an die Wieder- gäbe des Schlußsatzes der Sonate op. 10 Nr. 3 — mit feiner Nüancierun« absthätzl. Largo- und Andante-Saft», mit gelassener Ruhe und eindring- Ücher GeftaltunHskrast zu meistern weiß. Beim Bortrng des Largos der Sonate op. 10 Nr. 3 — ein Largo-Satz kommt nach op. 10 ärnercholb der Solosonaten Beekbovenr nicht mehr vor — man in der Tat die Empfind rrnq, die wieder erscheinen Simm. Jedem Btrfuch», et nch-aus Dienstag den 10.: „Das Stawoß) '' Mittwoch den LL: GestÜtotze». Donnerstag den 12.: ^Tosca". FrrrtW ben 12.: So Aartoffel-Ausgabe 4.u.5.woche. tis^O^?Enkartvf^elmar»ov Nr. 20 »«d Nr. 1 bis 40 der Woche werd« brfkfert bei; ^s^obsack, gBeMMoae, ^itz Rumpf, (3n einem Teil der Auflage tvwhTfoÜJ ParlameNtaristhe Deratungni. Berlin, 7. Febr. Sxnite rieben bec Aral- tronsst^hr^r der Nationalversammlung mit den Mitgliedern des Reichs ka bi- Aetto^ Mstrnnuen, um über ine Fvonge des Zw- stmruksrtrrtts des Pariamcntes xu beoaten. Der Despoechanq, bie um 6 Uhr abertbd beginnen.soll, «rd eme Beratung des interfraktlonellen Lu ss chu s ses vovangechen, bk um 4 Uhr statt-- findet. Da die RotAllrterten moch nicht bekannt -st, so liegt, wie der vorwärts" xustvndes eines Melancholischen, der einer erbarmungslosen Schicksals tragik zum Opfer fällt. So wirkte auch das Andante espressivo der Sonate op. 81a („Das Lebewohls, das Wagner seinem Motiv der „Frage an das Schicksak" vorgeschwebt haben mag. Die launig sich aMö>enben Stimmungen in der Fantasie op. 77 mit ihren viel- Smben Pausen und der wechselvollen Themen- altung, der Tanzcharatter der für die russische serin komponierten Polonaist op. 89 — der tintigen von Beethoven stammenden — und die den Abend emfeitenben C-mol 1 -Variationen wurden durch den starben Formwillen, der Edwin Fischer eigen, besonders piastisch- Der Künstler liefe fick durch den starken Beifall von seinem Grimdsatz, S d>ou44>a«iK>a us Di ÄKcofa". Mittwoch den 11_ unrfbtitta^; : JSBKMm Dctt ": abends 7 W. Shaw- Abend. ,3*e graße Katharina"^ öierrari: JQfcmaj Bvsnets Lrweckvmg". DrnuverScA den 13.: JDer febaube 2zichman" Fvritag bar IX; ,^ätig 9äcdto". Samstag den M.: .LdruscV'. Snrnctua ötufter bra Stöbt Lebeusnnttestrmt M melden. 4»^^Err°ufshSrWvr^ für das Pfund beträgt . ^.?5L5blener uwö KviSattKvcker: a) nxAt raffimert L4Ö Ml. Evt ledststich erneu Zuschlag txm 10 Prozent gt> «chmigt. Dv Bvvechtigung zu cuem HSHev«l Las- schlage habe der Berliner Buchhäudterverein trotz Aufforderung dsm Rerchswirtschaftsnrrmsterrum nt ober tvn>uder: un ganten tzut oder Watten Beide Teile, zusammen 10 Akte, in einem Riesenprogramm. Panopta wird ganz Gießen auf die Beine bringen. Paaopta wird wochenlang das Ge- apr&ch der Stadt bilden. Panopta ist die Frau, die alles «lebt Panopta ist die beste u. tollkflhnste Detektivin der Welt Panopta ist der größte Detektiv-, Sensation«- und Wild West-Film aller Zeiten. Panopta bringt fabelh. Sensationen and unglaubliche Tricks, wie man sie bisher noch nie gesehen hat Panopta hllt Sie Aber 2 Stunden in atemloser Spannung. Paaopta übertrifft durch Ihre Tollkühnheit sämtliche männlichen Detektive. Paaopta wurde In den wenigen Großstädten, wo der Film bis jetzt zur Aufführunggelangte, wegen seiner enormen Anschaffungskoeten In zwei Fortsetzungen gespielt, bei uns sehen Sie beide Teile zusammen in einem Programm. Panopta nicht sehen, heißt für Kinofreunde Großes versäumen. 1468c Ojner fiel, mit der Aotge, daß 18 Passagiere ge* tötet und 26 verletzt wurden, Otto De r k eher g, der den Anschlag in Gemeinschaft mit den baden rusfischen Aritoern WvycMf und JaStzstnsV tio* übte, wurde uartr vom Sclprmvgerjcht jum Dvtx frCTirrteuIt. -------- Jagd - Verpachtung. 1 l. Js. nochmsttogs ,d« Iugd«rpachtunq der r&Ä ^l btt Jagd der FÄdgemav- uit" auf weitere 6 Jahre unter den ..Derpachtmrg brftaact ja gebenden Bo- ^6m^en nmsSnetend verpachtet werben. ** tiegt ettatf 10 Minuten v« und etwa 30 Mriruteu dobi , Die KleuchlmbelSgeschLste «chmteu Sudkmsarten Nr. 2 Ammeln und zu je 100 3. Mrz an das StLdt. LebenSmittetmnt, Zjrn- ” Beifügung einer schrifttichem Drift. über bec AnjM der abgelleferten Mwckar tietemmfl nichts ändern müZde, so Snute sich aber die 9hi3dfrxng auf der anderen Seite ärtbent Dafstr 511 wirten ist jetzt die Aufgabe aller im Jonde, bäte noch ruchiger llrierteaana fähig sind. Eine ErttLrang der BeNürer UniversE Berlin, 7. Febr. Ja axer S-rLärung der Berltoer nnibex fivden wird, der sich zu ernrm Schergen- dtiemst hergibt, nm *** Tarif (bot auSrulirferu. Dar beratenen »rrtwto der deutsch-« tzochjchnten, etneS Snusss ndt irr «ckubenrischen Jugend, richten N6a&b Mld uachdrikNch an die Regterung tei Bitte imb** Mrchnrorg, dem strrchttrweAt der Entente geg«rSber stKM>teS»or. EnglmS und die AsSttetermrg des «Liters. ASMttch wen werfpamtte Yowenmye» an Deutschland. PaiSletz, 7. Febr. (WB.)Asquith sagte t« einer Wahlrede nvch:Sein^r lieber- »eugnna nach kann Deutschland die ihm auferlegten Bedingungen nicht erfüllen. Dtzefer Friede ist nicht der Friede, de« wir verlangt haben. Bon Deutschland werden wir nicht mrbr als 2 Mü- lrarben Pfund erhalten können. Wir sollten vor altem den Betrag testsetz-'n, den Deutschland und Oesterreich uns fstr Wiedc-rgutmackungün schulden. Dre