Erster Blatt 170. Jahrgang ir. in / JL reicht wird. un- er- Iick)erheit für die durch englische —......, geleisteten Darlehen gedacht. Das Gold solle nur im Falle der Nichteinlieferung der Waren mährend des lause irden Finanzjahre-'» ihre Bereitwilligkeit und Nützlichkeit bcnxnfcn müssen. In der noch immer durch Mangel und Knappheit jeglicher Art wichtiger Lebensbedürfnisse gekennzeichneten Lage unserer Wirtschaft und Volksernährrmg dürfen auch die kleinsten nrirt schastlichen Werte nicht verloren gehen. Bei der Zur Präsidentenwahl in Amerika. Paris, 7. Ott. (WB.) Das „Journal des Debats" veröffentlicht eine Meldung aus Neuyork, nach der sich Hov ver von Wilson abgewandt habe und nunmehr den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Hardinge unterstütze. Die Wetten für Harbin ge stünden gegenwärtig 6:1. London, 8. Okt. (WTB.) Reuter vernimmt, daß die Antwort der Sowjet- regierung auf die Rote Lord Curzons über die britischen Gefangenen und die bolschewistische Propaganda nicht vollkommen zufriedenstellend ist, da von der Sowjetregierung keine Zusicherungen gegeben wov- dcn sind. Allem Anschein nach wird eine neue Rote nach Moskau gesandt werden. London, 7. Okt. (Wolff.) Krassin sandte einen langen Brief an Lloyd George, worin er im einzelnen die Bedürfnisse Rußlands an Rohstoffen und Fabrikaten darlegt. Krassin besteht auf dem benutzt werden. Die englischen Finanzkreisc stehen diesem Vorschläge nicht günstig gegen über. 2fiis dem Reich*. Der Zusammentritt des Reichstags. Berlin,?. Okt. (Wolff.) Der Reichs- t a g tritt am 19. Oktober, nachmittags 3 Uhr, wieder zusammen. Der Reichskanzler an die Technische Rochilse. Zum einjahrigenBestehenderTech- n ischen Nothilfe har der Reichskanzler dieser freiwilligen Arbeitsgemeinschaft sär eine anläßlich dieses Tages herausgegebene Sondernummer der Zeitschrift „Die Räder" folgenden Ausspruch gewidmet: „Am 30. September 1920 blickt die in der Technisckten Nothilfe vereinigte freiwillige Arbeitsgemeinschaft deutscher Männer und Frauen auf ein Jahr ihres Bestehens zurück. In der Zeit schwerster Not des Vaterlandes als ein Behelf zpr Milderung drohender Schäden für das Gemeinwohl entstanden, Hal sie seitdem in zahl- rrich'n Fällen allerorten immer wieder* erneut MMvst I , iS.0kt.de'. | npir« | Mitwiickung und Zustimmung neue Ausgaben nicht übernommen werden dürfen, ist eine Finanzgeda- rung möglich, wie sie die Lage der Reichsftnanzen zur unabweisbaren Pflicht macht. An die Reichs- v^giernng richtet der Reichsr ls schloer zu becinrrächtigen. Fünfteris .vürb: die .ftOn- fereitg jede Maßregel freudig begrüßen, die geeignet wäre, von dem Völkerbunde ge raffen zu nierbi-n, damit die Länder, die augenblicklich nicht imstande sind, die für.ihre Wiederherstellung nötigen Stoffe zu taufen, vorübergehend Hanoelssre- dite auf bewährter und für diesen Zweck geeigneter Grundlage erhalten könnten. (Anm. des WTB.: Die sechste Aeußerung fehlt.) Siebtens drückt die Konferenz die Ueberzeuguwr aus, daß es für die Wiederl)erstellung des Handels zwischen den Völkern eine Lebensnotwendigkeil ist, daß diegroßen Verkehrswege der Welt wieder verbessert imb beniünftig nutzbar gemacht merben. Was die internationalen Kredite angeht, so schlägt die Konferenz, um es den verarmten Völ fern, die zur (Erlangung von Krediten zu vernünftigen Bedinrungeil auf dem internationalen Markt und zur Gewinnung von Vertrauen unfähig sind, zu ermöglichen,' sich die Hilfsmittel für ihre a!levnotivmdigste Eiitfnhr zu schaffen, die Einsetzung eines internationalen Ausschusses unter der Aufsicht des Völkerbundes vor, deren Mitglieder von dem Völkerbnndrat ernannt werden sollen. Dieser Ausschuß würde nach Prüfung der fachtichen Bürgschaften, rvelche jene Ernftihrländer zur Sicherheit der Hande lskrerite, die ihnen von den Ausftlhr- länderrr gewährt werden könnten, stellen ivürden, aus. eigener Machtvollkommenheit den Goldwert der Kredite festsetzen, welche er zu gestatten geneigt wäre und auch die Einzelheiten dieser Operation ftst- setzen. Brüssel, 7. Okt. (WTB.) Die Finanz- konserenz hat einstimmig die Entschließungen des Berichts der Kommission für die internationalen Kredite angenommen. Präsident Ador teilte mit, ihm sei ein Vorschlag auf Schaffung ^ines ständigen Organismus zugegangen, der die Ausführung der Entscheidungen der Konferenz in die Hand nehmen soll. Uebrigens hätten alle Ausschüsse ähnliche Wünsche geäußert. Es gehöre nicht zur Zuständigkeit der Konferenz, eine solche Einrichtung zu schaffen, aber sie könne sie befürwortend dem Völkerbund überweisen. Der Ausschuß -für die Verteilung der Ausgaben des Völkerbundes hat ebenfalls einen Bericht abgefaßt, der dem obersten Rat übermittelt roerbat wird. Morgen findet die Schlußsitzung statt. Brüssel, 7. Okt. (Wolff.) (Frn'anzkon- seren z.) Tie van der Kommission für internationalen Kredit unter dem Vorsitz 4on Eellier einstimmig angenommene Reso- lution erklärt, die Kominissian habe anerkemrcn müssen, daß fein System, für sich genommen, den «armicracken Bedürftissen der verschiedenen Läuter entsprscliei'. könne. Tie Kommission ernvsrhl tzaher dem V^lkerbundsvat die so genden Ri."i)l- tnicn: Tie interna Zonale Organisation fei "den Staaten zur Verfügung zu stellen, die zur St- «tenmg der Bezahlung wichtiger Einfubren^Kre- tzite in Einspruch zu nehmen wünschten. Die Staaten hätten Bürgschaften zu geben, die sie rl>e5 ?ei*: „n1'* Ü sten'ß iel^9Ucbt6° 8 !ci,en »I Hr. 281 Der »irtzeuer He$d«f eri^eiHt täglich, außer Soen. un6 Feiertags. Serugrprcise Monatlich 3.60 ^MK.-.65Trägerlohu, Vierteljährlich Martz 10 80 gxbtmh.l.flSTrägerlohn; durch hi« V»ft mertel. jährlich Martz 12.- au»schü«ßlich Bestellgeld. Fern sprech-Anschlüsse: ttr>ie5riftkitaue, K Heeres in den RhrinKurden von trm' an sich schon hohen Etatsansatz von 3 auf die ungeheuer!i-ck-e Summe von 15 Milliarden. Miark auf 91,5 Milliarden. Ungedeckt hiervon irnd 49,7 Milliarden. Hierzu tritt ein weiterer Fehlbetrag bei der Eisenbahn und Poswerwaltung von zusanmieii 18 Milliarden. Der Gesamtfthlbetraq beträgt somit 67,7 Milliar den Mark. Die Finanzlage ist hiernach so ern st, daß das Gelvt strengster und rück sichtslosester Einschränkungdcr A n s- gaben nicht aufs neue betont zu werden braucht. Diesem Gebote durch scharfe Nachprüfung der Haushaltsentwürfe Geltung zu verschaffen, war der ReichSvat stets bestrebt. Gegenüber einem auf so breiter Grundlage auf gebauten Haushalt sind auf die ft Weise zwar ersprießliche Mindenmgen zu erzielen, die Ziurücksührung der Ausgaben auf ein mit der Finanzkraft des Reiches noch vereinbares Maß ist aber durch Abstriche allein nicht zu erreichen. Der Eingriff muß schon bei der Ausstellung des Hanshal splaneS geschehen und daff heute selbst vor anerkannten Notwen digkrilen nicht mehr halt machen. Die finanzielle und damit die politische Zuümst des Reiches steht auf dem Spiel. Es soll nicht verkannt werden, oaß das Rcichssrnanzministerium bestrebt war, zu seinem Teile Einschränkungen herbeiznftihren, gegenüber dem Dräng er: der RessortS nach Erweiterung ihres Wirkungskreises und nach Uebernahme neuer Aufgaben müssen ihm jedoch verstärkte Handhaben gegeben iverben, um erfolgreich durchzngreifon. Je mehr zudem die Gestaltung der Haushalte von den in ihrem Ausmaß ungeheuren, aus den Bestimmungen des Frickensvertrages hergeleiteten Forderungen unserer Vectragsgegner abhängig ist, um so zwingender erhebt sich die Notwendigkeit, auf allen anderen Gebieten eine starke Minderung der Ausgaben eintreten zu lassen, die für ein verarmtes Staatswffen unerläßlich ist. Dazu bedarf es eines wirksamen Einflusses des Reichsfinanzmini fters auf bie Gestaltung derjenigen Ausgaben, deren Bemessung in unserer Hand liegt. Der Iftichsrat begrüßt daher das im Reichskabinett hervorgetretene Bestreben, die Vollmachten der Finanzverwaltung zu erweitern, auf das lebhafteste. Nur wenn ihr Gebot befolgt werben muß, wenn sie in bv Lage versetzt wird, das Maß der Ausgaben in un- nachsichtlicher Strenge mit den verfügbaren Mitteln im Einklang zu halten und wenn ohne ihre p «2% rascken Abschluß eines Ha n d e ls a b ko m - «* -Eicher'nen« nnb hebtchervor, daß zahlreiche Be- rrenrungen und Preisunterschiede wi-Herherzu- stellungen nm Lokomotiven imb anderes le, 10085D Mir Landwirtschaft muF unt die Se- Ar morde von 215 auf 246. ** Das Lichtspielhau Uanen. ** D ie Zahl der Todesfälle in Hessen ist lt. Mitteilungen der Hessischen Zentralstelle für die Lcrntesstotistik von 22139 im Jahve 1918 auf 18 549 im Jahre 1919 zurückgegangen. Dabei stieg jedoch die Zahl der gestorbenen Kinder unter 1 Jahr von 1740 auf 2142. Dagegen zeigt das Alter von 1—4 Jahren bereits eine Abnahme der Todesfälle von 1432 auf 884 und ebenso ist die Verminderung in den folgenden Altersklassen ziemlich bedeutend. Die Zahl