Wiri>ergutmachllngSIvmmission imife dem Böllerbund unterstellt werden und tbm mstsstm Vertreter irr befreiten und neutralm Strrten an* gehören. «menka und England. London, 7. Febr. (WB.) Man bmrattert m Skrrctmgtrn Staaten uns Grofe-Britarmien wegen des Brieses LZord Grebs iwer bte Haltung der Bereinigten Staaten brat rri^Ensvertrag gegraSbfr Borfiellungen erhobra bättra. Man dementiert ebenfalls, baß Llonb ©eorge an Wilson telegraphiert habe rcmöge bte vom anterislrmsch-n Senat zum tzrie* bCTt#tertrage gemachten Lvrdehalte aTrnkchmen. Neue Zuweudnngeu an KrtegsbrschLdigte und Kriegshintrrdliedene. Berlin, 7. Febr. (WLB) Zur Linderung ber Not unter ben versorgmrgsberechtigten Militär*- Personen her unteren Klassen tmb deren üinter- blicbenen fanden zwischen brat ReichSarbeitsrndri- äetinm und brat ReichSfinairzministerium 8er- hanblungen statt. Diese hatten bo‘< Ergebnis daß das Reichssiuanzminrstertum zusagte, für dtest Zwacke erhebliche Mittel berriLzuftellen. Teuerungszulagen für Hastuarbeiter. Berlin, 7. Febr. Nach einer Meldung bei „Berliner Tageblattes" aus Hamburg m in der dortigen Baoegung der Hafenarbeiter eine Einigung zustande gekommen, nach der eine Tcuerungs-ulageder im Taqvlolm beschäftigten Hafenarbeiter von 10 40 Mt. pro Tag, den im Wocheukchn befindlichen tun 60.40 Mk. Pro Woche >rnd den im MraratÄohn stechenden! von 270.40 Mk. pro NLanat gewährt wird. Der neue Tarif gilt mir bis zum 31. März und wird von den Arbeitern nur als eine AbsrhtagS-aAsrg betrachtet. „Freiheit" und „Rote Fay«" wieder zu-rlasfen. porter -IxMxns Morgans von einer nächtlichen .» ^uer s br nnst chumgefuchl. In dem völlig verrannten Gebäude fand man bie Reste der ^«wregertocht-r Morgans und thrrr Töchter im Alter von 14 und 13 Ighrrn. * Die ^ierundzwan-igstunben- Deutschland? Die Zählung bet stunden von l bis 24 ist, wie erinnerlich, eati alte rtabemsche Einrichtung, dre un Betrübe bet borhgra Staatsbahnen feit einer Reche oon Jahren wieder ausgenommen ist. Die BierundManKg- 1 tun den zeit ist bekanntlich auch in Belgien und Zrc-nkreich burchgefülm. Luch bie Schweiz wird lid\ wie berichtet, der Linsübrung des Sommer- lamchlans anfchtietzen. Es ist wvlst anzunehmen, daß auch die Tschechoslonrakri und Bolen nariv Mgra werden, schon um ihre gute Gesinnung für bra Weiten kund zu tun Deutschland wird dann mit wenigen Ausnahmen von Evenbcchucn umgeben jein, die die Stenden des Tages bis zu 24 durchzahlen. Die deutschen Ei lenbahmxrwciltuiu-en nxrrcn bisher bekanntlich zu der Neuerung nicht geneigt. Sie unterscheiden hdkumtlid) bic Nacht- tett txm der SogtWit durch Unterfristchen der Mimtten^tssera. Es fragt sich, ob bas Baiviel ber Umgehung auf bie Dauer nicht stärker wirten wird, als .‘Dcrftxntnen und 6tewohacheit. ha. ,Mucher" im Buchhandel. Eine» Teuerungszufchlag von 30 v. §>. für den Berträer Soriimeirts fcnx chho ndel hat beDanntÄch der Veraw der Berliner Buchhändler brichloften. Dies wird letzt tmeder aus Anlaß ber Erhöhung des Breites für etn Wckl«nehi^tchen bestätigt. Nach einer Wit» teilnng des Rri che im r sicha N^merMsteriums haben ccker bie Bu-chhändter ein Bewahren wegen über- Z«ckeE«saabe. Der bei den Klernhändlern ber Stabt (Resten bestellte Zucker für Februar 1920 kann von t ien$tag den 10. Februar 19 20 gegen Soriagc des Destellausweifes und Ablieferung der -Surferinarte Nr. 2 in Empstmg genmmmm Ttcrben (fcB attfaüai auf die Sutonarrte Nr. 2 (Fv. Irrncr 1990): 750 Gramm Zucker. Mit dem 29. Februar 1920 verliert die Zucker- «rrte Nr. 2 ihre Güktrgteit: wer bis zu diesem ^age den Zucker nicht abgehott hat, hat fernen Bremen, 7. Febr. (58333.) Durch -Betörb- «mg btS BesiHlSHabers aß Inhaber ber volb- Gewall für ben Bezirk der Reichsmehr- 10, ist ber Druck und der Vertrieb der hrer Zeitung „Der Kommunist^'', wegen zweier Artikel ^Zum 4. Februar" und „Ein irrsinniger Geselle Gustav Noske" auf die Dauer von 14 Tagen verboten worden. Berlin, 6. Febr. (WB.) Der DberMS» Haber ordnete an, daß die Zeiti hei^ und ,Fil>te Fahn^ am Silole mH tute eleftT.yvoipeft ovwrtß. B. Rtehter, Aadueestonn 7L Würzburg. Str. 76. u», I Vereine | Noch Kreisamts <5«fcn vom L Februar 1930 (Amtsverkürrdft- gungibtatt Nr. 18 vom 5. Februar 1980) sind A»tr Lae ffr< die Ongb der ©Entartung Haufen bei Gießen soll am Feeüvg dsu 13, y. MtS. nochutittagS 2 Uhr TwchnmD auf dem Rate haus in ixtafat och wertere 6 Jahre -mcrftbtetenD verpachtet wachen. Dte ^fctngungm werden en 1483 Febr. 1920. triftet« Sxmfen. ppel. §nl6.: ,Sk«g«oolo". Lren-tuybm 17.:RJtift- SBaib. „Robert Guiscach Dieranf: „Der ter, bwrhrae, Krug" Mittwoch den 18.: „Michal xramer . Lichtspiele Seltersweg Seitenweg 81 *•* Seitenweg 81. IL Unheimliche Geschichten Fünf Einakter klus von Dakars Oswald. In der Hauptrolle ferner: Kreuziget sie ”S* Aebtnagl ächtusgl Achtung! Freitag den «■Mra“1 Die Herrin derWelt II.Teil. Die Geschichte der Hand Gregard, 6 Akte. Ferner: Unsere Schwiegertochter» Lustspiel in 2 Akten, «ehern «a sieh aettfp HlUel Vsrtähraag 8.38, 5.U, 7.80, LU Uhr. Voi-verkauf 11—1 Uhr an der Theaterkasse. 3, Gießen (Hammstr. 8), Mellrichstadt, 8. Februar 1920. Die Beerdigung findet Mittwoch, x/s3 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt 1486 Gießen, den 9. Februar 1920. Täglich abends 8 Uhr Die Beerdigung findet in der Stille statt. 1469 In tiefer Trauer: Gießen, den 9. Februar 1920. 1501 Seit-onö Bein ter Fallofen, [Z _ Käfig oerkäuf- IC 5) 1 1 TO tfIt. 18. 02470 1XCI HIV' Gebrauchter Star mit lieb. Roonstr Gehr, weiß emadl. Berd 02458 zu verkaufen Liebigstrafte 63. gesetzt. 1489 c Goetbettrafte 311. um. 1294 an d. Gies,. Anz! 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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere gute liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Helene Wagner geb. Kreuter im beinah vollendeten 81. Lebensjahr am Samstag mittag um 2 Uhr durch einen Herzschlag in ein besseres Jenseits abzurufen. In tiefer Trauer: Kar! Wagner, Dienstmann Familie Willi Völbel Familie Kari Loh Familie Hans Bär, Newark (Amerika). Danksagung. Für die allgemeine durch zahlreiche Kranzspenden und sonstige Beileidsbezeugungen bewiesene Teilnahme an unserem schweren Verluste sage ich im Namen aller Hinterbliebenen tiefempfundenen Dank. Rektor H. Knauß. Allein Mädchen 6in junger Wagner ää’/Ä" für Wagenbau gesucht, gesucht. Schrift!. Angeb. Feldgr.Zivilüberzieber (neu) geg. feldgr. Mantel au vertauschen evtl, zu raufen gesucht. 02487 Bismarckstrafte 40 p. Heute nacht verschied unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharina Beil geb. Molitor im 72. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. WlU AU Ostern 1920 gesucht. Gute Schulbildung und Willigkeit wird voraus- Todes-Anzeige. (Statt jeder besonderen Anzeige.) Heute morgen gegen 7 Uhr wurde mein lieber Mann, unser guter Vater und Schwiegervater Kirchenrat D. August Dingeldey Pfarrer der Johannesgemeinde zum ewigen Leben beimgerufen. Bessie Th. Dingeldey, geb. Wilson Eduard Dingeldey, Rechtsanwalt Alfred Dingeldey, cand. med. Helmuth Dingeldey, stud. phil. Hildegard Dingeldey, geb. Merck Victoria Pfeil. Darmstadt, 7. Februar 1920. Todes-Anzeige. Heute früh 5 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden, einen Tag vor seinem 14. Geburtstage, unser lieber hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Enkel und Neffe Richard Dietz. Heute morgen verschied nach längerem Kranksein mein innigstgeliebter Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater und Grohvater gMKMMMM EiseuvahMaffner L K im 82. Lebensjahre. In tiefem Schmerz: Bettfla öartmann aoö MM. Grünberg, den 6. Februar 1920. 02463 Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 2 Uhr in Grünberg statt. Ordentliches Mädchen am liebsten vom Lande, zu 3 erwachsenen Personen gegen hohen Lohn g ^ Zweitiuädchen ooi Heater Gieflei Leitung Herrn. Steingoettir Montag de« S. Febr.. abends 7 Ubr: 15. Vorstellung im Mon- tag-Monnement: Rose Bernd. Schauspiel in 5 Akte» von Gerhart Hauptmann. Samstagd.14.F-br. abends 7 Ubr 16. Vorstellung im Samstag-Abonnement: Datterich. Posse in 10 Bildern von Niebergall. Sonntag d. 15. Fror.» (Auffer Abonnement. Gewöhnliche Preise nachmittags 3 Ubr. Schwarzwaldmädei. Abends 7 Ubr: Rose Bernd. Schauspiel in 5 Akten von Gerhart Hauptmann. Vom 17. bis einfchlie» lick 20. Februar MMMlerSperWOU Samstag d. 21. »ebr« abends 7 Ubr: (Auffer Abonnement! Kleine Preise. Die fünf Frankfurter Gebr. aber gut erhalt. Nähmaschine zu kaufen gesucht. Angebote erbittet Photograph Wolf, omm) Sicher Str. 13. Stud. phil. erteilt grdl. Nachhilfe in allen Fächern, hptfchl. im Französischen. Schr. 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Februar 1940 3nl)alt$ Ucbcrfid)t: Ausdrusch von Getreide. - Verkehr mit Nutz- und BrennhoO - Gebühren der Sckornftoins^^ £77~7T-----T7T” M-Id-pstiM d°r m di- R-ich.wchr GntreknOen. - HSch^r-ü- für Verbrauch.,u»er. - M-HMef-ruug für Vabifdjes oÄÖt __(Matzen). Viehseuchen. Vornahme der Notlaufimpsungen durch Laien. - Gefunden, verloren. arif für das Schornstein- dementsprechende Erhöhung 1 Stockwerk durchlaufen . . 3 10 1 Stockwerk durchlaufen Pf. 2 Stockwerke durchlaufen . . 3 Stockwerke durchlaufen . . „bei denen der Wert an 4 5 6 60 Pf. 75 „ 90 „ 100 „ 110 „ 120 „ bis 3U Pf. obgehaltene ^Zersommtungen sur om u n i a> i u b an Deutschland statt, die überall stark besucht waren. Die Redner und Redn.-rinnen erörterten unter stürmischer Zustimmung der Teilnehmer vor allein die wirtschaftlichen Seiten der ÄTrfckü'lß- frage. In allen Versammlungen wurde eine gleichlautende Entschließung angenommen. h^eddes warnte die Zuhörer vor dem Haß und km Neid gegen andere Völker. Eine ähnliche Meldung bringen üie jüngsten Nachrichten aus Belgien. Die Brüsseler Handelskammer trat Stockwerke durchlaufen . . Stockwerke durchlaufen . . Stockwerke durchlaufen . . Bus dem besetzten Gebiet. nc. Wiesbaden, 9. Febr. Die fransen Besatzungsbehörden gehen gegen , die ohne ordnungsmäßigen das besetzte Gebiet betreten, mit unnach- cher Strenge vor. Zwei junge Mädchen Frankfurt müssen hier 14 Tage Gesäng* bsitzen, weil sie keinen Paß hatten; ein. iter aus Frankfurt bekam in Höchst we- »esselben Vergehens 3 Wochen GesänK- uid eine Marktfrau in Mainz, die ihren angeblich verloren hatte, muß neben 200 : Geldstrafe acht Tage absitzen. er prozeh Lrzberger-helfferich. Berlin, 9. Febr. (WTB.) Zur heutigen mdlung im Prozeß Erzberger-Helf- ch war Rerchsfinanzminister Erz bergen -ererschienen. Die Zuhörer wurden auf enauefte nach Waffen untersucht. Nachdem der Vorsitzende die Sitzung mit der Ermahnung zu ruhiger, sachlicher Verhandlung eröffnet hatte, äußerte sich Erzberger zum Pinpodin-Fall, wobei er besonders die Veräußerung seiner Anteile ge, der Verstaatlichung des Bergbaues, der en Handelspolitik svww eine Rerhe vm neu der sozialen Gesetzgebung vornehmm. Elementes« in Aegypten. niro, 9. Febr. (WTB.) Havas. Cle- eau iffl im Sonderzug hier eingettvffen. Die Eröffnung des englischen Parlaments. London, 9. Febr. (Havas.