der durch Lungenentzündung hervorgerufenen Todesfälle ging von 2056 auf 1442 zurück und noch größer ist die Abnahme der an Influenz« Gestorbenen von 3712 auf 799, weil das Jahr 1919 von einer derartigen Epidemie Der» schont blieb. Dagegen stieg die Zahl der Selbst- Das Verzeichnis ist so anzubringen, daß die darin angegebenen Preise auch von außen sichtbar sind. Die angekündigten Preise dürfen nicht überschritten werden und werden behördlich überwacht. Bei Zuwiderhandlungen ist neben Bestrafung ' Entziehung der Erlaubnis zum Handel zu wattigen. otd) ur Arr» rrird Land. Greßen, den 8. £)tt. 1920. Fleischpreise. Nach § 16 der Verordnung über Maßnahmen zur Sicherung der Fleischversvrgung in der lieber» gangszeit nach Aufhebung der Zwangswirtschaft vom 19 September hat nach einer Bekanntmachung des Oberbürgermei sters jeder, der Frischfleisch im Kleinhandel feilhält, ein Verzeichnis in seinem Verkaufsraum oder an seinem Betrrebsstano anzubringen, aus dem die Verkaufspreise der einzelnen Fleischatten und -Sorten usw. ersichtlich sind. IN ■. sü«“-: ms w jlLuBetMtf 11;* ’ KM ■» IMto« 6 IL«1* llytr dmiv» Hffl Sinne, Jl fftoibtn uni lEzig der 3M Mitte Pfleyn IL'iS eines Gen ■sfitrofteiniflii M.A- tori MAÄlmg der Mdllliü den ® ■ yt hessischen M WzelgenM M für die S tt-iibe Mämei 4 Pfarrers. - frte Assessor: ,Üe bisher l'chv md Kirch n^flib oder mad ni ter jeder P Ll, ohne die pr :h, nicht die K zai) jirrjt H artigst Stand x Aiifgaben ' tilchemusmtts' bcholische Kirch 8X zeigt Ottginal -Stierkämpfe in Spanien in einem höchst interessanten Film, der kein Drama mit seelischen Konflikten, sondern eine Illustration der Wirklichkeit ist. Ein Nachmittag in der Arena zu Madrid. Eine Reche Kampfstiere messen sich mit den Menschen, jeder Stier ein anderes Temperament. Zum Schluß fieat immer der Matador. Die Bilder sind groß und in nächster Nähe ausgenommen, man sieht nicht, wie sonst, nur einige dunkle Pünktchen auf dem gelben Sand, sondern die Kämpfe in . allen Einzelheiten. Besonders die Sportsleute werden ihre Helle Freude an der Kraft und Gewandtheit haben, die dabei zutage treten. Landkreis Gießen. u. Heuchelheim, 6. Okt. Gestern abend gegen V°8 Uhr drängen Die be in die Wohnung des Landwirts K>a l Bvlkmiann. V., Brau Hausstr. 24, ein, und entwendeten in der Wohnstube eine wahrscheinlich größere Geldsumme. Es geschah dves während der Zeit, in 'welcher die Familie in der nctenanlietrenten .Küche ihr Abendbrot verzehrte. Von dem Dieb fehlt bis jetzt iebe Spur. Kreis Schotten. § Aus dem ober. Vogelsberg, 5. Okt Der Oktober ist ins Land gezogen. Feld und Wald zeigen das Bild des Herbstes. Ueberall sucht ine sterbende Natur durch Farben von gelb und rot den Menschen für die schwindende Sommerschönheit zu entschädigen. Gleicht auch der diesjährige Herbst mehr einer liebergangszeit als der vorjährige, tjt er doch lange nicht mit solcher Schönheit umrahmt wie im Jahre 1911. Damals standen b.i herrlichem Wetter — jeden Dag Sonnenschein und völlige Windstille — die Bäume bis zum November in ihrem Prachtkleid. Im vorigen Jahr trat schon Anfang Oktober Frost und wenige Tage darauf Schneefall ein. Tie Bäume standen noch in vollem Blätterschmuck — ein höchst seltenes Vorkommnis. Kreis Friedberg. Kirchgöns, 9. Okt. Am Sonntag veranstaltet der hiesige Obstbauverein hier eine äutzerft reichhaltige Obstausstellung, die sowohl von hier, als auch aus der ganzen Umgegend sich voraussichtlich eines recht starken Besuches erfreuen wird. Am Sonntag vormittag findet die Prämiierung der Früchte statt, nachmittags wird sämtliches Obst der einzelnen Sortimente öffentlich meistbie- bietend gegen Barzahlung versteigert. Starkenburg und Rheinhessen. mc. Offenbach, 7. Okt. Tie gesamte Bahn- Bahnlinie^nach Hanau und Frankfurt innerhalb der Stadt wird hochgelegt und unter- führt. Tas Uebcrstrhren der Geleise durch Fuhr- toerfe und das Passieren der, Fußgänger hat fick >als überaus lästig erwiesen, ganz abgesehen davon, daß auch große Gefahren damit verbunden sind. Rach Fertigstellung der Brücken, die noch vor Eintritt des Winters zu erwarten ist, werden bte Geleise höher gelegt. Man hofft mit den Arbeiten, die mehrere Millionen erfordern, bis zum kommenden Herbst fertig zu sein. Kreis Wetzlar. ra. Waldgirmes (Kreis Biedenkopf), 7. Ott. Für die dem Amtsgerichtsbezirk Wetz- lar zußeteilten Gemeinden Hermannstein, Naunherm und Waldgirmes soll eine neue Miet einig un asspruchkammer mit dem Sitz in Wetzlar errichtet werden. Hessen-Nassau. Streik im Frankfurter Neuen Theater. Frankfurt a. M., 7. Okt. (WTB.) Im Neuen Theater ist das gesamte Soloperso- "^.heute abend bei vollbesetztem Hause plötzlich m den Ausstandgetreten. Die Ur» ache ist die Entlassung des Obmannes des Be- tne56rated, die aus rein persönlichen Gründen erfolgt fern soll. In einer Versammlung des Perlmutts. der auch der Direktor beiwohnte, wurde ohne das Anhören des Direktors der Streik beschlossen. Ein Finanzgenie. fb. Frankfurt a. M., 7. Okt. Me hiesige Sicherheitspolizei verhaftete in entern hiesigen ersten «m Bahnhof dEN 21jährigen Bankbeamten Äawb Willi Hetzneraus Kvltenbuch. Der junge M^.K?rte m feinen Ment nicht weniger als 3 009 oOO Mark m deutschem Papiergeld und sieben Kilogramm Feingold bei sich. Außerdem hatte er ch l einem Besch Brillanten von hohem Wett. Er E . dos Geld durch Valutaspekulationen dadurch tientetti haben, daß er im vorigen Jahre von einer Tonte aus Argentinien 40000 Pewns (lx/2 Millionen Mark) erhielt und damit den Grundstein ru lernen Finanzoperationen legte. Bis zur Stunde gelang es dem jungen Manne jedoch noch nicht euie Gewrnne ziffernmäßig noch^uweisen, wie er ^auch wnst über seine Finoinzgebahrungert bt Stillschweigen hüllt Bezeichnend ist, daß er am Morgen seiner Verhaftung bei einer hiesigen Bonk etn anderes großes Guthaben abhob. Es liegt die Bermutung nahe, daß er nach Holland abreisen luollte. Bei einem Freunde Hetzners, der teute morgen verhafttt wurde, fand tri? Polizei 59 000 Matt bares Geld und für mehr als 250000 Mk Brillanten. Selbstverständlich befand sich in Be- meittlm, der beiden jungen Leute zwei jung? Mate Aen. Hetzner hat am Tage seiner Verhaftung ein «ulonroMI für 200 000 Mark g-Lmft u!» Lmjt eme Spritztour natt^ .Hannover unternommen Der Wunderdoktor. mc. Frankfurt a. M., 7. Okt. In einer ||)te|tgat großen Fabttk, die chemische Erzeugnisse herstellt, wurden mehrere Angestellte verhaftet, die Patente ch Verbindung mit Angestellten von Patentamvalten gestohlen hatten, um sie an die franzöttsche Besatzungsbehörde zu verkaufen. G handelt sich um chemische Rezepe. Zum Glück fonntf .der Plan noch vereitelt werden. tnc. Frankfurt a. M., 7. Okt. Jrn SandL weg hat nn Metzger einen Ochsen ausgestellW der das m heutiger Zeit gewiß respektable GewüM Don sechzehn Zentnern aufzuweisen hat. mc. Frankfurt a. M., 7. Okt Ter i.i Neuhork verstorbene, aus Fnmkfutt a. M. gebürtige Sanfier Wrifc Schiss hat dem jübrschea Waisenhaus 2y2 Mill. Tollar vermacht, was einem Geldwett von 16 'Millionen entspricht. fd. Frankfurt a. M., 7. Okt. Bei emci -?iltchen Streife wurden Mittwoch abend im Zeiträume von 30 Minuten auf der Kafierstraße nicht weniger als 60 Dirnen und hymliche Pwstttuiette aufgegriffeit. Unter dm Frauenzimmern befanden sich viele verheiratet.- grauen und auswättige Weiber, sogenannte fRetfc Dirnen, hie bie Messe nach Frankfutt gelockt hatte. 5£ie Gesellschaft wurde auf zwei großen Lastautos unter Begleitung enter riesigen Menschenmenge uach idem Polizeigefängnis gebracht. Eine heute bter vor genommene Untersuchung ergab, daß rund o0 Proz. ter Weiber geschlechts kr ank sind. fd. Idstein, 7. Okt. Der Kreistag für den Untettaunuskreis bewilligte zur Deckung nachträglicher Kriegsausgaben die Aufnahme eines Dattehns von einer Million Mark. — Zur Eindämmung der Lustbarkeiten beabsichtigt der Kreis- tag die Einführung einer hohen Kreislustbar- ke ttsst euer, die neben ven öttlichen Gefällen erhoben werden soll. )( Marburg, 7. Okt. In der Nähe vrn R.- Solzhousen wurden zwei 1'unge Mädchen tm von 13 und 15 Jahren, die auf der Such' nach Lebensrnitteln waren, von einem Mann?, öer sich als Polizeibearnter ausgab, an- gehalten und schließlich tätlich beleidigt. Nach den. Uebeltater wird eifrig geforscht. — Ein Lieber Va«r, ein verheirateter Mann aus Michelbach und ein hier bedvenstetes Mädchen, bte sich in einer D^lanstatt, wo sie beide beschäftigt waren, kennen flennt hatten, wurde seit einigen Tagen vermißt. 