« Das Parlament wird am Dienstag mit großer Feierliä?- keit eröffnet werden. Zum ernen Male s'it 1914 wird der König, die Königin und der Pnnz von Wales an der Sitzung teilnehmen. Der fiöntg wird die Thronrede oerle"en. Die starke S N- fron wird namemüch die Bei-andlung der Home- Bekanntmachung betreffend die Gebühren der Schornsteinfeger, hier Abänderung des Regulativs, die Reinigung der Schornsteine betreffend. Vom 30. Januar 1920. Sie andauernde und weiterhin wachsende Teuerung macht die erneute Erhöhung der im Lohntarif für das Schornstein- fcgerg werbe fepgest tz en Löhne, und iure dementsprechende Erhöhung der Feggebühren erforderlich. Unter Aufhebung der bisherigen Besetzungen. wird daher mit Zustimmung des hessischen Ge- samtminisleriuins das Regulativ, die Reinigung der Schornsteine betreffend, vom 26. Januar 1875 (Regierungsblatt 2.851 bis zur allgemeinen Neuordnung des Schornsleinfegerwesens vor läufig wie folgt geändert: I 8 23 erhält folgenden Wortlaut: § 23. Tie Gebühren der Schornsteinfeger betragen einschließlich Teuerungszuschlag: l.Für die Reinigung von steigbaren fogenamtten deutschen Schornsteinen, die 45 60 75 85 95 100 Au» dem Reiche. t militärische Besetzung von Plauen? erlin, 10. Febr. In Plauen i. B. sind Berliner Lokal-Anzeiger" gestern nachmittag swehr truppen eingerückt. Zwischen- tngneten sich nicht. Die militärische Besetzung ladt steht vermutlich mit Streikgelüsten in Ttilinburftic im Zusammenhang. Vom Hessischen Volksbund e uns mitgeteilt wird, folgendes Tels- n an die Reichsregierung gerichtet wor- „Der Vorort Cassel des Hessischen bundes gibt seiner Empörung Ausdruck das Auslieferungsbegeheen Verbandes, das, jedes moralischen altes bar und aller menschlichen Vev- Hohn sprechend, nur die Vernichtung utschen Selbstgefühls, den völligen Meu- >rds Deutschlands anstrebt. Die Reichs- ung möge auf dem Standpunkt ihrer vom 26. Januar fest beharren und des :s gedenken, das einer der edelsten Deut- resagt hat: Nichtswürdig die Nation, die thr Alles setzt an ihre Ehre." Der Druckerstrcik in Köln. öln, 9. Febr. (WTB.) Infolge - des kerstreiks können die hiesigen Zeien mit Ausnahme der sozialdemokratischen rischen Zeitung" nicht erscheinen. Generalstreik in Solingen. -olingen, 9. Febr. (Wolff.) Seit morgen herrscht hier der General- k, dem sich auch die Buchdrucker- lfen angeschlossen haben. Die Zeitmt- -schienen nicht. Der Generalstreik ist eine wilder Streiks in gewissen Betrieben, ic derer die Arbeitgeber den beteiligten tem mit einer 14tägigen Frist gekündigt t. 2 Stockwerke durchlau en . . 3 Stockwerke durchlaufen . . 4 Stockwerke durchlau en . . 5 Stockwerke durchlaufen . . 6 Stockwerke durchlau en . . usw. für jedes weitere Stockwerk . 10 „ 2. Für die Reinigung von engen sogenannten russischen Schornsteinen, die Ur ^ti^r Q»l7 7 30 Milliarden geschätzt wurde. Er schloß: „Wer Lor zu einer öifeung zusammen, i die Zahlen unbefangen prüft, kann es unmöglich per Pralident verlas ein Schreiben des Mv-l lemgnen, daß Deutschland schon jetzt bis an die UMrs für wirtschaftliche .Angelegenheiten, in | Grenze seiner Leistungsfähigkeit beftrebt gewesen ist. dem Zeitpunkt der Leistung auf Gold mark geschätzt worden ist, find usw. für jedes weitere Stockwerk . . 5 3. Für das Reinigen eines Schornsteinaufsatzes 1 Meter Höhe........15 2 Meter Höhe........20 beHandette. Er schilderte seiner Anteile an den sächsischen SerumwerDe, der Zur Präsidentschaftswahl in Amerika. Newyork, 9. Febr. (WTB.) Havas. Hoover wird seine Kandidatur für die Präsident- schaftswatzlen niederlegen. Ein amerikanisches Flottenprogramm. Neuyork, 9. Febr. (Wolff.) Havas. Marineminister Daniels bereitet em großes Flotten- programm für die Vereinigten Staaten vor, das 16 Ueberdreadnoughts und 10 Panzerkreuzer umfaßt. Haag, 9. Febr. (WTB.'' Ter „Nieuwe Cou- rant" meldet aus Washington: Marinesekretär Daniel, Vorsitzender der Untersuchungskom- mission des Senates, erklärte: Tie Vereinigten Staaten müßten sich entweder dem Völkerbund anschließen oder die größte Flotte unterhalten. Er versicherte, daß die amerikanische Flottenpolttik von Frankreich und England gebilligt worden sei, und daß er dies durch vertrauliche Dokumente beweisen könne. tlintsverfünöigungsblatt für die provmjiaidfreltion Gberhefje« und für das Kreisamt sieben tdd,on, NO» 'montaq. 'B'.ns.aq, ■Donrmstqq u. Nnr d-rch di.Post ,q qeq.n M». 2.50 =>i«t,l|äl>rL Vofü.itoMgoUft.to. zum Pariwert den Verkauf Direktor der Bekanntmachung betreifeiiö Ausdrusch von Getreide. Vom 20. Januar 1920. In Ausjul/rung oer Reichsgeireideordnung für die Ernte 1919 wird hiermit auf Grund deren 88 5 und 80, Zister 12 das Nach stehende benimmt: 8 1. Die Besitzer beschlagnahmter, noch nicht ruSgedvoschener Brolgetreidevorräie sind verpflichtet, dieselben bis spätestens zum 1. März 1920 auszudreschen. 8 2. Zuwiderl/rnclungen gegen § 1 werden nach § 80, Zister 12 der Reichsgeireideordnung für die Ernte 1919 mit Gefängnis bür zu einem Jahr und mit Geldstrafe bis zu 50 000 Mart oder mit einer tiefer Strafen bestraft. Darm st o d t, den 20. Januar 1920. Hessisches Landesernäl)rungsamt: Neuma n n. Bekanntmachung betreffend den Ausdrusch von Getreide. Vorn 29. Januar 1920. Im Nachgang zu unserer Betanntinachung vorn 20. ds. Mts (Beilage zu Nr. 18 oer,,Darmstädter Zeitung" vom 22. Januar 1920j wird hiermit benimmt, das- in denjenigen ttomrnunaloer- bänden, die für den Ausdruich von Getteioe einen früheren Schlußtermin als den 1. März 1920 festgesetzt haben, der von ihnen bestimmte Termin Geltung bat. T a r m st adt, den 29. Januar 1920. Hesfifches Landesemährungsamt. I. V.: Emmerling. bisher folgende Leistungen bewirkt worden: 1. die Saargruben mit 1000 Mill. Goldmark, 2. die Liguidation deutscher Unternehmungen im Ausland auf 120(0 Mill. Goldmark,, 3. das Reichs- und Staatseigentum in den abgetretenen Gebieten 6600 Mill Goldmark, 4. die Handelsflotte mit 8250 Mill. Goldmark, 5. Naturalleistungen: a) an Kvhle 240 Mill. Goldmark, b) an Maschinen 150 Mill Goldmark, c) an Ei fenbahnmaterial 750 Mill. Gold- mark, d) an Kabel 66 Mill. 'Goldmark, 6. das zurückgelassene Staats- und Heeres- eigentum, soweit es nicht unmitt-elbaren Kampscharakter trägt, 7000 Mill. Goldmark, 7. die bisherigen Kosten für das Besatzungsheer 666 Mill. Goldmark. Die Summe dieser Leistungen beträgt 36 722 Millionen Goldmark. Dazu kommen die bereits begonnenen aber noch nicht abgeschlossenen Lieferungen im Werte von 390, von Farbstoffen im Werte von 2OO Millionen Goldmark, sowie unsere Forderungen gegen Oesterreich-Un- ?arn, Bulgarien und die Türkei im Betrage von 000 Millionen Goldmark.Dabei verdient ausdrücklich hervorgehoben zu werden, daß diese Zistern die zurückgegebenen Werte und Waren, nämlirf) die belgischen Depots, Effekten usw. im Betrage trat 480 Millionen Goldmark nicht ernschLießen." Der Minister betonte, daß die vorstehenden Zahlen mit großer Vorsicht ausgenommen feien, und beispielsweise den Verlust durch Liguidationen mit 12 Milliarden erscheinen ließen, während er von anderer Seite niit Rücksicht auf die Wertsteigerungen auf Bekanntmachung über den Verkehr mit Nutz- und Brennholz. Aus Grund der §8 1 und 4 der Verordnung über Die wirtschaftliche Demobilmachung vom 7. November 1918 ^Reichs- Gesetzblatt <5. 1292) ordne ich im Einvernehmen mit dem Hess. Ministerium des Innern und dem Hess. Ministerium der Finanzen, Abteilung für Forst und Kameralverwaltung hiermit an, was folgt: 81... Nutzholz und Brennholz dürfen auf der Bahn oder zu Wasser nur mit ftaatlidjer Genehmigung befördert werden. Bei Versand des Holzes noch hessisckjen Orten wird die Genehmigung von der staatlichen Oberförsterei, aus deren Bezirk das Holz befördert wird, auf dem Frachtbriefe " oder dem Konnossement erteilt. Ter Frachtbrief oder das ft'ounof fern ent müssen den Absender, den Empfänger, die Versandstation, die Bestimmungsstation, den Bestimmungsort, sowie die Art und die Menge des Holzes enthalten. 8 2. Nach außerhefsifchen Orten dürfen Nutzholz und Brennholz ohne Rücksicht auf die Beförderungsart nur mit staatlicher Genehmigung befördert werden. Wird das Holz auf der Bahn oder zu Wasser befördert, so wird i?ie Genehmigung von dem Ministerium der Finanzen, Abteilung für Forst- und Kameralveinvaltung, auf dem Fracht brief oder dem Konnesfement erteilt. Ter Frachtbrief oder das Konnossement müssen die im 8 1 hezeichneten Angaben enthalten. Wird das Holz in anderer Weise befördert, so stellt die paatliche Oberförsterei, aus deren Bezirk das Holz befördert wird, einen Beförderungsschein aus. Ter Besördekililgsschein hat den Absender, den Einpsänger, den Abgangsort, den Bestimmungsort, sowie die Art und die Menge des Holzes zu enthalten. Statt durch Beförderlmgsschein kann die Besörderiings- erlaubnis auch durch Bescheinigung aus dein Abfuhrschein erteilt werden. Tie Beförderung darf nur an dem Tage erfolgen, der auf dem Beförderungsfchein (Abfnhrfchein) als AbgMigstag vermerkt ist. Ter Transportführer hat den Beförderungsfchein (Ab- fuhrschein) bei sich zu führen. 8 3. Tie Genehmigung (§§ 1 und 2) kann von der Vorlage eines Nachweises darüber abhängig gemacht werden, wie das Holz verwendet iuerben soll. 8 4. Für die Erteilung der Genehmigung auf einem Frachtbrief oder einem Konnossement (8 1, Absatz 2 und 8 2, Absatz 2) wird eine Gebühr von einer Mark erhoben. Bei Beförderung von Holzmengen von weniger als zehn Festmetern kann von Erhebung der Gebühr abgesehen werden. 8 5. Tie zur Ausführung dieser Bekanntmachung erforder- lichm Anweisungen werden von dem Hessischen Ministerium der Finanzen, Abteilung für Forst- und Kameralverwaltung, erteilt. 