3efct ist die Nachricht eingetvosfen, daß sie in öer Fritzlaver Gegend, wo das Mädchen beheimatet rst, Selbstmord verübt hätten Etn sonniger Oktober soll uns nach de? alten Bauernregeln den baldigen Eintritt hS verktmdm, denn: Ist im Oktober ba5 fetter bdl.ro, 6nngt bat Winter ftuneu. — Ist aber tm Oktober Frost und Wind toTrö Jamrar und Hornung gelind. — Weiter Ä gbeickm sich aller-' rJ^rbIl^,c6ci”.. brrngt Kälte ein. — Mt das Laub an den Bäumen fest, fick ftrencrer Sinter erwarten läßt — Wandert die Feldes nach bem Haus, bleibt ber Frost nicht iSige aus 011 n Cflf vis St. Simonstage zerstört ber Raupenmsterplage — Trägt ber .Hase lang stin der Winter auch noch weit __ E der erste «chme in n Treck, bleibt der ganze iv^ tra s,Aetn V ,?uf den Tan 5t Gillus )( Marburg, 7. Okt. Die Maul- uni> Klauen seuche gewinnt in den Dörfern der Umgebung immer weitere Verbreitung. So wir- gen, ba man hoffe, daß in bet Zwischenzeit über bte Uebernahme ber Straßenbahn auf bie Stabt endgültig Beschluß gefaßt werden wird. Dic StraßeTibahn-Aktiengesellfchaft hat im abgelaufenen Grschaflsiahre mit einem Verluste von 379 272 Aart! -abgeschlossen. Die Stadt Hanau besitzt bi- Mehrzahl des Aktienkapitals und hat zur Fottfüh- run$ des Getriebes im abgelaufenen Geschäftsjahre bereits einen Vorschuß von 290 000 Mark ge. lecket In der Stabtverortmetensitzung kam c? rrmächst über bte Frage, ob bie Sitzung ösfentliä ober nichtöffentlich abzuhalten fei, zu einer er. regten Geschäfts orbnungsbebatte. die Oesfintlichreit hergestellt worben war erklärte bet Vertreter ber kommunistischen Pattei, leine Fraktion erblicke in bem erneuten Vorgehen des mit bem Mißtrauensvotum belasteten Mo. gistrats, an die StadtverorbnetenversammlungVor- lagen gelangen zu lassen, eine Provokation. Zn der Angelegenheit der Straßenbahn wurde die Frage, ob der Konkurs zu beantragen fei oder nicht mehrfach erörtert. Stadtv. Rechtsanwalt Tr Nußbaum erklärte, eine Notwendigkeit, so sott ben Konkurs zu erklären, liege nicht vor. Bei ber werteren Aussprache erklärte ein Wortführer btt kommunistischen Fraktion, baß von bem zweite«. Bürgermeister Dr. Müller unb bem Stobtverord- netenvorstcher Deines bie Verhandlungen einseitig geführt würben. Et beantragte, daß bas Miß- trauens Votum, das gegen ben Magistrat wisgesprochen worben sei, auch auf den zweiten Bürgermeister Müller imb ben Stadtverordnetem Vorsteher Deines ausgedehnt werbe. Hebet biefai Antrag wirrte sofort abgestimmt. Die Mehrheit sozialrsten unb die Kommunisten stimmten für den Anttag, ter angenommen tourte. Ztoeiter Bürgermeister Müller und Stadtverordnetenvorsteher Demes verließen sofott den Sitzungssaal. Dir £>tbung tourte geschlossen, ohne daß ein Beschluß über einen. Beratmigsgegenstanb gefaßt toorben war. Die Sitzung verlief außerortentlich erregt. § Aus bem oberen Vogelsberg. Die Kar tof felern te geht ihrem Ente zu. Der E>- trag ftrnn als ergiebig betrachtet werten Die Ab licferungen werden gern geschehen. Der Preis ist auch annehmbar. 9htr darf nichts versäumt rvec- ten, damit aller Wttanspott schnellstens erfolgt ^md fwtt vmMtten geht damit nicht erst wieder Frost die Erdapfel zunichte macht. Dies war in vorigen Jahre em Hauptgrund, warum man nicht liefern wollte, denn ter Erzeuger sah voraus, daß ^-r^Kuf-er.nnitber?eytt3 Semacht wurden und der^tadtbcvölkerung doch nicht als vollwertig ge- flebat werden konnten. Es ist ja wohl richtig, daß her Fr^st Ku früh ein setzte, doch wüst auch de- Wahr- r । ■1lt. V?.r. R/'ust verbleiben. Der Transport wirrte zu feine1 ,x>at begonnen. ** Konzertverein. Der Kvnzettverein eröffnet die Reihe feiner Konzerte, etwas früher als sonst, am Sonntag, bien 10. Oktober, mit einem Kammermufik - Abend des vortrefflichen Schörg-Quartetts aus Würzburg. Im ganzen sind 10 Konzerte, in der Verteilung auf So- liftenatente, Kammer-, Kirchen- unbOrchesdermufik vorgesehen. Ste werten alle von erftflanigen Künstlern bestritten, die unter den heutigen Verhältnissen zu gewinnen feine leichte Aufgabe war; es sei in dieser Beziehung an die sehr erhebliche Steigerung aller Honorare, an ben Zeit- uüb Kostenmifwanb tes Reisens imb andere Hemmnisse erinnert. Trotzdem sind bis jetzt außer dem schon genannten Schörg-Quattett verpflichtet Worten: Georg A. Walter (Tenor) und Frau Elsa Walter (Klavier) aus Berlin, Prof. Georg Schumann (Klavier) aus Berlin und .Konzertmeister K. Tho- mann (Geige) aus Düsseldorf, ter jugendliche, schon im Glanze höchster Meisterschaft stehende Berliner Pianist Paul S chra m m, Prof. Szigeti aus Genf mit Prof. Josef Pembauer (Klavier) u. a., während mit dem Wendling-Quartett und mit mehreren bedeutenden.Gesangs- Mitwirkung ber Polizei bei der Umsatzsteuer. Bei ter Erh-bung ber Umsatzsteuer soll auch bte Polizer mitwirken. Insbesondere gilt dies für Den Straßen Hantel. Schon die Ausführungsbestim- rnungen zum Umsatzsteuergesetz sehen ein Zusammenarbeiten mit den Landesbehörten, insbesondere den Polizeibehörden und den Behörten vor, die sich mit der Bekämpfirng tes Wuchers und ter Preistreiberei befassen. Die Ortspolizei soll dem Umsatzsteueramt alle Personen mitteilen, die von Gasthöfen, Pensionen usw. als Neuankömm- Imgr gemeldet werden und von denen sie weiß ober vermutet, daß es sich um Kaufleute ohne inländische Betriebsstätte hantelt, die sich zum Absch"uß von Geschäften im Orte aufhalten. Auch dte Astermieter sotten gemeldet werten. Diese Mitwirkung ter Polizei ist aber nicht bindend an- geoebnet, ba sie besonters in ben Großstädten kaum durchyeführt werten könnte. Die Ausführung soll vielmehr zwischen den Leitern ter Umsatzsteuerämter und den Polizeibehörden vereinbart werden. Der Reichsminister der Finanzen hat die Umsatzsteuerämter angewiesen, Besprechungen herbeizuführen und mit der Polizei dauernd zusammen- zuwirken. Die Ueberzeugung von ter Notwendigkeit eines engen Zusammenarteitens müsse Gemeingut ter Umsatzsteuer- und Polizeibehörden werden. Westeuropäische Zeit im besetzten Gebiet. Die Eiseubahndirektion erläßt folgende Bekanntmachung : Zum 24. Oktober 1920 wird für die Eisen- bahuen im brietzten Gebitt die westeuropäische Zeit mietet ringe führt. In der Nacht vom 23. zum 24. Oktober wird daher dort die Gfenbahnuhr von 12 auf 11 Uhr zurückgestellt. Die Stunde von 11 bis 12 Uhr nachts erscheint demnach doppelt. Für das bürgerliche Leben soll die mitteleuropäische Zeit beibehalten werten. Die Wiedereinführung ter westeuropäischen Zeit für die Eisenbahnen ist somit eine betriebstechnische Maßnahme, die zwar in den zu veröffentlichenden Fahrplänen äußerlich zum Ausdruck kommt, durch bie aber das Verkehrs leben int Nahverkehr im allgemeinen nicht berührt wirb. Für Hantel unb Industrie liegt demnach fern Anlaß wr, eine Aenderung in der Festsetzung der bis- erignt Arbeitszeiten eintreten zu lassen. Vielmehr rst es zur Vermeidung von Zugverlegungen unb ' Zugvermehrungen imb bannt Mr Einschränkung tes Koh len Verbrauchs dringenb geboten, an ter mitteleuropäischen Zeit im bürgerlichen Leben festzu- halten. Die gvaewvättige Lag« ter Personenzüge spricht, soweit dies in ter jetzigen Zett betrieblich zu erreichen ist, den Bedürfnissen tes Berufs- perkehrs: sie soll auch im Winterfahrplan möglichst aufrecht erhalten werden. Zugänterungen geringen Umfangs werten nur tert vor genommen, roo die Wahrung wichtiger AmsckLusse dies erfordert. Bei Beibehalttmg ter gegenwärtigen Arbeits- emtetlung nach mitteleuropäischer Zeit auch im Winter werten die im besetzten (Miet wohnenden und auf die Eisenbahn anamriefenen Berufsreisen- ten deshalb nicht benachtettigt, weil die Personenzüge tm besetzten Gebiet im allgemeinen nach westeuropäischer Zeit 1 Stunde früher als in ter Som- merfahrplanzeit verkehren sollen, und daher die sie benutzenden Personen an ihrem Zielorte nach mitteleuropäischer Zeit ankommen und abfahren wie bisher. Dir Eisenbahnuhven werten, solange die westeuropäische Zeit angeordnet bleibt, gegenüber den übrigen Uhren, die aller Voraussicht nach und auch zweckmäßigerwrife die mitteleuropäische Zeit zeigen, eine Stunde nachgehen. Hiernach wird man sich bei einiger Aufmerksamkeit in den ersten Tagen nach dem Uebergcmg leicht gewöhnen. Die schwarze Schmach. Farbige Franzosen am Rhein, em Notschrei deutscher Formen, sv nennt sich eine BarschÜre, die irunmehr in zweiter Auflage (Verlag H.mgm, welche bie schwarzen 1 Präckrianer bos fvanEchen Imperialismus an un8 verübt haben, und denen roir jederhrit ousae- 1 letzt sind. Jung« Mädchen sind von der Strafe ' roeggeschteppt Nwrbeu, unt der bestialischen Wollust asttkamscher Wüten zu dienen. Töchter unb Ehe- Tmuaijüuroen m ihren Wohnungen von Farbigen überfallen unb geschändet, rntf bem Felde arbeitende . Kamen bet ihrer Arbeit em Opfer tierischer In- ! ftmTte, unb selbst hvchbetagte Greisinnen waren vor ihnen nicht sicher. . Die Fälle, die wir cmhählen, sind nur ein - kleiner Teil tever, d« sich wirklich erei^-tt haben: ater sie find olle einwandfrei beglaubigt. Wir - haben bte Namen unserer Schwestern, bie tri« trellte Schmach getroffen hat, die eine weiße Frou treffen kann, nicht voll zu neunen gewagt, um dic Unglücklichen zu sckvnen, wir hoben ntandie Namen und Ottsangaben ireggelmfen, um bie Zeug:« unserer Schande nick ter Racke des fran^incten , Mitttarismu - preiszugeten. Wer aber nackprüfin will, der toenbe sich an uns, und lotr werten ihm die Dokumente vorlegm. in te '»'n die irauri-ie Wahrheit uit!c*rc3 Uneckückes bckviesen (teilt.' Gegen di- schwärte Schmach wurde allerorten 1 nickt nur in Deutschland, scl-on vie bewro .ncT Mir1 Wundermmm seinen Buckel weg- - ' jhabe, gab cs entrüstete Zwischenrufe imb ° Tumittr steigerte, als oei ^Jirertor oct BItndenirnstalt bekundete. $wte|itoeriammbmg, bie wohrschernsich am 14. Oktober stattfmdeu wird, Itrid) noch rechtzeitig bekamt t- gegLben. Veranstaltungen. _ , Freitag: Stadttheater, 7 Uhr, Menagerie. Cas4 Leib, 8 Uhr, .Kouzett unb Vorstellung ber Medick-Meidinger. — Hotel Einhorn, 8 Uhr, Variete unb Mngkämpfe. — Lichtspielhaus, „Ori- ginal-Stiettämpfe in Spanien" unb „Die Peruanerin". — Lichtspiele, Seltersweg, „Luftpiraten" unb „Rusernanns Brautfahtt". C. A. Hartmann Ausstattnngsgeschäft Wäschefabrik Erstklassige Maßanfertigung für Damen- und Herrenwäsche in feiner wohlgepflegter Arbeit. IMMc Stets großes Lager in selbstgefertigter Damen-, Herren- und Kinderwäsche Prima leinene Bett- und Ktichenwäsche Wachstuch ist in allen Breiten u. vielen Mustern wieder am Lager. Die so lange entbehrten guten MmM» aus gutem Wachstuch mit guter Rückwand sindin reicher Auswahl wieder vorrätig. 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So stieg der Preis für Nürnberger Dierkrüge aus Fayence von 500 auf 2000 Mk., für einen Gobelin in einer halben Minute von 20000 Mk. auf 60000 Mk. Für kleine Modelle für Backformen aus Holz zahlte man Stück um Stück 100 Mk. tuet a M txmgdcbcn der sein S5f ädriges Rnder- Iubiläunr Vrirrt imb fett 115 Jahren für den S.R.B. tätig ist. Sonntag vormittag 10 Uhr ist Wieder- beymn der Verhandlungen, nachmittags 2 Ufrr ye- nrrmiame Mittagstafel, an der sich ein zwangloses geselliges Zusammensein anschliestt. Inckudn nfler in Hedwig Müller - Bangert Seltersweg 59 II. 0lwie Zus* Aufklärung! „Kukirol“, das echnell und wieher wir kende Mittel gegen Hühneraugen, Hornhaut, Schwielen und Warzen ist in großem Format für die Käufer vorteilhafter, als in kleinem. Da „Kukirol“ lange Zeit hallbar ist, so wird es von jetzt ab nur noch in großem Format her gestellt zumal der Preisunterschied nur 60 Pf. b.- trägt. Preis des alten Formats>1.2.50,des neuen M.3. „Knkirol“ ist in der Drogerie Noll. schluß an den Deutschen Kunsttag begann heute im Bürgersaal die Versteigerung hervorragender deutscher Kunstgegenstände. Die Beteiügung war überaus start. Am Vormittag wurden die Kunstgegenstände aus dem Vie Zranksurter Messe. Frankfurter Kunstauktion. fd. Frankfurt a. M., 7. Oki. Im Hessischer Bauk-^ferein Aktiengesellschaft I Wit- n. Verkauf von Möbeln, Antiquitäten, foiuieUebernabmcnan^er (rinricbningkll. 15 Loui-Siotheuberger 22Neuenweg22. Tel. 176. — Lockehabteikung des Vereins für Rasenspiele 1900 Am nächsten Samstag fährt die 1. §)ockcmmmn schäft der Rasen! müer nach Wetzlar, um dort gegen die Ruder gesellscbaft zu spielen. Ter Stea durste timen diesmal nicht fo leicht fallen, ba Wetzlar mit seiner kompletten 1. Marmschaft spielen wird und (ssiesten mit 5 (rr* satzleuten antrdm muh. Reust, Weber, Köhler, Büchner, Ziegler, Ostwald. Scbeuerpstug, Wilhelm, Ploch, Bouteiller. Tie Wetz arer iPhimi* schaff verfugt über einen äußern fdmellai intb ausdauernden £xrm und, als SxnqÄftüfce, über eine gute Verteidigung. — Am Sonntag, 17. Oktober, erwartet die v^ckeyabteilung die fombtntcrlc '2Q> teilung (6 Damen, 5 löerren) des Sportverein- Sachsen bausen zum Löettlpiel. — Da s Jagdschietzen, das nächsten Sonntag und Motuag auf den Schiehstanden des hiesigen Schützcnvercins srattftndet, Hal m den weitesten Kreisen der Jäger das größte Jnteresst l-ervar gerufen, das besonders in der reichen Zahl von gestifteten, z. T. sehr wertvollen (Ehrengaben zum Ausdruck kommt. Es wird deshalb mit einem sehr.zahlreichen Besuch gerechnet. für den Herbstbedarf nur gute Friedensware Normalhemden Normalhosen >-nc Normaljacken sowie alle Unterzeuge in großen Posten Gerichtriaal. Berlin, 7 Oki (WTB.) Im Prozeß wegen Beleidigung des früheren Ministers ä^iden^en Scheidemann gegen den Journalisten und Herausgeber einer Korrespondenz, So kbac- zews ki, erkannte die 4. Strafkammer des Land- grricht I Berlin auf Freisprechung. Das Gericht nahm an, daß der Angeklagte, der beschuldigt war, im Jahve 1920 gegn Scl)eidemann unwahre Tatsachen behauptet zu haben, nicht im Bewußtsein handelte, daß er eine unwahre Tatsache betbreite, im Gegenteil habe er, roiethe Beweisaufnahme er gab, gerade vor der Verbreitung jener Tatsachen gewarnt und ausdrücklich darauf hingewiesen, daß er sie für absolut unglaubwürdig Halle. Trikotagen K., 7 Olt. In tbre1 chemische (h lMellte verhaftet. iM mit Angestell:rn .■ itien, um sie an ■ de zu bertiniien. Ä !p e. Zum Glück konrM vi. , 7. Oft. 3m ÄM Ochsen ausgeiteW st re'vcktcLle hfl i mihutociim hat ■ Dl., 7. Oft. Ter M ycanffurt a. TI. ■ Üf Hal dem iüdrÄM r vemach!, MaS eirflÄ onen enh'vcicbt. | t 7. Oft. Bei I e wurden Tüte«™ 30 Minutm ow :d| als 60 Dirnen qf fgegriffen. Unta sich viele veckin-s» ibet, sogenannte MH Mksurt. gelockt b°°fl zwei ssroßrn LaikSM »fiiicn RenlchenEW gebracht. ®ne 6®1 chmrg erg^. baB gN MechtskraukssW Ter Kreistag fr"! > :ur Deckung ■ die Aufnahme ZV M öckrchar WN ter Nähe M N ungeMäEW WxSI ne I "i. w \ sek * ] I Därme, Blasen und Gewürze W.THeifebach Söhne filrten. BrttlrtÄ 25. lei 140 nnö m. Generalvertreter der Otto-Werke für ßberhesseni LudwigSchiundjGarbenteich Prospekte keatenloe. 0166$ mc. Frankfurt a. M., 7. Okt. Ein Gang durch die Meßhäuser überzeugt im allgemeinen von der Zufriedenheit der Aussteller mit dem seitherigen Geschäft. Namentlich die Textilbranche ist sehr zufrieden, auch die Lederfabrikanten haben starke Abschlüsse gemacht. Weniger zufriedenstellend sind bte Abschlüsse in der chemischen Industrie, die an den ersten Tagen besser gewesen find. Lebensmittel sind natürlich immer ein begehrter Artikel und werden gekauft, auch die Tabakaussteller sind sehr zufrieden. Mit Ausnahme von ausgefallenen Spezialmaschinen ist das Geschäft in der Maschinenbranche gleichfalls zufriedenstellend. chaft. eSftS Die Preisgestaltung. Das Loch im Westen. fd. Alzey, 7. oft. Bon Rheinhessen aus wird augenblicklich nach dem rechtsrheinischen Gebiet, besonders nach dem Rheingau, die Verschiebung von Getreide in einem Umfange betrieben, der die ernsteste Beachtung verdient. An allen Rheinübergängen wird das (Getreide zentnerweise gesammelt, Port Schleichhändlern zu riesenhaften, sich von Tag zu Tag steigernden Preisen ausgckauft und dann ungeniert und unbehelligt aufs rechte Rheinufer gebracht. Turnen, Spiel und Sport. SüL-kUtfcher Ruöerverband. Der 12. ordentliche Rudertag des Süddeutschen Ruderverbandes findet am 9. und 10. Oktober in Giesten statt. Die Verhandlungen, zu denen über 100 Delegierte erwartet werden, beginnen Samstag nachmittag 4 Uhr im Saale des Gasthof ,,Lindenburg", Seltersweg. Abends 8 Uhr findet dort ein Fest-Kommers mit Damen statt, bei dem an die auf dem 11. ordentlichen Rudertag ernannten Ehrenmitglieder Karl von der Emden und Philipp veidl, Frankfurt a. M. Urkunden überreicht werden. Eine besondere Ehrung ist dabei für den 1. Verbandsvorsitzrmden Otto Ihrig, Fvank- .fi Heimat und ihrer Geschichte wurzelt, wie der Jarrer durch Ausgestaltung des Gottesdienstes in rem Sinne, durch verständnisvolles Eingehen auf < Freuden und Räte des Landmanns, Heran- rebung der Jugend ufro. eine bewustt christliche lorfsitte pflegen und erhalten kann. Unter dem korsitz eines Gemeindeglieds, des Vorsitz enden der s mnervereinigungen, sprach Prof. D. Dr. Diehl Eher „Die Bedeutung der Einzelgemeinde in der hrlwickelung der hessischen Landeskirche". Er zeigte, rre durch ben Einslust Buzers das Schwergewicht 1 der hessischen Landeskirche von Anfang an in ni Einzel gemeinden gelegen habe, in der die Sein oren für die Seelsorge ihrer Bezirke mitverant- «rtliche Männer waren, die Augen unb Mithelfer »8 Pfarrers. — Am zweiten Tag, vormittags, Ihtte Professor D. Dr. Schian wissenschaftlich ein m die bisher schwer umstrittene Frage: Protestan- smus und Kirche. Ist der PrvtestaM:smus kirchcn- bildend ober macht Die persönliche Verantwortung, Td der jeder Protestant seinem Gott steht unb i'lt, ohne die priesterliche Vermittlung des Katto- fen, nicht die Kirche überflüssig? Am Nachmittag orach zuerst Pfarrer D. Waiy über den gegenwärtigen Stand der Kirchenaustrittsbewegung und He Aufgaben der evangelischen Gemeinde. Die iirchmaustrittsbeweglmg, ine die evangelische unb iubolische Kirche gleicherweise betrifft und hauptsächlich in den Großstädten sich zeigt (Hessen von 249 Listritten m 