8 6. Wer den Anordnungen in den §8 1 und 2 dieser Bekanntmachung vorsätzlich zuwiderhandelt, wird mit 0)efängnis- strafe bis zu fünf Jahren und mit Geldstrafe bis zu einhunderttaufend Mark oder mit einer dieser Strafen bestraft. Auch kann das den Vorschriften ber §8 1 und 2 zuwider beförderte Holz zu einer Zeit erfolgt sei, wo die Anteile gewissen Zukunftswert, d. h. Spekulationswert gehabt hätten. Von diesem Verkäus habe er der Gesellschaft ordnungsgemäß Mitteillmg gemacht. Zu dem Vorwurf, daß er als Abgeordneter die Regierung für die Subventionierung der Serumwerve habe interessieren wollen, wies Erzbeiger den 2lngellag- ten Helfserich daraus hin, daß ihm als ehemaligen Staats Minister ganz genau bekannt sein müßte, daß einmal 25 000 Mark bei dem Millionenheercs- etat damals gar keine Rolle spielten, drß ferner bei der Etatsberattrng in der Oteed Abgxorv^ nete allerlei Wünsche Vorbringen, die höhen Mittel verlangen als eingesetzt sind. Gegenüber der Behauptung zwischen seinem Auftreten im Reichstage und feinen Beziehungm zu den sächsischen Serum werben b.’ftante ein Zusammenhang, erklärte Erzberger imt?r feinem Eid', daß dieser Zusammenhang niemals bestand. Hierzu wurde die Vorladung neuer Znigen m Aussicht genommen. Von dem Zeugen Laubm- schläger werden Erzbergers Aussagen über den Pari- Verkauf seiner Anleilfcheine dahm bekräftigt, bab für die Serumwerve die v^rschredenstm g.-schäft-- licken Interessen für den Ankauf Vvrlagm. Es folgte dann die Verlesung des Protokolls über die Aussagen des 72jährigen Seniorchefs der Firma Thyssen, Tr. August Thyssen, der wogen Erkrankung kommisstmsch vernommen worden war. In seinen Aussagen, die siich 'tm weientlichen mit den Bekundungen des Generaldirektors Rabe decken, schildert Thyssen Erz- terger als einen außerordentlich fleißigen und äugen Mann, den er häufig in wirtschaftlichen T‘V?* ovtyvn. q,— ...... reben diese Mitteilung eine Stimme aus Rtn gl and so kann man den Eindruck gewin- allmählich bei der Regelung der wirt- HHaftluchen und politischen Beziehungen der Völker die Vernunft wieder mitzusprechen be- Fnnt. Der ffnanzrelle Berater der britischen Megrerung, Str George Paish, Herausgeber bkkannttn toirtMnftlidfen Zeitschrift „The , schreibt Mltte Dezember: „Es sei mfctoä, auf die ersten Zahlungen Deutschlands am Frankretch und Italien zu warten, penn Hr einem Jahre könnten sie nicht erfolgen. n?.a,n Deutschland zugrunde gehen, so Miwe sich pte Erschütterung auf Frankreich, Jtalten, ja sogar auf England übertragen und diese Staaten vernichten. Wolle man 5 ankreich wiederherstellen, so müsse Deutsch- zunächst Wiederhergestellt werden. Ohne Irohstvffe für seine Fabriken und ohne Lebens- nrittel für seine Bevölkerung könnte es eine Wiedergutmachung nicht leisten." Nach einer umsterdamer Meldung vom 2. d. Mts. hielt ierner per britische Handelsminister bir Auckland Geddes vor der Handelskammer ton Plymouth eine Rede, in der er sagte, die froße Ähre des Krieges für den Kausmann ei, daß die Völker voneinander abhängen und ncht unabhängig seien. Solange Europa nicht inr die Beine gesetzt sei, könne in Handel und Industrie keine Stabilität erwartet werden. 3 Meter Höhe und mehr .... 30 „ 1. Für das einmalige Reinigen eines weiten, steigbaren oder engen russischen, in das Gebäude eingebauten Zentral- heizungs-, Wäscherei-, Schreinerei-, Metzgerei-, Schmiede-, Hotelküchen-, Gastwirtschafts-Schornsteins, sowie eines rus- zngunilen der Hessischen Staatskasse von mir für verfallen er- tlart werden, gleichgültig, ob es dem Täter gehört oder nicht 8 <- Diese Bekanntmachung tritt mit dem Tage ihrer Ver lunbigung in Kraft. Darmstadt, den 26. Januar 1920. Der Slaatskommissar für die wirtickxntliche Demobilmachung in Hle.sseni: Linken Held. Bekanntmachung. über iben Verkehr mit Brennholz Auf Grund der Verordnung des Bundesrats über die Er richtung von Preisprüsungsiiellen und die Verforgungsregeluug vom 25. September 1919 und vom 4. November 1915 Reichs- geletzblatt 607, 728- heben wir hiermit unsere Befanntmachuily uver den Verkehr mit Brennholz vom 31. Januar 1918 «Reg. S1; >nit Wirkung von dem Tage an auf, an dem die Bekanntmachung des Staatskommissars für die wirtschaftliche Demobilmachung in Hessen über den Verkehr mit Nutz- und Brenn holz vorn 26. Januar 1920 in Kraft tritt. Darmstadt, den 26. Januar 1920. Hessisches Ministerium des Innern: Tr. Fulda. An den Cbcvbürgcimeiftcr zu Gießen, die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises, das Polizeiamt Gießen und die Gendarmerie des Kreises. Vorstehende Bekanntmachungen sind ortsüblich zu veröffentlichen. Tie Polizeiorgane find mit der Durchführung beauftragt und werden angewiesen, im Uebertretungsfall Anzeige zu erheben: sowie, falls es sich um erhebliche Mengen verbotswidrig transportierten Holzes handelt, dieses Holz vorläufig zu beschlag nehmen und dem Slaatskommissar unverzüglich Meldung zn machen. Auch die Eisenbahnverladestellen sind von den Bestimmungen zu verständigen. Gießen, den 6. Februar 1920. I__Kreisamt Gießen. I. V.: Langer mann,________ enstag, 10. Zebruar (920 Annahme von Anzeige« s. die ^aqesinlmmer dis zum 9lactirnütag vorher ohne jedeBerdindlichkeit. Dreis für \ mm höh« für Anzeigen v.34mmvreite örtlich 25 Pf., auswärts 30 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Brette 90 Pf. Bei Platz- vorscbrifi20'„Atifschlog. Hauotfchriitteiter: Aug. (voeq. Lerantwortlich für Politik: Aug. Goetz: \ r den übrigen Teil: Dr. Remhold Zenz; für den »r. e*,au- 7 Anzetgentetl: H. Beck. !I. Schulftr. 