1918 237 in Osten doch. Worms, Mainz. Darmstadt, 3 in Oberhessen!), ist die Folge einer p*anmastigen Propaganda Der Freireligiö'en, des Comites Conf.ftionslos, des Freidetikerbundes, deS Zentralverbairdes proletari'cher Freidenker und der USP. Em Volk ohne ReliPon gebt unter, darum ist eS höchste Zeit, dast die evangeltschen Ae- meiden aufwachen, einheitlich Dorgefjen, eine Reformation an Herz und Gliedern vornehmen, eine energische Gegenbewcgung ein lei den, in lebendian Gemeinden unb Gemeinschaften, wie einst vor 2000 Jahren, eine Heimstätte schaffen brüderlicher Liebe und sieghaften G aübens. Sodann fplach Professor iKnöpp vom Lehrerseminar in Alzen über den gegen' ttigen ©taub des Kampfes um den Reli- gionsi rricht in den Staatsschulen unb die Pflichten dec evana. Gemeinden uttb Gemeindeglieder. Er bespnach tadann die orrfdjeebenen vorgefchla- genen Möglickk'iten: Moralunterricht, der ohne RÄigion unmöglich, den allgemein christlichen Re ligiondunterridn. Der Religion und Religiosität verwechselt unb oergistt, dast es Religion olyne Konfession nicht gibt, die bloste objektive Reli- gionsrunde, dr« dem Kind einen Wust von Religionen voriührt und es darin hilflos stehen läßt Drei Arten von Schulen siebt das Reichsgesetz vor : Tie Simultanschule ihn? bisher in Hessen), die Konfefsioneschule und die religionslose Schule. Eine Arbeits- und Bertrauensgemeinschaft der evangelischen ReligionSlehver von Kirche und Schule must die schtvebcnden Fragen gemeinsam regeln. In diesem Sinne sprachen sich auch mehrere Lehrer aus. Mittwoch vormittag sprach zuerst Pfarrer Eh - linger von '?üierbacb über „Bolksmission und Einzelgemeinde". Sodann sprach Pfarrer Knab von Gustavsburg über „Tie Erziehung der männ> lchen fugend zur Mitarbeit am Gemeinde!eben". Rachmrttags 3 Uhr war im Saale des Rummelbräu die Tagung des Verbandes evangelischer Frauen vereine unter dem Vorsitz der Fürstin Erbach-Schönberg. Tie Beteiligung am Jnstruk- tionskursus war im Dinblick aut die teuren Zeiten recht gut. Sie schwankte zwischen 71 und 130, darunter über 40 Pfarrer unb Kandidaten aus allen drei Provinzen, Männer und Frauen aus allen Standen und Berufen, die sich auch an den anschltestenden Aussprachen oft lebhaft beteiligten und treu aushielten, ein Beweis, wie sehr der Kursus einem Bedürfnis entgcgeukam. Slrcfcc «nv Schul«. Der JnftruktionSkursus i BAUER »e$lr.22-Fempr.265 k Qualitätsware A zu billigen V Preisen. Offerieren: ChristbaumHerzen von 24 Pf. an Haushalt - Kerzen von 87 Pf. an, ferner Lhriftbaum schmuck in allen Preisen. Niebuhr u. Boelilther Babnbofstrabe 35. ,0667h Moderne Schleier in Schwarz, Weiß und allen Farben am Lager oder in beiden Fächern erfahrener erster Gehilfe gesucht. Schriftliche Angebote mit Angabe der Gehalksansprüche mit. 1Ö670D an den Gießener Anzeiger erbeten. In tiefem Schmerz: Lodwig Wagner Familie Ringel Familie Wagner. 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Römer- der, welche obigen Bor- aussetzungen wirklich entsprechen, looflcn ihre Anerbieten unter Angabe ihrer bisherigenTätigkrit, ihrer Gebaltsansvrüche n. wenn möglich unter Rci- sügimg eines Lftchtbildes, unt. 106111) an den Gies;. Anzeiger richten.________ ShtfeH-ü'rfinlein ges. 150 Mk., freie Wohitg., freie Station, gute Ber- vflegung.Off.ni.Zeugn. an Nesidenz-Aiitomat ,M,8D Willi. Tesch, Darmstadt, i >a: ’n Nr. 237 Zweites Blatt Gtetzener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen) Zreitag, 8. vttober (920 ist aber eine Aufgabe, bic alle Stände ru leisten haben. )annstoffen Zubehör Wäschel8bnt 18 große Mode' Dom in cbglf.d) Im .^.aitcrifcud>-' Mitte.-S: m.*n, Vorträge das S rt8itbni3 für b.n Obstbau nrcfte Lteichmbach ist cigonbrnb g von ihm angelegt worden. Besond rs tesiycn r iche Obstgärten, die ihr E iftehen de 9In I tarn er mit ei:ier geradezu ritterlichen Artig'cit en.1 e-'tijcgciL Wenn er, n>'.e es in der Regel nxrr, eü e Nachdruck verboten.) Fortsetzung 6. Düngung ist tor.c ll heil, frische Erde von lat man aber Gele,'S. i- dnem anderen Grund- au gebrockten. Die Gemarkimgen . Sichni Haufen und Eicke sdori wur- er das Pflanzen, B schneiden und Pfropfen der Däume und leit te zur Pflanzung von Bau schu en an. Die Obstplandig von Stvckh'im bis 1. April bis 1. Oktober, mit Rindvieh daß die Arbeiterbewegung in Gefahr siehe, die Sympathie aller unbefangen Denkenden zu verlieren. Falkner aus. , Ein 6 inder, t'richter Na r. i seinem Glück vorder ist er ins Un'ewiste g: anten. Abn das mag er nun in Gottes Namen vor sich selbst Derartfiwrtcn und mit 'ich selbst ausmacken. Gib mir noch einen Kuß, Mädel! Und ixrtn sieh in Dorlar, Wetzlar-Niedergirmes und Braunfels (Kreis WO ar) ist etloschen. Gefunden und verloren. In ter Zeit nit ergebens! die Praxis /erstorbenen ।führt wird. Montell Be 75. zu, wo die beiden stecken. Sie brauchen sich nicht länger rvr mir zu fürchten." ,Xt her, lieber Onkel Bernhard!" sagte Erika innig. Und dann huschte sie laut'os aus dem Zimmer. * Ter Tireftor Taiwan Laus vorn Strdttl^rtec 'leRothschtStm ’eutschtrReichs Sotbtnenduaia: BetriebsrätegesK Preis jtdtr NamMKi VerlagEnüRoh Bittend legte sie die geVt-ten Hände auf stiae Brust. „Aber ich vergab ihm ja längst- Ich ’ttoöoc es dir, Onkel Bernhard I Und ich bin glück- .'ich, baß sich alles so fügte. Weil wir von äuld- '•et aut herzliche Freundschaft gehalten, weil mir un8 (vebten rme Bruder und ^chivester, darum Geübten wir — aber es war ein Ir.tum i ans hrben Seiten. Es hätte mir cknsowol.l geschehen 'Amen wie Achim, daß ich einen anderen lieber rnoonnen hätte als iX Und es macht mir heute m Herzweh mehr, ihn mit einer anderen glücklich rnyrnv'g von tijm angeiegi ocunotn u n u uvuBirn. c“ ensp elers - freundlich zurück. Er er» hob sich beim Eintritt der Gemeldeten sogar um ein paar Zoll aus s.inem Schreibst sel, um die Bewegung des begrüX’-ben Aufstehens a'z:. deuten. „Gutn Morgen, Fräulein Falk! Bitte, nehmen Sie Platz Mas verschalst mir das ungewöhnliche Vergnügen?" Tas groß-, schöne Mädchen, dem müham bv» herrschte sckmier;licke Erregung anzuieten war, lieg sich auf dnn Stuhl neben dem Schr.-ibrisch mecer, den der Galgenhumor uccer Kollegin die „Marterbank" g 26im gestern wieder sah, füllte ich nichts als streude. Und ich hätie fei:.e Frau in bet we- ^ijm Stunden unserer B.kanntschast nicht s j lieb» Rinnen können, wenn ich ihr nicht herzlich dank- «r Dafür wär:, daß sie ihn und mich vor einer sofern Enttäuschung bewahrte." „Dor aus. Sonst mirkft du mir am Ende zu, ihn meinerseits um Verzeihung zu bitten, n*ü er so Diel klüger gewesen in als tch" _ '.Nein, das sollst du nicht. Aber gütig und fortfi du zu ihm fein. Zu ihm und P2 ferner Frau. Die dir so gerne etne zärtliche, Tächter sein möchte." „Ein Narr ist er gewesen," s unb pflegt''. Schm lange bevor es die odlizato- Ober-Se.men, Nainrod und Eichtlsachen angc rische Fo:tbildungZschu'e und bi: Ackerbau'chu'' gliedert. In Ober-Schmitten (Kreis Schot- gab, nrurbe in Bleich mach eine landwi i'chnftstckx ten) ist die Maul- und K au nfeuche ausgebrochen. Fortbildung-schu e e öf n .t. L ^rer D'.e.)l n’ter- «1 «nm Sr*>rr, wies aber auch pvakt.sch: in Q.inert Kur'e r leh t Swq§en zugela en. Maul- und Klauens euch« ist in Lauter amt ich fest» stellt worden. Es wird ein Sperrbezirk g bildst, bestellend aus der Gemarkung Lau er. Tas B^bachtung.^.biet b eibt unverändert. In Obbornbojen ist die Seuche erlosch-m. Tie Gemarkung Obbornhofen wird aus Dem Sp?r g^i^ ausg.schieden und dem Beobach- tnng?gebiet eiagegnedert. In den Gemeinden Mittel-Seemen, Sichenhausen und E i che l s d o r f (Kreis Schotten) ist die Maul- und Tie Gemarkung Obn-Schnitten ist zum Sperr- E;irk crlltrt roorbm. Tas Beobachtungsael'ict bleibt unverlmd-rt. Tie Maul- und K.a:ienseuch? SS? zu Frankental war ein feister, glattrasiert.n H:rr von sehr verbi d icken Umga g5'o:men unb n.it ewig lächelndem Gesickst. Wesl findet mit wütender Geste die Ro le aus der Ha' D gerissen und noch keines KünstliersEEhrgeiühl durch unzweideutige Vergleiche mit gehörnten oDer, ur-» g:bömten Angehörfgen des Tierreichs b l ibigt Seine tadcl '.den Tem tkungen hie ten, sich immer in begt Ausdrucksch'tmen der guten Gefellscka''. ja, sie pflegten um so höflicher zu 'ein, je empfindlicher sie treffen f Uten. Und w:nn trotzlem fckVN man» ck^er ergraute Komödiant nach einer freundlickien Zuvtchtwe sung aschfahl und mit zulammcngelisi - nen Zähnen in die Kulisse abgetreten war, wenn sich manche junge Tarstellerrn von Der Probe nyg bitterlich weinend in irgend einen Wirtel flüchtete, so würde beim Anblick des gütig lächellidan Herrn Taus feder Unbeteiligte sicherlich von übertriebener Empfindlichk it gesprochen haben. Nament ich den , weiblichen Mitg t^bern, die ihn aus diesem oder fuhr Bernhard | jenem Grunde in der Kanzlei auffuchen mutzten. stücke anfahren und auffüILen zu lassen, so ist dies noch viel besser. Man wird er rrunt fern, wie Der frisch umgegrabcnc ober genote e Gar en die Müh'.' lohnt. Die Mcklirerträgnisfe an Gemüse und Obst werden den besten Beiveis li.sern, wie nölig die Verjüngung, des Bodens war. Am besten geschieht das Rooen im Herbst utck Frühjahr. Düngen mi! Jauche während des Winlers auf frifd)g:robctem Gartenland ist vortrefflich. * l Langsdiors, 7. Ott. Dte'reiche Zwet- schen- und Apfelernte ist boen^igt, der Ho-ndel mit Aepstl ist noch lebhäft. — Wenn man die Die en hochbeladenen Wagen mit Kartoffeln ins Dors rollln sieht, Farm man nicht gut verstehen, wie in der Stadt und sogar auf dem f achen Lande es zu .Dar off.-llmruhen" fontmen la m. Tte hie! gen Kartoffeler en'.er und Kartefelverb^aucher ha.en sich geeinigt auf einen Durchschnittspreis von 25 Mk. P o Zcn not* JL Riddertal, 5. Ott. Wenn man jetzt durch unser Tal fährt, so sieht man überall Reihen von Kartoffckfäcken auf Den Aeckem. Tie Erträge fallen gut aus. ± Oueckborn, 5. Ott. Un'ere Gemeinde ist den Nachbarorten m Den Feldarbeiten immer weit voraus. Dio Kartoffeln sind schon fast 14 Tage eingebracht, die Dickwurzäcker sind bereits leer. Jetzt ist Der Landwict mit dem Einbringen des G.'müses beschäftigt. Die Roggenfelder st hon schon grün und Der Woizen ist auch bereits gefät. Die Ätcker, auf die im Frühjahr die Sommerfrucht gepflanzt wird, werden jetzt um» gepflügt. n. Aus Dem mittleren Oberhessen, 6. Ott. Wir stecken jetzt tief in der Herbst- ernte. Di' Sa to f: ert äge sind u t große'i vrutsche Dolfspartei und §»ziallfi. — Wir «hen aut dem Standpunkt b:efer Tarlegung, wenn •pir erklären, daß feber Vorschlag ef^er grmidsätz- lichen Umgestaltung unseres Wirtscha'tssnsems «ober einzelner Wi tscka'tszweige abzulehneu ist, rx-rtn nicht der Nacki-veis erbnadx wird, daß dadurck ans Steigerung der Produktion sowie eine Ver- ufnberung der Produktionskosten urd damit etne «rrhölnmg des Wirkungsgrades zu erwarten ist. — (frper mente am Wir fluf skörper, zumal solch', »je nicht aus wirtschaftlichen, sondern aus Polite- tarn Gründen erwachsen sind, mü'sen angesichts bt reßigen rtrirtfdxfili 'en Not unb bet aufien* polit sst>en Vage z urückgewiesen Ire ben. — Mr » kennen uns grmidsLtzlich zur U n e n t b e h r- llickkeit des Unternehmungsgeistes unb erkennen in bet Erhaltung der selbständ gen tzistenren in l!n- tac der Kühlen wirtschaft werden der Unterstützung ter Fvaktem sicher sein. Im übrigen hält es d« "gaktion für zweckmäßig, mit ihren Vorschlägen so lange zurückzuhalten, bis zu der zu erwartenden gorlage Der_9tcgerung Stellung genommen werten kann Sic erwartet von der Regierung, datz bei Der Borbkvtetung Der Vorlage Die Sachverstck'- tigrn Der Kohlen wirtschaft von Domterein ui ausreichender Weise beteiligt werden. Die Klagen Knhletnanns sind, so bemerkt dazu die „Boss. Ztg.", zweifellos nicht ohn< weiteres beiseite zu legen. Denn es handelt sich in der Tat um einen Mann von erprobter sozialer Gesinnung. Die Wiederaufrichtung des kategorischen Imperativs der Pflichv arbeitet entgcgnfba t, daß das, loaS er getan orbe, gcgon das Gesetz verstoßt, so bekommt man litt Antwort: Gesetze gibt es heute überhaupt Mt mehr. Den Arbeitnehmerbeisitzern wirst Üuhlemami vor. daß fie offmbareS Unrecht auf Der Seite des Arbeiters mit Der Begründung in rchutz nehmen, daß Der Arb.iter nur das Produkt einer Erziehung unb mangelhaften Bi dunz sei, !hb sie bei Di bstäblen, die zur Kündigung Ver- rtlaffung geiebcn haben, geltend machen, bei der gütigen Not ag: könne man die Begebung von Diebstählen einem Arbeiter nicht zur Schuld an- vnhnen, daß si: eine mit dauernder Gesundheitschädigung verbundene Mißhandlung durch einen Arbeiter nicht für cmSreichond anertennen wollen, m das ArocitZverhä tnis unter Einha tung der Gesetzmäßig n Kimd.gungs'M zu losen, w'il das „utibtllig? Härte" im Sinne des § 81 des ketriebsrätegesetzes enthalte. Auf Grund dieser Crrfa6iungen kommt Kuhlemann zu dem Schluß, schu en unb Obstbaut chnik r hi.n .u ande gab, ix- war es der alt: Lehrer Ehri'wvb Diehl au3 ..... Bleichenbach, b r in hallo Ob nHessen durch 'eine den zu SD.r.g bi . tui erlläct. De.i beitebenden Beobachtunglgevi ten wurden die Gemarkungen Obe-r-'Se.men, Nainrod unb Eich^sach'en ange begangenm, also unerlaubten. Streik wird h.mte no feiten Der .Arbeiterschaft schlankweg abgefeimt. „Richt allein bi? Brrträge mit bindender Kraft .. a— — —>. ... werden nicht r.spettiert," ruft Kuh emm aus, sel.n ichcn Meiuten eingetümmen, , sondern auch die Gesetze." Wenn man entern weste, 1 Mistgabel und 1 Portemonnaie mit Inhalt: verloren: 1 Handtäschchen mit 40 Mk. und 1 Spiegel, 1 Äinbcrbütcben, 1 schwarze Handtasche mit einigen Hundert Mark und 1 Messer, 1 Geldmäppchon mit 230 Mark unb Berlobungs- anjeige, 1 Bund Schlüssel, 1 ledernes Zigarrenetui, 1 schwarzes SebcrporTemomiaic mit 24 Mk., 1 schwarze Sammettasche mit Portemonnaie, Inhalt 3 Fünfmarkschrmc, Jtfcingclb unb 1 Postkarte, 1 Füllfederhalter „S. fRober" und eine Brillantbrosche itn Werte von 1500 Mark. tzochschulriachrichten. Marburg, 5. Ott. Tas Wintersemester an der hiesigen Universität nimmt am 15. Oktober seinen offiziellen Antang. Die 2m- matrikulativnen endigen am 6. November, wahrend die Vorlesungen bereits am 26. Oktober beginnen. Mit Soegtnn dieses Semesters wird auch das neue große Verwaltung^- - und Hörsaalgebäude. das gegenüber Der Universität, da wo früher das fog. Waisenhaus stand, feinen Platz gefuuben hat, in Benutz genommen. Kirche und Schule. na. Wetzlar, 6. Ott. Fo'gcnde Hehver unseres Kreises wurden in bei Ruhestand txTlefct: 5köster in Atzüach, Frey in Tillhetm, Hahn m Ehringshausen unb Rühl in Oberbiel, llechrer SVublc, bisher in Erda, wurde nach Volpertshausen an Die neu errichtete 2. Schul stelle versetzt. — Aus eine Eingabe der Kreislehrerschaft Wetzlar betr. Auf- hebimg Der Verpflichtung des Grabsingens hat Der Minister wie folgt entschieden: „Tas Bo- gräbnissingm Der Lehrer gehört nicht zu beui ruberen Küsterdienste, sondern zum Kantoicklenste'. es ist also von Der Ablösung der nebenan Küster-- dienste nicht betroffen." # Wippen bach, 7. Ott. Noch 33jübriger Wirksam teit in hiesiger Gemeinde tritt am 1. November d. I. der Lehrer Wilhelm Diehl in bat Ruhestand. Tie hiesige Schulstelle wurde am 9. Januar 1721 g gründet. An diesem Tage begann ein Verwandter mütterlicherseits des ,etzt vi den Ruhestand tretenden Ile.'wers, Johannes Bergnes aus Frischborn bei llauteroach, in dem Hause des Waigand Volten mit 13 Schülern seinen Untemc^. Bergnes war sehr mufitalifd) und leitete in den Dörfern der Umgegend bci Veecdigunpen mid Tvau- ungen den Gesang. Sein SclZullohn betrug damals in hiesiger Gemeinde: 1 Achtel Korn, 15 Albus von ie einem Kind, 3 Gulden aus der Gemernde und von jedem Der 8 Nachbarn je 1 Zaib Brot. Vorher besuchten unsere Schüler Den Unterricht in Dem benachbarten Lelrers, wo am 1 November 1657 von Dem regievenden Gra en Frickrich Ea- simir zu Hanau die Schule ei-igcrietet unb erlaubt wurde, einen lutherischen Schulmeister uw» zunehmen, w'vauf die beiden Gemeinden Selter- und Wippni-ach den Geri.!ESsckmiber Hcuson von Ortenberg anivahmen, welcher jeden Tag nach Selters tarn und hier Schule hielt. Xtanft und Wissenschaft. — Der Richard-Wagner-Verein Darmstadt, der in der Dori xn Woche feine Win'ertätigkcit mit dem Kammermusikabend des Frankfurter Lange-Qur.r:etts so ei folgreich begonnen hat, wird bi: vier letzten Vereinsabende dieses Fahves sämtlich schon im Monat OLob.T veranstalten, um seine Mitglieder und Gäste vor kalten Konzertsälen zu bcwahven. Der Verein wird noch einen Violin- unb einen Klavierabend sonne zwei Liederabende für Sopran unb Tenor geben. Für ben Vio inabend am 1. Oktober wurde der Berliner G:iger Andreas Weiß terber verpflichtet, der unter den jüngeren Violinvirtuosen un.erer Tage zu Den vielgenanntesten zählt unb sich Dem Darmstädter Publikum erstmalig vorstellen wird. Ein Liederabend (am 21. Dfn5er) wird ausschließlich mode n r dcu scher Lyrik genxbmet sein und Lieder von Josef Tlarr, Jos.f Haas unb Julius Bittner in Ur- unb ®r flau ff üb armen bringen. In e.pret ist der hier schon vorteilhaft brannte Dresdener Tenorist Hcrmatm Gürtler. Mit aanz besonderem Ineres'e seht man dem ersten Auftreten eiter un- rxm>öf;u im fti mm begabten Darmstäder Sängerin, F au Ludov.ca o n Jssendors cn gegen, deren Deutscher L eberabend am 27. Oktober strt:findm 'oll. Im Mittelpunkt des Programms steht die Feier te5 300 Brr ein ^abends am 14 Oktober, für ten das Ehrennn glied des B.