7. Jämtl.d) in ®ie6en. Gießen (Hammstr. 8), Mellrichst S Die Beerdigung findet Mittwoch, Friedhof st Fai Fai Inheiden, den 8. Februar 1920. Die Beerdigung findet Die nachmittags 3 Uhr statt. Gießen, den 9. Februar 1920. Die Beerdigung findet Dienstag von der Kapelle des neuen Friedhofs Heute nacht verschied unsere mutter, Großmutter, Schwester, Frau Kathai geb. Moli im 72. Lebensjahre. Die trauernden Gott dem Allmächtigen hat es Mutter, Schwiegermutter und Großmu Frau Helene Wagt im beinah vollendeten 81. Lebensjah 2 Uhr durch einen Herzschlag in ein In Karl Wagner, E Familie Willi V Familie Karl Lo Familie Hans B Todes-Anzi Heute früh 5 Uhr entschl schwerem Leiden, einen Tag vi tage, unser lieber hoffnungsvoll und Neffe Richard | Vermietungen | Möbl. Zimmer au verm. 02441 Kaiier-Allee 21. Möbl.Zimmer au verm. 02183 Plockstrake 6. Möbliertes Zimmer an Student zu verm. n Mädchen, daö im Hauöh. etwas mithilft, k. Schläfst. erb. 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Mädchen, das gleichz. das Nähen erl. kann, tagsüber gesucht Steinstrane 56 II. Für Buchhaltun Korrespondenz r älterer B zum mögt, sosc Eintritt gesucht. Schriftl. An unter 1449 D o Gießener Anzeic Mehrere Schn sofort bei hoh. Lo Heinrich Rec Eisschrankfabrik, EelillL, au Ostern 1920 gesucht. Gute Schulbildung und Willigkeit wird vorausgesetzt. 1489 c Verlagsbuchhandlg. Emil Roth Hess. Lehrmittelanstalt Marburger Straße 20. Lehrling mit Einjährigen-Berechtigung gesucht 1451D Bankgeschäft JSckel, Grünberg i. H. Unabhöilg. Frau ober Fräulein, welches mit allen Hausarbeiten vertraut ist, zur Führung mein. Haushaltes gesucht. ®n. Dabmer, Spengler- meister, Neuenweg40. f""" Einfache Stütze, die im Kochen bero. ist u. etwas Hausarbeit übern., in Ge- tö«hßbau& <4 Pers.) ges. Schr.Ang.u.0248Sa.d.G.A. Allein Mädchen b lochen kann, bei gutem Lohn z-13. m kl. Haushalt gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 1294 an d. Gies,. Anz. Ordentliches Mädchen am liebsten vom Lande, zu 3 erwachsenen Personen gegen hohen Lohn gesucht Zweitmädchen vorhand. ei»» Wilbelmstraste 12. das das das das das das Pfund Mk. 1,44, Pfund Mk. 1,44, Pfund Mk. 1,42, Pfund Mk. 1,46, Pfund Mk. 1,60, Pfund Mk. 1,65. gelten, ooraussichtlich a) Konsumzucker b) Raffinierter Zucker II. für Hutzucker a; ausgewogen ohne Papier b) im ganzen Hut mit Papier III. für Würfelzucker IV. für Kandiszucker a) hellfarbig bis braun b) weiß und schwarz Tie obengenannten Kleinverkaufspreise „ . . nur für den Monat Februar 1920, da mit Rücksicht aus die am ],. März ds. Js. eintretende wesentliche Frachterhöhung eine abermalige Aenderung der Höchstpreise vorgenommen werden muß. Zuwiderhandlung .gegen vorstehende Höchstpreise werden nach Artikel II der Bekanntmachung über die Aenderung des Gesetzes betreffend Höchstpreise vom 2Z. März 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 184) mit Gefängnis bis zu einem Jahr und mit Geldstrafe bis za zehntausend Mark ober mit einer dieser Strafen bestraft. Außerdem kann auf die Nebenstrafe jener Bekanntmachung erkannt werden. Ten Bürgermeistereien der Landgemeinden fischen Bäckerei- oder ähnlichen gewerbliche Zweckm dr^ nenoen Schornsteins ohne Rücksicht auf d^ Schckäohe l lld 5. Für Die Reinigung von iteigüaum uno Schornsteinen für größere Zeue^ngen aewecb lieben uno ähnlichen Zwecken, welche rhrer Vohe ganz ober teilweise imiteben, lür jeDvn iau। en»en Meter jO Pf. 6. Für Das Ausbrennen Der soge'Eterr russischen schovn iteine einschließlich Der nncy § 1^ vamck zu »erbuiDen-- Den Fegung smD Die doppelten Gebühren zu entrichten. 7. Bei Jnanjvruchnahme auüerhalb Der regel'M^gen F g - nerioden steht Dem Schorniteiiisegerineiinr eine Oangge bübc zu. Diese berechnet sich nach Stunoen aur der GiunDlage des abgeichlos, sowie Der Aussührungsbeslimmungen vom 18. Oktober 1917 in Der Fassung vom 30. September 1918 (Reichs-Gesetzbl. S. 12I8j und 14. Oktober 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 1791) wird gemäß Verordnung der Reichszuckerstelle vom 18. Dezember 1919, in Abänderung Der Bekanntmachungen vom 12. November und 6. Dezember 1919 (Amtsverkündigungsbl. Nr. 121 und 132) folgende Höch st preisvero rd nung Tür den Landkreis Gießen erlassen: i. Ter Höchstpreis beim Verkauf an den Verbraucher beträgt: I. für gern ahlenenund Kri sta l l z u cke r - - das Pfund Mk. 1,42, Bekanntmachung betr die Hegezeit für weibliches Hiotwild. Vom 27. Januar 1920. Wir baten aus GrnnD Des 8 3 Der Verordnung, vie Ausführung des Jagdstrasgesetzes DetrenenD> vom 29 April 1914, Die fcegefreit für weibliches Rotwild für Den Monat Februar Ds. Js. a^m sta d t, den 27. Januar 1920. . Hessisches Ministerium Des Innern. I. V.: Holzinger. Betr.: Polizeiliche Meldepflicht der in die Reichswehr Eintretenden. .. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Tie Reichswehrformationen werden von jeber Neueinstellung nach Dem 30. November 1919 Dem Gemeinbevorstand des letzten Wohnortes Mitteilung auf Postkarte zuLommen lassen. Falls die vom Eingestellten gemachten Angaben hinsichtlich Her tun st nicht zutreffen sollten, so ist dem Truppenteil Nachricht zu ffeben. Wir empfehlen genaue Beachtung dieser Anordnung. Gießen, Den 3. Februar 1920. Kreisamt Gießen. ________________________Tr. U f in gier.