-reins, Frcw Frieda Kwast-^Hodapp, gewonnen wurde, die fite if) en achten ^laricrabenb ein erlesenes Programm (Händel, Btelhooen, Chopin, Liszt) auSgLvällt hat. rm. Darmstadt^ 7. Oft. Im Landes- t h e a t e r kam am Mittwoch Bernhard Shaws vievak-ige Sbntcbie „Man fcnn nie wissen'" in recht guter Be'etzung zur TarsMung. das nach anderer Ueb-r>tzung auch „Der verlorene Vater" „Ich erhielt heute früh bi? Na^wicht, datz mein Vater fcknver krank i t, Harr 2ir.? An al ebenfalls kurzweg ,?ll ersh 'inll' ober t irxi Provinzial-Alters' heim und Sieden 1x1115 genannt würde ßanfreL Bersin. 7 Oft Börsenstimmnngs- bild. Die Bö ? girrte b i ,e tT*'ie l brynf‘m G"- schöft ein.- nnV« e ^aHmg Bi-^'fich erVctcn R"a'i'i"im-^n mi* Rücksicht s- chirg-Nümbertrw Masch-'neir dagegen tess^'n stch Da-'m^er. Für Kakiw'r e machte sich gnte Meinung aestend. die in b?r Höherbeioertung der deutschen Kaft'ak i>en um 10 Proz zum Ausdruck kam. Wefte-eaesn vermoch'en aber die kleine Besserung um 3 Pro». n;dv aufrecht -u erha'te' und stel't-n sich späterhin 7 Rroz. unter den aestriaen Stand Am Schif^ah tsak ionma'kte wäre ' Hanibu-g'r Pa- fe‘fahrf zu "^as böher-m .stur>'en um gefegt, auf d'e Dementierung der Zeitung^mesdung über die 2ös'mg des SNi r'rnansalk 'mm m^. Valutaparier« gaben im Einklang mit tem Rückgänge ter Devisenkurse nach Arn An^agemork^ war wenig oer- ärtherf. Die Bore sch'oß im allgemeinen abge- schwäche auf R'a i i nnm'rn b:e hauptsächlich durch den Ausfall des Ve'k hrs an zwei Tagen der nächsten Doch: heran'a^4 wurden Frankfurt a. M.. 7. Oft. Börsen- stimmungsbild Am Mvn'anmark'e fa-bert gri5r’fe Um'ötze in Harpener stn't nwlche 10 Pro» aus 396 ye'^'gert wurden Phönir Bwgbau er- r-'i ^i einen nruen R k'^dkurs mit 600. Ael'en- fir^en 381 2 Pnoz. erhalt. Buderus verloren 8 Prvz. auf 442. Im freien Verkehr wurden Manstelder Küre gestriaert 4375 442"> bis 4675, sonst aoren genannt Deutsche Petnoleum 1545, Deutsck-e Dd'sckünen bei gnoßien Um^ä^e * 320 324 Lechwerke 1'0 Held'urg 343, Julis Sichel 1260 Sckiifihr'srkien blieben vernachlässigt. Hapag 185,50. Die Wien des Anilinckonzerns lagen 'M Lichtspiele Seltersweg vT Ab heute bis Montag; PIEL J k in Luftpiraten j t^r Abenteuer ein. Vielgesuchten In 6 Akten Behördliche Anzeigen. Milchbelieferung. Die Milchenrpfcmger, denen Karte auf V$ Liter lautet, können in dieser Woche nicht beliefert werden. Geyen Abgabe der Milchmarken, die aus x!» Liter (42. Marke do m 11. und 15. Oktober 19 20) lauten, kann vom 9. bis einschließlich 14. Oktober 1920 in nachstehenden Geschäften je eine Dose kv nden sierte ac z " ^erte Vollmilch, bie Dose zu Mr 9,70, in Empfang genommen roerben: Adcmri, Gebr., Mäusburg, Balke, Ernst, Stephanstoahe, Banse, Emilie, Fvanlsurter Straß?, Decker, Heinrich, Löwengasfe, Beckum, Gebr., Bahnhofstraße, Bieker. Ehr., Reus'adt, Bohl, Jobs., Wolfsiwaste. Borger, Karl, WetzNeinstraste, Driesch, Heinrich. Sel erswvg, Lecker. Robert, Brandmasse, Kalbfleisch, Leinrich. Liebigstvastv, Konsum-Derein, Filiale I, Schwrsarstarße, Mickel Gebrüder, Mall vrstraste, Plack Wwe., ALvlf, Neuen Baue, Reuter, Lernr., LudwigspLatz, Schade & Füllgrabe, Ludwrgswahe, Wie schel, Robert, Kwofdorser Straße. Die eingcgang-msn Müchmurken sind seitens ttt Kleinhandelszeschc.f e bis spätestens 16. Oktober 19 2 0 dem städtischen Lebens- Mittelamt, Zimmer 11, emzureichen' ebenso such die restlichen To'en Milch znrüc^ugeben. Gießen, den 7. Ok ober 1920. 106938 Der Oberbürgermeister (Lebensmitteliamt). Bekanntmachung. Betr.: Die Ein- und Durchfuhr von frischem Fleisch und das Schwächten im Schlachthof. Nach der nunmehr erfolgten Aufhebung der Zwangsbewirtschaftung für Fleisch wird darauf Kngewiesm, daß die folgenden BMmmungen noch gültig sind: 1. Lokalveglcment vom 28. Mai 1886, betr. das Schlachten von Dieh in der Stadt Gießen, 2. Polizeiverordmrng vom 8. August 1905, tetr. Einfuhr und Durchfuhr von frischem Fleisch. Nach den Bestimmungsn des Lokal regle men ts darf das Schlachten des Binhes nt der Stadt Gießen, abgesehen von den in 8 2 dieser Steffi m- 646, Urfe’ 6.DNt 7. Oftt 101 «JS 1021,05 1008,95 1011,05 931,55 933. 22,45 rvrseuknrfe. Berln lenproduktion im Saarbeckcn hcißt es. daß die dortige Kote, acht Monaten dieses Tonnen betragen habe Millionen Tonnen und im nächsten Jahre Förderungsziffer vorn Jahve 1913 mit 13 M illio- 600, 241 324,50 341. 342, NenlkarrDMKnö! Soll es geslllld uni kräftig still unö bleiben gib ihm täglich die am L 10635D 11,65 8,10 180, 604. 335. 382, 177,80 250,70 222,75 61,68 423,55 6.10. 9,15 11,65 8,- 573,- 500,- 402,50 209,50 239,50 174,20 216,25 220,25 63,07 421,45 22,84 82,65 17,86 21,90 21,90 23,03 82,22 18,52 370, 381, 395, 28 t, 250, 442, 320, 284,- 332,- 592,- 494,- 408,- 297,50 246,- 458,- 257,- 437,- 329,- 36*1,75 387,- 383,- 336,75 289,25 305,- 568,- 503,- I»r,ch... Amsterdam. len >. B. Oberschlss.Lise-rinX Phönix.Brgb. Akt, Bad.Anilin-u.2odr 6 Schster Farbwerk» GleH.r. A. L. G.. Schuckert- lLerk». . Felten» GaiueauiA» Daimler...... Lud.Elfenw.»AU. Adlerwerke .... 4"/.Hejs.Staatsanl. (EUctrou uifusgeüi neu Tonnen wieder erreichen ober gar noch überschreiten w.wde. Internationales Arbeitsamt. Genf, 6. Ott. (WB.) Ter BerwaltungSrat dos internationalen Arbeitsamts fitzte am Mittn'vch bt>2 Beratung des Te ichtes oju Altert Thomas fort. Tas Arbeitsamt legte ten Ralsmi oliedern den Entwurf einer Einfüh» rungsdenksch.i t über die a'lgemcrne Unter'urchmg ter Produktion vor, deren Leitung die Genueser Sbnfcrens dem Genfer Professor (Söget Mlltaud amx-ciixmt hat. Der Ra: gr^g hier^mi zur Dis- kussvon d s vom Berga beitcr o g es ausgestellten Postulats tetr, die Schaffung cu:e5 internationalen Brrwaltungsamres für Kohlen, Erze und andere Zbohstofs: über. Nach längerer Bespreche g wurde einstimmig ein Antrag angenommen, wonach Altert Thornas ermächtigt wird, die Untci^xtbhmgen mit tem Bdl.echund ftr^useverr betr. die Sckasfung ^leischpreise. Betreffend: Aushang von Preisen. Nach § 16 der Verordnung über Maßnahmen zur Sicherung der Fleischversorgung in der lieber» gangszeit nach Aufhebung der Zwangswirtschaft vom 19. Sept mber 1920 hat jeder, der Frischfleisch im Aletnhandel feilt)ölt, ein Verzeichnis in seinem Verkaufsraum ober an seinem Betriebrftand an» zubringen, ans dem die Verkaufspreise der einzelnen Fleischarten unb -sorten usw. ersichtlich find. Das Verzeichnis ist so anzubringen, daß die darin angegebenen Preise auch von autzen ficht, bar find. Die angekündigten Preise dürfen nickt Überschritten werden unb werden behördlich überwacht. Bei Zuwiderhandlungen ist neben Bestrafung die (Ent» ziehung der (Erlaubnis zum Handel zu gewärtigen. Gießen, den 6. Oktober 1920. 106806 Ter Oberbürgermeister iLebmsmittelamt). 1983,- 1987,- 1938,05 1941,95 449.55 450,45 444,55 445,45 889,10 89", '0 869,10 870,99 891,50 8fl , 9 876,60 «78,40 1271,20 127 ) 1246,25 1248,75 17 ,'0 2-1,30 223,25 €3,82 424.45 trkffrnmnrft. Geld ©ef» eßen den 7 Oktober 1920. 10691D Der Oterstaatsartwakr dgericht der Provinz Oberhessen, loofmaitn. Datum-. nfmft#r*ATn» ^totterd. BrNfiel-Tlitwerpen k'hristiania .... Kopenhagen ... 5-tockholm. ,. . Helsingfor* . .. Italien .. London. .... 9;en>»7)orl. . .. Taris...... Schweiz. ... Spanien..... Wien (altes) . .. Teutjch.Oesterr. a5i. Prag. ... Budapest.. . V ulgurien .... ÄonitantiMpd» . . (3n einem Teck ter Auflage wiederholt.! Einberufung des hrssischen Landtages wegen der Kartosfelfrage. rm. Darmstadt, 6. Okt. Zur Kartoffelnot hat die sozialdemokratische Fraktion des Landtags an den Präsidenten der Kammer, gestützt auf 8 23 der Verfassung (nach w lchem der Präsident den Landtag cinterufen muß, wenn dies ein Drittel der Mitg i.^der verlangt'', die sofortige Einberufung deS Landtags beantragt. Zugleich soll die Regierung ermächtigt werden, die zur Versorgung der Stadtbevölkerung nötigen Kartoffeln auf Grund ein r Verordnung zu erfassen. Da die hessisch? Regierung bis fetzt in der Sach^ nichts getan hab', fei dir Einberufung des Landtags eine untedingte Notwendigkeit, und zwar sofort, ehr «S zu spät i"L Ein hamburgischer Gesandter bei der NeichS- r gieru g. a m bu r 9 , 7. Okt. (WTB) Die Bürgerschaft Rimm'e entern Antraa deS SmatS auf Erne nnng eines hamburgilchen Gesandten bei der Re i chsre g i e r u u g mi' 4J C0) Ma k Gchall und 60030 Ma k 2llif>oands.ntichädi- gung zu. Arbeiterentlassungen in Kiell Kiel, 7. Okt. (WTB.) Die Sowald- werke entließen gestern sämtliche Arbeiter gen Niederlegung der Arbeit und Verlassens der Arbeitsstätte. Die Kohlenprobuktion im Saarbecken. Paris, 7. Okt. (WTB.) Davas. In einem längeren Artikel des „Journal" über die Koh- Stadt. Arbritsamt (tziesfen Weft°Anlage 31, Teleph. 2054. ES können eingestellt werben: bei biefiaeu Arbeitgebern: 1 älterer Bau- fchlossev. 1 Kuvserschmieb, 1 Müller, 1 Schreiuer. 2 ProvistonSreisende. Lehrlinge: 1 Friseur, 1 Böcker. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 lanbroirtkb. Knechte und Arbeiter, lOFelbbereiniaungSarbelter, 2 Elektromonteure, 1 2-. eindiuber, 1 Schneider 2 Schuhmacher, 10 Kesselschmiede, 1 Schreiner 2 Proolstonsreisenbe, 1 alt. Schlosser, 1 Schmied. Lehrlinge: 1 Kellner, 1 Schuhmacher. GS suchen Arbeit: Schriftsetzer, Buchdrucker, 1 Buchbinder, 1 Friseur, Maurer, Kaufleute, Schreiber u. Reisende, 1 lanbiv. Vermalter uno 1 Volontär, Packer, Hauöburschen unb 2lu8liiiif?r' Maschinen- u. B,ruschlosser. 3. Gärtner, 1 Konditor. 1 Elektromonteur, 4 Schuhmacher, 2 Beizer, dre> Krankenvfleger, 4 Schmiede, 1 Weihbittbcr. öict Tavezierer unb Sattler, 4 Bäcker, 2 fiedner. 3 Krastsabrer, 5 Mechaniker, 2 Dreher, i Teleodo nist. 1 verheirateter Schweizer, 2 Fräser, 1 Handschuhmacher, 1 Drechsler, 1 Bildhauer, 1 Former 1 Photogravh. Lehrlinge: 2 Schuhmacher, 1 Schlosser, 1 Schmied. 1 Bäcker, 1 Schreiber, 2 Kaufleute. Weibliche Abteilung: Eß können eingestellt werden: 9. bei diesigen Arbeitgebern: 1 landw. Mädchea 3 Zigarrenmacherinnen, 1 Weiäzeugucilierin, ein Zimmermädchen, Dienstmädchen, Laufirauen und -mäbchen, tüchtige Alleinmädchen, 2 Vebrmäbcben 1 jüngere Verkäuferin, 1 Säckeflickerin f. Maschine. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: Dienstmäd' chen, 2 Hausmädchen. Alleinmädchen, 1 landwirtschaftliches Dienstmädchen, 1 Hmelkächin, 1 Stütze, 1 Zimmermädchen, 2 Küchenmädchen. @8 suchen Arbeit: 1 Bibliotheksgehilstn, 1 Büg lerin, 1 Privatsekretärin, 1 Näherin bei Schneiderin. 1 Weih^euanäherin f. ©efirnft, 1 Zimmermädchen, eÄae Lausfrauen, auch für Nachm.-Beschaftigung, 1 Waschfrau, 2 Haushälterinnen, 1 jüng. Manchen stir nachm. im Haushalt, 1 Hotelköchin'tnach Marburg), 1 Slenotyoistin, 1 Lehrmädchen bei Schnei- della. 1 Hilfsschnelderin, 1 Schirmnäherin, eine Nietollschreiberin. 10692H aehörrn. Man muffe Amerika ba^en, unb d sei unbedingt notwendig, daß auch Deutschland ausgenommen würde, wenn es Beweise gegeben habe, daß die Bestimmungen des Vertrages von Versailles von ihm erfu.ll werten unb es Beweise fein»» guten Wit lens geöe. AuänahMezuftlltw in der Slowakei. Graz, 7. Okt. (WTB.) Blättermeldun- gen zufolge wird die Verhängung des Ausnahmezustandes über die ganze Slowakei vorbereitet. Entgegen dem offiziellen Berichte meldet ein Blatt aus Preßburg, daß die Ausstandsbewegung bereits den größten Teil der Slowakei ergriffen habe und sowohl die landwirtschaftlichen wie die Industriearbeiter umfaßt. In Preßbucg seien allein 20 000 Arbeiter ausstäirdig. Lichtspiele Seltersweg Ab heute bla montan: mel in Lufipi^aie^ Abenteuer ein. Vielgesuchten in 6 Akten ruhig. Fo-ffwrrk DKW 408,50 plus 8V, Rüt- gerätoerte feit 2ä0 olus 10 Pao-. Bon den übrigen Jndustriewerten wurden Ellkr Licht unb Kruft 3 Dooz. nicb.iger 1.6. Sdju<8ert, welche gefragt waten, stell en sich 219 2 Pvo-. höher, auch Lah- metjer 2 Prvz anziehend 217. Wl.rwerke Kle:,er 320 (— 5 Pvo-.). Daimler 250 teus 1 Prvz. Zellstvft Asckxi.fsenburg 503 y>gcn 2 Piwz., Zellstoff Waldhos 460.50. Me:all^Aetzwcrke 186 gc» wannen 6 Pooz. Leders Adler unb Oppenheimer lebhaft umgesetzt 785. Qfcgen Schluß trat wieder schwankende Lxrl ung ein. varpener schließen 394, Mc^ikanische Anl ihen layrn ruhig. 5prvz. Gold- merikmer no i rt*it 663. 4l/2 Jrrrgatrons-Anlcihe 402. 5-rvz. Reichsanleihe 79.50. Frankfurt a. SOI., 7.Okt. mungeu vorgesehenen Ausnahmen, nur im städt. Schlachtbof vorgenommen wnchen. Nach den Bestimmungen der Polizeiverord- mmg darf alles nicht im Sffentlichen für die Stadt Gießen errichteten Scteacfsthvs ausgeschlachtete frische Fleisch in den ©tatetesirt nur dann eingeführt werden, wenn durch eine amtliche Nachuntersuchung festgestellt wird, daß die Schlacht- tiere, von denen dieses Fleisch herrührt, der nach dem Reichsyesetz vom 3. Jnni 1900 vorgeschrie- denen amtlichm Untersuchung unterl«en haben unb hierbei nicht beanstandet worden sind, sowie daß dieses Fleisch inzwischen nicht verdorben ist, noch auch sonst eine gesuTidherts schädliche Aente- umg seiner Beschaffenheit erlitten hat. Das Mr Einfuhr oder Durchfuhr testimmte Fletsch muß mit einem amtlichen Stemvel Derschen fein, aus dem hervoraeht, daß die Schlacht- tieve, von denen das Fleisch herrührt, der nach dem Reichsy.-setz vom 3. Juni 1900 vvrgeschrie- tenen amtlichm llnteriuchmrg unterlegen haben und hierbei nicht teanstandet worden firib. Das zur Einfuhr bestimmte Flesch muß auf dem kürzesten Weg nach dem statischen Schlachthof verbracht werten, woselbst es mit dem Tag des Verbrauchssteirerscheins m ein Verzeichnis eingetragen wird. Die Untersuchung findet täglich mit Ausnahme der Somr- und Feiertage von 7 Uhr vorm. bis 5 Uhr nachm. im Sommer unb von 8 Uhr vorm. bis 5 Uhr nachm. rm Winter statt. Gießen, ten 7. Oktober 1920. 106886 Der Oberbürgermeister. I. B.: Klingspor. Verdingung. Die Ausführung ber Dachbeckerarbeiten zu dem Neubau von 5 Häusern mit je 6 Kleinwohnungen am alten Kirchhainer Weg soll in fünf Losen öffentlich vergeben werben. Die Unterlagen können vormittags zwischen 11 und 1 Uhr auf dem Stabtbauanrt «ingesehen werben ober von dort, soweit der Vorrat reicht, gegen eine Gebühr von 2 M. bezogen werden. Angebote find bis zum Montag den 18. Oktober, vormittags 11 Uhr, auf dem Stabtbauamt mit entsprechender Aufschrift einzureichen, woselbst auch bi« (Eröffnung der Angebote unter dem Beisein ber etwa erschienenen Bewerber zu genanntem Zeitpunkt statt- findet. Iuschlagsftist 4 Wochen. Frankfurt Stellte Ästend- Schluß- Schluß- Bekanntmachung. Betrifft: (Entwaffnung der Zivilbevölkerung. Jur Behebung von Zweifeln wirb noch mitgeteilt, daß Gewehre und Karabiner 88 als ablieferungs- pflichtige Militärwaffen anzusehen sind, dagegen sind Nicht adlieserungspflichttg: Gewehre 71 unb 71 84. Gießen, ben 6. Oktober 1920. 106903 Der Oberbürgermeister: Keller. Kartoffellieferung. ^. . Fitr das hiesige Landgerichtsgefcmg-ms soll z:iiCTCTU3tg von 300 Z-eutner guten Speifekartoffeln bergefcn werten. Angebote mit Broten find bis Mittwoch, ten 13. Oktober 1920, vormittags 10 Uhr, auf der Kanzlei der Staatsanwaltschaft, Zusty bäude, Zimmer Nr 12, abzsrgeten ZuscAagS^ 3 Tage. baß die bortige Kohlmsürd^rung in den ersten erster Nummer eine längere Unterredung ' ‘ " J-ahves mehr als 6 Millionen mit Lloyd George zum Ausoruck kommt. Tonnen betragen habe. Die Verwaltung glaube. Der englische Ministerpräsident erkört darin, bafc daß die Förderung bis Ende dieses Jahres zehn das, was man in Versailles unterzeich ret habe, Mlllionen Tonnen und im nächsten Jahre die das mindeste g?w.'sen wäre, mit dem Frankreich revres kntermckrstnalen statistischen AmK ftkr Pvestr 7.10.! unb Quantität, das ber Finanz«' und Wirtsckiaftv- 9 85 ' abteüung des Völkerbundes angeschlagen unb d.I'en erste Abteilung sich mit 8)?b'en bc'aften soll. Schließlich wurde bei duften, ten bereinigten Stuten in ber internationaten Arbeitskommis wn b:n Sitz eines Reg ierw: beleg leiten auzubie.en. Dir Brüsseler Konferenz. Paris, 7. Okt. (WTB.) Nach einer Melbuug des „Matin" aus Brüssel werden die Arbeiten ter Fi nan 5 fon f e r en j am Sa.. St g beendet werten. Es seien Gerückste verbreitet, bau im üaure ber Konferenz sich viele MeinungS'.'eis-l.ietenl'e.ten gezeigt hätten. Diese Rachrit-t-n seien ten Ater dementiert Worten. Die Entschließungen in den öffentlichen Vollsitzungen rour^en meist einstimmig angenommen, waS wohl das Gegenteil dieser Gerüchte beweise. Der russisch-polnische Waffenstillstand unterzeichnet! *- Paris, 7.Okt. (WTB) Die Unterzeichnung des Waffenstillstandsaok^m- mens zwischen Sowjetrußland unb der polnis chen Regierung fand am 5. Oktober in Utiga statt. Nach diesem Ucbeieinkommen müssen die Fchidseligkeilen spätestens bis zum 8. Oktober eingestellt werden. Das Original des Wafsmstill» staiidSverträges trägt die Unterschriften Domskis unb Aoffes. Kopenhagen, 7.Okt. (WTB.) Wie aus Warschau telegratchiert nnrb, werben nach den Bestimmungen des Waffensti lstands die Fcftibselig- ke.t u iMjCten Rußland unb Polen am Samätaa, 9. Oktooer, eingestellt werben. England und Rußland. London, 7. Okt. (WTB.) Die vereinigten englischen Dandelskammern I/iten einen Beschütz gefaßt, ber sich gegen die Wiederaufnahme ter Handelsbeziehungen mit Rußland rcenbet, solange Rußland nicht die alten Schulden anerkannt hat. Eine Aeutzerung Lloyd Georges. Paris, 7. Okt. (WTB.) Wie das „Journal" aus London meldet, ist eine neue Wochenschrift in Lloyd Georges „Magazin" erschienen, in deren Or.Oetker's Kweiß-NaLrung Ä ÄMM M Kurs Kurs KurS Kur- 6. 10. 7.10. 6.10. 7. 10. 79,50 79,50 79,50 79,50 —. — 68,30 68,10 «■» . — ** . * 63,10 63,- ***** 66,10 65,- 163.75 163,50 164,- 164.87 315,75 — _ «V 313,- 315,25 228,75 —— —— 228,50 227,50 204,- 205, - 203,- 171,- 172,- 172,- 155,- 158,50 158,50 185,50 185,- 186,- w fei te I to dm \ L II > W nu &n & schltthei Ü ganz get p jie ctiomu « mehr zu ipte. Sine $ ^ung iwr j drohender fcer, den l llri doppelt f E zu erwart |Me Polen. 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