________________________ Bekanntmachung. des Kreises wird empfohlen, vorstehyide Bekanntmachung sv- fjrt ortsüblich betanntzugeven und alten ötleiiiyanolern i^,anders mitilltfe1»änbler (Ladenffeschäfte) haben die Höchstpreise sofort in das oorgeichneoeiie Preisverzeichnis emzuiragen. Z u wider handln ligeii sino zur Anzeige zu urmgen. Gietzen, den 0. ^oruar lv20. ^reisamt Gietzen. I. V.: Dr, ©tegert__________ Betr : Älehlliescrung lür iüdi,ches Ostervrot (ÄNatzen). An Den Ooeiouigiimeister zu Gieveit und DU Burger- meisleirien Der LaiiDgemeinoen des Kreises. Tas zur yerueilung des tnrnichen Onervrores ersorderliche MeU wird an uie DetreneiiDen Bawereien nur durch Vermiitelung oer Zemrale |ür Nlazzosverf orgung G. m. b. H. in Fcanisuri a. M. qelieiert und Ml vle,e Zentrale i>en Burgermeislereien mnzuteilen, roieriel 'Mehl zur ^ernellung der Rtaven Den Bäaereien Der Ge- meiitue zugewie^en worven ist. Die öijitaffogenDoruäiiDe sind ver- piliünet oie ^nyaver oer von ihnen ausgegevenen Bezugichrine uen zunäiwigen Bürgertneifeereien (Overi-urgermei^er- nami-aft su machen, xen Jnhavern oer Bezugfcheine i|t oie enlfprechende Mehlmemge bei Der Ausgabe Der Bvotiarlen in Der Zeit vom 3. vis lu. April 1920 zu rürzen. Gießen, Den o. Fevruar 1920. - ... __________Hieisamt Gietzen. I. V.: Dr. Sieger t. Betauutmachuug. Betr.: Räude unter Den Pferden des Luowig Weck, Hungen; beb Hermann M eyer, LangsDorf; bes Aböls Walther, LangD und Des Rudols W e i ß, Hos - Graß. Bei Der am 2(. Januar 1920 avgeyaltenen PserDevorrnaste-, rung wurde bei den Pferden obengenannter Be,itzer Räude sest- geiretlt. Die Sperrrnatzregeln sino von uns ungeordnet worben. Gießen, den 30. ^anuar 1920. Kreisamt Gietzen. I. V.: Welcke r.______ Bekanntmachung. Betr.: Räude unter Den Pferden des Lavwig Keßler IX. in Großen-Linden, des Johannes Müller XXXVIII. in Lang-Göns, des Anton Müller XXXII. in Lang-Göns, des Anton Velten XVI. in Lang- Göns, des Will-elm Schlosser inGrüningen, des Julius Schmidt in Grüningen, des Heinrich Sch altheiß in L u m d a, des Heinrich B r ä u n i n g in Stockhausen, des Heinrich Klö ß IV. in Harbach und des Konrad Krug in L in d e n st r u t h. Bei den Pferden der obengenannten Personen ist Die Räude festgestellt worden. Tie Sperr maßregeln sind von uns ungeordnet worden. Gießen, den 30. Januar 1920. ________Kreisamt Gießen. I. V.: Sanger mann.________ Bekanntmachung. 93 etr.: Tie Vornahme der Rotlaufimpfungen durch Laien. Gemäß Verfügung des Landesarbeits- und Wirtschaftsamts vom 20. Januar 1920 wird der dem Landwirt Carl Hahn in Bellersheim erteilte Auftrag zur Vornahme von Rotlans- impsungen zurückgenommen, nachdem die Voraussetzungen für Erteilung dieses Auftrags weggefallen sind. Gießen, den 5. Februar 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Langermann. All die Bürgermeistereien Bellersheim, Obbornhofen, Utphe, Trais-Horloff, Inheiden, Stclnhemi, Rodhcim, Naderishausen, Langd, Hnngen, Langsdorf, Muschenheim und Blrllar. Vorstehende Bekanntniachung ist ortsüblich zu veröffentlichen. Gießen, den 5. Februar 1920. ________Kreisamt Gießen. I. V.: Langermann.________ Bekanntmachung. In der Zeit vom 15.—31. Jan. 1920 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Knaben-Pelzkragen, 1 Tischdeckchen, 2 Kinder- Pelzkragen, 1 Brosche, 1 Handtäschchen, 1 Arbeiterrock, 1 Armband, 1 Brille, 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Papiergelbschein und 1 rechter Glacehandschuh; verloren: 1 Briestasche mit 1000 Mk. Papiergeld und Paß Inhalt, 1 Brosche mit Photographie (Militärbild), 1 Portemonnaie mit 12—15 Mk. und Hinterlegungsschein Inhalt, ein goldenes Kettenarmband mit Anhänger, gez. E. M., 1 Brieftasche mit 60 Mk. und Papiere auf „Georg Meyer" lautend Jn- l-alt, 1 Kind er Pelzkragen mit schwarzweiß-grünem Futter, eine silberne Tamenuhr, 1 Portemonnaie mit 85—90 Mk. Inhalt, 1 Tamenportemonnaie mit 80 Pf. Inhalt, 1 Füllfederhalter, 1 Trauring gez. W. N. 1917, 1 blaugrauer Handschuh und ein schwarzer Tarnen pelz kragen mit schwarzseidenem Futter. Tie Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Die Abholung der gefundenen Gegenstände kann an jedem Wochentag von 11 bis 12 Uhr vormittags und 4 bis 5 Uhr nachmittags bei unterzeichneter Behörde, Zimmer Nr. 1, erfolgen. Gießen, den 3. Februar 1920. Polizeiamt Gießen. Lauteschläger. Druck her Ürühi'schen Universitäts-Buch. und Steindruckerei R. Lauge, (tzrrtzen. bobem Lobrr gesucht." 1107 Babnbofstr. 49 I Gut empleta Mädehes für Haus-u. Gartenarbeit gesucht. Näheres Hpfmaunttrahe 14. Eaiib. DikllAmäWen ob. alleinft. Sra». auch tagsüber, b. gut. Lohn ges. Müller, Offenbach, ,a3 Lrfsingstrane 491. Tüchtige* Mädchen, bas kochen kann, b. gutem Lohn gesucht. 1492 Schilling, Franks. Str.23. Solides, tücht. Mädchen, erfahren in Küche u. Haus, wirb ausgenommen Fran Wey!, Weinhanblg., Friedberi, Haingr. 9. "** Junges, gesundes, faub. Mädchen findet gute Stelle s. tagsüber ob. ganA in kl. Haush. Ws,* Goetbcstraße 31 I. khriWeS Rädchen nach auSw. ges. Zu erfr. O1SO5 Babnbofllr. 8II l. 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